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AUSTRALIEN

24 SEITEN EXTRA

ZUM SAMMELN

Foto: Visa

Travel Trade Press GmbH

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20. APRIL 2005 I 16. WOCHE

ONE

DAS MAGAZIN FÜR REISEPROFIS

INTERVIEW DER WOCHE

Jürgen Branse und

sein neuer Veranstalter

Wie der Touristikprofi die

Reisebüros von Holiday

Jack überzeugen will ➤ 7

PRODUKT

First-Class-Urlaub

mit Kind und Kegel

Wie die Premiumanbieter

im Familiensegment besser

ankommen wollen ➤ 8

DESTINATION

Mehr Frankreich-Geschäft

mit noblen Ferienhäusern

Wie Novasol-Manager Bernd

Muckenschnabel den

Vertrieb ankurbeln will ➤ 20

Kommt der Counter-TÜV?

Wie ein neues Qualitätssiegel Reisebüros helfen soll,

sich im Wettbewerb besser zu positionieren Sales ➤ 16

+++ Easy Cruise legt ab ➤ 4 +++ Dubai plant riesigen

Freizeitpark ➤ 5 +++ Tarifparteien einigen sich auf

Schlichter ➤ 6 +++ Swiss-Führung neu sortiert ➤ 6 +++

GTI baut neues Hotel in Belek ➤ 13 +++ Queensland auf

Roadshow ➤ 24 +++ Höhner verlässt TVG ➤ 29






PULS

News, Facts & Trends..............................…..4

Alles, was die Branche bewegt

Interview der Woche ....................................7

Holiday Jack-Chef Jürgen Branse

PRODUKT

Thema: Familienurlaub.................................8

Edle Familientrips. Die Top-Marken

entdecken die Zielgruppe Familie

TUI bringt Erlebniswelt nach Hause.........12

Neues Riva-Hotel in Belek.........................13

Öger baut All-inclusive aus .......................14

SALES

Ein Siegel für die Guten.............................16

Die Konkurrenz ist stark. Reisebüros sollen

sich mit einem Gütezeichen qualifizieren

Mit TRAVEL ONE rund um die Welt...........18

Die Gewinner der ITB-Weltreise

DESTINATION

Thema: Frankreich ......................................20

Mit Ferienhäusern können Agenten gutes

Geld verdienen. Gefragt sind edle Objekte

Queensland tourt durch Europa ...............24

EXIT

Relax ............................................................26

Schnäppchen für Touristiker

TV-Tipps .......................................................27

Presse & Impressum...................................28

Leute ............................................................29

Köpfe & Karrieren

Mensch.........................................................30

Italo Somariello

POCKET

Australien ■ Down under

kompakt – Tipps zum Trip

Das 24-seitige Extraheft

zum Sammeln!

04.2005 17:53 Uhr Seite 1

Entdecken Sie

Australien

Faszinierende Weite:Das rote Australien ■ Die üppig grüne Pracht:

Das grüne Australien ■ Inseln wie Sand am Meer: Das blaue Australien

Städte & Events ■ Young & Free:Die perfekte Welt für Backpacker

Traumhafte Unterkünfte ■ Schnell nach Australien ■ Verkaufen leicht gemacht

Heft 16 I 20.4.2005➤

DIESE WOCHE

Wer auf Dauer im Reisebüro arbeitet, muss den Job schon lieben und

den Beruf als Berufung sehen. Denn reich werden können Expedienten

nicht. Die Bezahlung ist mickrig. Deshalb werfen viele Reiseverkäufer

nach einer Weile die Brocken hin und wechseln die

Branche. Bei der hohen Frauenquote trägt natürlich auch der Nachwuchs zur rasanten

Fluktuation in den Urlaubsläden bei. Aber Kern bleibt das kleine Salär.

Nun sollen ausgerechnet

diese

schlecht bezahlten

Mitarbeiter die Branche

retten und eine

super Beratungsqua-

lität an den Tag legen.

Das wird nicht

funktionieren. Wer

guten Service bieten

will, braucht gute

Leute und muss sie

auch gut bezahlen.

So einfach ist das.

Qualität kostet Geld

– überall.

Daran wird auch

der Schlichter nichts

ändern, den die DRV-

Tarifgemeinschaft und Verdi jetzt bemühen, um den tariflosen Zustand im Reisevertrieb

zu beenden. Der Job wird keinesfalls attraktiver. Die Gewerkschaft

hat schon zugestimmt, dass je nach Geschäftsverlauf ein ganzes Monatsgehalt

wegfallen kann. Es ist richtig, Mitarbeiter am Erfolg und Misserfolg zu beteiligen.

Aber es gibt auch ohne gesetzlichen Mindestlohn eine Grenze nach unten

Richtung Existenzminimum. Und davon sind manche Reisebürogehälter nicht

weit entfernt.

Die Zwänge auf Unternehmerseite sind nachvollziehbar. Aber wenn der Job

an der Aldi-Kasse mehr bringt, als die freundliche, persönliche Fachberatung

am Counter wird es für Reisebüros eng. Dann könnten sich die Inhaber selbst

das Grab schaufeln, weil nur noch Menschen für sie arbeiten wollen, die wo-

Anzeige

anders keinen Job kriegen.

Lieber

zu Aldi

Thomas Hartung

Chefredakteur

Mailen Sie mir Ihre Meinung…

t.hartung@travel-one.net

*

Mit Sicherheit besser erholt!

Das *Ei: im Urlaub nur superfrisch genießen, sonst gibt’s Rebellion

im Magen (siehe auch: Auslandsreise-Krankenversicherung von ELVIA)

Gut versichert, besser verreist: www.elvia.de



PULS News, Facts & Trends

Gremium für

Reisebüros

DRV ■ Vergangene Woche hat

der Verband das Koordinationsgremium

Vertrieb (KGV) ins Leben

gerufen. Das Gremium, in

dem mittelständische Reisebüros,

Reisebüro-Ketten, Kooperationen

und Online-Portale vertreten

sind, soll sich mit kaufmännischen,

technischen und rechtlichen

Themen befassen, die den

Reisevertrieb betreffen. Die DRV-

Spitze hat damit auf die Kritik insbesondere

der konzernungebundenen

Reisebüros reagiert, die

ihre Interessen nicht mehr angemessen

vertreten sahen.

Als erste Aktion will das Gremium

eine Analyse in Auftrag geben,

die den Mehrwert des Vertriebs

für die Leistungsträger dokumentieren

soll. Die Studie soll

Anfang Juli präsentiert werden.

www.drv.de

LAST MINUTE

Tats ■ Der Reisebürospiegel weist für den Gesamtumsatz im März ein

Minus von 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf. Der touristische

Auftragsbestand mit allen Vorausbuchungen bis Oktober liegt

dagegen um 3,8 Prozent im Plus. +++

Lufthansa ■ Der Treibstoffzuschlag steigt auf der Langstrecke vom

25. April an von 17 auf 27 Euro. Für innereuropäische Strecken bleibt

er bei sieben Euro. +++

Cyprus Airways ■ Die Fluggesellschaft legt zwischen dem 27. Juli

und 28. Oktober einen zusätzlichen Linienflug von Frankfurt nach Larnaca

auf. Die Verbindung wird freitags als Nachtflug angeboten. +++

Sixt ■ Der Autovermieter steigt in den asiatischen Markt ein und hat

mit VIG Car Rent einen Franchise-Partner in Thailand gewonnen. Zum

Start gibt es Stationen in Bangkok, Phuket und Koh Samui. +++

Recht ■ Das Oberlandesgericht Köln hat entschieden, dass Anzahlungen

für Pauschalreisen in Höhe von 20 Prozent rechtens sind. Im

Massengeschäft könne die Bonität des einzelnen Kunden nicht geprüft

werden, heißt es in der Begründung. +++

Deutsche Bahn ■ Im ersten Quartal wurden 230.000 mehr Bahncards

verkauft als im gleichen Zeitraum 2004. Die Gesamtzahl liegt bei

3,1 Millionen, davon 15.000 Bahncard 100. +++

Disneyland Paris ■ Christian L. Renz verantwortet für den Freizeitpark

ab sofort die Märkte Deutschland und Österreich. Er leitet das

Büro in München und ist Nachfolger von Frederik Pénot. +++

Täglich aktuelle News…

www.travel-one.net

Startschuss für Easy Cruise

Kreuzfahrt ■ Was in der Luft

funktioniert, kann auch auf See

erfolgreich sein – davon ist Stelios

Haji-Ioannou fest überzeugt.

Der 38-jährige Gründer der

Lowcost-Airline Easy Jet und

Chef der Easy Group legt als erster

Anbieter Billig-Kreuzfahrten

auf. Vom 6. Mai an schickt er unter

der Marke Easy Cruise ein eigenes

Schiff vor die italienische

und französische Riviera.

Das Konzept lehnt sich an das

Geschäftsmodell der Billig-Airlines

an. Das heißt: Der Kunde

zahlt bei der Buchung lediglich

die Übernachtung an Bord, alles

andere kostet später extra.

Die Passagiere buchen im

Unterschied zu einer herkömmlichen

Kreuzfahrt auch keine

Rundreise. Sie legen die Dauer

der Tour selbst fest, müssen aber

mindestens zwei Nächte an Bord

Stelios Haji-Ioannou und sein neuestes Baby: Die Easy Cruise One sticht am 6. Mai in See

bleiben. Die Kosten: ab 37,50

Euro pro Nacht. Und wer früh

bucht, reist am günstigsten.

Haji-Ioannou will nicht die

typische Kreuzfahrt-Klientel ansprechen.

Die Zielgruppe: preisbewusste

Individualreisende im

Alter von 20 bis 40 Jahren. Auf

sie ist auch die Tour abgestimmt:

Das Schiff liegt nachmittags und

abends immer in einem Hafen,

so dass viel Zeit für Besichtigungen

und Nachtleben bleibt.

www.easycruise.com

Es brodelt an der Basis

Nullprovision ■ Die anhaltende

öffentliche Diskussion um die bevorstehende

Einführung der Nullprovision

durch die Charterairlines

erhitzt die Gemüter der Reisebüros.

So wird in einigen Kooperationen

bereits offen über

Boykotte und Warnstreiks diskutiert.

In den Chefetagen der Zen-

Andreas Heimann: Das wird

hohe Wellen schlagen

tralen versucht man dagegen

noch, den Ball flach zu halten.

Mit Aktionen gegen die Airlines

könnten die Agenten gegen den

Handelsvertreter-Vertrag verstoßen

und sich ins Unrecht setzen,

so die Befürchtung.

Es ist nicht damit zu rechnen,

dass die Reisebüros die Nullprovision

der Charterairlines so einfach

hinnehmen werden wie bei

Lufthansa. Schließlich wäre der

gesamte touristische Vertrieb betroffen.

»Das wird ganz andere

Wellen schlagen als beim Linienflug«,

ist beispielsweise Derpart-

Chef Andreas Heimann überzeugt.

Bis Redaktionsschluss gab

es noch kein offizielles Statement

der Ferienflieger. Soll die Provision

zum 1. November fallen,

müssten die Carrier jedoch noch

im April die Verträge kündigen.

Mailen Sie uns Ihre Meinung

redaktion@travel-one.net

4 TRAVEL ONE 20.4.2005


Verhandlungen gescheitert

Tarifstreit ■ Die Tarifverhandlungen

in der Touristikbranche

sind gescheitert. Hauptknackpunkt

seien die unterschiedlichen

Auffassungen in puncto »erzwingbare

Betriebsvereinbarung«, erläu-

Henry Sieb will keine erzwingbare

Betriebsvereinbarung

tert Verdi-Verhandlungsführer

Henry Sieb. Schon heute gibt es

die Möglichkeit der freiwilligen

Betriebsvereinbarung, erzwingbar

ist sie aber bislang nicht. Genau

das wollen nun die Arbeitgeber

auf alle Fälle erreichen. »Wir sind

nach wie vor bereit, pro Kalenderjahr

ein Monatsgehalt ins Risiko

zu stellen«, betont Sieb die Bereitschaft

der Arbeitnehmerseite

Chancen und Risiken des Betriebsrisikos

zu teilen. Keinesfalls aber

sollten sich Arbeitgeber über Einwände

von Betriebsräten hinwegsetzen

und eine Einigungsstelle

anrufen können. Die Befürchtung

von Verdi: Tarifvereinbarungen

könnten zur Farce werden, da beschlossene

Erhöhungen von Arbeitgebern

ausgehebelt werden,

indem sie »die Stellschraube vor

Ort so scharf stellen«, dass die vereinbarte

Erhöhung zur Makulatur

würde. Die Verhandlungspartner

haben nun die Schlichtung angerufen

und sich auf Dr. Hans-Friedrich

Eisemann als Schlichter verständigt,

den Präsidenten des Landesarbeitsgerichts

Brandenburg.

ITB als Handelsplatz? Noch ist der Verkauf von Reisen auf der Fachmesse tabu

Sechs Themenparks werden bis 2018 in »Dubailand« entstehen

Gigantisch muss es sein

Dubai ■ »Think bigger«, lautet

die Devise von Salem bin Dasmal,

Chef von Dubailand in Dubai.

Kein Wunder, schließlich soll sein

Baby »Dubailand« einmal »das

größte Freizeitareal werden, das

Besuchern mehr bietet als jede

andere Destination in der Welt«.

Bis zum Jahr 2018 soll Dubailand

stehen. Die Planung: »Mindestens

zweimal so groß wie Disneyland«.

Rund fünf Milliarden Euro

investiert der Konzern in das 180

Quadratkilometer große Spaßare-

Messe Berlin ■ Vom nächsten

Jahr an soll die ITB schon ab neun

Uhr morgens für Fachbesucher

geöffnet sein. Bislang mussten die

Besucher bis kurz vor zehn Uhr

draußen bleiben. Die neue Regelung

soll dazu beitragen, Ausstellern

und Fachbesuchern mehr

Zeit für Termine auf dem Messe-

al, in dem sich sowohl landestypische

als auch internationale Stilrichtungen

wiederfinden werden.

55 Hotels mit insgesamt

50.000 Zimmern sollen dort aus

der Erde erwachsen.

