use Emsland Ausgabe 1
- Keine Tags gefunden...
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
Magazin – unser starkes <strong>Emsland</strong><br />
Kostenlose Leseprobe Winter 2009 <strong>Ausgabe</strong> 1<br />
Brauchtum<br />
Kunst & Kultur<br />
Sagenhaftes<br />
Wissenswertes<br />
Genuss<br />
Trends<br />
Veranstaltungen
Advent auf dem Kräuterhof Rosen<br />
Zum Wald 12 · 49744 Geeste/Bramhar<br />
Telefon (0 59 63) 98 10 60 · Fax 98 10 61<br />
www.kraeuterhof-rosen.de<br />
E-Mail: kraeuterhof-rosen@gmx.de<br />
ÖFFNUNGSZEITEN:<br />
Der Kräuterhof hat für Sie in den folgenden<br />
Zeiten geöffnet: Dienstag – Sonntag 14 –18 Uhr<br />
Kaffee, Tee und Kuchen<br />
Montag Ruhetag!<br />
Auch in den Wintermonaten ist das Café<br />
geöffnet!<br />
Auf Anfrage werden für Gruppen ab 10 Personen<br />
verschie dene Vorträge über Kräuter angeboten.<br />
In der ganzen Adventszeit winterliche Ausstellung in der Remise
Editorial<br />
Liebe Leserinnen, liebe Leser!<br />
Sind Sie stolz auf Ihre Heimat? Natürlich sind Sie das! Denn das <strong>Emsland</strong> ist eine Region mit<br />
Herz und Tradition. Es gibt Schlösser und Gutshöfe, M<strong>use</strong>en und Theater, Ferienparks und<br />
Seen, Kräuterhöfe und Melkhüsken, Moorgebiete und Flussauen – herrliche Natur und Landschaft.<br />
Moderne Einkaufszentren und Städte mit Atmosphäre, florierende Wirtschaft und Industrie,<br />
eine Autobahn und Werften und vor allem viele nette Leute.<br />
„<strong>use</strong> – unser starkes <strong>Emsland</strong>“ haben wir deshalb das neue Magazin genannt, das sich den<br />
Menschen und dieser Region widmet. Neugierig, aufgeschlossen gegenüber Modernem aber<br />
auch traditionsbewusst wollen wir zeigen, wie sich unser <strong>Emsland</strong> heute darstellt, wie es sich<br />
entwickelt und wie die Menschen darin leben. Freuen Sie sich auf schöne Impressionen, unbekannte<br />
Eindrücke und neu entdeckte Traditionen des <strong>Emsland</strong>es, die wir Ihnen in jeder <strong>Ausgabe</strong><br />
vorstellen.<br />
„<strong>use</strong>“ präsentiert sich als <strong>Emsland</strong>-verbindendes<br />
Medium, das über Historisches, Überliefertes, Aktuelles<br />
und Zukünftiges berichtet. Sie als Leser und als aktive<br />
Emsländer sind herzlich eingeladen, daran mitzuwirken,<br />
sei es durch eigene Text- und Bildbeiträge, sei es durch<br />
Ideen zu Themen oder Hinweise auf vorstellenswerte<br />
Personen, Orte und Ereignisse. Denn wir wissen aus eigener<br />
Erfahrung, dass die schönsten Tipps aus dem nächsten<br />
Umfeld kommen.<br />
Doch nun hinein ins Lesevergnügen. Entdecken Sie mit<br />
uns gemeinsam die Schönheiten des winterlichen <strong>Emsland</strong>es,<br />
erinnern sich an leckeres Backwerk aus der Kinderzeit<br />
und gestalten mit uns traditionell oder ganz<br />
modern den Weihnachtsbaum. Wir wünschen Ihnen viel<br />
Vergnügen mit „<strong>use</strong>“ beim Stöbern, Schmökern, Erinnern,<br />
Entspannen, Rätseln und, und, und…<br />
“<br />
Herzlichen Dank…<br />
sagen wir allen, die an dieser ersten<br />
<strong>Ausgabe</strong> des neuen <strong>Emsland</strong>magazins<br />
„<strong>use</strong> – unser starkes <strong>Emsland</strong>“ so tatkräftig<br />
mitgewirkt haben. Sei es durch<br />
redaktionelle oder Bildbeiträge, sei es<br />
durch ermutigende Gespräche oder<br />
werbende Unterstützung. Wir freuen<br />
uns darauf, dieses Magazin auch 2010<br />
gemeinsam mit unseren Lesern weiter<br />
„<br />
zu entwickeln und ein Spiegelbild des<br />
<strong>Emsland</strong>es zu sein.<br />
Ihr Team von „<strong>use</strong> – unser starkes <strong>Emsland</strong>“<br />
<strong>use</strong> 3
Inhalt<br />
26 Appelstütkes<br />
Lecker, was der Ofen so hervorzaubert:<br />
Das finden zumindest Enkelin und Großmutter beim<br />
gemeinsamen Backen. Lassen auch Sie sich anstecken<br />
von der Begeisterung unserer beiden Bäckerinnen und<br />
probieren selbst einmal das gar nicht so schwere Rezept der<br />
„Appelstütken“ aus.<br />
Titelfoto: © Richard Heskamp, Lingen<br />
8<br />
Mystische Symbole<br />
Symbole vergangener Zeiten finden sich überall<br />
im <strong>Emsland</strong>. Begleiten sie uns auf eine<br />
spannende Reise durch das <strong>Emsland</strong> der<br />
Gegenwart und entdecken dabei die Zeichen der<br />
Vergangenheit, die an vielen Stellen von<br />
Traditionen und lang zurückreichenden Wurzeln<br />
der Besiedelung im <strong>Emsland</strong> zeugen.<br />
18 Winter im <strong>Emsland</strong><br />
In winterlicher Pracht erstrahlt das <strong>Emsland</strong>,<br />
wenn Schnee das Land bedeckt und Eis Wälder und Fluss verändert.<br />
Erleben Sie Bilder, die zum Träumen einladen und<br />
lassen Sie auf einem winterlichen Spaziergang die Gedanken schweifen.<br />
6<br />
Sagenhaftes <strong>Emsland</strong><br />
Das <strong>Emsland</strong> hat einen reichen Schatz an Sagen<br />
und Erzählungen zu bieten, die teilweise über<br />
viele Jahrhunderte mündlich überliefert wurden<br />
und nur auf engem Raum bekannt sind. Wir beginnen<br />
damit, diese sagenhaften Erzählungen in<br />
dieser und den folgenden <strong>Ausgabe</strong>n vorzustellen.
„<strong>use</strong>“ Inhalt<br />
Überlieferungen<br />
Sagenhaftes <strong>Emsland</strong> 6<br />
Kunst & Kultur<br />
Mystische Symbole und magische Formeln 8<br />
Brauchtum<br />
Tunscherenabend in der Nachkriegszeit 12<br />
Portrait<br />
Hergottschnitzer von Altenberge 14<br />
Natur<br />
Winterimpressionen 18<br />
Pflanzen<br />
Frühlingstraum im Winterglas 22<br />
Genuss<br />
Appelstütkes 26<br />
Welchen Wein nehme ich nur zur Weihnachtsgans? 30<br />
Plattdütsch<br />
„Karo, Karo“ – van’t Schmuggeln 32<br />
Speckpannkoken häff’t weer in de Riege bracht 36<br />
Geschenktipp<br />
Sollten auf keinem Gabentisch fehlen – Bücher 38<br />
Ich wünsche dir Zeit 40<br />
Trends<br />
Fröhliche Weihnacht überall... 42<br />
Gesundheit<br />
Altes Wissen – Wat help’t 50<br />
14 Aus besonderem<br />
Holz geschnitzt<br />
Geschnitzte Holzfiguren in der Krippe sind das Highlight<br />
in jeder weihnachtlich geschmückten Wohnzimmerdekoration.<br />
Doch auch viele andere Figuren weiß der<br />
Herrgottschnitzer von Altenberge, Hugo Gerdelmann, zu<br />
fertigen, wie er uns bei einem unterhaltsamen Besuch in seiner<br />
Werkstatt zeigt. Begleiten Sie uns in die Welt der<br />
Schnitzeisen und Holzklötze, die zu Kunstwerken werden.<br />
42 Weihnachten<br />
Winterzeit – Weihnachtszeit, schon sind alle Leute<br />
mit der Vorbereitung für das Fest beschäftigt.<br />
Finden Sie auch in der <strong>use</strong> einige Anregungen rund um<br />
Weihnachtstraditionen und moderne Trends beim<br />
Weihnachtsschmuck. Genießen Sie die vorweihnachtlichen<br />
Ausstellungen und versäumen Sie bei aller Hektik des Alltags<br />
nicht, auf einem der vielen Weihnachtsmärkte einen Becher<br />
Kinderpunsch oder Glühwein zu trinken.<br />
Wissenswertes<br />
Weihnachtsbäume und Christbäume 51<br />
Veranstaltungen<br />
Weihnachtsmärkte im <strong>Emsland</strong> 54<br />
Veranstaltungskalender<br />
Dezember 56<br />
Januar 58<br />
Februar 60<br />
Ausstellungen 62<br />
Abonnement 63<br />
Rätselhaftes & Gewinnspiel 64<br />
Vorschau – Sudokuauflösung – Impressum 66
Sagenhaftes<br />
<strong>Emsland</strong><br />
Sagen sind Geschichten aus alter Zeit, die an historische Orte oder historische Persönlichkeiten anknüpfen. Dies können Figuren<br />
aus dem Reich der Fantasie sein, etwa Riesen und Zwerge, oder auch der Teufel und andere überirdische Wesen wie Elfen<br />
oder Hexen. Andere Sagen handeln von historischen Begebenheiten und haben häufig einen realen Kern, etwa Sagen von Räuberbanden<br />
oder den Schweden im Dreißigjährigen Krieg.<br />
Das <strong>Emsland</strong> besitzt einen reichen Sagenschatz, der heute allerdings mehr und mehr in Vergessenheit gerät. Früher wurden die<br />
Sagen abends am Herdfeuer erzählt und so von Generation zu Generation weitergegeben und überliefert. Heute ist man in den<br />
meisten Fällen auf schriftliche Aufzeichnungen angewiesen. Das <strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>um Lingen und die Bücherei des Emsländischen<br />
Heimatbundes in Meppen widmen sich schon seit vielen Jahren in besonderer Weise der Dokumentation der emsländischen<br />
Sagenwelt und ihrer Überlieferung.<br />
Die versunkene Glocke<br />
Vor langer Zeit hing in der Rheder<br />
Kirche eine Glocke, die einen so schönen<br />
Klang hatte, dass alle Menschen,<br />
die ihn hörten, voller Andacht waren<br />
und dem reinen und vollen Ton folgten.<br />
Das erweckte großen Neid bei<br />
den Bewohnern einer anderen Ortschaft.<br />
Eines Nachts kam ein Schiff wie ein<br />
dunkler Schatten gespenstisch still die<br />
Ems heraufgefahren und legte bei<br />
Rhede an. Finstere Gestalten entstiegen<br />
ihm. Mit dicken Tauen beladen<br />
schlichen sie sich zur Kirche. Im Dorf<br />
schlief alles, nur im Nachbargehöft<br />
schlug ein Hund an. Dann war Totenstille.<br />
Oben im Turm der Kirche wurde die<br />
Glocke aus ihrem Stuhl gehoben.<br />
Sacht glitt sie den Turm hinunter, von<br />
starken Tauen gehalten, die durch<br />
schwielige Männerfäuste glitten.<br />
Dann stürzten die Seile nach und<br />
schlugen schwer auf dem feuchten<br />
Sand auf. Vorsichtig kletterten die<br />
Männer wieder vom Turm herunter,<br />
kein Wort fiel von ihren Lippen.<br />
Dann wurde gerollt, geschoben, gezogen<br />
bis zur nahen Ems, und schließlich<br />
ruhte die geraubte Glocke sicher<br />
und geborgen im düsteren Schiff. Die<br />
Fahrt nach Norden begann und<br />
schnell trieb die starke Strömung das<br />
Fahrzeug. Doch plötzlich zogen von<br />
Westen finstere Wolken herauf. Sturm<br />
setzte ein und raste über das Wasser.<br />
In pechschwarzer Nacht trieb das<br />
Schiff steuerlos auf den Wellen. Dann<br />
ein gewaltiger Stoß und durch viele<br />
Risse drang Wasser in das leckgeschlagene<br />
Schiff. Es sank mit Mann<br />
und Maus. Eine Stunde später lag silbernes<br />
Mondlicht still und friedlich<br />
auf den nun wieder sanften Wellen<br />
des Flusses. Nichts verriet die Stelle,<br />
an der sich soeben das furchtbare<br />
Gottesgericht vollzogen hatte.<br />
Nur in der Weihnachtsnacht läutet die<br />
versunkene Glocke. Wer dann von<br />
Rhede aus die Ems hinuntergeht,<br />
kann sie unterhalb von Nenndorf<br />
klingen hören. Dumpf, doch rein und<br />
voll kämpfen sich die Töne aus den<br />
kalten Wassern.<br />
Emslauf:<br />
An vielen Stellen<br />
bildet die Ems<br />
eigenartige Strudel<br />
und Strömungen.<br />
Hier vermuteten<br />
die alten Emsl änder<br />
unheimliche<br />
Begebenheiten.<br />
6 <strong>use</strong>
Überlieferungn<br />
Sagensafari<br />
Häufig bilden historische Stätten<br />
und sagenhafte Orte die Schauplätze<br />
von Sagen und Legenden.<br />
Bei einer Sagensafari präsentiert<br />
das <strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>um im Rahmen<br />
einer Halbtags-Busreise<br />
oder ganztägigen Fahrradtour<br />
die schönsten und interessantesten<br />
Sagen und Orte in ebenso<br />
informativer wie touristisch attraktiver<br />
Form.<br />
Zur Auswahl stehen mehrere<br />
Routen, unter anderem „Auf den<br />
Spuren von Riesen und Zwergen<br />
entlang der Ems“, „Zu Kirchen<br />
und Heiligen im Hasetal“ sowie<br />
eine Route zu Sagen aus der<br />
bäuerlichen Welt in den Raum<br />
Lengerich-Freren-Spelle. Weitere<br />
Sagensafaris, etwa auf den<br />
Hümmling oder in die Grafschaft<br />
Bentheim, sind auf Anfrage<br />
möglich.<br />
Die mittelalterliche<br />
Backsteinkirche in Rhede<br />
bildet den Schauplatz der Sage<br />
von der versunkenen Glocke.<br />
Infos gibt es beim:<br />
<strong>Emsland</strong> m<strong>use</strong>um Lingen unter<br />
Tel. (0591) 47601<br />
Die Sage von der versunkenen<br />
Glocke ist entnommen aus<br />
dem Buch „Sagenhaftes <strong>Emsland</strong>“<br />
von Stefanie Dellemann<br />
und Andreas Eiynck, erschienen<br />
2009 im Sutton-Verlag,<br />
Erfurt. 128 Seiten, 17,90 €,<br />
ISBN 978-3-86680-510-1.<br />
Fotos: <strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>um Lingen
<strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>um zeigt „Geheimnisvolle Zeichen und Inschriften“<br />
Mystische Symbole<br />
und magische Formeln<br />
<br />
Eine Hausmarke mit einer Kombination<br />
von Zeichen und Buchstaben<br />
zeigt diese bemalte Fensterscheibe<br />
aus dem 18. Jahrhundert.<br />
Nicht nur Balken und Inschrifttafeln, sondern auch die Fensterscheiben der alten <strong>Emsland</strong>hä<strong>use</strong>r wurden gerne mit Namen, Sprüchen und Jahreszahlen<br />
versehen. Diese Scheiben wurden beim Einzug in ein neues Haus den Bauherren von Nachbarn und Verwandten geschenkt. Die entsprechende Feier<br />
nannte man folgerichtig das "Fensterbier".<br />
8 <strong>use</strong>
Kunst & Kultur<br />
In die Welt der mystischen Symbole,<br />
magischen Formeln und geheimnisvollen<br />
Zeichen entführt die aktuelle<br />
Sonderausstellung im Lingener <strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>um.<br />
Auf vielen Gegenständen<br />
in der M<strong>use</strong>umssammlung, aber<br />
auch in privaten Sammlungen, an<br />
mittelalterlichen Kirchen und alten<br />
Fachwerkhä<strong>use</strong>rn haben die M<strong>use</strong>ums<br />
mitarbeiter solche Zeichen entdeckt,<br />
gesammelt und entschlüsselt.<br />
Die Ausstellung zeigt geheimnisvolle<br />
Zeichen, Inschriften und Symbole<br />
vom Altertum bis in die Gegenwart.<br />
Die Bandbreite reicht von magischen<br />
Formeln bis zu christlichen Sinnbildern<br />
und von Hausinschriften und<br />
Hausmarken bis zu modernen Logos<br />
und Piktogrammen. Viele heute allgemein<br />
bekannte Symbole haben sich<br />
aus uralten Vorläufern entwickelt. So<br />
spielten beispielsweise bei der Gestaltung<br />
der ersten Logos bekannte Wappen<br />
und Hausmarken eine wichtige<br />
Rolle. Markenrecht und Musterschutz<br />
waren auch im Mittelalter schon aktuelle<br />
Themen. Und die Vorläufer<br />
heutiger Werbesprüche waren zweifellos<br />
die zahlreichen Giebelinschriften<br />
der alten Fachwerkhä<strong>use</strong>r mit<br />
ihren markanten Sinnsprüchen.<br />
Auf vielen alten Möbelstücken geben Jahreszahlen das Herstellungsdatum an. Ursprünglich bezogen sich diese<br />
Jahreszahlen auf das Heiratsdatum der Besitzer, die damit ihr Eigentum kennzeichneten.<br />
Auch die wichtigsten religiösen Symbole<br />
des christlich-jüdischen Kulturkreises<br />
werden in der Ausstellung<br />
erläutert. Kurzformen biblischer Begriffe<br />
und christliche Heilszeichen<br />
sind dabei ebenso vertreten wie magische<br />
Zeichen und Amulette, die in<br />
den Bereich des Aberglaubens überleiten.<br />
So spiegeln die geheimnisvollen<br />
Zeichen auch frühere Vorstellungen<br />
von Glauben und Frömmigkeit.<br />
Deutlich wird dies in der Ausstellung<br />
am Beispiel der einst weit verbreiteten<br />
„Benediktusplaketten“. Diese häufig<br />
als Amulett getragenen Medaillen<br />
zeigen außer einem Bild des heiligen<br />
Benedikt stets eine feste Folge von<br />
kreuzförmig angeordneten Buchstaben.<br />
Eigentlich waren dies die Anfangsbuchstaben<br />
eines lateinischen<br />
Gebetstextes, doch die einfachen<br />
Gläubigen sahen darin eine geheimnisvolle<br />
Formel, die besonderen<br />
Schutz und Segen verleihen sollte.<br />
Text und Fotos: <strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>um Lingen<br />
Hinter diesen seltsamen Zeichen auf einer bemalten Fensterscheibe<br />
aus dem 18. Jahrhundert verbergen sich die<br />
Handwerkssymbole eines Zimmermanns: Winkel, Breitbeil und<br />
Zirkel.<br />
Viele mittelalterliche Backsteinbauten zeigen<br />
besondere Ziegel mit geheimnisvollen Zeichen<br />
und Inschriften, wie ein Stein von 1472 an<br />
einer Kirche im nördlichen Emsgebiet.<br />
<strong>use</strong> 9
Kunst & Kultur<br />
Auch bei den H ausinschriften machten<br />
die M<strong>use</strong>umswissenschaftler manche<br />
interessante Entdeckung. So sind<br />
die meisten älteren Hausinschriften<br />
der Heiligen Schrift entnommen, vorwiegend<br />
dem Buch der Psalmen.<br />
Später wählte man vorzugsweise<br />
ge reimte Sinnsprüche mit<br />
moralisierendem Inhalt, die sich dem<br />
Leser leichter einprägten. Als Quelle<br />
dieser Sprüche ermittelten die Ausstellungsmacher<br />
das „Güldene ABC“,<br />
eine im 18. Jahrhundert gedruckte<br />
Sammlung von frommen Sprüchen in<br />
alphabetischer Ordnung. Tatsächlich<br />
fanden sich in manchen emsländischen<br />
Privatarchiven sogar noch Originalausgaben<br />
dieses Druckes. Auch<br />
in der Ausstellung ist ein solches Exemplar<br />
zu sehen.<br />
Manche Zeichen haben im Laufe der<br />
Jahrhunderte ihre Bedeutung grundlegend<br />
verändert. So geht der Davidstern,<br />
heute allgemein bekanntes Zeichen<br />
des Judentums und des Staates<br />
Israel, auf den sechszackigen Stern als<br />
Zeichen des biblischen Königs Salomon<br />
zurück. Im Mittelalter aber galt<br />
dieser Sechsstern als Zeichen der Alchemie<br />
und der Bierbrauerkunst.<br />
Daher wurden damals Gasthä<strong>use</strong>r,<br />
Bierfässer und Bierkrüge mit einem<br />
sechszackigen Stern gekennzeichnet.<br />
Erst später wurde das Symbol auf das<br />
Judentum übertragen.<br />
Die Ausstellung im Lingener <strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>um<br />
läuft noch bis zum<br />
31. Dezember 2009. Das <strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>um<br />
ist von Dienstag bis Sonntag<br />
jeweils von 14.30 bis 17.30 Uhr<br />
sowie nach Vereinbarung geöffnet.<br />
Führungen gibt es auf Anfrage.<br />
Eintritt:<br />
Erwachsene: 3 €,<br />
Kinder 1,50 €<br />
Die Zeichen an der Unterseite von Silbergegenständen geben Auskunft über Herstellungsort, Hersteller und Qualität, hier eine Silberkanne mit dem Wappen der<br />
Stadt Lingen (drei Türme), dem Namenszug des Silberschmiedes Johann Heinrich Schmidt und der Zahl 12, die den Feingehalt des 12-lötigen Silbers angiebt.
