2019/47 - Consenio ET: 19.11.2019

suedwest.presse

AUSGABE VOM 19.11.2019

DER GENERATIONENRATGEBER

Ein neuer Alltag

Die Tagespflege liegt im Trend: Anna Fröschle etwa

besucht regelmäßig die Hauspflege Blautal.

Wie das Konzept „Tagespflege“ funktioniert und wie es

Angehörige entlasten kann. Seite 6

BARRIEREFREIHEIT

Schon kleine Umbauten in der

Wohnung können den Alltag

für Senioren erleichtern.

Seite 14

AKTIV AUF TRAB

Neun Tipps, wie man

im Alter noch Gehirn und

Körper trainieren kann.

Seite 28

BERATUNG

Wird jemand pflegebedürftig,

tauchen viele Fragen auf. Hier

gibt es Hilfestellung.

Seite 22


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INHALT/EDITORIAL/IMPRESSUM – conSenio 3

Inhalt

Editorial

Aktives Leben im Alter

Tagsüber betreut, abends im eigenen Bett – wie das Konzept

der Tagespflege immer mehr Menschen überzeugt. Seite 6

Schweigen

ist Silber,

Reden

ist Gold

Warum Gespräche und

Vollmachten wichtig für den

Familienfrieden sind. Seite 16

14 Komm, wir legen

die Küche tiefer

Wenn Bücken und Strecken

nicht mehr so einfach sind,

muss die Küche uns halt

entgegenkommen.

18 „Ich lasse mich

jetzt fahren“

Warum Diplom-Psychologin

und Ex-Stadträtin Brigitte

Thewalt ihren Führerschein

abgab.

Impressum

20 Angehörige sind

rundum versichert

Renten-, Arbeitslosen- und

Unfallversicherung werden

für pflegende Angehörige

übernommen.

22 Fragen

über Fragen

Kostenlos, unabhängig und

neutral: Rat und Hilfe für

Betroffene und Angehörige

im Pflegestützpunkt.

Herzenswunsch

Zuhause

Seite 15

26 Kochen und

kochen lassen

Wem das tägliche Kochen zu

viel wird, der kann auf eine

Reihe von Alternativen zurückgreifen.

28 Aktiv

auf Trab

Körper und Geist sollen

auch im Alter noch fit sein.

Neun Tipps fürs Training der

(grauen) Zellen.

Echte

Mutmacher

Älter werden ist oft gar nicht so

einfach. Viele Menschen tun

sich schwer damit, die damit

einhergehenden Veränderungen

zu akzeptieren. Zunächst die äußerlich

sichtbaren: graues Haar,

Falten, eine Gehhilfe. Aber auch

die, die man nicht auf den ersten

Blick sieht: Vergesslichkeit,

Schmerzen, körperliche Einschränkungen.

Umso schöner und beeindruckender

ist es, wenn lebensfrohe

Senioren uns die Türen öffnen

und uns zeigen: Wir haben

trotzdem noch Spaß! Oder gerade

deswegen! In unserer Titelstory

zum Beispiel haben wir

hinter die Kulissen einer Tagespflege

geschaut. Echt klasse, wie

hier die Gäste in ihrer jeweiligen

Lebenssituation abgeholt

werden. Am Ende hat jeder etwas

davon. Aber lesen Sie selbst!

Seite 6

Ebenfalls schwer beeindruckt

war ich von Brigitte Thewalt, die

freiwillig vom Auto auf den

ÖPNV umstieg. Von ihren Erfahrungen

berichtet die ehemalige

Ulmer Stadträtin auf

Seite 18

Und dann ist da noch Ursel Kunack

– obwohl sie beim Gehen

mittlerweile auf einen Rollator

angewiesen ist, lässt sich die Ulmerin

nicht aufhalten – sie hat

sich mit 85 Jahren ein Ticket fürs

Peter-Maffay-Konzert im nächsten

März gekauft. Welche Rolle

Musik in ihrem Leben spielt, erzählt

sie auf Seite 27

Außerdem in diesem Heft: Viele

Tipps rund ums Thema Pflege

und Beratung. Viel Vergnügen

beim Durchblättern!

Verlag & Herausgeber

Neue Pressegesellschaft

mbH & Co. KG

Frauenstr. 77, 89073 Ulm

Projektleitung

Tobias Lehmann

Anzeigen (verantwortlich)

Stefan Schaumburg

Redaktion

Stefanie Müller

(verantwortlich)

Kerstin Auernhammer,

Martin Dambacher

Heike Viefhaus

SVH GmbH & Co. KG

Gestaltung

mediaservice ulm

Fotos

Shutterstock,

SWP-Archiv,

SVH, Jacqueline Schuon

Datenschutz

Den Datenschutzbeauftragten

erreichen Sie unter:

datenschutz@swp.de

Druck

DHO - Druckzentrum

Hohenlohe Ostalb

GmbH & Co. KG

Ludwig-Erhard-Straße 109

74564 Crailsheim

Stefanie Müller

Redaktionsleitung

Schwäbisches Verlagshaus


4

conSenio – KURZ NOTIERT

Erinnerungsstücke

für Demenzpatienten

Gut gemeint ist nicht gut gemacht:

Wenn Demenzpatienten

ins Pflegeheim umziehen, kaufen

Angehörige ihnen oft neue

Kleidungsstücke und Einrichtungsgegenstände.

Für die Betroffenen

ist es aber besser,

wenn die alten Sachen mit umziehen

– selbst wenn diese ramponiert

oder außer Mode sind.

Darauf weist die Deutsche Alzheimer

Gesellschaft hin.

„24-Stunden-Betreuung“

nicht wörtlich verstehen

FOTO: © PHOTOPHONIE / FOTOLIA.COM

Liebgewonnenes bewahren

Denn an der abgetragenen Jacke

oder den auseinanderfallenden

Pantoffeln hängen viele Erinnerungen

– und die sind gerade mit

Demenz kostbar. Deshalb sollten

Angehörige auch darauf achten,

dass neben Kleidung und

Möbeln noch weitere Erinnerungsstücke

den Weg ins Heim

finden. Das können Familienfotos

oder Souvenirs aus dem Urlaub

sein, aber auch Handarbeiten

oder Sporttrophäen.

Sinnvoll ist gerade bei einem

Umzug ins Heim auch, eine sogenannte

Biografie-Mappe anzulegen.

Darin sind alle wichtigen

Ereignisse, Menschen und

Orte aus dem Leben der Patienten

festgehalten. Die Mappe

dient erstens als Erinnerungsstütze

für die Betroffenen. Sie

gibt aber auch dem Betreuungspersonal

im Heim einen Einblick

ins Leben ihrer Patienten.


dpa

Auch wenn es so klingt: Bei Angeboten

einer „24-Stunden-Betreuung“

zu Hause kann die

Pflegekraft nicht rund um die

Uhr zur Verfügung stehen. Es

gilt das Arbeitszeitgesetz, erklärt

die Verbraucherzentrale.

Somit sei ein Arbeitstag in der

Regel nach maximal zehn Stunden

zuzüglich Pause vorbei,

auch wenn die Pflegekraft mit

im Haus wohnt.

Wer tatsächlich auf 24

Stunden Betreuung Wert

legt, muss für die Ruheund

Pausenzeiten der

Pflegekraft Ersatz einplanen.

Generell gilt

den Verbraucherschützern

zufolge außerdem:

Eine Pflegekraft darf

höchstens 48 Wochenstunden

leisten, Sonn- und Feiertage

sind prinzipiell erstmal arbeitsfrei.

Bei der Auswahl der betreuenden

Personen ist darauf

zu achten, dass sie eine anerkannte

pflegefachliche Ausbildung

nachweisen. Sonst dürften

sie zwar zum Beispiel hauswirtschaftliche

Tätigkeiten erledigen,

aber etwa keine

Medikamente verabreichen.

Welche

Aufgaben

die Kraft übernimmt,

sollte

man im Vertrag

festhalten.

dpa

News,

Storys,

Tipps

Wann darf der Pflegegrad

zurückgestuft werden?

Bei Pflegebedürftigen entscheidet

der Pflegegrad über den

Umfang der ihnen zustehenden

Leistungen. Der kann sich je

nach Verschlechterung oder

Verbesserung des Zustands erhöhen

oder verringern. Dies

kann erhebliche Auswirkungen

auf die Betroffenen haben.

Beweispflicht bei der Kasse

Dafür muss die Pflegekasse aber

nachweisen, dass sich der Zustand

des Versicherten im Vergleich

zum Vorgutachten wesentlich

verändert hat, wie die

Verbraucherzentrale erklärt.

Die Betroffenen müssen demnach

auch die Gelegenheit erhalten,

ihren Standpunkt darzulegen,

und können Widerspruch

einlegen. Zudem gibt es einen

Sonderfall bei Personen, bei denen

im Rahmen der Pflegereform

2017 die Pflegestufe auf einen

Pflegegrad umgestellt worden

ist: Sie dürfen nur zurückgestuft

werden, wenn sie

überhaupt nicht mehr als pflegebedürftig

gelten. dpa

Auf die Nährstoffdichte kommt

es an

Bei den meisten Menschen

nimmt die Muskelmasse mit

dem Alter ab. Damit sinkt auch

der Kalorienbedarf, gleichzeitig

ist der Bedarf an wichtigen

Nährstoffen aber mindestens so

hoch wie früher. Deshalb kann

für Senioren eine generelle Umstellung

der Ernährung sinnvoll

sein, sagt Theresa Stachelscheid

von der Deutschen Gesellschaft

für Ernährung (DGE). Denn wer

im Alter so isst wie früher, nur

einfach weniger, bekommt

eventuell nicht mehr genug

wichtige Nährstoffe.

Fleisch und Wurst in

Maßen

Bei der Auswahl des

neuen Speiseplans

kommt es vor allem

auf die Nährstoffdichte

an – auf Lebensmittel

also, die bei eher wenigen

Kalorien viel Eiweiß, Ballaststoffe,

Vitamine und Mineralstoffe

mitbringen. „Wir empfehlen

deshalb täglich reichlich

pflanzliche Lebensmittel wie

Gemüse, Obst und Getreideprodukte

zu essen, letztere am besten

in der Vollkornvariante“, so

die Expertin. Fettarme Milch

und Milchprodukte gehören

ebenfalls täglich auf dem Tisch,

weil sie unter anderem wertvolles

Kalzium liefern. Und

ein bis zwei Portionen

Fisch pro Woche sind

ebenfalls sinnvoll, erklärt

Stachelscheid.

„Fleisch und Wurst

sollten eher in Maßen

gegessen

Milch

werden.“ dpa

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Aktives Leben

im Alter

Tagespflege Katharina Trautmann und Anna Fröschle treffen sich mehrmals pro

Woche in der Tagespflege „Hauspflege Blautal“ in Blaustein. Sie möchten die

Einrichtung nicht mehr missen. Von Martin Dambacher


TAGESPFLEGE – conSenio

7

Was für Kleinkinder meist alltäglich

und sogar gesetzlich geregelt

ist, wird auch für immer

mehr Senioren zur Selbstverständlichkeit:

die professionelle

Betreuung in einer Tagesstätte. Der Boom begann

im Jahr 2008 mit der Einführung des Pflegewohngelds,

da dank diesem und der Pflegereform

trotz teilstationärer Pflege bei voller

Inanspruchnahme des Leistungsbudgets noch

mindestens 50 Prozent der Sachleistungen oder

Zuschüsse zur Verfügung standen. Teilweise

blieb sogar der volle Anspruch erhalten, weshalb

die Nachfrage nach Tagespflegeplätzen

stets größer wurde. Die Anzahl der Tagespflegeplätze

stieg zwischen 1999 und 2015 um satte

286 Prozent.

Die Einführung des Pflegestärkungsgesetzes,

das 100 Prozent Sachleistung für die Tagespflege

ermöglicht, trieb das Wachstum in den vergangenen

Jahren weiter an, sodass deutschlandweit

aktuell über 75.300 Plätze zur Verfügung

stehen. Besonders groß ist das Angebot dabei

in Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und

Brandenburg. Hier stehen bis zu 179 Plätze pro

10.000 Einwohner zur Verfügung – Baden-Württemberg

(78) und Bayern (64) fallen dabei deutlich

ab.

