hotelstyle_519_eMag

architekturonline.com

hotel und gastro - gehobene Hotellerie - Dusko Gvero - Markus Betz - Branchentipps - Food - Beverage - Digitalisierung - Hotels - Airbnb - Reisen - essen - wachau - stegerhof - stefan rier - lukas rungger - ronacher architekten - feuerberg - kärnten - bier - Steigenberger hotels - boutique hotel stephansplatz - moby dick - wien - alles für den gast - bad - santär - interor - innendesign - rendering - sommeliers - qualität - haubenköche - rezepte - getränke

& gastro

DAS FACHMAGAZIN FÜR DIE GEHOBENE HOTELLERIE UND GASTRONOMIE

HEFT 5A | € 13 | ERSCHEINUNGSORT PERCHTOLDSDORF, VERLAGSPOSTAMT 2380 PERCHTOLDSDORF, P. b. b. 02Z033056

„Die Konsumenten bilden sich weiter –

genauso sollten sich die Wirte weiterbilden.“

Markus Betz, S.72

„Für eine Lösung braucht

man zuerst ein Problem.“

Dusko Gvero, S.30


Seien Sie

unser Gast!

Auf der Messe »Alles für den Gast« im

Messezentrum Salzburg vom 09. bis 13.11.2019

in Halle 5, Stand 324.

www.joka.at


Editorial

Es geht uns gut…

Zumindest sieht es so aus, wenn man die Vielfalt an

Neubauten, Erweiterungen und Weiterentwicklungen in

der österreichischen Tourismuslandschaft und Gastronomie

betrachtet. Sicher, es gibt auch Rückschläge

und ganz allgemein Herausforderungen, die meist nur

mit hohem finanziellen und persönlichen Einsatz zu

meistern sind. Doch wie Dusko Gvero vom Designbüro

Rooms anlässlich der neuen Zimmer im Steigenberger

Krems meinte: „Wer eine Lösung anbieten will, braucht

zuerst ein Problem.“

Das gesuchte Problem stellt nicht selten der zur Verfügung

stehende Raum, Zimmergrößen entsprechend der jeweiligen

Zimmerkategorien, die jeden Komfort bieten müssen, und Designs,

die zum einen den aktuellen Gästeerwartungen entsprechen,

zum anderen aber auch (positiv!) überraschen sollen.

Doch auch der Umraum hält so manchen Trumpf im Ärmel, den

er erst ausspielt, wenn die Erweiterung schon geplant und die

Fertigstellung terminisiert sind. Da gibt es Hänge wie in Krems,

die gesichert werden wollen, einen See, an den man wie im Fall

des Alex Lake Zürich möglichst nahe heranbauen soll, oder ein

Gelände, das für den Grundriss des neuen Spa-Bereichs letztlich

die Ellipse zur optimalen Raumnutzung vorgibt. Die daraus

resultierenden Anforderungen an einen Kuppelbau haben die

Holzbauspezialisten Ronacher für das Feuerberg auf der Gerlitzen

natürlich mit Holz gelöst.

Holz steht wie kaum ein anderes Material übrigens auch für

Nachhaltigkeit und Regionalität – zwei Trends, die nicht nur

für Architektur und Design gelten, sondern natürlich auch für

das gesamte F&B-Angebot. In der aktuellen Ausgabe haben wir

für Sie als Beispiel für regionale Spezialitäten einige heimische

Bierbrauer befragt, die teils mit innovativen Mikrobrauereien

bei der Austrian Beer Challenge 2019 überzeugten.

Innovationen, neue Trends und eine maßgeschneiderte Lösung

für den eigenen Betrieb finden Sie aktuell auch auf der Alles für

den Gast, die heuer bereits zum 50. Mal im Messezentrum Salzburg

stattfindet. Einen Ausblick auf die Messe und eine Auswahl

an Produkthighlights haben wir für Sie in dieser Ausgabe

ebenfalls zusammengestellt.

Wir wünschen Ihnen viel Freude und natürlich auch viele Inspirationen

beim Lesen und Entdecken,

Heidrun Schwinger

und das gesamte hotelstyle & gastro Team

www.hotelstyle.at

Coverfoto: © samuii


Inhalt

hotel style

Magazin 06

Neues aus der Branche

Mehr als die einzelnen Teile 12

Interview mit den noa* Architekten

Stefan Rier und Lukas Rungger

Kuppel aus Holz 16

Mountain Resort Feuerberg

Interview mit Andrea und Herwig Ronacher

Maritim am See 20

Alex Lake Zürich

Vier Türme, Vier Sterne 22

Boutique Hotel am Stephansplatz

Neues wagen und Altes bewahren 24

Der Stegerhof

Im Inneren des Wals 26

Moby Dick

Der Name ist Programm 28

Vienna House Diplomat Prague

Wellness in der Wachau 30

Steigenberger Hotel & Spa Krems

Schauraum 36

Schwerpunkte: „Alles für den Gast“

Bad und Sanitär

f&b style

Fleisch & Gewürze 64

Schwerpunkt Bier 70

Bierbrauer und Sommeliers im Gespräch

zu neuen Trends und bester Qualität

beverages 78

12

20 28

64

30

70

Impressum:

Medieninhaber und Herausgeber: Laser Verlag GmbH, Hochstraße 103, A-2380 Perchtoldsdorf, T +43 (0)1 869 58 29, F DW 20, | www.hotelstyle.at

Chefredaktion: Ing. Walter Laser (wl) ( walter.laser@laserverlag.at ) Redaktion: Mag. Heidrun Schwinger (hs) (heidrun.schwinger@laserverlag.at ), Silvia Laser ( silvia.laser@laserverlag.at ), Beatrice Laser (bl)

Geschäftsleitung: Silvia Laser

Mediaservice: Silvia Laser ( silvia.laser@laserverlag.at ), Susanne Poddemski (susanne.poddemski@laserverlag.at), Sandra Laser (sandra.laser@laserverlag.at), Nicolas Paga (nicolas.paga@laserverlag.at)

Grafik: Andreas Laser | Web: Michaela Strutzenberger (ms) Druck: Bauer Medien Produktions- & Handels- GmbH

Die Redaktion haftet nicht für unaufgefordert eingesandte Manuskripte und Fotos. Berichte, die nicht von einem Mitglied der Redaktion gekennzeichnet sind, geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Das Magazin und alle in ihm enthaltenen Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Mit ++ gekennzeichnete Beiträge und Fotos sind entgeltliche Einschaltungen.

Abonnements: Jahresabonnement (6 Hefte): € 86,- / Ausland: € 106,-; (Das Abonnement verlängert sich automatisch, sofern nicht mind. 6 Wochen vor Erscheinen der letzten Ausgabe eine schriftliche Kündigung bei

uns einlangt.) | Einzelheftpreis: € 13 / Ausland: € 14,50

UID-Nr. ATU52668304, DVR 0947 270; FN 199813 v

Bankverbindung: Bank Austria, IBAN AT 231200051524477801, BIC BKAUTWW


Magazin

WELLNESS

FÜR IHRE GÄSTE

GEBERIT AQUACLEAN. DAS DUSCH-WC.

Mit Geberit AquaClean Sela beginnt Wellness schon im Badezimmer.

Das WC mit integrierter Duschfunktion reinigt den

Po sanft mit einem warmen Wasserstrahl und erfüllt somit die

steigenden Gästeanforderungen an Komfort und Hygiene.

Infos unter www.geberit-aquaclean.at

WHIRLSPRAY-

SPÜLRANDLOSE

DUSCH-

KERAMIK MIT

TECHNOLOGIE

www.hotelstyle.at

TURBOFLUSH ORIENTIERUNGSLICHT FERNBEDIENUNG

5


Magazin

Fotos: Reed Exhibitions Salzburg / Andreas Kolarik

Die 50. Gast

Von 9. bis 13. November 2019 werden zur besucherstärksten B2B-Fachmesse

Österreichs im Messezentrum Salzburg inklusive Salzburgarena mehr als 46.000

Fachbesucher erwartet, die nicht nur die wichtigsten Produkthighlights von rund

750 heimischen und internationalen Ausstellern, sondern anlässlich der 50. Alles

für den Gast Herbst auch mehrere neue Ausstellungsformate erleben werden.

Für die Outdoor-Gastronomie gibt es im Anschluss

an die Halle 9 von Nutzfahrzeugen und Foodtrucks

über Grillequipment und Heizgeräten bis hin zu Unterständen

oder Lounge- und Outdoormöbeln alles,

was man für den Outdoor-Betrieb braucht. Sogar ein

Smoker wird angeheizt.

Eine „Vegane Welt“ wird Veranstalter Reed Exhibitions

in Zusammenarbeit mit der Veganen Gesellschaft

Österreich im Foyer in Halle 10 präsentieren.

Dabei werden nicht nur vegane Produkte vorgestellt,

sondern auch detaillierte Informationen zur einfachen

Zubereitung vermittelt.

Ebenfalls im Erdgeschoss des Foyers in Halle 10

ist die Startup-Area der Messe angesiedelt. Mit

der Initiative Startup Salzburg unterstützen Land,

Wirtschaftskammer, ITG Innovations- und Technologietransfer

Salzburg GmbH, Fachhochschule und

Universität Salzburg sowie weitere Kooperationspartner

seit über drei Jahren gemeinsam innovative

Gründer und Gründerinnen mit dem Ziel, wissensintensive

und technologieorientierte unternehmerische

Vorhaben voran zu treiben.

Der Kongressbereich im 1. Obergeschoss von Halle

10 ist außerdem Bühne für die prominent vertretene

Karriere-Lounge, aber auch für Trendthemen wie die

Vermeidung von Lebensmittelverschwendung.

Erstmals zeitgleich zur Messe wird auch das von der

Trumer Privatbrauerei und Reed Exhibitions gemeinsam

initiierte gastrophilosophische Forum „Einfach

Leben“ an verschiedenen Schauplätzen in der Stadt

Salzburg stattfinden, das gastro-affine Menschen

dazu anregen soll, sich gegenseitig zu inspirieren

und auszutauschen. Zum Auftakt soll das Thema

„Mut“ in Hinblick auf Innovation, Vertrauen, Tradition,

Wirtschaft und Bildung im Fokus stehen.

www.gastmesse.at

6


Magazin

HoReCa im Rampenlicht

Im kommenden Jahr stellt die Ambiente das

Thema HoReCa sowohl erstmals gebündelt

in der Halle 6.0 als auch im Rahmen einer

neuen HoReCa Academy ins Rampenlicht der

Weltleitmesse. Mit dem konzentrierten Ho­

ReCa-Angebot erweitert die Ambiente somit

nicht nur ihren Dining-Bereich, sondern auch

ihr allgemeines Rahmenprogramm.

Inmitten der ausstellenden Unternehmen vermitteln

namhafte Branchenexperten aus aller Welt von Freitag

bis Dienstag wertvolles Fachwissen und bringen Entscheider

für die Ausstattung großer Projekte an einem

Ort zusammen. Zum Kreis dieser Experten gehört unter

anderem Pierre Nierhaus, der für seine internationalen

Trendexpeditionen bekannte Hospitality-Experte.

Als weitere Referenten der HoReCa Academy haben

sich bereits Maham Anjum und Valda Goodfellow aus

dem Vereinigten Königreich angekündigt. Anjum ist

eine renommierte Keramikdesignerin mit eigenem

Studio in London. Ihre Arbeiten sind mehrfach preisgekrönt

und sie ist bekannt für ihre Zusammenarbeit

mit den Starköchen Jamie Oliver und Vineet Bhatia.

Sie wird darstellen, wie sie gemeinsam mit Köchen Geschirr

entwickelt hat, das perfekt mit den Speisen ihrer

Restaurants harmoniert.

Goodfellow betreibt gemeinsam mit ihrem Ehemann

das Unternehmen G&G Goodfellows und stellt originelle

und hochfunktionale Tableware-Kollektionen für

unterschiedliche Kunden der HoReCa-Branche zusammen.

Sie wird den Fokus ihres Vortrags auf Tableware-Trends

und -Konzepte im Bereich Hospitality legen.

Ambiente 2020:

7. bis 11. Februar 2020

www.ambiente.messefrankfurt.com

Trendexperte Pierre

Nierhaus gehört zu den

Rednern der ersten

HoReCa Academy.

© Martin Joppen

Framing Trends

Auf der DOMOTEX 2020, der führenden Messe

für Teppiche und Bodenbeläge, werden sich

vom 10. bis 13. Jänner Aussteller und Besucher

aus aller Welt in Hannover treffen, um sich

über Produktneuheiten und aktuelle Trends

der Branche auszutauschen.

Erstmals ist die Halle 8 nun ganz der Sonderfläche

Framing Trends gewidmet, dem kommunikativen und

kreativen Zentrum der Veranstaltung. Hier wird das

Leitthema „ATMYSPHERE“ in ideenreichen Präsentationen

anschaulich dargestellt und eine lebendige Atmosphäre

geschaffen, in der anregende Diskussionen

stattfinden und neue Kooperationen entstehen können.

Beim Betreten der Halle 8 werden die Besucher von

einem großen textilen Horizont empfangen, auf dem

atmosphärische Bilder natürlicher Motive wie Bäume

und Wasser sowie architektonische Details projiziert

werden. Sie stimmen das Publikum mit einfallsreich

gestalteten Installationen zum aktuellen Leitthema

„ATMYSPHERE“ ein, das Inhalte wie Wohlbefinden, Natürlichkeit,

Nachhaltigkeit und Recycling umfasst. Im

Zentrum der Halle steht die Bühne für die Talks sowie

ein Forum zum kreativen Austausch.

Architekten, Innenarchitekten und Influencer kommen

hier zusammen, um Neuheiten und Inhalte rund ums

Leitthema kennen zu lernen und zu diskutieren. Gleichzeitig

ist sie der Treffpunkt für die Tours, bei denen

Besucher von renommierten Architekten, Designern

und Planern zu weiteren Highlights der Messe geführt

werden. Um diesen kommunikativen Bereich herum

gruppieren sich die Framing Trends, die aus den vier

Modulen Art & Interaction, NuThinkers, Flooring Spaces

und – ganz neu – den Contract Frames bestehen.

© Deutsche Messe

Domotex 2020:

10. bis 13. Jänner 2020

www.domotex.de

8


HS/3

HOTEL

SOFT

WARE

i-

So Individuell

l

re

wie Ihre

Gäste

Bei über Bei 800über Bei 800

über 800

Hotels in Hotels in

Hotels in

Österreich Österreich im

Österreich im

im

Einsatz Einsatz

Einsatz

t s für Hotelmanagement Professionelles Hotelmanagement für

für

oße en! Hotels. kleine und Jetzt große testen!

Hotels. Jetzt testen!

Hohe Funktionalität Hohe Funktionalität

Hohe Funktionalität

Einfache Einfache Bedienung

Einfache Bedienung

Bedienung

Leichte Erlernbarkeit

Leichte Leichte Erlernbarkeit

Erlernbarkeit

Praxisorientiert Praxisorientiert

Praxisorientiert

Besuchen Sie uns auf der

„Alles für den Gast“

Arena, Stand 0308

: +49 (0) 52 31 Telefon: / 4 58 20 +49 - (0) 0 52 Telefon: 31 Email: / 4 58 +49 info@hs3.de 20 (0) - 0 52 31 / Email: 4 58 20 info@hs3.de www.hs3-hotelsoftware.de

- 0 Email: info@hs3.de www.hs3-hotelsoftware.de

www.hs3-hotelsoftware.de


Magazin

HospitalityIndex+ erweitert

Die Themen Umweltschutz und Plastikvermeidung

spielen im alltäglichen

Leben der Menschen eine immer zentralere

Rolle. So werden auch Reisen

und Hotels immer öfter im Hinblick auf

Nachhaltigkeit gewählt, gebucht und

beurteilt.

Egal ob im Bad, beim Frühstück oder im

Wellnessbereich, der aufmerksame und

sensibilisierte Hotelgast nimmt den Umgang

mit Plastik im Hotel mehr oder weniger

bewusst wahr und bildet sich dahingehend

ein Gesamturteil. „Plastikvermeidung

ist bestimmt ein zentrales Thema der nahen

Zukunft. Die Wahrnehmung unserer

Gäste wird immer mehr in diese Richtung

gelenkt.“, weiß Peter Peer, Hotelexperte

und Geschäftsführer von Impuls Consult,

aus Gesprächen mit Hotelgästen. Aus diesem

Grund hat Impuls Consult den HospitalityIndex+,

Werkzeug zur Analyse von

Kundenerfahrungen, um den Plastikindex+

erweitert. Das bedeutet, dass nun auch die

Anmutung von Plastik entlang verschiedener

Kontaktpunkte in der Erfahrungsreise

des Hotelgastes überprüft wird. Beim

HospitalityIndex+-Check in den Bereichen

„Öffentliche Räume“, „Restaurant und Bar“,

„Garage“, „Hotelzimmer“ und »Außenanlage«

soll identifiziert werden, wo Plastik verwendet

wird und wie der Einsatz davon auf

den Gast wirkt. Basierend auf einer Analyse

von Stärken und Schwächen werden Strategien

zur Verbesserung für den Hotelier entwickelt.

Diese Strategien sollen zu einem

umweltschonenderen Agieren und einem

verantwortungsvollen Umgang mit Plastik

Peter Peer: „Weniger Plastik – bessere

Gäste -Bewertung.“

im Hotel führen und die dabei gesetzten

Aktionen dem Hotelgast auch wirkungsvoll

vermittelt werden.

www.impuls-consult.at

10.000 Zimmerreinigungen weniger

Eine Testphase in mehreren a&o-Häusern

hat gezeigt, dass viele Gäste eine

tägliche Zimmerreinigung für überflüssig

halten.

Das Unternehmen zieht daraus nachhaltig

Konsequenzen: Gäste können jetzt beim

Check-in ihren Verzicht erklären und werden

dafür mit einem Gratis-Getränk belohnt.

Das Ergebnis: in nur zwei Monaten

über 10.000 Zimmerreinigungen weniger.

Die Umwandlung von Bestandsimmobilien

in a&o Hotels und Hostels gehört zum

grundsätzlichen Nachhaltigkeitsverständnis

des Unternehmens. Der Verzicht auf die

tägliche Reinigung ist nun ein weiterer Baustein

im Nachhaltigkeitskonzept, um den

Energie- und Wasserverbrauch zu senken.

Greencareprodukte im F&B-Bereich, straffe

Dosierung und Einsatz von Chlor nur in

Ausnahmen im Housekeeping, 100%ige

Umstellung sämtlicher Häuser auf LED,

E-Ladesäulen und Rabatt bei Refill wurden

bereits umgesetzt und vieles ist noch geplant:

Verpackte Marmelade und Margarine

beim Frühstücksbuffet, Plastik in Lunch-Pa-

© a&o

keten, oder eingeschweißte Sandwiches in

der Snack Bar – damit soll ebenfalls bald

Schluss sein.

www.aohostels.com

10


Contemporary collective design

Magazin

Light collection, design Balutto associati

vassalliassociati.com ph emanuele tortora

www.midj.com

wohn emozioni handelsagentur - office@wohn-emozioni.at


noa*

Mehr als die

einzelnen Teile

Interview mit den Architekten Stefan Rier und Lukas Rungger

noa* – network of architecture, das sind vor

allem Stefan Rier (SR) und Lukas Rungger

(LR). Die beiden Architekten waren bei Matteo

Thun in Mailand für Projekte in den Bereichen

Tourismus, modernes Wohnen und

zeitgemäße Arbeitswelten verantwortlich,

bevor sie 2011 ihr eigenes Büro in Bozen

gründeten. „Wir haben noa* ganz bewusst

als Netzwerk konzipiert, weil dies den Geist

unserer Arbeit, die Art wie wir denken, fühlen

und handeln, nachhaltig reflektiert”, so

Rier. Das junge und mittlerweile mehrfach

ausgezeichnete Team setzt auf eine interdisziplinäre

Entwurfsmethodik, die sich je

nach Anforderung des jeweiligen Projekts

in stetigem Wandel befindet. Das Konzept

der Emergenz, wo das Ganze weit mehr

ist als die Summe der einzelnen Teile, wird

zur zentralen Strategie einer holistischen

Herangehensweise an jeden von noa* konzipierten

Entwurf. Kreative Teams werden

dazu jeweils zeitlich variabel zusammengestellt,

um sich mit interdisziplinären Herausforderungen

und innovativen Lösungen

zu befassen. noa* dient folglich als Bühne

(oder auch Plattform) für Architekten, Interior

Designer, Produkt-, Mode- oder Grafikdesigner

bis hin zu Musikern, Schriftstellern

und Historikern, mit dem kollektiven Ziel,

Fachkenntnisse der unterschiedlichen Spezialisten

synergetisch zu optimieren. Lukas

Rungger: „Der klassische Architektenberuf

wandelt sich, er wird als methodologische

Konsequenz ersetzt durch interdisziplinäre

Kreative aus diversen gestalterischen Sparten:

Wir empfinden uns mehr und mehr als

Dirigenten, die ein Orchester konzertieren.”

Was ist für Sie gute Architektur?

(LR) Ich denke, es geht vor allem um Relevanz.

© Alex Filz

Können Sie dafür ein

Beispiel nennen?

(LR) Ein Beispiel ist für mich „Le Colline Incantate“

in Sirmione am Gardasee. Wir haben

dort auf die Zusammenarbeit mit dem

Familienpsychologen Paul Hofer gesetzt

und so die konzeptionelle Grundidee eines

„Single parenting retreat“, also eines Hotels

ausschließlich für geschiedene Eltern und

deren Kinder, entwickelt und diese dann

auch in der Architektur umgesetzt.

Inwieweit spiegelt die

Architektur diese Idee?

(LR) Ein radial evolvierender Entwurf bespielt

etwa in den Außenbereichen exklusive Inseln

für wenige Familienmitglieder, was sich dann

nach Innen verdichtet und graduell sozialer

und inklusiver wird, um auf der zentralen

Piazza bis zu 200 Personen an einem Ort zu

vereinen, und damit Antworten bietet für die

offensichtlichen Probleme, die Menschen bewältigen

müssen.

