STADTJournal November 2019

d.peiter

Ausgabe

November 2019

kostenlos

STADT

Journal

Mülheim-Kärlich

Reiner Meutsch beeindruckte

Schule in Afrika kann kommen

Hairkiller

Neue Räume eröffnet

Fassadenwettbewerb

Die Sieger 2019

evm Junior-Cup

Die SG Jungs freuen sich

2. Josef-Koch-Preis

Toni Diewald ausgezeichnet

Jannis Schambortski

Grüße aus Uganda

Müllsammelaktion

Aufruf für 23. November

Magazin für die Stadt Mülheim-Kärlich


Sie tun Gutes

für unsere Region?

Dann bewerben Sie sich jetzt!

Denn wir fördern Ihr Engagement

für unsere Heimat. Die Bewerbungsunterlagen

finden Sie

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Editorial STADTJournal

„Aus dem Rathaus!“

Seit 100 Tagen verantwortlich für die Stadt Mülheim-Kärlich!!

Liebe Bürgerinnen und Bürger

von Mülheim-Kärlich!

Die ersten 100 Tage als Bürgermeister

unserer schönen Stadt Mülheim-Kärlich

vorstehen zu dürfen, sind wirklich schon

vorbei. Wo ist die Zeit geblieben? Die

Tage sind wie im Fluge vorüber gegangen.

Aber es ist auch ein gutes Zeichen, dass die

Zeit so schnell verging. Denn diese geht ja

bekanntlich „schneller“ vorüber, wenn man

eine schöne, interessante Arbeit mit Spaß

macht und die Menschen, die einen dabei

begleiten, einfach super mitarbeiten. All das

trifft zu und ich kann sagen, dass es wirklich

richtig Spaß macht, Bürgermeister von

Mülheim-Kärlich zu sein.

Aber was ist in der Zeit passiert bzw. haben

wir gemacht?

Als erstes ist sicherlich der Fall des Kühlturms

zu nennen. Somit gab es direkt zu Beginn der

Amtszeit ein Ereignis, welches unsere Stadt

und somit auch den Stadtbürgermeister in

den Mittelpunkt der Medien rückte. Diese

Erfahrung zu machen, war sehr gut und so

etwas wie die Feuertaufe im Hinblick darauf,

in der Öffentlichkeit zu stehen.

In der Verwaltung haben wir die Zeit genutzt,

intensiv Vorgänge aus allen Bereichen aufzuarbeiten.

Gemeinsam mit der Verwaltung

der Verbandsgemeinde haben wir uns so ein

Bild darüber gemacht, was in der nächsten

Zeit und auch in den nächsten Jahren auf uns

zukommen wird. Eine Konsequenz daraus

war, dass wir in den vergangenen drei Monaten

schon vier Stadtratssitzungen und verschiedene

Ausschusssitzungen durchgeführt

haben. Es wurden hier sehr wichtige Entscheidungen

für die Zukunft von Mülheim-

Kärlich ausführlich sowie intensiv diskutiert

und am Ende auch vom Stadtrat mit gutem

Wissen und Gewissen entschieden. An dieser

Stelle möchte ich den Damen und Herren des

Stadtrates und den Ausschüssen für die gute

und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den

ersten 100 Tagen danken und ich bin mir

sicher, dass das auch so weitergehen wird.

Auf der Basis der in den Gremien getroffenen

Entscheidungen und den Erkenntnissen, was

dringend gemacht werden muss, gilt es nun

den Haushalt der Stadt Mülheim-Kärlich für

das Jahr 2020 aufzustellen. Auch hier ist die

Verwaltung neue Wege gegangen und hat

die im Stadtrat vertretenen Fraktionen zu

Haushaltsgesprächen eingeladen und in die

Aufstellung eingebunden. Dadurch sind die

Fraktionssprecher sehr früh in die Haushaltsplanung

eingebunden und es ist größt mögliche

Transparenz gegeben.

Eine weitere Neuerung hat der Stadtrat in

seiner letzten Sitzung auf Vorschlag der Verwaltung

entschieden. Der Seniorennachmittag

am 2. Advent, der bisher getrennt in

Kärlich und Mülheim gefeiert wurde, wird

in diesem Jahr gemeinsam für alle Seniorinnen

und Senioren in der Rheinlandhalle

durchgeführt. Ich denke, auch diesen neuen

Weg zu gehen, ist richtig. Wir sind uns

sicher, ein tolles Programm für unsere Mitbürger

ab 70 Jahre aufgestellt zu bekommen

und am 08.12.2019 gemeinsam einen schönen

Nachmittag in der Rheinlandhalle verleben

werden. Wir würden uns freuen, wenn

wir viele Anmeldung dafür erhalten.

In den ersten 100 Tagen ist mir aber auch sehr

positiv aufgefallen, dass sich viele Bürgerinnen

und Bürger unserer Stadt sehr interessiert zeigen

und sich für das Wohl unserer Stadt einsetzen.

Stellvertretend möchte ich hier Marie

Olsen und Markus Böhm nennen. Sie sind

viel mit dem Wohnmobil unterwegs und halten

sich daher oft in der freien Natur auf. Die

beiden haben in einer kleinen Aktion und aus

eigenem Antrieb bei einem Spaziergang im

Umfeld des Dalfter in Kärlich Müll gesammelt.

Weil hier sehr viel zusammen kam und auch

immer wieder Müll abgelagert wird, haben die

Beiden jetzt eine größere Aktion am Samstag,

den 23.11., geplant, die wir von Seiten der

Stadt aus sehr unterstützen. Treffpunkt und

Start der Müllsammelaktion ist um 11 Uhr am

Sportplatz Dalfter in Kärlich. Es wäre schön,

wenn Sie sich dieser Aktion anschließen würden.

Im Anschluss an die Aktion werden wir

uns auf ein gemütliches Zusammenkommen

mit allen fleißigen Helfern freuen. Für Kaffee

und Kuchen ist gesorgt.

Bürgerinfo zum Bauvorhaben „Raiffeisenquartier“ im Stadtteil Kärlich:

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Mülheim-Kärlich!

Am Mittwoch den 04.12.2019 findet um 18.30 Uhr im Nebenraum der Kurfürstenhalle, eine Bürgerinformation zum

geplanten Bauvorhaben „Raiffeisenquartier“ im Stadtteil Kärlich statt. Hier stellen die Verantwortlichen der Volksbank

RheinAhrEifel eG sowie des beauftragten Planungsbüros das Bauvorhaben vor. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind

hierzu herzlich eingeladen. Im Anschluss an die Präsentation, gibt es auch die Möglichkeit Fragen zum Projekt zu stellen.

Stadtbürgermeister

Gerd Harner

3


STADTJournal Editorial

Einen weiteren tollen Menschen

habe ich mit Reiner Meutsch kennen

gelernt. Einigen von Ihnen wird er

als Radiomoderator bei RPR1 „Mein

Abenteuer“ und durch seine Weltumrundung

bekannt sein. Er hat sich mit

seiner REINER MEUTSCH Stiftung

FLY and HELP zum Ziel gesetzt, mit

Spendengeldern Schulen in Entwicklungsländern

auf der ganzen Welt zu

bauen und dadurch die Bildung der

Kinder in den Ländern zu fördern. Eine

tolle Sache und besonders dann, wenn

man sicher gehen kann, dass die Spendengelder

1 : 1 in die Projekte fließen.

Nachdem Reiner Meutsch bereits über

300 Schulen auf der Welt hat bauen

lassen, soll jetzt eine Schule in Togo

entstehen, die rein mit Spendengeldern

aus Mülheim-Kärlich finanziert werden

und auch den Namen Mülheim-Kärlich

tragen soll. Die Idee und auch der

Anstoß hierzu kommen von Thomas

Theisen und dem Stadtratsmitglied Karl

Mannheim. Bei einer Veranstaltung am

07.11.19 in der Rheinlandhalle, bei der

Reiner Meutsch eindrucksvolle Bilder

von seiner Weltumrundung und vielen

glücklichen Kindern in neuen Schulen

auf der ganzen Welt zeigte, war jedem

in der Halle klar, wie sinnvoll sein

Engagement ist. Das Ziel, die 50.000

Euro für die „4. Schule“ von Mülheim-

Kärlich zusammen zu bekommen, ist

absolut erstrebenswert. Die Stadtverwaltung

und der Stadtrat stehen hinter

dem Projekt und werden mithelfen,

dass wir gemeinsam das Ziel erreichen.

Aus diesem Grund möchte ich auch

noch einmal zu Spenden für die Aktion

„Mülheim-Kärlich baut eine Schule!“

aufrufen.

Uns geht es gut und mit wenig können

wir viel Gutes tun. Wir schaffen das!!

Die positive Stimmung in der Stadt

werden wir weiter als Motivation sehen

und den eingeschlagenen Weg der

ersten 100 Tage weiter gehen und auch

darüber informieren.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel

Spaß beim Lesen unseres tollen Stadt-

Journals.

Ihr Stadtbürgermeister

Gerd Harner

Ein bewegender, beeindruckender Abend

Reiner Meutsch zeigte sein Werk

Wer bisher noch nicht einordnen

konnte, was Reiner Meutsch mit

seiner Stiftung Fly and Help überhaupt

leistet, bekam am 7. November in der

Rheinlandhalle einen intensiven Eindruck

davon. Mehr als 350 Besucher hatten sich Zeit

genommen. Eine beachtliche Zahl, und doch

hätten es mehr sein können. Die, die nicht da

waren, haben auf jeden Fall etwas verpasst.

Im Vorfeld dieser Veranstaltung gab es

reichlich zu tun und zu klären. An dieser

Stelle möchte ich mich für unbürokratische

Unterstützung bedanken. Im Rathaus

waren sofort Türen, Ohren und Herzen

offen beim Bürgermeister und den Beigeordneten.

Der Betriebshof stand Gewehr

bei Fuß und am Ende waren auch ein paar

Stadtratsmitglieder mit vor Ort, die nicht

nur einen besonderen Abend erlebten,

sondern spätestens jetzt verstanden haben,

was wirklich hinter dieser Idee steckt, mit

vereinten Mülheim-Kärlicher Kräften eine

Schule für die Ärmsten der Armen in Togo

zu bauen. Der Schulleitung des Mittelrhein

Gymnasiums sei gedankt für das Anmieten

der Rheinlandhalle. Für eine stattliche

Spende nach dem Schulfest zum 10-Jährigen

sowieso, siehe nächste Doppelseite.

Es galt einen Sponsor zu finden, der die

aufwendige Technik und die Künstler der

Show „Abenteuer Weltumrundung“ finanzieren

sollte. Die Volksbank RheinAhrEifel

zeigte Gesicht, auch am Veranstaltungsabend

selbst. Der neue Vorstandsvorsitzende

Sascha Monschauer nahm sich persönlich

Zeit sowie der neue Regionalmarktleiter für

unsere Region, Jürgen Jung und Geschäftsstellenleiterin

Meike Heift als auch weiterer

Kollegen. Auch Karl Mohr war da, der

gerade pensionierte Chef von hier vor Ort.

Er war erster Ansprechpartner zur Unterstützung

dieses Mammutprojekts gewesen

und er sagte nicht nur „Ja“ zum Sponsoring

Die drei Fördervereine der Mülheim-Kärlicher

Grundschulen stellten sich ehrenamtlich für den

Verkauf von Speisen und Getränken in der Rheinlandhalle

zur Verfügung. So kam ein weiterer

stattlicher Betrag durch das Catering am 7. November

zusammen – Danke an alle Beteiligten!

unseres Buches „Unsere Heimat“, sondern

auch zur erheblichen Finanzierung der

Show am 7. November. Danke Karl!

Er konnte sich der Zustimmung seiner Chefetage

sicher sein, denn Sascha Monschauer

ist ein persönlicher Fan von Reiner Meutsch

und seiner Sache. Dies betonte der Vorstandsvorsitzende

auch in einer eindrucksvollen,

kurzen Rede zum Ende der Show,

als er den Macher und Menschen Meutsch

schlichtweg als „Granate“ bezeichnete.

Der gesamte Showtroß fand übrigens Kost

und Logie bei Familie Grüters. Auf die

kann man sich auch stets verlassen; wenn

es um gute Sachen geht, sowieso – Danke

Heino und Co.!

Was die Verpflegung in der Halle selbst betraf,

sah ich mich mit meinem kleinen TomTom-

Team überfordert. Allein die gesamte Orga

im Vorfeld war schon zeitraubend, neben

dem lebensnotwendigen Alltagsgeschäft.

Also griff ich zum Hörer und rief Simone

Billig an. Die Vorsitzende des Fördervereins

der Christophorus Grundschule hielt schon

so manches mal die Fäden in der Hand,

wenn es um das Gemeinwohl ging, und

hatte gerade ja auch mehr als 4000 Euro an

Fly and Help als Erlös aus dem Spendenlauf

der Schule im Mai überwiesen. Und auch

in dieser Sache hier war sie sofort bereit, die

Initiative zu ergreifen, rief die Fördervereine

der drei Grundschulen zusammen und fand

offene Ohren und Herzen. Ich musst mich

um gar nichts kümmern und wie selbstverständlich

gab es Speisen und Getränke

vor und nach der Show, und speziell beim

größten Andrang in der Pause. Der Erlös aus

diesem Verkauf ist natürlich auch für unsere

vierte Grundschule gedacht – Danke allen

anwesenden Eltern!

4


Helmut Koch kaufte sich nicht nur das Buch

„Unsere Heimat“, um das Schulbauprojekt in

Togo zu unterstützen, sondern rief die Gratulanten

zu seinem 80. Geburtstag kürzlich dazu

auf, statt persönlicher Geschenke, Spenden zu

leisten und so kamen 800 Euro zusammen, die

das Kärlicher Urgestein nun an Fly and Help

überwiesen hat – Danke Helmut!

Apropos vierte Grundschule, diese Formulierung

wählte ich bewusst bei Bekanntgabe

meiner Idee Anfang des Jahres. Dieses Bild

nahm Ex-Stadtratsmitglied Helmut Koch

wörtlich. Er war damals einer der Kämpfer

für drei Grundschulen in der unsäglichen

Diskussionsphase gewesen, und nun spendete

er den Geschenke-Erlös seines 80.

Geburtstages – beispielgebend!

Reiner Meutsch nahm sich reichlich Zeit, um Bücher, CD´s und weitere Artikel zu verkaufen und

zu signieren. Dieser Mann ist ein Phänomen, wegen seines Lebenswerks, aber auch wegen seiner

sympathischen Art – Danke Reiner!

Viele derer, die bisher schon gespendet haben

oder Aktionen initiiert und unterstützt haben,

waren am 7. November mit dabei, um mehr

zu erfahren über diesen Reiner Meutsch und

seine Stiftung. Die Kurzversion: Der Sohn

eines Westerwälder Busunternehmers baute

mit einem Freund die Firma Berge und

Meer auf, verkaufte diese zum Höhepunkt

des Schaffens, um sich einen Lebenstraum

zu erfüllen. Er flog als Pilot einer kleinen

Maschine einmal rund um die Welt, aber

nicht zum Vergnügen, sondern um fünf

Hilfsprojekte umzusetzen. Diese Weltumrundung

präsentierte der Entertainer in beeindruckenden

Film- und Fotoaufnahmen auf

einer Großleinwand. Meine Oma und meine

Mama meinten nachher: „Wir haben gerade

die Welt gesehen.“ Dies war ein Extrem der

Show, wunderbare Flecken dieser Erde in

einzigartigen Bildern kurzweilig präsentiert.

Und binnen Sekunden wechselt mehrfach die

Stimmung, auf schöne Landschaftsaufnahmen

folgen unfassbare Armutsbelege, Kinder

auf Müllhalden, Kinder kurz vorm Hungertod,

60 Kinder in einer feuchten Scheune als

Schule, auf dem Boden sitzend…und wieder

zitiere ich Oma und Mama: „Das macht traurig

und aggressiv, welches Leid es auf der Welt

noch gibt.“ Und dann zeigt Reiner Meutsch

sein Werk. Es begann mit einem Schulbau in

Ruanda. Heute sind es mehr als 300 Schulen

auf der Welt. „Diese Menschen wollen

nicht im Mittelmeer ertrinken, sie wollen die

Chance auf Bildung und dann Arbeit“, erklärt

der Stiftungsgründer, wie tief das Engagement

eigentlich geht. Er erzählt von einem

missbrauchten, fast getöteten Mädchen aus

Indien, das er auf seiner Weltumrundung

kennengelernt hat, als er ein Waisenhaus

eröffnete. Sie kündigte an, Krankenschwester

werden zu wollen, besuchte die Fly and

Help Schule und ist heute Krankenschwester.

Zum Finale zeigt Reiner Meutsch Bilder von

einer Baracke in Togo, ein Dach aus Stroh,

keine Seitenwände. „In der Regenzeit kann

kein Unterricht stattfinden“, lässt er wissen

und sagt: „Hier wird eine Schule entstehen,

die dann für immer Mülheim-Kärlich heißen

wird.“ Dafür werden 50.000 Euro gebraucht.

Am Abend selbst werden durch Verkaufserlöse

1200 Euro bei Fly and Help umgesetzt.

Mein TomTom-Team und unser geschätzter

Freund Franz-Josef Baulig verkauften weitere

50 Bücher „Unsere Heimat“. Die 30.000

Euro Marke haben wir geknackt. Viele Gäste

des Abends kündigten Spenden an. „Da geht

jetzt einiges“, spricht Meutsch aus Erfahrung.

Unsere große Hoffnung ist nun die Vorweihnachtszeit.

Viele Firmen leisten Spenden, vielleicht

entscheiden sich die einen oder anderen

für unser Schulprojekt in Westafrika? Das

Spendenkonto finden Sie auf der nächsten

Seite, einfach umblättern. Spender ab 200

Euro erhalten eine Spendenbescheinigung,

bei Spenden unter 200 Euro genügt der Kontoauszug

als Kopie zur Steuererklärung.

Übrigens ist in diesem Journal noch ein

weiterer Beitrag zum Thema Hilfe in Afrika.

Der Freiwillige Jannis Schambortski hat in

seinen ersten drei Monaten viel, eigentlich

viel zu viel erlebt. Ein toller Bursche,

ein tolles Vorhaben und toll erzählt. Seine

Eltern waren auch zu Gast bei Abenteuer

Weltumrundung in der Rheinlandhalle.

Claudia und Torsten waren mit ihrem Chor

pianoforte die ersten, die den Reigen all der

großartigen Spenden für unsere Idee eröffneten.

In dieser Ausgabe finden Sie Vorwerbung

auf das nächste Neujahrskonzert

des Kärlicher Kolpingchors, der dieses Mal

unter anderem für die Organisation Eirene

sammeln wird, das ist die, mit der Jannis

Schambortski zurzeit in Uganda Gutes tut.

Gutes tun tut gut. Wir werden dies auch

in unserer Dezemberausgabe zum Thema

machen. Wer bis dahin Gutes getan hat, ist

herzlich willkommen, uns dies mitzuteilen.

Wir veröffentlichen das gerne.

Überhaupt wünschen wir wieder viel Spaß

beim Lesen eines Journals, das primär die positiven

Dinge hervorhebt, wäre das nicht der

tragische, viel zu frühe Tod von Jens Tiedtke.

Unseren Nachruf finden Sie auf Seite 11.

Einen angenehmen November wünsche ich

Ihnen

Herzlichst

Thomas Theisen

5


STADTJournal Spenden

10 Mittelrhein-Gymnasium

Schulfest finanziell ein voller Erfolg

Sicherlich erinnert sich mancher der zahlreichen Besucher noch

gut an das sonnenverwöhnte Schulfest des Mittelrhein-Gymnasiums

Mülheim-Kärlich zum 10-jährigen Jubiläum. Auch dank

der zahlreichen gespendeten Tombolapreise und den vielen von den

Eltern und Schülern gestifteten kulinarischen Angebote ergab sich

nach der endgültigen Abrechnung des Festes ein mehr als nennenswerter

Reingewinn von ca. 3500 €.

Am Dienstag, den 5. November konnte die Schulgemeinschaft aus diesem

Erlös der Initiative „Eine Schule in Afrika“ einen Scheck in Höhe

von 1200 € überreichen. Wie vom Vorbereitungsteam im Vorfeld

beschlossen, erhalten auch der Solidarfonds des Gymnasiums, aus dem

für finanzschwache Familien Zuschüsse zu Klassenfahrten und Exkursionen

etc. gewährt werden, und die Schülermitverwaltung des Mittelrhein-Gymnasiums

Beträge von jeweils ca. 1100 € aus dem Reinerlös

des Schulfestes.

Fabelhafter Zauberwald grandios

Catering Erlös für Fly and Help

Kurz vor Drucklegung führten mehr als 100 Schülerinnen der

Tanzschule Dancepoint an zwei Abenden das Tanztheater

„Fabelhafter Zauberwald“ auf. Weit mehr als 1000 Zuschauer

waren begeistert.

Einen Beitrag und Fotos werden wir in unserer Dezemberausgabe

nachliefern. An dieser Stelle sei Veranstalterin Natascha König

aber schon einmal ein Riesenkompliment ausgesprochen und ein

Dankeschön für die Möglichkeit des Verzehrverkaufs für unsere

Sammelaktion.

Die Schulgemeinschaft bedankt sich bei allen Spendern und Besuchern

des Festes, die zu diesem großen finanziellen Ertrag des

Schulfestes beigetragen haben.

Pressemitteilung des Mittelrhein-Gymnasiums Mülheim-Kärlich

Diese guten Geister sorgten für Getränke und Snacks in der Kulturhalle

Ochtendung und für mehr als 1000 Euro für das Schulprojekt in Togo.

Auf dem Bild fehlen Angela Döbert und Angela Rösch.

Wir bauen eine Schule in Afrika!

Ganz Mülheim-Kärlich sammelt – Unser Ziel: 50.000 Euro

FLY & HELP

Westerwald Bank eG

IBAN: DE94 5739 1800 0000 0055 50 | BIC: GENODE51WW1

Verwendungszweck: „Schule Mülheim-Kärlich“ Es werden Spendenbescheinigungen

ausgestellt.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen darf die Stiftung nicht mitteilen, wer wie viel gespendet hat.

Aber wenn Sie im STADTJournal genannt werden wollen, was sinnvoll und berechtigt ist, dann

informieren Sie uns einfach unter stadtjournal@tomtom-pr-agentur.de.

Die Schulleitung und die Schülervertretung

überreichten Tom Theisen für Fly and Help einen

symbolischen Scheck in Höhe von 1200 Euro.

6


RAM-Tours and Friends sammeln Müll…

…seid ihr mit dabei?

Ein alter Grabstein, Säcke voll mit

gebrauchten Babywindeln, Teppiche,

Elektrogeräte, Plastik, wir könnten hier

noch zig weitere Dinge aufzählen, wurden

einfach achtlos in den Wald geworfen.

