Dormagazin November 2019

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Unbezahlbar

Ausgabe November 2019

Das Stadt-Magazin

Baby Brown

Eine Erfolgsstory

made in Dormagen

Kletterkünstler

Das Eichhörnchen

im Porträt

Bunkerschätze

Ein Verein kämpft

gegen das Vergessen

Heimatverlust

Der Karriere wegen ins

Sportinternat


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Inhalt

Ein Leben für Esel.................................................................................................... 4

Theater-Saison 2019/20

im Norbert-Gymnasium Knechtsteden

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Starke Marken

Wenn man jung schon weiß, was man will.................................................. 6-7

Schatzsuche 2.0: Auf den Spuren der Römer und Räuber.................... 8-9

Abitur und was dann?...........................................................................................10

Ist das schon fünf Jahre her?..............................................................................12

Gedenkfeier zum Einmarsch der Amerikaner 1945 .................................... 13

Freitag, 13. Dezember 2019, 20 Uhr

SCHÖNE BESCHERUNGEN

Rasante Weihnachtskomödie mit

bissig-britischem Witz

Freitag, 17. Januar 2020, 20 Uhr

TAXI TAXI – DOPPELT LEBEN HÄLT BESSER

Turbulente Komödie von Ray Cooney

Infos und Karten:

Kulturbüro Dormagen

Tel.: 02133 257 338

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Kein Kauf ohne

unser Angebot.

Der neuste Hit: Steine anmalen und aussetzen...................................... 14-15

Kleider machen Leute............................................................................................17

Ein wahres Springtalent und immer in Bewegung:

das Eichhörnchen.....................................................................................................18-19

Adieu, liebes Auto, Du warst ein herrlicher Begleiter!...............................20

Junger Landwirt nimmt am Bauernprotest teil......................................22-23

Im Herzen ist der TSV immer dabei.......................................................... 24-25

„Noch alle Teekannen im Schrank?“......................................................... 26-27

Martinszeit ist traditionell Gänsezeit................................................................28

Baby Brown – ein Superstar aus Dormagen................................................29

Auf der Suche nach Luftschutzanlagen:

Zwei Männer arbeiten gegen das Vergessen........................................ 30-31

Freitag, 28. Februar 2020, 20 Uhr

QUICKIES. SCHNELLE NUMMERN ZUR LAGE DER NATION

Das neue Kom(m)ödchen-Programm

Freitag, 20. März 2020, 20 Uhr

WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF?

Broadway-Erfolg und Mutter des modernen Ehedramas

Dienstag, 28. April 2020, 20 Uhr

ICH BIN EINE SCHAUSPIELERIN, MEHR NICHT.

ROMY SCHNEIDER – DAS LEBEN EINER IKONE

Das bewegte Leben der Romy Schneider

Einzelkarten 18 Euro / Kom(m)ödchen 23 Euro

Flex-Abo (3 Abende nach Wahl): ab 40 Euro

Komplett-Abo ab 50 Euro

Der Kom(m)ödchen-Abend gehört nicht zum Abo.

Fack ju Göhte: Vom alltäglichen Kampf um Respekt und Disziplin.....32-33

„Ein Baum geht – der Wald bleibt“ .................................................................34

Herzlichen Glückwunsch: 50 Jahre Stadt Dormagen ........................ 36-37

Termine.....................................................................................................................38

Sonntag ist Schautag!

11 bis 15 Uhr für Sie geöffnet

(keine Beratung, kein Verkauf)

IMPRESSUM

Herausgeber:

Druck + Verlag Josef Wegener GmbH

Römerstraße 18, 41539 Dormagen, Tel. 02133/24 56 00

E-Mail:

redaktion@schaufenster-online.de

anzeigen@schaufenster-online.de

Verantwortlich für Anzeigen:

Hans-Ulrich Thiel, Geschäftsführer

Redaktion:

Oliver Baum (V.i.S.d.P.), Andrea Lemke (Objektleitung),

Amelie Vallbracht

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Wir alle sind Dormagen!

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Das Stadt-Magazin

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Ein Leben für Esel

Rheinland Klinikum Dormagen mit Klinikdirektorin an der Spitze

Fotos: Andrea Lemke

Für die Esel hat das Leid ein Ende gefunden. Auf den Wiesen des Eselparks dürfen sie Schmusen und Toben.

Es ist frühmorgens und es gibt viel zu

tun - wie jeden Morgen. Im Eselpark

Zons wollen die Tiere versorgt werden

und zwar sieben Tage die Woche.

Esel, Ziegen, Enten, Hühner, Pferd, Muli,

Schweine haben so ihre Bedürfnisse. Eins

ist Hunger, ein anderes Sauberkeit und das

dritte ist mehr Wunsch: Gesundheit. Der,

der davon träumt, dass seine Tiere gesund

bleiben, ist Peter Norff, der Gründer

dieses ungewöhnlichen Tierparks. Schon

immer träumte er von einem Esel. Vor

neun Jahren wurde der Traum in die Realität

umgesetzt. Esel Nummer eins kam:

Charly. Was daraus bis heute geworden

ist, ist eine Erfolgsgeschichte, die schon

oft erzählt wurde, in der Zeitung und im

Fernsehen. Zuletzt bei Sat1 im Frühstücksfernsehen.

Der heutige Eselpark ist nicht

nur eine Art Therapiezentrum, sondern

auch im weitesten Sinne eine Naturschule

und eine Flucht aus dem Alltag. Manche

nennen ihn auch einen Urlaubsort. Altenheime

besuchen mit ihren Bewohnern die

Tiere. Demenzkranke fühlen sich für Stunden

glücklich, haben wieder Vertrauen.

Kinder lernen, dass Hühner Eier legen und

nicht das Regal bei Aldi, Schweine gar keine

Schweine sind, sondern ganz reinliche

Tiere und Esel tatsächlich stur sein können.

Die Tiere sind die Hauptattraktion.

Sie alle haben eine Geschichte und die ist

meistens nicht gut. Misshandelt, verwahrlost

oder nicht richtig versorgt, das ist das

Schicksal aller Tiere dort. Am Ende landen

sie beim Schlachter, der diese Tortur beendet,

oder aber viel besser, sie landen

bei Peter. Auf dem Gelände an der Aldenhovener

Straße lernen sie, vermutlich

das erste Mal, dass es Menschen gibt, die

ihnen nichts tun, im Gegenteil, die alles für

sie tun und das vorwiegend ehrenamtlich.

Sie sind die stillen Helfer, die dafür sorgen,

dass der Eselpark rundläuft. Da ist

zum Beispiel Darinka, die sich extra einen

Tag Urlaub genommen hat, damit sie die

Weiden abäppeln kann, sprich die Hinterlassenschaften

aufnimmt. Dazu schiebt

sie eine Schubkarre von Haufen zu Haufen

und das sind bei 19 Eseln ganz schön

viele. Mit Harke und Schippe werden sie

aufgenommen. Eine Arbeit, die locker ein,

zwei Stunden dauern kann. Oder Lisa, die

Vorsitzende des Fördervereins. Sie macht

den Stall sauber, füllt frisches Streu nach,

legt Heu zum Knabbern nach, damit die

Tiere sich wohlfühlen. Laura hat ihr Faible

für Schweine entdeckt und die eins für sie.

Kommt die junge Frau, stehen die zwei

Schweine Carla und Boris still. Sie wissen

nämlich ganz genau, dass Laura sie nun

mit Hingabe striegelt. Laura ist begeistert

von der Einrichtung. Alle Eindrücke

hält sie in gezeichneten oder gemalten

Bildern fest und die sind verdammt gut.

Sie ist Praktikantin. Ihr gefällt es so gut

im Eselpark, dass sie ihr Praktikum schon

einmal verlängert hat. Jetzt träumt sie

vom Beruf der Tierpflegerin. Die Chancen

stehen gut. Miriam kümmert sich derweil

um die Eselhengste, säubert die Wasser-

wannen, füllt Stroh auf und gibt jedem

eine Streicheleinheit. Auch der Hühnerstall

muss saubergemacht werden. Während

Darinka den Hühnerkot vom Boden

kratzt, schützt Andrea sie mit einer Harke,

denn im Gehege leben zwei Hähne. Wenn

die nicht gut drauf sind, reagieren sie sich

schon einmal mit Beißen. Leidvoll hat das

Darinka diesen Sommer erlebt. Ein Hahn

hatte so mit seinem Schnabel zugepackt,

dass sie sogar ins Krankenhaus musste.

Das gehört dazu, wenn man sich um Tiere

kümmert. Und auch ein Esel kann treten

wie ein Pferd und das tut weh. „Daher

ist Vorsicht immer besser als Nachsicht

im Umgang mit den Tieren“ so Darinka,

die übrigens Peters Ehefrau ist und „zum

Glück mitzieht“, wie Peter sagt. Und auch

Tierärztin Maria schaut vorbei. Heute

müssen ein paar Esel geimpft werden.

Das macht sie routiniert und gerne. Dann

Austauschen bitte: Nach getaner Arbeit wird im „Kaminzimmer“ gemeinsam gefrühstückt.

macht sie noch eine Stippvisite zu Hope.

Die Eseldame hat es ihr ganz besonders

angetan, denn als sie im Eselpark ankam,

war sie dem Tod näher als dem Leben.

„Maria hat Hope sogar die Flasche gegeben,

damit sie es schafft. Sie war so

schwach, dass sie noch nicht einmal

auf ihren eigenen Beinen stehen konnte.

Ohne Maria gäbe es Hope sicherlich

nicht mehr“, erinnert sich Peter. Heute

erfreut die Eselin sich bester Gesundheit.

Wieder ein Einsatz, der sich gelohnt hat.

Während die Ehrenamtler fleißig auf dem

Gelände arbeiten, galoppiert Sam wie

die wilde Wutz durch das Gehege. Der

kleine putzige Esel ist am 28. August geboren

und voller Kraft und Tatendrang.

Klar, dass er am Besuchertag Ende Oktober

der Star war. Nach vielen Stunden

Arbeit ist es für die stillen Helfer des

Eselparks Zeit sich zu stärken. Frische

Brötchen, vegetarische Wurst, Käse und

heißer Kaffee warten auf Lisa, Laura, Darinka,

Peter, Andrea und Miriam. Noch

schnell die Hände waschen und der gemütliche

Teil kann beginnen. „Das macht

uns hier aus, Gemeinschaft. Das ist hier

nicht nur ein Wort, sondern wird wirklich

gelebt“, freut sich Peter, der schon wieder

raus muss, weil das Telefon klingelt.

Der Integrative Kindergarten hat sich für

einen Besuch angemeldet. Am Nachmittag

kann auch Peter endlich verschnaufen.

Er zieht seine Schuhe aus, schlüpft

in Pantoffeln und setzt sich mit einer

Tasse Kaffee ins „Kaminzimmer“. „Wenn

ich die Freude der Kinder sehe oder wie

gehandicapte Kinder aufblühen, weiß ich

wofür ich das alles mache“, sagt er nach

dem Besuch ergriffen. Es sind eben nicht

nur die Esel, die Peters Herz berühren,

sondern auch die Menschen. Vermutlich

eine gute Mischung.


–Andrea Lemke

Mehr erfahren

Infos:

Wer die Arbeit des Eselparks Zons

unterstützen möchte, kann Mitglied im

Förderverein werden. Kontakt unter

Tel. 0160/90 38 88 93 oder über

Facebook. Dort ist der Verein

unter „Eselpark Zons“ zu finden.

Eselwanderungen:

Wer einmal mit einem Esel oder

Pony spazieren gehen möchte,

kann sich per E-Mail an

eselwanderung@eselpark-zons.de

anmelden. Die Termine werden

auf Facebook bekannt gegeben.

Für ihre neue Aufgabe als Klinikdirektorin des

Rheinland Klinikums Dormagen ist sie bestens

qualifiziert: Seit dem 1. Oktober ist die

studierte Chirurgin und Gesundheitsökonomin

Claudia Benthake Ansprechpartnerin für

die rund 730 Mitarbeiter des Krankenhauses

an der Dr. Geldmacher-Straße, Patienten und

Angehörige sowie die niedergelassenen Ärzte

in Dormagen und Umgebung.

Durch ihre vorherige Tätigkeit als Controllerin

bei den Rhein-Kreis Neuss Kliniken kennt die

gebürtige Bayerin das Haus sowie die dort

agierenden Chef- und Oberärzte bereits sehr

gut. „Aber ich möchte natürlich noch mehr

Mitarbeiter kennenlernen“, betont die Direktorin.

Kernaufgabe der dreifachen Mutter wird

es sein, die Unternehmensziele mit Schwerpunkt

auf die Mitarbeiter- und Patientenzufriedenheit

in ihrem Haus umzusetzen. „Ich kümmere

mich um den möglichst reibungslosen

Ablauf, höre mir Beschwerden, Anregungen

und Wünsche an – natürlich gern auch Lob“,

erzählt die sympathische Leiterin.

Stets auch mit Blick auf die wirtschaftliche

Zukunftsfähigkeit des Hauses wird sie sich

darum kümmern, dass Prozesse noch besser

laufen, Beschwerden gezielt nachgegangen

wird, Ressourcen effizient zum Einsatz kommen

und gesetzliche Vorgaben in der medizinischen

Versorgung eingehalten werden.

Gemeinsam mit dem Qualitätsmanagement

wird Claudia Benthake auch die aktuellen

Arbeitsabläufe im Haus genauer betrachten

und prüfen. „Etwas nur weiterzumachen, weil

man es immer so gemacht hat, muss nicht

sein. Genauso wenig muss das Neue an sich

besser sein“, betont sie. Bei der Optimierung

der Abläufe und Prozesse ist ihr als Direktorin

sehr an der Einbindung der Mitarbeiter gelegen.

„Das geht nicht von oben herab, sondern

nur zusammen mit den Kollegen“, sagt die Direktorin

überzeugt, die nach eigener Aussage

bisher nur motivierte Mitarbeiter im Klinikum

angetroffen hat.

Claudia Benthake schaut engagiert und positiv

in die Zukunft ihres 294-Betten-Hauses:

„Dieses Krankenhaus in Dormagen bietet viel

Potenzial.“ Zusätzliche Unterstützung, ganz

im Sinne der Fusion der kommunalen Krankenhäuser

im Rhein-Kreis Neuss, bekommt

die Klinikdirektorin durch die enge Absprache

und Zusammenarbeit mit den ebenfalls neu

berufenen Klinikdirektoren der anderen drei

Standorte der „Rheinland Klinikum Neuss

GmbH“: Elisabethkrankenhaus Grevenbroich,

Lukaskrankenhaus Neuss und Rheintor-Klinik

Neuss. Alle zusammen sind das Bindeglied

und Sprachrohr der Standorte zur Geschäftsführung.

Willkommen im Leben!

Die neue Marke für Gesundheit im Rhein-Kreis Neuss.

Klinikdirektorin Claudia Benthake.

Foto: Rheinland Klinikum

Dennoch ist klar, dass alle weitreichenden

Entscheidungen für die vier Standorte von

den beiden Geschäftsführern – Dr. Nicolas

Krämer und Patricia V. Mebes – getroffen

werden. So wurde im Oktober bekannt, dass

beim Grund- und Regelversorger „Rheinland

Klinikum Dormagen“ die Geburtsklinik

erhalten bleiben soll und ein Schwerpunkt der

Klinik die Orthopädie ist.

