Motocross Enduro Ausgabe 12/2019

mce71

Wunschkonzert
Kinder, wie die Zeit vergeht. In wenigen Wochen ist Weihnachten und ihr und eure Lieben seid sicher schon fleißig am Geschenke kaufen. Ein Vorab-Weihnachtsgeschenk hat sich unsere Testcrew um Marko Barthel gemacht. Diese wünschte sich nämlich schon lange, alle aktuellen Enduromodelle mit einem 300-ccm-Motor in einem Vergleichstest gegeneinander antreten zu lassen. Gesagt und nach umfangreicher
Organisation getan: In dieser Ausgabe startet Teil 1 (ab Seite 12).
Auch unserem Dauertestmotorrad Husqvarna FE 350 (Foto oben) wurde nach 15
Betriebsstunden Gutes getan, und zwar in Form einer neuen Auspuffanlage . Die Wahl fiel auf die Komplettanlage von Akrapovic. Welchen Eindruck Marko Barthel von dieser
„Umrüstung“ hat, erfahrt ihr ab Seite 28.
Natürlich geben wir euch in dieser Ausgabe auch wieder Technik-Tipps. Diesmal haben wir uns mit dem Thema Rad-Ventile befasst. Ab Seite 34 erklären wir euch, wie man Fehlstellungen korrigiert und damit den Abriss des Ventils vermeidet.
Winterzeit = Supercrosszeit. Das Dutch-Supercross in Zuidbroek machte den Anfang. ie herausragendste Leistung dort präsentierte Brian Hsu, der Prinz von Zuidbroek wurde. Bericht ab Seite 38.
Nur eine Woche später folgte die Fortsetzung und damit der Auftakt der deutschen SX-Saison beim ADAC Supercross in Stuttgart. Hier dominierte die SX1-Klasse US-Boy Ryan Breece. Zur großen Freude der Fans setzte sich in der SX2 Paul Haberland mit einer Super-Performance in Szene. Bericht ab Seite 42.
Die Die Maxxis-Reifenentwickler haben sich mit Enduroweltmeister Bradley Freeman
zusammengesetzt und eine völlig neue Enduro-Reifen-Kombi entwickelt: Maxxenduro
M7332F/ M7324. Wie sie im praktischen Gebrauch funktioniert, erfahrt ihr ab Seite 48.
In unserer Serie „Tipps & Tricks“ haben wir uns diesmal dem Schutz eures Bodys gewidmet.
Welche Knieschoner, welcher Nierengurt und Brustpanzer, welches Protektorenhemd und welcher Ellbogenschützer sich für wen eignet, lest ihr ab Seite 50.
Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und natürlich eine besinnliche Adventszeit.

www.husqvarna-motorcycles.com

Photo: R. Schedl

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, immer Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten!

Die abgebildeten Fahrzeuge können in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

LESS EFFORT

MORE FLOW

Was gibt es für ein schöneres Gefühl, als sich geschmeidig und ohne

Anstrengung einen Weg durch unwegsames Gelände zu bahnen? Die

neue FE 350 bringt alles mit, was man dazu braucht: Ein agiles Fahrwerk,

kombiniert mit der Kraft einer 450er und der Beweglichkeit einer 250er.

Wenn es hart auf hart kommt, bietet dieses Allround-Geländemotorrad ein

einzigartiges Komplettpaket.


EDITORIAL

Foto: Uwe Laurisch

Wunschkonzert

Kinder, wie die Zeit vergeht. In wenigen Wochen

ist Weihnachten und ihr und eure Lieben seid sicher

schon fleißig am Geschenke kaufen.

Ein Vorab-Weihnachtsgeschenk hat sich unsere

Testcrew um Marko Barthel gemacht. Diese

wünschte sich nämlich schon lange, alle aktuellen

Enduromodelle mit einem 300-ccm-Motor

in einem Vergleichstest gegeneinander antreten

zu lassen. Gesagt und nach umfangreicher

Organisation getan: In dieser Ausgabe startet

Teil 1 (ab Seite 12).

Auch unserem Dauertestmotorrad Husqvarna

FE 350 (Foto oben) wurde nach 15 Betriebsstunden

Gutes getan, und zwar in Form einer neuen

Auspuffanlage . Die Wahl fiel auf die Komplettanlage

von Akrapovic. Welchen Eindruck Marko

Barthel von dieser „Umrüstung“ hat, erfahrt ihr

ab Seite 28.

Natürlich geben wir euch in dieser Ausgabe

auch wieder Technik-Tipps. Diesmal haben wir

uns mit dem Thema Rad-Ventile befasst. Ab Seite

34 erklären wir euch, wie man Fehlstellungen

korrigiert und damit den Abriss des Ventils vermeidet.

Winterzeit = Supercrosszeit. Das Dutch-Supercross

in Zuidbroek machte den Anfang. Die herausragendste

Leistung dort präsentierte Brian

Hsu, der Prinz von Zuidbroek wurde. Bericht ab

Seite 38.

Nur eine Woche später folgte die Fortsetzung

und damit der Auftakt der deutschen SX-Saison

beim ADAC Supercross in Stuttgart. Hier dominierte

die SX1-Klasse US-Boy Ryan Breece. Zur

großen Freude der Fans setzte sich in der SX2

Paul Haberland mit einer Super-Performance in

Szene. Bericht ab Seite 42.

Die Die Maxxis-Reifenentwickler haben sich mit

Enduroweltmeister Bradley Freeman zusammengesetzt

und eine völlig neue Enduro-Reifen-Kombi

entwickelt: Maxxenduro M7332F/

M7324. Wie sie im praktischen Gebrauch funktioniert,

erfahrt ihr ab Seite 48.

In unserer Serie „Tipps & Tricks“ haben wir uns

diesmal dem Schutz eures Bodys gewidmet.

Welche Knieschoner, welcher Nierengurt und

Brustpanzer, welches Protektorenhemd und

welcher Ellbogenschützer sich für wen eignet,

lest ihr ab Seite 50.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und

natürlich eine besinnliche Adventszeit.

Auf dem Titel: HardEnduro Series Germany

• Foto: Toni Keller

Bikes Vergleichstest 300 ccm 2-Takt

• Foto: hccl-photography.de (Steven u. Henry Wabnitz)

MOTOCROSS ENDURO 3


SCHNAPPSCHUSS

Isegrim Enduro in Schwepnitz

Finale HardEnduroSeries Germany

• Foto: Toni Keller


INHALT

12/2019

• VERGLEICHSTEST

12 300 ccm 2-Takt - Teil 1

• DAUERTEST

28 Husqvarna FE 350

• VORSTELLUNG

32 Sherco 125 SE Factory

• TECHNIK-TIPPS

34 Ventile und ihre Stellung

• SUPERCROSS

38 Zuidbroek/NL

44 Stuttgart

• REIFENTEST

48 MAXXENDURO M7332F/M7324

• TIPPS & TRICKS

50 Protektoren

• GCC

56 Hall of Fame

• ENDURO

60 HardEnduro Series Germany Schwepnitz

• KOLUMNEN

66 Lenny Reimer

68 Marcel Teucher

• RUBRIKEN

3 Editorial

4 Schnappschuss

8 People & Facts

42 Poster Simon Hahn

58 P.O.W. Kiedrowski Racing Team

70 Warenkorb

72 Notizen + Termine

78 Events

80 Standings

82 Vorschau Januar 2020/Impressum

6 MOTOCROSS ENDURO


SEITE 12

Vergleichstest

300 ccm 2-Takt - Teil 1

Wir wünschten uns schon lange, möglichst alle aktuellen Enduromodelle

mit einem 300-ccm-Motor in einem Vergleichstest gegeneinander

antreten zu lassen. Doch gesagt ist nicht gleich getan ;-)

• Foto: hccl-photography.de

MOTOCROSS ENDURO 7


PEOPLE & FACTS

Maximilian Spies unterschreibt

beim Maddii-Racings-Team

Schon vergleichsweise lang gilt Maximilian Spies als eines der hoffnungsvollsten

Nachwuchstalente im deutschen Motocrosssport. Nach

dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft in der 85-ccm-Klasse 2016 und

danach zwei Meistertiteln in der Klasse bis 125 ccm sorgte der 15-Jährige

aus Ortrand national wie international für so viel Aufsehen, dass ihn das

Maddii Racing Team für 2020 unter Vertrag nahm.

In der „Team Husqvarna Junior Racing Maddii“ genannten Nachwuchsabteilung

des international renommierten Teams aus Italien wird der Clubfahrer

des MSC Fürstlich Drehna sein Hauptaugenmerk auf die Klasse

EMX250 der Motocross-Europameisterschaft legen und zudem den ADAC

MX Youngster Cup im Rahmen des ADAC MX Masters, Rennen zur italienischen

Meisterschaft sowie weitere internationale Rennen in Italien bestreiten.

Dazu sagte der Teenager: „Ich bin sehr glücklich, ein Fahrer dieses

Teams zu sein. Es ist wie ein wahrgewordener Traum, und ich hoffe,

dass ich nächstes Jahr gute Ergebnisse für das Maddii Racing Team erzielen

kann.“

Im nächsten Jahr kehrt das ADAC MX Masters zurück nach Aichwald

• Foto: Clemens Bolz

Achtmal Motocross-Action:

Der ADAC MX Masters Kalender 2020

ADAC MX Masters 2020 mit Rennen in Deutschland und Österreich • Auftakt

traditionell in Fürstlich Drehna, Finale in Gaildorf • Red Bull verlängert

Partnerschaft, LS2 und Bridgestone neue Serienpartner

Das ADAC MX Masters startet 2020 mit acht Veranstaltungen in Deutschland

und Österreich in die 16. Saison. Eine Rückkehr auf die Traditionstrecke

in Aichwald ergänzt die aus diesem Jahr bekannten Events. Saisonstart

ist am Osterwochenende (12./13. April) traditionell in Fürstlich

Drehna. Das ADAC MX Masters geht auch im kommenden Jahr mit starken

Partnern ins Rennen. Red Bull, Partner des ADAC MX Masters der ersten

Stunde, unterstützt die Motocrossserie auch 2020. Als neue Serienpartner

engagieren sich der Helmhersteller LS2 und Reifenhersteller Bridgestone.

Im tiefen Sand auf dem Gelände des MSC Fürstlich Drehna, rund 50 Kilometer

westlich von Cottbus gelegen, startet das ADAC MX Masters am

Ostersonntag und Ostermontag in die neue Saison. Zur zweiten Runde

geht es drei Wochen später am 2./3. Mai in den hohen Norden Deutschlands.

Dort ist das ADAC MX Masters zum vierten Mal in Folge auf dem

„Grambeker Heidering“ zu Gast. Am Pfingstwochenende (30./31. Mai) absolviert

die Serie auf dem Wiesenkurs in Möggers mit malerischem Blick

auf den Bodensee das Auslandsgastspiel in Österreich. Zum vierten Rennen

der Saison 2020 kehrt das ADAC MX Masters zu einem Veranstalter

der ersten Stunde und einem Club mit langer Tradition zurück. Nach dreijähriger

Pause startet die Internationale Deutsche Motocross Meisterschaft

am 20./21. Juni erneut auf dem Kurs des MSC Eiserne Hand Aichwald.

Der Start in die zweite Saisonhälfte findet am 11./12. Juli auf dem Schützenbühlring

des KFV Kalteneck in Holzgerlingen bei Stuttgart statt. Nur eine

Woche nach dem Rennen in Holzgerlingen steht am 18./19. Juli die

zweite Veranstaltung in Norddeutschland beim MCE Tensfeld auf dem Programm.

In Tensfeld werden Mensch und Material vor ganz andere Aufgaben

gestellt, denn das sechste Rennen der Saison wird in tiefem Sand gefahren.

Die heiße Phase der Meisterschaft wird am 29./30. August in Bielstein

eingeleitet. Der MSC Drabenderhöhe-Bielstein wird zum sechsten Mal

Gastgeber des ADAC MX Masters sein und alles daran setzen, optimale

Bedingungen für den siebten Tourstopp zu schaffen. Vierzehn Tage später

steht am 12./13. September schließlich das Finale in Gaildorf auf dem Programm.

Die Naturstrecke „Auf der Wacht“ im Limpurger Land ist bei Fahrern

und Zuschauern gleichermaßen beliebt und bietet ideale Bedingungen

für ein spannendes Finale.

Termine (Änderungen vorbehalten): 12./13.4. Fürstlich Drehna; 2./3.5.

Mölln (ohne ADAC MX Junior Cup 85); 30./31.5. Möggers/Österreich;

20./21.6. Aichwald (ohne ADAC MX Junior Cup 125); 11./12.7. Holzgerlingen;

18./19.7. Tensfeld (ohne ADAC MX Junior Cup 85); 29./30.8. Bielstein

(ohne ADAC MX Junior Cup 125); 12./13.9. Gaildorf.

Marco

Maddii (li.)

und

Maximilian

Spies

Die Freude über diesen Deal ist auch beim Teamchef Marco Maddii groß,

was er mit folgenden Worten zum Ausdruck brachte: „Maximilian ist sehr

jung und hat bereits gute Ergebnisse in der Europameisterschaft 2019 erzielt.

Ich denke, er hat viel Potenzial, und wir werden hart daran arbeiten,

seine Leistung weiter zu verbessern. Max fühlt sich mit unserer Husqvarna

FC 250 sehr wohl, und ich denke, er kann sich auch auf die Erfahrung

seiner Teamkollegen Mattia Guadagnini und Alberto Forato verlassen.“

Die beiden Italiener wurden in der abgelaufenen Saison Europameister in

der Klasse EMX2T bzw. EM-Dritter in besagter EMX250. Damit hat Maximilian

Spies zwei ausgezeichnete Trainingspartner, aber auch scharfe Gradmesser.

Das weiß auch Christian Lehmann, der Vorsitzende des MSC Fürstlich

Drehna, der sich als langjähriger Auftaktveranstalter der deutschen Vorzeigeserie

ADAC MX Masters einen wohlklingenden Namen gemacht hat.

Er sagte: „Wir freuen uns sehr und sind sehr stolz, dass Corrado und Marco

Maddii unserem Max einen Vertrag für das Team Husqvarna Junior Racing

Maddii angeboten haben. Es ist eine Riesenchance für Max, sich weiterzuentwickeln.

Er hat zwei sehr starke Teamkollegen an seiner Seite –

die drei werden sich gegenseitig sicherlich stark pushen. Das Team ist

werksunterstützt, das heißt, Max kann dabei nur gewinnen. Wir drücken

ihm für 2020 die Daumen und hoffen natürlich, dass das Team Maddii Racing

dann zum Saisonauftakt bei uns in Fürstlich Drehna komplett an den

Start geht.“ • Text: Thorsten Horn/MSC Fürstlich Drehna; Foto: Maddii Racing

Varik/Daiders bestraft

Beim Seitenwagen-WM-Rennen in Markelo wurde bei folgenden Teams

der Sprit kontrolliert: Kert Varik/Lauris Daiders, Arne Dierckens/Robbie

Bax und Stuart Brown/Josh Chamberlain. Bei Varik/Daiders fiel die Analyse

„positiv“ aus. Varik wurden zwar die 25 erzielten Punkte und das Preisgeld

aus Markelo gestrichen, seinen 6. WM-Rang behält er trotzdem, da

der nächstplatzierte Compalati in der Endabrechnung bereits 36 Punkte

zurücklag.

8 MOTOCROSS ENDURO


Adam Cianciarulo in Aktion

Adam Cianciarulo siegt

beim Monster Energy Cup

Wohl auch aufgrund der wechselnden Streckenlayouts wurde der diesjährige

Monster-Cup-Jackpot von 1.000.000 Dollar in Las Vegas nicht geknackt.

Heatwinner wurden Adam Cianciarulo, Eli Tomac und Malcolm

Stewart. Der Gesamtsieg ging schließlich an Cianciarulo, der damit seinen

ersten Sieg auf der 450er feierte. Ebenfalls gut in Szene zu setzen

wusste sich MXGP-Weltmeister Tim Gajser, der hinter Vince Friese Fünfter

wurde.

Riesenpech für Dean Wilson, der gerade erst seinen Vertrag bei Husqvarna

für 2020 verlängert hatte. Im Zeittraining verletzte er sich und konnte

am Abend nicht starten. Später stellte sich heraus, dass der Sturz nicht so

harmlos ausgegangen war, wie erhofft. Wilson hatte sich nicht nur ersten

Prognosen zufolge die Hüfte ausgekugelt, sondern auch noch gebrochen.

Wir drücken ihm die Daumen, dass er bis zum SX-WM-Auftakt in Anaheim

wiederhergestellt ist.

Auch Jordi Tixier konnte an der Abendvorstellung nicht teilnehmen. Bereits

im Training stieg er heftig vom Bike ab und blieb zunächst reglos am

Boden liegen. Die Sanis brachten ihn sofort ins Krankenhaus, wo eine

schwere Gehirnerschütterung und diverse Prellungen diagnostiziert wurden.

Nicht am Start waren die SX-Spezialisten Ken Roczen, Cooper Webb,

Marvin Musquin, Jason Anderson und Zach Osborne.

• Fotos: Vanessa O’Brien/Kawasaki USA

Monster Energy Cup - Las Vegas/USA - 19.10.2019 - Gesamtergebnis: 1. Adam Cianciarulo, Kawasaki

(2/2/1); 2. Eli Tomac, Kawasaki (1/3/2); 3. Malcolm Stewart, Honda (3/1/3); 4. Vince Friese,

Honda /4/5/5); 5. Tim Gajser, Honda (7/4/4); 6. Justin Barcia, Yamaha (5/8/6); 7. Benny Bloss,

KTM (9/7/7); 8. Jeremy Martin, Honda (6/6/14); 9. Chad Reed, Honda (8/12/10); 10. Tyler Bowers,

Kawasaki (11/9/11).

Strahlemann Dean Wilson verletzte sich in Las Vegas schwer • Foto: Husqvarna

Siegerehrung (v.l.): Malcolm Stewart, Adam Cianciarulo und Eli Tomac

Termine, Termine

MXGP/MX2/WMX + EMX: 1.3. Matterley Basin/GB (+ EMX125, WMX);

8.3. Valkenswaard/NL (+ EMX250, WMX); 22.3. Neuquen/ARG;

5.4. Pietramurata/I (+ EMX 250, EMX 2T); 19.4. noch offen/E

(+ EMX125, WMX); 26.4. Agueda/P (+ EMX125, EMX250); 10.5. St. Jean

d’Angély/F (+EMX 125, EMX Open); 17.5. Maggiora/I (EMX Open,

WMX); 24.5. Teutschenthal/D (EMX 250, EMX Open); 7.6. Orlyonok/

RUS (+ EMX250, EMX Open); 14.6. Kegums/LV (+ EMX250, EMX Open);

28.6. Jakarta/IDN; 5.7. Palembang/IDN; 26.7. Loket/CZ (+ EMX65,

EMX85, EMX 2T); 2.8. Lommel/B (+ EMX125, EMX250); 16.8. Uddevalla/S

(EMX125, EMX250); 23.8. Iitti-Kymi-Ring/FIN (EMX125, EMX250,

EMX 2T); 6.9. Afyonkarahisar/TR (EMX Open, WMX); 13.9. noch offen/

CHN; 20.9. Imola/I (+ EMX125, WMX).

MXON: 27.9. Ernée/F.

MX-Junioren-WM: 9.8. Megalopolis/GR.

SuperEnduro-WM + SuperEnduro World Cup: 7.12.19 Krakau/PL;

4.1.20 Riesa/D; 18.1. La Coruna/E; 1.2. Budapest/H; 14.3. Lodz/PL.

Supermoto - S1GP + EM: 19.4. Castelletto di Branduzzo/I; 31.5. Forcarei/E;

21.6. Ortona/I; 12.7. noch offen; 2.8. Greinbach/A; 30.8. Le Castellet/F.

Supermoto of Nations: 4.10. Busca/I.

MOTOCROSS ENDURO 9


PEOPLE & FACTS

Beim letztjährigen Saisonauftakt

in Hangtown bereitete

das schlechte Wetter den

Fahrern Probleme.

Hier Eli Tomac, der sich am

Ende Ken Roczen geschlagen

geben musste

Cody Webb

wechselt zu Sherco

In der Gerüchteküche hatte es wie

wild gebrodelt, als bekannt wurde,

dass Cody Webb KTM verlässt. Jetzt

haben sich die Vermutungen bestätigt.

Cody Webb wechselt zum

gerade erst gegründeten Sherco

FactoryONE Enduroteam. Dort wird

er mit der SE 300 Factory unterwegs

sein. Webb wird weiterhin diverse

HardEnduro-Events (u.a.

auch das ErzbergRodeo und die

Romaniacs) und die komplette US-

Endurocross-Serie fahren.

• Foto: Sherco

Termine US Nationals

16.5. Hangtown Motocross Classic, Kalifornien; 23.5. Fox Raceway National,

Pala, Kalifornien; 30.5. Thunder Valley, Lakewood, Colorado;

6.6. Jacksonville, Florida National; 20.6. High Point National, Mt. Morris,

Pennsylvania; 27.6. Southwick National, Massachusetts; 4.7. RedBud National,

Buchanan, Michigan; 18.7. Spring Creek National, Millville, Minnesota;

25.7. Washougal National, Washington; 15.8. Unadilla National,

New Berlin, New York; 22.8. Budds Creek National, Mechanicsville, Maryland;

29.8. Ironman National Crawfordsville, Indiana.

• Foto: Vanessa O’Brien/Kawasaki USA

King Justin Barcia

Chad Reed

• Foto: Rich

Sheperd/KTM

Stefan Everts

• Foto:

K.-U. Sickert

Newsticker

Der Australier Mitch Evans wird neuer Teamkollege von Dreifach-Weltmeister

Tim Gajser. Evans wird auf einer CRF 450 RW im HRC-Team unterwegs

sein +++ Auf unbekanntes Terrain begaben sich die MX-Stars Antonio

Cairoli und Chad Reed beim Lamborghini Cup auf der Strecke in Jerez

de la Frontera. Reed, der ohne große Erwartungen an den Start gegangen

war, siegte letztendlich. Der frischgebackene Vater Tony Cairoli wurde

Sechster. Am 28. September hatte Jill Sohn Chase Ben geboren +++ Stefan

Everts mussten erneut zwei Zehen amputiert werden. Vor der letzten

OP im Oktober wurden ihm bereits aufgrund seiner Malariainfektion

sechs Zehen abgenommen.

Barcia King, Hsu Prinz von Paris

Yamaha-Star Justin Barcia sicherte sich beim legendären Supercross Paris

den Titel König von Paris vor seinem Landsmann Malcolm Stewart und

dem Franzosen Dylan Ferrandis.

