TRENDYone | Job Guide Frühjahr 2017 | Region Augsburg

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TRENDYone | Job Guide Frühjahr 2017 | Region Augsburg

AugsburgFrühjahr 2017 • Sonderausgabe

REGION:

AUGSBURG

JOB

GUIDE

In Kooperation mit:


Grundlagen

4 Das Bewerbungsanschreiben

6 Bewerbungstipps

8 Lebenslauf

10 Deckblatt der Bewerbung

12 So meistern Sie erfolgreich ein

Telefoninterview

14 Das Vorstellungsgespräch

16 Stressfragen im Vorstellungsgespräch

Ausbildung

18 Enscheidungshilfen zur Jobauswahl

20 Jobview: Heilerziehungspfleger/in

21 Neues Karriereportal für Bildung,

Gesundheit und Soziales

22 Trend: Gesundheits- und Sozialberufe

24 Abitur - und was jetzt?

26 McDonald‘s sucht Talente

28 Triales Studium - Ausbildung hoch drei!

30 Erhardt+Leimer: Ausbildung zum Metall

bauer - eine „heiße“ Angelegenheit

32 Normal ist langweilig!

Außergewöhnliche Ausbildung

33 Ausbildung bei Stadt Augsburg

34 Der Dresscode

36 Vereinbarkeit von Beruf und Familie

38 Rechte und Pflichten in der Probezeit

40 Fördermittel für Auszubildende

42 Neue und modernisierte

Ausbildungsberufe 2017

Fachkräfte

44 Was ein Minijob bedeutet

45 Bewerben per Video

46 Stellenanzeigen richtig verstehen

48 Nach der Familienzeit zurück in den Beruf

50 Bewerbungskosten absetzen

52 Tipps für das pefekte Zeitmanagement

54 Mit attraktiver Arbeitgebermarke

Mitarbeiter halten und gewinnen

56 Karriere- und Jobmessen

58 Fit für die Jobmesse

Der TRENDYone JOB GUIDE beinhaltet Bewerbungstipps, Stellenangebote,

Informationen über neue Ausbildungsberufe

sowie Orientierungshilfen für Fachkräfte und richtet sich an

alle, die in den Jahren 2017 oder 2018 einen Ausbildungsplatz,

eine Weiterbildungsmaßnahme oder neue Karrieremöglichkeiten

suchen. Der JOB GUIDE ist an vielen Schulen

und Bildungseinrichtungen sowie an zahlreichen Auslagestellen,

wie beispielsweise allen McDonald‘s-Filialen in der

Region Augsburg, oder direkt im TRENDYone-Büro kostenlos

erhältlich.

6

Bewerbungstipps

34

Dresscode

12

Telefoninterview

46

Stellenanzeigen richtig

verstehen

45

Bewerbungsvideo

16

Stressfragen

42

Neue Ausbildungsberufe

48

Nach der

Familienzeit

3

Grundlagen

Ausbildung

Fachkräfte

Impressum

Verlag:

Ad can do GmbH & Co. KG

Zirbelstraße 51 a

86154 Augsburg

Tel. 0821 / 45 54 54 - 0

Fax 0821 / 45 54 54 - 10

E-Mail: info@trendyone.de

Geschäftsführer:

Jürgen Windisch

Bildquellen: Thinkstock Photos, istockphotos, Fotolia, AdobeStock

Umsetzung:

4creations.de | Christian Strohmayr

4

Bankverbindung:

Stadtsparkasse Augsburg

IBAN: DE34720500000000094441

4

BIC: AUGSDE77XXX

Auflage:

12.000 Exemplare

Die namentlich gekennzeichneten Beiträge stellen

die Meinung des Verfassers, nicht eine Stellungnahme

von TRENDYone dar. Für unverlangt eingesandte

Manuskripte und Fotos wird keine Haftung

übernommen. Honorierte Beiträge und Fotos gehen

in den Besitz von TRENDYone über. Höhere Gewalt

entbindet die Ad can do GmbH & Co. KG von der

Lieferungspflicht.


4

Auf unserer Seite „Bewerbungstipps“

stellen wir Lektüren, Portale

und Beratungsstellen mit vielen

wichtigen Tipps, Vorlagen und

Trainingsmöglichkeiten vor.

Grundlagen

Tipps für

das Bewerbungsanschreiben

Wenn das Anschreiben nicht korrekt ist, sind die Chancen auf eine Einladung

zum Vorstellungsgespräch sehr gering. Das muss einfach passen.

Wie man hier bei den Personalern punktet, haben wir in fünf Regeln zusammengefasst.

1. Regel: Richtig schreiben

Rechtschreib- und Grammatikfehler sind

beim Anschreiben unbedingt zu vermeiden.

Wer sich unsicher mit Formulierungen

und der Rechtschreibung ist, sollte

sich Hilfe holen und von einer qualifizierten

Person Korrekturlesen lassen.

2. Regel: Richtig ansprechen

In den Betreff gehören das Wort Bewerbung,

dann die Kennziffer – soweit vorliegend

– und die Bezeichnung der Position.

Bei der anschließenden Begrüßung

sollte man nur dann mit „Sehr geehrte

Damen und Herren“ beginnen, wenn

der Name des Ansprechpartners nicht

bekannt ist. Bitte auch hier nie den Namen

des Ansprechpartners falsch schreiben

oder einen Titel wie Dr. unterschlagen.

Meist ist der Ansprechpartner in der

Ausschreibung angegeben, andernfalls

kann man ihn auch telefonisch erfragen.

3. Regel: Maximal eine Seite

Vom Umfang her sollte das Anschreiben

nicht länger als eine Seite sein, sonst

wird es nicht mehr gelesen. Gleichzeitig

muss es aber die wichtigsten Informationen

über den Bewerber enthalten. So

gehören auf das Anschreiben zwei Adressen:

• Der Absender (mit vollständigem

Namen, Anschrift, E-Mail und Telefonnummer)

• Der Adressat (korrekter Name und

Adresse des Unternehmens und der

Name des Ansprechpartners).

Die Angaben zu Ort und Datum dürfen

nicht fehlen.

Die Entscheidung für

eine Absage kann

in weniger als zwei

Minuten fallen.

4. Regel: Richtig strukturieren

In die zwei bis drei Sätze lange Einleitung

gehört der Grund, warum man sich

gerade auf diese Stelle bewirbt. Sollte

man sich auf ein Gespräch im Rahmen

einer Messe oder auf ein Telefonat beziehen

können, so gehört dies hierher.

Im Hauptteil kurz und knapp die bisherigen

Tätigkeiten, Fähigkeiten oder Talente

hervorheben, die einen zum perfekten

Bewerber machen. Eine sinnvolle Unterteilung

in Absätze erleichtert dem Empfänger

das Lesen. Der Text sollte fließend

und interessant gestaltet sein.

Als letzten Absatz eignet sich immer der

Hinweis, sich auf ein persönliches Kennenlernen

zu freuen und jederzeit für

Rückfragen zur Verfügung zu stehen.

Konjunktive (würde, könnte,...) sind zu

vermeiden.

Am Schluss steht dann die Verabschiedungsformel

und der komplette Name,

dazwischen die Unterschrift (Füller besser

als Kuli). Bei der E-Mail Bewerbung

kann man eine gut eingescannte Unterschrift

einsetzen. Das Anschreiben kann

nach der DIN-5008 mit dem Wort „Anlagen“

beendet werden – muss aber nicht.

Auch ist die Auflistung der einzelnen Dokumente

nach dem Wort „Anlagen“ nicht

zwingend erforderlich.

5. Regel: Richtig formatieren

Schrift: In vielen Ratgebern wird eine

serifenlose Schrift wie zum Beispiel

Arial oder Helvetica empfohlen. Diese

lässt sich gut lesen und wirkt modern.

Als Schriftgröße eignen sich 10 pt. bis

maximal 12 pt. Der Zeilenabstand sollte

mindestens 1,2, am besten 1,5 Zeilen

betragen.

Ränder: Legen Sie als Abstand zum oberen

und unteren Seitenrand 16,9 mm

fest, zum linken Seitenrand 24,1 mm

und zum rechten 8,1 mm. Damit halten

Sie die für Bewerbungen gültige DIN-

5008 ein.

Papier: Am besten ist Papier in 100 g/

qm oder 120 g/qm Stärke. So wirkt das

Anschreiben hochwertiger, als auf Kopierpapier

mit 80 g/qm. Drucken sollte

man die Bewerbung mit einem Laserdrucker.

Fazit

Vielen Personalchefs reicht ein kurzer

Blick auf das Anschreiben. Deshalb sollten

Sie hierzu etwas mehr Zeit investieren

und mehrmals checken lassen, bevor

die Bewerbung plus Anschreiben

verschickt wird.


Ausbildung, Abiturientenprogramm

und Duales Studium

Dein Einstieg in eine erfolgreiche Zukunft

Wir sind ein sehr erfolgreiches internationales Handelsunternehmen. Denn wir verfolgen

konsequente Ausbildungskonzepte und fördern individuelles Engagement.

Wir wollen dir einen professionellen Einstieg bieten: leistungsstark, dynamisch und fair. Unser

Ziel ist, aus jeder Chance einen Erfolg zu machen. Wenn du das genauso siehst, stehen dir

zahlreiche Möglichkeiten offen, um erfolgreich in deine berufliche Zukunft zu starten.

Unsere Ausbildungsberufe

- Kauffrau/-mann im Einzelhandel

- Verkäufer (w/m)

Unser Abiturientenprogramm

- Kauffrau/-mann im Einzelhandel + Fortbildung zum

Handelsfachwirt (w/m)

Unser dualer Studiengang

- BWL – Konsumgüter-Handel (B.A.)

Weitere Einstiegsmöglichkeiten findest du auf

unserer Karriereseite.

Informiere dich noch heute online unter:

www.kaufland.de/arbeitgeber

Werde auch du Teil

unseres Teams.


6

Grundlagen

Bewerbungstipps

Trotz sinkender Arbeitslosenzahlen sind gute Arbeits- und Ausbildungsplätze

oft heiß umkämpft. Umso wichtiger ist eine perfekte

Bewerbung. Viele Arbeitgeber achten auf Kleinigkeiten, die einem

bei der Bewerbung oder auch im Vorstellungsgespräch zum Verhängnis

werden können. Um dies zu verhindern, haben wir wichtige

Onlineportale und eine Auswahl an Büchern zusammengestellt, auf

denen Sie Tipps rund um das Thema Bewerbung sowie Beispieldokumente

finden.

www.bewerbungs-tipps.com

Auf dem übersichtlich gegliederten

Internetportal www.bewerbung-tipps.

com finden Bewerber alles rund um

das Thema Bewerbung: von der optimalen

Vorbereitung über das Anschreiben

bis zum Vorstellungsgespräch.

Selbst Globetrotter und bereits Ausgebildete

kommen mit dieser Website

auf ihre Kosten. Außerdem bietet das

Portal zahlreiche Muster und Vorlagen

zum kostenlosen Download.

n

Büchertipps

Wer doch lieber ein Buch in der

Hand halten will, hier ein paar

wichtige Lektüren, die in keinem

Schrank fehlen sollten:

• Das große Hesse/Schrader-Bewerbungshandbuch

Jürgen Hesse

und Hans-Christian Schrader

präsentieren auf 572 Seiten und

einer CD-ROM „Alles, was Sie

für ein erfolgreiches Berufsleben

wissen müssen“. Erschienen

2015 im Stark Verlag für 14,79

Euro. ISBN-13: 978-3866684058

• Das große Bewerbungshandbuch

von den beiden Bewerbungschoaches

Christian Püttjer und

Uwe Schnierda mit sinnvollen

Checklisten und Beispielen. Es

ist erhältlich im Campus Verlag

für 19,99 Euro. Erscheinungsdatum

13.02.2014, ISBN-13: 978-

3593500355

• Bewerbung für Berufseinsteiger

– inkl. Arbeitshilfen online von

Uta Rohrschneider und Michael

Lorenz. Anhand von Musterlebensläufen

und Musteranschreiben

wird gezeigt, wie man mit

seiner Bewerbung überzeugt.

Erhältlich ist es im Haufe Verlag

für 12,99 Euro. Erscheinungsdatum

20.02.2015, ISBN-13: 978-

3648065846

• 111 Arbeitgeberfragen im Vorstellungsgespräch:

Absichten

erkennen – Pluspunkte sammeln

– Stolpersteine vermeiden von

der Expertin für Bewerbungsfragen

Elke Eßmann. Sie verrät die

häufigsten Arbeitgeberfragen

und stellt die besten Antwortstrategien

vor. Erhältlich ist es im

Goldmann Verlag für 8,99 Euro.

Erscheinungsdatum 17.08.2015,

ISBN-13: 978-3442175338

www.bewerbung.net

Nicht jeder weiß, wie eine Bewerbung

korrekt geschrieben wird. Hier sind

Portale, die sogenannte Bewerbungsmuster

anbieten, hilfreich. Auf Bewerbung.net

sind Bewerbungstipps übersichtlich

und hilfreich dargestellt. Vom

Deckblatt bis zum Bewerbungsfoto

kann alles Schritt für Schritt abgearbeitet

werden. Selbst für Auslandsbewerber

ist gesorgt. Tipps für den Lebenslauf

auf Englisch helfen.

www.bewerbungsratgeber24.de

Wer klare Fakten liebt, ist bei bewerbungsratgeber24.de

an der richtigen

Adresse. Muster zum Lebenslauf und

zahlreiche Musterbewerbungen zu

verschiedenen Berufen helfen auch

denen, die sich beim Verfassen einer

Bewerbung unglaublich schwer tun.

Und das Portal bietet eine Schritt-für-

Schritt-Anleitung zum richtigen Bewerbungsfoto.

Außerdem bietet dieses Internetportal

auch ein Forum an, in dem

man sich mit anderen Mitgliedern austauschen

kann.

www.planet-beruf.de

Das offizielle Bewerbungsportal der

Bundesagentur für Arbeit bietet nicht

nur Infos für Schulabgänger, auch Lehrer

und Eltern können sich hier über

Möglichkeiten, wie den angehenden

Schulabgängern geholfen werden

kann, informieren. De Ratgeber bietet

Tipps von der Berufswahl bis zur späteren

Bewerbung und spricht mit seiner

offenen Art vor allem Jugendliche

an. Weiterhin bietet planet-beruf.de

auch ein Bewerbungstraining an.

www.karriere.de

Das Karriereportal von Handelsblatt

und Wirtschaftswoche gibt Studenten

und auch Berufserfahrenen wertvolle

Informationen.

www.bewerbung.de

Das Bewerbungsportal der Jobbörse

StepStone, die sogar einen Bewerbungsgenerator

anbietet.


7

www.erfolgreicher-bewerben.de

Hier finden Sie Tipps, wie Sie es schaffen,

sich bei Massenbewerbungen von

Ihren Mitbewerbern abheben können.

tipps.jobs.de/karriere/bewerben

Hier gibt es sowohl Tipps von Experten

als auch die wichtigsten Informationen

für Ihre Suche nach dem richtigen

Beruf.

www.stellenanzeigen.de/bewerbung/bewerbungstipps

Auf dieser Internetseite finden Sie Bewerbungstipps

zum Bewerbungsanschreiben,

dem Lebenslauf und der

Online-Bewerbung.

www.jobware.de/Ratgeber/Die-richtige-Online-Bewerbung.html

Wer sich online bewerben möchte,

sollte hier nach wichtigen Tipps und

Informationen schauen.

www.staufenbiel.de/ratgeber-service/bewerbung.html

Hier gibt es von A-Z alles was man

beim Bewerben wissen muss.

www.absolventa.de/karriereguide/

bewerbung

Das Portal Absolventa stellt viele praxisnahe

und hilfreiche Tipps und Tricks

rund um die Bewerbung zur Verfügung.

http://www.azubiyo.de/bewerbung/

Auf dieser Seite wird ein umfangreiches

Tutorial mit ausführlichen Beispielen

und Downloads von Vorlagen

rund um die Bewerbung geboten.

Bewerbung nachfassen:

tipps.jobs.de/die-bewerbung-istraus---und-dann-ist-nachfassen-angesagt

Hier findet man Beispiele wie man

ein Telefonat führt und Tipps von Experten.

karriere-journal.monster.de/bewerbungs-tipps/vorbereitung-recherche/nachfassen-bewerbung-30194/

article.aspx

In gegliederten Schritten wird hier gezeigt

wie man es am besten angeht

und auf was man beim Nachfassen

achten muss.

www.staufenbiel.ch/bewerbung-karriere/bewerbung/nachhaken/muster-nachfassbrief.html

Auf dieser Website findet man Mustervorlagen

für einen Nachfassbrief

nach der Bewerbung und nach dem

Vorstellungsgespräch.

www.jobrobot.de/content_0500_

bewerbungstips.htm?BEITRAG_

ID=6&command=beitrag_view_entry

Hier finden Sie Möglichkeiten, wie

man nach dem Verschicken der Bewerbung

telefonisch nachhaken

kann.

Ingenieur-Berufseinstieg:

VDI-Bewerbungshandbuch

Chancen im Ingenieurberuf – Ausgabe

nicht nur für Mitglieder, sondern

für alle Interessierten online:

www.vdi.de/studium/vdi-bewerbungshandbuch

Grundlagen

Ausbildung in der Altenpflege

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8

Grundlagen

Lebenslauf: Worauf kommt es an?

Personalentscheider können sich oft nur sehr wenig Zeit nehmen, um

sich anhand der Bewerbung und des Lebenslaufs ein soweit reichendes

Bild von der Bewerberin oder dem Bewerber zu machen, dass eine Einladung

zum Vorstellungsgespräch daraus resultiert. Daher ist entscheidend,

dass der Lebenslauf klar gegliedert und übersichtlich ist. Er soll

lückenlos über den persönlichen und beruflichen Werdegang informieren.

Man unterscheidet drei Arten der Aufmachung: funktional, ausführlich

und tabellarisch. Wobei letztere die heute gebräuchlichste ist.

Heute ist der Lebenslauf tätigkeitsbezogener

geworden und muss auch

nicht mehr zwingend chronologisch

vorwärts gewandt geschrieben werden.

Das was man kann und gemacht

hat, soll sofort ins Auge springen.

Beim Erstellen des Lebenslaufs sollte

man sich also viel Zeit nehmen und

Sorgfalt walten lassen. Er ist die erste

Arbeitsprobe für einen Bewerber.

Vermeiden Sie Grammatik- und Rechtschreibfehler

– das gilt selbstverständlich

auch für alle anderen Dokumente

der Bewerbungsmappe. Am

besten sucht man sich jemanden, der

in Rechtschreibung fit ist und der den

Text dahingehend kontrolliert.

Auf einen Blick

Ein Lebenslauf ist grob gegliedert in

die Kategorien Schulbildung, Ausbildung

und Berufserfahrung. Schöne

Vorlagen gibt es zum Beispiel im Internet,

aber auch einige Schreibprogramme

bieten gute und übersichtliche

Muster für Lebensläufe. Hier sollte

einheitlich aufgelistet werden, welche

Tätigkeit der Bewerber wann und wo

ausgeführt hat. Die Details dazu belegen

dann die beigelegten Zeugnissen.

Natürlich muss nicht jedes Zeugnis

über jeden Nebenjob während der

Schulzeit beigelegt werden. Aber vor

allem das Abitur- bzw. Abschlusszeugnis

sowie die letzten zwei oder drei Arbeitszeugnisse

dürfen nicht fehlen.

Der Lebenslauf dient bei der Fülle von

Bewerbungen auch dazu, mehrere Bewerber

schnell miteinander zu vergleichen,

daher empfiehlt sich der tabellarische

Lebenslauf, der meist wie folgt

aufgebaut wird:

Die Überschrift „Lebenslauf“ sollte

zentriert ausgerichtet werden. Oben

rechts wird das Bewerbungsfoto angebracht,

wenn es nicht in ein Deckblatt

eingebettet ist oder separat versandt

wird, wie es oft bei Online-Bewerbungen

der Fall ist. Doppelte Formatierungen,

wie zum Beispiel fett und unterstreichen

bitte vermeiden. Bei der

Schriftart sollte die gleiche verwendet

werden, mit der auch das Anschreiben

formatiert wurde. Die Daten können

chronologisch oder antichronologisch

(letzte Tätigkeit zuerst) sortiert werden.

Bei einem umfangreichen Werdegang

empfiehlt sich die antichronologische

Anordnung.

Zunächst sind die persönlichen Daten

anzugeben:

Name

Anschrift

Telefon

E-Mail

Geburtsdatum und -ort

• Staatsangehörigkeit

• Familienstand

• Anzahl der Kinder,

• Alter der Kinder

Die folgenden Gliederungspunkte sind

als Beispiel zu verstehen und sind, je

nach Werdegang, unterschiedlich zu

strukturieren. Es empfiehlt sich, nicht

nur Zeiträume, sondern auch Aufgabenbereiche

und Erfahrungen anzugeben.

Schulische Ausbildung

[Jahreszahlen]

• Name, Ort und Typ der Schule

• Abschluss

(Abschlussnote in Klammern)

Studium

[Monat/Jahr]

• Name der Fachhochschule

bzw. Universität

• Studiengang/-fach

• Vertiefungsrichtung

• Abschluss mit Note

• evtl. Thema der Arbeit und Promotion

Praktika

[Monat/Jahr]

• Unternehmen, Ort

• Tätigkeitsbereich

Beruflicher Werdegang

[Monat/Jahr]

• Unternehmen, Ort

• und eine kurze Darstellung der Aufgabenbereiche.

Heben Sie Aufgaben

hervor, die für die angestrebte Stelle

relevant sind.

Berufliche Weiterbildung

[Monat/Jahr]

• Art

• Abschluss (z.B. Zertifikate/Urkunden

für Seminare)

Weitere Gliederungspunkte

können sein:

• Auslandserfahrung oder -reisen

• Sprach- und EDV-Kenntnisse

• Interessen und Hobbys

Angabe von Hobbys, die für die angestrebte

Stelle relevant sind. Risikosportarten,

wie Fallschirmspringen

oder ähnliches sollten vermieden

werden.

