Gazette Charlottenburg November 2019

gazette

Gazette für Charlottenburg und Westend

GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN

November 2019

Charlottenburg

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Brixplatz

Ein Kleinod an der

Reichsstraße

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2 | Gazette Charlottenburg | November 2019


WORT DES BEZIRKSBÜRGERMEISTERS

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Charlottenburg-Wilmersdorf!

Für viele menschen ist der November

ein monat des Nachdenkens,

der Trauer und des

erinnerns. besonders gilt der

9. November als Schicksalstag

besonderer emotionaler

Kapitel und ereignisse

der deutschen

Geschichte. Dies wird

auch im November-Kiezspaziergang

in erinnerung

an die reichsprogromnacht

von 1938

deutlich werden.

19. Bezirkstag:

Verleihung von Bürgermedaillen

Reinhard Naumann

Traditionell verlieh ich anlässlich

des 19. bezirkstags am 19. oktober

gemeinsam mit der bvv

vorsteherin Annegret Hansen

die bürgermedaille als höchste

Auszeichnung des bezirks an

ehrenamtlich engagierte bürgerinnen

und bürger, die sich in

herausragender Weise um unser

Gemeinwesen verdient gemacht

haben. Seit dem 19. oktober 2001

feiern wir als bezirk diesen Tag,

um uns bei ihnen für ihr ehrenamtliches

engagement in allen

bereichen, sei es im sozialen und

kirchlichen bereich, in der Kultur

und bildung, im Sport oder für

die Umwelt, in der Politik oder

in anderen wichtigen bereichen,

zu bedanken und ihnen unsere

Anerkennung zu zeigen.

Mit der Bürgermedaille wurden

geehrt:

Dr. Christoph Flötotto: bereits

seit 1981 engagiert er sich tatkräftig

für den Siedlerverein

eichkamp und beteiligte sich an

der vorbereitung und Durchführung

des ersten Straßenfestes. Als

vorsitzender hat er das Kiezleben

sehr geprägt. Auch nach seinem

schweren Fahrradunfall setzt er

sich heute weiterhin viel für die

Siedlung ein. besonders nennenswert

ist sein einsatz in den

verhandlungen mit der

Friedensgemeinde und

der Stiftung am Grunewald

zur Übernahme

des Gemeindehauses

eichkamp und dessen

Weiterentwicklung zum

„Haus eichkamp – Nachbarschaft

und Kultur“.

Norbert Gembaczka: er

bereichert unseren bezirk und

die Pfarrgemeinde St. Ludwig seit

mehr als vierzig Jahren in seinem

ehrenamtlichen engagement als

Kirchenmusiker. Als Leiter von

vier Chören aller Altersgruppen,

haben wir es ihm zu verdanken,

dass jährlich die messen von berühmten

Komponisten in den

Gottesdiensten an Weihnachten

und ostern aufgeführt werden.

Konrad Kutt: Wer sich für verschiedene

veranstaltungen wie

Lesungen, Diskussionen, Hausmusik

oder malerei in gemütlicher

Wohnzimmerstimmung

interessiert, ist bei den regelmäßigen

Salonabenden von Konrad

Kutt stets willkommen. Als Initiator

der sog. „bücher boxx“ am

bahnhof Grunewald teilt er gerne

seine Leidenschaft für Kunst und

Kultur mit seinen mitmenschen.

ein besonderer Augenvermerk

liegt auf seinem engagement in

der Finanzierung und Aufstellung

von Gedenktafeln, um an die

einst im bezirk gelebten Künstlerinnen

und Künstler zu erinnern.

Bilgin Lutzke: mit ihren zahlreichen

Projekten, Angeboten und

Aktivitäten im bereich der sozialen

Teilhabe von migrantinnen

und migranten durch begegnungen

von verschiedenen Gruppen

im Kiez betreibt die ehrenamtliche

vereinsvorsitzende des

Nachbarschaftszentrums Divan

e. v. wahre Nachbarschaftsarbeit.

In Zusammenarbeit mit anderen

Stadtteil- und begegnungszentren

setzt sie sich für ein soziales

und solidarisches miteinander im

bezirk ein.

Margareta Mayer-Riefenthaler:

Seit 20 Jahren kümmert sie sich

um obdachlose Jugendliche im

bezirk und versucht, durch ihre

Arbeit in der Kontakt- und beratungsstelle

(Kub) ihnen wieder

Hoffnung und Perspektiven zu

geben. Die Jugendlichen versucht

sie mehrmals wöchentlich

in einem Theaterprojekt zu motivieren,

zu welchen Leistungen sie

fähig sind und dass ihnen Werte

wie Zuspruch, Wertschätzung

und Anerkennung zugesprochen

werden.

Klaus-Jürgen Meier: er ist ehrenamtlicher

vorstandsvorsitzender

der AG City e. v. Die AG City e. v. ist

eine Arbeitsgemeinschaft, die die

Interessen der Anrainer rund um

den Kudamm und um den breitscheidplatz

vertritt durch gezielte

Netzwerke und Zusammenarbeit

mit der Wirtschaft und Politik. er

ist im besten Sinne ein kluger,

herzlicher Lobbyist für die Anrainer

rund um den breitscheidplatz.

Auf diese Weise fördert er

die wirtschaftlichen Standorte

der berliner City West in ihrer

entwicklung.

Wolfram Thorau: Als Leiter des

Wolf-Ferrari-ensembles hat er

seit 20 Jahren kammermusikalisches

ensemble im bezirk gefördert

und hat auf diese Weise

hochbegabte, jüngere berufsmusiker

zusammengebracht. Zudem

Gazette Charlottenburg Gazette Wilmersdorf | November | 112019 | | 3

engagiert er sich in zahlreichen

Konzertprojekten, die immer kostenlos

für alle bürgerinnen und

bürger sind. Diese musikalische

Hochkultur im bezirk haben wir

ihm zu verdanken. er verschmilzt

das lustvolle Spiel des ensembles

in allen Genres, die in seinen

Aufführungen zum Ausdruck

kommen.

