Hänicher Bote | November-Ausgabe 2019

Verlagshaus.Heide.Druck

Hänicher Bote | November-Ausgabe 2019
mit dem gewerblichen Sonderthema "Gesundheit & Freizeit"

Mit Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen. | 6. Jahrgang | Nummer 11 | 13. November 2019 www.haenicher-bote.de

Hänicher heimatverbunden l informativ kritischBote

l

AUS DEN ORTSTEILEN –

Wo drückt in den Ortsteilen

der Schuh. Die Heimatzeitung

besuchte dazu die Ortschaftsräte.

Seiten 2 und 3

UNTER VIER AUGEN –

Die Heimatzeitung schaute

beim Landtagsabgeordneten

Siegfried Borgwardt

vorbei. Seite 17

KONTRA MÜLLKIPPE

– In Jüdenberg wehrt man

sich weiterhin gegen die

Errichtung einer Mülldeponie.

Seite 23

Heute mit

dem gewerblichen

Sonderthema

GESUNDHEIT &

FREIZEIT

Kultur- und Erlebnisnacht

Hänicher Bote verlost Freikarten zur Nacht der Nächte

(Gräfenhainichen/HäBo). Es ist soweit:

Pünktlich zur Vorweihnachtszeit

hält die Touristinformation ab

2. Dezember die Karten für die am

. rz tattfinene . l

tur- & Erlebnisnacht bereit. „Ein ide-

Erlös kommt Sanierung der Tagebaulok zugute

Sparkasse Wittenberg gibt Null-Euro-Scheine raus

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Die

Kreissparkasse Wittenberg hat wieder

Geld drucken lassen und das nun

schon zum dritten Mal. Nur handelt es

sich dabei um einen Souvenirschein

mit einem Nominalwert von 0 Euro.

Dennoch bringt der Schein Geld ein.

Nach der Schlosskirche anlässlich

des Reformationsjubiläums und der

Südseeausstellung im Wörlitzer Park

sollen auch bei diesem Schein die Erlöse

aus dem Verkauf einem nützlichen

Zweck zugutekommen. Die

Summe wird zur Unterstützung

der Sanierung der Tagebaulok EL

2 bereitgestellt. Hierbei soll eine

50 Jahre alte Grubenlok restauriert

werden.

Zuletzt ist diese Lok in Profen

im Einsatz gewesen und wurde von

der Mibrag der Stadt aus Eisen zum

Geschenk gemacht. Den Transport

von Profen nach Ferropolis hatte die

NASA übernommen. Jetzt steht das

Schienenfahrzeug schon seit zwei

Jahren auf dem Ferropolis-Gelände

auf einem Schaugleis. „Die Lok soll

unseren Besuchern aufzeigen, wie

die Kohle aus dem Tagebau herausgekommen

ist“, erläuterte Thies

Schröder den Hintergrund des Vorhabens.

Nach dem großen Erfolg der Vorgängermodelle

kann man jetzt bei

der Sparkasse Wittenberg auch einen

Null-Euro-Schein mit einem Ferropolis-Motiv

erwerben. Auf ihm ist eine

Collage aus den Tagebaugroßgeräten

„Mad Max“, „Big Wheel“ und „Mosquito“

abgebildet, welche die Kulisse

für die einzigartige Veranstaltungsarena

bilden.

Die Scheine können über die Internetseite

oder in allen Filialen der Sparkasse

Wittenberg zu den Kassenöffnungszeiten

zu

einem Preis von

3 Euro erworben

werden. Zusätzlich

ist der Schein

auch in einem

Enrico Schilling, Thies Schröder und Thomas

Arndt (v.l.) halten vor der Grubenlok die ersten

Null-Euro-Scheine mit Ferropolis-Motiv in den

Händen.

Foto: (HäBo) Bebber

„Die Lok soll unseren

Besuchern aufzeigen,

wie die Kohle aus dem

Tagebau herausgekommen

ist.“

ales Nikolaus- oder Weihnachtsgeschenk“,

wirbt Michael Walther von

der Kulturbande Gräfenhainichen

e.V. Das bunt gemischte Angebot

reicht von Klassic über Jazz, Rock

und Swing bis hin zu weiblicher Magie.

Lassen sie sich überraschen. Das

komplette Programm ist unter www.

kulturbande.de abrufbar.

Der Hänicher Bote verlost dazu

2 Freikarten. Ein Anruf unter

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exklusiven Acrylglas-Aufsteller

für 15 Euro (inkl.

Schein) erhältlich,

natürlich nur

solange der Vorrat

reicht. Der Souvenirschein wird

auf Sicherheitspapier gedruckt und besitzt

einige für Banknoten typische Sicherheitsmerkmale,

wie beispielsweise

Wasserzeichen, Sicherheitsfaden,

Dritregiter rezierene

Farben, Microschrift und eine individuelle

Seriennummer. Den Schein

gibt es in limitierter

age

bei inzwischen

eine weltweite

Nachfrage von

Münz- bzw.

Wertpapiersammlern

existiert,

die bereits

Thies Schröder über 20 Prozent

er eataa

ge in den ersten

Tagen erworben haben.

Der Null-Euro-Schein wurde von Richard

Faille entwickelt, ist in violett

gehalten und etwas größer als eine

20-Euro-Note. Auf der Vorderseite

enthält der zentrale Bereich das

Ferropolis-Motiv. In der linken oberen

Ecke ist der Titel wiedergegeben.

et neben er raagge

stehen das Jahr und die Nummer der

Ausgabe. Die Seriennummer unten

rechts ist innerhalb einer Ausgabe

einmalig, erlaubt aber nur in Zusammenhang

mit Jahr und Versionsnum-

er eine einetige entifizierng.

Der erste Buchstabe der Seriennummer

gibt den alten Eurobanknoten-

Ländercode wieder (z.B. „U“ für

Frankreich oder „X“ für Deutschland).

Der zweite Buchstabe ist bei

allen Null-Euro-Scheinen ein E und

steht für die französische Wertpapierdruckerei

Oberthur Technologies, in

der diese Scheine gedruckt werden.

Auf der Rückseite sind bekannte Motive

aus Europa enthalten. Vor dem in

er itte befinlien ieltr it

das Colosseum in Rom abgebildet.

Links davon ist der Torre de Belém

in Lissabon und das Brandenburger

r in erlin z finen gegen a

der rechten Seite die Sagrada Familia

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Manneken Pis in Brüssel zu sehen

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2 AUS DER VERBANDSGEMEINDE

Hänicher Bote

Bote

13. November 2019

Ferropolis – Stadt aus Eisen

Beirat startet neu durch

(Gräfenhainichen/HäBo). Am 22.

Oktober traf sich auf Ferropolis der

neu konstituierte Beirat der Ferropolis

GmbH. Nach den Kommunalwahlen

in Gräfenhainichen wurde satzungsgemäß

ein neuer Beirat berufen. Dieser

berät die Ferropolis GmbH und

die Stadt Gräfenhainichen in den wesentlichen

Zukunftsentscheidungen

für den Standort. Zum Vorsitzenden

des Beirats wurde erneut der Gräfenhainicher

Apotheker und Stadtrat Michael

Spiegel gewählt, stellvertretender

Vorsitzender ist nun Peter Pätz.

Zschornewitzer Ortsbürgermeisterin zieht positive Bilanz

Industriedenkmal war nach vier Jahren wieder zugänglich

(Zschornewitz/HäBo/db). Ortsbürgermeisterin

Martina Schön zog in ihrem

Bericht eine positive Bilanz über

die Geschehnisse in den letzten Wochen.

Als besonders schön empfand

sie die Tatsache, dass am Tag des

Denkmals nach vier Jahren endlich

wieder das Industriedenkmal geöffnet

werden durfte. Es herrschte so ein

großes Interesse, dass sich teilweise

sogar Schlangen bildeten.

Als besonders positiv empfand sie

das Gespräch mit Verantwortlichen

der LEAG über die Zukunft des

Standorts. Hierbei wurde seitens des

Unternehmens signalisiert, dass es

durchaus vorstellbar sei, hier nicht

nur Photovoltaikanlagen, sondern

auch anderes Gewerbe zu errichten.

Auch würde es kein Problem darstellen,

mehr als nur viermal im Jahr das

Industriedenkmal zu öffnen.

Insgesamt schätzte sie ein, dass man

mit dem Kraftwerk auf einer Wegstrecke

sei, wo man wirklich sagen

kann, es wird demnächst wieder ge-

Sondersitzung für Stadtrat sowie Haupt- und Vergabeausschuss

IMG Sachsen-Anhalt, Rechtsanwalt

Hans-Georg König sowie Dr. Friedrich

von Bismarck von der BTU Cottbus-Senftenberg.

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Mitte

Oktober mussten kurzfristig der

Haupt- und Vergabeausschuss und

der Stadtrat zusammenkommen, denn

die Stadt benötigte kurzfristig mehr

Geld. Der Grund war ein ganz banaler:

Es ging schlichtweg darum, dass

die Arbeiten in der Schwimmhalle

bis zum Jahresende abgeschlossen

sein müssen. So wurde nur auf vier

von fünf Losen geboten, womit es ein

neues Ausschreibungsverfahren geben

musste, um die letzten Arbeiten

im Kellergeschoss der Schwimmhalle

fertigzustellen.

Das hatte zur Folge, dass die ausgeschriebenen

Leistungen jetzt aber

aufgrund der Marktentwicklung mehr

kosten werden als 2018 angenommen.

Wurde 2018 noch mit einer

Summe von 115.700 Euro kalkuliert,

öffnet sein. Das alles sei ein Ergebnis

von einem Miteinander.

Aber auch an anderer Stelle ist es

vorangegangen. So wurde in der letzten

Zeit sehr viel in die Sportanlagen

des Orts investiert. In der Turnhalle

am Sportplatz wurde das Parkett

ausgebessert und die Kegelbahn als

Segmentbahn umgerüstet. Auch

stehe jetzt eine

automatische

Beregnungsanlage

zur

Verfügung.

Aber es

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Diskutiert wurden in der ersten Sitzung

die Tourismusperspektiven

sowie der Entwurf des Wirtschaftsplans

2020. Außerdem gab Ferropolis-Geschäftsführer

Thies Schröder

einen Rückblick auf die Saison 2019

und einen ersten positiven Ausblick

auf die Saison 2020, die erneut viele

große Ereignisse von internationalem

Rang nach Ferropolis bringen

wird.

Dem neu konstituierten Ferropolis-

Beirat gehören an: Bürgermeister

Enrico Schilling, die Stadträte Michael

Spiegel, Lothar Schröder, Peter

Pätz sowie Petra Kuhnert, Harry Rußbült

als Vorsitzender des Ferropolis

Fördervereins, Martin Fricke von der

Die Stadt braucht für die Volksschwimmhalle mehr Geld

Die Arbeiten an der Schwimmhalle können planmäßig fertig gestellt werden, da

die Stadträte das zusätzliche Geld bewilligt haben. Foto: (HäBo) Bebber

gab auch Negatives zu berichten und

so monierte Schön vor allen die Ordnung

und Sauberkeit an den Glas- und

Kleidercontainern im Ort. Es ergibt

sich dadurch eine Mehrarbeit für den

Bauhof, in deren Verlauf dann andere

Arbeiten liegen bleiben müssen.

Im weiteren Verlauf gab es eine Anfrage,

inwieweit es möglich sei,

die Räumlichkeiten

des Jugendclubs

auch von Senioren

zu nutzen.

Deshalb

soll es ein

Nach vier Jahren war das Industriedenkmal auf dem Kraftwerksgelände für die

Öffentlichkeit wieder geöffnet.

Foto: (HäBo) Bebber

• Sohl- und Fensterbänke

• Mauer- und Pfeilerabdeckungen

• Tritt- und Setzstufen

• Küchenarbeitsplatten

• Steinpflegemittel

ist diese jetzt satte 204.942,74 Euro

angestiegen.

Es galt nun, per Beschluss den Betrag

aufzustocken. Fraktionsübergreifend

war man sich glücklicherweise darüber

einig, dass die Gelder unbedingt zur

Verfügung gestellt werden müssen.

Es wäre schließlich nicht auszumalen,

wenn bei einer Nichtbewilligung zu

einem späteren Zeitpunkt weitaus höhere

Folgekosten anfallen würden.

Das jetzt mehr benötigte Geld konnte

durch Minderaufwendungen wie

zum Beispiel nicht benötigter Prüfgebühren

oder aus Mehrerträgen bei

Grundstücksverkäufen aufgebracht

werden. So passierte der Antrag einer

überplanmäßigen Aufwendung

im Ergebnishaushalt zum einen den

Haupt- und Vergabeausschuss und

danach den Stadtrat.

Vor-Ort-Gespräch mit Jugendlichen

und Vertretern der Kommune geben.

Wichtig sei dabei, der jungen Generation

nichts überstülpen zu wollen,

sondern mit ihnen zusammen Möglichkeiten

auszuloten.

Bei den zahlreichen Beschlüssen, die

zu fassen waren, ging es auch um die

finanzielle enng n rei er

schiedenen Abteilungen des SV Turbine

Zschornewitz. Für die Ruderer

von Turbine gab es für die Beschaffung

spezieller Wettkampfkleidung

der Teilnehmer an den Deutschen

Schülermeisterschaften eine Summe

in Höhe von 320 Euro. In der gleichen

Größenordnung wurden auch

die Zschornewitzer Tanzgirls und

-boys bedacht. Sie wollen das Geld

bei der Ausrichtung der jährlich

tattfinenen einatgala ein

setzen. Die Nachwuchsabteilung der

Fußballer bekommen ebenfalls einen

Zuschuss, den sie zur Ausgestaltung

ihres Jahresabschlusses verwenden

wollen.


13. November 2019

Hänicher Bote

Bote

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„ÄRGER MIT DEM FINANZAMT“?

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3

Wirtschaftsstammtisch der MIT Gräfenhainichen

Mitglieder schauten bei der Freiwilligen Feuerwehr vorbei

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Immer

wieder trifft sich der Wirtschaftsstammtisch

der Mittelstands- und

Wirtschaftsvereinigung der CDU/

CSU (MIT) Gräfenhainichen an den

verschiedensten Orten. Diesmal ging

es zur Freiwilligen Feuerwehr Gräfenhainichens,

um so einmal einen

Einblick in deren Arbeit zu bekommen.

Der stellvertretende Stadtwehrleiter

Peter von Geyso ließ sich dabei

über die Schultern schauen.

Drei Führungskräfte stehen den insgesamt

168 Einsatzkräften vor. Diese

haben zum Beispiel im Jahr 2018

nur zur Absicherung der Festivals in

Ferropolis 3.100 Arbeitsstunden geleistet.

Das geschehe meistens in der

Freizeit oder es wird Urlaub genommen,

denn kaum einer beantragt eine

Freistellung bei seinem Arbeitgeber.

Erschwerend kommt bei diesen Einsätzen

hinzu, dass der Blickwinkel

der Feuerwehr auf die Festivalgäste

der auf eine Kleinstadt ist. Dicht beieinander

sind hier Zelte, Campingkocher

und Menschen. Dann wird es zu

Der stellvertretende Stadtwehrleiter Peter von Geyso (r.) gab einen Einblick in die

Aufgaben der Feuerwehr.

Foto: (HäBo) Bebber

einer Herkulesaufgabe, wenn das Gelände

im Falle einer Gefahr innerhalb

von 45 Minuten geräumt sein muss.

Das ist also vergleichbar mit der Absicherung

der Stadt mit ihren 14.000

Einwohnern (inklusive Ortsteile).

Im Jahr 2018 gab es zum Glück nur

das eine Brandereignis auf dem Parkplatz.

Neun Pkw und ein Anhänger

kamen hier zu schaden. Man konn-

te von Glück reden, dass nicht mehr

passiert war, denn ein Auto benötigt

nur sieben Minuten um im Vollbrand

zu stehen. Stadtwehrleiter Siegfried

nert efielt iee rbleati

ken einmal den Stadträten vorzustellen.

Auf die vergangenen Waldbrände

angesprochen, stellt von Geyso seine

Grundthese in den Raum: „Der Wald

brennt nicht von allein!“ Insgesamt

gesehen seine es aber nicht mehr

Brände geworden, man hätte nur längere

Zeit Ruhe gehabt. Um für die anstehenden

Aufgaben gut gerüstet zu

sein, fordert Kuhnert eine bessere Infrastruktur

für Kräfte der Feuerwehr,

Polizei und ähnlich gelagerter Kräfte

ein.

Der MIT-Vorsitzende Harald Kremer

wollte wissen, wie es denn mit dem

Feuerwehr nachwuchs aussehe. Hier

musste von Geyso eingestehen, dass

man in der Hinsicht nicht unbedingt

auf Rosen gebettet sein. „Es ist wie

mit den Lehrlingen in der Wirtschaft,

denn Feuerwehrmann ist eine Tätigkeit

die ein gewisse Grundlogik

braucht“. Es seien weniger Leute geworden,

aber die Aufgaben mehr. In

seinem Dank an die Kameraden der

Feuerwehr konnte sich Kremer aufgrund

der aufgezeigten Fakten nur

noch einmal im Namen aller für die

geleistete Arbeit bedanken und „viele

Mitglieder und wenig Einsätze“ wünschen.

IMPRESSUM

Herausgeber:

Verlagshaus „Heide-Druck“

Neuhofstraße 22 – 23

04849 Bad Düben

Tel.: 034243/24602, Fax: 24603

E-Mail: info@heide-druck.com

Redaktion: Dietmar Bebber (db)

ViSdP: Alexander Schütz (as)

Layout: Jane Goldstein

Anzeige: Sybille Spielbühler

Druck: MZ Druckerei, Halle

Erscheinungsweise:

jeden 3. Mittwoch

im Monat

Auflage: 9.000 Exemplare

kostenlos an die Haushalte

im Einzugsgebiet.

Für die Richtigkeit telefonisch eingebrachter

Änderungen in Anzeige und Redaktion

übernimmt der Verlag keine Gewähr,

für unverlangt ein gesandtes Material

keine Haftung. In Leserbriefen geäußerte

Meinungen müssen nicht mit jener der

Redaktion übereinstimmen.

Redaktionsschluss

für den nächsten HäBo ist der 13.12.,

Erscheinung der 18.12.

Ortschaftsrat Möhlau

Hundekot und eine Waschbärenplage sorgen für Ärger

(Möhlau/HäBo/db). Die Ortschaftsratssitzungen

in Möhlau sind immer

wieder gut besucht. Das allein ist ein

Indiz dafür, dass die Einwohner großes

Interesse haben, ihren Ort mitzugestalten.

