Programmheft SJSO-Herbsttournee 2019

sjso64529

Herbsttournee 2019

27. Oktober – 24. November

PJOTR I.

TSCHAIKOWSKY

ROKOKO-VARIATIONEN FÜR VIOLONCELLO

UND ORCHESTER OP. 33

DMITRI D.

SCHOSTAKOWITSCH

SINFONIE NR. 7 IN C-DUR OP. 60

Solist: Gabriel Esteban, Violoncello

Leitung: Kai Bumann

HAUPTSPONSORIN

www.sjso.ch


– KONZERTPROGRAMM –

ca. 25 Min.

PJOTR I. TSCHAIKOWSKY (1840 - 1893):

ROKOKO-VARIATIONEN FÜR VIOLONCELLO UND ORCHESTER OP. 33

1. MODERATO QUASI ANDANTE

2. TEMA. MODERATO SIMPLICE

3. VARIAZIONE I. TEMPO DEL TEMA

4. VARIAZIONE II. TEMPO DEL TEMA

5. VARIAZIONE III. ANDANTE SOSTENUTO

6. VARIAZIONE IV. ANDANTE GRAZIOSO

7. VARIAZIONE V. ALLEGRO MODERATO

8. VARIAZIONE VI. ANDANTE

9. VARIAZIONE VII. ALLEGRO VIVO

Pause

ca. 80 Min.

DMITRI D. SCHOSTAKOWITSCH (1906 - 1975)

SINFONIE NR. 7 IN C-DUR OP. 60 «LENINGRADER»

1. ALLEGRETTO

2. MODERATO (POCO ALLEGRETTO)

3. ADAGIO

4. ALLEGRO NON TROPPO

SOLIST: GABRIEL ESTEBAN, CELLO

LEITUNG: KAI BUMANN

GESCHÄTZTE KONZERTBESUCHERINNEN

UND KONZERTBESUCHER

Das Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester (SJSO) feiert 2019/2020 seinen 50sten

Geburtstag! Das Programmheft in Ihren Händen erscheint deshalb in festlichem

Gewand. Der Stiftungsrat will dieses Jubiläum nutzen, um Ihnen die Orchester-Historie,

aber auch die ehemaligen SJSO-Musikerinnen und -Musiker etwas

näher zu bringen. Zu diesem Zweck werden Sie dieses und auch nächstes Jahr an

den Konzerten zusätzlich zum Programmheft ein informatives Faltblatt erhalten.

Wenn Sie möchten, können Sie das SJSO-Jubiläum auch unterstützen. Wir haben

dazu eine Sponsoring-Broschüre verfügbar, die wir Ihnen bei Interesse gerne

zukommen lassen. Ich würde mich über Ihre Unterstützung sehr freuen!

Auch in den beiden Jubiläumsjahren bleibt sich das SJSO treu. Wie schon oft in

der Vergangenheit tritt ein Solist aus den eigenen Reihen auf. Nachdem in der

Frühjahrstournee ein SJSO-Gründungsmitglied den Solopart spielte, steht jetzt

ein Ehemaliger im Zentrum, dessen SJSO-Zeit noch gar nicht lange zurückliegt:

Der junge Cellist Gabriel Esteban wird in Tschaikowskys Rokoko-Variationen

begeistern. Wissen Sie, wem Tschaikowsky mit diesem filigranen Werk huldigte?

Wolfgang Amadeus Mozart! Das Variationen-Thema hat Tschaikowsky zwar

selbst erfunden, aber die Art seiner Behandlung ist durchwegs dem Vorbild klassischer

Leichtigkeit verpflichtet.

Ganz anders Dmitri Schostakowitschs 7. Sinfonie: Ihre Entstehung steht mit

einer besonders schrecklichen Episode des Zweiten Weltkriegs in Verbindung –

der Belagerung seiner Heimatstadt Leningrad. Schostakowitsch hat den Sätzen

der Sinfonie zuerst Überschriften wie «Krieg» oder «Sieg» gegeben, diese Titel

aber wieder entfernt. Denn die Sinfonie ist natürlich viel mehr als nur eine

Schlachtenbeschreibung. Sie ist ein klingendes Mahnmal gegen Krieg und Terror!

Hören Sie sich nur den unaufhaltsam steigernden 1. Satz an: Gewissermassen ein

beängstigend finsteres Gegenstück zu Ravels berühmtem «Bolero».

Das SJSO wird bei dieser aufrüttelnden Musik zu Hochform auflaufen. Auch

das zeigt ein Blick in die SJSO-Geschichte: Schostakowitsch zählt seit je zu den

Lieblingskomponisten der jungen Musikerinnen und Musiker.

Ich wünsche Ihnen allen ein eindrückliches Konzerterlebnis mit dem Schweizer

Jugend-Sinfonie-Orchester!

Peter Faes, Präsident des Stiftungsrates

CO-SPONSOR

Editorial

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Herzlich willkommen!

LIEBE KONZERTBESUCHERINNEN

UND -BESUCHER

LIVEKONZERTE IN EINER DIGITALEN WELT

In unserem Alltag läuft vieles digital ab: Wir kaufen unser

Zugticket per App, buchen Hotels über Websites und erledigen

unsere Bankgeschäfte mit dem Handy. Auch wenn die

digitale Welt an Bedeutung gewinnt, gibt es immer noch Dinge,

die analog besser funktionieren. Daher bieten wir bei der

Bank Cler – neben vielen digitalen Lösungen – in unseren

31 Geschäftsstellen persönliche Beratung auf Augenhöhe.

In der Musik ist es ähnlich: Spotify, Apple Music und Youtube

in Ehren, aber es geht nichts über ein Livekonzert.