Bin Dasmal zweifelt nicht am

Erfolg: »Vielleicht greifen wir mit

unseren Erwartungen von

200.000 Besuchern am Tag zu

hoch, aber eine solche Konzentration

von sechs Themenparks,

Museen und Sportmöglichkeiten

gibt es sonst nirgendwo.«

ITB für Frühaufsteher

gelände zu gewähren. Hinter den

Kulissen gibt es in Messekreisen

offenbar Überlegungen, an Publikumstagen

den Verkauf von Reisen

freizugeben. Bislang sind derartige

Bestrebungen am Widerstand

des DRV gescheitert. Die

Messe Berlin will sich zu dem

Thema derzeit nicht äußern.


Australien/Neuseeland:

Maui …die Premium Marke

Mit der jüngsten Fahrzeugflotte im Südpazifik ist Maui der

Wohnmobil-Vermieter für den gehobenen Anspruch.

Als Premiummarke fühlt sich Maui einem besonderen

Versprechen verpflichtet: Alle angebotenen Fahrzeuge verfügen

über eine äusserst hochwertige Inneneinrichtung mit

eingebautem Tresor und Betten in Normalgrösse.

In 10 australischen und 4 neuseeländischen

Mietstationen

erwartet die Gäste von FTI

Touristik, Dertour, Meier’s

Weltreisen, TUI, Airtours

und anderen Veranstaltern

ein besonderer Service: die

Maui VIP Card mit zahlreichen

Preisnachlässen sowie Taxitransfer,

Gepäckaufbewahrung, Erfrischungen, Reiseinfos und ein

interessantes Bordmagazin gibt

es kostenlos. Vertrauen Sie bei

der Wahl Ihres Vermieters auf

Australiens und Neuseelands renommierte

Premiummarke Maui mit

Mercedes-, Volkswagen- und anderen

komfortablen Campern und Wohnmobilen.


PULS News, Facts & Trends

FTI bringt Expedienten nach Kalabrien – Partyspaß

und Mini-Crashkurs Italienisch inklusive

Mega-Famtrip

nach Kalabrien

FTI ■ Wer das neue Garden Resort Calabria

des Veranstalters in Kalabrien noch vor der Eröffnung

testen will, hat vom 8. bis zum 12.

Mai Gelegenheit dazu. Bei der großen Pre-

Opening-Tour für Expedienten sollen neben

Workshops und Produktinfos auch Spaß und

Dolce Vita nicht zu kurz kommen, verspricht

FTI-Vertriebschef Richard Reindl.

www.orangeexpertsclub.de

Allianz ■ Ein Jahr nach der Allianz der Aviareps

AG und der Mangum Group geben die beiden

Marketing-Gesellschaften Gas. Neue Kunden

sind in Aussicht, das Team wächst, ein gemeinsames

Logo ist in der Mache. »Ein gemeinsamer

Auftritt unter Aviareps & Mangum

ist sinnvoll. Die Bereiche ergänzen sich hervorragend«,

sagt Keith Mangum, Vorstand von Aviareps

sowie Chef der Mangum Group.

Die Airline-Repräsentanz Aviareps hatte

sich im Februar 2004 an der Destination-Repräsentanz

Mangum

beteiligt. Ziel war, die Servicepalette

für bestehende Kunden zu

erweitern und gemeinsam neue

zu akquirieren. Mangum kann

dabei auf ein internationales

Netz mit Aviareps-Büros in 44

Ländern zurückgreifen. »2004

war für Aviareps und Mangum

das beste Jahr. Wir bekommen

ein Rekordergebnis«, sagt Mangum.

Zahlen gebe es wegen der

Fristen im Aktienrecht noch

nicht. Alle Zeichen stehen auf

Wachstum. Das Team wird grö-

Swiss-Führung

sortiert sich neu

Organisation ■ Nach

der Übernahme von

Swiss durch die Lufthansa

tut sich etwas in der

Führungsriege der

Schweizer Airline: Christoph

Beckmann, bislang

für die Unternehmensentwicklungverantwortlich,

ist in die Geschäftsführung

aufgestiegen. Er

leitet nun zusätzlich das

Marketing und die Produktentwicklung.Beck-

mann verantwortet somit alle Bereiche, die sich

mit der Positionierung des Unternehmens, der

Marke und der Produkte beschäftigen.

Swiss-Chef Christoph Franz will die weltweite

Verkaufsorganisation vorerst selbst führen.

Oliver Evans, bisher Chief Sales & Marketing

Officer, leitet jetzt Swiss World Cargo und

will sich auf die geplante Zusammenarbeit mit

Lufthansa Cargo konzentrieren. Er scheidet

aus der Geschäftsleitung aus.

Aviareps & Mangum starten durch

ßer. Gerade hat die Sales & Marketing-Repräsentantin

Theresa Schwarz für Sun International

ihren Schreibtisch bezogen. Aviareps hat im

vergangenen halben Jahr sechs neue Büros in

Italien, Österreich, Benelux, Korea, China und

in der Schweiz eröffnet. Neukunden lockt Aviareps-CEO

Martin Gaebler mit für die Branche

ungewöhnlichen Mitteln. Umsatzzuwachs und

eine Kostenersparnis um 30 Prozent sind garantiert,

sonst gibt es Geld zurück.

Partner Mangum und Gaebler: Neue Kunden

Beckmann organisiert

den Bereich Sales und

Marketing neu

TRAVEL ONE 20.4.2005


Jürgen Branse INTERVIEW DER WOCHE➤

Wozu braucht die Welt

Holiday Jack, HERR BRANSE?

Reiseveranstalter, die Urlaub in Badezielen

anbieten, gibt es wie Sand am

Meer. Was wollen Sie mit Holiday Jack

besser machen als andere?

■ Erstens verfügen wir über ein sehr schönes,

hochwertiges Produkt. Zweitens machen wir

sämtliche Angebote für Reisebüros in Bausteinform

buchbar, inklusive Flug, Hotel,

Transfer und Mietwagen, je nach Bedarf. Am

Ende erhält das Reisebüro und der Kunde eine

einzige Buchungsbestätigung. Das schafft so

bisher noch keiner. Und drittens wartet der

Vertrieb auf einen Veranstalter mit guten Produkten,

günstigen Preisen und einer anständigen

Provision, um sich aus der Umklammerung

der Großveranstalter zu lösen.

Aber durch umsatz- und wachstumsabhängige

Provisionssysteme sind doch

viele Agenturen an einen oder zwei Leitveranstalter

gebunden...

■ Die großen Veranstalter haben ihre eigenen

Kostenprobleme, die sie den Vertrieb durch

immer niedrigere Provisionssätze ausbaden

lassen. Der Druck, der für die Großveranstalter

durch hohe Gemeinkosten und niedrige

Margen entsteht, wird an den Vertrieb weitergegeben.

Das haben die Reisbüros erkannt.

Deshalb bin ich überzeugt, dass der Vertrieb

für gute neue Partner offen ist.

Dennoch zeigt die

Erfahrung, dass es

nicht leicht ist, im

stationären Vertrieb

Fuß zu fassen. Wie

wollen Sie das anstellen?

■ Wir haben zunächst an

15.000 Reisebüros Kataloge

und Agenturverträge

geschickt. Außerdem

werden wir eine umfangreicheMarketingkampagne

starten, um bekannt

zu werden.

In den vergangenen

zwei Jahren sind Sie

immer wieder im Zu-

FACTS

Holiday Jack

Der Veranstalter wurde von

Jürgen Branse gemeinsam mit

den spanischen Hotel- und ImmobiliengesellschaftenLopesan

und Satocan gegründet.

Die Spanier halten 75 Prozent

der Anteile an dem Unternehmen,

Branse selbst hält die

übrigen 25 Prozent. Holiday

Jack geht mit einem Investitionsvolumen

von 15 Millionen

Euro in den deutschen

Markt. Reisebüros erhalten

von der ersten Buchung an

zwölf Prozent Provision.

»Der Vertrieb will

neue Partner, um sich

aus der Umklammerung

der großen

Veranstalter zu lösen«

Jürgen Branse (47) ist Mitinhaber und

Geschäftsführer von Holiday Jack.

Er war zuvor Geschäftsführer der

TUI-Tochter 1-2-Fly und der

Fluggesellschaft Germania Express

sammenhang mit dem Begriff Lowcost-

Veranstalter in Erscheinung getreten

und nun schicken Sie den Reisebüros einen

ganz klassischen Katalog. Ist das

wirklich zeitgemäß?

■ Wenn man auf den Katalog verzichtet,

schneidet man sich ein Stück vom Markt weg.

Reisebürokunden holt man

mit einem Katalog ab, alles

andere funktioniert nicht.

Wie hoch ist der Anteil

des Geschäfts, das über

die Reisebüros laufen

soll?

■ Rund zwei Drittel. Ein

Drittel dürften Internet-

Callcenter- und TV-Vertrieb

ausmachen.

Wie groß ist der Druck,

die Hotelbetten Ihrer Anteilseigner

Lopesan und

Satocan zu füllen?

■ Null. Der einzige Auftrag

von Holiday Jack ist es, Geld

zu verdienen.

Wie hoch ist der Anteil von Betten Ihrer

Investoren im Programm?

■ Er liegt etwa bei drei bis vier Prozent.

Also keine Anlehnung an das Geschäftsmodell

türkischer Konzerne, deren Veranstalter

vor allem die eigenen Betten

füllen sollen?

■ Nein, dafür wäre ich auch der falsche

Mensch. Außerdem ist der Ansatz unsinnig.

Die meisten Objekte unserer Investoren liegen

auf den Kanaren. Wenn die Kanaren gut

laufen, sind die Betten dort ohnehin voll. Und

wenn die Kanaren schlecht laufen, können

sich die Investoren darüber freuen, dass ihr

Veranstalter in Ägypten, Bulgarien oder der

Türkei gute Geschäfte macht.

Welches Ziel haben Sie sich für dieses

Jahr gesteckt?

■ Ziel ist es, im deutschen Markt Fuß zu fassen.

Die Messlatte dafür wird der Sommer

2006. Ab 2007 wollen wir Gewinn machen.

Das Interview führte Christian Schmicke

Mailen Sie uns Ihre Meinung…

c.schmicke@travel-one.net

20.4.2005 TRAVEL ONE 7



PRODUKT Familienurlaub

Edle

Familientrips

Wer sie einmal betreten hat, vergisst

sie nicht: Jene Luxushotels alter Prägung,

die schon beim Betreten der

Lobby Respekt einflößen. Jeder Schritt, der

dank dicker Teppiche unhörbar bleibt, ruft im

Gast unfehlbar das Bewusstsein seines fehlenden

aristokratischen Stils

hervor. Im Restaurant

herrscht Flüsterton und

selbst beste Tischmanieren

können das Gefühl

nicht verhindern, dass

das, was man gerade tut,

nicht stimmt.

Man kann diese

Grand Hotels vom alten

Schlag lieben oder hassen

– fest steht: Sie sind nicht

Stalder: Service und

lockere Atmosphäre

Sökeland: Extra-

Angebot für Teens

Luxusreisen ■ Trotz Wirtschaftsmisere und Geiz-ist-geil-

Geschrei: Auch im oberen Marktsegment ist für die

Touristik bei ihrer wichtigsten Zielgruppe etwas zu holen.

der geeignete Ort, um mit

der Familie entspannte,

ungezwungene Urlaubstage

zu verbringen.

Vielleicht liegt es

nicht zuletzt an der Hartnäckigkeit

des Klischees,

das Luxusreisen mit dem

verstaubten Charme alteingesessenerNobelherbergen

gleichsetzt, dass

First-Class-Urlaub auch

von der Tourismusbranche

selbst nur selten mit

dem Thema Familie

zusammengebracht wird.

Dabei ist klar: Für die Pre-

mium-Veranstalter ist ebenso wie für die

First-Class-Hotellerie im Segment Familie einiges

zu holen. Allerdings sind zahlungskräftige

Kunden, die mit ihrem Nachwuchs Urlaub

machen, keine einfache Zielgruppe:

»Dafür dass sie im Urlaub nicht auf jeden

Euro achten, erwarten gut situierte Familien

einerseits Herzlichkeit, lockere Atmosphäre

und Spaß für die Kinder. Andererseits muss

der Service stimmen, damit auch die Interessen

der Erwachsenen nicht zu kurz kommen«,

sagt Adrian Stalder. Der Schweizer hat

sein Fünf-Sterne-Hotel Delta Park in Ascona

konsequent auf die Anforderungen von Familien

eingestellt – mit Kinderbetreuung,

Kinderpool, Zirkus-Veranstaltungen und eigenem

Tierpark für die kleinen Gäste, aber

auch einer Wellness-Landschaft, die den Eltern

Entspannung und Wohlgefühl verspricht.

Innerhalb der Luxushotellerie des

noblen Schweizer Ferienortes habe er damit

»ein echtes Alleinstellungsmerkmal« erreicht,

betont er.

Auch bei den Veranstaltern, die sich mit

dem Zusatz Premium schmücken, steigt langsam

die Bedeutung der Familien für das Marketing.

So zeichnet Thomas Cook Reisen

(TCR) familienfreundliche Hotels nicht nur im

Katalog mit einem eigenen Button aus, son-

FACTS

Zielgruppe Familie

■ In Deutschland leben immer weniger

Menschen mit Kindern zusammen: Im Vergleich

zu 1996 sank die Zahl der Ehepaare,

Lebensgemeinschaften und Alleinerziehenden

mit minderjährigen Kindern bis Mai

2003 um 3,7% auf 9,1 Millionen.

■ Die Geburtenrate liegt konstant bei 1,3

Kindern pro Frau, die Zahl der Todesfälle

überstieg die der Geburten 2003 um

147.000 – die Bevölkerung schrumpft.

■ Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre

machten Anfang 2004 nur 14,7%, über 65

Jahren 18% der Bevölkerung aus. Die Zahl

der Kinder sinkt, die der »Alten «steigt.

Quelle: Statistisches Bundesamt

Foto: Delta Park Hotel, Ascona

dern bietet in mehreren Familienanlagen in

Ägypten, auf Mallorca, in der Türkei und in

Tunesien ein kostenloses tägliches Aktionsprogramm

für Jugendliche zwischen 14 und

16 Jahren. Die Kampagne für die traditionell

schwierige Teenie-Klientel läuft unter dem Titel

»Young Dreams« während der gesamten

Sommerferien und verspricht laut TCR-Chefin

Gisela Sökeland »täglich neun Stunden Action

nur für Jugendliche«.