Kiezspaziergang

Der 215. Kiezspaziergang findet

am Samstag, dem 9. November,

wie immer um 14 Uhr statt. mein

Kollege oliver Schruoffeneger

wird Sie begleiten. Treffpunkt ist

am nördlichen eingang des Internationalen

Congress Centrums

(ICC). In Gedenken an die Pogrome

gegen jüdische Geschäfte

und einrichtungen exakt vor

71 Jahren, geht es von dort dann

in die Herbartstraße, wo sich ein

Gebetshaus der Jüdischen Gemeinde

und ein jüdisches Pflegeund

Seniorenheim befinden. Der

Skulptur Treblinka.

Kiezspaziergang wird am Amtsgerichtsplatz

enden, auf dem die

Skulptur Treblinka von vadim

Sidur steht. Informationen über

die bisherigen Kiezspaziergänge

finden Sie im Internet unter www.

kiezspaziergaenge.de.

Herzlich grüßt Sie

Ihr

reinhard Naumann

Kaiser-Friedrich-Straße 7

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4 | Gazette Charlottenburg | November 2019

Ein Kleinod an der Reichsstraße

Brixplatz ist Erholungs- und Lernort

Ein kleiner Park, der durch seine

Vielfalt begeistert. Der Brixplatz

ist dem eiszeitlichen Relief, das

man mancherorts im ansonsten

recht flachen Brandenburg findet,

nachempfunden. So fällt er recht

steil ab – was auch dem Umstand

geschuldet ist, dass Gartendirektor

Erwin Barth auf dem Areal

bereits eine natürliche Senke

vorfand. Außerdem soll es auf

dem Platz eine alte Kiesgrube gegeben

haben. Hier sollte ein Platz

zur Erholung der Anwohner und

eine kleine grüne Lunge entstehen.

1909 begannen Planungen

für das neue Wohnviertel, 1913

entwarf Barth den „Platz F“, den

späteren Brixplatz. Doch die Ausführung

musste warten. Denn mit

dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs

nur ein Jahr später, wurden

die Bauarbeiten unterbrochen.

Erst 1919 ging es weiter. Erwin

Barth konnte seine Planungen

verwirklichen. Am tiefsten Punkt

des Platzes, der einen Höhenunterschied

von 14 Metern aufweist,

ließ er einen Teich anlegen. Bei der

Auswahl der Bepflanzung orientierte

er sich an der märkischen

Flora. Künstliche Felsformationen,

Wir helfen Ihnen gerne bei:

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Gazette Charlottenburg | November 2019 | 5

Die Plakette von Erwin Barth im Pavillon.

Die Felsformation erinnert an Rüdersdorfer Kalksteine.

Pflanzenvielfalt im Lehrgarten.

Wasserläufe und große Findlinge

waren weitere Gestaltungselemente.

Mit dem Blumengarten, einem

biologischen Lehrgarten und

einem Kinderspielplatz machte

er den Platz zu einem Treffpunkt

für viele Interessengruppen. Der

Naturschutz gehörte ebenfalls

zu Barths Anliegen: Anfangs gab

es mit einem künstlichen Sumpf

und Teichen geschützte Habitate

für Tiere und Pflanzen, die für

Besucher nicht zugänglich waren.

Das Wegesystem mit Bänken, Pavillon

und Pergolen bot viele unterschiedliche

Perspektiven, und

so konnte die Landschaft aus verschiedenen

Blickwinkeln entdeckt

werden. Der 1921 fertiggestellte

Platz trug zunächst den Namen

Sachsenplatz. Eine Gedenktafel

für den 1933 verstorbenen Erwin

Barth befindet sich am Pavillon an

der Ostseite des Platzes.

1947 benannte man den Park zu

Ehren des Architekten, Geheimen

Regierungsrats und Professors für

Städtebau an der Technischen

Hochschule Charlottenburg, Joseph

Brix (1959 – 1943) in Brixplatz

um. Veränderungen brachte

ein Umbau in den 1960er-Jahren.

Die bis dato für die Öffentlichkeit

unzugänglichen Wege wurden

geöffnet. Viele Parkbesucher

begannen auch dort die Enten

zu füttern, was dazu führte, dass

die Population stark anwuchs.

Anfang der 2000er-Jahre befand

sich der Brixplatz aufgrund von

Geldmangel im Bezirk in einem

so schlechten Zustand, dass engagierte

Bürgerinnen und Bürger

sich zur Parkinitiative Brixplatz

zusammenschlossen. Mit ihrem

Engagement retteten sie den

Biologischen Lehrgarten. Die

Mitglieder treffen sich regelmäßig

zu Pflegearbeiten und freuen

sich über helfende Hände. Kontakt

unter www.parkinitiativebrixplatz.de.

Die Initiative wurde

vom Bezirk im Jahr 2004 mit dem

Ehrenamtspreis und im Jahr 2005

mit dem Erwin-Barth-Preis ausgezeichnet.

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6 | Gazette Charlottenburg | November 2019

Vorboten der Weihnachtszeit

Weihnachtsmärkte und –basare in Charlottenburg-Wilmersdorf

Dominosteine und Lebkuchenherzen

liegen längst in den Auslagen

der Lebensmittelgeschäfte. Und

ab Ende November haben dann

auch wieder die Advents- und

Weihnachtsmärkte geöffnet. Von

klein bis groß, von täglich bis nur

einen Nachmittag – im Bezirk gibt

es eine große Auswahl zauberhafter

Märkte, die die Vorweihnachtszeit

verschönern.

Start der „Großen“ ist am 25. November:

Dann beginnen der

City-Weihnachtsmarkt an der

Gedächtniskirche und die Charlottenburger

Weihnachtsmeile

in der Wilmersdorfer Straße. Ob

der Weihnachtsmarkt vor dem

Schloss Charlottenburg stattfindet,

stand zum Redaktionsschluss

noch nicht fest.

Die Besucher und Besucherinnen

vom Schwedischen Weihnachtsbasar

können sich auf traditionelles

skandinavisches Kunsthandwerk

freuen. Typisch schwedisches

wie Dalapferdchen, aber auch den

Bereits am 25. November beginnt der City-Weihnachtsmarkt an der

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.

Julbock, traditioneller nordischer

Weihnachtsschmuck und vieles

andere laden zum Bewundern

und Kaufen ein. An beiden Tagen

kommt die Lichterkönigin Lucia

um 16 Uhr auf das Fest. Der Umzug

wird von vielen Mädchen und Jungen

sowie einem feierlichem Chor

begleitet. Mit schwedischen Spezialitäten

wird auch für das leibliche

Wohl gesorgt – Glögg, Elchwurst,

Kanelbuller und anderes sind hier

zu haben. Der Weihnachtsbasar

ist am 30. November von 10 bis

19 Uhr und am 1. Dezember von

12 bis 18 Uhr geöffnet. Schwedische

Victoriagemeinde, Landhausstraße

26, 10717 Berlin.

