KÜCHENPLANER Ausgabe 12-2019

strobel.verlag

Die Fachzeitschrift KÜCHENPLANER zählt zur Pflichtlektüre der deutschen Küchenspezialisten. Achtmal jährlich werden mehr als 6.000 Küchenplaner und Einkäufer in den Küchenfachmärkten, Küchenfachabteilungen in Möbelhäusern, Küchenstudios und in der Küchenindustrie angesprochen.

www.kuechenplaner-magazin.de

Ausgabe 12 / 2019

STROBEL VERLAG

Küchenverbände –

Mit der AMK auf

Premiumtour

▶ 6

Küchenmöbel –

Planung mit

neuen Konzepten

12

Küchenzubehör –

Neuheitenübersicht

rund um die Spüle

▶ 54


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Impulse/Ansichten

Drei Fragezeichen

weniger

Warum baut Leicht Küchen ein neues Werk? Was macht

Häfele eigentlich genau? Welche Pläne hat Liebherr?

Die Fragezeichen hinter diesen drei Sätzen haben sich

fürs Erste erledigt. Dank des offenen Dialogs mit den

genannten Unternehmen.

Alle zwei Jahren laden die Verbände AMK (Küchen)

und VDM (Möbel) zu einer besonderen Informationsveranstaltung

ein. Dann geht es für interessierte Journalisten

organisiert zu ausgewählten Unternehmen

der Küchenbranche. Das war in den vergangenen Jahren

durchweg ein fruchtbares Unterfangen, weil sich

die Inhaber oder Geschäftsführer durch die Bank Zeit

nahmen, um in den Dialog mit „der Presse“ zu gehen.

In diesem Jahr führte die Busreise durch den Südwesten

der Republik, konkret zu den Unternehmen Häfele,

Leicht und Liebherr.

Häfele ist vor der Tour für die meisten der fast 30

Journalisten wohl das größte Fragezeichen. Selbst für

manche Fachjournalisten. Klar, der Name ist bekannt.

Und dass „die“ was mit Beschlägen machen und seit

Neuestem mit Licht und Smart Home, auch. Und doch

weht ein Schleier des Nebulösen um das Unternehmen,

das seine Wurzeln im nördlichen Schwarzwald

hat, inzwischen aber an 50 Standorten weltweit zu

Hause ist. 7500 Mitarbeiter, 150 000 Produkte im Sortiment,

1,4 Mrd. Euro Umsatz. Diese beein druckenden

Zahlen füllte Unternehmenschefin Sybille

Thierer persönlich mit Leben und anschließend war

den Journalisten ein großes Stückl klarer, was das

Unternehmen genau macht, mit welcher Art Waren

es handelt, welche entwickelt und welche selbst produziert

werden – und warum die Aussage „in Lösungen

denken“ für das Unternehmen längst mehr ist als

eine Worthülse.

Redebedarf gibt es auch in Waldstetten. Dass

Küchen möbelhersteller Leicht seit einigen Jahren recht

erfolgreich unterwegs ist, hat sich als Eindruck verfestigt.

Doch warum jetzt gleich ein neues Werk? Bekommen

„die“ denn den Hals gar nicht voll? Weit gefehlt!

Vorstand Stefan Waldenmaier öffnete den Journalisten

eine Vielzahl von Türen, mental wie materiell, und

so konnten sich die Pressevertreter persönlich davon

überzeugen, dass es im Küchenwerk von Waldstetten

inzwischen ziemlich eng zugeht. Und da die 90 Jahre

alten Gebäude rechts und links von Berghängen eingerahmt

sind, unter dem Werk ein Bach verläuft und

es zu allem Überfluss noch bauliche Einschränkungen

durch die Landeswasserversorgung gibt, hat sich das

Unternehmen entschieden, in der Nähe neu zu bauen

und einen Großteil der Produktion in den nun entstehenden

modernen Gebäudekomplex zu verlagern. Völlig

nachvollziehbar und kein Stück übertrieben. Soviel

steht nach dem Besuch fest.

Bleibt Liebherr, der Premiumkühlgerätespezialist

aus Baden­Württemberg, dem ein Top­Image in Sachen

Qualität im Markt vorauseilt. Wie sieht es dort

hinter den Kulissen aus? Wie stellt sich das Unternehmen

auf in Zeiten, in denen der Wind zunehmend frischer

durch den Elektrogerätemarkt pustet? Hausgeräte­Geschäftsführer

Steffen Nagel fand darauf in

aller Kompaktheit Antworten, die er den Journalisten

in erfrischender Ruhe mitteilte. Über die konkreten

Inhalte seiner Ausführungen rund um Expansion

und Unternehmenswerte berichten wir in dieser Ausgabe

ab Seite 8. Wie über alle anderen Gespräche der

AMK­/VDM­Premiumtour durch den Südwesten auch.

Und während Steffen Nagel in Ochsenhausen über

das Selbstverständnis des Familienunternehmens

Liebherr spricht und über Aspekte wie Verlässlichkeit,

Mitarbeiterorientierung, Verantwortung und Qualität,

läuft zeitlich eine Pressemitteilung von Miele über den

Ticker. Darin geht es um die grundlegende Neustrukturierung

des Unternehmens, um Stellenstreichungen,

Verlagerungen, Kostensenkungsprogramme und neue

Geschäftsfelder. In der Summe ziemlich viel Stoff, über

den noch einige Zeit diskutiert werden dürfte. Wohin

entwickelt sich das Unternehmen, das sich so gern als

Familienunternehmen sieht, aber doch längst gängige

Konzernstrukturen verinnerlicht hat?

Dirk Biermann

Chefredakteur KÜCHENPLANER online/offline

12/2019 KÜCHENPLANER 3


Inhalt

Foto: Schüller

Foto: Biermann

12 54

Der Blick in die Tiefen der Küchenmöbelsortimente offenbart:

Es stecken oft mehr Ideen drin als der flüchtige Blick

auf die Fronten erahnen lässt.

Schwarz ist derzeit das optische Maß der Dinge, doch

punktuell setzen auch metallische Töne Ausrufezeichen.

Eine Übersicht mit Neuheiten rund um die Spüle.

Küchenverbände

6 Mit der AMK auf Premiumtour durch den Südwesten

51 Garant schafft digitale Erlebniswelten

Hausgeräte

10 Miele dreht jeden Stein um

72 Design wird zum Trendthema

74 Dunstabzug: Neuheiten von den Herbstmessen

Küchenmöbel

12 Blick in die Kollektionen 2020:

Die Küche wird zum Konzept

34 Blum beleuchtet Wohnkonzepte der Zukunft

37 Kesseböhmer: Endlich Ordnung im Auszug

38 Mit Grass auf der Suche nach dem Eigenen

Zum Titelbild

Neues Design, neue Spülengeneration:

„Tia D-100L“.

Ihre geradlinige Form, die

mit dem umlaufend angeformten

Rand an eine Schale

erinnert, gibt der Spüle

ihren Charakter und ein

zeitloses, harmonisches

Design – außerdem verhindert

diese, dass Wasser und

Schmutz auf die Arbeitsplatte

überlaufen.

Foto: Schock

Arbeitsflächen

42 Lechner: Mehr Auswahl und leichter zu planen

44 Strasser: Mit Naturstein weiter im Aufwind

Markt + Menschen

46 Personalien und Unternehmensmeldungen

aus der Küchenbranche

Betriebsführung

52 Die Fallen der Digitalisierung rechtzeitig erkennen

Küchenzubehör

54 Farbe, Formen und Funktionen:

Neuheitenübersicht rund um die Spüle

67 systemceram: Küchenkeramik auf der Erfolgswelle

68 Küchenlicht per Sprache steuern

69 „Voice Control“ by Vogt

70 Übersicht: Großhandel für Küchenzubehör

Diverses

3 Ansichten: Drei Fragezeichen weniger

82 Partner des Fachhandels

83 Impressum

4 KÜCHENPLANER 12/2019


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Küchenverbände

Auf Premiumtour

durch den Südwesten

Häfele, Leicht Küchen, Liebherr – drei klangvolle Namen in der Küchenbranche.

Alle drei Unternehmen investieren derzeit umfangreich in den Ausbau einer

qualitativen Vermarktung und allgemein in die Zukunftssicherung ihrer

Organisationen. Im Rahmen einer AMK/VDM*-Veranstaltung für Journalisten

öffneten sie ihre Türen für tiefere Einblicke.

* Organisiert wurde die zweitägige Informationsveranstaltung

für Journalisten gemeinsam von der Arbeitsgemeinschaft

Die Moderne Küche e.V. (AMK) und dem Verband der

Deutschen Möbelindustrie (VDM).

Im Terminkalender von Steffen Nagel geht es gewohnt

munter zu. Dennoch nimmt sich der Geschäftsführer

Vertrieb und Marketing der Liebherr-Hausgerätesparte

die Zeit für eine prägnante Vorstellung des

Unternehmens. Besser gesagt der aktuellen und künftigen

Ausrichtung. Diese basiert wie vom Unternehmen

Liebherr gewohnt auf Kontinuität, hat aber auch eine

deutliche Expansion im Blick. „Wir wollen wachsen,

wir wollen ambitioniert wachsen, und wir werden uns

dafür noch viel internationaler ausrichten“, sagt Nagel

beim Pressebesuch am Sitz der Hausgeräte-Zentrale

in Ochsenhausen (nahe Ulm). Globales Wachstum sei

das klar definierte Ziel. Aber nicht um jeden Preis, sondern

im Rahmen einer mehrwertorientieren Vermarktung

und im engen Kontakt mit dem Fachhandel. Diese

beiden Maxime seien unantastbar. Auch wenn die

Rahmenbedingungen derzeit schwierig seien, schon allein

wegen des Preisdrucks asiatischer Hersteller. „Wir

sind zum Glück ein familiengeführtes Unternehmen

und nicht abhängig von kurzfristigen Quartalszahlen“,

kommentiert Nagel die Lage. Im Umsatz wachsen will

er dennoch. Und zwar mit dem, was die Marke Liebherr

seit vielen Jahren auszeichnet: „Wir sind Spezialist

fürs Kühlen und Gefrieren – und das wird so bleiben“,

erteilte er möglichen Spekulationen, das Unternehmen

könne sich mit weiteren Gerätegattungen beschäftigen,

eine klare Absage. Und doch wird sich das Unternehmen

im Rahmen seiner Kühlkompetenz inhaltlich breiter

aufstellen und die Geräte digital entwickeln. „Aber

das stets mit einem erlebbaren Mehrwert für den Kunden

und nicht aus Jux und Dollerei“, betont Steffen

Nagel und blickt dabei ruhig in die Runde.

Fotos: Biermann

„Der langfristige Erfolg

zählt, nicht das kurzfristige

Umsatzplus.“

Steffen Nagel, Geschäfts führer

Vertrieb und Marketing der

Liebherr-Hausgerätesparte.

„Unser Anspruch ist, ein

industrieller Schreiner zu sein.

Dafür gibt es zwar Grenzen,

und doch ist das der Ansatz.“

Stefan Waldenmaier,

Vorstand Leicht Küchen AG.

Ob Beschläge, Ausstattung

oder Beleuchtung: „Technik ist

spannend, und irgendwann

schaffen wir es auch, dass sie

sexy wird.“ Sybille Thierer,

Leiterin der Häfele-Gruppe.

6 KÜCHENPLANER 12/2019


Ein wichtiger Baustein in den Plänen des Unternehmens

ist das im Juni eingeweihte Kundencenter am

Standort Ochsenhausen. Nagel bezeichnet den Neubau

als ein Signal an Kunden und Mitarbeiter, dass sich das

Unternehmen parallel zu den globalen Expansionsplänen

weiter auf den Heimatmarkt Deutschland fokussieren

werde und dabei seinen Werten treu bleibt. Diese

Werte basieren auf Aspekten wie Verlässlichkeit, Mitarbeiterorientierung,

Verantwortung und Qualität. Das

neue Kundencenter verfügt auf fünf Stockwerken über

eine Fläche von rund 3500 Quadratmetern. Neben Büroflächen

für 130 Arbeitsplätze sowie Konferenz-, Schulungs-

und Veranstaltungsräume ist im Erdgeschoss

ein 322 Quadratmeter großer Showroom entstanden,

der den Premium-Anspruch der Marke authentisch widerspiegelt.

Rund 15 Mio. Euro hat das Unternehmen in

das hochmoderne und optisch anspruchsvoll gestaltete

Gebäude investiert.

Die Liebherr-Hausgeräte GmbH ist eine von elf Spartenobergesellschaften

der Firmengruppe Liebherr, die

1949 von Hans Liebherr gegründet wurde. Ausgangspunkt

des rasanten Aufstiegs war die Erfindung eines

mobilen Turmdrehkrans, der in den Jahren des Wiederaufbaus

nach dem Weltkrieg schnell heiß begehrt

war. Heute wird die Gruppe von der 3. Familiengeneration

geleitet. Das Gesamtunternehmen beschäftigt

weltweit rund 46 000 Mitarbeiter, die u. a. mit schweren

Baufahrzeugen, Kransystemen für diverse Anwendungen

sowie Flug- und Verkehrstechnik einen Jahresumsatz

(2018) von 10,5 Mrd. Euro erwirtschaften. Auf

das Konto der Sparte Hausgeräte gehen 945 Mio. Euro

Umsatz. Über 6200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

entwickeln und produzieren ein breites Programm

hochwertiger Kühl- und Gefriergeräte für Haushalt

und Gewerbe. Und das am Hauptsitz in Ochsenhausen

(Deutschland) sowie in Lienz (Österreich), Radinovo

(Bulgarien), Kluang (Malaysia) und Aurangabad

(Indien). Deutschland ist für Liebherr Hausgerätesektor

nach wie vor der wichtigste Einzelmarkt mit einem

Umsatzanteil von rund 30 %.

Umzug bei laufendem Betrieb

Über Lücken im Terminkalender wird sich auch Stefan

Waldenmaier derzeit nicht beschweren. Der Vorstand

der Leicht Küchen AG steht eher vor der Herausforderung,

die vielen Pläne und Ideen, die er hat, nicht alle

gleichzeitig umsetzen zu wollen. Auch wenn ihm das

sicherlich lieb wäre. Denn die Projekte, die der schwäbische

Küchenmöbelhersteller derzeit bewegt, haben

es in sich. Erst im September 2019 weihte das Unternehmen

als Initiator das neue Ausstellungszentrum

Architekturwerkstatt in Löhne ein. Vom Umfang um

ein Vielfaches größer ist der Neubau eines Montagewerks

im Industriegebiet Gügling. Auf einer 80 000

Quadratmeter großen grünen Wiese entsteht derzeit

nur vier Kilometer vom Firmensitz in Waldstetten entfernt

ein modernes neues Küchenwerk mit zwei Montagelinien

sowie Versand und Logistik. Rund 90 Mio.

Euro investiert das Unternehmen, davon „40 in die Halle

und 50 in die Maschinen“, wie Stefan Waldenmaier

sagt. Die Brisanz dieser Erweiterung liegt darin, dass

es sich nicht um ein zweites zusätzliches Werk handelt,

das sich mit der Fertigstellung „einfach einschalten

lässt“, sondern dass die Produktion zu großen Teilen

verlagert wird. Allerdings schrittweise. Bereits ab

Dezember 2019 wird das längst viel zu beengte Werk

in Waldstetten nach und nach herunter- und das neue

Werk in Gügling analog hochgefahren. Dieser behutsame

und zugleich stringent geplante Übergang sieht

die erste Produktion in Gügling ab September 2020 vor,

der gesamt Umzug soll im Januar 2021 vollzogen sein.

In Waldstetten verbleibt dann noch die Administration

des Unternehmens sowie die Fertigung der Fronten.

Zweidrittel der Fläche in Waldstetten werden aber

nicht mehr für die Küchenproduktion benötig und sind

frei für neue Ideen. Über die will Stefan Waldenmaier

jetzt aber noch nicht sprechen. Auch wenn seine Augen

schon wieder so verdächtig blitzen.

Leicht Küchen gilt als sechstgrößter Küchenmöbelhersteller

in Deutschland. Nach mehreren zweistelligen

Wachstumssprüngen pro Jahr in Folge kommt das

Unternehmen aktuell auf einen Umsatz von 148 Mio.

Umsatz (2018). Dabei soll es 2019 und 2020 auch bleiben.

„Wir planen für dieses und nächstes Jahr kein

Wachstum“, sagt Stefan Waldenmaier entschieden.

Was weniger einer tiefreichenden Bescheidenheit ge-

Im Fachgespräch über Beleuchtung und Smart Home: AMK-Geschäftsführer

Volker Irle (Foto rechts) und Andreas Hamberger (bislang Leiter Key Account

und künftig Leitung Verkauf Industrie bei Häfele, Foto links).

12/2019


Küchenverbände

Fotos: Biermann

Michael Schleeh, Leitung Produktmanagement,

Möbelkonstruktion und -ausstattung bei Häfele,

präsentiert den Krallenverbinder für Schubkästen,

eine Neuheit von der interzum 2019.

Impression aus dem neuen Kundencenter von Liebherr in Ochsenhausen. Auch

die Technologie „BioFresh“ wird lebendig in Szene gesetzt. Natürlich.

schuldet ist, sondern viel mehr einer realistischen Einschätzung

der Situation. Angesichts des anstehenden

Umzugs der Fertigung besteht die Priorität darin, das

bestehende Umsatzvolumen reibungslos und zur Zufriedenheit

der Kunden abzuwickeln. Wie sich der Umsatz

anschließend entwickelt, entscheidet sich dann.

Leicht Küchen wäre auf jeden Fall vorbereitet. In der

ersten Ausbaustufe des neuen Werks könnte die Kapazität

im Vergleich zu heute um 30 % gesteigert werden.

„Und die Möglichkeit in der Halle zu wachsen, ist auch

gegeben“, sagt Stefan Waldenmaier. Dass sich analog

zum starken Umsatzwachstum der letzten Jahre auch

der Ertrag der Leicht Küchen AG „sehr erfreulich“ entwickelt

habe, relativiert die geplante schwarze Umsatznull

zusätzlich.

In Lösungen denken

Neues Kundenzentrum von Liebherr in Ochsenhausen,

neues Küchenwerk von Leicht in Gügling – auch bei

Häfele, der ersten Station der AMK/VDM-Premiumtour

durch den Südwesten, rollten in den vergangenen Monaten

die Bagger. Aber nicht am Firmensitz in Nagold,

sondern in Lehrte bei Hannover. Dort eröffnete das Unternehmen

vor wenigen Wochen ein neues Versandzentrum.

Es ist das zweite in Deutschland. Es soll für noch

kürzere Lieferzeiten sorgen und für einen weiter verbesserten

Service für Kunden in Norddeutschland, Benelux

und Nordeuropa. Für das Unternehmen, Spezialist

für Beschlagtechnik, elektronische Schließsysteme

und Licht, ist die Eröffnung des zweiten Logistikstandorts

in Deutschland nach eigenen Angaben ein Meilenstein

in der Umsetzung der neuen Europa-Strategie.

„Damit machen wir uns fit für eine noch bessere und

schnellere Versorgung unserer Kunden in ganz Europa“,

sagt Unternehmensleiterin Sibylle Thierer. Das

neue Logistik zentrum in Lehrte verfügt über eine Lagerfläche

von 19 600 Quadratmetern. Vorrätig gehalten

werden dort mehr als 25 000 Artikel aus dem Häfele

Sortiment. Lehrte ist neben Nagold der zweite Logistikstandort

in Deutschland, weltweit unterhält das Unternehmen

53 Logistikstandorte.

Nach Aussage von Sibylle Thierer gibt Häfele mit

dieser Investition auch den Startschuss für den weiteren

Ausbau der Dienstleistungen und Sortimente in

Deutschland und den europäischen Nachbarländern.

Zudem soll das Invest die künftige Wettbewerbsfähigkeit

der Unternehmensgruppe in Europa sichern. Weitere

Modernisierungen und Erweiterungen der Logistik

in Nagold seien ebenfalls geplant.

Logistik hier, Logistik dort – eigentlich ist Häfele

doch ein Beschlägehändler für Handwerk, Handel

und Industrie und kein Transportunternehmen. So

mag man mit flüchtigem Blick auf das Unternehmen

denken, und doch ist gerade die Logistik eins der herausragenden

Kompetenzfelder des Unternehmens.

Und ein elementarer Baustein im Bestreben, zusammen

mit den Kunden Möbel immer besser und funktionaler

auszustatten. Dabei hat sich Häfele in seinem

8 KÜCHENPLANER 12/2019


Von der Präsentationsprojektion

abfotografiert: Der

Leicht-Neubau in Gügling zum

Zeitpunkt Ende Oktober 2019.

Auf 80 000 m 2 Fläche entsteht

dort ein neues Montagewerk.

Aus der aktuellen Ausstellung

in der „Leicht Welt“:

Front „Steel“ mit Nussbaum

kombiniert.

Selbstverständnis komplett gewandelt. „Wir reden

heute nicht mehr über Beschläge, sondern über Lösungen

und Funktionen“, sagt Sybille Thierer. Um

diese Lösungen bis in kleinste Nischen jederzeit und

so schnell wie möglich umsetzen zu können, benötige

es ein breites Sortiment. Und das hat Häfele ohne

Frage. Der aktuelle Katalog, der „Dicke Häfele“, listet

150 000 Beschläge und sonstige Produkte auf. Für den

Möbelbau und die Küchenausstattung. Ein Teil davon

ist Handelsware. Manche Produkte werden auch

auf Basis eigener Entwicklung im Auftrag gefertigt

oder gleich selber produziert. Eigensortimente mit

Häfele-Branding gibt es bei Möbelverbindern, Auszugführungen,

elektrischen Schließsystemen und Tischsystemen

für Büroanwendungen. Klappenbeschläge

für Küchenoberschränke produziert Häfele ebenfalls

selbst: in einem Joint-Venture mit Kesseböhmer in Budapest.

Der Anspruch, in Lösungen zu denken statt in Beschlägen,

setzt sich im „Häfele Functionality Cube“

praxisnah um. Unter dem Slogan „Mehr Leben pro qm“

hat der Technikspezialist ein „Tiny House“ hochflexibel

ausgestattet. Mit Küchenmöbeln mit verschiebbarer

Arbeitsfläche, einer Küchenzeile hinter Einschubtüren,

einem ausziehbaren Ess-Tisch für fünf Personen

und in die Möbel integrierte Unterhaltungselektronik.

„Ein Raum, unzählige Konfigurationen“, sagt Sybille

Thierer dazu. Selbst der Schreibtisch wird im „Häfele

Functionality Cube“ zum Bett.

Ein weitere Kompetenzfeld, das sich in der Unternehmensgruppe

Häfele gerade entwickelt und zu

etablieren beginnt, ist die Themenkombination Beleuchtung

und Vernetzung im Rahmen von Smart-

Home-Anwendungen. „Wir sind überzeugt, dass Licht

in der Küche zum Standard wird“, sagt auch Nikolas

Bransch, Verkaufsleiter Deutschland. Und das in vernetzten

Systemen, die individuell nach Bedürfnis, Vorlieben

oder Tätigkeiten konfiguriert werden können.

Nach der Übernahme des Leuchtenspezialisten Nimbus

gewinnt das Thema bei Häfele an Dynamik. Die

Beleuchtung sei zwar schon seit zehn Jahren ein Thema,

berichtet Andreas Hamberger, Leitung Verkauf

Industrie, aber jetzt fände der Übergang von der Beleuchtung

von Möbeln zur Raumbeleuchtung statt. Mit

„Loox 5“ präsentierte das Unternehmen hierzu auf der

interzum 2019 ein System, das Netzversorgung, Verteilung

und Vernetzung separiert und so die lineare

Verbindung von Korpus zu Korpus ermöglicht. Die Abkehr

von der der herkömmlichen Sternverteilung (immer

zurück zum Netzteil) öffne die Beleuchtung für Innovationen

in Teilbereichen des Gesamtsystems. Diese

könnten nun noch zielgerichteter integriert werden,

ohne das gesamte Beleuchtungssystem austauschen zu

müssen. Die Vernetzung findet auf Basis von Bluetooth

Mesh statt. Dabei handelt es sich um eine Betriebsart,

die mehrere Bluetooth-Geräte zu einem sogenannten

vermaschten Funknetzwerk zusammenschließt.

Dirk Biermann

12/2019 KÜCHENPLANER 9


Hausgeräte

Miele dreht jeden Stein um

Miele will jedes Jahr 5 % an Umsatz zulegen. Das hat sich das Unternehmen vor

einiger Zeit selbst verordnet. Um das trotz aktuell schwieriger Rahmenbedingungen

zu realisieren, kündigte das Unternehmen jetzt umfangreiche Umstrukturierungen

an. Stellen werden gestrichen und an anderer Stelle zum Teil neu geschaffen.

120 Jahre nach seiner Gründung stellt sich Miele

grundlegend neu auf. Ziel ist, die führende Marktposition

im Premiumsegment der Haus- und Gewerbegeräte

weiter auszubauen und zugleich die Wirtschaftlichkeit

der gesamten Miele Gruppe nachhaltig zu sichern.“

So beginnt eine Pressemitteilung aus Gütersloh, die

mit der Veröffentlichung bundesweit für Wirbel sorgte.

Denn diese Neuaufstellung ist mit deutlichen Einsparungen

bei den laufenden Kosten verbunden und berührt

damit auch die Personalsituation. Bis Ende 2021

sollen weltweit rund 1070 Stellen entfallen, davon etwa

240 in Deutschland mit Schwerpunkt Gütersloh. Aktuell

beschäftigt der Konzern weltweit 20 200 Mitarbeiter

und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2018/19 einen Umsatz

von 4,16 Mrd. Euro. Charakteristische Bausteine der

jetzt veröffentlichten Pläne sind sogenannte „ Business

Units“, die neu geschaffen werden sollen. Zudem soll

der weltweite Vertrieb „schlagkräftig“ zugeschnitten,

ein neuer Standort für das digitale Marketing entstehen

und neue Geschäftsfelder erschlossen werden.

Tiefgreifende Veränderungen

Miele ist in den letzten fünf Jahren um mehr als 30 %

beim Umsatz gewachsen und hat die Zahl seiner Mitarbeiter

um rund 17 % gesteigert. Auch nach dem ersten

Quartal des laufenden Geschäftsjahres stehen die Zeichen

einer Mitteilung zufolge auf Wachstum. Gleichzeitig

seien jedoch auch tiefgreifende Veränderungen

des Marktes und der Kundengewohnheiten Rechnung

zu tragen, die die gesamte Branche vor große Herausforderungen

stellen, heißt es weiter.

Dringenden Handlungsbedarf sieht das Unternehmen

hinsichtlich der rasant gewachsenen Bedeutung

der digitalen Kanäle sowie mobile digitale Geräte wie

Smartphones und Tablets für die Informations- und

Kommunikationsgewohnheiten der Kunden. Damit

verbunden seien aber auch enorme Chancen. Hinzu

kämen in der Rubrik Herausforderungen „die immer

preis aggressiveren Marktauftritte asiatischer Konzerne“.

In wichtigen Märkten sei zudem die Konjunktur

deutlich eingetrübt. Auslöser hierfür seien die bekannten

geopolitischen Konflikte und Risiken, deren

Ende nicht absehbar sei.