Jeden Tag neun Stunden

Teenie-Programm

Auf dem Programm stehen unter anderem

Schnupperkurse für Tauchen, Surfen und

Schnorcheln, Beachvolleyball-Turniere, Tischtennis-Fights

und Mini-Olympiaden. Abends

geht es mit Discos, Beach-Partys, Koch- und

Bauchtanzkursen und langen Filmnächten

weiter. Für den jüngeren Nachwuchs sind

kindgerechte Unterhaltungsprogramme zum

Austoben, eigene Kinderessenszeiten und spezielle

Menüs angesagt.

Auch die Kreuzfahrtreedereien sorgen

mittlerweile dafür, dass Familienurlaub an

Bord nicht zur Geduldsprobe für Jung und Alt

wird. So hat Transocean Tours auf zehn

Kreuzfahrten, die während der Ferienzeit mit

der Astor und der Astoria durchgeführt wer-

8 TRAVEL ONE 20.4.2005


den, zusätzliche Kinder- und Jugendbetreuer

angeheuert. Die sorgen im »Dingi-Club« dafür,

dass der Kreuzfahrer-Nachwuchs bei Laune

bleibt: Mit Stapellauf-Aktionen für Flaschenpost,

kindgerechter Brückenführung

und gemeinsamen Grillabenden zum Beispiel.

Ein wenig winkt Transocean Tours dabei allerdings

auch mit dem Preis: In den Sommerferien

reisen Kinder und Jugendliche bis

zum Alter von 17 Jahren gratis mit, wenn sie

in der Kabine der Eltern untergebracht sind.

Auch der Familienreiseveranstalter KUF-

Reisen hat Kreuzfahrten mit einem eigenen

Kinderbetreuungsteam ins Programm genommen.

Partner für die Touren im östlichen und

westlichen Mittelmeer ist MSC, gereist wird

auf der Opera.

Städtetrips mit

Kind und Kegel

Für die laufende Sommersaison hat erstmals

auch Airtours Familien mit Kindern entdeckt.

Im Zuge der Bestrebungen, das Durchschnittsalter

der Klientel zu senken, stellt sich der

Premiumanbieter der TUI »mit einer eigenen

Produktlinie auf die Bedürfnisse von anspruchsvollen

Familien« ein. Hotels, die mit

dem »First-Family«-Symbol gekennzeichnet

sind, seien sowohl kinderfreundlich als auch

20.4.2005 TRAVEL ONE

auf die Ansprüche der betuchten Kundschaft

eingestellt, heißt es im Katalog.

Unter den Airtours-Angeboten finden sich

sowohl Hotels in klassischen Familienzielen

wie der Türkei, auf Mallorca und in Griechenland

als auch in Destinationen, die bisher seltener

auf der touristischen Landkarte von Eltern

und Kindern stehen. Als Beispiele führt

Airtours-Chef Michael Tenzer das Le Coco

Breach Hotel auf Mauritius, das Jumeirah

Beach Hotel in Dubai und das Almond Beach

Village auf Barbados an.

Innovativ kommt der Ansatz daher, auch

Städtereisen mit Kind und Kegel offensiv zu

vermarkten. Dabei geht es vor allem um kindgerechte

Aktivprogramme: In Venedig schauen

die Kids hinter die Kulissen einer Eisdiele,

in Barcelona stehen ein Besuch des

Schokoladenmuseums und des Aquariums auf

dem Programm. In Paris kommen die jungen

Spürnasen gemeinsam mit der Hexe Camomille

den Kunstwerken des Louvres auf die

Spur, im Lego Themenpark von Helsinki sind

unter anderem Harry Potter und die Helden

von »Star Wars« mit von der Partie. Übrigens

können Reisebüros an den Vorausbuchungen

dieser Aktivangebote ansehnlich verdienen:

Pro Erwachsenem sind je nach Reiseziel zwischen

64 und 260 Euro fällig, pro Kind sind es

elf bis 20 Euro.

Christian Schmicke

Young Dreams

www.thomascook-reisen.de

Urlaubsspaß für Jugendliche.

Kostenlose Action-Wochen für Jugendliche

von 14 bis 16 Jahren: Sport, Fun &

Friends mit Animation vom 23.06. bis

05.09.2005 jeden Ferientag von 14 bis 23

Uhr. Der ideale Urlaub für anspruchsvolle

Eltern mit heranwachsenden Kindern auf

Mallorca, in Ägypten oder Tunesien.

z.B.

Mallorca/Cala Mandia

Hotel Blau Punta Reina ★★★★

1 Woche inkl. Flug

im DZ/AI p.P. ab 6 600,–

Kinderfestpreis (13-16 Jahre)/AI 6 462,–



PRODUKT Familienurlaub Mix

Stille Buchten und schöne Strände sollen künftig mehr Familien anziehen

Balearen ■ »Mit unseren Stränden,

einer einzigartigen Naturlandschaft

und der Vielfalt bieten

wir Familien ideale Voraussetzungen

für einen unbeschwerten Urlaub.«

Jorge Alonso Gasalla, Ma-

GTI - der Türkeispezialist

mit eigenen Ferienhotels

“Every day is a holiday”

GTI German Travel Int. Grafenberger Allee 368, 40235 Düsseldorf, Tel.: 0211. 3891-0, Fax: 0211. 3891-420, e-mail: info@gti-travel.de

www.gtitravel.de

Ibiza will mehr Familien

nager des Fomento del Turismo

de la Isla de Ibiza, ist überzeugt

vom Potenzial seiner Insel. »Wir

möchten diese Stärken insbesondere

auf dem für uns wichtigen

deutschen Markt künftig noch intensiver

kommunizieren«, kündigt

er an.

Deshalb nehmen die Ibizenker

nun erst einmal Gespräche

mit Reiseveranstaltern auf. Ziel ist

es, das Angebot stärker auf die

Zielgruppe Familie auszurichten.

Um attraktiver für die Bundesbürger

zu werden, soll auch in die

touristische Infrastruktur investiert

werden: Dabei sollen bestehende

Hotels renoviert werden,

aber auch neue hinzukommen.

2004 besuchten rund

277.000 Deutsche Ibiza und Formentera.

Mehr als die Hälfte

seien Familien gewesen. »Vor allem

in der Nebensaison soll das

Potenzial künftig besser ausgeschöpft

werden«, so Gasalla.

Lokführer

auf Zeit

Spanien ■ Große und kleine

Spanienurlauber können das

Land auch auf der Schiene erkunden.

So können sie die Costa

Blanca mit dem Limonen-Express

erfahren. Der Zug beginnt seine

Reise morgens in Benidorm und

kommt mittags in Gata de Gorgos

an. Die Tour erstreckt sich über

rund 90 Kilometer.

Die Pyrenäen können sich

Touristen ebenfalls von der Schiene

aus anschauen. Seit Anfang

der dreißiger Jahre startet in Ribes

de Freser in der Region Girona

eine Zahnradbahn. Sie befördert

die Passagiere zu dem in 2.000

Meter Höhe gelegenen Wallfahrtsort

Nuria.

In Andalusien, in Minas de

Rio Tinto, bringt ein Mienenzug

Gäste in einen Industriepark.

www.spain.info

TRAVEL ONE 20.4.2005


Alltours schickt Kids auf Wüstenschiffen zu den Beduinen

Per Kamel durch die Wüste

Alltours ■ Eine »Camel

Trophy« der etwas anderen Art

bietet Alltours den jüngsten Gästen.

In Tunesien führen Ausflüge

auf Kamelen oder Eseln ins

Hinterland zu den Beduinen.

Auch in Olympus an der türkischen

Riviera steht im Rahmen

eines Ausflugs von Kemer aus

ein einstündiges Kamelreiten auf

dem Programm. Bei der »Robinson

Tour« steuern die Gäste in

Wir sind Helden

Tunesien mit einem nachgebauten

kleinen Wikingerschiff eine

unbewohnte Insel an. Dort besteht

die Möglichkeit zum

Schnorcheln und Fischen. Für

Kinder wird eine Schatzsuche

angeboten.

Zur Schatzsuche bricht auch

der Zweimastsegler Pedra Sartaña

von Fuerteventura aus auf.

Die Crewmitglieder sind als Piraten

verkleidet, und die Gäste

können sich ihre Sporen als Kapitän

verdienen. Auf eine Pirateninsel

geht es auch beim Ausflug

nach Gramvoussa vor der

Westküste Kretas. Der Strand

kann nur per Boot erreicht werden

und wird als Ausflug von Rethymnon,

Georgioupolis und

Chania angeboten. An der Ostküste

Kretas wartet eine Eselsafari

zu einem typisch kretischen

Bauernhof auf die Gäste.

In der Türkei haben die

Duisburger den in der Nähe von

Antalya gelegenen Adventure

Park ins Programm genommen.

Der im vergangenen Jahr eröffnete

Park bietet unterschiedliche

Parcours in den drei Stufen

»low«, »medium« und »high«.

Dabei stehen unter anderem

schwankende Brücken, Kletterseile

und Laufen auf Seilen auf

dem Aktionsplan. Zum Abschluss

müssen die Familien zusammen

ein Floß bauen und es

gleich vor Ort testen.

www.alltours.de

Das Freilichtmuseum lockt mit

Accessoires im Stil der 50er Jahre

Landleben

zum Anfassen

Finnland ■ Turku bietet mit

dem Kylämäki ein Freilichtmuseum

»zum Anfassen«. Im Bauernhof

im Stil der 50er Jahre können

die Kinder mit den echten

Utensilien aus der damaligen Zeit

spielen. In der archäologischen

Werkstatt tauchen die Besucher

in prähistorische Zeiten ein, denn

sie können sich selbst beim Basteln

von prähistorischen Jagdwaffen

versuchen. Im Jagdgebiet lässt

sich dann die Präzision traditioneller

Bogen und Pfeile in der

Praxis ausprobieren.

... hier auf jeden Fall!

ÖSTERREICH | OSTTIROL

Ferienresort Zettersfeldnnnn

in Lienz

E

1 Woche All Inclusve

für 2 Erw. und 1–2 Kinder

im Doppelzimmer mit Zustellbett

p.P. ab ¤ 385,–

pro Kind

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(2–10 J.)

0,–



PRODUKT Familienurlaub Mix

Kinder auf Monsterjagd

TUI ■ Der Marktführer will eine

komplette Erlebniswelt auf die

Beine stellen, die den Nachwuchs

auch zu Hause begleitet.

»Baadingoo«, heißt der »geheime

Detektivclub«, in dessen Mittelpunkt

die fiktiven Akteure Lillie,

Max und Timo stehen. Der Fantasiename

sei so geheim, dass

Die Baadingoo-Homepage soll die Nachwuchs-

Kundschaft auch daheim bei der Stange halten

nicht mal Timo, der ihn sich ausgedacht

hat, wisse, was er bedeutet,

heißt es auf der Homepage.

Für TUI-Family-Manager Michael

Oczko sind die Baadingoo-

Figuren ein Weg, »das Abenteuer

zu den Familien zu bringen«.

Zum Rundum-Konzept gehören

ein eigener Clubsong sowie Bücher,Hörspiele

und

ein Internet-

Gewinnspiel.

»Kundenbindung

erfolgt

bei Familienurlaub

vor allem

über die

Kinder«,

weiß Oczko.

Schließlich

sei deren

Zufriedenheit

meist der

wichtigste

Schlüssel für

Oczko: Schatzsuche, Bootsausflüge

und Goldwaschen

den familiären Frieden. Auch am

Angebot in den Baadingoo-Kinderclubs

der TUI werde ständig

gefeilt, berichtet der TUI-Manager.

Beim Abenteuer-Programm

spiele die Erkundung der Umgebung

eine wesentliche Rolle –

etwa beim Goldwaschen im

Fluss. Pädagogisch Wertvolles

wird ebenfalls geboten: Der »Rescue-Tag«

übt spielerisch den

Umgang mit Erster Hilfe.

www.baadingoo.de

Gewinnen Sie eine Reise

nach Westaustralien

Rote Erde, endlose Weite, entspannte Menschen, Tauchparadiese,

einfach Natur pur – das ist Westaustralien.

WESTERN AUSTRALIA, MALAYSIA AIRLINES

und TRAILMASTER CAMPERVAN RENTALS laden Sie

und eine Begleitung ein, die Vielfalt der Region

zu entdecken. Gewinnen Sie zwei Linienflüge und

für 14 Tage einen Camper.

Das Spiel und alle Details zum Quiz im Internet

www.travel-one.net

Kampagne

für Familien

Niederlande ■ Das Fremdenverkehrsamt

hat für den Sommer

eine Familienkampagne im Wert

von 3,5 Millionen Euro gestartet.

Damit wollen unsere Nachbarn

die Zahl der deutschen Urlauber

auf drei Millionen steigern. 2004

reisten 2,7 Millionen Deutsche

an Nordsee und Ijsellmeer.

Das neue Magazin »Frühlingserwachen«

bietet Familen Urlaubsinformationen

und praktische

Tipps zu Städtereisen, Kultur und

Shopping. Ein Veranstaltungskalender,

Infos zu Attraktionen,

Freizeitparks und Sehenswürdigkeiten

gehören ebenso dazu wie

konkrete Angebote und günstige

Sparpreise und Verbindungen mit

der Bahn. Das Holland-Magazin

kann gratis beim NBTC bestellt

werden

www.niederlande.de

DAS MAGAZIN FÜR REISEPROFIS


Der Froggy Club soll zum GTI-Markenzeichen werden

Neues Riva-Hotel in Belek

GTI ■ Türkei-Spezialist GTI

wirbt im Sommer mit einem eigenen

Kinderclub um die kleinen

Gäste. Froggy-Clubs gibt es in allen

sechs Riva-Hotels. Die Kids

sind in drei Gruppen unterteilt.

Professionelle Betreuer kümmern

sich um die Frogginis, die zwischen

vier und sechs Jahre alt

sind. Die Sieben- bis Zwölfjährigen

gehören zur Froggens-Gruppe,

die Froggteens zählen 13 bis

16 Lenze. Die Betreuung der Kids

ist kostenlos. Auf dem Programm

stehen unter anderem Steine bemalen,

Surfen, Schwimmkurse

und Angeln.

Bei den kleinen Preisen

ist Papa der Größte.

