casanostra 153 - November 2019

kaeand

Wider die Rumpelkammern – Ein Selbstversuch | Eidg. Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen»: Casafair empfiehlt ein deutliches Ja | Heisses Wasser vom Hausdach: Ein Plädoyer für thermische Solaranlagen | Serie «Wohnen im Alter»: Gemeinschaftliches Wohnen als Zukunftsmodell

Das Magazin für Casafair-Mitglieder

casanostra

Nr. 153 / November 2019

Wider die Rumpelkammern

Ein Selbstversuch

Bat For Lashes

Eidg. Initiative «Mehr

bezahlbare Wohnungen»

Casafair empfiehlt ein

deutliches Ja 9

Heisses Wasser vom

Hausdach

Ein Plädoyer für thermische

Solaranlagen 14

Serie «Wohnen im Alter»

Gemeinschaftliches

Wohnen als Zukunftsmodell?

10


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casanostra_153 / November 2019


editorial__3

Foto_Mark Nolan

Foto_Cyrill Bolliger

Foto_zvg

thema

politik

extra

service

Mediation: Wenn der Nachbar mit

einem Bauvorhaben überrascht_19

schlusspunkt

04_ Ausmisten, Entrümpeln und Aufräumen:

Ein Erfahrungsbericht

09_ Casafair sagt Ja zur Eidg. Volksinitiative

«Mehr bezahlbare Wohnungen»

10_ Serie «Wohnen im Alter»:

Gemeinsam statt einsam

Heizkostencheck: Prüfen Sie jetzt

Ihre Heiznebenkosten_13

14_ Solarenergie: Die Solarthermie kehrt zurück

13_ Mitgliederangebote

17_ Veranstaltungen, Kurse

18_ Ratgeber

21_ News

23_ Ausblick von Politberater Mark Balsiger

Liebe Leserin,

lieber Leser

Vor wenigen Tagen habe ich mich endgültig

dem Wetterdiktat gebeugt und den Wintermantel

und die warmen Schuhe aus dem Keller geholt.

Die Sandalen bleiben wieder für mehrere Monate

dort verstaut und den Halbschuhen droht demnächst

das gleiche Schicksal. Mehrmals im Jahr

findet ein geschäftiges Umschichten zwischen

Wohnung, Keller und Estrich statt. Und jedes Mal

beschleicht mich ein gewisses Messie-Gefühl.

Entrümpeln und Aufräumen: die Autorin des

aktuellen Casanostra-Schwerpunkts beschreibt

irgendwie auch mich und meinen Haushalt. Ich

erkenne das spröde Gümmeli in der Küchenschublade

sofort, auch die Schachtel mit den

Wollknäueln kommt mir sehr bekannt vor. Ansammeln

liegt uns Menschen näher als Ausmisten.

Was zu Hause im Kleinen passiert, gilt insbesondere

auch im Grossen. Die Grenzen des

Wachstums sind heute unübersehbar. Sodass

selbst in Wirtschaftskreisen Wachstum und

Konsumgesellschaft keine heiligen Kühe mehr

sind und Wachstumskritik zunehmend salonfähig

wird.

Dass weniger tatsächlich mehr sein kann, zeigt

der lebensnahe Bericht ab Seite 4, der uns an

einer befreienden Entrümpelungs erfahrung teilhaben

lässt.

Lassen Sie sich anstecken!

Kathy Steiner, Geschäftsleiterin Casafair Schweiz

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impressum__INSERATE-TARIF 2019 1⁄1 Seite Fr. 1900.– (2. Umschlagseite 2100.–), 1⁄2 Seite 1090.–, 1⁄4 Seite 650.– (s/w 550.–), 1⁄8 Seite 360.– (s/w 310.–), 1⁄16 Seite 220.– (s/w 180.–)

KLEINANZEIGEN bis 6 Zeilen (à 45 Anschläge) Fr. 60.–, Zusatzzeilen Fr. 15.– BRANCHENVERZEICHNIS maximal 4 Zeilen Fr. 270.–/Jahr ERSCHEINEN casanostra erscheint fünfmal jährlich, Abdruck

nach Rücksprache VERLEGER Casafair Schweiz, Zentralsekretariat, Postfach 2464, 3001 Bern REDAKTION Andreas Käsermann REDAKTIONSADRESSE casa nostra, Casafair Schweiz, Postfach

2464, Bollwerk 35, 3001 Bern, Tel. 031 312 00 22, casanostra@casafair.ch TITELBILD iStock/trekandshoot GRAFIK Clerici Partner Design, Zürich DRUCK Vogt-Schild Druck AG, Derendingen

PAPIER Perlen Value INSERATE Anzeigenverkauf casanostra, Casafair Schweiz, Anzeigenverkauf casanostra, Postfach 2464, 3001 Bern

anzeigen@casafair.ch, Tel. 031 312 00 35 AUFLAGE 15 030 Ex. CASANOSTRA 154 erscheint am 13. Februar 2020 REDAKTIONS- UND INSERATESCHLUSS

17. Januar 2020 Klimaneutral und auf Schweizer Papier gedruckt.

casanostra_153 / November 2019


thema__ENTRÜMPELN_5

Erleichtert!

Ausmisten, Entrümpeln und Aufräumen – diese unangenehmen Alltagspflichten

sind in letzter Zeit richtig trendy geworden. Auch casanostra-Autorin Mirella

Wepf wurde vom Zeitgeist erfasst. Zu ihrer eigenen Überraschung hat sie innerhalb

eines Jahres 3000 Gegenstände aus ihrer Wohnung spediert. Der Bericht

ihres Selbstversuchs.

WIEDER SCHÖNER WOHNEN

f

Tausend und eine

Sache! All diese Gegenstände

hat unsere

Autorin innerhalb eines

Jahres weggegeben.

Taschenaschenbecher,

Voodoo-Zwerge, unbenutzte

Gartenlaternen

und vieles, vieles

mehr …

Fotos_Mirella Wepf

__Eines Tages hallte eine Art Urschrei durch meine

Wohnung: «Maaaaannn! Mir hend sones Puff! Ich

drääie jetzt denn dure!!!!» Dieses Gejammer erklang

natürlich nicht zum ersten Mal. Und mir ist klar, dass

es vielen so geht: Auf den Tischen sammeln sich Unterlagen,

die gelesen, beantwortet oder bezahlt werden

müssten. Kaum ist die Waschmaschine geleert,

ist der Wäschekorb wieder voll. Im Gang stolpert man

über Schulranzen und Schuhe oder über die Tasche

mit den leeren Flaschen, die zur Sammelstelle gebracht

werden sollten.

Also alles ganz normal. Und doch: Mir war einfach

nicht mehr wohl. Deshalb beschloss ich, meinem

fortwährenden Kampf mit der Materie etwas

Neues entgegenzusetzen. Eines war mir klar: es

musste etwas sein, das ich zeitlich und energietechnisch

schaffen würde. Denn: Es mag Leute geben, die

sich für eine Entrümpelungsaktion einen Tag oder

zwei freischaufeln können. Ich nicht. Auch fehlt mir

ganz und gar die Lust dazu.

Ein Ding pro Tag muss weg

Also beschloss ich, klein anzufangen und ab sofort

jeden Tag etwas aus meinem Haushalt zu entfernen.

Die Aussicht, dass ich so innerhalb eines Jahres 365

Gegenstände weniger haben würde, motivierte mich.

Eine alte Zeitschrift hier, ein paar verstaubte Kosmetik-Gratismuster

da, Kinderkleider an Kolleginnen

weitergeben und und und …

Aus Angst, dass ich den Drive verlieren würde,

wenn ich einen Tag ausliesse, räumte ich auch dann

etwas weg, wenn ich müde und spät nach Hause kam.

Die Krimskramsschublade in der Küche war dann jeweils

meine Rettung. Irgendeine verbogene Büroklammer

oder ein spröd gewordenes Gümmeli fand

sich dort immer.

Aufschreiben hilft

Der Zufall wollte es, dass ich einer Nachbarin von

meinem neuen «Hobby» erzählte. Am Abend schickte

ich ihr ein scherzhaftes SMS: «Heute die Gewürze

ausgemistet. 6 Gläschen mussten weg. Ablaufdaten

bleiben geheim.» Ihre Antwort: «Hihi, bei Gewürzen

schockt mich gar nichts!» Und so rutschten wir für

eine Weile in einen amüsanten Dialog. Wir tauschten

Entsorgungsideen aus und kicherten leicht verschämt

über die «gruusigen» Sachen, die wir beim

Rumstöbern entdeckt hatten.

Nach einer Weile schlief unser SMS-Chat ein, aber

ich hatte dabei festgestellt, dass mir das Notieren der

entsorgten Dinge Energie verschafft. Deshalb richtete

ich mir auf der Notizen-App des Handys ein Entsorgungs-Tagebuch

ein. Die Liste wuchs und wuchs.

Und damit auch meine Energie. Nach kurzer Zeit entsorgte

ich oft auch zehn oder zwanzig Dinge pro Tag.

Meinem Mann wurde ganz bange. Vorsichtig fragte

er: «Gäll, du hörsch denn scho wieder mol uuf?»

Der Blick verändert sich

Es war nie mein Plan, in eine ewige Putzwut zu verfallen.

Aber wie ein Sportler, der nach ersten Anlaufschwierigkeiten

immer mehr in Fahrt kommt, hatte

ich plötzlich die Power, in Ecken zu schauen, die ich

früher tunlichst ignoriert hatte. Eine vollgestopfte

Schublade wurde nun nicht mehr möglichst schnell

wieder verschlossen, sondern sie mutierte zum Projekt.

Nach und nach arbeitete ich mich durch jedes

Tablärli, Schublädli und Schränkli. Der Vorsatz «ein

Ding pro Tag» half mir, konsequent dran zu bleiben,

er trug aber auch dazu bei, dass ich mich nie überfordert

fühlte, wenn ich neue Mist-Nester entdeckte –

etwa uralte Ski, eine jahrzehntelang ungebrauchte

Wollknäuelsammlung oder ungeöffnete Zügelkisten

im Keller. Ich wusste: Das schaffe ich vielleicht nicht

heute, aber bald.

Das Internet, dein Freund und Helfer

Im Internet stösst man auf eine immense Flut von

Ratgeberseiten, Blogs, Buchtipps und Austauschforen.

Das Gute daran: Ich fand einige vorgefertigte

To-do-Listen für Entrümpelungsaktionen, die mich

inspirierten. Aber die Erkenntnis, wie viele Menschen

sich weltweit mit dem Thema Aufräumen und Entrümpeln

beschäftigen, war auch ein Schock. Wo ums

Himmels Willen sind wir da eigentlich hingeraten!?

>>>

casanostra_153 / November 2019


6_ ENTRÜMPELN__thema

f

Manche Dinge lassen sich

schlecht recyceln: Hier

wartet ein halbes Berufsleben

auf die Müllabfuhr.

Hunderte von Dias und

Negativen. Der Effekt beim

Entsorgen: Etwas Wehmut,

viel Stolz, schön aufgefrischte

Erinnerungen.

Foto_Mirella Wepf

zu sehen, wie viel ungebrauchte Sachen sich bei uns

über die Jahre angesammelt hatten, war heilsam.

Frust- und Belohnungskäufe? Das brauche ich

nicht mehr. Im Gegenteil: Mir tun heute Menschen

leid, die sich vollbepackt mit Einkaufstüten ins Tram

kämpfen. Ich schaue sie an und frage mich: Wieso

machen die das? 10 000 Gegenstände – so heisst es –

besitze heute ein Durchschnittseuropäer. Irgendwann

ist doch genug!