Rechtzeitig handeln

In diesem veränderten Umfeld will der Hausgeräte-

Konzern weiterhin auf die Kraft seiner Marke setzen,

mit den bekannten Ansprüchen an Qualität und Innovation.

Hinzu kommt ein stärkerer Fokus auf neue Geschäftsfelder

sowie auf das Tempo und die Flexibilität

bei der Entwicklung neuer Geräte und Services. Gleichzeitig

stellt sich das Unternehmen in Administration

und Vermarktung wachstumsorientierter auf, will in

allen Bereichen seine Prozesse optimieren und so auch

zusätzliche Spielräume bei den Kosten und Preisen gewinnen.

„Die damit verbundenen Herausforderungen

und Chancen werden aus einer Position der Stärke und

mit dem notwendigen Nachdruck in Angriff genommen“,

heißt es.

Unternehmerisches Denken stärken

Um für die gesamte Gruppe die Potenziale für mehr

Wachstum und Kosteneffizienz zu identifizieren und

daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten, hatte Miele

vor einem Jahr das Programm Design2Excellence

(D2E) gestartet. Dessen Kernergebnisse formuliert das

Unternehmen so:

• „Um unternehmerische Verantwortung innerhalb

der Organisation zu stärken, soll das operative Geschäft

in acht Business Units gebündelt werden. Deren

Leitung hat jeweils die volle Entscheidungskompetenz

für ihre Wertschöpfungskette. Sie ist der

Geschäftsleitung gegenüber für Umsatz, Kosten und

Ergebnis verantwortlich. Dies stärkt die Führungskräfte

und verkürzt Abstimmungs- und Entscheidungswege.

Bei den Gewerbegeräten und in der

Medizintechnik ist außerdem geplant, die direkte

Verantwortung für den weltweiten Vertrieb und Service

von den Vertriebsgesellschaften der Länder auf

die Business Unit zu übertragen.

• Die Business Unit „New Growth Factory“ soll eigens

dafür geschaffen werden, neue Geschäftsfelder zu

identifizieren. Ziel ist, sich über das heutige Stammgeschäft

hinaus substanziell breiter aufzustellen

und so neue Erlösquellen zu erschließen.

• Um die Potenziale der Märkte bestmöglich auszuschöpfen

und regionale Synergien zu fördern, ordnet

Miele seine weltweiten Vertriebsstrukturen neu.

Zum Beispiel werden China, USA und Kanada künftig

direkt an die Geschäftsleitung angebunden.

• Zum weiteren Ausbau der Digitalkompetenz im

Marketing und im Vertrieb sollen digitales Marketing,

E-Commerce und Digital Analytics in einem

neuen Bereich zusammengefasst werden. Der neue

„Digital Hub Marketing & Sales“ der Miele Gruppe

soll in Amsterdam errichtet werden.

• Für die Finanzierung der notwendigen Zukunftsinvestitionen

und zur nachhaltigen Sicherung der

Wirtschaftlichkeit sollen rund 190 Mio. Euro pro Jahr

eingespart werden, einschließlich der schon länger

laufenden und bewährten Programme zur kontinuierlichen

Verbesserung der Produktivität und im

10 KÜCHENPLANER 12/2019


Einkauf. Realisiert wird diese Summe überwiegend

bei den Sachkosten, jedoch sind auch im Personalbereich

Reduzierungen unumgänglich. Dies gilt etwa

für den Abbau von Parallelstrukturen und für länderübergreifendes

Bündeln von Kräften in Vertrieb,

Service, Logistik, IT und bei Standardtätigkeiten im

Finanzbereich.

• Im Ergebnis können bis Ende 2021 in Deutschland

etwa 240 Arbeitsplätze entfallen, und zwar vornehmlich

am Standort Gütersloh (Hauptverwaltung,

Vertriebsgesellschaft Deutschland). Außerhalb

Deutschlands können rund 830 Arbeitsplätze

betroffen sein.“

Die Geschäftsleitung sei sich der Tatsache bewusst,

„dass diese Einschnitte für die betroffenen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter von großer Tragweite sind“. Daher

werde man alles daransetzen, verantwortungsvolle

und sozialverträgliche Lösungen zu finden, die im Einklang

mit den Werten des Unternehmens stünden. Ziel

sei, betriebsbedingte Kündigungen, wo eben möglich,

zu vermeiden. Zum weiteren Vorgehen beginnen zeitnah

ausführliche Gespräche mit den Betriebsräten.“

Arbeitsplätze entstehen an anderer Stelle

An anderen Stellen soll es einen Aufbau von etwa

470 Arbeitsplätzen geben; laut Miele zur Stärkung

der Digitalkompetenz, für neue Geschäftsfelder und

bei weiteren Standorten für die länderübergreifende

Unterstützung. Fortgesetzt werden soll zudem das Produktivitätsprogramm

„MWS 4.0“. Mit den hier zu erzielenden

„Effizienzvorteilen“ lassen sich laut Unternehmen

Renteneintritte und Stückzahlwachstum mit der

bestehenden Belegschaft bewältigen. Über alle Werke

erspare dies eine mittlere dreistellige Zahl an Neueinstellungen.

Parallel läuft im Unternehmen auch das

Programm „Wäsche pflege 2025“, in dessen Rahmen

sich das Gütersloher Waschmaschinenwerk („Werk

GTG“) auf das Zusammenspiel mit dem neuen Werk im

polnischen Ksawerów vorbereitet. Im Werk GTG sollen

rund 650 Arbeitsplätze abgebaut werden, dies aber erst

bis Ende 2025.

„Ein Kraftakt fürs Unternehmen“

„Die Umsetzung der geplanten Veränderungen wird ein

Kraftakt, der nur mit der Unterstützung und dem Vertrauen

der Belegschaft gelingt“, lassen sich die beiden

Geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Markus Miele

und Dr. Reinhard Zinkann in einer Mitteilung zitieren.

Aber die Anstrengungen würden sich lohnen, heißt es

weiter, „denn damit leisten wir alle zusammen einen

entscheidenden Beitrag zur nachhaltigen Sicherung

von Miele als das gesunde, starke und unabhängige Familienunternehmen,

das es heute ist“. Miele und Zinkann

führen die Gruppe gleichberechtigt mit drei weiteren

familienunabhängigen Geschäftsführern.

Good Vibrations?

Können wir auch –

hört man aber nicht.

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PLATIN 2018

Die E.G.O.-Gruppe ist ein Mitglied

der BLANC & FISCHER Familienholding.


Küchenmöbel

Schnappschuss mit Augenzwinkern:

Ein Küchenmodul mit viel Grün und

Braun. Dieses bei Häcker fotografierte

Küchenarrangement stammt

vermutlich aus den frühen 1970er-

Jahren und spiegelt doch wesentliche

aktuelle Küchentrends wider.

Tischdeko und Pendelleuchte machen

die Retro-Szene rund.

Die Küche

wird zum

Konzept

Foto: Biermann

12 KÜCHENPLANER 12/2019


Beim Blick in die Tiefen der Küchenmöbelsortimente offenbart sich:

Es stecken oft mehr Ideen drin, als der flüchtige Blick auf die Fronten

erahnen lässt. Eine Übersicht aktueller Konzepte und Gedanken –

und deren Umsetzungen mit Materialien, Oberflächen und Farben.

Rund um die Küche

Alno erweitert die Küchenplanung auf das Wohnumfeld

und hat dafür das Konzept „Alnospace“ vorgestellt.

Das System besteht aus vertikalen Stelen, die zwischen

Boden und Decke oder Wand verspannt werden. Horizontale

Profile oder Möbelelemente erweitern die Planung

des Küchenraums in das angrenzende Wohnumfeld.

Lichtstränge in der Schmalseite der Basisprofile

erlauben vielfältige Integrationsvarianten. In Gruppen

geschaltet, können so je nach Situation Lichtstimmungen

und sinnvolles Arbeitslicht gesteuert werden.

Über Möbeladapter lassen sich verschiedene Möbelkörper,

Glas- und Holzböden in das System integrieren.

„Die formschlüssige Gestaltung der Adapter in

das Basisprofil ermöglichen den nachträglichen Umbau

oder Ergänzungen ohne viel Aufwand“, erläutert

Ulrich Dahm Wachsmann, Haed of Design der Neue

Alno GmbH und federführend verantwortlicher Entwickler

von „Alnospace“. Und er ergänzt: „Durch die in

den Schmalseiten der Profile integrierten Kanäle können

erstmals ohne Eingriffe in die Bausubstanz Stromkabel

auch zu einer im Raum frei geplanten Insel geführt

werden.“ Winkelkonsolen in Kopfhöhe erlauben

die Anbindung der Möbel zwischen Boden und Wand.

So lassen sich auch Situationen unter Dachschrägen

ansprechend planen. Ebenso erlaubt die höhen- und

breitenvariable Ausführung der Stelen und Traversen

den Einsatz in besonders anspruchsvollen Raumsituationen.

„Alnospace“ funktioniert als reine Regalstruktur

in der Anbindung an eine klassisch geplante Küche

ebenso gut wie bei der Integration in das Wohnumfeld

des Apartments.

Eine weitere Alno-Neuheit ist das Konzept „Tailor“,

das als reines Fachhandelskonzept Margensicherheit

und Alleinstellung im Markt schaffen soll. Frei nach

dem Motto „Die Qualität der Küche beginnt hinter der

Tür“, wählt der Alno-Planer aus drei Korpus-Varianten.

Neu ist dabei der Schreinerkorpus in 19 mm mit

verleimter 8-mm-Rückwand und wandtiefen Ober- und

Unterböden. Fronten, Oberflächen und Kanten sind

auch frei wählbar, die Maße variabel.

Ausgangspunkt für Raumkonzepte

Küche ist im Verständnis von Ballerina-Küchen mehr

als nur ein Raum für die Zubereitung, sondern der

Ausgangspunkt für die Raumkonzepte der Zukunft.

Zu den im September vorgestellten Produkt-Exklusivitäten

unter dem Messe-Motto „Mehr als Küche!“

zählt die neue Trend-Farbe „Light Pepper“, der Nachfolger

von Magnolia. Dabei handelt es sich um einen

zarten Grau-beige-Ton, der zu allen aktuellen Grauund

Schwarztönen, Steindekoren sowie Holzdekoren

passt. Ballerina ist überzeugt: „Dieser neue Farbton

entspricht dem Zeitgeist, weg vom kühlen Weiß, so wie

es auch in der Autoindustrie schon zu sehen ist, hin zu

wärmeren Farben.“ Als neue Trendfarbe steht „Light

Pepper“ sortimentsübergreifend zur Verfügung. Für

das Kom plett ange bot „Korpus innen und außen“ und

in diversen Ausführungen: in Melaminharz, Direktlack,

Mikro- und Samtlack, Hochglanzlack, Mattlack

und auf Holz.

„Mobilität, Freiheit, Individualität“ – Begriffe wie

diese prägen die neuen Raumkonzepte. Der Trend, die

klassische Einbauküche in mobile Einheiten aufzulösen

und als Einzelelemente mit Funktionen in das

Wohnraumkonzept zu integrieren, verstärke sich zunehmend.

Da sei es eine logische Konsequenz, auch

die bekannten starren Beschlagformen in neue mobile

Einheiten aufzulösen. Dazu bringt Ballerina die

Neuentwicklung „FreeStyle Wall“ auf den Markt, ein

offenes, filigran wirkendes Regalsystem mit optionaler

Beleuchtung, dessen Konzept vom Designer-Duo

Thorsten Rosenstengel und Kristina Meyer stammt.

„ FreeStyle Wall“ bricht Flächen auf und schafft mehr

wohnlichen Raum. Kombinieren lässt sich das geradlinig

gestaltete System mit allen Ballerina-Produkten.

Die neue „pure kitchen“ trägt bei Ballerina den Namen

„ALU Elements“. Dabei bilden wenige Elemente

die Basis für eine puristische Designaussage. Grundlage

für „ALU Elements“ sind 60 cm breite Aluminium-

Türen bzw. Aluminium-Rahmentüren mit 5 mm Stärke.

Hinzu kommen ergänzende Ausstattungen wie die

flexible „Spinsäule“ mit Regal-Armen, die „Spin Pure

Storebox“, die Tablethalterung und eine Alubox.

Premiere feierte zur Hausmesse die Kooperation mit

Ankerkraut. Ziel ist die Entwicklung „optimaler Stauraum-Möglichkeiten

für Gewürze“. Die Vermarktung

der Gewürzvorratselemente erfolgt ausschließlich über

das Ballerina-Stützpunkthändler-Netz. Ankerkraut

steht für wertige naturbelassene Gewürze. Das Unternehmen

ist mit seinen Gewürzen, Gewürzmischungen

und Tees in rund 4000 Geschäften deutschlandweit

vertreten, von Supermärkten und Feinkostläden über

Schlachterfachgeschäfte bis zu Weindepots. Erhältlich

sind die Produkte auch in Österreich, der Schweiz,

Däne mark und Schweden.

Eine weitere prägende Produkt-Neuheit der aktuellen

Ballerina-Kollektion ist das polymere „SmartGlas“

in Marmoroptik (satiniert und glänzend). Das neue

Ritzen hoff-Glas-Design hat der Industrie de signer Nuno

Ladeiro aus Lissabon gestaltet. Im neoklassischen Stil.

Neu, offen, international

Premiumhersteller allmilmö präsentiert aktuell die exklusive

Laminatoberfläche „Opaco Elephant Skin“. Diese

Oberfläche ist unempfindlich gegen Fingerabdrücke

12/2019 KÜCHENPLANER 13


Küchenmöbel

Foto: Alno

Das auf verbindend wirkende Metallstelen basierende Raumkonzept „ Alnospace“

funktioniert auch in Kombination mit Modulen in „Electric Blue“.

Foto: Ballerina-Küchen

und „widerstandsfähiger als herkömmliche Materialien“,

erläutert der Hersteller. Sie sei robust und edel

zugleich, die Küchenfronten verfügen über eine Querrillen-Struktur

und die Arbeitsplatte über eine Noppenleder-Struktur.

Applikationen in Olivenfurnier

mit durchlaufend horizontalem Maserungsverlauf ergänzen

das Küchenszenario, wie es das Unternehmen

im September auf der area30 zeigte. „Opaco Elephant

Skin“ wurde speziell für allmilmö im Unternehmensverbund

entwickelt und produziert, heißt es aus dem

Unternehmen. Weitere aktuelle Trends im Programm

setzt die Farbe Grün. Und das in vielen abgestuften

Nuancen. So zum Beispiel beim Modell „Senza hellgrün“,

das jüngst auf der area30 in der Umsetzung

als rückseitiger Haushaltsraum gezeigt wurde. Konkret

im Zusammenspiel einfarbiger Fronten und der

„ Opaco Elephant Skin“-Arbeitsplatte mit Rückwandverkleidung.

Der Waschbereich lässt sich mit dem Falt-Pocket-Tür-System

elegant verbergen. Das Konzept verzichtet

auf eine Bodenführung und bietet eine flexible

Raumnutzung, ohne Behinderung durch vorstehende

Türen. Mit Umsetzungen wie diesen will allmilmö nationalen

und internationalen Kunden den neuen, offenen

Charakter nahebringen, „mit viel Raum für interessante

Designlösungen und inspiriert von der Welt

des modernen Einrichtens“. Nachdem im vergangenen

Jahr das erste Flagship-Küchenstudio in Hamburg eröffnet

wurde, folgten in diesem Jahr weitere Küchenstudios

im Zentrum von Tokyo und Beijing, und im November

wird ein Studio in Seoul dazukommen. Diese

Expansion soll weltweit fortgesetzt werden.

Licht auf Zuruf

Bei der „kitchen family“ knallten im September die

Korken – denn die Hausmesse war für die Marken

Bauformat und burger die 20. Messe in Haus Beck.

Das Motto lautete stimmig dazu „20FOR20“. Zu den

aktuellen Highlights zählen die Ideen rund um die

Sprachsteuerung. Dazu merkt das Unternehmen humorvoll

an: „Als im Jahr 1151 Haus Beck erstmals erwähnt

wurde, hätten sich seine Bewohner vermutlich

nicht träumen lassen, dass dort mal jemand mit einem

Sprachbefehl das Licht anschaltet. Zu dieser Zeit lief

man im Löhner Stadtteil Ulenburg noch mit Fackel und

Öllampe durch das alte Rittergut, in dem die baumann

group im Jahr 2000 nach umfangreichen Umbauarbeiten

ihr Schulungs- und Ausstellungszentrum eröffnete.

Und nun wird es dort auf Zuruf hell!“ In den Küchen

von Bauformat und burger lässt sich die Beleuchtung

künftig per Sprachsteuerung regeln. Mit Alexa & Co

können Leuchten und Spots gezielt angesteuert, einund

ausgeschaltet oder gedimmt werden. Das smarte

Lichtsystem kann alternativ mit der Fernbedienung,

über Smartphone oder Tablet betätigt werden.

Der Hauswirtschaftsraum war ein weiterer Schwerpunkt.

Weil in jedem Haushalt gewaschen, geputzt und

gebügelt wird, nehmen beide Küchenmarken die passenden

Neuheiten ins Sortiment auf. „Der Funktionsraum

passt nicht nur perfekt zur Küche, sondern ist

auch ein zusätzliches Verkaufsargument“, betont der

Küchenmöbelhersteller. Zum Programm gehören ein

Tablarauszug, ein Wäschekorb, Behälter und Ablagen

sowie eine Halterung für Wischer und Besen. Alles

ist individuell planbar. Dazu gibt es vorkonfigurierte

Hochschränke mit extra viel Stauraum.

Neue Oberflächen mit Anti-Fingerprint-Eigenschaften

führen die konkreten Front-Neuheiten an.

Bei Bauformat gehört das Keramik-Frontenprogramm

„Amsterdam“ dazu, das in den Varianten „Basalt grey“,

„Basalt black“, „Calacatta“ und „ZahaStone“ vorgestellt

wurde. Die erfolgreich eingeführte Akzentglasfront

„Enigma“ erhielt Zuwachs durch die Varianten „ Oilslick“

und „Iceblue“. Beide Neuheiten sind von Meister hand

veredelte Fronten, diesmal mit unverwechselbaren Effekten

in Blau. „Hier ist jede Front ein Unikat“, verspricht

der Hersteller. Neu im Programm ist zudem

der Hängeschrank „Climber“. Der mechanische Jalousieschrank

ist wahlweise mit Lamellen in Milch- oder

Rauchglas lieferbar. Und das in zwei Breiten (60 und

90 cm) und zwei Höhen (650 und 785 mm). Optional

lässt sich in den Unterboden Beleuchtung integrieren.

14 KÜCHENPLANER 12/2019


Als Kontrast zur

dunkel gehaltenen

Raumgestaltung

wirken ausgewählte

Materialien wie Glas

und Aluminium ausgesprochen

elegant.

Ballerina-Küchen

setzt das neu mit

„ALU Elements“ um.

Zum Konzept gehören

Fronten (Foto),

eine flexible Funktionssäule,

Tablethalter

und Behälterboxen.

Foto: allmilmö

allmilmö bringt die exklusive Laminatoberfläche „Opaco Elephant Skin“ mit einem Olivenfurnier zusammen.

Licht ist auch das prägende Stichwort für die Highlights

von burger. Bei „Lisa“, der neuen Front mit einer

Oberfläche aus Lacklaminat in seidenmattem Schwarz

bzw. Polarweiß, ist der Name Programm – und das

gleich im doppelten Sinn. Lisa hat nämlich eine Lichteffektkante

in Neon Orange, die zu leuchten scheint.

Die weitere Neuheit „Lea“ interpretiert den Landhausstil

zeitgemäß modern. Das besondere Merkmal der

Front ist ihre Geradlinigkeit. „Lea“ gibt es in Schwarz,

Quarzgrau und Silk. Die neue Korpushöhe 869 mm

rundet die burger-Neuvorstellungen ab.

Beide Küchenmarken der „kitchen family“ lassen

sich mit der Eigen-Gerätemarke BURG ausstatten. Hier

ergänzen zwei Kompakt-Backöfen mit 45er-Höhe das

Sortiment. Die Kombination mit einer Wärmeschublade

ist ebenfalls möglich ist. So wie auch der neue Induktions-Muldenlüfter,

der wahlweise mit Ab- oder

Umluft betrieben werden kann.

Frei kombinieren

Der Trend zu offenen Wohnräumen verlangt nach Möbel-Konzepten,

die das Arbeiten in der Küche, das

Wohnen und Relaxen und nicht zuletzt die Familienkommunikation

in Einklang bringen. Das ist auch die

Überzeugung von Beckermann, und so schafft der

Küchen möbel her steller „Welten über die Küchen hinaus“.

Mit vielen neuen Optionen lässt der Hersteller

die Übergänge der verschiedenen Wohnbereiche von

der Küche in den Wohnbereich bis hin zum Office harmonisch

ineinanderfließen. Und das mit dem neuen Regalsystem

„Highline“ besonders elegant. Das flexible

System bietet vielfältige Planungsmöglichkeiten für

eine offene Wandgestaltung mit individuellem Stauraum.

Genutzt werden kann es aber auch solitär, zum

Beispiel als Garderobe im Eingangsbereich. „Highline“

gibt es in vielen verschiedenen Farben und Materialien.

Schränke, Regale und Böden in flexiblen Tiefen lassen

sich individuell kombinieren. „So entsteht und ein harmonisches

Möbel-Ensemble als ganz persönliches Unikat“,

erläutert Beckermann. Wobei der Kunde die Auswahl

hat bei allen Modellen, Korpusausführungen und

Griffen. Zudem kann das Regalsystem auf die stehend

verbauten Standardschränke aufgesetzt und damit frei

kombiniert und erweitert werden. „Für eine ganz neue

Optik mit viel Planungsspielraum.“ Ausstatten lässt

sich die „Highline“-Wohnwand mit indirekter Emotion-

Beleuchtung mit stufenlos einstellbarer Lichtfarbe (per

Fernbedienung).

Ebenfalls neu bei Beckermann Küchen ist das Regalsystem

„YouK“ (von Kesseböhmer). Dessen schmales,

elegantes Design lässt viel Spielraum für individuelle

Gestaltungsideen. „YouK“ wirkt als Hingucker sowohl

als komplette Wohnwand als auch als ganz dezenter

Solitär. Sehr praktisch ist der dazu passende Trolley

zum Servieren. Die Ablageböden können passend zum

Umfeld in Material und Farbe frei ausgewählt werden.

Wer den Trolley dennoch nicht sichtbar parken möchte,

lässt ihn einfach in einer „Garage“ verschwinden,

wie Beckermann in der Messeküche „Denver“ auf der

area30 demonstrierte.

Noch einmal getoppt hat Beckermann sein Highlight-Produkt,

die grifflose Küche „Trendline“. Sie bietet

viele Griffprofile und Eingriffsmöglichkeiten. Bereits

im Standard-Grifflos-Sortiment werden vier

Varianten der Frontaufteilung bzw. Griffleistenposition

angeboten. Neu sind jetzt die puristischen Schrankserien

mit nur einer Griffleiste unter der Arbeitsplatte,

denn die unteren Auszüge öffnen sich einfach durch

„TipOn“ oder elektrisch mit „ServoDrive“ (beides von

Blum).

Hinzu kamen weitere Neuheiten bei Programmen

und Modellen. Unter anderem die Trendfarbe Messing

und eine Fenix-Oberfläche in gebürsteter Edelstahloptik.

Die vielseitige Farbpalette von Beckermann lässt

sich durchgängig über alle Programme planen. „So

kann der Küchenplaner die farblich aufeinander abgestimmten

verschiedenen Materialen frei kombinieren“,

kommentiert der Hersteller die angebotene Vielfalt.

Die Basis für ein „Maximum an Möglichkeiten“ im

Einstiegsbereich stellt das neue Modell „Lima“. Die widerstandsfähige,

supermatte Melaminharzoberfläche

12/2019 KÜCHENPLANER 15


16 KÜCHENPLANER 12/2019


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Foto: Rotpunkt Küchen

Wohnliches Design und Ergonomie gehen bei dieser Planung von Rotpunkt Küchen Hand-in-Hand.

Noch mehr Spielraum bei der Umsetzung kundenspezifischer Bedürfnisse bietet die Korpushöhe

910 mm. Zudem verstärkt dieses Maß die elegante Gesamtwirkung der grifflos gestalteten Küche.

Die unteren Auszüge des Küchen blocks werden per „Push-to-open“ betätigt, die oberen Aus züge

über die integrierte Griffmulde. Die Farbkombination ist topaktuell: Die Insel in „Umbra“, die Hochschränke

in der neuen Frontfarbe „Lava“ kombiniert mit Glasvitrinen-Schränken mit schwarzmattem

Rahmen im Industrial Style.

www.rotpunktkuechen.de

12/2019 KÜCHENPLANER 17


Küchenmöbel

kann als „Oneline“-Korpus, also innen und außen farbgleich,

z. B. mit der ebenfalls supermatten Schichtstoff-

Oberfläche der „Siena XTreme“ oder im Lackspektrum

mit dem Klassiker „Colorado“ kombiniert werden. Für

das aktuelle Programm von Beckermann umfasst das

Farbkonzept alle matten Oberflächen. „In 2020 werden

dann auch die Hochglanz-Oberflächen nachgezogen“,

kündigt das Unternehmen an.

Durch und durch familiär

45 neue Küchen der Produktbereiche „classic“ und

„systemat“ auf einer Fläche von rund 3800 m 2 . Häcker

Küchen wächst kontinuierlich und das spiegelt sich

auch zur Hausmesse wider. „All about family“ lautete

das diesjährige Motto, das besonders auf die Neuheit

„classicMAX“ hinweisen sollte. Und damit auf die neue

Korpushöhe 78 cm, die in der Summe mit Sockel und

Arbeitsplattenstärke auch großgewachsenen Menschen

ein entspanntes und leichtes Arbeiten in der Küche ermöglichen

soll. Mehr Platz für Ausstattung und Vorräte

böte die Höhe auch. Das Sortiment erstreckt sich

über eine komplette Unterschrank Korpushöhe von

78 cm in Kombination mit fünf Hochschränken und

vier Oberschränken. Zum Start von „classicMAX“ Anfang

2020 wird diese in 63 Fronten und allen Korpusfarben

der „classic“-Produktlinie angeboten.

Wer es puristisch mit minimalem Fugenbild mag, findet

mit dem neuen Design „oneLine“ für „ systemat ART“

eine weitere Darstellung der grifflosen Küche. Das

durchgehende Fugenbild von 4 mm wirkt modern, elegant

und gradlinig. Bei „oneLine“ werden die unteren

Schubkästen und Auszüge nicht über eine L-Kehlleiste

geöffnet, sondern serienmäßig per „ Tipmatic-Softclose“

(Blum).

Das dritte große Messethema war bei Häcker die

Einführung der weiteren Geräte-Eigenmarke „ hItech“,

von der sich der Küchenmöbelhersteller „großes

Wachstumspotenzial“ verspricht. Dieses Gerätekonzept

zielt auf das Objektgeschäft und hier besonders

auf den Einstiegsbereich. 45 Elektro-Einbaugeräte stehen

zur Verfügung. Produziert werden diese exklusiv

für Häcker von Vestel.

