Gazette Wilmersdorf November 2019

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Gazette für Wilmersdorf, Schmargendorf, Grunewald und Halensee

GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN

November 2019

Wilmersdorf

Wilmersdorf · Schmargendorf · Grunewald · Halensee

Eine Insel zwischen

den Gleisen

Prominentenfriedhof am Rande des Grunewalds

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2 | Gazette Wilmersdorf | November 2019


Liebe Bürgerinnen und Bürger in Charlottenburg-Wilmersdorf!

Für viele menschen ist der November

ein monat des Nachdenkens,

der Trauer und des

erinnerns. besonders gilt der

9. November als Schicksalstag

besonderer emotionaler

Kapitel und ereignisse

der deutschen

Geschichte. Dies wird

auch im November-Kiezspaziergang

in erinnerung

an die reichsprogromnacht

von 1938

deutlich werden.

19. Bezirkstag:

Verleihung von Bürgermedaillen

Reinhard Naumann

Traditionell verlieh ich anlässlich

des 19. bezirkstags am 19. oktober

gemeinsam mit der bvv

vorsteherin Annegret Hansen

die bürgermedaille als höchste

Auszeichnung des bezirks an

ehrenamtlich engagierte bürgerinnen

und bürger, die sich in

herausragender Weise um unser

Gemeinwesen verdient gemacht

haben. Seit dem 19. oktober 2001

feiern wir als bezirk diesen Tag,

um uns bei ihnen für ihr ehrenamtliches

engagement in allen

bereichen, sei es im sozialen und

kirchlichen bereich, in der Kultur

und bildung, im Sport oder für

die Umwelt, in der Politik oder

in anderen wichtigen bereichen,

zu bedanken und ihnen unsere

Anerkennung zu zeigen.

Mit der Bürgermedaille wurden

geehrt:

Dr. Christoph Flötotto: bereits

seit 1981 engagiert er sich tatkräftig

für den Siedlerverein

eichkamp und beteiligte sich an

der vorbereitung und Durchführung

des ersten Straßenfestes. Als

vorsitzender hat er das Kiezleben

sehr geprägt. Auch nach seinem

WORT DES BEZIRKSBÜRGERMEISTERS Gazette Wilmersdorf Gazette Wilmersdorf | November | 112019 | | 3

schweren Fahrradunfall setzt er

sich heute weiterhin viel für die

Siedlung ein. besonders nennenswert

ist sein einsatz in den

verhandlungen mit der

Friedensgemeinde und

der Stiftung am Grunewald

zur Übernahme

des Gemeindehauses

eichkamp und dessen

Weiterentwicklung zum

„Haus eichkamp – Nachbarschaft

und Kultur“.

Norbert Gembaczka: er

bereichert unseren bezirk und

die Pfarrgemeinde St. Ludwig seit

mehr als vierzig Jahren in seinem

ehrenamtlichen engagement als

Kirchenmusiker. Als Leiter von

vier Chören aller Altersgruppen,

haben wir es ihm zu verdanken,

dass jährlich die messen von berühmten

Komponisten in den

Gottesdiensten an Weihnachten

und ostern aufgeführt werden.

Konrad Kutt: Wer sich für verschiedene

veranstaltungen wie

Lesungen, Diskussionen, Hausmusik

oder malerei in gemütlicher

Wohnzimmerstimmung

interessiert, ist bei den regelmäßigen

Salonabenden von Konrad

Kutt stets willkommen. Als Initiator

der sog. „bücher boxx“ am

bahnhof Grunewald teilt er gerne

seine Leidenschaft für Kunst und

Kultur mit seinen mitmenschen.

ein besonderer Augenvermerk

liegt auf seinem engagement in

der Finanzierung und Aufstellung

von Gedenktafeln, um an die

einst im bezirk gelebten Künstlerinnen

und Künstler zu erinnern.

Bilgin Lutzke: mit ihren zahlreichen

Projekten, Angeboten und

Aktivitäten im bereich der sozialen

Teilhabe von migrantinnen

und migranten durch begegnungen

von verschiedenen Gruppen

im Kiez betreibt die ehrenamtliche

vereinsvorsitzende des

Nachbarschaftszentrums Divan

e. v. wahre Nachbarschaftsarbeit.

In Zusammenarbeit mit anderen

Stadtteil- und begegnungszentren

setzt sie sich für ein soziales

und solidarisches miteinander im

bezirk ein.

Margareta Mayer-Riefenthaler:

Seit 20 Jahren kümmert sie sich

um obdachlose Jugendliche im

bezirk und versucht, durch ihre

Arbeit in der Kontakt- und beratungsstelle

(Kub) ihnen wieder

Hoffnung und Perspektiven zu

geben. Die Jugendlichen versucht

sie mehrmals wöchentlich

in einem Theaterprojekt zu motivieren,

zu welchen Leistungen sie

fähig sind und dass ihnen Werte

wie Zuspruch, Wertschätzung

und Anerkennung zugesprochen

werden.

Klaus-Jürgen Meier: er ist ehrenamtlicher

vorstandsvorsitzender

der AG City e. v. Die AG City e. v. ist

eine Arbeitsgemeinschaft, die die

Interessen der Anrainer rund um

den Kudamm und um den breitscheidplatz

vertritt durch gezielte

Netzwerke und Zusammenarbeit

mit der Wirtschaft und Politik. er

ist im besten Sinne ein kluger,

herzlicher Lobbyist für die Anrainer

rund um den breitscheidplatz.

Auf diese Weise fördert er

die wirtschaftlichen Standorte

der berliner City West in ihrer

entwicklung.

Wolfram Thorau: Als Leiter des

Wolf-Ferrari-ensembles hat er

seit 20 Jahren kammermusikalisches

ensemble im bezirk gefördert

und hat auf diese Weise

hochbegabte, jüngere berufsmusiker

zusammengebracht. Zudem

engagiert er sich in zahlreichen

Konzertprojekten, die immer kostenlos

für alle bürgerinnen und

bürger sind. Diese musikalische

Hochkultur im bezirk haben wir

ihm zu verdanken. er verschmilzt

das lustvolle Spiel des ensembles

in allen Genres, die in seinen

Aufführungen zum Ausdruck

kommen.

Kiezspaziergang

Der 215. Kiezspaziergang findet

am Samstag, dem 9. November,

wie immer um 14 Uhr statt. mein

Kollege oliver Schruoffeneger

wird Sie begleiten. Treffpunkt ist

am nördlichen eingang des Internationalen

Congress Centrums

(ICC). In Gedenken an die Pogrome

gegen jüdische Geschäfte

und einrichtungen exakt vor

71 Jahren, geht es von dort dann

in die Herbartstraße, wo sich ein

Gebetshaus der Jüdischen Gemeinde

und ein jüdisches Pflegeund

Seniorenheim befinden. Der

Skulptur Treblinka.