>>>

Mit leiser Wehmut erinnerte ich mich an meine

Grossmutter, die noch ganz andere Zeiten erlebt hatte

und einen viel respektvolleren Umgang mit ihren

Besitztümern pflegte. Aus einem alten Mantel ihres

Mannes nähte sie neue für ihre Kinder; oder sie bewahrte

das Geschenkpapier von Paketen auf, um dieses

an Weihnachten wieder zu verwenden. Und wir?

Wir ersaufen in der Ware. Glücklicher sind wir trotzdem

nicht.

Marie Kondo

Natürlich blieb ich auch von Marie Kondo nicht verschont.

Die japanische Aufräumexpertin ist weltberühmt.

Ihre Methode radikal. Sie ermuntert ihre Kundinnen

und Kunden, all ihre Dinge auf einen Haufen

zu werfen. Dabei fängt sie mit den Kleidern an. Danach

müssen die Aufräumwilligen jedes Stück in die

Hand nehmen und sich fragen: «Macht mich das

glücklich?» Für mich wäre eine solche Radikalkur

nichts. Aber die Glücksfrage war hilfreich. Dank Marie

Kondo habe ich viele alte Briefe, Tagebücher oder

Geschenke weggeworfen, von denen ich bisher geglaubt

hatte, ich müsse sie bis an mein Lebensende

behalten.

Nützlich fand ich auch Kondos Methode, Schubladen

mit Schachteln in kleinere Fächer zu unterteilen,

um so einen besseren Überblick zu erhalten. Meine

Unterhosen werde ich aber nie im Leben «röllele»,

wie Kondo eigentlich empfiehlt. Nein. Nein. Nie!

Aber dank dieser Schachtelmethode habe ich

her ausgefunden, dass ich sechzehn Paar handgestrickte

Socken besitze. Bisher hatte ich geglaubt, es

seien vielleicht eines oder zwei und kaufte mir an

jedem Bazar neue.

Aufräumen hilft Sparen

Das Aufräumen hat sich unterdessen nicht nur bei

den Socken, sondern generell auf mein Einkaufsverhalten

ausgewirkt. Erstens weiss ich heute besser,

was ich besitze, und kaufe deshalb weniger Dinge

mehrmals, bloss weil sich die alten Exemplare irgendwo

im Schrank versteckt haben. Und zweitens

ist mir die Lust am Shoppen vergangen. Dieses

«Wunder» hat vermutlich meine Liste der entsorgten

Dinge bewirkt. Nach einem Jahr stellte ich nämlich

fest, dass ich unseren Haushalt um 3000 Dinge erleichtert

hatte. Vermisst hat sie keiner. Der Schock,

Ökonomie und Ökologie

Etwas störte mich an Marie Kondos Methode extrem:

In ihrer Netflix-Serie war die Ökologie beim Entsorgen

kaum ein Thema. Im Fokus stand einzig und allein

das gesteigerte Lebensglück ihrer Klienten. Für

mich war und ist die Frage der Nachhaltigkeit jedoch

zentral. Metall gehört in die Metallsammlung, Medikamente

in den Sondermüll. Und was macht man

mit den guten Sachen?

Etwas lernte ich schnell: Gebrauchtwaren lassen

sich schlecht zu Geld machen. Der Aufwand fürs Posten

auf Online-Plattformen ist riesig, die Erlöse, die

man damit erzielen kann, sind meist gering. Ein Tipp

aus dem Internet half mir, die finanziellen Abstriche

zu verdauen: «Man muss Dinge nicht unbedingt behalten,

bloss weil sie mal viel Geld gekostet haben.

Das Geld ist eh schon weg. Jetzt ist loslassen und

Platz schaffen angesagt.»

Schenken macht Freude

Ich suchte gezielt nach Menschen, die an schönen

Deko-Sachen oder speziellen Büchern Freude haben

könnten. Ein Tierheim erhielt ein paar Säcke voll

Frottee- und Bettwäsche, da mein Gatte und ich beim

Zusammenziehen unsere Siebensachen zu wenig reduziert

hatten.

Unbenutzte Vasen, Spielsachen, Handtaschen –

solche Dinge stellte ich einfach an den Strassenrand.

Das meiste ging problemlos weg. Auf Facebook entdeckte

ich zudem die Gruppe «Will öpper...». Hier

kann man in Zürich – und mittlerweile auch an einigen

anderen Orten – Sachen verschenken. Ein tolles

Forum! Ich nutze es bis heute ab und zu. Es kommt

dort immer wieder zu witzigen Begegnungen mit Beschenkten.

Ich erhielt nette Gegengeschenke (zum

Beispiel Tomatensetzlinge) und spannende Einblicke

in das Leben von eingewanderten Tschechinnen, Lebensmitteltechnikern

und Künstlern. Sogar der eine

oder andere Flirt bot sich an, was verständlicherweise

meinen Mann wieder etwas nervös machte …

Zu den Schattenseiten von «Will öpper...» gehört,

dass zahlreiche Interessentinnen ihre Sachen nie

abholen oder unglaublich komplizierte SMS-Dialoge

starten, um die Übergabemodalitäten zu organisieren.

Trotzdem: Der Erfinderin dieser Plattform möchte

ich an dieser Stelle ein Kränzchen winden. Sie hat

ein tolles, modernes Medium geschaffen, um Dinge

sinnvoll zu verwerten und Menschen zu vernetzen,

Und sie bewirtschaftet die Plattform tagtäglich. Danke,

Carla Opetnik!__

Text_Mirella Wepf

casanostra_153 / November 2019


thema__ENTRÜMPELN_7

Casaclean!

Das grosse Aufräum-ABC.

A – Anschaffungen sollte man

mit Köpfchen tägigen! Halten

Sie bei jedem Einkauf

kurz inne: «Brauche ich das

wirklich? Macht dies mein

Glück aus?»

B – Bücher sind ein wichtiges

Kulturgut. Trotzdem müssen

Sie nicht zwingend alle behalten.

Tipp: Ungelesene

verschenken, nur Lieblingsbücher

behalten.

C – CDs sind auf Online-Verschenkplattformen

sehr begehrt.

D – Döstädning ist eine schwedische

Aufräum-Philosophie.

Die Wortkreation besteht

aus den schwedischen Wörtern

für «sterben» und «Sauberkeit».

Der Clou ist dabei,

seine Habseligkeiten so weit

zu ordnen, dass man morgen

sterben könnte.

E – Elektrogeräte werden von

Fachgeschäften gratis entsorgt.

Dies dank der vorgezogenen

Entsorgungsgebühr,

die im Gerätepreis inbegriffen

ist.

F – Flohmarkt: Reich werden

Sie mit Ihren alten Sachen

kaum. Aber ein Tag lang

«Verchoiferle» macht trotzdem

Spass.

G – Geschenke: Schenken Sie

Ihren Liebsten Zeit. Das ist

ökologischer und macht

mehr Freude als herziger

Krimskrams.

« Nur Dinge, an die man sich

gerne erinnert, sind guter

Besitz. Der Rest kann weg! »

H – Hausbar: Sehr oft stehen

hier seit Jahren unbenutzte

Schnapsflaschen. Fragen

Sie Restaurantbesitzer Ihres

Vertrauens, ob sie Verwendung

dafür hätten.

I – Internet, Facebook und Co.:

Hier findet man tolle Gruppen,

um Dinge zu verschenken

oder um sich Tipps

und Motivation zu holen.

J – Jeden Tag ein Ding aus dem

Haus schaffen – das bietet

einen guten stressfreien Anfang

zum Entrümpeln.

K – Kleiderschrank aufräumen.

Dazu erhalten Sie von uns

keine Ratschläge. Google liefert

auf eine entsprechende

Anfrage 271 000 Ergebnisse!

L – Listen helfen mit, systematisch

zu entrümpeln. Im

Internet finden sich zahlreiche

Vorlagen.

M – Medikamentenschränke

sind meist eine wahre Fundgrube

für abgelaufene Produkte.

Diese gehören in den

Sondermüll oder zurück in

die Apotheke.

N – Nachhaltigkeit: Ökologisches

Entsorgen ist zwar

manchmal mühsam, aber es

hinterlässt unter dem Strich

ein besseres Gefühl.

O – Ordnung in Schubladen

schafft man am besten, indem

man sie mit Schachteln

in kleinere Unterbereiche

unterteilt.

P – Putzen wird einfacher, wenn

weniger Ware im Haus ist.

Q – Quittungen. Hier verweisen

wir auf den Buchstaben «T».

R – Regale: Hier gilt die Faustregel:

Ein Drittel Fläche pro

Tablar sollte frei sein. (Nur

schon ein Zehntel fühlt sich

im Fall gut an!)

S – Strassenrand: Das Angebot

«Gratis! Zum Mitnehmen»

funktioniert immer, sofern

man nicht abgelegen wohnt.

Es sollten allerdings gute

Sachen sein, Kaputtes gehört

in den Müll!

T – Trennstreifen schaffen auf

geniale Weise Übersicht

in Ordnern. Alle Bürounterlagen

erhalten ein passendes

Stichwort (etwa «Quittungen»)

und lassen sich so

alphabetisch einordnen.

Je nach Anzahl Unterlagen

zieht sich das ABC dann

über 3, 4 oder 10 Ordner.

U – Unangenehme Gefühle:

Briefe, Fotos oder Gegenstände,

die Sie nicht glücklich

machen, sollten schnellstmöglich

weg! Verdrängen ist

manchmal durchaus gesund.

V – Verkaufen lohnt sich nur bei

sehr teuren Gegenständen.

W – W wie «Will öpper...»: Eine

nützliche Verschenk-Plattform

auf Facebook. Gegründet

in Zürich, mittlerweile

gibt es Ableger in anderen

Regionen.

X – XXL ist der Schweizer Müllberg.

Mit über 700 Kilogramm

pro Person hat die

Schweiz eines der höchsten

Siedlungsabfallaufkommen

der Welt.

Y – Yes! Forscher der University

of Wisconsin haben herausgefunden,

dass bei einer

einstündigen Ausmist-Session

fast so viele Glückshormone

ausgeschüttet werden,

wie nach einem 30-minütigen

Workout.

Z – Zeichnungen und Bastelarbeiten

von Kindern sind

Staubfänger. Machen Sie

nach einer Weile ein Foto

davon und sagen innerlich

nochmals Danke! So

fällt das Loslassen leichter.

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8

Wie bekomme ich

warm, ohne Kohle zu

verheizen?

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entspricht nun den heutigen

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extra__EIDG. ABSTIMMUNG_9

Faire EigentümerInnen sagen Ja zur Initiative

«Mehr bezahlbare Wohnungen»

JA

am 9. Oktober

2020

Am 9. Februar 2020 entscheiden die Stimmbürgerinnen und Stimm bürger

über die eidgenössische Volksinitiative «mehr bezahlbare Wohnungen».

Casafair unterstützt das Volks begehren des Mieterinnen- und Mieterverbands

und ist Teil der Abstimmungsallianz. Aus gutem Grund freilich.

EIDG. ABSTIMMUNG

__Der Schweizer Wohnungsmarkt wird zunehmend zu einem Paradoxon:

Rekordtiefe Hypothekarzinsen, kaum Teuerung – und dennoch steigen die

Mieten immer weiter. Der Schweizerische MieterInnen-Verband hat errechnet,

dass rund eine halbe Million Haushalte darum bei Kleidern und Gesundheitsausgaben

sparen müssen. Eine Fehlentwicklung, welcher die Initiative

«Mehr bezahlbare Wohnungen» einen Riegel schieben will.

Als Schlüssel sieht das Volksbegehren die Förderung des gemeinnützigen

Wohnungsbaus: mindestens 10 Prozent der neu gebauten Wohnungen

sollen demnach im Besitz von Trägern und Organisationen des gemeinnützigen

Wohnungsbaus sein. Bund, Kantone und Gemeinden sollen geeignete

Grundstücke – auch solche im Besitz bundesnaher Betriebe – mit einem entsprechenden

Vorkaufsrecht belegen.

