Gemeindebrief_201910

cweber16

Gemeindebrief

Winter 2019


Du wirst sein wie ein bewässerter

Garten und wie eine Wasserquelle,

der es nie an Wasser fehlt. Jesaja 58,11

Seite

3 Editorial

4 Angedacht

6 Auf dem Weg zur Sorgenden Gemeinde

7 Innenrenovierung ­ Regelungen

8 Neu im Team: Holger Stähle

9 Vorstellung Jugendreferentin Thatjana Majer

10 Konfi3 ­ ich bin dabei!

11 Neues aus dem Konfirmandenunterricht KU 8

12 Ferienprogramm Meisterdetektive auf Glücksspur

14 Hike 2019

16 Vater­Kind­Camp 2019

18 TEN Sing Show 2019

20 Aufruf zur Kirchenwahl

24 Bericht Gemeindefest

26 Überraschend anders ­ Der rote Faden

27 Gottesdienst für KLEIN und Groß

28 Familien­ und Jungendskifreizeiten

31 MAN Sommerklassiker

32 Kleines Weihnachts­ABC

35 Bericht Jountify 2019

36 Gottesdienstplan, Termine und Impressum

40 Bericht ERF Fernsehgottesdienst

42 Einladung zum Blecherlebnis Kochereck Plus 3.0

3. Ausgabe 2019, 10. Jahrgang, Nr.50

Seite 1 und 2 Bildrechte B.Gade © GemeindebriefDruckerei.de


Editorial

3

Liebe Leserinnen und Leser,

halten Sie auch manchmal den Atem

an oder kommen aus dem Staunen

nicht heraus, wenn Sie am Strand

entlanglaufen oder im Gebirge unterwegs

sind?

Der Blick übers Meer, die grenzenlose

Weite, dabei kommt mir die Größe

Gottes in den Sinn, die in ihrer Unendlichkeit

nicht zu fassen und begreifen

ist.

Der Blick auf einen hohen Berg ist für

mich ein Sinnbild für die Kraft und

Macht Gottes, der alles in seiner Hand

hält.

Ein Pilger spricht auf einer Wallfahrtsreise

ein Gebet: „Ich hebe meine Augen

auf zu den Bergen. Woher kommt

mir Hilfe? Meine Hilfe kommt von dem

Herrn, der Himmel und Erde gemacht

hat. Er wird deinen Fuß nicht gleiten

lassen und der dich behütet schläft

nicht.“ (Psalm 121)

Ist es nicht genau das, was wir auch

heute noch suchen und brauchen? Unsere

Welt ist im Großen wie im Kleinen

in Aufruhr, täglich wühlen uns neue

Ereignisse auf und manche Probleme

drohen uns zu zerreißen. Wir suchen

nach einem festen Halt, nach jemand,

der uns nicht fallen lässt, der

immer für uns da ist, der stark

genug ist, um auch gegen die

Mächtigen dieser Welt zu bestehen.

Gott kann uns diesen Halt geben.

Wir können ihn täglich anrufen im

Gebet, ihn bitten, dass er unsere

Unruhe besänftigt, unsere Ängste

beruhigt und uns neue Lebenskraft

gibt.

Ein Liedvers von Peter Strauch aus

unserer Zeit fasst dies gut zusammen:

„Meine Zeit steht in deinen Händen.

Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in

dir. Du gibst Geborgenheit, du

kannst alles wenden. Gib mir ein

festes Herz, mach es fest in dir. Sorgen

quälen und werden mir zu groß.

Mutlos frag ich: Was wird morgen

sein? Doch du liebst mich, du lässt

mich nicht los. Vater, du wirst bei

mir sein.“

Wir wünschen Ihnen die Erfahrung

dieser Geborgenheit gerade jetzt in

der „dunklen Jahreszeit“.

Ihr Redaktionsteam


4

„Glaubst du echt, dass noch was kommt?“

Im November kommen, passend zur

Natur, im Kirchenjahr die „dunklen“

Tage: Volkstrauertag, Buß‐ und

Bettag, Totensonntag. Auch im

Religionsunterricht ist dann oft das

Thema „Tod und Sterben“ dran. Ein

Thema, das die Kinder besonders

fasziniert, aber auch viele persönliche

Erinnerungen wachruft: an den

Tod der Oma etwa oder an Erlebnisse

auf einer Beerdigung. Und immer

wieder kommen ganz persönliche

Fragen an den Pfarrer. Oft so persönlich,

dass die Kinder das „Sie“ kurzzeitig

vergessen und fragen: „Glaubst

du echt, dass noch was kommt nach

dem Tod?“

Die Frage beschäftigt mich nicht erst,

seit ich Pfarrer bin, aber nun natürlich

noch einmal besonders. Schließlich

predige ich oft genug bei

Beerdigungen, und auch sonst komme

ich im Konfiunterricht, in der Schule,

beim Gottesdienst oder in der Seelsorge

nicht um dieses Thema herum.

Ich will auch nicht „darum herumkommen“,

die Frage nach der

„Hoffnung, die stärker ist als der

Tod“, ist schließlich ein biblisches

Herzensanliegen.

Aber ich will zugleich ehrlich sein und

nicht so tun, als hätte ich die

Hoffnung auf das ewige Leben sozusagen

qua Beruf gepachtet. Denn gepachtet

hat die Hoffnung niemand.

Glauben und Zweifel gehören immer

zusammen, und es ist ein großes Geschenk,

glauben zu dürfen und nichts,

was ich einfach so machen kann.

Die Bibel ist da eindeutig: Ewiges

Leben gibt es nicht, weil wir etwas

Ewiges in uns tragen, sondern weil

Gott jeden, der ihm glaubt, mit Jesus

verbindet: mit dem einen und

einzigen, der tatsächlich den Tod

überwunden hat.

Die Argumente der Zweifler kenne

ich gut, sie leuchten mir ja selbst

oft auch selbst ein: „Ist das nicht

nur Illusion, ein Hirngespinst von

Menschen, die die Vergänglichkeit

des Lebens nicht akzeptieren

können? Ein Wunschtraum, mehr

nicht?“

Aber ist alles, was uns erstrebenswert

erscheint, eine Illusion?

Wir haben doch nur deshalb

Hunger, weil es tatsächlich Nahrung

gibt. Und nur, weil es so etwas unglaublich

Schönes wie Liebe und

Vertrauen tatsächlich gibt, sehnt

sich unsere Seele danach.

Ja, ich glaube tatsächlich, dass Gott

uns bei sich haben will, wenn wir

sterben. Dass er diese Tür zu sich

geöffnet hat und unsere Sehnsucht

nach Leben auf eine Realität hinweist.