Das Rheinland Klinikum vereint bewährte

Partner unter einem Dach – an den drei Standorten

Neuss, Grevenbroich und Dormagen.

rheinlandklinikum.de

h1com.de

4 Wir alle sind Dormagen!

Wir alle sind Dormagen! 5


Wenn man jung schon weiß,

was man will

Flensburg ist 572 Kilometer von Dormagen entfernt, wenn man die Strecke über die A1 und A7 fährt. Über die A2

sind es sogar mehr als 590 Kilometer. Handball gespielt wird an beiden Standorten und das erfolgreich – auch im

Nachwuchsbereich. Sowohl die A-Jugend der SG Flensburg als auch die des TSV Bayer Dormagen spielt in der

Jugend-Bundesliga, der höchsten Spielklasse, die es in Deutschland in dieser Altersklasse gibt. Was bringt einen

17-Jährigen dazu, seine Heimat im hohen Norden zu verlassen, um im Rheinland Handball zu spielen und dort weiter

zur Schule zu gehen?

Christian Wilhelm schnürt seine Handballschuhe

seit dieser Saison am

Höhenberg. Ich hatte ihn das erste Mal

beim Grillfest kennengelernt, mit dem

das Sportinternat in Knechtsteden den

Beginn des neuen Schuljahres gefeiert

hat. Schon da stand er der lokalen Presse

Rede und Antwort. Auffällig: Er machte

für einen 17-Jährigen einen erstaunlich

ruhigen, sachlichen, reifen Eindruck. Kein

Wunder, dass Internatsleiter Henning

Heinrichs ausgerechnet ihn aussuchte,

als die Redaktion des Dormagazins

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anklopfte, um einmal etwas ausführlicher

über das Leben eines talentierten

Nachwuchssportlers auf dem Campus in

Knechtsteden zu berichten.

„Ich hatte schon in der C-Jugend die

ersten Gedanken, dass es doch cool

wäre, wenn ich mal auf ein Sportinternat

gehen würde“, berichtet der gebürtige

Flensburger, der in Harrislee aufwuchs

und dort zunächst Fußball, später parallel

dazu auch Handball und ab dem ersten

Jahr in der D-Jugend nur noch Handball

spielte. Der Gedanke vertiefte sich in Gesprächen

mit Sven Eberlein, dem Sohn

seines damaligen Landeskadertrainers

Thomas Eberlein, der ihm vom Sportinternat

in Dormagen berichtete. Über die

Landesauswahl, in der Christian Wilhelm

spielte, kannte der Kreisläufer Jamal

Naji, der die Bundesliga-A-Jugend des

TSV trainiert und Auswahltrainer für den

Handball-Verband Mittelrhein ist. „Über

Umwege habe ich dann davon erfahren,

dass der TSV einen Kreisläufer sucht“,

berichtet Christian Wilhelm, als wir uns im

fährt das Nachwuchstalent, das seit 2001

regelmäßig zu Sichtungslehrgängen für

den Länderpokal eingeladen wurde, mehr

über den TSV Bayer, die Rahmenbedingungen

am Höhenberg und vor allem

über das Sportinternat in Knechtsteden.

Die Folge: In Absprache mit seinen Eltern

verbringt der damals noch 16-Jährige im

Februar eine ganze Probetrainingswoche

vor Ort - inklusive Unterbringung auf

dem Campus Knechtsteden und Besuch

des Unterrichts im Norbert-Gymnasium.

„Der Unterricht war schon anspruchsvol-

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Internat treffen. Im Austausch mit Naji erler,

als ich das von meiner Schule kannte.

Das Training beim TSV war komplexer

als in Flensburg. Vom Internat hatte ich

einen guten Eindruck“, berichtet Wilhelm

über seine damaligen Eindrücke. Mit der

Internatsleitung, dem Trainer und den Eltern

zusammen gab es ein Feedback-Gespräch,

bevor Familie Wilhelm am Ende

der Probewoche zusammen wieder nach

Flensburg zurückfuhr. Für den Kreisläufer,

der es in der deutschen U16- und

U17-Nationalmannschaft mittlerweile auf

fünf Länderspiele bringt, war klar: „Da

habe ich mich wohl gefühlt, da möchte

ich hin.“ Vier Wochen haben seine Eltern

und er Zeit für die zukunftsweisende Entscheidung.

Die beinhaltet auch, dass der

17-Jährige die Jahrgangsstufe 11 wiederholt.

Hintergrund: In Schleswig-Holstein

gibt es ein Profilsystem auf dem Weg

zum Abitur; in Nordrhein-Westfalen läuft

das über die Abdeckung von Unterrichtsbereichen

via Leistungs- und Grundkursen

– zwei sehr unterschiedliche Wege.

„Man darf an der Stelle auch nicht vergessen,

was das mit einem jungen Menschen

macht, wenn er seine Familie, seine

Freunde, seine Heimat verlässt und an einem

weit entfernten Ort neu anfängt. Es

braucht Zeit, um in Ruhe anzukommen“,

berichtet der Internatsleiter. Da am Norbert-Gymnasium

das Abitur weiterhin

in der Jahrgangsstufe 12 gemacht wird,

wäre auf Wilhelm schulisch direkt eine

Maximalbelastung mit erheblichem Druck

zugekommen. Das wurde durch die Wiederholung

„der Elf“ verhindert. Die Entwicklung

gibt allen Beteiligten Recht: „Bis

jetzt läuft es auch schulisch gut, besser

sogar, als ich damals nach der Probewoche

gedacht habe.“

Über die Aufnahme auf dem Internat

entscheidet letztlich der Verein. Der gab

grünes Licht und sicherte sich damit einen

Leistungsträger für seine A-Jugend.

Die Eltern waren auch einverstanden,

eine Freundin hatte der 17-Jährige in der

Entscheidungsphase nicht. Dafür aber

Freunde und Mannschaftskameraden,

die natürlich von ihm wissen wollten, warum

er weggeht. „Einige Kumpels waren

schon traurig, klar. Aber ich habe denen

dann erklärt, warum ich das mache. Dann

fanden sie das auch gut“, berichtet Wilhelm.

Er hat eine klare Zielsetzung: Er

möchte nach dem Abitur hier in der Region

studieren und so hoch, wie es nur

geht, Handball spielen. Und auch nach

dem Studium hat er an der Rheinschiene

zwischen Köln und Düsseldorf mit der

Nähe zum Ruhrgebiet (Ballungsraum)

deutlich bessere Berufsperspektiven für

sich ausgemacht als oben im hohen Norden.

Jetzt zählt aber neben dem Weg zum

erfolgreichen Abitur (Stichwort: duale

Ausbildung) nur eins: „Ich bin hier, um so

viel wie möglich zu trainieren.“ Bedeutet,

dass der Flensburger auch am Brückenwochenende

mit dem Tag der deut-

Foto: Oliver Baum

Christian Wilhelm am Schreibtisch in seinem Internatszimmer im Altbau des Sportinternats

Knechtsteden

schen Einheit nicht nach Hause gefahren

ist. Am Freitagabend war Training seiner

A-Jugend, die derzeit Tabellenführer in

der West-Gruppe der Jugend-Bundesliga

ist. Jeden Tag ist Training, anderthalb

Stunden lang. Zweimal die Woche

kommt ein einstündiges Krafttraining

dazu. Dann gibt es ein Videotraining zur

Aufarbeitung des vergangenen Spiels

und noch einmal eins zur Vorbereitung

auf den nächsten Gegner. Alle 14 Tage

gibt es ein „Frühtraining“, wofür die

Schüler drei Stunden vom Unterricht

befreit sind. Einmal pro Woche steht ein

Grundlagenausdauerlauf auf dem Programm.

Da ist neben Unterricht, Hausaufgaben

und Klausurvorbereitungen

(Leistungskurse Mathematik und Erdkunde;

drittes Abi-Fach Englisch, viertes

Biologie) Langeweile ein Fremdwort. Unter

der Woche klingelt um 7.15 Uhr der

Wecker. Zehn Minuten später ist Wilhelm

im Aufenthaltsraum mit Küche und großem

Esstisch. Dort können die Schüler

jederzeit zugreifen und selber kochen;

zu den Kernzeiten werden sie mit Essen

versorgt, also bekocht. Nach dem

Frühstück geht es rüber ins Gymnasium.

Unterrichtsbeginn ist um 7.45 Uhr. Zum

Training werden die Sportler gefahren,

entweder vom Internat oder vom Verein.

Abends um 22 Uhr geht der prall gefüllte

Internatstag zu Ende. Dann wird von der

Aufsicht auf den Zimmern kontrolliert, ob

jeder Internatsschüler da ist.

Christian Wilhelm hat ein Einzelzimmer

mit kleiner Küchenecke inklusive

Kühlschrank und eigenem Badezimmer

mit Dusche. Mitgebracht von Zuhause

hat er ein Schrankelement, auf dem der

Fernseher mit der Playstation und ein

Foto seiner Familie steht. Ein Notebook

liegt auf dem Schreibtisch, daneben

griffbereit der Duden. Zwischen Fernseher

und „Küche“ steht ein Wäscheständer

voll mit Sportwäsche, die trocknet.

Von der Umgebung hat er noch nicht so

viel gesehen. Er war mal in Köln, er war

mal in einem italienischen Restaurant im

Der Kreisläufer

im Trikot der

SG Flensburg

in Aktion in

seiner ersten

Spielzeit als

C-Jugendlicher.

„TopWest“ essen. Vom „Strabi-Festival“

hat er nichts gehört, er war auch nicht

dort. Party steht nicht auf dem Stunden-

und Trainingsplan. Der Blick aus dem

großen Doppelfenster geht raus auf den

Kunstrasensportplatz und die Obstwiesen

Richtung Klosterhof. Ein schöner Ort,

um schulische und sportliche Ausbildung

so perfekt miteinander zu verbinden, wie

das in Dormagen am Höhenberg und auf

dem Campus in Knechtsteden möglich

ist. Wenn der Nachwuchssportler dazu

auch noch die richtige Einstellung hat und

behält, dann kann es so kommen wie erhofft:

studieren und so hoch wie möglich

spielen. –Oliver Baum

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Foto: privat

Wir alle sind Dormagen!

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Das Stadt-Magazin

Selbst zum

Schatzsucher

werden

Fotos: Garrett/DTI

Seit mehreren Jahren

organisiert DTI eine

Schatzsucher-Rallye,

die sich immer größerer

Beliebtheit erfreut.

Auch in 2020 dürfen

Sondler sich auf solch

ein Ereignis freuen.

Foto: DTI

Im nächsten Jahr gibt es wieder

eine große Schatzsucher-Rallye.

Sie findet am Samstag,

20. Juni 2020, statt.

Nähere Infos zum Ort gibt es auf

www.detector-trade.de. Der monatliche

Stammtisch der Sondler

findet immer am ersten Freitag im

Monat, außer feiertags, im Haus

Cölln an der Babtiststraße 44 in

Roggendorf statt.

Manuel und Lisa komme extra aus Grevenbroich, um am Rande des Mühlenbuschs kleine Schätze zu suchen.

Schatzsuche 2.0: Auf den

Spuren der Römer und Räuber

Foto: Andrea Lemke

Das sind alles

Schmuckstücke, die

bereits mit Garrett-

Geräten gefunden

wurden.

DER MALERBETRIEB

Ausländerbehörden, aber auch Gerichte Dormagen gecheckt wurde, kommt auf

werden von seinem Unternehmen bestückt.

Jede Tasche wird so nach Waf-

Teil des Geschäfts. DTI ist aber auch re-

das Gelände. Das ist der überregionale

fen durchleuchtet oder anderen gefährlichen

Gegenständen. In Oberhausen an den Sondlern. Seit 2015 organisiert

gionaler geworden. Das liegt wiederum

müssen die Besucher der Arena durch die Firma groß angelegte Schatzsuchen

die Körperschleusen, die DTI dort aufgestellt

hat. Mittlerweile ruft auch das dann 3.000 Münzen vergraben, die dann

in Dormagen. Auf einem Feld werden

Kanzleramt an und mietet Röntgengeräte

sowie Sicherheitsdetektoren für den in Texas (USA) von der Firma Garett ge-

mit Hilfe der Detektoren, die im Übrigen

Besuchertag. Auch das Sommerfest des fertigt werden, gefunden werden. Neulinge

haben dann die gute Gelegenheit

Bundespräsidenten wird von DTI technisch

abgesichert. Kein Besucher, dessen

Tasche nicht durch die Geräte aus verleiht seine Spürgeräte an solchen

das Sondeln kennenzulernen, denn DTI

Tagen

kostenfrei. Das kommt gut an. Zuletzt

gab es 150 aktive Teilnehmer. Und

es scheint sich zu lohnen. „Wir haben

zuletzt am Zonser Schützenfest mit dem

DTI-Team einen Hortfund am Rheinufer

gemacht. Das waren 29 Münzen, die um

1890 geprägt wurden. Die waren so besonders,

dass ich die erst einmal melden

musste", erzählt Janina. Und auch Manuel

und seine Lisa haben schon Schmuck

und Münzen gefunden, wie sie verraten.

Es scheint, als ob unter der Erde einiges

liegt, was nur darauf wartet gehoben zu

werden.

–Andrea Lemke

Tipp

André M. Günther hat dem Dormagazin

verraten, wo sich das Sondeln

besonders lohnt. Zum Beispiel

bei Niedrigwasser am Rheinufer, an

Stränden und auch auf Campingplätzen,

gerade dann, wenn die

Camper abgereist sind. Doch bitte

vorher um Erlaubnis fragen. Wer

das Hobby einmal testen möchte,

kann sich auch zunächst erst einmal

ein Gerät leihen.

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Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, einen dicken Schatz zu finden? So wie früher die Piraten. Manuel und

Lisa träumen nicht, sondern haben ihren Traum zum Hobby gemacht.

Wann immer sie Zeit und Lust haben,

sind sie unterwegs in der Natur

und suchen Münzen oder Schmuck.

Heute sind sie rund um Ückerath unterwegs.

Es regnet in Strömen. „Wir suchen

hier das erste Mal. Wir haben ein Ziel

ausgesucht, dass uns ein wenig Schutz

vor dem Regen gibt“, lachen sie und ziehen

los.

Einen Schatz zu heben ist gar nicht

so leicht. Alte Karten und ganz viel Wissen

sind nötig, um ihn zu finden. So war

es jedenfalls einmal. An alte Karten heran

zu kommen ist in Zeiten von Google

Maps leicht. Ihn zu finden auch, denn

es gibt Detektoren, die helfen, das Gold

von einst zu orten. Treffsicher zeigen

sie geräuschvoll alle Arten von Metall im

Erdboden an. Manuel hat einen Detektor

dabei und Lisa eine Schaufel. Nach einer

halben Stunde geben sie auf. „Das Gerät

schlägt zwar viel an, aber das sind wahrscheinlich

Bombensplitter und davon

lassen wir auf jeden Fall die Finger, zu

gefährlich“, sagen beide und fahren wieder

nach Hause nach Grevenbroich. Das

Paar ist nicht das einzige, das sondelt,

so wird die Suche mit Detektor genannt.

Vielmehr gibt es jede Menge Leute, die

dieses Hobby teilen. In Roggendorf gibt

es jeden ersten Freitag im Monat sogar

den größten Stammtisch Deutschlands.

Das weiß auch Janina Hering. Die 37-Jährige

ist sein fünf Jahren dabei, berufsbedingt

vermutlich, denn sie arbeitet bei

Detetcor Trade International, kurz DTI.

Das Unternehmen sitzt im Einkaufs- und

Gewerbepark TopWest an der Hamburger

Straße. „Na ja, ich wollte einfach wissen,

wie die Geräte funktionieren, habe

es ausprobiert und seitdem bin ich im

Schatzfieber“, lacht sie. Die Firma baut

auf dieses Fieber, denn rund 50 Prozent

aller Detektoren sind sogenannte Sportdetektoren

und die werden vornehmlich

von Leuten genutzt, die gerne sondeln.

Von dort aus werden sie nach Deutschland

und ins deutschsprachige Ausland

André M. Günther ist der Kopf des Unternehmens DTI.

verschickt. Der Kopf hinter dieser Firma

ist André M. Günther. „Die Firma gibt es

seit 30 Jahren und sie teilt sich in zwei

große Bereiche auf. Zum einen in Sportdetektoren

wie sie Janina nutzt, zum

anderen in Sicherheitsdetektoren." Zum

Sortiment gehören auch Röntgengeräte.