»Familien sind unsere wichtigste

Zielgruppe«, sagt GTI-Chef Hakan

Katlandu. »Kinderbetreuung

gab es schon immer in den Riva-

Hotels. Wir bewerben sie in diesem

Jahr nur stärker.«

Noch mehr Auswahl wird es

von 2006 an bei GTI geben:

Dann soll in Belek das siebte Riva-

Hotel eröffnen. »In dem Luxus-

Haus wird Familie ebenfalls groß

geschrieben«, betont Katlandur.

»Das gehört zum Service.«

Mit dem Sommergeschäft ist

Katlandur zufrieden. 38 Prozent

mehr Gäste haben bis jetzt einen

Urlaub mit GTI gebucht.

Urlaub im Land der Elche

Elch Adventure Tours ■ Der

Dresdener Anbieter hat für Eltern

und Kind besondere Urlaubspakete

geschnürt. In der schwedischen

Region Smaland können große

und kleine Touristen Radeln und

Kajak fahren verbinden. Auf dem

Programm von Elch Tours Adven-

Der Dresdener Veranstalter will die Familie in Zukunft

auch in andere Regionen schicken

Familienreisen zu kleinen Preisen.

ÖGER TOURS bietet in seinem Fun & Family-Katalog ein

ausgezeichnetes Familienprogramm mit einem riesigen

I-Angebot. Dies bestätigen uns Ihre Buchungen, denn wir

verzeichnen ein Plus von 28 % bei den Familienreisen!

Gemeinsam Urlaub machen ist unbezahlbar. Und kostet

bei ÖGER TOURS nicht die Welt.

tures stehen drei geführte Tagestouren

sowie drei Tage Paddeln

auf dem Asnen. Die Etappen sind

so konzipiert, dass Kinder sie mit

durchschnittlicher Kondition meistern

können. Um den Kleinen genug

Zeit zum Spielen zu geben,

sieht der Reiseplan auch einige

freie Tage vor.

Ebenfalls zum

Angebot gehört

eine Kanu- und

Floßreise im

Värmland in

Mittelschweden.

Nach der dreitägigen

Tour in einem

Kanadier steigt

die Gruppe auf

ein Floß. Und das

wird selbst zusammengebaut.

Die Anreise nach

Schweden erfolgt

im Bus ab Dresden

oder Berlin.

www.oeger.de

Fun & Family – Ausgezeichnet!

2. Platz beim Preis-Leistungs-Verhältnis

Reisemagazin Clever Reisen (01/05) Veranstaltertest

Im Urlaub zu Hause



PRODUKT Familienurlaub Mix

MOMENT MAL…

Schwierige

Kundschaft

»Familienurlaub ist die Fortsetzung

des Ehekrieges auf anderem

Territorium«, hat der

Schriftsteller Gabriel Laub einmal

gesagt. Ganz unrecht hat er

damit nicht, denn der Urlaub mit

den Lieben ist eine heikle Angelegenheit:

Das Gemisch aus

Stress vor der Abreise, hohen

Erwartungen und widersprüchlichen

Interessen ist explosiv. Und

der ausgeprägte Wunsch, es

möge im Urlaub besonders

harmonisch zugehen, macht die

Sache nicht leichter.

Gemessen am Konfliktpotenzial

innerhalb ihrer wichtigsten

Kundenschicht kann man

der Touristik bescheinigen, dass

sie ihren Job ziemlich gut macht.

Der Umstand, dass »die« Familie

als homogene Zielgruppe mit

deckungsgleichen Urlaubsansprüchen

nicht mehr existiert,

findet in einem breit gefächerten

Angebot seinen angemessenen

Ausdruck. Dabei herrscht weiter

hoher Innovationsdruck. Denn

der Trend zur Auflösung

traditioneller

Familienstrukturen

hält an. Und damit

auch die zunehmendeZersplitterung

der Zielgruppe.

Christian Schmicke

stellv. Chefredakteur

c.schmicke@travel-one.net

Die türkische Riviera bietet die größte Zahl an Hotels mit All-inclusive-Verpflegung

All-inclusive ausgebaut

Öger ■ Der Türkeispezialist hat

das Familienprogramm für den

Sommer kräftig aufgestockt und

die Preise im Schnitt um sechs

Prozent gesenkt. Die Zahl der Hotelanlagen,

die auf Familien ausgerichtet

sind, wurde von 123

auf 142 erhöht. Der Schwerpunkt

liegt mit 127 Anlagen im

All-inclusive-Segment.

Rund 80 Prozent der Familien

buchten All-inclusive, berichtet

Vertriebschefin Wybcke Mey-

UPDATES

■ Vom 2. Juli bis 10. September

findet in Flachau im Salzburger

Land das 1-2-Fly »Family Adventure«

statt. Neben Aktivitäten wie

Nordic Walking, Wandern und

Mountainbiking gibt es für die Kinder

ein Indianercamp mit Übernachtungsmöglichkeit.

■ Rom und Florenz bieten Familien

so genannte Kindermuseen.

In Rom gibt es für die Kleinen eine

Miniaturstadt, in der das Leben der

Erwachsenen nachgespielt werden

kann. Diverse Museen bieten spezielle

Kinderführungen, in denen

die Exponate angefasst werden

dürfen.

■ Nazar wendet sich in den Sommermonaten

mit dem Sonderkatalog

»Kids & Fun« an Familien. Vorgestellt

werden fünf Anlagen in

der Türkei und zwei in Tunesien im

Vier- und Fünf-Sterne-Bereich. Der

Kinderfestpreis von einem Euro gilt

auch für Termine im Oktober.

er. Dazu gibt es so genannte XXS-

Kinderpreise, die unabhängig von

der Aufenthaltsdauer gewährt

werden.

Das Angebot werde auch

stärker auf Singles mit Kindern

und die wachsende Zahl der

»Patchwork-Großfamilien« abgestellt,

so Meyer. Ausgeweitet haben

die Hamburger neben dem

klassischen Familienurlaub auch

das Ausflugsprogramm. Dazu gehören

Eselsafaris, Rafting, Pira-

ALDIANA - der Kinderclub

Peps auch für Familen mit zwei

Kindern, bis zu 50% Ermäßigung

www.sunpromotions.de

■ ITS wartet für 27 Ziele in

Deutschland mit Angeboten unter

dem Motto »vier Personen, ein

Preis« auf. Die meisten gelten bis

Anfang November.

■ Im »Juppi Kid’s Club« in Reith

im österreichischen Alpbachtal

dreht sich in diesem Jahr alles um

das Thema Bauernhof. Angeboten

wird beispielsweise eine Fahrt zum

Bauernhöfemuseum mit Brot backen.

Am 27. Juli und 17. August

finden die »Großen Kinderfestspiele«

in Reith statt.

tenfahrten oder Ausritte durch

die Pinienwälder an der türkischen

Küste. In den Clubs Ali Bey

in Belek und Manavgat gibt es in

diesem Sommer erstmals Kindertenniskurse

»Mickey, Donald &

Goofy«. Dazu gehören fünf

Trainerstunden, eine »Tennis-

Mickey-Medaille«, Urkunde und

T-Shirt sowie die Benutzung des

Kindertennislandes. Beim neuen

Buggyservice können sich die Eltern

einen strandtauglichen Buggy

direkt ins Hotel liefern lassen.

www.oeger.de

■ Mit dem »My-Hotel«-Konzept

wollen die Corinthia Hotels stärker

auf die Bedürfnisse von Kindern

eingehen. Das Corinthia Towers

und Panorama Hotel in Prag

bietet dazu spezielle Kindermenüs,

ein »Kidscorner@Top Deck Health

&Fitness Center« und einen hoteleigenen

Babysitter.

■ Im Dolphin Encounter auf Blue

Lagoon Island auf den Bahamas

erfahren junge Gäste in einem

zweistündigen Programm alles

über Delfine.

14 TRAVEL ONE 20.4.2005


Kinder übernachten gratis

Schweiz ■ Zürich Tourismus

bietet Familien an Wochenenden

Gratisübernachtungen für Kinder

in insgesamt elf Hotels an. Bis

Jahresende können die Kleinen in

Begleitung von zwei Erwachsenen

umsonst essen und schlafen,

auf Wunsch im eigenen Zimmer.

In der gesamten Schweiz stehen

Familien derzeit 35 Kidshotels

zur Verfügung. Diese Hotels

sind mit Einrichtungen wie Spielzimmern,

besonderem Unterhaltungsprogramm

und Kinderbetreuung

auf Familien eingestellt.

Zur Wahl stehen Häuser aller Kategorien

von zwei bis vier Sternen.

Das Qualitätssiegel »Familien willkommen«

tragen mittlerweile 27

Schweizer Ferienorte. Neben diversen

Pflichkriterien wie Animationsprogramm,familienfreundlichen

Unterkünften und Spielplätzen

muss jeder Ort noch mindestens

drei Zusatzangebote für Familien

bereitstellen und ein Credo

Aquapark

muss sein

Neckermann Family ■ Für

Neckermann-Manager Axel Hübner

steht fest: Das Hotel der Zukunft

muss Familien »Ultra-All-inclusive«

anbieten. Das heißt,

Mama lässt sich im Wellness-Areal

verwöhnen, die Kleinen toben

im hoteleigenen Aquapark und

Papa spielt Golf. Hochwertig

muss das Hotel auch sein.

Hübner:

Mehr All-inclusive

20.4.2005 TRAVEL ONE

zur Qualitätsverbesserung unterzeichnen.

Das Siegel wird für drei

Jahre verliehen und ständig in einem

Mystery-Check überprüft.

www.mysiwtzerland.com/kinder »Familien willkommen« sagen mittlereile 27 Schweizer Ferienorte

GTI - der Türkeispezialist

mit eigenen

Ferienfliegern

GTI German Travel Int. Grafenberger Allee 368, 40235 Düsseldorf, Tel.: 0211. 3891-0, Fax: 0211. 3891-420, e-mail: info@gti-travel.de

www.gtitravel.de



SALES Reisebüro

Ein Siegel für

die Guten

Qualität ■ Die Konkurrenz durch andere Vertriebswege nagt

am Image der Reisebüros. Ein Gütesiegel soll den Agenturen

helfen, sich im Wettbewerb besser zu positionieren.

Wenn Familie Müller in Urlaub fährt,

legt sie großen Wert auf die richtige

Hotelauswahl. Vier Sterne müssen

es sein. Darunter geht gar nichts. Bei der

Wahl des Reisebüros, in dem der Urlaub gebucht

werden soll, ist Familie Müller seltsamerweise

nicht so wählerisch.

Hier herrscht

das Prinzip »trial and error«.

»Na ja«, sagt Herr

Müller, »bei einem Hotel

kann man den Qualitätsstandard

an den

Sternen ablesen. Aber

einem Reisebüro sieht

man nicht von außen

an, wie gut die Beratung

ist.«

Quack: Qualitätsbewusstsein

steigern

Stimmt. Aber das

kann sich ändern. Dafür

will Heinz-Dieter Quack

sorgen, Geschäftsführer des an der Uni Trier

angesiedelten Europäischen Tourismus Instituts

(ETI). Quack hat die vergangenen Monate

damit verbracht, ein Konzept für ein

Qualitätssiegel für Reisebüros auszuarbeiten.

»Die Reisebüros haben gegenüber anderen

Vertriebswegen wie dem Internet ein Imageproblem«,

verweist der Professor auf die aktuelle

Entwick-lung im Reisevertrieb. »Deshalb

müssen sie ihre Beratungskompetenz in

den Vordergrund stellen.« Damit gibt Quack

die vorherrschende Meinung in der Branche

wieder, die in der qualifizierten Beratung das

Alleinstellungsmerkmal des stationären Vertriebs

sieht.

Um sich ein Bild von der Beratungsqualität

der Agenturen zu machen, hat der ETI-

Chef Testkäufer in 600 Reisebüros geschickt.

»Die Untersuchungen haben zahlreiche, für

die Reisebüros sehr erfreuliche, aber auch einige

bedauerliche Hinweise erbracht«, be-

richtet Quack. Besonders peinlich: Fast die

Hälfte der Testkunden hat das Reisebüro verlassen,

ohne, dass Name und Telefonnummer

erfasst worden sind. Nur jeder zehnte Expedient

hat eine Optionsbuchung vorgeschlagen.

Schlechte Produkt- und Destinationskenntnisse

müssen sich die Mitarbeiter am

Counter hingegen nicht vorwerfen lassen.

Quack: »Wenn Probleme auftraten, dann

eher im Bereich der Verkaufsorientierung«.

Modell zur

Qualitätssicherung

Ein Modell zur Qualitätssicherung soll helfen,

die Missstände in den Agenturen zu beheben.

Analog zur Klassifizierung der Hotels

schwebt Quack ein mehrstufiges Qualitätssiegel

vor. Die Festlegung der Qualitätsstufen

Kompliziert, aber einleuchtend: Die Kategorie des Gütesiegels

ergibt sich aus dem Mittel der einzelnen Qualitätsprüfungen

erfolgt nach objektiven Kriterien. Dabei wird

zwischen interner Qualitätssicherung und

der Qualität der Kommunikation mit dem

Kunden unterschieden. Die Bewertung der

internen Qualität orientiert sich zum Beispiel

an der Laden- und Schaufenstergestaltung sowie

dem Auftreten des Personals (Potenzialqualität).

Die Art der Bedarfsermittlung und

16 TRAVEL ONE 20.4.2005


die Präsentation des Angebots im Beratungsgespräch

(Prozessqualität) spielen ebenfalls

eine Rolle. Ausschlaggebend ist auch das subjektive

Empfinden des Kunden. Kommt der

Kunde wieder? Ist er bereit, das Reisebüro

weiterzuempfehlen (Ergebnisqualität)?

Bei der Kommunikation mit dem Kunden

spielen beispielsweise Zielgebietskenntnisse

und Fachwissen der Expedienten eine

Rolle. In die Bewertung fließt auch ein, ob

ein neutraler Preisvergleich angestellt wird.

Zusätzliche Kriterien sind die Beratungsatmosphäre

und das Angebot an ergänzenden

Serviceleistungen.

Testkäufer checken

die Agenturen

Die einzelnen Kriterien sollen durch Testkäufer

erfasst und auf einer Checkliste durch

die Vergabe von Punkten bewertet werden.