Mit einer 2-in-1-Lösung ermöglicht Häcker ab sofort,

die Themen Küche und Hauswirtschaft in einem

Raum zu vereinen. Ein individuell auch hochwertig

gestaltbarer Kochbereich auf der einen Seite und ein

budgetorientierter Wirtschaftsbereich auf der anderen

Seite bilden eine Kücheneinheit. Das „preislich attraktive

Gesamtgebilde“ entsteht dabei aus verschiedenen

Preisgruppen und wird nur mittels einer Wand getrennt.

Häcker: „So ergeben sich zwei starke Räume in

einem, eine bildhübsche Küche und ein angegliederter

Hauswirtschaftsraum mit viel Platz und Stauraum.“

In einer weiter verbesserten Version wurde zudem

der elektrische Rollladenschrank gezeigt. Dieser verfüge

aufgrund seines innovativen Quattro-Wickel systems

über eine besonders hohe Laufruhe.

Foto: Beckermann Küchen

Foto: Bauformat

„Lea“ von burger für den modern interpretierten Landhausstil.

Dazu passt auch die Trendfarbe Schwarz.

Beckermann: Klassiker „Colorado“ in Graphit.

18 KÜCHENPLANER 12/2019


Im Produktbereich setzte Häcker Küchen das Motto

„All about family“ vielfältig in Szene. Umgesetzt wurde

es aber auch in der völlig neu gestalteten Häcker

Lounge inkl. Kochhaus und Terrassen, dem neuen kulinarischen

Zentrum am Hauptsitz in Rödinghausen.

Auf mehr als 2000 m 2 entstand nach mehrmonatiger

Bauphase ein „Catering-Paradies für Kunden, Geschäftspartner

und Mitarbeiter“. So beschreibt Häcker

selbst den Charakter der gemütlich gestalteten Räumlichkeiten.

Erweitert und technisch modernisiert wurde auch

das unternehmenseigene Prüflabor. Diesen Testbereich

mit einer Fläche von ca. 300 m 2 konnten Besucher

im Rahmen einer Werksführung persönlich kennenlernen.

Immer griffloser

Impuls Küchen hat sein Grifflos-Sortiment weiter ausgebaut.

Metall-Griffmulden in Edelstahloptik und

Schwarz verleihen dem „Sortiment C“ seinen Charakter.

In der horizontalen Planung lassen sich die Profile

direkt unter der Arbeitsplatte mit LED-Beleuchtung

ausstatten. Sie schafft Ambiente und sorgt dafür, dass

die Arbeitsplatte zu schweben scheint. Dank seines erhöhten

Korpus bietet das „Sortiment C“ im Vergleich

zum Standardsortiment auch mehr Stauraum.

Seit der Einführung der grifflosen Impuls-Küche

im letzten Jahr fügte der Hersteller über 80 Schranktypen

hinzu. Bei den Seitenschränken und Highboards

kann die Griffmulde auch horizontal verlaufen, was

dem Planer einen Mix aus vertikaler und horizontaler

Linienführung erlaubt und Zwischenwangen erübrigt.

Flexibel präsentiert sich Impuls auch im Unterschrankbereich.

Für umlaufende Griffmulden insbesondere bei

Insellösungen bietet der Hersteller neben den Standardtiefen

variable Frontwangen von 310 bis 1120 mm.

Maßvariabel zeigen sich auch Blenden und Eckunterschränke.

Letztere können damit ganz individuell gestellt

und geplant werden. Die Eckpassleisten lassen

sich – jeweils im 90-Grad-Winkel – in Schenkellängen

zwischen 40 bis 191 mm realisieren. Ein neues Frontbauteil

in 357 mm Höhe ergänzt sowohl das C- als auch

das Standardsortiment. Die Planung erlaubt Unterschränke

mit Auszügen und Innenschubkästen, Unterschränke

mit Auszug, Kochfeld oder Spülenunterschränke.

Als „erster Küchenhersteller“ hatte Impuls eine

neue Profilart eingesetzt, die die Montage wesentlich

beschleunigen und vereinfachen soll. Das Prinzip habe

inzwischen eine hohe Akzeptanz gefunden, und Impuls

will das Thema weiterverfolgen – nicht nur bei der

Griffmulde, sondern auch bei aufgesetzten Griffleisten.

Die aufgesetzte Griffleiste findet sich auch in einer

neuen Hängeschrankhöhe von 363 mm wieder. Damit

greift Impuls Küchen das Frontbild aus dem Unterschrank

auf und schafft in Schrankbreiten von 600,

800, 900 und 1000 mm die Voraussetzung für eine ho-

#

anders ist besser...

Wir können den Schrank nicht neu erfinden, aber wir

können ihn optimieren, indem wir neue Ideen zuzulassen

und alle Planungsoptionen ausloten. Unser Fokus liegt auf

gestalterischer Individualität und maximaler Planungsfreiheit,

gepaart mit einem geschärften und ausbalancierten Blick

für Sinnhaftigkeit und Funktionalität.

Erfahren Sie mehr auf www.sachsenkuechen.de

SACHSENKÜCHEN Hans-Joachim Ebert GmbH · info@sachsenkuechen.de · www.sachsenkuechen.de


Küchenmöbel

Foto: Impuls Küchen

Die grifflose Küche gibt es bei Impuls seit einem Jahr. Nun wurde das Angebot

um mehr als 80 Schranktypen ergänzt. Bei Seitenschränken und Highboards

kann die Griffmulde auch horizontal verlaufen.

„classicMax“ in Korpushöhe 78 cm, hier umgesetzt

von Häcker mit „Steel Metallic hell“ und

der Front „Bali Sommereiche“.

mogene Planung und eine harmonische Fugenoptik.

Neben Anthrazit gibt es die Griffleisten nun auch in

Schwarz.

Multi-Corner für den Hängeschrank

Für die RWK & Kuhlmann Küchen GmbH war der Umzug

an den neuen Standort in Löhne der Höhepunkt

des Jahres. Seit dem 12. August ist nun die ehemalige

Nieburg Immobilie am unteren Hellweg 2/4 die neue

Adresse. Dennoch ergänzen einige wichtige Erweiterungen

die Collection 2020. Optisch wie technisch.

Neu ist zum Beispiel die Unterschrank-Korpushöhe

889 mm. In Kombination mit einer der kuhlmann-Standardsockelhöhen

ab 75 mm und einer 16 mm Arbeitsfläche

lässt sich so eine durchgängig planbare Arbeitshöhe

ab 980 mm (bis 1130 mm) realisieren. Darüber

hinaus gibt es den Multi-Corner nun auch für Hängeschränke

sowie im Programm „Glas“ 5 mm starke Glaswangen

(glänzend und satiniert). Eckhängeschränke

können nun maßvariabel von 651 bis 800 mm geplant

werden. Und das „gern auch mit unterschiedlichen

bzw. voneinander abweichenden Schenkellängen“, wie

der Hersteller betont. Für Muldenlüftungssystem hält

kuhlmann ab sofort ein festes Typensortiment vor.

Ein Hauch von Mailand

„Wer wenn nicht Leicht Küchen?“, mag man denken,

wenn es um Konzepte geht, die Wohn-, Ess- und Kochbereich

zu eleganten Lebensräumen verbinden. Und

so prägten natürlich zahlreiche Ideen dazu die Kollektion

2020 des schwäbischen Küchenmöbelherstellers.

Zehn Umsetzungen auf 410 m 2 Fläche zeigte der

Hersteller jüngst zur Küchenmeile: in der neuen Architekturwerkstatt

in Löhne. Die Gesamtwirkung sollte

ein visionäres Bild der Küche als einen Ort der Ruhe

und Geborgenheit transportieren. Und natürlich als

Raum, der sich zunehmend in angrenzende Wohnbereiche

erweitert. Stefan Waldenmaier, Vorstandsvorsitzender

der Leicht Küchen AG, sieht dieses Vorhaben

als realisiert: „Unser Ziel war es, zurück in Löhne die

Kernkompetenzen der Marke in einem hochwertigen,

wohnlichen Gesamtszenario zu visualisieren – das haben

wir mit einer in sich stimmigen Präsentation, anspruchsvollen

Details wie einer neuen Wangenlösung

und vielfältigen Konzepten wie dem Boarding House

überzeugend umsetzen können.“

Ob integrative Raumlösungen mit maßgeschneiderten

Schiebetüren, Küchen aus hochfunktionalen

Schrankelementen oder übergreifende Innenausbaukonzepte

für ein maximales Raumgefühl: „Über die

Küche hinaus denken“ steht bei der Kollektion 2020 im

Fokus und bedeutet für den Hersteller, Küchenplanung

als Teil komplexer innenarchitektonischer Konzeptionen

zu verstehen. Eben als Lebensraum.

Technisch ausgefeilte Details wie die neue auf Gehrung

gearbeitete Wangenlösung, die eine gestalterische,

kubisch klare Einheit mit bündigen Fronten

bildet, oder die neue metallisch schimmernde Oberfläche

„Metea“ erzeugen im Wohnraum visuelle Spannungsmomente.

Handwerkliches Know-how, architektonische

Großzügigkeit und hochwertige Materialien

unterstreichen die Qualitäten der zehn sehr unterschiedlichen

Konzepte. Die Gesamtwirkung von fließend

ineinander übergehenden Küchen- und Raumplanungen

verdeutlichte zudem den emotionalen und

hohen gestalterischen Anspruch der Architekturmarke.

Bereits bekannt ist der „Raum im Raum“. Dieses

Konzept beruht auf dem Ansatz, mit Küchenmöbeln

und Schrankelementen Räume so zu gliedern, dass

neue, für sich stehende Flächen entstehen. Diese können

mit einer Tür erschlossen werden, die gestalterisch

die Materialität der Küche fortführen, zu den Fugenverläufen

passen und das gesamte Raumkonzept

abrunden. Damit möchte der Hersteller seine Kunden

zu neuen Gestaltungsideen motivieren.

Zur Gliederung der Räume und zur Zonierung von Flächen

bietet Leicht ergänzend neue Optionen mit Schiebetüren

an. Diese sind raumhoch planbar und lassen sich

20 KÜCHENPLANER 12/2019


Foto: Häcker

Foto: Leicht / P. Schumacher

Aus der Kollektion 2020 von Leicht Küchen: Ein frei stehender Hochschrank, eine schwebend

wirkende Kochinsel, eine in den Raum vorgesetzte Spül-Theke mit wandmontierter

Armatur – die einzelnen Module dieser Konzeption im Industrial Look stehen als Solitäre jeweils

für sich und wirken im Küchenraum wie spontan arrangiert. Programme: „Metea-E“,

„ Classic-FS“, „Synthia“).

ebenfalls im eingesetzten Material der jeweiligen Küche

fertigen. In Bezug auf die Maße sind die Schiebetüren

vollständig flexibel – nahezu jedes individuelle Maß ist

realisierbar: Ob eintürig, zweitürig, als Ecklösungen

oder in jeder vorstellbaren Variante – die Möglichkeiten

beim Einsatz seien „so gut wie unbegrenzt“.

Mit Tisch- und Schrankelementen lassen sich die

Lebensräume in den eigenen vier Wänden zusätzlich

gestalten. Gefertigt werden diese Produkte im eigenen

Haus und in den gleichen Materialien, die bei den

Küchen planungen eingesetzt werden. Die Maße sind

variabel.

Neben diesen Leitthemen der neuen Kollektion setzt

das Unternehmen bei der Standortwahl ein klares Zeichen:

Mit der Eröffnung der „Architekturwerkstatt“,

dem neuen von Leicht initiierten Ausstellungszentrum

für den Küchen-Premiummarkt in Löhne, stellt das Unternehmen

wieder am Standort in Ostwestfahlen aus.

„Löhne ist für uns und die Branche ein wichtiger Knotenpunkt

und wir freuen uns, dass wir mit der erfolgreichen

Eröffnung der ‚Architekturwerkstatt‘ hier einen

Ort schaffen konnten, der unsere Markenidentität

und den damit verbundenen Anspruch unterstreicht

und unterstützt – und das in bester Gesellschaft neben

den Premium-Marken Liebherr, V-ZUG, Inalco und

Gessi“, so Stefan Waldenmaier. „Nach der Messe können

wir festhalten, der Invest hat sich gelohnt: Mit dem Zuspruch

zu unserer Präsentation und der Kollektion 2020

sowie den quantitativen und insbesondere den qualitativen

Besucherzahlen sind wir sehr zufrieden – Löhne

war und ist für uns ein vielversprechender Auftakt in

das kommende Geschäftsjahr.“ Auch Besucher erlebten

das Ausstellungszentrum als einen inspirierenden Ort,

mit dem ein Hauch Mailand nach Löhne gekommen sei.

Räume neu gedacht

nobilia hat Räume neu gedacht und die Ergebnisse in

eine gewohnt umfangreiche Kollektion übersetzt. Sie

war unter dem Motto „space it up“ auf der Hausmesse

zu sehen und wusste mit einer Fülle durchdachter

Raum- und Designkonzepte für Küche, Bad und Wohnen

zu beeindrucken. Basis ist ein gewohnt vielschichtiges

Neuheitenprogramm mit teils exklusivem Charakter.

Zudem präsentierte das Unternehmen neue

und bewährte Serviceangebote für seine Handelspartner.

Die Produkt- und Leistungsschau sollte auch demonstrieren,

dass nobilia ausgehend von der Küche

und deren Planungskompetenz immer mehr Lösungen

für weitere Wohnbereiche anbieten kann. Auf über

4000 m 2 komplett neu gestalteter Ausstellungsfläche

konnte sich das Fachpublikum informieren und vielfältig

inspirieren lassen. Schon im Eingangsbereich

bildeten ausgewählte Tapeten und Farben der Firma

Rasch eine Hommage an 100 Jahre Bauhaus in Deutschland.

Sie erinnert daran, dass auch nobilia die grundlegende

Bauhaus-Idee in sich trägt.

Die Ausstellung beinhaltete insgesamt 112 Planungen

für unterschiedliche Wohnbereiche. Die Küche

inklusive des angrenzenden Wohn-/Essbereichs stand

dabei eindeutig im Fokus, deutlich ausgeweitet zeigte

sich aber auch der Badbereich. So entfielen 56 Gestaltungen

auf die Küche, 20 auf den Wohn-Essbereich, 23

auf das Bad, fünf auf den Hauswirtschaftsraum und

acht auf den Garderobenbereich. Zu Beginn machten 19

aufwendig geplante Küchen die Vielfalt der Neuheiten

in diesem Bereich erlebbar. Fünf Lösungen widmeten

sich dabei der neuen XL-Höhe, die jetzt auch bei grifflosen

Line N-Küchen für mehr Stauraum sorgt. Die

Küchen präsentation enthielt zudem 17 kompaktere, lebensnahe

Planungen und zehn Landhausgestaltungen.

Auf der Sonderfläche „Tiny Houses“ waren sechs Varianten

für kleine Räume zu sehen. Auf nur 10 bis 20 m 2

Wohnfläche vereinen sie gestalterischen Esprit mit hoher

Funktionalität.

Im „nobilia lab“ kamen vier großzügige, teils experimentelle

Lösungen hinzu. Sie brachten die nobilia

Produkte in neue Zusammenhänge, setzten sie überraschend

anders in Szene und zeigten, was möglich

ist. Abgerundet wurde diese Fläche durch Wohn-/Ess-

12/2019 KÜCHENPLANER 21


Küchenmöbel

zimmerplanungen, je einer Bad- und Hauswirtschaftsraum-Planung,

einem begehbaren Kleiderschrank und

einer „Wet Kitchen“, eine im asiatischen Raum oft übliche,

verborgene Zweitküche mit Nass-Stelle zum Arbeiten,

in der im Gegensatz zu der Repräsentationsküche

typisch asiatisch gekocht und gereinigt wird.

Dem Themenbereich Bad widmet sich nobilia auf

175 m 2 Fläche. Gezeigt wurden hier 22 Badplanungen

von opulenten Gestaltungen bis zum pragmatischen

Bad-Set. 20 Wohn-/Esszimmerplanungen und acht Garderobenplanungen

veranschaulichten, wie sich die Designkonzepte

der Küche ästhetisch auf angrenzende

Wohnbereiche übertragen lassen. Fünf Hauswirtschaftsraum-Planungen

transportierten weitere praktische

Ideen.

Auf einer weiteren Präsentationsfläche im Landhausbereich

wurde die Neuheit „SpaceFlex“ vorgestellt – das

exklusive Ordnungssystem für Vorratsdosen und mehr.

Nahezu jede Küchenutensilie kann so ordentlich verstaut

werden. Die flexible Einteilung „nesttex Inside“ ist

dehnbar, passt sich der Kontur und Größe des Staugutes

an. Dadurch kann das System flexibel unterschiedlich

große und geformte Utensilien sicher an Ort und Stelle

halten. „SpaceFlex“ ist eine Entwicklung aus dem Hause

Kesseböhmer und vorerst exklusiv bei nobilia erhältlich.

Die diesjährige Servicefläche „Logistics >> in

motion“ zeigte auf mehr als 100 m 2 die umfassende Prozesskommunikation

vom Auftragseingang bis zur Entladung

beim Kunden und sollte damit die Leistungsstärke

von nobilia demonstrieren – die weit über das

Produkt hinausgeht. „Ob Auftragstracking über das

nobilia-Extranet, Digitalisierung in der Auftragsbearbeitung,

eine neue Scannertechnologie und Fotodokumentation

in der Verladung oder die Live-Lkw-Ortung

– moderne Technologien optimieren die Prozesse

an vielen Stellen der Lieferkette und erhöhen somit

die Prozesssicherheit und Qualität“, heißt es aus dem

Unternehmen. Ein kompletter nobilia Truck ergänzte

die Präsentation. Besucher waren eingeladen, selbst

den Platz hinterm Steuer einzunehmen, sich den Bordcomputer

erklären zu lassen und ein Trucker-Selfie zur

Erinnerung aufzunehmen.

Auf dem Messemarktplatz der Ausstellung wurden

alle wichtigen technischen Details, Beleuchtungssys

teme, Besteckeinsätze, Spülen, Mischbatterien,

Nischendekore und Muster für Fronten, Griffe und Arbeitsplatten

übersichtlich dargestellt. Hinzu kamen Flächen

von Agenturpartnern für die Werbung, darunter

erstmals das Unternehmen ieQ-Systems aus Müns ter

mit einem umfangreichen Serviceangebot für digitale

Medien. Über ieQ-Systems unterstützt nobilia seine

Handelspartner, ihre Online-Präsenz attraktiver zu

gestalten. Dafür bietet der IT-Dienstleister eine Reihe

von Leistungen an, von der Content-Erstellung über die

Suchmaschinenoptimierung bis hin zu E-Commerce-

Lösungen. Die nobilia-Inhalte der Händler-Homepage

Das Programm „Structura“

kommt mit seiner Synchronpore

optisch und haptisch

echtem Holz sehr nahe. nobilia

hat zwei Dekore ergänzt:

„ Eiche Sierra“ und „Eiche

Nero“ (Foto), das sich durch

eine feine, senkrechte Maserung

charakterisiert.

Foto: Poggenpohl

Foto: nobilia

„+Venovo Heavy Metal“: In

einem speziellen Verfahren werden

Schieferplatten mit 24-karätigem

Gold oder anderen reinen

Edelmetallen bedampft. Danach

werden diese mit einem hochtransparenten,

gehärteten Glas

verbunden. Neu von Poggenpohl.

22 KÜCHENPLANER 12/2019


werden dabei permanent mit der nobilia- Homepage

synchronisiert. Und weil eine nobilia- Ausstellung immer

auch Event ist, gab es in einer angrenzenden Vorführküche

mit angeschlossenem Wohnraum vielfältige

Kochvorführungen.

Die konkreten Kollektionsneuheiten von nobilia sollen

noch mehr Planungsfreiraum für Küche, Bad und

Wohnen bieten sowie mehr Stauraum für grifflose Gestaltungen

und optimierte Innenraumnutzung von Auszügen.

Zu den Produktneuheiten zählen elf Fronten,

vier Programme, sechs Arbeitsplattendekore, 15 Wangenfarben,

vier Nischenverkleidungen mit Motiven

und 15 Griffe. Damit will nobilia nach eigener Aussage

„trendstarke Planungen in allen Preiskategorien und für

jeden Lifestyle realisieren“. Vom angesagten Industrial

Charme über puristisches Design oder neue Opulenz bis

zum gemütlichen Landhausstil sei alles möglich. Wobei

sich der generelle Trend zu Grautönen, Betonoptiken

und dunklen Oberflächen fortsetze. Ein dunkles Rostrot

und ein grau-grüner Schilf-Farbton im Landhausbereich

bringen dennoch Farbe in die Kollektion. Bei den

Hölzern spielt Eiche weiterhin die Favoritenrolle.

Gleichzeit verbessern neue Materialtechnologien

die Authentizität der Nachbildungen noch ein Stück

mehr. Zum Beispiel im Programm „Structura“, das mit

seiner Synchronpore optisch und haptisch echtem Holz

immer näher kommt, erweitern zwei neue Dekore das

Spektrum. „Eiche Sierra“ ist ein markant gemasertes

und warmes Dekor auf mittlerer Farbhöhe, das wohnlich

und modern wirkt und mit aktuellen Unis von hell

bis dunkel harmoniert. „Eiche Nero“ hingegen ist ein

schwarzes Dekor, das sich durch eine feine, senkrechte

Maserung auszeichnet. Es folgt dem Trend zu eleganten,

dunklen Tönen im Küchendesign und ist auf den Geschmack

eines betont internationalen Publikums zugeschnitten.

Beide Neuheiten sind als „LINE N“-Variante

oder mit Griffen erhältlich. „Eiche Sierra“ ist auch als

neue Korpusfarbe lieferbar.

Das neue Programm „Easytouch“ setzt ebenfalls

auf trendige dunkle Oberflächen, auf denen es seine

Produktvorteile besonders ausspielen kann. Insbesondere

punktet es mit einer Anti-Fingerprintbeschichtung,

auf der Fingerabdrücke weitgehend unsichtbar

sind. Eine besondere Funktionsschicht soll die Oberfläche

zudem „extrem widerstandsfähig“ machen. Dabei

weisen die ultramatten Lacklaminatfronten eine

samtige Haptik auf. Angeboten werden die Farben Grafitschwarz

und Rostrot. „Easytouch“ lässt sich mit Griffen

oder grifflos planen.

Die Erfolgsfront „Flash“ liefert nobilia jetzt auch im

Farbton „Schiefergrau Hochglanz“. Die Lacklaminatfront

ist mit Griffen oder in „LINE N“-Ausführung lieferbar.

Seit dem vergangenen Jahr gehört Steingrau zur Palette

der inzwischen in der Küchengestaltung fest etablierten

Grautöne. Die helle Nuance wurde laut Unterneh-

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Küchenmöbel

Foto: Biermann

Foto: Nolte Küchen

Mit dem neuen Melamin-Frontenprogramm „Titan“ liefert Nolte Küchen metallische

Effekte mit zurückhaltender Eleganz in den Varianten Perlmutt (Foto) und

Graphit, hier kombiniert mit der Furnierfront „Tavola Eiche Barolo“.

men „am Markt sehr gut angenommen“. Sie bereichert

die Kollektion nun mit zwei weiteren Fronten: zum einen

im Bestseller-Programm „Fashion“ und zum anderen

im neuen Programm „Gent“. Bei „Gent“ handelt es

sich um eine moderne Landhausfront in Lacklaminat

und mit senkrechten Rillen.

Eine weitere Neuheit im Landhaus ist die Rahmenfront

„Kansas“. Im neuen Dekor „Eiche Sierra“ und mit

passendem Umfeld gilt sie als „ideale Basis“ für besonders

wohnliche Lösungen in diesem Küchenstil. Das

2018 neu eingeführte Landhausprogramm „ Cascada“

zeigt sich um die Farbtöne Weiß und Schilf erweitert.

Schilf ist dabei ein modernes Grün mit leichten Grauanteilen,

das dem Cottage-Style neue Attraktivität und

Frische verleihen soll. Der Ton harmoniert mit Weißund

Grautönen ebenso wie mit Schwarz, Anthrazit

oder Hölzern.

Küchen in Beton- und Zementoptiken verkörpern

nach wie vor ein modernes, junges und urbanes Lebensgefühl.

nobilia ergänzt seine Fronten in diesem Bereich

jetzt durch ein neues Highlight: die Front „ Cemento“ in

Lack Zementgrau, eine besonders authentische Betonnachbildung

mit unebener Oberfläche, Spachtelspuren

und Lufteinschlüssen. In einem aufwendigen Herstellungsprozess

erhält „Cemento“ einen handwerklichen

Charakter. Jede Front sieht daher anders aus. „Authentizität

bildet so eine perfekte Symbiose mit der Pflegeleichtigkeit

eines Dekors“, betont der Hersteller.

Traditionell im Blick hat nobilia das komplette Umfeld

über die Küchenschränke hinaus. So ergänzen

sechs Arbeitsplattendekore das Angebot. Wobei das

Dekor „Eiche Artisan“ auch als robuste „Xtra“-Arbeitsplatte

zu haben ist.

Bei den Griffen setzt sich passend zum Industrial

Look und zu dunklen Oberflächen der Trend zu

Schwarz, Titan und Anthrazit fort. Drei neue Griffleisten

in Weiß, Steingrau und Schiefergrau lassen sich

für minimalistische Ton-in-Ton-Planungen oder zum

Setzen bewusster Akzente nutzen. Als weitere Neuheit

wartet nobilia mit Aufschraubgriffleisten in edelstahlfarbig

und Schwarz auf, die „preislich eine interessante

Alternative“ zu den klassischen aufgesetzten

Griffleisten darstellen.

Vier neue Nischenverkleidungen ermöglichen weitere

planerische Abwechslung. Mit ihren Mauerstein-,

Bruchstein- oder Fliesendekoren greifen sie aktuelle

Wohntrends auf. Bei diesen Dekoren kooperiert nobilia

mit der Firma Rasch, die die passenden Tapeten dazu

im Sortiment hat und somit Gestaltungen aus einem

Guss ermöglicht.

Glaselemente verleihen Planungen einen noch edleren

Look. Besondere Attraktivität geht von den neuen

Design-Glaswangen aus, die als seitlicher Abschluss

von Küchenzeilen und -inseln dienen. Mit ihrem Vitrinencharakter

sind sie ein echter Hingucker. Sie sind

in Klarglas und Grauglas sowie mit Beleuchtung lieferbar.

Der Glas-Wandschrank „Square“ wird um eine

Schwarzglasvariante mit schwarzem Aluminiumrahmen

ergänzt, die in Planungen mit dunklen Oberflächen

besondere Akzente setzt.

Bei den Unterschränken vergrößert ein neuer Auszugschrank

in Landhaus-Optik die Planungsfreiheit.

Charakteristisch ist eine ansprechende Eiche-Massivholzblende

in Lamellenoptik.

Im Sockelbereich kommt ein Lamellensockel aus

Aluminium als neue Option hinzu. Er empfiehlt sich

laut nobilia besonders bei der Nutzung von Muldenlüftern,

bei denen einen gute Be- und Entlüftung über den

Sockelraum den Komfort steigert. Zudem runden eine

Vielzahl neuer Beleuchtungsoptionen und Steckdosen,

die Niederzarge für Kochstellenschränke, eine praktische

und saubere Lösung zur Abdeckung des Siphon-

Ausschnittes das Neuheitenspektrum ab.

Das nobilia Badsortiment wurde mit der neuen Kollektion

ebenfalls umfassend ausgebaut. Neben Waschtischschränken

komplettieren jetzt badtypische Sideboards

und Midi-Schränke das Möbelspektrum.

