Das Wirtschaftsmagazin für das Bergische und den Kreis Mettmann

weinheimer

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE UND DEN KREIS METTMANN

11

2019

RÄUME FÜR MENSCHEN

UND INNOVATIONEN

18 Jubiläum

100 Jahre Breidenbach

in Wuppertal

28 Startup

Westencut setzt Unternehmen

in Szene

38 Fokus

Finanzierung: Full-Service

für den Mittelstand


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2019 feiern wir den 100. Geburtstag

unserer Schwestergesellschaft Breidenbach

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EDITORIAL

FUNKTIONALITÄT, NEUESTE TECHNIK UND AUCH

ATMOSPHÄRE - an das Büro der Gegenwart und vor allem der Zukunft

werden hohe und völlig andere Ansprüche gestellt als zu früheren Zeiten. Heute

muss niemand mehr an seinem Schreitisch „kleben“, Arbeitsplätze werden flexibler

und in digitalen Zeiten gerät mobiles Arbeiten zunehmend in den Blickpunkt.

Weiterhin wird verstärkt darauf geachtet, dass sich die Beschäftigten am Arbeitsplatz

wohlfühlen, Rückzugsräume für konzentriertes Arbeiten vorfinden und ein

Kreativität förderndes Ambiente vorherrscht. Hinzu kommen Bereiche, in denen

eine gute Kommunikation und reger Austausch untereinander stattfinden können.

Wie sich die Bürozeiten gewandelt haben und welche Anforderungen an Gestaltung

und Ausstattung gestellt werden, lesen Sie in unserem aktuellen Titelthema.

Im Rahmen der gängigen Finanzierungsinstrumente nimmt das Leasing einen

größer werdenden Stellenwert ein. Dabei gibt es bei den Unternehmen durchaus

Unterschiede. Manche Firmenphilosophie ist darauf ausgerichtet, am Eigentum

festzuhalten. Andere präferieren die steuerlichen Vorteile und die Flexibilität,

die das Leasing bietet. In unserem Fokus greifen wir die verschiedenen Sichtweisen

auf. Dabei zeigt sich, dass die Leasingnehmer von den spezialisierten

Leasinganbietern vor allem umfassende Beratung, beste Serviceleistungen, aber

auch gute Branchenkenntnisse erwarten.

Wenn Sie Urlaub und sportliche Herausforderungen verbinden wollen, könnte

eine Kilimandscharo-Besteigung etwas für Sie sein. Selbst wenn Sie nicht zu

den Gipfelstürmern gehören oder gehören wollen, können Trekking-Touren unterhalb

des „Dachs von Afrika“ einmalige Erlebnisse bieten. Wie Sie sich auf

eine solche Grenzerfahrung vorbereiten können und was Sie auf der Wanderung

durch das Kilimandscharo-Massiv erwartet, schildern wir in unserem aktuellen

Reisebericht. Der Berg ruft!

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der Bergische Unternehmer 11|19 3


INHALT

20 Titel

Das Büro der Zukunft

Arbeit neu denken, planen, gestalten

18

Festliches

Jubiläum: 100

Jahre Breidenbach

40

Finanzierung:

Full-Service für den

Mittelstand

4 www.bvg-menzel.de


50

Der Berg ruft:

Herausforderung Kilimandscharo

Namen & Nachrichten

o 6 100 Jahre Ausbildung

08 In Berlin geehrt

09 „Normalarbeit“ im Aufwind

1 0 bergisch smart mobility

10 Rückkehr zur Meisterpflicht

11 Lammert beim Symposium

12 Hohe Auszeichnung

12 Erfolgreicher Bewerbertag

12 Bauwirtschaft sucht neue

Mitarbeiter

13 Klauke spendet Werkzeuge

14 Solinger Delegation besucht China

14 Mit Tempo durchs Bergische

15 Neuer Dehoga Vorstand

16 Für mehr biologische Vielfalt

16 Keine Angst vor KI

17 Award für Solinger Agentur

18 Festakt: 100 Jahre Breidenbach

Titel

20 Das Büro der Zukunft

24 Interview: Wer stehenbleibt, geht

rückwärts

Startup

28 Westencut setzt Unternehmen in

Szene.

Aus der Region

30 Gastkommentar:

Unzufriedene Generation Y?

Aus der Praxis

32 Recht / Finanzen / Steuern

Das Recht auf Ihrer seite

36 Keine alten Antworten

auf neue Fragen

Im Fokus

38 Full-Service für den Mittelstand

46 Unter uns:

Investitionen ohne Umwege

Für Sie entdeckt

50 Auf das Dach Afrikas

Rubriken

54 Handelsregister

58 Vorschau / Impressum

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der Bergische Unternehmer 11|19 5


NAMEN & NACHRICHTEN

Lange Tradition: Gira bildet seit 100 Jahren aus

Für sein Firmenarchiv sucht das Unternehmen Zeitzeugen und Dokumente

Foto. Gira

Alte Zeitungsanzeigen

und -ausschnitte sind

zum Beispiel Dokumente,

die der bergische Technologiespezialist

Gira für

sein Firmenarchiv sucht.

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1919 begann Erich Giersiepen im väterlichen

Betrieb seine Lehre zum Werkzeugmacher.

Er gilt damit als erster Auszubildender

beim Gebäudetechnikspezialisten

Gira mit Sitz in Radevormwald.

Ihm folgten zahlreiche junge Men-

Immer frisch. Immer lecker. Immer schnell.

schen nach, die in den letzten 100 Jahren

beim Bergischen Mittelständler ins Berufsleben

gestartet sind. „Mehr als 1.000 Auszubildende

dürften es in jedem Fall gewesen

sein“, schätzt Julia Kneiphoff-

Nünnerich, die seit Juni 2019 das umfangreiche

Gira Unternehmensarchiv betreut.

Derzeit liegen verlässliche Zahlen zur Ausbildung

bei Gira erst ab 1986 vor. Damals

wie heute sind beim Technologieunternehmen

aus dem Bergischen Land aufgrund

seiner hohen Fertigungstiefe Spezialistinnen

und Spezialisten gefragt, die in der

Lage sind, die benötigten, häufig sehr

komplexen Werkzeuge für die Produktion

zu konstruieren. Ansonsten haben sich die

Bedingungen für die Ausbildung in den

letzten 100 Jahren deutlich geändert.

„Erich Giersiepen war als Lehrling und

jüngster Sohn des Firmenchefs 1919 auch

dafür zuständig, früh am Morgen vor allen

anderen im Betrieb zu sein und die Heizöfen

in Gang zu bringen“, erzählt Kunsthistorikerin

Kneiphoff-Nünnerich.

Solche Informationen zu den Anfängen der

Ausbildung bei Gira finden sich im firmeneigenen

Archiv, dessen Bestände das

Unternehmen derzeit systematisch aufbereitet

und ordnet. Für sein Firmenarchiv

sucht das Technologieunternehmen jetzt

historische Dokumente, aber auch Zeitzeuginnen

und Zeitzeugen, die Auskunft über

die Gira Ausbildungsgeschichte geben

können. „Wir sind vor allem interessiert an

Fotos, Zeugnissen, Zeitungsausschnitten,

Lehr- und Ausbildungsplänen und Ähnlichem

mehr, die Geschichten über die Gira

Ausbildung seit 1919 erzählen und uns helfen,

das Thema aufzuarbeiten“, sagt Julia

Kneiphoff-Nünnerich.

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der Bergische Unternehmer 11|19 7


NAMEN & NACHRICHTEN

Wuppertaler Druckerei in Berlin geehrt

Druckhaus Ley + Wiegandt gehört zu den besten Unternehmen der Branche.

Foto: Andreas Schwarz

2.

Regionale

Geschäftsführerin Silke

Jungmann (2. von links)

sowie Geschäftsführer

Jan Vetter (rechts) mit

Moderatorin Ruth Moschner

und Sponsor Christian

Gericke (General Manager

Xerox Deutschland)

bei der Preisverleihung

in Berlin.

Das Druckhaus Ley + Wiegandt wurde bei

den Druck & Medien-Awards in Berlin als

„Geschäftsberichtedrucker des Jahres“ sowie

als „Sozial engagiertes Druckereiunternehmen

des Jahres“ ausgezeichnet. Das Unternehmen

setzte sich bei der Auszeichnung

der besten Unternehmen der Branche bei

145 Wettbewerbern durch. In den Kategorien

„Kunden- und Verkaufsteam“ sowie

„Kreativste Selbstvermarktung“ belegte das

1913 gegründete Familienunternehmen den

zweiten Platz. „Die Druck & Medien-

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Foto: Ley + Wiegandt

Die Skulpturen

der beiden ersten

Plätze

Awards 2019 unterstreichen erneut das hohe

Niveau der deutschen Printindustrie”, erklärte

Bernhard Niemela, Vorsitzender der

27-köpfigen Jury. Auf der feierlichen Preisverleihung

mit 470 Gästen in Berlin würdigte

die Jury das Druckhaus Ley + Wiegandt

wie folgt: „Eine routinierte Druckerei, wenn

es um Geschäftsberichte auf höchstem Niveau

und in höchster Präzision geht. Darüber

hinaus pflegt man eine nachhaltige Produktion.

Das Highlight der Einsendungen

war der schon seit Jahren vielfach prämierte

Vorwerk-Geschäftsbericht, der diesmal das

Thema „Fühlen“ haptisch realisiert hat. Die

Anwendungen von Lentikulartechnik und

Duftfarben sowie die Darstellung eines Magnet-Gesichts

und eines Schmink-Gesichts

sind herausragend.“ Die Jury honorierte zudem,

dass sich das Druckhaus Ley + Wiegandt

in hohem Maße für das Gemeinwohl

engagiert, in dem es sich für über 20 Projekte

in der näheren Umgebung einsetzt, darunter

das Bergische Kinder- und Jugendhospiz

Burgholz. „Unser Erfolg ist

insbesondere darin begründet, ein starkes

und flexibles Team an Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern zu haben“ so Geschäftsführerin

Silke Jungmann. „Wir sind sehr glücklich,

zu den Besten der Branche zu gehören.

Diese Auszeichnung honoriert die tägliche

Leistung unseres Teams“, ergänzt Geschäftsführer

Jan Vetter.

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„Normalarbeit“

weiter im Aufwind

Jahrelang wurde über Ausmaß und Ursachen

einer vermeintlichen Erosion des

Normalarbeitsverhältnisses debattiert –

Stichwort atypische Beschäftigung.

Doch entgegen der allgemeinen Wahrnehmung

steigt die Anzahl der normal

beschäftigten Arbeitnehmer. Das zeigen

neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

70,3 Prozent der Beschäftigten

im Jahr 2018 waren demnach in einem

Normalarbeitsverhältnis angestellt. Darunter

fallen abhängig, unbefristet tätige

Angestellte mit über 20 Wochenstunden,

die nicht in Zeitarbeit arbeiten. Zwischen

2006 bis 2018 kamen rund vier

Millionen solche Beschäftigungsverhältnisse

hinzu – das entspricht einem Anteil

von fast 90 Prozent aller neu entstandenen

Jobs. Die Zahl der

Arbeitnehmer in einem sogenannten

atypischen Beschäftigungsverhältnis –

dazu zählen Teilzeitbeschäftigte mit

höchstens 20 Wochenstunden, Minijobs,

befristet Beschäftigte und Zeitarbeitnehmer

– stagnierte dagegen. Insgesamt

gibt es aktuell weniger Teilzeitbeschäftigte

mit geringer Stundenzahl und weniger

befristet Beschäftigte als noch vor

zwölf Jahren. Zuwächse gab es allein

bei der Zeitarbeit. Die Branche reagiert

überproportional stark auf konjunkturelle

Einflüsse und konnte dementsprechend

von dem stabilen Wachstum der

vergangenen Jahre profitieren. Aufgrund

der konjunkturellen Eintrübung

geht die Beschäftigtenzahl wieder zurück.

Das Normalarbeitsverhältnis gewinnt

also laut Institut der deutschen

Wirtschaft wieder an Bedeutung. Das

zeige nicht nur, dass der Aufschwung

am Arbeitsmarkt die Lebenslage vieler

Menschen verbessert habe, sondern

auch, dass es keinen Grund gebe, die

atypische Beschäftigung in den Betrieben

laufend stärker zu regulieren.

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der Bergische Unternehmer 11|19 9


NAMEN & NACHRICHTEN

bergisch.smart.mobility

Zwei wichtige Projekte werden gefördert.

Rückkehr zur

Meisterpflicht

Foto: automotiveland.nrw

Wirtschaftsminister Pinkwart überreichte Zuwendungsbescheide

für zwei Projekte der Automotive- und Mobilitätswirtschaft für

eine Förderung in Höhe von zusammen 15 Millionen Euro. Einmal

für „Bergisch.Smart.Mobility – Künstliche Intelligenz als

Enabler für die Mobilität von Morgen“ und das Kompetenzzentrum

Automatisiertes Fahren. Mit diesen Projekten werden durch

das Land NRW wichtige Initiativen zur Unterstützung der Transformation

der Automobil- und Mobilitätswirtschaft Nordrhein-

Westfalens gefördert, die auf einer breiten Unterstützung der Industrie

beruhen. Sie werden von Unternehmen getragen, die sich

in diesem Jahr im neuen landesweiten Cluster automotiveland.

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NRW-Wirtschaftsminister

Andreas

Pinkwart (8. v. r.)

übergab die Zuwendungsbescheide

und bekannte:

„Die bergische Region

ist ein starker

Standort für die

Automotive-Branche“.

Das Bundeskabinett hat beschlossen, die

Meisterpflicht für zwölf Handwerke wieder

einzuführen. Damit sollen die Qualität

und die Qualifikation im Handwerk

gestärkt, dessen Strukturentwicklung

und Zukunft nachhaltig gesichert werden.

Der Gesetzentwurf trägt der Tatsache

Rechnung, dass sich das Berufsbild

und auch der Schwerpunkt der praktischen

Berufsausübung einzelner zulassungsfreier

Handwerke seit der Novellierung

im Jahr 2003 weiterentwickelt und

verändert haben. Durch die Wiedereinführung

der Meisterpflicht soll zudem

die Ausbildungsleistung in den betroffenen

Handwerken gestärkt werden. Die

Neuregelungen sollen innerhalb von fünf

Jahren evaluiert werden. Die Zulassungspflicht

wird in folgenden Handwerken

wieder eingeführt: Fliesen-, Platten- und

Mosaikleger, Betonstein- und Terrazzohersteller,

Estrichleger, Behälter- und

Apparatebauer, Parkettleger, Rollladenund

Sonnenschutztechniker, Drechsler

und Holzspielzeugmacher, Böttcher,

Raumausstatter, Glasveredler, Orgel- und

Harmoniumbauer sowie Schilder- und

Lichtreklamehersteller. Der selbstständige

Betrieb eines künftig zulassungspflichtigen

Handwerks ist dann nur noch

zulässig, wenn ein Betriebsleiter in der

Handwerksrolle eingetragen ist. Eingetragen

in die Handwerksrolle wird, wer

die Voraussetzungen der §§ 7 ff. der

Handwerksordnung erfüllt, d.h. insbesondere

die Meisterprüfung in dem

Handwerk bestanden oder eine sonstige

Ausübungsberechtigung für das Handwerk

erhalten hat.

Wichtig dabei: Für die bestehenden Betriebe,

die die künftigen Voraussetzungen

nicht erfüllen, gilt ein Bestandsschutz.

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Norbert Lammert beim Volksbank-Symposium

Demokratie darf nicht selbstverständlich werden.

Foto: Volksbank/Bettina Osswald

Bundestagspräsident

a.D. Norbert Lammert

(2.v.r.) war der Redner

beim diesjährigen Volksbank-Symposium.

Die

Vorstände Andreas Otto

(r.) und Lutz Uwe Magney

(l.) sowie Aufsichtsratsvorsitzender

Thomas

Schäfer (2.v.l.) begrüßten

ihn in der Historischen

Stadthalle.

Ein nachdenklich stimmender Vortrag in einer

bezaubernden Umgebung – beim Symposium

in der Historischen Stadthalle Wuppertal

erlebten über 500 Kunden der Volksbank

im Bergischen Land mit dem Referenten

Prof. Dr. Norbert Lammert einen Abend, der

noch lange nachwirken wird. Der Bundestagspräsident

a.D. und heutige Vorsitzende

der Konrad-Adenauer-Stiftung ging der Frage

nach „Wie steht es um die Demokratie in

Deutschland und Europa?“

Vordergründig war seine Antwort einfach:

„Es geht uns erstaunlich gut, besser als

jeder Generation vor uns.“ Lammerts

Auseinandersetzung mit den politischen

und gesellschaftlichen Verwerfungen der

jüngeren Zeit – vom Umgang mit der

Meinungsfreiheit bis zu Morddrohungen

gegen Politiker – zeigte jedoch ein viel

differenzieres Bild. Deutschland sei nur

eines von 20 Ländern weltweit mit einer

funktionierenden Demokratie. Heute gingen

Demokratien nicht mehr durch Bürgerkriege

oder Putsch zugrunde, sondern

würden durch Wahlen beendet, zeigte der

Politiker auf. Er mahnte seine Zuhörer mit

einem Zitat von Barack Obama: „Die Demokratie

ist dann am meisten gefährdet,

wenn die Menschen beginnen, sie für

selbstverständlich zu halten.“ Deutschland

stehe genau an diesem Punkt. Lammert

ermunterte die Volksbank-Kunden,

sich durch gesellschaftliches und politisches

Engagement für eine lebendige,

freie Gesellschaft einzusetzen. Langanhaltender

Applaus war der Dank für

einen inspirierenden Vortrag – und Volksbank-Vorstand

Andreas Otto durfte sich

sicher sein, „dass wir mit der Wahl dieses

Referenten wieder alles richtig gemacht

haben“.

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der Bergische Unternehmer 11|19 11


Strompreis

Beschaffung, Netzentgelt, Vertrieb, Steuern,

Abgaben und Umlagen

Entwicklung der Strompreise • für die Industrie (Index 1998 =

100): • Beschaffung, Netzentgelt, Vertrieb, Steuern, Abgaben

und Umlagen (Anteil in %)

NAMEN & NACHRICHTEN

Hohe Auszeichnung für Sopranistin

Ralinova als beste Nachwuchskünstlerin gekürt.

Foto: Wuppertaler Bühnen

Seit 2016 ist Sopranistin Ralitsa Ralinova

festes Ensemblemitglied der Oper

Wuppertal.

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In der Spielzeitbilanz der renommierten

Fachzeitschrift Opernwelt sahen gleich

zwei Kritiker Ralitsa Ralinova als beste

Nachwuchskünstlerin. Die Sopranistin ist

bereits seit 2016 festes Ensemblemitglied

der Oper Wuppertal und konnte die

Opernwelt-Kritiker mit ihren Partien in

drei Produktionen begeistern. Regine

Müller (Opernwelt, WDR, taz, WaS) hebt

Ralinovas Leistung als Susanna in Mozarts

„Die Hochzeit des Figaro“ hervor sowie

in der Titelpartie der „Julietta“ von

Martinů. Neben diesen beiden Wuppertaler

Produktionen weist Frieder Reininghaus

(Deutschlandfunk, nmz) zudem auf

Ralitsa Ralinovas Micaëla in Bizets „Carmen“

hin. Bereits im Spielzeitrückblick

der Welt am Sonntag wurde Ralitsa Ralinova

als „Beste Sängerin“ ausgezeichnet.