Das ist beileibe kein übertriebener regulatorischer Eingriff: In Wien etwa

sind rund 80 Prozent der Wohnungen gemeinnützig. Derweil hat der Anteil

gemeinnütziger Wohnungen hierzulande binnen dreier Jahrzehnte laufend

abgenommen – Wohnraum wurde im Gegenzug mehr und mehr zum Spekulationsgut.

Ganz besonders in den urbanen Regionen.

Das Problem trifft durchaus nicht Mieterinnen und Mieter alleine; die

bisweilen ausufernden Mietpreise beeinflussen auch die Verkaufspreise.

Derart dramatisch gar, dass Wohneigentum zusehends unerschwinglich

wird.

Darum empfiehlt Casafair ein klares Ja zur Eidg. Volksinitiative «Mehr

bezahlbare Wohnungen» am 9. Februar 2020.__

Claudia Friedl,

Präsidentin Casafair

Schweiz,

Nationalrätin SP/SG

«Immer höhere Mieten treiben auch

die Preise für Wohneigentum massiv in

die Höhe, sodass für viele Leute Wohneigentum

unerschwinglich wird. Casafair

plädiert für faire Mieten statt für

grosse Gewinne. Auch VermieterInnen

sollen Verantwortung übernehmen und

sich gegen die Preistrei berei bei den

Mieten einsetzen; immerhin ist Wohnen

ein Grundbedürfnis, ein Verfassungsauftrag

und damit auch ein Menschenrecht.»

Foto_Parlamentsdienste

Keyplayer

gemeinnützige

Wohnbaugenossenschaften

Mehr Infos zur Volksinitiative: www.bezahlbare-wohnungen.ch

Foto_fotobox/iStock

Text_Andreas Käsermann

Ein wichtiger Partner bei der Umsetzung

der Initiative «Mehr bezahlbare

Wohnungen» werden die gemeinnützigen

Wohnbaugenossenschaften

sein, deren Verband heuer sein 100-jähriges

Bestehen feiert. Mehr noch: das

Volksbe gehren nimmt das Kernanliegen

des Verbands Wohnbaugenossenschaften

Schweiz auf, wie Verbandspräsident

Louis Schelbert sagt: «Die Schweiz

hat in den urbanen Zentren ein Wohnungsproblem.

Der Leerwohnungsbestand

ist sehr tief und es mangelt an

guten preisgünstigen Wohnungen.

Besonders Haushalte mit beschei denen

Einkommen haben Probleme. Mehr

Genossenschaftswohnungen können

einen entscheidenden Beitrag zur

Lösung dieser Probleme bieten. Leider

ist ihr Marktanteil in den letzten Jahren

auf knapp fünf Prozent gesunken.

Damit der Anteil wieder gesteigert werden

kann, braucht es die Initiative. Davon

profitieren insbesondere Familien,

Betagte, Bedürftige und Be hinderte, deren

Bedürfnisse gemäss Bundesverfassung

berücksichtigt werden müssen.»

Foto_Parlamentsdienste

casanostra_153 / November 2019


10_ WOHNEN IM ALTER__extra

Gemeinsam statt einsam

SERIE

Folge 3

Immer mehr attraktive gemeinschaftliche

Wohnformen entstehen.

Das ist auch gut so. Denn es

braucht die privaten Alternativen,

um das Alter alters gerecht und

menschlich zu gestalten. Die Vernetzung

von Gerontologie und Architektur

bietet hier wichtige Ansätze.

GEMEINSCHAFTLICHES WOHNEN IM ALTER

__«Wenn wir in die Ferien fahren, ist immer jemand

da, der uns zum Abschied winkt und sich freut, wenn

wir wieder zurück sind», sagt das ältere Ehepaar,

das in einer 3-Zimmer-Wohnung im Scholergarten

wohnt, in einem der zwei bewusst gemeinschaftlich

gebauten Wohnhäuser in Liestal. Und ergänzt sogleich:

«Ein spontaner Kaffee, ein gemeinsames Mittagessen

oder die Anteilnahme, wenn es jemandem

nicht so gut geht – das ist Lebensqualität.» Dies mache

den Unterschied zum Wohnen in einer anonymen

Siedlung aus. Im Jahr 2009 wurde das Projekt

lanciert. Heute, sieben Jahre nach dem Einzug, sind

die Bewohnenden zu einer richtigen Gemeinschaft

zusammengewachsen.

Nicht alleine sein

Doch was heisst eigentlich gemeinschaftliches Wohnen?

Darauf gibt es die verschiedensten Antworten

und Meinungen, und doch lässt sich diese Frage mit

einem Satz beantworten: Nicht alleine sein. Die Gesellschaft

verändert sich fortlaufend und in beeindruckendem

Tempo – digital, wirtschaftlich, aber

auch demografisch. Das heisst, unser Zusammenleben

gestaltet sich vielschichtiger und komplexer als

je zuvor. Bezugsgrössen sind nicht mehr wie gewohnt

konstant, sondern wandeln sich. So wird das Rentensystem

in Frage gestellt, das kleine Heftchen mit den

Abfahrtszeiten gibt es nur noch in digitaler Form und

anstelle des Einfamilienhauses mit dem grossen Garten

vom Nachbarn steht ein Wohnblock.

Menschen, zumeist ältere, bleiben da in einer Art

Beziehungslosigkeit zurück. Die vielbeschworene

Unabhängigkeit wird dabei überhöht als Ideal dargestellt.

Dabei ist es für uns als soziale Wesen unerlässlich,

eingebunden zu sein, gebraucht zu werden und

Aufgaben zu haben. Das heisst, wir brauchen Abhängigkeiten,

ansonsten ist es schnell schlecht um unsere

psychische Gesundheit bestellt. Einsamkeit macht

krank.

Vordergründig hemmt vor allem in selbstbewohntem

Wohneigentum die finanziell attraktive Situation,

sich den veränderten Lebensumständen anzupassen.

Doch es ist oft auch die langjährige Wohnsituation,

das Vertraute und Gewohnte, das nur mit

Mühe losgelassen werden kann. Die Wohnung oder

das Haus wird mit der Zeit Ausdruck der eigenen

Identität und als «verkörpert» wahrgenommen. Die

Wohnung wird zum Synonym für Sicherheit, Kontrolle,

Eigentum und Identität.

Zugehörigkeit und Teilhabe

Umso einschneidender sind Erfahrungen, wie still

und leer es in der eigenen Wohnung werden kann,

wenn die Kinder ausgezogen sind oder der Partner

oder die Partnerin nicht mehr da ist. In solchen Situationen

sind tragende Nachbarschaften und Gemeinschaften

unabdingbar. Sie sind nicht nur Stütze, sondern

geben auch das Gefühl von Zugehörigkeit und

Teilhabe. In welcher Form das gelebt werden kann,

dazu gibt es die verschiedensten Varianten. Einige legen

Wert auf eine gute Nachbarschaft, wo man sich

spontan trifft, hilft und unterstützt. Wo man genug

nah ist und merkt, wenn es jemandem nicht mehr so

gut geht. Oder aber, man will gemeinschaftlich etwas

zusammen machen, sich treffen und gemeinsam etwas

unternehmen – geplant oder auch spontan. Sich

dabei für eine Aufgabe zu engagieren, macht Sinn

casanostra_153 / November 2019


extra__WOHNEN IM ALTER_11

und Spass. Andere wiederum schätzen es, nicht alleine

am Küchentisch zu sitzen und wünschen sich

mehr Gemeinschaftlichkeit auch in den eigenen vier

Wänden. Man möchte dabei die Wohnung mit anderen

teilen und trotzdem die Privatsphäre wahren.

Altershausgemeinschaft, Clusterwohnung, Mehrgenerationenhaus

oder Alters-WG sind einige der Begriffe,

mit denen die verschiedenen Wohnformen

umschrieben werden.

Nur «schön» reicht nicht

Das verlangt nach ganzheitlichen Architekturkonzepten.

Die Innen- wie Aussenräume müssen gestaltet

und Ausdruck der dort Wohnenden sein. Leider

kommt den meisten Wohn- und Lebensräumen lediglich

die Rolle zu, «schön» zu sein. Doch sie müssen

in erster Linie auffordern, etwas «zu tun». Das kann

auch die Aufforderung sein, sich einfach hinzusetzen

und auszuruhen. So kann die schönste Terrasse unbenutzt

bleiben, wenn dort die Abfallsäcke deponiert

werden. Gibt es dort jedoch einen Liegestuhl mit Sonnenschirm

und einen schönen Blumentopf, wird eine

Person sofort dazu eingeladen, sich dort aufzuhalten

oder vielleicht gar nach den Blumen zu schauen.

Dahinter verbirgt sich nicht nur der Wert, den wir

unserem Umfeld beimessen, sondern es verbergen

sich noch weitere Aspekte, auf die die Gerontologie

und die Architekturpsychologie wichtige Hinweise

liefern. Es wird hierbei von einer Mensch-Umwelt-

Interaktion gesprochen, der Möglichkeit, eine emotionale

Verbindung mit den Räumen um sich herum

aufzubauen, sie zu gestalten und sie für sich zu erschliessen.

Aber auch der Kontakt zu anderen Menschen,

auch ohne direkt mit ihnen zu sprechen, einfach

nur auf einer Bank am Teich zu sitzen und den

Kindern auf dem Spielplatz zuzuschauen und sich

dabei als Teil dieses Ortes zu fühlen, macht einen

Raum mit guter Aufenthaltsqualität aus. Sensorische

Bedürfnisse wie auch wichtige Kontakt-, Kontrollund

Gestaltungsbedürfnisse müssen gestillt werden

können.

Altersgerecht ist mehr als nur barrierefrei

Dem werden die meisten sogenannten altersgerechten

Wohnungen kaum gerecht. Meistens handelt es

sich nur um barrierefreie Wohnungen, und der «Gemeinschaftsraum»,

der so etwas wie Gemeinschaftlichkeit

suggeriert, ist oft nur ein nüchterner, kahler

Multifunktionalraum, der kaum dazu einlädt, sich

darin aufzuhalten. Altersgerechtes Wohnen bedeutet

sehr viel mehr. Es bedeutet, integriert zu sein, sich

aufgehoben zu fühlen und Teil einer tragenden Gemeinschaft

zu sein.

Diese Wohn- respektive Lebensformen gewinnen

umso mehr an Wichtigkeit, als nach der Berufszeit

ein grosser Teil der sozialen Strukturen und Aufgaben

wegbrechen. Sich hier für die eigenen Wohn- und

Lebensräume zu engagieren, ist von grundlegender

Bedeutung. Es braucht diese privaten Alternativen,

um die Lücken zwischen Erwerbstätigkeit und Pflegeheim

zu füllen – vor allem wenn es uns mal nicht

so gut geht. Mit den Ansätzen aus Gerontologie und

Architektur können neue Formen des Miteinanders

gefunden werden. Bleiben wir dran!__

> Casafair führt mit der Autorin Christina

Götz-Haake regelmässig Veranstaltungen

zum gemeinschaftlichen Wohnen im

Alter durch. Casafair-Mitglieder profitieren

von vergünstigten Preisen. Weitere

Infos unter casafair.ch/wohnen-im-alter

Serie «Wohnen im Alter»

Text und Fotos_Christina

Götz-Haake, Architektin/Innenarchi

tektin FH,

Gerontologin MAS,

Mitbegründerin von Neustart

Wohnen 50+,

www.wohnen50plus.ch

> Die casanostra-Serie «Wohnen im Alter» wird

mit Beiträgen aus weiteren Perspektiven und

Lösungsansätzen fortgesetzt. Die Beiträge sind

auch online unter casafair.ch/wohnen-imalter

abrufbar.

