Berliner Zeitung 25.11.2019

BerlinerVerlagGmbH

26 Berliner Zeitung · N ummer 274 · M ontag, 25. November 2019

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Anzeigensonderveröffentlichung

Zeitungspaten

„Lesen und Schreiben werden überall erwartet“

Anzeigensonderveröffentlichung

Göran Golz weiß, wie wichtig eine gute Bildung ist. Sein Unternehmen, die Fachgemeinschaft Bau, engagiert sich daher als Zeitungspate

Projektbüro Lesepaten

Über kompetente Azubis

freut sich jeder Arbeitgeber.

Das Berufsförderungswerk

der Fachgemeinschaft

Bau hat daher zehn Zeitungspatenschaften

übernommen,

um junge Menschen in ihrer Medien-

und Entscheidungskompetenz

zu stärken. Wir haben mit Göran

Golz über das Engagement seines

Unternehmens gesprochen.

Washat Sie dazu bewogen, eine Zeitungspatenschaft

zu übernehmen?

Wir Nachwuchsreferenten freuen

uns, mithilfe der Sozialkasse des

Berliner Baugewerbes das Projekt

Zeitungspaten in den Schulen zu unterstützen.

Wir wollen auf diesem

Wege junge Menschen erreichen,

um ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten

für eine berufliche Ausbildung

zu stärken.

Welche Hoffnungen verbinden Sie

mit dieser Patenschaft?

Sie ist ein Unterstützungsangebot,

um die Ausbildungsreife der Jugendlichen

zu verbessern. Sokönnen

wir helfen, zum Beispiel Leseund

Informationskompetenzen weiterzuentwickeln.

Würden Sie eine Patenschaft auch

anderen Personen, Unternehmen

oder Vereinen empfehlen?

Auf jeden Fall! Wenn die genannten

Kompetenzen erworben

wurden, profitieren letztlich alle davon.

Je mehr Menschen sich also der

Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung

stellen, umso besser

sind unsere jungen Menschen auf

das Leben vorbereitet.

Göran Golz ist Nachwuchsreferent auf dem Lehrbauhof Berlin des Berufsförderungswerks der Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg.

Warum, glauben Sie, wird heute

weniger gelesen als früher?

Wiralle werden heute über viele

Kanäle angesprochen. Jeder kann

sich die Informationsquellen aussuchen,

über die er sich ammeisten

angesprochen fühlt.

Wie wichtig ist Lesen für unsere

Demokratie?

Um in einer Demokratie Akteure,

Abläufe und Zusammenhänge zu

verstehen, braucht jeder Mensch die

Fähigkeit und Möglichkeit, sich In-

Zeitungspate werden

können Unternehmen,

Stiftungen oder Einzelpersonen

–kurz: alle, die

junge Leser fördern und

einen gesellschaftlichen

Beitrag leisten wollen.

DAS PROJEKT IM ÜBERBLICK

Junge Leser erhalten

dabei täglich eine regionale

Nachrichtenquelle,

die ihre Medien- und

Entscheidungskompetenz

stärkt und ihre Allgemeinbildung

fördert.

Die Vorbildfunktion

macht die Berliner Zeitung

deutlich: Sie stellt

jeden Paten namentlich

vor. Das Motto: „Tun SIE

Gutes: WIR reden darüber,

gemeinsam!“

PRIVAT

formationen zu beschaffenund weiterzuverarbeiten.

Nur so erreichen

wir verantwortungsbewusste und

selbstständig handelnde Menschen.

Die Aufmerksamkeitsspanne verringert

sich, besagen Studien. Bemerken

Siedas auch?

Die Merk- und Ausdauerleistungen

haben abgenommen. Informationen

müssen heute punktgenau,

kurz und knapp ankommen.

Hier ist wohl keine Gruppe ausgenommen.

Welche Veränderungen nehmen Sie

aktuell beider Azubi-Suche wahr?