Das Ergebnis wird aus der Differenz zwischen

Soll- und Ist-Punktzahl ermittelt. So

will Quack eine möglichst objektive Beurteilung

erreichen. Die Ergebnisse, so sein Ansatz,

könnten außerdem als Grundlage für

Mitarbeiterschulungen genutzt werden.

»Wir hoffen, dass das Projekt zu einer

Verbesserung der Wettbewerbsposition der

klassischen Reisebüros

beiträgt«,

sagt Quack. Das

dürfte auch notwendig

sein. Denn

auf dem Weg vom

Handelsvertreter

zum Händler haben

die Büros durch die

Nullprovision gerade

mal den ersten

Schritt getan. Der

ETI-Chef prognostiziert

in der Touristik

eine ähnlich gravierendeVeränderung

wie im Flugbereich.

Wegen des

Preiskampfes seien

die Möglichkeiten

der Veranstalter,

über den Einkauf

Spielräume für die

Preispolitik zu

schaffen, nahezu

ausgeschöpft. Die

verbleibende Option

betreffe die

Vertriebskosten

und damit die Rei-

sebüroprovision und die Nutzung alternativer

Vertriebswege. Für die Reisemittler entstehe

dadurch die Notwendigkeit, ihre

Dienstleistungen so kundenwirksam auszurichten,

dass sie für die Leistungsträger zum

unverzichtbaren Vertriebsweg würden.

Der Mehrwert für den Kunden gegenüber

anderen Vertriebswegen wird demnach

zum zentralen Erfolgskriterium für die stationären

Reisebüros. Vorrangiges Ziel bei der

Vergabe eines Gütesiegels sei deshalb die

Steigerung des Qualitätsbewusstseins in den

Agenturen. Außerdem soll das Siegel dokumentieren,

dass bestimmte Qualitätsmerkmale

erfüllt werden. Das dürfte sich im Arbeitsalltag

auszahlen. In einem »Fünf-Sterne«-Reisebüro

wird der Kunde beispielsweise

eher akzeptieren, dass er für die Beratung ein

Serviceentgelt zahlen soll, als in einem Büro

ohne Siegel.

In der Branche stößt Quack mit seiner

Idee durchaus auf offene Ohren. Vergangene

Woche habe es erste Gespräche mit Reisebürokooperationen

gegeben.

Klaus Göddert

Mailen Sie uns Ihre Meinung

k.goeddert@travel-one.net

Nonstop

Frankfurt – Johannesburg

mit Airbus A340-600

ab

470 €

zzgl. 102,– € Steuern & Gebühren

(Stand: 6. 4. 2005)

Abfl üge: 1. 4. – 15. 6. 2005

T: 069 – 299 803 20

20.4.2005 TRAVEL ONE 17



SALES ITB-Weltreise

Mit TRAVEL ONE um die Welt

2 3

5 6

Jede Menge Ausdauer und ein bisschen Glück waren notwendig, um bei der zweiten ITB-Weltreise

von TRAVEL ONE zur richtigen Lösung zu gelangen. Hier sind die glücklichen Reiseprofis,

die schon bald mit einem von 13 tollen Preisen unserer ITB-Partner auf Tour gehen können.

1 Armin Berger von BM-Holidays in Mannheim hat einen Flug für zwei

Personen von Frankfurt nach San Francisco mit United gewonnen.

2 Silke von Roux vom Reisebüro Bemerode in Hannover, 3 Diana Rath

vom Reisecenter Alltours in Köln, 4 Anja Geißler vom First Reisebüro in

Karlsruhe, 5 Meike Werneke von TQ3 Travel Solutions in Gütersloh und 6

Michael Neuenhöfer von Schinker Reisen in Wiehl haben je zwei Flugtickets

ab Stuttgart oder Köln/Bonn für das gesamte Streckennetz von

Germanwings gewonnen.

7 Sabine Staude vom Reisebüro Am Stern in Potsdam kann sich über ein

verlängertes Wochennende für Zwei im A-Rosa Travemünde freuen.

8 Reinhardt Menzel von Holiday Express in Leipzig fährt für eine Woche

mit einem Mietwagen aus dem Programm von Holiday Autos.

9 Lena Barthuber (links) von RT-Reisen in Garching reist mit ihrer Kollegin

(rechts) und Marco Polo nach Russland.

4

1

7

8

13

10

10 Für Susanne Diestelmann von der Reiseagentur Kammerer in Magdeburg

sponsert TRAVEL ONE eine Büroparty im Wert von 200 Euro.

11 Rita Hofmayer vom Reisebüro der Volksbank Dreieich eG in Neu-Isenburg

fliegt mit Air Berlin inklusive Begleitperson auf die Kanaren und entspannt

dort im Hotel Occidental Grand Fuerteventura.

12 Katrin Plückhahn von Brandt Reisen in Rostock erhält einen Gourmetgutschein

über 200 Euro von Elvia.

13 Günter Kremser von der Reiseagentur Kremser in Oerlinghausen gewinnt

einen Flug für zwei Personen mit Air Malta und eine Woche Urlaub

im Dolmen Resort Hotel. Möglich gemacht vom Fremdenverkehrsamt

Malta und Malta Sun Island Services.

12

9

11


Quizgewinn:

Tunesien

TRAVEL-ONE-Quiz ■ Veronika

Grotke aus dem First Reisebüro

in Emsdetten ist die glückliche

Gewinnerin des auf unserer

Homepage gelaufenen Quiz vom

Tunesischen Fremdenverkehrsamt

und Tunisair. Ihr Gewinn: Gemeinsam

mit einer Begleitperson

kann sie eine Woche Urlaub in einem

Vier-Sterne-Haus ihrer Wahl

an einem Ort ihrer Wahl machen.

Der Gutschein für ihren Tunesienurlaub

gilt bis Jahresende.

UPDATES

■ Die Lufthansa City Center und

Robinson richten erstmals gemeinsam

ein Damen-Golftournier

aus. Die regionale Turnierserie beginnt

am 31. Mai in Berlin und endet

am 6. September in Aachen.

Das Finalturnier findet vom 22. bis

25. September im Robinson Club

Landskron in Österreich statt.

■ DER Business Travel hat die

internationale Produktpalette erweitert.

Künftig können die Kunden

in fast allen Ländern der Erde

einen Limousinen- oder Chauffeur-

Service bestellen.

■ Mit einem neuen Internet-Auftritt

will Novasol den Kunden die

Suche erleichtern. So werden beispielsweise

in der neuen Rubrik

»Angebote und Extras« spezielle

Urlaubskonzepte etwa für Angler,

und Hundebesitzer vorgestellt.

■ Der virtuelle Veranstalter Vtours

in Aschaffenburg will den Reisebü-

Gemeinsam auf Tour: AER-Chef Höhn und Holiday-Autos-Manager Buller

AER tourt mit Holiday Autos

Roadshow ■ »Wir wollen unser

Dynamic-Packaging-Tool Holiday

and more vorführen: Reisebüros

sollen ein Gefühl dafür bekommen«,

sagt Michael Buller, Geschäftsführer

von Holiday Autos.

Deshalb stellt der Mietwagenanbieter

auf der Roadshow der Reisebürokooperation

AER sein webbasiertes

Instrument vor. Es erlaubt

Reisebüros, auf die Nettopreise

individuell kalkulierte Margen

zwischen fünf bis 18 Prozent

Provision aufzuschlagen. »Die

Agenturen sind flexibel im Pricing

und trotzdem werden sie nicht zu

Veranstaltern – das bleibt nach

wie vor Holiday Autos«, unterstreicht

AER-Chef Hartmut Höhn

ros in Kürze die Buchung über Bistro-Portral

ermöglichen. Damit

habe der stationäre Vertrieb die

Möglichkeit, den Kunden besondere

Pakete zu offerieren, die von

Vtours exklusiv produziert würden.

■ Die Produkte von Big Xtra, die

für die neue Reise-Shopping-Sendung

»Feriensupermarkt TV« auf

Tele 5 und RTL 2 produziert werden,

können künftig auch von Reisebüros

verkauft werden. Big Xtra

zahlt ab der ersten Buchung elf

Prozent Provision.

die Vorteile. »Es ist wichtig, dass

die Reisebüros die Preishoheit innehaben«.

Auf der AER-Roadshow, die

allen Reisebüros offensteht, gibt es

zudem auch Informationen über

die TSS-Eigenmarke Travelers

Friend sowie über das Reiseportal

www.reise.coop, das Preisvergleichssysteme

für Touristik, Ferienhäuser

und Flug inklusive Onlinetarife

beinhaltet. Die Termine

der Roadshow: 9. Mai in Frankfurt,

10. Mai in Karlsruhe, 11. Mai

in München, 12. Mai in Nürnberg,

17. Mai in Köln, 18. Mai in

Essen, 19. Mai in Bielefeld, 23.

Mai in Hamburg, 24. Mai in Berlin

und 25. Mai in Leipzig.

■ Großbritannien und Irland stehen

im Mittelpunkt einer Roadshow

von Tischler Reisen. Zu

den Partnern gehören Aer Lingus,

Tourism Ireland, P& O Ferries,Visit

Britain und Macdonalds Hotels &

Resorts. Stationen sind Regensburg

und Nürnberg (25.04.), München

und Augsburg (26.04.) sowie

Ulm (27.04.).

■ Mit der neuen Funktion »easy

Booking« bietet Dertour erstmals

die Möglichkeit, IATA-, IATA-Nego

und Consolidator-Tarife in den Buchungsmasken

von Amadeus-

Toma, Sabre-Merlin und Galileo zu

buchen.

■ Der DRV-Ausschuss Berufsausund

Fortbildung will die Auswirkungen

der Hochschulabschlüsse

Bachelor und Masters Degree analysieren,

die bis 2010 europaweit

eingeführt werden. Das Ergebnis

soll binnen acht Wochen vorliegen.

Mix➤

MOMENT MAL…

Kneifen

gilt nicht

Die Idee, ein Gütesiegel für

Reisebüros zu entwickeln, ist

nicht neu. Bislang sind jedoch

alle Ansätze an den Klippen der

Realität zerschellt. Warum,

muss man sich fragen. Eigentlich

müsste jeder gerne zeigen,

wie gut er ist. Es sei denn, es

gäbe da eine Kluft zwischen

Wunsch und Wirklichkeit.

Jetzt scheint die Zeit für ein

Gütesiegel aber endgültig reif

zu sein. Die Konkurrenz mit

anderen Vertriebswegen stellt

die Agenturen vor die Notwendigkeit,

ihren Mehrwert unmissverständlich

zu dokumentieren.

Nicht nur als einzelnes

Büro, sondern als ganze Branche.

Der Beweis für die vielbeschworene

Beratungsqualität

muss angetreten werden. Kneifen

gilt nicht.

Ein Gütesiegel wäre ein

brauchbarer Ansatz. Dabei

würde sich schnell zeigen, welche

Büros ihre Hausaufgaben

gemacht haben.

Und es würde sich

zeigen, auf welche

Agenturen der

Markt getrost verzichten

kann.

Klaus Göddert

Redakteur

SALES

k.goeddert@travel-one.net

20.4.2005 TRAVEL ONE 19



DESTINATION Frankreich

»Ferienhäuser führen

am Counter immer noch

ein Schattendasein«

Bernd Muckenschnabel

Konzernverkaufsdirektor

im Novasol-Konzern

Ran an

den Kunden

Ferienhäuser ■ Edle Objekte in Frankreich

werden immer beliebter. Ein lukratives Geschäft, das sich

Reisebüros nicht entgehen lassen sollten.

Die Urlaubsunterkunft soll stilvoll sein,

gerne ein Herrenhaus oder ein alter

Wehrturm. Die Kundin im Reisebüro

ist anspruchsvoll. Nicht nur großzügig und geschmackvoll

ausgestattet, auch strandnah, in

Reichweite von Bäcker sowie Supermarkt und

trotzdem in ruhiger Lage wünscht sie sich das

Ferienobjekt ihrer Träume in Südfrankreich.

Dafür ist sie bereit, ein bisschen tiefer ins Portemonnaie

zu greifen.

Profitipp: Vorsicht vor der

McDonaldisierung im Büro

Sicher keine leichte Aufgabe für die Reisebüroverkäuferin,

die der Mittvierzigerin diverse

Objekte vorschlägt, an denen diese immer ein

anderes Detail bemängelt. Doch der Aufwand

lohnt sich. Nach der intensiven Beratung entscheidet

sich die Kundin für einen zweiwöchigen

Urlaub in einem Objekt der Luxusklasse,

das mit 3.500 Euro pro Woche zu Buche

schlägt. Doch damit nicht genug. Geschickt

gefragt – schon bucht die Kundin gleich noch

vier Plätze in einem Ferienflieger und einen

Mietwagen. Ein gutes

Geschäft für das

Reisebüro.

Dennoch führen

Ferienhäuser

ein Schattendasein

am Counter. Wohl

auch, weil viele Reisebüromitarbeiter

es gewohnt seien,

Produkte von der

Stange zu verkaufen,

mutmaßt Bernd

Muckenschnabel, Verkaufsdirektor im Novasol-Konzern

und damit zuständig für den Vertrieb

von Novasol, Cuendet, Dansommer und

Landal Green. »Das Produkt wird nicht entsprechend

wertgeschätzt«, seufzt Jürgen Levermann,

Produktchef Ferienhaus bei Wolters

Reisen. Dabei könnten sich Expedienten

durch die kompetente Beratung in diesen Nischen

profilieren, ist Muckenschnabel überzeugt

und warnt vor der McDonaldisierung.

»Mit Ferienhäusern haben Reiseüros die Möglichkeit,

anspruchsvolles Klientel anzusprechen

und für sich zu gewinnen«, macht er den

Agenturen Mut und rät zu mehr Initiative.

»Sie müssen sich nur trauen.«

»Die Verdienstmöglichkeiten werden

nicht richtig eingeschätzt«, ist Kai-Uwe Finger

überzeugt, Geschäftsleiter Novasol, Cuendet

und Dansommer in Deutschland. Dabei werden

den Erfahrungen der Ferienhausanbieter

zufolge luxuriöse Ferienhäuser immer stärker

20 TRAVEL ONE 20.4.2005


Holzbrecher: »Viel neues

gibt es in der Provence und

an der Côte d’Azur«

Levermann:

»Ferienhäuser bieten

Potenzial«

nachgefragt – und sind

damit von der Provisionierung

her attraktiv.