KulturZeit<br />
Theater an der Wilhelmshöhe<br />
Der heute als „Davidstern“<br />
bekannte sechszackige Stern<br />
galt im Mittelalter als geheimnisvolles<br />
Symbol der Alchemisten und<br />
der Bierbrauer sowie als Wappen<br />
des legendären Königs Gambrinus,<br />
den man der Sage nach als den<br />
Erfinder des Bieres betrachtete.<br />
Daher findet man den vermeintlichen<br />
Davidstern auf vielen alten Bierkrügen<br />
abgebildet.<br />
Dienstag, 29. Dezember 2009, 14 und 17 Uhr<br />
Felix – das Musical<br />
Donnerstag, 31. Dezember 2009, 18 Uhr<br />
Silvesterkonzert mit Johann-Strauss-Orchester Budapest<br />
Samstag, 09. Januar 2010, 20 Uhr<br />
Musical Night 2010<br />
Mittwoch, 13. Januar 2010, 20 Uhr<br />
Ralf Schmitz – Schmitzophren<br />
Freitag/Samstag, 15./16. Januar 2010, 20 Uhr<br />
Lingener Comedy Gala<br />
Freitag, 22. Januar 2010, 20 Uhr<br />
Tratsch in´t Träppenhus<br />
Theatergruppe Kolping Haselünne<br />
Sonntag, 31. Januar 2010, 15 Uhr<br />
Aschenputtel – Das Musical<br />
Ein Weinkrug von 1588 zeigt das große Wappen der Grafen von Bentheim<br />
mit ihren Herrschaften Bentheim (23 Pfennige), Tecklenburg (3 See rosenblätter),<br />
Lingen (Anker) und Steinfurt (Schwan). Diese mittelalterlichen Symbole<br />
sind in den Wappen der Landkreise Bentheim, <strong>Emsland</strong> und Steinfurt bis<br />
heute lebendig.<br />
Freitag, 05. Februar 2010, 20 Uhr<br />
Johann König – Total Bock auf Remmi Demmi<br />
Samstag, 06. Februar 2010, 20 Uhr<br />
German Tenors<br />
Samstag, 13. Februar 2010, 20 Uhr<br />
Musik ist Trumpf – Schlagerrevue der<br />
schrillen 70er Jahre<br />
Freitag/Samstag, 19./20. Februar 2010, 20 Uhr<br />
Cale Copf Company – Feierabend<br />
Freitag, 12. März 2010, 20 Uhr<br />
Dr. Stratmann<br />
Montag, 29. März 2010, 20 Uhr<br />
40 Jahre Puhdys – Akustik Tour 2010<br />
Mittwoch, 14. April 2010, 20 Uhr<br />
So oder so – Hildegard Knef<br />
Samstag, 17. April 2010, 20 Uhr<br />
Herr der Maden – Vortrag mit Dr. Mark Benecke<br />
Samstag/Sonntag, 24./25. April 2010, 20 Uhr/17 Uhr<br />
Lingener Chorfrühling<br />
Freitag, 07. Mai 2010, 20 Uhr<br />
Benefizkonzert mit Polizeimusikkorps<br />
NIedersachsen und Chorwerkstatt Lingen<br />
Donnerstag, 07. Oktober 2010, 20 Uhr<br />
Menschen an der Leine – Holger Schüler<br />
<br />
Kartenvorverkauf<br />
Verkehrsbüro | Stadt Lingen (Ems) | 05 91. 9144 -144<br />
www.lingen.de<br />
Theater an der Wilhelmshöhe
Eine Geschichte aus der Feder von Thekla Brinker<br />
Tunscherenabend<br />
in der Nachkriegszeit<br />
Es ist die Zeit nach dem Krieg. Freizeitangebote<br />
gibt es kaum auf dem<br />
Hümmling und so ist der Tunscherenabend<br />
eine willkommene Abwechslung.<br />
Schon rechtzeitig wird in den<br />
Familien mit der Fertigung der kunstvollen<br />
Gebilde begonnen und die<br />
Kinder und Jugendlichen überlegen<br />
intensiv, wie es zu schaffen ist, bei<br />
den Nachbarn und Verwandten unerkannt<br />
zu entkommen.<br />
Mit großer Spannung sieht auch die<br />
Familie Schulten dem Tunscherenabend<br />
entgegen. Gut, dass in ihrem<br />
großen Garten einige Weidenbäume<br />
stehen, von denen der Vater rechtzeitig<br />
eine große Anzahl Ruten ins Haus<br />
holt. Zu seiner Frau sagt er: „Kiek is,<br />
wo fein se sück bögen laatet“. Seine<br />
Frau freut sich mit ihm, ist aber in Gedanken<br />
schon mit der erforderlichen<br />
Anzahl beschäftigt. Sie fragt ihren<br />
Mann: „Off wi wall an eenen Aobend<br />
negen ferdig krieget?“. „Negen<br />
seggst du? Hav wi ans nich immer<br />
Auch heute noch werden am Silvesterabend<br />
oder am Vorabend des Festes Heilige<br />
Dreikönige Tunscheren ausgetragen.<br />
Woher die Bezeichnung kommt, darüber<br />
sind sich die Heimatforscher nicht ganz<br />
einig. Einig sind sie sich aber in dem<br />
Punkt, dass die Tunschere als Glückssymbol<br />
für das neue Jahr gilt. Sie wird zu<br />
Nachbarn, Verwandten und Freunden getragen.<br />
Entweder stellt man sie vor die Tür<br />
oder vors Fenster, ruft „Tunschere“ und<br />
versucht, möglichst unerkannt zu entkommen.<br />
Gelingt dies nicht, wird der Überbringer<br />
oder die Überbringerin ins Haus<br />
gebeten, wo er oder sie mit Tee, Glühwein<br />
und Gebäck bewirtet werden.<br />
achte moket?“ Und dann fällt ihm<br />
auch schon ein, warum es in diesem<br />
Jahre neun sein müssen: „Ik hab nich<br />
an de Flüchtlinge dacht, de bie Hinnerk<br />
siene boven up waohnt. Klaor,<br />
dat se eene krieget; se habt et ampaat<br />
leep genoug. Hoff un Hus habt se<br />
verloren un ehre beiden lüttken Kinner<br />
laatet, äs wenn de Brotkorf alltiet<br />
heller hoch hangt. Wat menst du,<br />
wenn wi anner Weeke <strong>use</strong> Swien<br />
slachtet, schullen wi ehr dann nich 'n<br />
fein Stück Braan toukomen laaten?“<br />
Mutter Schulten nickt und sagt: „Dat<br />
is 'ne goude Idee; man touers krieget<br />
se 'ne Tunschere. Willt hopen, dat se<br />
ehr veele Glück bringt“.<br />
Ein paar Abende später. Die Familie<br />
Schulten ist vollzählig um den großen<br />
Küchentisch versammelt, auf dem das<br />
Zubehör für die Tunscheren bereit<br />
liegt. Mutter Schulten und ihre Töchter<br />
schneiden das Seidenpapier in<br />
Bahnen, fertigen daraus Girlandenstreifen,<br />
wenden sie vorsichtig und<br />
Die Tunschere mit Papierschmuck hat als<br />
Grundlage ein mit Weihnachtspapier umwickeltes<br />
Brettchen, in das normalerweise<br />
sieben kleine Löcher gebohrt werden. Drei<br />
gut biegsame Weidenruten werden mit<br />
selbst gebastelten kleinen Girlanden umwickelt<br />
und in die dafür vorgesehenen Löcher<br />
gesteckt. Eine Weihnachtskrippe aus<br />
Papier oder eine Weihnachtskarte sowie<br />
weiterer Weihnachtsschmuck ziert das Innere.<br />
Überwiegend kommt noch eine<br />
Weihnachtskugel hinzu. Ein Tannenzweig<br />
mit Engelhaar am Kopfende der Tunschere<br />
gibt dem Gebilde noch einen zusätzlichen<br />
Glanz. Mancherorts ist es auch üblich, Süßigkeiten<br />
in die Tunscheren zu stellen.<br />
Die so genannte Krüllentunschere hat ein<br />
völlig anderes Aussehen. Das Material besteht<br />
aus Holz, entweder sind es Holunderzweige<br />
oder Weidenbaumruten. Mit<br />
dem Schabmesser werden entweder Holzlocken<br />
(Krüllen) erzeugt oder gekrä<strong>use</strong>lte<br />
Fäden gezogen. Häufig ist es so, dass diese<br />
Kunst vom Vater an den Sohn weitergegeben<br />
wird und somit auch diese Art von<br />
Tunscheren auch heute noch auf dem<br />
Hümmling anzutreffen sind.<br />
pusten sie durch, damit sie schön<br />
bauschig werden. Das Bewickeln der<br />
Bögen nimmt traditionell der Hausherr<br />
persönlich vor, weil er hierfür die<br />
geschickteste Hand hat. Die mit<br />
Weihnachtspapier umwickelten Holzbrettchen<br />
hält Sohn Heinrich bereit,<br />
der sich auffällig still verhält. Sein<br />
Vater schaut ihn von der Seite an und<br />
meint amüsiert: „Scholl di diene<br />
Marie van Aobend weer dör de Latten<br />
gahn?“ Heinrich kontert etwas<br />
verlegen: „Erstens is et noch nich<br />
miene Marie un tweidens hab ik 'n<br />
Plan utklamüsert, dat wi ehr ditmal<br />
toupacken krieget. Uk <strong>use</strong> Mama<br />
mout mit up ‘Luur’ stahn“.<br />
Als am späten Silvesterabend bis auf<br />
Marie alle ihre Tunschere gebracht<br />
haben, verlässt Heinrich kurz seinen<br />
Posten und ermahnt seine Geschwister<br />
und seine Mutter zum Durchhalten.<br />
„Ditmal will wi 't ehr wiesen“,<br />
sagt er energisch und bereits auf dem<br />
Weg zurück zu seiner Stellung im Flur<br />
ist auch schon ein kräftiger Ruf „Tunschere“<br />
zu hören. Alle stürzen aus<br />
ihren Verstecken nach draußen und<br />
bleiben nach einer Weile wie angewurzelt<br />
stehen, als sie niemanden<br />
weglaufen sehen und auch keine<br />
Schritte hören. Hat sich Marie in Luft<br />
aufgelöst? Schultens' sind sehr enttäuscht<br />
und Heinrich sagt traurig: „Ik<br />
kann 't nich glöven, man Marie is<br />
weer wegkomen“. In dem Augenblick<br />
ist ein verhaltenes Husten aus einem<br />
der Kellerlöcher zu hören und alle<br />
sehen zu ihrem Erstaunen, dass Marie<br />
sich gerade aus ihrer unbequemen<br />
Lage befreien will. Heinrich eilt auf<br />
sie zu und führt sie glücklich in die<br />
Küche, wo am warmen Herd Tee und<br />
Neujahrskuchen bereit stehen. Zum<br />
Vater sagt er stolz: „Nu is mien Plan<br />
dach noch upgahn“ und dabei wirft<br />
er Marie einen liebevollen Blick zu.<br />
12 <strong>use</strong>
Brauchtum<br />
Elisa überbringt eine Tunschere mit Papierschmuck.<br />
Zu Silvester oder Heiligen Dreikönige werden<br />
auf dem Hümmling Tunscheren ausgetragen.<br />
Sie gelten als Glückssymbol für das neue Jahr.<br />
Foto: Thekla Brinker<br />
Tunscheren aus Wippingen,Fotos: Alfons Deters<br />
Olle Jaohr - Neie Jaohr<br />
In plätt schräben van Berd Büter, Erika<br />
Nu schlaogt sei weer, dei Stunde<br />
mit dei grooten Worte un<br />
schwungvollen Reden.<br />
Taun Jaohreswessel hör wi sei<br />
weer ut Politik un Kärke, von Organisationen<br />
un Institutionen:<br />
Dat wi in Europa enger tausammen<br />
rücken möeht,<br />
dat wi mehr vör denn Frieden in<br />
dei Welt daun söllen,<br />
dat wi <strong>use</strong> Gesellschaft ein<br />
menschlichet Gesicht bewaohren<br />
söllen….<br />
Groote Worte, in’t politische wi<br />
in’t private.<br />
Un wat is daorvan bläben in dei<br />
365 Daoge daornao?<br />
Dei meisten van düsse Vorsätze<br />
wörden up maol ganz lüddück<br />
schräben. Ein Philosoph häff all<br />
vör 300 Jaohr segg: „At giff sei<br />
aole all, dei gauden Vorsätze, wi<br />
brukt sei bloss noch ümme -<br />
setten!“<br />
Un wenn ick sümms eine Anspraoke<br />
tau hollen hä, weckere<br />
Wünsche würde ick mitnähmen<br />
in’t neie Jaohr?<br />
Dat Wichtigste för mi wör dütt:<br />
Leiwe Lüe, aowerböhrt jau nich,<br />
fangt leiwer klein an.<br />
Well sück bloß groote Ziele vörnimmp,<br />
bliff meistens all vör dei<br />
erste Hürde staohn.<br />
So denke ick an einen einsamen<br />
Kranken in’t Krankenhus. Ick<br />
wünsche mi, dat hei uck endlich<br />
maol Besäuk krigg.<br />
Denn jungen Mann, dei morgens<br />
dei Tempo–30–Zone mit eine<br />
Rennstrecke verwesselt, wünsche<br />
ick, dat hei Tied vör Vörsicht un<br />
Rücksicht find. Bevör ein Unfall<br />
passeiert. Bi’t inkopen kott för<br />
Fieraobend, wenn dei Schlange<br />
vör dei Kasse immer länger un<br />
dei Ungeduld immer grötter<br />
wott. Helpt hier mien Wunsch,<br />
dei Hektik van einen langen Arbeitsdag<br />
nu langsam offtauleggen?<br />
Dat ick mi Tied nähme vör<br />
ein Gespräch mit eine, vör denn<br />
dat nu besünners wichtig is.<br />
Taugegäben, alles gaude Vorsätze.<br />
Ick denke, w enn wi sümms<br />
konsequent daormit anföngen,<br />
könnde sück wat ändern in’t neie<br />
Jaohr.<br />
Dann geef dat ein bittken mehr<br />
Frieden up düsse Welt.<br />
<strong>use</strong> 13
Hugo Gerdelmann – Der Herrgottschnitzer von Altenberge<br />
Aus besonderem Holz<br />
geschnitzt<br />
Staunend stehen wir besonders zur<br />
Weihnachtszeit und im Januar vor vielen<br />
Krippen und geschnitzten Holzfiguren<br />
und bewundern diese Zeugnisse<br />
meisterhafter Handwerkskunst.<br />
Auch im <strong>Emsland</strong> hat man dazu zahlreich<br />
Gelegenheit – kein Wunder,<br />
denn ein Meister dieses Faches<br />
kommt aus dem <strong>Emsland</strong> und wirkt<br />
auch fleißig daran, uns mit herrlichen<br />
Figuren, Krippengestaltungen und<br />
Statuen aus geschnitztem Holz zu erfreuen.<br />
Herrgottschnitzer von Altenberge<br />
– so wird Hugo Gerdelmann<br />
vielfach genannt, und dieser Ehren -<br />
titel drückt treffend aus, was er<br />
macht. Als meisterlicher Holzschnitzer<br />
erarbeitet er Statuen, Figurenensembles<br />
und Einzelstücke aus kantigen<br />
Holzblöcken und verwandelt sie in<br />
ausdrucksstarke, lebendig wirkende<br />
Gestalten, die dem Betrachter ihre<br />
ganz eigene Stimmung vermitteln.<br />
Herrgottschnitzer, das ist im süddeut -<br />
schen und österreichischen Sprachraum<br />
die traditionelle Bezeichnung<br />
für einen berufsmäßigen Holzbildschnitzer,<br />
der vorwiegend Arbei ten<br />
mit christlich-religiösen Motiven anfertigt.<br />
Angeblich geht die Bezeichnung<br />
zurück auf den Roman „Der<br />
Herrgottschnitzer von Ammergau“<br />
von Ludwig Ganghofer, hat sich aber<br />
mittlerweile im allgemeinen Sprachgebrauch<br />
durchgesetzt. Mit diesen<br />
Gedanken fahren wir ins emsländische<br />
Altenberge, um Hugo Gerdelmann<br />
zu besuchen. Der Hinterhof<br />
verleiht uns einen ersten Eindruck von<br />
der künstlerischen Vielfalt. Beim Betreten<br />
der Werkstatt kommen wir aus<br />
dem Staunen nicht mehr heraus.<br />
Freundlich empfängt uns Hugo Gerdelmann<br />
und es entsteht eine fast familiäre<br />
Stimmung. Begeistert spricht<br />
er von seiner Arbeit und vermittelt<br />
gleichzeitig den Eindruck eines Menschen,<br />
der mit seinem Werk zufrieden<br />
ist. Nicht immer war das so leicht in<br />
seinem Leben, wie Gerdelmann uns<br />
dann erzählt. Der Vater stammte aus<br />
dem <strong>Emsland</strong> und zog ins Ruhrgebiet,<br />
wo Hugo Gerdelmann in Dortmund<br />
geboren wurde. Nach Schule und<br />
handwerklicher Ausbildung führte er<br />
dann einen Elektrofachbetrieb, bis er<br />
durch einen Unfall schwer verletzt<br />
wurde und diesen Beruf nicht mehr<br />
ausüben konnte. Seinen Betrieb<br />
konnte er nicht fortführen, auch für<br />
seine Mitarbeiter ein schwerer Schicksalsschlag.<br />
Doch Gerdelmann ist nicht<br />
Die Herbergssuche –<br />
Diese Figuren sind in der<br />
Adventszeit sehr begehrt.<br />
In Kirchengemeinden, Kindergärten<br />
oder Nachbarschaften<br />
gehen Maria und Josef von Haus<br />
zu Haus auf Herbergs suche.<br />
der Typ, der aufgibt. Er schaffte es,<br />
seine Mitarbeiter in anderen Betrieben<br />
unterzubringen und krempelte<br />
sein Leben um. Beeinträchtigt durch<br />
seinen Unfall nahm er ein pädagogisches<br />
Studium auf, das ihn nach<br />
dem Abschluss als Lehrer wieder ins<br />
<strong>Emsland</strong>, an die Johannisschule nach<br />
Meppen führte, wo er viele Jahre unterrichtete.<br />
Schon während des Studiums<br />
erwachte bei einem Besuch in<br />
Oberammergau das Interesse für die<br />
Holzschnitzerei. Nach und nach entwickelte<br />
sich daraus eine Leidenschaft,<br />
die ihn noch zu einer weiteren<br />
Ausbildung an eine Schnitzereischule<br />
in Oberammergau führte. Das dort<br />
erlangte Wissen perfektionierte Gerdelmann<br />
dann im Laufe der Jahre als<br />
Hobby neben dem Beruf immer weiter,<br />
bis er schließlich 1994 aus gesundheitlichen<br />
Gründen in den Vorruhe<br />
stand gehen musste. Die nun frei<br />
werdende Zeit bot die Möglichkeit,<br />
aus dem Hobby eine Berufung zu machen,<br />
weniger aus eigenem Willen als<br />
aus dem Interesse seiner Umgebung
Portrait<br />
und Bekanntschaft, die ihn motivierte,<br />
den eingeschlagenen Weg<br />
immer weiter fortz<strong>use</strong>tzen. Eine Entwicklung,<br />
die ihn heute sehr glücklich<br />
macht. „Die Holzschnitzerei ist ein<br />
Ausdruck der inneren Haltung des<br />
Künstlers“, sagt Gerdelmann, und<br />
zeigt uns an vielen Beispielen, wie das<br />
zu verstehen ist. Man müsse sich mit<br />
der Figur a<strong>use</strong>inandersetzen, verstehen,<br />
was sie eigentlich ausdrücken<br />
wolle. Dazu ist auch eine gute Kenntnis<br />
des Umfelds erforderlich. „Wer Figuren<br />
aus der Bibel gestalten will, der<br />
muss die Bibel auch lesen“, sagt Gerdelmann,<br />
„und bei Heiligenfiguren<br />
schadet auch ein Blick in die Hei ligenlegende<br />
nicht“, ergänzt er schmunzelnd.<br />
Was so einfach erzählt ist,<br />
bedeutet in Wirklichkeit langjährige<br />
Erfahrung und viel Experimentierfreude<br />
mit Schnitzeisen und Holzarten.<br />
Ein bestimmtes Schnitzeisen<br />
erzeugt in verschiedenen Hölzern<br />
ganz unterschiedliche Ausdrucksformen<br />
der späteren Figur, und es erfordert<br />
ein tiefes Wissen, genau die<br />
richtigen Hölzer und passenden<br />
Werk zeuge zu verwenden, um wirklich<br />
der Figur den Ausdruck zu verleihen,<br />
den sie ausstrahlen soll.<br />
Aber nicht nur traditionelle Motive<br />
liebt der Künstler, auch moderne Figuren<br />
aus dem alltäglichen Umfeld<br />
finden sich unter seinen Werken. Der<br />
Tippelbruder, der Nachtwächter oder<br />
der Golfspieler, der voller Konzentration<br />
zum Abschlag ausholt, belegen<br />
dies eindrucksvoll. Sein Arbeitsschwerpunkt<br />
aber bilden vor allem<br />
Marienstatuen und Krippenfiguren.<br />
Hunderte dieser Figuren, so schätzt<br />
der Künstler, hat er im Laufe der<br />
Jahre sicher schon hergestellt. Alle<br />
sind Unikate, die liebevoll und mit<br />
großer Freude an der Gestaltung geschaffen<br />
wurden und nun in Kirchen,<br />
Privathä<strong>use</strong>rn, Firmen oder Schulen<br />
stehen und von der großen handwerklichen<br />
Kunst des Schnitzers künden.<br />
Weit über die Region hinaus ist<br />
Gerdelmann bekannt geworden, vor<br />
allem durch Mundpropaganda seiner<br />
Kunden, die die Ausdrucksstärke seiner<br />
Figuren begeistert. Doch wie<br />
entsteht eine solche Figur, wollen wir<br />
von Hugo Gerdelmann wissen, und<br />
bereitwillig nimmt er uns mit in seine<br />
Werkstatt, in der begonnene Werkstücke,<br />
Figuren und vor allem Werkzeug<br />
in großer Vielfalt den Raum<br />
füllen. Mehr als 350 Schnitzeisen,<br />
schätzt Gerdelmann, liegen hier, jedes<br />
erforderlich, nach Holz und Situation.“Rund<br />
zwanzig Eisen nutze ich<br />
für eine Figur“ , sagt er, und zeigt uns<br />
Skizzen und ein Tonmodell einer<br />
Figur. „Damit geht’s los“, das sind die<br />
ersten Entwürfe, die dann präzise<br />
ausgearbeitet und modelliert werden<br />
und schon eine sehr gute Vorstellung<br />
von der späteren Figur vermitteln.
Portrait<br />
„Bevor ich den ersten Span schnitze,<br />
ist alles im Kopf schon fertig“, verrät<br />
er uns und schmunzelt, „wenn man<br />
ohne diese Vorstellung ins Holz<br />
schnitzt, geht’s schief“. Die späteren<br />
Konturen werden dann zunächst auf<br />
dem eigentlichen Werkstück, dem<br />
Holzklotz aufgezeichnet. Dann beginnt<br />
das Schnitzen, und unter den<br />
geübten Griffen und Schlägen schälen<br />
sich erste Späne aus dem weichen<br />
Holz. Erste Konturen werden sichtbar,<br />
vorstehende Elemente der Figur, Knie,<br />
Ellenbogen und Kopfbereich vielleicht,<br />
werden langsam erkennbar<br />
und mit der Zeit wächst die Figur<br />
nach und nach, wie von Zauberhand<br />
aus dem rohen Holz heraus. Im Laufe<br />
der Jahre, sagt Gerdelmann, habe er<br />
auch viel über Proportionen der Körper<br />
gelernt und ein feines Gefühl für<br />
Formen und Linien bekommen. „Erfahrung<br />
muss man machen, dann<br />
kann man den inneren Ausdruck<br />
einer Figur immer besser zur Geltung<br />
bringen und herausarbeiten.“ Viele<br />
Schnitte sind erforderlich, zum<br />
Schluss immer markanter und kleiner<br />
gesetzt, um den Figuren dann jenes<br />
unverwechselbare Aussehen zu verleihen,<br />
dass die handgeschnitzten Figuren<br />
von industriell gefrästen<br />
Pro dukten so wohltuend unterscheidet.<br />
Zum Schluss veredelt Bienenwachs<br />
die Oberfläche und verleiht ihr<br />
einen schönen, warmen Glanz. Viele<br />
Menschen lieben auch bemalte<br />
Schnitzfiguren, doch das ist eine<br />
Geschmacksfrage und es erfordert<br />
andere künstlerische Qua-<br />
Der Beruf<br />
Holzschnitzer<br />
Genau genommen handelt es<br />
sich beim Beruf des Herrgottschnit<br />
zers um das Gewerk<br />
„Holzbildhauer“ und gehört<br />
zum Ausbildungsberuf Holzbildhauer.<br />
In Deutschland<br />
werden jährlich etwa 30 bis<br />
40 Holzbildhauer ausgebildet,<br />
die meisten in der wohl bekanntesten<br />
Holzschnitzer-Gegend<br />
Oberammergau.<br />
litäten. Gerdelmann schickt seine Figuren<br />
zum Bemalen nach Italien, wo<br />
er Partner gefunden hat, die seiner<br />
künstlerischen Vorstellung gerecht<br />
werden. Übermäßig viel Farbe mag<br />
Gerdelmann selber nicht so gerne.<br />
Die Farben sind teilweise modischen<br />
Trends unterworfen und lenken den<br />
Blick und die Gedanken von der eigentlichen<br />
Figur ab. Sein Blick<br />
schweift über eine ausgestellte Krippe<br />
und verharrt schließlich in ihrem Mittelpunkt<br />
– auf der Figur des Jesuskindes,<br />
das nackt und bloß in der Krippe<br />
liegt. Wir schweigen einen Moment,<br />
unsere Gedanken treiben, angeregt<br />
durch die ausdrucks starken Schnitzereien<br />
– ein schöneres Kompliment<br />
kann man keinem Künstler machen.<br />
Hugo Gerdelmann fertigt die Figuren nicht nur nach<br />
biblischen Vorlagen und Kundenwünschen an,<br />
sondern auch nach Raumbedarf. Diese Figurengruppe<br />
beispielsweise wurde speziell für ein Kloster entwickelt.<br />
Dort sollte in einer kleinen Nische eine Krippe ihren Platz<br />
finden.