Ebenfalls nordisch und gar nicht

weit entfernt ist der Dänische

Weihnachtsmarkt in Wilmersdorf.

Dänische Mode für Kinder und Erwachsene,

Spielzeug, Geschenkideen

aus Dänemark werden an

den Ständen angeboten. Smörrebröd,

Lakrids, Mini-Krapfen und

weitere Leckereien aus dem schö-

Kandulski

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Das Angebot gilt von Montag bis Freitag, ausgenommen sind das Wochenende

und die Feiertage.

Wir vom Team Kandulski freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen

und heißen Sie herzlich willkommen.


Gazette Charlottenburg | November 2019 | 7

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Mo - Fr: 10:00 - 19:00

Sa: 10:00 - 16.00

Ob der Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg tatsächlich

stattfindet, stand zum Redaktionsschluss noch nicht fest.

nen Dänemark lassen niemanden

hungrig zurück, der Durst kann mit

dem typischen Weihnachtsbier Julebryg

gestillt werden. Jazzklänge

von der Band Blue Closet sorgen

für die musikalische Untermalung.

Samstag, 30. November von 12 bis

19 Uhr, Sonntag, 1. Dezember von

12 bis 18 Uhr. Christianskirche der

Dänischen Gemeinde, Brienner

Straße 12, 10713 Berlin.

Am 1. Dezember findet der traditionelle

Weihnachtsmarkt rund

um die Grunewaldkirche statt. Es

gibt ihn seit 1976! An vielen Ständen

gibt es ein buntes Treiben.

Waffeln, Glühwein, Herzhaftes,

aber auch weihnachtliche Geschenkideen

und 60 Stände von

gemeinnützigen Institutionen

laden ein. Grunewaldkirche, Bismarckallee

28b, 14193 Berlin. Der

Weihnachtsmarkt ist von 11 bis

19 Uhr geöffnet. Auch im nahen

St.-Michaels-Heim an der Bismarckallee

23 wird am 1. Adventswochenende

gefeiert. Mit kulturellen

Angeboten, darunter Musik, Filme

und weihnachtliche Geschichten;

einem Trödelmarkt, Kunsthandwerkliches

und Bastelarbeiten

wird ein buntes Programm geboten.

Außerdem gibt es ein abwechslungsreiches

Programm

für Kinder und Familien. Freitag,

29. November von 16 bis 20 Uhr,

Samstag, 30. November von 14 bis

20 Uhr, Sonntag, 1. Dezember 12

bis 18 Uhr.

Der Weg zum selbst gebastelten

Adventskranz: Unter dem Motto

„Weihnachtliches Ökowerk“ gibt

es einen kleinen, aber feinen Weihnachtsmarkt

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16 Uhr. Ökowerk, Teufelsseechaussee

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Ein schöner, stimmungsvoller

Weihnachtsmarkt wird an der

Lindenkirche in Wilmersdorf gefeiert.

Stände mit Kunsthandwerk,

weihnachtliche Köstlichkeiten,

Herzhaftes und ein abwechslungsreiches

weihnachtliches

Programm warten auf die Besucher.

Samstag, 7. Dezember, 12 bis

18 Uhr. Am 19. Dezember gibt der

Berliner Mädchenchor ab 18 Uhr

ein Konzert. Der Eintritt ist frei,

um Spenden wird gebeten. Lindenkirche,

Homburger Straße 48,

14197 Berlin.

Englische Weihnachten! Rund um

die St. George’s Anglican Church

steht der Weihnachtsmarkt ganz

im Zeichen der britischen Inseln.

Traditionelle Spezialitäten,

englische Weihnachtsmusik,

Geschenkideen und englische

Bücher werden auf diesem besonderen

Weihnachtsmarkt angeboten.

Samstag, 7. Dezember

von 14 bis 18 Uhr, Preußenallee 17,

14052 Berlin.

Kurz vor dem Fest wird in der

Preußenallee gefeiert. Weihnachten

in Westend – organisiert von

Family & Friends e. V. – ist mit vielen

Attraktionen vor Ort. Weihnachtliche

Märchen, der elefantöse

Weihnachtsmann Jochen,

außergewöhnliches und schönes

Kunsthandwerk, darunter Salzteigfiguren,

Patchwork, Häkeltiere

und vieles mehr erwarten große

und kleine Besucherinnen und

Besucher. Außerdem lässt ein Falkner

seine Greifvögel kreisen und

der Kinderchor der Hasenschule

begeistert seine Zuhörer. Samstag,

21. Dezember und Sonntag,

22. Dezember jeweils von 12 bis

20 Uhr. Preußenallee, 14052 Berlin.

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8 | Gazette Charlottenburg | November 2019

5. Kompanie des Wachbataillons feiert

60-jähriges Jubiläum

60. Jahrestag und 20-jähriges Jubiläum

der Partnerschaft der 5. Kompanie des Wachbataillons

Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann

besuchte gemeinsam mit der Bezirksverordnetenvorsteherin

Annegret Hansen am

14. September die Feierlichkeiten anlässlich

des 60-jährigen Jubiläums der 5. Kompanie

des Wachbataillons beim Bundesministerium

der Verteidigung am Schloss Charlottenburg.

Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann: „Ich

beglückwünsche den Kompaniechef Major

Nestler und seine Soldatinnen und Soldaten

sowie die offiziellen Vertreter des Wachbataillons

sehr herzlich. Ich wünsche der 5. Kompanie

für die Zukunft alles erdenklich Gute.