Wandhängend und höher als normale Unterschränke

24 KÜCHENPLANER 12/2019


Der moderne

Landhausstil hat

viele Gesichter:

rational steuert

offene Nischen

für Kaffeekultur

oder Whisky

Tasting bei. Umgesetzt

mit dem

aktualisierten

Klassiker „casa“.

Foto: pronorm

Pronorm bringt die Lebendigkeit des Marmors mit der Wärme von Holz zusammen.

(proline128 „WM Marmor terramo“/proline128 „VU Evoke Sunset“)

sollen sie Leichtigkeit und Schick ins Bad bringen, bieten

aber gleichzeitig weiteren Stauraum. Noch mehr

Planungsmöglichkeiten ergeben sich auch durch die

Ausweitung des grifflosen „LINE N“-Typenspektrums

auf das Bad.

Vielfältige Optionen gibt es im Bereich der Spiegelschränke.

Sie sind in fünf Breiten erhältlich, und

lassen sich individuell um Zusatzausstattungen wie

Steckdosen und Beleuchtungselemente ergänzen. Damit

sind laut nobilia alle gängigen Breiten und Ausstattungsmerkmale

abgedeckt. Neben zwei Aufbauwaschtischen

gehören auch fünf exklusive Möbelwaschtische

aus Mineral Composite zur Kollektion. Sie decken die

gesamte Schrankbreite der Waschtisch- unterschränke

ab und werden für nobilia auf Maß gearbeitet. Zubehör

wie Handtuchhalter, Armaturen und mehr gibt es auch.

Die nobilia Kollektion 2020 ist seit dem 1. Oktober

2019 lieferbar.

Raum für Vielfalt

Selbstverständlich ist auch für Nolte Küchen die

Küche längst viel mehr als nur ein Raum – sie ist das

Herz des Zuhauses und kommunikativer Mittelpunkt

des Lebens. Daher bietet das Unternehmen seinen Handelspartnern

und Endkunden für das kommende Jahr

wieder neue Innovationen und Anregungen: von der

optimalen Lösung für den Hauswirtschaftsraum über

neue Trendfarben und Materialien bis hin zu praktischen

Innenorganisations-Sets. Und das alles „mit genügend

Spielraum für jedes Budget“, wie das Unternehmen

nicht müde wird zu betonen. „Nolte Küchen bietet

eine übersichtliche Sortimentsstruktur für durchgängige

Planungsmöglichkeiten und jedes Budget“, lautet

die offizielle Formulierung dazu. „Planer können mit

ihren Kunden Trends stilsicher, unkompliziert und

doch individuell umsetzen.“

Mit dem neuen Frontenprogramm „Titan“ liefert

Nolte Küchen in Preisgruppe 2 metallische Effekte

mit zurückhaltender Eleganz in den Varianten Perlmutt

und Graphit. Zum Hingucker wird auch „Vegas“

in Preisgruppe 3. Als Gestaltungselement setzt die

Front mit der geschliffenen Oberfläche und einer rundum

gefasten Kante ein echtes Statement. Die Varianten

„Mangan bronze geschliffen“ und „Edelstahl geschliffen“

sorgen für Variationsspielraum.

Mit dem zeitlosen Platingrau liefert Nolte Küchen

bereits seit der 33. Kalenderwoche 2019 eine trendstarke

Ergänzung des Farbspektrums, die zwischen

dem kühleren Papyrusgrau und dem warm wirkenden

Sahara angesiedelt ist. Platingrau ist durchgängig verfügbar:

Von Preisgruppe 1 bis Preisgruppe 6, von Melaminharz

bis zu hochglänzendem Echtlack, von der

glatten modernen Front bis hin zum Landhausstil.

Vor allem in Kombination mit den neuen Trendfarben

Lavendel und Hennarot entstehen so zeitgemäße

Wohnwelten. Das Spektrum der Planungen reicht

von natürlicher, zurückhaltender Eleganz bis hin zu

ausdrucksstarken Akzenten. Beide Farben gibt es

mit der Front „Manhattan Uni“ im Preiseinstiegsbereich.

Henna rot wurde zusätzlich ins Mattlackkonzept

aufgenommen und ist somit für alle Küchenstile

verfügbar.

Für ein harmonisches Bild sind die neuen Oberflächen

und Farben auch im Umfeld planbar. Hier gibt es

eine wichtige Neuerung: Schichtstoff mit Anti-Fingerprint

ist jetzt auch für Wangen erhältlich, und zwar in

mattem Weiß, Quarzgrau und Schwarz sowie in Platingrau.

Als Oberfläche für Fronten wurde das pflegeleichte

Material zudem auf das Programm „Flair“ ausgeweitet.

Ab sofort bietet Nolte Küchen die Möglichkeit, über

eine große Auswahl an Sets für Auszüge und Schubkästen

komplette Schränke mit einer Innenorganisation

auszustatten. Das vereinfacht nach Meinung des

Unternehmens die Beratung der Kunden und lässt

Händlern im Verkaufsgespräch mehr Zeit für weitere

wichtige Themen.

12/2019 KÜCHENPLANER 25


Küchenmöbel

Auf Komfort und Funktionalität ausgerichtet ist

auch das Hubmodul „Baselift“ für Inseln, das zum Thema

„smarte Küchen“ passt und ergonomisches Arbeiten

unterstützt. „Baselift“ wird bei Nolte Küchen für

Deutschland und Österreich erhältlich sein und ist in

vier Breiten planbar.

Auch der Hauswirtschaftsraum ist ein Thema. Hier

bieten sich viele Möglichkeiten, Stauraum neben der

Küche zu schaffen und dem Haushalt Struktur zu geben.

Dabei lautet die Überzeugung: „So unterschiedlich

wie die Kunden ist auch deren Anspruch an den

optimalen Hauswirtschaftsraum.“ Deshalb bietet Nolte

Küchen für unterschiedliche Bedürfnisse und Planungssituationen

abgestimmte Lösungen: Vom klassischen

Hauswirtschaftsraum mit Waschmaschine

und Trockner über eine Garderobe oder einen begehbaren

Kleiderschrank bis hin zur individuellen Variante

mit Raumteiler für einen integrierten Hausflur ist

mit den neuen Möbeltypen vieles möglich.

Poggenpohl für junge Leute

Nach den Umsatzrückgängen in jüngerer Zeit rechnet

Poggenpohl in naher Zukunft wieder mit Wachstum.

Insbesondere durch neue Produkte, die auch für

jüngere Zielgruppen preisattraktiv sein sollen. „So ein

Stretch in neue Marktsegmente ist für Premiummarken

äußerst gebräuchlich“, begründet Geschäftsführer

Gernot Mang seine Strategie. „Luxus hat heute viele

Ausprägungen. Aber in erster Linie bestimmt der Kunde

selbst, was für ihn Luxus ist. Der Megatrend der

Individualisierung ist dafür maßgeblich.“ In der Ausstellung

zur Küchenmeile zeigte Poggenpohl daher neben

den ikonischen Design-Konzepten ausgewählte

Küchen planungen aus der „Poggenpohl Premium Kollektion“.

Im April 2020 zur Milan Design Week (Eurocucina)

werden Porsche Design und Poggenpohl dann

gemeinsam mit einem neuen Produkt auftreten.

Über Produktentwicklungen hinaus intensiviert

Poggenpohl seine Vertriebsaktivitäten: Absolute Priorität

sei es, das Netz unabhängiger Händler international

zu erweitern und sich als „unumgänglicher

Partner“ für den Handel zu positionieren. Zudem soll

eine vor Kurzem vertraglich besiegelte Vertriebspartnerschaft

in China die Voraussetzungen schaffen, um

auch in dieser Marktregion erfolgreich zu sein. Kern

der neuen Unternehmensstrategie sei es ebenfalls, „die

Position als Innovationsführer weiter auszubauen und

damit nachhaltig zu wachsen“. Um die Marke noch erlebbarer

zu machen, wird zu den bereits bestehenden

Flagship Stores in München, Mailand und London im

Herbst 2019 ein Store in Soho, NYC, hinzukommen.

Weltweit gibt es aktuell rund 400 Poggenpohl Studios.

Um dem gewachsenen Anspruch an Qualität, Design

und Kundenorientierung gerecht zu werden, investiert

das Unternehmen systematisch in den Ausbau der Produktion

in Herford. Seine Strategie formuliert das Unternehmen

unter der Überschrift „DERSTANDARD-

POGGENPOHL“. Dieser soll Maßstab für die gesamte

Küchenbranche sein.

Materialien schaffen Emotionen

Exklusive Materialien außergewöhnlich kombinieren

– das ist die Essenz jeder anspruchsvollen Planung.

Und das ist auch die Strategie von pronorm. Der

Hersteller beweist mit seiner diesjährigen Küchenkollektion

erneut viel Gespür für Materialien und Ausstattungsdetails.

Dafür präsentierte sich das Ausstellungszentrum

in Vlotho zur Küchenmeile wie eine

überdimensionalen Ideenbox mit einer Fülle an innenarchitektonischen

Einrichtungslösungen. „Material

Emotions“ lautet das Motto des aktuellen Programms,

das im Rahmen der Hausmesse vorgestellt

wurde. Neue Marmoroptiken und ausdrucksstarke

Hölzer kommen dabei ins Spiel – als Echtholz oder in

Foto: Rempp Küchen

Für eine Steinoptik

aus einem

Guss hat Rempp

beim Modell

„Cliff“ den Dekorverbund

von

Front, Arbeitsfläche

und Umfeld

realisiert.

26 KÜCHENPLANER 12/2019


überzeugend authentischem Dekor. Was in 2020 wichtig

bleibt, sind matte Oberflächen, zum Beispiel aus organischem

Glas, und facettenreiche Fronten für zeitgemäße

Interpretationen des klassischen Ambientes.

„Die Küche hat mittlerweile eine klar definierte repräsentative

Rolle im Haus übernommen, und gerade

in offen konzipierten Grundrissen werden multifunktionale

Einrichtungslösungen immer wichtiger“,

heißt es. Raum teilende Solitäre sind deshalb eine feste

Größe im Programm. Systemregale setzt pronorm

als elegante Mittler zwischen den Wohnbereichen ein.

Demi- und Hochschränke lassen sich mittig im Raum

platzieren, wobei sich ihre Rückseiten mit Regalen

wohnlich gestalten lassen.

„Ein Spektrum aus über 250 Frontvarianten und

Sondereditionen eröffnet Planern den Gestaltungsspielraum,

den sie sich für ihre Zielgruppen wünschen.

Mit unserer Exportquote von über 70 % wissen wir: Jeder

Markt erfordert andere Schwerpunkte. Vielfalt ist

deshalb bei uns Programm“, so pronorm-Geschäftsführer

Roger Klinkenberg, der mit Thorsten Gösling als

Doppelspitze agiert. Ein wichtiger Trend sind individuell

geplante Hauswirtschaftsräume, die mit smarten

Konzepten im Hinblick auf Komfort und Ergonomie

überzeugen sollen. Sie schaffen gut durchdacht Platz

für hauswirtschaftliche Tätigkeiten aller Art und eröffnen

den Planern neue Möglichkeiten.

Wohlfühlwelten bei rational

Das rational Produktportfolio wurde neben Ergänzungen

im Melamin-, Softlack- und Supermattbereich

auch um hochwertige Furniere in geölter Ast- und Risseiche

erweitert. Daneben spielt das Material „ Fenix“ mit

seiner Nanotechnologie eine wichtige Rolle. Zudem wurde

das Grifflosprogramm „tio“ um weitere Varianten ergänzt,

z. B. mit und Bildfurnier sowie mit abgeschrägten

Fronten in Melamin und supermatter Optik. Das Landhausprogramm

„casa“ erhielt ebenfalls eine Aufwertung

durch neu entwickelte Gestaltungselemente. Mittelpunkt

der diesjährigen Hausmesse war indes die zusätzliche

grifflose Programmlinie „uno“ mit zwei unterschiedlichen

Eingriffmöglichkeiten. Ein neues geschlossenes

Eingriffprofil soll eine „unendliche Planungsvielfalt für

den Küchenplaner“ eröffnen. Das Motto der Hausmesse

lautete Küchen-, Wohn- und Wohlfühlwelten. Dies setzte

der Hersteller kreativ in Szene: Zum Beispiel mit der

Farbe des Jahres 2019 „ Living Coral“ in Kombina tion mit

supermattem Marmor, schwarzem Glas und Holzfurnier

in Nussbaum („cambia/topaz“). Weitere Material- und

Dekorhighlights: Geölte Riss eiche, Textil Metallic, Oberfläche

Blackwood, Marmor Anthrazit (NB) und Fenix.

Der exklusive Designrahmen „cascade“ ist in allen RALund

NCS-Farben lieferbar, womit sich weitere individuelle

Akzente realisieren lassen. Lösungen fürs integrierte

Home Office sowie das rational Stollen sys tem für

Glas

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Arbeitsplatte

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Küchenmöbel

Charakteristisch

für das

neue Regalsys

tem von

Sachsen küchen

ist der Sockelboden

mit aufgestelltem

Leitersystem

und

dem dahinterliegendem

Nischenpaneel.

Mit Licht wird

es zur Wohnwand.

Foto: Biermann

Foto: Rotpunkt Küchen

Keramik-Fronten hatten Rotpunkt Küchen noch gefehlt. Jetzt sind sie

da. Hier in der elegant-zurückhaltenden Umsetzung „Grey Rock“.

die Verbindung zwischen Küche und Wohnraum rundete

die Präsentation unter lebensraumübergreifenden

Prinzipien ab.

Praktisch und trotzdem chic

Küchenfronten hochwertig mit Kunstharz beschichtet

sind unter den modernen Küchenmaterialien nach

wie vor der Klassiker. Strapazierfähigkeit, Langlebigkeit

und Ästhetik gehen bei diesen Oberflächen eine

tragfähige Verbindung ein. Deshalb erweitert Rempp

Küchen die Produktpalette in diesem Bereich mit weiteren

Farben und Holzdekoren. Dazu zählt auch der

neue Weißton „saona weiß“. Dem aktuellen Design-

Trend hin zu Beton- und Steinnachbildungen folgt das

Modell „Cliff“. Fronten, Arbeitsplatten und das Küchenumfeld

können aus einem Guss gefertigt werden. Dafür

stehen neun Dekorfarben zur Verfügung. „Die Oberflächen

sind den echten Materialien täuschend ähnlich

und stehen ihren großen Geschwistern in puncto Optik

und Design in nichts nach“, betont der Hersteller aus

dem Schwarzwald. Neu geht es bei Rempp auch hinter

der Front weiter: mit Innenausstattungen in „ Eiche

natur“ oder „Esche schwarz“.

Das Klima im Blick

Passend zum Hausmesse-Motto „Future of Sales“ präsentierte

sich Rotpunkt Küchen vielschichtig zukunftsorientiert.

Dies spiegelte sich in verschiedenen

Produktneuheiten wider, und ganz besonders in der

nachhaltigen Ausrichtung des Küchenherstellers. „In

diesem Jahr haben wir unser Unternehmen im Hinblick

auf CO-Emissionen analysieren lassen und eine

CO-Standortbilanz erstellt. Daraufhin wurde ein umfangreiches

Maßnahmenpaket zur kontinuierlichen

CO-Reduzierung entwickelt“, erklärt Sven Herden, Geschäftsführer

Vertrieb und Marketing. Was bereits

2017 mit der Anschaffung effizienter Maschinen für

den Bereich Zuschnitt im Werk Getmold begann, setzt

sich seitdem konsequent fort: E-Mobilität wird gefördert,

Ökostrom kommt zum Einsatz, und Investitionen

in Nachhaltigkeitsprojekte tragen dazu bei, dass

Rotpunkt Küchen an den Standorten Bünde und Getmold

ab 2020 zu 100 % klimaneutral fertigen wird. Darüber

hinaus bietet Rotpunkt Küchen seinen Kunden

schon seit einigen Jahren mit „greenline“ eine alternative

Form der Spanplatte, bei der weniger Frischholz

zum Einsatz kommt als bei konventionellen Spanplatten.

„Dadurch erhalten wir jährlich eine Waldfläche in

der Größe von etwa 50 Fußballfeldern – Tendenz steigend“,

so Sven Herden.

Auch in puncto Design und Funktionalität wartet

Rotpunkt Küchen mit einigen Neuerungen auf und

bietet nun mit „Slice“, „Core“ und „Ceramica“ gleich

drei neue Frontenprogramme. Andreas Wagner, geschäftsführender

Gesellschafter des Unternehmens,

beschreibt die Einordnung der Neuheiten so: „Mit

‚ Slice‘ und ‚Core‘ kreieren wir einen minimalistischen

Küchen- Look und reagieren auf die wachsende Nachfrage

nach dünneren Fronten. Besonders in Kombination

mit unserem Angebot an grifflosen Varianten sorgen

sie für ein einzigartiges Gesamtbild der Küche.

‚Ceramica‘ hingegen greift das Oberflächen-Trendmaterial

Keramik auf und eignet sich optimal für die Kombination

mit schwarzen Metallrahmen.“

Zudem hat das Thema Smart Home bei Rotpunkt

Küchen die Praxis erreicht: Ab sofort wird eine Smart

Home-fähige LED-Beleuchtung zum Standard. Ob Kunden

die Technik nutzen möchten oder nicht, bleibt ihnen

selbst überlassen.

Schließlich bietet der Küchenhersteller seine 91er-

Korpushöhe, „New Dimensions“, nun auch für die zahlreichen

Grifflos-Optionen an. „Durch die Kombina tion

aus 91er-Korpushöhe, grifflosem Muldenprofil oder

Push-to-open-Lösung und den Frontenprogrammen

‚Slice‘ und ‚Core‘ entstehen ganz neue Möglichkeiten“,

so Andreas Wagner. „Hier profitieren Kunden nicht nur

vom Design, sondern auch von einem Plus an Stauraum

und Ergonomie.“

28 KÜCHENPLANER 12/2019


Drei Schüller-Neuheiten vereint: Marmor optik, Messingtöne

und das neue Auszug sys tem „ Optimus“, das mit seiner Geradlinigkeit

noch elegantere Innenausstattungen erlaubt.

Foto: Schüller

Foto: next125

So geht’s

auch: Eine

vollausgestattete

Premiumküche

von

next125

auf 12 m 2

Grundfläche.

„Anders ist besser ...“

Sachsenküchen gibt es offen zu: „Unser diesjähriges

Motto ist schon etwas provokant. Doch schlussendlich

geht es darum ‚anders gut zu sein‘. Das gilt nicht nur

für uns als Hersteller, sondern auch für unsere Kunden

im Fachhandel. Wir wollen den Schrank nicht neu erfinden,

aber wir können versuchen, ihn noch besser zu

machen. Wir wollen die Menschen nicht ändern, aber

wir können versuchen, ihren Lebensraum noch optimaler

zu gestalten. Unser Streben nach Individualität

ist kein Selbstzweck, sondern der Wunsch nach sinnvoller

Andersartigkeit.“ Mit diesem Statement als Basis

präsentierte sich Sachsenküchen auf seine ganz eigene

Weise im Kitchen Center Löhne. „Unser Bemühen ‚anders

zu sein‘ sollte auch im Rahmen der Küchen meile

klar zum Ausdruck kommen“, sagte Geschäftsführer

Elko Beeg.

Die Messegäste erwartete in zehn Musterplanungen

auf 500 m 2 Fläche ein Mix aus den Themen ganzheitliches

Wohnen und „Maßküche 4.0“, gepaart mit einer

Reihe echter Innovationen. Fast unsichtbare Möbelbeschläge

(„Tiomos“ von Grass) gehörten zu diesen

Innovationen und auch individuell gestaltbaren Pendelleuchten.

„Was zur Living Kitchen 2019 als Studie

begann ist nun verfügbar: Eine Leuchte, die wie unsere

Küchen in weit über 150 Dekoren planbar ist“, beschrieb

Elko Beeg den Leistungsumfang. Die gemeinsam

von Sachsenküchen und der Firma Hera (Enger)

entwickelte Leuchte gibt es in vier Längen von 120 cm

bis 240 cm. Die Vermarktung erfolgt ab dem 1. Oktober

exklusiv über Sachsenküchen. „Egal ob über einer

Kochinsel oder über dem Esstisch, unsere Pendelleuchte

ist ein echter ‚Hingucker‘“, so Beeg. Licht als emotionales

Element gibt es bei den Sachsen natürlich auch

im Schrank selbst. So gibt es die Profileinbauleuchten

jetzt auch senkrecht in die Schrankseite integriert.

Regalsysteme gibt es schon viele am Markt, dennoch

sieht Sachsenküchen genügend Gründe für eine

weitere Variante. Charakteristisch für das neue Regalsystem

ist der Sockelboden mit aufgestelltem Leitersys

tem und dem dahinterliegendem Nischenpaneel.

Das System sei einfach planbar und werde durch den

Einbau der Profilleuchten zum Showobjekt in jedem

Wohnraum, so der Hersteller.

Hochwertige Materialien prägen die Modell-Neuheiten.

Mit dem Modell „Adina“ wird es in der neuen

Kollektion Fronten aus Polymerglas auch in matter Ausführung

geben. Neben zwei Weißtönen und der Farbe

kaschmir stellt Sachsenküchen besonders die Ausführung

in Titan heraus. Alle Fronten des Modells „Adina“

können mit farbgleicher Kante oder mit akzentuierter

Holzkante sowie mit Edelstahlkante gefertigt werden.

Bei den beliebten supermatten Fenix-Fronten werden

die Farben Weiß und Cobaltgrau ergänzt. Außer dem

gibt es eine Fenix-Front mit echter Edelstahlbeschichtung.

Wie bei allen anderen Fenix-Modellen werden

die neuen Farben und Dekore auch als 40 mm Arbeitsplatte

und als 12 mm Kompaktarbeitsplatte angeboten.

Im unteren Preissegment runden drei neue Holzdekore,

ein Steindekor und eine schwarze Front mit neuer

Struktur die Modellpalette ab.

Und nicht zuletzt die sandgestrahlte Eiche. Die sei

schon auf der Living Kitchen ein Eyecatcher gewesen.

Auch für die neue moderne Landhausfront „Amalia“ ist

sie die Basis, jedoch als Rahmenfront mit integriertem

Griffelement. Entstanden ist eine Landhausoptik mit

puristischem Charme und interessanter Haptik. Da bei

Sachsenküchen alle Fronten individuell gefertigt werden,

sind hier verschiedene Standard- und Sonderbeiztöne,

sowie Ausführungen in Matt- oder Strukturlack

möglich.

Mit 26 Korpusdekoren bietet der Hersteller ein

breites Spektrum an innen und außen dekorgleichen

Varianten an. Neu sind dieses Jahr die Korpusdekore

„Sherman Eiche anthrazit“ sowie „Evoke Sunset“

mit charakteristischen schwarzen Ästen. Im Uni-Design

wird es ab Januar 2020 einen schwarzen Korpus

mit hochwertiger matter Struktur geben. Wer es noch

hochwertiger möchte, kann auf den „Tischlerkorpus“

zurückgreifen.

12/2019 KÜCHENPLANER 29


Küchenmöbel

Foto: SieMatic

Die filigranen

Proportionen,

die vor allem

mit der schwebenden

Arbeitsplatte,

der

umlaufenden

Griffmulde und

den feinen

Konturen in jeweils

6,5 mm

zum Ausdruck

kommen, definieren

maßgeblich

die

einzigartige

Designphilosophie

der neuen

SieMatic „SLX

PURE“.

Im Oktober startete Sachsenküchen zudem mit der

Vermarktung von Badmöbeln. Bereits auf der Living

Kitchen gab es ein erstes Preview auf die Kollektion.

„Wir sind für einen unserer Kunden bereits seit drei Jahren

im Bereich Badmöbel unterwegs. Nun möchten wir

dieses Sortiment auch für andere interessierte Handelspartner

öffnen und so die Qualität einer Sachsenküche

auch im Bad erlebbar machen“, so Elko Beeg. Die erste

Kollektion beinhaltet ein Konsolenprogramm sowie ein

eigenes Sortiment an Spiegelschränken mit entsprechenden

Beimöbeln. Neben den aktuell erhältlichen Aufsatzbecken

wird es ab Januar 2020 dann ein kleines Sortiment

an Aufsatzbecken aus Mineralwerkstoff geben.

Innovationen nutzen

„Ein Motto gibt man sich nicht nur, man lebt es.“ Die

Gültigkeit dieser Maxime wollte Schüller in diesem

Jahr besonders ausdrucksstark präsentieren: mit einer

neuen Schub-Zug-Generation („Optimus“), einer

neuen Korpushöhe (84,5 cm), einer neuen Elektrogeräteausrichtung

und umfassenden Digital Services. „Damit

wollen wir dem Handel genau den Innovationsvorsprung

bieten, der heute am Markt benötigt wird“,

heißt es. Das dazugehörige Messemotto: „Maßstäbe

setzen – Innovationsvorsprung nutzen“.

Für gleichermaßen wohnlich wirkende und ergonomische

Planungen entwickelten die Schüller-Techniker

in enger Zusammenarbeit dem österreichischen

Beschlaghersteller Blum das neue Auszugsystem

„ Optimus“, und auch die Bauhöhe 84,5 cm vereint die

genannten Aspekte „Wohnlichkeit“ und „Ergonomie“.

Prägend für das Design von „Optimus“ ist die elegantschmale

15 mm Optik der Metallzargen und eine harmonisch

abgestimmte Farbgebung in edlem Grau. Das

System ist aufgebaut auf einer Plattform mit offenen

Relingzügen, transparenten Glas-Boxsides sowie einer

geschlossenen Box-Cap-Lösung in Metall. „Und das

alles in einer hohen Wertanmutung und technischen

Perfektion, wie zum Beispiel die synchronisierte Führung

für einen gleichmäßigen, komfortablen Lauf beweist“,

betont Schüller.

Die neue Korpushöhe C5 von 84,5 cm trägt dem

Trend zu einer zunehmend wohnlicheren Küchengestaltung

gleichfalls Rechnung. Als Ergänzung der

bestehenden Bauhöhen von 71,5 cm und 78,0 cm verleiht

der erhöhte Korpus, insbesondere in Kombination

mit den niedrigen Sockelhöhen von 5 oder 7,5 cm,

der Küche einen zeitgemäßen, wohnlichen Charakter.

Zusätzlich vereint er ein hohes Maß an Ergonomie mit

zusätzlichem Stauraum. Und das „unter Beibehaltung

der für schüller.C typischen, klaren Linienführung“.

„Wahre Stauraumwunder“ seien zudem die extratiefen

Schränke (66 cm): diese schaffen in der Bauhöhe C2

(78,0 cm) maximalen Stauraum und Arbeitsfläche und

sind besonders für den Nischenpaneelbereich geeignet,

bei verbauten Tischlüftern sowie bei Vorwandinstallationen.

In der Collection 2020 wurde das bestehende

Angebot extratiefer Schränke neu bewertet und entsprechend

preislich „attraktiv“ gestaltet.

