Gazette Zehlendorf November 2019

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Gazette für Zehlendorf, Nikolassee, Schlachtensee, Dahlem und Wannsee

GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN

November 2019

Zehlendorf

Zehlendorf · Nikolassee · Schlachtensee · Dahlem · Wannsee

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Die Rückkehr der

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2 | Gazette Zehlendorf | November 2019

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WORT DER BEZIRKSBÜRGERMEISTERIN Gazette Zehlendorf | November 2019 | 13

Liebe Leserinnen und Leser,

nicht mehr lange und das Jahr ist

wieder einmal rum. Wir alle merken

es nun im November u. a. an

den kurzen, dunklen Tagen oder

an dem eher regnerischen, trüben

Wetter. Wie gut, dass es

gerade auch in diesem

monat zahlreiche und

vielfältige veranstaltungen

in unserem bezirk

gibt, die uns auf andere

Cerstin Richter-

Kotowski

Gedanken bringen, die

erinnerungen wecken,

uns musikalisch „in andere

Welten“ entführen

oder zum Feiern einladen:

Wie wäre es zum beispiel mit zwei

veranstaltungen der Leo­borchard­musikschule?

Da wäre

zum einen das seit über 20 Jahren

im Planetarium am Insulaner

(munsterdamm 90) aufgeführte

beliebte Kosmical „Sonne, Sterne,

mond und Co“ für die ganze

Familie und Kinder ab 6 Jahren.

mit variationsreicher Live­musik,

bildprojektionen und Lasershow

werden die erdlinge am 1.12.2019,

um 14 und um 16 Uhr, auf eine

einstündige reise zum mond mitgenommen

(eintritt 9, ermäßigt

7 euro, Tickethotline: 790093­0).

Zum anderen präsentieren sich

ausgewählte Preisträgerinnen und

Preisträger eines musikschulinternen

Wettbewerbs der musikschule

aus unterschiedlichen Altersgruppen

bei einem matineekonzert am

30.11.2019, um 11 Uhr, im alten

bvv­Saal des rathauses Steglitz,

Schloßstraße 37. Der eintritt ist frei.

In der letzten Ausgabe habe ich Sie

bereits auf unsere große gemeinsame

Festveranstaltung „Feier

ohne Grenzen“ kurz hingewiesen.

Gemeinsam mit der Stadt Teltow

und den Gemeinden Stahnsdorf

und Kleinmachnow feiert Steglitz­Zehlendorf

am 9. November

von 13 bis 21.30 Uhr den 30. Jahrestag

des mauerfalls genau dort,

wo uns einst die deutsch­deutsche

Grenze trennte, direkt entlang des

Zeppelinufers zwischen

Hafen und badstraße in

Teltow. bei freiem eintritt

gibt es eine große Festmeile,

eine Lichtinstallation

entlang des Teltowkanals,

eine Präsentation

von vereinen und verbänden

der region und

ein buntes und abwechslungsreiches

bühnenprogramm.

es finden Zeitzeugeninterviews

statt, Chor­ und Tanzauftritte, die

big band unserer musikschule lädt

mit klassischem Swing zum mittanzen

ein und das Delphic Art

Wall­Projekt präsentiert seine ergebnisse;

dabei haben Schülerinnen

und Schüler der region in den

letzten Wochen gemeinsam große

banner gestaltet, die hier vorgestellt

und illuminiert werden. Und

am Abend begeistern Dirk michaelis

und Die Zöllner, bevor der Tag

mit einem Lichterzug zur brücke

um 21.30 Uhr ausklingt. Wenn um

19.45 Uhr Dirk michaelis („Als ich

fortging“), der von 1985 bis 1991

Frontmann der DDr­rockband

Karussell war, auf die bühne tritt,

werden viele begeistert mitsingen.

Frenetischer Applaus ist auch

der ab 20 Uhr auftretenden Gruppe

Die Zöllner („viel zu weit“, „Käfer

auf dem blatt“), von Dirk Zöllner

und André Gensicke im November

1987 als Duo gegründet, sicher.

Und wer dann noch nicht genug

gefeiert hat, der kann einen Tag

später, am 10. November, zu verschiedensten

veranstaltungen an

die Glienicker brücke kommen,

um gemeinsam mit unseren brandenburger

Nachbarn die Öffnung

der brücke für jedermann zu feiern,

die nach dem mauerbau 1961

nur noch von alliierten militärs

und Diplomaten passiert werden

durfte.

Und dann habe ich noch ein Anliegen,

einen Wunsch an Sie, liebe

Leserinnen und Leser: bitte unterstützen

Sie doch auch in diesem

Jahr unsere Wunschbaumaktion,

die wir gemeinsam mit dem verein

Schenk doch mal ein Lächeln e. v.

wieder durchführen werden. Aufgrund

des großen Zuspruchs im

vergangenen Jahr – trotz erstmaliger

beteiligung des bezirks wurden

dabei berlinweit die meisten

Geschenke (220) in Steglitz­Zehlendorf

gesammelt­ werden deshalb

in diesem Jahr sogar an zwei

Standorten „Wunschbäume“ aufgestellt:

• Ab 29.11.2019, 13.30 Uhr, im rathaus

Zehlendorf, eingangsbereich

gegenüber der Pförtnerloge,

Kirchstraße 1/3, 14163 berlin

und

• ab 29.11.2019, 16 Uhr, im rathaus

Steglitz, eingangsbereich

gegenüber der Pförtnerloge,

Schloßstraße 37, 12165 berlin.

Denn auch dieses Jahr gibt es

wieder viele Kinder, deren Weihnachtswunsch

aus verschiedensten

Gründen nicht erfüllt werden

kann. Das soll gemeinsam mit Ihnen

geändert werden!

Deshalb basteln oder malen ausgewählte

Kinder aus Familien und

einrichtungen in Steglitz­Zehlendorf

ihre Wünsche (diese dürfen

maximal 25 euro kosten) auf

sogenannte Wunschsterne. mit

diesen werden die Weihnachtsbäume

in den beiden rathäusern

geschmückt, und die Geschenkepaten

können sich anonym einen

Herzenswunsch von den bäumen

„pflücken“. Die Geschenke können

dann – während der Öffnungszeiten

der rathäuser – unverpackt bis

zum 12.12.2019 bei den Pförtnern

abgegeben werden. Gemeinsam

mit Freiwilligen (Interessierte wenden

sich bitte per e­mail vorstand@

sdmel.de an den verein) werden

die Geschenke dann verpackt,

und die eltern der Kinder oder die

betreuerinnen und betreuer von

einrichtungen können diese wenige

Tage vor Heiligabend abholen.

Ich selbst werde diese Aktion am

29.11.2019 eröffnen und die beiden

ersten Sterne pflücken. Helfen

auch Sie mit, damit in diesem Jahr

noch mehr leuchtende Kinderaugen

ein Geschenk auspacken

können.

Abschließend noch der Hinweis

auf unseren traditionellen und

beliebten Zehlendorfer Weihnachtsmarkt

auf der Dorfaue vom

25. November bis zum 29. Dezember

2019.

vielleicht lassen Sie mich bei meiner

nächsten bürgersprechstunde

persönlich wissen, wie Ihnen der

ein oder andere Tipp gefallen hat.

oder lassen Sie uns Ihre bezirklichen

Anregungen, Ideen und

Kritik in einem persönlichen Gespräch

erörtern: am 27. November

in der Zeit von 16 bis 18 Uhr in

meinem büro im rathaus Zehlendorf,

raum A 131, Kirchstraße 1/3,

14163 berlin. Damit Ihnen unnötige

Wartezeiten erspart bleiben,

bitte ich Sie um eine telefonische

Anmeldung unter (030) 90299­

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Ihre

Cerstin richter­Kotowski

bezirksbürgermeisterin

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4 | Gazette Zehlendorf | November 2019

Die Rückkehr der goldenen Greife

Nach Reparatur von Sturmschäden zurück am Schloss Glienicke

Endlich wieder an ihrem angestammten

Platz: Die beiden

goldenen Greife sind zurück in

Glienicke. Schon seit 1861 sitzen

sie auf den Pfeilern des Tors, das

sowohl Johannitertor als auch

Greifentor genannt wird. Die

Gitter des Tors zeigen zwei Johanniterkreuze,

die an die Herrenmeisterwürde

von Prinz Carl,

dem früheren Eigentümer und

maßgeblichen Gestalter von

Schloss Glienicke erinnern.

Die Fabelwesen – eine Mischung

aus Löwe und Raubvogel – wurden

von August Kiß (1802 – 1865)

entworfen. Der 1802 in Paprotzan/Oberschlesien

– heute Tichau

– geborene Künstler kam 1822

nach Berlin und wurde an der

Preußischen Akademie der Künste

und bei Christian Rauch ausgebildet.

Bekannt wurde er mit der

Plastik „Amazone zu Pferde“, die

vor dem Alten Museum in Berlin

steht. Kiß erschuf mehrere Reiterstandbilder

von preußischen Königen,

die im Zweiten Weltkrieg

zerstört wurden.

Die Greife wurden im Jahr 2017

von Sturm Xavier beschädigt –

ein Greif büßte seinen Kopf ein.

Auch die Vergoldung war schon

länger abgeblättert. Nach der Restaurierung

erstrahlen sie erneut

und schauen wachsam auf jeden,

der den Glienicker Park betritt.

Der Greif war bereits in alten orientalischen

Kulturen als mythisches

Tier bekannt. Eine Theorie

besagt, dass die Entstehung des

Mythos vom Greif auf Skelettfunden

des Protoceratops in der

Wüste Gobi beruht. Dort sollen

schon die Skythen auf solche

Skelette gestoßen sein. Der Greif

war auch bei Ägyptern, Babyloniern

und Hethitern bekannt. Im

Mittelalter war der Greif eines der

Wappentiere. Er galt als starker

Wächter.

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6 | Gazette Zehlendorf | November 2019

Glienicker Brücke

Feierlichkeiten zum 30. Jahrestag des Mauerfalls

Von der historischen Verbindung

ins königliche Jagdrevier über die

Kulisse zum Agentenaustausch

bis zum Symbol der Einheit – die

Glienicker Brücke hatte im Laufe

ihrer Geschichte viele Gesichter.

