13.11.2019 Aufrufe

use Emsland Ausgabe 1

  • Keine Tags gefunden...

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

Magazin – unser starkes <strong>Emsland</strong><br />

Kostenlose Leseprobe Winter 2009 <strong>Ausgabe</strong> 1<br />

Brauchtum<br />

Kunst & Kultur<br />

Sagenhaftes<br />

Wissenswertes<br />

Genuss<br />

Trends<br />

Veranstaltungen


Advent auf dem Kräuterhof Rosen<br />

Zum Wald 12 · 49744 Geeste/Bramhar<br />

Telefon (0 59 63) 98 10 60 · Fax 98 10 61<br />

www.kraeuterhof-rosen.de<br />

E-Mail: kraeuterhof-rosen@gmx.de<br />

ÖFFNUNGSZEITEN:<br />

Der Kräuterhof hat für Sie in den folgenden<br />

Zeiten geöffnet: Dienstag – Sonntag 14 –18 Uhr<br />

Kaffee, Tee und Kuchen<br />

Montag Ruhetag!<br />

Auch in den Wintermonaten ist das Café<br />

geöffnet!<br />

Auf Anfrage werden für Gruppen ab 10 Personen<br />

verschie dene Vorträge über Kräuter angeboten.<br />

In der ganzen Adventszeit winterliche Ausstellung in der Remise


Editorial<br />

Liebe Leserinnen, liebe Leser!<br />

Sind Sie stolz auf Ihre Heimat? Natürlich sind Sie das! Denn das <strong>Emsland</strong> ist eine Region mit<br />

Herz und Tradition. Es gibt Schlösser und Gutshöfe, M<strong>use</strong>en und Theater, Ferienparks und<br />

Seen, Kräuterhöfe und Melkhüsken, Moorgebiete und Flussauen – herrliche Natur und Landschaft.<br />

Moderne Einkaufszentren und Städte mit Atmosphäre, florierende Wirtschaft und Industrie,<br />

eine Autobahn und Werften und vor allem viele nette Leute.<br />

„<strong>use</strong> – unser starkes <strong>Emsland</strong>“ haben wir deshalb das neue Magazin genannt, das sich den<br />

Menschen und dieser Region widmet. Neugierig, aufgeschlossen gegenüber Modernem aber<br />

auch traditionsbewusst wollen wir zeigen, wie sich unser <strong>Emsland</strong> heute darstellt, wie es sich<br />

entwickelt und wie die Menschen darin leben. Freuen Sie sich auf schöne Impressionen, unbekannte<br />

Eindrücke und neu entdeckte Traditionen des <strong>Emsland</strong>es, die wir Ihnen in jeder <strong>Ausgabe</strong><br />

vorstellen.<br />

„<strong>use</strong>“ präsentiert sich als <strong>Emsland</strong>-verbindendes<br />

Medium, das über Historisches, Überliefertes, Aktuelles<br />

und Zukünftiges berichtet. Sie als Leser und als aktive<br />

Emsländer sind herzlich eingeladen, daran mitzuwirken,<br />

sei es durch eigene Text- und Bildbeiträge, sei es durch<br />

Ideen zu Themen oder Hinweise auf vorstellenswerte<br />

Personen, Orte und Ereignisse. Denn wir wissen aus eigener<br />

Erfahrung, dass die schönsten Tipps aus dem nächsten<br />

Umfeld kommen.<br />

Doch nun hinein ins Lesevergnügen. Entdecken Sie mit<br />

uns gemeinsam die Schönheiten des winterlichen <strong>Emsland</strong>es,<br />

erinnern sich an leckeres Backwerk aus der Kinderzeit<br />

und gestalten mit uns traditionell oder ganz<br />

modern den Weihnachtsbaum. Wir wünschen Ihnen viel<br />

Vergnügen mit „<strong>use</strong>“ beim Stöbern, Schmökern, Erinnern,<br />

Entspannen, Rätseln und, und, und…<br />

“<br />

Herzlichen Dank…<br />

sagen wir allen, die an dieser ersten<br />

<strong>Ausgabe</strong> des neuen <strong>Emsland</strong>magazins<br />

„<strong>use</strong> – unser starkes <strong>Emsland</strong>“ so tatkräftig<br />

mitgewirkt haben. Sei es durch<br />

redaktionelle oder Bildbeiträge, sei es<br />

durch ermutigende Gespräche oder<br />

werbende Unterstützung. Wir freuen<br />

uns darauf, dieses Magazin auch 2010<br />

gemeinsam mit unseren Lesern weiter<br />

„<br />

zu entwickeln und ein Spiegelbild des<br />

<strong>Emsland</strong>es zu sein.<br />

Ihr Team von „<strong>use</strong> – unser starkes <strong>Emsland</strong>“<br />

<strong>use</strong> 3


Inhalt<br />

26 Appelstütkes<br />

Lecker, was der Ofen so hervorzaubert:<br />

Das finden zumindest Enkelin und Großmutter beim<br />

gemeinsamen Backen. Lassen auch Sie sich anstecken<br />

von der Begeisterung unserer beiden Bäckerinnen und<br />

probieren selbst einmal das gar nicht so schwere Rezept der<br />

„Appelstütken“ aus.<br />

Titelfoto: © Richard Heskamp, Lingen<br />

8<br />

Mystische Symbole<br />

Symbole vergangener Zeiten finden sich überall<br />

im <strong>Emsland</strong>. Begleiten sie uns auf eine<br />

spannende Reise durch das <strong>Emsland</strong> der<br />

Gegenwart und entdecken dabei die Zeichen der<br />

Vergangenheit, die an vielen Stellen von<br />

Traditionen und lang zurückreichenden Wurzeln<br />

der Besiedelung im <strong>Emsland</strong> zeugen.<br />

18 Winter im <strong>Emsland</strong><br />

In winterlicher Pracht erstrahlt das <strong>Emsland</strong>,<br />

wenn Schnee das Land bedeckt und Eis Wälder und Fluss verändert.<br />

Erleben Sie Bilder, die zum Träumen einladen und<br />

lassen Sie auf einem winterlichen Spaziergang die Gedanken schweifen.<br />

6<br />

Sagenhaftes <strong>Emsland</strong><br />

Das <strong>Emsland</strong> hat einen reichen Schatz an Sagen<br />

und Erzählungen zu bieten, die teilweise über<br />

viele Jahrhunderte mündlich überliefert wurden<br />

und nur auf engem Raum bekannt sind. Wir beginnen<br />

damit, diese sagenhaften Erzählungen in<br />

dieser und den folgenden <strong>Ausgabe</strong>n vorzustellen.


„<strong>use</strong>“ Inhalt<br />

Überlieferungen<br />

Sagenhaftes <strong>Emsland</strong> 6<br />

Kunst & Kultur<br />

Mystische Symbole und magische Formeln 8<br />

Brauchtum<br />

Tunscherenabend in der Nachkriegszeit 12<br />

Portrait<br />

Hergottschnitzer von Altenberge 14<br />

Natur<br />

Winterimpressionen 18<br />

Pflanzen<br />

Frühlingstraum im Winterglas 22<br />

Genuss<br />

Appelstütkes 26<br />

Welchen Wein nehme ich nur zur Weihnachtsgans? 30<br />

Plattdütsch<br />

„Karo, Karo“ – van’t Schmuggeln 32<br />

Speckpannkoken häff’t weer in de Riege bracht 36<br />

Geschenktipp<br />

Sollten auf keinem Gabentisch fehlen – Bücher 38<br />

Ich wünsche dir Zeit 40<br />

Trends<br />

Fröhliche Weihnacht überall... 42<br />

Gesundheit<br />

Altes Wissen – Wat help’t 50<br />

14 Aus besonderem<br />

Holz geschnitzt<br />

Geschnitzte Holzfiguren in der Krippe sind das Highlight<br />

in jeder weihnachtlich geschmückten Wohnzimmerdekoration.<br />

Doch auch viele andere Figuren weiß der<br />

Herrgottschnitzer von Altenberge, Hugo Gerdelmann, zu<br />

fertigen, wie er uns bei einem unterhaltsamen Besuch in seiner<br />

Werkstatt zeigt. Begleiten Sie uns in die Welt der<br />

Schnitzeisen und Holzklötze, die zu Kunstwerken werden.<br />

42 Weihnachten<br />

Winterzeit – Weihnachtszeit, schon sind alle Leute<br />

mit der Vorbereitung für das Fest beschäftigt.<br />

Finden Sie auch in der <strong>use</strong> einige Anregungen rund um<br />

Weihnachtstraditionen und moderne Trends beim<br />

Weihnachtsschmuck. Genießen Sie die vorweihnachtlichen<br />

Ausstellungen und versäumen Sie bei aller Hektik des Alltags<br />

nicht, auf einem der vielen Weihnachtsmärkte einen Becher<br />

Kinderpunsch oder Glühwein zu trinken.<br />

Wissenswertes<br />

Weihnachtsbäume und Christbäume 51<br />

Veranstaltungen<br />

Weihnachtsmärkte im <strong>Emsland</strong> 54<br />

Veranstaltungskalender<br />

Dezember 56<br />

Januar 58<br />

Februar 60<br />

Ausstellungen 62<br />

Abonnement 63<br />

Rätselhaftes & Gewinnspiel 64<br />

Vorschau – Sudokuauflösung – Impressum 66


Sagenhaftes<br />

<strong>Emsland</strong><br />

Sagen sind Geschichten aus alter Zeit, die an historische Orte oder historische Persönlichkeiten anknüpfen. Dies können Figuren<br />

aus dem Reich der Fantasie sein, etwa Riesen und Zwerge, oder auch der Teufel und andere überirdische Wesen wie Elfen<br />

oder Hexen. Andere Sagen handeln von historischen Begebenheiten und haben häufig einen realen Kern, etwa Sagen von Räuberbanden<br />

oder den Schweden im Dreißigjährigen Krieg.<br />

Das <strong>Emsland</strong> besitzt einen reichen Sagenschatz, der heute allerdings mehr und mehr in Vergessenheit gerät. Früher wurden die<br />

Sagen abends am Herdfeuer erzählt und so von Generation zu Generation weitergegeben und überliefert. Heute ist man in den<br />

meisten Fällen auf schriftliche Aufzeichnungen angewiesen. Das <strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>um Lingen und die Bücherei des Emsländischen<br />

Heimatbundes in Meppen widmen sich schon seit vielen Jahren in besonderer Weise der Dokumentation der emsländischen<br />

Sagenwelt und ihrer Überlieferung.<br />

Die versunkene Glocke<br />

Vor langer Zeit hing in der Rheder<br />

Kirche eine Glocke, die einen so schönen<br />

Klang hatte, dass alle Menschen,<br />

die ihn hörten, voller Andacht waren<br />

und dem reinen und vollen Ton folgten.<br />

Das erweckte großen Neid bei<br />

den Bewohnern einer anderen Ortschaft.<br />

Eines Nachts kam ein Schiff wie ein<br />

dunkler Schatten gespenstisch still die<br />

Ems heraufgefahren und legte bei<br />

Rhede an. Finstere Gestalten entstiegen<br />

ihm. Mit dicken Tauen beladen<br />

schlichen sie sich zur Kirche. Im Dorf<br />

schlief alles, nur im Nachbargehöft<br />

schlug ein Hund an. Dann war Totenstille.<br />

Oben im Turm der Kirche wurde die<br />

Glocke aus ihrem Stuhl gehoben.<br />

Sacht glitt sie den Turm hinunter, von<br />

starken Tauen gehalten, die durch<br />

schwielige Männerfäuste glitten.<br />

Dann stürzten die Seile nach und<br />

schlugen schwer auf dem feuchten<br />

Sand auf. Vorsichtig kletterten die<br />

Männer wieder vom Turm herunter,<br />

kein Wort fiel von ihren Lippen.<br />

Dann wurde gerollt, geschoben, gezogen<br />

bis zur nahen Ems, und schließlich<br />

ruhte die geraubte Glocke sicher<br />

und geborgen im düsteren Schiff. Die<br />

Fahrt nach Norden begann und<br />

schnell trieb die starke Strömung das<br />

Fahrzeug. Doch plötzlich zogen von<br />

Westen finstere Wolken herauf. Sturm<br />

setzte ein und raste über das Wasser.<br />

In pechschwarzer Nacht trieb das<br />

Schiff steuerlos auf den Wellen. Dann<br />

ein gewaltiger Stoß und durch viele<br />

Risse drang Wasser in das leckgeschlagene<br />

Schiff. Es sank mit Mann<br />

und Maus. Eine Stunde später lag silbernes<br />

Mondlicht still und friedlich<br />

auf den nun wieder sanften Wellen<br />

des Flusses. Nichts verriet die Stelle,<br />

an der sich soeben das furchtbare<br />

Gottesgericht vollzogen hatte.<br />

Nur in der Weihnachtsnacht läutet die<br />

versunkene Glocke. Wer dann von<br />

Rhede aus die Ems hinuntergeht,<br />

kann sie unterhalb von Nenndorf<br />

klingen hören. Dumpf, doch rein und<br />

voll kämpfen sich die Töne aus den<br />

kalten Wassern.<br />

Emslauf:<br />

An vielen Stellen<br />

bildet die Ems<br />

eigenartige Strudel<br />

und Strömungen.<br />

Hier vermuteten<br />

die alten Emsl änder<br />

unheimliche<br />

Begebenheiten.<br />

6 <strong>use</strong>


Überlieferungn<br />

Sagensafari<br />

Häufig bilden historische Stätten<br />

und sagenhafte Orte die Schauplätze<br />

von Sagen und Legenden.<br />

Bei einer Sagensafari präsentiert<br />

das <strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>um im Rahmen<br />

einer Halbtags-Busreise<br />

oder ganztägigen Fahrradtour<br />

die schönsten und interessantesten<br />

Sagen und Orte in ebenso<br />

informativer wie touristisch attraktiver<br />

Form.<br />

Zur Auswahl stehen mehrere<br />

Routen, unter anderem „Auf den<br />

Spuren von Riesen und Zwergen<br />

entlang der Ems“, „Zu Kirchen<br />

und Heiligen im Hasetal“ sowie<br />

eine Route zu Sagen aus der<br />

bäuerlichen Welt in den Raum<br />

Lengerich-Freren-Spelle. Weitere<br />

Sagensafaris, etwa auf den<br />

Hümmling oder in die Grafschaft<br />

Bentheim, sind auf Anfrage<br />

möglich.<br />

Die mittelalterliche<br />

Backsteinkirche in Rhede<br />

bildet den Schauplatz der Sage<br />

von der versunkenen Glocke.<br />

Infos gibt es beim:<br />

<strong>Emsland</strong> m<strong>use</strong>um Lingen unter<br />

Tel. (0591) 47601<br />

Die Sage von der versunkenen<br />

Glocke ist entnommen aus<br />

dem Buch „Sagenhaftes <strong>Emsland</strong>“<br />

von Stefanie Dellemann<br />

und Andreas Eiynck, erschienen<br />

2009 im Sutton-Verlag,<br />

Erfurt. 128 Seiten, 17,90 €,<br />

ISBN 978-3-86680-510-1.<br />

Fotos: <strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>um Lingen


<strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>um zeigt „Geheimnisvolle Zeichen und Inschriften“<br />

Mystische Symbole<br />

und magische Formeln<br />

<br />

Eine Hausmarke mit einer Kombination<br />

von Zeichen und Buchstaben<br />

zeigt diese bemalte Fensterscheibe<br />

aus dem 18. Jahrhundert.<br />

Nicht nur Balken und Inschrifttafeln, sondern auch die Fensterscheiben der alten <strong>Emsland</strong>hä<strong>use</strong>r wurden gerne mit Namen, Sprüchen und Jahreszahlen<br />

versehen. Diese Scheiben wurden beim Einzug in ein neues Haus den Bauherren von Nachbarn und Verwandten geschenkt. Die entsprechende Feier<br />

nannte man folgerichtig das "Fensterbier".<br />

8 <strong>use</strong>


Kunst & Kultur<br />

In die Welt der mystischen Symbole,<br />

magischen Formeln und geheimnisvollen<br />

Zeichen entführt die aktuelle<br />

Sonderausstellung im Lingener <strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>um.<br />

Auf vielen Gegenständen<br />

in der M<strong>use</strong>umssammlung, aber<br />

auch in privaten Sammlungen, an<br />

mittelalterlichen Kirchen und alten<br />

Fachwerkhä<strong>use</strong>rn haben die M<strong>use</strong>ums<br />

mitarbeiter solche Zeichen entdeckt,<br />

gesammelt und entschlüsselt.<br />

Die Ausstellung zeigt geheimnisvolle<br />

Zeichen, Inschriften und Symbole<br />

vom Altertum bis in die Gegenwart.<br />

Die Bandbreite reicht von magischen<br />

Formeln bis zu christlichen Sinnbildern<br />

und von Hausinschriften und<br />

Hausmarken bis zu modernen Logos<br />

und Piktogrammen. Viele heute allgemein<br />

bekannte Symbole haben sich<br />

aus uralten Vorläufern entwickelt. So<br />

spielten beispielsweise bei der Gestaltung<br />

der ersten Logos bekannte Wappen<br />

und Hausmarken eine wichtige<br />

Rolle. Markenrecht und Musterschutz<br />

waren auch im Mittelalter schon aktuelle<br />

Themen. Und die Vorläufer<br />

heutiger Werbesprüche waren zweifellos<br />

die zahlreichen Giebelinschriften<br />

der alten Fachwerkhä<strong>use</strong>r mit<br />

ihren markanten Sinnsprüchen.<br />

Auf vielen alten Möbelstücken geben Jahreszahlen das Herstellungsdatum an. Ursprünglich bezogen sich diese<br />

Jahreszahlen auf das Heiratsdatum der Besitzer, die damit ihr Eigentum kennzeichneten.<br />

Auch die wichtigsten religiösen Symbole<br />

des christlich-jüdischen Kulturkreises<br />

werden in der Ausstellung<br />

erläutert. Kurzformen biblischer Begriffe<br />

und christliche Heilszeichen<br />

sind dabei ebenso vertreten wie magische<br />

Zeichen und Amulette, die in<br />

den Bereich des Aberglaubens überleiten.<br />

So spiegeln die geheimnisvollen<br />

Zeichen auch frühere Vorstellungen<br />

von Glauben und Frömmigkeit.<br />

Deutlich wird dies in der Ausstellung<br />

am Beispiel der einst weit verbreiteten<br />

„Benediktusplaketten“. Diese häufig<br />

als Amulett getragenen Medaillen<br />

zeigen außer einem Bild des heiligen<br />

Benedikt stets eine feste Folge von<br />

kreuzförmig angeordneten Buchstaben.<br />

Eigentlich waren dies die Anfangsbuchstaben<br />

eines lateinischen<br />

Gebetstextes, doch die einfachen<br />

Gläubigen sahen darin eine geheimnisvolle<br />

Formel, die besonderen<br />

Schutz und Segen verleihen sollte.<br />

Text und Fotos: <strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>um Lingen<br />

Hinter diesen seltsamen Zeichen auf einer bemalten Fensterscheibe<br />

aus dem 18. Jahrhundert verbergen sich die<br />

Handwerkssymbole eines Zimmermanns: Winkel, Breitbeil und<br />

Zirkel.<br />

Viele mittelalterliche Backsteinbauten zeigen<br />

besondere Ziegel mit geheimnisvollen Zeichen<br />

und Inschriften, wie ein Stein von 1472 an<br />

einer Kirche im nördlichen Emsgebiet.<br />

<strong>use</strong> 9


Kunst & Kultur<br />

Auch bei den H ausinschriften machten<br />

die M<strong>use</strong>umswissenschaftler manche<br />

interessante Entdeckung. So sind<br />

die meisten älteren Hausinschriften<br />

der Heiligen Schrift entnommen, vorwiegend<br />

dem Buch der Psalmen.<br />

Später wählte man vorzugsweise<br />

ge reimte Sinnsprüche mit<br />

moralisierendem Inhalt, die sich dem<br />

Leser leichter einprägten. Als Quelle<br />

dieser Sprüche ermittelten die Ausstellungsmacher<br />

das „Güldene ABC“,<br />

eine im 18. Jahrhundert gedruckte<br />

Sammlung von frommen Sprüchen in<br />

alphabetischer Ordnung. Tatsächlich<br />

fanden sich in manchen emsländischen<br />

Privatarchiven sogar noch Originalausgaben<br />

dieses Druckes. Auch<br />

in der Ausstellung ist ein solches Exemplar<br />

zu sehen.<br />

Manche Zeichen haben im Laufe der<br />

Jahrhunderte ihre Bedeutung grundlegend<br />

verändert. So geht der Davidstern,<br />

heute allgemein bekanntes Zeichen<br />

des Judentums und des Staates<br />

Israel, auf den sechszackigen Stern als<br />

Zeichen des biblischen Königs Salomon<br />

zurück. Im Mittelalter aber galt<br />

dieser Sechsstern als Zeichen der Alchemie<br />

und der Bierbrauerkunst.<br />

Daher wurden damals Gasthä<strong>use</strong>r,<br />

Bierfässer und Bierkrüge mit einem<br />

sechszackigen Stern gekennzeichnet.<br />

Erst später wurde das Symbol auf das<br />

Judentum übertragen.<br />

Die Ausstellung im Lingener <strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>um<br />

läuft noch bis zum<br />

31. Dezember 2009. Das <strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>um<br />

ist von Dienstag bis Sonntag<br />

jeweils von 14.30 bis 17.30 Uhr<br />

sowie nach Vereinbarung geöffnet.<br />

Führungen gibt es auf Anfrage.<br />

Eintritt:<br />

Erwachsene: 3 €,<br />

Kinder 1,50 €<br />

Die Zeichen an der Unterseite von Silbergegenständen geben Auskunft über Herstellungsort, Hersteller und Qualität, hier eine Silberkanne mit dem Wappen der<br />

Stadt Lingen (drei Türme), dem Namenszug des Silberschmiedes Johann Heinrich Schmidt und der Zahl 12, die den Feingehalt des 12-lötigen Silbers angiebt.