Geht es immer um soziale Relevanz?

(LR) Dieses Projekt ist nur ein Beispiel einer

Quelle der Inspiration, die zu einem unheimlich

relevanten, weil fundamentalen Succus

führt, dass nämlich die Architektur der Zukunft

sich ihrer verantwortungsvollen Rolle

im Dienste der Kultur und Gesellschaft stellt.

Woran kann sich Architektur

künftig orientieren?

(LR) Ich denke, vor allem jene Architektur

wird zukunftsweisend sein, die sich am besten

am Interdisziplinären orientiert, indem

sie klassische Schemata überwindet und

den Austausch mit verwandten und vor allem

unkonventionellen Disziplinen forciert.

Als Inspiration dient auch uns bei noa* sehr

oft das Interpretieren und Neuerfinden, dabei

arbeiten wir z.B. mit Kinderpsychologen,

Musikern, Kunsthandwerkern, Denkmalpflegern,

die uns dabei helfen keine Häuser

zu planen, sondern Geschichten zu bauen.

Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit für

Sie bzw. für Ihre Kunden?

(LR) Gerade in der Hotellerie gewinnt dieses

Thema zunehmend an Bedeutung. Ein Projekt,

bei dem das Thema Nachhaltigkeit in

all seinen Facetten zelebriert wird, ist etwa

das Hotel Zallinger auf 2000 m Meereshöhe.

Die Speisen werden zum Großteil regional

beschaffen, die Zimmer gibt’s ohne Internet

und Fernseher, sogar die Erschließung erfolgt

autofrei und auch die Außenbeleuchtung

ist nur mobil und minimalinvasiv. Zertifiziert

als Klimahotel vereint es damit eine

Reihe an sehr relevanten und miteinander

verwobenen Bereichen.

u

12


Magazin

IXMO_solo

DIE SENSATION

IN DER DUSCHE

Ein Thermostat für die Dusche, das in nur einem Element alle Funktionen vereint: Einstellung von Wassertemperatur

und –menge mit integriertem Schlauchanschluss. Die Bedienung ist einfach, die Armatur einzigartig. www.ixmo.de


noa*

Renderings: Le Colline Incantate / © noa*

Ist grüne Architektur gerade im Tourismus

nicht oft einfach nur Fassade?

(LR) Leider beobachten wir immer öfter

Beispiele, deren „grüner“ Gedanke auf eine

bepflanzte Oberfläche reduziert wird und

damit zum reinen Dekor degeneriert. Dies

ist ganz sicher nicht noa*s Auffassung einer

holistischen Emergenz, wo im Gegensatz

dazu das Thema Nachhaltigkeit in die

Tiefe geht und das nachhaltige Planen in

einen gesamtheitlicheren Kontext tritt, der

mehrere Lebensbereiche miteinbezieht und

zusammen weit mehr als die Summe der

Einzelteile generiert.

Sehen Sie der Zukunft

positiv entgegen?

(SR) Ja, wir sehen der Zukunft positiv entgegen.

In der Hotelindustrie gibt es noch

sehr viel zu tun. Die immer genauer definierten

Zielgruppen der Gäste stellen uns vor

stets neue Herausforderungen. Neue Typologien

in der Hotellerie entstehen bereits.

Der Markt ist im ständigen Wandel.

Und wie sehen Sie die

Architektur der Zukunft?

(SR) Architektur der Zukunft ist für mich

vor allem nachhaltig – nicht nur in Bezug

auf die Materialien. Die Architektur der Zukunft

wird sich auch mit der Reduktion des

Verkehrs auseinandersetzen müssen, so wie

wir das beim Projekt Zallinger versucht haben.

Architektur der Zukunft versucht den

Menschen aber auch zu berühren, indem sie

Geschichten erzählt, die sich mit der Tradition

des Ortes und deren Menschen auseinandersetzt.

Nur so kann die Lebensdauer

der Architektur verlängert werden. Nur so

kann man von einer nachhaltigen Architektur

sprechen. Im Grunde ist es wie mit einem

Objekt, das man besitzt. Wenn im Objekt

eine Geschichte steckt, welche uns bindet,

dann wollen wir das Objekt nicht wegwerfen.

So sehe ich das auch bei Architektur.

Fotos: Zallinger / Alex Filz

14


Magazin

BETTEN - MATRATZEN - ZUBEHÖR - POLSTERMÖBEL - STÜHLE - RESTAURANTBÄNKE - SCHLAFSOFAS

Neuer

KATALOG

Von Boxspringbetten über Polstermöbel

bis hin zu Matratzen

und Hygienebezügen bieten wir

alles für die Ausstattung Ihres

Hotelzimmers.

Fordern Sie kostenlos unseren

Katalog an!

Symphonic Trading GmbH

A-8184 Anger

Baierdorf-Umgebung 61

Tel. +43 31 75 224 21

office@symphonic.at

www.symphonic.at

facebook.com/symphonic.gmbh


Andrea und Herwig Ronacher

Fotos: Mountain Resort Feuerberg – Martin Hofmann, Gernot Gleiss

Kuppel aus Holz

Als „Kärntens Badewelt am Berg“ sichert sich das Mountain Resort

Feuerberg hoch oben auf der Gerlitzen seit Sommer 2019 erneut seine

Vorreiterposition in Sachen Wellness.

Vier Monate Bauzeit und eine Investition von rund

acht Millionen Euro ermöglichen es dem renommierten

Haus, den anspruchsvollen Gästen nun noch

mehr Highlights zu bieten. Der bislang größte Umbau

in der Geschichte des Hotels umfasste die Erweiterung

der Restaurants, die Eröffnung eines neuen

Massagezentrums und den großzügigen Ausbau der

bestehenden Bade- und Wohlfühlwelt. Drei weitere

Pools und ein eigener Kinderbereich kamen hinzu.

Besonders spektakulär ist der neue „Skypool“. Er

schwebt in luftiger Höhe mitten in der Glasfassade

des neuen Gebäudetrakts, wo neben der Badewelt

„Sonnenbad“ auch das Wellnesszentrum „MEIN

SEIN“ untergebracht ist. Für die Planung verantwortlich

zeichnen die Architekten Andrea und Herwig

Ronacher, die vor allem in Sachen Holzbau bereits einige

aufsehenerregende Projekte in der heimischen

Hotelarchitektur verwirklichen konnten.

Kernpunkt des aktuellen Umbaus ist mit Sicherheit

die ellipsenförmige Schwimmhalle mit ihrer außerge-

wöhnlichen Holzkuppelkonstruktion. Nach den bisher

umgesetzten Holzkuppeln für das Biohotel der.

daberer und das Larimar zeigt diese deutliche Anlehnungen

an die orientalische Architektur und eine für

den Holzbau einzigartige Gestaltung. Wir sprachen

mit den Architekten über die besonderen Herausforderungen

und Lösungen des ungewöhnlichen Indoor-Pools.

u

16


Magazin

WIR SEHEN UNS

AUF DER MESSE!

09. - 13. 11. 2019

Halle 6 / Stand 228

Kasse | BONUS App | Lager App | Hotelbegleiter | SB-Terminals

Küchenmanager | Ticket Monitor | Table Champ | Digitale Werbung

Video-Bon | Gästerufsystem | TiPOS MEINbusiness | Eintrittssysteme

WWW.TiPOS.AT

Wir entwickeln, um Sie zu begeistern.


Andrea und Herwig Ronacher

18

2017 wurde der Infinity Pool damals als

coolster Pool Europas bezeichnet. Eine

große Vorgabe, um nun daran anzuschließen,

oder?

Bereits 2017 stand als nächste, größere

Bauaufgabe ein geräumiger Indoor-Pool mit

Schwerpunkt Kinder zur Diskussion. Der

Standort für dieses Projekt wurde schon

drei Bauetappen vorher ausgewählt und für

die Erschließung bereits mit dem Infinity

Pool aus dem Jahre 2017 überlegt.

Was sind die Besonderheiten

des neuen Baus?

Zentrales Gestaltungselement dieser Baustufe

ist das ellipsenförmige Schwimmbad,

mit einer eingeschriebenen, kreisförmigen

Kuppelkonstruktion aus Holz.

Gemeinsam mit der Therapie-Anlage wurde

in dieser Baustufe die große Geste der geschwungenen

Hofbildung des Feuerbergs

erweitert und zu einem Abschluss gebracht.

Die klimatische Situation erfordert es, geschützte

Innenhöfe zu bilden, die Wind- und

Witterungsschutz gewähren, gleichzeitig

aber die Sonne einfangen.

Warum wurde eine Ellipse

als Grundriss gewählt?

Das Schwimmbad steht am äußersten, südwestlichen

Rand des gewidmeten Areals. Die

elliptische Form erlaubt es, das verbleibende

Areal mit einer überzeugenden und dennoch

sparsamen Grundrissform zu nutzen.

Was war für Sie die

größte Herausforderung?

Eine besondere Herausforderung bestand

darin, insgesamt fünf Wasserattraktionen in

diesem Gebäude unterzubringen: Das gro-

ße, längsgestreckte Hallenbad, einen Verweilpool

– leicht erhöht – an einer Längsseite

des Schwimmbades, eine Kinderrutsche

aus Edelstahl über drei Geschosse und

ein Kinderbecken im Untergeschoss und

schließlich auch noch einen kleinen Infinity

Pool an der talseitigen Stirnseite der Ellipse,

was bauphysikalisch und bautechnisch äußerst

schwierig zu bewältigen war.

Trotzdem haben Sie sich für

Holz als Baustoff entschieden?

Bei allen 14 Baustufen, welche wir für das

Hotel Feuerberg realisieren durften, spielt

der Baustoff Holz im wahrsten Sinne des

Wortes eine „tragende Rolle“.

Wie kann man sich die Konstruktion

im Detail vorstellen?

Die statische und gestalterische Bewältigung

der über 16 Meter frei zu spannenden

Kuppel erfolgte durch ein Polygon mit zwölf

Säulen im Umkreis.

Während der Entwurfsphase waren wir im

Iran – und beeindruckt von den Kuppelbauten

der orientalischen Bautradition. Das

Prinzip der dreieckigen Konstruktionsflächen

haben wir dann in eine moderne Holzbauweise

übertragen.

Welche Vorteile ergaben sich

aus dieser Bauweise?

Die Dreiecksflächen unterhalb der Holzkonstruktion

stellen gleichzeitig die Akustikpaneele

für eine optimale Raumakustik

dar und konnten durch ein hohes Maß an

Vorfertigung in wenigen Tagen realisiert

werden. Dies war ein wesentlicher Grundstein,

um die Bauzeit von vier Monaten garantieren

zu können.

www.feuerberg.at


Magazin

FÜR PERFEKTEN

GÄSTESERVICE

DOMETIC MINIBARS & ZIMMERSAFES

Hotels aller Sternekategorien vertrauen auf die Lösungen von Dometic

um Ihren Gästen maximalen Komfort zu bieten. Weit mehr als 5 Millionen

installierte miniBars sind rund um den Globus im Einsatz. Zusätzlich zum

umfang reichen Kühlprogramm bietet Dometic mit dem proSafe

Programm Lösungen zur sicheren Aufbewahrung von Wertgegenständen

im Hotel zimmer – von Standard bis Premium. Das komplette

Produkt angebot finden Sie auf dometic.com

• Mehr als 45 Jahre Erfahrung

in der Hotellerie

• Konsequent umweltbewusst

• Weltweit mehr als 5 Millionen

installierte miniBars

• Globaler Support:

Dometic Unternehmen und

Geschäftspartner in 100 Ländern

• Alle Produkte werden in

eigenen Produktionsstätten

hergestellt

Dometic GmbH In der Steinwiese 16 57074 Siegen Germany Phone +49 271 692 0 Fax +49 271 692 300 Email info@dometic.de


Alex Lake Zürich

Fotos: Alex Lake Zürich

Maritim am See

Am Seeufer des Zürichsees, etwa acht Kilometer vom Stadtzentrum Zürichs

entfernt, errichtete das vielfach ausgezeichnete Schweizer Architekten-Duo

Marazzi + Paul einen Ruheort in auffallend klarer, linearer Architektur.

Das Boutiquehotel Alex Lake Zürich überzeugt

durch sein raffiniert schlichtes, zeitgenössisches

Design und natürliche Materialien wie

Stein, Glas und Holz. Ein auf Naturfarben basierendes

Farbkonzept, Kunstwerke und stylishe Deko-Elemente

sowie moderne Lichtinstallationen prägen das Interieur.

Besonders die klare Linie, das reduzierte Design

und der freie Blick auf den See machen dieses 44-Zimmer-Refugium

zu einer Ruheoase abseits des hektischen

Stadtlebens.

Das Restaurant The Boat House gibt sich in seiner

Farbgebung bewusst maritim und kombiniert so den

freien Blick auf die Wasserfläche mit der Illusion einer

Kreuzfahrt oder eines Strandurlaubs am Meer – inmitten

des küstenfreien Binnenlandes.

Großzügige Panorama-Glasfronten sorgen auch in

den Zimmern und im Wellnessbereich für lichtdurch-

flutete Räume. In der Außenansicht fügt sich die

durch Glasflächen gebrochene Travertin-Fassade

mit ihren warmen Sandtönen harmonisch in die Umgebung

ein.

20


Villa Verde Aparthotel

Bei der Zimmereinrichtung setzten die Designer des

Brady Williams Studios auf eine Kombination aus

klassischen und zeitgenössischen Einrichtungselementen.

Stilvolle Teppiche in hellen Beigetönen, minimalistische

Stühle und Tische, elegante Chaiselongues

und Sofas – viele davon Unikate – schaffen ein

familiäres und gemütliches Flair. Mit der eigenen,

tiefblauen Kitchenette sind die einzelnen Studios

und Suiten auch für Long Stays optimal, denn international

suchen Gäste immer mehr die Option von

Mieten auf Monatsbasis und schätzen dabei Serviced

Apartments inklusive Kinderbetreuung, Fitnesscenter,

Restaurants und mehr. Ein Trend, der sich mit

konstanten Einkünften und höherer Auslastung auch

für Investoren auszahlt. Eine gute Auslastung ist dem

zur Campbell Gray Hotelgruppe gehörenden Haus jedenfalls

zu wünschen, kann man doch aufgrund der

bautechnisch schwierigen Lage am Seeufer und der

hochwertigen Ausstattung von einer beträchtlichen

Investition ausgehen. Letztlich wird sich das aufwendige

Unterfangen wohl bezahlt machen, ist es doch

als langfristige Anlage und auf eine gehobene Klientel

ausgelegt, in erster Linie Millennials, gerne auch

mit Familie.

Auch die Energiekosten sind nachhaltig konzipiert.

So wird etwa kostengünstig und ressourcenschonend

mit Seewasser geheizt und gekühlt – eine der

vielen Maßnahmen, die nebenbei dazu führten, dass

das zu den Small Luxury Hotels of the World gehörende

Boutiquehotel auch mit dem Nachhaltigkeitslabel

Minergie ausgezeichnet wurde. (hs)

the show

7. — 11.2.

2O2O

LOOKS

GOOD

Gastlichkeit entfaltet sich im Raum.

Chancen erweitern sich unbegrenzt.

Mehr Platz für HoReCa auf der weltweit

bedeutendsten Konsumgütermesse.

Ab 2020 werden zusätzlich in Halle 6.0

die internationalen Neuheiten gezeigt,

innovative Gastronomiekonzepte

diskutiert und die Trends rund um

Hospitality gehandelt.

Infos und Tickets:

ambiente.messefrankfurt.com/horeca

Telefon 01/867 36 60 60

office@messe-frankfurt.at

www.campbellgrayhotels.com

www.hotelstyle.at

21


Boutique Hotel am Stephansplatz

Vier Türme

Vier Sterne

Vier Türme – den höchsten im Süden – besitzt der Stephansdom. Genau

vis-à-vis des berühmten Wiener Wahrzeichens befindet sich das mit vier

Sternen kategorisierte Hotel. Eine Top-Lage, in die nun auch baulich erneut

investiert wurde.

Das Boutique Hotel am Stephansplatz**** zählt

auf den gängigsten Buchungsplattformen konstant

zu den am besten bewerteten Hotels

Österreichs und ist bemüht, so General Manager Felix

Neutatz, das „freundlichste Viersterne-Hotel in Wien“

zu sein. Innerhalb von sechs Monaten wurde das Hotel

nun im Zuge einer kompletten Schließung gemeinsam

mit den Planern von archiguards umfassend umgebaut

und im Juni 2019 erfolgreich wiedereröffnet.

Geborgenheit und familiäre Gastfreundschaft – den

bestehenden Werten des Hauses entsprechend – vermittelt

bereits die Lobby mit ihrem privaten Wohnzimmer-Feeling

in schlichter Eleganz und im neuen,

modern-funktionellen Stil. Warme Farbtöne und Naturmaterialien

sowie einzigartige Holz-Skulpturen und

Sammlerstücke schaffen eine angenehme Atmosphäre.

53 Wohneinheiten in sieben neuen Zimmerkategorien

stehen Familien, Singlereisenden, Paaren und Tagungsgästen

zur Wahl – vom gemütlichen Doppelzimmer

(20 bis 25 m 2 ) mit Lage zum Innenhof oder mit direktem

Domblick bis hin zur exklusiven Suite TOBIAS, die

nicht zuletzt durch ihre 38 m 2 große Dachterrasse mit

freiem Blick auf den Stephansdom beeindruckt.

22 Fotos: Boutique Hotel am Stephansplatz


Boutique Hotel am Stephansplatz

In allen Zimmern sorgen Holzfußböden und warme,

erdige Farbtöne sowie klare Linien für ein angenehmes

Ambiente. Mit heimischem Holz, Leinen und

Loden bei Möbeln und Accessoires kommen hochwertige

und umweltfreundliche Naturmaterialien

zum Einsatz. Dazu gibt es – dem Standort geschuldet

– in jedem Zimmer einen Kaffeehausstuhl von

Thonet, Fototapeten mit Ansichten vom Stephansdom

und charmante Details wie Retro-Lichtschalter

und klassische Griffe an den Kästen. Fair-Trade

Pflegeprodukte, hochwertige, Matratzen und Allergiker-freundliche

Bettwäsche sind hier ebenso State of

the Art wie Grander Wasser im gesamten Hotel.

Kleine Beistelltische, farblich abgestimmte Zusatzpolster,

Regale und stimmig beleuchtete Wandboards

mit ausgewählten Büchern und Magazinen,

kleine Naschereien in der Schreibtischlade und das

eine oder andere liebevoll ausgewählte, typisch Wienerische

Detail wie originale Postkarten, wertvolle

Kupferstiche und grafische Flächengestaltungen

machen jedes Zimmer zur persönlichen Wohlfühl-Oase.

Für den besonderen Komfort – mitten in Wien – ist

das gesamte Haus außerdem mit dreifach verglasten

Iso-Fenstern und individuell regelbaren Klimaanlagen

ausgestattet. Für den traumhaft schönen Aufenthalt

haben sich die Designer zudem noch eine

kleine Überraschung ausgedacht: Per Drehdimmer

wird der an sich weiße Betthimmel eine leuchtende

Bildfläche mit Tiefenwirkung.

(hs)

www.hotelamstephansplatz.at

09.-13. NOV. 2019

MESSEZENTRUM SALZBURG

Save

the date

Die tonangebende

Fachmesse

50. Internationale Fachmesse für die

gesamte Gastronomie und Hotellerie

gastmesse.at

www.hotelstyle.at

23


Der Stegerhof

Fotos: Armin Walcher

Neues wagen und

Altes bewahren

In Donnersbachwald in der schönen Steiermark erstrahlt das Kinderhotel

„Der Stegerhof“ seit Dezember 2018 in neuem Look. Außen wie innen wurde

alles modernisiert und in zeitlosem und elegantem Design vollendet. Vor

allem das Haupthaus, auch „Beag Haus“ genannt, wurde unter dem Motto

„Neues wagen und Altes bewahren“ ökologisch und nachhaltig umgebaut.

Die neuen Familienzimmer und Familiensuiten sind

im Zuge des Umbaus des Beag Hauses am Stegerhof

entstanden. Eine moderne Einrichtung aus Ulmenholz

und Lärchenholzböden erschafft eine angenehme

Atmosphäre und spiegelt die Regionalität wider.

Um den einzigartigen Panoramablick mit einzubeziehen

sind Balkone, Loggien und ein weitläufiges

Raumkonzept umgesetzt worden. Durch die großen

Fensterfronten wirken die Räume, als würden sie mit

der Natur verschmelzen. Unter Berücksichtigung der

Barrierefreiheit wurde ein Lift eingebaut, sodass alle

Einheiten leicht erreichbar sind.

Der Stegerhof verfügt über einen 400 m 2 großen

Wellness- und SPA-Bereich. Saunalandschaft mit

Dampfbädern, finnischer Sauna, Infarotkabine sowie

ein Tepidarium versprechen Entspannung pur.

Ein großes Hallenbad bietet die Möglichkeit auch an

kälteren Tagen zu schwimmen. Das separate Kinderhallenbad

bietet allen Familien und Kindern eine ausgelassene

Zeit zusammen. Das Highlight im Sommer

ist der hoteleigene Naturbadeteich. (ms)

www.stegerhof.at

24


Villa Verde Aparthotel

www.hotelstyle.at

25


Moby Dick

Im Inneren des Wals

Ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit steht Sammy Walfischs

neue Bar „Moby Dick“ in der Neustiftgasse in Wien.

Als Herman Melville 1851 seinen berühmten

„Moby Dick“ schrieb, war der Walfang noch

ein ehrenhaftes und gefährliches Unterfangen.

Heute steht der große Meeresbewohner

dagegen geradezu exemplarisch für eine bedrohte

Artenvielfalt und eine Natur, die es zu schützen gilt.

Naturschutz, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit

sind auch jene Werte, die die neu eröffnete Bar

von „Botanical Garden“-Betreiber Sammy Walfisch

in Wien prägen. Die Cocktailbar & Eatery mit einem

Gastraum von gerade einmal 50 Quadratmetern

setzt auf Upcycling, Low Waste und einen möglichst

geringen Wasser- und Stromverbrauch.

