POS TECHNOLOGY Ausgabe 06.2021

BauveMedien

Ausgabe 6/2021 •• Dezember •• info@bauve.de •• www.bauve.de •• ISSN 1437-398X •• Post-Nr. 06-21 POS

6/2021

POS

TECHNOLOGY

Retail Solution

Special Digital Signage n Der interaktive Kiosk von morgen POS TECHNOLOGY

B-59995 Postvertriebsstück Entgelt bezahlt BAUVE Medien GmbH & Co. KG Bahnhofstraße 57 D-86807 Buchloe (Bayern) ISSN 1437-398X 22. Jahrgang

Special Digital Signage

Der interaktive Kiosk von morgen

Workforce Management

Umsatzplus mit cleverer Personalplanung

Wunderwaffe Authentizität

„Wenn wir echt sind, sind wir besser“


ZU GUTER LETZT

Rise Up.

Zitat des Monats

Reimagine.

Ignite the

Future.

Die Integrated Systems Europe ist der globale

Treffpunkt für die AV-Industrie. Lassen Sie

sich von den neuesten Lösungen inspirieren.

Die Zukunft beginnt in Barcelona.

Foto: © Shutterstock

Fira de Barcelona | Gran Vía

1-4 Februar 2022

A joint venture partnership of

„Nur wer seinen eigenen Weg geht,

kann von niemandem überholt werden.“

MARLON BRANDO

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mehr unter

iseurope.org


EDITORIAL

Das Feuer der Zukunft entfachen

Foto: Shutterstock

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wenn man einer aktuellen Studie des internationalen

Finanztechnologie-Anbieters

SumUp Glauben schenken darf, geht rund

ein Drittel der deutschen Händler beim

Weihnachtsgeschäft 2021 von einem geringeren

Umsatz als vor Corona aus. Das ist

nicht weiter verwunderlich angesichts steigender

Fallzahlen, drastischer Maßnahmen

der Politik und der stetig wachsenden Verunsicherung

in der Bevölkerung. Doch wagt

man einen Ausblick in das kommende Jahr,

sieht die Situation um ein Vielfaches besser

aus. Denn laut SumUp sind immerhin 60

Prozent der Händler optimistisch gestimmt,

wenn es um die weitere Entwicklung ihres

Geschäfts geht. Dieser positive Trend spiegelt

sich auch in den Mottos von zwei der

wichtigsten Leitmessen der Branche wider,

die beide im Februar 2022 stattfinden. So

hat etwa die EuroCIS, das ideale Forum für

den stationären Handel und E-Commerce-

Betreiber, den Leitspruch ausgegeben:

„Tomorrow is the new today!“. Die ISE, das

wegweisende Event der Digital Signage- und

Pro-AV-Industrie, geht sogar noch einen

Schritt weiter und fordert mutig: „Rise up.

Reimagine. Ignite the future,“ was übersetzt

in etwa bedeutet: „Aufstehen. Sich neu aufstellen.

Das Feuer der Zukunft entfachen.“

Dieser hoffnungsvolle Blick auf die Welt von

morgen ist auch in zahlreichen Fachbeiträgen

der Winterausgabe von POS Technology

zu erkennen. So weiß etwa Workforce

Management-Experte Andreas Knüpfer, wie

man sein Geschäft mit cleverer Personalplanung

ins Umsatzplus manövriert, Eva

Zebisch kommt in ihrem Fachbeitrag zum

Thema Authentizität zu dem Schluss „Wenn

wir echt sind, sind wir besser“, und Markus

Eisemann verrät, wie man im Einzelhandel

Trends mit kreativen Digital Signage-Lösungen

begegnet. In diesem Sinne wünsche

ich Ihnen für 2022 jede Menge Power, reihenweise

zündende Ideen und – vor allem

und ganz besonders – beste Gesundheit! ●

Ignite the future

Dear Readers,

according to a recent study by the international

financial technology provider SumUp,

around one third of German retailers expect

their Christmas sales in 2021 to be lower

than before Corona. This is not surprising

in view of rising numbers of cases, drastic

government measures and the steadily

growing insecurity among the population.

Yet if one dares to look ahead into the coming

year, the picture looks much brighter.

After all, according to SumUp, 60 percent of

retailers are optimistic about the future development

of their business. This positive

trend is also reflected in the themes of two

of the industry‘s most important trade fairs,

both of which will take place in February

2022. Such as the EuroCIS, the leading forum

for retail and e-commerce companies,

has issued the motto: „Tomorrow is the new

today!“. ISE, the trendsetting event of the

Digital Signage and Pro AV industries, even

goes a step further and bravely claims: „Rise

up. Reimagine. Ignite the future.” This promising

view of tomorrow‘s world can also

be found in numerous specialist articles in

this POS Technology winter issue. For example,

workforce management expert Andreas

Knüpfer knows how to manoeuvre your

business into a positive turnover position

by way of smart personnel planning. Eva

Zebisch reaches the conclusion „When we

are authentic, we are better“ in her article

about the topic of authenticity, and Markus

Eisemann tells us how to respond to trends

in the retail trade with creative Digital Signage

solutions. With this in mind, I wish

you plenty of power for 2022, an abundancy

of brilliant ideas and - above all and in

particular - the best of good health! ●

Herzlichst Ihr / Cordially yours!

Thomas Lassonczyk,

tl@bauve.de

Redakteur

POS TECHNOLOGY

POS TECHNOLOGY 6 • 2021 3


INHALTSVERZEICHNIS

POS

TECHNOLOGY

Retail Solution

Wir danken Ihnen von Herzen

für Ihr Vertrauen in uns und

für Ihre Treue, die Sie uns

auch im letzten Jahr wieder

bewiesen haben. Wir wünschen

Ihnen frohe Festtage

und einen erfolgreichen

Start ins neue Jahr!

We thank you from the

bottom of our hearts for

your trust in us and for the

loyalty you have shown us

again over the past year.

We wish you happy holidays

and a successful start into

the new year!

Don’t miss the online edition!

Editorial

Das Feuer der Zukunft entfachen

Ignite the Future 3

Im Fokus

Sieben Fragen an Koen Stomph

Seven questions to Koen Stomph 6


News

Facts and Figures 8

Produktneuheiten

Product news 10

Messen

Trade shows

ISE 2022 11

EuroCis 2022 28

Special Digital Signage

Smarte Kiosk-Terminals: Appetit auf mehr

Smart terminals boost business 12

News Digital Signage 14

Produktneuheiten

Product news 16

Händler setzen auf elektronische

Preisetiketten

Quite challenging: The application

of electronic shelf labels 18

Trends begegnet man mit kreativen

Digital Signage-Lösungen

Retailers must offer creative solutions 19

Digital Signage – mehr als nur ein Trend

Digital Signage – it’s not only a trend 20

Interview

Zahlungstechnologie-Experte Jan Eric Bollig

verabschiedet Deutschland als Land der

Traditionalisten

Jan Eric Bollig, expert in Digital Payment,

says farewell to Germany, land of the

traditionalists 22

Fachbeiträge

Expert Contributions

Workforce Management:

Personalressourcen besser

erkennen und nutzen

How to better utilise human resources 24

Ship-from-Store:

Weihnachten wird dank Omnichannel

zum Kinderspiel

Omnichannel helps ensure safe

Christmas shopping 26

Authentizität im Job:

„Wenn wir echt sind, sind wir besser“

‚When we are authentic, we are better‘ 30

www.bauve.de

4 POS TECHNOLOGY 6 • 2021


POS

TECHNOLOGY

Retail Solution

Case Study

Kampagnen-Management: Wie man mit

automatisiertenZahlungsprozessen

Marketing-Aktionen effizient ausspielt

Campaign Management: How to deal

with marketing activities effectively

and efficiently 32

Service

Vorschau/Impressum 34

Zu guter Letzt

Zitat des Monats 35

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IM FOKUS

Nachgefragt

SIEBEN FRAGEN AN…

…Koen Stomph

Foto: © Advantech

Unser Interviewpartner:

Koen Stomph

Koen Stomph begann seine

Karriere in der Computerbranche

bei Densitron Gaming,

das nach einer Übernahme

zu Innocore Gaming wurde,

im Jahre 2006 in Großbritannien.

Im Jahr 2011 übernahm

die Advantech Corporation

das Unternehmen Innocore

Gaming und positionierte

Stomph zum Gaming-Experten

des gesamten Unternehmens.

Im Jahr 2020 wurde seine Verantwortung

auf den Infotainmentsektor

– einschließlich

Gaming, Digital Signage und

Vending – mit seiner Rolle als

Director of Business Development

erweitert.

Koen Stomph, Experte für Digital Signage, Vending und Gaming, erklärt, wie er

als Director Business Development mit Advantech Großartiges erreichen will:

1

Mit welcher Technologie haben Sie Ihren letzten Einkauf

im Einzelhandel getätigt?

Was das Einkaufen anbelangt, bin ich eher konservativ. Aber dass ich

meinen letzten Einkauf im Supermarkt weder mit Cash noch mit Karte,

sondern mit einer App auf dem Handy bezahlt habe, zeigt schon,

wohin die Reise geht. Cashless ist schon gut, könnte aber noch viel

besser sein, wenn das alle machen. Das dauert wohl noch ein paar

Jahre, und da sprechen wir noch nicht einmal von so tollen Sachen

wie Gesichtserkennung als Technologie im Zahlungsbereich.

2Welche Innovation im Bereich Digitalisierung/Künstliche

Intelligenz hat Sie zuletzt besonders beeindruckt?

Naja, Gesichtserkennung oder besser „facial recognition“ ist ja im europäischen

Rechtsraum immer noch ein heikles Thema. Zusammen mit

unseren Partnern haben wir kürzlich eine völlig neue, kamera-basierte,

KI-getriebene Lösung für den Einzelhandel entwickelt und in den Markt

gebracht. Das Team aus Navori Labs, Intel, PPDS (Philips Professional

Display Solutions) und Advantech hat eindrucksvoll gezeigt, dass man

nützliche Analytics auch datenschutzkonform und mit 100-prozentigem

Schutz der Privatsphäre machen kann. Die Software analysiert

die von der Kamera aufgenommene Situation und nimmt demografische

Daten, Interesse, Verweildauer und Warte- und Reaktionszeiten

auf, um gezielt passenden Content über die Bildschirme zuzuspielen

und nützliche Daten zur Optimierung von Personaleinsatz und Logistik

zu generieren. Die Leistungsfähigkeit unserer Rechner und der Software

ermöglicht es, alle Szenarien in Echtzeit und ohne Speicherung

personenbezogener Daten zu analysieren und darauf optimal zu reagieren.

Unsere Hochleistungs-Mediaplayer-PCs vom Typ DS-200 sind

dabei so klein und „cool“, dass sie trotz ihrer gewaltigen Leistung direkt

in den Smart Display Module Slot des Philips-Monitors eingeschoben

werden können. Das macht die Lösung besonders robust und wartungsfreundlich

und auch chic, weil keine Kabel mehr rumhängen.

3Was lieben Sie an Ihrem Job, warum wollen Sie ihn für

nichts auf der Welt mit jemandem tauschen?

Als Director Business Development bin ich zuständig für den

Geschäftsbereich Infotainment. Hier finden sich die Segmente

6 POS TECHNOLOGY 6 • 2021


Retail/Digital Signage, Vending und Gaming. Obwohl dies nur

Teilbereiche des breiten Advantech-Leistungsspektrums sind,

so sind es aus meiner Sicht doch die vielseitigsten und am

meisten begeisternden Segmente.

Ich habe einerseits mit Systemintegratoren und ISVs (Independent

Software Vendors) zu tun, anderseits mit dem Management

von großen Unternehmensgruppen in diversen

Bereichen wie Groß- und Einzelhandel, Mode- und Lebensmittelhandel.

Und der (Casino-) Gaming Bereich ist noch eine

ganz andere, aufregende Welt, in der ich mich oft bewege. Von

meinen jährlichen Dienst-reisen nach Las Vegas weiß ich, dass

neueste Technologien da ein wichtiger Treiber im Wachstum

dieser Branche sind. Eine Industrie, die im wörtlichen Sinne

Spaß macht!

4

Skizzieren Sie bitte die Philosophie Ihres Unternehmens

in einigen wenigen Sätzen!

Advantech ist seit seiner Gründung im Jahr 1981 ein führender Anbieter

von Schlüsseltechnologien in wichtigen Bereichen wie Embedded

Computing, Industrieautomatisierung und intelligenten

Einzelhandelslösungen.

Wir sehen uns als herausragendes A+ Unternehmen, das sich niemals

nur mit dem Guten begnügt, sondern stets das Großartige

anstrebt. Wir sehen Profit nicht als einziges Ziel, sondern wir wollen

in unseren Kernbereichen die Führer und Vorbilder sein.

5Was plant Ihr Unternehmen als nächstes, was steht

auf Ihrer Agenda 2022?

2020 und 2021 sind selbstverständlich schwer beeinflusst von

COVID-19. Auch für Advantech war und ist das eine große Herausforderung.

Aber es ist auch fair zu sagen, dass wir als große

Firma mit breitem Produktspektrum und hoher Fertigungstiefe

weniger getroffen sind als andere Firmen. Mit guten Leistungen

im Medizinsektor sind wir insgesamt relativ gut durchgekommen.

In 2022 wollen wir unseren Weg vom typischen Hardware-

Anbieter der Vergangenheit zum aktuellen Anbieter von kompletten

Lösungen weiter gehen.

Dazu werden wir ein ganzes Feuerwerk an neuen Produkten auf

den Markt bringen, die jeweils auf die neuesten Technologien

unserer Partner wie AMD, Intel und NVIDIA beruhen. Nicht umsonst

haben wir dort jeweils Premium Partner Status.

6

Welche Herausforderungen gilt es in der Branche

aktuell zu meistern?

Wir sollten das kommende Jahr nicht unterschätzen. Der Chipmangel

und die Versorgungskrise im Weltmarkt treffen uns alle und

nachhaltige Planung auf unserer und auf Kundenseite ist wichtiger

als je zuvor. Auch hier ist Advantechs Größe wieder ein Vorteil und

im so wichtigen embedded-Bereich stehen wir ganz vorne in der

Schlange. Damit und durch unsere Erfahrung und Flexibilität sind

wir oftmals fähig, kürzere Lieferzeiten anbieten zu können.

7Auf welches Pferd sollte ein Einzelhändler in diesen Zeiten

Ihrer Meinung nach unbedingt setzen?

In diesen Zeiten geht es für den Einzelhandel ums nackte Überleben.

Nur wer mit Innovationen und Nachhaltigkeit ganz vorne mit

dabei ist, wird im Wettbewerb langfristig überleben. Das Einkaufs-

Erlebnis, die positive User Experience (UX) macht dabei den entscheidenden

Unterschied. Wir unterstützen das durch neueste

Technologien und modulare, auch im Nachhinein gut erweiterbare

Architekturen und Konzepte sowie potenten lokalen Support. ●

Das Unternehmen: Advantech

Mit mehr als 8000 Mitarbeitern weltweit und einer 39-jährigen Erfolgsgeschichte

ist das Unternehmen globaler Marktführer von innovativen

Produkten, Systemen, Dienstleistungen und Lösungen rund um die Welt

des Embedded A-IoT. Zu den Stärken zählen die umfassende Systemintegration

von embedded Hard- und Software sowie kundenorientierte Design

In-Dienstleistungen für wie zum Beispiel Industrie 4.0 Anwendungen,

Medizingeräte, Digital Signage oder Gaming-Plattformen. Einen weiteren

Schwerpunkt bilden maßgeschneiderte kundenspezifische Lösungen

(Advantech DMS), die unter anderem durch den Rückgriff auf die breiteste

Palette von Embedded-Standardprodukten weltweit häufig eine besonders

kurze Time-to-Market ermöglichen.

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erforderlichen POS-Funktionen.

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NEWS

Facts & Figures

Digitales Kundenmanagement

Ein Damm gegen die Cookie-Banner-Flut

Betreiber kommerziell genutzter Websites stehen vor einem Dilemma:

Entweder sie tracken personenbezogene Daten, verlieren

jedoch Nutzer, die sich von Consent-Bannern gestört fühlen.

Oder sie verzichten auf derartige Daten und damit auch auf die

Möglichkeit, potenzielle Kunden wiederzuerkennen. Die fusedeck

GmbH bietet Website- und Shop-Betreibern eine innovative Tracking-Methode

an, die ohne Cookies auskommt.

als „Late Consent“ bezeichneten Prinzip grundsätzlich erst dann

eingeholt, wenn dies für Marketingzwecke erforderlich ist.

Bei fusedeck handelt es sich um eine Tracking- und Analytics-

Software, für deren Einsatz zunächst keine Zustimmung erforderlich

ist. Neben Sessions, Pageviews, Klicks und Conversions

misst sie alle Interaktionen mit Website-Elementen oder Landingpages.

Damit kann das Verfahren zu einem besseren Budgeteinsatz

bei Kampagnen und in der Content-Kreation führen.

Die Nutzereinwilligung zur Datenverarbeitung wird nach einem

Fotos: © Hersteller

Mehr E-Commerce

Launch von „marc-o-polo.com“

in 18 Ländern

Marc O’Polo erweitert seine internationale Präsenz und baut dabei auf den boomenden

Online-Handel. Im Zuge dessen hat das Modelabel mit dem Roll-out weiterer

Webshops in 18 Ländern auf fünf Kontinenten begonnen. Nach Abschluss dieses

Projekts werden Kunden in insgesamt 41 Staaten Produkte des Unternehmens

via Internet bestellen können. Parallel dazu baut Marc O’Polo seinen Verkauf über

Plattformen internationaler Fashion-Anbieter wie Zalando und About You aus. Besonderes

Augenmerk liegt auf dem Wachstum des Geschäfts in Europa sowie auf

neuen Märkten wie USA und Großbritannien.

Für die Expansion schloss Marc O’Polo eine strategische Partnerschaft mit Globale,

einem führenden Anbieter länderübergreifender Lösungen für den Onlinehandel.

Die Kooperation soll für Käuferinnen und Käufer eine breite Auswahl an Zahlungsmethoden,

transparentes Tax & Duties-Management, direkte Kundenkommunikation

in der jeweiligen Landessprache sowie zuverlässige Lieferung und einfache

Retouren-Prozesse sicherstellen.

2022

Mehrheit der Händler

optimistisch

Wegen der Corona-Pandemie

befürchten viele

Händler in Deutschland

auch dieses Jahr Einbußen

im Weihnachtsgeschäft.

Das hat eine

aktuelle Umfrage des

Finanztechnologie-Anbieters

SumUp bei seinen

Vertriebspartnern

ergeben. Demnach geht

ein Drittel der Händler

(35 Prozent) von einem

geringeren Umsatz als

zu Zeiten vor Corona

aus. Im Gegensatz dazu

rechnet knapp ein Fünftel

(18 Prozent) mit mehr

Einnahmen. Knapp die

Hälfte der Befragten (46

Prozent) stellt sich auf

einen Umsatz wie vor

der Pandemie ein.

Bei einem Blick ins

kommende Jahr ist die

Mehrheit optimistisch:

Hinsichtlich der weiteren

Entwicklung ihres

Geschäfts sind sechs von

zehn Händlern (60 Prozent)

positiv gestimmt.

14 Prozent sorgen sich

jedoch darum, ob sie

sich finanziell wieder erholen

werden, und sechs

Prozent haben Angst

davor, Kredite nicht zurückzahlen

zu können.

34 Prozent der Befragten

zeigen sich darüber beunruhigt,

dass neue Corona-Maßnahmen

oder

Einschränkungen 2022

ihre Erlöse beeinträchtigen

könnten. Auch

deshalb plant fast jeder

Fünfte (19 Prozent), sein

Geschäft bald noch stärker

zu digitalisieren.

8 POS TECHNOLOGY 6 • 2021


Rewe:

Einkaufen ohne Kassenstopp

Bei Deutschlands zweitgrößtem Lebensmitteleinzelhändler ist

der Startschuss für das sogenannte Checkout-Free Shopping gefallen.

Nach einer fünfmonatigen Testphase beim Rewe-Markt

in der Kölner Zeppelinstraße entscheiden dort Kundinnen und

Kunden jetzt selbst, ob sie wie gewohnt an der Kasse bezahlen

oder autonom ohne Kassiervorgang einkaufen wollen. Rewe

bewirbt das gemeinsam mit seinem Technologie-Partner Trigo

Vision zur Marktreife geführte „Pick & Go“-Verfahren als schnell,

einfach, kontaktreduziert und sicher.

Wer mit „Pick & Go“ einkaufen will, benötigt dafür eine spezielle

App. Die Lösung von Trigo erstellt ein 3D-Modell des Geschäfts,

um die Umgebung und Bewegungen darin digital abzubilden.

Intelligente Kameras und Sensoren in den Rewe-Regalböden

sowie weitere Hightech-Bausteine wie Server, Switches und

rund sechs Kilometer Highspeed-Netzwerk-Kabel bilden das

Herzstück des Systems. Die Rechnung erscheint automatisch in

der App, Menschen sind zum Schutz ihrer Privatsphäre über die

für den Einkauf erfassten Kameradaten nicht persönlich identifizierbar.

„Pick & Go“ ähnelt dem von Amazon Go bekannten

Bezahlsystem, allerdings kommt die US-Supermarktkette ganz

ohne Registrier- oder SB-Kassen aus.

Quelle: invidis.de

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NEWS

Produktneuheiten

Ergonomic Solutions

www.ergonomic.solutions

Neue Halterung für Tablet-Kassen

Der neue U-Frame ist ein verstellbarer

Rahmen zur Befestigung jeglicher

Standard-Tablets von 7 Zoll bis zu

großen 13 Zoll Pro-Formaten.

Er ist ideal für Tablet-Kassen,

digitale Beschilderung, Eingangsbereich,

assistierten Self-Service oder

Kundeninformation. Falls ein Tablet ersetzt

werden muss, kann es im Handumdrehen

ausgetauscht werden.

Die Universallösung, bei der ein Rahmen

für alle Tablets passt, ist unkompliziert

einzurichten und einfach bedienbar. Der U-

Frame ist auf der umfangreichen Palette von

SpacePole-Technologiehalterungen montierbar

und für viele Anwendungen geeignet,

z.B. für Kassentresen, Wand oder Boden. ●

New U-Frame for Tablet-POS

The new U-Frame is a simple to use, cost-effective

adjustable frame for mounting all standard

tablets from 7” to large 13” Pro formats

and is perfect for TabletPOS, digital signage,

front of house, attended self-service, or customer

information. If you need to replace

your tablet for any reason, just swap it out,

in seconds.

This “one size fits all” universal solution is incredibly

straightforward to set up and use. U-

Frame is deigned to be mounted on our signature

range of SpacePole technology mounting

solutions. Install U-Frame convenient to your

application, whether counter, wall, or even

floor mounted.


Shop-IQ

www.shop-iq.de

Mehr Abverkauf durch

mehr Information

Bei unverpackten Lebensmitteln führen Preis,

Produktbezeichnung und Nennung der Inhaltsstoffe

die Kaufentscheidung von Kunden wesentlich

mit herbei. Das digitale Auszeichnungssystem

von Shop-IQ gewährleistet die aktuelle

und rechtskonforme Auszeichnung der Ware. Mit

dem Modul Price-Label lassen sich auf digitalen

Preisschildern zudem Animationen, Fotos, Grafiken

und jetzt sogar Videos darstellen. Wie das

gesamte webbasierte Shop-IQ-System wird das

Modul Price-Label via Internet, mittels Tablets

oder über Computerkassen gesteuert.

Fotos laut Hersteller

Die gewünschten Inhalte werden auf hochwertigen

Liquid Crystal Displays dargestellt. Die

matten LCD-Oberflächen reduzieren Reflexionen

auf ein Minimum. Dank der Leuchtstärke

von 400 cd/m² sind die Displays auch bei direkter

Sonneneinstrahlung klar lesbar. Die Electronic

Shelf Labels können in SB- und Bedientheken,

in Kühl-, Trocken- und Warmvitrinen (bis 42 °C)

integriert, in Theken eingelassen und an Regalen

angebracht werden. Ihre geringe Höhe und Einbautiefe

von 6 bzw. 1,6 Zentimetern erleichtern

die Installation. Die Displays werden in Längen

von 60 und 90 Zentimetern angeboten und sind

miteinander verknüpfbar.


10 POS TECHNOLOGY 6 • 2021


Messe-Countdown

Besucher-Registrierung für die ISE 2022 läuft

„Rise up. Reimagine. Ignite the Future.“

– unter diesem Motto findet vom 1. bis

4. Februar 2022 die jährliche Fachmesse

Integrated Systems Europe in Barcelona

statt. Die ISE gilt bei Herstellern, Distributoren,

Integratoren und Dienstleistern sowie

bei Anwendern aus dem Einzelhandel

als weltweit wichtigstes Event der Digital

Signage- und Pro-AV-Industrie. Alle international

führenden Anbieter präsentieren

ihre innovativen Produkte und Lösungen

für Geschäfts- und Wohngebäude in fünf

Hallen auf der Fira Gran Vía. Das messebegleitende

Konferenz-, Weiterbildungsund

Veranstaltungsprogramm beginnt

bereits am 31. Januar.

Leistungsschau. Unsere Leserinnen und

Leser, die die ISE 2022 besuchen möchten,

können sich jetzt unter https://iseurope.org/register.php

online anmelden

und mit Eingabe des Codes YO7YAKB2

ihr Ticket kostenlos reservieren. ●

Die ISE war 2021 erstmals in der katalanischen

Hauptstadt veranstaltet worden,

Corona-bedingt allerdings verspätet und

unter erschwerten Bedingungen. Dementsprechend

gespannt und voller Vorfreude

erwartet die Branche die bevorstehende

● Eines der größten und modernsten Messegelände in Europa: die Fira de Barcelona

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SPECIAL DIGITAL SIGNAGE

Fachbeitrag

Fotos: ©Advantech

Smarte Kiosk-Terminals:

Appetit auf mehr

● Große Touchscreen-Bedienterminals ermöglichen einen schnellen Überblick über das jeweilige Angebot

Moderne Kiosk-Terminal-

Konzepte in der Fast

Food-Branche verkürzen

die Warteschlangen,

steigern die Effizienz

und erhöhen so Umsätze

und Gewinne

Selbstbedienungsterminals sind in

der Fast Food-Branche ein alter

Hut. Nachteile konventioneller Systeme

waren bisher ein oft unbefriedigendes

Bestellerlebnis durch kleine und

unübersichtliche Bedienterminals für die

Endkunden und Probleme mit der Anpassung

an Küchenlogistik und Abrechnungssysteme

sowie Kurzlebigkeit und ständige

Veränderungen bei der Hardware für die

Betreiber. Gerade zu Zeiten der Pandemie

wirken sich lange Schlangen bei den Bestellungen

und bei den Auslieferungen von

Essen negativ auf den Geschäftsbetrieb aus

und es ist schwierig, die wegen Covid notwendigen

Abstände einzuhalten.

In der hier gezeigten Erfolgsgeschichte

wurde das Problem der Benutzerinteraktion

durch Einführung von großen, extrem

robusten Touchscreen-Bedienterminals

mit nahtlos integrierten Zahlungsmöglichkeiten

gelöst. Dabei ermöglichen die schon

von der Ferne gut ablesbaren Systeme einen

schnellen und weiten Überblick über

das jeweilige Angebot. Eine direkte Funkanbindung

in die Küche ermöglicht eine

flexible Aufstellung der Bedienterminals im

Eingangsbereich des Restaurants und eine

Ausgabe der konsolidierten Bestellungen

auf einem Auftragsdrucker vor Ort in der

Küche. Die nach Kundenangaben vorinstallierte

und -konfigurierte Hardware des Her-

12 POS TECHNOLOGY 6 • 2021


Die Entscheidung fiel letztendlich für das Unternehmen

Advantech, einem globalen von

eingebetteten Computersystemen mit langjährigem

Know-how, eigener Fertigung und

umfangreichen Support- und Integrationskapazitäten.

Die Firma hat jahrzehntelange

Erfahrung mit Entwicklung und Betrieb hoch

zuverlässiger Computersysteme, wie sie etwa

in Telekommunikation und Medizintechnik

eingesetzt werden. Man weiß dort also, wie

man Systeme mit hoher und höchster Zuverlässigkeit

und Lebensdauer baut. Die Wahl fiel

auf eine preisgünstige und besonders robuste,

Intel-basierende Industriecomputerlösung mit

hoher Grafikleistung. Die Advantech EPC-T-Familie

glänzt nicht nur mit hoher Verfügbarkeit

und langen Produkt-Lebenszyklen, sondern

auch mit einer extrem kompakten Bauweise

mit nur 44 Millimetern Höhe des robusten

Stahlgehäuses. Erweiterte Tests und Zertifizierungen,

darunter auch Schock- und Vibrationstests,

sorgen dafür, dass die Lösung weltweit

eingesetzt werden kann. Weitere Pluspunkte

für Advantech waren in diesem Zusammenhang

der weltweit verfügbare Support und

eine hervorragende Unterstützung bei der

Systemintegration. In der aktuellen weltweiten

Lieferkrise zeichnet es sich aus, dass Advantech

aufgrund seiner Größe und der hohen

Fertigungstiefe über beste Lieferfähigkeit und

-treue verfügt.

Die modulare Erweiterbarkeit der Plattform

über USB- und mini PCIe- beziehungsweise

M.2-Schnittstellen macht es leicht, neue

Schnittstellen- und Bedienkonzepte zu integrieren.

Dies ermöglicht aktuellste 5G-; WiFi

oder Wlan-Funkverbindungen in lokale,- EDGEoder

Cloud-Systeme.

Aufgrund der hohen Leistungsfähigkeit der

Systeme ist auch die Einbindung von KI zur

Erkennung von Stammkunden mittels Kamera

zum Anbieten bevorzugter Menüs möglich.

Besonders erfolgsversprechend erscheint zu

Pandemiezeiten die Integration von berührungsloser

on-screen-Bedienung, mit der Endkunden

den Bildschirm hygienisch und „touchless“

bedienen können.

Der Integrations-Support durch Advantech

und eine Vielzahl von vorkonfigurierten Funktionen

machen es System-Integratoren leicht,

moderne eigene Food&Beverage-, Kiosk- und

POS-Lösungen zu entwickeln. Endkunden

profitieren von innovativen, kundenfreundlichen

Angeboten. Zufriedene Kunden kaufen

mehr. Es kann so einfach sein.


Koen Stomph

verantwortet als

Director of Business

Development

von Advantech die

Segmente Gaming,

Digital Signage und

Vending

Smart terminals boost business

stellers und die Anwendungssoftware des

Systemlieferanten sorgen für eine schnelle,

logische und fehlerfreie Umsetzung ergonomischer

Bedienkonzepte des Auftraggebers,

eines weltweit führenden Lizenzgebers

von Fast Food-Restaurants. Dessen

Vorgabe war eine weit skalierbare, aber

dennoch gut anpassbare und erweiterbare

Komplettlösung für Hard- und Software.

Aufgrund von Erfahrungen der Vergangenheit

lag ein besonderes Augenmerk auf einer

hohen Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit

der neuen Lösung; wirkt sich doch ein

ausgefallenes Gerät direkt auf die Reputation

der Marke und die vor Ort erzielbaren

und tatsächlichen Umsätze aus.

Efficient self-service and enhanced customer experience boost sales in Quick Service Restaurants.

Kiosk-alike self-service terminals with pay-advance facilities are state-of-the-art in QSR

business to avoid long lines at peak hours. Conventional small sized kiosk terminals limit customer

experience and short live cycle hardware platforms force system integrators to constant

service and update/upgrade actions. This success story shows how a world class system

integrator solved these problems by offering a sophisticated efficient solution based on large

touch screen terminals and industry-grade robust personal computers (IPCs). The entire

Hard- and Firmware got delivered by Advantech, a global vendor of embedded computer systems

with a high reputation for delivering High quality and performance systems for sensible

business segments like telecommunications and medical devices. Base for the selection were

product fit and performance as well as the outstanding integration support and worldwide service

presence. The chosen Intel based platform supports extra quality and reliability features

like shock and vibrations resistance as well as long-term-availability and low-maintenance

operation. Its modular and scalable so that new features like optical customer identification

with custom menu offerings and the adaption of touchless on-screen control are possible. So

it’s easy, for other integrators, too, to develop new and innovative QSR and Kiosk solutions. ●

POS TECHNOLOGY 6 • 2021 13


SPECIAL DIGITAL SIGNAGE

News

Digitale Anzeigenskulptur

setzt Akzente

Mit aufsehenerregenden Info-Screens besonderer Art hat der US-

Energiekonzern Marathon Oil den Empfangsbereich seines Unternehmenssitzes

in Houston ausgestattet. Eine von kristallinen

Strukturen inspirierte Display-Skulptur verbindet Kunst mit Motion-Capture-Technologie,

die auf die Bewegungen der Besucher im

Raum reagiert.

Die Skulptur erfasst Daten über den Fußverkehr von Personen in der

geräumigen Lobby, worauf sich die Inhalte zweier Bildschirme dynamisch

anpassen. Die Besucher können durch Gesten berührungslos

mit dem Kunstwerk interagieren, um die Geschichte von Marathon

Oil zu erforschen, etwas über die Mitarbeiter zu erfahren, oder

sich Marken- und Produktinformationen anzeigen zu lassen.

Die beiden fahnenähnlichen LED-Displays haben einen engen

Pixelabstand von 1,25 Millimetern, was eine optimale Betrachtung

aus nächster Nähe ermöglicht. Die viereckigen Bildschirme

verfügen über rund 2,4 Millionen Pixel. Der Auftragsfertiger Creo

Industrial Arts entwarf und baute die Skulptur nach einem Designkonzept

von Sensory Interactive. Die Steuerung der interaktiven

Motion-Capture-Technologie in der Skulptur stammt vom

Software-Unternehmen Sedna.

Quelle: invidis.de

Viel Digital Signage im ersten Galeria-„Weltstadthaus“

und ihrem neuen Drei-Säulen-Modell. Als erstes sogenanntes

„Weltstadthaus“ wurde kürzlich die runderneuerte Galeria-Filiale

an der Hauptwache in Frankfurt am Main eröffnet. Nach dem Umbau

bei laufendem Betrieb überzeugt das Warenhaus mit einem

durchdachten Digital-Signage-Konzept, das Einkaufen wieder

zum Erlebnis macht.

Keines der veralteten Konzepte von Galeria Kaufhof und Karstadt

überzeugte mit digitalen Touchpoint-Konzepten und deren Pflege.

Dies ändert sich mit dem Rebranding bei der Galeria-Handelskette

Die auf 30.000 Quadratmeter erweiterte Verkaufsfläche präsentiert

sich zeitgemäß und modernen Kundenbedürfnissen angepasst – unter

anderem mit Dutzenden Digital-Signage-Touchpoints. Auffällig

sind mit großflächigen LED- und LCD-Videowalls bespielte neue

Highlight-Zonen in stark frequentierten Bereichen. Die Kassen wurden

mehrheitlich mit Samsung-Displays ausgestattet, und in den Gängen

der neu gestalteten Lebensmittelabteilung finden sich an der Decke

befestigte doppelseitige Displays. Sämtliche Digital-Signage-Einrichtungen

bei Galeria installiert und betreibt der schwäbische Spezialist

für mobile Warenwirtschafts-Software Bütema, der auch das Content-

Konzept für diese renovierte Galeria-Filiale federführend entwickelte.

Quelle: invidis.de

Deutschlands größte Kraftstoffpreis-Anzeige

Angesichts steigender Preise lohnt es sich besonders, Kosten

für Benzin und Diesel genau im Blick zu behalten. Die Betreiber

der neuen Classic-Tankstelle im nordrhein-westfälischen Moers

machen es ihren Kunden leicht: Zusätzlich zum herkömmlichen

Preismast bildet eine knapp sechs Quadratmeter große LED-Wall

die Spritpreise im Wechsel mit Kurzfilmen für Produktwerbung

ab. Bei der Videowall handelt es sich laut Hersteller um die bis

dato größte LED-Anzeige für Kraftstoffpreise im ganzen Land.

Realisiert und installiert hat diese Digital-Signage-Lösung der

Softwareanbieter SalesTV in Zusammenarbeit mit dem Lichtwerbeunternehmen

Ilan Werbe & Lichttechnik. Für das Anzeigen der

Preise entwickelte SalesTV mit den Spezialisten für Tankstellenmanagement

von Huth Elektronik Systeme eine Kassenschnittstelle.

Ein von SalesTV bereitgestellter Player lädt die Kraftstoffpreise

aus dem Kassensystem und stellt sie in Echtzeit auf der

LED-Videowall dar. Ergänzend dazu lässt sich ein weiterer Preisslot

– zum Beispiel für Kaffee zum Mitnehmen – direkt über das

CMS von Sales TV befüllen.

Quelle: invidis.de

14 POS TECHNOLOGY 6 • 2021


Display Superstar Awards für „Flossen Desinfektion“

Ende Oktober wurden am Frankfurter Flughafen die display Superstar

Awards 2021 für herausragende POS-Promotions verliehen.

Im Rennen waren 54 innovative Displays von 27 Herstellern.

Zahlreiche Vertreter aus dem Handel, Markenartikelhersteller sowie

Agenturen und Designer nutzten die Gelegenheit und ließen

sich von den vielfältigen Exponaten inspirieren. Zweimal Gold

gewann die marketing-displays GmbH mit ihrer Digital-Signage-

Stele für das Eishockeyteam der Kölner Haie.

Die im Auftrag der ASS Werbe GmbH entwickelte, einem Totempfahl

nachempfundene interaktive Stele belegte den Spitzenplatz

in der Kategorie „Digital Display selbstdarstellend“,

zudem gewann sie den Sonderpreis Design. In der Geschäftsstelle

der Kölner Haie an der Gummersbacher Straße platziert,

dient sie mehreren Zwecken: Ein 27-Zoll-Bildschirm zeigt

News zum Eishockeyteam. Dabei wird das Display über ein

cloudbasiertes CMS mit Filmen und Bildern bespielt, auch das

Erstellen von Kampagnen ist möglich. Darüber hinaus können

Besucher sich an der Stele ihre Hände desinfizieren. Dazu ist

ein Spender für kontaktlose Bedienung integriert, bei dem man

die Abgabemenge je Sprühstoß mittels eines Drehschalters

einstellen kann.

Anzeige

MIT KOSTENFREIER APP ZUR CONTENTVERWALTUNG

XPC NANO NS02AV2 ‒ ANSCHLUSSFERTIGE DIGITAL-SIGNAGE-LÖSUNG

• Octa-Core ARM-Prozessor

• HDMI 2.0, Gigabit Ethernet

• 16 GB Flash-Speicher

• WLAN-ac, Bluetooth 5.0

• 4× USB Type-A, Cardreader

• Wand-/VESA-Montagehalterung

• Remote-Power-On-Anschluss,

Always-On-Funktion

• Alternative: NS02EV2 mit PoE

* Empfohlener Händlereinkaufspreis in Euro bei offiziellen Shuttle Distributoren.

AB € 133,–*

Weitere Infos unter: WWW.SHUTTLE.EU


SPECIAL DIGITAL SIGNAGE

Produktneuheiten

Permaplay Media Solutions

www.permaplay.de

Außergewöhnliche Erlebnisse für

urbane Kunden

In diesem Jahr liegt das Format der Pop-up

Stores voll im POS-Trend, also einem zeitlich

limitierten Shop in ungewöhnlicher

Umgebung. Marken nutzen Pop-up Stores

gerne, um neue Konzepte zu testen. Primär

geht es darum, ein außergewöhnliches, unerwartetes

Erlebnis für urbane Kunden zu

schaffen. Die Herausforderung liegt dabei

vor allem im individuellen POS-Design –

und der Integration von digitalen POS-Medien.

„Hier erwarten wir in den kommenden

Jahren noch viele überraschende, zukunftsweisende

Konzepte,“ so Werner Vogt.

„Der individuelle Pop-up Store könnte sich

vom POS-Außenseiter zum urbanen Retail-

Standard entwickeln, besonders auch als

Verlängerung des E-Commerce: Laut EHI

betreiben 57 Prozent der 1000 umsatzstärksten

Onlineshops auch stationäre Stores

mit digitalen Media-Anbindungen wie Regal

LCD-Bildschirme. Durch ihr schlankes

Format sind diese Medien für die Platzierung

an Regalen ideal, ohne dass sie die

Warenpräsentation beeinträchtigen. Permaplay

Media Solutions bietet ein ausge-

feiltes, umfangreiches Sortiment solcher

POS-Lösungen – nicht nur für die Regal-

Platzierung. Die Inhalte werden ganz einfach

über WLAN und ein Content Management

System gesteuert und ausgerollt. ●

Extraordinary experiences for

urban customers

This year, the pop-up store format is right on

trend with the POS trend, i.e. a limited-time

store in unusual surroundings. Brands like to

use pop-up stores to test new concepts. The

primary aim is to create an unusual, unexpected

experience for urban customers. The

challenge here lies primarily in individual POS

design – and the integration of digital POS me-

dia. "We expect to see many more surprising,

forward-looking concepts in the coming years,"

says Werner Vogt. "The individual pop-up

store could develop from POS outsider to urban

retail standard, especially as an extension of e-

commerce: according to EHI, 57 percent of the

thousand top-selling online stores also operate

brick-and-mortar stores with digital media connections

such as shelf LCD screens. Their slim

format makes these media ideal for placement

on shelves without interfering with the presentation

of goods. Permaplay Media Solutions

offers a sophisticated, comprehensive range

of POS solutions – not only for shelf placement.

The content is easily controlled and rolled out

via WLAN and a content management system. ●

compmall GmbH

www.comp-mall.de

Fotos laut Hersteller

Gestochen scharfe Bilder und

Videos auf bis zu drei unabhängigen

Displays

Genau dafür wurde der Digital-Signage-PC

IDS-310-AL konzipiert, den compmall neu im

Portfolio hat. Der kleinformatige PC mit einer

Fläche von 13,7 cm x 10,3 cm ist lüfterlos und

mit zwei Prozessorvarianten erhältlich: Der

Zwei-Kern-CPU Intel Celeron N3350 mit 6

Watt TDP und der Vier-Kern-CPU Intel Celeron

J3455 mit 10 Watt TDP. Die stärkere CPU zieht

eine etwas größere Aufbauhöhe nach sich,

da mehr Abwärme abgeführt werden muss.

Der DDR3L-SO-DIMM-Arbeitsspeicher ist auf

8 GB erweiterbar und 4 GB sind bereits vorinstalliert.

Die Displays werden über drei HDMI-

Schnittstellen angesteuert mit einer Auflösung

von 3840 x 2160 Pixeln bei 30 Hz. Zwei

RJ45-Schnittstellen stellen die Verbindung zu

Gigabit Ethernet her. Weitere Schnittstellen

sind USB 3.2 Gen1, RS-232/422/485 und Lineout,

Mic-in. Optional kann WLAN integriert

werden. Der IDS-310-AL kann auch mit TPM

2.0 erweitert werden. TPM steht für Trusted

Platform Module. Es handelt sich um einen

Razor-sharp images and videos

New at compmall: Razor-sharp images and

videos on up to three independent displays

- this is what the IDS-310-AL Digital Signage

PC was designed for. The small-format PC

with a size of 13.7 cm x 10.3 cm is fanless and

available with two processor options: the

Chip, der grundlegende Sicherheitsfunktionen

auf Hardwarebasis bereitstellt. ●

dual-core Intel® Celeron® N3350 CPU with 6

watts TDP and the quad-core Intel® Celeron®

J3455 CPU with 10 watts TDP. The stronger

CPU results in a slightly higher height because

more heat has to be dissipated. Displays

are connected via three HDMI interfaces with

a resolution of 3840 x 2160 pixels at 30 Hz. ●

16 POS TECHNOLOGY 6 • 2021


Anzeige

SPECIAL DIGITAL SIGNAGE

Produktpräsentation

Zeit für das wirklich Wichtige –

dank des Samsung Kiosks

oder Smartwatch beispielsweise über

Samsung Pay.

Fotos. Samsung

● Stehend, an der Wand oder direkt am Tresen – das Selforder-Terminal Samsung Kiosk

kann flexibel in den Geschäftsräumen installiert werden

Egal ob Kino, Café oder Boutique – der Samsung

Kiosk kann in nahezu jedem Geschäftsumfeld zum

Einsatz kommen

Die Sicherheitslösung Samsung Knox

schützt die Daten der Kunden sowie des

Händlers. Werkseitig integriert sind zudem

die Betriebssoftware Tizen sowie MagicInfo

zur Verwaltung von Inhalten. Die Lösungen

bieten eine hohe Zuverlässigkeit und ermöglichen

einen unkomplizierten Betrieb –

und das dank der System-on-Chip-Technologie

samt WLAN-Adapter auch ohne externen

PC oder Laptop. Für die Installation

und etwaige Reparaturen können Partner

auf den Samsung Service oder das deutschlandweite

Netz an Systemintegratoren zurückgreifen.

Nicht nur das Innere, auch das Äußere kann

man an das jeweilige Umfeld anpassen. So

lässt sich das Terminal auf den Tresen stellen,

auf einen Standfuß installieren oder

an der Wand anbringen. Das kompakte,

grauweiße Design fügt sich unauffällig in

das Interior ein; die Anschlussbox auf der

Rückseite ermöglicht ein sauberes Kabelmanagement.

Viele kennen sie bereits aus Schnellrestaurants,

Supermärkten und von

Bahnhöfen: Selforder-Terminals.

Insbesondere in Pandemiezeiten

können sie einen Beitrag für mehr Hygiene

beim Einkaufen leisten, denn sie ermöglichen

kontaktloses Bestellen und bargeldloses

Bezahlen. Doch abseits dessen erfüllen

Selforder-Terminals noch zahlreiche

weitere wichtige Funktionen am PoS – wie

der Samsung Kiosk zeigt.

So individuell die Einsatzmöglichkeiten

von Selforder-Terminals sind, so flexibel

ist der Samsung Kiosk: Denn egal ob Kino,

Café oder Boutique – die All-in-One-Lösung

kann in nahezu jedem Geschäftsumfeld zum

Einsatz kommen. Kunden können darüber

intuitiv Artikel erfassen und bezahlen. Der

Samsung Kiosk bietet dafür verschiedene

bargeldlose Bezahlmöglichkeiten – entweder

mit der Kreditkarte oder dank einer integrierten

NFC-Schnittstelle per Smartphone

Mit Samsung Kiosks können sich Mitarbeitende

verstärkt auf ihre Kernkompetenzen

konzentrieren – die freundliche und

persönliche Beratung und Bedienung von

Kundinnen und Kunden. Das Terminal übernimmt

den unpersönlicheren Teil, nämlich

die Warenerfassung und die Bezahlung.

Barcode und QR-Code-Leser sowie Drucker

für Kassenzettel sind dafür bereits

integriert. Das Ergebnis: Ein rundes Einkaufserlebnis

und zufriedenere Kunden. ●

Time for real important things

Cinema, café or boutique – the self-order terminal Samsung Kiosk provides a flexible allin-one

solution. It’s easily adaptable to the locations’ needs: Mounted on the wall, installed

on a foot or placed on the counter. Customers can intuitively scan and pay cashless

via card or their mobile devices thanks to an integrated NFC interface. The Samsung Kiosk

is also equipped with Samsung Knox, Tizen and the content management system Magic-

Info. Employees are thus able to focus on personal advice and services for customers. ●

Samsung Electronics GmbH

Am Kronberger Hang 6

65824 Schwalbach / Ts.

Telefon: 0800 72 678 64

www.samsung.com/de

POS TECHNOLOGY 6 • 2021 17


SPECIAL DIGITAL SIGNAGE

Fachbeitrag

Händler setzen auf ESL

der in unsere Produkte einfließen. Bei dem

Austausch einer Filiale kommen mindestens

2.000 Meter Preisschienen zusammen. Diese

einfach nur wegzuwerfen, wäre nicht zeitgemäß,“

so Voßhenrich.

Fotos: © POS Tuning

● Der Diebstahlschutz ist bei ESL genauso relevant wie der sichere Halt ohne

Verschiebemöglichkeit

Die Applikation von

elektronischen Preisetiketten

(ESL) stellt den

Einzelhandel vor enorme

Herausforderungen

Für Einzelhändler ist heutzutage klar,

auf elektronische Preisetiketten,

auch ESL (electronic shelf label)

genannt, zu setzen. Doch kommen

neben den erheblichen Kosten viele Herausforderungen

dazu. Alleine die Investition

von ca. 60.000 Euro für einen durchschnittlichen

Supermarkt mit 1.200 Quadratmetern

muss sorgfältig durchdacht werden.

Wie Oliver Voßhenrich, Geschäftsführer von

POS Tuning weiß, hört es damit aber nicht

auf: „Anders als bei den herkömmlichen

Papieretiketten, die einfach nur in eine

Scanning-Schiene gesteckt werden, gibt es

bei den Profilen zur Befestigung der elektronischen

Preisetiketten eine Menge Fragen

zu klären.“ Die Firma POS Tuning ist als

Partner für den Einzelhandel weltweit unterwegs

und hat sich auf Lösungen „made in

Germany“ spezialisiert.

„Viele Händler sind auf uns zugekommen,

da die Anbringung der Preisetiketten bei

genauer Betrachtung problematisch ist. Die

Etiketten müssen geschützt sein, damit diese

bei der Herausnahme der Waren nicht abgebrochen

werden. Der Diebstahlschutz ist

genauso relevant wie der sichere Halt ohne

Verschiebemöglichkeit. Gleichzeitig muss

das Etikett aber einfach zu wechseln sein,“

so Voßhenrich. Ein besonderes Augenmerk

muss zudem auf den unteren Regalboden

gelegt werden, weil Einkaufswagen leicht

dagegen stoßen. Ohne besonderen Schutz

könnten die ESL aus den Schienen brechen.

Als kunststoffverarbeitender Betrieb ist

POS Tuning darauf ausgelegt, möglichst

ressourcenarm und nachhaltig zu wirtschaften.

„Durch die Produktion in Bad Salzuflen

sparen wir weite Lieferwege und halten die

Wertschöpfung in Deutschland. Zudem nehmen

wir alte Preisschienen zurück und bringen

diese wieder in den Recyclingkreislauf

ein. Das recycelte Material kann dann wie-

Quite challenging: the application of ESL

Nachhaltigkeit bedeutet aber auch Produktqualität.

Durch den Einsatz von ABS

Kunststoff ist sichergestellt, dass die Schienen

zur ESL-Befestigung möglichst langlebig

sind und somit auch dem häufigen

Umplatzieren der elektronischen Etiketten

standhalten. Die Befestigungsschienen für

ESL müssen in ihrem Lebenszyklus deutlich

mehr aushalten als herkömmliche Scanning-Schienen.

Konnten Papieretiketten

mit Leichtigkeit entnommen werden, ist

bei ESL ein fester Halt gewünscht. Spezielle

diebstahlhemmende Schienen sorgen zum

Beispiel dafür, dass die ESL-Etiketten nur

mit einem Spezialwerkzeug zu entnehmen

sind. Da die elektronischen Preisetiketten

zudem deutlich schwerer sind als einfache

Papierschilder, muss grundsätzlich ein sicherer

Halt gewährleistet sein. POS Tuning

hat sich genau diesen Herausforderungen

angenommen und bietet mit eigenen ESL-

Schienen Lösungen für den Handel an. ●

Oliver Voßhenrich

ist Geschäftsführender

Gesellschafter

von POS Tuning und

Experte für Regalautomatisierung

und

Digitalisierung von

Warenbewegungen

The secure application of electronic price labels (ESL) is quite challenging. The labels need to be

protected so that they are not broken off when goods are removed from shelves. Theft protection

is just as important as a secure fixation to negate displacement. The label must still, however,

be easy to change. Special attention must also be paid to the lower shelf where shopping carts

can easily bump into it. Without special protection, the ESLs could break out of the rails. The

use of ABS plastic ensures that the rails for ESL are as durable as possible and can withstand

frequent repositioning of the electronic labels. Numerous retailers collaborated with POS Tuning

to solve these challenges. The ESL rails are produced in Germany where sustainability is one of

the USPs of the company. When replacing a store, at least 2,000 meters of used price rails are

removed. Simply throwing these away would be detrimental to the environment and that is

why POS Tuning recycles used price rails so that the material can be reused in new products. ●

18 POS TECHNOLOGY 6 • 2021


Einzigartige Einkaufserlebnisse

SPECIAL DIGITAL SIGNAGE

Fachbeitrag

Fokus auf Nachhaltigkeit

Fotos: © Sharp Business Systems Deutschland

● Gefragt sind großformatige Displays oder Displays mit 8K-Auflösung

Herausforderungen und

Trends begegnet man

im Handel am besten

mit kreativen Digital

Signage-Lösungen

Der stationäre Handel steht seit Jahren

durch Online-Shops stark unter

Druck: Ein Trend, der sich im Zuge

der Corona-Pandemie nochmals

beschleunigt hat. Um auch in Zukunft zu bestehen

und die Menschen wieder vermehrt

in die Geschäfte zu ziehen, muss der Einzelhandel

seinen Kunden konkurrenzfähige Alternativen

zum bequemen Online-Shopping

bieten. Unabhängig von der Branche geht es

dabei vor allem um kreative Konzepte, die

einzigartige, intensive Einkaufserlebnisse ermöglichen.

Eine wichtige Rolle für die ansprechende

Vermittlung von Informationen und

Emotionen spielen Digital Signage-Lösungen.

Hohe Auflösung im Großformat

Der Trend geht dabei immer stärker hin zu

großformatigen Displays oder Displays mit

8K-Auflösung sowie hoher Lichtleistung, die

sich für die Wiedergabe besonders immersiver

Bilder und Videoinhalte eignen. Eines

der modernsten Displays dieser Art ist das

Sharp 8M-B120C, das mit 120 Zoll derzeit

größte 8K-Display am Markt. Es wurde speziell

für POS-Umgebungen mit höchsten

Ansprüchen an eine realistische Bildwiedergabe

mit hoher Detailtiefe entwickelt und

unterstützt damit ein besonders intensives

Kundenerlebnis am Point-of-Sale. HDR (High

Dynamic Range) verbessert die Tiefe und Natürlichkeit

der Bilder mit stärkeren Kontrasten

und einem erweiterten Farbspektrum

und lässt die Farben noch satter wirken.

Sehr gefragt sind zudem LED-Videowalls

oder flexible Sonderformate, mit denen sich

ungewöhnliche, individuelle Installationen

realisieren lassen.

Retailers must offer creative solutions

Darüber hinaus rückt das Thema ökologische

Nachhaltigkeit auch im stationären

Handel immer mehr in den Mittelpunkt. In

Bezug auf Digital Signage-Lösungen bedeutet

das, dass Händler künftig vermehrt in

langlebige Geräte mit geringem Stromverbrauch

investieren müssen, um den neuen

Kundenansprüchen gerecht zu werden. Die

Display-Hersteller wiederum sind in der

Verantwortung, entsprechend umweltschonende

Komponenten und Funktionen in ihre

Geräte zu implementieren. So hat beispielsweise

Sharp NEC Display Solutions, ein Joint

Venture von Sharp und NEC, in den vergangenen

Jahren zahlreiche Funktionen entwickelt,

mit denen Anwender ihre Displays

nachhaltiger betreiben können. Dazu zählen

unter anderem Helligkeitssensoren, die die

Hintergrundbeleuchtung an die Umgebung

anpassen und damit für eine höhere Energieeffizienz

sorgen. Zudem werden langlebige

Metallgehäuse und Komponenten

verwendet, die leicht repariert oder ausgetauscht

werden können.


Markus Eisemann

Manager Channel

Sales bei Sharp Business

Systems DACH

For years, stationary retail has been under pressure from online shops: a trend that has accelerated

all the more in the wake of the Corona pandemic. In order to attract customers

in the future, retailers must offer creative solutions to enable an immersive shopping experience.

The trend is moving towards large-format displays with 8K resolution and high

brightness. One of the most advanced displays of this kind is the Sharp 8M-B120C, currently

the largest 8K display on the market at 120 inches. As sustainability becomes more important

too, retailers will have to invest in long-lasting devices with low power consumption.

For example, Sharp NEC Display Solutions, a joint venture between Sharp and NEC, has developed

numerous features in recent years to operate displays more sustainably. ●

.

POS TECHNOLOGY 6 • 2021 19


SPECIAL DIGITAL SIGNAGE

Fachbeitrag

Digital Signage – mehr als nur ein Trend

Unaufdringliches Werbemittel

Fotos: BenQ / Partner Tech

● Bewegtbilder sorgen beim Kunden für mehr Aufmerksamkeit und Akzeptanz

Ob All-in-One-Lösungen, Smart Signage oder

interaktiv – so bleiben Sie auch in der Zukunft

wettbewerbsfähig

Klassische Plakate haben ausgedient,

die Zukunft ist digital und

somit auch die Werbeflächen im

Handel. Die Lösung heißt Digital

Signage, um mit Kunden durchweg positiv

zu kommunizieren. Die Implementierung

von Hard- und Software ist durch benutzerfreundliche

Content-Management Systeme

(CMS) einfach, die Gestaltung der Inhalte

jederzeit austauschbar – egal ob saisonal

oder zu besonderen Ereignissen und alles

ohne große Umbauten.

Aktuell und kostensparend

Einer der größten Vorteile ist die Möglichkeit,

aktuelle Informationen zielgruppen-spezifisch

auszuspielen. Neben reinen Nachrichtenund

Wetterinformationen sind saisonale Produkthinweise

oder Bestandsauskünfte möglich,

die mehrmals am Tag wechseln können.

Ganz clevere Lösungen bieten indirekte

Beratung beim Kauf oder Touch Monitore und

Bar Types für Interaktion. Dank eines guten

Content Management Systems lassen sich die

Inhalte richtig organisieren, um zum gegebenen

Zeitpunkt automatisch und über unterschiedliche

Freigabeprozesse ausgespielt

zu werden. Und wenn Informationen über

Bildschirme bereits die richtigen Antworten

zu Produktfragen liefern, kann Beratungspersonal

eingespart werden. Das Personal muss

keine Plakataufhängungen oder teuren Versand

veranlassen.

Bewegtbild sorgt für mehr Aufmerksamkeit

und vor allem für mehr Akzeptanz beim Kunden,

da es weniger aufdringlich ist als zum

Beispiel Flyerverteilung oder platzeinnehmende

Aufsteller im Ladengeschäft. Generell

werden Inhalte über Monitore positiver

vom Kunden wahrgenommen.

Vernetzung und

Zusammenspiel

Durch die digitale Vernetzung können Werbebotschaften

standortübergreifend gleichzeitig

und einheitlich ausgespielt werden.

Intelligente Lösungen erlauben die

unterschiedlichsten Formate für passendes

Bewegtbild. Auch unterschiedliche Bildschirmgrößen

mit ein und derselben Management-Software

können genutzt werden –

ein Vorteil, wenn es unterschiedliche Standortkapazitäten

gibt.

Technisch beste Lösung

Wichtig ist die richtige Beratung bei der

Implementierung von Digital Signage. Insbesondere,

wenn Systeme in ERP- oder Kassensysteme

dank API-Integration eingebunden

werden sollen, um in Echtzeit Preis- oder

Produktinformationen zu verknüpfen. Ein

exaktes Farbbild auf den Monitoren wird

durch die Pantone-Validierung erreicht. Passend

zu jeder Branche – egal ob All-in-One-

Lösungen, Smart Signage, interaktiv oder

Videowände inklusive CMS – das ist die Zukunft,

um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Digital Signage – not just a trend

Mehr Informationen unter

www.partner-tech.eu


Classic posters have had their day, the future is digital and so are the advertising spaces in retail.

The solution is called digital signage to communicate with customers in a consistently

positive way. The implementation of hardware and software is simple thanks to user-friendly

content management systems, suitable for any industry. Screen Displays are available in

different sizes, the design of the content can be used with the same system and exchanged

at any time. No matter whether it is seasonal, stock or real time price information. Thanks to

digital networking information can be displayed simultaneously and uniformly across locations.

Very clever solutions offer indirect advice on purchases or touch monitors and bar

types for interaction. Our expert Michael Fritz advises a detailed consultation, especially if

systems need to be integrated into ERP or POS systems thanks to API integration. Technically

wise an exact colour image on the monitors is achieved through Pantone validation. ●

Michael Fritz

ist als Digital Signage

Produktmanager bei

Partner Tech tätig

20 POS TECHNOLOGY 6 • 2021


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PRODUKTPRÄSENTATION

Workforce Management

Optimale Customer

Experience steigert den Umsatz

Fotos. Kastner & Öhler, Copyright Lupi Spuma

● Bei Kastner & Öhler steht die erstklassige Customer Experience im Fokus

Beim Workforce Management funktioniert die

Einsatzplanung im Sinne aller Beteiligten

Warenangebot und Servicequalität

hängen stark von einer

bedarfsorientierten Personaleinsatzplanung

ab. Workforce

Management Lösungen berücksichtigen den

exakten Personalbedarf auf der Fläche und

im Online-Shop. Auf dieser Basis und unter

Einsatz von Künstlicher Intelligenz entsteht

ein Dienstplan, von dem Kunden und Mitarbeitende

profitieren.

Intelligente Dienstplanung

erhöht Servicequalität

Eine präzise Personalbedarfsprognose ist

in Handel und Logistik der Schlüssel zum

Erfolg. Die Daten dazu sind beispielsweise

in ERP-, Kassen- und Warenwirtschaftssystemen

verfügbar. Auf Basis von Umsät-

zen oder Stückzahlen ermittelt die ATOSS

Retail Solution den Personalbedarf auf die

Minute genau. Es entsteht ein wirtschaftlicher

und gleichzeitig serviceorientierter

Dienstplan.

Die Workforce Management Software berücksichtigt

beliebig viele Faktoren mit definierter

Priorität.

• Personalkosten

• Wachstums- und Umsatzziele

• Verkaufsschwache und -starke Tage

• Lieferzeiten und Warenfluss

• Mitarbeiterqualifikationen

• Aktionen oder Events

Künstliche Intelligenz erhöht die Planungsqualität

zusätzlich. Lernfähige Systeme erkennen

Anomalien in historischen Daten und

ermöglichen präzisere Prognosen. Dienst-

pläne optimieren sich auf Basis manueller

Korrekturen selbstständig und sind damit

Erfahrungswerten weit voraus. Die natürlichsprachliche

User Interaktion ermöglicht

zudem eine verbesserte Digital Employee

Experience. Mitarbeitende sprechen mit

dem System wie mit ihrem Vorgesetzten.

Der Mensch bleibt

im Mittelpunkt

Nach einer Studie von Pricewaterhouse-

Coopers soll Künstliche Intelligenz (KI) vor

allem effizientere und produktivere Arbeitsplätze

ermöglichen. 71 Prozent der 500 befragten

Unternehmen gaben an, dass sie

KI ausschließlich zur Unterstützung ihrer

Mitarbeiter einsetzen wollen. Genau das ist

der Ansatz beim Workforce Management:

Einsatzplanung im Sinne aller Beteiligten.

Und von zufriedenen Mitarbeitern profitieren

letztlich auch die Kunden. ●

Beispiel aus der Praxis

Kastner & Öhler erzielt durch digitales Workforce

Management eine Planungsgenauigkeit

von etwa 95 Prozent. Das System berechnet

Pläne automatisch und garantiert gleichzeitig

Compliance sowie eine faire Arbeitszeitgestaltung.

Selbst „Personal Shopping“-

Termine, die Kunden über die Website mit

einer bestimmten Verkaufskraft vereinbaren,

sollen bald mit dem System gemanagt werden.

So hält Österreichs schönstes Modehaus

den Service Level hoch.

Increasing sales with Workforce Management

Whether discount, premium, stationary or online – retailing stands and falls with service

quality and availability of goods. If teams and products are at hand when shoppers

need them, conversion rates and customer satisfaction all trend upwards. Workforce

management software considers all factors relevant to the business flow and

generates demand-oriented duty plans. Aided by A.I., workforce scheduling becomes even

more sophisticated – much to the benefit of companies, customers and employees. ●

ATOSS Software AG

Rosenheimer Strasse 141 h

81671 München

T +49 89 4 27 71 345

F +49 89 4 27 71 100

internet@atoss.com

www.atoss.com

POS TECHNOLOGY 6 • 2021 21


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PRODUKTPRÄSENTATION

Digital Payment

Fotos. CCV

Schneller Kauf ohne

Personal im Aufwind

Wenn es ohne Personal gehen muss, sind bargeldlose

und kontaktlose Bezahlung, intuitive

Bedienung und reibungsloser Ablauf ein Muss

Android & Vending =

Ein gutes Team!

Dass die Nutzung von Apps nicht nur im Privatleben

Vorteile bietet, sondern auch im

Business, ist mittlerweile bekannt. Moderne

Paymentterminals wie das CCV IM30 arbeiten

bereits mit einem Android-Betriebssystem.

Aber wo genau liegen die Vorteile im Vending?

Innerhalb der Infrastruktur eines Automaten

müssen viele Prozesse und Anforderungen

berücksichtigt werden: Warenpräsentation,

Technik, Payment, Schnittstellen und Kundenansprache

müssen mit möglichst wenig

Aufwand bedient werden können.

Wir möchten Ihnen einige Beispiele vorstellen,

die bereits heute verfügbar sind und die

auch Ihr Business voranbringen können.

Micro Markets –

der neue Trend

Die Micro Markets erfreuen sich immer größerer

Beliebtheit. Supermärkte in Containern

oder unbediente Kantinen – der schnelle

Kauf ohne Personal trifft in Deutschland

auf wachsende Nachfrage. Wenn es ohne

Personal gehen muss, sind bargeldlose und

kontaktlose Bezahlung, intuitive Bedienung

und reibungsloser Ablauf ein Muss. Auf dem

Paymentterminal als Mittelpunkt des Point of

Sale muss sowohl das bargeldlose Bezahlen,

das Scannen der Waren und im Hintergrund

das Warenwirtschaftssystem laufen.

Marketing am Automaten

Am unbedienten Point of Sale muss die

Kundenansprache und die Bewerbung der

verkauften Waren automatisch und somit

elektronisch erfolgen. Oft ist dies nur möglich

über zusätzliche Screens, die nicht nur

Platz benötigen, sondern auch zusätzliches

Budget verschlingen. Über die Media App,

die auf dem CCV IM30 bereits vorinstalliert

ist, können Bilder und Videos direkt am Automaten

platziert werden. Die App startet

im Stand By Modus und kann zeitlich gesteuert

werden. Das bedeutet, dass zum Beispiel

bei verderblichen Waren ab 18 Uhr ein Ausverkauf

zum halben Preis beworben werden

kann oder im Gegenzug morgens der leckere

Latte Macchiato hervorgehoben wird.

Schnelle Inbetriebnahme –

Plug & Play

Stecker rein, LAN-Kabel verbunden – los

geht’s! Mit der CCV Inbetriebnahme-App ist

die initiale Inbetriebnahme des CCV IM30

direkt am Automaten in kurzen drei Minuten

mit nur wenigen Eingaben erledigt.

Die langwierigen Menüführungen durch

verschiedene Einstellungen, lediglich die

Terminal-ID muss eingegeben werden. Die

Inbetriebnahme funktioniert übrigens in jeder

Konstellation, egal welcher Netzbetrieb

gewählt wurde.

Wo bleibt das Payment?

Der CCV IM30 ist ein hochmodernes Paymentterminal,

das durch das Android-

Betriebssystem in eine Schaltzentrale von

Value Add Services verwandelt wird. Die

Basiseigenschaft Kartenakzeptanz bleibt

davon unberührt, mit Kontaktlos-, Magnet,-

und Chipkartenleser ausgestattet, können

alle Kartenarten – auch Wallets – akzeptiert

werden. Auf dem großen Display sind

Beträge und Hinweise auch an sehr sonnigen

Standorten gut lesbar.


The new trend: Micro Markets

It is now well known that the use of apps not only offers advantages in private life, but also

in business. Modern payment terminals such as the CCV IM30 work with an Android operating

system and can be customised as desired with the help of apps - whether for payment

or many other POS business transactions. But where exactly are the advantages in

vending? Within the infrastructure of a vending machine, many processes and requirements

have to be taken into account: Presentation of goods, technology, payment, interfaces

and customer approach must form a unit that can be operated with as little effort

as possible. We show you how the modern CCV IM30 payment terminal picks up on many

trends such as micro markets through Android and can be used with simple plug & play. ●

CCV GmbH

Gewerbering 1

84072 Au i.d. Hallertau

+49 8752 864-0

www.ccv.eu/de

marketing.de@ccv.eu

POS TECHNOLOGY 6 • 2021 23


INTERVIEW

Digital Payment

Deutschland – Land der Traditionalisten?

Fotos: EVO Payments

● Jeder sechste Deutsche hat während der Pandemie häufiger mit Karte bezahlt

Pauschal lässt sich dies nicht eindeutig sagen.

Die Ergebnisse unserer Studie zeigen,

dass sich deutsche Verbraucher im europäischen

Vergleich nach wie vor etwas zurückhaltender

verhalten, wenn es um digitale

Zahlungsmethoden geht. Deutschland ist

das einzige Land, in dem es mehr sogenannte

„Bargeldorientierte Traditionalisten“ (27

Prozent) gibt, die am liebsten mit Bargeld

bezahlen, als „Moderne kontaktlose Bezahler“

(24 Prozent), welche zeitgemäße

elektronische Bezahlverfahren bevorzugen.

Es zeichnet sich jedoch ein klarer Trend ab:

Jeder sechste Deutsche gibt an, dass er

während der Pandemie häufiger mit Karte

bezahlt und zudem generell bereit ist, mehr

Geld auszugeben, wenn bargeldlose Zahlungsmöglichkeiten

angeboten werden.

Im Interview mit POS

Technology geht Payment-Experte

Jan Eric

Bollig der Frage nach,

ob die Devise „Nur

Bares ist Wahres“ immer

noch unumstößlich ist

In der kürzlich veröffentlichten EVO-Studie

zu den Auswirkungen von COVID-19

auf das europäische Einkaufs- und Zahlungsverhalten

identifizieren Sie drei unterschiedliche

Zahlungstypen – um welche

handelt es sich dabei konkret?

Im Rahmen unserer Studie haben sich drei

Verbrauchersegmente klar herauskristallisiert:

Die Gruppe der „Bargeldorientierten

Traditionalisten“, die sogenannten „Zahlungswechsler“

(auch bezeichnet als „Switcher“)

und die „Modernen kontaktlosen

Bezahler“.

Was genau charakterisiert die unterschiedlichen

Zahlungstypen?

Wie der Name schon vermuten lässt, handelt

es sich bei den „Bargeldorientierten

Traditionalisten“ um die am meisten auf

Bargeld ausgerichtete Gruppe. Sie lehnen

den bargeldlosen Zahlungsverkehr als einzige

Methode für die Zukunft strikt ab und

empfinden es auch nicht unbedingt als

Nachteil, wenn sie Dienstleistungen ausschließlich

via Bargeldzahlung in Anspruch

nehmen können.

Wie sieht es bei der zweiten Gruppe aus?

Die sogenannten „Zahlungswechsler“ oder

auch „Switcher“ wechseln flexibel zwischen

den Zahlungsmethoden: Sie bezahlen sowohl

mit Bargeld als auch bargeldlos und

glauben im Übrigen nicht, dass Bargeld in

Zukunft „ausgedient“ hat. Ein wenig häufiger

als „Bargeldorientierte Traditionalisten“,

lehnen sie reine Bargeldservices ab,

jedoch nicht so häufig wie „Moderne kontaktlose

Zahler“.

Und was sind die Eigenheiten dieses letzten

Segments?

Hierbei handelt es sich wohl um die „progressivste“

Gruppe der Zahlungstypen: Die

„Modernen kontaktlosen Bezahler“ bevorzugen

generell die bargeldlose Zahlung.

Sie sind davon überzeugt, dass es in Zukunft

nur noch bargeldlose Zahlungsmittel geben

wird und lehnen sogar Anbieter und Dienstleistungen

ab, die keine bargeldlosen Zahlungsmittel

akzeptieren.

Ist Deutschland ein Land der konservativen

„Bargeldorientierten Traditionalisten“?

Inwiefern muss/sollte der deutsche Handel

auf diese Entwicklung reagieren?

Um den sich verändernden und steigenden

Ansprüchen deutscher Verbraucher gerecht

zu werden, ist es für Händler enorm wichtig,

nicht nur im E-Commerce-Bereich, sondern

auch am POS deutlich nachzurüsten und

ihren Kunden effiziente State-of-the-Art-

Lösungen anzubieten, welche die Zahlungsabwicklung

möglichst einfach, schnell und

sicher gestalten.

Ihre Prognose für die Zukunft?

Es ist zu erwarten, dass sich in den nächsten

Jahren der allgemein zu beobachtende

Trend weiterhin fortsetzen wird: Der prozentuale

Anteil der „Bargeldorientierten

Traditionalisten“ wird stetig abnehmen,

beziehungsweise in das Segment der „Zahlungswechsler“

abwandern oder sich gar hin

zu den „Modernen kontaktlosen Bezahlern“

entwickeln.


Jan Eric Bollig

ist Head of Marketing

& Communications

bei EVO Payments

International, einem

der weltweit führenden

Full-Service-Anbieter

von Zahlungstechnologien

und

Payment-Lösungen.

22 POS TECHNOLOGY 6 • 2021


FACHBEITRAG

Workforce Management

Personalressourcen besser erkennen

und nutzen

● Grafische Darstellungen unterstützen Führungskräfte bei der Kommunikation von Problemen

Fotos: Seak

So meistert der Handel die Herausforderung,

vorhandene Umsatzpotenziale mit einer knappen

Personaldecke bestmöglich zu realisieren

Die Suche nach geeigneten Mitarbeitenden

gehört aktuell zu den größten

Problemen im Handel. Dies hat

jüngst eine Umfrage der Unternehmensberatung

Deloitte deutlich gemacht.

Durch die demografische Entwicklung werde

der Fachkräftemangel in den kommenden

Jahren noch weiter zunehmen, mahnt

die Unternehmensberatung. Hiervon ist

auch die Handelsbranche betroffen. Aktuell

liegt der Anteil der Handelsunternehmen,

die über fehlendes Fachpersonal klagen,

bereits bei 34,6 Prozent und damit so hoch

wie noch nie, wie das Ifo-Institut in seinem

vierteljährlichen Bericht konstatierte.

Für Handelsbranchen, die vom Lockdown

besonders betroffen waren, wie zum Beispiel

Schuh- und Modehändler, verschärft

sich die Personalsituation dadurch, dass

langjährige Mitarbeitende während der

Corona-Krise in andere Branchen abgewandert

sind. Das bedeutet mehr Aufwand für

die Personalabteilung und mehr Druck, die

vorhandenen Umsatzpotenziale mit einer

knappen Personaldecke bestmöglich zu realisieren.

Vor diesem Hintergrund steht die Personalabteilung

vor folgenden Herausforderungen:

1. sich einen Überblick über aktuelle und zukünftige

Personalengpässe (Über- und Unterdeckung)

im Jahresverlauf zu verschaffen

2. festzustellen, welche Spielräume sie mit

dem vorhandenen Personal haben

3. diese Handlungsspielräume effektiv zu

kommunizieren und umzusetzen

Handelsspezialist Seak ist versiert auf Workforce

Management für den Handel und ist

in über 500 regionalen und internationalen

Projekten im Einsatz.

Durch den engen Austausch mit führenden

Handelsunternehmen kennt Seak die Herausforderungen

der Branche und die benötigten

Lösungen aus erster Hand.

Räumlich und zeitlich eine

strategische Vogelperspektive

kultivieren

Ursachen für Personalengpässe sind: zu wenig

Personal, unausgeglichene Personalverteilung

(zwischen den Filialen/Abteilungen),

ungünstige Personalstruktur (Verteilung

Vollzeit, Teilzeit, Aushilfen) und eine unpassende

Urlaubsplanung.

Um festzustellen, dass ein Personalengpass

vorliegt, reicht es nicht, nur die Stundendiskrepanz

zwischen Einsatz- und Bedarfsplanung

abzugleichen, sondern auch nach Ursachen

zu differenzieren.

24 POS TECHNOLOGY 6 • 2021


Ein Teil der Lösung besteht darin, zu erkennen,

dass Personalengpässe tendenziell

strukturelle Ursachen haben und daher

zeitlich vorausschauender und räumlich

ganzheitlicher betrachtet werden müssen

als man es von Workforce Management gewohnt

ist.

Das bedeutet, dass Unter- und Überdeckungen

sowie Lösungsansätze aus der Vogelperspektive

interaktiv für das gesamte Unternehmen

und alle Unternehmensbereiche (zum Beispiel

Abteilungen, Filialen, Häuser, Gebiete) auf einen

Blick erkennbar sein müssen.

Handlungsspielräume erfolgreich

kommunizieren und

umsetzen

Kundenerfahrungen aus Seaks Personal-

Engpass-Analyse (PEA) zeigen, dass insbesondere

die strategische, saisonale Urlaubsplanung

und der bereichsübergreifende

Einsatz von Mitarbeitern erhebliches Potenzial

für das Minimieren von Personalengpässen

bietet.

So erhalten Führungskräfte klare Transparenz

über Über- und Unterdeckungen je

Monat und Bereich. Außerdem können sie

erkennen, wie viele Urlaube noch geplant

werden könnten beziehungsweise sollten.

Ebenso bietet PEA einen Überblick darüber,

welchen Anteil zu viel geplanter Urlaub

an einer Unterdeckung hat. Die grafische

Darstellung unterstützt Führungskräfte bei

der Kommunikation von Problemen und

Lösungen auch gegenüber Mitarbeitenden.

So können Lösungen gefunden werden,

die allen Beteiligten gerecht werden.. ●

How to better utilise human resources

A new tool illustrates how to better identify and utilise the human resources already available at a company.

Finding suitable employees is currently one of the most pressing challenges faced by retailers due

to the general shortage of skilled workers. For retail segments that were particularly affected by the

lockdown, such as shoe and fashion companies, this staff shortage situation is exacerbated by the fact

that long-time employees migrated to other sectors during the Corona crisis.

Some important challenges that retail HR departments face include:

1. obtaining an overview of the current and projected staffing situation (over- and under-staffing) over

the course of the year,

2. determining how much flexibility to manoeuvre they have with their existing staff, and

3. to communicate and implement this flexibility to manoeuvre effectively.

Software specialist Seak has developed a new tool, the Staff Shortage Analysis (SSA), which meets this

challenge by implementing innovative concepts in workforce management solutions. Through this, the

SSA enables managers to identify staff bottlenecks immediately through a bird's eye view of the entire

company and all its POS units (that is, each department, branch, building, district). Over- and understaffing

situations are identifiable at a glance, as well as solutions, which can be explored interactively.

Andreas Knüpfer

Geschäftsführer

Seak Software und

Spezialist für Workforce

Management

im Handel

Customer experiences so far show that optimising holiday planning and staff scheduling between

stores (for substitutes / replacements) has significant potential impact on alleviating

staff shortages, as well as to provide a basis for effective communication with team members

to find optimal solutions. The Staff Shortage Analysis clarifies how much of a staffing bottleneck

is due to too much planned and confirmed holiday leave at a specific time, and how to optimally

align holiday planning strategically with staffing as well as seasonal requirements. ●

POS TECHNOLOGY 6 • 2021 25


FACHBEITRAG

Omnichannel

Weihnachten wird

dank Omnichannel zum Kinderspiel

● In Kombination mit Click & Collect und Click & Reserve können sich Händler breiter aufstellen

Fotos: Pixabay, Shopgate GmbH

Wer in Zukunft konkurrenzfähig

sein möchte,

muss Ship-from-Store

als kundenfreundliche

Dienstleistung anbieten

Verstopfte Straßen, fluchende Paketboten

und immer kürzere Abgabefristen:

das Weihnachtsgeschäft

ist für Händler jedes Jahr aufs Neue

eine Herausforderung. Gerade in Zeiten der

Pandemie hat sich diese Situation noch einmal

verschärft. Wie begegnen Händler dieser

Herausforderung?

Das Jahr 2020 war ein Jahr der Rekorde,

wenn man auf das Weihnachtsgeschäft in

der Bundesrepublik blickt. Allein im November

und Dezember 2020 machten sich 435

Millionen Pakete auf die Reise. Nach Angaben

des Bundesverbands Paket & Expresslogistik

e.V. (Biek) waren das 80 Millionen

Pakete mehr als im Vorjahr. Anders gesagt:

2020 waren knapp 267.000 bis zum Rand beladene

Lieferwagen mehr auf den Straßen

unterwegs als 2019.

Keine Frage, dass es neue Ansätze braucht,

um Kunden glücklich zu machen und gleichzeitig

nicht nur die Umwelt zu schützen,

sondern insbesondere auch die deutschen

Paketboten zu entlasten. Eine Lösung, um

dieser Herausforderung im filialbasierten

Einzelhandel adäquat begegnen zu können,

bietet der Omnichannel.

Omnichannel setzt sich durch

Wohin die Reise in Sachen Omnichannel

geht, zeigen zwei Lösungen, die bereits

erfolgreich auf dem Markt vertreten sind:

Click & Collect sowie Click & Reserve. Diese

ermöglichen es Kunden, Waren online zu

bestellen und vor Ort im Geschäft abzuho-

len. Im Falle von Click & Collect bezahlt der

Kunde vorab im Internet, bei Click & Reserve

an der Ladenkasse. Vor gar nicht allzu langer

Zeit waren diese Services ein Randaspekt

des Einzelhandels. Heute sind sie Umsatztreiber.

So gaben in einer repräsentativen

Umfrage des Marktforschungsinstituts Deloitte

und Statista mehr als 40 Prozent der

Befragten an, Waren und Produkte regelmäßig

online zu bestellen und offline abzuholen.

Das Phänomen, dass Kunden online

recherchieren und Produkte anschließend

offline kaufen, nennt sich ROPO-Effekt.

ROPO steht für „Research Online, Purchase

Offline“. Vor allem bei Produkten, die Kunden

erfühlen möchten, ist der ROPO-Effekt

recht häufig zu beobachten. Daneben gibt

es eine weitere Ursache, die Menschen in

den Handel treibt: Wenn sie sich online und

in Echtzeit darüber Gewissheit verschaffen

können, dass ein Produkt in der gewünschten

Filiale verfügbar ist, sind sie viel eher

dazu bereit, den Weg ins Geschäft auf sich

zu nehmen – zumal Spontankäufe willkommene

Umsatzkatalysatoren sind.

26 POS TECHNOLOGY 6 • 2021


Handelsunternehmen müssen

neue Wege gehen

Derartige Konzepte markieren bei Weitem

nicht den Endpunkt der Innovation

im Einzelhandel. Wer heute und in Zukunft

konkurrenzfähig sein möchte, muss den

nächsten logischen Schritt machen und

Ship-from-Store als kundenfreundliche

Dienstleistung anbieten. Ship-from-Store

umschreibt ein Konzept, bei dem es darum

geht, Waren aus der nächstgelegenen Filiale

an den Kunden zu versenden. Die Vorteile

liegen auf der Hand: Anstatt große – und

damit kostspielige – Zentrallager für das

Fulfillment zu betreiben, versenden Händler

ihre Waren aus einem lokalen Geschäft,

in dem das Produkt ohnehin vorrätig ist.

Der Versand aus der Filiale verkürzt nicht

nur die Transportwege signifikant. Er reduziert

auch den Bedarf an Lagerflächen und

senkt damit die Lager- und Logistikkosten

gleichermaßen. Zudem verbessern Handelsunternehmen

ihren CO2-Fußabdruck –

quasi nebenbei.

Des eigenen Glückes

Schmied sein

Daneben profitiert auch der Betreiber der lokalen

Filiale. Dank Ship-from-Store kann er

einer durch temporäre Ladenschließungen

entstandenen finanziellen Schieflage entgegenwirken,

indem er die Umschlagshäufigkeit

bei Waren, Bestand und Lager erhöht –

und damit den Umsatz steigert. Zugleich

baut er sich als Onlinehändler ein zweites

Standbein auf, erweitert die Reichweite seiner

Filiale und stellt sein Geschäft zukunftssicher

auf.

Die Weihnachtszeit ist eine Zeit der langen

Arbeitstage und des Stresses für den

Handel. Vor allem die Möglichkeit, Kunden

dezentral durch die eigenen Filialen mit

Ship from Store auch jenseits der Ladentüre

zu versorgen und dabei lange Lieferwege

zu vermeiden, ist nicht nur ein gutes

Marketing-Argument, sondern ein ganz realer

Vorteil.

Sicher durch die Weihnachtszeit

Denn damit werden Händler ein Stück auch

unabhängiger von den großen Paketdienstleistern,

die gewohnheitsmäßig in den letzten

Tagen des Jahres ebenfalls vor enormen Herausforderungen

stehen.

In Kombination mit Click & Collect und Click

& Reserve können sich Händler breiter und

für Kunden nahbarer aufstellen. So kann

der Shoppingbummel durch die Stadt für

Endverbraucher stressfreier werden und

für Händler planbar und bewältigbar. Durch

den Omnichannel gelingt der Brückenschlag

zwischen der physischen und der digitalen

Welt. Gerade zur Weihnachtszeit ist das ein

großer Wettbewerbsvorteil für Händler. ●

Ralf Haberich

ist CEO der Shopgate

GmbH. In dieser

Position verantwortet

er vor allem die

Bereiche Business

Development, Partnership,

Marketing,

Sales und HR.

Omnichannel helps ensure safe Christmas shopping

No year in history saw as much individual delivery traffic as last year. Over 435 million parcels were

shipped in Germany alone during the Christmas shopping season in November and December. That's

over 80 million more parcels than in 2019. Or to put it another way, 267,000 more fully loaded delivery

trucks drove in 2020 than in 2019. And this year, that number could be surpassed again. For retailers,

this means nothing less than a huge challenge. Logistically, but also morally. Because not only does

the Christmas business threaten to blow up classic logistics structures, it also means a huge burden

for the environment. But store-based retailers in particular have every opportunity to counterbalance

this with clever solutions. The trick is to turn your own stores into decentralized fulfilment hubs.

At the same time, lessons learned from omnichannel help ensure safe, stress-free and contemplative

Christmas shopping despite the pandemic. But what exactly can retailers do? And what hurdles

do they have to overcome on the way to a smaller carbon footprint and happier customers? ●

POS TECHNOLOGY 6 • 2021 27


MESSE

EuroCIS 2022

Tomorrow

is the new today!“

Foto: EuroCIS

Zurück zu alter Stärke: Nach einer Zwangspause

wegen Corona präsentiert sich die EuroCIS

Anfang kommenden Jahres wieder als wichtige

Impulsgeberin für den stationären Handel

Das Fachpublikum erfährt vom 15.

bis 17. Februar 2022 in den Hallen

9 und 10 der Messe Düsseldorf

alles Wesentliche über aktuelle

branchenspezifische Hard- und Softwaretrends.

Ein vielfältiges Rahmenprogramm

und neue digitale Angebote werten den etablierten

Branchentreff weiter auf.

Welche Innovationen erweitern den Horizont

im Handel gewinnbringend? Wird Shopping

zum interaktiven High-Tech-Erlebnis? Welche

Technologien braucht Connected Retail?

Wie nutzt man Big Data am effektivsten, und

was gibt es Neues bei der Warensicherung?

Antworten darauf finden EuroCIS-Besucher

in der Fachausstellung, bei Best-Practice-

Präsentationen sowie bei Start-ups mit zukunftsträchtigen

Ideen.

Rund 500 Aussteller aus fast 30 Ländern zeigen

wieder eine enorme Bandbreite innovativer,

speziell auf den Handel zugeschnittener

IT-Lösungen – zum Beispiel für Omni-Channel

Management, Business Analytics, Zahlungssysteme

und Cash Management.

Inspiration und Orientierung

Hinzu kommen Themen wie Warenwirtschaft,

Mobile Solutions & Technologies, POS

Soft- und Hardware, Checkout Management,

Digital Marketing und Digital Signage, Workforce

Management, Loss Prevention und Wägetechnik..

Die Messe richtet sich unter anderem

an Entscheidungsträger in der IT und

Sicherheitstechnik. Verantwortlichen für

Marketing und Vertrieb sowie für Einkauf, Logistik

und Ladenbau bietet sie bestmögliche

Orientierungshilfen für künftige Investitionen

ihrer Unternehmen.

Rahmenprogramm und

Digital Extension

Fachbesucher haben die Möglichkeit, geführte

Guided Innovation Tours durch die

Messehallen zu buchen. Die Teilnehmerzahl

ist begrenzt, dazu anmelden kann man

sich auf der EuroCIS-Website. Highlights im

Rahmenprogramm werden zwei Preisverleihungen

sein: Das EHI Retail Institute prämiert

innovativen IT-Einsatz im Handel mit seinen

begehrten reta europe-Awards. Die EHI-Stiftung

und GS1 Germany verleihen gemeinsam

ihre Wissenschaftspreis für exzellente

wissenschaftliche Arbeiten und Projekte mit

hochgradiger Relevanz für den Handel und

die Konsumgüterindustrie. Neu bei der EuroCIS

2022 ist deren digitale Erweiterung ins

Internet. Das umfangreiche Online-Angebot

mit Darstellungen der physischen Messestände

im Netz, Livestreams von Vorträgen,

Websessions, Produktvideos und Zugriff auf

Whitepaper machen die Markenwelten der

Aussteller auch virtuell erlebbar.

Tickets und Informationen:

www.eurocis.com

28 POS TECHNOLOGY 6 • 2021


Anzeige

PRODUKTPRÄSENTATION

Printlösungen

Zukunftssichere Cloud-

Lösungen für eine digitale Welt

können Bestellungen zudem über verschiedene

Kanäle (POS, Tablet, Web und Cloud)

empfangen, sodass der Bestellprozess und

die Transaktion äußerst effizient sind.

Cloud-TSE für KassenSichV

Foto: Star Micronics

Da der Einzelhandel zunehmend auf Tabletund

Cloud-basierte POS-Systeme setzt, bietet

eine Cloud-basierte TSE zur Einhaltung der

deutschen Kassensicherungsverordnung die

Flexibilität, Kosteneffizienz und zusätzlichen

Vorteile, die heutzutage benötigt werden.

Anbieter von Kassensoftware profitieren von einer

Cloud-basierten Fiskalisierungsoption und

Druckern, die mit der Cloud verbunden sind

Da die Grenzen zwischen stationärem

und Online-Handel zusehends

verschwimmen, ist es

wichtig, online und im Ladengeschäft

ein einheitliches Einkaufserlebnis

anzubieten und bei jeder Gelegenheit auf

das Omni-Channel-Erlebnis zu achten. Die

POS-Technologie spielt dabei eine wichtige

Rolle: es gibt immer mehr Kundenkontaktpunkte

und Bestellmöglichkeiten, sodass

der Bedarf an zusätzlicher Hardware, von

Handheld-Terminals über Selbstbedienungskioske

bis hin zu Bestellungsdruckern

mit Cloud-Anbindung, zunimmt.

Lösungen wie der CloudPRNT-Drucker von

Star bieten eine kosteneffiziente Alternative,

da sie eine nahtlose Umstellung von herkömmlichen

auf Tablet-POS-Systeme ermög-

lichen. Gleichzeitig bieten sie eine Reihe von

Anbindungsoptionen. CloudPRNT ist für eine

Vielzahl von Anwendungen ideal, da es das

direkte, sichere Remote-Drucken vom Webserver

des Einzelhändlers auf vernetzten Druckern

an beliebigen Standorten ohne komplizierte

Netzwerkkonfigurationen ermöglicht.

Mit CloudPRNT, das für eine Auswahl an Beleg-,

Etiketten- und Ticketdrucker von Star

verfügbar ist, können Online-Bestellungen

von einem lokalen oder entfernten Server

direkt an den Drucker gesendet werden. Es

wird kein zusätzliches Tablet benötigt. Der

Bestellservice kann direkt mit dem Drucker

kommunizieren, um Druckaufträge zu

erstellen und den Druckerstatus abzufragen,

wie zum Beispiel Drucker offline oder

Abdeckung geöffnet. CloudPRNT-Drucker

Mit der flexiblen Cloud-TSE von fiskaly können

Geschäftsinhaber mobile Geräte wie

iPads und Smartphones weiterhin als Registrierkassen

nutzen. Sie ist sowohl für größere

Einzelhandels- und Restaurantketten

als auch für kleinere Betriebe geeignet, die

jetzt oder in Zukunft Cloud-Kassensysteme

verwenden möchten. Geschäftsinhaber profitieren

zudem von flexiblen monatlichen

oder jährlichen Zahlungsoptionen sowie

minimalen Einrichtungs- und Hardwareverwaltungskosten.

Durch die Zusammenarbeit

von fiskaly und Star profitieren Anbieter

von Kassensoftware vom Besten aus beiden

Welten: einer zukunftsorientierten Cloudbasierten

Fiskalisierungsoption und Druckern,

die mit der Cloud verbunden sind. So

kann eine wirklich zukunftssichere Lösung

bereitgestellt werden.

Star wird auf der EuroCIS 2022 vertreten

sein – Halle 9/A14.


Future-proof cloud solutions for a digital world

Star’s CloudPRNT printer range offers a cost-effective option for a seamless transition from

traditional to tablet POS, as well as a range of connectivity options. Enabling remote printing

directly and securely from the retailer’s web server to connected printers located anywhere,

CloudPRNT is ideal for a range of applications. As retail environments increasingly rely

on tablet and cloud-based POS, a Cloud TSE for German fiscal regulations seems the obvious

choice to offer the flexibility, cost efficiency and additional benefits currently demanded. ●

Star Micronics EMEA

Peregrine Business Park

Gomm Road

High Wycombe

HP13 7DL

UK

Tel: +44 (0) 1494 471111

Email: sales@star-emea.com

www.Star-EMEA.com

POS TECHNOLOGY 6 • 2021 29


FACHBEITRAG

Authentizität im Job

Fotos: ComTeam

„Wenn wir echt sind, sind wir besser“

● Mitarbeiter brauchen einen Ort, an dem sie sie selbst sein können

Die aktuelle ComTeam-

Studie zeigt, welchen

Mehrwert Authentizität

im Joballtag hat und

wie Unternehmen die

kulturellen Rahmenbedingungen

dafür

schaffen können

Authentisch zu sein gilt im Allgemeinen

als wertvoll und als ein

bedeutender Erfolgsfaktor in der

Arbeitswelt. Gerade in Zeiten von

Homeoffice und Videocalls, in denen immer

öfter auch Kinder und Haustiere Teil des

Meetings werden, haben wir alle mehr von

uns preisgegeben. Welche Auswirkungen

hat das auf unsere Authentizität und wie

echt oder authentisch können, wollen und

dürfen wir im Job überhaupt sein? Welche

Rolle spielt authentisches Verhalten bei Mitarbeitern

und Führungskräften – auch im

Kontext von Entgrenzung, Virtualisierung

der Arbeitswelt oder New Work? Die aktuelle

ComTeam-Studie gibt einen bemerkenswerten

Einblick in die Gedankenwelt und

das (gefühlte) Echt-sein von Arbeitnehmern

und Arbeitgebern. So wird unter anderem

deutlich, dass die authentische Selbstwahrnehmung

sowohl mit dem Alter als auch

mit zunehmender Führungsverantwortung

steigt – vor allem auf Geschäftsführungsebene

empfindet man sich als authentisch.

Authentizität hat einen hohen

Stellenwert im Job

Die Ergebnisse der Studie „To be or not to

be … me.“ des Consulting- und Trainingsunternehmens

ComTeam zeigen eine klare

Tendenz: Einer überragenden Mehrheit

der über 1.000 Befragten aus unterschiedlichen

Branchen, Unternehmensgrößen

und Hierarchiestufen ist Authentizität am

Arbeitsplatz (sehr) wichtig. Die Befragten

wählten zu 49 Prozent „absolut wichtig“

und zu 42 Prozent „eher wichtig“. Der ausschlaggebendste

Grund für diesen offensichtlich

starken Authentizitätswunsch ist,

dass die Befragten ihr eigenes Wertesystem

im Arbeitskontext leben möchten (46

Prozent). Direkt dahinter nennen 27 Prozent

das eigene Wohlbefinden und Gesundheit,

an dritter Stelle wird Zusammenarbeit

und Führung genannt (16 Prozent) und als

vierter Motivator für das Echt-sein fungieren

Leistung und Potenzial.

Je authentischer Arbeitnehmer

sich erleben, desto engagierter

sind sie

Wenn wir echt sind, sind wir besser. Diese

Aussage mag zwar auf den ersten Blick

simpel erscheinen, doch in ihr steckt eine

starke Botschaft: Je echter und damit authentischer

die Befragten bei der Arbeit

sein können, desto mehr Engagement

legen sie an den Tag und desto mehr fühlen

sie sich ihrem Arbeitgeber verbunden.

30 POS TECHNOLOGY 6 • 2021


Umgekehrt ist auch klar: Je weniger die

Befragten im Joballtag sie selbst sind und

damit weniger authentisch in ihrem Verhalten,

desto mehr machen sich Work Life-

Konflikte bemerkbar und auch das Commitment

zum Arbeitgeber leidet.

Entgrenzung hat kaum Einfluss

auf das Authentizitätsempfinden

– oder?

Die viel diskutierte Entgrenzung während der

Pandemie, das eher negativ konnotierte Verschwimmen

von privatem und beruflichem

Alltag, steht auf den ersten Blick kaum im

Zusammenhang mit dem eigenen Empfinden

von authentischem Verhalten. Taucht man

jedoch tiefer in die Ergebnisse der Studie, so

kristallisiert sich heraus, dass es entscheidend

ist, wo die Grenzen zwischen Privatem und der

Arbeit verschwimmen. Denn: Eine räumlichzeitliche

Entgrenzung fördert sogar authentisches

Verhalten bei der Arbeit. Die Erkenntnis

ist also: Wenn vermehrt Arbeitszeiten und

Arbeitsorte nicht an übliche Kernarbeitszeiten

oder an das Büro als ständigen Arbeitsort gebunden

sind, können Arbeitnehmer eher so

arbeiten, wie es ihrem Bedürfnis entspricht.

Das fördert das individuelle Authentizitätsempfinden.

Je mehr den Befragten außerdem

zugetraut wird, eigene Entscheidungen zu

treffen, desto motivierter sind sie und zugehöriger

zur Organisation fühlen sie sich. Doch

dabei ist auch Vorsicht geboten: Zu viel Selbstorganisation

und das Gefühl eines stockenden

Informationsflusses schadet mitunter der Balance

aus Job und Privatleben und außerdem

dem organisationalen Commitment.

Unternehmenskultur prägt das

Authentizitätsempfinden

geschätzter wir uns fühlen, desto echter

sind wir. Für Unternehmen ergibt sich daraus

eine klare Botschaft: Mitarbeiter brauchen

einen Ort – egal ob digital oder im

Büro – an dem sie sich authentisch verhalten

und damit sie selbst sein können: Ein

Ort mit einer Kultur der offenen Begegnung

und des Sich-nicht-verstellen-müssens.

Das Ergebnis: Mitarbeiter, die motivierter

und engagierter, mit einem gesunden Zugehörigkeitsgefühl

und Verantwortungsbewusstsein

ihrem Job begegnen. ●

Eva Zebisch

ist seit Oktober 2018

Teil von ComTeam.

Dort unterstützt

sie die Change-

Kommunikation in

Transformations- und

Veränderungsprozessen

von Beratungskunden.

Dass eine positive, sinnstiftende Unternehmenskultur

zu mehr Produktivität und weniger

Fluktuation in Organisationen führt,

ist kein Geheimnis. Die Faktoren für eine

fördernde kulturelle Umgebung sind nicht

immer klar benennbar. Die ComTeam-Studie

zeigt hier einen klaren Zusammenhang mit

dem Authentizitätsempfinden. Das Hauptergebnis:

Eine positive Unternehmenskultur

im Sinne von psychologischer Sicherheit,

authentischer Führungswahrnehmung und

einem unterstützenden Umgang mit Fehlern

bedingt Authentizität am Arbeitsplatz.

Übersetzt heißt das: Je authentischer wir

Führung wahrnehmen und je sicherer und

‚When we are authentic, we are better‘

The current ComTeam study demonstrates the added value of authenticity in daily business and how

companies can create the cultural framework conditions for this. Being authentic is generally considered

as valuable and as a significant success factor in business. Especially in times of working from

home and video calls, where children and pets are becoming part of the meetings as well, we have all

revealed more of ourselves.

- What impact does this have on our authenticity and how real or authentic can, want and are we allowed

to be on the job?

- What role does authentic behavior play among employees and managers - also in the context of dissolution

of boundaries, virtualization of the business or New Work?

The current ComTeam study offers a remarkable insight into the thoughts and the (felt) authenticity of

employers. The study reveals, for example, that authentic self-perception increases both with age and

with increasing management responsibility - especially at management level, people feel authentic. ●

POS TECHNOLOGY 6 • 2021 31


CASE STUDY

Omnichannel

Fotos: ©Thalia

Weihnachten ohne Stress

● Die Planungs- und Steuerungskomplexität ist für den Buchhandel immer wieder eine Herausforderung

So spielt Thalia

mit automatisierten

Planungsprozessen

saisonale Marketing-

Aktionen effektiv aus

Für den Einzelhandel zählt das

Weihnachtsgeschäft zu den umsatzträchtigsten

Jahreszeiten.

Gerade für Omnichannel-Händler

sind dabei optimal getaktete Marketing- und

Vertriebskampagnen zur Absatzunterstützung

einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren.

Die mit solchen saisonalen Verkaufs-Promotions

verbundene Planungs- und Steuerungskomplexität

ist auch für den Buchhandel

immer wieder eine Herausforderung. Um

die entsprechenden Marketingaktionen in

seinen Buchhandlungen effektiv und effizient

umzusetzen und sie optimal mit den Angeboten

im Online-Shop zu harmonisieren,

setzt Thalia auf eine automatisierte zentrale

Kampagnenplanung über eine Marketing-

Operations-Plattform.

32 POS TECHNOLOGY 6 • 2021


Als Handelsunternehmen mit einem umfassenden

und heterogenen Buchhandlungs-

Netzwerk – die Ladenflächen reichen von

150 bis 4.000 Quadratmeter – steht Thalia

bei der Vertriebskommunikation und der

kanalübergreifenden Steuerung von immer

neuen saisonalen Aktionen vor komplexen

Anforderungen. Für die Fülle der Buchneuerscheinungen

und das breite Sortiment an

Non-Book-Artikeln stellt das Unternehmen

seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

in den Buchläden saisonal wechselnde Aktionen

zur Verfügung, die vom Kochbuchtisch

über die Osteraktion bis zu Kinder-, Wellness-

und Weihnachtskampagnen reichen.

Bei der Planung dieser Marketingaktionen

ist es wichtig, die verschiedenen Anforderungen

und Themen sowohl der kleinen als

auch der großen Buchläden zu berücksichtigen

und optimal mit dem Online-Kanal zu

synchronisieren.

Für die Steuerung der Marketing- und Vertriebsaktionen

setzt Thalia einen Vertriebskalender

ein, um die Buchhandlungen regelmäßig

über die für sie relevanten Aktionen

zu informieren und ihnen die benötigten CI-/

CD-konformen Marketingmaterialien und

Planogramme zur Verfügung zu stellen. Früher

wurden diese Kalender mit Office-Tools

wie Excel erstellt, gedruckt und monatlich

an die Läden verschickt, was einen erheblichen

manuellen Aufwand und somit hohe

Kosten bedeutete. Der Prozess war darüber

hinaus fehleranfällig.

Zentrale Kampagnenplanung

und maximale Transparenz

auf einer Plattform

einzelnen Aktion und kann so eine strategiekonforme

Umsetzung der Kampagnen

sicherstellen. Außerdem können die Buchhandlungen

wesentlich schneller und einheitlicher

Aktionen umsetzen: Der zentrale

Zugriff auf Daten und Anleitungen zur Umsetzung

gewährleistet, dass stets die aktuellsten

Informationen zur Verfügung stehen und Probleme

beim Aufbau vermieden werden.

Automatisierte filialindividuelle

Weihnachtsaktionspläne

Bei Thalia werden dazu sämtliche Informationen

zu Weihnachtskampagnen vom

Kampagnenmanagement-Team im digitalen

Aktionskalender hinterlegt. Die inzwischen

rund 4.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen,

die das Tool vor Ort in den einzelnen

Buchhandlungen nutzen, erhalten per

Link einen individuellen Zugang zu den für

sie relevanten Informationen im digitalen

Aktionskalender. Dabei werden nur den Läden,

die sich an einer Aktion beteiligen, die

Informationen auch angezeigt. Mit wenigen

intuitiven Klicks kann auf Aktionspreise,

Logistik oder auch das Planogramm des

Aktionstischs zugegriffen werden. Auch

reine Online-Aktionen werden über den

Marketing Planner gesteuert. Das digitale

Planungstool schafft hohe Transparenz und

steigert die Effizienz der gesamten Aktionsprozesse

erheblich.

Die digitale Kampagnenplanungs- und

-steuerungslösung wird im Unternehmen

sehr gut angenommen und rege genutzt.

Insbesondere die Arbeitserleichterung in

den Buchhandlungen und die damit verbundenen

Einsparungen von Ressourcen und

Kosten für Thalia überzeugen. „Die Effizienz

und Transparenz unserer Kampagnen- und

Aktionsplanung über alle Buchhandlungen

hinweg wurden mit dem digitalen Kampagnenplanungstool

erheblich verbessert“,

bestätigt Christian Konsorski, Senior Manager

Marketing Campaigns, Thalia.

Hohe Akzeptanz durch massive

Arbeitserleichterung und Kosteneinsparungen

„Wir können unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

vor Ort heute viel schneller und

gezielter über die für sie relevanten Warenund

Marketingaktivitäten informieren.“

Mittelfristig plant Thalia, die Nutzung

der Marketing-Operations-Plattform zur

internen Optimierung der Marketingprozesse

weiter auszubauen. Dazu zählt

neben der Steuerung des Aktionskalenders

unter anderem auch, die Budgetplanung

über das System abzuwickeln. ●

Mirko Holzer

ist der strategische

Kopf hinter der

Erfolgsgeschichte

von BrandMaker. Er

baute den deutschen

Pionier für agiles

Marketing zum Marktführer

im Bereich

Marketing Operations

Management auf.

Um den Planungsprozess in einem einzigen

System zu zentralisieren, Transparenz über

die Marketingaktivitäten in allen Buchhandlungen

und im Online-Shop zu schaffen

und die Qualität der Aktionsumsetzung zu

sichern, entschied sich Thalia für die Einführung

eines digitalen Kampagnenplanungs-Tools

für mehrere 100 Marketing- und

Vertriebsaktionen pro Jahr. Mit ihm steuert

Thalia auch die Weihnachtskampagnen mit

einem kleinen Team aus Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern des Marketings, des Einkaufs

und der Sortimentsplanung.

Das Tool liefert dem Kampagnenmanagement-Team

detaillierte Informationen zu

Kosten, Zeitplänen und Performance jeder

Christmas without a stress

In order to reduce the complexity of planning, managing and controlling seasonal sales promotions

in its bookstores and to optimally harmonise them with the offers in the online shop, the

omnichannel bookseller Thalia relies on automated central campaign planning via a marketing

operations platform.

The system provides detailed information on costs, schedules and performance for each

of the several hundred marketing and sales campaigns per year, ensuring that campaigns

are implemented in line with strategy. Central access to data and instructions for campaign

implementation, as well as to the required CI/CD-compliant marketing materials

and planograms, ensures that the most up-to-date information is always available and

that problems with in-store set-up are avoided. The digital planning tool creates a high level

of transparency, enables bookshops to implement promotions much more quickly and

uniformly and significantly increases the efficiency of the entire promotion process. ●

POS TECHNOLOGY 6 • 2021 33


SERVICE

INHALTSVERZEICHNIS

Termine / Vorschau

Impressum

viscom

TECHNOLOGY

2022

POS

Europas Fachmesse für visuelle

Kommunikation

Europe’s trade fair for visual

communication

11. bis 13. Januar 2022

Messe Düsseldorf

Editorial

www.viscom-messe.de

Frischer, moderner, eleganter…

Fresh, modern, elegant… 28

ISE 2022

Integrated Systems Europe

Im Fokus

The world’s leading AV

Sieben Fragen an John Kolthof

and systems integration

Seven questions to John Kolthof 30

exhibition

1. bis 4. Februar

Barcelona

www.iseurope.org

und Textildruck

„Wir Global Print müssen

Expo

31. Mai bis 3. Juni 2022

ja sowieso

Berlin

denken.

www.fespa.com

Warum dann nicht

gleich positiv?“

Case Study

Fachbeitrag

Retail in der Zukunft

Expert Contributions

Future Retail 38

DIE NÄCHSTE AUSGABE VON POS TECHNOLOGY ERSCHEINT AM 2. FEBRUAR

• Omnichannel

News

• Künstliche Intelligenz im Handel

Facts and figures 32

• Digitalisierung

Produktneuheiten

• Virtual Reality

Product News 34

• Click & Collect

• Electronic Shelf Label & Beacons

Trend Story

• Customer Relationship Management

Bedeutung von Customer Experience nimmt zu

• Cash Points

CX is a strategic asset for retailers 36

EuroCis 2022

Leitmesse für

Handelstechnologie

Retail Solution

The Leading Trade

fair for Retail Technology

15. bis 22. Februar 2022

Messe Düsseldorf

www.eurocis.com

Internet

World

Expo 2022

Die E-Commerce-Messe

The E-Commerce Trade Fair

22. und 23. März 2022

München

www.internetworld-expo.de

Kreative Geschäftserweiterung

Creative business expansion 46

World Retail

ALBERT EINSTEIN

Mehrwert dank Geld-zurück-Angeboten

„Die Kunden wollen begeistert werden“

• Payment Trends & Self Service

Digital Signage is here to stay 40

POS Devices (Drucker, Scanner, Kassen, Waagen)

Was hat Toilettenpapier mit Personaleinsatzplanung

zu tun?

• RFID & Instore Analytics

• Retail Security

Workforce Management in times of crises 48

• Workforce Management

• E-Commerce & Onlineshops

Congress 2022

Kongress für den globalen

Einzelhandel

Congress für the global

retail industry

5. bis 7. April 2022

Rom

www.worldretailcongress.com

FESPA 2022

Messe für Digital-

Added value thanks to cashback offers 44

Interview

Service

Zu guter Letzt

Special Große Vorschau aller Produktneuheiten

Zitat des Monats 50

Impressum

Impressum

ISSN 1437-398X („POS TECHNOLOGY“)

Kurzcharakteristik „POS TECHNOLOGY“:

Der POS TECHNOLOGY Retail Solution ist die Verbindung zum POS

LADENBAU und ein unabhängiges, zweisprachiges Fachmagazin

(Deutsch/Englisch) für Technologie, Softwarelösungen, IT,

Digitalisierung sowie Künstliche Intelligenz im stationären Handel

und Online-Shop. Die Verknüpfung von Online und Offline gewinnt

im Handel immer größere Bedeutung, deshalb vertieft der POS

TECHNOLOGY Retail Solution den Omnichannel-Ansatz und bietet

damit sowohl dem stationären Einzelhandel und den Onlineshops

aktuelle Lösungen aus der Praxis für die Praxis. Die Empfänger des

Magazins sind überwiegend in den Zentralen der Handelsketten

sowie im größeren Einzelhandel und den Onlineshops angesiedelt.

Characteristic „POS TECHNOLOGY“:

The POS TECHNOLOGY Retail Solution is the link to

POS LADENBAU and is an independent, bilingual trade magazine

(German/English) for technology, software solutions, IT, digitization

and artificial intelligence in stationary retail and online shops.

The combination of online and offline is becoming more and more

important in retail, which is why POS TECHNOLOGY Retail Solution

deepens the omni-channel approach and thus offers both the

stationary retail trade and the online shops current solutions from

practice for practice. The magazine’s recipients are mainly located

at the headquarters of the retail chains as well as in larger retail

stores and online shops.

Verlag / Herausgeber:

BAUVE Medien GmbH & Co. KG

Bahnhofstr. 57, D-86807 Buchloe

Telefon +49 (0) 82 41-99 88 4-0

Internet www.bauve.de, E-Mail info@bauve.de

Geschäftsführung:

Ines te Heesen

Medienberatung / Anzeigenverkauf:

Katrin Schubert

Redaktion:

Thomas Lassonczyk (v. i. S. d. P.)

Satz/Layout/Grafik:

Daniela Höhn

Geschäftsleitung:

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Druck/Vertrieb: W. Kohlhammer Druckerei GmbH + Co. KG

Augsburger Straße 722, D-70329 Stuttgart

Telefon +49 (0) 7 11-32 72-0, Telefax +49 (0) 7 11-32 72-1 04

Titelfoto: Bütema Advantech

Einsendungen: Für unverlangt eingereichte Manuskripte übernimmt

der Verlag keine Gewähr. Sie gelten in jeder Hinsicht der Redaktion

zur freien Verfügung überlassen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge

geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Eine

Verwertung der im „POS TECHNOLOGY“ veröffentlichten Beiträge ist

unzulässig. Nachdruck von Text und Abbildungen zum Zwecke der

Werbung für Fernseh- und Funksendungen, Filme, Übersetzungen,

Vervielfältigung, Vorträge und das Speichern auf Datenverarbeitungsanlagen

ist, auch auszugsweise, ohne Zustimmung des Verlages

nicht gestattet. Das Recht des Zitierens bleibt hiervon unberührt.

Titel:

Der Titel „POS TECHNOLOGY“ ist urheberrechtlich geschützt und Eigentum

der BAUVE Medien GmbH & Co. KG. Das gilt für die Schreibweise,

den Aufbau, das Layout, die Art und Weise der Erscheinung

und den Verwendungszweck. Das Logo oder den Titel anderweitig

zu verwenden, zu verfälschen oder zu ändern, ist nur mit ausdrücklicher

Genehmigung der BAUVE Medien GmbH & Co. KG zulässig. Bei

Nichtbeachtung wird Schadensersatz geltend gemacht.

Leserzielgruppen: Alle Zentralen der Verbraucher- und Supermärkte,

Kaufhäuser, Drogeriemärkten, Einzelhandelsketten,

Privateinzelhändler, Autohäuser, Apotheken, Buchhandlungen

u.v.m. aus nahezu allen europäischen Ländern, aber

auch aus Asien und vielen weiteren Ländern.

Abonnements: info@bauve.de

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Versandkosten und Bankspesen*). *in Nicht-Euro-Ländern

Gültige Anzeigenpreisliste: Vom 01.01. - 31.12.2021

Abolaufzeit: Die Abonnementdauer beträgt ein Jahr. Das

Abonnement verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr,

wenn es nicht bis sechs Wochen vor Ablauf eines Bezugsjahres

schriftlich gekündigt wird.

34 POS TECHNOLOGY 6 • 2021


ZU GUTER LETZT

Zitat des Monats

Foto: © Shutterstock

„Nur wer seinen eigenen Weg geht,

kann von niemandem überholt werden.“

MARLON BRANDO


ZU GUTER LETZT

Zitat des Monats

Foto: © Shutterstock

Personaleinsatzplanung von SEAK®

Zukünftige Personalengpässe

einfach erkennen und minimieren

Mit der Personal-Engpass-Analyse von SEAK lassen sich zukünftige

Personalengpässe einfach erkennen und minimieren. Händler werden

umfassend unterstützt und können auf einen Blick sehen, in welchen

Bereichen Über- bzw. Unterdeckungen entstehen. Und wie diese

durch bereichsübergreifende Einsätze von Mitarbeitern und einer

„Nur wer seinen eigenen Weg geht,

kann von niemandem überholt werden.“

optimierten Urlaubsplanung minimiert werden können.

MARLON BRANDO

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seak.de/PEA

www.seak.de | Zeitwirtschaft | Bedarfsplanung | Einsatzplanung | Zutrittskontrolle

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