KulturZeit<br />

Theater an der Wilhelmshöhe<br />

Der heute als „Davidstern“<br />

bekannte sechszackige Stern<br />

galt im Mittelalter als geheimnisvolles<br />

Symbol der Alchemisten und<br />

der Bierbrauer sowie als Wappen<br />

des legendären Königs Gambrinus,<br />

den man der Sage nach als den<br />

Erfinder des Bieres betrachtete.<br />

Daher findet man den vermeintlichen<br />

Davidstern auf vielen alten Bierkrügen<br />

abgebildet.<br />

Dienstag, 29. Dezember 2009, 14 und 17 Uhr<br />

Felix – das Musical<br />

Donnerstag, 31. Dezember 2009, 18 Uhr<br />

Silvesterkonzert mit Johann-Strauss-Orchester Budapest<br />

Samstag, 09. Januar 2010, 20 Uhr<br />

Musical Night 2010<br />

Mittwoch, 13. Januar 2010, 20 Uhr<br />

Ralf Schmitz – Schmitzophren<br />

Freitag/Samstag, 15./16. Januar 2010, 20 Uhr<br />

Lingener Comedy Gala<br />

Freitag, 22. Januar 2010, 20 Uhr<br />

Tratsch in´t Träppenhus<br />

Theatergruppe Kolping Haselünne<br />

Sonntag, 31. Januar 2010, 15 Uhr<br />

Aschenputtel – Das Musical<br />

Ein Weinkrug von 1588 zeigt das große Wappen der Grafen von Bentheim<br />

mit ihren Herrschaften Bentheim (23 Pfennige), Tecklenburg (3 See rosenblätter),<br />

Lingen (Anker) und Steinfurt (Schwan). Diese mittelalterlichen Symbole<br />

sind in den Wappen der Landkreise Bentheim, <strong>Emsland</strong> und Steinfurt bis<br />

heute lebendig.<br />

Freitag, 05. Februar 2010, 20 Uhr<br />

Johann König – Total Bock auf Remmi Demmi<br />

Samstag, 06. Februar 2010, 20 Uhr<br />

German Tenors<br />

Samstag, 13. Februar 2010, 20 Uhr<br />

Musik ist Trumpf – Schlagerrevue der<br />

schrillen 70er Jahre<br />

Freitag/Samstag, 19./20. Februar 2010, 20 Uhr<br />

Cale Copf Company – Feierabend<br />

Freitag, 12. März 2010, 20 Uhr<br />

Dr. Stratmann<br />

Montag, 29. März 2010, 20 Uhr<br />

40 Jahre Puhdys – Akustik Tour 2010<br />

Mittwoch, 14. April 2010, 20 Uhr<br />

So oder so – Hildegard Knef<br />

Samstag, 17. April 2010, 20 Uhr<br />

Herr der Maden – Vortrag mit Dr. Mark Benecke<br />

Samstag/Sonntag, 24./25. April 2010, 20 Uhr/17 Uhr<br />

Lingener Chorfrühling<br />

Freitag, 07. Mai 2010, 20 Uhr<br />

Benefizkonzert mit Polizeimusikkorps<br />

NIedersachsen und Chorwerkstatt Lingen<br />

Donnerstag, 07. Oktober 2010, 20 Uhr<br />

Menschen an der Leine – Holger Schüler<br />

<br />

Kartenvorverkauf<br />

Verkehrsbüro | Stadt Lingen (Ems) | 05 91. 9144 -144<br />

www.lingen.de<br />

Theater an der Wilhelmshöhe


Eine Geschichte aus der Feder von Thekla Brinker<br />

Tunscherenabend<br />

in der Nachkriegszeit<br />

Es ist die Zeit nach dem Krieg. Freizeitangebote<br />

gibt es kaum auf dem<br />

Hümmling und so ist der Tunscherenabend<br />

eine willkommene Abwechslung.<br />

Schon rechtzeitig wird in den<br />

Familien mit der Fertigung der kunstvollen<br />

Gebilde begonnen und die<br />

Kinder und Jugendlichen überlegen<br />

intensiv, wie es zu schaffen ist, bei<br />

den Nachbarn und Verwandten unerkannt<br />

zu entkommen.<br />

Mit großer Spannung sieht auch die<br />

Familie Schulten dem Tunscherenabend<br />

entgegen. Gut, dass in ihrem<br />

großen Garten einige Weidenbäume<br />

stehen, von denen der Vater rechtzeitig<br />

eine große Anzahl Ruten ins Haus<br />

holt. Zu seiner Frau sagt er: „Kiek is,<br />

wo fein se sück bögen laatet“. Seine<br />

Frau freut sich mit ihm, ist aber in Gedanken<br />

schon mit der erforderlichen<br />

Anzahl beschäftigt. Sie fragt ihren<br />

Mann: „Off wi wall an eenen Aobend<br />

negen ferdig krieget?“. „Negen<br />

seggst du? Hav wi ans nich immer<br />

Auch heute noch werden am Silvesterabend<br />

oder am Vorabend des Festes Heilige<br />

Dreikönige Tunscheren ausgetragen.<br />

Woher die Bezeichnung kommt, darüber<br />

sind sich die Heimatforscher nicht ganz<br />

einig. Einig sind sie sich aber in dem<br />

Punkt, dass die Tunschere als Glückssymbol<br />

für das neue Jahr gilt. Sie wird zu<br />

Nachbarn, Verwandten und Freunden getragen.<br />

Entweder stellt man sie vor die Tür<br />

oder vors Fenster, ruft „Tunschere“ und<br />

versucht, möglichst unerkannt zu entkommen.<br />

Gelingt dies nicht, wird der Überbringer<br />

oder die Überbringerin ins Haus<br />

gebeten, wo er oder sie mit Tee, Glühwein<br />

und Gebäck bewirtet werden.<br />

achte moket?“ Und dann fällt ihm<br />

auch schon ein, warum es in diesem<br />

Jahre neun sein müssen: „Ik hab nich<br />

an de Flüchtlinge dacht, de bie Hinnerk<br />

siene boven up waohnt. Klaor,<br />

dat se eene krieget; se habt et ampaat<br />

leep genoug. Hoff un Hus habt se<br />

verloren un ehre beiden lüttken Kinner<br />

laatet, äs wenn de Brotkorf alltiet<br />

heller hoch hangt. Wat menst du,<br />

wenn wi anner Weeke <strong>use</strong> Swien<br />

slachtet, schullen wi ehr dann nich 'n<br />

fein Stück Braan toukomen laaten?“<br />

Mutter Schulten nickt und sagt: „Dat<br />

is 'ne goude Idee; man touers krieget<br />

se 'ne Tunschere. Willt hopen, dat se<br />

ehr veele Glück bringt“.<br />

Ein paar Abende später. Die Familie<br />

Schulten ist vollzählig um den großen<br />

Küchentisch versammelt, auf dem das<br />

Zubehör für die Tunscheren bereit<br />

liegt. Mutter Schulten und ihre Töchter<br />

schneiden das Seidenpapier in<br />

Bahnen, fertigen daraus Girlandenstreifen,<br />

wenden sie vorsichtig und<br />

Die Tunschere mit Papierschmuck hat als<br />

Grundlage ein mit Weihnachtspapier umwickeltes<br />

Brettchen, in das normalerweise<br />

sieben kleine Löcher gebohrt werden. Drei<br />

gut biegsame Weidenruten werden mit<br />

selbst gebastelten kleinen Girlanden umwickelt<br />

und in die dafür vorgesehenen Löcher<br />

gesteckt. Eine Weihnachtskrippe aus<br />

Papier oder eine Weihnachtskarte sowie<br />

weiterer Weihnachtsschmuck ziert das Innere.<br />

Überwiegend kommt noch eine<br />

Weihnachtskugel hinzu. Ein Tannenzweig<br />

mit Engelhaar am Kopfende der Tunschere<br />

gibt dem Gebilde noch einen zusätzlichen<br />

Glanz. Mancherorts ist es auch üblich, Süßigkeiten<br />

in die Tunscheren zu stellen.<br />

Die so genannte Krüllentunschere hat ein<br />

völlig anderes Aussehen. Das Material besteht<br />

aus Holz, entweder sind es Holunderzweige<br />

oder Weidenbaumruten. Mit<br />

dem Schabmesser werden entweder Holzlocken<br />

(Krüllen) erzeugt oder gekrä<strong>use</strong>lte<br />

Fäden gezogen. Häufig ist es so, dass diese<br />

Kunst vom Vater an den Sohn weitergegeben<br />

wird und somit auch diese Art von<br />

Tunscheren auch heute noch auf dem<br />

Hümmling anzutreffen sind.<br />

pusten sie durch, damit sie schön<br />

bauschig werden. Das Bewickeln der<br />

Bögen nimmt traditionell der Hausherr<br />

persönlich vor, weil er hierfür die<br />

geschickteste Hand hat. Die mit<br />

Weihnachtspapier umwickelten Holzbrettchen<br />

hält Sohn Heinrich bereit,<br />

der sich auffällig still verhält. Sein<br />

Vater schaut ihn von der Seite an und<br />

meint amüsiert: „Scholl di diene<br />

Marie van Aobend weer dör de Latten<br />

gahn?“ Heinrich kontert etwas<br />

verlegen: „Erstens is et noch nich<br />

miene Marie un tweidens hab ik 'n<br />

Plan utklamüsert, dat wi ehr ditmal<br />

toupacken krieget. Uk <strong>use</strong> Mama<br />

mout mit up ‘Luur’ stahn“.<br />

Als am späten Silvesterabend bis auf<br />

Marie alle ihre Tunschere gebracht<br />

haben, verlässt Heinrich kurz seinen<br />

Posten und ermahnt seine Geschwister<br />

und seine Mutter zum Durchhalten.<br />

„Ditmal will wi 't ehr wiesen“,<br />

sagt er energisch und bereits auf dem<br />

Weg zurück zu seiner Stellung im Flur<br />

ist auch schon ein kräftiger Ruf „Tunschere“<br />

zu hören. Alle stürzen aus<br />

ihren Verstecken nach draußen und<br />

bleiben nach einer Weile wie angewurzelt<br />

stehen, als sie niemanden<br />

weglaufen sehen und auch keine<br />

Schritte hören. Hat sich Marie in Luft<br />

aufgelöst? Schultens' sind sehr enttäuscht<br />

und Heinrich sagt traurig: „Ik<br />

kann 't nich glöven, man Marie is<br />

weer wegkomen“. In dem Augenblick<br />

ist ein verhaltenes Husten aus einem<br />

der Kellerlöcher zu hören und alle<br />

sehen zu ihrem Erstaunen, dass Marie<br />

sich gerade aus ihrer unbequemen<br />

Lage befreien will. Heinrich eilt auf<br />

sie zu und führt sie glücklich in die<br />

Küche, wo am warmen Herd Tee und<br />

Neujahrskuchen bereit stehen. Zum<br />

Vater sagt er stolz: „Nu is mien Plan<br />

dach noch upgahn“ und dabei wirft<br />

er Marie einen liebevollen Blick zu.<br />

12 <strong>use</strong>


Brauchtum<br />

Elisa überbringt eine Tunschere mit Papierschmuck.<br />

Zu Silvester oder Heiligen Dreikönige werden<br />

auf dem Hümmling Tunscheren ausgetragen.<br />

Sie gelten als Glückssymbol für das neue Jahr.<br />

Foto: Thekla Brinker<br />

Tunscheren aus Wippingen,Fotos: Alfons Deters<br />

Olle Jaohr - Neie Jaohr<br />

In plätt schräben van Berd Büter, Erika<br />

Nu schlaogt sei weer, dei Stunde<br />

mit dei grooten Worte un<br />

schwungvollen Reden.<br />

Taun Jaohreswessel hör wi sei<br />

weer ut Politik un Kärke, von Organisationen<br />

un Institutionen:<br />

Dat wi in Europa enger tausammen<br />

rücken möeht,<br />

dat wi mehr vör denn Frieden in<br />

dei Welt daun söllen,<br />

dat wi <strong>use</strong> Gesellschaft ein<br />

menschlichet Gesicht bewaohren<br />

söllen….<br />

Groote Worte, in’t politische wi<br />

in’t private.<br />

Un wat is daorvan bläben in dei<br />

365 Daoge daornao?<br />

Dei meisten van düsse Vorsätze<br />

wörden up maol ganz lüddück<br />

schräben. Ein Philosoph häff all<br />

vör 300 Jaohr segg: „At giff sei<br />

aole all, dei gauden Vorsätze, wi<br />

brukt sei bloss noch ümme -<br />

setten!“<br />

Un wenn ick sümms eine Anspraoke<br />

tau hollen hä, weckere<br />

Wünsche würde ick mitnähmen<br />

in’t neie Jaohr?<br />

Dat Wichtigste för mi wör dütt:<br />

Leiwe Lüe, aowerböhrt jau nich,<br />

fangt leiwer klein an.<br />

Well sück bloß groote Ziele vörnimmp,<br />

bliff meistens all vör dei<br />

erste Hürde staohn.<br />

So denke ick an einen einsamen<br />

Kranken in’t Krankenhus. Ick<br />

wünsche mi, dat hei uck endlich<br />

maol Besäuk krigg.<br />

Denn jungen Mann, dei morgens<br />

dei Tempo–30–Zone mit eine<br />

Rennstrecke verwesselt, wünsche<br />

ick, dat hei Tied vör Vörsicht un<br />

Rücksicht find. Bevör ein Unfall<br />

passeiert. Bi’t inkopen kott för<br />

Fieraobend, wenn dei Schlange<br />

vör dei Kasse immer länger un<br />

dei Ungeduld immer grötter<br />

wott. Helpt hier mien Wunsch,<br />

dei Hektik van einen langen Arbeitsdag<br />

nu langsam offtauleggen?<br />

Dat ick mi Tied nähme vör<br />

ein Gespräch mit eine, vör denn<br />

dat nu besünners wichtig is.<br />

Taugegäben, alles gaude Vorsätze.<br />

Ick denke, w enn wi sümms<br />

konsequent daormit anföngen,<br />

könnde sück wat ändern in’t neie<br />

Jaohr.<br />

Dann geef dat ein bittken mehr<br />

Frieden up düsse Welt.<br />

<strong>use</strong> 13


Hugo Gerdelmann – Der Herrgottschnitzer von Altenberge<br />

Aus besonderem Holz<br />

geschnitzt<br />

Staunend stehen wir besonders zur<br />

Weihnachtszeit und im Januar vor vielen<br />

Krippen und geschnitzten Holzfiguren<br />

und bewundern diese Zeugnisse<br />

meisterhafter Handwerkskunst.<br />

Auch im <strong>Emsland</strong> hat man dazu zahlreich<br />

Gelegenheit – kein Wunder,<br />

denn ein Meister dieses Faches<br />

kommt aus dem <strong>Emsland</strong> und wirkt<br />

auch fleißig daran, uns mit herrlichen<br />

Figuren, Krippengestaltungen und<br />

Statuen aus geschnitztem Holz zu erfreuen.<br />

Herrgottschnitzer von Altenberge<br />

– so wird Hugo Gerdelmann<br />

vielfach genannt, und dieser Ehren -<br />

titel drückt treffend aus, was er<br />

macht. Als meisterlicher Holzschnitzer<br />

erarbeitet er Statuen, Figurenensembles<br />

und Einzelstücke aus kantigen<br />

Holzblöcken und verwandelt sie in<br />

ausdrucksstarke, lebendig wirkende<br />

Gestalten, die dem Betrachter ihre<br />

ganz eigene Stimmung vermitteln.<br />

Herrgottschnitzer, das ist im süddeut -<br />

schen und österreichischen Sprachraum<br />

die traditionelle Bezeichnung<br />

für einen berufsmäßigen Holzbildschnitzer,<br />

der vorwiegend Arbei ten<br />

mit christlich-religiösen Motiven anfertigt.<br />

Angeblich geht die Bezeichnung<br />

zurück auf den Roman „Der<br />

Herrgottschnitzer von Ammergau“<br />

von Ludwig Ganghofer, hat sich aber<br />

mittlerweile im allgemeinen Sprachgebrauch<br />

durchgesetzt. Mit diesen<br />

Gedanken fahren wir ins emsländische<br />

Altenberge, um Hugo Gerdelmann<br />

zu besuchen. Der Hinterhof<br />

verleiht uns einen ersten Eindruck von<br />

der künstlerischen Vielfalt. Beim Betreten<br />

der Werkstatt kommen wir aus<br />

dem Staunen nicht mehr heraus.<br />

Freundlich empfängt uns Hugo Gerdelmann<br />

und es entsteht eine fast familiäre<br />

Stimmung. Begeistert spricht<br />

er von seiner Arbeit und vermittelt<br />

gleichzeitig den Eindruck eines Menschen,<br />

der mit seinem Werk zufrieden<br />

ist. Nicht immer war das so leicht in<br />

seinem Leben, wie Gerdelmann uns<br />

dann erzählt. Der Vater stammte aus<br />

dem <strong>Emsland</strong> und zog ins Ruhrgebiet,<br />

wo Hugo Gerdelmann in Dortmund<br />

geboren wurde. Nach Schule und<br />

handwerklicher Ausbildung führte er<br />

dann einen Elektrofachbetrieb, bis er<br />

durch einen Unfall schwer verletzt<br />

wurde und diesen Beruf nicht mehr<br />

ausüben konnte. Seinen Betrieb<br />

konnte er nicht fortführen, auch für<br />

seine Mitarbeiter ein schwerer Schicksalsschlag.<br />

Doch Gerdelmann ist nicht<br />

Die Herbergssuche –<br />

Diese Figuren sind in der<br />

Adventszeit sehr begehrt.<br />

In Kirchengemeinden, Kindergärten<br />

oder Nachbarschaften<br />

gehen Maria und Josef von Haus<br />

zu Haus auf Herbergs suche.<br />

der Typ, der aufgibt. Er schaffte es,<br />

seine Mitarbeiter in anderen Betrieben<br />

unterzubringen und krempelte<br />

sein Leben um. Beeinträchtigt durch<br />

seinen Unfall nahm er ein pädagogisches<br />

Studium auf, das ihn nach<br />

dem Abschluss als Lehrer wieder ins<br />

<strong>Emsland</strong>, an die Johannisschule nach<br />

Meppen führte, wo er viele Jahre unterrichtete.<br />

Schon während des Studiums<br />

erwachte bei einem Besuch in<br />

Oberammergau das Interesse für die<br />

Holzschnitzerei. Nach und nach entwickelte<br />

sich daraus eine Leidenschaft,<br />

die ihn noch zu einer weiteren<br />

Ausbildung an eine Schnitzereischule<br />

in Oberammergau führte. Das dort<br />

erlangte Wissen perfektionierte Gerdelmann<br />

dann im Laufe der Jahre als<br />

Hobby neben dem Beruf immer weiter,<br />

bis er schließlich 1994 aus gesundheitlichen<br />

Gründen in den Vorruhe<br />

stand gehen musste. Die nun frei<br />

werdende Zeit bot die Möglichkeit,<br />

aus dem Hobby eine Berufung zu machen,<br />

weniger aus eigenem Willen als<br />

aus dem Interesse seiner Umgebung


Portrait<br />

und Bekanntschaft, die ihn motivierte,<br />

den eingeschlagenen Weg<br />

immer weiter fortz<strong>use</strong>tzen. Eine Entwicklung,<br />

die ihn heute sehr glücklich<br />

macht. „Die Holzschnitzerei ist ein<br />

Ausdruck der inneren Haltung des<br />

Künstlers“, sagt Gerdelmann, und<br />

zeigt uns an vielen Beispielen, wie das<br />

zu verstehen ist. Man müsse sich mit<br />

der Figur a<strong>use</strong>inandersetzen, verstehen,<br />

was sie eigentlich ausdrücken<br />

wolle. Dazu ist auch eine gute Kenntnis<br />

des Umfelds erforderlich. „Wer Figuren<br />

aus der Bibel gestalten will, der<br />

muss die Bibel auch lesen“, sagt Gerdelmann,<br />

„und bei Heiligenfiguren<br />

schadet auch ein Blick in die Hei ligenlegende<br />

nicht“, ergänzt er schmunzelnd.<br />

Was so einfach erzählt ist,<br />

bedeutet in Wirklichkeit langjährige<br />

Erfahrung und viel Experimentierfreude<br />

mit Schnitzeisen und Holzarten.<br />

Ein bestimmtes Schnitzeisen<br />

erzeugt in verschiedenen Hölzern<br />

ganz unterschiedliche Ausdrucksformen<br />

der späteren Figur, und es erfordert<br />

ein tiefes Wissen, genau die<br />

richtigen Hölzer und passenden<br />

Werk zeuge zu verwenden, um wirklich<br />

der Figur den Ausdruck zu verleihen,<br />

den sie ausstrahlen soll.<br />

Aber nicht nur traditionelle Motive<br />

liebt der Künstler, auch moderne Figuren<br />

aus dem alltäglichen Umfeld<br />

finden sich unter seinen Werken. Der<br />

Tippelbruder, der Nachtwächter oder<br />

der Golfspieler, der voller Konzentration<br />

zum Abschlag ausholt, belegen<br />

dies eindrucksvoll. Sein Arbeitsschwerpunkt<br />

aber bilden vor allem<br />

Marienstatuen und Krippenfiguren.<br />

Hunderte dieser Figuren, so schätzt<br />

der Künstler, hat er im Laufe der<br />

Jahre sicher schon hergestellt. Alle<br />

sind Unikate, die liebevoll und mit<br />

großer Freude an der Gestaltung geschaffen<br />

wurden und nun in Kirchen,<br />

Privathä<strong>use</strong>rn, Firmen oder Schulen<br />

stehen und von der großen handwerklichen<br />

Kunst des Schnitzers künden.<br />

Weit über die Region hinaus ist<br />

Gerdelmann bekannt geworden, vor<br />

allem durch Mundpropaganda seiner<br />

Kunden, die die Ausdrucksstärke seiner<br />

Figuren begeistert. Doch wie<br />

entsteht eine solche Figur, wollen wir<br />

von Hugo Gerdelmann wissen, und<br />

bereitwillig nimmt er uns mit in seine<br />

Werkstatt, in der begonnene Werkstücke,<br />

Figuren und vor allem Werkzeug<br />

in großer Vielfalt den Raum<br />

füllen. Mehr als 350 Schnitzeisen,<br />

schätzt Gerdelmann, liegen hier, jedes<br />

erforderlich, nach Holz und Situation.“Rund<br />

zwanzig Eisen nutze ich<br />

für eine Figur“ , sagt er, und zeigt uns<br />

Skizzen und ein Tonmodell einer<br />

Figur. „Damit geht’s los“, das sind die<br />

ersten Entwürfe, die dann präzise<br />

ausgearbeitet und modelliert werden<br />

und schon eine sehr gute Vorstellung<br />

von der späteren Figur vermitteln.


Portrait<br />

„Bevor ich den ersten Span schnitze,<br />

ist alles im Kopf schon fertig“, verrät<br />

er uns und schmunzelt, „wenn man<br />

ohne diese Vorstellung ins Holz<br />

schnitzt, geht’s schief“. Die späteren<br />

Konturen werden dann zunächst auf<br />

dem eigentlichen Werkstück, dem<br />

Holzklotz aufgezeichnet. Dann beginnt<br />

das Schnitzen, und unter den<br />

geübten Griffen und Schlägen schälen<br />

sich erste Späne aus dem weichen<br />

Holz. Erste Konturen werden sichtbar,<br />

vorstehende Elemente der Figur, Knie,<br />

Ellenbogen und Kopfbereich vielleicht,<br />

werden langsam erkennbar<br />

und mit der Zeit wächst die Figur<br />

nach und nach, wie von Zauberhand<br />

aus dem rohen Holz heraus. Im Laufe<br />

der Jahre, sagt Gerdelmann, habe er<br />

auch viel über Proportionen der Körper<br />

gelernt und ein feines Gefühl für<br />

Formen und Linien bekommen. „Erfahrung<br />

muss man machen, dann<br />

kann man den inneren Ausdruck<br />

einer Figur immer besser zur Geltung<br />

bringen und herausarbeiten.“ Viele<br />

Schnitte sind erforderlich, zum<br />

Schluss immer markanter und kleiner<br />

gesetzt, um den Figuren dann jenes<br />

unverwechselbare Aussehen zu verleihen,<br />

dass die handgeschnitzten Figuren<br />

von industriell gefrästen<br />

Pro dukten so wohltuend unterscheidet.<br />

Zum Schluss veredelt Bienenwachs<br />

die Oberfläche und verleiht ihr<br />

einen schönen, warmen Glanz. Viele<br />

Menschen lieben auch bemalte<br />

Schnitzfiguren, doch das ist eine<br />

Geschmacksfrage und es erfordert<br />

andere künstlerische Qua-<br />

Der Beruf<br />

Holzschnitzer<br />

Genau genommen handelt es<br />

sich beim Beruf des Herrgottschnit<br />

zers um das Gewerk<br />

„Holzbildhauer“ und gehört<br />

zum Ausbildungsberuf Holzbildhauer.<br />

In Deutschland<br />

werden jährlich etwa 30 bis<br />

40 Holzbildhauer ausgebildet,<br />

die meisten in der wohl bekanntesten<br />

Holzschnitzer-Gegend<br />

Oberammergau.<br />

litäten. Gerdelmann schickt seine Figuren<br />

zum Bemalen nach Italien, wo<br />

er Partner gefunden hat, die seiner<br />

künstlerischen Vorstellung gerecht<br />

werden. Übermäßig viel Farbe mag<br />

Gerdelmann selber nicht so gerne.<br />

Die Farben sind teilweise modischen<br />

Trends unterworfen und lenken den<br />

Blick und die Gedanken von der eigentlichen<br />

Figur ab. Sein Blick<br />

schweift über eine ausgestellte Krippe<br />

und verharrt schließlich in ihrem Mittelpunkt<br />

– auf der Figur des Jesuskindes,<br />

das nackt und bloß in der Krippe<br />

liegt. Wir schweigen einen Moment,<br />

unsere Gedanken treiben, angeregt<br />

durch die ausdrucks starken Schnitzereien<br />

– ein schöneres Kompliment<br />

kann man keinem Künstler machen.<br />

Hugo Gerdelmann fertigt die Figuren nicht nur nach<br />

biblischen Vorlagen und Kundenwünschen an,<br />

sondern auch nach Raumbedarf. Diese Figurengruppe<br />

beispielsweise wurde speziell für ein Kloster entwickelt.<br />

Dort sollte in einer kleinen Nische eine Krippe ihren Platz<br />

finden.