Der Bartresen und die Tische sind aus Vollholz gefertigt

und mit einer feinen Messinglisene umrahmt,

die Barfront ist mit handgemachten Schuppenfliesen

belegt. Möbel, mit blauem Leder und fliederfarbenen

Samt bezogen und in Pfeifensteppung genäht, komplettieren

das Ambiente. Als Kontrapunkt wurden Wände

und Decke grau und roh belassen. Wie eine Höhle –

das Innere eines Wals? – umfassen sie Bar und Tische.

Schwertfarne, Purpurtute, Nestfarne und Spathiphyllum

Chopin ranken sich – Algen gleich? – da und dort

aus den Wandnischen und sorgen so für eine erhöhte

Sauerstoffumlage. Upcycling Lampen tauchen den

Raum in eine angenehm schummrige Baratmosphäre.

26


Villa Verde Aparthotel

Fotos: Moby Dick

Die Raumhöhe wechselt zwischen zweieinhalb und

vier Metern und erinnert vielleicht auch nur deshalb

an die Größe eines Walinneren, weil der Name des Lokals

und die Schuppen am Tresen eben diese Assoziationen

wecken. Im Grunde orientiert sich das Design

nämlich vielmehr an jenem des „Botanical Garden“

und greift nur in einzelnen Details das Thema „Moby

Dick“ auf, ein Name, der wohl mehr Bezug auf den Betreiber

denn auf den Roman nehmen soll. Trotzdem

passt der Walfang als Symbol für unser zum Glück

wachsendes Umweltbewusstsein durchaus.

Vor dem Slow Opening im Juli 2019 wurde im Zuge

einer Substanzsanierung das gesamte, ehemalige

Bierlokal aus den 1950er Jahren komplett neu aufgebaut.

Es war dabei ein explizites Anliegen des Bauherrn,

auf dem kleinen Raum, 100 m² inklusive aller

Nebenräume, eine Betriebsanlage zu errichten, bei

der man das nachhaltige Konzept auch bei Vollauslastung

operativ umsetzen kann. Eine Aufgabe, an

der die ersten Planer, so Walfisch, scheiterten. BuG

Beratende Ingenieure GmbH retteten schließlich das

Bauprojekt und stellten sich auch der Herausforderung

einer interdisziplinären Projektleitung.

Zu den wichtigsten baulichen Maßnahmen zählten

Dämmung und Isolationen inklusive eines neuen Portals

mit hohen Dämmwerten. Eine Fußbodenheizung

wurde verlegt ebenso wie Leitungen zur Solaranlage

am Dach. Bei der Ausstattung achtete man auf besonders

energiesparende Geräte, Wassersprudler für

einen geringeren Wasserverbrauch und Händetrockner

als Alternative zu Wegwerf-Handtüchern bei den

WC Anlagen. Insgesamt richtet sich die technische

Gestaltung danach, beste Voraussetzungen für Zero

Waste Abläufe zu schaffen. Auch mit den Zulieferern

wurden Vereinbarungen zur Müllvermeidung getroffen.

Die Produkte sind möglichst regional, bio, Slow

Food und nachhaltig. Und natürlich gehört auch Fairness

zu den Unternehmenswerten. Schürzen und

Shirts tragen das Fair Trade Zeichen und auch die

Mitarbeiter freuen sich über die faire Bezahlung und

entsprechende Arbeitsbedingungen. (hs)

www.mobydickvienna.at

Bachhuber

Contract

Erlesene Interieurs

Mit mehr als 900 internationalen Hotelprojekten

gehört Bachhuber im Bereich

Innenausbau zu den Topadressen der

Branche. Als Generaleinrichter befassen

wir uns mit der kompletten Abwicklung

repräsentativer Objekte. Die Kombination

aus Erfahrung, funktioneller Umsetzung

und Stilsicherheit garantiert exklusive

Einrichtungen.

www.hotelstyle.at

Bachhuber Contract GmbH & Co. KG

Kontakt: Frau Sigrid Streif

Professor-Drexel-Str. 21 · 84364 Bad Birnbach

Tel.: +49 8563 97729-0 · info@bachhuber-hh.com

www.bachhuber-hh.com 27


Vienna House Diplomat Prague

Der Name ist

Programm

Mit einem gezielten Zusammenspiel von Farbe, Licht und Materialien

bringen BWM Architekten das Businesshotel Vienna House Diplomat

Prague ins Hier und Heute.

Bei laufendem Betrieb wurde das gut gebuchte

400-Zimmer-Haus aus den späten 80ern

komplett refurbished. Alternierende Farbschattierungen,

wechselnde Materialqualitäten und unterschiedliche

Lichtkompositionen strukturieren den

Raum. Überschaubare Teilbereiche mit jeweils eigenständiger

Identität bieten Rückzug und Kommunikationsfläche

gleichermaßen. Schließlich steht der Name

„Diplomat“ für internationale Beziehungen, Offenheit

zwischen den Kulturen, aber auch Respekt und Diskretion.

Das Ambiente des Hauses vermittelt nun, diesen

Werten folgend, sowohl das Flair der großen weiten

Welt als auch eine gediegene Atmosphäre als Basis für

vertrauliche Gespräche.

Das weitläufige Erdgeschoss mit Rezeption, Lobby,

Bar und Restaurant wurde atmosphärisch in unterschiedliche

Bereiche unterteilt, jeweils mit eigenem

Flair und individueller Persönlichkeit. So zeigt sich

etwa die Rezeption mit freistehenden Desks anstelle

des ehemals massiven Rezeptionspults einladend

und offen. Bequeme Sitznischen mit unterschiedlichen

Sitzqualitäten bieten in der Lobby Rückzug

und Privatsphäre. Gleichzeitig lädt ein freistehender

Community-Tisch zu spontanen Begegnungsmöglichkeiten.

Eine lange, an ihren Enden gerundete Bar

erstreckt sich von der Lobby bis zu Restaurant und

Café, die beide über eine breite Fensterfront sowie

seinen direkten Eingang für Nicht-Hotelgäste mit

28

Fotos: VH Diplomat Prague, BWM


Vienna House Diplomat Prague

Die ganze

Welt der

Gastlichkeit

der Stadt verbunden sind. Warme Holzund

Brauntöne, kombiniert mit dunklen

Fliesen an den Säulen, unterschiedlichen

Teppich-Designs und Beleuchtungsvarianten

vermitteln Wohlbehagen und

Gemütlichkeit. Niedrige Sitzmöbel und

Sofas im Chesterfieldstil sorgen für gediegene

Club-Atmosphäre.

Bei den Zimmern kann zwischen zwei

Typologien mit jeweils auf einander abgestimmten

Farben und Möblierungen

unterschieden werden. Einmal finden sich

etwa polygonale Betthaupte aus Holz, im

Fischgrätmuster gelegt, mit prägnanten

oktogonalen Wandspiegeln, dann abgerundete

Betthaupte mit großen, runden

Wandspiegeln.

Stringent folgt das Material- und Farbkonzept

vom Eingangsbereich bis zum Betthaupt

der Idee des weltoffenen und zugleich

diskret agierenden Diplomaten. Der

Name ist Programm. Interior-Design-Experte

Erich Bernard ergänzt: „Man muss

immer nach der Persönlichkeit eines Hotels

suchen, der Eigenart der Marke. Es ist wie

mit einer Person: Je besser man sie in ihren

Eigenarten versteht, umso mehr kann man

diese auch als Stärken erkennen.“ (hs)

Leitmesse für Hotellerie und Gastronomie

Es ist angerichtet.

Entdecken Sie neueste Produkte und

zukunftsweisende Ideen — von

Küchen technik und Food, Ambiente

und Einrichtung bis zu Getränken

und Kaffee. Treffen Sie Top- Experten

und knüpfen Sie wertvolle Kontakte.

Auf der INTERGASTRA finden Sie alle

Zutaten für Ihren Erfolg!

Im Messe-Duo mit

NEU: mit der 25.

IKA/Olympiade

der Köche

www.intergastra.de

#intergastra2020

www.hotelstyle.at

29


Steigenberger Hotel & Spa Krems

Wellness in

der Wachau

Ursprünglich hätte das Hotel Steigenberger in Krems lediglich

einen größeren Wellnessbereich erhalten sollen…

Allerdings sollte dabei ein späterer Ausbau um

weitere Zimmer bedacht und bei der Planung

berücksichtigt werden. Gerner Gerner Plus

Architekten legten einen entsprechenden Entwurf

vor und erhielten schließlich den Auftrag, gleich beide

Bauvorhaben in einem durchzuführen.

Ein großer Zubau braucht zunächst einmal Platz.

Und dieser musste in Krems erst geschaffen werden.

Ein Stück des Berges sollte abgetragen, der Hang

entsprechend gesichert werden und der Zubau anschließend

wieder harmonisch mit dem Gelände und

seiner Vegetation verschmelzen. Dazu galt es, Gemeinde,

Land und Behörden zu überzeugen. Gutachten

zur Ortsbild- und Naturverträglichkeit wurden

eingeholt und die Eingriffe schließlich genehmigt, der

Hang abgetragen und eine 16 Meter hohe Stützmauer

errichtet.

30


Steigenberger Hotel & Spa Krems

Fotos: Gregor Titze

Mit dem Hang verwoben

„Ich hätte nie geglaubt, dass wir rechtzeitig fertig

werden“, gesteht Hoteldirektor Daniel Hunger-Milkowitsch

sichtlich erleichtert nach der fristgerechten

Fertigstellung. Binnen zwei Jahren wurden auf einer

Fläche von 4.600 Quadratmetern 32 Zimmer und Suiten,

ein Seminarbereich, eine zusätzliche 500 Quad-

ratmeter große Wellnessoase, eine zweigeschossige

Tiefgarage und weitere Parkplätze vor dem Haupteingang

gebaut. Die Investitionskosten dafür betrugen

rund 13 Millionen Euro.

Der neue Gebäudeteil setzt dabei die bestehende

Form des Hotels entlang der Hanglinien weiter fort,

bis sie sich behutsam mit dem Hang verwebt. Das

zurückgesetzte Erdgeschoss reagiert auf den bestehenden

Wegeverlauf. Auch die Zufahrt zum Waldweg

wurde in Form einer Durchfahrt in die Sockelzone

integriert. Da hier auch hohe Traktoren ungehindert

passieren sollen, fiel diese Durchfahrt entsprechend

hoch aus und ermöglichte so ein Erdgeschoss mit

außergewöhnlicher Raumhöhe, von der auch der angrenzende

80 m² große Meeting Room profitiert. Der

lichtdurchflutete Raum mit seinen modularen Sitzgelegenheiten

vermittelt stringent Freiraum, Flexibilität

und Offenheit – nicht zuletzt auch für neue Gedanken.

Der Gebäudekörper selbst ist in beiden Richtungen

mit dem Bestand und der Landschaft verwoben. Die

entlang der Straße verlaufende Natursteinmauer

wurde als charakteristisches und prägendes Gestaltungselement

in den Neubau integriert. Und auch an

Tröge für die Fassadenbegrünung wurde gedacht. In

einigen Jahren sollen die jetzt noch jungen Pflanzen

die Mauern begrünen. „Der Plan ist, dass sich die

Landschaft das Gebäude mit der Zeit ein Stück weit

zurückholt“, so Projektleiter Architekt Daniel Moldan.

Die Landschaft, die Natur und ein möglichst harmonisches

Miteinander prägen auch das Energiekonzept

des Hauses. So wurde etwa auf Radiatoren

verzichtet – zugunsten einer Flächenheizung, die in

den Sommermonaten für ein angenehmes Raumklima

ohne Zuschaltung der obligaten Klimaanlage sorgen

soll. Die dazu benötigte Temperatur wird mittels

Geothermiepfählen und Wärmepumpen direkt aus

der Erdwärme gewonnen.

u

www.hotelstyle.at

31


Steigenberger Hotel & Spa Krems

… zuerst ein Problem

Nicht zuletzt stand die umgebende Natur aber auch

für das Interior Design Konzept Pate. Für dieses

zeichnet das Team von Rooms verantwortlich. Den

zugrunde liegenden Planungssatz erläutert Designer

Dusko Gvero: „Wer eine Lösung anbieten möchte,

braucht zuerst einmal ein Problem.“ Und hier stellte

sich eines, das wohl allen Planern und Bauherrn

im Tourismus bestens bekannt ist: Wie schaffe ich

es, auf der vorhandenen Fläche, Weitläufigkeit und

Großzügigkeit zu vermitteln und zugleich alle Funktionen

unterzubringen, die einen – gerne auch längeren

– Aufenthalt komfortabel machen und möglichst

gleichzeitig einen Luxus ermöglichen, den der Gast

so zu Hause vermutlich nicht hat?

Zunächst lebt der Gast wohl nicht eingebettet in die

umliegenden Weinberge. Alle Zimmer sind deshalb mit

großzügigem Balkon oder Terrasse ausgestattet. Das

Interior Design Konzept nimmt ebenfalls Bezug auf die

besondere Ästhetik der Landschaft. In den Zimmern

und Suiten inklusive Flurbereich findet sich eine fein

abgestimmte Mischung aus natürlichen Materialien

und klaren Strukturen, inspiriert von den Farben der

Donau, des Weines und der Hausdächer: Urbanes

Blau, intensives Rot und gemütliches Goldgelb werden

in unterschiedlichen Kombinationen erlebbar, kombiniert

mit dunklen Eichenholzböden, authentischen

Loden und edlen Oberflächen in Bad und Schlafraum.

Auch in den Hotelfluren sind textile Wandbeläge mit

sanften Farbverläufen als Reminiszenz an die charakteristische

Schönheit der Region lesbar.

Die vorgegebene Raumgröße, 18 bis 25 m² pro Zimmer

und 50 bis 60 m² pro Suite, ist durch ein maßgeschneidertes

Konzept für jeden Grundriss gelöst. Ausreichend

Stauraum, eine Minibar, teils hinter Glas oder in

der Nische, und semitransparente Glaselemente zwischen

Bad- und Schlafraum strukturieren das an sich

möglichst offen und frei gestaltete Raumkonzept. Der

Fernseher wird in den Suiten als Raumteiler zwischen

Schlaf- und Wohnbereich inszeniert. In den Zimmern

integriert sich der groß dimensionierte, schwarze Bildschirm

überraschend dezent in die Wandkomposition

aus ebenfalls schwarzen Regalen und schwarz gerahmten

Bildern. Kunst ist hier ein tragendes Element

der Raumgestaltung – selbstbewusst, eigenständig

und doch zurückhaltend, selbstverständlich. u

32


Steigenberger Hotel & Spa Krems

www.hotelstyle.at

33


Steigenberger Hotel & Spa Krems

Raum für Ruhe

Insgesamt 141 Zimmer und Suiten umfasst das Hotel

nun nach der Erweiterung. Zusätzlich rechnet man –

mit dem 3.000 m² großen Wellnessbereich, weniger

als eine Autostunde von Wien entfernt – künftig auch

mit einer steigenden Zahl an Tagesgästen. Noch ist

das Spa-Angebot des Hauses fast ein Geheimtipp.

Aber das wird sich wohl bald ändern.

Im Dachgeschoss befindet sich der großzügige

Spa-Bereich inklusive weitläufiger Aussichtsterrasse.

Ausgesuchte Möbel, Materialien und Formen prägen

jeden Bereich individuell und schaffen Atmosphären,

in denen sich verschiedenste Gäste-Persönlichkeiten

wohlfühlen können. Hier gibt es bequeme Chaiselonguen

oder innovative Schaukelbetten für zwei. Ein

schlanker Kamin teilt den Raum und öffnet ihn zugleich

hin zu einem Bereich mit Tisch und Lehnsesseln.

Erfrischungen und gesunde Snacks werden im neuen

Spa-Bistro serviert. Ein eigens abgetrennter Ruheraum

im Bibliotheksstil, mit Stehlampen zwischen den

Chaiselonguen für optimales Leselicht, ist für Erwachsene

reserviert. Natürliche und regionaltypische Materialien,

hochwertige Stoffe und warmes Licht schaffen

Behaglichkeit, reduziertes Design sorgt auch optisch

für Entspannung. Und natürlich ist auch der Ausblick

ins Grüne wesentliches Gestaltungselement.

Mitten im Grünen finden Gäste die neue 32 m² große

Waldsauna, die über einen überdachten Gang bequem

vom Wellness-Bereich aus zu erreichen ist und

fließend in Außenbecken inklusive Panoramapoolbar

und den großzügigen bis in die Weinhänge reichenden

Außenruhebereich übergeht. Von hier aus

ist der Blick über Krems, die Donau und die sanften

Hügel der Wachau bereits ein echtes Erlebnis. Erklärtes

Highlight der Planer bleibt aber die sogenannte

„Sylvester-Terrasse“, die heuer erstmals zum Jahreswechsel

gebührend bespielt werden soll. (hs)

34


Steigenberger Hotel & Spa Krems

Steigenberger Hotel & Spa Krems

Adresse:

Auftraggeber:

Planer:

Interior-Planer:

Am Goldberg 2, 3500 Krems/Wachau

www.krems.steigenberger.at

Ponte Immobilien

Gerner Gerner Plus

Rooms

Fläche: 3.830m²

Baubeginn: 2017

Fertigstellung: 2019

Investition: rund 13 Mio. Euro

HOME FITNESS DESIGN

BIKE PERSONAL

Die neue Ikone für Stil und Innovation

von Antonio Citterio. Trainieren Sie zu

Hause mit dem Technogym Coach,

Ihrem Personal Trainer on Demand.

the fitness company Handels GesmbH | A-4060 Leonding | Kornstraße 1

Tel: 0732/671000 | Fax: 0732/671000-10 | E-Mail: info@fitnesscompany.at

the fitness company store GmbH | A-1010 Wien | Franz-Josefs-Kai 5

Tel: 01/513 4444 | E-Mail: storewien@fitnesscompany.at

www.hotelstyle.at

www.technogym.com

Technogym Austria

35


Schauraum

Wohnen mit Charme

Ob Matratzen-, Betten- oder Polstermöbel – das 1921 gegründete Familienunternehmen

JOKA produziert nach wie vor ausschließlich in Österreich, mit hoher

handwerklicher Qualität, umfangreichem Know-how und der Möglichkeit, besonders

schnell und flexibel auf Kundenwünsche eingehen zu können. Kombiniert

mit besten Materialien, ansprechendem Design und durchdachter Funktionalität

entstehen so Produkte zum Wohlfühlen.

Die neuesten Modellentwicklungen für die

Hotellerie präsentiert JOKA auf der „Alles

für den Gast“ in der Messe Salzburg. Unter

anderem die Loungemöbel Serie „Crafted

Collection“, die mit dem Austrian Interior

Design Award ausgezeichnet wurde.

Die Sitzmöbelkollektion ist aus der Zusammenarbeit

mit der Massivholztischlerei

WITTMANN nach dem Design von MARCH

GUT entstanden. Die Unternehmensgeschichte

von WITTMANN als ehemalige Wagenbauer

sowie die langjährige Erfahrung

von JOKA mit Polstermöbeln wurden in den

Entwurfsprozess miteinbezogen. Wie auch

in den Anfängen des Karosseriebaus ist

Vollholz das Ausgangsmaterial. Steife und

Flexibilität als wesentliche Materialeigenschaften

wurden zur herausfordernden Faszination

für alle Beteiligten und inspirierten

zu einer Rahmenkonstruktion in der Form

eines Freischwingers. Kombiniert mit einer

Sitzschale aus weichen Polsterelementen

verschmelzen in diesem Design Physik und

Ästhetik. Das Ergebnis ist eine Produktfamilie

bestehend aus Fauteuil, Hocker und

Sofa mit hohem Anspruch an Qualität und

Langlebigkeit.

Joka-Werke Kapsamer GmbH & Co. KG

T +43 (0)7673 7451-0

info@joka.at

www.joka.at

Alles für den Gast

Halle 5, Stand 324

36


Schauraum

Zwanzig Jahre Möbel

Innerhalb von nur zwei Jahrzehnten entwickelte sich die 1999 gegründete

KONWAY GmbH vom Klappmöbellieferanten zum professionellen

Kompletteinrichter für Gastronomie- und Hotellerie-Möbel

im Innen- und Außenbereich. Heute – 2019 – ist das Unternehmen

weiterhin auf „leisem“ Expansionskurs und setzt noch immer auf

beste Qualität zu annehmbaren Preisen sowie Beratung, Planung,

Verkauf und Montage „alles aus einer Hand“.

Im aktuellen Hauptkatalog bieten Firmenchef Markus Konway und

sein fachkompetentes Team den Kunden zwischen Sylt und Wien

auf 640 Seiten insgesamt 5.000 Produkte an, die dort optisch und

informativ dargestellt sind. „Ehrlichkeit, Beständigkeit, Treue, Bodenhaftung

und Fleiß zeichnen meine Mitarbeiter aus. Sie sind

hoch engagiert und wissen um die Bedeutung eines kompetenten

sowie freundlichen Umgangs mit Interessenten und Kunden,“ so

der Firmenchef.

KONWAY GmbH

T +49 (0)6158 8781-0

info@konway.de

www.konway.de

TEXTILIEN FÜR GASTRONOMIE,

HOTELLERIE & CATERING

Halle 10, Stand 0107

09. – 13.11.2019 | Salzburg

Wir wünschen weiterhin viel Erfolg!

WWW.HOTELWAESCHE.AT

Wir machen aus einem Aufenthalt eine Erinnerung.

www.hotelstyle.at

37


Schauraum

Design und Funktionalität

Im August 2017 startete das Hotel Mercure Graz City ein ambitioniertes Umbauprojekt.

In nur fünf Monaten Bauzeit wurde das Haus im vorderen Bereich um

zwei Stockwerke aufgestockt. 22 moderne Zimmer in speziellem Graz-Design,

davon zwei rollstuhlgerechte Zimmer, und sechs Appartements mit 47 m² inkl.

