Gestaltung der Arbeit in der Zukunft

fachlichepublikation

In dem kuratierten Dossier berichten Expertinnen und Experten unterschiedlicher Disziplinen über besondere Schwerpunkte des digitalen Wandels der Arbeitswelt. Die hochwertig gestaltete Publikation der GfWM-Fachgruppe Digitale Transformationsprozesse ist das Resultat eines erfolgreichen Förderprojektes zwischen GfWM e. V. und ZAAG e. V. (2019).

Als Resultat erhalten Sie, liebe Leserinnen und Leser, dieses kuratierte

Dossier, dessen Spektrum interdisziplinärer Sichtweisen

von der Betrachtung veränderter Bildungsformen und Bildungsinhalte

bis zu Fragestellungen zur Ausgestaltung und Neuprägung

der Rollen in der Arbeitswelt reicht.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei der ZAAG e.V. und bei der

GfWM e. V. für die Unterstützung und Förderung des Projekts.

Wir bedanken uns bei den Autorinnen und Autoren für exklusive,

hochspannende und relevante Aussagen und Ideen zur Gestaltung

der Arbeit in der Zukunft.

Wir danken Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, für Ihr Interesse

und laden Sie ein zu einem ungewöhnlichen Rundgang in diesem

kuratierten Dossier:

Gabriele Vollmar (selbstständige Beraterin) greift die Frage auf,

inwieweit die Organisation sowie die Führung als Manifestation

diesbezüglicher Organisationsstrukturen und -heuristiken an der

Verwirklichung einer bestimmten Vorstellung von der Zukunft der

Arbeit mitwirken bzw. inwieweit sich Organisationen und Führung

verändern müssen, um New Work zu ermöglichen.

Susanne Zillich (niedergelassene Psychotherapeutin) erläutert im

Gespräch mit Stefan Zillich (Information + Content Professional),

warum die Digitalisierung der Arbeit auch ein wesentliches Thema

der psychologischen Therapie geworden ist. Hierzu erklärt

sie, warum Betroffene so unterschiedlich mit Transformationsprozessen

umgehen und hebt dabei u. a. die besonderen Aspekte

Autonomie und Flexibilität hervor. Mit Blick auf ihre fachliche

Tätigkeit weist sie auch auf Veränderungen im Spektrum psychotherapeutischer

Angebote hin, die der digitale Wandel mit sich

bringt.

Britta Jürgens und Matthew Griffin (beide ArchitektInnen) beschreiben

die Entwicklung eines Bauprojekts in Berlin, für das

sie auf fünf Ebenen gezielt die Möglichkeiten der Partizipation

eingesetzt haben. Wie lässt sich Arbeit in der Zukunft gestalten

für Branchen, die sehr wohl die Technologien des digitalen Wandels

anwenden, aber weiterhin bewusst auf direkte Wege der

Kommunikation und Partizipation setzen?

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