Sprungbrett_Ausgabe 2019_02

blutsbruder2

Das Netzwerkmagazin des APOLLON Alumni Network e.V.
Die aktuelle Auflage beschäftigt sich mit dem Thema "Nachhaltigkeit" - ein Thema im Gesundheitssektor, das zum Nachdenken anregt und Potential zum Handeln hat.
Wer Lust auf die verschiedensten Denkansätze und Betrachtungen hat, ist in diesem Heft mal wieder goldrichtig :-).

Elektronische Ressourcenplanung für Therapien: sinnvoll oder nicht?

Elektronische Ressourcenplanung für Therapien: sinnvoll oder nicht?

Tina Heck

Kliniken, Reha-Kliniken und Reha-Praxen haben heutzutage die Möglichkeit, mithilfe von innovativen Computerprogrammen

die zu Verfügung stehenden Ressourcen effizient zu nutzen. Patienten werden mit den gesetzlich vorgeschriebenen

Therapien optimal versorgt. Wie sinnvoll und nachhaltig ist eine elektronische Therapieplanung? [1]

Nutzen Institute kein entsprechendes

Softwareprogramm für die Planung

der Therapien, müssen die Therapeuten

dies selbst übernehmen.

Durch den morgendlichen Zeitaufwand

der händischen Verplanung,

können Mitarbeitern weniger Einheiten

als möglich am Patienten erbringen.

Damit gehen den Kliniken

und Praxen wertvolle zur Verfügung

stehende Ressourcen und damit Kapital

verloren. [2]

Unterstützt durch die entsprechenden

am Markt vorhandenen Softwareprogramme

ist es den medizinischen

Instituten möglich, Patienten der

unterschiedlichsten medizinischen

Fachrichtungen z.B. neurologische,

geriatrische, psychosomatische, psychiatrische

und orthopädische, effizient

und ohne Verlust von Ressourcen

zu verplanen. Die Anzahl der erbrachten

Leistungen kann mit Hilfe des Einsatzes

von Ressourcenplanung deutlich

gesteigert werden. [1]

Je nach Fachrichtung erhalten die Patienten

entweder am Tag der Aufnahme

oder am darauffolgenden Tag den

ersten ausgedruckten Behandlungsplan.

Dieser enthält alle notwendigen

Informationen über die verordneten

Therapien (Leistungen) z.B. wann und

wo welche Therapie stattfindet. Verändert

sich etwas im Behandlungsplan,

z.B. eine Gruppensitzung findet

in einem anderen Raum statt, wird für

diese Patienten automatisch ein neuer

Plan ausgedruckt. Jeden Nachmittag

findet ein Ausdruck der Behandlungspläne

statt, an denen eine Änderung

vorgenommen wurde. [1]

Dank der Systeme besteht ein Überblick,

wie viele Therapien die Patienten

bereits seit Beginn des Aufenthaltes

erhalten haben und wie viele

in der nächsten Woche geplant sind.

Therapeuten können sich so einen

Überblick über die bereits verordneten

Therapien verschaffen und bei

Bedarf neue hinzufügen oder andere

absetzen. [3]

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Sprungbrett02/2019

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