Auch wenn es für meine erdengebundene

Phantasie kaum

vorstellbar ist, wie das dann sein

soll nach dem Tod: Ich vertraue darauf,

dass Gott mein Leben vollenden,

heil und ganz machen will.

Und dass er treu und verlässlich ist.

Er ist einer, der Wort hält.


5

Mich fasziniert dieser Gedanke:

„Gott hat gewiss keine Sehnsucht

oder Hoffnung erschaffen, ohne auch

die Wirklichkeit zur Hand zu haben,

die als Erfüllung dazugehört.“

Das glaube ich. Gott macht keine

falschen Hoffnungen. Bei Gott gehören

Hoffnung und Erfüllung zusammen.

Das lässt mich vertrauen, dass

Christus auf mich wartet, wenn ich

Karen Blixen hat das in ihrem Buch

Schicksalsanekdoten wunderbar formuliert,

eine Kollegin hat neulich in

einer Radioandacht daraus vorgelesen:

„Bis zu diesem Tag hat noch niemand

gesehen, dass die Zugvögel ihren Weg

nehmen nach wärmeren Gegenden,

die es gar nicht gibt, oder dass die

Flüsse ihren Lauf durch Felsen und

Ebenen brechen und einem Meer entgegen

strömen, welches nirgends

vorhanden ist.

Gott hat gewiss keine Sehnsucht oder

Hoffnung erschaffen, ohne auch die

Wirklichkeit zur Hand zu haben, die

als Erfüllung dazu gehört. Aber unsere

Sehnsucht ist unser Pfand und

selig sind, die da Heimweh haben,

denn sie sollen nach Hause kommen.“

sterbe. Denn davon bin ich

überzeugt: Gott führt uns nicht an

der Nase herum, wir werden von ihm

nicht enttäuscht werden. Wir können

ihm glauben!

Herzlich grüßt Sie

Pfarrer Stefan Engelhart

(Karen Blixen, Schicksalsanekdoten,

München 2007)


6

Untermünkheim auf dem Weg zur sorgenden Gemeinde

Die Umfrage zum Thema „Nachbarschaftsgespräche“

ist abgeschlossen

und am 10. Oktober fand in Enslingen

das erste Bürgercafé statt.

Genau 100 Fragebögen kamen zurück

und wurden ausgewertet. Die Fragen

waren wohl nicht ganz einfach und

haben vermutlich den einen oder anderen

davon abgehalten, den Bogen

auszufüllen. Umso erfreulicher ist,

dass die eingegangenen Antworten

sehr positiv, gut überlegt und konstruktiv

sind.

Nach der Begrüßung durch Herrn Bürgermeister

Maschke präsentierte Gemeinderat

Thomas Unfried das

Ergebnis der Umfrage. Alle waren

sehr gespannt, denn selbst der Projektsteuerkreis

kannte das Ergebnis

nicht. Ganz deutlich war zu

erkennen, dass die Bereitschaft, anderen

zu helfen, in unserer Gemeinde

sehr groß ist: Es gibt 260 Angebote zu

helfen und etwa 120 Anfragen für

bestimmte Dinge. Nachgefragt werden

in erster Linie unterstützende

Angebote für Familien, wie die kurzfristige

Betreuung von Kindern sowie

Hilfe in Haus und Garten. Herausragend

ist, dass sich bei Hilfe für Haus

und Garten Angebote und Nachfrage

die Waage halten.

Der Mittagstisch für Jung und Alt in

der Schule wird mehrfach sehr positiv

bewertet, wie auch der Seniorenbus.

Ebenso positiv ist festzustellen, dass

es viele gut funktionierende Nachbarschaften

gibt. Durch die Vereine,

die Kommune und die Kirchengemeinde

haben wir bereits ein Netzwerk

von Angeboten, das aber leider

noch nicht alle kennen. Deshalb wird

auch mehrfach eine Ansprechstelle

gewünscht, die Hilfesuchende über

entsprechende Angebote informiert

bzw. sie vermittelt.

Herr Keller‐Combé, der Leiter des

Projektsteuerkreises, hatte viele der

Wünsche und Angebote ansprechend

auf Schautafeln dargestellt. So

konnte jeder Teilnehmer nochmals

in Ruhe das Ergebnis der Umfrage

auf sich wirken lassen. In Tischgruppen

wurde dann eifrig diskutiert,

was von den Ideen vordringlich gebraucht

würde und auch umgesetzt

werden könnte. Herauskristallisiert

haben sich zwei Anliegen: die Ansprechstelle

zur Koordination von

Anfragen und Hilfsangeboten sowie

einen Fahrdienst über die Gemeindegrenze

hinaus zum Facharzt.

Alle Anliegen wurden festgehalten

und werden im Rahmen des Projektberichtes

im Dezember im Gemeinderat

sowie im Vorstand des

Vereins für Diakonie und Seelsorge

eingebracht. Danach werden wir sehen,

welche Schritte für die Umsetzung

gegangen werden können.

Am Ende des ersten Bürgercafés

stellten wir fest, dass durch die Umfrage

viele gute Gespräche geführt

wurden und die Bürgerinnen und

Bürger angeregt wurden, über ein

gutes Zusammenleben in der Gemeinde

nachzudenken. Damit ist ein

Prozess entstanden, der weiter geht,

so dass wir uns mit neuen Impulsen

auf dem Weg als sorgende Gemeinde

weiter entwickeln können.

Magdalene Zimmermann


Innenrenovierung – Regelungen während der

Renovierungsphase

7

„Wenn sie doch schon fertig wäre“ –

das werden wir wahrscheinlich

manches Mal denken, wenn uns die

Kilianskirche ab dem 11. November

2019 bis zu den Konfirmationen 2020

nicht mehr zur Verfügung steht. Der

Kirchengemeinderat hat für die Renovierungsphase

folgende Regelungen

beschlossen:

Die „normalen“ Sonntagsgottesdienste

in Untermünkheim finden im Erdgeschoss

des Gemeindehauses statt.

Dieses ist von der Seite der Kilianskirche

über den Steg barrierefrei

zugänglich.

Größere Sonntagsgottesdienste finden

im Obergeschoss des Gemeindehauses

statt.

Der Zugang ist nur über das Treppenhaus

möglich.

Den Gottesdienst am Heiligen Abend

feiern wir mit Krippenspiel und Posaunenchor

in der Weinbrennerhalle,

den Silvestergottesdienst in der St.

Bricciuskirche in Enslingen und die

Osternacht im Obergeschoss des Gemeindehauses.

Für Trauergottesdienste stehen die

Kirchen in Enslingen oder in Übrigshausen

zu Verfügung, nicht aber das

Gemeindehaus.