Gerade in der klassischen Musik ist es faszinierend, wie so

viele Musikerinnen und Musiker ein Ganzes formen und

uns völlig unverstärkt und analog in ihren Bann ziehen.

EIN BESONDERES ORCHESTER

Das Orchester, welches Sie auf der Bühne erleben, ist nicht

irgendein klassisches Sinfonieorchester. Jedes Jahr setzt sich

das Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester neu zusammen und

bietet Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren die Möglichkeit,

Orchesterluft zu schnuppern. Aus den einzelnen Individuen

wächst während den Probetagen eine echte Orchestergemeinschaft

zusammen.

GEMEINSAME WERTE

Musik verbindet. Und sie baut Brücken zwischen Generationen,

Sprachen, Regionen und Kulturen. Das gefällt uns. Und

damit identifizieren wir uns – sowohl bei der Bank Cler als

auch im Konzern mit der Basler Kantonalbank. Auch wir

wachsen – ähnlich der Orchestergemeinschaft – zusammen

und sehen unsere Stärke in der Vielfalt.

FÜR DIE MENSCHEN IN DER SCHWEIZ

Mit dem Engagement für das Schweizer Jugend-Sinfonie-

Orchester und die Swiss Music Awards wollen wir der Schweiz

etwas zurückgeben. Wir setzen uns ein für die Talentförderung

und bringen frischen Wind in die Musikszene. Wir

hoffen, dass Sie diesen frischen Wind, das Engagement und

die Spielfreude des Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchesters

heute im Saal spüren – live, ungefiltert und am besten mit

ausgeschaltetem Handy.

Mariateresa Vacalli

CEO Bank Cler

Geleitwort der Bank Cler

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Geleitwort der Bank Cler

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Das Orchester

SCHWEIZER

JUGEND-SINFONIE-

ORCHESTER

Das Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester ist ein Orchester

der besonderen Art: Aus allen vier Landesteilen

der Schweiz kommen bis zu hundert junge Musikerinnen

und Musiker im Alter zwischen 15 und 25 Jahren zusammen

und führen anspruchsvolle Werke aus allen Epochen

der klassischen Musik auf.

In den Proben und bei den Konzertauftritten machen

die talentierten Jugendlichen wichtige Erfahrungen im

Orchesterspiel, die den weiteren Verlauf ihrer Musikerlaufbahn

entscheidend prägen. So sind viele der ehemaligen

SJSO-Mitglieder heute in renommierten Berufsorchestern

engagiert. Aufgrund der Mehrsprachigkeit werden auch Brücken

zwischen den einzelnen Kulturkreisen der Schweiz geschlagen.

Das Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester vermag

während der Frühjahrs- und Herbsttournee mit jeweils sechs

bis sieben Konzerten in der ganzen Schweiz das Publikum

immer wieder aufs Neue in seinen Bann zu ziehen und die

Medien zu begeistern. Die finanzielle Unterstützung von Bund,

Kantonen, Gemeinden, Unternehmen, privaten Stiftungen und

der Förderergesellschaft machen diese ausserordentliche Plattform

für junge Musikerinnen und Musiker möglich. Durch

diese Nachwuchsförderung im Bereich der Klassischen Musik

leistet das SJSO einen wichtigen Beitrag im schweizerischen

Kultur- und Bildungswesen.

Ende der 60er-Jahre setzten Roman Jann und Christoph

Reimann ihre Idee einer Orchestergründung erfolgreich in

die Tat um: Mit der Unterstützung von Gönnern gelang es,

die zahlreichen anfänglichen Hürden zu überwinden und das

Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester zum Leben zu erwecken.

1969 fand in Zürich im Zunfthaus «zur Zimmerleuten»

die Gründungsversammlung statt. Nur wenige Monate später,

am 29. April 1970, traf sich das neu gegründete Orchester

zur ersten Probe, das erste Konzert folgte am 2. Januar 1971

im Konzertsaal des Hotel Laudinella in St. Moritz. Die Verbindung

zum Laudinella prägt das Orchesterleben bis heute:

Seit mehreren Jahren verbringt das SJSO im Frühjahr seine

Arbeitswoche im heute als Kulturhotel bekannten Hotel Laudinella

in den Bündner Bergen.

Seit der Gründung wuchs das Orchester unter den Taktstöcken

verschiedener Dirigenten zu einem voll besetzten

Sinfonieorchester heran, das heute in den bekanntesten

Konzertsälen der Schweiz auftritt und das Publikum bei seiner

alljährlichen Frühjahrs- und Herbsttournee mit ausgewählten

Programmen begeistert.

Orchester

6

Orchester

7


Solist

GABRIEL ESTEBAN

Dirigent &

künstlerischer Leiter

KAI BUMANN

Gabriel Esteban wurde 1996 in Genf geboren

und ist in einer Musikerfamilie aufgewachsen.

Er erhielt Cellounterricht von

François Abeille und studierte an der Genfer

Musikhochschule bei François Guye, bevor

er an die Universität Mozarteum Salzburg

wechselte, wo er aktuell von Giovanni

Gnocchi unterrichtet wird. Weitere wichtige

Erfahrungen sammelte er bei Meisterkursen

u.a. mit Christophe Coin, David Geringas,

Thomas Grossenbacher, Clemens Hagen und

Wen-Sinn Yang.