Kitchenette entstanden zusätzlich. Die multifunktionalen Appartements sorgen

für Flexibilität, bieten Raum für Longstay-Gäste oder Familien, können aber

auch für Meetings genutzt werden. Bei der Einrichtung setzte das Hotel erneut

auf die Spezialisten vom Objekteinrichter Selmer.

Bereits vor dem großen Umbau-Projekt hat das Hotel

seine Seminarräume neu ausgestattet. „Die perfekte

Kombination aus Design und Funktionalität bei den

Tischen und Stühlen von Selmer begeistert uns. Unsere

Tische sehen so gar nicht nach Seminarbereich

aus und sind doch so funktional“, erklärt Direktorin

Patricia-Caroline Muster. Kleinigkeiten, wie kaum

sichtbare Rollen an den Tischfüßen, erleichtern den

Wechsel der Seminar-Bestuhlung massiv. „Bereits

damals hat uns Selmer mit dieser Fähigkeit begeistert,

unsere bestehenden Vorstellungen in absoluter

Perfektion umzusetzen, und ist auch bei diesem Projekt

von der ersten Beratung bis zum finalen Schliff

an unserer Seite gewesen. Bis das letzte Möbelstück

an seinem Bestimmungsort steht und darüber hinaus

kann man sich auf die Einrichtungsprofis verlassen,“

so Muster.

Es muss Liebe auf den ersten Blick sein

„Die Lobby ist der erste und letzte Eindruck, den ein

Gast vom Hotel mitnimmt. Entsprechend wichtig ist

das Ambiente der Hotel-Lobby,“ erklärt die Direktorin

die Neugestaltung dieses Bereiches in zwei Zonen

als Visitenkarte ihres Hauses: Mit dem Loungesystem

‚banc‘ wurde ein eher funktionaler Sitzbereich

mit praktischen Features, wie integrierten USB-Anschlüssen,

gestaltet. In der gegenüberliegenden

Zone sorgt ‚ray lounge‘ für Entspannung bei den

Gästen des Hotel Mercure.

Selmer GmbH

T +43 (0)6216 20210

info@selmer.at

www.selmer.at

38


Schauraum

cottage

Prompt und preiswert

englisch dekor, Europas Spezialist im Bereich schwer brennbarer

Textilien, bietet seinen Kunden eine größtmögliche

Auswahl und liefert europaweit prompt, preiswert und in jeder

Menge. Mit drei weiteren Stoff-Variationen erweitert der

Textilverlag sein umfangreiches Angebot:

sopran ist ein vintage Chenille in ultra-kontemporären Tönen.

Schlicht beeindruckend ist die Farbpalette dieser Kollektion,

die Zeitgeist auf den Punkt bringt: zugleich vertraut und einladend

sowie besonnen und selbstsicher. Zehn ausgewählte

Farben wurden zusätzlich mit einer dynamischen Steppung

veredelt, die sich auch für kleine Flächen eignet.

Je nach Blickwinkel urban oder rural ist cottage der Treffpunkt

zwischen modernen und klassischen Mustern und Farben. Dieses

Wechselspiel ermöglicht es, jedes Ambiente um einen Hauch

städtisch-gewählter oder ländlich-gemütlicher zu gestalten.

Die schwer-brennbaren Möbelstoffe tenor sorgen für Gemütlichkeit

dank einer sanft-samtigen Haptik. Glatt oder benäht

lassen sie sich subtil miteinander kombinieren. Die sorgfältig

entwickelten Farbwelten sind am Puls der Zeit mit Blick nach

vorne, so entsteht eine moderne Geborgenheit.

Englisch Dekor HandelsgmbH & Co. KG

T +43 (0)1 89 107-0

office@englisch.at

www.englisch.at

sopran

www.hotelstyle.at

39


Schauraum

Hotelzimmer | Almwellness Hotel Pierer

© Harald Eisenberger

Objektdesign der Extraklasse

Der österreichische Premiumhersteller SYMPHONIC präsentiert von 9. bis 13.

November auf der „Alles für den GAST“ in Salzburg aktuelle Neuheiten und

Produkthighlights für den Objekt- und Hotelbereich.

Als Tochterunternehmen des größten Polstermöbelherstellers

Österreichs, der ADA

Möbelwerke, greift SYMPHONIC auf eine

jahrzehntelange Erfahrung in der Polstermöbel-

und Bettenfertigung zurück. Bei jedem

Produkt wird auf allerhöchste Qualität

Wert gelegt. Neben erstklassigem Komfort

gilt der Anspruch insbesondere smarter

Funktionalität. Klare Linien prägen das zeitlose

Design und bieten einen großen Gestaltungsspielraum.

Mit einer großen Auswahl an Sesseln,

Polsterstühlen und Sitzgruppen bietet der

Premiumhersteller für jede Räumlichkeit

die richtige Sitzgelegenheit. Die Typenvielfalt

erstreckt sich über verschiedene

Stoff- oder Lederausführungen, über klassische

oder moderne Designs, reicht von

strahlenden Farben über gedeckte Töne,

von aufwendigen Musterungen bis hin zu

schlichter Eleganz und sorgt so für eine

zeitgemäße Objektausstattung nach individuellem

Belieben.

Dieses Jahr präsentiert SYMPHONIC die

neue Sitzmöbelkreation OCEAN. Das Besondere

an ihrem italienisch angehauchten

Design: Die Stilwelten gepflegten Lifestyles

als auch südliches Flair werden harmonisch

miteinander vereint. Die schlichte Ästhetik

der Linienführung wird bei OCEAN durch

besondere Komfort- und Designkomponenten

elegant abgerundet. Ob als Zweisitzer,

Eckbank oder mit gemütlicher Chaiselongue

– das Modell macht in allen Ausführungen

eine gute Figur. Charmante Extras wie

Hocker, Kissen und Aufbewahrungstaschen

runden das Gesamtbild ab.

Alles für den Gast: Halle: 09, Stand: 0211

SYMPHONIC TRADING GMBH

T +43(0) 3175 22 421

office@symphonic.at

www.symphonic.at

40

Ruheraum Wellnessbereich | Dorfhotel Fasching


Schauraum

Fitness-Upgrade

im Hotelzimmer

Wenn Menschen von einem Aufenthalt in

einem außergewöhnlichen Hotel erzählen,

so ist es häufig der Fitnessbereich, der sie

besonders begeistert hat. Es ist eine Visitenkarte

des Hotels – und aus dem Angebot

nicht mehr wegzudenken. the fitness

company geht einen Schritt weiter – mit der

Entwicklung einer Superior-Lösung für Fitness

im Hotelzimmer. Inspiration trifft auf

Design, Form verbindet sich mit Funktion

und Technologie paart sich mit Architektur.

Als langjähriger Partner der Hotellerie wissen

Gottfried Wurpes und sein Team, worauf

der anspruchsvolle Gast Wert legt und

denken Fitness ständig neu.

Die Vision des Marktführers in Österreich,

wenn es um Planung, Einrichtung und Ausstattung

rund um Fitness, Wellness und Gesundheit

geht, ist es, innovative Lösungen

passend zum jeweiligen Stil des Hauses in

Kombination mit den Werten Nachhaltigkeit,

Qualität und Design zu finden. Das Suiten-Konzept

bietet vielfältige Möglichkeiten

und wird nahtlos in den Raum integriert. Die

breite Produktpalette der Premium-Marke

Technogym bietet vielfältige Möglichkeiten

im Neubau wie auch in restaurierten Objekten.

Digitale Lösungen und personalisierte

Trainingsanleitungen auf höchstem Niveau

sind das Ergebnis von drei Jahrzehnten

Forschungserfahrung in der Entwicklung

von Fitness- und Wellnessprodukten. the

fitness company unterstützt bei der Planung

und Umsetzung dieses exklusiven

Suiten-Konzepts. Von der Standortanalyse

bis zu dem Zeitpunkt, wenn der erste Gast

das Hotelzimmer betritt – und darüber hinaus.

Mit persönlicher Beratung, einem

ausgeprägten Gespür für Raumatmosphäre

und Know-how für edelste Fitness-Lösungen

realisiert das vielfach ausgezeichnete

österreichische Unternehmen jedes Projekt

in unvergleichlicher Qualität.

Alles für den Gast: Arena, Stand: 0411

THE FITNESS COMPANY Handels GmbH

T +43 (0)732 67 1000

info@fitnesscompany.at

www.technogym.com

www.hotelstyle.at

41


Schauraum

Prachtvoller Glanz zum Fest

Mit den stimmungsvollen Tischwäschen und Dekorationen von Hotelwäsche

Erwin Müller wird das Fest zu einem Gedicht! In leuchtenden Weihnachtsfarben

und mit festlichen Motiven zaubern die Tischwäschen und liebevollen Dekoideen

ein stimmungsvolles Ambiente und schenken den Gästen des Hauses ganz besondere

Erinnerungen an die Festtage.

42

Die Tischwäsche Gletsch lässt die festliche Tafel

in klassisch weihnachtlichem Rot erstrahlen. Vor

allem die in Ton-in-Ton eingewebten Eiskristalle

setzen zauberhafte Highlights. Dabei ist sie immer

wieder schnell einsatzbereit: Aus strapazierfähigem

Polyester gefertigt, ist diese Tischwäsche schnell

trocknend und bügelleicht. Gastronomen und Hoteliers

sparen Zeit und erleben so eine stressfreie

Weihnachtssaison. Passend zum traditionellen und

zeitlosen Rot setzen Gastgeber mit den dekorativen

Hirschen Beca festliche Akzente. In zwei Größen erhältlich,

dürfen die naturfarbenen Hirsche auf keiner

Festtafel fehlen! Ein Must-have nicht nur für Gastroräume

im Landhaus-Stil.

Ein glamouröser Glanzpunkt lässt sich auch mit der

Tischwäsche Hinna setzen. Vor allem das weihnachtliche

Muster in den Farben Schwarz und Gold lässt

den Tischläufer zu einem echten Schmuckstück jeder

Festtafel werden. Bedruckt in einem hochfertigen

Digitaldruckverfahren ist Hinna strapazierfähig,

schnell trocknend, bügelleicht und macht so nicht

nur den Gästen viel Freude.

Mit der Tischwäsche Palermo wird die Festtafel

schnell zum schimmernden Blickfang. Dank ihrer besonders

strapazierfähigen Vollzwirn-Qualität ist die

Damast-Tischwäsche ein langlebiger Wegbegleiter

und zeichnet sich durch ihre feine Glattwebung aus.

Als Meterware erhältlich, ist Palermo ideal für Tischeindeckungen

in Sondergrößen und bietet dazu eine

unverwechselbare Preis-Leistungs-Qualität.

Ob für den Empfangsbereich oder die Festtafel –

mit den liebevoll gestalteten Dekoelementen in den

festlichen Farben Schwarz/Gold von Hotelwäsche

Erwin Müller schaffen Gastronomen und Hoteliers

ein glanzvolles Arrangement. So ergibt etwa das

Zusammenspiel von Tannenbaum Bahare mit batteriebetriebener

Lichterkette, Holzfuß und Teelichthaltern

in Schwarz und Gold ein unverwechselbares

Bild – das durch die goldfarbenen Spitzkerzenhalter

Bamika mit den cremefarbenen Spitzkerzen Chandel

perfekt ergänzt wird.

Hotelwäsche Erwin Müller

EM Group Österreich GmbH & Co. KG

T +43 (0)800 400 002

service@hotelwaesche.at

www.hotelwaesche.at

Alles für den Gast:

Halle: 10 Stand 0107


Schauraum

© Barbara Majcan

Zeit für nachhaltige

Veränderung

Das österreichische Familienunternehmen Decor Service

Fortmüller GmbH versorgt die Gastronomie und Hotellerie

mit über 2.000 verschiedenen Qualitätsprodukten aus dem

Non-Food-Bereich. Das Thema Nachhaltigkeit nimmt dabei

eine immer wichtigere Stellung ein und die Nachfrage nach

umweltfreundlichen Lösungen wächst mit jedem Tag.

Mit der neuen Produktlinie Naturally leistet der Betrieb nun einen

maßgeblichen Beitrag zum Schutz der Umwelt, der Natur

und des Klimas: Das Naturally - Sortiment umfasst eine große

Auswahl an Einwegprodukten, die ausschließlich aus nachwachsenden

Rohstoffen hergestellt werden, wie etwa Holz,

Bambus und Mais. Dazu zählen Fingerfood Schalen, Tüten

und Bestecke aus FSC® zertifiziertem Holz, Bambusartikel, Bio

Kartonbecher, Papiertrinkhalme, sowie Bestecke und Trinkhalme

aus dem Bio Kunststoff PLA. Auch die Verpackungen

der Artikel werden künftig umweltschonend produziert. Damit

steht den Kunden eine Komplettlösung an umweltfreundlichen

Einwegartikeln zu Verfügung, die zudem allesamt den

gesetzlichen Anforderungen entsprechen.

Decor Service GmbH

T +43 (0)3476 2894

office@decorservice.com

www.decorservice.com

www.hotelstyle.at

43


Schauraum

Konservierungsmittelfreie Beschichtungen

Immer mehr Menschen legen Wert auf eine gesunde Lebensweise. Neben der

Ernährung spielt das Gesundheitsbewusstsein auch für die Raumgestaltung eine

immer größere Rolle. Mit den emissionsarmen, lösemittel- und weichmacherfreien

ELF-Produkten bietet Brillux seit vielen Jahren Beschichtungen, die zusätzlich

auch frei von sogenannten Hochsiedern sind und damit höchsten Standards in

puncto Umwelt- und Gesundheitsschutz entsprechen.

Da auch lösemittelarme und -freie wässrige

Beschichtungsstoffe wie Lacke, Farben und

Putze anfällig für Bakterien- und Pilzbefall

sind, werden zum Schutz vor Mikroorganismen

nach strengen Grenzwerten Konservierungsstoffe

eingesetzt. Für die meisten

Menschen sind diese Beschichtungsmaterialien

gesundheitlich unbedenklich. Ist

ein Mensch jedoch empfindlich oder hat

bereits eine Allergie gegen die eingesetzten

Konservierungsstoffe entwickelt, kann

schon der Aufenthalt in frisch gestrichenen

Räumen zu Reaktionen führen.

Für diesen sensiblen Bereich steht nun mit

der Vita-Serie zusätzlich ein komplettes

Sortiment für den Wandbeschichtungsaufbau

zur Verfügung, das absolut frei von

Konservierungsmitteln ist: Von der Spachtelmasse

über Tiefgrund und Gewebekleber

bis hin zu Innendispersionen – die

Produkte dieser Serie sind mit allen Premium-Eigenschaften

von Brillux ausgestattet

und ebenso lange haltbar wie herkömmliche

Innendispersionen.

„Für bereits vorsensibilisierte, allergisch

auf Konservierungsmittel reagierende

Menschen haben wir mit unserer Vita-Serie

gleich mehrere Produkte ohne Konservierungsmittel

entwickelt“, erklärt Kirstin

Willers, Produktmanagerin Dispersionen

bei Brillux. „Und wenn wir ohne sagen, meinen

wir auch ohne, denn die Vita-Serie ist

absolut frei von Konservierungsmitteln.

Aber auch, wenn man – sei es im privaten

Wohnbereich oder im öffentlichen Raum –

einfach nur auf Nummer sicher gehen will,

hat man mit der Vita-Serie eine konservierungsmittelfreie

Alternative, auf die man

zurückgreifen kann.“

Brillux Farben GmbH

T +43 (0)732 370740-0

info@brillux.at

www.brillux.at

44


Schauraum

Neue Standards in

Küche und Wäsche

Kliks ist das erste Cradle-to-Cradle zertifizierte

System für gewerbliche Geschirrspülmaschinen und

Waschmaschinen. Die hoch konzentrierten Produkte

sind in kompakten, ultraleichten Boxen verpackt. Das

Anschlusssystem, der Kliks-Connector, ermöglicht einen

schnellen Wechsel der Produkte, ohne dass der

Anwender mit dem Konzentrat in Berührung kommt.

Damit vereint das geschlossene System höchste Effizienz,

maximale Anwendersicherheit und Hygiene.

Die „Bag-in-Box”-Verpackung garantiert zudem ein

vollständiges Aufbrauchen des Produkts, ein Alarm

signalisiert rechtzeitig den erforderlichen Austausch

und eine platzsparende Entsorgung. Dank der eindeutigen

Farbkennzeichnung des Kliks-Connectors

können die Produkte einfach und intuitiv ausgetauscht

und an die Pumpe angeschlossen werden.

Neben dem sicheren und intuitiven Handling, dem

komfortablen und ergonomischen Gebrauch und dem

effizienten Verbrauch überzeugt das green care PRO-

FESSIONAL System nicht zuletzt auch mit einem sehr

guten Preis-Leistungsverhältnis.

tana-Chemie GmbH

T + 49 (0)6131 964 03

info@tana.at

www.wmprof.com

www.hotelstyle.at

45


Badstudie

Pain Points im Bad

Eine neue Studie gibt Hoteliers Orientierung, welche Maßnahmen

zur Rentabilitätssteigerung sich wirklich lohnen.

Ob im Urlaub oder auf Geschäftsreise, was

Gästen im Hotelzimmer wirklich wichtig ist,

ist ein sauberes, hygienisches Bad. Dies

zeigt eine aktuelle repräsentative forsa

Umfrage im Auftrag von Kaldewei. Gefragt

nach dem wichtigsten Ausstattungsmerkmal

eines Hotels, nannten fast zwei Drittel

der Befragten (62 Prozent) ein sauberes

Bad. Mit großem Abstand folgen ein großes,

bequemes Bett (26 Prozent) und andere

Ausstattungsoptionen. Allerdings gibt es

in Hotels viele Störfaktoren, die die Freude

über den Hotelaufenthalt schmälern. Die

Antworten zu den „Pain Points“ zeigen, was

Gäste wirklich verärgert, wie Hotelbetrie-

be das Risiko einer schlechten Bewertung

durch den Gast minimieren können, was es

zu vermeiden gilt und welche Investitionen

sich für Hoteliers wirklich lohnen.

Aushängeschild: Das Bad ist

die Nummer 1 im Hotelzimmer

Ist der Hotelgast zufrieden, stehen die

Chancen gut, dass er wiederkommt und

das Hotel im Internet weiterempfiehlt. Dies

unterstützt eine gute Auslastung und wirkt

sich positiv auf das Image des Hauses aus.

Dass für die Zufriedenheit der Gäste das

wichtigste Kriterium der Raum ist, in dem

schätzungsweise durchschnittlich nur 6 bis

30 Minuten pro Tag Zeit verbracht werden,

mag erst einmal erstaunen. Aber die Ergebnisse

der Kaldewei Hotelstudie machen klar:

Das Badezimmer als Ort, an dem man sich

frisch und schön macht und abends den Tag

beschließt, ist Dreh- und Angelpunkt für

den Erfolg eines Hotels. So sagen 95 Prozent

der Befragten, dass sie bei einem unhygienischen

Bad das Hotel nicht noch einmal

buchen würden. Zudem haben 21 Prozent

ein Hotel aufgrund von Mängeln im Bad im

Internet schon einmal schlechter bewertet.

Mehr als ein Drittel (36 Prozent) hat sich sogar

wegen der miesen Badbewertungen im

Netz bereits gegen ein Hotel entschieden.

Laut der Kaldewei Studie ist Sauberkeit ein absolutes Muss fürs Hotelbad: Nahezu alle Befragten (95 Prozent)

würden nach eigenen Angaben das Hotel bei einem unhygienischen Bad nicht nochmal buchen.

© The Westin Hamburg

46


Badstudie

© The Westin Hamburg

+

© Kaldewei

Fugenlose, emaillierte Duschflächen wie die Kaldewei Nexsys bieten maximalen Schutz vor

Durchfeuchtungsschäden und Schimmel. Wo keine Fugen im Duschbereich sind, kann kein

Durchfeuchtungsschaden auftreten und Schimmel aufgrund von sich festsetzenden Waschrückständen

entstehen.

Hightech-Materialien wie das Kaldewei Stahl-

Email sind nachweislich hygienischer und

leichter zu reinigen als aus Acryl hergestellte

Produkte oder geflieste Duschen. Mit dem

Perl-Effekt, mit dem die Waschtische von

Kaldewei serienmäßig ausgestattet sind,

perlt Wasser zusätzlich ab – und Schmutz und

Kalk gleich mit.

Spitzenreiter im Pain-Point-Ranking:

mangelnde Hygiene im Badezimmer

Ob Haare im Ablauf, Schimmel in den Fugen

oder ein schmutziger Badezimmerboden:

Ein schlecht gereinigtes Hotelbad

nannte eine überwältigende Mehrheit als

„sehr störend“ oder „ziemlich störend“ (99

Prozent). Für 98 Prozent waren Schimmelflecken

auf Oberflächen von Dusche,

Badewanne oder Waschtisch ein Gräuel.

Ein Ärgernis, das – wie Hygieneuntersuchungen

vom TÜV Rheinland bestätigen –

mit Badlösungen aus Kaldewei Stahl-Email

gar nicht erst vorkommen muss. Mit ihrer

glasharten, geschlossenen Oberfläche sind

die emaillierten Waschtische, Wannen und

Duschen nachweislich hygienischer und

leichter zu reinigen als herkömmliche, aus

Acryl hergestellte Produkte oder geflieste

Duschen. Dank der Oberflächenvergütung

Perl-Effekt, mit der alle Waschtische von

Kaldewei serienmäßig ausgestattet sind,

haben Wasch rückstände keine Chance, sich

festzusetzen und Schimmel zu bilden.