Kiezspaziergang wird am Amtsgerichtsplatz

enden, auf dem die

Skulptur Treblinka von vadim

Sidur steht. Informationen über

die bisherigen Kiezspaziergänge

finden Sie im Internet unter www.

kiezspaziergaenge.de.

Herzlich grüßt Sie

Ihr

reinhard Naumann

www.gazette-berlin.de


4 | Gazette Wilmersdorf | November 2019

Vorboten der Weihnachtszeit

Weihnachtsmärkte und –basare in Charlottenburg-Wilmersdorf

Bereits am 25. November beginnt der City-

Weihnachtsmarkt an der Kaiser-Wilhelm-

Gedächtniskirche.

Dominosteine und Lebkuchenherzen liegen

längst in den Auslagen der Lebensmittelgeschäfte.

Und ab Ende November haben dann

auch wieder die Advents- und Weihnachtsmärkte

geöffnet. Von klein bis groß, von täglich

bis nur einen Nachmittag – im Bezirk gibt es

eine große Auswahl zauberhafter Märkte, die

die Vorweihnachtszeit verschönern.

Start der „Großen“ ist am 25. November: Dann

beginnen der City-Weihnachtsmarkt an der

Gedächtniskirche und die Charlottenburger

Weihnachtsmeile in der Wilmersdorfer Straße.

Ob der Weihnachtsmarkt vor dem Schloss

Charlottenburg stattfindet, stand zum Redaktionsschluss

noch nicht fest.

Die Besucher und Besucherinnen vom Schwedischen

Weihnachtsbasar können sich auf traditionelles

skandinavisches Kunsthandwerk

freuen. Typisch schwedisches wie Dalapferdchen,

aber auch den Julbock, traditioneller

nordischer Weihnachtsschmuck und vieles

andere laden zum Bewundern und Kaufen

ein. An beiden Tagen kommt die Lichterkönigin

Lucia um 16 Uhr auf das Fest. Der Umzug wird

von vielen Mädchen und Jungen sowie einem

feierlichem Chor begleitet. Mit schwedischen

Spezialitäten wird auch für das leibliche Wohl

gesorgt – Glögg, Elchwurst, Kanelbuller und

anderes sind hier zu haben. Der Weihnachtsbasar

ist am 30. November von 10 bis 19 Uhr und

am 1. Dezember von 12 bis 18 Uhr geöffnet.

Schwedische Victoriagemeinde, Landhausstraße

26, 10717 Berlin.

Ebenfalls nordisch und gar nicht weit entfernt

ist der Dänische Weihnachtsmarkt in

Wilmersdorf. Dänische Mode für Kinder und

Erwachsene, Spielzeug, Geschenkideen aus Dänemark

werden an den Ständen angeboten.

Smörrebröd, Lakrids, Mini-Krapfen und weitere

Leckereien aus dem schönen Dänemark lassen

niemanden hungrig zurück, der Durst kann

mit dem typischen Weihnachtsbier Julebryg

gestillt werden. Jazzklänge von der Band Blue

Closet sorgen für die musikalische Untermalung.

Samstag, 30. November von 12 bis 19 Uhr,

Sonntag, 1. Dezember von 12 bis 18 Uhr. Christianskirche

der Dänischen Gemeinde, Brienner

Straße 12, 10713 Berlin.

Am 1. Dezember findet der traditionelle Weihnachtsmarkt

rund um die Grunewaldkirche

statt. Es gibt ihn seit 1976! An vielen Ständen

gibt es ein buntes Treiben. Waffeln, Glühwein,

Herzhaftes, aber auch weihnachtliche Geschenkideen

und 60 Stände von gemeinnützigen

Institutionen laden ein. Grunewaldkirche,

Bismarckallee 28b, 14193 Berlin. Der Weihnachtsmarkt

ist von 11 bis 19 Uhr geöffnet.

Auch im nahen St.-Michaels-Heim an der Bismarckallee

23 wird am 1. Adventswochenende

gefeiert. Mit kulturellen Angeboten, darunter

Musik, Filme und weihnachtliche Geschichten;

einem Trödelmarkt, Kunsthandwerkliches und

Bastelarbeiten wird ein buntes Programm geboten.

Außerdem gibt es ein abwechslungsreiches

Programm für Kinder und Familien.

Freitag, 29. November von 16 bis 20 Uhr, Samstag,

30. November von 14 bis 20 Uhr, Sonntag,

1. Dezember 12 bis 18 Uhr.

Der Weg zum selbst gebastelten Adventskranz:

Unter dem Motto „Weihnachtliches Ökowerk“

gibt es einen kleinen, aber feinen Weihnachtsmarkt

im Ökowerk. Basteln Sie Ihren Weihnachtsschmuck

aus Naturmaterialien selbst!

Bastelaktion und kleiner Weihnachtsmarkt mit

ausgesuchten Ständen, die natürliche Erzeugnisse

anbieten. Sonntag, 24. November von 11

bis 16 Uhr. Ökowerk, Teufelsseechaussee 22,

14193 Berlin.

Ein schöner, stimmungsvoller Weihnachtsmarkt

wird an der Lindenkirche in Wilmersdorf

gefeiert. Stände mit Kunsthandwerk,

weihnachtliche Köstlichkeiten, Herzhaftes

und ein abwechslungsreiches weihnachtliches

Programm warten auf die Besucher. Samstag,

7. Dezember, 12 bis 18 Uhr. Am 19. Dezember

gibt der Berliner Mädchenchor ab 18 Uhr ein

Konzert. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird

gebeten. Lindenkirche, Homburger Straße 48,

14197 Berlin.

Englische Weihnachten! Rund um die St.

George’s Anglican Church steht der Weihnachtsmarkt

ganz im Zeichen der britischen

Inseln. Traditionelle Spezialitäten, englische

Weihnachtsmusik, Geschenkideen und englische

Bücher werden auf diesem besonderen

Weihnachtsmarkt angeboten. Samstag, 7. Dezember

von 14 bis 18 Uhr, Preußenallee 17,

14052 Berlin.

Kurz vor dem Fest wird in der Preußenallee gefeiert.