Als Grund für die

stiefmütterliche Behandlung

der Produkte macht

Novasol-Geschäftsleiter

Finger die pauschallastige

Ausbildung und die

dadurch fehlende Erfahrung

der Expedienten

verantwortlich. »Generell

sind Ferienwohnungen

aber genauso einfach

zu buchen wie ein

Hotel. Es gibt wesentlich

schwierigere Produkte«,

sagt Katrin Holzbrecher,

Produktleiterin

für Dertour und ADAC

Reisen in Frankreich

über die von ihr verantworteten

Produkte.

Ein Tipp von Novals-GeschäftsleiterFinger:Reisebüromitarbeiter

sollten verstärkt visualisiert

verkaufen, also

das Internet nutzen, um

Kunden einen Eindruck zu vermitteln. Dass

sie das Netz zur eigenen Information nutzen

sollten, ist ohnehin selbstverständlich. Viele

Anbieter haben Extra-Links für Reisebüros

eingestellt, wo es weitere Infos zur Verkaufsunterstützung

gibt.

In Zeiten, in denen die Urlauber häufig individuelle

Angebote suchen, können Agenturen

so mit einem auf

ihre Kunden zugeschnittenen

Paket

auftrumpfen. »Die Urlauber

können nach

ihrem eigenen Budget

planen«, nennt

Pierre&Vacances-

Chefin Waldi Werle

einen wichtigen Vorteil.

»Viele Kunden

stellen sich ihre eigene

Reise zusammen

und buchen mehrere

verschiedene Unterkünfte

mit kürzeren

Aufenthalten. Der

Trend geht zu Kombination

von Unterkünften«,

registriert

Dertour-Frau Holzbrecher.

Das manchmal

pauschal vorge-

20.4.2005 TRAVEL ONE

FACTS

Ferienhäuser in Frankreich

brachte Argument, Frankreich sei zu teuer, lässt

Werle nicht gelten: »Frankreich ist nicht teurer

als andere Destinationen«. Muckenschnabel rät

Expedienten deshalb, den Preis für das Objekt

auf die Zahl der Personen umzurechnen. »Da

kommen ganz andere Summen heraus.«

Generell gilt: Reisebüromitarbeiter müssen

lernen, ihren Kunden genau zuzuhören.

Eine gezielte Bedarfsanalyse ist das A und O

jeder Beratung, gerade bei einem derart breiten

Angebot, wie es der Markt der Ferienhäuser

bietet. Und genau darin liege auch die

Kompetenz des Reisebüros, betont Finger:

»Das ist genau das, was der Kunde selbst leisten

muss, wenn er übers Internet bucht«.

Häufig suche er aber neben der Hilfe bei der

Objektsuche auch den Fachverstand über die

Destination und die positive Bestärkung durch

die Agentur, weiß dieser. Ferienhauskunden

wollen meist genau wissen, mit welcher Ausstattung

sie vor Ort rechnen können.

Die Ansprüche der Kunden haben sich

dabei in den vergangenen Jahren verändert

und sind gestiegen, weiß Inter-Châlet-Chef

Michael Heines. Deshalb nimmt der Freiburger

Ferienhausanbieter sein Angebot kritisch

unter die Lupe: »Die Zahl der ausgetauschten

Objekte steigt ständig«. Weil das Angebot an

Ferienhäusern so vielfältig ist, sollten Expedienten

das von den Anbietern zur Verfügung

gestellte Material nutzen. Das muss nicht rechercheintensiv

sein. Inter Châlet etwa liefert

in seinen Katalogen ausführliche Informationen.

Vielleicht mit ein Grund, warum sich

Heines über die Arbeit am Counter nicht beklagt:

»75 Prozent unserer Buchungen laufen

über Agenturen«, sagt er. Tanja Ronge

■ Cuendet: 250 Objekte, Schwerpunkt in Südfrankreich, Internet:

www.cuendet.de, Kontakt: Birgitte Ehrke, T. 040-23 88 59 31

■ Rewe-Touristik: 680 Objekte bei Dertour, 550 Objekte bei ADAC,

Schwerpunkt im Languedoc-Rousillion, Info unter T. 069-95 88 55 02

■ Novasol: 700 Objekte, Schwerpunkt in der Bretagne,

Südfrankreich, Internet: www.novasol.de, Kontakt: wie bei Cuendet

■ Pierre&Vacances: 200 Objekte, Schwerpunkt Côte d’Azur und

Aquitanien, Internet: www.pierre-et-vacances.de, Ansprechpartnerin:

Sandra Hoffmann, T. 0721-9 31 95 21

■ Inter Châlet: 5.000 Objekte, überall vertreten, Internet:

www.interchalet.com, Kontakt: Servicecenter T. 0761-21 00 77, Mail:

info@interchalet.com, im Programm Casa (hochwertige Angebote):

rund 70 Häuser, vor allem Côte d’Azur und Provence

■ Wolters: 1.300 Einzelhäuser und 100 Ferienzentren mit 900

Einheiten, Schwerpunkt: Bretagne und Normandie, Internet:

www.wolters-reisen.de, Kontakt: vertrieb@wolters.tui.de, T. 0421-8

99 92 48 (Britta von Gadow)

Wo’s hingeht …

Wo’s langgeht …

Was los ist …

Bestimmen Sie!

Mit den flexiblen Urlaubs- und Erlebnisbausteinen

von DERTOUR können Ihre Kunden Frankreich auf

vielfältige Art und Weise entdecken. Das umfangreiche

Angebot bietet für jeden etwas:

• familienfreundliche Ferienhotels/-dörfer

• romantische Schloss- und Landhotels

• eine große Auswahl an Einzelhäusern

• viele erlebnisreiche Autotouren

• idyllische Rad- und Wandertouren

• Hausboote:

- führerscheinfrei

- über 30 Bootstypen an mehr als

30 Liegehäfen in den beliebtesten

Revieren Frankreichs

- viele Einwegfahrten

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DESTINATION Frankreich Mix

Urlaub mit

dem Fahrrad

Amphitrek ■ Der Flensburger

Veranstalter Amphitrek hat Radtouren-Pakete

für Gruppen und

Einzelreisende im Programm.

Im Portfolio des Anbieters

sind unter anderem Reisen an die

Côte d’Azur und in die Provence.

So bietet Amphitrek Teilnehmern

eine achttägige Gruppenfahrt von

Toulon nach Antibes an. Die Besonderheit:

Die Radler schlafen

nicht, wie sonst üblich in vorgebuchten

Hotels, sie nächtigen auf

einem Schiff.

Der Veranstalter offeriert

auch Radwanderungen, die speziell

auf Familien zugeschnitten

sind. Die Tagesetappen betragen

etwa 20 bis 25 Kilometer. Für die

kleinen Gäste gibt es Kinderräder.

Aber auch Anhänger und Tandems

sind buchbar.

www.amphitrek.de

Schlossherr auf Zeit

Dertour ■ Der Frankfurter

Bausteinspezialist hat für den

Sommer das Produkt »Stadtlichter«

entwickelt. Ferienaufenthal-

Reisende können bei Dertour das Angebot

»Stadtlichter« in Avignon buchen

Das Château d’Orion stammt aus dem 18. Jahrhundert. Es liegt im

Südwesten Frankreichs zwischen Biarritz und Pau

Refugium für Schöngeister

Ad fontes ■ »Ich will mit meinen

Angeboten inspirieren, neue

Impulse, Kraft und Energie geben.«

Deshalb hat sich Elke Jeanrod-Premauer,

Inhaberin von Ad

fontes, für ihre Gäste einen ganz

besonderen Urlaub ausgedacht.

Sie lädt kulturinteressierte

Bundesbürger zu ihren Denkwo-

te in Frankreich lassen sich jetzt

mit kurzen Städtereisen kombinieren.

So können Urlauber

ganz individuell planen, wann sie

eine Stadt zwei

Tage lang besuchen

wollen.

Zudem haben

Reisende mit dem

Angebot »chambres

d’hôtes en

château« erstmals

die Möglichkeit im

Nordwesten Frankreichs

in kleinen

Schlössern zu übernachten

– zum

Beispiel im Château

de Beaulieu,

einem herrschaftlichen

Schloss aus

dem 18. Jahrhundert,

das am Ufer

der Loire liegt.

www.dertour.de

chen nach Frankreich ein. Der

Ort ist stilvoll – ein französisches

Schloss, das Château d’Orion,

sorgt für das passende Ambiente.

Professoren, Künstler und Musiker

diskutieren und erörtern mit

maximal zehn Teilnehmern spezielle

Themen wie »den Sinn der

Anthropologie für die moderne

Fünf Hausboote fahren in Frankreich für Orient Express auf den Flüssen

Luxus auf

dem Fluss

Exklusive Reisen ■ Urlauber,

die sich für Ferien mit einem

Hausboot des Unternehmens

Orient-Express Trains & Cruises

entscheiden, können zwischen

fünf Schiffen auswählen. Die

schwimmenden Luxushotels fah-

Welt« oder »Handlungsspielräume

– von der Bedeutung individueller

Handlungsspielräume«.

Ebenfalls im Portfolio der Schlossbesitzerin

ist die sogenannte

»Wunschwoche«, die es Schöngeistern

erlaubt sich ganz ihrem

Lieblingsthema zu widmen.

Für Schlossgäste, die nicht

nur ihren Geist anregen möchten,

sondern dabei auch ihre

Sprachkenntnisse auffrischen

wollen, bietet Ad fontes die

Denkwoche »Les Malraux – eine

Familiengeschichte im Spiegel

der Zeit« an. Die Ehefrau des verstorbenen

Literaten André Malraux,

Madelaine, ihr Sohn Alain

sowie die beiden Enkel berichten

über sein Leben und Werk.

Sprachliche Hilfestellung gibt

Isolde Giatanides von der Pariser

Universität Sorbonne.

Eine Denkwoche kostet inklusive

sechs Übernachtungen

und mehrgängiger Menüs 2.500

Euro pro Person.

www.denkwochen.de

ren auf Flüssen im Burgund, der

Provence, im Rhônetal, in der Camargue

und im Languedoc-Rousillon.

Die kleinen Schmuckstücke

bieten Platz für sechs bis

zwölf Passagiere. Die Kabinen

sind mit bis zu 15 Quatratmetern

sehr geräumig.

Private Landausflüge arrangiert

der Cruise Direktor an Bord.

www.orient-express.com

22 TRAVEL ONE 20.4.2005


Der Süden liegt vorne

Ferienhäuser ■ Geschmack ändert

sich: Während in den vergangenen

Jahren vor allem Urlaub

in der Bretagne oder der

Normandie gefragt war, zieht es

die deutschen Urlauber dieses

Jahr stärker nach Südfrankreich.

Urlaub in der Normandie ist dieses Jahr

weniger gefragt

Bei Inter Châlet gibt es bislang die

meisten Nachfragen für die Côte

d’Azur, gefolgt von der Aquitaine,

der Bretagne und Korsika, verrät

Geschäftsführer Michael Heines.

Auch bei Dertour ist ganz Südfrankreich

beliebt, etwa das

Languedoc und die

Côte d’Azur, so Produktleiterin

Katrin

Holzbrecher Auch

Korsika, die Atlantikküste

und die

Bretagne werden

gut nachgefragt.

Novasol bestätigt

den Trend: Es gebe

derzeit eine starke

Nachfrage für die

Côte d’Azur, so Kai-

Uwe Finger, Geschäftsleiter

für

Deutschland. Auch

bei Wolters Reisen

läuft der Süden

Frankreichs dieses

Heines: »Wir sind in allen

Regionen Frankreichs vertreten«

Jedem Gast seinen Urlaubstraum

in Frankreich und in Italien

Jahr besser als vergangene Saison.

Es gebe mehr Buchungen für die

Provence und den südlichen Atlantik,

sagt Ferienhaus-Produktchef

Jürgen Levermann. Dafür

läge die Nachfrage für die Bretagne

und die Normandie hinter der

des Vorjahres.

Das ist gut für die Reisebüros,

schließlich kosten die Unterkünfte

im Süden in der Regel mehr als

in anderen Regionen. Damit

winkt ihnen auch eine höhere

Verprovisionierung.

Ritterfest

im Mai

Ardennen ■ Am 21. und 22.

Mai ziehen Ritter mit wehenden

Fahnen und Trommeln um die

hohen Mauern der Burg von Sedan,

einem Ort in den französischen

Ardennen. Dann feiert das

Städtchen das Mittelalter-Festival

mit Artisten, Künstlern und diversen

Ritterwettkämpfen.

Touristen, die sich das Spektakel

aus der Nähe anschauen

wollen, können in dem neuen

Drei-Sterne-Haus Hôtellerie Le

Château Fort, das in der Festung

aus dem 15. Jahrhundert untergebracht

ist, übernachten.

Abends werden dort Fackelrundgänge

und Dinner in mittelalterlicher

Verkleidung angeboten.

Tagsüber organisiert das jüngst eröffnete

Haus Ausflüge in die Umgebung.

www.ardennes.com

• Urlaub im Appartement, im

Haus oder im Hotel

• Frühbucherrabatt von 10%

bei Buchung vor dem 30.4.2005

• Serviceleistungen inklusive

Bettwäsche, Handtücher,

Reinigungsset,

Fernseher, Liegen am Pool

(außer in Villefranche)

• Preisvorteile von bis zu 25%

bei 2 Wochen Urlaub und mehr

• Attraktive Restaurantangebote

für Kinder

• Expedientenermäßigungen

von bis zu 50%

auf den Übernachtungspreis

• Buchbar über alle namhaften Veranstalter im erdgebundenen Bereich.

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DESTINATION Queensland

33 Repräsentanten aus Queensland informierten Agenten und Produktmanager über ihre Angebote

Die Zeit läuft. Sechs Minuten lang dreht

sich der Sekundenzeiger der Stoppuhr,

die Karin Fröhlich in der Hand hält.

Sechs Minuten Zeit haben Reisebüromitarbeiter

und Produktmanager, um sich an verschiedenen

Tischen über Neuigkeiten aus dem australischen

Bundesstaat Queensland zu informieren.