Eine besondere Rolle spielte die

Verbindung zwischen Berlin und

Potsdam in der Zeit des Mauerfalls.

Allerdings war am 9. November

1989 noch nichts davon

zu merken, die DDR-Bürger, die

den Westteil Berlins besuchen

wollten, wurden in dieser Nacht

an andere Grenzübergänge verwiesen.

Erst am 10. November

um 18 Uhr konnte die Glienicker

Brücke überquert werden. Die

Passanten mussten viel Geduld

beweisen, durch den hohen Andrang

dauerte es bis zu 1,5 Stunden,

bis die Brücke passiert werden

konnte. Zunächst ging es

aufgrund der Massen nur in eine

Richtung, doch bereits am 12. November

fuhr der erste BVG-Bus

über die Glienicker Brücke. Etwa

zwei Monate später – am 18. Januar

1990 begann der Abbau der

Grenzanlagen an der Glienicker

Brücke und im April beseitigte

man die Wassergrenzen.

Bewegte Geschichte

Die Brücke in ihrer heutigen Form

wurde 1907 eingeweiht. Dabei

wurde die Große Neugierte um

etwa zehn Meter in die nördliche

Richtung versetzt. Sie wurde

erhöht und mit einer Treppe ergänzt.

Sie büßte wichtige schmückende

Elemente ein, die damals

neu hergestellten Terrakottasäulen

hatten einfachere Formen

als ihre Vorgängerinnen. In den

1920er-Jahren war die Königstraße

als Verbindung zwischen Berlin

und Potsdam eine der meistbefahrenen

Straßen in Deutschland

– entsprechend hoch waren die

Belastungen für das Bauwerk.

Während des Nationalsozialismus

erfolgten Ausbesserungsarbeiten

im Rahmen der ABM-Maßnah­

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Gazette Zehlendorf | November 2019 | 7

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men. Der Ausbau der Autobahn

und des Berliner Rings entlastete

die B1 (damals R1) und die Glienicker

Brücke ein wenig. 1938

wurden sowohl die Königstraße

als auch die Glienicker Brücke

verbreitert. Im Zweiten Weltkrieg

blieb die Brücke lange unversehrt.

Kurz vor Kriegsende sprengte die

Wehrmacht die Brückenpfeiler,

um die alliierten Streitkräfte aufzuhalten.

Erst im Dezember 1949

war die Brücke wieder intakt und

wurde feierlich als „Brücke der Einheit“

eingeweiht. Mit der Einheit

war allerdings 1952 erstmal wieder

Schluss. Mit der Unterzeichnung

des Deutschlandvertrags

zwischen den drei Westalliierten

und der Bundesrepublik Deutschland

wurden 150 von 170 Zugängen

zwischen Berlin (West) und

der DDR geschlossen, darunter

auch die Glienicker Brücke. Nun

konnten nur noch Angehörige der

Alliierten und Reisende mit Ausnahmegenehmigung

die Brücke

überqueren. Ab 1959 wurde im

Dezember ein Weihnachtsbaum

auf der Berliner Seite der Brücke

aufgestellt, um den Menschen auf

der anderen Seite zu zeigen, dass

sie nicht vergessen werden.

Geborgen und betreut

im Katharinenhof

Der etwas andere Ruhesitz fürs Alter:

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Agentenaustausch und Flucht

Ab und zu stand die Glienicker

Brücke im Rampenlicht der Welt.

Immer dann, wenn die Mächte aus

Ost und West hier ihre Agenten

austauschten. Die ersten Agenten

waren Francis Gary Powers und

Oberst Rudolf Iwanowitsch Abel

im Jahr 1962. Letzterer wurde

bei seinem Prozess in den USA

von seinem Verteidiger vor dem

elektrischen Stuhl bewahrt – mit

dem Argument, dass der lebende

Spion noch nützlich sein könnte.

Der letzte Austausch von Spionen

fand 1986 statt. Insgesamt

wechselten so 40 Menschen „die

Seiten“. 1988 flohen drei Potsdamer

über die Glienicker Brücke in

den Westteil Berlins. Mit einem

Lkw rammten sie das Tor auf der

und Katzen bei uns willkommen sind.

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Brücke, das dem Ansturm von

5,5 Tonnen nicht gewachsen war

und waren so schnell auf der Königstraße.

Fast 18 Monate später

war die Glienicker Brücke wieder

ein freier Übergang zwischen Ost

und West.

Veranstaltungen zum Mauerfall

2019 jährt sich der Fall der Mauer

zum 30. Mal. Aus diesem Anlass

gibt es mehrere Veranstaltungen.

9. November, 14 bis 21 Uhr:

Festveranstaltung anlässlich des

30. Jahrestag des Mauerfalls.

Gemeinsame Veranstaltung des

Bezirks Steglitz-Zehlendorf, der

Stadt Teltow sowie der Gemeinden

Stahnsdorf und Kleinmachnow.

Ort: Zeppelinufer/Teltow.

Der Eintritt ist frei.

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10. November ab 10 Uhr: Fotoausstellung

„Rund um die Glienicker

Brücke vor und nach 1989“.

Ab 11 Uhr findet im Schloss Glienicke

eine festliche Matinee des

Bezirks Steglitz-Zehlendorf, der

Landeshauptstadt Potsdam und

der Stiftung Preußische Schlösser

und Gärten Berlin-Brandenburg

statt. Es gibt einen Vortrag

zur Geschichte der Brücke, Zeitzeugengespräche,

eine Filmvorführung

und ein musikalisches

Programm. Ab 13.30 Uhr wird

an der Nike 89 an die Ereignisse

vor 30 Jahren erinnert und der

Opfer gedacht. Im Anschluss

sind um 14 Uhr kostenfreie Führungen

entlang der ehemaligen

Mauer und in Klein-Glienicke

geplant.Videoinstallationen mit

historischem Filmmaterial von

Jens Arndt beginnen um 16 Uhr

an beiden Seiten der Brücke.

Ab 17.45 Uhr sind „Begegnung

und historische Erinnerung“

auf der illuminierten Brücke geplant.

Dazu wird die Brücke für

den Verkehr gesperrt. Den Abschluss

bildet das gemeinsame

Singen der Europahymne „Ode

an die Freude“. unterstützt von

Schulchören.

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8 | Gazette Zehlendorf | November 2019

30. Jahrestag der Maueröffnung

Beitrag von René Rögner-Francke – Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung

Steglitz-Zehlendorf von Berlin

Vor 30 Jahren erhielt die Mauer einen

Riss, jene Mauer, die Deutschland

damals bereits seit 28 Jahren

teilte und nahezu unüberwindlich

war. Wie ein Lauffeuer sprach

es sich in den Abendstunden

des 9. November 1989 herum,

dass die neue Reiseregelung für

Westbesuche ab sofort gelten

solle. Daraufhin zogen Tausende

von Menschen in Ost-Berlin zu

den wenigen innerstädtischen

Sektorenübergängen. Nach einem

Zögern und ohne, dass die

DDR-Grenzposten eine Weisung

erhalten hatten, öffneten diese

nach und nach die Übergänge.

Alle, die damals dabei waren, werden

diese Momente nie vergessen.

Alle, die damals – in dieser

einzigartigen Nacht und in den

Tagen danach auf den Straßen

Berlins dabei waren oder vor dem

Fernseher saßen, sehen die Bilder

immer noch vor sich: Lachende,

weinende Menschen, die über

die Grenze strömten, Deutsche

aus Ost und West, die sich in den

Armen lagen und miteinander

feierten.

Dieser Tag markiert eine Zäsur in

der Nachkriegsgeschichte: Die

Öffnung der Mauer brachte das

SED-Regime zu Fall und ebnete

den Weg für die Wiedervereinigung

Deutschlands. Der 9. November

1989 legte den Grundstein

für das Deutschland, in dem

wir heute alle leben, er veränderte

das Leben der Menschen von

Grund auf.

Heute, 30 Jahre später, ist es für

uns alle selbstverständlich, in einem

vereinten Deutschland zu

leben, und ein großer Teil unserer

Bevölkerung kennt bereits nichts

anderes mehr. Alle Jugendlichen

und jungen Erwachsenen haben

die Mauer nie gesehen, sie haben

die Teilung nicht mehr oder


nicht bewusst erlebt. Sie wissen

nur noch aus Erzählungen ihrer

Eltern oder Großeltern und aus

dem Geschichtsunterricht, wie

Foto: Draghicich / AdobeStock

das in zwei Blöcke, zwei unterschiedliche

Systeme geteilte Europa

damals aussah und wie beklemmend

jene Grenze war, die

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Gazette Zehlendorf | November 2019 | 9

das Land und seine Menschen in

Ost und West trennte.

Die Öffnung der Mauer war das

Ergebnis wochenlanger friedlicher

Proteste gegen das SED-Regime

mit lange ungewissem

Ausgang. Bürgerinnen und Bürger

hatten sich erst in Kirchen versammelt

und waren dann für ihre

Anliegen mutig und entschlossen

auf die Straße gegangen.

Damals hatte sich viel Unmut angestaut

bei den Menschen in der

DDR. Unmut über Wahlfälschungen

und Versorgungsmängel, Unmut

über ausbleibende Reformen

sowie eine Staats- und Parteiführung,

die die Augen vor der Realität

verschloss. 1989 waren die

Menschen nicht mehr bereit, dies

länger hinzunehmen. Ihr Wunsch

nach Freiheit und Bürgerrechten

brach sich Bahn.

Es gehörte damals viel Mut dazu,

auf die Straße zu gehen und eigene

Forderungen vorzubringen.

Niemand wusste, was kommen

wird. Einige Male stand es wohl

aufs Messers Schneide, ob die

SED-Machthaber nicht doch mit

Gewalt gegen die anwachsende

Protestbewegung vorgehen würden.

Doch die Menschen überall

in der DDR hielten daran fest. Und

mit ihrer Zivilcourage, mit ihrem

Beharren auf Freiheit und Demokratie

brachten sie schließlich erst

die Mauer und dann ein ganzes

System zu Fall.