Lange dauerte das Eröffnungsprozedere

nicht an, dafür sollte

der anschließende Bericht des Ortsbürgermeisters

weitaus mehr Zeit in

Anspruch nehmen. Es gab viel zu berichten,

schließlich waren seit der letzten

ordentlichen Beratung schon wieder

mehr als zwei Monate vergangen.

Zum Einstieg gab es dann von Marek

Pannicke auch gleich eine wichtige

Information für alle Einwohner Möhlaus.

Ab sofort werde es in der Woche

keine Sprechstunde des Ortsbürgermeisters

mehr geben, wenn der Ortschaftsrat

tagt. Das sollte in einem Ort

dieser Größe kein Problem darstellen,

denn hier kann sicher vieles auf dem

kurzen Dienstweg erledigt werden.

Einmal mehr sorgte der Friedhof für

Verärgerung. Konkret ging es um

Hundekot, der von der Natur her eigentlich

gar nicht auf dem Friedhof

sein könne. Schließlich haben Hunde

striktes Zutrittsverbot auf diesem Gelände.

Genauso verärgert zeigte sich

Pannicke, dass erneut unberechtigte

Handlungen an der „Grünen Wiese“

vorgenommen wurden. Nicht allein,

dass doppelt ausgesät werden musste,

jetzt kommen noch einmal zusätzliche

Kosten hinzu, da jemand die Hecke der

Umrandung bis auf Höhe Erdboden

abgeschnitten hat.

Auf dem Zeltplatz wurde mittlerweile

zur Gefahrenabwehr mit den Fällarbeiten

begonnen. Aus dem Sport

gab es auch nur eine traurige Mitteilung

an die Bürger, denn derzeit

hat Möhlau keine Frauenmannschaft

im Kegeln mehr. Dagegen sollen bis

zum Karneval die Sanierungsarbeiten

der Gaststättentoilette abgeschlossen

sein. Weniger erfreulich sei dagegen

die Tatsache, dass im Zeitraum vom

1. April bis zum 1. November im Gebiet

von Möhlau 48 Waschbären gefangen

oder erschossen wurden. Man

könne hier durchaus von einer Plage

sprechen.

Möhlaus Ortsbürgermeister zeigt an, wie hoch die Hecken waren, die von Unbekannten

abgeschnitten wurden.

Foto: (HäBo) Bebber


4 GEMISCHE SEITE

Straße der deutschen Sprache führt auch durch Gräfenhainichen

(Gräfenhainichen/HäBo/db).

„Durch unsere neuen touristischen

Hinweisschilder wird es jetzt noch

präsenter, dass man sich auf der Straße

der deutschen Sprache bewegt“,

wusste Gräfenhainichens Bürgermeister

Enrico Schilling ausgesprochen

stolz beim Treffen der Arbeitsgemeinschaft

„Straße der Deutschen

Sprache“ in seiner Stadt.

Da stellt sich die Frage, was es mit

dieser Straße denn eigentlich auf

sich hat. Wesentliches Ziel der Arbeitsgemeinschaft

ist die Verknüpfung

von Sprachpflege und Tourismus.

Seit über 1.200 Jahren wird

schon Deutsch gesprochen. Dabei

ist Mitteldeutschland sozusagen als

Wiege der deutschen Sprache anzusehen.

Da verwundert es auch nicht,

dass die deutsche Sprache mit rund

100 Millionen Sprechern zu den am

meisten gesprochenen Muttersprachen

zählt. So spricht beispielsweise

jeder fünfte Europäer Deutsch als

Muttersprache und in sieben Staaten

und in der Europäischen Union ist es

die Amtssprache.

All diese Fakten sind natürlich mit

den verschiedensten Orten verknüpft

und so versucht die Arbeitsgemeinschaft,

diese entlang einer

Straße miteinander zu verbinden.

Hänicher Bote

Scherzecke

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Bote

BREXIT einfach erklärt...!

Wir wollen ein Einhorn!

Einhörner gibt‘s nicht – ihr könnt ein Pony haben.

Wir haben abgestimmt: Wir wollen das Pony nicht.

Ein Pony oder gar nichts.

Wir haben abgestimmt: Gar nichts wollen wir nicht.

Ihr habt‘s noch nicht verstanden, oder?

Wir brauchen mehr Zeit zum Nachdenken.

Über das Pony oder über das gar nichts?

Wir wollen ein Einhorn!

IHR SPEZIALIST FÜR EINBAUKÜCH

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13. November 2019

Arbeitsgemeinschaft traf sich zur Herbstsitzung in der Gerhardt-Stadt

Eines der Hinweisschilder,

welche an den Gräfenhainichener

Ortseingängen

zu sehen sind.

Die Teilnehmer der Arbeitstagung besuchen das Buchdruckmuseeum.

Fotos: (HäBo) Bebber

Mittlerweile liegen 27 Orte auf der

Route, in denen die Kultursprache

geprägt wurde. Diese liegen in

Mitteldeutschland und Nordbayern.

Ob Gräfenhainichen mit Paul Gerhardt,

die Lutherstadt Wittenberg

mit Martin Luther oder die Universitätsstadt

Erlangen, sie alle sind mit

der Prägung der deutschen Sprache

in Verbindung zu bringen. Weiter

bereicherten in den Orten Geistesgrößen

wie Konrad Duden, Gotthold

Ephraim Lessing oder

Johann Wolfgang

Goethe und Friedrich

Schiller, um nur einige

zu nennen, die

deutsche Sprache.

Hier entstanden der

erste deutsche Sprach-

verein, die Fruchtbringende Gesellschaft

von 1617 und die älteste

bis heute durchgehend bestehende

Sprach- und Literaturgesellschaft

Deutschlands, der Pegnesische Blumenorden

von 1644.

Weiter gehöre es zu den Ansprüchen

der Arbeitsgruppe aber auch, die

Sprachpflege und Sprachförderung

in der heutigen Zeit zu betreiben.

Auf dem Tagungsplan stand auch die

Vorbereitung über die Beteiligung

an der Festveranstaltung zum Internationalen

Tag der Muttersprache

am 20. Februar 2020 in der Berliner

Landesvertretung von Sachsen-Anhalt.

Was die Sprachpflege in Gräfenhainichen

betrifft, hob Wilma Deißner

das jährlich stattfindende Paul-Gerhardt-Liedersingen

hervor. Das sei

„deutsche Sprache pur“. Hier lernen

die Teilnehmer Begriffe in alter

Sprache, wie sie heute kaum noch

jemand kennt oder lernt. Das untermauerte

sie auch gleich mit einem

Beispiel aus Paul Gerhardts Liedersammlung.

„Geh aus, mein Herz, und

suche Freud’“, darin werde etwa von

Narzissus und Tulipan gesungen.

Übrigens wurde Wilma Deißner auf

dieser Tagung zur neuen sachsen-anhaltischen

Sprecherin der AG „Straße

der deutschen Sprache“ gewählt.

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13. November 2019

Hänicher Bote

Bote

Möhlauer eröffnet Museum zum DDR-Fußball

Uwe Sturm erfüllte sich einen Traum

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Jörg Weißflog, Matthias Döschner, Uwe Sturm und Martin Hoffmann (v.l.) eröffnen offiziell das DDR-Fußball-Museum.

Foto: (HäBo) Bebber

(Möhlau/HäBo/db). Es begann für

ihn als kleiner Junge mit einigen

Fan utensilien im Kinderzimmer und

es wurde daraus ein eigenes Museum

über den DDR-Fußball. Nach

genau vier Monaten, 13 Tagen und

11 Stunden Bauzeit war Uwe „Sturmi“

Sturms größter Traum endlich

in Erfüllung gegangen, denn so lange

benötigte er vom ersten Hammerschlag

bis hin zum letzten Glas, was

in eine der Vitrinen gestellt wurde.

Inmitten der Gemeinde Muldestausee

hat sich der 45-Jährige eigens

für seine einmalige Sammlung ein

Häuschen gebaut. „Es geht mir dabei

um die Geschichte. So möchte

ich auch vermeiden, dass der DDR-

Fußball in Vergessenheit gerät“,

erklärt Sturm seine ungewöhnliche

Leidenschaft.

Mittlerweile schätzt er seine Sammlung

auf gut 1.000 Stücke, darunter

an die 500 Gläser und 75 Trikots.

Letztere sind von verschiedenen

Oberliga-Vereinen genauso wie von

der Nationalmannschaft. Selbst abgewetzte

Fußballschuhe stehen in

einem Regal, während an der Wand

eine alte Bank aus einer Umkleidekabine

steht.

Viele dieser Stücke haben einen großen

Seltenheitswert. Deswegen wird

aus dieser Ausstellung auch nie ein

öffentliches Museum werden, allein

schon wegen der hohen behördlichen

Auflagen, die es dabei zu umspielen

gilt. Sturm reicht es auch

schon, wenn er sich mit Bekannten

an den Ausstellungsstücken erfreuen

oder mit gleichgesinnten darüber

fachsimpeln kann.

Das wurde am Tag der Eröffnung

reichlich getan, denn er hatte sich

einige Fußballprominenz eingeladen.

Es kamen nicht irgendwelche

Fußball-Fans oder Sammler, sondern

einige der Personen, denen er

sein Hobby widmet.

So beispielsweise Martin Hoffmann,

einen der erfolgreichsten Spieler

des DDR-Fußballs. Er war schließlich

als einziger Spieler an allen

drei sportlichen Höhepunkten des

DDR-Fußballs beteiligt: Gewinn

des Europapokals der Pokalsieger

1974, Teilnahme an der WM 1974

und dann noch beim Gewinn der

Olympia-Goldmedaille 1976. Für

Letztere wurde er sogar mit dem

Vaterländischen Verdienstorden in

Silber geehrt.

Aber auch Jörg „Flocke“ Weißflog,

der in der Nationalelf den Kasten

sauber hielt, war zur Eröffnung

erschienen. Genau wie Matthias

„Atze“ Döschner, der 40-fache

DDR-Nationalspieler. Mit ihnen

saß Sturm inmitten der alten Wimpel,

Trikots und Erinnerungstücken

bis spät in den Abend hinein und

tauschte mit ihnen Geschichten und

Anekdoten von früher aus.

Wer „Sturmi“ kennt, ahnt natürlich,

dass er schon den nächsten Coup

plant: „Zu meinem 50. Geburtstag

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Noch kein Weihnachtsgeschenk?

möchte ich in meinem Heimatort

Möhlau mit meinen Freunden ein

Spiel absolvieren.“ Bis es aber soweit

ist, wird natürlich erst einmal

fleißig weiter gesammelt. Da gibt

es von dem einen oder anderen ganz

unverhofft schon mal etwas für die

Ausstellung. Der Großteil der neuen

Sammlerstücke bekommt Sturm

aber mittlerweile über eine weltweit

vernetzte Sammlergemeinschaft,

der er natürlich angehört.

Bei wem jetzt nun doch das In teresse

an dieser einzigartigen Sammlung

geweckt wurde, der kann unter der

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Uwe Sturm stellen.

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6 GEMISCHTE SEITE

Halloween in Gräfenhainichen

Auch bei uns sind die Geister los

(Gräfenhainichen/Zschornewitz/

HäBo/db). Mittlerweile kennt auch

in unserer Region jeder das Halloween-Fest

oder zumindest den Kinderspruch

„Süßes oder Saures“. Als

Halloween wird richtigerweise die

Feier des Vorabends vom Allerheiligenfest

in der Nacht vom 31. Oktober

zum 1. November bezeichnet,

die vor allem in Irland und Nordamerika

gefeiert wird. Irische Auswanderer

brachten den Brauch im 19.

Jahrhundert in die USA und Kanada,

allerdings wurde es aufgrund seiner

Attraktivität bald auch von den Kindern

anderer Einwanderer übernommen.

So entwickelte es sich zu einem

wichtigen Volksfest. Aus Nordamerika

kam der Brauch des Halloweenfestes

dann nach dem Zweiten

Weltkrieg wieder zurück nach Europa,

wo es nun in noch stärker kommerzialisierter,

vielfach veränderter

Form gefeiert wird. Hier ein kleiner

Überblick über die verschiedensten

Halloween-Partys.

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Traditionell wurde natürlich auch im

Jugendclub Zschornewitz wieder das

Halloweenfest gefeiert. Lustig verkleidet

kamen die jungen Zschornewitzer

meist zusammen mit ihren Eltern,

um sich von dem überraschen zu

lassen was die Mitglieder des Jugendclubs

vorbereitet hatten. Eine große

Herausforderung stellte sicher die

Gruselkammer dar. Angefangen vom

ertasten von Gegenständen, die natürlich

in der Dunkelheit viel gruseliger

wirkten als sie in Wirklichkeit waren.

Wer sich aber dazu überwinden konnte,

in die Kiste hineinzugreifen, auf

den wartete eine Überraschung.

Wer noch nicht den passenden Look

zum Halloweenfest hatte, konnte das

natürlich noch beim Kinderschminken

nachholen. Als besondere Überraschung

verzauberte Zauberer Fridolin

seine Gäste mit zahlreichen

Kunststücken. So mancher von den

Kids war erstaunt, dass er auf einmal

selber zaubern konnte. Dafür gab es

dann auch den Lohn des Künstlers,

einen kräftigen Applaus.

Das alles funktionierte natürlich nicht

ohne die Unterstützung von zahlreichen

Helfern wie der Freiwilligen

Feuerwehr oder dem „Stammtisch

Zschornewitz“.

REWE-Markt Gräfenhainichen

Eine Überraschung wartete auf denjenigen,

der im kompletten Kostüm

zum Einkaufen kam. Selbst das Verkaufspersonal

hatte sich kostümiert,

Als mittelständisches Handelsunternehmen sind wir seit Jahrzehnten ein kompetenter

Partner für Handwerk, Gewerbe und Privatkunden rund um Bauen, Haus, Garten und

Landwirtschaft. Wir bieten ein breitgefächertes Sortiment in den Bereichen Pflanzen,

Düngemittel, Baustoffe, Werkzeuge, Sanitär, Renovieren, Holz, Arbeitsbekleidung und

Tierbedarf. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir einen:

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Ihr Aufgabengebiet:

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• Waren bestellen

• LKW‘s be- und entladen

• Kassieren und Kassenabrechnung

Ihr Profil:

Sie verfügen über eine abgeschlossene kaufmännische oder handwerkliche Berufsausbildung,

praktische Erfahrungen im Verkauf und gute Kenntnisse im Baustoffsortiment.

Kundenfreundlichkeit und Flexibilität sind für Sie eine Selbstverständlichkeit.

Einen Staplerschein bringen Sie idealerweise mit – dann sollten wir uns kennenlernen!

Wir bieten Ihnen:

• eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit

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Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Bitte senden Sie diese per E-Mail an

personal@heide-handel.de oder per Post, z. Hd. Frau Findling, an die folgende

Adresse: Heide-Handels GmbH & Co. KG, Körbitzweg 4, 04849 Bad Düben,

Tel.: 03 42 43 / 78 30, www.rhg.de

Hänicher Bote

Bote

13. November 2019

Auch im REWE-Markt war schon im Eingangsbereich Party angesagt.

Hänicher Bote

Bote

So erreichen Sie uns:

mittwochs 15 – 16 Uhr

sodass es schon nach einer Party

aussah. Gleich im Eingangsbereich

konnte, wer wollte, ein lustiges Erinnerungsbild

geschossen werden,

welches natürlich auch gleich ausgedruckt

wurde. Vor dem Rundgang

konnte man sich zudem mit Bratwurst,

Hamburger oder einer deftigen

Erbsensuppe stärken.

Nicht nur die Kleinsten konnten sich

schminken lassen und so kam mancher

Erwachsene nicht ohne „Maske“

davon. Ein kleiner Spaß, der aber gefallen

hat. So machte der Einkauf vor

dem Feiertag gleich doppelt so viel

Spaß.

Jugendclub Gräfenhainichen

Auch in der Gräfenhainicher Jugendeinrichtung

war alles für eine zünftige

Party vorbereitet. Die Gäste im Alter

von 8 bis 15 Jahre konnten sich im Mumienwickeln

und dem Kürbistanz versuchen.

Spannung versprach ein Kriminalfall,

in dem der Täter gesucht wurde.

Am Ende stand fest: Vampir Jan war

der gesuchte Übeltäter. Bei so viel Aufregung

durfte natürlich das Essen nicht

zu kurz kommen – passend zum Halloweenfest

die heißbegehrte Schüttelpizza

oder ganz einfach „Friedhofserde“,

ein Schokopudding mit zerbröselten

Schokokeksen, zu speisen. Wer mehr

auf Nudeln mit Tomatensoße stand,

auch die gab es natürlich.

Nach der Stärkung musste der Gruseltunnel

mit allerlei Naturmaterialien

wie Laub, Kienzapfen oder Moos

erforscht werden. Hier war ganz klar

ein guter Tastsinn gefragt. Zu guter

Letzt wählten die Kids das beste

Kostüm aus. Kim als Prinzessin und

Pepe als Grusel-Clown lagen mit ihrer

Kostümierung am höchsten in

der Gunst der Kinder. Die Prinzessin

durfte sich über eine mit Schreibutensilien

gefüllte Kramtasche und

der Clown über ein Buch über Dinos

freuen.

Fridolin zauberte mit den Zschornewitzer

Kindern. Fotos: (HäBo) Bebber

Gottfried-Galle-Str. 1

in Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 81 48 00

Tel.: 034243 / 2 46 02

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13. November 2019

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Bereitschaftsdienst

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Hänicher Bote

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NOTDIENSTE DER APOTHEKEN (jeweils 18 – 8 Uhr)

Donnerstag 14. November

Nord-Apotheke

Wolfen

Tel. 03494 / 2 10 45

Freitag

15. November

Löwen-Apotheke Bitterfeld

Tel. 03493 / 2 31 08

Samstag

16. November

AVIE-Apotheke Muldenstein

Tel. 03493 / 5 05 70

Sonntag

17. November

Stadt-Apotheke Bitterfeld

Tel. 03493 / 2 21 04

Montag

18. November

Turm-Apotheke Gräfenhainichen

Tel. 034953 / 2 90 48

Dienstag

19. November

Turm-Apotheke

Wolfen

Tel. 03494 / 50 42 30

Mittwoch

20. November

Sittig-Apotheke Bitterfeld

Tel. 0800 / 8 80 95 00

Donnerstag 21. November

Linden-Apotheke Gräfenhainichen

Tel. 034953 / 2 26 26

Freitag

22. November

Apotheke am Kornhausplatz Bitterfeld

Tel. 03493 / 3 76 60

Samstag

23. November

Robert-Koch-Apotheke Wolfen

Tel. 03494 / 4 41 28

Sonntag

24. November

Nord-Apotheke

Wolfen

Tel. 03494 / 2 10 45

Montag

25. November

Glückauf-Apotheke Zschornewitz

Tel. 034953 / 8 83 21

Dienstag

26. November

Flora-Apotheke Bitterfeld

Tel. 03493 / 2 23 68

Mittwoch

27. November

Bernstein-Apotheke Friedersdorf

Tel. 03493 / 5 16 98 28

Donnerstag 28. November

Adler-Apotheke Gräfenhainichen

Tel. 034953 / 2 20 31

Freitag

29. November

Apotheke im Real Bitterfeld

Tel. 03493 / 92 24 77

Samstag

30. November

AVIE-Apotheke

Gossa

Tel. 034955 / 41 64 95

Sonntag

1. Dezember

Paracelsus-Apotheke Raguhn

Tel. 034906 / 2 02 84

Die aktuellen

Apotheken-Notdienste

finden Sie auch auf

www.apo-pro.de und

www.aponet.de.