Grundlage unserer Patenschaft als Bezirk zu

der Luftwaffen Kompanie des Wachbataillons,

die im August vor 20 Jahren in Wilmersdorf

begründet wurde, ist der Verfassungsauftrag

als Parlamentsarmee. In den 20 Jahren seit Bestehen

der Patenschaft wurde der Bezirk immer

wieder durch die Kompanie unterstützt,

sei es bei verschiedenen Gedenktagen, sei es

mit Unterstützung bei den Aufräumarbeiten

nach schweren Sturmschäden oder durch

den gemeinsamen Verkauf von Erbsensuppe

mit der Reservistenkameradschaft RK 04 bei

unserem jährlich stattgefundenen Straßenfest

„Fest der Nationen“ am Prager Platz, dessen

Erlös in voller Höhe immer einem guten

Zweck in unserem Bezirk zu Gute kam. Aber

Foto: Tobias Gaubitz

es geht bei dieser Patenschaft nicht nur um

protokollarische Ereignisse und tatkräftigen

Einsatz, sondern es geht vor allem auch darum,

dass wir die Soldaten und Soldatinnen

der Bundeswehr als Teil unserer demokratisch

verfassten Gesellschaft erleben und ihnen mit

Respekt und Wertschätzung begegnen.“

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Eislauf in Charlottenburg

Paraweltmeisterschaft und

öffentliche Nutzung

Ein großes sportliches Ereignis

findet in der Eissporthalle PO9

in Charlottenburg statt. Vom 15.

bis zum 22. November sind die

Teilnehmer der Para-Eishockey

B-Weltmeisterschaft 2019 zu Gast.

Die Eissportler freuen sich sehr

über die Unterstützung durch das

Publikum aus Charlottenburg-Wilmersdorf

und aus anderen Teilen

der Stadt! Startzeiten unter paraicehockey.de.

Für die Öffentlichkeit steht die

Halle ab dem 27. November wieder

zur Verfügung. Bewährt haben

sich hier besonders die Nutzungszeiten

für Seniorinnen und

Senioren, Eislaufbegeisterte mit

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Handicaps sowie Öffnungszeiten

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Nach 15 Jahren ist Schluss in Lichterfelde.

Der Mietvertrag der mit viel Liebe

hergestellten Theaterräume wurde

nicht verlängert.

„Für uns kam das völlig unvorbereitet“

sagt Katja Nottke.

„Aber mit Tiefpunkten im Leben sollte

man sich nicht zu lange beschäftigen“

fügt Ehemann Nicolai Preiß hinzu.

Und so schauen beide nach vorn. Ihr

neuer Standort ist in Charlottenburg.

„Fast wie nach Hause kommen“ sagt

die gebürtige Berlinerin, die über ein

Jahrzehnt an der Tribüne und Vagantenbühne

gespielt hat.

Gazette Charlottenburg | November 2019 | 9

Katja Nottke‘s Theater

jetzt in Charlottenburg

Optimismus ist der Schlüssel zu allem

Die November-Termine sind schon ausverkauft,

aber im Dezember gibt es noch

Karten für:

Heiter bis Besinnlich (Wintergeschichten

mit gemeinsamen Singen);

Das Weihnachtsdinner der Diven

(mit Chansons von Knef, Leander, Dietrich

und Piaf) und auch Silvester können

Sie mit den beiden feiern.

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10 | Gazette Charlottenburg & Wilmersdorf

| November 2019

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert

Mietenwahnsinn stoppen, Mietendeckel einführen – wer will bezahlbare Mieten?

Wohnen muss bezahlbar sein. Hierfür wurde der Mietendeckel entworfen. Die Meinungen über ihn gehen auseinander.

In den folgenden Beiträgen nehmen die Fraktionen der BVV zu dem Thema Stellung.

Berlin SPD-Fraktion

Wir alle wollen bezahlbare Mieten. Nur, die Bandbreite

dessen, was jeder für sich als bezahlbar betrachtet, ist weit.

Es ist also kein einheitlicher Richtwert. Die SPD verfolgt mit

dem von ihr erdachten Mietendeckel das Einfrieren der

Mieten für fünf Jahre, zur Entlastung vor immer weiter steigenden

Mieten und zur Entspannung am Wohnungsmarkt.

Mit vielen Gutachten haben wir die Koalitionspartner von

der rechtlichen Umsetzbarkeit der Idee überzeugt. Dies nun

mit immer weiteren Forderungen (z. B. Mietsenkungen) zu

ergänzen, gefährdet das ganze Vorhaben. Hierzu fehlen

Gutachten, die die notwendige Rechtssicherheit bestätigen.

Ein Scheitern würde zu einem finanz- und sozialpolitischen

Fiasko führen. Darum bleibt die SPD bei ihrem Plan

„Bauen, Kaufen, Deckeln“: Den dringend benötigten Bau

und Kauf von (Sozial-)wohnungen voranzutreiben und die

Mieten einzufrieren. Im Bezirk suchen wir im Gespräch mit

Investoren deren Bereitschaft, 30 Prozent der geplanten

Wohnfläche an städtische Wohnungsbaugesellschaften zu

geben oder selbst gebundene Mietpreise anzubieten. Alle

landes- und bezirkseigenen Flächen sollen bei vorhandener

Eignung mit Sozialwohnungen bebaut werden.

Wolfgang Tillinger

CDU-Fraktion

Alle wollen „bezahlbare“ Mieten für alle Menschen in unserer

Stadt, natürlich auch die CDU-Fraktion. Aber nicht

alle sind dafür, dieses Ziel mit einem haarsträubenden

Eingriff in das rechtsstaatliche und wirtschaftliche Gefüge

der Bundesrepublik Deutschland zu erreichen, wie

ihn der sogenannte „Mietendeckel“ vorsieht; zumal er

unseres Erachtens noch nicht einmal dieses Ziel erreichen

würde. Denn am Ende könnten staatlich verordnete

Mietsenkungen zwar für einige Bestandsmieter pauschale

Entlastungen bringen (übrigens exakt gleich, ob sie im

Wohnturm am Heckerdamm oder im Gründerzeit-Altbau

am Ku’damm wohnen); für Menschen, die auf Wohnungssuche

sind, würde sich die Situation aber noch weiter

verschärfen, denn niemand würde und könnte unter

diesen Bedingungen noch neue Wohnungen in Berlin

schaffen. Selbst die Wohnungsbaugenossenschaften und

die landeseigenen Wohnungsgesellschaften haben dies

schon sehr deutlich zum Ausdruck gebracht. Und auch

Geld für die Instandhaltung der bestehenden Wohnungen

und Häuser dürfte es dann kaum noch geben und zwar

dauerhaft. Dieser „Mietendeckel“ wäre also alles andere

als gerecht. Er wäre vielmehr der Anfang vom Ende einer

lebenswerten Stadt Berlin!