Pfarrer Stefan Engelhart


8

Neu im Team:

Holger Stähle unterstützt Stefan Engelhart

Manchen von Ihnen bin ich schon beim

Gemeindefest an Erntedank begegnet.

Seit 1. Oktober unterstütze ich Stefan

Engelhart bei seinen Aufgaben im

Pfarramt und darf mich hier im Gemeindebrief

kurz vorstellen:

Ich heiße Holger Stähle und bin seit 13

Jahren mit 50%‐Auftrag geschäftsführender

Pfarrer in Steinbach‐Tullau.

Aufgewachsen bin ich in Heilbronn.

Kinderkirche, Jugendarbeit, Freizeiten

beim CVJM und Posaunenchor

haben mich geprägt und bis heute

sind Musik und das Erzählen biblischer

Geschichten Herzensanliegen von mir

geblieben.

Privat leite ich eine Jugendgruppe bei

DAV, bin Sänger in einer Rockband und

habe in Steinbach vor 5 Jahren begonnen,

Pfadfinderarbeit aufzubauen.

Ich bin verheiratet und habe drei

Kinder, die inzwischen 11, 16 und

18 Jahre alt sind. Und so gibt es inzwischen

Luft, auf die 50% noch

mehr draufzupacken. Als Stefan Engelhardt

bei mir anrief, ob ich ihn

nicht unterstützen könne, haben

wir beide rasch ein gutes Gefühl

gehabt und ich habe zugesagt und

werde in Untermünkheim jetzt vor

allem die Bereiche Kinderkirche,

KU3 und den Gemeindebrief begleiten,

aber auch bei Gottesdiensten

wird man mich erleben.

Antreffen wird man mich in Untermünkheim

vor allem mittwochs im

Pfarramt. Ansonsten erreicht man

mich in Steinbach unter 0791 3892

oder per E‐Mail unter

holger.staehle@elkw.de

Ich bin jetzt gespannt und freue

mich auf die Arbeit in Ihrer Gemeinde.

Ihr Holger Stähle


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Unsere neue Jugendreferentin Thatjana Majer

Hallo, mein Name ist Thatjana Majer,

ich bin 26 Jahre alt und komme aus

Lorch im Remstal. In den letzten vier

Jahren habe ich am Theologischen

Seminar Adelshofen meine Ausbildung

zur Gemeindepädagogin gemacht. Der

eine oder andere kennt mich sicher

schon von meinem Hauptpraktikum,

das ich von September 2018 bis Januar

2019 in der Kirchengemeinde Untermünkheim

absolviert hatte. Nun

bin ich zurückgekommen, aber nicht

alleine, denn mein Hund ist mit mir

hierher gezogen.

Seit dem 1. September bin ich als Jugendreferentin

beim Verein für Jugendarbeit

und Gemeindeaufbau

Untermünkheim für die Jugendarbeit

in der Kirchengemeinde angestellt und

bin gemeinsam mit Karin Beißwenger

und Anemone Bullinger für den

Bereich Jugendarbeit zuständig.

Ganz herzlich danke ich allen Mitgliedern

und Spendern des Vereins für

Jugendarbeit und Gemeindeaufbau

und denjenigen die es noch werden,

denn sie machen es überhaupt erst

möglich, dass es die Stelle eines Jugendreferenten

in der Kirchengemeinde

Untermünkheim gibt.

Ich freue mich sehr, wieder hier zu

sein und bin gespannt auf das, was

kommen wird.

Viele Grüße

Thatjana Majer

Jugendreferentin Untermünkheim

Kontakt unter 0177‐1637364

jugendreferentin2@gmail.com


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Konfi3 – ich bin dabei!

Seit September treffen sich 21 Kinder

der dritten Klasse im Wechsel mal in

der Gesamtgruppe und 8‐mal in den

Kleingruppen mit ihren Tischeltern.

Die Kernthemen sind die Taufe und

das Abendmahl. Den Abschluss jeder

Einheit feiern wir mit einem Gottesdienst,

der von und mit den Konfi3‐

Kindern gestaltet wird.

Bei unserem ersten Treffen standen

das Kennenlernen und die Beschäftigung

mit unseren Namen im Mittelpunkt.

Die Kleingruppentreffen

beginnen immer mit demselben Ritual:

der Begrüßung, dem Anzünden der

Gruppenkerze mit Spruch, einem Lied

und einem Psalmgebet, einer

Geschichte zum Thema, einer

Basteleinheit und sie enden mit dem

Löschen der Kerze.

Der Höhepunkt war am 06. Oktober

2019 mit der Vorstellung der Konfi3 –

Kinder und dem Überreichen der

Bibeln. Mit einem Anspiel beteiligten

sich die Kinder im Erntedankgottesdienst.

Auf der ersten Etappe geht es um die

Taufe. Hier entdecken sie, dass Gott

sie alle bei ihren Namen kennt. Warum

man bei der Taufe Wasser nimmt

und welche Bedeutung dies hat.

Am Samstag waren die Konfi3 –

Kinder als Entdecker im Gemeindehaus

und der Kirche unterwegs.

Zunächst begannen wir damit, die

Bibel kennenzulernen. Dabei bemerkten

wir, dass die Bibelstellen,

die wir aufgeschlagen hatten, Angaben

für einen Bibelkuchen waren.

Natürlich wurde der Kuchen auch gebacken

und später gegessen.

Frisch gestärkt machten wir uns auf

den Weg, die Kirche zu entdecken.

Auf dem Programm stand eine

Erkundungsreise in der Kirche. In

dieser Einheit sollten wir anhand von

Detailaufnahmen herausfinden, wo

sich der gesuchte Gegenstand befand

und welche Bedeutung er hat. Der

Vormittag diente auch zur Vorbereitung

des Tauferinnerungsgottesdienstes

am Sonntag.

Wir freuen uns schon auf die zweite

Etappe.

Silke Naser‐Weber

Gesprächskreisleitung „Lebendige Gemeinde“


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Neues aus dem Konfirmandenunterricht KU 8

Für 18 Mädchen und Jungen hat nach

den Pfingstferien im Juni der Konfirmandenunterricht

begonnen. Sie

füllen jetzt jeden Mittwochnachmittag

unser Gemeindehaus mit Leben,

Liedern und ihren Gedanken. Das ist

schön und darüber freuen wir uns

sehr.

Vor den Sommerfreien haben wir

darüber nachgedacht, wer Gott ist

und wie Gott ist. In den vergangenen

Wochen haben wir zusammen darüber

gestaunt, dass Jesus jeden einzelnen

Menschen in den Blick nimmt, wie

direkt er auf die wichtigen Dinge zu

sprechen kommt, keine Scheu hat,

ungewöhnliche Dinge zu tun, einfach,

wie sehr er uns Menschen liebt.