Referenzen/Sonstiges

Tätigkeiten, die unter keinen anderen

Gliederungspunkt fallen.

Tipp:

Angaben der Art „seit 06/2004 arbeitslos“

sind unglücklich. Besser:

Aufgliedern, wie die Zeit der Bewerbungsphase

genutzt wurde (zum Beispiel

Kurse, Fortbildungen etc.). Der

Lebenslauf darf auf diese Weise „getuned“

werden. Allerdings ist dabei

unbedingt auf die Wahrheit zu achten.

Übertreibungen und Unstimmigkeiten

fallen Personalverantwortlichen in der

Regel schnell auf.

Auf unserer Seite „Bewerbungstipps“

stellen wir Lektüren, Portale

und Beratungsstellen mit vielen

wichtigen Tipps, Vorlagen und

Trainingsmöglichkeiten vor.

Berufliche Ausbildung

[Monat/Jahr]

• Unternehmen mit (eventuell)

Ausbildungsort

• Art der Ausbildung, Abschluss

Ort, Datum, Unterschrift

Mit der Unterschrift wird die Richtigkeit

und Aktualität der gemachten Angaben

bestätigt. Bitte unterschreiben Sie leserlich

und mit vollständigem Namen.

Eine Grußformel ist hier fehl am Platz!


TRADITION GEPAART MIT INNOVATION

„Am liebsten selbstgemacht!“

– das begründet den Erfolg von buttinette. Das Unternehmen steht in erster Linie für ein kreatives und qualitativ

hochwertiges Produktsortiment, erstklassigen Kundenservice und eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit.

Seit der Gründung 1979 ist das Unternehmen sowohl in der Größe der Betriebsfläche als auch personell

stetig gewachsen. Am Standort Wertingen und den Niederlassungen in Österreich, Schweiz und Frankreich

beschäftigt das Versandhaus aktuell ca. 500 Mitarbeiter. Dabei war und ist buttinette ein Familienunternehmen,

in dem Erfahrungen von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Diesen Erfolg verdanken wir unseren qualifizierten und engagierten Mitarbeitern und Nachwuchskräften, auf

deren Ausbildung wir großen Wert legen.

UNSERE AUSBILDUNGSBERUFE

AUSBILDUNG

• Kauffrau/-mann im Groß- und Außenhandel

(Fachrichtung Außenhandel)

• Kauffrau/-mann für Büromanagement

• Kauffrau/-mann für Marketingkommunikation

• Mediengestalter/in Digital und Print

• Fachinformatiker/in

– für Anwendungsentwicklung

– für Systemintegration

• Kauffrau/-mann im Einzelhandel

• Fachkraft für Lagerlogistik

DUALES STUDIUM

• BWL-Handel

• BWL-Dienstleistungsmarketing

• Wirtschaftsinformatik

Für mehr Informationen zu

unseren Ausbildungsberufen:

HABEN WIR IHR INTERESSE GEWECKT?

Dann schicken Sie uns Ihre Bewerbung:

per Post an:

per E-Mail an:

buttinette Textil-Versandhaus GmbH • Industriestraße 22 • 86637 Wertingen

z. Hd. Julia Kopp • Tel. 08272/9966-136

bewerbung@buttinette.de

www.buttinette.de


10

Grundlagen

Deckblatt der Bewerbung

Teaser für eindrucksvolle Unterlagen

Das Deckblatt gehört für viele Bewerber nach wie vor zum Standardrepertoire,

obwohl es nicht mehr zwingend notwendig ist.

Falls Sie sich dennoch mit einem Deckblatt

sicherer fühlen und Ihrer Bewerbung

mit einem Deckblatt eine besondere

Note geben möchten, hier ein

paar Tipps, worauf es ankommt:

Inhalt des Deckblattes

Zunächst wählt man eine Deckblatt-

Überschrift wie „Bewerbung um ...“

Danach muss der Adressat namentlich

angegeben, damit dieser sich wirklich

angesprochen fühlt.

Mittig sollten dann das Bewerbungsfoto

und Ihre persönlichen Daten gesetzt

werden.

Das Deckblatt sollte, im Normalfall,

schlicht und ohne überflüssige Verzierungen

und Linien gestaltet sein.

Jedoch trifft das Motto „Weniger ist

mehr“ nicht zu, wenn man sich um

eine Stelle als Kreativer bewirbt.

Dann darf nämlich ruhig schon in der

Bewerbung bzw. auf dem Deckblatt etwas

von Ihrer kreativen Seite gezeigt

werden.

Zu platzieren ist das Deckblatt immer

hinter dem Bewerbungsanschreiben.

Das Bewerbungsfoto

Fazit

Auch wenn das Deckblatt meist nicht

unbedingt notwendig ist, so kann es

durchaus eine tolle Ergänzung zur Bewerbung

darstellen. Wichtig ist jedoch,

dass das Deckblatt mehr zu bieten hat

als nur das Foto. Ein optisch sehr ansprechend

gestaltetes Deckblatt weckt

die Neugierde und schafft bestimmt einen

Vorteil, um unter einer größeren

Bewerberzahl herauszustechen.

Das Foto liefert zwar keine Informationen im

eigentlichen Sinne, jedoch schafft es ein erstes

Bild des Bewerbers und bleibt meist intensiver

in Erinnerung als das Bewerbungsschreiben

an sich.

Das Bewerbungsfoto sollte unbedingt beim

professionellen Fotografen gemacht werden,

da dieser eine umfassende Beratung hinsichtlich

Berufsfeld und angestrebter Position bieten

kann. Darüber hinaus setzt der Fotograf

den Bewerber „ins rechte Licht“. Professionelle

Studioaufnahmen können durchaus

zwischen 100 und 300 Euro kosten. Jedoch

kann eine Bewerbung einen großen Teil des

Lebensverlaufs beeinflussen und daher sollte

man nicht an der falschen Stelle sparen. In

der Regel dienen die Fotos ja auch für mehrere

Bewerbungen und lassen sich auch anderweitig

verwenden, wie beispielsweise als

Profilfotos in sozialen Netzwerken.

Vor dem Schießen des Bewerbungsfotos sind

passende Kleidung, Frisur und möglicherweise

das Make-Up so auszuwählen, als würde

man schon zum Vorstellungsgespräch selbst

gehen. Obwohl das Bewerbungsfoto nicht

von Ihnen verlangt werden kann, so ist es üblich,

eines beizufügen, vor allem dann, wenn

Sie sich für das Beilegen eines Deckblattes

entschieden haben.


Deine Karriere

ist einfach.

Wenn du den richtigen

Arbeitgeber hast.

Jetzt für das Ausbildungsjahr 2018 bewerben:

sska.de/ausbildung

sska.de/karriere · blog.sska.de


12

Grundlagen

Vorstellungsgespräch mal anders

So meistern Sie erfolgreich ein Telefoninterview

Gerade Unternehmen, die eine große Anzahl an Bewerbern haben,

greifen gerne auf die Möglichkeit zurück, im Vorfeld ein Telefoninterview

zu führen. So werden nicht nur Fahrtkosten, sondern auch

jede Menge Zeit gespart. Doch auch, wenn man sich nicht persönlich

gegenüber sitzt, sollte man ein Interview per Telefon immer wie

ein richtiges Bewerbungsgespräch betrachten und sich dementsprechend

darauf vorbereiten. Dafür gibt es einige hilfreiche Tipps

und Tricks, um dem Traumjob einen Schritt näher zu kommen. Denn

überzeugt man einen Personaler erstmal am Telefon, folgt im Normalfall

die Einladung zum klassischen Bewerbungsgespräch vor

Ort.

Vorbereitung ist das A und O

Planen Sie genügend Zeit für das Interview

ein: Während es in einem

20-minütigen Interview meist nur um

Basisinformationen zu Ihrer Person sowie

Rückfragen zum Lebenslauf oder

eventuellen Lücken darin geht, müssen

Sie bei einem längeren Gespräch

mit tiefergehenden Fragen rechnen.

Informieren Sie sich im Vorfeld über Ihren

Gesprächspartner: Wenn Sie wissen,

wer am anderen Hörer ist, gehen

Sie das Gespräch lockerer an und können

außerdem bessere Anknüpfungspunkte

finden.

Sorgen Sie für Ruhe: Radio, TV oder

Musik im Hintergrund sollten absolut

tabu sein. Versuchen Sie außerdem

Straßenlärm, Babygeschrei oder andere

Störquellen zu vermeiden. Das

ist nicht nur für Sie ein Stressfaktor,

sondern kann auf für den Interviewer

unangenehm sein.

Legen Sie sich Ihre

Unterlagen zurecht:

Sowohl die Bewerbungsunterlagen,

als

auch Informationen

zum Unternehmen

oder der ausgeschriebenen

Stelle

können eine gute

Gedächtnisstütze sein.

Sie sollten daher auf alle Seiten einen

schnellen Blick werden können, um

Rückfragen rasch beantworten zu können.

Außerdem sollten Sie einen Notizblock

griffbereit haben, um wichtige

Daten mitschreiben zu können.

Stellen Sie sich ein Glas Wasser

bereit: Wenn vor Nervosität

der Mund trocken

wird, können

Sie heimlich einen

Schluck zu

sich nehmen.

Jedoch sollten

Sie wirklich

darauf achten,

dass

S i e

geräuschlos trinken.

Prüfen Sie Ihre Technik: Falls Sie kein

richtiges Telefon, sondern das Handy

benutzen, sollten Sie sicherstellen,

dass der Akku voll aufgeladen ist und

eine gute Verbindung besteht.

Erfolgreich durch das Gespräch

Führen Sie Smalltalk: Dadurch können

Sie von Beginn an eine angenehme Atmosphäre

schaffen. Außerdem nehmen

Sie sich selber die Anspannung

und bekommen einen ersten Eindruck

von Ihrem Gesprächspartner.

Konzentrieren Sie sich auf Ihre Aussagen

und Ihre Stimme: Versuchen

Sie klar und deutlich zu sprechen, so-


13

dass man Sie am Ende der anderen Leitung gut

verstehen kann. Außerdem sollten Sie darauf

achten, dass Sie am Telefon nicht automatisch

in einen umgangssprachlichen Ton verfallen.

Formulieren Sie daher bewusst Ihre Antworten.

Fürchten Sie sich nicht vor Pausen: Sie gehören

zu jedem normalen Gespräch dazu. Nutzen Sie

solche Pausen, um sich neu zu sammeln, tief

durchzuatmen und bereits Gesagtes zu überdenken.

Sie können solche Momente auch gut

nutzen, um eine passende Rückfrage zu stellen.

Auf keinen Fall sollten Sie in solchen Pausen Füllwörter

wie „Hmm“ oder „Ähm“ verwenden. Sollten

Sie überlegen müssen, schweigen Sie lieber.

Lassen Sie den Personaler ausreden: Fallen Sie

ihm auf keinen Fall ins Wort oder schneiden

Sie ihm den Satz ab. Grundsätzlich ist der Gesprächspartner

derjenige, der die Gesprächsführung

übernimmt. Besonders positiv ist es auch,

wenn Sie sich den Namen des Interviewers merken

und diesen hin und wieder erwähnen.

Lächeln Sie: Auch wenn Sie niemand sehen

kann, hilft Ihnen ein Lächeln dabei, sich zu entspannen

und positiv zu klingen. Die Stimme ist

am Telefon schließlich der einzige Kanal, über

den man den Gesprächspartner auf der emotionalen

Ebene erreichen kann.

Grundlagen

Landschaftsgärtner/in

ein Beruf mit Zukunft

Ausbildung auch als

Dualer Studiengang möglich

Wir informieren Sie gerne...

Josef Saule GmbH

Landschafts- und Sportplatzbau

Mühlhauser Straße 55

86169 Augsburg

Telefon 0821-270940

personal@saule-augsburg.de


14

Grundlagen

Das Vorstellungsgespräch

Der Termin steht. Wie bereite ich mich optimal darauf vor? Schließlich

heißt es, das Beste von sich zu geben, motiviert, engagiert und

sympathisch zu sein und zu begründen, warum man gerade diesen

Job haben will. Und das unter dem Stress einer Prüfungssituation.

Einige grundlegende Hinweise sollte man dazu in der Vorbereitung

beachten.

Was kann man tun, um die Nervosität

zu überspielen? Fast jeder kennt

das, schließlich geht es um den lang

ersehnten Traumjob. Man sollte versuchen,

locker zu bleiben. Man kann

ein kleines Pfefferminzbonbon einpacken

und vorher lutschen, um keinen

trockenen Mund vor Aufregung zu bekommen.

Wer in heiklen Situationen

zu sehr schwitzigen Händen neigt,

sollte sie wenigstens unauffällig an der

Hose abwischen, denn ein schwammig

feuchter Händedruck entspricht nicht

dem, was Personaler unter einem guten

ersten Eindruck verstehen. Außerdem

sollte der Händedruck

fest sein, das strahlt

Selbstsicherheit aus. Und

lassen Sie sich nicht aus

der Fassung bringen. Viele

Fragen zielen häufig genau

darauf ab. Der Personaler

möchte einfach sehen, wie ein Bewerber

mit Stresssituationen oder unangenehmen

Fragen umgeht. So lange Sie

ruhig bleiben und nicht impulsiv, sondern

durchdacht antworten, sind Sie

auf der sicheren Seite.

Nicht zu dick auftragen

Das Wichtigste: Natürlich und freundlich

bleiben, den Personaler nett begrüßen,

sich nicht verstellen und vor

allem nicht zu dick auftragen. Jeder

versucht, sich möglichst positiv zu

verkaufen, was selbstverständlich ist.

Auf erfundene Eigenschaften oder Eignungen

sollten Sie jedoch verzichten.

Im Job selbst fällt dies sehr schnell auf

und verspricht demnach keine große

Zukunftsperspektive. Besonders gut

wäre es, den jeweiligen Namen des

Ansprechpartners zu kennen und ihn

namentlich anzusprechen. „Guten Tag

Herr Meier, schön, dass wir uns auch

persönlich kennen lernen“ kommt

gleich viel besser und persönlicher an

als „Hallo!“.

Kaum haben alle Beteiligten Platz genommen,

beginnt der Spießrutenlauf.

Jetzt sind alle Augen auf den Bewerber

gerichtet, jetzt dürfen keine Fehler

passieren. Was folgt, sind die üblichen

Fragen, warum es ausgerechnet

eine Stelle in diesem Unternehmen

sein soll, was man bisher gemacht

hat und wie man vielleicht seine Freizeit

verbringt. Auch die Frage nach den

Gründen für einen Jobwechsel sind legitim.

Einige Fragen sind schon aus der

Bewerbung ersichtlich, der Lebenslauf

verrät viel über den Werdegang, das

Anschreiben erklärt die Intention der

Bewerbung und die Arbeitszeugnisse

Nie schlecht über den

bisherigen Arbeitgeber reden!

klären über die eigene Arbeitsweise

und -einstellung auf.

Manche Fragen sind ganz gezielt. Wie

die Frage nach dem größten Fehler im

bisherigen Berufsleben. Wichtig ist

dem Personaler hier die Art und Weise,

wie ein Bewerber antwortet. Das verrät

viel über ihn. Hier sollte man nicht

jammern, sondern kurz und knapp den

Fehler anreißen und sich dann darauf

konzentrieren, wie er behoben wurde

und welche Konsequenzen man

selbst daraus gezogen hat. Das macht

Eindruck.

Immer offen und ehrlich antworten

Generell gilt natürlich, immer offen

und ehrlich zu sein. Bitte nie schlecht

über den bisherigen Arbeitgeber reden,

denn vielleicht kennt der mögliche

neue Arbeitgeber den alten Arbeitgeber.

Darüber hinaus könnte der

neue Arbeitgeber befürchten, dass

Sie irgendwann einmal ebenso über

ihn sprechen. Immer freundlich lächeln,

dem Gesprächspartner offen

in die Augen blicken und auch einmal

gestehen, dass man etwas nicht weiß,

aber dafür wüsste, wo man es nachschlagen

könnte, wirkt gleich viel sympathischer.

Es empfiehlt sich darüber hinaus, kein

Mitleid zu erregen durch Fragen wie:

„Meinen Sie, ich habe eine Chance,

den Job zu bekommen?“ Das wirkt für

den Gesprächspartner oder Personalleiter

unsicher und macht den Bewerber

schnell zum Wackelkandidaten.

Des Weiteren sollten weder ein Druckmittel

(wie Bewerbungen/Chancen bei

anderen Unternehmen) eingesetzt werden

oder dem Gegenüber Ungeduld

entgegengebracht werden.

Website des Unternehmens ansehen

Und am Ende des Gesprächs dann

die beliebte Frage „Haben Sie noch

irgendwelche Fragen?“. Wer hier verneint,

hat schlechte Karten. Denn mit

dieser Frage wird oft das Interesse am

Unternehmen geprüft. Natürlich sollten

hier keine Fragen gestellt

werden, die innerhalb

weniger Klicks über

die Firmenhomepage beantwortet

werden können.

Echtes Interesse an der Firma

bedeutet schon, irgendetwas

wissen zu wollen. Kleinliche Fragen

wie der Umgang mit Überstunden

oder die Vergabe von Urlaub sind hier

fehl am Platz. Aber Fragen nach dem

langfristigen Ziel der Firma zeugen von

Interesse.

Wer hier gepunktet hat und sich im Gespräch

authentisch und ehrlich gezeigt

hat, hat gute Chancen, schon bald einen

Anruf von seinem neuen Arbeitgeber

zu bekommen.

Auf unserer Seite „Bewerbungstipps“

stellen wir Lektüren, Portale

und Beratungsstellen mit vielen

wichtigen Tipps Vorlagen und auch

Trainingsmöglichkeiten für Vorstellungsgespräche

vor.


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16

Grundlagen

Bloß nicht stressen lassen

Stressfragen im Vorstellungsgespräch

Die Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch ist das A und O. Was

sind Ihre Stärken/ Schwächen? Wovor haben Sie am meisten Angst?

Wo möchten Sie in fünf Jahren stehen? – Fragen, die wir kennen und

auf die wir uns schon im Voraus die passenden Antworten zurechtlegen

können. Doch auch Personaler sind sich dieser Tatsache bewusst

und versuchen daher den Bewerber mit Hilfe von Stressfragen

aus der Reserve zu locken. Anders, als der Name es erwarten

lässt, sollen diese Fragen nicht nur Stress erzeugen, sondern auch

die Kreativität und Spontaneität des Bewerbers testen.

Wie reagiert man am besten?

Personaler erwarten auf Stressfragen

keine exakte Antwort, sondern bewerten

vielmehr die gesamte Reaktion des

Bewerbers. Sie zielen auf Charakterzüge

wie Belastbarkeit, Kreativität und

Schlagfertigkeit ab. Dennoch sollten

Sie die Fragen, auch solche, die keine

Stressfragen sind, nicht unüberlegt

beantworten. Nehmen Sie sich einen

kurzen Moment, um über die Antwort

nachzudenken. Kommt Ihnen spontan

eine gute Antwort in den Sinn, umso

besser. Bleiben Sie außerdem ruhig

und gelassen, bewahren Sie Körperspannung

und stellen Sie Blickkontakt

her, denn das strahlt Selbstvertrauen

aus. Denken Sie laut und sprechen

Ihre Gedanken aus, so halten Sie das

Gespräch in Gang und lassen Ihr Gegenüber

am Denkprozess teilhaben.

Das ABBA-Prinzip

Eine kleine Hilfestellung kann Ihnen

hier auch das ABBA-Prinzip bieten.

Hierbei handelt es sich um eine Formel

zur Beantwortung von Stressfragen.

ABBA steht für: Allgemein, Beispiel,

Bezug (auf die konkrete Stelle)

und nochmals Allgemein. Betrachten

wir die Formel an einem konkreten

Beispiel: „Stellen Sie sich vor, Sie

nehmen die Position in unserer Firma

an und müssen aufgrund dessen

umziehen. Ihre Frau macht Ihnen dabei

einen Strich durch die Rechnung.

Wie würden Sie sich entscheiden – Job

oder Frau?“

Beteiligten verfolgen und wie sich diese

miteinander vereinbaren lassen.“

Beispiel: Nehmen Sie hier ein Beispiel,

bei dem Sie mit Erfolg gehandelt

haben: „In meiner bisherigen Firma

hatte ich beispielsweise die Aufgabe,

ein neues Marketingkonzept einzuführen.

Durch viele Gespräche mit

den Mitarbeitern konnte ich Bedenken

und Vorurteile abbauen und die Einführung

verlief erfolgreich. Auch mit

meiner Frau habe ich mich im Vorfeld

abgestimmt und weiß, dass sie hinter

einem Umzug stehen würde.“

Bezug: Wichtig ist es hier zu zeigen,

wie die Firma von Ihnen profitieren

könnte: „Ich bin der Meinung, dass

auch in der ausgeschriebenen Stelle

die Kommunikation untereinander

eine große Rolle spielt. Daher würde

ich darüber nachdenken, regelmäßige

Meetings zu veranstalten, um einen

reibungslosen Austausch zu gewährleisten.“

Allgemein: Die Antwort sollte abgerundet

werden, indem Sie das Thema wieder

verallgemeinern: „Ich habe die Erfahrung

gemacht, dass die Stimmung

im Büro angenehmer ist, wenn Mitarbeiter

früh informiert werden und die

Möglichkeit haben mitzusprechen.“

Mit diesem Prinzip beantworten Sie

nicht nur die Frage, sondern haben

gleichzeitig auch die Möglichkeit, ihre

Stärken zu präsentieren.

Allgemein: Gehen Sie nicht direkt

auf die Frage ein, sondern umgehen

Sie diese zunächst analytisch mit einem

allgemeinen Thema, möglichst

mit Bezug auf die angestrebte Stelle.