Christoph Brzezinski

Ihre Weihnachtsgans für zu Hause

www.gazette-berlin.de

B‘90/Grünen-Fraktion

Mietrecht ist grundsätzlich Bundesrecht. Die seit 15 Jahren

durch die CDU geführte Bundesregierung versagt jedoch

dabei völlig, den „Mietenwahnsinn“ in den deutschen Großstädten

in den Griff zu bekommen. Wie die Mieter selbst

nur zu gut wissen, ist die sog. Mietpreisbremse des Bundes

keinerlei Hilfe. Die Grünen unterstützen daher den aus der

Not geborenen Vorschlag der SPD, das Versagen des Bundes

durch ein Mietendeckel-Gesetz auf Landesebene aufzuwiegen

zu versuchen. Ähnliches gab es bis 1983 in West-Berlin

als reine Deckelung von Mieten, nicht als Absenkung, wie

von Bausenatorin Lompscher geplant. Dabei ist es elementar,

dass ein solches „Landes-Mietrecht“ verfassungskonform ist.

Ein wichtiges Kriterium für die Verfassungskonformität ist

beispielsweise die Verhältnismäßigkeit des Mietendeckel-Gesetzes,

das zu keinen neuen Ungleichgewichten führen darf.

Keinem einzigen Mieter ist geholfen, wenn nach ein paar

Jahren Klagezeit eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts

dazu führt, dass ein unverhältnismäßiger Berliner

Mietendeckel für unwirksam erklärt wird und dadurch die

Vermieter von den Mietern Nachzahlungen verlangen dürfen,

die in die Zehntausende gehen. Das wäre eine soziale

Katastrophe.

Jenny Wieland

FDP-Fraktion

Gegenfrage: Wer will keine bezahlbaren Mieten? Und wer

definiert das Adjektiv bezahlbar? Ob das verfassungsrechtlich

bedenkliche Mittel des Mietendeckels zum Erfolg führt, ist

fraglich. Wichtiger ist es, der Nachfrage nach Wohnraum mit

ausreichendem Angebot zu begegnen. Hierzu müssen neue

Wohnungen gebaut, brachliegende Grundstücke entwickelt

und der Bodenspekulation die Grundlage entzogen werden.

Durch die Deckelung der Mieten wird keine neue Wohnung

entstehen. Vielmehr werden potentielle Bauherrn verschreckt,

ist doch mit den diskutierten Vorschlägen zu Miethöhen keine

belastbare Kalkulation für Bauvorhaben mehr möglich. Und

wenn es auch nicht in ein linkes Weltbild passt: In Wohnungen

muss investiert werden, damit sie bewohnbar bleiben!

Statt mit einem eilig zusammengeschusterten „Mietendeckel“

sehenden Auges – und dies zu Lasten der Mieterinnen und

Mieter – jahrelange Rechtsunsicherheit bei Mietverhältnissen

zu provozieren und den funktionierenden Mietspiegel

mutwillig zu demontieren, sollte die Berliner Regierung lieber

den bestehenden Rechtsrahmen verlässlich durchsetzen.

Statt populistischer Stimmungsmache sollte der Senat zur

Abwechslung seine Hausaufgaben machen und für eine

funktionierende Verwaltung und arbeitsfähige Gerichte

sorgen, die gegen die zweifelsohne agierenden „schwarzen

Schafe“ vorgehen. All das wäre weit wirkungsvoller, als dem

fragwürdigen Instrument des „Mietendeckels“ nachzujagen.

Johannes Heyne

Alternative

für

Deutschland

AfD-Fraktion

Überraschung in der Politik: die Mieten steigen uferlos

schneller als die Einkommen. Verursacht wurde die Not

aber überwiegend selbst: neoliberale Privatisierungswelle,

einseitige Förderung von Eigentumswohnungen, Verscherbeln

landeseigenen Bestands (Gehag, GSW; Teil-Rückerwerb

kostet jetzt das Zwanzigfache!), Vernachlässigung sozialen

Wohnraums; die Höhepunkte schwarz-roter und rot-roter

Politik. Jetzt noch befeuert mit „wachsender Stadt“, überforderten

Baubehörden, hohen Baunebenkosten, Nullzins und

verfehlter Melange aus Asyl- und Migrationspolitik. Milieuschutz,

Mietpreisbremse, Mikro-Apartments, mobile Bauten:

Sie stopfen das Loch offenbar nicht. Nun soll es ein Mietendeckel

„hart“ richten – der ironischerweise aber unsozial, da

undifferenziert, ist.

Bei (Teil-)Enteignungen sind die Hürden aber hoch. Vertretbar

wäre nur ein temporäres Notfallinstrument unter Selbstverpflichtung

zu Werterhalt und unabdingbar gleichzeitigem

Beheben der Ursache: dem Mangel im Angebot. Im Vorschlag

der Berliner SPD fehlt das und auch belastbare Konzepte

dazu: staatlicher sozialer Wohnungsbau, Eigentumsförderung

durch Förderbanken, Zustrom eindämmen, Nebenkosten

senken, kooperatives Bauen, dauerhafte Sozialwidmung,

Nachbesserung beim Wohngeld etc.

Jan von Ertzdorff-Kupffer

Linksfraktion

Bisher kannten die Mietpreise nur eine Richtung: nach oben.

Mit dem Mietendeckel wird sich das ändern. DIE LINKE will,

dass Berlin für alle bezahlbar ist. Wir kämpfen dafür, dass

Mieten fünf Jahre nicht steigen dürfen und zu hohe Mieten

auf festgelegte Mietobergrenzen abgesenkt werden. Das ist

notwendig, denn viele Kieze in Charlottenburg-Wilmersdorf

sind selbst für die Mittelschicht nicht mehr leistbar. Und es

ist rechtlich machbar, wie der Berliner Mieterverein und der

Republikanische Anwaltsverein in ihren Stellungnahmen

formulieren. Die SPD im Senat blockiert die Absenkung und

Mietobergrenzen. Sie stellt sich gegen die Mieter*innen in der

Stadt. Die SPD muss sich fragen lassen, auf welcher Seite sie

steht. CDU, FDP, AfD und die Immobilienwirtschaft bekämpfen

bezahlbare Mieten. Sie stehen für eine Stadt der Reichen.