Montag

2. Dezember

Sittig-Apotheke

Wolfen

Tel. 03494 / 4 41 68

Dienstag

3. Dezember

Adler-Apotheke

Jeßnitz

Tel. 03494 / 7 28 10

Mittwoch

4. Dezember

Nord-Apotheke

Wolfen

Tel. 03494 / 2 10 45

Donnerstag 5. Dezember

Löwen-Apotheke Bitterfeld

Tel. 03493 / 2 31 08

Freitag

6. Dezember

AVIE-Apotheke Muldenstein

Tel. 03493 / 5 05 70

Samstag

7. Dezember

Stadt-Apotheke Bitterfeld

Tel. 03493 / 2 21 04

Sonntag

8. Dezember

Turm-Apotheke Gräfenhainichen

Tel. 034953 / 2 90 48

Montag

9. Dezember

Turm-Apotheke

Wolfen

Tel. 03494 / 50 42 30

Dienstag

10. Dezember

Sittig-Apotheke Bitterfeld

Tel. 0800 / 8 80 95 00

Mittwoch

11. Dezember

Linden-Apotheke Gräfenhainichen

Tel. 034953 / 2 26 26

Donnerstag 12. Dezember

Apotheke am Kornhausplatz Bitterfeld

Tel. 03493 / 3 76 60

Freitag

13. Dezember

Robert-Koch-Apotheke Wolfen

Tel. 03494 / 4 41 28

Samstag

14. Dezember

Nord-Apotheke

Wolfen

Tel. 03494 / 2 10 45

Sonntag

15. Dezember

Glückauf-Apotheke Zschornewitz

Tel. 034953 / 8 83 21

Montag

16. Dezember

Flora-Apotheke Bitterfeld

Tel. 03493 / 2 23 68

Dienstag

17. Dezember

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Leserpost aus der Ganztagssekundarschule Ferropolis

„Wetten, dass...“ in Gräfenhainichen

(Gräfenhainichen/HäBo). Traditionell

feierten auch in diesem Jahr Mitte September

die Schüler und Lehrer der Ganztagssekundarschule

ihr Schulfest. „Wetten,

dass...“ organisierte der Arbeitskreis

Gesundheit. Gestaffelt nach Altersstufen

wurden die Wetten gezogen und dann

ging es an die Erfüllung. Kompetenzen

wie Kreativität, Sportgeist, Verhandlungsgeschick,

Überredungskunst, Gedächtnisleistung

und Mut waren nötig,

um Wetten, wie beispielsweise

• Hausfrauen/-männer mit Spiegelei

und Pfanne in die Schule holen

• mit Anwohner der Stadt inklusive

Bürgermeister Enrico Schilling ein

Weihnachtslied singen

• Sportplatzrunden laufen und Menschenpyramiden

bauen

in Burgkemnitz und Zschornewitz

Verein Forsthaus e.V.

OT Burgkemnitz

Am Tunnel 13, 06774 Muldestausee

Telefon: 03 49 55 / 4 08 40

zu erfüllen. Alle hielten den Atem an,

als die Klasse 5c das Alphabet rückwärts

aufsagte. Ohne die Unterstützung einer

Kindergartengruppe hätte die Klasse 5d

ihre Liedwette nicht gewinnen können.

Nach Grillwürstchen und Würdigung

der besten Sportler des Sportfests erhielten

wir noch Besuch von der Landesvereinigung

für Gesundheit aus

Magdeburg. Seit 15 Jahren arbeiten wir

als gesundheitsfördernde Schule und

wurden jetzt zum vierten Mal rezertifiziert.

Vielen Dank an alle beteiligten

Eltern, Verwandten, Bürger der Stadt

und die Lehrer für ihren Einsatz. Es war

für alle ein aufregender und unvergesslicher

Tag.

Schüler und Lehrer der

Ganztagssekundarschule Ferropolis

Senioren- und Krankenpflege

Hauptstraße 9

06774 Muldestausee, OT GOSSA

Tel.: 03 49 55 / 2 02 53

Fax: 03 49 55 / 2 02 77

www.pflegedienst-koerbitz.de

E-Mail: koerbitz@pflegedienst-koerbitz.de


8 WAS – WANN – WO

Hänicher Bote

Bote

13. November 2019

Happy Hour

von 8 bis 10 Uhr

nach

Angebot

Seit

2011

für

Sie

da!

Mo.–Fr.

8 bis 18 Uhr

geöffnet

18. Weihnachtsmarkt

Veranstaltungstipp

Samstag, 30. November in Burgkemnitz

14.30 Uhr Eröffnung

15.00 Uhr Adventliche Orgelmusik mit Thomas Kunath (Muldenstein), Eintritt frei

17.00 Uhr „O Komm, du Morgenstern“ – Adventsmusik im Kerzenschein mit

den Hallenser Madrigalisten, Eintritt: 10 €, Kinder, Auszubildende und

Studenten frei

Das Team vom

Sportforum Möhlau

Verkehrsteilnehmer werden geschult

(Möhlau/HäBo/db). Die dunkle

Jahreszeit hat wieder Einzug gehalten

und nicht nur das Autofahren

hält wieder neue Herausforderungen

bereit.

In diese Zeit hinein fällt wieder die

Verkehrsteilnehmerschulung. Diese

findet am ittwoch, den . ovember,

ab 18 Uhr im Sportforum

Möhlau statt. Als Gäste sind diesmal

Polizeioberkommissarin

Johanna

Schröder-Rimkus und Frank Hartung,

Leiter der Kundenberatung

GSAV Berlin, eingeladen. Die

Themen des Abends sind neben

dem aktuellen Unfallgeschehen

im Umkreis auch das Neueste zur

Straßenverkehrsordnung.

Weiter soll über Fragen zur

Autoversicherung gesprochen

werden, wenn es darum geht

zu entscheiden ob Teilkasko

oder ob sich vielleicht selbst

bei älteren Autos auch Vollkasko

lohnt und welches die

Vorteile

der

Werkstattbindung

sind. Zu ser Veran-

diestaltung

sind alle

Interessierten recht Polizeioberkommissarin Johanna Schröder-Rimkus

gibt einen Überblick über das aktuelle Unfallgeschehen.

herzlich eingeladen.

Foto: (HäBo) Archiv Bebber

Gutes muss nicht teuer sein.

An der Grillstation:

• Leckeres vom Grill

• täglich wechselnde Mittagsgerichte

• deftige Hausmannskost

• Hamburger

Ab sofort wieder:

Wurstsuppe mit Nudeln & Wildgulasch

R.-Luxemburg-Str. 68 a+b

am Penny-Markt, Gräfenhainichen

www.fleisch-wurst-boettge.de

/Fleisch.Wurst.Boettge

wünscht viel Spaß!

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Grillteam Böttge in Gräfenhainichen.

Restaurant

Lotus

Vietnamesische Spezialitäten

• Lieferservice ab 10,- € innerhalb GHC/ab 15,- € außerhalb GHC

• Multi Cuisine • Gutscheine

NEU: Mittwoch ist Aktionstag

20% Rabatt auf alle Entengerichte

In der Advents- und Weihnachtszeit bitten

wir um Tischreservierung!

Markt 7 | 06773 Gräfenhainichen

Telefon: 034953 72 98 33

Mobil: 01520 30 98 800

Öffnungs- & Lieferzeiten

Imbiss Restaurant

Mo – Fr: Mo – Fr:

10.00 – 19.00 Uhr 10.00 – 22.00 Uhr

(außer an Feiertagen) Sa & So:

11.00 – 22.00 Uhr

Jeden Freitag und Samstag

Buffet Vietnamesischer Spezialitäten

ab 17.30 Uhr große Auswahl an Warmbuffet, Sushi, Salat, Obst,

Dessert und Eis – p.P. 12,50 €, Kinder bis 10 J. 6,50 €, unter 2 J. Gratis

Weihnachtsmarkt Schköna

(Schköna/HäBo/db). Seit dem 11.

Oktober ist Schköna um einen wichtigen

Verein reicher, denn an diesem

Tag gründeten 15 Einwohner den

„Förderverein Feuerwehr mit Musikzug

Schköna“. Unter den Gründungsmitgliedern

war auch ein Mitglied der

Jugendfeuerwehr. Mittlerweile steigt

die Mitgliederzahl des Fördervereins

stetig, berichtete die neu gewählte

Vorsitzende Katja Uhlig. „Es wollte

halt kein anderer machen“, lachte sie,

die ja seit den letzten Kommunalwahlen

auch noch Ortsbürgermeisterin

des Gräfenhainicher Ortsteils ist.

Den Premierenauftritt hat der neugegründete

Verein natürlich auch schon

geplant. Sie werden nämlich am 30.

November beim Weihnachtsmarkt

auf dem alten Schulhof unterstützend

mit am Start sein. Für die hoffentlich

zahlreichen Gäste heißt es dann, ab

15 Uhr die Weihnachtsstimmung zu

genießen und so zum Gelingen beizutragen.

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Unter

dem Motto „Unsere kleine Hofweihnacht

ganz groß“ bieten die Mitglieder

und Freunde des Vereins Historische

Bauschlosserei und Schmiedewerkstatt

am 14. und 15. Dezember im

Rahmen der Gräfenhainicher Familienweihnacht

ab 14 Uhr ein buntes

Programm für kleine und große Leute

in der alten Schmiede an. Der liebevoll

umgestaltete historische Laden

wird als „Markt der schönen Dinge“

wieder geöffnet sein und lockt mit

seinem einzigartigen Angebot.

Der Duft mancher Leckerei vom

Selbstgebackenen über Speckkuchen

bis hin zum Glühwein wird untermalt

mit Liedern zum Fest und verspricht

eine bezaubernde, weihnachtliche At-

Speisen mit Genuss

Alle Speisen auch

zum Mitnehmen!

Vereine laden auf den alten Schulhof

Historische Bauschlosserei und Schmiedewerkstatt

Restaurant

Lotus

Es wird Musik am Weihnachtsbaum

erklingen, der man mit einem

wärmenden Glühwein oder anderen

Getränk am lodernden Feuer

der Feuerschalen lauschen kann.

Auf die Kleinsten warten Kinderschminken

oder Bastelarbeiten. Für

Überraschungen sorgen neben der

Firma Fahrrad Hammer mit diversen

Aktionen auch eine große Tombola.

Dass es den Weihnachtsmarkt so gibt,

ist auch dem Spielmannszug, der Seniorengruppe

und den Kaninchenzüchtern

genauso wie Ben & Melli,

der Fleischerei Mäkel zusammen mit

dem Sportverein, der Jägergemeinschaft

sowie I. Reiche und der Kita

zu verdanken. Der wichtigste Akteur

dürfte an diesem Nachmittag wohl

der Weihnachtsmann mit seinen eißigen

Helfern sein. Wer ihn erleben

möchte, sollte sich also am 30. November

auf den Weg zur alten Schule

machen.

August Reinhard lädt zur Hofweihnacht

mosphäre auf dem Innenhof. In der

guten Stube werden Märchen für Kinder

vorgelesen und in der Schmiede

wird der Teufel zu Gast sein. Weitere

kleine und große Überraschungen

sind in der Vorbereitung.

Das Programm verspricht ungetrübte

Vorfreude auf das schönste und wichtigste

Fest des Jahres: das Fest der Liebe.

Gleichzeitig bietet sich für jeden

eine hervorragende Gelegenheit, mit

Mitgliedern ins Gespräch zu kommen,

um sich von der Arbeit des Vereins ein

Bild zu machen. Es wäre das schönste

Weihnachtsgeschenk für den Verein,

„itmacher“ zu finden, die bei der

weiteren Ausgestaltung und Erhaltung

der Ausstellungen oder der Organisation

der beliebten Feste mitwirken.


13. November 2019

Hänicher Bote

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Weihnachtsmarkt an der

Gröberner Seekate

(HäBo). Die Seekate am Gröberner

See erwartet am 2. Advent-Wochenende,

also am 7. und 8. Dezember,

zahlreiche Besucher aus nah und fern.

An beiden Tagen öffnen um 14 Uhr

die unterschiedlichen Stände.

So kann man vorbei an Töpferwaren,

weihanchtlichen Gestecken, selbstgenähter

Kinderbekleidung, allem rund

um Kräuter sowie regionalen Produkten

wie Liköre, Sirup, Honig, Herzen,

Kekse und Seifen schlendern. Außerdem

munden passende Leckereien wie

Flammlachs, Glühwein, Schokoäpfel

oder Quarkkreppelchen.

An der Seekate wird zudem ein

kurzweiliges Programm geboten.

Weihnachtswichtel Trixi stattet dem

Bote

Fest einen zauberhaften Besuch ab,

eine Märchenstunde wird abgehalten,

ein Fotograf steht für kurzfristige

Weihnachtsbilder zur Verfügung und

auch die Kita „Mutzikiepchen“ lockt

mit einem eigenen Stand. Darüber

hinaus werden Holzkünstler vorführen,

wie man aus einem Baumstamm

mit der Kettensäge eine schöne Figur

zaubern kann.

Abgerundet wird der Markt mit der

traditionellen und urigen Atmosphäre,

gemütlichen Feuerschalen und einem

großen Weihnachtsbaum. Übrigens:

Bäume für die heimischen vier Wände

können vor Ort erworben werden.

Wir freuen uns auf Sie am

Gröberner See!

Weihnachtsmarkt

7./8.12.2019 | 14–20 Uhr

mit WEIHNACHTSWICHTEL TRIXI,

Zaubershow, Glühwein, Feuerschale,

Tierweihnachtsbaum schmücken,

Weihnachtsleckerein, Flammlachs u.v.m.

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Zum Heizhaus 3 • 06774 Muldestausee / OT Gröbern

Tel.: 0160 / 2 63 97 69 • fisch@blausee.net

Hofladen: Fr – Sa 10 – 18 Uhr

Mi / Do, So 10 – 17 Uhr

Tiergehege: tägl. 9 – 18 Uhr

9

Alle Jahre wieder

Heimatverein Radis lädt zum Adventsfest

(Radis/HäBo/db). Der Heimatverein

Radis, unter anderem bekannt

durch das Sauerkrautfest, lädt am 30.

November wieder alle Bürger aus

nah und fern zum diesjährigen Adventsfest

auf den Gutshof gegenüber

der Jugendherberge (Radiser Bahnhofstraße

16) ein. In vorweihnachtlicher

Atmosphäre gibt es wieder viel

zu entdecken.

So zeigen die Töpferwerkstatt und

die Klöppel-Gruppe eine kleine Auswahl

ihrer Produkte. Große und kleine

Besucher können einfache Geschenke

basteln oder auf einem Pony

reien. icher finden die äse an den

zahlreichen Ständen schon so manches

Weihnachtsgeschenk. In der

Weihnachtstombola warten zudem

viele tolle Gewinne auf neue Besier.

udem wird der Kinderohmarkt

jedes Jahr immer beliebter.

Die kleinen Händler schaffen so wieder

Platz für die hoffentlich vielen

Weihnachtsgeschenke, während die

Eltern und Großeltern die Chance haben,

das eine oder andere Geschenk

für das bevorstehende Fest zu erwerben.

Das bunte Treiben startet um 14

Uhr auf dem Gutshof. Nachdem die

Posaunenbläser den Nachmittag mit

weihnachtlichen Stücken eröffnet

haben, präsentieren die Kinder der

Kita „Radieschen“ und die Radiser

Hortkinder, was sie für Weihnachten

alles vorbereitet haben.

Anschließend singen die Schüler der

Grundschule Radis gemeinsam mit

Das Bild zeigt einen Teil der Stände vom letzten Jahr.

dem Radiser Chor den Weihnachtsmann

herbei. Wenn er es hört, kommt

er mit der Kutsche und hat manche

Überraschungen für die Jüngsten dabei.

Natürlich hat der Heimatverein

Radis auch wieder für das leibliche

Wohl gesorgt.

Neben Kuchen, Waffeln, Grillwürstchen,

Kesselsuppe sowie Räucherfisch,

lhwein und Kaffee oder

heißen Apfelsaft – keiner muss am

Abend hungrig oder durstig nach

Hause gehen, versichert Antje Möbius,

die Vorsitzende des Heimatvereins.

Als besonderes Highlight

gibt es wieder frische Brote aus dem

Holzbackofen. Anmeldungen für den

Kinderohmark werden elefonisch

unter 034953 / 39340 entgegengenommen.

Foto: privat

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10 VOM SPORTGESCHEHEN

Gardinen &

Dekorationen

Wand & Boden

(Gräfenhainichen/HäBo/db). 14

Teilnehmer aus Bergwitz, Gohrau,

Zörnigall und Gräfenhainichen waren

bei diesem Turnier am Start, was auf

eine sehr hohe Resonanz unter den

Freunden des kleinen Plastikballs

schließen lässt. Zudem garantierte das

Teilnehmerfeld wie so oft spannende

Spiele. Ein Beleg dafür war, dass immerhin

13 Spiele erst im dritten Satz

entschieden wurden.

Am Ende der Gruppenphase – es wurden

in zwei Vorrundengruppen bestehend

aus jeweils sieben Spielern die

Finalisten ermittelt – musste erst das

Satzverhältnis herangezogen werden,

um über die Vergabe der Finalplätze

zu entscheiden. Horst Losack vom

SV Leibnizdruck verließ in fünf Begegnungen

hintereinander mit einem

2:0 als klarer Sieger die Platte. Anschließend

hatte er noch das letzte

Vorrundenspiel gegen den Bergwitzer

Lothar Allner zu bestreiten.

