Gemeinde Insider November 2019

winamagazin

die

NOVEMBER 2019 | Marcheschwan / Kislew 5780 | Nr. 798 | € 2,– | www.ikg-wien.at

GEMEINDE

WIEN

OFFIZIELLES ORGAN DER ISRAELITISCHEN GEMEINDE

insider

Israelitische Kultusgemeinde Wien, Seitenstetten 4, 1010 Wien, P.b.b., DVR 0112305; 2,–


Inhalt

Präsidentensprechstunde 2

Ombudsleute der IKG 2

Präsidium 3

JBBZ 4–5

ZPC-Schule 6

ESRA 8

Club SchelAnu 10

MZ 10

Misrachi 11

Jüdisches Insitut 12

AKFT 13

IKG Fundraising 13

Bitachon 15

Veranstaltungskalender 16–17

Rabbinat & Friedhof 18–19

Jüd. Gemeinde Graz 20–21

ZiB & Jüd. Gem. Baden 22

IKG Tirol & Vbg. 23

Keren Hajessod 24

S. C. Hakoah 25

Schalom Bait 25

Or Chadasch 25

BBYO / Hillel 26

JUKO 27

Haschomer Hatzair 27

Bnei Akiva 28

JöH 28

Chabad / Gan Sara 29

IKG-Intern 30

JBBZ 31

Cover: In Erinnerung an die Opfer

der Novemberpogrome; Yad Vashem,

Jerusalem. © flash90

SPRECHSTUNDEN

PRÄSIDENT OSKAR DEUTSCH

Ich stehe Ihnen persönlich für

Gespräche in der Kultusgemeinde zur Verfügung.

Sie sind herzlich eingeladen, dieses Angebot

diesmal am Dienstag, dem 05. November,

von 10.00 bis 12.00 Uhr, sowie am Dienstag, dem

26. November, von 14.00 bis 16.00 Uhr zu nützen.

Anmeldung bei Doris Zimmermann

unter E-Mail d.zimmermann@ikg-wien.at

Einmal im Monat halte ich auch in den anderen

Institutionen der Kultusgemeinde – im Maimonideszentrum

(MZ), in der ZPC-Schule, ESRA und JBBZ –

eine Sprechstunde ab (ohne Anmeldung).

Nächster Termin: Mittwoch, 06. November 2019

ZPC

MZ

ESRA

JBBZ

09.00–10.00 Uhr

10.00–11.00 Uhr

11.30–12.30 Uhr

13.00–14.00 Uhr

OMBUDSLEUTE DER IKG

Wir sind

für Sie da!

insider

Impressum

Medieninhaber (Ver le ger), He raus geber:

Israelitische Kul tus ge mein de Wien.

Chefredaktion: Julia Kaldori

Redaktion & Layout: Julia Kaldori, Karin Fasching

Sitz: 1010 Wien, Seitenstetten gas se 4, Pf 145

Tel. Redaktion/Sekretariat: 01/53 104–271, Fax: –279,

An zei genannahme: 01/53 104–272

E-mail: redaktion@ikg-wien.at

Zweck: In for ma tion der Mitglie der der IKG Wien in

kulturellen, politischen und or ga ni sa to ri schen Be langen.

Stärkung des demokratischen Bewusst seins in der

ös ter reichischen Be völ kerung.

Druck: Print Alliance HAV Produktions GmbH.

Alle signierten Artikel geben die per sönliche Meinung

des Au tors wieder, die sich nicht immer mit

der Meinung der Redak ti on deckt. Für die Kaschrut

der in der GEMEINDE angezeigten Produkte übernehmen

Herausgeber und Redaktion ausdrücklich

keine Ver ant wor tung. Nicht alle Artikel, die in der

Re dak tion ein langen, müs sen zur

Verö f ent li chung ge lan gen.

Uri Gilkarov

0676/843 333 200 itc@chello.at

Alexander Mandelbaum

0664/432 28 80

alexandermandelbaum@hotmail.com

Dr. Wjaczeslaw Pinchasov

0676/844 287 200 dr.pin@chello.at

Dr. Arlette Leupold-Löwenthal

0676 / 518 00 77

Ilan Yaakobishvili

0650/543 53 84

handyland1@chello.at

2 insider November 2019


Präsidium

BRIEF DES PRÄSIDENTEN

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

liebe Gemeindemitglieder!

Der feierliche Beginn des Jahres 5780 wurde

von einem terroristischen Angrif auf eine Synagoge

in Deutschland überschattet. Wie Sie

sicherlich wissen, hat ein Rechtsextremist zwei

Menschen ermordet, eine Frau auf ofener

Straße, einen Mann in einem Kebab-Imbis.

Beide sind Opfer eines antisemitischen Angrifs,

denn der Täter hatte es auf die Synagoge

abgesehen, die zum Zeitpunkt des Anschlags

nicht einmal durch Polizisten abgesichert war

– und das an Jom Kippur. Nur die Tatsache,

dass der Terrorist die Türe nicht aufschießen

konnte, verhinderte ein Massaker im Gebäude.

Mein Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen,

und der jüdischen Gemeinde in Halle gilt unsere

uneingeschränkte Solidarität.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen gedachte

im Wiener Stadt tempel der Opfer von Halle.

Einschusslöcher

an der Synagogen tür in Halle.

Die besondere Dimension von Halle. So bekannt viele Details dieser

schrecklichen Tat auch sind, in einigen Gesprächen, die ich seither geführt

habe, zeigte sich, dass ihre Dimension nicht allen in unserer Gemeinde bewusst

ist. Ja, wir erleben seit Jahren eine Serie von Anschlägen von Rechtsextremen

und Islamisten. Jüdische Schulen, jüdische Museen, Synagogen,

israelische Reisegruppen waren Ziele. Aber der Anschlag von Halle ist doch

einzigartig: Erstmals seit der Schoah wurde eine Synagoge auf europäischem

Boden am höchsten jüdischen Feiertag angegrifen. Das ist kein Alarmzeichen,

sondern ein Auftrag an alle verantwortungsbewussten Menschen in

Europa, endlich Taten zu setzen. Es darf (leider) nicht sein, dass ein Shil zu

Rosch Haschana, Jom Kippur, Pessach oder anderen hohen Feiertagen nicht

geschützt ist.

Auch Sie tragen zu mehr Sicherheit bei! Aber die Verantwortung für

Sicherheit tragen nicht Polizei oder Politiker allein. Schon im Jahr 1981, als

zwei palästinensische Terroristen den Stadttempel in der Seitenstettengasse

stürmen wollten, verhinderte die wahrscheinlich wichtigste Sicherheitsmaßnahme

Schlimmeres: Als draußen Schüsse fielen, wurden die Türen

zum Shil verriegelt. Ein Eindringen wurde abgewendet.

Wichtigste Regel: Türen geschlossen halten! An dieser Stelle muss

ich an jedes Gemeindemitglied appelieren: Türen zu jüdischen Objekten

müssen stets geschlossen gehalten werden! Darüber hinaus sollten Sie sich

nicht unmittelbar vor einem Objekt aufhalten, sondern es zügig betreten

bzw. den Vorplatz oder Gehsteig rasch verlassen. Den Anweisungen des Sicherheitspersonals

ist unbedingt Folge zu leisten! Sowohl die Freiwilligen

als auch die Mitarbeiter der Kultusgemeinde sind Vollprofis. Alles, was sie

tun, tun Sie, um Sie und Ihre Familie bestmöglich zu schützen. Ich möchte

auch diese Gelegenheit nutzen, um allen Sicherheitsmitarbeitern und den

Mitgliedern der Sicherheitskommission zu danken!

Die Sicherheitsabteilung der IKG steht jedem Gemeindemitglied für Rückfragen

und Beratungen zur Verfügung.

Die Sicherheitslage in Wien. Einen hundertprozentigen Schutz kann es

naturgemäß nicht geben. Aber glücklicherweise hat die Kultusgemeinde in

den letzten Jahrzehnten sehr viel in Sicherheit investiert, sowohl finanziell

als auch in Form von Zeit und Engagement vieler Gemeindemitglieder. An

Feiertagen ist jede Synagoge in Wien sowohl durch Kräfte der IKG als auch

der Polizei geschützt. Es gibt einen ständigen Austausch mit Verfassungsschutz

und Innenministerium. Am wichtigsten ist aber die Unterstützung

der gesamten Gemeinde. Gemeinsam sehen wir nicht nur mehr, sondern

gemeinsam sorgen wir dafür, dass Wien eine besonders sichere Stadt bleibt,

in der jüdisches Leben gedeihen kann.

Zum Abschluss möchte ich Sie ersuchen, antisemitische oder verdächtige

Vorfälle immer sofort dem Forum gegen Antisemitismus unter Tel.

01/398 72 72 oder auf www.fga-wien.at zu melden. In Notfällen wählen

Sie die Nummer der Sicherheitszentrale 01/ 369 85 26 – diese ist rund

um die Uhr besetzt. Und natürlich ist in einem Notfall auch die Polizei

zu verständigen unter Tel. 133.

Seien Sie gesund! Am Israel Chai!

Oskar Deutsch

TERMINE IM NOVEMBER

Sehr geehrte Damen und Herren!

Im November erwartet Sie wieder

eine Vielzahl an Gedenk-, aber auch

Kultusveranstaltungen. Ankündigungen

finden Sie in dieser Zeitung, den

aktuellsten Überblick gibt es immer

auf www.ikg-wien.at.

In den nächsten Wochen erwartet

Sie etwa am 07. 11. ab 19.00 Uhr das

© Peter Lechner/HBF; Jan Woitas / dpa / picturedesk.com; IKG-Archiv

Light of Hope, ein Gedenkmarsch zur

Erinnerung an die Novemberpogrome

des Jahres 1938, organisiert von

der jüdischen Jugend Wiens. Oder

die Präsentation des Buches Die

Ehemaligen von Margit Reiter im Gemeindezentrum,

am 12. 11. um 19.00

Uhr – eine wahrheitsgemäße wissenschaftliche

Studie zur Geschichte

der FPÖ und zu NS-Bezügen, die

zum Teil bis heute reichen. Oder das

Shabbos Project von 14. bis 16. 11.,

bei dem wir einen Schabbat gemeinsam

verbringen – und zwar Säkulare

und Religiöse, Sefarden und Ashkenasen.

Infos dazu finden Sie unter

www.tspv.at – ich wünsche Ihnen einen

sinnvollen und geistreichen November!

Oskar Deutsch

3


JBBZ

Ausbildungsvielfalt am JBBZ

Beim Schreiben eines Vorworts überlege ich mir immer, was so im letzten Monat passiert

ist. Und dann versuche ich, mein kurzes Vorwort thematisch an die ganzen Ereignisse

anzupassen. Manchmal gelingt das sehr gut, manchmal eher weniger gut. Eher

weniger gut gelingt es auch diesen Monat. Immer, wenn es der Fall ist, dass ich mir

beim Schreiben eher schwertue, bin ich relativ unzufrieden. Nicht so diesen Monat.

Ich schätze die Vielfalt, das „Bunte“ im JBBZ. Es

gibt Qualifikationsmaßnahmen in verschiedenen

Bereichen, zusätzlich gibt es diverse Weiterbildungsmaßnahmen,

damit Zusatzqualifikationen

auf verschiedenen Gebieten erworben

werden. Es gibt viele Projekte, Exkursionen,

Vorträge usw. die es unseren Auszubildenden

ermöglichen, Kenntnisse und Fähigkeiten in

verschiedenen Bereichen zu erwerben oder zu

vertiefen. Ganz zu schweigen von den Schularbeiten,

Tests und Abschlussprüfungen, die

ebenfalls dazukommen.

Vereinbaren Sie einen Termin, wir freuen uns auf Sie!

01/33 106-500 | boi@jbbz.at

Und dann gibt es noch die ganzen Arbeitspraktika,

die absolviert werden. Und die Einstiege

ins Berufsleben, die wir begleiten dürfen.

Manchmal ist der kleinste gemeinsame Nenner

eines Monats schlicht und einfach die Vielfalt

des JBBZ-Angebots. Und damit brauche ich

ganz und gar nicht unzufrieden zu sein – sondern

kann mit Stolz darüber schreiben.

Ihre Rebecca Janker

Pädagogische Leitung JBBZ

Direktorin Berufsorientierungslehrgang

Jüdisches Berufliches Bildungszentrum

Adalbert-Stifter-Straße 18, 1200 Wien

www.jbbz.at

Weiterbilden am JBBZ: „FIT für Finanz- und Rechnungswesen“

Mit dem Start der Ausbildung zur Finanzund

Rechnungswesenassistenz am

7. Oktober sind nun alle Maßnahmen im

JBBZ angelaufen und das Haus wimmelt

nur so vor motivierten KundInnen.

Der Lehrgang vermittelt alle Kenntnisse,

um die laufende Buchhaltung in Unternehmen

selbstständig durchzuführen.

Das JBBZ bietet ArbeitnehmerInnen mit

abgeschlossener Ausbildung die Möglichkeit,

ihre Kenntnisse zu vertiefen bzw. zu

erweitern und den Lehrabschluss im Fach

Finanz- und Rechnungswesenassistenz zu

erlangen.

Die weiße Fahne für „FIT für Veranstaltungsmanagement + Matura“!

Großen Jubel gab es bei den KundInnen

des Lehrgangs FIT für Veranstaltungsmanagement

+ Matura.

Die Erleichterung war schon groß, als im Mai

alle KandidatInnen die Mathematik-Teilprüfung

bestanden hatten! Im September und Oktober

folgten dann die Teilprüfungen in Englisch, dem

Fachbereich Medientechnik und Deutsch, die

ebenfalls bravourös abgeschlossen wurden.

All die Mühen des letzten Jahres haben sich

gelohnt: Hausübungen schreiben, für Modultests

(und natürlich für das Leben) lernen, im

regen Austausch über das Gelernte bleiben,

manchmal auch an die eigenen Grenzen stoßen

und sie – mithilfe der Ermunterung der KollegInnen

und TrainerInnen – überwinden. Nicht nur

fachlich, sondern auch im Bereich der sozialen

Kompetenz dazugelernt haben – so verlassen

nun die stolzen AbsolventInnen das JBBZ mit

einem wohlverdienten Berufsreifeprüfungszeugnis

und sind somit startklar für ein Studium

an österreichischen Universitäten.

Wir gratulieren unseren AbsolventInnen

ganz herzlich und wünschen für das

Studium und die berufliche Karriere viel

Erfolg!

4 insider November 2019


JBBZ

Story Circles – Education for intercultural understanding

Die Welt ist mehr und mehr verbunden –

das bedeutet aber nicht, dass Individuen

und Gesellschaften auch wirklich miteinander

leben.