INSERAT

Kanton Zürich

Baudirektion

Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft

Bitte ja nicht

sanieren!

ohne unsere Förderbeiträge

für die energetische

Gebäude-Modernisierung.

energiefoerderung.zh.ch

Hotline 0800 93 93 93

casanostra_153 / November 2019


12

Anders als Andere.

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Die Schweizer Fachmesse

für Museen, Denkmalpflege

und Kulturgüter

Casanostra-Leserangebot:

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Das Beratungsprogramm bern-saniert plus zeigt Ihnen in

drei einfachen Schritten, wie Sie zu Ihrem individuellen

Paket mit Gebäudeanalyse, dem GEAK ® Plus und massgeschneiderten

Empfehlungen für die energetische Gebäudesanierung

kommen.

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Interessiert?

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casanostra_153 / November 2019


MITGLIEDERANGEBOTE

Machen Sie

den Heizkostencheck

Kostenlose

Messe-

Tickets

service__13

«cultura suisse» in Bern

Schweizer Stockwerkeigentümer/-innen können jedes Jahr eine

grosse Menge CO 2 mit einfachen Verhaltensanpassungen und

Optimierungen einsparen. Das schlägt auch finanziell zu Buche:

Mehrere hundert Millionen Franken verpuffen heute bei den

Heiznebenkosten. Zusammen mit weiteren Partnern hat Casafair

darum die Plattform heizkostentest.ch lanciert. Sie hilft, das

eigene Sparpotenzial aufzudecken, und motiviert zu energiebewusstem

Handeln.

ENERGIE & UMWELT

Zum zweiten Mal findet vom 22. bis 24.

Januar 2020 die «cultura suisse» statt –

die Fachmesse für Denkmalpflege und

-schutz, sowie Kulturgut und – bewahrung

in der Schweiz. Zahlreiche Unternehmen

zeigen ihre Leistungen und

Produkte. Weiter wird ein spannendes

Fachprogramm angeboten.

Casafair-Mitglieder erhalten kostenlose

Eintrittskarten. Bestellen Sie unter

casafair.ch/messen.

In der Schweiz sind Gebäude, insbesondere wenn sie mit Öl oder Gas beheizt

sind, für mehr als 25 Prozent der CO 2 -Emissionen verantwortlich. Rund eineinhalb

Millionen Häuser sind nicht oder kaum gedämmt. Viele Heizungs- und

Lüftungsanlagen sind auch bei neuen oder sanierten Gebäuden schlecht eingestellt.

Häufig kann bereits mit einfachen Massnahmen Energie, CO 2 und auch

Geld eingespart werden. Damit sowohl Eigentümer/-innen als auch Mieterinnen

und Mieter ihre Heiznebenkosten und somit auch ihr Einsparpotenzial

rasch und unkompliziert einschätzen können, wurde die Plattform heizkostentest.ch

lanciert. Heizkostentest.ch berücksichtigt Lage, Höhe und Heizgradtage

einer Wohnung und bewertet Heiznebenkosten als «niedrige», «mittlere»

und «hohe» Kosten im Vergleich zu Referenzwerten.

Je nach Resultat des Heizkostentests werden unterschiedliche einfache

Massnahmen vorgeschlagen, um die Heizkosten zu reduzieren und aktiv

einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Manchmal kann bereits eine Überprüfung

des Service-Abos und der Unterhaltskosten zu Einsparungen führen.

Die Plattform heizkostentest.ch ist ein gemeinschaftliches Projekt von

Casafair, Energie Zukunft Schweiz und dem Mieterinnen- und Mieterverband

Schweiz. Es wird vom Bundesamt für Energie (EnergieSchweiz) und dem

Bundesamt für Wohnungswesen unterstützt.

«Bauen & Wohnen»

in Bern

Vom 28. November bis zum 1. Dezember

2019 findet zum 5. Male die Berner Messe

«Bauen & Wohnen» in den Hallen

der BEAexpo statt. Rund 250 Aussteller

zeigen Bau- und Wohntrends. Die Messe

findet zusammen mit der Bau+Energie

statt, zu der ein Kongressprogramm mit

über 90 Veranstaltungen gehört.

Casafair-Mitglieder erhalten kostenlose

Eintrittskarten. Bestellen Sie unter

casafair.ch/messen

Weitere Infos: heizkostentest.ch

INSERATE

www.baenningerpartner.ch

architekten





Affolternstrasse

128 Postfach 8050 Zürich

Telefon

044 312 76 80 mail@ engel-partner.ch


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casanostra_153 / November 2019


14_ SOLARTHERMIE__extra

Comeback

der Solarwärme

Aktion

Solardach & Stromspeicher

Unsere Partnerfirmen gewähren Ihnen

einen Rabatt von 3 Prozent der Materialkosten

bis maximal 1000 Franken auf

Ihre Solaranlage. Mehr als 600 Casafair-

Mitglieder haben bereits von der Rabattaktion

«Solardach & Stromspeicher»

profitiert und unterstützen damit die

Energiewende.

Will die Schweiz ihre Klimaziele

erreichen, gehört die systematische

Nutzung der Solarwärme

dazu. Überall, wo Wärme mit

Öl und Gas erzeugt wird, kann

mit Solarthermie ein wesentlicher

Anteil abgedeckt werden.

Damit lassen sich grosse CO 2 -

Einsparungen erzielen. Vier

Schweizer Solarhersteller zeigen,

wo es lang geht.

Unsere Solar-Partner

SOLARTHERMIE

www.alsol.ch

Frauenfeld, Tel. 052 723 00 40

www.clevergie.ch

Wyssachen und Bennau

www.ernstschweizer.ch

Hedingen, Tel. 044 763 61 11

www.benetz.ch

Luzern, Tel. 041 319 00 00

www.energiegenossenschaft.ch

Mittelhäusern BE, Tel. 031 55 202 55

www.hassler-solarenergie.ch

Zillis GR, Tel. 081 650 77 77

__Nach einer Boomphase zwischen 2005 bis 2012 geriet

die Nachfrage nach solarthermischen Anlagen

ins Stocken. Bremsend wirkte unter anderem die

Atomkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011. Als

Folge davon wurde europaweit der Ruf nach dem Ersatz

von Atomstrom durch Solarstrom (Photovoltaik)

laut. Die purzelnden Preise für Photovoltaik-Module

aus Fernost sowie die attraktive Förderung durch die

staatliche Kostendeckende Einspeisevergütung KEV

und später durch Einmalvergütung verstärkten den

Trend.

www.helion-solar.ch

Helion AG, Zuchwil (SO), Höri (ZH),

St. Gallen (SG), Sursee (LU)

Yverdon-les-Bains (VD) und

Quartino (TI)

www.megasol.ch

Deitingen SO, Tel. 062 919 90 90

Ihr Partner für erneuerbare Energien und solares Heizen

www.jenni.ch

Jenni Energietechnik AG,

Obergurg (BE)

www.rg-energietechnik.ch

Frauenfeld, Tel. 052 721 33 05

Solarfirmen machen mobil

So geriet die Solarthermie ins Hintertreffen. Vier Casafair-Solarpartner,

die im gesamten Solarbereich tätig

sind (Energie Solaire in Sierre, Jenni in Burgdorf,

Schweizer in Hedingen und Soltop in Elgg ZH), setzen

darum den Schwerpunkt vermehrt auf Solarwärme.

Dazu gehört etwa auch, dass die Produktion der Sonnenkollektoren

zum grossen Teil in der Schweiz erfolgt,

wodurch die Wertschöpfung im Land bleibt.

Wichtig sind aber auch die Vorzüge der Solarthermie:

www.solar4you.ch

Oberdorf BL, Tel. 061 961 10 10

www.soltop.ch

Elgg, Tel. 052 397 77 77

www.solosolar.ch

Wallisellen, Tel. 044 830 50 50

Mehr Infos zur Solaraktion: casafair.ch/solaraktion

1. Fossile Wärmeträger mit CO 2 -freier Solarwärme

ersetzen.

Rund die Hälfte der Schweizer Heizanlagen werden

nach wie vor mit Öl und Gas betrieben. Diese

Anlagen sollten den Warmwasserbereich durch

Nutzung der Solarwärme ergänzen. Deckungsgrade

mit über 50 Prozent Solarwärme sind für Einund

Mehrfamilienhäuser problemlos zu erreichen.

Die Solarhersteller liefern Systeme, die sich

auf hohem Niveau bewähren. Lösungen mit Wär-

casanostra_153 / November 2019


extra__SOLARTHERMIE_15

mepumpen und Photovoltaik (PV) sind ideale Ergänzungen.

Besonders gross ist das Potenzial bei

Mehrfamilienhäusern, Spitälern und Heimen.

2. Regeneration von Erdwärmesonden

und Saisonspeicherung

Die Dichte der Erdsonden im Siedlungsgebiet

nimmt zu. Gerade bei grossen Überbauungen

kommen Erdsondenfelder zum Einsatz. Dies

macht es nötig, dass die im Winter entnommene

Erdwärme im Sommerhalbjahr durch Solarwärme

frisch «aufgeladen» wird.

3. Mit Solarthermie lassen sich Fernwärmsysteme

ideal speisen

Verwaltungsgebäude, technische Betriebe etc. mit

ihren grossen Dachflächen können für grosse Solarthermieanlagen

genutzt werden, mit denen

das Fernwärmenetz effizient gespiesen wird.

4. Optimale Solarnutzung dank moderner

Solarregler

Solarregler schützen vor Überladung der Anlage

und regulieren die Energieabgabe. Die Fläche der

Sonnenkollektoren wird auf den Warmwasserverbrauch

wie auch auf den Speicher abgestimmt

und garantiert so eine optimale Solarnutzung.

5. Hoher Entwicklungsstand und bestmögliche

Wartung

Die Solarwärmesysteme haben bezüglich Effizienz,

Technik und Materialisierung einen sehr hohen

Entwicklungsstand erreicht. Eine Lebensdauer

der Systeme von weit über 20 Jahren ist

Standard. Alle Unternehmen verfügen über Wartungsabteilungen.

Schweiz im Rückstand

Das Bundesamt für Energie BFE stellte im Rahmen

eines Berichts an den Bundesrat vor einiger Zeit fest,

dass in der Schweiz im Vergleich zu den Nachbarländern

sowohl Solarthermie wie auch Photovoltaik

noch wenig genutzt würden. «Um die Ziele der Energiestrategie

2050 für den Ausbau der erneuerbaren

Energien zu erreichen, ist bei beiden Technologien

noch ein deutlicher Ausbau nötig», bilanziert das BFE.

Ein Vergleich der Wertigkeiten von Solarstrom und

Solarwärme habe gezeigt, dass die beiden Technologien

in Bezug auf die technischen Wirkungsgrade

durchaus vergleichbar seien. «Welche Technologie

im Einzelfall sinnvoller ist, hängt letztlich davon ab,

wie die Anlage in ein Gesamtsystem eingebunden

wird und welche Wärme-Nutzung dahinterliegen»,

schreibt das BFE.__

Text_Stefan Hartmann

Eine Aquapur-Warmwasser-Lösung

für Mehrfamilienhäuser

und

Anwendungen mit erhöhtem

Hygienebedarf

(Alters heime, Spitäler,

Schwimmbäder etc.). Die

Technik mit Solarthermie

ist servicefreundlich

und einfach auszulegen.

Eine thermische Solaranlage

mit 316 Sonnenkollektoren

steht in der

Dübendorfer Überbauung

Hochbord und versorgt

226 Wohnungen mit

Warmwasser.

Fotos_zvg

Ein Solartank mit 108 000

Liter Volumen auf dem

Transport zu einem Sechsfamilienhaus

in Huttwil.