Da stellt sich für uns natürlich die

Frage „Warum?“ - warum tun Menschen

so etwas…? Wir haben nicht lange gefackelt

und haben unsere „Müllsammelutensilien“,

denn wir versuchen mit jedem

Hundespaziergang die Natur von dem

Dreck zu befreien, aus unserem Wohnmobil

geholt und haben angefangen den Wald

zu säubern. Ganze 14!!!! Säcke Müll sind

zusammen gekommen - einfach unfassbar!

Dafür sieht das Waldstück jetzt wieder

nach Wald aus.

Wir, dass sind Markus, Marie und

Toni, leben seit ca. 10 Monaten

fulltime in einem Wohnmobil.

Dementsprechend sind wir viel in unterschiedlichen

Regionen unterwegs und

genießen unser freies Leben in und mit der

Natur. Leider müssen wir aber immer mehr

feststellen, dass viele Menschen unsere

Natur nicht wertzuschätzen wissen. Es ist

erschreckend, was alles an Müll einfach so

in den Wald, neben Straßen und auf Parkplätze

geschmissen wird. Markus hat seine

Wurzeln in Mülheim-Kärlich, weshalb wir

auch öfter mal in dieser Gegend unterwegs

sind. Bei einem Spaziergang mit unserem

Hund ist uns dann eine riesige Müllablagestelle

am Dalfter/Sportplatz in die Augen

gesprungen.

Am nächsten Morgen wurden die Säcke

dann von der zuständigen Stadtreinigung

abgeholt. Leider wurde über Nacht der Parkplatz

erneut mit Fast Food Verpackungen

vermüllt. Viele denken jetzt bestimmt: „Ein

Kampf gegen Windmühlen…“ Das stimmt

vielleicht, aber wir kämpfen weiter.

Habt ihr Lust, gemeinsam

mit uns gegen die Müllverschmutzung

in eurer Stadt zu kämpfen?

RAM-Tours veranstaltet eine

Müllsammelaktion, über dessen

rege Teilnahme wir uns sehr freuen

würden!

Wann: 23.11.19 ab 11 Uhr

Wo: Treffpunkt Dalfter/Sportplatz

Müllsäcke werden von der Stadt gestellt.

Nach der Aktion freuen wir uns auf ein

gemütliches Zusammenkommen mit allen

fleißigen Helfern. Für Kaffee und selbstgebackene

Leckereien ist gesorgt.

Wir freuen uns über euer kommen!

Über eine kurze Anmeldung per Mail an

ram-tours@gmx.de würden wir uns freuen,

um die Organisation von Kaffee und Kuchen

zu vereinfachen. Natürlich könnt ihr auch

ohne Anmeldung einfach dazu stoßen.

Viele Grüße,

Markus, Marie und Toni (RAM-Tours)

Ihr wollt mehr über unser Leben im Wohnmobil

erfahren? Schaut doch gerne mal auf

unserer Internetseite: www.ram-tours.com vorbei

oder folgt uns auf Instagram: _ram_tours

sammeln Müll

Sei mit dabei!

23. November 11 Uhr

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STADTJournal Aktion

Weihnachtsgrüße, Weihnachtsanzeigen, Weihnachtsgewinnspiel

Sonderteil im Dezember: „Weihnachten, altes und neues Jahr“

Die letzte STADTJournal-Ausgabe des

Jahres erscheint am Freitag den 13., der

Redaktionsschluss ist am 2. Dezember.

Wer eine Weihnachtsanzeige schalten

möchte, verbunden mit Weihnachts-

und Neujahrsgrüßen, oder uns

Fotos, Geschichten, Gedichte zum

Thema Weihnachten schicken möchte,

sollte sich ab sofort bei uns melden.

Unter 02630-957760 oder per E-Mail

unter stadtjournal@tomtom-pr-agentur.de

erreichen Sie uns.

Im Dezember wartet auch wieder unser

beliebtes Weihnachtsgewinnspiel auf unsere

Leserinnen und Leser. Wir werden wieder

unseren Weihnachtspinguin „TomTom“

in den Werbeanzeigen verstecken. Wie

viele Pinguine es dann tatsächlich waren,

verraten wir in der Januarausgabe, wenn

wir auch die Sieger unseres Gewinnspiels

bekanntgeben werden.

Apropos Gewinnspiel:

Wir freuen uns auch wieder über Spenden

und attraktive Preise für unser Weihnachtsgewinnspiel.

Auch hier bitten wir um Rückmeldung

bis zum 02. Dezember.

STADT

Journal

Mülheim-Kärlich

Weihnachtsaktion 2019

Für Unternehmen - aber auch Vereine oder andere...

In die vorgefertigten Anzeigenvorlagen kann Ihr Logo und Ihre Anschrift eingefügt

werden. Die Anzeigenvorlagen 2 und 4 können zusätzlich noch mit einer Werbebotschaft

oder zusätzlichen Informationen von Ihnen versehen werden.

1 2

Frohe Weihnachten

und alles Gute im Jahr 2020...

Frohe Weihnachten

und ein gutes neues Jahr wünscht...

TomTom

TomTom

8


TomTom

Aktion STADTJournal

Gymmotion-Gewinnspiel: Sieger stehen fest

Unsere Gewinnfrage lautete: Wie heißt das Motto der Gymmotion 2019?

Die richtige Antwort „Flying Energy“ wussten natürlich viele Leserinnen und Leser,

3 x 2 Tickets gewonnen haben:

Andreas Topel

Tanja Hommen

Jasmin Günther

Das STADTJournal-Team gratuliert recht herzlich und wünscht den Gewinnern

viel Vergnügen bei der Gymmotion am 1. Dezember in Koblenz.

Jede Anzeige wird durch einen Pinguin

gekennzeichnet, der zu unserem

Weihnachtsgewinnspiel gehört. So

erreichen Sie die Aufmerksamkeit der

Leserinnen und Leser garantiert. Ihre

Anzeige wird gesucht, denn die Pinguine

müssen gezählt werden.

Anzeigenbeispiele/-Preise

1) 1/6 Seite, quer/hoch 125,00 Euro zzgl. MwSt.

2) 1/2 Seite, 2-spaltig 200,00 Euro zzgl. MwSt.

3) 1/2 Seite, Querformat 250,00 Euro zzgl. MwSt.

3

MERRY CHRISTMAS

9


STADTJournal Schnappschuss

im November

Oliver Dähler schickte uns ein Bild der letzten Rosenblüte aus einem

goldenen Oktober... Der Sommer geht.

Dieser Schnappschuss wurde von Günther Mallmann bei einem Herbstspaziergang

aufgenommen.

Stephan Schuth fotografierte diesen rosaroten Pelikan

in der Hafenstadt Paphos in Zypern.

Der Pelikan war der Star am Hafen, er präsentierte sich

von allen Seiten und es gefiel ihm sehr.

Der Herbst zeigt sich von seiner

schönen Seite. Aufgenommen

von Angelika Kucik, Rosenstrße.

Langsam wird es kühl draußen

eingesendet von Inge Münch,

Kurfürstenstraße.

Anzeige

10


Kommentar STADTJournal

Der Kommentar

Was die Fußballer der SG 2000 Mülheim-

Kärlich sowie die Handballer des TV in

den letzten Wochen geleistet haben, ist

angesichts der Umstände mehr als bemerkenswert.

Die Handballer wurden von

einer unglaublichen Verletzungsmisere

heimgesucht, die Fußballer mussten nach

dem vierten Spieltag ohne ihren Trainer

auskommen. Beide Mannschaften steckten

die widrigen Umstände klaglos weg

Vertrauen?

und die Jungs um Trainer Hilmar Bjarnason

behaupteten sich im oberen Drittel

der Oberliga. Die Fußballer wurden fortan

vom Duo Michael Wall und Christian

Wiersch trainiert und das mit sensationellem

Erfolg. Zeitweise wurde sogar die Tabellenführung

übernommen und im Pokal

für Furore gesorgt.Warum ich das schreibe?

Weil beide Mannschaften gezeigt haben,

was mit Zusammenhalt und gegenseitigem

Vertrauen alles möglich ist. Tugenden, die

der Groko fremd sind und deshalb hat unser

Land erhebliche Probleme.

Am 12.März 2018 wurde der Koalitionsvertrag

zwischen CDU/CSU und der SPD

feierlich unterzeichnet. Anstatt aber mit

Vertrauen und Zusammenhalt an die Regierungsaufgaben

zu gehen, verlor man sich

mit unwürdigem Gezänk innerhalb der Partei

oder auch in gegenseitigen Differenzen.

Obwohl im Koalitionsvertrag beschlossen,

wurde es endlos lange nicht geschafft, eine

Einigung zur Grundrente zu erzielen. Gerade

die, die ihr Leben lang gearbeitet haben,

hätten es wahrlich verdient, im Alter eine

halbwegs vernünftige Rente zu beziehen.

Was das alles bewirkt, sah man in den

letzten Landtagswahl-Ergebnissen: Die

Ränder wurden gestärkt und die Volksparteien

erlebten dramatische Verluste. Ist

es denn wirklich so schwierig, im Interesse

der Bevölkerung vernünftig miteinander

umzugehen und unser Land, in der gewiss

nicht einfachen Zeit, in eine gute Zukunft

zu führen? Wie man eine schwierige Zeit

meistert, haben die jungen Sportler aus

Mülheim-Kärlich in eindrucksvoller Weise

gezeigt. Sicher ist es kein Patentrezept, aber

vertrauensvoll miteinander umzugehen, zumal

man es auch noch schriftlich manifestiert

hat, sollte doch möglich sein.

Wilfried Zils

Nachruf

Mach´s gut Jens!

Die Nachricht traf mich wie ein Schlag. Ich wusste nicht, dass die Krankheit zurückgekehrt

war. Einen Hirntumor hatte er vor Jahren schon besiegt. Er war ein Kämpfer, ein

positiver Mensch. Zuletzt hatten wir uns beruflich bei Köln im Januar 2018 getroffen. Es

ging gar nicht um Sport. Jens hatte sich nach der Zeit als Handballprofi auch in der freien

Wirtschaft erfolgreich aufgestellt.

Jens Tiedtke war ein Typ, anders als andere. Schon als Jugendlicher im Trikot der damaligen

HSG Mülheim-Kärlich/Bassenheim hatte er eine gewisse Strahlkraft, wurde mit der

C-Jugend Deutscher Vizemeister und schaffte als Benjamin in dieser historischen Aufstiegstruppe

mit der HSG um Coach Hermi Häring den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

War das eine geile Zeit, mit mehr als 1000 Menschen in der Schulsporthalle. Der Bassenheimer

Junge schaffte im Gegensatz zu seinem Verein den dauerhaften Sprung in den

Profisport. Er wurde sogar Nationalspieler, bestritt 64 Länderspiele für den DHB.

Der Kontakt zu ehemaligen hiesigen Mitspielern blieb immer erhalten. Und so reiste nun auch eine Gruppe ehemaliger Kollegen

mit Ex-Coach Hermi Häring zur Trauerfeier nach Wetzlar. Sie nahmen viele gute Wünsche und Gedanken mit zu seiner Familie, die

nun ohne diesen tollen Menschen auskommen muss. Seine positive Strahlkraft wird sie aber begleiten und stärken. Die 39 Jahre auf

dieser Erde werden nicht alles gewesen sein. Hier bei uns bleibt die Erinnerung an einen tollen Mann und Sportler.

Mach´s gut Jens.

Tom Theisen

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Weihnachtseinkäufe sicher bezahlen

Mit den Weihnachtseinkäufen kann man nie früh genug starten. Beim Bezahlen

Ihrer Geschenke haben Sie jede Menge Möglichkeiten heutzutage. Im

Geschäft können Sie zum Beispiel mit Ihrer Giro- oder Kreditkarte kontaktlos

per Funk zahlen. Alternativ nutzen Sie eine digitale Variante Ihrer Karte, indem

Sie Ihr Smartphone, in dem die Kartendaten gespeichert sind, an das Bezahlterminal

halten. In punkto Sicherheit gilt bei beiden Bezahloptionen: Bewahren

Sie Ihre Geheimzahl niemals im Portemonnaie auf und notieren sie auch nicht

auf einem Zettel, den Sie womöglich in der Tasche bei sich tragen. So geben Sie

Dieben keine Chance, an Ihre PIN zu kommen.

Meike Heift ist Ihre Ansprechpartnerin

zum Thema Sicherheit beim Bezahlen.

meike.heift@voba-rheinahreifel.de

Sie shoppen Geschenke lieber online? Dann können Sie sichere und einfache

Bezahlverfahren wie paydirekt nutzen. Dafür werden beim Bezahlen Benutzername

und Kennwort eingeben und der Betrag wird im Anschluss von Ihrem

Bankkonto abgebucht. Wichtigster Vorteil bei diesem Verfahren gegenüber

anderen Anbietern: Ihre Daten bleiben innerhalb der sicheren Bankstrukturen

und werden nicht an Drittanbieter weitergegeben.

Unser Team braucht Verstärkung!

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Die Zukunft beginnt jetzt.

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Lüftungs- und Sanitärtechnik. Seit über 60 Jahren.

12


Rückblick STADTJournal

33 Jahre Straßenfest

Nachbarschaft „In den Strangwiesen“ und „Sieweg“ feierte

Schon seit 1986 gibt es im „Sieweg“

und dem sich anschließenden Teil von

„In den Strangwiesen“ im Metzental II ein

Straßenfest. Und auch in diesem Jahr wurde

wieder gefeiert.

Petrus meinte es gut mit allen, und so

strahlte nicht nur die Sonne, sondern

auch der ganze von den Anliegern einfach

„Bänkchesplatz“ genannt, nachdem fleißige

Helfer am Morgen Unkraut gezupft und

gekehrt hatten.

Tische und Bänke waren rasch zusätzlich zu

den vorhandenen aufgestellt.

Am Nachmittag ging es los mit Kaffee und

Kuchen, natürlich alle liebevoll selbst gebacken.

Auch unser neuer Stadtbürgermeister,

Gerd Harner, ließ es sich nicht nehmen, am

Fest teilzunehmen.

Am Abend wurden allerlei selbst zubereitetete

köstliche Salate gereicht. Dazu gab

es Fleischkäse, Würstchen und Schweinesowie

Putenschnitzel.

Manch edler Tropfen wurde natürlich auch

getrunken.

Da inzwischen auch wieder neue Kinder in

der Nachbarschaft zu finden sind, die „erste

Generation der Kinder“ ist inzwischen ja

längst flügge, ausgezogen, selbst Eltern

geworden und nun aber teilweise wieder ins

ursprüngliche Elternhaus als Familie gezogen

sowie Enkelkinder häufig zu Besuch

am „Bänkche“ zu sehen sind, freute sich die

Nachbarschaft über fröhliche Kinderstimmen,

die beim Stockbrotgrillen am Abend

und bei ihrer vorgeführten „Rollerschau“

dieses Straßenfest ebenfalls genossen.

Pressemitteilung der Nachbarschaft

„Sieweg und zugehöriger Teil von ‚In den

Strangwiesen‘

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13


STADTJournal Ehrung

Josef-Koch Preis an Toni Diewald

Gewerbeparklauf als große Bühne

Zum zweiten Mal nach 2018 nutzte

der TV Kärlich gemeinsam mit der

TomTom PR Agentur den Sparkassen-Gewerbeparklauf,

um einen verdienten

Ehrenamtler auszuzeichnen. Schirmherr

Thomas Przybylla hatte im Vorjahr die Trophäe

an Horst-Dieter (Hotti) Jonas überreicht,

der zusammen mit seinem Freund

Josef Koch jahrzehntelang die Laufevents

des TV Kärlich auf den Weg gebracht

hatte. Nach dem Tod von Josef Koch entwickelte

Agenturinhaber Tom Theisen die

Idee, einen Preis in seinem Gedenken zu

überreichen. „Da konnte der erste Preisträger

nur Hotti Jonas heißen“, erinnert sich

Thomas Przybylla. „Und auch die Auswahl

in diesem Jahr lag auf der Hand.“ Der Verbandsbürgermeister

ehrte Toni Diewald

für sein Wirken für die Leichtathletik in

Mülheim-Kärlich, und Hotti Jonas ließ es

sich nicht nehmen, gleich als erster auf der

Bühne zu gratulieren. „Toni ist der Mister

Leichtathletik im TV Kärlich“, frohlockte

der Vorgänger vor einer großen und würdigen

Kulisse.

Toni Diewald war als Jugendlicher Handballer,

kam mit 19 Jahren zum Speerwerfen

und schaffte es sogar ins Nationaltrikot.

Als Trainer betreute er zahlreiche Athleten

in seiner Heimatstadt, unter anderem den

Weltklasse-Speerwerfer Andreas Linden.

Obwohl mittlerweile 86 Jahre jung, verpasst

das Urgestein keine Veranstaltung

seines Vereins, erst recht nicht den Gewerbeparklauf,

der in diesem Jahr bereits zum

achten Mal durchgeführt wurde.

„Die ideale Plattform für eine Würdigung

des Ehrenamts“, outete sich Thomas

Przybylla als Fan des Laufs und auch der

Ehrung, „denn ohne solche Typen gäbe es

solche Vereine und Events nicht.“

Die Vorbereitungen für den 9. Sparkassen-Gewerbeparklauf

am 4. Oktober

2020 laufen bereits und der Josef-Koch-

Preis wird dann erneut vergeben werden.

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Tel: 02630 9416-0 | Fax: 02630 49467

Freitag

10. Januar

Alte Herren

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Samstag

11. Januar

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STADTJournal Gesundheit

Zehn CO-Warngeräte für den DRK Ortsverein Mülheim-Kärlich

Wichtige Investition in den Schutz von Patient und Retter

„Tote und Verletzte durch Kohlenmonoxidvergiftung“,

diese Schlagzeile liest man leider

immer wieder. Laut Deutschem Ärzteblatt

gibt es durch diese Form der Vergiftung jährlich

rund 3.700 Klinikeinweisungen und

circa 370 Todesfälle. Dabei begegnet uns das

gefährliche Gas in vielen alltäglichen Situationen.

Es kann z.B. beim Grillen mit Holzkohle

sowie in Verbrennungsanlagen von

Heizungen und Fahrzeugen entstehen. Auch

Einsätze in nicht ausreichend belüfteten Shisha-Bars

häufen sich.

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Christoph Dötsch

Industriestraße 21 · 56218 Mülheim-Kärlich · Telefon 0261/2022

Lichtecht

Doch warum ist Kohlenmonoxid (kurz: CO)

für den Menschen so gefährlich? Das geruchund

farblose Gas wird völlig unbemerkt eingeatmet

und bindet sich im Körper an die

roten Blutkörperchen. Die eigentliche Aufgabe

der Blutkörperchen ist der Transport von

Sauerstoff; dieser findet durch das vorhandene

Kohlenmonoxid aber nicht mehr „ausreichend

Platz“ und wird so nach und nach verdrängt.

Nach den ersten Symptomen wie Müdigkeit,

Kopfschmerzen, Übelkeit und Atemnot, verlieren

die Betroffenen oft das Bewusstsein,

ohne die Ursache realisiert zu haben. „Für uns

Einsatzkräfte ist eine Kohlenmonoxidvergiftung

daher nicht immer leicht zu erkennen.

Beim Versuch dem Patienten zu helfen, setzen

auch wir uns dann - ohne es zu wissen - dieser

Gefahr aus“, weiß Kai Schubert in seiner

Funktion als Bereitschaftsleiter und Notfallsanitäter.

Je nachdem in welcher Konzentration

das Gas in der Luft zu finden ist, besteht

zusätzlich eine hohe Explosionsgefahr – ein

zusätzliches Risiko also für Patient und Retter.

„Unsere ehrenamtlichen Helfer sind bei Einätzen

auf Sanitätsdiensten oder als First Responder

oft als aller Erste vor Ort und müssen endlich

auch dementsprechend geschützt werden. Die

Anschaffung von zehn CO-Warngeräten hinterlässt

in unserer Vereinskasse natürlich ein

großes Loch – die Sicherheit unserer Helfer ist

uns aber jeden Cent wert“, erklärt der 1. Vorsitzende

Franz Dreher. Die Idee zur Anschaffung

kam vom DRK Kreisverband Mayen-Koblenz,

der die Geräte in einer Sammelbestellung zu

vergünstigten Konditionen bei der Firma Dräger

beziehen konnte.

„Die Warngeräte werden an der Einsatzkleidung

getragen und messen dauerhaft

den Kohlenmonoxid-Anteil in der Luft;

ist die Konzentration des Gases zu hoch,

schlagen sie Alarm. Unsere Helfer sind

auf dieses Einsatzszenario geschult und

haben dann die Möglichkeit, Maßnahmen

zum Eigenschutz durchzuführen

und zusätzliche Einsatzkräfte der Feuerwehr

zu alarmieren“, erklärt Schubert

die handlichen Geräte, „Wie so oft gilt

– Vorbeugung ist die beste Medizin: Bei

laufendem Motor also auf eine ausreichende

Belüftung der Garage achten,

Heizungen und Kamine regelmäßig vom

Fachmann überprüfen lassen und niemals

in geschlossenen Räumen grillen.“

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STADTJournal Neueröffnung

Das ist schon beeindruckend, was da an

der Industriestraße entstanden ist. Der

neue Hairkiller-Komplex sticht ins Auge

und ist bezogen.

„Unsere Kunden erwartet ein Industrie

Look in einem Loft Stil mit sechs

Metern offener Deckenhöhe. Unsere Fläche

wurde verdreifacht. Zusätzlich wird

ein asiatisches Restaurant mit fast 400

Sitzplätzen im neuen Jahr eröffnet, mit

hochwertiger Ausstattung und leckerem

Essen“, blickt Björn Kunz voraus.

Hairkiller-Neubau ist vollbracht

Bewährte und neue Angebote

Die Zeit im Container ist vorbei. Es

war ungewohnt, schön, heiß, kalt, eng,

kuschelig, alles war dabei. Ein dickes

Dankeschön spricht Björn Kunz an alle

seine Kollegen aus, die es durchgezogen

haben, ohne zu meckern. Und natürlich

geht ein großes Dankeschön auch an alle

Kunden, die trotz der Umstände dem

Team die Treue gehalten haben.

Während der Containerzeit bekam das

Hairkiller-Team Zuwachs in Person einer

Make-up Artistin, die sich ab sofort um

Bräute und Hochzeitsfrisuren kümmern

wird. Weiterhin haben die Mitarbeiter

Seminare besucht, zum Beispiel im

Bereich Haarverlängerungen.

Apropos Haarverlängerung: Zur

Eröffnung bietet der Hairkiller

eine komplette Haarverlängerung

Kerstin und Björn Kunz empfangen Ihre Kunden nun endlich in den neuen, hellen und

großzügigen Räumlichkeiten - der moderne Empfangsbereich ist direkt einladend.

inklusive einarbeiten und

zuschneiden der Extensions,

Haarschnitt, Föhnen, Glätten oder

Locken/Wellen für unschlagbare

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Weiter werden bis zum 24. Dezember

2019 wieder die sehr begehrten, aber

limitierten Weihnachtsgutscheine zu

vergünstigten Konditionen angeboten.

Einen 100 Euro Gutschein gibt es dann

für 89 Euro und einen 150 Euro Gutschein

für 130 Euro.