Schimmel in Fugen, Durchfeuchtungsschäden

und Verfärbungen stören

Hotels, die im Bad auf durchgeflieste Duschbereiche

setzen, müssen dabei besonders

aufpassen: Auf Platz 3 und 4 der abgefragten

Störfaktoren im Hotelbad landeten bei

der Studie Schimmelflecken in den Fugen

und am Bodenablauf der Dusche sowie

Durchfeuchtungsschäden. Darauf folgen

ein unzureichender Wasserstrahl sowie eine

schlechte Ablaufleistung in der Dusche, die

schnell zu kleinen Überschwemmungen

führen kann. Auch über Verfärbungen und

Beschädigungen an den Badprodukten würden

sich viele Hotelnutzer ärgern. Vorbeugen

können Hotels hier mit Duschflächen

aus Stahl-Email, wie die des Premiumherstellers

Kaldewei. Stahl steht für Robustheit,

Belastbarkeit und Formstabilität. Glas bietet

eine hochwertige Optik und Haptik, ist widerstandsfähig,

pflegeleicht und hygienisch.

Das perfekte Material für die hohen Ansprüche

der Hotellerie.

www.hotelstyle.at

47


Schauraum

© Kaldewei

Mängel im Hotelbad: Viele Gäste haben

damit bereits Erfahrung gemacht

Obwohl das Bad für den Erfolg eines Hotels

so wichtig ist, hat jeder zweite Befragte

bereits schlechte Erfahrungen mit Mängeln

gemacht: 51 Prozent wurden schon

mit Schimmelflecken in den Fugen und 49

Prozent mit einem schlecht gereinigten

Bad bei ihrem Hotelaufenthalt konfrontiert.

Und selbst Durchfeuchtungsschäden im

Bad sind bei einem Drittel (31 Prozent) der

Gäste bereits aufgetreten. Ein Grund mehr

für Hoteliers, bei Neuprojekten und Modernisierungsmaßnahmen

ein besonderes

Augenmerk auf die Auswahl hochwertiger

Hotelbadlösungen zu legen.

Investition lohnt sich: Gäste zahlen

mehr für Badhygiene und Ausstattung

Die richtig gewählten Badlösungen sind

eine Investition, die sich langfristig auszahlt,

denn die Badausstattung ist neben der Hygiene

(95 Prozent) nach Meinung von mehr

als der Hälfte der Befragten (56 Prozent)

buchungsentscheidend. 62 Prozent und damit

die deutliche Mehrheit der Studienteilnehmer

würden sogar mehr Geld für ein Hotel

bezahlen, wenn die Badezimmer modern

und hochwertig ausgestattet sind. Mehr als

jeder Zweite (53 Prozent) greift tiefer in die

Tasche, wenn in den Bädern Produkte mit

besonders hygienischen Oberflächen eingebaut

sind. Auch das Thema Nachhaltigkeit

ist mittlerweile ins Bewusstsein der Hotelgäste

gerückt: Die Hälfte der Befragten würde

es vorziehen, wenn bei der Ausstattung

auf Kunststoffe verzichtet würde und stattdessen

natürliche, recycelbare Materialen

zum Einsatz kämen. Laut Studie wären 62

Prozent dann sogar bereit, mehr Geld für ihr

Zimmer zu bezahlen.

„Als Partner der internationalen Hotellerie

beraten wir Investoren, Architekten und

Hoteliers weltweit. Mit den Ergebnissen der

Studie zeigen wir, wie man die Auslastung

und damit den Erfolg eines Hotels durch

sinnvolle Investitionen optimieren kann.

Unsere langlebigen Badlösungen aus Kaldewei

Stahl-Email mit 30 Jahren Garantie

kommen den Wünschen der Gäste entgegen

und sind dabei eine lohnenswerte Anlage

in die Zukunft“, sagt Roberto Martinez,

Geschäftsführer Vertrieb bei Kaldewei.

© Kaldewei

48

www.kaldewei.de


Schauraum

Sicherheit

und

Komfort

für Ihre

Gäste!

Das gewisse Extra für jede Hotelkategorie

Ob Luxussuite oder Standardzimmer: Erst

die Liebe zu Qualität und Details in der

Ausstattung machen einen Hotelaufenthalt

für viele Gäste unvergesslich. Dem

Bad kommt dabei als Rückzugsort und

Wellnessoase eine besondere Bedeutung

zu. GROHE ist langjähriger Partner der Hotellerie

und hat mit vielen weltweit führenden

Hotelmarken zusammengearbeitet.

Immer im Fokus dabei: die Gäste mit einzigartigem

Baddesign und hohem Komfort

zu begeistern.

Diese Erfahrung hat GROHE in die neue

Broschüre „Sanitärplanung in der Hotellerie“

einfließen lassen. Die Broschüre

stellt sorgfältig abgestimmte Produktideen

für jeden Hotelbereich vor, die

den wirtschaftlichen und nachhaltigen

Betrieb von Hotels unterstützen – ob Deluxe,

Komfort, Standard, Apartment, Barrierearm,

öffentlicher Bereich oder Spa.

Und mit GROHE Perfect Match wird die

Planung und das Design für das individuelle

Hotelbad in jeder Kategorie besonders

einfach: Mit wenigen Klicks lassen

sich perfekt abgestimmte, individuelle

Produkt- und Designkonzepte zusammenstellen.

So einfach zur individuellen Lösung

So erlaubt etwa die GROHE Colors Kollektion

mit brillanter Farbvielfalt und vielfältigen

Kombinationsmöglichkeiten inspirierendes

Baddesign in den gehobeneren

Zimmerkategorien. Im Komfort-Zimmer

macht der Armaturenklassiker Lineare

www.hotelstyle.at

das Bad mit ansprechendem Design zu

einem ästhetischen Rückzugsort. Und für

das Bad im Standard-Zimmer vereinen

die Duschsysteme Euphoria und Tempesta

Funktionalität mit Komfort – und

sind zudem unkompliziert zu installieren:

Damit lässt sich ohne umfassende Badsanierung

ein besonderes Wassererlebnis

schaffen. Für höchste Hygiene auch in

öffentlichen Sanitärbereichen sorgt die

infrarotgesteuerte Armaturenlinie Essence

E – die Armatur kann berührungslos

ausgelöst werden, automatische Spülungen

sind ebenso möglich wie thermische

Desinfektion per Fernbedienung. Im Spa

verwöhnt die Dusche F-Digital Deluxe mit

einem Wellness-Erlebnis für alle Sinne:

Wasser, farbiges Licht, Musik und Dampf

verbinden sich zu einer Sinfonie der Entspannung.

Ein Plus an Sicherheit wieder

bieten die GROHE Duschthermostate, die

Druck- und Temperaturschwankungen in

der Wasserleitung, die in Hotels häufig

vorkommen, durch die integrierte TurboStat

Technologie in Sekundenbruchteilen

ausgleichen. Und zum unbeschwerten

Aufenthalt in barrierearmen Zimmern

tragen clevere Lösungen wie das WC-Installationssystem

Rapid SL bei, das mit

Stütz- und Haltegriffen ausgerüstet werden

kann.

GROHE Gesellschaft m.b.H.

T +43 (0)1 680 60

info-at@grohe.com

www.grohe.at

Zimmersafes

Einwurf-/Deposittresore

Minibars

Schließfachanlagen

Backoffice-Tresore

CASINO LINE

Der Hotelsafe, der

sich mit der Zimmerkarte

öffnen lässt.

HARTMANN TRESORE AG

Pamplonastraße 2 · 33106 Paderborn

Telefon 0 52 51 - 17 44 - 439

info@hotelsafes.de · www.hotelsafes.de

49


Schauraum

Designstarke Badwelten

Die KEUCO Badeinrichtung EDITION 90, entworfen vom Designbüro Tesseraux

+ Partner, Potsdam, verbindet rund und eckig in einem opulenten Formenspiel

mit starkem Materialbewusstsein.

Die klare Designsprache im 90 Grad Winkel zieht sich

konsequent durch die komplette Badausstattung

– von Armaturen und Accessoires über Waschtisch

und Möbel bis hin zum Lichtspiegel. Dabei bietet die

EDITION 90 einen großen, kreativen Gestaltungsfreiraum

mit flexiblen, individuellen Anordnungsmöglichkeiten:

Waschtisch und Möbel stehen in keiner

Abhängigkeit zueinander und können völlig frei positioniert

werden – egal in welchem Abstand.

Der freihängende Keramikwaschtisch in Weiß oder

Schiefergrau hat als edle Designlösung einen im

Waschtisch integrierten Siphon, der von vorne völlig

unsichtbar ist, und eine optisch kaum sichtbare,

schmale Ablaufrinne. Dazu gesellt sich ein großes

Sortiment unterschiedlicher Solitärmöbel. Die Badmöbel

sind alternativ freihängend, mit Sockel oder

mit moderner Fußvariante erhältlich. Echtholzfurniere

sowie Strukturlacke in matt oder glänzend schaffen

elegante Wohnlichkeit.

Die Armaturen der EDITION 90 sprechen eine klare,

konsequente Formensprache. „Eckig auf rund“

ist das durchgängig sichtbare Designstatement.

Alle Armaturen sind von präzisen Konturen und

brillanten Chromoberflächen gekennzeichnet. Die

Armaturenpalette umfasst einen Einhebelmischer

für den Waschtisch sowie eine Wandauslaufarmatur

in verschiedenen Höhen und eine Dreiloch-Waschtischarmatur.

Für Dusche und Wanne sind Unterputz-Thermostatlösungen

für bis zu drei Verbraucher

erhältlich. Für freistehende Wannen hält das Sortiment

eine elegante Wannenstandarmatur parat. Und

auch die Kopfbrause vereint für eine kompromisslos

schöne Optik in der Dusche runde und eckige Formen

harmonisch und garantiert mit gleichmäßigem

Regenbild ein sinnliches Duschvergnügen.

KEUCO GmbH

T +43 (0)662 45 40 56-0

office@keuco.at

www.keuco.com

50


Schauraum

Fotos: Laschenskyhof GmbH, Michael Huber | www.huber-fotografie.at

Gastlichkeit in zeitgemäßem Design

Am Rande Salzburgs liegt das Hotel „Laschenskyhof“,

in dem sich typisch österreichische

Gastlichkeit und zeitgemäße

technische Standards vereinen. Für die

Sanitärausstattung setzten die Eigentümer

auf Design-Armaturen von HANSA, die

sich harmonisch in das Ambiente einfügen

und dabei ebenso den Anspruch an Modernität,

Nachhaltigkeit und Komfort erfüllen.

Im Frühjahr 2019 wurde nun ein luxuriöser

Zubau mit Gästezimmern, Seminarräumen

und Wellnessbereich eröffnet. Bei der Ausstattung

haben sich die Eigentümer erneut

für Produkte von HANSA entschieden.

Blickfang am Waschtisch ist die seitenbediente

HANSADESIGNO STYLE, die als

optisches Statement und mit seitlicher-

Bedienung gleich mehrere Vorteile bietet:

Zum einen bleibt die Chromoberfläche vor

dem Tropfwasser der Hände weitgehend

geschützt. Das hält sie lange sauber und

hygienisch. Zum anderen ergibt sich mehr

Komfort unter der Armatur.

Die freistehende Wanne erhielt mit der

HANSADESIGNO eine ebenso attraktive

Begleitung. So ergibt sich ein zeitgemäß

frisches und einheitliches Armaturenbild.

Die Handbrause HANSAACTIVEJET

STYLE folgt dem aktuellen Wohlfühltrend.

In modernem softedge-Design gestaltet,

liefert sie ein intuitives Verwöhnprogramm.

Auf Knopfruck lassen sich drei

verschiedene Erlebnismodi einstellen: das

Strahlbild INTENSE für den Duschalltag,

das weiche SENSITIVE SPRAY für Entspannung

oder das härtere PULSE SPRAY

für eine gezielte Massagebehandlung. Für

eine leichte und unkomplizierte Reinigung

sorgt die Anti-Kalk Technik. So ist die

Handbrause immer hygienisch sauber und

die Gäste fühlen sich rundum wohl.

Perfekt kombiniert wurde die HANSA-

ACTIVEJET STYLE Handbrause im

Wandstangen-Set mit dem HANSA-

LIVING Thermostat.

HANSA AUSTRIA GmbH

T +43 (0)662 433 100-0

office@hansa.at

www.hansa.com

INFRAROT

FÜR DUSCHE & DAMPFBAD

Heilsame Tiefenwärme fürs Bad zu

Hause. Die Infrarotpaneele machen

aus jeder Dusche eine wohltuende

Wellness-Zone. Infrarot sorgt in Dusche

oder Dampfbad für eine angenehme,

gesundheitsfördernde Wir kung, auch

im kleinen Bad. Der geringe Platzbedarf

bietet eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten.

Platz nehmen

und bewusst entspannen!

www.hotelstyle.at

www.repabad.com

51


Schauraum

Design, Komfort und Hygiene

Zusätzliche Hygienefunktionen, einfache Reinigung und intuitive Bedienbarkeit

vereint das Dusch-WC Cleanet Riva von Laufen. Mattweiß als neue Farbvariante

und eine Objektversion für Hotels und den halböffentlichen Bereich ergänzen

nun das Portfolio.

Mit Cleanet Riva hat Laufen ein Produkt

entwickelt, das Design, Komfort und Hygiene

erstmals ganzheitlich definiert. Die hohe

Beliebtheit des WCs unterstreicht, dass der

Badspezialist damit den richtigen Weg eingeschlagen

hat.

Trendfarbe Mattweiß

Mattweiße Farben im Bad liegen im Trend.

Auch das beliebte Dusch-WC ist nun in

eleganter, mattweißer Keramikoberfläche

erhältlich. Dadurch kann Cleanet Riva perfekt

mit anderen mattweißen Keramiken

von Laufen und generell mit matten Oberflächen

im Bad kombiniert werden. Eine Gestaltungsfreiheit,

die auch Badplaner, Architekten

und Endkunden zu schätzen wissen.

Intuitive Bedienbarkeit

Im Hotel wechseln die Gäste meist in kurzen

Abständen und haben keine Zeit, sich im

Detail mit den Funktionen eines Dusch-WCs

auseinanderzusetzen. Unerlässlich im Hotelbad

ist daher eine intuitive Bedienbarkeit.

Laufen hat daher eine Hotelversion seines

Dusch-WCs Cleanet Riva konzipiert, bei der

die Wahlmöglichkeiten mittels Drehknopf

und Fernbedienung für den Gast so zu bedienen

ist, dass dadurch unabsichtliche Veränderungen

des Programmes ausgeschlossen

werden können. Das gewährleistet eine

kinderleichte Bedienung mit bester hygienischer

Reinigung.

Einfache Wartung & Pflege

Anders als der Gast, erhalten Hotelpersonal

oder Hotelmanagement auf der Fernbedienung

einen einfachen Zugriff auf alle

Menüfunktionen des Cleanet Riva. Die Service-

und Wartungsbenachrichtigungen direkt

am WC werden mit einem Lichtsignal

bekannt gegeben.

Generell profitieren Hotels mit Cleanet

Riva von dem puren, klassischen Design

des Dusch-WCs, das sich harmonisch in

jedes Badambiente integrieren lässt, da

es sich kaum von einem herkömmlichen

WC unterscheidet. Auch die äußerst hohe

Reinigungsfreundlichkeit des Dusch-WCs

kommt dem Hotel zugute: Geschlossener

Keramikkörper, einhändig abnehmbarer

Sitz und Deckel, spülrandloses Innenbecken

und eine Entkalkungsfunktion sowie

eine thermische Reinigung der wasserführenden

Teile im Inneren, sorgen für hohe

Hygiene, einfachste sowie schnelle Pflege

und eine lange Lebensdauer.

LAUFEN Austria AG

T +43 (0)2746 6060-0

office.wi@at.laufen.com

www.laufen.co.at

Laufen Showroom & Innovation Hub

Am Salzgries 21, 1010 Wien

showroom@at.laufen.com

52


| BA12-16G |

Schauraum

Facility Manager

Eine Steuerung für alle Gewerke:

Gebäudeautomation von Beckhoff

Badprodukte als Klangkörper

Musikgeschmäcker unterscheiden sich, deshalb erstellt heute

fast jeder seine individuelle Playlist und hat diese immer und

überall hörbereit dabei. Repabad unterstützt den Musikgenuss

nun mit „klingenden“ Badprodukten. Unsichtbar in Badewanne,

Badspiegel, Infrarotelement oder Waschtischplatte werden

Bluetooth Receiver inklusive Lautsprechern verbaut und machen

diese zum Klangkörper. Bedient wird das ganze über das

Wiedergabemedium. Toller Sound im eigenen Bad oder im Hotelbad

ist somit garantiert.

Gerade für Hoteliers eine effiziente Lösung, denn der Gast

bringt die technische Ausstattung selbst mit und hat so immer

die passende Musik griffbereit. Das Wiedergabegerät wird via

Bluetooth verbunden und schon erklingt die Lieblingsmusik

über den Spiegel, die Mineralwerkstoff-Waschtischplatte oder

beim Entspannen aus dem Infrarotpaneel. Der Aufenthalt im

Bad wird zum Klangerlebnis dank innovativer Musikfunktion

von Repabad.

repaBAD GmbH

T +43 (0)800 29 35 18

info@repabad.com

www.repabad.com

Halle 7, Stand 406

www.beckhoff.at/building

Das ganze Gebäude zukunftssicher im Griff: Mit der integralen

Gebäudeautomation von Beckhoff implementieren Sie eine PCbasierte

Steuerungslösung, mit der Sie heute schon an den nachhaltigen

Betrieb von morgen denken. Alle Gewerke der TGA werden

von einer einheitlichen Hard- und Softwareplattform gesteuert: Ganz

gleich, ob es um die nutzungsgerechte Beleuchtung, die komfortable

Raumautomation oder die hocheffi ziente HLK-Regelung geht. Die

Steuerungslösung besteht aus leistungsstarken Industrie-PCs, Busklemmen

zur Anbindung aller Datenpunkte und Subsysteme sowie

der Automatisierungssoftware TwinCAT. Für alle Gewerke stehen

vordefi nierte Softwarebausteine zur Verfügung, die das Engineering

enorm vereinfachen. Funktionserweiterungen oder -änderungen sind

jederzeit möglich. Die Systemintegration erfolgt über die gängigen

Kommunikationsstandards Ethernet, BACnet/IP, OPC UA oder

Modbus TCP.

www.hotelstyle.at

53


Schauraum

Matte Optik, natürliche Haptik

Mit dem innovativen Material DUSCHOLUX Bestone erfüllt die neue Rechteckwanne

Formia höchste Ansprüche an geradliniges Design und Komfort. Ob als

frei stehende Variante oder mit Wandanschluss – sie überzeugt mit matter Optik,

natürlicher Haptik und einem mittigen, bündig abgedeckten Ablauf.

Dieses Material sorgt auch bei den analog entwickelten

Duschböden Savona für ein angenehmes

Gefühl und einen sicheren Stand. Der flache Duschboden

besitzt eine Ablaufabdeckung in Wannenfarbe

und wird in vielen gängigen Größen in den

Farbnuancen Weiß und Zementgrau gefertigt. Die

glatte, antibakterielle Oberfläche ist einfach zu reinigen

und die Rutschsicherheit nach DIN 51097,

Klasse C ist auch gewährleistet. Ebenso ist das Produkt

chemikalienresistent nach DIN EN 14527 und

temperaturschockresistent nach DIN EN 14527.

Die rahmenlose und mehrfach ausgezeichnete

Dusch wand Collection 3 wird neu in der Variante

Collection 3C angeboten. Mit DUSCHOLUX Care-

Tec Pro veredelt und innenbündige geschraubte

Scharniere sind besonders reinigungsfreundlich

und bieten Einstellmöglichkeiten, zusätzliche Verbauvarianten

auch mit Spiegelglas. Standard-Glashöhe

2000 mm bis 2200 ist auch in Kombination

mit Unterputz-Profilen möglich. Durch das neue

Glas-Glas-Scharnier sind Sondergrößen und zusätzliche

Verbauvarianten möglich.

Duscholux GmbH & Co. KG

T +43 (0)7221 708 0

duscholux@duscholux.at

www.duscholux.at

54


Schauraum

+

Industrial-Style

In einem denkmalgeschützten Gebäudeensemble in Kopenhagen hat das 4-Sterne-Plus-Hotel

Ottilia eröffnet. Der Bau war ursprünglich Teil der Carlsberg-Brauerei,

die hier im gleichnamigen Stadtteil von 1847 bis 2018 weltbekanntes Bier

braute. Als Reminiszenz an die historische Keramikfassade des Gebäudesockels

erhielten die Bäder in allen Zimmerkategorien markante keramische Wand- und

Bodenfliesen der Serie Craft von Agrob Buchtal.

Nach umfassenden Umbauarbeiten konnte im Frühjahr

2019 das Luxus-Hotel Ottilia seine Pforten für

Gäste und Besucher öffnen. Das Haus gehört zu Dänemarks

führender Boutique-Hotelkette Brøchner.

Passend zum geschichtsträchtigen Standort sind die

Architektur von Arkitema Architects und die Raumgestaltung

des Design-Teams von Brøchner im Industrial

Look gehalten: Urwüchsig, schnörkellos und rau, aber

zugleich mit typisch skandinavischer Eleganz, Lässigkeit

und Stilsicherheit.

Das Hotel verfügt über ein Café im Erdgeschoss,

Konferenz- und Tagungsräume für 200 Personen,

zwei Bars sowie eine Dachterrasse mit einem Restaurant,

das öffentlich zugänglich ist. Die rund 150 Suiten

und Zimmer befinden sich teils in einem historischen

Gebäude des Architekten Vilhelm Dahlerup und teils

in einem ehemaligen Lagerhaus, das der Architekt

Svenn Eske Kristensen Ende der 1960er-Jahre plante.

Vorrangiges Ziel von Arkitema Architects war es,

die Geschichte der Gebäude in den Mittelpunkt zu

rücken und dabei deren historischen Wert hervorzuheben.

Die Zimmer zeigen sich in schlichter Eleganz

mit einer gediegen einfachen Möblierung, Eichenparkett,

weißen Wänden sowie Sichtbeton-Tragwerk,

das sandgestrahlt und staubbindend beschichtet ist.

Atmosphärisch setzt sich diese Designsprache in

den Bädern fort. Das Bild prägen hier Edelstahl- und

Glaselemente sowie die Keramikfliesen-Serie Craft,

die mit Farbe und Format Bezug auf das ehemalige

Lagerhaus nimmt.

