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POS TECHNOLOGY Ausgabe 05.2019 Vorschau

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Ausgabe 5/2019 •• Oktober •• info@bauve.de •• www.bauve.de •• ISSN 1437-398X •• Post-Nr. 05-19 POS

5/2019

POS

Technology

Handel der Zukunft n Die neoalto Retail Service Cloud POS TECHNOLOGY

B-59995 Postvertriebsstück Entgelt bezahlt BAUVE Medien GmbH & Co. KG Bahnhofstraße 57 D-86807 Buchloe (Bayern) ISSN 1437-398X 21. Jahrgang

Handel der Zukunft

Die neoalto Retail Service Cloud Seite/Page 17

Bezahl-App

Zahlungsakzeptanz per Smartphone

Seite/Page 20

Identtechnik

Mobile Datenerfassung

Seite/Page 31


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auf jede Anforderung.

Der Kiosk überzeugt mit patentgeschütztem Design und technischer

Raffinesse. Die PC-Boxen der 4 Displays sind platzsparend

im Inneren der zentralen Strangguss-Säule verbaut.

Dies garantiert eine geringe Störanfälligkeit des Komplettsystems

und höchste Performance jedes einzelnen Kioskes. Individuell

nach Kundenwunsch sind verschie dene Peripheriemodule

(2D-/ 3D Scanner, Thermo-Drucker, Payment-Module)

integrierbar sowie Farbvarianten umsetzbar.

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editorial

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Terminal

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Carolin Kober

Redakteurin „POS TECHNOLOGY

Die IT muss

funktionieren

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Möglichkeiten der Digitalisierung sind grenzenlos

und faszinierend. Das hat auch der stationäre

Handel erkannt und rüstet kräftig auf.

Beispielsweise mit intelligenten Regalen, die

dem Händler mittels Beacons helfen, den Warenbestand

zu optimieren und Out-of-Stock zu

vermeiden. Die Laser-Technologie verrät ihm in

Echtzeit genau, was im Regal passiert und liefert

Reportings. So ist er dem Mitbewerber immer einen

Sprung voraus.

Permanente Warenverfügbarkeit lautet auch das

Motto bei einem großen Modeunternehmen in

Düsseldorf. Das Unternehmen reagiert mit neuen

Konzepten auf das veränderte Kaufverhalten.

Verfügbarkeitsabfragen in Echtzeit, Click & Reserve,

Click & Collect und die Möglichkeit, sich

seinen Lieblingsartikel in eine Wunschfiliale liefern

zu lassen, stärken die stationären Verkaufshäuser

und eröffnen Chancen zur Expansion.

Mit Personal Shopping können sich gerade mittelständische

Händler dank mobiler Kasse mit

integriertem ERP-System von der großen Masse

abheben, indem sie ein begeisterndes Einkaufserlebnis

bieten. Oder der Kunde kann vor Ort im

Geschäft erleben, wie seine neue Wohnlandschaft

tatsächlich aussehen wird. Virtual Reality

macht dies möglich!

Künstliche Intelligenz, Augmented Reality,

das Internet der Dinge werden den stationären

Handel in den kommenden Jahren neu beflügeln.

Aber eines ist klar: Die neue Technologie

muss auch funktionieren! Nur mit ausgereiften

Lösungen und durchdachten Strategien können

Sie Ihre Kunden wirklich begeistern. Egal in

welchem Bereich – angefangen von der Verfügbarkeit

des Wunschartikels bis hin zum Payment

beim Verkaufsabschluss — die IT entscheidet

über den Erfolg Ihres Geschäfts.

IT must work

Dear readers,

Digitalization offers limitless and fascinating opportunities.

High Street retail has also recognized

this and is upgrading vigorously. For example, by

implementing intelligent shelves that use beacons

to help retailers optimise inventory levels and

avoid out-of-stock situations. Laser technology

reveals exactly what is happening on the shelf in

real time and provides reports. In this way, they

are always one step ahead of their competitors.

Permanent availability of goods is also the motto

of a large fashion company in Düsseldorf.

The company reacts with new concepts to adapt

to the changed buying behaviour. Real-time

availability queries, Click & Reserve, Click &

Collect and the option of having your favourite

item delivered to a branch of your choice

strengthen the High Street sales outlets and

open up opportunities for expansion. With Personal

Shopping, medium-sized retailers in particular

can stand out from the crowd. Thanks

to mobile cash registers that use an integrated

ERP system they can offer an inspiring shopping

experience. Likewise, the customer can

experience on the spot what his or her new living

landscape will actually look like. Virtual

Reality makes it possible!

Artificial intelligence, augmented reality and

the Internet of Things will give new impetus

to High Street retail shops in the coming years.

But one thing is clear: The new technology

must also work! Only with mature solutions and

thought-out strategies can you truly inspire your

customers. No matter in which area – from making

the desired item available to payment when

concluding the sale – the IT used decides on the

success of your business.

Herzlichst Ihre / Cordially yours!

Carolin Kober, ck@bauve.de

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Ausgabe 5/2019 •• Oktober •• info@bauve.de •• www.bauve.de •• ISSN 1437-398X •• Post-Nr. 05-19 POS

Seite/Page 20

Seite 40

Seite/Page 31

Ausgabe 4/2019 • • August/September • • ZKZ‐81245 • • ISSN 1867 4801 • • Post‐Nr. 04‐19 POS

Modernes

Domus Romana

Delvaux, Rom

Seite/Page 20

sgabe 5/2019 • • Oktober/November • • ZKZ-81245 • • ISSN 1867 4801 • • Post-Nr. 05-19 POS

BAUVE Medien GmbH & Co. KG Bahnhofstraße 57 D-86807 Buchloe (Bayern) info@bauve.de www.bauve.de

Verkaufsförderung

Sales Promotion

Special

BAUVE Medien GmbH & Co. KG Bahnhofstraße 57 D-86807 Buchloe (Bayern) info@bauve.de www.bauve.de Einzelverkaufspreis € 9,90 15. Jahrgang

Seite/Page 30

Perfektes Storytelling

Perfect Storytelling

Case Study

Seite/Page 40

Individuelle Abfüllung

Verpackung – weniger ist mehr

Seite/Page 24

Ladenbau der Zukunft

Shopfitting of the future

Special

Seite/Page 28

Mit Fototeppichen begeistern

Inspire with photo carpets

Case Study

Seite/Page 44

Magazin für Retail

Solution, Einrichtung,

Ausstattung, Management

und Digitalisierung.

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Magazine for Retail

Solution, Facilities,

Establishment,

Management and

Digitization.

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inhaltsverzeichnis

Impressum

❚ Editorial

Die IT muss funktionieren

IT must work 3

❚ Aus der Branche

From the branch

News

Neues aus der Branche

News from the branch 6

Produktneuheiten

Lösungen für den POS

POS solutions 12

❚ Messe & Events/

Messe & Events

Ausgabe Oktober 5/2019

viscom 2020

Messe für Mitmacher

Join-in trade show 8

Impressum

5/2019

POS

Handel der Zukunft n Die neoalto Retail Service Cloud POS TECHNOLOGY

B-59995 Postvertriebsstück Entgelt bezahlt BAUVE Medien GmbH & Co. KG Bahnhofstraße 57 D-86807 Buchloe (Bayern) ISSN 1437-398X 21. Jahrgang

TECHNoloGy

Handel der Zukunft

Die neoalto Retail Service Cloud Seite/Page 17

Bezahl-App

Zahlungsakzeptanz per Smartphone

Sparkasse Rosenheim

ISSN 1437-398X („POS Technology“)

Identtechnik

Mobile Datenerfassung

Kurzcharakteristik „POS Technology“:

Der POS TECHNOLOGY Retail Solution ist die Verbindung

zum POS LADENBAU und ein unabhängiges, zweisprachiges

Fachmagazin (Deutsch/Englisch) für Technologie, Softwarelösungen,

IT, Digitalisierung sowie Künstliche Intelligenz im stationären

Handel und Online-Shop. Die Verknüpfung von Online und Offline

gewinnt im Handel immer größere Bedeutung, deshalb vertieft der

POS TECHNOLOGY Retail Solution den Omnichannel-Ansatz

und bietet damit sowohl dem stationären Einzelhandel und den

Onlineshops aktuelle Lösungen aus der Praxis für die Praxis. Die

Empfänger des Magazins sind überwiegend in den Zentralen der

Handelsketten sowie im größeren Einzelhandel und den Onlineshops

angesiedelt.

Characteristic „POS Technology“:

The POS TECHNOLOGY Retail Solution is the link to

POS LADENBAU and is an independent, bilingual trade magazine

(German/English) for technology, software solutions, IT, digitization

and artificial intelligence in stationary retail and online shops.

The combination of online and offline is becoming more and more

important in retail, which is why POS TECHNOLOGY Retail

Solution deepens the omni-channel approach and thus offers both

the stationary retail trade and the online shops current solutions from

POS

Technology

Titel

Handel der Zukunft

Die neoalto Retail Service Cloud 17

LOCA conference 2020

Der stationäre Handel stirbt nicht

The stationary retail is not dying 10

ISE 2020

Wachsende Bedeutung der KI

Growing importance of AI 11

❚ Fachbeiträge

Expert Contributions

Chatbots

Chatbots revolutionieren den Service

Chatbots revolutionize the service 16

Digitalisierung

Handel der Zukunft 17

Software-Technologie

Low Code flexibilisiert die Warenwirtschaft

Low code makes enterprise resource

planning more flexible 18

Bezahl-App

Zahlungsakzeptanz per Smartphone

Payment acceptance via smartphone 20

practice for practice. The magazine’s recipients are mainly located at

the headquarters of the retail chains as well as in larger retail stores

and online shops.

Verlag / Herausgeber:

BAUVE Medien GmbH & Co. KG

Bahnhofstr. 57, D-86807 Buchloe

Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-0

Telefax +49 (0) 82 41-99 88 4-1 00

Internet www.bauve.de, E-Mail info@bauve.de

Geschäftsführerin:

Ines te Heesen

Verlagsleitung:

Hannelore Syptroth

Medienberatung / Anzeigenverkauf:

Silke Matschiner-Oltmanns, Kamilla Pusch

Redaktion:

Carolin Kober (v. i. S. d. P.)

Satz/Layout/Grafik:

Daniela Höhn

www.bauve.de


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E-Commerce Tokenisierung

Die neue Perspektive für Händler

A solution to increase conversion 22

Connected Commerce

Technische Voraussetzungen einer

gelungenen Kundenerfahrung

Technical requirements for a successful

customer experience 24

Internationaler E-Commerce

Der moderne E-Commerce ist grenzenlos

Modern e-commerce is boundless 26

Internationale Webshops

Sprache als Verkaufsförderinstrument

Using language to drive sales

in international e-commerce 28

Voice Commerce

Voice Assistant und Voiceware

Voice Assistant and voiceware 30

❚ Special

Identtechnik

Identification Technology

Mobile Datenerfassung im Handel 31

❚ Studie/Study

Cash Back

Mit Cash Back Kundenbedürfnisse befriedigen

Meet customer needs with cashback 36

Mobility Management

Der Einzelhandel rüstet technologisch

weiter auf

The retail sector continues to upgrade

its technology 38

Omnichannel

Personalisierung wird zum entscheidenden

Die TK Serie

Wettbewerbsvorteil

Personalization becomes a decisive competitive

advantage 40 von Posiflex

Q

❚ Interview

KI & Blockchain

Immer schneller, individueller und flexibler

Always faster, more individual and

more flexible 42

❚ Case Studies

Cloud-ERP

Dream-Team: ERP und Innovationen

Dream Team: ERP and Innovations 44

Digitalisierung

Permanente Warenverfügbarkeit

gehört zum Kundenservice

Permanent product availability

is part of customer service 46

Kasse

Wenn die Kassennachschau ansteht

When the POS cash audit is pending 48

❚ Service

Veranstaltungskalender, Vorschau

Events, Preview 50

Kiosksysteme

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Einsendungen: Für unverlangt eingereichte Manuskripte übernimmt

der Verlag keine Gewähr. Sie gelten in jeder Hinsicht der Redaktion

zur freien Verfügung überlassen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge

geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Eine

Verwertung der im „POS Technology“ veröffentlichten Beiträge

ist unzulässig. Nachdruck von Text und Abbildungen zum Zwecke der

Werbung für Fernseh- und Funksendungen, Filme, Übersetzungen,

Vervielfältigung, Vorträge und das Speichern auf Datenverarbeitungsanlagen

ist, auch auszugsweise, ohne Zustimmung des Verlages nicht

gestattet. Das Recht des Zitierens bleibt hiervon unberührt.

Titel:

Der Titel „POS Technology“ ist urheberrechtlich geschützt

und Eigentum der BAUVE Medien GmbH & Co. KG. Das gilt für

die Schreibweise, den Aufbau, das Layout, die Art und Weise der

Erscheinung und den Verwendungszweck. Das Logo oder den Titel

anderweitig zu verwenden, zu verfälschen oder zu ändern, ist nur mit

ausdrücklicher Genehmigung der BAUVE Medien GmbH & Co. KG

zulässig. Bei Nichtbeachtung wird Schadensersatz geltend gemacht.

Leserzielgruppen: Alle Zentralen der Verbraucher- und Supermärkte,

Kaufhäuser, Drogeriemärkten, Einzelhandelsketten, Privateinzelhändler,

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news

Neues aus der Branche

b.telligent

www.btelligent.com

Aus dem BI Kongress wird World of Data

Bereits zum vierten Mal veranstaltet

b.telligent am 14. Mai 2020 den BI Kongress

in München – dieses Mal unter neuer

Marke: World of Data lädt Führungskräfte,

Manager und Experten in den Paulaner Nockherberg

ein, um sich zu den Themen Big

Data, Business Intelligence, IoT & Cloud,

Data Science, AI & Data Visualization und

Customer Intelligence auszutauschen. „In

den vergangenen zwei Jahren hat sich die

Themenvielfalt dramatisch verbreitert“,

stellt b.telligent-Gründer und Geschäftsführer

Sebastian Amtage fest. „Wir überholen

uns hier gerade selber.“ Während BI,

AI und IoT noch vor wenigen Jahren für

viele Unternehmen nach weit entfernter

Zukunftsmusik klangen, sind datengetriebene

Geschäftsmodelle heute ein fester

Bestandteil der Unternehmensstrategie. n

BI Congress becomes World of Data

For the fourth time, b.telligent is hosting the

BI Congress in Munich on May 14, 2020 – this

time under a new brand: World of Data invites

executives, managers and experts to the Paulaner

Nockherberg to exchange views on the topics

of Big Data, Business Intelligence, IoT &

Cloud, Data Science, AI & Data Visualization

and Customer Intelligence. “In the past two years,

the variety of topics has dramatically widened,”

says b.telligent founder and managing

director Sebastian Amtage. “We are currently

overtaking ourselves here.” While BI, AI and

IoT sounded like distant dreams of the future

to many companies just a few years ago, datadriven

business models are now an integral part

of corporate strategy.

n

ECC Köln www.ecckoeln.de

Bildbasierte Suche als the next big thing?

Bilder emotionalisieren, erleichtern das Verständnis

und haben eine nicht zu unterschätzende

Relevanz für einen guten Onlineshop.

Auch Konsumenten bewerten Bilder über verschiedene

Dimensionen hinweg besser als Texte

oder gleichauf. So weit so gut. Doch wie steht

es um die Suche anhand von Bildern? Dieser

Frage ist das ECC Köln gemeinsam mit SAP

Customer Experience in einer neuen Kompaktstudie

nachgegangen. Das Ergebnis:

Die klassische Bildersuche ist bereits weit

verbreitet, dagegen wird die bildbasierte Suche

(Visual Search) – also die Onlinesuche

direkt anhand eines Bildes – aktuell noch

deutlich seltener genutzt. Aktuell dominiert

die textbasierte Suche im Netz. Aber: Bilder

sind bei der Onlinesuche auf dem Vormarsch.

So suchen online bereits 67 Prozent

der 14-19-jährigen Internetnutzer und knapp

die Hälfte der 20-69-jährigen Befragten bilderbasiert,

das heißt z. B. über die Eingabe eines

Suchbegriffs bei der Google-Bildersuche. n

Image-based search as the

next big thing?

Images emotionalize, facilitate understanding

and have a relevance for a good online shop that

should not be underestimated.Consumers also

rate images across different dimensions better

than texts or even equally.So far so good. But

what about the search based on pictures?ECC

Cologne and SAP Customer Experience have

investigated this question in a new compact

study.The result: The classic image search is

already widespread, while the image-based

search (visual search) - i.e. the online search

directly based on an image - is currently used

much less frequently.Text-based

search currently dominates the

net. But: Pictures are on the advance

in the online search.For

example, 67 percent of 14-19-year-old

Internet users and almost

half of 20-69-year-old respondents

already search online on

a picture basis, i.e. by entering

a search term in the Google picture

search, for example n

Fiserv www.fiserv.com

Fotos laut Hersteller

Kontaktlose Anwendungen

First Data, jetzt Teil von Fiserv, einem weltweit

führenden Anbieter von Lösungen für

Zahlungen und Finanzdienstleistungen, sowie

Visa, einem weltweit führenden Anbieter von

digitalen Zahlungen, und Samsung Electronics,

präsentieren eine neue Software Point of

Sale-Lösung. SoftPOS ermöglicht kontaktloses

Bezahlen in beliebiger Höhe über ein

Smartphone oder Tablet, wie ein herkömmliches

Zahlungsterminal, aber ohne zusätzliche

Ausrüstung. Das Smartphone oder Tablett des

Händlers akzeptiert kontaktlose Transaktionen

von vorhandenen kontaktlosen Karten,

NFC-fähigen Handys oder anderen Geräten. n

Contactless transactions

First Data, now part of Fiserv a leading global

provider of payments and financial services

technology solutions, together with

Visa, a global leader in digital payments, and

Samsung Electronics, showcase the

company’s new Software Point of Sale solution.

SoftPOS enables contactless payments

of any amount via a smartphone or tablet, in

the same way a traditional payment terminal

functions but with no additional equipment.

The merchant’s smartphone or tablet will

accept contactless transactions from existing

contactless cards, NFC-enabled mobile

phones, or other NFC-enabled devices such

as wearables and key fobs.

n

6 POS TECHNOLOGY 5 • 2019


ShopperTrak www.shoppertrak.com

Besucherstärkste Einkaufstage 2019

Single Day, Black Friday... – immer neue

Marketingaktionen sollen Deutschlands Konsumenten

zur Schnäppchenjagd vor Weihnachten

verführen. Diese jedoch erweisen

sich als Traditionalisten in Sachen Einkauf.

ShopperTrak prognostiziert folgende vier

der fünf besucherstärksten Einkaufstage an

den Adventssamstagen im Dezember 2019:

Platz 1: 14. Dezember 2019 – vorletzter Samstag

vor Weihnachten, Platz 2: 21. Dezember 2019

– „Super-Samstag“, letzter Samstag vor Weihnachten,

Platz 3: 7. Dezember 2019 – der erste

Samstag im Dezember, Platz 4: 30. November

2019 – Samstag nach „Black Friday“, Platz 5: 28.

Dezember 2019 – Samstag nach Weihnachten.

Erstaunlich dabei: Die Deutschen lieben es traditionell

und bevorzugen die Adventszeit für ihre

Weihnachtseinkäufe. Zwar zieht es viele Konsumenten

inzwischen auch am Black Friday in

den stationären Handel. Dennoch scheint dieser

Termin – trotz aller Bemühungen der Branchenriesen

und auch anders als in den USA – nicht

zu den besucherstärksten Tagen zu gehören. n

The shopping days 2019

Single Day, Black Friday... – new marketing

campaigns are constantly being launched to

tempt Germany’s consumers to bargain hunting

before Christmas. These, however, prove

to be traditionalists when it comes to shopping.

ShopperTrak forecasts the following four of the

five shopping days with the highest number of

visitors on the Advent Saturdays in December

2019: 1st place: 14 December 2019 – penultimate

Saturday before Christmas, 2nd place: 21

December 2019 – “Super Saturday”, last Saturday

before Christmas, 3rd place: 7 December

2019 – first Saturday in December, 4th place: 30

November 2019 –Saturday after “Black Friday”,

5th place: 28 December 2019 – Saturday after

Christmas. Amazing: The Germans love it traditionally

and prefer the Advent season for their

Christmas shopping. Although many consumers

are now also attracted to the stationary retail trade

on Black Friday, it is not surprising that the

Christmas shopping season is a traditional time

of year for Germans. Nevertheless, despite all

the efforts of the industry giants and unlike in

the USA, this date does not seem to be one of the

busiest days for visitors.

n

Nedap www.nedap.com

RFID Loss Prevention Academy

Nedap startet die RFID Loss Prevention Academy.

Dabei handelt es sich um eine Online-E-

Learning-Umgebung, die kostenlose Online-

Kurse, Studienleitfäden und Tests umfasst.

Dies unterstützt Führungskräfte aus dem Einzelhandel

bei der Entwicklung wichtiger Fähigkeiten,

der Überprüfung von Wissen und

dem Nachweis von Fachwissen im Bereich der

RFID-basierten Loss Prevention. Rob Schuurman,

Geschäftsführer bei Nedap Retail, erklärt:

„Die Reduzierung der Lagerbestände durch Ladendiebstahl,

Mitarbeiterdiebstahl oder andere

Fehler haben erhebliche Auswirkungen auf das

Ergebnis eines Retailers – mit fast 100 Milliarden

Dollar pro Jahr an direkten Verlusten

weltweit. Ganz gleich, wo sich die Einzelhan-

delsaktivitäten befinden, Inventurverlust ist ein

universeller Gegner. Deshalb möchten wir Führungskräfte

im Einzelhandel dabei unterstützen,

ihr Wissen über die RFID-basierte elektronische

Artikelsicherung (EAS) zu vertiefen.“ n

RFID Loss Prevention Academy

Nedap, the global leader in RFID-based retail

solutions, today launches the RFID Loss Prevention

Academy. This is an online learning environment,

which consist of free online courses,

study guides and exams. This will help retail

executives to develop critical skills, test knowledge,

and demonstrate expertise in the area of

RFID-based loss prevention. Rob Schuurman,

Managing Director of Nedap Retail comments:

“Reduction in inventory due to shoplifting,

employee theft, or other errors, significantly

impacts a retailer’s bottom line – to the tune of

nearly 100 billion US-Dollar annually in direct

losses worldwide. Regardless of where retail

operations are located, shrink is a universal

foe. That’s why we want to help retail executives

strengthen their knowledge of RFID-based

Electronic Article Surveillance technology.” n

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POS TECHNOLOGY 5 • 2019 7


MESSE

viscom 2020

Messe für Mitmacher

Gemeinsam stark und besser zu sein – dieses Ziel vereint viscom, PSI und PromoTex Expo zu einem Messe-Trio.

Zusammen bilden sie die Welt des Werbens und Verkaufens

Materialien, Verfahren und Anwendungen der

internationalen Hersteller und Händler ausprobieren.

Mehr Informationen unter www.

viscom-messe.com

n

Join-in trade show

Foto: viscom / Behrendt und Rausch

▲Statt zuzuschauen, ist mitmachen auf der viscom 2020 angesagt

Das erfolgreiche Konzept wird 2020

in optimierter Form auf der Messe

Düsseldorf vom 7. bis 9. Januar

fortgesetzt. Für die Besucher

bedeutet das konkret: Kürzere Wege und

geballte Kompetenz. Inhaltlich verbindet

die junge Veranstaltungsfamilie unter anderem

das Thema Nachhaltigkeit. Effiziente

Drucktechniken und schonende Verfahren

können Werbetechniker, Druckdienstleister,

Lichtwerber, Mediengestalter, Messe- und

Ladenbauer sowie Folierer künftig in Halle

13 entdecken. Dort hat die viscom ihr neues

Zuhause gefunden. Es ist über die Eingänge

Ost und Nord-Ost direkt erreichbar und liegt

in unmittelbarer Nähe zur PromoTex Expo

und zur PSI. Zwei Übergänge schaffen eine

direkte Verbindung und sorgen für einen optimalen

Besucherzustrom. Die drei Messen

stehen dabei auch weiterhin ausschließlich

qualifizierten Fachbesuchern und PSI Mitgliedern

offen.

Die viscom bietet zahlreiche spannende Stationen:

Im Mittelpunkt steht die Werkstatt, die

nach ihrer erfolgreichen Premiere 2019 in diesem

Jahr noch mehr Fläche belegt. Statt zuzuschauen,

ist mitmachen gefragt. Die Besucher

haben bei ihrem Rundgang die Möglichkeit,

selbst Wände zu folieren, Tapeten individuell

und digital zu bedrucken, großformatige Poster

oder Banner zu erstellen sowie Leuchtbuchstaben

und Spannrahmen zu erstellen.

Erfahrene Digitaldrucker und Werbetechniker

der Online-Plattform Signforum24 geben

Tipps und Tricks weiter und laden zu einem

regen Austausch ein. Raum für persönliche

Gespräche lässt auch die matchmaking-Fläche,

eine Jobbörse gibt Arbeitsgebern Gelegenheit,

Mitarbeiter zu finden.

Ein besonderer Anziehungspunkt ist die Sonderfläche

„Mach Dein Shirt“. Sie veranschaulicht

am Beispiel der T-Shirt-Veredelung die

Gemeinsamkeiten der drei Messen. Von der

Erstellung des Druck- oder Stickmotivs über

die entsprechende Bearbeitung der Textilien

bis zum fertigen Oberteil können die Besucher

jeden einzelnen Schritt vor Ort nachvollziehen.

Gleichzeitig bekommen sie die

Gelegenheit, ihr eigenes Design zu entwerfen

und anschließend ein individuelles Shirt zu

entwerfen. Praxisnah und erlebnisorientiert

können sie außerdem die neuen Maschinen,

Being strong and better together – this ambition

made a trade show trio out of viscom, PSI

and PromoTex Expo last year. Together they are

the World of Advertising and Selling. 2020 will

see the continuation of this successful concept

now in optimised form in Düsseldorf from 7 to

9 January. For visitors, in concrete terms, this

means: shorter distances and concentrated expertise.

In terms of content this young family of

events is connected by sustainability, to name

but one theme. In future, signmakers, printers,

luminous advertisers, media designers, stand

builders and shop fitters as well as wrappers will

be able to discover efficient printing technologies

and resource-saving processes in Hall 13.

This is where viscom has found its new home.

It is directly accessible via entrances Ost and

Nord-Ost and located in the immediate vicinity

of PromoTex Expo and PSI. Two walkways

create a direct connection thereby ensuring optimal

visitor flows. As before, admission to the

three trade shows will be exclusively restricted

to accredited trade visitors and PSI members.

viscom is host to a range of exciting features:

centre stage is the Workshop, which will occupy

even more space this year following its successful

debut in 2019. Instead of just watching, joining in

the action is called for. On their tour of the trade

show visitors will have the opportunity to wrap

walls, print personalised wallpaper digitally,

large-format posters or banners and to produce

illuminated letters and tenter frames. Experienced

digital printers and signmakers from the online

platform Signforum24 will share tips and tricks

and invite visitors to a lively exchange. Room for

one-on-one conversations will also be provided by

the matchmaking area while a job exchange will

allow employers to find staff. Proving a special

attraction will be the special area “Mach Dein

Shirt/Make your Shirt”. It uses T-shirt finishing

as an example to highlight the commonalities of

the three trade shows.

n

8 POS TECHNOLOGY 5 • 2019


MAKING DEEPER CONNECTIONS

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Join with the world’s

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technology innovators

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EXPERIENCE

Be inspired by industry

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keynotes, presentations

and masterclasses

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Connect with the

international business

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Event

LOCA conference 2020

Der stationäre Handel stirbt nicht

Die zweitägige LOCA conference findet am 6. und 7. Februar 2020 im Kurhaus in Wiesbaden statt

▲ Die 6. LOCA conference steht unter dem Motto „Location NOW – Retail as a Service“

Seit mehreren Jahren ist nun schon

vom Tod der Innenstädte und dem

Ende der Geschäfte zu lesen. Das

Wachstum der Branche steht kurz

vor dem Stillstand. „Viele Händler reagieren

mit der Schließung von Standorten und der

Entlassung von Personal. Damit zeigen sie jedoch

nur, dass sie zu groß, zu träge oder zu einfallslos

sind, um sich an die veränderten Kundenbedürfnisse

anzupassen“, erklärt Carsten

Szameitat, Vorstandsvorsitzender der Location

Based Marketing Association (LBMA) e.V.

und Initiator der LOCA conference. Bei dieser

„Retail Apocalypse“ handle es sich aber nur

um den ersten Teil einer Evolution des Handels,

die bereits in die nächste Phase übergeht.