Dann fordert die Market Development

Managerin von Tourism Queensland die

Roadshow-Teilnehmer dazu auf, eine Station

weiterzuziehen. Diesen April touren Vertreter

von Hotels, touristischen Attraktionen und regionalen

Tourismusanbietern aus Queensland

im eigens angemieteten Charterflugzeug

durch Europa. Mit von der Partie sind auch Repräsentanten

von Qantas, Emirates und Singapore

Airlines. Gemeinsam besuchen sie Amsterdam,

Paris, Mailand, Salzburg, München

und Zürich.

Mehr Repräsentanten

als vergangenes Jahr

In München präsentieren die Touristiker und

Känguru-Maskottchen Skippy ihr Produkt

deutschen Reiseprofis und Produktmanagern.

Im Gepäck diverse Neuigkeiten aus der Region.

»Townsville und die Region North

Queensland haben knapp sechs Millionen Au-

Skippy springt

durch Europa

Queensland ■ Der australische Sunshine-State tourt durch

Europa. Im Gepäck: Neues und Bewährtes von der Ostküste.

stralische Dollar von der Regierung erhalten,

um die touristische Struktur zu stärken«, freut

sich etwa Martina Neidig von Townsville Enterprises.

»Mit dem Geld haben wir unter anderem

den Great Green Way entwickelt. Eine

Themenstraße, die von Townsville nach Cairns

führt.« Neuigkeiten hat sie auch von der Insel

Magnetic Island. Dort sei unter anderem eine

neue Ferienanlage von Peppers Retreats & Resorts

geplant sowie ein neues Kreuzfahrtterminal.

Ganz frisch ist auch Phillip Hardings Broschüre

»Noosa Food Trail« sowie die Offerte

von seinem Hotel, dem Noosa Blue Resort, einen

Ausflug zu seiner Farm am Mount Cooroy

zu machen.

Mehr Budget für

Queensland-Werber

Kai Ostermann, der sich derzeit übergangsweise

als Regional Director Europe für den

Bundesstaat engagiert und den Posten dann im

Juli offiziell übernimmt, ist zufrieden mit der

Resonanz auf seine Roadshow: »Bei der ersten

Tour im vergangenem Jahr waren 21 Queensländer

dabei, dieses Mal sind es 33«, erzählt er.

Nächstes Jahr will er die Australier auch nach

Frankfurt bringen. Auf steigendes Interesse an

der Destination hofft Ostermann, der Tourism

Queensland bereits von 2001 bis Ende 2004

leitete, auch in diesem Jahr. Helfen soll dabei

das liebe Geld: »Ich habe vier Jahre lang für ein

höheres Budget gekämpft und jetzt ist es ordentlich

aufgestockt worden«, sagt er, »das ist

ein toller Neustart für mich.« Bis zum offiziellen

Beginn seiner Arbeit brütet er mit seinem

Team über neuen Ideen. Auf dem Tagesplan

stehen Gespräche mit Veranstaltern, Airlines

und australienaffinen Partnern. Hilfe bekommt

er im Sommer von seiner neuen Assistentin Julia

Wohlschieß. Yannick Fiedler

www.queensland-europe.com

Karin Fröhlich, Viola Munzar und Kai Ostermann rühren die Werbetrommel für Queensland

24 TRAVEL ONE 20.4.2005


Tourismus profitiert von EU

Baltikum ■ Die Baltikum Tourismus

Zentrale zieht eine positive

Bilanz: Der EU-Beitritt vor

knapp einem Jahr habe sich für

den Tourismus von Estland, Lettland

und Litauen ausgezahlt, so

Anda Silde, Leiterin der Vertretung

der drei Länder in Berlin.

Die Zugehörigkeit zu Europa

habe psychologische Barrieren

beseitigt und dafür gesorgt, dass

die Besucherzahlen im vergange-

Riga will die touristische Infrastruktur ausbauen

Taiwan wirbt

um Deutsche

Asien ■ Thomas Chang, Direktor

des Taipeh Tourismusbüro in

Frankfurt, und sein Team wollen

dieses Jahr kräftig die Werbetrommel

für Taiwan rühren. Sie

planen, mit Marketingaktionen

verstärkt auf die Insel als Urlaubsziel

aufmerksam zu machen. Ihr

Fokus liegt dabei auf den deutschsprachigen

Ländern. Sie sind für

Taiwan die wichtigsten europäischen

Quellmärkte, so Chang,

der für ganz Europa zuständig ist.

2004 besuchten rund 37.200

Deutsche die Insel vor der Küste

Chinas. Ihre Zahl nahm damit um

30 Prozent gegenüber dem relativ

schwachen Vorjahr zu – 2003

führte Sars zu Rückgängen. Die

Werber rechnen damit, dass dieses

Jahr etwa 41.000 Deutsche

nach Taiwan reisen.

www.taiwantourismus.de

nen Jahr im gesamten Baltikum

weiter stiegen. Estland verzeichnete

ein Plus von 24 Prozent (1,9

Millionen ausländische Gäste),

Lettland einen Zuwachs von 50

Prozent (1,5 Millionen) und Litauen

ein Plus von 45 Prozent

(1,1 Millionen).

Zu dem positiven Ergebnis

trug laut Silde auch der Ausbau

der touristischen Infrastruktur bei.

Insbesondere in den Hauptstädten

nahm die Zahl der Hotelbetten zu.

So verfügt etwa das estnische Tallinn

nun über rund 2.500 Betten

mehr als noch 2003.

In den kommenden Jahren

wollen weitere Unternehmen im

Baltikum investieren. Allein in

Riga – derzeit gibt es 8.000 Hotelbetten

– sollen fast 40 neue

Hotels entstehen. Noch diesen

Monat eröffnet das Vier-Sterne-

Haus Domina Plaza Riga.

Malta ist nicht wie

Nonnen artig,

sondern wie

Calypso

verführerisch.

Schon Odysseus blieb wegen der Nymphe

Calypso lange Zeit auf Malta. Und Ihren

Kunden wird die lebendige Vergangenheit

und das moderne Leben auf Malta

auch gefallen. www.urlaubmalta.com

Wernigerode ■ Nicht nur ein

Ziel für Hexen: Unterhalb des

Brocken, auf dem sich in der Walpurgnisnacht

angeblich Hexen

treffen, eröffnet am 10. Juni der

Hasseröder Ferienpark. Die neue

Anlage in Wernigerode wird aus

145 Ferienhäusern plus -woh-

Anda Silde: Psychologische

Barrieren sind gefallen

www.baltikuminfo.de

Mix➤

DESTINATION

20.4.2005 TRAVEL ONE 25

www.airmalta.de

Neuer Ferienpark im Harz

nungen bestehen und mit einem

Erlebnisbad, einem Wellnessbereich

und einer Sporthalle ausgestattet

sein. Der Park ist beispielsweise

bei TUI, Neckermann, ITS,

Dertour und Ameropa buchbar.

www.hasseroeder-ferienpark.de

MOMENT MAL…

Der kleine

Unterschied

Falsche Erkenntnisse bestimmen

unser Leben. So kursiert

seit Jahren die Meldung, das

Schmelzen der Polkappen sei

Schuld am steigenden Meeresspiegel.

Doch die Erklärung liegt

woanders: Bestimmt sind die

Bauvorhaben am Arabischen

Golf Ursache des Übels. Die

Lage spitzt sich zu, seit sich

nun neben Dubai auch Bahrain

und Kuweit dem Inselbau

verschreiben und abermillionen

Kubikmeter Sand ins

Meer kippen. Die Folge: Der

Sand verdrängt das Meer und

lässt das Wasser steigen.

Das ist clever, weil es eine

schlaue Art ist, die Konkurrenz

auszuschalten. Wieso?

Ganz einfach: Das Wasser

steigt, Trauminseln wie die

Seychellen und die Malediven

gehen unter, Südseeparadiese

wie Bora-Bora und Tahiti verschwinden

von der Landkarte.

Ein Glück, dass die Araber

nicht nur so viel

Geld, sondern

auch so viel Sand

haben. Denn ihre

Kunstinseln liegen

selbstverständlich

ein Stück höher.

Yannick Fiedler

Redakteurin

y.fiedler@travel-one.net



RELAX Schnäppchen für Touristiker

Tipps zum Schmökern

■ Roland Wehrhold aus dem Reisebüro am Tulpenbrunnen

in Halle an der Saale empfiehlt »Traumzeit«

von Barbara Wood, weil es »spannend und einfühlsam

geschrieben« ist. Verlag Krüger Frankfurt, 10 Euro.

Nix wie weg…

ZIEL & ZEIT

Indonesien ■ Bali

bis 30.6.2005

Indischer Ozean ■

Mauritius

1.5. bis 30.9.2005

Portugal ■ Tavira

bis 23.6.2005

Mittelmeer ■ Kreuzfahrt

7.5.2005

Spanien ■ Puerto

de Alcudia

bis 31.4.2005

Asien ■ Thailand

bis 31.10.2005

Afrika ■ Südafrika

1.5. bis 30.6.2005

Bulgarien ■ Goldstrand

29.5., 5.6., 19.6.2005

Griechenland ■ Korfu

28.5.2005

LEISTUNG

www.AUA-ExpedNet.de

Der Austrian Bestseller-Tipp

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Ölprinzen

Bei diesem Abenteuer hat ausnahmsweise

nicht Karl May die Feder geführt: Für alle, die

beruflich auf der Suche nach Öl und anderen

Ressourcen sind, ist Baku am Kaspischen

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T. 0180-5 23 12 34

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www.sunpromotions.de

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26 TRAVEL ONE 20.4.2005


TV-TIPPS

SAMSTAG, 23.4. l Die Oder – Von

Deichgrafen, Eisbrechern und

Fährmännern, 8:30 Uhr, WDR l

Weiterleben nach der Flut – Hilfe

und Hoffnung am Indischen Ozean,

11:30 Uhr, Phoenix l Gesichter

Asiens – Shanghaier Taxigeschichten,

12:30 Uhr, NDR l Marokko

– Im Labyrinth der alten

Städte, 12:45 Uhr, Phoenix l Die

böhmischen Bäder: Karlsbad,

Franzensbad und Marienbad,

13:00 Uhr, NDR l Pommern – Eine

Reise entlang der polnischen Ostseeküste,

13:00 Uhr, Hessen l Santorin,

14:05 Uhr, SWR l Im wilden

Westen der Toskana, 16:10 Uhr,

Themen in der

Ausgabe 19:

RBB l Kuba, 17:00 Uhr, VOX l Atlantik-Kreuzfahrt

– Bei den Sonnenkindern

Westeuropas, 17:30

Uhr, NDR l Wirtschaftswunderland

Dubai, 22:20 Uhr, VOX.

SONNTAG, 24.4. l Tunesien – Minaretts

zwischen Wüste und Wasser,

9:30 Uhr, Phoenix l Andalusien

– Zauber aus 1001 Nacht,

12:00 Uhr, ZDF l Südamerika: Die

Wasserfälle von Iguazu, 13:15 Uhr,

ARD l Comacchio – Im Delta des

Po, 14:05 Uhr, BR l Unterwegs im

Iran, 14:25 Uhr, WDR l Inseln der

Kykladen, 16:30 Uhr, Hessen l Damaskus,

16:30 Uhr, 3sat l Sikkim,

17:05 Uhr, BR l Mit dem Boot

durch Burgund, 17:15 Uhr, SWR l

Asienexpress (2/4): Kambodscha

und die Wunden des Krieges, 17:30

Uhr, ARD.

MONTAG, 25.4. l Der Westerwald,

11:45 Uhr, BR l Mexiko:

Puebla – Stadt der Kirchen und der

Käfer, 13:00 Uhr, NDR l Teneriffa,

13:00 Uhr, MDR l Die Oder – Von

Deichgrafen, Eisbrechern und

Fährmännern, 14:00 Uhr, RBB l

Entlang der Saar, 14:30 Uhr, NDR l

Der Südschwarzwald, 16:30 Uhr,

3sat.

DIENSTAG, 26.4. l Städtetour: Fribourg,

10:45 Uhr, SWR l Der

Untertaunus, 14:30 Uhr, NDR l

Andalusien – Zauber aus 1001

Nacht, 3sat l Inseln: Mont St. Michel

– Heiliger Berg im Meer,

21:15 Uhr, RBB.

MITTWOCH, 27.4. l Der westliche

Harz, 14:30 Uhr, NDR l Wildes

Neuseeland, 15:35 Uhr, Hessen l

Umbrien, 16:30 Uhr, MDR l Rumäniens

Osten – Küsten, Kloster,

Kormorane, 21:00 Uhr, SWR l Vietnam

– Alte Pfade, neue Wege,

23:30 Uhr, ARD.

DONNERSTAG, 28.4. l Im Herzen

des Böhmerwaldes, 12:30 Uhr,

SWR l Bilder aus dem Maghreb –

Das Erbe der Korsaren, 13:30 Uhr,

RBB l Ostfriesland, 14:30 Uhr,

NDR l Madeira, 14:30 Uhr, MDRl

Die Schöne und das Chaos – Eine

➤Flusskreuzfahrten

➤ Italien

Erscheinungstermin: 11. Mai 2005

Anzeigenschluss: 27. April 2005

Reise durch Mexiko-Stadt, 15:35

Uhr, Hessen l In Spaniens Pyrenäen,

20:15 Uhr, NDR.

HIGHLIGHT DER WOCHE

TV-Tipps➤

EXIT

GOA – Der kleinste

indische Bundesstaat

avancierte Anfang der

70er Jahre zum Hippieparadies.

Heute ist Goa

vor allem eine Oase für

Wellness-, Ayurveda- und

Yogafans, SONNTAG,

24.4., 18:15 Uhr, VOX

FREITAG, 29.4. l Schleswig-Holstein:

Mit dem Rad von Lübeck

nach Flensburg, 16:30 Uhr, RBB l

Von Warnemünde bis Rerik,

17:10 Uhr, RBB l Kambodscha,

18:15 Uhr, ARTE.