Wenn der Mietendeckel kommt, ist er ein riesiger Erfolg, der

den Mieter*innen im Bezirk eine Atempause verschafft. Aber

das allein reicht nicht aus. Es müssen viel mehr Sozialwohnungen

und preiswerte Wohnungen entstehen – hier steht auch

Stadtrat Schruoffeneger in der Verantwortung. Außerdem

müssen Deutsche Wohnen & Co vergesellschaftet und in

Gemeineigentum überführt werden. Niklas Schenker

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Weihnachtsbeleuchtung ist gesichert

Kudamm und Tauentzienstraße im Lichterglanz

Ende September informierten

Staatssekretär Christian Rickerts

(Senatsverwaltung für Wirtschaft,

Energie und Betriebe), Klaus Jürgen

Meier (Vorstandsvorsitzender

AG City) und Bezirksbürgermeister

Reinhard Naumann im

Rahmen eines Pressegesprächs

im Bürgermeisterbüro im Rathaus

Charlottenburg über die aktuelle

Finanzierungssituation der

Weihnachtsbeleuchtung auf dem

Kurfürstendamm und der Tauentzienstraße,

deren Kosten sich

auf etwa 600.000 Euro belaufen.

Staatssekretär Christian Rickerts

bestätigte, dass die Senatsverwaltung

für Wirtschaft, Energie

und Betriebe 295.000 Euro beisteuern

wird. Die Wall AG, welche

15 Jahre lang die Weihnachtsbeleuchtung

finanziert hat, gibt

150.000 Euro für dieses Jahr dazu.

Mit weiteren 200.000 Euro wird

die Beleuchtung von dem Immobilienunternehmen

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finanziert.

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Impressionen der Weihnachtsbeleuchtung aus dem Jahr 2018.

Bezirksbürgermeister Reinhard

Naumann: „Ich freue mich, dass

es gelungen ist, dass die City

West auch in diesem Jahr wieder

im weihnachtlichen Lichterglanz

erstrahlen wird! Ich danke allen

Beteiligten ausdrücklich, die dazu

beitragen.“

Senatorin für Wirtschaft, Energie

und Betriebe, Ramona Pop:

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weihnachtlich

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Gazette Charlottenburg | November 2019 | 11

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sicherstellen können, setze ich

mich dafür ein, dass sich die Bezirke

ab dem nächsten Jahr um

Mittel aus dem ‚Fonds für außergewöhnliche

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12 | Gazette Charlottenburg | November 2019

Buch erinnert an die Mauer

„Spuren der Berliner Mauer“ mit vielen Abbildungen

28 Jahre lang verlief die Mauer

mitten durch Berlin; sie war das

Symbol der deutschen Teilung,

des Kalten Krieges und wurde

zum Sinnbild für Freiheit. Nach

dem Mauerfall am 9. November

1989 wurden die Grenzanlagen

partiell zurückgebaut, bevor Ende

Dezember die Entscheidung für

den vollständigen Abriss fiel.

Wo die Mauer genau verlief,

wissen heute noch die wenigsten.

Die zentralen Gedenkstätten

wie Checkpoint Charlie, die

East-Side-Gallery, die Gedenkstätte

Berliner Mauer sind bekannt,

doch sonst, so glaubt man, sind

ihre Spuren verwischt.

Doch tatsächlich gibt es noch

zahlreiche materielle Zeugen, die

aber nicht für jeden als solche

zu erkennen sind. Grenzmauer,

Wachtürme, Kolonnenwege und

Lichttrassen, Hinterlandsicherungsmauer,

Vorfeldsicherung,

Grenzübergangsstellen und Kasernen

– Reste von ihnen sind

noch zu finden, sie wurden nicht

abgebaut oder haben heute gar

eine neue Funktion erhalten.

So beleuchten beispielsweise

Lampen der Lichttrasse des früheren

Kolonnenwegs der Grenztruppen

heute Radwege und Straßen.

Die oft noch erhaltenen Farbmarkierungen

in Rot-Weiß-Grün-Weiß

an den Lichtmasten signalisierten

den Grenzern: Hier ist Stopp, sonst

geraten sie in die Schusslinie.

Auch Blumenschalensperren aus

Beton, die den Grenzdurchbruch

mit Fahrzeugen verhindern sollten,

stehen teils noch an Ort und

Stelle – und werden weiterhin als

Blumenkübel genutzt.

Das 144 Seiten starke Buch bietet

mit ca. 130 Fotografien eine eindrucksvolle

Bestandsaufnahme

30 Jahre nach dem Mauerfall. Die

Autoren Leo Schmidt und Axel

Klausmeier sowie Sophia Hörmannsdorfer,

die die Fotografien

beisteuerte, zeigen in dem Buch

nicht nur die heutigen Relikte der

Trennung Berlins, sondern liefern

auch viele Hintergrundinformationen.

Der Band lädt ein, sich auf

die Suche nach Spuren der Mauer

zu begeben. Durch sein handliches

Format eignet sich das Buch

auch als Begleiter bei einem Spaziergang

durch die Stadt.

Erschienen ist es in der Edition

Braus und für 19,95 Euro im Buchhandel

erhältlich.

ISBN 978-3-86228-189-3.

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Schoeler.Berlin –

Kunsthaus für alle

Noch bis zum 16. November 2019

wird im Schoeler Schloss an der

Wilhelmsaue 126 in Wilmersdorf

die Ausstellung „STADT Sand |

Wasser | Stein | Menschen“ gezeigt.

Es ist eine Ausstellung über

Utopien und Realitäten, Urban

Gardening und Berliner Tafel,

Wohnen wollen und Wünschen,

Stadtgesellschaft, den urbanen

Raum, Begegnung in unserer

Stadt, gemeinsame Gestaltung

und Verwaltung von den Künstlerinnen

und Künstler Georg Klein,

Meike Kuhnert und Michel Aniol,

José Chambel-Marques, Birgit

Szepanski, Ulrich Vogl und Detlef

Wendorf.

Geöffnet ist Mittwoch bis Samstag

von 14 bis 19 Uhr, der Eintritt

ist frei.

