SCWaktuell - 04/2019

sc1912wegberg

In unserer neusten Ausgabe der SCWaktuell stellen wir euch alle Mannschaften des SC Wegberg vor. Dazu gibt es ein Interview mit unserem Cheftrainer Harry Pomp, alle aktuellen Termine und natürlich ein paar Dinge, die Sie noch nicht wussten.

Die Redaktion wünscht viel Spaß beim Durchblättern!

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SCWaktuell: In dieser Saison zeigt der SCW wieder sein

altbekanntes Gesicht, gegen die oberen Mannschaften

liefert man gute Spiele ab, bei den Kellerkindern werden

Punkte gelassen. Was siehst du als Ursache dafür?

Pomp: „Die Ursache liegt im Kopf. Manchmal denke ich, dass

ich den kleinen FC Bayern trainiere, denn Bescheidenheit ist

oft ein Fremdwort für meine Kicker. Dazu kommt auch eine

Prise Überheblichkeit. Wenn man dann noch ein Spiel vorher

gewonnen hat, reicht es ja auch aus, nur einmal in der Woche

zum Training zu kommen.

Wir müssen wieder dazu kommen, dass Disziplin und die richtige

Einstellung da ist und vor allen Dingen, dass wir jeden

Gegner ernst nehmen“.

SCWaktuell: „Wie willst du dieses Problem denn in den

Griff bekommen?

Pomp: „Ich persönlich rede viel mit meinen Spielern, um dies

abzustellen. Ich verdeutliche dabei den einzelnen Spielern, wo

sie mehr Verantwortung übernehmen können“.

SCWaktuell: Du kommst als Trainer der alten Schule ohne

Magnettafel und Laptop aus. Deine Aufstellung wird feinsäuberlich

auf Papier geschrieben, beim Training benutzt

du maximal Hütchen und Leibchen.

Erkläre uns deine Philosophie.

Pomp: „Fußball ist die einfachste und schönste Nebensache

der Welt. Es stimmt, ich brauche weder eine Magnettafel noch

einen Laptop als Fußballtrainer. Du musst die Spieler im Kopf

erreichen, die Spieler müssen an ihren Trainer glauben bzw.

an das, was er ihnen mit auf den Weg gibt. Man muss das

Vertrauen der Spieler haben und auch umgekehrt, damit die

Umsetzung auch im Spiel funktioniert. Ich arbeite auf den

Trainingsplatz aktiv mit meinen Spielern und erkläre immer

wiederum die einzelnen Dinge im Detail, bis auch der Letzte

es verstanden hat, denn der alte Satz ist nach wie vor korrekt:

Die Wahrheit liegt auf dem Platz.“

SCWakutell: Vor der Saison hast du dir persönlich das

Ziel gesetzt, auf die eigne Jugend zu setzen. Wie zufrieden

bist du aktuell mit der Entwicklung?

Pomp: „Ich werde den Weg ganz klar weiter gehen und auf

unseren Nachwuchs setzen, es haben ja schon drei A- Jugendliche

diese Saison in unserer Mannschaft gespielt. Nur

jeder Spieler, der aus der A-Jugend kommt, muss natürlich

auch wissen, dass es nicht einfach ist, den Sprung direkt in

die B-Liga zu schaffen. Dazu gehören immer ein gewisses

Talent und Wille, vor allem aber wird Disziplin benötigt.

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