„Wenn etwas Sicherheitsrelevantes

passiert, steigt automatisch die Nachfrage

bei uns“, verrät Günther. Rathäuser,

Foto: Andrea Lemke

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Cusco (rechte Seite), der Ort, der für vier

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Nach dem Abitur ist man endlich frei

und hat meistens den Wunsch, die

Welt zu sehen. So auch die 18-jährige Nievenheimerin

Svenja Vogel. Nach anfänglichen

Recherchen stellte sie schnell fest,

dass die Möglichkeiten riesig sind. Mache

ich Work &Travel in Australien? Leiste ich

Freiwilligenarbeit Afrika oder gehe ich als

Aupair nach Amerika? Svenja möchte liebend

gerne Medizin studieren. Doch die

Wartezeiten für einen Studienplatz sind

lang. Um die Wartezeit zu überbrücken,

möchte sie in einem Krankenhaus ein medizinisches

Pflegepraktikum absolvieren.

Aber das Krankenhaus um die Ecke hätte

doch keine kulturellen Erfahrungen zu

bieten. Warum nicht als Freiwillige in Peru

in einem Krankenhaus helfen? So kam es,

dass sie am 5. September mit einem kleinen

Koffer am Düsseldorfer Flughafen in

den Flieger nach Lima gestiegen ist. Vor

der Reise kreisten die Gedanken um jedes

noch so kleine Problem was auftauchen

könnte. Was ist, wenn der Abholservice

der Agentur nicht funktioniert? Wie wird

sie mit Heimweh umgehen? Wird der

Kulturschock sehr groß sein und wird es

vielleicht Sprachbarrieren geben? In der

peruanischen Hauptstadt angekommen

traf sie sich mit einer Freundin, bevor es

am nächsten Tag weiter auf 3.399 Meter

Höhe nach Cusco ging. Dort kursiert eine

Krankheit, die vielen Touristen zu schaffen

macht. Die Höhenkrankheit. Doch

Svenja ist Gott sei Dank davon verschont

geblieben. Gerade in der ersten Zeit in einem

fremden Land am anderen Ende der

Welt warten sehr viele Herausforderungen

auf die abenteuerlustigen Jugendlichen.

Eine instabile Internetverbindung

ist für viele heutzutage ein absoluter Albtraum.

Doch Wlan ist gerade bei solchen

Reisen wichtig, damit der Kontakt zu Familie

und Freunden weiterhin gehalten

werden kann. Wer nach Peru reist oder

sich generell in Entwicklungsländern engagieren

möchte, sollte bereit sein auf

jeden noch so kleinen Luxus zu verzichten.

Das Internet kann dort schon mal

häufiger abstürzen oder ist sehr langsam.

Freiwillige kommen oftmals bei Gastfamilien

unter oder so wie Svenja in einem

Freiwilligenhaus mit zahlreichen anderen

Helfern. „Eins fällt in Peru jedoch sofort

auf”, meint Svenja Vogel. „Die Mentalität

der Menschen ist eine völlig andere.“ Peruaner

sind definitiv nicht sehr organisiert

und das ist auch im Krankenhausalltag zu

spüren. Dort wird mehr improvisiert, als

zielstrebig gehandelt. Auch die Sterilität

und ein ausreichender Datenschutz sind

nicht unbedingt vorhanden. Viele moderne

High-Tech Geräte sind nicht bekannt.

Trotzdem sind die Menschen dort offener,

gelassener und sehr leicht zufrieden

mit dem, was sie besitzen.

Besonders spannend sind in Peru

auch die Busfahrten. Eine Fahrt kostet

umgerechnet 0,21 Euro, egal wie weit

man fahren möchte. Wer aussteigen will,

ruft ganz laut „Baja”, also „Ausstieg”,

und der Bus hält an Ort und Stelle. Mit

dem Auto bewegen sich überwiegend

nur die Männer fort. Die Frauen werden

sozusagen gemütlich chauffiert. Warum

sollte man in Peru viel umherfahren?

„Weil die Landschaft einfach umwerfend

ist.”, so Svenja. „Ich bin schon in

die Rainbow Mountains, sieben Lagunen

und zum Machu Picchu gereist. Das war

einfach unglaublich schön.” Doch Peru

hat auch seine Schattenseiten, so wie

jedes Land. Viele Häuser haben keine

Fenster oder sind nicht isoliert. Dementsprechend

ist der Lebensstandard

der Peruaner nicht besonders hoch.

Doch die größte Herausforderung für

die sportbegeisterte Basketballerin ist

sicherlich die, dass Peruaner offenbar

große „Sportmuffel“ sind. „Alles in allem

möchte ich diese tolle Erfahrung nicht

missen und bin sehr froh, dass ich über

meinen Schatten gesprungen bin. Ich

freue mich auf die letzten zwei Monate

in Peru.“, so Vogel.

Svenja Vogel bei der berühmten Ausgrabungsstätte Machu Picchu in Peru.


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Stadt-Magazin

Ist das schon fünf Jahre her?









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4. Januar 2014

Der frische vereidigte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe besucht den

Neujahrsempfang des CDU-Ortsverbands Stadt Zons

Februar 2014

Die ersten Vorbereitungen für den Abriss des alten Kasinos im Schatten des Bayer-

Kreuzes laufen.

4. Februar 2014

NRW-Justizminister Thomas Kutdschaty zieht die Reißleine und beendet nach

einem Bordellbesuch von Jugendlichen aus dem Kinder- und Jugendhilfezentrum

Raphaelshaus den „Jugendstrafvollzug in freien Formen.

8. März 2014

Die Feuerwehr Dormagen wirbt mit einer außergewöhnlichen Kampagne, die

deutschlandweit in den Medien für Aufmerksamkeit sorgt, für jungen Nachwuchs.

Darin stehen Sätze wie „Geh mit uns durchs Feuer!“, „Wir haben die dicksten

Hupen“, „die längsten Schläuche....und wollen mehr als nur ein Abenteuer“

12. April 2014

Freude bei der Initiative „Arche Gohr“. Gemeinsam ist es den Mitgliedern gelungen,

das Rettungsmodell gegen den Grundwasseranstieg im Unterdorf zu verhandeln

und die für die Finanzierung notwendigen 120 Unterschriften zusammen zu

bekommen.

20. Mai 2014

Nach nur fünfmonatiger Bauzeit erhält der FC Straberg nach 14 Jahren Warten

endlich seinen neuen Kunstrasenfußballplatz samt Umlaufbahn.

29. Mai 2014

Mit ihren Laternen und Hellebarden kommen 110 Nachtwächter und Türmer aus

weiten Teilen Europas nach Zons. Federführend hatte das Europäische Treffen der

Nachtwächter Hermann Kienle organisiert, der selbst als Nachtwächter Rundgänge

in Zons anbietet.

1. Juli 2014

Erik Lierenfeld wird im Dormagener Stadtrat als neuer Bürgermeister vereidigt.










13./14. Juli 2014

Deutschland ist Fußball-Weltmeister! Bis in die Nacht wird das Ergebnis der

Deutschen Nationalelf in Dormagen gefeiert.

20. August 2014

Die Sekundarschule nimmt ihren Betrieb auf.

15. September 2014

Eine extrem lauter Knall bei Ineos erschüttert Dormagen. Eine haushohe Stichflamme

sowie eine Rauchsäule sind kilometerweit zu sehen. Personen werden nicht verletzt.

22. Oktober 2014

Der RE7 erfasst zwischen Worringen und Dormagen zwei Kabeldiebe. Die beiden

Männer aus Rumänien werden verletzt. Die Strecke bleibt für eine Stunde gesperrt.

1. November 2014

Zum letzten Mal finden die „Fair Fighting Championship“ im Sportcenter am

Höhenberg statt. Das „Mix Material Arts-Spektakel“ (Kampfsport mit verschiedenen

Techniken) löst einen Großeinsatz der Polizei aus, um ein Aufeinandertreffen von

rivalisierenden Gruppe der Rocker- und Hooliganszene zu verhindern.

8. November 2014

Der neue Bahnhof wird nach einer zweijährigen Umbauzeit eröffnet. Die Kosten

belaufen sich auf circa fünf Millionen Euro.

20. November 2014

Kardinal Rainer Maria Woelki besucht das Kinder- und Jugendhilfezentrum

Raphaelshaus anlässlich seines Antrittsbesuchs als Kölner Erzbischofs.

15. Dezember 2014

Bei der Aktion „Herz für Bäume“ pflanzen Kinder des Waldkindergartens

Knechtsteden 12.000 neue Bäume.

21. Dezember 2014

Unbekannte Täter beschmieren den Rohbau der neuen Moschee mit Hakenkreuzen

und Anti-Islam-Parolen. Wenig später versammeln sich rund 300 Dormagener auf

dem Gelände der Moschee, um ihre Solidarität zu zeigen. Der Staatsschutz ermittelt.

Fotos: Andrea Lemke

Gedenkfeier zum Einmarsch

der Amerikaner 1945

Im Garten von

Egmont Worms steht

diese Gedenkstelle.

Der Stein ist über vier

Zentner schwer.

Am 5. März 1945 verbreitet sich eine

Nachricht in Dormagen wie ein

Lauffeuer: „Die Amis sind da.“ Es sind

die letzten Kriegstage und die Amerikaner

rücken in Zangenbewegungen über

Broich, Ückerath und Nievenheim, sowie

über Worringen nach Dormagen vor.

Im nächsten Jahr jährt sich die Befreiung.

Dann ist es 75 Jahre her, dass die

Amerikaner in Dormagen einmarschiert

sind. Einer, der darüber viel recherchiert

hat, ist Egmont Worms, der sagt: „Ich

bin überzeugt, dass wir befreit und nicht

besiegt wurden.“ Eine Meinung, die nicht

alle teilen, denn es gab auch deutsche

Soldaten, die Widerstand leisteten und

dafür erschossen wurden. In seinem

Garten steht ein Mahnmal, dass er selbst

gestaltet hat. „Ich habe ein Originalstück

aus der Remagener Brücke in meinem

Garten aufgestellt. Es ist eine Art Kriegerdenkmal.

Das ist mein Beitrag zum

Frieden“, so der Kameramann, der auch

schon für ZDF-History gedreht hat. Ganze

vier Zentner wiegt der Stein, der mit

Plaketten und Fahnen geschmückt wurde.

Seit 1999 hängt eine Dankes-Tafel für

die Amerikaner im Historischen Rathaus,

die nach Aussagen von Worms seiner

Hartnäckigkeit geschuldet ist. In jenem

Jahr empfing der damalige Bürgermeister

Heinz Hilgers den EX-G.I. Louis A. Miller in

Dormagen herzlich. Er kam 1945 mit seiner

Einheit „4th cavalry-group“ aus Bergheim.

„Meine Angriffsspitze lag in der

Nähe des Areals einer Chemiefabrik und

wir wussten nicht, ob man sie verteidigen

wird. Es gab dort Scharfschützenfeuer,

aber der größte Widerstand wurde im

Zentrum Dormagens geleistet“, erklärte

er damals. Im kommenden Jahr plant die

Stadt anlässlich des 75-jährigen Kriegsendes

eine Gedenkfeier, zu der auch amerikanische

Gäste geladen sind. Genaueres

war bei Redaktionsschluss noch nicht

bekannt. Das Dormagazin sucht Fotos

aus den letzten Kriegstagen in Dormagen

für einen Bericht im Februar 2020.

Wer Bilder hat, kann sich gerne unter Tel.

0151/15677158 melden. –Andrea Lemke

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So sehen die Steine aus, wenn Lukas und

seine Mama Nicola fertig mit Malen sind.

Nicola Neske hat die Gruppe „DormaStones“ auf Facebook gegründet, die schon 145

Mitglieder zählt.

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Der neueste Hit:

Steine anmalen

und aussetzen

Der Mensch ist ein Sammler. Das

steckt in ihm, ist quasi in seiner DNA

verankert. Das Jagen und Sammeln war

die Lebensweise der Steinzeit. Viele

Jahrtausende lang lebten die Menschen

auf diese Weise und sicherten sich so

ihr Überleben. Das ist heute nicht mehr

nötig und dennoch lieben wir es, Dinge

zu sammeln. Auf Trödelmärkten nach

Schätzen Ausschau zu halten, ist bis heute

ein beliebtes Hobby. Manche suchen

Flaschenpost am Rhein, andere Müll,

um die Umwelt sauber zu halten. Und

seit Kurzem sind die Steine-Sammler in

Dormagen auf dem Vormarsch. Es werden

nicht einfach irgendwelche Steine

gesammelt, sondern ganz besonders

hübsch bemalte, die dann zum Beispiel

am Rheinufer, vor der Stadtbibliothek, im

Wald oder an einer Straßenecke liegen.

Sie wurden ausgesetzt. Zum Beispiel von

Nicola Neske. Sie beschriftet die Steine

mit schönen Sprüche oder bemalt sie

liebevoll. So schön, dass sie sogar schon

bei einem Kreativwettbewerb gewonnen

hat. Dieser Stein zeigt einen Wohnwagen,

den sie für ihren Mann als Geschenk

vorbereitet hat. Mit Acrylstiften zaubert

die junge Frau Schneelandschaften, Fische

oder Mandelas auf Steine, die sie

findet. Ihr Sohn, Lukas (7), eifert ihr bereits

fleißig nach. Ist das Kunstwerk fertig,

wird es ausgesetzt. Natürlich wird

darauf geachtet, dass die Steine umwelt-

freundlich gestaltet sind und nicht abfärben.

Auf Facebook hat die Mutter extra

eine Gruppe gegründet mit dem Namen

„DormaStones“, die mittlerweile 132 Mitglieder

(Stand bei Redaktionsschluss)

hat. Sie alle eint die Sammelleidenschaft

und die Kreativität.

„Heute im Chorbusch entdeckt“, „Unseren

Mädels wurde der heutige Spaziergang

durch den Fund dieser Steine

versüßt. Ich konnte sie allerdings nicht

dazu bewegen, nur einen Stein pro Kind

mitzunehmen, also haben wir jetzt sieben

Stück mitgenommen. Die Kinder jedenfalls

sind mega glücklich und schwer

begeistert von den Kunstwerken“, „Mein

Sohn hat heute am Wandertag diesen

Stein gefunden, danke an den Künstler,

er hat sich riesig gefreut“ sind nur einige

Mehr Informationen

Reaktionen von Mitgliedern nach Steinfunden

in der Landschaft. Wurden vor

Jahren noch Pokemons via Handy gejagt,

sind es nun Steine. Zurück zur Natur,

scheint die Devise. „Ich möchte mit meinen

Steinen den Menschen eine Freude

machen und wenn ich die Reaktionen

auf Facebook sehe, dann scheint das

zu klappen.“ Fast täglich bemalt Neske

Steine. Das gibt ihr Ruhe, allerdings fällt

es ihr bis heute schwer, sich von ihren

Kunstwerken zu trennen. „Aber das wird

schon“, ist sie sicher. Wer sich am Sammeln

beteiligen möchte, sollte auf jeden

Fall die Augen aufhalten, denn die kleinen

Steine sind schnell zu übersehen und

das wäre doch schade. Hat man schließlich

einen entdeckt, dann einfach den

Fund auf Facebook in besagter Gruppe

posten, am besten mit einem schönen

Foto.

Mittlerweile gibt es verschiedene Gruppen auf Facebook, die sich mit

dem Thema beschäftigen und Funde melden. So zum Beispiel auch

in Rommerskirchen oder Düsseldorf. Wer selber einen Stein gestaltet

und aussetzen möchte, sollte nicht den Hinweis „auf Facebook

DormaStones –posten –auslegen“ auf der Rückseite vergessen.

