November 2019

Hochbahn
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HAMBURGmobil

Die Infoseite der HOCHBAHN – November 2019

hochbahn.de

Die U5 verkuppelt Hamburg

Kampagne zum U-Bahn-Netzausbau zeigt

neue Verbindungen durch die Stadt auf

Hamburgs neueste Fortsetzung

kündigt sich bereits in

der Stadt an. Mit einer bunten

und humorvollen Kampagne

möchte die HOCHBAHN auf

Plakaten und Bussen Vorfreude

auf die neue U-Bahn-

Linie U5 wecken.

Alles außer Schlaf

Bereits im Frühjahr wurden die

Fahrgäste im ersten Teil der Kampagne

dazu aufgefordert, „ihren

Senf“ zum U-Bahn-Netzausbau

dazuzugeben, nun zeigen die Plakatmotive

neue Wege mit der U5

auf. Mit Sprüchen wie „Faster

zum Master“ wird die künftige

neue „Studentenverbindung“ vom

Hauptbahnhof zur Uni in nur vier

Minuten beworben. Denn allein

im Grindelviertel werden rund

28 000 Fahrgäste täglich in die

U-Bahn steigen. „Mehr Zug zum

Tor“ gibt es durch die U5-Haltestelle

Arenen, die HSV-Fans und

Die HOCHBAHN bringt Sie zur neuen Ausstellung über die Nacht nach Barmbek

Konzertgänger mit der U5 unterirdisch

ins Stadion bringen wird.

Doch nicht nur mit der Kampagne

bezieht die HOCHBAHN

die Menschen der Stadt schon weit

vor dem Baustart ein. Mit unterschiedlichen

Beteiligungsveranstaltungen

entlang der geplanten

weise bei der HOCHBAHN sind besonders

viele „Nachteulen“ im Einsatz. Mit

Nachtbussen wird die Stadt mobil gehalten,

Gleisbauarbeiten im U-Bahn-Netz finden

erst dann statt, wenn die U-Bahn stillsteht.

Noch bis 1. Juni 2020 wird der Tag

im Museum der Arbeit zur Nacht. Die

HOCHBAHN bringt Sie nicht nur ganz

bequem mit der U3 bis Barmbek hin, sondern

mit etwas Glück auch kostenlos rein.

Denn unter allen Teilnehmern verlosen wir

3 x 2 Karten für die Ausstellung.

Eine Aufnahme von 1976:

Auch nachts ist das Team

der HOCHBAHN stets aktiv.

Strecke ist das U5-Team bereits

aktiv.

Auch im Netz können sich

Interessierte unter schneller-durchhamburg.de

zu den U-Bahn-Netzausbauprojekten

der HOCHBAHN

informieren und selbst einbringen.

Netzfix für alle eben.

Schicken Sie uns einfach eine E-Mail

mit dem Betreff „Nachtschicht“ und Ihrer

vollständigen Adresse an gewinnspiel@

hochbahn.de. Einsendeschluss ist der

17. November.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, eine Barauszahlung

der Gewinne nicht möglich. Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der HOCHBAHN und des

Wochenblatt Verlages sowie deren Angehörige sind

von der Teilnahme ausgeschlossen.

Die nächste HAMBURGmobil-Seite

erscheint am 4. Dezember.

Impressum V. i. S. d. P.:

Hamburger Hochbahn AG,

Steinstraße 20, 20095 Hamburg

Tipps und Termine

Linieninfos

U3: Kein Halt

an der Haltestelle

Landungsbrücken

Bis Sonntag, 15. Dezember,

Betriebsschluss wird die

U3-Haltestelle Landungsbrücken

in beiden Richtungen

ohne Halt durchfahren.

Grund hierfür sind der barrierefreie

Ausbau und Instandsetzungsarbeiten

an der Haltestelle

Landungsbrücken.

Sie erreichen die Haltestelle

• mit den Buslinien 111

bzw. 112

• mit den S-Bahnen

(S1, S2 und S3)

Weitere Infos erhalten Sie

über Aushänge an den Haltestellen,

unter 040/19 449

sowie hochbahn.de.

HVV-Infomobil

Informationen zu Nahverkehr,

Tarifen und Ihrem persönlichen

Fahrplan bieten wir

auch am HVV-Infomobil –

und zwar am 30. November

von 10 bis 18 Uhr auf dem

Rathausmarkt/City Arkaden.

#hamburgweit

im Herbst

Die dunkle Jahreszeit hat

begonnen. Was bedeutet das

eigentlich für die Stadt? Oder

für die Verkehrsunternehmen,

die dann noch mehr Fahrgäste

haben? Und was bedeuten

Herbst und Winter für uns

alle? #hamburgweit ist auch

im November wieder unterwegs

und klärt diese Fragen

und mehr.