Die Vielfalt der kostbaren Figuren ist unerschöpflich.<br />
Sie unterscheiden sich in Größe, Stil und Bemalung<br />
um nur einige Details zu erwähnen.<br />
Krippenfiguren<br />
in vielen Größen und Ausführungen<br />
Hof- und Wegekreuze in Eiche<br />
Dorfstraße 29<br />
49733 Altenberge<br />
über Haren (Ems)<br />
Tel./Fax (0 59 34) 5 90<br />
Profane Figuren<br />
Madonnen und Heiligenfiguren<br />
Sonderanfertigungen in jeder Größe
Winter<br />
Impressionen<br />
Es ist immer eine besondere Stimmung<br />
am Morgen, wenn man spürt,<br />
wie sich über Nacht die dämmende<br />
Decke aus Neuschnee über das Land<br />
legt. Die Kinder jubeln und freuen<br />
sich über tanzende Schneeflocken,<br />
lustige Schneeballschlachten und<br />
den unvermeidlichen kleinen oder<br />
großen Schneemann im Garten.<br />
Bei klarem, frostigem Wetter zeigt er<br />
sich auch im <strong>Emsland</strong> von seiner besten<br />
Seite, der Winter, der Felder<br />
und Wälder in eine weiße Pracht<br />
hüllt, die Geräusche des Alltags<br />
dämpft und dazu einlädt, bei einem<br />
langen Spaziergang die Seele baumeln<br />
und die Gedanken treiben zu<br />
lassen.<br />
Gelegenheit dazu findet sich in unserem<br />
schönen <strong>Emsland</strong> an vielerlei<br />
Stellen. Ein Waldspaziergang lockt<br />
mit der besonderen Atmosphäre<br />
verschneiter Tannen, deren Duft Vorfreude<br />
auf eine Tasse heißen Kaffee,<br />
Tee oder Kakao weckt. Geheimnisvolle<br />
Spuren im Schnee von Hase,<br />
Reh oder Fuchs ziehen sich übers<br />
Feld und wecken die Entdeckerlust,<br />
den einen oder anderen Waldgesellen<br />
zu finden und zu beobachten.<br />
<strong>use</strong> 19
Von der beeindruckenden Herrlichkeit<br />
winterlicher Landschaften waren zu<br />
allen Zeiten auch schon die Dichter<br />
verzaubert, wie schon der Österreicher<br />
von Stern vor hundert Jahren treffend<br />
zu schildern wusste:<br />
Da glänzt in die schneeige Winternacht<br />
Der Mond verklärend und kalt;<br />
Es glitzert in funkelnder Silberpracht<br />
Der Reif an den Bäumen im Wald.<br />
O Welt, wie bist du so schön.<br />
Maurice Reinhold von Stern (1860-1938),<br />
österreichischer Dichter<br />
Fotos: ©Richard Heskamp, Lingen<br />
20 <strong>use</strong>
Besonderen Reiz übt die Ems selber<br />
im Winter aus. Sie schlängelt sich wie<br />
ein dunkler Strich durch die weiße<br />
Landschaft und lässt die Gedanken<br />
treiben und dahinziehen, zum Meer<br />
und noch weiter in die unbestimmte<br />
Ferne. Abhängig von der Temperatur<br />
kann man Angler und sogar Radfahrer<br />
auf Wintertour beobachten, die<br />
sich von der Schönheit dieser Landschaft<br />
begeistern lassen.<br />
Ein Fotoapparat ist mittlerweile ständiger<br />
Begleiter auf solchen Spaziergängen<br />
geworden. Er hilft, die schönen<br />
Augenblicke einzufangen und<br />
den Zauber des Winters zu bewahren.<br />
Und er schärft das Auge für besondere<br />
Blickwinkel. Suchen und finden<br />
Sie die Sonnenlicht-durchfluteten<br />
Lich tungen eines verschneiten Wäldchens,<br />
entdecken das Spiel des Eises,<br />
das sich in kunstvollen Gebilden, langen<br />
Zapfen und tropfenden Figuren<br />
immer wieder verändert und an<br />
jedem Tag in anderer Gestalt die Wandelbarkeit<br />
der Natur widerspiegelt.<br />
Fällt die Temperatur weit ab und klirrt<br />
die Luft vor Forst, dann schließt sich<br />
die Ems. Selten ist ein vollständiges<br />
Vereisen zu beobachten, doch ältere<br />
Menschen berichten noch aus Ihrer<br />
Kinderzeit, in der sie mit Schlittschuhen<br />
kilometerweit über die zugefrorene<br />
Ems zur nächsten Stadt sa<strong>use</strong>n<br />
konnten. Keine ganz ungefährliche<br />
Angelegenheit, und der eine oder andere<br />
weiß auch noch von Rissen und<br />
Einbrüchen in zu dünner Eisdecke zu<br />
erzählen. Heute hingegen erprobt<br />
man seine Schlittschuhkünste eher auf<br />
den verhältnismäßig sicheren künstlichen<br />
Eisflächen auf Marktplätzen in<br />
Lingen oder Meppen.<br />
Wer sich nicht alleine in die weiße<br />
Winterpracht hinaus traut, findet aber<br />
auch viele Gelegenheiten zu gemeinsamen<br />
winterlichen Aktivitäten. Wie<br />
wäre es denn einmal mit dem Eisstock<br />
schießen oder einer zünftigen<br />
Rodelpartie? Oder mit einer schönen<br />
Winter-Wanderpartie über die vielen<br />
gut verfügbaren und markierten Wanderwege<br />
des <strong>Emsland</strong>es? Freies At -<br />
men und gesunde Bewegung in frischer<br />
Luft ist die beste Gesundheitsvorsorge,<br />
und vielleicht wartet am En -<br />
de ein entspannendes heißes Bad<br />
oder ein Saunabesuch, der den Körper<br />
so richtig fit macht. Ausrüstung<br />
braucht es nicht viel: Ein paar Skistöcke,<br />
festes Wanderschuhwerk und<br />
angemessene Bekleidung reichen völlig<br />
aus.
im Winterglas<br />
Wer im Winter schon den Frühling in die Wohnung<br />
holen möchte, der sollte es einmal mit<br />
blühenden Hyazinthen versuchen und die<br />
prächtigen Blüten aus der Zwiebel selber treiben<br />
lassen. Eigentlich sind die Hyazinthen ja<br />
Frühlingsblüher, doch mit einem kleinen Trick<br />
kann man die Botanik hier überlisten. Die<br />
Zwiebeln werden in speziell geformten Gläsern<br />
zunächst in dunkler Umgebung zum Keimen<br />
gebracht und stehen dann auch im wärmeren<br />
Zimmer lange in voller Blütenpracht.<br />
Das vorzeitige Treiben von Hyazinthen hat eine<br />
lange Tradition, sowohl in Deutschland als auch<br />
beispielsweise in Schweden. Dazu verwendete<br />
man kunstvoll gestaltete, farbige Gläser, die<br />
auch heute wieder in vielfältiger Form hergestellt<br />
werden. Diese Hyazinthen-Gläser sind<br />
etwas höher und haben eine Verengung, auf<br />
die man die Zwiebel legt. Man kann natürlich<br />
auch entsprechend geeignete kleine Marmeladengläser<br />
oder ähnliches verwenden. Der Trick<br />
an dem Treiben der Zwiebel ist aber ein spitzes<br />
Hütchen, das man aus festem Papier selber<br />
basteln oder auch kaufen kann. Dieses Hütchen<br />
wird über die Zwiebel gestülpt, um den Austrieb<br />
von Stängel, Blatt und Blüte zu verzögern,<br />
bis die Wurzeln genügend gewachsen sind.<br />
Geeignet für das Treiben sind gesunde, große<br />
Zwiebeln aller Sorten. Es gibt weiße, rosa- und<br />
purpurfarbene oder blauviolette Hyazinthen,<br />
neue Züchtungen zeigen sogar gelbe Farben.<br />
Erhältlich sind auch bereits vorgetriebene Zwiebeln,<br />
was die Wartezeit bis zur Blüte um einige<br />
Wochen verkürzt. Übrigens: Falls Sie die blühenden<br />
Hyazinthen verschenken möchten,<br />
dann versichern Sie sich, ob der oder die Beschenkte<br />
den kräftigen Duft von Hyazinthen<br />
überhaupt mag. Ist die Hyazinthe dann irgendwann<br />
verblüht, schmückt das schöne Hyazinthe-Glas<br />
auch ohne Blume noch dekorativ<br />
die Fensterbank.<br />
<strong>use</strong> 23
Und so wird’s gemacht:<br />
Füllen Sie das Hyazinthen-Glas mit Wasser, so dass es gerade bis an<br />
den Boden der hineingelegten Zwiebel reicht. Auf die Zwiebel<br />
kommt das Papierhütchen. Stellen Sie nun das Glas an einen dunklen,<br />
kühlen Ort (nicht über 10 Grad, aber auch frostfrei!). In den<br />
nächsten Wochen entwickeln sich die Wurzeln. Sobald diese zu<br />
sehen sind, sollten Sie etwas weniger Wasser im Glas halten, so dass<br />
der Zwiebelboden nicht mehr benetzt wird. Achten Sie täglich darauf,<br />
dass sie am Anfang genügend Wasser im Glas haben. Wird es<br />
trüb, wechseln Sie es einfach aus.<br />
Nach einigen Wochen haben sich viele Wurzeln gebildet und füllen<br />
das Glas im unteren Teil gut aus. Holen Sie es jetzt in ein warmes<br />
Zimmer. Stängel und Blätter beginnen zu wachsen und heben das<br />
Papierhütchen dabei an, bis es abfällt. Die Hyazinthe blüht und entfaltet<br />
ihren betörenden Duft. Übrigens: Falls Sie die blühenden Hyazinthen<br />
verschenken möchten: versichern Sie sich, ob der oder die<br />
Beschenkte den kräftigen Duft von Hyazinthen überhaupt mag.<br />
IHRE<br />
EVISITENKA<br />
VISITENKARTE IM WEB<br />
Programmierung<br />
Webdesign<br />
Internet<br />
Sie wünschen sich einen modernen Auftritt im Internet?<br />
Wir entwickeln nach ihren Vorstellungen en ein<br />
individuelll zugeschnittenes, ansprechendes endes Design,<br />
das auch<br />
die Besucher Ihrer Web-Seite begeistert.<br />
<br />
Domain-Registrierung, Web-Shops oder Content Management -<br />
wir sind Ihr kompetenter Ansprechpartner rtner in der Region<br />
für alle Fragen rund um das Internet.<br />
Sprechen Sie uns an:<br />
<br />
MW Text -<br />
Wolfgang Klemme me | Büro für<br />
technische Dienstleistungen |<br />
Osterbrockerr Straße 10 |<br />
D-49744 Geestee<br />
Tel 0<br />
59<br />
07 /<br />
25<br />
16<br />
90<br />
|<br />
Fax 0<br />
59<br />
07<br />
/<br />
94<br />
00<br />
01<br />
|<br />
E-Mail kontakt@mwtext.de e<br />
| Internet<br />
www.mwtext.de<br />
e
Genuss<br />
Oma’s<br />
Appelstütkes<br />
Zutaten<br />
1 Würfel Hefe<br />
1/2 l Milch<br />
1/2 Eßl. Salz<br />
ca. 1 kg Mehl<br />
8 - 9 Äpfel<br />
Den Würfel Hefe in etwas warmer<br />
Milch zerbröseln und kurz ruhen<br />
lassen. Die restliche Milch hinzufügen<br />
und verrühren. 1/2 Eßlöffel<br />
Salz hinzugeben. Jetzt ca. 600 g<br />
Mehl zufügen, so dass der Teig<br />
sich noch rühren läßt. Mit einem<br />
Holzlöffel gut verrühren. Den Teig<br />
zugedeckt an einem warmen Ort<br />
gehen lassen, bis er die doppelte<br />
Menge erreicht hat. Das restliche<br />
Mehl auf der Arbeitsfläche verteilen.<br />
Darauf nun den Teig geben<br />
und den Teig so lange mit dem<br />
Mehl vermengen, bis er nicht<br />
mehr an den Händen klebt. Nun<br />
ein kleines Stück vom Teig abnehmen<br />
und diesen um einen Apfel<br />
hüllen. Der Apfel muss ganz mit<br />
Teig bedeckt sein.<br />
Die Teigmenge reicht für ca. 8 - 9<br />
Äpfel, je nach Größe der Äpfel.<br />
Backofen auf ca. 50° C vorheizen.<br />
Die Appelstütkes bei 200° C ca.<br />
45 - 55 min backen.<br />
Sie können die Appelstütkes etwa<br />
15 Minuten vor Ende der Backzeit<br />
mit Dosenmilch bestreichen.<br />
So bekommen sie eine schöne<br />
braune Kruste.<br />
„Oma, dürfen wir ein Appelstütken“?<br />
Das war in unserer Kindheit die erste<br />
Frage, wenn wir sahen, dass der Brotteig<br />
angesetzt wurde. Oft mußten wir<br />
unsere ganze Überredungskraft einsetzen,<br />
damit Oma statt des Brotes<br />
Appelstütkes backte. Und es dauerte<br />
ewig, bis die Stütken fertig und so<br />
weit abgekühlt waren, dass wir sie<br />
endlich essen konnten.<br />
Wir sind zu Gast bei Maria Korte, die<br />
uns zusammen mit ihrer Enkelin<br />
Sarah Spiekermann zeigen will, wie<br />
sie selbst als Kind die Backzeit vor<br />
Weihnachten erlebt hat. Dieses Familiengefühl<br />
lebt auch in unserer Zeit,<br />
und der kleinen Sarah macht es heute<br />
mindestens genau so viel Spaß, mit<br />
der Oma zu backen, wie seinerzeit<br />
Maria Korte selber als Kind dies empfunden<br />
hat.<br />
Und wenn die Ungeduld auf das fertige<br />
Backwerk damals zu groß war?<br />
„Leicht war die Zeit zu überbrücken,<br />
wenn draußen Schnee gefallen war“,<br />
erzählt Maria Korte ihrer Enkelin.<br />
„Dann tobten wir mit Schlitten und<br />
Nachbarskindern – und das waren<br />
damals viele – draußen in der weißen<br />
Pracht. Ausgiebige Schneeballschlachten<br />
und einen mächtigen<br />
Schneemann bauen gehörten natürlich<br />
zum Pflichtprogramm. Anschließend<br />
zogen wir dann mit kalten<br />
Füßen und nassen Handschuhen nach<br />
Ha<strong>use</strong>.“<br />
Schuhe mit temperaturausgleichender<br />
Klimamembrane gab es damals<br />
noch nicht und die Handschuhe<br />
waren selbstgestrickt und nass<br />
vom Schnee. In der Küche wartete<br />
dann schon die Großmutter.<br />
Sie zog allen die nassen Stiefel<br />
aus, stopfte Zeitungspapier<br />
hinein und stellte sie<br />
an die Kochmaschine. Die<br />
Appelstütkes waren inzwischen<br />
fertig und Ofen und Stütkes<br />
schon abgekühlt. Maria Korte erinnert<br />
sich: „Deshalb rückte Oma uns dann<br />
die Stühle vor den Herd und wir<br />
konnten unsere eisigen Füße in den<br />
noch warmen Ofen legen. Decke drüber<br />
und Appelstütkes in der Hand. Es<br />
schmeckte herrlich – pures Kinderglück!<br />
Und die Füße wurden auch<br />
ganz schnell wieder warm.“<br />
Heute ist der Torfofen in der Küche<br />
aus der Mode gekommen und gegen<br />
kalte Füße helfen Zentralheizung und<br />
Wärmeschlangen im Fußboden.<br />
Doch das gemütliche Beisammensitzen,<br />
klönen und naschen der warmen<br />
Appelstütken vermittelt ein schönes<br />
Gefühl von Geborgenheit – damals<br />
wie heute.<br />
Haole Füerken,<br />
backe Stütkes,<br />
Raup de Vaar,<br />
„Stütkes bünt goor“!<br />
Segg de Knecht,<br />
„Stütkes bünt weg“.<br />
<strong>use</strong> 27
Genuss<br />
So wird’s am besten gemacht:<br />
Die Bilder zeigen, wie aus Hefe, Milch und Mehl der Teig entsteht. Das Kneten ist wichtig<br />
und macht vor allem Sarah viel Freude. Zwischendurch mal schnell geschleckt - jawohl, das<br />
schmeckt! Wenn die Äpfel dann in den Teigmantel kommen darf man keine Angst vor klebrigen<br />
Fingern haben, das geht nachher alles wieder ab. Hauptsache, die Äpfel sind überall gut<br />
in den Teig gepackt. Während der Backzeit räumen alle gemeinsam die Küche auf und dann<br />
sind die Appelstütkes auch schon fast bereit zum Schlemmen.<br />
Tipps zum Hefeteig<br />
Damit der Hefeteig gut gelingt, ein paar<br />
Tipps, die leicht umz<strong>use</strong>tzen sind. Sie sorgen<br />
für einfachere Verarbeitung und hinterher<br />
für einen guten Geschmack.<br />
Hefe sollte möglichst frisch verarbeitet<br />
werden, das ergibt einen sehr schön<br />
lockeren Teig. Trockenhefe hingegen erhält<br />
ein wenig Hefegeschmack im Teig –<br />
eine Geschmacksfrage.<br />
Alle Zutaten sollten auf jeden Fall bei<br />
der Verarbeitung schon Zimmertemperatur<br />
haben, Wasser oder Milch für die<br />
Hefe besser noch lauwarm sein.<br />
Geben Sie der frischen Hefe ausreichend<br />
Zeit, sich zu entwickeln; Fünfzehn<br />
Minuten sind eine gute Orientierung,<br />
sehr frische Hefe geht auch schon mal in<br />
zehn Minuten auf.<br />
28 <strong>use</strong>
Genuss<br />
Appelstütkes<br />
Guter Hefeteig ist fest, aber elastisch.<br />
Klebt er zu stark an den Fingern, dann<br />
fehlt Mehl; fällt er a<strong>use</strong>inander, wenn<br />
man einen Teigball formt, dann fehlt<br />
Flüssigkeit.<br />
Den Teig möglichst mit der Hand kneten<br />
oder bei einer Maschine die langsamste<br />
Stufe verwenden, denn zu<br />
schnelles Kneten zerstört die Hefepilze<br />
und der Teig wird nicht mehr so locker.<br />
Nach dem Kneten den Teig auf jeden<br />
Fall eine Weile ruhen lassen und dann<br />
nochmals kräftig kneten und abermals<br />
ruhen lassen. So wird er sehr schön lokker.<br />
Der Teig „geht“ am besten bei rund 40<br />
bis 50 Grad, beispielsweise im Backofen.<br />
Unbedingt mit einem Tuch abdecken,<br />
damit er nicht austrocknet.<br />
Und Vorsicht - nicht jede Plastikschüssel<br />
verträgt diese Temperatur.<br />
<strong>use</strong> 29
Italien ist eine gute Alternative. Die<br />
alte Rebsorte, die in den letzten Jahren<br />
einen Renaissance erlebt, besticht<br />
durch ihre feine nussige Art, die wir<br />
auch vom Pinot Grigio (Grauburgunder)<br />
kennen. Er zeichnet sich durch<br />
einen ausdruckstarken Körper und Finesse<br />
aus, ein echter Geheimtipp.<br />
Welchen Wein<br />
nehme ich nur<br />
zur Weihnachtsgans?<br />
Bei der Auswahl eines Rotweines<br />
finde ich, dass nicht immer die gehaltvollen<br />
und von hoher Komplexität<br />
geprägten Weine die idealen<br />
Begleiter sind. Schauen wir uns hier<br />
das Aromaspiel an, fällt die Entscheidung<br />
etwas leichter. Der knusprige<br />
Braten mit würzigen und leicht röstigen<br />
Aromen, dazu die Süße der gebackenen<br />
Früchte und die kräftige<br />
Sauce, verlangen nach einem nicht zu<br />
gerbstoffbetonten Wein.<br />
Ein Gigondas von Alain Jaume von<br />
der Rhône, mit seiner tiefgründigen<br />
Struktur und seiner eleganten Fruchtigkeit<br />
greift die genannten Aromen<br />
auf und vervollkommnet sie. Ein<br />
Kompliment an die Küche!<br />
Ja, ja, es ist wieder so weit, das Fest<br />
rückt immer näher, die Pläne für den<br />
Festtagsbraten reifen schon in den<br />
Köpfen und hast du nicht gesehen,<br />
hat meine Frau den Braten im Ofen<br />
und ich stehe ratlos im Weinkeller.<br />
Wohl dem, der sich zur rechten Zeit<br />
Gedanken darüber gemacht hat, ist<br />
doch der gute Wein die Abrundung<br />
des mit Mühen und Liebe bereiteten<br />
Bratens. Ob Weißwein oder Rotwein<br />
besser zum gefüllten Gänsebraten<br />
passt, ist natürlich Geschmack- und<br />
Ansichtssache.<br />
Traditionell heißt es: Weißwein zu hellem<br />
Fleisch.<br />
Ist das wirklich so? Stellen wir uns<br />
den lecker saftig duftenden Braten<br />
doch mal auf der Festtafel mit all den<br />
Zutaten vor, mit einer feinen dunklen<br />
Sauce und das klassische Gemüse der<br />
herbstlichen Jahreszeit dazu. Schon<br />
aus optischen Gründen würde ich hier<br />
schneller zu einem Rotwein als zu<br />
einem Weißwein greifen.<br />
30 <strong>use</strong><br />
Allen, die einen Weißwein bevorzugen,<br />
empfehle ich einen gehaltvollen<br />
und voluminösen, der auch der kräftigen<br />
Bratensauce stand halten kann.<br />
Ein Chardonnay Viognier von Laurent<br />
Miquel aus dem Languedoc von der<br />
Mittelmeerküste, der mit seinem<br />
mundausfüllenden Schmelz und der<br />
eleganten Fruchtigkeit ein raffinierter<br />
Begleiter zur Füllung aus Äpfeln und<br />
Rosinen sein kann. Der Pecorino von<br />
Casal Thaulero aus den Abruzzen in<br />
Für alle, die noch mehr Wert auf<br />
fruchtige Nuancen bei einem trockenen<br />
Wein setzen, empfehle ich den<br />
Ripasso Classico von Conti Neri, ein<br />
traumhafter Rotwein aus dem Valpolicella<br />
im Norden Italiens. Durch seine<br />
vordergründige Restsüße, aus dem zu<br />
Rosinen gereiften Lesegut eines Amarones,<br />
ist er geradezu der ideale Begleiter<br />
für diesen Weihnachtsbraten.<br />
Für Freunde lieblicher Weine, ist der<br />
Rotfels von Lergenmüller, einer der<br />
wenigen milden Weine, die eine
Genuss<br />
Speise wirklich gut begleiten können. Er ist<br />
eine kraftvolle und körperreiche Rotwein<br />
Cuvée mit einem wunderschönen Spiel aus<br />
Würze, Markanz und Frucht, alles Geschmacks<br />
bereiche, die sich in dem Gericht<br />
wiederfinden.<br />
Wie auch immer Sie sich entscheiden, lassen<br />
Sie es sich schmecken!<br />
Ich für meinen Teil habe jetzt richtig Lust bekommen,<br />
den passenden Wein für die Weihnachtstage<br />
auszusuchen. Am Besten testen<br />
meine Frau und ich ihn schon gleich, bei der<br />
Suche nach den passenden Rezeptideen für<br />
unsere Weihnachtsgans.<br />
Ihr Hendrick Willenbrock<br />
Hier noch einmal meine Weinempfehlungen:<br />
2008er Chardonnay Viognier<br />
Laurent Miquel, Languedoc € 6,29<br />
2008er Pecorino<br />
Terre di Chieti<br />
Casal Thaulero, Abruzzen € 7,98<br />
2005er Gigondas<br />
Terrasses de Montmirail<br />
Alain Jaume, Rhône € 18,98<br />
2007er Ripasso<br />
Valpolicella Classico<br />
Tenimenti Conti Neri € 10,98<br />
2007er Rotfels<br />
Rotwein Cuvée mild<br />
Weingut Lergenmüller, Pfalz € 11,98<br />
Bezugsquelle: www.willenbrock.com<br />
Rheine – Lingen – Meppen über Weinhaus Heidfeld<br />
Zeigen Sie Geschmack:<br />
Verschenken Sie edle Präsente mit Stil!<br />
Neu bei www.willenbrock.com<br />
• Beste<br />
Qualitätsweine<br />
• Köstliche Feinkost<br />
• Designklassiker<br />
& -accessoires<br />
• Edle Präsente<br />
& Präsentservice<br />
Ihr Weinexperte im Norden.<br />
Lingen · Rheine<br />
Weinhaus Heidfeld, Meppen<br />
Tel. 05 91/ 963 36-0<br />
www.willenbrock.com
Von Bernd Büter, Haren-Erika<br />
„Karo, Karo...“<br />
Schmuggelgeschichten – ut dat Grenzgebiet tau Schwartenberg, Lindloh, Rütenbrocks<br />
Zöllner packet tau<br />
bit schmuggeln an<br />
de Grenze.<br />
<br />
Solange dat Grenzen un Zölle geef, is<br />
schmuggelt woorn. Somit häff dat uck<br />
immer Mensken gäben, dei mennden<br />
mit schmuggeln Profit tau maoken.<br />
So wass dat tau dei Tied nao’n 2.<br />
Welt krieg uck an dei Grenze in<br />
Schwartenberg, Rütenbrock un Lindloh<br />
so üm dei Jaohre 1947 - 1954.<br />
Dei Grenzsperren wörden uphaoben<br />
un dei Dütske Zoll aowernöhmp nao<br />
un nao weer dei Grenzkontrolle.<br />
Up dei aonnere Siete löppen dei hollandsken<br />
„Kamiesen“.<br />
Tau dei Tied kostete ein Pund Tee<br />
oder Koffie in Holland üm dei<br />
5 Mark.<br />
Hier in Dütschland möss man daorför<br />
18 Mark up’n Ladendisk leggen.<br />
Dör schmuggeln kömen dei Schmuggler<br />
- bi düsse Priese, wenn dann alles<br />
glückte - drock tau väl Geld. Lüe, dei<br />
tau düsse Tied väl Geld in dei Täske<br />
hän, dön meistens sümmes schmuggeln<br />
oder hän door wat mit tau daun.<br />
So wi nett dei Priese stönden, göng<br />
dei Schmuggelware van dei eine Siete<br />
Grenze nao dei aonnere, frei nao dat<br />
Sprichwort: „So as dei Wind weiht, so<br />
weiht mien Jassie“ (Jacke).<br />
Daorüm bünt Zoll un Schmuggel<br />
urolle Feinde.<br />
Ick will hier nich aower dat allgemeine<br />
Zollwesen mit Amt, Personen,<br />
Zahlen un Statistiken schrieben. Nee,<br />
ick bün vullmehr dei kleinen Geschich<br />
ten, Döntkes und Vertellsels naohgaohn<br />
– dei bien „Klücksken“ van<br />
Daoge noch gern vertellt werd – wo<br />
sück dei Zöllner Gedanken möken dat<br />
Schmuggeln tau unnerbinnen un dei<br />
Schmuggler tau packen. Dei Schmuggler<br />
dorgägen – dei piffen un utgekaokt<br />
wassen – aowerleggten, üm<br />
ge nao dat ut’n Wegg tau gaohn.<br />
Tau’t Schmuggeln hörde eine groote<br />
Abenteuerlust un wör mit ein grootet<br />
Risiko verbunnen.<br />
Wörde ein Schmuggler „packt“, un<br />
man könn üm naowiesen dat hei<br />
schmuggelt hä, dann möss hei mit<br />
hoge Strafen räken. Manch eine is daordör<br />
aower Nacht arm waorn. Hab<br />
un Gut, Hus un Hoff wörn dann drock<br />
verlorn.<br />
Dat Sprichwort „Wie gewonnen, so<br />
zer ronnen“ fünd hier siene Waohrheit.<br />
Schlaoplose Nächte un Gerichtsverhandlungen<br />
wassen dat Ende van’t<br />
Leid.<br />
Denn Volksmund segg daortau:<br />
Schmuggel is frey, kriegen darbey!“<br />
Zeitzeugen, – at giff sei noch – dei dat<br />
Schmuggeln noch süms beläwt un<br />
mitmaokt häbbt, können un wollen<br />
mi wall gerne wat vertellen. Sei häbbt<br />
mi versichert, dat sei mi dei Waohrheit<br />
un nix als dei Waohrheit vertellt<br />
häbbt.<br />
Vertellt wörde mi uck, wenn dat<br />
Schmuggeln besünners gaud utgaohn<br />
was, dann wörde fiert, un dat nich so<br />
minn. Dann kömp denn „sümmsgebrännten<br />
F<strong>use</strong>l“ up’n Disk, denn<br />
Treck sack wörde haolt un dat göng<br />
an’t singen.<br />
Dann wörden dei sümsgedichteten<br />
Leier (Lieder) van Schmuggler un Zöllner<br />
nao bekannte Schlagermelodien<br />