Es sollte kein Spiel für Menschen mit

schwachen Nerven werden. Den ersten

Satz entschied Losack mit 11:9

Punkten für sich und es sah ganz nach

dem nächsten 2:0-Erfolg für ihn aus.

Doch dagegen stemmte sich Allner

erfolgreich und konnte zum 1:1 nach

Sätzen ausgleichen. Es musste also

ein dritter Satz her, um über den

Gruppensieger zu entscheiden. In

diesem Satz ging Losack schnell

mit 5:1 in Führung, doch kurz

postwendend glich Allner

zum 6:6 aus, um am

Ende den Spieß komplett

umzudrehen und

den anfänglichen Rückstand

in einen 2:1-Sieg

umzuwandeln. Doch

die Aufholjagd sollte ihm

nicht den erhofften Gruppensieg

bringen, den

sich trotz der Niederlage

Losack holte. Er hatte

nämlich insgesamt das

bessere Satzverhältnis

vorzuweisen und sicherte

sich damit auch die Finalteilnehme.

Günter Bragulla

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Abnehmen der Ware, die Vorbehandlung

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ÖZ: Mo – Fr: 9 – 18 Uhr

Sa: 9 – 12 Uhr

14. Tischtennisturnier der Ü60-Herren im Einzel

Losack gelingt dritter Turniersieg in Folge

aus Gräfenhainichen erkämpfte sich

den dritten Rang. Beachtenswert ist

hierbei der 2:1-Sieg gegen den stark

aufspielenden Lothar Allner.

In der zweiten Vorrundengruppe

zeichnete sich sogar ein Dreikampf

um die Spitze ab. Die entscheidenden

Spiele waren hier Begegnungen von

Helmer Hilbenz (Zörnigall) gegen

Bernd John (SV Leibnizdruck) und

gegen Andreas Brand aus Gohrau mit

jeweils 2:0 sowie der 2:1-Erfolg von

John gegen Brand.

Im Finale selbst gab sich Losack keine

Blöße und bezwang Helmar Hilbenz

mit 11:4 und 11:3. Das Spiel um den

dritten Platz entschied Lothar Allner

mit 11:1 und 11:9 gegen Bernd John

klar für sich. Mit diesem Endergebnis

ist Horst Losack nicht nur der erfolgreichste,

sondern auch der effektivste

Starter in diesem Wettbewerb. Bei

seinen fünf Teilnahmen seit 2013 erkämpfte

er sich fünf Goldmedaillen.

Mit dem 18. Turnier im Einzel der

erren am . oemer finde die

Herbstrunde ihren Abschluss in der

Turnhalle Hainmühlenweg. Im Frühjahr

errang Uwe Klimke (SV Leibnizdruck)

den Pokal. Interessenten

zur Teilnahme, aber auch Zuschauer

sind wieder recht herzlich eingeladen.

Beginn ist um 9 Uhr.

Horst Losack konnte von Bürgermeister Enrico

Schilling seinen fünften Siegerpokal in Empfang

nehmen.

Foto: (HäBo) Bebber

Hänicher Bote

Zschornewitzer Ruderclub

(Zschornewitz/HäBo). Unter dem

Motto „Viele Hände, schnelles Ende“

folgten über 80 fleißige Helfer, Sportler,

Vereinsmitglieder und Eltern dem

Aufruf des Vorstands. Eine Sportstätte,

die durch ihre selbstständige Pflege

gelobt wird.

Die Palette der zu erledigenden Arbeiten

reichte von der Reinigung des

Vereinshauses und Sanitärtrakts mit

Fenster putzen und Gardinen waschen,

Laub harken und Verlegen

einer Wasserleitung. Spezialisten

gaben den Zuläufen der Steganlage

mit neuem Beton den richtigen Halt.

Die jungen Sportler plagten sich mit

dem Laub der Bäume und lagerten

die „Sommerkollektion“ wie Stühle

und Tische im Bootshaus ein. Familie

Stein reparierte und putzte die Ruderergometer

für das Wintertraining.

Seit Jahren kümmert er sich um die

Einholung der Bojen von der Regattastrecke:

Marek Surosz war hier

Bote

13. November 2019

Helfer erledigten traditionellen Herbstputz

Fleißige Männer nahmen die Bojen aus dem Wasser.

der Chef! Die Lampen der Außenbeleuchtung

zu den Toiletten hatte Carsten

Brämer wieder neu befestigt und

Manuel Müller reinigte die Dachrinnen

der Bootshäuser. Mit Motorsäge

und Astschere ging es den trockenen

Bäumen zu Laibe und mit Spezialfarbe,

im braunen Ton, wurde das Tor

der Bootswagengarage neu lackiert.

Eine große Herausforderung bestand

darin, den Wasserstand der Regattastrecke

mit Hilfe eines Wehres vom

Schmerzbach bei Pöplitz wieder zu

stabilisieren. Firma Rosenau half dabei

mit Radlader und Technik.

Am Ende der Putz- und Arbeitsaktion

bedankte sich der Vorsitzende Thomas

Renner bei allen fleißigen Helfern

und erhob mit Stolz das Glas, je

nach Alter, Getränke wie Apfelschorle,

Radler, Sekt oder Bier für den weiteren

Erhalt der Sportstätte und der

Regattastrecke.

Falk Brämer

Spiele der BSG Aktivist Gräfenhainichen – Nov. / Dez.

Samstag, 16. November

10.00 Uhr AWB SV Blau-Rot Coswig – BSG

16.00 Uhr MOLF BSG – TSV Niederndodeleben

17.30 Uhr ALF SV Blau-Rot Coswig – BSG II

Samstag, 23. November

10.30 Uhr AWD SV Blau-Rot Coswig – BSG

Samstag, 30. November

10.00 Uhr AWD BSG – HSG Wolfen 2000

Sonntag, 1. Dezember

15.30 Uhr MOLF Koweg Görlitz – BSG

Sonntag, 8. Dezember

12.00 Uhr AWC BSG – Kühnau/Dessau-Roßlauer HV 06

13.45 Uhr AWB BSG – HG 85 Köthen

16.00 Uhr ALF BSG II – SG Chemie Bitterfeld

Samstag, 14. Dezember

10.00 Uhr AWD BSG – HBC Wittenberg

13.00 Uhr AWC Jessener SV – BSG

Sonntag, 15. Dezember

12.15 Uhr AWE Dessau-Roßlauer HV – BSG

Foto: privat

Legende: ALF = Anhaltliga Frauen, MOLF = Mitteldeutsche Oberliga Frauen, AWB = Anhaltliga

weibliche B-Jugend, AWC = Anhaltliga weibliche C-Jugend, AWD = Anhaltliga weibliche

D-Jugend, AWE = Anhaltliga weibliche E-Jugend


INFORMATIONEN, MITTEILUNGEN

UND BEKANNTMACHUNGEN

der Stadt Gräfenhainichen

Nr. 11/2019

13. November 2019

Allgemeine Verwaltung

Sprechzeiten der Schiedsstelle

Die Sprechzeiten der Schiedsstelle der Stadt Gräfenhainichen finden an jedem

2. Donnerstag im Monat von 17 bis 17.30 Uhr im Rathaus in Gräfenhainichen,

Markt 1, im Erdgeschoss (Haupteingang), Zimmer 1a, statt. Die

Schiedsstelle ist zu diesen Sprechzeiten auch telefonisch für Sie erreichbar:

034953 / 357-21

Die Termine für das Jahr 2019 ergeben sich damit wie folgt:

Donnerstag, 14. November 2019 Donnerstag, 12. Dezember 2019

Informationen aus Möhlau

D. Hellmann

Vorsitzende der Schiedsstelle

Sprechzeiten des Möhlauer Ortsbürgermeisters:

ab sofort jeden Donnerstag von 15.30 bis 17.00 Uhr

Marek Pannicke

Ortsbürgermeister

Büro:

Schulstraße 1 (ehemalige Grundschule)

06772 Gräfenhainichen, Tel.: 034953 / 26 55 60

30.11. 15 Uhr 14. Zschornewitzer Weihnachtsmarkt

Zschornewitz Festplatz

Dezember 2019

06.12. 16 Uhr Barbarafeier

Möhlau, Bergbaudenkmal

14. / 15.12. Familienweihnacht

14 Uhr Gräfenhainichen, Marktplatz

14.12. 14 Uhr Weihnachtsmarkt

Hohenlubast, Anger und Dorfkirche

15.12. 17 Uhr 12. Zschornewitzer Adventssingen

Zschornewitz, Platanenhof

25.12. 19 Uhr Panische Weihnachten – Mister Panik und das Atlantic

Orchester: Udo Lindenberg Tribute

Gräfenhainichen, Sportforum

Eintrittskarten im VVK zu 18 € in der Tourist-Info (AK 20 €)

31.12. Silvesterveranstaltung

(Kartenvorbestellungen bis zum 25.11.2019

in der Tourist-Information)

Einlass: 18.30 Uhr

Gräfenhainichen, Sportforum

Änderungen vorbehalten!

(Stand: 29. Oktober 2019)

Gewerbewesen

Firmenjubiläen

Die herzlichsten Glückwünsche zum Firmenjubiläum senden wir folgenden

Unternehmen unserer Stadt:

15-jähriges Firmenjubiläum

• An- und Verkauf von Gebrauchtwagen Hanjo Aleit im Ortsteil Tornau

am 01.12.2019

• Haus- und Grundstücksservice Silvia Tukay in Gräfenhainichen am

27.12.2019

Kultur

Veranstaltungskalender der Stadt

Gräfenhainichen mit den Ortsteilen Jüdenberg,

Möhlau, Schköna, Tornau, Zschornewitz

November 2019

16.11. 11.11 Uhr Schlüsselübergabe an den Möhlauer Faschingsclub

Möhlau, Sportplatz Waldbühne

16.11. 18.30 Uhr Gala-Veranstaltung des Gräfenhainicher Carnevalclub

e.V., Gräfenhainichen, Sportforum

16.11. 19 Uhr 1. Hauptveranstaltung des Möhlauer Faschingsclubs

Möhlau, Sportforum

23.11. 19 Uhr 2. Hauptveranstaltung des Möhlauer Faschingsclubs

Möhlau, Sportforum

27.11. 18.30 Uhr Autorin Sabine Hennig-Vogel aus der Lutherstadt Wittenberg

liest aus ihrem Debütroman „Jahrring“ und die

Kurzgeschichte „Das Böse kennt keine Grenzen“

Gräfenhainichen, Stadtbibliothek

Eintritt: 5 €, Einlass ab 18 Uhr


Seite 12 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen 13. November 2019

Familiärer Weihnachtsmarkt mit

„Anima“-Konzert in Hohenlubast

Der Förderverein Dorfkirche Hohenlubast e.V. lädt am 14. Dezember zum

Weihnachtsmarkt auf den Dorfanger nach Hohenlubast ein. Traditionsgemäß

begrüßt Pfarrer Albrecht Henning die Besucher um 14 Uhr mit einer

Andacht in der teilsanierten Kirche. Für weihnachtliche Töne sorgt die

stimmgewältige Gruppe „Anima“ mit Musik von Klassik bis Pop. Der Eintritt

ist frei. Um eine Spende wird gebeten. Um 15.45 Uhr sind die Kinder

herzlich zu einer Weihnachtsgeschichte in der Kirche eingeladen. Auch

der Weihnachtsmann mit seinem Engel macht sich in diesem Jahr wieder

auf den Weg nach Hohenlubast. Auf die Besucher warten außerdem viele

weihnachtliche Leckereien, frisch gefällte Weihnachtsbäume und selbstgemachte

Handarbeiten. Alle Einnahmen des Weihnachtsmarktes kommen

der Innensanierung der mittelalterlichen Kirche zugute.

Förderverein Dorfkirche Hohenlubast e.V.


13. November 2019 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen Seite 13

Tourist-Information

Tourist-Information

Gräfenhainichen

R1 Servicestelle

August-Bebel-Straße 24

06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 25 76 20

Fax: 034953 / 25 76 19

touristinformation@graefenhainichen.de

tourist-info@graefenhainichen.de

www.graefenhainichen.de

Die Tourist-Information hält folgende neue Publikationen kostenlos für

Sie bereit:

• Hier! In Sachsen-Anhalt – Ausflugs- und Veranstaltungstipps von

Oktober bis Dezember 2019

• Unser Land Sachsen-Anhalt – (Südausgabe) – Herbst/Winter 2019

• Verbundtarif MDV – Alle Tickets. Alle Preise. – Informationen rund um

den Mitteldeutschen Verbundtarif (MDV)

• Faltblatt „Mit der Biber-Linie durch die Dübener Heide“

Neu im Verkauf:

• Gräfenhainicher Stadtkalender 2020 – 4,90 €

• Null-Euroscheine Motiv Ferropolis

lose – 3 €

mit Acrylrahmen – 15 €

• Jahrbuch Dübener Heide 2020 – 5,20 €

„Die Macht des Schicksals“

Oper von Giuseppe Verdi

Samstag, 25. April 2020, 17 Uhr

Kartenpreis: 33 €

„Der Barbier von Sevilla“

Komische Oper von Giocchino Rossini

Freitag, 22. Mai 2020, 19.30 Uhr

Kartenpreis: 33 €

„Die Schöne und das Biest“

Ballett von Stefano Giannetti

Samstag, 13. Juni 2020, 17 Uhr

Kartenpreis: 33 €

• Pyro Games

Samstag, 5. September 2020 | Gräfenhainichen, Ferropolis

Kartenpreise: 28 € Sitzplatz / 18,25 € Stehplatz /

81,50 € Familienticket Sitzplatz (2 Erwachsene +

max. 2 Kinder 7 – 17 Jahre) /

55,25 € Familienticket Stehplatz (2 Erwachsene +

max. 2 Kinder 13 – 17 Jahre)

• Ticketverkauf für regionale Veranstaltungen,

z.B. Kulturhaus Bitterfeld-Wolfen

Weitere Informationen erhalten Sie in der Tourist-Information!

August-Bebel-Straße 24

06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 25 76 20

Fax: 034953 / 25 76 19

E-Mail: tourist-info@graefenhainichen.de

Für folgende Veranstaltungen können Sie in unserer Tourist-Information

Eintrittskarten im Vorverkauf erwerben:

• Jahreskarten für den Besuch der Baggerstadt Ferropolis

Kartenpreis: 7 €

• Theaterfahrt ins Anhaltische Theater Dessau

„Die Schneekönigin“

Märchen nach Hans Christian Andersen

Sonntag, 17. November 2019, 16 Uhr

Kartenpreis: 33 €

• Theaterfahrt ins Anhaltische Theater Dessau

„Weihnachtliches Konzert“

Freitag, 13. Dezember 2019, 19.30 Uhr

Kartenpreis: 33 €

• Panische Weihnachten – Mister Panik und das Atlantic Orchester:

Udo Lindenberg Tribute

Mittwoch, 25. Dezember 2019, 19 Uhr im Sportforum Gräfenhainichen

Kartenpreis: 18 € (AK 20 €)

• Silvesterveranstaltung

am 31. Dezember 2019, Einlass: 18.30 Uhr im Sportforum Gräfenhainichen

Kartenpreis: 99 € (Vorbestellungen)

• Theaterfahrten ins Anhaltische Theater Dessau

Neujahrskonzert „Gold und Silber“

Mittwoch, 1. Januar 2020, 17 Uhr

Kartenpreis: 41,50 €

„Die Sache Makropulos“

Oper von Leos Janacek

Samstag, 25. Januar 2020, 19.30 Uhr

Kartenpreis: 33 €

„Cabaret“

Musical von John Kander und Fred Ebb

Sonntag, 23. Februar 2020, 17 Uhr

Kartenpreis: 33 €

„Im weißen Rößl“

Operette von Ralph Benatzky

Sonntag, 29. März 2020, 17 Uhr

Kartenpreis: 33 €

Wir sind Partner der WelterbeCard!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Öffnungszeiten der Tourist-Information

April – September

Oktober – März

Mo 9 – 12 Uhr 9 – 12 Uhr

Di 9 – 16 Uhr 9 – 16 Uhr

Mi 9 – 16 Uhr 9 – 16 Uhr

Do 9 – 18 Uhr 9 – 18 Uhr

Fr 9 – 16 Uhr 9 – 12 Uhr

Sa 9 – 12 Uhr

Energieberatung

Anbieterunabhängige Energieberatung

der Verbraucherzentrale in Gräfenhainichen

Wo: 06773 Gräfenhainichen

Wittenberger Straße 67a (Stadtbibliothek)

Wann: jeden 2. Dienstag im Monat von 15 bis 18 Uhr nach telefonischer

Voranmeldung sowie nach Vereinbarung

Wer: Energieberater Dipl.-Ing. Harald Nitzschke

telefonische Terminvergabe: 0800 / 809802 400

kostenfrei aus deutschen Netzen

Für einkommenschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind

die Beratungsangebote kostenfrei.


Seite 14 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen 13. November 2019

Wichtige Rufnummern

Stadtverwaltung Gräfenhainichen

Markt 1, 06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 3 56 • Fax: 034953 / 3 57 29

außerhalb der Dienstzeiten über Leitstelle 03491 / 1 92 22

Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserbehandlung

Gräfenhainichen

Am Hain 10, 06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 2 21 09 • Fax: 034953 / 2 14 06

kostenfreie Störungshotline: 0800 / 11 880 11

Geburtstagsgratulationen Gräfenhainichen

mit allen Ortsteilen

Die herzlichsten

Geburtstagsglückwünsche

allen Jubilaren, die im

Erscheinungszeitraum dieser

Ausgabe des

Hänicher Boten“ ihren

Geburtstag begehen.