Die Vielfalt der kostbaren Figuren ist unerschöpflich.<br />

Sie unterscheiden sich in Größe, Stil und Bemalung<br />

um nur einige Details zu erwähnen.<br />

Krippenfiguren<br />

in vielen Größen und Ausführungen<br />

Hof- und Wegekreuze in Eiche<br />

Dorfstraße 29<br />

49733 Altenberge<br />

über Haren (Ems)<br />

Tel./Fax (0 59 34) 5 90<br />

Profane Figuren<br />

Madonnen und Heiligenfiguren<br />

Sonderanfertigungen in jeder Größe


Winter<br />

Impressionen<br />

Es ist immer eine besondere Stimmung<br />

am Morgen, wenn man spürt,<br />

wie sich über Nacht die dämmende<br />

Decke aus Neuschnee über das Land<br />

legt. Die Kinder jubeln und freuen<br />

sich über tanzende Schneeflocken,<br />

lustige Schneeballschlachten und<br />

den unvermeidlichen kleinen oder<br />

großen Schneemann im Garten.<br />

Bei klarem, frostigem Wetter zeigt er<br />

sich auch im <strong>Emsland</strong> von seiner besten<br />

Seite, der Winter, der Felder<br />

und Wälder in eine weiße Pracht<br />

hüllt, die Geräusche des Alltags<br />

dämpft und dazu einlädt, bei einem<br />

langen Spaziergang die Seele baumeln<br />

und die Gedanken treiben zu<br />

lassen.<br />

Gelegenheit dazu findet sich in unserem<br />

schönen <strong>Emsland</strong> an vielerlei<br />

Stellen. Ein Waldspaziergang lockt<br />

mit der besonderen Atmosphäre<br />

verschneiter Tannen, deren Duft Vorfreude<br />

auf eine Tasse heißen Kaffee,<br />

Tee oder Kakao weckt. Geheimnisvolle<br />

Spuren im Schnee von Hase,<br />

Reh oder Fuchs ziehen sich übers<br />

Feld und wecken die Entdeckerlust,<br />

den einen oder anderen Waldgesellen<br />

zu finden und zu beobachten.<br />

<strong>use</strong> 19


Von der beeindruckenden Herrlichkeit<br />

winterlicher Landschaften waren zu<br />

allen Zeiten auch schon die Dichter<br />

verzaubert, wie schon der Österreicher<br />

von Stern vor hundert Jahren treffend<br />

zu schildern wusste:<br />

Da glänzt in die schneeige Winternacht<br />

Der Mond verklärend und kalt;<br />

Es glitzert in funkelnder Silberpracht<br />

Der Reif an den Bäumen im Wald.<br />

O Welt, wie bist du so schön.<br />

Maurice Reinhold von Stern (1860-1938),<br />

österreichischer Dichter<br />

Fotos: ©Richard Heskamp, Lingen<br />

20 <strong>use</strong>


Besonderen Reiz übt die Ems selber<br />

im Winter aus. Sie schlängelt sich wie<br />

ein dunkler Strich durch die weiße<br />

Landschaft und lässt die Gedanken<br />

treiben und dahinziehen, zum Meer<br />

und noch weiter in die unbestimmte<br />

Ferne. Abhängig von der Temperatur<br />

kann man Angler und sogar Radfahrer<br />

auf Wintertour beobachten, die<br />

sich von der Schönheit dieser Landschaft<br />

begeistern lassen.<br />

Ein Fotoapparat ist mittlerweile ständiger<br />

Begleiter auf solchen Spaziergängen<br />

geworden. Er hilft, die schönen<br />

Augenblicke einzufangen und<br />

den Zauber des Winters zu bewahren.<br />

Und er schärft das Auge für besondere<br />

Blickwinkel. Suchen und finden<br />

Sie die Sonnenlicht-durchfluteten<br />

Lich tungen eines verschneiten Wäldchens,<br />

entdecken das Spiel des Eises,<br />

das sich in kunstvollen Gebilden, langen<br />

Zapfen und tropfenden Figuren<br />

immer wieder verändert und an<br />

jedem Tag in anderer Gestalt die Wandelbarkeit<br />

der Natur widerspiegelt.<br />

Fällt die Temperatur weit ab und klirrt<br />

die Luft vor Forst, dann schließt sich<br />

die Ems. Selten ist ein vollständiges<br />

Vereisen zu beobachten, doch ältere<br />

Menschen berichten noch aus Ihrer<br />

Kinderzeit, in der sie mit Schlittschuhen<br />

kilometerweit über die zugefrorene<br />

Ems zur nächsten Stadt sa<strong>use</strong>n<br />

konnten. Keine ganz ungefährliche<br />

Angelegenheit, und der eine oder andere<br />

weiß auch noch von Rissen und<br />

Einbrüchen in zu dünner Eisdecke zu<br />

erzählen. Heute hingegen erprobt<br />

man seine Schlittschuhkünste eher auf<br />

den verhältnismäßig sicheren künstlichen<br />

Eisflächen auf Marktplätzen in<br />

Lingen oder Meppen.<br />

Wer sich nicht alleine in die weiße<br />

Winterpracht hinaus traut, findet aber<br />

auch viele Gelegenheiten zu gemeinsamen<br />

winterlichen Aktivitäten. Wie<br />

wäre es denn einmal mit dem Eisstock<br />

schießen oder einer zünftigen<br />

Rodelpartie? Oder mit einer schönen<br />

Winter-Wanderpartie über die vielen<br />

gut verfügbaren und markierten Wanderwege<br />

des <strong>Emsland</strong>es? Freies At -<br />

men und gesunde Bewegung in frischer<br />

Luft ist die beste Gesundheitsvorsorge,<br />

und vielleicht wartet am En -<br />

de ein entspannendes heißes Bad<br />

oder ein Saunabesuch, der den Körper<br />

so richtig fit macht. Ausrüstung<br />

braucht es nicht viel: Ein paar Skistöcke,<br />

festes Wanderschuhwerk und<br />

angemessene Bekleidung reichen völlig<br />

aus.


im Winterglas<br />

Wer im Winter schon den Frühling in die Wohnung<br />

holen möchte, der sollte es einmal mit<br />

blühenden Hyazinthen versuchen und die<br />

prächtigen Blüten aus der Zwiebel selber treiben<br />

lassen. Eigentlich sind die Hyazinthen ja<br />

Frühlingsblüher, doch mit einem kleinen Trick<br />

kann man die Botanik hier überlisten. Die<br />

Zwiebeln werden in speziell geformten Gläsern<br />

zunächst in dunkler Umgebung zum Keimen<br />

gebracht und stehen dann auch im wärmeren<br />

Zimmer lange in voller Blütenpracht.<br />

Das vorzeitige Treiben von Hyazinthen hat eine<br />

lange Tradition, sowohl in Deutschland als auch<br />

beispielsweise in Schweden. Dazu verwendete<br />

man kunstvoll gestaltete, farbige Gläser, die<br />

auch heute wieder in vielfältiger Form hergestellt<br />

werden. Diese Hyazinthen-Gläser sind<br />

etwas höher und haben eine Verengung, auf<br />

die man die Zwiebel legt. Man kann natürlich<br />

auch entsprechend geeignete kleine Marmeladengläser<br />

oder ähnliches verwenden. Der Trick<br />

an dem Treiben der Zwiebel ist aber ein spitzes<br />

Hütchen, das man aus festem Papier selber<br />

basteln oder auch kaufen kann. Dieses Hütchen<br />

wird über die Zwiebel gestülpt, um den Austrieb<br />

von Stängel, Blatt und Blüte zu verzögern,<br />

bis die Wurzeln genügend gewachsen sind.<br />

Geeignet für das Treiben sind gesunde, große<br />

Zwiebeln aller Sorten. Es gibt weiße, rosa- und<br />

purpurfarbene oder blauviolette Hyazinthen,<br />

neue Züchtungen zeigen sogar gelbe Farben.<br />

Erhältlich sind auch bereits vorgetriebene Zwiebeln,<br />

was die Wartezeit bis zur Blüte um einige<br />

Wochen verkürzt. Übrigens: Falls Sie die blühenden<br />

Hyazinthen verschenken möchten,<br />

dann versichern Sie sich, ob der oder die Beschenkte<br />

den kräftigen Duft von Hyazinthen<br />

überhaupt mag. Ist die Hyazinthe dann irgendwann<br />

verblüht, schmückt das schöne Hyazinthe-Glas<br />

auch ohne Blume noch dekorativ<br />

die Fensterbank.<br />

<strong>use</strong> 23


Und so wird’s gemacht:<br />

Füllen Sie das Hyazinthen-Glas mit Wasser, so dass es gerade bis an<br />

den Boden der hineingelegten Zwiebel reicht. Auf die Zwiebel<br />

kommt das Papierhütchen. Stellen Sie nun das Glas an einen dunklen,<br />

kühlen Ort (nicht über 10 Grad, aber auch frostfrei!). In den<br />

nächsten Wochen entwickeln sich die Wurzeln. Sobald diese zu<br />

sehen sind, sollten Sie etwas weniger Wasser im Glas halten, so dass<br />

der Zwiebelboden nicht mehr benetzt wird. Achten Sie täglich darauf,<br />

dass sie am Anfang genügend Wasser im Glas haben. Wird es<br />

trüb, wechseln Sie es einfach aus.<br />

Nach einigen Wochen haben sich viele Wurzeln gebildet und füllen<br />

das Glas im unteren Teil gut aus. Holen Sie es jetzt in ein warmes<br />

Zimmer. Stängel und Blätter beginnen zu wachsen und heben das<br />

Papierhütchen dabei an, bis es abfällt. Die Hyazinthe blüht und entfaltet<br />

ihren betörenden Duft. Übrigens: Falls Sie die blühenden Hyazinthen<br />

verschenken möchten: versichern Sie sich, ob der oder die<br />

Beschenkte den kräftigen Duft von Hyazinthen überhaupt mag.<br />

IHRE<br />

EVISITENKA<br />

VISITENKARTE IM WEB<br />

Programmierung<br />

Webdesign<br />

Internet<br />

Sie wünschen sich einen modernen Auftritt im Internet?<br />

Wir entwickeln nach ihren Vorstellungen en ein<br />

individuelll zugeschnittenes, ansprechendes endes Design,<br />

das auch<br />

die Besucher Ihrer Web-Seite begeistert.<br />

<br />

Domain-Registrierung, Web-Shops oder Content Management -<br />

wir sind Ihr kompetenter Ansprechpartner rtner in der Region<br />

für alle Fragen rund um das Internet.<br />

Sprechen Sie uns an:<br />

<br />

MW Text -<br />

Wolfgang Klemme me | Büro für<br />

technische Dienstleistungen |<br />

Osterbrockerr Straße 10 |<br />

D-49744 Geestee<br />

Tel 0<br />

59<br />

07 /<br />

25<br />

16<br />

90<br />

|<br />

Fax 0<br />

59<br />

07<br />

/<br />

94<br />

00<br />

01<br />

|<br />

E-Mail kontakt@mwtext.de e<br />

| Internet<br />

www.mwtext.de<br />

e


Genuss<br />

Oma’s<br />

Appelstütkes<br />

Zutaten<br />

1 Würfel Hefe<br />

1/2 l Milch<br />

1/2 Eßl. Salz<br />

ca. 1 kg Mehl<br />

8 - 9 Äpfel<br />

Den Würfel Hefe in etwas warmer<br />

Milch zerbröseln und kurz ruhen<br />

lassen. Die restliche Milch hinzufügen<br />

und verrühren. 1/2 Eßlöffel<br />

Salz hinzugeben. Jetzt ca. 600 g<br />

Mehl zufügen, so dass der Teig<br />

sich noch rühren läßt. Mit einem<br />

Holzlöffel gut verrühren. Den Teig<br />

zugedeckt an einem warmen Ort<br />

gehen lassen, bis er die doppelte<br />

Menge erreicht hat. Das restliche<br />

Mehl auf der Arbeitsfläche verteilen.<br />

Darauf nun den Teig geben<br />

und den Teig so lange mit dem<br />

Mehl vermengen, bis er nicht<br />

mehr an den Händen klebt. Nun<br />

ein kleines Stück vom Teig abnehmen<br />

und diesen um einen Apfel<br />

hüllen. Der Apfel muss ganz mit<br />

Teig bedeckt sein.<br />

Die Teigmenge reicht für ca. 8 - 9<br />

Äpfel, je nach Größe der Äpfel.<br />

Backofen auf ca. 50° C vorheizen.<br />

Die Appelstütkes bei 200° C ca.<br />

45 - 55 min backen.<br />

Sie können die Appelstütkes etwa<br />

15 Minuten vor Ende der Backzeit<br />

mit Dosenmilch bestreichen.<br />

So bekommen sie eine schöne<br />

braune Kruste.<br />

„Oma, dürfen wir ein Appelstütken“?<br />

Das war in unserer Kindheit die erste<br />

Frage, wenn wir sahen, dass der Brotteig<br />

angesetzt wurde. Oft mußten wir<br />

unsere ganze Überredungskraft einsetzen,<br />

damit Oma statt des Brotes<br />

Appelstütkes backte. Und es dauerte<br />

ewig, bis die Stütken fertig und so<br />

weit abgekühlt waren, dass wir sie<br />

endlich essen konnten.<br />

Wir sind zu Gast bei Maria Korte, die<br />

uns zusammen mit ihrer Enkelin<br />

Sarah Spiekermann zeigen will, wie<br />

sie selbst als Kind die Backzeit vor<br />

Weihnachten erlebt hat. Dieses Familiengefühl<br />

lebt auch in unserer Zeit,<br />

und der kleinen Sarah macht es heute<br />

mindestens genau so viel Spaß, mit<br />

der Oma zu backen, wie seinerzeit<br />

Maria Korte selber als Kind dies empfunden<br />

hat.<br />

Und wenn die Ungeduld auf das fertige<br />

Backwerk damals zu groß war?<br />

„Leicht war die Zeit zu überbrücken,<br />

wenn draußen Schnee gefallen war“,<br />

erzählt Maria Korte ihrer Enkelin.<br />

„Dann tobten wir mit Schlitten und<br />

Nachbarskindern – und das waren<br />

damals viele – draußen in der weißen<br />

Pracht. Ausgiebige Schneeballschlachten<br />

und einen mächtigen<br />

Schneemann bauen gehörten natürlich<br />

zum Pflichtprogramm. Anschließend<br />

zogen wir dann mit kalten<br />

Füßen und nassen Handschuhen nach<br />

Ha<strong>use</strong>.“<br />

Schuhe mit temperaturausgleichender<br />

Klimamembrane gab es damals<br />

noch nicht und die Handschuhe<br />

waren selbstgestrickt und nass<br />

vom Schnee. In der Küche wartete<br />

dann schon die Großmutter.<br />

Sie zog allen die nassen Stiefel<br />

aus, stopfte Zeitungspapier<br />

hinein und stellte sie<br />

an die Kochmaschine. Die<br />

Appelstütkes waren inzwischen<br />

fertig und Ofen und Stütkes<br />

schon abgekühlt. Maria Korte erinnert<br />

sich: „Deshalb rückte Oma uns dann<br />

die Stühle vor den Herd und wir<br />

konnten unsere eisigen Füße in den<br />

noch warmen Ofen legen. Decke drüber<br />

und Appelstütkes in der Hand. Es<br />

schmeckte herrlich – pures Kinderglück!<br />

Und die Füße wurden auch<br />

ganz schnell wieder warm.“<br />

Heute ist der Torfofen in der Küche<br />

aus der Mode gekommen und gegen<br />

kalte Füße helfen Zentralheizung und<br />

Wärmeschlangen im Fußboden.<br />

Doch das gemütliche Beisammensitzen,<br />

klönen und naschen der warmen<br />

Appelstütken vermittelt ein schönes<br />

Gefühl von Geborgenheit – damals<br />

wie heute.<br />

Haole Füerken,<br />

backe Stütkes,<br />

Raup de Vaar,<br />

„Stütkes bünt goor“!<br />

Segg de Knecht,<br />

„Stütkes bünt weg“.<br />

<strong>use</strong> 27


Genuss<br />

So wird’s am besten gemacht:<br />

Die Bilder zeigen, wie aus Hefe, Milch und Mehl der Teig entsteht. Das Kneten ist wichtig<br />

und macht vor allem Sarah viel Freude. Zwischendurch mal schnell geschleckt - jawohl, das<br />

schmeckt! Wenn die Äpfel dann in den Teigmantel kommen darf man keine Angst vor klebrigen<br />

Fingern haben, das geht nachher alles wieder ab. Hauptsache, die Äpfel sind überall gut<br />

in den Teig gepackt. Während der Backzeit räumen alle gemeinsam die Küche auf und dann<br />

sind die Appelstütkes auch schon fast bereit zum Schlemmen.<br />

Tipps zum Hefeteig<br />

Damit der Hefeteig gut gelingt, ein paar<br />

Tipps, die leicht umz<strong>use</strong>tzen sind. Sie sorgen<br />

für einfachere Verarbeitung und hinterher<br />

für einen guten Geschmack.<br />

Hefe sollte möglichst frisch verarbeitet<br />

werden, das ergibt einen sehr schön<br />

lockeren Teig. Trockenhefe hingegen erhält<br />

ein wenig Hefegeschmack im Teig –<br />

eine Geschmacksfrage.<br />

Alle Zutaten sollten auf jeden Fall bei<br />

der Verarbeitung schon Zimmertemperatur<br />

haben, Wasser oder Milch für die<br />

Hefe besser noch lauwarm sein.<br />

Geben Sie der frischen Hefe ausreichend<br />

Zeit, sich zu entwickeln; Fünfzehn<br />

Minuten sind eine gute Orientierung,<br />

sehr frische Hefe geht auch schon mal in<br />

zehn Minuten auf.<br />

28 <strong>use</strong>


Genuss<br />

Appelstütkes<br />

Guter Hefeteig ist fest, aber elastisch.<br />

Klebt er zu stark an den Fingern, dann<br />

fehlt Mehl; fällt er a<strong>use</strong>inander, wenn<br />

man einen Teigball formt, dann fehlt<br />

Flüssigkeit.<br />

Den Teig möglichst mit der Hand kneten<br />

oder bei einer Maschine die langsamste<br />

Stufe verwenden, denn zu<br />

schnelles Kneten zerstört die Hefepilze<br />

und der Teig wird nicht mehr so locker.<br />

Nach dem Kneten den Teig auf jeden<br />

Fall eine Weile ruhen lassen und dann<br />

nochmals kräftig kneten und abermals<br />

ruhen lassen. So wird er sehr schön lokker.<br />

Der Teig „geht“ am besten bei rund 40<br />

bis 50 Grad, beispielsweise im Backofen.<br />

Unbedingt mit einem Tuch abdecken,<br />

damit er nicht austrocknet.<br />

Und Vorsicht - nicht jede Plastikschüssel<br />

verträgt diese Temperatur.<br />

<strong>use</strong> 29


Italien ist eine gute Alternative. Die<br />

alte Rebsorte, die in den letzten Jahren<br />

einen Renaissance erlebt, besticht<br />

durch ihre feine nussige Art, die wir<br />

auch vom Pinot Grigio (Grauburgunder)<br />

kennen. Er zeichnet sich durch<br />

einen ausdruckstarken Körper und Finesse<br />

aus, ein echter Geheimtipp.<br />

Welchen Wein<br />

nehme ich nur<br />

zur Weihnachtsgans?<br />

Bei der Auswahl eines Rotweines<br />

finde ich, dass nicht immer die gehaltvollen<br />

und von hoher Komplexität<br />

geprägten Weine die idealen<br />

Begleiter sind. Schauen wir uns hier<br />

das Aromaspiel an, fällt die Entscheidung<br />

etwas leichter. Der knusprige<br />

Braten mit würzigen und leicht röstigen<br />

Aromen, dazu die Süße der gebackenen<br />

Früchte und die kräftige<br />

Sauce, verlangen nach einem nicht zu<br />

gerbstoffbetonten Wein.<br />

Ein Gigondas von Alain Jaume von<br />

der Rhône, mit seiner tiefgründigen<br />

Struktur und seiner eleganten Fruchtigkeit<br />

greift die genannten Aromen<br />

auf und vervollkommnet sie. Ein<br />

Kompliment an die Küche!<br />

Ja, ja, es ist wieder so weit, das Fest<br />

rückt immer näher, die Pläne für den<br />

Festtagsbraten reifen schon in den<br />

Köpfen und hast du nicht gesehen,<br />

hat meine Frau den Braten im Ofen<br />

und ich stehe ratlos im Weinkeller.<br />

Wohl dem, der sich zur rechten Zeit<br />

Gedanken darüber gemacht hat, ist<br />

doch der gute Wein die Abrundung<br />

des mit Mühen und Liebe bereiteten<br />

Bratens. Ob Weißwein oder Rotwein<br />

besser zum gefüllten Gänsebraten<br />

passt, ist natürlich Geschmack- und<br />

Ansichtssache.<br />

Traditionell heißt es: Weißwein zu hellem<br />

Fleisch.<br />

Ist das wirklich so? Stellen wir uns<br />

den lecker saftig duftenden Braten<br />

doch mal auf der Festtafel mit all den<br />

Zutaten vor, mit einer feinen dunklen<br />

Sauce und das klassische Gemüse der<br />

herbstlichen Jahreszeit dazu. Schon<br />

aus optischen Gründen würde ich hier<br />

schneller zu einem Rotwein als zu<br />

einem Weißwein greifen.<br />

30 <strong>use</strong><br />

Allen, die einen Weißwein bevorzugen,<br />

empfehle ich einen gehaltvollen<br />

und voluminösen, der auch der kräftigen<br />

Bratensauce stand halten kann.<br />

Ein Chardonnay Viognier von Laurent<br />

Miquel aus dem Languedoc von der<br />

Mittelmeerküste, der mit seinem<br />

mundausfüllenden Schmelz und der<br />

eleganten Fruchtigkeit ein raffinierter<br />

Begleiter zur Füllung aus Äpfeln und<br />

Rosinen sein kann. Der Pecorino von<br />

Casal Thaulero aus den Abruzzen in<br />

Für alle, die noch mehr Wert auf<br />

fruchtige Nuancen bei einem trockenen<br />

Wein setzen, empfehle ich den<br />

Ripasso Classico von Conti Neri, ein<br />

traumhafter Rotwein aus dem Valpolicella<br />

im Norden Italiens. Durch seine<br />

vordergründige Restsüße, aus dem zu<br />

Rosinen gereiften Lesegut eines Amarones,<br />

ist er geradezu der ideale Begleiter<br />

für diesen Weihnachtsbraten.<br />

Für Freunde lieblicher Weine, ist der<br />

Rotfels von Lergenmüller, einer der<br />

wenigen milden Weine, die eine


Genuss<br />

Speise wirklich gut begleiten können. Er ist<br />

eine kraftvolle und körperreiche Rotwein<br />

Cuvée mit einem wunderschönen Spiel aus<br />

Würze, Markanz und Frucht, alles Geschmacks<br />

bereiche, die sich in dem Gericht<br />

wiederfinden.<br />

Wie auch immer Sie sich entscheiden, lassen<br />

Sie es sich schmecken!<br />

Ich für meinen Teil habe jetzt richtig Lust bekommen,<br />

den passenden Wein für die Weihnachtstage<br />

auszusuchen. Am Besten testen<br />

meine Frau und ich ihn schon gleich, bei der<br />

Suche nach den passenden Rezeptideen für<br />

unsere Weihnachtsgans.<br />

Ihr Hendrick Willenbrock<br />

Hier noch einmal meine Weinempfehlungen:<br />

2008er Chardonnay Viognier<br />

Laurent Miquel, Languedoc € 6,29<br />

2008er Pecorino<br />

Terre di Chieti<br />

Casal Thaulero, Abruzzen € 7,98<br />

2005er Gigondas<br />

Terrasses de Montmirail<br />

Alain Jaume, Rhône € 18,98<br />

2007er Ripasso<br />

Valpolicella Classico<br />

Tenimenti Conti Neri € 10,98<br />

2007er Rotfels<br />

Rotwein Cuvée mild<br />

Weingut Lergenmüller, Pfalz € 11,98<br />

Bezugsquelle: www.willenbrock.com<br />

Rheine – Lingen – Meppen über Weinhaus Heidfeld<br />

Zeigen Sie Geschmack:<br />

Verschenken Sie edle Präsente mit Stil!<br />

Neu bei www.willenbrock.com<br />

• Beste<br />

Qualitätsweine<br />

• Köstliche Feinkost<br />

• Designklassiker<br />

& -accessoires<br />

• Edle Präsente<br />

& Präsentservice<br />

Ihr Weinexperte im Norden.<br />

Lingen · Rheine<br />

Weinhaus Heidfeld, Meppen<br />

Tel. 05 91/ 963 36-0<br />

www.willenbrock.com


Von Bernd Büter, Haren-Erika<br />

„Karo, Karo...“<br />

Schmuggelgeschichten – ut dat Grenzgebiet tau Schwartenberg, Lindloh, Rütenbrocks<br />