Zwar ist heutzutage mehr Information, Technologie

und Know-How verfügbar als jemals

zuvor, aber das wirkliche Wissen darum, was

benötigt wird, um Konflikte zu vermeiden und

in Harmonie zusammenzuleben, ist nach wie

vor nicht vorhanden. Das Department „Interkultureller

Dialog“ der UNESCO hat deswegen

die Methode der „Story Circles“ entwickelt, um

die interkulturelle Kompetenz in verschiedenen

Kontexten zu stärken. Diese Methode wurde in

Ländern rund um die Welt pilotiert – z.B. in Ägypten,

Costa Rica und eben auch in Österreich.

Das JBBZ hatte die Ehre, an dieser Pilotphase

Seminar „Jüdische Kultur und Geschichte“ im Stadttempel

Wir bringen Bewegung in unseren Büroalltag!

Gemäß dem JBBZ-Jahresmotto „Psychische

und physische Gesundheit am

Arbeitsplatz“ stand das MitarbeiterInnen-Forum

am 26.09.2019 unter dem

Motto „Rückenschule – Wir bringen Bewegung

in unseren Büroalltag“.

Bildquelle pxhere.com

teilnehmen zu dürfen. Daraus ergab sich eine

Kooperation mit dem ÖIF, wodurch das Konzept

der Story Circles in Workshops auch weiterhin

angeboten und durchgeführt werden kann. Am

7.10. fand ein Workshop bei unseren jüngsten

Auszubildenden – den Schülerinnen und Schülern

des Berufsorientierungslehrgangs – statt.

Ein weiterer Termin ist Ende November für zwei

unserer Erwachsenengruppen geplant.

Die wichtigsten Ziele sind, Gemeinsamkeiten

zu finden, offen für andere Geschichten und

Meinungen zu sein und Dialogfähigkeiten zu

entwickeln. Und all das in einem persönlichen

und gut begleiteten Rahmen. Wir sind stolz, Teil

dieses Projekts sein zu dürfen. Die Welt ist so,

wie wir sie gestalten. Deswegen gestalten wir

sie gemeinsam!

Für neue MitarbeiterInnen in jüdischen

Bildungsinstitutionen fand am 10. Oktober

ein Basisseminar „Jüdische Kultur und

Geschichte“ in der Wiener IKG statt.

Frau Mag. a Davidovits-Nagy erzählte den Neulingen

interessante Einzelheiten über das jüdische

Leben und den Alltag speziell in Wien. Auch

erläuterte sie inmitten des beeindruckenden

Wiener Stadttempels dessen Besonderheiten

und historische Bedeutung. Zum Schluss durften

koschere jüdische und israelische Spezialitäten

im Restaurant Alef Alef verkostet werden

– ein Genuss für Geist und Gaumen!

Eine Referentin vom AMZ (Arbeitsmedizinisches

Zentrum) brachte den MitarbeiterInnen

sehr praxisnah Übungen nahe, die einen Ausgleich

zu der sitzenden und stehenden Tätigkeit

bieten. Alle MitarbeiterInnen waren mit

vollem Elan dabei – Man hörte die Gelenke nur

so knacksen und krachen. Fein, dass das laut

der Referentin vom AMZ angeblich ein gutes

Zeichen ist! Auf jeden Fall bekamen alle viele

Ideen mit, die natürlich auch an die Ausbildungsgruppen

weitergegeben werden. Ein guter

Umgang mit dem Körper ist immer wichtig,

um auch gute Leistungen bringen zu können!

Aber probieren Sie es selbst aus:

Zur Lockerung der Schultermuskulatur setzen

Sie sich aufrecht hin und lassen die Arme locker

hängen. Ziehen Sie die Schultern zunächst

leicht nach oben und dann aktiv nach hinten

und nach unten. Kreisen Sie dann die Schultern

ohne Kraftanstrengung nach hinten. Betonen

Sie immer die Bewegung nach hinten unten.

Machen Sie 5-10 Wiederholungen und spüren

Sie die anschließende Entspannung in Ihrer

Schultermuskulatur.

www.ikg-wien.at

5


ZPC-Schule

EARTH STRIKE – FRIDAYS FOR FUTURE

Im Rahmen der Aktionswoche „Week for Future“ wurde mit der

„Earth Strike”-Demonstration noch einmal gezeigt, dass es bereits

fünf vor zwölf ist und politische HandlungsträgerInnen gezwungen

werden müssen, klimarettende Maßnahmen einzuleiten. In mehreren

österreichischen Städten gingen zehntausende Menschen auf

die Straße, allein in Wien waren es laut dem Veranstalter zwischen

70.000 und 80.000. Diesmal wurde den Schulen von der Bundesministerin

Dr. in Iris Rauskala ausdrücklich erlaubt, im Rahmen einer

Schulveranstaltung an der Demonstration teilzunehmen!

Und wir waren mit vier Klassen der Volksschule – von der ersten

bis zur vierten – sowie mit allen Klassen der AHS mittendrin. Die

SchülerInnen wussten genau, worum es ging – sie wurden die ganze

Woche sehr sorgfältig und spannend mit dem Thema konfrontiert,

zeigten voller Begeisterung ihre selbst gestalteten Plakate und riefen

ihre eigenen Parolen! (hus/db)

ERÖFFNUNG DES

MAHNMALS IN

JUDENBURG

Am 23. September 2019 fand in der Messerschmiedgasse

in Judenburg die Enthüllung des Denkmals „Zwei Ringe

im Strom der Zeit“ statt. Der Bürgermeister der Stadt Judenburg,

Herr Dolleschall, würdigte in seiner Festrede das

Denkmal und die zugrundeliegende Auseinandersetzung

mit der Geschichte der Gemeinden und der Erinnerungsarbeit

von SchülerInnen ebenso, wie Herr MMag. Elie Rosen

aus Graz. Der Historiker Dr. Schiestl umriss kurz die Geschichte

der beiden jüdischen Gemeinden der Stadt.

Koll. Katja Heiden vom BG/BRG Judenburg

und Koll. Anna Erdelyi von der

ZPC-Schule Wien koordinierten über vier

Jahre lang die Arbeit des Projektteams aus

SchülerInnen und LehrerInnen beider

Schulen, die in der Umsetzung des ausgewählten

Entwurfs endete.

Einen ausführlichen Bericht unserer

Schülerin Esther G. und weitere Bilder samt

Links zu Presseartikeln finden Sie auf unserer

Homepage unter www.zpc.at. (hh)

KONTAKTINFO:

ZWI PEREZ CHAJES-

SCHULE DER IKG WIEN

1020 Wien, Simon-Wiesenthal-G.

3

T. 01/216 40 46,

F. 01/216 40 46–115

www.zpc.at

6 insider November 2019


www.ikg-wien.at

7


ESRA

Psychosoziales Zentrum ESRA

Tel.: (+43-1) 214 90 14 | www.esra.at

Bürgermeister Dr. Michael Ludwig &

das Psychosoziale Zentrum ESRA

laden anlässlich des 25-jährigen

Bestehens des Psychosozialen Zentrums ESRA

herzlich zu einem feierlichen Festakt in den Festsaal

des Wiener Rathauses ein!

Montag, 18. November 2019, 19.00 Uhr

(Einlass ab 18.30 Uhr)

Festsaal, Wiener Rathaus

Zugang: Lichtenfelsgasse 2, 1010 Wien

Ehrenschutz: Bürgermeister Dr. Michael Ludwig

Grußworte: Dr. Jasmin Freyer, Obfrau von ESRA,

Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen

Kultusgemeinde Wien,

Bürgermeister Dr. Michael Ludwig (angefragt)

Festrede: Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen

Videodokumentation: 25 Jahre ESRA

Musik: Wiener Jüdischer Chor,

ESRA Chor, Harri Stojka

Musikalische Leitung: Roman Grinberg

Anschließend koscheres kaltes Bufet

Wir bitten um verbindliche Anmeldung

bis 04. November 2019!

Per Email: esra25@esra.at

oder telefonisch: 01/214 90 14–26,

Montag bis Freitag zwischen 09.00–13.00 Uhr

Beschränktes Platzangebot. Bitte beachten Sie, dass wir

die Anmeldungen nur in der Reihenfolge des Einlangens

berücksichtigen können. Bitte bringen Sie einen amtlichen

Lichtbildausweis mit! Mit der Teilnahme an der

Veranstaltung stimmen Sie der Veröffentlichung von

Fotos, Ton- und Filmaufnahmen, die im Rahmen

der Veranstaltung entstehen, ausdrücklich zu.

Wir bitten um Unterstützung unserer Arbeit durch eine

Spende. Ihre Spende ermöglicht uns die Betreuung von

Menschen, die außerhalb von Wien leben, wie z.B.

aus Österreich vertriebene NS-Überlebende und

deren Nachkommen.

ESRA Spendenkonto: Bank Austria

IBAN: AT72 1200 0006 8414 5600

BIC: BKAUATWW

Herzliche Einladung zur

Feierlichen Verleihung des

DR. ALEXANDER FRIEDMANN PREISES 2019

an

SHALOM ALAIKUM – JEWISH AID

FOR REFUGEES IN VIENNA

04. Dezember 2019, 19.30 Uhr

ESRA, 1020 Wien, Tempelgasse 5

Wir bitten um Anmeldung:

online auf www.esra.at oder per Email an info@esra.at

oder telefonisch 01-214 90 14.

Bitte bringen Sie einen amtlichen Lichtbildausweis mit!

Information der Claims Conference über ein neues

Entschädigungsprogramm für NS-Überlebende,

die in den Niederlanden verfolgt wurden:

Entschädigung durch die

Niederländische Eisenbahn

Für Holocaust Überlebende, die mit der Niederländischen Staatsbahn

(Nederlandse Spoorwegen) von den Niederlanden in Konzentrationslager

außerhalb der Niederlande deportiert wurden, oder die in eines

der niederländischen Lager Westerbork, Vught oder Amersfoort deportiert

wurden, besteht die Möglichkeit, um eine einmalige Entschädigungszahlung

anzusuchen. Anspruchsberechtigt sind jüdische Überlebende

sowie Sinti und Roma bzw. auch deren Witwen oder Kinder.

Die Einreichfrist endet am 05. August 2020, die Entschädigungssumme

beträgt zwischen € 5.000,– und 15.000,–.

Wenn Sie denken, dass Sie anspruchsberechtig sein könnten, können

Sie sich gerne an ESRA für Information und Beratung zu den

näheren Kriterien wenden:

Telefon (01) 214 90 14 oder per E-Mail an office@esra.at

TERMINE BEI DER

ESRA SOZIALBERATUNG:

Wir ersuchen für alle Termine bei der

ESRA Sozialberatung um vorherige

telefonische Terminvereinbarung!

8 insider November 2019


10. NOVEMBER 2019

ITALIENISCH

AUF

DEUTSCHEN ÜBERTITEL

MIT

DIE GESCHICHTE DES POPULÄRSTEN

GEDENKMATINÉE

RADRENNFAHRERS ITALIENS, DER

UNTER LEBENSGEFAHR IM 2 .

WELTKRIEG

MENSCHENLEBEN

BARTALI

RETTETE.

ITALIENISCHES

KULTURINSTITUT

3., UNGARGARSSE 43

EINLASS 11:00 UHR

BEGINN 11:30 UHR

TICKETVERKAUF:

NORMALPREIS: 18€

MITGLIEDERSERVICE DER IKG WIEN

CLUB AMICI: 15€

SERVICE@IKG-WIEN.AT ODER +43 (1) 531 04-171

STUDENTEN: 10€

DAUER 60 MINUTEN


Club SchelAnu

UNSER PROGRAMM IM NOVEMBER 2019

Der koschere Mittagstisch findet Montag bis Freitag von

12.00 bis 13.30 Uhr statt, außer am Freitag, dem 01. 11. (Feiertag).

Offenes Café

Unser Kaffeehaus findet jeden Dienstag von 15.00 bis 18.00 Uhr

statt. Am 26. 11. spielt in unserem Café der Pianist Nikos Pogonatos

ein Programm aus Jazz, Blues, Klassik und Volksliedern.

Wir laden Sie zu Kaffee und Kuchen herzlich ein und freuen uns

auf Ihr Kommen!

Qigong

Qigong ist ein Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin

(TCM). Langsame, fließende Bewegungsübungen stärken den

Körper und wirken ausgleichend. Durch die Konzentration auf

Atmung und Vorstellung wird die Wirkung der Übungen erhöht.

Bitte lockere Kleidung und leichte Gymnastikschuhe mitbringen!

Mittwoch, 06., 13., 20., 27. November, 10.30–12.00 Uhr

Bewegung und Gesundheit

Hier werden gezielt Dehn- und Kräftigungsgymnastik und

Konditionsübungen durchgeführt. Unsere Trainerin passt

den Übungsablauf Ihren Bedürfnissen an. Es erwartet Sie

ein vergnügliches Workout.

Montag, 04., 11., 25. November, 15.00–16.00 Uhr

Donnerstag, 07., 21., 28. November, 17.00–18.00 Uhr

Komm‘ tanz‘ mit! Tanzworkshop mit Stephanie Tietz

In diesem Tanzworkshop werden wir gemeinsam verschiedene

Arten von Bewegung kennenlernen und ausprobieren. Es

erwarten Sie unter anderem Gruppentänze, freies Tanzen und

angeleitete Improvisation. Wir laden Sie zu diesem besonderen

Tanznachmittag herzlich ein und freuen uns auf Ihr Kommen.

Montag, 18. November, 14.30 bis 16.00 Uhr

Konversationsgruppen für SeniorInnen

in den Sprachen Hebräisch und Englisch:

English Conversation

Freitag, 08., 15., 22., 29. November, 12.30–14.00 Uhr

Hebräisch

Mittwoch, 06., 13., 20., 27. November, 14.00–16.00 Uhr

Monatliche Diskussionsrunde

Bei diesem Angebot stehen das gemeinsame

Philosophieren und Diskutieren über verschiedenste

Themen auf dem Programm.

Donnerstag, 28. November, 14.15–15.45 Uhr

Filmnachmittag bei Club SchelAnu

Ob Komödie oder spannender Spielfilm, es ist für jeden Geschmack

etwas dabei und Sie können vergnügliche Stunden bei

uns verbringen.

Diesmal sehen Sie den Film „Astrid“

(Biografischer Film über Astrid Lindgren)!