Die wiederholten Ehrungen sind eine besondere

Freude für die Oper Wuppertal

und ein weiterer Beleg für die hohe gesangliche

Qualität des Ensembles. Ralitsa

Ralinova wird als Susanna in ›Die Hochzeit

des Figaro‹ noch einmal am Sonnatag,

1. Dezember, zu sehen sein und ab Samstag,

2. November, mit der Partie der Musetta

in Puccinis „La Bohème“.

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1998

2019

Erfolgreicher

Bewerbertag

80 Menschen, die seit vielen Jahren arbeitslos

sind, könnten schon bald wieder

eine Stelle haben. Darauf lässt ein erfolgreicher

Bewerbertag beim Kommunalen

Jobcenter Solingen hoffen. Kristin

Degener, stellvertretende Leiterin des

Jobcenters: „In diesem Jahr konnten wir

schon 107 unserer Kundinnen und Kunden

über das Teilhabechancengesetz in

Arbeit vermitteln.“ Eine Zielvereinbarung

mit dem Ministerium war von 100

Vermittlungen im ganzen Jahr ausgegangen

und wurde so schon jetzt übertroffen.

Das Solinger Jobcenter ist zudem

landesweit das erfolgreichste in

Sachen Nachhaltigkeit. Das bedeutet,

die Hälfte der vermittelten Personengruppe

ist auch nach sechs Monaten

noch beim selben Arbeitgeber tätig.

Bauwirtschaft sucht

neue Mitarbeiter

Die Unternehmen planen etwas seltener

Neueinstellungen. Das ifo Beschäftigungsbarometer

ist im Oktober auf 98,7

Punkte gesunken, nach 98,9 Punkten im

September. Die Anzahl der Beschäftigten

in Deutschland wird weiter steigen,

jedoch weniger stark als in den letzten

Jahren. Der Rückgang des Barometers

war allein durch den Dienstleistungssektor

getrieben. Hier ist vor allem in Transport

und Logistik etwas mehr Zurückhaltung

bei der Personalplanung zu

beobachten. In der Industrie ist das Barometer

zwar gestiegen, jedoch werden im

Moment mehr Mitarbeiter entlassen als

eingestellt. Im Handel bleibt wie in den

Vormonaten die Beschäftigtenzahl tendenziell

stabil. In der Bauwirtschaft werden

verstärkt neue Mitarbeiter gesucht.

Weitere Infos unter www.ifo.de

12 www.bvg-menzel.de


Klauke spendet Werkzeuge im Wert von 32.600 Euro

Im BZI in Remscheid wird der technische Nachwuchs ausgebildet.

Foto: BZI

Roman Esser, Katrin Unterbörsch-Rehbold

und Torsten

Darkow (v.l.) von der Firma

Klauke überreichten die

Werkzeugspende an BZI-Ausbilder

Michael Majewski, der

den Kontakt zum Remscheider

Werkzeughersteller geknüpft

hatte.

Das Berufsbildungszentrum der Industrie

(BZI) in Remscheid freut sich über eine

Werkzeugspende der Firma Klauke im Wert

von 32.600 Euro. Damit können alle 62 Ausbildungsplätze

der BZI-Elektroabteilung

ausgestattet werden. Die Spende soll der

Beginn einer dauerhaften und nachhaltig

angelegten Partnerschaft sein. Gemeinsam

will man neue Ideen für eine Zusammenarbeit

entwickeln. „Unsere Elektroabteilung

wächst stetig. Elektrotechnik erhält in den

Betrieben einen zunehmend höheren Stel-

lenwert“, erklärte BZI-Ausbildungsleiter

Thomas Knipper. Dazu tragen nicht zuletzt

die Anforderungen der Klimawende

bei. „Unsere Energieerzeugung wird künftig

immer dezentraler werden“, spielte

Klauke-Vertriebsleiter Torsten Darkow auf

die Gewinnung regenerativer Energien,

zum Beispiel durch Photovoltaik-Anlagen

an. Auch die Elektromobilität verlange innovative

Werkzeuge. „Es wird immer

mehr elektrisch produziert. Produkte, die

früher mechanisch waren, werden elektrifiziert“,

ergänzte er. Insofern sei man froh,

mit der Spende den Auszubildenden bereits

in der Grundausbildung Zugang zu

den modernen Werkzeugen zu ermöglichen,

die sie als Fachkräfte regelmäßig

nutzen werden. So sollen die Azubis und

ihre Ausbilder auch bei Klauke Schulungen

besuchen können. Den Kontakt zu

Klauke hatte Ausbilder Michael Majewski

hergestellt, nämlich als er kaufmännische

Angestellte des Remscheider Werkzeugherstellers

in einer Schulung zur Elektrotechnik

betreute. „Es war naheliegend, die

Kooperation mit dem größten technischen

Ausbildungszentrum in der Region zu beginnen

– zumal wir ja fast Nachbarn sind“,

sagte Torsten Darkow.

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NAMEN & NACHRICHTEN

Solinger Delegation besuchte China

Stadt verfolgt Internationalisierungsstrategie.

Mit Tempo durchs

Bergische

Foto: ....................

Vom 20. bis 26. Oktober reiste eine zehnköpfige Delegation

mit Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach an

der Spitze nach China, um Chancen und Kooperationsmöglichkeiten

für die Solinger Industrie auszuloten.

Zahlreiche Gespräche mit Verantwortlichen aus Unternehmen

und regionaler Politik standen auf der Tagesordnung.

Der Austausch ist Bestandteil der Internationalisierungsstrategie,

die Solingen und seine

Wirtschaftsförderung verfolgen und die 2017 mit einer

Israelfahrt begonnen wurde. Den ersten Teil der Reise

verbrachte die Gruppe in Shanghai mit intensiven Arbeitsgesprächen,

unter anderem mit der Deutschen Handelskammer

in China. Weiterhin standen Treffen mit

Vertretern der Suning-Gruppe, einem an Solinger

Schneidwaren interessierten Handelsunternehmen mit

rund 11.000 Filialen, und ein Besuch im Zweigwerk der

Firma Henckels auf dem Programm. Insgesamt zog die

Delegation ein positives Fazit. Frank Balkenhol, Geschäftsführer

der Wirtschaftsförderung Solingen GmbH:

„Die Marktchancen in China können heimischen Unternehmen

helfen, am Standort Solingen erfolgreich zu

bleiben. Aufgabe der Wirtschaftsförderung ist es, Märkte

vorzubereiten. Gerade wenn Geschäftsbeziehungen

international neu angebahnt werden, ist der oberste Repräsentant

der Stadt gefragt, Türen zu öffnen. Ich denke,

das ist gut gelungen: der Standort Solingen wurde international

ins beste Licht gerückt. Das ist aktive Werbung

für alle Solinger Unternehmen und gleichzeitig die Basis

dafür, die Chancen zu nutzen, die China uns bietet.“

Die Absicht zur künftigen

Zusammenarbeit

mit der Stadt Guiyang

besiegelten Solingens

Oberbürgermeister Tim

Kurzbach (vorne l.) und

sein Amtskollege Tang

Xinglun.

Eine Präsentationslücke ist geschlossen!

Die Bergischen Drei und ihre touristischen

Qualitäten können sich jetzt in einem

Film auf rasante Art und Weise

präsentieren.

In Sekundenschnelle zeigt der Film, wo

es langgeht: hoch über der Landschaft

auf der Müngstener Brücke, mitten

durch die Stadt auf dem Wupperwasser,

bunte Treppen hinauf in die Stadt, durch

Fenster in der Burgmauer hinaus in die

Landschaft oder auf einer Hochstraße

mitten durch Remscheid.

Der Film, den die Filmproduktion ewald

& denzili Studios aus Wuppertal umgesetzt

hat, führt die Betrachter zu den

Highlights der Region – emotional,

schnell und voller Erzählfreude. Der

Film ist energiegeladen, ihm ist anzumerken,

dass die Produzenten das Bedürfnis

hatten, ihre liebevolle Einstellung

zur Region zu verpacken und

mitzuteilen – ganz im Sinne des Absenders,

des Bergisch Land Tourismus

Marketing e.V.

Er hat die Produktion zusammen mit

den Stadtmarketings Remscheid, Solingen

und Wuppertal betreut. Ganze zwei

Monate – vom ersten Briefing über

Feinschliff bis hin zum Schnitt auf ein

extra dafür komponiertes Musikbett –

hat die Produktion gedauert. Umgesetzt

wurde er im Rahmen des EFRE-Förderprojektes

„Zukunftsfit für NRW – touristische

KMU bei den Bergischen

Drei“.

Der Film wird auf der Website und

auf Messen eingesetzt:

https://youtu.be/1iQ60g8YbFw

14 www.bvg-menzel.de


Zwei neue Mitglieder für den DEHOGA-Vorstand Remscheid

Die Kreisgruppe will zahlreiche Themen nach vorne bringen.

Foto: DEHOGA

Isabel Hausmann (DE-

HOGA) mit den Remscheider

Vorstandsmitgliedern

Marco

Klij, Markus Kärst,

Maximilian Süß, Petra

Heldmann und Gerd

Kaiser (v.l.).

Im Remscheider Mercure Hotel trat der Vorstand

der Kreisgruppe Remscheid des DEHOGA-Verbands

zur Wiederwahl an. Markus Kärst vom

Hotel-Restaurant Kromberg bleibt Vorsitzender,

Petra Heldmann von Heldmann & Herzhaft und

Jochen Schreiber vom Hotel-Restaurant Villa

Paulus vertreten ihn. Ebenfalls weiter im Vorstand

sind Maximilian Süß vom Rack`n`Roll-

Billard Cafe und Gerd Kaiser vom Baisieper

Hof. Marco Klij vom Mercure Hotel

Remscheid wird die Interessen der Hotelerie

vertreten, während Torsten Dehnke

vom Miro neue Ideen aus der Gastronomieszene

in die Vorstandsarbeit einbringen

wird. „Im Februar haben wir mit der Aktion

´Lass dich nicht KO-tropfen` zahlreiche

Abendgastronomien besucht, ähnliche Aktionen

könnte man wieder planen“, so Isabel

Hausmann vom DEHOGA. „Wir werden

ein neues Konzept für die

Charity-Aktion ´Schlemmen für Remscheid`

entwickeln und die Mitarbeiterschulungen

sollen fortgeführt werden“, ergänzt

Markus Kärst. Die Vorstandsarbeit

soll nahtlos fortgesetzt werden, ebenso die

Kommunikation mit der Stadt. Viele Herausforderungen

stehen für das nächste Jahr

an, die Branche braucht nicht nur Fachkräfte,

sondern auch Arbeitskräfte und

Auszubildende, der Bürokratismus werde

immer umfangreicher und die Buchungsportale

machten den Hoteliers das Leben

auch nicht leichter.

Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V. - VBU®

Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 620 Mitgliedsunternehmen mit

ca. 71.000 Beschäftigten unterschiedlicher Branchen. Wir informieren,

beraten und vertreten unsere Mitglieder in allen Fragen des Personalwesens,

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Nutzen Sie diesen Service. Wir informieren Sie gerne!

Wuppertal

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Solingen

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Mönchengladbach

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der Bergische Unternehmer 11|19 15


NAMEN & NACHRICHTEN

Für mehr biologische Vielfalt

Vorbildliche Projekte wurden ausgezeichnet.

Bitte keine Angst

vor KI

Wupperverband

Die Kooperation der sechs Biologischen Stationen und

des Wupperverbandes wird als offizielles Projekt der

UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Die

Auszeichnung wird an vorbildliche Projekte verliehen,

die sich in besonderer Weise für die Erhaltung der biologischen

Vielfalt in Deutschland einsetzen. Seit 2013 setzen

sich die Biologischen Stationen Ennepe-Ruhr-Kreis,

Mittlere Wupper, Oberberg, Rhein-Berg, die NABU Naturschutzstation

Leverkusen-Köln und der Wupperverband

im Rahmen eines gemeinsamen Umweltnetzwerks

für den Biotop- und Artenschutz ein. Ziel der Kooperation

ist es, mit praktischen Projekten im Wupperverbandsgebiet

den Artenschutz zu fördern und die biologische

Vielfalt zu erhalten und zu entwickeln. Im vergangenen

Jahr trat auch das Naturschutzzentrum Märkischer Kreis

dem Umweltnetzwerk bei. Im Rahmen der praktischen

Arbeit vernetzen die Partner ihr Wissen, planen gemeinsam

Gewässerschutzmaßnahmen und entwickeln gezielt

Projekte zur Förderung einzelner Arten auf Flächen und

Betriebsstandorten des Wupperverbandes. Hierfür bieten

die 11 Kläranlagen und die 14 vom Verband bewirtschafteten

Talsperren sowie weitere Betriebs- und Forstflächen

zahlreiche Möglichkeiten. Die zahlreichen

Aktivitäten haben die UN-Dekade-Fachjury beeindruckt.

Karsten Dufft vom Deutschen Olympischen

Sportbund (DOSB) als Jurymitglied und Prof. Dr. Ernst-

Andreas Ziegler, Initiator der Wuppertaler Junior Uni,

überreichten die Auszeichnung in der Kläranlage Kohlfurth.

www.undekade-biologischevielfalt.de

In der Kläranlage Kohlfurth

wurde die Auszeichung

übergeben:

(v.l.n.r.): Gerd Eppe (Naturschutzzentrum

Märkischer

Kreis), Dr. Bernd

Freymann (Biologische

Station Rhein-Berg /

Oberberg), Sönke Geske

(NABU Naturschutzstation

Leverkusen-

Köln), Alexandra

Preuß-Ochel (Wupperverband),

Tobias Mika

(Biologische Station

Rhein-Berg), Britta Kunz

(Biologische Station

Ennepe-Ruhr), Georg

Wulf (Vorstand Wupperverband),

Dr. Jan Boomers

(Biologische Station

Mittlere Wupper).

Künstliche Intelligenz (KI) ist ein großer

Hoffnungsträger: Mit der Technologie

können Unternehmen ihre Abläufe

effizienter, günstiger und besser gestalten,

Fehler beheben, bevor sie Schaden

anrichten und neue Geschäftszweige

entwickeln. Immerhin setzt jedes zehnte

Unternehmen aus Industrie und industrienahen

Dienstleistungen KI bereits

ein, zeigt eine neue Studie des Instituts

der deutschen Wirtschaft (IW). Allerdings

ist bei vielen Firmen das Misstrauen

noch groß. Seit Jahrzehnten arbeiten

Forscher an Künstlicher

Intelligenz – inzwischen gehört die

Technik in vielen Industrieunternehmen

zum Alltag. Roboter arbeiten eigenständig,

geben ihr Wissen an andere Maschinen

weiter und greifen automatisch

in die Produktion ein, wenn sie einen

Fehler erkennen. Bereits zehn Prozent

der für eine neue IW-Studie befragten

deutschen Industrieunternehmen setzen

KI ein – die Anwendungen sind oft auch

schon ausgereift und im Praxiseinsatz.

Allerdings arbeiten 70 Prozent der befragten

Unternehmen aktuell nicht mit

KI und haben das künftig auch nicht

vor. Gleichzeitig ist die Mehrheit der

Unternehmen davon überzeugt, dass KI

große Chancen bietet, vor allem für die

gesamte Volkswirtschaft und die Weltwirtschaft.

Für das eigene Unternehmen

wiederum sehen viele Unternehmen die

Technologie eher als ein Risiko an: 40

Prozent der Unternehmen, die keine KI

anwenden, halten KI sogar für eine Bedrohung

für das eigene Geschäftsmodell.

„Die Studie zeigt, dass viele Unternehmen

Berührungsängste mit KI

haben“, sagt Studienautorin und IW-Digitalisierungsexpertin

Vera Demary.

Unternehmen, die Erfahrung mit der

Technologie haben, seien gegenüber KI

wesentlich aufgeschlossener eingestellt

als andere.

16 www.bvg-menzel.de


MarCom Award Gold für Solinger Kommunikationsagentur

Preis wurde für ein hochwertiges Kundenmagazin vergeben.

Foto: MTCM

Ausgezeichnet wurde

das CSR-Magazin, das

die Agentur für den

DAX-Konzern Covestro

umgesetzt hat.

Die Solinger Kommunikationsagentur Michael

Tobias Content Marketing (MTCM)

ist mit einem der begehrten MarCom

Awards in Gold ausgezeichnet worden. Die

MarCom Awards zählen international zu

den größten und angesehensten Kreativwettbewerben.

Jedes Jahr bewerben sich

mehr als 6.000 verschiedene Projekte aus

dutzenden Ländern um die Auszeichnungen,

die von der Association of Marketing

and Communication Professionals

(AMCP) in den USA vergeben werden.

MTCM erhält den Preis für das CSR-Magazin,

das die Agentur für den DAX-Konzern

Covestro umgesetzt hat. Das Magazin

beschreibt die vielfältigen Spendenaktivitäten

und das soziale Engagement des Leverkusener

Herstellers von Hightech-Polymerwerkstoffen.

Im vergangenen Jahr

wurde es zum ersten Mal aufgelegt – in

Deutsch und Englisch. MTCM begleitete

Covestro als Partner von der ersten Idee bis

zur Online-Ausgabe und zum klimaneutral

gedruckten Heft. Die Agentur entwarf

das Design des Magazins, recherchierte

und schrieb Beiträge in Deutsch

und Englisch und setzte das Heft gestalterisch

um. MTCM-Geschäftsführer Michael

Tobias: „Die internationale Anerkennung

dieses Magazins ist für uns eine echte

Ehre.“ Michael Tobias Content Marketing

ist eine inhabergeführte Kommunikationsund

PR-Agentur mit Wurzeln in Deutschland

und Großbritannien.

Mit einem erfahrenen Team aus Redakteuren,

Grafikern, Fotografen und Filmemachern

produziert das Team hochwertige Inhalte

für alle Kommunikationskanäle – in

Deutsch und Englisch. Besondere Expertise

besitzt die Agentur in der Chemie- und

Life-Science-Branche.

Unsere Rechtsgebiete

| Arbeitsrecht | Bank- und Kapitalmarktrecht

| Ehe- und Familienrecht | Erbrecht und Vermögensnachfolge

| Handels- und Gesellschaftsrecht | Urheber- und Medienrecht

| Restrukturierung und Sanierung | Vertragsrecht

| Wettbewerbs- und Markenrecht | Wirtschaftsrecht

Ihr Anwaltsteam:

Thomas Kramer, Frank Engelhard, Frank Neldner,

Markus Tönjann, Dr. Manfred Sanden, Matthias Hauer,

H. S. Alexander Abel, Dr. Eva Graune, Jens Niehl, Dr. Jill

Baas-Holler, Fabian Schrumpf, Dr. Daniela Leyhausen,

Dr. Armin Gasper, Kathrin Kreß, Sophia Vu

Wall 21 | 42103 Wuppertal | Tel: +49 (0)202 255 505-0 | www.eschkramer.de | Speditionstraße 17 | 40221 Düsseldorf | Tel: +49 (0)211 602240-0

der Bergische Unternehmer 11|19 17


NAMEN & NACHRICHTEN

2

Fotos:Breidenbach

1

3

Stolzer Jubilar mit „Kümmerer-Mentalität“

Breidenbach Unternehmensgruppe feierte

100-jähriges Bestehen

Ein stolzes Jubiläum verlangt nach einem

festlichen Rahmen. Und den gab es auch,

als die größte Wirtschaftsprüfungs- und

Steuerberatungsgesellschaft des Bergischen

Landes ihr 100-jähriges Bestehen

in der historischen Wuppertaler Stadthalle

feierte. Über 350 Gäste aus Politik,

Wirtschaft und dem großen Mandantenstamm

des Unternehmens erlebten einen

rundum kurzweiligen, informativen und

unterhaltsamen Abend mit flotter Musik

aus annähernd zehn Jahrzehnten, gutem

Essen, verblüffenden Showacts und spannenden

Interviews auf der Bühne. WDR

2-Moderatorin Steffi Neu führte durch

die Gala und erwies sich dabei genauso

launig, schlagfertig und humorvoll, wie

man sie aus dem Radio kennt.