November

70. Geburtstag

Frau Gerlinde Hälbig (Hohenlubast), Herrn Horst Hofmann (Zschornewitz),

Herrn Harry Romeyke, Herrn Eberhard Reißberg (Zschornewitz), Frau Monika

Schmidt (Jüdenberg)

75. Geburtstag

Frau Christa Kaufhold, Frau Karin Fiedler (Zschornewitz), Herrn Helmut

Henkel (Jüdenberg), Frau Karin Friedrich (Möhlau)

80. Geburtstag

Frau Elfriede Möser, Frau Ursula Krömer (Möhlau), Herrn Peter Langwagen,

Herrn Paul Mazur (Zschornewitz), Herrn Siegmar Mohs, Herrn

Manfred Kellner (Möhlau), Herrn Horst Krause (Zschornewitz)

85. Geburtstag

Frau Waltraud Jehle (Möhlau), Herrn Werner Müller, Herrn Günter Arndt,

Herrn Lothar Helbich (Zschornewitz), Frau Gerda Schulz

90. Geburtstag

Herrn Hilmar Wolfensteller (Jüdenberg), Frau Ingeborg Höbold (Schköna),

Frau Gertrud Schule (Schköna)

95. Geburtstag

Frau Marianne Landmann (Zschornewitz)

Dezember

70. Geburtstag

Herrn Ernst-Lutz Kuhn, Frau Ellinor Sommer (Möhlau), Frau Brunhilde Hotovy,

Frau Christel Petermann

75. Geburtstag

Frau Uta Kurth, Herrn Rainer Henschel

80. Geburtstag

Frau Ursula Jahn, Frau Ute Pawelke, Frau Siegrid Schaarschmidt, Frau Vera

Schubotz (Jüdenberg)

85. Geburtstag

Frau Gerda Schwenke (Möhlau), Frau Maria Hendler, Frau Doris Kehling,

Frau Ursel Nowak, Frau Waltraud Franz, Frau Marlene Sebastian (Jüdenberg)

90. Geburtstag

Frau Christa Bergunde (Möhlau)

95. Geburtstag

Frau Ilse Schädlich (Zschornewitz)

Ehemalige Heide-Kaserne in Bad Düben wird erneut Drehort

Komparsen für Spielfilm „Die Magnetischen“ gesucht

Die ehemalige Heide-Kaserne in Bad Düben ist nicht zum ersten Mal Drehort. Der Film

„NVA“ (Foto) ist wohl der bekannteste Film, der im Ortsteil Alaunwerk entstanden ist.

Foto: (HäBo) Archiv Schütz

(Bad Düben/HäBo/kp). Der Sommer

2004 war ausgesprochen warm.

Hunderte junge Männer und Frauen

aus Bad Düben und Umgebung

schwitzten in Uniform und Kostümen

um die Wette, warteten stundenlang

auf die nächsten Anweisungen.

Grund waren die Dreharbeiten zum

Film „NVA“ von Leander Haußmann

in der alten Heide-Kaserne. Nachdem

der alte Militärstandort im Ortsteil

Alaunwerk auch in der Folge immer

wieder in den Fokus von Filmemachern

gelangte, steht nun – 15 Jahre

nach „NVA“ – der nächste Dreh vor

der Tür.

Es handelt sich hierbei um „Die Magnetischen“

(oder „Les magnetiques“),

einem deutsch-französischen Spiel-

film des egisseurs Vincen ardona.

„Wir suchen im Zeitraum vom

28. November bis 3. Dezember noch

Komparsen jeglichen Alters, vorrangig

junge Männer im Alter von 18

und 23 Jahre“, ruft Regieassistentin

Sandrina Koppitz auf. Die Freiwilligen

erhalten eine kleine Gage und

sollen sich per E-Mail an magnetischekomparsen@googlemail.com

melden.

Die Geschichte des Films spielt im

Jahr 1981 und handelt vom jungen

Philippe aus Frankreich, der seinen

Wehrdienst ableisten muss, sich jedoch

dagegen wehrt. Daraufhin wird

er strafversetzt nach West-Berlin,

wird dort erwachsen und baut den

einen oder anderen Unfug.

Uns finden Sie auch bei:

www.facebook.com/HaenicherBote


13. November 2019

Zschornewitzer Ruderclub

(Zschornewitz/HäBo). Jede Begegnung,

jedes Gespräch rund um seinen

geliebten Rudersport, der ihn und den

er für den Zschornewitzer Ruderclub

mit geprägt hat, machen ihn für uns

unvergessen. „Man lebt zweimal, das

erste Mal in der Wirklichkeit und

das zweite Mal in der Erinnerung.“

So formulierte es der große französische

Romancier Balzac. Ein Satz, der

genau auf unseren „Pit“ zutrifft, der

fortgegangen ist aus der Wirklichkeit,

ohne Ankündigung!

Neben seiner Zuverlässigkeit, der fachlichen

Kompetenz und manchmal auch

kritischen Betrachtung der Ruderszene,

wird vor allem aber sein herzlicher

Humor in Erinnerung bleiben. Beim

Aufbau des Rudersports in Möhlau

und später in Zschornewitz war er

Hänicher Bote

Bote

Die Talente trennten sich

(Hannover/Brandenburg/HäBo).

Vom 27. bis 29. September fuhr ein

Teil der Zschornewitzer Ruderer der

Altersklassen (AK) 12 bis 16 zur

letzten diesjährigen Regatta nach

Hannover. Gleichzeitig fand die Landeskaderüberprüfung

im Einer in

Brandenburg statt.

Die Zschornewitzer Ruderer schlossen

am Hannoveraner Maschsee erfolgreich

die Regattasaison ab.

Auf dem Maschsee ging es im Sprint

über 300 und 500 Meter heiß her. Das

Wetter war nicht so besonders ruderfreundlich,

wechselten sich doch

Sonne und Regen ab. Doch wir trotzten

dem Wetter und legten sechsmal

am Siegersteg an. Zehnmal Silber und

sechsmal Bronze konnten wir noch errudern.

Ein Besuch des Oktoberfests

rundete den Abend am Samstag ab.

Siegen konnten Willi Saar, Johannes

Lippmann, Silas Thiemicke, Paul

Pietsch und Eric Geyer jeweils im

Einer sowie Lena Scherfel und Lena

Rietzschel im Doppelzweier. Platz

zwei holten sich Paul Pietsch, Lena

Scherfel, Nils Geyer, Willi Saar, Lena

Rietzschel und Tabea Becher im Einer

sowie Lena Scherfel und Lena

Rietzschel im Doppelzweier und Paul

Pietsch, Willi Saar, Lena Rietzschel

und Lena Scherfel mit Steuermann

Collin Müller im Gig-Doppelvierer.

Zschornewitzer Ruderclub

Trainingslager in den Herbstferien

(Zschornewitz/HäBo). Auch wenn

das Jahr sich dem Ende neigt und

keine weiteren Höhepunkte anstehen,

trafen sich in den Herbstferien 60

Sportler der Ruderjugend Sachsen-

Anhalt aus den Vereinen Weißenfels,

Wittenberg und Zschornewitz zum

traditionellen Herbsttrainingslager.

Das Wetter ließ zu wünschen übrig

und war nicht so ruderfreundlich.

Aber trotzdem gingen die Sportler

zwei- bis dreimal täglich zum Wassertraining.

Auch die Landeinheiten

mit Lauf um die „Gurke“, Gymnastik

und Spiel kamen dabei nicht zu kurz.

Für die Anfänger stand am Ende des

Lagers die Prüfungen in der Technikstufe

1 bzw. 2 an. Alle haben ihre

Zschornewitzer Ruderclub

In Gedenken an Peter „Pit“ Tettero

Trainer Karl Brämer (m.) mit den Siegern Peter „Pit“ Tettero (l.) und Manfred

Gottschlich

Foto: Privatarchiv Brämer

immer ein engagierter Wegbegleiter,

guter Freund und auch ein geschätztes

Eric Geyer legte am Siegersteg an

Für Platz drei reichte es noch für Niklas

Steinicke und Collin Müller im Einer,

Fabian Luck und Niklas Steinicke

sowie Silas Thiemicke und Johannes

Lippmann sowie Eric und Nils Geyer

im Doppelzweier und Niklas Steinicke,

Silas Thiemicke, Tabea Becher,

Anna-Lena Lieck und Steuerfrau Alena

Karaew im Gig-Mix-Doppelvierer.

Die AK 12/13 mit Sydney Niemann,

Alia Harnisch, Joyce Surosz, Lucy

Michel, Lene Gossing und Carolina

Insgesamt nahmen 60 Sportler am Trainingslager der sachsen-anhaltischen Ruderjugend

in Zschornewitz teil.

Foto: privat

Prüfung bestanden. Für die Zschornewitzer

Ruderer legte die Technikstufe

Mitglied in der Leitung des ZRC. Peter

Tettero hat sich um unsere Sportart in

ZSCHORNEWITZER RUDERCLUB

15

Fotos: privat

Gründer folgten der Einladung des

Landestrainer und fuhren nach Brandenburg

zur Landeskaderüberprüfung.

Mit einem dritten Platz im A-

Finale unterstrich Joyce ihre Leistung

im Einer. Alle anderen Starter haben

ihre derzeitigen Trainingseinstellung

untermauert, mussten aber anderen

Sportlern den Vorrang überlassen.

Nun hofft der ZRC auf eine positive

Beurteilung durch den Landestrainer.

Andrea Senst

1 Xenja Hemmerling ab, sie ist erst

seit dem Sommer dabei. Die Technikstufe

2 absolvierten Finn Hackemesser,

Marian Kästner sowie Xenja

Hemmerling. Sie sind somit berechtigt,

an Wettkämpfen teilzunehmen.

Dazu unseren Glückwunsch.

Aber auch die Geselligkeit mit Grillabend

und Spiele wie Mühle, Schach

und Uno war ein Teil des Herbstlagers.

Für alle Sportler bis zur Altersklasse

14 standen noch die geforderten

Tests des Landestrainers auf dem

Plan, die mit großem Ehrgeiz absolviert

wurden.

Im Nachgang wurden noch die letzten

Sonnenstrahlen für das Freiwassertraining

genutzt. Mittlerweile rufen

bereits Turnhalle samt Ruderbecken.

Andrea Senst

der Region verdient gemacht. Vor 30

Jahren ist er am 26. Oktober 1989, mit

nur 46 Jahren, von uns gegangen.

Einige seiner Ruderkameraden und

ehemaligen Kollegen in der damaligen

Zentralwerkstatt können sich

an Pit noch gut erinnern. Ich selbst

saß in den 60er Jahren mit ihm in einem

Boot. Er war für mich nicht nur

Schlagmann, sondern ein Sportsmann

durch und durch. Unser Vierer mit

Hans-Joachim Frassa, Manfred Gottschlich,

Falk Brämer, Steuermann

Jochen Horenburg und Pit waren fast

unschlagbar. Karl Brämer als Trainer

und Pionier der Ruderei in der Region

formte diese Mannschaft.

Der Zschornewitzer Ruderclub wird

ihm immer ein ehrendes Andenken

bewahren.

Falk Brämer


16 VOM SPORTGESCHEHEN

„Anhalt Sport trifft Legenden“

VfB Gräfenhainichen

Fußball-Verein wählte neuen Vorstand

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Am

24. Oktober führte der VfB Gräfenhainichen

wieder seine turnusmäßige

Mitgliederversammlung durch. Nach

der Eröffnung durch die 1. Vorsitzende

Cornelia Kuhnert und dem ehrenden

Gedenken an die verstorbenen

Vereinsmitglieder übernahm Martin

Otto die Versammlungsleitung.

Es folgten der Rechenschaftsbericht,

der aufzeigte, welch wechselvolle

Zeiten der Verein durchlebte. Dennoch

konnte ein positives Fazit gezogen

werden. Derzeit jagen drei

Männermannschaften dem runden

Leder nach. Die erste Mannschaft ist

seit ihrem bitteren Abstieg (2017/18)

in der Kreisoberliga und die zweite

Vertretung in der Kreisliga, während

die Alten Herren in einer ungezwungenen

Freizeitliga kicken. Dagegen

lässt die Nachwuchsarbeit im Verein

wieder etwas froher in die Zukunft

blicken, denn derzeit verfügt der VfB

über neun Juniorenmannschaften.

Dies bedeutet den bisherigen Höchststand

seit der Gründung des VfB. In

ihrem Bericht verwies die Vorsitzen-

de einmal mehr darauf, wieviel Engagement

das auf und neben dem Platz

erfordert und bedankte sich noch einmal

ausdrücklich bei den Übungsleitern,

aber auch bei den Angehörigen

der jungen Spieler. Ganz großer Aufmerksamkeit

bedarf es immer wieder

beim Geld.

Hier gab es den Bericht des Schatzmeisters

Matthias Dietrich. Er überraschte

die Anwesenden schon etwas

mit den Zahlen, denn in den Jahren

2016 und 2017 erwirtschafteten die

Fußballer in Minus in Höhe 4.400 beziehungsweise

3.860 Euro. Dagegen

sprang mit dem Abschluss des Kalenderjahres

2018 ein Plus von 12.600

Euro heraus. Die Kassenprüfer

konnten in den vorgelegten Kassenbüchern

keine Unregelmäßigkeiten

feststellen. Jedoch mahnten sie auch

den sachgemäßen Umgang mit den

entsprechenden Belegen. Auch sollten

Strafgelder möglichst vermieden

werden. Gegen Ende der Beratung

wurde mit Steve Schaller ein weiteres

Mitglied in den Vorstand berufen.

Er wird sich ab sofort zusammen mit

Hänicher Bote

Bernd Stange und Jürgen Croy plauderten von damals

(Dessau/HäBo/db). Über zwei Stunden

haben sich die beiden Fußball-

Legenden aus der DDR, Trainer

Bernd Stange und Nationalkeeper

Jürgen Croy, in der Veranstaltung

„Anhalt Sport trifft Legenden“ den

Fragen von Kultreporter und Moderator

Gert Zimmermann gestellt. Dabei

haben sie sich kritisch über den heutigen

Fußball mit allen technischen

Neuerungen geäußert. Aber viel mehr

interessierten sich die Gäste im „Radisson

Blu“ in Dessau für die Episoden

aus vergangenen Zeiten.

Das wohl geschichtsträchtigste Spiel

nicht nur in der Karriere von Jürgen

Croy war das deutsch-deutsche Duell

bei der WM 1974, das die DDR mit

1:0 gewann. Der frühere Weltklasse-

Keeper erinnert sich aber auch gern

an den Abend danach zurück. Er

und zwei weitere Spieler schlichen

sich aus der Unterkunft der DDR-

Mannschaft in Hamburg davon und

erkundeten St. Pauli. Dort sind sie

dummerweise in einer Eckkneipe

hängengeblieben, wo es als Spezialität

Zitronenlikör gab. Als sich das

Trio am nächsten Morgen über die

Terrasse wieder in die Unterkunft

schleichen wollten, kamen plötzlich

einige Funktionäre raus. Sie sagten

nur: „Na, könnt ihr nach dem Spiel

auch nicht schlafen?“

Bernd Stange erinnert sich dagegen

nur ungern an seine Trainerstation bei

Hertha BSC Berlin. In dieser Funktion

hatte er zufällig einen Spieler von

o-ei Essen erichen knnen,

der bis dahin noch recht unbekannt

war: ein gewisser Mario Basler. Was

Stange wunderte: Alle haben nur ge-

sagt: „Den kannst du für kleines Geld

gleich mitnehmen. Das ist ein toller

Fußballer, aber der hat eine Meise.“

Bernd Stange war sich sicher, den

Basler hinzubiegen. „Heute muss ich

gestehen, ich habe es nicht geschafft

und bin wohl auch wegen Mario in

Berlin gescheitert.“

Seine erfolgreichste

Zeit als

Trainer hatte

Stange im Ausland

bei Perth

Glory in Australien,

wo er

Vizemeister

und Fanliebling

wurde. Als er

zum ersten Vertragsgespräch

dort war, wurde

er vom Vereinschef

in ein

Haus am Meer eingeladen. Dort hat er

dem staunenden Stange gesagt, dass

er hier wohne, wenn er unterschreibt:

„Ich habe sofort meine Frau angerufen

und gesagt: ‚Wir gehen nach Australien‘“

Bei der Unterschrift bekam Stange

dann noch einen braunen Umschlag

in die Hand gedrückt. Jedoch war da

kein Handgeld drin, sondern eine

Menge Gutscheine für das Hühnchen-

Restaurant des Clubbesitzers.

Wie schnell sich die Zeiten ändern

können, musste Jürgen Croy 1990 lernen.

Als Prämie für den Gruppensieg

bei der WM 1974 bekam der Torhüter

damals 8.000 Mark. Als er 16 Jahre

später zu einer Talkshow zusammen

mit Reiner Calmund und Erich Ribbeck

in einem Ort im Schwarzwald

Rainer Pötschke und Bernd Stange

eingeladen wurde,

buchte er mit

seiner Frau aus

Kostengründen ein

Hotel am Ortsrand.

Was er jedoch nicht

wusste, er bekam

für seinen Auftritt

10.000 Mark. Auch ein Hotel war

schon reserviert. „Da ist mir die

Kinnlade runtergefallen. Wieso können

drei Stunden mehr wert sein als

eine WM?“

Von 2002 bis 2004 war Bernd Stange

Nationaltrainer des Irak. Es war von

den vielen Auslandsstationen sein

größtes Abenteuer. Seinen Vertrag,

den er zu Zeiten Saddam Husseins

abgeschlossen hatte, wurde hierzulande

kritisch beäugt. Es gab ein Ende

mit Schrecken. Als Stange kurz vor

Olympia 2004 bei einem Trainingscamp

in England von der dortigen Regierung

– einem politischen Feind des

Irak – Fußbälle als Geschenk annahm,

drängte der Irak auf eine Trennung.

Michael Knecht um das Sponsoring

kümmern. Damit leiten jetzt neben

der 1. Vorsitzenden Kuhnert und

ihrem Stellvertreter Martin Otto ab

sofort fünf weitere Vorstandsmitglieder

die Geschicke des Vereins:

Michael Dietrich (Schatzmeister),

Uwe Büttner (Spielbetrieb Männer),

Bote

13. November 2019

Bernd Stange (l.) und Jürgen Croy (r.) stellten sich den Fragen

von Gert Zimmermann.

Fotos: (HäBo) Bebber

Stanges Erfahrungen in arabischen

Ländern sollten aber besser werden.

Auf seiner letzten Station Syrien unterstützte

er den Bau eines Kunstrasenplatzes.

„Die Kinder spielen da bis

nachts, sie können mal die Alltagssorgen

und den Krieg vergessen.“

Wenn Jürgen Croy mit dem DDR-Nationalteam

unterwegs war, bekamen

die Spieler und Funktionäre ein „Tagegeld“

vom Verband. Zehn Mark in

Landeswährung seien das gewesen.

Da man aber auch etwas für die Familien

mitbringen wollte, haben man die

Kasse eigenständig aufgebessert. Es

wurde von zu Hause Schnaps mitgenommen

und dann an den Tankstellen

für umgerechnet zehn Mark verkauft.

Das funktionierte vor allem in den

skandinavischen Ländern am besten.

Für alle Anwesenden war dieser

Abend ein unvergessliches Erlebnis,

zumal die beiden Fußballikonen

in der Pause und nach der Talkshow

noch für Autogramme und die ein

oder andere Frage bereitstanden.