Brian Hsu setzte seine Erfolgsserie in der SX2 fort. Nach seinem Sieg in

Zuidbroek darf er sich nun auch Prinz von Paris nennen. Nach einem

2. Platz am Samstag konnte er sich am Sonntag noch steigern und gewinnen.

• Fotos: Pascal Haudiquert/mediaxcross

Gesamtergebnisse - Supercross Paris/F - 9./10.11.2019 - SX1: 1. Justin Barcia, USA, Yamaha;

2. Malcolm Stewart, USA, Honda; 3. Dylan Ferrandis, F, Yamaha; 4. Jeremy Martin, USA, Honda;

5. Vince Friese, USA, Honda; 6. Justin Hill, USA, Honda; 7. Joey Savatgy, USA, Suzuki; 8. Cédric Soubeyras,

F, Husqvarna; 9. Jordi Tixier, F, KTM; 10. Fabien Izoird, F, Kawasaki; 11. Ben Lamay, USA,

Honda; 12. Thomas Ramette, F, Suzuki; 13. Nicolas Aubin, F, Suzuki; 14. Maxime Desprey, F, Yamaha;

15. Chad Reed, AUS, Honda; 16. Gaetan le Hir, F, Honda; 17. Florent Richier, F, Honda; 18. Adrien

Escoffier, F, Honda.

SX2: 1. Brian Hsu, D, KTM; 2. Jace Owen, USA, Honda; 3. Thomas Do, F, Suzuki;, 4. Yannis Irsuti, F,

Yamaha; 5. Calvin Fonvieille, F, KTM; 6. Lucas Imbert, F, Yamaha; 7. Enzo Lopes, BRA, Kawasaki;

8. Darian Sanayei, USA, Kawasaki; 9. Julien Roussaly, F, Husqvarna; 10. Pierre Lozzi, F, Husqvarna;

11. Anthony Bourdon, F, Honda; 12. Hugo Manzato, F, Husqvarna; 13. Adrien Malaval, F, Yamaha;

14. Melvin Regner, F, Kawasaki; 15. Arnaud Aubin, F, Suzuki; 16. Germain Jamet, F, Yamaha; 17. Julien

Duhamel, F, KTM; 18. Enzo Polias, F, Husqvarna.

Brian Hsu auch

in Paris in Top-Form

Jill und Tony Cairoli

• Foto: Ray Archer/KTM


Enduro-DM:

Dennis Schröter verteidigt beide Titel

Dennis Schröter verteidigte beim letzten Lauf zur 2019er Enduro-DM mit

dem doppelten Tagessieg nicht nur seinen Titel in der E3, sondern auch im

Championat. Damit gelang ihm dieses Kunststück das sechste Jahr in Folge.

Davide von Zitzewitz gewann die E2 und löste damit den bis dahin amtierenden

Meister Eddy Hübner ab. Andi Beier tat es Dennis Schröter

gleich und wurde erneut E1-Meister vor Yanik Spachmüller. Meister der Junioren

wurde Luca Fischeder, der sich in Tucheim auch den Tagessieg sicherte.

Siegerehrung der Junioren in Tucheim. Der frischgebackene Juniorenmeister Luca

Fischeder (Mitte) umrahmt vom Tageszweiten und Vizemeister Tristan Hanak (li.) sowie

vom Tages- und Meisterschaftsdritten Kevin Nieschalk • Foto: Sherco

Enduro-DM - 8. u. letzter Lauf - Tucheim - 26.10.2019 - Ergebnisse - A-Championat: 1. Dennis

Schröter, Husqvarna; 2. Davide von Zitzewitz, KTM; 3. Angus Heidecke, KTM; 4. Edward Hübner,

KTM; 5. Björn Feldt, KTM; 6. Paul Roßbach, KTM; 7. Andreas Beier, KTM; 8. Robert Riedel, KTM;

9. Derrick Görner, Husqvarna; 10. Yanik Spachmüller, KTM; 11. Luca Fischeder, Sherco; 12. Tristan

Hanak, KTM; 13. Florian Görner, 13; 14. Nick Emmrich, Sherco; 15. Sascha Meyhoff, Beta.

Enduro1: 1. Andreas Beier, KTM; 2. Yanik Spachmüller, KTM; 3. Jörg Haustein, Husqvarna; 4. Nico

Maier, KTM; 5. Dustin Puschmann, KTM.

Enduro2: 1. Davide von Zitzewitz, KTM; 2. Edward Hübner, KTM; 3. Björn Feldt, KTM; 4. Robert Riedel,

KTM; 5. Nick Emmrich, Sherco; 6. Sascha Meyhoff, Beta; 7. Jan Allers, KTM; 8. Philipp Müller,

Beta; 9. Leonhard von Schell, Husqvarna; 10. Sirko Bühenmann; 11. Martin Kradorf, KTM; 12. Rene

Tänzer, Husqvarna; 13. Patrick Irmscher, KTM; 14. Benedikt Müller; 15. Thomas Decker, KTM.

Enduro3: 1. Dennis Schröter, Husqvarna; 2. Angus Heidecke, KTM; 3. Paul Roßbach, KTM; 4. Derrick

Görner, Husqvarna; 5. Florian Görner, KTM; 6. Nico Tambow, KTM; 7. Tilman Krause, KTM;

8. Benjamin Meusel, GasGas; 9. Yannik Mosch, Beta; 10. Marc Neumann, Husqvarna; 11. Maik

Schubert, KTM; 12. Eric Alvermann, Husqvarna; 13. Nico Domres, Beta; 14. Mirko Gans, GasGas;

15. Martin Reisener, Yamaha.

Junioren: 1. Luca Fischeder, Sherco; 2. Tristan Hanak, KTM; 3. Kevin Nieschalk, KTM; 4. Oskar Wolff,

Husqvarna; 5. Karl Weigelt, Sherco; 6. Lukas Schäfer, Husqvarna; 7. Bastian Streit, Sherco; 8. Daniel

Maximilian Müller, Beta; 9. Michael Seyer, KTM.

Endstände s. Seite 81.


VERGLEICHSTEST: 300 CCM ZWEITAKT

12 MOTOCROSS ENDURO


5 x

300 ccm

Wenn man sich die aktuellen Fahrerfelder in diversen

nationalen bzw. regionalen Enduroveranstaltungen

anschaut, dann ist nach wie vor eine

300-ccm-Zweitakter eine der Wohl am meisten

pilotierten Maschinen. Auch für viele Gelegenheitsfahrer

ist eine Dreihunderter das Motorrad

schlechthin. Das liegt wohl daran, dass zum einen

der Zweitakter ein sehr gutes Handling mitbringt

und zum anderen einen drehmomentstarken

Motor besitzt. Auch die Anschaffungsund

Unterhaltungskosten halten sich in

Grenzen und sind gegenüber einem

Viertaktmodell deutlich günstiger.

• Testfahrer: Jens Thalmann, Patrick Strelow, Thomas

Richter, Daniel Hänel, Marko Barthel;

Fotos: hccl-photography.de (Steven & Henry Wabnitz)

MOTOCROSS ENDURO 13


VERGLEICHSTEST: 300 CCM ZWEITAKT

Dass diese Modelle sehr gefragt sind, sieht man auch an den aktuellen Enduros der Marken Beta, GasGas,

Husqvarna, KTM und Sherco. Die Entwicklung wird weiter vorangetrieben und man gibt sich Mühe, um den strengen

Abgasnormen und Zulassungsrichtlinien gerecht zu werden.

Wir wünschten uns schon lange, möglichst alle aktuellen Enduromodelle mit einem 300-ccm-Motor in einem Vergleichstest

gegeneinander antreten zu lassen. Doch gesagt ist nicht gleich getan ;-) Die Organisation war im Vorfeld

sehr umfangreich und so mussten die einzelnen Motorräder geholt, die Testfahrer sowie die Fotografen engagiert,

die Strecke exklusiv gemietet, eine professionelle Zeitnahme aufgebaut und die Verpflegung vor Ort bestellt

werden. An einem sonnigen Sonntag war es dann soweit und der 300er-Zweitakt-Vergleichstest konnte beginnen.

Wir haben unseren Vergleichstest in zwei Teile separiert. In dieser Ausgabe wollen wir die Probanden vorstellen

und etwas auf die Details eingehe. In der nächsten Ausgabe werden die Ergebnisse des Tests veröffentlicht.

14 MOTOCROSS ENDURO


Dankeschšn!

Ohne euch wäre der Test nicht umsetzbar gewesen, vielen Dank an:

Die Testfahrer: Jens Thalmann, Patrick Strelow, Thomas Richter,

Daniel Hänel, Marko Barthel

Die Händler/Motorradmarken: Beta - K & P Zweiradtechnik, GasGas - RMA Offroadshop,

Husqvarna Deutschland, KTM Deutschland, Sherco Deutschland

Die Fotografen: hccl-photography.de - Steven & Henry Wabnitz

Das Videoteam von VST Enduro

Das Zeitnahmeteam vom Sächsischen Offroad Cup (SOC): Hendrik und Nici

Die Helfer vor Ort: Heiko und Tochter, Jürgen, Uwe und die Kuchenbäckerin.

MOTOCROSS ENDURO 15


VERGLEICHSTEST: 300 CCM ZWEITAKT

Die Modelle

KTM 300 EXC TPI

Bei der KTM geht die Entwicklung stetig voran

und so bleibt es nicht aus, dass auch hier neue

Maßstäbe in der Zweitaktentwicklung gesetzt

werden. Hier kommt eine elektronische Benzindirekteinspritzung

zum Einsatz, die nicht

nur den Verbrauch drastisch senkt, sondern

auch die Emissionswerte gering hält. Auch ein

Vormischen dank separatem Ölbehälter ist

überflüssig. Das Modell des Jahres 2020 wurde

komplett überarbeitet und noch weiter optimiert.

Dazu gehört unter anderem ein neues

Bodywork mit ergonomischen Verbesserungen,

ein überarbeitetes WP-Fahrwerk, eine

neue Auspuffanlage, ein neuer Luftfilterkasten

und ein neues Kühlsystem. Die KTM 300 EXC

TPI wurde uns von KTM Deutschland zur Verfügung

gestellt.

Die KTM bietet dank PDS-System am meisten Bodenfreiheit, das macht sich bei hohen Hindernissen bemerkbar

16 MOTOCROSS ENDURO


Ähnlich wie bei

Husqvarna gibt

es auch hier einen

neuen Auspuffkrümmer

mit optimierter

Festigkeit

KTM besitzt als

einziges Modell

im Test kein Umlenkungssystem

am Stoßdämpfer,

sondern das

PDS-System

(Stoßdämpfer

sitzt direkt

oben auf der

Schwinge)

Hier kommen vorn und hinten Maxxis-Enduroreifen

zum Einsatz, die in der Serie verbaut werden

An unserem Testmodell war ein Motorschutz verbaut,

der aber optional verfügbar ist

Als Bremsanlage kommt an beiden Rädern ein

Brembosystem zum Einsatz

TECHNISCHEN DATEN

MOTOR

Hubraum

Bauart

Bohrung

Hub

Starter

Getriebe

Kupplung

EMS

CO2-Emission

Kraftstoffverbrauch

293,2 ccm

1-Zylinder, 2-Takt

72 mm

72 mm

Elektrostarter

6 Gänge

DDS-Mehrscheibenkupplung

im Ölbad,

Brembo-Hydraulik

Continental EMS

64,5 g/km

2,79 l/100 km

RAHMEN

Bauart

Doppelschleifen-

Zentralrohrrahmen

25CrMo4-Stahl

Federung vorne WP-USD Xplor 48

Federung hinten WP-PDS-Federbein

Federweg vorne 300 mm

Federweg hinten

Bremse vorne

Bremse hinten

310 mm

Brembo-Zweikolben-

Schwimmsattel,

Bremsscheibe

Brembo-Einkolben-

Schwimmsattel,

Bremsscheibe

Ø Bremsscheibe vorne 260 mm

Ø Bremsscheibe hinten 220 mm

Kette X-Ring 5/8 x 1/4“

Bodenfreiheit

370 mm

Sitzhöhe

960 mm

Tankhinhalt (ca.) 9 l

Gewicht o. Kraftstoff 103,4 kg

Preis

9995,- Euro

MOTOCROSS ENDURO 17


VERGLEICHSTEST: 300 CCM ZWEITAKT

HUSQVARNA TE 300i

Die Husqvarna TE 300i ist neben der KTM das

einzige Modell, das mit einer elektronischen

Kraftstoffeinspritzung ausgestattet ist. Damit

gehört sie zum Vorreiter in Sachen Zweitakt-

Fortschritt im Endurobereich. Geringere Emissionswerte

sind möglich und auch die Fahreigenschaften

sind durch die Einspritzanlage ein

wenig anders als bei einem Vergasermodell.

Mit der 2020er-Version kommen viele Neuerungen,

welche da wären: neuer Rahmen inklusive

leichterem Heckrahmen, ein überarbeitetes

Fahrwerk, reduzierte Sitzhöhe, eine neue

Auspuffanlage sowie ein optimierter Zylinder.

Das Motorrad wurde uns von Husqvarna

Deutschland zur Verfügung gestellt.

Neue Plastikteile sorgen für eine andere Ergonomie und die Sitzbank bietet nun eine niedrigere Sitzhöhe

18 MOTOCROSS ENDURO


Etwas gewöhnungsbedürftig in puncto Aussehen – der neue Auspuffkrümmer.

Er soll stabiler sein als sein Vorgänger

Husqvarna besitzt

einen separaten

Mischölbehälter

(Einfüllstutzen

vor dem Tankdeckel),

der je

nach Fahrverhalten

bis zu sechs

Tankfüllungen

ausreichend ist

Bei der TE 300i

verzögert man

mit einer Magura-

Bremsanlage

vorn und hinten

Bei den Reifen vertraut man auf

Metzeler-FIM-Enduroreifen

Stoßdämpfer und Telegabel sind von WP und haben

ein komplett neues Update erhalten

Technischen Daten

Motor

Hubraum

293,2 ccm

Bauart

1-Zylinder, 2-Takt

Bohrung

72 mm

Hub

72 mm

Starter

Elektrostarter

Getriebe

6 Gänge

Kupplung

DDS-Mehrscheibenkupplung

im Ölbad,

Magura-Hydraulik

EMS

Continental EMS

CO2-Emission 64,5

RAHMEN

Bauart

Doppelschleifen-

Zentralrohrrahmen

25CrMo4-Stahl

Federung vorne WP-USD Xplor 48

Federung hinten WP-Federbein mit

Umlenkung

Federweg vorne 300 mm

Federweg hinten 300 mm

Bremse vorne

Scheibenbremse

Bremse hinten Scheibenbremse

Ø Bremsscheibe vorne 260 mm

Ø Bremsscheibe hinten 220 mm

Kette X-Ring 5/8 x 1/4“

Steuerkopfwinkel 63.5 °

Bodenfreiheit

360 mm

Sitzhöhe

950 mm

Tankinhalt (ca.) 8,5 l

Leergewicht

105,4 kg

Preis

10.295 Euro

MOTOCROSS ENDURO 19


VERGLEICHSTEST: 300 CCM ZWEITAKT

SHERCO 300 SE Factory

Optisch ein Hingucker – die Sherco 300 SE

Factory. Die französische Marke hat sich in den

letzten Jahren enorm entwickelt und bietet mit

der 300 SE Factory ein besonderes Modell. Gegenüber

der Standardversion wird hier ein

Kayaba-Fahrwerk verwendet und außerdem

gibt es einen AXP-Motorschutz, blaue Excel-

Felgen, blauen Sitzbankbezug, volle Bremsscheiben,

eine Neken-Gabelbrücke sowie ein

Factory-Dekor. Außerdem gibt es einige Änderungen

für das 2020 Modelljahr, dazu gehören:

ein verbessertes Chassis, eine verstärkte

Hinterradnabe, optimierter Zylinder und eine

verbesserte Auslasssteuerung. Das Modell

wurde uns freundlicherweise von Sherco

Deutschland zur Verfügung gestellt.

Volle Bremsscheiben am Hinter- und auch am Vorderrad sorgen bei schlammigen Bedingungen

für weniger Verschleiß und eine bessere Bremswirkung

20 MOTOCROSS ENDURO


Vorderrad 1.60 x 21“

Blaue Excel Alu-Felge

und Michelin-Enduro-

Competition-

Schlauchreifen

Hinterrad 2.15 x 18“

Blaue Excel-Alu-Felge

und Michelin-Enduro-

Competition-

Schlauchreifen

Michelin-Enduroreifen

sind als

Serienbereifung

vormontiert

Ein leichterer

Endschalldämpfer

mit schwarzer

Endkappe. Der

blaue Sitzbankbezug

von „Salle

Dalle Valle“ sorgt

für mehr Grip

Das Kayaba-Fahrwerk ist nur in der Factory-Version

eingebaut, ansonsten wird ein WP-Fahrwerk

verwendet

Die Testfahrer waren sich einig (Achtung Spoileralarm

;-)), optisch ist die Sherco sehr gelungen

Der FMF-Auspuffkrümmer und ein Motorschutz

sind serienmäßig

Technischen Daten

Motor

1-Zylinder mit elektr.

Auslasssteuerung

Sherco-Technologie

293,14 ccm

72 x 72 mm

Hubraum

Bohrung x Hub

Vergaser Keihin PWK 40

Batterie

Shido LTZ5S Lithium

Kühlung

wassergekühlt/

Zwangszirkulation

Starter

Elektrostarter

Zündung

CDI Digital Zündung,

220-W-Lichtmaschine

Getriebe

6-Gang-Getriebe

Kupplung

Mehrscheibenkupplung

im Ölbad,

hydraulisch betätigt

Rohrrahmen

Kunststofftank

Bremssystem

Gabel

Hinterradfederung

Semi-Perimeter-

Rahmen aus Chrommolybdän-Stahl

10,4 Liter

Brembo Hydraulik,

Ø 260 mm (vorn)

Ø 220 mm (hinten)

KYB-Gabel mit

hydraulischer

Einstellung Ø 48 mm,

Federweg 300 m

Stoßdämpfer

KYB-Federbein mit

hydraulischer Einstellung

Ø 18 mm,

Federweg 330 mm

Radabstand

Bodenfreiheit

Sitzhöhe

Preis

1480 mm

355 mm

950 mm

9450,- Euro

(Factory Version)

MOTOCROSS ENDURO 21


VERGLEICHSTEST: 300 CCM ZWEITAKT

GASGAS EC 300

Die GasGas ist das einzige Modell, von dem es

momentan noch keine 2020er-Version gibt.

Durch die kürzliche Bekanntgabe des Joint

Ventures mit KTM Industries ist eine Fortführung

der Marke sowie die Weiterentwicklung

wohl aber gesichert. Wir haben die 2019er-Version

von RMA Offroadshop zur Verfügung gestellt

bekommen. Die Highlights dieses Modells

sind: ein neuer Zylinderkopf, Optimierungen

am Rahmen sowie an den Federelementen,

verbessertes Startverhalten dank neuem

E-Starter und größerer Kapazität der Batterie.

Außerdem wurde ein Mappingsschalter mit

zwei Stufen verbaut.

Bei diesem Motorrad handelt es sich um die SixDays-Version, welche ein paar Änderungen gegenüber dem

Standard-Modell bietet (Renthal-Lenker, Renthal-Griffgummis, Schnellwechsler an der Vorderradachse, weiße

Plastiks/anderes Dekor, optimierter Sitzbankbezug)

22 MOTOCROSS ENDURO


Technischen Daten

Motor

2-Takt-Einzylinder,

flüssigkeitsgekühlt

Hubraum

249,3/299,3 ccm

Bohrung x Hub 66,4 x 72,0 mm/

72,0 x 72,0 mm

Starter

Kick- und E-Starter

Zündung Digitale CDI - Euro 4

Getriebe

6-Gang

Kupplung

Multidisc im Ölbad

Magura-

Kupplungspumpe

Vergaser Keihin PKW 38

Einlasssystem Flatterventil V-Force 4

Schalldämpfer FMF Powercore 2.1 -

GasGas unterstützt

von FMF

Lenker

Ein FMF-Endschalldämpfer ist ebenfalls

serienmäßig verbaut

Double Force

Rahmen

Zentraler Chrom-

Molybdän-

Stahlrahmen

Heckrahmen

Aluminium

Schwinge u. Umlenkung Aluminium-Schwinge,

Umlenkungssystem,

Rocker-System

Vorderradgabel KYB Ø 48

Federweg

300 mm

Stoßdämpfer

KYB

Federweg

131,5 mm

Reifen - Felge vorne Excel 1,6 x 21-

90/90-21

Felge hinten Excel 2,15 X 18

140/80-18

Bremse vorne

Vorderradbremssattel

und Pumpe Nissin,

NG-Bremsscheibe

Ø 260 mm

Bremse hinten Hinterradbremssattel

und

Pumpe Nissin,

NG-Bremsscheibe

Ø 220 mm

Tank

10 l

Trockengewicht 105 kg

Abmessung L x B x H 2145 x 810 x 1235 mm

Radstand

1480 mm

Sitzhöhe

960 mm

Abgas Euro 4

Preis

9125,- Euro

(SixDays-Version)

An der GasGas

EC 300 sind

sowohl am

Vorderradals

auch am

Hinterrad

Nissin-Bremsen

verbaut

GasGas verbaut Michelin-Enduroreifen

Die schwimmend

gelagerte Bremsscheibe

ist nur

beim SixDays-

Modell serienmäßig

vorhanden

Das Kayaba-Fahrwerk ist ebenfalls mit an

Bord, als Telegabel sowie als Stoßdämpfer

MOTOCROSS ENDURO 23


VERGLEICHSTEST: 300 CCM ZWEITAKT

BETA RR 300

Beta bringt 2020 erstmals keine Weiterentwicklung

des Vorgängermodells auf den Markt,

sondern eine vollkommen neue Enduro-Generation

mit der Bezeichnung RR.

Dabei sind vollkommen neu: das Chassis sowie

Heckrahmen, der Sitz und eine Vielzahl

weiterer Details, wie die Einführung der Ausgleichswelle

für weniger Vibration. Beta verfügt

außerdem über einen separaten Mischölbehälter.

Ein Vormischen des Sprits ist damit

hinfällig. Die Beta RR 300 gehört zu den günstigsten

Enduromodellen auf dem Markt und

wurde uns von K & P Zweiradtechnik zur Verfügung

gestellt.