Björn Kunz verspricht: „Mein Team und

ich werden auch weiter alles dafür tun,

um fachlich auf dem höchsten Niveau zu

bleiben und mit Leistung und Qualität

für unsere Kunden da zu sein.“

Das Hairkiller-Team ist bereit und freut

sich sowohl auf die bisherigen, aber auch

auf neue Kunden in den gerade eröffneten,

großzügigen Räumlichkeiten.


Das Hairkiller Team zeigt sich direkt gut gelaunt und hoch motiviert

im neuen Geschäft - die Zukunft /der Kunde kann kommen.

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Telefon: 02630 957600

Öffnungszeiten:

Mo – Fr 9 – 19 Uhr

Sa 8 – 17 Uhr

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STADTJournal Sammlerecke

Sammlerecke

Briefmarkengroßtauschtag/Philatelietag

am Sonntag 17. November 2019

Der diesjährige Großtauschtag des „Vereins für Briefmarkenkunde“

Koblenz findet in diesem Jahr am Sonntag 18.

November 2018 statt. Treffpunkt der Sammlerfreunde aus

nah und fern ist wieder die Hochschule Koblenz (früher FH II)

auf der Koblenzer Karthause, Konrad-Zuse-Str. 1. Der Tauschtag ist

von 9.00 bis 14.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Thema ist in diesem Jahr "Eröffnung der Eisenbahnstrecke Koblenz-

Neuwied (rechtes Ufer) und die Einweihung des Bahnhofes Ehrenbreitstein

vor 150 Jahren".

Der Verein gibt für die interessierten Sammler eine Sonderganzsache

heraus. Die Ganzsache zeigt eine frühe Abbildung des Bahnhofes.

Kleinstaaten wurden nach Beendigung des 1866'er Krieges nach

Preußen eingegliedert. Dadurch war auch die gesamte rechte Rheinseite

preußisch geworden. Der Bau der Strecke von Oberlahnstein

nach Siegburg wurde Ende 1866 genehmigt.

Zur Anbindung von Koblenz, an die rechte Rheinseite und vor

allem an die Lahnstrecke Richtung Gießen, wurde in Pfaffendorf

eine Rheinbrücke geplant. Die sog. Pfaffendorfer Brücke wurde im

Mai 1864 fertiggestellt und diente so wohl der Eisenbahn, als auch

dem sonstigen Verkehr.

Rheinische Eisenbahn

27. 10. 1869 vor 150 Jahren

Eröffnung der Strecke Coblenz - Neuwied (Rechtes Ufer)

und des Bahnhofs von Ehrenbreitstein

Das Erlebnis-Team der Deutschen

Post ist mit einem Sonderpostamt,

das den zum

Anlass herausgegebenen Sonderstempel

führt, vor Ort

vertreten. Eine Briefmarken-

Werbeschau rundet das Programm

ab.

Am Anfang des 19. Jahrhunderts begann durch die Erfindung

der Eisenbahn eine neue, bahnbrechende Form der Mobilität. In

Deutschland wurde 1835 zwischen Nürnberg und Fürth die erste

Eisenbahnlinie eröffnet - interessant für unsere Region, auf Schienen

aus Neuwied. Gewalzt bei "Remy & Consorten - Rasselstein".

Bereits 1852 bildete sich in Neuwied ein "Komitee" zum Bau einer

Eisenbahn am rechten Rheinufer von Deutz nach Horchheim

(Grenze zu Nassau). Die Bemühungen blieben jedoch erfolglos.

Das Preußische Handelsministerium erteilte zu nächst der Rheinischen

Eisenbahngesellschaft eine Konzession zum Bau der linksrheinischen

Strecke von Bonn nach Bingen. Diese Bahnstrecke

wurde im November 1858 eröffnet.

Die Bemühungen zum Bau einer rechtsrheinischen Bahnstrecke

dauerten weiter an. Erleichtert wurde das Anliegen durch die politischen

Veränderungen des Jahres 1866. Nassau, Hessen und andere

Der Ausbau der rechtsrheinischen Strecke begann Anfang 1868. Behindert

durch Erdrutsche und Felsstürze verzögerte sich die Eröffnung um

mehrere Monate. Erst im September 1869 erfolgte die erste Probefahrt

mit einer Lokomotive. Am 27. Oktober 1869 wurde die Strecke offiziell

dem Verkehr übergeben und die Bahnhöfe in Ehrenbreitstein und

Neuwied eingeweiht. Zur Unterscheidung wurde in den Fahrplänen

die Bezeichnung Neuwied (rechtes Ufer) aufgenommen.

Jürgen Glahé

(Briefmarkenfreunde Neuwied)

20


Tipp STADTJournal

Mieterhöhung mit Sachverständigengutachten wirksam,

auch wenn Sachverständiger die Wohnung nicht besichtigt hat.

(Ein Bericht von RA Horst Nikenich, Mülheim-Kärlich)

In einem Urteil des BGH VIIIZr 190/17 hat

das Gericht darüber zu befinden gehabt, ob

eine Mieterhöhungserklärung, die mit einem

Sachverständigengutachten begründet wird,

auch dann wirksam ist, wenn der Gutachter

die konkrete Mieterwohnung vorher gar

nicht gesehen oder besichtigt hat.

Mieterhöhungen auf die ortsübliche Vergleichsmiete

können nur mit einem

Mietspiegel oder mit mindestens 3 Vergleichswohnungen

oder mit einem Sachverständigengutachten

begründet werden. In der

vorgenannten Entscheidung hat der BGH

betont, dass ein mit Gründen versehenes Gutachten

erforderlich aber auch ausreichend ist.

Es reiche hierbei aus, wenn das Sachverständigengutachten

Angaben über Tatsachen enthalte,

aus denen die geforderte Mieterhöhung

hergeleitet werden könne. Dem Mieter müsse

es möglich sein, der Berechtigung . des Mieterhöhungsverlangens

des Vermieters nachzugehen

und ansatzweise selbst zu überprüfen.

Der Sachverständige müsse -lediglich -eine

Aussage über die tatsächliche ortsübliche Vergleichsmiete

treffen und die zu beurteilende

Wohnung in das örtliche Preisgefüge einordnen.

Dazu sei nach Ansicht des Gerichts eine

vorherige Besichtigung der Wohnung nicht

notwendig. Die erforderliche Information

zu der konkreten Mieterwohnung könne der

Gutachter auch auf anderem Wege erhalten

haben, zum Beispiel direkt vom Vermieter.

Auch wenn die obengenannte Entscheidung

sicherlich kritisch zu betrachten ist,

muss der Mieter sich auf eine Mieterhöhung

auf Grund derartiger Sachverständigengutachten

einstellen.

Um im Einzelfall nachprüfen zu können,

ob eine Mieterhöhung gerechtfertigt ist

oder nicht ist es immer angeraten, rechtzeitig

fachkundigen, anwaltlichen Rat einzuholen,

für den ich Ihnen selbstverständlich

gerne zur Verfügung stehe.

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HORST NIKENICH

Tätigkeitsschwerpunkte:

Familienrecht

Erbrecht

Bau- und Immobilienrecht

Interessensschwerpunkte:

Mietrecht

Straf- und Verkehrsrecht

Arbeitsrecht

Kurfürstenstr. 13-19

56218 Mülheim-Kärlich

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Telefon 0 26 30/ 20 50

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§

Bunt dekoriert eröffnete am 30. Oktober

die Sparkasse Mülheim-Kärlich

ihre Türen. "Der Weltspartag steht

ganz im Zeichen unserer jüngsten Kunden.

Es ist immer wieder schön zu sehen, wenn

die Kleinen voller Stolz ihr Erspartes zu uns

bringen, bei der Einzahlung mitzählen und

uns berichten, wofür sie das Geld sparen",

erklärt Bernd Oster, Leiter der Sparkassen-

Filiale Mülheim-Kärlich. Als Dankeschön

für das disziplinierte Sparen erhielten die

Kinder und Jugendlichen kleine Geschenke

der Sparkasse. Das Team der Sparkasse

Mülheim-Kärlich bereitete darüber hinaus

eine Mal-Ecke vor, bot Kinderschminken

an und stand selbstverständlich für Beratungen

zur Verfügung. Der beliebte Sparkassen-Familien-Kalender

wird ab dem 25.

November in der Sparkasse erhältlich sein.

Weltspartag in der Sparkasse Mülheim-Kärlich

Bei Fragen melden Sie sich gerne.

Die kleinen Kunden kamen

21


STADTJournal Tierisch

Acht Kinder hatten die Einladung

des Tierschutzvereins Andernach

u.U.e.V. zu einer zweitägigen Ferienfreizeit

im Tierheim Andernach angenommen.

Die leitende Tierärztin Dr.

Bettina Braun stellte das Projekt unter das

Motto „Mein Herz für Tiere“ vor. Mit viel

Herzblut hatte sie persönlich die beiden

Nachmittage vorbereitet, um die Mädchen

und Jungen für den Tierschutz zu interessieren.

Sofort sprang der Funke der Begeisterung

über. Hier traf sich eine Gruppe, die

alle schon vielfältige Erfahrungen mit ihren

geliebten Haustieren gesammelt hatte.

Ein Herz für Tiere –

Ferienprojekt im Tierheim Andernach

Tannenweg 1

56218 Mülheim-Kärlich

Tel. 0 2630 966830

Fax. 02630 966864

Öffnungszeiten:

Montag - Freitag:

10:00 – 12:00 Uhr

15:00 – 18:30 Uhr

Donnerstag

15:00 – 18:30 Uhr

Samstag

10:00 – 12:00 Uhr

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Nach einem kurzen Rundgang durch das Tierheim

mit Dorothee Schünemann-Diederichs

und einer spielerischen Kennenlernrunde ging

es dann auch schon in das Katzenhaus, um

das Verhalten der Katzen zu beobachten. Zur

besonderen Freude waren drei Zimmer mit

Kitten und ihren Müttern belegt. Es macht

einfach nur Spaß, den Kleinen bei ihren wilden

Spielen miteinander zuzuschauen. Andererseits

ist es eine sehr traurige Situation, dass

in diesem Jahr eine unglaubliche Zahl von

Muttertieren sowie Wildlingen abgegeben

oder sogar eingefangen werden musste, um

ihnen eine Überlebenschance zu geben. Dr.

Bettina Braun vermittelte im Gespräch

wichtige Fakten zur Haltung von Katzen.

Die Kinder durften in die Katzenzimmer

und mit den Tieren spielen. Eine operierte

Katze, die noch eine Halskrause tragen

musste, bekam sozusagen Krankenbesuch,

um ihre Langeweile zu mildern.

Die Idee eine Fummelkiste für Katzen zu

basteln, war schnell geboren und wurde von

allen begeistert aufgegriffen. Mit einfachen

Mitteln - Schuhkarton ausgefüllt mit Toilettenrollen

- kann schnell eine Aktivitätsbox

hergestellt werden. Nun müssen nur noch die

Leckerchen dort versteckt werden. Besonders

gut, dass die Kinder gleich erfolgreich die

Fummelkisten ausprobieren konnten.

Am nächsten Tag standen zuerst die Kleintiere

im Mittelpunkt. Welches Zubehör

gehört in ein Kaninchengehege? Welches

Futter ist für Kleinnager geeignet? Eine

Ampelsortierung zeigte besonders eindrucksvoll

den geeigneten Fütterungsplan

auf. Nach einer Stärkung mit Obst und

Keksen und Getränken, die Dr. Bettina

Braun den Kindern spendierte, waren alle

fit, nun für die Hunde ein „Suchkissen aus

Fleecestreifen“ herzustellen. In ihm können

Leckerlis versteckt werden, die der

Hund mit seiner guten Spürnase aufstöbern

muss. Trotz des Regenwetters gab es kein

Kind, das nicht zur Beobachtung von drei

Junghunden auf den großen Außenplatz

mitkommen wollte. Die erste Vorsitzende

des Tierschutzverein, Dr. Monika Hildebrand,

hatte sich dazugesellt. Unter der

Obhut von zwei Tierärztinnen und der Tierheimleiterin

Cathrin Nohner blieb keine

Frage unbeantwortet, so dass das Arbeitsblatt

zur Hundebeobachtung lückenlos

ausgefüllt und intensiv besprochen wurde.

In einem Spiel konnten alle Kinder selbst

erfahren, wie sich ein Tier fühlt, wenn es

auch mit liebevoll gemeinten Umarmungen

bedrängt wird. „Ich fand es ganz schlimm!

Es ist so unangenehm! Da bekomme ich

Angst!“, meinten die Kinder. Eine Quizrunde

beendete den zweiten Nachmittag.

Mit großem Applaus wurde Frau Dr. Bettina

Braun von der Gruppe verabschiedet.

Mit viel Engagement hatte sie das Projekt

geplant und mit den Kindern umgesetzt,

um tiergerechtes Verhalten anschaulich zu

vertieften. Ein ganz herzliches Dankeschön

gilt auch den Eltern, die die Spendendose

des Tierheims eifrig füllten.

Info:

www.tierheim-andernach.de

Spenden: KSK Mayen

IBAN DE97 5765 0010 0020 0054 43

22


Finanzen STADTJournal

Expertentipp

Risikomanagement für Unternehmen:

ein Baustein im Sparkassen-Finanzkonzept

Nicole Kreuter, Geschäftskundenbetreuerin Sparkasse

Mülheim-Kärlich, Telefon: 0261 / 393-5180

E-Mail: GS.Muelheim-Kaerlich@sparkasse-koblenz.de

Das Sparkassen-Finanzkonzept hat einen

ganzheitlichen Ansatz. Ihr Unternehmen

soll damit vom Girokonto bis zur

Unternehmensübergabe bestens beraten

sein. Ein wichtiger Baustein im

Finanzkonzept ist das Risikomanagement.

Mit dem Sparkassen-Finanzkonzept

ist Ihre Firma auf der sicheren Seite.

Denn so erhalten Sie neben den wichtigsten

Basisangeboten auch die passende Anlageform

sowie Hilfe bei der optimalen Vorsorge

für Ihre Mitarbeiter und sich selbst.

Auch die Übertragung Ihres Unternehmens

an die nächste Generation können Sie mit

der Sparkasse angehen. Ein weiterer wichtiger

Bau-stein ist das Risikomanagement.

Damit schützen Sie Ihre Firma beispielsweise

vor dem finanziel-len Ruin nach

einem Schadensfall:

Vielleicht ist es einfach nur ein Kabel,

das durchgeschmort ist – aber die Konsequenzen

können schlimm sein. Ein Brand

in Ihrer Lagerhalle zerstört Firmenwerte

und führt gegebenenfalls sogar zu einer

Betriebsunterbrechung. Wenn Sie richtig

versichert sind, können Sie beruhigt sein.

Doch das ist nicht das einzige Risiko für

einen Unternehmer. Betreiben Sie beispielsweise

internationale Geschäfte, droht Ihnen

ein Währungsrisiko: Möglicherweise hat

sich der Dollarkurs bis zur Bezahlung der

Ware so stark verändert, dass Sie nur noch

einen Bruchteil der Rechnung in Euro

beglichen bekommen. Oder Sie haben

Kunden, die gar nicht zahlen. Vielleicht

verklagt Sie auch ein Kunde, weil Ihre Ware

nicht fehlerfrei war. Die Beispiele zeigen es:

Ein umfassendes Risikomanagement ist für

jeden Firmeninhaber Pflicht. Ihre Sparkasse

hilft Ihnen dabei.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen

haben zu

• Absicherung Ihrer Firmenwerte,

• Haftpflicht und Rechtsschutz,

• Betriebsunterbrechungsversicherung,

• Gruppen-Unfallversicherung,

• Transport- und Fahrzeugversicherungen,

• Forderungsmanagement und Factoring,

• Zins- und Währungsmanagement oder

• Absicherung privater Risiken, wie z.B.

schwere Erkrankungen.

Als Unternehmer kommt es darauf an, das

große Ganze im Auge zu behalten, nicht nur

die Einzelteile. Wenn eine Firma Bestand

haben soll, müssen viele kleine Rädchen

ineinandergreifen. In unserer Sparkassen-

Filiale stehen Ihnen Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter zur Verfügung, die die Bedürfnisse

der Geschäftskunden hier vor Ort

in Mülheim-Kärlich kennen. Gemeinsam

gehen wir systematisch die verschiedenen

Bausteine des Finanzkonzeptes durch, um

den Bestand Ihres Unternehmens und Ihre

persönliche Altersvorsorge zu sichern. Sprechen

Sie uns gerne an, um einen individuellen

Beratungstermin zu vereinbaren.

Sparkasse Koblenz ist „Premier-Bank 2019

Im Rahmen des 25. Wettbewerbs um den „Großen Preis des Mittelstandes 2019

wurde die Sparkasse Koblenz von der Oskar-Patzelt-Stiftung mit dem Sonderpreis

„Premier-Bank 2019“ ausgezeichnet. Dieser Sonderpreis wird an ein Kreditinstitut

vergeben, das sich im besonderen Maße bei der Förderung mittelständischer Unternehmen

und Wirtschaftsstrukturen engagiert. Schon in 2016 wurde die Sparkasse

Koblenz als „Bank des Jahres“ geehrt. Mit der jetzigen Auszeichnung hat die Sparkasse

nun die nächste Stufe erreicht.

„Unsere Sparkassen-Mitarbeiter, mein Vorstandskollege Jörg Perscheid und ich

freuen uns sehr mit dem ‚Großen Preis des Mittelstandes‘ ausgezeichnet worden zu

sein. In unserer Heimat sind wir Marktführer und Mittelstands-Finanzierer Nummer

Eins. Daran arbeiten wir tagtäglich. Die Auszeichnung ist damit Ansporn und

Verantwortung zugleich“, betont Matthias Nester, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse

Koblenz.

Jörg Perscheid, Vorstand und Matthias

Nester, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse

Koblenz freuen sich über die Auszeichnung

„Premier-Bank 2019“.

23


STADTJournal Fassadenwettbewerb

Ein Wettbewerb der ansteckt

Die Sieger 2019 in unserer Stadt

Die Aktion „Farbige Stadt-Lebenswerte Stadt“ wird seit 1979, also bereits zum 40.Mal

in Zusammenarbeit mit der MalerInnung Koblenz durchgeführt. Mit dem Fassadenwettbewerb

will die Stadt den Hauseigentümern in Mülheim-Kärlich Anreize

geben, ihre Hausfassaden attraktiv zu gestalten und im Ergebnis nicht nur das eigene Haus,

sondern auch das Bild unserer Stadt zu verschönern. Wenn man sich unser Stadtbild mal

objektiv betrachtet, kann man feststellen, dass nach solchen Wettbewerben auch Nachbarn

oder Bekannte von Preisträgern ebenfalls an ihren Gebäuden Verschönerungsarbeiten vornehmen

und sich dann zum Fassadenwettbewerb anmelden. Mülheim-Kärlich ist zwar kein

Fremdenverkehrsort, aber ein schönes Erscheinungsbild erfreut nicht nur unsere Bürger,

sondern auch die Gäste aus Nah und Fern. In einer gepflegten Stadt fühlt man sich wohl.

Die diesjährigen

Preisträger sind:

Platz 1 (107 Punkte): Familie Feuerpeil;

Malerbetrieb Peter Feuerpeil

Mülheim-Kärlich

Platz 2 (88 Punkte): Maria Rohm;

Malerbetrieb Schäfer, Urmitz

Platz 3 (86 Punkte):

Ulrich Schönau, Wolfgang Meid;

Malerbetrieb Peter Feuerpeil

Mülheim-Kärlich

Platz 5 (82 Punkte): Ulrike Müller;

Malerbetrieb Wilhelmi, Urmitz

Gerd Harner, Martina Böth-Baulig und Albert Weiler zusammen mit den Preisträgern und

Mitgliedern der Bewertungskommission in der „Alten Kapelle“ Mülheim-Kärlich.

Platz 1: Julian Feuerpeil vor dem Elternhaus im Distelweg.

24


Fassadenwettbewerb STADTJournal

Den 2. Platz beim Fassadenwettbewerb erhielt die Firma Ralf Schäfer aus

Urmitz/Rhein, für die Verschönerung am Haus von Maria Rohm in den

Strangwiesen 9.

Platz 5 belegte die Firma Wilhelmi aus Urmitz/Rhein für die Arbeiten am

Haus von Ulrike Müller im Sperling 8.

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25


STADTJournal Kirche

Zukunft der Pfarrgemeinde St. Mauritius Kärlich

In seiner wohl letzten offiziellen Amtshandlung

informierte der Pfarrgemeinderat

St. Mauritius am 30.10.2019 in einer

Versammlung die Pfarrangehörigen über den

Stand der Umsetzung der Strukturreform

des Bistums und über die Auswirkungen auf

die nur noch bis zum Jahresende bestehende

Pfarr- und Kirchengemeinde.

Ab dem 01.01.2020 wird Kärlich, genau

wie alle anderen 20 Gemeinden im ehemaligen

Dekanat Andernach-Bassenheim, Teil

der neuen „Pfarrei der Zukunft – Andernach“

(kurz: PdZ) sein und sich mit deren

neuen Strukturen und Gremien auseinandersetzen

müssen.

Die etwa 30 interessierten Zuhörer, darunter

auch Bürgermeister Gerd Harner und weitere

Vertreter aus dem Stadtrat sowie diverse Vereinsvorstände,

erhielten nach der Begrüßung

durch Dechant Michael Rams und einem

geistlichen Impuls von Gemeindereferentin

Monika Schneider, zunächst einen Überblick

über den Stand der Umsetzung und die künftig

möglichen Formen der Mitbestimmung in

der PdZ. Markus Willems präsentierte hierbei

die bestehenden Planungen des Bistums und

fokussierte vor allem auf die neuen, sogenannten

„Orte von Kirche“, also jenen Personen,

Gremien und Einrichtungen, die schon von

jeher das kirchliche Leben innerhalb der

Pfarrgemeinde bilden und prägen. Diesen

Gruppierungen wird in Zukunft noch mehr

Bedeutung zukommen, da sie die Freiheit

bekommen, sich eigenständig und unabhängig

innerhalb der neuen Strukturen der PdZ

zu positionieren und zu vernetzen, ohne fest

an eine Pfarrei gebunden zu sein.

Im Anschluss erläuterte der Vorsitzende des

Pfarrgemeinderates Hermann-Josef Schmidt

zunächst die konkreten Umsetzungen aus

dem Dekret zum „Gesetz zur Errichtung der

Pfarreien der Zukunft“, das Bischof Stephan

Ackermann und das Synoden-Team derzeit

auf den Weg bringen. Mit Bedauern und nicht

ohne Wehmut lese man hier von der endgültigen

Auflösung der bestehenden Pfarrgemeinden,

der Schließung der Kirchenbücher

und der Aufhebung der Pfarrkirchen zum

31.12.2019. Die direkten Auswirkungen auf

Kärlich, aber auch neue Wege und Chancen

zum Fortbestand des bisher regen kirchlichen

Lebens ohne die dann aufgelösten Gremien

Pfarrgemeinderat und Verwaltungsrat, thematisierte

der Vorsitzende anschließend. Die

bereits erfolgte Gründung eines Fördervereins

sei ein erster wichtiger Schritt hierfür, aber

um die bestehende Zusammenarbeit und die

Abläufe erhalten zu können, bedürfe es einer

weiteren Instanz, die sich um die Koordination

vor Ort kümmert.