Zöllner packet tau<br />

bit schmuggeln an<br />

de Grenze.<br />

<br />

Solange dat Grenzen un Zölle geef, is<br />

schmuggelt woorn. Somit häff dat uck<br />

immer Mensken gäben, dei mennden<br />

mit schmuggeln Profit tau maoken.<br />

So wass dat tau dei Tied nao’n 2.<br />

Welt krieg uck an dei Grenze in<br />

Schwartenberg, Rütenbrock un Lindloh<br />

so üm dei Jaohre 1947 - 1954.<br />

Dei Grenzsperren wörden uphaoben<br />

un dei Dütske Zoll aowernöhmp nao<br />

un nao weer dei Grenzkontrolle.<br />

Up dei aonnere Siete löppen dei hollandsken<br />

„Kamiesen“.<br />

Tau dei Tied kostete ein Pund Tee<br />

oder Koffie in Holland üm dei<br />

5 Mark.<br />

Hier in Dütschland möss man daorför<br />

18 Mark up’n Ladendisk leggen.<br />

Dör schmuggeln kömen dei Schmuggler<br />

- bi düsse Priese, wenn dann alles<br />

glückte - drock tau väl Geld. Lüe, dei<br />

tau düsse Tied väl Geld in dei Täske<br />

hän, dön meistens sümmes schmuggeln<br />

oder hän door wat mit tau daun.<br />

So wi nett dei Priese stönden, göng<br />

dei Schmuggelware van dei eine Siete<br />

Grenze nao dei aonnere, frei nao dat<br />

Sprichwort: „So as dei Wind weiht, so<br />

weiht mien Jassie“ (Jacke).<br />

Daorüm bünt Zoll un Schmuggel<br />

urolle Feinde.<br />

Ick will hier nich aower dat allgemeine<br />

Zollwesen mit Amt, Personen,<br />

Zahlen un Statistiken schrieben. Nee,<br />

ick bün vullmehr dei kleinen Geschich<br />

ten, Döntkes und Vertellsels naohgaohn<br />

– dei bien „Klücksken“ van<br />

Daoge noch gern vertellt werd – wo<br />

sück dei Zöllner Gedanken möken dat<br />

Schmuggeln tau unnerbinnen un dei<br />

Schmuggler tau packen. Dei Schmuggler<br />

dorgägen – dei piffen un utgekaokt<br />

wassen – aowerleggten, üm<br />

ge nao dat ut’n Wegg tau gaohn.<br />

Tau’t Schmuggeln hörde eine groote<br />

Abenteuerlust un wör mit ein grootet<br />

Risiko verbunnen.<br />

Wörde ein Schmuggler „packt“, un<br />

man könn üm naowiesen dat hei<br />

schmuggelt hä, dann möss hei mit<br />

hoge Strafen räken. Manch eine is daordör<br />

aower Nacht arm waorn. Hab<br />

un Gut, Hus un Hoff wörn dann drock<br />

verlorn.<br />

Dat Sprichwort „Wie gewonnen, so<br />

zer ronnen“ fünd hier siene Waohrheit.<br />

Schlaoplose Nächte un Gerichtsverhandlungen<br />

wassen dat Ende van’t<br />

Leid.<br />

Denn Volksmund segg daortau:<br />

Schmuggel is frey, kriegen darbey!“<br />

Zeitzeugen, – at giff sei noch – dei dat<br />

Schmuggeln noch süms beläwt un<br />

mitmaokt häbbt, können un wollen<br />

mi wall gerne wat vertellen. Sei häbbt<br />

mi versichert, dat sei mi dei Waohrheit<br />

un nix als dei Waohrheit vertellt<br />

häbbt.<br />

Vertellt wörde mi uck, wenn dat<br />

Schmuggeln besünners gaud utgaohn<br />

was, dann wörde fiert, un dat nich so<br />

minn. Dann kömp denn „sümmsgebrännten<br />

F<strong>use</strong>l“ up’n Disk, denn<br />

Treck sack wörde haolt un dat göng<br />

an’t singen.<br />

Dann wörden dei sümsgedichteten<br />

Leier (Lieder) van Schmuggler un Zöllner<br />

nao bekannte Schlagermelodien<br />

sungen un somit up dei „Schüppe naohmen“.<br />

Nao dei Melodie: Von den blauen<br />

Bergen kommen wir – hörde sück dat<br />

dann so an:<br />

Van denn Schwattenbärge kaomet wi,<br />

van dei Bärge garnich wiet van hier.<br />

Schmuggeln dat is <strong>use</strong> Wonne,<br />

brännt uck noch so heit dei Sünne,<br />

van denn Schwattenbärge kaomet wi.<br />

Schmuggeln dau wi Koffiebohnen,<br />

Tee, Schmuggeln dau wi Koffiebohnen,<br />

Tee. Schmuggeln dreimaol Koffiebohnen,<br />

schmuggeln dreimaol<br />

Kof fiebohnen, schmuggeln dreimaol<br />

Koffiebohnen, Tee.<br />

Un weil sück dat alles heller moi un<br />

amüsant anhört, will ick hier ein paar<br />

Geschichten ut dei Schmugglertied<br />

taun Besten gäben:<br />

Dei Schmuggler mössen öwerall un<br />

tau jede Tied mit Kontrollen räken.<br />

Wassen sei gaud aower dei Grenze<br />

32 <strong>use</strong>


Plattdütsch<br />

kaomen, möss dei Ware an’n Mann<br />

(Kunde) broch weern.<br />

Dei Zöllner stönden an Straoten,<br />

Brüggen un Feldwäge up Kontrollposten.<br />

Wör eine „Aktion“ plant un at passeier<br />

de wat waor nich mit räkt worn is,<br />

dann göng dat Wort „Karo….<br />

Karo..….“ van Hus tau Hus.<br />

Dei Zöllner frögen sück, worüm raupt<br />

dei aole Karo, hier lopp doch gar kien<br />

Hund…<br />

För dei Schmuggler hätte dat: Aktion<br />

offbräken, Gefaohr in Anzug, Zöllner<br />

in Sicht.<br />

Eine tweide Aort up Gefaohr hentauwiesen<br />

göng so:<br />

Gefaohr: In aole Hüse wörden dei<br />

Lampen anmaokt!! Lampen weer ut:<br />

Gefaohr vörbie!!<br />

Zöllner hän einen Buur up’n Kieker,<br />

van dei sei wüssen, dat hei schmuggelde.<br />

Sei verkröpen sück in siene<br />

Schüre, deckten sück mit Stroh tau un<br />

lechten sück up de Luur. Man denn<br />

Buur häff denn Braon raoken un is<br />

door achter kaomen. Hei röpp so lut<br />

as hei könn: „Häm, Jan, Hinnerk!<br />

Haolt drock dei Forken, und schmiet’t<br />

dei Keihe Stroh vör.“ Do bünt die Zöllner<br />

wall heller drock taun Vörschien<br />

kaomen.<br />

So was dat uck als ein Zöllner up<br />

Tied up’n Boom kraopen is. Van hier<br />

könn hei dei ganze Grenze aowerkieken<br />

un so dei Schmuggler bäter upluurn.<br />

Hei hä dei Rechnung ohne denn<br />

Wirt maokt. Denn Zöllner möss lange<br />

waochten, bis sück wat dö.<br />

Van wieden söch hei drei Kerls ankaomen<br />

mit ne Sage un Biele up’n<br />

Nacken.<br />

Unnern Boom blewen sei staohn un<br />

aowerleggten weckern Boom sei dann<br />

nu daole kriegen wollen. Als sei dei<br />

Sage ansettden, is denn Zöllner heller<br />

drock van baowen nao unnen kaomen.<br />

Dei drei Kerls göngen vergneugt<br />

na Hus un at wörde maol weer ein<br />

„Leidken“ sungen nao dei Melodie :<br />

Lustig ist das Zigeunerleben…..<br />

Lustig is dat Zöllnerläben, varia, varia<br />

ho. Lustig is dat in’t Grenzgebiet, wor<br />

denn Zöllner tau H<strong>use</strong> ist. Varia,<br />

Varia, Varia, Varia, Varia, Varia, ho.<br />

Zöllner wuss du Schmuggler packen,<br />

Varia, Varia, ho moss du nich van dei<br />

Böme gaffen, Varia, Varia ho<br />

moss du loopen dei Grenze lang, wor<br />

denn Schmuggler sien Öwergang.<br />

Varia, Varia, Varia Varia, Varia, Varia<br />

ho.<br />

Eines Daoges föhrt ein Krankenwagen<br />

mit Karacho, Sirene un Blaulicht<br />

up dei Grenze tau. Up dei Bahre leeg<br />

ein van baoben bis unnen ingegipsten<br />

un ingewickelten Mann. Dei Zoll<br />

winkte dör. At sög ja ut wie ein Notfall.<br />

Waohr was, dat 5 Sack Tee unner<br />

denn „Kranken“ verstoppt wassen.<br />

Dei Ladung söll up’n dröcksten Wegg<br />

nao Kunden in Papenburg. Eine<br />

gaude Bekannte van denn Krankenwagenföhrer,<br />

dei in Lingen waohnde,<br />

woll unbedingt einen halben Sack Tee<br />

häm. Somit göngen 41/2 Sack nao<br />

Papenburg un ½ Sack nao Lingen. An<br />

denn vereinbarten Treffpunkt in Lingen,<br />

segg dei Frau: „Hier is mi dat tau<br />

unheimlich. Ick weit eine bätere Stäe.<br />

Föhrt mi man nao“!<br />

Anzeige van Acken


Plattdütsch<br />

<br />

Zöllner packet Schmuggler an de Hollandske Grenze.<br />

Dei Frau stürde ehr direkt nao’t Gefängnis,<br />

woor dei Zoll all up ehr<br />

waochtete.<br />

Hier was Verraot in’t Späl. Ende van’t<br />

Leid: Festnahme – Gerichtsverhandlung<br />

– Verurteilung – Gefängnis!!<br />

Melodie : Capri Fischer<br />

Wenn bi Schwartenberg dei rote<br />

Sünne achtern Bärg versinkt,<br />

un an’n Himmel dei blanke Sichel des<br />

Mondes blinkt, treckt denn Schmuggler<br />

mit siene Ware nao’ de Grenze tau.<br />

Hei kennt weder Rast noch Ruh, un<br />

häfft achtern Busk dann richtig kracht,<br />

Zöllner schütt, Schmuggler lacht!<br />

Grenze, Grenze, Grenze ade, kaom ick<br />

taurügg, is full mien Portmanee,<br />

Grenze, Grenze, Grenze ade, aufwiedersehn.<br />

In’n Winter, wenn Schneei leeg,<br />

höngen sück dei Schmuggler witte<br />

Laoken üm.<br />

Üm dei Spörs tau verwisken, wörden<br />

aole Kinder dei an dei Grenze waohnden<br />

tau eine Schneeiballschlacht<br />

tausammen ropp. Daornao was nix<br />

mehr tau seihn.<br />

Wenn denn Koffie bit’t Schmuggeln<br />

mit Sand off Dreck verschmeert was,<br />

wörde hei aowern Weiher schickt un<br />

weer schier maokt.<br />

Dei Schmuggler hän vör, eine -<br />

groote Menge Roggen ut Holland tau<br />

34 <strong>use</strong><br />

schmug geln. Denn Roggen stönd all<br />

up dei aonnere Siete van dei Grenze<br />

parat. Dei Kommiesen un Zöllner<br />

häbbt dat spitz krägen. Sei häbbt aole<br />

Roggensäcke mit Draoht markiert. So<br />

bünt dann dei Säcke aower dei<br />

Grenze schmuggelt woorn. Bis nu<br />

wassen dei Schmuggler sück noch sicher,<br />

dat alles glätt löpp. Doch dann<br />

kömp van dat „Wichtken van’n Zoll“<br />

(Zollsekretärin) denn Raot maol in dei<br />

Säcke tau kieken.<br />

Sofort wörde denn Draoht ut dei<br />

Säcke naohmen. Denn Roggen dann<br />

– wi vörseihn – up’n Wegg nao Möppen<br />

broch. Up Schlüse 68 hädde dat<br />

dann: „Zollkontrolle!! Aole Säcke utkippen!!“<br />

Wat was door tau daun? At<br />

was van dei Zöllner kien Draoht mehr<br />

tau finnen.<br />

Dei langen Gesichter van dei Zöllner<br />

kann sück jeder vörstellen. Aower<br />

düssen Fall häff dat eine Gerichtsverhandlung<br />

gäben.<br />

Denn daormaoligen Richter möss dei<br />

Schmuggler – dei ja nix naotauwiesen<br />

was – frei spräken. Grund: Kiene Bewiese!!<br />

Melodie: die Fahne hoch!<br />

Dei Fahne hoch, dei Grenze fast verschlaoten.<br />

Denn Zoll marschiert, mit ruhigen, fasten<br />

Schritt.<br />

Im Wasser spiegelt<br />

sich das Leben!<br />

Es gibt kein Leben ohne Wasser. Deshalb<br />

fängt der Schutz unserer Natur und unserer<br />

Umwelt immer auch beim Wasser an.<br />

Helfen Sie uns dabei!<br />

Unsere 60-seitige farbige Broschüre „Naturstoff Wasser“<br />

erhalten Sie gegen Einsendung von 7 Briefmarken á 0,55 €.<br />

Weitere Informationen finden Sie unter www.vdg-online.de<br />

Königswintererstr. 829 • 53227 Bonn • Tel. 0228/375007


Plattdütsch<br />

At schmuggelt immer weer deiselben Volksgenossen,<br />

dei aonnern schmuggelt bloss in’n Geiste<br />

mit.<br />

At schmuggelt immer weer……..<br />

Siet Kriegesschluß ist Sperrgebiet vorhanden.<br />

Ein rotet Licht: Stopp, wies dien Utwies<br />

vör!!<br />

So dües du dann dat Sperrgebiet dörlopen,<br />

häss du üm nich, dann moss du stiften<br />

gaohn !<br />

So dües du dann …….<br />

Natürlich geef dat uck mit (einzelne) Zöllner<br />

„gewisse Verbindungen“, dei aber trotzdem<br />

mit aller Vörsicht tau genießen wassen.<br />

Sicherer wassen dei Tips van dat „Wichtken“,<br />

(Zollsekretärin) dei denn Dienstplan<br />

genau kennde. Hier wüss man ziemlich sicher,<br />

well un waor an dei Grenze löpp.<br />

Ein an dei Grenze bekannten Mürker ut<br />

Schwattenbärg föhrt mit dei Fietse nao dei<br />

Arbeit. Achter up dei Schnappe häff hei sien<br />

Büdel mit Mürkergeschirr.<br />

Up Schlüse 68 hett dat: „Halt, Stopp! Offstiegen!<br />

Zollkontrolle! Alles utpacken!“<br />

Denn Mürker segg: „Dat dau ick aober nich!<br />

“Hei wüss ja, dat bi üm nix tau finnen was.<br />

Denn Zöllner: „Dann mit naoht Zollamt!“<br />

„Wenn’t dann wän mott, segg denn Mürker“,<br />

stigg up siene Fietse und föhrt nao’t<br />

Zollamt. Denn Zöllner möss man – wenn<br />

hei mitwollde – in’n Hündkesdraff kägen<br />

üm herloopen. Up’t Zollamt wörde sien<br />

Mürkerbüdel utkippt. Natürlich was door<br />

kiene Schmuggelware tau finnen.<br />

Un wat segg dei Mürker? „Well betaolt mi<br />

nu mien’n Arbeitsutfall??<br />

Schwartenberger Lied :<br />

Schwattenbärg, Schwattenbärg aower alles,<br />

aower alles in dei Welt.<br />

Van dei Grenz bis tau’de Straote, van Rotieben<br />

bis tau’n Bärg !<br />

Schwattenbärg, Schwattenbärg aower alles,<br />

aower alles in dei Welt !<br />

Sowiet düsse kleinen Geschichten aower<br />

Zöllner un Schmuggler, waorbie dei<br />

Schmug gler düttmaol ne Idee bäter als dei<br />

Zöllner wegkaomen bünt. Dat ligg sicher<br />

daoran, dat düsse Geschichten ut Schmugglersicht<br />

vertellt woorn bünt.<br />

At wott väl vertellt. Hier uck . Sicher is hier<br />

un door ein bittken biemaokt woorn.<br />

So lätt’t sückt uck bäter vertellen un hört<br />

sück moier an.<br />

Ick denke, ein bittken Waohrheit is de ganz<br />

sicher uck mit bi wän.<br />

<br />

<br />

Bien Grenzäöwergang Nordhorn-Denekamp wör et in de Tied vör de 1. Weltkrieg noch gemütlik.<br />

Dütske Grenzstation oder „Klub Gemütlichkeit“? – an de hollandske Grenze in 19. Johrhunnert.<br />

Quellennachweis : Liedertexte (Deutsche Fassung ) Gerhard Müller, Rütenbrock; Fotos: Bildarchiv <strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>um Lingen<br />

<strong>use</strong> 35


Döntken van Maria Mönch-Tegeder<br />

Speckpannkoken<br />

häff ’t weer in de Riege bracht<br />

Owerall woll’t Wiehnachten werden.<br />

Buten weihde en scharpen Wind.<br />

Well de Naot nich uten H<strong>use</strong> drew,<br />

göng nich vör de Döre. Up de Landstraote<br />

naoh Langenhagen sög’s kien<br />

Auto un kienen Trecker mehr. Un jüst<br />

vanaobend harr Pielkers Opa dormet<br />

reckt. Man dor was nicks; und dor<br />

kamm nicks! – Un je länger äs he<br />

läöp, desto härrer pröckelde de Wind<br />

an sien Hettsehr. De olde Mann was<br />

met sick un de Welt nich mehr tefree.<br />

Vör’n half Jaohr was siene Frau storwen.<br />

Un siet de Tiet dwellde he van<br />

Hus to Hus.<br />

Erste harr sienen öllsten Söhn em<br />

metnommen. Heinrich harr kiene<br />

Kinner un sodönig ock wall Verblief<br />

för sienen Vader. Man siene Frau was<br />

mächtig petissen un lewde stump<br />

naoh de Gesundheet. Opa wör bi ehr<br />

anlehrt äs en kleen Kind. Vör morgens<br />

teihn Uhr droff he ehr nich üm de<br />

Föte laopen. Dann wör em „Müsli“<br />

un „Toast“ vörsettet. He moss gewäöltig<br />

uppassen, dat he kiene Plackens<br />

up’t Disklaken mök un kiene Krömmeln<br />

uppen Teppich fallen läöt. He<br />

droff sien Piepken nich up de Unnertasse<br />

utkloppen un sien Jack nich<br />

ower’n Stohl hangen. – Aobends kröp<br />

Opa van Smacht innen Bedde un<br />

drömde van Speckpannkoken. Up de<br />

Päppkes un Diäthäppkes harr he sick<br />

afetten. Sienen Magen verlangde<br />

naoh deftige Kost.<br />

Eenes Aobends nömp he sick en<br />

Hätte un fräög siene Swiegerdochter,<br />

of se em nich wall’n Speckpannkoken<br />

backen woll. „Speckpfannekuchen<br />

kann ich dir nicht backen“, snerkte de<br />

Klitze. „Das ist ja Bauernfraß! Und<br />

hier im Haus wohnen feine Leute.<br />

Was sollen die von uns denken?“<br />

Naoh sess Wecke harr Ope de fienen<br />

Maneeren satt. He tröck af.<br />

Willi, sienen tweden, wohnde annen<br />

Stadtrand. „Oh!“ seg Willi, „dat is ja<br />

moj, dat du kumms. Wi könnt di gut<br />

bruken. Use Hus is ferrig. Blaot dat<br />

Gaordenland mott noch instande<br />

sett’t werden. Dor häss du ja wall Slag<br />

van. Un wann du’n Daler springen<br />

läss, richte wi di innen Keller en fein<br />

Kämerken in. Bowen innen H<strong>use</strong> häbt<br />

<strong>use</strong> Jungs ehre Buden. Se arbeet’t in<br />

de Frömde. Man owern Sönndag bint<br />

se hier.“<br />

Met dat Kellerkämerken was Opa wall<br />

tefree. Et was lecht un warm. Ock de<br />

Gaordenarbeet dei he gerne. Man<br />

hier fünn he’n anner Haor in de Botter.<br />

Willi un siene Frau göngen morgens<br />

uten H<strong>use</strong>, un dann sög he den<br />

heelen Dag kiene Menskenseele weer.<br />

Versmachte brukte he nich. Man<br />

warm Etten gaff’t blaot aobends. De<br />

Frau höw dann gaue en paor Eier of<br />

en Happen Fleesk in de Panne. Un<br />

wann’t gut göng, kregen se noch Nudeln<br />

of Ries derbi.<br />

Äs se eenes Aobends alle drei met<br />

lange Tänne vör angebrannden Ries<br />

satten, gaff Opa siene Swiegerdochter<br />

den Raot, se soll doch äs maol Pannkoken<br />

backen. Se mök so’n smöh Gesicht<br />

un segte: „Wenn du uns deine<br />

Ersparnisse oder sagen wir mal wenigstens<br />

30.000 Mark schenken würdest,<br />

könnte ich dir jeden Abend<br />

Pfannekuchen backen. Dann bräuchte<br />

ich nicht mehr für die Schuldzinsen<br />

arbeiten.“<br />

Düt Angebot was Pielkers Opa to dür.<br />

Un äs he innen Gaorden nich mehr<br />

gewähren konn, owerkam em de Langewiele.<br />

He tröck naoh siene Dochter<br />

Christine. De harr vör’n paor Jaohr<br />

ehren Mann dör’n Mallör verloren.<br />

Nu moss se man toseihen, dat se met<br />

ehre halfwassen Blagen terrechte<br />

kam. Viellichte konn he ehr dorbi en<br />

betken unner de Arme griepen.<br />

Man ock hier gaff’t en graoten Missslag.<br />

De Blagen regeerden dat Hus. Un<br />

se sett’den em den Stohl vör de Döre.<br />

Jüst annen Dag vör Wiehnachten. Se<br />

wollen ne Party maken, un dann sollen<br />

de Wände wackeln. Un dor konnen<br />

se „Opa Meckermann“ – so<br />

nömden se em – nich bruken. Hier<br />

konn de olde Mann kiene Wotteln<br />

slaohn. Dat föhlde he un segte to<br />

Christine: „Ick will Wiehnachten man<br />

bi mien Süster Mine in Langenhagen<br />

fieren.“<br />

„Kieks dann ock bi Gerda in“, fräög<br />

Christine. „Dat wee’ck noch nich“, seg<br />

Opa kottaf.<br />

Up siene jüngste Dochter was Pielkers<br />

Opa nich gut to sprecken. Dat Wicht<br />

harr innen H<strong>use</strong> bliewen un dann ock<br />

erwen sollt. Un wann’t en Mann naoh<br />

Opas Gedachten nommen harr, was<br />

alls in Orrer wesen.<br />

De ersten Frejers awer praot’de he<br />

siene Dochter kapott. „Du kanns noch


wall’n bettern kriegen“, wickte he. Un<br />

äs Gerda dann de Dättig ower was,<br />

nömm’t Hals ower Kopp Botters<br />

Bernd. De Mann harr siene Frau naoh’n<br />

Kerkhof bracht un blew met drei<br />

lütke Kinner trügge.<br />

„Sind di siene Kinner näohder as<br />

diene olden Öllern? Un dat wi’ck di<br />

seggen: Met dat heele Kindergerammel<br />

bruks mi nich innen H<strong>use</strong> kummen.“<br />

So ferrigde he siene Dochter<br />

dormaols af. Ock van Gerdas ägen<br />

Kinner woll he naohders nicks wetten.<br />

Bi ehr konn he nu nich ankloppen.<br />

Dat günnde em de Kopp nich.<br />

Man up sien Süster Mine freude he<br />

sick mächtig. Se verdände sick ehr<br />

Braot met Naihen. Riek was se dor<br />

nich van worden. Awer en warm<br />

Bedde un en Pannkoken konn he dor<br />

wisse verwaochten. Doran dachte de<br />

olde Mann de heele Tiet, äs he met’n<br />

Zug naoh Grotenhagen Föhrde. Van<br />

Grotenhagen wassen’t noch sewen Kilometer<br />

naoh Langenhagen. Opa harr<br />

noch man drei achter sick, dor wollen<br />

siene Beene nich mehr. He dreihde<br />

sick üm, höll den Puckel kegen de<br />

Wind un kek trügg’ut. Trügg’ut trökken<br />

ock siene Gedachten. Se höngen<br />

em äs Holtklösse an de Beene.<br />

Up eenmaol sög he’n lechten Schien.<br />

Endlicks en Auto! „ Wo wollen Sie<br />

hin“, fräög ne fröndlike Kerlsstimme.<br />

– Naoh mien Süster, naoh Naister<br />

Mine, in Langenhagen.“ – „Dann steigen<br />

Sie nur ein. Da muss ich auch<br />

hin.“ – „Här Dokter! Ih bint dat“, verfährde<br />

sick Opa. „Wat is dann met<br />

Mine?“ – „Ah, das wird so schlimm<br />

nicht sein. Die Galle macht ihr zu<br />

schaffen, und da braucht sie ab und<br />

zu eine Spritze“, meende de Dokter.<br />

„Dann kann ick dor ower Wiehnachten<br />

wall nich bliewen?“ Opa wör’t<br />

heel binaut to. „Sie haben ja noch<br />

Plattdütsch<br />

eine Tochter in Langenhagen, die<br />

Gerda.“ – Jao, jao, dat wall, Här Dokter.<br />

Man de häff en Hus vull Kinner.“<br />

Opa woll nich recht met de Spraoke<br />

harut. Man wat wünnerde he sick, äs<br />

Gerda bi Tante Mine annen Bedde<br />

stönn. De beeden slögen de Hanne<br />

owern Kopp tohope. Se freuden sick<br />

ehrlick.<br />

Äs de Dokter sienen Deenst daone<br />

harr, meende Tante Mine: „Gerda, du<br />

kanns nu röstig naoh Hus hengaohn.<br />

Ick häb ja Gesellschup.“<br />

„Awer erste back ick Opa noch en<br />

Speckpannkoken. He häff wisse<br />

Smacht. Un Pannkoken moch he för<br />

sien Lewend gern.“ Opa wüss nich,<br />

wat em ankam. He kreg satt Speckpannkoken<br />

un Koffie. Un dann mök<br />

Gerda em in’t Naihstöwken en Bedde<br />

up met ne Kruke d’rin. „Morgen kum<br />

ick weer“, lowde se.<br />

Un se nogde Opa: „Du moss ock kummen.<br />

Anners kam Oma doch immer<br />

un bekeek dat Wiehnachtswerk. Dat<br />

was för de Kinner en graot Pläseer. Du<br />

kanns Oma nu wall vertrehn. Dann<br />

freut se sick innen Himmel; un wi<br />

freut us ock.“ Opa wiskede sick gaue<br />

dör de Aogen, druckte Gerda de<br />

Hand un segte: „Ick kumme.“<br />

De Dage d’rup revideerde de olde<br />

Mann sien Meenen ower Gerda un<br />

ehre Familje. Un Tante Mine hölp em<br />

dorbi.<br />

„Dat Beste is, du bliffs bi mi wohnen“,<br />

see se. „Dat Naihstöwken bruk ick<br />

nich mehr. Un wann ick nich gut terrechte<br />

bin, helpt Gerda us wall. Du<br />

gloffs garnich, wat de alls all för mi<br />

daone häff. Un se will ock so gerne<br />

weer met di in een Schipp kummen.“<br />

„Dat Spill häff se all wunnen!“ lachte<br />

Opa. „Den Speckpannkoken annen<br />

Hilligen Aobend häff nich alleene<br />

mienen Magen gut daone, he häff<br />

ock mienen Sinn ännert.“<br />

Das Leben behüten<br />

Wir bauen ein Hospiz für unheilbar kranke Kinder<br />

und ihre Familien. Bitte helfen Sie mit!<br />

Spendenkonto 4077, Sparkasse Bielefeld, BLZ 480 501 61, Stichwort „Hospizkind“<br />