Nicht nur in der DDR, in ganz Osteuropa

standen die Menschen

damals gegen ihre Regierungen

auf. Die Umbrüche von 1989/90

hatten eine europäische Dimension.

Die friedliche Revolution

konnte auch deshalb gelingen,

weil im gesamten Ostblock die

Zeichen auf Veränderung standen,

weil die alten Machtstrukturen,

weil die kommunistischen

Machthaber überall nicht mehr

haltbar waren.

Schnell stand auch die Wiedervereinigung

Deutschlands auf

der Tagesordnung. Und dieses

Ziel konnte nur erreicht werden,

weil Deutschland dafür die Unterstützung

seiner Nachbarn und

Partner suchte und trotz einiger

Bedenken fand. Auch die deutsche

Vereinigung vollzog sich in

einem europäischen Kontext.

Dass die Mauer fiel, dass Deutschland

die Einheit erlangte, das war

nicht selbstverständlich. Deshalb

haben wir heute allen Grund, allen

aktuellen Diskussionen und

Widrigkeiten zum Trotz, froh und

dankbar zu sein.

Freilich, der Prozess des Zusammenwachsens

erwies sich dann

als langwieriger und schwieriger,

als anfangs gedacht oder erhofft.

Es gab Enttäuschungen, auch

Fehlentscheidungen. Aber vergessen

wir auch nicht, dass viele

Hoffnungen sich erfüllt haben.

Sicher bleibt noch vieles zu tun

aber wir haben auch viel erreicht.

Wenn wir heute an die Öffnung

der Mauer erinnern, dann ist uns

bewusst, welch schicksalsträchtiges

Datum der 9. November für

uns Deutsche ist. Dieser Tag steht

wie kein anderer für Lichtblicke

und Abgründe unserer Geschichte.

An einem 9. November fiel die

Mauer – und an einem 9. November

verübten die Nazis ein Pogrom

an jüdischen Deutschen.

Viele ließen es damals geschehen

oder schauten weg.

Deshalb erinnert uns dieser Tag

auch heute, da wir einen glücklichen

Moment feiern daran, dass

Freiheit und Demokratie keine

Selbstverständlichkeit sind. Gerade

angesichts der jüngsten

Anschläge, die sich gegen unsere

jüdischen Mitbürgerinnen

und Mitbürger richteten,

müssen wir uns immer wieder

bewusst werden, dass unsere

Werte von Demokratie, Toleranz

und Mitmenschlichkeit immer

wieder neu errungen und bewahrt

werden werden müssen,

sie brauchen Menschen, die für

sie eintreten. Wie die Bürgerinnen

und Bürger der DDR es 1989

taten und vor ihnen viele andere

Deutsche wie die Vorkämpfer für

eine freiheitliche Verfassung im

19. und 20. Jahrhundert und die

Widerstandskämpfer gegen die

NS-Diktatur. Diese Tradition, sich

für Freiheit, Demokratie und die

Wahrung der Menschenrechte

einzusetzen, diese Tradition fortzuführen

– das ist die Botschaft

des 9. November.

Vor 30 Jahren haben die Menschen

mit ihren friedlichen Protesten

nicht nur den Weg durch

die Mauer geöffnet, sondern auch

den Weg in eine andere Zukunft.

Sie haben an sich und die Kraft

ihrer Ziele geglaubt und so Geschichte

geschrieben.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

René Rögner-Francke

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10 | Gazette Zehlendorf | November 2019

Foto: Georg Heinze Foto: Michael-Reiner Ernst

Grenze und Mauerfall in Kleinmachnow

Foto-Ausstellung im Rathaus Kleinmachnow

Die Foto-Ausstellung ist eine Kooperation

der Stiftung Berliner

Mauer mit der Gemeinde Kleinmachnow,

anlässlich des 30-jährigen

Jubiläums des Mauerfalls.

Sie zeigt überwiegend Privatfotografien

von Fotografen aus

Kleinmachnow und Umgebung

und widmet sich den lokalen Besonderheiten

und Ereignissen.

Ausgangspunkt der Ausstellung

und der Initiative sind die Fotografien

von Michael-Reiner Ernst,

der von den 1950er-Jahren bis

zur Wende die politischen Ereignisse

aus der Sicht des faszinierten

Amateurs dokumentierte. In

einem knappen Einleitungsteil

werden kurz die Grundlagen

der Teilung und der Grenzanlagen

in Kleinmachnow anhand

von Archivmaterialien und Fotografien

aus dem Bestand der

Stiftung Berliner Mauer vorgestellt.

Dabei werden auch eine

Überblickskarte und ein Luftbild

genutzt, um die Verortung der

Fotografien in der unmittelbaren

Umgebung aufzuzeigen.

Im Hauptteil konzentriert sich

die Ausstellung auf Fotografien

und die Blicke der Fotografen

auf die Grenzanlagen und den

Mauerfall. Dadurch ergibt sich

ein Rhythmus von etwa vier Kapiteln,

die jeweils die Bilder und

Blickwinkel eines Fotografen

und die verschiedenen Orte von

Teilung und Wiedervereinigung

zeigen.

Die Ausstellung ist bei freiem

Eintritt vom 8.11.2019 bis

2.1.2020 im Rathaus Kleinmachnow

zu sehen. Geöffnet ist von

Montag bis Samstag 8 bis 18 Uhr

(Dienstag bis 20 Uhr) sowie am

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Müssen Rentner Steuern zahlen?

Das am 01.01.2005 in Kraft getretene

Alterseinkünftegesetz

beinhaltet unter anderem eine

umfangreiche Neuordnung der

Besteuerung von Alterseinkünften.

Die Neuregelung gilt sowohl

für Personen, die erst jetzt in Rente

gehen oder noch im Arbeitsleben

stehen, als auch für Personen,

die bereits vor 2005 eine Rente

bezogen haben, so genannte

Bestandsrentner. Waren bisher

bei einem Renteneintrittsalter

von 65 Jahren 27 % der Rente als

Einnahmen zu erfassen (Ertragsanteil),

so beträgt im Kalenderjahr

2005 der Besteuerungsanteil

50 %, d. h. die Hälfte der Rente

Anzeige

unterliegt der Besteuerung. Seit

dem 01.01.2005 werden die Rentenzahlungen

an das Bundeszentralamt

für Steuern übermittelt

(Rentenbezugsmitteilung).

Jeder Rentner sollte daher überprüfen,

ob er aufgrund der Neuregelung

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Gazette Zehlendorf | November 2019 | 11

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12 | Gazette Zehlendorf | November 2019

Zehlendorf Jahrbuch 2020

Altes und Neues von Menschen, Landschaften und Bauwerken

Beliebt als Sammlerstück, aber

auch als schönes Geschenk, nicht

nur für Zehlendorfer: Im neu erschienen

Zehlendorfer Jahrbuch

€ 3,50

2020 befassen sich gleich zwei Titelgeschichten

mit dem 100-jährigen

Bestehen des Krankenhauses

Waldfriede. Die eine erzählt

vom Alltag im Waldsanatorium

Zehlendorf-West vor 1910. Die

andere von der Zeit danach, in

der die Klinik zur Trägerschaft der

weltweiten evangelischen Freikirche

der Adventisten gehört. Ein

anderer Beitrag erinnert an die

Bildung von Groß-Berlin und den

Übergang Zehlendorfs von einer

Landgemeinde zum X. Verwaltungsbezirk

Berlins.

Die Leser erfahren Interessantes

vom in Zehlendorf wohnenden

Kunstsammler Eduard Fuchs,

der auch Gründer der kommunistischen

Partei war. Oder über

die Augenklinik mit Familienanschluss

von Dr. Eugen Oppenheimer

zwischen 1911 und 1936.

ISBN 978-3-9818311-3-9

24

ZEHLENDORF JAHRBUCH 2020

JAHRBUCH 2020

Zehlendorf

Altes und Neues

von Menschen, Landschaften

und Bauwerken

Andere Texte beschreiben einen

Spaziergang in Heckeshorn und

einen Rundgang zu exotischen

Bäumen am Zehlendorfer Straßenrand.

Wo stand eigentlich die

Wiesenburg in Zehlendorf und

was begann mit Bertha Martha?

Auch diese Fragen werden kenntnisreich

beantwortet.

Zwei Autoren bringen mehr

Licht in die dunklen Zeiten Zehlendorfs.

Einer stellt namentlich

die stillen Heldinnen und Helden

im Ortsteil Zehlendorf-West

während des Nationalsozialismus

vor, nennt aber auch die dort

wohnenden willigen Helfer des

Terrorregimes. Ein anderer widmet

sich ausführlich der Arbeit

des Kaiser-Wilhelm-Instituts für

Anthropologie, menschliche Erblehre

und Eugenik in Dahlem zwischen

1927 und 1945. Auch auf

den Südwestkirchhof Stahnsdorf

geht es – hier nimmt der Autor

die Leser mit zu den Gräbern der

Freimaurer. Das Zehlendorf Jahrbuch

2020 umfasst 14 fesselnde

und wissenswerte Beiträge über

Menschen, Landschaften und

Bauwerke aus allen Zehlendorfer

Ortsteilen. Das Jahrbuch erscheint

bereits im 24. Jahrgang.

Es ist zum Preis von 3,50 Euro im

Zehlendorfer Heimatmuseum

und -archiv, Clayallee 355 sowie

in den Zehlendorfer Buchhandlungen

zu erwerben.

Einwohnerantrag

nicht

zugelassen

Keine guten Nachrichten für

die Bürgerinitiative Zehlendorf:

Nachdem genügend Unterschriften

für den Einwohnerantrag zur

integrierten Stadtplanung der

Zehlendorfer Mitte gesammelt

waren, wurden diese im September

im Rathaus übergeben.

Doch einige Formalien wurden

nicht beachtet – so hatten

198 Unterzeichner nicht das

Geburtsdatum, sondern ihr

Lebensjahr angegeben. Somit

waren diese Unterschriften ungültig.