–Andrea Lemke

Ropina GmbH & Co. KG

Kölner Str. 79 - 81

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Tel. 0 21 33 - 97 39 820 | Email: info@ropina.de | www.ropina.de

14 Wir alle sind Dormagen!

Wir alle sind Dormagen! 15


Das Stadt-Magazin

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NGK: Eine Schule mit Tradition und Innovation

NGK-Schulleiter Johannes

Gillrath und sein Kollegium

setzen bei ihrer Arbeit auf

moderne und individuelle

Förderungen verbunden

mit christlichen Werten.

Die Kleiderträume ließen keine Wünsche offen im Stürzelberger Schützenhaus.

Nadine Berens (l.) - Miss Germany

2019, und Olga Hoffmann, Miss

Germany 2015, liefen auch auf der

Modenschau von Christiane Klein.

Campus Knechtsteden:

Die Bildungsvielfalt zeigt sich auch aus der Luft.

Kleider machen Leute

Den Campus in Knechtsteden am 16. November erkunden

Mit einem großen Tag des offenen Campus präsentiert sich das Norbert-Gymnasium

Knechtsteden am Samstag, 16. November. Dann können dort Eltern und künftige

Schülerinnen und Schüler die Schule und ihre Arbeitsweise in der Zeit von 9 bis 12 Uhr

kennenlernen. Die Kinder können aktiv an Schnupperstunden in verschiedenen Fächern

teilnehmen. Das Norbert-Gymnasium in Knechtsteden ist ein christlich geprägtes

katholisches Gymnasium im gebundenen Ganztags-Unterricht. Besonders interessant

für sportliche Talente: Das NGK ist anerkannte Sportschule NRW und pflegt eine

enge Kooperation mit dem eigenen Sportinternat, das bereits Deutsche Meister,

Europa- und Weltmeister hervorgebracht hat. Es ist eine MINT-freundliche Schule

(Schwerpunkt Naturwissenschaft), Fair-Trade-Schule und bietet auch einen weiteren

Schwerpunkt im Fach Musik. Mehr Informationen zur Schule und ihren unterschiedlichen

Angeboten gibt es auch unter www.norbert-gymnasium.de.

Fotos: Andrea Lemke

Mit dem richtigen Kleid sieht jede Frau super aus.

Wenn es um Kleider und den richtigen Schick

geht, dann ist Claudia Klein die richtige Ansprechpartnerin.

Die Inhaberin von „Fashion Dreams“

zieht nämlich mit ihrer Braut- und Abendkleid-Modenschau

immer viel Publikum an. Zuletzt im September

ins Schützenhaus in Stürzelberg. Für die Show ließ

Klein sogar zwei Miss Germany „einfliegen“, nämlich

die amtierende Nadine Berens und Olga Hoffmann, die

diesen Titel 2015 tragen durfte. Das Geheimnis ihrer

erfolgreichen Modenschauen liegt sicherlich auch daran,

dass Klein ganz normale Frauen über den Catwalk

gehen lässt. Egal ob dick oder dünn, ob groß oder

klein, am Ende fühlen sich alle ein bisschen wie eine

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Das Stadt-Magazin

Ein wahres Springtalent

und immer in Bewegung:

das Eichhörnchen

„Der Teufel steckt im Eichhörnchen“. Wie bitte, in diesem kleinen possierlichen Tierchen? Natürlich

nicht. Vielmehr geht diese aus dem Volksmund bekannte Redewendung auf das Mittelalter zurück.

Zum einen wurde die rote Farbe mit dem Teufel assoziiert, und zum anderen gibt es da die fast schon

„überirdischen“ Kletterkünste des Eichhörnchens. Eigentlich heißt der Spruch nichts anderes als, dass

das Übel auch in unscheinbaren Formen kommt.

Fakt ist, kaum ein anderes Waldtier

klettert mit solch einer Leichtigkeit

von Baum zu Baum, wie das Eich-

rend sie manche Verstecke sogar unter

einer Schneedecke von mehreren

Zentimetern wiederfinden, scheinen

cke. Hält das Eichhörnchen Siesta oder

bettet sich zur Nachtruhe in seinem

Kobel (Kugelnest), deckt es sich damit

rer, sind, handelt es sich bei diesen nur

um eine andere Fellfarbe, die zwischen

fuchsrot bis zu schwarz hin schwanken

hörnchen. Gerade jetzt im Herbst, wo

sie andere zu vergessen. Das Fazit

komplett zu. Es hat sozusagen sein ei-

kann. Richtig hingegen ist laut Exper-

das meiste Laub schon auf den Böden

im Frühjahr: neue Sträucher und Bäu-

genes Plumeau immer dabei. Eichhörn-

ten aber, dass die Grauhörnchen aus

liegt, kann man es mutig von Ast zu Ast

me. So forsten die possierlichen Tiere

chen paaren sich im Winter, meist im

Nordamerika auf dem Vormarsch sind.

springen oder in rasender Geschwindig-

so ganz nebenbei den Wald auf. Das

Dezember und Januar und bis in den

Sie verbreiten sich auf Kosten „unserer“

keit kopfüber den Stamm runterflitzen

Eichhörnchen verpönt aber auch kei-

Sommer hinein. In wilden Verfolgungs-

Eichhörnchen in Europa und haben sie

sehen. Es ist quasi ständig unterwegs

ne Blüten, Knospen oder Pilze und im

jagden geht es dann geräuschvoll in

in Großbritannien schon weitgehend

und in Bewegung. Muss es auch, denn

Frühjahr wird es sogar zum Nesträu-

Spiralen die Baumstämme rauf und wie-

verdrängt.

der Winter naht und bis dahin muss die

ber. Da kann es vorkommen, dass das

der runter. Das ist auch der günstigste


-Andrea Lemke

Ernte eingefahren werden. Im Herbst

kann das kleine Tierchen aus dem Vol-

putzige Tier einen Jungvogel frisst. Die

Klettervirtuosen verdanken ihr Geschick

Zeitpunkt sie zu beobachten. Nach 38

Tagen kommt dann der Nachwuchs zur

Info

len schöpfen. Nahrhafte Samen sind

einigen besonderen körperlichen Be-

Welt, der kaum mehr als zehn Gramm

besonders beliebt bei den Eichhörn-

sonderheiten. Erstens sind sie extrem

wiegt. Laut NABU gab es bis in die

Nur jedes fünfte Eichhörnchen überlebt

chen, aber auch Nüsse. Alles wird bis

leicht, ausgewachsene Tiere wiegen

60er Jahre deutlich höhere Bestände

das erste Lebensjahr. Daher ist es sinnvoll

ins kleinste Detail überprüft, bevor es in

gerade mal 400 Gramm, zweitens sor-

als heute. Gründe können die schlech-

die Nager zu füttern. Alle Arten von Nüs-

die Bevorratung geht. Sprich, in einem

gen ihre scharfen Krallen an sehr be-

tere Waldqualität sein oder die Land-

sen, heimisches Obst oder verschiedene

Loch verbuddelt wird. Nebenbei wird

weglichen Zehen dafür, dass sie sowohl

schaftsversiegelung. Die natürlichen

Samen und Kerne wie die von Sonnen-

Speck angefuttert. Ein Eichhörnchen

auf glatten Baumstämmen Halt finden,

Feinde sind Habicht und Marder. Sie

blumen oder Kürbissen werden gerne

versteckt bis zu 2.500 Nüsse, Eicheln

als auch abwärts flitzen können. Ihre

haben es auf die kleinen Tierchen ab-

angenommen. Daneben plündern sie auch

oder andere Samen. Besonders beliebt

Hinterbeine sind so stark, dass sie bis

gesehen. Dort, wo es viele Füchse gibt,

Vogelfutterhäuschen. Zudem brauchen sie

sind die von Buche, Kiefer oder Ahorn.

zu fünf Metern weit springen können.

sind die Bestände meist höher, da er

genau wie Vögel frisches Wasser. Eich-

Wird es im Winter eng mit Futter grei-

Der buschige Schwanz fungiert als Ba-

zum Vorteil der Eichhörnchen die Mar-

hörnchen können rasch zutraulich werden

fen sie auf die Nahrungsdepots zurück.

lance-, Steuer- und Ruderhilfe. Daneben

der jagt. Entgegen der Meinung, dass

und sogar aus der Hand fressen. Doch

Das Verstecken der Nahrung hat aber

kommunizieren die Eichhörnchen damit.

die dunklen Eichhörnchen Feinde des

Vorsicht, bei Gefahr oder Panik können die

noch einen Nebeneffekt. Denn: Wäh-

Und zu guter Letzt dient er als Bettde-

Eurasischen Eichhörnchen, also unse-

kleinen Tiere kräftig beißen.

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Foto: Natur-und Tierfotografie Michael Albrecht/Facebook

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18 Wir alle sind Dormagen!

Wir alle sind Dormagen! 19


Das Stadt-Magazin

Autos wurden in den 80er Jahren liebevoll vor der Haustüre gewaschen, so wie hier von

Markus Güsgen. Ein Bild, das man oft samstags sah.

Ein Liebhaberstück: Der Capri von 1977

wurde von Klaus Linden bis zum Schluss

gefahren, sprich, bis er aus Altersgründen

seinen Führerschein abgegeben hat.

• Rückenschmerzen vermeiden

• Beweglich bleiben

• Muskelverspannungen vorbeugen

„Während und nach meiner

Schwangerschaft habe ich

Präventionskurse gesucht –

leider ohne Erfolg. Jetzt biete

ich Kurse für Schwangere und

Mamas mit Babys selbst an.“

Patricia Roggon, erfahrene

Physiotherapeutin und Mama

Fotos: privat

Schnappschüsse von Thomas Packroff mit seinem Käfer Cabrio (l.) und aus dem Familienalbum der Familie Lindik (r.), als diese gemeinsam

in den Urlaub fuhr. Früher wurden die Autos auch sehr gerne fotografiert.

Adieu, liebes Auto,

Mateusz und Sohn Franciszek Kasiorek

lieben die Marke Mercedes. Daher war

es auch keine Frage, dass sie sich 2014

in Deutschland den ersten kauften,

einen 190er.

Du warst ein herrlicher Begleiter!

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Aus und vorbei für eine Liebe, die nunmehr 32 Jahre anhielt. Die Rede ist von meiner Liebe zum Auto. Was waren

das noch für Zeiten, als Autofahren die große Freiheit bedeutete. Endlich aus dem Dorf in die große Stadt, ganz

ohne Hilfe der Eltern oder stundenlanges Bus- und Bahnfahren.

Mein erstes Auto hieß Herr Bert und

war ein Polo. Einem Auto einen Namen

geben, das war früher nicht unüblich.

Mit Herr Bert konnte ich einfach mal

so ins Blaue fahren. Das hatte etwas von

Abenteuer. Das Auto war kein Status-

damals bei Pulheim. Zwar waren unsere

Mütter und Väter keine Helikoptereltern,

aber Knutschen und Fummeln zuhause

ging gar nicht. Dafür war das Autokino.

Wieder so ein Stück Freiheit. Apropos

Kino: Unsere Generation liebte die Au-

karossen konnten dank Umbau des Tüftlers

„Q“ schießen, Reifen aufschlitzen, zur

Not über Wasser fahren und vieles mehr:

Am Ende ging es immer um „far bella figura“,

einen guten und vor allem einen

bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

weise seltsame Kapriolen schlägt. Fahrer

von SUVs werden teilweise heute

schon so beschimpft, dass man denken

könnte, Nosferatu persönlich treibt sein

Unwesen unter der Motorhaube. Es ist

eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann

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symbol, sondern das pure Versprechen

tos, auch in Filmen. Zum Beispiel das

Schlimm, wenn Spion 007 das Auto dann

die SUV-Hasser das erste Ei nach einem

von Unabhängigkeit. Herr Bert starb an

Bluesmobil von Jake (John Belsuhi) und

wieder bei einer wilden Verfolgungsjagd

Geländewagen werfen. Innerhalb von

einer Kreuzung - mitten auf einer Land-

Elwood (Dan Aykroyd). Dieser alte Strei-

zerlegt hat. Das tat uns Fans in der See-

wenigen Monaten hat sich viel geändert,

straße im Nirgendwo. Man hatte uns ein-

fenwagen konnte nicht nur ziemlich weit

le weh. In der jüngeren Vergangenheit

besonders für Autofahrer. Alle haben

fach die Vorfahrt genommen und in ein

springen und viele echte Polizeiautos ab-

sorgte „The Fast and the Furious“ für

Vorfahrt, nur das Auto nicht. Die Tole-

Feld katapultiert. Herr Bert kam auf ei-

hängen. Er diente den Blues Brothers, so

kühne Träume und vor allem ausver-

ranz gegenüber dem einstigen Freiheits-

nen Schrottplatz, ich zum Glück nicht in

hieß der Film, auch als Wohnort und als

kaufte Kinosäle, nicht zuletzt wegen der

symbol nimmt ab, die Gruppe derer, die

ein Krankenhaus. Nach dem Unfall war

unverzichtbares Werkzeug, um die Band

aufgemotzten japanischen Rennschlitten

ihren Zeigefinger im neuen Mainstream

es erst einmal vorbei mit der Freiheit.

wieder zusammenzubringen. Das war

mit mega Spoilern. Die illegalen Rennen

gestreckt in die Höhe halten, steigt ste-

Ein neues Auto musste her, und zwar

echt cool.

begeistern eine ganze Generation.

tig. Das ist natürlich überspitzt. Während

schnell. Es folgte ein alter Golf GTI, der

Die schönsten Autos hatte zweifelsoh-

Spaß und Begeisterung für Autos ist

das Tempo der globalen Erwärmung zu-

war schnell. Einen Namen bekam er nie.

ne Mr. Bond, James Bond. Egal, ob Sean

in Zeiten von Greta Thunberg allerdings

nimmt, kühlt das soziale Klima runter. Es

In einem rasenden Affenzahn konnten

Connery, Pierce Brosnan, Roger Moore

tabu! Autofahren ist fast schon politisch

wird frostig zwischen den Menschen. Zeit

wir aber Kilometer machen. Das waren

oder Daniel Craig: spektakuläre und vor

unkorrekt. All dies ist der Klimaerwär-

einen Gang runterzuschalten, um wieder

noch Zeiten. Wunderbar auch die Aben-

allem edle Vehikel waren des Gentleman

mung geschuldet, die es zweifelsohne

auf die Spur des gegenseitigen Respekts

de im Autokino. Das nächste war für uns

liebstes Werkzeug. Die eleganten Luxus-

gibt, aber deren Diskussion darüber teil-

zu gelangen.

–Andrea Lemke

20 Wir alle sind Dormagen!

Wir alle sind Dormagen! 21


Das Stadt-Magazin

Fotos: privat

Junger Landwirt nimmt

am Bauernprotest teil

Tausende Traktoren haben im Oktober die Straßen rund um Bonn lahmgelegt.

Nichts ging mehr am 22. Oktober

in Bonn. Rund 4.000 Bauern samt

Traktoren hatten die Innenstadt lahmgelegt,

um ihren Unmut gegen das geplante

Agrarpaket 2020 der Bundesregierung

zum Ausdruck zu bringen.

Einer von ihnen war Simon Klein, Junglandwirt

aus Dormagen. Er und circa 39

Kollegen aus dem Stadtgebiet waren

dem Aufruf zum Protest gefolgt und

morgens um 7.30 Uhr ab dem Parkplatz

am Kloster Knechtsteden aufgebrochen.

„Wir sind quasi alle zur selben

„ Wir können ja

schlecht wieder mit

der Hacke über den

Acker laufen. “

Zeit aus allen Himmelsrichtungen in

Bonn eingetroffen. Das war ein wahnsinniges

Gefühl“, so Klein vom Goldberger

Hof, um dessen Zukunft es geht.