„Junge Unternehmen und solche Händler, die

sich rechtzeitig um eine Veränderung bemüht

haben, füllen inzwischen die freigewordenen

Plätze. Diese Händler und Marken testen neue

Konzepte oder wenden sie bereits erfolgreich

an und zeigen so, dass stationärer Handel immer

noch funktionieren kann.“

cher. Im Zentrum von Retail-as-a-Service steht

dabei – wie bei allen modernen Konzepten im

stationären Handel – das Einkaufserlebnis.

„Wenn ich ein Fazit aus unseren RetailTouren

durch zahlreiche Städte im In- und Ausland

ziehen kann, dann dass stationäre Händler mit

einer Mischung aus Convenience, Beratung

und Shopping-Experience bei den Kunden

punkten“, erklärt Carsten Szameitat.

Der Handel entwickelt

sich weiter

Was das genau bedeutet, ist allerdings stark vom

Händler selbst, seinen Produkten und seinem

Markenkern abhängig. Und während Retail-asa-Service

in Deutschland noch eher die Ausnahme

ist, sind in Sachen Shopping-Experience

inzwischen einige Händler zum Vorbild geworden.

Ikea zum Beispiel setzt in Deutschland auf

neue Check-Out-Methoden: Dirk Rummel, Leiter

Payment bei Ikea Deutschland, erklärte auf

der LOCA conference 2019, dass inzwischen

42 Prozent aller Einkäufe bei Ikea an Self-

Checkout-Kassen ablaufen. Auf diesen Zahlen

aufbauend plant das Unternehmen mobile Self-

Scanning-Lösungen mit Bezahlfunktion einzuführen.

MediaMarktSaturn wiederum hat es geschafft,

seinen Onlineshop mit den Filialen zu

verzahnen, was viele Komfortoptionen bringt,

wie zum Beispiel das Abholen von Bestellungen

im Markt, die Rückgabe vor Ort oder eine Verfügbarkeitsprüfung

von Produkten in der Filiale.

Mit der Nutzung neuer Technologien wie

etwa dem Roboter Pepper wiederum erzeugt

der Technikhändler ein Einkaufserlebnis, das

seinem Markenkern entspricht.

Die 6. LOCA conference steht unter dem

Motto „Location NOW – Retail as a Service“.

Dabei dreht sich alles darum, wie

ein Händler seine bestehenden Flächen

besser nutzen kann, etwa indem er Shopin-Shop-Systeme

anbietet oder vermehrt

Services für die Kunden anbietet. Weitere

Programmhighlights bieten Einblicke in

die Transformation von Online-Playern

in stationäre Händler, Veränderungen der

Customer Journey sowie die Kommunikation

mit dem Konsumenten stationär und

online. Zudem werden aktuelle Trends im

Location-Marketing sowie aktuelle ortsbasierte

Technologien präsentiert. Am zweiten

Programmtag können die Veranstaltungsteilnehmer

zudem die beliebte RetailTour

miterleben, bei der diverse Unternehmen in

und um Wiesbaden in ihren Räumen innovative

Lösungen und Anwendungen aus dem

Location-Bereich präsentieren. Weitere Informationen

zur LOCA conference gibt es

unter www.loca-conference.com n

Foto: LBMA

Eines der zentralen Konzepte hierbei ist

Retail-as-a-Service. Dabei bieten etablierte

stationäre Händler ebenso wie spezialisierte

Start-ups Marken und Herstellern Flächen an,

auf denen sie sich selbst präsentieren können.

Sie richten sich damit vor allem an Online-

Pure-Player, die die Vorteile des stationären

Handels nutzen wollen, aber keine Erfahrung

damit haben. Die Angebote umfassen dabei

die Infrastruktur und Personal vor Ort sowie

zusätzliche Dienstleistungen für die Verbrau-

The stationary retail is not dying

In the changing world of retailing, the concept

of “retail-as-a-service” is spreading, with established

stationary retailers making their space

available to online brands and increasingly offering

local services to consumers. Under the

motto “Location NOW – Retail as a Service”,

the 6th LOCA conference of the Location Based

Marketing Association (LBMA) will take a

close look at the concept, the possibilities and

the necessary technologies and solutions. The

cross-industry programme of the conference

enables all participants to get in touch with decision-makers

from other industries and to exchange

ideas. The two-day conference will take

place on 6 and 7 February 2020 at the Kurhaus

in Wiesbaden. On the second day of the programme,

participants will be able to experience

the popular RetailTour.

n

10 POS TECHNOLOGY 5 • 2019


Wachsende Bedeutung der KI

Die ISE 2020 zeigt die strategische Bedeutung von AV sowie die neuesten Markt- und Technologietrends

Messe

ISE 2020

Es gibt Grund zu Optimismus, wenn die Pro-AV-Branche im

Februar in Amsterdam vom 11. bis 14. Februar 2020 wieder

zusammenkommt. Hier ist ein Überblick über einige der

Technologien, die das Marktwachstum vorantreiben. Die Integrated

Systems Europe (ISE) ist seit langem die erste Veranstaltung,

um die neuesten Markt- und Technologietrends in der professionellen

audiovisuellen (AV) Industrie zu entdecken – und die ISE 2020 wird

nicht anders sein. Seit 2007 ist die RAI Amsterdam die Heimat der ISE.

Aufgrund der anhaltenden Expansion der Show wird sie 2021 in die Fira

de Barcelona verlegt. Es besteht weitgehend Einigkeit darüber, dass der

Erfolg sowohl im gewerblichen als auch im privaten Bereich von zwei

Schlüsselfaktoren abhängt: dem bewährten Wert, den AV-Lösungen

bieten, und der anhaltenden Akzeptanz neuer Technologien durch die

AV-Branche. In der kommerziellen Welt entwickelt sich AV vom „Niceto-have“

zu einem hochstrategischen Asset.

▲Der Bereich Digital Signage wird in den kommenden Jahren enorm wachsen

Ein immer wiederkehrendes Thema während der gesamten Veranstaltung

wird wahrscheinlich die wachsende Bedeutung von KI und maschinellem

Lernen sein. Zum Beispiel können ISE-Besucher immer

mehr Hinweise darauf sehen, dass Hersteller wie Alexa und Google Assistant

— beide von der KI unterstützt – auf den Wunsch der Verbraucher

nach einem stärker integrierten einheitlichen Umfeld reagieren.

Die ISE 2020 wird diesen Wandel im Markt für vernetzte Haushalte

widerspiegeln. Auf der kommerziellen Seite findet die KI — insbesondere

in Verbindung mit Sensoren wie eingebetteten Kameras — schnell

einen Platz im Bereich Digital Signage (eine Marktprognose von Avixa,

die bis 2024 einen Wert von 45 Milliarden Dollar – rund 35 Prozent größer

als 2019 – vorsieht), da die Einzelhändler insbesondere versuchen

wollen, personalisiertere, ansprechendere und relevantere Kundenerlebnisse

zu schaffen. Tatsächlich erwarten die Forscher, dass die Pro-AV-

Branche eine größere Akzeptanz von KI in jedem Markt sieht, in dem

Kundenzufriedenheit wichtig ist.

n

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Ihr zuverlässiger POS-Partner für

Multimedia und Digital Signage

Foto: ISE

Growing importance of AI

ISE 2020 demonstrates the strategic importance of AV. There are considerable

grounds for optimism when the pro AV industry converges once

again on Amsterdam in February, from Tuesday 11 to Friday 14. It’s widely

agreed that the success of both the commercial and residential sectors

is a function of two key drivers: the proven value that AV solutions

deliver, and the AV industry’s continuing embrace of new technologies.

In the commercial world, AV is evolving from being ‘nice-to-have’ into

a highly strategic asset.

A recurring theme throughout the event is likely to be the growing importance

of AI and machine learning. In smart homes, for example, ISE

visitors can expect to see growing evidence of manufacturers embracing

the likes of Alexa and Google Assistant – both enabled by AI – responding

to consumer desire for a more integrated ‘one ring to rule them

all’ unified environment. That’s becoming increasingly important as

growing numbers of home devices and appliances become IoT-enabled.

ISE 2020 will reflect this shift in the connected homes market. On the

commercial side, AI – especially in conjunction with sensors such as

embedded cameras – is rapidly finding a place in digital signage (a

market forecast by Avixa to be worth 45 billion US-Dollars by 2024 –

roughly 35 percent larger than 2019) as retailers especially look to try to

create more personalised, more engaging, more relevant consumer experiences.

In fact, researchers expect the pro AV industry to see greater adoption

of AI in any market where customer experience is important, n

Lineare LCD Bildschirme

Seit Jahren bewährte Geräte für den Dauereinsatz am POS mit allen

erforderlichen POS-Funktionen.

Interaktive POS Medien

Tablets auf Android Basis mit Touch Screen zur Wiedergabe von Apps, Filmen

und HTML Seiten, natürlich mit W-LAN.

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produktneuheiten

Lösungen für den POS

Concardis www.concardis.com

SmartPay: Payment-Digitalisierung

für den Mittelstand

Der Eschborner Komplettanbieter für digitale

Zahlungsdienstleistungen Concardis bringt

mit Concardis SmartPay erstmals ein digitales

Produktangebot speziell entwickelt für kleine

und mittelgroße Unternehmen (KMU) in die

DACH-Region, beginnend in Deutschland.

Die neue Komplettlösung macht Payment

für Händler und Dienstleister von Anfang bis

Ende einfach: Kartenlesegerät, Kartenakzeptanz

sowie digitale Tools sind Teil des Pakets.

Die Concardis SmartPay Plattform ist eine

One-Stop-Shop-Lösung für bargeldloses Bezahlen

im stationären Geschäft, über die alle

Transaktionen digital und übersichtlich für

den Händler abgebildet werden. n

SmartPay: Payment digitization for

medium-sized businesses

Concardis, the Eschborn-based full-service provider

for digital payment services, is launching

Concardis SmartPay, a digital product offering

specially developed for small and mediumsized

enterprises (SMEs) in the DACH region

for the first time, starting in Germany. The new

complete solution makes payment easy for merchants

and service providers from start to finish:

card reader, card acceptance and digital tools are

part of the package. The Concardis SmartPay

platform is a one-stop-shop solution for cashless

payments in stationary shops that displays

all transactions digitally and clearly for the

merchant.

n

Epson www.epson.de

Plug-and-play-Fiskalisierungslösung

Epson hat in Kooperation mit seinem Partner

Gastrofix eine Plug-and-play-Fiskalisierungslösung

für iPad-Kassensysteme entwickelt.

Mit Ihr erfüllen Händler die ab dem 1. Januar

2020 geltenden Vorschriften der neuen Kassensicherungsverordnung

(KassenSichV). Ein

elementarer Bestandteil der neuen Vorschrift

besteht darin, dass alle Daten, die mit einer

elektronischen Registrierkasse erfasst werden,

mit einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung

(TSE) zu schützen sind. Damit soll

Manipulationen vorgebeugt werden. Epson und

Gastrofix haben zusammen eine Plug-and-play-

Lösung entwickelt, die die strengen Richtlinien

der Behörden erfüllt und gleichzeitig für Kunden

einfach im Handling ist.

n

Plug-and-play fiscalization solution

In cooperation with its partner Gastrofix,

Epson has developed a plug-and-play fiscalization

solution for iPad POS systems. With

this solution, retailers comply with the regulations

of the new Kassensicherungsverordnung

(KassenSichV), which came into force

on January 1, 2020. An elementary component

of the new regulation is that all data

recorded with an electronic cash register

must be protected with a certified technical

security device (TSE). This is intended to

prevent manipulation. Together, Epson and

Gastrofix have developed a plug-and-play

solution that meets the strict guidelines of

the authorities and at the same time is easy

to handle for customers.

n

Fotos laut Hersteller

Citizen Systems Europe www.citizen-systems.com

4-Zoll-POS-Drucker mit

Dokumentenskalierung

Der CT-S4500 bringt frischen Wind ins POS-

Drucken: Er verkleinert große mehrspaltige

A4-Dokumente, mit mehreren Spalten in einer

Zeile, in präzise Ausdrucke auf 4-Zoll-

Bonrollen und Etiketten. Der Standard-

Kompressionstreiber des Druckers skaliert

automatisch und sorgt für bequemes und kosteneffizientes

Drucken im Einzelhandel. Das

Flat-Top-Design mit Frontausgang ist eine

Neuheit in der 4-Zoll POS-Reihe von Citizen,

die beim Einbau in Kioske und Selbstbedienungsterminals

von Vorteil ist. Die geringe

Stellfläche und die Fähigkeit des CT-S4500,

hochwertige Drucke auf dickeren, luxuriösen

Materialien zu produzieren, sind auch für gehobene

Einzelhandelsgeschäfte wie Schmuckund

Designerkleidung interessant. n

4-inch POS printer with document scaling

The CT-S4500 brings a breath of fresh air to

POS printing: it reduces large multi-column

A4 documents, with several columns in one

line, into precise printouts on 4-inch rolls of

receipts and labels. The printer’s standard

compression driver automatically scales for

convenient and cost-effective printing in retail

environments. The flat-top design with front

exit is a new addition to Citizen’s 4-inch POS

range, which is ideal for installation in kiosks

and self-service terminals. The CT-S4500’s

small footprint and ability to produce high

quality prints on thicker, luxurious materials

are also of interest to high-end retail stores

such as jewelry and designer apparel. n

12 POS TECHNOLOGY 5 • 2019


Axis Communications www.axis.com

Innovative dynamische Maskierungslösung

Axis Communications launcht das AXIS Live

Privacy Shield, eine innovative edge-basierte

Analysesoftware für Netzwerk-Kameras, mit

der Personen in Videostreams mit bis zu voller

Bildrate in Echtzeit maskiert werden können.

Dabei werden aktuelle Datenschutzvorschriften

sowie -bestimmungen berücksichtigt.

Technologisch vergleicht das AXIS Live Privacy

Shield eine Live-Kameraansicht mit einer

eingelernten Hintergrundszene und wendet

auf selbst definierte Bereiche eine detaillierte

und dynamische, transparente Maske an. Personen

und Objekte in Bewegung erscheinen als

Transparenzen auf dem erfassten Hintergrund.

Der gesamte Vorgang erfolgt in Echtzeit und

vermeidet das unerwünschte Erfassen personenbezogener

Daten, ohne jedoch den gesamten

Bereich zu verpixeln oder zu schwärzen.

Obwohl die Identitäten von Einzelpersonen

maskiert werden, ist es so dennoch möglich,

ihre Bewegungen zu sehen.

n

Innovative dynamic masking solution

Axis Communications launches AXIS Live

Privacy Shield, an innovative edge-based

network camera analytics software that enables

real-time masking of people in video

streams at up to full frame rates. This takes

into account current data protection regulations

and rules. Technologically, AXIS Live

Privacy Shield compares a live camera view

with a taught-in background scene and applies

a detailed and dynamic, transparent

mask to self-defined areas. Persons and

objects in motion appear as transparencies

on the captured background. The entire

process takes place in real time and avoids

the unwanted capture of personal data, but

without pixelating or blackening the entire

area. Although the identities of individuals

are masked, it is still possible to see their

movements.

n

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From 0 to 700 in just

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The SP1 RFID reader offers a reading speed of up to 700 tags/s and a

reading range of up to 13 metres, exceeding its scanner category with

a never seen before best-of-class performance, as well as offering an

enormous increase in data capture efficiency. This IP54-certifi ed high-tech

device integrates seamlessly in existing environments, because the SP1 can

be connected to virtually any smart device via Bluetooth by simply reading a

QR Code

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denso-wave.eu


produktneuheiten

Lösungen für den POS

Pyramid Computer www.pyramid.de

Vier auf einen Streich

Das elegante und gleichzeitig funktionale

Produkt-Design für den weltweit ersten

4-in-1 Self-Service-Kiosk von Pyramid

Computer erhält das Patent. Der neu auf

dem Markt eingeführte polytouch 32 PE4000

zeigt insbesondere bei Anwendungen

mit höchsten Nutzungsfrequenzen seine Stärken.

Bis zu vier Kunden nutzen den Kiosk

gleichzeitig, wodurch sich die Zahl der möglichen

Anwender-

Interaktionen und

damit der Umsatz erhöhen.

Die Design-

Innovation ist der

zentrale Standfuß,

in dem die leistungsstarken

PCs der

Terminals untergebracht

sind. n

Four at a stroke

The elegant and functional product design

for the world’s first 4-in-1 self-service kiosk

from Pyramid Computer receives a

patent. The newly launched polytouch 32

PE4000 shows its strengths especially in

applications with highest frequencies of use.

Up to four customers use the kiosk at the

same time, which increases the number of

possible user interactions and thus sales.

The design innovation is the central stand

in which the powerful PCs of the terminals

are housed. The stand accommodates the

PCs with Intel Core CPUs and powerful fans

to save space.

n

Shuttle www.shuttle.eu

15,6“ All-in-One-PC auf Whiskey

Lake-Basis

Das P51U bildet neben dem X50 das zweite

Shuttle-Modell im 15,6“-Format. Es ist

das Erste in dieser Größe mit kapazitivem

IPS-Display, das mit 1920×1080 Bildpunkten

auflöst und eine leichte, intuitive Bedienung

durch mehrere Finger ermöglicht.

Dank seiner kompakten Abmessungen von

39,3×27,3×4,0 cm (B×H×T) fügt es sich in

die unterschiedlichsten Umgebungen leicht

ein. Das P51U ist dabei weniger im Consumer-Segment

daheim, als im POS-Bereich.

Einzelhandel und Gastronomie bilden in

erster Linie zwei wesentliche Zielgruppen

dieses All-in-One-PCs.

n

15.6” all-in-one Whiskey Lake-based PC

Under the ‘Cash is Like Water’ concept,

Gunnebo presents its new state-of-the-art

recycling range to the world: the R8. Cash

is constantly circulating and it needs to be

managed effectively. Cash needs to flow

easily and smoothly to make the

most out of it. Even in countries

where cash payments are on the

decline, the costs associated with

cash management have increased

and businesses are under increased

pressure to process large volumes

of notes and coins daily.

Having the right amount of cash,

at the right time, will optimise

your business. Cash recycling is a

highly versatile solution designed

to adapt to various business environments.

n

BrightSign www.brightsign.biz

Outdoor-Installationen

bei Temperaturextremen

Der rasante Zunahme von Digital Signage im

Außenbereich bedeutet eine erneute Betonung

darauf, dass Player auch bei beiden Temperaturextremen

funktionieren. Outdoor-Kioske,

auf Autodächern angebrachte Anwendungen

und andere Outdoor-Installationen sind den

Elementen relativ ungeschützt, somit auch

die dazugehörige Hardware manchmal Temperaturen

unter dem Gefrierpunkt ausgesetzt.

BrightSign gibt bekannt, dass seine Player

der Serie 4 zur Nutzung bei Temperaturen bis

-20°C zertifiziert wurden.

n

Outdoor installations

at temperature extremes

The rapid growth of digital signage outdoors

means a renewed emphasis on the fact

that players work at both extremes of temperature.

Outdoor kiosks, car roof-mounted

applications and other outdoor installations

are relatively unprotected from the elements,

so the associated hardware is sometimes

exposed to temperatures below freezing.

BrightSign is pleased to announce that

its Series 4 players have been certified for

use in temperatures as low as -20°C. For reliable

operation under extreme weather. n

Fotos laut Hersteller

14 POS TECHNOLOGY 5• 2019


Philips Professional Display Solutions

www.tpv-tech.com

Eindrucksvolles Großbildschirmerlebnis

Erleben Sie Inhalte wie nie zuvor dank der

vierfachen Auflösung im Vergleich zu einem

herkömmlichen Monitor. Dieser besonders

große 190,5-cm-(75“)-Monitor mit 3.840 x

2.160 Pixeln sorgt für ein hochauflösendes,

lebensechtes Bild – ein Fenster in eine neue

Welt. Genießen Sie ein beeindruckendes Seherlebnis

sogar in Bereichen mit direkter Sonneneinstrahlung

dank des Displays mit 3.000

Nit. Die hohe Helligkeit ermöglicht viele neue

Einsatzmöglichkeiten an Orten mit starkem

Tageslicht. So erhalten Sie kristallklare Bilder,

selbst wenn Umgebungshelligkeit ein Problem

darstellt. Dank der viermal höheren Auflösung

im Vergleich zu einem herkömmlichen Full

HD- Bildschirm sehen Sie Ihre Signage-Lösungen

wie nie zuvor. Nutzen Sie Ihre Bildschirme

flexibler – mit der Fähigkeit zur Wiedergabe

von Inhalten aus bis zu vier separaten

Eingängen gleichzeitig auf dem Bildschirm.

Open Pluggable Specification (OPS) ist ein Industriestandard-Steckplatz,

mit dem Sie einen

Medienplayer integrieren können. n

Impressive large screen experience

Experience content like never before with

four times the resolution of a traditional monitor.

This extra large 190.5cm (75”) monitor

with 3,840 x 2,160 pixels provides a highresolution,

lifelike image – a window into a

new world. Enjoy an impressive viewing experience

even in direct sunlight areas thanks

to the 3,000 Nit display. The high brightness

enables many new applications in places with

strong daylight. Crystal clear images appear

even when ambient brightness is a problem.

With four times the resolution of a traditional

Full HD screen, you will see your signage

solutions like never before. Use your screens

more flexibly – with the ability to play content

from up to four separate inputs simultaneously

on the screen. Turn your monitor into

a complete digital display solution and create

a monitor network that is networked, intelligent

and secure. Open Pluggable Specification

(OPS) is an industry standard slot that allows

you to integrate an OPS standard media player.

This wireless solution gives you the ability

to install, use, or manage your hardware

whenever you want.

n

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Ihre Vorteile:

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Warenwirtschaftssystems

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Fachbeitrag

Chatbots

Chatbots revolutionieren den Service

Chatbots erfüllen den Traum jedes Kunden von einem freundlichen,

verständnisvollen und kompetenten Berater

Foto: Spitch

Man könne durchaus von einer anstehenden

Revolution des Marketings,

Vertriebs und Supports für

Consumerprodukte durch Chatbots

sprechen, so Bernd Martin, Deutschland-

Verantwortlicher des Sprachspezialisten Spitch.

Chatbots bezeichnen Sprach- und Textsysteme,

die automatische Dialoge mit Konsumenten

führen, bei Anfragen helfen, auf Neuigkeiten

hinweisen und Auskünfte geben können. Gute

Systeme führen heute bereits pfiffige Dialoge

und verfügen durch den Anschluss an große Datenbanken

über mehr Know-how als manch ein

Fachverkäufer. Hinzu kommt, dass die Systeme

viel kostengünstiger arbeiten als eine vergleichbare

Schar von Fachberatern.

Telefonwarteschlangen

eliminieren

„Chatbots überspringen klassische Hürden,

weil sie aus Einbahnstraßenmarketing Dialogforen

machen, Telefonwarteschlangen eliminieren

und Sprache und Texte beinahe beliebig

verknüpfen können“, sagt Bernd Martin.

Ein typisches Beispiel sind Smartphone-Apps:

Der Interessent tippt oder spricht seine Anfrage

in die App, die Spracheingaben in Text

konvertiert und mit Text antwortet, weil dies

den bei Smartphones erwarteten und letztlich

besten Kommunikationsmix darstellt. Bei

Bedarf kann der Interessent auf Knopfdruck

in der App einen Telefonanruf initiieren. Der

Chatbot, der sofort den Hörer abhebt, kennt

die vorangegangene Kommunikation und

kann direkt daran anknüpfen. Selbst wenn der

Kunde den Dialog erst Tage später fortsetzt,

geht es nahtlos weiter.

Datenbankbasiertes Fachwissen

Bernd Martin erklärt über die künftige Verbreitung

von Chatbots: „Die Zukunft liegt im immer

besseren Sprachverständnis der Systeme

gepaart mit einem immer größeren datenbankbasierten

Fachwissen und dem Einsatz Künstlicher

Intelligenz, um dem Kunden das gute

Gefühl zu vermitteln, es beinahe mit einem

Menschen zu tun zu haben, der ihn versteht,

alle Zeit der Welt für ihn aufbringt und auf alle

▲Gute Chatbots führen bereits pfiffige Dialoge und verfügen über mehr Know-how als manch ein Fachverkäufer

seine Fragen passende Antworten parat hält.

Chatbots erfüllen den Traum jedes Kunden

von einem freundlichen, verständnisvollen und

kompetenten Berater. Am Ende soll der Kunde

den Eindruck haben, er habe sich gut unterhalten

– und ganz nebenbei sein Anliegen geklärt

oder ein neues Produkt gekauft.“

Fazit

Der Deutschland-Verantwortliche von Spitch

sagt voraus: „Was wir heute im Consumermarkt

erleben, wird sich sukzessive auch im

Geschäftskundensegment seinen Weg bahnen.

Schon heute nutzen Geschäftskunden

längst das Internet, um sich mit Informationen

Chatbots revolutionize the service

One can certainly speak of an imminent revolution

in marketing, sales and support for

consumer products through chatbots, says

Bernd Martin, responsible for Germany at

the language specialist Spitch. Chatbots are

voice and text systems that automatically

dialogue with consumers, help with enquiries,

point out news and provide information.

Good systems today already have smart

dialogues and, thanks to their connection to

large databases, have more know-how than

many a specialist retailer. In addition the

systems work much more economically than

a comparable group of technical advisors.

zu versorgen, Preise zu vergleichen und neue

Anbieter zu entdecken. Im Businessbereich

können Chatbots den versierten Fachverkäufer

zwar nicht ersetzen, aber die Firmen sind

gut beraten, Chatbots als Erstanlaufstelle und

Ergänzung im Vertrieb einzusetzen – und im

Service sowieso.“

n

Der Autor:

René Bredlau

Bernd Martin,

Deutschland-Verantwortlicher

des

Sprachspezialisten

Spitch

Bernd Martin explains about the future spread

of chatbots: “The future lies in better and better

language comprehension of the systems paired

with ever-increasing database-driven expertise

and the use of artificial intelligence to give customers

the good feeling of almost dealing with

someone who understands them, spends all the

time in the world for them and has the right answers

to all their questions. Chatbots fulfil every

client’s dream of a friendly, understanding and

competent advisor. In the end, the customer

should have the impression that he or she has had

a good time – and, incidentally, has clarified his

or her concerns or bought a new product.” n

16 POS TECHNOLOGY 5 • 2019


Fachbeitrag

Digitalisierung

Handel der Zukunft

„Daten sind wichtig und helfen Ihnen dabei, Ihre Ware zu verkaufen.“ Ein Satz, der vor nicht allzu langer Zeit

noch belächelt wurde, ist heute Common Sense. Doch wie kann der stationäre Handel davon profitieren?

Nicht-Datenprofis unmöglich Schlüsse ziehen

lassen?

Antworten, direkt aus der Cloud

▲Wie der digitale Wandel dem stationären Handel zugutekommt – endlich!