Weiterentwickelte Gabel mit überarbeitetem Innenaufbau

sowie vollkommen überarbeitete auf den

neuen Rahmen abgestimmte Einstellmöglichkeiten

24 MOTOCROSS ENDURO


Neuer Rahmen mit überarbeiteter Geometrie und Steifigkeit. Komplett neue Plastikteile für verbesserte Ergonomie und Funktionalität sowie neu gestaltete Sitzbank,

neuer Schalldämpferschutz, neuer Motorschutz, neuer Rahmenschutz und neue Heckleuchte, um nur einiges zu nennen


VERGLEICHSTEST: 300 CCM ZWEITAKT

Neues Federbein hinten mit neuem Stabilisierungssystem,

neuer Puffer mit größerer Progression

und neu abgestimmten Einstellmöglichkeiten

Die Beta wird serienmäßig mit Michelin-Reifen

ausgestattet

Breiterer Lenker für mehr Kontrolle und neue Digitalinstrumente

Technischen Daten

FAHRWERK

Rahmen

Radstand

Gesamtlänge

Gesamtbreite

Gesamthöhe

Sitzhöhe

Bodenfreiheit

Anbauhöhe Rasten

Trockengewicht

Tankinhalt

Reserve

Kühlsystem

Gabel

Federung hinten

Hub

Federweg vorn

Federweg hinten

Bremse vorn

Bremse hinten

CrMo-Stahl mit

Doppelschleife auf

Höhe des

Auslasskanals

1482 mm

2172 mm

815 mm

1270 mm

930 mm

320 mm

407 mm

103,5 kg

9,5 l

2,3 l

1,3 l

hydraulisch USD mit

Ø 48 mm Standrohr

Monoshock mit

progressiver Hebelei

Stoßdämpfer 135 mm

295 mm

290 mm

Scheibe Ø 260 mm

mit schwimmender

Doppelkolben-

Bremszange

Scheibe Ø 240 mm

mit schwimmender

Einkolben-

Bremszange

Felge vorn

21 x 1,6 - 36 Löcher

Felge hinten

18 x 2,15 - 36 Löcher

Reifen vorn 90/90-21

Reifen hinten 140/80-18

MOTOR

Typ

1-Zylinder, 2-Takt

Bohrung

72 mm

Hub

72 mm

Hubraum

293,1 ccm

Verdichtung 11,9:1

Auslasssteuerungssystem

BPV

Starter

elektrisch

Zündung

Kokusan AC-CDI mit

Steuergerät Ölpumpe

Zündkerze

NGK BR7ES

Einlasssteuerung Nebenschlussmembran

Schmierung

Gemisch durch

elektrische Pumpe

Vergaser Keihin PWK 36

Kupplung

Mehrscheiben-

Ölbadkupplung

Primärtrieb/Zähne 27/72

Getriebe

6-Gang-

Klauenschaltung

Endantrieb

Kette

Schmierstoffe SAE 10W/40

Preis

8751 Euro

26 MOTOCROSS ENDURO


Wie sich die 300-ccm-Zweitakt-Bikes von Beta, Gas-

Gas, Husqvarna, KTM und Sherco letztendlich im Test

geschlagen haben, erfahrt ihr in der nächsten MCE,

die schon am 19.12.2019 in eurem Briefkasten oder am

Kiosk beim Händler bereitliegt.


DAUERTEST: HUSQVARNA FE 350 - TEIL 2

Umbau auf

Akrapovic

Auspuffanlage

Kaum sind wir die ersten 15 Betriebsstunden gefahren, musste

auch gleich eine neue Auspuffanlage her :-) Husqvarna bietet direkt

zwei Möglichkeiten. Zum einen gibt es den FMF als „Slip-on“

(nur Endschalldämpfer) in zwei Versionen mit und ohne Krümmer

und zum anderen den Akrapovic als komplette Anlage oder eben

nur den Endschalldämpfer. Wir haben uns für die komplette Version

von Akrapovic entschieden, weil sie vom Design her einfach

gut ausschaut und weil die Performance mit Krümmer sicherlich

besser ist als nur mit Slip-On. • Text u. Fotos: Marko Barthel

28 MOTOCROSS ENDURO


MOTOCROSS ENDURO 29


DAUERTEST: HUSQVARNA FE 350 - TEIL 2

Die Details zur Akrapovic-Auspuffanlage

• Gewichtsersparnis

• Mehr Leistung und Drehmoment

• Edelstahl-Krümmer

• Aus hochwertigem Titan gefertigte

Enddämpfer-Außenhülle

• Profilierte Oberfläche der Außenhülle

• Erhöhte Widerstandsfähigkeit

• Erhöhte Haltbarkeit

• Geprägtes Akrapovic-Logo auf der Endkappe

• Zusätzlicher Resonanzkörper für optimale

Leistungsentfaltung

• Krümmerführung optimal auf den

Serienmotor abgestimmt

• Abgestimmt zur Einhaltung des aktuell

gültigen FIM- und AMA-Geräuschreglements

Preis

ca. 1075,- Euro

Die profilierte Außenhülle ist aus Titan inklusive geprägtem Akrapovic-Logo

An der Innenseite glänzt nach wie vor der Akrapovic-

Sticker auf dem Endschalldämpfer

Der Krümmer ist aus Edelstahl und oben drauf sitzt ein zusätzlicher Resonanzkörper,

der für eine optimierte Leistungsentfaltung sorgt

Einfacher Umbau des Endschalldämpfers,

einfach nur zwei Schrauben lösen und

der Umtausch geht ziemlich schnell

Unser Eindruck

Wir sind über die Jahre schon viele Akrapovic-

Auspuffanlagen gefahren und waren bisher nie

enttäuscht. Also waren die Erwartungen auch

für diese Version, in Verbindung mit unserer

Husqvarna FE 350, dementsprechend hoch.

Geliefert wurde die komplette Anlage in einem

kompakten, gut gepolsterten Karton. Zum Inhalt

gehörten neben dem Endschalldämpfer,

der Krümmer sowie drei Federn, drei Schrauben

und ein paar Unterlegscheiben. Der Umbau

ging äußerst schnell und einfach, was jeder

auch daheim unkompliziert und ohne Vorkenntnisse

erledigen kann. Gerade einmal

15 Minuten dauerte es und die Highend-Auspuffanlange

strahlte an der FE 350.

Die mitgelieferten Federn sind zusätzlich

mit einem Gummi versehen

Kurz darauf musste der Startknopf gedrückt

werden, um den Sound zu hören ;-) Mit dieser

Auspuffanlage klingt das Motorrad etwas

dumpfer und ist nicht sonderlich lauter als die

Serienanlage. Wir haben den vormontierten

dB-Killer nicht entfernt, um das Geräuschreglement

einzuhalten und den Nachbarn nicht zu

ärgern ;-)

Das Gewicht ist geringer und der Krümmer soll

eine bessere Haltbarkeit bieten und widerstandsfähiger

sein. Eine Änderung des Mapping-Systems

bzw. eine Anpassung an die Auspuffanlage

ist nicht notwendig, da die Abstimmung

für den Serienmotor erfolgte.

Fahrtechnisch ist ein deutlicher Unterschied zu

spüren. Hier liegt im unteren Drehzahlbereich

Insgesamt wird der Krümmer von drei Federn gehalten

(zwei am Zylinder und eine an der Steckverbindung

zum Endschalldämpfer)

mehr Drehmoment, was zu einer besseren Beschleunigung

führt. Auch im mittleren bis zum

oberen Drehzahlbereich ist eine andere Charakteristik

spürbar. Hier sorgt der zusätzliche

Resonanzkörper auf dem Krümmer für eine verbesserte

Leistungsentfaltung. Wer jetzt brachiale

Leistung erwartet, wird enttäuscht sein,

denn das Hinterrad baut eine sehr gute Traktion

auf und die FE 350 ist nach wie vor sehr gut

fahrbar. Im oberen Drehzahlbereich klingt die

Auspuffanlage kerniger und erfreut sicherlich

alle Soundfreaks.

Insgesamt eine coole Racing-Anlage mit optischen

sowie verbesserten Performance-Werten!

30 MOTOCROSS ENDURO


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VORSTELLUNG

Sherco präsentiert: die neue 125 SE Fa

Im November präsentierte Sherco auf

der EICMA in Mailand die neue 125 SE

Factory. Natürlich wurden auch bei

diesem Modell wieder die allerbesten

Komponenten verwendet. Aber macht

euch doch beim Sherco-Händler eures

Vertrauens selbst ein Bild.

32 MOTOCROSS ENDURO


ctory

News

• K.Y.B.-Stoßdämpfer und K.Y.B.-Telegabel

mit 48-mm-Closed Cartridge System,

300 mm Federweg

• Shido-Lithium-Ionen-Batterie

• Blaue Rahmenprotektoren

• Sherco Werks-Schalldämpfer:

leichter und effizienter

• Neuer Tankverschlussdeckel

für vereinfachten Zugang

• Tank mit 1,5 Liter Reserve

• 8 mm dicker AXP-Kunststoff-

Teflon-Motorschutz

• Blaue Excel-Felgen

• Galfer-Bremsscheiben vorne und hinten

• AFAM-Kettenrad, verstärkte Ausführung

• 2020er Dekor, InMold-Technologie

• Magnesiumfarbener Kupplungsdeckel

• Magnesiumfarbener Zündungsdeckel

• Magnesiumfarbener Zylinderkopf

• Verbesserte HARD-Zündkurve:

mehr Leistung und höhere Drehzahlen

• Weiterentwickeltes Kolbenprofil zwecks

Verbesserung der Lebensdauer und Leistung

• Überarbeitete Membraneinheit:

effizienter und wasserbeständiger

MOTOCROSS ENDURO 33


TECHNIK-TIPPS

34 MOTOCROSS ENDURO


Teil unserer Technik-Tipps widmen wir uns den Ventilen

der Räder. Diese können durch Bremsen oder Beschleunigen

schon mal in Schräglage geraten, wenn sich der Reifen dabei

auf der Felge dreht. Und das führt, korrigiert man die Fehlstellung

nicht, irgendwann zum Abriss des Ventils und somit zu einem

Plattfuß.

VENTILE UND

IHRE STELLUNG

Mach’ dein Bike fitIn diesem

Solltet ihr bei der Arbeit am Ventil feststellen, dass dieses schief steht,

kann, je nachdem in welche Richtung, eine Korrektur erforderlich sein.

1 Zuerst muss die Luft aus dem Schlauch. Hierzu dreht man den Ventileinsatz

heraus.

MOTOCROSS ENDURO 35


TECHNIK-TIPPS

2 Als nächstes muss die Mutter des Reifenhalters gelöst werden.

5 Ein abruptes Abbremsen sorgt dafür, dass die Felge schlagartig zum

Stillstand kommt und sich der von ihr gelöste Reifen inklusive Schlauch

noch ein kleines Stück weiterdreht.

3 Um sicherzustellen, dass sich der Halter auch vom Reifen löst, drückt

man ihn hinein. Als letzte Vorbereitungsmaßnahme muss der Reifen auf

beiden Seiten rundum vom Rand der Felge gelöst und nach innen ins Felgenbett

gedrückt werden.

6 Das Prozedere wiederholt man so lange, bis das Ventil gerade steht.

4 Jetzt beschleunigt man das freistehende Rad in die Richtung, in die das

Ventil schief steht. Umso schneller sich das Rad dreht, desto besser.

7 Jetzt wird der Ventileinsatz eingeschraubt. Beim Befüllen des Schlauches

mit Luft empfiehlt es sich, den Druck so weit anzuheben, bis der

Reifen beidseitig rundum in seine Position am Felgenrand springt.

36 MOTOCROSS ENDURO


Die benötigten Werkzeuge waren sehr übersichtlich – ein Ventilausdreher,

ein Ringschlüssel und ein Reifenfüller mit möglichst genauer Druckanzeige

(alternativ eine Luftpumpe und ein separater Druckprüfer).

• Text u. Fotos: Uwe Laurisch

8 Sitzt der Reifen korrekt, kann man den Luftdruck auf das für den Fahrbetrieb

gewünschte Maß reduzieren. Zum Abschluss noch den Reifenhalter

anziehen – fertig.

Bremsscheibe selbst wechseln

Sicherlich hat jeder von euch schon einmal die Bremsbeläge selbst gewechselt,

das sollte kein Problem darstellen. Aber wie schaut es mit dem

Wechsel einer Bremsscheibe aus? Das wollen wir euch in den nächsten

Technik-Tipps, in unserer Januar-Ausgabe, Schritt für Schritt zeigen.


SUPERCROSS: ZUIDBROEK/NL

38 MOTOCROSS ENDURO


Mit dem 9. Dutch-Supercross wurde der

SX-Winter 2019/2020 eröffnet. In einem

superstarken Teilnehmerfeld konnten

sich die deutschen Fahrer gut behaupten.

Dominique Thury und Paul Haberland

schafften den Sprung ins Finale.

Die herausragendste Leistung aber präsentierte

Brian Hsu. Der junge Deutsche

gewann an beiden Tagen das SX2-Finale

und wurde damit Prinz von Zuidbroek.

MOTOCROSS ENDURO 39


SUPERCROSS: ZUIDBROEK/NL

Start zum SX2-Rennen

Carl Ostermann startet dieses Jahr erstmals in der SX2-Klasse

Tyler Bowers gewann Samstag die SX1-Wertung

Der europäische SX-Winter startete mit der

Drei-Tages-Veranstaltung in der Eurohal in

Zuidbroek. Dort hatte der bekannte Streckenbauer

Freddy Verherstaeten ein ganz neues Design

layoutet. Jedes Jahr denkt sich Verherstraeten

etwas Neues aus. Die Strecke soll aber

nicht nur eine Herausforderung für die internationalen

Stars der SX-Szene sein, sondern auch

sicher und fahrbar für die Amateure. Der holländische

Veranstalter denkt nämlich auch an die

SX-Zukunft und so findet am ersten Renntag ein

komplettes Programm für die Club-, Regionalund

nationalen Fahrer statt. Das bringt nicht

nur die Augen der kleinen, sondern auch der

großen Fahrer zum Glänzen, wenn sie auf dieser

SX-Strecke Rennen bestreiten dürfen. Der

veranstaltende Club aus Delfzijl weiß, dass der

neue Jeffrey Herlings oder Ken Rozcen aus dem

Jugend- und Amateur-Bereich kommt. Bestes

Beispiel hierfür ist Carl Ostermann, der, seit er

laufen kann, auch SX fährt.

Samstag und Sonntag, an den beiden internationalen

Renntagen, starteten die Hauptklassen

SX1 und SX2 und im Rahmenprogramm die

Kategorien SX65, SX85 und SX125. Heiße Rennen,

viel Unterhaltung mit Livemusik und dem

attraktiven Legacy Dance Team sowie Gaststar

Jeffrey Herlings sorgten für die nötige Atmosphäre.

Das waren die Ingredienzen für eine gelungene

Eröffnung der SX-Saison.

Bei der Eröffnungsshow fuhr der dreifache MX-

Seitenwagen-Weltmeister Etiënne Bax mit seinem

französischen Beifahrer Nicolas Musset

ein Demorennen. Sie gaben mächtig Gas und

kamen gut mit der SX-Strecke zurecht. Die Doppelsprünge

stellten für die Dreirad-Artisten

kein Problem dar. Nur die Whoops waren nicht

für drei Räder geeignet. Mit einem Burn-out verabschiedeten

sich Bax/Musset vom Publikum.

SX2

Deutschland hat einen neuen Superstar im SX.

Brian Hsu dominierte in der Klasse SX2. In beide

Finals lag Hsu gleich vorne. Sein stärkster

Konkurrent war der Amerikaner Kevin Moranz.

Am Samstag versuchte Moranz, den Anschluss

an den schnellen Deutschen zu halten, aber

Hsu war einfach besser, fand einen guten

Rhythmus und kam mit fünf Sekunden Vorsprung

auf Moranz ins Ziel. Am Sonntag musste

Moranz nach einigen Fehlern aufgeben. Die

Franzosen Calvin Fonvieille (4/2) und Pierre

Lozzi (3/4) landeten neben Hsu auf dem Podium.

Auch Paul Haberland schaffte an beiden Tagen

den Sprung in die Finals und wurde dort

Zehnter und Neunter. Carl Ostermanns Premiere

in der SX2 verlief weniger erfolgreich. Er

schaffte an beiden Tagen nicht den Sprung ins

Finale.

SX1

Das Samstagsfinale war eine klare Angelegenheit

für Tyler Bowers. Der US-Boy, der letztes

Jahr verletzungsbedingt nicht in Zuidbroek

starten konnte, gewann das erste Finale des europäischen

SX-Winters 2019/2020. Der Franzose

Greg Aranda hatte sich den Holeshot vor den

Amerikanern Bowers und Justin Starling gesichert.

Aranda hielt die Führung einige Runden

und konnte dem ersten Angriff Bowers’ standhalten.

Aranda blockte Bowers über die Innenlinie

wieder zurück auf Platz 2. Der nächsten Attacke

Bowers’ aber hatte er nichts mehr entgegenzusetzen.

Mit Anlauf flog er an einem Doppelsprung

mit Starling im Schlepptau an Aranda

vorbei. Starling setzte Bowers einige Runden

unter Druck, aber der erfahrene Bowers

hatte ein gutes Tempo und machte keinen Fehler.

Starling sah ein, dass sich das Risiko nicht

lohnte und entschied sich für den sicheren

2. Platz. Ryan Breece (USA) wurde Dritter vor

den Franzosen Aranda und Lefrançois. Der

Tscheche Filip Neugebauer kam als Sechster in

40 MOTOCROSS ENDURO


Der dreifache MX-Seitenwagen-Weltmeister Etiënne Bax

und sein französischer Beifahrer Nicolas Musset fuhren ein Demorennen

King von Zuidbroek Justin Starling

Dominique Thury in Aktion

Ziel, gefolgt von Carlen Gardner (USA), Ludovic

Macler (F) und Dominique Thury.

Am Familiensonntag was es Greg Aranda der

seinem Namen als Schnellstarter alle Ehre

machte. Samstagssieger Tyler Bowers war eingekesselt

und konnte den Start abhaken. Justin

Starling lag auf Platz 2 vor eine Gruppe Franzosen,

angeführt von Charles Lefrançois. Die

größte Überraschung aber war Boris Maillard,

der enormen Kampfgeist zeigte und sich von

Platz 5 nach vorne arbeitete. Aranda und Starling

wähnten sich auf Platz 1 und 2 in Sicherheit

vor Lefrançois, Thomas Ramette, Maillard und

Julien Lebeau. Aber da lagen sie falsch. Maillard

und Lebeau rückten näher. Starling konnte sich

noch vom Franzosen absetzen und übernahm

die Führung, die sich Maillard in Runde 13 wieder

zurückholte und das Finale gewann. Platz 2

reichte Starling für den Gesamtsieg. Ryan

Breece war erneut stark unterwegs und wurde

Vierter vor Fabien Izoird, Carlen Gardner, Lebeau

und Ramette. Favorit Tyler Bowers schrieb

ein DNF.

©SBRMX - www.sbrmx.nl; Text: Leen van der Sluis;

Fotos: Bert van der Sluis

Int. Dutch Supercross - Zuidbroek/NL - 1.-3.11.2019

Ergebnisse:

SX1 - Finale - Samstag: 1. Tyler Bowers, USA, Kawasaki; 2. Justin

Starling, USA, Suzuki; 3. Ryan Breece, USA, Yamaha; 4. Greg

Aranda, F, Kawasaki; 5. Charles Lefrançois, F, Suzuki; 6. Filip

Neugebauer, CZ, Kawasaki; 7. Carlen Gardner, USA, Honda;

8. Ludovic Macler, F, Kawasaki; 9. Dominique Thury, D,

Husqvarna; 10. Julien Lebeau, F, Kawasaki; 11. Fabian Izoird, F,

Kawasaki; 12. Angelo Pellegrini, I, Honda.

Sonntag: 1. Boris Maillard, F, Suzuki; 2. Starling; 3. Aranda;

4. Breece; 5. Izoird; 6. Gardner; 7. Lebeau; 8. Thomas Ramette,

F, Suzuki; 9. Neugebauer; 10. Lefrançois; 11. Pellegrini.

SX2 - Finale - Samstag: 1. Brian Hsu, D, KTM; 2. Kevin Moranz,

USA, Kawasaki; 3. Pierre Lozzi, F, Husqvarna; 4. Calvin Fonvielle,

F, Kawasaki; 5. Hakon Fredriksen, N, Yamaha; 6. Kade Walker,

USA, Husqvarna; 7. Sam Wise, USA, KTM; 8. Anthony Bourdon,

USA, Husqvarna; 9. Hugo Manzato, F, Husqvarna; 10. Paul

Haberland, D, Honda; 11. Clement Briatte, CH, Kawasaki;

12. Adrien Malaval, F, Yamaha.

Sonntag: 1. Hsu; 2. Fonvielle; 3. Bourdon; 4. Lozzi; 5. Fredriksen;

6. Walker; 7. Mathew Bayliss; 8. Yannis Irsuti; 9. Haberland;

10. Moranz; 11. Chris Howell; 12. Diogo Craca.

SX2 National - Finale - Samstag: 1. Lucas Sandbye Ankjaer;

2. Axel Boldrini; 3. Yannick Andres; 4. Tim Zeyen; 5. Ivor Verbruggen;

6. Patrick van Wilgenburg; 7. Ben White; 8. Juan David

Rosell; 9. André Voogd; 10. Mads Balzer; 11. Jason van Landschoot;

12. Marc Fontanals; 13. Jan Spliethof; 14. Reggy de Koster.

Sonntag: 1. Sandbye Ankjaer; 2. van Wilgenburg; 3. Spliethof;

4. Zeyen; 5. de Koster; 6. Felix Friedrich; 7. Fontanals; 8. van

Landschoot; 9. Balzer; 10. Andres; 11. Boldrini.

65 ccm - gesamt - Samstag: 1. Dean Alexander Kubik; 2. Leo

Diss-Fenard; 3. Mike Visser; 4. Mika Plaas; 5. Max Meyer; 6. Jeremias

Ramus; 7. Michel Proksch; 8. Louis Leise; 9. Lenny

Schmidt; 10. Fiete Buckenthien.

Sonntag: 1. Kubik; 2. Visser; 3. Diss-Fenard; 4. Meyer; 5. Plaas;

6. Proksch; 7. Leise; 8. Schmidt; 9. Bryan van Vulpen; 10. Buckenthien.

85 ccm - Samstag: 1. Noah Vampa; 2. Julian Tim Spatz; 3. Joey

Daneel; 4. Marius Rasmussen; 5. Tim Eppelman; 6. Troy Verburgh;

7. Senna van Voorst; 8. Xavier Camps; 9. Raul Adrian

Rednic Alecu; 10. Neo McCartney.

Sonntag: 1. Daneel; 2. Vampa; 3. Rasmussen; 4. Spatz; 5. van

Voorst; 6. Camps; 7. Verburgh; 8. Alecu; 9. Jesse Wiemann.

125 ccm - gesamt - Samstag: 1. Baptiste Bordes; 2. Marnick Lagrou;

3. Alex van der Veen; 4. Ezra Blackwell; 5. Tigo de Roos;

6. Lukas Weber.

Sonntag: 1. Bordes; 2. Lagrou; 3. van der Veen; 4. de Roos;

5. Weber; 6. Blackwell.

MOTOCROSS ENDURO 41


Sieger in der SX5 in Stuttgart: Simon Hahn

• Foto: Clemens Bolz


SUPERCROSS: STUTTGART

44 MOTOCROSS ENDURO


Ryan Breece König

von Stuttgart

US-Boy Ryan Breece kürte sich mit dem Tagessieg am Samstag und einem

2. Platz am Freitag zum „König von Stuttgart“. Dominique Thury enttäuschte,

Nachwuchsfahrer Paul Haberland überzeugte als „Prinz von Stuttgart“

in der SX2 mit einer starken Vorstellung.

MOTOCROSS ENDURO 45


SUPERCROSS: STUTTGART

Der Franzose Charles Lefrançois war der mit Abstand

dominierende Fahrer am Freitagabend

Freitag:

Franzose dominiert in der Schleyer-Halle

Triumph beim 37. ADAC Supercross Stuttgart:

Der Franzose Charles Lefrançois war der mit

Abstand dominierende Fahrer des Abends. In

der Szene bekannt für seine schnellen Starts

setzte sich der Suzuki-Pilot vor rund 5500 begeisterten

Zuschauern in der Hanns-Martin-

Schleyer-Halle von Anfang an rasch vom Fahrerfeld

ab. Der 29-Jährige wurde klarer Sieger

im „Rennen der Asse“ und verwies gleich fünf

der im Vorfeld als Favoriten gehandelten US-

Amerikaner auf die Plätze. Aufs Podest schafften

es Ryan Breece und Mike Alessi, der 2011

das ADAC Supercross Stuttgart gewonnen hatte.