„Meine Zukunft sieht nicht rosig aus,

wenn dieses Paket so durchkommt. Es

ist schon jetzt so, dass wir Landwirte

ohne einen Nebenerwerb kaum klarkommen

können. Alles wird teurer für

uns, aber unsere Produkte billiger. Nur

von Zuckerrüben, Mais oder Getreide

Landwirte aus ganz Deutschland haben ihren Unmut zum Ausdruck gebracht.

zu leben, geht nicht“, sagt er besorgt. det die Qualität. Das bedeutet zum Beispiel,

dass wir keinen Brotweizen mehr

Alleine die Einschränkung, dass ab

nächstes Jahr 20 Prozent weniger gedüngt

werden darf, habe gravierende im Weizen unter Stickstoffmangel nicht

kultiviert bekommen, weil das Eiweiß

Folgen. „Wenn wir weniger düngen, lei-

ausreichend gebildet wird. Besonders

auf den ,leichten sandigen Standorten‘

in Dormagen wird dieses Phänomen zu

beobachten sein. Die Folge ist, dass

wir nur Futterweizen herstellen können

und der ist weit weniger wert“, erklärt

er einen Teil der Misere. Er sehe natürlich,

dass etwas getan werden müsse,

aber „es kann nicht sein, dass wir für

jedes Thema, sei es Feinstaub, Nitratbelastung

oder sonst etwas, der Sündenbock

der Nation sind“, so Klein bestimmt.

„Wir sind eine Minderheit und

so werden wir auch behandelt.“ Es sei

ja nicht so, dass die Bauern mehr düngen

würden, als die Pflanze aufnehmen

könne. „Niemand hat Interesse daran,

das Grundwasser zu düngen, alleine

aus rein wirtschaftlicher Sicht macht

dies doch keinen Sinn“, argumentiert

der Landwirt. Klein kritisiert am Agrarpaket

besonders, dass einige Eckpunkte

gegen wissenschaftliche Fakten und

die gute fachliche Praxis durchgesetzt

werden sollen. „Wir können ja schlecht

wieder mit der Hacke über den Acker

laufen“, so der junge Mann. Dies alles

habe ihn motiviert beim Protest mitzumachen.

„Ich bin überwältigt von dem

Zusammenhalt in unserer Branche.

Obwohl jeder ein anderes Anliegen

hat, haben alle an einem Strick gezogen

und das liegt daran, dass wir die

Faxen dicke haben.“ Im Namen aller

Landwirte bedankt sich der junge Bauer

herzlich bei der Bevölkerung und

der Polizei: „Die Polizei hat uns in die

Städte gelassen und die Menschen haben

nicht gemurrt, als wir zur Hauptverkehrszeit

die Straßen blockiert haben.“

Im Gegenteil: Viele hätten sogar das

Zeichen für Daumen hoch gezeigt. Nun

hoffen die Landwirte, dass sie in Berlin

gehört worden sind. „Und wenn nicht,

dann sind wir in vier Wochen wieder

da“, so Klein.

–Andrea Lemke

Info

In der deutschen Landwirtschaft wurden

im Jahr 2018 rund 266.700 Betrieben

gezählt. Die Anzahl der Bauernhöfe

verzeichnete in den vergangenen Jahren

einen stetigen Rückgang, ebenso fallen die

Beschäftigungszahlen im primären Sektor.

In Deutschland zählen zum primären

Sektor neben der Landwirtschaft, die

Forstwirtschaft sowie die Fischerei. Ähnlich

verhält es sich auch mit den landwirtschaftlichen

Flächen, auch sie reduzierten sich

in den vergangenen Jahren kontinuierlich

(Quelle bis 2018: www.statista.com).

Im Sommer 2018 mussten die Landwirte

durch die Hitze auch extreme Ernteverluste

hinnehmen.

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22 Wir alle sind Dormagen!

Wir alle sind Dormagen! 23


Das Stadt-Magazin

Im Herzen ist

der TSV immer dabei

Seine eigene Karriere als hoffnungsvolles

Nachwuchstalent scheiterte früh aufgrund einiger

schwerer Verletzungen. Seiner Lieblingssportart,

dem Handball, und seinem Lieblingsverein, dem TSV

Bayer Dormagen, ist Oli Fenkl bis heute dennoch treu

geblieben. Er engagiert sich ehrenamtlich für die erste

Mannschaft als Hallensprecher bei den Heimspielen im

Sportcenter.

Gründonnerstag in diesem Jahr,

Zweitliga-Heimspiel gegen den

HSV Hamburg, mehr als 1.700 Zuschauer

sind an diesem Abend in das

Sportcenter gekommen – Rekordkulisse

in dieser Saison. Die Halle wird abgedunkelt,

die Gästemannschaft steht

kurz vor dem Einlauf. Alleine auf dem

Spielfeld steht Oli Fenkl, das Mikrofon

in der einen Hand, einen Zettel mit

den Mannschaftsaufstellungen in der

anderen Hand. Erst ruft er die Hamburger

Spieler rein, dann die des TSV

Bayer Dormagen. Mit lauter Stimme.

Die heimischen Fans werden von dem

Oli Fenkl auf dem Spielfeld des TSV Bayer Sportcenters kurz vor Beginn des jüngsten

Heimspiels gegen den HSC 2000 Coburg

Foto: Oliver Baum

43-Jährigen auf einen Heimsieg eingeschworen.

Die Stimmung ist super –

auch am Ende, als die Mannschaft von

Trainer Dusko Bilanovic einen grandiosen

Sieg eingefahren hat. Auch dann

steht Fenkl wieder auf der Platte, diesmal

aber nicht alleine. Er sucht den seiner

Meinung nach herausstechenden

TSV-Akteur heraus. Der bekommt das

Mikrofon. Es ist Zeit für die „Humba“

mit den Fans.

Wenn man den zweifachen Familienvater

so trifft und mit ihm über den

Handball erzählt, dann glänzen seine

Augen. In der Saison 1986/87 hat der

Linkshänder das erste Mal aktiv zum

Handball gegriffen, damals als D-Jugendlicher

unter Trainer Peter Nowak

- als Torhüter. „Wir waren die erste

C-Jugend, die für den TSV die Mittelrheinmeisterschaft

gewonnen haben“,

berichtet der gelernte Speditionskaufmann,

der heute bei einer Tochter des

Unternehmens Kühne&Nagel, der Nacora

Versicherungsmakler GmbH, arbeitet.

Mit Trainer Georg Müser wurde

sein 76er-Jahrgang damals Westdeutscher

Vize-Meister. Da spielte Fenkl

schon lange im rechten Rückraum. Im

zweiten Jahr als B-Jugendlicher folgte

im März 1993 eine weitere Mittelrheinmeisterschaft.

Dabei hatte Fenkl schon früh mit

schweren Verletzungen zu tun. 1991

wurde ihm bei einer Abwehraktion die

linke Kniescheibe rausgetreten. Das war

im Halbfinale um die Mittelrheinmeisterschaft

bei der HSG Siebengebirge/

Thomasberg. Auf den ersten Sichtungslehrgang

in Kamen folgte ein weiterer

in Essen, dann ereilte das große Nachwuchstalent

ein Bandscheibenvorfall.

Danach ließ er es etwas ruhiger angehen.

Mit 17 Jahren folgte der Wechsel

in die erste Herrenmannschaft der SG

Zons, die unter Trainer Jobst Wierich

seinerzeit in der Landesliga aktiv war.

Am 3. Oktober 1995 riss das rechte

Kreuzband. Die dritte schwere Verletzung

beendete die Handballkarriere des

gebürtigen Düsseldorfers, der mit seiner

Familie in Rheinfeld aufwuchs, endgültig.

Dem Handball blieb Fenkl dennoch

treu und das nicht nur als Zuschauer.

Zusammen mit Georg Müser kümmerte

er sich als Co-Trainer von 1997 bis

2006 um die C-Jugend des TSV. Mit

dem 89er-Jahrgang, zu dem Max Holst

(heute bei der HSG Wetzlar in der Ersten

Liga) gehörte, gelang in der Saison

2003/04 eine weitere Mittelrheinmeisterschaft.

In der Saison 2002/03, der TSV war

nach dem finanziell bedingten Rückzug

in die Regionalliga wieder in der

Zweiten Bundesliga, gab Fenkl sein

Debüt als Hallensprecher im Sportcenter.

„Vor mir hat das Manfred Leufgen

gemacht. Dann wurde ein Nachfolger

gesucht und ich wurde im Haus Bismarck

eines Abends von Jojo Kurth

und Björn Barthel angesprochen“,

berichtet Fenkl. Eine Pause als Hallensprecher

musste er einlegen, als er

für fast drei Jahre berufsbedingt mit

seiner Familie nach Dubai und danach

für anderthalb Jahre nach Luxemburg

ging. Als er zurück in seiner Heimat

war, war die Position durch Marc

Pesch besetzt. Für den sprang Fenkl

vertretungsweise ein. Seit Mai 2013 ist

aus der Vertretung wieder eine Dauerlösung

geworden, eine gute, wie viele

Fans sagen. Als Hallensprecher ist

der Handballfan authentisch, er bringt

stimmlich das nötige Rüstzeug mit und

er bereitet sich auf seine Moderation

gut vor. Zur Not geht er zum Betreuer

der gegnerischen Mannschaft, um

die richtige Aussprache eines Namens

zu klären. „Hallensprecher zu sein

macht mir heute genau so viel Spaß

wie damals, als ich damit angefangen

habe“, sagt der 43-Jährige. Er muss

das eigentlich nicht sagen, man hört

es, wenn man bei einem Heimspiel im

Sportcenter ist. Fenkl ist eben einer,

der den TSV im Herzen trägt. Genau

wie „seine“ Sportart, den Handball.


–Oliver Baum

Im Halbfinale um die Westdeutsche

Meisterschaft zog sich Oli Fenkl schon

1991 seine erste schwere Verletzung zu.

Foto: privat

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24 Wir alle sind Dormagen!

Wir alle sind Dormagen! 25


Das Stadt-Magazin

Die Blumenkohl-

Teekanne war

die erste in der

Sammlung von

Elke Koska.

Fotos: Andrea Lemke

„Noch alle

Teekannen im Schrank?“

Eine sehenswerte Ausstellung in einem Kleinod

werk geschlichen, bis ich zugeschlagen

habe“, erinnert sie sich an ihren ersten

Teekannenkauf. Was danach folgt, ist

pure Sammelleidenschaft. Es gibt keine

Reise, keinen Ort, von dem sie nicht ein

Exemplar mit in ihre vier Wände bringt.

„Ich weiß genau, wo welche Kanne hergekommen

ist. Ob ich sie in einer kleinen

Gasse in Paris oder in einem Geschäft in

London gekauft habe. Am Ende war es

so, dass neben mir im Flugzeug immer

ein Platz für meine Schätze reserviert

war", lacht sie und sagt noch „Schult

fand das Kitsch, aber am Ende hat er

mir Teekannen von seinen Reisen mitgebracht.“

Bunt und überraschend sind

die 200 Teekannen in 19 Vitrinen. Es gibt

sie in Form eines Schiffes, als gedeckten

Tisch, als Grammofon, als Sessel geformt,

als Koffer, als Früchte oder Handtasche,

als Werkbank samt Säge und

Schaukelpferd, als Tankzapfsäule oder

Bienenstock, es gibt eigentlich nichts

was es nicht gibt. Sogar Berufe werden

dargestellt. „Meine Teekannen sind ein

Porträt meines Lebens und dieser Zeit“,

erklärt sie, während sie gleichzeitig mit

ihren Händen, die in pinken und giftgrünen

fingerlosen Netzhandschuhen stecken,

durch die Luft wirbelt. Ohne Finger

vermutlich deshalb, weil die riesengroßen

Ringe sicherlich nicht unter Handschuhe

gepasst hätten. Offenbar liebt

sie Hunde. Denn an ihren langen roten

Zöpfen sind Hundefiguren angebracht,

genauso wie ihr buntes Kleid eine Großaufnahme

von einem Labradorwelpen

zeigt. Auf ihrem farbenfrohen Mantel

finden sich ebenfalls jede Menge Hunde,

aber auch viele Samba-Busse. Ihre

Beine stecken in Blümchen-Leggins und

ihre Füße in bunten Halbstiefeln. Farbe

liebt Koska offenbar und sie erregt mit

ihrem Outfit während der Führung Aufmerksamkeit.

Denn während sie drinnen

über ihre Teekannen, von denen sie

insgesamt 2.000 Stück besitzt, spricht,

drücken sich draußen Frauen wie Männer

gleichermaßen die Nase platt. Es

scheint als ob in ihren Gesichtern steht:

„Wer ist das denn?“. Die Führung neigt

sich dem Ende zu und Koska ist voll des

Lobes für das Museum. „Sie haben hier

einen wahren Schatz. Dieses Museum

wird mit so viel Liebe gemacht. Es ist

ein wahres Kleinod.“ Genau das sei der

Grund gewesen, warum sie erstmals ihre

Teekannen öffentlich präsentiere und

„zwar genau an diesem Ort“.


–Andrea Lemke

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Zons ist für viele das „Rothenburg“

am Rhein. Ein Vergleich, der nicht

ganz treffend ist, denn die mittelalterliche

Zollfeste muss sich nicht hinter

einer mittelfränkischen Kleinstadt verstecken.

Vielmehr hat die Zollfeste mit

direkter Lage zum Rhein viel zu bieten.

Sei es Führungen mit dem Nachtwächter

oder eine spektakuläre Kulisse

samt pittoresken Häusern, die unter

Denkmalschutz stehen. Vor allem aber

gibt es dort ein Kleinod der Kunst. Das

KreisMuseum an der Schloßstraße hat

sich zu einem interessanten Nischenmuseum

gemausert, ist vor allem jünger

geworden, was sicherlich an der

neuen Leiterin Anna Karina Hahn und

ihrer Mitarbeiterin Verena Rangol liegt,

die beide Anfang 30 sind. Sie sind ständig

auf der Suche nach neuen Themen,

fernab von Mainstream, und mit einem

gewissen Hang zu Ironie. Als Zwerge

und später Quietsche-Entchen Einzug

in das Museum hielten, dachten einige

sicherlich, was soll denn das? Aber warum

eigentlich nicht? Kunst ist frei von

Dogmen. Vielmehr soll sie gefallen, zum

Denken anregen, provozieren, überraschen,

auch mal langweilen, bewahren,

porträtieren, kritisieren oder den

Zeitgeist wiederspiegeln. Das bedeutet

nicht, dass Exponate dort nicht mehr

im kunsthistorischen Kontext gezeigt

werden. Es bedeutet vielmehr, dass das

eine das andere nicht ausschließt.

Wunderbar ist dies gerade an zwei

Ausstellungen zu sehen: Während

„Noch alle Teekannen im Schrank“ 200

„verrückte“ Teekannen präsentiert und

so den Zeitgeist porträtiert, zeigt „Volle

Kanne“ die Kaffeekanne im kulturhistorischen

Kontext. Ein spannender Gegensatz.

Am Ende ergänzen sich beide

Ausstellungen wie Kanne und Deckel.

Die außergewöhnlichen Teekannen

entstammen der Sammelleidenschaft

von Elke Koska. Vielen ist die Dame

als Muse von HA Schult (Hans-Jürgen

Schult) aus Köln bekannt und sicherlich

aufgrund ihres extravaganten Kleidungsstils.

Aber Koska ist mehr als Sammlerin,

Muse oder ihre eigene Präsentationsfläche.

Sie ist eine sehr erfolgreiche Kunstmanagerin

und hat bereits viele große

Ausstellungen in vielen Ländern organisiert.