Begleitende Veranstaltungen:

Fr., 8.11., 19 Uhr: Künstlergespräch

mit dem Klangkünstler

Georg Klein über Klangkunstprojekte

in der Stadt

Sa., 16.11., 19 Uhr: Ausblick auf

die zukünftige Nutzung des

Ab 21. November

gerne auf Bestellung

auch mit Lieferung

seit 1883

CityGärtnerei

Schoeler.Berlin, im Anschluss

Finissage

Georg Kleins Installation bleibt

dem Warten dicht auf den Fersen.

„Warten“ zeigt ein best of

der Wartenden auf Berlins Alexanderplatz.

Einzeleinstellungen

portraitieren Wartende in

Echtzeit, ohne den Anlass ihres

Wartens zu zeigen. Auch diese

Bewegungs-Bilder übernehmen

unvermeidlich die Funktion, die

im Alltag des Wartens der Imagination

des Betrachters obliegt:

Die Wartedauer wird in Augenblicke

zergliedert und filmisch

rekonstruiert. Allerdings stellt

die Installation dieses Verfahren

auf der auditiven Ebene bewusst

aus: Bertolt Brechts Gedicht „Der

Radwechsel“ (1953), gesprochen

von Otto Sander, erklingt in Fragmenten

und Wiederholungen

längerer Samples. Die Wartedauer

des lyrischen Ichs nimmt hier

also ebenfalls neue Formen an.

Weitere Informationen unter

www.kommunalegalerie-berlin.

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Weihnachtsbäume

Otto-Suhr-Allee 101

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Charlottenburg

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Geborgen und betreut

im Katharinenhof

Der etwas andere Ruhesitz fürs Alter:

Unser zentral in Wilmersdorf gelegener

Katharinenhof am Preußenpark erinnert

eher ein Mittelklassehotel als ein

Seniorenheim.

Hier werden Ihre Eigenständigkeit und

Ihre Privatsphäre respektiert. Ob Sie lieber

zurückgezogen die Ruhe genießen

oder sich mit anderen Menschen austauschen

wollen, ob Sie Ihre Mahlzeiten

in Ihrem Zimmer zu sich nehmen oder

in Gesellschaft in unserem Restaurant

oder Café die vielseitige Küche genießen

möchten – wir richten uns nach

Ihren Bedürfnissen.

Der Weg aus den eigenen vier Wänden

in eine neue Umgebung fällt oft schwer.

Doch hier fühlen Sie sich ab dem ersten

Tag willkommen und gut aufgehoben.

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Gazette Charlottenburg | November 2019 | 13

und Katzen bei uns willkommen sind.

Unser gut ausgebildetes Pflegepersonal

ist professionell und serviceorientiert.

Auf aktivierende Pflege, die ein Höchstmaß

an Lebensqualität bietet, legen

wir großen Wert. Mit dem sensiblen,

oft schambesetzten Thema Pflege wird

bei uns achtsam umgegangen. Deshalb

fühlen sich auch stark pflegebedürftige

oder demente Bewohner bei uns mit

ihrer ganzen Persönlichkeit akzeptiert.

Ein weiterer Vorteil ist unser vielseitiges

Freizeitangebot. Malkurse, gemeinsame

Ausflüge, Gymnastik und vieles mehr –

Vergnügen, aber auch die Kultur kommt

bei uns nicht zu kurz.

Lassen Sie sich von unserem Haus überzeugen!

Bodentiefe Fenster sorgen für

hereinflutendes Licht und auf zwei Terrassen

können Sie an warmen Tagen die

Sonne genießen. Die Atmosphäre ist

familiär und jede Etage wird von einem

festen Mitarbeiterteam betreut.

Lernen Sie uns bei einem Probewohnen

kennen!

Katharinenhof am Preußenpark

Sächsische Straße 46

10707 Berlin

030 / 84 71 51-0

am-preussenpark@katharinenhof.net

www.katharinenhof.net


14 | Gazette Charlottenburg | November 2019

Marianne Strobl, Industriefotografin

Das Verborgene Museum zeigt Werke einer ungewöhnlichen Frau

Erstmalig in Berlin sind Fotografien

der Industriefotografin

Marianne Strobl zu sehen. Das

Verborgene Museum zeigt 60 beeindruckende

Schwarz-Weiß-Fotografien

einer außergewöhnlichen

Frau.

Erste Industriefotografin

der k.u.k. Monarchie

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Marianne Strobl, Einmünd-Ende Sammelkanäle bei der Kammer

„Sophienbrücke“, 1898, Albumin. Archiv Photoinstitut Bonartes, Wien

Marianne Strobl (1865-1917),

die selbstbewusste Frau und

Fotografin, die nicht wie viele

ihrer Berufskolleginnen als

Portraitfotografin im Atelier ihr

Geld verdienen wollte, hat ein

fotografisches Werk hinterlassen,

das für die Fotografiegeschichte

einen Glücksfall darstellt. Sie

war zwischen 1894 und 1917

auf Großbaustellen und in Industriebetrieben

unterwegs

und wird wohl nicht zu Unrecht

als „erste Industriefotografin der

k.u.k. Monarchie“ bezeichnet. Die

Kenntnisse über ihr Leben sind

nur sehr spärlich: Sehr wahrscheinlich

hat sich Marianne

Strobl im exklusiven „Club der

Amateur-Photographen in Wien“,

zu dem sie vermutlich über ihren

Mann, den Vermessungstechniker

Josef Strobl, Zugang hatte,

die notwendigen Kenntnisse im

• Liquid im Angebot

• Accessoires

Umgang mit dem Fotoapparat,

den Fotoplatten und den Geheimnissen

der Dunkelkammer

angeeignet. Eine Ausbildung

an der 1888 gegründeten „K.K.

Lehr- und Versuchsanstalt für

Photographie und Reproductionsverfahren

in Wien“ war ihr

noch nicht möglich, weil Frauen

erst ab 1908 Zugang zu der Wiener

Ausbildungsstätte hatten.

Schwerstarbeit im

unwegsamen Gelände

Die Jahrhundertwende war geprägt

von Technik und Industrie,

vom Ausbau des Eisenbahnnetzes

und der Errichtung von Fabriken,

vom Brückenbau, Kanalanlagen

und Eisenkonstruktionen.

Das war für Marianne Strobl der

Anstoß, sich von Anfang an auf

die Dokumentation derartiger

großer Stadtbau- und Industrieanlagen

zu spezialisieren. Das

Fotografieren derartiger Großbaustellen

bedeutete damals,

eine hochkomplizierte Technik

zu beherrschen: nicht zuletzt unterwegs

in unwegsamem Gelände

den Umgang mit der großformatigen

Holzkamera, dem Stativ

und den schweren Glasplatten zu

handhaben.