sungen un somit up dei „Schüppe naohmen“.<br />
Nao dei Melodie: Von den blauen<br />
Bergen kommen wir – hörde sück dat<br />
dann so an:<br />
Van denn Schwattenbärge kaomet wi,<br />
van dei Bärge garnich wiet van hier.<br />
Schmuggeln dat is <strong>use</strong> Wonne,<br />
brännt uck noch so heit dei Sünne,<br />
van denn Schwattenbärge kaomet wi.<br />
Schmuggeln dau wi Koffiebohnen,<br />
Tee, Schmuggeln dau wi Koffiebohnen,<br />
Tee. Schmuggeln dreimaol Koffiebohnen,<br />
schmuggeln dreimaol<br />
Kof fiebohnen, schmuggeln dreimaol<br />
Koffiebohnen, Tee.<br />
Un weil sück dat alles heller moi un<br />
amüsant anhört, will ick hier ein paar<br />
Geschichten ut dei Schmugglertied<br />
taun Besten gäben:<br />
Dei Schmuggler mössen öwerall un<br />
tau jede Tied mit Kontrollen räken.<br />
Wassen sei gaud aower dei Grenze<br />
32 <strong>use</strong>
Plattdütsch<br />
kaomen, möss dei Ware an’n Mann<br />
(Kunde) broch weern.<br />
Dei Zöllner stönden an Straoten,<br />
Brüggen un Feldwäge up Kontrollposten.<br />
Wör eine „Aktion“ plant un at passeier<br />
de wat waor nich mit räkt worn is,<br />
dann göng dat Wort „Karo….<br />
Karo..….“ van Hus tau Hus.<br />
Dei Zöllner frögen sück, worüm raupt<br />
dei aole Karo, hier lopp doch gar kien<br />
Hund…<br />
För dei Schmuggler hätte dat: Aktion<br />
offbräken, Gefaohr in Anzug, Zöllner<br />
in Sicht.<br />
Eine tweide Aort up Gefaohr hentauwiesen<br />
göng so:<br />
Gefaohr: In aole Hüse wörden dei<br />
Lampen anmaokt!! Lampen weer ut:<br />
Gefaohr vörbie!!<br />
Zöllner hän einen Buur up’n Kieker,<br />
van dei sei wüssen, dat hei schmuggelde.<br />
Sei verkröpen sück in siene<br />
Schüre, deckten sück mit Stroh tau un<br />
lechten sück up de Luur. Man denn<br />
Buur häff denn Braon raoken un is<br />
door achter kaomen. Hei röpp so lut<br />
as hei könn: „Häm, Jan, Hinnerk!<br />
Haolt drock dei Forken, und schmiet’t<br />
dei Keihe Stroh vör.“ Do bünt die Zöllner<br />
wall heller drock taun Vörschien<br />
kaomen.<br />
So was dat uck als ein Zöllner up<br />
Tied up’n Boom kraopen is. Van hier<br />
könn hei dei ganze Grenze aowerkieken<br />
un so dei Schmuggler bäter upluurn.<br />
Hei hä dei Rechnung ohne denn<br />
Wirt maokt. Denn Zöllner möss lange<br />
waochten, bis sück wat dö.<br />
Van wieden söch hei drei Kerls ankaomen<br />
mit ne Sage un Biele up’n<br />
Nacken.<br />
Unnern Boom blewen sei staohn un<br />
aowerleggten weckern Boom sei dann<br />
nu daole kriegen wollen. Als sei dei<br />
Sage ansettden, is denn Zöllner heller<br />
drock van baowen nao unnen kaomen.<br />
Dei drei Kerls göngen vergneugt<br />
na Hus un at wörde maol weer ein<br />
„Leidken“ sungen nao dei Melodie :<br />
Lustig ist das Zigeunerleben…..<br />
Lustig is dat Zöllnerläben, varia, varia<br />
ho. Lustig is dat in’t Grenzgebiet, wor<br />
denn Zöllner tau H<strong>use</strong> ist. Varia,<br />
Varia, Varia, Varia, Varia, Varia, ho.<br />
Zöllner wuss du Schmuggler packen,<br />
Varia, Varia, ho moss du nich van dei<br />
Böme gaffen, Varia, Varia ho<br />
moss du loopen dei Grenze lang, wor<br />
denn Schmuggler sien Öwergang.<br />
Varia, Varia, Varia Varia, Varia, Varia<br />
ho.<br />
Eines Daoges föhrt ein Krankenwagen<br />
mit Karacho, Sirene un Blaulicht<br />
up dei Grenze tau. Up dei Bahre leeg<br />
ein van baoben bis unnen ingegipsten<br />
un ingewickelten Mann. Dei Zoll<br />
winkte dör. At sög ja ut wie ein Notfall.<br />
Waohr was, dat 5 Sack Tee unner<br />
denn „Kranken“ verstoppt wassen.<br />
Dei Ladung söll up’n dröcksten Wegg<br />
nao Kunden in Papenburg. Eine<br />
gaude Bekannte van denn Krankenwagenföhrer,<br />
dei in Lingen waohnde,<br />
woll unbedingt einen halben Sack Tee<br />
häm. Somit göngen 41/2 Sack nao<br />
Papenburg un ½ Sack nao Lingen. An<br />
denn vereinbarten Treffpunkt in Lingen,<br />
segg dei Frau: „Hier is mi dat tau<br />
unheimlich. Ick weit eine bätere Stäe.<br />
Föhrt mi man nao“!<br />
Anzeige van Acken
Plattdütsch<br />
<br />
Zöllner packet Schmuggler an de Hollandske Grenze.<br />
Dei Frau stürde ehr direkt nao’t Gefängnis,<br />
woor dei Zoll all up ehr<br />
waochtete.<br />
Hier was Verraot in’t Späl. Ende van’t<br />
Leid: Festnahme – Gerichtsverhandlung<br />
– Verurteilung – Gefängnis!!<br />
Melodie : Capri Fischer<br />
Wenn bi Schwartenberg dei rote<br />
Sünne achtern Bärg versinkt,<br />
un an’n Himmel dei blanke Sichel des<br />
Mondes blinkt, treckt denn Schmuggler<br />
mit siene Ware nao’ de Grenze tau.<br />
Hei kennt weder Rast noch Ruh, un<br />
häfft achtern Busk dann richtig kracht,<br />
Zöllner schütt, Schmuggler lacht!<br />
Grenze, Grenze, Grenze ade, kaom ick<br />
taurügg, is full mien Portmanee,<br />
Grenze, Grenze, Grenze ade, aufwiedersehn.<br />
In’n Winter, wenn Schneei leeg,<br />
höngen sück dei Schmuggler witte<br />
Laoken üm.<br />
Üm dei Spörs tau verwisken, wörden<br />
aole Kinder dei an dei Grenze waohnden<br />
tau eine Schneeiballschlacht<br />
tausammen ropp. Daornao was nix<br />
mehr tau seihn.<br />
Wenn denn Koffie bit’t Schmuggeln<br />
mit Sand off Dreck verschmeert was,<br />
wörde hei aowern Weiher schickt un<br />
weer schier maokt.<br />
Dei Schmuggler hän vör, eine -<br />
groote Menge Roggen ut Holland tau<br />
34 <strong>use</strong><br />
schmug geln. Denn Roggen stönd all<br />
up dei aonnere Siete van dei Grenze<br />
parat. Dei Kommiesen un Zöllner<br />
häbbt dat spitz krägen. Sei häbbt aole<br />
Roggensäcke mit Draoht markiert. So<br />
bünt dann dei Säcke aower dei<br />
Grenze schmuggelt woorn. Bis nu<br />
wassen dei Schmuggler sück noch sicher,<br />
dat alles glätt löpp. Doch dann<br />
kömp van dat „Wichtken van’n Zoll“<br />
(Zollsekretärin) denn Raot maol in dei<br />
Säcke tau kieken.<br />
Sofort wörde denn Draoht ut dei<br />
Säcke naohmen. Denn Roggen dann<br />
– wi vörseihn – up’n Wegg nao Möppen<br />
broch. Up Schlüse 68 hädde dat<br />
dann: „Zollkontrolle!! Aole Säcke utkippen!!“<br />
Wat was door tau daun? At<br />
was van dei Zöllner kien Draoht mehr<br />
tau finnen.<br />
Dei langen Gesichter van dei Zöllner<br />
kann sück jeder vörstellen. Aower<br />
düssen Fall häff dat eine Gerichtsverhandlung<br />
gäben.<br />
Denn daormaoligen Richter möss dei<br />
Schmuggler – dei ja nix naotauwiesen<br />
was – frei spräken. Grund: Kiene Bewiese!!<br />
Melodie: die Fahne hoch!<br />
Dei Fahne hoch, dei Grenze fast verschlaoten.<br />
Denn Zoll marschiert, mit ruhigen, fasten<br />
Schritt.<br />
Im Wasser spiegelt<br />
sich das Leben!<br />
Es gibt kein Leben ohne Wasser. Deshalb<br />
fängt der Schutz unserer Natur und unserer<br />
Umwelt immer auch beim Wasser an.<br />
Helfen Sie uns dabei!<br />
Unsere 60-seitige farbige Broschüre „Naturstoff Wasser“<br />
erhalten Sie gegen Einsendung von 7 Briefmarken á 0,55 €.<br />
Weitere Informationen finden Sie unter www.vdg-online.de<br />
Königswintererstr. 829 • 53227 Bonn • Tel. 0228/375007
Plattdütsch<br />
At schmuggelt immer weer deiselben Volksgenossen,<br />
dei aonnern schmuggelt bloss in’n Geiste<br />
mit.<br />
At schmuggelt immer weer……..<br />
Siet Kriegesschluß ist Sperrgebiet vorhanden.<br />
Ein rotet Licht: Stopp, wies dien Utwies<br />
vör!!<br />
So dües du dann dat Sperrgebiet dörlopen,<br />
häss du üm nich, dann moss du stiften<br />
gaohn !<br />
So dües du dann …….<br />
Natürlich geef dat uck mit (einzelne) Zöllner<br />
„gewisse Verbindungen“, dei aber trotzdem<br />
mit aller Vörsicht tau genießen wassen.<br />
Sicherer wassen dei Tips van dat „Wichtken“,<br />
(Zollsekretärin) dei denn Dienstplan<br />
genau kennde. Hier wüss man ziemlich sicher,<br />
well un waor an dei Grenze löpp.<br />
Ein an dei Grenze bekannten Mürker ut<br />
Schwattenbärg föhrt mit dei Fietse nao dei<br />
Arbeit. Achter up dei Schnappe häff hei sien<br />
Büdel mit Mürkergeschirr.<br />
Up Schlüse 68 hett dat: „Halt, Stopp! Offstiegen!<br />
Zollkontrolle! Alles utpacken!“<br />
Denn Mürker segg: „Dat dau ick aober nich!<br />
“Hei wüss ja, dat bi üm nix tau finnen was.<br />
Denn Zöllner: „Dann mit naoht Zollamt!“<br />
„Wenn’t dann wän mott, segg denn Mürker“,<br />
stigg up siene Fietse und föhrt nao’t<br />
Zollamt. Denn Zöllner möss man – wenn<br />
hei mitwollde – in’n Hündkesdraff kägen<br />
üm herloopen. Up’t Zollamt wörde sien<br />
Mürkerbüdel utkippt. Natürlich was door<br />
kiene Schmuggelware tau finnen.<br />
Un wat segg dei Mürker? „Well betaolt mi<br />
nu mien’n Arbeitsutfall??<br />
Schwartenberger Lied :<br />
Schwattenbärg, Schwattenbärg aower alles,<br />
aower alles in dei Welt.<br />
Van dei Grenz bis tau’de Straote, van Rotieben<br />
bis tau’n Bärg !<br />
Schwattenbärg, Schwattenbärg aower alles,<br />
aower alles in dei Welt !<br />
Sowiet düsse kleinen Geschichten aower<br />
Zöllner un Schmuggler, waorbie dei<br />
Schmug gler düttmaol ne Idee bäter als dei<br />
Zöllner wegkaomen bünt. Dat ligg sicher<br />
daoran, dat düsse Geschichten ut Schmugglersicht<br />
vertellt woorn bünt.<br />
At wott väl vertellt. Hier uck . Sicher is hier<br />
un door ein bittken biemaokt woorn.<br />
So lätt’t sückt uck bäter vertellen un hört<br />
sück moier an.<br />
Ick denke, ein bittken Waohrheit is de ganz<br />
sicher uck mit bi wän.<br />
<br />
<br />
Bien Grenzäöwergang Nordhorn-Denekamp wör et in de Tied vör de 1. Weltkrieg noch gemütlik.<br />
Dütske Grenzstation oder „Klub Gemütlichkeit“? – an de hollandske Grenze in 19. Johrhunnert.<br />
Quellennachweis : Liedertexte (Deutsche Fassung ) Gerhard Müller, Rütenbrock; Fotos: Bildarchiv <strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>um Lingen<br />
<strong>use</strong> 35
Döntken van Maria Mönch-Tegeder<br />
Speckpannkoken<br />
häff ’t weer in de Riege bracht<br />
Owerall woll’t Wiehnachten werden.<br />
Buten weihde en scharpen Wind.<br />
Well de Naot nich uten H<strong>use</strong> drew,<br />
göng nich vör de Döre. Up de Landstraote<br />
naoh Langenhagen sög’s kien<br />
Auto un kienen Trecker mehr. Un jüst<br />
vanaobend harr Pielkers Opa dormet<br />
reckt. Man dor was nicks; und dor<br />
kamm nicks! – Un je länger äs he<br />
läöp, desto härrer pröckelde de Wind<br />
an sien Hettsehr. De olde Mann was<br />
met sick un de Welt nich mehr tefree.<br />
Vör’n half Jaohr was siene Frau storwen.<br />
Un siet de Tiet dwellde he van<br />
Hus to Hus.<br />
Erste harr sienen öllsten Söhn em<br />
metnommen. Heinrich harr kiene<br />
Kinner un sodönig ock wall Verblief<br />
för sienen Vader. Man siene Frau was<br />
mächtig petissen un lewde stump<br />
naoh de Gesundheet. Opa wör bi ehr<br />
anlehrt äs en kleen Kind. Vör morgens<br />
teihn Uhr droff he ehr nich üm de<br />
Föte laopen. Dann wör em „Müsli“<br />
un „Toast“ vörsettet. He moss gewäöltig<br />
uppassen, dat he kiene Plackens<br />
up’t Disklaken mök un kiene Krömmeln<br />
uppen Teppich fallen läöt. He<br />
droff sien Piepken nich up de Unnertasse<br />
utkloppen un sien Jack nich<br />
ower’n Stohl hangen. – Aobends kröp<br />
Opa van Smacht innen Bedde un<br />
drömde van Speckpannkoken. Up de<br />
Päppkes un Diäthäppkes harr he sick<br />
afetten. Sienen Magen verlangde<br />
naoh deftige Kost.<br />
Eenes Aobends nömp he sick en<br />
Hätte un fräög siene Swiegerdochter,<br />
of se em nich wall’n Speckpannkoken<br />
backen woll. „Speckpfannekuchen<br />
kann ich dir nicht backen“, snerkte de<br />
Klitze. „Das ist ja Bauernfraß! Und<br />
hier im Haus wohnen feine Leute.<br />
Was sollen die von uns denken?“<br />
Naoh sess Wecke harr Ope de fienen<br />
Maneeren satt. He tröck af.<br />
Willi, sienen tweden, wohnde annen<br />
Stadtrand. „Oh!“ seg Willi, „dat is ja<br />
moj, dat du kumms. Wi könnt di gut<br />
bruken. Use Hus is ferrig. Blaot dat<br />
Gaordenland mott noch instande<br />
sett’t werden. Dor häss du ja wall Slag<br />
van. Un wann du’n Daler springen<br />
läss, richte wi di innen Keller en fein<br />
Kämerken in. Bowen innen H<strong>use</strong> häbt<br />
<strong>use</strong> Jungs ehre Buden. Se arbeet’t in<br />
de Frömde. Man owern Sönndag bint<br />
se hier.“<br />
Met dat Kellerkämerken was Opa wall<br />
tefree. Et was lecht un warm. Ock de<br />
Gaordenarbeet dei he gerne. Man<br />
hier fünn he’n anner Haor in de Botter.<br />
Willi un siene Frau göngen morgens<br />
uten H<strong>use</strong>, un dann sög he den<br />
heelen Dag kiene Menskenseele weer.<br />
Versmachte brukte he nich. Man<br />
warm Etten gaff’t blaot aobends. De<br />
Frau höw dann gaue en paor Eier of<br />
en Happen Fleesk in de Panne. Un<br />
wann’t gut göng, kregen se noch Nudeln<br />
of Ries derbi.<br />
Äs se eenes Aobends alle drei met<br />
lange Tänne vör angebrannden Ries<br />
satten, gaff Opa siene Swiegerdochter<br />
den Raot, se soll doch äs maol Pannkoken<br />
backen. Se mök so’n smöh Gesicht<br />
un segte: „Wenn du uns deine<br />
Ersparnisse oder sagen wir mal wenigstens<br />
30.000 Mark schenken würdest,<br />
könnte ich dir jeden Abend<br />
Pfannekuchen backen. Dann bräuchte<br />
ich nicht mehr für die Schuldzinsen<br />
arbeiten.“<br />
Düt Angebot was Pielkers Opa to dür.<br />
Un äs he innen Gaorden nich mehr<br />
gewähren konn, owerkam em de Langewiele.<br />
He tröck naoh siene Dochter<br />
Christine. De harr vör’n paor Jaohr<br />
ehren Mann dör’n Mallör verloren.<br />
Nu moss se man toseihen, dat se met<br />
ehre halfwassen Blagen terrechte<br />
kam. Viellichte konn he ehr dorbi en<br />
betken unner de Arme griepen.<br />
Man ock hier gaff’t en graoten Missslag.<br />
De Blagen regeerden dat Hus. Un<br />
se sett’den em den Stohl vör de Döre.<br />
Jüst annen Dag vör Wiehnachten. Se<br />
wollen ne Party maken, un dann sollen<br />
de Wände wackeln. Un dor konnen<br />
se „Opa Meckermann“ – so<br />
nömden se em – nich bruken. Hier<br />
konn de olde Mann kiene Wotteln<br />
slaohn. Dat föhlde he un segte to<br />
Christine: „Ick will Wiehnachten man<br />
bi mien Süster Mine in Langenhagen<br />
fieren.“<br />
„Kieks dann ock bi Gerda in“, fräög<br />
Christine. „Dat wee’ck noch nich“, seg<br />
Opa kottaf.<br />
Up siene jüngste Dochter was Pielkers<br />
Opa nich gut to sprecken. Dat Wicht<br />
harr innen H<strong>use</strong> bliewen un dann ock<br />
erwen sollt. Un wann’t en Mann naoh<br />
Opas Gedachten nommen harr, was<br />
alls in Orrer wesen.<br />
De ersten Frejers awer praot’de he<br />
siene Dochter kapott. „Du kanns noch
wall’n bettern kriegen“, wickte he. Un<br />
äs Gerda dann de Dättig ower was,<br />
nömm’t Hals ower Kopp Botters<br />
Bernd. De Mann harr siene Frau naoh’n<br />
Kerkhof bracht un blew met drei<br />
lütke Kinner trügge.<br />
„Sind di siene Kinner näohder as<br />
diene olden Öllern? Un dat wi’ck di<br />
seggen: Met dat heele Kindergerammel<br />
bruks mi nich innen H<strong>use</strong> kummen.“<br />
So ferrigde he siene Dochter<br />
dormaols af. Ock van Gerdas ägen<br />
Kinner woll he naohders nicks wetten.<br />
Bi ehr konn he nu nich ankloppen.<br />
Dat günnde em de Kopp nich.<br />
Man up sien Süster Mine freude he<br />
sick mächtig. Se verdände sick ehr<br />
Braot met Naihen. Riek was se dor<br />
nich van worden. Awer en warm<br />
Bedde un en Pannkoken konn he dor<br />
wisse verwaochten. Doran dachte de<br />
olde Mann de heele Tiet, äs he met’n<br />
Zug naoh Grotenhagen Föhrde. Van<br />
Grotenhagen wassen’t noch sewen Kilometer<br />
naoh Langenhagen. Opa harr<br />
noch man drei achter sick, dor wollen<br />
siene Beene nich mehr. He dreihde<br />
sick üm, höll den Puckel kegen de<br />
Wind un kek trügg’ut. Trügg’ut trökken<br />
ock siene Gedachten. Se höngen<br />
em äs Holtklösse an de Beene.<br />
Up eenmaol sög he’n lechten Schien.<br />
Endlicks en Auto! „ Wo wollen Sie<br />
hin“, fräög ne fröndlike Kerlsstimme.<br />
– Naoh mien Süster, naoh Naister<br />
Mine, in Langenhagen.“ – „Dann steigen<br />
Sie nur ein. Da muss ich auch<br />
hin.“ – „Här Dokter! Ih bint dat“, verfährde<br />
sick Opa. „Wat is dann met<br />
Mine?“ – „Ah, das wird so schlimm<br />
nicht sein. Die Galle macht ihr zu<br />
schaffen, und da braucht sie ab und<br />
zu eine Spritze“, meende de Dokter.<br />
„Dann kann ick dor ower Wiehnachten<br />
wall nich bliewen?“ Opa wör’t<br />
heel binaut to. „Sie haben ja noch<br />
Plattdütsch<br />
eine Tochter in Langenhagen, die<br />
Gerda.“ – Jao, jao, dat wall, Här Dokter.<br />
Man de häff en Hus vull Kinner.“<br />
Opa woll nich recht met de Spraoke<br />
harut. Man wat wünnerde he sick, äs<br />
Gerda bi Tante Mine annen Bedde<br />
stönn. De beeden slögen de Hanne<br />
owern Kopp tohope. Se freuden sick<br />
ehrlick.<br />
Äs de Dokter sienen Deenst daone<br />
harr, meende Tante Mine: „Gerda, du<br />
kanns nu röstig naoh Hus hengaohn.<br />
Ick häb ja Gesellschup.“<br />
„Awer erste back ick Opa noch en<br />
Speckpannkoken. He häff wisse<br />
Smacht. Un Pannkoken moch he för<br />
sien Lewend gern.“ Opa wüss nich,<br />
wat em ankam. He kreg satt Speckpannkoken<br />
un Koffie. Un dann mök<br />
Gerda em in’t Naihstöwken en Bedde<br />
up met ne Kruke d’rin. „Morgen kum<br />
ick weer“, lowde se.<br />
Un se nogde Opa: „Du moss ock kummen.<br />
Anners kam Oma doch immer<br />
un bekeek dat Wiehnachtswerk. Dat<br />
was för de Kinner en graot Pläseer. Du<br />
kanns Oma nu wall vertrehn. Dann<br />
freut se sick innen Himmel; un wi<br />
freut us ock.“ Opa wiskede sick gaue<br />
dör de Aogen, druckte Gerda de<br />
Hand un segte: „Ick kumme.“<br />
De Dage d’rup revideerde de olde<br />
Mann sien Meenen ower Gerda un<br />
ehre Familje. Un Tante Mine hölp em<br />
dorbi.<br />
„Dat Beste is, du bliffs bi mi wohnen“,<br />
see se. „Dat Naihstöwken bruk ick<br />
nich mehr. Un wann ick nich gut terrechte<br />
bin, helpt Gerda us wall. Du<br />
gloffs garnich, wat de alls all för mi<br />
daone häff. Un se will ock so gerne<br />
weer met di in een Schipp kummen.“<br />
„Dat Spill häff se all wunnen!“ lachte<br />
Opa. „Den Speckpannkoken annen<br />
Hilligen Aobend häff nich alleene<br />
mienen Magen gut daone, he häff<br />
ock mienen Sinn ännert.“<br />
Das Leben behüten<br />
Wir bauen ein Hospiz für unheilbar kranke Kinder<br />
und ihre Familien. Bitte helfen Sie mit!<br />
Spendenkonto 4077, Sparkasse Bielefeld, BLZ 480 501 61, Stichwort „Hospizkind“<br />
Aus dem Buch:<br />
„Wi stickt nu de Kerßen an“<br />
von Maria Mönch-Tegeder<br />
erschienen im Verlag des<br />
Emsländischen Heimatbundes,<br />
ISBN 3-88077-138-3.<br />
Abdruck mit freundlicher Genehmigung<br />
von Theo Mönch-Tegeder<br />
984<br />
<strong>use</strong> 37
Geschenktipps<br />
Sollten auf keinem Gabentisch fehlen:<br />
Bücher<br />
Jugendroman<br />
Der Fall Aphrodite<br />
Es gibt wohl kaum einen Gabentisch an Weihnachten,<br />
auf dem nicht mindestens ein Buch<br />
liegt. Dabei fällt es manchmal schwer, den Geschmack<br />
des Beschenkten zu treffen. Die Vielfalt<br />
der Themenbereiche ist schier unbegrenzt:<br />
Einige lassen sich gerne in die Fantasywelt entführen,<br />
andere lieben historische Romane<br />
oder träumen mit fantastischen Bildbänden<br />
von fernen Ländern. Für Kinder und Jugendliche<br />
das Passende zu finden stellt nochmals<br />
eine besondere Herausforderung dar. Aber die<br />
Mühe lohnt sich. Bei dem richtigen Buch ist<br />
schon so mancher vom Lesemuffel zur Leseratte<br />
mutiert.<br />
Eine gute Orientierungshilfe bieten die aktuellen<br />
Bestsellerlisten oder auch die Empfehlungstische<br />
der Buch handlungen, die Neuheiten<br />
zumeist besonders präsentieren. Fragen<br />
Sie auch einmal Verwandte, Freunde, Bekannte<br />
und Arbeitskollegen nach Ihren Lieblingsbüchern.<br />
So finden sich zuweilen<br />
überraschende Ideen und Anregungen. Oder<br />
Sie lassen sich in einem Fachgeschäft des<br />
Buchhandels beraten, die Mitarbeiter kennen<br />
auch die Geschmäcker verschiedener Altersund<br />
Zielgruppen und haben den einen oder<br />
anderen Geheimtipp parat. Ganz wichtig<br />
dabei: Vergessen Sie nicht sich selbst. Machen<br />
Sie es sich an grauen Wintertagen zu Ha<strong>use</strong> so<br />
richtig gemütlich und lassen sich von einem<br />
schönen Buch in eine andere Welt entführen.<br />
Martin Schlosser, der Held des Kindheits-<br />
und Jugendromans, bricht als<br />
Dreizehnjähriger in der emsländischen<br />
Kleinstadt Meppen zu neuen<br />
Abenteuern auf, im leuchtenden<br />
Sommer 1975, und sie führen ihn tief<br />
hinab in die Gräuel der Pubertät und<br />
in den Kampf mit einer Welt, die einfach<br />
nicht begreifen will, dass er es<br />
gut mit ihr meint: Er möchte für<br />
Deutschland Tore schießen und in<br />
einer großen Liebe die Erfüllung all<br />
seiner Träume finden. Ist das zu viel<br />
verlangt? Am Anfang sieht es ganz so<br />
aus, und am Ende erst recht …<br />
»O Gott, das müsste jetzt ewig so weitergehen«,<br />
seufzte Dieter Hildebrandt<br />
in der Zeit, nachdem er Henschels<br />
Kindheitsroman gelesen hatte. Ihm<br />
und anderen Lesern, die auf eine<br />
Fortsetzung harren, kann geholfen<br />
werden: Martin Schlosser erzählt mitreißend<br />
von den Höhenflügen und<br />
Tiefschlägen seines Lebens als Heranwachsender.<br />
Autor: Gerhard Henschel<br />
ISBN: 978-3-455-40041-0,<br />
Seiten: 544, gebunden<br />
23,00 EUR, Erschienen am<br />
17. September 2009 in Hamburg<br />
Ihren vierten Krimi mit Lokalkolorit<br />
legte jetzt die Nordhorner Autorin<br />
Joana Brouwers vor. Er setzt die erfolgreiche<br />
Serie um die Osnabrücker<br />
Privatdetektivin Heide von der Heide<br />
fort, die diesmal mit dem Fall einer<br />
unbekannten Schönheit konfrontiert<br />
wird, deren Leiche im Meppener<br />
Hafen auftaucht. Der Mord verbindet<br />
sich langsam aber sicher mit einem<br />
rund zwölf Jahre zurückliegenden<br />
Vermisstenfall aus Nordhorn und verwickelt<br />
die Detektivin und den staatlicherseits<br />
mit dem Fall beauftragten<br />
Kriminalhauptkommissar Fuchs aus<br />
Lingen in ein spannendes Geflecht<br />
aus falschen Fährten und zahlreichen<br />
Verdächtigen.<br />
Wie die Protagonisten diese Handlungsstränge<br />
auflösen und dabei zur<br />
Unterhaltung der Leser auch miteinander<br />
manch streitbaren Liebesdialog<br />
ausfechten, das ist auf jeden Fall eine<br />
Leseempfehlung wert, sicher auch,<br />
weil man sich in der Beschreibung der<br />
Schauplätze sofort vertraut und eingebunden<br />
vorkommt.<br />
Joana Brouwer, Der Fall Aphrodite,<br />
Principal-Verlag, 244 Seiten, ISBN<br />
3899690869, Paperback, 10,00 Euro<br />
38 <strong>use</strong><br />
Clubstraße 2 - am Markt -<br />
49808 Lingen<br />
Tel. (05 91) 33 16<br />
Fax (05 91) 35 20<br />
holzberg.lingen@t-online.de<br />
www.buecher-holzberg.de<br />
Buchhandlung<br />
MEYER<br />
Bücher · Schreibwaren<br />
Am Rathaus · Meppen<br />
Tel. (0 59 31) 1 22 44<br />
Fax (0 59 31) 1 34 29<br />
Hinterstr. 36<br />
49716 Meppen<br />
Tel. (0 59 31) 84 80 300<br />
Fax (0 59 31) 84 80 450<br />
www.tatortkrimis.de<br />
info@tatortkrimis.de<br />
auf der richtigen Spur...