Zeit sie kennenzulernen. An einem

Nachmittag im Oktober gibt sie sich die

Ehre und führt höchstpersönlich durch

ihre eigens für das KreisMuseum kuratierte

Ausstellung „Noch alle Teekannen

im Schrank“. Bunt, schrill, ausgefallen

und schwer sympathisch präsentiert sie

sich und rückt direkt mit einer Wahrheit

heraus: „Ich bin keine Teetrinkerin.“ Ihre

erste Teekanne sei Liebe auf den ersten

Blick gewesen. „Ich bin mit meinem

Hund in New York spazieren gewesen,

als ich diese Teekanne, die aussieht wie

ein Blumenkohl, entdeckt habe. Ganze

zwei Monate bin ich um dieses Kunst-

Safak Pedük und Mike Reichenbach

in

CRAZY CHRISTMAS

Eine kleine Revue mit großen Hindernissen

14.12.2019 – Einlass 18.00 Uhr

In der Familie Weihnachtsmann kriselt es. Herr Weihnachtsmann will endlich

in den wohlverdienten Ruhestand, aber ein Nachfolger ist weit und breit nicht

in

Sicht. Seine Frau fürchtet ihren gesellschaftlichen

Status zu verlieren und

arbeitet fieberhaft an einer Weltkarriere

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26 Wir alle sind Dormagen!

Wir alle sind Dormagen! 27


Das Stadt-Magazin

Martinszeit

ist traditionell

Gänsezeit


Social Media:

Baby Brown ist

auf Instagram als

„officialbabybrown“

und auf Facebook

als „Baby Brown“

zu finden.

Aus: „Bei mir fliegt’s“

Es ist November, die Zeit, in der es

Gänsen traditionell an den Kragen

geht. Schuld ist ein Brauch, der auf

den späteren Bischof Martin von Tours

zurückgeht. Er ist der Mann, der der

Legende nach einen armen Bettler vor

dem Erfrieren rettet, indem er ihm die

allem bei besonderen Gelegenheiten

verzehrt, zum Beispiel als Weihnachtsbraten.

Im Jahr 2015 kamen rund 3.000

Tonnen Gänsefleisch aus deutschen

Schlachtungen. Allerdings kommen die

größten Teile Gänsebraten aus dem

Ausland, vor allem Polen und Ungarn.

Foto: Andrea Lemke

Bei dir läuft‘s und bei mir fliegt‘s hoch,

denn ich flieg bis zum Mond und zurück zum Thron.

Self Made-Superstar, seit den Kinderschuhen,

Stimme Monster „RHOOFFF" ist mir angeboren.

Alles, was du siehst, ist'n Blickfang,

ich trag an meim Hals schwere Last wien King, man.

Hälfte seines Mantels zum Wärmen gab.

Wer Wert auf Qualität und tiergerech-

Tattoos auf der Haut, alles hat ein Sinn,

Noch heute wird mit dem Lied „St. Martin“

bei vielen Umzügen an diese gute

Tat erinnert. Als der bescheidene Martin

te Haltung legt, muss beim Einkauf genau

hinschauen. Wer seine Gans nicht

direkt beim Erzeuger kauft, erkennt

Bio-Gans

Self Made bis zum Tod, weil ich König bin.

von seiner bevorstehenden Ernennung

eine deutsche Gans im Supermarkt am

Gänse von Bio-Höfen, die nach den Kriterien des Ökolandbaus

zum Bischof erfährt, versteckt er sich

dreifachen D auf der Verpackung. Das

gehalten werden, haben eine sehr gute Qualität. Bio-Gänse leben in

in die Black Scene gegangen, habe mein

in einem Gänsestall. Die aufmerksamen

D/D/D-Prädikat bedeutet: Die Gänse

geräumigen Ställen und mindestens 15 Quadratmetern Auslauffläche

eigenes Label gegründet“, so der Rapper.

Tiere aber verraten ihn mit ihrem Ge-

sind in Deutschland geschlüpft, wurden

pro Gans. Auch ihr Futter stammt aus ökologischem Anbau. Die Tiere

2014 ist es soweit. Mit „Oriental Poison“

schnatter, was sie heute noch rund um

hier gemästet und auch geschlachtet.

haben täglich Auslauf und darüber hinaus den vorgeschriebenen

„bin ich durch die Decke geschossen“,

den Martinstag „büßen“. Gänse haben in

Bessere Qualität bekommt man, wenn

Zugang zu einer Wasserfläche. Der Haken an der Sache: Es gibt nicht

sagt der 38-Jährige nicht ohne Stolz. Der

der Ernährung des Menschen schon jeher

eine lange Tradition. Sie werden vor

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das Federvieh aus artgerechter Haltung

stammt.

–Andrea Lemke

viele Höfe, die eine echte Bio-Gans anbieten.

Baby Brown –

ein Superstar

Song wird im Ausland im Radio gespielt

und klettert die Charts hoch. Auf YouTube

ist er bis heute über 30 Millionen Mal

aufgerufen worden. „Auf Spotify wurde

mein Song sechs Millionen Mal gestreamt.

Pro Stream erhält man gerade mal 0,004

Cent und davon gehen noch Provisionen

ab“, erklärt der 38-Jährige die Maschi-

Foto: Senad Hallaqi

aus Dormagen

nerie „Musikbranche“. Auch sein Nachfolge-Song

„Oriental Poison II“ ist erfolgreich.

Doch dann gibt es einen Bruch. Ein

Schicksalsschlag stoppt Baby Brown. „Ich

habe Pause gemacht, mich orientiert und

schließlich wieder Halt gefunden.“ Seine

Mutter habe ihm gesagt, er solle das ma-

Dicke Uhr mit Brillis, fette Goldketten, dunkle Designer-Sonnenbrille, geile Klamotten

und eine krasse Sprache: Das ist in aller Regel das Erfolgsrezept vieler Rapper.

Vorausgesetzt der richtige Song ist im Gepäck. Mit „Oriental Poison“ hat Baby Brown

genau den richtigen Beat getroffen. In Aserbaidschan auf Platz eins, ebenso in der

Türkei, auf Platz zwei in Zypern, auf drei in Namibia, auf Platz vier in Estland: Das sind

die Charts, die dieser Song hinaufgeklettert ist.

chen, was ihn glücklich macht und das sei

die Musik. Ein Berliner Verlag wird auf den

Rapper aufmerksam und schafft einen

Kontakt, der Baby Brown nun vielleicht

auch in Deutschland bekannt machen

wird. In dem Kinofilm „Ronny & Klaid“ laufen

gleich vier Songs des Dormageners.

„Das ist eine echt fette Sache“, freut er

sich. Darin ist auch „Prince of Persia“ zu

Um es gleich vorneweg zu sagen: Die

Texte sind nichts für Zartbesaitete,

aber das ist so in der Rapper-Szene.

Hackenbroich, wächst dort auf, lebt viele

Jahre im Ausland und nun wieder in Dormagens

City. „Von klein auf wusste ich,

aber auch Schweiz und Österreich. „Drei

Jahre ging es raketenmäßig ab. Nur mit

dem Geld passte es damals noch nicht

hören, sein neuester Hit. Seit dem 10. Oktober

ist er „released“, also veröffentlicht,

mit einem entsprechenden Video. „Das

Musikgeschäft ist ein steiniger Weg, aber

Ohne Worte wie „ass“ oder „bitch“ geht

dass ich Musik machen wollte“, sagt Baby

ganz“, erinnert er sich. Nebenbei schreibt

ich habe es geschafft“, so Baby Brown,

es nicht. „Die muss man bringen, sonst

Brown, dessen Wurzeln persisch sind.

er Songs, macht weiter Musik. „Eines Ta-

der demnächst auch auf Deutsch singt.

bin ich weg“, sagt Baby Brown. Und weg

Doch aller Anfang ist schwer. Aus Liebe

ges kam Carlprit auf mich zu. Er ist der

Für seinen Song „Bei mir fliegts“ ist das

sein will er auf gar keinen Fall, sondern

zu seinen Eltern hat er erst einmal „etwas

jüngere Bruder von Metaphysics, der zu-

Video bereits gedreht und für das DOR-

vielmehr weiter nach oben. Auf der Kar-

Anständiges“ gemacht und Mediende-

sammen mit Marlon B. Rapper der Söh-

MAGAZIN hat er exklusiv die ersten Text-

riereleiter des Musikers ist noch Luft nach

sign studiert, was ihn allerdings nicht da-

ne Mannheims ist, und fragt, ob ich eine

zeilen frei gegeben (siehe Kasten). „Damit

oben. Während Baby Brown in vielen Län-

von abhält, Musik zu machen. Als MC, eine

Single aufnehmen möchte. Meine Stimme

werde ich sicherlich auch in Deutschland

dern berühmt ist, ist er es in Deutschland

Art Anheizer, auf Partys schlägt er sich

sei so rau. Das hat ihm offenbar gefallen“,

in die Charts kommen“, sagt er bestimmt,

nicht und auch in Dormagen erkennen

zunächst durch. Er macht es aber so gut,

erzählt Baby Brown. Zum Durchbruch

packt sich seine Gucci-Tasche und geht.

ihn die wenigsten auf der Straße, dabei

dass er mit der Zeit immer mehr Anfragen

kommt es nicht. „Ich machte zwar Musik,

Wir werden sicherlich noch einiges von

kommt der 38-Jährige ursprünglich aus

erhält, aus Clubs aus ganz Deutschland,

aber es ging nicht richtig ab. Ich bin dann

ihm hören.

–Andrea Lemke

28 Wir alle sind Dormagen!

Wir alle sind Dormagen! 29


Das Stadt-Magazin

Fotos: privat

Stefan Rosellen (l.) und

Jörg Espostio in ihrer

Kluft in einem Bunker.

Auf der Suche nach Luftschutzanlagen:

Zwei Männer arbeiten gegen

das Vergessen

Manchmal werden auch alte Relikte in einem Bunker gefunden, so wie eine alte Bank im

Bunker des Raphaelshauses.

Der Deckungsgraben an der Heinrich-von-Achten-Straße

Am Montag, 16. Oktober, wurde aufgrund

von Tiefbauarbeiten in Gohr

an der Dorfstraße eine Granate aus dem

Zweiten Weltkrieg gefunden. Bis heute

gibt es immer wieder solche Funde, die

an die schlimme Zeit erinnern. Ein weiteres

Mahnmal sind Luftschutzanlagen.

Ein solcher ist der Bunker am Feldtor

in Zons, der im Rahmen des „Tag des

Denkmals“ erstmalig für die Öffentlichkeit

wieder zugänglich gemacht worden

war. Zu verdanken ist dies dem Verein

„Luftschutzanlagen Rhein-Kreis Neuss“,

der sich Anfang 2019 gegründet hat.

„Was alle Luftschutzanlagen vereint,

ist die Tatsache, dass sie im Laufe der

vergangenen 74 Jahre in Vergessenheit

geraten sind. Es gibt kaum Informationen

zu den Anlagen und über das Leben

der Schutzsuchenden“, so der Vorsitzende

Jörg Espostio und sein Stellvertreter

Stefan Rosellen. Daher hat es sich

der Verein zur Aufgabe gemacht, die

Geschichte des Luftschutzes im ländlichen

Raum aufzuarbeiten, um genau

diese Wissenslücke zu schließen. Das

stößt auf Interesse. Der Informationsstand

des Vereins zog im September

gleich 500 Menschen in Zons an. Viele

wagten sich sogar die Stufen hinab in

den Bunker, darunter auch Zeitzeugen

mit Kindern und Enkeln. In Dormagen

hat der 16 Mann starke Verein bereits

50 Anlagen ausgemacht. Sieben wurden

bereits im Stadtgebiet umfänglich

dokumentiert. Das bedeutet, es gibt

eine Einleitung mit geschichtlichem Bezug

und viele Fakten, wie zum Beispiel

die Ziele der Bomben, der Verlauf des

Bombenkrieges mit Flugrouten und

Auszug aus der Pfarrchronik Zons

18. Februar 1945. Wiederum stehen wir vor der unmittelbaren Gefahr, Kriegsgebiet

zu werden. Die Tiefflieger machen uns viel zu schaffen. Die Bauersleute können

nicht aufs Feld zur Frühjahrsbestellung. Zur Rundumverteidigung werden Gräben

gezogen und Maschinengewehrnester gebaut. Die Russen stehen am Westufer

der Oder, Kleve ist genommen, die Amerikaner stehen in Schleiden und Gemünd.

Die Talsperren am Oberlauf der Roer sind gesprengt. Wenn die Wasser abgelaufen

sind, wird wohl der Durchbruch [p. 69] erfolgen. Mögen St. Martin und Hubertus,

unsere Pfarrpatrone, unser Städtchen durch ihre Fürbitte walten. Auf Wunsch

der Eltern soll die Erstkommunion schon am 25. Februar sein.

Eine Zeitzeugin erinnert sich

Sophie Siems (Foto) ist 83 Jahre alt und lebt in Zons. Sie empfängt das

Dormagazin direkt nach dem Besuch des Bunkers am Feldtor. Erstmals

nach 74 Jahren geht sie im Oktober gemeinsam mit Stefan

Rosellen und Jörg Esposito die Stufen herunter, in ihre eigene

Vergangenheit. „Das war ein Erlebnis“, sagt sie rund eine

halbe Stunde später und es ist kaum auszumachen, was

die rüstige Dame fühlt. „Ich wusste sofort, wo wir damals

gesessen haben, im hinteren Raum auf der linken

Seite“, erinnert sie sich. Die Information hat sich so in

ihrem Gedächtnis verankert, dass sie den beiden jungen

Männer dies schon im Vorfeld der Begehung erzählt.

Zielsicher sei sie genau zu diesem Raum gegangen,

berichten Rosellen und Esposito. Ihr Vater habe im

Mittelgang aus einem Tor des Schweinestalls ein Podest

für die Kinder gebaut. „So konnten wir oben spielen und alles

genau beobachten“, so Siems. „Bei Fliegeralarm haben die Menschen

ganz eng zusammengesessen, Knie an Knie“, berichtet sie weiter. Besonders

in Erinnerung ist ihr die eigene Kommunion geblieben. Am 25. Februar

1945 begann die Erstkommunionfeier um 7 Uhr in der Pfarr-Kirche. Gerade

hatten die letzten Kinder die Erste Heilige Kommunion empfangen,

da fielen die ersten Bomben der Feindflieger. „Ich war die letzte, die die

Kommunion empfing“, erinnert sie sich. Die Ruhe wurde bewahrt und die

eine Auflistung, wenn möglich mit der

Anzahl der Luftalarme. Darüber hinaus

wird die Bauart des Bunkers definiert. In

Straberg gibt es zum Beispiel einen sogenannten

„Moerser Topf“. Ein Bunker,

der im Inneren kreisrund ist und damit

tatsächlich an die Form eines Topfes

erinnert. Er wird heute im Rahmen des

Projektes „Naturschutz statt Luftschutz“

für Fledermäuse-Quartiere genutzt.

„Das historische Jahrbuch von 1982

der Stadt Dormagen war eine wunderbare

Quelle“, erzählt Rosellen. „Doch

manchmal kommen wir zu spät, dann

wurde eine solche Anlage leider bereits

abgerissen oder ist unter der Erde

verschwunden“, berichtet Esposito von

seinen Erfahrungen. Doch zum Glück

gibt es noch Bunker, die irgendwie zugänglich

sind. Solch einer war der am

Zonser Feldtor. Es sei immer wieder etwas

Besonderes einen Bunker zum ersten

Mal zu begehen, beschreiben beide

unisono. Bekleidet mit Sicherheitsschuhen,

Schutzhosen und Helm steigen die

beiden Männer in die Tiefe, aber nicht,

bevor getestet wurde, ob es dort unten

Fliegeralarm im Februar 1945

gefährliche Gase gibt, die beispielsweise

durch die Verrottung von Holz entstehen

können. „Eine Spinnenphobie

sollte man auch nicht haben“, lacht

Esposito. Sind sie erst einmal drinnen,

werden alle Räume inspiziert, vermessen,

fotografiert und aufgezeichnet.