Gabriel Esteban wurde auf dem Internationalen

David Popper-Cellowettbewerb in

Ungarn mit einem 2. Preis ausgezeichnet,

konnte auf dem Enrico Mainardi Wettbewerb

in Österreich überzeugen und erhielt

mehrmals 1. Preise am Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb,

darunter einen Sonderpreis

der Fondation SUISA für die beste

Interpretation eines Werkes eines Schweizer

Komponisten. Er gibt regelmäßig Solokonzerte

in der Schweiz, in Österreich und Italien

und trat als Solist bereits mit verschiedenen

Orchestern Europas auf.

Gabriel Esteban ist der Cellist des Aurora

Piano Quartet, welches in Genf von jungen

Musikstudenten gegründet wurde und momentan

an der Queen Elisabeth Music Chapel

in Belgien studiert. Das Quartett arbeitet regelmäßig

mit Mitgliedern des Artemis-Quartetts

sowie des Takács- und Ysaÿe-Quartetts

zusammen und erhielt weitere Impulse vom

Trio Wanderer, François Guye, Tedi Papavrami

und Pavel Vernikov u.v.m. Das Aurora

Piano Quartet war Gast an Festivals wie

dem International Piano Festival La Roque

d’Anthéron und dem Swiss Chamber Music

Festival. Als Stimmführer des Verbier Festival

Orchestra und des Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchesters

spielte er unter dem Dirigat

von Charles Dutoit, Valery Gergiev, Daniel

Harding, Paavo Järvi, Zubin Mehta, Gianandrea

Noseda, Esa-Pekka Salonen, Michael

Tilson Thomas und ist neben seiner Tätigkeit

als Kammermusiker und Solist auch Mitglied

verschiedener Schweizer Orchester.

Unterstützt von der

Stiftung Ruth und Ernst Burkhalter

1961 in Berlin geboren, begann Kai Bumann nach

dem Studium 1986 seine Theaterlaufbahn – zunächst als

Korrepetitor in Trier und ab 1988 in Freiburg. 1989 wurde er

1. Kapellmeister am Landestheater Detmold, das er 1992/93

als kommissarischer GMD leitete. In der Saison 1996/97

war er zudem am Staatstheater Wiesbaden engagiert. 1997

ernannte ihn die Staatsoper Krakau zu ihrem Chefdirigenten.

1998 debütierte Kai Bumann an der Deutschen Oper Berlin.

2003 dirigierte er an der Warschauer Kammeroper die Premiere

von Verdis «Falstaff» – bis zum Sommer 2013 war er

anschliessend musikalischer Leiter dieser Institution. 1994

gewann er beim internationalen Dirigentenwettbewerb in Genf

(CIEM) den zweiten Preis. Kurz danach folgte eine intensive

Konzerttätigkeit in Polen, die ihn seitdem regelmässig in alle

grossen Städte des Landes führt.

Von der Saison 2008/09 bis zum Sommer 2012 leitete Kai

Bumann als Chefdirigent und künstlerischer Direktor die Philharmonie

von Danzig. Seit 2013 ist er erster Gastdirigent der

Philharmonie von Lodz. Mit dem Beginn der Saison 2015/16

wurde er Chefdirigent der beiden Orchester der Philharmonie

von Bydgoszcz (Bromberg). Daneben ist er inzwischen auch

Professor an der Musikakademie von Danzig, wo er junge

Nachwuchsdirigenten unterrichtet.

Das Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester (SJSO) leitet

Kai Bumann seit 1998.

Solist

8 9

Dirigent


HINWEIS!

Schweizer Radio SRF 2 Kultur zeichnet das Konzert

am 22. November 2019 in der Tonhalle Maag auf und sendet

es am 5. Dezember 2019 in der Sendung «Pavillon Suisse».

WERK–

BESCHREIBUNGEN

Texte: Severin Kolb

Pjotr I. Tschaikowsky (1840 -1893):

Rokoko-Variationen für Violoncello und

Orchester op. 33

Kaum einen Komponisten verehrte Pjotr

Tschaikowsky so sehr wie Wolfgang Amadeus

Mozart. Er spielte häufig dessen Musik, legte

seine Reisen so, dass er Werke des Salzburgers

hören und Gedenkstätten besuchen konnte,

übersetzte das Libretto von «Le Nozze di

Figaro» ins Russische und schrieb eine «Mozartiana»

betitelte Suite über Melodien seines

Vorbilds. Die Variationen über ein Rokoko-

Thema, die Tschaikwosky für den am Moskauer

Konservatorium lehrenden deutschen

Cellisten Wilhelm Fitzenhagen geschrieben

hat, atmen ebenfalls Mozarts Geist. Das lichte,

graziöse Thema stammt jedoch aus der Feder

des Komponisten, gesetzt hat er es stilecht für

kleines Orchester.

Nach einer Orchestereinleitung stellt das

Cello das Thema vor, das Tschaikowsky anschliessend

in acht vielseitigen Variationen

präsentiert. Zwischen das Thema und die erste

Variation schiebt sich eine holzbläserlastige

Übergangspassage, die in der Folge ebenfalls

stark modifiziert wird und Platz für kleinere

und grössere Soli sowie die Kadenz schafft.