Verwaltungsratsmitglied Nicole Steffgen-

Mannheim erklärte als künftige Vorsitzende

dann kurz den Zweck und die Ziele

des neuen Fördervereins und kam damit

unweigerlich auch auf den bistumsweit

26


Plakat_echter_Nikolaus_2017.indd 1 15.08.17 12:27

Kirche STADTJournal

umstrittenen Punkt der neuen Vermögensverwaltung

zu sprechen. Es folgten einige

spontane Wortmeldungen dazu und eine

kurze, aber sachliche Diskussion zu den

finanziellen Folgen und den möglichen

Optionen, die der Pfarrgemeinde noch bleiben

werden.

Eine dieser Optionen auf pastoraler Ebene

sei die Bildung einer Art Steuerungsgruppe,

ausgehend vom heutigen Pfarrgemeinderat,

ergriff abschließend der Vorsitzende wieder

das Wort. Diese Gruppe solle sich bilden

aus Vertretern der kirchlichen Vereine, der

heutigen Gremien und Ausschüsse, aus

Angestellten der Kirche und engagierten

Privatpersonen.

Als Name für diese neue Gruppe wurde

„Mauritiusrunde“ vorgeschlagen, was

bei den Anwesenden auf große

Zustimmung stieß. Der Pfarrgemeinderat

wird nun in den verbleibenden

Wochen seiner Amtszeit versuchen,

dieses Konzept auf den Weg zu bringen

und in der Übergangsphase auch aktiv

zu begleiten.

Mit einem Dank an alle Aktiven und

für die Teilnahme mit guten und kreativen

Beiträgen schloss die Versammlung

gegen 21:00 Uhr und entließ

überwiegend zufrieden und beruhigt

wirkende Teilnehmer in einen kühlen

Oktoberabend.

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Fair geht es weiter!

Nach dem großen Zuspruch auf dem

FAIREN PFARRFEST in Mülheim, steht

eine weitere Aktion an.

Am Sonntag den 24. November werden

nach den Gottesdiensten außer den bisher

präsentierten Artikel auch der

FAIR gehandelte echte Nikolaus

aus Vollmilchschokolade

mit Mitra und Bischofsstab angeboten . Eine

originelle Geschenkidee zum Gedenktag des

großen Heiligen am 6. Dezember, mit der Sie

Kindern, Freunden und Mitarbeitern eine

kleine Freude machen können. Auf der mit

Liebe zum Detail gestalteten Geschenkverpackung

sind die bekannte Nikolaus-Legende,

die Patronate des heiligen Nikolaus sowie

eine kurze Biografie des Bischofs von Myra

abgedruckt und illustriert. Der detailgetreue

Nikolaus, Schokolade und eine liebevoll

gestaltete Verpackung - auf diese Weise wird

Sankt Nikolaus als Freund der Kinder und

Helfer von Menschen in Not wieder stärker

in das Bewusstsein gerückt.

Am 01.12.2019 ( 1. Advent)

bietet der Basar vom Kolping Kärlich

auch den FAIREN NIKOLAUS an.

Die Eine Welt Läden

bieten schöne FAIR gehandelte Adventskalender

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Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte

an den Ausschuss „Eine Welt“ über das

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Foto: GEPA – The Fair Trade Company

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Foto: MISEREOR

27


STADTJournal Konzert

Die Adventskantate „Lichter der Hoffnung“

für Bariton, Sprecher, Chor und Orchester

Die Adventskantate „Lichter der Hoffnung“ wurde 1995 von Klaus

Heizmann komponiert, die Texte stammen von Johannes Jourdan.

Die Kantate nimmt Bezug auf die Verheißungen Gottes durch

den Propheten Jesaja an das Volk Israel, das sich in babylonischer

Gefangenschaft befindet. Doch über die spezielle Not des

Volkes Israel hinaus, thematisiert das Werk das Fremdgefühl vieler

Menschen bis auf den heutigen Tag.

Musikalisch betrachtet verfügt die Komposition über eine bemerkenswerte

Vielseitigkeit in der Musikfarbe: Von klassischen Klängen

bis zu modernen Popsounds.

Mal symphonisch ausgesetzt, mal sparsam orchestriert, rhythmisch

anspruchsvoll oder durch Clusterklänge untermalt, wirkt das Werk

mitunter wie ein Musical. Aufgrund seiner Vielseitigkeit spricht es

ein breites Publikum an: Es vereint Wohlklang und Appell genauso

wie Tradition und Moderne, es stimmt den Zuhörer auf eine

besondere Weise auf Weihnachten ein.

Chorleiterin

Dr. Ute Mittelberg

Fabian Glück

Solist und Bariton

Sprecher sind Alois Weller, Kerstin Specht und Britta Holzheimer

28


STADTJournal Heimat

Auf den Spuren des Johann Claudius von Lassaulx

Der Weißenthurmer Heimatkundler

Hermann Dötsch hatte eine Idee. Die

Volkshochschule der Verbandsgemeinde

Weißenthurm organisierte die Spurensuche

nach dem berühmten preußischen Baumeister.

Oswald Senner trug Spuren aus dem

Stadtteil Kärlich mit dazu bei. Rund 40

Personen machten bei der Rundfahrt mit.

Spuren von Lassaulx gibt es heute noch

in der Umgebung von Weißenthurm.

Er plante und baute doch in der ersten

Hälfte des 19. Jahrhunderts die erste Kirche

der aufstrebenden Tochter-Filiale von Kettig

in Weißenthurm und plante und baute die

Kapelle am Guten Mann, die seit Menschengedenken

zur Kärlicher Pfarrei St. Mauritius

gehörte. Schließlich haben er mit seiner

Frau und Tochter auf dem Friedhof in Weißenthurm

ihre letzte Ruhestätte gefunden.

Historisches Foto der Kapelle am Guten Mann –typisch Lassaulx - vor dem heute nicht

mehr vorhandenen Kühlturm.

Die erste Station startete an der Kapelle am

Guten Mann, denn hier an dieser historischen

Stelle steht seit rund 180 Jahren unter dem

Schutz des Grundsteines aus Basalt mit dem

Segensspruch “Gott mit uns bauet im Jahre

Christi 1838“ eine Kapelle im typischen

Lassaulx`schen Stil. Es wurden, wie bei

allen seinen Werken, Baumaterialien aus der

Umgebung, so schwarze Basalt-Lavasteine,

hellgrauer Tuff und dunkelgrauer Basalt verarbeitet.

Typisch auch die Rundbogenfenster,

der vorkragende Rundbogenfries und die

Lisenen in Form der senkrechten Baustreifen.

Historisch ist der Standort der Kapelle am

Guten Mann, weil er vor rund 5000 Jahren

am Rand eines Erdwerkes lag, in dem Menschen

in einem halbmondförmigen Gelände

gewohnt haben, das vom Rhein, von Altarmen

des Rheines, Wällen, Gräben und

Palisaden geschützt war. Auch die Römer

errichteten hier Heeres-Lager und Cäsar

soll von hier aus lt. seinem Kriegsbericht

„de bello gallico“ zweimal eine hölzerne

Brücke über den Rhein habe schlagen lassen,

um die Germanen jenseits des Rheins

zu beeindrucken. Die Römer unterhielten

ferner in der Gemarkung am Guten Mann,

heute links und rechts der Hafenstraße und

zu Weißenthurm gehörig, ein römisches

Dorf mit einem dazu gehörenden Töpferzentrum,

deren Produkte sie über den

Transportweg Rhein vertrieben. Ausgegrabene

Keramik findet man heute im Stadtmuseum

Mülheim-Kärlich. Schließlich ist

der Standort der Kapelle am Guten Mann

seit dem Jahre 1162 urkundlich belegt. Hier

standen über Jahrhunderte Siechenhäuser,

in denen Leprakranke lebten, weil sie wegen

ihrer ansteckenden Krankheit nicht unter

gesunden Menschen leben durften. „Guter

Mann“ war der Ruf der Kranken, wenn sie

sich Gesunden näherten, sich zu erkennen

gaben und um Lebensmittel bettelten.

Der Vortrag an der Kapelle am Guten Mann

gab auch Gelegenheit, über Johann Claudius

von Lassaulx zu informieren. Schon zu Lebzeiten

galt er als hervorragender Baumeister

am Mittelrhein. „Künstlerisch hoch begabt

und doch von der Ausbildung her Dilettant,

hat er Bauwerke geschaffen, die heute wie

damals den Betrachter fesseln“, meinte Albrecht

Mann im Vorwort eines Buches über

den Architekten und Denkmalpfleger. Johann

Claudius war eigentlich zum geistlichen Stand

bestimmt. Er erhielt die niederen Weihen und

wurde Kanonikus am Koblenzer Florinsstift.

1798 ging er nach Würzburg, um dort Jura zu

studieren, wechselte aber nach drei Semestern

zur Medizin über. Ohne ein Examen gemacht

zu haben, kehrte er nach elf Semestern Medizin

nach Koblenz zurück und heirate seine

Verlobte Anna Maria Müller aus Würzburg,

mit der er schließlich neun Kinder hatte. Er

gründete eine Essigsiederei. Dann fand er

Arbeit in einer Blechwarenfabrik in Koblenz.

Seit seiner Kindheit hatte er Neigung und

Talent zu mechanischen Arbeiten. Dies führte

ihn in die Werkstätten der Schreiner, Schlosser,

auf die Bauplätze der Maurer, Steinhauer

und Zimmerleute, denen er über die Schulter

schaute. Auch im Münzenschlagen betätigte

er sich in Ehrenbreitstein. Schließlich wurde

ihm das Amt des Kreisbaumeisters im preußischen

Koblenz angetragen. Er sträubte sich

gegen die Annahme der Stellung, weil er kein

Baumeister sei. Sein angeheirateter Onkel

Josef von Görres konnte ihn aber bewegen,

den Posten anzunehmen. Und er wurde ein

begnadeter Baumeister und Architekt. Davon

zeugen heute noch Kirchen in Vallendar, Güls

und Nickenich, Pfarrhäuser und Schulen

in vielen Orten an Rhein und Mosel. Sein

Baustil zeigte sich auch in vielen Nachfolgeprojekten

an Wohnhäusern, wenn man mit

offenen Augen durch die Gemeinden geht.

Modell der Weißenthurmer Kirche von Lassaulx

30


Heimat STADTJournal

Die zweite Station war die katholische

Pfarrkirche in Weißenthurm, die in den

Jahren 1837/38 nach seinen Plänen erbaut

wurde. Sie war in etwa halb so groß wie

die heutige Kirche und erstreckte sich

von der Weißenthurmer Hauptstraße aus

gesehen hinter dem Glockenturm bis zum

heutigen seitlichen Eingang der Kirche.

Der große Glockenturm zur Hauptstraße

hin wurde bei einem Erweiterungsbau in

den Jahren 1900 bis 1902 errichtet. Ferner

wurde an die alte Lassaulx-Kirche

ein Erweiterungsbau angebaut. Deshalb

sind vom Bau des Lassaulx nur noch die

Langschiffwände zu sehen, während das

alte Eingangsportal und der alte Altarbereich

in den Erweiterungsbau aufgegangen

sind. Auch die ursprünglich bemalte

flache Holzbaudecke wurde im Zuge der

Erweiterung durch eine Gewölbedecke

ersetzt, so dass im Innern der Kirche nichts

mehr, von einer Ausnahme abgesehen, an

Lassaulx erinnert. Ausgenommen ist der

Grabstein aus Sandstein, der, so Hermann

Dötsch, in einem hinteren Versteck der

Kirche steht und dem berühmten Erbauer

der Kirche nicht gerecht wird. Johann

Claudius von Lassaulx hat Plan, Kostenvoranschlag

und Bauleitung unentgeltlich

erbracht. Auch hat er die von ihm

entworfene, mit Schnitzwerk verzierte

Holzdecke, von einem Gehilfen unter seiner

Anleitung bemalen lassen. Für seine

außerordentlichen Bemühungen schenkte

die Gemeinde ihm eine Grabstelle auf dem

Friedhof in Weißenthurm, in der er, seine

Frau und die Tochter Amalie ihre letzte

Ruhe fanden.

Schwester Augustine an und wurde Oberin

des St. Johannes-Hospitals in Bonn. Während

der Kriege 1864 und 1866 pflegte sie

Verwundete in Feldlazaretten in Schleswig

und in Böhmen. Die Bonner Zeit sollte

Schwester Augustine für immer prägen,

denn hier lernte sie Anhänger eines liberalen

Katholizismus kennen, die das Hospital

durch großzügige Stiftungen förderten.

Das Unfehlbarkeitsdogma und die Lehre

der unbefleckten Empfängnis in der Zeit

des preußischen Kulturkampfes empörte

viele Theologen und Laien. Die kirchliche

Organisation spaltete sich, die Altkatholische

Kirche entstand. Die Ereignisse

gingen nicht spurlos an ihr vorüber. Ihre

Sympathie zu den Kirchenkritikern gab

den Ausschlag. Suspendierung und Exkommunikation

waren die Folge. Trotz dieser

Strafe entschied sich Schwester Augustine,

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ihre Kongregation nicht zu verlassen. Im

Hospital der Borromäerinnen in Vallendar

durfte sie schließlich ein Zimmer beziehen,

weil sie mit der dortigen Hausoberin

befreundet war. Doch schon bald wurde

Amalie von Lassaulx von der Generaloberin

aus der Kongregation ausgeschlossen. Das

Ordenskleid musste sie ablegen. Sie starb

1872 in Vallendar. Ein katholisches Begräbnis

wurde ihr verweigert. Ihr Leichnam

wurde unter entwürdigenden Umständen

in einem Nachen auf die andere Rheinseite

nach Weißenthurm verbracht. Sie wurde in

Anwesenheit von Freunden und Verwandten

im Grab ihrer Eltern bestattet. Sie ist

bis auf den heutigen Tag eine wichtige Persönlichkeit

für den Alt-Katholizismus in

Deutschland.

Text und Fotos: Oswald Senner

Grabstein auf dem Weißenthurmer Friedhof

Die dritte und letzte Station der Spurensuche

galt schließlich seiner Tochter

Amalie, die auch im Familiengrab bestattet

wurde. Sie war Ordensschwester bei

den Borromäerinnen, nahm dem Namen

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31


STADTJournal Events

Publikum grenzenlos begeistert

Musikalische Vielfalt zog mehr als 400 Zuschauer in den Bann

Bläsergewaltig und rhythmusstark begann

das Konzert der Big Band Mülheim und

riss vom ersten Ton an das Publikum

mit. Von Pop- und Rock-Klassikern aus

verschiedenen Jahrzehnten bis hin zum

klassischen Big-Band-Sound boten die

Musiker einen stilsicheren Mix, für den sie

stürmischen Applaus ernten konnten.

Die Erwartungen beim Publikum

waren hoch, dessen waren sich alle

Musiker der Big Band Mülheim

bewusst, nachdem die

ersten beiden Konzerte unter

der Leitung von Christian

Eberz derart punktgenau

eingeschlagen haben. Also

musste das neue Programm

in Sachen musikalischen

Niveaus und Hitpotenzials

auf ein neues Level gehoben

werden. Dass diese Bemühungen

auch tatsächlich den Nerv

der Zuschauer getroffen haben, war harte

Trainingsarbeit. „Dass wieder einmal jeder

seine Hausaufgaben mit Sternchen erledigt

hat, zahlte sich schon nach dem ersten Set

aus, als das Publikum uns mit überwältigendem

Applaus in die Pause entlassen hat!“,

lobt der Bandleader seine Gruppe.

Funky, groovy, rockig und mit Swing

Was dem Biologen die Artenvielfalt, ist

der Big Band Mülheim die Spartenvielfalt:

Hier reihen sich bekannte Pop-Hits aus den

80ern problemlos an Rockklassiker, Funknummern

von Earth,

Wind & Fire und

Swing-Arrangements

wie „In the mood“ von

Glenn Miller. Letzteres hob

sich die Big Band für die stürmisch

herbeigeklatschte Zugabe auf. Auf seine

Kosten kam das Publikum aber schon im

regulären Teil des rund zwei Stunden dauernden

Konzerts. Punktgenaues Zusammenspiel,

mitreißende Soli und wieder

einige musikalische Gäste machten Laune

auf immer mehr. Und so sahnte die Big

Band bereits zum Ende des ersten Konzertteils

enormen Beifall ab.

Auch dieses Mal bewährte sich die Zusammenarbeit

mit Schülern des Mittelrheingymnasiums.

So zeigte die Band AG beim

80er-Jahre-Klassiker „The Final Countdown“

ihr Können. Die Sängerin Charlotte

Nitschke, die schon in verschiedenen

Projekten ihr Talent unter Beweis stellen

konnte, prägte drei Stücke – „I am what I

am“, „Proud Mary“ und „It’s raining men“

– mit ihrer ausdrucksstarken Bühnenperformance

und beeindruckenden Stimme.

Zwar lebt ein Musikevent hauptsächlich von

den gespielten Stücken, doch gewinnt es zweifelsohne

durch einen erfahrenen Conferencier

wie Gerhard Müller: Locker und informativ

führte er durch das Programm, würzte die

Ansagen mit Anekdoten und vor allem mit

fundiertem Musikwissen. Für den visuell passenden

Rahmen sorgten die stimmungsvoll

ausgeleuchtete Bühne sowie zahlreiche Lichteffekte,

auf den Schlag eingespielt von Wen-

32


WEIHNACHTS GUTSCHEINE

delin Hamann und Edith Müller. Den glasklaren, druckvollen Sound

mischten Marco Lehmler und Wendelin Hamann.

Der Musikverein „Frei-weg“ Mülheim e.V. dankt den zahlreichen

fleißigen Händen bei Auf- und Abbau der Bühne und Bestuhlung,

beim Getränke- und Waffelverkauf sowie bei der gesamten

Organisation herzlich! Ein besonderer Dank gilt auch der Stadt

Mülheim-Kärlich, die die Kurfürstenhalle kostenfrei zur Verfügung

gestellt hat. Ebenso bedankt sich der Verein bei der Verbandsgemeinde,

den Sponsoren Volksbank Mülheim-Kärlich eG

sowie der Sparkasse. „Der Aufwand, den wir im Vorfeld betrieben

haben – Planung, Üben, Werbung auf den unterschiedlichsten

Kanälen und immer wieder Üben – hat sich eindeutig

gelohnt! Von einem solchen Applaus und den vielen positiven

Rückmeldungen des Publikums können wir noch lange zehren.

Aber irgendwann wird es uns wieder auf die Bühne ziehen – und

dann mit einem wieder anderen neuen, aber mindestens genauso

abwechslungsreichen Programm!“, wagt der Geschäftsführer

Wendelin Hamann den Blick in die Zukunft.

Kontakt zur Big Band Mülheim unter event@bigband-muelheim.de

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STADTJournal Finanzen

Sparkasse stellt Immobilienmarktbericht 2019 vor

Immobilienmarkt 2019

Der Immobilienmarktbericht der Sparkasse Koblenz

Preisanstieg bei Immobilienkauf

setzt sich fort

Wenn es um die Realisierung von Wohnträumen

geht, bleibt die Sparkasse Koblenz

die Nummer 1 in der Region. Rund um die

Immobilie ist die Sparkasse der verlässliche

Partner für die Menschen in Koblenz und im

Landkreis Mayen-Koblenz. „Wir kennen den

regionalen Markt und die Rahmenfaktoren,

die auf diesen einwirken. Auch aufgrund der

Vielzahl der Gespräche, die in unserem Haus

geführt werden, haben wir einen umfassenden

Marktüberblick. Wir wissen genau, wo was

gesucht und welcher Preis in den jeweiligen

Lagen bezahlt wird“, erläutert Sparkassenchef

Matthias Nester. Der Trend der vergangenen

Jahre setzt sich fort: die Nachfrage nach Baugrundstücken,

Bestandsimmobilien sowie

Wohnungen (Kauf/Miete) ist größer als das

Angebot. Für Kapitalanleger ist die Immobilie

weiterhin eine attraktive Form der Geldanlage.

Insbesondere Mehrfamilienhäuser konnten

dieser Kundenklientel in den vergangenen

Monaten vermehrt verkauft werden.

Immobilienmarktbericht 2019

gibt Überblick

Einen Überblick über die Preisentwicklungen

des heimischen Immobilienmarktes gibt

der Immobilienmarktbericht 2019 der Sparkasse

Koblenz. „Mit diesem Bericht machen

wir das Preisgefüge für Immobilien in Koblenz,

seinen Stadtteilen sowie den angrenzenden

Verbandsgemeinden des Landkreises

Mayen-Koblenz transparent“, betont Frank

Roth, stv. Vorstandsmitglied und Bereichsleiter

Privatkunden der Sparkasse Koblenz.

Er steht kostenfrei auf der Seite der Sparkasse

Koblenz, www.sparkasse-koblenz.de/immobilie

zur Verfügung. Detaillierte Daten zu

Mülheim-Kärlich gibt es ab S. 112.

Mülheim-Kärlich: Preisanstiege

bei Wohnungen Kauf und Miete

Bei den zum Kauf angebotenen Bestandshäusern

lag der gewichtete Durchschnittspreis

mit 2.060 Euro pro

Quadratmeter nur leicht über dem Vorjahreswert

(2.050 Euro pro Quadratmeter).

Allerdings hat sich die zugrundeliegende

Preisspanne verteuert: sie lag vor 24 Monaten

noch bei 710 Euro bis 3.330 Euro pro

Quadratmeter, jetzt bei 1.110 Euro bis

3.490 Euro pro Quadratmeter. Höhere

Preise sind bei den zum Kauf angebotenen

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Wohnungen zu verzeichnen: von im

Jahr 2018 im Durchschnitt 1.470 Euro

pro Quadratmeter auf 1.610 Euro pro

Quadratmeter in den letzten Monaten.

Die Durchschnittsmietpreise verteuerten

sich um rund 34 Prozent auf 8,70

Euro.

„Mülheim-Kärlich ist eine beliebte

Wohnlage in unserem Geschäftsgebiet“,

erklärt Ralph Buschle, Leiter

ImmobilienCenter der Sparkasse Koblenz.

„Für den Standort sprechen die

sehr gute innerörtliche Infrastruktur,

das Angebot an medizinischer Versorgung,

Kindergärten, Grundschulen

und alle weiterführenden Schulen.

Auch die gute Verkehrsanbindung an

die B9 sowie A48 und natürlich die

Nähe zum Gewerbegebiet tragen zur

Attraktivität der Stadt bei – als Wirtschaftsstandort

und Wohnort.“

Preisfinder trifft Nerv der Kunden

Der Immobilien-Preisfinder, aufzurufen

unter www.sparkasse-koblenz.de/preisfinder,

gibt Informationen zur Qualität

der Wohnlage, zum Angebotspreis von

vergleichbaren Objekten, zur durchschnittlichen

Vermarktungsdauer sowie

zu Preisspannen und -trends.