Die weiteren kreativen Neuheiten und die vielfältigen

Stilrichtungen der Collection 2020 von schüller.C

wurden im house4kitchen am Beispiel von 21 Küchen

illustriert. Mit den neuen Holzoptiken (Wild eiche natur

NB; „Modena“, und Flammeiche schwarz NB;

„ Linea“) stehen dem Planer ab sofort zwei zusätzliche

markante Dekorfronten zur Verfügung. Exklusive Eleganz

versprüht auch die UV-Lackfront „Targa“ in zeitgemäßen

Marmordekoren, erhältlich in heller (bianco)

oder dunkler (scuro) Ausführung. Neu im Programm:

die Samtmattlackfront „Alea Matt“ mit charakteristischer,

horizontaler Griffausfräsung in der Front.

Mit zwei neuen, neutralen Samtmattlackfarben will

Schüller-Küchen zudem und einmal mehr seine Kompetenz

in der Verarbeitung wasserbasierter, hochwertiger

Lacke untermauern.

30 KÜCHENPLANER 12/2019


Die ausgeklinkte Griffmulde ist der Clou beim Küchendesign „Stage Line“ von Warendorf.

Foto: Warendorf

Foto: Villeroy & Boch

Spüle, Armatur, Küchenmöbel:

alles Villeroy & Boch. Produziert

wird von Störmer Küchen in Lizenz.

Zeitgemäßen Glamour verkörpern auch Details in

Messing, erhältlich als Griff und Griffleiste sowie im

Wangen- (Wangenschuh) und Oberschrankbereich

(Wabenglas): das schimmernde Material setzt glänzende

Akzente und empfiehlt sich als aufmerksamkeitsstarker

Kombinationspartner. Abgerundet wird

das Neuheitenspektrum 2020 durch Stauraum- und

Abfalllösungen sowie fünf neue Arbeitsplattendekore,

unter anderem im aktuellen Terrazzo-Trend.

Ein Gespür für den Zeitgeist beweist das Unternehmen

auch im Elektrogeräte- Bereich: Das neue Design

bei „Juno Selection“ spiegelt den Trend zu einem höheren

Glas- und Schwarzanteil bei Geräten wider. Für

eine harmonische horizontale und vertikale Linienführung,

und somit ein zeitgemäßes Erscheinungsbild,

sind Einbaubacköfen und Kompaktgeräte mit Wärmeschublade

im Design und maßlich aufeinander abgestimmt.

Exklusiv im Bereich der Komplettvermarktung

sind ab dem Collectionsjahr 2020 Neff-Geräte

erhältlich: zur Abrundung des Angebots in der gehobenen

Mittelklasse.

Hinter den Kulissen wurde zudem an einer umfangreichen

Ausweitung der Digital Services gearbeitet.

Für eine „optimale Unterstützung der Customer

Journey“, erläutert das Unternehmen. So ergänzt in

diesem Jahr ein Hauswirtschaftsraumplaner den bewährten

Küchenplaner im Netz und ermöglicht dem

Endkunden eine umfassende, digitale Planung von

Lebensräumen. Der Vorteil: der Interessent erhält ein

zusätzliches Informationstool und somit eine ideale

Grundlage für den Küchenkauf im Fachhandel. Mit der

Option „Partnerplaner“ hat der Händler die Möglichkeit,

beide Tools im Paket zu erwerben, zu individualisieren

und auf der eigenen Webseite zu integrieren.

Auch die Planungssoftware für den Fachhändler hat

in diesem Jahr bedeutende Erweiterungen erfahren: so

besteht bei den Ausführungen mit Griff ab sofort die

Möglichkeit, einen Höhenwechsel zwischen den Bauhöhen

C1, C2 und C5 zu simulieren und dadurch sehr

einfach die bestehende Planung in der Höhe anzupassen.

Durch eine spezielle Verlinkung ist außerdem das

Verkaufshandbuch elektronisch in der Planungssoftware

abrufbar. Dies bedeutet mehr Planungskomfort

und eine deutliche Zeitersparnis für den Planer. Erweiterungen

im Bereich des elektronischen Bestellverfahrens

EDI, die vollelektronische Abwicklung nachträglicher

Auftragsänderungen, komplettieren das

umfangreiche Servicespektrum.

Premium auf kleinen Flächen

Um den Produktneuheiten die notwendige Reifezeit

zu gewähren, präsentiert die Schüller-Premiummarke

next125 Neuheiten im zweijährigen Rhythmus stets

auf der Eurocucina in Mailand. So war im Obergeschoss

des house4kitchen in diesem Jahr also Modellpflege angesagt.

Und die Neu-Inszenierung beliebten Klassiker.

Anhand von acht prägnanten Planungen bewies die

Marke Wandelbarkeit und Planungskompetenz — insbesondere

in Hinblick auf kompakte Grundrisse. Denn

die Herausforderungen der Urbanisierung, u. a. die Verknappung

bezahlbaren Wohnraums und die Zunahme

der Singlehaushalte, erfordern intelligente Konzepte: Je

weniger Raum für die Küche zur Verfügung steht, desto

durchdachter müssen die Lösungen für Stauraum, Abläufe

und Funktionen sein. Mit zwei vollausgestatteten

kompakten Planungen auf 12 m 2 demonstrierten die

next125-Planer, dass auch auf kleineren Grundflächen

(oder gar in einem Tiny House) keine Abstriche in Sachen

Design und Wertigkeit gemacht werden müssen.

Neue Impulse im Jubiläumsjahr

90 Jahre SieMatic das sind 90 Jahre Küchengeschichte

einer der prägenden Marken in Deutschland und

längst auch international. Seit Jahrzehnten steht der

12/2019 KÜCHENPLANER 31


„zeyko Flow“

ist noch ein

Prototyp. Das

hinter den

Einschubtüren

verborgene

„Laundry

Center“ ist indes

kurz fristig

verfügbar. Beim

Design kommen

Karbonschwarz

und Nussbaum

zusammen.

Foto: zeyko

Hersteller für Kitchen Interior Design von zeitloser

Eleganz. Für Design und Qualität, die keinem kurzfristigen

Trend unterliegen, sondern über viele Jahre

Bestand haben und so für Planungssicherheit sorgen.

Gegründet wurde das Unternehmen 1929, damals

noch unter dem Namen August-Siekmann-Möbelwerke.

Und zwar im westfälischen Löhne, wo sich

noch heute der Hauptsitz befindet, wenngleich der

Eigentümer des Unternehmens seit Oktober 2017 aus

China kommt. Ungeachtet dieser prägnanten Veränderung

wurden in diesem September die Jubiläumsfeierlichkeiten

unter dem Motto „Timeless by Tradition“

zelebriert. Warum auch nicht? Denn die Geschichte

von SieMatic spiegelt gewiss auch wesentliche Meilensteine

der Küchengeschichte an sich wider: vom ursprünglichen

Küchenbüfett über die erste grifflose

SieMatic bis zu ganzheitlichen Einrichtungskonzepten.

Die gesamte Branche wurde auch von Entwicklungen

aus dem Haus Siekmann geprägt. So gilt das

Unternehmen beispielsweise als Erfinder der grifflosen

Küche. Aus dem kleinen Familienbetrieb hat

sich längst ein international agierender mittelständischer

Küchenhersteller entwickelt. SieMatic – der

Markenname entstand 1960 – ist heute eine weltweit

etablierte Premiummarke. „Küchen sind längst in den

Mittelpunkt des Wohnraumes gerückt und werden

sich noch viel stärker zum zentralen Ort für die Familie

und Freunde im täglichen Leben etablieren. Diesen

Ort werden wir auch in Zukunft aktiv mitgestalten“,

sagt Ulrich W. Siekmann, CEO von SieMatic und Enkel

des Gründers August Siekmann.

Die neue SieMatic SLX PURE ist bestes Beispiel für

die Verschmelzung von Küche und Wohnraum. Denn

die neue Interpretation der grifflosen Küche ist ebenso

ästhetisch wie funktional. Hinter edlen Oberflächen,

filigranen Proportionen und transparenten Flächen

steckt die gesamte SieMatic Küchen-Expertise:

Von den nur 6,5 mm dünnen Elementen über das intelligente

Innenleben bis hin zur völlig neu konzipierten

Griffmulde mit dezent integrierter und individuell

steuerbarer Lichtleiste. Dieses neue Küchenkonzept ist

Teil der SieMatic Stilwelt „Pure“, die sich durch ihr minimalistisches

und klares Design auszeichnet. Insgesamt

bietet SieMatic drei Stilwelten, die sich individuell

in die Lebenswelten der Kunden einfügen. Die Stilwelt

„Urban“ ermöglicht eine besonders flexible Planung mit

Solitärmöbeln – wie der preisgekrönten SieMatic 29,

der Neuinterpretation des klassischen Küchen büfetts.

Charakteristisch für die Stilwelt „Classic“ ist die Kombination

aus Tradition und Moderne, vor allem sichtbar

im kreativen Materialmix mit Elementen aus Metall

und Glas.

SieMatic nutzt das Jubiläumsjahr auch für einige

Veränderungen. So trägt das SieMatic Forum, dass

seit 1995 im Rahmen der MOW stattfindet, einen neuen

Namen: „SieMatic Interior Design Days“. Der Name

verdeutlicht sowohl die Realität im Premium-Küchenmarkt,

als auch den Anspruch von SieMatic, nicht

Küchen, sondern Lebenswelten zu erschaffen.

Ein weiterer Höhepunkt des Jubiläumsjahres war

und ist der SieMatic ID Contest. Gefragt waren herausragende

Raum- und Küchenplanungen, die durch außergewöhnliche

Designqualität und Kreativität überzeugen.

Insgesamt wurden von Planern, Architekten

und Endkunden weit über 300 Objekte aus 25 Ländern

zum erstmalig in diesem Jahr ausgerichteten Wettbewerb

eingereicht, der zukünftig in einem zweijährigen

Turnus durchgeführt werden soll. Die achtköpfige, international

und hochkarätig besetzte Jury zeichnete jeweils

einen Gewinner in den Kategorien „Best of the

Best“, „Best of PURE“, „Best of URBAN“ und „Best of

CLASSIC“ aus und verlieh 23-mal die Auszeichnung

„Honorable Mention“. Die Gewinner wurden im Rahmen

der SieMatic Interior Design Days aufs Podest gebeten

und geehrt.

Vollausstattung aus einer Hand

Zur Küchenmeile stellte Villeroy & Boch erstmals sein

neues Küchenmöbelsortiment vor. Fachbesucher und

Handelspartner konnten sich im Forum 26, dem Ausstellungszentrum

von Störmer Küchen in Rödinghausen,

einen Eindruck verschaffen. Ausgestellt wurden

vier vollausgestattete Küchen in unterschiedlichen

Stilrichtungen von Landhaus bis Modern. Die Modellküchen

gaben einen ersten Einblick in das kommende

Portfolio, bei dem besonders die Kernkompetenz des

Unternehmens, die Keramik, eine zentrale Rolle spielen

wird. So wurden neben Arbeitsplatten auch Fronten

aus Villeroy & Boch-Keramik gezeigt. Mit dem neuen

32 KÜCHENPLANER 12/2019


Küchenmöbelprogramm will Villeroy & Boch das Gesamtangebot

des Unternehmens erweitern. „Gemeinsam

mit unseren Keramikspülen und Küchenarmaturen

erweitern wir mit den Küchenmöbeln unser

Sortiment im Bereich Küche. Damit bieten wir nicht

nur eine Markenküche aus einer Hand, sondern ergänzen

auch unser bestehendes Produktportfolio der Bereiche

Bad und Wellness, Tischkultur und Wohnen zu

einem ganzheitlichen Marken-Einrichtungskonzept,“

so David Jakob, Head of Product Licensing bei Villeroy

& Boch. Hergestellt und vertrieben werden die Küchenmöbel

von Lizenzpartner Störmer, der das Programm

zum geplanten Platzierungsstart Anfang 2020 selektiv

vermarkten wird.

Ausgeklinkte Griffmulde

Die Präsentation auf Gut Böckel war für Küchenmöbelhersteller

Warendorf auch das Signal für den Neubeginn

nach der im Sommer 2019 abgeschlossenen

Übertragung des Geschäftsbetriebs auf den neuen Inhaber.

Investor und neuer Besitzer des Unternehmens

„ WARENDORF – Die Küche GmbH“ ist wie bereits gemeldet

das Ehepaar Wang aus Hongkong. Sie verstehen

sich als strategischer Partner und agieren eigenen

Angaben zufolge „bewusst im Hintergrund“. Auf Gut

Böckel belegt der Hersteller dieselbe Fläche wie im Vorjahr

und zeigt auf rund 200 qm fünf Küchendesigns.

Der patentierte Faltkorpus in den Farben Silbergrau

oder Anthrazit ist das Grundelement in jedem Küchenkonzept.

Zu den Neuheiten und Weiterentwicklungen

gehören Holzdekore und Oberflächen in Keramik- und

Marmoroptik sowie metallische Fronten. Im Mittelpunkt

stand das Design „Stage Line“, eine Weiterentwicklung

der „Cool White“ von Warendorf. Charakteristisch

ist dabei die ausgeklinkte Griffmulde, die eine

optisch reizvolle horizontale Linienführung ermöglicht

und dabei stilvolle Akzente setzt. Platziert werden

kann die Griffmulde individuell. Das eingearbeitete

Greifraumprofil ist ebenso wie die Front im Farbton

Deckweiß gehalten.

Stark im Verbund

zeykos Auftritt im Kitchen Center Löhne war geprägt

zum einen durch die Präsentation von Bewährtem in

Verbindung mit neuen Funktionen oder Details, zum

anderen durch die Zusammenarbeit mit den Schwesterfirmen

in der seit nunmehr knapp zwei Jahren bestehenden

Firmen-Trilogie. So wurden Teile der Ausstellung

durch den Ladenbauer Trendstore konstruiert und

so manche Oberfläche des Innenausbauers Brunold gefertigt.

Und das exklusiv für zeyko.

Unter anderem zeigte die Schwarzwälder Küchenmanufaktur

mehrere Produkt-Studien. Zum Beispiel

„zeyko Flow“: Die grifflose Küche (genannt „Spirit“)

ist noch in der Konstruktionsphase, im Hochschrankbereich

jedoch zeigte der Hersteller ein bereits kurzfristig

verfügbares „Laundry Center“ aus dem bewährten

Forum-Programm. Es verbirgt sich hinter

Einschubtüren. Diese Lösung stieße laut Unternehmen

auf viel Zuspruch. Zudem skizzierte diese Präsentation

einen ersten Ansatz, wie bei zeyko durch einige Neuerungen

die Küche in andere Wohnbereiche ausgeweitet

werden kann. Ein weiteres Highlight dieser Planung

ist die funktionelle Nischenrückwand mit integrierten

Metallschienen, in die diverse Beleuchtungs- und Aufbewahrungselemente

frei eingeklipst und nach Belieben

platziert werden können.

Schon bekannt sind die Küchenmodelle „Woodline.

one“ sowie „Oceangreen“ mit schimmernder Schiefer-Oberfläche

in Kombination mit satiniertem weißem

Glas. Beide Designs wurden zur Küchenmeile mit

neuen Planungsdetails gezeigt. Relativ neu ist hingegen

der „zeyko Rack“. Dieser Küchentyp feierte auf der

Living Kitchen 2019 Premiere und wurde nun erneut

als modulare Mini-Küche für den urbanen Raum inszeniert:

in schlichtem, elegantem Weiß in Kombination

mit einer warmer Holzrepro. Praktische, ergänzende

Funktionselemente zum Einhängen beim „skyRACK“

sowie die komplett mobile Variante des „sideRACK“

mit Frisch- und Brauchwasserkanister rundeten die

Präsentation des „zeykoRACK“ ab.

Dirk Biermann

Noch mehr Küchen

Foto: Skywalk

Dank der indirekten Beleuchtung scheint der Küchenblock im Raum zu

schweben. „Skywalk“ heißt dieser 360°-Neuheit, die auf der area30 bei

hansgrohe die Blicke auf sich zog. Fachhändler können eine Lizenz erwerben

und „Skywalk“ herstellerunabhängig umsetzen. Mehr Infos dazu auf

www.skywalk-kitchen.com.

Für diese ausführliche Reise durch

die Sortiments neuheiten der Küchenmöbelhersteller

haben wir

alle sachdienlichen Hinweise ausgewertet,

die uns vorlagen. Über

viele Neuheiten der Küchenmeile

2019 von diesen und weiteren Herstellern

haben wir bereits in Ausgabe

KÜCHENPLANER 10/2019 berichtet.

Diese Beiträge finden Sie

auch online auf www.kuechenplaner-magazin.de.

12/2019 KÜCHENPLANER 33


Küchenmöbel

Ideen für die

Wohnkonzepte der Zukunft

Auf Messen und vielen weiteren Veranstaltungen geht es aktuell um moderne

Wohnkonzepte und um Ideen, wie diese mit raffinierten Möbelideen realisiert

werden können. Auch Beschlägespezialist Blum widmet sich der Frage:

Wohin geht die Reise beim Wohnen der Zukunft?

Die Welt verändert sich und damit

auch die Art und Weise, wie Menschen

in Zukunft wohnen werden.

Zwei Phänomene, die mit diesem

Wandel zusammenhängen, stechen

besonders hervor: Individualisierung

und Verdichtung. Das heißt:

Wohnungen sollen so individuell

sein wie die Menschen, die darin

leben, und gleichzeitig viel Komfort

bieten. Egal, ob kleine Singlewohnung,

geräumiges Apartment

für zwei oder großes Familienhaus

– eines trifft für alle Wohnkonzepte

gleichermaßen zu: Es gilt den vorhandenen

Stauraum optimal zu

nutzen. Und das hängt nicht von

der Größe der jeweiligen Wohnung

ab, sondern einfach von cleveren

Lösungen und raffinierten Ideen

für Layout und Ausstattung.

Schon auf der interzum 2019

skizzierte Blum zahlreiche Ideen,

wie Menschen künftig in optimal

genutzten Räumen wohnen können.

Nun zeigte das Unternehmen zusammen

mit Partnern aus der Baubranche

weitere Ansätze. Deren

Ausführungen ergänzten Experten

aus der hauseigenen Abteilung Bedürfnisforschung

mit kreativen Lösungen.

Das Ziel: hohe Wohnqualität.

Erprobte Kooperationen

„Wir setzen uns im Rahmen unserer

Bedürfnisforschung permanent

mit Trends auseinander. In

diesem Zusammenhang beschäftigt

uns auch das aktuelle Thema

‚Urbanisierung‘ intensiv. Demografischer

Wandel, verändertes Konsumverhalten,

Energie- und Ressourcenschonung,

zunehmende

Digitalisierung sind wichtige Bereiche,

die wir genau analysieren

werden“, erklärt Siegfried Röck,

Leiter der Bedürfnisforschung bei

Blum. Seit Jahren erforschen und

dokumentieren die Experten aus

der Blum-Bedürfnisforschung z. B.

Küchensituationen auf der ganzen

Welt. Die Erkenntnisse daraus bilden

die Basis für neue Beschlagsideen

und -anwendungen. „Wir arbeiten

seit längerer Zeit schon eng

mit regionalen Bauträgern zusam-

Wohnkonzepte

der Zukunft und

optimale Stauraumnutzung


damit beschäftigt

sich bei

Blum eine eigene

Abteilung:

die Bedürfnisforschung.

34 KÜCHENPLANER 12/2019


Fotos: Blum

Der Sockelauszug „Space Step“ kombiniert Trittfläche und darunter liegenden Auszug,

damit können höhere Stauebenen komfortabler erreicht und zusätzlicher Stauraum

im Sockel geschaffen werden.

men. Denn, wenn der Grundriss einer

Wohnung und die Innenausstattung

gemeinsam angedacht und entwickelt

werden, kann eine optimierte Lösung

für die späteren Bewohner entstehen“,

so Siegfried Röck weiter. Egal, wie groß

der Wohnraum ist, eine Anforderung

bleibt stets gleich: den vorhandenen

Stauraum in jeder Wohnungsgröße effizient

zu nutzen und mit cleveren Ideen

für viel Komfort und gesteigerte Wohnqualität

zu sorgen.

Zukunftsweisende Ideen

Zu den externen Blum-Partnern zählt

auch Rhomberg Bau in Bregenz. Seit

Jahren arbeiten Architekten und Projektentwickler

des Bauunternehmens

eng mit der Abteilung Bedürfnisforschungs

von Blum zusammen. Im regen

Austausch werden Ansprüche von

Wohnungsinhabern gemäß Zeitgeist

und Trends erforscht. Hand in Hand

werden Wohnungslayouts entwickelt,

die vorhandenen Raum optimal nutzen

und gleichzeitig die Bedürfnisse der

späteren Bewohner abdecken. „David“

heißt der „brand name“ für das Konzept,

das Rhomberg Bau bei neuen Wohnprojekten

verfolgt. „Wohnen auf Zeit“ ist

die Idee dahinter: Vollständig möblierte

und ausgestattete Wohneinheiten können

so für einen Lebensabschnitt oder

eine begrenzte Zeit genutzt werden, besonders

praktisch für Singles, neu zugezogene

Mitarbeiter zum Start oder für

Studenten. „Wir realisieren bereits die

ersten Projekte mit diesem Konzept. Interessenten

können die kompakte Wohnung

in der Zentrale von Rhomberg Bau

mittels ‚Augmented Reality‘ nahezu realistisch

erleben und erste Eindrücke von

unserem neuen Wohnkonzept bekommen“,

beschreibt Jürgen Zankovitsch,

Projektverantwortlicher bei Rhomberg

Bau, die ersten Einsatzmöglichkeiten

beim Bauunternehmen.

Wohnkonzepte live erleben

Wie Apartments künftig aussehen

können, wie Stauraum optimal genutzt

werden kann, was raffinierte

Möbel ideen bringen – das beweisen

zwei Studios, die bei Blum in der La-

• Der KÜCHENPLANER-

NEWSLETTER informiert über

die wichtigsten News aus

der Küchenbranche

• Sorgfältig recherchiert

und bearbeitet durch die

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12/2019


Küchenmöbel

Das Homeoffice in Form eines Bürotowers mit Rädern

lässt sich auch als Stehtisch für Gäste verwenden.

Fotos: Blum

borküche aufgebaut sind und die

jüngst von der Fachpresse live erlebt

werden konnten. Moritz Spielberg,

Mitarbeiter der Blum-Bedürfnisforschung,

präsentierte eine

47-m 2 -Wohnung und seine Kollegin

Belinda Gasser eine mit 22 m 2 .

Das Besondere: Jeder Zentimeter ist

hier clever genutzt. Das Home office

hat die Form eines Büro towers und

ist als fahrbares Stehpult ausgeführt.

Der Ess tisch lässt sich mit

wenigen Handgriffen für weitere

Gedecke erweitern, Snacks, Spiele

oder iPad finden im Couchtisch unter

der verschiebbaren Tischplatte

ihren Platz. Die Bar ist in der Armlehne

des Sofas versteckt und bietet

Flaschen und Gläsern idealen

Stauraum. In der Diele sind Jacken

& Co. auf herausziehbaren Kleiderstangen

bestens versorgt. Zusätzliche

Klappenstühle für Besucher

„zaubert“ Moritz Spielberg aus dem

Sockel der Küchenzeile und aus der

Wohnwand. Noch komprimierter

ausgestattet ist die Wohnung von

Belinda. Beide Einheiten machen

deutlich, wie das Wohnen in Zeiten,

in denen Raum immer knapper und

damit teurer wird, funktionieren

kann – ohne Verzicht auf Funktion,

Komfort und jede Menge Stauraum.

Handwerk trifft Moderne

Eine weitere Praxis-Exkursion

führte die Blum-Besucher zu einem

innovativen Unternehmen im Bregenzerwald:

Seit über 20 Jahren

entwickelt und baut die Zimmerei

Kaufmann in Reuthe moderne

Holzmodulbau-Lösungen. Dabei

kombiniert das Unternehmen traditionelles

Handwerk mit modernen

industriellen Methoden. Der

wesentliche Vorteil dieser Bauweise:

Die meisten handwerklichen Arbeitsschritte

können witterungsunabhängig

in einer Montagehalle

ausgeführt werden. Genormte Abläufe

und Produktionsprozesse

garantieren eine schnelle, hochwertige,

gleichbleibende und kontrollierte

Ausführungsqualität. Der

Output ist ein schlüsselfertig ausgebautes

Raummodul mit allen notwendigen

Installationen, das auf

Wunsch sogar komplett möbliert

mittels Tieflader angeliefert wird.

Drei unterschiedliche Modultypen

bringen entsprechende Vielfalt.

Die Vorteile liegen für die Verantwortlichen

auf der Hand: garantierte

Kosten- und Terminsicherheit,

gleichbleibend hohe Qualität

und wesentlich kürzere Bauzeiten.

Dirk Biermann

Kein Zentimeter verschenkt – die Bar der 47 m 2 -Wohnung

ist in der Armlehne der Couch untergebracht.

Namhafte Bauunternehmen,

wie Rhomberg

Bau in Bregenz,

entwickeln zukunftweisende

Wohnkonzepte

wie ‚David‘.

Bei der Ausstattung

ist Blum der innovative

Kooperationspartner

(www.

rohmberg.com).

Snacks, Spiele oder iPad finden im Couchtisch unter der

verschiebbaren Tischplatte den idealen Platz

Portal für Ideen

Inspirierende Möbelideen zeigt der Beschlägespezialist

Blum auf seiner neuen Online-Plattform

www.blum-inspirations.com.

36 KÜCHENPLANER 12/2019


Endlich Ordnung im Auszug

Kesseböhmer hat eine clevere Lösung für die Organisation von Vorratsdosen

entwickelt. „SpaceFlexx“ heißt die Neuheit. Damit soll das unübersichtliche Suchen

von Kunststoffboxen unterschiedlicher Größe endlich der Vergangenheit angehören.

Das Ordnungsprinzip ist so einfach wie genial: Ein Rahmen aus

verchromten Metallstreben und Kunststoffkomponenten verbindet

jeweils fünf horizontal verlaufende und an den Streben verschiebbare

Einteilungen. Diese Innovation aus Hightech-Textil-Gurtbändern

„made in Germany“ nennt sich „nesttex“. Das Staugut lässt sich

unabhängig von seiner Form und Größe einfach zwischen die Einteilungen

stecken und intuitiv sortieren. Die elastischen Gurtbänder

passen sich an jede Dosengeometrie und den Auszug an. So findet alles

seinen festen Platz – ganz ohne Klappern und Verrutschen. Und

es schafft Übersicht und gute Erreichbarkeit. „SpaceFlexx“ ist als

nachrüstbarer und ohne Werkzeug zu montierender Bau kasten konzipiert,

der in alle Auszüge ab 60 cm Frontbreite passt.

Funktionalität stand auch bei der Entwicklung von „nesttex“ im

Mittelpunkt. Das Material habe eine lange Lebensdauer und „lässt

sich einfach und schnell reinigen“. Die transparenten Gurtbänder

eignen sich auch für die Waschmaschine.

Einer Untersuchung von Kesse böhmer zufolge nutzen 98 % aller

Haushalte in Deutschland Vorratsdosen; über 70 % äußern jedoch Unzufriedenheit

mit der augenblicklichen Aufbewahrungssituation.

Und auch wenn der Hersteller mit dem neuen Produkt zunächst die

Küche im Visier hat: „SpaceFlexx“ zeigt sich so flexibel wie seine

Nutzer und bietet sich überall dort an, wo das Chaos aus unterschiedlichen

Utensilien nach Ordnung verlangt: im Bad, Kleiderschrank

oder Büro, in der Garderobe oder im Hauswirtschaftsraum.