Kompetenz und Konstanz

Wenn natürlich unter den Gästen kein

Unbekannter, stellte sich der Jubilar zur

Begrüßung erst einmal selbst vor. Und

das in Form eines kurzen Interviews, in

dem die Breidenbach-Partner Dr. Peter

Arnhold und Dr. Markus Niemeyer von

der Vergangenheit in die Zukunft der erfolgreichen

Kanzlei für Steuerberatung,

Wirtschaftsprüfung und Rechtsberatung

schauten. Besondere Freude zeigten die

beiden Herren, dass sich neben NRW-

Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten,

Stephan Holthoff-Pförtner,

Wuppertals Oberbürgermeister Andreas

Mucke und Uni-Rektor Lambert T. Koch

auch Barbara Breidenbach-Lemmer, Witwe

des verstorbenen Seniorpartners und

Kanzlei-Namensgebers Berthold Breidenbach,

unter die illustre Gästeschar

mischte. Zudem ließen es sich auch einige

weitere frühere Partner nicht nehmen,

den Abend zu genießen. „Das ist auch

eure Party heute“, konstatierte Peter Arnhold

hinsichtlich des über viele Jahre gemeinsam

erarbeiteten Erfolgs, der nicht

zuletzt damit zusammenhänge, dass es

stets gelungen sei, das engmaschige Beziehungsgeflecht

zu den Mandanten auf

die nächste Generation der Partner zu

übertragen. Eine Konstante, die über die

Jahre gerade die mittelständischen, vielfach

inhabergeführten Unternehmen in

der Region zu schätzen wüssten.

Bestehen in schwieriger Branche

„Wir legen die Zusammenarbeit mit Ihnen,

unseren Mandanten, langfristig an.

Wir sind eine große Gesellschaft mit

Kümmerer-Mentalität“, betonte Markus

Niemeyer. Mit kompetenten Beraterinnen

und Beratern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

sei es gelungen, in einer

18 www.bvg-menzel.de


4

7

6

5

1

Auf einen Blick. Die Breidenbach-Partner

mit Moderatorin Steffi Neu (5.v.l.)

2

Mandantengespräch: Steffi neu befragte

auch Peter Cöllen, Gesellschafter der Vorwerk

Autotec Gruppe

8

schwierigen Branche zu bestehen.

100 Jahre Breidenbach durchzogen den

Abend wie ein roter Faden. Ein eigens

für das Jubiläum gedrehter Film ließ die

Kanzleigeschichte vor dem Hintergrund

des regionalen Geschehens Revue passieren,

während die „Foss Dolls“ die Historie

musikalisch von den 1920ern bis in

die Gegenwart interpretierten. Mit Zauberei

4.0 verblüffte Christopher Wilke, in

dem er Bier aus dem ipad zapfte oder

Tennisbälle „aus dem Bildschirm“ zog.

Für gute Unterhaltung sorgte ebenso Kabarettist

und Jongleur Timo Wopp.

3

Im Interview: Dr. Peter Arnhold und Dr.

Markus Niemeyer

4

Lobend über den Jubilar sprachen sich

auch Gunther Wölfges, Vorstandsvorsitzender

der Stadtsparkasse Wuppertal (l.) und

Wuppertals Oberbürgermeister Andreas Mucke

aus.

5

Die „Foss-Dolls“ interpretierten 100 Jahre

Breidenbach musikalisch.

6

Für den Festakt bot der große Saal der

Wuppertaler Stadthalle den perfekten Rahmen.

7

Perfektes Ballgefühl: Jongleur Timo

Wopp.

8

Auf einer Leinwand wurde das Bühnengeschehen

bis in den letzten Winkel des

Saals übertragen.

ternationalen Belangen zu begleiten und

zu vertreten. „Zukunft braucht Herkunft“

hat die Breidenbach-Unternehmensgruppe

ihr Jubiläumsjahr überschrieben.

So will die Gesellschaft auch

den digitalen Wandel nicht nur annehmen,

sondern mitgestalten und Herausforderungen

als Chancen betrachten –

Zukunft braucht Herkunft

Wuppertals Oberbürgermeister Andreas

Mucke bekannte, dass Breidenbach die

gleichen Themen wie andere große Gesellschaften

beherrsche, gleichzeitig aber

die regionalen Begebenheiten sehr gut

kenne und auf Augenhöhe mit den hiesigen

Unternehmen agiere. Dabei sei Breidenbach

weltweit vernetzt und in der

Lage, seine Mandanten auch in allen inmit

großer Erfahrung im Gepäck. „Durch

unsere serviceorientierte Arbeitsweise erarbeiten

wir mit unseren Mandanten neue

Sichtweisen für ihre Unternehmen, aus

denen sich wiederum neue Chancen entwickeln

lassen“, hob Markus Niemeyer

hervor.

Soziale Verantwortung

Gleichzeitig bekennt sich Breidenbach

aber auch zu seiner Verantwortung für

die Region und hat das Jubiläumsjahr

durch zahlreiche Charity-Aktionen flankiert.

So übernahm die Gesellschaft 100

Mal die Kursgebühr für Nachwuchsforscher

an der Wuppertaler Junior Uni,

spendete 100 Mal den Besuch des Eiswagens

im Kinderhospiz Burgholz, verteilte

100 Einkaufsgutscheine für das Projekt

„WiN Wuppertaler in Not“ und spendete

100 Instrumentensaiten für junge Musikerinnen

und Musiker der Bergischen Musikschule.

www.breidenbach-wp.de

der Bergische Unternehmer 11|19 19


TITEL DAS BÜRO DER ZUKUNFT

Braucht der Mensch eigentlich noch ein „eigenes“ Büro für die

Büroarbeit? Kann, muss aber nicht sein. Denn der klassische Ort,

wo der Schreibtisch steht, ist nicht mehr der alleinige Arbeitsplatz

unserer Zeit. Arbeiten geht heute nahezu überall. Unterwegs

mit mobilem Equipment, daheim im Home-Office mit Anbindung

ans Unternehmen und an die Team-Kollegen, in wechselnden

Räumen und natürlich immer noch im Einzelbüro.

Arbeit

Text: Brigitte Waldens

Fotos: BVG, Shutterstock

neu

denken,

planen,

gestalten.

Neues Design für Ihr Büro

Büromöbel für Wuppertal, Solingen, Remscheid und

das ganze Bergische Land

Wir nehmen uns gerne Zeit, Sie persönlich

und individuell zu beraten.

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der Bergische Unternehmer 11|19 21


TITEL DAS BÜRO DER ZUKUNFT

Arne Teuwen, Geschäftsführer

von lechner +

hayn Büroeinrichtung

Wuppertal, leitet das

Büroeinrichtungshaus

am Neuwenweg. Der Büroexperte

zeigt dort, wie

Aufteilung und Atmosphäre

auf Arbeitsprozesse

positiv einwirken.

Vorweg gesagt: Multi Space hat

nichts mit dem gefürchteten

Großraumbüro vergangener Zeiten

zu tun, das den Menschen und

ihren Tätigkeiten zumeist nicht

gerecht wurde. Zu laut, zu unruhig,

ständig unter Beobachtung, ohne Möglichkeit,

sich zurückzuziehen. Die Entwicklung von Open

Space zu Multi Space gleicht vor diesem Hintergrund

einem Quantensprung. Denn Multi Space

bietet auf der zur Verfügung stehenden Fläche eine

Vielfalt von Räumlichkeiten. Mit unterschiedlichen

Ausstattungen für unterschiedliche Zwecke, die je

nach Aufgabenstellung von dem jeweiligen Mitarbeiter

gezielt genutzt werden können.

Multi-Space schafft Freiräume für

Kommunikation, Konzentration, Kreativität,

Spontanität und Erholung und bietet auch eine

individuelle Gestaltung des Arbeitsalltags.

Vielfalt im Raum

Die offene, zeitgemäße Büroeinrichtung nach dem

Multi Space-Prinzip schafft Freiräume für Kommunikation,

Konzentration, Kreativität, Spontaneität

und Erholung, die eine individuelle Gestaltung

des Arbeitsalltags erlauben. Es gibt Räume für Projektarbeiten

im Team, Räume für Meetings und Begegnungen,

Rückzugsbereiche, abgetrennte Zonen,

die frei sind von visuellen und akustischen Ablenkungen,

Einzelarbeitsplätze bis zum Co-Working.

Vorgabe ist, möglichst sämtliche Arbeitsszenarien

abzudecken und eine dynamische Infrastruktur

aufzubauen, die von allen von Fall zu Fall in Anspruch

genommen werden kann. Dabei steht eine

abteilungsübergreifende, dynamische Zusammenarbeit

im Mittelpunkt. Kreatives Arbeiten steht

aber auch für den Wunsch, neue Effekte, neue Ideen,

neues Design und neue Formen des Wohlbefindens

umzusetzen. Weg von der gewohnten Anordnung

und dem herkömmlichen Mobiliar im Büro.

Stattdessen hin zu phantasievollen Variationen, die

Leistungsbereitschaft und Produktivität anregen.

Mit anderen Worten: Ein bisschen Event am Arbeitsplatz

Büro ist durchaus erlaubt.

22 www.bvg-menzel.de


Mitarbeiter überzeugen

Wie bei allen Neuerungen, wird es in der Belegschaft

immer wieder einige Mitarbeiter geben, die

sich mit dieser ungewohnten Art der Bürogestaltung

nicht anfreunden können. Ein Argument ist

die Befürchtung, durch die Aufgabe des Einzelbüros

einen Prestigeverlust zu erleiden. Hier ist von

der Unternehmensleitung intensive Überzeugungsarbeit

gefordert. Denn gerade ältere Kollegen sollten

auf dem neuen Weg in die Bürozukunft mitgenommen

werden. Aus diesem Grund sollten bei der

Neuorientierung die Bedürfnisse dieser Mitarbeiter-Gruppe

besondere Berücksichtigung finden.

Das bedeutet, Voraussetzungen zu schaffen für ungestörtes

Arbeiten ohne Lärm, aber durchaus mit

der Möglichkeit, sich mit Kollegen auszutauschen.

Beweglich bleiben

Und: Der Punkt „Bewegung“ spielt ebenso eine

wichtige Rolle. Wer den lieben langen Tag auf einem

starren Bürostuhl sitzt, womöglich durch die

falsche Positionierung der Hardware zusätzlich gehandicapt

ist und zudem noch durch falsche Beleuchtung

oder mangelnde Akustik beeinträchtig

wird, läuft Gefahr, einen körperlichen Schaden davon

zu tragen. Etwa 18 Millionen Deutsche arbeiten

heutzutage an Büro- und Bildschirmarbeitsplätzen.

Immerhin sitzt ein Mitarbeiter in seinem

Arbeitsleben rund 80.000 Stunden am Schreibtisch.

Das kann auf die Dauer nicht gesund sein.

Wer heute

das Büro der

Zukunft planen

möchte, kommt

am Thema

Energie- Effizienz

nicht mehr

vorbei.

Deshalb steht das Thema Bewegung ganz oben auf

der Prioritätenliste der Büroplaner. Ein Bürostuhl,

der sich der Körperhaltung anpasst, ein höhenverstellbarer

Schreitisch, ein Stehpult und die gut

durchdachte, ergonomisch intelligente Anordnung

der Arbeitsmittel sind Basiselemente für ein gesundes

Arbeiten.

Der Verband der Büromöbelhersteller gibt dazu

eine Faustregel heraus: 60 Prozent Sitzen, 30 Prozent

Stehen, 10 Prozent Gehen. So lässt sich wirksam

einem Bewegungsmangel und den damit verbunden

Risiken wie Herz-Kreislauf-Beschwerden

und Muskel-Skelett-Erkrankungen vorbeugen. Bewegung

in die tägliche Arbeit zu bringen, bedeutet

demnach einen aktiven Beitrag für geistige und

körperliche Fitness zu leisten.

Grün ist mehr als Farbe

Bei der Arbeit die Gesundheit im Blick behalten ist

löblich, aber nicht genug. Denn wer heute das Büro

der Zukunft planen möchte, kommt am Thema

Energie-Effizienz und Umweltverantwortung nicht

vorbei. Unabhängig von Unternehmensgröße und

Branche. „Green Office“ ist die Klammer, die das

zukunftsweisende Bürokonzept umfasst, das sich

gleichermaßen an ökologischen, ökonomischen und

sozialen Zielen orientiert. Dabei stehen jedoch

nicht nur die reine Effizienzsteigerung von Energie

sowie die Senkung des Verbrauchs von Ressourcen

im Zentrum. Denn Green Office geht weiter und

bündelt aufeinander abgestimmte Maßnahmen aus

Fortsetzung auf Seite 27

der Bergische Unternehmer 11|19 23


TITEL INTERVIEW DAS BÜRO DER ZUKUNFT

-

„Wer stehen bleibt,

geht rückwärts“

Seit 1923 auf dem Markt, steht das Traditionsunternehmen Büro Knipper aus Solingen vor wichtigen

Veränderungen. Für Guido Knipper, der gemeinsam mit seinem Vater Bernd die Geschäfte führt,

Gibt es gute Gründe, den Familienbetrieb mit angeschlossenem Meisterbetrieb komplett neu auszurichten

und auch nach außen verstärkt so darzustellen. Im Folgenden Gespräch verrät er mehr.

Herr Knipper, Sie haben in den vergangenen

Monaten in Ihrem Unternehmen eine Menge

verändert. Warum und in welcher Form ist

dies geschehen?

In wenigen Jahren kann unser Unternehmen seinen

hundertsten Geburtstag feiern. Ein schöner Erfolg,

über so lange Zeit erfolgreich im Geschäft zu

bleiben. Aber in dieser Spanne hat sich der Markt

kontinuierlich verändert. Nicht nur im Bereich der

Produktentwicklung, sondern vor allem auch in

den Anforderungen der Kunden., Während früher

die „Geiz ist geil“-Mentalität das Maß aller Dinge

war, erwartet der Kunde heute ein schlüssiges

Konzept, das auf ihn zugeschnitten ist und seine

Probleme löst. Um auch in Zukunft wettbewerbsfähig

zu sein, ist es unerlässlich, sich auf diese veränderte

Situation einzustellen. Wer hier stehen

bleibt, geht rückwärts. Deshalb werden wir unser

Portfolio gerade im Bereich der Beratung verstärkt

nach außen kommunizieren.

Und wie wollen Sie den Wünschen Ihrer Auftraggeber

nach ganzheitlichen Konzepten gerecht

werden?

Wir sehen uns als der kompetente Ansprechpartner,

wenn es um das Thema Büro geht. Ob es sich dabei

um die Bereiche Einrichtung, Konferenz, Service

oder Prozessoptimierung handelt, ist zunächst einmal

zweitrangig. Wir sind dafür da, um den Kunden

Arbeit abzunehmen. Wo immer das möglich ist.

Welche Voraussetzung muss eine moderne,

effiziente und ergonomisch ausgerichtete Büroeinrichtung

erfüllen?

Im Gegensatz zur Vergangenheit sollte ein Arbeitsplatz

in der heutigen Zeit so gestaltet sein,

dass er sich an die Bedürfnisse des jeweiligen

Menschen anpasst. Deshalb muss die Büroeinrichtung

entsprechend flexibel sein. Mehr noch.

Sie sollte entscheidende Kriterien erfüllen.Für ein

konzentriertes Arbeiten sind Licht und Akustik

zentrale Elemente, kurze Wege haben eher für

funktionale Abläufe eine Bedeutung. Darüber hinaus

muss ein Büro eine gewisse Wohlfühlatmosphäre

vermitteln. Schließlich verbringen wir viel

Zeit im Office. Nicht zu vergessen der ergonomische

Aspekt, der aus medizinisch-prophylaktischer

Sicht für die Gesundheit der Mitarbeiter mit

den Ausschlag gibt.

Welche körperlichen Beschwerden bei der Büroarbeit

sind am häufigsten auf ungeeignetes

Mobiliar zurückzuführen?

Eindeutig Rückenerkrankungen. Laut Techniker

Krankenkasse gehören Muskel-Skelett-Erkrankungen

zu den häufigsten Folgen. Und noch ein

Statistik-Wert, der zu denken gibt: Schlechte Büromöbel

machen jeden Arbeitnehmer im Schnitt

drei Tage im Jahr krank. Dies entspricht ungefähr

einer wirtschaftlichen Einbuße von etwa 49 Milliarden

Euro per annum. Wer heute acht Stunden

an seinem Arbeitsplatz falsch sitzt, dem hilft

auch eine Stunde Sport in der Freizeit nicht mehr,

die körperlichen Schäden auszugleichen.

Was macht ein optimales Büromöbel aus?

Wir orientieren uns am Ansatz der Sitz-Steh-Dynamik.

Darunter versteht man den regelmäßigen

dynamischen Wechsel zwischen stehender und

sitzender Tätigkeit. Eine wirksame Methode, um

24 www.bvg-menzel.de


eitsplatzes ist ein nicht zu unterschätzender Motivationsfaktor.

Denn glückliche Arbeitnehmer

bringen ein höheres Engagement. Aus diesem

Grund sind helle und freundliche Büromöbel

kein unnötiger Schnickschnack, sondern ein wesentlicher

Bestandteil des persönlichen Wohlbefindens.

Guido Knipper leistet

umfassende Beratung

vor Ort, wenn

es um das Büro der

Zukunft geht.

Verspannungen und Schmerzen zu verhindern.

Dies gilt natürlich nicht nur für das Arbeiten im

Business-Bereich. Auch im Home-Office, das zunehmend

an Akzeptanz gewinnt, sollten diese ergonomisch

sinnvolle Regel beachtet werden. Mit

ein Grund, weshalb wir auch hier beratend tätig

werden.

Stichwort „Green-IT“. Wie halten Sie es mit

dem umweltbewussten Einsatz technischer Geräte?

Dieser Punkt steht in unserer Prioritätenliste

ganz weit oben. Bezogen auf die IT-Peripherie arbeiten

wir ausschließlich mit dem Hersteller Kyocera

zusammen. Denn dieses Unternehmen kompensiert

aktuell als einziger Produzent

vollständig den Co2-Ausstoß seiner Geräte. Dazu

kommen Lösungen, die helfen, unnötiges Drucken

zu vermeiden und die workflows zu optimieren.

Nebenbei: In unserem Hause wird Green-

Behavior ebenfalls großgeschrieben. Seit 2013

produzieren wir unseren eigenen Strom und

konnten bis heute rund 128 Tonnen CO2 einsparen.

