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henningkraus


3 Zum Geleit

4 Weihnachten

14 Ökumenischer Chor

14 Kinderkirche in St. Petri

15 Gemeindefrühstücke

15 Konfirmationsjubiläum

16 Konzertgottesdienst am

29.12.

17 Advent und

Weihnachten in Grone

18 Alle Gottesdienste

20 Aus dem Zentrum für

ältere Menschen

22 Aus dem PETRI HAUS

23 Neue Treffpunkte in St.

Petri

24 Rückblick

25 Gospelchor „Together“

singt Mahalia Jackson

31 Aus der Region GÖ-

West

33 Freud und Leid

34 Hilfe und Beratung

35 Anschrifen

36 Lebendiger Advent


Zum Geleit 3

Ist schon wieder Weihnachten...?

Unübersehbar und erkennbar an den Süßigkeiten in

den Regalen der Geschäfte kommt es wieder. In den

Betrieben und Firmen steht die Weihnachtsfeier schon

lange im Kalender. Und die Dunkelheit erinnert mit

heimeliger Dekoration und Kerzenschein und Lichterglanz:

Weihnachten kommt: Das Hochfest der Christen,

das Fest der Geburt Jesu Christi. Es prägt den

Winter wie kaum ein anderes Fest in Jahr.

Sehr unterschiedlich wird es gefeiert. Manch einer erlebt

den geistlichen Gehalt in aller Tiefe, andere nutzen

es für ein fröhliches Familienfest. Wir lassen Menschen

erzählen, wie sie Weihnachten feiern. Die ganze Bandbreite der Gesellschaft

ist dabei erkennbar. Und sie machen deutlich: Niemand kommt an Weihnachten

vorbei; es ergreift jeden. Und wie schön zu lesen, dass es über die

Grenzen der Religionen Bedeutung hat. Gott kommt auf die Erde und zu den

Menschen; mit Jesus bringt er die

Botschaft der Liebe Gottes.

Auch in Grone lassen wir das spüren: Der

lebendige Adventskalender jeden Abend

um 18.15 Uhr, Adventssingen Gottesdienste,

Christvespern, ein Konzertgottesdienst

am 29. Dezember und vieles mehr

laden dazu ein. Seien Sie neugierig und

lassen Sie sich mitnehmen durch diese

Weihnachtszeit.

Und dann geht es auch schon in das neue Jahr 2020. Die Jahreslosung „Ich

glaube; hilf meinem Unglauben!“ (Markus 9,24) wird uns begleiten und den

Zweifeln im Glauben Antworten zu geben versuchen. Auch dazu nehmen wir

uns wieder viel vor, um christliche Gemeinde in Grone glaubwürdig zu

gestalten. Gedankt sei dabei den vielen Ehrenamtlichen in beiden Gemeinden,

die das mit ihrem Einsatz möglich machen. Dank auch an alle Menschen in

Grone, die mit Spenden, guten Gedanken und ihrem Dabeisein deutlich

machen, wie gut es ist, dass es Kirchen gibt.

Mit den besten Wünschen für eine besinnliche Advents- und eine fröhliche

Weihnachtszeit, sowie ein gesegnetes neues Jahr grüßt Sie herzlich

Henning Kraus, Pastor in St. Petri.


Religion und Glaube

„Typisch Weihnachten…“

Schneller als gedacht naht das Weihnachtsfest. Das gibt uns wieder einmal Gelegenheit,

über das Besondere dieses Höhepunktes im christlichen Jahresverlauf nachzudenken.

Diesmal wollten wir uns nicht mit religiösen oder weltanschaulichen Fragestellungen

auseinandersetzen, sondern konkret nachfragen: „Wie feiern Sie Weihnachten?“

Die Menschen in unserer Nachbarschaft haben unterschiedliche gesellschaftliche, ethnische

oder religiöse Hintergründe. Manche bleiben komplett in ihrem anderen religiösen

oder ethnischen Umfeld und geben sich nicht mit christlichen Ritualen ab. Wieder

andere kennen eine Kirche von außen, haben aber mit Religion nichts am Hut. Manche

fiebern bereits der Adventszeit mit Begeisterung entgegen, und nicht wenige denken mit

Gruseln an erzwungene Harmonie mit allen Familienmitgliedern unterm Tannenbaum.

Manche feiern ausgelassen eine Party und andere fliehen rechtzeitig vor dem „Rummel“

in ferne, weihnachtsfreie Gefilde. Den Festlichkeiten, dem allgemeinen Strom einer winterlich-romantischen

Stimmung, ob christlich motiviert oder dem Druck der Konsumgüterindustrie

geschuldet, kann man nur schwer entkommen. Keinem anderen Fest im

christlichen Jahreskalender gelingt es, so viele verschiedene Emotionen hervorzurufen,

so viel Betriebsamkeit auszulösen und so viel Geld aus dem Beutel wandern zu lassen.

Ein Eindruck vom unterschiedlichen Umgang mit Weihnachten zeigen die folgenden

Beispiele von Göttinger Mitbürgern. (Alle Beiträge und Bilder stammen von den Verfasser*innen)

Familie Hammel: An erster Stelle steht

für uns, dass Weihnachten ein Fest der

Familie ist. Uns ist es wichtig, dass die

ganze Familie, eingeschlossen unsere

Oma, mit 92 Jahren, noch immer dabei

ist. In unserer Familie wird viel Wert darauf

gelegt, dass der Weihnachtsbaum von

den Kindern, jetzt Enkelkindern, kindgerecht

geschmückt wird. Wie in jedem Jahr

kommt dann auch, seit über 50 Jahren,

der „echte“ Weihnachtsmann! Es ist

schon schön, wenn die „Großen“ bei der

Bescherung mitspielen, damit die ganz Kleinen noch etwas von dem Mythos genießen

können. Das Singen von Weihnachtsliedern ist ebenfalls ein Bestandteil des Heiligen

Abends, was mittlerweile von unserer Enkeltochter mit der Gitarre begleitet werden

kann. Der Gottesdienst um 23.00 Uhr ist dann ein schöner Abschluss.

Sandra Müller und Familie: Heiligabend gehen wir um 16 Uhr in die Jona Kirche zum

Krippenspiel, wo meine drei Kinder manchmal mitmachen. Wieder zu Hause, packen

wir die Geschenke aus und freuen uns. Danach koche ich Gänsekeule mit Knödeln und


Religion und Glaube

Rotkohl oder mein Mann brät mit den Kindern Rinder-Hackfleisch mit Gemüsepfanne.

Mein Mann kommt aus dem Libanon und ist Moslem. Trotzdem feiert er mit uns ein

traditionelles Weihnachtsfest. Er schmückt mit den Kindern den Weihnachtsbaum

golden und dunkelrot. Wenn es mir nicht gefällt, schmücke ich abends noch mal um;

kein Problem. Am ersten und zweiten Weihnachtstag "chillen" wir dann, machen es uns

gemütlich. Die Kinder spielen mit den neuen Spielsachen und wir besuchen manchmal

jemanden oder bekommen Besuch.