Das Staugut lässt sich einfach zwischen die

flexiblen Einteilungen („nesttex“) stecken

und intuitiv sortieren.

Foto: Biermann

Das herkömmliche

Durcheinander

im

Auszug für Vorratsdosen

(Foto

rechte Seite)

hat ein Ende.

Dank „Space-

Flexx“: Es ist

die neue Art,

Vorratsdosen

unterschiedlicher

Größe

und Form

platz sparend

und übersichtlich

in einem

Auszug zu verstauen

(Foto

linke Seite).

Hersteller ist

Kesseböhmer.

12/2019 KÜCHENPLANER 37


Küchenmöbel

Scharniere, die kaum noch als Scharniere

erkennbar sind und neue Gestaltungsmöglichkeiten

hinter den Fronten erlauben.

Auch das ist eine Möglichkeit für Küchenmöbelhersteller,

eigene Wege zu beschreiten.

Diesen realisiert Sachsenküchen mit

dem Produkt „Tiomos“ von Grass.

Grass-Tour entlang der Küchenmeile 2019

Auf der Suche nach dem Eigenen

Hersteller, die heute erfolgreich sein wollen, müssen besonders sein.

Sie müssen eine Marke kreieren, die wiedererkennbare Merkmale hat –

oder sich zumindest ein Gesicht geben, das sie vom Wettbewerb unterscheidet.

Doch was bedeutet Differenzierung in der Möbelwelt?

Und wie können sich Küchenhersteller vom Wettbewerb

differenzieren? Diesen Fragen ging Beschlägespezialist

Grass im Rahmen einer begleiteten Tour mit

Fachjournalisten auf der Küchenmeile 2019 nach. Antworten

wurden auch gefunden: Bei sechs namhaften

Küchenmöbelherstellern. SieMatic, Rotpunkt Küchen,

Ballerina-Küchen, Häcker Küchen, Sachsenküchen und

Störmer Küchen wurde die Gelegenheit geboten darzustellen,

wo sie Mut zur Differenzierung zeigen und bei

welchen Themen sie dies für wenig zielführend halten.

Stilwelten statt Küchenkoje

Der Kunde, das unbekannte Wesen: Für die Hersteller

ergeben sich wenige Möglichkeiten, direkt mit den Endkunden

in Kontakt zu treten. Über Marktanalysen und

Kundenbefragungen wissen Unternehmen zwar heute

ziemlich genau, was Kunden wünschen. Doch für die

direkte Ansprache fehlt der Raum, denn zwischen Hersteller

und Küchenkäufern steht der Handel. Die Strategien,

mit denen die Küchenmöbelhersteller ihre Unverwechselbarkeit

vermitteln, liegen natürlich zunächst

in der Darstellung der Produkte. „Wir platzieren mithilfe

unserer eigenen Planungsabteilung sehr außergewöhnliche

Planungen am PoS“, sagt Markus Sander,

Geschäftsführer Vertrieb, Marketing und Controlling

bei Häcker Küchen. Eine Strategie, die von den Kollegen

geteilt wird: Der Geschäftsführer von Sachsenküchen,

Elko Beeg, und sein Team haben 2016 ihr Lebensstilkonzept

entwickelt: „Wir inszenieren damit eine Welt, in

der die Kunden sich wiederfinden.“ Und Jörg Overlack,

Leitung Markenkommunikation/PR von SieMatic, präzisiert:

„Es geht nicht mehr um die reine Möbelgestaltung,

sondern um ganzheitliche Raumordnungskonzepte.“

Aus diesem Grund hat SieMatic drei Stilwelten

entwickelt, in denen die Kunden in den Küchen studios

ihre eigenen Vorlieben wiederfinden können.

Zu den Maßnahmen, die alle Unternehmen anbieten,

gehören Schulungen der Küchenstudio-Mitarbeiter,

wie sie zum Beispiel Rotpunkt Küchen seit Langem

38 KÜCHENPLANER 12/2019


Elko Beeg, Sachsenküchen: „Wer innovativ sein möchte,

muss Bestehendes auch mal infrage stellen.“

Fotos: Biermann

Heidrun Brinkmeyer,

Ballerina-Küchen:

„Wir bieten

dem Handel jedes

Jahr besondere

PoS-Aktionen

an, in

diesem Jahr ist

es eine Kooperation

mit dem

Gewürzhersteller

Ankerkraut.“

praktiziert: „Wir bieten unseren Kunden mit unserem

‚Inspiration Point‘ an, die Vielfalt und die Planungsvarianten

in einer workshopähnlichen Umgebung zu

präsentieren“, sagt Geschäftsführer Andreas Wagner.

Ebenfalls Standard ist die Bereitstellung von mehr

oder weniger individualisierbaren Werbeprospekten

und Marketingmaterialien. Erweitert wird diese Palette

seit einigen Jahren von digitalen Instrumenten:

„2017 haben wir unsere ‚Magicwall‘ vorgestellt“, erzählt

Christoph Fughe, Geschäftsführer von Störmer Küchen.

„Mit ihr erhält der Kunde die Möglichkeit, unsere

USPs interaktiv im Bewegtbild kennenzulernen. Damit

schaffen wir Reizpunkte und eine deutliche Differenzierung

im Beratungsgespräch.“

Bei Ballerina-Küchen ergänzt man diese klassischen

Mittel der Verkaufsförderung mit einem Blick über den

Tellerrand: „Wir bieten dem Handel jedes Jahr besondere

PoS-Aktionen an“, sagt Geschäftsführerin Heidrun

Brinkmeyer. „In diesem Jahr ist es eine Kooperation

mit dem Gewürzhersteller Ankerkraut. Wir bieten den

Händlern spezielle Elemente zur optimalen Aufbewahrung

von Gewürzen und Tees – und schaffen so Aufmerksamkeit

am PoS und Kommunikationsanlässe für

die verschiedenen Kanäle der sozialen Medien.“

Marke sein oder nicht?

Die Marke bietet enormes Differenzierungspotenzial

– zumindest dann, wenn man direkt an den Kunden

herantritt. Bei den Teilnehmern der Grass-Tour findet

man komplett unterschiedliche Ansätze zur Markenführung:

Häcker Küchen tritt im europäischen Markt

als No-Name-Hersteller auf. „Unsere Kunden können

unsere Küchen als Eigenmarken verkaufen und von

den Möbelverbänden werden wir als Handelsmarke geführt“,

erläutert Markus Sander. Auch Rotpunkt Küchen

hat nicht den Anspruch, sich als Marke im Markt

zu etablieren. Bekanntheit wolle man über Präsenz im

Markt erlangen. Ballerina hingegen befindet sich gerade

im Umbruch. Der Großteil der Küchen, die das

Unternehmen in Rödinghausen produziert, wurde vor

nicht langer Zeit als Handelsmarke verkauft. Hier aber

hat sich das Verhältnis während der letzten 10 Jahre

verschoben: „Inzwischen wird Ballerina von unseren

Händlern zu 70 % als Marke verkauft.“ Und Heidrun

Brinkmeyer will diesen Prozess weiter vorantreiben:

„Wir arbeiten gemeinsam mit unseren Stützpunkthändlern

stark daran, den Namen bekannter zu machen.

Dabei setzen wir auf ein verzahntes Marketing,

bei dem Website und Social-Media-Kanäle eine starke

Rolle spielen.“

Ebenfalls stark auf die Marke setzen die anderen

drei Unternehmen, die im Rahmen der Tour besucht

wurden: „Marke ist für uns mehr als Branding und

Markenaktionen“, sagt Elko Beeg von Sachsenküchen.

„Die Marke wird von den Menschen geprägt, die auf

Augenhöhe mit Kunden und Lieferanten jeden Tag versuchen,

ein Stück besser zu werden. Das Image eines

hochflexiblen Möbelherstellers mit hochwertigen Produkten

und vielen Innovationen haben wir uns hart

erarbeitet.“

12/2019 KÜCHENPLANER 39


Küchenmöbel

„Timeless by Tradition“ ist das Jubiläumsmotto von

SieMatic und das sind drei wichtige Worte, wie Jörg

Overlack erläutert: „Sie beschreiben, wofür SieMatic

seit der Gründung vor 90 Jahren besteht: Design und

Qualität, die keinem kurzfristigen Trend unterliegen,

sondern über viele Jahre Bestand haben.“ Für den Premiumhersteller

ist die Marke ein wichtiges Differenzierungsmerkmal.

„Sie ist der Maßstab. Deshalb hat

die Pflege der Marke im Unternehmen größte Bedeutung.“

Über Schulungen und Gestaltungsregeln für Innenarchitektur

und Styling wird dieses Markenversprechen

im Küchenstudio spürbar gemacht.

Dass Marken Vertrauen und Sicherheit schaffen,

sieht man auch bei Störmer Küchen so. „Vor allem

für die Endkunden sind sie wichtig“, findet Christoph

Fughe. „Deshalb bieten wir ausgesuchte Markenkonzepte

mit den Endkundenmarken Musterring und Villeroy

& Boch an und schaffen so eine Abgrenzung zum

sonstigen Fokus auf Preis und Produkt.“

Bestehendes infrage stellen

Christoph Fughe kommt damit erstmals auf den Kern

der unternehmerischen Tätigkeit zu sprechen, die alle

Unternehmen eint: Küchenmöbel. Dieses Kernprodukt

ist natürlich immer noch vor der Marke und der Präsentation

am Point of Sale der wichtigste Differenzierungsfaktor.

Dementsprechend liegt hier der Schwerpunkt

der Arbeit. Jörg Overlack von SieMatic stellt die

Philosophie seines Unternehmens so dar: „Wir verstehen

Küchen als Lebensräume. Deshalb denken wir

nicht in Produkten, sondern in Stilwelten. Gutes Design

denkt nicht an sich, sondern an die Menschen,

die es nutzen.“ Und dieses Design findet man bei Sie-

Matic in drei verschiedenen Stilwelten wieder: PURE,

URBAN und CLASSIC.

Den Ansatz, mit unterschiedlichen Stilwelten, die

individuellen Geschmäcker zu treffen, ist ein erfolgreicher

Ansatz, den viele Hersteller verfolgen. Ein anderer

ist Materialvielfalt. Bei Ballerina-Küchen ist zum

Beispiel Aluminium neu ins Sortiment gekommen:

„ALU Elements“ hießt die Linie, die aus Designfronten,

filigranen Aluregalen, der Aluminiumsäule „New Spin“

mit Tablet-Halterung und New-Alu-Storebox besteht.

Nur eine von vielen Neuheiten, mit denen Ballerina in

diesem Jahr seine Differenz unter Beweis stellen will:

„Ein weiteres wichtiges Thema ist die digitale Küche, die

immer mehr Einzug hält“, sagt Heidrun Brinkmeyer.

„Die Küche als Treffpunkt wird ebenfalls verstärkt: Unsere

Y-Küche wurde erweitert, sodass jetzt an ihr noch

ein Thekenplatz angebaut ist, womit die kommunikative

Gestaltungsform noch stärker zur Geltung kommt.“

Differenz bedeutet ja auch, Sachen anders zu machen.

Das ist der Ansatz, den Elko Beeg für die Neuheiten

bei Sachsenküchen gewählt hat: „Wer innovativ

sein möchte, muss Bestehendes auch mal infrage stellen.

Wir haben uns also gefragt, ob man Möbelbeschläge

immer sehen muss? Unsere Antwort: Nein.“ Das

Ergebnis ist die erste Produktfamilie mit verdeckten

Beschlägen, die in den Glasschränken und -vitrinen

sowohl im geöffneten als auch im geschlossenen Zu-

Fotos: Biermann

Andreas Wagner, Rotpunkt Küchen: „Im ‚Inspiration

Point‘ die Vielfalt und die Planungsvarianten in einer

workshopähnlichen Umgebung präsentieren.“

Christoph Fughe, Störmer Küchen: „Ausgesuchte Markenkonzepte

mit den Endkundenmarken Musterring

und Villeroy & Boch schaffen eine Abgrenzung zum

sonstigen Fokus auf Preis und Produkt.“

40 KÜCHENPLANER 12/2019


stand kaum sichtbar sind. Für diese Entwicklung hat

Sachsenküchen auf eine Innovation aus der Entwicklung

von Grass zurückgegriffen: Der Kinvaro T-Slim,

der dünnste, effizienteste Beschlag, den GRASS je entwickelt

hat, wurde von den Sachsen bereits auf der

Living Kitchen präsentiert.

Christoph Fughe von Störmer Küchen sieht Eigenentwicklungen

und Eigenfertigungen als „klaren Treiber“,

um die Produkte von denen anderer Hersteller

abzugrenzen. Sein Unternehmen bietet neben Holz,

Glas- und Keramikfronten eine erweiterte Lackkompetenz

im Frontenbereich. „Zudem werden Griffe, Griffprofile

und Kanten durchgängig aufeinander angepasst

und abgestimmt, sodass sich ein klares Gesamtbild in

jeder Küchenplanung ergibt.“

Exklusive Eigenentwicklungen

Eigenentwicklungen ist auch das Stichwort, das

Markus Sander für Häcker Küchen in den Ring wirft:

„Wir setzen stark auf Exklusivität.“ Als Beispiel dient

der Oberschrank „SlightLift“, der mit einer außergewöhnlichen

Optik in Verbindung mit stimmungsvoller

Lichttechnik überzeugt. Und der eben auch den Trend

zum offenen Küchenbereich unterstützt: „,SlightLift‘

funktioniert in beiden Varianten: Geschlossen als

Oberschrank oder offen als dekoratives Regal.“

Bei Rotpunkt Küchen weiß man genau, was man

will und was nicht: „Wir haben nicht den Anspruch, die

preisaggressivste weiße Küche anzubieten“, sagt Andreas

Wagner. „Gleichwohl wollen wir unseren Kunden

einen Vorsprung gegenüber den Marktbegleitern bieten,

und zwar hinsichtlich Design, Qualität, Farb- und

Materialtrends oder der Auszugssysteme.“ Neben diesem

Anspruch weist Andreas Wagner noch auf einen

weiteren wichtigen Aspekt hin, der von den Endkunden

mehr und mehr nachgefragt wird: Nachhaltigkeit.

„Wir sind ab 2020 ein klimaneutraler Küchenmöbelhersteller

und bieten hier auch mit einer Weiterentwicklung

unserer Greenline-Produktfamilie einen neuen

Standard im Markt an.“

anders zu sein. Sie müssen sich vom Wettbewerb differenzieren

– also eine Nichtübereinstimmung erreichen,

andere Lösungen anbieten und eine unverwechselbare

Marke gestalten. Dies gelingt nur, wenn verschiedene

Ebenen mitgedacht werden – von der Marke, über das

Produkt bis hin zum Vertriebsweg und dem Auftritt am

Point of Sale. Die Frage ist nun: Wie erreicht man Differenz

auf diesen verschiedenen Ebenen? Ist die fünfhundertste

Weißnuance ein Unterscheidungsmerkmal,

die integrierte smarte Lichtsteuerung oder das Möbelstück,

dem man nicht mehr ansieht, ob es für Küche,

Wohnzimmer oder Bad gedacht ist? Marke, Vertriebsweg,

Auftritt am PoS und natürlich das Produkt – all

diese Komponenten nutzen Unternehmen, um anders

zu sein.“ Diesem Statement sei hinzugefügt: Oder

sollten es im besten Fall nutzen, um sich in einem sich

immer einheitlicher zeigenden Markt erkennbar zu

halten und zu machen.

Dirk Biermann

Ballerina ist aufs Gewürz gekommen und bietet dem

Handel eine Kooperation mit Ankerkraut an. Entwickelt

wurden dafür speziell abgestimmte Innenausstattungen

im Möbel.

Auch ein Stück Lebensgefühl

Sechs Küchenmöbelhersteller, sechs Ansätze, teils ähnlich,

teils ganz eigen. Harald Klüh, Global Brand Manager

von Grass zieht ein Fazit einer an Impulsen dichten

Tour. Sein etwas weiter gefasster Kommentar lautet:

„In der Philosophie spielt der Begriff der Differenz eine

wichtige Rolle. ‚Das Anderssein von Dingen‘ lautet die

Definition von Aristoteles. Dieses Anderssein spielt

auch in der Wirtschaftswelt eine wichtige Rolle: Es ist

ein konstituierendes Merkmal der Marke, mit der sich

Unternehmen eine unverwechselbare Identität verleihen.

Und die Marke hat auch im Interior Design mittlerweile

einen bedeutenden Stellenwert erlangt: Der

Endkunde kauft mit einem Möbelstück nicht nur das

Möbelstück, er kauft auch ein Lebensgefühl, das zum

Teil sicherlich durch die Gestaltung konstruiert wird:

Ein Mid-Century-Schrank unterscheidet sich in seiner

Wirkung klar von einem Biedermeier-Möbel. Doch

ein wesentlicher Teil dieses Lebensgefühls wird von

der Marke des Herstellers geprägt. Um dieser zweiten

Kundenanforderung zu begegnen, müssen die Hersteller

einen wichtigen Schritt gehen: Sie müssen es wagen,

12/2019 KÜCHENPLANER 41


Arbeitsflächen

Mehr Vielfalt und

trotzdem einfach zu planen

Glas, Compact und Keramik. Das sind derzeit die Top-Produktthemen bei Lechner.

Für Keramik hat der Arbeitsflächenspezialist eine 20-Millimeter-Variante entwickelt,

die den Trend zur Dünnplatten-Optik aufgreift. Zudem gibt es Vereinfachungen bei

der Planung.

„Die Kundenwünsche sind so individuell wie nie zuvor“,

sagt Daniel Griehl, Geschäftsführer Marketing

und Vertrieb bei Lechner. Darauf ist das Unternehmen

eingegangen und mit so vielen Neuheiten im Gepäck

wie selten zuvor nach Löhne zur area30 gereist. Gleichzeitig

weiß das Unternehmen auch, dass die bestehende

Materialvielfalt Küchenplanern die Arbeit nicht einfacher

macht. „Mit unserem Messemotto ‚Don’t worry.

Plan happy‘ beziehen wir uns deswegen auf eine Reihe

von Maßnahmen, die wir ergriffen haben, um den

Händlern ihre Planung zu erleichtern“, ergänzt Griehl.

Diese Maßnahmen umfassen mehrere Punkte: Lechner

stellt auf Quadratmeterpreise um, reduziert die Artikelnummern

und überarbeitet seine Preisliste komplett.

Das soll den Planungsprozess vereinfachen und

der Verkäufer habe mehr Zeit für den Endkunden. Dabei

lautet das Versprechen des Unternehmens weiterhin,

der Küche ein einzigartiges Gesicht verleihen zu

wollen. Diese Botschaft richtet sich an Küchenkäufer,

aber im Grunde auch an den Planer, der seit September

über Neuheiten für jeden Stil verfügen kann: für die

moderne Küche, den klassischen Landhausstil oder für

Umsetzungen mit Naturmaterialien.

Noch viel Potenzial

Im Fokus steht in diesem Jahr ein Material, das laut

Lechner noch viel Potenzial beim Einsatz in der Küche

bietet: Glas sei entgegen einiger Vorbehalte ein „hervorragendes

Material“ für Arbeitsplatten. Lechner: „Es

ist robust, wenig anfällig für Kratzer, leicht zu reinigen

– und es liegt voll im Trend.“ Auf der area30 wurden

eine Reihe neuer Dekore präsentiert und parallel demonstriert,

wie gut Glas in puncto Widerstandsfähigkeit

mit anderen Arbeitsplattenmaterialien mithalten

kann. Neu sind die Dekore „Plka dots“, „Leaf by leaf“,

„Fabrics“ und „Into the woods“. Wer es noch individueller

möchte, kann für die Rückwand auf „Switchy“ zurückgreifen.

Das Küchenrückwand-Wechselsystem ist

jetzt auch mit schwarz eloxiertem Rahmen lieferbar

und ermöglicht dem Küchenbesitzer, seine Rückwand

mit wenigen Handgriffen umzugestalten und zum Beispiel

der jeweiligen Jahreszeit anzupassen.

Foto: Lechner

Kontrastreiches

Keramik- Dekor

„677 Metal

dark“.

42 KÜCHENPLANER 12/2019


Jede Fläche ein Unikat

Wer natürliche Individualität sucht, ist mit Naturstein

gut bedient: Jede Platte ist ein Unikat. Quarzadern,

kleine Poren, feine Haarrisse und Farbunterschiede

sind ein untrügliches Zeichen für natürliche Entstehung

und Beschaffenheit. Mit einer schwarzen Struktur

namens „Foggy black“ hat Lechner ein neues Dekor

aufgenommen.

Zuverlässig und zeitlos

Wer es noch robuster wünscht, findet auch im Quarzstein-Sortiment

Neuheiten. Drei neue Dekore in 20-Millimeter-Stärke

stellt Lechner auf der area30 vor:

„ Neptun white“, „Mars black“ und „Patchwork black“. Im

Gegensatz zu Naturstein weist Quarz einheitliche und

nahezu gleichbleibende Farb- und Strukturverläufe auf

und bringt so mehr optische Ruhe in die Küche.

Natur trifft Hightech

Keramik zählt zweifelfrei zu den Trendmaterialien in

der Küche. Es ist Natur und Hightech zugleich. Quarz,

Porzellanerde, Feldspat und Ton werden mit hohem

Druck zusammengepresst und anschließend bei rund

1200 Grad gebrannt. Auf diese Weise entsteht einer der

widerstandsfähigsten Werkstoffe, der auch in puncto

Design zu überzeugen weiß. Zusätzlich zu den gewohnten

Stärken brachte Lechner eine neue 20-Millimeter-Variante.

Und damit „eine weitere Lösung für

den Trend zur Dünnplatten-Optik“. Die acht gewählten

Dekore stammen aus den Kreis der bewährten Erfolgsdekoren

(„Basalto nera“, „Scuro roccia“, „Mica metallo“)

sowie aus neuen Trenddekoren. Die Neuheiten decken

die Trendthemen „Terrazzo“, „Stahl/Metall“ und „Beton“

ab. Die genannten Dekore sind zum Verkaufsstart

auch in allen anderen Stärken erhältlich: als 12-Millimeter-Vollmaterial

oder in 18 mm und 40 mm mit

Blockkante.

Hochdrucklaminat in neuen Designs

Sehr erfolgreich ist auch die Vollkernplatte aus melaminharzgebundenem

Hochdrucklaminat, die Lechner

als Compact-Linie führt. Nachdem die Linie im letzten

Jahr um die ersten Anti-Fingerprint-Oberflächen erweitert

wurde, öffnet sich Compact nun in zwei Richtungen:

In der Preisgruppe „Unique“ kommen zwei

weitere Oberflächen hinzu und auch die Preisgruppe

„Dekor“ wird um zwei Dekore – Eiche und Beton – ergänzt.

Dazu sind zukünftig alle Dekore der Preisgruppe

„Dekor“ auch mit einer PP-Kante erhältlich.

Der praktische Küchenklassiker

Das Angebot bei Laminat-Arbeitsflächen ergänzt der

Hersteller um vier Dekore. „379 Onyx“ ist ein dunkler,

marmorartiger Stein mit schwarzen Adern, „381

Fabbrica“ nimmt mit seiner Wischbetonoberfläche das

Trendthema Stahl / Beton auf, „380 Marmor waves“ bietet

Marmor-Design und „357 Terrazzo grey“ bedient

die modische Hinwendung zu Terrazzo.

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Arbeitsflächen

Mit

weiter im Aufwind

Auf der area30 präsentierte sich Strasser Steine mit ausgewählten

hochwertigen Naturstein-Arbeitsplatten – und

berichtete von einem weiterhin erfolgreichen Vertriebsaufbau

am deutschen Markt. Ausgehend von der eigenen Vertriebsnieder

lassung in Kösching bei Ingolstadt.

Kühle Eleganz: Naturstein „Snow Desert“

aus der „Supreme-Linie“ von Strasser.

44 KÜCHENPLANER 12/2019


Foto: Strasser Steine

„Das Interesse an Naturstein in der Küche ist

seit ein paar Jahren stark steigend, wobei heimische

Natursteine und hochwertige exotische

Entdeckungen die Trends bei Küchenarbeitsplatten

gleichermaßen prägen,“ erläutert Strasser-

Geschäftsführer Johannes Artmayr. Er sieht in

der Individualisierung die große Stärke des Materials

Naturstein: „Die Natur ist nicht kopierbar.

Eine Natursteinarbeitsplatte behält immer ihre

individuelle Struktur und Ausstrahlung und

macht jede Küche dadurch zu einem Unikat.“

Bestätigt sieht Strasser seine Entwicklung

von der „Branchenradar Marktanalyse“. Demnach

werde die Qualität einer Küche mehr denn

je über die Wahl der Arbeitsplatte definiert. Bereits

mehr als die Hälfte der Branchenumsätze

entfallen auf die hochwertigen Arbeitsplatten

aus Naturstein und Keramik. Laut dieser Marktanalyse

wird die aufstrebende Marktentwicklung

hochwertiger Arbeitsplatten in den nächsten

Jahren anhalten.

Hingucker „Alpengrün“

Aus dem breit angelegten Sortiment stachen

zwei Strasser-Neuheiten besonders hervor. Mit

einer Farbstellung und einer Struktur, die man

sonst nur von exotischen Steinen kennt, zog

„Alpen grün“ die Aufmerksamkeit der Fachbesucher

auf sich. Der olivgrün-gelbe Naturstein

wurde von Strasser in einem österreichischen

Steinbruch entdeckt.

Kühle Eleganz hingegen strahlt „Snow

Desert“ aus der „Supreme-Linie“ aus. Unter dieser

Bezeichnung listet der österreichische Hersteller

die vom eigenen Steinscout entdeckten

und exklusiv in den europäischen Markt eingeführten

Natursteine in besonders hoher Qualität

und mit einzigartigem Design.

Neuheit in Keramik

Zu sehen waren auf der area30 aber auch Keramik-Arbeitsplatten,

die vor allem wegen ihrer

fast filigran wirkenden Verarbeitung bei gleichzeitig

hoher Robustheit punkten. Bei einer Plattenstärke

schon ab 12 mm zeigt Keramik besonders

bei puristischen Planungen seine große

Stärke. In Bezug auf die Plattengröße sind Formate

von 310 cm in der Länge und 140 cm in der

Tiefe möglich. So können auch große Kücheninseln

ohne Teilung mit dem Material ausgestattet

werden. Die jüngste Kreation im Strasser-Keramik-Design

heißt „Ceppo“. Sie wurde in Löhne

erstmals öffentlich präsentiert.

30 % Exportanteil

Strasser Steine gilt seit Jahren als der österreichische

Marktführer bei Naturstein in der Küche.

Aktuell sieht sich das Unternehmen auf dem besten

Weg, diese Spitzenstellung auch im europäischen

Ausland abzusichern. Der Exportanteil sei

allein im vergangenen Jahr von 25 auf mehr als

30 % gestiegen. Der Umsatz konnte von 30,4 Mio.

auf 32,2 Mio. Euro weiter ausgebaut werden.

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Markt + Menschen

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Sven Braje verlässt Küppersbusch

Wechsel in der Vertriebsleitung

Deutschland der Küppersbusch

Hausgeräte GmbH: Sven Braje hat

das Unternehmen mit Wirkung

zum 7. November 2019 verlassen.