Ausblick

Die Attraktivität von Koblenz und der

Region spiegelt sich im Preisniveau wider:

Aufgrund des Nachfrageüberhangs

bei Bestandsimmobilien – die dadurch

im Wert steigen – ist weiterhin mit

leichten Preisanhebungen (Kaufpreise,

Mietpreisniveau) zu rechnen. Die Immobile

bleibt aus Sicht von Kapitalanlegern

eine attraktive Anlageform.

Investitionen in die Substanz von Bestandsimmobilien

werden auch hier zu

leicht steigenden Kaufpreisen führen.

„Noch herrscht auf dem heimischen

Immobilienmarkt ein solides Preis-/

Leistungsverhältnis, sodass eine Immobilienblase

nicht erkennbar ist“, verdeutlicht

Matthias Nester.

Sparkasse-koblenz.de/immobilien

37


STADTJournal Kultur

Neues Heimatbuch des Landkreises erschienen

Wieder mit Beiträgen aus unserer Stadt

Ende Oktober erschien das Heimatbuch

2020 des Landkreises

Mayen-Koblenz, die mit 380 Seiten

umfangreichste der bislang 38 Ausgaben,

passend zum Jubiläum „50 Jahre Landkreis

Mayen-Koblenz“. 98 ehrenamtliche Autorinnen

und Autoren haben mitgewirkt,

damit erneut ein informatives und gleichermaßen

unterhaltsames Werk zustande

kam. Landrat Dr. Alexander

Saftig dankte allen, die zum

Gelingen beigetragen haben.

Zwei Autoren erlebten die

Präsentation des Buchs nicht:

Theobald Groß aus Bassenheim

und der den STADT-

Journal-Lesern bekannte

Johannes Groß aus Mülheim-

Kärlich. Ihrer gedachten die

bei der Vorstellung Anwesenden,

indem sie sich still von

den Plätzen erhoben.

Im Vorwort des Buchs sagt Dr.

Saftig zum Jubiläum des Landkreises

unter anderem: „50 Jahre

sind mit unzähligen Geschichten

verbunden. Ich bin mir

sicher, dass einige davon schon

in Vergessenheit geraten wären,

wenn es das Heimatbuch nicht

geben würde und wenn es nicht

so viele engagierte Autorinnen

und Autoren geben würde, die

die Vielfalt aus 50 Jahren Tradition,

Kultur und persönlichen

Erfahrungen niederschreiben.“

Fast vergessen und aus heutiger

Sicht kurios ist die Entwicklung

der Kfz-Kennzeichen im

1970 aus den Kreisen Koblenz

und Mayen neu gebildeten Landkreis, die

Horst Hohn in seinem Beitrag aufzeigt,

und fast vergessen sind auch die Diskussionen

bis zum MYK und die Scherze über

das MYK, bevor diese drei Buchstaben zu

einer Marke wurden.

Das Buch bietet viel, mal ernst, mal

heiter, Geschichtliches und Aktuelles,

meist in Prosa, gelegentlich auch in

gereimter Form. Es sind Artikel über

Dörfer, Städte, Menschen, über ihre

Sprache und über Ereignisse. Über Mülheim-Kärlich

schrieben Johannes Groß,

Winfried Henrichs, Anette Kremb, Peter

Schmorleiz und Lothar Spurzem.

Nette kleine Episoden, die nicht

alle authentisch sein mögen, erzählt

Johannes Groß in seinen „Pfarrherrlichen

Geschichten aus Mülheim-Kärlich“

und erinnert an alte Pfarrer wie Dechant

Peter Müller in Mülheim und Jakob

Porz, den Erbauer der Kärlicher Kirche,

oder an den Organisten Willi Verheyen.

In einem zweiten Artikel befasst

sich Johannes Groß mit dem Dialekt,

dem Müllem-Kärleje Platt. In Platt ist

auch Anette Krembs gereimte „Heimat“

verfasst, mit der sie die Liebe zu ihrem

Müllem ausdrückt. Peter Schmorleiz

macht es hochdeutsch, wenn er in seinem

Gedicht unter anderem schreibt: „In die

Obstbäume gebettet, geschmiegt an den

Hang, liegt unser Städtchen dort im bunten

Kleid! Von den Kirchtürmen klingt

feierlich Glockenklang und schwingt

über das Tal und die Fluren weit.“

Einer der beiden Artikel von

Winfried Henrichs ist dem

„Häuschen“ am Kolpingplatz

in Mülheim-Kärlich

gewidmet, einem der zahlreichen

Kulturdenkmäler der

Stadt. Allgemein bekannt ist

„et Häusje“ als „Marie mach

Platz“, weil Maria Baulig

nicht bereit war, ihr Elternhaus

der Gemeinde zu verkaufen,

um es abreißen und

die so entstehende freie Fläche

als Parkplatz nutzen zu

lassen. Es brauchte viel Zeit,

bis die Stadt es nach dem

Tod von Marie übernehmen

konnte, dann aber nicht

abriss, sondern 1981 grundlegend

sanierte. „Zeit“ oder

„Zeiterleben“ ist Winfried

Henrichs zweites Thema, in

dem er darlegt, wie die Menschen

im Mittelalter insbesondere

im ländlichen Raum

lebten, als es noch keine

Möglichkeit gab, Zeit mechanisch

zu messen, und wie

sich das Bewusstsein änderte,

nachdem die Räderuhr erfunden

worden war und es in

Deutschland um 1350 die

erste Turmuhr gab. Illustriert ist der Artikel

unter anderem mit einem Foto des

Kärlicher Turmuhrwerks von 1906, das

nach Restaurierung vorübergehend im

Schaufenster in der Außenvitrine eines

Koblenzer Uhrenfachgeschäfts stand.

Auch die Geschichte Mülheim-Kärlicher

Vereine fand im Heimatbuch

2020 Platz. Anette Kremb erinnert an

38


Kultur STADTJournal

die 1980 gegründete Seniorentanzgruppe

des TV 05 Mülheim, die nicht

nur tanzte, sondern ebenso wanderte

und vor allem die Geselligkeit pflegte.

Über 60 Mitglieder hatte der Verein,

der sich im Jahr 2000 auflöste, weil

kein Nachfolger für Peter Klöckner zu

finden war, der die Gruppe 20 Jahre

lang leitete.

Zum 90-jährigen Bestehen der Kolpingsfamilie

St. Mauritius Kärlich lässt

Lothar Spurzem die Entwicklung „Vom

Gesellenverein zur Gemeinschaft von

Jung und Alt“ Revue passieren. Er schildert,

wie sich im Januar 1929 im Gasthaus

Edmund Müller (heute Bengel’s

Hotel) 50 junge Männer trafen, um

einen Katholischen Gesellenverein zu

gründen, in den im Februar 48 aktive

und 11 inaktive Mitglieder aufgenommen

wurden. Nach 1936 trat dieser

anfangs rührige Verein, der inzwischen

schon Kolpingsfamilie hieß, nach außen

nicht mehr in Erscheinung; 23 Mitglieder

starben im Krieg. Doch schon im

Juli 1945 gab es einen Neuanfang, und

bald waren es nicht mehr nur Gesellen,

sondern Männer und Frauen aller

Berufe, Jugendliche und Kinder, die

in unterschiedlichsten Gruppen ihren

Platz finden. „Dabei ist die Kolpingsfamilie

nicht für sich selber da“, heißt

es in dem Artikel, „jeder ist eingeladen,

bei Aktionen mitzumachen, an den Veranstaltungen

wie Vorträgen oder Theaterbesuchen,

ebenso am Programm der

Jungen Familien, an Studienfahrten,

Wanderungen, Wallfahrten usw.“

Das Heimatbuch des Landkreises ist

interessant zu lesen und ansprechend

aufgemacht, unter anderem mit eindrucksvollen

Bildern aus dem Fotowettbewerb

für Jugendliche und Kinder. Es

ist ähnlich zu empfehlen wie das Buch

„Unsere Heimat“, das anlässlich 50 Jahre

Mülheim und Kärlich erschien und über

die Informationen hinaus mit dem Verkaufserlös

einen guten Zweck erfüllt.

Lothar Spurzem

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Das nächste GewerbeparkJOURNAL

kommt druckfrisch am Nikolaus-Tag

Die vierte Ausgabe des Magazins für den Gewerbepark Mülheim-Kärlich in 2019

erscheint Anfang Dezember (nicht nur) mit vor-weihnachtlichen Themen. Der

Spendenaufruf für eine Mülheim-Kärlicher-Schule in Togo zusammen mit der Reiner

Meutsch Stiftung fly&help wird ein (zentrales)Thema sein.

Dazu Aktuelles von den Firmen BAUHAUS (35 Jahr-Feier), Bedachungen Schmidt

(Mitarbeiter-Porträt), Gesundarium (neuer Physio), Hairkiller (Neu-Eröffnung) und

vieles mehr rund um Ihren und unseren Lieblings-Einkaufs-Park an der B9.

Hergen Becher

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39


STADTJournal Menschen

Menschen unserer Stadt

Karin Hohn

Mit dem Begriff „gute Seele“ wird oft

inflationär umgegangen. Aber in der

Mülheim-Kärlicher Stadtverwaltung gibt

es eine Frau, auf die die Beschreibung

„gute Seele“ absolut zutreffend ist. Wenn es

den Begriff nicht schon gäbe, müsste man

ihn geradezu erfinden.

Die Rede ist von Karin Hohn. Die

56-Jährige hat ihren Arbeitsplatz in der

Mülheim-Kärlicher Stadtverwaltung

und ist dort die rechte Hand des jeweiligen

Bürgermeisters. Nach dem Besuch

der Grundschule in der Annastraße ging

es nach vier Jahren zur Brentano Realschule

nach Koblenz, und dort erlangte

sie die „Mittlere Reife“. Anschließend

erfolgte eine Lehre im Gewerbepark

bei der Firma Bäsch als Bürokauffrau.

Danach führte der Weg von Karin Hohn

zur Kassenärztlichen Vereinigung nach

Koblenz und nach zehn Jahren erfolgte

der Wechsel zur Stadtverwaltung nach

Mülheim-Kärlich. Dort traf sie auf Bürgermeister

Rudolf Oehlig.

„Ich habe mich von Anfang an wohl

gefühlt; bei der Stadtverwaltung herrschte

ein kollegialer Ton und es wurde vertrauensvoll

miteinander umgegangen“,

lässt Karin Hohn wissen.

„Solch ein Umfeld ist wie geschaffen für ein

vernünftiges Arbeiten und die Grundlage für

eine erfolgreiche Entwicklung“, sagt Karin

Hohn. Menschen, die telefonischen Kontakt

mit dem Rathaus haben, treffen meist auf die

56-Jährige und erfahren gleich, was Freundlichkeit,

Hilfsbereitschaft und Empathie

bedeutet. Das hat nicht nur Rudolf Oehlig

erlebt, sondern auch Uli Klöckner und seit

einigen Monaten auch Gerd Harner.

Besonders in Erinnerung ist ihr der 60.

Geburtstag von Rudolf Oehlig geblieben.

„Was zunächst einen offiziellen Charakter

hatte, ist am späten Abend in eine ausgelassene

Party gemündet, die allen Beteiligten

sehr viel Spaß bescherte. Bei aller Arbeit

wurde auch im Rathaus bei entsprechenden

Anlässen gefeiert. Schwerdonnerstag war

so ein Tag; nach dem offiziellen Teil wurde

mit dem Bürgermeister und den Bediensteten

weiter gefeiert, daran erinnere ich mich

gerne“, erzählt die Naturliebhaberin.

Karin Hohn ist eine kompetente und äußerst engagierte Mitarbeiterin. Sie ist

Dreh-und Angelpunkt, sprich die „gute Seele“ im Mülheim-Kärlicher Rathaus. In den

vergangenen Jahren haben wir intensiv und sehr vertrauensvoll zusammengearbeitet.

Sie hat uns bei vielen Gelegenheiten kompetent unterstützt“, erklärten Bürgermeister

Gerd Harner und der 1.Beigeordnete Albert Weiler unisono. Der Bürgermeister ergänzte

noch: „Frau Hohn ist eine versierte Mitarbeiterin und die Zusammenarbeit hat von

Anfang an gepasst. Wir sind froh solch eine Mitarbeiterin zu haben“.

40


Werbung STADTJournal

OPEL

D E R N E U E

CORSA

16.11.

Sie wandert gerne, manchmal

auch mit ihrem Sohn Janis.

Die beiden haben sich vorgenommen,

in naher Zukunft

die Zugspitze zu Fuß zu

erklimmen. Überhaupt ist

Bewegung ein zentraler Punkt

in ihrem Leben. In jungen Jahren

war sie aktives Mitglied in

der von Dagmar Malz geleiteten

Tanzgruppe „Daggis

Dancer“. Die Gruppe bestand

zehn Jahre und zwei Rheinlandmeisterschaften

zeigten,

dass sie den Tanzsport ernst

nahmen. Es entwickelten sich

damals tiefe Freundschaften,

die durch Heirat und Kinder

kriegen etwas verloren gingen.

Aber inzwischen treffen

sich die Frauen wieder regelmäßig,

schwelgen in alten

Erinnerungen und unternehmen

gemeinsame Ausflüge.

Im letzten Jahr ging es nach

Heidelberg.

Aber auch die Betriebsausflüge

mit der Stadtverwaltung

sind ein Highlight im

Kalender der Karin Hohn.

Dieses Jahr ging es zu einer

Straußenfarm oberhalb von

Remagen. Tierliebe wird bei

ihr groß geschrieben, besonders

liebt sie Katzen. Eine

Katze mit Namen Emmy ist

diejenige, auf die sich Karin

Hohn nach einem stressigen

Arbeitstag besonders freut.

Wir können uns noch lange

auf eine Person freuen, die

den Gang zur Verwaltung zu

einem Vergnügen macht und

dem Bürger das Gefühl gibt,

willkommen zu sein.

DER NEUE CORSA

FAHRSPASS AUF

GANZER STRECKE.

Beispielfoto der Baureihe.

Ausstattungsmerkmale ggf. nicht Bestandteil des Angebots.

Aufregend schön: Der neue Corsa verbindet alltäglichen Fahrspaß mit aufregendem Design und

Technologien aus höheren Fahrzeugklassen. Fahrer-Assistenzsysteme der neuesten Generation

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schon ab 12.990,– €

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-

Emission, kombiniert: 95-93 g/km (gemäß VO (EG) Nr. 715/2007, VO (EU) Nr. 2017/1153 und VO

(EU) Nr. 2017/1151). Effizienzklasse B

¹ Optional bzw. in höheren Ausstattungslinien verfügbar.

² Die angegebenen Verbrauchs- und CO 2

-Emissionswerte wurden nach dem vorgeschriebenen WLTP-Messverfahren (Worldwide harmonized

Light vehicles Test Procedure) ermittelt und in NEFZ-Werte umgerechnet, um die Vergleichbarkeit mit anderen Fahrzeugen zu gewährleisten.

Wilfried Zils

41


STADTJournal Heimat

Unsere Heimat

Sagen und Erzählungen aus Mülheim-Kärlich

Das Krauchhohlsmännchen von Kärlich

Kommt man von Kärlich über den

Obersten Kettiger Weg an die

Gemarkungsgrenze zu Kettig, so

durchquert man den Hang-Flurbereich „In

der Krauchhohl“, heute als Ackerfläche und

Obstbaumanlage genutzt, in früherer Zeit

mit einem dichten Niederwald bestanden,

der von einem tiefen Hohlweg durchschnitten

war. Der Name des Flurbezirks leitet

sich ab von keltisch „gravos“ = Sand/Kies

und „Hohl“ = Vertiefung, Hohlweg. Diese

Gegend erschien der Bevölkerung in früherer

Zeit unheimlich, und nur ungern

benutzte man den Weg, wenn man alleine

war oder gar in der Nacht. So nimmt es

nicht wunder, dass hier eine Spukgeschichte

angesiedelt war. Dabei ist zu berücksichtigen,

dass früher wie zum Teil heute noch

die Grundstücksgrenzen der einzelnen

Besitzer mit in den Boden eingelassenen

„Fuhrsteinen“ markiert waren; denn es gab

ehemals keine schriftliche Festlegung der

Flurstückgrößen in einem Kataster und

auf einer Karte, sodass man auch nicht die

exakte Abmarkung durch eine Vermessung

kontrollieren konnte. Außerdem war der

Grundbesitz für die weitgehend bäuerliche

Bevölkerung lebenswichtig, und es gehörte

zu den größten Verbrechen, heimlich Veränderungen

zum eigenen Vorteil vorzunehmen

und die Grenzsteine zu versetzen.

Nun lebte in früherer Zeit in Kärlich ein

Mann, der sich auf Kosten seiner Flurstücknachbarn

bereichert hatte, indem er

heimlich die Grenzsteine versetzt hatte,

dies besonders zur Zeit der Pestseuche, als

die Erwachsenen vieler Familien durch den

Tod hinweggerafft waren. Obwohl man den

Übeltäter bald verdächtigte, konnte man

ihm aber nichts nachweisen, sodass er sich

manche Flächen unrechtmäßig auf Dauer

aneignen konnte. Eines Tages fand man

ihn tot neben einem Grenzstein, den er

ausgegraben hatte, um ihn ein Stück weiter

zu seinen Gunsten einzulassen. So konnte

er keine Buße für seine Untaten mehr leisten,

aber auch keine Ruhe im Grab finden.

Denn ab dieser Zeit kam es immer wieder

vor, dass Leute, die von Kettig nach Hause

gingen, in den späten Abend- und Nachtstunden

einem kleinen Männchen begegneten,

das auf dem Rücken einen Fuhrstein

mit sich schleppte, weinend hin und her lief

und rief: „Wo soll ich ihn hinsetzen?“ Voller

Entsetzen nahmen die meisten Reißaus und

vermieden es in Zukunft, diesen Weg zu

nehmen und dem bald allgemein gefürchteten

„Krauchhohlsmännchen“ zu begegnen.

Als nun eines Tages mehrere Männer

daherkamen und das Männchen wieder

vor ihnen erschien und seine Frage stellte,

schrie ihm ein Mutiger entgegen: „Wo du

ihn geholt hast!“ Da warf das Männchen

den Stein weit von sich, und er befand

sich am nächsten Tag tatsächlich wieder an

der Stelle, wo er von Rechts wegen stehen

sollte. Auch wenn ab

dieser Zeit kein solcher

Zuruf erfolgte, stand

ein versetzter Stein am

nächsten Morgen wieder

an seiner ursprünglichen

Stelle, nur hatte

er dann immer eine

neue, auffällige Einritzung

in Form eines

langschenkligen Dreiecks,

das nach der

Seite des gewissenlosen

Ackerbesitzers gerichtet

war, sodass jeder sehen

konnte, wer versucht

hatte, sich unrechtmäßig

zu bereichern.

Da half es auch nichts,

wenn der verräterische

Stein umgedreht oder

gar durch einen neuen

ersetzt wurde, am anderen

Tag war das Zeichen

wieder vorhanden

und wies zum Feld des

Frevlers hin.

Mehrere Übeltäter

haben schließlich

dadurch gebüßt, dass

sie an der Ackergrenze

nach dem Weg ein

kleines Basaltkreuz

ohne Inschrift aufgestellt haben. Nach dieser

Sühnetat war das für sie beschämende

Zeichen über Nacht verschwunden und

blieb es auch auf Dauer. Ob nun die vielen

kleinen Kreuze, die in der Gemarkung

aufgestellt waren, alle auf Bußleistungen

von Grenzverletzern zurückgehen, ist heute

nicht mehr feststellbar. Jedenfalls sollen

die Grenzfrevel bald auf Dauer aufgehört

haben. Vielleicht waren die Einritzungen

aber auch nichts anderes als Familienmarken,

die sich übrigens sehr oft auch auf

alten Grabsteinen oder auf Prellsteinen vor

Haustreppen finden.

Winfried Henrichs

Paul Milles und Konrad Würges mit Faustkeil.

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Praxis Döbert als Mesource® Facilitator?

„Der Morgen beginnt mit dem Blick auf

das Smartphone. Bereits 60 Sekunden

nach dem Aufwachen haben die allermeisten

Menschen das Ding in der Hand.

Von da an beginnt die Antigravitation:

Es startet der Alltag aus Dauerablenkung,

Reizüberforderung und multiplen Sehnsüchten.

Das Ergebnis: Die eindeutige

Richtung, die Gravitation geht verloren.

Kurz vor dem Einschlafen legt man das

Handy dann wieder zur Seite. Die Gravitation

kehrt zurück, der Körper liegt.

Aber der Geist fliegt weiter.“ Harry Gatterer,

Geschäftsführer Zukunftsinstitut,

im Zukunftsreport 2018

Was ist Mesource? Bei den Mikrotrainingseinheiten

geht es darum, wieder

zurück zu sich, zur eigenen Kraft zu

kommen. Mesource stellt flexible, auf die

eigenen Bedürfnisse anpassbare Mikrotrainingskonzepte

zur Verfügung, die Sie

dabei unterstützen, die Kraft der Emotionen

nachhaltig zu nutzen. Der Fokus

einer jeden Trainingseinheit liegt auf der

praktischen Umsetzung der Fähigkeit, die

in der jeweiligen Einheit thematisiert wird.

Jeder Impuls steuert auf die Übung hin,

die sie im Alltag perfektionieren können.

Aber warum Mikrotrainings? In

unserer heutigen schnelllebigen Gesellschaft

haben die wenigsten Menschen

Zeit sich mehrere Tage frei zu nehmen,

um ein Seminar zu besuchen. Dennoch

besteht ein großes Bedürfnis nach Fortschritt

– und zwar möglichst viel, in

möglichst kurzer Zeit. Die Lösung sind

Mikro-Trainings: kurze Wissens- und

Handlungsimpulse, die eine nachhaltige

Entwicklung anstoßen. In den USA ist

es bereits soweit: Kunden und Unternehmen

fordern kurze, auf die Praxis

ausgerichtete Trainings. Dauerten Seminare

früher noch zwei Tage, umfassen sie

heute nur noch einen halben Tag oder

besser 60 Minuten.

Und was genau ist ein Mesource

Facilitator?„Facilitator“ bedeutet übersetzt

„Unterstützer“ und grenzt sich in

seiner Funktion von einem Coach oder

Trainer ab. Die Aufgabe eines Coaches

ist es, beispielsweise in einer Einzelsitzung,

Ressourcen beim Klienten zu aktivieren

und ihm oder ihr zur Auflösung

innerer Blockaden zu verhelfen. Trainer

wiederum trainieren im Seminarkontext

Verhaltensweisen und Fähigkeiten, damit

diese praktisch angewendet werden können.

Ein Facilitator hingegen kultiviert

Verhaltensweisen und Fähigkeiten, damit

diese in das tägliche Leben integriert werden

können.

Die Mesource®-Facilitator unterstützen

Sie also auf dem Weg, zu jeder Zeit Zugriff

auf Ihre innere Kraft zu haben, so selbstverständlich

wie die Luft zum Atmen.