Mit den ersten beiden Variationen, die eine

von Cellotriolen umspielt, die andere durchbrochen,

verbleibt Tschaikowsky im eher

fröhlichen Tonfall. Nach einer ausführlichen

Kadenz folgt jedoch die besonders populäre

elegische Variation in d-Moll. Im Dialog mit

den Violinen und den Flöten zieht das Cello in

der vierten Variation das Tempo an. Anstatt

die Steigerung aufrecht zu erhalten, kehrt

Tschaikowsky in der fünften Variation in graziöse

Gefilde zurück. In der sechsten wechseln

sich Tutti-Blöcke und Solopassagen wie in einem

barocken Solokonzert ab, und die kantable

siebte Variation verabschiedet sich in

himmlische Höhen, so dass Tschaikowsky mit

der rasanten achten erneut Anlauf nehmen

muss, ehe er das Werk mit einer fulminanten

Coda abschliesst.

Fitzenhagen bearbeitete das Werk nach der

Uraufführung und passte es seinem Gusto so

rigoros an, dass Tschaikowsky es zu seinem

Leidwesen kaum wiedererkannte: Eine Variation

fiel der Streichung des Cellisten zum

Opfer, die Reihenfolge der übrigen Variatio-

nen – und damit die ganze Anlage des Werks

– veränderte sich. Dennoch sanktionierte der

Komponist diese Fassung für den Druck. Zwar

wurde Tschaikowskys Originalfassung 1941

aus dem Manuskript rekonstruiert, dennoch

hört man noch heute vorwiegend Fitzenhagens

Version.

Dmitri D. Schostakowitsch (1906 - 1975)

Sinfonie Nr. 7 in C-Dur op. 60

«Leningrader»

Am 30. August 1941 kesselte die Wehrmacht

Leningrad, Dmitri Schostakowitschs

geliebte Heimatstadt, ein – eine der blutigsten

Belagerungen der Geschichte begann und

forderte in zweieinhalb Jahren das Leben von

einer Million Bewohner. Die ersten beiden

Sätze seiner Siebten Sinfonie stellte Schostakowitsch

noch in der unter Beschuss stehenden

Stadt fertig, danach wurde er mit seiner

Familie evakuiert. Schon während der Entstehung

stiess das Werk auf ein grosses mediales

Interesse: In den Zeitungen kursierte ein Bild

des Komponisten in Feuerwehrmontur, in der

«Prawda» gab er sich zuversichtlich: «Ich widme

meine Siebente Sinfonie unserem Kampf

gegen den Faschismus, unserem unabwendbaren

Sieg über den Feind, und Leningrad, meiner

Heimatstadt.»

Dass es dazu kam, ist nicht selbstverständlich.

Nachdem Stalin 1936 eine Aufführung

von Schostakowitschs Oper «Lady Macbeth

von Mzensk» empört verlassen hatte, musste

der Komponist wie zahlreiche andere Künstler

in seinem Umfeld, die sich dem Diktat

des «Sowjetischen Realismus» nicht beugen

wollten, um sein Leben bangen. Mit der zumindest

an der Oberfläche parteikonformen

fünften Sinfonie konnte sich der Komponist

1937 jedoch rehabilitieren, stand aber fortan

stets unter besonderer Beobachtung der Partei.

Zunächst plante Schostakowitsch, seine

Siebente Sinfonie einsätzig anzulegen. Doch

er entschied sich dann doch für die klassischen

vier Sätze. Die zunächst vorgesehenen

Überschriften (1. «Krieg», 2. «Erinnerung»,

3. «Die Weite der Heimat», 4. «Sieg») zog Schostakowitsch

zurück. Obwohl die Exposition des

Tschaikowsky

Tschaikowsky / Schostakowitsch

10 11


eröffnenden Sonatensatzes – so der Komponist

in einem Programmtext des Entstehungsjahres

– das «glückliche Leben der Leute» darstelle,

weist sie durchaus bereits düstere Züge

auf. An deren Ende erklingt dann wie aus

der Ferne Trommelwirbel, über dem sich ein

plakativ simples Thema während ganzen elf

sich stetig steigernden Wiederholungen immer

mehr in den Vordergrund drängt und mächtiger

wird. «So jedenfalls klingt in meinen Ohren

Krieg», soll Schostakowitsch einem Freund

mitgeteilt haben. Während er sich den Parallelen

zu Maurice Ravels «Bolero» bewusst war,

hörten aufmerksame Zuhörer auch Anklänge

an das «Gewaltthema» aus «Lady Macbeth»,

an ein Stück aus Franz Lehárs «Lustiger Witwe»

– eines von Hitlers Lieblingswerken – oder

an Sinfoniepassagen von Sibelius oder Nielsen.

Zurück bleibt ein Trümmerfeld – auch musikalisch:

Die Themen der Exposition kehren in

Bruchstücke zerlegt und mit Marschfragmenten

durchmischt zurück. Die auf diese Weise

völlig umgestaltete Reprise, die Züge eines

Trauermarsches annimmt, dient (so Schostakowitsch)

als Requiem für die Gefallenen.

Der zweite Satz, ein mit «Moderato» überschriebenes

lyrisches Scherzo, schlägt melancholische

Töne an und soll nach Schostakowitschs

Programm in glückliche Zeiten

zurückhorchen. Auch hier ist jedoch trotz

Tanz-Anklängen Skepsis angesagt: Durch Motive

ist der Satz mit dem kriegerischen ersten

verknüpft, und das brachiale Trio erinnert an

die grotesken Ländler aus Gustav Mahlers Sinfonik

– eine ungetrübte Idylle klingt anders.