„Ich habe mir angeeignet, wichtige

Entscheidungen im Vorfeld zu treffen.

Dazu zählt auch, welche Interessen die

Beispiele für mögliche Stressfragen:

• Wenn Sie ein Tier wären, welches wären Sie?

• Welche Frage möchten Sie nicht gestellt bekommen?

• Wann haben Sie das letzte Mal die Regeln gebrochen und warum?

• Wie schätzen Sie meine Leistung als Job-Interviewer bisher ein?

• Was werden Ihre Kollegen hier von Ihnen lernen?

• Was möchten Sie an Ihrem bisherigen Job am wenigsten?

• Welche Superkräfte hätten Sie gerne?


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18

Entscheidungshilfen

zur Jobauswahl

Während manche schon als Kind felsenfest davon überzeugt sind, einmal Arzt zu werden und dieses Ziel

konsequent verfolgen, tun sich andere etwas schwerer, den richtigen Beruf zu wählen. Denn der Beruf

sollte ja nicht nur dem Broterwerb dienen, sondern auch Spaß machen oder sogar Berufung sein. Zum

Glück gibt es viele Möglichkeiten, die persönliche Eignung für bestimmte Berufe herauszufinden.

Ausbildung

Nebenjobs

Manchmal lässt sich die Suche nach einem geeigneten Job auch mit dem

Geldverdienen verbinden. Auch hier kann schon zu Schulzeiten über Ferienoder

Nebenjobs damit begonnen werden, die Eignung für bestimmte Branchen

zu ermitteln. Besonders beliebt ist hier die Gastronomie. Aushilfen werden

überall benötigt und so lernt man schnell die Vorzüge und Nachteile der

jeweiligen Branche kennen und bessert sich ganz nebenbei auch noch das

Taschengeld auf. Auch wenn der Nebenjob unbeliebt ist und einem klar wird,

dass man in dieser Branche niemals Fuß fassen möchte, ist das kein Beinbruch.

Denn zu wissen, was man auf keinen Fall möchte, ist auch viel wert.

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19

Praktika

Viele Schüler nutzen die Möglichkeit, die Ferien mit

einem Schnupperpraktikum zu verbringen. Manche

Schulen unterstützen ihre Schüler schon bei der Bewerbungsphase,

besprechen in Unterrichtsstunden gemeinsam

die Grundlagen einer guten Bewerbung und

vermitteln vielleicht sogar den ein oder anderen Kontakt

zu Firmen, in denen Praktika möglich sind. Sollte

die Schule diesen Service nicht bieten, kann auch auf

eigene Faust ein Praktikumsplatz ergattert werden. Viele

Firmen freuen sich über die kostengünstige bis kostenfreie

Unterstützung. Mit ein bisschen Neugier und

Hartnäckigkeit findet sicherlich jeder Schüler bald eine

Firma, in der er eine Weile einen Beruf austesten kann.

Jobmesse

Berufsmessen sind ebenfalls eine beliebte

Möglichkeit, sich umfassend über verschiedene

Berufe zu informieren und sich auch direkt

mit Menschen auszutauschen, die in diesen

Berufen tätig sind. Sie wissen am besten,

welche Voraussetzungen man für welchen Beruf

mitbringen muss und plaudern im persönlichen

Gespräch vielleicht auch aus dem Nähkästchen.

Termine für die kommenden

Jobmessen finden Sie ab Seite 56 im

Karrieremessenkalender.

Berufsberatung

Die Agentur für Arbeit bietet für alle Interessenten Berufsberatungen an. Oft finden diese schon

zu Schulzeiten in der größeren Gruppe statt. Doch auch auf eigene Initiative hin kann ein Termin

bei der Arbeitsagentur vereinbart werden. Hier fragen erfahrene Mitarbeiter gezielt die Stärken,

Schwächen und Vorstellungen junger Leute ab, um gemeinsam herauszufinden, für welchen Beruf

man überhaupt geeignet ist. Hier ergibt sich meist eine ganze Fülle an Berufen, auf die man selbst

vielleicht gar nicht gekommen wäre.

Ausbildung

Ausbildungplatz gesucht?

Die Berufsberater der Agentur für Arbeit Augsburg zeigen Dir

den Weg zur Ausbildungsstelle! Gerne kannst Du auch einen

Termin für ein Beratungsgespräch in der Agentur oder an Deiner

Schule vereinbaren.

Tipp: Im BiZ findest Du alle Informationen für Deine Berufswahl

an einem Ort!

Agentur für Arbeit Augsburg

Wertachstraße 28

86153 Augsburg

Tel.: 0800 4 5555 00 (Dieser Anruf ist für Dich kostenfrei.)

Weitere Infos über www.arbeitsagentur.de

(Beratungstermin über Meine eServices)

Publication name: 170123_Durchstarter generated: 2017-01-25T09:19:38+01:00


20

JOBVIEW

Heilerziehungspfleger/in

Ausbildung

Arbeiten im Gesundheits- und Sozialwesen gewinnt immer mehr an

Bedeutung, händeringend suchen Einrichtungen für Menschen mit

Behinderungen, Kran-kenhäuser, Alten- und Pflegeheime und Betreuungseinrichtungen

aller Art qua-lifiziertes Personal. Es herrscht

ein ausgeprägter Fachkräftemangel im sozialen Bereich. Die beruflichen

Perspektiven sind also sehr gut.

Bis 2020 werden laut verschiedener

Studien rund 280.000 Fachkräfte im

Pflegebe-reich fehlen, bis 2030 werden

es über 500.000 sein. Darum

lohnt es sich gerade jetzt, den Start

im pädagogischen und pflegerischen

Arbeitsbereich zu wagen wie zum Beispiel

eine Ausbildung zum/zur

Heilerziehungspfleger/in zu machen.

Heilerziehungspfleger /innen sind

die Fachkräfte für eine ganzheitliche

Betreuung von Menschen mit

Behinderungen jeglichen Alters. Sie

unterstützen in der Pflege und leisten

pädagogische und lernpraktische Hilfe.

Einsatz finden Heilerziehungs-pfleger/innen

zum Beispiel in Wohn- und

Pflegeheimen sowie Werk- und Förderstät-ten

für Menschen mit Behinderungen,

doch auch im Altenheim gibt es

Bedarf. Auch Unfall- und Rehabilitationskliniken

sowie ambulante Pflegedienste

sind mögliche Ar-beitgeber.

Im schulischen Bereich können die

sogenannten „HEPs“ in der pädagogi-schen

Freizeitbetreuung und Nachmittagsbetreuung

tätig werden, ebenso

in der Kin-derbetreuung. Bei der

Katholischen Jugendfürsorge (KJF) in

Die Gesundheitswirtschaft

boomt

Augsburg werden ge-fragte Fachkräfte

für die Jugend- und Behindertenhilfe

ausgebildet.

„Die KJF ist ein großer Arbeitgeber und

wer selbst Fachkräfte sucht, hat auch

eine gewisse Verpflichtung auszubilden.

Diesen Beitrag leisten wir mit

unseren berufli-chen Schulen“, erklärt

Wolfgang Luther, Abteilungsleiter

Schulen bei der KJF. Drei Jahre dauert

die berufsbegleitende Ausbildung.

An zwei Tagen in der Woche sind die

künftigen Heilerziehungspfleger in der

Schule, an den restlichen drei Tagen

arbeiten sie in einer Praxisstelle, zum

Beispiel in einer der KJF Kindertagesstätten

oder KJF Fach- und Rehakliniken

sowie bei externen Praxispartnern.

Und auch der Schulun-terricht gliedert

sich in Theorie und Praxis: Zu den Theoriefächern

gehören bei-spielsweise

Pädagogik, Heilpädagogik, Psychologie,

Medizin und Psychiatrie; zu den

Praxisfächern Spielpädagogik, Musik

und Bewegung.

Ein Beruf mit Zukunft und Sinn

Künftige Heilerziehungspfleger sollten

gerne mit Menschen zusammen

sein und eine gewisse Flexibilität

mitbringen. „Denn Heilerziehungspfleger

sind immer wieder mit herausfordernden

Situationen konfrontiert,

da ist es wichtig, gelassen, zuversichtlich

zu bleiben und eine gewisse Ruhe

auszustrahlen“, sagt Maria Andress,

Leiterin von drei beruflichen Schulen

der KJF. Eine Tätigkeit mit Zukunft und

mit Sinn: Heilerzie-hungspflege ist ein

abwechslungsreicher Beruf, mit dem

man eine Vertrauensperson für hilfsbedürftige

Menschen ist.

Einen Beruf mit Zukunft und Sinn ergreifen: Heilerziehungspfleger/in

Foto: KJF/Carolin Jacklin

Aussichten und Jobchancen

Das Gehalt eines/einer ausgebildeten

Heilerziehungspflegers/in kann

je nach Anstel-lungsart variieren. Wer

sich für eine Laufbahn in einer kommunalen

Einrichtung ent-scheidet, erhält

seinen Verdienst nach dem Tarifvertrag

des öffentlichen Diensts (TVöD). Hier

liegt das Einstiegsgehalt in dieser Berufsgruppe

aktuell bei etwa 2.200 Euro

im Monat. Nach den Arbeitsvertragsrichtlinien

der Caritas (AVR) beläuft

sich das Einstiegsgehalt auf etwa

2.400 Euro brutto ohne Zuschläge.

Dies ist überwie-gend abhängig vom

Tätigkeitsbereich. Zuschläge werden

noch für Wochenend-, Sonn- und Feiertags-

sowie Nachtdienst gewährt.

Weiterhin wird ein 13. Monatsge-halt

in Höhe von 90 Prozent des Grundgehalts

ausbezahlt.


Neues Karriereportal für Bildung,

Gesundheit und Soziales

Auf www.kjf-karriere.de schnell den passenden Traumjob finden

21

-Verlagsveröffentlichung-

Wer eine neue Stelle im Bereich Bildung, Gesundheit oder Soziales

sucht, hat eine neue Anlaufstelle: Auf www.kjf-karriere.de informiert

die Katholische Jugendfürsorge (KJF) über ihre aktuellen Stellenangebote.

Außerdem zeigt das Sozialunternehmen, welche Aus-,

Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten es in seinen über 80 Einrichtungen

und Diensten hat. Auch Praktika und Freiwilligendienste wie

FSJ oder Bundesfreiwilligendienst (BFD) sind hier möglich.

„Die KJF beschäftigt Menschen verschiedener

Konfessionen – uns verbinden

gemeinsame Werte als christlicher

Verband katholischer Prägung“, betont

Markus Mayer, Vorstandsvorsitzender

der KJF. Jeder bringe sich zudem mit

seiner Profession ein, egal ob Sozialpädagoge,

Erzieher, Arzt, Pflegekraft,

Lehrer, Ausbilder oder Verwaltungsangestellter.

Über 4.000 Mitarbeiter aus

über 120 verschiedenen Berufsgruppen

sind bei der KJF in Schwaben und

Oberbayern tätig.

„Unsere Angebote entstehen von

Mensch zu Mensch, im Miteinander

zwischen Klienten und Patienten mit

unseren Mitarbeitern. Daher suchen

wir die richtigen Fachkräfte, die sich

in unserem Sozialunternehmen engagieren

wollen“, erklärt Dietmar Motzet,

Leiter der Personalabteilung. Die

KJF zähle zu den größten Arbeitgebern

in der Region. Daher lege sie beispielsweise

mit der KJF Akademie auch viel

Wert auf die nachhaltige Qualifizierung.

sich so bei „Bewerbern bewerben“,

wie Dietmar Motzet erklärt: „Gerade in

der Gesundheits- und Sozialwirtschaft

gilt es mehr denn je, sich als attraktiver

Arbeitgeber zu positionieren. Faire

Bezahlung, zahlreiche zusätzliche

Leistungen, Angebote des Betrieblichen

Gesundheitsmanagements und

Möglichkeiten zur persönlichen wie

fachlichen Weiterentwicklung sind für

uns selbstverständlich.“ Daher setzt

die KJF Augsburg auf ein nachhaltiges

Ausbildung

Das neue Karriereportal ist nicht nur

eine neue Online-Stellenbörse der

KJF. Interessiert sich ein Bewerber für

ein KJF Stellenangebot, kann er sofort

online seine Bewerbung einsenden.

Diese steht dem Recruiting-Team im

System zur Verfügung. Innerhalb kurzer

Zeit kann so der Bewerbungsprozess

abgeschlossen werden. Außerdem

haben Bewerber die Möglichkeit,

sich in einen so genannten Talentpool

bei der KJF einzutragen. Führungskräfte

aus den KJF Einrichtungen können

Personalmanagement. Mit dem neuen

Karriereportal sei dafür eine Grundlage

geschaffen.

Auf einen Blick:

• Als Sozialunternehmen unterhält die KJF rund 80 Einrichtungen und Dienste

im Gebiet Bayerisch-Schwaben und Oberbayern.

• Das Spektrum umfasst Angebote der Kinder- und Jugendhilfe, der beruflichen

Bildung sowie der Medizin mit mehreren Kliniken.

• 4.000 Mitarbeiter in rund 120 unterschiedlichen Berufen arbeiten für die

KJF – darunter Pädagogen, Therapeuten, Gesundheits- und Krankenpfleger,

Ärzte und Fachausbilder.

• Mehr Infos und alle offenen Stellen unter www.kjf-karriere.de


22

Ausbildung

Trend: Gesundheits- und Sozialberufe

Steigender Bedarf an qualifizierten Fachkräften

Der Trend ist eindeutig: Dank des medizinischen Fortschritts werden

wir immer älter. Eine höhere Lebenserwartung und technischer

Wandel bedeuten dabei zugleich einen größeren Bedarf an qualifizierten

Fachkräften in den Gesundheits- und Sozialberufen. Das

bedeutet wiederum: Eine große Zahl an spannenden Beschäftigungsmöglichkeiten

mit echten Perspektiven und einer gesicherten

Zukunft!

Vielfältige Karrierechancen in der

Gesundheitsbranche?

Klar, im ersten Moment denkt man natürlich

an den „Ausbildungsklassiker“

Alten- bzw. Krankenpfleger/in. In diesen

Berufsfeldern herrscht auch der

größte Bedarf. Doch die Gesundheitsund

Sozial-Branchen haben noch viel

mehr zu bieten. Es besteht die Möglichkeit

einer Ausbildung zum/r

Orthopist/in, Heilerziehungspfleger/in,

bzw. die (berufs–

und ausbildungsbegleitenden)

Studiengänge der angewandten

Therapiewissenschaften,

der Wirtschaftspsychologie

oder des Gesundheits- und

Sozialmanagements. Auch

gibt es immer mehr Messen

und andere Informationsveranstaltungen

für Interessierte,

wie zum Beispiel die jährlich

stattfindende GEZIAL-Messe

in Augsburg sowie die Jobmedi

(Berufsinformationsmesse

für Gesundheit und Soziales),

die in Bochum, Hannover,

Frankfurt oder Berlin besucht

werden kann. Hier informieren

verschiedene Unternehmen

und Institutionen, welche

Berufe sie anbieten, welche

Weiterbildungsmöglichkeiten

bestehen und stellen sich allgemein

vor.

ben, etwa jede dritte Arztstelle würde

unbesetzt bleiben. Aber dadurch, dass

wir immer älter werden, brauchen auch

viel mehr Menschen umso länger eine

ausreichende und gute medizinische

Versorgung. Zudem entwickeln wir uns

stetig weiter. Erst vor ein paar Jahren

bestand bei vielen Erkrankungen oder

Verletzungen keine Möglichkeit zum

Überleben, doch die Fortschritte in der

ist nur ein übertriebenes Gerücht.

Über die Zeit der Ausbildung unterscheidet

sich das Gehalt nicht von anderen

Ausbildungsberufen. Im ersten

Ausbildungsjahr von Hebamme, Heilerziehungspflerger/in,

Kinderkrankenpflerger/in,

Krankenpfleger/in sind es

etwa 890 € und direkt nach dem Berufseinstieg

2.560 €. Nach einer Ausbildung

zum/zur Diätassistent/in,

Ergotherapeut/in, Erzieher/in, Logopäde/in

oder Physiotherapeut/in beträgt

das Einstiegsgehalt ca. 2.600 €.

Wer nach einem Bacherlorabschluss

in den Beruf einsteigt, der verdient

im ersten Jahr sogar durchschnittlich

3.080 €. Doch meistens bietet sich in

den Berufsfeldern eine Möglichkeit zu

Weiterbildung und somit ein Aufstieg

-Verlagsveröffentlichung-

Steigender Bedarf laut PCW-

Studie

Während in vielen anderen Bereichen

eher Arbeitsplätze abgebaut werden,

steigt der Bedarf an Arbeitskräften

in den Bereichen der Medizin, Pflege

und Soziales stetig an und bietet eine

gute Möglichkeit zu einem sicheren

Job. Eine PCW Studie zeigt auf, dass

sich an dem momentan langsamen

Zuwachs schnell etwas ändern muss,

denn sonst soll es bis 2030 einen

Mangel an 400.000 Krankenschwestern,

-pflegern und Pflegehelfern ge-

Medizin und Forschung helfen uns immer

mehr Leben zu retten und noch älter

zu werden. Um weiterhin voranzukommen

ist es besonders wichtig, den

Nachwuchs an Fachkräften in diesen

Bereichen zu sichern. Die Perspektiven

sind ausgezeichnet, warum also nicht?

Zu wenig Gehalt? – Von wegen!

Natürlich kann das Gehalt abhängig

von dem gewählten Beruf stark variieren,

doch das man im sozialen Bereich

grundsätzlich schlecht verdient

und die Steigerung des Gehalts.

Studiengänge im Gesundheitswesen

Ein Studium im Bereich Gesundheitswesen

bietet, wie in allen Berufsfeldern,

einen Einstieg mit höherer Fachkompetenz

und besserem Gehalt.

Studiengänge bieten sich in der Heilpädagogik,

Pflege, im erzieherischen

Bereich oder als Sozialarbeiter an. Es

kann außerdem auch ein Masterstudiengang

um Sozial- und Pflegemaster

absolviert werden. Dies bietet sich

Fotos: thinkstock


23

vor allem für jene an, die bereits eine

Ausbildung und damit einiges an Erfahrung

gemacht haben und nun aber

in ihrem Beruf aufsteigen wollen. Eine

gute Möglichkeit seinen gewünschten

Beruf zu erlernen, ist das duale Studium,

bei dem zugleich gearbeitet wird

und somit schon in die Praxis hineingeschnuppert

werden kann, sowie,

anders als bei einem reinen Studium,

zusätzlich ein Gehalt ausgezahlt

wird. Ein Beispiel ist das duale Studium

zum/ Gesundheits- und Krankenpfleger/in.

Jobmedi:

www.jobmedi.de

Pcw studie:

www.pwc.de/de/gesundheitswesenund-pharma/assets/fachkraeftemangel.pdf

Information gehalt:

www.soziale-berufe.com/alle-berufe

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Ausbildung

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Ausbildung erfolgt an den Krankenhäusern in Aichach

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10 AUSBILDUNGSPLÄTZE (PRO HALBJAHR)

Die Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/-in

beginnt am 01.04.2017 sowie am 01.10.2017. Der praktische

Teil der Ausbildung findet an den Krankenhäusern in Aichach und

Friedberg statt.

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Aichach-Friedberg. Zu den Kliniken gehören zwei Krankenhäuser

der Grund- und Regelversorgung, das Krankenhaus Aichach und

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wir jährlich mehr als 36.000 stationäre und ambulante Patienten.

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Bewerbung an die Kliniken an der Paar, Berufsfachschule,

z. H. Herrn Münch, Krankenhausstr. 11, 86551 Aichach

oder per E-Mail an bewerbung@klipa.de

Auskünfte erhältst du vorab telefonisch (08251/909-284) oder

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im Dienst der Patienten


24

Ausbildung

Abitur - und was jetzt?

Duales Studium, Handelsfachwirt oder lieber eine Ausbildung

Die letzte Prüfung in der Tasche, die große Freiheit vor Augen – und

schon stellt sich für die meisten die Frage: Was nun? Etwa 8700 Bachelor-Studiengänge

gibt es alleine in Deutschland, zusätzlich zu

328 Ausbildungsberufen. Abiturienten haben wortwörtlich die Qual

der Wahl. Aber warum „entweder...oder“, wenn heutzutage beides

möglich ist.

Das duale Studium: Doppelabschluss

und anerkanntes Prädikat

Mit einem dualen Studium lassen sich

Hochschulstudium und Ausbildung

unter einen Hut bringen. Die Vorteile

liegen auf der Hand – ein festes Gehalt

und einen Doppelabschluss,

der mittlerweile

ein anerkanntes Prädikat

Beim Handelsfachwirt

ist die Aus- und

Fortbildung kombiniert

für engagierte und leistungsbereite

Studenten

ist. Dementsprechend ist

die Nachfrage sehr hoch

und die Arbeitgeber können

meist aus einer Fülle

von Bewerbern auswählen. Wer einen

der begehrten Plätze ergattert, der

kann sich glücklich schätzen, denn die

enge Verzahnung von Theorie und Praxis

bringt oftmals einen entscheidenden

Karrierevorteil. So wechseln sich

Präsenzphasen an der Hochschule und

Arbeiten in den Semesterferien ab. Die

Absolventen sind nach dem Studium

also bereits mit den Abläufen innerhalb

des Unternehmens vertraut. Ein

Pluspunkt für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Die Spanne der angebotenen

Studiengänge ist groß. Mittlerweile

sind auch die dualen Studienangebote

für Master-Studenten weitgefächert

und werden fortlaufend ausgebaut.

Vorreiter hier: die DHBW Baden-Württemberg.

Mit dem „Center for advanced

studies“ bündelt die Hochschule

insgesamt elf berufsbegleitende Studiengänge

in den Bereichen Wirtschaft,

Technik und Soziales. Wer sich für ein

duales Studium interessiert, der sollte

sich frühzeitig bewerben. Die Frist

endet meist bereits ein Jahr vor dem

tatsächlichen Studienbeginn. Voraussetzung

zur Bewerbung ist mindestens

das Fachabitur. Mögliche anfallende

Studienkosten trägt im Normalfall das

ausbildende Unternehmen.