Stark steigend ist dagegen überall die durchschnittliche

Platzzahl pro Einrichtung, vor allem

bei den im Bau oder in Planung befindlichen

Objekten: Waren es im September 2019

Die Tagespflege

ist eine gute

Alternative zu

Pflegedienst und

Pflegeheim.

Franziska Valente

Leiterin Tagespflege bei illerSenio

noch 14 Plätze pro Tagespflege, werden künftig

im Schnitt 18,5 Senioren betreut. Rechnet man

alles zusammen, werden im kommenden Jahr

weit über 80.000 Tagespflegeplätze in 5.323 Häusern

angeboten – für 2029 gehen Experten sogar

von bis zu 130.000 Plätzen aus.

Engagiert und selbstständig leben

Neben der Förderung durch die Bundesregierung

erklärt sich die Beliebtheit der Tagespflege

auch durch den oft anzutreffenden Verbund

der Tagespflege mit einer betreuten Wohnanlage.

Der Vorteil: Die Senioren können selbst entscheiden,

in welchem Umfang sie Leistungen

wie Unterstützung im Haushalt oder qualifizierte

Pflege nutzen möchten. Tagsüber profitieren

sie von der Betreuung und Gesellschaft in der

angegliederten Tagesstätte.


8 conSenio – TAGESPFLEGE

Oft wohnen die Tagespflegegäste

aber auch noch zu Hause in

ihren eigenen vier Wänden und

werden mit einem Fahrdienst

morgens daheim abgeholt und

abends wieder dorthin zurückgebracht.

So zum Beispiel auch

Maria Grünvogel (94), Katharina

Trautmann (83) und Anna

Fröschle (88), die allesamt regelmäßig

die Tagesstätte der

Hauspflege Blautal in Blaustein

besuchen. Keine der drei Damen

möchte dabei die Tage in der

modernen Einrichtung missen,

mit der sich Geschäftsführerin

Elke Bachner vor gut fünf Jahren

einen Traum erfüllt hat.

„Als wir durch das Bauprojekt

von Rolf Böhringer in den

Blausteiner Höhwiesen die

Möglichkeit hatten, unseren seit

25 Jahren bestehenden ambulanten

Pflegedienst um eine Tagespflege

zu erweitern, mussten

meine Geschäftspartnerin Cornelia

Wolfsegger und ich nicht

lange überlegen“, verrät die gelernte

Krankenschwester.

Mittlerweile werden in den

hellen und offenen Räumlichkeiten

zwischen Montag und

Freitag bis zu 20 Senioren betreut.

„Dabei gibt es Gäste, die

nur einmal in der Woche kommen“,

erklärt Bachner, andere

treten vier- oder sogar fünfmal

den Weg in die Tagespflege an.

Unterschiedlichste

Schicksale

„Die Beweggründe für den Besuch

der Tagespflege sind dabei

genauso verschieden wie die

Geschichten, die hinter jedem

Menschen stecken“, ist sich

Bachner sicher. Meist fallen die

Gäste aber in die Gruppen der

dementen, körperlich beeinträchtigten

oder alleinstehenden

Senioren. Um deren Bedürfnissen

gerecht zu werden, stehen

in der Tagespflege Blautal

stets drei gelernte Pflege- und

Betreuungskräfte zur Verfügung,

obwohl auch eine Fachkraft

plus sogenannte Alltagsbegleiter

ausreichen würden –

Letzteres ist oft in größeren Organisationen

der Standard.

Sogar ein Bett und ein Ruheraum

stehen in Blaustein für

Gäste mit höherem Pflegebedarf

zur Verfügung, damit diese

Maria Grünvogel kocht für ihr

Leben gerne – auch in der

Tagespflege kümmert sie sich

oft um Leckereien.

Foto: Jacqueline Schuon

möglichst viel vom Tagesgeschehen

miterleben können.

„Das Ziel der Tagespflege ist es,

die Menschen so lange wie

machbar in ihrem gewohnten

Umfeld zu belassen und einen

geregelten Ablauf zu bieten“,

lässt Elke Bachner wissen, in

den meisten Fällen gelinge dies

bis zum Tod.

Auch die Stabilisierung der

häuslichen Pflegesituation und

die damit einhergehende Entlastung

der Angehörigen spiele

eine große Rolle, da diese weiterhin

einem Beruf nachgehen

oder eigene Dinge in der freien

Zeit erledigen könnten, fährt Bacher

fort. Hinzu komme die Sicherheit,

dass die Senioren dank

einer engmaschigen Dokumentation

in der Tagespflege ausreichend

gegessen und getrunken

Zielgruppe der Tagespflege

Im Alter geht vieles nicht

mehr von alleine, weshalb

man vielleicht auf Hilfe angewiesen

ist – ein Pflegefall ist

man deshalb aber noch lange

nicht. Genau hier greift das

Konzept der Tagespflege. Sie ist

ideal für:

»»

Senioren, deren gesundheitlicher

Zustand ein eigenständiges

Leben erschwert

»»

Ältere Personen mit kognitiven

Beeinträchtigungen wie

zum Beispiel beginnender

Demenz

»»

Menschen, die alltägliche

Dinge wie Kochen, Laufen

etc. im Alter beibehalten

wollen

»»

Pflegebedürftige Menschen,

die die Wartezeit auf einen

stationären Platz überbrücken

möchten

»»

Rüstige Rentner, die ihren

Lebensalltag nicht alleine

verbringen wollen

Aber auch für Menschen mit

dem Krankheitsbild Schlaganfall

oder Multipler Sklerose

kann die Tagespflege hilfreich

sein, um gewisse Fähigkeiten

des täglichen Lebens

möglichst schnell wieder zu erlernen.

Denn dank der Flexibilität

muss nicht erst auf ein freies

Bett gewartet werden, um

nach der Akutphase wieder auf

die Beine zu kommen.


TAGESPFLEGE – conSenio

9

haben. Auch psychische Gründe

darf man nicht außer Acht

lassen, da gerade alleinstehende

Senioren oft Gefahr laufen zu

vereinsamen – hier kann die Tagespflege

beim Kontaktaufbau

zu anderen Menschen helfen

und soziale Interaktionen mit

Gleichgesinnten fördern.

Abwechslungsreiches

Programm

Wie kurzweilig und bunt das Tagesgeschehen

zum Beispiel in

der Hauspflege Blaustein ist,

zeigt ein Blick in den Aktivitätenkalender.

Von regelmäßigen

Ausflügen, die die Senioren

schon an den Blautopf, ins Kloster

Wiblingen oder nach Marienfried

geführt haben, über eine

Runde durch Ulm mit der neuen

Straßenbahnlinie bis hin zu

jahreszeitlichen Aktionen wie

Christbaum-Kaufen oder Eisessen

ist alles mit dabei. Dazu stehen

täglich zwei Bewegungseinheiten

mit einer eigens dafür

ausgebildeten Fachkraft auf dem

Programm, die als Sturzprophylaxe,

dem Muskelaufbau und der

besseren Balance dienen.

Alle zwei Wochen schaut zudem

Walter Spira bei den Senioren

vorbei, um mit ihnen zu singen

– aber auch an anderen Tagen

sind alte Volkslieder der Hit,

genau wie gemeinsames Basteln.

Um zu erfahren, was in der Region

und auf der Welt passiert,

werden während der morgendlichen

Zeitungsrunde gespannt

die Ohren gespitzt,

Oben: Die tägliche

Zeitungsrunde

gehört dazu.

Rebecca Schmid

(r.) liest Katharina

Trautmann (l.) und

Anna Fröschler vor.

Unten: Die beiden

Rentnerinnen

genießen frische

Luft in den selbst

gebauten Strandkörben.

Fotos: Jacqueline

Schuon

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Montag, Dienstag und Mittwoch

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Telefon: 0731 185-4379

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der Stadt Ulm

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Telefax: 0731 185-222476

E-Mail: claudia.litzbarski@alb-donau-kreis.de


10 conSenio – TAGESPFLEGE

aber auch das Zeitunglesen auf

eigene Faust bringt manchem

Gast viel Freude. „Allesamt riesigen

Spaß hatten unsere Gäste

in diesem Jahr beim Bau zweier

Strandkörbe aus Paletten, die als

Sonnenplatz unsere Terrasse

zieren“, schwärmt Pflegedienstleiterin

Rebecca Schmid. Die

Männer haben dabei die handwerklichen

Tätigkeiten übernommen,

während sich die Frauen

um die Kissen gekümmert haben.

Langeweile? Ein Fremdwort!

„Oft ist der Tag

sogar zu kurz, um alles

unterzubringen“, sagt

Maria Grünvogel.

Foto: Jacqueline Schuon

Zufriedene Tagespflegegäste

Ebenfalls beliebt sei das „Gärteln“

im Hochbeet sowie das

tägliche Backen und Kochen.

Aktuell entstehe in einem Projekt

eine Sammlung der besten

Rezepte, um diese dann in einem

Kochbuch zusammenzuführen.

Dass der Mix aus Zuhause-Wohnen

und einem abwechslungsreichen

Alltag in der Tagespflege

gut ankommt, zeigen

die positiven Stimmen der Gäste.

„Hier wird man von vorne

bis hinten verwöhnt und fühlt

sich dank der geschlossenen Gemeinschaft

wie in einer Familie“,

sagt Katharina Trautmann.

Besonders gefalle ihr, dass man

nicht wie altes Eisen behandelt

werde und Dinge mache, die

man daheim alleine nicht mehr

angehen würde.

Ähnlich geht es der 88-jährigen

Anna Fröschle, die oft mit

anderen Frauen Rezepte austauscht

und stets beim Backen

hilft – neben dem klassischen

Hefezopf werden dabei auch mal

ausgefallenere Sachen wie Kürbiskernkipferl

oder türkische

Fäden ausprobiert. „Uns gefällt’s“,

lautet das Fazit von Maria

Grünvogel, die viermal in der

Woche in der Hauspflege Blaustein

zu Gast ist – oft sei der Tag

sogar zu kurz, um alles fertig zu

bringen und zu erfahren, was es

im Dorf Neues gebe.

Dass für die Angehörigen

trotz Tagespflege aber noch viel

zu tun ist, weiß der Sohn der

94-jährigen zu berichten. „Meine

Frau Christa hilft meiner

Mutter jeden Morgen beim Waschen,

Anziehen und Fertigmachen“,

erzählt Karl-Heinz Grünvogel,

und auch am Abend brauche

sie nach dem gemeinsamen

Abendessen entsprechende Betreuung,

bis sie ins Bett gehe.

Die Zeit, während seine Mutter

in der Tagespflege sei, nutzten

sie beispielsweise für Einkäufe

oder kleine Ausflüge, so der

Rentner weiter. Ein längerer Urlaub

oder Ähnliches sei derzeit

nicht denkbar, da eine Betreuung

rund um die Uhr nötig sei.

Kombination

von Pflegeformen

In diesem Fall bleibt den Angehörigen

nur die Möglichkeit, einen

Kurzzeitpflegeplatz zu organisieren,

was aufgrund der

stets hohen Nachfrage nicht

leicht fallen dürfte. Größere

Pflegeanbieter wie zum Beispiel

illerSenio, die mehrere

Caritas-Heime, eine Sozialstation

und ab 2020 fünf Tagespflegeeinrichtungen

im Landkreis

Neu-Ulm betreiben, versprechen

ihren Kunden für solche

Situationen binnen 14

Tagen einen Kurz- oder Langzeitpflegeplatz.

„Wir haben uns

bei illerSenio zum Ziel gesetzt,

Kosten der Tagespflege

Abhängig von Region, Konzept

und Einrichtung fallen

für die Tagespflege unterschiedliche

Kosten an. Dabei

belaufen sich die Aufwendungen

für den Hol- und Bringdienst

sowie die fachgerechte

Betreuung pro Tag meist zwischen

50 und 70 Euro, die je

nach Pflegegrad komplett von

der Pflegeversicherung übernommen

werden – bis zu diesen

Höchstsätzen :

»»

Pflegegrad 1 = 125 Euro

(Entlastungsbeitrag)

»»

Pflegegrad 2 = 689 Euro

»»

Pflegegrad 3 = 1.298 Euro

»»

Pflegegrad 4 = 1.612 Euro

»»

Pflegegrad 5 = 1.995 Euro

Hinzu kommen die Ausgaben

für Unterkunft, Verpflegung

und Investitionskosten, die von

den Gästen bzw. Angehörigen

selbst übernommen werden

müssen – täglich kann hier mit

bis zu 25 Euro gerechnet werden.

Diese Kosten können aber

auch über den monatlichen

Entlastungsbetrag von 125

Euro geltend gemacht werden,

falls dieser nicht schon anderweitig

eingesetzt wird.


TAGESPFLEGE – conSenio

11

Elke Bachner

betreibt seit 25 Jahren

die Hauspflege Blaustein,

zu der seit fünf Jahren

auch eine Tagespflege

gehört. Die 53-Jährige ist

gelernte Krankenschwester.

FOTOS: JACQUELINE SCHUON, PRIVAT

das Prinzip einer ganzheitlichen

Versorgung erlebbar zu

machen und wollen den Betroffenen

eine Alternative zum vorherrschenden

binären System

bieten“, erklärt die Leiterin der

teilstationären Pflege, Franziska

Valenta. Denn leider bleibe

den Angehörigen noch viel zu

oft nur die Wahl zwischen Pflegedienst

und Pflegeheim.

Auch die paritätischen Sozialdienste

bieten in Ulm beispielsweise

verschiedene Pflegeformen

an und betreiben ihre

Tagespflege im Haus Schillerhöhe

unterm gleichen Dach wie

ihr Pflegeheim. Dazu gibt es 15

weitere Plätze in der Tagespflege

am Zundeltor, in der wie in

der Hauspflege Blaustein zusammen

gekocht, gelesen, musiziert

und gelacht wird – immer

mit dem Ziel, die Senioren nicht

abzuschieben, sondern ihnen

auch im hohen Alter ein möglichst

aktives Leben schenken

zu können.

Franziska Valenta

ist Gesundheits- und Krankenpflegerin

sowie Sozialfachwirtin.

Ab nächstem Jahr

betreut sie mit ihrem Team

an fünf illerSenio-Standorten

im Kreis Neu-Ulm bis zu 100

Tagespflegegäste.

Rebecca Schmid

ist gelernte Altenpflegerin

und gehört seit Beginn

mit zum Team der Tagespflege

in Blaustein. Als Pflegedienstleiterin

kümmert

sich die 32-Jährige ums

Programm für die Gäste.

Passt Ihr Haus noch gut zu Ihnen?

Lebenssituationen ändern sich – Immobilien nicht.

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Foto: Tentschert

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Vor allem die Verbesserung der

Lebensqualität und die Entlastung

der Angehörigen stehen im

Vordergrund bei der Entscheidung

für betreutes Wohnen. Als

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die Firma Tentschert nicht

nur Immobilien, sondern ist seit

Jahren auch als Spezialist für die

Komplettabwicklung bekannt.

Der Wechsel in ein neues

Zuhause ist immer mit vielen

Veränderungen und Aufgaben

verbunden – ob in eine Einrichtung

für treutes Wohnen oder in

eine barrierefreie, behindertengerechte

Immobilie. Und das

nicht nur für die direkt Betroffenen,

sondern auch für deren

Angehörige.

Hierbei sind Experten für alle

Belange gefragt. Niemand möchte

in so einem Fall gerne verkaufen,

was man zuvor aufgebaut

hat. Oftmals ist es aber unumgänglich.

Gerne stehen hier die

Experten von Tentschert Immobilien

bei diesen Entscheidungen

beratend zur Seite – „und

meist ist das Aufatmen am Ende

deutlich zu spüren“, weiß Martin

Tentschert, Geschäftsführer

des gleichnamigen Unternehmens.

„In diesen Fällen ist es

wichtig, dass es einen reibungslosen

Ablauf und möglichst

nahtlosen Übergang gibt, um allen

Beteiligten den Prozess zu

erleichtern.“

Und hier haben die Mitarbeiter

um Martin Tentschert die

Kompetenzen und Erfahrungen,

die bei diesen speziellen, individuellen

Abläufen von Nöten

sind. Entscheidend ist die Kombination

verschiedener Faktoren.

Gute Kontakte zu Dienstleistern,

wie beispielsweise Umzugsunternehmen,

Notare oder

Finanzexperten stehen dabei

ganz oben.

Inzwischen ist das Unternehmen

über drei Jahrzehnte am regionalen

Markt tätig und sozusagen

auch schon ein „Senior“

der Branche. Professionelle

Strukturen in einem hoch qualifizierten

Team sorgen für Sicherheit

und verschaffen den Kunden

eine sorgenfreie Abwicklung.

Insgesamt kümmern sich

12 Mitarbeiter um jegliche Belange

rund um das Thema Immobilien.

Mit eigenen Abteilungen

für Verkauf, Vermietung und

Gewerbe werden im Durchschnitt

über 200 Objekte pro

Jahr vermittelt. Martin Tentschert

betont: „Immobilien sind

Vertrauenssache – und die Basis

unserer täglichen Arbeit. Überzeugen

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14

conSenio – BARRIEREARME KÜCHE

Komm, wir legen die

Küche tiefer!

Wohnen Tieferlegen kennt man ja eigentlich

vom Autotuning - aber auch eine Küche

kann man tieferlegen. Dann ist sie

besonders gut für Senioren geeignet.

Rausfahren statt reingreifen: Solche Scharniersysteme können –

ebenso wie Elektrogeräte auf Hüfthöhe – Senioren das Hantieren in

der Küche erheblich erleichtern.

Foto: AMK/dpa-mag

Bücken, langes Stehen

oder Hantieren über

dem Kopf – das kann im

Alter schon mal schwerfallen.

„Für Senioren mit Gelenkbeschwerden

ist manches

davon sogar unmöglich“, sagt

Michael Hubert von der Agentur

Barrierefrei NRW. Deshalb

kann es spätestens im Alter

sinnvoll sein, die Küche so umzubauen,

dass sie zum eingeschränkten

Bewegungsrepertoire

passt.

Spüle und Arbeitsfläche

unterfahrbar machen

Das fängt schon damit an, dass

man Hindernisse aus dem Weg

räumt. „Gerade in der Küche ist

es ganz wichtig, dass man genug

Platz hat, um sich mit seinem

Rollstuhl oder Rollator zu bewegen“,

sagt Ursula Geismann vom

Verband der Deutschen Möbelindustrie.

Ideal ist für Ältere

eine Arbeitsfläche, die bereits

auf die Sitzhöhe angepasst ist.

Bei der Spüle und den Arbeitsplatten

beispielsweise lassen

sich zudem die Unterschränke

entfernen – so hat darunter ein

Rollstuhl Platz.

Wer seine Kochgelegenheit

um- oder neu baut, hat daher

alle Möglichkeiten: Statt Rollator

lassen sich etwa Stehhilfen

einbauen. Elektrisch höhenverstellbare

Arbeitsflächen oder

Küchentische erleichtern das

Leben. Wer keine Gläser oder

Teller mehr aus dem obersten

Fach des Hängeschranks angeln

will, montiert den Schrank entweder

tiefer oder füllt nur das

untere Fach mit dem Nötigsten.

Bei tiefen Schränken sind den

Experten zufolge kleine Podeste

möglich, die wie eine Leiter

beim Aufstieg helfen. Gut für Senioren

geeignet sind auch Scharniersysteme,

die sich aus Hängeschränken

herunterziehen

lassen. „Das braucht allerdings

etwas Kraft und Bewegungssicherheit“,

sagt Hubert.

Sicht und Orientierung spielen

in der seniorengerechten

Küche ebenfalls eine große Rolle.

„Arbeitsflächen in der Küche

müssen gut ausgeleuchtet sein.

Man kann eigentlich nicht zu

viel Licht haben“, sagt Hubert.

Bedienelemente sollten möglichst

kontrastreich, Zahlen eindeutig

und groß sein.

Smarte Geräte erleichtern

viele Küchenarbeiten

Die ideale Kochfeld-Form für

Senioren seien vier Herdplatten

nebeneinander, rät Geismann.

Das verringert die Verbrennungsgefahr.

Sie plädiert darüber

hinaus für das Zwei-Sinne-Prinzip,

also für Küchengeräte,

die optisch und akustisch

zugleich vor Gefahren warnen.

Mit einem sogenannten Herdwächter

– einem kleinen Sensor,

der über dem Herd angebracht

wird – lässt sich das Prinzip für

relativ wenig Geld auch in bestehende

Küchen integrieren.

Wer will, kann seine neue Küche

mit entsprechender Technik

zudem „smart“, also intelligent

gestalten. „Dann erkennt die

Dunstabzugshaube, was gekocht

wird, und stellt sich entsprechend

ein“, erklärt Volker Irle,

Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft

Die Moderne Küche.

Die Experten empfehlen weiter,

ergonomisch und kräfteschonend

zu arbeiten sowie

möglichst kurze Wege zu schaffen.

Offene Wohnküchen, wie

sie heutzutage zunehmend verbaut

sind, können da ein Vorteil

sein. „Das eröffnet zudem ganz

andere Freiheiten in der Umgestaltung“,

sagt Irle.

Beim Thema Geld gilt generell:

Die Pflegekasse steuert bis

zu 4.000 Euro für Umbaumaßnahmen

bei, wenn man einen

Pflegegrad nachweisen kann.

Die KfW-Bank biete zinsgünstige

Kredite, erklären die Experten.

Mieter aber sollten auf jeden

Fall ihren Vermieter hinzuziehen.

Er muss einem Umbau

zustimmen.

dpa


UMBAU – conSenio 15

Herzenswunsch

Zuhause

Umbauen Wer in seiner Wohnung oder seinem Haus Barrieren

beseitigt, kann auch mit körperlichen Einschränkungen im Alter

selbstbestimmt leben und im eigenen Zuhause wohnen bleiben.

Von Kerstin Auernhammer

FOTOS: © BBERNARD, © TRAVELERPIX/SHUTTERSTOCK.COM

Aktion

„leichter leben“

Die Kreishandwerkerschaft

Ulm hat schon vor

vielen Jahren ein eigenes

Siegel ins Leben gerufen,

anhand dessen Bauherren

qualifizierte Betriebe erkennen

können.

Wer das „leichter leben“-

Logo hat, ist speziell auf

barrierearme Umbauten

vorbereitet. Die Expertise

der Fachleute hilft, in den

eigenen vier Wänden die

optimale Lösung zu finden.

Die eigenen vier Wände

sind ein wichtiger

Rück zugsort – hier

kann man durchschnaufen,

auch mal allein sein und

sich einfach nur wohlfühlen. In

jeder Ecke stecken Erinnerungen.

Kein Wunder, dass der

Großteil der Deutschen auch im

Alter so lange wie möglich zu

Hause leben möchte. Damit dies

gelingt, sollte man rechtzeitig

vorsorgen und sein Zuhause

barrierefrei machen. Dabei gibt

es eine Reihe von Stellschrauben.

Hier die drei wichtigsten:

1

Treppen und Schwellen.

Während man früher flink jede

Treppe hinaufsprang, fällt im Alter jeder

Schritt zunehmend schwer.

Schon eine einzige Treppenstufe

kann da zum unüberwindbaren Hindernis

werden – selbst Türschwellen

verwandeln sich in Stolperfallen.

Rampen oder ein Treppenlift können

dabei helfen, die eigene Wohnung sicher

zu erreichen und sich ungefährdet

darin zu bewegen.

Badezimmer. Der Ort der

2 täglichen Hygiene – doch

auch die verändert sich im Alter.

Während man früher genüsslich in

der Badewanne lag, hat man heute

nach dem wohltuenden Bad

Angst, nicht mehr herauszukommen.

Eine bodengleiche Dusche,

eventuell ausgestattet mit einem

Duschhocker, oder eine Badewanne

mit Tür können dafür die Lösung

sein. Doch auch Kleinigkeiten

wie Haltegriffe, ein höhenverstellbarer

Spiegel und eine Erhöhung

für den Toilettensitz sorgen

für Erleichterung.

Elektronische Helfer. Man

3 muss es sich ja nicht schwerer

machen als nötig. Jeden Abend

per Hand die Rollläden herunterlassen

und morgens wieder hochziehen

ist mühsam – gerade in einem

Haus mit vielen Fenstern.

Das geht heute auch einfacher –

per Knopfdruck oder sogar über

Handysteuerung. Wer nachts oft

raus muss, sollte über Bewegungsmelder

fürs Licht nachdenken

– das mühsame Tasten nach

dem Lichtschalter fällt dann weg.

Und man muss auch keine Angst

mehr haben, das Licht im Badezimmer

angelassen zu haben.

Da jeder auf andere Bereiche

Wert legt bzw. andere körperliche

Voraussetzungen hat, sollte

man einen barrierefreien Umbau

gut planen. Viele Handwerker in

der Region sind geschult und blicken

über den Tellerrand –

sprich ihr eigenes Gewerk – hinaus.

Außerdem kennen sie vielfach

auch die aktuellen Fördermöglichkeiten.

leichter leben

Eine Aktion der Kreishandwerkerschaft

Ulm

www.khs-ulm.de


16 conSenio – VORSORGE

Schweigen ist Silber,

Reden ist Gold

Vorsorge Wird ein Angehöriger pflegebedürftig, ist das für viele

Familien eine Zerreißprobe. Experten raten, rechtzeitig zu reden.

Ein Pflegefall in der Familie

ändert alles: den Tagesablauf,

die finanziellen Belastungen,

den Einklang von Job

und Freizeit oder das Wohnumfeld.

Häufig müssen dann unter Druck

schnelle Lösungen her. Doch vieles

lässt sich schon vorab organisieren

und besprechen. Denn dass ein Familienmitglied

einmal Hilfe benötigen

wird, ist sehr wahrscheinlich.

„Wir werden immer älter, und somit

steigt das Risiko an Pflegebedürftigkeit“,

sagt Kathrin Engel, Pflege- und

Qualitätsmanagerin Altenhilfe bei

der Diakonie Dresden.

Rollenverteilungen werden

auf den Kopf gestellt

Umso wichtiger sei es, sich so früh

wie möglich damit zu beschäftigen,

erklärt Felizitas Bellendorf. „Das ist

ein sehr emotionales Thema, weil

es immer bedeutet, sich mit Verlust

auseinanderzusetzen“, sagt die Referentin

für den Pflegemarkt bei der

Verbraucherzentrale Nordrhein-

Westfalen. Zudem werden Rollenverteilungen

und -vorstellungen

etwa unter Partnern auf den Kopf

gestellt, wie Pflegewissenschaftler

Peter König erklärt. Die eigenen Eltern

werden plötzlich zu hilfsbedürftigen

Personen. „Das kann Ängste

auslösen“, sagt der Professor an der

Hochschule Furtwangen. Die Experten

raten dazu, sich für Gespräche

Zeit zu nehmen und alle Beteiligten

an einen Tisch zu holen. Geht es um

die Pflege der Eltern und gibt es

mehrere Geschwister, sollten die

sich vorab schon einmal ehrlich austauschen,

rät Bellendorf. Sonst sind

gerade im akuten Notfall Konflikte

vorprogrammiert.

Gerade Eltern könnten solche Gespräche

jedoch ablehnen – weil sie

sich bevormundet fühlen und nicht

über die eigene Endlichkeit nachdenken

wollen, so Bellendorf. König

schlägt daher vor, für die Aussprachen

einen Anlass zu suchen und

den Einstieg in das Thema über andere

Beispiele zu finden. Etwa indem

man schildert, wie Bekannte

oder Verwandte mit einem Pflegefall

umgehen.

Den Experten zufolge sollten Erwartungen

und Wünsche benannt

und dann Kompromisse ausgehandelt

werden. Alle Beteiligten müssten

klar sagen, was sie leisten wollen

und was nicht, unabhängig von

familiären oder gesellschaftlichen

Moralvorstellungen. „Nicht vorschnell

Dinge versprechen, die sich

nicht halten lassen“, warnt König.

Das bedeute, die eigenen Sorgen und

Nöte zu thematisieren, sagt Bellendorf.

„Kann ich beispielsweise meine

Mutter anfassen, sie auf die Toilette

bringen?“

Die Verantwortung auf

mehrere Schultern verteilen

Die Pflege-Profis empfehlen, die

Verantwortung auf mehrere Schultern

zu verteilen und sich ein Netzwerk

aufzubauen. Dazu gehören

auch Nachbarn oder Freunde. Je

nach Bedarf kommen ein Pflegedienst,

eine hauswirtschaftliche Unterstützung

oder ein Fensterputzer

hinzu, um die Sturzgefahr zu mindern,

außerdem Lieferdienste für

Lebensmittel.

Wer sich beraten lassen will, wendet

sich am besten an die Pflegestützpunkte.

Die gibt es in vielen

Landkreisen, kostenlos und unabhängig.

In den Sozialämtern helfen

Pflegekoordinatoren. Auch der

Hausarzt, Kranken- und Pflegekassen

oder der Sozialdienst bieten Unterstützung

an. Dazu kommen Bürgertelefone

oder Selbsthilfegruppen,

beispielsweise für Angehörige

von Demenzkranken. Ein absolutes

3,4

Millionen Menschen

in Deutschland

sind derzeit

pflegebedürftig.

Quelle: Statista 2019

Muss ist den Experten zufolge die

Vorsorgevollmacht. Mit ihr lässt sich

festlegen, wer entscheiden soll, etwa

über ärztliche Untersuchungen, den

Aufenthalt oder das Vermögen. Zudem

könne eine Patientenverfügung

hilfreich sein, rät Pflegewissenschaftlerin

Engel. „Sonst mutet man

den Angehörigen Entscheidungen

zu, die sie gar nicht treffen können

oder wollen.“

Sind einmal alle Erwartungen und

Gefühle ausgesprochen, lässt es sich

besser damit umgehen. Dann kommt

auch ein Pflegefall gar nicht mehr so

unvorbereitet.


VORSORGE – conSenio

17

Und was dann?

Gespräche über einen

möglichen Pflegefall

sind selten angenehm

– können aber eine

große Hilfe sein.

FOTO: UWE UMSTÄTTER/WESTEND61/DPA-MAG

Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Co

Es gibt eine Reihe von Dokumenten,

die Betroffenen und

Angehörigen eine große Hilfe

sein können.

Patientenverfügung In diesem

Dokument wird geregelt,

1

welche medizinischen Behandlungen

der Betroffene im Ernstfall

zulässt und welche er ablehnt.

Für Angehörige ist die Patientenverfügung

eine Erleichterung

– denn so müssen nicht sie

die oft schwierige Entscheidung

treffen. Die Krux an der Patientenverfügung

ist, dass sie sehr

konkret gehalten sein sollte. „Ich

will nicht an Maschinen hängen“

etwa ist zu unkonkret. Sowohl

die Situation, in der die Verfügung

in Kraft treten soll, als

auch die genauen Behandlungsschritte

sollten beschrieben

werden. Hier lohnt es sich, sich

online oder in Broschüren Formulierungshilfen

zu holen.

2Vorsorgevollmacht Damit

gibt der Betroffene einem

Angehörigen oder einer anderen

Vertrauensperson die Befugnis,

Entscheidungen zu treffen. Vornehmlich

geht es dabei um finanzielle

Angelegenheiten. Wer

möchte, dass die Vertrauensperson

auch in ärztlichen Maßnahmen

das Sagen haben soll,

muss dies explizit festhalten.

Viele wissen nicht, dass der

Partner oder die Kinder nicht

automatisch finanzielle Angelegenheiten

für Erkrankte regeln

dürfen.

3Betreuungsverfügung

Diese Vollmacht betrifft alle

Rechtsangelegenheiten. Sie ist

relevant, wenn eine psychische

Erkrankung, eine Behinderung

oder auch eine Demenz vorliegen.

Der Bevollmächtigte muss

von einem Richter auf seine Eignung

geprüft werden. ka


18 conSenio – MOBILITÄT

Brigitte Thewalt mit ihrer

Gratis-Jahreskarte.

Foto: Kerstin Auernhammer

Sie verkaufen Ihren

schönen BMW? Warum

das denn?“ Diese

Reaktion hörte Brigitte

Thewalt öfter, als sie sich vor

gut drei Monaten entschloss,

dass es jetzt gut sei mit Autofahren.

Dabei mochte sie ihren

schönen blauen 3er-BMW. Und

sicherlich hätte sie ihn auch

noch einige Zeit fahren können,

denn die fröhliche Frau mit den

blitzenden blauen Augen ist körperlich

topfit. „Aber irgendwann

ist es auch mal gut. Ich habe den

Führerschein quasi zum Abi dazubekommen,

war lange Zeit

viel unterwegs mit dem Auto.

Doch hier in der Stadt brauche

ich es eigentlich gar nicht

mehr“, sagt die Diplom-Psychologin.

„Erst verkaufte ich den

BMW, da dachte ich noch, ich

behalte den Führerschein und

nutze Carsharing. Aber dann

habe ich gemerkt, dass ich überall

auch zu Fuß oder mit dem

Rad hinkomme.“ Eine Freundin

brachte sie schließlich auf die

Idee, sich bei der Stadt Ulm für

die Aktion „Jahreskarte für Führerschein“

anzumelden. Die gibt

es bei der Stadt Ulm seit mehreren

Jahren. „In den vergangenen

zwei Jahren haben knapp

250 Senioren ihren Führerschein

abgegeben und dafür

eine DING-Jahreskarte kostenlos

erhalten“, nennt Werner

Schneider, Leiter der Führerscheinstelle

bei der Stadt Ulm,

aktuelle Zahlen. „Immer mehr

Städte interessieren sich für das

Konzept.“

Argumente: Sicherheit,

Kosten, Komfort, Umwelt

Kein Wunder, denn das Jahresticket

ist ein wichtiger Anreiz

für die Führerscheinabgabe.

„Dabei ist es erwiesen, dass Ältere

mehr Unfälle verursachen

als Jüngere“, sagt Thewalt. Das

ergaben unter anderem Studien

der Unfallforschung der Versicherer

UVD. Das periphere

Sehen verschlechtert sich im

Alter, ebenso die Reaktionsgeschwindigkeit

und die Beweglichkeit.

Den richtigen Zeitpunkt,

aufs Fahren zu verzichten,

verpassen viele. Thewalt

ist fit, sagt aber: „Ich will es gar

nicht erst so weit kommen lassen.“

Auch aus finanzieller

Sicht lohnt sich der Umstieg in

ihren Augen: „Viele Menschen

rechnen beim Auto nur die Anschaffungskosten

und das Benzin.

Dabei gehört viel mehr

dazu: Versicherung, Werkstatt,

Reparaturen, Winterreifen.“ All

diese Kosten kann man sich

sparen: Wer seinen Führerschein

gegen ein Jahresticket

tauscht, fährt im ersten Jahr

kostenlos – danach kostet das

Seniorenticket fürs komplette

DING-Gebiet 44,40 Euro im

„Ich lasse

mich jetzt

fahren“

ÖPNV Mit 77 Jahren beschloss Brigitte Thewalt, ihr Auto zu

verkaufen und den Führerschein abzugeben. Dafür bekam sie von

der Stadt Ulm eine Jahreskarte fürs DING-Gebiet. Die ehemalige

Stadträtin bedankte sich mit einem Brief an den OB und meint: „Das

sollten noch viel mehr Leute machen!“ Von Kerstin Auernhammer

Monat. Ein wichtiges Argument

für ihre Entscheidung war zudem

die Umwelt: „Ich habe acht

Enkel, die laufen teilweise bei

den Demos ,Fridays for Future‘

mit. Ich hab die Kinder gefragt:

Was macht ihr selber denn für

die Umwelt? Die haben gesagt,

wir laufen jetzt mehr und lassen

uns nicht von Mutti überall

hinfahren. Auch beim Einkaufen

legen sie mehr Wert auf

Nachhaltigkeit.“ Die Oma

schloss sich an. Und wie läuft

es so ohne Auto und mit ÖPNV?

„Wirklich gut“, sagt die ehemalige

Stadträtin. „Ich bin stressfreier,

laufe viel oder radele. Ich

genieße es, statt Auto entspannt

im Zug zu fahren, da

kann ich in Ruhe lesen und Kaffee

trinken. In Bus und Straßenbahn

kommt man mit Menschen

ins Gespräch – mit alten

Bekannten, aber auch mit völlig

Fremden. Dabei habe ich nur

gute Erfahrungen gemacht. Es

ist auch schön, in der Straßenbahn

am Feierabendverkehr

vorbeizufahren.“


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Betreutes Wohnen / Lang- und Kurzzeitpflege

Seniorenresidenz Friedrichsau

Seniorenresidenz Friedrichsau gGmbH, Eberhardtstraße 85-93, 89073 Ulm

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Die Seniorenresidenz Friedrichsau bietet komfortable Apartments

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Betreuungsplätze:

Pflegewohnen: 160

Apartments: 300

Zimmergröße: ab 28 qm

Das Haus liegt in einem ruhigen

Wohngebiet im Ulmer Osten,

nah am Friedrichsau-Park.

Einkaufsmöglichkeiten gibt

es direkt vor der Haustür, im

Stadtzentrum ist man schnell

mit Bus oder Straßenbahn. Die

gehobene Ausstattung: Grünanlagen,

Rezeption, Restaurant,

Clubraum, Bibliothek, Fitnessraum,

Apotheke, Parkplatz und

Tiefgarage, „Residenz-Lädle“,

„Schuberts Café“ mit Terrasse,

Friseursalon und Arztpraxen

im Haus.

Man muss nicht unbedingt

Pflege benötigen, um von der

Seniorenresidenz Friedrichsau

zu profitieren. Die Apartment-Bewohner

genießen ein

Grün vor der Tür.

FOTO: SENIORENRESIDENZ

seniorengerechtes Wohnumfeld

und Service für ein selbstständiges

Leben bis ins hohe Alter.

Das Angebot: Betreutes Wohnen

(Rundum-Service), Pflege-Wohnen

(Ambulante Versorgung),

Urlaubs- und Probewohnen.

Ein 24-Stunden-Notrufsystem

sorgt für Sicherheit.

Gehobene Wohnkultur

Der Pflegebereich bietet Langzeit-

und Kurzzeitpflege, überwiegend

in Einzelzimmern.

Die freundlichen, hoch professionellen

Fachkräfte sorgen

für beste Versorgung und liebevolle

Betreuung. Das hauseigene

Freizeitprogramm mit Kursen

und Veranstaltungen ist ein

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Wer gehobene Wohnkultur in

guter Gesellschaft bevorzugt, ist

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Personal: 170 Mitarbeiter

Pflegegrade: 1-5

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Gruppen- und Einzelbetreuungen

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Verpflegung:

Zwei Menüs zur Auswahl, Diätkost

nach ärztlicher Anordnung

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Tagespflege / Seniorenheim

Gesundheitszentrum Ulm

ASB Gesundheitszentrum, Magirusstr. 48, 89077 Ulm

Tel. 0731 93771-407, info@asb-ulm.org, www.asb-ulm.org

Tagsüber beim ASB

– abends zuhause

Tagespflege Der ASB unterstützt Senioren, die alleine wohnen oder

von Angehörigen gepflegt werden und zeitweilig Hilfe benötigen.

Steckbrief

Betreuungsplätze:

Tagespflege 20

Seniorenheim 34

Ulmer Hausgemeinschaften 80

Pflegepersonal: Altenpfleger/

innen, Krankenpfleger/innen und

Pflegehilfskräfte

Ob Menschen, die Geselligkeit

suchen, Menschen, die pflegebedürftig

sind oder auch Menschen

mit Altersverwirrtheit – in der

Tagespflege finden Menschen

Gemeinschaft und Betreuung in

einer familiären Umgebung. Begleitet

werden sie im Gesundheitszentrum

Ulm durch qualifiziertes

Fachpersonal des Arbeiter-Samariter-Bundes.

Spaß in der Gemeinschaft. Foto: ASB

Alles unter einem Dach

Zusätzliche Termine und Fahrten

entfallen für die Angehörigen

und Gäste der Tagespflege. Die

ASB-Therapeuten für Krankengymnastik,

Ergotherapie und

Logopädie kommen bei Bedarf

direkt in die Tagespflege. Auch

Termine beim Friseur oder der

Fußpflege können vor Ort wahrgenommen

werden. Die Tagespflege

trägt dazu bei, dass ältere

Menschen möglichst lange

zuhause leben können, ohne auf

eine angemessene Betreuung

und Pflege sowie ein Leben in der

Gemeinschaft verzichten zu

müssen.

ASB-Seniorenheime

Die stationären Pflegezentren

des ASB, die Ulmer Hausgemeinschaften

und das Seniorenheim

Brauerviertel liegen in unmittelbarer

Nähe.

Pflegegrade: 1-4

Betreuungsleistungen:

pflegerische Leistungen (z.B.

Körperpflege, Inkontinenzversorgung),

aktivierende Hilfen (z.B.

Gymnastik, Gedächtnisübungen)

Freizeitangebot:

Basteln, Singen, Spazierengehen,

Feste, Ausflüge, Gesprächsrunden

Verpflegung:

Sämtliche Kostformen verfügbar


20 conSenio – PFLEGENDE ANGEHÖRIGE

Angehörige sind

rundum versichert

Finanzen Wer einen Angehörigen pflegt, ist quasi im Auftrag der Pflegekasse aktiv. Diese

zahlt Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung. Auch für Unfallschutz ist gesorgt.

Jemanden zu pflegen, kostet

oft viel Zeit und Energie.

Um die soziale Absicherung

sollten sich Pflegende

da keine Sorgen machen

müssen. Denn sie haben grundsätzlich

Anspruch auf Arbeitslosen-,

Renten- und Unfallversicherung.

Was sind aber die

Voraussetzungen? Und wer

zahlt? Damit der Pflegende Anspruch

auf diesen Versicherungsschutz

hat, muss der Pflegebedürftige

mindestens Pflegegrad

2 haben und in einer häuslichen

Umgebung leben, also

etwa nicht in einem Heim. Darauf

weisen die Verbraucherzentralen

auf ihrer Webseite hin.

Außerdem darf die Pflegetätigkeit

nicht bezahlt sein und muss

für mindestens zehn Stunden

pro Woche an wenigstens zwei

Tagen erfolgen.

Unfallversicherungsschutz

nur in bestimmten Fällen

Bei der Unfallversicherung gilt:

Wer einen Angehörigen oder

andere Menschen pflegt, ist automatisch

versichert. Ein Antrag

ist nicht notwendig, die Beiträge

werden von den Kommunen

gezahlt. Sucht man nach einem

Unfall einen Durchgangsarzt

auf, wird der Vorfall direkt der

Unfallkasse gemeldet. Diese

übernimmt dann unter anderem

Zuzahlungen zu Medikamenten

und Hilfsmitteln.

Die Unfallversicherung greift

dann, wenn dem Pflegenden ein

Unfall passiert, er oder sie sich

eine mit der Tätigkeit verbundene

Erkrankung zuzieht oder

sich bei Erkrankungen des Pflegebedürftigen

während der Pflege

infiziert. Wegeunfälle gehören

jedoch nur dann dazu, wenn

der Pflegende unmittelbar unterwegs

vom oder zum Pflegebedürftigen

ist.

Laut der Deutschen Gesetzlichen

Unfallversicherung

(DGUV) gilt der Versicherungsschutz

nicht bei außerhäuslichen

Aktivitäten, die nicht im

direkten Zusammenhang mit

Körperpflege ist nur ein Aspekt – Angehörige kümmern sich meist um weit mehr.


Foto: © itsmejust/Shutterstock.com

der Pflege oder Hilfe bei der

Haushaltsführung stehen. Dazu

gehört etwa ein Konzertbesuch,

zu dem der Pflegende seinen

Schützling begleitet.

3,9Mio.

Menschen haben zum Stichtag

31.12.2018 Leistungen aus der

Pflegeversicherung bezogen. Der

überwiegende Teil (2,9 Mio.) wird

ambulant gepflegt – die meisten

von Angehörigen.

Dabei ist die „Dunkelziffer“ weit

höher, denn viele Menschen

scheuen sich, einen Antrag auf

Leistungen zu stellen.

Quelle: Bundesgesundheitsministerium

Pflegekasse zahlt Beiträge

Pflegende erhalten eine Rentenversicherung.

Zusätzlich zu den

allgemeinen Voraussetzungen

darf der Pflegende nicht mehr

als 30 Stunden pro Woche arbeiten.

Sind diese Bedingungen erfüllt,

übernimmt die Pflegeversicherung

des Pflegebedürftigen

die entsprechenden Beiträge.

Pflegt jemand mehrere Personen,

werden die entsprechenden

Zeiten zusammengerechnet.

Auch hier besteht der Versicherungsschutz

gleich mit

dem Beginn der Pflegetätigkeit

– eine Anmeldung ist nicht

nötig.

Auch für die Arbeitslosenversicherung

gelten die genannten

allgemeinen Voraussetzungen.

Zusätzlich muss der Pflegende

vor der Pflegetätigkeit in der Arbeitslosenversicherung

versichert

gewesen sein, etwa in einem

Job. Die Pflegekasse des

Pflegebedürftigen zahlt die Beiträge

für den Pflegenden. dpa


PFLEGENDE ANGEHÖRIGE – conSenio

21

Urlaub als Pflegende:

Finanzielle Unterstützung beantragen

Wer einen Angehörigen pflegt, investiert

viel Energie und Fürsorge.

Ein Urlaub ist da eine willkommene

Gelegenheit zum Krafttanken. Den

Pflegebedürftigen möchte man während

seiner Abwesenheit aber auch

gut versorgt wissen. Bei der Pflegekasse

lässt sich dafür finanzielle Unterstützung

beantragen. Darauf

weist die Unabhängige Patientenberatung

(UPD) hin.

Kurzzeit- oder

Verhinderungspflege

Ab Pflegegrad 2 übernimmt die Pflegekasse

für einen bestimmten Maximalzeitraum

und bis zu einem gewissen

Maximalbetrag Kosten für

eine Kurzzeitpflege im Pflegeheim

oder für eine Ersatzpflegekraft, die

sich im häuslichen Umfeld um den

Angehörigen kümmert.

Für die Kurzzeitpflege gilt: Sie

lässt sich beantragen, wenn eine

häusliche oder teilstationäre Pflege

nicht mehr ausreicht. Für bis zu acht

Gut zu

wissen

Bei der Kurzzeitpflege

sollten sich

Pflegende mit ausreichend

Vorlauf um

eine Einrichtung

kümmern, rät die

UPD. Sie muss zudem

im Voraus

beantragt werden.

Bei der Verhinderungspflege

geht das

auch nachträglich.

Wochen pro Kalenderjahr kann man

sie in Anspruch nehmen, die Pflegekasse

übernimmt bis zu 1.612 Euro

pro Jahr. Und wer die Mittel aus der

Verhinderungspflege nicht ausschöpft,

kann diesen

Betrag auf maximal

3.224 Euro verdoppeln.

Bei einer Verhinderungspflege

kümmert

sich eine Ersatzpflegekraft

um den Angehörigen.

Voraussetzung

neben dem Pflegegrad

2 ist, dass diese Person

mindestens seit einem

halben Jahr in ihrem

häuslichen Umfeld gepflegt

wurde. Diese

Form der Pflege wird

für sechs Wochen pro

Jahr von der Pflegekasse

bewilligt – oder stundenweise.

Dafür werden

bis zu 1.612 Euro

pro Jahr erstattet. Und

wer das Kurzzeitpflege-Budget

nicht ausschöpft, kann die Summe

auf bis zu 2.418 Euro aufstocken.


dpa

FOTO: © VLADWEL/SHUTTERSTOCK.COM

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Pflegeheim / Kurzzeitpflege / Ambulanter Pflegedienst

SeniorenWohnen in Neu-Ulm (BRK)

Ansprechpartner: Ralf Waidner, Hasenweg 8, 89231 Neu-Ulm

Tel. 0731 98575-0, info.num@ssg.brk.de, www.seniorenwohnen.brk.de

„Wir bieten ein Zuhause“

Das SeniorenWohnen Ludwigsfeld bietet für rund

200 Bewohner eine hohe Wohn- und Lebensqualität im Alter.

Das SeniorenWohnen Ludwigsfeld

– eine gepflegte Wohnanlage

der Sozialservice-Gesellschaft

des BRK – liegt am

südlichen Stadtrand von Neu-

Ulm, ruhig und trotzdem verkehrsgünstig.

Die Bushaltestelle

nach Ulm/Neu-Ulm Stadtmitte

befindet sich vor der Haustüre

und auch per Auto ist das Seniorenwohnen

sehr gut erreichbar.

Das Haus ist ein Zuhause

für rund 200 Senioren. Apartments

für rüstige Senioren –

auch Ehegatten – stehen eben -

so zur Verfügung wie Wohnbereiche

für pflegebedürftige ältere

Menschen, Menschen mit

Demenz oder Kurzzeitpflegegäste.

Rund um die Uhr ist das

Von links: Bettina Ennulat, Ralf

Waidner, Katrin Sowada.

Foto: BRK

Pflegeteam im Einsatz, das von

Einrichtungsleiter Ralf Waidner,

Pflegedienstleiterin Katrin

Sowada und Bettina Ennulat

vom Sozialen Dienst liebevoll

geführt wird. Gerontofachkräfte

und Präsenzkräfte bieten

ausgewählte Betreuungsangebote

an sieben Tagen in der Woche.

Hierzu gehören saisonale

Feste, Kooperationen mit Kindergärten

und Schulen, Gottesdienste,

Chorabende, Ausflüge

und vieles mehr.

Auszeichnungen

Die Einrichtung wurde von der

Bundesinteressenvertretung

der Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten

im Alter

und bei Behinderung ausgezeichnet

für ihre hohe Verbraucherfreundlichkeit.

Seit August

2017 wird auch eine ambulante

Versorgung in der Häuslichkeit

durch den ambulanten Dienst

angeboten. Aktuelles Prüfergebnis

des MDK: 1,0.

Steckbrief

Betreuungsplätze: 208

Zimmergröße: 22-28 qm

Medizinische Betreuung:

freie Hausarztwahl,

eine Arztpraxis direkt im Haus

Pflegeteam: 85 Mitarbeiter

Pflegegrade: 1-5

Freizeitangebot:

Sieben Tage die Woche Programm

Verpflegung:

Mittags täglich drei Menüs zur

Wahl

Ambulanter Pflegedienst:

Seit 1. August 2017

auf der bayerischen Seite


22 conSenio – BERATUNG

Fragen über Fragen

Beratung Wenn der Partner einen Schlaganfall erleidet, wenn die Oma stürzt oder die

Nachbarin nicht mehr die Treppen hochkommt, ist guter Rat gefragt. Von Heike Viefhaus

Das Alter, ein Unfall oder

eine Erkrankung – alles

Ereignisse, die Pflegebedürftigkeit

nach sich

ziehen können. Letztere treten

oft plötzlich aus heiterem Himmel

ein, das Alter macht sich

auch schleichend bemerkbar.

Wenn man dann auf Unterstützung

im Alltag angewiesen ist,

ist manch Betroffener oder dessen

Angehörige überfragt, wo

man die herbekommt beziehungsweise

wo es vorab Informationen

dazu gibt. „Genau dafür

wurde vor etwa neuneinhalb

Jahren der Ulmer Pflegestützpunkt

im Grünen Hof eingerichtet“,

sagt Constanze Schulz-Blasevic,

die dort zusammen mit

drei weiteren Kolleginnen als

dürftige oder deren Angehörige

genauso wie zum Beispiel deren

Freunde oder Nachbarn. Einzige

Voraussetzung: Die Person,

die die Pflegeleistungen bekommen

soll, muss gesetzlich pflegeversichert

und in Ulm wohnhaft

sein. Für Versicherte des

Alb-Donau-Kreises oder des

Raums Ehingen gibt es eigene

Pflegestützpunkte“, erklärt Beraterin

Claudia Litzbarski aus

Ehingen. Für Bayern oder Privatversicherte

sind wieder andere

Ansprechpartner zuständig.

„Meist besteht akuter Handlungsbedarf,

wenn sich bei uns

jemand telefonisch zum ersten

Mal meldet und Beratung zu

Pflegeleistungen braucht“, sind

sich beide Beraterinnen einig.

„Gerade im Seniorenalter ist es

jedoch besser, möglichst frühzeitig

zu erkennen, wenn es im

Alltag ohne fremde Hilfe nicht

mehr rundläuft.“ Beim Gesprächstermin

vor Ort oder im

eigenen Zuhause informieren

die Pflegeexperten, welches individuelle

Pflegemodell passend

ist: ambulant oder stationär, Betreuung

tagsüber oder nachts,

der Bezug von Pflegegeld, Hilfsmitteln

oder eines monatlichen

Entlastungsbeitrags zum Beispiel

– überhaupt, welche Leistungen

einem zustehen und wie

man sie miteinander kombinieren

kann. Das Ausstellen des

Pflegeantrages zählt auch dazu

oder die Vorbereitung auf den

Besuch des Medizinischen

Dienstes von der Krankenkasse.

Info

Die Beratung erfolgt unabhängig

und neutral, die Inhalte unterliegen

der Schweigepflicht. Finanziert

wird das Ganze von der gesetzlichen

Pflegekasse und der

Kommune, somit ist das Angebot

für Informationssuchende kostenlos.

An manchen Standorten ist das

Beratungsangebot auch nach § 7a

des SGB XI zertifiziert. Das heißt,

genau wie bei den gesetzlichen

Krankenkassen erstellen die Pflegestützpunktberater

im Auftrag

der Pflegekasse einen detaillierten

Versorgungsplan, der Maßnahmen,

Ziele und Zeitvorgaben

des individuellen pflegerischen

Einsatzes aufführt.

Es melden

sich direkt

Betroffene,

Angehörige,

und Nachbarn.

Hier, im Grünen Hof 5, ist

der Pflegestützpunkt in

Ulm angesiedelt.

Claudia Litzbarski

Pflegestützpunkt Ehingen

Pflegeberaterin tätig ist. Statistisch

gesehen waren im Jahr 2015

3.665 Personen in Ulm auf Pflege

angewiesen. Tendenz steigend.

Die Betreuungsform, die

momentan in Ulm am gefragtesten

ist, sei die Kurzzeitpflege

zum Beispiel für ältere Menschen,

die nach einem Krankenhausaufenthalt

nicht sofort wieder

ins selbstständige Leben zu

Hause starten können. „Eine

Aufgabe von uns ist zum Beispiel,

dass wir gemeinsam mit

dem Pflegebedürftigen in den

Einrichtungen der zwölf städtischen

Sozialräume nach einem

geeigneten Pflegeplatz suchen.“

Wer Informationen und Hilfe

zu sämtlichen Aspekten im

Bereich Pflege braucht, der bekommt

sie an den Stützpunkten

auch: „Bei uns melden sich Be-


BERATUNG – conSenio

23

Unabhängige Beratung in der Region

1 1 1 1

1 Pflegestützpunkt

Alb-Donau-Kreis,

Standort Ulm

(für gesetzlich Versicherte

im Landkreis)

Constanze Schulz-Blazevic (l.)

Elke Sonnenfroh (2.v.l.),

Simone Fülle,

Dorothea Heim (r.)

Grüner Hof 5,

Telefon 0731 161-5255,

pflegestuetzpunkt@ulm.de

2 Pflegestützpunkt

Alb-Donau-Kreis,

Standort Ulm

(für gesetzlich Versicherte

im Landkreis)

Karin Wörner (l.)

Wilhelmstr. 23-25,

Telefon 0731 185-4379,

karin.woerner@

alb-donau-kreis.de

Sabine Böckeler (r.)

Wilhelmstr. 23-25,

Telefon 0731 185-4501,

sabine.boeckeler@

alb-donau-kreis.de

3 Pflegestützpunkt

Alb-Donau-Kreis

Standort Ehingen

Claudia Litzbarski

Sternplatz 5,

Telefon 07391 779-2476,

claudia.litzbarski@

alb-donau-kreis.de

Auf der bayerischen Seite der

Donau ist die Beratung dezentral.

Sie läuft meist über Wohlfahrtsverbände

und Träger von

Einrichtungen in den einzelnen

Kommunen. Einen Überblick

gibt es online auf

www.senioren.neu-ulm.de

Privatversicherte

Für Privatversicherte ist die

Compass-Pflegeberatung zuständig.

Sie gehört zum Verband der

Privaten Krankenversicherung.

Versicherte können sich telefonisch

über die gebührenfreie

Service nummer 0800 1018800

beraten lassen oder eine persönliche

Beratung vereinbaren.

2,5 km

Ehingen

Laichingen

Munderkingen

Blaubeuren

Schelklingen

3

2 2 3

ALB-DONAU-KREIS

Erbach

Rinderroulade ist Lieblingsmenü von Senioren

1

Für viele gehört das Mittagessen zu den Höhepunkten des Tages. Bei der Menüauswahl lieben es die

Senioren klassisch. Das erlebt der private Menübringdienst Landhausküche jede Woche: Auf Platz

eins der beliebtesten Menüs 2018 steht nach wie vor die Rinderroulade mit Rotkohl und Salzkartoffeln,

dicht gefolgt vom Rheinischen Sauerbraten und dem Schweineschnitzel „Cordon bleu“.

Damit das Mittagessen auch für Menschen mit besonderen Ernährungsanforderungen zum Höhepunkt des Tages

gehört, hält die Landhausküche ein spezielles Angebot bereit: Pürierte Menüs, die durch ihre spezielle Formgebung

den natürlichen Lebensmitteln nachempfunden sind. Besonders beliebt ist beispielsweise der deftige Schweinebraten

in Soße mit Erbsen und Spätzle.

Der private Essenbringdienst Landhausküche kocht für all diejenigen, die nicht kochen möchten oder können. Die

Kuriere bringen das Mittagessen ins Haus – auf Wunsch jeden Tag, auch an Wochenenden und Feiertagen.

2

Ulm

Weitere Informationen

gibt es telefonisch –

Neu-Ulm

Langenau

Burlafingen

montags bis freitags

8.00 bis 18.00 Uhr hier:

✆ 07 31 - 93 12 93 06

KREIS NEU-ULM

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Illertissen

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Pflegeheim

Caritas-Centrum Illertissen

illerSenio, c/o Caritas-Centrum, Beethovenstraße 6, 89257 Illertissen, Centrumsleiter: Martin Schwarz

Tel. 07303 96770, info@illersenio.de, www.illersenio.de

Steckbrief

Pflege:

Für rüstige Senioren und alle

Pflegegrade. Grund- und

Behandlungs pflege,

Kurzzeitpflege.

Plätze/Zimmer:

Insgesamt 103 Plätze, verteilt auf

3 Zwei-Zimmer-Apartments,

20 Ein-Zimmer-Apartments,

32 Einzelzimmer (davon 14 mit

Balkon), 24 Doppelzimmer.

Ausstattung:

Alle Zimmer mit barrierefreiem

Duschbad, Dusche und WC,

TV- und Telefonanschluss

sowie W-Lan.

Umgebung/Lage:

Innerstädtisch, aber ruhig

gelegen mit einem großzügigen,

baumbewachsenen Garten.

Einkaufsmöglichkeiten in

unmittelbarer Nähe.

5 Geh minuten vom Bahnhof

e ntfernt.

Besonderheiten:

Christlich geprägtes Haus, in

Gemeinde und Kirchengemeinde

integriert. Kapelle mit 75 Plätzen,

zweimal wöchentlich Hl. Messe,

dreimal wöchentlich Rosenkranz.

Im selben Gebäudekomplex

befindet sich die Seniorenwohnanlage

mit insgesamt 16

Zwei-Zimmer-Wohnungen.

Angebot:

Täglich können die Hausbewohner

unter 3 Menüreihen ihr Mittagessen

aus eigener Küche

(frisch und regional) auswählen.

Eigene Wäscherei. Überdurchschnittliches

Betreuungs- und

Freizeitangebot. Öffentlicher

Frisörsalon. Restaurant und Café

(täglicher Mittagstisch für alle).

Ausstattung:

Großzügig gebautes Haus mit gehobenem

Standard. Großzügige

Gemeinschaftsräume und Saal,

zwei große Terrassen, Grillplatz,

großer gepflegter Garten mit Pergola

und Sitzbänken.

Im Garten oder in den großen, hellen Gemeinschaftsräumen – im Caritas-Centrum Illertissen trifft man

sich gerne. Küchenchef Michael Straub und sein Team legen Wert auf frische, regionale Zutaten.

Foto: illerSenio

Gelebte Heimat für

Senioren im Illertal

Man kennt sich und legt Wert darauf – das gilt bei illerSenio im

Caritas-Centrum Illertissen für Bewohner, Angehörige und

Mitarbeiter gleichermaßen.

Gutes bewahren, Innovatives

etablieren – ein Grundsatz, der

im Caritas-Centrum Illertissen

seit Jahren gilt. Unter Flagge von

illerSenio zeigt sich das mehr

denn je. Beispielsweise kocht

Küchenchef Michael Straub mit

seinem Team täglich drei verschiedene

Menüreihen mit Anspruch

und besten Zutaten: Immer

frisch, vieles kommt direkt

von ausgewählten Erzeugern aus

der Region. Ein Unterschied, den

man schmeckt – was auch die

Gäste beim täglichen Mittagstisch

bestätigen. Dass mittlerweile

komplett auf die sonst üblichen,

industriellen Zusätze verzichtet

wird, unterstreicht die

hauseigene Ideologie, in puncto

Ernährungsqualität keine Zugeständnisse

zu machen.

Damit der Qualitätsunterschied

auch in der Betreuung

und Pflege spürbar wird, sind

fachlich hoch qualifizierte und

tariflich gut bezahlte Mitarbeiter

die Voraussetzung – beides

ist im Caritas-Centrum Illertissen

seit langem selbstverständlich.

Und mittlerweile verfügt illerSenio

über die beste Fachkraftquote

im Landkreis. Weil

Pflege aber längst nicht alles ist,

finden Bewohner ein umfassendes

begleitendes Angebot, angefangen

beim Freizeit- und Ausflugsprogramm

bin hin zu den

Diensten der hauseigenen Wäscherei.

Das „Kompetenzzentrum“

rund ums Älterwerden

Das Haus hat sich damit als

„Kompetenzzentrum“ für alle

Themen rund ums Älterwerden

etabliert. Nicht zufällig ist auch

die Kommunale Seniorenberatungsstelle

des südlichen Landkreises

hier vertreten. Das Caritas-Centrum

Illertissen ist heute

somit mehr als ein Heim. Vielmehr

ist es im Laufe der Jahre zu

einem Stück Heimat für die Senioren

im Illertal geworden – fest

verwurzelt in der Region und eingebunden

in das öffentliche Leben,

die Gemeinde, die Kirchengemeinde.

Man kennt sich und

legt Wert darauf. Die Wertschätzung

jedes Einzelnen und die

christlichen Werte der Caritas

sind allgegenwärtig. Gleichzeitig

hat es der lokale Träger geschafft,

ein ganzheitliches Angebot auf

die Beine zu stellen, das Außenstehende

regelmäßig überrascht.

Die Qualitätsoffensive illerSenio

ist Garant dafür, dass es weiter so

bleibt. So können sich (zukünftige)

Bewohner schon heute auf

weitere Höhepunkte freuen, u.a.

auf die Eröffnung des neuen

„iller Gastro Restaurant & Café“

sowie auf die weitere Modernisierung

des Hauses und der Einzelzimmer

mit hohem Ausstattungsniveau.


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Pflegeheim

Caritas-Centrum Vöhringen

illerSenio, c/o Caritas-Centrum , Vogelstraße 8, 89269 Vöhringen, Einrichtungsleiter: Sebastian Lautenfeld

Tel. 07306 96770, info@illersenio.de, www.illersenio.de

Steckbrief

Pflege:

Für rüstige Senioren und alle

Pflegegrade. Grund- und

Behandlungspflege, Kurzzeitpflege,

gerontopsychiatrische

Pflege.

Plätze/Zimmer:

2 Apartments, 102 Einzelzimmer,

23 Doppelzimmer, davon

88 Zimmer mit Balkon.

Ausstattung:

Alle Zimmer mit barrierefreiem

Duschbad, Dusche und WC,

TV- und Telefonanschluss

sowie W-Lan.

Mit der besten Fachkraftquote im Landkreis steht illerSenio für höchste Pflegequalität. Viele Details

sorgen dafür, dass die Lebensfreude der Gäste stets im Mittelpunkt steht, z.B. das neue stilvolle

Restaurant und Café.

Foto: illerSenio

Fest verwurzelt,

umfassend aufgestellt

Das Caritas-Centrum Vöhringen ist eine Institution im Illertal.

Es war die erste große Senioreneinrichtung im Landkreis. In puncto

Fachkraftquote hat es heute die Spitzenposition.

Zwar mögen die sehr gute

MDK-Bewertung und die beste

Fachkraftquote im Landkreis

schon Indizien für den hohen

Pflege- und Versorgungsstandard

im Caritas-Centrum Vöhringen

sein. Doch gibt es Leistungen, die

sich nicht in Zahlen ausdrücken

lassen. Bei illerSenio steht dafür

ein ganzheitliches Konzept, das

Senioren in jeder Lebenssituation

die passende Wohn-, Pflegeund

Dienstleistungsform bietet.

Von ersten Handreichungen zuhause

bis zur vollumfänglichen

stationären Pflege – immer mit

dem Anspruch Lebensqualität im

Alter erlebbar zu machen, oft in

Details. Im Caritas-Centrum

Vöhringen ist es für die einen der

herrliche Alpenblick von der

Dachterrasse des beschützenden

Pflegebereichs oder die einzigartige

Lage inmitten eines mit altem

Baumbestand bewachsenen

Parks. Für die anderen ist es die

friedvolle Atmosphäre der hauseigenen

Kapelle oder das vielfältige

Freizeit- und Ausflugsangebot.

Einig sind sich alle bei der

exzellenten Qualität der frischen

Menüs, mit denen Chefkoch Michael

Straub Bewohner und Gäste

täglich verwöhnt.

Sozial betreut,

individuell beraten

Lebensqualität in der Pflege und

Betreuung zeigt sich unmittelbar

darin, wie Selbstbestimmung,

Selbstständigkeit und Individualität

im Alltag gelebt werden.

Hier bezeichnet die Heimaufsicht

die Umsetzung des Betreuungskonzepts

als vorbildlich.

So hat das Caritas-Centrum

Vöhringen heute mit einem lückenlosen

Leistungsspektrum,

sowohl im stationären als auch

im ambulanten Bereich eine Ausnahmestellung.

Nicht zuletzt

auch in der Beratungskompetenz

bei Fragen rund ums Älterwerden,

was das Haus seiner besonderen

Historie als die erste große

Senioreneinrichtung im Landkreis

verdankt.

Alles andere als gewöhnlich

illerSenio hat es verstanden, Historie

und Moderne miteinander

zu verbinden: So wurde und wird

fortlaufend mit Herz und Verstand

modernisiert, zum Beispiel

die Gemeinschaftsbereiche im

„Alpenlounge“-Stil auf jeder Etage.

Speziell das neu gestaltete

„illerGastro Restaurant & Café“

sucht über die Region hinaus seinesgleichen.

Viel Holz und Design-Interieur

schaffen ein modernes

Ambiente, das die meisten

Restaurants außerhalb von

Senioreneinrichtungen „alt“ aussehen

lässt.

Umgebung/Lage:

Ruhig gelegen mitten im Park

mit altem Baumbestand.

Einkaufs möglichkeiten in

unmittelbarer Nähe.

Bushaltestelle direkt am Haus.

Besonderheiten:

Christlich geprägtes Haus, in

Gemeinde und Kirchengemeinde

integriert. Kapelle mit rund 200

Plätzen. Der Hausgeistliche hält

zweimal die Woche einen Gottesdienst,

täglich Rosenkranz.

Eigene Hospizgruppe.

Angebot:

Täglich können die Hausbewohner

unter 3 Menüreihen ihr Mittagessen

aus hauseigener Küche

(frisch und regional) auswählen.

Hauseigene Wäscherei. Überdurchschnittliches

Betreuungsund

Freizeitangebot („Wir finden

immer einen Grund, um zu feiern“).

Öffentlicher Frisörsalon.

Restaurant und Café (täglicher

Mittagstisch für alle).

Ausstattung:

Außergewöhnliches Restaurant

und Café mit gehobenem Standard.

Frisch renovierte Küche.

Großzügige Gemeinschaftsräume

und Saal. Zwei große Terrassen.

Grillplatz, Atrium mit Fischteich,

Hochbeete, Spazierwege mit

Bänken im Park.


26

conSenio – VERPFLEGUNG

Essen Wenn das Selber-Kochen schwerfällt, können sich Senioren

ihre Mahlzeiten auch liefern lassen. Ein Überblick über die Angebote.

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Kochen

und kochen

lassen

Schon das Einkaufen

fällt im Alter manchen

schwer. Der Weg zum

Markt oder Supermarkt

ist beschwerlicher als früher,

die Preise sind nur mit einer

Lupe zu entziffern und nach

Hause bringen muss man die

Einkäufe ja auch noch. Und

dann erst die Zubereitung: das

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mühsame Schnippeln, das lange

Stehen am Herd – ganz zu

schweigen vom Abwasch hinterher!

Wer darauf keine Lust hat,

kann auch kochen lassen. Diese

Möglichkeiten gibt es:

Wir kommen zu Ihnen!

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FOTO: © MOTORTION FILMS/SHUTTERSTOCK.COM

• Essen auf Rädern: Eine Reihe

von Wohlfahrtsverbänden,

sozialen Einrichtungen und

Hilfsorganisationen bietet einen

solchen Service an. Finden

lassen sich diese über das Internet

oder im Telefonbuch.

Neben regulären Mahlzeiten

bieten viele Dienstleister auch

Spezialkost an. Geliefert wird

täglich oder wöchentlich, auf

Wunsch oft auch tiefgekühlt

oder in der Warmhaltebox.

• Restaurant-Lieferdienste:

Per Mausklick lassen sich über

Online-Lieferdienste verschiedene

Gerichte bestellen. Der

Vorteil: Man kann oft zwischen

mehreren Restaurants

auswählen und sich ansehen,

welche an die eigene Adresse

liefern. Während man in größeren

Städten meist die Qual

der Wahl hat, ist das Angebot

in ländlichen Gegenden übersichtlicher.

In solchen Fällen

lässt sich das Problem aber oft

mit einem Anruf bei einem

örtlichen Lokal lösen.

• Online-Supermärkte: Lebensmittel

und teils auch

Mahlzeiten gibt es über das Internet

direkt von Supermärkten.

Nach der Bestellung und

Ankündigung per E-Mail liefern

die meisten Anbieter einen

bis sechs Tage später.

Beachten sollte man allerdings

den jeweiligen Mindestbestellwert.

Zudem sind die Produkte

teilweise teurer als im Geschäft.

Nicht alle bieten Frisches

oder Tiefkühlkost an.

• Fahr- oder Begleitdienst:

Wer immer noch lieber selbst

einkaufen geht, dabei aber Hilfe

braucht, kann auf einen

Fahr- oder Begleitdienst zurückgreifen.

Anbieter sind beispielsweise

Wohlfahrtsverbände,

die Kirchengemeinde oder

private Firmen. Wichtig: vorher

immer die Kosten klären,

denn viele Dienstleister arbeiten

nicht kostenfrei. dpa

Terminreservierung von

Montag bis Freitag 8-13 Uhr:

Tel. 0731.88 01 64 44


ROCK ’N’ ROLLATOR – conSenio

27

85 Jahre und kein bisschen leise

Sie dürfte im kommenden März

wohl die älteste Besucherin beim

Peter-Maffay-Konzert in der Ratiopharm-Arena

sein: Ursel Kunack aus

Böfingen. Das Ticket hat sie schon,

sie geht gemeinsam mit ihrer „Englisch“-Gruppe

hin. Englisch deshalb

in Anführungszeichen, „weil Englisch

eigentlich gar keine Rolle mehr

spielt“, lacht die 85-Jährige. „Statt

dessen gehen wir gemeinsam aus,

treffen uns zum Essen.“ Oder eben

zum Peter-Maffay-Konzert.