Genau die Menge, um die Emission unserer

Fahrzeugflotte komplett auszugleichen

Wie viel Wert legen Ihre Kunden bei der Büroeinrichtung

auf Optik und Ästhetik?

Die dekorative, attraktive Einrichtung des Ar-

Nun ist jeder Arbeitsplatz individuell und nicht

einem allgemein gültigen Standard unterworfen.

Dies verlangt eine besonders kundenorientierte

Beratung, die auf persönliche Wünsche

eingeht. Wie kommen Sie diesem hohen

Anspruch entgegen?

Wir beginnen mit der Analyse IST-Situation, verbunden

mit den gewünschten Anforderungen des

Kunden. Anhand der gewonnenen Daten und Informationen

sind wir in der Lage, die erste Konzeptionierung

des Projektes umzusetzen. Nach

dem Abgleich mit dem Kunden erfolgt die Angebotserstellung.

Übrigens arbeiten wir von Fall zu

Fall gern mit externen Fachleuten zusammen, um

das anstehende Projekt aus mehreren Blickwinkeln

betrachten zu können und so weitere zielführende

Anregungen zu erhalten. Selbstverständlich

offerieren wir unseren Kunden ein gewerkeübergreifendes

Konzept. Mit anderen Worten: Unser

Kunde muss sich um nichts kümmern. Generell

betreuen wir mit 25 Mitarbeitern unsere Auftraggeber

von der ersten Kontaktaufnahme bis zum

After-Sales-Service selbst. So stellen wir in jeder

Phase die Qualität sicher, die wir uns als Maßstab

gesetzt haben. In diesem Zusammenhang möchte

ich einmal klar feststellen: Wer aus dem Katalog

kauft, wählt nicht immer den günstigsten Weg.

Denn wer billig kauft, kauft zweimal. Das Thema

Büroeinrichtung ist zu komplex, als dass es ohne

Fachwissen zu lösen wäre.

Als servicestarker Dienstleister legen Sie Wert

auf persönliche Betreuung.

Und wie. Das ist mit ein Grund, weshalb wir vorzugsweise

Kunden in einem Umkreis von 100 Kilometer

bedienen. Denn so können wir umfassende

Beratung vor Ort und praktische Hilfestellung

garantieren.

Das Gespräch führte Brigitte Waldens

Foto: BVG

der Bergische Unternehmer 11|19 25


TITEL DAS BÜRO DER ZUKUNFT

Ein Stück Natur im Büro fördert das Wohlfühl-Gefühl

work and relax! Inhaber Jörn Birkenheuer (l.) und Verkaufsleiter Dominik Wedenkind setzen Maßstäbe in der Büroeinrichtung.

Seit über 35 Jahren setzen Jörn Birkenheuer und sein Team

von ‚work and relax‘ Maßstäbe in der professionellen Büroeinrichtung.

Die Spezialisten aus Wuppertal wissen genau,

was morgen im Arbeitsleben Trend sein wird und wie die

vielfältigen Anforderungen an ein zeitgemäßes Office realisiert

werden können. Zu akzeptablen Preisen, mit ganzheitlichen

Lösungen und grünen Ideen, die Ergonomie, Effizienz

und feeling good nachhaltig zu einem überzeugenden

Ergebnis verbinden. Wer mit ‚work and relax‘ zusammenarbeitet,

sollte mit Überraschungen rechnen.

So kann es durchaus sein, dass künftig Mitarbeiter-Meetings

in einem umgebauten Kahn stattfinden, getreu dem

Motto „Wir sitzen alle im selben Boot“. Denn Emotionen

sind bei der Büroarbeit durchaus erlaubt. Jörn Birkenheuer

sieht diese Entwicklung positiv: „Das Büro der Zukunft unterscheidet

sich von einem heutigen Büro in wesentlichen

Punkten. Die Hierarchien werden flacher, Wege zu Entscheidungen

und Entscheidern kürzer, viele Bereiche multifunktional

nutzbar. Und: Es wird vermehrt auf sogenannte

Wohlfühlaspekte geachtet. Alles, was die Sinne berührt,

gewinnt an Bedeutung. Schon ein Stück Natur im Büro hilft,

dass sich diese angenehme Atmosphäre einstellt. Aber

auch visuelle oder haptische Eindrücke der verarbeiteten,

oft naturnahen Materialen spielen bei diesem Thema eine

wichtige Rolle.“

Ein kompetentes Netzwerk leistet ganze Arbeit

Als Mitglied eines umfangreichen Kompetenz-Netzwerkes

verfügt das Unternehmen über einen Expertenpool aus Planern,

Architekten, unterschiedlichen Gewerken und Herstellern

und ist damit in der Lage, individuelle, bedarfsgerechte

Beratung von der Projektplanung bis zur Fertigstellung

anzubieten. Denn jede Aufgabe ist anders, wie Jörn Birkenheuer

weiß. Doch ob Einzelbüro oder Open Space: Es

reicht nicht aus, ein einzelnes Büromöbel anzuschaffen.

Und mag es noch so gut sein: Um einen ergonomischen Arbeitsplatz

zu gestalten, bedarf es einer System-Ergonomie,

wobei sämtliche Komponenten zusammenpassen müssen.

Angefangen von der optimalen Raumsituation mit Licht,

Luft und Akustik über flexibel anpassbare Stühle und

Schreibtische bis zum technischen Equipment.

Billig kann ganz schön teuer werden

Die Umsetzung eines perfekten Einrichtungskonzeptes kostet

natürlich Geld. Aber Geld, das klug investiert ist. Jörn

Birkenheuer liefert dafür einsichtige Argumente: „Interessenten

sollten sich nicht ausschließlich vom Preis eines

einzelnen Möbelstücks leiten lassen. Denn die Erfahrung

zeigt, dass billig nicht immer gleich preiswert ist. Einige

Anbieter liefern Möbel ohne TÜV- oder GS-Zeichen. Oder

der Kunde hat die dankenswerte Aufgabe, die angelieferten

zerlegten Teile ins dritte Obergeschoß zu tragen und sie

dort selbst zu montieren. Deshalb: Wer eine langlebige,

gut durchdachte und komplette Lösung zu einem vernünftigen

Preis-Leistungs-Verhältnis bevorzugt, sollte sich stets

von einem Fachunternehmen beraten lassen.“

Und noch ein Aspekt bekommt gerade aktuell in Zeiten des

Fachkräftemangels verstärkt Gewicht: „Heute suchen sich

die Menschen ihren Job nicht nur nach dem Gehalt aus“,

merkt Jörn Birkenheuer an. „Auch das Umfeld und die Ausstattung

des Büros sind Faktoren, ob sich ein Bewerber

für ein bestimmtes Unternehmen entscheidet oder ob sogar

ein langjähriger Mitarbeiter seiner Firma treu bleibt.“.

26 www.bvg-menzel.de


Fortsetzung von Seite 23

verschiedenen Schwerpunktbereichen zu einer wirkungsvollen

Gesamtstrategie. Zu diesem Zweck

liegt der Fokus auf der Kombination einer umweltgerechten

Gebäude- und Raumgestaltung, einem

nachhaltigen Nutzerverhalten und einer entsprechend

eingestellten Informations- und Kommunikationstechnologie.

Daraus ergeben sich die drei Strategiebausteine

Green Building, Green Behaviour und Green IT,

auf denen das Green Office-Projekt basiert. Im Augenblick

wird die Relevanz dieser Teilbereiche in

Wirtschaft und Öffentlichkeit noch unterschiedlich

bewertet. Deshalb erfolgt die Umsetzung nicht im

Gleichschritt, sondern mit verschiedenen Geschwindigkeiten

und unterschiedlicher Vehemenz.

Ziel muss daher sein, mittelfristig alle drei Elemente

strategisch zu verknüpfen, damit ein optimales

Ergebnis erreicht werden kann.

Kein Standard für alle

Die Notwendigkeit, attraktive Arbeitsbedingungen

zu schaffen, schließt Standardlösungen für alle logischerweise

aus. Allein die zunehmende Digitalisierung

der Arbeitsprozesse wird zu mehr Flexibilität

und Vielfalt führen. Praktisch bedeutet das zum

Beispiel, dass der Schreibtisch nicht mehr nur einer

Person gehört, sondern auch von anderen nach Bedarf

belegt werden kann. Hinzu kommt der Wunsch

nach einer funktionierenden Work-Life-Integration,

um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu

gewährleisten. Anforderungen, die ein Unternehmen

hinsichtlich Mitarbeiterbindung und Recruiting

neuer Fachkräfte berücksichtigen sollte. Denn

die Freiheit, die eigene Arbeit weitgehend selbst zu

bestimmen, gewinnt stark an Gewicht, wenn es um

die Wahl des künftigen Arbeitgebers geht. Vor allem

die Generation Y, die im Moment rund ein

Drittel der Arbeitnehmer stellt, aber auch die kommenden

Mitarbeiter der Generation Z erwarten die

Möglichkeit, ihren Arbeitsalltag nach persönlichen

Bedürfnissen gestalten zu können.

Vor diesem Hintergrund stehen Einrichtungsspezialisten

und Büromöbelproduzenten vor großen Herausforderungen,.

Denn es gilt, maßgeschneiderte

Lösungen zu entwickeln, die individuelle Vielfalt

bieten.

Auch stylisch kann ein

Büro eingerichtet sein.

Der Kreativität kommt

eine solche Wohlfühlatmosphäre

zugute.

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der Bergische Unternehmer 11|19 27


ERFOLGREICH BERGISCH STARTUP

„Westencut“ setzt

Unternehmen in Szene

Dass er mal den Schritt in die

Selbstständigkeit so wagen

würde, hatte sich Nils Schmidt

vermutlich anders gedacht,

weniger mit der Kamera, sondern eher

mit außergewöhnlichen Bauten rund um

die Welt. Doch entschied sich der 22-Jährige

anders und die Videoproduktion

„Westencut“ war geboren. Angefangen

hatte alles als Hobby, als ein junger Remscheider

Familienurlaube für die Ewigkeit

festhielt.

Den ersten filmischen Nachweis darüber

produzierte er damals als Zehntklässler

nach einem Urlaub mit Freunden in Italien.

„Damals hatte ich mir eine GoPro gekauft

und filmte einfach drauf los“, erzählt

Schmidt. Die Ausbeute der bewegten Bilder

aus dem Italien-Urlaub zog sich der

Für seine Leidenschaft hat

der 22-jährige Nils Schmidt

sein erfolgreich laufendes

Architektur-Studium im

dritten Semester auf Eis gelegt,

um stattdessen sein

ebenfalls erfolgreich wachsendes

Start-up „Westencut“

voranzubringen. Der

Remscheider brennt für das

bewegte Bild und setzt seine

Kunden, deren Unternehmen

und Events gekonnt in

Szene.

unerfahrene Hobby-Filmer auf den Rechner.

„Ich hatte keine Erwartung, weil ich

so etwas noch nie vorher gemacht hatte.

Aber es war ganz schön viel Arbeit, sich

durch das Material zu wühlen“, erinnert

sich der heute 22-Jährige und muss dabei

schmunzeln.

Besuch in Down Under

Den nächsten Meilenstein seiner jungen

Karriere legte Schmidt nur wenige Jahre

später nach, als er nach seinem bestandenen

Abitur für ein Jahr nach Down Under

reiste, Australien und Neuseeland besuchte

und sogar einen Abstecher in das

Urlaubsparadies Bali wagte. Ständiger

Begleiter auf seiner Tour: seine Kamera.

„Ich beschloss eine Art Video-Tagebuch

für meine Familie und Freunde zu erstellen,

um sie an meiner Reise teilhaben zu

lassen.“ Die landschaftliche Traumkulis-

28 www.bvg-menzel.de


Nils Schmidt liebt es, Konzepte für kurze

und knackige Filme in die Tat umzusetzen.

se, die auch schon Hobbits und Elfen für

die große Leinwand zum Leben erweckt

hat, inspirierte auch den Remscheider.

„Dort habe ich viele Fortschritte gemacht.

Ich filmte nicht mehr nur, sondern

fing an, mir schon vorab Gedanken über

den Aufbau der Szenen zu machen. Ich

wollte nicht nur die Landschaft zeigen,

sondern über die Bilder eine Geschichte

dazu erzählen.“

Mit Filmen Geld verdienen

Der Schnitt am Laptop nahm viel Zeit in

Anspruch, doch „das hat mir sehr viel

Spaß gemacht.“ Von Familie und Freunden

erhielt er immer mehr Zuspruch.

„Viele haben mir gesagt, dass diese Leidenschaft

in eine stabile berufliche Zukunft

führen könnte.“ Doch entgegen der

vielen Ratschläge aus seinem Freundeskreis,

entschied Schmidt sich zu einem

Architektur-Studium. „Ich habe festgestellt,

dass das Studium sehr zeitintensiv

war, ich aber trotzdem nach zehn Stunden

an der Uni nach Hause kam und mich für

drei, vier Stunden an die Kamera setzte,

um Sachen auszuprobieren.“ Während des

Studiums lernte er einen DJ kennen, für

den er erste Aufnahmen seines Gigs anfertigte

und zusammenschnitt. „Da habe ich

zum ersten Mal gemerkt, dass diese Projekte

auch finanziell auf eigenen Füßen

stehen können.“

Studium oder Berufung?

Es kamen mit der Zeit weitere Aufträge

hinzu und bald der Moment, sich für einen

Weg zu entscheiden. Studium oder

Leidenschaft? Die Entscheidung fiel ihm

nicht leicht „und meine Eltern waren von

der Idee auch nicht begeistert, unterstützten

mich aber trotzdem, weil sie mein Talent

auch erkannten.“ Doch letztendlich

gibt ihm der Erfolg recht. Seit April vergangenen

Jahres führt er sein kleines

Startup und beschäftigt sich in Vollzeit

mit seiner Filmproduktion. Aufträge für

Werbe- und Imagefilme von Unternehmen

habe er bereits realisiert, auch einige

Nils Schmidt

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größere regionale Ausschreibungen gewonnen,

wie etwa zum Panoramaradweg

durch das Bergische Land, den er filmisch

inszeniert hat. Ein Highlight, sagt

Schmidt, sei der „Gründerfilm“ gewesen,

den er für die Remscheider Gründerschmiede

anfertigte und der auf großer

Leinwand vor zahlreichem Publikum im

Remscheider CineStar gezeigt wurde.

Visuelle Pressemitteilung

Begeistern lässt sich Nils Schmidt für alles

Neue: „Ich finde alles interessant, was

ich noch nicht gemacht habe und wo ich

kreativ sein kann. Besonders reizvoll finde

ich, mir Konzepte für kurze und knackige

Filme zu überlegen.“ Seiner Meinung

nach braucht heutzutage nämlich

jedes Unternehmen einen eigenen Film,

ein Medium, was immer stärkere Beachtung

findet. „Es ist wie eine visuelle

Pressemitteilung, einfach zu konsumieren

und leicht auf Website und Social-

Media-Kanälen zu platzieren, um die Bedürfnisse

der Kunden zu wecken.“ Er

vergleicht Werbe- und Imagefilm mit

wohl mundenden Cocktails: „Es gibt viele

Zutaten, die man hineinmischen kann.

Man muss sie nur auf die verschiedenen

Geschmäcker abstimmen.“

Text: Cristina Segovia-Buendía

Foto: BVG

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AUS DER REGION GASTKOMMENTAR

Unzufriedene Generation Y –

locken Obst und Tischkicker noch?

Langsam, aber sicher übernimmt die Generation Y die

Vorherrschaft in der Gruppe der Arbeitnehmer. Millennials

gelten als eine anspruchsvolle und selbstbewusste

Sinnsucher-Generation, die auch im Arbeitsleben keine

Kompromisse eingehen will. Bei Untersuchungen wurde

offenbar, dass sich Millennials wesentlich weniger von

dem Ziel und der Philosophie ihres Unternehmens inspiriert

sehen als noch ihre Elterngeneration. Setzen Unternehmen

hier nicht an und sorgen für einen Wandel der Arbeitskultur,

drohen viele am Fachkräftemangel zu

scheitern. In den vergangenen Jahren haben sich Unternehmen

an die vermeintlichen Wünsche der Generation Y angepasst:

Homeoffice, flexible Arbeitszeiten, der populäre

Obstkorb oder ein Tischkicker sind inzwischen schon in

vielen Organisationen angekommen. Zwar sehen die Millennials

solche Extras positiv, diese sind aber eher aus einer

Fehlinterpretation ihrer Wünsche entstanden. Denn weder

eine Kaffeebar noch kostenlose Massagen können zum

sinnhaften Arbeitserlebnis beitragen. Aber was will die

Generation Y wirklich? Ein Umfeld, in dem sie ihr Potenzial

entfalten kann und das inspirierend auf sie wirkt – das

ist den 23- bis 38-Jährigen besonders wichtig. Individuelle

Förderung, kollegiale Beziehungen und eine durchlässige

Unternehmenskultur, in der sich Mitarbeiter weiterentwickeln

dürfen und sollen, danach strebt die Generation Y.

Genau hierin liegt die große Herausforderung für Arbeitgeber.

Auf der einen Seite sollten Führungskräfte ihre Mitarbeiter

enabeln, also befähigen, damit sie ihre Aufgaben

in bestmöglicher Weise erledigen können. Dazu brauchen

sie bestimmte Hard- und Soft Skills, die individuell gefördert

werden müssen. Auf der anderen Seite benötigen Millennials

genug Freiraum, um sich kreativ zu entfalten. So

entstehen Ideen, die vielleicht in Innovationen münden und

das Unternehmen positiv verändern. Zudem profitieren

Mitarbeiter von klaren Leitplanken, die ihnen Sicherheit

vermitteln und innerhalb derer sie ihre Ideen weiterentwickeln

können. Wer den eigenen Beitrag zum Unternehmenserfolg

spürt, der ist motivierter und empfindet Erfül-

Foto: BVG

Dr. Consuela Utsch ist Geschäftsführerin und

Gründerin der Acuroc Solutions GmbH und der

AQRO GmbH. Als Spezialistin berät sie seit über

20 Jahren mittelständische Unternehmen und

die Großindustrie bei der Implementierung von

Betriebs- und Projektmanagementprozessen sowie

in allen Themenbereichen der IT-Governance,

der nachhaltigen Implementierung der Digitalen

Transformation und des damit verbundenen

Veränderungsmanagements.

lung in seiner Tätigkeit. Es gilt also, dieses wichtige

Potenzial nicht brach liegen zu lassen, sondern aktiv zu nutzen.

Denn die Generation Y bestimmt über kurz oder lang

die Zukunft von Unternehmen. Daher heißt es nun für Arbeitgeber,

Millennials und ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen

und so proaktiv für die Zukunftsfähigkeit der Organisation

zu sorgen.

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Anleger, die ihr Depot selbst steuern

möchten, dabei aber auf die Begleitung

durch erfahrene Investmentexperten

Wert legen, können im Rahmen der

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zurückgreifen.

„Ein gutes Portfolio ist mehr als eine

lange Liste von Wertpapieren. Es ist

eine ausbalancierte Einheit, die dem

Investor gleichermaßen Chancen und

Absicherung unter einer Vielzahl von

möglichen zukünftigen Entwicklungen

bietet.” So umschreibt der Nobelpreisträger

der Wirtschaftswissenschaften Harry

M. Markowitz die Anforderungen, die

ein gut ausbalanciertes Wertpapierdepot

erfüllen sollte – und das gilt insbesondere

in Zeiten schnelllebiger Märkte.