Die neue Ausgabe gibt’s

am 28. November um 17.45,

18.45 und 19.45 Uhr bei Hamburg1

und anschließend auf

Abruf auf hochbahn.de und

youtube.com/hochbahn.

HOCHBAHN-Wissenswerkstatt

Vom Auto endlich zur U-Bahn

Die Großsiedlung Steilshoop feiert 50. Geburtstag – und freut sich auf die U5

Das Versprechen, den Stadtteil

mit einer U-Bahn-Haltestelle

anzubinden, ist fast so

alt wie er selbst: Schon in der

Entstehungszeit Steilshoops

gab es Pläne für eine schnelle

Verbindung. Mit der U5 Ost

bekommen die Großsiedlung

und ihre 20 000 Einwohner

nun wirklich eine U-Bahn.

Eine bewegte Geschichte:

1347 erstmals erwähnt, ist aus

dem Dorf Steilshoop mittlerweile

ein buntes Stück Hamburg

geworden, das stadtplanerisch

einiges zu erzählen hat:

Mit dem Groß-Hamburg-Gesetz

von 1937/38 wurde Steilshoop

ein eher beschaulicher Teil

der Hansestadt, in dem in den

1950er-Jahren eine kleinteilige

Bebauung aus Einzel- und Mehrfamilienhäusern

entstand – allerdings

im Grünen gelegen.

Genau das weckte Ende der

1960er-Jahre das Interesse der

Stadtplaner und leitete den größten

Strukturwandel in Steilshoop ein:

Ab 1969 entstand hier die zweite

Großsiedlung Hamburgs. „Urbanität

durch Dichte“ hieß das Planungsprinzip,

nach dem auf 75 000

Quadratmetern Fläche 20 vier- bis

zehngeschossige Ringhochhäuser

mit mehr als 6 700 Wohnungen

gebaut wurden. Hinzu kam alles

für das tägliche Leben: Läden,

Ärzte, Kitas und Parkplätze, denn

die Siedlung wurde bewusst „autogerecht“

gebaut. Nur einige Buslinien

fuhren als Zubringer die

Schnellbahn-Haltestellen an. Für

Was tun Sie eigentlich nachts? „Schlafen“

dürfte die häufigste Antwort auf

diese Frage sein. Doch was passiert da

draußen noch, während die meisten Menschen

ruhen? Dieser Frage geht die Ausstellung

„Die Nacht. Alles außer Schlaf“

im Museum der Arbeit in Barmbek nach.

Mit dabei: die HOCHBAHN – und vielleicht

auch Sie.

Vom „Bestiarium“ mit den Schrecken

der Nacht über Flirtkarten aus der Clubszene

zu Themen wie Sexarbeit, Obdachlosigkeit

und Astronomie bietet die Ausstellung

unterschiedlichste Perspektiven auf die

Nacht. So auch auf das Arbeitsleben Hamburgs

zu später Stunde. Denn beispielsden

Weg zur Arbeit hatte man ja

schließlich das eigene Auto, so die

damalige Denke.

Ideen, das U-Bahn-Netz zu

erweitern und Steilshoop anzubinden,

ließen sich wirtschaftlich

und politisch nicht umsetzen.

Bebauungspläne legen nahe, dass

der Hamburger Senat schon 1968

den Bau einer U-Bahn-Linie von

Barmbek nach Bramfeld plante.

Dabei sollte Steilshoop mit einer

Haltestelle unter der Gründgensstraße

angebunden werden. Die

Ölkrise 1972/73 mit der folgenden

Wirtschaftskrise zwang

Hamburg jedoch zu einem strikten

Sparkurs, dem diese Pläne

zum Opfer fielen.

Für die Steilshooper blieb also

lange alles beim Alten. Bis jetzt:

50 Jahre nach dem Baustart der

Großsiedlung laufen die Vorbereitungen

der HOCHBAHN für

den Bau der neuen U-Bahn-Linie

U5 auf Hochtouren. Läuft alles

nach Plan, könnte ab Ende 2021

gebaut werden. An der Gründgensstraße

bekommt Steilshoop

dann mit dem ersten Abschnitt

U5 Ost den lange versprochenen

Anschluss – und somit ein

zukunftsfähiges Verkehrssystem

Hier entstand

ab

1969 die

Großsiedlung

Steilshoop.

Foto: Hamburgisches

Architekturarchiv

in der ehemaligen „Autosiedlung“.

Ein echtes Geburtstagsgeschenk

für die Menschen vor

Ort: Die Fahrzeit zum Hauptbahnhof

verkürzt sich mit der

U5 von 30 auf 16 Minuten.

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