Wir vom Konfiteam sind gespannt auf

die kommenden Monate mit euch

Konfirmandinnen und Konfirmanden

und wünschen euch weiter eine

schöne und gesegnete Konfizeit!

Dorothea Klotz

Gesprächskreisleitung „Lebendige Gemeinde“


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Meisterdetektive auf Glücksspur

Gottes Spuren für mein Leben entdecken

Mit einem Sternmarsch und viel Entdecker‐Geist

startete das diesjährige

Ferienprogrammwoche. Gleich zu Beginn

waren detektivische Fähigkeiten

und Entdeckergeist gefragt. Bei gemeinsamen

Wanderungen, Spielen,

Basteln und Liedern verbrachten 110

Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren

ihre erste Ferienwoche. Sie wurden

von rund 45 Betreuern ganztägig und

liebevoll umsorgt. Viele der engagierten

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

waren als Kinder selbst schon Teilnehmer

des Ferienprogrammes Untermünkheim.

Einsatz, Verantwortungsbewusstsein

und Spaß. Die Kernidee ist, neben

der zeitlichen Betreuung, Kindern und

Jugendlichen den christlichen

Glauben zeitgemäß und unkonventionell

zu vermitteln, Gemeinschaft

zu erleben und Glauben zu leben.

Verbunden mit kindgerechten

Liedern, Bildern, Gesten und

Geschichten spüren die Kinder

nachvollziehbaren Themen und Werten

nach. „Was heißt Streit und was

heißt Frieden?“ „Was kann man dafür

tun, dass Frieden wird und bleibt?“

„Was ist Freundlichkeit und was Vertrauen?“.

Den Organisatoren, darunter

Karin Beißwenger, ist wichtig,

„dass die Kinder sich entdecken und

zueinander finden können“. Zusätzlich

wollen die Verantwortlichen ein

Vorbild sein und zeigen, wie wichtig

es ist, Verantwortung zu übernehmen

und sich zu engagieren. „Ich weiß

genau, was das für die eigene Entwicklung

heißt“, so Karin Beißwenger.

Geschichten nicht „nur“ erzählen.

Für die Planungen hat sich das Orgateam

mit Karin Beißwenger, Clara

Wannenwetsch, Nadima Stanzl, Linda

Feuchter, Lewin Kraft, Jannik Meiner

und Andrea Bleher schon Anfang

Januar getroffen. Sie haben die Treffen

mit allen Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern vorbereitet und bei

ihnen liefen auch die Fäden für die

einzelnen Tage zusammen. Nur gemeinsam

gelingt es, die Themen klug

aufzubereiten, um mit Kindern über

Glaubensfragen ins Gespräch zu

kommen. Vom Spielplatz in Obermünkheim,

über den TURA‐Sportplatz

bis zum Fuxi‐Pfad in Mainhardt

entdeckten die jungen Detektive

nebenbei auch ihre unmittelbare

Heimat von einer neuen Seite.

„Weil es Spaß macht und man neue

Freunde findet“, begründete ein

Neunjähriger seine schon mehrjährige

Teilnahme am Ferienpro‐


13

gramm. Besonders die Geländespiele,

in diesem Jahr unter dem Motto „Detektive

auf Spurensuche‐Scotland

Yard“, und die traditionelle Wasserschlacht

auf dem Modellflugplatz im

Ortsteil Übrigshausen begeisterten

die Kinder. Das große Abendteuer

war, wie in jedem Jahr, die Übernachtung

aller Teilnehmer in und um

die Kirche Untermünkheim, im Gemeindehaus

und im Rössler‐Museum.

Voller Aufregung lauschten die Kids

nach der Zaubervorstellung mit Mr.

Joy und dem anschließenden Lagerfeuer

mit Stockbrot der Gute‐Nacht‐

Geschichte durch ihre Kleingruppen‐

Betreuer.

Großes Lob an alle! Die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter waren nach

dieser reichen Woche glücklich und

dankbar, „dass es diese großartige

Möglichkeit in Untermünkheim gibt,

so viele Kinder, Jugendliche und Eltern

für eine Woche voller Aktionen

& Glaubensfragen zu begeistern!

Wenn ich woanders darüber

berichte, komme ich regelmäßig ins

Schwärmen“, freute sich Andrea

Bleher aufrichtig.

Dagmar Alberti


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Hike 2019

„Sich auf den Weg machen“ – von

einem unbekannten Ort zurück nach

Untermünkheim finden. Das ist das

Ziel beim Hike.

Mit allen Sinnen erleben, was los ist:

Wohin schaue ich, wenn ich gehe?

Was sehe ich heute neu oder anders

als gestern? Was sind da für Geräusche?

Ist es das Plätschern eines

kleinen Baches oder rauscht da eine

Autobahn vorbei? Wie fühlt sich der

Belag an unter meinen Füßen? Wie ist

die Luft? Welchen Weg gehen wir?

Eine Woche voller Abenteuer,

Teamgeist, Überraschungen, langer

Fußmärsche, das Kennenlernen der

eigenen Grenzen u.v.m..

Auch dieses Jahr machten wir uns

wieder auf den Weg – los ging es in

der ersten Sommerferienwoche, parallel

zum Ferienprogramm. Mit 17

Teilnehmern und sieben Mitarbeitern

starteten wir unser Abenteuer in

Möckmühl, wo uns der Achsbruch

unseres Verpflegungsanhängers

gleich zu Beginn vor die erste

„Challenge“ gestellt hatte. Mit vereinten

Kräften konnten wir binnen

kürzester Zeit einen Ersatzhänger

organisieren – bei der Firma Barthau

‐ Gott sei Dank!

Von dort ging es über das

Brettachtal nach Tiefensall. In

Ohnholz verbrachten wir die letzte

Nacht, bevor es zurück nach Untermünkheim

ging.

Ohne Handys oder sonstige

elektronische Geräte ging es getreu

dem Motto „Back to the roots“ (zu

deutsch: zurück zu den Wurzeln)

mit Karte und Kompass auf den

Weg. Mit dem eigenen Gepäck auf

dem Rücken marschierten wir täglich

zwischen 20 und 25 km und kamen

dabei ganz schön ins

Schwitzen. Die Vorfreude auf das


15

gemeinsame Kochen und Abendessen

war entsprechend groß: Neben

Nudeln mit Soße gab es u.a. auch

leckere Gulaschsuppe, Gyros, Rote

Würste und Kaiserschmarren.

Ein weiteres Highlight waren die

abendlichen Andachten und die musikalischen

Einlagen am Lagerfeuer.

In der letzten Nacht wurden wir noch

von unzähligen Ferienprogramm‐Mitarbeitern

überfallen, die einige unserer

Schlafsäcke entwendeten. Über

ein Spiel konnten wir diese zurückgewinnen.