Den ganzen Abend zeigte Lefrançois eine makellose

Vorstellung. Er gewann nicht nur mit

großem Abstand sein Qualifikationsrennen,

sondern siegte auch im Bar2Bar-Wettbewerb,

bei dem sich zwei Fahrer ein direktes Duell liefern.

Damit ging er als absoluter Top-Favorit in

das Rennen um den Titel „König von Stuttgart“.

Für den deutschen Toppiloten Dominique Thury

aus Bad Schlema (Erzgebirge) nahm der Freitagabend

hingegen einen enttäuschenden Verlauf.

Er schied im Qualifikationsrennen aus

und verpasste schließlich auch im Hoffnungslauf

den Einzug ins Finale.

SX2: Starker zweiter Platz für Paul Haberland

Nach einem anfangs packenden Start-Ziel-Duell

zwischen Hakon Frederiksen (Norwegen)

und dem Deutschen Paul Haberland (Erfurt)

brachte der der 17-jährige Skandinavier am Ende

seinen Sieg souverän nach Hause. Auf Platz

3 landete der Spanier Prol Ormeno Xurxo. Der

Thüringer Haberland hatte als einziger von

sechs Deutschen das Finale erreicht und rettete

so mit einem starken 2. Platz den Abend aus

deutscher Sicht.

Württemberger siegt in der Nachwuchsklasse SX5

Mit viel Spaß gingen die kleinen Fahrer zwischen

sieben und zehn Jahren vor großem Publikum

an den Start. Bei den Jüngsten freute

sich nach acht Runden Lokalmatador Simon

Hahn von der KFV Kalteneck in Holzgerlingen

über Platz 1. Mit zwei und sieben Sekunden

Rückstand auf den Gewinner komplettierten

Leonardo-Elijah Richter (MTC Flehingen) und

der Schweizer Tizian Bollinger das Siegerpodest

in der SX5. Diese Jugendklasse wird beim

ADAC Supercross Stuttgart stets am Freitag gefahren,

einen Tag darauf sind die etwas älteren

Fahrer der SX4 am Start.

Doppelter Nervenkitzel beim Freestyle

Die spektakuläre Sprungshow beim 37. ADAC

Supercross Stuttgart glänzte wie gewohnt mit

klangvollen Namen aus der Freestyle-Szene.

Der Berliner Kai Haase übte dabei eine Doppelfunktion

aus: Er feierte seine Premiere als

Freestyle-Koordinator und zeigte selbst atemberaubende

Tricks. Wie schon 2018 flog der

Schweizer Mat Rebeaud auf seinem Elektro-

Motorrad durch die Luft. Viel Beifall erhielt der

25-jährige Däne Alex Porsing, der seinen Körper

biegen kann wie wohl kaum ein zweiter in

der Springerszene. Mit Luc Ackermann aus

Thüringen zeigte zudem der aktuelle Freestyle-

Vizeweltmeister sein Können in der Schleyer-

Halle. Erstmals teilte sich beim ADAC Supercross

Stuttgart das Freestyle-Spektakel in zwei

Teile auf: Ein Auftritt erfolgte als Stimmungsmacher

direkt nach der Pause, die zweite Show

bildete den spektakulären Schlusspunkt des

Abends.

Samstag:

Amerikaner bestätigen Favoritenstatus

Ryan Breece krönte sich am Samstagabend

zum „König von Stuttgart“. Der 24-jährige US-

Amerikaner gewann die „Nacht der Revanche“

am Samstag, was ihm zusammen mit einem

hervorragenden 2. Platz am Freitag den Gesamtsieg

einbrachte. In der Endabrechnung

distanzierte er so Charles Lefrançois (Frankreich),

der den Vortag komplett dominiert hatte.

Auf Platz 3 folgte mit Carlen Gardner ein

weiterer US-Boy. Die Plätze 4 bis 7 belegten

ebenfalls Fahrer aus Frankreich und den USA.

Ryan Breece aus Coeur d’Alene (Idaho) zeigte

sich bei der Siegerehrung vor rund 8100 Zuschauern

in der ausverkauften Hanns-Martin-

Schleyer-Halle überglücklich: „Ich habe immer

an mich geglaubt, deswegen bin ich heute

hier. Einen großen Dank an mein Team und vor

allem die großartigen Fans, deren Begeisterung

ich während des Rennens deutlich gespürt

habe. Ich freue mich auf nächstes Jahr.“

Für den einzigen deutschen Starter in der

SX1-Klasse verlief das 37. ADAC Supercross

Stuttgart nicht wie erhofft. Wie schon am Freitag

verpasste Dominique Thury auch am zweiten

Tag das Finale. Im Hoffnungslauf am Samstag

fiel er nach einem erfolgversprechenden

Start im Verlauf des Rennens auf den 3. Rang

zurück. Damit reichte es um zwei Sekunden

knapp nicht für den Sprung in den Endlauf.

46 MOTOCROSS ENDURO


Paul Haberland (Erfurt) siegte in einem packenden

Rennen am Samstagabend und krönte sich

in der SX2 zum „Prinzen von Stuttgart“

SX2: Haberland sorgt für Jubel beim Publikum

Deutlich besser machte es ein deutscher Nachwuchsfahrer

in der SX2. Paul Haberland siegte

in einem packenden Rennen am Samstagabend

und eroberte damit auch im Gesamtklassement

den 1. Platz. Der Start des „Prinzen

von Stuttgart“ war nicht optimal, doch durch

zwei, drei beherzte Manöver befreite der Thüringer

sich aus dem anfänglichen Getümmel.

Danach zeigte der 19-Jährige vor allem am

Waschbrett eine nahezu fehlerlose Leistung.

Die einzige Schwäche des Abends leistete er

sich bei der Siegerehrung mit einem abgebrochenen

Sektkorken. Auf Rang 2 landete der

Spanier Prol Ormeno Xurxo, Dritter wurde Dare

Demartile (USA).

Paul Haberland, „Prinz von Stuttgart“: „Am Anfang

bin ich sehr verkrampft gefahren und erst

in den letzten Runden etwas lockerer geworden.

Das ist einfach nur Wahnsinn, dafür habe

ich hart trainiert. Auch mein Team hat alles gegeben.“

Südbadischer Nachwuchsfahrer setzt sich

in der SX4 durch

Am Samstagabend absolvierten die Fahrer der

SX4 (Altersstufe 9 bis 12 Jahre) ihr Finalrennen.

Der aus Bad Säckingen stammende Marvin

Vökt (MSC Alemannorum Schweighausen) fuhr

souverän als Erster über die Ziellinie. Letztes

Jahr noch auf dem 3. Platz, setzte er sich kurz

nach dem Start vom Feld ab und gab seine

Spitzenposition bis zur Zielflagge nicht wieder

her. Auf den Rängen 2 und 3 folgten Daniel Ferger

(MTC Flehingen) und der Rudersberger

Marco Louis Stradinger (MSC Wieslauftal).

Bereits am Freitagabend war Lokalmatador Simon

Hahn von der KFV Kalteneck in Holzgerlingen

in der SX5 bei den Jüngsten ganz nach vorne

gefahren. Die Jugendklassen der SX4 und

SX5 fahren jeweils nur ein Rennen am gesamten

Wochenende.

La-Ola für die Freestyler

Mit einer La Ola feierte die Schleyer-Halle die

Freestyle-Show, die die Springer Kai Haase,

Mat Rebeaud, Alex Porsing und Luc Ackermann

mit Bravour bestritten. Was spielerisch, leicht

und lässig erscheint, ist das Ergebnis harter

und kontinuierlicher Trainingsarbeit. Besonders

gut kamen beim Publikum die sogenannten

Trains an, bei denen alle vier Fahrer in einer

Kette hintereinander ihre Tricks zeigen.

37. Int. ADAC Supercross Stuttgart - 8./9.11.2019

Ergebnisse:

SX1 - Finale - Freitag: 1. Charles Lefrançois, F, Suzuki; 2. Ryan

Breece, USA, Yamaha; 3. Mike Alessi, USA, Honda; 4. Tyler Bowers,

USA, Kawasaki; 5. Justin Starling, USA, Suzuki; 6. Carlen

Gardener, USA, Honda; 7. Boris Maillard, F, Suzuki; 8. Filip

Neugebauer, CZ, Kawasaki; 9. Jason Clermont, F, Kawasaki;

10. Jack Brunell, GB, KTM; 11. Cheyenne Harmon, USA, Suzuki;

12. Ronnie Stewart, USA, Husqvarna.

Samstag: 1. Breece; 2. Gardener; 3. Matt Goerke, USA, Kawasaki;

4. Lefrançois; 5. Maillard; 6. Dylan Merriam, USA, Yama-

Jedes Jahr aufs Neue ein Highlight für die

Fans: Atemberaubende Sprünge bei der Freestyle-Show

2019 erstmals im Doppelpack

ha; 7. Neugebauer; 8. Julien Lebeau, F, Kawasaki; 9. Starling;

10. Bowers; 11. Brunell; 12. Alessi.

König von Stuttgart: 1. Breece; 2. Lefrançois; 3. Gardener;

4. Maillard; 5. Alessi; 6. Bowers; 7. Starling; 8. Neugebauer;

9. Brunell; 10. Goerke; 11. Merriam; 12. Lebeau; 13. Clermont;

14. Harmon; 15. Stewart.

SX2 - Finale - Freitag: 1. Hakon Frederiksen, N, Yamaha; 2. Paul

Haberland, Honda; 3. Prol Ormeno Xurxo, E, Husqvarna; 4. Dare

Demartile, USA, Honda; 5. Clément Briatte, F, Kawasaki;

6. Lance Kobusch, USA, Kawasaki; 7. Kevin Moranz, USA, Suzuki;,

8. Jeroen Bussink, NL, Husqvarna; 9. Andrea Bonifacio, I,

Suzuki; 10. Jimmy Clochet, F, Kawasaki; 11. Dylan Woodcock,

GB, Kawasaki; 12. Deegan von Lossberg, USA, Yamaha.

Samstag: 1. Haberland; 2. Xurxo; 3. Demartile; 4. von Lossberg;

5. Kobusch; 6. Clochet; 7. Briatte; 8. Woodcock; 9. Kevin

Cattani, I, Husqvarna; 10. Gabriel Chetnicki, PL, Suzuki; 11. Frederiksen;

12. Moranz.

Prinz von Stuttgart: 1. Haberland; 2. Xurxo; 3. Demartile;

4. Frederiksen; 5. Kobusch; 6. Briatte; 7. von Lossberg; 8. Clochet;

9. Moranz; 10. Woodcock; 11. Bussink; 12. Cattani;

13. Bonifacio; 14. Chetnicki.

SX4 - Wertungslauf: 1. Marvin Vökt, KTM; 2. Daniel Ferger, Yamaha;

3. Marco Stradinger, KTM; 4. Lasse Lohmann, Husqvarna;

5. Jan Leisinger, Husqvarna; 6. Jarno Jansen, Husqvarna;

7. Elena Turi, Husqvarna; 8. Felix Ankele, Husqvarna; 9. Tobias

Strebel, KTM; 10. Leon Haun, KTM; 11. Sebastian Haidle, KTM;

12. Mailo Linke, Husqvarna.

SX5 - Wertungslauf: 1. Simon Hahn, Husqvarna; 2. Leonardo-

Elijah Richter, KTM; 3. Tizian Bollinger, CH, KTM; 4. Nils Ole

Fauser, Husqvarna; 5. Elias Philipp, KTM; 6. Samuel Moser,

KTM; 7. Emma Nusser, HVR; 8. Benedict Balduf, Husqvarna;

9. Liam Hodecker, KTM; 10. Melina König, KTM; 11. Lenny Bäuerle,

KTM.

MOTOCROSS ENDURO 47


TEST: MAXXENDURO M7332F/M7324

ANGEFAHREN

DETAILS ZUM MAXXENDURO

Mit dem neuen MAXXENDURO M7332F/M7324 haben

die Maxxis Reifenentwickler in Zusammenarbeit

mit Bradley Freemann (Großbritannien), dem Enduro-Weltmeister

2019, eine vollkommen neue Enduro-

Reifen-Kombination entwickelt. Die laufrichtungsgebundenen

Profile erfüllen mit der E-Kennung, Straßenzulassung

und maximal zulässiger Stollenhöhe

von 13 mm alle Reglements der FIM. Während der

Hinterreifen über ein neues Profildesign verfügt, resultiert

der Vorderreifen aus dem neuen Motocross-

Reifen MX ST.

Gegenüber der aus der Erstausrüstung der KTM-

EXC-Modelle verbauten Reifenkombi

M7313/M7314K bietet der Nachfolger einen

optimierten Karkassenaufbau, eine neue

Profilgestaltung und zusätzlich eine bessere

Eigendämpfung.

48 MOTOCROSS ENDURO


DETAILS ZUM MAXXENDURO

Mit dem neuen MAXXENDURO M7332F/M7324 haben die Maxxis Reifenentwickler

in Zusammenarbeit mit Bradley Freemann (Großbritannien),

dem Enduro-Weltmeister 2019, eine vollkommen neue Enduro-Reifen-

Kombination entwickelt. Die laufrichtungsgebundenen Profile erfüllen

mit der E-Kennung, Straßenzulassung und maximal zulässiger Stollenhöhe

von 13 mm alle Reglements der FIM. Während der Hinterreifen über

ein neues Profildesign verfügt, resultiert der Vorderreifen aus dem neuen

Motocross-Reifen MX ST.

Gegenüber der aus der Erstausrüstung der KTM-EXC-Modelle verbauten

Reifenkombi M7313/M7314K bietet der Nachfolger einen optimierten

Karkassenaufbau, eine neue Profilgestaltung und zusätzlich eine bessere

Eigendämpfung.

TEST

Es gibt die Möglichkeit, das Reifenpaar mit Schlauch oder mit Moussegummi

zu fahren. Das Factory-Team rund um Bradley Freemann vertraut

hier auf den Mousse von Riga Gomme. Wir haben ebenfalls diesen

Mousse für unseren Test genutzt.

MONTAGE

Der Hinterreifen „Maxxenduro M7324“ lässt sich einfach und gut im Zusammenhang

mit dem Riga Gomme Mousse montieren. Zur Montage haben

wir nur das mitgelieferte Montagegel verwendet, das ausreichend in

einer Tube mitgeliefert wurde. Nachdem wir den Mousse komplett mit

dem Gel eingeschmiert hatten, gab es keine Probleme bei der Montage

und wir haben nicht einmal einen Montageständer verwenden müssen.

Der Hinterreifen ist auch ohne Probleme aus dem Tiefbett gerutscht, sodass

ein Nachjustieren nicht notwendig war.

Beim Vorderreifen „Maxxenduro M7332F“ hingegen war die Montage etwas

schwieriger. Das lag aber weniger am Reifen, sondern mehr am etwas

zu dicken Riga Gomme Mousse. Die Mousse-Größe war passend zur

Reifengröße (90/90-21) geliefert worden, aber wahrscheinlich sind die

Toleranzen bei dem vorderen Mousseschlauch etwas zu unterschiedlich.

Trotz reichlich Gel, ließ sich der Reifen nur mit Mühe montieren.

IM EINSATZ

Wir haben den Reifen auf einer Husqvarna FE 350 (Viertakt) getestet und

sind nach der Montage gleich ins Gelände gedüst. Der Reifen musste

sämtlichen Bodenverhältnissen standhalten, darunter war Hartboden,

Sandboden, Wiesen und natürlich auch schlammiger Untergrund und diverse

Einsätze à la Sonderprüfung.

Der Reifen bietet einen sehr guten Traktionslauf auf jedem Untergrund,

was ihn zu einem waschechten Allround-Reifen macht. Auch der Seitenhalt

ist vorbildlich. Aufgrund des neuen Karkassenaufbaus bietet der

Reifen eine hohe Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten, z.B. in Sonderprüfungen.

Besonders auch in Kombination mit dem Riga Gomme

Mousse hatten wir keine Durchschläge zu verzeichnen, auch wenn es

über Steinkanten ging. Beide Reifen vermitteln ein direktes Fahrgefühl,

ohne irgendwie „schwammig“ zu wirken.

HALTBARKEIT

Insgesamt 15 Betriebsstunden sind wir mit dem MAXXENDURO

M7332F/M7324 gefahren, das entspricht mindestens einer Zweit-Tages-

Rennveranstaltung (DM oder EM) oder mehreren Rennen bei nationalen

Veranstaltungen wie IGE oder SOC. Anschließend war am vorderen Reifen

nur minimaler Verschleiß zu erkennen und am Hinterreifen gab es

Abnutzung am mittleren Stollen (vordere Kante) sowie am seitlichen Profil.

Ein Herausreißen der Stollen war weder am Vorderreifen noch am

Hinterreifen zu erkennen.

FAZIT

Die neue Reifenkombination MAXXENDURO M7332F/M7324 ist eine perfekte

Allround-Enduroreifen-Paarung, die der Straßenzulassung sowie

den FIM-Regeln entspricht. Egal auf welchem Untergrund, mit diesen

Reifen liegt man richtig für den Endurosporteinsatz.

• Text: Marko Barthel; Fotos: Denis Günther, Uwe Laurisch

MAXXENDURO M7332F nach 15 Stunden

MAXXENDURO M7324 nach 15 Stunden

MOTOCROSS ENDURO 49


TIPPS & TRICKS: PROTEKTOREN

Gut geschützt

wenn mal was schief geht...

In den vergangenen Ausgaben haben wir schon diverse Tipps & Tricks rund um die Bekleidung für

den Offroadeinsatz gegeben. In dieser Ausgabe geht es allgemein um Protektoren. Nicht die

sichtbare Schutzbekleidung, wie Stiefel oder Helm, ist damit gemeint, sondern die Ausrüstung,

die unter Hose bzw. Hemd getragen wird. Dazu gehören ein paar Knieschoner, ein Nierengurt, ein

Brustpanzer oder Protektorenhemd und natürlich ein paar Ellenbogenschützer. Welche Arten es

gibt und worauf man achten sollte, erklären wir euch hier.

• Text: Marko Barthel; Fotos: Denis Günther, Marco Burkert

50 MOTOCROSS ENDURO


MOTOCROSS ENDURO 51


TIPPS & TRICKS: PROTEKTOREN

Die einfachen Knieschoner/Knieprotektoren bestehen aus einem Schienbeinschutz

sowie einer Knieschale, die mit einem oder zwei elastischen Riemchen ums

Bein fixiert werden

Deutlich umfangreicher fallen die Knieprotektoren mit integriertem Gelenk aus. Hier

werden Schienbein und Knie ausreichend geschützt. Zusätzlich sind diverse Gelenke

eingearbeitet, um bessere Flexibilität und besseren Tragekomfort zu erreichen

Bei den Knieprotektoren inkl. Gelenksystem sowie auch bei den Knieorthesen sind

mehr als zwei Riemchen für das Fixieren vorhanden. Sie nehmen natürlich auch

mehr Platz unter der Hose ein → achtet auf die Passform

Knieschoner/Knieprotektoren

Es gibt eine Vielzahl an Knieprotektoren auf

dem Markt. In erster Linie muss man zwischen

einem einfachen Knierschoner/Knieprotektor

und einer Knieorthese inkl. Protektor entscheiden.

Die einfachen Knieschoner gibt es schon

für 20,- Euro, bei den Knieorthesen können es

schon mal weit über 1000,- Euro für eine individuelle,

angepasste Version werden. Hier ist

klar das Einsatzgebiet entscheidend. Der Gelegenheitsfahrer

ist mit einem Knieschoner/

Knieprotektor erstmal ausreichend geschützt.

Vor dem Kauf sollte die Passform in Kombination

mit Stiefel und Hose geprüft werden. Teilweise

sind die Knieprotektoren sehr klobig

und passen nicht unter jede Hose. Die Bewegungsfreiheit

darf nicht eingeschränkt werden

und es darf nichts drücken oder sich unangenehm

anfühlen. Außerdem sollte unter jedem

Knieschoner eine lange atmungsaktive Unterhose

oder Strumpf bzw. Socke getragen werden,

um Reibung auf der Haut zu vermeiden.

Ein Hobbyfahrer, der oft Offroad unterwegs ist,

kann sich Knieprotektoren mit Gelenk zulegen,

Bei der angepassten Highend-Variante, hier die Suicide SPK1, wird nicht nur das

Knie geschützt, sondern auch die Bänder vom Verdrehen abgehalten

die eine bessere Stabilität bieten. Der Vielund

Sportfahrer kann zur Highend-Variante

greifen: Knieorthesen inklusive Protektor. Hier

wird nicht nur das Knie/Schienbein durch Protektoren

geschützt, sondern auch durch stabile

Gelenksysteme das Knie vom Verdrehen abgehalten.

In diesem Bereich gibt es Standardgrößen

für einen günstigeren Preis oder eben

die preisintensivere angepasste Version.

52 MOTOCROSS ENDURO


Ein Brustpanzerbesteht größtenteils aus Hartplastik, schützt den Brust- sowie Rückenbereich

und wird über oder unter dem Fahrerhemd getragen

Auch Protektorenwesten mit weichen Protketoren sind möglich und flexibler als

Brustpanzer aus Hartplastik

Die kompletten Protektorenhemden bestehen aus Brustschutz, Schulterschutz, Rückenschutz

inklusive langem Wirbelsäulenprotektor, Ellenbogenschoner sowie einem

integrierten Nierengurt. Hier auf dem Bild seht ihr den „Ortho-Max Jacked“

von Ortema

Achtet bei den Protektorenhemden auf eine gute Luftdurchlässigkeit, damit der

Körper ausreichend gekühlt werden kann. Gerade im Offroadbereich kommt man

schnell ins Schwitzen und da ist jede Kühlung wünschenswert. Die Version von

Husqvarna hat jede Menge Lüftungslöcher

Brustpanzer/Protektorenhemd

Auch hier ist die Auswahl enorm und es kommt

auf das gewünschte Einsatzgebiet an. Für den

Offroad-Einsatz ist ein einfacher eingearbeiteter

Schutz in einer Jacke nicht ausreichend und

man sollte einen zusätzlichen Protektor zur

Prävention tragen. Darunter empfiehlt es sich,

ebenfalls ein atmungsaktives Shirt mit oder

ohne lange Ärmel zu tragen.

Ein Brustpanzer ist eher kompakt und schützt

je nach Größe den Brustbereich, die Rippen

und den Rücken inklusive Wirbelsäule. Diese

Art wird meistens aus einer Schale aus Hartplastik

hergestellt und ist in diversen Größen

erhältlich (wird teilweise eher im Motocross-

Bereich über dem Fahrershirt getragen). Die

andere Version wäre ein Protektorenhemd, das

nicht nur die oben genannten Bereiche

Die spezifisch für den Körper angepasste Version hat den Vorteil, dass sie perfekt

passt und kaum eine störende Wirkung beim Fahren besitzt. Außerdem kann fast

jeder Wunsch bei der Anpassung berücksichtigt werden, besonders auch die Kompatibilität

zum Neckbrace. Hier im Bild der individuell angepasste Protektor von

Suicide

schützt, sondern meistens auch gleich einen

Nierengurt sowie Ellenbogenschutz integriert

hat. Das hat den Vorteil, dass alles gleich am

richtigen Platz sitzt und man nicht alles separat

kaufen muss. Achtet bei der Auswahl auf eine

ausreichende Belüftung und auf eine gute

Passform. Für den Vielfahrer gibt es noch eine

Highend-Lösung, die körperspezifisch angepasst

wird und je nach Wunsch verschiedene

Bereiche optimal schützen kann.