Damit nicht genug. Die

Begründung für den Einwohnerantrag

stand auf der Rückseite

des Schreibens. Diese fehlte auf

einigen Seiten, da dort nur der

Teil für die Unterschriften kopiert

wurde. So kamen nochmal

450 ungültige Unterschriften

dazu. Dennoch gibt die BI Zehlendorf

ihr Vorhaben nicht auf.

Weitere Bürgerversammlungen

folgen, Termine unter www.bizehlendorf.de

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Kundenmanager

Valentin Pieper

stellt sich vor

KUNDENZUFRIEDENHEIT

wird im Saturn Schloßstraße groß geschrieben

Im Saturn-Markt in der Steglitzer

Schloßstraße steht der Kunde im

Mittelpunkt. Die Mitarbeiter geben

jeden Tag ihr Bestes, damit die Kunden

zufrieden aus dem Markt gehen

und gerne wiederkommen. Neben

der riesigen Produktvielfalt ist ein

umfangreiches Serviceangebot im

Markt selbstverständlich. Zu den

Highlights gehören eine markteigene

Handy-Sofortreparatur und die

Neueinrichtung von smarten Geräten.

Nun setzt der Markt noch eins

drauf – mit dem Kundenmanager

Valentin Pieper.

Valentin Pieper begrüßt die Kunden

oft am Eingang und bringt sie zu den

passenden Kollegen in der richtigen

Abteilung. Egal, welches Anliegen ein

Kunde hat, der Saturn-Experte hat

stets ein offenes Ohr: „Unsere größte

Stärke ist unsere Kompetenz als

Ansprechpartner, Zuhörer und Berater

bei allen Belangen, Services

und Diensten – denn der persönliche

Kontakt ist, selbst im digitalen

Zeitalter, nicht zu ersetzen“, weiß

Valentin Pieper und ergänzt: „Genau

hier setzen wir an und rücken als

Kundenmanager diese Stärke einmal

mehr in den Mittelpunkt.“

Um optimal für seine Rolle vorbereitet

zu sein, hat der Kundenmanager

ein spezielles Schulungsprogramm

durchlaufen. Eine seiner wichtigsten

Aufgaben ist das Einholen von

Kundenfeedback: „Ich stelle sicher,

dass ich ganz nah am Kunden bin. Ist

zum Beispiel ein Kunde unzufrieden,

spreche ich ihn an und versuche,

mit ihm zusammen sein Anliegen zu

lösen. Aus dem gesammelten Feedback

leite ich dann zusammen mit

dem Markt-Geschäftsführer individuelle

Maßnahmen ab, um Probleme

schnell zu lösen und die besonderen

Stärken unseres Marktes auszubauen.“

Sein Ziel hat der Kundenmanager,

der 2010 bei Saturn in Berlin Steglitz

angefangen hat, dabei immer

vor Augen: „Wir müssen unseren

Kunden den bestmöglichen Service

bieten, damit ihr Einkauf bei uns zum

Erlebnis wird und sie immer wieder

gerne bei Saturn einkaufen.“

Seine Erfahrungen mit Markt-Kunden

bestärken ihn dabei jeden Tag:

„Mir fallen auf Anhieb viele schöne

Momente bei meiner Arbeit ein.

Aber das positive Feedback unserer

Kunden – egal ob im Markt, am

Telefon oder per Mail – sowie die

Tatsache, dass alle Kollegen voll

mitziehen, um den Kunden ein gutes

Einkaufserlebnis zu bieten, sind

absolut motivierend.“


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Bürgerstiftung Steglitz-Zehlendorf

Für einen lebenswerten Südwesten

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

aus den letzten beiden monaten gibt

es wieder einiges an Aktivitäten und

veranstaltungen zu berichten – wie

immer wollen wir Sie auf dem Laufenden

halten:

Da ist zunächst die große

FeIN­mittel­Aktion, die wir

im oktober erfolgreich abgeschlossen

haben. FeIN­mittel?

FeIN ist die Abkürzung

für „Freiwilliges engagement

in Nachbarschaften“; Landesmittel

werden vom bezirk auf die ausgewählten

Antragsteller verteilt, und die bürgerstiftung

Steglitz­Zehlendorf ist in

den letzten Jahren mit ihren Anträgen

schon mehrfach erfolgreich gewesen.

Immer setzen wir uns ein für einrichtungen,

die in ihrem ehrenamtlichen

engagement Unterstützung gut gebrauchen

können und die sich freuen,

wenn etwas entsteht, was ohne unsere

Kooperation so nicht möglich wäre.

In diesem Jahr sind wir erneut als

„Grünpaten“ aufgetreten; mit allen einrichtungen

haben wir uns abgestimmt

und Anregungen aufgenommen, dabei

immer generationsübergreifend

und inklusiv, so wie es unserer Zielsetzung

entspricht!

In diesem Jahr sind es die KiTa in der

Flanaganstraße, die Pestalozzi­Schule

im Hartmannsweilerweg, das Hertha­müller­Haus

in der Argentinischen

Allee und das maria­rimkus­Haus

in der Gallwitzallee, beides Freizeitstätten

(nicht nur für Senioren!). Und

schließlich die LebensWerkGemeinschaft

gGmbH, die wir, unter

einbeziehung der Nachbarschaft,

gern unterstützt

haben bei der Gestaltung

des kleinen Parks an der

Andréezeile, ecke Teltower

Damm. Und überall waren

leuchtende Augen zu sehen, die – so

konnte man den eindruck haben – mit

dem Leuchten der Pflanzen wetteiferten.

Übergabe an den Bezirk.

Foto: BA Steglitz-Zehlendorf

von Berlin PÖDBA 3

Gazette Zehlendorf | November 2019 | 17

Von links: Nadja Klier (am Pult), Freya Klier und Stephan Krawczyk

- und ein gebannt zuhörendes Publikum. Fotos: Bürgerstiftung Steglitz-Zehlendorf

Pflanzen für die Pestalozzi-Schule.

Wenn Sie die eine oder andere einrichtung

besuchen, werden Sie die ergebnisse

sehen können: Hochbeete und

Sträucher, diverse Pflanzen, viele Frühblüher

und anderes mehr! Sehr großzügig

haben uns auch in diesem Jahr

zwei Fachbetriebe unterstützt: das

Pflanzencenter & Gartenbaumschule

Guschke (mit den Herren Stephan und

michael Guschke) und Albrecht Hoch

Gartenbau und Pflanzenzucht (mit

Herrn Schönefeld).

Nach der Sommerpause fanden dann

noch drei wichtige veranstaltungen

statt, von denen wir zwei ja in unserer

letzten Kolumne schon ausführlich angekündigt

hatten: am 12. 9. konnten

wir das UNeSCo Welterbe Schild als ein

weiteres Geschenk der bürgerstiftung

dem bezirk übergeben und am 17.09.

folgte die hochinteressante veranstaltung

mit Freya Klier, Nadja Klier, margit

miosga und Stephan Krawczyk im

Gutshaus Steglitz. Das Interesse war

groß, evtl. wird es eine Fortsetzung geben.

Und schließlich am 24.10. unser 8.

Café INKLUSIv, diesmal mit dem Thema:

„Wege in eine inklusive Arbeitswelt“.

Zu allen veranstaltungen finden

Sie Weiteres auf unserer Homepage,

wie auch Genaueres zum diesjährigen

benefizkonzert für die Zeune­Schule,

vermutlich am 5.12.2019.

Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit,

mit sehr herzlichen Grüßen,

Ihre Karin Lau

Bürgerstiftung Steglitz-Zehlendorf

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* Das Angebot gilt nur am 29. November 2019. Das Startpaket für 0 Euro anstatt der regulären 129 Euro und die ersten zwei Monate kostenlos

erhältst du bei Abschluss einer Jahresmitgliedschaft. Dabei fallen einmalig Kosten für die Verwaltung (30 Euro) an. Alle Preise inkl. 19 % MwSt.

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18 | Gazette Zehlendorf | November 2019

Breitenbach-Spielplatz mit Für und Wider

Vorerst keine Neugestaltung vorgesehen

Ulrich Rosenbaum, Vorsitzender

des frisch gebackenen „Verein

zur Unterstützung der Initiative

Breitenbachplatz e. V.“ hatte an

spätherbstlichem Sonnentag

zum Ortstermin auf den Spielplatz

auf den Breitenbachplatz

geladen. Gefolgt waren die Steglitz-Zehlendorfer

Jugendstadträtin

Carolina Böhm sowie Vertreter

der Bürgerinitiative Breitenbachplatz

und des zum Nachbarbezirk

Wilmersdorf zählenden Künstler­

Kolonie Berlin e. V.

Hauptzuständiger für Spielplätze

ist das Grünflächenamt unter

Bezirksstadträtin Maren Schellenberg,

im Rahmen des Beteiligungsprozesses

ist jedoch das

Kinder- und Jugendbüro mit zuständig.

Auf dem Spielplatz des Breitenbachplatzes

fehlten beim Treffen

dann die eigentlich Betroffenen:

Eltern und Kinder, die als Nutzer

des Spielplatzes immer wieder

deutliche Kritik geäußert hatten.

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▪ Baumfällungen

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Totholzschnitt

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Spielplatz auf dem Breitenbachplatz.

Sie diskutieren seit der Neugestaltung

des Breitenbachplatzes

vor zehn Jahren über Lage und

Ausstattung des besonders an

Wochenenden und Basar-Tagen

gut genutzten Spielplatzes:

Direkt an der verkehrsreichsten

Ecke zwischen Schildhornstraße,

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Dillenburger Straße und Breitenbachplatz

ohne jeglichen Schatten

auf dem Platz angelegt, mit

nur halbhohem Zaun als Barriere

zur stark befahrenen Straße, gilt

die Kritik auch seiner Ausstattung.

Doch dass auf dem Spielplatz

Metall-Rutsche, Kletterbaum

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mindestens 4 Wochen im

Reifeschrank gereift

und Sand in durchaus zufriedenstellendem

Zustand sind,

davon konnte sich Carolina Böhm

ebenso überzeugen wie von der

Verkehrsproblematik in direkter

Nähe zum Kinderspielplatz.