Der dritte Satz, von Schostakowitsch als

«pathetisches Adagio» bezeichnet, stellt zuerst

streicher- und orgelartig wirkende Bläserpassagen

einander gegenüber, die von einem

aufgewühlten marschartigen Mittelteil mit

grotesken Zügen abgelöst werden. Das Adagio

leitet direkt ins Finale über, das mit einer verzerrten

Version des «Requiem-Themas» aus

dem ersten Satz beginnt. Erst gegen Ende des

Werks verdrängt ein wenig triumphales C-Dur

das vorherrschende c-Moll. Das Hauptthema

des ersten Satzes beschliesst die Sinfonie, nun

in H-Dur – ein Schluss, den schon Schostakowitschs

Freunde als eher halbherziges Zugeständnis

an den staatlich verordneten Optimismus

verstanden haben.

Mit diesem Werk machte sich Schostakowitsch

zu einem nationalen Helden. Die Uraufführung,

die am 5. März 1942 stattfand, wurde

in die gesamte Sowjetunion ausgestrahlt.

Bereits am 19. Juli dirigierte Arturo Toscanini

das Werk aus Solidarität mit dem Kriegsverbündeten

in New York, und das «Time Magazine»

setzte ein Bildnis Schostakowitschs auf

ein Titelblatt. In der Saison 1942/43 erklang

die Sinfonie allein in den USA 62-mal. Am 9.

August wurde sie in Leningrad zum ersten Mal

aus der auf Mikrofilm eingeflogenen Partitur

von einem dezimierten Orchester aufgeführt.

Die umstrittenen Memoiren Schostakowitschs,

die sein Freund Salomon Wolkow nach dessen

Tod herausgegeben (manche sagen: «erfunden»)

hat, stellt eine andere Deutung der

Sinfonie ins Zentrum: Mit ihr habe der Komponist

in erster Linie Stalins Terror angeprangert,

da dieser das alte Leningrad durch den

von ihm angeordneten Terror bereits vor der

deutschen Invasion vernichtet habe.

Schostakowitsch

Schostakowitsch

12 13


ORCHESTER

BESETZUNG

Violine I

Konzertmeister

Emanuele Zanforlin (Balerna)

Sofia De Falco (Basel)

Silvan Irniger (Buus)

Valentin Latty (Croy)

Carolina P. Magalhaes (Basel)

Alexis Mauritz (Lausanne)

Kieko Miura (Zürich)

Dorothea Moeri (Schüpfen)

Elena Moruzzi (Neuchâtel)

Laura Pinet (Saint-Louis)

Elise Scheurer (Gampelen)

Gioia Steiner (Basel)

Shirin de Viragh (Zollikon)

Jana Wirth (Basel)

Violine II

Stimmführerin

Beatrice Harmon (Basel)

Sunita Abplanalp (Immensee)

Nicole Benz (Bern)

Katalin Csontos (Ramlinsburg)

Daphné Faist (Zürich)

Yolanda Hauser (Zürich)

Sophie Knöchelmann (Basel)

Philomène Michel (Biel)

Bianca Montobbio

Regula Scherrer (Rorschach)

Fiore Streit (Bern)

Emilie Tâche (Châtel-St-Denis)

Viola

Stimmführer

Alberico Giussani

Coralie Tschanz (Châbles)

Salome Brang (Zürich)

Charlotte Höhler (Basel)

Flavia Kaufmann (Bern)

Charlotte Lefebvre

Nina Mayer (Grolley)

Elia Seiffert (Bättwil)

Zaiga Vilcane

Hanna Werner (Bern)

Orchesterbesetzung

14

Cello

Stimmführer

Antoni Orlowski (Ostermundigen)

Jonathan Gerstner (Ecublens)

Michele Martignoni (Bellinzona)

Sandro Meszaros (Sorengo)

David Pfistner (Berg)

Clément Stauffenegger (Neuchâtel)

Camille Thévoz (Penthalaz)

Nathan Alexandre Zürcher (Moutier)

Kontrabass

Stimmführer

Lucca Alcock (Zürich)

Pablo Cáceres Aranibar (Bottmingen)

Natalia Tejada Hernández (Basel)

Lina Humbel (Brugg)

Joël Küchler (Einsiedeln)

Flöte / Piccolo

Joana Fernandes (Basel)

Océane Knop (Lausanne)

Iker Sáez-Liébana (Zürich)

Oboe

Andrea Arcieri (Lugano)

Yann Martig (Glis)

Anna Strbová (Renens)

Klarinette

Laura Garcia Itarte (Lugano)

Leonel Matias Quinta (Basel)

NN

NN

Fagott

Barbara M. L. Barros (Lausanne)

Lucas Guignard (Neuchâtel)

André A. F. Rocha (Lausanne)

Horn

Simon Kandel (Gaillard)

Maxime Lambert (Grolley)

Adrian Städeli (Bern)

José N. C. Teixeira (Genève)

Trompete

Diego Bassi (Wabern)

Simon Blatter (Basel)

Magdalena Rosenberg (Gisikon)

Posaune

Jonas Inglin (Zug)

Syméon Kropf (Zürich)

Romain Nussbaumer (Cressier)

Tuba

Andrin Lüchinger (Oberriet)

Willst du auch im SJSO mitspielen?