Handelsfachwirt: die beliebte Alternative

Eine weitere beliebte Alternative zum

Studium ist die kombinierte Aus- und

Fortbildung zum Handelsfachwirt. Um

den Abschluss zu erlangen gibt es verschiedene

Wege. Einer davon ist der

berufsintegrierte Bildungsweg, in dessen

Rahmen zuerst eine Ausbildung

zum/zur Kaumfmann-/Frau im Einzelhandel

oder im Groß- und Außenhandel

absolviert wird und anschließend

eine Aufstiegs-Fortbildung zum Handelswirt.

So erhält der Absolvent gleich zwei

Abschlüsse. Geeignet ist die Doppelausbildung

für all jene, die gerne mit

Zahlen hantieren und wirtschaftliche

Zusammenhänge verstehen wollen.

Oftmals sind Handelsfachwirte

nach ihrer Ausbildung in

den Bereichen Einkauf, Vertrieb

oder Logistik tätig. Voraussetzung

für den berufsintegrierten

Weg ist mindestens das Fachabitur.

Allgemein gilt: Lieber zu früh

als zu spät bewerben.

Mit der Ausbildung zum Master-Studium

Doch auch Ausbildungsberufe rücken

wieder stärker in den Fokus vieler Abiturienten.

Auf GrundAufgrund mangelndes

Nachwuchsdes Nachwuchsmangels,

gerade im handwerklichen

Sektor, sind die Karrierechancen für

Fachkräfte sehr gut. Zudem ist es mittlerweile

in vielen Bundesländern möglich

mit bestandener Meisterprüfung

direkt ein Master-Studium anzutreten.


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• Bundesfreiwilligendienst • Ausbildungsplätze für Duales

Studium • Praktikumsplätze für Vollzeitstudium

Direkt bewerben unter:

www.komm-zum-drw.de


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Ausbildung

McDONALD’S ®

sucht Talente

plant 2.000 Neueinstellungen

und sucht 1.000 Auszubildende

1.000 neue Ausbildungsstellen

McDonald’s Deutschland setzt sein Wachstum auch als Arbeitgeber

McDonald’s bietet Berufseinsteigern flexible Ausbildungswege

fort und legt erneut einen starken Focus auf die Suche nach engagierten

Auszubildenden: Junge Talente können sich 2017 wieder

und gute Übernahmechancen. Mit einer TV-Kampagne

verstärkt das Unternehmen auch 2012 die Suche nach

auf 1.000 offene Ausbildungsplätze bewerben und von sehr

Auszubildenden.

guten Perspektiven profitieren. Die Chancen nach der Ausbildung

übernommen zu werden liegen bei 80 Prozent.

Nachdem McDonald’s Deutschland

Angebot bereits an in 2011 Ausbildungssu-

um 2.000 auch die derzeit Chance, 64.000 sich zur Mitarbeiter.

land und Verantwortlicher für

Das

chenden Mitarbeiter wird immer gewachsen knapper ist, und zukünftigen Grundlage Führungskraft

weiterzubilden. Ausbildungssystem, Ge-

das sich

ist das Drei-Wege-

Arbeitgeber sollen im müssen Jahr 2012 mehr erneut denn je

mit

2.000

stichhaltigen

zusätzliche

Argumenten

Arbeitsplätze

überzeugen.

Auch Adriaan Hendrikx als McDonald’s Augsburg

genwärtig gleichermaßen beschäftigt an Haupt- und

Franchisenehmer geschaffen werden. der McDonald’s Mit der in den Realschüler Restaurants 6 sowie Gymnasiasten

Deutschland Suche nach Inc. sieht 1.000 sich neuen als regionaler

Auszubildenden Arbeitgeber in der unterstreicht

Pflicht, Aus-

knapp 430 Mitarbei-

Nachwuchskräfte richtet. und

bildungssuchenden das Unternehmen eine zudem qualitative sein ter und gilt als anerkannter

Ausbildungs-

Fachkraft im Gastgewerbe

hochwertige Ausbildung zu bieten.

Mit

Engagement

insgesamt 9 Restaurants

für den eigenen

bietet betrieb. in der Systemgastronomie

er derzeit Nachwuchs. 10 Ausbildungsplätze an.

„In Zeiten des Fachkräftemangels Auch künftig Die zweijährige, wird der gewerblich

Mit setzen der Suche wir nach auf eine Auszubildenden qualitativ Bedarf orientierte an Arbeits-, Ausbildung richtet

unterstreicht das Unternehmen zudem

sein Engagement für den eige-

McDonald‘s Augsburg

Ausbildungsplätze bei

hochwertige Ausbildung. Unsere sich vor allem an Hauptschüler

nen vielfältigen Nachwuchs. Ausbildungswege

Die vielfältigen Ausbildungswege

stellen nicht stellen nur nicht einen nur guten einen bereits 7 „McDonald’s von 9 Restaurants will jungen Men-

stetig steigen. und ist Wir von haben der IHK anerkannt.

guten Berufseinstieg dar, sie bieten

erfolgreich schen auf das mit neue Hauptschulabschluss

Proauch

die Chance, sich zur

bessere Chancen bieten“, so

zukünftigen Führungskraft

Goebel. Die Auszubildenden

weiterzuentwickeln“, erläutert erlernen gastronomische Grundhin

zum serviceorientierten

Umgang mit den Gästen.

Fachmann/Fachfrau

für Systemgastronomie

Die Ausbildung „Fachmann/

Fachfrau für Systemgastronom

ist kaufmännisch orientiert:

Die Azubis werden innerhalb

von drei Jahren für Managemen

aufgaben im Unternehmen fi t

gemacht. Neben einer gastronomischen

Grundausbildung

stehen auch Gästebetreuung,

Personalplanung, Marketing

und Kostenrechnung auf dem

Lehrplan. Nach bestandener

Abschlussprüfung können die

Azubis bei McDonald’s schon

nach kurzer Zeit Führungsverantwortung

übernehmen,

z. B. als Schichtleiter oder

Assistant Manager. Voraussetzung

für die Ausbildung ist


27

-Verlagsveröffentlichung-

duktions-, Servicesystem umgebaut.

Im Frühjahr werden die restlichen

beiden Restaurants umgebaut. Dadurch

wächst der Bedarf an Nachwuchskräften.

Fachkraft im Gastgewerbe

in der Systemgastronomie

Die zweijährige, gewerblich orientierte

Ausbildung richtet sich vor

allem an Hauptschüler und ist von

der IHK anerkannt. „McDonald’s

will jungen Menschen mit Hauptschulabschluss

bessere Chancen

bieten“, so Goebel. Die Auszubildenden

erlernen gastronomische

Grundfertigkeiten, angefangen bei

der Zubereitung von Produkten

bis hin zum serviceorientierten

Umgang mit den Gästen.

Fachmann/Fachfrau für

Systemgastronomie

Die Ausbildung „Fachmann/Fachfrau

für Systemgastronomie“ ist kaufmännisch

orientiert: Die Azubis werden

innerhalb von drei Jahren für

Managementaufgaben im Unternehmen

fit gemacht. Neben einer gastronomischen

Grundausbildung stehen

auch Gästebetreuung, Personalplanung,

Marketing und Kostenrechnung

auf dem Lehrplan. Nach bestandener

Abschlussprüfung können die Azubis

bei McDonald’s schon nach kurzer

Zeit Führungsverantwortung übernehmen,

z. B. als Schichtleiter oder Assistant

Manager. Voraussetzung für die

Ausbildung ist ein guter Realschulabschluss

oder Abitur.

Bachelor of Arts

Für Schulabgänger mit Abitur oder

Fachhochschulreife besteht die

Möglichkeit eines dreijährigen

Studiums der Betriebswirtschaftslehre

in Kooperation mit

verschiedenen Berufsakademien.

Das Studium schließt mit

der akademischen Auszeichnung

des Bachelor of Arts (B. A.) ab.

Während der Praxisphasen sammelt

der Student Erfahrungen im Restaurantbetrieb.

Fortbildung und Fairness

McDonald’s ermöglicht seinen

Auszubildenden und Mitarbeitern

vielfältige interne Weiterbildungen.

Zudem stimmt das Gehalt:

Auszubildende bei McDonald’s

Auch McDonald’s Augsburg mit insgesamt 9 Restaurants bietet

derzeit noch 10 Ausbildungsplätze an. Interessierte können ihre

schriftliche Bewerbung direkt an das hauseigene Job & Karriere

Center schicken:

McDonald’s Restaurants

Hendrikx Systemgastronomie e. K.

Willy-Brandt-Platz 1

86153 Augsburg

www.mcdonalds-augsburg.de

werden im Branchenvergleich

überdurchschnittlich bezahlt, auf

Basis des Tarifvertrags. Und nach

der Ausbildung bieten McDonald’s

und seine Franchise-Nehmer ihren

Auszubildenden außerordentlich

gute Perspektiven: Rund 77 Prozent

werde nach ihrem Abschluss übernommen.

„Viele Ausbildungssuchende unterschätzen

die Möglichkeiten, die eine

Ausbildung bei uns mit sich bringt“,

erklärt Wolfgang Goebel und ergänzt:

„Ein Einstieg bei McDonald’s eröffnet

jedem Bewerber langfristige Perspektiven

und individuelle Entwicklungschancen

im Unternehmen.“ Unabhängig

von Nationalität, Herkunft

oder sozialem Status bekommt jeder

bei McDonald’s die Möglichkeit,

ins Berufsleben zu starten.

Ausbildung

Weitere Informationen zu McDonald’s als Arbeitgeber unter

www.mcdonalds.de/ausbildung und

www. mcdonalds-augsburg.de


28

Ausbildung

Ausbildung hoch drei!

Triales Studium: Ausbildung, Meisterbrief und Studienabschluss in einem

Nach dem Abi entweder eine Hochschule besuchen oder eine Berufsausbildung

absolvieren, vielleicht auch ein duales Studium –

aber es geht auch noch exotischer! Eine Lehre machen, parallel den

Meisterbrief und gleichzeitig studieren. Unmöglich? Nein, im trialen

Studium ist genau das der Fall. Mit diesem Studienmodell sollen

Handwerksberufe wieder Aufwind bekommen und der Fachkräftemangel

bekämpft werden.

Was ist ein triales Studium?

Nur wenigen ist der Begriff triales Studium

bekannt – nicht verwunderlich.

Diese Ausbildungsform gibt es noch

nicht lange und wird auch nur von wenigen

Ausbildungsstätten angeboten.

Wer diese Art der Ausbildung wählt,

muss nicht mehr zwischen Ausbildung

und Studium wählen. Nach etwa viereinhalb

Jahren hat man dann gleich

drei Abschlüsse in der Tasche! Das

triale Studium ist für hoch engagierte

Menschen gedacht, die besonders belastbar

sind. Unter der Woche wird im

Betrieb gearbeitet und am Wochenende

für das Studium gelernt. Interessenten

brauchen Abitur oder Fachabitur

und einen Handwerksbetrieb, der den

Vertrag unter den besonderen Bedingungen

abschließt. Die Höhe der Studiengebühr

hängt von der jeweiligen

handwerklichen Ausrichtung ab und

beträgt etwa 450 Euro pro Monat. Im

Betrieb erhält man die ganz normale

Ausbildungsvergütung. Es stehen auch

Möglichkeiten zur finanziellen Förderung

bereit, ein Beispiel hierfür ist das

Meister-BAföG.

Was ist der Unterschied zum dualen

Studium?

Beim dualen Studium kombiniert man

eine Ausbildung mit einem Studium,

man macht also zeitgleich den Gesellenbrief

und den Bachelor of Arts.

Ganz wichtig: Hier übernimmt der Ausbildungsbetrieb

die Kosten für das Studium!

Anders als beim trialen Studium

– hier zahlen die Studierenden aus eigener

Tasche.

Wer bietet es an?

Das triale Studium wird bisher nur von

wenigen Ausbildungsstätten angeboten.

Dazu gehören die Handwerkskammern

zu Köln, Hannover und Schwerin.

Der Bachelor-Abschluss wird an der

staatlich anerkannten, privaten Fachhochschule

des Mittelstands (FHM) erworben.

Die „Dreifach-Azubis“ werden

handverlesen ausgewählt, da man für

die Herausforderungen geeignet sein

muss. Das Pensum ist sehr straff! Unter

der Woche konzentriert man sich

auf die Berufsausbildung, alle zwei

Wochen steht Freitag- und Samstagabend

das Studium im Vordergrund.

Ergänzt wird das Ganze durch eine einmal

in der Woche stattfindende Online-

Vorlesung, die man von zu Hause aus

verfolgt. Zuerst muss ein Eignungstest

bestanden werden – das ist der

Anfang des Auswahlverfahrens. Dieser

besteht aus einem Persönlichkeitsprofil,

einem Englischtest und einem Auswahlgespräch.

In welchen Bereichen ist das

möglich?

Es gibt zahlreiche handwerkliche Berufe,

in denen ein triales Studium absolviert

werden kann. Ein paar Beispiele

sind Bäcker, Dachdecker, Friseure,

Karosseriebauer, Konditoren, Tischler

und Zahntechniker.


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Wie sind die Berufsaussichten?

Die Berufsaussichten sind hervorragend!

Die Kombination aus praktischer

Ausbildung und theoretischem Wissen

ermöglicht, schon früh Führungsaufgaben

zu übernehmen. Motivation ist

das A und O bei einem trialen Studium,

ein perfektes Zeitmanagement ist

unabdingbar. Gute Vorbereitung und

klare Prioritäten helfen dabei, alles

in den Griff zu bekommen. Man muss

sich darauf einstellen, viereinhalb Jahre

Vollgas zu geben.

Drei Ausbildungen in viereinhalb Jahren

– geht das überhaupt? In der Theorie

klingt das Ausbildungsmodell sehr

vielversprechend, aber ist das Ganze

praktisch umsetzbar? Rein rechnerisch

müsste viel mehr Zeit angesetzt werden,

wenn man die drei Abschlüsse

hintereinander machen würde. In der

dafür vorgesehenen Zeit klingt das

triale Studium kaum zu bewerkstelligen.

Indem Synergieeffekte genutzt

werden, kann das Wissen, das andere

in sechs Jahren erwerben, in etwas

mehr als vier Jahren aufgebaut werden.

Wenn man die drei Ausbildungen hintereinander

absolviert, muss man vieles

doppelt oder mehrfach lernen. Das

fällt beim trialen Studium weg. Fachliches

wird systematisch aufgebaut und

ergänzt. An und für sich also eine gute

Möglichkeit nach dem Abitur im Handwerk

so richtig durchzustarten!

Ausbildung

Ich bin ein

Anhänger!

Weil HUMBAUR weiß

wie man ausbildet.

Wir bilden aus:

Fertigungsmechaniker (m/w)

Fachkraft für Metalltechnik (m/w)

Maschinen- u. Anlagenführer (m/w)

Technischer Produktdesigner (m/w)

Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

Industriekaufmann (m/w)

Mediengestalter (m/w)

Fachinformatiker (m/w)

Erfahren Sie mehr unter humbaur.com

Humbaur GmbH • Mercedesring 1 • 86368 Gersthofen


30

Ausbildung

Erhardt+Leimer

Ausbildung zum Metallbauer -

eine „heiße“ Angelegenheit

Die Erhardt+Leimer GmbH ist ein hochspezialisierter Hersteller von

Automatisierungstechnik mit Hauptsitz in Stadtbergen. Momentan

bildet E+L in verschiedenen Berufen über

80 junge Leute aus, darunter Simon

Mayer, der den Beruf des Metallbauers

erlernt.

„Manchmal ist es eine echt

heiße Angelegenheit – zum

Beispiel beim Schweißen“,

erzählt Simon,

der momentan im ersten

Lehrjahr ist. „Beim

Schweißen werden

Werkstoffe durch

Aufschmelzen miteinander

verbunden.

Sehr wichtig

ist deswegen natürlich

die richtige

Schutzausrüstung,

die je nach Schweißverfahren

unter anderem

aus schwer

entflammbarer Arbeitskleidung,

Handschuhen

und Schutzbrille besteht.“

Ein weiterer Schwerpunkt der

Ausbildung ist das Umformen von

Bauteilen, also z.B. das Biegen von

Blechen und Profilen, das händisch

oder maschinell durchgeführt wird.

Außerdem arbeitet Simon in der sogenannten

spanabhebenden Fertigung

an Dreh- und Fräsmaschinen, die zum

Teil auch computergesteuert sind, um

Werkstücke herzustellen. Weitere Tätigkeiten

sind die Montage und Prüfung

von Metall- und Stahlkonstruktionen

sowie deren Instandhaltung.

Zu Beginn der Ausbildung lernen alle

Azubis gemeinsam in der firmeneigenen

Lehrwerkstatt die Grundfertigkeiten.

„Zusammen macht es natürlich

am meisten Spaß“, meint Simon. „Und

neben unseren Ausbildern helfen auch

die älteren Azubis uns Neulingen gerne

weiter.“

Anschließend findet die Ausbildung

in den verschiedenen Werkstätten

der Firma statt, darunter die Schweißerei

und die Sägerei. Hier sind die

Azubis dann schon mittendrin in der

Fertigung der E+L-Produkte, die später

bei Kunden auf der ganzen Welt im

Einsatz sind.

-Verlagsveröffentlichung-


31

Erhardt+Leimer

kennenlernen:

Schnupperpraktikum in den

Osterferien

Bei einem 4-tägigen Praktikum in der ersten Woche der

Osterferien bietet E+L interessierten Schülerinnen und

Schülern die Möglichkeit, die Firma kennenzulernen und

in die Ausbildungsberufe „Feinwerkmechaniker“ und

„Systemelektroniker“ hineinzuschnuppern. In diesem

Rahmen können die Teilnehmer erste Erfahrungen in

der Metallbearbeitung sammeln, etwa beim Bohren,

Gewindeschneiden und Feilen oder beim Gravieren von

Werkstücken. Im Bereich der Elektronik wird unter anderem

eine Schaltung aufgebaut und verdrahtet. Betreut werden

die Teilnehmer während des Praktikums nicht nur von den

Ausbildern, sondern auch von den aktuellen E+L-Azubis.

„Girls‘ Day“ am 27. April

Am 27. April 2017 lädt E+L zum „Girls‘ Day“ ein. Dieses

Angebot richtet sich an Schülerinnen ab der 5. Klasse. Die

Teilnehmerinnen verbringen einen Tag in der Firma und

gewinnen einen Eindruck davon, wie der Arbeitsalltag

bei E+L aussieht und wie vielfältig die Tätigkeitsbereiche

sind. Nach einem Firmenrundgang duch die verschiedenen

Abteilungen, z.B. die Produktentwicklung, die Fertigung

und die Montage, dürfen die Schülerinnen in der

Lehrwerkstatt selbst tätig werden und ihr Talent für

technische Berufe unter Beweis stellen. Vorkenntnisse

sind nicht notwendig – etwas handwerkliches Geschick

und Interesse an Technik kann aber nicht schaden.

Für den Girls‘ Day kannst Du Dich ab sofort hier online

anmelden: www.girls-day.de

Ausbildung

Jetzt bewerben!

Ausbildungsangebote bei der Erhardt+Leimer GmbH

(Hauptsitz in Leitershofen)

• Feinwerkmechaniker (m/w)

• Systemelektroniker (m/w)

• Metallbauer, Fachrichtung Konstruktionstechnik (m/w)

• Industriekaufmann (m/w)

Dualstudiengänge:

• Elektrotechnik

• Wirtschaftsingenieurwesen

Ausbildungsangebote bei der Erhardt+Leimer

Elektroanlagen GmbH

(Augsburg-Pfersee)

• Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik (m/w)

• Elektroniker für Informations- und Telekommunikationstechnik

(m/w)

Weitere Informationen zu Ausbildungsangeboten und

Bewerbung findest Du auf

www.e-l-ausbildung.de

Erhardt+Leimer auf Karriere- und Berufsinfo-Messen

Für Schüler

fit for JOB

18. März

Berufsinfo-Messe,

Messezentrum Augsburg

Vocatium

16.-17. Mai

Fachmesse für Ausbildung und Studium,

Messezentrum Augsburg

Für Studierende

Pyramid

24. Mai

Firmenkontaktmesse der Hochschule Augsburg

IKOM

20. Juni

Firmenkontaktmesse der TU München


32

Ausbildung

Normal ist langweilig!

Außergewöhnliche Ausbildung

Weniger Wochenarbeitsstunden, praxisintegrierende Studiengängen

und Studium von zu Hause aus? Wir geben euch Informationen

zu außergewöhnlichen Varianten der Ausbildung und des Studiums.

Teilzeitausbildung

Gemäß § 8 Berufsbildungsgesetzt besteht

die Möglichkeit der Berufsausbildung

in Teilzeit. Das ist möglich, wenn

seitens des Auszubildenden ein berechtigtes

Interesse vorliegt. Das ist

beispielsweise dann der Fall, wenn

man ein eigenes Kind oder einen pflegebedürftigen

Angehörigen betreuen

muss. Durch die Verkürzung der täglichen

oder wöchentlichen Arbeitszeit

soll vor allem jungen Müttern und Vätern

die Chance auf eine Ausbildung

gegeben werden. Aber auch für Menschen

mit Behinderung kann eine

Teilzeitausbildung infrage kommen.

Die Stundenzahl bei einer Teilzeitausbildung

liegt zwischen 20 und 30

Wochenstunden. Entweder verlängert

man die Ausbildungszeit um maximal

ein Jahr, wobei die Arbeitszeit inklusive

Berufsschulunterricht mindestens

20 Wochenstunden beträgt. Oder man

macht die Teilzeitausbildung ohne Verlängerung

und hat eine Arbeitszeit von

mindestens 25 Stunden pro Woche inklusive

Berufsschulunterrichts. Dieser

findet während der regulären Unterrichtszeit

statt. Das ausbildende

Unternehmen profitiert vom Verantwortungsbewusstsein

und Organisationstalent,

über das junge Eltern aufgrund

ihrer familiären Rolle verfügen.

Die Motivation bei Teilzeitauszubildenden

ist in der Regel besonders hoch.

Die Teilzeitausbildung ist ein modernes

Instrument der Ausbildungspolitik,

das mit der Zeit geht. Die Vereinbarkeit

von Berufsausbildung und Familie wird

ermöglicht. Für die Betriebe ist diese

Form der Ausbildung nicht zuletzt auch

ein Imagegewinn.

Kombination von Ausbildung und

Studium

Bei einem ausbildungsintegrierten dualen

Bachelor-Studium absolviert man

neben dem Studium an der Hochschule

oder Berufsakademie eine Berufsausbildung

in einem Betrieb. Der besondere

Vorteil dieser Variante des

Studieren

vorm PC

Studium ist, dass man am Ende nicht

nur über einen Hochschulabschluss,

sondern gleichzeitig auch über eine

abgeschlossene Ausbildung verfügt.

Duales Studium

Beim klassischen dualen Studium -

kooperative bzw. praxisintegrierende

Studiengänge – schließen die Studierenden

mit einem Unternehmen einen

Vertrag ab. Dort sammeln sie neben ihrem

Studium vertiefende Praxiserfahrung.

Ziel des dualen Studiums ist

es, den Studenten eine stärkere

Einbindung in die praktische

Tätigkeit zu ermöglichen.

Fernstudium

Ein Fernstudium ermöglicht

einem, ein

räumlich unabhängiges

Studium,

das vor allem als

Selbststudium

organisiert ist.

Es ist vor allem

dann eine Alternative,

wenn die persönlichen Umstände

ein Vollzeitstudium nicht ermöglichen.

Bei einem Fernstudium

werden meist Formen des virtuellen

Lernens mit Präsenzveranstaltungen

kombiniert. Das Lehr- und Lernmaterial

bekommt man zugeschickt, der Lernerfolg

meist durch Einsendeaufgaben

und Klausuren überprüft.

Hochschule für Berufstätige

Studieren abends und am Wochenende

parallel zu Job, Ausbildung oder

Praktikum? Das ist zum Beispiel an der

FOM im Rahmen eines Präsenzstudiums

in Teilzeit möglich. Man nimmt

an klassischen Vorlesungen teil und

absolviert ein Präsenzstudium. Man

steht im persönlichen Kontakt zu Dozenten

und Kommilitonen. Es werden

unterschiedliche Studienzeitmodelle

angeboten. Dies erleichtert die Kombination

von Studium, beruflichen Verpflichtungen

und Privatleben.


Deine Stadt. Deine Zukunft.

Ausbildung bei der Stadt Augsburg

Grünanlagen pflegen, Kinder betreuen, erster Ansprechpartner bei

Behördengängen sein, Kostüme schneidern oder Hallen- und Freibäder

beaufsichtigen – jedes Jahr starten mehr als 100 Nachwuchskräfte

in über 20 Ausbildungsberufen ihre berufliche Zukunft bei

der Stadt Augsburg.

Geomatiker: Sie haben den Plan –

der Beruf des Geomatikers ist noch

neu unter den Ausbildungsangeboten.

Immer wieder kommen auch neue Ausbildungsberufe

dazu. Ein Beispiel ist

der Geomatiker (m/w). Er vereint Kartografie,

Vermessungstechnik und

Informatik. Der Beruf erfordert technisches

und mathematisches Verständnis,

aber auch Kreativität. Geomatiker

beschaffen Geodaten, indem

sie selbst Vermessungen durchführen

oder auf geografische Informationen

zurückgreifen. Mithilfe von Geoinformationssystemen

(GIS) verarbeiten

sie die Daten zu Karten oder Grafiken,

dreidimensionalen Darstellungen und

multimedialen Anwendungen. Außerdem

beraten sie andere städtische

Mitarbeiter, beispielsweise bei städtischen

Planungen. Voraussetzung für

die Ausbildung ist ein guter Realschulabschluss

oder das Abitur. Auskünfte

zur Ausbildung oder Schnupperlehre

erteilt der Ausbildungsleiter Thomas

Wenderlein unter 0821 324-9387 oder

unter vermessung@augsburg.de.

fitforJOB!

Halle 5,

Stand B09

Ein Klassiker unter den Ausbildungsberufen

ist der Straßenbauer (m/w).

Das Berufsbild kämpft jedoch mit vielen

falschen Vorurteilen. Fakt ist: Der

Straßenbauer vereint Wissen über

Baustoffe, Bauverfahren und Baumaschinen.

Zur Ausbildung gehört Unterricht

in Straßentechnik und Straßenverkehrsrecht.

Asphaltieren, Pflastern,

Absenken von Bordsteinen und die

Reparatur von Straßenschäden – auch

hier ist der Straßenbauer gefragt.

Voraussetzung für den Beruf ist der

Abschluss einer Mittelschule. Nach

Beendigung der Ausbildung gibt es

viele Möglichkeiten. Wer nicht sofort

voll ins Berufsleben einsteigen möchte,

kann sich mit einer Weiterbildung

zum Staatlich geprüften Techniker

ohne zusätzliche Abiturprüfung an

der Universität für einen themennahen

Studiengang bewerben. Fragen

rund um Ausbildung oder Schnupperpraktika

beantwortet Dieter

Linse unter 0821 324-7468.

Straßenbauer: Hier ist die Straße

das Büro – die Straßenbauer sind

Teamplayer.

Mit über 6.000 Beschäftigten

zählt die Stadt Augsburg

zu den größten Arbeitgebern

der Region. Täglich

geht es um die Belange der

Bürger. Ob Wirtschaft, Kultur,

Bildung, Umwelt, Soziales oder

Sport – unsere Mitarbeiter sorgen dafür,

dass Alltag und Zusammenleben

von mehr als 290.000 Bürgern in der

Stadtgesellschaft gut funktionieren.

Wenn du die Zukunft deiner Stadt aktiv

mitgestalten möchtest, bist du hier

genau richtig!

Das aktuelle Angebot an Ausbildungsstellen

wird grundsätzlich im September

– jeweils ein Jahr vor dem Einstellungszeitpunkt

– bekannt gegeben.

Bewerbungsschluss ist in der Regel

Mitte Oktober.

Du willst mehr über die verschiedenen

Ausbildungsberufe der Stadt Augsburg

erfahren? Alle Infos findest du online:

www.augsburg.de/stellenanzeigen

Weitere Informationen und Bewerbungsadresse:

Stadt Augsburg – Personalamt

An der Blauen Kappe 18,

86152 Augsburg

0821 324-2236

personalentwicklung@augsburg.de

-Verlagsveröffentlichung-


34

Ausbildung

Der Dresscode

Kleider machen Leute. An diesem Sprichwort ist viel Wahres dran.

Und dies vor allem im Berufsleben. Denn wer auf sein Äußeres achtet

und sich den Begebenheiten der Firma entsprechend kleidet, hat

automatisch einen kleinen Stein im Brett.

Doch was genau ist eigentlich angemessen?

Vorstellungsgespräch

In erster Linie sollten Sie sich in Ihrem

Outfit wohl fühlen, denn schlecht sitzende,

zu enge oder ungewohnte Kleidung

wirkt sich schnell negativ auf die

Ausstrahlung aus.

Am besten ist es, schlicht gekleidet,

mit dezentem Make-Up und eher konservativ

als zu freizügig zu kommen.

Für Männer gilt in der Regel Hemd,

schicke Hose und Jackett, für Frauen

Bluse, schicke Hose und ggf. Blazer.

Mit einem (Hosen-)Anzug ist man also

auf der sicheren Seite.

Kombination mit gepflegtem Auftreten:

• Männer sollten sich vor dem Vorstellungsgespräch

frisch rasiert

haben

• Piercings und Tattoos sollten

grundsätzlich verdeckt werden

• Frauen sollten Make-Up und Frisur

auf die angestrebte Position

anpassen

• Wer vor dem Gespräch dringend

noch zum Friseur muss, lieber eine

Woche vorher gehen – falls etwas

schief läuft

• Fingernägel sollten immer geschnitten

und sauber sein

• Am Tag des Vorstellungsgesprächs

bzw. am Tag davor sollten Alkohol

und Knoblauch unbedingt vermieden

werden

• Evtl. Mundspray, Deo und Seife

mitnehmen

• Bluse oder Hemd zum Wechseln

sollte mitgenommen werden (dies

empfiehlt sich vor allem bei längerer

Anfahrt)

Absolute Tabus:

• Flip Flops oder gar barfuß

• Tennissocken (genauso auf in

Kombination mit Sandalen)

• Sneakers oder Sportschuhe genauso

wie ungeputzte Schuhe

• Ungebügelte oder zu enge Kleidung

• Zu knallige Farben


35

• Zu viel Schmuck oder zu aufdringliches

Parfüm

• Kindische oder Comic-Krawatten

• Minirock oder zerrissene Jeans

• Zu großer Ausschnitt

• Zu hoher Absatz

• Caps, Mützen oder Hüte beim Vorstellungsgespräch

Als Auszubildende(-r)/Angestellte(-r)

Auch hier gilt: weniger ist nicht immer

mehr. Selbst wenn es heiß ist und

die kurzen Kleidchen, Shorts und Flip

Flops ja so bequem sind, sind sie noch

lange nicht an jedem Arbeitsplatz angebracht.

In einer Bank zum Beispiel

dürfen Sie auch im Hochsommer nicht

im luftigen Kleidchen am Schreibtisch

sitzen und vor allem bei Männern sind

Hemd und Jackett oft auch bei heißen

Temperaturen ein absolutes Muss.

Falls Sie sich für den ersten Arbeitstag

in der Kleiderfrage unsicher sein sollten,

rufen Sie doch kurz in der Personalabteilung

an. Dort wird man Ihnen

sagen, ob es gewisse Regeln oder gar

eine Kleiderordnung gibt.

In den kreativen Berufen sind die Kleidervorschriften

meist lockerer gehandhabt.

Doch Sie sollten nie vergessen,

dass Sie auch hier bei der Arbeit sind.

Gepflegte, saubere Kleidung ist also

ein absolutes Muss.

Ganz egal, in welcher Branche Sie arbeiten

und wie die Kleiderordnung in

Ihrer Firma geregelt ist: Seien Sie sich

immer darüber im Klaren, dass es sich

um einen Arbeitsplatz handelt. T-Shirts

mit anzüglichen Motiven oder Sprüchen

sind immer Tabu. Dezente Farben

bereichern den grauen Büroalltag hingegen.

Und auch wenn es vielleicht am

Anfang schwer sein mag: Im Job muss

man sich oft anders kleiden als im Privatleben.

Also springen Sie über Ihren

Schatten und bügeln und tragen

die ungeliebten Hemden. Pünktlich

zum Feierabend können Sie ja wieder

in etwas Bequemes hüpfen.

Im Zweifelfall gilt: Lieber zu seriös

als zu salopp, da der Arbeitsgeber oft

von der Kleidung auf die Arbeitsweise

schließt.

Ausbildung

18. März 2017

fitforJOB!

Messezentrum

Augsburg

Besucht uns

in Halle 5

am Stand F19

Ausbildung im Industriepark Gersthofen

Durchstarten Richtung Zukunft!

Mit einer modernen Ausbildung legen wir den Grundstein für euren erfolgreichen Berufsweg.

durchstarten-richtung-zukunft.de


36

Ausbildung

Vereinbarkeit von Beruf und

Familie dank Teilzeitausbildung

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist, neben der Ausbildung

von Nachwuchskräften, aktuell eines der relevantesten Instrumente,

um dem kommenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken,

Mitarbeiter zu binden und wieder frühzeitig aus der Elternzeit in

das Unternehmen zu holen. Bietet ein Unternehmen Angebote rund

um dieses Themenfeld an, macht es sich als Arbeitgeber nicht nur

für Familien attraktiv. Besonders die junge Generation von qualifizierten

Fachkräften sucht sich ihre Arbeitsstelle nicht mehr (allein)

nach dem angebotenen Gehaltsgefüge aus, vielmehr stehen die sogenannten

weichen Faktoren, wie die Möglichkeiten der Vereinbarkeit

von Beruf und Familie oder der Work-Life-Balance im Vordergrund.

Die jungen Fachkräfte stehen also besonders

im Fokus; die meisten Unternehmen

werben kräftig um Auszubildende,

um ihren Bedarf an Fachkräften

zu decken. Ein bislang eher noch unbekanntes

Instrument der Fachkräftesicherung

verbindet die

Vereinbarkeit von Beruf und

Familie mit dem Thema Ausbildung:

die Ausbildung in Teilzeit.

Im Jahr 2005 hat der Gesetzgeber

die Möglichkeit geschaffen,

eine betriebliche Ausbildung

auch in Teilzeit zu machen. Hintergrund

ist die Tatsache, dass

mehr als die Hälfte der Mütter

in Deutschland zwischen 16 und 25

Jahren im Jahr 2014 keinen Berufsabschluss

besessen hat. Bei den jungen

Vätern waren es etwa 36,7 Prozent. Gerade

jungen Müttern und Vätern wird

durch die Ausbildung in Teilzeit die

Chance einer qualifizierten Facharbeiterlaufbahn

eröffnet. Aber auch für

gesundheitlich eingeschränkte Personen

oder aber Hochleistungssportler

ist diese Variante der Ausbildung attraktiv.

Bildungsreserven werden auf

diesem Wege gehoben und der Fachkräftemangel

bekämpft.

Gleichzeitig wissen oftmals sowohl

Unternehmen als auch Betroffene

nicht von der Möglichkeit einer Ausbildung

in Teilzeit und deren Vorteile.

Vor diesem Hintergrund gilt es, diese

spezielle Ausbildungsform zu bewerben

und aufmerksam zu machen.

Dies geschieht auch im Wirtschaftsraum

Augsburg. Verschiedene Akteure

und Bildungsträger der Region setzen

sich mit dem Thema auseinander

und bieten unterstützende Hilfestellungen

an. So zum Beispiel die Industrie-

und Handelskammer Schwaben.

Hier arbeitet die Ausbildungsexpertin

Josefine Steiger täglich daran, Unternehmen

für die Ausbildung in Teilzeit

2014 waren über die

Hälfte der Mütter

unter 25 ohne

Berufsabschluss

zu gewinnen und eventuelle Fehlvorstellungen

aus dem Weg zu räumen.

So befürchten manche Unternehmer,

dass Teilzeit eine Verdoppelung der

Ausbildungszeit von regulär drei auf

sechs Jahre verlängert. Dabei ist Kern

des Teilzeitmodells die Reduzierung

der Wochenstundenanzahl, zwischen

20 und 30 Wochenstunden, während

die reguläre Ausbildungszeit bestehen

bleibt. Auch sonst lässt sich aus

der bereits bestehenden Erfahrung zeigen,

dass zum Beispiel junge Frauen

mit Kindern hoch motiviert und belastbar

sind. Darüber hinaus haben sie, im

Gegensatz zu Schulabsolventen, bereits

Erfahrung damit Verantwortung

zu übernehmen. Ein klarer Vorteil.

Dank der Bemühungen konnten bereits

große Erfolge verbucht werden.

Beispielsweise konnten 2014 bundesweit

2.259 Ausbildungsverträge in

Teilzeit neu abgeschlossen werden. So

durchliefen insgesamt 5.793 Jugendliche

in 2014 eine Ausbidlung in

Teilzeit. Der Frauenanteil liegt

bei ca. 82 Prozent. Zu den häufigsten

Berufen zählen kaufmännische

Berufe und Berufe

aus dem Gesundheitsbereich.

(Zahlen: jobstarter.de)

-Verlagsveröffentlichung-


38

Ausbildung

Erfolgreich durch die Probezeit

Alle Rechte und Pflichten auf einen Blick

Die Probezeit erfüllt sowohl für den Arbeitgeber als auch den Arbeitnehmer

einen wichtigen Zweck: Sie ermöglicht es beiden Parteien,

das Arbeitsverhältnis vorzeitig zu beenden. Schließlich sollte

man sich bei seinem Job im Klaren sein, ob man diesen für längere

Zeit ausführen will oder kann beziehungsweise, ob der Mitarbeiter

für die Stelle längerfristig geeignet ist. Damit Sie als Arbeitnehmer

erfolgreich durch die Probezeit kommen, sollten Sie einige Regelungen

und Pflichten kennen.

Dauer der Probezeit

Unterschieden wird hier, ob es sich

um einen Auszubildenden oder einen

regulären Angestellten handelt: Während

die Probezeit eines Angestellten

im Durchschnitt zwischen drei und

sechs Monaten beträgt, sind es bei

einem Auszubildenden zwischen einem

und vier Monate. Generell gibt es

keine gesetzliche Vorschrift, nach der

ein Arbeitsverhältnis mit einer Probezeit

beginnen muss. Das heißt, dass

auch komplett darauf verzichtet werden

kann. Die Dauer kann das Unternehmen

frei wählen, muss sich jedoch

an die rechtlichen Vorgaben

halten. Bei komplexeren Aufgaben

kann der Arbeitgeber

die Probezeit beispielsweise

auch auf bis zu neun

Monate festlegen. Wichtig

ist, dass die Probzeit

im Arbeits- bzw. Ausbildungsvertrag

genau geregelt

ist.

Kündigung und Kündigungsfrist

in der Probezeit

Wie bereits erwähnt, ermöglicht

es die Probezeit

für den Arbeitgeber sowie

den Arbeitnehmer, das Arbeitsverhältnis

vorzeitig zu beenden.

Beide Parteien haben in

dieser Zeit die Möglichkeit, jederzeit

und ohne Angabe von Gründen zu kündigen.

Allerdings muss beiderseits

eine mindestens zweiwöchige Kündigungsfrist

eingehalten werden. Außerdem

muss die Kündigung schriftlich

erfolgen.

Nach erfolgreichem Bestehen der Probezeit

treten automatisch der gesetzliche

Kündigungsschutz sowie die im

Arbeitsvertrag geregelten Kündigungsfristen

in Kraft.

Urlaub während der Probezeit

Laut Bundesurlaubsgesetz (BUrlG)

besteht rein rechtlich schon während

der Probezeit ein Urlaubsanspruch auf

anteiligen Erholungsurlaub. Demnach

hat man bei einem gesetzlichen Mindesturlaubsanspruch

von 20 Tagen

im Jahr alle vier Wochen Anspruch auf

1,67 Tage (=20 Tage geteilt durch 12

Monate). Nach wie vor muss der Urlaub

allerdings vom Arbeitgeber genehmigt

werden.

Dies

e r

kann

den Urlaubsan- trag ablehnen,

wenn dringende betriebliche Gründe

dagegensprechen oder der Termin

mit den Urlaubswünschen anderer Arbeitnehmer

kollidiert. Geplanter Urlaub

sollte daher frühzeitig angesprochen

werden.

Krankheit während der Probezeit

Sollte man während der Probezeit erkranken,

so ist der Arbeitgeber grundsätzlich

auch hier verpflichtet Sie zu

bezahlen (§ 3 Abs. 3 EFZG). Dieser Anspruch

besteht auch, wenn Sie in dieser

Zeit gekündigt werden. Allerdings

gibt es auch hier Ausnahmen. Der Arbeitgeber

ist erst dann verpflichtet

den Lohn fortzuzahlen, wenn Sie länger

als vier Wochen im Unternehmen

arbeiten. Sollten Sie davor erkranken,

springt die Krankenkasse ein. Auch

sollten Sie darauf achten, dem Arbeitgeber

eine Krankmeldung vorzulegen.

Ansonsten kann dieser den Lohn zurückbehalten.

Sollten Sie Ihre Arbeitsunfähigkeit

selbst verursacht haben,

kann die Lohnfortzahlung verweigert

werden. Generell ist der Betrieb verpflichtet

maximal sechs Wochen den

Lohn weiter zu zahlen.

Tipps für die Probezeit

Die Probezeit ist für Arbeitnehmer und

Arbeitgeber da, um sich gegenseitig

ein Bild voneinander zu machen. Daher

ist es umso wichtiger, dass Sie

diese Zeit aktiv nutzen, um wichtige

Erfahrungen zu sammeln. Schließlich

sollen Sie herausfinden, ob

der Beruf zu Ihnen passt oder

nicht. Da man die meiste Zeit

des Tages mit den Kollegen

verbringt, sollten Sie versuchen,

von Beginn an

Ihre neuen Kollegen kennenzulernen

und mit ihnen

zusammenzuarbeiten.

Seien Sie freundlich

und hilfsbereit, denn

gerade Teamfähigkeit

wird in vielen Unternehmen

hoch angesehen. Das

sorgt nicht nur für ein angenehmeres

Arbeitsklima, sondern

kann Ihnen auch im Falle

von Unklarheiten bei Arbeitsabläufen

eine große Hilfe sein.

Genauso wichtig ist es, während der

Probzeit so viel wie möglich an Informationen

mitzunehmen. Damit Sie

hier nicht den Überblick verlieren,

kann es nützlich sein sich Notizen zu

machen. Im Zweifelsfall können Sie so

nicht nur nachlesen, sondern bekunden

auch gleichzeitig Ihr Interesse. Gehen

Sie Ihre Arbeit motiviert und mit

Engagement an, um Ihre Einsatzbereitschaft

zu demonstrieren. So werden

Sie mit Sicherheit die Probezeit

erfolgreich bestehen.


WIR BILDEN AUS!

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40

Wenn das Azubi-Gehalt nicht reicht

Fördermittel für Auszubildende

Eine Berufsausbildung bedeutet für viele nicht nur das erste Mal

selber Geld zu verdienen, sondern auch das erste Mal auf eigenen

Beinen zu stehen. Doch erst dann merkt man so wirklich, welche

Ausgaben auf einen zukommen. Nicht selten kommt es hier bei Auszubildenden

zu einem Engpass beim Geld. Der Staat hat sich diesem

Problem angenommen und bietet finanzielle Unterstützung an.