Weihnachten in Westend – organisiert

von Family & Friends e. V. – ist mit vielen Attraktionen

vor Ort. Weihnachtliche Märchen, der

elefantöse Weihnachtsmann Jochen, außergewöhnliches

und schönes Kunsthandwerk,

darunter Salzteigfiguren, Patchwork, Häkeltiere

und vieles mehr erwarten große und kleine

Besucherinnen und Besucher. Außerdem lässt

ein Falkner seine Greifvögel kreisen und der

Kinderchor der Hasenschule begeistert seine

Zuhörer. Samstag, 21. Dezember und Sonntag,

22. Dezember jeweils von 12 bis 20 Uhr. Preußenallee,

14052 Berlin.

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6 | Gazette Charlottenburg Wilmersdorf | November & Wilmersdorf 2019

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert

Mietenwahnsinn stoppen, Mietendeckel einführen – wer will bezahlbare Mieten?

Wohnen muss bezahlbar sein. Hierfür wurde der Mietendeckel entworfen. Die Meinungen über ihn gehen auseinander.

In den folgenden Beiträgen nehmen die Fraktionen der BVV zu dem Thema Stellung.

Berlin SPD-Fraktion

Wir alle wollen bezahlbare Mieten. Nur, die Bandbreite

dessen, was jeder für sich als bezahlbar betrachtet, ist weit.

Es ist also kein einheitlicher Richtwert. Die SPD verfolgt mit

dem von ihr erdachten Mietendeckel das Einfrieren der

Mieten für fünf Jahre, zur Entlastung vor immer weiter steigenden

Mieten und zur Entspannung am Wohnungsmarkt.

Mit vielen Gutachten haben wir die Koalitionspartner von

der rechtlichen Umsetzbarkeit der Idee überzeugt. Dies nun

mit immer weiteren Forderungen (z. B. Mietsenkungen) zu

ergänzen, gefährdet das ganze Vorhaben. Hierzu fehlen

Gutachten, die die notwendige Rechtssicherheit bestätigen.

Ein Scheitern würde zu einem finanz- und sozialpolitischen

Fiasko führen. Darum bleibt die SPD bei ihrem Plan

„Bauen, Kaufen, Deckeln“: Den dringend benötigten Bau

und Kauf von (Sozial-)wohnungen voranzutreiben und die

Mieten einzufrieren. Im Bezirk suchen wir im Gespräch mit

Investoren deren Bereitschaft, 30 Prozent der geplanten

Wohnfläche an städtische Wohnungsbaugesellschaften zu

geben oder selbst gebundene Mietpreise anzubieten. Alle

landes- und bezirkseigenen Flächen sollen bei vorhandener

Eignung mit Sozialwohnungen bebaut werden.

Wolfgang Tillinger

CDU-Fraktion

Alle wollen „bezahlbare“ Mieten für alle Menschen in unserer

Stadt, natürlich auch die CDU-Fraktion. Aber nicht

alle sind dafür, dieses Ziel mit einem haarsträubenden

Eingriff in das rechtsstaatliche und wirtschaftliche Gefüge

der Bundesrepublik Deutschland zu erreichen, wie

ihn der sogenannte „Mietendeckel“ vorsieht; zumal er

unseres Erachtens noch nicht einmal dieses Ziel erreichen

würde. Denn am Ende könnten staatlich verordnete

Mietsenkungen zwar für einige Bestandsmieter pauschale

Entlastungen bringen (übrigens exakt gleich, ob sie im

Wohnturm am Heckerdamm oder im Gründerzeit-Altbau

am Ku’damm wohnen); für Menschen, die auf Wohnungssuche

sind, würde sich die Situation aber noch weiter

verschärfen, denn niemand würde und könnte unter

diesen Bedingungen noch neue Wohnungen in Berlin

schaffen. Selbst die Wohnungsbaugenossenschaften und

die landeseigenen Wohnungsgesellschaften haben dies

schon sehr deutlich zum Ausdruck gebracht. Und auch

Geld für die Instandhaltung der bestehenden Wohnungen

und Häuser dürfte es dann kaum noch geben und zwar

dauerhaft. Dieser „Mietendeckel“ wäre also alles andere

als gerecht. Er wäre vielmehr der Anfang vom Ende einer

lebenswerten Stadt Berlin!

Christoph Brzezinski

www.gazette-berlin.de

B‘90/Grünen-Fraktion

Mietrecht ist grundsätzlich Bundesrecht. Die seit 15 Jahren

durch die CDU geführte Bundesregierung versagt jedoch

dabei völlig, den „Mietenwahnsinn“ in den deutschen Großstädten

in den Griff zu bekommen. Wie die Mieter selbst

nur zu gut wissen, ist die sog. Mietpreisbremse des Bundes

keinerlei Hilfe. Die Grünen unterstützen daher den aus der

Not geborenen Vorschlag der SPD, das Versagen des Bundes

durch ein Mietendeckel-Gesetz auf Landesebene aufzuwiegen

zu versuchen. Ähnliches gab es bis 1983 in West-Berlin

als reine Deckelung von Mieten, nicht als Absenkung, wie

von Bausenatorin Lompscher geplant. Dabei ist es elementar,

dass ein solches „Landes-Mietrecht“ verfassungskonform ist.

Ein wichtiges Kriterium für die Verfassungskonformität ist

beispielsweise die Verhältnismäßigkeit des Mietendeckel-Gesetzes,

das zu keinen neuen Ungleichgewichten führen darf.

Keinem einzigen Mieter ist geholfen, wenn nach ein paar

Jahren Klagezeit eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts

dazu führt, dass ein unverhältnismäßiger Berliner

Mietendeckel für unwirksam erklärt wird und dadurch die

Vermieter von den Mietern Nachzahlungen verlangen dürfen,

die in die Zehntausende gehen. Das wäre eine soziale

Katastrophe.

Jenny Wieland

FDP-Fraktion

Gegenfrage: Wer will keine bezahlbaren Mieten? Und wer

definiert das Adjektiv bezahlbar? Ob das verfassungsrechtlich

bedenkliche Mittel des Mietendeckels zum Erfolg führt, ist

fraglich. Wichtiger ist es, der Nachfrage nach Wohnraum mit

ausreichendem Angebot zu begegnen. Hierzu müssen neue

Wohnungen gebaut, brachliegende Grundstücke entwickelt

und der Bodenspekulation die Grundlage entzogen werden.

Durch die Deckelung der Mieten wird keine neue Wohnung

entstehen. Vielmehr werden potentielle Bauherrn verschreckt,

ist doch mit den diskutierten Vorschlägen zu Miethöhen keine

belastbare Kalkulation für Bauvorhaben mehr möglich. Und

wenn es auch nicht in ein linkes Weltbild passt: In Wohnungen

muss investiert werden, damit sie bewohnbar bleiben!