Die Kollektion Craft von Agrob Buchtal wird im klassischen

Tunnelofen hergestellt, wo durch das natürli-

che Spiel des Feuers beim Brand leicht changierende

Glasuren mit handwerklicher Anmutung entstehen.

Unterstrichen wird der authentische Charakter dieser

Serie durch das klassische Riemchenformat, das Flächen

reizvoll rhythmisiert und leise Reize setzt, ohne

Unruhe zu verbreiten. Verlegt wurden rund 3.500 Quadratmeter

in den vier Farbtönen Dunkelgrau, Goldgelb

geflammt, Mittelgrau und Olivgrün geflammt.

AGROB BUCHTAL

Ansprechpartner in Österreich siehe

www.agrob-buchtal.de

(Rubrik Kontakte)

Ca. 3.500 m² Keramikfliesen

der Serie Craft

sind an Wand und Boden

verlegt. Durch das Spiel

des Feuers im traditionellen

Tunnelofen besticht

die Kollektion durch eine

archaisch-urtümliche

Anmutung.

www.hotelstyle.at

55


Schauraum

Puristisches Design

trifft auf innovative Lösungen

In der heutigen, teils recht schnelllebigen Zeit wird das früher primär funktional

definierte Bad immer wohnlicher. Wohnelemente und Materialkombinationen

prägen den privaten Rückzugsort. Gedimmte Beleuchtung für ein entspanntes

Schaumbad, satter Sound beim morgendlichen Styling: Mit seiner innovativen

Gebäudetechnik schafft JUNG Komfort und Wohlfühlmomente im Bad.

Um auch Schalter, Steckdosen und andere Bedienelemente

elegant in das moderne Bad zu integrieren,

bietet JUNG LS ZERO an. Flächenbündig einsetzbar,

interpretiert das puristische Schalterdesign den ikonischen

Designklassiker LS 990 neu. Fließend greift

LS ZERO in seiner Designsprache das Element Wasser

auf und fügt sich mühelos in das Mauerwerk.

Die Oberflächenhaptik spielt im Badezimmer eine

wichtige Rolle. Hochwertige Edelmetalle, wie Aluminium

oder Edelstahl schaffen ein angenehmes haptisches

Erlebnis. JUNG bietet nicht nur den Designklassiker

LS 990, sondern auch die Schalterdesigns

LS 1912 und LS ZERO in echtem Metall an. Zur Wahl

stehen neben Aluminium mattgebeizt oder lackiert

auch Edelstahl glaskugelgestrahlt, Messing gebürstet

sowie Metall verchromt. Ganz besonderer Hingucker:

Die JUNG Schalterdesigns mit Goldauflage unterstreichen

die Wertigkeit des Badezimmers. Perfekter

Compagnon zu Armaturen aus Chrom und Messing ist

der Kippschalter LS 1912. Als Hommage an sein Gründungsjahr

lässt JUNG den historischen Kippschalter

neu aufleben und überträgt die langjährige Erfahrung

in der Metallverarbeitung in eine edle Auswahl an Materialien

– von Aluminium über Edelstahl und Messing

bis hin zu Glanzchrom. Für die persönliche Note: Der

ikonische Kipphebel von LS 1912 ist als Zylinder, Kegel

oder Kubus wählbar.

Smart Bedienen

Die Beleuchtung gemütlich dimmen, die Jalousien

herunterlassen und die Heizung auf Wohlfühltemperatur

einstellen: Die intelligenten und in verschiedenen

Größen wählbaren Bedienpaneele von JUNG machen

es möglich und unterstützen vielseitig den Komfort.

Flach verbaubar und in reduzierter Gestalt passen sie

zu modernen Interieurs, die Bedienung erfolgt intuitiv

über ein Touch-Display. Die JUNG Smart Controls

schaffen und steuern individuelle Schauplätze: Nach

Bedarf kann so das private Badezimmer ebenso wie ein

ganzer Wellnessbereich in Szene gesetzt werden. Die

Größe des Bedienpanels ist nach individuellem Gusto

und Raumgröße mit 5, 7 oder 10 Zoll Monitor wählbar.

Und für die richtigen Klänge im Bad sorgt das JUNG

Smart Radio DAB+ im Schalterformat. Über den

UKW-Empfang und den digitalen Hörfunk hinaus kommuniziert

die Variante Smart Radio DAB+ Bluetooth

auch mit Smartphone und Tablet.

Euro Unitech Elektrotechnik Gesellschaft .m.b.H.

T +43 (0)1 662 72 50

office@eurounitech.at

www.eurounitech.at

56


Schauraum

Wärmelösungen für die

Außengastronomie

Mit den modernen TANSUN-Infrarot-Heizstrahlern

von LIPOWEC lassen sich Terrassen

kostengünstig, punktgenau und effektiv

das ganze Jahr erwärmen. Auf Knopfdruck

entsteht so sofort angenehme Wärme, die

auch bei Wind nicht verweht wird. Speziell

für Raucherzonen werden Heizstrahler

kombiniert mit Zeitschaltuhren und bei

Bedarf auch mit Werbeflächen angeboten.

Die sogenannten TANSUN Smokingpoints

stellen eine wertvolle Erweiterung des Service-Angebots

dar. Aufgrund der erwärmten

Raucherplätze können Gäste im Freien

ihren Raucherbedürfnissen nicht nur in einer

angenehmeren Atmosphäre nachkommen,

sondern während diesem Aufenthalt

auch individuell mit sämtlichen Angeboten,

Hinweisen oder Werbebotschaften versorgt

werden.

Alle Heizstrahler sind zu 100 % wetterfest,

TÜV geprüft und für den professionellen Be-

trieb in der Gastronomie geeignet. Sie können

daher gefahrlos unter Markisen, Schirmen

oder im Freien betrieben werden.

LIPOWEC Handels GmbH

T +43 (0)316 682659

info@lipowc.at

www.lipowec.at

Alles für den Gast:

Halle: 09, Stand 0308

Preis ab

€ 490,- / m²

Ihre Vorteile:

• Flexible Raumlösungen

• Wärmedämmung mit

modernsten Materialien

• Attraktives

Preis-Leistungsverhältnis

• Beratung vor Ort

• Top-Leasingkonditionen

Anwendungsbeispiele:

• Mitarbeiterunterkunft

• Aufenthalts- und Sozialräume

• Büroerweiterung

Kontaktieren Sie uns

www.hotelstyle.at

Telefon: +43 2236 601-0 • E-Mail: ctx@containex.com

www.containex.com

57


Schauraum

Digitalisierung macht erfolgreicher

Digitale Softwarelösungen helfen Gastronomen, sich effizient für die komplexen

Aufgaben im Betriebsalltag aufzustellen. Das All-in-One Kassensystem von gastronovi

bietet dem Anwender eine ganze Reihe von Optionen. Von Kassensystem

über Warenwirtschaft bis hin zu Einkaufssystem, Tischreservierung oder Marketing

lassen sich damit alle Bereiche in der Gastronomie zeitsparend organisieren.

Insgesamt umfasst die maßgeschneiderte

Gastronomie-Software 10 Module und 5 Erweiterungen,

aus denen sich der Gastronom

seine individuell passende Lösung zusammenstellen

kann. Die Module sind optimal

aufeinander abgestimmt und lassen sich

nahtlos miteinander verbinden, sind aber

auch – je nach Bedarf des einzelnen Unternehmers

– flexibel und einzeln einsetzbar.

Weniger Stress, aber mehr Umsatz

Im Tagesgeschäft kann sowohl das Zusammenspiel

zwischen Küche und Service,

als auch der Gästeservice mit gastronovi

langfristig optimiert werden. Bestellungen

nehmen die Kellner direkt an ihren mobilen

Geräten auf und senden sie per Klick an die

Küche, wo der Koch über einen übersichtlichen

Küchenmonitor informiert direkt mit

der Zubereitung der Speisen beginnen kann.

Dank detaillierter Informationen zu Allergenen

und Zusatzstoffen direkt auf den mobilen

Endgeräten können auch unerfahrene

Servicekräfte die Gäste professionell beraten.

Setzt der Gastronom zusätzlich auf das

Bestellsystem, so können Gäste bequem mit

ihrem eigenen Smartphone Speisen und Getränke

ordern. Neben einem professionellen

Gästeservice vor Ort bietet die Kassensoftware

außerdem einen umfangreichen Online-Service

zur Kundenbindung und Neukundengewinnung.

So können Gäste bereits

im Vorfeld ihres Restaurantbesuchs auf der

Webseite einen Tisch reservieren, Speisen

vorbestellen und bezahlen sowie Gutscheine

zum Ausdrucken kaufen.

Dank des Baukasten-Prinzips kann das intelligente Kassensystem

flexibel um weitere Tools erweitert werden.

Neue Gäste gewinnen

und Stammgäste binden

Durch das intelligente Kassensystems von

gastronovi lassen sich Gutscheine mit geringem

Aufwand vermarkten und alle Vorgänge

automatisch abwickeln. Mit wenigen

Klicks können die Gäste über die Website

des Betriebes Gutscheine bestellen, direkt

online bezahlen und erhalten den Gutschein

anschließend automatisch per E-Mail. Dieser

kann optional ausgedruckt und sowohl

vor Ort als auch online bei der Vorbestellung

eingelöst werden. Einen Mehrwert

im Bereich Kundenbindungsmaßnahmen

bietet auch die digitale Kundenkarte von

gastronovi. Sie kann mit wenigen Klicks per

E-Mail an den Gast gesendet werden und ist

anschließend auf dem Smartphone jederzeit

dabei. Damit können einfach und schnell individuelle

Rabatte auf ausgewählte Speisen

oder Getränke angeboten werden. Zudem

kann der Gast die digitale Kundenkarte auch

bequem als bargeldloses Zahlungsmittel

einsetzen.

Perfekte Organisation des

gesamten Warenkreislaufs

Die Vernetzung des Einkaufssystems und

der Warenwirtschaft mit der Kasse macht

den Betrieb auf allen Ebenen übersichtlicher.

So können mit dem gastronovi-Kassensystem

Daten an unterschiedlichen

Orten auf verschiedenen Geräten genutzt

werden. Die direkte Anbindung an Lieferanten

minimiert Fehler bei Bestellvorgängen

und spart jede Menge Zeit. Tagesaktuelle

Preise sind dadurch ebenso abrufbar, wie

Informationen über Allergene oder Zusatzstoffe,

die direkt z. B. in der Kasse oder der

Speisekarte übernommen werden können.

Unternehmen mit mehreren Filialen sollten

die unterschiedlichen Warenlager miteinander

vernetzen, zudem in Küche, Bar und

Keller differenzieren. Wer Nachbestellungen

direkt an die Stelle liefern lässt, wo sie benötigt

werden, spart Zeit.

Mit dem „Single-Source-Prinzip“ ist gastronovi

einzigartig auf dem Markt. Der gesamte

Ablauf im gastronomischen Alltag wird

dadurch effektiver, Kosten und Zeit werden

eingespart. Die optimale Software-Lösung

für alle Gastronomen also.

Alles für den Gast:

Halle: 10, Stand 0106a

gastronovi GmbH

T +43 720 81 69 23

kontakt@gastronovi.com

www.gastronovi.com

+

58


NACHHALTIGKEIT BERECHNEN -

IHR VORTEIL IM WETTBEWERB

Schauraum

get.wmprof.com

Sparen Sie Kunststoff, Öl und CO2

zu Ihrem Nutzen und dem unserer Umwelt

www.hotelstyle.at

59


Schauraum

Den Gast im Fokus

Die digitalen Herausforderungen in der Hotellerie wachsen stetig. Kaum ein Betrieb

kann es sich heute noch leisten, auf Online-Buchbarkeit zu verzichten oder

die Verwaltungsaufgaben analog zu bewältigen. Parallel dazu gewinnt Individualität

in Bezug auf den Gast immer mehr an Bedeutung. Da der Unternehmenserfolg

maßgeblich von beiden Faktoren beeinflusst wird, ist die gesamte Branche

gefordert diese Gegensätze harmonisch zu vereinen. Noch ist der Begriff „Digitalisierung“

in der Hotellerie häufig negativ konnotiert und auf die Chancen, die das

digitale Zeitalter zweifelsohne mit sich bringt, wird oft vergessen.

Nachhaltige Hotelverwaltung

Casablanca Hotelsoftware steht seit 30 Jahren

für hochwertige Software- und Cloudlösungen,

die speziell für die Hotellerie entwickelt

werden. Damit steht Hotelbetrieben

jeder Größenordnung ein Instrument für

nachhaltige Digitalisierung und Automatisierung

zur Verfügung. Als Property Management

Software (PMS) setzt Casablanca

in den Bereichen des Hotelbetriebes

an, wo Ressourcen nachhaltig und sinnvoll

eingespart werden können. Jedoch zielen

die Hotelsoftware und alle Software- und

Cloudtools dabei nicht auf Personalreduktion

ab. Die Belegschaft soll vielmehr entlastet

und unterstützt werden, damit sie sich

den wirklich wichtigen Dingen in der modernen

Hotellerie- und Beherbergungsbranche

zuwenden kann: Dem direkten und individuellen

Gastkontakt. Denn, nur dann kann

das Gasterlebnis wortwörtlich zum Erlebnis

werden. „Der Betrieb wird mit Casablanca

Hotelsoftware digital voll aufgerüstet. Das

schafft mehr Zeit für den direkten Gastkontakt“,

so Alexander Ehrhart, Geschäftsführer

der Casablanca Hotelsoftware GmbH, zum

harmonischen Einklang von Digitalisierung

und Customer Experience.

Erster digitaler Rezeptionist

Dass auch Innovation in nahezu allen Branchen

eine wichtige Kenngröße ist, ist längst

kein Geheimnis mehr. Nicht zuletzt deswegen

arbeitet das Tiroler Softwarehaus am

ersten digitalen Rezeptionsroboter. „Unser

Ziel ist es, die Aufgaben der Rezeption zu

automatisieren, damit das Personal voll und

ganz für die Anliegen des Gasts zur Verfügung

steht“, heißt es vom Entwicklerteam

des humanoiden Roboters „CASAI-Pepper“

bei Casablanca Hotelsoftware. Konkret bedeutet

das, dass dem Gast die Möglichkeit

geboten wird, vor Ort zu buchen und den

Check-In sowie Check-Out-Vorgang selbstständig

über den digitalen Rezeptionisten

abzuwickeln. Zusätzlich ermöglicht der Roboter

einen personalunabhängigen Gastservice

rund um die Uhr – wenn die Rezeption

nicht besetzt ist.

Durch eine Gesichtserkennungssoftware

kann der Roboter den Gästen auf emotionaler

Ebene begegnen und, auf Basis einer

Chatbot-Software, mit dem Gast kommunizieren.

Der Name „CASAI“ leitet sich aus

dem Firmennamen Casablanca und dem Begriff

„künstliche Intelligenz“ – kurz AI (Artificial

Intelligence) – ab. Aktuell ist das Projekt

für den Tiroler Innovationspreis nominiert.

Und übrigens: „CASAI Pepper“ empfängt

die Besucher auf der Messe „Alles für den

Gast Herbst“ in Salzburg gerne am Casablanca-Stand.

+

Casablanca Hotelsoftware GmbH

+43 (0)5418 5622

verkauf@casablanca.at

www.casablanca.at

60

„Alles für den Gast Herbst“

Halle 02, Stand 0103


Schauraum

Nachhaltig, funktional & edel

Vom 9. bis zum 13. November 2019 präsentiert Papstar auf der

GAST, der Branchen-Leitfachmesse für die gesamte Gastronomie

und Hotellerie im Donau-Alpen-Adria-Raum in Salzburg, neue Designs

seiner stilvollen und funktionalen Table Top Marke ROYAL

Collection. Abgestimmt auf die Bedürfnisse und Erwartungen professioneller

Gastgeber, überzeugt das Papstar-Sortiment nicht

nur durch das harmonische Zusammenspiel von Funktionalität

und Design, es bedient auch die stetig steigende Nachfrage nach

umweltverträglichen, nachhaltigen Materialien. Papstar bietet professionellen

Anwendern schon heute ein umfangreiches Sortiment

umweltfreundlicher Alternativen an, denn bereits 75% der Tischdekorationsprodukte

werden aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt

und sind biologisch abbaubar.

„Attraktive Tischdekorationen sind die Visitenkarte eines jeden

Gastronomie-Betriebes. Mit einer stilvollen, persönlichen Atmosphäre

schaffen Gastgeber ein Ambiente, das den Kunden dazu einlädt

wiederzukommen. Neben Qualität und Design sind jedoch Umweltverträglichkeit

und Regionalität auch bei Non-Food-Produkten Attribute,

die für den Gast immer wichtiger werden.“ erklärt Mag. Harald

Steiner, langjähriger Vertriebsdirektor bei PAPSTAR Österreich.

Auf der GAST 2019 wird das Unternehmen zahlreiche neue, attraktive

Designs, unter anderem das frische „Charm“, das floral inspirierte

„Thalia“ oder das geradlinige „Chirala“ präsentieren.

Alles für den Gast: Halle 10, Stand 802a

www.papstar.com

BERATUNG

SOFTWARE

WERBUNG

WEB

STORYTELLING

GRAFIKDESIGN

VIDEOS UND FOTOS

brandnamic.com

www.hotelstyle.at

61


© volff

FOOD & BEVERAGE TRENDS


Fleisch & Gewürze

Fotos: Koelnmesse

Aktuelle Fleisch-Trends

Von 5. bis 9. Oktober zeigte die Anuga Meat als internationale Fachmesse

für die Fleischwirtschaft auch heuer wieder eine umfangreiche

Produktpalette an Fleisch, Wurst, Wild und Geflügel.

Über 1.000 Anbieter aus 50 Ländern belegten dabei

drei Hallen der Messe Köln, wobei die Untersegmente

Wurstwaren in Halle 5.2, Rotfleisch in Halle 6 und

Geflügel und Rotfleisch in Halle 9 vertreten waren.

Auch vegane und vegetarische Fleischalternativen

sowie pflanzliche Ersatzprodukte mit Proteinen und

In-vitro-Fleisch bzw. Clean Meat wie Moving Mountains

wurden den Fachbesuchern vorgestellt. Alternativen

auf Grundlage von Soja, Weizen oder Erbsen

werden dabei vermehrt auch von etablierten Fleischproduzenten

angeboten.

Verbraucher legen insgesamt mehr Wert auf Regionalität

und Transparenz. Diese Trends spiegeln sich auch

beim Fleischkonsum wider. Zusätzlich spielen Themen

wie Tierwohl und Tierschutz eine deutlich größere

Rolle als noch vor wenigen Jahren. Darauf reagiert

auch der Markt und so ist eine Zunahme von Markteinführungen

von Fleischprodukten mit einer ethisch

korrekten Positionierung um mehr als 10 Prozent im

Vergleich zum Vorjahr feststellbar. Parallel zum bewussteren

Fleischkonsum im Sinne von Fleischgenuss

erfreuen sich auch ausgefallene Delikatessen, wie

Wildschwein- oder Rehsalami sowie Tartufo-Schinken

oder Beef Jerky wachsender Nachfrage.

Die breite Palette an Fleischdelikatessen, Fleischprodukten

und Fleischalternativen, die 2019 auf

der Anuga Meat präsentiert wurden, bildeten diese

Trends anschaulich ab und gaben vielfältige Anregungen

für den eigenen Einkauf.

www.anuga.de

www.koelnmesse.de

64


Mythos Regionalität

ofenfrische

neuheiten.

am liebsten immer.

Herzhaft, würzig, vegan

Im Weinviertel in Niederösterreich wird aus Bio-Lupinen,

Bio-Hafer, Salz, Wasser – und sonst nichts – die Wiener-

Würze auf traditionelle Art und Weise hergestellt. Die

vegane Würzsoße ist über mehrere Monate gereift und

erhält so ihr einzigartiges, herzhaft salziges Aroma. Sie

kann zum Verfeinern von Soßen, Suppen, Salaten, aber

auch für Pasteten oder den Sonntagsbraten genutzt

werden. Seit der Firmengründung vor drei Jahren steigt

die Nachfrage stetig, weshalb Karl Severin Traugott,

Chef des „Genusskoarl“, die Produktion seiner Wiener-

Würze an seinem neuen Produktionsstandort in Wolkersdorf

nun ausbaut. Die Produktionsmenge steigt, der

Qualitätsanspruch bleibt aber derselbe: „Wir sind und

bleiben bewusst eine feine Manufaktur, die ein Qualitätsprodukt

für Kunden herstellt, die auf ehrliche, biologische

und vegane Lebensmittel bedacht sind.“

www.genusskoarl.at

SIE FINDEN

UNS IN

HALLE 7,

STAND 110

Schon probiert?

Ofenfrisches Mini-Krustenbrot und

weitere Produktneuheiten, auf der

Alles für den Gast und auf

www.resch-frisch.com/gastro

reschundfrisch

reschundfrisch | #reschundfrisch

www.hotelstyle.at 65


Fleisch & Gewürze

Rum als Gewürz

In Verbindung mit dem bekannten heimischen Rum, bekommen die Bezeichnungen

Stroh-Ente und Stroh-Schwein eine ganz neue Bedeutung. STROH Rum

eignet sich nämlich nicht nur für Kuchen, Kekse, Marmeladen und Weihnachtsbäckerei,

sondern durchaus auch für traditionelle würzige Rezepte. Besonders im

Herbst kommt das typische Aroma des Inländer Rums herzhaften Speisen wie

einer Kürbiscremesuppe, einem knusprigen Schweinsbraten, einer Entenbrust

oder einem Hirschrücken zugute, so der Kochbuchautor Julian Kutos. Unter dem

Motto „Ganz Wild auf STROH“ stellt er einige seiner kulinarischen Experimente

mit der traditionellen österreichischen Küche vor.