Donnerstag, 07. November, 14.00–16.00 Uhr

Club SchelAnu-Singgruppe

In unserer Singgruppe werden ältere oder zeitgenössische Lieder

auf Deutsch, Englisch und Hebräisch gesungen. Wichtig ist

dabei, dass alle Freude daran haben, nach dem Motto „JedeR

kann singen“. Bringen Sie Ihre Lieblingslieder mit und erleben Sie

mit unserer Gruppenleiterin, die auf der Gitarre begleitet, eine

anregende Singstunde!

Donnerstag, 07., 21., 28. November, 16.00–17.00 Uhr

Computer-Sprechstunde:

Kommen Sie mit Ihren Fragen rund um Ihren Computer, das

Handy, Smartphone, Tablet, Internet-Nutzung oder lernen Sie

die Anwendungen von Grund auf kennen.

Dienstag, 05. und 19. November, 15.00 bis 17.00 Uhr

Konzert in ESRA „Masl und Glick“

mit Joana Feroh Sternwasser & Nikos Pogonatos

Donnerstag, 14. November, 15.00 Uhr

In ihrem ausgewählten Programm präsentieren die zwei Künstler

die schönsten Lieder rund um Glück, Liebe und Sehnsucht.

Termine kurzfristig organisierter Veranstaltungen,

Museums- oder Kinobesuche erfahren Sie direkt bei uns.

Fragen Sie uns gerne danach oder rufen Sie uns an!

Das Club SchelAnu-Team lädt herzlich ein.

Wir freuen uns auf Sie!

Kontakt: Tel. 01/214 90 14, 1020 Wien, Tempelgasse 5

MZ – SAVE THE DATE

Sonntag, 17. November 2019, um 16.00

Uhr: „Julius Madritsch – Ein gerechter

unter den Völkern“

Buch und Regie: Piotr Szalsza

Gezeigt von: Dipl. Ing. Stefan A. Landau

Musikalische Umrahmung: Aliosha Biz –

Geige

Sonntag, 08. Dezember 2019, um 16.00

Uhr: „Komm mit nach Varasdin“ mit

Ethel Merhaut | Angelo Pollack | Bela

Koreny

Wenn nicht anders angegeben, finden die Veranstaltungen im Festsaal des

MZ statt! Simon-Wiesenthal-G. 5, 1020 Wien, Tel.: 01/725 75–0

HOTEL POST

Kaffee – Restaurant

Stadtzentrum – Garagenplätze,

Telefon, Radio, Modem-Stecker, SAT-TV

1010 Wien, Fleischmarkt 24

Tel. 01/515 83–0, Fax 01/515 83–808

10 insider November 2019


Misrachi / Maimonides-Zentrum

www.misrachi.at

MISRACHI-ONLINE-SERVICE

Die Misrachi vergrößert ihr Online-Service-Angebot für

die jüdische Gemeinde auf www.misrachi.at laufend.

Wöchentlich neue Erläuterungen zur Parascha (Wochenabschnitt),

mittlerweile sind fast 700 Artikel online! |

Aktuelle Schabbat-Zeiten und andere halachische

Zeiten. | Umfangreiche Informationen über das

„koschere Wien“. | Koscher-Guide mit mittlerweile

über 600 Produkten, die in regulären Geschäften in

Österreich gekauft werden können. Der Guide ist auf

Deutsch, Englisch und Französisch erhältlich, außerdem

ist der Inhalt auch in einer Smartphone-App auf Englisch

und in einer Broschüre für israelische Touristen auf

Hebräisch verfügbar. | Anmeldung zum wöchentlichen

E-Mail-Newsletter mit Informationen über Schabbatzeiten,

Gebete und Schiurim in der Misrachi, Veranstaltungshinweisen

und einem Dwar Tora. | Tfilazeiten der

Misrachi. | Informationen über Schiurim zu verschiedensten

Themen. | Veranstaltungshinweise.

Misrachi Österreich

Jüdisches Wissen – Jüdische Erziehung –

Service und Engagement für die jüdische

Gemeinde

Margit Reiter

Die Ehemaligen

Der Nationalsozialismus

und die Anfänge der FPÖ

Die erste umfassende Studie

zur FPÖ-Geschichte und ihrem

Verhältnis zum Nationalsozialismus.

Mit ihrem Buch, Die Ehemaligen,

füllt Margit Reiter nicht nur eine Forschungslücke,

das Buch ist auch von

großer politischer Aktualität.

Margit Reiter

Professorin für Zeitgeschichte

Doron Rabinovici

Schriftsteller, Historiker

Moderation:

Oliver Das Gupta

Journalist, Süddeutsche Zeitung

12.Nov.

Buchpräsentation 2019

im Gemeindezentrum 19:00

IKG Wien, Gemeindezentrum; Seitenstettengasse 2, 1010 Wien. Einlass ab 18:30 Uhr. Eine Anmeldung

unter karten@jmv-wien.at kann die Zugangskontrolle beschleunigen. Um die Mitnahme eines Lichtbildausweises wird gebeten.

ISRAELITISCHE KULTUSGEMEINDE WIEN

BLEIBENDES

HINTER LASSEN –

ERBSCHAFTEN & LEGATE

Mit einem Testament zu Gunsten der IKG ermöglichen Sie

es uns, in die Zukunft unserer Gemeinde zu investieren.

Sie tragen dazu bei, dass jüdisches Leben auch für künftige

Generationen in Wien gesichert ist.

Erbschaften und Legate sind ganz

besondere Spenden und Zeichen

einer tiefen Verbundenheit.

Alle Auskünfte und Kontakte sind vertraulich – das ist für

uns selbstverständlich. Ein Testament zu verfassen ist

ganz einfach, und es ist auch keine Altersfrage.

Ich nehme mir Zeit und werde Sie gerne in einem

persönlichen Gespräch eingehend über alle

Möglichkeiten informieren.

Rufen Sie mich an unter +43 1 53104–100

oder per E-Mail: o.deutsch@ikg-wien.at

www.ikg-wien.at

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Jüdisches Insitut für Erwachsenenbildung

1020 WIEN, PRATERSTERN 1

T. 01/891 74–153 000

www.vhs.at/jife

E-Mail: office.jife@vhs.at

PROGRAMM IM NOVEMBER 2019

04. November, 11.30 Uhr – Raphael Kahan

Kursbeginn: „Zwei Juden treffen sich …“ –

Jüdischer und israelischer Humor, auf Hebräisch gelesen

und erzählt und gemeinsam übersetzt

04. November, 18.30 Uhr – Mag. a Regina Polak

Vortrag: „Juden und Worte“ –

Gedanken einer katholischen Theologin zu Amos Oz’ und

Fania Oz-Salzbergers intellektuellen Streifzügen durch die

jüdische Kulturgeschichte.

Teil der dreiteiligen Vortragsreihe:

„Das Kaleidoskop des Amos Oz“.

In Kooperation mit dem Koordinierungsausschuss

für christlich-jüdische Zusammenarbeit.

05. November, 18.30 Uhr – Mag. a Schulamit Meixner

Gedenkveranstaltung zum 75. Todestag:

Tod durch Erschießen –

Das kurze Leben der Hannah Szenes

07. November, 18.30 Uhr – Dr. Stephan Grigat

Vortrag mit anschließender Diskussion:

Der Exodus der Juden aus der arabischen Welt –

Diskriminierung, Flucht und Vertreibung

12. November, 18.30 Uhr – MMag. Lukas Pallitsch

Vortrag: „Vom Bedürfnis, einer Geschichte

zuzuhören“ – Impulse israelischer Gegenwartsliteratur

für den jüdisch-christlichen Dialog.

Teil der dreiteiligen Vortragsreihe:

„Das Kaleidoskop des Amos Oz“.

In Kooperation mit dem Koordinierungsausschuss

für christlich-jüdische Zusammenarbeit.

13. November, 15.30 Uhr – Prof. Kurt Rosenkranz

Exkursion: Führung durch den Wiener Stadttempel

14. November, 18.30 Uhr – Dr. in Ariane Sadjed

Vortrag: Die Iranische Revolution 1979

und ihre Folgen für die jüdische Gemeinde

19. November, 18.30 Uhr – Franz Linsbauer

Vortrag: Arthur Schnitzlers „Der Weg ins Freie“

in Funk und Film

21. November, 17.30 Uhr, 23. November, 12.00 Uhr –

Kochkurs mit Maschi Mermelstein:

Jüdische Tradition aus den Schtetel

24. November, 17.30 Uhr –

Kochkurs mit Maschi Mermelstein:

Die Piroggen meiner Babe – Borscht an kalten Wintertagen

25. November, 19.00 Uhr – Dr. Thomas Soxberger

Jiddisch-Lesekreis: Von Lemberg bis Wien –

und weiter: Jiddische Literatur

26. November, 18.30 Uhr – Franz Linsbauer

Vortrag: Die „Ausschaffung“ der Wiener Juden

1669/1670 – Die zweite Wiener Geserah

27. November, 18.30 Uhr – Andreas Peham

Vortrag mit anschließender Diskussion:

Zum islamisierten Antisemitismus und seiner Prävention

In Kooperation mit dem DÖW

28. November, 11.00 Uhr – Raphael Kahan

Kursbeginn: Shirim, Shirim –

Mit israelischen Songs Hebräisch lernen

28. November, 17.30 Uhr –

Kochkurs mit Maschi Mermelstein

12 bunte Teller: verschiedene Mezze –

Kleine Gerichte und Dips aus dem Melting Pot Israel

VORSCHAU DEZEMBER 2019

01. Dezember, 18.00 Uhr – Dr. Armin Eidherr

Zweisprachiger Vortrag: Verschlungene Pfade –

Josefs Burgs Leben und literarisches Werk

mit besonderer Berücksichtigung der Wiener

und Czernowitzer Motive

Veranstaltungsort: Bookshop Singer,

Rabensteig 3, 1010 Wien,

Anmeldung und Bezahlung im

JIFE bis 22. November!

02. Dezember, 18.00 Uhr – Dr. Armin Eidherr

Seminar mit ausgewählten Texten auf Jiddisch:

Verschlungene Pfade – Josefs Burgs Leben

und literarisches Werk mit besonderer

Berücksichtigung der Wiener

und Czernowitzer Motive

12 insider November 2019


AKFT / IKG-Fundraising

NEUES AUS DER

TAGESSTÄTTE

So wie der September mit schlechten Nachrichten begann, endete

er auch: Kurz vor den Feiertagen verstarb völlig unerwartet

Frau Maria Faizieva, die über viele Jahre eine treue und begeisterte

Besucherin der Tagesstätte war, und von den anderen Gästen

liebevoll „Babuschka“ genannt wurde. Täglich war sie beim

Triomino-Spielen anzutrefen, und wenn wir ein Fest feierten

und tanzten, war sie die erste, die sich rhythmisch mit der Musik

mitbewegte. Ihr Temperament und fröhliches Lachen werden wir

stets in Erinnerung behalten. Sie wird uns fehlen!

Am 23. September gab es einen Ausflug ins Jüdische Museum.

Schon im Vorfeld war der Besuch im Jüdischen Museum auf großes

Interesse bei den TagesstättenbesucherInnen gestoßen, sodass

am Tag des Ausflugs alle angemeldeten Damen und Herren, 13

an der Zahl, teilnahmen, was es bisher noch nie gegeben hatte.

Das Jüdische Museum lud die Tagesstättengäste sowohl zum

Eintritt als auch zur einstündigen Führung durch die Ausstellung

ein. Auch auf die Fahrten mit den Blaguss-Minibussen hin und

retour zur Tagesstätte waren wir eingeladen. Wir möchten auf

diesem Wege sowohl dem Jüdischen Museum als auch dem Blaguss-Minibus-Service

herzlichst für die großzügige Geste danken!

Aufgrund einer notwendig gewordenen zeitlichen Umschichtung

im Programm und dadurch mittwochvormittags entstandenen

Vakanz an Bewegungsangebot für unsere Gäste, riefen wir eine

neue Gruppe ins Leben. Seit Ende September findet unter Anleitung

der diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegerin Aleksandra

Drincic eine Aktivierungsgruppe für Körper und Geist

statt. So können wir unserem Anspruch, täglich ein professionell

angeleitetes Bewegungsangebot für unsere Gäste bereit zu stellen,

gerecht werden. Im November startet, wie bereits angekündigt,

das gesundheitspsychologisch angeleitete Genusstraining. Beide

Angebote sind Teile unseres Gesundheitsförderungsprogramms.

ESRA HOTLINE

GEGEN GEWALT

IN DER FAMILIE

TEL. 01/212 55 18

Dr. Susanne Ogris

WAS: Telefonische Beratung – vertraulich und anonym

WANN: Mo, Di & Do, 10.00–12.00 Uhr

Mittwoch 15.00–17.00 Uhr

GEMEINSAM

HABEN WIR

VIEL ERREICHT!

In den vergangenen Wochen

haben wir Geld gesammelt,

für die vom Schicksal schwer

geprüfte Familie V. und zwei

weitere Familien mit körperlich

oder geistig beeinträchtigten

Kindern. Das Geld wird

dringend für die Therapien der Kinder benötigt, da die

Familien dieses nicht selbst aufbringen können. Therapien

für geistig oder körperlich beeinträchtigte Patienten

sind kostspielig, die Krankenkassen leisten zwar einen

großen Teil, doch die Betrofenen müssen bis zu €

10.000,– Selbstbehalt aufbringen.

Das Schicksal der Familien hat in unserer Gemeinde

eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst. Dank Ihrer

großzügigen Unterstützung konnten wir für die betroffenen

Kinder die notwendigen Therapien ermöglichen,

die für deren Lebensqualität so dringend notwendig sind,

und den Eltern die finanzielle Last, neben den Sorgen um

die Jüngsten, abnehmen.

VON HERZEN SAGEN WIR AUCH IM NAMEN

DER FAMILIEN: DANKE!

Um auch in Zukunft allen betrofenen Familien helfen

zu können, liegt aber noch viel Arbeit vor uns, und auch

diesen Weg können wir nur mit Ihrer Unterstützung bewerkstelligen:

Rund € 52.000,– werden jährlich benötigt,

um kompetente medizinische Versorgung für

betroffene Gemeindemitglieder bereitzustellen. Nur

mit Ihrer Spende können wir wichtige Therapien (z. B.

Physiotherapie, Psychotherapie, Ergotherapie, etc.) ermöglichen.

In diesem Sinn ein herzliches Danke

für Ihre Unterstützung!

Ihre Shiran Nanikashvili

TMICHA Spendenkonto:

AT 43 6000 0005 1001 0051

Spendenzweck:

„Wo die Hilfe am notwendigsten ist“

Ihre Spende ist steuerlich absetzbar!

www.ikg-wien.at

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14 insider November 2019


Bitachon

„AWINU MALKENU – UNSER VATER,

UNSER KÖNIG, MACHE DIE VORHABEN

UNSERER HASSER ZUNICHTE.“

Während jüdische Gemeinden weltweit am

heiligsten Tag des Jahres, Jom Kippur, unter

anderem der Massaker in jüdischen Gemeinden

gedachten, wurde in diesem Jahr ein weiteres

Unglück in Deutschland verhindert. Am

09. 10. 2019, Jom Kippur, verübte in Halle

(Saale), ein – bis dahin unbescholtener – deutscher

Rechtsradikaler einen Anschlag auf die

dort ansässige jüdische Gemeinde. In einem

sogenannten Manifest und – ebenso perfid

wie der Attentäter in Christchurch – per Live-

Übertragung über eine Kamera, verbreitete

der Mann seine Ansichten, unter anderem,

dass die Juden das Grundübel der Welt seien.

Eine geschlossene Eingangstür hinderte

den Attentäter am Eindringen in die Räumlichkeiten.

Mittels selbstgemachter Sprengkörper

und einem Gewehr versuchte er, sich

Zugang zur Synagoge, in der das Gebet stattfand,

zu verschafen, und scheiterte. Die Gemeindemitglieder

haben – vielleicht wegen

des Attentats von Pittsburgh vor einem Jahr,

als aufgrund des ofenen Eingangs einer Synagoge ein Attentäter

elf Personen ermorden konnte – bewusst die Eingangstüre

stets geschlossen gehalten. Dieses Detail rettete

allen Anwesenden das Leben. Beim Anschlag auf den Wiener

Stadttempel in den 1980er-Jahren war es ebenfalls das

geschlossene Eingangstor, das ein größeres Blutbad in der

Synagoge verhinderte.

Wenige Tage zuvor ereignete sich in Berlin ebenfalls ein

versuchter Anschlag. Ein 23-jähriger Syrer wurde kurz vor

der Ausübung seiner Tat bei der Neuen Synagoge in Berlin

von den Sicherheitskräften vor Ort gestoppt. Er wollte mit

einem Messer seine Opfer ermorden.

Beide Anschläge zeigen ein vorhandenes Gewaltpotenzial

innerhalb der Bevölkerung, und dass die Gefahren für jüdisches

Leben von vielen Seiten kommen können.

Auch der Verein BITACHON ruft zu erhöhter Achtsamkeit

auf und bittet, Verdachtsfälle und Übergrife stets zu melden

(Polizei: 133, Sicherheitszentrale der IKG: 01/369 85 26),

sowie Lehren aus den oben erwähnten Übergrifen zu ziehen:

- Achten Sie stets auf verschlossene Türen, vor allem

während Betriebszeiten von Synagogen, Schulen etc.!

- Halten Sie sich nicht länger als notwendig vor einem

jüdischen Objekt auf!

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen, trotz allem,

ein sicheres und unbeschwertes Jahr 5780!

Anzeige Vermchtnis sterreich 10.12.2014 14:50 Uhr Seite 1

Foto: © (CC BY-SA 4.0) Allexkoch

Probedruck

www.ikg-wien.at

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Thema~Kurztitel

VERANSTALTUNGSHIGHLIGHTS

Ausführliche Veranstaltungs-Infos auf www.ikg-wien.at

NOVEMBER 2019

04 18.00 Buchpräsentation & Zeitzeuginnengespräch: Letzte Orte.

Die Wiener Sammellager und die Deportationen 1941/42

16 insider November 2019

DÖW, Wipplingerstraße 6–8, 1010 Wien

04 18.30 Vortrag von Regina Polak: Juden und Worte. JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

05 18.30 Vortrag von S. Meixner: Tod durch Erschießen – Das kurze Leben der Hannah Szenes JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

06 19.00 Gedenkveranstaltung zum Novemberpogrom 1938:

Kundgebung für die Opfer von Rassismus und Fremdenhass

Jüdisches Mahnmal, Pollheimer Park, Wels

06 19.30 Theater: „Frühere Verhältnisse“ von Johann Nestroy Theater Akzent, Theresianumg. 18, 1040 Wien

07 18.30 Vortrag von Stephan Grigat: „Der Exodus der Juden aus der arabischen Welt“ JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

07 19.00 Gedenkveranstaltung: Light of Hope Heldenplatz, 1010 Wien

09 18.00 Mahnwache und Kundgebung beim Gedenkstein vor dem ehemaligen

Aspangbahnhof: Niemals vergessen! Nie wieder Faschismus!

Platz der Opfer der Deportation,

1030 Wien

10 11.00 Kino: Gedenkmatinee Gino Bartali Ital. Kulturinstitut, Ungarg. 43A, 1030 Wien

10 11.00 Pogrom-Gedenklesung: „Eine jüdische Kindheit im Nachkriegs-Wien“ JMW, Dorotheergasse 11, 1010 Wien

10 15.00 Historischer Rundgang in Gedenken an das Novemberpogrom 1938 Treffp.: Christian-Broda-Platz, 1070 Wien

12 18.30 Vortrag von Lukas Pallitsch: Vom Bedürfnis, einer Geschichte zuzuhören – Impulse

israelischer Gegenwartsliteratur für den jüdisch-christlichen Dialog

12 19.00 Buchpräsentation: „Die Ehemaligen – Der Nationalsozialismus

und die Anfänge der FPÖ “ von Margit Reiter

JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

Gemeindezentrum der IKG,

Seitenstetteng. 4, 1010 Wien

13 15.30 Führung durch den Wiener Stadttempel mit Kurt Rosenkranz Info: JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

13 18.00 Gedenken an die Novemberpogrome in Klagenfurt Evangelische Kirche, Martin-Luther-Platz 1,

9020 Klagenfurt am Wörthersee

14 13.30 Fortbildungsseminar in Melk, Vorstellung des Workshops „Opfer/Täter/Zuschauer

– Biografien zur Geschichte des KZ-Außenlagers Melk“

KZ-Gedenkstätte Melk, Schießstattweg 8,

3390 Melk

14 18.30 Vortrag von Ariane Sadjed: 1979. Iranische Revolution & Folgen für die jüd. Gemeinde JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

14 19.00 The Shabbos Project Vienna verschiedene Veranstaltungsorte

14 18.30 Theater: „Frühere Verhältnisse“ von Johann Nestroy Theater Akzent, Theresianumg. 18, 1040 Wien

17 16.00 „Julius Madritsch – Ein Gerechter unter den Völkern“ Maimonides Zentrum, Festsaal, Simon-

Wiesenthal-Gasse 5, 1020 Wien

18 14.00 Seminar: „Über-leben“ Österreichische ZeitzeugInnen der NS Zeit

erzählen für den Geschichteunterricht

18 19.00 Feierlicher Festakt anlässlich des 25-jährigen Bestehens

des Psychosozialen Zentrums ESRA

Päd. Hochschule, Mühlgasse 67

in Baden (NÖ)

Festsaal des Wiener Rathauses

19 18.30 Vortrag von Franz Linsbauer: Arthur Schnitzlers „Der Weg ins Freie“ in Film und Funk JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

21 17.30 Kochkurs mit Maschi Mermelstein: Jüdische Tradition aus dem Schtetel JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

23 12.00 Kochkurs mit Maschi Mermelstein: Jüdische Tradition aus dem Schtetl JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

24 11.00 Konzert: Mazel Tov! Wiener Jüdischer Chor, Schalom!-Band, Wolfgang Böck Theater Akzent, Theresianumg. 18, 1040 Wien

24 17.30 Kochkurs mit Maschi Mermelstein: Die Piroggen meiner Babe –

Borscht an kalten Wintertagen

26 18.30 Vortrag von Franz Linsbauer: 1669/1670 – Die zweite Wiener Geserah.

Die „Ausschaffung“ der Wiener Juden

JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

26 19.30 Kantorenkonzert IKG Wien, Seitenstettengasse 4, 1010 Wien

27 18.00 Themenabend: Extrem, radikal, fanatisch – Was tun? –

Beratungsstelle Extremismus boja

Dr. Jetel-Haus, Birkenplatz, Gols

Anmeldung: 0 21 72/ 88 06

27 18.00 Film und Gespräch mit Michael Achenbach: Blicke auf das Burgenland Jennersdorf – Arche, Hauptplatz 2

27 18.30 Vortrag von Andreas Peham: Islamisierter Antisemitismus und Prävention JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

27 19.30 Jiddische Komik mit der Theatergruppe „Glatt Jiddisch“

Tickets unter: tickets@yiddish.at

27 11.00 Kursbeginn mit Rapael Kahan: Shirim, Shirim – Mit israelischen Songs Hebräisch

lernen

27 17.30 Kochkurs mit Maschi Mermelstein: : 12 bunte Teller: verschiedene Mezze – Kleine

Gerichte und Dips aus dem Melting Pot Israel

30 19.30 Konzert und Lesung: „Nu, vielleicht“ mit Michael Maertens, Ethel Merhaut

Daniel Serafin, Ondrej Janoska & Bela Koreny

Für die Vollständigkeit der Angaben übernimmt die Redaktion keine Gewähr. Farbig hinterlegte Veranstaltungen sind Events der IKG.

Kammersaal VHS Floridsdorf, Angerer

Straße 14, 1210 Wien

JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

Theater Akzent, Theresianumg. 18, 1040 Wien


MAG. MAG. DR. ROBERT DAVID RÉTI-STIPENDIUM

Im Andenken an den am 23. 07. 1993 tödlich verunglückten Mag. Mag. Dr. Robert David Réti

wird alljährlich das von seinen mittlerweile verstorbenen Eltern Susanne und Stephan Reti

gestiftete „Mag. Mag. Dr. Robert David Reti Stipendium“ an einen bedürftigen jüdischen

Studenten (m/w) vergeben, der/die bereit ist, nach Roberts Vorbild sowohl ernsthaft

das Studium zu verfolgen, als auch der jüdischen Sache zu dienen.

Schriftliche Bewerbungen für dieses Jahr sind bis längstens 15. 12. 2019 an das Kuratorium des „Mag.

Mag. Dr. Robert David Réti-Stipendium“ unter der E-Mail-Adresse robertretistipendium@gmail.com

zu richten. Beizulegen sind ein Bewerbungsschreiben und ein Lebenslauf.

Begünstigt werden bedürftige Stipendienwerber, die:

(a) die Reifeprüfung abgelegt haben,

(b) ein Studienziel vorweisen,

(c) zur Finanzierung ihres Studiums Unterstützung benötigen, und

(d) bereit sind, nach Roberts Vorbild sowohl ernsthaft ihr Studium zu verfolgen,

als auch der jüdischen Sache zu dienen

Das Stipendium in der Höhe von € 3.000,– wird jeweils für ein Studienjahr gewährt.

Die Ausschüttung folgt nach Genehmigung des Ansuchens durch das Kuratorium am 07. 01. 2020.

DAS KURATORIUM DES „MAG. MAG. DR. ROBERT DAVID RÉTI - STIPENDIUM“

LAUFENDE VERANSTALTUNGEN 2019

bis 16. 01. 2020

04. 11. 2019 bis

02. 12. 2019

Veranstaltungsreihe: „Asozialität“ und politische Bildung – Kontinuitäten

der Stigmatisierung von vermeintlich „Leistungsunwilligen“

„Zwei Juden treffen sich...“ Jüdischer und israelischer Humor, in

Hebräisch gelesen, erzählt und gemeinsam übersetzt.

24. 11. bis 15. 12. 2019 Yiddish Culture Festival Vienna

Tickets unter tickets@yiddish.at oder 0664/383 46 56

Universität Wien, Seminarraum 5, 1. UG,

Währingerstraße 29, 1090 Wien

JIFE, Praterstern 1, 1020 Wien

Verschiedene Veranstaltungsorte in Wien

Ausstellungen

ab 08. 11. 2019

Verschüttet. Malzgasse 16 – einzigartige Funde

jüdisch-österreichischer Geschichte

Haus der Geschichte Österreich,

Österreichische Nationalbibliothek, 1010 Wien

ab 10. 11. 2019 Ende der Zeitzeugenschaft? Salomon Sulzer Saal, Schweizer Str. 21,

6845 Hohenems

bis 17. 11. 2019 Sigalit Landau: Salt Years Mönchsberg & Amalie-Redlich-Turm,

Mönchsberg 32, 5020 Salzburg

bis 17. 11. 2019 Die drei mit dem Stift. Lily Renée, Bil Spira und Paul Peter Porges Museum Judenplatz, Judenplatz 1, 1010 Wien

bis 21. 11. 2019 Schicksalsjahr 1938 – NS-Herrschaft im Burgenland Landesmuseum Burgenland, Museumgasse 1-5,

7000 Eisenstadt

bis 22. 11. 2019

Letzte Orte vor der Deportation: Kleine Sperlgasse,

Castellezgasse, Malzgasse

Amtshaus des Bezirks Leopoldstadt,

Karmelitergasse 9, 1. Stock, 1020 Wien

bis 12. 01. 2020 Café As. Das Überleben des Simon Wiesenthal JMW Dorotheergasse 11, 1010 Wien

bis 31. 01. 2020

bis 20. 03. 2020

Unerwünschtes Kino: Vertriebene Filmschaffende in Wien

und Budapest 1933–1938

„… unmöglich, diesen Schrecken aufzuhalten“.

Die medizinische Versorgung durch Häftlinge im

Frauen-KZ Ravensbrück

METRO Kinokulturhaus, Johannesgasse 4, 1010 Wien

Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte,

Campus der Universität Wien, 1090 Wien,

Spitalgasse 2-4, Hof 1

www.ikg-wien.at

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Rabbinat / Friedhof

GEBETSZEITEN IM WIENER STADTTEMPEL

NOVEMBER 2019

Schacharit,

Morgengebet

Mincha,

Abend

Schabbat

Ein/Aus

Freitag 01. 11. 03. March. 08.00 Ges. Feiertag 16.25 16.25

Samstag 02. 11. 04. March. 09.00 Noach 16.25 17.28

Sonntag 03. 11. 05. March. 08.00 16.25

Montag 04. 11. 06. March. 07.00 16.25

Dienstag 05. 11. 07. March. 07.00 16.25

Mittwoch 06. 11. 08. March. 07.00 16.25

Donnerst. 07. 11. 09. March. 07.00 16.25

Freitag 08. 11. 10. March. 07.00 16.15 16.15

Samstag 09. 11. 11. March. 09.00 Lech Lecha 16.15 17.19

Sonntag 10. 11. 12. March. 08.00 16.15

Montag 11. 11. 13. March. 07.00 16.15

Dienstag 12. 11. 14. March. 07.00 16.15

Mittwoch 13. 11. 15. March. 07.00 16.15

Donnerst. 14. 11. 16. March. 07.00 16.15

Freitag 15. 11. 17. March. 08.00 Gesetzlicher

Feiertag

16.10 16.06

Samstag 16. 11. 18. March. 09.00 Wajera 16.10 17.11

Sonntag 17. 11. 19. March. 08.00 16.10

Montag 18. 11. 20. March. 07.00 16.10

Dienstag 19. 11. 21. March. 07.00 16.10

Mittwoch 20. 11. 22. March. 07.00 16.10

Donnerst. 21. 11. 23. March. 07.00 16.10

Freitag 22. 11. 24. March. 07.00 16.00 15.59

Samstag 23. 11. 25. March. 09.00 Chajej Sarah;

Mewarechin

Sonntag 24. 11. 26. March. 08.00 16.00

Montag 25. 11. 27. March. 07.00 16.00

Dienstag 26. 11. 28. March. 07.00 16.00

Mittwoch 27. 11. 29. March. 07.00 16.00

Donnerst. 28. 11. 30. March. 07.00 1. Tag Rosch

Chodesch

Kislew

Freitag 29. 11. 01. Kislew 07.00 2. Tag Rosch

Chodesch

Kislew

16.00 17.05

16.00

16.00 15.54

Samstag 30. 11. 02. Kislew 09.00 Toledot 15.50 17.01

VORSCHAU GEBETSZEITEN

DEZEMBER 2019

Schacharit,

Morgengebet

Mincha,

Abend

Sonntag 01. 12. 03. Kislew 08.00 15.50

Montag 02. 12. 04. Kislew 07.00 15.50

Dienstag 03. 12. 05. Kislew 07.00 15.50

Mittwoch 04. 12. 06. Kislew 07.00 15.50

Donnerst. 05. 12. 07. Kislew 07.00 15.50

INFORMATION ZUR

RESERVIERUNG

VON KIDDUSCHIM

IM IKG-GEMEINDEZENTRUM

Schabbat

Ein/Aus

Freitag 06. 12. 08. Kislew 07.00 15.50 15.51

Samstag 07. 12. 09. Kislew 09.00 Wajetzej 15.50 16.59

Sonntag 08. 12. 10. Kislew 08.00 Ges. Feiertag 15.50

Montag 09. 12. 11. Kislew 07.00 15.50

Dienstag 10. 12. 12. Kislew 07.00 15.50

Mittwoch 11. 12. 13. Kislew 07.00 15.50

Donnerst. 12. 12. 14. Kislew 07.00 15.50

Freitag 13. 12. 15. Kislew 07.00 15.50 15.50

Samstag 14. 12. 16. Kislew 09.00 Wajischlach 15.50 17.00

Sonntag 15. 12. 17. Kislew 08.00 15.50

Montag 16. 12. 18. Kislew 07.00 15.50

Dienstag 17. 12. 19. Kislew 07.00 15.50

Mittwoch 18. 12. 20. Kislew 07.00 15.50

Donnerst. 19. 12. 21. Kislew 07.00 15.50

Freitag 20. 12. 22. Kislew 08.00 15.50 15.52

Samstag 21. 12. 23. Kislew 09.00 Wajeschew;

Mewarechin

Sonntag 22. 12. 24. Kislew 08.00 15.50

Montag 23. 12. 25. Kislew 07.00 Chanukka 15.50

Dienstag 24. 12. 26. Kislew 08.00 Chanukka;

Ges. Feiertag

Mittwoch 25. 12. 27. Kislew 08.00 Chanukka;

Ges. Feiertag

Donnerst. 26. 12. 28. Kislew 08.00 Chanukka;

Ges. Feiertag

15.50 17.02

15.50

15.50

15.50

FRIEDHOFS-

BESUCHSZEITEN

Sonntag bis Donnerstag 08.00–16.00 Uhr

Freitag 08.00–12.00 Uhr

Verwaltung:

Montag bis Donnerstag 08.00–15.30 Uhr

Freitag 08.00–12.00 Uhr

Samstags & an jüdischen Feiertagen geschlossen!

Nach dem G’ttesdienst im Stadttempel findet

jeden Schabbat ein Kiddusch im Gemeindezentrum

statt. Die Räumlichkeiten stehen daher

ausnahmslos erst nachher (zirka 12.30

Uhr) für private Reservierungen von Kidduschim

für Gäste aus anderen Bethäusern (z. B.

zur Bar Mitzwa) zur Verfügung.

IKG-Generalsekretariat

18 insider November 2019


Rabbinat

Das Judentum hat viele Facetten. Entscheiden

Sie sich, heuer Ihr jüdisches Wissen zu vertiefen...

mit den Schiurim & Vorträgen des Rabbinats

RABBINER SCHLOMO HOFMEISTER

Schiur für Jugendliche und StudentInnen:

Wann: Mittwoch, 17.00–18.30 Uhr

Wöchentlicher Schiur für alle Gemeindemitglieder

Wann: Mittwoch, 19.00 Uhr

• Judentum verstehen und leben

• Philosophie, Halacha und Tradition

• Aktuelle Themen und zeitlose Konzepte

• Lernen, Wissen und Begreifen

Anmeldung unter s.hofmeister@ikg-wien.at

Haben Sie schon Ihr

Glückwunsch-Inserat bestellt?

Noch können Sie Ihrer Familie, Ihren

Freunden und den Menschen, die Ihnen

wichtig sind, Glückwünsche bestellen:

Gleich anrufen oder mailen!

Tel: 01/53 104–272

E-Mail: m.glamm@ikg-wien.at

SPRECHZEITEN VON

RABBINER SCHLOMO HOFMEISTER

SPRECHZEITEN

(mit der Bitte um telefonische Anmeldung):

Montag bis Donnerstag 08.00–19.00 Uhr

Freitag 08.00–14.00 Uhr

Sonntag und Feiertag sowie an Wochentagen

ab 20.00 Uhr, jeweils nach individueller

Vereinbarung.

SPRECHSTUNDEN AM CAMPUS (ZPC UND MZ)

Montag und Mittwoch 13.30–16.00 Uhr

nach Vereinbarung.

AKH UND DONAUSPITAL:

Sonntag und Mittwoch,

in anderen Spitälern nach Vereinbarung; in dringenden

Fällen Sonntag bis Freitag rund um die Uhr.

Kontakt:

Tel.: (01) 531 04-112

E-Mail: s.hofmeister@ikg-wien.at

ERSCHEINUNGSTERMIN: (bitte ankreuzen)

Chanukka

Pessach

Andere

(Bitte legen Sie den Text auf einem Extrablatt bei oder geben

Sie ihn uns telefonisch oder per E-Mail durch).

Preis* pro Einschaltung:

€ 75,– (Größe: 59 x 30 mm)

€ 129,– (Größe: 59 x 50 mm)

€ 249,– (Größe: 59 x 100 mm)

Andere Größe lt. Preisliste

* zzgl. 5 % Werbeabgabe und 10 % MWSt. Für Privatanzeigen ohne

Werbeabsicht wird keine Werbeabgabe verrechnet.

.......................................................... .............................................................

Datum

Unterschrift Auftraggeber

.........................................................

Unterschrift „Die Gemeinde

Kinderbetreuung während der

Gebetszeiten im Stadttempel

Ab 31. August 2019 gibt es in den Räumlichkeiten des

Klubraums wieder Kinderbetreuung. An jedem Schabbat und

auch zu den Hohen Feiertagen von 10.00 bis zum Kiddusch.

Religiöses, fachlich kompetentes Personal wird sich um die

Kinder kümmern. Voraussetzung sind die im MUKI-Pass vorgeschriebenen

Impfungen. Über die weiteren Voraussetzungen

liegen Formulare bei der Betreuung auf.

Sparen

Sie mit unserem

Glückwunsch -

paket:

2 Feiertage

–10 %

www.ikg-wien.at

19


Jüdische Gemeinde Graz

NEUIGKEITEN

AUS DER JÜDISCHEN GEMEINDE GRAZ

33 Stolpersteine für Graz und Leoben

Foto: © JG Graz

Insgesamt dreiunddreißig Stolpersteine für alle Opfergruppen kamen

auf Initiative des Vereins für Gedenkkultur am 19. und 20. September

2019 in Graz und Leoben zur Verlegung; der größte Teil für jüdische

Opfer des Nationalsozialismus. Für die Verlegung der Stolpersteine

für ihre von Graz seinerzeit nach Israel geflüchteten Eltern Adolf und

Sybille Liechtenstein kam Frau

Edna Jägermann bei dieser Gelegenheit

von Tel Aviv nach Graz.

Am 21. September 2019 besuchte

sie die in Restaurierung begrifen

gewesene Grazer Synagoge und

traf dort auf Präsident Elie Rosen,

mit dem sie zuletzt 2018 in Tel

Aviv zusammengekommen war.

Renovierung der Synagoge und Neujahrsempfang

Von Juli bis September 2019 dauerte die erste von drei Bauphasen

an unserer Synagoge. Im Zuge derselben kam es zu einer Vielzahl

von Adaptierungen, bei denen vor allem der Einbau einer Klimaund

Lüftungsanlage hervorzuheben ist. Im Zuge der Bauarbeiten galt

es einerseits, Auflagen des Denkmalschutzes und des Architekten zu

berücksichtigen, und andererseits bei einem ambitionierten Zeitplan

gleichzeitig eine technisch einwandfreie und befriedigende Lösung zu

finden. Im Zuge der Arbeiten wurde auch das Beleuchtungskonzept

für das Gebäude geändert und die bestehenden durch neue Leuchtkörper

auf LED-Basis ersetzt. Neben der Erneuerung der Toilettenanlagen

erhielt aber vor allem der Innenraum der Synagoge ein neues,

eleganteres Farbkonzept, wofür der Sakralraum bis zum Ende der

Kuppel hin eingerüstet werden musste.

Am 24. September 2019 konnten die Arbeiten schließlich zu einem

erfolgreichen Abschluss gebracht werden. Gerade rechtzeitig,

denn zu einem Neujahrsempfang lud die Jüdische Gemeinde Graz,

gemeinsam mit der Gesellschaft der Freunde der Jüdischen Gemeinde

Graz unter Präsident Prof. Otto Hochreiter. Die Gäste bildeten

dabei ein Potpourri der steirischen Gesellschaft ab. Politiker, wie etwa

Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer, Landesrat

Johann Seitinger, der Grazer Stadtrat Günther Riegler oder Landtagsabgeordnete

Claudia Klimt-Weithaler waren ebenso zu sichten,

20 insider November 2019

Präsident Rosen mit

Frau Edna Jägermann

Gäste beim Neujahrsempfang

in der Grazer Synagoge

wie etwa der Kommandant der Landstreitkräfte des österreichischen

Bundesheeres, der Leiter des Landesamtes für Terrorismusbekämpfung

und Verfassungsschutz, die Leiter konsularischer Vertretungen,

der Direktor der Wirtschaftskammer Steiermark oder der Leiter des

Zukunftsfonds. Vom ofenen Kurs und dem laufenden Dialog der

jüdischen Gemeinde gegenüber bzw. mit anderen Religionsgemeinschaften

zeugte auch die Anwesenheit zahlreicher Repräsentanten

derselben. Neben Diözesanbischof a.D. Dr. Egon Kapellari oder dem

Evangelischen Superintendentialkurator Dr. Michael Axmann waren

beispielsweise etwa die Österreichisch-Buddhistische Religionsgesellschaft

durch Inge Margareta Brenner oder die Kirche Jesu Christi der

Heiligen der Letzten Tage durch Ing. Michael Korak vertreten. Als

regelmäßiger Gast gab sich auch der Vorsitzende der Islamischen Religionsgemeinde

Steiermark, Ali Kurtgöz, ein Stelldichein. In seiner

halbstündigen Ansprache ließ der Präsident der Jüdischen Gemeinde

Graz das vergangene Jahr aus jüdischer Sicht und vor allem aus Sicht

der Jüdischen Gemeinde Graz Revue passieren. Dabei verwies er mit

Deutlichkeit auf den wieder erstarkenden Antisemitismus und die

Eine gut besuchte Synagoge bei der

Buchpräsentation am 06. Oktober 2019

Fotos: © Foto Fischer Graz (4)


Jüdische Gemeinde Graz

Die Feiertage in Graz

Rosch Haschana beging unsere Gemeinde in Anwesenheit zahlreicher

Mitglieder am Erev Rosch Haschana mit einem feierlichen

Neujahrs-Kiddusch, an dem auch der israelische Fussballer Shon

Weissman teilnahm, der in der Saison 2019/20 zum österreichischen

Bundesligisten Wolfsberger AC gewechselt hatte.

Die Sukkot-Feier unserer Gemeinde fand am Nachmittag des 20.

Oktober 2019 in der von unserem Schammes Stephen Ayalon aufgestellten

Gemeindesukka statt.

Landeshauptmannstellvertreter Michael

Schickhofer (Mitte) mit Prof. Otto Hochreiter

und Elie Rosen beim Neujahrsempfang

BDS-Bewegung, wobei er den Bezug zur öfentlichen Diskussion in

Graz nicht aussparte.

Dem Rückblick auf die Aktivitäten der jüdischen Gemeinde im

vergangenen Jahr folgten ein Ausblick auf geplante Aktivitäten im

kommenden und eine Hinterfragung möglicher Strategien zur Mitgliederstärkung

der österreichischen Provinzgemeinden. Als Redner

folgten der Grazer Finanzstadtrat Günther Riegler, Landesrat Johann

Seitinger und Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer.

Präsident Rosen betonte, dass der erste Neujahrsempfang der jüdischen

Gemeinde primär ein Abend der Begegnungen, des aufeinander

Zugehens und des Gespräches sein solle. Er möge verbinden.

Und zu zahlreichen Gesprächen kam es dann auch tatsächlich. Diese

wurden durch Klezmer-Musik des Roman Grinberg Trios untermauert

und durch ein koscheres Bufet gestärkt.

Buchpräsentation von Wolfgang Sotill

Landeshauptmann Hermann

Schützenhöfer mit Präsident Rosen

bei der Buchpräsentation am 06.

Oktober 2019

Am 06. Oktober 2019

lud die Jüdische Gemeinde

Graz zur Präsentation

des im Styria-Verlag erschienen

Buches „Israel

– 40 einfache Fragen

40 überraschende Antworten“

von Wolfgang

Sotill in die Synagoge.

Im Rahmen der Veranstaltung

sprach zunächst

der Hausherr, Präsident

Kultusrat MMag. Elie

Rosen, der in seinem

Beitrag im Hinblick auf

den wiedererstarkenden

Antisemitismus die Notwendigkeit

der Übersetzung

der jüdischen Religion und Kultur hervorhob. Hierfür vermöge

das Werk Wolfgang Sottils nunmehr einen wertvollen Beitrag zu leisten.

Als Redner in einer bis zum letzten Platz vollen Synagoge folgten

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, der Israel bereits

gemeinsam mit dem Autor besucht hat, Arnold Mettnitzer und der

Autor selbst. Für die musikalische Umrahmung sorgte Edgar Unterkirchner.

Im Anschluss ließ man den Abend bei einem Umtrunk mit

koscherem Wein ausklingen.

Gedenken an Dora Kallmus

Auf Bemühen des Präsidenten der Jüdischen Gemeinde Graz, Elie

Rosen, wurden die sterblichen Überreste der unter dem Künstlernamen

„Madame d´Ora“ auch international bekannt gewordenen österreichischen

Starfotografin Dora Philippine Kallmus (1881–1963)

nach erfolgter Exhumierung am 24. Oktober 2019 vom Ortsfriedhof

im steiermärkischen Frohnleiten auf den jüdischen Friedhof in Graz

überführt und dort in einem Ehrengrab wiederbestattet.

Dora Kallmus wurde

als Tochter jüdischer

Eltern in bürgerlichen

Verhältnissen 1881 in

Wien geboren. Erste Erfahrungen

im fotografischen

Bereich sammelte

sie bei Hans Makart,

als erste Frau erhielt

sie auch Zutritt zu den

Theoriekursen der Wiener

Graphischen Lehr-

und Versuchsanstalt.

In Berlin nahm sie bei

Nicola Perscheid Unterricht.

1907 eröfnete sie

Dora Kallmuss, Porträtiert

von Oskar Stocker

mit Arthur Benda unter ihrem Künstlernamen „Madame d´Ora“ ein

Atelier im Ersten Wiener Gemeindebezirk. Bekannt wurde sie weit

über die österreichischen Grenzen hinaus vor allem mit Porträtaufnahmen

der Wiener Künstler- und Intellektuellenszene. So fertigte

sie etwa Fotografien von Alma Mahler-Werfel, Arthur Schnitzler,

Anna Pawlowa, Alexander Girardi, Gustav Klimt, Emilie Louise Flöge,

Marie Gutheil-Schoder, Berta Zuckerkandl, Max Reinhardt, Karl

Kraus, Tina Blau oder Maria Jeritza an und fotografierte die Krönung

von Kaiser Karl 1916 in Budapest. 1927 eröfnete sie ein Atelier in

Paris. Kallmus war infolge eines Verkehrsunfalls 1959 endgültig von

Paris nach Österreich übersiedelt und verbrachte ihre letzten Lebensjahre

im restituierten Haus ihrer in Auschwitz ermordeten Schwester

im steirischen Frohnleiten. Nach ihrem Ableben im Jahre 1963

wurde sie auf dem Ortsfriedhof von Frohnleiten beigesetzt. Mangels

Zahlung der Grabgebühren wurde das Grabmonument später entfernt

und zerstört. Die sterblichen Überreste verblieben dennoch,

ohne jedwede Erinnerungszeichen und Garantie, in der in weiterer

Folge neu vergebenen Grabstelle.

Ziel der von ihm angestrengten Exhumierung und Überführung

auf den jüdischen Friedhof in Graz sei es gewesen, der weit über

die Grenzen Österreichs hinaus bekannten Künstlerin eine würdige

Grabstelle zu geben und die bleibende Totenruhe sicherzustellen, die

nicht von der Entrichtung von Grabgebühren abhängig sei, so der

Präsident der Jüdischen Gemeinde Graz, Elie Rosen.

Foto: © Oskar Stocker

www.ikg-wien.at

21


ZiB & Jüdische Gemeinde Baden

KINO.IM.ZIB: Murer – Anatomie eines Prozesses

Donnerstag, 07. November 2019, um 19.30 Uhr

AUT, LUX 2018, Regie: Christian Frosch

Darsteller: Karl Fischer, Karl Markovics, Harvey Friedman,

Gerhard Liebmann, Susi Stach u.a.

In diesem Gerichtsfilm wird anhand originaler Dokumente der Fall

des angesehenen steirischen Politikers und Großbauern Franz Murer

nachgezeichnet, der im Zweiten Weltkrieg von 1941 bis 1943 einer

der Hauptverantwortlichen für die Tötung der Juden in Vilnius

war. 1962 wird Murer aufgrund der juristischen Intervention von

Simon Wiesenthal in Österreich dafür vor Gericht gestellt. Überlebende

des Holocaust reisen an, um gegen ihn auszusagen. Trotz

der erdrückenden Beweislage endet der Prozess 1963 mit einem

Freispruch.

Auch dieser Film wird wieder vorgestellt durch Prof. Dr. Frank

Stern vom Institut für Zeitgeschichte an der Universität Wien. Für

Fragen und Diskussion ist breiter Raum gelassen!

In Kooperation mit dem Jüdischen Filmclub Wien:

www.juedischer-filmclub.at

Nähere Informationen und Kartenreservierung zum Film

beim ZIB-Veranstaltungsservice: +43 2252/25 25 30–0

oder www.zib.or.at. Karten zu € 10,–;

Schüler/Studenten € 5,–;

ermäßigt € 8,– für ZIB/Ö1Club-Mitglieder

KONZERT.IM.ZIB: „Auf dem Strom …“

Dienstag, 26. November 2019, 19.30 Uhr

Cornelia Hübsch (Sopran)

Martin Först (Cello)

László Gyükér (Klavier)

Ein Opern- und Liederabend der besonderen Art

mit Werken von Pucchini, Mahler, Strauss, Korngold,

Schubert u.v.m.

Kartenpreise: € 24,–; ermäßigt für ZIB- und Ö1Club-Mitglieder

€ 19,–; Schüler und Studenten € 10,–

Informationen und Karten für die Veranstaltung sind beim ZIB-Ticketbüro

unter Tel. 02252/2525300 oder office@zib.or.at erhältlich.

Foto: © Ferry Nielsen




Wir freuen uns über Ihren Besuch zum

Gebet in der Synagoge Baden!

Anmeldung & Information

über die Termine:

Jüdische Gemeinde Baden,

02252/ 25 25 300 oder

office@juedischegemeinde.at

Seit 1959 stets zu Ihren Diensten

Hausverwalter

Dkfm. Viktor & Dr. Peter Maier

Ges.m.b.H.

Ankauf und Verkauf von Immobilien jeder Art

A-1030 Wien, Fasangasse 18

Tel.: 798 44 99 Fax: 798 44 99-22

www.hausverwalter.at

22 insider November 2019


IKG für Tirol & Vorarlberg

Fotos: © IKG Innsbruck, Markus Feuerstein

Autor Niko Hofinger

BUCHPRÄSENTATION:

DAS JÜDISCHE INNSBRUCK

für Tirol

und Vorarlberg

Israelitische Kultus-Gemeinde

Salomon Sulzer

Kantor

• Hohenems 1804

- 1890

V.l.n.r.: Niko Hofinger, Esther Fritsch,

Günter Lieder, Sonja Prieth, Esther Pirchner

den Schauplätzen des heutigen jüdischen

Lebens in Innsbruck zu einem vielfältigen

Bild zusammen.

Besonderes Augenmerk gilt dabei der

von 1991 bis 1993 erbauten neuen Synagoge

als Zentrum des religiösen Lebens und

der Begegnung. Ihre Errichtungsgeschichte

wird ebenso beleuchtet, wie einzelne rituelle

Gegenstände, ausgewählte Objekte und

architektonische Details – etwa der Sternenhimmel

im Gebetsraum, der auf der

ganzen Welt einzigartig ist.

Die Israelitische Kultusgemeinde für Tirol

und Vorarlberg präsentierte am Donnerstag,

dem 10. Oktober, in der Innsbrucker

Stadtbibliothek ihr neues Werk „Das jüdische

Innsbruck – Sichtbares und Unsichtbares

in Alltag und Erinnerung“.

Das Buch ist ein gut hundertseitiger

Führer durch die Synagoge und die in den

letzten Jahren entstandenen jüdischen Bezugspunkte

in der Stadt, passt also einerseits

in jede Handtasche und hat doch einiges an

Neuem zu bieten. Die drei AutorInnen, der

Historiker Niko Hofinger und die beiden

Journalistinnen Esther Pirchner und Sonja

Prieth, haben sich mit den Personen, die

vor 30 Jahren in Innsbruck eine Synagoge

gebaut haben, und diese heute als Gebetsraum

nützen, in der Sillgasse 15 getrofen.

Mit einer Reihe von ForscherInnen und ErinnerungsarbeiterInnen

sowie DenkmalgestalterInnen

ist das AutorInnenteam zu den

Erinnerungsorten Innsbrucks gegangen,

um über diese schon vor längerer Zeit oder

neu entstandenen Orte im Innsbrucker

Stadtplan nachzudenken.

Herausgekommen ist ein Stadtporträt anhand

von Menschen und Orten: „Das jüdische

Innsbruck“ stellt prägende Persönlichkeiten

vor und lässt jene zu Wort kommen,

die Alltag und Feste der Israelitischen Kultusgemeinde

gestalten. Viel Neues erfährt

man über Ehrenpräsidentin Esther Fritsch,

die zum ersten Mal über ihre eigenen biografischen

Stationen von Lodz über Augsburg

und Israel nach Wien und schließlich

Innsbruck erzählt. Präsident Günter Lieder

erläutert seinen Blick auf die Stadt und die

heutige Funktion der Gemeinde. Die ehemaligen

und derzeit im Gemeindezentrum

werkenden Angestellten berichten von der

Organisation der Hohen Feiertage und den

Herausforderungen des Alltagslebens einer

Kultusgemeinde in der Diaspora. Und das

Buch begibt sich auf die Spuren wissenschaftlicher

und künstlerischer Auseinandersetzung

mit der jüdischen Gemeinschaft

in Innsbruck. Es lenkt den Blick auf sichtbare

und nicht (mehr) sichtbare Orte im

Stadtraum; historische Plätze fügen sich mit

Von oben links im Uhrzeigersinn: Sonja Prieth,

Esther Pirchner, Günter Lieder, Esther Fritsch

Gemeinsam mit dem Grafiker Martin Eiter

wurde ein Konzept entwickelt, das sich

in vielen Punkten auf die zeitgeschichtliche

Forschung zu diesem Thema stützt. Die

Texte wenden sich aber ausdrücklich an ein

breites Publikum. Freunde der Gemeinde,

BesucherInnen von Führungen, Lehrende,

Studierende, Geschichtsinteressierte und

alle StadtbenutzerInnen können in dem

Buch bekannte und unbekannte Aspekte

des jüdischen Lebens in Innsbruck finden.

Ein chronologischer Überblick, Lebensdaten

einiger wichtige Persönlichkeiten

und ein Literaturverzeichnis am Ende des

Buches laden dazu ein, sich weiter in das

Thema zu vertiefen.

www.ikg-wien.at

Fotos: © Christian Niederwolfsgruber

23


Keren Hajessod

ASAEL SHABO IN WIEN

FÜR DIE MENSCHEN ISRAELS

Am 24. September war es soweit: Nach

seiner Tour durch Deutschland hatten wir

die Ehre, Asael Shabo, 26-jähriger Überlebender

eines Terroranschlages, im Gemeindezentrum

der IKG Wien begrüßen zu

dürfen. Wer gedacht hatte, einen traurigen

oder rührseligen Vortrag zu hören, wurde

rasch eines Besseren belehrt.

Einleitende Worte wurden von unserem

neuen Delegierten Rafi Heumann gesprochen,

der über den „Fund For Victims Of

Terror“ berichtete. Seit 2002 engagiert sich

Keren Hajessod in der Hilfe für Terroropfer

auf vielfältige Art und Weise. Neben

der finanziellen Unterstützung ist der persönliche

Kontakt und Beziehungsaufbau zu

Überlebenden und den betrofenen Angehörigen

von großer Bedeutung. So erhalten

Terrorüberlebende innerhalb der ersten 24

Stunden € 1.000,– Soforthilfe und darüber

hinaus weiterführende Unterstützung, sei es

bei der Traumabehandlung, bei der zukünftigen

Berufsauswahl oder als Hilfestellung

im weiteren Leben.

Durch den Abend führte Daniela Davidovits-Nagy,

an dieser Stelle nochmals vielen

Dank dafür!

Vor uns steht ein junger, dynamischer,

sportlicher, lebensbejahender junger Mann,

und er wirkt weder traurig noch voller

Groll. Asael Shabo erzählt uns von dem

Abend, als der Terrorist sich Eintritt in das

Haus seiner Familie verschafte. Asael war

damals neun Jahre alt.

„Wir haben ihn nicht gehört. Der Terrorist

betrat das erste Zimmer und hat

angefangen zu schießen. In diesem Zimmer

war ich mit meinen drei Brüdern.

Er hat sie sofort erschossen. Ich fiel auf

den Boden und habe mich totgestellt“,

erzählt Asael. Die Schwester, die im ersten

Stock des Hauses ist, kann sich noch unter

dem Bett verstecken, der Vater befindet sich

gerade auf dem Heimweg von der Arbeit.

Alle anderen haben an diesem Tag keine

Chance. Seine Mutter und seine 3 Brüder

sterben bei diesem Anschlag. Als der Albtraum

endlich vorbei ist und er von Soldaten

hinausgetragen wird, in der Annahme,

dass er auch tot sei, gibt er, wie er glaubt,

einen Schrei von sich. Die Soldaten sagen

ihm später, dass sie ihn kaum wahrgenommen

haben, so schwach und leise war er.

Er kommt ins Spital und erfährt dort nicht

nur, dass er seine halbe Familie verloren hat,

nein, er muss auch feststellen dass er einen

Großteil seines Beines verloren hat. Zwei

Jahre lang muss er im Spital bleiben, 200

Splitter wurden aus seinem neunjährigen

Körper entfernt.

Danach versucht er, wieder wie ein „normaler“

Bub zurück an die Schule zu gehen,

aber nicht nur sein Körper hat sich verändert,

nein, sein Leben und er haben sich

Asael Shabo im Gespräch mit Daniela Davidovits-Nagy

komplett verändert, und er kann mit den

Kindern an der Schule nichts anfangen und

sie mit ihm nicht.