Aus dem Buch:<br />

„Wi stickt nu de Kerßen an“<br />

von Maria Mönch-Tegeder<br />

erschienen im Verlag des<br />

Emsländischen Heimatbundes,<br />

ISBN 3-88077-138-3.<br />

Abdruck mit freundlicher Genehmigung<br />

von Theo Mönch-Tegeder<br />

984<br />

<strong>use</strong> 37


Geschenktipps<br />

Sollten auf keinem Gabentisch fehlen:<br />

Bücher<br />

Jugendroman<br />

Der Fall Aphrodite<br />

Es gibt wohl kaum einen Gabentisch an Weihnachten,<br />

auf dem nicht mindestens ein Buch<br />

liegt. Dabei fällt es manchmal schwer, den Geschmack<br />

des Beschenkten zu treffen. Die Vielfalt<br />

der Themenbereiche ist schier unbegrenzt:<br />

Einige lassen sich gerne in die Fantasywelt entführen,<br />

andere lieben historische Romane<br />

oder träumen mit fantastischen Bildbänden<br />

von fernen Ländern. Für Kinder und Jugendliche<br />

das Passende zu finden stellt nochmals<br />

eine besondere Herausforderung dar. Aber die<br />

Mühe lohnt sich. Bei dem richtigen Buch ist<br />

schon so mancher vom Lesemuffel zur Leseratte<br />

mutiert.<br />

Eine gute Orientierungshilfe bieten die aktuellen<br />

Bestsellerlisten oder auch die Empfehlungstische<br />

der Buch handlungen, die Neuheiten<br />

zumeist besonders präsentieren. Fragen<br />

Sie auch einmal Verwandte, Freunde, Bekannte<br />

und Arbeitskollegen nach Ihren Lieblingsbüchern.<br />

So finden sich zuweilen<br />

überraschende Ideen und Anregungen. Oder<br />

Sie lassen sich in einem Fachgeschäft des<br />

Buchhandels beraten, die Mitarbeiter kennen<br />

auch die Geschmäcker verschiedener Altersund<br />

Zielgruppen und haben den einen oder<br />

anderen Geheimtipp parat. Ganz wichtig<br />

dabei: Vergessen Sie nicht sich selbst. Machen<br />

Sie es sich an grauen Wintertagen zu Ha<strong>use</strong> so<br />

richtig gemütlich und lassen sich von einem<br />

schönen Buch in eine andere Welt entführen.<br />

Martin Schlosser, der Held des Kindheits-<br />

und Jugendromans, bricht als<br />

Dreizehnjähriger in der emsländischen<br />

Kleinstadt Meppen zu neuen<br />

Abenteuern auf, im leuchtenden<br />

Sommer 1975, und sie führen ihn tief<br />

hinab in die Gräuel der Pubertät und<br />

in den Kampf mit einer Welt, die einfach<br />

nicht begreifen will, dass er es<br />

gut mit ihr meint: Er möchte für<br />

Deutschland Tore schießen und in<br />

einer großen Liebe die Erfüllung all<br />

seiner Träume finden. Ist das zu viel<br />

verlangt? Am Anfang sieht es ganz so<br />

aus, und am Ende erst recht …<br />

»O Gott, das müsste jetzt ewig so weitergehen«,<br />

seufzte Dieter Hildebrandt<br />

in der Zeit, nachdem er Henschels<br />

Kindheitsroman gelesen hatte. Ihm<br />

und anderen Lesern, die auf eine<br />

Fortsetzung harren, kann geholfen<br />

werden: Martin Schlosser erzählt mitreißend<br />

von den Höhenflügen und<br />

Tiefschlägen seines Lebens als Heranwachsender.<br />

Autor: Gerhard Henschel<br />

ISBN: 978-3-455-40041-0,<br />

Seiten: 544, gebunden<br />

23,00 EUR, Erschienen am<br />

17. September 2009 in Hamburg<br />

Ihren vierten Krimi mit Lokalkolorit<br />

legte jetzt die Nordhorner Autorin<br />

Joana Brouwers vor. Er setzt die erfolgreiche<br />

Serie um die Osnabrücker<br />

Privatdetektivin Heide von der Heide<br />

fort, die diesmal mit dem Fall einer<br />

unbekannten Schönheit konfrontiert<br />

wird, deren Leiche im Meppener<br />

Hafen auftaucht. Der Mord verbindet<br />

sich langsam aber sicher mit einem<br />

rund zwölf Jahre zurückliegenden<br />

Vermisstenfall aus Nordhorn und verwickelt<br />

die Detektivin und den staatlicherseits<br />

mit dem Fall beauftragten<br />

Kriminalhauptkommissar Fuchs aus<br />

Lingen in ein spannendes Geflecht<br />

aus falschen Fährten und zahlreichen<br />

Verdächtigen.<br />

Wie die Protagonisten diese Handlungsstränge<br />

auflösen und dabei zur<br />

Unterhaltung der Leser auch miteinander<br />

manch streitbaren Liebesdialog<br />

ausfechten, das ist auf jeden Fall eine<br />

Leseempfehlung wert, sicher auch,<br />

weil man sich in der Beschreibung der<br />

Schauplätze sofort vertraut und eingebunden<br />

vorkommt.<br />

Joana Brouwer, Der Fall Aphrodite,<br />

Principal-Verlag, 244 Seiten, ISBN<br />

3899690869, Paperback, 10,00 Euro<br />

38 <strong>use</strong><br />

Clubstraße 2 - am Markt -<br />

49808 Lingen<br />

Tel. (05 91) 33 16<br />

Fax (05 91) 35 20<br />

holzberg.lingen@t-online.de<br />

www.buecher-holzberg.de<br />

Buchhandlung<br />

MEYER<br />

Bücher · Schreibwaren<br />

Am Rathaus · Meppen<br />

Tel. (0 59 31) 1 22 44<br />

Fax (0 59 31) 1 34 29<br />

Hinterstr. 36<br />

49716 Meppen<br />

Tel. (0 59 31) 84 80 300<br />

Fax (0 59 31) 84 80 450<br />

www.tatortkrimis.de<br />

info@tatortkrimis.de<br />

auf der richtigen Spur...


<strong>Emsland</strong><br />

Ein Stück<br />

näher<br />

zur Natur<br />

Unser<br />

Hümmling<br />

gestern<br />

und heute<br />

Der Fotograf<br />

Der Autor<br />

Der gebürtige Emsländer Richard Heskamp,<br />

Jahrgang 1946, entdeckte<br />

schon in den 70er Jahren die Fotografie<br />

zunächst als Hob by. Schritt für<br />

Schritt hat er seinen fotografischen<br />

Blickwinkel erweitert. 1986 gehörte<br />

er zu den Mitbegründern des renommierten<br />

Lingener Fotoclubs „Blende<br />

86“ und tritt seit dieser Zeit mit Bildveröffentlichungen,<br />

Diavorträgen und<br />

Fotoausstellungen an die Öffent -<br />

lichkeit.<br />

Andreas Eiynck, geb. 1961 in Coesfeld,<br />

übernahm nach einem Studium<br />

der Europäischen Ethnologie 1988 die<br />

Leitung und Neu gestaltung des <strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>ums<br />

in Lingen. So entdeckte<br />

er das ihm bis dahin unbekannte Land<br />

an Ems und Hase.<br />

Seine beruflichen Aufgaben in Lingen,<br />

vor allem aber sein Interesse an Landschaft<br />

und Menschen im <strong>Emsland</strong>, ließen<br />

ihn nicht wieder los.<br />

136 Seiten, 198 Abbildungen gebunden, 21,5 x 28 cm<br />

ISBN: 978-3-939172-51-2, € 24,50<br />

Die aus Rastdorf stammen de Heimat schrift stellerin Thekla<br />

Brinker hat passend zu Weihnachten ein neues Buch herausgebracht.<br />

Bei der Vorstellung im Rahmen eines überaus<br />

gelungenen Hümmlingnachmittags des Heimatvereins Rastdorf<br />

ist das Werk als zeitgenössisches Geschichtsbuch bezeichnet<br />

worden. – Es sind alle Hümmlinggemeinden<br />

erwähnt, alle Hümmlinger Kirchengemeinden und alle<br />

Hümmlinger Heimatvereine. Eine ganze Fülle von Texten,<br />

die zum Beispiel das Lager Esterwegen, das Kloster Esterwegen,<br />

die Geschichte des Hümmlings, das Hümmlinger<br />

Brauchtum, das erste Sögeler Straßenfest, Heiteres vom<br />

Hümmling, die Hüvener Mühle, Altenheime und andere<br />

Einrichtungen, die Sozialstation Hümmling, Schloss Clemenswerth<br />

behandeln, sind ebenso erwähnt. Auch kommt<br />

ein moderner Bauer zu Wort. Plattdeutsche Gedichte der<br />

heimischen Autoren Karl Oldiges (Esterwegen/Werlte), Hermann<br />

May (Werlte/ Meppen), Marianne Meyer (Sögel), Helene<br />

Ubbenjans (Börger), Dr. Heinrich Book und Gesina<br />

Richter (beide Lorup) sowie Thekla Brinker (Rastdorf) bereichern<br />

das Buch, das durch seine ansprechenden Farbfotos<br />

auch etwas fürs Auge bietet. – Das Cover ist passend<br />

zum Titel gestaltet. Die Schafherde und die Hüvener Mühle<br />

stehen für die alte Zeit, die Windkraftanlagen für die neue<br />

Zeit. Auf der Rückseite des Buches ist ein urtümlicher<br />

„Hümmlinger Bauer“ abgebildet; das Lied vom „Hümmelsken<br />

Bur“ von Dr. Heinrich Lüken ist dort nachzulesen.<br />

224 Seiten, ca. 80 Abbbildungen, davon<br />

zahlreiche in Farbe, ISBN: 978-3-939772-09-5, 18 €<br />

Im Buchhandel oder E-Mail: thekla.brinker@ewetel.net;<br />

Tel. (0 59 56) 12 71<br />

Landschaft<br />

und Orte<br />

im <strong>Emsland</strong><br />

Herausgegeben vom<br />

Heimatverein Darme e.V.<br />

mit Fotos von<br />

Richard Heskamp,<br />

Größe: 31 x 36 cm,<br />

Bildgröße: 21,5 x 28,5 cm,<br />

12,80 EUR Historischer Kalender Haren<br />

Herausgegeben vom<br />

Heimatverein Haren<br />

in Zusammenarbeit<br />

mit dem Fotostudio<br />

Mecklenborg,<br />

12,90 €.<br />

<strong>use</strong> 39


Geschenktipps<br />

Ich<br />

wünsche<br />

dir<br />

Zeit<br />

Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.<br />

Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:<br />

Ich wünsche dir Zeit, dich zu freun und zu lachen,<br />

und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.<br />

Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,<br />

nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.<br />

Ich wünsche dir Zeit – nicht zum Hasten und Rennen,<br />

sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.<br />

Ich wünsche dir Zeit – nicht nur so zum Vertreiben.<br />

Ich wünsche, sie möge dir übrigbleiben<br />

als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,<br />

anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.<br />

Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,<br />

und Zeit, um zu wachsen, das heißt, um zu reifen.<br />

Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.<br />

Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.<br />

aus:<br />

Elli Michler, „Ich wünsche dir Zeit“<br />

Die schönsten Gedichte von Elli Michler<br />

© Don Bosco Verlag, München 2008 - 4. Auflage<br />

Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,<br />

jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.<br />

Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.<br />

Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben!


Ich wünsche Dir Zeit –<br />

Die schönsten Gedichte von Elli Michler<br />

Seit nunmehr fast 20 Jahren erfreut die Erfolgsautorin<br />

ihre Leser mit ihren ermutigenden, kraft- und humorvollen<br />

Gedichten. Ihr bekanntestes Gedicht „Ich wünsche<br />

dir Zeit“ hat inzwischen weltweite Verbreitung<br />

gefunden.<br />

Nun wird Elli Michler 80 Jahre alt und der Don Bosco<br />

Verlag feiert ihren Geburtstag mit einem neuen Gedicht<br />

band. Mit Ich wünsche dir Zeit liegen jetzt die schönsten<br />

und beliebtesten Gedichte von Elli Michler in<br />

einem Band vor. Hier findet sich alles wieder, wofür<br />

ihre Anhänger Elli Michler schätzen und lieben: Gedichte,<br />

die ihre Themen und Bilder aus der Lebenswelt<br />

der Leser schöpfen und damit dem Außergewöhnlichen<br />

Glanz verleihen, stimmungsvoll, aber nicht sentimental,<br />

mit Humor und Einfühlungsvermögen – und immer<br />

positiv. Ihre Bücher machen Mut zum Leben, auch da,<br />

wo es nicht immer ganz einfach ist.<br />

120 Seiten, gebunden<br />

Format: 13,2 x 20,8 cm<br />

€ 12,-<br />

ISBN 978-3-7698-1409-5<br />

erschienen bei Don Bosco,<br />

München 2003<br />

Elli Michler, geb. 1923 in Würzburg, entdeckte ihre<br />

Liebe zum Schreiben bereits während ihrer Schulzeit.<br />

„Talent, Neigung und Freude an der dichterischen Tätigkeit“,<br />

bildeten die Grundlage für die schriftstellerischen<br />

Ambitionen, wie die diplomierte Volkswirtin<br />

selber sagt.<br />

Doch erstmal trat der Dichterberuf neben der Sorge<br />

um die Familie in den Hintergrund. Erst mit 62, in<br />

einem Alter, in dem die meisten Menschen den Ruhestand<br />

genießen wollen, veröffentlichte Elli Michler<br />

ihr erstes Buch und legte damit den Grundstein zu<br />

einer Erfolgsgeschichte.<br />

49744 Geeste-Groß Hesepe<br />

Meppener Str. 115<br />

Tel. 0 59 37 - 9 29 90<br />

<strong>use</strong> 41


Trends<br />

Fröhliche Weihnacht<br />

überall...<br />

So tönt es in dem bekannten Lied,<br />

und den schönsten Ausdruck fröhlicher<br />

Weihnacht findet man immer<br />

wieder in einem festlich geschmückten<br />

Weihnachtsbaum, dessen Lichterglanz<br />

sich in den Augen der Betrachter<br />

spiegelt.<br />

Doch auch Weihnachtsbäume sind<br />

dem Trend modischen Wechsels unterworfen.<br />

Finden sich vielfach traditionelle<br />

Schmuckvarianten mit oder<br />

ohne Lametta, glänzenden Christbaumkugeln<br />

in Gold oder Farbe oder<br />

mancherorts auch die guten alten<br />

Strohsterne, so setzen neue Dekorationsideen<br />

immer auch wieder neue<br />

Akzente und sorgen für einen lebendigen<br />

Baumschmuck.<br />

Dieses Jahr zeichnen sich vor allem<br />

zwei Trendrichtungen ab, einerseits<br />

leichte und zarte Farben wie Pastelltöne<br />

in creme über rose’ bis hin zu<br />

zartem sandgrau. Hierbei wird gerne<br />

mit Kristallglas, Perlmutt, Chiffon und<br />

Seide gearbeitet; auf der anderen<br />

Seite kräftige Töne und Materialien,<br />

die Luxus und Klasse ausstrahlen. So<br />

wird unter anderem mit Mahagoni,<br />

Edelsteinen, Strass und Satin gearbeitet.<br />

Die Töne sind in violett, aubergine,<br />

gold und mauve gehalten.<br />

In diesem Jahr sind es Filzelemente,<br />

die den Baumschmuck bereichern<br />

und diese besonderen Akzente setzen.<br />

Außerdem wird viel mit Zapfen,<br />

Moos und Äpfeln gearbeitet, und<br />

auch Rinden und Beeren bereichern<br />

die Dekoration. Ganz fortschrittlich<br />

zeigt sich dabei die Variante, den<br />

Baum gleich gegen einen hohen Filzkegel<br />

zu tauschen und ihn dann nach<br />

Belieben zu gestalten und zu schmükken.<br />

Dieser zeitlose Filzspitz lässt sich<br />

immer neu dekorieren und auch in<br />

verschiedenen Umgebungen immer<br />

ansprechend gestalten.<br />

Die Farben hingegen sind in diesem<br />

Jahr wieder traditionell: rot, grau,<br />

braun und grün beherrschen das Design.<br />

Den besonderen Pfiff allerdings<br />

bringen violette Akzente am Baum,<br />

sei es durch einzelne Farbkugeln oder<br />

durch mehrfarbige Schmuckstücke,<br />

die eine Akzentfarbe mit der Basisfarbe<br />

kombinieren.<br />

Die kleine Umfrage<br />

Alle Jahre wieder leuchtet es von Balkonen<br />

und in Fenstern. Leicht entsteht<br />

der Eindruck, die amerikanische<br />

Festbeleuchtung wird von Jahr zu<br />

· Hochzeitsfloristik<br />

· Trauerfloristik<br />

· Outdoorkeramik<br />

· Schönes für<br />

Haus und Garten<br />

Lengericher Str. 22 · 49809 Lingen<br />

Tel. 0591-3100 · Fax 0591-9152917<br />

www.blumenhaus-jannink.de<br />

... Lust auf Wohnen<br />

49716 Meppen · Lathener Str. 4<br />

Tel. (0 59 31) 21 92 · Fax (0 59 31) 84 84 84<br />

49809 Lingen · Kiesbergstr. 47<br />

Tel. (05 91) 44 46 · Fax (05 91) 5 81 78<br />

www.kunstgewerbe-augustin.de


Jahr auch hierzulande verbreiteter. Doch die Mehrheit der<br />

Deutschen setzt beim Weihnachtsschmuck auf Tradition –<br />

zwei Drittel schmücken ihr Zuha<strong>use</strong> noch immer mit Kugeln,<br />

Strohsternen und Zweigen. Dies ist das Ergebnis einer<br />

aktuellen Verbraucherbefragung von Immowelt.de, eines<br />

der führenden Immobilienportale.<br />

Im Vergleich: Nur 11,7 Prozent der Deutschen beleuchten<br />

ihr Heim mit den Blinklichtern und Lichterketten aus dem<br />

Baumarkt. Der Einkauf von Festtags-Dekoration auf den<br />

Weihnachtsmärkten oder das gemeinsame Sterne-Basteln<br />

mit den Kindern gehört zur Vorweihnachtszeit dazu.<br />

Natürlich gibt es auch Weihnachtsschmuckmuffel: 22,7 Prozent<br />

der Befragten verzichten völlig auf diesen – sei es, weil<br />

sie ihn nicht mögen (14 Prozent) oder weil das Fest per se<br />

für sie nur wenig Bedeutung hat (8,7 Prozent).<br />

unstgewerbe<br />

uttmann<br />

Floristik und mehr<br />

Blumen<br />

Albers & Berling<br />

Eschkamp 27<br />

49757 Werlte-Wieste<br />

Tel. (0 59 51) 17 57<br />

49767 Schöninghsdorf<br />

Zollstraße 25<br />

Tel. (0 59 35) 2 32<br />

49733 Haren-Erika<br />

Marienstraße 57<br />

Tel. (0 59 34) 70 45 70


Geliebter Weihnachtsschmuck:<br />

Schmücken Sie Ihr Heim zu Weihnachten?<br />

Ja, mit traditionellem Weihnachtsschmuck<br />

(60,7 Prozent)<br />

Ja, mit möglichst vielen bunten Lichterketten<br />

(11,7 Prozent)<br />

Ja, den Schmuck bastle ich mit den Kindern<br />

(4,9 Prozent)<br />

Nein, für mich hat das Fest keine Bedeutung<br />

(8,7 Prozent)<br />

Nein, ich mag keinen Weihnachtsschmuck<br />

(14 Prozent)<br />

Schomaker<br />

blumen ...<br />

... und ideen!<br />

Torf- und<br />

Pflanzenhof<br />

GmbH<br />

Hessenweg 9<br />

49809 Lingen<br />

info@blumen-schomaker.de<br />

www.blumen-schomaker.de<br />

Ulmenstraße 53<br />

49744 Klein Hesepe<br />

Tel. (0 59 37) 13 92<br />

www.pflanzenhof-lammers.de<br />

Wesuweer Hauptstraße 12<br />

49733 Haren-Wesuwe<br />

Tel. (0 59 32) 7 33 89 24


Tipps<br />

zum Schmücken<br />

Bevor Sie anfangen, Ihren Baum zu schmücken, sollten<br />

sie sich zunächst über die farbliche Gestaltung<br />

klar werden. Der Christbaumschmuck harmoniert<br />

mit der Dekoration im restlichen Raum, sowohl<br />

farblich als auch mengenmäßig. Beginnen Sie mit<br />

dem Anbringen der Beleuchtung. Achten Sie bei<br />

einer elektrischen Beleuchtung darauf, dass die notwendigen<br />

Kabel sich möglichst gut im Grün des<br />

Baums verstecken lassen. Dekorieren Sie dann zunächst<br />

die markanten Höhepunkte am Baum, große<br />

Kugeln oder andere Schmuckstücke, die optisch besonders<br />

hervortreten sollen. Füllen Sie nun die Lükken<br />

mit kleineren Objekten. Besonders die<br />

Verwendung verschieden großer Kugeln derselben<br />

Farbe und Art vermitteln eine optische Tiefe, die<br />

den gesamten Baum füllig aussehen lässt.<br />

Wenn Sie mit Ihren Kindern Weihnachtsschmuck basteln<br />

haben Sie auch ruhig den Mut, diesen besonderen<br />

Schmuck am Baum in den Blickpunkt zu<br />

rücken. Es ist eine schöne Sache und erfüllt alle kleinen<br />

(und großen) Bastler mit Stolz, wenn sie ihren<br />

eigenen Beitrag zum Baumschmuck präsentieren<br />

dürfen. Beschränken Sie den weihnachtlichen<br />

Schmuck auch nicht nur auf den Baum. Im Regal<br />

oder Wohnzimmerschrank, auf dem Sidebord oder<br />

Exklusive Einrichtungen<br />

Möbel· Stoffe· Bilder<br />

Fresken· Lampen<br />

Muranoglas· Silber<br />

Weine· Spezialitäten<br />

Tischdecken nach Maß<br />

49716 Meppen<br />

Zum Stadtgraben 18<br />

Parkplatz Neuer Markt<br />

Tel. (0 59 31) 85968<br />

Karin Wilbert<br />

Blumen · Wohnen · Schenken<br />

Castellistraße 9<br />

49808 Lingen<br />

Tel. + Fax 05 91/9 15 49 42<br />

E-Mail: info@karin-wilbert.de<br />

www.karin-wilbert.de<br />

Blüten<br />

á la Lucas<br />

Hauptstr. 20<br />

49832 Thuine<br />

Tel. (0 59 02) 99 86 60<br />

Blumen<br />

und mehr...<br />

Schnittblumen<br />

Bepflanzung<br />

Hochzeitsfloristik<br />

Trauerfloristik<br />

Saal/Tischdekoration<br />

Trockenfloristik<br />

Antoniusstr. 11<br />

49744 Geeste<br />

Tel. (0 59 07) 72 02<br />

Öffnungszeiten:<br />

Montag<br />

bis Freitag 8.30 - 12.30 Uhr<br />

14.30 - 18.00 Uhr<br />

Samstag 8.30 - 12.30 Uhr


auf der Fensterbank findet sich sicher das eine oder andere<br />

gute Plätzchen, um Dekofiguren aus Holz, Porzellan,<br />

Stroh oder Papier anzubringen. Auf der Fensterbank<br />

vermittelt ein Deko-Schnee-Vlies winterliche Stimmung,<br />

Eisblumen und Winter-Fensterbilder zieren die Scheiben.<br />

Und auf dem Tisch brennen vier Kerzen im Adventskalender,<br />

natürlich wieder farblich passend zu den Kerzen<br />

oder den Farben im Christbaum –<br />

...das Fest der Lichter kann beginnen.<br />

Clemens-August-Str.4<br />

49751 Sögel<br />

Tel. 0 59 52/38 36<br />

GARTENBAU SEWERIN<br />

49751 Sögel<br />

Berßener Str. 38<br />

Tel. 0 59 52/5 90<br />

49751 Spahnharrenstätte<br />

Rastdorfer Str. 4<br />

Tel. 0 59 51/99 04 40<br />

Mühlentannen 1<br />

49762 Lathen<br />

Tel. 0 59 33 -92 33 00<br />

Fax 0 59 33 - 92 33 01


Ein<br />

Weihnachtsbaum<br />

im schicken<br />

neuen Kleid


Fotos ©: www.raeumchen-wechsle-dich.de<br />

Soll es ein traditioneller Weihnachtsbaum werden,<br />

oder darf dieses Mal etwas Ausgefalleneres<br />

für ein stimmungsvolles Ambiente sorgen?<br />

Frei nach dem Motto „Bäumchen wechsle Dich“<br />

macht sich dieser Tage ganz neu und exklusiv<br />

ein Filzbaum auf, die Foyers, Konferenzräume<br />

und Wohnzimmer zu erobern. Wie er dies anstellen<br />

will, ist schnell erklärt: statt nadelnder<br />

Zweige ist ein Baumkleid aus Filz angesagt. Außerdem<br />

trifft er durch seine Vielseitigkeit zielsicher<br />

jeden Geschmack. Da das besondere<br />

Schmuckstück bei der Firma „Räumchen<br />

Wechsle Dich“ handgefertigt wird, sind weihnachtlichen<br />

Gestaltungswünschen kaum Grenzen<br />

gesetzt. Farbe, Baumschmuck, Größe und<br />

das Gestell, auf dem der Filzbaum thronen soll,<br />

liegen ganz im Ermessen des Kunden. Neben<br />

seinem individuellen Touch überzeugt das<br />

weihnachtliche Unikat auch durch viele praktische<br />

Vorteile. Zum Beispiel lässt sich der Filzbaum<br />

schon viel früher aufstellen als ein<br />

gewöhnlicher Weihnachtsbaum. Ständiges Wässern<br />

und frühzeitiges Nadeln entfallen. Auch<br />

kann man den Standort nach Belieben wechseln.<br />

Möglich wird das durch die leichtgewichtige<br />

Unterkonstruktion, die sich unter dem<br />

schicken Baumkleid befindet.<br />

Möbel & Accessoires<br />

von Gunter Lambert<br />

Silber<br />

von Fink<br />

Designerschmuck<br />

von Otazu<br />

Einbauküchen<br />

von Häcker<br />

la Casa<br />

Wohnambiente<br />

Hauptstr. 93 · 26892 Dörpen<br />

Tel. (0 49 63) 91 09 73<br />

lacasa-gmbh@t-online.de


Gesundheit - Altes Wissen<br />

Wat helpt...<br />

von Ingrid Rosen, Kräuterhof Geeste-Bramhar<br />

Gerade jetzt, in den kalten trüben Monaten, ist ein ausgiebiges<br />

Bad eine besondere Wohltat für Körper und<br />

Seele. Ist eine Erkältung im Anflug, sind Sie müde und abgespannt,<br />

dann kann der passende Badezusatz Wunder<br />

wirken. Bereits die alten Römer schätzten Bäder mit wohlriechenden<br />

Kräutern und kannten verschiedene Badezusätze<br />

als Mittel gegen Erkrankungen. Was damals half,<br />

wirkt auch heute noch.<br />

Ätherische Öle wie Thymian, Latschenkiefer und Eukalyptus<br />

sind hervorragend bei Erkältungskrankheiten geeignet.<br />

Es sind Pflanzen-Wirkstoffe in konzentrierter Form, die<br />

nicht nur gut duften, sondern auch große Heilwirkungen<br />

entfalten können. Im warmen Bad ist die Haut besonders<br />

aufnahmefähig, so dass die ätherischen Öle in die Haut<br />

eindringen und ihre Wirkung im Körper entfalten. Für ein<br />

Mehr „Altes Wissen“ auf dem Kräuterhof Rosen<br />

Zum Wald 12 · 49744 Geeste/Bramhar<br />

Telefon (0 59 63) 98 10 60<br />

Telefax (0 59 63) 98 10 61<br />

und im Online-Hofladen des Kräuterhofes<br />

www.kraeuterhof-rosen.de<br />

E-Mail: kraeuterhof-rosen@gmx.de<br />

Erkältungsbad nimmt man 5 - 7 Tropfen des entsprechenden<br />

Öls. Verrühren Sie die Tropfen mit etwas Sahne oder<br />

Emulgator, damit sich das Öl auf der ganzen Wasseroberfläche<br />

verteilt. Wichtig ist, dass man nicht zu heiß badet,<br />

sonst entfaltet sich die Wirkung nicht. Ideal sind 35° bis<br />

maximal 37° C und nur etwa eine Viertelstunde.<br />

Diese Pflanzen helfen:<br />

Thymian: gut für die Atemwege, krampflösend<br />

Latschenkiefer: entzündungshemmende Wirkung auf<br />

die Atemwege, angenehm bei Rheuma, Gicht und Grippe.<br />

Eukalyptus: bei Erkältungskrankheiten vor allem zu<br />

empfehlen, reinigend, schleimlösend, lindernd.<br />

Ganz besonders wichtig:<br />

Beim Einkauf ist auf gute Qualität zu achten!