Statt mit einem eilig zusammengeschusterten „Mietendeckel“

sehenden Auges – und dies zu Lasten der Mieterinnen und

Mieter – jahrelange Rechtsunsicherheit bei Mietverhältnissen

zu provozieren und den funktionierenden Mietspiegel

mutwillig zu demontieren, sollte die Berliner Regierung lieber

den bestehenden Rechtsrahmen verlässlich durchsetzen.

Statt populistischer Stimmungsmache sollte der Senat zur

Abwechslung seine Hausaufgaben machen und für eine

funktionierende Verwaltung und arbeitsfähige Gerichte

sorgen, die gegen die zweifelsohne agierenden „schwarzen

Schafe“ vorgehen. All das wäre weit wirkungsvoller, als dem

fragwürdigen Instrument des „Mietendeckels“ nachzujagen.

Johannes Heyne

Alternative

für

Deutschland

AfD-Fraktion

Überraschung in der Politik: die Mieten steigen uferlos

schneller als die Einkommen. Verursacht wurde die Not

aber überwiegend selbst: neoliberale Privatisierungswelle,

einseitige Förderung von Eigentumswohnungen, Verscherbeln

landeseigenen Bestands (Gehag, GSW; Teil-Rückerwerb

kostet jetzt das Zwanzigfache!), Vernachlässigung sozialen

Wohnraums; die Höhepunkte schwarz-roter und rot-roter

Politik. Jetzt noch befeuert mit „wachsender Stadt“, überforderten

Baubehörden, hohen Baunebenkosten, Nullzins und

verfehlter Melange aus Asyl- und Migrationspolitik. Milieuschutz,

Mietpreisbremse, Mikro-Apartments, mobile Bauten:

Sie stopfen das Loch offenbar nicht. Nun soll es ein Mietendeckel

„hart“ richten – der ironischerweise aber unsozial, da

undifferenziert, ist.

Bei (Teil-)Enteignungen sind die Hürden aber hoch. Vertretbar

wäre nur ein temporäres Notfallinstrument unter Selbstverpflichtung

zu Werterhalt und unabdingbar gleichzeitigem

Beheben der Ursache: dem Mangel im Angebot. Im Vorschlag

der Berliner SPD fehlt das und auch belastbare Konzepte

dazu: staatlicher sozialer Wohnungsbau, Eigentumsförderung

durch Förderbanken, Zustrom eindämmen, Nebenkosten

senken, kooperatives Bauen, dauerhafte Sozialwidmung,

Nachbesserung beim Wohngeld etc.

Jan von Ertzdorff-Kupffer

Linksfraktion

Bisher kannten die Mietpreise nur eine Richtung: nach oben.

Mit dem Mietendeckel wird sich das ändern. DIE LINKE will,

dass Berlin für alle bezahlbar ist. Wir kämpfen dafür, dass

Mieten fünf Jahre nicht steigen dürfen und zu hohe Mieten

auf festgelegte Mietobergrenzen abgesenkt werden. Das ist

notwendig, denn viele Kieze in Charlottenburg-Wilmersdorf

sind selbst für die Mittelschicht nicht mehr leistbar. Und es

ist rechtlich machbar, wie der Berliner Mieterverein und der

Republikanische Anwaltsverein in ihren Stellungnahmen

formulieren. Die SPD im Senat blockiert die Absenkung und

Mietobergrenzen. Sie stellt sich gegen die Mieter*innen in der

Stadt. Die SPD muss sich fragen lassen, auf welcher Seite sie

steht. CDU, FDP, AfD und die Immobilienwirtschaft bekämpfen

bezahlbare Mieten. Sie stehen für eine Stadt der Reichen.

Wenn der Mietendeckel kommt, ist er ein riesiger Erfolg, der

den Mieter*innen im Bezirk eine Atempause verschafft. Aber

das allein reicht nicht aus. Es müssen viel mehr Sozialwohnungen

und preiswerte Wohnungen entstehen – hier steht auch

Stadtrat Schruoffeneger in der Verantwortung. Außerdem

müssen Deutsche Wohnen & Co vergesellschaftet und in

Gemeineigentum überführt werden. Niklas Schenker

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Gazette Wilmersdorf | November 2019 | 7

Eine Insel zwischen den Gleisen

Prominentenfriedhof am Rande des Grunewalds

Etwas versteckt zwischen Bahngleisen

liegt der kleine Friedhof, der einst für die

Villenkolonie Grunewald angelegt wurde.

Heute scheint er etwas abgelegen. Wer aus

Grunewald hierher möchte, muss erst die

Brücke über die Autobahn überqueren und

anschließend eine malerische kleine Brücke,

die über die Bahngleise führt. Aufgrund

seiner von Bahngleisen umschlossenen

Lage wurde der 1892 eröffnete Friedhof im

Volksmund schon bald als „Toteninsel“ bezeichnet.

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8 | Gazette Wilmersdorf | November 2019

Die kleine Brücke führt über die Gleise zum Friedhof.

Grabstätte Dernburg.

sind viele außergewöhnliche Grabstätten zu

bestaunen.

Leuchtendes Mosaik

Eine der auffälligsten ist die Grabstätte Dernburg

mit ihrem großen Glasmosaik. Diese

Mosaiktechnik stammt aus dem Mittelalter

und besticht durch ihre Leuchtkraft. Glasmosaik

ist sehr witterungsbeständig und fast unverwüstlich.

Auf Friedhöfen wird diese Technik

sehr selten angewendet, da ihre intensive

Farbwirkung mit der dunklen Vorstellung von

Trauer schlecht in Einklang zu bringen ist.

Der erste Verstorbene, der hier beerdigt wurde,

war der kleine Fritz Dernburg. Der Sohn

von Bernhard und Emma Dernburg war

bereits als Kind gestorben. Auch Bernhard

Dernburg fand neben seinem Sohn und seiner

Frau hier die letzte Ruhestätte. Der Sohn

des Politikers Friedrich Dernburg erwarb sich

schon früh einen Ruf als Sanierer. So hatte er

Aufsichtsratsmandate für die Schwerindustrie,

aber beteiligte sich auch federführend

an der Umwandlung des Schokoladenherstellers

Stollwerk in eine Familienaktiengesellschaft.

Nach seinem Wechsel in die Politik

wurde er Staatssekretär für das Reichskolonialamt.

Er führte den Reformkurs für die deutschen

Kolonien sein, denn sein Motto war

es, die Länder nicht auszuplündern, sondern

erhaltend zu bewirtschaften. Als erster hoher

Kolonialbeamter reiste er selbst in die Länder

und sah sich die Zustände vor Ort an. Nach

dem Ersten Weltkrieg war Dernburg vom

17. April bis 20. Juni Vizekanzler des Deutschen

Reiches.