Der 10 Meter lange Speicher

deckt zu 100 Prozent

den Wärmebedarf der

Bewohner für Brauchwasser

und Heizung.

Drei Mehrfamilienhäuser

mit 23 Wohnungen in

Mettmenstetten sind seit

2016 mit Sonnenkollektoren

(an den Dachrändern)

und PV-Modulen

(in der Mitte)

ausgestattet. Zur Erdsondenregeneration

wird

Überschusswärme im

Sommer ins Erdreich eingebracht.

casanostra_153 / November 2019


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IHRE VERTRAUENSPARTNER

FÜR IMMOBILIEN

KARIN WEISSENBERGER IMMOBILIEN

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Kanton Zürich

Baudirektion

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Solarspar macht aus Sonne

Strom. Werden Sie Mitglied und

tragen Sie zur Energiewende bei.

Messe für Bauen

Wohnen und Garten

Der Verein Solarspar setzt sich seit über 25 Jahren für

erneuerbare Energien und Energieeffizienz ein.

Mit unseren Mitgliedern bauen und betreiben wir

Solaranlagen für sauberen Strom.

Zusammen mit uns schaffen Sie einen Mehrwert für die Umwelt.

www.solarspar.ch/mitglied-werden

Quelle: freshhaus

Sonnenenergie gewinnen

Solarspar CH-4450 Sissach T +41 61 205 19 19 www.solarspar.ch

28.11. – 1.12.19 BERNEXPO

Do Fr 10 – 18 Sa So 10 – 17 Donnerstag Eintritt gratis

casanostra_153 / November 2019


KURSE UND VERANSTALTUNGEN

service__17

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VERMIETEN MIETERWECHSEL GESUNDHEIT

Mit den MieterInnen

unter dem gleichen Dach

Praktische Vermarktungstipps

Killer-Gas Radon

In einer Gesprächsrunde tauschen wir unsere

Erfahrungen als Vermietende aus und geben

Tipps an andere HausbesitzerInnen weiter, die

mit ihren MieterInnen im gleichen Haus wohnen.

Es werden unterschiedliche Fragen diskutiert:

Habe ich als VermieterIn eine Sonderstellung

im Haus? Soll ich die Verwaltung selbst

machen? Resultieren Sonderrechte daraus?

Wer kennt es als VermieterIn einer selbstverwalteten

Liegenschaft nicht: Immer wieder stehen

Sie vor der Aufgabe, eine Wohnung neu zu

vermieten. Was gilt es bei einer anstehenden

Wiedervermietung zu beachten? An diesem

Kurs erhalten Sie praxisorientierte Tipps zur

Vermietung aus der Perspektive der Vermarktung.

An diesem Kurs erfahren Sie, was Radon ist und

wie es wirkt. Wir zeigen die rechtliche Situation

für Bauherrschaften, Bauleitungen und VermieterInnen

auf. Es wird auch auf präventive und

auf nachträgliche Massnahmen eingegangen.

Weitere Infos Weitere Infos Weitere Infos

Datum Mittwoch, 20. November 2019,

18 bis 20 Uhr

Ort

Restaurant Weisser Wind,

Säli im OG, Oberdorfstr. 20, Zürich

Kosten keine

Anmeldung bis 17. November:

www.casafair.ch/agenda

Datum Donnerstag, 21. November 2019,

18.15 bis 19.45 Uhr

Ort

Bollwerk 35, Bern

Kosten Mitglieder Fr. 20.–,

Nichtmitglieder Fr. 35.–

Anmeldung bis 18. November:

www.casafair.ch/agenda

Tel. 031 311 50 55

Datum Montag, 25. November 2019,

18.15 bis 19.45 Uhr

Ort bafob GmbH, Länggassstrasse 8,

Bern

Kosten Mitglieder gratis,

Nichtmitglieder Fr. 20.–

Anmeldung bis 19. November:

www.casafair.ch/agenda,

Tel. 031 312 00 25

ELEKTROSMOG BAUEN, UMBAUEN & SANIEREN GELD & RECHT

Ein Leben unter Spannung

Biologisch bauen – glücklich

wohnen

Aktive Nachlassplanung

Über «Elektrosmog» wird viel geschrieben –

meistens Negatives. Was darf man glauben? Je

nach Standort wird ein Wohnumfeld auch von

aussen beeinflusst. Was kann dagegen unternommen

werden? Was kann in der Wohnung

verändert werden, was nicht? Kann man sich

vor den Strahlen einer Mobilfunkantenne

schützen?

Biologisch bauen liegt im Trend. Dabei stellen

sich HauseigentümerInnen viele Fragen: Wozu

dient Baubiologie? Was ist anders, besser als

bei einer konventionellen Bauweise? Kann ich

Schadstoffbefall vermeiden? Wie teuer ist biologisch

bauen? Kann ich mein konventionell

erstelltes Haus biologisch umbauen? Was ist

der Unterschied zur ökologischen Bauweise?

Zwei Experten aus den Bereichen Erb- und Steuerrecht

referieren über die Nachlassplanung im

Familienverbund. Dabei steht die Generationsfolge

bei Immobilien im Zentrum. Welchen Spielraum

lässt das Gesetz bei der Nachlassregelung

und wann ist die Hausübergabe sinnvoll? Sie

erfahren, wann die Begründung einer Nutzniessung

oder eines Wohnrechts in Betracht zu ziehen

ist und was in steuerlicher Hinsicht beachtet

werden muss.

Weitere Infos Weitere Infos Weitere Infos

Datum Mittwoch, 27. November 2019,

18 bis 20 Uhr

Ort Stiftung Habitat, Rheingasse 31,

Basel

Kosten Mitglieder Fr. 20.–,

Nichtmitglieder Fr. 35.–

Anmeldung bis 22. November:

www.casafair.ch/agenda

Tel. 061 271 31 06

Datum Donnerstag, 28. November 2019,

19 bis 21 Uhr

Ort

Neubad, Bireggstrasse 36, Luzern

Kosten Mitglieder Fr. 10.–,

Nichtmitglieder Fr. 25.–

Anmeldung bis 21. November:

www.casafair.ch/agenda,

Tel. 041 422 03 33

Datum Montag, 13. Januar 2020,

18.30 bis 20 Uhr

Ort

Zentrum Karl der Grosse,

Kirchgasse 14, Zürich

Kosten Mitglieder gratis,

Nichtmitglieder Fr. 30.–

Anmeldung bis 7. Januar 2020:

www.casafair.ch/agenda

Weitere Kurse finden Sie auf www.casafair.ch/agenda

casanostra_153 / November 2019


18__service

RATGEBER

Ladestation fürs

eMobil

«Ich besitze eine Eigentumswohnung

und beabsichtige die

Anschaffung eines Elektroautos.

In der Einstellhalle müsste ich

da eine Ladestation installieren.

Was muss ich bei der Anschaffung

beachten?»

__Grundsätzlich verhält es sich so, dass

Elektroladestationen nur mit Meldung

und Bewilligung durch die Gemeinschaft

und das Elektrizitätswerk installiert werden

dürfen. Die Stromkapazitäten sind

vielerorts nicht auf die Ladung von Elektroautos

ausgelegt. Bereits die gleichzeitige

Ladung von zwei Elektroautos kann

zu Stromengpässen in einer Liegenschaft

führen. Gleiches ist bei Einstellhallen der

Fall, da auch hier die Stromlieferung in

die Einstellhallen oft nicht auf die Ladung

von Elektroautos ausgerichtet ist.

Es empfiehlt sich, vor der Anschaffung

eines Elektroautos das Elektrizitätswerk

über dessen Auflagen und die Kapazitäten

in der eigenen Liegenschaft anzufragen.

Weiter ist mit Vorteil ein Elektroplaner

beizuziehen, welcher einen bei einer

sauberen Installation unterstützen kann.

Nicht zu empfehlen ist eine individuelle

und nicht abgestimmte Auftragsvergabe

zur Installation einer Elektroladestation

an einen Elektriker ohne

Berücksichtigung der übrigen Einflussfaktoren.

Dies könnte nämlich dazu führen,

dass zu einem späteren Zeitpunkt

teure Anpassungsarbeiten vorgenommen

werden müssen oder die bereits vorgenommene

Installation obsolet würde.

Zudem: Bei Abstellplätzen im Sondernutzungsrecht

ist das Thema Ladestationen

in jedem Fall im Vorfeld an der StockwerkeigentümerInnen-Versammlung

zu

traktandieren.__

Tipp: Casanostra Nr. 146 (Juni

2018) hat sich in einem Schwerpunkt

mit den Herausforderungen

der Elektromobilität befasst.

Die Ausgabe ist online zu finden

unter casanostra.ch

Michel Wyss, Dossierspezialist «Stockwerkeigentum»

Casafair Schweiz, Wyss Liegenschaften GmbH, Bern

Bewilligungspflichtige

Baumhütte?

«Unsere Kinder wünschen sich eine

Baumhütte. Nun wurden wir darauf

aufmerksam gemacht, dass man

eine solche nicht einfach errichten

dürfe. Stimmt das?»

__Die Abklärung lohnt sich in der Tat. Gemäss

einem Urteil des Bundesgerichts

vom 17. Juli 2019 muss nämlich auf Verlangen

einer Gemeinde im Baselbiet eine

in einer Reservezone ausserhalb der Bauzonen

gebaute Baumhütte, welche eine

Fläche von rund 2,5 m 2 bis 3 m 2 hatte, im

Zuge eines nachträglichen Baubewilligungsverfahren

entfernt werden.

Die Eltern eines Mädchens in Therwil

sind bis vor das Bundesgericht gezogen,

um ihrer Tochter eine Baumhütte zu bauen.

Konkret ging es um eine ohne Baubewilligung

gebaute Baumhütte, wofür die

Eltern der Tochter kein nachträgliches

Baugesuch einreichen wollten.

Die Lausanner Richter haben nun die

Sicht der kantonalen Behörde des Kantons

bestätigt, wonach es für die Baumhütte

und ihre Plattform eine Baubewilligung

braucht. Die Eltern hatten für ihre

Tochter eine Plattform mit einer Holzkonstruktion

von rund 2,5 auf 3 Meter erstellt,

worauf ihnen mit einem Baustopp unter

Strafandrohung verboten wurde, weitere

Arbeiten vorzunehmen. Diese Plattform

sei nicht nur kurzfristig aufgestellt worden.

Besonders im Winter sei sie weitherum

sichtbar. Die Eltern waren daher

gehalten, entweder ein nachträgliches

Baugesuch einzureichen oder die bereits

gebauten Teile der Baumhütte zurückzubauen.

Die Eltern taten aber weder das eine

noch das andere, sondern beschritten

den Rechtsweg und verlangten die Aufhebung

des verfügten Baustopps.

Die Lausanner Richter kamen zum

Schluss, dass in einer Reservezone auch

für eine Plattform aus Holz in einem

Baum die Vorschriften der Nichtbauzone

gelten. Diese diene einer Freizeitaktivität,

die keinen relevanten Bezug zu einer

landwirtschaftlichen Nutzung aufweist.

Die kantonalen Behörden haben daher zu

Recht ein nachträgliches Baugesuch verlangt.__

Christopher Tillman LL.M.,

Rechtsanwalt + Fachanwalt SAV

Erwerb von gemeinschaftlichem

Grundeigentum

«Welche Eigentumsformen gibt es,

wenn Ehegatten gemeinsam ein

Grundstück erwerben wollen, und was

gilt es zu beachten?»

__Das Sachenrecht kennt zwei verschiedene

Arten des gemeinschaftlichen Eigentums:

Miteigentum und Gesamteigentum.

Beim Miteigentum steht jedem Miteigentümer

ein Bruchteil am Grundstück

zu, welches äusserlich nicht geteilt ist.