Die größten Herausforderungen für den

Anleger sind dabei: Sie müssen eine Flut

an Informationen bewältigen und Markttrends

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Rahmenbedingungen anzupassen.

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Chef-Anlagestrategen werden auf Basis

unterschiedlicher Ertrags- und Risikoprofile

sogenannte Orientierungsdepots

entwickelt. Dabei steht ein aktiver

und auf Einzeltitel fokussierter Ansatz

im Vordergrund, der insbesondere auf

die Bedürfnisse wertpapieraffiner Kunden

zugeschnitten ist. Ändert sich die

Marktsituation, werden die Orientierungsdepots

angepasst: Während in turbulenten

Börsenphasen eine eher defensive

Ausrichtung im Fokus steht, werden

beispielsweise in Phasen einer anziehenden

Wirtschaftsdynamik stärker

konjunktursensitive Titel berücksichtigt.

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nicht nur Chancen zum Direkteinstieg

in Aktien. „Renditemöglichkeiten

gibt es auch auf der Zertifikate-Seite,

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zu wählen, kann maßgeblich

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Im Rahmen der Portfolioberatung erhält

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und Branchentrends. Darüber hinaus

bekommt er regelmäßig umfangreiche

Aufstellungen über die Entwicklung und

Zusammensetzung seiner Vermögenswerte

zugesandt. Trotz aller Beratung:

Die eigentliche Anlageentscheidung verbleibt

letztlich beim Anleger. Damit kann

er das Chance-Risiko-Verhältnis seiner

Geldanlage gemäß seinen persönlichen

Präferenzen beeinflussen. Auch bei der

Vergütung hat der Anleger die Wahl

zwischen zwei Varianten. „Die Portfolioberatung

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Anlagethemen.”

Selbst für erfahrene Anleger ist das

Meistern dieser Herausforderungen

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sich hierfür einen kompetenten Partner

zur Seite zu stellen”, sagt Dr. Ulrich

Stephan, Chef-Anlagestratege Privatund

Firmenkunden der Deutschen Bank. Das Depot gestalten

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Dr. Ulrich Stephan zur aktuellen Marktmeinung

Anlageklassen in seinem Portfolio sowie daniel.anderheggen@db.com

für Privat- und Firmenkunden zu Einzeltiteln. Diese basieren auf dem

zusammengeführt wird. Bei dieser Beratungsform

vom Kunden definierten Chance-Risiko-

der Bergische trifft Unternehmer der Anleger 11|19 alle wich- Profil und dem aktuellen Marktumfeld:

31


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Abgabetermine und Hinweise

zum Jahresende 2019

Selbständige, Vermieter, Rentenbezieher

oder Arbeitnehmer, die zur Abgabe von

Einkommensteuer-Erklärungen verpflichtet

sind und diese von einem Berater

erstellen lassen, haben ihre Steuererklärungen

erstmals für das Jahr 2018

grundsätzlich spätestens bis zum letzten

Februartag des übernächsten Jahres abzugeben.

(1) Für die Abgabe der Steuererklärung

2018 wäre dies der 29. Februar

2020. (2)Wird dieser Abgabetermin überschritten,

ist zu beachten, dass – im Gegensatz

zur bisherigen Praxis – Verspätungszuschläge

künftig „automatisch“

festgesetzt werden: Sie betragen regelmäßig

0,25 % der festgesetzten Steuernachzahlungen

für jeden angefangenen

Monat, höchstens 25.000 Euro. Für die

Einhaltung der Frist ist es erforderlich,

dass alle notwendigen Unterlagen, Belege

etc. rechtzeitig vorliegen.Kurz vor

dem Ende eines Kalenderjahres sind regelmäßig

mehr steuerliche Termine zu

beachten als im Laufe des Jahres. Dem

Jahreswechsel kommt auch im Hinblick

auf steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten

eine besondere Bedeutung zu. Soll ein

Fotos: MEV

bestimmtes steuerliches Ergebnis noch

für das Jahr 2019 erreicht werden, sind

die entsprechenden Dispositionen bald zu

treffen.In der Anlage sind die wichtigsten

bis Ende Dezember dieses Jahres zu

beachtenden Termine und entsprechende

Hinweise – auch im Hinblick auf den 1.

Januar 2020 – zusammengestellt.

(Quelle: Rinke Treuhand GmbH)

Ausnahmetatbestand

„Sperrminorität“

„Sperrminorität“ im Sinne der Rechtsprechung

des BSG ist ein Geschäftsanteil,

dessen Höhe es dem Gesellschafter nach

der Satzung ermöglicht, Beschlüsse in der

Gesellschafterversammlung zu verhindern.

Die Sperrminorität ist nur dann rele-

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vant, wenn sie dem Minderheitsgesellschafter

nicht gegen seinen Willen – z.B.

durch Kündigung eines Stimmbindungsvertrages

– wieder entzogen werden kann.

Deshalb reicht es in der Regel nicht aus,

wenn dem Gesellschafter-Geschäftsführer

in seinem Anstellungsvertrag nur schuldrechtlich

ein Veto-Recht eingeräumt wird.

Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll,

die Weisungsfreiheit des Gesellschafter-

Geschäftsführers im Gesellschaftsvertrag

klar zu regeln.

(Quelle: ATN d‘Avoine Teubler Neu

Rechtsanwälte

Finanz-Achterbahn ohne

Fiskus-Freikarte

hin anerkennt. (Quelle: Treumerkur Dr.

Schmidt und Partner KG)

Verlängerter Steuervorteil

Doppelte Haushaltsführung galt auch

nach Kündigung. Im Regelfall kann die

doppelte Haushaltsführung von Steuerzahlern

nur geltend gemacht werden, so

lange sie an einem Ort außerhalb ihres

eigentlichen, familiären Lebensmittelpunktes

beruflich tätig sind. Doch ist es

nach Auskunft des Infodienstes Recht

und Steuern der LBS auch möglich, noch

Wenn es ihrer AG oder GmbH wirtschaftlich

schlecht geht, sind Gesellschafter

häufig gezwungen, der Gesellschaft

Darlehen zu gewähren oder sich

für deren Kredite zu verbürgen. Nachfolgend

kann es dazu kommen, dass Gesellschafter

mit ihren Darlehensforderungen

ausfallen oder aus den Bürgschaften in

Anspruch genommen werden. Dieser

Ausfall bzw.diese Inanspruchnahme

konnte regelmäßig steuerlich geltend gemacht

werden. Aufgrund neuester Rechtsprechung

ist die steuerliche Berücksichtigung

nur noch unter bestimmten

Voraussetzungen möglich.Hier gilt es

richtig und rechtzeitig zu gestalten, damit

der Fiskus die Verluste steuerlich weiterkurzfristig

über den Zeitpunkt der Kündigung

hinaus davon zu profitieren. (Finanzgericht

Münster, Aktenzeichen 7 K

57/18). Der Fall: Ein Berufstätiger hatte

seinen Lebensmittelpunkt unbestritten in

Nordrhein-Westfalen und arbeitete in

Berlin. Deswegen kam er in den Genuss

der doppelten Haushaltsführung. Später

wurde ihm vom Arbeitgeber gekündigt,

er beanspruchte aber trotzdem noch für

einen Monat die steuerlichen Vorteile.

Seine Begründung: Er habe sich in dieser

Zeit bei anderen Firmen, unter anderem

im Raum Berlin, beworben. Deswegen sei

es sinnvoll gewesen, die Wohnung so lange

noch zu unterhalten. Der Fiskus wollte

seinen Argumenten nicht folgen.

Das Urteil: Zwar gelte streng genommen

keine doppelte Haushaltsführung mehr,

aber man könne die Ausgaben für diesen

überschießenden Monat als vorweggenommene

Werbungskosten betrachten (für

den neuen Job). So betrachtete der zuständige

Finanzrichter die Rechtslage und ließ

zu, dass der Steuerzahler die fraglichen

240 Euro Miete geltend machte.

(Quelle: Infodienst Recht und Steuern

der LBS)

Richtig verhandeln bei

Aufhebungsverträgen

Ein Aufhebungsvertrag ist unwirksam,

wenn er unter Missachtung des Gebots

fairen Verhandelns zustande gekommen

der Bergische Unternehmer 11|19 33


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

ist. Das Bundesarbeitsgericht hat hierzu

folgende Grundsätze aufgestellt:Eine

Verhandlungssituation ist dann als unfair

zu bewerten, wenn eine psychische

Drucksituation geschaffen oder ausgenutzt

wird, die eine freie und überlegte

Entscheidung des Vertragspartners erheblich

erschwert oder sogar unmöglich

macht. Dies kann durch die Schaffung

besonders unangenehmer Rahmenbedingungen

geschehen, die den betroffenen

Arbeitnehmer erheblich ablenken oder

sogar den Fluchtinstinkt wecken. Denkbar

ist auch die Ausnutzung einer objektiv

erkennbaren körperlichen oder psychischen

Schwäche oder unzureichender

Sprachkenntnisse. Die Nutzung eines

Überraschungsmoments kann ebenfalls

die Entscheidungsfreiheit des Vertragspartners

beeinträchtigen (Überrumpelung).Die

obersten Arbeitsrichter stellten

in ihrer Entscheidung ferner klar, dass

ein Arbeitnehmer sich dabei nicht auf

das Widerrufsrecht bei Verbraucherverträgen

(§ 355 BGB) stützen kann.

(Urteil des BAG vom 7. Februar 2019,

6 AZR 75/18, NZA 2019, 688)

Zeitwertkonten-Modell bei (Gesellschafter-)Geschäftsführer

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Vereinbaren Arbeitgeber und Arbeitnehmer,

dass künftig fällig werdender Arbeitslohn

nicht sofort ausbezahlt, sondern

gutgeschrieben wird und dieser erst später,

z. B. in einer (Vor-)Ruhestandsphase

mit reduzierter Arbeitsleistung, zur Auszahlung

kommt, liegt ein sog. Zeitwertkonten-Modell

vor. Dies kann zu steuerlichen

Vorteilen führen, weil das Guthaben

dann in einer Phase mit geringeren Bezügen

zu versteuern ist.Nachdem der Bundesfinanzhof

(1) entschieden hatte, dass

diese Praxis grundsätzlich steuerlich auch

dann anzuerkennen ist, wenn der Arbeitnehmer

Organ einer Körperschaft ist (z.

B. Geschäftsführer einer GmbH), hat auch

die Finanzverwaltung (2) nunmehr ihre

Auffassung geändert:– Danach werden

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Zeitwertkonten-Modelle künftig auch bei

Fremd-Geschäftsführern, die an der

GmbH nicht beteiligt sind, grundsätzlich

anerkannt.– Entsprechendes gilt jetzt regelmäßig

auch für Geschäftsführer, die an

der Gesellschaft beteiligt sind, diese aber

nicht beherrschen (sog. Minderheits-Gesellschafter-Geschäftsführer),

wenn im

Übrigen die Vereinbarungen einem

Fremdvergleich standhalten, d. h., wenn

keine verdeckte Gewinnausschüttung vorliegt.–

Nur bei beherrschenden Gesellschafter-Geschäftsführern

werden Zeitwertkonten-Modelle

von der Finanzverwaltung

generell weiterhin steuerlich

nicht anerkannt. In diesem Fall führt bereits

die Gutschrift des künftig fällig werdenden

Arbeitslohns auf dem Zeitwertkonto

zum Zufluss von Arbeitslohn. (1) Siehe

Urteil vom 22. Februar 2018 VI R 17/16

(BStBl 2019 II S. 496).(2) Vgl. BMF-Schreiben

vom 8. August 2019 – IV C 5 – S

2332/07/0004 (BStBl 2019 I S. 874).

(Quelle: Rinke Treuhand)

Insidertipp nicht nur für Nerds

Der Verkauf bzw. die Verwendung von Bitcoins

als Zahlungsmittel unterliegt nur

34 www.bvg-menzel.de


dann der Einkommenssteuer, wenn dieses

innerhalb eines Jahres ab Anschaffung der

Bitcoins geschieht. Zudem gelten die zuerst

gekauften Bitcoins als zuerst verkauft

(First in – First out), wenn nicht eine andere

Reihenfolge nachgewiesen werden kann.

Dagegen zählen Gewinne und Verluste aus

anderen Finanzinstrumenten im Privatvermögen,

die nur mittelbar an Kryptowährungen

gekoppelt sind, zu den Einkünften

aus Kapitalvermögen, die ohne Haltefrist

der Abgeltungsteuer unterliegen.

(Quelle: Treumerkur Dr. Schmidt und

Partner KG)

Klare Angaben nötig:

Baugenehmigung darf nicht zu

allgemein sein

Wenn die Behörden eine Baugenehmigung

für ein Hotel mit Restaurantbetrieb

erteilen, dann sollte diese möglichst konkret

den Inhalt, die Reichweite und den

Umfang der geplanten Nutzung benennen.

Sonst haben Nachbarn die Möglichkeit,

mit Erfolgsaussichten dagegen vorzugehen.

Bei einem Projekt in Nordrhein-

Westfalen war unklar geblieben, bis wann

Bar- und Restaurantbesitzer das Haus verlassen

müssten und wie die nächtliche

Anreise der Gäste gestaltet werde. Das

schien den Richtern nach Information des

Infodienst Recht und Steuern der LBS

dann doch zu unklar – insbesondere mit

Rücksicht auf die Anwohner, die gar nicht

ahnen konnten, was mit dem neuen Hotel

auf sie zukommt. Die Baugenehmigung

sei zu Recht angefochten worden.

(Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen,

Aktenzeichen 2 B 145/17)

(Quelle: Infodienst Recht und Steuern der

LBS)

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SERIE DAS RECHT AUF IHRER SEITE

Keine alten Antworten

auf neue Fragen

„Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedes

Mal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe

anlegen in der Meinung, sie passten auch heute noch.“ Mit diesem Zitat des

irischen Dramatikers George Bernard Shaw fassen Esch & Kramer ihr Credo auf ihrer

Homepage passgenau zusammen. Als wirtschaftsrechtlich ausgerichtete Kanzlei

verfolgt die Sozietät einen breiten Ansatz und berät und vertritt die Mandanten

lösungsorientiert und auf der Höhe der Zeit.

Esch & Kramer in Wuppertal hat eine lange

Geschichte. Hervorgegangen aus den

Kanzleien Kramer & Kollegen sowie Dr.

Esch & Partner sind heute 15 Berufsträger

und -trägerinnen für die Kanzlei mit Stammsitz

in Wuppertal tätig. Ein weiteres Büro wurde

in Düsseldorf gegründet. Im Schwerpunkt kümmern

sich die Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen

um gesellschafts-, arbeits-, steuer- und sonstige

wirtschaftsrechtliche Fragestellungen und

Probleme. Dazu gehört sowohl die Beratung und

Vertragsgestaltung als auch die Vertretung vor

Gericht. Dabei profitieren viele Mandanten von

lange gewachsenen Geschäftsbeziehungen. „Ich

betreue Unternehmen, die haben mittlerweile den

achten Geschäftsführer, aber immer noch denselben

Anwalt“, erzählt Frank Neldner, seit 2003

Partner bei Esch & Kramer, lächelnd.

Unternehmerisch denken

Denn auch wenn ein Problem gelöst sei, bleibe

man in Kontakt. „Das Wichtigste ist, den Unternehmer

zu verstehen, sich für ihn zu interessieren

und auch, unternehmerisch zu denken. Daher legen

wir viel Wert darauf, die Betriebe, ihre Produktionsräume

und auch ihre Produkte zu kennen“,

erklärt der Jurist. Wer Unternehmen und

EBL ESCH & KRAMER

IN KÜRZE

Spezialgebiete sind

• Arbeitsrecht

• Bank- und Kapitalmarktrecht

• Erbrecht und Vermögensnachfolge

• Gesellschaftsrecht

• Handelsrecht

• Marken-, Medien- und

Urheberrecht

• Wettbewerbsrecht

Die Kanzlei hat 15 Berufsträger,

davon vier Partner.

Insgesamt sind rund 25

Mitarbeitende bei Esch &

Kramer beschäftigt.

Unternehmer berate, dürfe bei der Lösung von juristischen

Fragestellungen nie die wirtschaftlichen

Konsequenzen außer Acht lassen. „Wir wissen,

hinter welchen vertraglichen Regelungen geschäftliches

Potenzial steckt“, sagt der Anwalt.

Frank Neldner selbst absolvierte zunächst eine

Ausbildung zum Bankkaufmann, bevor er sich

zum Jurastudium entschloss. So liegt ein Fokus

seiner Tätigkeit auf wirtschaftsrechtlichen Fragestellungen,

wobei er – wenn nötig – mit bewährten

Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern zusammenarbeitet,

zu denen er ein enges Netzwerk aufgebaut

hat. Weiterhin ist er in Fragen der Vermögensnachfolge

sowie bei gesellschaftsrechtlichen

und erbrechtlichen Auseinandersetzungen aktiv.

Ein weiteres Spezialgebiet von Esch & Kramer ist

das Arbeitsrecht mit allen arbeitsrechtlichen Problemstellungen.

Zur Mandantschaft zählen beide

Seiten – Arbeitgeber, Vorstände und Geschäftsführer

genauso wie leitende Angestellte, Arbeitnehmer

und Betriebsräte. „Damit gewinnt man für

die verschiedenen Sichtweisen einen guten Blick.

Und davon profitieren letztlich alle Mandanten,

die eine arbeitsrechtliche Frage haben.“

Internationales Netzwerk

Zur Mandantschaft der Wuppertaler Kanzlei zäh-

36 www.bvg-menzel.de


„Wir werden immer wieder gerufen, wenn der

Streit schon da ist. Natürlich gehört es dazu, Dinge

vor Gericht durchzusetzen. Aber man kann

auch viel dafür tun, eine gerichtliche Auseinandersetzung

zu vermeiden“, rät er. Die Nachfolgeregelung

in den Unternehmen sei ein Dauerthema,

das gute Vorbereitung und langjährige Planung

verlange. „Wir stehen den Unternehmern gerne

gestaltend zur Seite. Oftmals liegen die Probleme

aber auch im persönlichen Bereich.“ Gerade dem

bergischen Unternehmer, der sich sehr in seinen

Betrieb einbringe und mit ihm identifiziere, falle

es schwer, einen geeigneten Nachfolger zu finden,

der seinen Ansprüchen genüge. Auch hier kann

der Jurist nur zu einer frühzeitigen Beschäftigung

mit dem Thema unter Einbeziehung von erfahrenen

Experten raten.

Zukunftsthemen

len viele klassische Industrieunternehmen zum

überwiegenden Teil aus der Region, vermehrt hinzukommen

aber auch Dienstleister, der Handel

und das Handwerk. Neben den Spezialisten für

die verschiedenen Rechtsgebiete, kann die Sozietät

auf ein nationales und internationales Netzwerk

von Experten zurückgreifen. „Viele unserer

Mandanten sind international tätig, da sind wir

mitgewachsen. Über unseren Verbund ´Warwick

Legal Network` können wir weltweit an vielen

Orten kompetente Ansprechpartner vermitteln,

die sich für die Interessen unserer Mandantschaft

einsetzen“, erklärt Frank Neldner. Dabei bleibe

man stets mit den Partnerkanzleien in Kontakt,

begleite den Beratungs- oder Vertretungsprozess

natürlich auch von Deutschland aus. Rückmeldungen

seien obligatorisch, betont der Rechtsanwalt.