<strong>Emsland</strong><br />
Ein Stück<br />
näher<br />
zur Natur<br />
Unser<br />
Hümmling<br />
gestern<br />
und heute<br />
Der Fotograf<br />
Der Autor<br />
Der gebürtige Emsländer Richard Heskamp,<br />
Jahrgang 1946, entdeckte<br />
schon in den 70er Jahren die Fotografie<br />
zunächst als Hob by. Schritt für<br />
Schritt hat er seinen fotografischen<br />
Blickwinkel erweitert. 1986 gehörte<br />
er zu den Mitbegründern des renommierten<br />
Lingener Fotoclubs „Blende<br />
86“ und tritt seit dieser Zeit mit Bildveröffentlichungen,<br />
Diavorträgen und<br />
Fotoausstellungen an die Öffent -<br />
lichkeit.<br />
Andreas Eiynck, geb. 1961 in Coesfeld,<br />
übernahm nach einem Studium<br />
der Europäischen Ethnologie 1988 die<br />
Leitung und Neu gestaltung des <strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>ums<br />
in Lingen. So entdeckte<br />
er das ihm bis dahin unbekannte Land<br />
an Ems und Hase.<br />
Seine beruflichen Aufgaben in Lingen,<br />
vor allem aber sein Interesse an Landschaft<br />
und Menschen im <strong>Emsland</strong>, ließen<br />
ihn nicht wieder los.<br />
136 Seiten, 198 Abbildungen gebunden, 21,5 x 28 cm<br />
ISBN: 978-3-939172-51-2, € 24,50<br />
Die aus Rastdorf stammen de Heimat schrift stellerin Thekla<br />
Brinker hat passend zu Weihnachten ein neues Buch herausgebracht.<br />
Bei der Vorstellung im Rahmen eines überaus<br />
gelungenen Hümmlingnachmittags des Heimatvereins Rastdorf<br />
ist das Werk als zeitgenössisches Geschichtsbuch bezeichnet<br />
worden. – Es sind alle Hümmlinggemeinden<br />
erwähnt, alle Hümmlinger Kirchengemeinden und alle<br />
Hümmlinger Heimatvereine. Eine ganze Fülle von Texten,<br />
die zum Beispiel das Lager Esterwegen, das Kloster Esterwegen,<br />
die Geschichte des Hümmlings, das Hümmlinger<br />
Brauchtum, das erste Sögeler Straßenfest, Heiteres vom<br />
Hümmling, die Hüvener Mühle, Altenheime und andere<br />
Einrichtungen, die Sozialstation Hümmling, Schloss Clemenswerth<br />
behandeln, sind ebenso erwähnt. Auch kommt<br />
ein moderner Bauer zu Wort. Plattdeutsche Gedichte der<br />
heimischen Autoren Karl Oldiges (Esterwegen/Werlte), Hermann<br />
May (Werlte/ Meppen), Marianne Meyer (Sögel), Helene<br />
Ubbenjans (Börger), Dr. Heinrich Book und Gesina<br />
Richter (beide Lorup) sowie Thekla Brinker (Rastdorf) bereichern<br />
das Buch, das durch seine ansprechenden Farbfotos<br />
auch etwas fürs Auge bietet. – Das Cover ist passend<br />
zum Titel gestaltet. Die Schafherde und die Hüvener Mühle<br />
stehen für die alte Zeit, die Windkraftanlagen für die neue<br />
Zeit. Auf der Rückseite des Buches ist ein urtümlicher<br />
„Hümmlinger Bauer“ abgebildet; das Lied vom „Hümmelsken<br />
Bur“ von Dr. Heinrich Lüken ist dort nachzulesen.<br />
224 Seiten, ca. 80 Abbbildungen, davon<br />
zahlreiche in Farbe, ISBN: 978-3-939772-09-5, 18 €<br />
Im Buchhandel oder E-Mail: thekla.brinker@ewetel.net;<br />
Tel. (0 59 56) 12 71<br />
Landschaft<br />
und Orte<br />
im <strong>Emsland</strong><br />
Herausgegeben vom<br />
Heimatverein Darme e.V.<br />
mit Fotos von<br />
Richard Heskamp,<br />
Größe: 31 x 36 cm,<br />
Bildgröße: 21,5 x 28,5 cm,<br />
12,80 EUR Historischer Kalender Haren<br />
Herausgegeben vom<br />
Heimatverein Haren<br />
in Zusammenarbeit<br />
mit dem Fotostudio<br />
Mecklenborg,<br />
12,90 €.<br />
<strong>use</strong> 39
Geschenktipps<br />
Ich<br />
wünsche<br />
dir<br />
Zeit<br />
Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.<br />
Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:<br />
Ich wünsche dir Zeit, dich zu freun und zu lachen,<br />
und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.<br />
Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,<br />
nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.<br />
Ich wünsche dir Zeit – nicht zum Hasten und Rennen,<br />
sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.<br />
Ich wünsche dir Zeit – nicht nur so zum Vertreiben.<br />
Ich wünsche, sie möge dir übrigbleiben<br />
als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,<br />
anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.<br />
Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,<br />
und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.<br />
Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.<br />
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.<br />
aus:<br />
Elli Michler, „Ich wünsche dir Zeit“<br />
Die schönsten Gedichte von Elli Michler<br />
© Don Bosco Verlag, München 2008 - 4. Auflage<br />
Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,<br />
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.<br />
Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.<br />
Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben!
Ich wünsche Dir Zeit –<br />
Die schönsten Gedichte von Elli Michler<br />
Seit nunmehr fast 20 Jahren erfreut die Erfolgsautorin<br />
ihre Leser mit ihren ermutigenden, kraft- und humorvollen<br />
Gedichten. Ihr bekanntestes Gedicht „Ich wünsche<br />
dir Zeit“ hat inzwischen weltweite Verbreitung<br />
gefunden.<br />
Nun wird Elli Michler 80 Jahre alt und der Don Bosco<br />
Verlag feiert ihren Geburtstag mit einem neuen Gedicht<br />
band. Mit Ich wünsche dir Zeit liegen jetzt die schönsten<br />
und beliebtesten Gedichte von Elli Michler in<br />
einem Band vor. Hier findet sich alles wieder, wofür<br />
ihre Anhänger Elli Michler schätzen und lieben: Gedichte,<br />
die ihre Themen und Bilder aus der Lebenswelt<br />
der Leser schöpfen und damit dem Außergewöhnlichen<br />
Glanz verleihen, stimmungsvoll, aber nicht sentimental,<br />
mit Humor und Einfühlungsvermögen – und immer<br />
positiv. Ihre Bücher machen Mut zum Leben, auch da,<br />
wo es nicht immer ganz einfach ist.<br />
120 Seiten, gebunden<br />
Format: 13,2 x 20,8 cm<br />
€ 12,-<br />
ISBN 978-3-7698-1409-5<br />
erschienen bei Don Bosco,<br />
München 2003<br />
Elli Michler, geb. 1923 in Würzburg, entdeckte ihre<br />
Liebe zum Schreiben bereits während ihrer Schulzeit.<br />
„Talent, Neigung und Freude an der dichterischen Tätigkeit“,<br />
bildeten die Grundlage für die schriftstellerischen<br />
Ambitionen, wie die diplomierte Volkswirtin<br />
selber sagt.<br />
Doch erstmal trat der Dichterberuf neben der Sorge<br />
um die Familie in den Hintergrund. Erst mit 62, in<br />
einem Alter, in dem die meisten Menschen den Ruhestand<br />
genießen wollen, veröffentlichte Elli Michler<br />
ihr erstes Buch und legte damit den Grundstein zu<br />
einer Erfolgsgeschichte.<br />
49744 Geeste-Groß Hesepe<br />
Meppener Str. 115<br />
Tel. 0 59 37 - 9 29 90<br />
<strong>use</strong> 41
Trends<br />
Fröhliche Weihnacht<br />
überall...<br />
So tönt es in dem bekannten Lied,<br />
und den schönsten Ausdruck fröhlicher<br />
Weihnacht findet man immer<br />
wieder in einem festlich geschmückten<br />
Weihnachtsbaum, dessen Lichterglanz<br />
sich in den Augen der Betrachter<br />
spiegelt.<br />
Doch auch Weihnachtsbäume sind<br />
dem Trend modischen Wechsels unterworfen.<br />
Finden sich vielfach traditionelle<br />
Schmuckvarianten mit oder<br />
ohne Lametta, glänzenden Christbaumkugeln<br />
in Gold oder Farbe oder<br />
mancherorts auch die guten alten<br />
Strohsterne, so setzen neue Dekorationsideen<br />
immer auch wieder neue<br />
Akzente und sorgen für einen lebendigen<br />
Baumschmuck.<br />
Dieses Jahr zeichnen sich vor allem<br />
zwei Trendrichtungen ab, einerseits<br />
leichte und zarte Farben wie Pastelltöne<br />
in creme über rose’ bis hin zu<br />
zartem sandgrau. Hierbei wird gerne<br />
mit Kristallglas, Perlmutt, Chiffon und<br />
Seide gearbeitet; auf der anderen<br />
Seite kräftige Töne und Materialien,<br />
die Luxus und Klasse ausstrahlen. So<br />
wird unter anderem mit Mahagoni,<br />
Edelsteinen, Strass und Satin gearbeitet.<br />
Die Töne sind in violett, aubergine,<br />
gold und mauve gehalten.<br />
In diesem Jahr sind es Filzelemente,<br />
die den Baumschmuck bereichern<br />
und diese besonderen Akzente setzen.<br />
Außerdem wird viel mit Zapfen,<br />
Moos und Äpfeln gearbeitet, und<br />
auch Rinden und Beeren bereichern<br />
die Dekoration. Ganz fortschrittlich<br />
zeigt sich dabei die Variante, den<br />
Baum gleich gegen einen hohen Filzkegel<br />
zu tauschen und ihn dann nach<br />
Belieben zu gestalten und zu schmükken.<br />
Dieser zeitlose Filzspitz lässt sich<br />
immer neu dekorieren und auch in<br />
verschiedenen Umgebungen immer<br />
ansprechend gestalten.<br />
Die Farben hingegen sind in diesem<br />
Jahr wieder traditionell: rot, grau,<br />
braun und grün beherrschen das Design.<br />
Den besonderen Pfiff allerdings<br />
bringen violette Akzente am Baum,<br />
sei es durch einzelne Farbkugeln oder<br />
durch mehrfarbige Schmuckstücke,<br />
die eine Akzentfarbe mit der Basisfarbe<br />
kombinieren.<br />
Die kleine Umfrage<br />
Alle Jahre wieder leuchtet es von Balkonen<br />
und in Fenstern. Leicht entsteht<br />
der Eindruck, die amerikanische<br />
Festbeleuchtung wird von Jahr zu<br />
· Hochzeitsfloristik<br />
· Trauerfloristik<br />
· Outdoorkeramik<br />
· Schönes für<br />
Haus und Garten<br />
Lengericher Str. 22 · 49809 Lingen<br />
Tel. 0591-3100 · Fax 0591-9152917<br />
www.blumenhaus-jannink.de<br />
... Lust auf Wohnen<br />
49716 Meppen · Lathener Str. 4<br />
Tel. (0 59 31) 21 92 · Fax (0 59 31) 84 84 84<br />
49809 Lingen · Kiesbergstr. 47<br />
Tel. (05 91) 44 46 · Fax (05 91) 5 81 78<br />
www.kunstgewerbe-augustin.de
Jahr auch hierzulande verbreiteter. Doch die Mehrheit der<br />
Deutschen setzt beim Weihnachtsschmuck auf Tradition –<br />
zwei Drittel schmücken ihr Zuha<strong>use</strong> noch immer mit Kugeln,<br />
Strohsternen und Zweigen. Dies ist das Ergebnis einer<br />
aktuellen Verbraucherbefragung von Immowelt.de, eines<br />
der führenden Immobilienportale.<br />
Im Vergleich: Nur 11,7 Prozent der Deutschen beleuchten<br />
ihr Heim mit den Blinklichtern und Lichterketten aus dem<br />
Baumarkt. Der Einkauf von Festtags-Dekoration auf den<br />
Weihnachtsmärkten oder das gemeinsame Sterne-Basteln<br />
mit den Kindern gehört zur Vorweihnachtszeit dazu.<br />
Natürlich gibt es auch Weihnachtsschmuckmuffel: 22,7 Prozent<br />
der Befragten verzichten völlig auf diesen – sei es, weil<br />
sie ihn nicht mögen (14 Prozent) oder weil das Fest per se<br />
für sie nur wenig Bedeutung hat (8,7 Prozent).<br />
unstgewerbe<br />
uttmann<br />
Floristik und mehr<br />
Blumen<br />
Albers & Berling<br />
Eschkamp 27<br />
49757 Werlte-Wieste<br />
Tel. (0 59 51) 17 57<br />
49767 Schöninghsdorf<br />
Zollstraße 25<br />
Tel. (0 59 35) 2 32<br />
49733 Haren-Erika<br />
Marienstraße 57<br />
Tel. (0 59 34) 70 45 70
Geliebter Weihnachtsschmuck:<br />
Schmücken Sie Ihr Heim zu Weihnachten?<br />
Ja, mit traditionellem Weihnachtsschmuck<br />
(60,7 Prozent)<br />
Ja, mit möglichst vielen bunten Lichterketten<br />
(11,7 Prozent)<br />
Ja, den Schmuck bastle ich mit den Kindern<br />
(4,9 Prozent)<br />
Nein, für mich hat das Fest keine Bedeutung<br />
(8,7 Prozent)<br />
Nein, ich mag keinen Weihnachtsschmuck<br />
(14 Prozent)<br />
Schomaker<br />
blumen ...<br />
... und ideen!<br />
Torf- und<br />
Pflanzenhof<br />
GmbH<br />
Hessenweg 9<br />
49809 Lingen<br />
info@blumen-schomaker.de<br />
www.blumen-schomaker.de<br />
Ulmenstraße 53<br />
49744 Klein Hesepe<br />
Tel. (0 59 37) 13 92<br />
www.pflanzenhof-lammers.de<br />
Wesuweer Hauptstraße 12<br />
49733 Haren-Wesuwe<br />
Tel. (0 59 32) 7 33 89 24
Tipps<br />
zum Schmücken<br />
Bevor Sie anfangen, Ihren Baum zu schmücken, sollten<br />
sie sich zunächst über die farbliche Gestaltung<br />
klar werden. Der Christbaumschmuck harmoniert<br />
mit der Dekoration im restlichen Raum, sowohl<br />
farblich als auch mengenmäßig. Beginnen Sie mit<br />
dem Anbringen der Beleuchtung. Achten Sie bei<br />
einer elektrischen Beleuchtung darauf, dass die notwendigen<br />
Kabel sich möglichst gut im Grün des<br />
Baums verstecken lassen. Dekorieren Sie dann zunächst<br />
die markanten Höhepunkte am Baum, große<br />
Kugeln oder andere Schmuckstücke, die optisch besonders<br />
hervortreten sollen. Füllen Sie nun die Lükken<br />
mit kleineren Objekten. Besonders die<br />
Verwendung verschieden großer Kugeln derselben<br />
Farbe und Art vermitteln eine optische Tiefe, die<br />
den gesamten Baum füllig aussehen lässt.<br />
Wenn Sie mit Ihren Kindern Weihnachtsschmuck basteln<br />
haben Sie auch ruhig den Mut, diesen besonderen<br />
Schmuck am Baum in den Blickpunkt zu<br />
rücken. Es ist eine schöne Sache und erfüllt alle kleinen<br />
(und großen) Bastler mit Stolz, wenn sie ihren<br />
eigenen Beitrag zum Baumschmuck präsentieren<br />
dürfen. Beschränken Sie den weihnachtlichen<br />
Schmuck auch nicht nur auf den Baum. Im Regal<br />
oder Wohnzimmerschrank, auf dem Sidebord oder<br />
Exklusive Einrichtungen<br />
Möbel· Stoffe· Bilder<br />
Fresken· Lampen<br />
Muranoglas· Silber<br />
Weine· Spezialitäten<br />
Tischdecken nach Maß<br />
49716 Meppen<br />
Zum Stadtgraben 18<br />
Parkplatz Neuer Markt<br />
Tel. (0 59 31) 85968<br />
Karin Wilbert<br />
Blumen · Wohnen · Schenken<br />
Castellistraße 9<br />
49808 Lingen<br />
Tel. + Fax 05 91/9 15 49 42<br />
E-Mail: info@karin-wilbert.de<br />
www.karin-wilbert.de<br />
Blüten<br />
á la Lucas<br />
Hauptstr. 20<br />
49832 Thuine<br />
Tel. (0 59 02) 99 86 60<br />
Blumen<br />
und mehr...<br />
Schnittblumen<br />
Bepflanzung<br />
Hochzeitsfloristik<br />
Trauerfloristik<br />
Saal/Tischdekoration<br />
Trockenfloristik<br />
Antoniusstr. 11<br />
49744 Geeste<br />
Tel. (0 59 07) 72 02<br />
Öffnungszeiten:<br />
Montag<br />
bis Freitag 8.30 - 12.30 Uhr<br />
14.30 - 18.00 Uhr<br />
Samstag 8.30 - 12.30 Uhr
auf der Fensterbank findet sich sicher das eine oder andere<br />
gute Plätzchen, um Dekofiguren aus Holz, Porzellan,<br />
Stroh oder Papier anzubringen. Auf der Fensterbank<br />
vermittelt ein Deko-Schnee-Vlies winterliche Stimmung,<br />
Eisblumen und Winter-Fensterbilder zieren die Scheiben.<br />
Und auf dem Tisch brennen vier Kerzen im Adventskalender,<br />
natürlich wieder farblich passend zu den Kerzen<br />
oder den Farben im Christbaum –<br />
...das Fest der Lichter kann beginnen.<br />
Clemens-August-Str.4<br />
49751 Sögel<br />
Tel. 0 59 52/38 36<br />
GARTENBAU SEWERIN<br />
49751 Sögel<br />
Berßener Str. 38<br />
Tel. 0 59 52/5 90<br />
49751 Spahnharrenstätte<br />
Rastdorfer Str. 4<br />
Tel. 0 59 51/99 04 40<br />
Mühlentannen 1<br />
49762 Lathen<br />
Tel. 0 59 33 -92 33 00<br />
Fax 0 59 33 - 92 33 01
Ein<br />
Weihnachtsbaum<br />
im schicken<br />
neuen Kleid
Fotos ©: www.raeumchen-wechsle-dich.de<br />
Soll es ein traditioneller Weihnachtsbaum werden,<br />
oder darf dieses Mal etwas Ausgefalleneres<br />
für ein stimmungsvolles Ambiente sorgen?<br />
Frei nach dem Motto „Bäumchen wechsle Dich“<br />
macht sich dieser Tage ganz neu und exklusiv<br />
ein Filzbaum auf, die Foyers, Konferenzräume<br />
und Wohnzimmer zu erobern. Wie er dies anstellen<br />
will, ist schnell erklärt: statt nadelnder<br />
Zweige ist ein Baumkleid aus Filz angesagt. Außerdem<br />
trifft er durch seine Vielseitigkeit zielsicher<br />
jeden Geschmack. Da das besondere<br />
Schmuckstück bei der Firma „Räumchen<br />
Wechsle Dich“ handgefertigt wird, sind weihnachtlichen<br />
Gestaltungswünschen kaum Grenzen<br />
gesetzt. Farbe, Baumschmuck, Größe und<br />
das Gestell, auf dem der Filzbaum thronen soll,<br />
liegen ganz im Ermessen des Kunden. Neben<br />
seinem individuellen Touch überzeugt das<br />
weihnachtliche Unikat auch durch viele praktische<br />
Vorteile. Zum Beispiel lässt sich der Filzbaum<br />
schon viel früher aufstellen als ein<br />
gewöhnlicher Weihnachtsbaum. Ständiges Wässern<br />
und frühzeitiges Nadeln entfallen. Auch<br />
kann man den Standort nach Belieben wechseln.<br />
Möglich wird das durch die leichtgewichtige<br />
Unterkonstruktion, die sich unter dem<br />
schicken Baumkleid befindet.<br />
Möbel & Accessoires<br />
von Gunter Lambert<br />
Silber<br />
von Fink<br />
Designerschmuck<br />
von Otazu<br />
Einbauküchen<br />
von Häcker<br />
la Casa<br />
Wohnambiente<br />
Hauptstr. 93 · 26892 Dörpen<br />
Tel. (0 49 63) 91 09 73<br />
lacasa-gmbh@t-online.de
Gesundheit - Altes Wissen<br />
Wat helpt...<br />
von Ingrid Rosen, Kräuterhof Geeste-Bramhar<br />
Gerade jetzt, in den kalten trüben Monaten, ist ein ausgiebiges<br />
Bad eine besondere Wohltat für Körper und<br />
Seele. Ist eine Erkältung im Anflug, sind Sie müde und abgespannt,<br />
dann kann der passende Badezusatz Wunder<br />
wirken. Bereits die alten Römer schätzten Bäder mit wohlriechenden<br />
Kräutern und kannten verschiedene Badezusätze<br />
als Mittel gegen Erkrankungen. Was damals half,<br />
wirkt auch heute noch.<br />
Ätherische Öle wie Thymian, Latschenkiefer und Eukalyptus<br />
sind hervorragend bei Erkältungskrankheiten geeignet.<br />
Es sind Pflanzen-Wirkstoffe in konzentrierter Form, die<br />
nicht nur gut duften, sondern auch große Heilwirkungen<br />
entfalten können. Im warmen Bad ist die Haut besonders<br />
aufnahmefähig, so dass die ätherischen Öle in die Haut<br />
eindringen und ihre Wirkung im Körper entfalten. Für ein<br />
Mehr „Altes Wissen“ auf dem Kräuterhof Rosen<br />
Zum Wald 12 · 49744 Geeste/Bramhar<br />
Telefon (0 59 63) 98 10 60<br />
Telefax (0 59 63) 98 10 61<br />
und im Online-Hofladen des Kräuterhofes<br />
www.kraeuterhof-rosen.de<br />
E-Mail: kraeuterhof-rosen@gmx.de<br />
Erkältungsbad nimmt man 5 - 7 Tropfen des entsprechenden<br />
Öls. Verrühren Sie die Tropfen mit etwas Sahne oder<br />
Emulgator, damit sich das Öl auf der ganzen Wasseroberfläche<br />
verteilt. Wichtig ist, dass man nicht zu heiß badet,<br />
sonst entfaltet sich die Wirkung nicht. Ideal sind 35° bis<br />
maximal 37° C und nur etwa eine Viertelstunde.<br />
Diese Pflanzen helfen:<br />
Thymian: gut für die Atemwege, krampflösend<br />
Latschenkiefer: entzündungshemmende Wirkung auf<br />
die Atemwege, angenehm bei Rheuma, Gicht und Grippe.<br />
Eukalyptus: bei Erkältungskrankheiten vor allem zu<br />
empfehlen, reinigend, schleimlösend, lindernd.<br />
Ganz besonders wichtig:<br />
Beim Einkauf ist auf gute Qualität zu achten!