Schweinsbraten mit Stroh

für 4 Portionen:

66

Schweinsbraten:

1 kg Schweinefleisch mit Schwarte (Karree,

Schopf oder Bauch)

3 cm Ingwer

2 Knoblauchzehen

3 Karotten

2 Lorbeerblätter

50 ml Öl

250 ml Fond

1/8 l STROH 60

2 EL Honig

Salz & Schwarzer Pfeffer

Knoblauch und Ingwer fein hacken. Die

Schwarte kreuzweise einschneiden. Fleisch

gut salzen und mit Ingwer und Knoblauch

einreiben. Öl in einem Schmortopf erhitzen.

Fleisch von allen Seiten anbraten.

Zum Schluss soll die Schwarte nach unten

zeigen. Mit STROH 60 ablöschen und verkochen

lassen. Mit Fond aufgießen und Karotten

und Lorbeerblatt dazugeben. Im vorgeheizten

Backofen 30 Minuten bei 200 °C

schmoren. Danach das Fleisch umdrehen,

die Schwarte soll nach oben zeigen. Weitere

30 Minuten schmoren. Danach Schwarte mit

Honig einstreichen. Hitze auf 230 °C Grill

erhöhen und das Fleisch noch 5 bis 10 Minuten

schmoren, bis die Schwarte knusprig

und gut gebräunt ist (Achtung, die Schwarte

bräunt zügig). Schweinsbraten und Bratensaft

mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In Scheiben schneiden und großzügig mit

Bratensaft servieren.

Kartoffelknödel:

500 g mehlige Kartoffeln

200 g griffiges Weizenmehl

50 g Weizengrieß

1 Schuss STROH 60

2 Eier

Salz

1 Prise Muskatnuss

Kartoffeln mit Schale kochen. Kalt abschrecken,

durch eine Kartoffelpresse drücken.

Mehl, Grieß und Eier dazugeben. Salzen

und Muskatnuss reiben, abschmecken und

einen Schuss Rum dazugeben. Aus der Knödelmasse

eine Rolle formen und mit einem

bemehlten Geschirrtuch einwickeln.

Die Knödelrolle in einen Topf mit siedendem

Salzwasser legen und 15 bis 20 Minuten ziehen

lassen. Nach dem Kochen auswickeln

und in 1 cm dicke Scheiben schneiden.


everages

ZUM

KOCHEN,

GEKOCHT

Wer heute in der Küche arbeitet,

weiß, was es heißt, seinen Gästen

immer Neues zu bieten. Der weiß auch,

was es heißt, wenn es an Zeit und

Personal mangelt. Mit KochGut

geht’s leichter – im Handumdrehen

wird jedes Produkt zu deinem Gericht.

agm.at/kochgut

www.hotelstyle.at

67


Alles für den Gast

Die Branche zu Gast bei AGM

Ein offen gestaltetes Messekonzept schafft Wohlfühlatmosphäre

und lädt zum Dialog und Verweilen ein. Das AGM Motto „Wir verstehen

uns“ hat bereits in den vergangenen Jahren zu vielen positiven

Rückmeldungen – und deshalb auch zu einer Fortführung des

Konzeptes bei der aktuellen „Alles für den Gast“ geführt.

Peter Buchner, Geschäftsführer der C & C

Abholgroßmärkte Gesellschaft m.b.H. bestätigt:

„Erfahrungsaustausch mit Kollegen

und Lieferanten sowie der Netzwerkgedanke

und Branchentalk mit unseren Kunden

steht auch heuer wieder im Mittelpunkt. Als

Abwechslung zum stressigen Alltag tauschen

wir die Rollen. An diesen Tagen sind

die Gastronomen unsere Gäste.“

Der stetige Austausch mit Kunden verdeutlicht,

dass die optimale Zeit- und Ressourceneinteilung

in der Gastronomie und

Hotellerie immer wichtiger wird. Mehr denn

je brauchen Gastronomen und ihre Küchencrews

durchdachte Lösungen die helfen,

Abläufe zu optimieren. Zeitaufwendige Vorbereitungsschritte

auslagern ohne dabei

an Qualität einzubüßen lautet die Devise.

Bereits mit dem „Bequemer geht’s nicht“

Sortiment hat AGM auf dieses Bedürfnis

reagiert. Nun geht’s in die nächste Runde.

Im Rahmen der Messe „Alles für den Gast“

in Salzburg präsentiert AGM die neue und

exklusiv bei AGM erhältliche Produktlinie

„KochGut“. Dahinter verborgen: Rund 20

hochwertige und zum Großteil frische Basisprodukte,

die in den Küchen sofort einsetzbar

sind. Im Handumdrehen können die

Produkte mit unterschiedlichen Beilagen,

Gewürzen oder Toppings individuell zubereitet

werden. Egal, ob Tafelspitz, Rindsroulade

oder Gulasch nach österreichischer

Rezeptur – Koch und Köchin sind mit der

neuen „KochGut“ Produktlinie von AGM

bestens gerüstet.

Davon überzeugen können sich die Besucher

auf der „Alles für den GAST“ vom 9. bis

13. November direkt am AGM Stand in der

Halle 10, Stand 0506.

AGM ZENTRALE

T +43 (0)2236 600 - 3606

F +43 (0)2236 600 - 83606

office@agm.at

www.agm.at

68


Kaffee

Erst überraschen wir Sie.

Dann überraschen Sie Ihre Gäste.

Die Revolution in Sachen Tee. Natürlich, nachhaltig, auffallend.

Entdecken Sie unsere neuen Sorten auf der GAST, Halle 10, Stand 1024.

teekanne.at

www.hotelstyle.at

69


Bier

Gut gekühlt –

frisch gezapft

Er erstellt die Bierkarte, organisiert den Biereinkauf und berät

den Koch bei Biergerichten – der Biersommelier ist nach dem

klassischen Weinsommelier der wohl am stärksten nachgefragte

Ausbildungszweig in der Sommelierbranche. 2009 gab

es schließlich die erste Biersommelier Weltmeisterschaft – und

bei dieser konnte sich der Österreicher Karl Schiffner gegen 47

Teilnehmer aus fünf Nationen durchsetzen.

70

Zehn Jahre später ist der erste Biersommelier

Weltmeister immer noch in Sachen Bier

aktiv. Gemeinsam mit seinem Sohn Felix

Schiffner, Braumeister und selbst Biersommelier

Vizeweltmeister 2017, braut er sein

eigenes Bier und bietet ein breit gefächertes

Bierkulinarium und Bierdegustationen

in seinem Biergasthaus im oberösterreichischen

Aigen-Schlägl.

Vier eigene Hausbiere werden seit 2018 mit

regionalen Zutaten aus dem Mühlviertel im

Sudhaus der Brauerei Hofstetten gebraut

- jedoch weder filtriert noch wärmebehandelt.

Im Biergasthaus Schiffner gibt es die

vier Schiffner Biere frisch vom Fass. Zusätzlich

werden „Aurora“, „Rotkorn“, „Leinsamen“

und „Silentium“ auch direkt bei

Schiffner Ab-Hof verkauft.

Wir sprachen mit Karl Schiffner über die

Qualität und Vielfalt heimischer Biere und

die häufigsten Fehler von Gastronomie und

Handel im Umgang mit Bier.

Ist man als Braumeister immer auch

Sommelier? Und ist es manchmal hinderlich,

beides zu sein?

Ein Braumeister ist nicht automatisch auch

ein Sommelier. Der Sommelier ist der Veredler,

der die Vorzüge der gebrauten Produkte

den Konsumenten näherbringt. Es ist

auf keinen Fall hinderlich, beides zu sein.

Was sind die wesentlichsten Eigenschaften

und Kenntnisse, die man als Sommelier

braucht?

Grundkenntnisse um die Herstellung, Rohstoffe

und die unterschiedlichen Bierstile

sind unumgänglich. Sensorische Fähigkeiten

sind von Vorteil, diese sind durch ein

ständiges Training zu verbessern.

Was ist das Um und Auf bei

Biergeschmack und Qualität?

Es ist die Harmonie der einzelnen Geschmackskomponenten,

auf die es ankommt.

Was zeichnet Ihre eigenen Biere aus?

Wir legen besonderen Wert auf die Auswahl

der Rohstoffe, die wir aus der unmittelbaren

Region beziehen. Die Reifezeit des Bieres

wird dem Bierstil angepasst, damit unsere

Gäste sicher sein können, bei uns ein perfektes

Bier zu bekommen.

Worauf legen Sie außerdem

großen Wert?

Die richtige Kühltemperatur, Frische, optimale

Glasauswahl und -pflege und Hygiene

garantieren einen wertschätzenden Umgang

mit den Produkten.

Haben Sie selbst ein Lieblingsbier?

Die häufigste Frage an mich kann ich mit Ja

beantworten. Das von meiner Frau initiierte

und von meinem Sohn gebraute „Mühlviertler

Aurora“.

Wie beurteilen Sie die Bierqualität

in Österreich?

Die Brauereien in Österreich haben einen

durchaus hohen Qualitätsanspruch,

gute Produkte auf den Markt zu bringen.

Eine Qualitätsminderung entsteht beim

Handel, wenn die Biere ungekühlt und

bei Lichteinfluss in den Regalen stehen.

Wie werden österreichische

Biere im Ausland gesehen?

Der Export österreichischer Biere wächst.

Das lässt auch auf ein steigendes Interesse

an österreichischen Bieren schließen.

Kann das Bier-Angebot auch durch österreichische

Brauereien abgedeckt werden?

Oder sollte man generell immer international

einkaufen?

Meine Empfehlung ist, dass man die

Biere in unmittelbarer Nähe der Produktionsstätte

kaufen sollte. Die Dichte

an Brauereien und die Biervielfalt in

Österreich lässt wenig Wünsche offen.


Bier

Wie viele und welche Biersorten sollte

man mindestens auf der Karte haben?

Es kommt nicht auf die Anzahl an. Eine Orientierungshilfe

bietet der Alkoholgehalt.

Von alkoholfreiem Bier (unter- und obergärig)

bis zum Doppelbock bzw. Eisbock

bietet sich eine unglaublich weite Bandbreite.

Wer als Gastronom sechs offene Weine

anbietet, kann das auch mit Bier.

Macht es Sinn, die Bierkarte regelmäßig

zu wechseln bzw. zu ergänzen?

Das ist vom Standort und von der Betriebsart

abhängig. Wer jeden Tag andere

Gäste hat, braucht nicht so oft wechseln.

Wie experimentierfreudig ist der Gast?

Wie experimentierfreudig ist die österreichische

Gastronomie?

Frauen sind von Grund auf leichter für Neues

zu begeistern. Männer sind traditioneller

orientiert und greifen gerne zu Altbekanntem.

Brauereien sind bei neuen Bierstilen

zu abhängig vom Handel und diesem ist es

egal, was er verkauft, Hauptsache es bringt

Umsatz. Die Gastronomie reagiert immer

erst später, wenn die Kundenwünsche

schon eindeutiger sind.

Was sind, Ihrer Meinung nach, die häufigsten

Fehler heimischer Wirte, wenn es

um Bier geht?

Zu wenig Wertschätzung für das Produkt.

Der Rabatt und die Zuwendungen einer

Brauerei sind oft wichtiger, als die Qualität.

Mangelnde Hygiene ist ein großes Problem,

falsch eingestellte Zapfanlagen ebenso.

Und wie gelingt es Ihnen, diese Fehler zu

vermeiden?

Wir spülen jeden Tag unsere Bierleitungen

sauber und reinigen einmal pro Woche mit

Lauge. Die Druckeinstellung der Leitungen

sind unter ständiger Kontrolle, ebenso wie

die Temperatur, damit jedes Bier optimal

gezapft werden kann.

Haben Sie auch eine besondere Empfehlung

für bzw. eine spezielle Bitte an unsere

heimischen Bierproduzenten?

Die ständigen „Minus 25 % Aktionen“ helfen

nicht, die Wertschätzung des Bieres

zu heben. Bier sollte gekühlt angeliefert

werden und nur zu Fachhändlern, die damit

umgehen können. Wenn die wichtigste

Mitteilung des Brauereiverbandes jedes

Jahr der Pro-Kopf-Verbrauch ist, wundert

es mich nicht, dass sich Österreich schwer

vom „Wirkungstrinkerland“ zum „Genießerland“

entwickelt.

www.biergasthaus.at

Fotos: Biergasthaus Schiffner

www.hotelstyle.at

71


Bier

Bestes Pils, bestes

Wiener Lager

Im November 2017 eröffnete das Getränke-Traditionshaus Rudolf Ammersin

GmbH die Mikrobrauerei MUTTERMILCH – Vienna Brewery,

die neben den ganzjährig verfügbaren Core Range Bieren auch Special

Editions und limitierte Collaboration Brews mit namhaften nationalen

und internationalen Craftbrauern braut.

Die Brauerei befindet sich im Souterrain des

Craftbeer Stores „BeerLovers – all about

Craft“ in der Wiener Gumpendorfer Straße,

wo auch regelmäßig Brauworkshops angeboten

werden.

Bei der Austrian Beer Challenge wurden nun

das „Wiener Bubi“ in der Kategorie Wiener

Lager und das Core Range Bier „Bitta von

Tresen“ in der Kategorie Pils Staatsmeister.

Wir sprachen mit Muttermilch-Gründer und

Diplom-Biersommelier Markus Betz über

seine beiden Siegerbiere und über die österreichische

Biervielfalt.

Wie viel Liter Bier pro Jahr produzieren Sie?

Von den beiden Core Range Bieren werden

pro Jahr ca. 160 hl (Bitta von Tresen) und 180

hl (Wiener Bubi) gebraut. Saisonal wechselnde,

limitierte Specials werden in der Menge

eines Suds bzw. eines Doppelsuds produziert.

Die Ausschlagsmenge der Mikrobrauerei

beträgt 2,5 Hektoliter pro Sud.

Warum Pils und Wiener Lager? Was zeichnet

Ihre Siegerbiere hier besonders aus?

Pils, Wiener Lager und Märzen sind die Königsdisziplinen

des Bierbrauens. Das Wiener

Lager war lange in Vergessenheit geraten

und erlebt erst in den letzten Jahren wieder

bei einigen Brauereien eine Renaissance. Es

freut uns deshalb ganz besonders, dass wir

mit unserem Wiener Bubi in dieser Kategorie

den Geschmack der Expertenjury so gut

treffen konnten. Neben dem Sieg in seiner

Kategorie wurde der „Wiener Bubi“ außerdem

mit dem Bier IG Qualitätssiegel ausgezeichnet,

das seit 2013 an qualitativ besonders

hochwertige Biere vergeben wird.

Der Bierstil Pils steht in Österreich noch ein

wenig im Schatten des klassischen Märzenbiers.

Zunehmend erfreut sich aber auch

dieser durch aufregende Hopfenaromen

und der Bitterkeit als Balancegeber immer

größerer Beliebtheit. Unsere „Bitta von Tresen“

ist sozusagen das hopfige Pendant

zum „Wiener Bubi“.

Unsere Biere werden in unserer kleinen

Brauerei im 6. Bezirk entwickelt und handwerklich

gebraut. Unsere Qualitätsstandards

sind im gesamten Prozess sehr hoch.

Außerdem zeichnen sich unsere Core Range

Biere durch eine gute Drinkability aus.

Wie wird Ihr Bier optimal

gezapft und getrunken?

Beim Zapfen sollte man darauf achten,

dass die Kühlung optimalerweise auf 7° C

eingestellt ist. Entgegen der Mär‘ vom 7-Minuten-Pils

sollte man Lager- und Pils-Biere

generell ziemlich zügig in drei Etappen zapfen.

Ein Pils wird idealerweise in einer Tulpe,

ein Lager in einem Becher serviert.

© Simon Rainsborough

Was kann man einem Gastronomen an

Zusatzinformationen mitgeben, der Ihre

Biere gerne mit auf die Karten nehmen

möchte?

Beide Biere sind sehr ausgewogen. „Bitta

von Tresen“ ist unfiltriert (also ein Kellerpils),

hat eine angenehme Bittere und geht

ein wenig in den böhmischen Stil hinein. Ein

Pils eignet sich sehr gut als Aperitif, da es

mit der Bittere appetitanregend ist. Serviert

werden kann es außerdem zu klassischen

Speisen, wie Zander oder Forelle, um hier

einige zu nennen.

Der „Wiener Bubi“ ist ebenso unfiltriert

und ein klassisch malzbetontes Wiener

Lager mit einer schönen Kupferfarbe. Als

Speisebegleitung würde ich es empfehlen

zu Faschiertem, Wild oder einem Gulasch.

Außerdem eignet es sich auch perfekt zum

klassischen Biergenuss.

72


Im Bild zu sehen:

SILEXA Wipe

Schanksäulen

Martin Dicker

© Georg Zwickl

Welche Biere würden Sie außerdem als gute

Ergänzung auf der Karte empfehlen?

Es kommt auf die Art der Gastronomie an. Wenn sich der

Gastronom dazu entscheidet, unsere beiden Biere in sein

Sortiment aufzunehmen, wäre es noch wichtig, ein österreichisches

Märzen – den meist getrunkenen Bierstil

in Österreich – mit aufzunehmen. Das Ganze kann man

noch abrunden durch ein Weizen und ein alkoholfreies

Bier. So ist die Karte im Prinzip perfekt. Wenn es sich um

eine einschlägige Biergastronomie handelt, kann man es

noch z.B. um ein IPA, ein Stout sowie einen belgischen

Bierstil, wie ein Belgisch Blonde, ergänzen.

Bietet die österreichische Biervielfalt alles,

was ein Biertrinker braucht?

Auf jeden Fall. Mittlerweile befinden wir uns in Österreich

im Hinblick auf die Biervielfalt in einem gesegneten

Land. Es ist immer wieder eine Freude zu sehen, wie

sehr sich die heimischen Brauereien um diese Vielfalt

bemühen. Ebenso bemühen sich die Gastronomen und

Händler, ihren Gästen und Kunden eine Vielfalt an nationalen

und internationalen Bieren anbieten zu können.

Was sind, Ihrer Beobachtung nach, die größten Fehler

beim Biergenuss in Österreichs Gastronomie?

Meiner Meinung nach liegen die größten Fehler in der

Hygiene. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, einmal pro

Quartal eine Reinigung durchzuführen. Stellen Sie sich

vor, wie Küchen oder Toilettenanlagen aussähen, wenn

sie nur alle drei Monate grundgereinigt werden würden.

Speziell in diesem Bereich gibt es auf jeden Fall Nachholbedarf

– Hygiene fängt beim Glas an und zieht sich

fort bis zu den Bierleitungen. Hier sollte man mehr Acht

darauf geben, das gesetzlich vorgeschriebene Intervall

zu verkürzen. Zum Glück gibt es inzwischen bereits

unzählige Lokale, die auf ihre Leitungen achten. Leider

sind es jedoch noch nicht genug, um flächendeckend

sagen zu können, dass das Bier überall perfekt gezapft

zum Gast kommt.

Ein weiterer Punkt ist, dass viele Gastronomen bis heute

unterschätzen, welche große Bedeutung eine saubere,

gut geschriebene Bierkarte hat. Die Konsumenten bilden

sich weiter – genauso sollten sich die Wirte in Sachen

Biervielfalt und Bierstile weiterbilden.

INNOVATION

ZUM ANFASSEN

Entdecken Sie unseren neuen Messestand auf

der »Alles für den Gast« in Halle 6, Stand 0228.

Wir freuen uns auf ihren Besuch!

Neben TiPOS Kassensystemen und SILEXA Schanksystemen,

bieten wir Ihnen Elektro- und Multimediainstallationen

wie zum Beispiel Beschallungs- & Beleuchtungssysteme, Tonanlagen,

Medienplayer mit zentraler Steuerung und vieles

mehr an.

UNSERE HIGHLIGHTS:

Neben unserem preisprämierten, kompakten Flaschenfüller

SILEXA Growler&BottleFiller und dem hygienischen SILEXA

KegSwitcher mit automatischem Spülvorgang präsentieren

wir heuer eine elegante Getränkesäule, die SILEXA OneTap.

Wieder mit dabei die QR-Code-Lösung im TiPOS-Verbund

und unsere Self-Service-Lösungen für Wein, Bier, Softdrinks,

Kaffee und sogar Saucen.

Die SILEXA wipe Technik in der Designschankanlage – so simpel

wie ihr Smartphone: große, übersichtliche Displays, einfache

Bedienung und auf Wunsch kann mit integrierter TiPOS

Kassen App auch boniert werden. Bonieren, zapfen oder eine

Küchenbestellung weiterleiten – alles mit einem »Wisch«.

Was auch immer wir entwickeln – wir legen größten Wert auf

Qualität und Bedienerfreundlichkeit. Unsere Kunden sind

etwas Besonderes, und das möchten wir ihnen auch täglich

beweisen, indem wir Redl-Anlagen auf ihre Bedürfnisse maßschneidern.

www.beerlovers.at

www.hotelstyle.at

WWW.REDL.NET

73


Bier

© www.derkrug.at

Holzfassgereift

Ing. Reini Schenkermaier war vierzig Jahre als Hochfrequenz- und

Nachrichtentechniker in der IT-Branche tätig und kein Biertrinker, bis

er 2007 den Genuss eines Bieres aus einer kleinen Brauerei erlebte.

2012 kam er mit der Eröffnung der Brauerei

und des Bedarfswirtshauses Erzbergbräu in

die Branche der Bierbrauer und Gastronomen,

erzielte als Quereinsteiger zahlreiche

Erfolge bei den österreichischen Staatsmeisterschaften

und wurde 2018 als erster

– und bisher einziger – Österreicher in das

internationale „Institute of Masters of Beer“

aufgenommen. Gebraut werden pro Jahr

etwa 250 hl Bier, handwerklich in traditioneller

Bottichgärung und unfiltriert und ohne

Pasteurisierung naturbelassen abgefüllt.

Wir fragten den Obmann von „Steiermarkbier“

und Leiter der Sektion Österreich-Ost

des „Verbands der Diplom-Biersommeliers“

nach seinen besonderen Bieren.

Welche Biersorten bieten Sie zurzeit an?