Erste Anlaufstelle und beliebteste

Datenquelle ist meist der Kunde

selbst, was dem Online-Handel

durch die höhere Daten-Freizügigkeit

seiner Bestell-Kunden zu einem erheblichen

Wettbewerbsvorteil verholfen hat. Wer

schon einmal zuschauen durfte, wie bei einer

Kundenerhebung an der Supermarktkasse

die Postleitzahlen abgefragt werden, wurde

sicherlich Zeuge großer Unsicherheit und

Ablehnung. „Warum wollen Sie das wissen?“

und „Was geht Sie das an?“, sind da noch die

eher freundlichen Reaktionen. Dass dies dieselben

Menschen sind, die in stoischer Ruhe

jede Online-AGB abhaken, ohne jemals einen

Blick darauf zu werfen, mag verwundern –

dennoch ist dies das Setting, in dem sich der

stationäre Handel behaupten muss. Und nicht

selten ist er dadurch ins Hintertreffen geraten

und musste hilflos zusehen, wie hochrelevante

Teile seines Business ins Internet abwandern.

Doch was wäre, wenn die perfekte Datenquelle

längst mitten im Geschäft stünde – und man

müsste einfach nur anfangen, sie zu nutzen?

Das Regal als Datenquelle

Glücklicherweise gibt es einen Ort, an dem

alles passiert, was Händler und Konsumgüterindustrie

wissen müssen – ganz egal, wer

die Kunden sind. Und dieser Ort ist das Regal.

Das Regal weiß ganz genau, welche Artikel

gerade besonders beliebt sind und welche

Produkte zwar oft angeschaut, aber dann

doch nicht gekauft werden. Es weiß, wo der

Bestand gering ist und wo nachgeordert werden

muss, damit die Kunden nicht vor der

gähnenden Leere Reißaus nehmen und zur

besser ausgestatteten Konkurrenz fliehen –

online oder offline. Was bislang fehlte, war

ein gangbarer Weg, die im Regal vorhandenen

Informationen über die Warenbewegungen in

Wissen zu verwandeln und einen konkreten

Nutzen daraus zu generieren. Und genau dort

kommt jetzt eine smarte Lösung ins Spiel: die

neoalto Retail Service Cloud. Unsichtbar für

den Shopper und ohne riskantes Investment

für den Händler bringt neoalto modernste IoT-

Sensorik ganz einfach in jedes Regal. So wird

jede Warenbewegung nicht nur sofort sichtbar,

sondern dank cleverer Cloud-Anwendung

auch tatsächlich nutzbar.

Das smarte Regal

Der Weg zum smarten Regal ist denkbar einfach.

Auf die Warenvorschübe der Firma POS

Tuning wird ein Stock Beacon aufgesteckt,

das dank Laser-Technologie in Echtzeit erfasst,

was im Regal passiert. Diese Information

gelangt dann via Bluetooth und LTE in

die neoalto Retail Service Cloud, wo sie dem

angemeldeten Benutzer unmittelbar zur Verfügung

steht. Und auch in der Cloud lässt neoalto

seine Kunden nicht allein. Denn wem

nutzen schon ungefilterte, völlig undurchschaubare

Datenmassen, die man zwar staunend

betrachten kann, aus denen sich aber für

Foto: neoalto

Deshalb bietet die Service Cloud nicht einfach

Daten, sondern Antworten. Aufbereitet

in schlagkräftigen Reportings und KPI-Analysen,

die echten Mehrwert bieten. Daneben

gibt es besonders praxisnahe Features zur Anwendung

vor Ort im Markt, wie zum Beispiel

Alerts zur Diebstahlvermeidung. Zudem kann

das intelligente System automatisiert Bestellungen

generieren, die nicht nur auf dem aktuellen

Stock basieren, sondern auch auf der

Absatz-Erfahrung, die das Regal für diesen

speziellen Artikel gesammelt hat. So hilft die

Lösung dabei, Out-of-Stock zu vermeiden, die

Lagerhaltung zu reduzieren und unnötigen

Personalaufwand zu minimieren. Damit die

Profis auf der Fläche das tun können, was die

Kunden am stationären Handel am meisten

schätzen: den persönlichen Kontakt pflegen

und beratend zur Seite stehen.

Fazit

Die digitale Revolution, wie wir sie etwa seit

der Jahrtausendwende erleben, bildet für den

stationären Handel der vergangenen Jahre

eine Zäsur. Doch während bislang eine durch

den Wandel des Marktes und den damit

einhergehenden Umsatzeinbußen geprägte

Skepsis überwog, brechen nun neue, positive

Zeiten an. Das IoT mit all seinen Innovationen,

nicht zuletzt im Bereich der Künstlichen

Intelligenz, wird dem Handel neue

Möglichkeiten eröffnen.

n

Der Autor:

René Bredlau

Informatiker und

Head of neoalto,

digitale Business-

Unit von POS

Tuning

POS TECHNOLOGY 5 • 2019 17


Fachbeitrag

Software-Technologie

Low Code flexibilisiert Warenwirtschaft

Hochwertige Software lässt sich immer einfacher erstellen – und im Nachhinein verändern.

Der Handel profitiert davon, weil seine Systeme immer neue digitale Kanäle einbinden müssen

Es wird laufend experimentiert: Im Supermarkt

mietet sich ein externer Obst-

Händler ein – er kassiert nicht selbst,

doch seine Bons müssen getrennt abgerechnet

werden. Ein anderer Supermarkt kooperiert

mit Tankstellen-Shops. Doch die kennen

das Geschäft mit frischer Ware nicht, und bis

ihre Systeme eine Filialsteuerung unterstützen,

gleicht das Projekt einem Blindflug. Oder man

fürchtet das Thema E-Food zu verschlafen und

plant einen Online-Shop. Doch wer soll die Viktualien

ins Haus liefern? Der Eckladen mit dem

Rad, oder das Zentrallager per Kurierdienst?

Foto: Pixabay

Nichts davon lässt sich ohne eine durchgängige

IT-Unterstützung umsetzen oder auswerten.

Doch genau hier liegt das Problem. Die Projekte

werden immer komplexer, weil die wachsende

Zahl der Kanäle auch immer mehr miteinander

arbeitende Systeme bedingen. Schlimmer noch:

Die Kehrseite einer mächtigen Standardsoftware

scheint bisweilen die Parole „keine Experimente“

zu sein. Wer dennoch unverwechselbar

sein und an eigenen Prozessen festhalten will,

steht schnell vor großen Aufgaben. Gerade im

Handel sind auf diese Weise reihenweise Projekte

in Schwierigkeiten geraten, bei denen teils

eine halbe Milliarde Euro verbrannt wurde. Die

deutsche Wirtschaftswoche schrieb jüngst mit

Blick auf große Software-Anbieter von einer

„Überforderung made in Germany“. Wie soll

angesichts solcher Schwerfälligkeit der Handel

dynamisch experimentieren, ohne die nächste

Katastrophe zu riskieren?

Revolution im Software

Engineering

In der Software-Entwicklung finden derzeit

Umwälzungen statt, die hier wie ein Befreiungsschlag

wirken könnten. Mit Hilfe von „No-

Code/Low-Code“-Plattformen lassen sich Anwendungen

mit einem Bruchteil des bisherigen

Aufwands erstellen. Im Extremfall können dies

sogar interessierte Endnutzer fast im Handumdrehen,

wenn „Modell-Acceletoren“ eingesetzt

werden. Die Software-Produktion wird zugleich

automatisiert und flexibel gehalten – was bislang

als Quadratur des Kreises galt. Noch besser:

Eine einmal erstellte Anwendung kann jederzeit

▲Mit Hilfe von „No-Code/Low-Code“-Plattformen lassen sich Anwendungen mit einem Bruchteil des bisherigen

Aufwands erstellen

ebenso leicht verändert oder erweitert werden,

wenn neue Anforderungen aufkommen. Digitale

Wendigkeit wird für Handelsunternehmen

leichter erreichbar denn je.

Wie kann das sein? Bisher galt in der Softwareproduktion

eine eiserne Regel: Zuerst wird bis

ins kleinste Detail festgeschrieben, wie das

Ergebnis aussehen soll – und erst danach wird

programmiert. Denn werden nachträglich die

Anforderungen geändert, führt dies zwangsläufig

zu Kopfzerbrechen bei den Entwicklern und

Mehraufwand für den Händler. Deshalb müssen

Projekte besonders sorgfältig geplant sein, zumal

die Prozesse rund um die Warenwirtschaft

bereits heute sehr komplex sind. Es ist hier

schlicht unmöglich, auch die Business-Ideen

der Zukunft vorherzusehen und anzulegen. Ist

die Software dann erstellt, ist das eingeflossene

Wissen nicht mehr vom Code zu trennen. Wer

etwas ändern will, muss neu programmieren.

No-Code/Low-Code-Plattformen wie OS.bee

hingegen entkoppeln das Business-Know-how

vom Code. Die Entwicklung erfolgt „modellgetrieben“,

d.h. die gewünschte Software

wird zunächst als Modell beschrieben. Erst in

einem späteren Schritt erzeugt die Plattform

daraus den Quellcode und andere Artefakte,

die zu einer lauffähigen Anwendung gehören.

Ändern sich hier die Anforderungen, verändert

man eben das Modell – und überlässt

die Umsetzung der Plattform. Dabei prüft die

Maschine die Konsistenz der Modelle und eliminiert

so praktisch das Risiko von Fehlern

beim (Um-)Programmieren oder Customisieren.

Das alles ist nicht weniger als eine Revolution

des Software Engineering.

„Schritt-für-Schritt“ statt

„Alles-oder-nichts“

Für die Entwickler wird die Arbeit leichter:

Die Modelle werden entweder per Click &

Drop erstellt oder in leicht zu erlernenden

„domänenspezifischen Sprachen“ (DSL) formuliert.

Diese können zudem weiter customisiert

werden, so dass etwa ein einzelner Befehl

nicht nur eine Entität im Datenmodell defi-

18 POS TECHNOLOGY 5 • 2019


niert, sondern bereits eine Ansicht mit vorab

definierten Elementen erzeugt. Und nicht zuletzt

entspannt sich die Projektarbeit. Wenn es

keinen „Point of no Return“ mehr gibt, entfällt

nicht nur sehr viel Stress. Auch kann man sich

leichter mit der fachlichen Seite verständigen,

indem man Protoypen baut, die gemeinsam

immer weiter verfeinert werden.

Business-Ideen

flexibel umsetzen

Ein Beispiel: Elektronische Regalschilder

(ESL) wirken nicht nur modern, sondern eröffnen

auch neue Möglichkeiten. Sobald sie

ans Filialsystem angebunden sind, können

Preise mit weniger Aufwand verändert werden.

Das bringt das Marketing auf die Idee,

erstmals „Happy Hour“-Angebote zu realisieren.

Keines der beteiligten Systeme ist bisher

darauf ausgerichtet. Preise müssten auf Datenmodell-Ebene

mit einer Uhrzeit verknüpft und

untertägig neue Preise verteilt werden. Und da

Mitarbeiter diese Aktionen auch steuern sollen,

bräuchten sie dafür eine neue oder variierte

Benutzeransicht.

Im klassischen Vorgehen muss sich die IT hierfür

einmal mehr in den Code der betroffenen Systeme

samt deren Zusammenspiel einarbeiten. Und

sie muss abschätzen, wie sich teils grundlegende

Änderungen auswirken. Das kostet Zeit. Es wird

lange dauern, bis die Idee des Marketing umgesetzt

ist. Anders sieht es bei einer No-Code/

Low-Code-Plattform aus. Hier können ggf. einige

gezielte Eingriffe genügen, deren Auswirkungen

zudem automatisch geprüft werden. Das

gilt auch dann noch, wenn später doch nicht die

Zentrale, sondern jede Filiale für sich eine „Happy

Hour“ ausrufen soll, was erneute Änderungen

nach sich zieht. Die Software bleibt flexibel, die

Business-Initiativen können nach den ersten Erfahrungen

verfeinert werden.

Falle vermeiden: Vendor Lock-in

Wer seine Anwendungen mithilfe einer Plattform

entwickelt, geht unter Umständen das

Risiko ein, sich von dieser abhängig zu machen.

Im schlimmsten Fall führt dies zu

einem regelrechten Vendor Lock-in, in dem

der Händler entweder die Bedingungen des

Anbieters akzeptiert oder eine komplett andere

Software einführen muss. Deshalb sollten

Unternehmen darauf achten, dass die Software

für sie transparent erstellt wird, also der

Quellcode offen zutage liegt. Zugleich sollten

sie intensiv darauf geprüft sein, dass sie keinerlei

„infizierende“ Lizenzen wie etwa GNU

GPL verwenden. Denn diese verpflichten

dazu, jede auf ihnen aufbauende Software der

Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen – also

auch den Wettbewerbern.

Low code makes enterprise resource planning more flexible

Retail can profit from huge technological advances

made in software engineering as of now. Nocode/low-code

platforms make it faster, safer and

more flexible than ever. Traditionally, the complexities

of software development slow down the

realization of new business ideas. Previously defined

processes, and other business know-how, is

locked down in the code of the existing applications.

Changes in the processes requires making

changes in the code, which is costly both in time

and money. This hampers the spirit of creativity

and experimentation retailers seek to spark in a

more and more competitive market.

By contrast, no-code/low-code platforms

unchain the business know-how from the

Unterm Strich kann die IT die Business-Initiativen

erheblich leichter bedienen, wenn

sie eine No-Code/Low-Code-Plattform einsetzt.

Damit könnten sich auch die Gewichte

im Handel verschieben: Weniger denn je

entscheidet künftig die schiere Manpower,

sondern die eingesetzte Technologie über

die beste Software – und damit über Wettbewerbsvorteile

im Handel.

n

Der Autor:

Christophe Loetz

ist Geschäftsführer

bei Compex Systemhaus,

das seit über

30 Jahren als ERPund

Tool-Anbieter

am Markt aktiv ist

actual code. In model-driven development,

the desired application is first described in

easy-to-learn domain-specific languages.

From these models, the platform generates

the actual code at a later stage. Thus these

can platforms automatically create fullyfledged

enterprise applications. This method

dramatically increases the efficiency,

quality and flexibility of app development.

As a result, creative ideas from the business

side can be transformed into real processes

substantially faster than before. Retailers,

however, should beware of platforms that

come with a potential vendor lock-in as well

as copyleft effects that some open source

licences entail.

n

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Fachbeitrag

Bezahl-App

Zahlungsakzeptanz per Smartphone

Bargeldloses Bezahlen anzubieten ist für viele kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland

noch immer keine Option. Smarte Lösungen können das ändern

Ein weiteres Beispiel: Fahrradkuriere und Lieferdienste.

Bei guter Auftragslage lohnt es sich

für sie definitiv, bargeldloses Bezahlen anzubieten.

Nur muss die Lösung immer griffbereit

sein, leicht und handlich für den Transport

und den Einsatz unterwegs, am besten in die

Hosentasche passen. Und sie muss wirklich

überall funktionieren, bei jedem Wetter. Mobilität

wird nicht nur in diesem Dienstleistungsbereich

immer wichtiger. Ob im Laden auf

der Verkaufsfläche oder im Außenbereich, bei

mobilen Verkaufsständen oder dem Geschäft

beim Kunden zu Hause: Verkauft wird heute

dort, wo der Kunde eben gerade ist, und so, wie

es für den Kunden am bequemsten ist.

Der kritische Moment

Foto: Felix Sehr / VR Payment

▲ Die Bezahl-App für den Handel: Ohne Vorkenntnisse und ganz intuitiv können Unternehmer damit über ihr eigenes

Smartphone Zahlungen akzeptieren

Der Installateur, der nach der Reparatur

einer Heizung postalisch

die Rechnung schickt. Der Blumenhändler

auf dem Markt, der

um kleine Scheine bittet, weil das Wechselgeld

fehlt. Der Taxifahrer, der seine Kunden

vor dem Absetzen noch zum Geldautomaten

fährt. Sie alle haben eines gemeinsam: Eine

bequeme und vor allem schnelle Zahlungsabwicklung

ist essenziell für ihr Geschäft. Und

trotzdem bieten sie ihren Kunden keine Kartenzahlung.

Es gibt ganze Händlersegmente in

Deutschland, die zu weiten Teilen noch nicht

am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilnehmen.

Die Gründe sind oft die Gleichen: Modernes

Payment wird als zu teuer empfunden – was

sich leider immer noch beharrlich in den Köpfen

vieler verankert hat. Es gilt als zu kompliziert

oder zu aufwändig. Das rechnet sich

nicht, denken viele, insbesondere kleine und

mittelständische Unternehmen (KMU). Die

oft zitierte „Bargeldaffinität“ der Deutschen

wird hier gerne als Ausrede dafür benutzt,

sich nicht mit dem Thema auseinandersetzen

zu müssen. Richtig ist allerdings: KMUs fehlt

schlichtweg oft die Zeit, sich ausgiebig mit

dem Thema Payment zu beschäftigen – aber

gerade sie haben ganz spezielle Bedarfe, was

das Bezahlen angeht.

Vielfältige Ansprüche

Ein kleiner Antiquitätenhändler zum Beispiel

hat vergleichsweise wenige Transaktionen,

dafür aber relativ hohe Einzelumsätze.

Für ihn lohnt sich keine Bezahllösung

mit monatlichen Grundgebühren oder hohen

Investitionskosten für eine moderne

technische Infrastruktur. Anders bei einem

Kioskbesitzer: Er hat eine höhere Kundenfrequenz,

wickelt viel mehr Transaktionen

ab, aber bei deutlich geringerem durchschnittlichen

Einzelumsatz. Für ihn fallen

eher die prozentual berechneten Kosten pro

Transaktion bei den gängigen Payment-Lösungen

ins Gewicht. Er hat ein großes Interesse

daran, diese Kosten gering zu halten.

Das sich verändernde Einkaufs- und Bezahlverhalten

der deutschen Verbraucher ist es, was

mehr und mehr kleine und mittelständische

Unternehmen dazu bringt, ihre Zahlungsakzeptanz

zu überdenken. Dass bargeldloses Bezahlen

inzwischen auch bei dem einen oder anderen

Bäcker angekommen ist, ist bezeichnend

– und wäre vor wenigen Jahren in Deutschland

wohl noch eine kleine Überraschung gewesen.

Es gibt genügend Studien, die zeigen: Bei den

deutschen Verbrauchern wird bargeldloses

Bezahlen immer mehr zur Norm, bei hohen,

zunehmend aber auch bei kleinen Beträgen.

Was den Umsatz angeht, lag laut Einzelhandelsinstitut

EHI die Kartenzahlung im stationären

Einzelhandel 2018 mit 48,6 Prozent

zu 48,3 Prozent erstmals vor der Barzahlung.

Angetrieben wird diese Entwicklung durch das

kontaktlose und mobile Bezahlen, das derzeit

stark an Dynamik gewinnt und auf Verkäuferseite

ein Angebot fordert.

Was braucht es also, um Händlern und Dienstleistern

in dieser Situation den Zugang zu bargeldlosem

Zahlungsverkehr zu erleichtern?

Und ihnen die Vorteile, die digitalisierte Prozesse

zweifelsohne bieten, nutzbar zu machen?

Es braucht einfache Bezahllösungen, die auf

die ganz speziellen Bedürfnisse kleiner und

mittelständischer Unternehmen zugeschnitten

sind und die den Besonderheiten des deutschen

Marktes Rechnung tragen.

20 POS TECHNOLOGY 5 • 2019


Technisch gesehen ist nichts naheliegender, als

auf die Systeme aufzubauen, die jeder Händler

und Dienstleister ohnehin bei sich führt: Appbasierte

Lösungen für Smartphones reduzieren

die Investitionskosten maximal. Genau hier

setzt VR-pay:Me an, eine neue Bezahl-App

für den Handel. Ohne Vorkenntnisse und ganz

intuitiv können Unternehmer damit über ihr

eigenes Smartphone Zahlungen akzeptieren.

Ein Muss: girocard-Akzeptanz

Was diese Lösung besonders macht und von der

internationalen Konkurrenz unterscheidet, ist die

klare Fokussierung auf die deutsche Bezahllandschaft.

Hierzulande bevorzugen die Verbraucher

beim bargeldlosen Bezahlen die girocard – 94

Prozent aller Deutschen besitzen so eine Karte,

110 Millionen sind davon im Umlauf. Allein im

ersten Halbjahr 2019 stiegen die mit der girocard

getätigten Transaktionen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum

von 1,76 Milliarden auf 2,14 Milliarden,

ein Plus von 21,9 Prozent. VR-pay:Me

akzeptiert daher neben allen gängigen Debit- und

Kreditkarten sowie kontaktlosen Zahlungen

eben auch die girocard. Dieses inländische System

mit seinen hohen Sicherheits- und Zertifizierungsanforderungen

bietet eine sichere und

bequeme Zahlungsabwicklung zu attraktiven

Preisen. Durchschnittlich fallen bei der girocard

0,185 Prozent Transaktionsgebühren an. Dem

gegenüber stehen die üblichen 0,65 Prozent bei

Zahlungen über die internationalen Debit-Systeme.

Besonders für Unternehmer mit geringer

Gewinnmarke ein relevanter Unterschied.

Fazit

Das Resümee: Zahlungsakzeptanz per

Smartphone bietet klare Vorteile – minimale

Investitionen in die Hardware, keine

technischen Vorkenntnisse erforderlich und

maximale Mobilität zu attraktiven Preisen.

VR-pay:Me geht noch einen Schritt weiter

und bietet zwei unterschiedliche Kostenmodelle.

Eine Flatrate-Variante, die bargeldlose

Zahlungsakzeptanz zu 100 Prozent

kalkulierbar macht, und eine Flex-Variante

ohne Grundgebühr, bei der Kosten nur bei

tatsächlichem Umsatz anfallen. Damit trägt

die App den unterschiedlichen Anforderungen

großer und kleiner Einzelumsätze perfekt

Rechnung. Das Einzige, was ein Händler

hierfür braucht, ist ein Akzeptanzvertrag.

Ist der online angefordert und abgeschlossen,

erhält er ein kleines Kartenlesegerät,

das er in wenigen Minuten mit der App auf

seinem Smartphone verbindet – fertig. Die

technische Entwicklung geht natürlich weiter.

Der nächste Schritt ist die Zahlungsakzeptanz

per Smartphone ohne zusätzliche

Payment acceptance via smartphone

For many small and medium-sized enterprises

in Germany, offering customers cashless payments

is still not a viable option. Merchants

fear high fees and transaction costs and often

regard modern payment solutions as too

complex or time-consuming. However, as the

purchasing and payment behaviour of German

consumers is changing, many companies

have to rethink their payment options. In this

situation, they need a smart, flexible solution

tailored to their very specific needs – a solution

such as VR-pay:Me. This new app allows

vendors to accept payments via their own

smartphones, reducing investment costs to a

minimum. More importantly, it allows for the

acceptance of all major credit and debit cards,

contactless payments as well as the girocard –

Hardware. Die Bezahl-App ist von vornherein

so aufgesetzt, genau das technisch abbilden

zu können. An den Zulassungen wird

mit Hochdruck gearbeitet. Aktuell gibt es

zwar einige wenige vergleichbare Piloten

und Prototypen am Markt, aber eben keine,

die den regulatorischen Anforderungen hierzulande

genügen und die girocard mit einbeziehen.

Und das ist für den deutschen Markt

ein klares „Muss“.

n

Der Autor:

Carlos

Gómez-Sáez

Vorsitzender der

Geschäftsführung

VR Payment, ist

Payment-Experte

by far the most popular cashless payment method

in Germany. It offers vendors fast and secure

payment processing for a minimal price:

0,185 percent transaction fees in average. The

smartphone solution holds further advantages:

It requires no prior knowledge or technical

understanding. It may be used anywhere and

anytime and is just as flexible in its pricing

model. Companies may choose between a flat

rate for cost transparency and consistency or

a flexible price model where costs only occur

when there is actual revenue, without any basic

fees. All a vendor needs is an acceptance

agreement. VR Payment then provides a small

card reader that easily connects to the smartphone

and app. Within minutes, the solution is

ready to go.

n

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POS TECHNOLOGY 5 • 2019 21


Fachbeitrag

E-Commerce Tokenisierung

Die neue Perspektive für Händler

Mit der Einführung der PSD2 Regulierung ist es seit dem 14. September 2019 verpflichtend, die sogenannte

Strong Customer Authentication (SCA) einzuführen

Fotos: Shutterstock

Mit der Einführung der Strong

Customer Authentication (SCA)

müssen zwei voneinander unabhängige

Faktoren für die Zahlungsautorisierung

verwendet werden, wie

zum Beispiel die Registrierung eines Gerätes

(Besitzfaktor) und die Validierung des Fingerabdrucks

(biometrischer Faktor). Die Hürde

für den Zahlenden, insbesondere was die Registrierung

betrifft, wird dadurch noch höher.

Werden dadurch auch die Abbruchraten – das

Hauptproblem im heutigen E-Commerce-

Checkout – weiter steigen? Verantwortlich für

diese ist vor allem die mühsame Eingabe aller

Kartendaten oder das Vergessen von Passwörtern

zur Autorisierung der Zahlung. Zudem

beruht die Sicherheit von traditionellen E-

Commerce Zahlungen mit dem CNP-Verfahren

(„Card Not Present“) auf einer geringen

Vertraulichkeit von Kreditkartendaten und

damit im Wesentlichen auf der Sicherheit der

Autorisierung über 3-D Secure (3DS).

In den vergangenen Jahren haben die Schemes

jeweils getrennt versucht, Wallets auch im E-

Commerce zu etablieren. Visa-Checkout und

MasterPass von Mastercard haben es jedoch in

den meisten Ländern letztlich nicht geschafft,

ausreichend Kunden und Issuer zu überzeugen.

Vielversprechender ist ein übergreifender Ansatz,

der auch vom Konsumenten verwendet

werden kann, egal welche Payment-Karte von

welchem Scheme er einsetzt. Dazu haben die

Schemes übergreifend in der EMVCo zusammengearbeitet

und gemeinsam mit Feedback

der Industrie einen neuen Standard entwickelt:

Secure Remote Commerce (kurz SRC). SRC

wird durch 3DS 2.0 und durch Tokenisierung

ergänzt. In dieser Kombination soll für alle

Arten einer Kartenzahlung im Internet eine

Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und

Sicherheit erreicht werden.

Tokenisierung als die

zukunftsweisende Lösung

Tokenisierung könnte die Probleme der hohen

Abbruchraten beseitigen. Sie ist seit ein paar

Jahren stark im Kommen und wurde verstärkt

▲Tokenisierung könnte ein weiterer Schritt zur Verbesserung des gesamten Bezahlvorgangs sein

im Bereich des mobilen kontaktlosen Bezahlens

eingesetzt. Sowohl OEM Pays als auch

HCE-Lösungen von Banken verwenden nicht

die originären Kartendaten, sondern lassen

von Token Services für eine Nutzung auf einem

Gerät eingeschränkte Tokens erzeugen. Durch

die Tokenisierung bei Kreditkartennutzung

werden Kreditkartenzahlungen sicherer, da

erstens nicht die sensiblen Kreditkartendaten

der Plastikkarte verwendet werden und zweitens

auch die Transaktion durch eine kryptographische

Operation („Kryptogramm“)

gesichert ist. Davon profitieren Kreditkarteninhaber

und Händler gleichermaßen. Der

Bezahlprozess mit Tokenisierung macht für

sie die Arbeit flexibler, sicherer und vor allem

kostengünstiger. Tokenisierung eignet sich

für den E- wie POS-Commerce. Der Händler

trägt eine verminderte Verantwortung für die

Kartendaten der Kunden, gewinnt aber mehr

Sicherheit. Risiken durch die Übertragung

und Speicherung sensibler Kreditkartendaten

sowie durch kriminelles Ausspähen werden

vermieden. Zudem vereinfacht das Verfahren

den Arbeitsprozess des in den Bezahlungsvorgang

eingebundenen Händlers und reduziert

die Kosten – Stichwort PCI-Compliance.