Rolli-Wippe und Toilette

gleich nebenan

Die Rolli-Wippe für kleine Rolli-Fahrer

neben dem Spielplatz

wünscht sich dann auch die Jugendstadträtin

etwas mehr in

den eigentlichen Spielbereich

„inkludiert“. – Mindestens ein

zweites, für im Rollstuhl sitzende

Kinder geeignetes Spielgerät

steht auf dem Wunschzettel, den

sie später mit ins Rathaus nimmt.

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Gazette Zehlendorf | November 2019 | 19

Die Toilette direkt neben dem

Spielplatz ist zwar außer Betrieb,

aber so nah am Spielplatz gelegen

ein eher seltener Luxus.

Schnell wird klar, dass eine Umlegung

des Spielplatzes – eventuell

Ortstermin Breitenbachplatz.

sogar etwas weiter weg in den Erlenbusch

an der Englerallee – in

absehbarer Zeit kaum erfolgen

dürfte.

Dass der Spielplatz auf dem Breitenbachplatz

nicht gerade ein

Paradebeispiel für die schönsten

der rund 140 öffentlichen

Bezirks-Spielplätze ist, sind sich

die Anwesenden einig. Doch auf

der Prioritäten-To-do-Liste für

Spielplätze der letzten zwei Jahre

stehe der Breitenbach-Spielplatz

nicht oben, erklärt die Jugendstadträtin.

Das Thema schattenspendender

Bepflanzung wird vor Ort an

diesem Tag ebenfalls diskutiert.

Man wird sich einig: Zu befürworten

sind zusätzliche Bäume und

Hecken, auch als grüne Barriere

gegen Abgase und Verkehrslärm.

Doch könnte eine zu dichte Bepflanzung

dunkle Gestalten zum

Herumlungern auf dem Platz verführen.

Bereits im Schatten vorhandener

Platzbäume liegt der Bereich für

Jugendliche, mit Tischtennisplatte

und spezieller Jugend-Parkbank,

die ein Sitzen auf der Lehne

und das Abstellen der Füße

auf dem unteren Banksegment

erlaubt.

Carolina Böhm erklärt, dass befragte

Kinder sich häufig für ihren

Spielplatz ein schattenspendendes

Dach wünschen, – also finden

auch die diskutierten zusätzlichen

Bäume und Hecken ihren

Weg auf den Wunschzettel.

Der Breitenbachplatz

– Durchgangsort ohne

Aufenthaltsqualität?

Während der vor-Ort-Diskussion

wurde immer deutlicher,

dass sich die Anwohner über

die Bezirksgrenzen hinaus ihren

Breitenbachplatz attraktiver

wünschen. So dient er doch

überwiegend in seiner derzeitigen

verkehrsumfluteten Qualität

als Durchgangsort, doch

mit immer besserer Aussicht auf

Rückbau der Betonbrücke am

Breitenbachplatz, steigt auch

die Hoffnung auf eine zukünftig

höhere Aufenthaltsqualität nach

durchdachter Platz-Umgestaltung.

Unterschiedlichste Ideen

dazu gibt es schon heute:

Da es in der Gegend um den

Breitenbachplatz keinen Bürgertreff

gibt, soll wenigstens der

Platzbereich ansprechend gestaltet

werden, damit sich in angenehmer

Atmosphäre Alt und

Jung nachbarschaftlich näherkommen

können. Beispielsweise

über zusätzliche Sport-Spielgeräte

für Senioren und Jugend­

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In ruhiger Atmosphäre versuchen wir

in der ersten Sitzung uns ein möglichst

umfangreiches Bild von Ihnen und Ihren

Beschwerden zu machen. Das erfordert

eine sorgfältige Anamnese, die neben

den medizinischen Aspekten auch psychische

und soziale mit einbezieht. Die

dabei erhaltenen Einzelinformationen

erlauben oftmals Rückschlüsse auf kausale

Zusammenhänge. Im Anschluss

daran sind noch weiterführende Untersuchungen

notwendig, um ein möglichst

genaues Bild Ihrer Beschwerden zu bekommen

und die Therapie entsprechend

planen zu können. Wir freuen uns auf Sie.

Manuelle Therapie

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20 | Gazette Zehlendorf | November 2019

liche, Skater-Treff und unter

Einbeziehung von Wasser und

blühenden Pflanzen. Auch die

Boule-Spieler, die sich zweimal

wöchentlich auf dem Breitenbachplatz

treffen, sollen sich

auf dem neugestalteten Platz

weiterhin wohlfühlen können.

Und den Spielplatz wünschen

sich die Bürger so umgestaltet,

dass er Spielspannung für Kinder

aller Altersgruppen verspricht,

mit interessanten Bewegungselementen

und unter Einbeziehung

der Jugendlichen in den

Planungsprozess.

Rechtzeitig

Planungsbereitschaft zeigen

Ulrich Rosenbaum mahnte

schließlich, für eine gelungene

Gesamt-Neugestaltung nicht

erst beim Brücken-Rückbau mit

der Planung zu beginnen, sondern

rechtzeitig Planungsbereitschaft

zu zeigen. Gleichzeitig

lobte er die wohlwollende

Begleitung durch die bezirkliche

Wirtschaftsförderung.

Es gibt viel zu tun: Schon jetzt

liegen im Rahmen eines studentischen

Workshops viele interessante

Umgestaltungsideen für

Jugendstadträtin Carolina Böhm

und Ulrich Rosenbaum.

den Breitenbachplatz auf dem

Tisch, die es nun auf Machbarkeit

zu prüfen gilt.

Carolina Böhm erklärte indessen,

dass grundsätzlich mit einer größeren

Umgestaltung des Platzes

bis zum Rückbau der Brücke gewartet

und vorher auch keine

Umlegung des Spielplatzes diskutiert

werden solle. Vielmehr

sei der gemeinschaftliche Planungsprozess

abzuwarten.


Jacqueline Lorenz

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Restaurant

Seehaase

Unter dem Flensburger Löwen, direkt am Wasser

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Am Großen Wannsee 58-60

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Tel. 030 / 804 96 474

www.restaurant-seehaase.de

Das Restaurant Seehaase ist ein fester

Anlaufpunkt für viele Gäste im Sommer.

Doch auch im Winter ist das idyllische,

direkt am Wannsee gelegene Restaurant

mehr als einen Besuch wert. Mit einem

gemütlichen Kaminzimmer und leckeren

saisonalen Gerichten – so gibt es ab

dem 11.11. leckeren, knusprigen Gänsebraten

– sorgt das zuvorkommende

Team dafür, dass selbst der trübste Wintertag

draußen der guten Stimmung

nichts anhaben kann. Neben der großen

saisonalen Karte bietet die ständige

Speisekarte eine zusätzliche Auswahl

sowohl gutbürgerlicher als auch mediterraner

Gerichte. In dem Restaurant,

das auch Familien-, Firmen- und

Öffnungszeiten

Di. - Fr. ab 12.00 Uhr

Sa. & So. ab 11.00 Uhr

Montags Ruhetag

Weihnachtsfeiern anbietet, finden im

Sommer bis zu 200 Gäste und im Winter

80 Gäste Platz. Das Traditionsrestaurant

am Wannsee wurde vor ca. 50 Jahren

von Joachim Haase gegründet und vor

ca. 15 Jahren von Ahmed Erdogan übernommen.

Jetzt führt sein langjähriger

Mitarbeiter Mehmet Dal das Restaurant,

in dem Service, Qualität und Freundlichkeit

über all die Jahre unverändert

geblieben sind. Ein idealer Anlaufpunkt

nach einem erholsamen Winterspaziergang

im Wald oder ein herrlicher

Treffpunkt für ein vorweihnachtliches

Beisammensein mit Freunden und der

Familie! Das Team vom Seehaasen freut

sich auf Sie!

Foto: Alexander Raths / Fotolia


Zehlendorfer Künstler in den Zwanzigern

Neue Sonderausstellung im Heimatmuseum

Bezirksstadtrat Frank Mückisch überreicht das Original der „Krummen Lanke“ an Matthias Aettner,

Vorsitzender des Heimatvereins Zehlendorf.

Die Sonderausstellung „Zehlendorfer

Künstler in den Zwanzigern

– Die Weimarer Kultur in der

Peripherie“ verweist auf die Vielseitigkeit

des kulturellen Lebens

in der Weimarer Republik, besonders

auf die Spannung zwischen

Berlin und dem Südwesten der

Reichshauptstadt und die damit

verbundenen Konflikte zwischen

Armut und Reichtum sowie zwischen

Konservativem und Revolutionärem.

Im Fokus stehen jene

Künstler, die zumindest teilweise

in Zehlendorf lebten, Schriftsteller

wie Franz Kafka, bildende Künstler

wie Max Liebermann, aber auch

Komponisten wie Arnold Schöneberg.

Hier zeigten sich die Brüche

– die einen schufen expressionistische

Werke, die in den 1920er-Jahren

schon als konservativ galten.

Andere wie Max Pechstein und

Lyonel Feiniger wandten sich

der Moderne zu. Eine Vielfalt der

Kunstrichtungen prägte die Darstellungen.

Als Treffpunkte dienten beispielsweise

Galerien und private Salons.

Aber auch die Zehlendorfer Verlage

wie der Fritz-Heyder-Verlag, der

erst in der Königstraße 37 ansässig

war und 1923 in die Heidestraße 5

zog – heute Busseallee 16 sowie

der Rembrandt-Verlag waren ein

wichtiger Teil der Kultur. Sie verhalfen

manchen Schriftstellern

zum finanziellen Auskommen.

Auch der Berliner Dadaismus ging

vom Südwesten aus. So lebte der

„Oberdada“ Johannes Baader in

Zehlendorf. Gemeinsam mit Steglitzer

Dadaisten organisierte er die

Erste Internationale Dada-Ausstellung

1920.

Ein ganz besonderes Geschenk

brachte Frank Mückisch, Stadtrat

für Bildung, Kultur, Sport und Soziales

zur Ausstellungseröffnung

mit. Die Originalnoten und der

Originaltext des Liedes von der

Krummen Lanke von Fredy Sieg

aus dem Jahr 1923. Das Werk war

zufällig in einer Kiste in einem

Münchener Keller gefunden worden.