Nach dieser kurzen Nacht und durch

die Anstrengung gezeichnet, erreichten

wir am Donnerstagnachmittag

Untermünkheim. Dort gab es zum Abschluss

ein gemeinsames Abendmahl

mit Stefan Engelhart und danach

leckere Würste vom Grill.

Unser Dank gilt allen Mitarbeitern.

Ganz besonders danken wir Immanuel

und Angela Gieck, Hartmut Müller

und Hermann Oesterle, die uns in der

gesamten Woche mit frischen Lebensmitteln

versorgten und unser Material

zwischen den einzelnen Übernachtungsorten

transportierten.

Ebenso bedanken wir uns beim Hof

Engelhardt, der Firma Barthau, dem

Obstbau Fromm, der Bäckerei Krimmer

und der Metzgerei Schäfer sowie

bei allen Unterstützern, die

nicht namentlich erwähnt wurden.

Jan Beck


16 Vater­Kind­Camp 2019

Seit Jahren haben wir von Winnetou

und Old Shatterhand nun nichts

mehr gehört. Im Jahr 2007 waren die

beiden das letzte Mal in Hohenlohe

unterwegs. Aber in diesem Jahr sind

sie zu uns zurückgekehrt: zum diesjährigen

Vater‐Kind‐Camp. Sie haben

in den letzten Jahren viele Abenteuer

erlebt. Sie hatten viel zu erzählen,

vor allem aber haben sie uns erklärt,

was alles passierte, bevor sie Blutsbrüder

wurden. Das Vater‐Kind‐Camp

war wieder voll besetzt. Alle wollten

die spannenden Geschichten des Indianer‐Häuptlings

und seines Freundes

hören.

Die „Weißen“ wollten ihre Bahnstrecke

direkt durch das Gebiet der

Indianer bauen, obwohl dies vertraglich

untersagt war. Aber der Wunsch,

mit dem Bau schneller fertig zu

werden und damit Kosten einzusparen,

war größer als der Verstand.

„Was sollen die „Rothäute“

schon dagegen haben, wenn hier

eine Bahnstrecke verläuft“, dachten

sie sich. Old Shatterhand warnte

die Verantwortlichen, dass die Indianer

sich den neuen Verlauf der

Bahnstrecke nicht gefallen lassen

würden. Old Shatterhand sollte

Recht behalten – die Indianer

gruben das Kriegsbeil aus. Im Laufe

der Auseinandersetzung hat Winnetou

dann gemerkt, dass Old Shatterhand

ein gerechter Mann ist und

den Indianern helfen will. So haben

sich die beiden im Laufe der Zeit

angefreundet und wurden Blutsbrüder.


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Es war ein tolles Wochenende, das

wir mit Baden, Basteln, Theater

spielen bzw. zuschauen, miteinander

Reden, Sonnen, Spielen, Nichtstun

verbracht haben. Basteln konnten wir

dieses Jahr Pfeil & Bogen, Köcher,

Tomahawks, Medizinbeutel, Traumfänger

und Sandsäckchen. Es war

auch notwendig, da wir die gebastelten

Gegenstände während der

Geländespiele benötigten. Denn am

„Berg der müden Krieger“ warteten

schwierige Aufgaben auf unsere

Campteilnehmer. So mussten sie z.B.

anschleichen, mit Bogen schießen,

Fährten lesen und wiegen. Völlig erschöpft

kamen sie dann nachmittags

ins Camp zurück. Doch abends ging es

schon weiter. Jede Gruppe durfte

eine kleine Abenteuergeschichte

unserer Freunde Winnetou & Old

Shatterhand spielen. Das war sehr

lustig.

Der diesjährige Gottesdienst wurde

von drei Mitgliedern des Posaunenchores

Enslingen begleitet. Sie sind

extra zum Gottesdienst angereist.

Auch sie hatten viel Spaß – ich

glaube, sie wären gerne das ganze

Wochenende dabei gewesen.

Beim Verlassen des Lagerplatzes

habe ich generell in zufriedene

Gesichter geblickt. Denn alle wissen:

„Nach dem Vater‐Kind‐Camp ist vor

dem Vater‐Kind‐Camp!“

Dirk Schaefer


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TEN SING Show am 21. Juli 2019

„Teamwork makes the dream work”

war das Motto der diesjährigen TEN

SING Abschlussshow.

Seit dem September letzten Jahres

hatten die ca. 50 Mitwirkenden

Lieder ausgesucht, geprobt,

Showeinlagen überlegt, Andachten

gehalten und viel Spaß miteinander

gehabt.

Viele Sonntagabende, zwei

Probewochenenden, zuletzt auch

noch die übliche Hektik vor der

großen Show – und dann merkten die

in diesem Jahr besonders

zahlreichen Zuschauer in der

Weinbrennerhalle: „Teamwork

makes the dream work” – wenn ein

Team etwas gemeinsam auf die

Beine stellt, dann werden

tatsächlich Träume wahr!

Ein ganz großes Dankeschön an alle,

die im Chor, der Band, der Technik

und wo auch immer den Funken der

Begeisterung überspringen ließen.

Stefan Engelhart


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22 Die Kandidaten zur Kirchengemeinderatswahl 2019


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Hast du heute schon „danke“ gesagt?

Am 6. Oktober feierten wir unser

Gemeindefest in der vollbesetzten

Untermünkheimer Weinbrennerhalle,

die von den Mesnerinnen mit

den gespendeten Erntegaben wunderschön

dekoriert war.

Es war ein Fest für alle Sinne mit

einem bunt gemischten Programm,

das unter dem Zeichen des Erntedankes

stand und von aktuellen landwirtschaftlichen

Themen mitbestimmt

wurde.

Aus Anlass der Übergabe der Erntekrone

an den Landrat waren

zahlreiche Ehrengäste gekommen,

um mitzufeiern und Solidarität mit

den Landwirten zu zeigen.

Der Gottesdienst war geprägt vom

Dank an Gott, der uns auch dieses

Jahr wieder eine gute Ernte geschenkt

hat und uns so viel Gutes

gibt. Musikalisch umrahmt wurde er

von den Posaunenchören und einem

Musikteam. Pfarrer Engelhart hatte

mit den Konfi 3 ‐ Kindern und einigen

Kindern der 4. Klasse ein kleines Anspiel

vorbereitet mit dem Thema:

Alle sind eingeladen. Die neuen Konfi

3 ‐ Kinder wurden der Gemeinde

vorgestellt und bekamen ihre Bibeln

überreicht. „Hast du heute schon

danke gesagt?“ Mit diesem Lied

wurden die Besucher von den

Kindergartenkindern erfreut,

nachdem die Kinder ihre selbst

geschmückten Körbchen zum

Erntealtar gebracht hatten.