Probleme nicht „selfmade“ lösen

Davon, als Unternehmer oder auch angestellter

Geschäftsführer, die Dinge auf die lange Bank zu

schieben und Probleme erstmal „selfmade“ zu lösen,

rät Neldner ab. „Wir kennen das ja: Jeder ist

heute im Internet unterwegs und versucht sich hier

schlau zu machen. Da ist es egal, ob es um die Gesundheit

oder rechtliche Fragestellungen geht.“

Empfehlen kann er diese Vorgehensweise nicht.

Frank Neldner - im

Kunstvoll gestalteten

Entrée am Kanzleistandort

Wuppertal -

ist seit 1994 Partner

in der Sozietät ebl

esch&kramer rechtsanwälte.

KONTAKT

STANDORT WUPPERTAL

Wall 21

42103 Wuppertal

Tel: 0202 255 505-0

STANDORT DÜSSELDORF

Speditionstraße 17

40221 Düsseldorf

Tel: 0211 602240-0

mail@eschkramer.de

www.eschkramer.de

Digitalisierung und Klimaschutz sind die Themen

der Zeit. Wie werden sie sich auf die anwaltliche

Beratung auswirken? „Über rechtliche Auswirkungen

der Digitalisierung wird ja schon eifrig

diskutiert. Aber auch an der Klimawende hängen

in erheblicher Weise rechtliche Themen. Das ist

vielen noch gar nicht bewusst“, verweist Frank

Neldner zum Beispiel auf die Schaffung neuer

Produktionskapazitäten oder auch auf die Frage,

welches Schicksal die vielen Automobilzulieferer

in unserer Region vor dem Hintergrund der angestoßenen

Mobilitätswende haben werden. Auch

hier möchten die Rechtsanwälte von Esch & Kramer

ihre Mandanten motivieren, sich rechtzeitig

Gedanken zu Zukunftsthemen zu machen. „Wir

interessieren uns dafür, was in unserer Region

passiert. Unsere Beratungstätigkeit soll unseren

Mandanten das Gespür dafür vermitteln, mit welchen

Themen sie sich beschäftigen sollten.“ Da

spiele es dann auch keine Rolle, ob es sich dabei

um einen international operierenden Konzern

oder um einen Handwerksbetrieb handele. „So

weit, wie das Spektrum unternehmerischer Tätigkeit

ist, so weit ist auch unser Ansatz“, betont

Frank Neldner.

Text: Stefanie Bona

Foto: BVG

der Bergische Unternehmer 11|19 37


IM FOKUS FULLSERVICE FÜR DEN MITTELSTAND

FULL SERVICE FÜR

DEN MITTELSTAND

Geleast werden schon lange nicht mehr nur Autos: Büro- und Produktionsmaschinen, Werkzeuge,

Ladeneinrichtung, Computer, Server und auch Software geraten als Leasingobjekte genauso in den

Fokus. Die Vorzüge von Leasing, als da wären Liquidität, eine verbesserte Eigenkapitalquote sowie

die bilanziellen und steuerlichen Vorteile weiß der Mittelstand zunehmend zu schätzen. In Zeiten

der Digitalisierung, von Klimawandel und Mobilitätswende ist auch der technologische Aspekt in

einer sich rasant verändernden Welt nicht von der Hand zu weisen. Gleichwohl bleibt die klassische

Finanzierung bei der Planung von Investitionen nach wie vor eine Option, die von manchen

Unternehmen auch ausschließlich genutzt wird.

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der Bergische Unternehmer 11|19 39


IM FOKUS FULLSERVICE FÜR DEN MITTELSTAND

Die Studie Leasingtrends

im Mittelstand

zeigt, was

Kunden von Leasinggebern

erwarten.

Leasing ist aus dem Finanzierungsmix

mittelständischer Unternehmen

nicht mehr wegzudenken. Rund 70

Prozent des deutschen Mittelstandes

nutzen derzeit Leasing - in erster

Linie, um ihre Liquidität zu

schonen. In einer gemeinsamen Studie haben der

Finanzdienstleister abcfinance und das Forschungsinstitut

für Leasing an der Universität zu

Köln untersucht, welche Merkmale die Nachfrage

nach Leasing treiben und wie die aktuellen und

künftigen Finanzierungsbedürfnisse von Unternehmen

aussehen. Insgesamt 550 mittelständische

Unternehmen aus einem breiten Branchenspektrum

wurden durch ein Meinungsforschungsinstitut

zu ihrem Leasingverhalten und ihren Finanzierungsbedürfnissen

befragt. Darunter waren

auch 150 Unternehmen, die bisher kein Leasing

nutzen. Die Kernergebnisse:

• Mittelständische Unternehmen wollen künftig

mehr Leasing nutzen. Dabei treiben Full-

Service-Optionen die Nachfrage.

Die Herausforderung für die Leasingwirtschaft

ist, passende Hebel zu finden, um diese

Finanzierungslösung als relevante Option den

Kunden näher zu bringen.

• Individuelle Lösungen sind wichtiger als Standardfinanzierungen.

Von den Anbietern ist

daher entsprechende Spezialisierung gefragt.

• Und: Den Unternehmen wird immer wichtiger,

EDV-Objekte im Eigentum zu sehen, weil

sie als geschäftsrelevant betrachtet werden.

Passende Hebel finden

Es gibt demnach auch „Leasing-Verweigerer“, obwohl

die Unternehmen die Vorteile durchaus sehen.

Dennoch präferieren sie den Kauf gegenüber

einer Nutzung auf Zeit oder ihre zum Teil traditionsreiche

Firmenphilosophie sieht Leasing einfach

nicht vor. „Die Gründe, warum sich manche

Unternehmen nicht mit Leasing beschäftigen oder

mehrheitlich nur dann, wenn es um Fahrzeuge

geht, sind nicht eindeutig zu benennen und scheinen

teilweise aus einer tradierten Grundhaltung

zu stammen“, sagt Stephan Ninow, Geschäftsführer

von abcfinance. Dabei sei das Interesse an den

leasingspezifischen Vorteilen auch bei Nicht-Nutzern

groß. Die Herausforderung für die Leasingwirtschaft

sei, passende Hebel zu finden, um diese

Finanzierungslösung als relevante Option in

der Denkweise und Mentalität der Unternehmen

zu etablieren. Außerdem deuten die Studienergebnisse

darauf hin, dass es immer noch Informationsbedarf

zur Leasingfinanzierung besteht.

40 www.bvg-menzel.de


der Bergische Unternehmer 11|19 41


IM FOKUS FULLSERVICE FÜR DEN MITTELSTAND

Leasing bleibt nehmen

der klassischen

Finanzierung eine

gefragte Option.

Full-Service-Paket erwünscht

Die gute Nachricht für Leasing-Anbieter vor Ort

und ihre Beratungsexperten: Online-Abschlüsse

von Leasingfinanzierungen stoßen bei den Unternehmen

vielfach auf Skepsis. Ein direkter Ansprechpartner

ist in diesem Bereich immer noch

gefragt. Geliefert werden muss allerdings ein individuelles

Angebot, das auf die Bedürfnisse des

Leasing-Nehmers zugeschnitten ist. Null-Acht-

15-Lösungen sind nicht erwünscht, vielmehr ein

Full-Service-Leistungspaket. „Um den gewünschten

Individualisierungsgrad anbieten zu können,

ist große Expertise in Sachen Geschäftsmodell,

Branchenanforderungen und Investitionsobjekten

notwendig“, kommentiert Stephan Ninow die Ergebnisse

der Studie. Branchenexpertise werde für

Leasingunternehmen zu einem der wichtigsten

Differenzierungsmerkmale. Das bestätigt auch die

Untersuchung, nach der 65 Prozent der Leasingnutzer

und 45 Prozent der Nicht-Nutzer auf Branchen

spezialisierte Finanzierungspartner bevorzu-

Der Wunsch, geschäftsrelevante Investitionsobjekte

im Eigentum zu halten, ist bei den

Unternehmen nach wie vor groß.

gen. Zusammengearbeitet wird dabei sowohl mit

der Hausbank, als auch mit einem spezialisierten

Leasinganbieter.

Digitalisierung rückt in den Fokus

Wenn Leasing für Unternehmen keine oder nur

eine sehr untergeordnete Rolle spielt, hängt dies

weiterhin mit dem Wunsch zusammen, geschäftsrelevante

Investitionsobjekte im Eigentum zu halten.

Die aktuelle Befragung zeigt indes im Vergleich

zu einer früheren Studie nun eine

spannende Verschiebung: Der Anteil der Leasingnehmer,

die das Eigentum von EDV (Software/

Hardware) als wichtig beurteilten, ist um fast 20

Prozent (Software 5 Prozent, Hardware 19 Prozent)

gestiegen. Besonders in der Transport- und

Logistik- sowie der Bau-Branche scheint der

Wunsch nach Eigentum an branchenspezifischen

Objekten, wie LKW oder Baumaschinen zu

schwinden und sich auf EDV zu verlagern. Gerade

in diesen ausrüstungsintensiven Boom-Branchen

ließen sich notwendige Investitionen auch kaum

anders realisieren, zieht die Studie als Fazit.

Gleichwohl sieht man an diesem Ergebnis, welchen

Stellenwert die Digitalisierung inzwischen

bei den Unternehmen hat und welchen Einfluss

sie auf das Kerngeschäft gewonnen hat.

42 www.bvg-menzel.de


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11|19 43


IM FOKUS FULLSERVICE FÜR DEN MITTELSTAND

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Gesellschaften

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Sonderformen

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Kreditfinanzierung

Beteiligungsfinanzierung

Selbstfinanzierung

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Finanzierung

aus Abschreibungen

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Rückstellungen

Die Grafik gibt einen

Überblick über die

gängigsten Instrumente

der Unternehmensfinanzierung,

Mezzanine

finanzierung

· Genussscheine

· Wandel-/Optionsanleihen

Fremdkapital

Eigenkapital

Unternehmen bleiben zurückhaltend bei Investitionen

„Auch wenn die Gesamtwirtschaft im Oktober

etwas weniger pessimistisch auf die nächsten

Monate blickt, bleibt dies ohne erkennbare

Auswirkungen auf die Investitionspläne“,

nimmt Horst Fittler, Hauptgeschäftsführer des

Bundesverbands Deutscher Leasing Unternehmen

Bezug auf das Geschäftsklima Mobilien-Leasing

und die Entwicklungen des ifo

Geschäftsklimaindex. Denn das Leasing-Geschäftsklima

hat sich im Oktober weiter abgekühlt.

Insbesondere in punkto Geschäftserwartungen

zeigten sich die Leasing-Gesellschaften

deutlich pessimistischer als im Vormonat. Die

aktuelle Lageeinschätzung hat sich dagegen

etwas gebessert. Im Saldo rutscht jedoch

das Geschäftsklima Leasing in den negativen

Bereich. „Investitionen sind der Schlüssel für

Wachstum und Beschäftigung. Wir brauchen

dringend mehr öffentliche und private Investitionen,

um den Standort Deutschland wettbewerbsfähig

zu halten. Für die Unternehmen

müssen Anreize für Investitionen am Standort

geschaffen werden“, appelliert Fittler.

Wachstum neu denken

Mitunter muss man aber auch anders denken.

Geht es um Zukunftsstrategien und Wachstumsfragen,

stoßen die herkömmlichen Finanzierungsinstrumente

manchmal an ihre Grenzen.

Etwa, wenn es um Zukäufe, Neuordnung im Gesellschafterkreis,

neue Produktentwicklung im

großen Stil oder auch um Nachfolgeregelungen

geht. Hier sind hohe Mittel gefordert, die eine

klassische Fremdkapitalfinanzierung nicht immer

hergeben. Eine Lösung kann dann eine Stärkung

der Eigenkapitalseite sein, etwa durch Aufnahme

von Private-Equity-Investoren, die auch

bei Startups zunehmend eine Rolle spielen.

Diese Beteiligungsinvestoren sind auf derlei Anschubfinanzierungen

spezialisiert. Genau wie

die bisherigen Gesellschafter haben sie Wachstum

als Ziel. Wer die Eigenkapitalseite stärken

will, muss alle möglichen Optionen gründlich

durchdenken, alle Vor- und Nachteile sorgfältig

abwägen. Dies erfordere mit allen Gesellschaftern

einen offenen „strategischen Dialog“, sagt

Marcus Stein, Chef des Bereichs Equity Solutions

der Deutschen Bank.

Text: Stefanie Bona

Fotos: BVG, Shuttersock, abcfinance

44 www.bvg-menzel.de


Ihre Vision von

uns finanziert!

VOLKSBANK

MITTELSTAND

der Bergische Unternehmer 11|19 45


IM FOKUS UNTER UNS

Investitionen ohne Umwege

Leasing ist grundsätzlich für alle Investitionsvorhaben geeignet. Viele Unternehmen – gerade aus

dem Mittelstand – setzen daher auf dieses Finanzierungsinstrument, um Wachstum anzuschieben

und dabei die eigene Liquidität zu schonen. Sebastian Greif, Vorstandsmitglied der Stadt-Sparkasse

Solingen sowie die Abteilungsdirektoren Firmenkunden der Sparkassen Wuppertal und Remscheid,

Thomas Schindler und Volker Pleiss, erklären im Gespräch mit dem „Bergischen Unternehmer“, wo

bei den Firmen die Präferenzen im Leasing-Prozess liegen und welche Rolle Leasing als Finanzdienstleistung

künftig spielen wird.

Für viele Unternehmen, allen voran den Mittelstand,

ist Leasing eine wichtige Finanzierungsform

geworden. Worauf führen Sie diese

Entwicklung zurück?

Sebastian Greif: Leasing erweitert die Investitionsspielräume

bei verlässlichen Kalkulationsgrundlagen,

wirkt positiv auf Bilanzstruktur und

Rating, bietet Flexibilität durch individuelle Vertragsgestaltungen

und ermöglicht durch umfassende

Serviceleistungen das Outsourcing kompletter

Investitionsprozesse. Die Planbarkeit und

Transparenz der Investitionskosten ist ein ganz

entscheidendes Argument für Unternehmen, Leasing

zu nutzen. Nach dem „Pay-as-you-earn-Prinzip“

lassen sich die Leasing-Raten aus den erwirtschafteten

Erträgen des Investitionsobjekts

bestreiten. Dadurch schont Leasing die Liquidität

und lässt bestehende Kreditlinien unberührt.

Was ist den Firmen besonders wichtig, wenn

sie nach passenden Finanzierungsmöglichkeiten

für ihre Investitionen suchen?

Volker Pleiss: Investitionen und die dazu gehörenden

Finanzierungen – das können Eigen- oder

Fremdfinanzierungen und auch Leasing und/ oder

Mietkauf sein – beeinflussen die Vermögenssituation,

also eben die Bilanzrelationen des Kunden.

Daher muss die Finanzierung zu den Vorstellungen

des Kunden passen, wie er sein Vermögen in

der Bilanz darstellen möchte. Durch die Darstellung

des Vermögens in einer Bilanz können sich –

je nach Finanzierungsart – zum Beispiel Eigenkapitalstrukturen

verändern, was gegebenenfalls zu

Auswirkungen auf das Sparkassenrating der Kunden

führt. Die gewünschte Finanzierungsdauer ist

von großer Bedeutung, da sie unter anderem auch

über die Liquiditätsbelastung während der Finanzierungslaufzeit

entscheidet. Darüber hinaus sind

steuerliche Aspekte zu beachten, denn je nach Betriebsgröße

können bei unterschiedlichen Finanzierungsarten

unterschiedliche steuerliche Möglichkeiten

genutzt werden. Hier den optimalen

Finanzierungsweg zu finden setzt voraus, dass

Kunde und Sparkassenberater intensiv die Intentionen

des Kunden besprechen. Darauf aufbauend

wird der Kundenberater den optimalen Finanzierungsvorschlag

entwickeln.

Welche Rolle spielt internationales Leasing

bei Exportgeschäften? Wie können Sie hier

Ihre Firmenkunden unterstützen?

Thomas Schindler: Über das Auslandsnetzwerk

unserer Deutschen Leasing – die in 22 Ländern

vertreten ist – können wir insbesondere unseren

Maschinenbauern eine schlanke Lösung für die

Absatzfinanzierung ihrer Produkte anbieten. Auf

Wunsch des Kunden erstellt die jeweilige Landesgesellschaft

der Deutschen Leasing ein Finanzierungsangebot

für den ausländischen Abnehmer.

Bonitätsprüfung, Vertragserstellung und –verhandlung

erfolgen dann vor Ort. Unser Kunde kann seinen

Kunden damit einen zusätzlichen Service bieten,

mit dem er sich vom Wettbewerb abhebt.

Aber auch bei den eigenen Auslandsinvestitionen

unserer Kunden kann das German Desk der Deutschen

Leasing unterstützten. Das gilt sowohl bei

Neugründungen als auch für etablierte Konzerngesellschaften.

Aufgrund der häufig langjährigen

46 www.bvg-menzel.de


1 2 3

1

Sebastian Greif, Vorstandsmitglied

der Stadt-

Sparkasse Solingen

2

Thomas Schindler, Abteilungsleiter

Unternehmenskunden

der Stadtsparkasse

Wuppertal.

3

Volker Pleiss, Bereichsdirektor

Firmenkunden der

Stadtsparkasse Remscheid.

Hausbankenbeziehungen und einem damit einhergehenden

tiefen Verständnis für die Geschäftsprozesse

der Kunden, sind Sparkassen und Deutsche

Leasing in Kombination in der Lage, auch

komplexe Investitionsprojekte zu begleiten. Am

heimischen Standort ermittelt der Firmenkundenberater

der örtlichen Sparkasse zunächst den

Kundenbedarf. Anschließend erarbeitet der Auslandsspezialist

der Deutschen Leasing ein passendes

Finanzierungskonzept, das er mit der eigenen

Landesgesellschaft im Zielland abstimmt und bei

Bedarf weitere Partner hinzuzieht. Die sogenannten

„German Desk Manager“ der Deutschen Leasing,

die Experten im Ausland, beraten die Sparkassenkunden

dann vor Ort weiter.

Wie funktioniert Leasing über Sie als Sparkasse?

Sebastian Greif: Ganz einfach. Unsere Kundinnen

und Kunden wenden sich an ihren Sparkassen-Berater

bzw. ihre Sparkassen-Beraterin vor

Ort. Dort erfolgt eine bedarfsgerechte Beratung

und ein individuelles Angebot, das auf die jeweiligen

Anforderungen und Wünsche abgestimmt

ist. Kunden der Sparkasse profitieren dabei vom

Asset-Finance-Know-how und dem Auslandsnetz

der Deutschen Leasing. Fahrzeuge, IT und Kommunikationstechnologie,

Immobilien, immaterielle

Wirtschaftsgüter, Groß-mobilien sowie Maschinen

und Anlagen inklusive begleitender Services - die

Kunden der Sparkassen können bei Investitionsvorhaben

auf das gesamte Produkt- und Leistungsportfolio

der Deutschen Leasing zugreifen. Die

Kundenberatung erfolgt dabei in erster Linie regional,

also in der Sparkasse. Der entscheidende

Vorteil ist dabei, dass die Sparkasse als Hausbank

die wirtschaftliche Situation des Unternehmens

kennt. So können Investitionsvorhaben ohne unnötige

Umwege umgesetzt werden. Besonders schnell

und einfach erhalten unsere Kunden das benötigte

Investitionsvolumen mit der „2-Minuten-Zusage“.