CFO und Geschäftsführer Andreas

Beyerle wird die Vertriebsleitung

Deutschland interimistisch übernehmen.

https://www.kuechenplaner-magazin.de/themen/detail/news/

sven-braje-verlaesst-kueppersbusch/

Jubiläen und Neueröffnung bei KüchenTreff

Im Kalender der Küchen-

Treff-Zentrale in Wildeshausen

stechen in diesen

Tagen drei Termine

besonders hervor: 25

Jahre KüchenTreff Küche

+ Ideen in Gotha, 10

Jahre Küchen Treff Riedel

in Lohmar und Erweiterung bei KüchenTreff Langenfeld

– dort wurde ein zweiter Standort in Haan eröffnet.

https://www.kuechenplaner-magazin.de/themen/detail/news/jubilaeen-undneueroeffnung-bei-kuechentreff/

V-ZUG eröffnet ZUGORAMA in München

V-ZUG steht für Premium,

edle Manufaktur und Genuss.

Damit präsentiert

sich der Schweizer Hersteller

für exklusive Hausgeräte

ab Frühjahr 2020

auch in München in zentraler

Lage: direkt am

Münchener Promenadeplatz

vis-à-vis des Bayerischen Hofes und damit nahe

des weltbekannten Marienplatzes. https://www.kuechenplanermagazin.de/themen/detail/news/v-zug-eroeffnet-zugorama-in-muenchen/

Poggenpohl geht China-Vertrieb strategisch an

Küchenhersteller Poggenpohl und

der chinesische Möbelhändler Red

Star Macalline Group Corporation

Ltd. haben die Gründung eines

Gemeinschaftsunternehmens für

den Vertrieb vereinbart. Damit soll

das Projektgeschäft ausgebaut werden. Weitere Showrooms

sind auch ge plant. https://www.kuechenplaner-magazin.de/

themen/detail/news/poggenpohl-geht-china-vertrieb-strategisch-an/

BSH vereint Vertrieb von Gaggenau und Neff

Die BSH Hausgeräte GmbH führt

die bislang eigenständig organisierten

Vertriebsorganisationen

von Gaggenau und Neff

zusammen. Am 1. Januar 2020

wird Marco Tümmler, 51, die

vereinten Bereiche leiten. https://

www.kuechenplaner-magazin.de/themen/

detail/news/bsh-vereint-vertrieb-von-gaggenau-und-neff/

Die jungen Wilden zu Gast bei nobilia

Zum traditionellen

Herbsttreffen waren

die DER KREIS

Junioren bei der Firma

nobilia in Verl zu

Gast. Dort sahen die

Nachwuchstalente

in der Hausmesse

die aktuellen Trends der Küchenbranche und erhielten

wertvolle Tipps für ihr Tagesgeschäft. https://www.kuechenplanermagazin.de/themen/detail/news/die-jungen-wilden-zu-gast-bei-nobilia/

Küchenmöbelindustrie wächst verhalten

Der heimischen

Möbelindustrie

geht es nicht gut.

Teilweise sind

zweistellige Umsatzeinbußen

zu

verkraften. Nach

wie vor eine Sonderrolle

nimmt die

deutsche Küchenmöbelindustrie

ein. Das Wachstumstempo

hat

zwar zuletzt nachgelassen,

doch die

Zeichen stehen weiter auf Expansion. Besonders im Export.

https://www.kuechenplaner-magazin.de/themen/detail/news/kuechenmoebelindustrie-waechst-verhalten-weiter/

GfMTrend verliert Einkaufsleiter

GfMTrend-Einkaufsleiter Dirk

Bachmann wird das Unter nehmen

Ende Dezember 2019 verlassen.

„Auf eigenen Wunsch, wie es in einer Mitteilung heißt.

Das Unternehmen nimmt dieses „mit Bedauern zur Kenntnis“.

https://www.kuechenplaner-magazin.de/themen/detail/news/gfmtrendverliert-einkaufsleiter/

46 KÜCHENPLANER 12/2019


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KüchenTreff-Mitglieder zertifiziert

Service-Qualität im Dreierpack

Ein Grundsatz jeder Dienstleistung lautet: Der Kunde ist König.

Besonders im beratungsintensiven Küchenfachhandel profitiert

der Kunde von Servicequalität. Die Herausforderung ist nur: Wie

erkennt er, ob das gewählte Küchenstudio kundenorientiert arbeitet?

Um dem Kunden die Auswahl zu erleichtern, hat der Bundesverband

Mittelständischer Fachhandel (BMK) gemeinsam mit CGG

Quality Systems eine neue Zertifizierung entwickelt. Unabhängig

und neutral wird anhand definierter Standards die Kundenservice-

und Beratungsqualität bewertet. Und nur wer wirklich

her ausragt, kann am Ende mit dem Siegel werben. Im September

wurden die ersten drei Küchenstudios mit dem Zertifikat ausgezeichnet

– allesamt Mitglieder des Küchenverbands KüchenTreff.

Neutraler Blick

„Wir haben uns beteiligt, weil es so etwas in unserer Branche bisher

nicht gibt“, sagt Uwe Herrmann von Küchen Herrmann aus

Ludwigsfelde bei Berlin. „Eine Bewertung aus neutraler Position

ist neu und gibt dem Kunden Sicherheit.“ Besonders vorbereiten

musste man sich bei Küchen Herrmann nicht: „Wir waren einfach

so, wie wir sind.“ Das Auditverfahren beinhaltet ein Gespräch,

in dem die Händler ihre Abläufe und Services erläutern. Im Anschluss

werden die Küchenstudios über Mystery-Checks und

Kundenbefragungen auf Herz und Nieren getestet, um zuletzt

nicht nur eine Bewertung und das Zertifikat zu erhalten, sondern

auch konkrete Anregungen für Verbesserungen in den Abläufen.

Abläufe hinterfragen

Für die ostwestfälischen Küchenspezialisten von KüchenTreff

Dirkwinkel, die ebenfalls zu den ersten BMK-zertifizierten Fachhändlern

gehören, war der Prozess insgesamt wertvoll: „Wenn

man im Vorfeld die Servicestandards festlegt und die Prozesse

definiert, hinterfragt man auch noch einmal die gesamten Abläufe“,

sagt Martin Dirkwinkel. „Dabei merkt man auch, wo es

Verbesserungspotenziale gibt. Das war für uns sehr hilfreich.“

Für die Werbung nutzen

Neben diesem Lerneffekt hat das Zertifikat natürlich noch eine

weitere sehr wichtige Funktion: Es kann in der Werbung eingesetzt

werden, um das eigene Küchenstudio vom Wettbewerb

Zertifizierte, Zertifizierer und Initiatoren (Foto von links): Eric

Rinkes (1-2-3 Küchen), Heiko Rychlik (Geschäftsführer 1-2-3

Küchen), Hans Hermann Hagelmann (Vorsitzender BMK), Niklas

Schulte (Geschäftsführer BMK), Heiko Rinkes (Geschäftsführer 1-2-3

Küchen), Daniel Borgstedt (Prokurist, Leitung Einkauf und Vertrieb

KüchenTreff), Martin Dirkwinkel (Geschäftsführer KüchenTreff Dirkwinkel),

Sabrina Bathke (Projektmanagerin Globis GmbH) und Uwe

Hermann (Geschäftsführer Küchen Hermann).

zu differenzieren. Das ist auch der Grund, warum Heiko Rychlik

und Heiko Rinkes mit ihren 1-2-3 Küchen an dem Auditverfahren

teilnahmen: „Das Zertifikat steht für Qualität – und damit

wollen wir unsere Kunden beeindrucken und ihnen zeigen, was

wir können“, so die Geschäftsführer von vier Küchenstudios im

Land Brandenburg.

Dass die Beurteilung von unabhängiger Stelle kommt, sehen

alle drei Küchenstudios als großen Vorteil. „Das gibt den Kunden

Sicherheit“, sagt Heiko Rinkes. Dass es sich bei den drei ersten

Zertifikatsträgern um drei Mitglieder von KüchenTreff handelt,

wundert ihn nicht: „Der Verband, zu dem wir gehören, steht

für Servicequalität. Dass die bei den Mitgliedern gelebt und nicht

nur behauptet wird, ist uns nun neutral bestätigt worden. Darüber

freuen wir uns sehr.“

www.kuechentreff.de

Foto: KüchenTreff/BMK

Kreative Planungen für Raum und Küche

Mit den „SieMatic Interior Design Days 2019“ feierte SieMatic sein

90. Jubiläum – und gleichzeitig außergewöhnliche Küchen kon zepte

seiner Händler und Planer.

Damit will der Traditionshersteller

neue Impulse im Premium­Küchenmarkt

setzen.

https://www.kuechenplaner-magazin.

de/themen/detail/news/siematic-feiertdoppel-party/

Rotpunkt Küchen ehrt langjährige Mitarbeiter

Zehn Mitarbeiter blicken beim Traditionsunternehmen

Rotpunkt Küchen auf eine langjährige Betriebszugehörigkeit

zurück. In Zahlen ausgedrückt kommen stolze 250 Jahre

Erfahrung, Einsatzbereitschaft

und Loyalität

zusammen. https://www.

kuechenplaner-magazin.de/

themen/detail/news/rotpunktkuechen-ehrt-langjaehrigemitarbeiter/

12/2019 KÜCHENPLANER 347


Markt + Menschen

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Häfele eröffnet zweites Versandzentrum

Noch kürzere Lieferzeiten und

weiter verbesserter Service für

Kunden in Norddeutschland,

Benelux und Nordeuropa –

das verspricht Häfele mit der

Eröffnung des neuen Versandzentrums

in Lehrte bei Hannover.

https://www.kuechenplanermagazin.de/themen/detail/news/haefeleeroeffnet-zweites-versandzentrum/

Haier Deutschland verlegt Zentrale nach München

Hausgerätehersteller Haier

ist mit seiner Deutschlandzentrale

von Bad Homburg

nach München gezogen.

Neuer Standort der Haier

Deutschland GmbH ist seit

dem 9. November der Konrad-Zuse-Platz

im Technologiepark

„Messestadt

West“, direkt neben dem ehemaligen Terminal des früheren

Flughafens „München-Riem“. https://www.kuechenplanermagazin.de/themen/detail/news/haier-deutschland-verlegt-zentrale-nachmuenchen/

Neue Verkaufsleitung bei nobilia

Zum 1. Oktober 2019 hat Bernd

Weisser bei nobilia die Vertriebsleitung

in Deutschland und Österreich

übernommen. Der 50-jährige

Diplom-Kaufmann ergänzt die Vertriebsmannschaft

von Geschäftsführer

Dr. Oliver Streit. https://www.

kuechenplaner-magazin.de/themen/detail/news/

neue-verkaufsleitung-bei-nobilia/

Die Küche im Mittelpunkt des Lebens

Bereits der erste Band „Die

Küche im Mittelpunkt des Lebens“

(erschienen 2009) zeigte

sich als Fundgrube visionärer

Ideen. Nun erschien die Fortsetzung.

Ein Buch mit identischem

Titel stellt die aktuelle Arbeit der

Stiftung sowie Studienprojekte

vor. https://www.kuechenplaner-magazin.

de/themen/detail/news/die-kueche-immittelpunkt-des-lebens/

Häcker erhält Emissionslabel in „A“

Häcker Küchen wurde mit dem

Emissionslabel der Deutschen Gütegemeinschaft

Möbel (DGM) ausgezeichnet.

Das Label dient als Zertifizierung,

um Endverbrauchern

Orientierung und Sicherheit beim

Möbelkauf zu geben. https://www.

kuechenplaner-magazin.de/themen/detail/news/

haecker-erhaelt-emissionslabel-in-a/

Sebastian Groesslhuber neuer CEO von Lechner

Die Geschäftsführung von Lechner

ist wieder komplett. Am 1. September

hat Sebastian Groesslhuber

seine neue Aufgabe als

Vorstand der Lechner Holding AG

übernommen – neben Andrea

Lechner-Meidel. https://www.kuechenplaner-magazin.de/themen/detail/news/

sebastian-groesslhuber-neuer-ceo-von-lechner/

Hans-Peter Körfer wechselt zu Arpa

Hans-Peter Körfer wechselt in das

Projekt- und Vertriebsteam von Arpa

und damit unter das Dach der Blanc

& Fischer Familienholding. Körfer

war viele Jahre im Vertrieb der Teka

Küchentechnik GmbH tätig und zuletzt

mehr als sechs Jahre Geschäftsführer

der TDV Deutschland Vertriebs

GmbH & Co. KG. https://www.kuechenplaner-magazin.de/themen/detail/

news/hans-peter-koerfer-wechselt-zu-arpa/

Smeg übernimmt La Pavoni

Der italienische Elektrogeräte-Hersteller

Smeg erweitert

sein Sortiment

mit den Siebträger-Espressomaschinen

des

Mailänder Traditionsunternehmens

La Pavoni.

Mit dem Zukauf baut das

norditalienische Familienunternehmen

sein Portfolio um eine zusätzliche Traditionsmarke

aus. https://www.kuechenplaner-magazin.de/themen/detail/news/smeguebernimmt-la-pavoni/

48 KÜCHENPLANER 12/2019


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Stoica verstärkt Geschäftsführung von Grundig und Beko

Marius Stoica ist neuer Geschäftsführer der

Grundig Intermedia GmbH sowie Beko

Deutschland GmbH. Er wird mit Mario Vogl

zusammenarbeiten und direkt an diesen

berichten. Vogel selbst steigt zum Vorsitzenden

der Geschäftsleitung auf. https://

www.kuechenplaner-magazin.de/themen/detail/news/

marius-stoica-verstaerkt-geschaeftsfuehrung-vongrundig-und-beko/

Elmar Koch verstärkt NOVAmediatrain

Per e­Learning zum Küchenfachverkäufer:

In seinem Ausbildungskonzept

verzahnt der Anbieter NOVAmediatrain

digitales Lernen mit Präsenzseminaren.

Unterstützung im Vertrieb

erhält das Unternehmen seit Anfang

September von Elmar Koch. https://www.

kuechenplaner-magazin.de/themen/detail/news/

elmar-koch-verstaerkt-novamediatrain/

Houzz prämiert Küchenprojekte

Mit mehr als 40

Mio. monatlichen

Nutzern hat sich

Houzz zur führenden

Internetplattform

für privates

Wohnen und Design

entwickelt.

Einmal im Jahr

wird der „Best of Houzz Award“ verliehen. Unter anderem

in der Kategorie Design. https://www.kuechenplaner-magazin.de/

themen/detail/news/houzz-praemiert-kuechenprojekte/

Neuer Geschäftsführer bei DER KREIS Deutschland

Oliver Strelow, bisheriger Geschäftsführer

Marketing und Vertrieb von DER

KREIS Deutschland, schied mit umgehender

Wirkung aus dem Unternehmen

aus. Sein Nachfolger ist schon

gefunden und bereits im Amt: Er heißt

Klaus Speck (Foto). https://www.kuechenplaner-magazin.de/themen/detail/news/wechsel-inder-geschaeftsfuehrung-von-der-kreis-deutschland/

Neuer Bezugspreis: Ab Januar 2020 gelten unsere neuen Bezugspreise.

Ex-rational Geschäftsführer wechselt zu Störmer Küchen

Seit dem 1. September 2019 erweitern

Thomas Klee und Erik Beneke das

Führungsteam von Störmer Küchen.

Während Beneke die Position des

kaufmännischen Leiters übernahm,

ist Klee nun im Vertrieb des Küchenmöbelherstellers

tätig. Sein Schwerpunkt:

die „Villeroy & Boch Küche“.

https://www.kuechenplaner-magazin.de/themen/detail/news/ex-rationalgeschaeftsfuehrer-wechselt-zu-stoermer-kuechen/

Timo Mänz wechselt ins „Team Küche“

Seit 1. Oktober 2019 verantwortet Timo

Mänz als neuer Regionalvertriebsleiter

Deutschland Nord/Mitte die Vertriebsaktivitäten

des Bereichs Küche der

Villeroy & Boch AG. Er kommt aus den

eigenen Reihen. https://www.kuechenplanermagazin.de/themen/detail/news/timo-maenzwechselt-ins-team-kueche-von-villeroy-boch/

Komplettlösung für den Planungstisch

Die beiden Münchner

Unternehmen Küchen­

Atlas und Softronik arbeiten

enger zusammen.

Kernpunkt der Kooperation

ist eine neu geschaffene

Schnittstelle

zwischen dem Planungstisch

„kitchenplanner.table“ von KüchenAtlas und

der Planungssoftware „WinSoft“ von Softronik. https://www.

kuechenplaner-magazin.de/themen/detail/news/komplettloesung-fuer-denplanungstisch/

Burghardt verantwortet das Einbaugeschäft bei Haier

Mit Christian Burghardt hat Haier in

Deutschland einen Chef für das Einbaugerätegeschäft

verpflichtet. Seit

1. September 2019 verantwortet der

42­Jährige diesen Bereich für alle

Marken der Haier Group in Deutschland.

https://www.kuechenplaner-magazin.de/

themen/detail/news/burghardt-verantwortet-daseinbaugeschaeft-bei-haier/

50 KÜCHENPLANER 12/2019


Garant schafft digitale Erlebniswelten

Ein „Mehr“ an Inspiration, Interaktion und Information – das soll „InspiraTouch“ bieten.

Vorgestellt wurde das digitale POS-System beim Garant Partnerforum in Rheda-Wiedenbrück.

Laut Verband ermöglicht „InspiraTouch“ Küchenfachhändlern,

„ihre Beratungskompetenz um ein maßgeschneidertes Verkaufsförderungsinstrument

zu ergänzen, das Kunden mit interaktiven

Funktionen und Inhalten begeistert, Bedarfe weckt sowie

die Kompetenzen und Referenzen des Händlers eindrucksvoll

inszeniert.“ Bei diesem System handelt es sich um einen großen

Touchscreen, der ein interaktives Beratungserlebnis für Kunden

schafft und dem Küchenfachhändler die Möglichkeit bietet, seine

Kompetenzen und Referenzen anschaulich zu präsentieren.

Der Bildschirm fungiert dabei auch als „Hingucker“ im Küchenstudio

und transportiert Eindrücke rund um die Marken und das

individuelle Angebot des Händlers.

Viele Möglichkeiten

Bei aktiver Nutzung habe „InspiraTouch“ das Potenzial zum

persönlichen, digitalen Berater und Inspirator für die Kunden

zu werden, meint der Verband. „Die Möglichkeiten sind unglaublich

vielfältig“, so Hendrik Schütte. Im Detail sagt er: „Mit

‚Inspira Touch‘ kann der individuelle Bedarf der Kunden und

auch ihr jeweiliger Budget-Rahmen durch einen interaktiven

Fragenkatalog en Detail ermittelt werden. So finden sie beispielsweise

mit der Style-Check-Funktion spielerisch ihren eigenen

Stil und sehen gleich, wie selbiger in realen Küchen umgesetzt

werden kann – dabei werden mitunter auch neue oder

weitere Bedarfe geweckt, was das System zusätzlich zu einem

wirkungsvollen Upsellig-Instrument macht. Kunden, die zu Beginn

noch unsicher sind, ob ihnen beispielsweise der moderne

Landhaus-Stil doch mehr zusagt als eine Küche in Beton-Optik,

oder ob ihnen eine große Arbeitsfläche und großzügiger Stauraum

wichtiger sind als der Preis, finden zudem schnell heraus,

wofür ihr Herz schlägt. Der Vorteil für den Fachberater: Er spart

nicht nur Zeit, sondern berät im Anschluss

dann Kunden, die das positive

Gefühl haben, einzig und

allein selbst ihre Entscheidung getroffen

zu haben.“ Abgerundet werde

dieses Erlebnis für den Kunden

durch eine digitale Merkliste, „die

gleichzeitig die Planungsgrundlage

für den Fachhändler

darstellt und die Ergebnisse

der Bedarfsaufnahme

übersichtlich zusammenfasst.“

Zeigen, was man kann

„InspiraTouch“ eigne sich

zudem für alle Küchenfachhändler,

die mehr

zeigen wollen, als es

ihre Räumlichkeiten zulassen.

„Den Vergleich

mit der Großfläche muss

keiner unserer Küchenhändler

mehr scheuen“,

so Hendrik Schütte. Eine

Vielzahl von Kücheninspirationen

können anschaulich

dargestellt

werden. Zudem ließe sich

Fotos: Garant

Hendrik Schütte, Geschäftsleitung

Marketing: „‘Garant InspiraTouch‘

verbindet die persönliche Beratung

durch den Fachhändler vor Ort mit

den digitalen Möglichkeiten unserer

heutigen Zeit.“

demonstrieren, welche

Varianten und Stile möglich

sind, auch wenn sie sich nicht physisch in der Ausstellung

befinden. Das Gleiche gelte für Geräte, Stauraumlösungen und

Zubehör.“

Ab sofort einsetzbar

Das POS-System steht allen Küchen Areal Partnern ab sofort

zur Verfügung und kann zeitgleich auf bis zu drei Screens

zur Verkaufsförderung eingesetzt werden; die Übertragung

– beispielsweise vom großen Touchscreen auf das Tablet oder

den Desktop-PC – erfolgt dabei nahtlos. In Rheda-Wiedenbrück

arbeitet man währenddessen an der Adaption des Angebots

für die Bereiche Wohnen und Schlafen. „Wir sind davon

überzeugt, dass sich zahlreiche Kunden für dieses interaktive

Besuchserlebnis begeistern werden und künftig auf diese

Weise bei ihrem Entscheidungsprozess unterstützen lassen.

www.garant-gruppe.de

Die Garant Gruppe hat mit

„Inspira Touch“ ein neues digitales

POS-System vorgestellt.

Eingesetzt wird es zuerst im

Küchenfachhandel.

KÜCHENPLANER 51


Betriebsführung

Expertenbeitrag von Volker Schmidt, SEB Steuerberatung

Die Fallen der Digitalisierung

rechtzeitig erkennen

Die Digitalisierung hat für den Küchenhandel positive Aspekte, birgt aber auch

konkrete Risiken. Volker Schmidt von der SEB Steuerberatung weist auf zwei Digitalfallen

hin, die unter Umständen teuer werden können und die durch neue Gesetze

und Verordnungen entstanden sind – und er beschreibt, wie man vermeiden kann,

in sie hineinzutappen.

Die Digitalisierung birgt gerade für die Küchenbranche

große Potenziale. Die Planung kann individueller

und anschaulicher gemacht werden. In der Abwicklung

lassen sich Vorgänge automatisieren. Neue Vertriebskanäle

öffnen sich, und die Küche selbst wird

intelligenter. Doch wie so oft im Leben gehen diese Vorteile

auch mit einer Reihe von Risiken einher. Risiken,

die für den einzelnen Küchenhändler richtig teuer werden

können. Zwei dieser neuen Digitalrisiken lassen

sich leicht vermeiden – wenn man sie denn kennt.

Risiko 1: Systemwechsel in der Buchführung

Das erste Risiko liegt in einem Vorgang, zu dem die

meisten Unternehmer grundsätzlich schon ein zwiespältiges

Verhältnis haben dürften: in der Betriebsprüfung.

Bei Unternehmen haben die Finanzämter

ohne weitere Voraussetzungen das Recht, Außenprüfungen

vorzunehmen, um die Korrektheit der steuerlich

relevanten Vorgänge sicherzustellen. Es liegt in

der Natur der Sache, dass Betriebsprüfer des Finanzamtes

eher mit dem Interesse in ein Unternehmen gehen,

Abweichungen zu finden, als dass sie das Unternehmen

entlasten wollen. Doch das war schon immer

so. Ein Betriebsprüfer im Haus war noch nie die pure

Freude für den Unternehmer. Wo liegt nun also das Digitalisierungsproblem?

Früher hatte der Betriebsprüfer

Zugang zur Buchführung und zu den Bankunterlagen.

Heute reicht das nicht mehr, denn die Art, wie

Küchenstudios arbeiten, hat sich geändert. Durch Gesetz-

und Verordnungsänderungen ist also neuerdings

der Ablauf zu beschreiben, wie die Zahlen der Buchführung

zustande kommen. Den Umfang der Buchhaltungsunterlagen

hat der Gesetzgeber dabei erweitert.

Als maßgeblich gelten schon seit einiger Zeit die

Unterlagen und vor allem Programme, mit denen die

betriebswirtschaftlichen Prozesse im Küchenhandel

abgebildet werden, also im Wesentlichen die Planungsprogramme,

die eventuell daran anschließenden Warenwirtschaftsprogramme,

die Montagepläne oder die

Fakturierungssoftware.

Unterschiedliche Zahlen

in unterschiedlichen Systemen

Der Prüfer macht nun Folgendes: Er gleicht die Angebote

aus der Planungssoftware mit den Umsätzen in der

Buchhaltung ab. Maßgebend sind für ihn die Angaben

der Software. Ist zwischen den Planungs- und Buchhaltungssystemen

alles identisch, hat das Küchenstudio

kein Problem. Doch in der Realität ergeben sich häufig

größere Unterschiede. Zum Beispiel, wenn Rabatte eingeräumt

werden, die dann in der Software nicht mehr

vermerkt werden. Oder wenn Angebote überschrieben

werden. Diese Praxis ist durchaus gängig. Der Händler

nutzt ein altes Angebot, das zu keinem Kaufvertrag geführt

hat, um einem Neukunden ein Angebot zu unterbreiten.

Die alten Daten werden durch neue Daten er-

Foto: SEB

Volker Schmidt und die SEB Steuerberatung

Volker Schmidt ist nicht nur Steuerberater und Vereidigter

Buchprüfer – er ist ebenfalls Fachberater für Unternehmensnachfolge

und für die Umstrukturierung von Unternehmen

sowie Datenschutzbeauftragter insbesondere für

den Küchenhandel. Die SEB Steuerberatung beschäftigt 50

Mitarbeiter und ist seit 1990 auf den Kücheneinzelhandel

spezialisiert. Derzeit betreut die Beratungsgesellschaft

rund 80 Kücheneinzelhandelsunternehmen unterschiedlicher

Größen mit diversen Verbandszugehörigkeiten. Die

persönliche Betreuung hinsichtlich betriebswirtschaftlicher,

steuerrechtlicher, buchhalterischer und datenschutzrechtlicher

Fragen steht dabei im Vordergrund.

52 KÜCHENPLANER 12/2019


setzt. Nach neuerer Definition kann die Buchhaltung

so nicht mehr ordnungsgemäß sein. Für einen Außenstehenden

ist es nun unmöglich, die Gesamtzahl der

Angebote festzustellen, bzw. Angebote und Verträge

zu vergleichen. Alle Details, bei denen Software und

Buchführung Divergenzen aufweisen, müssen im Detail

nachvollziehbar gemacht werden – was im Einzelfall

sehr schwierig sein kann. Gelingt dies nicht zur

Zufriedenheit des Finanzamtsprüfers, wird er im günstigsten

Fall wegen der Unsicherheiten Umsatz und Gewinn

schätzen. Im schlechtesten Fall, also bei großen

Abweichungen, müssen eventuell sogar Steuerstrafverfahren

eingeleitet werden.

Keine alten Angebote überschreiben

Beides sind keine schönen Szenarien, und so gilt es,

diese zu vermeiden. Und zwar durch größere Sorgfalt

bei der Nutzung der Daten im Planungs- und Kundenrechnungsprogramm.

Diese Daten müssen über 10

Jahre gesichert und lesbar sein. Programmbeschreibungen

und -einstellungen sind ebenso lange vorzuhalten.