Iwan Fritsch: Entspannen, runterkommen und gemütlich in

der Heimat feiern - das verbindet Iwan Fritsch mit einem gelungenen

Weihnachtsfest. Iwan ist in Mittelfranken aufgewachsen

und lebt erst seit ein paar Jahren mit seiner Freundin

in Göttingen. Das Paar hat bereits verschiedene Feiertagsvariationen

praktiziert: Ohne Familien zu zweit in Göttingen feiern,

getrennt feiernd bei den jeweiligen Eltern oder ein Familien-Hopping,

was gegenseitige Besuche erfordert. Iwan zieht

die ruhigste der Varianten vor: Kurz vor Heiligabend reist er zu

seinen Eltern nach Bayern und bleibt bei ihnen über die Feiertage.

Seine Partnerin feiert mit ihrer Familie und der Verwandtschaft. Da muss Iwan

nicht zwingend dabei sein, denn „nur hocken und reden ist nicht so meins“, gibt er zu

und scheint sehr zufrieden mit dieser Lösung der entscheidenden Weihnachtsfrage.

Wenn seine Eltern allerdings über Weihnachten in warme, südliche Länder verreisen

wollen, bleibt er mit der Freundin in Göttingen.

Sofern er im Hause der Eltern feiert, beginnt Iwans Heiligabend am 24. Dezember gegen

Mittag, „wenn ich ausgeschlafen habe.“ Danach übernimmt er alleine das Baumschmücken.

Seine Brüder feiern inzwischen nicht mehr bei den Eltern, sondern mit

ihren Lebenspartnerinnen. Den langen Nachmittag überbrückt er mit Lesen. Gegen

sechs Uhr abends folgt dann ein frühes Abendessen: „Saure Zipfele in Zwiebeln“, ein

traditionelles, fränkisches Wurstgericht. Anschließend gibt es Bescherung mit den Eltern.

Weitere Höhepunkte braucht der Heiligabend im Hause Fritsch nicht. Jeder beschäftigt

sich mit seinen Geschenken, liest ein Buch oder man spielt gemeinsam ein

neues Spiel. Die folgenden Tage unterscheiden sich nur geringfügig vom 24. „Ganz

normale Feiertage sind das für uns“, sagt Iwan, der in einem atheistischen Haushalt aufgewachsen

ist. Kirchgang und Co. spielen keine besondere Rolle. „Man sifft so vor sich

hin“, erzählt er und meint damit ein Höchstmaß an Gemütlichkeit und entspannter Heimeligkeit.

„Jeder kann einfach machen, was er möchte.“ Vielleicht nicht die Mutter, denn

sie kümmert sich um den feiertäglichen Höhepunkt, der wie in vielen Familien aus

„Gans mit Kloß und Soß‘ “ besteht.

Interview: Inka Hoffmann

Irina Degtjarjov-Kriger, 61 Jahre: Für unsere Familie kam Weihnachten schon immer

am 24. Dezember, obwohl es bei den anderen (russischen) Familien nicht der Fall war.

Zu diesem Tag haben wir die Wohnung aufgeräumt und den Tannenbaum geschmückt.

Am Abend gab es ein gemeinsames festliches Essen, aber keine Geschenke. Die


Religion und Glaube

Erwartung und die Vorfreude auf das wichtigste Neujahresfest war größer als alles

andere. Die Geschenke kamen erst zu Silvester.

Für Familie Walachow in Grone bietet das Weihnachtsfest vor

allem die Gelegenheit, sich mit allen Familienmitgliedern in

Ruhe zu treffen und auszutauschen. Christliche Weihnachtsbräuche,

Gastfreundschaft und Geschenke gehören natürlich

dazu. Lidia Walachow stammt ursprünglich aus Kasachstan und

lebt seit 22 Jahren in Deutschland. Viele deutsche Weihnachtsrituale

kennt sie aber bereits aus ihrer Heimat. „In Kasachstan

konnten wir früher nur heimlich feiern“, erzählt sie. Obwohl die

sowjetische Diktatur die Ausübung christlicher Feste verboten

hatte, folgten ihre Eltern den Traditionen der russlanddeutschen

Bevölkerung und feierten im Verborgenen die Feiern wie Ostern

und Weihnachten. Heute unterscheidet sich der Ablauf der Feierlichkeiten nur wenig

von denen einer durchschnittlichen deutschen Familie. Höchstens dadurch, dass dem

Treffen aller Mitglieder eine sorgsame Organisation zugrunde liegt und, dass vielleicht

mehr und üppiger gegessen wird. „Am Heiligabend feiern wir erst in der Kleinfamilie“,

erzählt Lidia. „Das beginnt wegen der Bescherung unserer beiden Enkelkinder bereits

um 17 Uhr.“ Dazu gibt es einen festlich geschmückten Baum, Kerzen, deutsche Weihnachtsmusik

und natürlich Geschenke. Anschließend isst die Familie mit zwei Kindern,

Schwiegersohn und Enkelkindern ein festliches Menü, Salat und Häppchen, bis hin zum

opulenten Gänsebraten. Gemeinsam mit der Familie der Schwester, die in nächster

Nähe wohnt, geht es dann um 23 Uhr zur Christmette.

Den ersten Feiertag feiern Lidia und ihre drei Geschwister mitsamt Ehepartnern wechselweise

bei einer der Familien. Das Kochen und Backen teilen sich die Frauen untereinander

auf. Und damit alle Erwachsene richtig viel Zeit für sich haben, nehmen die

Kinder – die zum Teil schon eigene Familien haben – nicht daran teil. „Eigentlich auch

aus Platzgründen“, meint Lidia. Denn zum Zuhausefeiern sei die Sippe inzwischen zu

groß geworden. Bei selbstgebackenem Stollen und Plätzchen findet damit die ältere

Generation endlich die Gelegenheit, in weihnachtlicher Stimmung sich nach längerer

Zeit mal wieder zu sehen und auszutauschen. Am nächsten Tag brechen dann die Geschwister

mit Familien auf, um bei den betagten Eltern vorbeizuschauen und Weihnachten

langsam ausklingen zu lassen. Interview: Inka Hoffmann

Ulrike Bickel: Wir feiern bei uns ein sehr traditionelles Weihnachtsfest. Wichtig ist in

unserer Familie z.B. zusammen essen und immer im Gespräch zu bleiben. Besonders

in der Vorweihnachtszeit gibt es bei uns oft Momente, in denen wir gern mal die Zeit

anhalten und zur Ruhe kommen. Plätzchen backen, einen Weihnachtskranz binden und

Basteln gehören ebenso dazu wie ein festlich geschmückter Tannenbaum und der

klassische Gänsebraten. Der wirkliche Sinn des Festes ist für uns die Geburt des

Christuskindes und dieses wundervolle Ereignis nehmen wir mit in unseren Alltag.