Pauke & Schlagzeug

Alexander Aschwanden (Winterhur)

Roman Bayani

Camillien Cossy

Elia Maigre (Bernex)

Yves Ryser (Winterthur)

NN

Harfe

Florence Meister (Bern)

Andrina Roediger (Luzern)

Klavier

NN

Fernorchester

Joram Bots

Lennard Czakaj (Basel)

Damian Ehrler (Triengen)

Nadja Gerber

Cyprien Gruffel

Augustin Roussel (Zürich)

Sandro Willauer

Markus Wüthrich (Toffen)

Dann zeig uns am Probespiel, was du kannst! Das nächste

Probespiel findet am Samstag und Sonntag, 25. und 26. Januar 2020

in Zürich statt. Die zu besetzenden Stellen werden ab November 2020

auf unserer Website bekannt gegeben.

Voraussetzungen:

Alter: 15-25

Staatsangehörigkeit: CH oder Wohnsitz / Studientätigkeit in der Schweiz

Die Teilnahme an sämtlichen Proben und Konzerten wird vorausgesetzt.

Kosten Tournee: Fahrspesen werden entschädigt. Die Kosten für Unterkunft

in der Arbeitswoche und Verpflegung während den Proben werden vom

Orchester übernommen.

15


Die FÖRDERERGESELLSCHAFT

des Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchesters

BITTE FRANKIEREN

Die Förderergesellschaft ist ein Kreis von Persönlichkeiten

und Firmen, die ein Herz für die Jugend und für klassische

Musik auf hohem Niveau haben. Sie wurde als Verein

zur finanziellen Unterstützung des SJSO bereits 1976

gegründet. Mit über 400 Mitgliedern ist sie heute eine der

wichtigsten finanziellen Stützen des Orchesters.

Als Mitglied der Förderergesellschaft leisten Sie einen

wesentlichen Beitrag an die Tätigkeit des Schweizer

Jugend-Sinfonie-Orchesters. Mehr noch: Ihr Besuch der

Konzerte ist für die jugendlichen MusikerInnen Motivation

und Ansporn zu Höchstleistungen.

Sind Sie interessiert?

Die verschiedenen Kategorien und die damit verbundenen

Angebote, die Sie als Förderer wahrnehmen können,

finden Sie auf der nächsten Seite.

Förderergesellschaft

Telefon: 044 360 39 20 (MO und DO)

Fax: 044 360 39 21

E-Mail: info@sjso.ch

PC Förderergesellschaft: 80-30829-1

Ich möchte der Förderergesellschaft des SJSO beitreten

und wähle folgende Kategorie (bitte ankreuzen):

KATEGORIE LEISTUNG JAHRESBEITRAG

CHF 50.00

Adagio · 2 freie Eintritte pro Tournee

Jugendliche bis 25 Jahre, SJSO-Alumni

CHF 150.00

Andante · 2 freie Eintritte pro Tournee

Einzelpersonen

CHF 300.00

Allegro · 2 freie Eintritte pro Tournee

Familien (Kinder gratis)

CHF 500.00

Crescendo · freier Eintritt zu sämtlichen Konzerten

plus 6 zusätzliche Freikarten pro Tournee

ab CHF 1000.00

Maestro · auf Anfrage

Grossgönner & Firmen

SJSO Förderergesellschaft

Sekretariat

Hardturmstrasse 261

8005 Zürich

CHF 270.00

Andante Duo · 4 freie Eintritte

für 2 Personen im gleichen Haushalt

CHF 480.00

Allegro Duo · 4 freie Eintritte (Kinder gratis)

für 2 Personen im gleichen Haushalt

CHF 800.00

· freier Eintritt zu sämtlichen

Konzerten (2 Pers.) plus 12 zusätzliche

Freikarten pro Tournee

für 2 Personen im gleichen Haushalt

Crescendo

Duo

Name

Vorname

Strasse

PLZ Ort

Tel E-Mail

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FRÜHJAHRSTOURNEE 2020

Leitung: Kai Bumann – Solist: Oliver Schnyder, Klavier

KONZERT 1

Donnerstag, 9. April 2020, 19.30h, St. Gallen Tonhalle

KONZERT 2

Sonntag, 19. April 2020, 17.00h, Bern, Casino

KONZERT 3

Freitag, 24. April 2020, 19.00h, Genf, Victoria Hall

KONZERT 4

Sonntag, 26. April 2020, 17.00h, Zürich, Tonhalle Maag

KONZERT 5

Sonntag, 3. Mai 2020 (Matinée), 11.00h, Luzern, KKL

WIR SAGEN DANKE.

HAUPTSPONSORIN

CO-SPONSOR

BUND

Bundesamt für Kultur (BAK)

Beitrag zur Förderung der

ausserschulischen Jugendarbeit (BSV)

KANTONE

Aargau, Basel-Stadt, Bern, Freiburg,

Genf, Luzern, Neuenburg, Obwalden,

Schaffhausen, Solothurn, Schwyz,

St. Gallen, Tessin, Thurgau, Waadt,

Wallis, Zug, Zürich

STÄDTE & GEMEINDEN

Buus, Châtel-St-Denis, Compesières,

Gampelen, Gossau (ZH), Gisikon,

Horgen, Ittigen, Morbio Superiore,

Münchenstein, Nidau, Samedan, Schaffhausen,

Schlieren (ZH), Schönenberg,

Wohlen, Zug

STIFTUNGEN & VEREINE

Alfred und Ilse Stammer-Mayer Stiftung

Avina Stiftung

Baugarten Stiftung

Beisheim Stiftung

Boner Stiftung für Kunst und Kultur

Fondation Johanna Dürmüller-Bol

Gamil-Stiftung

Georges und Jenny Bloch-Stiftung

Giuseppe Kaiser-Stiftung

Goethe-Stiftung für Kunst und Wissenschaft

Hans-Eggenberger-Stiftung

Hans Schaeuble Stiftung

Hans und Wilma Stutz Stiftung

Hürlimann-Wyss Stiftung Zug

Isaac Dreyfus-Bernheim Stiftung

Jakob und Emma Windler Stiftung

Jetty, Aron und Simon Blum-Stiftung

Max und Martha Dangel Stiftung

Promedica Stiftung, Chur

Schüller Stiftung

Staub/Kaiser-Stiftung

Steinegg Stiftung Herisau

Stiftung Binelli & Ehrsam Zürich

Stiftung für die Schweizer Jugend General Guisan

Stiftung F. & H. Neuburger-Lande

Stiftung «Perspektiven» von Swiss Life

Stiftung Ruth und Ernst Burkhalter

Willi Muntwyler Stiftung St. Moritz

UNTERNEHMEN / INSTITUTIONEN

442Hz.com – der Organisator für Orchester und

Musiker

Berner Kulturagenda, Bern

Burgergemeinde Bern

CSD Ingenieure AG, Liebefeld

Eminova AG, Burgdorf

Eberhart Bauleitungen AG, Berne

Hotel Laudinella / Reine Victoria, St. Moritz

St. Moritz Cultur

Kontakt: Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester, Hardturmstrasse 261, CH–8005 Zürich

044 360 39 20 / info@sjso.ch / www.sjso.ch / Postkonto: 80-39732-4

Wir danken auch der Förderergesellschaft

des SJSO für die Unterstützung.


Die Bank Cler stellt vor:

Gioia Steiner

«APPLAUS IST DER

UNMITTELBARE AUSDRUCK

DER BEGEISTERUNG.»

Hast du vor einem Konzert Lampenfieber?

Und wenn ja, was machst du dagegen?

Wenn ich im Orchester auftrete, habe ich

kein Lampenfieber mehr. Da ist vielleicht

noch eine leichte Nervosität, die sich schnell

in gute Energie umwandelt. Bei Solokonzerten

hingegen habe ich oft Lampenfieber. Es

ist die Angst davor, alles zu vergessen. Dann

versuche ich regelmässig und tief zu atmen.

Ich suche einen Ort, an dem ich ganz ruhig

werden und in eine Art meditativen Zustand

eintauchen kann. Wenn ich dann ganz «leer»

auf die Bühne gehe und zu spielen beginne,

kommt es meistens gut.

Mit wem würdest du gerne gemeinsam auf

der Bühne stehen? Mit Itzhak Perlman. Er

ist eine sehr faszinierende Person. Seine

Musikalität und seine Art haben mich schon

immer begeistert. Eigentlich reizt mich auch

mehr ein Treffen mit ihm als ein Bühnenauftritt.

Der Auftritt ist ja meist nur das Endprodukt

eines Prozesses. Der Weg dahin wäre für

mich viel spannender. Ich würde gerne von

ihm lernen.

Und für welchen Künstler oder welche Band

würdest du am meisten Geld ausgeben?

Für Joss Stone! Sie hat eine Wahnsinnsstimme.

Ich mag ihre Musik und auch als

Frau ist sie unglaublich beeindruckend; so

eine starke Persönlichkeit. Wenn sie in der

Schweiz wäre, würde ich nicht lange zögern.

Was ist das Wertvollste, was du besitzt?

Das kommt ganz darauf an, ob du vom materiellen

oder immateriellen Wert ausgehst.

Materiell ist es die Geige. Immateriell ist mir

meine Familie am wichtigsten. Gleichzeitig

weiss ich nicht, was ich ohne Geige machen

würde. Ich habe vom Musik- ins Medizinstudium

gewechselt und brauche beide Welten.

Die Musik ist meine Leidenschaft und

meine Wegbegleiterin, aber ich sehe meinen

Beruf nicht in der Musik.

Gibt es ein Lied oder ein Stück, welches du

für kein Geld dieser Welt spielen würdest?

Den Song «Despacito». Ich habe schon so

viele Videos gesehen mit Interpretationen von

«Despacito» auf der Geige oder E-Geige. Das

Fotografie: Nam Phong Brüschweiler

könnte ich nicht. Warum genau, weiss ich

nicht. Es ist einfach ein sehr monotones und

flaches Lied, das auch keinen Raum für eigene

Interpretationen lässt.

Ist Applaus der Lohn der Musikerinnen und

Musiker oder gehört da schon noch mehr

dazu? Applaus ist der unmittelbare Ausdruck

der Begeisterung eines Publikums.

Und er gehört einfach zu einem Konzert

dazu. Wenn du aber von der Bühne gehst,

der Adrenalinspiegel langsam sinkt, du wieder

deine Freizeitkleidung anhast und dann

auf Menschen triffst, die dir ein Kompliment

machen oder konstruktive Kritik ausüben,

dann ist das für mich eine andere, tiefere Art

der Belohnung. Diese Begegnungen sind für

mich eine grosse Bereicherung, die intensiver

und länger wirken als der Applaus.

Was wünschst du dem SJSO zu seinem

50-Jahr-Jubiläum? Dass das Orchester noch

lange so weiterlebt und die Unterstützung

erhält, die es braucht. Und dass es immer

wieder aufblühen und sich seine Persönlichkeit

bewahren kann. Das SJSO wird durch

eine grosse Vielfältigkeit geprägt. Das wirkt

inspirierend! Und die Energie, die das SJSO

ausstrahlt, ist ansteckend.

Die Bank Cler ist seit 2018 stolze Hauptsponsorin

des SJSO und setzt sich so für die Talentförderung

in der Schweizer Musikszene ein. In der Reihe «Die

Bank Cler stellt vor» erzählen wir Ihnen mehr über

die jungen Musiktalente aus der ganzen Schweiz.

Gioia Steiner spielt seit 17 Jahren Geige und ist seit

2016 Mitglied im SJSO. Ihr Lieblingskomponist ist

Johann Sebastian Bach, sie wohnt in Basel und

studiert Medizin.

Die Bank Cler stellt vor

Die Bank Cler stellt vor

20 21


SCHWEIZER JUGEND-SINFONIE-ORCHESTER

KONZERTDATEN HERBSTTOURNEE 2019

KONZERT 1

SO 27. 10. 19

UM 17.00 UHR

FRAUENFELD

CASINO

Billettpreise:

Vorverkauf:

KONZERT 2

Billettpreise:

Vorverkauf:

KONZERT 3

Billettpreise:

Vorverkauf:

KONZERT 4

Billettpreise:

Vorverkauf:

KONZERT 5

Billettpreise:

Vorverkauf:

KONZERT 6

Billettpreise:

Vorverkauf:

CHF 48.00 / 38.00 / 28.00 Erwachsene – CHF 24.00 / 19.00 / 14.00 Jugendliche, Studierende

Witzig The Office Company, Frauenfeld, 052 723 29 00

Abendkasse: 30 Min vor Konzertbeginn. Jugendliche bis 20 Jahre erhalten 10 Minuten

vor Konzertbeginn Restkarten für nur CHF 6.00 / konzertgemeinde.ch

SO 03. 11. 19

UM 17.00 UHR

FRIBOURG

SALLE EQUILIBRE

CHF 70.00 / 50.00 Erwachsene — CHF 25.00 für Jugendliche bis 25 Jahre

Billetterie de Fribourg Tourisme et Région / spectacles@fribourgtourisme.ch / 026 350 11 00 /

concertsfribourg.ch

FR 15. 11. 19

UM 19.30 UHR

CHF 60.00 / 50.00/ 40.00 / 30.00 — freier Eintritt für SchülerInnen, Auszubildende und

Studierende bis 25 Jahre (nur gültig mit Legi an der Abendkasse)

Ab 31.8.2019, schaffhausen-klassik.ch oder Stadttheater Schaffhausen 052 625 05 55

Abendkasse ab 18.45 Uhr in der Kirche St. Johann (45 Min. vor Konzertbeginn)

SO 17. 11. 19

UM 11.00 UHR

BERN

CASINO

CHF 60.00 / 40.00 / 30.00 Erwachsene — CHF 30.00 / 25.00 / 20.00 Kinder, Studierende

kulturticket.ch / 0900 585 887 (CHF 1.20 / Minute) / Mo – Fr, 10.30 bis 12.30 Uhr

FR 22. 11. 19

UM 19.30 UHR

ZÜRICH

TONHALLE MAAG

CHF 70.00 / 50.00 / 30.00 Erwachsene — CHF 40.00 / 30.00 / 20.00 Kinder, Studenten

Billettkassen Tonhalle Maag und Paradeplatz, Credit Suisse, Schalterhalle, Zürich

boxoffice@tonhalle.ch / 044 206 34 34 / tonhalle-maag.ch

SO 24. 11. 19

UM 17.00 UHR

SCHAFFHAUSEN

KIRCHE ST. JOHANN

CHUR

THEATER CHUR

CHF 60.00 / 49.00 Studierende, SchülerInnen und Lehrlinge erhalten mit Ausweis

Einzelkarten an der Abendkasse zum halben Preis.

Ab 16.09.2019: Theater Chur, Montag bis Freitag, 17 bis 19 Uhr 081 252 66 44 / theaterchur.ch

SAVE THE DATE:

20.11.2020

GROSSES JUBILÄUMSFEST

«50 JAHRE SJSO!» IM KULTUR

CASINO BERN!

Offizieller Festakt für die Konzertbesucher

und grosse Party für

die aktuellen und für die ehemaligen

SJSO-Mitglieder im Anschluss

ans Konzert.

Alle Infos auf:

www.sjso50.ch

Abendkasse: 1h vor Konzertbeginn


MUSIKGENUSS

ZU HAUSE!

Das SJSO kann man auch

ganz gemütlich zu Hause auf

dem Sofa hören!

Bestellen Sie unsere CDs

mit ausgewählten Aufzeichnungen

unserer Konzerte in unserem

Online-Shop:

www.sjso.ch/shop

Preis pro CD: CHF 15.-

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Die Baudirigenten

Geniessen Sie Sie das ganze Jahr Kultur im im schönen Engadin.

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www.laudinella.ch/kultur

www.implenia.com


Der Jugend zuzuhören

ist immer eine gute

Idee. Das Schweizer

Jugend-Sinfonie-

Orchester ist der

beste Beweis.

Als stolze Hauptsponsorin gratuliert die Bank Cler dem Schweizer

Jugend-Sinfonie-Orchester zum 50-Jahr-Jubiläum.

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