MOTOCROSS ENDURO 53


TIPPS + TRICKS: PROTEKTOREN

Weitere nützliche Protektoren

Der Protektor aus Hartplastik mit zwei über Kreuz angeordneten Riemchen

Ganz nützlich können auch sogenannte Protektoren-Hosen

sein. Diese schützen, je nach Ausführung die Hüfte, das seitliche

Gesäß und den Oberschenkel

Von diversen Herstellern (im Bild von Forcefield der Pro Range) gibt es Ellenbogenschoner aus weichem

Protektorenmaterial. Meistens lässt sich dies Art angenehmer tragen und der Druck auf die Unterarme ist

geringer bzw. wird gleichmäßig verteilt

Ellenbogenschoner

Ein Ellenbogenschutz wird meistens vernachlässigt,

aber wer einmal richtig im Gelände

gestürzt ist, weiß, wie wichtig diese

Schutz ist. Falls der Ellenbogenschutz nicht

schon im Protektorenhemd integriert ist,

werden zwei verschiedene Varianten auf

dem Markt angeboten. Auch hier gilt wieder,

die Passform muss stimmen und es

sollte kein unangenehmes Drücken entstehen.

Empfehlenswert ist, lange Armstrümpfe

oder ein atmungsaktives Langarmshirt

unter dem Protektor zu tragen, um Reibung

auf der Haut zu vermeiden. Eine Version besteht

aus Hartplastik und wird mit Riemchen

am Arm befestigt. Die zweite Möglichkeit

ist ein Schoner aus weichem Protektorenmaterial,

die wie ein Strumpf auf dem

Arm gezogen wird. Das Besondere daran ist,

eine gleichmäßige Fixierung am Arm, ohne

zu starken Druck an einer bestimmte Stelle

auszuüben.

Der Nierengurt übernimmt weitestgehend eine stützende

Funktion und schützt vor Zugluft

54 MOTOCROSS ENDURO


Gut geschützt - den optimalsten Schutz erreicht

ihr, wenn Protektoren von einem Hersteller genutzt

werden. Diese sind dann von ihrer Passform

undFunktionalität optimal aufeinander abgestimmt

MOTOCROSS ENDURO 55


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Mit meiner 2. Unterschrift nehme ich zur Kenntnis, dass ich meine Bestellung

innerhalb von 14 Tagen widerrufen kann. Ein Zeitschriftenabonnement

kommt jeweils für die Dauer eines Jahres zustande. Es

verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn ich es nicht drei

Monate vor Ablauf des Bezugsjahres schriftlich per Einschreiben

oder E-Mail (PDF mit Unterschrift) kündige.

Weitere Prämien und Infos zum abo unter: www.mce-online.de

Motocross Enduro

Birkenweiherstr. 14

D-63505 Langenselbold

Info-Hotline: 06184 9233-30

Fax 06184 9233-55

Alle Prämien erhältlich nur solange Vorrat reicht

MOTOCROSS ENDURO 57

• Foto: Marco Campelli

Weitere Infos unter www.mce-online.de


P.O.W. KIEDROWSKI RACING TEAM

Sven Kiedrowski: Deutscher

Enduro Senioren Cup-Sieger 2019

ABGERÄUMT

KIEDROWSKI RACING ADAC NSA ENDURO TEAM

Die Fahrer des Kiedrowski Racing ADAC NSA Enduro

Teams haben in der Saison 2019 den Vizemeistzertitel

im Deutschen Enduro-Mannschaftspokal

geholt!

Im Enduro Jugend Cup ließ Lennart Marwede

die 125er-Husqvarna ordentlich gehen – herausgekommen

ist ein guter 4. Platz in der

Meisterschaft!

In der Klasse E2B kämpfte sich Max Fehlig auf

Rang 5, Jan Hendrik Lessen und André Kehe holten

die Plätze 11 und 15 in der Meisterschaft.

Ebenfalls am Start waren Bjarne Büchling, Tim

Bald und Hauke Neddermeyer, die aber nur an

einzelnen Events teilnahmen.

Teamchef Sven Kiedrowski konnte, nachdem er

im letzten Jahr punktgleich mit Dirk Peter im

Deutschen Enduro Senioren Cup „nur“ Vizemeister

geworden war, in diesem Jahr endlich

den Sack zumachen und den Titel fürs Team Kiedrowski

Racing holen!

GESAMTSIEGER + BESTES TEAM

+ 4 MEISTER!

Die Kiedrowski-Racing-Teamfahrer räumten

auch in der Offroadscramble-Meisterschaft

richtig ab! Malte Hohn wurde Meister in Klasse

1 und Gesamtsieger aller Klassen. Danny Ma-

Malte Hohn – Gesamtsieger der

Offroadscramble-Serie 2019

terne wurde Meister in Klasse 2, Norman Frenzel

in Klasse 6. Meister der Klasse 9 ist Michael

Garbers.

Und zu guter Letzt gewann das Team Kiedrowski

Racing auch die Teamwertung!

Gefeiert wird dieser Erfolg wie auch der Motocross

Nordcup Meistertitel von Lasse Rudolf

bei der Saisonabschluss-Rockparty am Samstag,

14.12.2019, im Gradierwerk in Bergen (OT

Sülze). Hierzu sind alle Fahrer herzlich eingeladen

– der Eintritt ist frei.

www.kiedrowski-racing.com

www.husky24.de

Thanks for supporting:

• BEL RAY Öle

• P.O.W. Reiniger

• MICHELIN Reifen

• SOS Wheels

• HGT Greifer

• ZAP Technix

• BELL Helmets

• ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt

• MSC MUNSTER e.V. im ADAC

58 MOTOCROSS ENDURO


Race Support für die Teamfahrer

Das ADAC Enduroteam beim Finale in Tucheim


ENDURO: HARDENDURO SERIES GERMANY

60 MOTOCROSS ENDURO


Mit einem 2. Platz rundete Leon Hentschel

seine gute Saison in der Hard-

EnduroSeries Germany in Schwepnitz

ab. Da er direkt vor Robert Scharl die

Ziellinie kreuzte, konnte er sich als

zweiter Meister in der noch jungen

Serie feiern lassen.

MOTOCROSS ENDURO 61


ENDURO: HARDENDURO SERIES GERMANY

Im Finale wurde es in den

letzten Runden dunkel ...

MCE-Kolumnist Marcel Teucher hatte leider Pech,

er fiel mit defekter Benzinpumpe aus

Eine Auffahrt im Rennen

war für viele Fahrer allein

nicht zu meistern

Dies war aber nur ein Highlight beim Finallauf,

den der Quadpoint Schwepnitz e.V. wieder einmal

perfekt organisiert hatte. Erstmals wurde

auch ein Festzelt gestellt, wo am Abend auch

die Meisterehrung durchgeführt werden konnte.

Eine erweiterte Strecke und das Finale unter

Flutlicht sorgten für ein besonderes Flair in

Ostsachsen.

X-Grip Prolog Award:

Scharl erster Titelträger des Tages

Die erste Entscheidung fiel gleich am Morgen

um 10:05 Uhr. Leon Hentschel konnte sich zwar

den Tagessieg im X-Grip Prolog Award holen, da

Robert Scharl aber auf Platz 2 reinkam, reichte

der Vorsprung von Scharl, um sich den Titel als

Nachfolger von Vorjahres-Prolog-Champion Leon

Hentschel zu sichern. Tagesdritter wurde Kevin

Gallas, der einen Fehler machte und etwas

Zeit auf der flüssigen Runde verlor.

Gruppenrennen: Technische Defekte sorgten

für Ausfälle und vorzeitige Entscheidungen

Eigentlich dienen die Gruppenrennen mehr

oder weniger dazu, um die Startaufstellung für

das Finale festzulegen. Auf der im Schwierigkeitsgrad

angehobenen zehn Minuten langen

Runde gab es diesmal allerdings auch einige

Vorentscheidungen. So kam nach einer schwierigen

Sandauffahrt der bereits feststehende Juniorenmeister

Lucas Müller zu Sturz, zerstörte

sich einige Teile am Motorrad, weshalb er erst

mit einer Runde Rückstand wieder ins Rennen

einsteigen konnte. Dennoch schaffte er den

Einzug ins Finale, ganz im Gegenteil zu Marcel

Teucher.

In der hintersten Ecke der Strecke quittierte seine

KTM den Dienst mit einer wohl defekten

Kraftstoffpumpe. Da eine Reparatur nicht möglich

war, rutschte er auf Platz 30 zurück, somit

bestand keine Chance mehr, ins Finale einzuziehen.

Damit musste er mit Teamkollege Robert

Scharl zusehen, wie das Team Sturm den

Titel im DG Design Team Award kampflos holen

konnte.

62 MOTOCROSS ENDURO


Marcel Teuchers Teamkollege

Robert Scharl konnte wegen dem

Ausfall von Marcel nur zusehen, wie

das Team Sturm den Titel im

DG Design Team Award

kampflos holen konnte

Die Organisation um die

Gebrüder Jentsch war top

Die Sieger des Finales in Schwepnitz:

Leon Hentschel, Kevin Gallas

und Robert Scharl

Aber auch bei Kenny Lötzsch gab es im Gruppenrennen

Schreckmomente. Sein Dämpfer arbeitete

nicht mehr richtig, wodurch er nicht sein

volles Tempo fahren konnte. Dennoch schaffte

er souverän den Finaleinzug, womit er auch

weiter um seinen 3. Tabellenplatz kämpfen

konnte. Die Gruppenrennsiege gingen an Leon

Hentschel und Robert Scharl.

Gallas holt den Tagessieg – Hentschel Meister

Vor rund 2000 Zuschauern startete das Finale

pünktlich um 17:30 Uhr. Den späten Zeitpunkt

hatte der Quadpoint Schwepnitz gewählt, um

das Finale im Dunklen zu beenden.

Gallas, aus der zweiten Reihe gestartet, kam direkt

als Führender zurück zum Rundenziel. Die

zweite Runde wurde in den unzähligen Hindernissen

dann die entscheidende. Gallas kam gut

durch die langsamen überrundeten Fahrer hindurch,

während Hentschel und Scharl mehr zu

kämpfen hatten. Die jahresentscheidende Szene

gab es dann im Wassergraben, der vom Verein

als Flusslauf getauft wurde. Scharl blieb an

der Ausfahrt hängen, Hentschel nutzte die Außenspur

und konnte überholen. Da beide nur

durch einen Punkt getrennt waren und Scharl

nie wieder seinen Rückstand aufholen konnte,

zog Hentschel auch in der Tabelle am Taufkirchener

Team-X-Grip-Fahrer vorbei und konnte

sich als zweiter Meister in der Geschichte der

HardEnduroSeries Germany feiern lassen.

Den Tagessieg holte Kevin Gallas. Er bekam dafür

eine besondere Trophäe vom Verein. Einen

geschnitzten Wolf in Lebensgröße. Wo gibt es

das sonst, außer beim verrückten Quadpoint

Schwepnitz, der nun ein Jahr arbeiten wird, um

auch 2020 wieder das Finale der HardEnduro-

Series Germany auf einer noch anspruchsvolleren

Strecke austragen zu können.

• Fotos: Toni Keller, Uwe Laurisch

Alle Ergebnisse gibt’s auf:

www.hardenduro-germany.de

MOTOCROSS ENDURO 63


Die Meister 2019

Es war eine spannende Saison 2019 mit vielen verschiedenen Siegern. Der Meistertitel im Championat

blieb bis zum Saisonende offen und auch in den neuen Wertungen gab es viel Spannung.

DG Design Team Award

Neu am Start war der DG Design Team Award mit Unterstützung der Weberwerke. Die hessische Firma

hatte sich für die besten drei Teams große Preise aus dem Programm des Werkstattzubehörs

ausgedacht.

Die Wertung war bis zum letzten Lauf in Schwepnitz offen. Zu den Ehren des ersten Titels kam dann

aber doch das Team Zweirad Sturm, das fast die ganze Saison die Wertung angeführt hatte. Die Widersacher

vom Team X-Grip mussten den Titel nach einem Defekt im Gruppenrennen kampflos abgeben.

FunnelWebFilter Seniorenwertung

Immer, wenn Dirk Peter am Start war, konnte er

gewinnen. Somit war der Meistertitel auch bereits

in Meltewitz entschieden. Fünf Siege

sprechen eine eindeutige Sprache für seine

Dominanz bei den Fahrern über 40 Jahre. Die

beiden verbleibenden Rennsiege holten Thomas

Eleser, der Tabellenzweiter wurde, vor Patrick

Spingat und Robert Escher, der das Finale

in Schwepnitz gewinnen konnte.

Enduro.de Juniorenwertung

Die Nachfolge von Leon Hentschel sah nach den ersten beiden Läufen fast wie eine sichere Sache

von Louis Richter aus. Leider verletzte sich der Sherco-Pilot allerdings in der Sommerpause und

musste den Weg anderen frei machen. Allen voran Lucas Müller aus Augustusburg, obwohl er erst

neu in die Serie eingestiegen ist, steigerte er sich von Lauf zu Lauf und konnte in der zweiten Saisonhälfte

immerhin drei Läufe für sich entscheiden. Auch Paul-Erik Huster wurde immer stärker

mit seinem Highlight in Meltewitz, als er sogar in der Gesamtwertung Dritter werden konnte und

sich somit Platz 2 bei den Junioren sicherte.

X-Grip Prolog Award

Im X-Grip Prolog ging der Sieg an Robert

Scharl. Über die ganze Saison wechselte die

Führung zwischen Scharl und Hentschel hin

und her. Ein 2. Platz beim Finallauf bedeutete

somit für Scharl den Titel, da half auch die

Bestzeit von Hentschel nichts mehr.

64 MOTOCROSS ENDURO


HardEnduroSeries Germany Championat

Die Hauptwertung ging nach einem packenden Finale diesmal an Leon Hentschel. Der Vizemeister vom ersten Jahr der Serie legte eine konstante Saison

hin. Mit einem Tagessieg konnte er Robert Scharl und Kenny Lötzsch auf die Plätze 2 und 3 verweisen.

Die Siege in den sieben Läufen teilten sich unter folgenden Fahrern auf: Gallas (Neugattersleben, Hamma, Schwepnitz), Scharl (Neuhaus-Schierschnitz,

Vellahn), Hentschel (Meltewitz) und Gutzeit (Crimmitschau). • Fotos: Moritz Dudeck

Mal sehen, ob der Wassergraben in

Neuhaus-Schierschnitz wieder zum

Scharfrichter im ersten

Finallauf 2020 wird ...

Der Ausblick auf das Jahr 2020

2020 wird die Serie im Großteil in Mitteldeutschland

ausgetragen und von März bis Oktober

laufen.

Der Saisonstart wird wie 2019 in Neuhaus-

Schierschnitz stattfinden. Ein genauer Termin

wird noch bekanntgegeben, dieser wird wieder

Ende März sein. „Wir wollen eine Kollision zum

Saisonbeginn mit der Deutschen Enduromeisterschaft

vermeiden, deshalb warten wir noch

etwas mit dem festen Termin“, so Clubchef

Thomas Sünkel.

Die Reise der HardEnduroSeries Germany geht

danach weiter nach Crimmitschau. Dort wartet

am 30./31.5. wieder das volle Programm auf

die Fahrer. Neben dem Serienlauf am Sonntag

gibt es bereits am Samstag wieder die volle Action

mit dem Sächsischen Offroadcup und einem

SuperEnduro am Abend mit anschließender

Party.

Nach der Sommerpause folgen die Läufe in

Meltewitz am 13.9. und das große Finale erneut

in Schwepnitz. Der Finaltermin wird ebenfalls

in Kürze bekanntgegeben.

„Eventuell kommt noch ein fünfter Termin hinzu,

allerdings sind wir von der Serienorganisation

mit dem bisherigen Kalender sehr zufrieden.

Wichtig sind uns hochklassige Rennen mit

einem starken Teilnehmerfeld. In der kürzlich

abgelaufenen Saison hatten wir gegen Saisonende

einen kleinen Teilnehmerschwund, was

aber hauptsächlich an Terminüberschneidungen

und Verletzungen lag. Mit dem etwas ausgedünnten

Kalender geben wir nun allen die

Chance, auf Erholungszeit und auch auf Starts

bei anderen Rennen und Serien“, schildert Denis

Günther die Pläne für die neue Saison.

Der Einschreibungsstart wird am 1.1.2020 ab

12:00 Uhr erfolgen.

• Fotos: Uwe Laurisch

MOTOCROSS ENDURO 65


kolumne Lenny Reimer

Meine Familie ist immer dabei ...

Ab in den Urlaub

Hallo MCE-Leser,

ein ereignisreicher Oktober ist zu Ende gegangen!

Am 19.10.2019 fuhren meine Eltern und ich

zum MSC Pegnitz, zum letzten Lauf des ADAC

Thüringen/Hessen/Nordbayern Jugend Cups.

Wir reisten Freitag an und das Wetter versprach

Endurovoraussetzungen. Es regnete in Strömen

... am Samstag natürlich auch!

Wir fuhren acht Prüfungen, eine komplette

Etappe, es war schlammig ohne Ende. Ich kam

trotz des Wetters gut zurecht und lag nach fünf

Prüfungen auf Platz 2. Aber wie so oft in meiner

ersten 65er-Saison stürzte ich wieder einmal

und musste mich nun mit Platz 3 zufriedenge-

Platz 3 beim letzten Rennen der Saison, der Clubmeisterschaft des

MC Zwönitz e.V.: Ein Rennen mit Höhen und Tiefen, da im ersten Lauf

das Motorrad nicht richtig ging! Ich konnte mir aber trotzdem den

3. Platz sichern. Nun ja, da musste mein Dad erstmal den Fehler

finden – es war die Auslasssteuerung!

ben. Ich war trotzdem zufrieden mit mir, wobei

ich mir mehr erhofft hatte. Für mich war es der

alles entscheidende Lauf, da ich in der Meisterschaftsendwertung

auf Platz 2 lag und mir den

Titel holen wollte. Aber mit Platz 3 reichte es leider

nicht. Ich bin nun Vizemeister, habe viel gelernt

und werde versuchen, vieles anders umzusetzen.

Sieger- und Meisterschaftsehrung

fanden gleich im Anschluss ans Rennen statt.

Somit bin ich nun Sechster im ADAC JEC Sachsen,

Fünfter im Deutschlandcup/Meisterschaft,

Vierter in der Sachsenmeisterschaft und Zweiter

in der Meisterschaft ADAC Hessen/Thüringen/Nordbayern

Cup.

Meine erste 65er-Saison ist nun Geschichte und

ich bin zufrieden. Es gibt vieles, was ich gut umgesetzt

habe, aber auch viele Fehler, die mir

passiert sind. Das erste Jahr ist ein Lehrjahr, wie

mein Vater so schön sagte! Ich wollte das nicht

glauben, aber es ist definitiv so! Ich habe mir für

die Saison 2020 viel vorgenommen und es wird

sich viel verändern. Mehr verrate ich erstmal

noch nicht :-)

Wir waren auch noch ab und zu bei ein paar Rennen

des ADAC Kids Cup Berlin/Brandenburg dabei,

da ich Sandtraining brauche. Ich hatte mich

hier aber nicht in der Meisterschaft eingeschrieben,

da es nur Training für mich ist. Beim letzten

Lauf des MSC Hänchen e.V. wurde ich nach einer

Stunde Fahrzeit auf Platz 6 abgewinkt. Wir

mussten keine Sonderprüfungen fahren, sondern

eine Stunde auf Zeit. Es war eine sehr anspruchsvolle

Strecke mit vielen künstlichen Hindernissen,

aber Lob an den Veranstalter, es war

top. Mir hat es sehr gut gefallen, aber am Ende

fehlte mir leider die Kraft ... ich war wieder einmal

gestürzt. Nun ja, Hacken ran und es nächste

Saison besser machen und trainieren, trainieren,

trainieren ...

Jetzt heißt es erstmal Motorrad zerlegen, pflegen

und reparieren ...! Für mich beginnt nun

das Hallentraining, denn ich brauche viel Kraft

und Ausdauer.

Aber erstmal geht’s in den Urlaub ...

Bis bald,

euer Lenny

Lenny #288

#288

66 MOTOCROSS ENDURO


UNSER MCE-JAHRESABO

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Die Prämie ist im Aboangebot eingerechnet.

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• Foto: Uwe Laurisch


kolumne Marcel Teucher

Outdoor-Saison beendet

Hey, ihr lieben MCE-Leser,

Ende Oktober, Anfang November standen zwei

wichtige Rennen in meinem Kalender. Diese bildeten

gleichzeitig auch den Abschluss der Outdoor-Saison.

Für das Finale der HardEnduroSeries Germany

in Schwepnitz war ich hochmotiviert. Besonders

deshalb, weil ich das Cross-Country vor

kurzem dort gewinnen konnte. Ziel war, soweit

wie möglich vorn zu landen, um mit Robert

Scharl zusammen den X-Grip Prolog Award für

uns zu entscheiden.

Leider sollte es aber ganz anders kommen. Bereits

zur Hälfte des Gruppenrennens schied ich

mit einer defekten Benzinpumpe aus. Damit bestand

keine Chance mehr, um den Titel zu kämpfen.

Schade, aber that’s racing …

Es dauerte nicht lange, dann stand schon das

Getzenrodeo auf dem Plan. Durch das Finale der

World Enduro Super Series gab es für mich als

einen der einheimischen Fahrer viele Medientermine.

Ich glaube, so viel wie über das diesjährige

Getzenrodeo wurde noch nie über ein

Rennen im Vorfeld berichtet.

Die Woche vor dem Rennen nutzte ich zusammen

mit meinem Kumpel Blake Gutzeit zum Training

und zur Streckenbegutachtung. Am Freitag

standen dann auch schon das Training und die

Streckenvorstellung auf dem Programm.

Aufgeregt ging es dann am Samstag ins Rennen.

Leider wieder von einer hinteren Startposition,

da zunächst die Fahrer mit WESS-Punkten

im vorderen Bereich aufgestellt wurden. Vielleicht

findet aber ja bei der nächsten Ausgabe in

zwei Jahren doch mal ein Prolog statt, das wäre

für alle Fahrer fairer, denn nicht alle fahren die

komplette WESS …

Vor erneut tausenden Zuschauern startete das

GetzenRace diesmal bereits um 10:00 Uhr. Wie

zu erwarten, gab es vor der „Kartoffelreibe“ den

ersten Stau. Ich kam aber dennoch ganz gut ins

Rennen und pushte die ersten 30 Minuten und

lag in der dritten Runde schon auf Platz 31, obwohl

ich von der Startposition jenseits von Platz

50 ins Rennen ging (siehe Foto :D …).

Leider passierte dann an der „Getzenpfanne“

mein schwerster Crash in meiner Getzenrodeo-

Karriere. Ich rutschte rückwärts die Felsplatte

wieder herunter und bekam auch noch das Bike

auf den Kopf. Die Folge war ein kurzer Blackout

und die Gewissheit, keine Chance mehr auf den

Finaleinzug zu haben.