Religion und Glaube

Sabine Koch: Weihnachten bei uns beginnt

immer so: Erst am 24. Dezember gehen

wir vormittags zu einem Weihnachtsbaumverkäufer.

Wir suchen uns zwischen

den „übriggebliebenen“ Weihnachtsbäumen

den schönsten aus, den wir dann zu

Fuß nach Hause tragen, gemeinsam aufstellen

und schmücken. Bei diesem Ritual

kommen wir richtig in Weihnachtsstimmung.

Vorsichtig beschnuppert auch unsere

Katze Lotte den Baum und die glitzernden

Kugeln. Als sie noch jünger war, ging

auch hin und wieder eine Kugel kaputt.

Wenn unsere Wohnung geschmückt und die Weihnachtssuppe gekocht ist, geht es am

Nachmittag zum Gottesdienst in die nahegelegene Kirche. Hier treffen wir Nachbarn

aus unserer Straße mit ihren Kindern. Alle freuen sich auf die Bescherung, für die wir

auf dem Nachhauseweg noch einen Stern am Himmel suchen. Erst wenn wir einen gefunden

haben, können wir die Geschenke öffnen!

Dorothee, Frank und Annedore Mischkowski:

Weihnachten weckt Vorfreude in der Betriebsamkeit

des Alltags und ist ein Fixpunkt im Jahr. Beginnend

mit offenen Türen in Groner Häusern im lebendigen

Adventskalender, wobei die vertrauten

Lieder „Macht hoch die Tür“, „In der Weihnachtsbäckerei“,„Dicke

rote Kerzen, Tannenzweigenduft“

und “Alle Jahre wieder“ Frieden verheißen. Engel,

Sterne, Lichterschmuck, Glühwein und Lebkuchen

lassen nachbarschaftliche Gemeinschaft spüren,

wärmen kalte Hände und machen warme Herzen.

Es fühlt sich an wie „Wieder-Nach-Hause-Kommen,

Liebe – wie im Himmel so auf Erden“. Am 24.12. ist

die Christmette um 23 Uhr unser persönlicher Höhepunkt der Weihnachtsfreude: Sie

gibt Ruhe nach dem Sturm aller Vorbereitungen, der Erwartungen, der Heimkehr und

Kindheitserinnerungen, des liebevollen Schenkens und des festlichen Essens. Glockenläuten,

weihnachtliche Melodien an der Orgel gespielt von Elke Hahn, zwei große lichtstrahlende

Tannen erwarten uns in der matt beleuchteten Kirche. Vor dem Altar die

Krippe im strohgefüllten Stall – die heilige, nun doch nicht obdachlose Familie, Hirten

mit Ochs und Esel, der große leuchtende Stern. Die vertraute Lesung „Es begab sich

aber zu der Zeit“ gehört unbedingt dazu. Und ein steter Aktualitätsbezug in der Predigt

von Henning Kraus: es begibt sich bis heute - das himmelschreiende Unrecht von Armut

und Vertreibung, Suche nach Herberge, Verweigerung von Hilfe und zugleich Auswege,

Hoffnung, neues Licht, offene Türen. Gott kommt als Kind verletzlich in die Welt und als


Religion und Glaube

„Brot für die Welt“ lädt diese Botschaft auch zur alljährlichen Sammlungsaktion in St.

Petri ein. „Ich steh an deiner Krippe hier“ ist das gesungene ganz persönliche Weihnachts-Credo.

Es ist schön, sich fallen zu lassen in ein Meer von Empfindungen,

dunkleren und lichtvolleren, enttäuschten und hoffnungsvollen Erinnerungen. Zum Abschluss

gehört das „O du Fröhliche“ - im Stehen gesungen mit einer Kerze in der Hand

und mit einer Träne im Auge für die fehlenden Nächsten und der zugesprochene Segen:

Das ist Verbundenheit mit Gott und Welt. Am Ausgang genießen wir das Händeschütteln,

Umarmen lieber Menschen, Austausch guter Wünsche in kleinen Gesprächsgruppen

mit dem Glühwein in der Hand: „Gesegnete Weihnacht“.

Maike Trebesch: Seitdem unsere drei Kinder größer geworden sind, hat sich auch

Weihnachten etwas verändert. Einen gefällten Tannenbaum gibt es nicht mehr im

Wohnzimmer, sondern eine große Zimmerpflanze wird weihnachtlich geschmückt, die

Krippe und viele Lichter aufgestellt. Nach dem Krippenspielgottesdienst kochen die Kinder

für uns vegetarisch und bei Kerzenlicht wird gemütlich gegessen. Dann folgt ein

über Generationen weitergegebenes "Spiel - Ritual": Alle Weihnachtsgeschenke werden

möglichst schwer in verschiedenen Zimmern versteckt. Jede/r darf sich dann ein Weihnachtslied

wünschen. Nachdem wir es gesungen haben,

sucht jede/r in "seinem Zimmer" nach einem Geschenk und

packt es auf dem Wohnzimmertisch aus. Dieses wiederholt

sich so lange, bis alle Geschenke gefunden sind! Dadurch

wird die "Bescherung" spannender und länger und auch

Tage später haben wir schon mal ein Geschenk wiedergefunden.

Am Ende des Abends wird gemeinsam gespielt,

was die "Kinder" immer noch gerne mögen. In den Weihnachtstagen

freuen sich alle auf den Besuch bei den beiden

Großfamilien. Das will möglichst keiner verpassen: die

Omis, Geschwister, Vettern und Cousinen wiederzusehen.

Celil Erdem aus Aserbaidschan engagiert sich in der Gruppe „Mürüvvet“ - Die offene

Tür. Seit einem Jahr mit der Familie in Grone, drei Kinder, Muslim (Fragen von Meike

Trebesch)

Interessieren Sie sich auch für das Christentum und wissen Sie etwas über Jesus und

Weihnachten? Ja, wir interessieren uns für das Christentum. Je mehr wir über das

Christentum erfahren, desto mehr fallen uns Gemeinsamkeiten auf, die uns verbinden.

Muslime schätzen nicht nur Muhammed, sondern alle Propheten. Dazu zählt auch

Jesus. Im Koran wird Jesus und seine Mutter Maria des öfteren erwähnt. Weihnachten

ist, so wie es in Deutschland gefeiert wird, für uns Menschen aus der Türkei sehr neu.

In der Türkei wird Weihnachten viel mehr wie Neujahr gefeiert. Hier in Deutschland

haben wir den religiösen Bezug gesehen.

Feiern Sie Weihnachten und wenn ja wie? Nein, wir selbst feiern kein Weihnachten.

Falls wir aber von unseren christlichen Freunden eingeladen werden, versuchen wir mit


Religion und Glaube

ihnen an diesen Feiertagen Zeit zu verbringen, indem wir sie besuchen und

beglückwünschen. Dasselbe gibt es auch in unseren religiösen Festen wie zum Beispiel

im Ramadan. Wir beschenken sie, auch wir bekommen Geschenke von ihnen. Somit

entsteht eine familiäre und freundschaftliche Beziehung untereinander. Wir versuchen

so weit wie möglich, unsere religiösen Werte, die man mit Weihnachten verbinden kann,

zu teilen. Wir organisieren in der Weihnachtszeit Programme wie Lesezirkel oder

Gesprächskreise, wo wir über die Bedeutung von Maria und Jesus im Islam und im

Christentum sprechen.

Hat das Weihnachtsfest für Sie eine weitere größere Bedeutung als die Freude über die

Geschenke? Für die Kinder und die Liebe untereinander sind Geschenke immer

willkommen. Wir freuen uns besonders, wenn wir an diesen Festen unsere Werte mit

anderen Menschen aus anderen Religionen teilen können.

Familie Schnar: Ein paar Tage vor Weihnachten stellen

wir den Weihnachtsbaum auf und schmücken ihn gemeinsam

mit der Familie. Mit den Kindern schauen wir

spannende/lustige Weihnachtsfilme. Die Faszination von

Weihnachten versuchen wir so intensiv wie möglich

wahrzunehmen. Das Brennen des Kerzenlichts, der Geruch

nach Zimt und Tannennadeln, die geschmückten

Häuser, sowie der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt

gehören für uns dazu. Einige Tage vor Weihnachten

werden fleißig Plätzchen gebacken. Wir hören schöne

Weihnachtsmusik und die Kinder singen Weihnachtslieder.

Wir vergessen den Arbeitsalltag und freuen uns besinnlich

auf die Weihnachtszeit. Das Einpacken der Geschenke

für die Kinder. Der Besuch der Kirche an

Heiligabend mit der Familie ist ein Muss. Kinder nehmen

an dem Krippenspiel teil und freuen sich riesig die Weihnachtsgeschichte

nachzuspielen. Der emotionale Empfang der weihnachtlichen Botschaft an Heiligabend

und das Gemeinsame sind uns wichtig: Wir gratulieren meiner Schwester Irina zum

Geburtstag am 24.12. Für uns ist es ein doppelter Feiertag. Und das leckere Essen und

die gemeinsamen Stunden mit den Liebsten. Der Weihnachtsmann oder wie im

Russischen: Ded Moros = Väterchen Frost, bringt die Geschenke am Abend und dabei

sagt jedes Kind einen Spruch oder singt ein Lied. Dabei sind wir jedes Jahr erstaunt

über das Glitzern der Kinder beim Auspacken der Geschenke. Es ist aber auch gleichzeitig

ein Treffen der Generationen und die Erinnerung an unsere Liebsten, die nicht

mehr unter uns sind. Wir freuen uns alle, dass alle glücklich und gesund sind.

Eine frohe Weihnachtszeit und liebe Grüße von Olesja, Jakob, Talissa und Stella

Schnar.

Dank an alle Beteiligten vom Redaktionskreis!


14

Veranstaltungen

Ökumenischer Chor

Das Highlight 2019 steht unmittelbar bevor: die Aufführung des Weihnachtsoratoriums

"Die Geburt Christi" von Heinrich von Herzogenberg anlässlich des

zehnjährigen Bestehens des Ökumenischen Chores (siehe Seite 17). Einige

Sätze daraus werden schon in der Christmette am Heiligen Abend um 23 Uhr

zu hören sein. Nach einer kurzen Pause probt der Chor wieder ab dem 9. Januar

immer donnerstags von 20 bis 21.30 Uhr in der Martin-Luther-Straße 18.

Auch da steht wieder eine Besonderheit auf dem Programm: die Göttinger

Erstaufführung einer Kantate des Thüringer Barockkomponisten Liebhold, die

von dem Göttinger Musikwissenschaftler Prof. Dr. Klaus Hofmann ediert wurde

und sich derzeit im Druck befindet - ein altes Werk funkelnagelneu zum Klingen

gebracht! Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich eingeladen, mit

dem Ökumenischen Chor diese Musik zu entdecken.

Singen am Vormittag

Am 17. Januar von 10 bis 11 Uhr im Saal des Zentrums für ältere Menschen ist

Gelegenheit zum Singen; Volkslieder, Gesangbuchlieder, alte Schlager sind

dabei. Für alle, die Freude am Singen haben.

Kinderchor

Der Kinderchor bereitet zur Zeit das Krippenspiel

für den Heiligen Abend vor und

macht danach Weihnachtsferien. Nach den

Ferien trifft sich der Chor wieder mittwochs

von 16.30 bis 17.15 Uhr in der Martin-Luther-Straße

18 zum Singen und Spielen.

Neue Kinder sind herzlich willkommen!

KinderKirchenSamstag - Kirche

für Kinder:

In der St. Petri-Gemeinde

Samstags, 30.11. / 18.1.2020 / 22.2.2020 –

von 10-12 Uhr - in der St. Petri-Kirche. Mit

Pastorin Uta Callies und dem KiKiSa-Team.

In der Jona-Gemeinde:

Weihnachtsbäckerei für Kinder am So. 8.12., 15-17:30 Uhr für 5 - 12-jährige in

der Jonahaus-Küche. Anmeldungen bis 5.12. bei Steffi, Tel.: 0163 8763034.


Veranstaltungen 15

Konfirmationsjubiläum 2020

Am Sonntag, den 7. Juni 2020 feiert die St. Petri-Gemeinde das Konfirmationsjubiläum

der Jubilare, die vor 65 Jahren ("Eiserne"), vor 60 Jahren ("Diamantene")

und vor 50 Jahren ("Goldene") konfirmiert wurden. Es beginnt mit dem Ankommen

ab 9.30 Uhr in der Kirche und dem Gottesdienst um 10 Uhr. Anschließend

ist im Haus der offenen Tür, Martin-Luther-Str. 18, Begegnung und gemeinsames

Mittagessen. Da uns die Ermittlung aktueller Anschriften nicht

möglich ist, bitten wir um Anmeldung ab 1.3.2020 im Gemeindebüro. Weitere

Hinweise auf der homepage. Es ist ausdrücklich erwünscht, diese Nachricht an

Betroffene weiter zu leiten und sie auf diesen Anlass hinzuweisen.

Gemeindefrühstücke in Grone

Die St. Petri-Gemeinde lädt ein zum Gemeindefrühstück donnerstags, den

12.12., 16.1. und 20.2. jeweils um 9.00 Uhr im Haus der offenen Tür, Martin-

Luther-Str. 18. Anmeldung bitte bis Mittwoch vorher im Gemeindebüro, Tel.

0551/91718.

Die nächsten Termine in der Jona-Gemeinde sind samstags, 14.12., 11.1. und

15.2., Beginn um 9.30 Uhr, im Jonahaus. Anmeldungen bei Herrn Sweers Tel.

0551/74121.

Kaffee für alle

Der Gemeindenachmittag der St. Petri-Gemeinde ist wieder am Dienstag, den

21.1.2020 um 15.00 Uhr im großen Saal des Zentrum für ältere Menschen.

Der Bibel-Literatur-Kreis...

...der St. Petri-Gemeinde trifft sich am Mittwoch, den 11.12., 15.1.2020 und

19.2.2020 um 18.00 Uhr in der Kirchstr. 4. Offen auch für gelegentliche Gäste.

Am 11.12. sind die Weihnachtsgeschichten der vier Evangelien, also die

Anfänge des Lebens Jesu, als Lesestoff vorgesehen.

Weihnachtsfeier des

Ortsrates

Die diesjährige Weihnachtsfeier

des Ortsrates für Senioren und

Seniorinnen über 70 Jahre findet

am Montag, 9.12.2019 ab 15.00

Uhr im Parkhotel Ropeter,

Kasseler Landstraße 45, statt.

Weihnachtskonzert des

Polizeichores Göttingen

am 2. Advent

Am Sonntag, den 8.12. um 16.00

Uhr 16.00 Uhr findet das Weihnachtskonzert

des Polizeichores

Göttingen in der St. Petri-Kirche

statt.


16

Veranstaltungen

Sonntag, 29. Dezember 2019, 17 Uhr, St. Petri Grone

Regionalgottesdienst mit dem Weihnachtsoratorium

"Die Geburt Christi" von Heinrich von Herzogenberg

Heinrich von Herzogenberg (1834-1900) komponierte "Die Geburt Christi" im

Jahr 1894 innerhalb weniger Wochen. Die Idee und die Textgrundlage dafür

kamen von dem Theologieprofessor Friedrich Spitta, der sich für die

Geburt Christi - Köln, Dom, Altar der Stadtpatrone, geöffnet. - Bild: Dom

Kirchenchöre der damaligen Zeit ein Oratorium wünschte, das mit einfachen

Mitteln und einem kleineren Orchester aufführbar sein sollte. Nun, ganz so

einfach ist es nicht geworden, der Ökumenische Chor hat manch harte Nuss

dabei zu knacken, aber dafür sehr schön. Das Werk soll als kirchliche

Weihnachtsfeier aufgeführt werden, wobei die Gemeinde durch das Mitsingen

von Chorälen einbezogen ist. Deswegen wird es der Ökumenische Chor in

Grone im Rahmen eines Gottesdienstes der Region Goe-West musizieren. Der

inhaltliche Bogen spannt sich von der Verheißung, dass der Erlöser kommt, bis

zur Anbetung an der Krippe, beginnt also im Advent. Da unsere Aufführung

erst nach den Feiertagen stattfindet, lassen wir den ersten Teil weg und

beginnen mit der bekannten Geschichte "Es begab sich aber... ". Dabei gibt es

bekannte Lieder und Texte in sehr reizvoller musikalischer Gestalt neu zu

entdecken. Das Orchester spielt in einer ungewöhnlichen Besetzung,

bestehend aus Streichern, Oboe und Harmonium.

Es musizieren: Annike Kleinert (Sopran), Sabine Birkenfeld (Alt), Joscha Eggers

und Marvin Munke (Tenor), Jürgen Orelly und Peter Schweiger (Bass);

Ökumenischer Chor Göttingen; Orchester Concertino Göttingen mit Wolfgang

Glatzel (Oboe) und Janine Müller (Harmonium); Leitung Elke Hahn.


Veranstaltungen 17

Besondere Termine zu Advent, Weihnachten und

Jahreswechsel:

Jeden Abend um 18.15 Uhr: Lebendiger

Adventskalender in St. Petri

(s. Rückseite).

Samstag, 30.11., 15.00 Uhr: Zu einer

adventlichen Kaffeestunde lädt

die Frauengruppe der Jona-Gemeinde

am Samstag vor dem ersten

Advent herzlich in die Jona-Kirche

ein.

1. Advent, Sonntag, 1.12.: 10.00

Uhr in St. Petri Gottesdienst mit

Predigt über das Lied „Nun komm,

der Heiden Heiland“. 11.00 Uhr in

der Jonakirche Adventsgottesdienst,

anschließend gemeinsames Grünkohlessen.

2. Advent, Sonntag, 8.12.: 10.00

Uhr Gottesdienst in St. Petri mit

Predigt über das Lied „Wie soll ich

dich empfangen?“ 16.00 Uhr Weihnachtskonzert

des Polizeichores

Göttingen in der St. Petri-Kirche.

Montag, 9.12.: Die diesjährige

Weihnachtsfeier des Ortsrates für

Senioren und Seniorinnen über 70

Jahre findet am Montag, 9.12.2019

ab 15.00 Uhr im Parkhotel Ropeter,

Kasseler Landstraße 45, statt.

3. Advent, Sonntag, 15.12.: 10.00

Uhr in St. Petri Gottesdienst mit

Taufe und Predigt über das Lied

„Tochter Zion“. 17.00 Uhr in der Jonakirche

Adventsmusik mit Jona-

Chor, Chor Konkordia aus Rosdorf

und Instrumentalisten unter Leitung

von S. Rühlmann; anschließend

Einladung zu einem Glas Glühwein.

4. Advent: Sonntag, 22.12.: 10.00

Uhr in St. Petri besinnlicher Gottesdienst

im Format von Taizé.

Heiligabend, 24.12.: Um 16.00 Uhr

ist im Zentrum für ältere Menschen

ein Weihnachtsgottesdienst für Bewohner

und Gäste im großen Saal.

Um 16.00 Uhr und 18.00 Uhr Christvespern

mit Krippenspiel in St. Petri

und Jona, um 23.00 Uhr Christmette

mit Chor und Instrumentalisten in

St. Petri; anschließend Begegnung

bei Glühwein.

(Am 1. Weihnachtstag, 25.12. ist in

Grone kein Gottesdienst, dafür in

verschiedenen Göttinger Kirchen.)

2. Weihnachtstag, 26.12.: Um

10.00 Uhr lädt die Jonagemeinde

zum Gottesdienst mit Weihnachtsliedern

nach Wunsch; um 17.00 Uhr

ist in der St. Petri-Kirche ein festlicher

Gottesdienst mit Abendmahl.

Sonntag, 29.12: Um 17.00 Uhr

Weihnachtskonzert in der St. Petri-

Kirche (s. Seite 16)

Gottesdienste mit Empfang zum

neuen Jahr: In St. Petri am 1. Januar

2020 um 18.00 Uhr mit Sekt und

Imbiss, ebenso in der Jonagemeinde

am 26. Januar 2020 um

10.00 Uhr.


18

Alle Gottesdienste

Sonntag, 1.12.

1. Advent

St. Petri 10.00 Gottesdienst – mit Abendmahl (P. Kraus)

Sonntag, 1.12.

1. Advent

Jona 11.00 Gesprächs-Gottesdienst am ersten Advent

(P. Misler) - mit anschl. Mittagessen

Mittwoch 4.12. ZÄM 10.30 Mittendrin-Gottesdienst

Sonntag, 8.12.

2. Advent

Sonntag, 8.12.

2. Advent

Jona 10.00 Advents-Gottesdienst (Sup.i.R. Dr. Berner)

St. Petri 10.00 Gottesdienst (P. Kraus)

Mittwoch 11.12. ZÄM 10.30 Mittendrin-Gottesdienst

Sonntag, 15.12.

3. Advent

Sonntag, 15.12.

3. Advent

St. Petri 10.00 Gottesdienst – mit Taufe (P. Kraus)

Jona 17.00 Adventsmusik mit Jona-Chor, Chor Konkordia

und Instrumentalisten (S.Rühlmann)

Mittwoch 18.12. ZÄM 10.30 Mittendrin-Gottesdienst

Sonntag, 22.12.

4. Advent

Dienstag, 24.12.

Heiligabend

Dienstag, 24.12.

Heiligabend

Mittwoch 25.12.

1. Weihnachtstag

Donnerstag, 26.12.

2. Weihnachtstag

Donnerstag, 26.12.

2. Weihnachtstag

Sonntag, 29.12.

1. So. n. Weihnachten

Dienstag, 31.12.

Silvester

Mittwoch, 1.1.2020.

Neujahr

St. Petri 10.00 Gottesdienst im Geist vonTaizé

(Taizé-Gottesdienst-Team)

ZÄM

St. Petri

Jona

Jona

Gr.Ellersh.

16.00

16.00

18.00

23.00

16.00

18.00

22.00

Weihnachtsgottesdienst für Bewohner

und Gäste

Christvesper mit Krippenspiel

Christvesper

Christmette

Christvesper mit Krippenspiel

(D. Trebesch)

Christvesper (Sup.i.R. Dr. Berner)

Christmette (P. Misler)

10 Uhr Elliehausen | 11 Uhr Friedenskirche, 18.30 Uhr Holtensen

– siehe Tagespresse

Jona 10.00 Weihnachtsgottesdienst mit Weihnachtsliedern

nach Wunsch (P. Misler)

St. Petri 17.00 Festgottesdienst – mit Abendmahl

(P. Kraus)

St. Petri 17.00 Konzert-Gottesdienst mit dem Ökumenischen

Chor (s. S. ...)

Jona 16.30 Jahresschluss-Gottesdienst mit Abendmahl

(P. Misler)

St. Petri 18.00 Gottesdienst – mit anschl. Begegnung

(P. Kraus)


Alle Gottesdienste 19

Mittwoch 2.1. ZÄM 10.30 Mittendrin-Gottesdienst

Sonntag, 5.1.

2. S. n. Weihnachten

St. Petri 10.00 Gottesdienst – mit Abendmahl (P. Kraus)

Mittwoch 8.1. ZÄM 10.30 Mittendrin-Gottesdienst

Sonntag, 12.1.

1. S. n. Epiphanias

Sonntag, 12.1.

1. S. n. Epiphanias

St. Petri 10.00 Gottesdienst (P. Kraus)

Jona 10.00 Gottesdienst (Sup.i.R. Dr. Berner)

Mittwoch 15.1. ZÄM 10.30 Mittendrin-Gottesdienst

Sonntag, 19.1.

2. S. n. Epiphanias

St. Petri 10.00 Gottesdienst (P. Kraus)

Mittwoch 22.1. ZÄM 10.30 Mittendrin-Gottesdienst

Sonntag, 26.1.

3. S. n. Epiphanias

Jona 10.00 Gottesdienst (P. Misler)

mit anschl. Jahresempfang

26.1.: Kein Gottesdienst in St. Petri – herzliche Einladung in die Jonakirche!

Mittwoch 29.1. ZÄM 10.30 Mittendrin-Gottesdienst

Sonntag, 2.2.

Letzter S. n. Epiphanias

St. Petri 10.00 Gottesdienst – mit Abendmahl (P. Kraus)

Mittwoch 5.2. ZÄM 10.30 Mittendrin-Gottesdienst

Sonntag, 9.2.

Septuagesimä

Sonntag, 9.2.

Septuagesimä

St. Petri 10.00 Gottesdienst (P. Kraus)

Jona 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl (P. Misler)

Mittwoch 12.2. ZÄM 10.30 Mittendrin-Gottesdienst

Sonntag, 16.2.

Sexagesimä

St. Petri 10.00 Gottesdienst (P. Kraus)

Mittwoch 19.2. ZÄM 10.30 Mittendrin-Gottesdienst

Sonntag, 23.2.

Estomihi

St. Petri 10.00 Gottesdienst (P. Kraus)

Sonntag, 23.2.

Estomihi

Jona

10.00 Lektorengottesdienst (D. Krüger)

Mittwoch 26.2. ZÄM 10.30 Mittendrin-Gottesdienst

Sonntag, 1.3.

Estomihi

St. Petri 10.00 Gottesdienst – mit Abendmahl (P. Kraus)

ZÄM = Zentrum für Ältere Menschen, Martin-Luther-Str. 16

Der nächste Gemeindebrief erscheint zum 1.3.2020


20

Aus dem Zentrum für ältere Menschen

Neuigkeiten aus dem Zentrum für ältere Menschen: Ein Geschenk

und ein Abschied

Liebe Leserin, lieber Leser, erinnern Sie sich? Vor einem Jahr, in der letzten

„ Brücke“ des Jahres 2018 berichteten wir Ihnen von einem großen Scheck,

den uns die leitenden DINO-Mitarbeiter überreichten. Damals beschenkten wir

uns - ganz in vorweihnachtlicher Stimmung - mit praktischen und schönen Materialien

für unsere Gymnastik-Spiele-und Gedächtnisrunden. Mitarbeiter und

Bewohner durften Vorschläge machen und sich etwas wünschen. Das hat richtig

Spaß gemacht, und alle Geschenke haben sich im Verlauf des zurückliegenden

Jahres bestens bewährt (z.B. eine große Bingo-Trommel)

Der größte Teil des Geldes

wartete aber noch

auf seine ganz besondere

Bestimmung. Die ließ

auch nicht allzu lange auf

sich warten: unser immer

grüner und üppiger bewachsener

Innenhof erfreut

sich stetig wachsender

Beliebtheit. Gern sitzen

Bewohner mit ihren

Angehörigen dort, Alltagsbegleiter

und Ergotherapeuten

bieten den

ganzen Tag über Morgenrunden, Mittagessen, Kaffeeklatsch und Bunte Nachmittage

an. Der gartenähnliche Innenhof lädt auch zum ruhigen Spazieren und

Verweilen ein und bietet vielen Bewohnern meditative Entspannung. Der großen

Nachfrage nach einer zusätzlichen sonnengeschützten Sitzecke konnte

durch die Anschaffung einer Markise entsprochen werden. Wenn alle ein bisschen

zusammenrücken, finden 10 Bewohner und Mitarbeiter unter der Markise

Platz und können bei warmen Temperaturen Kaffee, Eis und fröhliche Gesellschaft

genießen. Durch das „ Dach“ wie unsere Bewohner die Markise nennen,

entsteht das Gefühl eines geschlossenen, gemütlichen Raumes. Im Spätsommer

haben wir von diesem Platz aus Tomaten aus unserem neuen Hochbeet

geerntet. Bequemer- und gesünder- geht es nicht! Der „ Markisenplatz“ ist jetzt

natürlich absoluter Sitzplatz-Favorit und erfreute uns in diesem Jahr durch späte

Wärmetage bis weit in den „ Goldenen Oktober“ hinein. Mit den bereits vorhandenen

Tischrunden können nun drei Gruppen parallel zu unterschiedlichen


Themen stattfinden. Ein

ganz herzliches Dankeschön

nochmals an DINO!

Aus dem Zentrum für ältere Menschen 21

Am 11.6.2010 übernahm

Frau Gottschalk als neue

Pächterin den kleinen Friseursalon

im Souterrain des

Zentrum für ältere Menschen.

Sie wurde vor neun

Jahren von ihrer Vorgängerin

angesprochen und entschloss

sich die neue berufliche

Herausforderung anzunehmen.

Und auch war es in der Anfangszeit eine Herausforderung, mit dementiell

veränderten Menschen zu arbeiten. Frau Gottschalk fand recht schnell

Zugang zu den Bewohnern und konnte immer wieder beobachten, wie sich mit

einer neuen Frisur die Stimmung ihrer Kunden positiv veränderte. Oft begleitete

auch ein anregendes Schwätzchen das Waschen, Schneiden, Dauerwellen!

Frau Gottschalk und Petra Steeger Bilder (3):ZÄM

Nun verabschiedet sich Frau

Gottschalk zum Jahreswechsel

in einen neuen Lebensabschnitt.

Wir wünschen ihr dazu

alles Gute und Gottes Segen.

Im Zuge unserer Umbauten

wird auch der Friseursalon renoviert.

Wer sich ab 1.2.oder

15.2.2020 für die Nachfolge von

Frau Gottschalk als neue Pächterin

interessiert, möchte sich

bitte ab sofort bei unserer

Heimleitung, Frau Petra Steeger

unter der Telefonnummer:

0551/99889-12 melden.

Wir wünschen Ihnen, liebe Leser/innen

eine besinnliche Adventszeit

und Gottes Segen.

Herzlichst, Ina Schulz-Fleißner,

Ergotherapeutin.


22

Aus dem PETRI HAUS

Willkommensfest im PETRI HAUS

Im September 2019 haben wir das Kitajahr

zum ersten Mal mit einem Willkommensfest

begonnen. Bei Sonnenschein

und milden Temperaturen konnten wir mit

Superintendent Selter im Garten des Petri

Hauses einen Gottesdienst feiern, in dem

wir alle neuen Familien willkommen

geheißen haben. Jedes Kind bekam ein

T-Shirt mit aufgedrucktem Petri Haus

Logo geschenkt. Wir haben gemeinsam

Vorne: Marion Lüter und Sup. Selter

Lieder gesungen und einen kleinen Vogel

durch die Reihen wandern lassen, der symbolisch dafür stand, das jedes

Familienmitglied einen „Nest“-Platz in der Petri Haus-Gemeinschaft hat. Ein

durch die Eltern gestaltetes Buffet hat die Feier im Anschluss ergänzt. Es gab

viel Gelegenheit, sich kennenzulernen und alte Kontakte zu vertiefen. Es war

ein rundum gelungenes Fest, das nun ein festes Ritual zu Beginn des

Kitajahres werden soll. Ich freue mich ganz besonders, dass ich als Kita-

Leiterin die Zukunft des Petri Hauses begleiten darf. Ihre Marion Lüter

Qualität sichtbar machen - Qualität sichtbar machen

das PETRI HAUS wird zertifiziert

Bereits seit 2016 setzt das Team des Petri

Hauses sich mit dem Thema Qualitätsmanagement

auseinander. In einem zweijährigen

Prozess haben wir das Qualitätsmanagementsystem

in Kindertagesstätten (QMSK) eingeführt,

Ziele formuliert und Abläufe geregelt.

Bereits im Februar 2018 haben wir den Abschluss

dieser Einführung mit den anderen evangelischen Kitas in Göttingen

gefeiert. Ein weiterer Schwerpunkt ist, Qualität in Kitas sichtbar, messbar und

vergleichbar zu machen. Hierfür gibt es das BETA-Gütesiegel, wonach sich

alle evangelischen Kitas in Deutschland zertifizieren lassen können. Was für

eine Erleichterung, wir haben es geschafft und waren unendlich stolz auf

unsere Arbeit! Am 4.12.2019 um 18 Uhr ist es nun soweit. In einem feierlichen

Akt bekommen wir im Petri Haus die Plakette überreicht, die in den nächsten

fünf Jahren unsere Hauswand schmücken wird. Sie sind herzlich eingeladen

diesen Anlass mit uns zu feiern. Ihr Petri Haus Team, Marion Lüter.


Veranstaltungen 23

Zwei neue Treffpunkte in St. Petri:

„Treff-Punkt-Café“

Einmal im Monat donnerstags um 15.00 Uhr im Haus der offenen Tür

Einfach zusammen kommen bei Kaffee und Kuchen, mit anderen klönen, sich

verabreden, den Fernseher gegen wahre Gesichter

tauschen… dafür bietet dieser neue Treffpunkt

Gelegenheit. Anregungen zur thematischen

oder inhaltlichen Gestaltung aus dem Kreis

der Gäste sind willkommen! Geeignet

für Menschen jeden Alters.

Termine: Donnerstag,

30.1.2020, 27.2.2020

Für Menschen, die wissen, wo der Hammer hängt:

„Die Anpacker“

Kirche und Gemeinde sind nicht nur Bibel und Gesangbuch, auch viel Handwerkliches

gehört dazu: Hier mal ein paar Glühbirnen wechseln, dort einen

Schrank reparieren,

dem Tisch wieder

„Beine machen“, ein

Fenster gangbar machen

und noch vieles

mehr… - das ist das

Spielfeld von handwerklich

begabten und

interessierten Menschen,

die wir dafür

dringend benötigen. Wer sich nicht zu alt fühlt, seinen Werkzeugkasten noch

einmal Beine zu machen und seine Kompetenz einzubringen, ist hier genau

richtig. Geplant ist, viermal im Jahr zu einem „Anpackerfrühstück“ zusammen

zu kommen und anstehende Arbeiten zu besprechen und zu verteilen.

Erster Termin: 25. Januar 2020, 10 Uhr im Haus der offenen Tür, Martin-

Luther-Str. 18. Über Rückmeldungen dazu freut sich Pastor Kraus; Tel:

0551/9899265 oder kraus@petri-grone.de


25

Rückblick

◄ Konfirmanden der Kirchengemeinden

Jona

und Hetjershausen unterwegs.

▼ „Männer-Gottesdienst

der Jona-Gemeinde im

Oktober (v.l.n.r.): Dr. E.