Marc Mieseler (Jugendleiter), An dré

Büttner und Steve Schaller (beide

Techn. Leiter) sowie Michael Knecht

(Sponsoring). „Der Verein ist nur so

gut, wie jeder Einzelne bereit ist, sich

einzubringen.“ Mit diesem Hinweise

beendete Kuhnert die Mitgliederversammlung.

Steve Schaller wird von der 1. Vorsitzenden Cornelia Kuhnert und Martin Otto

(v.l.) als neues Vorstandsmitglied des VfB Gräfenhainichen begrüßt.

Foto: (HäBo) Bebber


13. November 2019

(Wittenberg/HäBo/db). „Ich kann

nicht die ganze Welt retten“, gibt Siegfried

Borgwardt unumwunden zu, denn

irgendwo hat alles seine Grenzen. Für

sich hat er die aber noch nicht erreicht,

denn der 62-Jährige fühlt sich für sein

Alter noch absolut fit. Vielleicht liegt

das ja auch daran, dass er schon seit

frühester Kindheit Sport getrieben hat.

Fast hätte der in Naumburg (Saale)

geborene Borgwardt damals sogar den

Sprung an die Kinder- und Jugendsportschulen

(KJS) geschafft, doch am

Ende fehlten einige Zentimeter, um

den gesundheitlichen Normen zu entsprechen.

Reck und Seitpferd waren

seine Lieblingsgeräte, als er in seiner

Schulzeit aktiv in der BSG Lokomotive

Naumburg geturnt hat.

Wie es der Zufall so wollte, lernte er

dort seine spätere Frau kennen. Auch

sie war eine leidenschaftliche Turnerin.

Während diese Bekanntschaft eine

fürs Leben wurde, beendete ein Sportunfall

die noch junge Turnerkarriere.

Im Nachhinein sieht Borgwardt das

nicht als Nachteil an, blieb er doch

möglicherweise so von den an Sportschulen

verabreichten sogenannten

Vitaminpräparaten verschont.

Zweimal Küste und zurück

„Ich kann nicht die ganze Welt retten“

„Unter vier Augen“ heute mit Siegfried Borgwardt

Siegfreid Borgwardt als Gast beim Heimatabend in Jessen. Dieser findet jährlich im

Rahmen des Jessener Schul- und Heimatfestes statt.

Foto: privat

Nach seinem Abschluss an der Polytechnischen

Oberschule begann er

1974 in Rostock eine Ausbildung mit

Abitur als Vollmatrose der Hochseefischerei,

der sich eine überleitende

Ausbildung zum Elektromonteur anschloss.

In seinem erlernten Beruf

arbeitete er anschließend bis 1983 in

Leuna. Der Wehrdienst, der in diese

Zeit fiel, führte Borgwardt erneut an

die Küste nach Rostock.

Mittlerweile interessierte sich Borgwardt

mehr und mehr politisch und

fand 1979 in der CDU seine politische

Heimat. Für diese übte er ab 1983 zahlreiche

ehrenamtliche und hauptamtliche

Funktionen in Orts- und Kreisvorstand

aus. Schließlich führte ihn 1987

sein jetziges berufliches Betätigungsfeld

nach Wittenberg. Nur ein Jahr

später beendete der Neu-Lutherstädter

sein Studium an der Fachschule für

Staatswissenschaft „Edwin-Hoernle“

in Weimar mit dem Abschluss als Diplom-Verwaltungswirt.

Inmitten dieser immer unruhiger werdenden

Zeiten fuhr er am 9. November

1989 nach Berlin, um dort Geschichte

zu schreiben. Gemeint ist da aber

nicht der Mauerfall. Borgwardt zählte

zusammen mit der späteren thüringischen

Ministerpräsidentin Christine

Lieberknecht in der Friedrichstadtkirche

zu den Gründungsmitgliedern der

CDJ (Junge Union der DDR). Während

Lieberknecht Ansprechpartnerin

der SDJ für Thüringen wurde, übernahm

Borgwardt diese Funktion für

das spätere Sachsen-Anhalt.

Nach der Gründungsveranstaltung

kam Borgwardt dann doch noch mit

dem Mauerfall in Berührung. Als die

Teilnehmer aus der Kirche kamen,

fuhren die ersten Golf Cabrios an diesem

relativ warmen Abend mit offenem

Verdeck durch die Straßen, um

lauthals die Sensationsnachricht „Der

Checkpoint Charlie ist offen“ zu verbreiten.

Davon unbeeindruckt wollte

Borgwardt nach einem anstrengenden

Tag nur noch eins:

mit seinem Wartburg

einfach nach

Hause fahren. Bei

diesem Vorhaben

war ihm sogar

die Volkspolizei

behilflich, indem

sie ihn mit einem

Lada-Polizeiwagen

vornweg über

den Grünstreifen

lotste. Schließlich

staute sich in

Richtung Grenze der Verkehr und die

Ordnungshüter meinten, einem vernünftigen

Mitbürger helfen zu können.

„Die 100 Mark Begrüßungsgeld haben

wir uns auch noch geholt – aber erst

im nächsten Jahr“, erinnert er sich mit

einem Schmunzeln.

Mittlerweile sind die „unruhigen“ Zeiten

schon lange vorbei und Borgwardt

ist fest in der Politik verankert. Das hat

zur Folge, dass er seinem nach dem

Sportunfall verordneten Ausgleichssport

Kegeln aus Zeitgründen nicht

mehr nachgehen kann. „Was mir Spaß

macht, mache ich intensiv.“ Das lassen

aber die dienstlichen Verpflichtungen

nicht mehr zu, deshalb engagiert er sich

seit 2000 als Sportschütze im Schützenverein

Wittenberg 1990. Hier ist Borgwardt

seit 2004 Vorsitzender vom Ehrenrat,

was jedoch mit der Übernahme

der Funktion als Fraktionsvorsitzender

auch immer schwieriger wird.

„Die 100 Mark Begrüßungsgeld

haben

wir uns auch noch

geholt – aber erst

im nächsten Jahr.“

Das ist auch in einem Gespräch zu spüren.

Kaum ist man bei privaten Dingen

gelandet, ist der zweifache Familienvater

auch schon wieder bei seiner

Arbeit als Landtagsabgeordneter und

Fraktionschef der CDU. Dabei hält er

mit seiner grundsätzlichen Auffassung

über das Politikerleben nicht hinter dem

Berg: „Ich bin kein Freund von Karrieren

nach dem Motto ‚Kreißsaal – Hörsaal

– Plenarsaal‘. Eine gewisse Lebensund

Berufserfahrung, wenn man also

schon mal etwas Anderes gemacht hat

als nur Büro und

Politik, ist von

Siegfried Borgwardt

Hänicher Bote

Bote

17

großem Vorteil.“

Weiter verärgern

ihn auch

ungerechtfertigte

Dinge im Leben.

Auch wenn ihm

mit der Übernahme

seiner neuen

Funktion als

Fraktionschef ein

eigener Kraftfahrer

zusteht, nutzt

er so oft wie möglich sein eigenes Auto.

Damit ist er auch viel in seinem Wahlkreis

unterwegs und ist viel bei Vereinen

zu Gast, um diese aktiv in ihrer

Arbeit zu unterstützen. „Neun Vereine

sind es mittlerweile, mehr geht aber

nicht. Ich kann nicht die ganze Welt retten“,

begründet er seinen Standpunkt.

Zudem müsse es bei der Vereinsarbeit

einen Einklang zwischen sportlicher

Leistung und möglichen Förderungen

geben. Hinzu kommen noch zwei

Wahlkreisbüros, die er zusammen mit

dem Bundestagsabgeordneten Sepp

Müller unterhält. „Es kommt doch kein

Bürger extra über die Elbe gefahren,

um seine Anliegen vorzubringen“, erklärt

er diese Besonderheit. In diesem

Zusammenhang hat sich der Politprofi

mit Blick auf das Ende der Wahlperiode

2021 auch noch ein Ziel gestellt:

Bei all den Schwierigkeiten, die wir

haben, will er zusammen mit den unterschiedlichen

Partnern, welche den Willen

haben, beweisen, dass Demokratie

die einzig richtige und beste Form der

gesellschaftlichen Zusammenarbeit ist.

Lieber Land als Bund

In diesem Zusammenhang stellt sich

natürlich auch die Frage nach einem

Siegfried Borgwardt in der Bundespolitik.

Diese Überlegungen gab es

durchaus. „Ich will lieber direkter in

den Kommunen mitgestalten können,

zumal die Nähe im Landesparlament

stärker ist. Mir ist es wichtiger, in einem

überschaubareren Bereich Verantwortung

zu übernehmen, dort wo

man auch direkt mitgestalten kann.

Das ist im Landtag leichter“, erläutert

Borgwardt sein Festhalten an der

Landespolitik. Man müsse Prioritäten

setzen im Leben, auch in der Politik.

Deshalb hat er natürlich auch schon

Vorstellungen für ein Leben nach der

Politik. Da seien das Haus und das

Grundstück, wo vieles liegengeblieben

sei. Aber auch der Freundeskreis soll

wieder intensiver gepflegt werden. Dazu

zählen zudem die aktuell viel zu kurz

kommenden Skatrunden. Eine ganz große

Rolle spielt auch die Liebe zur Natur

im Leben des Politikers. Es würde ihm

also nicht bange werden, wenn es dann

mal soweit ist mit dem Ruhestand. Aber

noch fühle er sich fit und fährt viel mit

dem Fahrrad, wenn es denn die Zeit zulasse.

Da er körperlich fit ist, werde er

Ende 2020 zusammen mit seinen Parteifreunden

entscheiden, ob er noch einmal

antritt. Die Tendenz geht aber ganz klar

in die Richtung, sich im Juni 2021 noch

einmal den Wählern zu stellen.

Da stellt sich eigentlich die abschließende

Frage, woher er die Kraft für

diese zeitaufwendige Arbeit nimmt.

„Dazu braucht man eine stabile Beziehung“,

verrät der Familienmensch

Borgwardt ein offenes Geheimnis.

Sagt’s und widmet sich schon wieder

den nächsten Aufgaben.

Kurz gefragt!

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Lieblingsessen:

Rinderroulade oder Ochsenbäckchen

mit Klößen und selbstgemachtem

Rotkraut, Salate

Lieblingsrestaurants:

„La Piazza“ in Magdeburg

Lieblingsurlaubsort:

überall in Deutschland am Wasser

Lebensmotto:

„Nichts kann die Menschen mehr

stärken als das Vertrauen, das man

ihnen entgegenbringt“ (Paul Claudel)

Drei Personen, mit denen Sie gern

einmal zu Abend essen würden:

Wolfgang Bosbach, Klaus von

Dohnanyi, Helene Fischer


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Historische Bauschlosserei und Schmiedewerkstatt August Reinhard stellt Berufe vor – Teil 4: Spielzeugmacher

Verein sucht alte Spielzeuge für kommende Sonderausstellung

(Gräfenhainichen/HäBo). Das älteste

Spielzeug ist die Puppe. Bereits

in der jüngeren Steinzeit gab es puppenähnliche

Gebilde aus Ton, die

auf einfachste Weise selbst gefertigt

wurden. In vorgeschichtlichen

Kindergräbern wurden als Beigaben

kleine keramische Lärminstrumente,

insbesondere Klappern, Rasseln und

Pfeifen gefunden.

Aus der Zeit um etwa 200 v.Chr.

sind aus Ägypten hölzerne Krokodile

und Löwen mit beweglichem

Unterkiefer bekannt. Auch im antiken

Mittelmeerraum gab es Puppen

mit Gliedmaßen aus Holz, Ton,

Terrakotta, Knochen oder Gips. Auf

griechischen Vasen sind häufig Kinder

mit Spielzeug abgebildet. Mit

kompletten Puppenmöbelgarnituren

konnten römische Kinder bereits in

der Antike spielen.

Messingpferdchen, Holz- und Tontiere

waren im 12. Jahrhundert von

kleinen Jungen ebenso begehrte

Spielsachen wie gewappnete Ritter

im Kleinformat. Weitere Spielzeuge

wie sie etwa für das 14. Jahrhundert

belegt sind, waren tönerne Ritter auf

ihrem Pferd, Würfel und Fußbälle

aus Kuhhaaren. Gespielt wurde mit

Seifenblasen oder mit gefundenen

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Objekten (etwa Hühnerköpfen und

-füßen). Auch Schaukelpferde erfreuten

sich großer Beliebtheit.

Erste Spielzeugmacher waren Handwerker,

die Gegenstände zur Beschäftigung

der Kinder herstellten.

Das waren überwiegend Drechsler,

Tischler, Klempner, Gelb- und Rotgießer,

Schlosser und sogar Gold-

und Silberschmiede.

Hochburgen der Holzspielzeugherstellung

waren

Thüringen, Oberammergau,

das Berchtesgadener

Land

und

das

Sächsische

Erzgebirge.

Das Spiel-

zeug

wurde

von

Händlern,

Hausierern und Buckelkrämern

aufgekauft und oft in

weit entfernte Gegenden, ja sogar bis

in den Orient und nach Übersee vertrieben.

Dies waren: Windrädchen,

Nussknacker, Rasseln, Pferde mit

und ohne Reiter, Fuhrwerke, Kutschen,

Schlitten, Schiffe, Zwitschervögel,

Hampelmänner, Holzpuppen

etc.

Im 17. und 18. Jahrhundert behinderten

strenge Zunftbestimmungen

jedoch immer wieder den Erfindungsreichtum

dieser Handwerker.

So durften Drechsler ihr Holzspielzeug

nicht selbst bemalen, sondern

mussten dies den Wismutmalern

überlassen.

Nach 1760 traten Zinnfiguren

auf den Plan.

Mit den billigen

Figuren wurden

Tiere

und

Menschen

nachgebildet

und

ganze Stilleben:

Räuberlager,

Jahrmärkte

und Kriegsszenerien. Der Zinnsoldat

verkaufte sich rasch in ganz

Deutschland und die Schweiz.

Noch vor 1800 gelangte Holzspiel-

zeug aus Seiffen in den Welthandel.

Seit ca. 1905 wurden dort immer

mehr miniaturisierte Figuren, Häuser

und Fahrzeuge im Nürnberger

Maß (ca. 28 – 30 mm Höhe) produziert.

Kleinstspielzeug wurde sogar

in Zündholzschachteln angeboten,

bekannt ist die Stadt in der Schachtel.

Ursächlich für diesen Trend waren

neben steigenden Holzpreisen veränderte

Zollbestimmungen wichtiger

Importländer, die Gewichts- anstelle

von Warenwertzöllen einführten.

Sperrigen Großspielzeugen war damit

eine Ausfuhr stark erschwert.

Eines der beliebtesten Spielzeuge

Mitte des 18 Jahrhunderts, war die

Arche Noah, die hunderte Tiere und

Figuren enthielt. Noch populärer

war das hölzerne Steckenpferd, nicht

selten mit echter Rosshaarmähne.

Später kam das Schaukelpferd auf

Rädern und Kufen hinzu. Spielzeug

und Puppen, insbesondere jene mit

Köpfen aus Papiermaché, wurden in

Sonneberg, wie damals üblich, überwiegend

in Heimarbeit für nur einen

bescheidenen Lohn, hergestellt.

Da immer mehr Blechspielzeug hergestellt

wurde und die zunftrechtlichen

Beschränkungen wegfielen,

wurde die industrielle Fertigung

begünstigt. So gab es nunmehr Rasseln,

Kreisel, Kettenkarusselle, Autos,

Modelleisenbahnen, Puppenhauseinrichtungen

und -herde sowie

Metallbaukästen zu kaufen.

Gern hätten wir an dieser Stelle mehr

z.B. zum Thema Teddybär, dem König

der Stofftiere, erzählt. Nur so viel:

Glaubt man historischen Quellen,

hat der seinen Namen von Theodore

„Teddy“ Roosevelt, dem 26. US-

Präsidenten, und wurde in den USA

mit 60 anderen Produkten zu den

„schönsten Dingen des Lebens“ gekürt.

Anlässlich des 100. Geburtstags von

Marianne Gölicke 2023, der Tochter

August Reinhards, bereitet der

Verein eine Spielzeugausstellung

vor. Die wird Exponate aus der Zeit

zwischen 1950 bis 2000 umfassen,

in der Frau Gölicke im früheren

Kolonialwarenladen ihres Vaters

ein Spielzeuggeschäft betrieb. Wer

dieses Vorhaben mit Spielzeug aus

dieser Zeit unterstützen möchte, ob

geliehen oder geschenkt, wendet

sich an den Vereinsvorsitzenden Roland

Lück (Tel.: 0160 / 97479536, E-

Mail: roland.lueck@web.de).

Hänicher Bote

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13. November 2019

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Der

Mauerfall am 9. November 1989 jährte

sich zum 30. Mal. Der Hänicher

Bote blickt noch einmal zurück. Dabei

bilden Unterlagen des Stadtarchivs

Gräfenhainichen und die Berichterstattung

der „Freiheit“ die wesentliche

Grundlage, um damalige Ereignisse in

Erinnerung zu rufen. Wir setzen unseren

Rückblick mit dem Monat November

1989 fort:

1. November: SED-Generalsekretär

Egon Krenz besucht Moskau. Präsident

Gorbatschow lehnt wirtschaftliche

Hilfen für die DDR, Krenz dagegen

in einer Pressekonferenz die

Wiedervereinigung Deutschlands ab.

2. November: Unter dem politischen

Druck der Massenproteste treten unter

anderem der Chef des Freien Deutschen

Gewerkschaftsbunds Harry

Tisch, die Vorsitzenden von CDU und

NDPD sowie Volksbildungsministerin

Margot Honecker zurück.

„Freiheit“: Schöpferisches Nachdenken:

Taten mehr denn je gefragt! Die

Demokratische Bauernpartei Deutschlands

titelt: „Die führende Rolle der

SED wird anerkannt“ – Der 1. Sekretär

der SED-Kreisleitung war im Saal

der Gaststätte „Deutsches Haus“ vor

über 200 Bürgern 195 Minuten lang

Gesprächspartner einer Einwohnerversammlung

3. November: Die DDR-Führung

gestattet ihren Bürgern die direkte

Ausreise aus der Tschechoslowakei

in den Westen, nachdem erneut 5.000

Menschen in die Prager Botschaft

geüchtet sind. Bis zum Ende der

ersten November-Woche haben über

200.000 Ostdeutsche ihren Weg nach

Westdeutschland gefunden.

4. November: Größte Massendemonstration

in der DDR auf dem Berliner

Alexanderplatz: Zwischen 500.000

und einer Million Menschen fordern

Reformen, freie Wahlen und Meinungsfreiheit.