Und wer braucht so was? Prinzipiell sind

die Einsatzmöglichkeiten vielfältig: vom

Verkäufer und Vertriebler, über Spitzensportler,

Führungskräfte, Coaches und

Therapeuten, Lehrer, Erzieher, Kreativmitarbeiter

und natürlich Familien.

Und wie funktioniert das? Ich unterstütze

meine Kunden in drei Schritten:

Self-Scouting: sich selbst bewusst sein;

trainieren, innere Signale des Körpers

wahrzunehmen. Dies beruht auf den

aktuellsten Erkenntnissen der Achtsamkeitsforschung.

Self-Code: sich selbst verstehen und sich

mit dem Motivkompass neu kennenlernen.

Dies wiederum beruht auf den fundierten

Erkenntnissen der Neurobiologie und Psychologie,

sowie der Emotionsdynamik.

Self-Resonanz: sich selbst resourcenvoll

begegnen. Hierbei werden wissenschaftliche

Systeme zur Motivation und Selbstregulation

angewandt.

Neugierig geworden oder interessiert?

Dann kontaktieren Sie mich doch in

meiner Praxis.

Wir freuen uns auf Sie.

Industriestraße 18-20

56218 Mülheim-Kärlich

Telefon: 0261 5792967

coach@praxis-doebert.de

www.raxis-doebert.de


STADTJournal Sonderthema

Ernte-Dank im Häusje

Immer wieder schön

Wie in jedem Jahr konnte der Erntetisch großzügig

gedeckt werden. Bedanken möchte ich mich herzlich

beim Obsthof Spurzem für die Spende. Auch Frau

Fischer, vom Blumenhaus Nickenig in der Kurfürstenstraße,

überrraschte uns mit einem selbstgebackenen Brot, das allen

sehr gut mundete.

Eingestimmt mit Liedern durch Markus Lamprecht begannen

wir unser Ernte-Dank-Fest.

Viel Arbeit war wieder

notwendig, Einkäufe

und den Raum und

den Tisch mit den vielen

Gaben zu richten.

Aber bei uns Mitarbeitern

steht die Freude

an erster Stelle.

Und auch dieses Mal

gab es eine Überraschung;

meine Mitarbeiter

und ich entschieden

uns für

eine Kartoffelsuppe

mit Würstchen, die

vom Scheidterhof geliefert wurde. Die Suppe hat allen sehr

gut geschmeckt, so dass nur noch wenig übrig geblieben ist. Da

die Temperaturen draußen schon recht kühl waren, heizte uns

die Suppe richtig gut ein. Gestärkt mit einem kleinen Gläschen

„Magendoktor“ freuten sich die Damen auf das nächste Highlight.

Und das war die

Verlosung der Erntegaben.

Jetzt kam

so richtig Leben in

die Bude; jede der

Damen erklärte, was

sie mit dem Gewinn

kochen wolle. Es

wurde getauscht

und geschenkt,

damit das Menü so

richtig zusammen

passt.

Es war wieder ein toller Nachmittag bei uns; und immer wieder

finden neue Gäste den Weg zu uns; sie wollen nur mal „ins

Häusje gucken“. Und dann kommen sie regelmäßig und freuen

sich, den Mut gefunden zu haben, mal „rein geguckt “ zu haben.

Denn ich höre oft: Dafür bin ich noch zu jung, da gehen nur die

Alten hin. Aber was sind denn die Alten?

Unser jüngster weiblicher Gast ist 71 Jahre und unser ältester

Gast ist 97 Jahre alt geworden. Einige sind schon seit Beginn

der Seniorennachmittage dabei, also ca. 30 Jahre. Und ein Gast

kommt jeden Dienstag sogar von der Karthause zu uns.

Das zeigt doch, dass sie Spaß bei uns hat.

So, und jetzt freuen wir uns auf die nächsten Feste: St. Martin,

den Nikolaus, Weihnachten. Und das neue Jahr hat auch wieder

viele, viele Überraschungen auf Lager.

Walburga Custodis

Bundespräsident würdigt Hoffnungsradler

Empfang in den Räumen der Villa Hammerschmidt

Eine Wertschätzung der besonderen Art erlebten jetzt die

Benefiz-Radler der VOR-TOUR der Hoffnung aus Rheinland-Pfalz

zusammen mit den Organisatoren der bundesweiten TOUR der

Hoffnung in Bonn.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte die Abordnungen

zusammen mit seiner Frau Elke Büdenbender in

die Villa Hammerschmidt eingeladen. In enger Abstimmung

mit dem rheinland-pfälzischen Landtagspräsidenten

Hendrik Hering hatte der Waldbreitbacher Jürgen Grünwald

(Organisationsleiter der VOR-TOUR) dieses Zusammentreffen

mit Blick auf die Jubiläums-Tour in 2020 „eingefädelt“.

Nicht ganz ohne Hintergedanken, wie Beide augenzwinkernd

versicherten. Wollte man die Begegnung mit dem

Staatsoberhaupt doch dazu nutzen, die Möglichkeit einer

Teilnahme an der 25. VOR-TOUR der Hoffnung auszuloten.

„Die Chancen stehen nicht schlecht, so Frank-Walter Steinmeier,

schicken sie mir doch recht bald Detailinformationen. Wir würden

ihr tolles Engagement schon gerne unterstützen und wollen

schauen, was möglich ist.“

Schirmherrin und Biathlon-Olympiasiegerin Petra Behle überreichte

dem Bundespräsidenten schon mal ein passendes Trikot

mit Blick auf ein mögliches Mitradeln. Den passenden Vitaminschub

steuerte VOR-TOUR-Chef Jürgen Grünwald bei: Drei edle

Tropfen aus dem Hause der Deutschen Weinprinzessin Laura

Lahm. Das Weingut im rheinhessischen Ensheim hat für die

VOR-TOUR die Edition „SEITE AN SEITE“ aufgelegt. Von jeder verkaufter

Flasche geht ein nennenswerter Betrag in den großen

Spendentopf. Nach der offiziellen Begrüßung in der prächtigen

Eingangshalle und den Gruppenfotos auf der Freitreppe folgte

44


22 Jahre Akkordeonfreunde ,,So sind wir“

Schrecklich, wie doch die Zeit vergeht! Jetzt sind es doch

schon fast 22 Jahre seit Gründung von den Akkordeonfreunden

,,So sind wir" Mülheim Kärlich. ,,Wenn auch die Jahre

. . . so bleibt die Erinnerung doch . . ." Ja, wir erinnern uns noch

sehr gerne an Georg Vogt, Karl Rönz, Rudi Nitsche, Oscar Zäck,

Dieter Mellwig, Anton Löcher, Heinrich Erbar, die einige Jahre

mit uns musizierten.

Das Ensemble Akkordeonfreunde ,,So sind wir“ wird organisiert

von Hans Sturm. Die heutigen Musikanten kommen

aus Mülheim, Karthause, Weißenthurm, Koblenz, Isenburg,

Kettig, Urmitz, Kaltenengers und erfreuen mit beliebten und

bekannten Melodien unter dem Motto: „Musik macht Freude“

die Zuhörerinnen und Zuhörer.

Die Gruppe besteht nun seit fast 22 Jahren. Gegründet 1997

von Georg Vogt, Hans Sturm, Helmut Baltes. Um den Zeitraum

zu erwähnen: In diesen 22 Jahren wurden ca. 1700 Stunden

Proben durchgeführt. Also etwa 1700 Stunden Musik. Das

sind doch schon viele Stunden gemeinsamer Musik. Unser

Repertoire umfasst mittlerweile so ca. 183 Melodien plus 35

Weihnachtslieder. Bekanntlich haben wir bei vielen Veranstaltungen

im Raum Koblenz durch unser Spielen mitgewirkt und

jedem der Zuhörenden hat unsere Musik sehr gut gefallen. Es

wurde zum Beispiel beim vorweihnachtlichen ,,Seniorentag

der Stadt“, beim Deutschen Roten Kreuz in Ochtendung und

Mülheim-Kärlich, 30 Jahre IG Bergbau, Chemie, Energie Urmitz-

Bahnhof und beim 1. Seniorentag der Verbandsgemeinde

Weißenthurm Musik gemacht, um nur einige Veranstaltungen

zu nennen. Es werden immer noch die altbekannten und

beliebten Melodien (Evergreens) nach dem Motto: ,,Ohne

Musig gieht nix“ oder noch besser ,,Es ist so schön, ein Musikant

zu sein“ gespielt. Es sind jetzt eine junge Dame und ca. 12

männliche Senioren (alle Ü50), die ihrem schönen Hobby, der

Sonderthema STADTJournal

Musik, nachgehen. Und immer noch suchen wir ganz dringend

Musikbegeisterte jeden Alters, die sich uns anschließen möchten.

Gesucht und angesprochen werden besonders die ehemaligen

Schülerinnen und Schüler von Musiklehrer Georg

Schäfer, Koblenz, und die Mitglieder vom Koblenzer Akkordeonspielring.

Es werden Melodien in leichter Bearbeitung

gespielt und es werden bestimmt keine Höchstleistungen

am Instrument erwartet. Also, nur Mut, und die Instrumente

(Akkordeon, Saxophon, Klarinette, Gitarre usw.) aus dem

Keller oder Speicher hervorgeholt! Auch ein Schlagzeug ist

bei uns vorhanden.

Wir sind reine Amateure, die sich einmal donnerstags in der

Woche von 17.00 bis 19.30 Uhr in der Rheinlandhalle (Kellerraum)

zum gemeinsamen Musizieren treffen. Also kommt

doch bitte einmal vorbei und hört euch unsere Musik an

und macht mit. Oder Anruf unter 02630/3027, Hans Sturm.

Gotthard Simon

ein lockeres „get together“ mit Kaffee, Tee und Gebäck in einem

der stilvollen Empfangsräume der Villa mit Blick in den gepflegten

Park und den ruhig vorbeifließenden „Vater Rhein“.

Elke Büdenbender und der Bundespräsident überraschten die

Teilnehmer mit ihrem detaillierten Wissen zu den Inhalten und

Zielen beider Organisationen.

„Ich denke, so Jürgen Grünwald, dass uns diese Begegnung

alle noch lange beschäftigen wird. Die Art und Weise, wie der

erste Mann im Staat zusammen mit seiner charmanten Gattin

mit uns kommuniziert haben, war schon äußerst bemerkenswert.

Das Interesse von beiden an dem sportlichen Engagement

der VOR-TOUR und TOUR zu Gunsten kranker Kinder war

augenscheinlich - das Hinterfragen schon sehr fundiert. Nichts

war zu spüren von Distanz oder gar Beklemmung -im Gegenteil-

man fühlte sich sehr wohl in dieser Umgebung. Es war ein

lockeres, nettes und sehr angenehmes Miteinander. Weit weg

von einem strengen Protokoll...!!

Jürgen Grünwald

45


STADTJournal Sonderthema

Verstecken spielen oder eintauchen in Opas verwirrte Welt

Autorenlesung zum Thema Demenz am 27. November im Pflegestützpunkt Weißenthurm

Autorin Katharina Göbel wird am

27. November aus ihrem berührenden

Buch vorlesen.

Über eine Million

Menschen in der Bundesrepublik

leiden an

einer fortgeschrittenen

Demenzerkrankung.

Viele von ihnen

werden zuhause von

Familienmitgliedern

gepflegt und versorgt.

Aufgrund der

demografischen Entwicklung

ist bis zum

Jahr 2050 mit einer

Verdoppelung dieser

Zahlen zu rechnen.

„In unserer täglichen

Arbeit erleben wir

nach wie vor, dass der

Umgang mit der Krankheit für viele Angehörige und Freunde

der Betroffenen ein sehr sensibles und schwieriges Thema ist“,

sagt Bettina Zaar vom Pflegestützpunkt für die Verbandsgemeinde

Weißenthurm. „Es herrscht große Unsicherheit, sie stoßen

sehr schnell an ihre körperlichen und seelischen Grenzen.“

In diesem Kontext lädt der Pflegstützpunkt am Mittwoch,

27. November zu einer besonderen Veranstaltung ein.

„Verstecken spielen oder eintauchen in Opas verwirrte Welt".

Autorin Katharina Göbel wird aus ihrem Buch vorlesen und

emotionale, einfühlsame und berührende Einblicke in die

Lebenswelt von Menschen mit Demenz geben.

Der 76-Jährige Jakob leidet an Demenz. Er selbst merkt langsam,

wie er sich verändert und wie anders sein Umfeld mit der

Entwicklung seiner Krankheit auf ihn reagiert. Er versucht seine

Erinnerungen an früher – die einzigen, die ihm noch bleiben –

zu behalten und den Menschen, die er liebt, mitzuteilen: seiner

Frau, seiner Tochter und auch seiner Enkeltochter, die mehr

Anteilnahme an seinem Schicksal nimmt als alle anderen. Die

13-Jährige Leonora kümmert sich liebevoll um ihn und scheint

die Einzige zu sein, die seine Situation zu verstehen versucht.

Obwohl er das selbst nicht einmal schafft.

Die Veranstaltung ist kostenlos und findet von 15.30 bis 17.00

Uhr in den Räumen des Pflegestützpunktes statt (Kirchstr. 8,

56575 Weißenthurm). Selbstverständlich haben alle Teilnehmer

die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen bzw. sich

innerhalb der Gruppe auszutauschen. Zur besseren Planung

wird um Anmeldung gebeten.

Weitere Informationen und Anmeldungen:

Pflegestützpunkt Weißenthurm, Bettina Zaar,

Telefon: 02637 9419137

E-Mail: bettina.zaar@pflegestuetzpunkte.rlp.de

Seniorenfreundlicher Sportverein

TV 05 Mülheim

Der schon 2017 vom Sportbund zum „Seniorenfreundlichen

Sportverein“ ausgezeichnete TV 05 Mülheim wird diesem

Namen im wahrsten Sinne des Wortes gerecht. Sowohl montags,

dienstags als auch mittwochs bietet der TV 05 Mülheim verschiedenste

Angebote für die älteren Mitbewohner von Mülheim-Kärlich und der

Umgebung an. Egal ob es um Reha-Sport unter ärztlicher Betreuung

oder um Funktionsgymnastik in den verschiedensten Formen geht, es

ist für wirklich jeden das passende Angebot vorhanden.

Besonders interessant dabei ist, dass man mit einem Mitgliedsbeitrag

alle Angebote nutzen kann.

In diesem Zusammenhang weist der Vorstand des TV 05 Mülheim auf

seine am 22.11.2019 um 19:00 Uhr im „Alten Brauhaus“ in Mülheim

stattfindende Mitgliederversammlung hin und bittet die Mitglieder

um eine rege Teilnahme, da einmal mehr wichtige Themen zu

beschließen sind.

46


Sonderthema STADTJournal

kfd Mülheim - hier wird gelacht

Wie jedes Jahr pflegt die kfd Mülheim eine liebgewordene

Tradition. 30 Frauen fuhren mit dem Bus zur Gülser Weinstube.

Dort angekommen, duftete schon der leckere Zwiebelkuchen

und das Glas Federweißer lud uns zu einem gemütlichen

Abend ein. Wir ließen uns den sehr gut zubereiteten

Zwiebelkuchen und den Federweißen schmecken. Den

unterhaltsamen Teil des Abends eröffnete Rosmarie Baulig mit

einem passenden, lustigen Vortrag „Herbstmalheur“. Christine

Rönz erinnerte in ihrem hessischen Dialekt, wie nervig

ein Handy sein kann und Christel Dott stellte uns

die Stressbewältigung mit dem Zusammenspiel

der Organe „Milz an Großhirn“ vor. Alle drei

Frauen hatten großen Anteil daran, dass es

wieder ein lustiger Abend war, der noch

lange in guter Erinnerung bleiben wird.

Zum Schluss machten wir unter der Leitung

von Rosmarie Baulig eine musikalische Reise

durch Europa, bei der kräftig mitgesungen

und geschunkelt werden durfte. Besonders

lautstark wurde unser Heimatlied „Mir han die

deckste Kirsche“ gesungen. Gut gelaunt fuhren

wir wieder nach Hause und waren sicher, dass wir

nächstes Jahr wieder zu Federweißer

und Zwiebelkuchen fahren werden.

Für das Leitungsteam

Christine Rönz

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47


STADTJournal Werbung

Der kleine Nette 2019/2020

Geschenkideen - Auszug aus unseren Musical- und Eventfahrten

Sa. 23.11. / 18.01. Musical TANZ DER VAMPIRE in Oberhausen ab 99,-

Sa. 28.12. HOLIDAY ON ICE in Köln SUPERNOVA - die neue Show ab 82,-

Sa. 18.01. / 25.04. Musical STARLIGHT EXPRESS in Bochum ab 114,-

So. 19.01. / 26.04. Musical Disneys ALADDIN in Stuttgart ab 117,-

So. 19.01. GHOST - DAS MUSICAL in Stuttgart letzte Möglichkeit! ab 117,-

Auszug aus unseren Tagesfahrten im Advent

Sa. 23.11. CentrO Oberhausen 27,-

So. 24.11. / Di. 10.02. Valkenburg Fahrpreis ohne Eintritt in die Grotten 30 ,-

Fr. 29.11. Speyer Möglichkeit zum Besuch des Technikmuseums oder SeaLife 28,-

Sa. 30.11. Heidelberg 29,-

So. 01.12. Metz 33,-

Mo. 02.12. / Sa. 14.12. Aachen vor Ort Shuttle-Bus zur Altstadt ca. 3 Euro 28,-

Fr. 06.12. Trier 27,-

Sa. 07.12. / 21.12. Maastricht 31,-

So. 08.12. St. Wendel 29,-

Mo. 09.12. Münster 32,-

So. 15.12. Deidesheim 28,-

Mo. 16.12. Straßburg 35,-

Mi. 18.12. Michelstadt 31,-

Auszug aus unseren Mehrtagesreisen mit unserem Nette Plus - Ausflüge inklusive

So. 01.12.

4 Tage Advent in Thüringen: Hotel***+

Besuch der Weihnachtsmärkte in Eisenach, Erfurt und Weimar, Unterhaltungsabend

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Mo. 30.12.

3 Tage Silvesterreise ins Blaue: Hotel *** - ****

Halbtagsaufl ug, Silvesterfeier im Hotel inkl. Buffet oder Menü, Musik & Tanz

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Was ist eine Peter Hess®-Klangmassage?

Bei der Peter Hess®-Klangmassage als ganzheitliche

Methode werden hochwertige Qualitätsklangschalen

nach einem bestimmten

Prinzip auf den bekleideten Körper aufgestellt

und angeklungen. Die feinen Schwingungen

der Schalen übertragen sich auf den Körper,

bringen ihn in Fluss und können körperliche

und seelische Blockaden lösen. Die wohltuenden

Klänge haben eine beruhigende Wirkung,

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Emotionszentrum im Gehirn zeigen, wie neurologische

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Klangsitzung ein. Die Klientin liegt zunächst auf dem Bauch. Es werden nach und

nach drei verschieden große und schwere Klangschalen auf oder um den bekleideten

Körper positioniert und sanft angeschlagen. Nach etwa 25 Minuten wird die

Körpervorderseite weitere 15 Minuten mit den Klängen verwöhnt, wobei auch die

Arme und Hände einbezogen werden. Die Klientin muss nichts tun, nichts wissen, auf

nichts achten – sie darf einfach nur sein, wahrnehmen und genießen. Alles andere

passiert von allein! Anschließend an die eigentliche Klangmassage gibt es eine Ruhephase

zum Nachspüren. In einem abschließenden Gespräch können Erfahrungen

mitgeteilt und Fragen beantwortet werden.

Menschen, die eine Klangmassage genossen haben, äußern häufig das Gefühl von

Zufriedenheit, Gelassenheit, innerer Ruhe und die Motivation für neue Aufgaben.

Die Klangmassage führt schnell in einen Zustand der Entspannung und stärkt die

Selbstheilungskräfte. Entspannung und das Erleben von Zufriedenheit, Wohlbefinden,

Gelassenheit und Gesundheit sind eng miteinander verbunden. Die Klangmassage

kann all dies effektiv unterstützen und begünstigt damit die Voraussetzung für

Lernen, Problemlösung und eine harmonische Lebensbalance.

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STADTJournal Sonderthema

Besuch der Mosenmühle

Am Freitag, den 11. Oktober, wurden wir fachkundig von Müller

Herbert Mosen durch die Mosenmühle im Brohltal nahe der

Schweppenburg geführt. Die Mühle wird immer noch (fast) nur

mit Wasserkraft betrieben. Das Mühlrad von Anfang 1900 rumpelt

mit 7 Meter Durchmesser fast Tag und Nacht. Hauptsächlich

Weizen, Roggen und Dinkel werden in dem Familienbetrieb

gemahlen. Wir lernten die verschiedenen Arbeitsstationen auf

dem Weg vom Korn zum Mehl kennen. Selbstverständlich

durfte ein Einkauf von Backmischungen, frisch gemahlenem

Mehl und mehr im Mühlenladen nicht fehlen. Auch wissen wir

jetzt, woher die Begriffe "in den Seilen hängen" und "Absacker"

herkommen. Vielen Dank für die informative Führung! "Glück

zu" – wie der Müller sagt.

Anschließend ließen wir es uns im Restaurant "Waldfrieden"

auf der Anhöhe des Laacher See schmecken. Rundum also ein

toller Nachmittag und Abend!

Herbstlicher Nachmittag

mit der Kolpingjugend

12 Kinder im Grundschulalter verbrachten Ende Oktober,

einen abenteuerlichen Nachmittag mit der Kolpingjugend

Kärlich. Bei goldenem Herbstwetter machte sich die Gruppe

nach einem kleinen Kennenlernspiel im Pfarrzentrum auf zu

einer Wanderung durch den Wald. Unterwegs sammelten die

Kinder fleißig Holz für das spätere Lagerfeuer.

Bei zwei kleinen Stopps konnten die Kinder, aber auch die

BetreuerInnen, den Wald genauer erkunden und mit der Natur

auf Tuchfühlung gehen. Zunächst sammelte die Gruppe natürliche

Musikinstrumente und machte gemeinsam ein kleines

Konzert mit Blick über Kärlich.

Anschließend konnten die Kinder sich in Landart erproben

und gestalteten Bilder aus Naturmaterial. Nachdem alle Bilder

besichtig wurden, ging es wieder zurück zum Pfarrzentrum,

wo ein Teil des Betreuungsteams bereits Stockbrotteig vorbereitet

hatte.

Als dann auch das Feuer in Gang gebracht war, kamen alle

zu einer gemütlichen Abschlussrunde im Gemeindegarten

zusammen. Später gesellten sich auch noch einige Eltern zum

Lagerfeuer hinzu.

Für Groß und Klein war es ein schöner Tag, mit spannenden

Erlebnissen und neuen Erfahrungen.