Von dort aus fand es seinen

Weg nach Berlin zu Jerry Roschak,

Chef des Berliner Kabarettensembles

„Klimperkasten“. Dieser

gab es dem Rathaus Zehlendorf,

da sich die Krumme Lanke nunmal

in Zehlendorf befindet. Am

20. Oktober überreichte Frank

Mückisch es an das Heimatmuseum,

wo es einen würdigen Platz

findet. Das Lied von der Krummen

Lanke handelt von einer unglücklich

endenden Liebe, die an dem

schönen Berliner See beginnt. In

den 1920er-Jahren war es ein beliebter

Gassenhauer. Fredy Sieg

– bürgerlich Alfred Gyss (1878 –

Ballett • Jazz • Hip Hop • Pilates

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Gazette Zehlendorf | November 2019 | 21

STEGLITZ

Rheinstr. 45-46

12161 Berlin

Tel. 030-873 88 18

1962) war ein Berliner Komiker

der durch ganz Brandenburg bis

nach Schlesien tourte und vor

allem in Gasthäusern auftrat. So

war die Krumme Lanke schon

lange vor dem Wannsee, der in

den 1950er-Jahren von Conny

Froebess besungen wurde, in aller

Munde.

Die Sonderausstellung „Zehlendorfer

Künstler in den Zwanzigern

– Die Weimarer Kultur in der

Peripherie“ ist bis zum 13. März

2020 zu sehen. Öffnungszeiten:

Montag und Donnerstag von 10

bis 18 Uhr, Dienstag und Freitag

von 10 bis14 Uhr. Heimatmuseum

Zehlendorf, Clayallee 335. Der

Eintritt ist frei.

Sonntags-Sonderöffnungen am

1. und 29. Dezember, 5. Januar,

2. Februar und 1. März von 11

bis 15 Uhr Termine von Lesungen

über bekannte Autoren der

Ausstellung und weitere Informationen

finden Sie unter www.

heimatmuseum-zehlendorf.de.

Ballett in schönster Lage auf

einem idyllischen Vierseithof

in Stahnsdorf – hier befindet

sich eine der Ballettschulen von

Hans Vogl. Weitere Standorte

sind am Mexikoplatz und in der

Rheinstraße 45-46, nahe Walther-Schreiber-Platz.

Seit 1976 gehören

die Schulen des international anerkannten

Ballettpädagogen Hans Vogl mit zu

den renommiertesten Ausbildungsstätten

für Bühnentanz. Er ist tonangebend,

motivierend, setzt Maßstäbe in Sachen

Tanz und verwirklicht mit Begeisterung

neue Ziele. Wer Freude am klassischen

Ballett hat und die notwendige Disziplin

aufbringt, kann hier alles

von den ersten Schritten bis

zur beruflichen Ausbildung

als professionelle/r Tänzer/in

absolvieren. Selbstverständlich

ist es genauso möglich,

dem schönen Ballett als Hobby

nachzugehen. Auch moderne Tänze

wie Hip-Hop und Modern-Jazz haben

ihren festen Platz im Programm, ebenso

wie Yoga, Pilates und Zumba. Vom Kind

über den Erwachsenen bis zum Senior

ist jeder willkommen. Eine kostenlose

Probestunde ist möglich. Hans Vogl und

sein Team freuen sich darauf, Sie kennen

zu lernen!

STAHNSDORF

Ruhlsdorfer Str. 14-16

14532 Stahnsdorf

Tel. 03329/ 645 262

Der Tolle Platz (1931) von Felix Nussbaum.

www.ballettschulen-hans-vogl.de


22 | Gazette Zehlendorf | November 2019

Le voyage à Wannsee

Lesung über Heinrich von Kleist im Berliner Ruder-Club e. V.

Am 21. November1811, gegen

Nachmittag hörte man zwei

Schüsse am Ufer des Wannsees.

Der Schriftsteller Heinrich von

Kleist erschoss erst Henriette

Vogel und dann sich selbst. Testamentsvollstrecker

Ernst Friedrich

Peguilhen versuchte, das

Unerklärbare zu verstehen. Er

lief dabei Gefahr, mit der Polizei in

Konflikt zu geraten und mit dem

König, der versuchte, die Affäre

zu vertuschen.

Fünf Ehrenamtliche mit Bezirksmedaille ausgezeichnet

Ende September zeichnete

Bezirksverordnetenvorsteher

René Rögner-Francke fünf Bürgerinnen

und Bürger, die sich

besonders um den Bezirk Steglitz-Zehlendorf

und seine Menschen

verdient gemacht haben,

mit der Bezirksmedaille der Bezirksverordnetenversammlung

Steglitz-Zehlendorf aus. Die fünf

ehrenamtlich Tätigen wurden

aus einer Reihe von Vorschlägen

ausgewählt, die aus der Bevölkerung

eingingen.

Ausgezeichnet wurde Elke

Brumm, sie ist seit über 30 Jahren

organisatorische Leiterin

der Zehlendorfer Theatergruppe

„Schattenlichter“, die aus einer

Konfirmandengruppe der

Ev. Paulus-Kirchengemeinde

entstanden ist. Geehrt wurde

„Le voyage à Wannsee“ vermischt

Fiktion und Dokumentation.

Das viel beachtete Buch von

Patrick Fort erschien im vergangenen

Jahr in Paris. Der Erzähler

berichtet darin über die letzten

Lebensstunden von Heinrich

von Kleist und Henriette Vogel.

Der Berliner Ruder-Club e. V. hat

den Autor am 208. Todestag des

Dichters Heinrich von Kleist an

den Kleinen Wannsee eingeladen.

Patrick Fort stellt sein Buch

am Ort der Erzählhandlung vor

und beantwortet Fragen der Zuhörer.

Der Vortrag findet in französischer

Sprache statt und wird

übersetzt. Französischkenntnisse

werden nicht vorausgesetzt.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Lesung findet statt

in der Ökonomie im Berliner

Ruder-Club am 21. November

um 19 Uhr, Bismarckstraße 4,

14109 Berlin. Gäste: 10 Euro, erm.

8 Euro, Clubmitglieder kostenlos.

Der Erlös dient der Förderung

des Jung-Club im BRC.

auch Schwester Christiane Kothe,

die seit zehn Jahren in der

Betreuung pflegebedürftiger

Menschen in der Pflegeeinrichtung

Seniorenhaus am Rhumeweg

tätig ist.

Weiterhin bekamen Ralf-Jürgen

Krüger der sich seit 20 Jahren

als Vorsitzender des Bezirksverbands

der Steglitzer Kleingärtner

für die Belange des Kleingartenwesens

engagiert, Gabriele

Schuster, seit 10 Jahren Vorsitzende

des Heimatvereins Steglitz,

sowie Herbert Szukalsky,

der seit knapp 50 Jahren seinen

ehrenamtlichen Dienst beim

Deutschen Roten Kreuz, u. a. als

Sanitäter bei Veranstaltungen,

Erste-Hilfe-Ausbilder und Fahrer

des DRK-Wärmebusses leistet,

die Bezirksmedaille verliehen.

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Mit dem Mittelhof e. V. füreinander nah

Nachbarschaftsladen in Steglitz bringt Menschen zusammen

Gazette Zehlendorf | November 2019 | 23

SIE sind schon älter und gesundheitlich

angeschlagen, alleinerziehend

oder einfach „nur“ einsam:

Menschen im Berliner Südwesten,

wo der demographische Wandel

besonders spürbar wird.

ER ist bekannt dafür, geeignete

Lösungen zur Deckung der vielfältigen

Bedarfe zu liefern, die in

unserer Gesellschaft bestehen:

Der traditionsreiche Mittelhof e. V.

engagiert sich seit über 70 Jahren

als einer der größten Träger

des Berliner Südwestens mit inzwischen

über 500 Mitarbeitern

und 350 Ehrenamtlichen an über

30 Standorten für Bildung, Kultur

und Betreuung, aber auch für

bürgerschaftliches Engagement,

Selbsthilfe und Ehrenamt.

Mit seinem Projekt Nachbarschaftshilfe

Steglitz-Zehlendorf

will er sich nun für Menschen mit

Unterstützungsbedarf im Bezirk

stark machen und bringt behutsam

Unterstützende und Suchende

zueinander.

Neue Kontaktadresse seit dem

Sommer ist der Nachbarschaftsladen

mit Büro in der Berlinickestraße

9 in Steglitz, verkehrsgünstig

nahe S-Bahnhof Steglitz gelegen

und somit auch für Zehlendorfer

gut erreichbar.

Bezirksstadtrat Frank Mückisch

und Markus Schönbauer eröffneten

im September offiziell die

Anlaufstelle, an ihrer Seite die Ansprechpartnerinnen

Nina Karbe,

Sozialpädagogin, und Nora Buncsak,

Sozialarbeiterin. Seit April

ist Sozialpädagoge Schönbauer

neuer Geschäftsführer des Mittelhof

e. V. und damit Nachfolger

von Ingrid Alberding.

Ein Glücksfall

Initiator des Projektes „Nachbarschaftshilfe

füreinander nah“ ist

Gerald Saathoff, Leiter des Stadtteilzentrum

Villa Mittelhof. Er

folgte einer Ausschreibung der

Unternehmerin Susanne Klatten,

in der 100 Millionen Euro

der Scala-Initiative besondere

Projekte suchten. 900 Projekte

bewarben sich, 95 Projekte bekamen

die Förderung, darunter

das Nachbarschaftshilfe-Modell

des Mittelhof e. V., das nun für

die kommenden drei Jahre dafür

eine Fördersumme in Höhe von

450.000 Euro erhält.

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24 | Gazette Zehlendorf | November 2019

„Ein Glücksfall“, freute sich nicht

nur Gerald Saathoff am Eröffnungstag.

Markus Schönbauer

erklärt dazu: „Mit Hilfe der

Scala-Initiative wollen wir eine

lebendige Nachbarschaft gestalten,

den Menschen eine Plattform

geben, sich für andere einzusetzen.“

Es sei wichtig, dass das

während der drei kommenden

Jahre fest geknüpftes Netzwerk

sich danach nicht wieder auflöse.