Ein Lehrer nimmt sich seiner an und

unterstützt und fördert ihn. Er beginnt

Schwimmer zu werden, und das bringt ihn

ins Leben zurück. Zwei Jahre vor Olympia

in London entscheidet er sich für einen

Mannschaftssport, Basketball, und feiert

auch hier Erfolge. Unter anderem spielt er

zwei Jahre in Hamburg. Sein bester Freund

im Team ist ein Iraner, bis heute haben sie

regelmäßig Kontakt: „Wir sind alle Menschen,

und Sport kann Brücken bauen.“

Inzwischen ist der nun 26-Jährige zurück

in Israel, mit einer Deutschen verheiratet,

spielt in der Nationalmannschaft und

ist Sportlehrer und Trainer. Er erzählt uns,

dass seine Schwester geheiratet und drei

Kinder bekommen hat. Auch sein Vater hat

wieder geheiratet.

Auf die Frage aus dem Publikum, wie die

Familie mit der Tragödie umgegangen ist,

antwortet Asael Shabo: „Wenn Du heimkommst

und Dein Haus in Flammen

steht, Deine Frau und Deine drei Söhne

tot sind, begreifst Du, dass Dein Leben

zusammengebrochen ist. Aber mein Vater

hat nicht aufgegeben, sondern für uns gekämpft.

Da wusste ich, dass ich ihn nicht

enttäuschen darf.“

Asaels Lebensmotto ist es, stets bis zum

Maximum zu gehen und sein Bestes geben.

Er war der Einzige, der in diesem Raum

überlebt hat, das hat ihn dazu verpflichtet

weiterzumachen, denn: „Wofür hätte ich

sonst überlebt?“. Darum ist es ihm auch so

wichtig, hinaus in die Welt zu gehen und

seine Geschichte

zu erzählen, um

damit möglichst

viele Menschen zu

erreichen.

Uns alle hat

er erreicht, seine

Worte sind bis in

unsere Herzen vorgedrungen,

und

wir haben Einblicke

erhalten, die

wir sonst nicht

hätten. Der Abend

ging zu Ende wie

er gestartet hatte,

mit Zuversicht,

mit Hochachtung

vor diesem jungen Mann, der bereits in

jungen Jahren so viel erlebt hat, und die

Hofnung dennoch nicht verlor. Es war ein

ergreifender Abend mit vielen Emotionen,

und wir sind ihm sehr dankbar, dass er nach

Wien gekommen ist, um seine Geschichte

mit uns zu teilen.

Daniella Steinberger

Wenn auch Sie dieses so wichtige Projekt

von Keren Hajessod, den „Fund For

Victims Of Terror“, unterstützen möchten,

würden wir uns über Ihre Spende

sehr freuen:

IBAN: AT62 6000 0000 0717 2670

BIC: BAWAATWW

Kennwort „TERROR“

Sollten Sie darüber hinaus weitere Informationen

wünschen, bitte kontaktieren

Sie uns jederzeit unter

info@kerenhajessod.at oder

0676/ 44 600 62

24 insider November 2019


S. C. Hakoah / Keren Hajesssod / Schalom Bait / Or Chadasch

Die 11-jährige Aviva Hollinsky ist

im Oktober im Rahmen der Budapester

Pokal-Wettkämpfe 2019

mit 10:12,25 einen neuen österreichischen

Rekord auf 800m Freistil

geschwommen!

In diesem Jahr wurde Aviva im

Rahmen der österreichischen Meisterschaften

der Nachwuchsklassen

bereits sechs Mal mit Goldmedaillen

auf der Kurzbahn und fünf Mal

mit Goldmedaillen und einer Silbermedaille

auf der Langbahn ausgezeichnet.

Damit beweist sie, dass

sie derzeit nicht nur zu den besten

österreichischen Schwimmerinnen

in ihrer Altersklasse zählt, sie sicherte

sich nun auch den österreichischen

Rekord.

Der S.C. HAKOAH

gratuliert von Herzen!

WIR GRATULIEREN!

www.hakoah.at

ESRA HOTLINE

GEGEN GEWALT

IN DER FAMILIE

TEL. 01/212 55 18

WAS: Telefonische Beratung –

vertraulich und anonym

WANN:

Mo, Di & Do, 10.00–12.00 Uhr

Mittwoch 15.00–17.00 Uhr

ANGEBOT – HILFE FÜR:

- Frauen, die familiäre Gewalt erleben/erlebt

haben und deren Kinder.

- Bezugspersonen aus dem privaten und sozialen

Umfeld betroffener Frauen, die helfen möchten.

1020 Wien, Robertgasse 2 – Tel./Fax (01)9671329 – Email: office@orchadasch.at

Save the Date!

die zugunsten sozialer Projekte in Israel stattfindet,

ins Hotel InterContinental Wien, ein.

Für dieses besondere Ereignis konnten wir die

ehemalige Außenministerin Israels, Tzipi Livni,

als Gastrednerin gewinnen.

Persönliche Einladungen werden verschickt.

Für etwaige Fragen stehen wir Ihnen unter

info@kerenhajessod.at sowie 0676/ 44 600 62

stets zur Verfügung.

GOTTESDIENSTE:

Kabbalat Schabbat jeden Freitag um 19.00 Uhr

Schabbat Schacharit jeden Samstag um 10.30 Uhr

Kindergottesdienste: Freitag, 08. November, 17.00–18.00

Uhr, Freitag, 29. November, 17.00–18.00 Uhr

Nach dem Gottesdienst bitten wir zum Kiddusch. Gäste

sind herzlich willkommen! Aus Sicherheitsgründen bitten

wir Sie, stets einen Lichtbildausweis mitzubringen!

KURSE:

Keren Hajessod feiert Save the kommendes Date! Jahr

• Bar und Bat Mizwa-Vorbereitung

(Kontakt: Rabbiner Lior Bar-Ami,

en Hajessod feiert kommendes sein 100-jähriges Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Bestehen. Aus diesem Anlass

n wir Sie herzlich am Sonntag, den 15. März 2020 um 18.30 Uhr zu unserer rabbiner@orchadasch.at)

Aus diesem Anlass laden wir Sie herzlich am

hrlichen Magbit Benefizgala, die zu Gunsten sozialer Projekte in Israel stattfindet, • ins Hebräischkurse für Anfänger und Fortgeschrittene

el InterContinental Sonntag, Wien, dem ein. Für 15. dieses März besondere 202,0 um Ereignis 18.30 Uhr konnten wir die ehemalige (Kontakt: members@orchadasch.at)

enministerin Israels, Tzipi

zu

Livni,

unserer

als Gastrednerin

alljährlichen

gewinnen.

• Einführung ins Judentum (Kontakt: Rabbiner

Lior Bar-Ami, rabbiner@orchadasch.at)

sönliche Einladungen werden verschickt. Für etwaige Fragen stehen wir Ihnen unter

Magbit-Benefizgala,

@kerenhajessod.at sowie 0676/ 44 600 62 stets zur Verfügung.

SERVICES:

• Britot Mila, Simchat Bat, Bar und Bat Mizwa

• Chuppa

• Beratung und Hilfe bei Todesfällen und Beerdigungen

(Kontakt: 0677/635 287 06)

INFORMATIONEN:

• Kurse und Services: office@orchadasch.at,

Tel.: 0677/635 287 02

• Fragen an den Rabbiner: rabbiner@orchadasch.at

www.ikg-wien.at

25


BBYO / Hillel

HILLEL/BBYO: EIN TOLLER START

INS NEUE JAHR!

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Freunde!

Erstmals wünschen wir allen Mitgliedern, FreundInnen und

Bekannten ein frohes neues jüdisches Jahr und Gmar Chatima Tova!

Über den Sommer hatten wir die Ehre, insgesamt 6 Leute auf verschiedene

internationale BBYO-Reisen ins Ausland zu schicken. Daniel hat in

Israel die Golanhöhen bestiegen, Rachel und Miriam haben in Pennsylvania

gelernt, wie man ein BBYO-Chapter vergrößern und verbessern kann,

Alix und Noa haben bei der International Kallah über Judentum, jüdische

Identität und Selbstverwirklichung geforscht, und Lara und Noa durften

bei der Executives Conference über unser Chapter Informationen teilen

und austauschen! Was für ein erfolgreicher und bereichernder Sommer!

Auch unser neues Jahr hat besser denn je begonnen. Nachdem wir 6 Leute

auf internationale BBYO-Seminare schicken konnten, sind unsere Board-

Mitglieder mit vielen Ideen und Motivation ins neue Jahr aufgebrochen.

Gleich im September starteten wir mit intensiven Board-Seminaren, die

den Board-Mitgliedern die Arten, Wege und Regeln beibrachten, um die

besten Programme, Partys und Veranstaltungen zu planen!

Unser Fall-Kickof, das im September stattfand, war Dank der zahlreichen

Teilnehmer ein Riesenerfolg! Zusammen konnten wir uns über

kommende Programme unterhalten, ein neues unvergessliches Jahr planen,

und vor allem ein neues Jahr voll aufregender Highlights feiern! Mit

knapp 40 Teilnehmern begann also unser neues Schuljahr! Danach kehrte

wieder der Alltag ein und wir veranstalteten mehrere Chapter-Meetings,

wie zum Beispiel eines über die Hohen Feiertage, mit coolen Rosch Haschana-Workshops

und Quizzes. Für leckere Snacks, abgesehen von den

köstlichen Tellern voll mit Äpfeln und Honig, wurde natürlich in Mengen

gesorgt!

Später gab es noch verschiedenste Programme, bei denen wir viele neue

Gesichter begrüßen durften, die hofentlich bei der Weiterbildung und

Vergrößerung unserer Bewegung dabei sein werden! Und auch bei den

JUKO-Veranstaltungen wie Light of Hope oder Shabbes Project wird

unsere Bewegung zahlreich vertreten sein.

Was kommt noch? Vieles!

Diesen Winter planen wir eine Fundraising-Veranstaltung, um unseren

Programmen eine größere Range zu geben, und um allen Mitgliedern die

Teilnahme an österreichweiten, aber auch weltweiten Reisen ermöglichen

zu können. Jeder soll die Chance bekommen, dabei zu sein und so Teil

von etwas Größerem zu werden und das einzigartige Gemeinschaftsgefühl

unserer Bewegung zu spüren.

Im Dezember soll auch unser nächstes Schabbaton stattfinden! Vom

13. auf den 14. 12. ist ein legendärer Schabbaton in Wien angesagt, zu

dem wieder alle Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren eingeladen und

herzlich willkommen sind! Details folgen.

Für mehr Infos über unsere Bewegung könnt ihr alle unsere Aktivitäten

und Eindrücke davon auf Facebook (BBYO Austria) und Instagram

(@bbyoaustria) verfolgen!

Auch Hillel Group hatte die letzen Male richtig coole Peulot, es war wie

immer viel los und alle hatten sehr viel Spaß! Bis zum nächsten Mal!

Prof. (FH) Mag. Julius Dem, MBA

Dolmetscher für Hebräisch

יוליוס דם

מתורגמן מוסמך לשפה העברית

ÜBERSETZUNGEN - DOLMETSCHUNGEN

DOKUMENTE, VERTRÄGE, BEGLAUBIGUNGEN, ETC.

DEUTSCH – HEBRÄISCH / HEBRÄISCH – DEUTSCH

תרגומים

תעודות,‏ חוזים,‏ אימותים,‏ וכו‘‏

גרמנית – עברית / עברית – גרמנית

Mobil: +43 699 11788119

E-Mail: julius@dem.co.at

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26 insider November 2019

Lara Gilkarov, Junior Advisor & Jakob Kipperman


JUKO / Haschomer Hatzair

o7. November:

Light

of Hope

Für Anregungen, Ideen

und persönliche Anliegen

stehen wir Euch

jederzeit gerne zur

Verfügung und hoffen,

dass ihr weiterhin mit

dabei seid!

Eure Betty Kricheli

b.kricheli@ikg-wien.at

15.-16.

November:

The Shabbos

Project

HOHER BESUCH BEIM

JUKO-STAND AM TAG

DER OFFENEN TÜR

IN DER IKG

15.-17. 11.

2019

Next Step

MIT TOLLEN PROGRAMMEN INS NEUE JAHR

Liebe Gemeindemitglieder*innen,

liebe Eltern,

liebe Chawerim*ot!

Der letzte Monat war sehr abwechslungsreich,

vom Äpfel-Schneiden bis hin zu einem

LGBTQ-Seminar. Mit einer tollen Eröfnungsmessiba

hat unser Jahr im Haschomer

Hatzair begonnen. Die Kvutza Bogrim hat

für alle Chawerim*ot und ihre Eltern ein

lustiges Programm organisiert. Es gab ein

anschließendes Snack-Bufet, das natürlich

in seiner Gesamtheit ausgebeutet wurde. Ein

kurzes Video, auf dem das letzte Jahr zusammengefasst

wurde, hat einigen von uns ein

paar Tränen in die Augen gezaubert. Auch

wenn wir auf das letzte Jahr melancholisch

zurückschauen, haben wir uns natürlich auf

ein neues Jahr gefreut.

Die ersten paar Wochen waren gefüllt mit

vielen spannenden Peulot und aufregenden

Abendprogrammen. Ein besonders prägendes

Programm war unser LGBTQ-Seminar.

Bei diesem haben wir einen Gast eingeladen,

der uns von seinen Erfahrungen als Teil dieser

Community berichtet hat. Wir hatten

anschließend die Chance, ihm Fragen zu

stellen und uns mit ihm auszutauschen. Um

das Seminar zu vervollständigen hat die Kvutza

Bogrim anschließend ein Programm zum

Thema LGBTQ gestaltet.

Wie es bei uns Tradition ist, haben die beiden

ältesten Kvutzot zu Rosch Haschana Äpfel

mit Honig verteilt. Auch zu Jom Kippur

war unser Ken den ganzen Tag ofen und hat

allen die Möglichkeit geboten, gemeinsam zu

fasten.

Unser Tijul Stav kündigt sich dieses Jahr vom

08. 11. bis zum 10. 11. an. Bei diesem Tijul

verbringen wir alle zusammen ein Wochenende,

an dem die Kvutza Bogrim viele Programme

und Aktivitäten zu einem bestimmten

Thema für die Chawerim*ot plant. Viel Spaß

und unvergessliche Erinnerungen sind vorprogrammiert.

Die Anmeldung ist unter der

E-Mail-Adresse vienna@hashomerhatzair-eu.

com für Kinder von 7 bis 16 Jahren möglich.

Wir hofen natürlich, dass so viele wie möglich

von Euch kommen!

Chasak Ve’ematz!

Der SCHOMER ist eine Organisation,

die ständig wächst. Kommt vorbei und

lernt unseren Ken kennen,

jeden Samstag 15.00–19.00 Uhr!

Für mehr infos liked uns auf unseren

Social Media-Plattformen oder

kontaktiert uns via E-Mail!