Ich fuhr zwar weiter, hatte aber Probleme, wieder

ins Rennen zu kommen. Als Fazit kann ich

nur sagen, dass der Getzenrodeo e.V. erneut eines

der wohl geilsten Rennen der Welt ausgerichtet

hat. An die Stimmung bei den Zuschauern

und die fast perfekte Organisation kommt

wohl kein anderer Veranstalter heran.

Für mich steht jetzt im November die Vorbereitung

auf die SuperEnduro-EM an. In Polen startet

am 7.12. der erste Lauf der Saison.

Also, Training umstellen und Blick nach vorn

richten …

#oneteam#team25

#fullforceforward

Euer

Marcel

68 MOTOCROSS ENDURO


WARENKORB: WE MUST HAVE IT

IXS: Katalog 2020

Gerüstet sein für die neue Saison

Nach der Saison ist vor der Saison. iXS präsentiert den neuen Katalog

mit der iXS-Kollektion 2020. Zu den Highlights zählen eine komplett

überarbeitete Gore-Tex-Kollektion sowie im sportlichen Segment mehrere

neue Leder-Produkte. Die zahlreichen Innovationen begeistern – lebendig

und überraschend ...

Sich inspirieren lassen und eintauchen in die Welt der unbegrenzten Motorrad-

und Bekleidungsmöglichkeiten. Mit einer Fülle an Produktneuheiten

unterstreicht die Marke iXS einmal mehr ihre Spitzenposition im

Bereich Motorradbekleidung und -zubehör. Das volle Programm lässt

sich im brandneuen, 326-seitigen iXS Katalog finden. Unter Verwendung

von modernsten High-Tech-Materialien und unter Einsatz ausgeklügelter

Fertigungstechnologien untermauert iXS seinen Leitspruch „Perfect Fit“.

Weil viele Entwicklungen aus dem Rennsport stammen und im echten

Rennbetrieb getestet wurden, zieht sich das Thema „Motorsport“ durch

den gesamten Katalog.

Auf die Saison 2020 hin haben die Produktmanager von iXS viele nützliche

Detailverbesserungen in die Produktpalette einfließen lassen und

mit tollen Weiterentwicklungen ergänzt. Die attraktiven Neuheiten überzeugen

in Qualität, Ergonomie und Design. Die neueste iXS-Kollektion

bietet Motorradmode für jede und jeden, alles von Kopf bis Fuß, was das

Bikerherz begehrt. Angefangen von Lederbekleidung, über Gore-Tex-

Ausrüstung, Textil- und Sommerbekleidung, Helmen, Regenbekleidung,

Funktionsbekleidung, Handschuhen und Schuhen bis hin zu Gepäck und

Protektoren – alles findet sich im neuen iXS-Katalog.

Seit Jahren arbeitet iXS bei der Entwicklung ihrer neuen Produkte mit

echten Motorradprofis zusammen. Das spiegelt sich auch im Katalog wider,

wo sich authentische Motorradbegeisterung erleben lässt. Menschen

mit Leidenschaft zum Motorrad und fürs Motorradfahren prägen

die Bilder rund um die neue iXS-Bekleidungs-Kollektion. Faszinierende

Außenaufnahmen erwecken den Katalog zum Leben. Das heimische Terrain

in den Schweizer Alpen mit seinen vielseitigen und wechselhaften

klimatischen Bedingungen lieferte dazu die optimale Kulisse und bot

gleichzeitig eine herausfordernde Testumgebung.

Der iXS-Katalog kann auch online auf ixs.com durchgeblättert werden,

wo er als elektronischer Blätterkatalog aufgeschaltet ist. So kann sich

jeder selbst ein Bild machen und sich seine eigenen Highlights für die

bevorstehende Saison zusammenstellen.

www.ixs.com

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JOPA: Katalog 2020

Druckfrisch liegt der neue Katalog 2020

jetzt bei eurem Händler

Jopa präsentiert euch die

neuen Produkte der Marken:

Sidi, Furygan, Rusty Stitches,

PMJ, ROOF, Simpson,

Just1, V-Helmets, RNR, Forcefield,

Zandona, Scalemodels,

VR-46, Jopa MX, Jopa

Tour, Jopa Protectie, Jopa

Teamwear

www.jopa.nl

70 MOTOCROSS ENDURO


KTM: Powerwear casual & Accessories

2020: Neue Kollektion im Handel

Die KTM PowerWear beinhaltet neun verschiedene Linien: Radical, Pure,

Unbound, Emphasis, Replica, Orange, Mechanic, X-Bow UND Kini-RB.

Obwohl alle die Essenz von KTM verkörpern, hat jede Kollektion ihren

ganz individuellen Stil.

Mit einer breiten und vielseitigen Auswahl an Produkten für Herren, Damen

und Nachwuchsrennfahrer ermöglicht die KTM PowerWear-Kollektion

allen Fahrern, sich auch abseits Ihres Motorrades Ready to Race zu

zeigen.

HIGHLIGHTS

Radical Collection:

Radical ZIP Hoodie

Die KTM PowerWear Radical

Collection zeichnet

ein mutiges, aufregendes

Design aus. Aus 100 %

Baumwolle hergestellt,

stellt der Radical ZIP Hoodie

klar, für welche Farbe

das Herz schlägt.

Pure Collection:

Pure Tee Orange

Die KTM PowerWear Pure

Collection macht ihrem

Namen alle Ehre. Sie verfolgt

ein einziges Ziel –

Komfort und Style pure –

kein Schnickschnack, keine

Umwege. Mit minimalistischen

Applikationen

und Druckdesigns auf der Brust ist das Pure Tee Orange genauso fokussiert,

wie sein Träger.

Unbound Collection:

Unbound Vest

Die KTM PowerWear Unbound

Collection animiert

dazu, die Grenzen

alltäglicher Konventionen

zu sprengen. Bei der Entwicklung

der Unbound

Vest verwendete KTM die

gleiche Formel, die auch

die Motorräder der Marke von Sieg zu Sieg führt – hohe Performance

und Funktion bei geringem Gewicht. Diese sportlich geschnittene Weste

kann beidseitig getragen werden und ist wasser- sowie windabweisend.

Für Herren und Damen erhältlich.

Emphasis Collection:

Emphasis Hoodie

Die brandneue KTM PowerWear

Emphasis Collection

ist ideal für alle,

die auf und abseits der

Strecke um Meistertitel

kämpfen. Sie wurde für

maximale Performance

entwickelt. Der leichte,

schnelltrocknende und atmungsaktive Emphasis Hoodie bietet eine

ideale zweite Haut. Für Herren und Damen mit Ready-to-Race-Mentalität

erhältlich.

Replica Collection:

Replica Team Shirt

Die Red Bull KTM Factory

Racing Teams und ihre

Fahrer stechen mit ihrer

auffallenden Teambekleidung

in jeder Boxengasse

und jedem Fahrerlager

der Welt hervor. Mit der

KTM PowerWear Replica

Collection kann sich jeder wie einer der Ready-to-Race-Profis kleiden.

Das Replica Team Shirt macht diesen Job mit Überzeugung und sorgt mit

seinen Mesh-Einsätzen dafür, einen kühlen Kopf zu bewahren.

Orange Collection:

Orange Travel BAG 9800

Ein Element dieser Kollektion

ist nicht zu übersehen:

die Farbe. Die KTM

PowerWear Orange Collection

ist durch und

durch KTM. Geräumig genug

für eine komplette

Fahrerausrüstung und robust

genug für jeden Trip.

Der Orange Travel BAG

9800 ist der unangefochtene

König der Kit-Bags.

Mechanic Collection:

Mechanic Hoodie

Die KTM PowerWear Mechanic

Collection wurde

ganz auf die Bedürfnisse

der stillen Helden des

Rennsports zugeschnitten.

Lange, elastische

Bündchen sorgen dafür,

dass die Ärmel bei der Arbeit

am Motorrad nicht im

Weg sind, und dank einer

exzellenten Farbechtheit

kann man die Mechanic Collection immer wieder waschen und sie wird

bei jedem Rennen wieder wie neu aussehen!

Die neue KTM Powerwear Casual & Accessories Kollektion 2020 ist ab

sofort bei allen KTM-Händlern erhältlich.

Die Saison ist noch nicht vorbei: Und vor allem nicht mit dem

KTM OFFROAD-BONUS*!

Die KTM OFFROAD Modelle der neuesten Generation punkten mit einer

Reihe entscheidender Highlights, die die Messlatte in Sachen Performance

auf ein völlig neues Level heben.

On Top erhalten Kunden eines neuen KTM EXC- oder SX-Modells ab sofort

KTM PowerWear, PowerParts sowie SpareParts im Wert von 800 €*

nach Wahl.

Diese Aktion ist gültig von 22.10.2019 bis 10.12.2019 bei allen teilnehmenden

KTM-Händlern in Deutschland. Also jetzt zugreifen und KTM

Offroad-Bonus sichern!

Weitere Informationen unter: www.ktm.com/de/powerdeals

*Das Angebot ist gültig vom 22. Oktober 2019 bis einschließlich 10. Dezember

2019 bei Neukauf eines KTM SX – ODER EXC -Standardmodells

des Modelljahres 2020 ab 125 ccm sowie für alle EXC Six Days Modelle

des Modelljahres 2020. Bei allen teilnehmenden KTM-Händlern in

Deutschland.

MOTOCROSS ENDURO 71


NOTIZEN

KTM präsentiert:

Prado- und Cairoli-Special Editions

KTM freut sich, bekanntgeben zu dürfen, dass in Kürze zwei streng limitierte

Red Bull KTM Factory Racing-Bikes bei den Händlern verfügbar sein

werden. Die KTM 250 SX-F Prado und die KTM 450 SX-F Cairoli wurden aufgelegt,

um diesen beiden herausragenden Athleten die Ehre zuteil werden

zu lassen, die ihnen gebührt.

KTMs Jorge Prado dominierte die Saison 2019 nach Belieben, demonstrierte

sein immenses Talent, seine Überzeugung und seine Konstanz und

holte sich seinen zweiten FIM MX2-Motocross-Weltmeistertitel in Folge.

Mit 31 Rennsiegen in 16 Läufen und 14 Doppelsiegen in dieser Saison legte

der 18-Jährige auf seiner Red Bull KTM Factory Racing KTM 250 SX-F –

die nebenbei ihren elften Titel in 12 Jahren feierte – eine absolute Glanzleistung

hin. Um Prados fantastisches Jahr gebührend zu feiern, ließ sich

KTM etwas ganz Besonderes einfallen und präsentiert nun die limitierte

KTM 250 SX-F Prado des Modelljahres 2020.

Dieses Ready to Race-Bike bietet Premiumkomponenten, wie eine orange

eloxierte Factory-Gabelbrücke, einen Kompositmotorschutz und eine Selle

Dalla Valle-Sitzbank „Factory“. Zusätzlich dazu kommt dieses vollendete

Modell, das als Basis für Prados Weltmeisterbike dient, mit einem

vom Rennsport inspirierten, orange lackierten Rahmen, einer halb

schwimmend gelagerten Bremsscheibe vorn, einem Bremsscheibenschutz

vorn, einem orangefarbenen Kettenrad, einer goldfarbenen Regina-Antriebskette

und selbstverständlich mit Red Bull KTM Factory Racing-

Grafiken sowie Prados Startnummer 61 vorn und hinten. Fahrer, die nach

der schärfsten Waffe im Arsenal und exklusiven Spezifikationen suchen,

werden bei der KTM 250 SX-F Prado garantiert fündig.

„Ein Serienmotorrad mit deiner eigenen Startnummer 61 zu sehen, ist etwas,

von dem man als Kind träumt. Es ist etwas ganz Besonderes und ich

finde, das Bike sieht großartig aus. Wir hatten eine fantastische Saison

und ich möchte mich bei KTM für diese Ehrung unserer gemeinsamen Erfolge

bedanken. Das ist so cool. Ich bin stolz, ein Teil der Orange Family zu

sein und es ist eine große Ehre für mich, dass KTM die KTM 250 SX-F Prado

aufgelegt hat“, bestätigt Prado.

Wenn es um Meisterschaftssiege geht, führt kein Weg an der im Rennsport

entwickelten KTM 450 SX-F vorbei. Seinen unglaublichen Erfolg verdankt

dieses Motorrad unter anderem dem legendären Fahrer Antonio

„Tony“ Cairoli, der mit neun Weltmeistertiteln und seiner immer noch

grandiosen Form an der Spitze der MXGP weiterhin Geschichte schreibt.

Cairoli hatte großen Anteil an der Gestaltung dieses rennerprobten Siegerbikes,

das ohne Zweifel das schnellste Motocross-Bike der Welt darstellt.

Um dieser Legende Tribut zu zollen, präsentiert KTM nun die

KTM 450 SX-F Cairoli des Modelljahres 2020. Dieses Bike zelebriert den

READY TO RACE-Gedanken noch intensiver und ist, genau wie die

KTM 250 SX-F PRADO, mit den feinsten Features sowie den Red Bull KTM

Factory Racing-Grafiken und Cairolis weltbekannter Startnummer 222

ausgerüstet.

„Mein Bike bedeutet mir wirklich viel und über die Jahre haben wir auf der

Jagd nach weiteren Rennerfolgen viele Entwicklungsschritte mit der

KTM 450 SX-F gemacht. In die neueste Generation der 450er floss eine

Menge Arbeit und ich liebe es immer noch, sie zu fahren. Von KTM so geehrt

zu werden, macht mich stolz. Es ist verdammt cool, so viele Fahrer zu

sehen, die mit der Nummer 222 auf ihrem Bike – das meiner Red Bull KTM

Factory Racing-Maschine extrem ähnlich sieht – unterwegs sind. Es handelt

sich um ein herausragendes Bike, das von den besten Technikern der

Welt entwickelt wurde – ein wirklich besonderes Modell. Ich freue mich

schon darauf, sie herumfahren zu sehen“, so Cairoli.

„Wir bei KTM sind stolz darauf, zwei der weltbesten Motocross-Athleten

unter Vertrag zu haben, welche bei der Entwicklung unserer Bikes helfen,

und wir holen dabei das Maximum heraus. Um Prados unglaubliche Saison

und Cairolis fortschreitenden Erfolg in der MXGP zu feiern, haben wir

beschlossen, zwei besondere Modelle aufzulegen, die mit einigen Premiumkomponenten

bestückt sind und den originalen Factory-Look tragen.

Diese streng limitierten Bikes werden im letzten Quartal 2019 bei den europäischen

Händlern zu haben sein“, sagt KTM Senior Product Manager

Offroad Joachim Sauer.

Die KTM 450 SX-F Cairoli steht seit Ende Oktober bei den KTM-Händlern

Europas, während die KTM 250 SX-F Prado im Dezember bei den europäischen

KTM-Händlern zu erstehen sein wird.

Für mehr Informationen besuche deinen autorisierten KTM-Händler oder

gehe auf www.ktm.com

72 MOTOCROSS ENDURO


DMSB-Vizepräsident Hans-Robert Kreutz gratuliert Karl Seipel (1. Vorsitzender

MSC Aufenau) zum Umweltpreis

MSC Aufenau erhält DMSB-Umweltpreis

Hessisches Motocross-Gelände für nachhaltiges Gesamtkonzept prämiert

• Aufwändige Wasserbewirtschaftung, vorbildliche Infrastruktur

und intelligentes Gesamtkonzept für Umweltschutz • Verleihung und

Umweltfachtagung erstmals im Rahmen des DMSB-Kongresses

Beim erstmals durchgeführten DMSB-Kongress in Fulda am 26. und 27.

Oktober wurde der MSC Aufenau e. V. im DMV mit dem Umweltpreis des

DMSB geehrt. Mit der im Zweijahresturnus vergebenen und mit 5000 Euro

dotierten Auszeichnung würdigt der Dachverband der deutschen Automobil-

und Motorradsportler herausragende Leistungen zum Schutz und

zur Erhaltung der Umwelt und der natürlichen Lebensgrundlagen sowie

zur Förderung der Umweltverträglichkeit und Zukunftsfähigkeit im Zusammenhang

mit Motorsportaktivitäten.

Im Fall der nun ausgezeichneten Motocross-Anlage zeichnet die Jury aus

Umweltexperten und das DMSB-Präsidium insbesondere das Gesamtkonzept

aus. Die landschaftlich reizvoll gelegene Strecke am Rand des

Naturparks Spessart wurde in den vergangenen Jahren durch eine Reihe

von Maßnahmen zum Boden-, Wasser- und Landschaftsschutz optimiert.

Nun verfügt das Gelände im Kinzigtal über eine Infrastruktur, die nicht nur

hohen Wert auf Umweltverträglichkeit legt, sondern auch für die aktiven

Motorsportler eine hervorragende Infrastruktur bietet.

Die Expertenjury unter der Leitung des DMSB-Präsidialbeauftragten für

Umweltfragen, Dr. Karl-Friedrich Ziegahn, zeigte sich vom umfassenden

Ansatz des hessischen Motorsport-Clubs beeindruckt. „Besonders überzeugt

die technisch und baulich aufwändige Anlage zur Streckenbewässerung“,

erklärte Ziegahn im Rahmen der Preisverleihung beim „Abend

des Ehrenamts“, mit dem der erste Tag des DMSB-Kongresses abschloss.

Mit sehr viel Eigenleistung baute der MSC Aufenau eine aufwändige Streckenbewässerungsanlage,

die die Feinstaubbelastung auf dem Gelände

senkt und durch eine Kreislaufnutzung und Aufbereitung von Regenwasser

den (Trink-) Wasserverbrauch der Anlage erheblich verringerte. Darüber

hinaus realisierte der Verein eine vorbildliche Infrastruktur auf dem

Gelände, die den Rennteams die Arbeit erleichtert und gleichzeitig umweltfreundlicher

als zuvor ist: Eine vereinseigene Trafostation mit Unterverteilung

im ganzen Fahrerlager macht die Nutzung mobiler Stromaggregate

überflüssig. Darüber hinaus beeindruckt das Areal durch seine

landschaftsgerechte Anlage, bei der etwa Garagen mit begrünten Dächern

in die vorhandene Böschung eingebaut wurden, sodass „Betonklötze“

auf dem Gelände vermieden wurden. Die Bepflanzung mit einheimischen

Hecken und ortstypischen Laubbäumen sowie eine neu

angelegte Streuobstwiese sorgen für zusätzliches Grün und tragen zum

Landschaftsschutz bei. „Die Art der Umsetzung und die Einbindung der

Maßnahmen in ein Gesamtkonzept, das aus Umweltsicht beachtenswert

ist, hat die Jury beeindruckt“, betonte Hans-Robert Kreutz, der den Preis

im Auftrag des DMSB-Präsidiums übergab. „Mit dem MSC Aufenau können

wir in diesem Jahr einen Verein auszeichnen, dessen Handeln vorbildlich

ist und als ‘Best Practice‘ dienen kann. Das Umweltkonzept hat in vielen

Bereichen positive Auswirkungen. So etwa beim Energie- und

Wasserverbrauch, dem Umweltschutz, der Biodiversität sowie der Luftqualität

und den Treibhausgasemissionen“.

Nicht nur durch die Verleihung des DMSB-Umweltpreises betonte der

DMSB die besondere Bedeutung des Themas Umweltschutz für den Verband.

Im Rahmen des Kongresses trafen sich auch die Umweltmentoren

des Verbandes und es fand die „Fachtagung Motorsport und Umwelt“

statt. Zudem widmete sich eine der beiden Podiumsdiskussionen des Gesamtplenums

einem Umweltthema: Eine Expertenrunde diskutierte die

Frage „Alternative Antriebe – eine Chance für den Motorsport?“. Dabei

wurden interessante Ansätze für den Motorsport der Zukunft vorgestellt.

• Text u. Foto: DMSB

Yamaha Motor Deutschland

Engagement im Motocross

Yamaha Motor Deutschland verstärkt sein Engagement im deutschen

Motocross Sport. Dazu wird das SHR Motorsports Team in der Saison

2020 in allen Klassen der ADAC MX Masters-Rennserie auf Yamaha-Motorrädern

an den Start gehen.

Neben den ADAC MX Masters-Läufen wird das Team mit ausgewählten

Fahrern auch an Läufen der EMX und der DM teilnehmen. Die Kooperation

mit dem SHR Motorsports Team ist auf mehrere Jahre angelegt und

stellt einen Teil der Neuausrichtung von Yamaha im deutschen Motocrosssport

dar.

So werden das SHR Motorsports Team und Yamaha Motor Deutschland

unter anderem gemeinsam das Yamaha bLUcRU-Nachwuchsförderprogramm

ausbauen und im Rahmen dessen junge Motocross-Piloten in

Deutschland bei ihrer Entwicklung unterstützen.

„Wir freuen uns, dass wir mit dem SHR Motorsports Team einen guten

und professionellen Partner gefunden haben, um Yamaha-Motocross-

Motorräder und unser bLUcRU-Nachwuchsförderprogramm auf nationaler

Ebene präsentieren zu können“, sagt Sebastian Klein, MX-Manager

bei Yamaha Motor Deutschland.

„Nachdem wir 2016 und 2017 bereits auf Yamaha-Motorrädern unterwegs

waren, freuen sich alle Beteiligten im Team über die Zusammenarbeit

mit Yamaha Motor Deutschland. Erste Tests mit den 2020er-Bikes

waren sehr positiv und auch das Yamaha bLUcRU-Programm gefällt uns

sehr gut, da wir im SHR Motorsports Team schon immer junge Nachwuchspiloten

gefördert haben“, sagt Steffen Hünecke, Teammanager

SHR Motorsports.

Sebastian Klein (li., MX Manager Yamaha Motor Deutschland) und Steffen

Hünecke (Teammanager SHR Motorsports) nach der Unterzeichnung der Verträge

MOTOCROSS ENDURO 73


NOTIZEN

Husqvarna Norden 901 concept

Mit der Norden 901 Concept macht Husqvarna seinen ersten Ausflug ins

Tourensegment. Die Norden 901 ist ein dynamisches und vielseitiges

Langstreckenmotorrad, das gleichzeitig auch enormen Komfort bietet.

Weitere Infos: www.husqvarna-motorcycles.com

• Text u. Fotos: husqvarna-motorcycles.com

Motul wird der neue

Schmierstoffpartner

von Kawasaki Deutschland

Kawasaki Deutschland hat zum nächsten Jahr einen neuen Schmierstoffpartner

gefunden und arbeitet ab dem 1. Januar 2020 mit Motul Deutschland

zusammen. Kawasaki und Motul streben eine langjährige gemeinsame

Partnerschaft an.

Vor allem für die Kawasaki-Händler bringt diese neue Partnerschaft viele

Vorteile. Sie profitieren nicht nur von Motuls deutschlandweitem Vertriebsnetz

und der hohen Technologieexpertise des Schmierstoffherstellers,

sondern auch von dessen umfangreichem Produktportfolio an Premiumschmierstoffen

und Pflegemitteln.