Jeder Miteigentümer wird mit seiner Quote

im Grundbuch eingetragen. Die Kosten

und Lasten, die aus dem Grundstück erwachsen,

werden im Verhältnis ihrer

Anteile getragen – sofern die Miteigentümer

keine abweichende Regelung getroffen

haben. Auch Wertsteigerungen des

Grundstücks werden im Verhältnis der Eigentumsquoten

verteilt.

Wählen die Ehegatten demgegenüber

Gesamteigentum, sind beide am ganzen

Grundstück berechtigt. Es gibt keine Quoten.

Als Mitglieder einer einfachen Gesellschaft

können die Ehegatten untereinander

Absprachen treffen, wem welche

Anteile zustehen.

Die Wahl der Eigentumsform kann

insbesondere bei der Auflösung des Güterstandes

(z.B. durch Scheidung oder

Tod) weitreichende Auswirkungen haben.

Für Ehegatten sind neben sachenrechtlichen

Bestimmungen auch noch güterrechtliche

Normen anzuwenden. Um

sachgerechte Lösungen zu finden, ist insbesondere

abzuklären, welche Art und

welchen Umfang an Beiträgen an die gemeinsame

Liegenschaft jeder Ehegatte

beisteuert. Auch ist abzuklären, ob der Erwerb

eines Anlageobjekts oder einer Familienwohnung

geplant ist.

Aufgrund der Tragweite, welche die Eigentumsform

haben kann, lohnt sich eine

frühzeitige Diskussion.__

Dr. Eliane E. Ganz, LL.M. Rechtsanwältin, Kämpfen

Rechtsanwälte Zürich, nebenamtliche Handelsrichterin

im Bereich Miete

casanostra_153 / November 2019


service__19

Mediation – wirkungsvolles

Verfahren in Konflikten

«Wir kommen aus den Sommerferien zurück in unser Eigenheim

und erkennen sofort: der Nachbar hat Visiere aufgestellt –

direkt vor unserem Wohnzimmerfenster! Er hatte gar nichts

erwähnt. Wir hatten doch noch zusammen grilliert.»

Foto_Mark Nolan

Elisabeth Rietmann,

Mediatorin Casafair

Ostschweiz

__Versetzen Sie sich in obige Situation: Sie läuten am

Folgetag an Nachbars Tür und erfahren, dass der ausgesteckte

Platz der beste für das lange ersehnte Gartenhäuschen

sein soll. Sie können den Wunsch nach

Stauraum nachvollziehen, aber gleich hier? Das Gespräch

gerät ins Stocken, es endet in unschönen Worten,

man geht mit schlechtem Gefühl auseinander.

Das Projekt entwickelt sich zum Problem und in den

Folgewochen zum Konflikt. Es fallen wüste Beschimpfungen.

Beide Familien bedauern, dass die gute

Nachbarschaft beendet ist. Eine Lösung scheint es

nicht zu geben. Was nun? Hier könnten einige Abklärungen

getroffen und der Rechtsweg beschritten

werden. Das Risiko allerdings, dass das nachbarschaftliche

Verhältnis dauerhaft leidet, das Verfahren

unbestimmte Chancen hat und erst noch hohe Kosten

verursachen könnte, lässt zögern.

Für diesen Konflikt kann Mediation eine Chance

sein. Der Mediator/die Mediatorin führt die Parteien

durch einen Klärungsprozess. Zentral dabei sind die

Bedürfnisse und Interessen der Parteien. Diese sind

oft von scheinbar unverrückbaren Positionen überdeckt

und können nicht mehr gesehen werden. Mediation

ist ein wirkungsvolles Verfahren in Konflikten.

Wo stehen Sie unterdessen mit Ihrem Nachbarn?

Sie haben sich gemeinsam für eine Mediation entschieden

und in drei Sitzungen eine Lösung gefunden.

Weil auch für Sie mehr Platz nützlich wäre, haben

Sie sich darauf geeinigt, gemeinsam ein

Doppelhäuschen auf die Grenze zu stellen. Es gab

nach gründlichem Überlegen eine Alternative zum

Platz vor dem Wohnzimmer. Auf diese Variante wären

Sie ohne eine neutrale Drittperson nicht gekommen.

Die Sitzungen haben ermöglicht, die allseitigen

Bedürfnisse herauszuarbeiten und nach einer für alle

stimmigen Lösung zu suchen. Sie haben diese selber

erarbeitet, die Mediationsperson hat die Sitzungen

strukturiert und geleitet. Die rechtlichen

Voraussetzungen haben Sie mit Ihrem Nachbarn gemeinsam

abgeklärt. Der Kostenverteiler steht. Am

Samstag wird gemeinsam grilliert.__

Beratung für Mitglieder

15 Minuten Gratisberatung für Mitglieder

AG, AI, AR, BL, BS, BE, FR, GL, GR, SG, SH,

SO, TG, TI, VS, ZH

Mietrecht, Stockwerkeigentum,

Geld und Recht:

Montag bis Freitag, 9–12 Uhr

Telefon 0844 25 25 25 (Inlandtarif

ab Festnetz) oder E-Mail an

beratung@casafair.ch

Bauen, Umbauen, Baumängel

(z. B. Schimmel), Energie:

Montag, Mittwoch, Donnerstag, 14–17 Uhr

Telefon 0844 25 25 25 (Inlandtarif

ab Festnetz) oder E-Mail an

bau-beratung@casafair.ch

LU, NW, OW, SZ, UR, ZG

Montag bis Freitag,

8.30–11.30 und 14–16 Uhr

Telefon 041 422 03 33 oder E-Mail an

zentralschweiz@casafair.ch

Service de conseil aux membres

en Suisse romande

FR, GE, JU, JU-BE, NE, VD, VS:

Téléphone 021 652 88 77,

du lundi au vendredi de 8 h à 12 h

conseil@habitatdurable.ch




www.casafair.ch



www.habitatdurable.ch

casanostra_153 / November 2019


20_ ANZEIGEN__service

Branchenverzeichnis

Architektur

AMJGS Architektur

Neubau, Umbau, Bauherrenberatung

Räffelstrasse 25, 8045 Zürich

info@amjgs.ch, www.amjgs.ch

ARBA-BIOPLAN

Baubiologische Architektur und Lehmbau

Rosenstrasse 14, 8400 Winterthur, Tel. 052 212 17 43

www.arba-bioplan.ch

archinatura – in der Natur zu Hause!

Ausgezeichnete Architektur im Einklang mit der Natur

Paul Nijman, 6207 Nottwil, Tel. 041 937 19 18,

info@archinatura.ch, www.archinatura.ch

Architektur Atelier Christoph Zihlmann

Dipl. Arch. ETH SIA, Geibelstrasse 5,

8037 Zürich, Tel. 044 440 73 73, www.ateliercz.ch

Architektur und Planungsbüro Sutu

Ganzheitliche Bau- und Energieberatung, Bauphysik

Bau- und Elektrobiologie, Gebäudetechnik + Autarkie

Stefan Tschannen – MAS im nachhaltigen Bauen

Tel. 078 600 33 93, www.sutu.ch

Atelier arba architekten

Gerberngasse 23, 3011 Bern, Tel. 031 311 11 88,

mail@atelierarba.ch, www.atelierarba.ch

Bänninger + Partner Architekten

Tel. 052 233 21 21, www.baenningerpartner.ch

bauladen für architektur, innenarchitektur und

lichtdesign, egelgasse 67, 3006 bern

tel. 031 368 12 40, www.bauladen.ch

degen hettenbach & partner

Architekturbüro für ökologisches Bauen + Lehmbau

Hinterweg 14, 4106 Therwil

Tel. 061 721 88 81, www.degenhettenbach.ch

HPP Architekten GmbH

8008 Zürich, von der Idee, Realisation bis

Abrechnung, alle Teilleistungen, oder nach Bedarf.

Tel. 044 383 31 61, www.hpparchitekten.ch

knecht bauundenergie

Energieberatung, Modernisierungskonzepte, Gebäude-Erneuerungen,

Energienachweise, Fördergelder,

Schulungen. Ich bin der Fitnesstrainer für Ihr Haus!

www.knecht-bue.ch, beni@knecht-bue.ch

LIIS Architektur GmbH

Architektur, Innenarchitektur, Baumanagement/

Bauleitung, Beratung, Uetlibergstrasse 20,

8045 Zürich, T +41 44 450 25 20 mail@liis.ch

www.liis.ch

manus bau und schreinerei

3008 bern, güterstrasse 51, tel. 031 381 10 28

manus@manusbern.ch, www.manusbern.ch

Stöckli Grenacher Schäubli

Architektur Innenausbau Design, Waserstrasse 16,

8032 Zürich, Tel. 044 389 85 85, www.stoegresch.ch

www.check-dein-haus.ch

Sulser Anken Architektur GmbH

Bauen für die Seele

Im Tobel 5, 8340 Hinwil, Tel. 044 977 29 89

www.sulser-anken.ch

Ulrich Schlegel, dipl. Arch. ETH/SIA

8050 Zürich, Tel. 044 310 85 44

www.schlegelarchitekten.ch

Abwasser-Rohrsanierung

InsaTech AG Weieracherstrasse 5, 8184 Bachenbülach,

Tel. 044 818 09 09, info@insatech-ag.ch,

www.insatech-ag.ch

Asbest

STUTZ AG Bauunernehmung

9016 St. Gallen, R. Engeler, Tel. 071 243 03 63,

www.stutzag.ch

Witschi Detox AG Schadstoffsanierungen,

4900 Langenthal, Tel. 062 916 14 14

info@witschibau.ch, www.witschibau.ch

Witschi ist zertifizierter Asbestsanierer

gemäss den geltenden Vorschriften der SUVA

(EKAS Richt linie 6503)

Aufzüge

Neutraler Aufzugsberater für Rechnungsund

Leistungsanalysen (Wartung, Reparaturen),

Beratung, Projektleitung: Umbauten,

Modernisierungen. Beratung, Projektleitung:

Neuanlagen. Beratung für Anpassungsbedarf

an neue Vorschriften, Tel. 079 256 87 05

www.tfmasolution.ch

Baubiologie

Sulser Anken Architektur GmbH

Bauen für die Seele

Im Tobel 5, 8340 Hinwil, Tel. 044 977 29 89

www.sulser-anken.ch

Brandschutz/Sicherheit

Lösungen! Beratung hat viel mit Zuhören und Verstehen

zu tun. Seit 1994 hören wir unseren Kunden

zu, um ihre unterschiedlichen Bedürfnisse zu verstehen.

Nur so können wir gemeinsam kostenoptimale

Konzepte entwickeln. www.mnsb.ch – 044 299 32 23

STUTZ AG Bauunternehmung

8580 Hatswil, T. Hartmann, Tel. 071 414 09 09,

www.stutzag.ch

Druckerei

Vogt-Schild Druck AG print- & publishing services

Gutenbergstrasse 1, 4552 Derendingen

Tel. 058 330 11 11, info@vsdruck.ch, www.vsdruck.ch

Energetische Sanierung

Renovesa

9016 St. Gallen, M. Gasser, Tel. 071 243 03 63,

www.stutzag.ch

STUTZ AG Bauunernehmung

9016 St. Gallen, R. Engeler, Tel. 071 243 03 63,

www.stutzag.ch

Energieberatung

edelmann energie

Energieberatung, Energiekonzepte, Zertifizierungen.

Wir begleiten Sie auf dem Weg zu einer

nach haltigen Immobilie.

www.edelmann-energie.ch oder Tel. 043 211 90 00

Hässig Sustech Gmbh, 8610 Uster

Energieberatung, Lüftung, Heizung, Solar, Expertisen,

MINERGIE, Gebäudeenergieausweise – GEAK.