Grundsätzlich gilt der Kindergeldanspruch

bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres.

Arbeitslose Kinder, die

bei der Agentur für Arbeit arbeitslos

gemeldet sind, wird das Kindergeld

bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres

gezahlt.

Ausbildung

Kindergeld während der Ausbildung

Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres

haben Eltern automatisch Anspruch

auf Kindergeld. Absolviert das

Kind dann eine Erstausbildung, erhalten

Eltern in der Wartezeit auf den

Ausbildungsplatz, während der Berufsausbildung

oder in der Übergangszeit

zwischen zwei Ausbildungsabschnitten

ohne weitere Voraussetzungen

Kindergeld. Dabei spielt es keine Rolle,

welchen zeitlichen Umfang die Erwerbstätigkeit

hat oder wie viel Einkommen

verdient wird.

Bei Kindern, die bereits über eine Ausbildung

verfügen und eine weitere Ausbildung

absolvieren möchten, haben

die Eltern nur Kindergeldanspruch,

wenn:

• es sich bei dem Einkommen und

eine Ausbildungsvergütung handelt,

• das Einkommen aus einer geringfügigen

Beschäftigung stammt

(Minijob, 450-Euro-Job),

• die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit

20 Stunden nicht überschreitet.

Unterstützung durch Berufsausbildungsbeihilfe

Die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

ist eine Förderung der Bundesagentur

für Arbeit und wird im Sozialgesetzbuch

(§§60 ff. SGB III) geregelt.

Ein Anspruch besteht allerdings nur


41

bei betrieblichen und außerbetrieblichen Ausbildungen,

bei denen es sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf

nach dem Berufsbildungsgesetzt handelt.

Nicht unterstützt werden schulische Ausbildungen,

wie zum Beispiel duale

Studiengänge oder aber auch eine

Zweitausbildung.

Ist die Ausbildung förderungsfähig,

müssen allerdings

noch weitere Kriterien

erfüllt werden, um die

BAB zu erhalten. Zunächst

muss ein gültiger Ausbildungsvertrag

abgeschlossen

sein. Eine weitere Voraussetzung

ist, dass der

Azubi während der Ausbildungsdauer

nicht bei

den Eltern wohnen kann, da

diese zu weit weg vom Ausbildungsbetrieb

wohnen. Außerdem

wird die finanzielle Unterstützung

im Normalfall nur an

Auszubildende mit deutscher Staatsangehörigkeit

geleistet.

Auch Azubis, die älter als 18 Jahre sind, verheiratet sind

oder mindestens ein Kind haben, haben Anspruch auf die

staatliche Förderung. Ebenfalls gilt es hier, dass man nicht

im Elternhaus wohnen darf, jedoch ist es erlaubt, dass man

in der Nähe wohnt. Die BAB wird nur geleistet,

wenn der Gesamtbedarf nicht durch die eigenen

finanziellen Mittel gedeckt werden

kann.

Um die staatliche Förderung zu erhalten,

muss ein Antrag bei der

Bundesagentur für Arbeit eingereicht

werden. Wird dieser

nach Ausbildungsbeginn

gestellt, bekommt man die

rückwirkende Zahlung jedoch

höchstens für den

Monat, in dem man die

Leistung beantragt hat.

Daher ist es sinnvoll, die

Berufsausbildungsbeihilfe

vor Beginn der Ausbildung

zu beantragen.

Anspruch auf die Leistung der

BAB besteht während der gesamten

Dauer der betrieblichen Ausbildung.

Jedoch sollte man beachten,

dass man den BAB-Antrag nur für einen

Bewilligungszeitraum stellen kann, danach

muss dieser erneuert werden.

Ausbildung

WERDE DER NEUE TOPSTAR

TOPSTAR ® ist einer der erfolgreichsten und wachstumsstärksten

Hersteller von Drehstühlen weltweit. Ca. 400 Mitarbeiter fertigen

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Abteilungen kennen lernen, um die Zusammenhänge im

Unternehmen verstehen und erste berufliche Erfahrungen

sammeln zu können. Nach Deiner erfolgreichen Ausbildung

bieten wir Dir einen sicheren Arbeitsplatz sowie die Möglichkeit

zur Weiterbildung und -entwicklung.

Auch auf Deine Gesundheit wird bei TOPSTAR sehr viel Wert

gelegt. Im Rahmen unseres BGM stellen wir unseren Mitarbeitern

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42

Ausbildung

Attraktiv und zukunftssicher

Neue und modernisierte Ausbildungsberufe 2017

Wirtschaft, Politik und Gesellschaft unterliegen einem ständigen

Wandel: Neue Technologien werden erfunden, neue Produkte auf

den Markt gebracht, neue Gesetze treten in Kraft. Diese Entwicklungen

wirken sich auch auf viele Berufe aus: Neue Berufe werden

geschaffen, neu geordnet oder modernisiert. Damit soll auch dem

Trend, statt einer Ausbildung ein Studium aufzunehmen, entgegengewirkt

werden.

Gemeinsam mit den Sozialpartnern

und Sachverständigen aus der betrieblichen

Praxis hat das Bundesinstitut

für Berufsbildung (BIBB) jetzt im

Auftrag der Bundesregierung folgende

Berufsausbildungen mit Beginn zum 1.

August 2016 auf den neuesten Stand

gebracht.

Ausbildung für Metallbildner/-in modernisiert

Aufschrumpfen und Patinieren, Drücken,

Treiben und Ziselieren beschreiben

die Ausbildungsinhalte für

Metallbildner/ -innen, einem künstlerisch-gestaltenden

Beruf der Metallbearbeitung.

Neu ist, dass die

bisherige Fachrichtung „Gürtler- und

Metalldrücktechnik“ gesplittet wird,

die sich die beiden Richtungen nicht

sinnvoll kominieren ließen. Nur die

Fachrichtung „Zieseliertechnik“ bleibt

erhalten, wurde jedoch inhaltlich überarbeitet.

Abgeschafft wurde die Fachrichtung

„Goldschlagtechnik“.

Ausbildung Hörakustiker/in modernisiert

Etwa jede fünfte Person in Deutschland

leidet unter einer Hörbeeinträchtigung

– von geringer bis zu hochgradiger

Schwerhörigkeit. Viele Neuerungen

rund um moderne Messverfahren, audiologische

Befunde, dreidimensionale

Abbilder des Ohres und technisch

hochsensible Hörsysteme ermöglichen

verbesserte Wege der Hilfe – das nötige

Fachwissen und die Anforderungen

an eine bestmögliche Beratung

von Patienten und Kunden verändern

sich rasant.

Traditionsausbildung Fischwirt/-in

auf neuestem Stand

Fischwirte und Fischwirtinnen brauchen

Fachwissen darüber, welche

Plätze sich für den Fischfang eignen,

welche Fanggeräte im Binnenland

und auf hoher See einzusetzen sind,

wie Fische verarbeitet und vermarktet

werden können. In der modernisierten

Ausbildungsordnung werden Fertigkeiten

und Wissen zu traditionellen

Inhalten, technologischen Weiterentwicklungen

sowie der wachsenden

Bedeutung von Lebensmittelsicherheit,

Umweltschutz und Kundenanforderungen

vermittelt. Die Ausbildung

lehrt zunächst übergreifende Inhalte

und erfolgt dann in einer der beiden

Fachrichtungen „Aquakultur und Binnenfischerei“

beziehungsweise „Küstenfischerei

und Kleine Hochseefischerei“.

Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker/in

Wer geschickt und serviceorientiert arbeiten

kann und zusätzlich eine gute

Hand-Auge Koordination besitzt, ist in

Fachbetrieben des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks

genau

richtig. Die Aufgaben umfassen die Informationsaufnahme

beim Kunden,

die Materialauswahl den Transport

und den Einbau der Rolladensysteme,

Fensterkombinationen oder Verdunklungsanlagen

sowie die spätere

Wartung. Durch die Digitalisierung in

diesem Bereich haben sich einige Anforderungen

geändert. Neu ist nun der

Prüfungsbereich „Antriebs- und Steuerungstechnik“.

Graveur/in

Wer zeichnerisch und handwerklich

veranlagt ist und einen gut ausgeprägten

Sinn für Ästhetik besitzt, hat

hier gute Chancen.. Zu den Aufgabengebieten

gehören sowohl die Programmierung

von Stanzmaschinen als

auch von Laserbeschriftungsanlagen.

Zum anderen muss auch selbst Hand

angelegt werden, wenn es darum geht


43

Schmuck zu verzieren oder zu

färben. Zudem müssen auf

Kundenwunsch Skizzen und

Modelle angefertigt werden.

Eine Modernisierung der dreijährigen

Ausbildung war mit

Blick auf die Entwicklungen in

der betrieblichen Praxis, die

Berufsstruktur und die Ausbildungsinhalte

notwendig.

Wachsende Materialvielfalt,

neue Verfahren der Materialbearbeitung,

der Einsatz von

Lasern sowie CAD- und CNC-

Programmierungen (Computer-

Aided Design/Computerized Numerical

Control) verändern die beruflichen

Tätigkeiten der Graveure.

Anlagenmechaniker/in für Sanitär-,

Heizungs- und Klimatechnik

Auch im Bereich Sanitär, Heizung,

Klima hält die Digitalisierung Einzug.

Vernetzte Systemtechnik wie Smart

Home-Systeme und das Thema Nachhaltigkeit

gewinnen an Bedeutung.

Nachhaltige Energie- und Ressourcennutzung,

neue Systeme für das

Management von Gebäuden, deren

Installation und die entsprechende

Kundenberatung sind stärker gefragt.

Dachdecker/in

Das Dachdeckerhandwerk bleibt seinen

Traditionen treu und modernisiert

sich gleichzeitig fortlaufend. Neue

Verarbeitungstechniken sind zu beherrschen

und Dächer werden „vom

Schutzdach zum Nutzdach“, was zu einem

gesteigerten Bedarf an kompetenten

Fachleuten für erneuerbare Energien

und energetische Maßnahmen

führt. Während der dreijährigen Berufausbildung

besteht nun die Möglichkeit,

nun nicht mehr aus zwei,

sondern aus fünf Schwerpunkten

einen auszuwählen,

auf den man sich dann spezialisiert.

Fachkraft für Veranstaltungstechnik

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik

sind viel unterwegs;

sie sorgen dafür, dass Licht,

Sound und Bild stimmen, dass

die nötigen Systeme, Aufbauten

und Abläufe konzipiert und

realisiert werden. Eine Modernisierung

der dreijährigen Ausbildung

greift nun die vielfältigen Innovationen

beispielsweise bei den Präsentations-,

Bild- und Wiedergabetechniken

auf. Außerdem wird es keine Schwerpunktwahl

mehr geben, sondern stattdessen

einen fachlich breiteren Inhalt.

Weitere Informationen zu veränderten

Ausbildungsberufen bieten die Agentur

für Arbeit (www.arbeitsagentur.de)

und das Bundesinstitut für Berufsbildung

(www.bibb.de)

Ausbildung

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44

Fachkräfte

Mehr als nur ein Nebenjob

Was ein Minijob bedeutet

Die Zahl der Arbeitnehmer mit einem Nebenjob steigt seit Jahren.

Vor zwei Jahren hat sie erneut einen Rekord erreicht. Mehr als drei

Millionen Menschen üben in Deutschland erstmals neben ihrem

Hauptberuf eine weitere Tätigkeit aus.

Und dabei sind das größtenteils sogar

hoch qualifizierte Beschäftigte,

die sich in ihrer freien Zeit noch etwas

dazuverdienen möchten. Die Daten

des Instituts für Arbeitsmarkt- und

Berufsforschung (IAB) zeigen, dass es

den Minijobbern dabei meist darum

geht, einen höheren Lebensstandard

zu halten oder zusätzliche Erfahrungen

zu sammeln. Was aber muss man bei

einem Nebenjob beachten – sowohl

was die Rechte als auch die Pflichten

angeht?

Die gängigste Variante ist der 450 Euro-Job,

auch Minijob genannt. Grundsätzlich

ist es jedem Arbeitnehmer

erlaubt, zusätzlich

zu seiner Haupttätigkeit

einen zweiten Arbeitsvertrag

abzuschließen. In der

Regel muss der Hauptarbeitgeber

zuerst zustimmen,

weiter muss genau

abgeklärt werden, um

welche Art von Tätigkeit

es sich handelt, da hier

der steuerliche Aspekt zu

betrachten ist. Neben dem

Minijob gibt es auch noch

den Midijob und die freiberufliche

Beschäftigung

auf Honorarbasis. Der Arbeitgeber,

bei dem der Minijob

angetreten werden

soll, muss das künftige

Beschäftigungsverhältnis

bei der Minijob-Zentrale der

Knappschaft anmelden. Dafür stehen

entsprechende Formulare zur Verfügung.

Die Knappschaft teilt dann mit,

welche zusätzlichen Abgaben für den

Minijob gezahlt werden müssen. Zurzeit

sind es 22 Prozent des Lohnes, die

der Arbeitgeber an Steuern und Sozialabgaben

entrichten muss. Weitere Abgaben

fallen nicht an.

Keine Angabepflicht in der Steuererklärung

Wichtig: Der Minijob taucht aus diesem

Grund auch nicht in der Steuererklärung

auf. Der Arbeitnehmer muss

den Minijob bei seiner Steuererklärung

also nicht angeben. Denn für einen

450-Euro-Job müssen sämtliche Abgaben

schon im Laufe des Jahres gezahlt

werden. Dies geschieht durch den Arbeitgeber.

Die Summe des zu versteuernden

Einkommens erhöht sich also

nicht, wie es jedoch bei einem Midijob

der Fall ist.

Was die Sozialabgaben angeht, so

muss der Arbeitgeber diese zwar

zahlen, der Arbeitnehmer ist dadurch

aber nicht automatisch sozialversichert

– weder bei der

Renten-, Kranken- noch bei der

Arbeitslosenversicherung. Wenn er

möchte, dass die Einnahmen z.B. bei

der Rentenversicherung berücksichtigt

werden, so muss der Arbeitnehmer

selbst einen Betrag dafür an die

Minijobzentrale zahlen. Dazu muss ein

weiteres Formular ausgefüllt werden.

Auskünfte dazu gibt es auch telefonisch

bei der Minijobzentrale.

Nicht beim Wettbewerber

Die Nebentätigkeit darf den eigentlichen

Beruf nicht negativ beeinträchtigen.

Ein sehr anstrengender Minijob

könnte außerdem dazu führen, dass

der Arbeitnehmer sehr erschöpft ist,

was sich wiederum auf die Leistung für

den Hauptarbeitgeber auswirkt. Weiter

sind zusätzliche Tätigkeiten untersagt,

die bei einer Krankschreibung den Heilungsprozess

behindern. Eine weitere

Ausnahme ist das Wettbewerbsverbot:

Möchte der Angestellte seinen

Lohn bei einem Konkurrenzunternehmen

aufbessern, ist der Arbeitgeber

nicht verpflichtet, dieses Vorhaben zu

genehmigen.

Darf man mehrere Minijobs gleichzeitig

haben?

Ja, in Deutschland besteht die Freiheit

der Berufsauswahl und -ausübung.

Deshalb darf man auch mehrere Nebenjobs

ausüben. Wichtig: Mit all den

Jobs zusammen, darf die gesetzliche

Höchstarbeitszeit nicht überschritten

werden. Gemäß Arbeitszeitgesetz

darf man durchschnittlich maximal

acht Stunden pro Tag an sechs Tagen

in der Woche arbeiten. In Ausnahmefällen

kann dies auf zehn Stunden erweitert

werden.

Höchstverdienst

beachten

Mit allen Minijobs darf

der Höchstverdienst von

450 Euro im Monat nicht

überschritten werden.

Hier kann man nicht tricksen.

Alle Arbeitgeber melden

die Beschäftigung bei

der Bundesknappschaft

an. Diese Zweitjobs werden

dann alle zusammengerechnet.

Achtung: Der

Verdienst darf unter dem

Strich nicht zu hoch sein.

Auch hier gibt es genaue

Regeln, sonst sind alle

Minijobs schnell voll sozialversicherungspflichtig.

Wer Vollzeit beschäftigt ist,

darf übrigens nur einen Minijob

auf 450 Euro-Basis ausüben. Dies

gilt auch, wenn die 450-Euro-Grenze

nicht erreicht wird. Auf selbstständiger

Basis ist das ein anderer Fall und

man ist freier in seiner Entscheidung.

Eine Alternative: Man könnte zeitlich

begrenzt eine sogenannte kurzfristige

Beschäftigung ausüben. Das ist eine

Art von Minijob, die auch sozialversicherungsfrei

ist und die nicht mit einem

Minijob auf 450-Euro-Basis zusammengerechnet

wird. Beratungen

hierzu bietet die Minijobzentrale an.

| Text: Sabine Roth


45

Bewerben per Video -

YouTube macht‘s möglich

Heute sind neue Formen einer Bewerbung gefragt. Mit der Post wird

fast nichts mehr verschickt. Der Trend geht immer mehr hin zur Online-Bewerbung.

Trotz allem laden sich viele Bewerber nur die Vorlagen

aus dem Internet herunter und setzen wenig eigene Kreativität

ein. Man sollte sich jedoch positiv von der Masse abheben, indem

man neue Wege ausprobiert, darin sind sich die Experten einig.

Warum denn nicht einmal eine Bewerbung

via YouTube verschicken? In den

USA ist das schon länger in. Jobsuchende

gehen immer mehr dazu

über, ihre Bewerbung per Video

aufzuzeichnen und auf Internet-

Plattformen wie YouTube zu veröffentlichen.

Auch Jobvermittler und Personalberater

sehen gerade in diesen

Videoplattformen „die neue

Chance“, auf ihre Kandidaten aufmerksam

zu machen. Die Bewerber

beantworten typische Fragen,

die in einem Vorstellungsgespräch relevant

werden können, schon vorab in

einem Video. Der Link wird dem Bewerbungsschreiben

dann beigefügt,

die Entscheider können sich ein umfängliches

Bild machen, bevor sie die

Kandidaten einladen.

Personaler sind sich einig: Hier entsteht

ein Trend, der vor allem junge

Das Video sollte

einem virtuellen

Bewerbungsgespräch

gleichen.

Bewerber betrifft. Auch das Thema Zeit

spielt hier eine Rolle. Wenn man die

Kandidaten vor der Einladung zum Bewerbungsgespräch

schon mal in einem

maximal dreiminütigen Clip sichten

kann, spart das eine Menge Arbeitszeit.

Man kann sich so manche Einladung

schenken und muss auch nicht

mehr jede Bewerbung durchsehen.

Erfolg versprechend sind Video-Bewerbungen

aber wohl nur dann, wenn

sie nicht über das Ziel hinaus schießen.

Bewerber sollten gewisse Regeln

einhalten, um einen möglichst professionellen

Eindruck zu hinterlassen und

sich nicht lächerlich zu machen.

Wichtig ist ein stimmiges Konzept,

von dem das Video, aber auch die fak-

Fachkräfte

tischen Bewerbungsunterlagen abhängen.

Das Video sollte einem virtuellen

Bewerbungsgespräch gleichen. Ist

man dann beim echten Vorstellungsgespräch,

kommt es einem so vor, als

wäre es das zweite Gespräch

und man würde sich bereits

kennen. Auch die Qualität

des Videos ist entscheidend

für den Eindruck, den

man hinterlässt. Trotz allem

wird das Video noch oft mit

Skepsis gesehen. Für Unternehmen

wie Banken oder

Anwaltskanzleien sollte die

Bewerbung nach wie vor eher

schlicht und konservativ ausfallen,

bei einer Werbeagentur oder IT-Firma

passt ein Video sehr gut und wird als

kreativ angesehen. Am besten, man informiert

sich im Vorfeld über den Arbeitgeber.

Sonst kann man leicht ins

Fettnäpfchen treten.


46

Fachkräfte

Richtig Lesen will gelernt sein

Stellenanzeigen richtig verstehen

Wer sich auf Jobsuche begibt, hat heutzutage jede Menge Möglichkeiten:

Tageszeitung, Online-Stellenbörse oder auch über berufliche

soziale Netzwerke – das Angebot an Stellenanzeigen ist nahezu

unendlich groß. Umso wichtiger ist es zu wissen, auf was es in

der jeweiligen Stellenanzeige ankommt. Oft enthalten sie jede Menge

Anforderungen an den Bewerber, was im ersten Moment vielleicht

etwas abschreckend wirkt. Doch müssen die Anforderungen

natürlich nicht zu 100 Prozent erfüllt werden.

Oftmals sind Stellenanzeigen nach einen

bestimmten Muster gegliedert.

Dabei gehen Unternehmen wie folgt

vor: Wer sind wir, was suchen wir, war

erwarten wir und was bieten wir.

Das Firmenportrait

Hier haben Unternehmen die Möglichkeit,

sich vorzustellen und zu positionieren.

Allerdings nutzen viele eine

Stellenanzeige nicht nur, um Bewerber

anzuwerben, sondern auch um ihr

Image zu pflegen. Hierbei gibt es einige

Floskeln, die in der Selbstbeschreibung

des Unternehmens typischerweise

verwendet werden.

Oft findet man Formulierungen „angenehmes

Betriebsklima“, „dynamisches

Unternehmen“, „flache Hierarchien“

oder „Traditionsunternehmen“. Hier

ist ein wenig Interpretation gefragt.

Denn steht hinter „flachen Hierarchien“

beispielsweise die Aussage, dass

man schnell in Entscheidungen mit

eingebunden wird und für eventuelle

Konsequenzen gerade stehen muss.

Bei einem „Traditionsunternehmen“

hingegen kann man davon ausgehen,

dass hier alles gemacht wird, wie es

schon immer gemacht wurde.