„Mit Motul haben wir einen bekannten und im Markt etablierten

Schmierstoffhersteller gefunden, der sowohl für unseren Handel als

auch für unsere Marke der perfekte Partner ist“, so Jürgen Höpker-Seibert,

stellvertretender Niederlassungs- und Vertriebsleiter Kawasaki

Deutschland. „Dass wir nun auf einen Hersteller mit einem Komplettsortiment,

das zusätzlich zu Schmierstoffen auch Pflegemittel beinhaltet,

zurückgreifen können, ist für unsere Händlerschaft ein weiterer klarer

Vorteil. Zudem entsprechen die Motul-Schmierstoffe unseren hohen

Qualitätsanforderungen und erfüllen die Ansprüche unserer Kunden zu

100 Prozent.“

„Als einer der führenden Motorradhersteller in Deutschland vertraut Kawasaki

unserem Premiumsortiment an Hightechschmierstoffen und Pflegeprodukten

sowie unseren Vertriebskonzepten – dies freut uns sehr

und ist eine solide Basis, auf der wir eine erfolgreiche Kooperation aufbauen

werden“, sagt Armin Bolch, Geschäftsführer der Motul Deutschland

GmbH. „Das wir on top auch die gleichen Werte sowie ein großes

Engagement im Motorsport teilen, bietet uns die perfekte Grundlage für

eine langfristige Partnerschaft. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

www.motul.de

TE 300i jarvis edition 2020

Als Tribut an den Hard-Enduro-Helden und Rockstar Energy Husqvarna

Factory Racing-Fahrer Graham Jarvis bietet die Husqvarna TE 300i Jarvis

Edition dieselbe fortschrittliche Technik. Dank neuer Farbgebung und

Grafiken sowie überarbeiteten Features gleicht sie dem Renn-Bike von

Graham Jarvis fast aufs Haar. Der bewährte Zweitaktmotor lässt sich extrem

gut fahren und kommt mit vielen neuen Entwicklungen daher, die

seine konkurrenzlos gute Performance noch einmal steigern. Mit elektronischer

Kraftstoffeinspritzung, einer kultivierten Leistungsabgabe

und beeindruckenden Drehmoment- und Leistungswerten behält die

Husqvarna TE 300i die Stärken bei, für die sie bekannt ist. Dank Verbesserungen

an Rahmen und Bodywork ist sie aber noch kontrollierbarer

und spritziger zu fahren als je zuvor.

• Text: husqvarna-motorcycles.com; Fotos: KISKA GmbH

74 MOTOCROSS ENDURO


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NOTIZEN

KTM 390 ADVENTURE

KTM 1290 SUPER DUKE R

KTM 890 DUKE R

KTM präsentierte bei der Eicma

schlagkräftiges Modell-Triumvirat

Am ersten Tag der EICMA-Motorradmesse in Mailand enthüllte KTM seine

neuesten Innovationen. Das österreichische Unternehmen präsentierte

drei brandneue Modelle: die KTM 1290 SUPER DUKE R, die KTM

890 DUKE R und die KTM 390 ADVENTURE.

Die KTM 1290 SUPER DUKE R wurde „re-Beasted“. Bereits in der Vergangenheit

konnte KTMs Flaggschiff mit seiner Vielseitigkeit die Herzen vieler

Motorradfahrer und Tester erobern. Für 2020 wurde es jetzt der

gründlichsten Überarbeitung seiner Laufbahn unterzogen. Dank eines

neuen Fahrwerks und Designs sowie neuer Elektronik wurde die KTM

1290 SUPER DUKE R deutlich abgespeckt, während der überarbeitete

LC8-Motor jetzt noch kräftiger daherkommt.

Mit der neuen KTM 890 DUKE R motzt KTM seine Palette in der Mittelklasse

auf. Dieses Modell verzichtet auf einige der hervorragenden Alltags-Elemente

seines kleineren Bruders, der KTM 790 DUKE, für ein noch

sportlicheres und radikaleres Naked-Bike-Fahrerlebnis. Während ihr

neuer Motor mehr Leistung und Drehmoment auf die Kurbelwelle

stemmt, bietet die KTM 890 DUKE R auch eine „aggressivere“ Sitzposition,

bessere Bremsen und eine voll einstellbare WP APEX-Federung. Die

KTM 890 DUKE R ist das ideale Bike für Fahrer, die nach einem extremeren

Fahrerlebnis suchen oder ein Motorrad möchten, das handlicher als

eines mit größerem Hubraum ist.

Die KTM 390 ADVENTURE bedient sich der Attribute und DNA der beliebten

und hoch bewerteten KTM 790 ADVENTURE sowie der Entwicklungsdaten,

die KTM in beinahe zwei Jahrzehnten der totalen Dominanz der

Rallye Dakar sammeln konnte. Dieses flotte, wendige und ideale Einstiegsbike

für Fahrer, die erste Schritte im „Adventure“-Segment machen

wollen, bietet eine herausragende Flexibilität für lange Strecken

und leichtes Gelände. Auf Elementen der KTM 390 DUKE aufbauend, liefert

die KTM 390 ADVENTURE eine Performance, die im Kern jenen der

KTM 450 RALLY nahekommt. Sie kann mit einem A2-Führerschein gelenkt

werden und erfüllt die aktuellen Euro-Emissionsrichtlinien.

Weitere Neuigkeiten rund um die 2020er-Modellreihe von KTM auf

www.ktm.com oder beim autorisierten KTM-Händler.

• Text u. Fotos: KTM

TERMIN JANUAR 2020

10.-12.1. ADAC-Supercross Westfalenhallen Dortmund

www.supercross-dortmund.de


Hier findet ihr euren

Offroad-

Spezialisten

TERMINE 2020

MÄRZ

13.-14. Sportfahrertraining Kronach

21. Endurotraining Pflückuff

22. Hardendurotraining Pflückuff

APRIL

03.-05. 61. EnduroPROjekt Langensteinb.

11. Endurotraining in Langensteinbach

12. Hardendurotraining in Langensteinb.

18.-19. Kids & Jugend Camp

MAI

08.-09. Endurotraining Kronach

16. Endurotraining Pflückuff

JUNI

12.-14. 62. EnduroPROjekt Langensteinb.

mit Leihmotorrad / Leihbekleidung

16./17./18. Enduro / MX Schnupperkurs

mit Leihmotorrad / Leihbekleidung

mce10

JUNI

20.-21. Endurotraining Gerstungen

mit Leihmotorrad / Leihbekleidung

23./24./25. Enduro / MX Schnupperkurs

mit Leihmotorrad / Leihbekleidung

JULI

11. Kids & Jugend Kurs Schwepnitz

AUGUST

03.-06. Kids & Jugend Sommer Camp

29.-30. Endurotraining Viernau

SEPTEMBER

11.-12. Endurotraining (Ort offen)

25.-27. 63. EnduroPROjekt Hohenm.

OKTOBER

03. Endurotraining (Ort offen)

04. Hardendurotraining Pflückuff

Separate Trainings mit individuellen Terminen

für Gruppen ab 4 Personen möglich!

KONTAKT

web: www.enduropro.de

mail: info@enduropro.de

tel: 037206 568881

MOTOCROSS ENDURO 77


EVENTS

ADAC SX Cup Dortmund

vom 10. bis 12. Januar 2020

Ran an die Tickets,

auf die Plätze …

Der Ticket-Vorverkauf für die 37. Auflage des ADAC Supercross Dortmund

in der Westfalenhalle läuft auf vollen Touren. Für die Fans der größten

Crossveranstaltung ihrer Art in Deutschland heißt es dann ordentlich

Gas geben, denn die besten Tickets für dieses einmalige Erlebnis vom

10. bis 12. Januar 2020 sind erfahrungsgemäß schnell vergriffen. Die gelungene

Mixtur aus knallharter Rennaction und akrobatischem Red Bull

Freestyle – unter anderem mit WM-Leader Luc Ackermann – zieht die Zuschauer

Jahr für Jahr in ihren Bann.

Eines ist gewiss, der Hexenkessel in der Ruhrmetropole wird von den

furchtlosen Crossern auch 2020 wieder zum Kochen gebracht. Und der

Preis ist heiß: Denn die Tickets kosten dasselbe wie im Vorjahr. Karten

für das ADAC Supercross Dortmund sind in den Kategorien Bronze, Silber

und Gold (inkl. SX-Club) zu haben und in der günstigsten Kategorie

bereits ab 42,- Euro erhältlich. Der schnellste Weg, an Karten zu kommen,

ist die offizielle Webseite www.supercross-dortmund.de sowie

über Facebook, in allen ADAC Geschäftsstellen oder über eventim.de. Tickets

gibt es ebenfalls telefonisch über die Hotline des ADAC Westfalen

(0231 5499333) von Montag bis Freitag zwischen 8:00 Uhr und 18:00

Uhr.

Beste Sicht im „House of Cross“ mit dem Gold-Ticket

Inhaber eines Gold-Tickets haben in der legendären Westfalenhalle Dortmund,

dem „House of Cross“, die beste Sicht und sogar uneingeschränkten

Zugang zum Fahrerlager. Sie erhalten ein Programmheft sowie

einen reservierten Parkplatz (je vier Tickets ein Parkausweis) in unmittelbarer

Nähe des SX-Clubs. Im exklusiven SX-Club in Halle 2 werden

ab zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn Speisen und Getränke serviert.

In der Gold-Plus-Variante sind komplette Tische im SX-Club für bis

zu acht Personen buchbar, ein Begrüßungscocktail ist inklusive.

Alle drei Tage haben unterschiedliche Schwerpunkte. Für ADAC-Mitglieder

ist der Freitag lukrativ. Dann gibt es einen Rabatt von zehn Prozent

auf die Tickets. Diese Karten können ausschließlich online unter www.su

percross-dortmund.de, über die Ticket-Hotline des ADAC Westfalen

(0231 5499333) oder in ADAC Service-Centern erworben werden. Für

Gruppen gibt es beim Kauf von sieben Karten in den Kategorien Silber

und Bronze für den Freitag ein weiteres Ticket gratis dazu.

Am Samstag wird der Sieger des ADAC SX-Cup gekürt

Seinen emotionalen Höhepunkt erreicht die Stimmung beim Supercross-

Wochenende am Samstag, wenn der Sieger im ADAC SX-Cup gekürt wird.

Das ADAC Supercross Dortmund ist das große Finale des aus drei Veranstaltungen

bestehenden Cups, der packenden Zweirad-Motorsport,

atemberaubendes Freestyle und fulminante Show-Elementen mit Lichtund

Pyrotechnik in Perfektion vereint. Den Auftakt machte Stuttgart (8.

und 9. November 2019). Chemnitz (29. und 30. November 2019) ist danach

an der Reihe, bevor Dortmund im Januar den glanzvollen Schlusspunkt

setzt.

Am Sonntag stehen beim MAOAM Familientag die jungen Besucher im

Rampenlicht. Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre erhalten dann in allen

Preisstufen Tickets zu einem ermäßigten Preis. Aus sportlicher Sicht bereichern

die Nachwuchstalente des SX4-Rennens das Programm.

Krasse Tricks zum atemberaubenden Abschluss

Jeder Veranstaltungstag liefert eine vierstündige Show der Superlative

mit dem Red Bull Freestyle als atemberaubendem Abschluss. Internationale

FMX-Top-Stars setzen die Grenzen der Physik außer Kraft und zeigen

spektakuläre bis waghalsige Manöver unter dem Hallendach. Bereits

zugesagt hat Luc Ackermann. Der 21-Jährige führt derzeit die Gesamtwertung

der FIM Freestyle MX World Championship an. Tricks wie

Rock Solid, Surfer Tsunami Flip oder der erstmalig in Dortmund gesprungene

Double Backflip werden auch bei den Zuschauern für ungläubiges

Staunen sorgen.

In den Klassen SX1, SX2 und SX125 tragen die Asse zunächst

je zwei Qualifikationsrennen aus. Die besten

fünf Fahrer gelangen ohne Umwege in das allabendliche

Finale. Die restlichen Piloten erhalten über den

Hoffnungslauf eine weitere Chance auf den Finaleinzug.

Die Renndistanz im SX1-Finale ist 20 Runden. Bei

dieser langen Fahrzeit durchs Waschbrett und über die

Whoops muss jeder mit den Kräften haushalten, es

wird ordentlich Dirt aufgewirbelt. Kurzweilig und ereignisreich

sind an jedem Abend die „Bar 2 Bar“-Rennen.

Die besten Fahrer aus der Qualifikation treten im direkten

Duell gegeneinander an und fahren über eineinhalb

Runden den besten Sprinter unter sich aus. Dem

Sieger winken zusätzliche Punkte für die „König von

Dortmund“-Wertung.

Ein beliebter Treffpunkt für die Fans abseits des satten

Sounds der Motorräder auf dem Lehmboden in Dortmund

ist das Fahrerlager, das reichlich Fläche bietet.

Hier gibt es die Stars der Supercross- und Freestyle-

Szene hautnah zum Anfassen. Selfies und Autogramme

sind begehrt und gefragt. Und auch die krassen Offroad-Maschinen

können mal genau unter die Lupe genommen

werden.

Termin: 10. bis 12. Januar 2020

ADAC-Supercross Dortmund

78 MOTOCROSS ENDURO


ADAC SUPERCROSS

WESTFALENHALLEN DORTMUND

10. BIS 12. JANUAR

2020

• supercross-dortmund.de


STANDINGS

- Alle Angaben ohne Gewähr -

MOTOCROSS

WM

(Endstand nach 18 Veranstaltungen

inkl. Shanghai/CHN - 14./15.9.)

MXGP:

1. Tim Gajser, SLO, Honda 782

2. Jeremy Seewer, CH, Yamaha 580

3. Glenn Coldenhoff, NL, KTM 535

4. Gautier Paulin, F, Yamaha 527

5. Arnaud Tonus, CH, Yamaha 462

6. Pauls Jonass, LV, Husqvarna 458

7. Arminas Jasikonis, LT, Husqvarna 442

8. Jeremy van Horebeek, B, Honda 433

9. Romain Febvre, F, Yamaha 384

10. Antonio Cairoli, I, KTM 358

Ferner:

32. Tom Koch, D, KTM 24

38. Valentin Guillod, CH, Honda 14

49. Pascal Rauchenecker, A, KTM 6

MX2:

1. Jorge Prado, E, KTM 837

2. Thomas Kjer Olsen, DK, Husqvarna 624

3. Jago Geerts, B, Yamaha 543

4. Tom Vialle, F, KTM 537

5. Henry Jacobi, D, Kawasaki 442

6. Adam Sterry, GB, Kawasaki 410

7. Maxime Renaux, F, Yamaha 405

8. Calvin Vlaanderen, NL, Honda 399

9. Mathys Boisrame, F, Honda 303

10. Ben Watson, GB, Yamaha 282

Ferner:

29. Rene Hofer, A, KTM 42

32. Michael Sandner, A, KTM 31

39. Jeremy Sydow, D, Husqvarna 14

42. Larissa Papenmeier, D, Yamaha 11

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Assen/NL - 27.-29.9.)

Motocross of Nations:

1. Niederlande 18

(Glenn Coldenhoff, Jeffrey Herling,

Calvin Vlaanderen)

2. Belgien 47

(Jeremy van Horebeek, Jago Geerts,

Kevin Strijbos)

3. England 58

(Shaun Simpson, Nathan Watson,

Adam Sterry)

4. Estland 64

(Harri Kullas, Tanel Leok,

Priit Ratsep)

5. Frankreich 68

(Gautier Paulin, Jordi Tixier,

Maxime Renaux)

6. USA 68

(Zach Osborne, Jason Anderson,

Justin Cooper)

7. Deutschland 72

(Dennis Ullrich, Tom Koch,

Simon Längenfelder)

8. Lettland 73

(Pauls Jonass, Toms Macuks,

Davis Ivanovs)

9. Spanien 73

(Jorge Prado, Carlos Campano,

Iker Larranaga Olano)

10. Dänemark 77

(Thomas Kjer Olsen, Bastian Bögh

Damm, Stefan Kjer Olsen)

Ferner:

11. Schweiz 81

(Jeremy Seewer, Valentin Guillod,

Cyrill Scheiwiller)

17. Österreich 122

(Rene Hofer, Michael Sandner,

Lukas Neurauter)

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. inkl. Afyonkarahisar/TR - 8.9.)

WMX:

1. Courtney Duncan, NZ, Kawasaki 239

2. Nancy van de Ven, NL, Yamaha 203

3. Larissa Papenmeier, D, Yamaha 195

4. Amandine Verstappen, B, Yamaha 171

5. Sara Andersen, DK, KTM 153

6. Shana van der Vlist, NL, KTM 152

7. Lynn Valk, NL, Yamaha 147

8. Line Dam, DK, Honda 111

9. Anne Borchers, D, Suzuki 106

10. Nicky van Wordragen, NL, Yamaha 65

Ferner:

12. Virginie Germond, CH, KTM 46

18. Sandra Keller, CH, Kawasaki 29

24. Alicia Reitze, D, Yamaha 21

29. Janina Lehmann, D, Suzuki 14

31. Lisa Michels, D, Suzuki 10

36. Kim Irmgartz, D, Honda 2

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Pietramurata/I - 14.7.)

65 ccm:

1. Vitezslav Marek, CZ, KTM 47

2. Ky Woods, AUS, KTM 45

3. Lotte van Drunen, NL, KTM 38

4. Kayden Minear, AUS, KTM 35

5. Edoardo Martinelli, I, Husqvarna 34

6. Gyan Doensen, NL, KTM 29

7. Salvador Perez, E, Yamaha 27

8. Ashton Boughen, GB, Husqvarna 26

9. Semen Rybakov, RUS, KTM 20

10. Paolo Martorano, I, KTM 18

85 ccm:

1. Valerio Lata, I, KTM 50

2. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna 40

3. Luigi Matteo Russi, I, KTM 38

4. Quentin Marc Prugnieres, F, KTM 35

5. Alberts Karlis Reisulis, LV, KTM 33

6. Maxime Grau, F, KTM 32

7. Nicholas Romano, USA, KTM 30

8. Edgar Canet, E, KTM 27

9. Charlie Heyman, GB, Husqvarna 20

10. David Guillemot Scheid, F, KTM 19

125 ccm:

1. Mattia Guadagnini, I, Husqvarna 50

2. Tom Guyon, F, KTM 44

3. Mike Gwerder, CH, KTM 40

4. Simon Längenfelder, D, KTM 33

5. Joel Rizzi, GB, KTM 29

6. Camden McLellan, ZA, KTM 28

7. Eddie Jay Wade, GB, KTM 28

8. Samuel Nilsson, E, KTM 24

9. Max Palsson, E, KTM 21

10. Florian Miot, F, Yamaha 20

(Endstand nach 14 Veranstaltungen

inkl. Rudersberg/D - 13.9.)

Seitenwagen:

1. Bax/Stupelis, NL/LV 604

2. Vanluchene/van den Bogaart, B/NL 548

3. Hermans/Musset, NL/F 448

4. Brown/Chamberlain, GB 421

5. Dierckens/Bax, B/NL 406

6. Varik/Daiders, EST/LV 306

7. Compalati/Chopin, I/F 295

8. Brown/Millard, GB 294

9. Sanders/Kunnas, B/FIN 252

10. Santermans/Beleckas, B 203

Ferner:

16. Cuche/Cuche, CH 162

18. Heinzer/R.Betschart, CH 111

24. Peter/Zatloukal, D/CZ 59

27. Janecke/Bothur, D 33

36. Blank/Ravera, D/I 18

43. Reimann/Reimann, D 13

54. Hofmann/Strauss, CH 6

58. Prümmer/Lange, D 5

63. Müller/Hofmeier, D 3

64. Sieber/Klooz, D 3

65. Engelbrecht/Karnatz, D 3

EM

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Loket/CZ - 27./28.7.)

65 ccm:

1. Vitezslav Marek, CZ, KTM 50

2. Marius Adomaitis, LT, Husqvarna 42

3. Semen Rybakov, RUS, KTM 38

4. Anton Isaksson, S, Husqvarna 32

5. Filippo Mantovani, I, KTM 26

6. Lotte van Drunen, NL, KTM 24

7. Edoardo Martinelli, I, Husqvarna 22

8. Felix Cardineau, F, Husqvarna 22

9. Gyan Doensen, NL, KTM 22

10. Joel Canadas, E, KTM 21

Ferner:

20. Aaron Kowatsch, D, Yamaha 8

85 ccm:

1. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna 47

2. Valerio Lata, I, KTM 45

3. Quentin Marc Prugnieres, F, KTM 42

4. Karlis Alberts Reisulis, LV, KTM 36

5. Maxime Grau, F, KTM 32

6. Charlie Heyman, GB, Husqvarna 25

7. Cas Valk, NL, Husqvarna 22

8. Laszlo Tecsi, H, KTM 20

9. Mads Fredsoe, DK, KTM 19

10. Julius Mikula, CZ, KTM 18

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Arnheim/NL - 15./16.6.)

Women:

1. Stephanie Laier, D, KTM 222

2. Shana van der Vlist, NL, KTM 209

3. Lynn Valk, NL, Yamaha 186

4. Line Dam, DK, Honda 171

5. Anne Borchers, D, Suzuki 145

6. Sandra Karlssson, S, Kawasaki 135

7. Mathea Selebo, N, Yamaha 120

8. Tahlia O’Hare, AUS, KTM 118

9. Sara Andersen, DK, KTM 97

10. Janina Lehmann, D, Suzuki 83

Ferner:

14. Selina Schittenhelm, D, KTM 50

17. Vanessa Umschaden, A, KTM 39

18. Alexandra Massury, D, KTM 37

29. Celine Seiler, CH, Kawasaki 11

31. Michelle Zünd, CH, KTM 11

32. Michelle Ruedi, CH, KTM 10

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Arnheim/NL - 15./16.6.)

Women 125:

1. Martine Hughes, N, KTM 227

2. Malou Jacobsen, DK, KTM 223

3. Vilde Holt, N, Husqvarna 177

4. Stefania Bancila, RO, Yamaha 166

5. Alexandra Massury, D, KTM 159

6. Kirstine Villadsen, DK, KTM 158

7. Laura Raunkjaer, DK, Husqvarna 73

8. Tindra Johansson, S, KTM 53

9. Britt Siemerink, NL 50

10. Kimberley Braam, NL, Kawasaki 30

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Uddevalla/S - 25.8.)

125 ccm:

1. Mattia Guadagnini, I, Husqvarna 305

2. Tom Guyon, F, KTM 292

3. Simon Längenfelder, D, KTM 222

4. Jorgen-Matthias Talviku, EST,

Husqvarna 197

5. Mike Gwerder, CH, KTM 192

6. Kay de Wolf, NL, Husqvarna 188

7. Oliver Oriol, E, KTM 170

8. Liam Everts, B, KTM 149

9. Guillem Farres Plaza, E, KTM 112

10. Andrea Bonacorsi, I, KTM 95

Ferner:

33. Kevin Brumann, CH, Yamaha 16

38. Cato Nickel, D, KTM 10

Marnique Appelt, D, KTM 10

49. Nico Greutmann, D, Husqvarna 2

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Uddevalla/S - 25.8.)