Ingenieurbüro für nachhaltige Gebäudetechnik und

Planung – Tel. 044 940 74 15 – www.sustech.ch

knecht bauundenergie

Energieberatung, Modernisierungskonzepte, Gebäude-Erneuerungen,

Energienachweise, Fördergelder,

Schulungen. Ich bin der Fitnesstrainer für Ihr Haus!

www.knecht-bue.ch, beni@knecht-bue.ch

Marti Energietechnik Zürich + Tessin. Neue Heizung?

Solar? Wärmepumpe? Wir beraten Sie neutral und

begleiten Ihr Projekt auf Wunsch bis zur Übergabe.

Tel. 044 790 36 54, www.martienergie.ch

Erneuerbare Energie

Heizplan AG, Wärmepumpen, Photovoltaik,

Solarthermie, LED-Beleuchtungen, im Synergiepark,

Karmaad 38, 9473 Gams, Tel. 081 750 34 50;

Filiale Gais: Stossstrasse 23, 9056 Gais

www.heizplan.ch

Feng Shui

Karin Weissenberger Immobilien

Dipl. Feng Shui-Beraterin,

Winkelweg 4, 8127 Forch, Tel. 044 980 66 67

weissenbergerimmo@bluewin.ch

Finanzierungen

Alternative Bank Schweiz AG

Amthausquai 21, Postfach, 4601 Olten

Tel. 062 206 16 16, www.abs.ch, contact@abs.ch

Gartengestaltung

Zollinger Stettler Gartengestaltung GmbH

Bioterra-Fachbetrieb, Schloss 1, 3177 Laupen,

www.garten-zollinger.ch

Grafik

art.I.schock

Die Kommunikationsagentur, Schöntalstrasse 20,

8004 ZH, Tel 043 268 05 70

artischock.net/darum@artischock.net

Clerici Partner Design

Münstergasse 18a, 8001 Zürich, Tel. 044 252 97 79

www.clerici-partner.ch/mail@clerici-partner.ch

Immobilien

bt brändli treuhand ag

Ihre Immobilienverwaltung in Bern und Umgebung

Tel. 031 311 07 80, info@braendli-treuhand.ch

www.braendli-treuhand.ch

CasaConsult, R. Fankhauser & L. Theiler – das andere

Immobilienbüro. Wir beraten Sie persönlich und

verkaufen Ihre Liegenschaft nach den Casafair-

Grundsätzen. Im Tessin haben wir eine zweisprachige

Vertretung. Tel. 031 312 95 14, www.casaconsult.ch

Dienstleistungen rund um Immobilienwerte

Beratung, Bewertung und Verkauf.

Experte für Wohnen im Alter.

Charles Hirschi, eidg. dipl. Immobilien-Treuhänder

Tel. 031 952 77 75, www.immobilienwerte.ch

Hardegger Immobilien AG

8153 Rümlang, Tel. 043 211 06 73/078 804 44 91,

www.hardegger-immobilien.ch,

info@hardegger-immobilien.ch

Immobilienberatung Eduard Weisz

Verwaltung, Bewertung, Verkauf

Sumatrastrasse 25, 8006 Zürich

Tel. 043 343 11 01, www.immoprojekte.ch

Immobilienberatung Casafair Mittelland

Mietzinsfestlegung, Vermietung und Verkauf

Bollwerk 35, 3011 Bern

Tel. 031 312 00 23, immobilien@casafair.ch

www.casafair.ch/immobilien

Immo Traeum AG

Strandweg 17, 8807 Freienbach, Tel. 044 687 71 34,

info@immo-traeum.li, www.immo-traeum.li

Karin Weissenberger Immobilien

Winkelweg 4, 8127 Forch, Tel. 044 980 66 67

weissenbergerimmo@bluewin.ch

Müller & Schuhmacher AG. Immobilien-Verwaltung

& Immobilien-Verkauf in der Region Winterthur,

Tel. 052 212 85 54, info@mueller-schuhmacher.ch,

www.mueller-schuhmacher.ch

Wyss Liegenschaften GmbH

Stockwerkeigentum, Schätzung & Verkauf

Park strasse 6, 3084 Wabern

Tel. 031 534 00 14, www.wyssliegenschaften.ch

Innenausbau

Arbos AG

Schreinerei Zimmerei Parkett Dämmtechnik,

Ebnet strasse 6, 8474 Dinhard, Tel. 052 336 21 24,

info@arbos.ch, www.arbos.ch

( FORTSETZUNG AUF SEITE 22 )

casanostra_153 / November 2019


INSERATE

NEWS

service__21

Malerarbeiten – nachhaltig und individuell

Form und Farbe AG

Spinnereiweg 2

Station Oberkempthal

8307 Effretikon

www.form-und-farbe.ch

Architektur

Atelier

Christoph Zihlmann | dipl. Arch. ETH SIA

Geibelstrasse 5 | 8037 Zürich

Tel. 044 440 73 73 | www.ateliercz.ch

BUNDESPOLITIK

Stärkung der progressiven Kräfte im Parlament

Am 20. Oktober 2019 wurden Casafair-Präsidentin

Claudia Friedl, Nationalrätin SP/SG, und Vizepräsident

Beat Flach, Nationalrat GLP/AG, für weitere vier

Jahre in den Nationalrat gewählt und werden sich

auch in Zukunft für die Anliegen der verantwortungsvollen

WohneigentümerInnen engagieren. Insgesamt

hat der Wahlsonntag eine deutliche Stärkung

des linken, ökologischen und progressiven

Flügels gebracht. Damit werden zukunftsfähige politische

Lösungen greifbar.

So erfreulich das Wahlergebnis ist, so bedauerlich

ist die verpasste Bestätigungswahl von Vizepräsident

Thomas Hardegger (Nationalrat SP/ZH).

Er hat in den vergangenen acht Jahren die Verbandsanliegen

mit Verve in die Debatten eingebracht.

Sein verdankenswertes Engagement

wird im Nationalrat fehlen.

Die politischen Herausforderungen im Dossier

Wohneigentum werden auch in Zukunft wachsen.

Zentrale Brennpunkte sind:

> die Energiewende, welche Casafair seit vielen

Jahren aktiv mitgestaltet und unterstützt,

> die Förderung der Artenvielfalt, welche für eine

intakte Umwelt unabdingbar ist,

Für die neu geschaffene Stelle

Marketing suchen wir

per 1. Februar 2020

oder nach Vereinbarung eine/n




Verantwortliche/n Marketing 50 %

Casafair setzt sich ambitionierte Wachstumsziele und strebt

grössere Bekanntheit an. Als umsetzungsstarke Persönlichkeit

sind Sie verantwortlich für die Entwicklung und die Durchführung

von Marketingmassnahmen. Dank Ihrer Kreativität

gelingt es Ihnen, Inno vationen anzustossen und die Sichtbarkeit

des Verbands in Öffentlichkeit und Politik zu vergrössern.

Ihre Aufgaben


und umsetzen




Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen bis 20. November 2019

per E-Mail an: bewerbung@casafair.ch

Weitere Informationen: www.casafair.ch/jobs

Auskunft: Kathy Steiner, Geschäftsleiterin, Tel. 031 311 01 14

.Wir danken allen,,

.von denen wir,

.ein Haus kaufen,

.durften,

Bei uns kann die Mieterschaft

nach dem Kauf Ihrer Liegenschaft

bleiben. 043 322 14 14

pwg.ch

> die faire Ausgestaltung der Wohneigentumsbesteuerung,

welche mit der weiteren Diskussion

um den Eigenmietwert auch weiterhin

die politische Agenda bestimmt.

In diesen Bereichen sieht Casafair nach wie vor

grossen Handlungsbedarf. Die Chance besteht, dass

mit den neuen Verhältnissen im Nationalrat bessere

Lösungen möglich werden.

Stiftung zur Erhaltung von preisgünstigen

Wohn- und Gewerberäumen der Stadt Zürich

casanostra_153 / November 2019


22_ ANZEIGEN__service

Branchenverzeichnis ( FORTSETZUNG VON SEITE 20 )

KLEININSERAT

manus bau und schreinerei

3008 bern, güterstrasse 51, tel. 031 381 10 28

manus@manusbern.ch, www.manusbern.ch

Küchen

Amarena AG, FSC-zertifizierte Schreinerei

Ausstellung: Wichelackerstrasse 15a,

3144 Gasel, Tel. 031 904 04 00

info@amarena-ag.ch, www.amarena-ag.ch

manus bau und schreinerei

3008 bern, güterstrasse 51, tel. 031 381 10 28

manus@manusbern.ch, www.manusbern.ch

Landschaftsarchitektur

Alexander Schmid Landschaftsarchitektur

Beratung und Unterstützung in der

Umgebungs- und Gartengestaltung

Werdgässchen 23, 8004 Zürich, Tel. 044 542 93 94

www.alexander-schmid.ch

Spiel mit Raum GmbH Planung, Bau und

partizi pative Projekte für naturnahe Spiel- und

Begegnungsräume, www.spielmitraum.ch,

sprenger@spielmitraum.ch

Liegenschaftenbewertungen

Immobilienberatung Eduard Weisz

Verwaltung, Bewertung, Verkauf

Sumatrastrasse 25, 8006 Zürich

Tel. 043 343 11 01, www.immoprojekte.ch

Engel & Partner Immobilien- und Bauberatung

Affolternstrasse 128, 8050 Zürich, Tel. 044 312 76 80

mail@engel-partner.ch, www.engel-partner.ch

Hecht IMMO Consult AG

Bruderholzstrasse 60, 4053 Basel

Tel. +41 61 336 30 61, Mobil +41 79 311 99 19,

Fax +41 61 336 30 69

hecht@hic-basel.ch, www.hic-basel.ch

Immo Traeum AG

Strandweg 17, 8807 Freienbach, Tel. 044 687 71 34,

info@immo-traeum.li, www.immo-traeum.li

Wyss Liegenschaften GmbH

Stockwerkeigentum, Schätzung & Verkauf

Park strasse 6, 3084 Wabern

Tel. 031 534 00 14, www.wyssliegenschaften.ch

Maler

Malen und Handwerk

Malerei für natürliche Anstriche und Verputze

M. Heusser Tel. 078 600 95 95, 8718 Schänis

www.malenundhandwerk.ch

www.malhandwerk.ch / Natur-Farben & Verputze.

Gestaltung – Beratung – Ausführung

7202 Says, Tel. 079 440 86 74

Marco Pestoni

3152 Mamishaus, Tel. 031 731 32 53

Umweltfreundliche und nachhaltige Malerarbeiten.

Mineral-, Naturharz- und Ölfarben. Lehm-, Kalk- und

Silikatverputze. Baubiologische Beratung. Naturfloorbelag.

Showroom. Ihr faires und indivi duelles Malerteam.