Hierbei stehen für alle gewerblichen Anschaffungen

bis 250.000Euro drei Finanzierungslösungen

zur Wahl. Für ausgewählte Bereiche wie Medizin,

Immobilien und Umlaufvermögen stellt die Deutsche

Leasing den Sparkassen vor Ort Ansprechpartner

mit Spezialkompetenz zur Seite. Auch für

internationale Investitionsvorhaben kommen die

Experten der Deutschen Leasing an den Heimatstandort

des gemeinsamen Kunden, um ihn von

dort ins Ausland zu begleiten.

Für welche Investitionen setzen die Betriebe

gerne auf Leasing, wo ist ein Kredit die beliebtere

Finanzierungsform?

Sebastian Greif: Leasing ist grundsätzlich für

alle Investitionen geeignet. Das am häufigsten geleaste

Objekt ist das Auto. Inzwischen gibt es

dank innovativer Produktentwicklungen der Leasing-Gesellschaft

kaum ein Wirtschaftsgut, das

sich nicht per Leasing anschaffen lässt. Neben

den klassischen Mobilien und Immobilien – Fahrzeuge,

Maschinen, Computer-Hardware sowie

Gebäude – sind Leasing-Lösungen auch für immaterielle

Güter verfügbar. Das Spektrum reicht

hier von Software über Marken- und Patentrechte

bis zur Vorfinanzierung von Forschungs- und

Entwicklungsprojekten. Und nicht zuletzt werden

der Bergische Unternehmer 11|19 47


IM FOKUS UNTER UNS

neue Technologien via Leasing im Markt verbreitet.

Durch ein breites Angebot an Servicekomponenten

kann Finanzierungsleasing zum Full-Service

ergänzt werden. Eine allgemeingültige

Empfehlung, ob eine Anschaffung über Leasing

oder über einen Kredit vorteilhafter ist, gibt es

aber nicht. Die Entscheidung hängt ganz wesentlich

von der Situation und Zielsetzung des Kunden

sowie vom Investitionsobjekt ab.

Leasing ist auch bei Immobiliennutzung ein

Thema. Erklären Sie doch bitte einmal das

„Sale and lease back“-Verfahren.

Volker Pleiss: Das „Sale and lease back“-Verfahren

kann für Immobilien und Mobilien des Anlagevermögens

verwendet werden. Unter „Sale and

lease back“ versteht man, wenn ein Unternehmen

Güter an einen Leasinggeber verkauft und sie zur

weiteren Nutzung wieder zurückleast. Ein sehr

wichtiger Aspekt ist, dass für das Unternehmen

Liquidität durch Hebung stiller Reserven frei

wird, die in den Vermögensgegenständen gebunden

sind. Die gewonnene Liquidität kann zum

Beispiel für Wachstumszwecke genutzt werden.

Bei jeder Konstruktion dieser Finanzierungsart

sind steuerliche Aspekte von sehr großer Wichtigkeit,

so dass die Einbindung der steuerlichen Beratung

eine sehr hohe Relevanz hat.

Welche Vorteile bietet diese Möglichkeit den

Unternehmen?

Volker Pleiss: Für das Unternehmen können bei

Umsetzung von Sale and lease back-Finanzierungen

Bilanzrelationen der Unternehmensbilanz po-

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1) Ford Lease ist ein Angebot der ALD AutoLeasing D GmbH, Nedderfeld 95, 22529 Hamburg, für Gewerbekunden (ausgeschlossen sind Großkunden mit Ford Rahmenabkommen sowie gewerbliche Sonderabnehmer wie z. B.

Taxi, Fahrschulen, Behörden). Das Ford Lease Full-Service-Paket ist optional erhältlich und in der Ford Lease Full-Service-Rate berücksichtigt. Eingeschlossen sind Wartungs- und Inspektionsarbeiten sowie anfallende

Verschleißreparaturen in vereinbartem Umfang. Bei weiteren Fragen zu Details und Ausschlüssen zu allen Services können Sie sich gerne an uns wenden. Nur erhältlich im Rahmen eines Ford Lease Vertrages 2) Gilt für einen

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Sonderzahlung, bei 48 Monaten Laufzeit und 40.000 km Gesamtlaufleistung. Leasingrate auf Basis eines Fahrzeugpreises von € 24.230,- netto (€ 28.833,70 brutto) zzgl. € 890,- netto (€ 1.059,10 brutto) Überführungskosten.

48 www.bvg-menzel.de


sitiv beeinflusst werden. Das wiederum hat positive

Auswirkungen auf das Sparkassenrating.

Wird Leasing als Finanzdienstleistung weiterhin

an Bedeutung gewinnen? Wie ist hier Ihre

Einschätzung?

Thomas Schindler: Die Leasing-Branche ist heute

schon Deutschlands größter Investor und generiert

ein jährliches Investitionsvolumen von zuletzt

69,70 Mrd. Euro in 2018. Und die Leasingbranche

wird weiter wachsen. Mehr denn je sind

innovative Finanzierungslösungen notwendig, um

den steigenden Investitionsbedarf in einem

schwieriger werdenden Marktumfeld zu ermöglichen.

Allein für den digitalen Wandel müssen in

den nächsten Jahren immense Investitionen getätigt

werden. Aufgrund des sich verändernden Investitionsbegriffs

sind Finanzierungspartner mit

besonderer Expertise gefragt, die nicht nur das

Geschäftsmodell des Kunden verstehen, sondern

auch über eine umfassende Objektkompetenz verfügen.

Gerade Leasinggesellschaften als professionelle

Investoren wissen um die spezifischen Eigenschaften

und Einsatzbedingungen des

Investitions-Objekts, kennen seinen Lebenszyklus

sowie die entsprechenden Verwertungsmöglichkeiten.

Die Sparkassen und die Deutsche Leasing

können so dem Kunden auch unter sich

ändernden Marktbedingungen eine auf ihn maßgeschneiderte

Finanzierungslösung anbieten.

Das Gespräch führte Stefanie Bona

Fotos: Sparkassen Solingen, Wuppertal,

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der Bergische Unternehmer 11|19 49


FÜR SIE ENTDECKT GRENZERFAHRUNG KILIMANDSCHARO

Grenzerfahrung

Kilimandscharo

Der Kilimandscharo ist das höchte

Bergmassiv Afrikas. Im

Nordosten von Tansania gelegen,

liegt der Mount Kilimanjaro

5.895 Meter über dem Meeresspiegel.

1987 wurde die

Landschaft von der UNESCO zum Weltnaturerbe

erklärt, seit 1973 gibt es den Kilimandscharo-

Nationalpark. Es ist die Höhe, die über eine erfolgreiche

oder gescheiterte Gipfelbesteigung

entscheidet. Darauf kann man sich nicht vorbereiten.

Wer die Höhe nicht verträgt, kann körperlich

noch so fit sein – das Ziel, auf dem Gipfel

des Kili-mandscharo den Sonnenaufgang zu erleben,

wird damit kaum zu erreichen sein.

Gleichwohl ist dies kein Ausschlusskriterium,

um eine Reise in den Nationalpark Kilimanjaro

zu unternehmen. Es gibt unterschiedliche Wanderrouten

durch die einzigartige Landschaft in

geringerer Höhe, bei denen der Berggipfel dennoch

ganz nah kommt. Auch diese Erfahrung

wird jährlich von vielen Touristen geschätzt.

Vorbereitung: Wer tatsächlich den Gipfel erreichen

möchte, sollte sich zuvor gründlich in

die verschiedenen Routen einlesen. Dazu gibt es

jede Menge Literatur, auch das Internet und die

Seiten der unterschiedlichen Reiseveranstalter

bieten reichlich Lesestoff. Eine sehr gute Fitness,

Kondition und Ausdauer sind die Grundlagen,

um eine Kilimandscharo-Besteigung überhaupt

wagen zu können.

Dazu sollte man frühzeitig beginnen, Ausdauertraining

in den Alltag zu integrieren. Ein ärztlicher

Checkup ist ebenso zu empfehlen, auch um

die notwendigen und empfohlenen Impfungen für

die Einreise nach Tansania einzuleiten. Auch hier

ist zu sagen: Der eine verträgt sie gut, der oder die

andere reagiert auf die verschiedenen Impfstoffe

heftiger.

50 www.bvg-menzel.de


Eines vorweg: Für Couch-Potatoes, Komfort-Liebhaber und Müßiggänger ist so eine Kilimandscharo-

Besteigung nichts. Doch wer die Herausforderung liebt, spartanisches Leben und – zugegeben – extreme

körperliche Anstrengungen nicht scheut, wird hier unvergessliche Erinnerungen mit nach Hause

nehmen können.

Buchung: Am besten lässt man sich im heimischen

Reisebüro beraten. Es gibt verschiedene

Reiseveranstalter, die sich auf Kilimandscharobzw.

Trekking-Touren spezialisiert haben und

mehrere Routen anbieten. Es gibt unterschiedliche

Schwierigkeitsgrade, auch längere Touren mit

einer guten Höhenanpassung. Übernachtet wird

in Zelten, bei einer einzigen Tour wird in einfachen

Hütten geschlafen. Je nach Route wandert

man zwischen vier und 12 Stunden täglich. Die

Trekking-Tour erfolgt in Kleinst- und Kleingruppen

und wird von erfahrenen Tour-Guides, Gepäckträgern

und einem Koch begleitet.

Reisezeit: Grundsätzlich ist eine Kilimandscharo-Besteigung

ganzjährig möglich, die Wanderbedingungen

sind allerdings unterschiedlich.

Man kann im mitteleuropäischen Sommer den Kilimandscharo

besteigen, jedoch bekommt man

dann die Kälte auf dem Berg mehr zu spüren.

Durch die unmittelbare Nähe zum Äquator gibt es

eine Trocken- und eine Regenzeit. Empfohlen wird

als Reisezeit der Januar bis März als wärmerer

Zeitraum. Wahrscheinlich sind dann geringere

Niederschlagsmengen und ein klarer Himmel. August

und September ist die beliebteste Reisezeit.

Die Wolken sinken bis auf die Baumlinie, sobald

man diese Höhe überquert hat, ist der Himmel

blau. Je näher man dem September kommt, desto

weniger ist mit Niederschlag zu rechnen.

Ausrüstung: Gefordert ist eine hoch alpine Ausrüstung

mit entsprechenden Schuhwerk. Da Temperaturunterschiede

von 40 Grad zu überwinden sind,

sollte man sowohl leichtere als auch Kleidung für

Kälte und Sturm mitnehmen. Kopfbedeckung, Schal

– auch für das Gesicht – sind unabdingbar. Ganz

wichtig: Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor

mitnehmen. Und auch auf schlechtes Wetter muss

man sich ausrüstungstechnisch einstellen.

der Bergische Unternehmer 11|19 51


FÜR SIE ENTDECKT GRENZERFAHRUNG KILIMANDSCHARO

Der Weg durchs

Bergmassiv führt

durch scheinbar unendliche

Weiten (l.)

Übernachtet wird in

Hütten oder Zelten.

Der Anstieg zum Gipfel

ist wegen der

dünnen Luft nur im

Schneckentempo

machbar (r.).

Verlauf: Bei der Kilimanjaro Marangu-Tour

wird in Hütten übernachtet. Dabei teilt man sich die

Unterkunft unter Umständen mit anderen Bergsteigern.

Die sanitären Anlagen sind sehr einfach, zimperlich

sollte man da nicht sein. Gestartet wird auf

1.800 Meter Höhe, in den folgenden Tagen wandert

man durch verschiedene Vegetationszonen, bis man

den Kibo-Hut auf 4.720 Metern Höhe erreicht hat

und von dort mitten in der Nacht zur letzten Etappe

hinauf auf den Gipfel aufbricht. Die Strecke ist auf

sechs Tage ausgelegt, gewandert wird täglich etwa

vier bis sieben Stunden. Zunächst läuft man durch

den tropischen Regenwald, sodann folgt die nächste

Etappe durch das Moorland. Ein Tag zur Akklimatisierung

wird empfohlen, um sich an die große Höhe

anzupassen. Es folgt der Fußmarsch durch die

Strauchlandschaft bis zur Kibo-Wüste. Auf dem Kibo-Sattel

befindet sich die höchstgelegene Hütte der

Tour. Von dort erfolgt dann ab Mitternacht der Aufstieg

zum Gilman`s Point am Kraterrand des Berges.

Jetzt müssen noch die letzten Höhenmeter zum Uhuru

Park überwunden werden und dann ist der höchste

Punkt Afrikas erreicht. Je höher man kommt,

desto langsamer erfolgt der Schritt. Der Tour-Guide

gibt vor dem Hintergrund der immer dünner werdenden

Luft den Takt vor. Der Abstieg erfolgt dann

wesentlich schneller, dabei wird noch eine Übernachtung

eingelegt. Man wandert mit leichtem Gepäck

für den Tagesbedarf. Alles andere wird von

den erfahrenen Reisebegleitern auf den Berg geschleppt.

Die tägliche Kost ist erstaunlich abwechslungsreich

und mit beispielsweise Kartoffel- und

Nudelgerichten geeignet, um die Kraftreserven aufzufüllen.

Wichtig ist, sehr viel zu trinken, damit es

nicht zu einem Flüssigkeitsverlust kommt.

Tourismus: Auch der Kilimandscharo ist keine

unbelebte Einöde, allerdings sind auch keine Tourismusströme

zu erwarten. Mitunter sieht man außer

den eigenen Reisebegleitern auf den verschiedenen

Routen stundenlang keinen Menschen. Die

Anzahl an Routen macht es möglich, dass sich die

Wanderer gut verteilen. An den Hütten trifft man

dann auf Gleichgesinnte aus aller Welt, die die Faszination

für das beeindruckende Bergmassiv allesamt

teilen. Beeindruckend ist die Sauberkeit. In

Tansania sind Plastikflaschen und -tüten verboten,

aller Müll wird vom Berg wieder mit ins Tal hinunter

geschleppt. Zu beachten ist, dass viele Menschen

von den internationalen Touristen leben. Am

Ende der Tour wird ein Trinkgeld an die einheimischen

Begleiter erwartet, das man aber ob der guten

und persönlichen Betreuung auch gerne gibt.

Zu den Servicekräften, Tour-Guides und Gepäckträgern

entwickelt sich ein netter Kontakt, man erfährt

viel über die Lebensverhältnisse vor Ort. Das

52 www.bvg-menzel.de


Gefühl, gemeinsam etwas Großes geschafft zu haben,

beseelt und lässt die ganze Gruppe als Gemeinschaft

zusammenwachsen.

Sicherheit: Besteigt man den Kilimandscharo,

werden einem immer wieder Wanderer begegnen,

die sichtbar mit körperlichen Einschränkungen oder

auch massiven Beschwerden zu kämpfen haben.

Eine Verbindung zu Rettungskräften ist aber immer

gegeben. Manchmal müssen Menschen auch talwärts

getragen werden. Von verschiedenen Punkten

aus ist eine Abholung per Hubschrauber möglich.

Empfehlung: Die körperlichen Strapazen sind

auch bei den vermeintlich leichteren Routen nicht

zu unterschätzen. Das werden selbst erfahrene Marathonläufer

zu spüren bekommen. Kopfschmerzen,

Schwindel und auch mal Übelkeit können sich

einstellen. Man sollte sich unbedingt an die Anweisung

der Tourguides halten. Die so genannte Höhenkrankheit

kann lebensgefährlich sein, rund 40

Touristen sterben in jedem Jahr am Kilimandscharo.

Wer kann, sollte zuvor eine andere Höhentour

unternehmen oder eben einen Tag Pause einlegen,

an denen kleinere Touren in die Höhe in Angriff

genommen werden. Jugendliche sollten mindestens

16 Jahre alt sein, wenn sie den Kilimandscharo besteigen

möchten. Für jüngere Menschen ist die

Strecke nicht zu empfehlen. Und man sollte Anzeichen

der eigenen Erschöpfung nicht ignorieren –

auch wenn das dazu führt, den Anstieg abbrechen

zu müssen. Die Erinnerung an ein unvergleichliches

Erlebnis wird bleiben – auch wenn man es

nicht ganz zum Gipfel geschafft hat. Im Anschluss

an die Trekking-Tour empfiehlt es sich, eine Woche

Regeneration einzuplanen. Die Veranstalter bieten

dazu verschiedene Möglichkeiten. Ein Strandurlaub

in einem schönen Hotel mit Pool und Aufenthaltsqualität

ist wunderbar zur Erholung geeignet.

Motivation und Fazit: Wer einmal seine

Grenzen austesten möchte, sich für eine Weile vor

spartanischem Leben nicht scheut und dabei ein unvergleichliches

Naturerlebnis erwandern will, ist bei

einer Trekking-Tour auf den Mount Kilimanjaro

richtig. Auch die Kontakte zu Mitwanderern aus aller

Herren Länder sind absolut bereichernd. Die Bilder,

wenn der Gipfel majestätisch und teilweise

schneebedeckt während der verschiedenen Etappen

immer näher kommt, wird man nie wieder vergessen.

Und auch der Gesang, mit dem die einheimischen

Tourbegleiter den Abschied zelebrieren, bleibt

im Gedächtnis haften – bestenfalls ein Leben lang.

Text: Stefanie Bona

Fotos: Andreas und Johannes Bona

Ein wichtiges Etappenziel

geschafft: Vom Kibo-Hut

geht es zum

letzten Anstieg hinauf

auf den Gipfel (l.). Je

näher man kommt, desto

imposanter wird das

Bild auf den Kili-mandscharo

(M.). In geringerer

Höhe erwartet den

Wanderer eine steppenartige

Landschaft (oben

r.), aber auch tropischer

Urwald. Der Start zum

Abenteuer (unten r. ).

der Bergische Unternehmer 11|19 53


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VERLAGSGESELLSCHAFT MENZEL

GMBH & CO. KG

15.10.2019 HRB 30230: PREVENCY

GmbH, Wuppertal, Heinz-Fangman-

Straße 4, 42287 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

27.09.2019. Geschäftsanschrift:

Heinz-Fangman-Straße 4, 42287

Wuppertal. Gegenstand: a) die

strategische und operative Unternehmensberatung

sowie angrenzende

Beratungsfelder auf nationaler

und internationaler Ebene sowie

alle damit zusammenhängenden

Tätigkeiten. Ausgenommen sind

Beratungsleistungen, die ausdrücklich

nach gesetzlichen Vorschriften

untersagt sind. b) die Entwicklung,

der Betrieb, die Vermietung und

die Verwaltung von Anwendungssoftware

sowie Webseiten. c) die

Konzeption, Produktion und Verwertung

von Film-, Bild- und Grafikmaterial

sowie redaktionellen

Inhalten in Textform. d) Wissensvermittlung

durch Vorträge, Coaching,

Simulationen und Schulungen.

e) Planung und Durchführung

von Veranstaltungen. f ) Übernahme

und Verwaltung von Beteiligungen

an Unternehmen, Erbringung

von Leistungen aller Art für diese

Beteiligungsgesellschaften und

Dritte, z.B. Verwaltungsleistungen,

Management-Leistungen, g) das

Vermieten von Gegenständen des

Anlagevermögens und von Räumen

und sonstige wirtschaftliche

Dienstleistungen. sowie ferner die

Ausübung aller mit dem vorgenannten

Unternehmensgegenstand im

Zusammenhang stehenden oder

dem Zweck des Unternehmens

förderlichen Tätigkeiten. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Niggemann, Lars,

Wuppertal, *16.09.1984, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

15.10.2019 HRA 24997: Schlephack

und Lemke KG, Solingen, Weyerstraße

131, 42697 Solingen. (Der Betrieb

eines Handwerkbetriebes in Form

eines Kraftfahrzeugmeisterbetriebes

inklusive des An- und Verkaufs

von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen.).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Weyerstraße 131,

42697 Solingen. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt

einzeln. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter ist befugt, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Lemke, Dirk, Solingen, *19.07.1967.