Das Verfahren der Tokenisierung

Das Verfahren ist schnell erklärt: Ein Kunde

bezahlt zum Beispiel online mit Kreditkarte.

Er gibt für den Bezahlvorgang seine Kreditkartennummer

ein. Die Kreditkartendaten werden

über die Website an den Tokenisierungs-Server

gesendet, der diese Karte beim Herausgeber

überprüft. Stimmt der Herausgeber zu, so wird

ein Token erstellt (eine neue Kartennummer)

und zurück zum Handler übertragen. Dieser Token

ist dem Händler zugeordnet und kann nicht

anderer Stelle verwendet werden. Der Händler

muss die im Sicherheitsscope (PCI-DSS Anforderung)

befindliche PAN nicht speichern, sondern

kann den weniger sicherheitskritischen Token

speichern. Bei einer Bezahltransaktion wird

in Zukunft auch im E-Commerce Umfeld neben

dem Token auch noch ein Kryptogramm berechnet,

dass eine Zahlung so sicher macht, wie eine

„Card Present“-Transaktion auf einem Terminal.

Diese Verfahren verbessern die Sicherheit

und erhöhen die Akzeptanz. Dadurch wird die

Conversion signifikant gesteigert, Experten sehen

die Verbesserung bei ca. zehn Prozent (also

z. B. von 85 auf 95 Prozent). Deswegen sind die

Händler motiviert, diese Technologie rasch zu

22 POS TECHNOLOGY 5 • 2019


▲Größere Sicherheit, geringeres Risiko

(MasterCard Digital Enablement Service)

und VTS (Visa Token Service) angeschlossen

sein wird. Alle Issuer, die noch nicht an

die TSP (Token Service Provider) angebunden

sind, werden durch On-Behalf-Services

der Schemes versorgt. Damit ist zu erwarten,

dass in Europa mit dem Jahr 2020 alle Karten

zur Digitalisierung im Händlerumfeld

bereitstehen werden.

Fazit

Tokenisierung könnte ein weiterer Schritt zur

Verbesserung des gesamten Bezahlvorgangs

sein. Größere Sicherheit, geringeres Risiko,

weniger Friktion bei den Payment Service

Der Autor:

Kurt Schmid

Managing Director

der Digital Payment

Division bei

Netcetera

Providern und Händlern, weniger operativer

Aufwand und eine prognostizierte geringere

Abbruchrate bei den Konsumenten – das sind

gute Argumente, um Tokenisierung weiter

voranzutreiben.

n

implementieren. Ein weiterer Vorteil besteht darin,

dass Händler und Issuer indirekt verbunden

sind. Somit schlägt z. B. eine wiederkehrende

Bezahlung nicht mehr fehl, wenn die Karte nach

Ablauf durch eine neue Karte ersetzt wird. Der

Händler wird vom Issuer notifziert und die neue

(funding) PAN wird mit den bestehen Token automatisch

verbunden.

Was müssen die Händler tun

Die Tokenisierungsdienste der Schemes wie

Visa oder Mastercard sind bereits seit langem

für Device Tokenisierung im Einsatz.

Dies betrifft solche Dienste für Issuer Wallets

und OEM Pays in fast allen Ländern

Europas. Zudem sind viele Issuer bereits an

diese Services angeschlossen. Man rechnet,

dass bis Anfang 2020 der relevante Teil des

europäischen Kartenportfolios an MDES

A solution to increase conversion

With the introduction of the PSD2 regulation,

it will be mandatory to introduce the so-called

Strong Customer Authentication (SCA) as of

September 14, 2019. This means that two independent

factors must be used for payment

authorization. Will this also further increase

the abandonment rates – the main problem

in today’s eCommerce checkout – due to the

changed registration processes?

The industry is working to solve the conversion

problem and increase security at the same

time by two developments: Secure Remote

Commerce and Tokenization. Tokenization by

schemes (e.g. Mastercard’s MDES platform or

Visa’s VTS system) has been on the rise for a

few years and has been increasingly used in

the field of mobile contactless payment. Both

OEM Pays and bank HCE solutions do not use

the original card data, but let token services

generate restricted tokens for use on a device.

Now the usage of scheme tokens in the e-

Commerce allows connecting the merchant

with the issuer. Each merchant receives a

unique token for a payment card to increase

the conversion significantly. Through the

introduction of cryptograms, the level of security

is similar to CP (card present) transactions.

This benefits customers, credit card

owners, PSPs and merchants alike. The payment

process with tokenization makes their

work more hassle-free, secure and, above all,

more cost-effective.

n

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Fachbeitrag

Connected Commerce

Technische Voraussetzungen einer

gelungenen Kundenerfahrung

Langfristig erfolgreich sein wird nur, wer seinen Zielgruppen ein begeisterndes Einkaufserlebnis bietet

Foto: commercetools

Im digitalen Handel müssen sich Marken

nicht nur gegenüber ihren direkten Konkurrenten

behaupten, sondern auch im

Wettbewerb mit großen Versandhändlern

wie Otto und Online-Marktplätzen wie Amazon

bestehen. Bei letzteren präsent zu sein,

ist für die meisten Marken inzwischen unverzichtbar.

Doch ebenso wichtig ist es, einen attraktiven,

konsistenten Auftritt in den eigenen

Verkaufskanälen zu schaffen.

Auch wenn Amazon dank umfassendem Sortiment,

meist günstigen Preisen und schnellem

Versand oft zur letzten Station der Customer

Journey wird, ist der Online-Riese nicht perfekt.

Die Studie „The Future Shopper: 2018

and Beyond“ zeigt, dass ein Viertel der befragten

britischen und US-amerikanischen

Kunden (24 Prozent) Wert auf ein besonderes

Einkaufserlebnis im Marken-Webshop legt.

Doch es genügt nicht, mit den richtigen Produkten

auf den richtigen Kanälen präsent zu

sein. Vielmehr müssen Unternehmen den Kunden

an jedem Kontaktpunkt mit exakt den Inhalten

und Angeboten versorgen, die er gerade

benötigt. Das sind zum einen Informationen,

nach denen der Kunde aktiv recherchiert, zum

anderen aber auch Inhalte, nach denen er nicht

gezielt sucht, die ihn aber ansprechen – entweder

aufgrund eines aktuellen Bedarfs (Bedarfsdeckung)

oder deshalb, weil sie seinen

grundsätzlichen Interessen entsprechen und so

einen Bedarf erst auslösen (Bedarfsweckung).

Storytelling: Kunden lieben

Geschichten

Hier spielt hochwertiger Content, der die Aufmerksamkeit

der Zielgruppe erregt, eine zentrale

Rolle. Marken, denen es gelingt, auf den

eigenen Kanälen durch relevante Text-, Bild-,

Video- und andere Multimedia-Inhalte eine

Geschichte um ihre Produkte zu kreieren, mit

der sich Kunden identifizieren, vollziehen eine

Transformation: vom bloßen Warenverkäufer

zum Rat- und Ideengeber. Das Ziel: Kunden

verweilen auf den Markenkanälen, um sich

von Trends aus Mode, Wohnen, Outdoor,

Heimwerken, Spielzeug inspirieren zu lassen,

▲Kunden wünschen attraktive Inhalte und individuelle Interaktion

anstatt nur kurz den Onlineshop zu besuchen,

um gezielt ein Produkt zu bestellen.

Fragmentierte Customer

Journey

Ein herkömmliches Webshop-System wird

dem nicht gerecht. In Zukunft müssen Marken

in der Lage sein, zahlreiche Informationen

und Funktionen – Produkt- und Kundendaten,

Content, Preise, Warenkörbe, Checkout, Bestellungen

und Retouren, Sicherheit etc. – einheitlich

in verschiedensten Kanälen verfügbar

zu machen: auf der Website, in mobilen

Apps, Wearables, stationären Points of Sale,

Social Media, Messenger-Diensten, Sprachassistenten,

vernetzten Autos etc. Die Customer

Journey wird so immer kleinteiliger. Umso

entscheidender ist es, dass ein konsistentes

Erscheinungsbild die zahlreichen, kleinen Interaktionen

mit der Marke zu einem großen

Ganzen zusammenfügt.

Offene Plattform-Architektur

Hierfür braucht es eine offene Plattform, mit

der sich die einzelnen IT-Systeme, wie etwa

Web-CMS, CRM-, PIM-, DAM-System usw.,

und sämtliche Verkaufskanäle integrieren

lassen. Dies ermöglicht beispielsweise eine

Digital-Experience-Plattform (DXP), die alle

Kanäle über APIs anbindet

bzw. dem „Headless“-Prinzip

folgt: Die grafischen

Benutzeroberflächen der

einzelnen Kanäle und

die Commerce-Funktionalitäten

sind technisch

separate Bereiche – der

Datenaustausch zwischen

Frontend und Backend erfolgt

über APIs. So ist es

möglich, die Informationen

aus sämtlichen Systemen

zu bündeln und einheitlich

an alle digitalen und analogen

Kanäle auszuliefern.

Ändert sich beispielsweise

eine Produktinformation,

ist diese mit nur einem Klick an jedem

Touchpoint aktualisiert. Die schlankere Infrastruktur

erlaubt es zudem, eine vollständige

Commerce-Umgebung deutlich schneller

aufzubauen als bisher denkbar: Die Entwicklungsdauer

ist im Schnitt um sechs bis acht

Monate kürzer. Zudem können Marken neue

Kanäle jederzeit unkompliziert anbinden und

Änderungen an bestehenden Kanälen umsetzen,

ohne dafür die gesamte Backend-Logik

testen zu müssen. Somit können sie flexibel

experimentieren, was bei den Kunden gut

ankommt, und proaktiv handeln. Von hohem

Frontend-Traffic bleibt das Backend aufgrund

der nur losen Verbindung unberührt. Das verringert

die Betriebskosten und sorgt für eine

stabile Verfügbarkeit.

Eine Plattform für alle

Markenwebsites

Der große Vorteil einer Headless-Plattform:

Man ist nicht mehr von einem monolithischen

E-Commerce-System abhängig,

welches das Kundenerlebnis in starre Templates

presst. So hat beispielsweise Grand-

Vision, der Mutterkonzern von Apollo-Optik,

für seine mehr als 30 Marken in über

44 Ländern eine einheitliche technologische

Basis geschaffen, wobei die Tochterunternehmen

ihre eigene Markenidentität bei-

24 POS TECHNOLOGY 5 • 2019


ehalten konnten. Dies war ohne Weiteres

möglich, da das Commerce-System nicht

mehr das Zentrum bildet, woran alle anderen

Systeme angebunden werden, sondern

selbst per API mit der Experience-Plattform

verbunden ist. Davon profitieren insbesondere

multinationale Unternehmen mit diversen

Markenwebsites. Diese lassen sich stets mit

konsistenten Informationen versorgen und

können dabei gleichzeitig ihre Frontends

gemäß den eigenen Design-Prinzipien frei

gestalten – und damit ihr individuelles Markenbild

aufbauen.

Personalisierung dank KI

Fazit

Obwohl für Marken kein Weg mehr daran

vorbeiführt, auf großen Verkaufsplattformen

präsent zu sein, sollten sie auf den eigenen

Kanälen einen Gegenentwurf zu Amazon und

Die Autoren

Tjeerd Brenninkmeijer

Executive Vice President

EMEA bei Bloom-

Reach, ist Experte für

E-Commerce

Co. bieten: indem sie ihre Kunden mit attraktiven

Inhalten begeistern und so individuell wie

möglich mit ihnen interagieren. Dies ist nur mit

einer zukunftsfähigen technologischen Basis

zu bewerkstelligen, denn: Der entscheidende

Wettbewerbsvorteil ist heute Schnelligkeit. n

Dirk Hörig

CEO und Mitgründer

von commercetools, ist

Spezialist für E-Commerce-Strategie

Manche Digital-Experience-Plattformen beinhalten

Machine Learning-Funktionen, um das

Kundenverhalten in Echtzeit zu analysieren

und Inhalte entsprechend zu personalisieren.

So lassen sich beispielsweise die Regeln zur

Website-Suche permanent und vollautomatisiert

optimieren. Mit einer solchen intelligenten

Suchfunktion erhält jeder Kunde genau

zu seiner Suchanfrage passende und personalisierte

Ergebnisse: Die Software analysiert,

wonach ein Kunde wie und wie oft gesucht hat.

Die Reihenfolge, in der die Suchergebnisse angezeigt

werden, und weitere Produktempfehlungen

passen sich automatisiert an diese Daten

an. Im Wettbewerb mit Amazon und Co. ist

es für Händler essenziell, die Hoheit über die

Daten zu behalten, die Kunden während der

Customer Journey produzieren. Dies gelingt

nur, wenn ein wesentlicher Anteil des Absatzes

über die eigenen Kanäle generiert wird.

Technical requirements for a successful customer experience

Never has digital commerce been so diverse.

Brands must not only hold their own against

their direct competitors, but also compete with

major mail order companies or online marketplaces

such as Amazon. Today it is no longer enough

to offer the lowest price or the best assortment.

To be successful in the long run you have

to offer your target groups an outstanding customer

experience. But what exactly is such a customer

experience that permanently binds buyers to

a company? Are there perhaps aspects in which

Amazon & Co. fail, but in which brands can

score points? What exactly does a sustainable e-

commerce infrastructure look like, with which

companies can quickly adapt their appearance

on all channels to new market trends? It is not

enough to be present on the right channels with

the right products. It is much more important to

provide customers with exactly the content and

offers they need at every point of contact and at

exactly the right time. On the one hand, this is

information that customers actively search for,

on the other hand, content that they research

because it appeals to them – either because of

a concrete need or because it basically corresponds

to the interests of the customer or triggers

his need. The authors address the points at

which corporations such as Amazon & Co. fail

and the extent to which brands can score points

in terms of customer experience. They take the

view that even if there is no way around being

present as a brand on sales platforms, they still

have to offer an alternative to Amazon & Co. on

their own channels.

n

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Fachbeitrag

Internationaler E-Commerce

Der moderne E-Commerce ist grenzenlos

Online-Händler können das Potenzial des boomenden internationalen E-Commerce für ihren Geschäftserfolg

nutzen. Damit dies gelingt, gilt es den internationalen Versand strategisch zu planen

Foto: Seven Senders

Per Mausklick bestellen, warten und

dann sehnsüchtig in Empfang nehmen:

So gelangen Waren heute zu

Kunden. Die Lieferwege werden

länger und komplexer, da der E-Commerce

immer internationaler wird. Die lang gesuchte

Blu-ray oder der Anzug für die Hochzeit müssen

schon längst nicht mehr aus dem eigenen

Land kommen. Retailer öffnen vermehrt auch

ausländischen Kunden den Online-Zugang zu

ihrem Sortiment und sorgen so dafür, dass der

Internethandel weiterwächst. Nach Angaben

von Statista liegt der Umsatz des E-Commerce

in Europa 2019 bei insgesamt 306.562

Millionen Euro. Zukünftig wird dieser Trend

noch stark zunehmen. Im Jahr 2023 steigt das

Marktvolumen der Prognose nach auf 424.328

Millionen Euro.

Unter diesem Aspekt haben sich für deutsche

Handelsunternehmen mittlerweile einige besonders

starke E-Commerce-Märkte in Europa

ergeben. Dazu zählen unter anderem Großbritannien,

Frankreich, Italien und die Schweiz.

Durch den Verkauf ihrer Produkte in diesen

Ländern können Handelsunternehmen ihren

Absatz erfolgreich steigern. Hierbei müssen sie

insbesondere auf eine strategisch durchdachte

Liefer- und Versandstrategie achten.

Online-Marktplätze

als Sprungbretter

Über die Hälfte des weltweiten E-Commerce

wird laut European Ecommerce Report 2018

derzeit über Online-Marktplätze abgewickelt.

Warum das so ist, hat einen einfachen Grund:

Händler können die schon bestehende Infrastruktur

der Marktplätze verwenden. Die

Einstellung der Produkte, Zahlung, Kundenservice,

Marketing – all das übernimmt der

Marktplatz. Zudem sind entsprechende Portale

einer großen Anzahl an Kunden bekannt

und werden bereits von diesen genutzt. Ein

eigener Werbeauftritt ist also nicht erforderlich.

In Europa dominieren hierbei Amazon

und eBay als Marktführer. Doch egal, welcher

Partner gewählt wird: Jeder Marktplatz

stellt spezifische Versandanforderungen an

die angeschlossenen Händler. Diese müssen

▲Retailer öffnen vermehrt ausländischen Kunden den Online-Zugang zu ihrem Sortiment und sorgen so dafür,

dass der Internethandel weiterwächst

sie berücksichtigen, wenn sie keine negativen

Auswirkungen fürchten wollen. Bei eBay

müssen Händler beispielsweise mindestens

91 Prozent der Artikel fristgerecht liefern.

Ansonsten droht ihnen, dass ihre Produkte

bei Suchanfragen nach hinten rücken oder ihr

Shop sogar geblockt wird. Wer über Zalando

vertreibt, muss sich an das 100-tägige Rückgaberecht

und die genau definierten Lieferzeiten

halten. Bei europaweitem Versand sind

die Herausforderungen besonders komplex,

gerade auf der letzten Meile.

Nationale Versandanforderungen

erfüllen

Nur ein perfektes Kauf- und Versanderlebnis

führt zu nachhaltiger und grenzüberschreitender

Kundenbindung. Gerade auf der letzten Meile

müssen die Abläufe stimmen, da es hier zum

direkten Kontakt mit dem Kunden kommt. Reibungsloser

Versand ist das A und O optimaler

Kundenzufriedenheit. Der Studie „Pulse of the

Online Shopper“ von UPS zufolge, ist der Versand

einer der wesentlichen Faktoren dafür, dass

sich Kunden für den Online-Einkauf entscheiden.

Ihre Wünsche: Die Lieferung soll schnell

und nachverfolgbar, die Rücksendung einfach

sein. Je nach Land variieren die Ansprüche der

Kunden. Um diese zu erfüllen, benötigen Shops

daher einen verlässlichen Überblick über die unterschiedlichen

Bezahl-, Versand- und Kommunikationspräferenzen

ihrer Kunden, um ergebnisorientiert

arbeiten zu können.

Länderspezifische

Kundenwünsche

Laut Report „Online-Marktplätze: Sprungbretter

in den grenzüberschreitenden E-Commerce“

der Delivery-Plattform Seven Senders

sind Online-Kunden in Großbritannien besonders

handyaffin. Webseiten müssen daher

problemlos und übersichtlich mit Smartphone

und Co. aufrufbar sein. Auch Versandoptionen

wie Click-and-Collect und Click-and-Reserve

sind in Großbritannien sehr beliebt. Dasselbe

gilt für Express-Versand, Tracking-Option

und proaktive Kundenkommunikation zum

Lieferstatus, die auf der Insel zum Angebot

dazugehören müssen. In Frankreich bevorzugen

Online-Kunden wiederum die Bezahlung

mit Karte, 86 Prozent nutzen Pick-Up- sowie

Drop-off-Möglichkeiten. Social- und Mobile

Commerce ist hier ein essenzieller Umsatztreiber.

36 Prozent der französischen Kunden

wollen zudem die Ware direkt im Store

abholen, 90 Prozent fordern Echtzeit-Updates

zum Lieferprozess. Italien ist als Absatzmarkt

für deutsche Händler besonders interessant,

da nationale Anbieter hier oft nicht die Ware

bieten können, die sich Einheimische wünschen.

Deswegen kaufen Italiener gern europaweit

ein. Schnelle Lieferungen sind ihnen

hierbei nicht so wichtig. Da unterscheiden sie

sich von Kunden anderer Länder. Sie wünschen

sich aber kostenlosen Versand. Kartenzahlung,

Tracking und vor allem Cash on

Delivery (Zahlung per Nachnahme) sind für

26 POS TECHNOLOGY 5 • 2019


Italiener ebenfalls sehr wichtig. 80 Prozent

bevorzugen Home Delivery. Die Kunden aus

der Schweiz sind im internationalen Vergleich

recht anspruchsvoll. Das Thema „Click and

Collect“ gewinnt in der Alpennation immer

mehr an Bedeutung. Auch dass 58 Prozent der

Schweizer die Überweisung von Rechnungen

als Zahlungsmethode bevorzugen, sollten Retailer,

die in die Schweiz versenden möchten,

berücksichtigen. Damit nicht genug: Da in der

Schweiz stolze 66 Prozent der Online-Einkäufe

über die Landesgrenzen hinweg getätigt

werden, lohnt sich die Implementierung einer

skalierbaren Sammelverzollung.

Delivery-Plattformen

Doch wie kommen Bestellungen nun effizient,

schnell und kostengünstig zu den eigenen

Kunden? Ein einheitliches, unkompliziertes

und individuelles System ist dafür die

geeignete Lösung. Experten, wie beispielsweise

Seven Senders, bieten eine Delivery-

Plattform, die den gesamten Versandprozess

von der ersten bis zur letzten Meile für ihre

Kunden übernimmt. Hierdurch stellen sie

eine effiziente, kostengünstige und nicht zuletzt

stressfreie Alternative zu vorhandenen

Versandoptionen dar. Mit der Delivery-Plattform

von Seven Senders erhalten Händler

einen zentralen Ansprechpartner für ihre

Versandlösung, der sie mit einem europaweiten

Last Mile Carrier-Netzwerk von lokalen

Premium-Zustellern verbindet. Dadurch sind

Händler in der Lage, eine Lieferung mit der

gleichen Qualität wie die lokalen Marktfüh-

rer zu gewährleisten. Außerdem können sie

so die Ansprüche ihrer Kunden befriedigen

und bereiten ihnen ein nachverfolgbares Versanderlebnis

bis zum Moment, in dem sie

das Paket in den Händen halten. Zusätzlich

erhalten Händler mit der Plattform ein Werkzeug,

bei dem das Tracking von Lieferungen

und die Analyse der eigenen Versandperformance

fest integriert sind und das bei der

nahtlosen Kundenkommunikation während

des Versands hilft.

Worauf Online-Händler beim grenzüberschreitenden

Handel und Versand achten

sollten, haben die Delivery-Experten von Seven

Senders im Whitepaper „Online-Marktplätze

– Sprungbretter in den grenzüberschrei-

Modern e-commerce is boundless

Der Autor:

Dr. Johannes

Plehn

Geschäftsführer

der Delivery-

Plattform Seven

Senders, beschäftigt

sich mit den

Themen E-Commerce,

Supply

Chain Design und

Fulfillment

tenden E-Commerce“ zusammengestellt. Das

komplette Whitepaper steht kostenlos zum

Download bereit.

n

As e-commerce is becoming more and more

international, online retailers need to react and

use this potential for the success of their business.

With the growing online business, delivery

routes are becoming longer and more complex.

Customers no longer solely buy products from

local online shops as retailers are now increasingly

opening up online access to their assortment

to foreign customers. According to Statista,

the e-commerce sales in Europe in 2019 are

306,562 million Euro. This trend will continue

to grow strongly in the future. According to the

forecast, the market volume will rise to 424,328

million euros in 2023. Modern e-commerce is

boundless. Under this aspect, some particularly

strong e-commerce markets have emerged

in Europe for German retail companies.

These include Great Britain, France, Italy and

Switzerland. By selling their products in these

countries, retailers can successfully increase

their sales. In doing so, they must pay particular

attention to a strategically thought-out delivery

and shipping strategy. To achieve a professional

delivery and an excellent customer experience,

retailers need a consistent, simple and individual

system adapted to the needs of their customers.

The solution: a delivery platform that

manages the complete delivery process from

the first until the last mile and enables retailers

to deliver efficient, fast and cost-effective. n

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Fachbeitrag

Internationale Webshops

Sprache als Verkaufsförderinstrument

In der internationalen Vermarktung von Produkten sehen Unternehmen eine Chance,

weiter zu wachsen. Dies trifft auch für den Einzelhandel zu

▲In Zeiten zunehmender Personalisierung erwarten Interessenten, dass sie Inhalte in ihrer Sprache antreffen. Dies betrifft auch Texte für Mailings oder Newsletter

Fotos & Grafiken: Across Systems

Der deutschsprachige Raum ist

zwar groß, aber mit dem Internet

können selbst kleinere Firmen

den Weltmarkt bedienen. Eine

lokale Präsenz in den Zielländern ist dafür

nicht erforderlich. Allerdings ist es für die

erfolgreiche Zielgruppenansprache notwendig,

Produktinformationen und Marketing-

Content in den jeweiligen Landessprachen

zur Verfügung zu stellen.

Der selbstbestimmte Kunde von heute will das

Gefühl haben, beim richtigen Lieferanten einzukaufen.

Dies ist gerade beim Online-Shopping

der Fall. Schließlich sitzt der Anbieter nicht unbedingt

„nebenan“, sodass der Interessent keine

Möglichkeit hat, sein Geschäft aufzusuchen,

um sich persönlich ein Bild von dem Unternehmen

zu machen. Um das notwendige Vertrauen

auch digital aufzubauen, ist eine verständliche,

konsistente Ansprache über alle Touchpoints

der Customer Journey unabdingbar. Dabei

beginnt die „Reise“ der Kunden bereits weit

vor der Kaufentscheidung, und zwar bei der

Suche nach Produkten und Dienstleistungen.

Damit Interessenten auf die für sie passenden

Informationen stoßen, reicht es nicht aus, den

vorhandenen Content einfach ins Englische zu

übersetzen. Denn für gewöhnlich erfolgt eine

Suche nach Produkten oder Dienstleistungen

in der Landessprache. In Zeiten zunehmender

Personalisierung erwarten Interessenten, dass

sie Inhalte in ihrer Sprache antreffen. Dies betrifft

auch Texte für Mailings, Newsletter oder

Broschüren.

Nur übersetzen reicht nicht

Eine von Common Sense Advisory durchgeführte

Studie ergab, dass 60 Prozent der Online-Kunden

ein Produkt oder eine Dienstleistung

nicht kaufen, wenn die Website nicht in

ihrer Muttersprache verfügbar ist. Die primäre

Herausforderung besteht also darin, Online-

Content in den jeweiligen Sprachen der Zielländer

bereitzustellen. Hinzu kommen unterschiedliche

kulturelle Gegebenheiten und die

länderspezifische Verwendung von Symbolen,

Maßeinheiten oder Begriffen (siehe Kasten: Anforderungen

für international erfolgreiche Webseiten

und Webshops). So ist es zum Beispiel für

ein Bekleidungsunternehmen nicht sinnvoll, das

Anforderungen für international

erfolgreiche Webshops

• Attraktive Inhalte für Zielgruppen

und Zielmärkte

• Einfache Sprachauswahl

• Berücksichtigung kultureller Gegebenheiten

• Einsatz global akzeptierter Symbole/Anpassung

der Symbole an das Zielland

• Verwendung der landestypischen

Maßeinheiten

• Auswahl der richtigen Keywords

• Anpassung von grafischen Oberflächen an

unterschiedliche Textlängen

• Konsistente Terminologie

Keyword „Sweater“ in Großbritannien zu benutzen,

da dort eher „Jumper“ verwendet wird.

Wer für diese vielfältige Aufgabenstellung

lediglich Texte per E-Mail an einen Pool

von verschiedenen Übersetzungspartnern

schickt, unterschätzt Themen wie konsistente

Qualität, Kosten und Datensicherheit. Vielmehr

müssen Unternehmen eine eigene Strategie

entwickeln, um auf dem internationalen

Parkett erfolgreich zu sein. Dabei ist es empfehlenswert,

mit einem unabhängigen Translation-Management-System

zu arbeiten, die

das Einbinden von allen Übersetzungsdienstleistern

zulässt. Ein solches System sorgt vor

allem für durchgehend einheitliche Texte und

28 POS TECHNOLOGY 5 • 2019


einen hohen Wiederverwendungsgrad bereits

übersetzter Inhalte.