Hera auf dem Grabstein

Wer kennt es nicht – das malerische Sudermann-Schlösschen

im brandenburgischen

Blankensee? Das Schriftstellerehepaar Clara

und Hermann Sudermann hatte jedoch

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Gazette Wilmersdorf | November 2019 | 9

Eines der eindrucksvollen Familiengräber auf dem

Friedhof Grunewald.

auch eine „Stadtwohnung“ – eine repräsentative

Villa in der Bettinastraße 3. Hermann Sudermanns

Erzählungen hatten einerseits den Ruf, trivial zu

sein. Dennoch schrieb er spannungsreich mit

einem sicheren Gespür für Effekte. Sein Drama

„Die Ehre“ wurde ein Sensationserfolg am Theater.

Clara Sudermann schrieb mehrere Novellen

und Romane. Im Familiengrab sind außerdem der

Drehbuchautor Rolf Lauckner – er stammt aus der

ersten Ehe von Clara Sudermann – und dessen

Ehefrau Elfriede begraben. Die Büste der Hera,

die den Grabstein ziert, stammt aus dem Park von

Schloss Blankensee und soll das Lieblingsstück

von Clara Sudermann gewesen sein.

Viele Prominente

In Anbetracht der Tatsache, dass es sich um den

Friedhof der Villenkolonie Grunewald handelt, ist

es kein Wunder, dass hier viele prominente Namen

zu finden sind. So liegt auch Hans Geiger, der Erfinder

des „Geigerzählers“ hier. Er starb kurz nachdem

die alliierten Siegermächte sein Haus räumen

ließen, das sich im Sperrkreis der Potsdamer

Konferenz befand. Der Historiker Hans Delbrück,

der den aggressiven Militarismus unter Kaiser Wilhelm

II. ablehnte, fand hier genauso seine letzte

Ruhe wie der Fabrikant Carl Paul Goerz, Gründer

der Optischen Anstalten C.P. Goertz, nach dem die

Goerzallee in Steglitz-Zehlendorf benannt wurde.

Eine ungewöhnliche Grabstätte ist auch die von

dem Bildhauer Otto Lessing, die an einen kleinen

Sarkophag erinnert. Der Urgroßneffe des Dichters

Gotthold Ephraim Lessing gestaltete zahlreiche

Skulpturen und Reliefs an Fassaden bekannter öffentlicher

Gebäude. Unter anderem war er an den

Fassaden des Reichstagsgebäudes, am Berliner

Dom und am Stadtschloss beteiligt. Er schuf sein

Grabmal noch zu Lebzeiten selbst. Viele der hier

genannten Verstorbenen haben auf dem kleinen

romantischen Friedhof, der „Toteninsel“ inmitten

der Bahngleise, ein Ehrengrab erhalten.

Büste der Hera auf der Grabstätte

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10 | Gazette Wilmersdorf | November 2019

Breitenbach-Spielplatz mit Für und Wider

Vorerst keine Neugestaltung vorgesehen

Ulrich Rosenbaum, Vorsitzender

des frisch gebackenen „Verein

zur Unterstützung der Initiative

Breitenbachplatz e. V.“ hatte an

spätherbstlichem Sonnentag

zum Ortstermin auf den Spielplatz

auf den Breitenbachplatz

geladen. Gefolgt waren die Steglitz-Zehlendorfer

Jugendstadträtin

Carolina Böhm sowie Vertreter

der Bürgerinitiative Breitenbachplatz

und des zum Nachbarbezirk

Wilmersdorf zählenden Künstler-

Kolonie Berlin e. V.

Hauptzuständiger für Spielplätze

ist das Grünflächenamt unter

Bezirksstadträtin Maren Schellenberg,

im Rahmen des Beteiligungsprozesses

ist jedoch das

Kinder- und Jugendbüro mit zuständig.

Auf dem Spielplatz des Breitenbachplatzes

fehlten beim Treffen

dann die eigentlich Betroffenen:

Eltern und Kinder, die als Nutzer

des Spielplatzes immer wieder

deutliche Kritik geäußert hatten.

Spielplatz auf dem Breitenbachplatz.

Sie diskutieren seit der Neugestaltung

des Breitenbachplatzes

vor zehn Jahren über Lage und

Ausstattung des besonders an

Wochenenden und Basar-Tagen

gut genutzten Spielplatzes:

Direkt an der verkehrsreichsten

Ecke zwischen Schildhornstraße,

Dillenburger Straße und Breitenbachplatz

ohne jeglichen Schatten

auf dem Platz angelegt, mit

nur halbhohem Zaun als Barriere

zur stark befahrenen Straße, gilt

die Kritik auch seiner Ausstattung.

Doch dass auf dem Spielplatz

Metall-Rutsche, Kletterbaum

und Sand in durchaus zufriedenstellendem

Zustand sind,

davon konnte sich Carolina Böhm

ebenso überzeugen wie von der

Verkehrsproblematik in direkter

Nähe zum Kinderspielplatz.

Rolli-Wippe und Toilette

gleich nebenan

Die Rolli-Wippe für kleine Rolli-Fahrer

neben dem Spielplatz

wünscht sich dann auch die Jugendstadträtin

etwas mehr in

den eigentlichen Spielbereich

„inkludiert“. – Mindestens ein

zweites, für im Rollstuhl sitzende

Kinder geeignetes Spielgerät

steht auf dem Wunschzettel, den

sie später mit ins Rathaus nimmt.

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Besuchen Sie auch die Galerie 16


Gazette Wilmersdorf | November 2019 | 11

Die Toilette direkt neben dem

Spielplatz ist zwar außer Betrieb,

aber so nah am Spielplatz gelegen

ein eher seltener Luxus.

Schnell wird klar, dass eine Umlegung

des Spielplatzes – eventuell

Ortstermin Breitenbachplatz.

sogar etwas weiter weg in den Erlenbusch

an der Englerallee – in

absehbarer Zeit kaum erfolgen

dürfte.

Dass der Spielplatz auf dem Breitenbachplatz

nicht gerade ein

Paradebeispiel für die schönsten

der rund 140 öffentlichen

Bezirks-Spielplätze ist, sind sich

Das Beste ist gut genug

Hochwertige Fleischspezialitäten

für die Herbstküche

Wenn die Tage kürzer werden und das

Thermometer fällt, wandelt sich auch

die Esskultur: weg vom Grillen, hin zum

Schmoren, Braten und Kochen. Für Genießer,

die guten Gewissens eine hohe

Qualität ihrer Speisen gewährleistet

wissen wollen, ist Besteak Fleischhandel

auch hierbei ein passender Ansprechpartner.