Außerdem wurde Thatjana Majer als

Jugendreferentin eingesetzt und für

ihren Dienst gesegnet. Ihre Anstellung

erfolgt durch den Verein für

Jugend und Gemeindeaufbau,

dessen Vorsitzender Helmut Bleher

die neue Jugendreferentin mit

einem Blumenstrauß begrüßte. Am

Ende des Gottesdienstes nahmen

einige Gottesdienstbesucher die

Möglichkeit wahr, dem Verein

beizutreten, um die Jugendarbeit

und die Arbeit der Jugendreferentin

zu unterstützen.


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Nach dem Gottesdienst überreichte

die Landjugend Landrat Bauer feierlich

die Erntekrone. In den Grußworten

der Landjugendvorsitzenden

wurde darauf hingewiesen, wie sehr

wir von der Arbeit der Bauern abhängig

sind und wie viele Sorgen das

Volksbegehren „ Rettet die Bienen“

den Bauern bereitet .

In seinem Grußwort ging Landrat

Bauer auf das aktuelle Thema des

Volksbegehrens gegen das Bienensterben

ein. Er machte deutlich, dass

nachhaltige und achtsame Maßnahmen

gegen das Bienensterben und

für den Artenschutz notwendig seien.

Er könne aber das Volksbegehren

in der vorliegenden Form

nicht unterstützen. Er vertrete die

gleiche Haltung wie die Evangelische

Heimvolkshochschule Hohebuch,

die angesichts des Volksbegehrens

zum Dialog und zu

Kompromissbereitschaft aufrufe.

Beate Müller


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Überraschend anders

„Der rote Faden“­Gottesdienst ist mit Freude gestartet

Ob es nur Neugierde ist, vielleicht

auch eine Offenheit für Neues oder

einfach nur die sonntägliche Gewohnheit,

zur Kirche zu gehen, die

Untermünkheimer Kilianskirche ist am

22. September beim ersten Gottesdienst

der Reihe „Der rote Faden“ nahezu

voll und die Freude ist jedem

Mitglied des Vorbereitungsteams ins

Gesicht geschrieben. Wird Freude

weitergegeben, breitet sie sich

schnell wie ein Lauffeuer aus. An

diesem schönen Sonntagmorgen ist

dies zwischen den Kirchenbänken zu

beobachten.

Der international geschätzte Bluesgitarrist

Ignaz Netzer greift zu seinem

Instrument und verzaubert schon mit

den ersten Klängen die Besucher. Die

Kleinsten sitzen begeistert in der ersten

Reihe, lehnen sich über die

Kirchenbank und beobachten

fasziniert den Virtuosen. Eigentlich

sollten sie nach dem ersten Lied zur

Kinderkirche, doch sie möchten noch

bleiben. Die Erwachsenen lauschen,

einige haben die Augen geschlossen

und lassen die Musik wirken. Netzer

erzählt in seinen Blues‐ und Gospeltexten

zu Herzen gehende Geschichten.

Selbst eigene Songs hat er im

Gepäck und fordert seine Zuhörer immer

wieder auf mitzusingen.

Pfarrer Stefan Engelhart und Birgit

Zorn vom Vorbereitungsteam treten

vor die Gemeinde und bringen das

Konzept „Der rote Faden“ der Gemeinde

näher. Ziel ist es, zu den

seitherigen Sonntagspredigten ein ergänzendes

Angebot zu schaffen, das

vor allem Menschen mittleren Alters

anspricht. Lebensnahe Themen sollen

im Gottesdienstformat aufgegriffen

und aus christlicher Sicht

beleuchtet werden.

Als namhafter Referent konnte für

den Eröffnungsgottesdienst der

bekannte Theologe Professor Dr.

Siegfried Zimmer aus Ludwigsburg

gewonnen werden. Mit seiner kurzen,

prägnanten Predigt „Eine Entdeckung,

die alles verändert“

überrascht der blinde Redner. Er

erzählt vom armen Knecht, der einen

Schatz auf einem Feld findet,

diesen schnell vergräbt und seine

wenigen Besitztümer verkauft, um

diesen einen Schatz zu bekommen.

„Ich kann niemandem beweisen,

dass Gott nötig ist. Aber seitdem ich

ihn gefunden habe, möchte ich

nicht mehr ohne ihn sein“, so fasst

Zimmer das Gleichnis für sich selbst

zusammen.

Netzer greift wieder zur Gitarre und

reißt die Gemeinde erneut mit. Es

wird gesungen und gewippt. Im Anschluss

an den Gottesdienst versammeln

sich fröhliche Christen im

Kirchgarten. Es ist ein buntes

Treiben. Bei Gebäck und Getränken

finden rege Gespräche statt. Auch

der Feedbackbogen wird benutzt.

Das Vorbereitungsteam freut sich

über viele positive Rückmeldungen

und auch wertvolle Anregungen.

Corinna Jansen


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Gottesdienst für KLEIN und Groß

Der Gottesdienst für KLEIN und Groß

am Sonntag, den 20. Oktober 2019

stand unter dem Motto „Ein Turm bis

zum Himmel?“ Die Geschichte vom

Turmbau zu Babel wurde den

Großen und Kleinen durch Bilder, ein

Anspiel und die Lieder

nahegebracht.

Zuerst begeisterte das große Ziel

alle: „Dann kann uns nie mehr etwas

passieren“, sagten die Menschen.

„Dann gehört alles uns, dann sind

wir unendlich mächtig!“

Aber je größer das Bauwerk wurde,

umso mehr gab es Streit. Alle

wollten noch mehr, noch höher,

noch besser sein.

Schließlich verstand keiner mehr die

Sprache des anderen. Das große

Bauwerk blieb verlassen zurück.

Maßlosigkeit macht nicht glücklich,

sondern einsam.

Am meisten Spaß hatten die Kinder

nach dem Mittagessen, als sie selbst

einen „Turm bis zum Himmel“ bauen

konnten – oder jeden fast bis dahin.

Zum Glück stürzte er ein, bevor sie

sich nicht mehr verstanden.

Pfarrer Stefan Engelhart


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Skifreizeit für junge Erwachsene ­ 22.2. bis 25.2.2020

Neues Haus! Neues Skigebiet! Raus aus dem Alltag, rauf auf die Piste!

4 Tage Pistenspaß mit coolen Leuten in toller Gesellschaft? Euch erwartet das

Skigebiet Dachstein­Schladming. Mit den angrenzenden Skigebieten kommen wir auf

über 700 km Pistenlänge. Beste Voraussetzung für grandiose Tage bietet unsere

gemütliche Hütte. Sie liegt in herrlicher Lage direkt an der Piste.