Vielmehr müsse man schon jetzt

als Träger an der Sicherung einer

Anschlussförderung arbeiten, um

die Projektzukunft zu sichern.

Bezirksstadtrat Mückisch hob

in seinem Grußwort hervor, wie

sehr er in Zeiten der Digitalisierung

dieses Projekt schätze, da

der Nachbarschaftsladen „analoge“

Angebote vorlege – für eine

lebendige Nachbarschaft.

Die anwesenden Gäste, darunter

Senioren- und BVV-Vertreter

sowie Anwohner und Nachbarn,

aber auch Magaly Schmuck von

der DRK-Kiezoase gleich um

die Ecke, waren sich einig: Klar

ist, dass der demographische

Wandel die Gesellschaft ändert,

– aber auch wir müssen uns ändern.

Markus Schönbauer (l.), Geschäftsführer des Mittelhof e. V., und

Bezirksstadtrat Frank Mückisch gaben den Weg frei Richtung

„füreinander nah“.

Der Nachbarschaftsladen

Von der Straße barrierearm über

eine Rampe erreichbar, können

Unterstützung Suchende

und Anbietende in zwei hellen

freundlichen Räumen zueinander

finden. Es gibt eine Küche,

eine Diele und eine Toilette, und

am runden Tisch lässt es sich gut

reden. Ziel der Einrichtung ist es,

Angebot und Nachfrage im Bezirk

zu ermitteln, Menschen miteinander

in Kontakt zu bringen, sich

in sicherem Umfeld kennenzulernen

und Vertrauen zueinander

aufzubauen.

Da ist die alleinerziehende Mutter

ohne Familie, die hier eine „Nenn-

Oma“ für ihr Töchterchen sucht,

oder die ältere Dame, die unsicher

läuft, sobald die Einkaufstasche

etwas schwerer geworden

ist. Und da ist die Rentnerin, deren

Enkel im Ausland leben und

die zu gerne in ihrer direkten

Umgebung etwas Oma-Feeling

verbreiten würde, oder der ältere

Witwer, der zwar sicher auf

den Beinen, aber unsicher beim

Einkauf von Lebensmitteln ist

und dafür gerne eine kundige

Begleitung an seiner Seite wüsste.

Deren Einkauftasche würde

selbstverständlich dann er tragen.

– Sie alle können hier im

Laden unter sozialkompetenter

Begleitung und Vorbereitung

ihren Weg zueinander finden,

um Unterstützung fragen oder

ihr Engagement anbieten.

Mit kleinen Dingen

Gutes bewirken

Auf 30 Unterstützende und 35

zu Unterstützende, die sich in

den vergangenen Tagen gemeldet

hatten, konnte die Nachbarschaftshilfe

bereits vor dem Eröffnungstag

zurückgreifen, wie Nina

Karbe erklärt.

Dazu zählt auch Hartmut Stüwe

von nebenan. Am Eröffnungstag

trinkt er zufrieden seinen Kaffee

im Nachbarschaftsbüro, während

seine Gesprächspartnerin fröhlich

am Sekt nippt. „Das Leben ist

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„Dem Leben einen würdigen Abschluss

geben.“ Trauer und Vorsorge sind Vertrauenssache

– unter diesem Motto

führt Stephanie Schütz-Peter

das Bestattungshaus

Peter. Der Familienbetrieb

wurde vor über

70 Jahren von ihrem

Vater Werner Peter

gegründet und im

Jahr 2000 von der geprüften

Bestatterin, die

über mehr als 40 Jahre

Berufserfahrung verfügt,

übernommen. Die

persönliche Beratung

im Trauerfall – auch

gern bei Ihnen zu Hause

– wird von Frau Schütz-Peter

und ihren geschulten Mitarbeitern

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der Trauerfeier sowie Erd-,

Feuer- und Seebestattungen

in jeder Preislage. Sämtliche

Formalitäten werden

auf Wunsch für Sie

erledigt und auch die

Überführung Verstorbener

organisiert. Da

immer mehr Menschen

ihre Angehörigen im

Trauerfall entlasten

möchten, können hier

Vorsorgeverträge abgeschlossen

werden.

So wird die eigene

Bestattung schon zu Lebzeiten

geregelt. Das Bestattungshaus

Peter ist rund um die

Uhr für Sie da.


Hartmut Stüwe, einer der Ersten, der im Nachbarschaftsladen Kontakte

knüpfte.

Das Beste ist gut genug

Hochwertige Fleischspezialitäten

für die Herbstküche

Wenn die Tage kürzer werden und das

Thermometer fällt, wandelt sich auch

die Esskultur: weg vom Grillen, hin zum

Schmoren, Braten und Kochen. Für Genießer,

die guten Gewissens eine hohe

Qualität ihrer Speisen gewährleistet

wissen wollen, ist Besteak Fleischhandel

auch hierbei ein passender Ansprechpartner.

Tafelspitz, Gulasch und andere

Gerichte lassen sich hervorragend mit

dem schmackhaften Rindfleisch des

Feinkosthändlers zubereiten. Die Rinderrassen

Rubia Gallega, Retinta und Charra

aus den spanischen Regionen Galizien

und Extre Madura stehen für besondere

Geschmackserlebnisse. Die traditionellen

spanischen Rassen werden in extensiver

Landwirtschaft aufgezogen und dürfen

ihr ganzes Leben auf der Weide verbringen.

Die Zusammenarbeit mit kleinen

familiären Bauernhöfen und ständige

Qualitätskontrollen zeigen, dass hier

Respekt vor dem Tier und Nachhaltigkeit

im Mittelpunkt stehen.

Passend zum Martinstag bietet Inhaber

Norbert Strauchmann Gänse an, die aus

eigener Aufzucht in Beelitz stammen. Ab

dem 7. November können diese bezogen

kurz, doch die Kunst ist lang“, ist

nicht nur Goethes, sondern auch

sein Motto.

Hartmut Stüwe gehört von Anfang

an zu den Unterstützenden.

„Ich will mit kleinen Sachen

Gutes tun. Das hier ist ein ganz

tolles Projekt“, erklärt er, der sich

selbst als extrem optimistischer

Menschenfreund bezeichnet. Er

ist belesen, nicht nur mit Goethe,

sondern auch mit Stiftung Warentest-Berichten

textsicher und

kunstinteressiert. Sein Wissen

möchte er weitergeben, außerdem

kennt er sich mit den heimischen

Ärzten gut aus und bietet

daher seine Begleitung zu Arztbesuchen.

Zugführer war Stüwe,

aber auch Referent für Umwelt

und Natur, und überhaupt hat

er viel zu erzählen, was nur eines

passenden Zuhörers bedarf. Und

den dürfte er hier bei der Nachbarschaftshilfe

Steglitz-Zehlendorf

schon bald gefunden haben.


Jacqueline Lorenz

Nachbarschaftsladen

Berlinickestraße 9

12165 Berlin-Steglitz

Telefon: 030 – 27 97 97 27

nachbarschaftshilfe@mittelhof.org

www.mittelhof.org

Sprechzeiten: Mo, Mi 10-12 Uhr und

Do 15-18 Uhr

In den Schulferien bitte Termin

vereinbaren

werden. Da die Vorjahresmenge nicht zur

Verfügung steht, lohnt sich eine Vorbestellung.

Erstmals im Angebot sind auch

Brandenburger Flugenten. Wie immer

bei Besteak Fleischhandel kann man sich

auch hier auf eine Qualität verlassen, die

die Frage stellt: Darf es etwas mehr als

Bio sein?

Freunde und Kunden können zum Jahresausklang

übrigens mit einer Einladung

zu verschiedenen Eventaktionen

rechnen. Dabei wird das breite Delikatessensortiment

vorgestellt. Neu dabei sind

unter anderem Gin und Rum aus eigener

Produktion. Interessierte bekommen Informationen

dazu vor Ort bei Besteak.

Besteak Fleischhandel, Handelsagentur Eurogroupe

Berliner Straße 121, 14467 Potsdam, Tel. (030) 805 99 30

Mo-Fr 8-19 Uhr, www.besteak.de

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Immobilienmaklerin aus Zehlendorf gewinnt

Silent Speaker Battle in Wiesbaden

Erstmals fand in Wiesbaden das internationale

Silent Speaker Battle statt,

an dem auch die Immobilienmaklerin,

Christine Mögling, aus Berlin-Zehlendorf

sowie Teilnehmer aus aller Welt

teilgenommen haben. Genauer gesagt

aus 14 Nationen – sind die Speaker nach

Wiesbaden gekommen, um bei diesem

besonderen Event gegeneinander anzutreten

und sich einem harten Kampf

zu stellen.

Silent – was? Das Silent Speaker Battle

ist ein neues Speaker-Event, das von

Top-Redner, Coach und Autor Hermann

Scherer entwickelt wurde. In Anlehnung

an Silent Partys, bei denen mehrere

DJs zeitgleich verschiedene Musikstile

auflegen und die Gäste per Kopfhörer

ihren Lieblings-DJ auswählen und zu

der Musik tanzen, standen in Wiesbaden

zeitgleich jeweils vier Speaker auf der

Bühne. Während sie parallel ihren auf

drei Minuten komprimierten Vortrag

hielten, konnten die Zuhörer jeweils

nur einen von ihnen hören. Denn das

Publikum hatte Kopfhörer aufgesetzt

und konnte sich per Knopfdruck für den

Kanal mit ihrem favorisierten Redner

entscheiden. Rot, blau, gelb oder grün

leuchteten entsprechend der Kopfhörer

auf und tauchten den Saal in ein stimmungsvolles

Licht.

Die Teilnahme an dem Silent Speaker

Battle ist eine echte Härteprüfung und

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Gazette Zehlendorf | November 2019 | 25

verlangt den Teilnehmern Nerven wie

Drahtseile ab. Denn die Zuhörer konzentrieren

sich nicht allein auf einen,

sondern gleich auf vier Speaker auf der

Bühne. Nur anhand der Farbe, in der

die Kopfhörer aufleuchten, können die

Redner von der Bühne aus sehen, wer

ihrem Vortrag gerade folgt und wer

nicht. Erschwerend für die Teilnehmer

kommt hinzu, dass sie zeitgleich gegen

drei weitere Speaker ansprechen müssen

– die Bedingungen sind also alles

andere als leicht.