Bräuer, D. Krüger, V.

Wagner, A. Reibrandt, F.

Wedekind.

▲ Regionalgottesdienst am 25.8. im Grünen bei Hetjershausen (Bilder: Privat)


Veranstaltungen 25

Gospelchor „Together“ singt Mahalia Jackson

Der Gospelchor

„Together“ bringt

ein neues Musical

in die Kirchen der

Region. Im Mittelpunkt

stehen das

Leben und die

Musik der amerikanischen

Gospel-Queen

Mahalia

Jackson. Bereits

als junges

Mädchen war Mahalia,

die in ärmlichen

Verhältnissen

aufwuchs,

von den Rhythmen

des Gospels

begeistert. Für die

sehr gläubige

Frau war es nur

konsequent, ausschließlich

Gospels

zu singen.

Mahalia Jackson

füllte auf ihren

Tourneen durch

Amerika alle großen

Konzertsäle.

Wenn sie auf der Bühne stand, vergaß sogar das „weiße“ Publikum, dass die

stimmgewaltige Mahalia Jackson eine dunkelhäutige Frau war.

Der Gospelchor „Together“ unter der Leitung von Gosia Borrée hat in den vergangenen

Jahren immer wieder sehr erfolgreich Musicals über das Leben und

Werk verschiedener Persönlichkeiten aufgeführt, zum Beispiel über Johnny

Cash, Martin Luther King und Harry Belafonte oder zuletzt über Mutter Theresa.

Der inzwischen 70-Stimmen-starke Chor wird von Rüdiger Brunkhorst

und Band begleitet, die Texte stammen aus der Feder von Michael Borrée.


Aus der Region GÖ-West 31

Vorankündigung:

Gottesdienst zum Weltgebetstag

am Freitag,

6.3., 18.00 Uhr in der

Jonakirche – vorbereitet

von Frauen aus Simbabwe,

gestaltet vom

Weltgebetstagsteam.


32

Aus der Region GÖ-West

Neu Pastorin in Elliehausen-Esebeck und

Holtensen

Mein Name ist Franziska Albrecht und ich bin das neue Gesicht

der Gemeinden Elliehausen-Esebeck und Holtensen.

Zu Weihnachten beginne ich meinen Dienst als Pastorin in

Ihrer Nachbarschaft. Darauf freue ich mich sehr.

Gebürtig stamme ich aus Ostberlin, habe aber viele Jahre in

Hannover gelebt und dort mein Abitur gemacht. Danach ging

ich für ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) nach Ostfriesland.

In Göttingen, Leipzig und Hermannstadt (Rumänien) habe

ich Evangelische Theologie studiert. Mein Vikariat führte

Bild: Privat

mich nach Osnabrück. Danach arbeitete ich für ein Jahr in

Hannover beim Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD an einem Projekt über diakonisch

aktive Kirchengemeinden. Ab Sommer 2013 war ich Pastorin in Uslar und im Kirchenkreis

Leine-Solling. Zwischenzeitlich haben mein Mann Felix und ich geheiratet und

eine Familie gegründet. Unsere Jungs - Julius und Theodor – sind vier und bald ein

Jahr alt. Ich freue mich auf die regionale Zusammenarbeit und das gemeinsame kirchliche

Leben.

Herzlich lade ich Sie zu meiner Einführung am 3. Advent, den 15.12.2019 um 14 Uhr in

der Kirche Elliehausen ein. Anschließend beim Empfang gibt es Gelegenheit für Begegnung

und Gespräch. Sprechen Sie mich einfach an!

Ihre Pastorin Franziska Albrecht

Was ist die Region GÖ-West?

Die Ev.-luth. Kirchengemeinden Christus, Bethlehem, Frieden, Petri-Grone, Jona, Gr.

Ellershausen, Hetjershausen, Knutbüren, Elliehausen-Esebeck und Holtensen bilden

eine Arbeitsgemeinschaft. Sie trägt den Namen GOE-WEST. Die Zusammenarbeit der

Mitgliedsgemeinden erfolgt u.a. in Bereichen:

• gemeinsame Interessenvertretung im Kirchenkreis und seinen Gremien

• gemeinsame Stellenplanung

• Abstimmung der Gottesdienstplanung und Vertretungsregelung

• Inhaltliche Gestaltung von Gottesdiensten

• Kirchenmusik

• Kindertagesstätten-Trägerverband

• Information über interessante Veranstaltungen in den Einzelgemeinden.

Zur Koordinierung und gemeinsamen Wahrnehmung der aufgeführten Aufgaben treffen

sich die beteiligten Kirchengemeinden in einer Regionalkonferenz. Diese trifft sich dreimal

jährlich zu Schwerpunktthemen, zweimal davon als Runde der aus jedem Kirchenvorstand

Delegierten, einmal in der großen Runde aller Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher.


Lebendiger Adventskalender 2019

An jedem Adventsabend um 18.15 Uhr öffnet sich in Grone eine Tür und lädt

Menschen ein, sich davor auf Weihnachten einzustimmen.

Dies sind die Gastgeber:

So Mo Di Mi Do Fr Sa

1.12.

10 Uhr

Gottesdienst

Kirche

2.12.

Fam.

Westermann,

Gotteslager

6a

2.12.

Konfirmanden,

Martin-

Luther-Str.

18

4.12.

Gemeindeverwaltung

Martin-

Luther-Str.

10

5.12.

Frau Hahn

und Orgelschüler

Kirche

6.12.

Familie

Zwer

Zollstock

44

7.12.

Salto

Luminale

Feuertheater

Kirche

8.12.

10 Uhr

Gottesdienst,

Kirche

9.12.

Fam.

Kramer/

Schultz

Gotteslager

4a

10.12.

Frau

Schumann,

mit Harfenmusik

Kirchstr. 4

11.12.

Petri-Haus

St.

Heinrich-

Str. 1

12.12.

Kirchenvorstand

Kirchstr. 4

13.12.

Fam.

Cammans/

Fellert,

Lütgen

Steinsweg

6

14.12.

(noch

offen)

15.12.

10 Uhr

Gottesdienst,

Kirche

16.12.

Fam.

Stuke/

Grabe,

Zollstock

20

17.12.

Fam.

Becker,

Zehntscheuerstr.

28

18.12.

Zentrum

für ältere

Menschen

Martin-

Luther-Str.

16

19.12.

Schwester

Gisela,

Kath.

Kirche St.

Heinrich-

Str. 5

20.12.

Fam.

Bonus

Kirchstr. 6a

21.12.

Frau

Henne,

Zehntscheuerstr.

24

22.12.

10 Uhr

Gottesdienst,

Kirche

23.12.

Fam.

Hedden,

Krugstr.

26a

24.12.

16/18/23

Uhr

Gottesdienst,

Kirche

Kirchenvorstände und Mitarbeiter*innen beider Groner Gemeinden

wünschen allen Menschen in Grone gesegnete und

froh machende Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2020!

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