250 ccm:

1. Roan van de Moosdijk, NL, Kawa 325

2. Stephen Rubini, F, Honda 319

3. Alberto Forato, I, Husqvarna 314

4. Rene Hofer, A, KTM 227

5. Thibault Benistant, F, Yamaha 161

6. Jeremy Sydow, D, Husqvarna 155

7. Giuseppe Tropepe, I, Yamaha 133

8. Josh Gilbert, GB, Honda 127

9. Ruben Fernandez, E, Yamaha 113

10. Rick Elzinga, NL, Yamaha 104

Ferner:

36. Lion Florian, D, KTM 20

62. Maximilian Spies, D, Husqvarna 2

65. Marcel Stauffer, A, KTM 2

66. Maurice Chanton, CH, KTM 2

69. Nico Koch, D, KTM 1

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Afyonkarahisar/TR - 8.9.)

EMX2T:

1. Mike Kras, NL, KTM 280

2. Brad Anderson, GB, KTM 279

3. Todd Kellett, GB, Yamaha 200

4. Vaclav Kovar, CZ, GasGas 180

5. Andero Lusbo, EST, Husqvarna 162

6. Andrea Gorini, RSM, Yamaha 102

7. Gianluca Deghi, I, KTM 93

8. Manuel Iacopi, I, Yamaha 90

9. Youri van t’Ende, NL, KTM 88

10. Brad Todd, GB, Yamaha 86

Ferner:

21. Maximilian Spies, D, Husqvarna 45

29. Max Bülow, D, KTM 26

30. Johannes Klein, A, KTM 25

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Kiev/UKR - 13./14.7.)

Open:

1. Martin Michek, CZ, KTM 279

2. Petr Michalec, CZ, Honda 251

3. Oleh Kruk, UKR, Yamaha 213

4. Matej Jaros, KRO, Kawasaki 207

5. Petr Bartos, CZ, KTM 119

6. Artsiom Sazanavets, B-RUS, KTM 99

7. Vitali Makhnou, B-RUS, KTM 96

8. Jan Pancar, SLO, Yamaha 94

9. Roman Morozov, UKR, Yamaha 69

10. Jan Hribar, SLO, Yamaha 69

DM

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Holzgerlingen - 14./15.9.)

Inter/ADAC MX Masters:

1. Dennis Ullrich, D, Husqvarna 259

2. Pascal Rauchenecker, A, KTM 202

3. Tanel Leok, EST, Yamaha 200

4. Jens Getteman, B, Kawasaki 190

5. Tom Koch, KTM 145

6. Tim Koch, D, KTM 143

7. Mike Stender, KTM 103

8. Jeremy Seewer, CH, Yamaha 100

9. Lukas Neurauter, A, KTM 99

10. Jeremy Delince, B, Honda 95

Youngster Cup:

1. Rene Hofer, A, KTM 260

2. Jeremy Sydow, D, Husqvarna 249

3. Bastian Bogh Damm, DK, KTM 223

4. Cyril Genot, B, KTM 180

5. Michael Sandner, A, KTM 160

6. Mikkel Haarup, DK, Husqvarna 141

7. Petr Polak, CZ, KTM 136

8. Josiah Natzke,F, Honda 133

9. Filip Olsson, S, Husqvarna 125

10. Glen Meier, DK, Yamaha 118

(Endstand nach 6 Veranstaltungen)

Junior Cup 125:

1. Simon Längenfelder, D, KTM 290

2. Mike Gwerder, CH, KTM 218

3. Camden McLellan, NZ, KTM 196

4. Liam Everts, B, KTM 182

5. Rasmus Pedersen, DK, KTM 154

6. Marnique Appelt, D, KTM 138

7. Nico Greutmann, D, Husqvarna 133

8. Jan Wagenknecht, CZ, KTM 112

9. Constantin Piller, KTM 107

10. Petr Rathousky, CZ, KTM 106

(Endstand nach 6 Veranstaltungen)

Junior Cup 85:

1. Edvards Bidzans, LV, Husqvarna 269

2. Tobias Caprani, DK, KTM 209

3. Sacha Coenen, B, Yamaha 196

4. Valentin Kees, D, KTM 185

5. Julius Mikula, CZ, KTM 180

6. Lucas Bruhn, DK, KTM 168

7. Lucas Coenen, B, Yamaha 125

8. Collin Wohnhas, KTM 112

9. Mads Fredsoe, DK, KTM 110

10. Yoran Moens, B, KTM 105

(Endstand nach 8 Veranstaltungen

inkl. Jüterbog - 18.8.)

MX Open:

1. Jens Getteman, B, Kawasaki 353

2. Mike Stender, KTM 325

3. Tim Koch, KTM 285

4. Stefan Ekerold, Suzuki 282

5. Hannes Volber, KTM 219

6. Franziskus Wünsche, KTM 202

7. Gianluca Ecca, KTM 196

8. Philipp Eggers, Suzuki 184

9. Lukas Platt, Kawasaki 173

10. Tobias Linke, Kawasakii 148

(Endstand nach 7 Veranstaltungen inkl.

Thurm - 8.9.)

Junioren 250 ccm:

1. Gianluca Ecca, KTM 260

2. Pit Rickert, KTM 245

3. Noah Elias Ludwig, KTM 203

4. Vincent Gallwitz, KTM 193

5. Elias Stapel, KTM 175

6. Jan Horst, Husqvarna 163

7. Nico Koch, KTM 146

8. Jascha Berg, Husqvarna 142

9. Camden McLellan, ZA, KTM 134

10. Martin Winter, Husqvarna 130

Endstand (nach 3 Veranstaltungen

inkl. Wriezen - 1.5.)

Quad:

1. Roman Gwiazda, PL, Yamaha 120

2. Manfred Zienecker, Yamaha 120

3. Kevin Saar, EST, Honda 102

4. Miro-Romeo Cappuccio, Yamaha 87

5. Oliver Vandendijck, B 67

6. Wilhelm Rudolph, WSP 65

7. Joe Maessen, NL, Yamaha 63

8. Pascal Steffens, KTM 59

9. Sina Willmann, Yamaha 53

10. Marius Kemchen, Kawasaki 48

(Endstand nach 10 Veranstaltungen

inkl. Gerstetten - 4.8.)

Seitenwagen:

1. Kolencik/Hejhal, CZ 379

2. Peter/Zatloukal, D/CZ 346

3. Janecke/Bothur, D 327

4. Hofmann/Dörig, CH 293

5. Sieber/Klooz, D 266

6. Walter/P.Reimann, D 242

7. Engelbrecht/Karnatz, D 229

8. H.Müller/Hofmeier, D 229

9. J.Reimann/Anthony, D 190

10. Ohl/Reinert, D 163

dmsj - Jugendmeisterschaft

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. inkl. Thurm - 8.9.)

65 ccm:

1. Julien Kayser, KTM 204

2. Aaron Kowatsch, Yamaha 197

3. Nick Heindl, KTM 174

4. Maximilian Weber, Husqvarna 152

5. Vincent Fabio Stanke, Husqvarna 150

6. Lenny Boos, KTM 130

7. Dean-Alexander Kubik, KTM 125

8. Oskar Gühne, KTM 112

9. Oliver Jüngling, Husqvarna 73

10. Max Meyer, Yamaha 71

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Thurm - 8.9.)

85 ccm:

1. Collin Wohnhas, KTM 274

2. Maximilian Werner, Suzuki 242

3. Valentin Kees, Husqvarna 231

4. Nils Weinmann, KTM 195

5. Sebastian Meckl, KTM 191

6. Richard Stephan, KTM 175

7. Leon Rudolph, KTM 152

8. Lucas Schwarz, KTM 139

9. Justin rock, Husqvarna 63

10. Lennox Litzrodt, KTM 63

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Wolgast - 28.7.)

125 ccm:

1. Constantin Piller, KTM 177

2. Leon Rehberg, KTM 148

3. Justin Trache, Yamaha 139

4. Cato Nickel, KTM 120

5. Max Thunecke, KTM 117

6. Falk Greiner, KTM 103

7. Peter König, KTM 86

8. Lukas Fiedler, Husqvarna 79

9. Pius Bergmann, KTM 76

10. Finn-Niklas Tornau, KTM 74

POKAL

(Endstand nach 10 Veranstaltungen

inkl. Gerstetten - 4.8.) - Seitenwagen:

1. Schwerdt/Schödl 247

2. Wegner/Wengemuth 246

3. Matys/Behnert 231

4. Holzbrecher/Lehmann 214

5. Gruber/Metzger 193

6. Walter/Minkewitz 142

7. Schneider/Schwidder 108

8. Prümmer/Lange 75

9. Wisbar/Plettke 75

10. Thöma/Kälin 59

80 MOTOCROSS ENDURO


ENDURO

WM

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Ambert/F - 27.-29.9.)

EnduroGP:

1. Bradley Freeman, GB, Beta 237

2. Steve Holcombe, GB, Beta 226

3. Daniel McCanney, GB, TM 196

4. Loïc Larrieu, F, TM 147

5. Alex Salvini, I, Honda 146

6. Matteo Cavallo, I, Sherco 131

7. Thomas Oldrati, I, Honda 117

8. Christophe Charlier, F, Honda 99

9. Benjamin Herrera, RCH, Beta 84

10. Davide Guarneri, I, Honda 75

E1:

1. Bradley Freeman, GB, Beta 270

2. Thomas Oldrati, I, Honda 211

3. Matteo Cavallo, I, Sherco 208

4. Davide Guarneri, I, Honda 174

5. Kirian Mirabet, E, Honda 126

6. Patrik Markvart, CZ, KTM 110

7. Rudy Moroni, I, KTM 92

8. Lukas Kucera, CZ, KTM 35

9. Andreas Beier, D, KTM 28

10. Jonathan Rossé, CH, Yamaha 26

Ferner:

17. Jan Allers, D, KTM 8

E2:

1. Loïc Larrieu, F, TM 215

2. Alex Salvini, I, Honda 211

3. Christophe Charlier, F, Honda 176

4. Benjamin Herrera, RCH, Beta 167

5. Giacomo Redondi, I, Husqvarna 138

6. Eero Remes, FIN, Yamaha 136

7. Antoine Basset, F, Husqvarna 128

8. Joe Wootton, GB, Husqvarna 127

9. Hugo Blanjoue, F, KTM 75

10. Edward Hübner, D, KTM 71

Ferner:

16. Christian Brockel, D, KTM 16

22. Jan Allers, D, KTM 3

E3:

1. Steve Holcombe, GB, Beta 271

2. Daniel McCanney, GB, TM 247

3. David Abgrall, F, Beta 194

4. Anthony Geslin, F, Beta 190

5. Jiri Hadek, KTM, CZ 53

6. Christophe Nambotin, GasGas 41

7. Joshua Gotts, GB, TM 40

8. Simone Trapletti, I, GasGas 33

9. Manuel Monni, I, Beta 28

10. Deny Philippaerts, I, Beta 21

Ferner:

11. Dennis Schröter, D, Husqvarna 21

13. Angus Heidecke, D, KTM 19

15. Tim Apolle, D, KTM 15

EJ:

1. Andrea Verona, I, TM 195

2. Theopile Espinasse, F, Serco 168

3. Enric Francisco, E, KTM 150

4. Jack Edmondson, GB, Sherco 126

5. Antoine Magain, B, KTM 123

6. Ruy Barbosa, RCH, Husqvarna 121

7. Roni Kytönen, FIN, Husqvarna 116

8. Wil Ruprecht, AUS, Yamaha 108

9. Léo Le Quéré, F, Sherco 80

10. Emanuele Facchetti, I, GasGas 74

EY:

1. Hamish MacDonald, NZ, Sherco 152

2. Matteo Pavoni, I, Beta 134

3. Claudio Spanu, I, Husqvarna 133

4. Nathan Bererd, F, Husqvarna 119

5. Sergio Navarro, E, Husqvarna 111

6. Hugo Svärd, FIN, Yamaha 91

7. Manolo Morettini, I, KTM 83

8. Marcus Adielsson, S, Yamaha 60

9. Luca Fischeder, D, Sherco 58

10. Daniel Mundell, GB, Sherco 55

Ferner:

27. Karl Weigelt, D, Sherco 8

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Ambert/F - 27.-29.9.)

Women:

1. Jane Daniels, GB, Husqvarna 40

2. Sanna Karkkainen, FIN, KTM 34

3. Mireia Badia, E, Beta 30

4. Justine Martel, F, KTM 24

5. Joana Goncalves, P, Husqvarna 21

6. Jessica Gardiner, AUS, Yamaha 18

7. Elodie Chaplot, F, Sherco 16

8. Tarah Gieger, USA, Honda 14

9. Rosie Rowett, USA, Honda 12

10. Audrey Rossat, F, Husqvarna 11

INTER-DM

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. „Rund um den Fiener“ - 26.10.)

A-Championat:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 614

2. Davide von Zitzewitz, KTM 561

3. Edward Hübner, KTM 557

4. Angus Heidecke, KTM 546

5. Andreas Beier, KTM 545

6. Björn Feldt, KTM 499

7. Robert Riedel, KTM 492

8. Paul Rossbach, KTM 471

9. Derrick Görner, Husqvarna 415

10. Yanik Spachmüller, KTM 396

Enduro1:

1. Andreas Beier, KTM 197

2. Yanik Spachmüller, KTM 175

3. Jörg Haustein, Husqvarna 164

4. Nico Maier, KTM 139

5. Dustin Puschmann, KTM 110

6. Patrick Strelow, Husqvarna 52

7. Sven Marker, KTM 44

Enduro2:

1. Davide von Zitzewitz, KTM 182

2. Edward Hübner, KTM 175

3. Robert Riedel, KTM 149

4. Björn Feldt, KTM 146

5. Nick Emmrich, Sherco 116

6. Chris Gundermann, Yamaha 108

7. Christian Brockel, KTM 103

8. Philipp Müller, Beta 99

9. Leonhard von Schell, Husqvarna 96

10. Patrick Irmscher, KTM 77

Enduro3:

1. Dennis Schröter, Husqvarna 197

2. Angus Heidecke, KTM 175

3. Paul Rossbach, KTM 154

4. Derrick Görner, Husqvarna 136

5. Benjamin Meusel, GasGas 111

6. Nico Rambow, KTM 109

7. Florian Görner, KTM 108

8. Marc Neumann, Husqvarna 90

9. Maik Schubert, KTM 82

10. Yannik Mosch, Beta 81

Junioren:

1. Luca Fischeder, Sherco 186

2. Tristan Hanak, KTM 171

3. Kevin Nieschalk, KTM 169

4. Oskar Wolff, Husqvarna 126

5. Bastian Streit, Sherco 91

6. Ole Pagels, KTM 79

7. Karl Weigelt, Sherco 78

8. Lukas Schäfer, Husqvarna 73

9. Louis Richter, Sherco 72

10. Maximilian Daniel Müller, Beta 70

SUPERMOTO

WM

(Endstand nach 1 Veranstaltung

in Carole/F - 22.9.)

Supermoto of Nations:

1. Frankreich 10

(Thomas Chareyre, Sylvain Bidart,

Laurent Fath)

2. Frankreich Junioren 32

(Emerick Bunod, Nicolas Cousin,

Axel Marie Luce)

3. Italien 38

(Elia Sammartin, Diego Monticelli,

Luca D’Addato)

4. Tschechien 44

(Petr Vorlicek, Erik Provaznik,

Milan Sitniansky)

5. Deutschland 45

(Steffen Albrecht, Jannik Hintz,

Jan Deitenbach)

6. Spanien 62

(Ferran Cardus, David Gimenez,

Jose Luis Crespo)

7. England 62

(Richard Blakeman, Jordan Bannon,

Jamie Duncan)

8. Schweiz 66

(Marcel Baumgarten, Randy Gotzl,

Julien Hänggeli)

9. Belgien 75

(Nicolas Charlier, Nicolas Decaigny,

Sebastien Bouillon)

10. Estland 87

(Prants Pals, Patrick Pals,

Alex Vetkin)

Ferner:

12. Österreich 97

(Andreas Buschberger, Martin Huber,

Manuel Stehrer)

13. Schweiz Junioren 113

(Yannik Bartschi, Rico Bigler,

Gautier Ropraz)

EM

(Endstand nach 5 Veranstaltungen

inkl. Sestriere/I - 8.9.)

S2:

1. Thomas Chareyre, F, TM 250

2. Markus Class, D, Husqvarna 189

3. Elia Sammartin, I, Honda 183

4. Milan Sitniansky, CZ, Honda 176

5. Nicolas Cousin, F, Honda 169

6. Gioele Filippetti, I, TM 125

7. Jannik Hintz, D, Husqvarna 124

8. Jaume Gaya, E, Suzuki 110

9. Diego Monticelli, I, TM 108

10. Eero Madisson, FIN, TM 94

„RETRO-LABEL“

Ferner:

12. Raul Tschupp, CH, TM 69

31. Yannick Bartschi, CH, Honda 7

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Vysoke Myto/CZ - 29.9.) - S3:

1. Denis Fligr, CZ, Honda 160

2. Viktor Neychev, BG, KTM 147

3. Kristjan Siilak, EST, Husqvarna 145

4. Dimitar Petrov, BG, KTM 84

5. Kristian Ivanov, BG, KTM 79

6. Ares Bengic, TR, KTM 68

(Endstand nach 4 Veranstaltungen

inkl. Vysoke Myto/CZ - 29.9.) - Junior:

1. Jan Ulman, CZ, TM 200

2. Ivan Mosin, RUS, TM 164

3. Aksel Partelpoeg, EST, Husqvarna 157

4. Radostin Mihaylov, BG, KTM 78

5. Karl Kutsar, EST, KTM 62

6. Baran Bulut Kocaman, TR, KTM 60

7. Jivko Ivanov, BG, KTM 59

8. Enis Bayramov, BG, KTM 52

9. Nikola Dosev, BG, KTM 48

10. Hristian Geshev, BG, KTM 44

DM

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Harsewinkel - 28./29.9.) - S1:

1. Jan Deitenbach, Husqvarna 261

2. Simon Vilhelmsen, DK, Husqvarna 260

3. Steffen Albrecht, D, Husqvarna 240

4. Marc-Reiner Schmidt, Honda 229

5. Petr Vorlicek, CZ, Suzuki 228

6. Max Banholzer, Yamaha 224

7. Andreas Buschberger, A, Husqvarna 219

8. Toni Krettek, Husqvarna 173

9. Peter Banholzer, Yamaha 169

10. Peter Mayerbüchler, Yamaha 156

S2:

1. Christopher Robert, Husqvarna 298

2. Tim Szalai, F, Husqvarna 256

3. Hendrik Fröhlich, KTM 249

4. Marcel Kutsche, Husqvarna 247

5. Kevin Röttger, Husqvarna 222

6. Holger Salmen, Husqvarna 181

7. Robin Schwarz, TM 180

8. Mika Dobbert, Kawasaki 178

9. Florian Hummel, Suzuki 155

10. Kevin Chadrysiak, KTM 135

POKAL

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Harsewinkel - 28./29.9.) - S3:

1. Frank Ensenauer, Husqvarna 274

2. Lucas Geitner, KTM 254

3. Mirko Jordan, Suzuki 217

4. Yannic Closen, Husqvarna 209

5. Maik Dobbert, Kawasaki 193

6. Benjamin Francuz, TM 183

7. Rocco Tenzler, Suzuki 149

8. Thomas Schlett, Husqvarna 138

9. Kevin Zambrano Toro, Honda 129

10. Nico Linkohr, Husqvarna 127

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TROPHY

(Endstand nach 3 Veranstaltungen

inkl. Cheb - 7./8.9.) - S4 Ost:

1. Oliver Helmes, Husqvarna 113,5

2. Marvin Witter, Husqvarna 110,0

3. Lucas Hauser, Honda 101,0

4. Philipp Laupus, Husqvarna 95,0

5. Tim Ollesch, Husqvarna 87,5

6. Tilman Griese, Husqvarna 70,0

7. Yven Schneider, Husqvarna 69,5

8. Roy Buchau, Husqvarna 63,5

9. Benedict Boots, TM 61,0

10. Keno Oberländer, Husqvarna 55,0

(Endstand nach 3 Veranstaltungen

inkl. Schaafheim - 6./7.7.) - S4 West:

1. Kevin Schmitz, Kawasaki 109

2. Julian Graffe, Husqvarna 103

3. Sebastian Willeke, Husqvarna 97

4. Jan Hanhoff, TM 93

5. Marcel Möllenkamp, Husqvarna 91

6. Dominik Mai, Husqvarna 83

7. Malte Thomas, Honda 81

8. Haakon Kleine, Husqvarna 72

9. Yannick Asmuth, Honda 67

10. Matthias Volkert, Husqvarna 58

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Harsewinkel - 28./29.9.) - Junioren:

1. Leon Heimann, Husqvarna 221

2. Robin Fleischer, Husqvarna 206

3. Tobias Laupus, Kawasaki 139

4. Sebastian Jensen, DK, KTM 118

5. Jan Ulman, CZ, TM 100

6. Ivan Mosin, RUS, TM 94

7. Max Orbanz, Kawasaki 76

8. Eddy Frech, KTM 47

9. Pirmin Nagelhofer, Husqvarna 45

10. Pierre Pichler, KTM 42

(Endstand nach 7 Veranstaltungen

inkl. Harsewinkel - 28./29.9.) - Rookies:

1. Lasse Welsch, Husqvarna 330

2. Leonard Blauschek, KTM 324

3. Constantin Blauschek, KTM 251

4. Leo Ruh, Husqvarna 230

5. Julie Högsberg Jensen, DK, KTM 135

6. Lars Weißensee, Husqvarna 78

7. Lean Muherina, KTM 32

8. Julian Luca Kaiser, Husqvarna 30

CUP

(Endstand nach 6 Veranstaltungen

inkl. Cheb - 7./8.9.) - Ü40:

1. Steffen Jung, Husqvarna 244

2. Eike Moes, TM 209

3. Niko Haubensack, Husqvarna 200

4. Christof Bartsch, TM 170

5. Ingo Ruh, Husqvarna 151

6. Gunnar Harsing, Husqvarna 142

7. Lutz Hölig, KTM 133

8. Lars Jentsch, KTM 128

9. Frank Hauser, Honda 121

10. Gerd Gotschy, Husqvarna 114


VORSCHAU

1/2020

IMPRESSUM

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motocross enduro 1/2020

erscheint am 19.12. an eurem Kiosk

• Vergleichstest: 300 ccm 2-Takt

(Teil 2 - Die Fahrtest)

• Dauertest: Husqvarna FE 350

(Teil 3 - Bremsanlage)

• Tipps & Tricks: Hose + Hemd

• .motocross: SWC-Meisterschaftsfeier Fischbach

• .enduro: Six-days portimao/P

• .Technik-Tipps: Bremsscheibenwechsel

• kolumne: marcel Teucher

• kolumne: Lenny Reimer

Druck und Verarbeitung:

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82 MOTOCROSS ENDURO


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* Das Angebot ist gültig vom 22. Oktober 2019 bis einschließlich Samstag, 10. Dezember 2019 bei Neukauf eines KTM SX- oder EXC-Standardmodells des Modelljahres 2020

ab 125 ccm sowie für alle EXC Six Days Modelle des Modelljahres 2020. Bei allen teilnehmenden KTM-Händlern in Deutschland, solange Vorrat reicht.

Gezeigte Fahrszenen bitte nicht nachahmen, Schutzkleidung tragen und die anwendbaren Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung beachten! Die abgebildeten Fahrzeuge

können in einzelnen Details vom Serienmodell abweichen und zeigen teilweise Sonderausstattung gegen Mehrpreis.

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