15.10.2019 HRB 30229: DallaSanta

Car GmbH, Velbert, Neustraße

129, 42553 Velbert. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 26.04.2018

mit Änderung vom 29.11.2018. Die

Gesellschafterversammlung vom

27.06.2019 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma,

Sitz, Dauer der Gesellschaft

und Geschäftsjahr) und mit ihr die

Firmenänderung und die Sitzverlegung

von Frankfurt am Main (bisher

Amtsgericht Frankfurt am Main HRB

112518) nach Velbert beschlossen.

Weiterhin wurde das Stammkapital

von 10,00 EUR um 24.990,00 EUR

auf 25.000,00 EUR erhöht und §

3 (Stammkapital, Stammeinlagen)

des Gesellschaftsvertrages geändert.

Geschäftsanschrift: Neustraße

129, 42553 Velbert. Gegenstand:

Vermarktung von Fahrzeugen aller

Art, insbesondere der An- und Verkauf

sowie die Vermietung neuer

und gebrauchter Fahrzeuge, Boote,

Motorräder usw. sowie alle hiermit

verbundenen Dienstleistungen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Dalla Santa, Paolo,

Velbert, *07.05.1960, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

16.10.2019 HRB 30232: Swiss Fair-

Trade GmbH (SFT Deutschland),

Solingen, c/o Stüttgen & Partner

mbB, Talstr. 25, 42697 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

09.10.2019. Geschäftsanschrift: c/o

Stüttgen & Partner mbB, Talstr. 25,

42697 Solingen. Gegenstand: Der

Handel und der Vertrieb von Produkten,

vorwiegend in Deutschland,

die überwiegend in wirtschaftlichen

Randregionen von benachteiligten

Kleinproduzenten hergestellt werden.

Es handelt sich dabei insbesondere,

aber nicht ausschließlich,

um verarbeitete und unverarbeitete

landwirtschaftliche Erzeugnisse,

Getränke aller Art, Handwerksarbeiten,

Textilien, elektronische

Geräte und Datenträger. Stammkapital:

100.000,00 EUR. Allgemeine

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Für die Aktualität, Korrektheit und

Vollständigkeit der Anlage kann vom

Verlag keine Gewähr übernommen

werden.

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Hurni, Konrad, St.-Sulpice /

Schweiz, *01.06.1963; Jorek, Bernhard,

Ludwigshafen, *20.03.1961;

Neuenschwander, Patrick, Blauen /

Schweiz, *10.04.1977; Stäubli, Jürg,

Prangins / Schweiz, *13.11.1957, jeweils

einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

16.10.2019 HRB 30231: Westfälisch

- Bergische Verkehrsgesellschaft

mbH, Wuppertal, Linderhauser

Straße 70, 42279 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

23.09.2019. Geschäftsanschrift:

Linderhauser Straße 70, 42279

Wuppertal. Gegenstand: Der Betrieb

eines Verkehrsunternehmens

mit eigenen und fremden Omnibussen,

die Personalgestellung,

Service- und Beratungsleistungen

für Busverkehre aller Art und damit

verwandte Tätigkeiten, sowie Vermietung

von Büro- und Gewerbeflächen.

Stammkapital: 25.002,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Blankennagel, Axel,

Sprockhövel, *21.06.1959, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Einzelprokura: Blankennagel,

Jörn Julian, Sprockhövel,

*10.11.1987; Blankennagel, Tim, Wuppertal,

*13.06.1985; Gleser, Leon Fabian,

Wuppertal, *12.02.1996.

17.10.2019 HRA 24998: BS2 Vermögensverwaltungs

GmbH & Co. KG,

Remscheid, Leverkuser Straße 33,

42897 Remscheid. (Gegenstand

des Unternehmens ist: Grundstücke

zu erwerben und als eigenes

Vermögen durch Vermietung und

Verpachtung zu halten und zu

verwalten (Vermögenverwaltung)

einschließlich der Sanierung dieser

Grundstücke sowie Übernahme

aller insoweit erforderlicher Geschäfte.).

Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Leverkuser

Straße 33, 42897 Remscheid. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich haftender

Gesellschafter: BS Komplementär

GmbH, Remscheid (Amtsgericht

Wuppertal HRB 16960), mit der Befugnis

-auch für jeden Geschäftsführer-,

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

17.10.2019 HRB 30237: aLEO Management

GmbH, Remscheid, Ottostraße

4, 42853 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 16.09.2019.

Geschäftsanschrift: Ottostraße 4,

42853 Remscheid. Gegenstand: Die

Geschäftsführung und Vertretung

der aLEO Pferdesport GmbH & Co.

KG mit Sitz in Remscheid (im Folgenden

„Hauptgesellschaft“ oder

„KG“ genannt) als deren persönlich

haftende Gesellschafterin. Gegenstand

der Hauptgesellschaft ist

die Herstellung von sowie der Einzel-

und Versandhandel mit Artikeln

für den Pferdesport als auch die

üblichen damit in Zusammenhang

stehenden Nebengeschäfte, darüber

hinaus auch der Einzel- und

Versandhandel mit Hundebedarf.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Oestreich, Ina Andrea,

Remscheid, *27.04.1962, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

18.10.2019 HRA 24999: Autohaus

Scheider GmbH & Co. KG, Remscheid,

Trecknase 6-8, 42897 Remscheid.

(Zweck der Gesellschaft ist der Vertrieb

von Kraftfahrzeugen, Ersatzteilen

für Kraftfahrzeuge sowie Kraftfahrzeugzubehör

und der Betrieb

von Kraftfahrzeugwerkstätten sowie

der Betrieb einer Tankstelle und

das Führen eines Lackierbetriebs,

die Vermittlung von Fahrzeugfinanzierungen,

-leasingverträgen,

-versicherungsverträgen sowie die

Vermietung von Kraftfahrzeugen an

Selbstfahrer und alle direkt oder indirekt

damit zusammenhängenden

Geschäften. Die Gesellschaft kann

Zweigniederlassungen errichten

und schließen, gleichartige oder

ähnliche Unternehmen und/oder Gesellschaften

erwerben, veräußern,

sich an ihnen beteiligen und solche

Beteiligungen veräußern sowie

sämtliche Geschäfte betreiben, die

das Unternehmen zu fördern geeignet

sind.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Trecknase 6-8,

42897 Remscheid. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt

einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter:

Scheider Beteiligungs

GmbH, Remscheid (Amtsgericht

Wuppertal HRB 30213), mit der Befugnis

-auch für jeden Geschäftsführer-,

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

18.10.2019 HRB 30245: asap solution

GmbH, Mettmann, Auf dem Hüls

21, 40822 Mettmann. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.09.2019. Geschäftsanschrift:

Auf dem Hüls 21,

40822 Mettmann. Gegenstand: der

Handel mit Produkten und Dienstleistungen

auf dem Gebiet der Informationstechnik-

und Telekommunikationstechnologie,

das Erbringen

von Datenverarbeitungs-, Informations-,

Logistikdienstleistungen für

gewerbliche sowie für Privatkunden,

einschließlich werblicher Dienstleistungen,

weiterhin Entwicklung, Herstellung,

Bearbeitung und Vertrieb

von und Handel mit Hardware- und

Software-Produkten auf dem Gebiet

der Informations- und Kommunikationstechnik

sowie die genehmigungsfreie

Vermittlung von geeignetem

Personal und Dienstleistern im

Zuge der digitalen Transformation

nebst aller damit im Zusammenhang

stehenden Tätigkeiten. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Baumann-Siebert, Melanie,

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42855 Remscheid

Tel. (0 21 91) 93 12 91

Fax (0 21 91) 3 10 59

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Düsseldorf, *26.05.1979, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

18.10.2019 HRB 30248: Jeners Verwaltungs

GmbH, Wülfrath, Kruppstraße

51, 42489 Wülfrath. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 08.10.2019. Geschäftsanschrift:

Kruppstraße 51,

42489 Wülfrath. Gegenstand: Der Erwerb

und die Verwaltung von Beteiligungen

an Handelsgesellschaften sowie

die Übernahme der persönlichen

Haftung und Geschäftsführung bei

diesen, insbesondere die Beteiligung

als persönlich haftende geschäftsführende

Gesellschafterin an der Jeners

Grundbesitz GmbH & Co. KG in

Wülfrath. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Jeners, Ulrich Paul

Walter, Heiligenhaus, *09.06.1950;

Jeners, Dirk, Wülfrath, *30.07.1956,

jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

21.10.2019 HRB 30249: Cafe Extrablatt

Velbert GmbH, Velbert, Rheiner Str. 2,

c./o. CE Beteiligungs- und FinanzierungsGmbH,

48282 Emsdetten. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 08.08.2013

Die Gesellschafterversammlung vom

23.08.2019 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma)

und mit ihr die Änderung der Firma

sowie in § 2 (Sitz) und mit ihr die

Sitzverlegung von Krefeld (bisher

Amtsgericht Krefeld HRB 14510) nach

Velbert beschlossen. Geschäftsanschrift:

Rheiner Str. 2, c./o. CE Beteiligungs-

und FinanzierungsGmbH,

48282 Emsdetten. Gegenstand: Der

Betrieb von Gaststätten. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Wefers,

Christoph, Emsdetten, *27.02.1954,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

22.10.2019 HRA 25000: Jeners &

Jeners OHG, Wülfrath, Kruppstraße

51, 42489 Wülfrath. (Das Halten

und Verwalten von Grundbesitz und

sonstigem Anlagevermögen.). Offene

Handelsgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Kruppstraße 51, 42489

Wülfrath. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich

haftender Gesellschafter:

Jeners, Ulrich Paul Walter, Heiligenhaus,

*09.06.1950; Jeners, Dirk, Wülfrath,

*30.07.1956.

tung. Gesellschaftsvertrag vom

24.09.2019. Geschäftsanschrift:

Oberbergische Straße 67A, 42285

Wuppertal. Gegenstand: Entwicklung

von Hard- und Software, die

zum Betrieb von Onlinediensten zur

Digitalisierung und Optimierung von

Besprechungen dienen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Wojciech, Christopher, Wuppertal,

*22.06.1986, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

23.10.2019 HRB 30251: buddy

GmbH, Wuppertal, Oberbergische

Straße 67A, 42285 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Hafbedarf,

Anhängerzubehör sowie der

Handel mit gebrauchten Kfz, Nutzfahrzeugen

und Anhängern sowie

die Vermietung von Anhängern.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Bertrams, Torsten,

Solingen, *06.05.1985, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

23.10.2019 HRB 30252: Bertrams Sales

GmbH, Solingen, Vockerter Straße

62, 42657 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 20.09.2019. Geschäftsanschrift:

Vockerter Straße

62, 42657 Solingen. Gegenstand:

Der Handel mit Kfz-Nutzfahrzeugeines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

24.10.2019 HRB 30259: Garantie

Hausverwaltung GmbH, Wuppertal,

Laurentiusstraße 21, 42103 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 19.09.2019. Geschäftsanschrift:

Laurentiusstraße 21, 42103 Wuppertal.

Gegenstand: Hausverwaltung,

insbesondere die technische

Verwaltung von Immobilien,

Dienstleistungen verschiedener Art,

Hausmeisterservice, Installation

und Vermietung von Rauchmeldern,

Maklertätigkeiten, Energiedienstleistungen

sowie der Handel hiermit

und die Vermittlung von Dienstleistungen

in diesem Bereich. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Yazgan, Pakize Özden, Urla-

Izmir / Türkei, *10.10.1989, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

24.10.2019 HRB 30257: AS Bau GmbH,

Wuppertal, Flensburger Straße

63, 42107 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 26.09.2019. Geschäftsanschrift:

Flensburger Straße

63, 42107 Wuppertal. Gegenstand:

Die Erbringung von Bauleistungen,

insbesondere im Innenausbau sowie

im Trockenbau, Fassadenarbeiten

und Beton- und Maurerarbeiten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Bafatakis, Aristeidis,

Wuppertal, *31.01.1967; Dimitriadis,

Stefanos, Wuppertal, *19.04.1981,

jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

25.10.2019 HRB 30265: Openmind

Lifestyle UG (haftungsbeschränkt),

Wuppertal, Weststraße 6, 42119 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 13.09.2019. Geschäftsanschrift:

Weststraße 6, 42119 Wuppertal. Gegenstand:

Handel mit Waren und Lifestyle-Produkten

und der Betrieb einer

bzw. mehrerer Onlineservices, sowie

alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten.

Stammkapital: 2.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Krason, Pascal,

Wuppertal, *03.09.1996; Ruane, Simon,

München, *07.01.1989, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

25.10.2019 HRA 25003: t.ga finance

I GmbH & Co. KG, Erkrath, Heinrichstraße

1, 40699 Erkrath. (Der Aufbau,

Halten und Verwalten eines Portfolios

von Immobilien oder Immobilienbeteiligungen

sowie von eigenen

Kapitalanlagen und das Eingehen von

Beteiligungen an Unternehmen sowie

alle diesen Zweck unterstützenden

Tätigkeiten.). Kommanditgesellschaft.

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Das Justizministerium des Landes

NRW veröffentlicht unter der Internet-

Adresse www.insolvenzenbekanntmachungen.de

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Krefeld HRB 16588), mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

28.10.2019 HRB 30270: G & J Transport

Logistic GmbH, Wuppertal,

Wittenerstr. 233, 42279 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

02.10.2019. Geschäftsanschrift:

Wittenerstr. 233, 42279 Wuppertal.

Gegenstand: Der Betrieb von Logistik

und Paketzustellung. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Schäfer, Jörn, Wuppertal,

*12.03.1984, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

28.10.2019 HRB 30269: RET - Ingenieurgesellschaft

für Elektrotechnik mbH,

Erkrath, Alte Papierfabrik 12, 40699

Erkrath. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 11.09.2019. Geschäftsanschrift:

Alte Papierfabrik 12, 40699 Erkrath.

Gegenstand: Die Beratung, Planung,

Bauleitung, das Controlling sowie

die Ingenieurleistungen / Planung

nach HOAI der Gewerke der technischen

Gebäudeausrüstung, insbesondere

der elektrotechnischen und

kommunikationstechnischen Anlagen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Steeger, Jürgen,

Mülheim an der Ruhr, *28.09.1962,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

29.10.2019 HRB 30274: Busch

Immo Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt),

Solingen, Abtsfeld

10, 42657 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 10.09.2019. Geschäftsanschrift:

Abtsfeld 10, 42657

Solingen. Gegenstand: Die Beteiligung

als vertretungsberechtigter

persönlich haftender Gesellschafter

an der Gesellschaft unter der Firma

Busch Immo UG (haftungsbeschränkt)

& Co. KG, mit dem Sitz in

Solingen. Stammkapital: 2.500,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch die Geschäftsführer gemeinsam

vertreten. Geschäftsführer:

Busch, Karl Gustav Emil, Solingen,

*27.02.1937, mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

Wuppertal

Maschinentransporte

Betriebsumzüge

Hallenmobilkrane 12–60 t

Gabelstaplermietflotte 1–27 t

Gabelstaplerservice

men oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

29.10.2019 HRB 30276: Schühle Beteiligungs

GmbH, Wuppertal, Wettinerstraße

6k, 42287 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 10.10.2019.

Geschäftsanschrift: Wettinerstraße

6k, 42287 Wuppertal. Gegenstand:

Die Verwaltung eigenen Vermögens,

der Erwerb, die Verwaltung und die

Veräußerung von Beteiligungen an

in- und ausländischen Unternehmen

sowie die Erbringung von Geschäftsführungs-,

Management- und

Beratungsleistungen und sonstigen

Dienstleistungen für Tochter- und

… so bewegt man Maschinen

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eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

29.10.2019 HRB 30277: Verena Moll

Event GmbH, Solingen, Marienstraße

20, 42657 Solingen. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 06.08.2013 Die Gesellschafterversammlung

vom 10.09.2019

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Satz 2 (Firma und

Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von München (bisher Amtsgericht

München HRB 207092) nach Solingen

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Marienstraße 20, 42657 Solingen.

Gegenstand: Full-Service-Agentur für

Event, Marketing und Kommunikation.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Moll, Verena, Solingen,

*27.10.1978, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Na-

Beteiligungsunternehmen und Dritte.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Dr. Schühle,

Nicolas Fabian Ulrich, Wuppertal,

*13.06.1981, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

29.10.2019 HRA 25005: RMD GmbH

& Co. KG, Velbert, Krumbeckstr. 14,

42553 Velbert. (Vertrieb und Onlinehandel

von Heimtierprodukten

jeder Art, sowie Durchführung von

Werbemaßnahmen.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Krumbeckstr. 14, 42553 Velbert.

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich

haftender Gesellschafter: RMD Verwaltungs

GmbH, Velbert (Amtsgericht

Wuppertal HRB 30163), mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

30.10.2019 HRA 25006: Ekkehard und

Ulrich Wiebel gewerbliche Grundstücks-

und Maschinen OHG, Wuppertal,

Dorner Weg 122, 42369 Wuppertal.

(Gegenstand des Unternehmens

ist die gewerbliche Vermietung und

Verpachtung von Maschinen und

Grundstücken.). Offene Handelsgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Dorner

Weg 122, 42369 Wuppertal. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich haftender

Gesellschafter: Wiebel, Ekkehard

Adolf, Wuppertal, *19.12.1949; Wiebel,

Ulrich, Wuppertal, *27.03.1954, jeweils

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

01.11.2019 HRB 30278: ELIZ Food

GmbH, Heiligenhaus, Hauptstraße

178, 42579 Heiligenhaus. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 12.09.2019.

Geschäftsanschrift: Hauptstraße 178,

42579 Heiligenhaus. Gegenstand:

Der Betrieb eines Groß- und Einzelhandels,

insbesondere der Handel

mit und Lebensmitteln und Fleisch.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Serin, Cihan, Düsseldorf,

*30.03.1985, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

01.11.2019 HRB 30279: WY BAU UG

(haftungsbeschränkt), Wuppertal,

Leipziger Str. 61, 42109 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

11.09.2019. Geschäftsanschrift:

Leipziger Str. 61, 42109 Wuppertal.

Gegenstand: Der An- und Verkauf,

die Vermietung, Vermittlung und

Verwaltung von Grundbesitz sowie

die Tätigkeit als Bauträger. Stammkapital:

200,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch die

Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Yildirim, Firat,

Wuppertal, *13.10.1994, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

der Bergische Unternehmer 11|19 57


VORSCHAU

Im Dezember 2019

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Titel: Bergische Marktführer

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Preisliste Nr. 01, ab 1. Januar 2017

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