Gruppenbild vor der historischen Mosenmühle im Brohltal

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50


Sonderthema STADTJournal

Reanimation: 1. Prüfen,

Kolpingsfamilie St. Mauritius Kärlich

2. Rufen, 3. Drücken!

Am 16. Oktober konnte Hermann-Josef Schmidt im voll besetzten

Pfarrsaal Dr. Heinrich Degen und seine Tochter Dr. Claudia

Degen den interessierten Gästen vorstellen. Mit eingängigen

und logischen Erklärungen und Informationen zur Herz-

Wiederbelebung begeisterte das Arzt-Duo die Zuhörer. Die

gelernten Inhalte konnten anschließend an Übungspuppen

sofort in die Praxis umgesetzt werden.

Die einfache Botschaft: 1. Prüfen, 2. Rufen, 3. Drücken!

Und: unbedingt helfen! Einfach loslegen, so die Meinung und

eindringliche Bitte der beiden Experten. Mit jeder vergangenen

Minute nach dem Herzstillstand eines Menschen sinkt

dessen Chance auf Wiederbelebung und vollständige Genesung

um 10 %. Das bedeutet, dass es nach 10 Minuten bereits

zu spät sein kann.

10 Minuten, in denen dringendes Handeln erforderlich ist. Erst

auf den Notarzt zu warten, sei keine Option, so Heinrich Degen.

Nach der Theorie nutzten viele Besucher die Möglichkeit, an

den Puppen zu üben – und stellten fest, dass es durchaus nicht

einfach und vor allem anstrengend ist, eine Reanimation mit

100 Stößen pro Minute durchzuführen. Auch muss der Brustkorb

ca. 5 cm tief eingedrückt werden, damit eine ausreichende

Blutzirkulation zustande kommt (bei Erwachsenen). Wie es bei

Kindern und Jugendlichen aussieht, veranschaulichte Claudia

Degen anhand entsprechender Puppen sehr deutlich.

Vielen Dank für diesen äußerst informativen Abend, der für alle

Besucher vor allem mit der Hoffnung endete, das Erlernte nie

anwenden zu müssen – aber auch mit der Gewissheit, nun besser

vorbereitet auf eine Notsituation reagieren zu können.

Erleuchtete

Adventsfenster

29.11. · 18 Uhr · Waldstraße 31 a

06.12. · 18 Uhr · Römerstraße 33

13.12. · 18 Uhr · Schloßgraben 36

20.12. · 18 Uhr · Pfarrzentrum Kärlich

Zum ersten Mal möchten wir mit

Euch mit erleuchteten Fenstern

in den Advent starten.

An jedem Adventsfreitag um 18 Uhr

treffen wir uns vor einem anderen Haus in

Kärlich. Ein Fenster öffnet sich –

bunt gestaltet vom Gastgeber für eine

halbe Stunde, umrahmt von Gebeten,

Liedern oder einer Geschichte.

Alles findet im Freien statt.

Bitte warm anziehen.

Im Anschluss gibt es etwas Warmes zu trinken.

Bitte einen eigenen Trinkbecher mitbringen.

Kolpingsfamilie St. Mauritius Kärlich

Weihnachtsbasar

1. Advent · 1. Dezember 2019

Kurfürstenhalle Kärlich

www.kolping-kaerlich.de

10.00 Uhr Heilige Messe

Mitgliederehrung/Begrüßung neuer Mitglieder

Döbbekooche und Eintopf

Unterhaltungsprogramm für Jung und Alt

Tombola

Besuch des Nikolaus

Kaffee, Kuchen und Waffeln

u.v.a.m.

Dr. Claudia Degen und Dr. Heinrich Degen demonstrierten

eindrucksvoll die Wiederbelebung.

Mit dem Erlös des Basars unterstützen wir traditionsgemäß ein Projekt in Bolivien. Darüber hinaus unterstützen Projekte in der Region.

51


STADTJournal Sonderthema

25 Jahre pianoforte

Konzerte des Chors stehen an

Pianoforte hat am 13. August nach einer längeren Sommerpause

die Probenarbeit für die Jubiläumskonzerte 2020 aufgenommen.

Diese stehen – wie bei unserem allerersten Konzert –

unter dem Motto: Neue Wege – Neue Brücken. Damals hätten

wohl die wenigsten daran geglaubt, dass pianoforte 25 Jahre

später immer noch singt … Umso schöner, dass wir musikalisch

einen Bogen schlagen können, der neben bekannten Liedern

wie: „Und ein neuer Morgen“, „Ein Licht in Dir geborgen“,

oder „Africa“ auch einige neue Stücke wie „Ein Hoch auf uns“,

„That’s what friends are for“ oder „Only time“ zu Gehör bringt.

Wieder werden die Konzerte von unseren treuen Solistinnen

und Instrumentalisten bereichert. Neu ist, dass wir 2020 das

zweite Konzert in der katholischen Pfarrkirche in Weißenthurm

geben werden. Alle Informationen und Termine auch auf

unserer Homepage: http://chorpianoforte.de

12.1.20, 17.00 Uhr Konzert in der Pfarrkirche Kärlich

19.1.20, 17.00 Uhr Konzert in der Pfarrkirche Weißenthurm

8.2.20, 19.00 Uhr Konzert in Abteikirche Bendorf-Sayn

9.2.20, 17.00 Uhr Konzert in Abteikirche Bendorf-Sayn

Pfingstfahrt der

Kolpingsfamilie

Erlebt mit uns die Rhön bei einer

Sechs-Tage-Reise vom 25.5. bis 30.5.2020

Nach der erlebnisreichen Reise ins Altmühltal in diesem Jahr

geht es im nächsten Jahr in die Rhön. Untergebracht werden

wir im Landhaus Kehl im idyllischen Ortskern von Lahrbach,

einem Ortsteil von Tann.

Der Reisepreis beträgt im Doppelzimmer pro Person 474,00

Euro, der Einzelzimmerzuschlag 40,00 Euro.

Dafür werden folgende Leistungen angeboten:

· Fahrt im modernen Fernreisebus mit WC

· 5 x Übernachtung inkl. Halbpension

· 4 x Tagesausflüge mit örtlichem Reiseleiter

Zusätzlich zu den genannten Leistungen enthält der Reisepreis

einen zünftigen Hüttenabend mit Musik und Fackelwanderung,

einen Rhöner Abend mit Stubenmusik und Schwartemagenverlosung

sowie das urige Rhöner Backhausfest. Zur Entspannung

steht ein Wellnessbereich zur Verfügung.

Ziele der Fahrten sind u.a. Fulda, die Wasserkuppe, Meiningen,

Bad Salzungen, Schmalkalden, der Kreuzberg – der heilige

Berg der Franken.

Die Anmeldung erfolgt – wie gewohnt – durch eine

Anzahlung von 100,00 Euro pro Person im Doppelzimmer,

im Einzelzimmer von 110,00 Euro. Sofern eine

Reise-Rücktrittsversicherung gewünscht wird, bitte

zusätzlich pro Person im Doppelzimmer 19,50 Euro, im

Einzelzimmer 21,20 Euro überweisen auf das Konto der

Kolpingsfamilie Kärlich bei der Volksbank RheinAhrEifel

eG: IBAN: DE16 5776 1591 8052 8496 01

Unser Plakat aus dem Jahr 1998, mit dem wir auch in diesem Jahr für das

gleichnamige Konzert werben.

Nichtmitglieder sind – wie immer – herzlich willkommen.

Nähere Informationen erteilen Karl-Josef Parsch, 84343, oder

Klaus Redwanz, 3787.

52


Sonderthema STADTJournal

- Termine

24.11.2019 Wir basteln wieder Weihnachtsgeschenke

für Oma und Opa (oder Tante, Onkel, Geschwister …)

Bald ist Weihnachten! Bei mitgebrachtem Kakao, Kaffee, Tee,

Kuchen und Plätzchen können wir gemeinsam Geschenke für

unsere Lieben basteln. Lasst Euch überraschen, welche tollen

Bastelideen dieses Jahr auf Euch warten.

Termin: 24. November 2019, 15.00 Uhr

Treffpunkt: Pfarrsaal (unter der Kärlicher Kirche)

Kosten: pro Kind 5,00 €

Kinder mit Kolping-Mitgliedschaft frei

Anmeldung: bis zum 17. November 2019

29.11.2019 Erleuchtetes Adventsfenster

Zum ersten Mal möchten wir mit Euch mit erleuchteten

Fenstern in den Advent starten. An jedem Adventsfreitag um

18 Uhr treffen wir uns vor einem anderen Haus in Kärlich. Ein

Fenster öffnet sich - bunt gestaltet vom Gastgeber für eine

halbe Stunde, umrahmt von Gebeten, Liedern oder einer

Geschichte. Am 29.11. treffen wir uns in der Waldstraße 31a.

Wir starten zum 1. Mal die Aktion "Erleuchtetes Adventsfenster"

in unserer Gemeinde.

Bitte beachtet folgende Informationen:

Alles findet im Freien statt. Bitte warm anziehen.

Wir beginnen um 18.00 Uhr bei den jeweiligen Gastgebern.

Wir sehen, hören, singen … die Gastfamilie hat für ca. 15

Minuten etwas vorbereitet.

Im Anschluss gibt es etwas Warmes zu trinken. Bitte einen

eigenen Trinkbecher mitbringen.

16.12.2019 Drei Nüsse für Aschenbrödel

Die Kolpingsfamilie besucht die Vorstellung in der Kurfürstenhalle

Kärlich. Der Theater-und Heimatverein Fidelio reserviert

uns dafür Plätze. Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich

bei Mechtild Baer, 3396, Klaus Redwanz, 3787, oder Henning

Tapper, 49681.

20.12.2019 Erleuchtetes Adventsfenster

Heute treffen wir uns im Pfarrzentrum gegenüber der Kärlicher

Kirche. Zu diesem Anlass möchten wir vorher mit Euch

Kindern gemeinsam ein Fenster im Pfarrzentrum künstlerisch

gestalten. Bei Kakao, Kaffee und Plätzchen sind der Phantasie

keine Grenzen gesetzt. Ab 18.00 Uhr wollen wir mit Gebeten,

Liedern oder eine Geschichte den schönen Abend besinnlich

ausklingen lassen.

Termin: 20. Dezember 2019, 16.00 Uhr

Treffpunkt: Pfarrzentrum (gegenüber der Kärlicher Kirche)

Kosten: keine

Anmeldung: bis zum 13. Dezember 2019

01.12.2019 Weihnachtsbasar

Am 1. Advent feiern wir wieder den Kolping-Gedenktag sowie

unseren traditionellen Weihnachtsbasar in der Kurfürstenhalle

Kärlich. Beginn: 10.00 Uhr mit der Heiligen Messe in der Kurfürstenhalle.

Wir freuen uns über Kuchenspenden sowie über

die Bereitschaft einen herzhaften Döppekooche zu spenden.

Wieder mit dabei sind verschiedene Auftritte (ab 14 Uhr) der

ortsansässigen Vereine.

06.12.2019 Erleuchtetes Adventsfenster

Am 06.12. treffen wir uns im Römerstraße 33.

Wir beginnen um 18.00 Uhr.

10.12.2019 Kegeln Herren

16.30 Uhr, Rheinlandhalle Mülheim-Kärlich. Interessierte sind

herzlich willkommen und können sich bei Peter Mülhöfer, Tel.

0176 81294083, melden.

13.12.2019 Erleuchtetes Adventsfenster

Heute treffen wir uns im Schloßgraben 36.

Wir beginnen um 18.00 Uhr.

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STADTJournal Menschen

Welcome to UGANDA

worden zu sein und eine Hinrichtung eines Diebes in Kampala

gesehen zu haben, noch nicht ganz verarbeitet.

All diese Faktoren zusammen haben meine ersten Wochen

so schwierig für mich werden lassen.

Seit drei Monaten leiste ich meinen Freiwilligendienst für die

Organisation “Eirene” in Uganda. Mit diesem Bericht möchte

ich Sie und Euch ein wenig an meinem Alltag teilhaben lassen.

Nachdem ich 4 Wochen in der Hauptstadt bei einer Gastfamilie

verbracht habe, um die lokale Sprache (Runyankore) zu lernen,

ging es für mich das erste mal alleine in meine Stadt, in der ich

ein Jahr lang leben und arbeiten werde.

Die erste Woche hier in Mbarara (eine Stadt im Westen

Ugandas mit 360.000 Einwohnern) war allerdings sehr

schwierig für mich.

Nach zwei Wochen Ausreisekurs, einer Woche Schnupperwoche

mit meiner Vorfreiwilligen in meiner Organisation und

einem Monat Sprachkurs ist meine Vorfreude, nun endlich

arbeiten und helfen zu können, ins Unermessliche gewachsen.

Doch meine erste Arbeitswoche hat die Vorstellung, wirklich

helfen zu können, ziemlich schnell zerschlagen. Die Arbeitskollegen

haben mich zwar alle sehr freundlich empfangen, aber

leider wusste niemand so wirklich, was ich machen sollte und

niemand hatte eine Aufgabe für mich. Ich habe mich völlig

nutzlos gefühlt. Auch meine zu betreuenden Kinder und deren

Eltern waren anfangs sehr skeptisch mir gegenüber, da viele

von ihnen aus abgelegeneren Orten stammen und noch nie

einen Mozungo (einen Weißen) gesehen haben.

Doch schon bald haben sich die meisten Dinge für mich zum

Positiven verändert. Sowohl der Strom als auch Anthea (mein

Roommade) sind zurück, mit der ich abends im Hellen immer

quatschen kann.

In meiner Arbeitsstelle (Organisation OURS) habe ich mir

meine Aufgaben selber gesucht.

So habe ich in der zweiten Woche mit und für die Kinder eine

Schaukel aus einem alten Autoreifen gebaut.

Außerdem denke ich mir jeden Tag neue kleine Projekte für

die Kinder aus. Ich singe, tanze, mache Sport und spiele mit

ihnen. Manchmal quäle ich sie auch, mit mir Matheaufgaben

zu machen. Außerdem habe ich mit der Zeit gemerkt, wie viel

Spaß es mir doch machte, mit den Kindern zu spielen und

sie zum Lachen zu bringen. Auch wenn es mir noch ziemlich

schwer fällt, mit den Kindern zu reden, gelingt es mir doch meistens,

mit ihnen zu kommunizieren. Inzwischen sind mir alle

sehr ans Herz gewachsen.

Jeden Morgen warten die Kinder am Eingang auf mich, bis

ich auf meinem Fahrrad angefahren komme. Dann kommen

sie auf mich zugelaufen, und ich muss sie erst einmal ein paar

Minuten durch die Gegend tragen. Nachdem ich alle Eltern

und Arbeitskollegen in Runyankore begrüßt habe, arbeite

ich mit den Kindern im Moment an dem Hühnerhaus weiter,

welches ich selber geplant und entworfen habe. Nach dem

Mittagessen spiele ich meist noch etwas mit den Kindern.

Zusammen mit Ärzten und Therapeuten war ich mittlerweile

schon dreimal auf Outreach-Touren in die entlegenen Dörfer

unterwegs. Dort werden die Kinder untersucht und behandelt.

Es war jedes Mal sehr eindrucksvoll, auf der Fahrt die schönen

grünen Landschaften von Uganda zu sehen und zu erleben,

wie die Menschen in den Dörfern leben. Dort bin ich auch zum

ersten Mal in meinen Leben mit existenzieller Armut konfron-

Des Weiteren war mein „Roommade“, mit der ich zusammen

lebe, in der ersten Woche im Urlaub und es gab keinen Strom.

Da es hier in Uganda ab 19 Uhr komplett dunkel ist, saß ich also

den ganzen Abend alleine in einer dunklen Wohnung.

Außerdem hatte ich die schlechten Erfahrungen, ausgeraubt

54


Menschen STADTJournal

Gedicht

Melancholie im November

Wenn die Seele Trauer trägt

Einer musste gehen, so ist das Leben, so ist das Geschehen.

Der übrig bleibt, kann es manches Mal nicht verstehen. Man

fühlt sich leer und ausgebrannt.

tiert worden. Einem Mädchen, welches ganz offensichtlich

einen Fuß gebrochen hatte, wurde vom Vater nicht

erlaubt, sich behandeln zu lassen, da er die Behandlung

nicht bezahlen konnte (75 €). Da mir dieses Mädchen nicht

mehr aus dem Kopf gegangen ist, habe ich mich nun entschlossen,

die nötige Operation mit Hilfe meiner Familie zu

finanzieren.

Seit der vierten Woche arbeite ich zusätzlich noch als Englisch-Lehrer

an einer Schule für Schneider. Die Schneider-

Schule gehört zu einer irischen Organisation (St.Francis).

Sie nennen mich dort “Teacher Jannis“ (weil ihnen mein

Nachname zu schwierig ist). Ich unterrichte dort zwei

Klassen (17-18 und 18-19-Jährige) an zwei verschiedenen

Tagen. Der Unterricht dauert jeweils 90 Minuten. Den Rest

des Tages verbringe ich mit Büro-Arbeit. Dies ist eine total

nette Abwechslung zu meiner anderen Arbeitsstelle. Hier

kann ich den Mitarbeitern ziemlich viel am Computer zeigen,

weil das Basis-Computerwissen relativ gering ist.

Außerdem nehme ich mir jeden Tag zwei Stunden Zeit, um

den Unterricht für den nächsten Tag vorzubereiten. Dabei

bemühe ich mich immer um einen spannenden, sachbezogenen

Englisch-Unterricht.

Auch in meiner Freizeitgestaltung fasse ich so langsam Fuß.

Ich gehe 4-mal die Woche zum Boxen und spiele einmal die

Woche Tennis. Außerdem spiele ich Gitarre in einer Kirchenband,

mit der wir einmal die Woche proben und sonntags

im Gottesdienst auftreten. Die Lieder, die wir in der protestantischen

Kirche spielen, sind überhaupt nicht mit den

deutschen Kirchenliedern zu vergleichen, sie sind wesentlich

poppiger und stimmungsvoller.

Man hatte noch so viel Fragen und so viel zu sagen. Doch was

bleibt, man ist allein vom Aufstehen bis zum Schlafen gehen.

Das Essen mag nicht mehr munden, so tief sitzen die Wunden.

Egal wie alt er oder sie war, spielt keine Rolle mehr, das alleine

sein, schmerzt zu sehr.

Man vermisst die Hand, die verband, die Schulter ist nicht

mehr bereit, da zu sein in schwerer Zeit.

Worte von außen, können hilfreich sein, doch muss man

akzeptieren, ein Nein. Denn viele möchten mit ihrer Trauer

fürs erste alleine sein.

Auch muss man unterscheiden, wie lebten die beiden, hatten

sie überwiegend Gemeinsamkeiten? Waren sie so tief verbunden,

dann heilen ganz langsam die Wunden.

Der Monat November trägt auch dazu bei, traurig zu sein.

Keine Mobilität, Depressionen---Lustlosigkeit, das alles hält

der November bereit.

Doch irgendwann wird die Zeit kommen, wenn der Schmerz

hat etwas abgenommen, dann kehrt langsam die Ruhe ein,

und man wird in der Gesellschaft wieder zu finden sein.

Lydia Braun .

Osibegye ( Macht es gut)

Euer Jannis Schambortski

P.s. Wenn ihr immer auf dem aktuellsten Stand sein

wollt, was ich gerade mache und noch mehr Bilder sehen

wollt, schaut mal auf meinem Instagram-Account vorbei:

„meine_Zeit_in_Uganda“.

Ich freue mich sehr über Rückfragen und Rückmeldungen,

gerne an Freiwilligendienst.Jannis@gmail.com.

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STADTJournal Sonderthema

ENGAGIERT FÜR MENSCHEN

Caritasverband

Koblenz e.V.

Hohenzollernstraße 118

56068 Koblenz

Telefon 0261 13906-226

Fax 0261 13906-280

die-sozialstation@

caritas-koblenz.de

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Sprechstunde Hohenzollernstraße für die 118

Verbandsgemeinde 56068 Koblenz Weißenthurm

jeden Telefon 3. Mittwoch 0261 13906-226 im Monat

13:00 Fax - 16:00 0261 Uhr 13906-280

Pfarrbüro die-sozialstation@ St. Georg

Rheinstr. caritas-koblenz.de 11

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Ihre Ansprechpartnerin:

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Diana Schergel

Telefon 0261 13906-221

Ambulante Pflege schergel@caritas-koblenz.de

in der Verbandsgemeinde Weißenthurm

• Bassenheim • Kaltenengers • Kettig •Mülheim-Depot

• Mülheim-Kärlich • St. Sebastian • Urmitz/Bahnhof

• Urmitz/Rhein • Weißenthurm

Ihre Ansprechpartnerin:

Diana Schergel

Telefon 0261 13906-221

schergel@caritas-koblenz.de

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Sonderthema STADTJournal

Ein Unternehmen wächst

Die Fuchs Personal GmbH wurde vor 30 Jahren gegründet.

Derzeit sind die Personaldienstleister mit 4 Niederlassungen

für die Region Westerwald, Mittelrhein und

Hunsrück tätig. Seit August 2018 leitet Ulrike Marohl die

Niederlassung des medizinischen Bereiches der Fuchs Personal

GmbH in der Florinskaul.

Ziel ist die Unterstützung von Senioreneinrichtungen und

Krankenhäusern in unserer Region mit kompetentem medizinischem

Personal (Altenpfleger (m/w/d); Gesundheits- und

Krankenpfleger (m/w/d); Anästhesie- und lntensivpfleger

(m/w/d); OP-Personal).

Als Personaldisponentin fungiert seit dem 01. August 2018

Carola Hermann. Kerstin Hardt verstärkt das Team der ehemaligen

Fachkrankenschwestern seit dem 01. Juli 2019.

Das sehr angenehme Betriebsklima und die vertrauensvolle

Zusammenarbeit mit den regionalen Gesundheitseinrichtungen

bilden den Grundstock des Unternehmens.

Anlässlich des einjährigen Bestehens veranstaltete das Unternehmen

ein großes Sommerfest auf dem Firmengelände, welches

die Mitarbeiter ebenso wie die Comedy-Events des Hotel

Grüters mit Freude besuchten.

Die Fuchs Personal GmbH ist mit Mülheim-Kärlich tief verwurzelt

und engagiert sich im kulturellen und sportlichen

Bereich.

In der Florinskaul 9 | 56218 Mülheim-Kärlich

Telefon (02 61) 95 23 92 86 | med@fuchs-personal.de

www.fuchsmed-personal.de

v.l.n.r.: Kerstin Hardt, Carola Hermann und Ulrike Marohl

57


STADTJournal Sonderthema

Potenzschwäche als möglicher Vorbote

eines Herzinfarktes

- in Montabaur

Potenzstörungen, ein Thema, über das „Mann" nicht gerne

spricht und das die meisten als ein Problem des älteren

Mannes ansehen. „So ist es auch“, erklären die als Urologen,

Andrologen und Männer ärzte tätigen Dr. Martin

Müller und Dr. Jürgen Schloen, leitende Ärzte im HIM,

dem mittlerweile erfolgreich etablierten privatmedizinischen

Institutes für Männer gesundheit in Montabaur.