A. Herzig, Oberkempthal. Tel. 052 246 11 11

Mediation

Nachbarschafts-, Stockwerkeigentums-,

Verkaufs- & Mietverhältniskonflikte

Michel Wyss, Parkstrasse 6, 3084 Wabern,

Tel. 076 461 26 28, michel@wyssliegenschaften.ch

Minergie

Bänninger + Partner Architekten

Tel. 052 233 21 21, www.baenningerpartner.ch

Naturfarben/Öle/Baustoffe

ecovos ag ökologisch bauen + wohnen

Löchligutweg 11, 3048 Bern-Worblaufen

Tel. 031 381 77 70, Fax 031 382 77 72

info@ecovos.ch, www.ecovos.ch

Thymos AG

natürlich farbig, natürliche Farben & Lacke,

Niederlenzer Kirchweg 2, 5600 Lenzburg

Tel. 062 892 44 44, info@thymos.ch, www.thymos.ch

Naturgarten

SKW AG ALLES IM GRÜNEN

Naturgartenbau Gartenunterhalt

Wändhüslenstrasse 1, 8608 Bubikon

Tel. 044 930 20 50, www.skwag.ch

Stephan Kuhn Naturgartenbau

Bern, Tel. 031 333 26 27

www.kuhn-naturgartenbau.ch

Parkett

Bayer & Schütz – Parkett und Schreinerei

Jurastrasse 60, 3013 Bern, Tel. 079 533 92 19

info@bayerschütz.ch, www.bayerschütz.ch

www.bodenschleifmaschinen.ch

wir vermieten alle bodenschleifmaschinen;

inkl. beratung und (bio)-materialien, anti-stressprogramm:

nach m², nicht nach zeit. f.b. keller

zürich, tel. 044 450 84 84. filialen in basel, bern,

gossau SG, thusis.

manus bau und schreinerei

3008 bern, güterstrasse 51, tel. 031 381 10 28

manus@manusbern.ch, www.manusbern.ch

Schreinerei

Arbos AG

Schreinerei Zimmerei Parkett Dämmtechnik,

Ebnet strasse 6, 8474 Dinhard, Tel. 052 336 21 24,

info@arbos.ch, www.arbos.ch

manus bau und schreinerei

3008 bern, güterstrasse 51, tel. 031 381 10 28

manus@manusbern.ch, www.manusbern.ch

Massivholzmöbel, Küchen, Schränke, Türen,

Böden, Terrassen, Innenausbau, Umbau.

mais en bois! Schreiner AG, Bernstrasse 15,

3262 Suberg, Tel. 032 389 27 73

www.maisenbois.ch, schreiner@maisenbois.ch

meier + meier ag – Schreinerei und Innenausbau

Möbel, Massivholzarbeiten, Küchen, Schränke,

Isolation mit isofloc, Beratung

Benzburweg 28, 4410 Liestal, Tel. 061 921 92 52

info@mmsi.ch, www.mmsi.ch

Schreinerei Genossenschaft Tigel

Massivholz- und Linoleumtische, Möbel nach Mass

Innenausbau, Restaurationen

Hornbachstrasse 62, 8008 Zürich, www.tigel.ch

Schreinerei Wüthrich

Bretterböden, Möbel, Parkett-Renovationen,

Innenausbau in Altbauten

3233 Tschugg, Natel 079 632 46 25

ch.wuethrich-schreinerei@bluewin.ch,

www.wuethrichschreinerei.ch

Von der Ankleide bis zum Zeitungsständer, Innenausbau

von A bis Z, Stöckli Grenacher Schäubli,

Waser strasse 16, 8032 Zürich, 8032 Zürich,

www.schreinerarbeitenundmehr.ch

Solarenergie

Die Alectron solar AG bietet alles für die komplette

Energiewende zu Hause an. Solarstrom,

Solarwärme, Solarspeicher. www.solarkompetenz.ch,

info@alectron.ch, Tel. 041 884 70 00

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oder Ihr Büro aufräumen? Was Ihnen

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www.alsol.ch, Tel. 052 723 00 40

BE | Netz AG Bau und Energie

Beratung, Planung und Realisation von Photovoltaikund

thermischen Solaranlagen, Heizungsersatz mit

erneuerbaren Energien.

Luzernerstrasse 131, 6014 Luzern

Tel. 041 319 00 00, info@benetz.ch, www.benetz.ch,

www.energiehaus-luzern.ch

beosolar.ch GmbH

Beratung, Planung, Ausführung

Solarstrom, Solarthermie, Wärmepumpen

Spiez/Visp/Adelboden, Tel. 033 654 88 44

www.beosolar.ch, info@beosolar.ch

Heizplan AG

Wärmepumpen, Photovoltaik,

Solarthermie, LED-Beleuchtungen, im Synergiepark,

Karmaad 38, 9473 Gams, Tel. 081 750 34 50;

Filiale Gais: Stossstrasse 23, 9056 Gais

www.heizplan.ch

Jenni Energietechnik AG

Solarwärme, Solarstrom, auch kombiniert, Energiespeicher,

Holzheizungen. Erfahrung seit

über 40 Jahren.

Tel. 034 420 30 00, www.jenni.ch, info@jenni.ch

Solarspar

Bahnhofstrasse 29, 4450 Sissach

Tel. 061 205 19 19, info@solarspar.ch,

www.solarspar.ch

solar4you ag

Solarwärme, Solarstrom (Netzeinspeisung, Batteriebetrieb

oder hybrid), E-Tankstellen. Heinrich Holinger,

Talweg 57 , 4436 Oberdorf, Tel. 061 961 10 10,

info@solar4you.ch, www.solar4you.ch

casanostra 154

erscheint am 13. Februar 2020.

Insertionsschluss ist der 17. Januar 2020.

casanostra_153 / November 2019


schlusspunkt__23

Foto_Remo Eisner

Das CO 2 - Gesetz

wird zum

Lackmustest

MARK BALSIGER, POLITIK-

UND KOMMUNIKATIONSBERATER,

BORDER CROSSING AG, BERN

__Der 20. Oktober geht als Klimawahl und als Frauenwahl

in die Geschichte ein. Der grüne Doppelerfolg

weckt grosse Hoffnungen, gerade seitens der Erstund

Wechselwählerinnen und -wähler. Tatsächlich

kann es in den nächsten vier Jahren zügig vorwärts

gehen in der Umweltpolitik. Voraussetzung ist, dass

die CVP mit ins Boot steigt. Sie ist die neue Mehrheitsbeschafferin

im Nationalrat und die stärkste

Kraft im Ständerat.

Das neue CO 2 -Gesetz wird zum Lackmustest für

die Mitte-links-Allianz. Die Verlockung bei den Grünen

ist gross, die Version des Ständerats jetzt zu verschärfen.

SP-Präsident Christian Levrat warnt: «Es

darf trotz grünem Wahlsieg nicht überladen werden,

sonst scheitert es.» Der Stratege hat bereits die Referendumsabstimmung

im nächsten Herbst vor Augen.

Wie sie ausgeht, ist völlig offen. Fakt ist, dass die Zahl

der Fluggäste Monat für Monat steigt und stetig mehr

Motorfahrzeuge zugelassen werden als in der Vergleichsperiode

vor einem Jahr.

Das Umdenken beim Wählen fand statt. Ob die

Menschen in unserem Land aber auch bereit sein

werden, ihr Verhalten anzupassen und beim Abstimmen

umzudenken, ist ungewiss. So lehnte die Stimmbevölkerung

des Kantons Bern im letzten Frühjahr

das revidierte Energiegesetz ab – ein Triumph für den

Hauseigentümerverband. Obwohl schon damals regelmässig

Klimademos stattfanden, wurde eine Verknüpfung

mit dieser Volksabstimmung vergessen.

Der Klimawandel war das dominante Thema des

Wahljahres 2019, allerdings ging die Diskussion selten

substanziell in die Tiefe. Das sollte man nachholen,

sonst lassen sich viele Leute nicht mitnehmen.

Mit in der Verantwortung stehen die Medien. Nebst

den zahllosen «Was-wäre-wenn»-Storys über ein

grünes Mitglied im Bundesrat drängen sich andere

Themen auf: Zum Beispiel, dass in den meisten Ländern

Wind- und Sonnenenergie klammheimlich zu

den günstigsten Energieträgern geworden sind, und

zwar ohne Subventionen.__

Wichtige Adressen




www.casafair.ch

Casafair ist der Verband für umweltbewusste

und faire Hausund

Wohneigentümerinnen und

-eigentümer. Er setzt sich für

haushälterischen Umgang mit

dem Boden, klimafreundliches

Bauen, gesundes Wohnen und faire

Miet- und Nachbarschaftsverhältnisse

ein. Gegründet wurde

Casafair 1988 als Hausverein

Schweiz; heute zählt der Verband

13 500 Mitglieder. Acht Sektionen

engagieren sich in allen Teilen der

Schweiz für die Interessen und

Ziele. Das Dach bildet der Zentralvorstand

mit der Präsidentin

Claudia Friedl, St. Galler SP-Nationalrätin.

In der Westschweiz

tritt der Verband unter dem Namen

«HabitatDurable» auf.

Adressänderungen

Casafair Schweiz

Postfach 2464

Bollwerk 35, 3001 Bern

Tel. 031 311 50 55

kontakt@casafair.ch

Sekretariat:

Mo – Fr 8.30–12.00 und

Mo/Di/Do 13.30–16.30 Uhr

(keine Beratung)

Postkonto 30-36061-3

Beratung

Kurze telefonische und

schriftliche Auskünfte in

allen Fragen rund ums

Haus sind im Mitgliederbeitrag

inbegriffen.

Persönliche Beratungen

in den Sektionen nach

telefo nischer Absprache.

Adressen und Telefonnummern

zur Beratung:

Seite 19.

Sektionen

BE, SO, AG, VS, FR

Casafair Mittelland

Postfach 2456, 3001 Bern

mittelland@casafair.ch

Tel. 031 312 00 25

Mo/Di/Fr 8.30−12.00,

Mo/Di 13.30−16.30 Uhr

BL, BS

Casafair Nordwestschweiz

Rheingasse 31, 4058 Basel

Tel. 061 271 31 06

nordwestschweiz@casafair.ch

OW, NW, UR, LU, ZG, SZ

Casafair Zentralschweiz

Brüggligasse 2, 6004 Luzern

Tel. 041 422 03 33

zentralschweiz@casafair.ch

AI, AR, FL, GL, GR, SG, SH, TG

Casafair Ostschweiz

Dorfstrasse 11, 9423 Altenrhein

Tel. 071 220 71 44

ostschweiz@casafair.ch

Mo – Fr 8.30–12.00

und Mo 13.30–16.30 Uhr

GR

Casafair Ostschweiz,

Regionalgruppe Graubünden

Ausserdorf 6, 7307 Jenins

Tel. 081 302 61 71

TI

«Ass. prop. di case» Casa Nostra

Velti Aldo, architetto

Via Lavizzari 6, 6500 Bellinzona

Tel. 091 825 57 71

ZH

Casafair Zürich

8000 Zürich, Tel. 044 461 79 77

zuerich@casafair.ch

NE

HabitatDurable Neuchâtel

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casanostra_153 / November 2019


casanostra

Das Magazin für Casafair-Mitglieder




NÄCHSTES THEMA

Fair vermieten

Am Terminus «fair vermieten» scheiden sich

mitunter die Geister: Je nach Position – ob

Vermieter oder Mieterin – sind die Vorstellungen

und Erwartungen hinsichtlich Fairness

naturgemäss unterschiedlich. So möchte die

eine Partei kein Verlustgeschäft; die andere

nicht absurde Mietzinse abliefern müssen. Der

Grat ist oft ein schmaler.

Foto_Stock/???

Sowohl dem eigenen wie auch dem Fremdanspruch

von «fair vermieten» gerecht zu

werden, kann knifflig sein. Casanostra sucht

dennoch den gemeinsamen Nenner.

Mitgliedschaft und Abonnement casanostra

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Mitgliedschaft für EigentümerInnen / Eigentümergemeinschaft

/ Genossenschaft

Beitrag pro

Kalenderjahr

__ 1 bis 3 Wohneinheiten Fr. 80.–

__ 4 bis 6 Wohneinheiten Fr. 100.–

__ 7 bis 19 Wohneinheiten Fr. 130.–

__ 20 und mehr Wohneinheiten Fr. 200.–

__

Mitgliedschaft für Kaufinteressierte,

künftige EigentümerInnen, BauherrInnen

Fr. 80.–

__ Firma, Organisation, Gemeinde Fr. 200.–

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Abonnement casanostra mit fünf Ausgaben pro Jahr

( für Mitglieder im Jahresbeitrag inbegriffen )

Fr. 25.–

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