„Manchmal finden wir noch Beschriftungen

von früher, zum Beispiel Durchhalteparolen

an die Bevölkerung“, erklärt

Rosellen. Auch Relikte haben sie schon

gefunden. Die Recherche nach Luftschutzanlagen

gestaltet sich schwierig,

denn die Anlagen wurden von vielen

Städten nicht dokumentiert. So sind

die ehrenamtlichen „Bunker-Detektive“

auch auf die Hilfe von Zeitzeugen angewiesen.

Akribisch sammeln sie alles und

führen es wie ein Puzzle zusammen. Da

wäre zum Beispiel der Bunker zwischen

dem Historischen und Neuem Rathaus

in der Innenstadt. „Wir wissen, dass es

ihn gibt, haben aber bisher keine Informationen

darüber gefunden. Anders ist

es im Fall des Deckungsgraben an der

Heinrich-von-Achten-Straße. In Unterlagen,

die wir gefunden haben, wird die

Zahl der Schutzplätze mit 108 Personen

Für den Monat Februar 1945 wurden insgesamt 86 mal Fliegeralarm

(Sirene) verzeichnet. Tieffliegerangriffe waren nach der Ardennenoffensive

(16.12.44 bis 25.01.45) im Kreisgebiet an der Tagesordnung.

Die Amerikaner haben das zukünftige Frontgebiet regelrecht sturmreif

geschossen. Eine aktive Luftverteidigung gab es zu diesem Zeitpunkt

nicht mehr. So konnten die Alliierten ungestört ihre Angriffe fliegen.


–Stefan Rosellen

Feier kurz beendet. Sophie Siems,

damals noch Stein, musste quasi

sofort von ihrer Kommunion in den

Bunker. Die Urkunde von damals hat

sie noch heute. Angst habe sie selten gehabt.

„Meine Eltern haben dafür gesorgt, dass wir

Kinder gespielt haben. Sie haben versucht alles von uns

fernzuhalten“, berichtet die 83-Jährige. Überhaupt hätte

sie eine glückliche Kindheit gehabt. Zum Schluss fällt

ihr noch eine Anekdote ein. „Mein Opa war während des

Alarms im Bunker und musste raus, weil er seine Tiere

füttern wollte. Also hat er sich ein weißes Tuch genommen

und es um einen Stock oder Besen gebunden und ist raus.

Auf dem Weg sind ihm Amerikaner begegnet. Er hat ihnen mit

Fingersprache zu verstehen gegeben, dass sie bei ihm einen trinken

könnten. Das haben die auch angenommen. Hier im Wohnzimmer, wo

wir jetzt sitzen, war eine kleine Stube, in der mein Opa Schnaps gebrannt

hat. Er schüttete ihn in Gläser und die Amerikaner tranken. Der Rand, den

der Schnaps unter den Gläsern hinterließ war noch jahrzehntelang auf unserem

Tisch. Sie gingen nie weg, egal, was mein Opa oder Vater gemacht

hatten. Der Schnaps war so scharf und stark, dass wir ihn alle nur ,Kruff

hem‘ nannten, also kriech nach Hause", lacht Siems.

-ale

angegeben“, verdeutlicht der Vorsitzende

die Situation. Die Recherche ist

aufwendig, daher sucht der Verein auch

tatkräftige Mitstreiter. Wer historisch interessiert

ist, Archivarbeit liebt oder einfach

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wir jede Bunkeranlage dokumentieren,

haben wir bis ans Lebensende zu tun“,

sind sich Rosellen und Esposito sicher.


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Wir alle sind Dormagen!

Wir alle sind Dormagen!

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Das Stadt-Magazin

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Jasmin Vogel (l.) mit einer Kollegin und viel Engagement bei den Bundesjugendspielen der

Grundschule.

Fack ju Göhte:

Vom alltäglichen Kampf

um Respekt und Disziplin

Ist der Beruf der Grundschullehrerin eigentlich ein nervenaufreibender Job? Viele kleine Kinder, viel Lärm,

möglicherweise viel Unruhe. So stelle ich mir das Leben einer Lehrerin vor. Aber ist das auch so? Um diese

Frage zu beantworten, habe ich eine Grundschule besucht.

Ich treffe Lehramtsstudentin Jasmin

Vogel um acht Uhr am Kopierer der

Regenbogenschule in Rheinfeld. Sie ist

gerade dabei den heutigen Unterricht

vorzubereiten, auch Krankmeldungen

müssen vor dem Unterricht entgegengenommen

werden. Für die Drittklässler

stehen heute Sachkunde und Mathe

auf dem Stundenplan. Um Viertel

nach acht stürmt eine fröhlich lärmende

Gruppe Kinder in den Klassenraum, sehen

mich und löchern mich sofort mit

Fragen. „Wer bist du? Was machst du

hier? Bist du die Schwester von Frau

Vogel?” kommt es aus allen Ecken. Gott

sei Dank werde ich durch Jasmin erlöst,

die sich schnell Gehör verschafft und

mit ihrem Unterricht beginnt. Geplant

hat sie drei spannende Experimente

rund um die Aggregatzustände des

Wassers. Für den ersten Versuch wird

ein kleiner Helfer gesucht. Sofort gehen

alle Finger nach oben und Frau Vogel

hat die Qual der Wahl. Sie entscheidet

sich für Rike. Sofort entsteht beleidigtes

Gemurmel zwischen den Anderen. Ich

frage die angehende Lehrerin: „Fällt es

dir schwer sich für einen Schüler zu entscheiden?“

Sie erklärt, dass eine Lehrerin

nie allen gerecht werden kann und

die Schüler lernen müssen, damit umzugehen.

Aufgabe der anderen Kinder ist

es währenddessen ein Protokoll anzufertigen.

Im Anschluss folgen zwei weitere

Versuche. In der Klasse wird immer

mal wieder getuschelt und das nicht

nur über die Versuche. Dennoch schafft

Frau Vogel es immer wieder für Ruhe

zu sorgen. Nach dem dritten Versuch

ist die Konzentration bei den meisten

Schülern eher gering. Die Kinder fragen

öfters: „Wann ist Pause?” und quasseln

miteinander. Nach Abgabe des

Protokolls ist es endlich soweit. Sofort

werde ich wieder mit Fragen gelöchert.

„Wie alt bist du?” und „Willst du auch

mal Lehrerin werden?” sind nur einige

davon. Doch nicht nur die Kinder, auch

meine Ohren freuen sich über die kurze

Erholung. Jetzt habe ich endlich die Gelegenheit

Jasmin einige Fragen zu stellen.

Jasmin erzählt mir, dass sie erst seit

sechs Wochen an der Schule ist und die

Kinder sich deswegen noch an sie gewöhnen

müssen. Zudem erklärt sie mir

einige Vorgehensweisen, die ich zuvor

im Unterricht beobachten konnte. „Die

Kinder werden zum Beispiel immer mit

,Du‘ angeredet, damit sich jedes Kind

persönlich angesprochen fühlt“, so die

Lehrerin.

Wenn es den Schülern zu laut

wird, können sie sich dank

einer Spende Ohrenschützer

anziehen.

Dann ist die kurze Pause auch schon

wieder vorbei und wir begeben uns

in das Klassenzimmer zurück. Jetzt

steht eine Doppelstunde Mathe auf

dem Stundenplan. Das heutige Thema

ist Schriftliches Addieren. Die Klasse

versucht gemeinsam an der Tafel die

ersten Aufgaben zu lösen. Einige Schüler

sind etwas unruhig und müssen ermahnt

werden. Eine Klassenkameradin

redet immer und immer noch weiter.

Die Konsequenz? Sie bekommt eine

rote Karte. Sie soll die Klasse verlassen

und ihre Aufgaben in der Parallelklasse

bearbeiten. Daraufhin wird sie

Fotos: Regenbogenschule

sehr bockig und wirft ihrer Lehrerin ihr

Heft entgegen, legt den Kopf auf den

Tisch und fängt an zu weinen. Auch

nachdem sie mehrfach aufgefordert

wurde zu gehen, weigert sie sich und

eine zweite Lehrkraft wird hinzugeholt.

Zusammen versuchen sie die Schülerin

zum Gehen zu bewegen, doch es

funktioniert nicht. Sie klammert sich an

ihrem Tisch fest, wie ein kleiner Affe.

Deshalb sagen sie ihr, dass die Eltern

angerufen werden, tun dies aber nicht.

Doch auch diese Methode zeigt keinen

wirklichen Erfolg. Nur die Schülerin

wird immer wütender. Aus diesem

Grund wird die Schulleitung geholt und

die Drittklässlerin lässt sich endlich widerwillig

aus dem Klassenzimmer führen

und die Klasse kann wieder aufatmen.

Denn während der Situation hielt

die gesamte Klasse den Atem an und

schaute gespannt zu, als würde ihnen

ein spannender Krimi gezeigt werden.

Nach diesem Zwischenfall arbeiten die

Schüler erstaunlicherweise sehr konzentriert

an ihren Aufgaben weiter. Damit

eine ruhige Arbeitsphase herrscht,

erhält die Klasse die Möglichkeit sich

Ohrenschützer zu nehmen. Das muss

man sich so vorstellen, dass 20 Schüler

irgendwie damit beschäftigt sind die

Kopfhörer anzuziehen. Ist diese Hürde

bewältigt, hat man als Außenstehender

das Gefühl mit 20 Handwerkern in

einem Raum zu sitzen.

Ab und an meldet sich ein Schüler um

mitzuteilen, dass er geärgert wird oder

Ähnliches. Nachdem die Aufgaben besprochen

wurden, geht es für die 3c

nun zum Schwimmen und Frau Vogel

und ich haben endlich Feierabend, zumindest

für heute. Während wir zurück

zum Lehrerzimmer gehen, laufen uns

immer wieder Schüler über den Weg,

die Fragen haben, zum Beispiel ob die

Pause jetzt beginnt. Im Lehrerzimmer

angekommen verabschiede ich mich

von Jasmin und merke, dass so ein Tag

in der Grundschule zwar anstrengend

ist, aber es auch sehr viel Spaß macht

zusammen mit Kindern zu arbeiten.

Jasmin Vogel bei einer Karnevalsparty mit den Schülern in ihrem Element. Auch das gehört

zum Schulalltag.


–Amelie Vallbracht

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32 Wir alle sind Dormagen!

Wir alle sind Dormagen! 33


Das Stadt-Magazin

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„Ein Baum geht

– der Wald bleibt“

Herbstspaziergang mit

Revierförster Theo Peters

Ge Ni

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Nickel

UUran

SSchwefel

72.630 58.693 238.03 32.059

Besonderheiten. So zum Beispiel auf eine

alte zu Boden gestürzte Eichenkrone, die

mittlerweile vollkommen mit Moos und

Pilzen überzogen ist. „Das ist gutes Biotop,

an dem viele Lebewesen sich nähren

und gedeihen.“ Er erklärt, dass auch Bäume,

die vom Sturm abgeknickt sind, stehen

gelassen werden. „Zuerst kommt der

Specht und nutzt ihn, dann die Hornissen

und schließlich die Fledermäuse“ erklärt

Peters. Der vermeintlich tote Baum

sorgt also für einen natürlichen Kreislauf.

Stolz ist der Naturliebhaber auch auf alte

Fotos: Andrea Lemke

Diese Buche im Chorbusch ist stolze 250 Jahre alt.

Um es gleich vorneweg zu sagen: Dem

Wald rund um Dormagen geht es

gut! Das ist eine gute Nachricht und sie ist

vielleicht auch dem Optimismus des Revierförsters

Theo Peters geschuldet, der

auch eher daran glaubt, das ein Glas halb

voll als halb leer ist. Vor allem aber scheint

es der Tatsache geschuldet zu sein, dass

Schätze des Waldes. So zum Beispiel auf

eine Buche, deren Stamm einen Umfang

von fast fünf Metern misst und an die 250

Jahre alt ist. Ihre tief angesetzte Krone

breitet sich viele, viele Meter aus. „Deswegen

kommen die Leute in den Wald,

um richtig dicke Bäume zu sehen und davon

haben wir einige.“ Das Prachtexemplar

steht in der Nähe des alten Forsthauses

an der Stommeler Straße. In direkter

Nachbarschaft steht auch eine Esskastanie

sowie Thujas. Das ist ungewöhnlich.

„Das ist eine alte Versuchsfläche“,

erklärt Peters. Die Esskastanie stamme

ursprünglich aus dem Mittelmeerraum

und die Thuja, also der Lebensbaum, aus

den Rocky Mountains. Mit dem Anpflanzen

wollte man früher testen, ob diese

Bäume auch hier wachsen. Die sind ver-

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er und sein Team seit Jahren auf die richtige

Mischung und Struktur des Waldes

vor unserer Haustüre setzen. „Wir säen

mutlich 160 Jahre alt, so alt wie das Forsthaus“,

so Peters. Wenige Meter Luftlinie

entfernt steht eine besonders imposante

Dich erwarten eine hochqualifi zierte Ausbildung

mit Persönlichkeit, eine attraktive Vergütung und

sehr gute Übernahmechancen (> 95 Prozent).

nichts, das macht die Natur alleine“, erklärt

Peters auf der Herbstführung durch

den Chorbusch rund 30 Waldfans. Unter

alten Bäumen kann sich so die nächste

Thuja, quasi direkt an der alten Straße,

die früher Stommeln und Hackenbroich

miteinander verbunden hat. Diese Thuja

plicata ist ein Naturdenkmal. „Die haben

DER BEGINN DEINER EINZIGARTIGEN

KARRIERE – BEI INEOS IN KÖLN.

Generation entwickeln. „Wir lenken na-

wir jetzt aufgehübscht und rundherum

türlich, dort wo es sein muss und pflegen

frei geschnitten. So wirkt sie viel schö-

seltene Baumarten, die es im heimischen

ner und ist auch gut zu sehen“, freut sich

Wald gibt“, so Peters. Dazu gehören beispielsweise

Wildbirne und Wildapfel. Alle

Revierförster Theo Peters (l.) misst mit Hilfe der Kinder den imposanten Umfang einer

Buche.

Peters. Weniger freut er sich über das

übertriebene Sportverhalten im Wald.

zehn Jahre wird der Wald einem Check

„Jedes Jahr gibt es neue Fun-Sportarten,

unterzogen. Vitale Bäume, die nur so

tenbefall wie der Borkenkäfer leichtes

Herbst, sondern daran, dass diese Buche

die im Wald durchgeführt werden und

vor Leben sprießen, werden gefördert,

schwächere gefällt. Dadurch können

sich die Baumkronen prächtig entwickeln

und der Boden wird geschützt, damit

Spiel haben.“ Die Mischung aus verschiedenen

Baumarten sorgt dafür, dass es

nie einen Kahlschlag an einer Stelle gibt.

Das bedeutet aber nicht, dass sich das

zu wenig Wasser hatte. Aus Selbstschutz

wirft sie dann die Blätter ab. Rundherum

ist es aber grün und das beweist, dass

wir richtig arbeiten. Ein Baum geht, der

die Ruhe stören. Montainbike-Fahrer rasen

beispielsweise über die Wege, leider

aber auch abseits davon.“ Der Wald sei

ein Ort der Ruhe und Erholung und keine

AUSBILDUNG

Anlagenmechaniker/in, Chemielaborant/in, Chemikant/in

Elektroniker/in für Automatisierungstechnik, Industriekaufmann/frau

Industriemechaniker/in, Koch/Köchin, Zerspanungsmechaniker/in

die Feuchtigkeit nicht verdunstet. „Der

Boden ist das wichtigste Fundament im

Wald“, erklärt der Revierförster und fügt

hinzu: „Ohne Regen geht es nicht. Zwei

heiße Sommer haben ihren Tribut gefor-

Forstamt auf einer Insel der Glückseligen

befindet. „Trockenheit gehört zur Natur,

aber die Trockenheit der vergangenen

Sommer ist vom Menschen gemacht. Es

wird zu schnell warm auf der Welt“, so

Wald bleibt“, ist sich Peters sicher. Dennoch

fragt er sich, ob es nötig sei, immer

neue Schuhe zu kaufen, nach Mailand

zum Shoppen zu fliegen oder nach Mallorca

zum Trinken „das kann man doch

Sportarena. „Und dass er heilende Kräfte

hat, wissen wir schon lange. Dafür brauchen

wir nicht das Waldbaden als Geschäftsmodell.