Tafelspitz, Gulasch und andere

Gerichte lassen sich hervorragend mit

dem schmackhaften Rindfleisch des

Feinkosthändlers zubereiten. Die Rinderrassen

Rubia Gallega, Retinta und Charra

aus den spanischen Regionen Galizien

und Extre Madura stehen für besondere

Geschmackserlebnisse. Die traditionellen

spanischen Rassen werden in extensiver

Landwirtschaft aufgezogen und dürfen

ihr ganzes Leben auf der Weide verbringen.

Die Zusammenarbeit mit kleinen

familiären Bauernhöfen und ständige

Qualitätskontrollen zeigen, dass hier

Respekt vor dem Tier und Nachhaltigkeit

im Mittelpunkt stehen.

Passend zum Martinstag bietet Inhaber

Norbert Strauchmann Gänse an, die aus

eigener Aufzucht in Beelitz stammen. Ab

dem 7. November können diese bezogen

die Anwesenden einig. Doch auf

der Prioritäten-To-do-Liste für

Spielplätze der letzten zwei Jahre

stehe der Breitenbach-Spielplatz

nicht oben, erklärt die Jugendstadträtin.

Das Thema schattenspendender

Bepflanzung wird vor Ort an

diesem Tag ebenfalls diskutiert.

Man wird sich einig: Zu befürworten

sind zusätzliche Bäume und

Hecken, auch als grüne Barriere

gegen Abgase und Verkehrslärm.

Doch könnte eine zu dichte Bepflanzung

dunkle Gestalten zum

werden. Da die Vorjahresmenge nicht zur

Verfügung steht, lohnt sich eine Vorbestellung.

Erstmals im Angebot sind auch

Brandenburger Flugenten. Wie immer

bei Besteak Fleischhandel kann man sich

auch hier auf eine Qualität verlassen, die

die Frage stellt: Darf es etwas mehr als

Bio sein?

Freunde und Kunden können zum Jahresausklang

übrigens mit einer Einladung

zu verschiedenen Eventaktionen

rechnen. Dabei wird das breite Delikatessensortiment

vorgestellt. Neu dabei sind

unter anderem Gin und Rum aus eigener

Produktion. Interessierte bekommen Informationen

dazu vor Ort bei Besteak.

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Herumlungern auf dem Platz verführen.

Bereits im Schatten vorhandener

Platzbäume liegt der Bereich für

Jugendliche, mit Tischtennisplatte

und spezieller Jugend-Parkbank,

die ein Sitzen auf der Lehne

und das Abstellen der Füße

auf dem unteren Banksegment

erlaubt.

Carolina Böhm erklärt, dass befragte

Kinder sich häufig für ihren

Spielplatz ein schattenspendendes

Dach wünschen, – also finden

auch die diskutierten zusätzlichen

Bäume und Hecken ihren

Weg auf den Wunschzettel.

Der Breitenbachplatz

– Durchgangsort ohne

Aufenthaltsqualität?

Während der vor-Ort-Diskussion

wurde immer deutlicher,

dass sich die Anwohner über

die Bezirksgrenzen hinaus ihren

Breitenbachplatz attraktiver

wünschen. So dient er doch

überwiegend in seiner derzeitigen

verkehrsumfluteten Qualität

als Durchgangsort, doch

mit immer besserer Aussicht auf

Rückbau der Betonbrücke am

Breitenbachplatz, steigt auch

die Hoffnung auf eine zukünftig

höhere Aufenthaltsqualität nach

durchdachter Platz-Umgestaltung.

Unterschiedlichste Ideen

dazu gibt es schon heute:

Da es in der Gegend um den

Breitenbachplatz keinen Bürgertreff

gibt, soll wenigstens der

Platzbereich ansprechend gestaltet

werden, damit sich in angenehmer

Atmosphäre Alt und

Jung nachbarschaftlich näherkommen

können. Beispielsweise

über zusätzliche Sport-Spielgeräte

für Senioren und Jugend-

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12 | Gazette Wilmersdorf | November 2019

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liche, Skater-Treff und unter

Einbeziehung von Wasser und

blühenden Pflanzen. Auch die

Boule-Spieler, die sich zweimal

wöchentlich auf dem Breitenbachplatz

treffen, sollen sich

auf dem neugestalteten Platz

weiterhin wohlfühlen können.

Und den Spielplatz wünschen

sich die Bürger so umgestaltet,

dass er Spielspannung für Kinder

aller Altersgruppen verspricht,

mit interessanten Bewegungselementen

und unter Einbeziehung

der Jugendlichen in den

Planungsprozess.

Rechtzeitig

Planungsbereitschaft zeigen

Ulrich Rosenbaum mahnte

schließlich, für eine gelungene

Gesamt-Neugestaltung nicht

erst beim Brücken-Rückbau mit

der Planung zu beginnen, sondern

rechtzeitig Planungsbereitschaft

zu zeigen. Gleichzeitig

lobte er die wohlwollende

Begleitung durch die bezirkliche

Wirtschaftsförderung.

Es gibt viel zu tun: Schon jetzt

liegen im Rahmen eines studentischen

Workshops viele interessante

Umgestaltungsideen für

Jugendstadträtin Carolina Böhm

und Ulrich Rosenbaum.

den Breitenbachplatz auf dem

Tisch, die es nun auf Machbarkeit

zu prüfen gilt.

Carolina Böhm erklärte indessen,

dass grundsätzlich mit einer größeren

Umgestaltung des Platzes

bis zum Rückbau der Brücke gewartet

und vorher auch keine

Umlegung des Spielplatzes diskutiert

werden solle. Vielmehr

sei der gemeinschaftliche Planungsprozess

abzuwarten.


Jacqueline Lorenz

Englisch für „Senioren“

Eislauf in Charlottenburg

Paraweltmeisterschaft und öffentliche

Nutzung

Ein großes sportliches Ereignis

findet in der Eissporthalle PO9

in Charlottenburg statt. Vom 15.

bis zum 22. November sind die

Teilnehmer der Para-Eishockey

B-Weltmeisterschaft 2019 zu Gast.

Die Eissportler freuen sich sehr

über die Unterstützung durch das

Publikum aus Charlottenburg-Wilmersdorf

und aus anderen Teilen

der Stadt! Startzeiten unter paraicehockey.de.