Doch die Teilnehmer schlugen sich allesamt

wie echte Profis durch das Battle.

Und dass, obwohl viele von ihnen noch

nie auf einer Bühne, geschweige denn

vor so vielen Menschen ihren Vortrag

gehalten haben. Das Lampenfieber

hatten die Speaker gut im Griff.

Gewinnerin des Silent Speaker Battle ist

Christine Mögling, eine Zehlendorferin,

die nun im August nächsten Jahres in

New York wieder antreten darf.

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26 | Gazette Zehlendorf | November 2019

Glühweinduft und Lebkuchen

Weihnachtsmärkte in Zehlendorf und Umgebung

Manche sind den ganzen Dezember

über geöffnet, andere jedes

Adventswochenende. Wieder andere

nur an einem Tag. Die Rede

ist von den vielen Weihnachtsmärkten

in Steglitz-Zehlendorf,

auf denen Vorfreude und gute

Stimmung genossen werden

können.

Eine liebgewordene Tradition

ist der Weihnachtsmarkt auf der

Zehlendorfer Dorfaue. Mit Bastelhütte,

vielen Leckereien, Eisbahn

und Märchenerzählern ist

er ein Anziehungspunkt für Groß

und Klein. Er wurde bereits Ende

November eröffnet und kann bis

zum 29. Dezember besucht werden.

Der Eintritt ist frei.

Eine in ganz Berlin beliebte Institution

ist der im historischen Ambiente

stattfindende Weihnachtsmarkt

auf der Domäne Dahlem.

Mit vielen Ständen, Ponyreiten

(wetterabhängig), einer kleinen

Feuershow für Kinder, Bio-Glühwein,

Waffeln und Kinderpunsch

Musikalisches vor märchenhafter Kulisse – Weihnachtsmarkt am

Jagdschloss Grunewald.

am prasselnden Feuer bietet er

an allen vier Adventswochenenden

ein buntes Programm.

Das Museum im Herrenhaus

und die Erlebnisausstellung im

Culinarium sind zu ermäßigten

Preisen zu besichtigen. Ab dem

2. Adventswochenende können

Bio-Weihnachtsbäume aus einheimischer

Produktion erworben

werden. 30. November und

1. Dezember, 7. und 8. Dezember,

14. und 15. Dezember, 21. und

22. Dezember jeweils von 11 bis

19 Uhr. Eintritt 3 Euro, ermäßigt

2 Euro. Kinder und Jugendliche

bis 12 Jahre frei.

Romantischer geht es fast

nicht mehr: Rund um das Jagdschloss

Grunewald findet der

Weihnachtsmarkt am zweiten

Adventswochenende statt. Ein

buntes Markttreiben, besinnlichen

Märchen und Märchenfiguren,

die sich unter die Besucher

mischen, lassen die Herzen höher

schlagen. Im Eintritt ist die

Besichtigung des Jagdschlosses

inbegriffen. Am Abend werden

die Besucher von historisch gekleideten

Nachtwächtern zum

Parkplatz oder zur Bushaltestelle

an der Clayallee begleitet. 7. und

8. Dezember, 11 – 16 Uhr. Eintritt

3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Kinder bis

6 Jahre frei.

Am ersten Adventswochenende

und nicht weit vom Jagdschloss

entfernt können sich die besten

Freunde des Menschen über einen

Weihnachtsmarkt freuen. Der

Berliner Hundeweihnachtsmarkt

ist für Hundebesitzer und ihre Tiere

gedacht. Mit vielem rund um

den Hund: Spielzeug, Futter, Hundemöbel

und mehr. Der Hundeweihnachtsmarkt

neben dem großen

Hundeauslaufgebiet findet

in diesem Jahr am 30. November

und 1. Dezember jeweils von 10

bis 18 Uhr statt. Eintritt 2,50 Euro.

1 Euro geht als Futterspende an

die Berliner Tiertafel.

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Am 1. Dezember findet der traditionelle

Weihnachtsmarkt rund

um die Grunewaldkirche statt.

Es gibt ihn seit 1976! An vielen

Ständen gibt es ein buntes Treiben.

Waffeln, Glühwein, Herzhaftes,

aber auch weihnachtliche

Geschenkideen und 60 Stände

von gemeinnützigen Institutionen

laden ein. Grunewaldkirche,

Bismarckallee 28b, 14193 Berlin.

Der Weihnachtsmarkt ist von

11 bis 19 Uhr geöffnet. Auch im

nahen St.-Michaels-Heim an

der Bismarckallee wird am 1. Adventswochenende

gefeiert. Das

Programm finden Sie unter www.

st-michaels-heim.de.

Stimmungsvoll und gemütlich

– der Adventsmarkt der Evangelischen

Kirchengemeinde

Wannsee startet am 1. Advent

um 14 Uhr auf dem Wilhelmplatz.

Eingeleitet wird er um 13 Uhr

mit einem Gottesdienst in der

Kirche am Stölpchensee. Dieser

endet auf dem Adventsmarkt

und eröffnet ihn. Der wunderbare

Stülerbau und der frühere

Dorfkrug – heute Zum grünen

Baum – sowie das alte Schulhaus

bilden die Kulisse dieses zauberhaften

vorweihnachtlichen

Marktes. An 32 Ständen, an denen

vor allem Selbstgemachtes

und Kunsthandwerk angeboten

wird, kann man bummeln, verweilen

und natürlich kaufen. Das

musikalische Rahmenprogramm

wird durch mehrere Chöre und

Blechbläsergruppen gestaltet,

die auf dem Wilhelmplatz auftreten.

Der Adventsmarkt endet um

19 Uhr. Wie in jedem Jahr wird

die Kirchengemeinde die Erlöse

des Marktes einer sozialen Organisation

spenden. 2019 wird

Uplift – Aufwind unterstützt. Die

Organisation ist in Kirgistan tätig.

Dort kommen überdurchschnittlich

viele Kinder in Heime. Uplift –

Aufwind engagiert sich nicht nur

für die Verbesserung der Situation

der Kinder, die bereits im Heim

sind. „Uplift-Mütter“ besuchen

die Kinderheime und schenken

den Kindern in Form von Krankengymnastik

Nähe und physischen

Kontakt. Ein Schwerpunkt

liegt auch auf der Unterstützung

von armen Familien durch Erstlingsausstattungen

und Konfliktgespräche,

damit die Kinder gar

nicht erst ins Heim gegeben werden.

Weitere Informationen unter

www.uplift-aufwind.org.

Gesundheitsmesse im Bürgersaal

Über 70 Aussteller und mehr

als 45 informative Vorträge: Die

3. Messe Alternative Heilmethoden

bietet ein breites Repertoire.

Im Bürgersaal des

Rathauses Zehlendorf

präsentieren sich zahlreiche

Einrichtungen

mit ihren Fachgebieten

und Dienstleistungen

für Körper, Geist

und Seele – der besondere Fokus

liegt auf Naturheilverfahren, Komplementärmedizin

und Integrative

Medizin.

Schwerpunkte sind Alternativen

zu konventionellen Produkten

und Dienstleistungen, aber auch

die Mischung aus Schulmedizin

und Naturheilverfahren wie beispielsweise

präventive Vorsorge,

Regeneration, Naturkosmetik,

Entspannung/Wellness/Erholung,

natürliche Ernährung, Nahrungsergänzungen,

Naturheilkräuter/

Öle/Düfte, Energiearbeit, Massagen,

Sport, Accessoires und vieles

andere mehr.

Die Aussteller sind Fachleute und

Spezialanbieter, wie gesundheitliche

Einrichtungen, Heilpraktiker,

Gazette Zehlendorf | November 2019 | 27

Foto: PhotoSG / Fotolia

Therapeuten, Krankenhäuser,

Anbieter besonderer sportlicher

Aktivitäten und Ernährungsberater.

Angeboten werden themenspezifische

Vorträge,

umfangreiche Beratungen,

individuelle

Therapieangeboten,

optimale Behandlungen,

kostenlose

Gesundheitschecks,

sowie besondere Weihnachtsangebote.

Das Ziel ist es, dass Besucher

mit Experten persönlich ins

Gespräch kommen, um sich gezielt

über Produkte und Dienstleistungen

zum Thema Wohlfühlen und

Gesundheit zu informieren.

Ergänzend zur Messe gibt es eine

Info-Broschüre mit Lageplänen, sowie

Infos zur Messe wie Ausstellerverzeichnisse

und Messeprogrammen.

Sie liegt unter anderem in der

Bibliothek, an der Volkshochschule

und in diversen Geschäften in Zehlendorf

und Umgebung aus.

Die 3. Messe

Alternative Heilmethoden

23. November von 10 bis 17 Uhr

Bürgersaal Zehlendorf

Teltower Damm 18, 14169 Berlin

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www.gaertnerei-veckenstedt.de · ☎ 030 / 801 84 21

Impressum

Gazette Zehlendorf

November Nr. 11/2019 · 44. Jahrgang

Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich

in Zehlendorf, Steglitz, Wilmersdorf, Charlottenburg

sowie Schöneberg & Friedenau.

Verlag

Gazette Verbrauchermagazin GmbH

Ruhlsdorfer Straße 95, Haus 42 · 14532 Stahnsdorf

☎ 03329 / 645 15 70 · www.gazette-berlin.de

Redaktion

Karl-Heinz Christ · redaktion@gazette-berlin.de

Freie Redakteurin Jacqueline Lorenz

☎ 0172 / 630 26 88

Anzeigen

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☎ 030 / 323 38 54 · anzeigen@gazette-berlin.de

Druck

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Nächste Ausgabe Dezember Nr. 12/2019

Anzeigen-/Redaktionsschluss 18.11.2019

Erscheinung 05.12.2019

Mittelstraße 1 · 14163 Berlin · Telefon (030) 801 66 62

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28 | Gazette Zehlendorf | November 2019

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