Während wir tagsüber in Kleingruppen im Skigebiet unterwegs sind, ist abends

Unterschiedlichstes geboten: mal ein gemeinsames Programm im Gruppenraum,

zusammen über Gott reden – oder einfach auch zusammensitzen, binokeln, chillen

undwasunssonstnochallessoeinfällt …

Und das Beste: Wir werden gleich am Anreisetag Ski fahren, bzw. boarden.

Wir freuen uns auf Dich!

Ort:

Rohrmoos (Schladming)/Österreich

Alter:

Ab 18 Jahre

Plätze: 18 / mind. TN Zahl 15 bis 25.1.2020

Leitung:

Leistungen:

Preis:

Tobias Baumann, Tim Gebhard und Daniel Veit

Anreise mit Kleinbussen oder PKW ab Untermünkheim,

Übernachtung in Mehrbettzimmern, Vollverpflegung bei Mithilfe

bei Tisch­ und Spüldienst, Pistenbetreuung durch Mitarbeiter,

Programm

270 € zzgl. Skipass

Skifreizeit für Jugendliche – 25.2. bis 29.2.2020

Hast du Lust auf einen paar geniale Tage voller skifahren bzw. boarden?

Dann bist du hier genau richtig: Unsere Hütte liegt bei Schladming (Österreich), in

herrlicher Lage direkt an der Piste.

Von Dienstag bis Freitag werden wir die tolle Pistenlandschaft im Skigebiet

erkunden. Beste Pisten und Abfahrten stehen uns dazu zur Verfügung. Beste

Voraussetzung für tolle Tage auf den Skipisten. Dabei werdet ihr von Mitarbeitenden

begleitet.

An den Abenden wird durch die Mitarbeiter ein bunt gemischtes Programm auf die

Beine gestellt. Dies geht von Bibelarbeiten, über Spieleabende bis hin zum offenen

Abend. Am Abreisetag wird kein Ski gefahren. Das heißt: Schnell anmelden und die

Koffer packen!

Durch die Kürze der Freizeit können wir keine Kurse anbieten. Das bedeutet, an der

Freizeit kannst du leider nicht teilnehmen, wenn du noch nie auf Skiern standst oder

Snowboard gefahren bist.

Ort:

Rohrmoos (Schladming)/Österreich

Alter:

14­ 18 Jahre

Plätze: 18 / mind. TN Zahl 15 bis 25.1.2020

Leitung:

Leistungen:

Preis:

Daniela Holz, Lennard Buchmann und Team

Anreise mit Kleinbussen oder PKW ab Untermünkheim,

Übernachtung in Mehrbettzimmern, Vollverpflegung bei Mithilfe

bei Tisch­ und Spüldienst, Pistenbetreuung durch Mitarbeiter,

Programm

270 € zzgl. Skipass


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Familien­Skifreizeit

Die Familienskifreizeit 2020 findet, wie in den letzten Jahren, wieder im

Kleinwalsertal statt. In der Woche vom 23.02.­ 30.02.2020 sind wir in der

"Gemsenhütte" untergebracht.

Diese Hütte ist ein renoviertes und zur Selbstversorgerhütte ausgebautes

Bauernhaus in Mittelberg. Auf 400 m² bietet sie viel Platz für Familien und

Gruppen von 15 bis zu 35 Personen. Ihre Lage ist ideal: Steinbockloipe und

Rodelberg liegen direkt am Haus. Vor der Haustüre befindet sich eine

Bushaltestelle. Berg­ und Schischule mit Skiverleih, Verbindungslifte zum

Walmendingerhorn, Eisstockschießen und Après Ski und ein kleines

Lebensmittelgeschäft sind in 5 Minuten zu Fuß zu erreichen. Zusätzlich gibt es

auf der Hütte die Möglichkeit, Tischtennis, Tischfußball und Dart zu spielen.

Weitere Informationen und Bilder findet man unter www.gemsenhuette.at.

Um den Stress der An­ und Abreise ein wenig zu reduzieren, reisen wir wie

üblich sonntags an. Da wir uns in der Hütte selbst versorgen, ist tatkräftige

Unterstützung in der Küche erforderlich.

Die Lage des Skigebietes erstreckt sich von 815 bis 2.224 m. Weitere

Informationen zum Skigebiet können unter www.ski­oberstdorfkleinwalsertal.com

eingesehen werden.

Wer also Lust hat, in netter Gemeinschaft Ski zu fahren, nette Abende zu

verbringen und viel Spaß zu haben, der ist bei uns genau richtig. Bei Interesse

oder Fragen, meldet Euch bitte bei

Familie Horlacher 0791 / 20 41 81 80


MAN Sommerklassiker

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Nach Rennbahnfahren und Bogenschießen

gab es Mitte Juli bei MAN

wieder den Sommerklassiker: Boule

im Garten von Rüdiger Klotz. Leckeres

vom Grill und den Sound von Grillen,

beides gab es reichlich an diesem

wunderschönen Sommerabend, und

natürlich wieder richtig viel Spaß,

wenn auf der Boulebahn zwar hart

gekämpft, aber vor allem auch viel

entspannt gelacht wurde. Als dieser

schöne Abend dann am Lagerfeuer mit

einem Impuls von Stefan Engelhart

ausklang, waren wir uns alle einig,

dass dieser Bouleabend auch im

nächsten Jahr wieder eine Fortsetzung

haben sollte.

Das MAN Jahresprogramm 2020 wird

es dann im nächsten Gemeindebrief

geben

Kontakt: Hartmut Müller

07906/8525 – hbmueller@kabelbw.de


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Inspirierend, Herausfordernd, Ermutigend

Das war das Motto von Younify 2019.

Für uns war es ein Tag mit vielen Eindrücken.

TEN­SING Street Team Süd hatte einen Auftritt

auf der Open Stage Bühne mit dem sie Werbung gemacht

haben für TEN­SING. Ein Tag in Gemeinschaft. Ein

Tag, an dem wir für unser Leben und unseren Glauben neue

Inspirationen erleben durften: durch Menschen wie Samuel

Rösch, der trotz seines Erfolgs bei Voice of Germany seinen

Glauben offen lebt und bodenständig blieb, durch verschiedene

Stände, bei denen man sich nach einem Freiwilligen Sozialen

Jahr erkundigen konnte oder nach einem Jahr auf einer Bibelschule.

Es war aber auch ein Tag, der einen herausgefordert hat

durch die Impulse von Leo Bigger, Mihamm Kim­Rauchholz,

Bettina Becker, die alle auf ihre Art uns zum Weiterdenken gebracht

haben. Was ist die Bestimmung welche, Gott für dich hat.