Weihnachtsbäume<br />
und Christbäume<br />
von Privat-Forstdirektor Winfried Frölich, Arenberg-Meppen GmbH<br />
Wissenswertes<br />
Der Weihnachtsbaumkäufer tut sich schwer, die<br />
verschiedenen Baumarten a<strong>use</strong>inander zuhalten.<br />
Dies hat eine lange Tradition, da man schon<br />
früher im Plattdeutschen vereinfachend beim<br />
Nadelholz von „Dannen“ sprach, wenn man<br />
Kiefer, Fichte oder eben Tanne meinte. Selbst<br />
in den Lieferaufzeichnungen des Fürstbischofs<br />
Clemens-August im 18. Jahrhundert für die<br />
Anpflanzungen seines Park waldes Clemenswerth<br />
bei Sögel unterschieden seine Forstleute zwischen<br />
„feinen Tannen“, wenn sie Fichten meinten,<br />
und „groben Tannen“ wenn sie Kiefern<br />
meinten. Tatsächlich sind aber im dortigen Parkwald<br />
außer Kiefern und Fichten auch echte<br />
Tannen zur Aussaat gekommen, nämlich Weiss-<br />
Tannen. Diese wurden damals häufig noch als<br />
Edeltannen bezeichnet, nicht zu verwechseln mit<br />
den heutigen Edel-Tannen (Nobilis-Tannen),<br />
nach neuer deutscher Rechtschreibung mit<br />
einem Bindestrich in der Mitte.<br />
Rot-Fichte<br />
Die Rot-Fichte (oder einfach Fichte) ist eine in<br />
Deutschland heimische und weitverbreitete<br />
Baumart und wurde daher früher hauptsächlich<br />
als Christbaum verwendet. Da ihr bei trockener<br />
Luft in den gut geheizten Wohnzimmern bald<br />
die Nadeln abfallen, ist die Rot-Fichte gegenüber<br />
den Tannen und den Kiefern eher geeignet für<br />
feuchte und kühle Bereiche wie Terrasse und Balkon.<br />
Da die Rot-Fichte leicht heranzuziehen ist,<br />
liegt ihr Vorteil im günstigen Preis.<br />
Rot-Fichte<br />
Blau-Fichte<br />
Die aus den Rocky Mountains stammende Blau-<br />
Fichte (oder zutreffend als Stech-Fichte, fälschlich<br />
als Blau-Tanne oder Edel-Tanne bezeichnet)<br />
zeigt mit den silberweißen und graugrünen Nadeln<br />
eine interessante Färbung.<br />
Diese stehen dichter und sind haltbarer als die<br />
Nadeln der Rot-Fichte. Blau-Fichten besitzen<br />
steife Zweige und eignen sich besonders gut für<br />
schweren Baumschmuck.<br />
Wie die Rot-Fichte verfügt auch die Blau-Fichte<br />
über einen angenehmen „Waldduft“. Forstwirtschaftlich<br />
eine wenig ertragreiche Baumart, ist<br />
sie in hiesigen Wäldern nur selten anzufinden.<br />
Blau-Fichte<br />
<strong>use</strong> 51
Nordmann-Tanne<br />
Die nach dem finnischen Biologen<br />
Alexander von Nordmann benannte<br />
Tanne stammt aus dem Kaukasus<br />
(daher auch Kaukasus-Tanne). Das<br />
nur 13.000 Hektar umfassende Ursprungs<br />
gebiet ist sogar kleiner als das<br />
Stadtgebiet Meppen. Die Nordmann-<br />
Tanne ist mittlerweile ein beliebter<br />
Weihnachtsbaumklassiker geworden.<br />
In der Natur wächst diese Tanne mitunter<br />
bis zu 60 m hoch und erreicht<br />
einen Stammdurchmesser von bis zu<br />
zwei Metern. Ein bereits beachtliches<br />
Exemplar findet sich im Nordhorner<br />
Stadtpark.<br />
O Tannenbaum<br />
Das satte und kräftige Grün und auch<br />
die stark ausgeprägten, weichen Nadeln<br />
ließen sie zum beliebtesten<br />
Weihnachtsbaum werden. Allerdings<br />
ist ihr Preis auch deutlich höher als<br />
z.B. bei der Fichte.<br />
Die Nordmann-Tanne hat außerdem<br />
einen gleichmäßigen Wuchs. Die<br />
lange Haltbarkeit und die hohe Festigkeit<br />
der Nadeln sprechen außerdem<br />
für ihre Beliebtheit. Wegen der<br />
Spätfrostgefährdung fallen viele Jungbäume<br />
frühzeitig als ungeeignet zur<br />
Verwendung zum Weihnachtsbaum<br />
aus, sodass ihr Anbau aufwendig und<br />
teuer ist. In den Wäldern der Arenberg-Meppen<br />
GmbH sind in den letzten<br />
30 Jahren mehrere 100.000<br />
Nordmann-Tannen gepflanzt worden.<br />
Nordmann-Tanne<br />
Nobilis-Tanne<br />
Nobilis-Tanne<br />
Die aus dem pazifischen Nordwesten<br />
der USA stammende Nobilis-Tanne<br />
(auch Edel-Tanne) gehört dort zu den<br />
größten Bäumen, da sie bis zu 85 m<br />
hoch wachsen kann. Ihr Stamm erreicht<br />
dabei einen Durchmesser von<br />
bis zu 2,50 m.<br />
Diese bläulich schimmernde Tannenart<br />
hat samtene, weiche Nadeln.<br />
Sie verbreitet einen angenehmen<br />
Duft. Aufgrund des symmetrischen<br />
Wuchses und der stabilen Zweige<br />
eignet sich die Edel-Tanne wie die<br />
Nordmann-Tanne sehr gut zum<br />
Schmücken.
Wissenswertes<br />
Kiefer<br />
Die gemeine (= allgemeine) Kiefer<br />
(oder Waldkiefer) ist die weitest verbreitete<br />
Baumart in Deutschland.<br />
Auch im <strong>Emsland</strong> bedeckt diese von<br />
Natur aus anspruchslose Baumart<br />
noch 40 bis 60 % der Waldflächen,<br />
wird aber seit Jahrzehnten langsam<br />
durch wuchsstärkere Nadelbaumarten<br />
durchmischt und ersetzt. Ihr<br />
Wuchs geht eher in die Breite und<br />
wirkt auch wegen ihrer langen Nadeln<br />
deswegen fülliger als andere Nadelbaumarten.<br />
Kiefern sind besonders<br />
wegen ihrer Haltbarkeit der Nadeln<br />
sehr beliebt, denn sie halten bis<br />
lange nach dem Weihnachtsfest. Sie<br />
nadeln kaum und verströmen einen<br />
harzigen Duft. Als Weihnachtsbaum<br />
ist sie aber heute kaum noch gefragt.<br />
Weymouths-Kiefer<br />
Die kleine Schwester Weymouths-Kiefer<br />
(oder Strobe) stammt aus dem<br />
Nordosten Nordamerikas. Als Weihnachtsbaum<br />
wird sie wegen ihres<br />
langgestreckten Wuchses selten verwendet.<br />
Umso bedeutsamer ist in der<br />
Vorweihnachtszeit ihre Verwendung<br />
für Adventsgestecke. Von Gärtnereien<br />
wird sie wegen ihrer zu fünft an Kurztrieben<br />
sitzenden weichen und langen<br />
Nadeln gern als „Seidenkiefer“ verkauft.<br />
Mit 300 bis 400 Tonnen Stroben-Schmuckgrün<br />
liefern Privatwaldbesitzer<br />
aus dem <strong>Emsland</strong> und den<br />
Nachbarkreisen einen wesentlichen<br />
Anteil des deutschen Bedarfs. Im<br />
<strong>Emsland</strong> stellt die Weymouths-Kiefer<br />
bis zu 5 % der Waldanteile und liefert<br />
ein harzreiches, leichtes und gut zu<br />
verarbeitendes Holz.<br />
Seidenkiefer<br />
Zusammenfassung<br />
Die genannten Nadelbaumarten aus<br />
Herkünften Mitteleuropas, Nordamerikas<br />
und des Nahen Ostens bilden<br />
eine breite Angebotspalette für verschiedene<br />
dekorative und preisliche<br />
Ansprüche an eine weihnachtliche<br />
Dekoration.<br />
Häufig in den emsländischen Gärten anzutreffen: Omorika<br />
Korea-Tanne<br />
<strong>use</strong> 53
Veranstaltungen<br />
Weihnachtsmärkte<br />
23.11.–23. 12.2009<br />
Lingen<br />
mit Eislauffläche – verschiedene Veranstaltungen<br />
wie Eis stockschießen<br />
oder „Cocktails on Ice“.<br />
23.11.–22.12.2009<br />
Meppen<br />
mit Eislaufffläche<br />
After-Work-Party 10. Dezember 2009<br />
28.11.–29.11.2009<br />
Aschendorf<br />
Gut Altenkamp<br />
28.–29.11.2009<br />
Emsbüren<br />
28.11.–29.11.2009<br />
Lathen<br />
28.11.–29.11.2009<br />
Sögel<br />
28.11.–29.11.2009<br />
Surwold<br />
28.11.–29.11.2009<br />
Walchum<br />
29.11.2009<br />
Esterwegen<br />
29.11.2009<br />
Holte-Lastrup<br />
29.11.2009<br />
Rhede<br />
29.11.2009<br />
Vrees<br />
29.11.2009<br />
Werlte<br />
29.11.2009<br />
Wettrup<br />
29.11.2009<br />
Wippingen<br />
29.11.2009<br />
Geeste<br />
29.11.2009<br />
Holte-Lastrup<br />
02.12. – 06.12.2009<br />
Haselünne – Weihnachtsmarkt vor<br />
dem Westerholtschen Burgmannshof<br />
03.12.–06.12.2009<br />
Haren<br />
05.12.–06.12.2009<br />
Stutenkerlmarkt<br />
am Michaelisplatz, Papenburg<br />
04.12.–06.12.2009<br />
und 11.–13.12.2009<br />
An der Mühle, Papenburg<br />
06.12.2009<br />
Schloss Clemenswerth<br />
Weihnachtsmarkt im<br />
barocken Ambiente in Sögel<br />
06.12.2009<br />
Groß Hesepe & Osterbrock<br />
06.12.2009<br />
Heede<br />
06.12.2009<br />
Lengerich<br />
06.12.2009<br />
Lünne<br />
06.12.2009<br />
Neubörger<br />
12.12.2009–13.12.2009<br />
Dörpen<br />
12.12.2009–13.12.2009<br />
Nikolaimarkt, Papenburg<br />
Evangelisch-lutherische<br />
St. Nikolai-Kirche<br />
13.12.2009<br />
Bawinkel<br />
13.12.2009<br />
Dalum<br />
13.12.2009<br />
Freren<br />
13.12.2009<br />
Lähden<br />
20.12.2009<br />
Herzlake<br />
20.12.2009<br />
Spelle<br />
20.12.2009<br />
Twist-Neuringe<br />
Alle Angaben ohne Gewähr
Schloss<br />
Clemenswerth<br />
erstrahlt im<br />
neuen Glanz<br />
Schon seit einigen Jahren findet beim barocken<br />
Jagdschloss Clemenswerth in Sögel vor historischer<br />
Kulisse im weihnachtlich beleuchteten Park<br />
ein Adventsmarkt der besonderen Art statt.<br />
Während der Markt sonst klein und eher überschaulich<br />
war, präsentiert er sich in diesem Jahr<br />
mit vielen neuen Angeboten und Attraktionen.<br />
So die Drehorgelband Romantica unterhält mit<br />
weihnachtlichen Klängen, Kartenlegerin Silvie<br />
aus Nordhorn schaut für Sie in die Zukunft, Hairstylistinnen<br />
vom Salon Hair-Fashion Sögel zeigen<br />
an Modellen, aber auch an Ihnen selbst, festliche<br />
Frisuren zu Weihnachten. Wie in jedem Jahr sind<br />
der Kinderchor Werpeloh und der Nikolaus, der<br />
eine tolle Geschichte erzählt, zu Gast.<br />
An mehr als 30 verschiedenen Kunsthandwerkerständen<br />
werden ausgefallene Produkte in einer<br />
großen Vielzahl an Materialien und Techniken<br />
angeboten. Im bunten Budenzauber finden Sie<br />
Ideen für Ihre Weihnachtsdekoration und sicher<br />
auch ein stilvolles Weihnachtsgeschenk.<br />
Ebenfalls wird Ihnen selbsthergestellte Marmelade,<br />
Liköre, Pralinen, Schinken und Wurst angeboten.<br />
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt der<br />
Schlosskeller Clemenswerth, der Rotary Club<br />
Hümmling zu Sögel, der Förderverein Gymnasium<br />
Sögel, der Förderverein Grundschule<br />
Werpe loh bieten leckere und heimische Spezialitäten<br />
an.<br />
Während Sie in Ruhe alles anschauen und genießen,<br />
können „die lieben Kleinen“ im Pavillon<br />
Coelln viel erleben. Hier warten Kunstpädagogen<br />
der Kunstschule Tricolor mit tollen Bastelund<br />
Malideen auf ihre Kinder oder Lehrkräfte<br />
vom Studienkreis Werlte üben in einer Theaterwerkstatt<br />
mit den Kindern einen kleinen lustigen<br />
Sketch bzw. eine kleine Episode ein, welche Sie<br />
sich später anschauen können.<br />
Mitarbeiter vom <strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>um Schloss Clemenswerth<br />
schminken die Gesichter ihrer Kinder<br />
in allen Farben und Formen.<br />
Das Jagdschloss des Kurfürsten Clemens-August<br />
ist zu besichtigen. Der Eintrittspreis beträgt 3,– €<br />
für Erwachsene und 1,– € für Kinder. Der<br />
Schlossplatz kann kostenfrei betreten werden.<br />
Der Adventsmarkt wird abgerundet durch ein<br />
Konzert im Hauptschloss. Es werden europäische<br />
Weihnachtslieder mit Frau Benninger-Bredol dargeboten.<br />
Advent auf<br />
Schloss Clemenswerth<br />
06. Dezember 2009, 11 –19 h<br />
Adventsmarkt vor barocker Kulisse I Drehorgelmusik I Kartenlegerin I bunter<br />
Budenzauber I Kinderprogramm I Kunsthandwerk I hausgemachte Produkte<br />
I Geschenkideen I weihnachtliches Musikprogramm I Schlossbesichtigung<br />
<strong>use</strong> 55<br />
www.clemenswerth.de
Veranstaltungen, Theater, Konzerte...<br />
..im Dezember<br />
9.<br />
Dezember<br />
11.<br />
Dezember<br />
„In the Mood<br />
for Christmas“<br />
Swingin' Fireballs<br />
mit Stargast<br />
Greetje Kauffeld<br />
Zwei Generationen<br />
- ein Sound: „Deutschlands<br />
beste Swing-Jazzer“<br />
(Hamburger Abendblatt)<br />
und die „Grande Dame“ des<br />
niederländischen Jazz –<br />
Greetje Kauffeld –<br />
präsentieren ein einmaliges,<br />
swingendes Weihnachtsprogramm<br />
im Bigband-Sound<br />
mit ausgezeichneten Musikern,<br />
perfekten Solisten und<br />
mitreißenden Arrangements.<br />
Freitag, 04.12.2009<br />
Einlass 20.15 Uhr<br />
Beginn 20.30 Uhr<br />
Papenburg<br />
Forum Alte Werft - Theater<br />
4.<br />
Dezember<br />
„Der Familie Popolski“<br />
Die Süddeutsche Zeitung<br />
schrieb: „Der Popolski-Show<br />
ist ein Beleg für Unterhaltungskunst.“<br />
„From Zabrze<br />
with Love“ mit der Familie<br />
Popolski garantiert zwei<br />
Stunden exzellente Musik,<br />
Wodka, Party und beste Unterhaltung.<br />
Freitag, 04.12.2009<br />
20.00 Uhr, Lingen<br />
Halle IV, Kaiserstraße 10 a<br />
Trödelmarkt<br />
In Lingen das eine<br />
oder andere<br />
Schnäppchen<br />
schlagen<br />
Sonntag,<br />
06.12.2009,<br />
10 bis 18 Uhr, Lingen<br />
in den <strong>Emsland</strong>hallen<br />
6.<br />
Dezember<br />
Brunner und Brunner<br />
... präsentieren ihre größten<br />
und neuesten Hits aus ihrer<br />
aktuellen CD „In den Himmel<br />
und zurück“ und werden<br />
alles geben. NIK P. ist Teil der<br />
geplanten Supershow mit<br />
vielen Überraschungen und<br />
singt natürlich auch seinen<br />
Megahit „Ein Stern der deinen<br />
Namen trägt“. Sonntag,<br />
06.12.2009<br />
20.00 Uhr in den <strong>Emsland</strong>hallen<br />
in Lingen<br />
„Eine<br />
glückselige<br />
WEINnacht“<br />
Usch Hollmann<br />
liest aus ihrem<br />
Buch „Aber das wäre doch<br />
nicht nötig gewesen“. Die Erzählung<br />
handelt von drei befreundeten<br />
Ehepaaren, die<br />
beschließen, den Hl. Abend<br />
einmal alternativ zu feiern,<br />
also ohne Weihnachtsrummel,<br />
ohne Hek tik, ohne Geschenkestress.<br />
Leider wird<br />
die anfänglich fröhliche<br />
Stimmung im Laufe des<br />
Abends erst weinselig, dann<br />
trübselig - sehr zum Vergnügen<br />
des Publikums, das sich<br />
in vielen Situationen wiedererkennt.<br />
Sonntag, 06.12.2009<br />
16.00 Uhr Kulturzentrum<br />
Stiftung Alte Molkerei Freren<br />
Samstag, 12.12.2009<br />
20.00 Uhr Professorenhaus,<br />
Universitätsplatz 5, Lingen<br />
„Die Nacht,<br />
als Weihnachten<br />
gestohlen wurde“<br />
Ein Weihnachts-Märchical für<br />
Kinder ab 4 Jahre<br />
Sonntag, 06.12.2009 und<br />
Sonntag, 13.12.2009<br />
14.00 Uhr - Theater an der<br />
Wilhelmshöhe Lingen<br />
The Cavern Beatles<br />
...vier waschechte Musiker<br />
aus Liverpool, ähneln den<br />
Originalen so sehr, wie noch<br />
keine andere Band zuvor.<br />
„Man schließt die Augen und<br />
glaubt tatsächlich, die echten<br />
Beatles live zu hören“,<br />
schreiben die Musikkritiker.<br />
Mittwoch, 09.12.2009<br />
19.30 Uhr Papenburg<br />
Forum Alte Werft - Stadthalle<br />
10.<br />
Dezember<br />
Provence -<br />
Poesie der Sinne<br />
Dia-Multivision von Dietmar<br />
Schmidt<br />
Gehen Sie mit Ihren Augen<br />
spazieren in diesem Garten<br />
des Lichts, wenn vor Ihnen<br />
auf der Leinwand riesige Bilder<br />
bis 12 m Breite entstehen.<br />
Erleben Sie Marseille,<br />
mit 2600 Jahren die älteste<br />
Stadt Frankreichs.<br />
Donnerstag, 10.12.2009<br />
Ems-Center-Kinos, Papenburg<br />
Beginn 20.00 Uhr<br />
After Work Party<br />
Mit der Afterworkparty am<br />
dürfte die „gute Stube“ der<br />
Stadt wieder zum absoluten<br />
Anziehungspunkt werden.<br />
Diese Meppener „Kult-Party“<br />
steigt am 10.12.2009 ab<br />
18:00 Uhr. Weihnachtsmarkt<br />
in Meppen, Marktplatz<br />
„Ende gut, alles gut“<br />
William Shakespeare<br />
Groteske Komik, Slapstick,<br />
Live-Musik und vergnüglichfrivole<br />
Dialoge - bis es wirklich<br />
„Ende gut, alles gut“<br />
heißt, passiert eine Menge in<br />
Shakespeares turbulenter Komödie.<br />
Freitag, 11.12.2009<br />
Einlass 19:15 Uhr<br />
Beginn19:30 Uhr<br />
Papenburg<br />
Forum Alte Werft - Theater<br />
12.<br />
Dezember<br />
„Der kleine<br />
Lord“<br />
Musical für die ganze<br />
Familie nach Frances<br />
Hodgson Burnett mit Alexander<br />
Kerst, Kathrin Anna Stahl<br />
u.a. Passend zur Adventszeit<br />
kommen Alt und Jung in diesem<br />
liebevoll und einfühlsam<br />
inszenierten Musical auf<br />
ihre Kosten.<br />
Samstag, 12.12.2009<br />
Einlass 19.15 Uhr<br />
Beginn 19.30 Uhr<br />
Papenburg<br />
Forum Alte Werft - Stadthalle<br />
Weihnachtsmarkt<br />
im „Tatort“<br />
Lassen Sie sich mit originellen<br />
Geschenkideen rund um<br />
das Theme Krimi & mehr inspirieren.<br />
Wir laden Sie ein<br />
zu Glühwein, Punsch und<br />
Waffeln. Um 17.00 Uhr werden<br />
wir Sie in unserem vorweihnachtlich-romantischen<br />
Innenhof mit einem kleinen<br />
Kurzkrimi unterhalten.<br />
Samstag, 12.12.2009<br />
17.00 Uhr<br />
Krimibuchhandlung TATORT<br />
Meppen, Innenstadt<br />
56 <strong>use</strong>
Das Dschungelbuch<br />
Ballett nach der Erzählung<br />
von Rudyard Kipling<br />
Im indischen Dschungel<br />
nimmt ein Wolfsrudel ein<br />
verlassenes Menschenjunges<br />
auf und zieht es groß. Mit<br />
den Wolfsgeschwistern verbringt<br />
Mogli unbeschwert<br />
seine Kindheit. Von seinen<br />
Freunden, dem klugen Panther<br />
Baghira und dem lustigen<br />
Bär Balu, lernt Mogli die<br />
Gesetze und die Sprache des<br />
Dschungels.<br />
Samstag, 12.12.2009,<br />
19.30 Uhr Kulturkreis Clemenswerth,<br />
Aula Hümmling<br />
Gymnasium, Sögel<br />
13.<br />
Dezember<br />
AUKSO<br />
Kammer -<br />
orchester<br />
Junge engagierte Musiker<br />
aus Polen werden mit<br />
Sinfonien und Serenaden<br />
von Mendelssohn Bartholdy,<br />
Grieg, Respighi und Tschaikowsky<br />
auf das Weihnachtsfest<br />
einstimmen. Das AUKSO<br />
Kammerorchester wurde<br />
1998 von Marek Mos, einem<br />
der herausragenden Violinisten<br />
Polens, gegründet. Das-<br />
Wort Aukso kommt aus dem<br />
Griechischen und bedeutet-<br />
Wachstum, Steigerung, Beschleunigung.<br />
Sonntag, 13.12.2009<br />
Einlass 19.15 Uhr<br />
Beginn 19.30 Uhr<br />
Papenburg<br />
Forum Alte Werft - Stadthalle<br />
Weihnachtskonzert<br />
Eine wunderbare Einstimmung<br />
auf das bevorstehende<br />
Weihnachtsfest mit dem Vokalensemble<br />
Marienhain aus<br />
Vechta.<br />
Sonntag, 13.12.2009<br />
St. Georg Kirche in Thuine<br />
Eintritt: frei - um eine<br />
Spende wird gebeten<br />
Tiere der Eiszeit<br />
Öffentliche Führung durch die<br />
neue Ausstellung: Wissenswertes<br />
von Mammuts und anderen<br />
großen Tieren, die einst<br />
unsere Region bevölkerten!<br />
Sonntag, 13.12.09<br />
15.00 Uhr, Meppen<br />
Ausstellungszentrum für die<br />
Archäologie des <strong>Emsland</strong>es<br />
An der Koppelschle<strong>use</strong> 19 a.<br />
Nun kommt<br />
der Heiden Heiland<br />
Konzert mit dem Städtischen<br />
Musikverein Meppen und<br />
dem Sinfonieorchester der<br />
Musikschule des <strong>Emsland</strong>es<br />
zum 3. Advent. Sonntag,<br />
13.12.2009, 16.00 Uhr<br />
Der Eintritt ist frei.<br />
Propsteikirche, Meppen<br />
16.<br />
Dezember<br />
Nacht wächterrundgang<br />
Der Nachtwächter<br />
wandelt mit<br />
Ihnen auf Straßen,<br />
Wegen und Plätzen und erzählt<br />
Interessantes und Humorvolles<br />
aus der Geschichte<br />
der Stadt und dem Beruf des<br />
Nachtwächters. Mittwoch,<br />
16.12.2009, 20.30 Uhr<br />
Rathausvorplatz, Meppen<br />
Tourist In formation Meppen<br />
17.<br />
Dezember<br />
Angaben zu den Veranstaltungen ohne Gewähr!<br />
The Glory<br />
Gospel<br />
Singers<br />
Live in concert<br />
- Gospels und Spirituals aus<br />
New York, USA. Donnerstag,<br />
17.12.2009, 20.00<br />
Uhr<br />
Gustav-Adolf-Kirche,<br />
Meppen<br />
18.<br />
Dezember<br />
Weihnachtliches<br />