FOTO: © MHATZAPA/SHUTTERSTOCK.COM

Der Rollator ist immer dabei

Musik ist ihr Leben – Konzerte genießt

Ursel Kunack besonders. „Früher

hab ich selbst mal Klavier gespielt,

aber nicht sonderlich gut“, bekennt

sie. Sie lässt sich lieber vorspielen:

„Ich habe schon seit

Jahrzehnten ein Abo bei den Ulmer

Philharmonikern“, erzählt sie. „Das

war zuletzt ein bisschen problematisch,

weil ja der Rollator auch immer

mit muss. Aber das haben wir

hinbekommen.“ Auch beim Peter-Maffay-Konzert

darf die Gehhilfe

mit.

„Den Maffay wollte ich schon

noch mal live erleben, solange ich

noch kann“, sagt die Rentnerin.

Dank ihres großen Bekannten- und

Freundeskreises kommt sie ganz

schön rum. „Leider bin ich jetzt halt

auch immer drauf angewiesen, dass

mich jemand mitnimmt. Aber es

geht schon immer irgendwie.“ Das

nächste Konzert auf der Liste ist das

der „Untertoener“ in Böfingen am

FOTO: SVH

Ursel Kunack liebt

Musik.

30. November. „Die machen richtig

gutes Kabarett, eigentlich besser als

das, was man im Fernsehen sieht.“

Die Enkelin spielt gerne vor

Die allerliebsten Konzerte sind Ursel

Kunack aber die, die sie auf ihrem

Smartphone hört. „Mein Sohn Lutz

und seine Tochter Julia sind sehr

musikalisch. Leider leben sie weit

weg, auf den Philippinen. Doch wir

telefonieren häufig, und dann spielen

die beiden mir schon mal etwas

vor.“ Klassik mag die Seniorin gern,

„aber auch Volksmusik, Jazz oder Dixie

- Hauptsache, man kann eine Melodie

raushören.“ So wie bei Peter

Maffay, bei dem Ursel Kunack bestimmt

auch mal das eine oder andere

Lied mitsummen oder gar -singen

wird. „Von dem kennt man ja so

einiges: ,Über sieben Brücken‘, ,Josie‘

oder ,Wo bist du‘ – ich freue mich

schon richtig!“ Wen sie sonst noch

gerne live erleben würde? „Udo Lindenberg,

der wäre toll. Den anderen

Udo, den Jürgens, den hätt ich auch

gern noch gesehen. Aber das geht ja

jetzt nicht mehr.“

ka

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Weihnachtslieder

Die schönsten Lieder haben wir für Sie in einer

Broschüre mit Noten zusammengestellt!

Sie ist kostenlos erhältlich in unseren

Einrichtungen.

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Telefon 073 31 / 4424 42 10

AWO Seniorenzentrum Lonsee

Telefon 073 36 / 95 2980

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Telefon 0731 / 1553930

Wir wünschen ein frohes Weihnachten!

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Pfullendorfer Straße 7

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28 conSenio – GEISTIG UND KÖRPERLICH FIT

Aktiv auf Trab:

9 „Fitness“-Tipps

Training Erst mal hinsetzen. Erst mal ausruhen. Nach 40 oder mehr Jahren Arbeit klingt das

vermutlich verlockend. Doch wer bis ins hohe Alter geistig fit bleiben möchte, muss in

Bewegung bleiben. Neun Tipps, um nicht nur die grauen Zellen auf Trab zu halten.

1

Memory oder Schach

spielen: König, Dame, Läufer

und Co. – Schachspielen fordert

die grauen Zellen und

macht Spaß. „Man kann es auch

im Alter noch lernen und gegebenenfalls

jemanden zum

regelmäßigen Spielen einladen“,

sagt Erhard Hackler.

Er ist geschäftsführender

Vorstand der deutschen

Senioren-Liga. Eine

Alternative zum Schach:

Memory spielen.

4

Tanzen: Sich zur Musik

rhythmisch bewegen, dem

Partner dabei in die Augen

schauen und lächeln – tanzen

tut einfach gut. „Die Bewegungen

erfordern Konzentration

und eine gute Koordination“,

sagt Röhricht. Das wirkt sich

positiv auf Kurzzeitgedächtnis

und Reaktionstempo aus.

Zudem stabilisieren Tänzer

ihr Gleichgewicht und senken

so ihr Sturzrisiko. Und:

„Die Geselligkeit steigert

die Lebensfreude.“

3

2

Gedächtnistraining absolvieren:

Kreuzworträtsel

oder Sudokus reichen

noch nicht für ein

richtiges Gehirntraining.

Denn da kommen

die gleichen Denkmuster

zum Einsatz, erklärt

Nicola Röhricht von

der Bundesarbeitsgemeinschaft

der Senioren-Organisationen

(BAGSO). Besser: ein echtes

Gedächtnistraining. Solche

Kurse bieten etwa Seniorentreffs

an. Das fordert das Gehirn

immer wieder neu.

Sport treiben: Auch im Alter ist

es dafür nicht zu spät, selbst für

lebenslange Fitness-Muffel – vorausgesetzt,

der Hausarzt hat keine Einwände.

Turn- und Sportvereine vor

Ort bieten spezielle Kurse für Senioren.

„Körperliche Bewegung sorgt

nicht zuletzt dafür, dass das Gehirn gut

mit Sauerstoff versorgt wird“, erklärt

Christine Sowinski vom Kuratorium

Deutsche Altershilfe.

6

5

Täglich einkaufen gehen:

Wer als Senior täglich

im Supermarkt unterwegs ist,

hält sich fit – körperlich wie

geistig. „Zur Bewegung kommt

hinzu, dass man sich im Geschäft

orientiert und beispielsweise

Preise vergleicht“, so

Sowinski. Ein weiterer positiver

Effekt: „Man trifft Nachbarn

oder Bekannte und

tauscht sich aus.“

Freunde treffen: „Ein wahrer

Jungbrunnen ist es, regelmäßig

soziale Kontakte zu pflegen“, sagt

Sowinski. Das schützt vor Einsamkeit.

Wichtig sind Treffen oder

auch Telefonate mit Familienangehörigen,

genau wie mit Freunden

und Bekannten oder Nachbarn.

Auch neue Kontakte im Alter sind

möglich und wichtig – etwa über ein

Ehrenamt.


GEISTIG UND KÖRPERLICH FIT – conSenio

29

7

Offen für Neues sein: Ein

aktiv gestalteter Alltag

sorgt für geistige Fitness.

Noch besser klappt das, wenn

Senioren dabei immer offen

für Neues sind. „Positiv für

die geistige Fitness ist es

auch, sich um andere zu kümmern“,

so Sowinski. Denn wer

das macht, muss planen, organisieren

und sich zuwenden.

8

Gute Ernährung: Eine Orientierung

dafür bieten die zehn

Regeln der Deutschen Gesellschaft

für Ernährung (DGE). Sie empfehlen

abwechslungsreiche, vorwiegend

pflanzliche Kost mit viel Obst und

Vollkornprodukten. Auf den Speiseplan

gehören täglich Milch und

Milchprodukte, einmal wöchentlich

Fisch und maximal zwei Portionen

Fleisch pro Woche. „Pflanzliche

Fette wie Raps- und Olivenöl

sind tierischen Fetten vorzuziehen“,

sagt Röhricht.

9

Erinnerungen aufschreiben:

Wer sich hinsetzt und

seine Memoiren festhält, muss

sich erinnern und die Ergebnisse

dann in Worte fassen. „Das

hält geistig fit und die Enkel

werden es einem danken“, sagt

Hackler. Schließlich sind

solche Lebenserinnerungen

von Oma und Opa ein

wichtiger Teil der Familiengeschichte.

dpa

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30

conSenio – KURZ NOTIERT

Spaziergänge halten

fit – auch im Kopf

News,

Storys,

Tipps

Eine Runde um den Block ist

gesund für Körper und Geist.

Vor allem Ältere sollten daher

am besten täglich spazieren gehen

– auch wenn es nur zehn

Minuten sind. „Die schafft man

eigentlich immer, auch wenn

das Knie zwickt oder es regnet“,

sagt die Medizinerin und

Buchautorin Katharina Turecek.

„Es geht vor allem darum, die

Tage wegzubekommen, an denen

man sich gar nicht bewegt

– die sind gefährlich.“

Es stimmt:

Wer rastet, der rostet

Denn die Forschung zeigt: „Wer

rastet, der rostet“ ist mehr als

nur ein Sprichwort. „Ausdauersport

optimiert die Durchblutung

im Gehirn, gleichzeitig

werden aber auch Wachstumshormone

ausgeschüttet und

neue Nervenzellen gebildet“, erklärt

Turecek. „Bewegung verbessert

so kurzfristig die Aufmerksamkeit,

aber auch langfristig

die Merkfähigkeit.“ Umgekehrt

kann Inaktivität dafür

sorgen, dass die Merkfähigkeit

abnimmt – vor allem im Alter.

Und warum dann spazieren

gehen oder Fahrrad fahren

– aber nicht zum Beispiel

richtig joggen? „Grundsätzlich

ist jeder Ausdauersport gut für

das Gehirn, moderate Bewegung

ist aber am besten“, sagt

Turecek. „Denn wenn es in den

Leistungsbereich geht, Richtung

Marathon zum Beispiel,

dann werden durch die Belastung

auch wieder Stresshormone

ausgeschüttet – das ist dann

eher kontraproduktiv.“

Spazieren gegen Demenz

Nach einer Studie aus den USA

können Spaziergänge sogar bei

der Demenzprävention helfen,

erklärt die Expertin. Denn das

Gehirn hat einen eingebauten

Jungbrunnen, der neue Nervenzellen

bilden kann. Das tut der

aber nur, wenn er angeregt wird.

„Das geht einmal durch Lernprozesse,

aber eben auch durch

Bewegung“, sagt Turecek.

Wer mag, kann daher sogar

beides kombinieren – dafür

hat Turecek den sogenannten

Gehirnspaziergang entwickelt.

„Die Idee dahinter ist, den

klassischen Spaziergang mit Gehirnjogging

zu verbinden – also

verschiedenen Übungen für das

Gedächtnis, für die Denkleistung

oder für die Kreativität.“


dpa

Sport im Alter:

Ab 40 sinkt die Leistung

Sport ist gesund, auch und gerade

im Alter. Rekorde sollten

Senioren aber nicht mehr erwarten.

Das erklärt die Gesellschaft

für Orthopädisch-Traumatologische

Sportmedizin. Denn schon

ab 40 Jahren beginnt der Muskelschwund,

zuerst mit den

schnellen Muskelfasern. Und

damit lässt auch die körperliche

Leistungsfähigkeit nach.

An den Bestzeiten oder -weiten

von Leistungssportlern sollten

sich Hobbysportler im etwas

FOTO: © PERSHING/FOTOLIA.COM

höheren Alter daher nicht mehr

orientieren – und auch nicht an

den eigenen Leistungen von früher.

Sportlich erfolgreich können

Senioren aber trotzdem

sein, gerade im Ausdauerbereich.

Gut geeignet sind etwa

Joggen, Schwimmen, Radfahren

oder Nordic Walking. Und

wie lange sollte man trainieren?

Die GOTS empfiehlt 150 Minuten

moderate Belastung pro Woche,

kombiniert mit etwas Krafttraining.


dpa

Fit und gesund durchs

ganze Jahr

Für die Unterstützung und

Sicherheit im Alltag bietet

die Diakonie Ulm neben der

Häuslichen Pflege auch einen

Menüservice an. Denn eine

aus-gewogene Ernährung ist

das A und O, um gesund und

fit zu bleiben.

© apetito

Das abwechslungsreiche

Menüangebot der Diakonie

Ulm leistet einen wesentlichen

Beitrag zur optimalen

Versorgung mit Vitaminen

und Mineralstoffen. Auf dem

wöchentlich wechselnden

Speiseplan stehen täglich 6

Menüs zur Wahl: z. B. herzhaft

Traditionelles, Verwöhnmenüs

oder besonders Bekömmliches

– sogar bei Diäten.Wenn

der Menükurier an der Haustür

klingelt,

ist das Essen

frisch zubereitet

und

garantiert

heiß. Möglich

macht‘s der

Ofen im Auto.

So werden die

Menüs erst auf der Fahrt zum

Kunden gegart. Auf Wunsch

gibt’s Desserts, Salate und Kuchen

zum Menü dazu. Gern

helfen die Menükuriere beim

Bestellen und Aussuchen.

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