Auf der Kundgebung

sprechen unter anderem Theologe

Friedrich Schorlemmer, Rechtsanwalt

Gregor Gysi, Hochschulrektor Lothar

Bisky und die Schriftsteller Stefan

Heym und Christoph Hein. Unter den

Rednern sind auch das Politbüromitglied

Günter Schabowski und der ehemalige

Mielke-Stellvertreter Markus

Wolf. Beide werden ausgepfiffen.

„Freiheit“: „Attraktivität in der FDJ“

– Die FDJ-Kreisleitung lud zum Dialog

mit etwa 80 Jugendlichen ein. Es

wurde die Frage diskutiert: Ist die FDJ

nach wie vor Kampfreserve der Partei?

6. November: Der Entwurf eines neuen

Reisegesetzes wird veröffentlicht.

Er sieht vor, dass alle DDR-Bürger

ohne harte Währung für einen Monat

im Jahr ins Ausland zu reisen dürfen,

vorausgesetzt sie besitzen einen gül-

Hänicher Bote

Bote

30 Jahre Mauerfall – Teil 3: Der Satz, der am 9. November alles veränderte

AUS DER HEIMAT

„Das tritt ... nach meiner Erkenntnis ist das sofort, unverzüglich“

tigen Reisepass und ein Visum. Die

vorgesehenen Bestimmungen stoßen

allerdings auf massive Kritik. Hunderttausende

fordern auf einer Leipziger

Massendemo „ein Reisegesetz

ohne Einschränkungen“. Zum ersten

Mal kommt es zur Forderung: „Wir

brauchen keine Gesetze – die Mauer

muss weg!“

7. November: Die gesamte DDR-Regierung

(Ministerrat) tritt zurück.

„Freiheit“: „Eine große Demo für

mehr Demokratie“ – Tausende Bürger

des Kreises Gräfenhainichen gingen

am Sonntagabend auf die Straße. Bei

der abschließenden Kundgebung auf

dem Karl-Liebknecht-Platz (vor der

HO-Gaststätte „Deutsches Haus“) in

Gräfenhainichen formuliert das „Neue

Forum“: „Es geht nicht mehr um Tomaten

oder Schnittkäse! Wir wollen

unsere Gesellschaftsordnung in Ordnung

bringen“

8. November: Das gesamte SED-Politbüro

tritt zurück.

„Freiheit“: Bürger von Gräfenhainichen

fordern in einem abgedruckten

Brief: „Bleibt alle hier! Wir brauchen

euch!“ Die Briefeschreiber stellen

fest: Das Volk hat die Geschicke in

die Hand genommen. Es fehlt nicht

am guten Willen, den Sozialismus in

unserem Land vom Kopf, auf dem er

bisher stand, auf die Füße zu stellen.

Unter der Überschrift „Standpunkt des

Sekretariats der Kreisleitung der SED“

ist zu lesen: „Das Sekretariat ist dabei,

die eigene Arbeit kritisch zu beleuchten

und trage auch Verantwortung für

die entstandene Lage.“

9. November: Am Nachmittag informiert

Egon Krenz das Zentralkomitee

der SED von der getroffenen Entscheidung

über die neuen Reisebestimmungen.

Auf der Pressekonferenz, die am

Abend über die Ergebnisse der Sitzung

informiert, teilt Günter Schabowski

mit den berühmten Worten mit: „Und

deshalb haben wir uns dazu entschlossen,

heute eine Regelung zu treffen,

die es jedem Bürger der DDR möglich

macht, über Grenzübergangspunkte

der DDR auszureisen. Die Genehmigungen

werden kurzfristig erteilt...

Das tritt ... nach meiner Kenntnis, ist

das sofort, unverzüglich.“ Die Mauer

ist damit gefallen. Tausende überqueren

noch in der gleichen Nacht die

Grenze. Bundeskanzler Helmut Kohl

bricht seinen Polen-Besuch ab, um am

Abend vor dem Schöneberger Rathaus

in West-Berlin auf einer Kundgebung

zu sprechen.

„Freiheit“ (10.11.): „Kreisleitung traf

Entscheidung“ Das Plenum entzog

nach mehrstündiger kritischer Diskussion

dem Sekretariat der SED-Kreisleitung

sein Vertrauen. Weiterhin wurde

bekannt, dass bisher 321 Mitglieder

die Partei und 140 Bürger des Kreises

diesen in Richtung Bundesrepublik

verlassen haben.

11. November: In der Bernauer Straße

beginnt unter dem Jubel der Menschen

der Abriss der Berliner Mauer.

„Freiheit“: 26 Ärzte und Mitarbeiter

des Gesundheitswesens fordern: „Der

Dialog ist der Anfang, Taten müssen

jetzt folgen“ – Der Rat des Kreises

bittet um rege Mitarbeit, um Hemmnisse

zu beseitigen und Veränderungen

herbeizuführen. „Jeder Bürger ist

willkommen in den neuen Arbeitsgruppen“

13. November: Die Sperrzone an der

innerdeutschen Grenze und entlang

der Berliner Mauer wird aufgehoben.

Hans Modrow wird von der Volkskammer

offiziell zum orsitzenden

des DDR-Ministerrats gewählt.

„Freiheit“ (14.11.): Etwa 2.500 Bürger

des Kreises Gräfenhainichen trafen

sich am Sonntag vor der HO-Gaststätte

„Deutsches Haus“ und formierten

sich zum Schweigemarsch durch die

Stadt. Anschließend wurde eine offene

und freimütige Aussprache geführt.

Der CDU-Kreisvorstand vermeldet,

dass der Kreisvorsitzende auf eigenen

Wunsch sein Amt niedergelegt hat.

„Plenum wählte neues Sekretariat“

Die Mitglieder und Kandidaten der

SED-Kreisleitung Gräfenhainichen

wählten in einem außerordentlichen

Plenum ein neues Sekretariat mit einem

neuen Kreissekretär

„Freiheit“ (15.11.): Bei einer Stippvisite

des neuen 1. Sekretärs der SED-

Kreisleitung in der Zentralwerkstatt

(ZW) wurde der Rücktritt der zentralen

Parteileitung der ZW beantragt

– „Neue Töne auf der Kreistagssitzung“

Die Abgeordneten der höchsten

Volksvertretung des Kreises trafen

sich zu einer außerordentlichen und

öffentlichen Tagung

„Freiheit“ (16.11.): Die Sparkasse

öffnet am Wochenende zusätzlich von

8 bis 14 Uhr zum Umtausch von DM

– Busse sollen trotz laufender Baumaßnahmen

ab Samstagmorgen wieder

über die Polizeikreuzung in Gräfenhainichen

fahren – Die Abteilung

Pass- und Meldewesen des VPKA

öffnet samstags und sonntags von 8

bis 12 Uhr zur Erledigung von Reiseangelegenheiten.

17. November: Mit über 50.000 Teilnehmern

findet in Prag die gröte Demonstration

seit 20 Jahren statt.

„Freiheit“: „Hits dieser Tage: Visa,

DM und Benzin“ Die Reiselust von

über 18.000 Bürgern des Kreises ist

grenzenlos – Wartezeiten schrecken

nicht ab. – An der Tankstelle Dönicke

war der Kraftstoff ausverkauft. Der

Benzinverbrauch lag bei 40 Prozent

über der Sommerspitze

19

18. November: Die DDR-Volkskammer

bildet einen Untersuchungsausschuss

zur Überprüfung von Amtsmissbrauch

und Korruption.

„Freiheit“: „Grundgedanken und Ziele

für die Arbeit des Neuen Forums“

Darunter finden sich Punkte wie „Wiedervereinigung

ist kein Thema“ oder

„Kapitalistische Ellenbogenmethoden

dürfen keine Alternative zu diesem

von uns angestrebten Sozialismus

sein“

„Freiheit“ (21.11.): „Kontroverse

Diskussionen zu pädagogischen Fragen“

bei der Elternbeiratswahl in der

Oberschule „Fritz Nimmich“ – „Demo

und Dialog im Zeichen der politischen

Wende“ zum vierten Mal am Sonntagnachmittag

auf dem Gräfenhainicher

Karl-Liebknecht-Platz

24. November: Die tschechoslowakische

KP-Führung tritt zurück und ermöglicht

damit den Weg zu Reformen

und freien Wahlen.

„Freiheit“: „Gaststätten öffnen ab

sofort verkürzt“ wird mitgeteilt. Der

Stadtrat für Handel hofft, dass es nur

eine vorrübergehende Lösung darstellt.

25. November: Im vogtländischen

Plauen wird die erste öffentliche Forderung

nach Wiedervereinigung erhoben.

„Freiheit“: „Keine Mitarbeit mehr in

Nationaler Front“ Der Kreisvorstand

der LDPD beschloss die Mitarbeit im

Kreisausschuss der Nationalen Front

der DDR einzustellen.

26. November: Bürgerrechtler,

Künstler und SED-Reformer plädieren

im gemeinsamen Aufruf „Für unser

Land“ für einen reformierten Sozialismus

und für die Eigenständigkeit der

DDR.

27. November: Leipziger Montagsdemonstration

mit 150.000 Teilnehmern,

erste Sprechchöre „Deutschland einig

Vaterland“.

28. November: Bundeskanzler Kohl

legt einen Zehn-Punkte-Plan zur

schrittweisen Überwindung der deutschen

Teilung vor.

„Freiheit“: „Das Neue Forum ruft

zur Mitarbeit auf“ Wenn sie Interesse

haben, am demokratischen Umgestaltungsprozess

in der DDR mitzuhelfen,

dann brauchen wir Sie. – „Mutmachen

für einen neuen Sozialismus“

Eine Kundgebung auf dem Karl-Liebknecht-Platz

dauerte trotz Nieselregen,

Schneematsch und Temperaturen nahe

dem Nullpunkt knapp zwei Stunden.

Ob es die letzte war, die Entscheidung

lag bei den Anhängern des „Neuen Forums“,

die sich dazu äußern sollten.

30. November: Die tschechoslowakische

Regierung gibt die sofortige

Demontage aller Sperranlagen an der

Westgrenze bekannt.


20 AUS DER REGION

Musikalisches Jubiläum

KeyPlay-Keyboardgroup feierte Zehnjähriges

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Es ist

noch gar nicht so lange her, da feierte

die KeyPlay-Keyboardgroup im Gräfenhainicher

Sportforum ihren fünften Geburtstag.

Nun feierte das Projekt im ehemaligen

Speiseraum der Imerys Fused

Minerals Zschornewitz GmbH, denen

René Siebert besonders dankte, schon

das zehnjährige Jubiläum. Angefangen

hat 2006 alles mit einem privaten Konzert

von fünf interessierten Kindern vor

30 Gästen in einer Garage. Doch diese

ist mittlerweile zu klein geworden. Seit

2009 absolviert die Keyboardschule nun

schon öffentliche Auftritte. So sind in

den zehn Jahren gut 80 Auftritte zusam-

(Gräfenhainichen/HäBo). Wer in

Gräfenhainichen dem Verlauf des

Boulevards folgt, wird irgendwann

am Rathaus ankommen. Dieses wurde

1696 nach seiner Zerstörung im Dreißigjährigen

Krieg wiederaufgebaut und

zählt mit zu den ältesten Gebäuden der

Stadt. ur ein Stück weiter befindet sich

quasi am Ende der Fußgängerzone ein

ebenso bekanntes wie geschichtsträchtiges

Gebäude, das eine Fleischerei

beherbergt. Seit 1 befindet sich im

Haus der Marktstraße 3 die Fleischerei

Ziemer, welches auch das älteste

Handwerkshaus in Gräfenhainichen ist.

In eben dieser Fleischerei hat nun am

1. November eine neue Zeitrechnung

begonnen, denn die bisherigen Inhaber

Susanne und Christian Ziemer haben

den Staffelstab an die nächste Generation

weitergereicht. Im Dezember 1990

haben die beiden den Betrieb übernommen

und nach einigen Umbauarbeiten

am 10. Januar 1991 für die Kundschaft

neu eröffnet. Jetzt aber haben sie die

Geschicke in die Hände ihres Sohnes

Christian – es ist der 13. Christian in der

langen Geschichte des Hauses – und des

Schwiegersohns Kay Schriever gelegt.

Christian Ziemer (jun.), der 2014 in

Die Reihen waren beim Jubiläumskonzert

bestens belegt.

Foto: (HäBo) Bebber

mengekommen. Darin enthalten sind

auch die drei Auftritte beim Sachsen-

Anhalt-Tag in Dessau, Gommern und

Hänicher Bote

Köthen. Der bisherige Höhepunkt war

jedoch der Auftritt im belgischen Zoersel

im Rahmen der Städtepartnerschaft. Ziel

von KeyPlay ist vor allem, die Kinder an

die Musik heranzuführen und Spaß an

der Musik zu vermitteln. Es wird dabei

keinerlei Druck auf die Kinder ausgeübt,

denn der Spaß stehe immer im Vordergrund

und das soll auch so bleiben. Mit

Titeln aus Klassik, Filmmusiken und

vor allem aus der modernen Popmusik

stellt KeyPlay immer wieder anspruchsvolle

und abwechslungsreiche Konzert-

Programme zusammen. „Eigentlich sind

wir ja Straßenmusiker“, sagt Gründer

René Siebert, um sich auch gleich recht

Bote

13. November 2019

herzlich bei der Otto-Hildebrandt-Stiftung

sowie bei der Physiopraxis Heidi

Remmling aus Zschornewitz für die

grozügige finanzielle Zuwendung von

jeweils 600 Euro zu bedanken. Nicht mit

Geld aufzuwiegen sei jedoch die Unterstützung

durch die Eltern, denn sie seien

quasi die Dauersponsoren. „Ohne euch

funktioniert das Ganze nicht“, sagt ein

sichtlich ergriffener Siebert und ergänzt:

„Ich kann nicht mehr sagen als danke.“

Dann endlich war der große Moment

gekommen und die Kleinsten eröffneten

das über zwei Stunden dauernde Konzert

passenderweise mit der „Ode an die

Freude“.

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Fleischerei Ziemer: Neue Chefs – bewährter Wurst-Geschmack

Fleischerei

Christian Ziemer

seit 1692

* Handwerk mit

Jetzt in 13. Generation

Fleisch und Wurstwaren

Partyservice

Marktstraße 3 • 06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 2 21 94

Christian Ziemer (l.) und Kay Schriever zeigen, wo auch weiterhin die beliebte

Wurst entsteht.

Foto: (HäBo) Bebber

Halle seinen Meisterbrief ablegte, wird

nun für den Fleischereibetrieb verantwortlich

sein. Er hat das Handwerk von

der Pike auf bei seinem Vater erlernt,

was für die Beibehaltung der gewohnten

Qualität spricht. Schwager Kay Schriever

wird die Verantwortung für die drei

Ladengeschäfte in Gräfenhainichen,

Zschornewitz und Oranienbaum inklusive

dem Partyservice übernehmen. Zu

seinem Verantwortungsbereich gehört

auch das mobile Verkaufsfahrzeug, mit

dem die Kundschaft auf dem Lande

versorgt wird. Schriever kommt aus der

Tradition

Unser Versprechen:

„Wir wahren die

Tradition mit Blick

in die Zukunft.”

Gastronomie und ist von Beruf Koch.

Bis 1998 hat er diesen im Restaurant

„Karsten Wulf“ erlernt und nach der

Ausbildung 17 Jahre als Koch und Souschef

auf Sylt im Restaurant „Samoa

Seepferdchen“ gearbeitet. Trotz all dieser

Veränderungen kann die Kundschaft

darauf vertrauen, dass ihnen all die

liebgewonnenen Produkte in gewohnter

Qualität erhalten bleiben. Ob es die bis

nach Elancourt bei Paris bekannten

„Ziemer‘s Röster ohne Darm“ sind oder

die kräftig gewürzte Wurst, all das wird

der Kunde weiterhin in den bekannten

Nahtlose GESCHÄFTSÜBERGABE am 1. November 2019

Beste Qualität auch in der nächsten Generation!

Susanne und Christian Ziemer übergeben

ihr Fleischereifachgeschäft an ihren Sohn Christian Ziemer

und Schwiegersohn Kay Schriever.

Verkaufsstellen erwerben können. Das

gewährleistet ihnen wie bisher die

zwölfköpfige Belegschaft. Sicher haben

die neuen „Chefs“ auch schon die eine

oder andere neue Idee in der Hinterhand,

jedoch werden diese erst verraten,

wenn sie endgültig spruchreif sind. Für

den ehemaligen Inhaber und seine Frau

wird es nun vergleichsweise ruhig zugehen.

Gern denken sie an ihren schönsten

Moment zurück. „Der war als sich unser

Junge entschlossen hatte, den Betrieb

zu übernehmen, den dafür notwendigen

Meisterbrief abzulegen und somit den

Fortbestand des Familienbetriebs zu

sichern“, erinnern sich Susanne und

Christian Ziemer (sen.). Gleichzeitig

möchten sie sich auch noch einmal bei

ihren Kunden für die jahrelange Treue

bedanken. Mittlerweile sitzt der eigene

Sohn nun auch im Stadtrat und will

sich dort vor allem dafür engagieren,

dass die Innenstadt nicht nur für das

Handwerk wieder attraktiver wird.

Ziemer Senior will sich nun verstärkt

der Jagd und dem Naturschutz widmen.

Auf’s Altenteil will sich auch Susanne

Ziemer noch nicht zurückziehen. Die

Kinder haben neu gebaut mit einem

großen Garten. Da gäbe es viel zu tun.

„Wenn sie mich lassen, mache ich das

zu meinem neuen Hobby“, verrät sie

mit einem Lachen. Zudem gäbe es

vielfältige Möglichkeiten, sich nützlich

zu machen. Natürlich wird sie auch dem

Geschäft noch erhalten bleiben: „Keine

Angst: Es gibt schon noch genug Aufgaben

für mich. Ganz im Gegenteil, ich

muss wohl eher schauen, dass ich auch

mal meine Ruhe habe.“ Jetzt aber steht

mit dem Weihnachtsgeschäft die erste

große Herausforderung für die neuen

Inhaber ins Haus. Ob diese gemeistert

wird, davon kann sich die Kundschaft

am besten überzeugen, wenn sie Ziemers

Fleischerei einen Besuch abstattet.

Die neuen Inhaber Christian Ziemer

(jun.) und Kay Schriever würden sich

darüber sehr freuen.


13. November 2019

Gesundheit & Freizeit

Hänicher Bote

Bote

21. August 2019

21

"Was

schenken

Friseur- & Kosmetik-Salon

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Sie

Vorfreude ist die schönste Freude

(HäBo). Die Weihnachtszeit steht

vor der Tür und wer sich oder einem

lieben Menschen etwas Gutes tun

möchten, wird im Gräfenhainichener

Friseur- & Kosmetik-Salon „Struwelpeter“

von Heike Fuhrmann mit Sicherheit

fündig.