Instagram: @kentelamal

Facebook: @KenTelAmal1

E-Mail: vienna@hashomerhatzair-eu.com

Tel: +43 (0)676 564 52 17

www.ikg-wien.at

27


Bnei Akiva / JöH

ENDE UND ANFANG –

JÖH SAGT DANKE!

ALLES NEU IM NEUEN JAHR!

Hallo! Wir sind Boaz und Ruty Degorker, die neuen Schlichim.

Vor nur zwei Monaten sind wir nach Wien gekommen,

aber es fühlt sich bereits an, wie zwei Jahre. Mit der

Zeit gewöhnen wir uns an Wien und lernen jeden Tag neue

Menschen kennen. Das neue Team von Madrichim, mit

dem wir arbeiten, ist wahnsinnig engagiert, und auch das

beste, was man finden kann.

Für sie, unsere Chanichim und uns selbst sind

die Möglichkeiten unendlich. :-)

Was gab es bisher?

- Einen wunderbaren Einstieg in das neue Jahr

- Taschlich

- Der ganzen Gemeinde Schana Tova wünschen

Und was liegt noch vor uns?

- Der Herbsttijul findet vom 14. bis zum 17. November

in Melk statt.

- Chodesch Irgun und der darauf folgende Schabbat

Irgun am 07. Dezember. Save the Date!

Wir hofen zu sehen, wie unser Snif wächst und sich entwickelt.

Ihr seid alle eingeladen!

H´Imachem!

Boaz und Ruty

Dieser Oktober war von einem großen Wechsel in der JöH betroffen.

Die Legislaturperiode des alten Vorstandes ist zu einem Ende

gekommen, aber kurz davor hat es noch mit einem Schabbesessen

der Sonderklasse einen schönen Abschied gegeben. Mehr als 100

Menschen hat es in die Headquarters der JöH gezogen, um gemeinsam

Schabbes zu Feiern. Diesmal ganz nach dem Motto „Oktoberfest“,

mit Brezen, Bier und koscheren sowie veganen Würsteln. Auf

karierten Tischtüchern und Bierbänken (ja, wir haben wirklich an

alles gedacht) schlugen sich alte und neue Gesichter die Bäuche voll

und zelebrierten gemeinsam ihr Judentum.

Besonders schön war, dass viele, die unlängst erst ihr erstes Semester

hier in Wien begonnen haben, gekommen sind, und so für

viel frischen Wind gesorgt haben. Diesen frischen Wind werden sie

in Zukunft auch weiter einfließen lassen können, aber dazu später

mehr!

Gedenken an die Opfer des Terrors in Halle

Kurz vor dem Schabbesessen versammelten sich aber noch alle,

um über das schreckliche antisemitische Terrorattentat zu reflektieren.

Da es schon Schabbat – ein Tag der Freude – war, wollten

wir nicht trauern, sondern der Opfer des Attentats gedenken

und überlegen, wie wir als Jüdische Österreichische HochschülerInnen

auf so einen Anschlag reagieren können. Die Opfer

hießen Jana und Kevin und waren Menschen mit Idealen, Träumen

und Familien. Beide hinterließen in ihrem sozialen Umfeld

ein großes Loch.

Unsere Reaktion als JöH ist es, das genaue Gegenteil vom

Ziel des Terrors, nämlich uns Angst zu machen, zu erreichen.

Wir werden in Zukunft noch präsenter, noch nerviger und noch

lauter sein. Wir werden unser Judentum noch stärker nach außen

tragen, weil es der Terrorismus nicht verdient hat, dass wir

uns einschüchtern lassen. Wir hofen, Sie, geschätzte LeserInnen,

schließen sich uns dabei an!

Generalversammlung

Am 20. 10. fand in den Räumlichkeiten der JöH (nach Redaktionsschluss)

die Generalversammlung statt, in der ein neuer Vorstand

gewählt wurde, der Ihnen in der Ausgabe nächsten Monat präsentiert

wird. So oder so ist dieser Vorstand auf einen breiten Stab an

AktivistInnen angewiesen, die hiermit dazu aufgerufen sind, sich

bei uns zu melden, und auf einem starken Fundament weiter großes

zu erreichen!

Wir verabschieden uns mit verbindlichen Grüßen und wünschen

allen einen guten Semesterstart, sowie ein erfolgreiches Jahr!

Der alte Vorstand

Der neue Vorstand

Der Generalsekretär

28 insider November 2019


Chabad Gan Sara

GAN SARA – DER MULTI-

LINGUALE, JÜDISCHE

KINDERGARTEN IN WIEN

Der Gan Sara ist eine erstklassige Betreuungseinrichtung

im Herzen Döblings und bietet jüdischen Kindern

unterschiedlichsten Hintergrundes liebevolle

Betreuung in förderndem, mehrsprachigem Umfeld.

Neben Deutsch wird im Gan Sara auch Englisch

gesprochen, jüdische Religion wird – in individueller

Abstimmung auf die Kinder – auf Hebräisch unterrichtet.

Der Gan Sara verfügt über erstklassige Räumlichkeiten

inkl. Turn- und Schlafsaal sowie über einen

hauseigenen Koch, der hochwertige koschere Kost

bereitstellt.

SCHWERPUNKT „MEIN KÖRPER“

Ein Schwerpunkt für die größeren Kinder im Gan Sara

war zudem das Thema „Mein Körper“. Gemeinsam näherten

wir uns spielend dem Thema an und hatten viele

spannende Gespräche mit den Kindern dazu. Und nachdem

die Kinder die Umrisse des eigenen Körpers mit

Kastanien nachlegten, stand fest: Kopf, Hände, Beine –

der Aufbau des Körpers ist bei allen gleich.

Auch im Englischen

befassten wir

uns mit dem Körper.

Die Körperteile

wurden benannt

und auch über die

fünf Sinne wurde

gesprochen und

so der Wortschatz

erweitert.

DIE FEIERTAGE IM

KINDERGARTEN GAN SARA

Im Laufe des mit Rosch Haschana beginnenden jüdischen

Monats Tischrei gab es bei uns im Kindergarten

viel zu erleben: Zunächst befassten wir uns

mit dem Versöhnungstag Jom Kippur.

Die Kinder lernten, auf welche Dinge an diesem

Tag verzichtet wird, und beschäftigten sich mit den

Konzepten Versöhnung und Vergeben. Die Kinder

lernten zudem bekannte, zu den Feiertagen passende

Lieder und Melodien.

Es waren nur wenige Tage zwischen dem Jom

Kippur und dem Laubhüttenfest Sukkot, aber diese

wurden gut in Vorbereitung auf den nächsten Feiertag

genutzt. Der Höhepunkt war eindeutig die Sukka

im Garten. Mit viel Liebe bastelten die Kinder

allerlei Dekorationen, die anschließend gemeinsam

in der Sukka aufgehängt wurden. Selbstverständlich

freuten wir uns auch über alle Eltern, die unsere

schöne Sukka besichtigten!

www.ikg-wien.at

29


Intern

Die Steinstellung für

Rudi Gelbard, s. A.

findet, s. G. w.,

am Donnerstag,

dem 14. November 2019,

um 14.00 Uhr,

am Zentralfriedhof,

IV. Tor, statt.

Die Steinstellung

für unsere geliebte Mutter

Ester Oblegorski, s. A.

findet, s. G. w.,

am Sonntag,

dem 15. Dezember 2019,

um 11.30 Uhr,

am Zentralfriedhof, IV. Tor, statt.

Mag. Lucja Korren,

Marina Schmutzer,

Dr. Felicia Oblegorski

Wir TRAUERN um

OKTOBER 2019 (bis 23. 10.)

BELKIN Arie • 02. 10. • 81 Jahre

FISCHL Ruth • 13. 10. • 92 Jahre

ROTHBLUM Martha • 01. 10. • 95 Jahre

WASSERMANN Isak • 06. 10. • 92 Jahre

ZAZANASCHWILI Jakow •

05. 10. • 80 Jahre

NACHTRAG SEPTEMBER

BERGSTEIN Susanne • 23. 09. • 103 Jahre

FAIZIEVA Maria • 28. 09. • 83 Jahre

FEINGOLD HR Marko • 20. 09. • 106 Jahre

KIRSZEN Elisabeth • 26. 09. • 63 Jahre

RANZENHOFER Anny • 30. 09. • 89 Jahre

Bei TODESFÄLLEN bitte sofort die

FRIEDHOFSVERWALTUNG kontaktieren:

01/767 62 52

Büro Friedhofsverwaltung

0676/844 512 451

Hr. Mordechai Hammer (24 Std.)

Bitte speichern Sie sich diese Nummern in Ihrem Handy!

Bei Todesfällen am Schabbat sowie an jüdischen Feiertagen

schicken Sie eine SMS od. WhatsApp-Nachricht

an eine der o.g. Nummern. Bitte vergessen Sie nicht,

den genauen Namen des Verstorbenen

sowie den Sterbeort mitzuteilen!

VORGANGSWEISE BEI

GRABRESERVIERUNGEN

Bei Grabreservierungen ersuchen wir Sie, sich bezüglich

der Platzwahl ausschließlich mit dem Friedhofsamt am IV. Tor

(Tel. 01/767 62 52), Herrn Hammer oder Frau Josipovic

in Verbindung zu setzen!

Die Bezahlung bzw. der Abschluss einer Teilzahlungsvereinbarung

erfolgt beim Mitgliederservice der IKG, Seitenstettengasse 4,

1010 Wien, Tel.: 01/531 04–171.

Den Angehörigen der dahingeschiedenen

Gemeinde mit glie der sprechen wir

unser tief empfundenes Beileid aus.

Sollten Sie an Mitteilungen per

E-Mail über aktuelle Sterbefälle

Interesse haben, schreiben Sie bitte an

service@ikg-wien.at

Dürfen wir Ihnen gratulieren?

Sie sind Gemeindemitglied der IKG

Wien und haben sich verlobt, geheiratet,

ein Kind bekommen oder Ihre

Tochter / Ihr Sohn hat Bat / Bar Mitzwa

gefeiert? Oder eines Ihrer Familienmitglieder

hat sein Studium erfolgreich abgeschlossen?

Dann teilen Sie uns dies bitte unter

redaktion@ikg-wien.at mit!

Gerne geben wir für Sie eine kostenlose

Gratulation in den „Gemeinde Insider“,

auf Wunsch auch mit Foto.

DIE CHEWRA

KADISCHA HILFT

Wenn es Ihnen ein Bedürfnis ist,

persönliche Dinge zu regeln und Sie

Beratung brauchen, kontaktieren

Sie bitte 0664/125 05 65!

Der nächste „Gemeinde Insider

erscheint am 02. Dezember 2019!

30 insider November 2019


Kleider machen Leute – Leute machen Jobs

Haben Sie schon einmal einen Flugzeugpiloten im Freizeitanzug gesehen?

Wenn ja: Mit welchem Gefühl sind Sie in das Flugzeug eingestiegen? Haben

Sie sich wirklich sicher gefühlt?

Wenn Sie sich ganz sicher gefühlt haben,

sind Sie vielleicht ein Flugzeugtechniker

oder ein Fluglotse, der mit dem ersten

Blick ins Cockpit genau den technisch

einwandfreien Zustand der Maschine einschätzen

kann und daher weiß, dass er

nichts zu befürchten hat. Doch zugegeben:

Die wenigsten von uns sind solche

Experten, und deshalb reagieren wir eben

wie die meisten Leute. Auch ich würde

in das Flugzeug nicht einsteigen wollen.

Selbst wenn es ein hervorragender Pilot

ist, wenn er im T-Shirt oder im Trainingsanzug

uns am Bordeingang begrüßt, wirkt

er auf die meisten von uns unseriös und

seiner Aufgabe nicht gewachsen. Wir

tun ihm damit vielleicht unrecht, genau

wie wir dem Bankangestellten im löchrigen,

ungewaschenen T-Shirt unrecht tun,

wenn wir ihm doch nicht unser Erspartes

anvertrauen und lieber zu einer anderen

Bank gehen. Es stimmt, dass das äußere

Aussehen eines Menschen nichts über

dessen Fähigkeiten und Talente aussagt,

wir orientieren uns im Alltag aber gerne

an vertrauten Eindrücken, weil sie uns

Sicherheit geben: der Pilot in gebügelter

Uniform, der Arzt im weißen Mantel, der

Bankangestellte mit Krawatte.

Es gibt wissenschaftliche Studien, die

belegen, dass die Kleidung Einfluss auf

den Erfolg bei Verhandlungen hat. Warum

genau das so ist, ist noch nicht wissenschaftlich

geklärt. Feststeht aber, dass

unsere Kleidung viel mit Vertrauen zu

tun hat – sowohl sich selbst als auch den

anderen gegenüber. Wenn ich mich in meinem

Hemd wohlfühle, traue ich mir auch

zu, schwere Aufgaben zu bewältigen. Und

gleichermaßen traut mein Gegenüber mir

eine höhere Lösungskompetenz zu.

Dahinter steht die Frage: Wie möchte ich

sein? Möchte ich mit aufrechtem Gang

oder mit hängenden Schultern in den Tag

gehen, den das Leben mir heute schenkt?

Mache ich es missmutig oder mit einem

Lächeln im Gesicht, das auch noch anderen

Menschen Freude bereiten kann?

Im JBBZ-GREDLERSTRASSE legen wir

Wert auf eine vernünftige Kleiderordnung.

Wir wollen, dass unsere KundInnen und

Kunden Arbeit finden und bereiten sie

mit viel Fachwissen auf die Herausforderungen

des Berufslebens vor. Dazu

gehört auch die kleine Anstrengung, sich

gepflegt anzuziehen und einen Kontrast

zum Freizeitlook zu setzen.

Aus Amerika kommt die Redensart,

man möge sich so kleiden, wie man

sein möchte und nicht unbedingt so, wie

man gerade ist. Dies ist für uns ein ganz

wichtiger Hinweis. Fast alle Menschen,

die zu uns kommen, haben derzeit keine

Arbeit und gehen keinem Beruf nach. Soll

es ihnen daher egal sein, wie sie sich

anziehen? Eben nicht! Eine ordentliche,

gepflegte Kleidung gibt ihnen das Gefühl,

selbstwirksam zu sein.

Ich bestimme, wie ich aussehe, also kann

ich auch mein Leben und meinen Alltag

organisieren und es selbst in die Hand

nehmen, an meinem Erfolg zu arbeiten.

Klar, ein sauberes Hemd ersetzt nicht die

Mühen des Lernens. Aber es macht es um

so vieles leichter, wenn man mit Zuversicht

in den Kurs kommt.

Ihr Rabbiner Yaacov Frenkel

Gründer und Leiter

JBBZ-GREDLERSTRASSE

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/ Was ist der richtige Beruf für mich?

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