Das Stellenangebot

Die Bezeichnung der Stelle, die ein Unternehmen

zu vergeben hat, ist oftmals

eine Mischung aus Fachausdrücken

und Englisch. Das liegt einerseits daran,

dass die Firma so die Möglichkeit

hat, Laien auszusortieren und andererseits

betont es das internationale Umfeld,

in dem sich der Betrieb orientiert.

Manchmal gibt es jedoch auch einfach

kein deutsches Wort für die Berufsbezeichnung.

Es empfiehlt sich, vorher

zu recherchieren und sich zu erkundigen,

um welche Stelle es sich konkret

handelt, damit Missverständnisse

von vornherein ausgeschlossen

werden können.

Die Anforderungen

Generell kann bei einer Stellenanzeige

in „Muss-Kriterien“ und „Kann-

Kriterien“ unterschieden werden. Dabei

sind „Muss-Kriterien“, wie es der

Name schon sagt, für eine Einstellung

absolut notwendig. „Kann-Kriterien“

sind zwar erwünscht, sind für die Einstellung

jedoch nicht ausschlaggebend.

Anhand der Formulierung in

der Stellenanzeige, kann ganz einfach

zwischen den Kriterien unterschieden

werden.

Zu den Muss-Kriterien zählen beispielsweise

die Formulierungen:

• Voraussetzungen sind...

• Sie bringen mit...

• ....sind erforderlich

• ...sollten Sie erfüllen

• Sie haben...

• Wir erwarten...

Kann-Kriterien hingegen erkennt

man an folgenden Formulierungen:

• Idealerweise...

• ...wünschenswert.

• Wenn Sie außerdem mitbringen...

• Hinreichende Erfahrungen in...

• ...wären von Vorteil.

• Bevorzugt werden Bewerber...

Oftmals sieht eine Stellenanzeige so

aus, als würde ein Alleskönner gesucht

werden. Im Hinblick auf Ihre Bewerbung

sollten Sie die Muss-Anforderun-


47

gen großteils abdecken können. Doch

auch, wenn Sie nicht alle Punkte erfüllen,

scheiden Sie aus dem Bewerberprofil

nicht automatisch aus. Mit weiteren

Kann-Qualifikationen, die mit der

Stellenausschreibung übereinstimmen,

und einer guten Bewerbung, können

Sie bei den Personalern punkten.

Weitere Hinweise

Nicht nur die Anforderungen an den

Bewerber sind in einer Stellenausschreibung

ausschlaggebend. Ebenso

wichtig ist es, dem Bewerber aufzuzeigen,

was das Unternehmen zu bieten

hat, um die Anzeige vollständig abzurunden.

Hier sollten Themen wie die

Bezahlung, der Start des Arbeitsverhältnisses,

Arbeitszeiten oder auch

Aufstiegschancen erwähnt werden.

Spart das Unternehmen allerdings bei

diesen Informationen ein und es kommen

Fragen auf, so ist es ratsam, mit

dem Betrieb Kontakt aufzunehmen anstatt

Wunschanforderungen zu interpretieren.

Wichtig ist auch: Wird ein

Gehaltswunsch in der Bewerbung gefordert,

sollte man das unbedingt machen.

So steht einer erfolgreichen Bewerbung

nichts mehr im Weg

Abitur 2017

Studium oder Ausbildung im Unternehmen?

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Entscheiden Sie sich für ein duales Studium an einem der 28 FOM Hochschulzentren in Deutschland.

Die Vorteile:

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Sie verdienen Ihr eigenes Geld

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Die Studiengänge:

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Betriebswirtschaft &

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Bachelor of Laws (LL. B.) in

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48

Nach der Familienzeit

zurück in den Beruf

Die Entscheidung zwischen Kind oder Beruf und Karriere stellt sich

für immer mehr Frauen heutzutage gar nicht – sie wollen beides.

Gleichzeitig kommt es zu einem buchstäblichen Einbruch der Erwerbstätigkeit

von Frauen, wenn sie Mutter werden. Der Wunsch

nach einem Wiedereinstieg in den Beruf ist meist groß, die Gründe

hierfür sind vielfältig.

Entmutigt durch lange Familienzeitoder

Pflegezeiten bleiben viele dieser

gut qualifizierten Frauen dem Arbeitsmarkt

jedoch fern – aus Angst, die

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

nicht bewältigen zu können oder den

Anforderungen des Arbeitsmarktes

nicht mehr gerecht zu werden. Auch

fehlt oftmals der Mut für eine Rückkehr

in eine ausbildungsadäquate Arbeitsstelle

und die Option einer weiterführenden

Karriere scheint für die

meisten Frauen nicht zu bestehen.

Augsburg veranstaltet „Perspektive

Wiedereinstieg“ auch Infotage.

Darüber hinaus bietet das halbjährliche

Programm „Frau & Beruf“ eine

Übersicht über alle Termine rund um

das Thema Wiedereinstieg.

Fachkräfte

Gleichzeitig wird die Erwerbs-partizipation

von Frauen immer mehr zu

einem notwendigen Faktor im Handlungsfeld

Fachkräftesicherung. So

sieht die Bundesagentur für Arbeit in

der Erhöhung der Frauenerwerbsquote

an sich sowie der Senkung des Anteils

der Frauen, die Teilzeit arbeiten,

also in der Anhebung der Arbeitszeit,

ein Potenzial von bis zu 2,1 Millionen

Vollzeitstellen.

Region

Augsburg ist

gut aufgestellt

Vor diesem Hintergrund sind verstärkt

Initiativen zur Vereinbarkeit von Beruf

und Familie wichtige Instrumente zur

gemeinsamen Zielerreichung. Adressaten

sind hierbei aber nicht nur Kommunen

und Arbeitsagenturen, sondern

vor allem auch die Frauen selber, Arbeitgeber

und weitere Akteure.

Die Region Augsburg ist diesbezüglich

gut aufgestellt. So finden Wiedereinsteigerinnen

im Rahmen von

Informationsveranstaltungen der Beauftragten

für Chancengleichheit am

Arbeitsmarkt bei der Arbeitsagentur

Augsburg viele Anregungen und Tipps

für den beruflichen Wiedereinstieg,

vom Bewerbungsverfahren bis zur Altersvorsorge,

ein oftmals stiefmütterlich

behandeltes Thema.

Darüber hinaus bietet das Projekt

„Perspektive Wiedereinstieg“ beim

BBZ Augsburg eine kostenfreie Begleitung

von Frauen und Männern, die

nach einer familienbedingten Erwerbspause

wieder in das Berufsleben einsteigen

möchten. Der Wiedereinstieg

wird mit einem persönlichen Coaching

sowie einem Angebot von Workshops

begleitet.

Gemeinsam mit der Stadtsparkasse

Augsburg und der Arbeitsagentur

Mehr Infos zum Thema Wiedereinstieg

finden Sie:

Dr. Annette Rosch, Arbeitsagentur Augsburg,

annette.rosch@arbeitsagentur.de,

Tel.: 0821-3151-379

Projekt Perspektive Wiedereinstieg:

www.pwe-augsburg.de,

info@pwe-augsburg.de,

Tel.: 0821-25768-910

Frau und Beruf:

www.frau-und-beruf.info


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50

Fachkräfte

Bewerbungskosten absetzen

Tipps für Ihre Steuererklärung

Eine Bewerbung zu schreiben, ist in seltenen Fällen nur mit

Schreibaufwand verbunden. Oftmals fallen hier auch größere Beträge

für die Beschaffung von Materialien, für das Anfertigen von

ordentlichen Bewerbungsfotos oder die Fahrt zum entsprechenden

Bewerbungsgespräch an. Am ärgerlichsten ist das natürlich, wenn

es dann mit der ausgeschriebenen Stelle nichts wird. Was viele

nicht wissen: Auch Bewerbungskosten kann man ganz einfach mit

der Steuererklärung absetzten.

Warum ist das so?

Bewerbungskosten zählen im Fachchargon

zu den Werbungskosten.

Das Einkommensteuergesetzt spricht

hierbei von „Aufwendungen zur Erwerbung,

Sicherung und Erhaltung der Einnahmen“

(§ 9 Abs. 1 Satz 1 EStG). Darunter

verstehen sich Aufwendungen,

Ausgaben und Kosten, die durch die

berufliche Tätigkeit entstehen. Die Jobsuche

dient dazu, sich Einkommen zu

verschaffen, daher lassen sich die Kosten,

die hierbei anfallen, mit der Steuererklärung

absetzen. Und dabei spielt

es keine Rolle, ob die Bewerbung erfolgreich

war oder nicht.

Nicht dazu zählt die Kleidung, die beim

Bewerbungsgespräch getragen wird.

Müssen die Bewerbungskosten nachgewiesen

werden?

Generell müssen Bewerbungskosten

nachgewiesen oder glaubhaft gemacht

werden. Rechnungen und Quittungen

sollten also aufgehoben werden. Da in

den meisten Fällen nicht nur eine Bewerbung

verschickt wird, empfiehlt es

sich, die Kosten für eine Bewerbung zu

ermitteln und detailliert aufzulisten.

Anschließend werden die Kosten der

einzelnen Bewerbung mit der Anzahl

aller Bewerbungen multipliziert. Das

Ergebnis kann als Betrag in der Steuererklärung

geltend gemacht werden.

Wichtig: Der Betrag der Werbungskosten

muss über dem jährlichen Arbeitnehmer-Pauschbetrag

i.H. von 1.000

Euro liegen, um geltend gemacht werden

zu können.

Können Bewerbungskosten auch

ohne Einkommen abgesetzt werden?

Ja, Bewerbungskosten können auch

bei z.B. Arbeitslosigkeit oder während

einer Ausbildung als Werbungskosten

geltend gemacht werden. Sie

fallen dann unter den Begriff „Vorweggenommene

Werbungskosten“ und

werden für das Jahr, in dem man die

Bewerbungskosten hatte, in der Steuererklärung

angegeben.

Die hier angegebenen Tipps stellen

keine rechtlich verbindliche Beratung

dar. Wenn Sie in komplizierten Fällen

auf Nummer Sicher gehen wollen, sollten

Sie sich bei Ihrem Steuerberater

Unterstützung suchen.

Alternative: Agentur für Arbeit

Die Bewerbungskosten können nicht

nur mit der Steuererklärung abgesetzt

werden, sondern können stattdessen

Was zählt zu den Bewerbungskosten?

• Ausgaben für sämtliche Materialien,

wie Bewerbungsmappen, Klarsichthüllen,

Briefpapier, Briefumschläge

etc.

• Gebühren für Beglaubigungen

(Zeugnis etc.)

• Ausgaben für Eigenmarketing, wie

Bewerbungsfotos, Bewerbungsvideos

oder selbst aufgegebene Stelleninserate

• Ausgaben für Recherchen und

Dienstleistungen, wie hilfreiche Literatur,

Bewerbertrainings, Zeitungen

mit Stellenanzeigen etc.

• Fahrtkosten zum Vorstellungsgespräch

und wieder nach Hause

(Auto, Bahn oder Taxi), aber auch

Parkgebühren, Übernachtung oder

Verpflegung

auch bei der zuständigen Agentur für

Arbeit eingereicht werden. Bei einer

Kostenübernahme handelt es sich allerdings

um eine freiwillige Leistung,

auf die es keinen generellen Anspruch

gibt. Eine mögliche Übernahme entscheidet

der zuständige Arbeitsberater,

der vorweg prüfen muss, ob

der Antragsteller ganz oder teilweise

für die Kosten aufkommen kann. Die

Höhe des Arbeitslosengeldes bzw. bei

Arbeitssuchenden die Höhe des Arbeitsentgelts

werden hierbei berücksichtigt.

Insgesamt können dann Kosten

bis zu einer Höhe von 260 Euro pro

Jahr übernommen werden. Allerdings

nur, wenn es sich um einen sozialversicherungspflichtigen

Beruf handelt.

Wer sich selbstständig machen möchte,

bekommt hier keine Erstattung.


Starte Deine Zukunft mit

einer Ausbildung bei .

Verkäufer/Verkäuferin

Ausbildungsdauer: 2 Jahre

In Deiner abwechslungsreichen und vielseitigen Ausbildungszeit erlernst

Du alle wesentlichen Einzelhandelsprozesse in Theorie und Praxis.

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Während Deiner umfangreichen Ausbildung wird Dir betriebswirtschaftliches

und verwaltungstechnisches Fachwissen vermittelt.

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• Ein überzeugendes Haupt-/Mittelschulzeugnis oder Zeugnis

der mittleren Reife • Engagement, Kontaktfreudigkeit und Teamgeist

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Karriere im Handel beginnt bei NORMA.

So spannend kann Handel sein. Die Aus- und Weiterbildung zum

Handelsfachwirt (m/w) bei NORMA eröffnet Ihnen spannende Einblicke in

die Welt des Handels und eine exzellente Vorbereitung auf eine Karriere

im mittleren Management. NORMA bietet für Abiturienten ein spezielles

mehrstufiges Programm an, dass Sie in 36 Monaten zum Handelsfachwirt

qualifiziert.

Start der Ausbildung ist der 1. September

Wir erwarten von Ihnen ein persönliches Anschreiben und einen tabellarischen

Lebenslauf sowie die letzten beiden Schulzeugnisse. Sollten Sie Bescheinigungen

über Praktika und Kurse besitzen, legen Sie diese bitte bei.

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Ihre Ausbildung:

In praxisbezogenen Filialphasen sowie mit theoretischen Ausbildungsinhalten

erwerben Sie betriebswirtschaftliche Kenntnisse aus dem

Einzelhandel. Am Ende Ihrer Ausbildungszeit sind Sie bestens auf

Führungsaufgaben als Nachwuchsführungskraft vorbereitet. Dank der

praxisbezogenen Ausbildung bei NORMA wissen Sie Bescheid über

Warenlogistik und Qualitätssicherung. Selbstverständlich stehen Ihnen

während der gesamten Zeit Ihrer Ausbildung erfahrene Mitarbeiter und

Vorgesetzte als Coaches zur Seite.

Eine überdurchschnittliche hohe Ausbildungsvergütung von Anfang

an, sowie Urlaubs- als auch Weihnachtsgeld runden das Profil dieser

erstklassigen Ausbildung ab.

Ihr Anforderungsprofil:

• Überzeugendes Abitur oder Fachabitur

• Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen

• Analytisches Denken, Verständnis für betriebswirtschaftliche Vorgänge

• Hohes Maß an Flexibilität und Belastbarkeit

• Hohe Teamfähigkeit und Spaß am Umgang mit Kunden

Ihre Ausbildung – Dauer

• In 3 Jahren drei IHK-Abschlüsse

• Nach 18 Monaten der Abschluss zum Kaufmann/Kauffrau im

Einzelhandel

• Direkt im Anschluss, in weiteren 18 Monaten, die Ausbildung zum

Handelsfachwirt/Handelsfachwirtin und das Ablegen der

Ausbilder-Eignungsprüfung (AdA).

Die Teilnehmer unseres Abiturientenprogramms werden in Theorie +

Praxis intensiv auf die Abschlussprüfungen vor der IHK vorbereitet.


52

Leichter durchs Leben

Tipps für das perfekte Zeitmanagement

Es gibt Aufgaben, an die will man einfach nicht ran. Man findet

(fast) immer Ausreden, irgendetwas aufzuschieben. Wie kann man

sich aber auf das Wesentliche konzentrieren, dadurch mehr Zeit für

wichtigere Dinge gewinnen und wird somit erfolgreicher? Und wie

kann man den eigenen Biorhythmus mit dem Termindruck in Einklang

bringen?

den. Klare Ziele heißt: startklare Ziele.

Und „Klar Schiff zum Gefecht“ heißt

nicht, das Deck frisch zu schrubben. Es

heißt: Alles soll bereit sein, griffbereit

genau da, wo man es braucht. Dann

gelingt ein freier Schreibtisch und der

Kopf wird klar.

Fachkräfte

Methoden und Tipps, um erfolgreicher

zu werden – sei es im Beruf oder

auch privat – gibt es sehr viele: von der

simplen To-Do-Liste bis zur umfangreichen

Projektmanagement-Software.

Simplify your life hat mit zahlreichen

Büchern dazu Geschichte geschrieben

und ist nach wie vor der Bestseller,

wenn es um ein bewusstes und erfülltes

Leben in einer komplexen Welt

geht. Vor allem auch, wie man glücklich

wird, wird hier gelehrt.

Um unsere Kräfte wirksam und sinnvoll

zu organisieren, braucht es viele

Schritte. Ein Leben lang kann man

dazulernen und versuchen, an sich

selbst zu arbeiten, auch wenn es vielen

schwer fällt. Doch eigentlich ist es

ganz einfach, denn entscheidend für

gutes Zeitmanagement sind nur drei

Dinge:

1. Zeitmanagement muss unser ganzes

Denken, Planen und Handeln auf unsere

Ziele ausrichten. Hier sollte man

auch weg vom Kalender kommen und

statt der verbleibenden Zeit das Ziel

anvisieren. Auf Dinge, die wir erreichen

wollen, sollte der Fokus liegen.

Ein gutes Zeitmanagement braucht klare

Ziele, an diesen müssen wir unsere

Aufgaben und unsere Zeitplanung orientieren.

Es nützt aber nichts, große Ziele zu

haben und mit aller Kraft an ganz anderen

Dingen zu arbeiten. Einfache

Eselsbrücke: das Autofahren. Zuerst

muss die Richtung stimmen, dann das

Tempo.

2. Unser Zeitmanagement muss uns

helfen, mehr Wichtiges als Unwichtiges

zu erledigen. Nicht das zuerst

tun, was man gut kann und gerne tut,

sondern das wirklich Wichtige zuerst.

Ein gutes Zeitmanagement-Werkzeug

muss das Abwägen von Aufgaben so

leicht und so mühelos machen, dass

es für uns als Anwender selbstverständlich

wird. Das große Mantra dabei:

mehr Wichtiges tun und weniger

Unwichtiges, denn das ist unsere größte

Reserve. Eines der bekanntesten

Zeitmanagement-Prinzipien ist das Eisenhower-Prinzip.

Hierbei werden vier

Kategorien unterschieden und in einer

Matrix eingeordnet, nach Dringlichkeit

und/oder Wichtigkeit. Dringende, aber

nicht so wichtige Aufgaben können

laut diesem Prinzip gerne auch mal

delegiert werden und schaffen so völlig

ungeahnte Zeitressourcen.

3. Dateien, Emails und Dokumente

müssen direkt der Aufgabe zugeordnet

sein, für die sie gebraucht wer-

Motiviert und gut organisiert in den

Tag

Die Organisation seiner Aufgaben ist

die eine Seite, aber wie gelingt denn

nun der optimale Start in einen neuen

Arbeitstag? Startet man gut in den Tag,

läuft der ganze Alltag besser. Was viele

nicht wissen: Der gute Start geht schon

am Abend vorher los. Produktivitätsexpertin

Odette Pollar empfiehlt daher,

sich die Sachen, die man am nächsten

Arbeitstag anziehen möchte, zurecht

zu legen. Die wichtigen Dinge sollten

alle an einem Platz liegen, dann vermeidet

man unnötige Hektik am Morgen.

Das sind z.B. Schlüssel, Fahrkarte,

Geldbeutel und die Tasche. Pollar

spricht hier von der sog. Startrampe.

Was sonst noch so erledigt werden

muss, sollte bereits auch am Abend

vorher mit den Kindern und dem Partner

durchgesprochen werden. Wann

kommt jeder zum Essen heim. Was

gibt es Besonderes an diesem Tag?

Um nicht in der Früh von zu vielen Dingen

die rumliegen überrascht zu werden,

empfehlen Experten, bereits vor

dem Schlafengehen nochmals aufzuräumen.

Das Geschirr in die Spülmaschine,

die Arbeitsfläche in der Küche

säubern, unnötige Sachen vom

Boden räumen. Das tut der Seele gut,

man wacht in einer positiven und geordneten

Umgebung aufwacht. Es ge-


53

hört zudem eine Uhr ins Badezimmer,

so dass man die Zeit immer im Blick

hat und nicht unnötig gestresst wird.

Damit wird das Zeitmanagement zusätzlich

verbessert. Vorausgesetzt man

steht zeitig auf!

To-Do-Liste für den Tag

Auch Erfolgstrainer Jörg Löhr empfiehlt,

zu Beginn eines Tages nicht den

ganzen Berg an Arbeit zu betrachten,

den eine Aufgabe mit sich bringt.

„Fokussieren Sie sich nur auf die

Anhöhe, die Sie heute zu meistern

haben. Machen Sie sich eine

realistische To Do-Liste für den

Tag.“ Laut Löhr sollte man sich

auch private Termine als genauso

wichtig wie einen geschäftlichen

Termin einplanen, denn ein

vollständiger Kalender strukturiert den

Tag besser. Zudem wichtig: man soll

sich Pausen gönnen. Löhr sagt: „Keine

Zeit für ein Mittagessen oder einen

Plausch in der Kaffeeküche? Wer

denkt, hier Zeit einsparen zu können,

der irrt. Wissenschaftliche Untersuchungen

zeigen: Kleine Breaks helfen

uns mit frischem Blick Probleme besser

zu lösen und leichter Entscheidungen

zu treffen als zuvor.“

Der beste Tipp für mehr Durchblick:

so oft wie möglich lachen. Mit Humor

kann man sich gegen die Herausforderungen

des Alltags wappnen. Experten

sagen: Eine Minute Lachen ist so erfrischend

wie 45 Minuten Entspannungstraining.

Zuerst muss die

Richtung stimmen,

dann das Tempo.

Unser Tipp: Räumen Sie Ihren Schreibtisch

auf, bevor Sie nach Hause gehen!

Lassen Sie dabei Revue passieren, was

Sie heute geleistet und erreicht haben.

Notieren Sie sich wichtige Aufgaben

für den nächsten Tag, damit Sie sich

gedanklich und unterbewusst vorbereiten

können. Am Abend sollte man

dann auch keine Mails mehr checken,

sondern die freie Zeit genießen.