Für die Öffentlichkeit steht die

Halle ab dem 27. November wieder

zur Verfügung. Bewährt haben

sich hier besonders die Nutzungszeiten

für Seniorinnen und

Senioren, Eislaufbegeisterte mit

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bis 16.30 Uhr. Mi 9.30 bis 11.30 Uhr,

14.30 bis 16.30 Uhr, Fr 9.30 bis

11.30 Uhr. Mo 15 bis 17 Uhr nur

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„Yes, we can!“ – Neue Englischkurse für „Senioren“

Stressfrei und altersgerecht lernen: ist mit dem Lernerfolg mehr als zufrieden:

„Nie hat das Lernen so viel

Die ELKA-Sprachschule bietet an den

Standorten Wilmersdorf und Steglitz

auch in diesem Herbst wieder Gruppe, wir lachen viel und können

Spaß gemacht. Wir sind eine tolle

Englischkurse an, die speziell auf uns inzwischen auch sehr gut auf Englisch

unterhalten.“ Die Kurse finden

die Bedürfnisse der Generation 50+

zugeschnitten sind. Schwerpunkt in Wilmersdorf in der Kurse Brandenburgischen

Straße statt sowie

in

des

Englisch

Unterrichts ist auf jeder

für

Stufe

„Senioren“ Wilmersdorf

in Steglitz

von den Anfänger- bis zu den Konversationsklassen

das aktive Sprestieg.

Für Anfänger gibt es zunächst

in der „Villa Bernadotte“ am Jungfernchen;

Grammatik wird dagegen nur eine Informationsveranstaltung vor

am Rande behandelt. Die Kursziele Kursbeginn. Fortgeschrittene, die einfach

mal unverbindlich „schnuppern“

decken sich mit den Erwartungen der

Teilnehmer: Sich im Auslandsurlaub möchte, sind ebenfalls willkommen.

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5. Kompanie des Wachbataillons feiert

60-jähriges Jubiläum

60. Jahrestag und 20-jähriges Jubiläum

der Partnerschaft der 5. Kompanie des Wachbataillons

Gazette Wilmersdorf | November 2019 | 13

Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann

besuchte gemeinsam mit der Bezirksverordnetenvorsteherin

Annegret Hansen am

14. September die Feierlichkeiten anlässlich

des 60-jährigen Jubiläums der 5. Kompanie

des Wachbataillons beim Bundesministerium

der Verteidigung am Schloss Charlottenburg.

Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann: „Ich

beglückwünsche den Kompaniechef Major

Nestler und seine Soldatinnen und Soldaten

sowie die offiziellen Vertreter des Wachbataillons

sehr herzlich. Ich wünsche der 5. Kompanie

für die Zukunft alles erdenklich Gute.

Grundlage unserer Patenschaft als Bezirk zu

der Luftwaffen Kompanie des Wachbataillons,

die im August vor 20 Jahren in Wilmersdorf

begründet wurde, ist der Verfassungsauftrag

als Parlamentsarmee. In den 20 Jahren seit Bestehen

der Patenschaft wurde der Bezirk immer

wieder durch die Kompanie unterstützt,

sei es bei verschiedenen Gedenktagen, sei es

mit Unterstützung bei den Aufräumarbeiten

nach schweren Sturmschäden oder durch

den gemeinsamen Verkauf von Erbsensuppe

mit der Reservistenkameradschaft RK 04 bei

unserem jährlich stattgefundenen Straßenfest

„Fest der Nationen“ am Prager Platz, dessen

Erlös in voller Höhe immer einem guten

Zweck in unserem Bezirk zu Gute kam. Aber

Foto: Tobias Gaubitz

es geht bei dieser Patenschaft nicht nur um

protokollarische Ereignisse und tatkräftigen

Einsatz, sondern es geht vor allem auch darum,

dass wir die Soldaten und Soldatinnen

der Bundeswehr als Teil unserer demokratisch

verfassten Gesellschaft erleben und ihnen mit

Respekt und Wertschätzung begegnen.“

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14 | Gazette Wilmersdorf | November 2019

Herbst im Ökowerk

Buntes Programm auch in der kalten Jahreszeit

Die Tage werden kürzer und die

Finger werden klamm. Doch das

Ökowerk wartet mit einem bunten

Programm auf – auch wenn

es draußen grau ist.

10.11., 11 bis 16 Uhr: Martinszeit:

Stutenkerle aus dem Lehmbackofen.

Im November ist Zeit für

Martinslaternen und Stutenkerle.

Der Teig wird bei der Backaktion

für die ganze Familie selbst

gemacht. Maximal 20 Teilnehmer/innen.

Beitrag Erwachsene

8 Euro, erm. 6 Euro, Familien

16 Euro, zusätzlich sind 4 Euro

für die Materialien zu entrichten.

Anmeldung erforderlich unter

☎ 030/300 00 50.

10.11., 14 bis 15.30 Uhr: Die bewegte

Geschichte des Wasserwerk.

Eine Führung durch das älteste

noch erhaltene Wasserwerk

Berlins. Treffpunkt: Waldhalle im

Ökowerk, Beitrag: Erwachsene

4 Euro, erm. 3 Euro. Ökowerk Mitglieder

frei.

17.11., 11.15 bis 13.15 Uhr: Seife

mit Brennesseln einfärben und

dabei viele nützliche Informationen

rund um die wilde Nessel

erhalten. Beitrag: Erwachsene

4 Euro, erm. 3 Euro, Familien

10 Euro zuzüglich 3 Euro für Material.

17.11., 12 bis 15 Uhr: Das Eichhörnchen

erzählt. Das fleißige

Eichhörnchen hat viele Märchen

und Geschichten gesammelt,

die es im Rahmen der 30. Berliner

Märchentage erzählt. Beitrag

3 Euro pro Ohrenpaar, Ökowerk-Mitglieder

frei.

17.11., 13.30 bis 15.30 Uhr:

Blütenseifenwerkstatt – selbst

geformte duftende Seifen aus

Gewürzen und mit wunderhübschen

Blüten sind zauberhafte

kleine Weihnachtsgeschenke.

Beitrag: Erwachsene 4 Euro, erm.

3 Euro, Familien 10 Euro zuzüglich

4 Euro für Material.

24.11., 11 bis 16 Uhr: Weihnachtliches

Ökowerk. Basteln Sie Ihren

Weihnachtsschmuck aus Naturmaterialien

selbst! Bastelaktion

und kleiner Weihnachtsmarkt

mit ausgesuchten Ständen, die

natürliche Erzeugnisse anbieten.

30.11., 13 bis 16 Uhr: Imkern als

Hobby. Ein eintägiger Kurs für

Laien, die sich für Bienenhaltung

interessieren und mit dem Imkern

beginnen möchten. Viele Fragen

werden geklärt – mit welchen

Kosten und welchem Zeitaufwand

müssen Imker rechnen?