mit Marlene Bucher und<br />
dem Harener Tanzbogen bei<br />
Plätzchen und Glühwein.<br />
Freitag, 18.12.2009<br />
16.30 Uhr Mühlenm<strong>use</strong>um<br />
Haren (Ems)<br />
20.<br />
Dezember<br />
Veranstaltungskalender<br />
Weihnachtskonzert<br />
Die Geester Chöre stimmen<br />
auf das Weihnachtsfest ein.<br />
Sonntag, 20.12.2009<br />
17.00 Uhr Christus König<br />
Kirche, Dalum<br />
Eintritt: frei - um eine<br />
Spende wird gebeten<br />
29.<br />
Dezember<br />
Felix - Das Musical<br />
Ab 4 Jahre- Cocomico Theaterprojekte<br />
Köln<br />
„Sophies Geburtstag! Ich<br />
bring ihr mit, wie Kinder in<br />
anderen Ländern Geburtstag<br />
feiern!“ Und so fliegt Felix<br />
mit seinem Koffer einmal um<br />
den Globus, um seine weltbeste<br />
Sophie mit den schönsten<br />
Geburtstagsbräuchen<br />
und -liedern aus aller Welt<br />
zu überraschen. Auf seiner<br />
Reise durch fünf Kontinente<br />
erlebt er manches Abenteuer,<br />
lernt viel Wunderbares<br />
über die fernen Länder unserer<br />
Erde und trifft jede<br />
Menge neue Freunde.<br />
Dienstag, 29.12.2009,<br />
14 und 17 Uhr, Theater an<br />
der Wilhelmshöhe Lingen<br />
31.<br />
Dezember<br />
TIM’s Silvesterparty<br />
Genießen Sie in zwangloser<br />
Atmosphäre einen unvergesslichen<br />
Silvesterabend, inklusive<br />
Buffet und Getränke.<br />
Party mit DJ, Live act: Dinner<br />
for one. Tanzmusik und Silvesterfeuerwerk.<br />
Tourist Information Meppen<br />
Donnerstag, 31.12.2009,<br />
19.00 Uhr <strong>Emsland</strong>saal<br />
Kamp, Meppen<br />
Silvesterkonzert<br />
mit dem Johann-Strauß-<br />
Orchester Budapest<br />
Ein sprühendes Feuerwerk<br />
schöner Melodien zum Jahresabschluss<br />
im Lingener<br />
Theater<br />
Donnerstag, 31.12.2009,<br />
18.00 Uhr im Theater an der<br />
Wilhelmshöhe, Lingen<br />
Mega Silvesterparty<br />
Norddeutschlands bestes DJ<br />
Team. „The Double J`s“ im<br />
beheizten Festzelt.<br />
Inkl. Kinderbetreuung.<br />
Donnerstag, 31.12.2009,<br />
19.00 Uhr auf dem Marktplatz<br />
unter den Linden,<br />
Werlte<br />
Wir veröffentlichen gerne<br />
Ihre Termine. Angaben<br />
direkt per E-Mail an:<br />
info@<strong>use</strong>-emsland.de<br />
<strong>use</strong> 57
Veranstaltungen, Theater, Konzerte....<br />
..im Januar 2010<br />
9.<br />
Januar<br />
3.<br />
Januar<br />
Neujahrskonzert<br />
Die Mährische Philharmonie<br />
mit Sitz in Mährens Hauptstadt<br />
Olmütz zählt zu den erfolgreichsten<br />
und ältesten<br />
Symphonie orchestern der<br />
Tschechischen Republik. Das<br />
Orchester widmet sich besonders<br />
den tschechischen<br />
Klassikern ( u. a. Dvorak,<br />
Smetana, Janacek, Martinu)<br />
sowie Gustav Mahler.<br />
Sonntag, 03.01.2010,<br />
20.00 Uhr, Theater im<br />
Windthorst-Gymnasium,<br />
Meppen<br />
Neujahrskonzert<br />
von Wien durch die Welt<br />
mit dem Orchester<br />
„<strong>Emsland</strong>-Ensemble“<br />
Mit einem faszinierenden<br />
Programm musikalischer<br />
Highlights der Wiener Salonmusik,<br />
werden Sie auf einen<br />
guten Start ins neue Jahr entführt.<br />
Sonntag, 03.01.2010<br />
15.30 Uhr, Müllerhaus<br />
Mersmühle Haren<br />
Neujahrskonzert<br />
Wiener Walzerträume<br />
– Die große Johann<br />
Strauss Gala. Feurige<br />
Tanzschritte, schmelzende<br />
Stimmen und<br />
ein Orchester vom höchsten<br />
Niveau versprechen unvergessliche<br />
Stunden voller Eleganz,<br />
Leidenschaft und<br />
Walzerekstase.<br />
Samstag, 09.01.2010<br />
Beginn 19.30 Uhr, Forum<br />
Alte Werft - Stadthalle<br />
Papenburg<br />
Das Leben der Anderen<br />
basierend auf dem mit dem<br />
Oscar ausgezeichneten<br />
gleichnamigen Film.<br />
Veranstaltung im Rahmen<br />
des Abo I<br />
Samstag, 09.01.2010,<br />
20.00 Uhr, Theater im<br />
Windthorst-Gymnasium<br />
Meppen<br />
Musical Night 2009<br />
Das internationale Starensemble<br />
konnte in den letzten<br />
Jahren bereits triumphale Erfolge<br />
feiern. Unter der Regie<br />
der Hauptdarstellerin aus der<br />
ehemaligen Hamburger Erfolgsproduktion<br />
„Das Phantom<br />
der Oper“, dem Musical<br />
Star Colby Thomas aus New<br />
York, werden die z. Zt. gefragtesten<br />
Musical-Stars bzw.<br />
die jeweiligen Originalbesetzungen<br />
ein gekonnt zusammengestelltes<br />
Programm mit<br />
den Highlights der bekanntesten<br />
und beliebtesten Musicals<br />
der Welt präsentieren.<br />
Samstag, 09.01.2010<br />
20 Uhr, Theater an der Wilhelmshöhe<br />
Lingen<br />
10.<br />
Januar<br />
„Moscow Circus on Ice“<br />
Erster Eiszirkus der Welt - mit<br />
Artistik und Glamour auf glitzernden<br />
Kufen. Das atemberaubende<br />
Programm des<br />
Moskauer Ensembles ist ein<br />
faszinierendes Eis-Spektakel<br />
für die ganze Familie: grandiose<br />
Akrobatik, Jongleure,<br />
Hochseilkünstler und Clowns<br />
– ein magisches Schauspiel.<br />
Sonntag, 10.01.2010<br />
Einlass 19.15 Uhr<br />
Beginn 19.30 Uhr<br />
Papenburg<br />
Forum Alte Werft - Stadthalle<br />
13.<br />
Januar<br />
Schmitzophren<br />
Wer viel zu sagen hat, muss<br />
schneller reden.<br />
Ralf Schmitz ist ein großes<br />
Improvisationstalent - man<br />
könnte auch sagen: Er hat<br />
auf der Bühne keinen Plan.<br />
Braucht er auch nicht, denn<br />
in welche Richtung sich die<br />
Show entwickelt, darf jeden<br />
Abend das Publikum entscheiden,<br />
manchmal sogar<br />
im Sekundentakt. Die Grenzen<br />
auf der Lachskala sind<br />
nach oben offen.<br />
Mittwoch, 13.012010,<br />
20.00 Uhr, Theater an der<br />
Wilhelmshöhe Lingen<br />
15.<br />
Januar<br />
15. Lingener<br />
Comedy Gala<br />
mit Komik sprudelnder<br />
Kleinkunst. Schon zum 15.<br />
Mal präsentieren international<br />
bekannte Comedy-Künstler<br />
und Akrobaten auf der<br />
Lingener Theaterbühne ein<br />
erstaunlich lustiges Programm.<br />
Darsteller werden<br />
sich verbiegen um die Zuschauer<br />
mit einem Dauergrinsen<br />
aus dem Theater<br />
gehen zu sehen.<br />
Freitag, 15.01.2010 und<br />
am Samstag, 16.01.2010<br />
20 Uhr im Theater an der<br />
Wilhelmshöhe Lingen<br />
Heinz Erhardt ist<br />
Trumph<br />
Es ist ein Wiedersehen mit<br />
guten alten Freunden. Fast<br />
schon verinnerlicht hat Andreas<br />
Neumann Gestik,<br />
Mimik und Ausdrucksweise<br />
von Heinz Erhardt. Nur mit<br />
seiner Stimme erweckt Neumann<br />
Berühmtheiten wie<br />
Theo Lingen, Heinz Rühmann<br />
oder Inge Meysel zum<br />
Leben und verstrickt sie geschickt<br />
in verschiedenen Episoden.Freitag,<br />
15.01.10,<br />
20.00 Uhr, Theater im Windthorst-Gymnasium,<br />
Meppen<br />
18.<br />
Januar<br />
Geisterkomödie<br />
Eines der erfolgreichsten<br />
Theaterstücke, durchsetzt mit<br />
schwarzem britischem<br />
Humor und einigen frivolen<br />
Szenen, nimmt das Übersinnliche<br />
zum Anlass für verwirrende<br />
Ereignisse und<br />
spritzige Situationskomik.<br />
Montag, 18.01.10, 20.00<br />
Uhr Theater im Windthorst-<br />
Gymnasium, Meppen<br />
58 <strong>use</strong>
21.<br />
Sinfoniekonzert<br />
Philharmonie Lemberg<br />
Die Wurzeln der Philharmonie<br />
Lemberg reichen bis in<br />
den Beginn des 19. Jahrhunderts<br />
und sind eng mit dem<br />
Namen Franz Xaver Mozart,<br />
dem jüngsten Sohn des berühmten<br />
Komponisten, verbunden,<br />
der dort lebte und<br />
den ersten Musikverein gründete.<br />
Konzerttourneen führen<br />
das Orchester heute<br />
durch ganz Europa<br />
Donnerstag, 21.01.2010,<br />
20.00 Uhr Theater<br />
im Windthorst-Gymnasium<br />
Meppen<br />
„Schöne Überraschung“<br />
Musikalische Komöde von<br />
Francis C. Winter mit Volker<br />
Brandt, Joanne Bell u.a.<br />
Große Aufregung im Ha<strong>use</strong><br />
der Charity- Lady Norma<br />
Kline: Sie und ihr Mann<br />
George erwarten den Besuch<br />
der Tochter Susan, die ihren<br />
neuen Freund Peter, den<br />
„Mann ihres Lebens“, mitbringt.<br />
Als das frisch verliebte<br />
Paar eintrifft, können<br />
Norma und George ihren<br />
Schock kaum verbergen:<br />
Peter ist ein Schwarzer. Eingebettet<br />
in die Handlung<br />
sind Jazz- und Gospel-Standards<br />
wie „Let’s do it“ „StormyWeather“<br />
und „Oh,<br />
Happy Day“.<br />
Donnerstag, 21.01.2010<br />
Einlass 19.15 Uhr<br />
Beginn 19.30 Uhr<br />
Papenburg<br />
Forum Alte Werft - Theater<br />
22.<br />
Januar<br />
Januar<br />
Paul Panzer<br />
- Endlich Freizeit -<br />
Was für’n Stress!<br />
Was soll man sagen, das<br />
war's! "Heimatabend Deluxe",<br />
fast 500 Mal hat Paul<br />
sein Soloprogramm gespielt.<br />
In Deutschland, der Schweiz<br />
und in Österreich.<br />
Freitag, 22.01.2010<br />
Einlass 18.30 Uhr<br />
Beginn 19.30 Uhr<br />
Papenburg<br />
Forum Alte Werft -<br />
Stadthalle<br />
23.<br />
Januar<br />
Angaben zu den Veranstaltungen ohne Gewähr!<br />
TIM's<br />
Sportgala<br />
Ein spannendes, abwechslungsreiches<br />
Programm mit<br />
Power und vielen Höhepunkten<br />
aus Show, Comedy, Tanz,<br />
Akrobatik und Sport. Dass<br />
die Besucher auch selbst ihr<br />
Tanzbein schwingen können,<br />
dafür sorgt die Eventband<br />
„JOY“. Samstag, 23.01.10,<br />
20.00 Uhr, Altes Gasthaus<br />
Kamp, Meppen<br />
Wege mit dir<br />
Schauspiel in zwei Akten von<br />
Daniel Call<br />
Als Anna den gleichfalls geschiedenen<br />
Kaspar trifft und<br />
sich seinem Charme und seiner<br />
geistigen Brillanz nicht<br />
entziehen kann, hatte sie gerade<br />
zwanzig glücklose Ehejahre<br />
hinter sich gebracht<br />
und nicht vor, sich in ein<br />
neues Beziehungsabenteuer<br />
zu stürzen.<br />
Samstag, 23.01.2010,<br />
19.30 Uhr, Kulturkreis Clemenswerth,<br />
Aula Hümmling<br />
Gymnasium, Sögel<br />
„... und das nicht nur<br />
zur Sommerzeit!“<br />
eine turbolente A-Capella-<br />
Show mit dem Vocal-Ensemble<br />
Ferrari Küßchen<br />
Sonntag, 24.01.2010,<br />
20.00 Uhr, Theater im Windthorst-Gymnasium,<br />
Meppen<br />
Thüringen<br />
Philharmonie Gotha<br />
Mit einer Spanischen Nacht<br />
und virtuosen Gitarrenklängen<br />
möchte die Thüringen<br />
Philharmonie unter der Leitung<br />
von Hermann Breuer<br />
einen Akzent setzen gegen<br />
den trüben Winter.<br />
Sonntag, 24.01.2010<br />
Einlass 19.15 Uhr<br />
Beginn 19.30 Uhr<br />
Papenburg<br />
Forum Alte Werft - Stadthalle<br />
26.<br />
Januar<br />
Veranstaltungskalender<br />
24.<br />
Januar<br />
Musical<br />
Fieber<br />
Sänger/innen<br />
und Tänzer/innen auf höchstem<br />
Niveau präsentieren ein<br />
Fest für Augen und Ohren:<br />
Stimmgewaltig, schwungvoll<br />
und spritzig, begleitet von<br />
einer echten Band, dazu<br />
stimmungsvolle und atemberaubende<br />
Bühnenbilder.<br />
Dienstag, 26.01.2010<br />
Beginn 19.30 Uhr<br />
Papenburg Forum Alte<br />
Werft - Stadthalle<br />
29.<br />
„Schnee“<br />
Orhan Pamuk<br />
Ein deutscher<br />
Dichter türkischer<br />
Herkunft<br />
reist im Winter<br />
nach Kars, eine türkische<br />
Provinzstadt, um für eine<br />
Januar<br />
deutsche Zeitung über eine<br />
Selbstmordserie zu berichten:<br />
Junge Mädchen sollen<br />
sich umgebracht haben, weil<br />
sie gezwungen wurden, das<br />
Kopftuch abzulegen.<br />
Freitag, 29. Januar 2010<br />
Einlass 19.15 Uhr<br />
Beginn 19.30 Uhr<br />
Papenburg<br />
Forum Alte Werft - Theater<br />
30.<br />
Januar<br />
NDR Bigband<br />
„Sketches of Spain“<br />
An diesem Abend spielt die<br />
NDR Bigband unter der Leitung<br />
von Jörg Achim unter<br />
anderem die Original-Arrangements<br />
der „Sketches of<br />
Spain“ von Miles Davis und<br />
Gil Evans. Solist ist der Trompeter<br />
Claus Stötter.<br />
Samstag, 30.01.2010<br />
Einlass 20.15 Uhr<br />
Beginn 20.30 Uhr<br />
Papenburg<br />
Forum Alte Werft - Stadthalle<br />
Winterwanderung<br />
zum Emmelner Berg<br />
(Rakener Sandabbau),<br />
Exkursion mit einem<br />
Geologen.<br />
Erläuterung von naturkundlichen<br />
Funden.<br />
Samstag, 30.01.2010<br />
14.00 Uhr<br />
Mersmühle Haren<br />
am Mühlenm<strong>use</strong>um<br />
Wir veröffentlichen gerne<br />
Ihre Termine. Angaben<br />
direkt per E-Mail an:<br />
info@<strong>use</strong>-emsland.de<br />
<strong>use</strong> 59
Veranstaltungen, Theater, Konzerte....<br />
..im Februar<br />
5.<br />
Februar<br />
Die Nacht der<br />
Musicals<br />
Ein Abend der großen<br />
Gefühle<br />
... mit Highligts im<br />
Stile von TARZAN, Wikked,<br />
DIRTY DANCING, König<br />
der Löwen, MAMMA MIA,<br />
Rocky Horror Show, EVITA,<br />
Phantom der Oper, CATS,<br />
Hair, FALCO, Tanz der Vampire,<br />
GREASE, Daddy Cool,<br />
ELISABETH u. a.<br />
Die Interpreten aus Amerika,<br />
Australien, England und dem<br />
deutschsprachigen Raum<br />
werden ein Bühnenfeuerwerk<br />
aus schwungvoller<br />
Tanzakrobatik und weltbekannten<br />
Melodien abbrennen.<br />
Freitag, 05.02.2010,<br />
20.00 Uhr<br />
Theater im Windthorstgymnasium,<br />
Meppen<br />
Der große<br />
Heinz-Erhardt-Abend<br />
Ein Abend zur Erinnerung an<br />
einen großartigen, deutschen<br />
Humoristen, Komiker, Schauspieler,<br />
Autor und Sänger –<br />
den Schelm der Nation.<br />
Andreas Neumann gilt<br />
deutschlandweit als der<br />
beste Heinz Erhardt-Parodist.<br />
Wie kein Zweiter trifft er den<br />
Ton, die Mimik und Gestik<br />
des unvergessenen Komikers.<br />
Freitag, 05.02.2010<br />
19.30 Uhr<br />
Papenburg<br />
Forum Alte Werft - Theater<br />
Johann König – Das neue Soloprogramm<br />
2009!!!<br />
Total Bock<br />
auf Remmi Demmi<br />
Herr König schießt den Vogel<br />
ab! Die Stimme ist sein Makkenzeichen.<br />
Was wir erleben<br />
werden: Es geht um blinde<br />
Tauben und mutige Feigen,<br />
um Ritalin-getränkte Kinder,<br />
die heimlich ihre Eltern oder<br />
Lehrer mit dem Handy aufnehmen,<br />
und sie dann damit<br />
mittels Youtube erpressen.<br />
Freitag, 05.02.2010<br />
20.00 Uhr, Theater an der<br />
Wilhelmshöhe Lingen<br />
6.<br />
Februar<br />
Jacobsweg<br />
Dia-Reportage<br />
von Roland Marske<br />
www.jules-verne-online.de<br />
800 Kilometer zu Fuß auf<br />
dem alten Pilgerweg nach<br />
Santiago de Compostela.<br />
Der Jakobsweg verkörpert<br />
die große Sehnsucht unserer<br />
Zeit: Eine Auszeit nehmen,<br />
den Alltag hinter sich lassen,<br />
eine uralte Art des Reisens<br />
wiederentdecken, zu Fuß zu<br />
gehen und aus eigener Kraft<br />
vorankommen.<br />
Samstag, 06.02.2010<br />
20.00 Uhr<br />
Kulturzentrum Stiftung<br />
Alte Molkerei Freren<br />
Kilian räumt auf<br />
(Heiratsfieber)<br />
Lustspiel in drei Akten von<br />
Maximilian Vitus<br />
Der temperamentvolle Bauer<br />
Markus sorgt auf seinem Hof<br />
für Ordnung und Reinlichkeit,<br />
ansonsten ist er absolut<br />
unempfindlich gegenüber<br />
den schönen Augen, die ihm<br />
sein weibliches Personal mitunter<br />
macht. Als während<br />
der Erntezeit eine weitere<br />
Magd eingestellt wird,<br />
scheint zum ersten Mal seine<br />
raue Schale etwas weicher zu<br />
werden.<br />
Samstag, 06.02.2010<br />
Beginn19:30 Uhr<br />
Papenburg<br />
Forum Alte Werft - Theater<br />
Beethoven Duo<br />
Spätestens seit seinem Debüt<br />
in der CARNEGIE HALL New<br />
York im April 2008 zählt das<br />
Beethoven Duo zu den Kammermusikensembles<br />
der<br />
Spitzenliga und wird von der<br />
Presse und vom Publikum<br />
zudem als „Glamour-Paar der<br />
Klassik“ gefeiert!<br />
Montag, 08.02.2010,<br />
20.00 Uhr Theater im Windthorst-Gymnasium,<br />
Meppen<br />
13.<br />
Februar<br />
8.<br />
Februar<br />
Valentinstanz<br />
mit Duo Colors<br />
Am Valentinstag verwandelt<br />
sich die Alte Molkerei in eine<br />
gemütliche Tanzbar. Valia<br />
und Lubo Dounev spielen als<br />
„Duo Colors“ zu Tanz und<br />
Unterhaltung auf. Besser<br />
kann man den Valentinstag<br />
wohl kaum erleben, eine<br />
wunderbare Möglichkeit seinen<br />
Partner zu verwöhnen<br />
oder das Glück an diesem<br />
Tag in der Alten Molkerei zu<br />
finden...<br />
Samstag, 13.02.2010<br />
20.00 Uhr<br />
Kulturzentrum Stiftung<br />
Alte Molkerei Freren<br />
Familie Malentes<br />
„Musik ist Trumpf“<br />
Die Schlagerrevue der 70er<br />
Jahre. Die 70er Jahre waren<br />
ganz schön schrill und sind<br />
bis heute unvergessen! Feiern<br />
Sie mit “Familie Malente”<br />
ein Festival der guten<br />
Laune in der “Schlagersa<strong>use</strong><br />
der 70er“. Mitsingen, Mitklatschen,<br />
Mitfeiern!<br />
Samstag, 13.02.2010<br />
20.00 Uhr Theater an der<br />
Wilhelmshöhe Lingen<br />
TIM's Musicaldinner<br />
Exquisites 5-Gänge-Menü bei<br />
stimmungsvoller Darbietung<br />
der Musicalstars Jens Sörensen<br />
und Al Yacha Anderson<br />
im gemütlichen Ambiente<br />
des Kossehofs.<br />
Samstag, 13.02.2010,<br />
19.00 Uhr, Meppen<br />
14.<br />
Februar<br />
Philharmonia Quartett<br />
Berlin<br />
Das Philharmonia Quartett<br />
Berlin hat sich seit seiner<br />
Gründung im Jahre 1985 als<br />
hochangesehenes Kammermusikensemble<br />
etabliert. Mit<br />
seinem homogenen Klang<br />
und der perfekten Art des<br />
Zusammenspiels setzt das<br />
Streichquartett neue Maßstäbe.<br />
Sonntag,<br />
14.02.2010, 19.30 Uhr<br />
Kulturkreis Clemenswerth,<br />
Aula, Hümmling-Gymnasium,<br />
Sögel<br />
60 <strong>use</strong>
19.<br />
Februar<br />
21.<br />
Februar<br />
Veranstaltungskalender<br />
Geld, Moneten<br />
und Penunsen...<br />
Manch einem fällt es schwer,<br />
an der Supermarktkasse seinen<br />
Einkauf zu bezahlen,<br />
aber es gibt auch krasse Gegensätze.<br />
Mit diesem Kampf<br />
ums Geld will die Theaterwerkstatt<br />
Rückenwind e.V.<br />
ihre Zuschauer ein wenig<br />
aufmischen. Sie präsentieren<br />
eine Achterbahn der Gefühle,<br />
deren einzelne Haltstellen<br />
heißen: Glück, Unglück,<br />
Freunde, Ärger, Verzweiflung,<br />
Euphorie, Knete,<br />
Pleite, schweben auf Wolke<br />
Sieben oder ganz unten sein.<br />
Theaterwerkstatt Rückenwind<br />
e.V.<br />
Freitag, 19. Februar 2010<br />
19.30 Uhr Papenburg<br />
Forum Alte Werft - Theater<br />
„Glengar“<br />
Irish live music<br />
Freitag, 19.02.2010<br />
20.00 Uhr<br />
Mersmühle Haren<br />
am Mühlenm<strong>use</strong>um<br />
20.<br />
Boßeltour<br />
ab der<br />
Mersmühle<br />
durch den<br />
Bockholt, Abschluß mit<br />
Grün kohlessen im Mühlenkeller<br />
(Anmeldepflicht bei<br />
Heinz Schnelte, Tel. 05932-<br />
2860)<br />
Samstag, 20.02.2010<br />
14.30 Uhr Mersmühle<br />
Haren<br />
Februar<br />
Kammertrio Berlin<br />
Johann Sebastian Bach war<br />
nicht nur Komponist großer<br />
Orgelwerke und Passionen,<br />
er war auch ein begnadeter<br />
Meister der Kammermusik.<br />
Er hinterließ kostbare Werke<br />
der kleinen Form, deren Eleganz,<br />
Temperament und<br />
Tiefe verzaubern. Ein solches<br />
Erlebnis möchten die Musiker<br />
des Kammertrios Berlin<br />
den Besuchern mit diesem<br />
Konzert bereiten.<br />
Sonntag, 21.02.2010<br />
17.00 Uhr<br />
Aschendorf Gut Altenkamp<br />
Auf kein Neues<br />
Kabarett „die Radieschen“,<br />
Berlin<br />
Gesundheit, Bildung, Steuern,<br />
Krieg und Frieden –<br />
jedes Jahr die gleiche Leier!<br />
Aber ganz so ist es nicht, -<br />
Dummheit, Ignoranz und<br />
Medienwahnsinn sind offenbar<br />