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Marianne Strobl, Weinkellerei Franz Leibenfrost & Co., Wien, ca. 1900,

Silbergelatine.

Privatsammlung Wien

Marianne Strobl stieg um 1900

für ihre Auftraggeber in die Kanalisation,

fotografierte auch die

geologisch einmaligen Ötscherhöhlen

in Niederösterreich und

begleitete über Jahre die Errichtung

des Gaswerks Wien-Leopoldau.

Nicht zuletzt führte sie

auch Regie über alle männlichen

Mitarbeiter vor Ort. Strobls Spezialisierung

in diesem Metier

war ihre persönliche Strategie,

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Wartungsservice, Safe Mobility und vieles mehr

um auf dem extrem umkämpften

Wiener Fotografiemarkt um

1900 konkurrieren zu können.

Laut Firmenstempel nannte

sie sich „Industrie-Photograph“

und zeichnete ihre Fotografien

in markantem rotem Schriftzug

„M. Strobl“. Ihren ersten Großauftrag

hat sie in einer Mappe unter

dem Titel präsentiert: „Typen der

Landfuhrwerke der Österr.-Ungar.

Monarchie aus der Internationalen

Ausstellung für Volksernährung,

Armeeverpflegung, Rettungswesen

und Verkehrsmittel,

Wien-Rotunde 1894“. Es sind 95

Albuminabzüge mit einem ausführlich

erläuternden Begleitheft

zu Nützlichkeit und Beschaffenheit

der Fuhrwerke, wie z. B. die

Achsenaufhängung, die Robustheit,

den Wendekreis sowie die

Korb- und Holz-Aufsätze. Dafür

interessierte sich besonders die

Militärbehörde für den Fall einer

Mobilmachung.

Schließlich etablierte sie sich vor

allem als Spezialistin für Blitzlichtfotografie:

Sie begleitete

1901 eine Expedition in die Ötscherhöhlen

in Niederösterreich,

in denen sie sich mit schwerem

Equipment aus Kamera und

Blitzlichtausrüstung durch enge

Zugänge und Stollen zwängen

musste. Aus ihrer Hand sind nie

zuvor gesehene Aufnahmen von

dem Berginneren entstanden.

Die Ausstellung ist bis zum

8. März 2020 zu sehen. Öffnungszeiten:

Do und Fr 15 bis 19 Uhr;

Sa und So 12 bis 16 Uhr. DAS

VERBORGENE MUSEUM, Schlüterstraße

70, 10625 Berlin. www.

dasverborgenemuseum.de

Gazette Charlottenburg | November 2019 | 15

Dr. Hubert Klauser

Orthopäde | Chirurg

Handchirurg |

zertifizierter Fußchirurg

Schwerpunktpraxis für Hand- und Fußorthopädie /-chirurgie

mit Praxis für Funktionelle Orthopädie und Sportorthopädie,

ambulante und stationäre Operationen

Schlüterstraße 38 | 10629 Berlin

Telefon: 030.853 30 72

Mail: sekretariat@hfz-berlin.de

Natur- und

Umweltbildung

im Bezirk

Im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf

wird eine Koordinierungsstelle

für Natur- und

Umweltbildung im Verantwortungsbereich

des Umwelt- und

Naturschutzamtes eingerichtet.

In der Konzeption und Einrichtung

dieser Koordinierungsstelle

sollen möglichst viele Aspekte

und Bedarfe in diesem weiten

Themenfeld berücksichtigt werden.

Dabei sollen insbesondere

die lokalen Belange im Bezirk

aufgegriffen werden.

Ziel ist es, fach- und ressortübergreifend

die Bildung für

Umwelt, Natur- und Klimaschutz

sowohl für Anbieter als auch

für Nutzer zu organisieren. Mit

der online-Beteiligung (https://

mein.berlin.de/projects/umweltund-naturschutzbildung-incharlottenburg-wi/)

können alle

Interessierten ihre Ideen, Hinweise

und ihre Angebote vorstellen

und gemeinsam darüber diskutieren.

www.hfz-berlin-potsdam.de

www.hfz-muenchen.de

www.hfz-frankfurt.de

Das Familienunternehmen existiert

seit 1986 und wurde im Januar

2018 vom Junior Chef Sebastian

Hentschel übernommen.

Sechs Mitarbeiter und ein Auszubildender

kümmern sich hier

um den Service rund um die Fahrzeuge

der Kunden. Dazu gehören

sämtliche Reparaturen, Wartungsarbeiten,

Werkstattersatzwagen,

Glasservice und natürlich der

Reifenservice.

Unser Ziel ist es, jeden Kunden

individuell zufrieden zu stellen.

Premio Reifen + Autoservice

Hentschel GbR wurde von Goodyear

Dunlop Handelssyteme als

Top Performer ausgezeichnet sowie

durch das Motormagazin Grip

getestet und mit „besser geht es

nicht“ bewertet.

Geöffnet Mo-Fr 8-18 Uhr,

Sa 8.30-12.30 Uhr.

Am Juliusturm 29,

13599 Berlin, Tel. 338 30 10

www.premio-hentschel.de

Impressum

Gazette Charlottenburg · November Nr. 11/2019 · 37. Jahrgang

Das Gazette Verbrauchermagazin erscheint monatlich in

Charlottenburg, Wilmersdorf, Steglitz, Zehlendorf sowie

Schöneberg & Friedenau.

Online-Ausgaben www.gazette-berlin.de

Verlag

Gazette Verbrauchermagazin GmbH

Ruhlsdorfer Straße 95, Haus 42 · 14532 Stahnsdorf

☎ 03329 / 645 15 70

Redaktion Karl-Heinz Christ · redaktion@gazette-berlin.de

Freie Redakteurin Jacqueline Lorenz · ☎ 0172 630 26 88

Anzeigen Karin Keiser · ☎ 030 / 822 34 93 · anzeigen@gazette-berlin.de

Druck

Humburg Media Group · 28325 Bremen

Nächste Ausgabe Dezember Nr. 12/2019

Anzeigen-/Redaktionsschluss 18.11.2019

Erscheinung 05.12.2019

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