Welche Voraussetzungen sollten

vorhanden sein? Welche Pflichten

haben Bienenhalter? Diese

und viele weitere beantwortet

Tierwirt Carsten Rühl, Fachrichtung

Imkerei, in dem Kurs. Anmeldung

unbedingt erforderlich

bis zum 27. November unter

☎ 030/300 00 50, Erwachsene

5 Euro, Ökowerk Mitglieder und

Mitglieder der Naturfreunde Berlin

e. V. frei.

Mitglied im Berliner

Verband Gewerblicher

Schneeräumbetriebe e.V.

• Kreativer Kindertanz

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Breakdance

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12103 Berlin-Schöneberg

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Tel.: 030 / 82 77 992 – 70

E-Mail: kontakt@wilmstift.de


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Weihnachtsbeleuchtung ist gesichert

Kudamm und Tauentzienstraße im Lichterglanz

Ende September informierten

Staatssekretär Christian Rickerts

(Senatsverwaltung für Wirtschaft,

Energie und Betriebe), Klaus Jürgen

Meier (Vorstandsvorsitzender

AG City) und Bezirksbürgermeister

Reinhard Naumann im

Rahmen eines Pressegesprächs

im Bürgermeisterbüro im Rathaus

Charlottenburg über die aktuelle

Finanzierungssituation der

Weihnachtsbeleuchtung auf dem

Kurfürstendamm und der Tauentzienstraße,

deren Kosten sich

auf etwa 600.000 Euro belaufen.

Staatssekretär Christian Rickerts

bestätigte, dass die Senatsverwaltung

für Wirtschaft, Energie

und Betriebe 295.000 Euro beisteuern

wird. Die Wall AG, welche

15 Jahre lang die Weihnachtsbeleuchtung

finanziert hat, gibt

150.000 Euro für dieses Jahr dazu.

Mit weiteren 200.000 Euro wird

die Beleuchtung von dem Immobilienunternehmen

CG Gruppe

finanziert.

Geborgen und betreut

im Katharinenhof

Der etwas andere Ruhesitz fürs Alter:

Unser zentral in Wilmersdorf gelegener

Katharinenhof am Preußenpark erinnert

eher ein Mittelklassehotel als ein

Seniorenheim.

Hier werden Ihre Eigenständigkeit und

Ihre Privatsphäre respektiert. Ob Sie lieber

zurückgezogen die Ruhe genießen

oder sich mit anderen Menschen austauschen

wollen, ob Sie Ihre Mahlzeiten

in Ihrem Zimmer zu sich nehmen oder

in Gesellschaft in unserem Restaurant

oder Café die vielseitige Küche genießen

möchten – wir richten uns nach

Ihren Bedürfnissen.

Der Weg aus den eigenen vier Wänden

in eine neue Umgebung fällt oft schwer.

Doch hier fühlen Sie sich ab dem ersten

Tag willkommen und gut aufgehoben.

Zum Wohlfühlfaktor zählt auch, dass Sie

Ihr vertrautes Mobiliar mitbringen können

und kleinere Haustiere wie Vögel

Impressionen der Weihnachtsbeleuchtung aus dem Jahr 2018.

Bezirksbürgermeister Reinhard

Naumann: „Ich freue mich, dass

es gelungen ist, dass die City

West auch in diesem Jahr wieder

im weihnachtlichen Lichterglanz

erstrahlen wird! Ich danke allen

Beteiligten ausdrücklich, die dazu

beitragen.“

Senatorin für Wirtschaft, Energie

und Betriebe, Ramona Pop:

und Katzen bei uns willkommen sind.

Unser gut ausgebildetes Pflegepersonal

ist professionell und serviceorientiert.

Auf aktivierende Pflege, die ein Höchstmaß

an Lebensqualität bietet, legen

wir großen Wert. Mit dem sensiblen,

oft schambesetzten Thema Pflege wird

bei uns achtsam umgegangen. Deshalb

fühlen sich auch stark pflegebedürftige

oder demente Bewohner bei uns mit

ihrer ganzen Persönlichkeit akzeptiert.

Ein weiterer Vorteil ist unser vielseitiges

Freizeitangebot. Malkurse, gemeinsame

Ausflüge, Gymnastik und vieles mehr –

Vergnügen, aber auch die Kultur kommt

bei uns nicht zu kurz.

Lassen Sie sich von unserem Haus überzeugen!

Bodentiefe Fenster sorgen für

hereinflutendes Licht und auf zwei Terrassen

können Sie an warmen Tagen die

Sonne genießen. Die Atmosphäre ist

familiär und jede Etage wird von einem

festen Mitarbeiterteam betreut.

Lernen Sie uns bei einem Probewohnen

kennen!

Katharinenhof am Preußenpark

Sächsische Straße 46

10707 Berlin

030 / 84 71 51-0

am-preussenpark@katharinenhof.net

www.katharinenhof.net

„Es ist gut, dass wir gemeinsam

mit Unternehmen und Bezirk

eine Lösung gefunden haben,

damit auch dieses Jahr der Kudamm-Boulevard

weihnachtlich

leuchtet. Der Senat springt

ein und unterstützt die Weihnachtsbeleuchtung

mit rund

295.000 Euro. Wichtig ist jetzt

eine tragfähige Lösung für die

Gazette Wilmersdorf | November 2019 | 15

Zukunft. Falls die Geschäftsleute

und Sponsoren die Weihnachtsbeleuchtung

nicht in Gänze

sicherstellen können, setze ich

mich dafür ein, dass sich die Bezirke

ab dem nächsten Jahr um

Mittel aus dem ‚Fonds für außergewöhnliche

touristische und

sportbezogene Maßnahmen‘

bewerben können.“

Impressum Gazette Wilmersdorf · November Nr. 11/2019 · 39. Jahrgang

Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich in

Wilmersdorf, Charlottenburg, Steglitz, Zehlendorf sowie

Schöneberg & Friedenau.

Online-Ausgaben www.gazette-berlin.de

Verlag

Gazette Verbrauchermagazin GmbH

Ruhlsdorfer Straße 95, Haus 42 · 14532 Stahnsdorf

☎ 03329 / 645 15 70

Redaktion Karl-Heinz Christ · redaktion@gazette-berlin.de

Freie Redakteurin Jacqueline Lorenz · ☎ 0172 / 630 26 88

Anzeigen Daniel Gottschalk · ☎ 030 / 323 38 54

anzeigen@gazette-berlin.de

Druck

Humburg Media Group · 28325 Bremen

Nächste Ausgabe Dezember Nr. 12/2019

Anzeigen-/Redaktionsschluss 18.11.2019

Erscheinung 05.12.2019


16 | Gazette Wilmersdorf | November 2019

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Tel. 32 76 49 49 · Montag geschlossen

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