In was wirst du getestet von Ihm, damit er das verändern kann,

was dich hindert deine Bestimmung zu leben. Misst du deine

Werte an Jesus? Wo muss Jesus deine Werte reinigen? An was

machst du Erfolg fest? Ein Tag, der ermutigt nach Gottes Wort zu

leben, seinen Schutz in Anspruch zu nehmen und Hoffnungsträger

zu sein, andere anzunehmen, wahrzunehmen und ihnen

auf Augenhöhe zu begegnen. Es war ein Tag, der uns allen sehr

viel Freude bereitet hat so dass wir gerne nächstes Jahr wieder

hingehen wollen.

Viele Grüße

Thatjana Majer

Jugendreferentin


Gottesdienstplan


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Impressum

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Pfarramt Untermünkheim

Stefan Engelhart

( Geschäftsführender Pfarrer )

Hohenloher Str. 22

74547 Untermünkheim

0791 6805

stefan.engelhart@elkw.de

Pfarrer zur Dienstaushilfe

Holger Stähle

0791 3892

holger.staehle@elkw.de

Pfarramt Enslingen

­ Vakant ­

Vertretung Pfarramt Untermünkheim

Vorsitzender

Kirchengemeinderat

Lorenz Kraft

Im Bühl 15, Untermünkheim

0791 97 150 17

lorenz.kraft@kraft­sha.de

Jugendreferentin

Thatjana Majer

25.06. ‐ 02.07.2017

0177 1637364

jugendreferentin2@gmail.com

Kirchenpflege/Finanzen

Dieter Zimmermann

Moorstein 47, Obermünkheim

0791 6523

Sekretariat in Untermünkheim

Andrea Munz

Öffnungszeiten:

Di.+Do. 08.30 ­ 11.30 Uhr

Do. 14:30 ­ 16:00 Uhr

0791 6805

pfarramt.untermuenkheim@elkw.de

Bankverbindung:

Kto.: 60 077 000 IBAN: DE33 6229 0110 0060 0770 00

BLZ: 622 901 10 BIC: GENODES1SHA

VR­Bank Schwäbisch Hall

Gemeindebriefredaktion

V.i.S.d.P: Pfr. Stefan Engelhart

Team: Helga Elsässer, Oliver Kraft, Dirk Schaefer,

Holger.Stähle, Christof Weber, Birgit Zorn

gemeindebrief.untermuenkheim@t­online.de

www.kirchengemeinde­untermuenkheim.de


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Wenn die Klappe fällt – unser Gottesdienst

im Fernsehen

Es ist ein bewegter Tag, der 27. Oktober.

Ein Gottesdienst aus der Reihe

„Der rote Faden“, doch das ist an

diesem Sonntag längst nicht alles. Kabel,

Mikrofone und Kameras deuten

auf das Bevorstehende hin: Dieser

Gottesdienst wird von den ERF‐Medien

aufgezeichnet. Das Thema: „Klimakrise

als spirituelle

Herausforderung“.

Wie kommt das Fernsehen nach Untermünkheim?

Angela Gieck hat nicht

unwesentlich dazu beigetragen. „Mit

19 Jahren habe ich oft den ERF‐

Sender gehört. Ich bin damals von

Norddeutschland bis hierher gekommen

und arbeitete im Krankenhaus“,

erzählt sie. Weder den Dialekt konnte

sie verstehen, noch kannte sie sich in

Schwäbisch Hall aus. Die Radiobeiträge

des ERF waren für sie damals

in der Fremde eine geistliche Ermuti‐

gung. Immer wieder gab es dabei

auch Verlosungen, bei denen Angela

Gieck mitmachte. Binnen kurzer

Zeit wurde sie Besitzerin von gleich

zwei Radios. Der damalige ERF‐Chef

Jürgen Werth schickte ihr daraufhin

eine Nachricht. Wenige Tage später

traf sie Jürgen Werth bei einer Veranstaltung

persönlich und wurde

sogleich als neues ERF‐Mitglied geworben.

„Vor einem Jahr sprach mich Hermann

Stapf an, ob in Untermünkheim

nicht auch mal ein

Gottesdienst aufgezeichnet werden

kann“, berichtet Angela Gieck.

Nach der Zusage von Pfarrer Stefan

Engelhart wärmte sie ihre alten

Kontakte zum Sender auf und siehe

da, etliche Kameraleute, Regisseur

Peter Albrecht und ERF‐

Bereichsleiter Darius Ghobad rück‐


ten am 27. Oktober an, um in der

Kilianskirche die Filmklappe fallen zu

lassen.

Der Chor mit Band unter der Leitung

von Uli Gruber ist beteiligt, Birgit

Zorn erhellt die Gemüter mit ihrem

Beitrag „Schöpfungsbericht – einmal

anders“, frei nach Christina

Brudereck. Diese schildert die Tage

der Entstehung in blumigen, erheiternden

Worten mit dem Fazit: „Und

seitdem sagte Gott jeden Tag:

Genießt es, seid der Erde eine Hüterin,

dem Wasser und der Luft. Seid

achtsam und vergesst das Teilen

nicht.“

„Seid der Erde eine Hüterin, dem

Wasser und der Luft“ ‐ der perfekte

Übergang für Pfarrer Engelhart zum

Thema „Klimakrise als geistliche

Herausforderung“. „Und wenn wir

auf den ersten Seiten der Bibel lesen,

dann ist das Leben von Anfang an

bedroht – vor allem durch uns

Menschen: Der Griff nach der verbotenen

Frucht (1. Mose 3), die Sintflut

wegen der Bosheit der

Menschen (1. Mose 6) und der

Turmbau zu Babel (1. Mose 11, 4)

als Zeichen des Hochmuts“. Dann

liest er aus dem 1. Korintherbrief,

Kapitel 4, die Verse 1 bis 4. Dort ist

die Rede von Dienern von Christus

und Verwaltern der Geheimnisse

Gottes. „Als Verwalter sollen wir

daran mitwirken, dass die Gemeinde

auch für kommende

Generationen eine Heimat ist, und

mitwirken, dass die Erde bebaut

und bewahrt wird.“ Dieser Verantwortung

kann sich heute keiner

entziehen. „Wir sind keine Weltenretter,

das ist nur Christus selbst,

aber lassen Sie uns doch im Vertrauen

und in der Verantwortung

vor Christus leben“, beendet Stefan

Engelhart seine Predigt.

Info: Die Aufzeichnung des Gottesdienstes

kann in der ERF‐Mediathek

angesehen werden. Zu finden ist sie

unter www.erf.de / Mediathek

Corinna Jansen

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Der Bläserchor beim Konzert am 1.11. in der Kilianskirche Eschental

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