immer noch steigerbar.<br />
Und so wird auch der Berliner<br />
Gerd Hoffmann weitersticheln,<br />
-lästern und –ätzen.<br />
Sonntag, 21.02.2010,<br />
20.00 Uhr, Theater im Windt<br />
horst-Gymnasium, Meppen<br />
22.<br />
Februar<br />
Angaben zu den Veranstaltungen ohne Gewähr!<br />
Der schwarze Abt<br />
Kriminalkomödie von Fran<br />
Thannhä<strong>use</strong>r nach E. Wallace.<br />
Auf dem Anwesen der<br />
Familie Chelford spukt es.<br />
Das zumindest behaupten<br />
die Einwohner von Fossaway.<br />
Einer alten Legende nach soll<br />
vor 700 Jahren der damalige<br />
Graf den Vorsteher der nahe<br />
gelegenen Abtei ermordet<br />
haben. Seitdem, so die Sage,<br />
treibt dieser als „schwarzer<br />
Abt“ sein Unwesen.<br />
Montag, 22.02.2010,<br />
20.00 Uhr, Theater im Windthorst-Gymnasium,<br />
Meppen<br />
Sonntag, 28.02.2010,<br />
19.30 Uhr, Forum Alte Werft<br />
- Stadthalle, Papenburg<br />
25.<br />
Februar<br />
The<br />
Bavarian<br />
Classic<br />
Jazzband<br />
Auf vielfachen Wunsch unserer<br />
Konzertbesucher gibt es<br />
schon in dieser Spielzeit ein<br />
Wiedersehen mit „The Bavarian<br />
Classic Jazzband“. Sieben<br />
hochkarätige Musiker,<br />
denen der traditionelle New<br />
Orleans Jazz durch jede Faser<br />
ihrer Körper zu pulsieren<br />
scheint. Donnerstag,<br />
25.02.2010, 20.00 Uhr<br />
Theater im Windthorst-Gymnasium,<br />
Meppen<br />
27.<br />
Februar<br />
Dire Strats<br />
Was machen fünf junge, musikbegeisterte<br />
Freunde, wenn<br />
sie wieder in die Zeit der<br />
80er Jahre eintauchen wollen<br />
und wilde Abenteuer suchen?<br />
Sie packen Gitarren,<br />
Schlagwerk, Bass sowie Tasten<br />
ein und fahren kreuz<br />
und quer durch die Republik.<br />
Ihre Lieblingsmusik sind<br />
die Songs der legendären<br />
„dIRE sTRAITS“. Samstag,<br />
27.02.2010 20.00 Uhr, Kulturzentrum<br />
Stiftung Alte<br />
Molkerei Freren<br />
Konzert<br />
mit dem Blasorchester<br />
Regenbogen<br />
Unter der Gesamtleitung von<br />
Alexander Scharf wird das<br />
Blasorchester Regenbogen<br />
zum fünften Mal im Theater<br />
auftreten. Samstag,<br />
27.02.2010<br />
17.00 Uhr Theater an der<br />
Wilhelmshöhe Lingen<br />
„Rock around the clock“<br />
Das Bill Haley Orchestra entführt<br />
das Publikum auf eine<br />
musikalische Reise durch Bill<br />
Haleys Leben (1925–1981)<br />
und zeigt weltweit die wichtigsten<br />
Stationen seiner Laufbahn<br />
auf – und dies zum<br />
ersten Mal in neu arrangiertem<br />
sattem Big-Band-Sound.<br />
Samstag, 27.02.2010,<br />
19.30 Uhr, Kulturkreis Clemenswerth<br />
im Schloss Clemenswerth,<br />
Sögel<br />
Der Verdacht<br />
Kriminalstück nach der<br />
gleichnamigen Novelle<br />
von Friedrich Dürrenmatt<br />
Im Berner Salemspital erholt<br />
sich Kommissar Bärlach<br />
von einer schweren Operation.<br />
Beim Blättern in einem<br />
Magazin stößt er auf das<br />
Foto des deutschen Arztes<br />
Nehle, der in Konzentrationslagern<br />
grausame Operationen<br />
ohne Narkose an<br />
Häftlingen durchgeführt hat.<br />
Sonntag, 28.02.2010,<br />
20.00 Uhr Theater im Windthorst-Gymnasium,<br />
Meppen<br />
<strong>use</strong> 61<br />
28.<br />
Februar
Ausstellungen - Dezember - Januar - Februar<br />
„Namen, Rätsel, fromme<br />
Sprüche.... geheimnisvolle<br />
Zeichen und Inschriften“<br />
Auf vielen alten Gegenständen<br />
finden sich Inschriften<br />
und Jahreszahlen, die meistens<br />
von früheren Besitzern<br />
erzählen. siehe Seiten 18 - 21<br />
bis 31. Dezember 2009<br />
Veranstaltungsort:<br />
<strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>um Lingen<br />
„Getrennt vereint /<br />
vereint getrennt“<br />
In den Ausstellungsräumen<br />
des Meppener Kunstkreises<br />
und im Stadthaus Meppen<br />
werden künstlerische Arbeiten<br />
rund um das Thema zur<br />
deutschen Wiedervereinigung<br />
gezeigt.<br />
01.11.2009 - 21.01.2010<br />
Kunstzentrum Koppelschle<strong>use</strong><br />
Meppen<br />
„Blickwinkel“<br />
1. Ausstellung im Rahmen der<br />
VHS-Galerie im Freiherr-vom-<br />
Stein-Haus, mit Werken von<br />
Maria Hettich (Acrylbilder<br />
und Aquarelle), Eckard Ströder<br />
(Fotografie und Frottage)<br />
und Bernhard Michalski (Ölund<br />
Acrylmalerei, Radierungen).<br />
Bis 15. Januar 2010<br />
Freiherr-vom-Stein-Haus<br />
(VHS-Gebäude) Meppen<br />
„Tiere der Eiszeit“<br />
Die Ausstellung „Tiere der Eiszeit“<br />
zeigt die wichtigsten<br />
Tiere, die während der letzten<br />
Eiszeit vor ca. 12.000 Jahren<br />
in unserer Region lebten. Zu<br />
sehen sind über 20 ausgestorbene<br />
Tiere als Nachbildung in<br />
Originalgröße oder als Präparate.<br />
Prunkstück der Ausstellung<br />
ist ein 3,50 m hohes<br />
7,00 m langes und 400 kg<br />
schweres Wollmammut!<br />
13.12.2009 - 24.05.2010<br />
Ausstellungszentrum für die<br />
Archäologie des <strong>Emsland</strong>es<br />
Meppen<br />
“Wer erinnert sich? –<br />
Fotostreifzug durch die<br />
Meppener Altstadt”<br />
In der Ausstellung werden<br />
Aufnahmen vom Marktplatz<br />
und den rund um ihn herum<br />
verlaufenden Straßenzügen<br />
aus verschiedenen Jahrzehnten<br />
den jeweiligen aktuellen<br />
Ansichten gegenübergestellt.<br />
Im Dezember wird diese Ausstellung<br />
ergänzt durch eine<br />
alte Märklin-Eisenbahnanlage<br />
der Spur 0 aus den 1930er<br />
Jahren, die fahrbereit auf<br />
einer Platte in der Größe von<br />
ca. 4,50 m x 2,50 m montiert<br />
ist und an verschiedenen<br />
Tagen in der Woche sowie an<br />
mehreren Sonntagnachmittagen<br />
auch fahren wird.<br />
Die Fotoausstellung ist noch<br />
bis zum 17.01.2010 zu sehen.<br />
Die Modellbahnausstellung<br />
können Sie vom 01.12.2009<br />
bis zum 17.012010 besichtigen.Stadtm<strong>use</strong>um<br />
Obergerichtsstr. 7, Meppen<br />
Ausstellungseröffnung:<br />
„Kunst als<br />
Freiheit und Zeugnis“<br />
Zum 100. Geburtstag<br />
des Moorsoldaten<br />
Ernst Walsken<br />
Arbeiten 1930 – 1946<br />
Ernst Walsken wurde am 27.<br />
Dezember 1909 in Solingen<br />
geboren. Schon früh begeistert<br />
sich der Sohn eines<br />
Messerreiders für die Kunst.<br />
Anfang der 1930er Jahre<br />
entstehen erste Arbeiten in<br />
A<strong>use</strong>inandersetzung mit Kubismus<br />
und Bauhaus.<br />
Sonntag, 24.01.2009<br />
11.00 Uhr<br />
Kulturzentrum Stiftung Alte<br />
Molkerei Freren<br />
Ausstellungsdauer 3 Wochen<br />
Eintritt: frei<br />
2010 -<br />
Das Jahr der Bilder<br />
im <strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>um<br />
Zum ersten Mal stellt das<br />
<strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>um Lingen im<br />
Jahr 2010 alle seine Sonderausstellungen<br />
unter ein gemeinsames<br />
Motto – das<br />
„Jahr der Bilder im <strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>um“.<br />
Gleich vier Sonderausstellungen<br />
beziehen<br />
im Laufe des Jahres unterschiedliche<br />
Positionen zu Bilderproduktion<br />
und zur<br />
Funktion der Bilder. Dabei<br />
reicht die Bandbreite von aktuellen<br />
Karikaturen bis zu<br />
klassischen Gemälden und<br />
von internationalen Bildthemen<br />
bis zu <strong>Emsland</strong>bildern.<br />
Fritz Wolf und die Kirche (Januar/Februar<br />
2010)<br />
Den Auftakt macht im Januar<br />
eine Ausstellung über den<br />
Karikaturisten Fritz Wolf<br />
(1918-2001), die unter dem<br />
Titel „Fritz Wolf und die Kirche“<br />
vom Diözesanm<strong>use</strong>um<br />
und der Fritz-Wolf-Gesellschaft<br />
in Osnabrück produziert<br />
wurde. Der seit 1949 in<br />
Osnabrück ansässige Fritz<br />
Wolf arbeitete seit 1952<br />
lange Jahre als Grafiker und<br />
Karikaturist für die „Neue<br />
Osnabrücker Zeitung“, war<br />
aber auch für die „Welt“,<br />
den „Stern“, die „Brigitte“<br />
und andere Zeitschriften<br />
tätig. Bekannt sind vor allem<br />
seine politischen Karikaturen,<br />
doch Wolf nahm immer wieder<br />
auch Themen aus dem<br />
gesellschaftlichen und kulturellen<br />
Leben auf’s Korn,<br />
zeigte die kleinen Schwächen<br />
der Prominenten wie der<br />
Bürger von nebenan. Viele<br />
seine Karikaturen zeigen politische<br />
Ereignisse im kirchlichen<br />
Habitus – kein Wunder,<br />
hatte Wolf doch in seinen<br />
jungen Jahren viel für katholische<br />
Jugendzeitschriften<br />
und die Bistumspresse gearbeitet.<br />
<strong>Emsland</strong><br />
Schwarz-Weiß<br />
Bilder einer norddeutschen<br />
Landschaft aus den<br />
60er Jahren von Gerhard<br />
Kromschröder<br />
Am Rand des Bildes steht ein<br />
geschirrtes Pferd, im Hintergrund,<br />
leicht verschwommen,<br />
naht der große<br />
Mähdrescher – Unterschrift:<br />
Die Begegnung. Aufgenommen<br />
wurde diese Begegnung<br />
zwischen »Tradition und Moderne«<br />
in den 1960er Jahren<br />
im <strong>Emsland</strong>. Im Jahr 2003<br />
ehrte ihn die Johann-Alexander-<br />
Wisniewsky-Stiftung mit<br />
dem „Medienpreis <strong>Emsland</strong>“<br />
für „herausragenden, kritisch-hinterfragenden<br />
Lokaljournalismus“.<br />
Eine Ausstellung in Kooperation<br />
mit dem Emsländischen<br />
Heimatbund<br />
Sonntag,<br />
07.02.2010 - 11.04.2010<br />
Ö ffnungszeiten:<br />
Dienstag - Donnerstag 15-17<br />
Uhr, Sonntag 14-17 Uhr<br />
Papenburg<br />
Forum Alte Werft - Galerie<br />
Wir veröffentlichen gerne<br />
Ihre Termine. Angaben<br />
direkt per E-Mail an:<br />
info@<strong>use</strong>-emsland.de<br />
62 <strong>use</strong>
Abonnement<br />
Liebe Leserinnen und Leser!<br />
„<strong>use</strong>“, das regionale Magazin für das <strong>Emsland</strong>, zeigt<br />
Ihnen vier Mal im Jahr die vielfältigen Seiten Ihrer<br />
Region. Brauchtum und Moderne, Unterhaltsames<br />
und Wissenswertes, Spannendes und Lustiges in<br />
Hochdeutsch und „op Platt“ für die ganze Familie!<br />
Außerdem informieren wir Sie über Veranstaltungen<br />
und berichten über die schönsten Ausflugstipps. Wir<br />
sind sicher, dass Sie staunen werden, was es alles im<br />
<strong>Emsland</strong> zu sehen oder besser zu erleben gibt.<br />
Verpassen Sie keine <strong>Ausgabe</strong> und lassen sich ihr „<strong>use</strong>“<br />
druckfrisch für nur 14,- Euro im Jahr direkt nach<br />
Ha<strong>use</strong> schicken.<br />
Magazin für unser starkes <strong>Emsland</strong><br />
Kostenlose Leseprobe Winter 2009 <strong>Ausgabe</strong> 1<br />
Brauchtum<br />
Kunst & Kultur<br />
Sagenhaftes<br />
Wissenswertes<br />
Genuss<br />
Trends<br />
Veranstaltungen<br />
Bitte senden Sie den untenstehenden Coupon<br />
an:<br />
<strong>use</strong> – Aboservice<br />
K Satz & Bild<br />
Kordestr. 42<br />
49744 Geeste<br />
Für nur 14,- Euro im Jahr kommt<br />
<strong>use</strong><br />
direkt zu Ihnen ins Haus!<br />
Ja, ich möchte 4 <strong>Ausgabe</strong>n „<strong>use</strong> – unser starkes <strong>Emsland</strong>“ im Jahr<br />
an nebenstehende Adresse zugestellt bekommen.<br />
Gewünschte Zahlungsweise:<br />
Name<br />
Per Bankeinzug<br />
Straße<br />
Kontonummer<br />
BLZ<br />
Geldinstitut<br />
Ort<br />
Telefon<br />
E-Mail<br />
Vorkasse<br />
Von dieser Abonnementbestellung kann ich innerhalb von 10<br />
Tagen durch schriftliche Mitteilung zurücktreten. Wird das Abonnement<br />
nicht 8 Wochen vor Ablauf schriftlich gekündigt, verlängert<br />
sich der Bezug um jeweils ein Jahr. Nach Ablauf des ersten<br />
Jahres ist eine Kündigung jederzeit möglich.<br />
Datum / Unterschrift/ Geburtsdatum<br />
Der Abschluss des Abonnements setzt Volljährigkeit voraus
10<br />
Armbanduhren zu gewinnen!<br />
Metallarmbanduhr mit Mineralglas.<br />
Marken-Quartzwerk. Silbernes Ziffernblatt,<br />
mit Sekundenzeiger.<br />
Schwarzes Echt-Lederarmband,<br />
verdeckter Bandanstoß.<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
64 <strong>use</strong>
Rätselhaftes & Gewinnspiel<br />
Gewinnspiel & Sudoku<br />
Jede Zahl von 1 - 9 darf in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem kleinen Quadrat nur einmal vorkommen. Lösung siehe Seite 66.<br />
2 7 5 8 4 6<br />
3 8<br />
3 1 5 4<br />
3 8 7 1 5 4<br />
5 9 1 8 3<br />
2 5<br />
7 5 1 3 8 4 2<br />
1 5 9<br />
4 9 6 1 7<br />
Schwierigkeitsgrad: leicht<br />
9 6 1 7 3<br />
6 5 2 7 8<br />
3 7 4 5 1<br />
2 5 3 7<br />
3 1<br />
1 6 5<br />
7 4 3 9 8 5<br />
3 7 2<br />
6 4<br />
Schwierigkeitsgrad: mittel<br />
Rätseln macht Spaß. Darum bietet auch die <strong>use</strong> Ihnen ein<br />
kurzweiliges Rätselvergnügen, sei es das klassische Kreuzworträtsel<br />
oder das moderne und beliebte Sudoku-Zahlenrätsel<br />
in verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Also auf geht’s,<br />
und die kleinen grauen Zellen ein wenig angestrengt. Es lohnt<br />
sich, denn unter den Einsendern des richtigen Lösungswortes<br />
verlosen wir 10 wunderschöne Armbanduhren. Und so wird’s<br />
gemacht: Kreuzworträtsel lösen, Lösungswort auf eine Postkarte<br />
schreiben, Absender nicht vergessen, und bis zum 10.<br />
Januar (Einsendeschluss) abschicken an:<br />
<strong>use</strong> – unser starkes <strong>Emsland</strong><br />
Stichwort: Kreuzworträtsel<br />
c/o K Satz & Bild<br />
Kordestr. 42,<br />
49744 Geeste<br />
Nicht teilnehmen dürfen Mitarbeiter der Zeitschrift <strong>use</strong>. Der<br />
Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />
Nutzen Sie auch die Gelegenheit, uns Ihre Meinung über die<br />
neue „<strong>use</strong>“ mitzuteilen Wir freuen uns über jede Rückmeldung<br />
und Anregung.<br />
9 1<br />
4 3 6<br />
6 9 2 8<br />
7 4<br />
4 1 8<br />
2 8 5<br />
6 4 3<br />
4 8 7<br />
5 6 9 2<br />
Schwierigkeitsgrad: schwer<br />
<strong>use</strong> 65
Des Rätsels Lösung:<br />
Die nächste<br />
erscheint Ende Februar 2010.<br />
Lockruf des Gartens<br />
Nach erholsamer Winterpa<strong>use</strong> sprießt das frische Grün allerorten<br />
und es zieht uns nicht nur hinaus in die freie Natur sondern auch<br />
in den eigenen Garten, der nun für das kommende Jahr vorbereitet<br />
und gestaltet sein möchte. Wir zeigen Ihnen, wie Sie schon vor<br />
dem ersten Frühlingshauch ihre Pflanzen und Gehölze in Schuss<br />
bringen und welche Vorbereitung ein gutes Gedeihen des Gartens<br />
im Laufe des Jahres garantiert. Finden Sie Anregungen, den eigenen<br />
Garten auch einmal thematisch umzugestalten und schaffen<br />
sich dadurch Freude für das ganze Jahr.<br />
Ostern – Aufbruch ins neue Frühjahr<br />
Nach den kalten, tristen Wintermonaten erwacht das Frühjahr langsam<br />
zu neuem Leben und die Natur tastet sich aus ihrem Winterruhe<br />
in die ersten wärmenden Sonnenstrahlen. Ostern – Zeit<br />
christlicher Besinnung über das auferstandene Leben, aber auch<br />
Fest der Freude, für alle, die sich an der wieder erwachenden Natur<br />
ergötzen. Entdecken Sie mit uns Ostern im <strong>Emsland</strong>, gehen auf Eiersuche<br />
an den Ufern der Ems und genießen später das junge, frische<br />
Grün beim „Anradeln“ auf gut ausgebauten Radwegen in<br />
unserer Region.<br />
Ne Burenhochtied<br />
Ob Hochtiedsnöger, Reep över de Strote oder Hochtiedsschmaus-<br />
Tradition ist modern, wenn sich junge Menschen entschließen, eine<br />
Hochzeit der emslandischen Art zu feiern. Wir geben Anregungen<br />
über alte und neue Hochzeitsbräuche und zeigen, wie man sich am<br />
besten auf den schönsten Tag des Lebens vorbereitet. Erleben Sie<br />
mit uns eine Burenhochtied und planen ihre eigenen Tag<br />
2 7 5 9 8 4 6 3 1 9 2 8 6 1 4 7 5 3 2 9 1 4 6 5 8 3 7<br />
9 6 4 3 7 1 2 5 8 6 5 1 2 3 7 4 9 8 4 8 5 3 1 7 9 6 2<br />
8 3 1 6 5 2 9 7 4 3 7 4 9 8 5 2 6 1 7 6 3 9 2 8 5 4 1<br />
3 8 7 1 6 5 4 2 9 2 9 5 8 4 3 1 7 6 8 7 9 5 3 6 2 1 4<br />
6 5 9 2 4 7 1 8 3 8 3 7 1 9 6 5 2 4 6 5 4 1 8 2 3 7 9<br />
4 1 2 8 3 9 7 6 5 4 1 6 7 5 2 8 3 9 1 3 2 7 9 4 6 8 5<br />
7 9 6 5 1 3 8 4 2 7 4 2 3 6 1 9 8 5 9 2 7 6 4 3 1 5 8<br />
1 4 3 7 2 8 5 9 6 1 8 3 5 7 9 6 4 2 3 4 8 2 5 1 7 9 6<br />
5 2 8 4 9 6 3 1 7 5 6 9 4 2 8 3 1 7 5 1 6 8 7 9 4 2 3<br />
leicht mittel schwer<br />
66 <strong>use</strong><br />
Das Team von <strong>use</strong> - unser starkes <strong>Emsland</strong><br />
wünscht Ihnen eine schöne Adventszeit,<br />
ein harmonisches Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Familie<br />
und einen guten Rutsch ins Jahr 2010.<br />
Impressum<br />
Herausgeber<br />
K Satz & Bild<br />
Doris Korte<br />
Anschrift/Kontakt<br />
Kordestr. 42<br />
49744 Geeste<br />
Telefon 0 59 37 - 40 71<br />
Telefax 0 59 37 - 40 72<br />
info@<strong>use</strong>-emsland.de<br />
Redaktion<br />
Wolfgang Klemme<br />
Doris Korte (V.i.S.d.P)<br />
Grafik & Satz<br />
K Satz & Bild<br />
Titelfoto<br />
Richard Hesskamp<br />
Fotos<br />
Mario Korte, Richard Hesskamp<br />
<strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>um Lingen,<br />
Schloss Clemenswerth<br />
Schmidt Floristik GmbH, Werlte<br />
www.fotolia.com<br />
www.raeumchen-wechsle-dich.de<br />
Thekla Brinker, Alfons Deters,<br />
Leo Lüsing-Hauert<br />
Anzeigenberatung und Vertrieb<br />
Mario Korte<br />
info@<strong>use</strong>-emsland.de<br />
Verteilerstellen Erstausgabe<br />
bei allen Werbepartnern,<br />
Einzelhandel, Gastronomie,<br />
Arztpraxen, Krankenhä<strong>use</strong>rn,<br />
Touristinfomationen, Wochenmärkte<br />
Verteilungsgebiet<br />
Rhede, Papenburg, Dörpen, Werlte, Lathen,<br />
Sögel, Haren, Meppen, Twist, Haselünne<br />
Herzlake, Geeste, Lengerich, Lingen, Freren,<br />
Emsbüren, Spelle, Salzbergen<br />
Druck<br />
Van Acken Druck GmbH, Lingen<br />
Die Redaktion nimmt gerne Beiträge zur<br />
Veröffentlichung entgegen. Diese müssen frei<br />
von Rechten Dritter sein. Ein Anspruch auf<br />
Veröffentlichung besteht nicht.<br />
Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte,<br />
Druckunterlagen und Fotos übernehmen wir<br />
keine Haftung.<br />
Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen<br />
nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers<br />
dar. Für Druckfehler sowie die Richtigkeit<br />
von Veranstaltungsterminen und inhaltlichen<br />
Angaben übernehmen wir keine Gewähr.<br />
© alle Rechte bei K Satz & Bild, D. Korte. Kein<br />
Teil dieses Magazins darf in Druck, Fotokopie,<br />
Digital oder einem anderen Verfahren ohne<br />
schriftliche Genehmigung reproduziert,<br />
verarbeitet oder verbreitet werden.<br />
Zuwiderhandlungen gelten als Verstoß gegen<br />
das Urheberrecht und Wettbewerbsrecht und<br />
werden strafrechtlich verfolgt.<br />
Der Rechtsweg ist bei Gewinnaktionen<br />
ausgeschlossen.
Magazin für unser starkes <strong>Emsland</strong><br />
Kostenlose Leseprobe Winter 2009 <strong>Ausgabe</strong> 1<br />
Brauchtum<br />
Kunst & Kultur<br />
Sagenhaftes<br />
Wissenswertes<br />
Genuss<br />
Trends<br />
Veranstaltungen
Meyers Mühle in Papenburg<br />
Die Blaue Stunde, eine kurze<br />
Spanne Zeit zwischen Beginn der<br />
Dämmerung und Einbruch der<br />
Nacht verzaubert Mühle und Mühlenvorplatz<br />
mit ihrem Licht. Der<br />
freie Himmel bildet die Kulisse für<br />
die festliche Beleuchtung und lässt<br />
sie intensiv strahlen. Dies ist die<br />
beste Zeit für einen Bummel durch<br />
die Innenstadt, auch für Fotografen.<br />
www.foto-luesing-hauert.de