Translation-Management-

Systeme

Ein Translation-Management-System, wie

etwa der Across Language Server, besteht im

Wesentlichen aus drei Komponenten:

• Translation Memory: Hierbei handelt es sich

um eine Datenbank, in der bereits übersetzte

und autorisierte Sätze gespeichert sind, sodass

sie für alle zukünftigen Projekte wiederverwendbar

sind. Unternehmen können einmal

erstellte Inhalte mehrfach für unterschiedliche

Kanäle und Formate verwenden. Mehrfachübersetzungen

werden vermieden und damit

die Übersetzungskosten signifikant gesenkt.

• Terminologiesystem: In diesem befindet sich

der gesamte Fachwortschatz eines Unternehmens.

Werden die in diesem Fundus hinterlegten

Begriffe konsequent genutzt, führt dies

zu konsistenten und damit verständlicheren

Texten. Damit bleiben alle wichtigen Keywords

konsistent, was für die Suchmaschinenoptimierung

wichtig ist. Außerdem reduziert

ein Terminologiesystem den Übersetzungsaufwand,

wenn der Verfasser einen „Turnschuh“

konsequent als solchen bezeichnet, und nicht

einmal als „Laufschuh“, ein anderes Mal als

„Sportschuh“ oder „Sneaker“.

• Werkzeuge zur Projekt- und Workflowsteuerung:

Mit diesen können Projektverantwortliche

die Übersetzungsprozesse ressourcengerecht

steuern und behalten gleichzeitig den

Überblick über Termine, Arbeitsfortschritt

und Kosten. Die gesamte Content-Erstellung

inklusive Übersetzung und Review wird in

einem Prozess nahtlos abgebildet.

Fazit

Mit diesen drei Säulen unterstützt ein Translation-Management-System

nicht nur die Übersetzung,

sondern auch bei der Verwaltung stetig

wachsender Sprachressourcen. Neben einer

konsistenten Verwendung von Begriffen und

der Wiederverwendung von Übersetzungen

helfen sie außerdem, Inhalte für die unterschiedlichsten

Kommunikationskanäle entlang

der Customer Journey schneller in mehreren

Sprachen zur Verfügung zu stellen. Dies

beeinflusst die Customer Experience positiv,

Kunden und Interessenten gewinnen Vertrauen

und entscheiden sich eher, ein Produkt zu

kaufen oder eine Dienstleistung in Anspruch

zu nehmen – ein guter Start für einen erfolgreichen

Markteintritt.

n

Using language to drive sales in international e-commerce

Many companies are eager to boost their

growth by marketing their products on an

international scale. This also applies to

the retail industry, which uses the Internet

as a gateway to the global market. To duly

address the various target groups, product

information and marketing content needs to

be made available in the respective local languages.

In this area, translation management

systems can provide comprehensive support.

A survey conducted by Common Sense Advisory

reveals that 60 percent of the online

customers will not purchase a product or service

if the website is not available in their native

language. Thus, the primary challenge is

to deliver online content in the languages of

the target countries. Moreover, the countryspecific

use of symbols, measurement units,

or terminology as well as various cultural

circumstances need to be taken into account.

An independent translation management

system can help master these challenges efficiently.

Translation management systems

such as the Across Language Server comprise

a translation memory, a terminology system,

and project and workflow management

Checkliste

tools. With these three pillars, translation

management systems support the translation

and facilitate the management of language

resources, which are constantly growing.

Apart from the consistent use of terminology

and the reuse of translation, they also help to

speed up the delivery of content for diverse

communication channels along the customer

journey in more languages in less time. This

has a positive impact on the customer experience,

and customers and prospects will be

more likely to develop trust and purchase a

product or service – a good start for a successful

market entry.

n


Die Autorin:

Christine Wetzl

Vertriebsleiterin

bei Across Systems,

kennt die Herausforderungen

von

international agierenden

Unternehmen

genau

• Stellen Sie mehrsprachigen Content zur Verfügung. Ihre Kunden suchen in ihrer Landesprache

und erwarten auf sie zugeschnittene Informationen.

• Holen Sie Ihre Kunden an allen Touchpoints mit verständlichen Informationen ab. Das

schafft Vertrauen und sorgt für eine positive Customer Experience.

• Verwenden Sie Produktbezeichnungen und wichtige Keywords einheitlich in allen Publikationen.

So können Ihre Kunden Sie einfacher finden.

• Lokalisierung ist Pflicht: Sorgen Sie bei der Übersetzung für die Anpassung Ihrer Inhalte

an den jeweiligen Zielmarkt!

• Übersetzen Sie Keywords nicht einfach nur, sondern passen Sie sie an die jeweiligen

Anforderungen des Ziellandes an.

• Beachten Sie die unterschiedlichen Textlängen Ihrer Übersetzungen beim Design Ihrer

Publikationen und Nutzeroberflächen.

• Nutzen Sie clevere Softwarelösungen, um die Menge an mehrsprachigem Content im

Griff zu haben.

POS TECHNOLOGY 5 • 2019 29


Fachbeitrag

Voice Commerce

Voice Assistant und Voiceware

Voice Assistant ist der neue Medientyp und das Voice-Marketing wird so viele

User-Journey-Punkte wie nie zuvor abdecken

Denken Sie nicht nur an Hardware und

Software, wenn es um Voice Marketing und

User Journey geht. Bei den Sprachmarketingstrategien

müssen wir über Voiceware

nachdenken, bei der die Hardware mit

Sprachkomfortfunktionen einhergeht. Wir

werden eine Reihe von sprachfähigen Geräten

(Voice Enabled Devices) sehen, d.h. es

wird keine Beschränkung auf Smartphones,

Tablets und Smart Speaker geben, vielmehr

werden die Sprachassistenten zu einem

festen Bestandteil vieler „White Goods“.

Die Voiceware wird solide Daten über das

Nutzerverhalten, die Nutzung, Gewohnheiten,

Interessen, Vorlieben, die richtige

Zeit für Medienkonsum und die Kaufzeit

verarbeiten, analysieren und bereitstellen.

Die Voiceware-Kategorie entwickelt sich

zum größten Gamechanger des Nutzerverhaltens.

Voiceware wird der Schlüssel

sein. Wenn wir uns das Werbeökosystem

ansehen, hat Google fast alles, was für digitale

Werbung erforderlich ist. Daher wird

Google in der Werbewelt mit Sicherheit seine

derzeitigen Stärken nutzen und sich für

seine Walled Garden Lösungen mit „Voicemauern“

entscheiden. Die größte Schwäche

von Google im Vergleich zu Amazon ist,

dass Google die Kaufbereitschaft, Kauf

Forecast Berechnung, das genaue Kaufmuster

und den Kaufpunkt jedoch noch nicht

kennt. Amazon hingegen weiß viel über

Kaufpräferenzen, Kaufzeiten, Kaufmuster,

Vergleiche usw. und kann den Voice-Commerce

Teil mithilfe seines eigenen Ökosystems

vorantreiben.

n

Voice Assistant

and voiceware

Foto: Bluesheperd GmbH

▲Das Benutzerverhalten ändert sich mit zunehmender Abhängigkeit von Sprachassistenten

Sprachassistenten sind immer noch

umstritten: Manchmal geht es darum,

wie „schlau“ Siri, Alexa, Google Assistant,

Bixby & Cortana sind, dann

werden sie wegen „Mithörens“ und Verletzung

der Privatsphäre kritisiert. Aber was genau bedeuten

Alexa und die anderen Sprachassistenten

für Benutzer, Verbraucher und potenzielle Kunden

und wie müssen die Werbetreibenden auf

die neue Ära des Voice-Marketings vorbereitet

sein? Das Benutzerverhalten ändert sich mit zunehmender

Abhängigkeit von Sprachassistenten.

Als vor elf Jahren das erste Smartphone auf

den Markt kam, dachte wohl niemand, dass es

eines Tages zu einem wichtigen Gut und einer

Grundlage für verschiedene Geschäftsbereiche

werden würde. Es ist heute einer der Hauptteile

des Point of Sales, Point of Communication,

eines Teils der Werbung und der Marketing-

Kommunikationsaktivitäten. Das Phänomen

Smartphone ist nicht nur in bestimmten Altersgruppen

oder soziodemografischen Schichten

prägend, sondern „gesellschaftsübergreifend“.

Die gleiche Entwicklung werden wir beim

Einsatz von Sprachassistenten erleben. Mit den

Smartphones kamen die App Stores und auf

die gleiche Weise werden die Sprachassistenten

von den Skill Stores (Action Stores bei Google)

begleitet, wodurch die Smart-Speaker-Geräte

noch intelligenter werden. Funktionen, die diese

Sprachassistenten noch nicht haben, können mit

Hilfe eines Skills „gelehrt“ werden.

Voiceware wird der Schlüssel

What does it mean for the advertiser and digital

media marketing landscape? Voice Assistant

is the new media type & voice marketing

will cover lot many user-journey points than

ever. Voice assistants are still controversial:

sometimes it's about how “smart” Siri, Alexa,

Google Assistant, Bixby & Cortana are,

then they are criticized for “listening in on

everything” and violating privacy. But what

exactly do Alexa and the other voice assistants

mean for the user, consumer, potential customers

and how do the advertisers have to be

prepared for the new voice marketing era? Let

us firstly understand the aspects related with

media planning, advertising dimensions, media

consumption points and “being in the relevant

set” in connection in the voice assistant

media type with voice marketing as a part of

media strategy, digital media and content strategy.

User behaviour changes with more dependence

on voice assistants. The more time

the users, potential customers and content

consumer spend with the Alexa and Google

Assistant of this world, the more important the

touchpoint “Voice assistants and Smart Speakers”

becomes for publishers, content creators

and advertisers. It is not only about hardware

or software…it is about voiceware: Voiceware

is going to play a decisive part in reach, advertising

and user journey as a touchpoint. n

Der Autor:

Mandar Ambekar

Voiceexperte und

Geschäftsführer

Bluesheperd

30 POS TECHNOLOGY 5 • 2019


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Identtechnik / Identification Technology

Mobile Datenerfassung im Handel

Leistungsstarke Scanner übermitteln Barcodes sicher und schnell — POS TECHNOLOGY stellt

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M2Smart Retail revolutioniert

die Datenerfassung

ACD revolutioniert durch das modulare MDE-

Gerät M2Smart Retail die Zukunft der mobilen

Datenerfassung im Handel. Android Industrial+

ist ein durch die ACD Elektronik GmbH optimiertes,

sehr sicheres Betriebssystem. Die Sourcen

des Betriebssystems liegen beim Hersteller

ACD in Deutschland. ACD sichert den Kunden

zu, dass die Datensicherheit gewährleistet ist und

keinerlei Daten an Dritte übermittelt werden.

Das Android Industrial+ ist ein langjährig verfügbares

und sicheres Android. M2Smart Retail

verfügt über einen patentierten Schiebemecha-

nismus, über den Module schnell und werkzeuglos

angebracht werden können. Verschiedenste

Module, wie Tastaturen, Temperatursensoren,

Drucker und Bezahlmodule können kundenspezifisch

umgesetzt werden. Die Vielfalt an

Endgeräten wird deutlich reduziert. Mit dieser

einzigartigen Hardware-Modularisierung werden

Kosten und Aufwand erheblich minimiert n

M2Smart Retail revolutionizes

the data acquisition

ACD is revolutionizing the future of modular

data acquisition in business with the modular device

for machine data acquisition, the M2Smart

Retail. Android Industrial+ is an optimized,

highly reliable operating system. The sources

originate from supplier ACD in Germany. ACD

ensures that data security is guaranteed for the

customer and no data is transmitted to third parties.

Android Industrial+ is a reliable Android

with many years of availability. It can also be

selectively adapted to customer requests at any

time. A wide variety of different modules including

keyboards, temperature sensors, printers

and payment modules can be implemented for

specific customer requirements. The diversity of

terminal devices is significantly reduced. This

unique hardware modularization minimizes

costs and overhead.

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vier neue Handhelds

in praxisgerechten Ausstattungsvarianten

(Digitalkamera,

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WLAN, Mobilfunk etc.)

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für den industriellen Einsatz.

Mit griffoptimiertem Design

wird höchste Ergonomie erreicht.

Die technischen Highlights

der Geräte erlauben dabei schnellste

und sichere Datenerfassung. „Selbst wenn

Barcodes und Daten an unzugänglichen Stellen

erfasst werden müssen, ist mit Geräten

eine stressfreie Bedienung möglich“, so Thomas

Uppenkamp, Leiter des Geschäftsbereichs

Mobile Industrial Solutions. Für den

Touchscreen des 3,2 Zoll Displays sind keine

Spezialstifte nötig – die Eingaben können mit

jedem beliebigen Stift, Handschuh oder ganz

einfach mit den Fingern erfolgen. Das gilt

auch für die Unterschriftenerfassung. Damit

das 260 Gramm leichte Gerät auch den harten

Arbeitseinsatz sicher übersteht, erfüllt es den

IP67-Standard für Staub- und Wasserdichtigkeit

und ist so konzipiert, dass es einem Sturz

aus drei Metern Höhe standhält. Mit einer

Dauerbetriebszeit von 30 Stunden bietet es

eine belastbare Grundbetriebsleistung für den

anspruchsvollen Einsatz rund um die Uhr n

Compact, versatile and extremely

robust

The CASIO DT-X400 was awarded the iF Design

Award 2019 and convinces with special

ergonomics combined with extreme robust-

ness. 30 hours endurance, IP67 protection and

3 m drop protection are some of the features

that promise maximum availability. With

the DT-X400 series, Casio presents four new

handhelds in practical equipment variants

(digital camera, NFC technology, WLAN,

UMTSetc.) The handle-optimised design

achieves maximum ergonomics. The technical

highlights of the devices allow the fastest

and most secure data capture. “Even if barcodes

and data have to be captured at hard-toreach

locations, devices allow stress-free operation,”

says Thomas Uppenkamp, head of the

Mobile Industrial Solutions business unit. No

special pens are required for the touch screen

of the 3.2-inch display – the entries can be

made with any pen, glove or simply with the

fingers. This also applies to signature capture.

To ensure that the device, which weighs only

260 grams, can withstand the tough working

environment, it meets the IP67 standard for

dust and water resistance and is designed to

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With a continuous operating time of 30

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Leistungsstarker Präsentations-Scanner

Entwickelt für Anwendungen am POS und im

Kundenservicebereich ist der Magellan 1500i

ein leistungsstarker Präsentations-Scanner. Er

basiert auf einem leistungsstarken Imager und

passt mit seinem modernen, kompakten Design

auf jeden Verkaufs- und Servicetisch. Ausgestattet

mit Digimarc-Barcode-Technologie erfasst

er Standard 1D- und 2D-Codes ebenso wie

Wasserzeichencodes. Der Magellan 1500i verfügt

über einen innovativen Megapixel-Sensor

und anpassbare Optik und erfasst Codes bis zu

einer Entfernung von 25 cm. Seine Sweep-Geschwindigkeit

bei 1D-Codes beträgt bis zu 1,5

m/s. Leistungsstarke Dekodieralgorithmen garantieren

die Erfassung von 1D- und 2D-Codes

inklusive beschädigter und gestauchter Codes.

Damit steht der Präsentations-Scanner für

höchste Anwenderfreundlichkeit und schnelle,

intuitive Datenerfassungsprozesse.

Das neue Beleuchtungssystem ermöglicht die

Erfassung von gedruckten Codes ebenso wie

von Displays mobiler Geräte. Wird der Scanner

in die Hand genommen, wechselt er dank

Datalogic’s Motionix Bewegungs-Sensor-Technologie

automatisch in den Handscanner-Modus.

Zusatzfunktionen wie die Ziel-Beleuchtung

und die Green Spot-Technologie vereinfachen

jeden Scanprozess. Sobald der Scanner abgestellt

wird, geht er direkt in den Präsentations-

Modus zurück.

n

High performance presentation scanner

Datalogic’s Magellan 1500i scanner is a high

performance presentation scanner designed for

POS and customer service applications. It pairs

imaging scanning expertise with an innovative,

compact design and thus fits on every sales and

service table. Equipped with Digimarc Barcode

technology, Magellan 1500i captures standard

1D and 2D codes as well as watermark codes.

The Magellan 1500i uses a high performance

megapixel sensor and custom optics to create

a large reading area capable of reading at distances

up to 25 cm with 1D sweep speeds up

to 1.5 m/s. Powerful decoding algorithms provide

unmatched performance on a variety of 1D

and 2D labels, including hard-to-read, truncated

and damaged codes. The large reading area

and sweep performance of the Magellan 1500i

scanner makes scanning easy and intuitive. The

consistent, comfortable illumination enables seamless

reading of 1D and 2D codes from printed

or mobile sources while reducing reflection

and eliminating flickering. Datalogic’s Motionix

motion-sensing technology enables the scanner

to intuitively switch into hand held mode when

the device is picked up. This turns on an LED

aimer, while ‘Green Spot’ technology provides

good-read confirmation directly on the code.

When placed back on the counter, the scanner

seamlessly returns to stand mode. n

32 POS TECHNOLOGY 5 • 2019


DENSO WAVE EUROPE https://www.denso-wave.eu/en

Der SP1 RFID Scanner beschleunigt

Arbeitsprozesse

Mit dem neuen SP1 RFID Scanner aus dem

Hause des QR Code Erfinders werden einfache

Smart Geräte zu High Speed UHF

RFID Lesegeräten. Für die Verbindung wird

ein QR Code auf dem SP1 RFID Scanner

mit einem vorhandenen Smart-Gerät gelesen.

Anschließend ist das Smart-Gerät mit

dem SP1 RFID Scanner über Bluetooth verknüpft.

Mit bis zu 700 gelesenen RFID Tags

pro Sekunde und einer Lesereichweite von

bis zu 13 m können Arbeitsprozesse, wie beispielsweise

Inventuren, um bis zu 50 Prozent

beschleunigt werden. Ein entscheidender

Vorteil des SP1 RFID Scanners gegenüber

anderen Modellen: dank optimaler Wärmeableitung,

die eine Überhitzung des Gerätes

verhindert, kann seine High-Speed-Leseleistung

kontinuierlich über einen längeren

Zeitraum ohne signifikante Drops aufrechterhalten

werden. Ergonomisches Design

trifft auf Robustheit: besonders bei längerem

Arbeiten ist das ergonomische und leichtgewichtige

Design des SP1 RFID Scanners ein

entscheidender Pluspunkt. Da der innovative

RFID Scanner gerade einmal 400 Gramm

wiegt, sorgt er für ein komfortables Handling

ohne Ermüdungserscheinungen. Sein

leichtes Gewicht lässt ihn jedoch keineswegs

an Robustheit einbüßen. Stürze aus 1,2 Metern

übersteht der SP1 problemlos – gerade in

hektischen Arbeitsumgebungen kein unwichtiger

Faktor!

n

The SP1 RFID Reader accelerates

works process

The new SP1 RFID Reader by the inventors

of the QR Code turns simple smart devices

into high speed UHF RHID reading devices.

To connect the devices to each other, a QR

Code, which is printed on the SP1

RFID reader, is read with an

available smart device. The

smart device and the RFID

reader are then paired via Bluetooth.

The SP1 accelerates works process, like

stock takings, by up to 50 percent thanks to its

reading speed of 700 tags per second and a reading

distance of up to 13 m. A key advantage

of the SP1 compared to other devices is its ideal

heat dissipation, which prevents the device

from overheating. Due to this it is able to keep

its high-speed performance continuously over

an extended period of time without any significant

drops. Ergonomic design meets ruggedness:

its ergonomic and lightweight design

makes it the ideal RFID reader for long work

shifts. Its weight of only 400 g guarantees

comfortable handling without fatigue. That

does not mean, however, that the SP1 RFID

Reader is less rugged. Drops from heights of

up to 1,2 metres are no problem – especially in

fast-paced working environments this comes

quite handy.

n

Newland D-A-CH Newland-id.com

HR52 Bonito mit außergewöhnlicher

Genauigkeit

Die Serie HR52 Bonito wurde als neuester

Handscanner in den Katalog von Newland

aufgenommen und glänzt mit einer außergewöhnlichen

Scan-Leistung. Ausgestattet mit

einem Megapixel-Barcodescanner ist dies der

derzeit schnellste Scanner von Newland. Der

HR52 Bonito bietet eine der schnellsten und

genauesten Scanleistungen auf dem Markt und

enthält einen Megapixel-Barcodescanner, der

sowohl 1D- als auch 2D-Barcodes mit Leichtigkeit

liest. Barcodes, die zerknittert, beschädigt

oder mit Zellophan bedeckt sind, erkennt dieser

Scanner auch. Der neue Handscanner ist in drei

verschiedenen Ausführungen erhältlich. Eine

Version für den Einzelhandel und den Logistikmarkt

sowie eine kabelgebundene Option für

den POS. Mit einem schmaleren Schärfentiefenbereich

sind die Einzelhandelsausgaben

auf das Lesen kniffliger

Barcodes wie

DotCode spezialisiert.

Die kabellose

Version des

HR52 Bonito wird mit der Dockingstation oder

einem anderen Gerät über Bluetooth 5.0 verbunden.

Die kabelgebundene Version des HR52

Bonito ermöglicht Ihnen mit einer starken und

zuverlässigen Verbindung von bis zu 50 Metern

zum Host uneingeschränkte Bewegungsfreiheit

im Laden. Jeder HR52 Bonito wurde für präzises

Zielen perfektioniert und verfügt mit „Acuscan“

über die neueste Technologie von Newland.

Acuscan bietet Ihnen höchste Präzision,

auch wenn die Codes extrem nahe beieinanderliegen.

Weiches weißes Licht und ein Kreuzlaser

bieten die idealen Voraussetzungen für das Zielen

und Scannen von Punkten. Wenn Genauigkeit

von entscheidender Bedeutung ist, kann der

HR52 Bonito dank dieser beiden Merkmale den

korrekten Barcode ganz einfach erkennen. n

HR52 Bonito: Bringing you exceptional

accuracy

As the newest handheld scanner to be added to

Newland’s catalog, the HR52 Bonito series was

made with exceptional scanning performance.

Equipped with a megapixel barcode scanner,

this is Newland’s snappiest scanner yet. Giving it

one of the quickest and most accurate scanning

performances available, the HR52 Bonito series

includes a megapixel barcode scanner that

reads both 1D and 2D codes with ease. Barcodes

that are creased, damaged or covered by cellophane

are no match for this scan engine. The

new handheld scanner is available in three different

versions. A cordless edition for both the

retail market and the logistics market, as well as

a corded option for retail. With a narrower depth

of field, the retail editions are specialized in reading

tricky barcodes like DotCode. The HR52

Bonito cordless version connects to its docking

station, or other device, with Bluetooth 5.0 technology.

With a strong, reliable connection of

up to 50 meters from its host, the HR52 Bonito

cordless version allows you to roam around

your shop without any constraints. Perfected for

precise aiming, each HR52 Bonito comes with

Newland’s newest technology, Acuscan. Acuscan

gives you master precision, even when

codes are extremely close together. Soft white

illumination and a cross laser aimer provide the

ideal conditions for point and shoot scanning.

With these two features, the HR52 Bonito is able

to easily distinguish the correct barcode when

accuracy is key.

n

POS TECHNOLOGY 5 • 2019 33


special

Identtechnik / Identification Technology

POSIFLEX www.posiflex.com

Pistolengriff für das Tablet

Der Posiflex MT-4310W-4G ist ein speziell für

die oft rauen Einsatzbedingungen im Einzelhandel

optimierter 4GB-Tablet-Computer der nächsten

Generation. Mit einem Pistolengriff wird

das 10“ Windows-Tablet auch zum handlichen

Barcode-Scanner. Die Stromversorgung für typische

Achtstundenschichten erfolgt über den

im Griff eingebauten Akkusatz. Zusätzlich lässt

sich ein Chipkartenlesegerät anbringen. Mit seiner

Dockstation verwandelt sich der MT-4310W-

4G in ein kompaktes All-in-One POS-System.

Die Posiflex MT-Serie eignet sich ideal für mobile

und stationäre Point-of-Service-Funktionen

im Einzelhandel. Eine kluge und kostengünstige

Investition für den Handel. Der MT-43108W-4G

vereint die Vorteile und Funktionen eines mobilen

und eines stationären Kassensystems, denn

beide lassen sich nach Bedarf im Nu integrieren.

Der ergonomisch gestaltete Pistolengriff

für das Tablet erlaubt eine exakt ausgewogene

Gewichtsverteilung, so dass das Personal die

mobile Einheit mühelos mitführen und leicht

handhaben kann. Zur Ausstattung gehören Magnetstreifenleser

und Barcodescanner für Gutscheine,

E-Coupons oder zur Datensammlung.

Zusätzlich zur Ladestation gibt es eine im Pistolengriff

eingebaute auswechselbare Batterie für

lange unterbrechungsfreie Nutzungszeiten. n

Pistol sharp grip for the tablet

The Posiflex MT-4310W-4G is a next-generation

4GB tablet optimized and ruggedized for

the retail industry. With the pistol grip attached,

the 10” Windows driven MT-4310W-4G

turns into a handy data collector. The pistol

grip also houses a battery pack to power the

tablet – ideal for typical 8-hour work shifts.

An optional built-in EMV chip card reader

can be added. Connected to its dock station,

the tablet instantly converts into a compact allin-one

POS system. The Posiflex MT-4310W-

4G is ideally suited for mobile and stationary

Point-of-Service functions in retail. A smart

and cost-effective investment for retailers.

The MT-4310W-4G provides the features and

functionality of both mobile and stationary

POS upon on-demand integration. When integrated

with an ergonomically designed and

precisely weight-balanced pistol sharp grip, it

can enable the store staff to carry and handle

the tablet with ease. Its versatile functionality

comprises an MSR attachment and a builtin

barcode scanner for gift/mobile coupon

taking or using as a data collector. The MT

Series-4310W-4G goes with a charging dock

station and an additional removable battery

housed in the pistol grip ensuring long hours

of uninterrupted use.

n

Fotos laut Hersteller

Scandit www.scandit.com

Nahtlos integrierte

Omnichannel-Umgebung

Das Scandit Barcode Scanner SDK (Software

Development Kit) ermöglicht es stationären

Händlern, eine nahtlos integrierte Omnichannel-Umgebung

im Ladengeschäft zu schaffen.

Kunden können mit der Kamera ausgestattete

intelligente Geräte zum Scannen von Artikeln

verwenden, um Aktivitäten wie das Erstellen

von Einkaufslisten, das Prüfen von Lagerbeständen

und das Platzieren von Artikeln in

virtuellen Einkaufswagen zu rationalisieren.

Wenn ein Kunde mit dem Einkauf fertig ist,

kann er einen QR-Code für den schnellen

Checkout generieren oder sogar den Checkout

vollständig umgehen, indem er in der mobilen

Shopping-App eines Händlers auf eine

Zahlungsschaltfläche klickt. Multiscanningund

AR-Feedback-Funktionen ermöglichen

es Kunden, schnell ein Regal zu scannen,

um nach bestimmten Artikeln zu suchen,

beispielsweise nach glutenfreien oder veganen

Produkten. Shop-Mitarbeiter können das

Barcode Scanner SDK verwenden, um Prozesse

zu optimieren, z. B. das Inventar zählen,

Preise überprüfen sowie Artikel suchen und

finden. Mithilfe von Multiscanning und AR-

Feedback können Mitarbeiter eine ausnahmebasierte

Erkennung von Problemen durchführen,

z. B. falsch angeschriebene Preise,

vergriffene Artikel oder falsch platzierte Artikel.