Wer einfach mal die Augen

schließt und lauscht, kann ihn hören,

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dert. Die Bäume leiden, das ist auch der

Peters und zeigt eine Buchenkrone, die

auch in Köln. Nun ja“, sagt er und mar-

den Wald, und das ist es.“ Für Peters eine

Grund, warum Krankheiten und Parasi-

kein Laub mehr trägt. „Das liegt nicht am

schiert weiter. Immer wieder zeigt er auf

Naturoase.

34 Wir alle sind Dormagen!

Wir alle sind Dormagen! 35


Das Stadt-Magazin

Herzlichen Glückwunsch:

50 Jahre Stadt Dormagen

Es gab zwar keinen Champagner

auf dem diesjährigen Michaelismarkt,

aber die Stadt Dormagen

feierte dennoch in einem großen

Rahmen ihren 50. Geburtstag, denn

am 1. Juli 1969 wurde aus dem Amt

Dormagen die Stadt Dormagen. Damaliger

Stadtvater war Dr. Gustav

Geldmacher. Dormagen erhielt nach

dem Zusammenschluss der beiden

Gemeinden Dormagen und Hacken-

broich die Stadtrechte. Anlässlich des

runden Geburtstages der Stadt öffneten

das Historische und das Neue Rathaus

auch ihre Türen. Bürgermeister

Erik Lierenfeld half im Bürgerbüro im

Service aus und präsentierte später

auf der Bühne vor dem Historischen

Rathaus mehrere Goldhochzeitspaare

sowie mit Oliver Gebauer (50) das damals

erste Baby Dormagens nach der

Stadtwerdung 1969. Seine Eltern waren

erst einen Tag vor seiner Geburt

am 1. Juli 1969 aus dem Ruhrgebiet

nach Dormagen gezogen.

Dieter Stephan ließ es sich ebenfalls

nicht nehmen zum 50. Geburtstag

der Stadt Dormagen zu kommen.

Als ehemaliges Gemeinderatsmitglied

ist er quasi einer der letzten Zeitzeugen.

Er hatte damals für die Stadt-

Gleich mehrere Paare, die 1969 geheiratet hatten, konnte Bürgermeister Erik Lierenfeld anlässlich des 50. Geburtstages der Stadtwerdung

auf der Bühne begrüßen.

Im Jahre 1855

kam Dormagen an das

Eisenbahnnetz: Gleich östlich

des Dorfes Horrem wurde die

Eisenbahnlinie Köln-Neuss-

Krefeld gebaut, und dort

wurde ein Bahnhof errichtet.

werdung gestimmt. Aber auch andere

„alte Hasen“ gaben sich die Klinke in

die Hand. So waren Werner Endres,

Heinz Cornelius Engels oder Gerhard

Viersch gekommen. Sie waren Mitglieder

des ersten Stadtrates nach dem

1. Juli 1969. „Ich wollte damals das

Historische Rathaus abreißen lassen“,

erinnerte sich beispielsweise Engels.

Heute ist er froh, dass diese Idee sich

nicht durchgesetzt hat und auch das

neue Rathaus nicht im Einkaufs- und

Gewerbepark TopWest gelandet ist,

so wie es der damalige Stadtdirektor

Eberhard Hücker geplant hatte. „Ich

hatte mich dagegen ausgesprochen.

Da war Hücker böse mit mir“, lacht er.

Diese und andere kleine Anekdoten

wurden während der Feier im Rathaus

am Rande ausgetauscht und ließen

noch einmal die Vergangenheit aufleben.


–ale

Das alte Dormagen:

Haben Sie das gewusst?

Im Jahre 1876 erhielt

Dormagen die erste

Telegrafenstation. Die erste

Stadtfernsprechanlage mit

neun Teilnehmern wurde

1897 eingerichtet.

Das erste Baby der Stadt Dormagen:

Oliver Gebauer. Er hatte extra seinen Urlaub

um einen Tag früher beendet, um beim

50. Stadtgeburtstag dabei sein zu können.

Die Franziskaner

gründeten auf Initiative

von Peter Klausener

1901 im Raphaelshaus

eine Erziehungsanstalt für

schulentlassene Jungen. 1916

siedelte sich das Bayer-Werk

an, das bis heute der größte

Arbeitgeber in Dormagen ist.

Ausstellung

In der Stadtbibliothek ist eine Ausstellung über die Entstehungsgeschichte

der heutigen Stadt Dormagen zu sehen. Sie ermöglicht einen

Blick zurück in das Jahr 1969 und auf die politischen Entwicklungen

in der Folge. Von dem Zusammenschluss der beiden Gemeinden

Hackenbroich und Dormagen 1969 bis hin zur kommunalen Neugliederung

1975 mit den Nachbargemeinden Gohr, Straberg und Nievenheim

sowie der Stadt Zons. Die Ausstellung ist noch bis Ende des Jahres in

der Stadtbibliothek zu besichtigen.

1922 wurde

die Schiffs-Order-

Station Piwipp ein Teil

der Bürgermeisterei

Dormagen.

Die Öffnungszeiten sind wie folgt: montags von 10 bis 18 Uhr,

dienstags von 10 bis 20 Uhr, donnerstags von 14 bis 20 Uhr,

freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr.

Die erste

Postomnibuslinie

zwischen Dormagen

und Neuss startete

im Jahre 1925.

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36 Wir alle sind Dormagen!

Wir alle sind Dormagen! 37


Das Stadt-Magazin

Termine

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9. November

Am 9. November 1938 brannten in Deutschland

Synagogen, wurden jüdische Geschäfte und

Wohnungen zerstört und jüdische Menschen

wurden verhaftet, geschlagen und getötet.

Zur Erinnerung an die sogenannte Reichspogromnacht

findet um 18 Uhr eine Gedenkveranstaltung

auf dem Jüdischen Friedhof an der

Krefelder Straße statt. Im Anschluss daran referiert

Heinz Pankalla im Gemeindesaal an der

Ostpreußenallee in Dormagen über jüdisches

Leben in Dormagen

10. November

Eine Spurensuche nach verborgenen Insekten

bietet die Schutzgemeinschaft Deutscher

Wald (SDW) Dormagen von 10 bis 12 Uhr an.

Die Insektenexpedition ist für Kinder ab sechs

geeignet. Um Anmeldung wird bis zum 7.

November unter Tel. 02133/ 822 55 gebeten.

Treffpunkt ist der Waldparkplatz am Ende des

Buschwegs, Delhoven.

9. + 10. November

Der TSV Bayer Dormagen richtet am 9. November

das „3. Internationales U9-Hallen-Fußballturnier“

aus. Beginn: 11 Uhr, Endrunde ab 16

Uhr, Eintritt ist frei. Teilnehmer sind FC Bayern

München, 1. FC Köln, Borussia Mönchengladbach,

Bayer Leverkusen, KRC Genk, Schalke

04, KAS Eupen, Fortuna Düsseldorf, Vitesse

Arnheim, St. Truiden, Bayer Wuppertal,

Bayer Dormagen. Eine Tag später folgt am

10. November das U-8 Hallen-Fußballturnier

mit Teilnehmern aus der Region wie TSV

Bayer Dormagen 1+2, FC Zons, SuS Gohr, VDS

Nievenheim, SG Worringen, Fortuna Köln. Ort:

TSV Bayer Sportcenter, An der Römerziegelei

1, Dormagen.

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16. November

Die vierte BasilikaNight startet um 19 Uhr.

Besucher können sich auf eine besonders illuminierte

Basilika, Texte, die zum Nachdenken

anregen, Musik zum Mitsingen oder Gedanken

schweifen lassen und Begegnungen freuen.

20. November

Arnd Zeigler ist mit seiner zum Klassiker avancierte

Kolumne „Zeiglers wunderbare Welt des

Fussballs“ ab 20 Uhr zu Gast im Norbert-Gymnasium

Knechtsteden.

30. November

Die beiden international erfolgreichen Musiker

Leo Henrichs und Raughi Ebert sind um 20

Uhr wieder als Duo „Tierra Negra“ zu Gast in

der Kulle, Langemarkstraße 1-3, Dormagen.

Eintrittskarten gibt es zum Preis von 18 Euro

in der City-Buchhandlung, Kölner Straße 58,

Dormagen.

1. Dezember

Im Rahmen des Dormagener Weihnachtsmarktes

findet von 12 bis 18 Uhr auch der

City-Advent mit verkaufsoffenem Sonntag in

Dormagen statt.

3. Dezember

Im Rahmen der Reihe „Geschichte im Gewölbekeller“

des Archivs im Rhein-Kreis Neuss gibt

es um 19 Uhr den Vortrag „Zu Gast an der Tafel

des Erzbischofs“ im Gewölbekeller unter der

Nordhalle von Burg Friedestrom, Schloßstraße

1, Zons.

Volkshochschule Dormagen

Natürlich! Mit Kultur.

Schenken Sie Bildung.

Rechtzeitig vor Weihnachten kommt das neue

Programm.


www.vhs-dormagen.de

7. Dezember

Heute (auch Sonntag, 8. Dezember, 15 und 17

Uhr) startet wieder die Lebende Krippe der

Kultur- und Heimatfreunden Stadt Zons auf der

Freilichtbühne in Zons. Los geht es um 17 Uhr.

8. Dezember

Adventliches Offenes Singen um 17 Uhr in der

Kirche St. Josef in Delhoven.

13. Dezember

Das Rheinische Landestheater Neuss zeigt

um 20 Uhr in der Aula des Norbert-Gymnasiums

Knechtsteden „Schöne Bescherung“.

Heiligabend bei Neville und Belinda: Die Nerven

liegen blank, die Katastrophe nimmt ihren Lauf.

Während man seit Jahren schwelende Konflikte

ertränken will und die Herren versuchen, beschädigte

Geschenke zu reparieren, sehen sich

die Damen ihren emotionalen und erotischen

Sehnsüchten ausgeliefert. Ein Schriftsteller

wird zum gemeinsamen Objekt der Begierde.

Alle Jahre wieder. Alan Ayckbourn kostet das

Spannungspotential Weihnachten mit perfektem

Timing für Slapstick aus und lässt genüsslich

jede nur denkbare Konfliktbombe platzen.

Tickets gibt es unter Tel. 02133/25 73 38.

14. Dezember

Der Kammerchor an der Basilika Knechtsteden

präsentiert das Weihnachts-Konzert „Messiah“

von Georg Friedrich Händel. Los geht es um

18 Uhr.

22. Dezember

Der Gospelchor „Good News“ präsentiert um

17 Uhr sein Weihnachtskonzert in der Kirche St.

Pankratius in Nievenheim. Der Eintritt ist frei,

eine Spende wird erbeten.

26. Dezember

Weihnachtskonzert „Von Klassik bis Moderne"

mit Werken von Bach, Händel, Marcello, Pasini

oder Charpentier um 19.30 Uhr in der Basilika

von Knechtsteden. Der Eintritt ist frei, um Spenden

wird gebeten.

4. Januar 2020

Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian

Bach und weihnachtliches sowie nordisches

A-Capella um 18 Uhr in der Basilika Knechtsteden.

Tickets gibt es in der City-Buchhandlung,

Kölner Straße 58, Dormagen.

5. Januar 2020

Ein musikalisches Wintermärchen und eine

Reise in die phantastische Welt der slawischen

Mythen und Märchen, für Familien mit Kindern

ab fünf Jahren, mit der Opernwerkstatt am

Rhein gibt es um 15 Uhr mit dem „Schneemädchen“

in der Kulturhalle Dormagen, Langemarktstraße

1-3. Die imposante Kinder-Oper

um Liebe, Menschlichkeit und den Wert des

Schenkens entführt die Zuschauer auch mit

zauberhafter Musik in die phantastische Welt

der Mythen und Märchen. Tickets und Infos

unter Tel. 02133/25 73 20.

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In- und Ausland.

Jetzt noch in Immobilien investieren?

Immobilien waren in den letzten

Jahren meist ein gutes Investment.

Lohnt es sich bei den heute deutlich

höheren Preisen noch einzusteigen?

Wie so oft: Es kommt auf die Details

an. Es gibt ein breites Spektrum

von Anlageimmobilien und Finanzierungsoptionen.

Anleger haben

unterschiedliche Chancen-/ Risikoakzeptanz,

Eigenkapitalquote, Exit-Strategien

sowie Bereitschaft sich um

Immobilien und Mieter zu kümmern.


ziellen Erwartungen gut durch-



Investments.

Wo ist die Immobilienblase?

Nicht in Dormagen! Prognosen gehen

für unsere Region noch für Jahr-


chennachfrage aus. Ursachen sind

kleinere Haushalte, höhere Wohnansprüche

und Bevölkerungszuwachs.

Gleichzeitig geht die Zahl der

neugebauten Mehrfamilienhäuser

zurück. Die Nachfrage ist also da und

das Angebot bleibt knapp. Wenig

beachtet: Die Miethöhen in Deutschland

sind, trotz der Anstiege seit

2008, im internationalen Vergleich


Wenig wahrscheinliche Risiken sind

eine massive Wirtschaft-/Finanzkrise


Was ist die richtige Immobilie?

Nicht für jeden taugt die Immobilie

als Kapitalanlage. Grundsätzlich

sollte man nie „alle Eier in einen

Korb legen“ – d.h.

all sein Vermögen

in eine Immobilie

stecken. Andererseits

führt die


rung bei niedrigen

Zinsen zu

Vorsteuerrenditen

bis über 10 % auf

das eingesetzte

Kapital. Wer sich

nicht mit Mietern,

Mietausfällen

und Reparaturen

auseinandersetzen

will, kann auf spezielle, grundbuchlich

gesicherte Angebote zurückgreifen.

Hier ist die Rendite dafür

dann sicherer, aber niedriger.

Wie wird gerechnet?

Eine Investitionsrechnung über

den gesamten Zeitraum der Investition

zu erstellen ist sinnvoll, auch

wenn man mit Prognosen arbeiten

muss. Neben Mieteinnahmen, Zinsund

Tilgungsbelastung gehen auch

Reparaturkosten, Mietausfallwagnis,

Bewirtschaftungskosten und Steuerbelastung

ein. Neben Eigenkapitalrendite

ist die Liquiditätsplanung

ein Ergebnis der Rechnung. Was-wäre-wenn

Analysen helfen Risiken

zu berücksichtigen. Ein Aspekt der


ist ein Eigentümerwechsel (Verkauf


löst das aus?

Durchschnittliche Wohnungsmieten

Durchschnittliche Miete im Monat (€/m 2

Quelle: Property Index, Deloitte Juli 2019


Überblick!

Melden Sie sich zum Infoabend an:

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jeweils um 18:00 Uhr.

Anmeldung unter 02133 / 975 988 - 0

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Seit 1996 vermitteln wir Immobilien

zwischen Düsseldorf und Köln. Mittlerweile

sind wir ein Team von 28

Mitarbeitern an 3 Standorten, die

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wurden wir von dem Wirtschaftsmagazin

Capital als einer der 196 besten

von 27.581 Maklern in Deutschland

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38 Wir alle sind Dormagen!

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