Weihnachtsbäume<br />

und Christbäume<br />

von Privat-Forstdirektor Winfried Frölich, Arenberg-Meppen GmbH<br />

Wissenswertes<br />

Der Weihnachtsbaumkäufer tut sich schwer, die<br />

verschiedenen Baumarten a<strong>use</strong>inander zuhalten.<br />

Dies hat eine lange Tradition, da man schon<br />

früher im Plattdeutschen vereinfachend beim<br />

Nadelholz von „Dannen“ sprach, wenn man<br />

Kiefer, Fichte oder eben Tanne meinte. Selbst<br />

in den Lieferaufzeichnungen des Fürstbischofs<br />

Clemens-August im 18. Jahrhundert für die<br />

Anpflanzungen seines Park waldes Clemenswerth<br />

bei Sögel unterschieden seine Forstleute zwischen<br />

„feinen Tannen“, wenn sie Fichten meinten,<br />

und „groben Tannen“ wenn sie Kiefern<br />

meinten. Tatsächlich sind aber im dortigen Parkwald<br />

außer Kiefern und Fichten auch echte<br />

Tannen zur Aussaat gekommen, nämlich Weiss-<br />

Tannen. Diese wurden damals häufig noch als<br />

Edeltannen bezeichnet, nicht zu verwechseln mit<br />

den heutigen Edel-Tannen (Nobilis-Tannen),<br />

nach neuer deutscher Rechtschreibung mit<br />

einem Bindestrich in der Mitte.<br />

Rot-Fichte<br />

Die Rot-Fichte (oder einfach Fichte) ist eine in<br />

Deutschland heimische und weitverbreitete<br />

Baumart und wurde daher früher hauptsächlich<br />

als Christbaum verwendet. Da ihr bei trockener<br />

Luft in den gut geheizten Wohnzimmern bald<br />

die Nadeln abfallen, ist die Rot-Fichte gegenüber<br />

den Tannen und den Kiefern eher geeignet für<br />

feuchte und kühle Bereiche wie Terrasse und Balkon.<br />

Da die Rot-Fichte leicht heranzuziehen ist,<br />

liegt ihr Vorteil im günstigen Preis.<br />

Rot-Fichte<br />

Blau-Fichte<br />

Die aus den Rocky Mountains stammende Blau-<br />

Fichte (oder zutreffend als Stech-Fichte, fälschlich<br />

als Blau-Tanne oder Edel-Tanne bezeichnet)<br />

zeigt mit den silberweißen und graugrünen Nadeln<br />

eine interessante Färbung.<br />

Diese stehen dichter und sind haltbarer als die<br />

Nadeln der Rot-Fichte. Blau-Fichten besitzen<br />

steife Zweige und eignen sich besonders gut für<br />

schweren Baumschmuck.<br />

Wie die Rot-Fichte verfügt auch die Blau-Fichte<br />

über einen angenehmen „Waldduft“. Forstwirtschaftlich<br />

eine wenig ertragreiche Baumart, ist<br />

sie in hiesigen Wäldern nur selten anzufinden.<br />

Blau-Fichte<br />

<strong>use</strong> 51


Nordmann-Tanne<br />

Die nach dem finnischen Biologen<br />

Alexander von Nordmann benannte<br />

Tanne stammt aus dem Kaukasus<br />

(daher auch Kaukasus-Tanne). Das<br />

nur 13.000 Hektar umfassende Ursprungs<br />

gebiet ist sogar kleiner als das<br />

Stadtgebiet Meppen. Die Nordmann-<br />

Tanne ist mittlerweile ein beliebter<br />

Weihnachtsbaumklassiker geworden.<br />

In der Natur wächst diese Tanne mitunter<br />

bis zu 60 m hoch und erreicht<br />

einen Stammdurchmesser von bis zu<br />

zwei Metern. Ein bereits beachtliches<br />

Exemplar findet sich im Nordhorner<br />

Stadtpark.<br />

O Tannenbaum<br />

Das satte und kräftige Grün und auch<br />

die stark ausgeprägten, weichen Nadeln<br />

ließen sie zum beliebtesten<br />

Weihnachtsbaum werden. Allerdings<br />

ist ihr Preis auch deutlich höher als<br />

z.B. bei der Fichte.<br />

Die Nordmann-Tanne hat außerdem<br />

einen gleichmäßigen Wuchs. Die<br />

lange Haltbarkeit und die hohe Festigkeit<br />

der Nadeln sprechen außerdem<br />

für ihre Beliebtheit. Wegen der<br />

Spätfrostgefährdung fallen viele Jungbäume<br />

frühzeitig als ungeeignet zur<br />

Verwendung zum Weihnachtsbaum<br />

aus, sodass ihr Anbau aufwendig und<br />

teuer ist. In den Wäldern der Arenberg-Meppen<br />

GmbH sind in den letzten<br />

30 Jahren mehrere 100.000<br />

Nordmann-Tannen gepflanzt worden.<br />

Nordmann-Tanne<br />

Nobilis-Tanne<br />

Nobilis-Tanne<br />

Die aus dem pazifischen Nordwesten<br />

der USA stammende Nobilis-Tanne<br />

(auch Edel-Tanne) gehört dort zu den<br />

größten Bäumen, da sie bis zu 85 m<br />

hoch wachsen kann. Ihr Stamm erreicht<br />

dabei einen Durchmesser von<br />

bis zu 2,50 m.<br />

Diese bläulich schimmernde Tannenart<br />

hat samtene, weiche Nadeln.<br />

Sie verbreitet einen angenehmen<br />

Duft. Aufgrund des symmetrischen<br />

Wuchses und der stabilen Zweige<br />

eignet sich die Edel-Tanne wie die<br />

Nordmann-Tanne sehr gut zum<br />

Schmücken.


Wissenswertes<br />

Kiefer<br />

Die gemeine (= allgemeine) Kiefer<br />

(oder Waldkiefer) ist die weitest verbreitete<br />

Baumart in Deutschland.<br />

Auch im <strong>Emsland</strong> bedeckt diese von<br />

Natur aus anspruchslose Baumart<br />

noch 40 bis 60 % der Waldflächen,<br />

wird aber seit Jahrzehnten langsam<br />

durch wuchsstärkere Nadelbaumarten<br />

durchmischt und ersetzt. Ihr<br />

Wuchs geht eher in die Breite und<br />

wirkt auch wegen ihrer langen Nadeln<br />

deswegen fülliger als andere Nadelbaumarten.<br />

Kiefern sind besonders<br />

wegen ihrer Haltbarkeit der Nadeln<br />

sehr beliebt, denn sie halten bis<br />

lange nach dem Weihnachtsfest. Sie<br />

nadeln kaum und verströmen einen<br />

harzigen Duft. Als Weihnachtsbaum<br />

ist sie aber heute kaum noch gefragt.<br />

Weymouths-Kiefer<br />

Die kleine Schwester Weymouths-Kiefer<br />

(oder Strobe) stammt aus dem<br />

Nordosten Nordamerikas. Als Weihnachtsbaum<br />

wird sie wegen ihres<br />

langgestreckten Wuchses selten verwendet.<br />

Umso bedeutsamer ist in der<br />

Vorweihnachtszeit ihre Verwendung<br />

für Adventsgestecke. Von Gärtnereien<br />

wird sie wegen ihrer zu fünft an Kurztrieben<br />

sitzenden weichen und langen<br />

Nadeln gern als „Seidenkiefer“ verkauft.<br />

Mit 300 bis 400 Tonnen Stroben-Schmuckgrün<br />

liefern Privatwaldbesitzer<br />

aus dem <strong>Emsland</strong> und den<br />

Nachbarkreisen einen wesentlichen<br />

Anteil des deutschen Bedarfs. Im<br />

<strong>Emsland</strong> stellt die Weymouths-Kiefer<br />

bis zu 5 % der Waldanteile und liefert<br />

ein harzreiches, leichtes und gut zu<br />

verarbeitendes Holz.<br />

Seidenkiefer<br />

Zusammenfassung<br />

Die genannten Nadelbaumarten aus<br />

Herkünften Mitteleuropas, Nordamerikas<br />

und des Nahen Ostens bilden<br />

eine breite Angebotspalette für verschiedene<br />

dekorative und preisliche<br />

Ansprüche an eine weihnachtliche<br />

Dekoration.<br />

Häufig in den emsländischen Gärten anzutreffen: Omorika<br />

Korea-Tanne<br />

<strong>use</strong> 53


Veranstaltungen<br />

Weihnachtsmärkte<br />

23.11.–23. 12.2009<br />

Lingen<br />

mit Eislauffläche – verschiedene Veranstaltungen<br />

wie Eis stockschießen<br />

oder „Cocktails on Ice“.<br />

23.11.–22.12.2009<br />

Meppen<br />

mit Eislaufffläche<br />

After-Work-Party 10. Dezember 2009<br />

28.11.–29.11.2009<br />

Aschendorf<br />

Gut Altenkamp<br />

28.–29.11.2009<br />

Emsbüren<br />

28.11.–29.11.2009<br />

Lathen<br />

28.11.–29.11.2009<br />

Sögel<br />

28.11.–29.11.2009<br />

Surwold<br />

28.11.–29.11.2009<br />

Walchum<br />

29.11.2009<br />

Esterwegen<br />

29.11.2009<br />

Holte-Lastrup<br />

29.11.2009<br />

Rhede<br />

29.11.2009<br />

Vrees<br />

29.11.2009<br />

Werlte<br />

29.11.2009<br />

Wettrup<br />

29.11.2009<br />

Wippingen<br />

29.11.2009<br />

Geeste<br />

29.11.2009<br />

Holte-Lastrup<br />

02.12. – 06.12.2009<br />

Haselünne – Weihnachtsmarkt vor<br />

dem Westerholtschen Burgmannshof<br />

03.12.–06.12.2009<br />

Haren<br />

05.12.–06.12.2009<br />

Stutenkerlmarkt<br />

am Michaelisplatz, Papenburg<br />

04.12.–06.12.2009<br />

und 11.–13.12.2009<br />

An der Mühle, Papenburg<br />

06.12.2009<br />

Schloss Clemenswerth<br />

Weihnachtsmarkt im<br />

barocken Ambiente in Sögel<br />

06.12.2009<br />

Groß Hesepe & Osterbrock<br />

06.12.2009<br />

Heede<br />

06.12.2009<br />

Lengerich<br />

06.12.2009<br />

Lünne<br />

06.12.2009<br />

Neubörger<br />

12.12.2009–13.12.2009<br />

Dörpen<br />

12.12.2009–13.12.2009<br />

Nikolaimarkt, Papenburg<br />

Evangelisch-lutherische<br />

St. Nikolai-Kirche<br />

13.12.2009<br />

Bawinkel<br />

13.12.2009<br />

Dalum<br />

13.12.2009<br />

Freren<br />

13.12.2009<br />

Lähden<br />

20.12.2009<br />

Herzlake<br />

20.12.2009<br />

Spelle<br />

20.12.2009<br />

Twist-Neuringe<br />

Alle Angaben ohne Gewähr


Schloss<br />

Clemenswerth<br />

erstrahlt im<br />

neuen Glanz<br />

Schon seit einigen Jahren findet beim barocken<br />

Jagdschloss Clemenswerth in Sögel vor historischer<br />

Kulisse im weihnachtlich beleuchteten Park<br />

ein Adventsmarkt der besonderen Art statt.<br />

Während der Markt sonst klein und eher überschaulich<br />

war, präsentiert er sich in diesem Jahr<br />

mit vielen neuen Angeboten und Attraktionen.<br />

So die Drehorgelband Romantica unterhält mit<br />

weihnachtlichen Klängen, Kartenlegerin Silvie<br />

aus Nordhorn schaut für Sie in die Zukunft, Hairstylistinnen<br />

vom Salon Hair-Fashion Sögel zeigen<br />

an Modellen, aber auch an Ihnen selbst, festliche<br />

Frisuren zu Weihnachten. Wie in jedem Jahr sind<br />

der Kinderchor Werpeloh und der Nikolaus, der<br />

eine tolle Geschichte erzählt, zu Gast.<br />

An mehr als 30 verschiedenen Kunsthandwerkerständen<br />

werden ausgefallene Produkte in einer<br />

großen Vielzahl an Materialien und Techniken<br />

angeboten. Im bunten Budenzauber finden Sie<br />

Ideen für Ihre Weihnachtsdekoration und sicher<br />

auch ein stilvolles Weihnachtsgeschenk.<br />

Ebenfalls wird Ihnen selbsthergestellte Marmelade,<br />

Liköre, Pralinen, Schinken und Wurst angeboten.<br />

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt der<br />

Schlosskeller Clemenswerth, der Rotary Club<br />

Hümmling zu Sögel, der Förderverein Gymnasium<br />

Sögel, der Förderverein Grundschule<br />

Werpe loh bieten leckere und heimische Spezialitäten<br />

an.<br />

Während Sie in Ruhe alles anschauen und genießen,<br />

können „die lieben Kleinen“ im Pavillon<br />

Coelln viel erleben. Hier warten Kunstpädagogen<br />

der Kunstschule Tricolor mit tollen Bastelund<br />

Malideen auf ihre Kinder oder Lehrkräfte<br />

vom Studienkreis Werlte üben in einer Theaterwerkstatt<br />

mit den Kindern einen kleinen lustigen<br />

Sketch bzw. eine kleine Episode ein, welche Sie<br />

sich später anschauen können.<br />

Mitarbeiter vom <strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>um Schloss Clemenswerth<br />

schminken die Gesichter ihrer Kinder<br />

in allen Farben und Formen.<br />

Das Jagdschloss des Kurfürsten Clemens-August<br />

ist zu besichtigen. Der Eintrittspreis beträgt 3,– €<br />

für Erwachsene und 1,– € für Kinder. Der<br />

Schlossplatz kann kostenfrei betreten werden.<br />

Der Adventsmarkt wird abgerundet durch ein<br />

Konzert im Hauptschloss. Es werden europäische<br />

Weihnachtslieder mit Frau Benninger-Bredol dargeboten.<br />

Advent auf<br />

Schloss Clemenswerth<br />

06. Dezember 2009, 11 –19 h<br />

Adventsmarkt vor barocker Kulisse I Drehorgelmusik I Kartenlegerin I bunter<br />