Im Hintergrund ermöglicht das Barcode

Scanner SDK Mitarbeitern einen deutlichen

Produktivitätsschub indem Arbeitsabläufe wie

Versand und Empfang, Inventur und Kommissionierung

vereinfacht werden. Multiscanning

ermöglicht es Mitarbeitern, alle in einer Palette,

einem Paket oder einem Regal enthaltenen

Artikel mit AR-Feedback zu erfassen,

wodurch Waren hervorgehoben werden, die

abgeholt, aufgefüllt oder authentifiziert werden

müssen.

n

Seamless omnichannel environment

Scandit Barcode Scanner SDK enables brickand-mortar

retailers to create a truly seamless

omnichannel environment in the physical

store. Customers can use camera-equipped

smart devices to scan items to streamline activities

such as building shopping lists, checking

in-store stock levels, and placing items in virtual

shopping carts. When a customer is done

shopping, they can generate a QR code for

fast checkout or even bypass checkout entirely

with the tap of a payment button in a retailer’s

mobile shopping app. Multiscanning and AR

feedback capabilities can allow customers

to quickly scan a shelf to search for specific

items, such as gluten-free or vegan products.

Store associates can use Barcode Scanner

SDK to streamline processes such as counting

inventory, checking prices, and searching and

finding items. Using multiscanning and AR

feedback, associates can perform exceptionbased

detection of issues, such as highlighting

of items that are incorrectly priced, low or out

of stock on the shelf, or in the wrong location.

In the back of the house, associates can leverage

Barcode Scanner SDK to simplify workflows

such as shipping and receiving, inventory,

and order picking. Multiscanning enables

associates to capture all of the items contained

in a pallet, package or shelf, with AR feedback

highlighting goods that need to be picked, replenished

or authenticated.

n

34 POS TECHNOLOGY 5 • 2019


Zebra Technologies Corporation https://www.zebra.com/de/de.html

EC30 vereinfacht die Kommunikation

Zebra stellt den neuen Mobilcomputer EC30

Enterprise Companion vor. Der sehr kleine

und ultraleichte EC30 vereinfacht die Kommunikation

zwischen den Mitarbeitern und

erleichtert zugleich die Verwaltung und Koordination

der unterschiedlichen Aufgaben. So

können Filialmitarbeiter problemlos Barcodes

scannen und wichtige Geschäftsanwendungen

ausführen. Speziell für den täglichen Einsatz

konzipiert, bietet der EC30 zusätzlich umfangreiche

Sprachfunktionen, die für eine optimale

Vernetzung der Mitarbeiter und zugleich hohe

Produktivität sorgen. Ein multimodales, tragbares

Gerät, das die Effizienz des Verkaufspersonals

steigert und zugleich den Kundenservice

verbessert. Der EC30 unterstützt die aktuelle

Version von Workforce Connect powered by

Savanna. Verkaufsmitarbeiter profitieren so

von Collaboration-Tools für eine abgestimmte

Zusammenarbeit, wie beispielsweise Sprachansagen

sowie Push-To-Talk- und Enterprise-

Messaging-Funktionen. Mit Workforce Connect

können zudem individuelle Mitarbeiterprofile

angelegt werden. Dieses Tool ermöglicht Einzelhändlern,

die Effizienz ihrer Teams zu steigern,

indem sie Benutzerprofile auf Geräte wie den

EC30 und andere kompatible Mobilcomputer

von Zebra dynamisch hochladen. Das Ergebnis:

eine effiziente Verwaltung der Benutzerprofile,

einschließlich Authentifizierung bei den Händlerverzeichnissen,

die zu mehr Effizienz und

geringeren Kosten führt.

n

EC30 simplifies employee

communications

Zebra introduces the new EC30 Enterprise

Companion mobile computer. The ultrasmall,

lightweight EC30 simplifies employee

communications and task management,

enabling front-line workers to scan barcodes

and run key business applications. Offering

core functionality and connectivity with comprehensive

voice capabilities to keep workers

on task and productive, the EC30 can withstand

continual everyday use. As a multimodal

wearable solution, it improves frontline

store associate productivity

and customer

service. It also supports

the updated version of

Workforce Connect powered

by Savanna to

deliver enhanced collaboration

including voice,

Push-To-Talk and enterprise messaging for

sales associates. Workforce Connect powered

by Savanna also includes a new feature which

provides customized worker profiles. This new

tool enables retailers to optimize team productivity

by dynamically uploading user profiles

to the EC30 and other compatible Zebra mobile

computers. It enables efficient user profile

management and authentication to retailers’

directory services. This provides a personalized

user experience depending on the needs

and tasks of specific workers, meaning that

one Android Zebra device can be optimized

for use by several store associates across

shifts – for more efficiency and lower costs. n

Zetes

www.zetes.com/de

waltungsservice sowie zufriedene Kunden

und eigenständige, produktive Mitarbeiter in

den Filialen.

n

In-store execution solution to

improve retail business

By making a few simple changes Retailers

can significantly improve their store

processes and on-shelf availability. The

in-store execution solution ZetesAthena

allows companies to manage key tasks and

processes efficiently so that their stores run

more smoothly and customers are happy.

Store associates will be equipped with a

mobile device that gives them real-time in-

In-Store-Execution Lösung optimiert

Handelsprozesse

Durch einige wenige Veränderungen können

Einzelhändler die Prozesse in ihren Filialen

und die Regalverfügbarkeit optimieren. Dafür

bietet Zetes In-Store-Lösungen an, mit denen

Unternehmen effizienter arbeiten und Kunden

durchgehend zufrieden gestellt werden

können. Mit ZetesAthena lassen sich wichtige

Aufgaben und Prozesse so verwalten, dass

Filialen tadellos laufen: Filialmitarbeiter werden

mit einem Mobilgerät ausgestattet, das

ihnen Echtzeitinformationen und -warnungen

liefert. Der komplette Produktbestand wird

im Handumdrehen greifbar gemacht, damit

Kunden nicht lange warten müssen und keine

Umsätze entgehen. Diese In-Store-Execution

Lösung unterstützt das Personal bei diversen

Aufgaben, von der Warenannahme und Bestandsverwaltung

bis hin zur Ausführung von

Omnichannel-Aufträgen. Die Vorteile der In-

Store-Execution Lösung umfassen eine präzise

Echtzeit-Transparenz der Filialbestände,

eine effiziente Wiederaufstockung für maximal

Regalverfügbarkeit, alle Funktionen für

die vollständige Ausführung von Omnichannel-Aufträgen,

einen flexiblen Retouren-Verformation

and alerts. A full product inventory

will be at workers’ fingertips so they

don’t keep customers waiting and risk losing

sales. This in-store execution solution helps

with a variety tasks from goods receiving

and inventory management right through

to omni-channel order fulfilment. Benefits

of the in-store execution solution are: Realtime

store inventory visibility and accuracy,

efficient shelf replenishment processes for

maximum on-shelf availability, full omnichannel

orders fulfilment capability, flexible

returns management service, engaged and

satisfied customers as well as empowered

and productive store associates. n

POS TECHNOLOGY 5 • 2019 35


Studie

Cash Back

Mit Cash Back Kundenbedürfnisse

befriedigen

Laut einer Kantar Studie machen Verbraucher die Wahl ihrer Einkaufsstätte zunehmend von Bargeld-

Services am POS abhängig – eine Chance für den Handel, Bargeld effizienter zu managen

CASH BACK BIETET CHANCEN FÜR DEN HANDEL

Deutsche Verbraucher bezahlen gerne mit Münzen und Scheinen. Gut drei Viertel aller Transaktionen im Handel erfolgen bar. Für Händler ergibt sich daraus ein

beachtliches Bargeldvolumen, das verarbeitet werden muss. Die Bargeldliebe der Kunden bietet ihnen aber auch die Chance, sich durch Auszahlungen am POS zu

differenzieren und zugleich Bargeldbestände drastisch zu reduzieren. In einer Zeit, in der Bankfilialen immer rarer werden und Verbraucher sich den Weg zum nächsten

Geldautomaten lieber sparen, wird Cash Back immer häufiger genutzt – und entscheidet bereits maßgeblich über die Wahl der Einkaufsstätte.

BEKANNTHEIT & NUTZUNG

24%

nutzen Cash Back

gelegentlich bis

regelmäßig.

79%

kennen

Cash Back.

Cash Back Nutzer

gehen seltener

zur Bank.

27%

Für jeden Vierten

ist Cash Back als

Service maßgeblich

für die Wahl der

Einkaufsstätte.

54%

Zeitersparnis

durch

Cash Back

DAS SCHÄTZEN NUTZER

63%

Praktisch, spart

den Weg zum

Geldautomaten

22%

Keine

Geldautomatengebühren

ZUKUNFT UND POTENZIAL VON CASH BACK

Grafik: GLORY

Händler können

die Bargeldliebe

der Verbraucher

gewinnbringend

durch Cash

Back nutzen.


39%

Die Befragten, die den Bargeld-Service bisher nicht kennen,

würden Cash Back in Zukunft intensiver nutzen:

STADT

Wenn der Service in bevorzugten

Geschäften angeboten wird.

30%

Wenn der Weg zur

Bankfiliale weiter wird.

LAND

49%

Quelle: KANTAR, „Cash Back Nutzung in Deutschland 2019“.

KANTAR hat im Auftrag von GLORY 1.051 deutsche Internetnutzer im Alter zwischen 16 und 64 Jahren

zum Thema Cash Back befragt. Die Umfrage erfolgte im Januar 2019. Methode: Online-Mehrthemenbefragung.

Eine Reihe von Studien verdeutlicht einheitlich,

was Händler aus der Praxis

kennen: Gut die Hälfte der Verbraucher

greift an der Kasse zu Münzen

und Scheinen. Zwar steigt der Umsatzanteil an

Kartenzahlungen in Deutschland stetig an, doch

ist Bargeld auch in Zeiten der Digitalisierung das

beliebteste Zahlungsmittel. Über drei Viertel (76

Prozent) aller Transaktionen im Handel erfolgen

cash (Quelle: EHI Studie „Kartengestützte

Zahlungssysteme im Einzelhandel 2019“). Für

die Cash-liebenden Kunden ist es daher wichtig,

flüssig zu bleiben – also leicht an Bargeld zu gelangen.

Während der nächste Geldautomat häufig

mit einem Umweg oder Gebühren verbunden

ist, kann der Handel durch Cash Back beim Kunden

punkten – also direkt am POS und gebührenfrei

Bargeld an der Kasse zu beziehen. Damit

binden Händler insbesondere die Verbraucher an

sich, die heute bereits ihre Einkaufsstätte danach

auswählen: Dem Marktforschungsunternehmen

Kantar zufolge sind dies 27 Prozent. Tendenz

steigend, insbesondere auf dem Land, wo die

Dichte an Geldautomaten geringer ist.

Digitales Bargeld für den

digitalen Handel

Doch wie passt Bargeld zu den Digitalisierungsplänen

des Handels – und wird Cash nicht ohnehin

bald durch Cashless Zahlungsmethoden abgelöst?

Die Antwort liefern zum einen Lösungen

zur Automatisierung der Bargeldverarbeitung

und damit zur Digitalisierung von Bargeld: Ein

System für intelligentes Cash-Management

und Cash-Recycling überprüft die Echtheit des

www.glory-global.com

Geldes automatisch. Fälschungen werden zurückgewiesen,

nicht mehr umlauffähige Banknoten

aussortiert. Nicht zuletzt bieten die Systeme

den großen betriebswirtschaftlichen Vorteil,

dass der Bargeldbestand direkt an die Bank übertragen

werden kann – das bedeutet Wertstellung

„same day“ und eine schnelle Digitalisierung.

Cash Automation erlaubt es Händlern also ihre

Digitalstrategie konsequent bis zum Checkout

umzusetzen.

Zum anderen kann man die vielfachen Studien

über die Bargeldliebe der Deutschen kaum

ignorieren: Dabei wird deutlich, dass trotz wachsender

Verbreitung und Nutzung elektronischer

Zahlungsmittel das gute alte Bargeld vorerst

erhalten bleibt. Während man in Schweden das

Bargeld bis 2023 abschaffen will, wird hierzu-

36 POS TECHNOLOGY 5 • 2019


lande eher erwogen, das Recht auf Bargeld in

der Verfassung zu verankern. Das dürfte ganz im

Sinne der großen Mehrheit sein: Denn 88 Prozent

der Konsumenten – so eine Umfrage der Deutschen

Bundesbank – möchte auch in Zukunft

mit Bargeld bezahlen und lehnt eine Bargeldabschaffung

oder -einschränkung ab. Dass dieses

Nutzungsverhalten keine Frage des Alters ist,

belegen wiederum jüngste Untersuchungen der

Schufa oder auch des Meinungsforschungsinstituts

Civey. So ist das Bargeld unter den „Digital

Natives“ in etwa genauso beliebt wie bei älteren

Konsumenten.

Mehr Profit aus dem

Cash ziehen

Die Bargeldliebe der Konsumenten hat Konsequenzen.

Denn Händler müssen einerseits mit

der Zeit gehen und die Infrastruktur für neue Bezahlverfahren

bereitstellen. Andererseits müssen

sie weiterhin die hohen Kosten und Risiken tragen,

die mit der Verarbeitung der Bargeldmengen

verbunden sind. Um diese Doppelbelastung zu

meistern, helfen Cash-Management-Lösungen

um das Bargeldhandling zu optimieren und finanzielle

wie personelle Ressourcen freizusetzen.

Händler sollten sich also weiterhin auf die

Bargeldliebe ihrer Kunden einstellen, das analoge

Zahlungsmittel in ihre Digitalstrategie integrieren,

um so durch Bargeldautomatisierung

und neue Services Profit daraus zu ziehen.

Bargeldauszahlung als

Kundenservice

Da die Konsumenten nicht auf Bargeld verzichten

wollen, bedeutet es zugleich, dass sich

der Handel weiter als Partner seiner Kunden

bei der Bargeldversorgung positionieren kann.

Der Weg zum nächsten Automaten einer Bank

wird vielerorts immer länger. Hier kann der

Handel mittels Cash Back aushelfen: Kunden,

die an der Kasse mit Karte bezahlen, können

so ab einem Mindesteinkaufswert von meist

10 Euro direkt Bargeld vom Girokonto beziehen.

Was für den Handel eine willkommene

Möglichkeit ist, das geliebte Bargeld wieder

loszuwerden und damit Kosten beim Werttransportunternehmen

(WTU) einzusparen,

ist für ein Viertel der Verbraucher maßgeblich

bei der Wahl ihrer Einkaufsstätte. Wie

der Bargeldmanagementexperte Glory in

der jüngst vorgestellten Studie von Kantar

aufzeigt, wird Cash Back bereits von jedem

vierten Konsumenten mindestens hin und

wieder bis regelmäßig genutzt. Von denjenigen,

die Cash Back noch nicht kennen, würde

jeder Zweite (49 Prozent) auf dem Land lebende

den Service nutzen, wenn er in seinen bevorzugten

Geschäften angeboten wird.

Nachfrage gewinnbringend nutzen

Cash Back ist laut der Studienergebnisse keineswegs

nur ein Serviceplus für die jüngere Generation.

Zwar nutzen junge Verbraucher bis 30 Jahre

Cash Back intensiver – 30 Prozent sogar bei

jedem zweiten bis dritten Einkauf – doch auch

Ältere greifen regelmäßig auf den Bargeldservice

an der Kasse zurück. Der höchste Anteil der

Cash-Back-Nutzer findet sich unter den 31- bis

40-Jährigen. Ein Drittel (32 Prozent) dieser Altersgruppe

nutzt den Bargeldservice gelegentlich

bis regelmäßig. Ein Grund für die wachsende

Akzeptanz ist die Tatsache, dass sich Banken

immer mehr aus der Fläche zurückziehen. Ihre

Kunden hingegen wollen weder umständliche

Wege auf sich nehmen, um an Bargeld zu gelangen,

noch lästige Gebühren bezahlen. Insbesondere

in ländlichen Regionen wird es für Kunden

so zunehmend schwierig, ihren Bargeldbedarf zu

decken. Es entsteht eine Versorgungslücke – und

200 Milliarden Cash im Jahr

Laut EHI wurden im Jahr 2018 von 20 Milliarden Transaktionen im deutschen Einzelhandel

über 15 Mrd. bar getätigt. Damit sieht sich der Handel jährlich mit rund 200 Milliarden Euro

Bargeld konfrontiert, das sicher verarbeitet, verwahrt und transportiert werden muss. Dabei

bindet die Bargeldverarbeitung Personal, birgt Sicherheitsrisiken und verursacht Kosten. Dieser

Herausforderung können Händler einerseits mit Systemen zur Bargeldautomatisierung begegnen

und so die Bargeldprozesskette über sämtliche Cash Points (kosten-) optimieren und

digitalisieren. Zum anderen können sie durch Services wie Cash Back oder Bargeldauszahlungen

in direkter Kooperation mit Banken das geliebte Bargeld schneller wieder loswerden

– und sich als attraktive, in den Alltag der Verbraucher integrierte Bargeldquelle positionieren.

Meet customer needs with cashback

Even in this age of digitisation, cash remains

the most popular means of payment among

German consumers. 76 percent of all transactions

are made using coins and notes. 88 percent

of consumers – regardless of age – also

want to carry on being able to pay in cash in

the digital future. It is often a long way to the

nearest cash machine, particularly in rural

areas. Cashback options for withdrawing cash

from the customer’s current account at the supermarket

checkout are becoming increasingly

popular thanks to their ease of use. According

to a study by Kantar, 27 percent of consumers

choose the place where they do their shopping

for that very reason. As one in every two (in

rural areas) to three (in cities) shoppers would

use the service in principle, retailers can score

die kann der Handel als Bargeldversorger durch

Cash Back schließen.

Auch wenn in Deutschland beim Bargeldbezug

noch der Geldautomat dominiert, so hat Cash

Back seinen Platz bereits gefunden. Und das

Potenzial für steigende Nachfrage ist groß, insbesondere

dann, wenn Händler bestehende Nutzungsbarrieren

für ihre Kunden abbauen. Denn

mehr als die Hälfte der Verbraucher kennt Cash

Back zwar, nutzt es aber nicht. Laut der Kantar-

Studie geben jüngere Nutzer an, dass in den Geschäften

oft nicht erkennbar sei, ob der Service

angeboten wird. Bei älteren Verbrauchern sind

es meist Sicherheitsbedenken. Wäre die Privatsphäre

besser geschützt, würde fast jeder Zweite

(44 Prozent) Cash Back häufiger nutzen. Diese

Hürde kann umgangen werden, indem Händler

die bequeme Bargeldauszahlung, neben klassischen

mitarbeiterbedienten Kassen, auch am

Self-Checkout anbieten. In Kombination mit

Bargeldmanagementsystemen bzw. Cash-Recyclern

mit SB-Kassen entsteht so die Möglichkeit,

Bargeld am POS anonym zu beziehen. n

points with customers by offering cashback.

But how does analogue cash fit with retail’s digital

strategy? Glory cash automation solutions

offer retailers the possibility of implementing

digital concepts successfully, even at the checkout.

‘Digital cash’ can benefit them in a number

of new ways. Service offerings like cashback

provide a cost-effective way of getting rid of

high volumes of cash, like automatic digital

accounting. This assists the retailer in business

terms, while relieving employees of the burden

of handling large amounts of cash. The flexibility

of such solutions also allows retailers to

offer cashback at completely unmanned selfcheckout

stations. This would prove appealing

to the 44 percent of customers who would use

cashback if it afforded enhanced privacy. n

POS TECHNOLOGY 5 • 2019 37


Studie

Mobility Management

Der Einzelhandel rüstet

technologisch weiter auf

Mobility Management als Schlüssel für nachhaltige Kundenbindung

▲Die Ausstattung von Mitarbeitern mit leistungsstarken mobilen Geräten und der zeit- und ortsunabhängige Zugriff auf aktuelle Anwendungen

setzen neue Maßstäbe im Kundenservice

Fotos: SOTI

Ob im traditionellen Handel oder

via E-Commerce – der Kunde von

heute möchte ein Maximum an

Bequemlichkeit und erwartet eine

reibungslose Abwicklung über alle Transaktionskanäle

hinweg. Dies zwingt Einzelhändler,

ihre Abläufe in vielen Bereichen zu überdenken

und neu zu kalibrieren, um die Vereinigung

der physischen Geschäftsebene mit der

digitalen voranzutreiben. Denn der Einzelhandel

verfügt weltweit über einen Bestand an

220 Millionen mobilen Arbeitskräften, der bis

zum Jahr 2021 um weitere 9 Prozent anwachsen

wird. Dies geht aus einer Studie von Soti,

dem Anbieter von Management-Lösungen für

Mobile- und IoT-Endgeräte, hervor.

Die Studie zeigt auch die Hauptgründe für Investitionen

in Mobilitätslösungen im Einzelhandel

auf:

• Steigerung von Umsatz/Ertrag: 39,1 Prozent

• Verbesserung der Mitarbeiterproduktivität:

34,8 Prozent

• Verbesserung der Kundenbindung und Wiederholungsgeschäfte:

30,6 Prozent

• Gewährleistung von Compliance-Vorgaben/

Reduzierung des Rechtsstreitrisikos: 30,4

Prozent

• Reduzierter Papieraufwand: 29,0 Prozent

• Verbesserung von Wettbewerbsvorteilen:

23,9 Prozent

• Steigerung der Angestelltenzufriedenheit:

21,7 Prozent

• Verbesserte Entscheidungsfindung in Echtzeit:

21,7 Prozent

Die Ausstattung von Mitarbeitern mit leistungsstarken

mobilen Geräten und der zeitund

ortsunabhängige Zugriff auf wichtige,

stets aktuelle Unternehmensinhalte und

Anwendungen setzen neue Maßstäbe hinsichtlich

Leistung, Produktivität und Kundenservice.

Dabei wandelt sich deren Rolle

als mobile Endgeräte von reinen Unterstützungstechnologien

bei Mitarbeitertransaktionen

hin zu wichtigen Werkzeugen der Kundengewinnung.

„Viele Einzelhändler führen

kundenorientierte mobile Anwendungen

ein, um eine bessere Customer Experience

im Geschäft selbst zu gewährleisten und

physische mit digitalen Business-Komponenten

zusammen zu führen“, sagt Stefan

Mennecke, Regional Director of Central

und Southern Europe bei Soti.

Mitten im digitalen Wandel

Die Studie zeigt auch: Zur Unterstützung ihrer

strategischen Ziele planen viele Einzelhändler,

nicht nur mehr sondern auch verschiedene

mobile Geräte in ihren Filialen einzusetzen.

Darüber hinaus erhöhen Investitionen in den

Ausbau der drahtlosen In-Store-Infrastruktur,

die Modernisierung der Zahlungsinfrastruktur

und die Mikro-Lokalisierungstechnologie

der nächsten Generation die Nachfrage nach

Diensten, die dieses immer anspruchsvollere

Technologieprofil effektiver verwalten und

unterstützen.

„Der Einzelhandel kommt um die Digitalisierung

eigener betrieblicher Abläufe und

zukunftsfähiger Serviceangebote längst nicht

mehr herum, will er sich am Markt langfristig

behaupten. Mobilität ist hier das Zauberwort,

38 POS TECHNOLOGY 5 • 2019


denn die Erwartungen der Kunden an Flexibilität

und Geschwindigkeit wachsen ständig“,

konstatiert Stefan Mennecke.

Derzeit wird beim Umgang mit mobilen Lösungen

mehr auf Quantität als auf Qualität

gesetzt, das heißt, dass die EMM-Lösungen

nicht sinnvoll genutzt werden. Nur jeder Fünfte

hat einen vollständigen Überblick über alle

im Einsatz befindlichen mobilen Endgeräte

wie beispielsweise Telefone, Tablets, POS-

Systeme, Scanner oder andere mit dem Internet

verbundene Hardware, wie die aktuelle

Studie zeigt. Unternehmen nutzen ihre Möglichkeiten

nicht vollständig aus. Aus diesem

Grund müssen geschäftskritische Mobilitätslösungen

weiter modernisiert werden, damit

die Performance des gesamten Unternehmens

optimiert werden kann.

Gründe für den mobilen Ausfall

Ausfallzeiten wirken sich auf das Geschäft

und die Mitarbeiter aus. Es ist bekannt, dass

Unternehmen weltweit aufgrund der Ausfallzeiten

Milliarden Euro Umsatz verlieren.

Doch ist es schwieriger, die Auswirkungen

für die Mitarbeiter zu bewerten. Durch die

Ausfälle fühlen sie sich gestresst oder bangen

sogar um ihren Arbeitsplatz. Produktivitätsverluste

und Supportkosten können als Folge

von Verbindungsabbrüchen oder schlecht

funktionierenden Anwendungen auftreten.

Die Gründe der Ausfälle sind verschieden und

können sowohl Hard- als auch Software betreffen.

Die Hälfte der in der Studie Befragten

gab an, dass vor allem Netzwerk- beziehungsweise

Konnektivitätsprobleme für Ausfälle

verantwortlich sind, was aufgrund der Vernetzung

der Geräte nicht weiter verwunderlich

ist. Ein Drittel klagt über Softwareprobleme

bei Sicherheits- und Zugriffskontrolle sowie

dem Betriebssystem. Akku-Probleme werden

zudem von einem Drittel genannt.

Auch der Verlust und Diebstahl von Geräten

kann zu Ausfallzeiten führen, das kann mit

dem Anstieg an mobilen Arbeitskräften, die

sich an Standorten außerhalb der Firma befinden,

begünstigt werden.

Wie man Ausfälle

minimieren kann

Um Ausfälle und somit ihre Folgen zu minimieren,

müssen die mobilen Geräte für die IT-

Abteilung inventarisiert bzw. sichtbar sein und

aus der Ferne verwaltet werden können. Außerdem

sollte man folgende Punkte beachten:

1. Bereitstellung mobiler Geräte: Die Geräte,

die die Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens

erfüllen, müssen aktiviert und registriert

werden. Danach muss jeder Nutzer authentifiziert

und die mobilen Geräte entsprechend

konfiguriert werden – inklusive Bereitstellung

aller benötigten Apps.

2. Verwaltung mobiler Geräte: Ein stetiger

Überblick über alle vorhandenen und im Einsatz

befindlichen Geräte ist unabdingbar. Sie

sollten daher zentral verwaltet werden, damit

Aktualisierungen durchgeführt, neue Richtlinien

eingeführt und neue Konfigurationen

eingestellt werden können.

3. Sicherung mobiler Geräte: Wichtig ist, die

Geräte und die gespeicherten sowie verarbeitenden

Daten zu schützen. Das kann durch

Verschlüsselungs- und Passcode-Richtlinien,

aber auch durch das Sperren bestimmter Gerätefunktionen

gewährleistet werden.

Enterprise Mobility Management

The retail sector continues to upgrade its technology

Mobility is transforming organization’s operations

and represents a crucial channel for interfacing

and interacting with customers and

employees. Access to increasingly powerful

mobile devices, intuitive and immersive applications

and robust networks, has significantly

changed the way we work. With more than

50 percent of the workforce mobile – representing

1.7 billion workers – mobile solutions

are no longer a luxury but rather a necessity

for many of these mobile workers to perform

their jobs. It is this intersection between mobile

solutions and strategic workflows that

we refer to as business-critical mobility. Be

it field service technicians, delivery drivers,

nurses or first responders, many of these workers

depend on reliable access in real-time to

critical information at the point of interaction.

However, mobility has also represented a game

of compromises, especially with respect to

both the performance of the network, the application

and the mobile device. Considering the

criticality of the workflows supported by many

of these enterprise mobile solutions, the impact

of failure can be significantly disruptive.

In fact, according to research conducted by

Von zentraler Bedeutung ist das Enterprise

Mobility Management für Unternehmen, die

geschäftskritische Daten auf unterschiedlichen

Geräten im Einsatz haben. Jedoch reicht

das manchmal nicht aus. Viele Firmen müssen

sich heutzutage der Herausforderung stellen,

zeitnah und kostengünstig mit der Nachfrage

nach mobilen Anwendungen Schritt zu halten.

Häufig existieren jedoch keine Apps, die

die Bedürfnisse des Unternehmens abdecken.

Aus diesem Grund entwickeln einige Organisationen

diese selbst, was durchschnittlich

fünf Monate dauert. und mit Kosten von etwa

55.000 US-Dollar verbunden ist: Mit der Soti

One-Plattform können Unternehmen die umfangreichen

Herausforderungen an die Mobilität

meistern – einschließlich Kosten, Komplexität

und Ausfallzeiten von Geräten. n

▲Kundenorientierte mobile Anwendungen

VDC Research, the consequence of each failure

incident can result in over 100 minutes in

lost productivity – or 23 percent of a daily shift.

Moreover, these disruptions can have a ripple

effect throughout the organizations as others

who depend on the outcome are impacted.

The nature of mobile and wireless technologies,

and the environments they are used in

to support business-critical applications, dictates

that failures will occur. The challenge

is how prepared organizations are to respond

to the outages to minimize the disruption. In

that respect a recent Soti-sponsored survey,

among business-critical mobility solution decision

makers, revealed some striking results.

In fact, according to the research, only one in

five organizations claimed to have complete

visibility into the performance of mobile solutions

used by their frontline mobile workforce.

Given the critical nature of mobile solutions

for many organizations today, providing

support staff with real-time visibility into the

performance characteristics of these solutions,

and the tools to expeditiously address

problems, substantially reduces the disruption

caused by poorly performing solutions. n

POS TECHNOLOGY 5 • 2019 39


Studie

Omnichannel

Personalisierung wird zum

entscheidenden Wettbewerbsvorteil

Wenn der Komfort und das Serviceangebot stimmen, wird der Preis zweitrangig

Zahlungskonditionen mit jeweils 31 Prozent.

Dahinter rangieren die Lieferoptionen mit 30

Prozent und die Produktverfügbarkeit mit 29

Prozent. Auch für die Einkäufer in der DACH-

Region ist das Serviceangebot mit 38 Prozent

das wichtigste Kriterium bei ihrer Entscheidung

für einen Lieferanten. Interessant ist,

dass im DACH-Raum die Lieferkonditionen

mit 37 Prozent sowie die Produktverfügbarkeit

mit 36 Prozent deutlich höher gewichtet

werden – der Preis spielt mit 32 Prozent eine

vergleichsweise geringere Rolle.

Komfort und Effizienz sind

entscheidend

Foto: Fotolia / NicoElNino

▲Personalisierte Omnichannel-Einkaufserfahrung sorgt für nachhaltige Kundenbindung

Auf der Suche nach geeigneten Lieferanten

bevorzugen Einkäufer

zunehmend Anbieter, die über

Webshops individuelle Angebote

realisieren und mit maßgeschneiderten Prozessen

einen effizienten Online-Bestellprozess

ermöglichen. Dies zeigt die aktuelle Studie

„Der digitale Wandel im B2B-Einkauf – Report

2019“ von Sana Commerce. Demnach ist

für knapp ein Drittel (29 Prozent) der Einkaufsentscheider

weltweit eine personalisierte, konsequent

auf ihre Anforderungen ausgerichtete

Einkaufserfahrung im B2B-Online-Handel

wichtig und hat erheblichen Einfluss darauf, für

welche Anbieter sie sich letztlich entscheiden.

In der DACH-Region, also in Deutschland, Österreich

und der Schweiz, liegt ihr Anteil mit 33

Prozent sogar noch etwas höher.

Wesentliches Kriterium für eine personalisierte

Einkaufserfahrung ist für fast die Hälfte

der weltweit Befragten (45 Prozent) die Angabe

kundenspezifischer Preise. Jeweils 38

Prozent erachten maßgeschneiderte Angebote

und Versandoptionen als besonders wichtig.

Und 36 Prozent nannten individuelle Zahlungsoptionen

als entscheidenden Bestandteil

eines personalisierten Einkaufserlebnisses.

Eine ähnliche Gewichtung zeigt sich auch

in der DACH-Region. Für die Untersuchung

von Sana Commerce zum Einkaufsverhalten

im B2B-E-Commerce wurden 560 Einkäufer

weltweit befragt.

Bei der Evaluierung von Angeboten entscheidet

für die Mehrheit der weltweit befragten

Einkäufer (39 Prozent) die Servicequalität

der Anbieter darüber, bei welchem Lieferanten

sie ein bestimmtes Produkt letztlich

ordern. Wenig überraschend rangiert mit 37

Prozent auf dem zweiten Platz der günstigere

Preis, gefolgt von Produkteigenschaften und

Als weitere wichtige Aspekte für die Auswahl

von Lieferanten identifiziert die Studie

zudem bestimmte Webshop-Funktionalitäten,

die Einkäufer für einen effizienten Bestellprozess

unterstützten. Demnach stehen für

jeweils 27 Prozent der Befragten ein einfacher

und schneller Checkout sowie unkomplizierte

Nachbestellungen auf der Prioritätenliste ganz

oben. 26 Prozent wünschen sich kürzere Lieferzeiten

und eine verbesserte Sendungsverfolgung.

Für 24 Prozent ist eine größere Produktauswahl

wichtig, und 23 Prozent legen

auf eine bessere Beschreibung der Produkteigenschaften

Wert.

Diese Tendenz spiegelt sich auch in der

DACH-Region wider. Gefragt nach den wichtigsten

Key Performance Indikatoren (KPIs)

im Beschaffungsprozess nannten 39 Prozent

der professionellen Einkäufer weltweit Kosteneinsparungen

als oberstes Businessziel. Dies

ist dicht gefolgt von Effizienzsteigerung sowie

Erhöhung der internen Kundenzufriedenheit

mit jeweils 36 Prozent und der Reduzierung

von Verwaltungskosten (30 Prozent).

Internationaler Vergleich

Interessant ist hier der internationale Vergleich:

Während in Nordamerika Kosteneinsparungen

mit 49 Prozent den mit Abstand wichtigste KPI

darstellen, ist dieser Aspekt in den Benelux-

Ländern mit lediglich 29 Prozent deutlich niedriger

bewertet. Dort rangiert die Verbesserung

40 POS TECHNOLOGY 5 • 2019


der internen Kundenzufriedenheit mit 35 Prozent

auf Rang eins. In DACH zeigt sich eine

etwas andere Gewichtung: Hier spielen interne

Kundenzufriedenheit und Reduzierung der

Verwaltungskosten mit jeweils 35 Prozent die

zentrale Rolle. Kosteneinsparungen rangieren

dagegen mit 32 Prozent nur an dritter Stelle.

Und die Steigerung der Effizienz im Beschaffungsprozess

liegt mit lediglich 25 Prozent abgeschlagen

auf den hintersten Plätzen.

Dazu kommentiert Michiel Schipperus, CEO

und Managing Partner von Sana Commerce:

„Für B2B-Anbieter ist das Verständnis der

Anforderungen und Erwartungen professioneller

Einkäufer von entscheidender Bedeutung,

um bei vergleichbaren Warenangeboten

im Wettbewerb erfolgreich bestehen zu können.

Unsere aktuelle Studie zeigt: Unternehmen,

die über ihren Webshop eine personalisierte

Einkaufserfahrung bieten, setzen sich

häufig nicht nur als bevorzugte Lieferanten

durch – sie werden auch dafür geschätzt, dass

sie ihre Kunden effektiv bei der Erfüllung ihrer

KPIs unterstützten. Die Grundlage dafür

ist die Integration von Webshops mit internen

Systemen wie dem ERP: Dies gewährleistet

zum einen, Kunden verlässliche Informationen,

etwa zu Lagerbeständen, Preisen oder

Lieferoptionen personalisiert und in Echtzeit

zur Verfügung zu stellen. Es vereinfacht für

Kunden zudem, über detaillierte Produktbeschreibungen

und individuelle Zahlungskonditionen

auch komplexe Kaufentscheidungen

zu treffen.“

Omnichannel-Strategie als

Erfolgskonzept

Die Studie von Sana Commerce macht auch

deutlich, dass B2B-Unternehmen bereits heute

einen Großteil ihrer Produkte über das Internet

ordern: Demnach beziehen B2B-Unternehmen

aktuell durchschnittlich knapp zwei

Drittel (64 Prozent) ihres gesamten Warenbedarfs

online und nur rund ein Drittel (36 Prozent)

über Offline-Kanäle. Betrachtet man die

prozentualen Anteile von Online- und Offline-

Käufen innerhalb der B2B-Organisationen

genauer, ergibt sich folgendes Bild: Während

international derzeit lediglich sechs Prozent

der Unternehmen angaben, alle Produkte ausschließlich

online zu bestellen, kaufen aktuell

85 Prozent mindestens die Hälfte und 57 Prozent

sogar drei Viertel ihrer Waren über das

Internet. Diese Zahlen sind über alle Regionen

und Branchen hinweg weitgehend homogen

und unterstreichen den hohen Stellenwert des

Foto: Sana Commerce

▲Studie zum digitalen Wandel

Online-Kanals im B2B-Beschaffungsprozess.

Dennoch hat die Möglichkeit, offline einzukaufen

– beispielsweise über Vertriebsmitarbeiter

– im B2B-Umfeld nach wie vor eine

wichtige Bedeutung und sollte von Unternehmen

keinesfalls vernachlässigt werden.

Personalization becomes a decisive competitive advantage

Looking for suitable suppliers, purchasers

increasingly prefer suppliers who realize

individual offers via web shops and enable

an efficient online ordering process with

tailor-made processes. This is shown by the

current study “Der digitale Wandel im B2B-

Einkauf – Report 2019” by Sana Commerce.

According to this study, almost one-third

(29 percent) of purchasing decision-makers

worldwide consider a personalized purchasing

experience in B2B online retailing that

is consistently tailored to their requirements

to be important and has a considerable influence

on which providers they ultimately

choose. In the DACH region, i.e. in Germany,

Austria and Switzerland, their share is even

slightly higher at 33 percent.

For almost half of those surveyed worldwide

(45 percent), the most important criterion

for a personalized purchasing experience is

the indication of customer-specific prices. In

each case, 38 percent consider tailor-made

offers and shipping options to be particularly

important. And 36 percent named individual

Nachhaltige Kundenbindung

Mehr als die Hälfte (57 Prozent) der weltweit

Befragten sagten, Angebote auch weiterhin

per E-Mail zu bevorzugen. 36 Prozent

möchten direkt über den Webshop Zugang

zu Angeboten, während 34 Prozent für

Offerten ein persönliches Telefongespräch

bevorzugen. In DACH präferieren sogar

63 Prozent Angebote via E-Mail, 39 Prozent

über den Webshop und 30 Prozent

telefonisch.

Interessanter Weise möchte mit 22 Prozent

immer noch knapp ein Viertel der Einkäufer

weltweit (DACH 24 Prozent) auch weiterhin

Angebote über Fax erhalten. Insgesamt

nannten 41 Prozent der Befragten weltweit

E-Mail als wichtigsten Einkaufskanal im

B2B-Beschaffungsprozess, gefolgt von E-

Commerce mit 28 Prozent und Telefon mit

25 Prozent. All dies unterstreicht einmal

mehr die Notwendigkeit für Lieferanten,

über alle Vertriebskanäle hinweg eine konsistente,

personalisierten Omnichannel-Einkaufserfahrung

zu gewährleisten, um Kunden

nachhaltig an sich zu binden. n

payment options as a decisive component of a

personalized shopping experience. A similar

weighting is also evident in the DACH region.

For the Sana Commerce survey on purchasing

behaviour in B2B e-commerce, 560

purchasers worldwide were surveyed.

In the evaluation of offers, the majority of buyers

surveyed worldwide (39 per cent) decided

which supplier they would ultimately order

a certain product from based on the service

quality of the providers. Not surprisingly, the

lower price came in second with 37 percent,

followed by product features and payment

terms with 31 percent each. This is followed

by delivery options with 30 percent and product

availability with 29 percent. For buyers

in the DACH region, the service offering

is also the most important criterion in their

decision for a supplier, with 38 percent. It is

interesting to note that in the DACH region,

delivery conditions are weighted significantly

higher at 37 percent and product availability

at 36 percent – the price plays a comparatively

smaller role at 32 percent.

n

POS TECHNOLOGY 5 • 2019 41


Interview

KI & Blockchain

Immer schneller, individueller und flexibler

Mittels In-Store-Tracking oder der Analyse hyperlokaler Daten können Händler wesentlich individuellere

Store-Konzepte entwickeln

▲ Erfolgreiche Händler nehmen ihre Kunden mit auf eine fortlaufende Reise, die von detaillierten Einblicken,

Personalisierung und einer durchgehenden Omnichannel-Erfahrung geprägt wird

Vesna Maric: Zugegeben, durch beispielsweise

flexible Liefer- und Bereitstellungskonzepte

– oft noch am selben Tag – haben

sich die Anforderungen der Kunden drastisch

erhöht. Eine solche Verbesserung des Einkaufskomforts

wird schnell zum Standard.

Erwartet werden eine stets individualisierte

Ansprache mit kontextbezogenen Angeboten

und Bereitstellungsoptionen. Für den Händler

bedeutet das, einerseits den kompletten Warenprozess

im Blick zu haben und die Wünsche

und Bedürfnisse des Kunden zu kennen.

An der Technologie wird es kaum scheitern.

Die Frage lautet eher: Welches Konzept passt

zu welchem Bereich, Geschäftsmodell und zu

welchen Kundenzielgruppen? Solch ein Konzept

mit den dazu passenden Technologiebausteinen

zu entwickeln ist oft schwer. Ein kompetenter

und erfahrener Technologiepartner

kann hier die Lösung sein.

Foto: IBM

Mit Vesna Maric und Maria Gomez

stehen seit kurzer Zeit zwei

visionäre und tatkräftige Frauen

an der Spitze des IBM Retail Bereichs,

die eine klare Vorstellung davon haben,

wie zahlreiche aktuelle Herausforderungen

des Einzelhandels mit Hilfe von neuen Technologien

wie der künstlichen Intelligenz oder

Blockchain angegangen werden können. Was

für die Umsetzung notwendig ist, erklären sie

im Interview mit POS TECHNOLOGY.

In welchen Bereichen des Einzelhandels

kann Technologie beim digitalen Wandel

und der Ausrichtung auf die Kunden

von heute sofort unterstützen und wo sind

eher noch die Verbände und Gesetzgeber

gefragt?

Vesna Maric: Denkbar ist grundsätzlich

schon jeder Bereich in der Wertschöpfungskette,

angefangen von der Produktion bis hin

zum Verkauf. Überall gibt es bereits zahlreiche

Anwendungsfälle in der Praxis. Mit

Hilfe von neueren Technologien wie Blockchain

oder der Künstlichen Intelligenz (KI)

werden komplette Teilbereiche neu definiert,

neue Erkenntnisse gewonnen, Prozesse und

beteiligte Partner besser miteinander verzahnt.

Alles mit dem gemeinsamen Ziel, das

Einkaufserlebnis der Kunden zu verbessern.

Technologisch machbar ist so gut wie alles,

nur gibt es selbstverständlich Teilbereiche in

der Einzelhandelspraxis, die weiteren Betrachtungen

unterliegen, darunter auch ethischen

und regulatorischen Fragen. Der Rahmen des

KI-Einsatzes oder von Überwachungstechnologie

zum Beispiel, die die Kunden durchaus

„gläsern“ erscheinen lassen können.

In welchem Einzelhandelsbereich gibt es

das größte Änderungspotenzial?

Maria Gomez: Eine gute Frage. Wir sehen, dass

sich bereits bei den Supply Chain-Prozessen, der

Handelslogistik oder den Warenwirtschaftssystemen

dahinter vieles getan hat, um nur einige

Beispiele zu nennen. Auf der Verkaufsfläche

selbst sehen wir noch ein enormes Potential,

was sowohl die Sortimentsgestaltung und -anordnung,

Verfügbarkeit, technologische Unterstützung

von Beratungsvorgängen und dem

Checkout als auch das Personal selbst betrifft.

Zufriedene Kunden gibt es, wenn sie kompetenten

und auskunftsfähigen Verkaufsmitarbeitern

gegenüberstehen. Diese müssen nicht alles

selbst wissen, sie brauchen jedoch steten Zugang

zu Waren-, Bestell- und Lieferinformationen sowie

zur Kundenhistorie.

Immer schneller, immer individueller, immer

flexibler – wie kann das eigentlich gelingen?

Was sollten Einzelhändler und Technologiepartner

mitbringen, damit ein Projekt

die Chance auf Realisierung hat?

Maria Gomez: Kooperationsbereitschaft

und gegenseitiges Vertrauen sind entscheidend.

Mit unserem Garagen-Modell, bei dem

alle Ideen und Use Cases gemeinsam mit der

Kundenseite entwickelt werden, hat jeder Beteiligte

die Möglichkeit, eigene Wünsche und

Anwendungskriterien einzubringen. Meistens

lassen sich auf dieser Basis schnell und

effektiv erste Proof of Concepts entwickeln,

die es anschließend zu testen und zu optimieren

gilt. Sind mehrere Partner beteiligt,

spielen Datenschutz und die Sicherung des

eigenen Know-hows eine noch größere Rolle.

Auch das kann mit entsprechenden technologischen

Möglichkeiten und Prozessen gesteuert

und gewährleistet werden.

Wo gibt es Grenzen bei technologiebasierten

Anwendungen oder einfach: wo spielen

Händler und Kunde nicht mehr mit?

Maria Gomez: Grenzen gibt es überall dort,

wo es um Daten- oder Persönlichkeitsrechte

geht. Transparenz ist hier entscheidend.

Selbstverständlich sollte ein Geschäftsmodell

bzw. sollten die Neuerungen darin auch Sinn

machen und Erfolge bei relativ einfacher Umsetzung

versprechen.

42 POS TECHNOLOGY 5 • 2019


Wie kann eine Integration im Lebensmittelhandel

gelingen, wenn immer mehr Märkte

regionale Erzeuger und Lieferanten in

ihr Portfolio aufnehmen?

Vesna Maric: Hier ist es wichtig, Schritt für

Schritt vorzugehen und sich kleine Ziele zu

setzen. Nicht jeder regionale Bauernhof ist

technologisch so ausgestattet wie größere Lieferanten

und kann in Windeseile im System registriert

werden. Carrefour aus Frankreich hat

bei der Implementierung unserer Blockchain-

Lösung „Food Trust“ sich bewusst zunächst

nur auf ein bestimmtes Produkt konzentriert

und nennt heute dennoch die Integration aller

beteiligten regionalen Lieferanten als eine der

größten Herausforderungen.

Welche Implikationen gibt es hierbei von

einer immer komplexeren Lieferkette bis

hin zu individualisierten Angeboten in den

einzelnen Märkten vor Ort?

Maria Gomez: Es gibt weder One-size-fitsall-Lösungen

noch wird es möglich sein, alle

Bereiche gleichzeitig anzugehen. Definierte

Teilbereiche und Pilotprojekte können ein

guter Startpunkt sein, um das eigene Geschäft

auf den zukünftigen Weg zu bringen und neue

Technologien zu testen, sei es die Blockchain

für die Lieferkettensteuerung und -überwachung,

AI-Bots für das Kunden-Callcenter

oder IoT-Lösungen für die Ladenfläche. Wichtig

ist stets, zunächst eine Strategie zu entwickeln,

bevor überhaupt eine erste Investition in

neue Technologie erfolgt.

Welche Erfahrungswerte liefern die bereits

laufenden Blockchain-Projekte TradeLens

mit Maersk bzw. Food Trust mit Carrefour

sowie andere Food Trust Ökosysteme?

Maria Gomez: Zunächst einmal, dass es

funktioniert und es einfach den Mut und den

Willen braucht, solch ein Projekt anzustoßen.

Mit dem laufenden Betrieb und dem wachsenden

Ökosystem lassen sich einzelne Aspekte

weiter optimieren, gleichzeitig treten neue

Fragen auf, die einer Lösung bedürfen. So wie

Rom nicht an einem Tag erbaut wurde, läuft

es auch mit Projekten dieser Art. Beide Projekte

haben zudem auch die Wichtigkeit einer

neutralen Blockchain-Plattform unterstrichen,

die es allen Beteiligten ermöglicht, ihre Daten

sicher einfließen zu lassen, ohne die Abwanderung

ihrer Daten oder ihres Know-hows befürchten

zu müssen.

Was gehört heute zu einer individualisierten

Kundenansprache?

Vesna Maric: Die passenden kontextbezo-

genen Angebote zum richtigen Zeitpunkt und

am richtigen Ort zur Verfügung zu stellen und

den Kunden samt Präferenzen bei Waren und

Lieferoption sowie Historie mehr denn je zu

kennen. Mit den richtigen Kundendaten lässt

sich die Kundenbindung (Engagement) vertiefen

und die Konvertierungsrate steigern,

indem Angebote und Nachrichten an jedem

Kontaktpunkt optimiert und personalisiert zur

Verfügung gestellt werden.

Wie hat sich die neue IBM im Retail-Bereich

aufgestellt und mit welchen Kernsegmenten?

Maria Gomez: Wir decken mit unserem Beratungs-

und Lösungsangebot alle vier Kernbereiche

des Handels ab: Kundenerlebnis und

Kundenbindung (Customer Engagement und

Experience), Supply Chain, Betriebsprozesse

und Store. Dabei geht es längst nicht nur um

bloße Technologie, sie ist vielmehr Mittel

zum Zweck. Damit sie zielführend eingesetzt

wird, stehen die gemeinsame Entwicklung

einer Strategie und passender Geschäftsanwendungen

im Fokus. Neben der Customer

Experience sind uns dabei die Faktoren Nachhaltigkeit

und Innovation besonders wichtig.

Always faster, more individual and more flexible

In the past, IBM focused especially on POS

hardware solutions in the retail sector. Today,

the company completely changed their product

offerings and fields of expertise, while

focusing on innovative retail solutions based

on new technologies like AI, blockchain or

IoT merged with strategical consultation.

We talked with Vesna Maric, Vice President

Enterprise Business Unit Consumer Industries,

and Maria Gomez, Director of Retail

and Consumer Goods Industry Germany,

about the potential of such new technologies

to tackle today’s retail challenges and the

current strategy. Any area, of the value chain,

from production to sales, is conceivable when

considering new technology-based strategies.

New technologies such as AI or blockchain

help to gain new insights, improve the ways

of interaction and support the integration of

partners and processes. All with the common

goal of improving the customer's shopping

Gibt es Beispielanwendungen, in denen dieser

besondere Fokus bereits zum Tragen kommt?

Maria Gomez: Wir haben bereits mit mehreren

Unternehmen an Shopping Assistant-

Lösungen gearbeitet, die innovative Technologien

wie KI oder Robotics einbeziehen

und mit entsprechender Automatisierung die

Customer Experience hinsichtlich Informations-,

Bestell- und Lieferprozess verbessern.

Mittels In-Store-Tracking oder der Analyse

hyperlokaler Daten können Händler wesentlich

individuellere Store-Konzepte entwickeln,

die sich am tatsächlichen Bedarf der

Region und der entsprechenden Klientel entwickeln.

Mittels Blockchain-Technologie und

Technologieplattformkonzepten wie Food

Trust fördern wir darüber hinaus Transparenz

und Nachhaltigkeit in der Supply Chain

der Lebensmittelindustrie.

n

Interview mit

Vesna Maric

Vice President,

Geschäftsbereich

Consumer Industries

bei IBM

Maria Gomez

Direktor Handel- und

Konsumgüterindustrie

bei IBM

experience. In order to successfully develop

and realize such a strategy, a step-by-step

approach with room for adjustments is better

than a Big Bang attempt. For example,

French retailer Carrefour SA deliberately

concentrated on only one specific third-party

product when implementing the blockchain

solution “Food Trust”, as one of the biggest

challenges was the integration of all regional

suppliers involved. With the current consulting

and solutions portfolio, IBM covers all

four key areas of retail: customer engagement

and experience, supply chain, business processes

and store. To ensure that technology is

used effectively, the focus is set on the joint

development of a strategy and suitable business

applications. In addition to the customer

experience, the factors of sustainability and

innovation are particularly important to the

company, and together they are what IBM

stands for.

n

POS TECHNOLOGY 5 • 2019 43


Case Study

Cloud-ERP

Dream-Team: ERP und Innovationen

Wie der Kunde mit Enterprise Resource Planning wieder zum König wird

▲Online Shopping leicht gemacht: Wer seine User kennt und einen 360-Grad-Blick auf seine Daten hat, begeistert Kunden und kann sogar neue Produkte entwickeln

Client Centricity ist in aller Munde.

Gerade der Einzelhandel schreibt

sich diesen Begriff gerne auf die

Fahne. Doch Rabatte, Aktionen und

kreative Werbeformate allein reichen nicht

aus. Vielmehr ist echte Kundenorientierung

gefragt, die sowohl online als auch offline

zu begeisternden Einkaufserlebnissen führt.

Dazu braucht es aber ein holistisches Kundenbild,

einen guten Service und vor allem eine

starke Kundenbindung.

Um das zu erreichen, sollten Unternehmen

auf innovative Business Software aus der

Cloud setzen. Sie ist die technologische Basis

für Client Centricity. Besondere Bedeutung

kommt dabei dem Enterprise Resource Planning

(ERP) zu, das mehr kann als nur Kapital,

Personal und Material verwalten. Es ist das

Herzstück des Unternehmens, das alle Funktionen

bietet, um den Kunden wieder zum

König zu machen. Doch welche Funktionen

braucht es dafür?

Kundenkontakte

nicht nur die Kontaktdaten gemeint, sondern

alle Interaktionen zwischen Verkäufer

und Käufer. Nur wer an einem Ort alle Informationen

zu einem Ansprechpartner hat,

kann seine Kunden nachhaltig und ganzheitlich

betreuen.

Ein Beispiel aus der Praxis: Ein E-Shop für

Elektroroller kämpft aufgrund der hohen

Nachfrage aktuell mit vielen Bestellungen.

Die Kunden nutzen aber nicht mehr wie

noch vor einigen Jahren nur einen Kanal

zur Kontaktaufnahme, sondern mehrere.

Ob Mail, Web-Formular oder Telefon – an

verschiedenen Touchpoints interagieren

Kunden mit dem Unternehmen. Damit zum

Beispiel der Support bei einem Anruf nicht

nur die Telefon-Historie, sondern auch alle

Mails sehen kann, ist die automatische

Kontaktanlage gefragt. Sie ordnet jegliche

Kommunikation einem Ansprechpartner

zu. Das spart Zeit und bietet jedem Berechtigten

die Möglichkeit, alle Aktivitäten einzusehen.

Mehr noch: Dank des holistischen

Kundenbildes kann sich nun die Produktentwicklung

ganz genau die Wünsche und Bedürfnisse

der Kunden anschauen und daraus

neue Produkte und Services entwickeln.

Fotos: Pixabay

Ob online oder offline – Kundendaten sind

für den Einzelhandel das neue Öl. Richtig

genutzt, helfen sie dem Handel dabei, ein

ganzheitliches Kundenbild zu ermitteln.

Voraussetzung für diesen 360-Grad-Blick

ist die zentrale und vor allem automatisierte

Speicherung von Daten. Damit sind jedoch

▲Ob Automatisierung oder IoT: Wer sich Kundenorientierung auf die Fahne schreibt, braucht ein ERP-System als

technologische Grundlage

44 POS TECHNOLOGY 5 • 2019


Kundenservice

Auch im Handel spielt Vernetzung eine entscheidende

Rolle. Ein wichtiger Treiber dafür

ist Internet of Thing (kurz: IoT), also die

Verknüpfung unterschiedlicher Geräte über

das Internet. Eine zentrale Rolle spielen dabei

Sensoren, die in Geräten verbaut zum Beispiel

Lagerbestände, aber auch die Beschaffenheit

von Produkten messen können – und das in

Echtzeit. Über das Web werden dann die gemessenen

Daten an die verbundenen Systeme

geschickt, zum Beispiel dem ERP-System.

Dort wird entweder automatisch eine Reaktion

ausgelöst oder ein Mitarbeiter prüft den

Wert und leitet die nächsten Schritte ein.

Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Betrieb stellt

Werkzeuge für die Zerspannung her. Diese verkauft

er direkt in seinen Filialen und im E-Shop.

Dank der IoT-Technologie ist es ihm gelungen,

sein Produkt zu optimieren und sogar einen

neuen Geschäftsbereich aufzubauen. Gelungen

ist das durch den Einbau von Sensoren in jedes

verkaufte Werkzeug. Diese ermitteln den Grad

der Abnutzung und senden diese Werte direkt

an das ERP-System des Werkzeugherstellers.

Ist der Wert kritisch, wird er in Form eines

Tickets an das Service-Team geschickt. Dort

angekommen, prüft der Support erneut den

Wert, sendet eine Warnung an den Kunden und

vereinbart einen Termin – vollautomatisch. Die

Weiterentwicklung des Produktes wirkt sich

aber nicht nur auf das Geschäft des Betriebes

aus. Dank der neuen Services stärkt er auch

nachhaltig die Kundenbeziehung.

Kundenbeziehung

chung zu beraten, arbeitet das Team mit der

mobilen Kasse. Das bringt beiden Seiten Vorteile:

Die Shopping-Berater erhalten mehr Zeit

für die Kundenbetreuung und haben weniger

Aufwand beim Eintippen der ausgewählten

Ware. Endkunden hingegen profitieren von

einem optimierten Einkaufserlebnis, das auch

die Kundenloyalität stärkt.

Am Point of Sale findet dann der Kassiervorgang

statt, der dank Schnittstellen zwischen

Business Software und Kassenhardware integriert

abläuft.

Sensible Kundendaten

Kaum eine andere Branche arbeitet mit so

vielen Kundendaten wie der Handel. Kein

Wunder, dass hier die europäischen Datenschutzgrundverordnung

(EU-DSGVO) für

viel Wirbel gesorgt hat. Jedes Unternehmen,

dass mit personenbezogenen Daten von EU-

Bürgern umgeht, muss diese korrekt verarbeiten

– ansonsten drohen sensible Strafen. Um

das zu vermeiden, sollten Firmen auch für diese

Aufgaben auf ERP-Systeme zurückgreifen.

Gerade aus der Cloud helfen sie dabei, neue

Vorgaben, schnell umzusetzen.

Ein Beispiel aus der Praxis: Eine Online-Apotheke

wollte vor der Einführung der DSGVO

seine Kunden besser kennenlernen und hat eine

Reihe an Daten gespeichert. Nach Einführung

der neuen Richtlinie hat das Unternehmen nun

Dream Team: ERP and Innovations

die Pflicht, die sensiblen Kundendaten unwiederbringlich

zu überschreiben oder zu löschen.

Durch den großen Kundenstamm und die Masse

an Informationen entscheidet sich der Shop

für ein ERP-System mit einem Löschkonzept,

das Daten anonymisiert. Ermöglicht wird das

durch den sogenannten Anonymisierungsassistenten.

Diese Funktion bildet die technische

und organisatorische Grundlage für die Einhaltung

des Datenschutzes.

ERP-Systeme als Partner

Ob holistisches Kundenbild, neue Service, eine

stärkere Kundenbindung oder die Umsetzung

von rechtlichen Vorgaben – Kundenorientierung

fängt zwar im Kopf an, braucht aber die

technologische Unterstützung. Ohne Unternehmenssoftware

wie ERP-Systeme bleibt ein begeisterndes

Einkaufserlebnis oft nur eine Vision

und der Kunde ein Scheinkönig. Darum sollten

sich Entscheider im Handel von dem Gedanken

verabschieden, ERP-Systeme seien nur für die

Verwaltung von Kapital, Personal und Material

da. Sie müssen und können heute viel mehr leisten.

Als ein zuverlässiger Partner im digitalen

Wandel, ist es ein wichtiger Auftrag für die Softwarehersteller,

Themen wie Automatisierung,

Internet of Things oder DSGVO zügig und flexibel

umzusetzen. Nur wenn Business Software

einen Beitrag zur Client Centricity und zur Entwicklung

neuer Geschäftsideen leistet, Mitarbeiter

entlastet und Kunden einen Mehrwert stiftet,

erfüllt sie ihren Zweck im digitalen Zeitalter. n

Der Online-Handel setzt die stationären Geschäfte

immer mehr unter Druck. Aus dem

Grund überlegen viele Unternehmen, wie

sie die Kunden in die Läden locken. Dabei

spielt die Digitalisierung des Point of Sales

eine immer größere Rolle. Ein Beispiel dafür

ist die mobile Kassenführung – zum Beispiel

über das Tablet. Verkäufer können darüber

Artikel erfassen und gleichzeitig den Kunden

im Laden, Großhandel oder Lager begleiten.

Die Artikelerfassung erfolgt per Eingabe

oder Bildauswahl.

Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Bekleidungsgeschäft

im Luxussegment bietet auf drei

Etagen exklusive Outfits an. Um sich von den

großen Ketten abzuheben, setzt das Familienunternehmen

fast ausschließlich auf Personal

Shopping. Um die Kunden ohne Unterbre-

Everyone is talking about Client Centricity. Especially

the retail business has made this their

motto. But discounts, promotions and creative

advertising formats are not enough anymore.

Rather, true customer orientation is needed,

which leads to exciting shopping experiences –

both online and offline. However, this requires

a holistic customer image, much better service

and, above all, stronger customer loyalty.

To achieve this goal, companies should rely on

innovative business software from the cloud.

It is the technological basis for client centricity.

Of importance here is Enterprise Resource

Planning (ERP), which can do more than just

manage capital, human and material resources.

It is the heart of the company, offering all the

functions to make the customer king again. Part

of these functions are:

• Automatic contact filing for a 360-degree customer

image

• Internet of Things for digitized products and

new business models

• Mobile check-outs for an optimized shopping

experience, better customer experience and customer

bonding

• Deleting concept for a legally compliant implementation

of the EU DSGVO

Any other industry works with as much customer

data as the retail trade. Whether holistic customer

image, new services, stronger customer

loyalty or the implementation of legal requirements

– customer orientation certainly starts in

the head but needs technological support. Without

business software such as ERP systems, an

inspiring shopping experience often remains just

a vision and the customer a fictitious king. n

POS TECHNOLOGY 5 • 2019 45


Case Study

Digitalisierung

Permanente Warenverfügbarkeit

gehört zum Kundenservice

Peek & Cloppenburg reagiert mit neuen Konzepten auf verändertes Kaufverhalten

Service, sondern der stationäre und der Online-Handel

unterstützen sich auch gegenseitig“,

sagt Nicolay Merkt, Geschäftsführer der

Fashion ID.

Neues Konzept zur

Nachschubfunktion

Fotos: Peek & Cloppenburg KG, Düsseldorf

▲Die Kunden im stationären Handel haben die Möglichkeit, sich ihre Lieblingsartikel aus anderen Häusern in ihre

Wunschfiliale liefern zu lassen, wenn sie vor Ort ausverkauft sind

Wer im Handel erfolgreich sein

will, muss mit den Wünschen

der Verbraucher mithalten können.

Gerade die Digitalisierung

hat dazu geführt, dass die Kunden es gewöhnt

sind, alles immer sofort zu bekommen. Um

ihnen diesen Anspruch erfüllen zu können,

hat das Modeunternehmen Peek & Cloppenburg

mit Hauptsitz in Düsseldorf und Wien

mehrere Projekte zur Optimierung der Warenverfügbarkeit

angestoßen.

Neue Reservierungsmöglichkeiten

Nach dem Startschuss in Österreich Mitte

Mai bietet Peek & Cloppenburg seit Anfang

Juli auch in Deutschland die Funktion Click &

Reserve in seinem Onlineshop an. Nach einer

Verfügbarkeitsabfrage in Echtzeit können die

Kunden so einen Artikel direkt in dem Verkaufshaus

ihrer Wahl reservieren. Gleichzeitig

haben auch Kunden im stationären Handel

die Möglichkeit, sich ihre Lieblingsartikel aus

anderen Häusern in ihre Wunschfiliale liefern

zu lassen, wenn sie vor Ort ausverkauft

sind. In beiden Fällen werden die Kunden per

E-Mail informiert, sobald die Waren eingetroffen

sind. Sie können diese innerhalb von

drei Tagen bequem am Service Point abholen.

Damit stärkt das Unternehmen seine Omnichannel-Strategie.

Die Vorteile des komfortablen

Einkaufs im Webshop verbinden sich

mit denen der Verkaufshäuser, in denen die

Konsumenten die Waren anprobieren und live

erleben können.

„Die Verflechtung von Onlinehandel und

stationärem Geschäft ist für uns ein Schwerpunktthema.

Nach dem bereits eingeführten

Click & Collect können wir mit dem zusätzlichen

Click & Reserve den Kunden ein weiter

verbessertes Omnichannel-Erlebnis bieten.

Auf diese Weise steigern wir nicht nur den

Ob online oder offline, der Service am Kunden

steht für Peek & Cloppenburg im Fokus

aller Entwicklungen. Daher testet das Unternehmen

zurzeit das Konzept einer zentralen

Nachschubfunktion für Artikel seiner Eigenmarken

sowie für Ganzjahresartikel ausgewählter

Fremdmarken. Bisher mussten Produkte

der Eigenmarken nahezu sechs Monate

im Voraus und für jedes Verkaufshaus separat

nach Farbe, Größe und in genauer Stückzahl

geordert werden. Doch mit dem veränderten

Kaufverhalten lassen sich solche detaillierten

Vorhersagen nicht mehr treffen. Deshalb erfolgt

die Verteilung heute zweimal wöchentlich

von einem Zentrallager aus. Über dieses

Lager werden 2019 bereits über eine Million

Teile bedarfsgerecht nachgesteuert und 2020

schrittweise zum Vollausbau skaliert.

Ähnlich handhabt Peek & Cloppenburg die

Verteilung der Ganzjahresartikel. Das Unternehmen

hat Depots mit einer zentralen Nachschubfunktion

eingeführt, welche die Versorgung

der Verkaufshäuser mit Stammartikeln

übernehmen. Dieses Vorgehen vereinfacht

und beschleunigt die Wiederbelieferung. Statt

wie bisher die Produkte bei Bedarf beim Lieferanten

anzufordern, rufen die Verkaufshäuser

diese jetzt im Depot ab, welches täglich

konsolidiert die Aufträge an die Lieferanten

weitergibt. Klarer Vorteil für das Unternehmen:

Die verbesserte Verfügbarkeit auf den

Verkaufsflächen nimmt nachweislich einen

positiven Einfluss auf die Abverkäufe, weshalb

das Konzept noch in diesem Jahr weiter

ausgerollt wird.

Expansion stationär und online

Peek & Cloppenburg expandiert weiterhin

und gibt somit mehr Kunden die Möglichkeit,

aus der aktuellen Mode hunderter Marken

46 POS TECHNOLOGY 5 • 2019


ihre persönlichen Trends auszuwählen. Für 2020 ist der Markteintritt

in Estland und Serbien geplant. Mit den Eröffnungen der Verkaufshäuser

in Tallin und Belgrad erweitert Peek & Cloppenburg seine

internationalen Aktivitäten und ist damit zukünftig in 17 Ländern

vertreten. Neben fünf Umbaueröffnungen in Deutschland und Osteuropa

gibt es zudem 2019 drei Neueröffnungen in Cluj (Rumänien),

Timisoara (Rumänien) und Zagreb (Kroatien). Im kommenden Jahr

soll darüber hinaus ein neues Verkaufshaus mit über 5.500 Quadratmetern

in Bocholt entstehen.

Nicht nur stationär, sondern auch online weitet Peek & Cloppenburg

sein Angebot aus. Neben einem neuen Onlineshop in den Niederlanden

geht im Herbst auch der eigene Onlineshop für die Tochtergesellschaft

Anson’s Herrenhaus an den Start. Die Zielgruppen können in

Online Fashion Windows die aktuellen Kollektionen kennenlernen.

Mit all seinen Projekten reagiert Peek & Cloppenburg auf das veränderte

Verbraucherverhalten und ist optimal auf die Bedürfnisse seiner

Kunden eingestellt.

n

7 – 9 Januar 2020

Messe Düsseldorf

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▲Das Unternehmen hat Depots mit einer zentralen Nachschubfunktion eingeführt

Permanent product availability is part

of customer service

Peek & Cloppenburg reacts to changed buying behaviour with new

concepts: The fashion company Peek & Cloppenburg, headquartered

in Düsseldorf and Vienna, has initiated several projects to optimize

its product availability. Thereby the focus is on customer service. The

company is currently testing the concept of a central replenishment

function. The distribution of products of its own brands takes place

twice a week from a central warehouse. Depots with a central replenishment

function were introduced for selected all year articles, which

take over the supply of the houses with regular articles. The improved

availability on the sales areas has a positive influence on sales, which

is why the concept is being rolled out further.

Peek & Cloppenburg continues to expand. Market entry in Estonia

and Serbia is planned for 2020. In addition to five store openings in

Germany and Eastern Europe, there will be three new store openings

in Cluj (Romania), Timisoara (Romania) and Zagreb (Croatia) in

2019. In the coming year, a new store with more than 5,500 square

meters is also to be built in Bocholt. Since July, Peek & Cloppenburg

has been offering the Click & Reserve function in its online shop in

Germany, thereby strengthening its omnichannel strategy. In addition

to a new online shop in the Netherlands, an online shop for the subsidiary

Anson’s Herrenhaus was launched in August. With its projects,

Peek & Cloppenburg is responding to changing consumer behavior

and is optimally attuned to the needs of its customers.

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DIE WELT

DES WERBENS

UND VERKAUFENS


Case Study

Kasse

Wenn die Kassennachschau ansteht

Sicher durch die Betriebsprüfung dank Software – elektronische Aufzeichnung der Barerlöse

Weiteres Schriftwerk, auf dem die Betriebsprüfungen

basieren, sind die „Grundsätze zur

ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung

von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen

in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff“

(GoBD). Sie regeln unter anderem die

elektronische Aufzeichnung der Barerlöse und

die Verfahrensdokumentation.

Vorbereitung auf eine

Kassennachschau

Foto: Pixabay

▲Bei einem Kaufhaus in Hannover stand eine Betriebsprüfung mit Fokus auf den Umsätzen an, bei der auch die

Kassen und Bons geprüft wurden

Seit 2018 kann die Finanzverwaltung

eine Kassennachschau durchführen

lassen, um Manipulationen an

elektronischen Kassensystemen im

Einzelhandel zu überprüfen. Alle einzelnen

Buchungen müssen dabei nachvollziehbar und

geordnet sowie unveränderlich dokumentiert

werden. Bei einem Kaufhaus in Hannover

stand eine Betriebsprüfung mit Fokus auf den

Umsätzen an, bei der auch die Kassen und Bons

geprüft wurden. Eine Software hielt dafür alle

notwendigen Daten vor. Mit ihr konnten auch

Auffälligkeiten nachvollzogen werden, die

durch einen Kassenabsturz entstanden waren.

Die Kassennachschau ist ein eigenständiges

Verfahren und ein weiteres Instrument des

Gesetzgebers, um Betrug und Manipulationen

an elektronischen Kassensystemen zu erschweren.

Seit 2018 kann die Finanzverwaltung eine

solche Betriebsprüfung durchführen, um die

Ordnungsmäßigkeit der Aufzeichnungen und

Buchungen von Einnahmen und -ausgaben

nachzuvollziehen. Ein Amtsträger der Behörde

kommt unangekündigt und nicht im Rahmen

einer Außenprüfung beim Steuerpflichtigen

vorbei und nimmt Einsicht in die Computer.

Elektronische Archivierung

Eingeführt wurde die Kassennachschau durch

das „Gesetz zum Schutz vor Manipulationen

an digitalen Grundaufzeichnungen“ im Dezember

2016. Es regelt darüber hinaus die

Themen Kassenführung und elektronische

Archivierung – neu ist die sogenannte Einzelaufzeichnungspflicht

mittels elektronischer

Aufzeichnungssysteme. Ebenfalls wurde eine

zertifizierte, elektronische Sicherheitseinrichtung

für die Systeme festgelegt. Sie besteht aus

Sicherheitsmodul, Speichermodul und digitaler

Schnittstelle. Hat die Kasse keine Möglichkeit

zur Einzelaufzeichnung oder werden die Geschäftsvorfälle

nicht vollständig, korrekt und

zeitgerecht geordnet, liegt bereits eine Ordnungswidrigkeit

vor. Ebenso, wenn die Daten

nicht richtig geschützt werden, weil eine Zertifizierung

fehlt. Bis zu 25.000 Euro Geldbuße

kann ab 2020 fällig werden.

Die Schwerpunkte bei der Kassennachschau

liegen auf der Programmebene. Dabei werden

zum einen der GoBD-Export geprüft, zu

dem die Sicherstellung der Unveränderbarkeit,

Vollständigkeit und Auswertbarkeit der Daten

gehören. Außerdem schaut sich der Prüfer die

Unveränderbarkeit der Daten an – das heißt die

Analyse der Datenbanken, Datenstruktur und

-haltung, Logdateien sowie die Verfahrensdokumentation.

Eine geeignete Software wie

Opti.List der hsp Handels-Software-Partner

aus Hamburg sorgt dafür, dass Unternehmen

die Anforderungen des Gesetzgebers erfüllen

können. Das Tool wird dann nicht nur für die

Archivierung der Finanz-, Lohn- und Anlagenbuchhaltung

eingesetzt, sondern auch als

das geforderte Speichermodul und als digitale

Schnittstelle zur Archivierung der Kassendaten.

Die Daten im Beschreibungsstandard

sind im Fall einer kurzfristigen Kassen-Nachschau

sofort verfügbar – auch der Nachweis der

Unveränderbarkeit kann leicht erbracht werden,

da die Kassendaten verschlüsselt im Datenarchiv

abgelegt werden.

Betriebsprüfung im

Mäntelhaus Kaiser

Beim Mäntelhaus Kaiser in Hannover stand bei

einer Betriebsprüfung die Umsatzsteuer im Fokus

und entsprechend wurden auch die Kassendaten

einigen Prüfungen unterzogen. Schließlich

ist die Kasse im Einzelhandel die zentrale Stelle,

um Umsätze zu erfassen und die Umsatzsteuer

richtig zu ermitteln. Für die Archivierung von

Finanzbuchhaltungs- und Kassendaten nutzt

das Mäntelhaus das Datenarchiv Opti.List. Für

die Verfahrensdokumentation nach GoBD wird

Opti.Tax Doku eingesetzt. Um auf Nummer sicher

zu gehen, war hsp einen Tag lang vor Ort

48 POS TECHNOLOGY 5 • 2019


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und überprüfte die Vollständigkeit von Archivierung

und Dokumentation. Für die Prüfung

ist relevant, dass nicht nur die Einzeldaten vorgehalten

werden, sondern auch Kassenbons, Tagessummen

und Stammdaten lückenlos im Datenarchiv

vorhanden sind. Untersucht wird auch

die Vollständigkeit von Kassenjournal, Bonkopf

und Bonpositionen, Bon-Zahlungsarten sowie

die Stammdaten wie Zahlungsarten, Warengruppen,

Kassenstamm, Steuerschlüssel und

Steuersätze. Das Mäntelhaus archiviert all diese

Daten monatlich. Sie wurden der Finanzverwaltung

schon vor der eigentlichen Prüfung vor Ort

zur Verfügung gestellt.

Der Ablauf der

Kassendaten-Prüfung

Das gesamte Kassenmaterial diente der IDEA-

Prüfsoftware der Finanzverwaltung dazu, bestimmte

Prozesse auszuführen, um etwaige

Auffälligkeiten zu finden. Im Fokus der Prüfung

beim Mäntelhaus Kaiser standen die sogenannten

Nullbons: Diese werden erzeugt, wenn

die Kasse aufgeht, ohne dass ein Verkaufsvorgang

oder sonstiger Vorgang ausgelöst hat. Zudem

wurden die Umsätze gemäß Steuerschlüssel

mit den Bilanzdaten verprobt. „Tatsächlich

hatten wir einmal für einige Monate einen falschen

Steuerschlüssel verwendet. Dazu hatten

wir aber die Fehlerprotokolle aufbewahrt“, erinnert

sich Stefan Hamm, Leiter Rechnungswesen

im Mäntelhaus Kaiser. Die Daten wurden

mit den mathematischen Methoden Benford

und Chi-Quadrat geprüft – bei Massendaten

durchaus aussagekräftige Prüfungsschritte. Die

Analyse der Bon-Nummern brachte tatsächlich

eine Lücke zu Tage – verursacht durch einen

Kassenabsturz. „Das Programm hatte sich

wohl schon die Bonnummer reserviert, der Bon

ist aber nicht abgeschlossen worden. An diesem

Tag gab es aber keine Differenzen bei der

Abrechnung“, so Hamm. Da das Warenwirtschaftssystem

nach Eingabe einer Bonnummer

den entsprechenden Bon anzeigen kann, konnte

geprüft werden, ob das zur Verfügung gestellte

Datenmaterial mit dem Produktivsystem

übereinstimmt. Dies war der Fall. Das Mäntelhaus

Kaiser ist zufrieden mit dem Ablauf der

Kassendaten-Prüfung. „Wir sind überrascht,

wie gut die Prüfer inzwischen die Daten digital

prüfen können“, bilanziert Hamm. Und weiter:

„Mit Opti.List haben wir die richtige Software,

um die Kassendaten zur Verfügung zu stellen.“

Vor allem der Vorbereitungsworkshop erwies

sich als wertvoll, da dabei noch Objekte freigeschaltet

wurden, ohne die die Prüfung nicht

möglich gewesen wäre.

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Blockchain

PSD2

Fintechs als Partner

Seite 14

Die Revolution beginnt

Seite 13

When the POS cash audit is pending

Since 2018, the tax authorities have been able

to carry out a check-up to check the manipulation

of electronic POS systems in the retail

sector. At a department store in Hanover, a tax

audit with a focus on sales was in progress, and

cash registers and vouchers were also audited.

A software kept all necessary data for it. This

kind of audit is an independent procedure and

another instrument of the legislator to make

fraud and manipulation of electronic cash systems

more difficult. Since 2018, the tax authorities

have been able to carry out such an audit

to understand the regularity of revenue and

expenditure records and bookings.

The company Mäntelhaus Kaiser in Hanover

focused on sales tax during a tax audit, and

the cash register data were accordingly subjected

to a number of audits. For the archiving

of financial accounting and cash register

data, Mäntelhaus uses the data archive called

Opti.List of hsp Handels-Software-Partner

GmbH. Opti.Tax Doku is used for the process

documentation according to GoBD. It is

relevant for the check that not only the individual

data is kept, but also receipts, daily

totals and master data are available without

gaps in the data archive. Also examined is

the completeness of the cash journal, receipt

and receipt items, receipt payment methods

as well as master data such as payment methods,

product groups, cash master, tax code

and tax rates. Mäntelhaus archives all these

data monthly.

All of the cash data used by the IDEA audit

software was used to run certain processes

to find any abnormalities. The focus of the

examination at Mäntelhaus Kaiser was the

so-called Zero Bills: These are generated

when the cash register opens without a sales

transaction or other transaction being triggered.

In addition, the sales were tested according

to the tax code with the balance sheet

data. The merchandise management system

can display the corresponding receipt after

entering a receipt number, it was possible

to check whether the provided data material

complies with the production system. This

was the case.

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Termine / Vorschau

Internet World Congress 2019

Kongress für den digitalen Handel

Congress for digital commerce

23. und 24. Oktober 2019

München

www.internetworld-congress.de

Deutscher Handelskongress

2019

Branchentreff für den Handel

Retail World

20. und 21. November 2019

Berlin

www.handelskongress.de

RetailShow Warschau 2019

Fachmesse für Technologie und

Dienstleistungen für den Einzelhandel

Exhibition of technology and

services for retail

20. und 21. November 2019

Warschau

www.retailshow.pl

viscom 2020

Europas Fachmesse für visuelle

Kommunikation

Europe’s trade fair for visual

communication

7. bis 9. Januar 2020

Messe Düsseldorf

www.viscom-messe.com

ISE 2020

Das Tor Europas zur globalen

AV Branche

European destination for the

global AV industry

11. bis 14. Februar 2020

Amsterdam RAI

www.iseurope.org

EuroShop 2020

Leitmesse für den Handel

The World’s No. 1 Retail Trade Fair

16. bis 20. Februar 2020

Messe Düsseldorf

www.euroshop.de

Internet World Expo 2020

Die E-Commerce Messe

The E-Commerce Trade Fair

10. und 11. März 2020

ICM München

www.internetworld-expo.de

TradeWorld auf

der LogiMAT 2020

Kompetenz-Plattform für

Handelsprozesse

International Trade Fair

10. bis 12. März 2020

Messe Stuttgart

www.logimat-messe.de

www.tradeworld.de

FESPA 2020

Messe für Digitalund

Textildruck

Global Print Expo

24. bis 27. März 2020

Madrid

www.fespa.com

World Retail Congress

Kongress für den globalen

Einzelhandel

Congress for the global retail industry

28. bis 30. April 2020

Rom

www.worldretailcongress.com

Retail Expo 2020

Messekongress für den

europäischen Handel

Event for European retail

29. und 30. April 2020

London

www.retailexpo.com

dmexco 2020

Internationale Kongressmesse für

digitales Marketing

Digital Marketing Exposition &

Conference

23. und 24. September 2020

Messe Köln

www.dmexco.de

POS Technology 6/2019

• EuroShop-Vorschau 2020 / EuroShop preview 2020

• Online vs. Stationär / Online vs. stationary

• Mobile solutions

• Emotional Shopping

• Kassensysteme am POS / POS cash points

• Zahlungssysteme / Payment systems

• Mobile Payment

• Cash Management

• Preisauszeichnung & Etikettierung / Price labelling

• Ware wiegen und erfassen / Weighing and recording

• Cross Selling

• Personalmanagement / Human resource management

• Omnichannel

• Digitalisierung / Digitalization

Special:

Drucker / Printers

Erscheinungstermin / Publication date: 04.12.2019

Redaktionsschluss / Copy deadline: 30.10.2019

Anzeigenschluss / Advertisement deadline: 13.11.2019

Druckunterlagenschluss / Printing material deadline: 15.11.2019


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Ausgabe 5/2019 • • Oktober/November • • ZKZ-81245 • • ISSN 1867 4801 • • Post-Nr. 05-19 POS

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Verpackung – weniger ist mehr

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Ladenbau der Zukunft

Shopfitting of the future

Special

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Mit Fototeppichen begeistern

Inspire with photo carpets

Case Study

Seite/Page 44

Handel der Zukunft n Die neoalto Retail Service Cloud POS TECHNOLOGY

B-59995 Postvertriebsstück Entgelt bezahlt BAUVE Medien GmbH & Co. KG Bahnhofstraße 57 D-86807 Buchloe (Bayern) ISSN 1437-398X 21. Jahrgang

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Handel der Zukunft

Die neoalto Retail Service Cloud Seite/Page 17

Bezahl-App

Zahlungsakzeptanz per Smartphone

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Sparkasse Rosenheim

Seite 40

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Mobile Datenerfassung

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