All das klingt gut und ist sicher auch

umzusetzen, doch man sollte sich immer

auch die Frage stellen „Was habe

ich für einen Biorhythmus?“. Die einen

stehen früh auf und erledigen am Vormittag

sehr viel, andere können bis

in die Nacht hinein arbeiten. Tage haben

verschiedene Qualitäten. Es sind

die Schwingungen des biologischen

Rhythmus, der in der Stunde der Geburt

beginnt und in der Stunde des

Todes endet. Dieses Vorwissen

hat nichts mit Magie oder Mystik

zu tun, sondern lediglich mit der

Beobachtung und Beachtung der

natürlichen und eigenen Kräfte-

Rhythmen. Es geht also darum,

auf seine „innere Uhr“ zu hören

und mit ihr im Einklang zu leben.

Täglich, stündlich und in Bruchteilen

von Sekunden laufen im Körper

Prozesse ab, die wie Zahnräder eines

Uhrwerks ineinander greifen und

andere Prozesse anstoßen. Die gesundheitlichen

Probleme infolge von

Schichtarbeit oder die Beschwerden

nach Fernflugreisen sprechen für das

angeborene Bedürfnis der Menschen,

geordnete rhythmische Verhältnisse zu

wahren. / Text: Sabine Roth


54

Mit attraktiver Arbeitgebermarke

Mitarbeiter halten und gewinnen

Den Weg, eine Arbeitgebermarke erfolgreich zu positionieren,

nennt man Employer Branding und ist eine Thematik, die in vielen

Unternehmen angesichts des Fachkräftemangels immer mehr an

Bedeutung gewinnt. Erfolgversprechend ist für ein Unternehmen,

seine Alleinstellungsmerkmale für die relevanten Zielgruppen am

Arbeitsmarkt herauszuarbeiten. Im Vordergrund steht dabei die Frage,

welchen Mehrwert die Beschäftigung bei einem bestimmten Arbeitgeber

im Vergleich zu alternativen Beschäftigungsangeboten,

insbesondere den Wettbewerbern, bietet.

Bei der Erarbeitung der Alleinstellungsmerkmale

empfiehlt es sich, die eigenen

Mitarbeiter ins Boot zu holen. So

können beispielsweise im Rahmen einer

Mitarbeiterbefragung relevante

Informationen und

Ergebnisse eingeholt werden.

Auf diesem Weg spiegeln

Mitarbeiter die wahrgenommenen

Qualitäten des

Unternehmens wieder, Stärken

können erkannt werden.

Außerdem wird sichergestellt,

dass die später kommunizierten

Arbeitgeberwerte auch tatsächlich existieren

und authentisch sind. In einem

weiteren Schritt gilt es, diese im Rahmen

des Personalmarketings nach innen

und außen zu kommunizieren, um

bei potenziellen Bewerbern und aktuellen

MitarbeiterInnen als attraktiver

Arbeitgeber in Erscheinung zu treten.

Mitarbeiterbefragungen

können interessante

Informationen liefern

Daher hat die Regio Augsburg Wirtschaft

GmbH in Zusammenarbeit mit

Prof. Dr. Michael Ruf von der Hochschule

Heilbronn ein Werkzeug zur

Durchführung von Mitarbeiterbefragungen

entwickelt, das Unternehmen

online zur Verfügung gestellt wird. Mit

dem Befragungstool werden alle MitarbeiterInnen

eines Unternehmens

angesprochen, um mögliche Handlungsempfehlungen

für eine interne

Arbeitgebermarke zu ermitteln. Denn

nur die MitarbeiterInnen spiegeln die

wahrgenommenen Qualitäten des Unternehmens

wieder. Bei dem Tool handelt

es sich um einen standardisierten

Fragebogen, der relevante Themenbereiche,

wie etwa Mitarbeiterzufriedenheit,

für die Entwicklung einer Arbeitgebermarke

abfragt. Die Vorteile für

Unternehmen, gerade für kleine und

mittelständische, liegen klar auf der

Hand: Kosten für Einsatz und

Auswertung des Standardfragebogens

sind gering und

die Ergebnisse liefern Erkenntnisse

über notwendige

Handlungsschwerpunkte.

Ferner geben die Ergebnisse

wertvolle Hinweise zur

Weiterentwicklung und Optimierung

der eigenen Arbeitgeberattraktivität.

Bildquelle:

Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

Fachkräfte

Weitere Infos im Internet:

www.region-A3.com

www.employer-branding-A3.de

www.mitarbeiterbefragung-A3.de

Das Online-Tool ermöglicht

eine einfache und schnelle

Durchführbarkeit für alle

MitarbeiterInnen.


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56

Fachkräfte

Karriere- und Jobmessen

Termine 2017

11.03.2017: 10.00 – 15.00 Uhr

KONTAKTA

Technikerschule Augsburg

Alter Postweg 101

86159 Augsburg

Eintritt: kostenlos

Interessant für: Absolventen und Studierende

aller Art

Info: Ziel der Messe ist es, den Studenten

die Möglichkeit zu geben, mit

den Unternehmen (im Bereich Technik)

in direkten Kontakt zu treten.

Web: www.kontak-ta.de

11./12.03.2017: Sa. 10.00 – 16.00

Uhr, So. 11.00 – 17.00 Uhr

2. jobmesse nürnberg

EVENTPALAST am Airport Nürnberg

Flughafenstraße 100

90411 Nürnberg

Eintritt: 3 Euro, (erm. 2 Euro)

Interessant für: Schüler, Studenten,

Absolventen sowie für Quereinsteiger

Info: Ganz gleich ob Handwerk, Handel,

Dienstleistung oder Industrie

– die branchenübergreifende Veranstaltung

präsentiert Karrierechancen

für alle Qualifikationen und alle Generationen.

Mit über 100 Ausstellern

und rund 7.900 Karrierechancen für

Messegäste vom Schüler bis zum Ingenieur!

Auch das Rahmenprogramm entlang

des roten Teppichs lohnt sich: u.a.

werden kostenlose Bewerbungsmappenchecks,

Fachvorträge zu Karriere-Themen

sowie Bewerbungsfoto-

Shootings angeboten.

Web: www.jobmessen.de/nuernberg

18.03.2017: 09.00 – 15.00 Uhr

fitforJOB!

Messe Augsburg

Halle 5 und 6

86159 Augsburg

Eintritt: kostenlos

Interessant für: Schüler, Studenten,

Absolventen und Young Professionals

Info: Auf der größten Berufsinformationsmesse

in Schwaben werden mehr

als 200 Ausbildungsberufe sowie einige

Möglichkeiten Studium und Ausbildung

zu verbinden vorgestellt. In

diesem Jahr werden über 140 Betriebe

aus Industrie, Handel, Handwerk

und dem Dienstleistungsgewerbe

Ausbildungsberufe für Schülerinnen

und Schüler von der Hauptschule bis

zum Gymnasium präsentieren.

Web: www.fitforjob-augsburg.de,

www.facebook.de/ausbildung.ihk

26./27.04.2017: 08.30 – 14.45 Uhr

vocatium Region München

MVG Museum

Ständlerstr. 20

81549 München

Eintritt: kostenlos

Interessant für: junge Menschen von

Mittel-, Real-, Wirtschafts- und Fachoberschulen

Info: Insgesamt 120 Aussteller- und

Ausbildungsbetriebe, Hochschulen,

Berufsfach- und Sprachschulen sowie

Institutionen informieren im April

2017 die Schüler der Vorabgangsklassen

aus der Region München zu den

Themen Ausbildung, duales und klassisches

Studium.

Web: www.erfolg-im-beruf.de/vocatium-muenchen.html

10.05.2017: 10:00 – 15:00 Uhr

Contact 2017 –Ingolstadt

Saturn Arena

Südliche Ringstraße 64

85053 Ingolstadt

Eintritt: kostenlos

Interessant für: Studierende, Absolventen

und Young Professionals

Info: Rund 100 Unternehmen aus den

Bereichen Automobil, Informationstechnologie,

Elektronik, Elektrotechnik,

Maschinenbau, Handel, Konsumgüter,

Dienstleistungen sowie

Versicherungen präsentieren angehenden

Ingenieuren, Informatikern

und Wirtschaftswissenschaftlern auf

der Ingolstädter CONTACT Messe ihre

Angebote an Werkstudententätigkeiten,

Praktika, Traineeprogrammen,

Diplomarbeiten sowie Einstiegsmöglichkeiten.

Web: www.contactin.de

16./17.05.2017: 08.30 – 14.45 Uhr

vocatium Augsburg

Messe Augsburg (Schwabenhalle, Tagungscenter)

Am Messezentrum 5

86159 Augsburg

Eintritt: kostenlos

Interessant für: junge Menschen von

Mittel-, Real-, Wirtschafts- und Fachoberschulen

sowie Gymnasien aus

der Region

Info: Einholen von Informationen

bei den Beratungsinstitutionen, Unternehmen,

Berufsfachschulen und

Hochschulen über ihre beruflichen

Möglichkeiten.

Die gezielte Vorbereitung der Schüler

auf den Messebesuch ist zentraler

Baustein des pädagogischen Messekonzepts.

So besucht das IfT-Messeteam

im Vorfeld jede Schule, die

an der Messe teilnimmt. Die Schüler

erhalten dabei das Messehandbuch

mit allen wesentlichen Informationen

zu den Ausstellern und zum Messeablauf.

Interessierte können sich im

Anschluss für feste, verbindliche und

passgenaue Einzelgespräche auf der

Messe anmelden und erhalten 14

Tage vor der Messe eine persönliche

Messeeinladung.

Web: www.erfolg-im-beruf.de/vocatium-augsburg.html

24.05.2017: 10:00 – 15:00 Uhr

Firmenkotaktmesse Pyramid

Campus am Roten Tor

Schülerstraße 1

86161 Augsburg

Eintritt: kostenlos

Interessant für: Die Firmenkontaktmesse

Pyramid ist eine Kommunikationsplattform

für Studierende und

Unternehmen in Augsburg.

Info: Rund 180 renommierte Firmen

präsentieren sich jedes Jahr auf der

Pyramid, um in Dialog mit dem hochqualifizierten

Nachwuchs der Hochschule

Augsburg zu treten. Mit 3.500

Besuchern gehört die Firmenkontaktmesse

Pyramid zu den größten

studentischen Recruitingsmessen in

ganz Süddeutschland.

Web: www.pyramid-hsa.de

23.05.-24.05.2017/ Di. 10:00 – 17:00

Uhr, Mi. 10:00 – 16:00 Uhr

akademika Nürnberg

NürnbergMesse

NürnbergConvention Center West,

Halle 12

90471 Nürnberg

Eintritt: kostenlos


57

Interessant für: Studenten, Absolventen

und Young Professionals verschiedener

Studienrichtungen

Info: Spitzenunternehmen aus dem

gesamten Bundesgebiet, vom innovativen

Mittelständler bis zum renommierten

Global Player, nutzen die

akademika zur Personalgewinnung.

Das Branchenspektrum der Aussteller

reicht von der Informationstechnologie,

Telekommunikation über die

Elektronik, Elektrotechnik und den

Maschinenbau bis zur Konsumgüterindustrie,

dem Handel, den Banken,

Versicherungen sowie dem Dienstleistungssektor.

Web: www.nuernbergmesse.de

22. bis 23.05.2017: 09:30 – 17:00

Uhr

FirmenKontaktGespräch

c/o Wasti e.V., LMU München

Ludwigstraße 28

80539 München

Eintritt: kostenlos

Interessant für: Alle Studenten der

LMU und aller anderen Universitäten

Info: Das FKG ist eine der größten

Karrieremessen der LMU München.

Unternehmen aus den Branchen Banken

& Versicherungen, Wirtschaftsprüfung,

Consulting und Technologie

treffen in der zweitägigen Veranstaltung

auf Studenten und Absolventen

Süddeutschlands.

Web: fkg-lmu.de

22.06.2017

Online Karrieretag München

Lacation steht noch nicht fest

Eintritt: kostenlos

Interessant für: Studenten, Absolventen

und Young Professionals

Info: Ein einmaliger Tag, an dem man

viel über die Online-Branche erfahren

und interessante Arbeitgeber kennen

lernen kann.

Web: www.online-karrieretag.de/

muenchen

20.09.2017: 10:00 – 16:00 Uhr

Deine Jobmesse Nürnberg

Meistersingerhalle Nürnberg

Münchener Straße 21

90478 Nürnberg

Eintritt: kostenlos

Interessant für: Fachkräfte, Arbeitssuchenden,

Berufseinsteiger, Abiturienten

und Absolventen

Info: Ob Kaufleute, Handwerks- und

Pflegeberufe, Dienstleister oder Ingenieure:

Das Ziel der Jobmesse ist

es, alle Wege zu einem neuen Job

aufzuzeigen. Auch zum Thema Existenzgründung

bieten Aussteller Informationen

und halten Fachvorträge.

Schulabgängern werden vielfältige

Ausbildungsmöglichkeiten der Berufsausbildung

angeboten. Weiterhin

können sich Abiturienten über verschiedene

Studiengänge und der Weg

zum eigenen Studium informieren.

Web: www.jobmesse-nuernberg.de

7./8.10.2017

abi pure Nürnberg 2017

Nürnberg Messe

Messezentrum

90471 Nürnberg

Eintritt: kostenlos

Interessant für: Schüler, Eltern und

Lehrer

Info: Die Messe abi pure & more

Nürnberg ist eine Messe für Studium

und Ausbildung. Zahlreiche Unternehmen,

Hochschulen, Berufsschulen,

Bildungseinrichtungen, Institutionen,

Behörden, Verbände und

Anbieter von Sprachreisen informieren

auf der abi pure & more Messe

Nürnberg über Ausbildungen, Studiengänge

und alternative Möglichkeiten

des Berufseinstieges.

Web: www.nmessen.com/abi-purenurnberg

21.10.2017

Berufsfindungstag in Aichach

Vierfachturnhalle des Deutschherren-

Gymnasium in Aichach

Ludwigstraße 58

86551 Aichach

Eintritt: kostenlos

Interessant für: Schüler und Eltern

Info: Berufsinfomesse zum knüpfen

von ersten wichtigen Kontakten zu

Betrieben.

Web: www.schwaben.ihk.de

27.08.2017: 12:30 Uhr

Karrieretag für Ingenieure

Konferenzzentrum München

Lazarettstraße 33

80636 München

Eintritt: kostenlos

Interessant für: Studenten und Absolventen

der (Wirtschafts-)Ingenieurwissenschaften

ab dem 3. Semester

Info: Beim Kickern Mitarbeiter aus

dem Ingenieurwesen kennenlernen

und nebenbei deinen Traumjob bei

einem Top-Unternehmen finden: das

erwartet dich beim Karrieretag für

Ingenieure. Im kleinen Rahmen hast

du endlich Gelegenheit, potentiellen

Arbeitgebern all deine Fragen zu

stellen.

Web: www.e-fellows.net/Events/Karrieretag-fuer-Ingenieure

17.11.2017

SinoJobs Career Days München

MTC – World of Fashion – Haus 1

Taunusstraße 45

80807 München

Eintritt: kostenlos

Interessant für: chinesische Professionals,

Absolventen und Studenten

in Europa

Info: Eine große Anzahl von Unternehmen

aller Größen und Branchen

präsentiert sich durch Messestände,

Firmenvorträge und Einzelgespräche.

Sie bieten Direkteinstiege, Praktika

und Traineeprogramme. Der Schwerpunkt

liegt dabei auf Ingenieurs- und

Wirtschaftswissenschaften.

Web: www.sinojobs-careerdays.com

21.11.17-22.11.17 / Di. 10:00 – 17:00

Uhr, Mi. 10:00 – 16:00 Uhr

Akademika Augsburg

Messe Augsburg Halle 7

Am Messezentrum 5

86159 Augsburg

Eintritt: kostenlos

Interessant für: Studenten, Absolventen

und Young Professionals aller

Studienrichtungen

Info: Das Branchenspektrum der

Aussteller reicht von der Informationstechnologie,

Telekommunikation

über die Elektronik, Elektrotechnik

und den Maschinenbau bis zur Konsumgüterindustrie,

dem Handel, den

Banken, Versicherungen sowie dem

Dienstleistungssektor.

Web: www.akademika.de/augsburg

24.11.-25.11.2017: 09:30 Uhr

myQ – Messe für Weiterbildung und

Entwicklung

MTC World of Fashion

Taunusstraße 45

80807 München

Eintritt: 8 Euro

Interessant für: Berufstätige und Manager

Info: Alles rund um die Fortbildung,

Weiterbildung und Mitarbeiterentwicklung

in München. Die Aussteller

sind ein interessanter Mix aus Seminar-

und Fortbildungsanbietern,

Hochschulen sowie Trainern und Coachinganbietern.

Web: www.myq-messe.de


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Fachkräfte

Fit für die Jobmesse

Auf die richtige Vorbereitung kommt es an

Allein mit dem Gang auf eine Karriere-Messe ist es noch nicht getan.

Entscheidend ist, bereits auf der Veranstaltung bei potentiellen Arbeitgebern

gut anzukommen. Eine gute Vorbereitung ist daher unerlässlich.

Anmelden

Zunächst ist es wichtig, alle Infos zudem

Event in Erfahrung zu bringen.

Oft muss man sich vorher online anmelden.

Bei kostenpflichtigen Messen

kann dadurch auch der Eintrittspreis

minimiert werden oder sogar ganz entfallen.

Recherche und Vorterminierung

Während der Anmeldeprozess läuft,

findet eine Vertiefung statt. Beipielsweise

sollte vorher die Ausstellerliste

geprüft und mögliche Anlaufstellen ermittelt

werden. Welche Branchen und

Unternehmen sind vertreten, wo könnte

ich mir vorstellen zu arbeiten,

was würde zu mir passen? Über

die favorisierten Unternehmen

muss man sich dann eingehender

informieren. Sinnvoll ist es,

schon vor der Messe einen Ansprechpartner

herauszufinden –

über die Website oder durch einen Anruf

beim ausstellenden Unternehmen.

Manchmal kann auch die Messeorganisation

weiterhelfen. Die Kontaktaufnahme

mit dem Ansprechpartner kann

auch genutzt werden, um einen konkreten

Termin auf der Messe zu vereinbaren.

Meist sind die Personaler den

ganzen Messetag in Gesprächen und

der Stand ist nur von einem „Aufpasser“

besetzt. Ein Muss: Pünktlichkeit

und die Einhaltung des Termins. Die

Gespräche sollten zur Informationsbeschaffung

genutzt werden und dauern

in der Regel eine halbe Stunde. Mehr

als fünf Termine am Tag sind nicht sinnvoll.

Die meisten Unternehmen haben Stellenangebote

in ihrem Webauftritt. Hier

greift ein weiterer Filter, um effizient auf

der Messe zu agieren: Hat das Unternehmen

überhaupt in Frage kommende

Stellen zu besetzen? Aber auch wenn

nicht, kann man bei entsprechendem

Interesse trotzdem den Kontakt aufbauen,

um für die Zukunft vorgemerkt

zu sein.

Gut gerüstet durch

die Messe

Unterlagen zusammenstellen

Selbstverständlich sollte man mehrere

Bewerbungsmappen mit einem

Kurzprofil in der Tasche haben. Aussagekräftige

Arbeitsproben bieten sich

ebenfalls an. Zusätzlich ist es sinnvoll,

eine Kurzfassung der eigenen Qualifikationen

mit den Kontaktdaten in ein

handliches Format zu bringen, das

dann potenziellen Arbeitgebern überreicht

wird.

Exkurs: Die Tasche.

Nicht nur für den Transport der eigenen

Unterlagen, sondern auch für Infos und

Werbemittel der Aussteller sollte eine

ordentliche Tasche Platz bieten.

Hoppla, da bin ich

Der nächste Schritt ist, sich selbst gut

zu verkaufen. Dabei sollte man authentisch,

sympathisch und glaubwürdig

bleiben. Ist man sich sicher, dass man

in einem Unternehmen etwas erreichen

will und es das richtige ist, reicht es

nicht, lediglich eine Mappe abzugeben.

Der persönliche Kontakt mit einer kurzen

Vorstellung kommt gut an: Vorname

und Name nennen, erläutern, was man

dem Unternehmen bieten kann und wo

die eigenen Kompetenzen liegen. Es

lohnt sich, wenn man dies vorher übt.

Möchte man sich auch bei internationalen

Unternehmen vorstellen, muss

man dies auf Englisch können. Bei der

Kontaktaufnahme unbedingt die Visitenkarte

des Gegenübers einsammeln

und ggf. Informationen auf der Rückseite

notieren.

Kleider machen Leute

Stoffhose, Hemd, Jackett und gepflegte

Lederschuhe sind für den Herren

Pflicht. Mit einem dunklen Anzug,

schwarzen Schuhen und einem weißen

oder hellblauen Hemd ist man auf der

sicheren Seite. Die Krawatte muss nicht

immer sein, macht sich aber, je nach

Branche, gut. Für die Dame bietet

sich ein elegantes, schlichtes

Business-Kostüm an. Zu sexy

oder gar mit schrillen Accessoires

kann der Auftritt schnell

daneben gehen.

Follow-Up

Gleich nach der Heimkehr empfiehlt

es sich, sich mit einer knappen E-

Mail beim Ansprechpartner für das

Gespräch zu bedanken. Ein paar Tage

nach der Messe folgt der Griff zum Telefon,

um zu fragen, ob die Unterlagen

angekommen sind (Zusagen einhalten!)

oder zur Gewinnung weiterer

Informationen. Falls die Bewerbung

noch nicht erfolgt ist, können auch letzte

Tipps dazu eingeholt werden. Wichtig

ist auch, die Frage nach der Form

der Bewerbung, also auf Papier oder

besser online. Oft ergibt sich aus der

Nachbereitung die beste Einstellungschance.


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