Budenzauber I Kinderprogramm I Kunsthandwerk I hausgemachte Produkte<br />

I Geschenkideen I weihnachtliches Musikprogramm I Schlossbesichtigung<br />

<strong>use</strong> 55<br />

www.clemenswerth.de


Veranstaltungen, Theater, Konzerte...<br />

..im Dezember<br />

9.<br />

Dezember<br />

11.<br />

Dezember<br />

„In the Mood<br />

for Christmas“<br />

Swingin' Fireballs<br />

mit Stargast<br />

Greetje Kauffeld<br />

Zwei Generationen<br />

- ein Sound: „Deutschlands<br />

beste Swing-Jazzer“<br />

(Hamburger Abendblatt)<br />

und die „Grande Dame“ des<br />

niederländischen Jazz –<br />

Greetje Kauffeld –<br />

präsentieren ein einmaliges,<br />

swingendes Weihnachtsprogramm<br />

im Bigband-Sound<br />

mit ausgezeichneten Musikern,<br />

perfekten Solisten und<br />

mitreißenden Arrangements.<br />

Freitag, 04.12.2009<br />

Einlass 20.15 Uhr<br />

Beginn 20.30 Uhr<br />

Papenburg<br />

Forum Alte Werft - Theater<br />

4.<br />

Dezember<br />

„Der Familie Popolski“<br />

Die Süddeutsche Zeitung<br />

schrieb: „Der Popolski-Show<br />

ist ein Beleg für Unterhaltungskunst.“<br />

„From Zabrze<br />

with Love“ mit der Familie<br />

Popolski garantiert zwei<br />

Stunden exzellente Musik,<br />

Wodka, Party und beste Unterhaltung.<br />

Freitag, 04.12.2009<br />

20.00 Uhr, Lingen<br />

Halle IV, Kaiserstraße 10 a<br />

Trödelmarkt<br />

In Lingen das eine<br />

oder andere<br />

Schnäppchen<br />

schlagen<br />

Sonntag,<br />

06.12.2009,<br />

10 bis 18 Uhr, Lingen<br />

in den <strong>Emsland</strong>hallen<br />

6.<br />

Dezember<br />

Brunner und Brunner<br />

... präsentieren ihre größten<br />

und neuesten Hits aus ihrer<br />

aktuellen CD „In den Himmel<br />

und zurück“ und werden<br />

alles geben. NIK P. ist Teil der<br />

geplanten Supershow mit<br />

vielen Überraschungen und<br />

singt natürlich auch seinen<br />

Megahit „Ein Stern der deinen<br />

Namen trägt“. Sonntag,<br />

06.12.2009<br />

20.00 Uhr in den <strong>Emsland</strong>hallen<br />

in Lingen<br />

„Eine<br />

glückselige<br />

WEINnacht“<br />

Usch Hollmann<br />

liest aus ihrem<br />

Buch „Aber das wäre doch<br />

nicht nötig gewesen“. Die Erzählung<br />

handelt von drei befreundeten<br />

Ehepaaren, die<br />

beschließen, den Hl. Abend<br />

einmal alternativ zu feiern,<br />

also ohne Weihnachtsrummel,<br />

ohne Hek tik, ohne Geschenkestress.<br />

Leider wird<br />

die anfänglich fröhliche<br />

Stimmung im Laufe des<br />

Abends erst weinselig, dann<br />

trübselig - sehr zum Vergnügen<br />

des Publikums, das sich<br />

in vielen Situationen wiedererkennt.<br />

Sonntag, 06.12.2009<br />

16.00 Uhr Kulturzentrum<br />

Stiftung Alte Molkerei Freren<br />

Samstag, 12.12.2009<br />

20.00 Uhr Professorenhaus,<br />

Universitätsplatz 5, Lingen<br />

„Die Nacht,<br />

als Weihnachten<br />

gestohlen wurde“<br />

Ein Weihnachts-Märchical für<br />

Kinder ab 4 Jahre<br />

Sonntag, 06.12.2009 und<br />

Sonntag, 13.12.2009<br />

14.00 Uhr - Theater an der<br />

Wilhelmshöhe Lingen<br />

The Cavern Beatles<br />

...vier waschechte Musiker<br />

aus Liverpool, ähneln den<br />

Originalen so sehr, wie noch<br />

keine andere Band zuvor.<br />

„Man schließt die Augen und<br />

glaubt tatsächlich, die echten<br />

Beatles live zu hören“,<br />

schreiben die Musikkritiker.<br />

Mittwoch, 09.12.2009<br />

19.30 Uhr Papenburg<br />

Forum Alte Werft - Stadthalle<br />

10.<br />

Dezember<br />

Provence -<br />

Poesie der Sinne<br />

Dia-Multivision von Dietmar<br />

Schmidt<br />

Gehen Sie mit Ihren Augen<br />

spazieren in diesem Garten<br />

des Lichts, wenn vor Ihnen<br />

auf der Leinwand riesige Bilder<br />

bis 12 m Breite entstehen.<br />

Erleben Sie Marseille,<br />

mit 2600 Jahren die älteste<br />

Stadt Frankreichs.<br />

Donnerstag, 10.12.2009<br />

Ems-Center-Kinos, Papenburg<br />

Beginn 20.00 Uhr<br />

After Work Party<br />

Mit der Afterworkparty am<br />

dürfte die „gute Stube“ der<br />

Stadt wieder zum absoluten<br />

Anziehungspunkt werden.<br />

Diese Meppener „Kult-Party“<br />

steigt am 10.12.2009 ab<br />

18:00 Uhr. Weihnachtsmarkt<br />

in Meppen, Marktplatz<br />

„Ende gut, alles gut“<br />

William Shakespeare<br />

Groteske Komik, Slapstick,<br />

Live-Musik und vergnüglichfrivole<br />

Dialoge - bis es wirklich<br />

„Ende gut, alles gut“<br />

heißt, passiert eine Menge in<br />

Shakespeares turbulenter Komödie.<br />

Freitag, 11.12.2009<br />

Einlass 19:15 Uhr<br />

Beginn19:30 Uhr<br />

Papenburg<br />

Forum Alte Werft - Theater<br />

12.<br />

Dezember<br />

„Der kleine<br />

Lord“<br />

Musical für die ganze<br />

Familie nach Frances<br />

Hodgson Burnett mit Alexander<br />

Kerst, Kathrin Anna Stahl<br />

u.a. Passend zur Adventszeit<br />

kommen Alt und Jung in diesem<br />

liebevoll und einfühlsam<br />

inszenierten Musical auf<br />

ihre Kosten.<br />

Samstag, 12.12.2009<br />

Einlass 19.15 Uhr<br />

Beginn 19.30 Uhr<br />

Papenburg<br />

Forum Alte Werft - Stadthalle<br />

Weihnachtsmarkt<br />

im „Tatort“<br />

Lassen Sie sich mit originellen<br />

Geschenkideen rund um<br />

das Theme Krimi & mehr inspirieren.<br />

Wir laden Sie ein<br />

zu Glühwein, Punsch und<br />

Waffeln. Um 17.00 Uhr werden<br />

wir Sie in unserem vorweihnachtlich-romantischen<br />

Innenhof mit einem kleinen<br />

Kurzkrimi unterhalten.<br />

Samstag, 12.12.2009<br />

17.00 Uhr<br />

Krimibuchhandlung TATORT<br />

Meppen, Innenstadt<br />

56 <strong>use</strong>


Das Dschungelbuch<br />

Ballett nach der Erzählung<br />

von Rudyard Kipling<br />

Im indischen Dschungel<br />

nimmt ein Wolfsrudel ein<br />

verlassenes Menschenjunges<br />

auf und zieht es groß. Mit<br />

den Wolfsgeschwistern verbringt<br />

Mogli unbeschwert<br />

seine Kindheit. Von seinen<br />

Freunden, dem klugen Panther<br />

Baghira und dem lustigen<br />

Bär Balu, lernt Mogli die<br />

Gesetze und die Sprache des<br />

Dschungels.<br />

Samstag, 12.12.2009,<br />

19.30 Uhr Kulturkreis Clemenswerth,<br />

Aula Hümmling<br />

Gymnasium, Sögel<br />

13.<br />

Dezember<br />

AUKSO<br />

Kammer -<br />

orchester<br />

Junge engagierte Musiker<br />

aus Polen werden mit<br />

Sinfonien und Serenaden<br />

von Mendelssohn Bartholdy,<br />

Grieg, Respighi und Tschaikowsky<br />

auf das Weihnachtsfest<br />

einstimmen. Das AUKSO<br />

Kammerorchester wurde<br />

1998 von Marek Mos, einem<br />

der herausragenden Violinisten<br />

Polens, gegründet. Das-<br />

Wort Aukso kommt aus dem<br />

Griechischen und bedeutet-<br />

Wachstum, Steigerung, Beschleunigung.<br />

Sonntag, 13.12.2009<br />

Einlass 19.15 Uhr<br />

Beginn 19.30 Uhr<br />

Papenburg<br />

Forum Alte Werft - Stadthalle<br />

Weihnachtskonzert<br />

Eine wunderbare Einstimmung<br />

auf das bevorstehende<br />

Weihnachtsfest mit dem Vokalensemble<br />

Marienhain aus<br />

Vechta.<br />

Sonntag, 13.12.2009<br />

St. Georg Kirche in Thuine<br />

Eintritt: frei - um eine<br />

Spende wird gebeten<br />

Tiere der Eiszeit<br />

Öffentliche Führung durch die<br />

neue Ausstellung: Wissenswertes<br />

von Mammuts und anderen<br />

großen Tieren, die einst<br />

unsere Region bevölkerten!<br />

Sonntag, 13.12.09<br />

15.00 Uhr, Meppen<br />

Ausstellungszentrum für die<br />

Archäologie des <strong>Emsland</strong>es<br />

An der Koppelschle<strong>use</strong> 19 a.<br />

Nun kommt<br />

der Heiden Heiland<br />

Konzert mit dem Städtischen<br />

Musikverein Meppen und<br />

dem Sinfonieorchester der<br />

Musikschule des <strong>Emsland</strong>es<br />

zum 3. Advent. Sonntag,<br />

13.12.2009, 16.00 Uhr<br />

Der Eintritt ist frei.<br />

Propsteikirche, Meppen<br />

16.<br />

Dezember<br />

Nacht wächterrundgang<br />

Der Nachtwächter<br />

wandelt mit<br />

Ihnen auf Straßen,<br />

Wegen und Plätzen und erzählt<br />

Interessantes und Humorvolles<br />

aus der Geschichte<br />

der Stadt und dem Beruf des<br />

Nachtwächters. Mittwoch,<br />

16.12.2009, 20.30 Uhr<br />

Rathausvorplatz, Meppen<br />

Tourist In formation Meppen<br />

17.<br />

Dezember<br />

Angaben zu den Veranstaltungen ohne Gewähr!<br />

The Glory<br />

Gospel<br />

Singers<br />

Live in concert<br />

- Gospels und Spirituals aus<br />

New York, USA. Donnerstag,<br />

17.12.2009, 20.00<br />

Uhr<br />

Gustav-Adolf-Kirche,<br />

Meppen<br />

18.<br />

Dezember<br />

Weihnachtliches<br />

mit Marlene Bucher und<br />

dem Harener Tanzbogen bei<br />

Plätzchen und Glühwein.<br />

Freitag, 18.12.2009<br />

16.30 Uhr Mühlenm<strong>use</strong>um<br />

Haren (Ems)<br />

20.<br />

Dezember<br />

Veranstaltungskalender<br />

Weihnachtskonzert<br />

Die Geester Chöre stimmen<br />

auf das Weihnachtsfest ein.<br />

Sonntag, 20.12.2009<br />

17.00 Uhr Christus König<br />

Kirche, Dalum<br />

Eintritt: frei - um eine<br />

Spende wird gebeten<br />

29.<br />

Dezember<br />

Felix - Das Musical<br />

Ab 4 Jahre- Cocomico Theaterprojekte<br />

Köln<br />

„Sophies Geburtstag! Ich<br />

bring ihr mit, wie Kinder in<br />

anderen Ländern Geburtstag<br />

feiern!“ Und so fliegt Felix<br />

mit seinem Koffer einmal um<br />

den Globus, um seine weltbeste<br />

Sophie mit den schönsten<br />

Geburtstagsbräuchen<br />

und -liedern aus aller Welt<br />

zu überraschen. Auf seiner<br />

Reise durch fünf Kontinente<br />

erlebt er manches Abenteuer,<br />

lernt viel Wunderbares<br />

über die fernen Länder unserer<br />

Erde und trifft jede<br />

Menge neue Freunde.<br />

Dienstag, 29.12.2009,<br />

14 und 17 Uhr, Theater an<br />

der Wilhelmshöhe Lingen<br />

31.<br />

Dezember<br />

TIM’s Silvesterparty<br />

Genießen Sie in zwangloser<br />

Atmosphäre einen unvergesslichen<br />

Silvesterabend, inklusive<br />

Buffet und Getränke.<br />

Party mit DJ, Live act: Dinner<br />

for one. Tanzmusik und Silvesterfeuerwerk.<br />

Tourist Information Meppen<br />

Donnerstag, 31.12.2009,<br />

19.00 Uhr <strong>Emsland</strong>saal<br />

Kamp, Meppen<br />

Silvesterkonzert<br />

mit dem Johann-Strauß-<br />

Orchester Budapest<br />

Ein sprühendes Feuerwerk<br />

schöner Melodien zum Jahresabschluss<br />

im Lingener<br />

Theater<br />

Donnerstag, 31.12.2009,<br />

18.00 Uhr im Theater an der<br />

Wilhelmshöhe, Lingen<br />

Mega Silvesterparty<br />

Norddeutschlands bestes DJ<br />

Team. „The Double J`s“ im<br />

beheizten Festzelt.<br />

Inkl. Kinderbetreuung.<br />

Donnerstag, 31.12.2009,<br />

19.00 Uhr auf dem Marktplatz<br />

unter den Linden,<br />

Werlte<br />

Wir veröffentlichen gerne<br />

Ihre Termine. Angaben<br />

direkt per E-Mail an:<br />

info@<strong>use</strong>-emsland.de<br />

<strong>use</strong> 57


Veranstaltungen, Theater, Konzerte....<br />

..im Januar 2010<br />

9.<br />

Januar<br />

3.<br />

Januar<br />

Neujahrskonzert<br />

Die Mährische Philharmonie<br />

mit Sitz in Mährens Hauptstadt<br />

Olmütz zählt zu den erfolgreichsten<br />

und ältesten<br />

Symphonie orchestern der<br />

Tschechischen Republik. Das<br />

Orchester widmet sich besonders<br />

den tschechischen<br />

Klassikern ( u. a. Dvorak,<br />

Smetana, Janacek, Martinu)<br />

sowie Gustav Mahler.<br />

Sonntag, 03.01.2010,<br />

20.00 Uhr, Theater im<br />

Windthorst-Gymnasium,<br />

Meppen<br />

Neujahrskonzert<br />

von Wien durch die Welt<br />

mit dem Orchester<br />

„<strong>Emsland</strong>-Ensemble“<br />

Mit einem faszinierenden<br />

Programm musikalischer<br />

Highlights der Wiener Salonmusik,<br />

werden Sie auf einen<br />

guten Start ins neue Jahr entführt.<br />

Sonntag, 03.01.2010<br />

15.30 Uhr, Müllerhaus<br />

Mersmühle Haren<br />

Neujahrskonzert<br />

Wiener Walzerträume<br />

– Die große Johann<br />

Strauss Gala. Feurige<br />

Tanzschritte, schmelzende<br />

Stimmen und<br />

ein Orchester vom höchsten<br />

Niveau versprechen unvergessliche<br />

Stunden voller Eleganz,<br />

Leidenschaft und<br />

Walzerekstase.<br />

Samstag, 09.01.2010<br />

Beginn 19.30 Uhr, Forum<br />

Alte Werft - Stadthalle<br />

Papenburg<br />

Das Leben der Anderen<br />

basierend auf dem mit dem<br />

Oscar ausgezeichneten<br />

gleichnamigen Film.<br />

Veranstaltung im Rahmen<br />

des Abo I<br />

Samstag, 09.01.2010,<br />

20.00 Uhr, Theater im<br />

Windthorst-Gymnasium<br />

Meppen<br />

Musical Night 2009<br />

Das internationale Starensemble<br />

konnte in den letzten<br />

Jahren bereits triumphale Erfolge<br />

feiern. Unter der Regie<br />

der Hauptdarstellerin aus der<br />

ehemaligen Hamburger Erfolgsproduktion<br />

„Das Phantom<br />

der Oper“, dem Musical<br />

Star Colby Thomas aus New<br />

York, werden die z. Zt. gefragtesten<br />

Musical-Stars bzw.<br />

die jeweiligen Originalbesetzungen<br />

ein gekonnt zusammengestelltes<br />

Programm mit<br />

den Highlights der bekanntesten<br />

und beliebtesten Musicals<br />

der Welt präsentieren.<br />

Samstag, 09.01.2010<br />

20 Uhr, Theater an der Wilhelmshöhe<br />

Lingen<br />

10.<br />

Januar<br />

„Moscow Circus on Ice“<br />

Erster Eiszirkus der Welt - mit<br />

Artistik und Glamour auf glitzernden<br />

Kufen. Das atemberaubende<br />

Programm des<br />

Moskauer Ensembles ist ein<br />

faszinierendes Eis-Spektakel<br />

für die ganze Familie: grandiose<br />

Akrobatik, Jongleure,<br />

Hochseilkünstler und Clowns<br />

– ein magisches Schauspiel.<br />

Sonntag, 10.01.2010<br />

Einlass 19.15 Uhr<br />

Beginn 19.30 Uhr<br />

Papenburg<br />

Forum Alte Werft - Stadthalle<br />

13.<br />

Januar<br />

Schmitzophren<br />

Wer viel zu sagen hat, muss<br />

schneller reden.<br />

Ralf Schmitz ist ein großes<br />

Improvisationstalent - man<br />

könnte auch sagen: Er hat<br />

auf der Bühne keinen Plan.<br />

Braucht er auch nicht, denn<br />

in welche Richtung sich die<br />

Show entwickelt, darf jeden<br />

Abend das Publikum entscheiden,<br />

manchmal sogar<br />

im Sekundentakt. Die Grenzen<br />

auf der Lachskala sind<br />

nach oben offen.<br />

Mittwoch, 13.012010,<br />

20.00 Uhr, Theater an der<br />

Wilhelmshöhe Lingen<br />

15.<br />

Januar<br />

15. Lingener<br />

Comedy Gala<br />

mit Komik sprudelnder<br />

Kleinkunst. Schon zum 15.<br />

Mal präsentieren international<br />

bekannte Comedy-Künstler<br />

und Akrobaten auf der<br />

Lingener Theaterbühne ein<br />

erstaunlich lustiges Programm.<br />

Darsteller werden<br />

sich verbiegen um die Zuschauer<br />

mit einem Dauergrinsen<br />

aus dem Theater<br />

gehen zu sehen.<br />

Freitag, 15.01.2010 und<br />

am Samstag, 16.01.2010<br />

20 Uhr im Theater an der<br />

Wilhelmshöhe Lingen<br />

Heinz Erhardt ist<br />

Trumph<br />

Es ist ein Wiedersehen mit<br />

guten alten Freunden. Fast<br />

schon verinnerlicht hat Andreas<br />

Neumann Gestik,<br />

Mimik und Ausdrucksweise<br />

von Heinz Erhardt. Nur mit<br />

seiner Stimme erweckt Neumann<br />

Berühmtheiten wie<br />

Theo Lingen, Heinz Rühmann<br />

oder Inge Meysel zum<br />

Leben und verstrickt sie geschickt<br />

in verschiedenen Episoden.Freitag,<br />

15.01.10,<br />

20.00 Uhr, Theater im Windthorst-Gymnasium,<br />

Meppen<br />

18.<br />

Januar<br />

Geisterkomödie<br />

Eines der erfolgreichsten<br />

Theaterstücke, durchsetzt mit<br />

schwarzem britischem<br />

Humor und einigen frivolen<br />

Szenen, nimmt das Übersinnliche<br />

zum Anlass für verwirrende<br />

Ereignisse und<br />

spritzige Situationskomik.<br />

Montag, 18.01.10, 20.00<br />

Uhr Theater im Windthorst-<br />

Gymnasium, Meppen<br />

58 <strong>use</strong>


21.<br />

Sinfoniekonzert<br />

Philharmonie Lemberg<br />

Die Wurzeln der Philharmonie<br />

Lemberg reichen bis in<br />

den Beginn des 19. Jahrhunderts<br />

und sind eng mit dem<br />

Namen Franz Xaver Mozart,<br />

dem jüngsten Sohn des berühmten<br />

Komponisten, verbunden,<br />

der dort lebte und<br />

den ersten Musikverein gründete.<br />

Konzerttourneen führen<br />

das Orchester heute<br />

durch ganz Europa<br />

Donnerstag, 21.01.2010,<br />

20.00 Uhr Theater<br />

im Windthorst-Gymnasium<br />

Meppen<br />

„Schöne Überraschung“<br />

Musikalische Komöde von<br />

Francis C. Winter mit Volker<br />

Brandt, Joanne Bell u.a.<br />

Große Aufregung im Ha<strong>use</strong><br />

der Charity- Lady Norma<br />

Kline: Sie und ihr Mann<br />

George erwarten den Besuch<br />

der Tochter Susan, die ihren<br />

neuen Freund Peter, den<br />

„Mann ihres Lebens“, mitbringt.<br />

Als das frisch verliebte<br />

Paar eintrifft, können<br />

Norma und George ihren<br />

Schock kaum verbergen:<br />

Peter ist ein Schwarzer. Eingebettet<br />

in die Handlung<br />

sind Jazz- und Gospel-Standards<br />

wie „Let’s do it“ „StormyWeather“<br />

und „Oh,<br />

Happy Day“.<br />

Donnerstag, 21.01.2010<br />

Einlass 19.15 Uhr<br />

Beginn 19.30 Uhr<br />

Papenburg<br />

Forum Alte Werft - Theater<br />

22.<br />

Januar<br />

Januar<br />

Paul Panzer<br />

- Endlich Freizeit -<br />

Was für’n Stress!<br />

Was soll man sagen, das<br />

war's! "Heimatabend Deluxe",<br />

fast 500 Mal hat Paul<br />

sein Soloprogramm gespielt.<br />

In Deutschland, der Schweiz<br />

und in Österreich.<br />

Freitag, 22.01.2010<br />

Einlass 18.30 Uhr<br />

Beginn 19.30 Uhr<br />

Papenburg<br />

Forum Alte Werft -<br />

Stadthalle<br />

23.<br />

Januar<br />

Angaben zu den Veranstaltungen ohne Gewähr!<br />

TIM's<br />

Sportgala<br />

Ein spannendes, abwechslungsreiches<br />

Programm mit<br />

Power und vielen Höhepunkten<br />

aus Show, Comedy, Tanz,<br />

Akrobatik und Sport. Dass<br />

die Besucher auch selbst ihr<br />

Tanzbein schwingen können,<br />

dafür sorgt die Eventband<br />

„JOY“. Samstag, 23.01.10,<br />

20.00 Uhr, Altes Gasthaus<br />

Kamp, Meppen<br />

Wege mit dir<br />

Schauspiel in zwei Akten von<br />

Daniel Call<br />

Als Anna den gleichfalls geschiedenen<br />

Kaspar trifft und<br />

sich seinem Charme und seiner<br />

geistigen Brillanz nicht<br />

entziehen kann, hatte sie gerade<br />

zwanzig glücklose Ehejahre<br />

hinter sich gebracht<br />

und nicht vor, sich in ein<br />

neues Beziehungsabenteuer<br />

zu stürzen.<br />

Samstag, 23.01.2010,<br />

19.30 Uhr, Kulturkreis Clemenswerth,<br />

Aula Hümmling<br />

Gymnasium, Sögel<br />

„... und das nicht nur<br />

zur Sommerzeit!“<br />

eine turbolente A-Capella-<br />

Show mit dem Vocal-Ensemble<br />

Ferrari Küßchen<br />

Sonntag, 24.01.2010,<br />

20.00 Uhr, Theater im Windthorst-Gymnasium,<br />

Meppen<br />

Thüringen<br />

Philharmonie Gotha<br />

Mit einer Spanischen Nacht<br />

und virtuosen Gitarrenklängen<br />

möchte die Thüringen<br />

Philharmonie unter der Leitung<br />

von Hermann Breuer<br />

einen Akzent setzen gegen<br />

den trüben Winter.<br />

Sonntag, 24.01.2010<br />

Einlass 19.15 Uhr<br />

Beginn 19.30 Uhr<br />

Papenburg<br />

Forum Alte Werft - Stadthalle<br />

26.<br />

Januar<br />

Veranstaltungskalender<br />

24.<br />

Januar<br />

Musical<br />

Fieber<br />

Sänger/innen<br />

und Tänzer/innen auf höchstem<br />

Niveau präsentieren ein<br />

Fest für Augen und Ohren:<br />

Stimmgewaltig, schwungvoll<br />

und spritzig, begleitet von<br />

einer echten Band, dazu<br />

stimmungsvolle und atemberaubende<br />

Bühnenbilder.<br />

Dienstag, 26.01.2010<br />

Beginn 19.30 Uhr<br />

Papenburg Forum Alte<br />

Werft - Stadthalle<br />

29.<br />

„Schnee“<br />

Orhan Pamuk<br />

Ein deutscher<br />

Dichter türkischer<br />

Herkunft<br />

reist im Winter<br />

nach Kars, eine türkische<br />

Provinzstadt, um für eine<br />

Januar<br />

deutsche Zeitung über eine<br />

Selbstmordserie zu berichten:<br />

Junge Mädchen sollen<br />

sich umgebracht haben, weil<br />

sie gezwungen wurden, das<br />

Kopftuch abzulegen.<br />

Freitag, 29. Januar 2010<br />

Einlass 19.15 Uhr<br />

Beginn 19.30 Uhr<br />

Papenburg<br />

Forum Alte Werft - Theater<br />

30.<br />

Januar<br />

NDR Bigband<br />

„Sketches of Spain“<br />

An diesem Abend spielt die<br />

NDR Bigband unter der Leitung<br />

von Jörg Achim unter<br />

anderem die Original-Arrangements<br />

der „Sketches of<br />

Spain“ von Miles Davis und<br />

Gil Evans. Solist ist der Trompeter<br />

Claus Stötter.<br />

Samstag, 30.01.2010<br />

Einlass 20.15 Uhr<br />

Beginn 20.30 Uhr<br />

Papenburg<br />

Forum Alte Werft - Stadthalle<br />

Winterwanderung<br />

zum Emmelner Berg<br />

(Rakener Sandabbau),<br />

Exkursion mit einem<br />

Geologen.<br />

Erläuterung von naturkundlichen<br />

Funden.<br />

Samstag, 30.01.2010<br />

14.00 Uhr<br />

Mersmühle Haren<br />

am Mühlenm<strong>use</strong>um<br />

Wir veröffentlichen gerne<br />

Ihre Termine. Angaben<br />

direkt per E-Mail an:<br />

info@<strong>use</strong>-emsland.de<br />

<strong>use</strong> 59


Veranstaltungen, Theater, Konzerte....<br />

..im Februar<br />

5.<br />

Februar<br />

Die Nacht der<br />

Musicals<br />

Ein Abend der großen<br />

Gefühle<br />

... mit Highligts im<br />

Stile von TARZAN, Wikked,<br />

DIRTY DANCING, König<br />

der Löwen, MAMMA MIA,<br />

Rocky Horror Show, EVITA,<br />

Phantom der Oper, CATS,<br />

Hair, FALCO, Tanz der Vampire,<br />

GREASE, Daddy Cool,<br />

ELISABETH u. a.<br />

Die Interpreten aus Amerika,<br />

Australien, England und dem<br />

deutschsprachigen Raum<br />

werden ein Bühnenfeuerwerk<br />

aus schwungvoller<br />

Tanzakrobatik und weltbekannten<br />

Melodien abbrennen.<br />

Freitag, 05.02.2010,<br />

20.00 Uhr<br />

Theater im Windthorstgymnasium,<br />

Meppen<br />

Der große<br />

Heinz-Erhardt-Abend<br />

Ein Abend zur Erinnerung an<br />

einen großartigen, deutschen<br />

Humoristen, Komiker, Schauspieler,<br />

Autor und Sänger –<br />

den Schelm der Nation.<br />

Andreas Neumann gilt<br />

deutschlandweit als der<br />

beste Heinz Erhardt-Parodist.<br />

Wie kein Zweiter trifft er den<br />

Ton, die Mimik und Gestik<br />

des unvergessenen Komikers.<br />

Freitag, 05.02.2010<br />

19.30 Uhr<br />

Papenburg<br />

Forum Alte Werft - Theater<br />

Johann König – Das neue Soloprogramm<br />

2009!!!<br />

Total Bock<br />

auf Remmi Demmi<br />

Herr König schießt den Vogel<br />

ab! Die Stimme ist sein Makkenzeichen.<br />

Was wir erleben<br />

werden: Es geht um blinde<br />

Tauben und mutige Feigen,<br />

um Ritalin-getränkte Kinder,<br />

die heimlich ihre Eltern oder<br />

Lehrer mit dem Handy aufnehmen,<br />

und sie dann damit<br />

mittels Youtube erpressen.<br />

Freitag, 05.02.2010<br />

20.00 Uhr, Theater an der<br />

Wilhelmshöhe Lingen<br />

6.<br />

Februar<br />

Jacobsweg<br />

Dia-Reportage<br />

von Roland Marske<br />

www.jules-verne-online.de<br />

800 Kilometer zu Fuß auf<br />

dem alten Pilgerweg nach<br />

Santiago de Compostela.<br />

Der Jakobsweg verkörpert<br />

die große Sehnsucht unserer<br />

Zeit: Eine Auszeit nehmen,<br />

den Alltag hinter sich lassen,<br />

eine uralte Art des Reisens<br />

wiederentdecken, zu Fuß zu<br />

gehen und aus eigener Kraft<br />

vorankommen.<br />

Samstag, 06.02.2010<br />

20.00 Uhr<br />

Kulturzentrum Stiftung<br />

Alte Molkerei Freren<br />

Kilian räumt auf<br />

(Heiratsfieber)<br />

Lustspiel in drei Akten von<br />

Maximilian Vitus<br />

Der temperamentvolle Bauer<br />

Markus sorgt auf seinem Hof<br />

für Ordnung und Reinlichkeit,<br />

ansonsten ist er absolut<br />

unempfindlich gegenüber<br />

den schönen Augen, die ihm<br />

sein weibliches Personal mitunter<br />

macht. Als während<br />

der Erntezeit eine weitere<br />

Magd eingestellt wird,<br />

scheint zum ersten Mal seine<br />

raue Schale etwas weicher zu<br />

werden.<br />

Samstag, 06.02.2010<br />

Beginn19:30 Uhr<br />

Papenburg<br />

Forum Alte Werft - Theater<br />

Beethoven Duo<br />

Spätestens seit seinem Debüt<br />

in der CARNEGIE HALL New<br />

York im April 2008 zählt das<br />

Beethoven Duo zu den Kammermusikensembles<br />

der<br />

Spitzenliga und wird von der<br />

Presse und vom Publikum<br />

zudem als „Glamour-Paar der<br />

Klassik“ gefeiert!<br />

Montag, 08.02.2010,<br />

20.00 Uhr Theater im Windthorst-Gymnasium,<br />

Meppen<br />

13.<br />

Februar<br />

8.<br />

Februar<br />

Valentinstanz<br />

mit Duo Colors<br />

Am Valentinstag verwandelt<br />

sich die Alte Molkerei in eine<br />

gemütliche Tanzbar. Valia<br />

und Lubo Dounev spielen als<br />

„Duo Colors“ zu Tanz und<br />

Unterhaltung auf. Besser<br />

kann man den Valentinstag<br />

wohl kaum erleben, eine<br />

wunderbare Möglichkeit seinen<br />

Partner zu verwöhnen<br />

oder das Glück an diesem<br />

Tag in der Alten Molkerei zu<br />

finden...<br />

Samstag, 13.02.2010<br />

20.00 Uhr<br />

Kulturzentrum Stiftung<br />

Alte Molkerei Freren<br />

Familie Malentes<br />

„Musik ist Trumpf“<br />

Die Schlagerrevue der 70er<br />

Jahre. Die 70er Jahre waren<br />

ganz schön schrill und sind<br />

bis heute unvergessen! Feiern<br />

Sie mit “Familie Malente”<br />

ein Festival der guten<br />

Laune in der “Schlagersa<strong>use</strong><br />

der 70er“. Mitsingen, Mitklatschen,<br />

Mitfeiern!<br />

Samstag, 13.02.2010<br />

20.00 Uhr Theater an der<br />

Wilhelmshöhe Lingen<br />

TIM's Musicaldinner<br />

Exquisites 5-Gänge-Menü bei<br />

stimmungsvoller Darbietung<br />

der Musicalstars Jens Sörensen<br />

und Al Yacha Anderson<br />

im gemütlichen Ambiente<br />

des Kossehofs.<br />

Samstag, 13.02.2010,<br />

19.00 Uhr, Meppen<br />

14.<br />

Februar<br />

Philharmonia Quartett<br />

Berlin<br />

Das Philharmonia Quartett<br />

Berlin hat sich seit seiner<br />

Gründung im Jahre 1985 als<br />

hochangesehenes Kammermusikensemble<br />

etabliert. Mit<br />

seinem homogenen Klang<br />

und der perfekten Art des<br />

Zusammenspiels setzt das<br />

Streichquartett neue Maßstäbe.<br />

Sonntag,<br />

14.02.2010, 19.30 Uhr<br />

Kulturkreis Clemenswerth,<br />

Aula, Hümmling-Gymnasium,<br />

Sögel<br />

60 <strong>use</strong>


19.<br />

Februar<br />

21.<br />

Februar<br />

Veranstaltungskalender<br />

Geld, Moneten<br />

und Penunsen...<br />

Manch einem fällt es schwer,<br />

an der Supermarktkasse seinen<br />

Einkauf zu bezahlen,<br />

aber es gibt auch krasse Gegensätze.<br />

Mit diesem Kampf<br />

ums Geld will die Theaterwerkstatt<br />

Rückenwind e.V.<br />

ihre Zuschauer ein wenig<br />

aufmischen. Sie präsentieren<br />

eine Achterbahn der Gefühle,<br />

deren einzelne Haltstellen<br />

heißen: Glück, Unglück,<br />

Freunde, Ärger, Verzweiflung,<br />

Euphorie, Knete,<br />

Pleite, schweben auf Wolke<br />

Sieben oder ganz unten sein.<br />

Theaterwerkstatt Rückenwind<br />

e.V.<br />

Freitag, 19. Februar 2010<br />

19.30 Uhr Papenburg<br />

Forum Alte Werft - Theater<br />

„Glengar“<br />

Irish live music<br />

Freitag, 19.02.2010<br />

20.00 Uhr<br />

Mersmühle Haren<br />

am Mühlenm<strong>use</strong>um<br />

20.<br />

Boßeltour<br />

ab der<br />

Mersmühle<br />

durch den<br />

Bockholt, Abschluß mit<br />

Grün kohlessen im Mühlenkeller<br />

(Anmeldepflicht bei<br />

Heinz Schnelte, Tel. 05932-<br />

2860)<br />

Samstag, 20.02.2010<br />

14.30 Uhr Mersmühle<br />

Haren<br />

Februar<br />

Kammertrio Berlin<br />

Johann Sebastian Bach war<br />

nicht nur Komponist großer<br />

Orgelwerke und Passionen,<br />

er war auch ein begnadeter<br />

Meister der Kammermusik.<br />

Er hinterließ kostbare Werke<br />

der kleinen Form, deren Eleganz,<br />

Temperament und<br />

Tiefe verzaubern. Ein solches<br />

Erlebnis möchten die Musiker<br />

des Kammertrios Berlin<br />

den Besuchern mit diesem<br />

Konzert bereiten.<br />

Sonntag, 21.02.2010<br />

17.00 Uhr<br />

Aschendorf Gut Altenkamp<br />

Auf kein Neues<br />

Kabarett „die Radieschen“,<br />

Berlin<br />

Gesundheit, Bildung, Steuern,<br />

Krieg und Frieden –<br />

jedes Jahr die gleiche Leier!<br />

Aber ganz so ist es nicht, -<br />

Dummheit, Ignoranz und<br />

Medienwahnsinn sind offenbar<br />

immer noch steigerbar.<br />

Und so wird auch der Berliner<br />

Gerd Hoffmann weitersticheln,<br />

-lästern und –ätzen.<br />

Sonntag, 21.02.2010,<br />

20.00 Uhr, Theater im Windt<br />

horst-Gymnasium, Meppen<br />

22.<br />

Februar<br />

Angaben zu den Veranstaltungen ohne Gewähr!<br />

Der schwarze Abt<br />

Kriminalkomödie von Fran<br />

Thannhä<strong>use</strong>r nach E. Wallace.<br />

Auf dem Anwesen der<br />

Familie Chelford spukt es.<br />

Das zumindest behaupten<br />

die Einwohner von Fossaway.<br />

Einer alten Legende nach soll<br />

vor 700 Jahren der damalige<br />

Graf den Vorsteher der nahe<br />

gelegenen Abtei ermordet<br />

haben. Seitdem, so die Sage,<br />

treibt dieser als „schwarzer<br />

Abt“ sein Unwesen.<br />

Montag, 22.02.2010,<br />

20.00 Uhr, Theater im Windthorst-Gymnasium,<br />

Meppen<br />

Sonntag, 28.02.2010,<br />

19.30 Uhr, Forum Alte Werft<br />

- Stadthalle, Papenburg<br />

25.<br />

Februar<br />

The<br />

Bavarian<br />

Classic<br />

Jazzband<br />

Auf vielfachen Wunsch unserer<br />

Konzertbesucher gibt es<br />

schon in dieser Spielzeit ein<br />

Wiedersehen mit „The Bavarian<br />

Classic Jazzband“. Sieben<br />

hochkarätige Musiker,<br />

denen der traditionelle New<br />

Orleans Jazz durch jede Faser<br />

ihrer Körper zu pulsieren<br />

scheint. Donnerstag,<br />

25.02.2010, 20.00 Uhr<br />

Theater im Windthorst-Gymnasium,<br />

Meppen<br />

27.<br />

Februar<br />

Dire Strats<br />

Was machen fünf junge, musikbegeisterte<br />

Freunde, wenn<br />

sie wieder in die Zeit der<br />

80er Jahre eintauchen wollen<br />

und wilde Abenteuer suchen?<br />

Sie packen Gitarren,<br />

Schlagwerk, Bass sowie Tasten<br />

ein und fahren kreuz<br />

und quer durch die Republik.<br />

Ihre Lieblingsmusik sind<br />

die Songs der legendären<br />

„dIRE sTRAITS“. Samstag,<br />

27.02.2010 20.00 Uhr, Kulturzentrum<br />

Stiftung Alte<br />

Molkerei Freren<br />

Konzert<br />

mit dem Blasorchester<br />

Regenbogen<br />

Unter der Gesamtleitung von<br />

Alexander Scharf wird das<br />

Blasorchester Regenbogen<br />

zum fünften Mal im Theater<br />

auftreten. Samstag,<br />

27.02.2010<br />

17.00 Uhr Theater an der<br />

Wilhelmshöhe Lingen<br />

„Rock around the clock“<br />

Das Bill Haley Orchestra entführt<br />

das Publikum auf eine<br />

musikalische Reise durch Bill<br />

Haleys Leben (1925–1981)<br />

und zeigt weltweit die wichtigsten<br />

Stationen seiner Laufbahn<br />

auf – und dies zum<br />

ersten Mal in neu arrangiertem<br />

sattem Big-Band-Sound.<br />

Samstag, 27.02.2010,<br />

19.30 Uhr, Kulturkreis Clemenswerth<br />

im Schloss Clemenswerth,<br />

Sögel<br />

Der Verdacht<br />

Kriminalstück nach der<br />

gleichnamigen Novelle<br />

von Friedrich Dürrenmatt<br />

Im Berner Salemspital erholt<br />

sich Kommissar Bärlach<br />

von einer schweren Operation.<br />

Beim Blättern in einem<br />

Magazin stößt er auf das<br />

Foto des deutschen Arztes<br />

Nehle, der in Konzentrationslagern<br />

grausame Operationen<br />

ohne Narkose an<br />

Häftlingen durchgeführt hat.<br />

Sonntag, 28.02.2010,<br />

20.00 Uhr Theater im Windthorst-Gymnasium,<br />

Meppen<br />

<strong>use</strong> 61<br />

28.<br />

Februar


Ausstellungen - Dezember - Januar - Februar<br />

„Namen, Rätsel, fromme<br />

Sprüche.... geheimnisvolle<br />

Zeichen und Inschriften“<br />

Auf vielen alten Gegenständen<br />

finden sich Inschriften<br />

und Jahreszahlen, die meistens<br />

von früheren Besitzern<br />

erzählen. siehe Seiten 18 - 21<br />

bis 31. Dezember 2009<br />

Veranstaltungsort:<br />

<strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>um Lingen<br />

„Getrennt vereint /<br />

vereint getrennt“<br />

In den Ausstellungsräumen<br />

des Meppener Kunstkreises<br />

und im Stadthaus Meppen<br />

werden künstlerische Arbeiten<br />

rund um das Thema zur<br />

deutschen Wiedervereinigung<br />

gezeigt.<br />

01.11.2009 - 21.01.2010<br />

Kunstzentrum Koppelschle<strong>use</strong><br />

Meppen<br />

„Blickwinkel“<br />

1. Ausstellung im Rahmen der<br />

VHS-Galerie im Freiherr-vom-<br />

Stein-Haus, mit Werken von<br />

Maria Hettich (Acrylbilder<br />

und Aquarelle), Eckard Ströder<br />

(Fotografie und Frottage)<br />

und Bernhard Michalski (Ölund<br />

Acrylmalerei, Radierungen).<br />

Bis 15. Januar 2010<br />

Freiherr-vom-Stein-Haus<br />

(VHS-Gebäude) Meppen<br />

„Tiere der Eiszeit“<br />

Die Ausstellung „Tiere der Eiszeit“<br />

zeigt die wichtigsten<br />

Tiere, die während der letzten<br />

Eiszeit vor ca. 12.000 Jahren<br />

in unserer Region lebten. Zu<br />

sehen sind über 20 ausgestorbene<br />

Tiere als Nachbildung in<br />

Originalgröße oder als Präparate.<br />

Prunkstück der Ausstellung<br />

ist ein 3,50 m hohes<br />

7,00 m langes und 400 kg<br />

schweres Wollmammut!<br />

13.12.2009 - 24.05.2010<br />

Ausstellungszentrum für die<br />

Archäologie des <strong>Emsland</strong>es<br />

Meppen<br />

“Wer erinnert sich? –<br />

Fotostreifzug durch die<br />

Meppener Altstadt”<br />

In der Ausstellung werden<br />

Aufnahmen vom Marktplatz<br />

und den rund um ihn herum<br />

verlaufenden Straßenzügen<br />

aus verschiedenen Jahrzehnten<br />

den jeweiligen aktuellen<br />

Ansichten gegenübergestellt.<br />

Im Dezember wird diese Ausstellung<br />

ergänzt durch eine<br />

alte Märklin-Eisenbahnanlage<br />

der Spur 0 aus den 1930er<br />

Jahren, die fahrbereit auf<br />

einer Platte in der Größe von<br />

ca. 4,50 m x 2,50 m montiert<br />

ist und an verschiedenen<br />

Tagen in der Woche sowie an<br />

mehreren Sonntagnachmittagen<br />

auch fahren wird.<br />

Die Fotoausstellung ist noch<br />

bis zum 17.01.2010 zu sehen.<br />

Die Modellbahnausstellung<br />

können Sie vom 01.12.2009<br />

bis zum 17.012010 besichtigen.Stadtm<strong>use</strong>um<br />

Obergerichtsstr. 7, Meppen<br />

Ausstellungseröffnung:<br />

„Kunst als<br />

Freiheit und Zeugnis“<br />

Zum 100. Geburtstag<br />

des Moorsoldaten<br />

Ernst Walsken<br />

Arbeiten 1930 – 1946<br />

Ernst Walsken wurde am 27.<br />

Dezember 1909 in Solingen<br />

geboren. Schon früh begeistert<br />

sich der Sohn eines<br />

Messerreiders für die Kunst.<br />

Anfang der 1930er Jahre<br />

entstehen erste Arbeiten in<br />

A<strong>use</strong>inandersetzung mit Kubismus<br />

und Bauhaus.<br />

Sonntag, 24.01.2009<br />

11.00 Uhr<br />

Kulturzentrum Stiftung Alte<br />

Molkerei Freren<br />

Ausstellungsdauer 3 Wochen<br />

Eintritt: frei<br />

2010 -<br />

Das Jahr der Bilder<br />

im <strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>um<br />

Zum ersten Mal stellt das<br />

<strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>um Lingen im<br />

Jahr 2010 alle seine Sonderausstellungen<br />

unter ein gemeinsames<br />

Motto – das<br />

„Jahr der Bilder im <strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>um“.<br />

Gleich vier Sonderausstellungen<br />

beziehen<br />

im Laufe des Jahres unterschiedliche<br />

Positionen zu Bilderproduktion<br />

und zur<br />

Funktion der Bilder. Dabei<br />

reicht die Bandbreite von aktuellen<br />

Karikaturen bis zu<br />

klassischen Gemälden und<br />

von internationalen Bildthemen<br />

bis zu <strong>Emsland</strong>bildern.<br />

Fritz Wolf und die Kirche (Januar/Februar<br />

2010)<br />

Den Auftakt macht im Januar<br />

eine Ausstellung über den<br />

Karikaturisten Fritz Wolf<br />

(1918-2001), die unter dem<br />

Titel „Fritz Wolf und die Kirche“<br />

vom Diözesanm<strong>use</strong>um<br />

und der Fritz-Wolf-Gesellschaft<br />

in Osnabrück produziert<br />

wurde. Der seit 1949 in<br />

Osnabrück ansässige Fritz<br />

Wolf arbeitete seit 1952<br />

lange Jahre als Grafiker und<br />

Karikaturist für die „Neue<br />

Osnabrücker Zeitung“, war<br />

aber auch für die „Welt“,<br />

den „Stern“, die „Brigitte“<br />

und andere Zeitschriften<br />

tätig. Bekannt sind vor allem<br />

seine politischen Karikaturen,<br />

doch Wolf nahm immer wieder<br />

auch Themen aus dem<br />

gesellschaftlichen und kulturellen<br />

Leben auf’s Korn,<br />

zeigte die kleinen Schwächen<br />

der Prominenten wie der<br />

Bürger von nebenan. Viele<br />

seine Karikaturen zeigen politische<br />

Ereignisse im kirchlichen<br />

Habitus – kein Wunder,<br />

hatte Wolf doch in seinen<br />

jungen Jahren viel für katholische<br />

Jugendzeitschriften<br />

und die Bistumspresse gearbeitet.<br />

<strong>Emsland</strong><br />

Schwarz-Weiß<br />

Bilder einer norddeutschen<br />

Landschaft aus den<br />

60er Jahren von Gerhard<br />

Kromschröder<br />

Am Rand des Bildes steht ein<br />

geschirrtes Pferd, im Hintergrund,<br />

leicht verschwommen,<br />

naht der große<br />

Mähdrescher – Unterschrift:<br />

Die Begegnung. Aufgenommen<br />

wurde diese Begegnung<br />

zwischen »Tradition und Moderne«<br />

in den 1960er Jahren<br />

im <strong>Emsland</strong>. Im Jahr 2003<br />

ehrte ihn die Johann-Alexander-<br />

Wisniewsky-Stiftung mit<br />

dem „Medienpreis <strong>Emsland</strong>“<br />

für „herausragenden, kritisch-hinterfragenden<br />

Lokaljournalismus“.<br />

Eine Ausstellung in Kooperation<br />

mit dem Emsländischen<br />

Heimatbund<br />

Sonntag,<br />

07.02.2010 - 11.04.2010<br />

Ö ffnungszeiten:<br />

Dienstag - Donnerstag 15-17<br />

Uhr, Sonntag 14-17 Uhr<br />

Papenburg<br />

Forum Alte Werft - Galerie<br />

Wir veröffentlichen gerne<br />

Ihre Termine. Angaben<br />

direkt per E-Mail an:<br />

info@<strong>use</strong>-emsland.de<br />

62 <strong>use</strong>


Abonnement<br />

Liebe Leserinnen und Leser!<br />

„<strong>use</strong>“, das regionale Magazin für das <strong>Emsland</strong>, zeigt<br />

Ihnen vier Mal im Jahr die vielfältigen Seiten Ihrer<br />

Region. Brauchtum und Moderne, Unterhaltsames<br />

und Wissenswertes, Spannendes und Lustiges in<br />

Hochdeutsch und „op Platt“ für die ganze Familie!<br />

Außerdem informieren wir Sie über Veranstaltungen<br />

und berichten über die schönsten Ausflugstipps. Wir<br />

sind sicher, dass Sie staunen werden, was es alles im<br />

<strong>Emsland</strong> zu sehen oder besser zu erleben gibt.<br />

Verpassen Sie keine <strong>Ausgabe</strong> und lassen sich ihr „<strong>use</strong>“<br />

druckfrisch für nur 14,- Euro im Jahr direkt nach<br />

Ha<strong>use</strong> schicken.<br />

Magazin für unser starkes <strong>Emsland</strong><br />

Kostenlose Leseprobe Winter 2009 <strong>Ausgabe</strong> 1<br />

Brauchtum<br />

Kunst & Kultur<br />

Sagenhaftes<br />

Wissenswertes<br />

Genuss<br />

Trends<br />

Veranstaltungen<br />

Bitte senden Sie den untenstehenden Coupon<br />

an:<br />

<strong>use</strong> – Aboservice<br />

K Satz & Bild<br />

Kordestr. 42<br />

49744 Geeste<br />

Für nur 14,- Euro im Jahr kommt<br />

<strong>use</strong><br />

direkt zu Ihnen ins Haus!<br />

Ja, ich möchte 4 <strong>Ausgabe</strong>n „<strong>use</strong> – unser starkes <strong>Emsland</strong>“ im Jahr<br />

an nebenstehende Adresse zugestellt bekommen.<br />

Gewünschte Zahlungsweise:<br />

Name<br />

Per Bankeinzug<br />

Straße<br />

Kontonummer<br />

BLZ<br />

Geldinstitut<br />

Ort<br />

Telefon<br />

E-Mail<br />

Vorkasse<br />

Von dieser Abonnementbestellung kann ich innerhalb von 10<br />

Tagen durch schriftliche Mitteilung zurücktreten. Wird das Abonnement<br />

nicht 8 Wochen vor Ablauf schriftlich gekündigt, verlängert<br />

sich der Bezug um jeweils ein Jahr. Nach Ablauf des ersten<br />

Jahres ist eine Kündigung jederzeit möglich.<br />

Datum / Unterschrift/ Geburtsdatum<br />

Der Abschluss des Abonnements setzt Volljährigkeit voraus


10<br />

Armbanduhren zu gewinnen!<br />

Metallarmbanduhr mit Mineralglas.<br />

Marken-Quartzwerk. Silbernes Ziffernblatt,<br />

mit Sekundenzeiger.<br />

Schwarzes Echt-Lederarmband,<br />

verdeckter Bandanstoß.<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

64 <strong>use</strong>


Rätselhaftes & Gewinnspiel<br />

Gewinnspiel & Sudoku<br />

Jede Zahl von 1 - 9 darf in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem kleinen Quadrat nur einmal vorkommen. Lösung siehe Seite 66.<br />

2 7 5 8 4 6<br />

3 8<br />

3 1 5 4<br />

3 8 7 1 5 4<br />

5 9 1 8 3<br />

2 5<br />

7 5 1 3 8 4 2<br />

1 5 9<br />

4 9 6 1 7<br />

Schwierigkeitsgrad: leicht<br />

9 6 1 7 3<br />

6 5 2 7 8<br />

3 7 4 5 1<br />

2 5 3 7<br />

3 1<br />

1 6 5<br />

7 4 3 9 8 5<br />

3 7 2<br />

6 4<br />

Schwierigkeitsgrad: mittel<br />

Rätseln macht Spaß. Darum bietet auch die <strong>use</strong> Ihnen ein<br />

kurzweiliges Rätselvergnügen, sei es das klassische Kreuzworträtsel<br />

oder das moderne und beliebte Sudoku-Zahlenrätsel<br />

in verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Also auf geht’s,<br />

und die kleinen grauen Zellen ein wenig angestrengt. Es lohnt<br />

sich, denn unter den Einsendern des richtigen Lösungswortes<br />

verlosen wir 10 wunderschöne Armbanduhren. Und so wird’s<br />

gemacht: Kreuzworträtsel lösen, Lösungswort auf eine Postkarte<br />

schreiben, Absender nicht vergessen, und bis zum 10.<br />

Januar (Einsendeschluss) abschicken an:<br />

<strong>use</strong> – unser starkes <strong>Emsland</strong><br />

Stichwort: Kreuzworträtsel<br />

c/o K Satz & Bild<br />

Kordestr. 42,<br />

49744 Geeste<br />

Nicht teilnehmen dürfen Mitarbeiter der Zeitschrift <strong>use</strong>. Der<br />

Rechtsweg ist ausgeschlossen.<br />

Nutzen Sie auch die Gelegenheit, uns Ihre Meinung über die<br />

neue „<strong>use</strong>“ mitzuteilen Wir freuen uns über jede Rückmeldung<br />

und Anregung.<br />

9 1<br />

4 3 6<br />

6 9 2 8<br />

7 4<br />

4 1 8<br />

2 8 5<br />

6 4 3<br />

4 8 7<br />

5 6 9 2<br />

Schwierigkeitsgrad: schwer<br />

<strong>use</strong> 65


Des Rätsels Lösung:<br />

Die nächste<br />

erscheint Ende Februar 2010.<br />

Lockruf des Gartens<br />

Nach erholsamer Winterpa<strong>use</strong> sprießt das frische Grün allerorten<br />

und es zieht uns nicht nur hinaus in die freie Natur sondern auch<br />

in den eigenen Garten, der nun für das kommende Jahr vorbereitet<br />

und gestaltet sein möchte. Wir zeigen Ihnen, wie Sie schon vor<br />

dem ersten Frühlingshauch ihre Pflanzen und Gehölze in Schuss<br />

bringen und welche Vorbereitung ein gutes Gedeihen des Gartens<br />

im Laufe des Jahres garantiert. Finden Sie Anregungen, den eigenen<br />

Garten auch einmal thematisch umzugestalten und schaffen<br />

sich dadurch Freude für das ganze Jahr.<br />

Ostern – Aufbruch ins neue Frühjahr<br />

Nach den kalten, tristen Wintermonaten erwacht das Frühjahr langsam<br />

zu neuem Leben und die Natur tastet sich aus ihrem Winterruhe<br />

in die ersten wärmenden Sonnenstrahlen. Ostern – Zeit<br />

christlicher Besinnung über das auferstandene Leben, aber auch<br />

Fest der Freude, für alle, die sich an der wieder erwachenden Natur<br />

ergötzen. Entdecken Sie mit uns Ostern im <strong>Emsland</strong>, gehen auf Eiersuche<br />

an den Ufern der Ems und genießen später das junge, frische<br />

Grün beim „Anradeln“ auf gut ausgebauten Radwegen in<br />

unserer Region.<br />

Ne Burenhochtied<br />

Ob Hochtiedsnöger, Reep över de Strote oder Hochtiedsschmaus-<br />

Tradition ist modern, wenn sich junge Menschen entschließen, eine<br />

Hochzeit der emslandischen Art zu feiern. Wir geben Anregungen<br />

über alte und neue Hochzeitsbräuche und zeigen, wie man sich am<br />

besten auf den schönsten Tag des Lebens vorbereitet. Erleben Sie<br />

mit uns eine Burenhochtied und planen ihre eigenen Tag<br />

2 7 5 9 8 4 6 3 1 9 2 8 6 1 4 7 5 3 2 9 1 4 6 5 8 3 7<br />

9 6 4 3 7 1 2 5 8 6 5 1 2 3 7 4 9 8 4 8 5 3 1 7 9 6 2<br />

8 3 1 6 5 2 9 7 4 3 7 4 9 8 5 2 6 1 7 6 3 9 2 8 5 4 1<br />

3 8 7 1 6 5 4 2 9 2 9 5 8 4 3 1 7 6 8 7 9 5 3 6 2 1 4<br />

6 5 9 2 4 7 1 8 3 8 3 7 1 9 6 5 2 4 6 5 4 1 8 2 3 7 9<br />

4 1 2 8 3 9 7 6 5 4 1 6 7 5 2 8 3 9 1 3 2 7 9 4 6 8 5<br />

7 9 6 5 1 3 8 4 2 7 4 2 3 6 1 9 8 5 9 2 7 6 4 3 1 5 8<br />

1 4 3 7 2 8 5 9 6 1 8 3 5 7 9 6 4 2 3 4 8 2 5 1 7 9 6<br />

5 2 8 4 9 6 3 1 7 5 6 9 4 2 8 3 1 7 5 1 6 8 7 9 4 2 3<br />

leicht mittel schwer<br />

66 <strong>use</strong><br />

Das Team von <strong>use</strong> - unser starkes <strong>Emsland</strong><br />

wünscht Ihnen eine schöne Adventszeit,<br />

ein harmonisches Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Familie<br />

und einen guten Rutsch ins Jahr 2010.<br />

Impressum<br />

Herausgeber<br />

K Satz & Bild<br />

Doris Korte<br />

Anschrift/Kontakt<br />

Kordestr. 42<br />

49744 Geeste<br />

Telefon 0 59 37 - 40 71<br />

Telefax 0 59 37 - 40 72<br />

info@<strong>use</strong>-emsland.de<br />

Redaktion<br />

Wolfgang Klemme<br />

Doris Korte (V.i.S.d.P)<br />

Grafik & Satz<br />

K Satz & Bild<br />

Titelfoto<br />

Richard Hesskamp<br />

Fotos<br />

Mario Korte, Richard Hesskamp<br />

<strong>Emsland</strong>m<strong>use</strong>um Lingen,<br />

Schloss Clemenswerth<br />

Schmidt Floristik GmbH, Werlte<br />

www.fotolia.com<br />

www.raeumchen-wechsle-dich.de<br />

Thekla Brinker, Alfons Deters,<br />

Leo Lüsing-Hauert<br />

Anzeigenberatung und Vertrieb<br />

Mario Korte<br />

info@<strong>use</strong>-emsland.de<br />

Verteilerstellen Erstausgabe<br />

bei allen Werbepartnern,<br />

Einzelhandel, Gastronomie,<br />

Arztpraxen, Krankenhä<strong>use</strong>rn,<br />

Touristinfomationen, Wochenmärkte<br />

Verteilungsgebiet<br />

Rhede, Papenburg, Dörpen, Werlte, Lathen,<br />

Sögel, Haren, Meppen, Twist, Haselünne<br />

Herzlake, Geeste, Lengerich, Lingen, Freren,<br />

Emsbüren, Spelle, Salzbergen<br />

Druck<br />

Van Acken Druck GmbH, Lingen<br />

Die Redaktion nimmt gerne Beiträge zur<br />

Veröffentlichung entgegen. Diese müssen frei<br />

von Rechten Dritter sein. Ein Anspruch auf<br />

Veröffentlichung besteht nicht.<br />

Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte,<br />

Druckunterlagen und Fotos übernehmen wir<br />

keine Haftung.<br />

Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen<br />

nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers<br />

dar. Für Druckfehler sowie die Richtigkeit<br />

von Veranstaltungsterminen und inhaltlichen<br />

Angaben übernehmen wir keine Gewähr.<br />

© alle Rechte bei K Satz & Bild, D. Korte. Kein<br />

Teil dieses Magazins darf in Druck, Fotokopie,<br />

Digital oder einem anderen Verfahren ohne<br />

schriftliche Genehmigung reproduziert,<br />

verarbeitet oder verbreitet werden.<br />

Zuwiderhandlungen gelten als Verstoß gegen<br />

das Urheberrecht und Wettbewerbsrecht und<br />

werden strafrechtlich verfolgt.<br />

Der Rechtsweg ist bei Gewinnaktionen<br />

ausgeschlossen.


Magazin für unser starkes <strong>Emsland</strong><br />

Kostenlose Leseprobe Winter 2009 <strong>Ausgabe</strong> 1<br />

Brauchtum<br />

Kunst & Kultur<br />

Sagenhaftes<br />

Wissenswertes<br />

Genuss<br />

Trends<br />

Veranstaltungen


Meyers Mühle in Papenburg<br />

Die Blaue Stunde, eine kurze<br />

Spanne Zeit zwischen Beginn der<br />

Dämmerung und Einbruch der<br />

Nacht verzaubert Mühle und Mühlenvorplatz<br />

mit ihrem Licht. Der<br />

freie Himmel bildet die Kulisse für<br />

die festliche Beleuchtung und lässt<br />

sie intensiv strahlen. Dies ist die<br />

beste Zeit für einen Bummel durch<br />

die Innenstadt, auch für Fotografen.<br />

www.foto-luesing-hauert.de

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!