Viele Jugendliche haben verstanden,

dass Unternehmen aller

Branchen Nachwuchskräfte suchen.

Sie vergleichen Angebote.

Gleichzeitig sind sie von der Vielfalt

der Möglichkeiten überfordert. Hier

sind Entscheidungskompetenzen

gefragt.

Waswürden Sie sich im Hinblick auf

die Azubi-Bewerbungen wünschen?

Schulische Basiskenntnissesind

die Grundlage für jede Ausbildung.

Hier mangelt es sehr oft. Lesen und

Schreiben wirdüberall erwartet. Mathematische

und wirtschaftliche

Grundkenntnisse sollten Schülern

praxisorientierter beigebracht werden.

Das kommt derzeit zu kurz.

Und letztlich sollte darüber nachgedacht

werden, das Lernen zu lehren.

Welche Ausbildungsberufe bietet Ihr

Unternehmen an?

Auf dem Lehrbauhof Berlin finden

überbetriebliche Lehrunterweisungen

im Rohrleitungsbau, Kanalbau,

Straßenbau, Maurern und Beton-

und Stahlbetonbau statt. Weiterhin

werden Auszubildende zum/r

Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/

in, Zimmer/in, Trockenbaumonteur/in

oder Stuckateur/in ausgebildet.

In einem dualen Studiengang

können Interessenten ihre Karriere

zum/r Bauingenieur/in starten.

Unterscheidet sich die heutige Ausbildung

beiIhnen im Vergleich zu 1990?

Die Einstellung zur Arbeit hat

sich geändert.Der Marktist hartumkämpft.

Als Unternehmen muss

man kreativ sein, um junge Menschen

zu gewinnen und zu binden.

Werden Sie Zeitungspate

Als Zeitungspate sorgen Sie dafür, dass

Kindern und Jugendlichen ein umfangreicher

Zugang zu aktuellen lokalen und

internationalen Nachrichten gewährleistet

und ein breites Wissen über alle gesellschaftlich,

wissenschaftlich und politisch

relevanten Bereiche vermittelt wird.

Unser Zeitungspaten-Team beantwortet

Ihnen gerne alle Fragen!

Tel. 030/23 27 70 69

Fax 0800/55 30 300

E-Mail: berlinerpaten@dumont.de

OPTIK &HÖRGERÄTE THÜRNAGEL

Jens Thürnagel, Geschäftsführer

ALLESBRILLE OPTIKER GMBH

Stefan Koch, Geschäftsführer

HAUS SPREETALHOF BERLIN-ALTGLIENICKE

F. Kathe und S.Eckardt, Einrichtungsleitung

„Als Traditionsunternehmen in dritter

Generation, welches sich seit nunmehr

fast 70 Jahren am Markt behauptet

und weiterentwickelt hat,

bieten wir für viele Menschen

zu den Themen Hören und

Sehen den Schlüssel zur

Kommunikation. Wir möchten

dafür sorgen, dass die

Menschen die Dinge sehen

und den Menschen verbunden

bleiben. Dabei ist die

Zeitung eine wichtige Informationsquelle

und dient als Möglichkeit, Informationen

aus dem Internet zu hinterfragen.

Dies gilt sicher auch umgekehrt.

Wir unterstützen sehr

gerne unsere Patenschule,

das Albert-Einstein-Gymnasium,

mit einer Zeitungspatenschaft

der Berliner

Zeitung und wünschen den

Schülern und Schülerinnen

viel Spaß beim Lesen.“

ROLLENDES FOTOSTUDIO

„Als ein im Kiez verwurzeltes Unternehmen

haben wir uns im Rahmen unseres

lokalen, gesellschaftlichen Engagements

bewusst für eine Lesepatenschaft

für die Schüler der Friedensburg-Schule

entschieden.

Als ,Staatliche Europa-Schule

Berlin‘ steht sie für dieselben

Werte, für die wir auch einstehen:

größtmögliche Diversität

und Bereicherung durch neue

Kultureinflüsse. Wir sind davon

überzeugt, dass Tageszeitungen

immer noch das mit Abstand wichtigste

Medium zur Orientierung am Wohnort

sind. Wer sonst nimmt sich

die Zeit, auch über das Lokalpolitische

genauestens zu

recherchieren? Deshalb freuen

wir uns, wenn täglich eine

aktuelle Ausgabe der Berliner

Zeitung für die Schülerinnen

und Schüler zum Lesen ausliegt.“

ANETTE KOROLL FOTOS

„Die Tageszeitung gehört für uns noch

immer zum Alltag: morgens mit der

Zeitung in die Bahn einsteigen oder

während der Zugfahrt in der

Zeitung des Nebenmanns die

Schlagzeilen mitlesen –wer

kennt das nicht? Gerade für

uns aus der Altenpflegebranche

ist es wichtig, nicht nur

Bewährtes zu erhalten, sondern

gleichzeitig auch Neues

zu fördern. Unsere Motivation

ist es daher, die Zukunft zu gestalten

–und die Zukunft sind unsere Kinder.

Daher möchten wir allen Schülerinnen

und Schülern die Möglichkeit

bieten, nicht nur Zugang zu

einem so wichtigen Medium

wie der Tageszeitung zu haben,

sondern das Zeitunglesen

auch richtig zu erlernen.

Aus diesem Grunde unterstützen

wir das Projekt sehr

gerne als Zeitungspaten.“

PRIVAT

REWE MARKT GÖRLITZ-KRÜGER OHG

Mandy Görlitz-Krüger, Inhaberin

WE DO COMMUNICATION GMBH GWA

Gesellschafter G. Blach, Geschäftsführerin I. v. Holly

STADT UND LAND WOHNBAUTEN-GESELLSCHAFT

Anne Keilholz und Ingo Malter, Geschäftsführer

„Wir freuen uns sehr, die Zeitungspatenschaft

für das Galileo-Gymnasium zu

übernehmen. In der heutigen Zeit ist es

besonders wichtig, unseren

Kindern die richtigen Werte

zu vermitteln. Wir als Kiezmarkt

sehen uns ein kleines

Stück in der Verantwortung,

unseren Kindern gesunde

Ernährung, viel Bewegung

sowie einen sorgsamen Umgang

mit Ressourcen zu

vermitteln. Aber auch bei der Vermittlung

von Informationen anunsere

Kinder möchten wir mitwirken. Das

Lesen von Zeitungen lehrt

die Kinder, sich selbst zu

informieren, und motiviert

sie dazu, sich stets zu allen

Themen eine eigene Meinung

zu bilden. Dies ist ein

wertvolles Gut, welches wir

gern fördern. Viel Spaß beim

Lesen!“

PRIVAT

„Als Agentur steht WE DO für Kampagnen

mit Inhalt und Haltung. Da können

wir natürlich gar nicht anders, als eine

Zeitungspatenschaft zu

übernehmen. Wir wollen die

Schüler*innen des Berliner

John-Lennon-Gymnasiums

darin unterstützen, sich eigene

Meinungen zu bilden und

Haltung zu unterschiedlichen

Themen zu entwickeln. Unsere

Gesellschaft braucht junge

Menschen, die mitreden wollen und ihren

eigenen Kopf haben. Nur so können sie

sich für ihre Interessen einsetzen und die

Zukunft aktiv mitgestalten.

Zeitunglesen ermöglicht demokratische

Teilhabe. Gerne

fördern wir Journalismus,

der aufklärt und einordnet,

und Leser*innen, die keine

Angst davor haben, Fragen zu

stellen und Dinge infrage zu

stellen.“

WE DO COMMUNICATION GMBH GWA

„Als gesellschaftlicher Akteur in der

Stadt- und Quartiersentwicklung steht

die STADT UND LAND zu ihrer Verantwortung.