Je nach Verfügbarkeit haben wir 10 bis 13

Sorten, denen wir je nach Bierstil sozusa-

gen übergeordnete Familiennamen gegeben

haben. Ganzjährig verfügbar sind unsere

„Gruamhunte“, das sind Biere für den

Durst, in der althergebrachten Art von „Kellerbieren“

gebraut, die sich durch ihre Milde

und gute Drinkability auszeichnen. Zusätzlich

haben wir mit „Noar“ obergärige Porter

& Stouts im dunklen englisch/irischen Stil,

mit „Dreihops“ hopfenlastige Pale Ales, wie

sie unter Amerikas Craft-Brewern sehr beliebt

sind und mit „Scheewit“ ein obergäriges

Weissbier. Für die Zeit vor Ostern und

Weihnachten und im Mai gibt es mit „Bock-

Bock“ auch stärkere Biere und unter dem

Sammelnamen „Unlimited Edition“ finden

Bierfreunde mit „Belgisch steil“ auch ein

starkes, obergäriges dunkles Ale oder das

untergärige Imperial Vienna Lager „Austr(al)ia“.

In der Kategorie der holzfassgereiften

Biere ist Ihr „Austr(al)ia barrel aged“

Staatsmeister. Was zeichnet dieses Bier

besonders aus?

Den holzfassgereiften Barley Wine Bieren ist

allgemein ihre besondere geschmackliche

Komplexität anzurechnen. Unsere „Aust(ra)

lia Unlimited Edition“ ist ein Vienna Imperial

Lager, das ein halbes Jahr im Whiskyfass

vom Mandlberggut gereift ist. Es hat eine

Stammwürze von 25 mit 11,6 % Alkohol. Besonders

ist sein Duft nach Kokos, Rum und

Melasse. Im Mund ist es sehr eigenständig

mit klarem Einfluss der Holzfassreifung.

Süßliche Aromen von Weinbrandpralinen

treffen auf Kokos sowie schön entwickelte

Sekundäraromen.

74


Bier

© Armin Russold

Wie wird es am besten getrunken?

Aust(ra)lia ist ein typisches Nachspeisenbier

zur Dessertbegleitung und Digestif.

Welche Biere würden Sie außerdem als

gute Ergänzung zu Ihrem Angebot auf

der Karte empfehlen?

Jede Vielfalt auf der Karte fördert die Bierkultur

und das Renommee des Gastrobetriebs:

also je vielfältiger, desto besser!

Bietet die österreichische Biervielfalt alles,

was ein Biertrinker braucht?

Von der Produktion her sicher zu 90 %.

Allerdings sind viele Biere aufgrund der

Produktionsmenge und der logistischen

Schwierigkeiten kleiner Brauereien österreichweit

leider nicht erhältlich.

Was sind, Ihrer Beobachtung nach, die

größten Fehler beim Biergenuss in Österreichs

Gastronomie?

Fehlende Kenntnis (und auch mangelndes

Interesse) für die Produkte bei den Wirten

und dem Personal – und leider oft auch die

mangelnde Schankhygiene. Bier wird noch

zu häufig als reiner Umsatzbringer gesehen.

Reinheitsgebot oder Experimentierfreude?

Was zählt für Sie?

Das Reinheitsgebot ist auch in der deutschen

Fassung eher als Marketingaktion

denn als Verpflichtung zu sehen, denn sie

gilt nur zwischen Sudhaus und Filtrierung.

Experimentierfreude ist dagegen sehr

wichtig und nach dem österreichischen

Lebensmittelcodex erfreulicherweise auch

möglich!

Wie würden Sie Ihr Credo mit wenigen

Worten beschreiben?

Bier ist wie Wein ein Kulturgetränk für den

Genuss – die geschmackliche Vielfalt ist

jedoch eine größere. Meine Aufgabe als Diplom-Biersommelier

sehe ich vor allem darin,

die Bierkultur und das Wissen rund ums

Bier zu fördern. Zusammen mit meiner Frau

als begnadeter Köchin können wir in unserem

Restaurant Erzbergbräu Biere aus aller

Welt als perfekte Speisenbegleitung erlebbar

machen – das ist unsere Leidenschaft.

www.erzbergbraeu.at

Wasser gut,

Kaffee gut!

BRITA PROGUARD COFFEE

perfektioniert Kaffee.

Mit innovativer Mineralisierungstechnologie perfektioniert

PROGUARD Coffee das Kaffee-Aroma so wie Du es willst.

Er schützt Deine Kaffeemaschine zuverlässig vor Korrosion,

Kalk- und Gipsablagerungen.

Ist Dein Wasser bereit für den perfekten Kaffee? Bring 200 ml

Wasser mit an unseren Stand und wir analysieren das für Dich.

Besuche uns auf der Alles für den Gast in Salzburg

vom 09.-13.11.2019, Halle 10 Stand 414.

Mehr unter www.brita.at

KOSTENLOSE

WASSERANALYSE

AM STAND

www.hotelstyle.at

75


Bier

Kreativ und fruchtig

Gold und Silber gab es heuer für Jan van Laere von der Niederösterreichischen

Mikrobrauerei Gallier Bräu, die pro Jahr lediglich 600 bis 2.000

Liter Bier produziert – aufgeteilt auf bis zu sieben Sorten. Davon werden

manche nur einmalig angeboten – solange der Vorrat reicht und bis eben

wieder neue hinzukommen. Wir sprachen mit Jan van Laere anlässlich

der aktuellen Auszeichnungen.

Seit wann besteht Ihre Brauerei?

Offiziell gibt es meine Brauerei seit 2015.

2017 habe ich mich selbstständig gemacht.

Das Brauen ist allerdings schon viel länger

mein Hobby.

In welchen Kategorien konnten Sie die

Jury heuer überzeugen?

In der Kategorie Fruchtbier habe ich mit

„Dr Benji Fruit“ den zweiten Platz und mit

meinem „Dr Benji Dubbel“ / Oud Bruin in

der Kategorie Kreativbier (Sauer, Rauch,

alternative Extraktquellen) den ersten Platz

belegt. Beides sind Bierstile, mit denen ich

mich als Belgier sehr verbunden fühle –

weg vom Reinheitsgebot und eher in der

kreativen Schiene, dabei aber trotzdem

dem belgischen Bierstil entsprechend.

Wie stehen Sie zum Reinheitsgebot?

Es ist sicher sehr interessant, ein super

reinheitskonformes Bier als ein Kreativbier

zu brauen. Da ich mich eher auf belgische

Bierstile konzentriere, kommt das Reinheitsgebot

leider nicht in Frage. Trotzdem

habe ich auch viel Respekt für ein perfekt

gebrautes Pils.

Was zeichnet Ihre Siegerbiere

besonders aus?

Zum einen entsprechen sie dem jeweiligen

Bierstil, zum anderen haben sie aber auch

einen sehr persönlichen Touch, den man

nur durch viel manuelle Arbeit erreicht. Bei

mir steht die Qualität vor Quantität: kleiner

Sud, aber mit mehr Liebe für das Produkt.

Gibt es für Ihre Biere auch einen Vertrieb?

Im Grunde bin ich wohl eher ein Underdog,

der nicht unbedingt in der großen Craftbierschiene

mitrudern will. Ich genieße es,

neue Biere zu entwickeln und bin froh, dass

es Vertriebspartner gibt, die kleine, regionale

Produzenten unterstützen und so mein

Bier auch in einigen Pubs zu bekommen ist.

Mein ganzes Portfolio wird exklusiv über

Bierfracht in Eisenstadt vertrieben und ist

so bereits in verschiedene Shops und Pubs

in Graz, Wien und Wiener Neustadt gelangt.

Zu welchen Speisen können Gastronomen

Ihre prämierten Biere empfehlen?

Beide Biere sind sowohl mit einer Vor- als

auch Nachspeise perfekt kombinierbar. Das

Fruchtbier passt eher zu Speisen, die Schokolade

enthalten, das Dubbel/Oud Bruin

eher zu Käse wie Camembert oder leichten

Fischgerichten.

Welche Biere würden Sie außerdem als

gute Ergänzung zu Ihrem Angebot auf

der Karte empfehlen?

Die AnBiance (Kriek) oder die Hildegonde

(Himbeerweizen) sind eine ideale Ergänzung

auf der Apero-Karte, sehr erfrischend

und ein ideales Sommergetränk.

Bietet die österreichische Biervielfalt alles,

was ein Biertrinker braucht?

Noch nicht, aber ich arbeite daran…

www.gallier-braeu.at

Fotos: Gallier Bräu

76


Willi Opitz

© Drunken Unicorn

Ausgezeichnetes Kreativbier

Seit Sommer 2016 wird in der Drunken Unicorn Brewery Bier

gebraut, jeweils sechs Sorten und zwischen 3.000 und 4.000

Liter jährlich. Wenn sie nicht gerade ausgetrunken sind, gibt

es das Amberale „Fruchtkäppchen“, das Paleale „Mr. Fresh“,

das belgische Witbier „Whit?“ und das Imperial Milkstout

„Chamäleon“´sowie zwei saisonal wechselnde Sorten. Bei der

Austrian Beer Challenge 2019 reichte die Mikrobrauerei das

Imperial Milkstout in der Kategorie der Kreativbiere ein und

belegte hier den zweiten Platz. Wir sprachen mit Ing. Wolfgang

Fischer über die Ansprüche an seine kreativen Biere.

Warum Kreativbiere?

Wir brauen Bier, das uns schmeckt und lassen uns da nicht

dreinreden, experimentieren auch gerne mal mit ausgefallenen

Bierstilen und auch mit solchen, die noch nicht einmal

existieren! Bei Kreativbieren kann man eigentlich machen

was man will. Unser Bier ist ein sehr stark auftragendes Bier -

stark, schwarz, süß, geil!

Sind Kreativbiere eine Absage an das Reinheitsgebot?

Das Reinheitsgebot in Österreich ist unserer Meinung nach

unnötig. Wir haben ja ohnehin den Lebensmittelkodex. Experimentierfreude

ist wichtig und wird auch immer mehr von den

Konsumenten angenommen. Es sollte aber auch Bio Qualität

mehr gefördert werden. Hier sind die Auflagen in Österreich

überbürokratisch und sehr teuer für kleine Brauereien.

NORDIC SWAN ECOLABEL

3005 0051

Was sollte man über Ihr „Chamäleon“ wissen?

Mit 6,9 %Vol. und 17,0 °P bezaubert dieses Starkbier vor allem

im Winter. Neben Hopfen und Gerstenmalz sind die Hauptzutaten

Wasser und Hefe, aber auch Laktose, Kaffee und Tonkabohnen,

wodurch ein wunderbar cremiges Mundgefühl entsteht.

Mit den Aromen von Kaffee und Vanille eignet es sich

wunderbar als Dessertbier oder als Begleitung zu Desserts,

wie zum Beispiel zu Fruchteis. Die Kombination macht’s!

Wie wird es optimal gezapft und getrunken?

Optimal gezapft wird es mit ca. 10 °C, am besten mit Mischgas,

C0 2 und N 2 , um die Cremigkeit noch mehr zu erhöhen, und in

Stilglas, Schale oder Pokal serviert.

www.drunkenunicornbrewery.at

www.hotelstyle.at

77


everages

Vollendeter Kaffeegenuss

Als neuestes Spitzenmodell lanciert JURA mit der GIGA 6 einen

Kaffeevollautomaten mit Profitechnologie. In diesem Meisterstück

Schweizer Ingenieurskunst vereinen sich die modernsten Technologien

sowie das Wissen und die 25-jährige Erfahrung aus über 5 Millionen

produzierten Vollautomaten. Damit gelingt eine imposante Bandbreite

von 28 Kaffeespezialitäten in bester Barista-Qualität.

Ultimativer Kaffeegenuss ist das Ergebnis idealer Extraktionsbedingungen.

Diese schafft die neue GIGA 6 mit drei verschiedenen Brühverfahren

für Kaffee. Bei Trendspezialitäten mit Milch können Milch

und Milchschaum auf den individuellen Geschmack abgestimmt und

in zehn Temperaturstufen programmiert werden. Zwei Heizsysteme

und zwei Pumpen erlauben die parallele Zubereitung von Kaffee und

Milch. Aus einem der härtesten Werkstoffe mit höchster Präzision gefertigt,

garantieren zwei elektronisch verstellbare Keramikscheibenmahlwerke

die ideale Feinheit des Kaffees. Die beiden selbstjustierenden

Mahlwerke erlauben die Verwendung von zwei verschiedenen

Kaffeesorten, wahlweise einzeln oder als Mischung.

JURA Elektroapparate VertriebsgesmbH

T +43 (0)5523 56 695-0

F +43 (0)5523 56 695-16

office@at.jura.com

www.at.jura.com

Tee – nachhaltig gut

Modern, individuell und designorientiert: So präsentieren sich

Gastronomie und Hotellerie von heute. Und die Branche setzt zunehmend

auf Produkte, die ein Differenzierungspotenzial bieten.

Passend dazu präsentiert TEEKANNE seinen Partnern in Gastronomie

und Hotellerie einen grundlegend überarbeiteten Sortimentsauftritt:

Beginnend mit der Teesaison 2019 setzt der Salzburger

Teehersteller auf ein neues, modernes Design, nachhaltige Verpackungsmaterialien

und 100-prozentige Bio-Rohwaren. Den Anfang

der groß angelegten Gastronomie-Neuausrichtung macht das beliebte

Pyramidenbeutel-Sortiment Luxury Cups: Ob die Früchtetees

„Wild Berry Wonder“ und „Fruit Melody“, die Schwarztees „Hey

Earl Grey“, „English Breakfast Club“ und „Mount Darjeeling“, die

Kräutertees „Cool Pepper Mint“, „Queen Camomile“ und „Vitalizing

Herbs“, der Grüntee „Green Tea Greetings“ oder die Rooibos-Mischung

„Rooibos Safari“: Alle zehn neuen Teemischungen basieren

auf Bio-Rohwaren und garantieren so Vielfalt vom Feinsten. Der

luftig-luxuriöse Pyramidenbeutel aus biologisch abbaubarem Material,

in dem der lose Premium-Tee vorportioniert ist, ermöglicht

optimalen Raum zur Geschmacksentfaltung.

TEEKANNE GmbH

T +43 (0)662 43 55 01

office@teekanne.at

www.teekanne.at

78


everages

Kontrollierte Selbstbedienung,

die Spaß macht

Der Hollabrunner Familienbetrieb Redl, bekannt als Spezialist für

Self Service Lösungen, setzt auf Individualität und Perfektion: Bier,

Wein, Softdrinks, Kaffee, Soßen, oder Snacks in Selbstbedienung

für Kantinen, Hotels, Bars, Eventgastronomie und an Bord großer

Kreuzfahrtschiffe, die Möglichkeiten sind schier unendlich. Gewählt

und gezapft wird per Chipkarte, Handy-App oder QR-Code. Die Abrechnung

kann über Prepay, Billpay, mittels Kreditkarte, Münz- und

Geldscheinprüfer oder auch über ein angebundenes Kassensystem

erfolgen. Bei allen Systemen können Kundenkarten wie Roomcards

eingebunden werden. So kann sich der Gast z. B. bequem in der

Hotellobby sein Bedürfnis nach kühlen Getränken oder frischem

Kaffee stillen, abgerechnet wird bei Abreise an der Rezeption. Eine

exakte Aufzeichnung der gezapften Mengen, Berichte und Statistiken

für ein perfektes Controlling sind inbegriffen.

REDL GmbH

T +43 (0)2952 2218-0

T +43 (0)2952 2218-218

info@redl.net

www.redl.net

SILEXA PourMyBeer im LINQ Casino & Hotel, Las Vegas US

Köstlichkeiten

für Genießer

GAST

Halle 8

Stand 0115

www.froneri-shop.at

www.hotelstyle.at

79


everages

Gin des Jahres

Kaum eine Spirituose ist in so großer Vielfalt

erhältlich wie Gin. Beim ISW Meininger

International Spirits Award waren für dieses

Getränk daher auch zahlreiche internationale

Brennereien vertreten, große und auch

viele kleinere. Letztlich überrascht es aber

doch, dass der international renommierte

Preis in der Kategorie „Gin“ heuer an eine

der kleinsten der antretenden Brennereien

ging.

Der BOAR Gin wird in Bad Peterstal hergestellt,

mit dem mineralstoffreichen Gebirgsquellwasser

aus eigener Quelle und dem

seltenen Schwarzwälder Trüffel verfeinert.

Dieser weltweit einzigartige Herstellungsprozess

verleiht diesem London Dry Gin

ein mildkomplexes Aromenprofil und eine

außergewöhnliche Identität.

www.boargin.de

Straight oder Blanco

Premium Tequila Padre Azul ist ein Trendgetränk,

das von den USA bis nach Asien

und von Ibiza bis Monte Carlo bereits in angesagten

Clubs vertreten ist. In limitierter

Auflage gibt es auch den „Padre Azul Cristalino“

in einer Flasche, designt mit cooler

Tattoo-Kunst von der Benefizorganisation

Prison Art. Der edle Tequila ist „zu 100 Prozent

aus der blauen Weber Agave, zu 100

Prozent aus Mexico und noch dazu zu 100

Prozent in Handarbeit hergestellt“, erklärte

der kalifornische Entertainmentanwalt Patrick

Knapp Schwarzenegger als Stellvertreter

für den Produzenten bei der Produkteinführung

in Stuttgart. Er selbst trinke ihn

übrigens am liebsten „straight“, in den USA

sei er aber als „Tequila Blanco“ – mit Soda

und jeweils einem Spritzer Lemon und Grapefruit

– besonders bei weiblichen Gästen

beliebt.

www.padreazul.com

Zirbe im Glas

Er erinnert an duftende Wälder, Bergwandern

und einen guten Schluck bei der

Hüttenrast, der Zirbenschnaps. Hergestellt

wird die traditionelle Spirituose von

Andreas Horvath in Deutsch Wagram. Bereits

seine Großeltern brannten Schnaps

und Vater Gerhard Horvath experimentierte

schließlich mit alten Rezepten und gründete

1996 gemeinsam mit seiner Frau Ulrike

die Firma HORVATH´S SPEZEREYEN KON-

TOR mit besonders veredelten österreichischen

Lebensmitteln und dem Export von

Spirituosen wie dem österreichischen „Vodka

Monopolowa“. Durch den Eintritt der

Söhne Andreas und Philipp Horvath in das

Unternehmen entstehen weitere innovative

Produkte.

Neben Kartoffel werden unter anderem

auch Haselnuss, Marille, Vogelbeere, Birne

und Himbeere gebrannt. Für Horvath’s Zirberl

wird das durch Destillation erzeugte

Zirbelkieferöl verwendet, welches nicht nur

die außergewöhnlichen Aromastoffe, sondern

auch die ätherischen Öle der Zirbensamen,

und- nadeln beinhaltet und auch

als Heil- und Arzneimittel vielseitig angewandt

wird.

www.horvaths.at

80


everages

Wo Können und

Klasse zählen

heiß und kalt

Ausgelegt für die Selbstbedienung und ein hohes Nutzererlebnis

bietet Schaerer mit seiner Stand-alone-Lösung höchste

Kaffeequalität auf Basis von frisch gemahlenen Bohnen und

Frischmilch.

Das neue Selbstbedienungskonzept Schaerer Premium Coffee

Corner benötigt gerade einmal einen Quadratmeter Platz und

lässt sich somit nahezu überall unterbringen, wo unterschiedliche

Kaffeekreationen auf Knopfdruck gefragt sind.

Neu ist auch die „Hot & Cold“-Technologie für die Schaerer

Coffee Soul. Dank des integrierten Getränkekühlsystems können

Kaffeegenießer nun erstmals auch kalte Kaffeekreationen

wie Cold Americano oder Cold Cappuccino vollautomatisch

und gleichzeitig auf einem neuen Qualitätsniveau zubereiten.

www.schaerer.com

Die neue GIGA X3

Kaffeegenuss – frisch gemahlen, nicht gekapselt

• 32 Kaffeespezialitäten über das

4,3" Touchscreen- Farbdisplay

wählbar

• Präzisions-Keramikscheiben-

mahlwerk mit Automatic

Grinder Adjustment (A.G.A.)

für eine konstant gleichmäßige

Mahlung

• Speed-Funktion: Heißwasser-

Bypass für perfekte Kaffeespezialitäten

in Rekordzeit und

mehr Anwenderkomfort

Ideale Einsatz gebiete:

Etagenlösung, Seminar- /

Tagungs bereich, Frühstücksraum,

Catering,

Coffee to go

Empfohlene

Tageshöchst leistung:

150 Tassen

www.jura.com

www.hotelstyle.at

81


everages

Mit dem Geschmack von

„GLETSCHEREIS”

Wenn sich die ersten Schneeflocken ankündigen und die Skipisten rufen,

ist klar: Der Winter naht. Und auch wenn draußen noch die Herbstwinde toben,

bereitet die neue Red Bull Winter Edition „Gletschereis“ schon einmal

auf eisige Zeiten vor. Eisgekühlt bewahrt man so auch im größten Wintertreiben

einen kühlen Kopf.

Die Red Bull Winter Edition kombiniert die Flüüügel von Red Bull mit dem

coolen Geschmack von Gletschereis und einer Note von Himbeere. Ob morgens

zum Start in den Arbeitstag, in der Pause bei langen Autofahrten oder

für die extra Flüüügel vor, während oder nach dem Wintersport – als Variante

des Red Bull Energy Drinks ist die limitierte Edition das Highlight in

diesem Winter und ist ab Mitte Oktober 2019 in ganz Österreich erhältlich.

Das sind die Red Bull Editions und ihre Geschmacksrichtungen:

Red Bull Green Edition (Kiwi-Apfel)

Red Bull Blue Edition (Heidelbeere)

Red Bull Yellow Edition (Tropical)

Red Bull White Edition (Kokos-Blaubeere)

Und nur für kurze Zeit erhältlich, die Red Bull Winter Edition „Gletschereis“.

www.redbull.com/redbulleditions

82


VERLEIHT DEM

WINTER FLÜÜÜGEL.

MIT DEM GESCHMACK VON GLETSCHEREIS.

BELEBT GEIST UND KÖRPER ® .

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine