2019_Vorfußbote

knarf

Der Vorfußbote

A U S G A B E 0 5

S E P T E M B E R 2 0 1 9

Vollmersbach bewegt sich

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Grußwort

Originelle Idee

Neue Ferienwohnung

Alte Häuser

Der Vorfußbrunnen

Neue Erdenbürger

Bürgerfitnessraum in

Betrieb

Neue Logos

Sachstand Flurbereinigung

KiV e.V. Kultur in

Vollmersbach

Einweihung

Beachplatz

Alles im Eimer

Herrenhandball zurück

in Vollmersbach

Erfolgsgeschichte

Tanztee

Happy Birthday Re-

SounD

Traditionsgruppe des

TV hört auf

Neuer Gemeinderat

im Amt

Neue Bäckereifiliale

Saalü! „macht jetzt

Ernst“

Bürgerhaus wird rege

genutzt

Alice Hoffmann gastiert

im Bürgerhaus

Dies und Das

Impressum

Pro Vollmersbach e.V.

Bürgerfitnessraum in Betrieb

TV weiht Beachplatz ein

Nikolausrock ausverkauft

„ReSounD“ wird 10 Jahre jung


Liebe Leserinnen und

Leser,

nach einer etwas längeren

Pause ist die nunmehr

fünfte Ausgabe des

Vorfußboten fertig. Vieles

hat sich seit der letzten

Ausgabe in unserem Ort

ereignet, weshalb der

aktuelle Bote auch etwas

„gewichtiger“ ausgefallen ist. Neben den von

Ortsgemeinde und Vereinen durchgeführten

Veranstaltungen und Projekten wird ein Aspekt

unserer Zeit immer bedeutender – der

demographische Wandel. Viele Immobilien,

die durch Wegzug oder Versterben der Besitzer

auf den Markt kamen, sind zügig wieder

verkauft und bezogen worden, so dass wir

nicht weniger als zehn neue Familien oder

Einzelpersonen in unserem Dorf herzlich willkommen

heißen können. Die hohe Nachfrage

nach Häusern in Vollmersbach zeigt, dass die

Wohnlage vor den Toren der Stadt nach wie

vor attraktiv ist und das Thema „Leerstände“,

zumindest bis zum jetzigen Zeitpunkt, eine

geringere Bedeutung hat als ursprünglich erwartet.

Zur Attraktivität eines Wohnortes

zählt aber nicht nur die Wohnlage, sondern

vor allem auch das kulturelle Angebot. Und

da wird in Vollmersbach einiges geboten.

Nicht nur traditionelle Veranstaltungen sind

hier zu nennen, sondern auch viele neue Initiativen

und Ideen, die das Wohnen und Leben

in Vollmersbach attraktiv machen. Ein

Beispiel hierfür ist das vielfältige Angebot unseres

Turnvereins. Mit dem Bau eines Beach-

Platzes erweiterte der Verein seine Möglichkeiten

erheblich. Auch ist der Herrenhandball

zurück in Vollmersbach. Mit der Gründung

der HSG Obere Nahe ist eine neue große

Spielgemeinschaft entstanden, die für die Zukunft

des Handballsportes hoffen lässt.

Unser Frauenchor „ReSounD“ feierte mit einem

großen Konzert in der Idar-Obersteiner

Festhalle sein 10jähriges Jubiläum und fügte

damit den vielen künstlerischen Höhepunkten

des vergangenen Jahrzehnts ein weiteres

Highlight hinzu. Mit „Kultur in Vollmersbach“

und „Pro Vollmersbach“ sind zwei neue Vereine

entstanden, die sich die finanzielle und

ideelle Förderung von Projekten und Veranstaltungen

in verschiedenen Bereichen auf

die Fahne geschrieben haben.

Der „Nikolausrock“ etablierte sich über die

Jahre zu einer Top Veranstaltung und war im

letzten Jahr zum ersten Mal „ausverkauft“.

Auch unser Weinfest „mauserte“ sich zu einer

beliebten Veranstaltung, wird aber in Zukunft

möglicherweise ein „neues Gesicht“ erhalten.

Die Vorfußsänger haben sich als Verein zwar

aufgelöst, sind aber weiterhin „gesanglich aktiv“

und werden uns auch in Zukunft mit ihren

Beiträgen erfreuen.

Offiziell aufgelöst ist leider auch unser Musikverein.

Nachdem er schon längere Zeit im

Ruhezustand war, ist nun mit Ablauf eines

Liquidationsjahres die Eintragung im Vereinsregister

erloschen.

Bürgerraum und Bürgerhaus werden rege genutzt.

Es wurde ein Fitnessraum eingerichtet,

der seinen Betrieb im November 2018 aufgenommen

hat. Von der Ortsgemeinde betrieben

und von „Pro Vollmersbach“ unterstützt,

üben mittlerweile über 80 Menschen aller Altersstufen

an den Geräten.

Neben dem Verfahren zur Flurbereinigung

wird wohl die Erneuerung der Ortsstraßen

das bestimmende Thema der kommenden

Jahre werden. Hier gilt es vor allem vor dem

Hintergrund der politischen Debatte über die

Ausbaubeiträge den richtigen Zeitpunkt für

den Beginn der Maßnahme zu wählen.

Ich wünsche Ihnen nun viel Freude beim Lesen

dieser und noch vieler anderer Themen

und bedanke mich bei allen, die bei der Erstellung

des fünften Vorfußboten mitgewirkt

haben.

Herzlichst

Dieter Petsch, Ortsbürgermeister

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Originelle Idee in die Tat umgesetzt

Im Rahmen der Dorferneuerungsmaßnahmen

hat der Ortsgemeinderat von Vollmersbach

einige originelle Ideen entwickelt. Unter anderem

die Gestaltung einiger Plätze mit

Bruchsteinmauern, durchsetzt mit Achaten,

die Anlage des Achatwanderweges rund um

Vollmersbach oder die Einrichtung eines Bürgerraumes

in der ehemaligen Filiale der

Kreissparkasse. Um eine Facette erweitert

hat nun Hartmut Gutendorf, ehemaliger 2.

Beigeordneter der Gemeinde, das Portfolio

an Projekten. Gemeinsam mit anderen Künstlern

und Handwerkern hat er ein in Bronze

gefasstes und mit Achaten besetztes Wappen

gestaltet. Zusätzlich mit einer Gemme versehen

verbindet das Wappen die für den Ort

stehenden Symbole mit dem Achatschleiferund

dem Graveurhandwerk. Beide Handwerkszweige

waren über lange Zeit Drehund

Angelpunkt in Vollmersbach und sind es

zum Teil heute noch. Wie schon bei anderen

Projekten war Gutendorf Ideenlieferant und

treibende Kraft zugleich. Als gelernter Goldschmied

und Gemmologe investierte er

selbst viele Arbeitsstunden in das Vorhaben

und koordinierte

die Zuarbeit der

anderen Kunsthandwerker.

Im

Rahmen des Vollmersbacher

Weinfestes

übergab

Hartmut Gutendorf

das Wappen an

Ortsbürgermeister

Dieter Petsch, der

sich mit einem

Präsent herzlich

Harmut Gutendorf mit Wappen

bedankte. Das

Wappen wurde zusammen mit zwei Infotafeln

von Hans Günter Molz, Klaus Lang, Jürgen

Christmann und Dieter Petsch an der Sandsteinwand

der Bushaltestelle am alten Vollmersbacher

Dorfplatz befestigt und hat damit

einen würdigen Platz gefunden. (dp)

Hans Günter Molz bei der Arbeit

Idee, Gesamtleitung und Feinarbeiten

Hartmut Gutendorf

Schreinerarbeiten für das Muster in Holz

Gernot Kunz

Erstellung des Wappenmusters

Fa. Polykeramik Hans Juchem

Bronzeguss

Fa. Plein (Eifel)

Spende der Achatplatten

Jürgen Christmann, Walter Bohrer

Zuschliff der Platten

Andreas Franzmann

Bohrarbeiten und Spende der Glasplatte

Hans Schütz

Gravur

Jürgen Reinhardt

Informationstafeln

Dieter Petsch

Befestigungsarbeiten

Hans Günter Molz

Jürgen Christmann

Klaus Lang

Dieter Petsch

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Neue Ferienwohnung in Vollmersbach

noch in das Gesamtkonzept integriert werden

soll. Da für die Ortsgemeinde im Jahre 2006

ein Dorferneuerungskonzept erstellt worden

war, konnten verschiedene Gewerke der

Maßnahme aus diesem Fördertopf gefördert

werden. (dp)

Liebevoll und stilgerecht renovierte alte Schleife

Schlafzimmer „Hilda“

Rückwärtige Ansicht mit alter Schleife

Mit der „Achat-Alm“ gibt es für Urlauber in

Vollmersbach ein weiteres Wohn- und Übernachtungsangebot.

Das vermutlich im Jahre

1841 errichtete Gebäude hat eine interessante

Vergangenheit. Neben der Funktion

als Heim für viele Familien erlebte es auch

eine Zeit als Gaststätte, sogar mit einem kleinen

Festraum im oberen Geschoss. Nachdem

die letzte Bewohnerin, Hilda Antes, ins

Altersheim umgezogen war, erwarb der in

Hannover lebende Vollmersbacher Jörg Heusinkveld

das Gebäude und baute es mit seiner

Ehefrau Andrea liebevoll zur Ferienwohnung

für bis zu 8 Personen um.

Im Garten des Anwesens befindet sich auch

eine alte Schleife, in der die original erhaltenen

Maschinen noch zu sehen sind. Auch

für dieses Gebäude haben Jörg und Andrea

bereits eine Idee entwickelt, die ebenfalls

Detaillierte Informationen gibt es auf der

Homepage unter :

www.achat-alm.de

Kontakt unter:

e-Mail: achat-alm@t-online.de

oder

Mobil: 0173 2460617

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Alte Gebäude und Häuser

Die alte von Alex Veeck sen. angefertigte Zeichnung zeigt die Häuseranordnung um das Gebäude mit der

Nr. 2, der heutigen „Achatalm“ in der Flurstraße Nr. 9. Das Gebäude mit der Nr. 1, erbaut etwa im Jahre

1700, wurde im Jahre 1912 abgerissen. Das Haus mit der Nummer 3, das ehemalige „Gemeindehaus“,

war auch bekannt unter dem Namen „Mirze Haus“. Es stand lange Zeit als baufällige Ruine leer und war

vor allem für Kinder eine verbotene Abenteuer- und Kletterspielstätte. Es wurde im Jahre 1968 abgerissen.

Das um 1750 erbaute Haus mit der Nummer 4 befindet sich heute im Besitz der Familie Thom und

wurde zu einem modernen Wohnhaus umgebaut. Das Gebäude mit der Nummer 7, erbaut im Jahre 1855,

befindet sich im Besitz der Familie Schütz und wird ebenfalls als modernes Wohnhaus genutzt. An der

Stelle des Hauses Nr. 6, das 1855 erbaut wurde, befindet sich heute das hochmoderne und architektonisch

sehr gut in das Ortsbild eingefügte Fabrikgebäude der Firma „Albert Schütz, Schleifereitechnik“.

Das Vollmersbacher Ortswappen

In gespaltenem Schild

vorne ein goldenbewehrter

und gekrönter

roter Löwe in Silber, hinten

in Blau ein silberner

Wellenbalken, begleitet

oben von einem silbernen

Andreaskreuz, unten von

einem silbernen Brunnen.

Die hintere Schildhälfte

erinnert an den Andreasbrunnen

der Gemeinde

und deutet mit dem Wellenbalken

als Symbol für

Bach redend den Ortsnamen.

Die vordere Schildhälfte

verweist auf die

ehemalige Zugehörigkeit

zur Herrschaft Oberstein.

Genehmigt durch Erlass

des Ministeriums des Innern

vom 27. November

1963

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Der Vollmersbacher Vorfußbrunnen

Im Rahmen der Neugestaltung des Areals,

auf dem das alte Schulhaus gestanden hatte,

wurde der Vorfußbrunnen errichtet. Im vom

ehemaligen Ortsbürgermeister Wolfgang Keller

stammenden Gesamtkonzept, das den

Abriss des alten Schulgebäudes, die Gestaltung

des neu entstandenen Platzes, sowie

den Bau des Bürgerhauses vorsah, war dies

der erste Schritt. Der in Bronze gegossene

Vorfuß im Zentrum des Brunnens wurde vom

Veitsrodter Edelsteingraveur Ulrich Pauly

gestaltet. Die Maurerarbeiten führte der damalige

Gemeindearbeiter Klaus Lang zusammen

mit dem Niederwörresbacher Gemeindearbeiter

Werner Brombacher aus. Mit

großem Geschick wurden die im Niederwörresbacher

Steinbruch gebrochenen Basaltsteine

verbaut und es entstand ein in sich

stimmiges Arrangement auf zwei Ebenen mit

Brunnen, Bruchsteinmauer, gepflastertem

Platz und zwei Bänken. Auf der oberen Ebene,

auf der später der Glockenturm platziert

wurde, stand ein alter Kirschbaum, dessen

Stamm von einer einladenden Bank umrahmt

war. (dp)

Philipp Veeck

1843—1915

Klaus Lang und

Werner Brombacher

Der Vollmersbacher

Vorfuß

Dieser Ausspruch soll auf einen

Vorfall in Paris zurückgehen, der

dem Vollmersbacher Graveur

Philipp Veeck passierte, als er 1889 Paris

besuchte. Es war das Jahr der Pariser Weltausstellung,

die alle 10 Jahre stattfand. Besucher

aus aller Welt fanden sich ein und

überfüllten die Stadt, die jetzt einen nahrhaften

Boden für Diebe aller Art bot. So wurden

in dem von Veeck bewohnten Hotel in der

Nacht sämtliche Schuhe der Gäste gestohlen

bis auf das Paar von Veeck, das auf den

Sohlen den Vermerk“zu groß“ trug. So kam

es zum „Vollmersbacher Vorfuß“. Ironisch

gemeint und anfänglich als

Spottwort gebraucht, wandelte

es sich im Laufe der Zeit zum

liebenswerten Beiwort für alle

Vollmersbacher, gleich welcher

Schuhgröße. Philipp Veeck, der 1843 geboren

wurde und mit Rosine Becker verheiratet

war, wohnte in dem alten „Schneiders Haus“,

dem späteren Eigentum von Ludwig Conrad.

Veeck wanderte im August 1889 nach Brasilien

aus. Ein Erfolg blieb ihm in der Fremde

leider versagt. Er kam nach 22 Jahren zurück

und verbrachte seine letzten Lebensjahre

als Altensitzer auf dem Niederreidenbacher

Hof, wo er 1915 verstarb.

(nach Max Dreher, Vollmersbach)

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Herzlich Willkommen den neuen Erdenbürgern

Anna Kakala

mit

Tochter

Emilia Maria

Max Presser mit Schwester Emma

Laura und

Stefan Lang

mit

Lea Marie und Ben

Niklas

Alina Engelmann und

Andrey Klatt mit Tochter

Anastasia

Rafael Jose Wolfgang Krieger

Eliah Görg

Leon Elias Wild

mit Mama Julia Schmidt

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Bürgerfitnessraum in Betrieb

brachte ca. 35 feste Zusagen und

weitere 15 Optionen für eine Teilnahme

an dem Projekt. Nachdem

ein Vertreter die ausgesuchten

Fitnessmaschinen ausführlich vorgestellt

hatte und eine Förderzusage

der Verbandsgemeinde

war. Der ehemalige Übungsraum

des Musikvereins und der Vorfußsänger

wurde in Eigenleistung so

hergerichtet, dass ein funktioneller

und ansehnlicher Raum entstand.

Nachdem eine beauftragte Firma

den Sportboden verlegt hatte,

Der Raum vor der Renovierung

Inspiriert durch eine Informationsveranstaltung

bei einer Ortsbürgermeisterdienstbesprechung

reifte

im Herbst 2017 die Idee, im

Vollmersbacher Bürgerhaus einen

Fitnessraum einzurichten. Die Einrichtung

sollte ein breites Spektrum

an fitnessinteressierten Menschen

ansprechen. Die Besichtigung

eines gut funktionierenden

kleinen Fitnessraumes in der Ortschaft

Mannebach bei Saarburg

brachte wertvolle Erkenntnisse

und Erfahrungen, die in die Projektentwicklung

mit einflossen.

Eine Umfrage in der Bürgerschaft

Aufbau der Geräte durch (von links): Herrn Mittermaier von der Firma

„Stewafit“ , Dieter Petsch, Timo Drahoß und Dr. Stefan Müller

Der Sportboden ist eingebaut

Herrstein und des Landkreises

Birkenfeld vorlag, konnte der Beschluss

im Gemeinderat gefasst

werden. Anfragen bei örtlichen

Firmen brachten zusätzliche

Spenden, so dass eine ordentliche

finanzielle Basis geschaffen

konnten die Maschinen aufgestellt

und in Betrieb genommen werden.

Neun Fitnessmaschinen, mit denen

aufgrund ihrer Konstruktionsweise

18 Muskelgruppen trainiert

werden, können nach einer Einweisung

von „Jedermann“ genutzt

Die Ausstattung des Raumes umfasst neun Kraftmaschinen, ein Laufband und ein Ergometer.

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werden. Einzige Voraussetzung

ist die Mitgliedschaft im „Verein

zur Förderung von Projekten in

Vollmersbach“ und die Zustimmung

zu den Nutzungsregeln in

Form eines Vertrages mit der

Ortsgemeinde. Mittlerweile nutzen

über 70 Sportlerinnen und

Sportler, nicht nur aus Vollmersbach,

den Raum und halten sich

fit. Durch die Installation zweier

elektronischer Schlösser an den

Zugangstüren kann der Raum

täglich von 06.00 Uhr bis 22.00

Uhr individuell genutzt werden.

Erfahrungen zeigen, dass Fitnessräume

bis zu einer Größe von ca.

50 m 2 bei freier Nutzung von bis

zu 100 Personen genutzt werden

können. Das bedeutet, dass noch

einige Plätze frei sind. Sollten Sie

also Interesse haben, wenden

Sie sich bitte an den Beauftragten

für den Fitnessraum, Dieter

Petsch, unter Tel.: 06781/35723.

Herr Wagner von der Firma „Stewafit“ bei der Einweisung an den Geräten

Am 2. Dezember 2018 wurde der

Raum unter Beisein des Bürgermeisters

der Verbandsgemeinde,

Uwe Weber, Vertretern der örtlichen

Vereine und den Sponsoren

feierlich eingeweiht.

Das Gesamtprojekt ist über 4 Jahre

angelegt und wird dann erneut

bewertet. Im Falle einer positiven

Bilanz wird der Bürgerfitnessraum

dann zur festen Einrichtung. (dp)

Einweihung des Bürgerfitnessraumes am 2. Dezember 2018

von links: Matthias Hautmann, Ortsbürgermeister Dieter Petsch, Anna Molz,

Hans Schütz, Bärbel Petsch, Bürgermeister Uwe Weber, Wolfgang Lutz, Sabine Brächer

Einweisung in Theorie und Praxis

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Die Sponsoren und Helfer des Bürgerfitnessraumes

Bei Renovierung und Einrichtung des Raumes haben geholfen:

Malerarbeiten:

Timo Drahoß, Erik Gerner, Dr. Stefan Müller, Jürgen Christmann, Dieter Petsch

Elektroarbeiten:

Hans-Jürgen Richter

Herzlichen Dank

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Neue Logos für Projekte und Veranstaltungen

Erfolg und Attraktivität einer Veranstaltung hängen in hohem Maße von der vorherigen Werbekampagne

ab. Dazu gehört auch ein Logo von hohem Wiedererkennungswert, das vor allem

langfristig mit dem Event in Verbindung gebracht wird. In diesem Sinne hat sich Marlene Schäfer

mit diesem Thema beschäftigt und in Zusammenarbeit mit Frau Hahn vom Werbeatelier Meyer in

Hettenrodt dieses neue Vollmersbacher Logo entworfen. Dafür herzlichen Dank. (d p)

Sachstand Flurbereinigungsverfahren

Am 15.11. 2017 fand die Wahl des Vorstandes

der Teilnehmergemeinschaft des vereinfachten

Flurbereinigungsverfahren Vollmersbach

statt. In den Vorstand wurden

gewählt:

1. Jürgen Christmann

Tiefensteiner Str. 19

55758 Vollmersbach

2. Hans Schütz

Tiefensteiner Str. 32

55758 Vollmersbach

3. Walter Antes

Am Hammerrech 3

55767 Abentheuer

Zu Stellvertretern des Vorstandes wurden gewählt:

1. Dieter Petsch

Waldweg 6

55758 Vollmersbach

2. Michael Tittelbach

Bornfeldstr. 3

55758 Vollmersbach

3. Dr.Stefan Müller

Tiefensteiner Str. 2

55758 Vollmersbach

Seit der Wahl des Vorstandes sind bereits

verschiedene Schritte des Verfahrens erfolgt.

Die notwendige Kartierung der ökologisch

wertvollen Grünlandflächen wurde durchgeführt.

Dies ist wichtig, da im Herbst 2019 die

Wertermittlung stattfinden soll.

Weiterhin wurden im Innendienst die sehr guten

Luftbilder aus der Befliegung im letzten

Jahr ausgewertet und es konnten erste Karten

erstellt werden. Diese dienen als Grundlage

für den Feldvergleich, d.h. dem Abgleich

der tatsächlichen Nutzungsarten, der vor der

Wertermittlung noch durchgeführt werden

muss. Die Legitimation, also die Ermittlung

der aktuellen Adressen der tatsächlichen Eigentümer,

ist bis auf einige Ausnahmen bereits

abgeschlossen. Gleichzeitig wurde vom

Vermessungs- und Katasteramt die unverändert

bleibende Außengrenze des Verfahrens

exakt ermittelt. Dies war notwendig, damit

zum einen die innenliegende zu verteilende

Fläche genau bekannt ist und zum anderen

die Daten der neuen Grenzpunkte später

exakt in diesen Umring "hineinpassen".

Über aktuelle Entwicklungen und Termine

wird jeweils öffentlich informiert werden. (dp)

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Kultur in Vollmersbach e.V.

Am 01.02.2018 wurde in der Gründungsversammlung

im Bürgerhaus „Kultur in Vollmersbach

e.V.“ aus der Taufe gehoben. Ein

Verein, der sich den gesellschaftlichen Belangen

unseres Dorfes und unseres Umfeldes

widmet. Ziele sind die Förderung des

Feuerschutzes, der Jugend sowie Kunst und

Kultur. Somit geben diese Satzungsgrundsätze

war beeindruckend. Mitglieder und Vorstand

des Vereins haben vollen Einsatz gezeigt,

die Feuerwehr Vollmersbach hat mit angepackt

und die Veranstaltung wurde ein erster

Erfolg. Die Rockbands SKOL und Controllers

boten einen Abend mit bester Rockmusik

und spielten –natürlich- ohne Gage. Darüber

hinaus wurden Spender gesucht und gefunden,

die die gute Sache unterstützten. Am

Ende konnte der Reingewinn von 10 000 €

an den Bürgermeister der VG Herrstein, Uwe

Weber, übergeben werden.

Benefiz mit den Controllers

Raum für Veranstaltungen vielfältigster Art.

Der Verein fügt sich hervorragend in unser

Dorfleben ein, bringt Menschen von außerhalb

nach Vollmersbach und schließt eine

kulturelle Lücke.

Aber auch unsere Region wird unterstützt.

Nach der Unwetterkatastrophe im Fischbachtal

im Mai 2018 hat KiV kurz entschlossen

eine erste Veranstaltung auf die Beine gestellt.

Es wurde ein Benefiz-Rockkonzert im

Bürgerhaus organisiert. Die Hilfsbereitschaft

Übergabe des Spendenchecks

(von links Thomas Klein, Uwe Weber, Frank Dreher)

Die „RoxxBusters“

Mit dem Rückenwind eines gut funktionierenden

Teams stellte sich KiV der nächsten Aufgabe.

Im November 2018 stand die

7.Ausgabe des „Nikolausrock Vollmersbach“

auf dem Plan. Die Organisatoren der vergangenen

Jahre beschlossen, die Planung und

Organisation mit KiV zusammen auf eine

breitere Basis zu stellen und gingen neue

Wege im Bereich der Werbung. Wie bei vielen

Veranstaltungen in unserem Dorf haben

auch hier wieder etliche Angehörige der Freiwilligen

Feuerwehr mitgeholfen.

Mit den „RoxxBusters“ wurde eine Rock-

Coverband par excellence aufgeboten und

zusammen mit der Vorgruppe „Controllers“

konnte es nur ein wunderbarer Abend werden.

So kam es auch. Die Aufnahmekapazität

des Bürgersaales war gegen 21:30 Uhr

erschöpft und einige späte Gäste fanden leider

keinen Einlass mehr. Da der Schreiber

dieser Zeilen alle sieben Veranstaltungen

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...ein Verein setzt Ausrufezeichen !!!

beiden Vereine hat sehr gut harmoniert. Beide

Seiten möchten zukünftig weitere Abende

mit toller Musik in Vollmersbach auf die Beine

stellen. Die Idee einer Abendveranstaltung

mit Classic-Rock von zwei Bands und

einer Spieldauer von vier Stunden wurde mit

dem Projekt „Oster-Rock 2019“ umgesetzt.

Tommy Castro mit Band

„Nikolausrock Vollmersbach“ hautnah erlebt

hat, kann dieser Abend von ihm als bisher

größtes Event in dem Genre „Rockmusik in

Vollmersbach“ eingeordnet werden.

Dass sich in Vollmersbach kulturell einiges

tut, bleibt nicht verborgen. Es war für KiV ein

weiteres Ausrufezeichen, als wir vom Kulturverein

BLUE NOTE e.V. aus IdarOberstein

zwecks einer Zusammenarbeit für eine Veranstaltung

im Februar 2019 in Vollmersbach

angesprochen wurden. BLUE NOTE veranstaltet

jährlich etwa zehn hochwertige Konzerte

im Bereich Blues, Jazz, Weltmusik

uvm. im Raum Idar-Oberstein, Birkenfeld und

Morbach.

Der mehrfach ausgezeichnete Bluesgitarrist

Tommy Castro und seine Begleitband

„Painkillers“ boten eine breite Palette an

Blues/Rockmusik und mit 200 Gästen war es

auch für die Verantwortlichen von BLUE NO-

TE ein sehr erfreulicher Abend. Das Publikum

war begeistert, die Zusammenarbeit der

Am 30.03.2019 spielten mit „SKOL“ und

„AuxTank“ zwei Gruppen in unserem Bürgerhaus,

die sich perfekt ergänzten und von Beginn

an eine absolute Partystimmung erzeugten.

Die Resonanz unserer Gäste war durchweg

sehr positiv und es wird wohl auch einen

„Oster-Rock 2020“ geben.

„Kultur in Vollmersbach“ hat noch viel vor,

und es spuken bereits Ideen für weitere,

mögliche Veranstaltungen in den Köpfen der

Verantwortlichen. In diesem Sinne – wir sehen

uns im Bürgerhaus Vollmersbach und

freuen uns auf Sie. (fs)

SKOL mit Fangemeinde im Bürgerhaus

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Einweihung der Beach-Anlage

2. Juli 2017: Es ist geschafft, die neue Multifunktions-Beach-Anlage

wird offiziell am

Sportfest des TV 1875 Vollmersbach e.V.

eingeweiht.

Mit einem Mega-Sportprogramm geht die

neue Anlage auf dem Sportgelände des TVV

an den Start: Beach-Soccer (Fußball), -

Handball, -Volleyball und -Tennis! 18 regionale

Mannschaften, von Idar-Oberstein bis

Einlagen angefeuert wurden. Die offiziellen

Vertreter aus Politik, Wirtschaft und den

Sportverbänden waren bei der Eröffnung zugegen

und zeigten sich sichtlich begeistert,

dass der TVV in der Region mit dem multifunktional

nutzbaren Beachplatz ein solch

großartiges Sportangebot in der Freiluftsaison

ermöglicht.

„Die tolle Anlage ist beste Werbung für die

Bernd Pohl, Leo Stibitz, Uwe Weber, Dieter Petsch, Matthias Hautmann

Birkenfeld und sogar aus Mainz waren an

den historischen ersten Turniertagen in Vollmersbach

auf dem Beachplatz dabei. Das

Wetter beschied den Mannschaften bei kühlen

Starttemperaturen immer sonnigeres

Wetter. Damit einhergehend strömten auch

nach und nach viele Fans der trendigen

Beachsportarten auf die Anlage.

Absolute TOP-Favoriten im Programm waren

die Partien der Lokalmatadore im Beach-

Handball und Beach-Volleyball, deren Akteure

unter viel Applaus und Fanjubel zu tollen

Trendsportart Beachvolleyball“, beglückwünschte

Uwe Weber, Bürgermeister der

Verbandsgemeinde Herrstein, den 1. Vorsitzenden

des Turnvereins, Matthias

Hautmann, zu dem neuen Highlight. Dieter

Petsch, Ortsbürgermeister von

Vollmersbach, schloss sich anerkennend an.

Leo Stibitz, Marketingleiter der Kreissparkasse

Birkenfeld, war als Vertreter des langjährigen

Sponsors ebenfalls bei der Einweihung

dabei. Der TVV blickt stolz zurück: Bis zur

Einweihung war es ein holpriger Weg mit etli-

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chen „sportlichen“ Herausforderungen. Nach

intensivem Brainstorming stand die Planung,

aber ohne entsprechende finanzielle Unter-

Aktuell kann die Beachanlage von allen

Sportsfreunden einfach per E-Mail beim TVV

angemietet werden (Betreff "Beachplatz" an

stützung wäre eine Realisierung nicht möglich

gewesen; denn dafür stand eine mittlere,

fünfstellige Summe zur Diskussion. Der agile

Vorstand krempelte die Ärmel hoch und sondierte

nach Förderung und Sponsoring. Die

intensive Arbeit wurde mit fruchtbaren Ergebnissen

belohnt. Der TVV fand Unterstützung

an vielen Stellen! An dieser Stelle gilt

der ausgesprochene Dank des Turnvereins

allen Förderern und Sponsoren, die zur Realisierung

des Projektes entscheidend mit beigetragen

haben. Zu nennen sind hier die Dr.

Wolfgang und Anita Bürkle-Stiftung, Kirn, der

Landessportbund Rheinland-Pfalz, das Baugeschäft

Hans-Werner Hey GmbH & Co KG,

Vollmersbach, die Kreissparkasse Birkenfeld,

das Logistikunternehmen Oswald

Scholtes GmbH, Vollmersbach, die Firma

Petry Bauzentrum GmbH & Co. KG, Herborn,

sowie die Hans Wolf GmbH & Co. KG,

Kieswerk – Betonwerk, Straubing.

info@tv-vollmersbach.com am Tag vor der

geplanten Nutzung). Die Umrüstung auf die

verschiedenen Beachsportarten Soccer

(Fußball), Handball, Volleyball oder Tennis

ist mit geringem Aufwand verbunden. (mh)

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Von dem Unwetter-Ereignis am 27. Mai

2018 wurde auch der TV 1875 Vollmersbach

e.V. mit voller Härte getroffen – mitten im

aktiven Spielbetrieb der 1. Damenmannschaft

in der Tennis-Medenrunde.

Was zunächst wie ein „normales“ Gewitter

mit Platzregen begann, entfaltete sich in wenigen

Stunden zur absoluten Katastrophe.

Alles im Eimer

mer unheimlicher („Es sah aus, als wenn der

Himmel sich öffnet…“), so dass man sich mit

den Gegnerinnen ins Vereinsheim zurückzog,

um das gemeinsame Essen vorzuziehen.

Erst als der Vater von Spielerin Julia

Hess in voller Feuerwehrmontur den Raum

betrat und „Land unter!“ verkündete,

schreckte die Corona auf. Die Tennisanlage

schlammgefüllt mit übersprudelndem Wasser,

der Vorplatz und die Straße auch … Mit

ungebändigter Wucht waren die Drainierung

mitsamt Bordsteinen weggerissen worden.

Mittendrin die Damen auf der Tennisanlage!

Während des einsetzenden Regens spielten

die Kontrahentinnen noch mutig auf, aber

nach und nach wurde der Regen, der Sturm

und die damit verbundene Naturgewalt im-

Ein Feuerwehreinsatz sorgte mit einem

Schlag, dass das Wasser zwar von den Tennisplätzen

abfloss, aber die Situation wurde

nicht besser. Die erste Meldung der Feuerwehr

an den 1. Vorsitzenden war: „Es ist alles

zerstört.“. Das urplötzliche und nur kurze

Unwetter hatte dafür gesorgt, dass der

Fröschbach mit gewaltiger Kraft anschwoll

und große Teile der Sportanlage, die frisch

hergestellten Tennisplätze, den neuen

Beachplatz, die Kleinfeldanlage komplett

oder teilweise überschwemmte… Hagelkörner

auf den Autos im Mai: Worst case – gibt

es nicht, oder ?? Und in vier Wochen war

das Sportfest, das absolute Highlight des

Vereinsjahres, geplant!

In den darauffolgenden Tagen galt es, bei

den zuständigen Stellen den Schaden zu

melden und weitere Maßnahmen einzuleiten.

Die erste Schadensfeststellung weckte

zunächst allerdings böse Vorahnungen, da

ein möglicher wirtschaftlicher Totalschaden

für den TVV im Raum stand ... Worst case!

Jetzt hieß es, erst mal alle Luft holen, durchatmen

und sammeln. Der TVV bündelte so-

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Schreckens-Szenario:

Wildes Wasser rauscht den Fröschbach hinunter

dann alle zur Verfügung stehenden Kräfte

für eine vertretbare Schadensbegrenzung.

Die größten Fragen dabei waren: Wie kann

dies ökonomisch und effizient innerhalb kürzester

Zeit bewerkstelligt werden? Welche

finanziellen Ressourcen stehen zur Verfügung

? … und wie bringen wir das Sportfest

zum Laufen ?

Die Zeit wurde knapp, es waren irgendwann

nur noch drei Wochen bis zum Sportfest. Alle

waren sich der Situation bewusst und alle,

wirklich alle, packten mit an: Helfer aus der

Gemeinde, Vereinsmitglieder, Freunde und

Förderer der TVV gingen in einer konzertierten

Aktion zu Werk.

Jetzt mussten kurzfristig noch die Profis mit

dem Aufbau der Spielflächen ran. Und auch

das funktionierte. Das schier Unmögliche

gelang, innerhalb von drei Wochen nach der

Überschwemmung waren die Tennisplätze

und das Kleinfeld wieder hergerichtet.

Der Vorstand konnte mit Stolz das Sportfest

mit allen geplanten Aktionen ankündigen:

Beachturniere mit Beachsoccer, -handball, -

volleyball, Handball, Kinderolympiade, Boule,

und vieles mehr! Der vielen Mühe und

den Blessuren war ein wunderschöner Erfolg

beschieden. Wieder einmal wurde das

Sportfest mit seiner familiären und tollen

sportlichen Atmosphäre zum Highlight des

Vereinsjahres für Jung und Alt mit mehr als

vierhundert Besuchern. Im Nachgang wurden

über den ganzen Sommer hindurch die

große Spielfläche und der Vorplatz hergerichtet.

Am Ende kamen der TVV auf sage

und schreibe etwa 350 Helferstunden – gewaltig!

Auch hier gilt der große Dank des Turnvereins

noch einmal allen Helferinnen und Helfern

in diesen Stunden, sowie auch den

Sponsoren und Unterstützern, dem Land

Rheinland-Pfalz mit seinem Sportbund, der

Kreisverwaltung des Nationalparklandkreises

Birkenfeld, der Verbandsgemeinde Herrstein,

dem LIONS-Club Idar-Oberstein, der

OIE, dem Tennisverband Rheinland-Pfalz

und auch dem Tennisclub TC 1895 Idar-

Oberstein e.V., der in der Medenrunde seine

Plätze zur Verfügung stellte, damit die Aktiven

die Runde ausspielen konnten. Auch die

Tennisgemeinschaft TG Königswald Herborn

und das Jahnhaus Algenrodt hatten

hier großzügig ihre Unterstützung angeboten.

(mh)

S E I T E 17


Die fleißigen Helfer

Herrenhandball zurück in Vollmersbach

Die Abmeldung der Herrenmannschaft vom

Spielbetrieb der SG Idar-Vollmersbach vor

einigen Jahren war zugleich ein schwerer Abschied

von einer gestandenen Tradition. Der

Handballsport lebte danach trotz allem auch

sehr erfolgreich weiter, mit den Damen, den

Jugendmannschaften und der Alt-Herren-

Mannschaft der Vollmersbacher Handball-

Männer, die für den aktiven Spielbetrieb in die

HSG Tiefenstein/Algenroth/Siesbach wechselten,

aber es fehlte schmerzlich der aktive

Spielbetrieb der Herren.

Nach langen und zahlreichen Gesprächen

gab es endlich grünes Licht für die „Große

Spielgemeinschaft“. Zwischen den Handball

spielenden Vereinen rund um Idar-Oberstein

wurde die Handballspielgemeinschaft, die

„HSG Obere Nahe“ ab der neuen Saison

18/19 vereinbart. Den Namen gab es bereits

bei den Jugendmannschaften im Rahmen der

JSG Obere Nahe. So konnten die Vollmersbacher

in der ersten Saison auf Anhieb schon

in der Verbands-(Erste Herren) bzw. Landesliga(Zweite

Herren) wieder am Spielbetrieb

teilnehmen.

Mit der Beteiligung an der HSG Obere Nahe

kehren die ersten Handballer zum TVV zurück.

Besonders freute es den TVV, Axel

Schneider als Trainer der ersten Herrenmannschaft

der HSG Obere Nahe verpflichten

zu können. Axel Schneider bringt seine

langjährige Erfahrung als Spieler und A-

Lizenz Trainer in den Spielbetrieb ein.

Trainer Axel Schneider in Aktion

Der TVV ist optimistisch, die lange Durststrecke

überwunden zu haben. Mit der HSG Obere

Nahe sind die Weichen gestellt, dass neben

der erfolgreichen Tennisabteilung auch

der Handballsport in Vollmersbach wieder

auflebt und gelebt wird.

Aktuelle Infos stets unter www.tvvollmersbach.com

. Außerdem hat die HSG

Obere Nahe eine „APP“ etabliert, die man

sich im „APP Store“ herunterladen kann, um

immer auf dem neuesten Stand zu sein. (dp)

S E I T E 18


Erstmals im November 2017 fand im Bürgerhaus

eine offene Veranstaltung für Tanzinteressierte

statt. Die Idee stammt von Ute

Erfolgsgeschichte Tanztee

DJ Bernd in Aktion

Franz, eine von drei „Gemeindeschwestern

Plus“ der Verbandsgemeinde Herrstein. Gemeinsam

mit unserer „Wirtsfamilie“ Eckardt

und dem bekannten Discjockey „Bernd“ war

die Auftaktveranstaltung mit ca. 90 Besucherinnen

und Besuchern ein großer Erfolg. Seit

diesem ersten Termin hat die Veranstaltung

einen festen Platz im Veranstaltungskalender

unserer Gemeinde. Einmal monatlich sonntagsnachmittags

kommen Tanzbegeisterte

aus dem ganzen Umfeld nach Vollmersbach

und schwingen von 15.00 bis 18.00 Uhr das

Tanzbein. Eine echte Hilfe ist die Unterstützung

der Familie Eckart, die dankenswerter

Dirk, Luca, Anne-Sophie und Brigitte Eckart

Weise die gastronomische Begleitung der

Veranstaltung übernommen hat und die die

Tänzerinnen und Tänzer mit Kaffee und Kuchen

und Getränken versorgt.

Die Ortsgemeinde stellt den Saal kostenlos

zur Verfügung und unterstützt damit ebenfalls

diese tolle Idee. (dp)

Kaffee und Kuchen gehören dazu

Die weiteren Termine 2019:

06. Oktober,

03. November

01. Dezember

Der Saal des Bürgerhauses als idealer Austragungsort

S E I T E 19


Happy Birthday ReSounD...

Der Vollmersbacher Frauenchor „ReSounD“ feierte 2019 seinen 10.Geburtstag. Unter der Leitung

von Kerstin Adam wurde das Ereignis in gebührendem Rahmen begangen. Am Samstag,

15.06.2019 um 20:00 Uhr, fand das Geburtstagskonzert im Stadttheater Idar-Oberstein statt.

ReSounD wurde 2009 aus der Taufe gehoben und beendete damit die Vereinsruhe des Traditionsvereins

Liederkranz 1856 Vollmersbach. Die Idee war, einen Frauenchor zu etablieren, der

modernes Liedgut präsentiert.

ReSounD hat in den letzten Jahren mit vielen Auftritten und Konzerten die Zuhörer immer wieder

begeistert. Einige Veranstaltungen möchten wir Revue passieren lassen.

2009 – ReSounD wird aus der Taufe gehoben

2010 – erster Auftritt im Mai im Bürgerhaus Vollmersbach

2011 – erstes abendfüllendes Konzert von ReSounD

2012 – zwei ausverkaufte Konzerte im Bürgerhaus

2013 – Adventskonzert mit dem Saxofon-Ensemble Niederhosenbach

2014 – Konzert zusammen mit Intermezzo im Stadttheater Idar-Oberstein

2015 – Wiederholungskonzert mit Intermezzo im wieder ausverkauften Stadttheater

2016 – zwei ausverkaufte Geburtstagskonzerte aus Anlass „160 Jahre Liederkranz“

2017 – zwei ausverkaufte Jahreskonzerte im Bürgerhaus

2019 – Konzert „10 Jahre ReSounD“ im Stadttheater Idar-Oberstein am 15.Juni

In intensiver Probenarbeit übte die Dirigentin Kerstin Adam mit den Sängerinnen ein attraktives

Programm aus Rock, Pop und Gospel ein. Die Koordination des Kartenverkaufs übernahm

in bewährter Weise Bärbel Petsch. Karten waren für 12,- und 14,- € plus 10% VVK-Gebühr

bzw. für 15,- und 17,- € an der Abendkasse erhältlich.

Viele weitere Bilder und Infos über unseren Chor finden Sie im Internet unter www.resoundvollmersbach.de

und natürlich auf facebook. (fs)

…Vorfreude bei einem Glas Sekt

…...Sektempfang im Foyer

…die „treuesten Fans“

S E I T E 20

…die „ReSounD- Fans“ strömen ins Stadttheater


...Alles, außer gewöhnlich

…...beeindruckende Kulisse im Stadttheater

…...Vorsitzender und Moderator

Frank Seibel

…...die „Macherin“

Kerstin Adam

…perfekte Choreographie

…die Musiker Ralf Wayand, Peter

Lersch und Danjiel Kuhar

S E I T E 21


10 Jahre ReSounD…

...ReSounD Gründer Hartmut Gutendorf (links) mit Verbandsbürgermeister

Uwe Weber

…Eindrücke einer ganz besonderen Veranstaltung...

S E I T E 22


...danke für einen tollen Abend

Bereits das geschmückte Foyer fiel den Gästen

ins Auge, große Trauben mit roten und

schwarzen Luftballons. Ebenso war das Theater

innen dekorativ aufgepeppt worden.

Nach der Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden

Frank Seibel betraten die 46 Sängerinnen

unter dem Vorspiel des ersten Liedes

„Let´s start a band“ von Amy McDonald

nacheinander die aufgebaute Stufenbühne.

Das Stück war vor zehn Jahren eines der ersten

Lieder, die eingeübt wurden. Bereits jetzt

feierte das Publikum den Chor mit tosendem

Beifall und dieser schwoll weiter an als die

Chorleiterin Kerstin Adam den Platz auf ihrem

Dirigentenpodest einnahm. Optisch eindrucksvoll

dargestellt gab es stimmungsvolle

Bilder zu jedem Lied, diese wurden per Beamer

auf eine riesengroße Leinwand hinter

den Chor projiziert. Musikalisch begleitet wurde

ReSounD von Ralf Wayand am Cajon, Danijel

Kuhar an der Gitarre und Peter Lersch

am großen Flügel. Die Vielfalt im Programm

zeigte sich bereits beim zweiten Lied. Der Titel

„Das Leben ist schön“ von Sarah Connor

ist ein trauriger, aber auch Mut machender

Text über die Endlichkeit unseres Seins.

Nach dem englischen Song „Good Grief“ folgte

von Rag`n`Bone Man sein Erfolgshit

„Human“ aus dem Jahre 2016. Ein ruhiges

Musikstück mit dem Inhalt der Auseinandersetzung

zwischen den Menschen. „Don´t stop

me now“ von Queen ist rasante Popmusik

und der Chor setzte dies sehr anspruchsvoll

um. Auch hier zeigte sich, wie die Umsetzung

nicht einfach zu singender Musik durch eine

Dirigentin gelingen kann, die vielleicht andere

Wege geht.„Flashlight“ ist effektvoll im Dunkeln

inszeniert. Zu den Worten „Ich stecke im

Dunkeln fest, aber du bist mein Notlämpchen“

gehen nach und nach kleine bunte Lichter an,

die die Frauen sich auf die Fingerkuppen gesteckt

haben und die zu tanzen beginnen.

Das letzte Stück vor der Pause ist ein Klassiker,

den der Chor immer wieder gerne singt.

In afrikanischer Sprache beinhaltet „O sifuni

mungu“ das was ein Gospel oft aussagt: Die

Lobpreisung Gottes und den Fingerzeig in

Richtung „An-das-Gute-Glauben". Die Zeichen

der Zeit „Sign of the Times“ ist ein Hit

des früheren „One Direction“-Mitgliedes Harry

Styles. Beginnend mit Klavierbegleitung entwickelt

sich eine Popballade mit Tiefgang im

Text. Aus der deutschen Ecke dann ein Lied

des Duos Ich+Ich. Adel Tawil und Anette

Humpe hatten mit „Universum“ vor genau 10

Jahren großen Erfolg. Danach steigerten sich

Chor und Musiker noch weiter von Lied zu

Lied. Das Medley der Popgruppe ABBA war

instrumental und gesanglich eine Herausforderung.

Wobei es galt die Gratwanderung

zwischen originalem Gesang und passender

Musik mit den vorhandenen Instrumenten zu

meistern. Die Akteure auf der Bühne zeigten

eine wunderbare Harmonie und das Potpourri

war eine ganz starke Leistung. Die Stimmung

wurde wieder sinnlicher mit dem nächsten

Lied „Fix You“ von Coldplay. Es ist kein

Synthie-Pop á la „Viva la Vida“, sondern ein

ruhiges Stück aus einer schwierigen Gefühlslage

heraus geschrieben. Ein typisches Meghan-Trainor-Gute-Laune-Lied

war dann für

zwei unverheiratete Herren aus dem Auditorium

sicher der Höhepunkt des Abends. Sie

wurden auf die Bühne gebeten, um sich von

ihrer Zukünftigen singen zu lassen, wo es in

der Ehe lang gehen wird. „Dear future husband“

beinhaltet dieses Thema. Schauspielerisch

setzen einige Sängerinnen das Ganze

sehr amüsant um und die zwei Junggesellen

hatten offensichtlich großen Spaß. Den offiziellen

Teil beendete das schwungvolle

„Rather Be“ von Clean Bandit. Der Vorstand

von ReSounD bedankte sich beim Publikum,

allen Helfern, den Werbepartnern und bei der

Technik. Mit Geschenken wurden die Musiker

und natürlich die musikalische Leiterin Kerstin

Adam bedacht. Frenetisch forderte das Publikum

Zugaben und die kamen in hoher Qualität.„Unwritten“

von Natasha Bedingfield und

„All about that Bass“ von Meghan Trainor waren

den begeisterten Gästen noch nicht genug.

Schließlich wurde das letzte Lied, wie

auch alle anderen zuvor, von einer Sängerin

anmoderiert. Mit dem Klassiker „Jar of hearts“

von Christina Perri konnte dieser wunderbare

Abend nicht besser enden.

Die Philosophie bei ReSounD ist die, dass

alle Akteure zusammen eine Einheit bilden.

Die schönen Solostimmen, die Musiker, alle

Stimmlagen und die Chorleiterin.

„Der Star ist der Chor“. (fs)

S E I T E 23


Traditionsgruppe des TV Vollmersbach hört auf

Die Frauenturngruppe, die sich zum

30.06.2019 aufgelöst hat, bestand seit 1948.

Die Gymnastikgruppe wurde von der Vorturnerin

Gerda Juchem jahrzehntelang geführt.

Christel Veeck war ihre Stellvertreterin über

all die Jahre. Aus gesundheitlichen Gründen

musste Gerda Juchem als Trainerin aufhören.

Zwischenzeitlich übernahm eine Gymnastikleiterin

aus Weierbach die Gruppe. Im

September 2009 war die Frauengruppe jedoch

ohne Führung. Da die Frauen aber weiterhin

turnen wollten, übernahmen Marina

Thom und Ingrid Tittelbach die Stellen als

Vorturnerinnen. Ab Mitte Mai 2015 bis dato

hatte Ingrid Tittelbach die alleinige Leitung.

Da die ehemals große Gruppe schon seit

vielen Monaten nur noch aus 4 Frauen bestand,

wurde sie nach über 70 Jahren zum

großen Bedauern der verbliebenen Turnerinnen

aufgelöst. (mt)

In einem großen Artikel in der Nahe-Zeitung würdigte

der 1. Vorsitzende des TV Vollmersbach,

Matthias Hautmann, das Wirken der Gruppe insgesamt

und das selbstlose ehrenamtliche Engagement

der Übungsleiterinnen im Besonderen.

Hintere Reihe: Hilde Petsch, Marina Thom, Christa

Schmidt, Edith Juchem, Loni Schneider

Mittlere Reihe: Christel Hartmann, Ursel Fey, Irene

Lörsch, Christel Veeck, Gerda Juchem, Inge Schmidt

Vorne: Ingrid Tittelbach

Neuer Gemeinderat im Amt

Der neue Vollmersbacher Gemeinderat:

von links: 2. Beigeordneter Dr. Stefan Müller, Ortsbürgermeister Dieter Petsch, Sabine Brächer, 1. Beigeordneter

Jürgen Christmann, Axel Veeck, Matthias Hautmann, Michael Tittelbach, Wolfgang Lutz, Hans Werner Hey.

Am 25. Juni 2019 fand die konstituierende

Sitzung des neuen Gemeinderates statt. Verwaltungsamtmann

Thomas Hansen von der

Verbandsgemeindeverwaltung Herrstein begleitete

die Sitzung. Zunächst wurde der in

Urwahl gewählte alte und neue Ortsbürgermeister

Dieter Petsch vom amtierenden 1.

Beigeordneten Jürgen Christmann vereidigt

und ins Amt eingeführt. Anschließend wurden

Christmann zum ersten und Dr. Stefan Müller

S E I T E 24


zum 2. Beigeordneten gewählt. Da die Zahl

der Bürgerinnen und Bürger, die ihren Erstwohnsitz

in Vollmersbach haben, unter die

Grenze von 500 Personen fiel, reduzierte sich

die Zahl der Sitze im Gemeinderat von 12 auf

8. Sitze. Neu gewählt in den Rat wurde

Matthias Hautmann, der 1. Vorsitzende des

TV Vollmersbach. Alle anderen Mitglieder waren

bereits in der vergangenen Amtsperiode

Inhaber des Ehrenamtes im Kommunalparlament.

Ausgeschieden aus dem alten Rat sind

die langjährigen Ratsmitglieder Hans Schütz,

Alfred Stein und Frank Dreher. Ebenfalls ausgeschieden

sind Marlene Schäfer und Thomas

Klein, die sich beide in den letzten 5 Jahren

für die Gemeinde im Rat engagiert hatten.

Ortsbürgermeister Dieter Petsch verpflichtete

dann die neuen Ratsmitglieder unter Hinweis

auf die Rechte und Pflichten für ihr verantwortungsvolles

Amt. Mit dem Dank an Herrn

Hansen für die Unterstützung der Sitzung und

einem Ausblick auf die kommenden fünf Jahre

endete die Sitzung. (dp)

Das Team der Bäckerein Merz in der Stammfiliale in

Tiefenstein

Bäckerei Merz eröffnet Filiale in Vollmersbach

Im Februar 2018 eröffnete die Tiefensteiner

Traditionsbäckerei Merz ihre Filiale in Vollmersbach.

Seitdem hat sich der Geschäftsbetrieb

etabliert und ist vor allem bei der morgend-

und abendlichen „Rush-Hour“ ein beliebter

Halt, um noch leckere Backwaren von

hoher Qualität einzukaufen. Der Standort mit

Parkplätzen in ausreichender Zahl hat sich

als ideal herausgestellt. Das Familienunternehmen

wurde im Jahre 1952 von Anton

Merz und seiner Frau Anna in Tiefenstein gegründet.

Bis ins Jahr 1974 wurden auch die

Hettenrodter und Mackenrodter Bürgerinnen

und Bürger mit Brot, Brötchen und Kuchen

versorgt. 1975 erfolgte der Wechsel zu Hubert

Merz und seiner Frau Liesel, die vom Bodensee

in die Schmuckstadt kamen. Im Jahre

2003 übernahmen dann Sohn Michael und

seine Frau den Betrieb. (dp)

Montag- Mittwoch:

Donnerstag u. Freitag

Samstag

Sonntag

Nachmittagskaffeerunde

Die Öffnungszeiten:

06.30 - 12.00 Uhr

06.30 - 12.00 Uhr u. 14.30 - 17.30 Uhr

06.30 - 12.00 Uhr

08.00 - 10.00 Uhr

Telefon: 06781 33423

S E I T E 25


Saalü! „macht jetzt Ernst“

Das Heimatprojekt schickt im 26. Jahr drei

eigenwillige Dorf-TÜV-Prüfer durchs Land

SAALÜ! ist in Rheinland-Pfalz eine Institution.

Seit 1994 ist das Heimatprojekt, eine Veranstaltung

des Kultursommers Rheinland-Pfalz,

in mehr als 300 Dörfern von Saal zu Saal gewandert.

Diese Saison ist das Dorfsaalspektakel

wieder in allen Regionen des Landes

unterwegs. Am Sonntag 29. September gastiert

es in Vollmersbach.

Der Star jedes SAALÜ!-Abends ist das Dorf.

Für jedes erfindet sich Saalü! neu. Denn da

die Dörfer so verschieden sind wie ihre Menschen,

ist jeder Abend Überraschung, Unikat

… und andernorts so nicht wiederholbar. Jeder

Abend ist ein Gesamtkunstwerk aus Kabarett,

Musik, Kleinkunst und den großen und

kleinen Wundern, die in jedem Dorf zu finden

sind. Nur eben in jedem Dorf andere.

Nicht nur Theater, Orchester und Chöre glänzen

bei SAALÜ! – das Dorf selbst mit Geschichte,

Gegenwart und Zukunft wird von

den SAALÜ!-Bühnenprofis unter die Lupe genommen.

Dafür schickt Saalü! drei Dorfinspektoren

vom „Mysterium des Innern, für

Sport, Spaß und Infrastruktur“. Sie prüfen

Vollmersbach in einem eingehenden Dorf-

TÜV auf Herz und Nieren.

Abteilungsleiter MÜLLER ist zuständig für das

Chefgespräch. Bürgermeister (und noch mehr

Bürgermeisterinnen) in ganz Rheinland-Pfalz

haben diesen Mann in guter Erinnerung. Jeden

Amtsträger führt er in die Niederungen

und Abgründe lokaler Tagespolitik und entlockt

ihnen so manches Staatsgeheimnis. Er

ist der „Bürgermeisterflüsterer“. HERR WELTE,

sein wissenschaftlicher Mitarbeiter, ist leidenschaftlicher

Dorfdatensammler. Was er nicht

in seinen Akten findet, hat er im Kopf - irgendwo.

Zur Not befragt er sein Klemmbrett oder

die anwesenden Einheimischen. FRAU DROPS

hat sich im Laufe ihres nun doch schon 30-

jährigen Praktikums in vielen und vielseitigen

Fortbildungen schier unglaubliche Fähigkeiten

angeeignet. Sie kann und macht Lachtherapie

und Zumumba, einen Tanzcrashkurs

oder den Gesangs-Rambazotti. Alles im Einsatz

und im Dienst für den Dorf-TÜV.

Die Inspektoren sind neugierig: Wie reden die

Menschen hier? Worauf sind sie stolz? Was

ist gut im Dorf, was schön und wo soll’s hin?

Lebt man hier (gerne) oder wird nur noch gewohnt?

Bleibt die Jugend? Gibt’s Kinder oder

wird ausgestorben? Gibt’s leer stehende Häuser

und besteht Einsturzgefahr? Ist die Ortsstraße

befahrbar oder eine Schlaglochpiste?

Ist das Dorf pleite oder reicht die Hundesteuer?

Gibt’s noch eine Wirtschaft? Geschäfte?

Handwerker? Oder nur noch ein Nagelstudio?

Windkraft Ja oder Nein? Machen alle bei den

Vereinen mit oder sind’s immer nur die üblichen

Verdächtigen? Gibt’s noch Bauern, die

Kartoffeln anbauen oder nur Energielandwirte,

die Wind säen und Sturm oder Strom und

Biogas ernten? Gibt’s noch Hühner, Hähne …

oder muss der Bürgermeister schon selber

krähen?

Vom Heimat-Lied und -Film über Geschichten

aus Dorf und Saal bis hin zum einzig wahren,

ultimativen Satz des Bürgermeisters zu seinem

Dorf nutzen sie jede Möglichkeit, um alle

und alles kennen zu lernen. SAALÜ! Ein unvergesslicher

Gemeinschaftsabend mit Talk,

Theater, Comedy und ganz viel Dorf.

Also Hereinspaziert! Zum Heimatvarieté!

Am Sonntag 29. September um sechs im

Bürgerhaus Vollmersbach. (mh)

Vorverkauf 10 € Abendkasse 13 €

Kartenvorverkauf:

Rolfs Haarstübchen Tel.: 06781 44077

Dieter Petsch Tel.: 06781 35723

S E I T E 26


Die Saalü!-Künstler in Zivil

MARK WELTE

1993 bis 1997 Schauspielausbildung an der

Otto-Falckenberg-Schule in München. 1997

bis 2000 Autor und Kabarettist im Kabaretttrio

„Pappenheim Peepshow“. Seit 2000 Autor für

viele Fernsehshows wie z.B. „Freitag Nacht

News“, „Die Dreisten Drei“, „Mensch Markus“,

„Kaya Yanar“, „Ladykracher“. Mittlerweile

Lieblingsautor von Anke Engelke. Diverse

Rollen in Fernsehproduktionen u.a.

„Pastewka“ (Sat1), „Pixelmacher“ (ZDF),

„Freitag Nacht News“ (RTL). 2002 „Weltes

Welt“, erste Kabarettsoloproduktion. 2003

Vortrag bei der „Goldenen Rose von Montreux“

über das Verhältnis von Autoren und

Produktionsfirmen in der Fernsehunterhaltung

Seit 2007 Mitglied der SAALÜ!-Truppe. 2008

nominiert für den „Prix Pantheon“ in Bonn als

Solo-Kabarettist. 2011 erschien sein erster

Comedy-Roman „In die Füße atmen“ bei Kiepenheuer

und Witsch.

CHARLA DROPS

1983 Mitgründerin des Theater „ UNART “ in

Berlin. Bis 1998 entwickelt sie dort zusammen

mit Eva Hass (Theaterleitung/Regie) den

pantomimischen Kammertanz und subkulturelle

Kunst. Ihr Markenzeichen ist der avantgardistische,

grotesk-exzentrische Tanz mit

unvergleichlicher Mimik und stets wechselnden

Rollen. Die Erfinderinnen der getanzten

Satire feiern als Kreativteam mit seinen Tanzund

Theaterproduktionen nationale und internationale

Erfolge.

2000 bis 2007 dritte Frontfrau der Frauenkabarettgruppe

MAMMA GRAPPA (Köln). Seit

2007 Mitglied der SAALÜ!-Truppe. Seit 2010

M i t w i r k e n d e b e i d e r C o m e d y -

Musicalproduktion „Weiber Weiber“ des Bonner

„Haus der Springmaus“. Soloproduktionen

seit 2003: „Happy Day“ /„Gut verkehrt“

/„Vorsicht, leicht entflammbar“. Zahlreiche

Auftritte bei alternativen Karnevalsveranstaltungen

im Kölner Raum. Pressestimmen:

„Die Urkomödiantin und Vollblut-Anarchistin

brilliert mit der Ausstrahlung eines Polarsterns“

(Kölner Stadtanzeiger) / „ ... die Frau

ohne Gewissen ...“ (Le Monde) /... und ihre

Ausdruckskraft erinnert an den Stummfilmstar

Charlie Chaplin.

WOLFGANG MÜLLER

1958 geboren in Bingen am Rhein, aufgewachsen

in B.-Büdesheim am Fuß eines

Weinberges. 1976 erste Bühnenerfahrungen

als Schauspieler und Pianist in verschiedenen

Gruppen und Bands. 1978 bis 1989

MATSCHE, WÖRKS & PULLRICH, Leverkusener

Kabaretttrio mit Klaus Huber (Ars Vital

i s ) u n d W i l f r i e d S c h m i c k l e r

(Mitternachtsspitzen). Seit 1986 Teilnahme

bei Rundfunk- und Fernsehproduktionen

(Unterhaltung am Wochenende, Monitor,

Markt, Aktuelle Stunde, Mitternachtsspitzen,

etc.). Seit 1991 Organisation und Moderation

von vielen Kabarett-, Kleinkunst- und alternativen

Karnevalsveranstaltungen im Kölner

Raum. 1992 bis 1995 Kabarettist am

Düsseldorfer KOM(M)ÖDCHEN unter Kay

(sen.) und Lore Lorentz. 1998 bis 2001 kabarettistische

Gastrolle als "Mann" in Deutschlands

ältestem Frauenkabarett MAMMA

GRAPPA aus Köln. 2002 Gründung des seltsamen

Kabaretttheaters MÜLLER-HUBER

mit Klaus Huber. 2005 Gründung KAMMER-

THEATER RHEINLAND mit Michael

Meierjohann & Klaus Huber. Seit 2006 Mitglied

der SAALÜ!-Truppe. 2009 bis 2010 Moderator

beim WDR.

Martina HELFFENSTEIN.

Projektleiterin SAALÜ! (seit 1994!) für den

Kultursommer Rheinland-Pfalz.

(mh)

S E I T E 27


Bürgerhaus wird rege genutzt

Zusätzlich zu den Konzert– und Musikveranstaltungen

wird der Saal unseres Bürgerhauses

und das Gelände um das Bürgerhaus

herum auch für andere Veranstaltungen rege

genutzt. Nicht nur die Häufigkeit, auch die

Qualität der Veranstaltungen machen unseren

Ort weit über die Grenzen hinaus bekannt.

Neben dem Nikolausrock und seit diesem

Jahr auch dem Osterrock haben noch

viele andere Veranstaltungen zu dieser Entwicklung

biegetragen,. zum Beispiel…….

…Martin Weller feiert sein 20jähriges

Bühnenjubiläum

….die „Weibsbilder“ begeistern vor ausverkauftem

Haus

Die „Weibsbilder“ Anke Brausch und Claudia Thiel

Der Saal füllt sich

Organisationsteam „Weibsbilder“

von links: Frank Seibel, Marlene Schäfer,

Jürgen Christmann, Gabi Christmann, Dieter Petsch,

Bärbel Petsch, Sabine Brächer, Annette Hansen , Koordinatorin

von der Verbandsgemeinde Herrstein

S E I T E 28


...bei den von Marlene Schäfer organisierten

Show– und Sportnachmittagen der Weinfeste

waren regelmäßig Topgruppen zu Gast und

begeisterten im vollbesetzten Saal...

… die „Highländer“ vom VFR Baumholder

….die „IKG Garde“

…..die „Hopptown Jumping Jacks“

…..die „Blazing Maniacs“ vom Idarer TV“

...die „Trommelgruppe“ des

TV Vollmersbach….

...die LInedance gruppe „Dance 4 Joy Hellertshausen“

….die „Experimentos“ aus Feilbingert

S E I T E 29


……..tolle Stimmung bei den Weinfesten…...

...und am „Dicken Donnerstag“ mit „Van Dyck“..

S E I T E 30


...Infos aus Gemeinde und Vereinen beim

Neujahrsempfang 2018...

Über die neuesten Entwicklungen informierten

(v.l.) Pfarrer Daniel Witting, Ortsbürgermeister Dieter Petsch

TV Vorsitzender Matthias Hautmann,

1. Vorsitzender Liederkranz Vollmersbach, Frank Seibel

...Nutzung des Saales beim Benefizverkauf aus dem

Nachlass von Frau Else Kienzle…

Aus dem Nachlass der verstorbenen Vollmersbacher Malerin Frau Else Kienzle wurden der

Ortsgemeinde freundlicherweise eine Vielzahl von Bildern geschenkt. Ein Teil dieser Bilder fand

neue Besitzer bei einem Benefiz-Verkauf zu Gunsten der Geschädigten des Mai-Hochwassers.

So konnten 500 € an die Verbandsgemeinde Herrstein übergeben werden.

Sollten auch Sie Interesse an einem oder mehreren der wunderschönen Bilder haben, so wenden

Sie sich an Ortsbürgermeister Dieter Petsch (Tel.: 06781 35723) Der Erlös kommt einem

„guten Zweck“ zugute. (dp)

Der Saal des Bürgerhauses und der Bürgerraum eignen sich ideal auch für die private Nutzung.

Infos und Konditionen unter www.vollmersbach.de oder Tel.: 06781 / 35723

S E I T E 31


Alice Hoffmann gastiert in Vollmersbach

Aktion „OIE macht`s möglich“

Unter Federführung des Vollmersbacher OIE

Mitarbeiters Dirk Becker kam die Ortsgemeinde

in den Genuss, für die Aktion „OIE

macht's möglich“ ausgewählt zu werden. Mit

dieser Aktion fördert das Unternehmen lokale

Projekte verschiedenster Art. Unter der

Führung von Herrn Becker hat ein Team von

Erneuerung der Ortsstraßen

In der Ratssitzung am 06. Februar 2018 hat

der Gemeinderat beschlossen verschiedene

Ortsstraßen zu erneuern. Die Maßnahme

soll in 2 Bauabschnitten erfolgen. Im ersten

Abschnitt sollen die Straßen „Im Tränkenstück“,

die Bornfeldstraße und die Gartenstraße

erneuert werden. Im zweiten Block

dann die Flurstraße und die Tiefensteiner

Straße. Einem Antrag auf Förderung aus

dem sogenannten Investitionsstock wurde

mit Bescheid vom 18.04.2019 entsprochen

und ein Zuschussbetrag in Höhe von

Dies und Das

S E I T E 32

Helferinnen und Helfern die beiden Spielplätze

aufgearbeitet. Dazu gehörten die Erneuerung

des Fallschutzes, die Ausstattung

mit zwei neuen Spielgeräten, sowie ein neuer

Anstrich für die Spielgeräte aus Holz. Vielen

Dank Herrn Becker und den Helfern für

die Aktion. (dp)

275 000 € bewilligt. Zwischenzeitlich hat eine

breite landesweite Diskussion um die Erhebung

der Ausbaubeiträge für die Anwohner

eingesetzt, so dass zum jetzigen Zeitpunkt

nicht klar ist, wie die Regelung in Zukunft

sein wird. Möglicherweise wird es Änderungen

diesbezüglich geben, so dass der

Beginn der Maßnahme zum jetzigen Zeitpunkt

nicht empfehlenswert wäre. Eine Entscheidung

muss bis Ende des Jahres getroffen

werden. Die Bürgerinnen und Bürger

werden in einer Versammlung nochmals Gelegenheit

erhalten ihre Meinung zu äußern

und damit Einfluss auf eine Ratsentscheidung

zu nehmen. (dp)


Firma Inexio übernimmt Ausbau mit Glasfaser

Nachdem die Firma „Inexio“ den Zuschlag

für die Ausführung der Arbeiten zur Versorgung

bestimmter Haushalte mit „schnellem

Internet“ bekommen hat, steht für die Ortsgemeinde

fest, dass einige Haushalte im Bereich

„Obere Klepp“ direkt mit Glasfaserkabel

bis zum Haus versorgt werden. Die Maßnahme

für diese Haushalte, die bisher

„unterversorgt“ waren (unter 30 Mbit), soll

bis zum August 2020 abgeschlossen sein.

Da die Zuleitung des Glasfaserkabels in der

Hauptstraße beginnt, besteht auch für die

Haushalte, die sich im Bereich der Zuführung

befinden die Möglichkeit, einen Anschluss

bis zum Haus zu erhalten. Alle Einzelheiten

werden den betroffenen Anwohnern

nochmals in einer Versammlung mitgeteilt.

(dp)

Abdeckung des Handynetzes wird verbessert

Die lückenhafte Abdeckung des Handynetzes

in einigen Bereichen des Ortes wird bald

der Vergangenheit angehören. Die Firma

Telekom wird im Gewerbegebiet

„Finkenberg“ auf der Gemarkung der Stadt

Idar-Oberstein einen Funkmast der neuesten

Generation errichten. Dies bedeutet,

dass auch das Gebiet der Ortsgemeinde

Vollmersbach komplett mit dem D1 Netz abgedeckt

sein wird. Die Maßnahme geht zur

Zeit in die Bauvoranfrage. Bei einem

„normalen“ Verlauf des Verfahrens ist mit

einer Inbetriebnahme des Netzes Mitte des

kommenden Jahres zu rechnen. (dp)

Friedhofsangelegenheiten

Aufgrund mehrerer Anfragen hat sich die

Friedhofsverwaltung dafür entschieden das

ehemalige „anonyme Grabfeld“ auf unserem

Friedhof in ein „stilles Grabfeld“ umzuwidmen.

Dies ermöglicht zum einen die

Teilnahme der Trauergemeinde am eigentlichen

Beisetzungsakt. Außerdem kann man

nun auch auf einem Findling eine kleine Gedenktafel

mit dem Namen des Verstorbenen

anbringen lassen. Ansprechpartner ist hier

die Firma „Polykeramik“ Veitsrodt. (dp)

Impressum

Herausgeber: Ortsgemeinde Vollmersbach, Waldweg 6, 55758 Vollmersbach

Internet: www.vollmersbach.de E-Mail: ortsgemeinde@vollmersbach.de

Auflage: 500 Stck Druck: Maurer Druck , Idar-Oberstein

Verantwortlich für die Gemeindebeiträge: Dieter Petsch

Verantwortlich für die Vereinsbeiträge: der jeweilige Vorstand

Satz und Layout: Dieter Petsch

www.vollmersbach.de

S E I T E 33

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