„Aber häufig sind nach unseren Erfahrungen, die durch

wissenschaftliche Studien belegt werden, bereits Männer

ab dem 40. Lebensjahr betroffen und leiden mit ihrer Partnerin

unter dieser Situation.“

Potenzstörungen haben meist mehrere Ursachen.

Alles in einer Hand

Urologie

Andrologie

Männergesundheit

Präventionsmedizin

Innere Medizin

Kardiologie

Gastroenterologie

Psychologie

Fitness-Coaching

Ernährungsberatung

Stress-Burnout-Beratung

Die Ursachen der Erektionsstörungen können viellfältig

sein. Neben ernsten Erkrankungen, unerkann ten Stoffwechselerkrankungen,

hormonellen Störungen, Nervenschädigungen,

Peniserkrankungen und seelischen

Ursachen, können die zuführenden Blutgefäße verengt

sein. Vielfach kommt es nur zu einer schwachen Erektion

oder die Erektion fällt viel zu schnell zusammen, so dass

ein, zufriedenstellender Geschlechtsverkehr immer seltener

oder gar nicht mehr möglich ist.

Eine Potenzminderung kann ein Frühsymptom

eines drohenden Herzinfarktes sein.

Das Schlucken der blauen Pille allein Ist keine Lösung.

Untersuchungen haben gezeigt, dass jeder 6. Mann, der

wegen Potenzproblemen einen Arzt aufsuchte, innerhalb

der nachfolgenden 5 Jahre erhebliche Herzprobleme bis hin

zum Herzinfarkt bekam. Ist die Penisdurchblutung gestört,

ist das häufig auch am Herzen so, was zum Herzinfarkt führen

kann. Es Ist zunächst einmal lebenswichtig, die Ursachen

der Potenzstörung exakt zu erkennen.

Spezialisten-Team in Montabaur gegen

Impo tenz und Herzinfarkt

Im HIM dem Institut für Männergesundheit in Montabaur,

stehen Fachärzte verschiedener Fachgebiete bereit,

gemeinsam die Potenzstörungen mit absolut schmerzfreien

Untersuchungen abzuklären und zu behandeln. Als

Andrologen sind beide Urologen speziell ausgebildete

Männerärzte mit einer 18-monatigen Zusatzausbildung,

die hierzu auch durch die Mitarbeit von mittlerweile drei

Internisten und Kardiologen und eines Sexualtherapeuten

58


esonders qualifiziert sind. Ist die Ursache einer Potenzstörung

erkannt, kann die Therapie zum Vorteil des

Patienten zielgerichtet erfolgen und häufig auch langfristig

eine Verbesserung der Po tenz erreicht werden.

Außerdem ist es besser, eine mögliche Herzerkrankung

vor dem Herzinfarkt zu erkennen. Der Kardiologe Dr. Flies

betont: „Durch die ganzheitliche Ausrichtung ist es uns

möglich, nicht nur das Symptom, sondern auch die Ursache

zu behandeln und das am besten schon lange vor einem

Herzinfarkt oder Schlaganfall.“

Besonders wichtig ist, dass betroffene Männer früh zeitig

eine Untersuchung durchführen lassen. Denn Je später

eine adäquate Therapie erfolgt, umso schwieriger wird es,

dauerhaft zu helfen. In diesem Zusammenhang ist eine

Ganzheitliche Prävention schon ab 30 Jahren zu empfehlen.

Professionelle ganzheitliche Männerprävention (Urologie,

Kardiologie, Präventionsmedizin, Gastroenterologie) aus

einer Hand, an einem Ort, ohne Doppeluntersuchungen,

mit gerin gem Zeitaufwand und selbstverständlich auf

Facharztniveau.

Was können Männer für Ihre Gesundheit tun, um eine

Potenzstörung in Zukunft zu verhindern?

Da Potenzstörungen schon im Alter von 40 Jahren als ein

Vorbote einer ernsten Erkrankung in Erschei nung treten

können, macht es Sinn bereits 10 Jahre zuvor unerkannte

und unbemerkte Vorerkrankungen im Rahmen einer ganzheitlichen

Männervorsorge möglichst früh zu erkennen,

um es gar nicht so weit kommen zu lassen.

lm HIM stehen erfahrene Spezialisten bereit, eine

schmerzfreie und fachübergreifende Vorsorgeuntersuchung

durchzuführen.

Zeit für Männer in entspannter Atmosphäre in neu gestalteten

Räumen.

Dr. Müller und Dr. Schloen betonen, dass sie und ihre Kollegen

im HIM großen Wert darauf legen, in entspannter,

angst- und stressfreier Atmosphäre den Männern Zeit für

ihre Probleme zu geben.

steht selbstverstä.ndllch allen Männern offen.

Bisher besteht keine Vertragsbeziehung zu den gesetzlichen

Krankenversicherungen. Die umfassenden Angebote

werden als Selbstzahlerleistung, die erfreulicherweise

von den privaten Krankenkassen übernommen werden,

angeboten.

Privatmedizin für Männer

Ausschließlich Fachärzte

Kurzfristige Terminvereinbarung

Kurze Wartezeit


lnstitut für Männergesundheit

Dr. med. Martin Müller

Dr. med. Jürgen Schloen

Steinweg 34

56410 Montabaur

Telefon: 02602 / 106 83 33

Fax: 02602 / 106 83 49

E-Mail: info@him-maennergesundheit.de

www.him-maennergesundheit.de

59


STADTJournal Kids

Die Kids-Seiten werden präsentiert von der...

...Musikscheune Amadeus

Kita Chateau-Renault Mülheim-Kärlich

„Drachen“ verbrachten erlebnisreiche Tage mit Grüffelo im Wald

lernten dadurch Verantwortung für sich und

andere zu übernehmen. Bei einem Rundgang

durch den Wald wurde das Umweltbewusstsein

gestärkt, indem sie Müll

aufsammelten, der dort nicht hingehört.

Bei einem weiteren Spaziergang wurde ein

Biotop entdeckt. Die Kinder beobachteten

dort Libellen, Frösche, Kaulquappen und

verschiedene Wasserpflanzen. In den Freispielphasen

kletterten sie die steilen Waldhänge

hinauf und rutschten gemeinsam

wieder hinunter. Das besondere

Highlight der Waldwoche

war das Auffinden des

´Grüffelos´ (Waldmonster

aus einem Kinderbuch)

und die damit verbundene

Schatzsuche. Anhand von drei Teilen einer

Schatzkarte konnte so der richtige Weg zum

Versteck gefunden werden. Für ein warmes

Mittagessen wurde an allen Tagen gesorgt.

Anschließend konnten die Kinder sich bei

strahlendem Sonnenschein unter den Bäumen

ein wenig ausruhen. Die Drachenkinder

verbrachten ihren Kita-Alltag für

einige Tage im Wald und konnten in dieser

Zeit neue Erfahrungen in verschiedenen

Bereichen sammeln. Die Freundschaften

untereinander wurden intensiver. Das zeigte

sich durch ein gutes Gruppengefühl und

den positiven Rückmeldungen der Kinder

und deren Eltern.

Die Kinder

der Drachengruppe

der

Kita Chateau Renault

verbrachten kürzlich

einige Tage im Wald. In den

Morgenstunden trafen sich die

Drei- bis Fünfjährigen und ihre Erzieherinnen

an der Grillhütte Hümmeroth.

Nach einem gemeinsamen Frühstück

erkundeten die Kinder das Gebiet rund um

die Grillhütte. Bei wunderschönem Spätsommerwetter

sammelte die Gruppe Blätter,

Äste und Ton. Die Kinder zeigten ihr

kreatives Geschick, indem sie mit den Ästen

ein Lagerfeuer konstruierten und mit dem

Ton Bilder malten. Um die Sicherheit der

Gruppe zu gewährleisten, wurden alle wichtigen

Waldregeln besprochen. Die Kinder

o E-Gitarre und E-Bass | o Klavier

o Schlagzeug | o

o Pop- und Musicalgesangsunterricht | o Gesang

alle Streich- und Blasinstrumente

60


Kids STADTJournal

Firmung in der Pfarreiengemeinschaft

„Kirche ist nur was für alte Leute!“, wer

diese Meinung vertritt, musste sich im

September vom Gegenteil überzeugen

lassen: 150 Jugendliche aus der ganzen

Pfarreiengemeinschaft wurden in den

Pfarrkirchen Maria Himmelfahrt in Mülheim,

Hl. Dreifaltigkeit in Weißenthurm,

St. Georg in Urmitz und St. Mauritius in

Kärlich gefirmt.

It´s you´r turn – Du bist dran. Unter

dieser Überschrift waren die jungen Menschen

aufgefordert, sich einzubringen: In

Gottesdiensten, der inhaltlichen Vorbereitung

und den unterschiedlichen Sozialaktionen

z.B. in einer Einrichtung für

Menschen mit geistiger Behinderung in

Weißenthurm, beim Bestatter, in Kindertagesstätten

oder Seniorenzentren.

Dabei sollen sie exemplarisch soziale und

gesellschaftlich wichtige Fragestellungen

und Engagements kennenlernen und

sich ausprobieren.

Ein besonderer Dank gilt den 19 Katechetinnen

und Katecheten, die die Firmlinge

begleitet und vorbereitet haben.

Höhepunkt der Vorbereitung waren die

Firmgottesdienste und die vorherige Begegnung

mit Weihbischof Jörg Michael Peters.

Die Zusage „Es wird gut, sowieso“ aus

dem Lied von Mark Forster wünschen und

erhoffen wir uns durch Gott und dieser Vers

wird hoffentlich noch lange nachklingen.

Monika Schneider

Gemeindereferentin

Schülerin aus Mülheim-Kärlich

wurde Weltmeiterin

Am 5.Oktober 2019 fand in Düsseldorf die Martial Arts Weltmeisterschaft des

Tiger&Dragon Verbandes statt. Insgesamt traten 14 Nationen in 12 verschiedenen

Kampfsportarten an. Die Taekwondo-Schülerin Alina Opper aus Mülheim Kärlich nahm

in zwei Wettkämpfen teil und setzte sich souverän gegen alle anderen Teilnehmer durch. Sie

wurde verdient Weltmeisterin im Formenlauf „Korean Hardstyle“ und im Bruchtest, bei

dem es darum ging, ein massives Holzbrett (3 cm Stärke) mit einer frei gewählten Technik

zu zerschlagen.

Nach dem zweiten Platz auf der Deutschen Meisterschaft in Rüsselsheim ein Riesenerfolg,

auch für ihren Verein, der Willems Kampfkunst Akademie e.V..

Ihr Großmeister Bernie Willems ist mächtig stolz auf seine Kampfsportschülerin.

Burgstraße 23A | 56218 Mülheim-Kärlich

Tel.: 02630 9627090 | www.musikscheune-amadeus.de

61


Machen Sie Einbrechern das Leben schwer.

Mit der modernen Sicherheitstechnik geht das hervorragend:

Fenster mit einbruchhemmenden Sicherheitsbeschlägen und

perfekt geeigneten Verriegelungen – dazu passende Schließbleche

und Verglasungen, die besonders stabil im Fensterrahmen

befestigt werden. Das gleiche gilt für die Eingänge –

verstärkte Türblätter, stabile und gut verankerte Schlösser,

Mehrfachverriegelungssysteme, Bandseitensicherungen aus

Metall und Einsätze aus Sicherheitsglas sorgen für einen

rundum guten Einbruchschutz.

Als zusätzlichen Bonus können für den Einsatz zertifizierter

Technik sogar Fördermittel beantragt werden. Informieren Sie

sich unter www.kfw.de!


STADTJournal Sonderteil

Sport STADTJournal

Gymnasium ist Kreismeister

SG-Jungs als Stützen

Bestattungen Urmetzer informiert . . .

DBestattungsvorsorge . . .

ie SG 2000 beschloss im Frühjahr eine

enge Kooperation mit dem Mittelrhein

Gymnasium – das trug nun erste Früchte.

Betreut von B-Jugend-Coach Tom Theisen

schaffte das Team in der Wettkampfklasse

II von „Jugend trainiert für Olympia“ den

Titelgewinn auf Kreisebene. Nachdem

schon das Vorrundenturnier in Andernach

. . . Eine Sorge weniger

Weiterhin unterstützten die Junior-Coaches

gewonnen werden konnte, genossen die im

Gros der SG 2000 entstammenden Spieler

beim Finale den Heimvorteil. In einer

sich nun auf die Rheinlandmeisterschaft im

Viererrunde Vorsorge wurden schafft Siege gegen Sicherheit. die Realschule

Plus überlässt aus Andernach nichts und dem das Zufall, Gym-er verlässt sich nicht den alle Einzelheiten geregelt. Im Vorsorgevertrag kann

Der moderne Frühjahr 2020 Mensch freut. bindlichen Grundlage, einem Vorsorgevertrag. In ihm wernasium

Mayen auf andere. eingefahren. Er ist aktiv, Nach nimmt einem sein Leben selbst in festgelegt werden, wer im Todesfall zu benachrichtigen ist.

Remis die Hand gegen und die plant Realschule seine Zukunft, Plus aus Mayen auch den letzten Abschnitt Elias Fouquet Die Ausgestaltung (rechts) war der der Feier wird in allen Einzelheiten abgesprochen.

letztlichen Die Erfolg Blumen im für den Trauerschmuck und die musi-

ging seines es punktegleich Lebens, den ins letzten entscheidende Weg. Daher Elfmeterschießen.

mehr Menschen Dabei schon avancierte zu Lebzeiten Torhüter Gedanken über die Form kalische Elfmeterschießen. Umrahmung werden bestimmt. Mit ausgewähl-

machen sich Garant immer für den

und den Rahmen ihrer Beisetzung. Es gibt viele gute Gründe ten Lieblingsblumen oder mit einem Musikstück können

dafür, in Ruhe alle Möglichkeiten zu überdenken und nach besondere Lebenssituationen in Erinnerung gebracht werden.

Möglichen Konflikten wird vorgebeugt, wenn im Vor-

gründlichem Vergleich seine Wahl zu treffen.

sorgevertrag festgelegt wird, wer die Trauerworte spricht; ob ein

Geistlicher beauftragt wird oder ein Redner diese Pflicht übernehmen

soll. Art und Umfang der Bestattungswünsche schließlich

bestimmen den Betrag, der zur späteren Kostendeckung

übergeben wird, wobei zu erwartende Versicherungsleistungen

berücksichtigt werden. Bis zur dereinstigen Bestattung

wird das Guthaben bei der Deutschen Bestattungsvorsorge

Treuhand AG treuhänderisch verwahrt und verzinst.

Die mit einer Bestattung verbundenen Kosten sind dabei oft

ein wichtiger Aspekt. Doch nicht allein der Gedanke an das

Geld veranlasst die Menschen, für ihre letzte Ruhe Vorsorge zu

treffen. Oft ist es Fürsorge und vorausschauende Rücksicht auf

die später einmal Trauernden. Man kann ihnen die Last vieler

Entscheidungen und Formalitäten vorab ersparen. So lassen

sich die Art der Beisetzung und der Beisetzungsort bestimmen,

Sarg und Ausstattung auswählen und die weiteren Leistungen

für eine Feier festlegen. Besonders das Nachdenken über die

gewünschte Bestattungsart sollte man den Hinterbliebenen

ersparen. Die Wahl zwischen der Erdbestattung und der Einäscherung,

verbunden mit einer Urnenbeisetzung, sollte nicht

Tom zu einem Weiss (links) Konflikt war wieder zwischen der Dreh Pietät und und Preis führen.

Angelpunkt Die Bestattungsvorsorge im emsigen Mittelfeld zu des Lebzeiten Teams. erfolgt auf einer ver-

Elias Fouquet zum Matchwinner, als er den

letzten Schuss des Gegners parieren konnte.

„Auch in den Gruppenspielen war er

herausragend“, sparte Trainer Theisen nicht

mit Lob für seinen B-Jugend-Keeper. Seitens

der Schule waren Andreas Richert und

Alexander Leibetseder mitverantwortlich.

Paul Platzek, Gabriel Emmerich und Tobias

Karvelat wieder das homogene Team, dass

Eine Vorsorge entlastet die trauernden Angehörigen, da

ihnen schwierige Entscheidungen, die in kurzer Zeit getroffen

werden müssen, erspart bleiben.

Die Mannschaft hörte Konrad gut zu und Urmetzer wusste die stellt Vorgaben ihnen gut in umzusetzen.

einem persönlichen Gespräch

individuelle Möglichkeiten der Bestattungsvorsorge vor.

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22

63


STADTJournal Sport

6. evm Junior-Cup

D1 Junioren der SG 2000 stellen sich vor

Ein Großteil der Mannschaft spielt schon seit den

Bambinis zusammen. Nach und nach stellten

sich die ersten Erfolge ein. Man wurde Kreismeister

bei den E-Junioren und qualifizierte sich im

Frühjahr für die neue D-Junioren-Rheinlandliga.

Trainer Andreas Schüller ist von Anfang an dabei.

Christoph Fritsch und Moritz Wolf als Co-Trainer

und Markus Gundert als Betreuer komplettieren das

Team. Das Saisonziel im Feld lautet: Klassenerhalt

in der Rheinlandliga!

„Wir freuen uns auf den evm Junior-Cup. Das wird

ein Highlight in den noch jungen Fußballerkarrieren

unserer Jungs, wir wollen es in erster Linie genießen“,

gibt Coach Schüller die Marschroute für das

Turnier am 15. Dezember vor.

Der Kader:

Dian Murseli

Lenny Kohlenbeck

Amir Mohammed

Kerem Senel

Diego Tusumi

Luca Schüller

Leon Gutknecht

Adrian Schidlowski

Noel Klein

Emre Tok

Julian Anheier

Tim Scherer

Nathan Maradea

Felix Gundert

64


GESUNDARIUM

PRO KIDS

Pro Kids-Aktion startet wieder

Wenn die Adventszeit beginnt, werden die Gefühle wärmer,

Kinderaugen größer, die Wunschlisten geschrieben. Die

Weihnachtszeit ist eine besinnliche und frohe Zeit. Familien

kommen zusammen und genießen die gemeinsamen Momente.

Doch einigen Kindern wird es nicht so gehen, es gibt

keine Geschenke, kein gemeinsames Essen oder die Liebe

der Eltern. Viele gemeinnützige Einrichtungen und Vereine

sorgen sich um diese Kinder und Familien. Wenn es uns gut

geht, heißt es auch ein Stück zurück zu geben und sich um

unsere Mitmenschen zu kümmern.

Wir, das Gesundariumteam, haben uns die PRO KIDS AKTION

zu Herzen genommen. Wir wollen mit dem Team und unseren

Mitgliedern Spenden sammeln und dem Kinderhospiz

Koblenz dabei helfen, Kinder und Familien zu unterstützen.

Du kannst dabei sein!

Im Zeitraum vom 01.12. bis 23.12. können die Mitglieder und

Gäste an unseren Kursen, wie Step Workout, Indoor Cycling,

Jumping Fitness, Kapow, RückenFit, Bauch Spezial uvm. teilnehmen.

Für jede Teilnahme erhält der Teilnehmer ein Los,

welches er in eine Spendenbox werfen kann. Zusätzlich bieten

wir noch Kurs Specials an für die es zwei Lose gibt. Mitglieder

können VIP-Tickets verschenken und Freunde und

Bekannte mitbringen. Jedes VIP Ticket enthält fünf Teilnahmen

für einen Kurs. Somit können auch die Gäste Lose sammeln

und in die Box werfen.

Jedes Los hat die Chance tolle Preise zu gewinnen, von Gesundarium

Artikeln über Einkaufsgutscheine bis hin zu einem

Wellnesswochenende. Die Gewinner werden am 24.12.

gezogen und schriftlich benachrichtigt.

Das Gesundarium spendet für jedes eingeworfene Los 1€.

Zusätzlich kann auch selbst eine Spende in beliebiger Höhe

in die Spendenbox geworfen werden, um das Kinderhospiz

zu unterstützen.

Letztes Jahr kamen über 1.000 € zusammen. Lasst und gemeinsam

etwas Gutes Tun und den Familien schöne Weihnachten

ermöglichen.

Das Gesundarium team

GUTSCHEIN FÜR EIN VIP-TICKET

Bei Vorlage dieses Gutscheins bis zum

24. Dezember, erhalten Sie fünf kostenfreie

Probe-Trainingseinheiten im Gesundarium.

Gebrüder-Pauken-Straße 15a | 56218 Mülheim-Kärlich | Tel. 02630 9564466 | www.gesundarium.de


STADTJournal Der Schluss

Herbst

Sehr kühl war die Septembernacht,

ein dichter Nebel hat die Nässe gebracht.

Wassertröpfchen glitzern an Astwerk und Blatt, Tiere und Pflanzen

trinken sich satt.

Ein sanfter Wind den Nebel treibt,

die Sonne durch die letzten Schwaden scheint. Ihr warmer

Strahl alles abtrocknen lässt,

viel Getier regt sich im Gras und im Geäst.

Frei wird der Blick ins sonnige Land,

gelbbraun leuchten die Birken am Straßenrand. Die Wälder

färben sich zur vielfältigen Pracht, doch Herbst wurde es über

Nacht.

Drum freu dich an jedem Sonnentag,

an grauen Nebeltagen nicht verzag.

Die Welt dreht sich, wie in ewigen Zeiten, weiter

denk an den Frühling und sei heiter.

Heinrich Degen

Impressum

Herausgeber:

TomTom PR Agenturr

Alleiniger Inhaber: Thomas Theisen

Bergpflege 13 - 56218 Mülheim-Kärlich

Tel: 02630 957760

www.tomtom-pr-agentur.de

stadtjournal@tomtom-pr-agentur.de

Anzeigenleitung: TomTom PR Agentur

Redaktion:

TomTom PR Agentur, Leo Bicvic,

Thomas Theisen, Wilfried Zils, Hannah Jülich

Redaktionelle Unterstützung:

Jürgen Glahé, Lothar Spurzem, Franz-Josef

Baulig, Oswald Senner, Manfred Krämer

Layout/Gestaltung:

TomTom PR Agentur, Dirk Peiter,

Carina Zils, Viola Morea Mantz

Fotos: TomTom PR Agentur, Lothar Spurzem,

freeimages, pixabay, Fotolia, gdefon, Peter Seydel,

Irene Appel

Druck:

LINUS WITTICH Medien KG

Windeckstraße 1

83250 Marquartstein

Webdesign: TomTom PR Agentur

Die Verteilung/Auslage ist kostenlos.

Das STADTJournal erscheint monatlich.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Bilder

und sonstige Daten übernimmt die TomTom PR

Agentur keine Haftung. Nachdruck, auszugsweise

Nachdrucke oder sonstige Nutzung und Verbreitung

von Fotos und Berichten aus dem Inhalt nur

mit vorheriger Genehmigung der TomTom PR

Agentur. Veröffentlichungen jeglicher Art geben

nicht zwingend die Meinung des Herausgebers wieder.

Der Herausgeber schließt jegliche Schadensersatzansprüche

aus, welche aus der Veröffentlichung

dieser Texte und Fotos resultieren könnten. Die

Urheberrechte der vom Herausgeber entworfenen

Anzeigen liegen bei der TomTom PR Agentur.

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