DAS MAGAZIN FÜR REISEPROFIS

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20.4.2005 TRAVEL ONE 27



EXIT Presse & Leute

ONE

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Travel Trade Press GmbH

Postfach 10 07 51, 64207 Darmstadt

Stephanstraße 3, 64295 Darmstadt

Telefon: 06151-3 90 70

Fax: 06151-3 90 79 39

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Wolfram Marx,Tanja Ronge

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Leserservice

Nina Griesmer

Grafik

Uta Seubert, Tamara Sittinger

Marketing

Britta Linke

Geschäftsführung

Thomas Hartung

Druck

Dierichs Druck + Media GmbH, Kassel

TRAVEL ONE

erscheint wöchentlich mittwochs

Zurzeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 33

vom 1. Januar 2005

Abonnementspreis Inland 25 Euro pro Jahr

inklusive Porto und MwSt, Einzelheft 2 Euro

Abonnementspreis Ausland 48 Euro pro Jahr

inklusive Porto, ohne Luftpostzuschlag

Reisebüros erhalten TRAVEL ONE kostenlos.

Die Mitglieder des Arbeitskreises

Aktiver Counter und des AJT e.V. erhalten die

Zeitschrift im Rahmen ihrer Mitgliedschaft

(EDA: Empfängerdatei-Analyse)

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit

Genehmigung des Verlages. Für unverlangt

eingesandte Manuskripte und Fotos wird

keine Gewähr übernommen

TRAVEL ONE ist eine Aktivität

der Verlagsgruppe

Deutscher Verkehrs-Verlag, Hamburg

PRESSE

»Ungeliebte Tochter«

Handelsblatt, 14.4.2005

■ Dass alles noch viel besser wird

bei Thomas Cook und seinen

25.000 Mitarbeitern, ist indes

nicht zu erwarten. Der Konzern

besitzt drei Airlines, die in Europa

gegen preisaggressive Billigflieger

und absurd hohe Überkapazitäten

anfliegen. Er operiert mit einer

Konzern- und Veranstaltermarke,

die ausgerechnet im wichtigsten

Markt Deutschland kaum bekannt

ist. Und er hat ein Geschäftsmodell,

auf das Investoren

GESTERN

1975 ■ Vor 30 Jahren will

Pan Am drei Prozent mehr

Provision zahlen, wenn die

Umsätze 90 Prozent der Vorjahresumsätze

überschreiten.

1985 ■ Vor 20 Jahren fordert

die Gewerkschaft HBV

eine lineare Gehaltserhöhung

von sechs Prozent.

1995 ■ Vor zehn Jahren

gibt es Pläne, das US-Fremdenverkehrsamt

USTTA in

Frankfurt zu schließen.

2004 ■ Vor einem Jahr dementiert

die West LB einen bevorstehenden

Verkauf ihrer

TUI-Anteile.

Geblättert in

TRAVEL ONE und

seinem Vorgänger

Reisebüro Bulletin

kaum mehr einen Pfifferling setzen…

Der integrierte Tourismuskonzern,

der mit Veranstaltern,

Fluggesellschaften, Hotels und

Reisebüros die gesamte Wertschöpfungskette

des Urlaubs abdeckt,

wird seinen Ruf als Renditekiller

nicht mehr los… Die Thomas-Cook-Eigner

Lufthansa und

Karstadt Quelle stehen vor einem

Abnabelungsprozess… Beide halten

je 50 Prozent der Anteile, und

beide sähen Thomas Cook lieber

heute als morgen in fremden Händen:

Karstadt Quelle braucht den

Verkauf, um frisches Kapital für

die eigene Sanierung zu erhalten.

Lufthansa wünscht ihn, weil sich

der Konzern wieder stärker auf

sein Kerngeschäft Fliegen konzentrieren

will… Auf Sicht ist

deshalb eine Zerlegung des Konzerns

in seine früheren Bestandteile

Condor und Neckermann

das wahrscheinlichste Szenario.

Nur die Aufspaltung würde Erlöse

bringen, die Lufthansa und Karstadt

Quelle ein Ende ihres Reiseabenteuers

mit einem dunkelblauen

Auge erlaubten. Und sie

würden nur trennen, was im

Grund nie zusammenpasste.

www.handelsblatt.com

»Wie ein Paradies zerstört...«

Deutschlandfunk, 13.4.2005

■ Die Küste der Algarve… ist

die wichtigste Touristenregion

des Landes mit knapp 10 Millionen

Besuchern jährlich. Es gibt

dort bereits rund 600.000 Touristenbetten,

doch die Bauwut ist

grenzenlos und droht Naturschätze

zu zerstören… Die Ostalgarve

ist schon nicht mehr viel

besser als die Westalgarve… Im

Naturschutzgebiet Ria Formosa

etwa… wurden mehr als 1.500

Ferienwohnungen gebaut – illegal

natürlich und ohne, dass

irgendetwas dagegen unternommen

wurde… Gegen den Tourismus

hat die Natur fast nie eine

Chance. Denn Feriensiedlungen

lassen die Gemeindekassen klingeln.

»Hausaufgaben erledigen!«

Berliner Morgenpost, 15.4.2005

■ Es ist längst noch nicht aller

Tage Abend. Mit der gestrigen

Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes

in Leipzig ist der

geplante Single-Airport Berlin

Brandenburg International (BBI)

keineswegs am Ende… Dennoch

ist der (Richter-)Spruch als weiterer

herber Schlag gegen die Länder

Berlin und Brandenburg sowie

den Bund als Flughafengesellschafter

zu verstehen. Bereits

zum vierten Mal steckten sie

eine juristische Niederlage ein.

… Die Gesellschafter müssen

sich fragen lassen, wie gut sie ihr

Handwerk wirklich verstehen. In

der Vergangenheit glänzten sie

allzu oft mit vollmundigen Bekenntnissen

zum BBI, Kritik wurde

als Unkerei abgetan.

www.morgenpost.de

»Windige Flughafenplanung«

Süddeutsche Zeitung, 15.4.2005

■ Die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts

bedeutet

nicht das Aus für den internationalen

Flughafen Berlin-Brandenburg.

Doch die Botschaft aus Leipzig

ist deutlich: Weil sie die Bedenken

der Flughafengegner ernst

nehmen, entschieden sich die

Richter nicht hopplahopp, sondern

nehmen sich Zeit bis zur

Hauptverhandlung. Diese Ernsthaftigkeit

würde man sich auch

von denen wünschen, die seit Jahren

ein Milliardenprojekt anschieben,

als handle es sich um eine

Klitsche in Finsterwalde. Erst sollte

der Hauptstadt-Airport privat

betrieben werden, als das schief

ging, schwenkte man geschmeidig

auf die Ansicht um, dass der Staat

so etwas viel besser könne. Jetzt

haben das Sagen: Bund, Berlin

und Brandenburg – allesamt hoch

verschuldet. Im Prinzip ist es natürlich

verdienstvoll, das Berliner

Flughafendurcheinander zu entwirren.

Das Grundübel ist die

Festlegung auf Schönefeld.

www.dradio.de www.sueddeutsche.de

28 TRAVEL ONE 20.4.2005


Neuer Pilot

im Cockpit

HLF ■ Der Aufsichtsrat von Hapag-Lloyd

Flug hat Claus Glüsing

in die Geschäftsführung der

Charterairline berufen. Der 43-

Jährige, der seit 14 Jahren in

Diensten der TUI

steht, tritt seinen

Job am 1. Mai an.

Neben Wolfgang

John und Friedrich

Keppler

wird Glüsing in

der Geschäftsführung

für die BereicheFlugeinzelplatz

und Marketing

sowie für

Flugplanung und

Netzmanagement verantwortlich

sein. Keine leichte Aufgabe.

Schließlich steht im Einzelplatzverkauf

die Einführung der Nullprovision

bevor – und damit

reichlich Ärger mit dem Vertrieb.

Höhner schnell wieder weg

TVG ■ Die FTI-Vertriebstochter

ist nach nur sechs Monaten ihren

Geschäftsführer wieder los.

Jörg Höhner hat die TVG verlassen.

Nach Mark Gregg und

Jürgen Böckler ist Höhner der

dritte Geschäftsführer innerhalb

von vier Jahren, der den Chefposten

der schwächelnden Vertriebsgesellschaft

räumt.

Die TVG hat in den vergangenen

Jahren kräftig Federn gelassen.

Die Zahl der Büros sank

um rund 70 auf 240, die Kooperation

FTI Ferienprofis wurde

N E W S M A K E R

1

1 Richard Eberhardt wurde auf der 54. Mitgliederversammlung des

RDA gemeinsam mit den übrigen Vorstandsmitgliedern einstimmig im

Amt bestätigt. 2 Susan Stroessinger ist bei Continental Airlines als

Sales Manager für Norddeutschland zuständig. 3 Carola Mandelka

ist der zweite Neuzugang bei Continental und verantwortet als Sales

Manager die Region Osteuropa. 4 Janke Meyer komplettiert das

Team von Continental Airlines. Sie hat die neu geschaffene Position

der Marketing Managerin Deutschland übernommen. 5 Achim Schäfer

ist nun alleiniger Geschäftsführer der GLS Katalog Werkstatt. Sein

Geschäftsführerkollege Dietmar Guth hat das Unternehmen aus persönlichen

Gründen verlassen.

2

4

3

5

wegen schlechter Konditionen

bei den Veranstaltern abgewickelt.

Außerdem schrieb die Sales-Tochter

rote Zahlen, 2004

rund 1,7 Millionen Euro.

Bis ein Nachfolger gefunden

ist, packt FTI-Chef Dietmar Gunz

das heiße Eisen erst mal selbst an

– die TVG soll eine neue Struktur

erhalten. Eine echte Herausforderung,

denn die Marktmacht gegenüber

Fremdveranstaltern ist

mangels Masse begrenzt, und FTI

als Leitveranstalter reicht zur Existenzsicherung

nicht.

IST – Bildung,

die bewegt

IST-Diplomstudiengänge:

Tourismusbetriebswirt/in (FH):

18-monatiges berufsbegleitendes Fernstudium

Touristikmanager/in (IST):

18-monatiges berufsbegleitendes Fernstudium

Tourismusfachwirt/in (IHK):

19-monatiges berufsbegleitendes Fernstudium

Fachwirt/in im Gastgewerbe (IHK):

18-monatige berufsbegleitende Weiterbildung

IST-Zertifikatskurse:

Modernes Tourismusmarketing:

6-monatige berufsbegleitende Weiterbildung

Grundlagen der Tourismuswirtschaft:

4-monatige berufsbegleitende Weiterbildung

Neuer Rewe

Vorstand

Vorstandssprecher ■ Achim

Egner (47) ist neuer Vorstandssprecher

der Rewe-Zentral Aktiengesellschaft

und zugleich

Sprecher der Rewe-Zentralfinanz

eG. Als Vorstandssprecher verantwortet

er Strategie, Unternehmensentwicklung,

Controlling sowie

Personal und Recht.

Ebenfalls neu im Rewe-Vorstand

ist Alain Caparros (48), der

bislang als Mitglied der Unternehmensleitung

für das

Discountgeschäft zuständig

war. Rewe-

Vorstand Hans

Schmitz hat nach

Firmenangaben auf

eigenen Wunsch seine

Ämter niedergelegt

und ist nach 38

Jahren Unternehmenszugehörigkeit

ausgeschieden.

Geplant ab April 2005

Erstes staatlich zugelassenes

Fernstudium Deutschlands!

Alle Weiterbildungen auch

in online-gestützter Form

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20.4.2005 TRAVEL ONE 29



MENSCH Privat

Dr. Italo Somarriello

Dr. Italo Somarriello, 66, Krebs,

verheiratet, zwei Töchter, pflegt seit 1970

das Image Italiens im Ausland – erst neun

Jahre lang beim italienischen Fremdenverkehrsamt

Enit in München, dann als

stellvertretender Enit-Direktor in London,

schließlich als Direktor in Zürich und

Düsseldorf. Seit 1997 bekleidet er den

Posten als Enit-Direktor in Frankfurt, seit

1998 ist er zudem für die Koordinierung

aller Aktivitäten des italienischen Tourismus

in den deutschsprachigen und

osteuropäischen Ländern verantwortlich.

Bevor er der Liebe wegen 1970 nach

Deutschland zieht, unterrichtet der

promovierte Jurist an diversen Schulen in

Italien Rechts- und Wirtschaftskunde.

■ Was hat Sie in die Reisebranche verschlagen?

Als junger Rechtsanwalt habe ich einige Zeit an der Küste des Gargano in Apulien

verbracht und dort meine Frau kennengelernt, die dort mit ihrer Familie Urlaub machte.

Da sie damals in München studierte, suchte ich Mittel und Wege, ihr zu folgen, bewarb

mich bei Enit und kam so in das Münchener Büro

■ Ihr Traumberuf als Kind?

Als Kind träumte ich davon, Koch zu werden, denn schon damals gehörte die Küche zu

meinen großen Leidenschaften

■ Ihr Traumurlaub heute?

Für mich ist ein Urlaub in einer Masseria in Apulien die Erfüllung meiner Urlaubsträume

■ Drei Monate Zeit – was würden Sie machen?

Dann würde ich mir gerne etwas von der Welt ansehen

■ Drei Dinge, die Sie mitnehmen?

Bücher, Tennisschläger und zwei Flaschen Olivenöl aus Apulien

■ Wo möchten Sie gerne leben?

In Rom

■ Wie schalten Sie ab?

Indem ich mir ein gutes Fußballspiel ansehe

■ Was meine Freunde über mich sagen?

Dass ich nicht warten kann

■ Was lesen Sie gerade?

Ich lese sehr gerne die Krimis von Andrea Camilleri

■ Wofür geben Sie gerne Geld aus?

Für Krawatten und CDs

■ Ihr jüngstes Kinoerlebnis?

»Der Untergang«

■ Was hören Sie im Auto?

Paolo Conte

■ Wen möchten Sie gerne einmal treffen?

Mario Adorf, weil er für mich ein großer Schauspieler, ein interessanter Mensch und

nicht zuletzt eine Brücke zwischen Deutschland und Italien ist

■ Wen bewundern Sie?

Meine Frau, weil sie seit mehr als 30 Jahren zu mir steht

Nächste Woche in TRAVEL ONE: Mit welchen neuen Angeboten Reedereien die Kunden auf ihre FÄHREN locken wollen

➤ Wie STEIGENBERGER der multinationalen Konkurrenz trotzen will ➤ Wie sich der Big Apple außerhalb

von Manhattan präsentiert: NEW YORK mal anders ➤ Wie sich ACCOR und CLUB MED für Meetings und Events stark machen

30 TRAVEL ONE 20.4.2005


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