Mit unserer Zeitungspatenschaft

möchten

wir dazu beitragen, dass

Kinder und Jugendliche im

Zeitalter von digitaler Informationsflut

und Schnelllebigkeit

befähigt werden, durch

das Lesen einer Tageszeitung

komplexe Texte zu verstehen,

sich eigenständig Wissen zu aktuellen

Sachverhalten und Themen anzueignen

und so gut informiert am Tages- und

Weltgeschehen teilzuhaben.

Wir hoffen, dass wir mit

den vier Patenschaften

Schülerinnen und Schüler

in unseren Quartieren für das

Zeitunglesen nachhaltig

begeistern und das Interesse

an Nachrichten wecken

können.“

OLIVER LANG /STADT UND LAND

BRILLENKAMMER

Katharina Pech, Inhaberin

„Ich bin Zeitungspatin, weil es mir wichtig

ist, dass Kinder und Jugendliche über

das aktuelle Nachrichtengeschehen in

Berlin, Deutschland und der

Welt Bescheid wissen. Nachrichten

wahrzunehmen, zu

verstehen, einzuordnen und

vor allem auch kritisch zu

hinterfragen, will gelernt sein.

Damit kann man gar nicht

früh genug starten, und die

Schule ist dafür ein perfekter

Ort! Mit der tatkräftigen Unterstützung

pädagogisch ausgebildeter Fachkräfte

erleben die Schülerinnen und Schüler

bei der Lektüre einer hochwertigen

Tageszeitung wie

der Berliner Zeitung den Unterschied

zwischen persönlichen

Meinungsäußerungen

(zum Beispiel über soziale

Netzwerke) und fundiertem

Journalismus. Und das ist

auch gut so!“

KIRSTEN BREUSTEDT

PRÄSIDENT DES ABGEORDNETENHAUSES, BERLIN

Ralf Wieland, Präsident des Abgeordnetenhauses

„In Zeiten stetig kürzerwerdender Aufmerksamkeitsspannen

mag das Lesen

einer gedruckten Zeitung als eine kaum zu

bewältigende Herausforderung

erscheinen. Mit meinerZeitungspatenschaft

für dieWilly-

Brandt-Oberschule im Wedding

möchte ich den Schülern die

Möglichkeit eröffnen, sich dieser

Challenge zu stellen. Vielleicht,

um zu bemerken, dass

Instagram und WhatsApp auch

später noch funktionieren. Bestenfalls aber,

um zu entdecken, dass man sich ohne

Schaden auf längere Hintergrundberichte

einlassen kann und dadurch

nicht dümmer wird. Das setzt

natürlich qualitativ hochwertigen

Journalismus voraus. Und

der kostet Geld. Mit meiner Patenschaft

möchte ich zugleich

die Berliner Zeitung ermutigen,

den Pfad einer Qualitätszeitung

auch zukünftig zu beschreiten.“

PRIVAT

Diese Schulen freuen sich über einen Zeitungspaten

Sie möchten junge Menschen in

Ihrer Nähe fördern? Das Lesepaten-

Projektbüro verrät Ihnen gern,

welche Schulen sich über Ihre

Unterstützung freuen.

Aktuell suchen unter anderem diese

Schulen einen Zeitungspaten:

• Fachschule für Sozialpädagogik in

Lichtenberg

• RENAFAN Akademie gGmbH in

Reinickendorf

• Ernst-Adolf-Eschke-Schule für Gehörlose

in Charlottenburg-Wilmersdorf

• Konkordia-Grundschule in Spandau

• Schule an der Wuhlheide in Treptow-

Köpenick

• Schule am Wildgarten in Treptow-

Köpenick

• Freie Montessori Schule Köpenick in

Treptow-Köpenick

• Grundschule an der Mühle in Marzahn-

Hellersdorf

• ABT gGmbH in Pankow

• Albert-Einstein-Gymnasium in Neukölln

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