Zum Verwöhnen

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sich wunderbar

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von „Jean

d’Arcel“ an – leistungsstarke Beautypower

für eine wunderschöne Weihnachtszeit

garantiert. Die 24-tägige

Wirkstoff-Kur beinhaltet 20 effektive

Wirkstoffkonzentrat, ein Peeling, ein

Serum, eine Feuchtigkeitsmaske und

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d’Arcel“ – die Massagekerze. Diese

kommt ausschließlich im Kosmetik-

Salon zum Einsatz. Fachkundig wird

die Kerze von den „Struwelpeter“-

Kosmetikerin Ursula Groll erwärmt

und aufgewärmt auf die Haut aufgetragen.

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tur könne die

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besser

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solange der Vorrat

die Durchblutung angeregt – ein Erlebnisritual

der besonderen Art.

Bei den Produkten von „Jean d’Arcel“

sind aller guten Dinge drei. Das Produkt

„Phyto Stem Cell“ ist unvergleichlich

effektiv. Hierbei handelt

es sich um

ein Anti-

Falten-Augenpad

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Soforteffekt.

Die erfrischende

Vliesmatrix

schmiegt sich exakt an und gibt so

ihre Wirkstoffe unmittelbar ab. Ein

Anti-Aging-Extrakt aus Apfelstammzellen

verbindet sich mit den feuchtigkeitsspendenden

Bioferment- und

Hyaluronsäuren. Fältchen erscheinen

nach kurzer Zeit geglättet, Augenschatten

und Schwellungen gehen

zurück. Es liegt eine hohe Verträglichkeit

vor. Das wurde augen ärztlich

reicht.

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Weil dem nicht genug ist, wirbt das

„Struwelpeter“-Team ab dem 15. November

mit einer besonderen Rabattverlosung

für seine Kunden. Mit etwas

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Verkaufsprodukten drin – solange der

Vorrat reicht. Die Rabatte sind dabei

nicht auf die Dienstleistungen übertragbar.

Ist das nicht die Gelegenheit

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Walter-Rathenau-Straße 8.

Ihr Team vom Friseur-Salon

„Struwelpeter“ berät Sie gern!

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Ambulante Pflege in GHC & Umgebung

(HäBo). Das Deutsche Rote Kreuz

umfasst eine Vielzahl von verschiedenen

Hilfsangeboten, unter anderem

auch einen eigenen ambulanten

Pflegedienst. Ziel unseres ambulanten

Dienstes ist es, Sie in Ihrer

häuslichen Umgebung nach Ihren

Wünschen und Bedürfnissen bestmöglich

zu betreuen und zu pflegen,

damit Sie Ihre vertraute Umgebung

so lange genießen können, wie Sie es

möchten. Ein Team von engagierten

und freundlichen Pflegekräften unterstützt

Sie dabei in dem von Ihnen gewünschten

Umfang. Wir fördern Ihre

Selbstständigkeit im Rahmen unserer

Möglichkeiten und erhalten oder erhöhen

somit Ihre Lebensqualität. Unsere

zielgerichtete Zusammenarbeit

mit Ärzten und Therapeuten rundet

unsere Sorge um Ihre optimale Versorgung

ab.

Wir bieten Ihnen folgende Leistungen:

• Häusliche Krankenpflege nach ärztlicher

Verordnung

• Pflege gemäß SGB XI

• Verhinderungspflege bei Krankheit

oder Urlaub Ihrer Pflegeperson zu

Hause

• Beratungseinsätze gemäß SGB XI

• Betreuung demenzerkrankter Angehöriger

in der Häuslichkeit

• Hauswirtschaftliche Leistungen

• Vermittlung externer Angebote z.B.

Fußpflege, Essen auf Rädern u.v.m.

• Hausnotrufsysteme

Zusätzlich bieten wir allen Patienten

eine 24-Stunden Rufbereitschaft, sodass

Sie sich auch im Notfall unterstützt

und versorgt wissen. Die Qualität

unserer Pflege und Betreuung

wird einmal jährlich durch den Medizinischen

Dienst der Krankenkassen

(MDK) überprüft. Durch diese

Überprüfung ist eine qualitative und

sichere Versorgung gewährleistet, sodass

auch Sie sich vertrauensvoll an

uns wenden können.

Sprechen Sie uns an!

Ihr DRK-Pflegedienst

Gräfenhainichen/Oranienbaum


22

Hänicher Bote

Bote

Gesundheit & Freizeit

13. November 2019

Jens Müller

Geschäftsführer und Trainer von SlimFit

Worin besteht das Angebot von

SlimFit?

Unser Angebot erstreckt sich vom

individuellen Kraftausdauer-Training

bis zu den verschie-densten Kursen

wie z.B. Spinning, Hot Iron, Bauch-

Beine-Po, Steppaerobic und einem

Tanzkurs. Beim Training geht es uns

ganz speziell um die Verbesserung der

Ausdauer, der Kraft und der Koordination.

Einfach um fit zu werden für den

Alltag. Durch einseitige Bewegung

im Beruf haben wir z.B. sehr oft mit

Rücken-Problemen zu tun. Ein wesentlicher

Bestandteil dieses Trainings ist

eine Kräftigung der Rückenmuskulatur.

Und natürlich spielt dabei vielfach

auch die Gewichts-Reduktion eine

große Rolle.

Arbeiten Sie auch mit den Krankenkassen

zusammen?

Ja, wir führen mehrmals in der Woche

Rehabilita tionssport durch. Dieser

bietet die Möglichkeit, in der Gruppe

durch Bewegung die körperliche Fitness

zu verbessern und den Verlauf

von Krankheiten positiv zu beeinflussen.

Die einzelnen Teilnehmer werden

in verschiedenen Gruppen, je nach

ihrer persönlichen Leistungsfähigkeit

untergebracht.

So ist es selbst für Personen mit z.B.

Gehbehinderung kein Problem, bei uns

am Rehasport teilzunehmen.

Wer kann Ihr Angebot nutzen?

Grundsätzlich alle, die Spaß an der

Bewegung haben und sich körperlich

sowie geistig fit halten wollen. Es gibt

bei uns keine Altersbeschränkung. Unsere

Kunden sind Männer und Frauen

bis ins hohe Alter. Unsere ältesten

Teilnehmer sind weit über 70 hinaus.

Interessenten können sich gern auch

am Telefon informieren.

Seniorenbetreuung GmbH

Ihre Helfer für den Alltag

Seniorenbetreuung

• Alltagsbegleitung

- zum Arzt, Physiotherapien, Behörden, Bank, Gottesdienst,

Friseur, Friedhof, beim Einkauf, Spaziergänge, Ausflüge

• stundenweise Betreuung

- zur Entlastung pflegender Angehöriger zu Hause

Alle

ab Pflegegrad I

haben

Anspruch

auf

Unterstützung.

Hauswirtschaftliche Versorgung

- Haus- und Wohnungsreinigung

- Gartenpflege, Hausordnung

Leistungen über die Pflegekasse bei

vorhandenem Pflegegrad abrechenbar!

Tel.: 034953 - 26631 • Fax: 034953 - 26741

E-Mail: seniorenbetreuung-gmbh@web.de

Gesund durch den Winter

Draußen ist es nass und kalt, während in Büros und Geschäften die Heizungen bollern. Die Kollegen

schniefen und husten schon seit Tagen munter vor sich hin und der ständig verspannte Nacken, der

Druck auf den Ohren und das leichte Kratzen im Hals deuten leider unleugbar darauf hin, dass man

selbst wohl bald ebenfalls mit der ungeliebten Erkältung an der Reihe sein könnte.

Doch was können Sie tun, um das noch zu verhindern?

1) Regelmäßig die Hände waschen

Empfehlung Nummer eins ist regelmäßiges

Händewaschen! Denn fiese Viren und

ähnliche Krankmacher finden am häufigsten

über unsere Hände den Weg in unsere

Schleimhäute.

Wer sich regelmäßig die Hände gründlich

mit Seife und warmem Wasser reinigt,

wird die meisten Krankheitserreger aber

noch rechtzeitig los. Wenn man dann noch

versucht, unnötiges Händeschütteln zu

umgehen und den direkten Kontakt mit

Handläufen, Türknäufen, Einkaufswägen etc.

zu vermeiden, erhöht man seine Chancen auf

Erkältungsfreiheit weiter.

2) Richtig Lüften

Nicht nur, wenn der Kontakt zu „Virenschleudern“

unvermeidbar ist, sollte man

regelmäßig lüften. Faustregel für den Winter:

Mindestens fünf Minuten pro Stunde Fenster

auf, und zwar ganz!

3) Ausreichend trinken

Trinkempfehlungen gibt es viele, die

Gelehrten streiten da seit Jahren. Fakt ist,

dass nur ein mit ausreichend Flüssigkeit

versorgter Körper optimal funktionieren und

auch im Kampf gegen Krankheitserreger zur

Höchstform auflaufen kann.

4) Bewegung an der frischen Luft

Wen bereits Fieber plagt, der gehört ins Bett

oder zumindest auf das Sofa. Alle anderen

sollten gerade im Winter auf ausreichend

Bewegung an der frischen Luft achten!

Doppelt effektiv ist das, wenn draußen auch

noch die Sonne scheint, denn die aktiviert

auch gleich noch die körpereigene Vitamin-

D-Produktion, welche ebenfalls zur normalen

Funktion des Immunsystems beiträgt.

5) Mit ausgewogener Ernährung gesund

durch den Winter

Eine ausgewogene Ernährung ist nicht nur

zur Erkältungszeit wichtig. Etliche Vitamine

(z.B. C) und Mineralien (wie Zink), die der

Körper zur Aufrechterhaltung der normalen

Funktion seiner Abwehrkräfte benötigt,

finden sich in Salaten und Gemüsen sowie

in Obst, aber auch in Fisch und Fleisch,

Getreide & Co., können bei Bedarf aber auch

substituiert werden.

Das Team vom Hänicher Boten

wünscht eine gesunde Winterzeit!

Bewegungsunterstützer

Feinmotoriker

Handtrainer

Konzentrationshilfe

Lernhilfe

Lebensqualitätsverbesserer

Johann-Gottfried-Galle-Str. 1b

06773 Gräfenhainichen

Telefon (034953) 26 81 86

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(staatl. anerkannte Ergotherapeutin und klinische Lerntherapeutin)


13. November 2019

Gesundheit & Freizeit

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Kalte Jahreszeit – Wohlfühlzeit

(HäBo). Zeit, es sich gemütlich zu

machen und die kalte Jahreszeit zu

genießen. Ein idealer Ort dafür ist

das Heide Spa Hotel & Resort in Bad

Düben.

Eintauchen in die Badelandschaft

und sich im 32 Grad warmen Wasser

einfach mal treiben lassen. Loslassen

vom stressigen Alltag – mehr braucht

es nicht. Wohlfühlwärme finden Gäste

auch in der Saunawelt mit fünf

verschiedenen Saunen. Wenn es draußen

kalt ist, wird sich am knisternden

Kaminfeuer gewärmt und die stündlich

zelebrierten Aufgüsse genossen.

Im Wellness- und Beautybereich war-

ten zudem zahlreiche Anwendungen

für Gesicht und Körper. Exklusiv im

Heide Spa ist das „Signature Treatment

Siusili“ – ein Wohlfühlkonzept,

das 1500 Jahre alte slawische Bräuche

und Rituale wieder zum Leben

erweckt.

Zudem verwöhnen verschiedene Restaurants

und Bars mit einer gesunden

Genussküche. Das alles kann man

nicht nur selbst genießen – sondern

auch an seine Liebsten verschenken.

Arrangements wie „Wohlfühltag“

oder „Freundinnen-Wellnesstag“ sowie

Wertkarten, die ganz individuell

genutzt werden können – die Gut-

scheine sind vielfältig und auch ganz

einfach online bestellbar.

Hänicher Bote

www.heidespa.de

Tel.: 034243 / 33641

Bote

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Gutscheine sind direkt im

HEIDE SPA und online erhältlich.

Wohlfühlmomente

verschenken

Telefon 034243 33641 | www.heidespa.de

Petition eingereicht

Bürgerinitiative verhindert Müllkippe bei Ferropolis

(Ferropolis/HäBo/db). Schon zum

zweiten Mal ging es in einem Treffen

um von der Firma Kampmann beantragten

Bau einer Deponie auf dem

Gelände unmittelbar neben Ferropolis.

Die Stadträte Michael Ristock (Grüne)

und Peter Pätz (Linke) begrüßten die

Teilnehmer der Runde in Ferropolis

und konnten dabei mitteilen, dass der

Gräfenhainicher Stadtrat ebenfalls den

beantragten Bau ablehnen würde.

Pätz stellte zudem auch fest, dass der

Kampf gegen den Bau der Deponie

zu groß für die Bürgerinitiative sei,

um das Problem allein zu bewältigen.

Deshalb wolle man die Politik mit ins

Boot holen. Leider, und das blieb die

einzige Enttäuschung, war mit Christine

Buchheim (Linke), welche zugleich

auch den Petitionsausschuss des Landtages

leitet, nur eine der eingeladenen

Landtagsabgeordneten persönlich vor

Ort. Sie empfahl den zwei Gräfenhainicher

Stadträten Peter Pätz und

Michael Ristock sowie den Vertretern

der Jüdenberger Bürgerinitiative, so

schnell wie möglich eine Petition einzureichen.

So könne man das Thema

auf die politische Tagesordnung bringen.

Positiv wurde dagegen aufgenommen,

dass Monique Witschel und Sabine

Puka von der Unteren Abfall- und

Bodenschutzbehörde des Landkreises

Die Landtagsabgeordnete Christina Buchheim beim Treffen in Ferropolis.

Foto: (HäBo) Bebber

Wittenberg anwesend waren. Diese

konnten zum Stand der Prüfung der

von der Firma Papenburg eingereichten

Unterlagen nur so viel sagen, dass

aktuell alles noch auf Vollständigkeit

geprüft wird. Sie gab zu verstehen,

dass der Landkreis auch den Bedarf

der Unternehmen in der Umgebung

nach einer solchen Deponie prüfen

müsse.

Dieter Feldhaus gab den Anwesenden

noch einmal einen komplexen Überblick

über das Anliegen und die zu erwartenden

Auswirkung der geplanten

Deponie. Da er sich intensiv mit den

Antragsunterlagen beschäftigen konnte,

äußerte er die Befürchtung, dass

die in den Planungsunterlagen aufgeführten

Fakten zu viele Hintertüren

und Unwägbarkeiten seitens des Antragsstellers

offenließen. Damit nicht

genug, wird die berechtigte Gefahr

gesehen, dass die deklarierten Abfälle

nicht nur aus der näheren Umgebung,

sondern gleich aus ganz Europa nach

Ferropolis kommen könnten. Diese

Befürchtung wurde schon bei der ersten

Anwohnerversammlung geäußert

und konnte bis jetzt nicht entkräftet

werden. Sah die Bürgerinitiative bis

vor kurzem ihre Argumente durch den

Abfallwirtschaftsplan des Landes bestätigt,

hat sich dies mehr oder weniger

ins Gegenteil umgekehrt. Der Abfallwirtschaftsplan

beinhaltet zwar die

Aussage, dass Sachsen-Anhalt ausreichend

Deponien der Klasse I habe, so

wie sie in Jüdenberg geplant ist. Somit

würde also kein Bedarf für weitere bestehen.

Das Problem ist nur, dass das

Papier in seiner jetzigen Form für den

Landkreis als Antragsprüfungsbehörde

nicht verbindlich ist, sondern nur

hinweisenden Charakter hat.

„Ziel des Kreislaufwirtschaftsgesetzes

ist es doch, Abfall wieder zu verwerten,

und nicht, ihn zu deponieren“,

sagte Stadtrat Ristok. Deshalb sieht die

Initiative momentan nur eine Lösung:

Es muss nun auf die Landespolitik zugegangen

werden, um zu erreichen,

dass aus dem Abfallwirtschaftsplan

eine feste Regelung wird, um so den

aus ihrer Sicht überflüssigen Bau weiterer

Deponien zu verhindern. „Viele

Menschen haben sich seit der Expo

im Jahr 2000 für Ferroplis in seiner

jetzigen Form eingesetzt“, sagt Peter

Pätz, selbst der Ministerpräsident habe

Ferropolis für dessen Strahlkraft und

wirtschaftliche Bedeutung für die Region

gelobt. Da passe doch wahrhaftig

keine Deponie ins Bild. Damit das

auch nicht passiert, bleibt nicht nur viel

zu tun, sondern ist auch eine Riesenportion

Durchhaltevermögen gefragt.


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Bote

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Tel.: 034955/40750 | www.brennholzhacker.de

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Die Christbäume werden nach dem

Mondkalender kurz vor dem Vollmond

geschlagen, so wie es uns die Altvorderen

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die Beständigkeit der Bäume, obwohl

sie ursprünglich gar nicht an die Kraft

des Mondes geglaubt hatten! Probieren

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vom Rotwild, Schwarzwild oder

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Leberwurst und Bratwürste; selbstverständlich

ganz und gar vom Wild!

Neben den ganzen Vorbereitungen für

die Festtage sollten Sie auch auf unsere

Wildverkauf,

Weihnachtsbaumverkauf

und Brennholzverkauf

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erhältlich ab 29.11.

Denken Sie

an Ihren

Wildbraten!

Anja und Benedikt Sedlmayer leiten seit

2002 den gleichnamigen Forstbetrieb in

Krina. Foto: (HäBo) Phillipp

Brennholzangebote achten! Aufgrund

der schweren Schäden im Wald fällt

außergewöhnlich viel Holz an. Nutzen

auch Sie die Gelegenheit, sich damit

einzudecken. So günstig wie momentan

wird es wohl in Zukunft kaum

wieder werden.

Der Weihnachtsbaumverkauf startet

am 29. November. Auf www.Brennholzhacker.de

können Sie sich gern

genauer informieren! Oder rufen Sie

an (034955/40750), täglich von 8 bis 12

Uhr und am Dienstag von 8 bis 18 Uhr

sind wir persönlich und telefonisch

erreichbar.

An allen Adventssamstagen sind wir

von 9 bis 16 Uhr für Sie da. Gönnen

Sie sich und Ihrer Familie die Zeit

für einen kleinen Ausflug zu uns ans

Forsthaus!

Bis dahin, eine schöne Vorweihnachtszeit!

Ihre Familie Sedlmayer

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