Außerdem sollte unbedingt darauf geachtet

werden, dass die Daten aus der Planungssoftware mit

den Buchungen in der Buchhaltung übereinstimmen.

Die Praxis, alte Angebote für neue Kunden zu überschreiben,

muss unbedingt vermieden werden – darauf

sollten Küchenstudioinhaber ihre Verkaufsmitarbeiter

in Schulungen nachdrücklich hinweisen.

Kücheneinzelhändler sind darüber hinaus angehalten,

eine Verfahrensbeschreibung bereitzustellen, mit

der erklärt wird, wie die Zahlen in die Buchhaltung

kommen. So sollen die Betriebsprüfer Schwachstellen

identifizieren können. Über den Sinn solcher Beschreibungen

kann man streiten. Fakt ist aber, dass sie häufig

fehlen – und das kann wiederum zur Schätzung

von Umsatz und Gewinn führen. Um das zu umgehen,

sollten Küchenstudios die Beschreibung unbedingt bereithalten:

Wesentlich ist in diesem Zusammenhang

der Wareneingangsfluss (von der Bestellung bis zur

Auslieferung an den Kunden) und der Umsatzprozess

(vom Angebot bis zur Reklamationsabwicklung). Da

diese Verfahren im Kücheneinzelhandel vielfach sehr

ähnlich sind, sollte der Handel hier auf Vervielfältigung

und Anpassung setzen.

Risiko 2: Verletzung von Datenschutzvorschriften

Die meisten Unternehmen werden sich noch erinnern:

Am 25. Mai 2018 trat die neue Datenschutz-Grundverordnung

(DSGVO) in Kraft. Die Verunsicherung war

groß. Jeder redete darüber. Und wie beim Millenniumswechsel

wurde mit dem Stichtag der Zusammenbruch

der Weltwirtschaft erwartet, bzw. bei den eher realistisch

veranlagten Menschen eine riesige Abmahnwelle.

Und was passierte? Nichts. Nach und nach ebbte das

Interesse an dem doch eher trockenen Thema ab und

während große Unternehmen ihre Abläufe DSGVOkonform

gestalten ließen, war das Thema gerade bei

kleineren Unternehmen schnell vergessen. Die Ruhe

jedoch trügt: Kürzlich wurde in den Medien über ein

Bußgeld von 14,5 Mio. Euro berichtet. Die Datenschutzbehörden

haben sich fachlich und personell konsolidiert

– und der Bußgeldkatalog sieht happige Strafen

selbst für kleinere Vergehen vor.

Datenschutz ist Chefsache

Doch auch hier kann entgegengesteuert werden. Zunächst

zur Zuständigkeit: Datenschutz ist Chefsache.

Gerade in kleinen Unternehmen, in denen kein Datenschutz-Beauftragter

notwendig ist, ist der Unternehmer

für Risiken, die sich aus der Datenverwaltung ergeben,

verantwortlich. Und was sollte er tun? Zunächst

die betreffenden Daten identifizieren: Im Kücheneinzelhandel

sind die wesentlichen Risiken bei den Kundendaten

und den Daten der Mitarbeiter zu sehen.

Wurde zum Beispiel ein Kreditantrag mit der neuen

Küche gestellt, sind damit sensible Daten des Kunden

(Lohnbescheinigungen oder Ähnliches) gespeichert.

Wird nun der Rechner zum Beispiel gehackt, kann das

teuer werden. Gleiches gilt für Mitarbeiterunterlagen,

wie zum Beispiel Krankenakten. Diese beiden Personengruppen

sind es, die entsprechende Anfragen stellen

können – und dies gegebenenfalls auch werden.

Ein vorausschauender Unternehmer sollte daher Verfahrensanweisungen

erstellen, wie er mit Kunden- und

Mitarbeiterdaten umgeht und wie diese im Unternehmen

geschützt sind. Wo sind die Daten gespeichert, wie

lange sind sie gespeichert, wann werden sie gelöscht,

wie sind die Datenträger geschützt? Das sind die Fragen,

die in diese Beschreibungen hineingehören. Auch

Meldepflichten muss nachgegangen werden. Gab es

ein Datenleck, muss dieses innerhalb von bestimmten

Fris ten gemeldet werden. Es würde den Rahmen sprengen,

auf alle Feinheiten der neuen DSGVO einzugehen.

Wichtig ist: Wenn das Küchenstudio erst einmal angefangen

hat, die Prozesse zu beschreiben, werden sich

die Schwachstellen schnell zeigen. Und wenn diese

Schwachstellen eliminiert sind und man auf Nachfrage

ein Verarbeitungsverzeichnis vorlegen kann, sind

wichtige Bußgeldrisiken aus der neuen DSGVO schon

ausgeschaltet.

Maßnahmenpläne

Maßnahmenplan aufgrund der neuesten Gesetze und Verordnungen

bei:

1. Betriebsprüfungen

• Rechnungsausgang über eine Schnittstelle automatisiert

in die Buchhaltung übertragen.

• Anweisung über den Umgang mit Planungen und Angeboten

schreiben. Die Mitarbeiter unterrichten und die

Unterweisung einmal im Jahr wiederholen.

• Verfahrensdokumentationen erstellen:

• Für den Wareneingangsfluss.

• Für den Umsatzprozess.

2. Datenschutz

• Verarbeitungsverzeichnis erstellen für den Umgang mit

Kundendaten.

• Verarbeitungsverzeichnis erstellen für den Umgang mit

den Daten der Mitarbeiter.

• Mitarbeiter unterweisen und dies dokumentieren.

• Dokumentieren, wie mit einer Datenschutzpanne umgegangen

wird, sodass bei Auftreten schnell und richtig reagiert

werden kann.

12/2019 KÜCHENPLANER 53


Küchenzubehör

Neuheitenübersicht Küchenzubehör

Farbe, Form, Funktion

Bei der Optik des Küchenzubehörs spielt Schwarz derzeit

die dominierende Rolle. Aber nicht nur. Metallische Töne

schaffen sich punktuell ebenfalls Gehör. An der Spüle

und drum herum. Ein weiteres wichtiges Thema ist die

Beleuchtung. Eine Neuheiten übersicht rund um Farben,

Formen und Funktionen.

Foto: Biermann

54 KÜCHENPLANER 12/2019


Armatur und Zubehör im Goldfinish

als eleganter Partner zur Marmoroptik.

In Szene gesetzt von rational in der

Hausausstellung zur Küchenmeile 2019.

12/2019 KÜCHENPLANER 55


Küchenzubehör

Moderner Klassiker. Mit der „Classimo“-Familie bietet

Blanco eine neue Leistungsklasse von Edelstahl-Spülen

an. Das Design ist bewusst zeitlos gehalten, Ausstattung

und Funktionalität sind angesichts der konsumig

orientierten Positionierung jedoch großzügig.

So wurde durchgehend das Ab lauf sys tem „InFino“

sowie der verdeckte Überlauf „C-overflow“ integriert.

Darüber hinaus ist „Classimo“ mit der Ablauffernbedienung

„PushControl“ ausgestattet – ebenso ein

Novum in dieser Spülen-Kategorie. Der flache IF-Rand

lässt die Einbauspülen optisch flächenbündig mit der

Arbeitsplatte wirken. Blanco bietet verschiedene Varianten

der „Classimo“ an. Hier abgebildet ist die

Edelstahlspüle als „6 S-IF“ mit Zusatzbecken für den

60er-Unterschrank samt Armatur „ Blanco Lanora-S“

in Edelstahl gebürstet.

Foto: Blanco

Foto: Schock

Noch besser. Spülenhersteller Schock, gerade

90 Jahre jung geworden, hat sein

exklusives Material „Cristadur“ weiterentwickelt.

Es sei nun noch elastischer,

noch langlebiger und dabei reinigungsfreundlich

wie eh und je. Von diesen Vorteilen

ist Schock so überzeugt, dass eine

Garantieverlängerung von 15 Jahren per

Option angeboten wird. Die erste Spüle

zur Einführung des neuen „Cristadur“

heißt „Tia D-100L“ (Foto). Als erste Farbe

für das Premium-Material nimmt das Unternehmen

„Gold Brass“ auf. Dabei handelt

es sich um einen Braunton, der sich

eine Spur heller als Bronze zeigt und damit

„eine Anmutung von Luxus“ vermittele.

Apropos Gold-Optik: Die „Cristalite

Golden Line“ wurde um den dunklen Beige-Ton

„Cascada“ ergänzt. Den Trend zur

metallischen Oberfläche erstreckt sich

auch auf den Bereich der Armaturen. Hier

führt Schock die neue Oberfläche „White

Gold“ für verschiedene Armaturen ein sowie

für Sichtteile von „Cristadur“-Spülen.

Mit Platz fürs Backblech. Mit „Fresno“ aus dem

Verbundwerkstoff Fragranit bietet Franke eine

Spüle für große Ansprüche. In dem 49 cm breiten

XL-Becken lassen sich problemlos auch Backbleche

sowie großes Kochgeschirr reinigen. Neu

ist ein Modell dieser Serie mit seitlicher Armaturenbank.

Das prädestiniert dieses Modell auch

für die Vorfenstermontage. Einen aktuellen Architektur-

und Designtrend greift Fresno mit den

vier außergewöhnlichen Supermetallic-Optiken

„Copper Gold“, „Copper Grey“, „ Lunar Grey“ und

„Sterling Silver“ auf. Die glitzernden Farbpartikel

werden dem Fragranit-Werkstoff bereits im Herstellungsprozess

beigemischt und sind laut Hersteller

damit dauerhaft beständig, ohne zu verblassen.

Foto: Franke

56 KÜCHENPLANER 12/2019


NABER-CONTURA ® Composite

Cin-Nagranit Spülen: Mehr Gestaltungsspielraum

aus einem Guss

Multifunktional. Als Mittelpunkt der Küche hat sich die Spüle längst als multifunktioneller

Vorbereitungsbereich etabliert. Bei Schock trägt der Trend zur Multifunktionalität den Namen

„Prepstation“. Neben den bekannten Modellen gibt es in dieser Serie jetzt auch zwei

klassische Unterbauspülen („Greenwich“) ohne Abtropffläche mit Stufendesign. Ob mit

einem sehr großen, zwei mittelgroßen oder eineinhalb Becken: abgestimmtes Zubehör ist

stets Bestandteil. Dazu gehören auch die portablen Abtropfflächen aus Silikon oder Edelstahl

oder das Design-Abtropfgitter. Mit „Fibre-Rock“ (Foto) führt Schock ein weiteres,

mattschwarzes Schneidbrett-Material ein. Es sei spülmaschinengeeignet, reinigungsfreundlich

und verfügt laut Hersteller über eine schnittfeste, glatte Oberfläche.

Flexible Einzelbecken. „Die Schönheit feiner Formen“ – so lautet das Motto von Siluet, der

ersten Spüle von Villeroy & Boch aus TitanCeram. Die mit dem German „Innovation Award

2019“ ausgezeichnete Serie wird kontinuierlich ausgebaut und um neue Varianten erweitert.

Aktuell neu sind zwei Modelle, die mit Blick auf aktuelle Küchengestaltungen entwickelt

wurden: die Einzelbecken „Siluet 50 S“ (Foto) und „Siluet 60 S“, passend für alle gängigen

50er- und 60er-Unterschränke. Ausgeführt ohne Abtropffläche wirken die Solo-Becken

puris tisch und reduziert. Das kleine Reste-Ausgussbecken ist prägendes Designelement und

sorgt zugleich für die am Spülplatz notwendige Funktionalität. Getränkereste können so einfach

abgeschüttet werden, während im großen Becken bereits Wasser zum Abspülen gestaut

ist. Montiert werden kann das Becken flexibel mit der Armatur hinten, rechts oder links.

Angola 56

Neuinterpretation einer Einbauspülenserie mit

robuster und gleichzeitig samtiger Oberfläche

in sechs trendigen Granitfarben. Das Konzept

einer konsequent klaren Linienführung

wurde mit dem innovativen Mineralwerkstoff

Cin-Nagranit in langlebige Form gegossen.

Individuell geplant erfüllt jedes Modell mit

stilsicherer Eleganz und komfortablen Funktionsebenen

die hohen Ansprüche an ein modernes

Vorbereitungs- und Spülzentrum. Gute

Gründe, das Cin-Nagranit Spülenprogramm

und das Musterbuch vorzugsweise im Vordergrund

Ihrer Ausstellung zu platzieren.

Foto: Villeroy & Boch

Foto: Schock

12/2019

naber.com


Küchenzubehör

Keramik mit Stufe. Die Keramik-Spüle

„PickUP“ hebt sich von anderen Modellen

durch eine zweite Ebene innerhalb

des Beckens ab. Dieses Podest verkleinert

die untere Ebene des Spülbeckens

und ermöglicht Arbeitsschritte mit nur

wenig Wasserverbrauch. Es kann außerdem

als Abtropf- und Ablagefläche

genutzt werden. Es gibt sie von Naber

in vier Farbvarianten und den Einbauvarianten

aufliegend, flächenbündig

und Unterbau.

Foto: Naber

Foto: Villeroy & Boch

Foto: Dornbracht

Zarte Natürlichkeit. Farbe prägt den Raum – gerade in der modernen

Küche. Ob man eher eine ruhige Farbharmonie bevorzugt

oder mit starken Kontrasten agieren möchte, bleibt dem

eigenen Geschmack und Stil überlassen. Bei Villeroy & Boch

reicht die Farbauswahl von dezent bis bunt und wird ständig

mit Blick auf die angesagten, internationalen Interiortrends

aktualisiert. Für die aktuelle Kollektion hat die Designerin Gesa

Hansen den sanften Farbton Almond entwickelt, der Assoziationen

zu aromatischen Mandeln weckt und mit zarter Natürlichkeit

das Sortiment im warmen Farbspektrum weiter abrundet.

Vielfalt bei Oberflächen. Dornbracht möchte mit seinem Küchenportfolio

aus Armaturen, Küchenbecken und Zubehör in verschiedenen

Oberflächen ein hohes Maß an Gestaltungsfreiheit bieten. Die neuen

Töne „Dark Brass matt“ und „Dark Bronze matt“ bauen dieses Anliegen

weiter aus. Auf der area30 präsentierte der Premiumhersteller daneben

eine Vielzahl weiterer Oberflächen, wie „Platin matt“, „Schwarz matt“,

„Dark Platinum matt“, „Cyprum“, „Chrom“ und „Messing gebürstet“.

Kompakte Größe. In Ergänzung der

erfolgreichen „Genea-„Spülenfamilie

von systemceram ist das neue Modell

„Genea 75“ für den Einbau in einen

50er-Unterschrank konzipiert. Dank

der kompakten Form kann sie auch

in kleineren Küchen oder am Ende einer

Zeile eingesetzt werden. Bei einer

Beckendiagonalen von 54 cm bleibt

ausreichend Platz auch für größeres

Spülgut. In der „F“-Variante für

den flächenbündigen Einbau integriert

sich das gegen null auslaufende

Tropfteil besonders elegant in Arbeitsplatten

aus Natur-, Kunststein

oder Keramik.

Foto: systemceram

58 KÜCHENPLANER 12/2019


Foto: Blanco

Vorzüglicher Partner. Schwarz lässt sich vorzüglich

mit Naturholz, Sichtbeton und Weiß

kombinieren. Perfekt zu diesem Trend passt

der neue Farbton „Schwarz matt“, den Blanco

nun für zwei Armaturen-Modelle und mehrere

Accessoires anbietet. Sowohl „Linus“ als

auch „Linus-S“ (mit Schlauchauszug) sowie

die Armatur „ Blanco Catris-S Flexo“ mit flexiblem

Auslauf stehen in dem neuen Farbton

zur Verfügung. Ebenso in „Schwarz matt“ erhältlich

ist der Spülmittelspender „Lato“ sowie

der Zugknopf für den Beckenablauf.

Sedia kreiert Eigenmarke. hkt ist die neue

Eigenmarke, unter der Sedia Küchentechnik

Spülen, Armaturen und Kochfeldabzüge vertreibt.

Die Spülen mit hkt-Branding gibt es

in Edelstahl und farbigem Acryl-Werkstoff

(Foto: Modell „ Albertina“) samt farbgleichen

oder auch ganz eigenständig gestalteten

Armaturen. Umfangreiches Zubehör ist

ebenfalls Bestandteil. Die Bandbreite umfasst

u.a. Behältnissen, die auf die jeweilige

Geometrie der Spüle abgestimmt sind

sowie Siebe, Abtropfmatten und Abtropfgitter.

Für unterschiedliche Budgets stehen

unterschiedliche Produkte zur Verfügung.

Was auch für Muldenlüfter gilt. Neu im Angebot

ist der hkt Muldenlüfter „Integral 800

DUE MOB“ mit Fettabscheidegrad A und Energieeffizienzklasse

A+. Mit der zentralen

Bedieneinheit (TC-Slider) lassen sich bei diesem

Gerät Kochfelder und Abzug gleichzeitig

bedienen.

Foto: Sedia Küchentechnik

www.vogtwelt.de

VOGT Küchenzubehör:

Vielseitige Lösungen ...

... für einzigartige Kunden.


Küchenzubehör

Foto: Schock

Foto: Naber

Kataloge 2020. Mehrmals im Jahr ergänzt Küchenzubehör-Spezialist

Naber seine Produktkataloge durch Newcomer-Broschüren.

Um das Nebeneinander von Jahreskatalogen und Neuheiten-Verzeichnissen zu

begrenzen, gehört es zum Kundenservice, zum Jahresende neue Zubehör-Kataloge zu

versenden. In diesen sind alle Sortimentserweiterungen vollständig enthalten. Das aktualisierte

Gesamtverzeichnis wird direkt mit Beginn des neuen Jahres gültig und steht

schon ab Mitte Dezember online auf naber.com zur Verfügung. Aus der Erwägung eines

verantwortungsbewussten Ressourcenverbrauchs liefert Naber die Print-Version des

Katalog-Trios 2020 als Austauschsatz ohne die stabilen grünen Ordnerhüllen aus. Die

bisherigen Inhalte können einfach durch die aktuellen Seiten ausgetauscht werden.

Neue Funktionen, neue Designs. Gleich sechs

neue Armaturen hat Schock für das Portfolio 2020

ent wickelt: „Resi“ ist eine hochwertige Landhausarmatur,

und „Tanos“ (Foto) eignet sich auch

für Küchen im Industrial Style. Hinzu kommen die

semiprofessionelle „Sina“, das Modell „Papilio“

mit einem außergewöhnlich flachen Auslauf, die

Einsteigerarmatur „Evinas“ sowie die flexible Variante

„Laios W“, die sich auch für die Positionierung

der Küchenspüle vor dem Fenster eignet.

Foto: Blanco

Fünfte Badkeramik. „Das Thema Badkeramik ist im Küchenhandel angekommen“,

sagt systemceram und präsentiert das inzwischen fünfte Waschbecken für dieses Segment.

Geeignet ist das Modell „Sanara 50“ (Foto) für den Aufsatz auf Waschtischplatten

oder Möbelunterbauten. Bei dem rechteckigen Modell ist die Hahnlochbank

integriert. So sitzt die Armatur auf dem Waschbecken auf. Dies erleichtere dem

Küchen profi die Montage und dem Endkunden die Reinigung, betont der Hersteller.

Zur Verfügung steht die neue Badkeramik in den fünf systemceram-Farben „Nigra“

(Foto), „ Grönland“, „Polar“, „Fango“ und „Schiefer“.

Für alle Fälle. Es sind oft die cleveren Accessoires,

die den Alltag in der Küche komfortabel und damit

effizienter machen. Die Klappmatte gehört bei

verschiedenen Herstellern dazu. Jetzt auch bei

Blanco: Das Multitalent eignet sich als Abtropfgitter

oder zusätzliche Ablagefläche über dem Spülbecken

– und ist auch auf der Arbeitsplatte oder

dem Esstisch eine praktische Ergänzung. Gerade

bei empfindlichen Oberflächen dient sie als

Kratz- und Hitzeschutz und ist groß genug, um

beispielsweise eine ofenheiße Auflaufform darauf

abzustellen. Direkt auf dem Beckenrand aufgelegt,

können kraftsparend Töpfe mit Wasser befüllt

werden. Auch für rillenfreie Abtropfflächen

ist die Klappmatte ein nützliches Extra, da Gefäße

auf ihr besser abtropfen können. Unentbehrlich

macht sich das raffinierte Zubehör an Einzel- und

Doppelbecken ohne Tropfbereich.

Foto: systemceram

60 KÜCHENPLANER 12/2019


Anzeige

Fotos: hansgrohe

Für jeden Küchenstil die

passende Lösung: Die

Küchenarmatur „Talis M54“

bietet hansgrohe in drei

Formen und verschiedenen

Oberflächen an.

Minimalismus auf ganzer Linie

Die Küchenarmatur „Talis M54“ von hansgrohe überzeugt durch Form und

Funktion. Das elegante und zeitlose Design mit höchster Produktqualität

vereint, verleiht jedem Küchenkonzept eine individuelle Note.

Mit schlanker Silhouette und klarer

Formensprache bringt „Talis M54“

modernste Designansprüche stilsicher

zum Ausdruck und strahlt mit ihrem ganzheitlichen

Farbkonzept einen zeitlosen Charakter

aus. Mit den drei ikonischen Formen und verschiedenen

Oberflächen ist die Armatur nicht für „die eine“ Küche geschaffen,

sondern passt in jede persönliche und individuelle Küchenumgebung.

Sie unterstreicht den schlichten Industrie-Chic, ist

aber mit den designorientierten, funktionalen Metallelementen

doch wohnlich. Ob offene Wohnküche oder Single-Küchenzeile,

ob Chrom, Edelstahl Finish oder exklusives Matt Black, ob Rundbogen,

L-Design oder U-Design – „Talis M54“ macht jede Küchenspüle

zum Hingucker.

Funktionales Highlight

Die langgestreckte, schmale Silhouette von „Talis M54“ wird

durch den dünnen Pin-Griff und den flachen Kartuschensitz besonders

zur Geltung gebracht. Dabei kommt die filigrane Armatur

völlig ohne visuelle Unterbrechungen aus. Kaum sichtbar

und doch ein Blickfang sind die reduzierten Kalt- und Warmwassermarkierungen,

die sich innen unter dem Griff verbergen, sowie

der dezent in den Auslauf eingesetzte Strahlformer. Als feines

Detail sind selbst die Gleit- und Dichtungsringe sowie der

schwarze Ausziehschlauch passend zur farbigen Oberfläche gestaltet.

Präzise Steuerung

Der ergonomische Griff garantiert eine präzise Wassersteuerung.

So befüllt der klare Laminarstrahl mit 7 Litern pro Minute zügig

auch größere Töpfe. Der Brausestrahl mit 3,5

Litern pro Minute dagegen ermöglicht einen

besonders ressourcenschonenden

Umgang mit Wasser. Durch sein verbessertes

Spritzverhalten eignet er

sich hervorragend für die Beseitigung

von leichtem Schmutz.

Die intuitive zu bedienende

Umstelltaste ist extra flach

und reduziert und lässt sich

dank präzisem Druckpunkt

ergonomisch bedienen. Dadurch

erleichtert sie jeden

Arbeitsschritt: ob Gemüse

waschen oder nur kurz die

Hände abspülen. Und mit

dem Ausziehauslauf lässt

sich das gesamte Spülbecken

ganz unkompliziert reinigen.

Sogar Gegenstände außerhalb

des Spülbeckens, z. B. Pflanzen

oder große Töpfe, werden damit

erreicht.

www.hansgrohe.de


Küchenzubehör

Zur Seite weg. Mit der Edelstahlspüle „Corno Turno“ aus dem

Naber Eigenmarken-Programm „Contura“ kann das Küchenfenster

auf Arbeitsplattenniveau geplant und geöffnet werden.

Denn der Auslauf der Armatur ist stufenlos um 180° nach

rechts wie nach links schwenkbar. Auch bei geneigtem Auslauf

fließt das Wasser senkrecht. Für eine ergonomische Bedienbarkeit

sorgt der Einhebelmischer am Auslaufende der

Armatur. Geeignet ist die Spülen-Armaturen-Kombination

für Unterschränke in 500 mm und 600 mm Breite. Der

flache Rand und die Edelstahlqualität in 1-Millimeter-Materialstärke

ermöglichen sowohl den aufliegenden als auch

flächenbündigen Einbau. Ein rutschfestes Abtropfgitter und

das zweiteilige Schneidbrett aus Bambus stehen als Zubehör

zur Verfügung. Ist die Armatur waagerecht ins Becken versenkt,

entsteht mit dem passgenauen Schneidbrett eine zusätzliche

Arbeitsfläche. Die Ausschnitte hinten am Bambusbrett

ermöglichen aber auch die gleichzeitige Nutzung der

Armatur, die bis zur mittleren Position geneigt werden kann.

Foto: Naber

Weicher Laminarstrahl. Mit „EOS Neo“ (Foto) hat

Franke sein Sortiment der massiven Edelstahl-Armaturen

ergänzt. Radial gebürstet, mit hohem

Auslauf und elegantem Bediengriff gibt es die neue

Armatur als Zugauslaufvariante oder Festauslauf

mit Laminarstrahl-Technologie. Der weiche und

leise Laminarstrahl reduziert das Spritzverhalten.

Zusätzlich ist das Armaturen-Modell „Active-Plus“

aus dem Franke-Sortiment nun auch als Kupfer-

Ausführung erhältlich. Ein neuer Seifendispenser

kommt farblich abgestimmt für alle matten und

metallischen Varianten der „Active-Plus“ auf den

Markt.

Fotos: systemceram

Ergänzend zu den schwarzen Armaturen steht

systemceram-Kunden nun ein wertiger Einhebelmischer

(„Steel“) aus massivem Edelstahl zur Verfügung.

Hersteller ist Kludi.

Lieblingsfarbe Schwarz. Schwarz heißt bei Keramik-Spülenhersteller systemceram

„Nigra“ und gilt nicht erst seit dem aktuellen Trend zu dunklen Tönen als sehr gefragte

Farbvariante. Für eine noch feinere Abstimmung am Keramik-Spülcenter stellte

das Unternehmen jetzt drei neue Armaturen in entsprechender Optik vor: „Move“

(Foto mit der Spüle „Mera

42“), „Live“ sowie „Live“

mit herausziehbarem Auslauf.

Den neuen Spülmittelspender

gibt es ebenfalls

in Schwarz (aber auch

in Edelstahl-finish und

Chrom) und auch die elegante

Sinktop-Ab deckung

für den Restausguss

glänzt matt in schwarzer

Keramik. Dazu kommt

eine neue Faltmatte zur

Becken ab deckung – lieferbar

ebenfalls in der

Trendfarbe „Nigra“, aber

auch in Edelstahl.

Foto: Franke

62 KÜCHENPLANER 12/2019


Foto: Grohe

Mit Magnet. Die Küchenfront glänzt vorbildlich, die Natursteinarbeitsplatte

ist eine Augenweide und die Luxus-Armatur

ein Design-Statement – und dann dieser Spüllappen,

der so gar nicht dazu passen will, weil er über dem Auslauf

des Wasserspenders hängt und die gesamte Küchenoptik

ruiniert. Sagemüller & Rohrer (S&R) verspricht Abhilfe: mit

magnetischen Haltern, die ins Spülbecken eingesetzt werden.

So verschwinden Spültuch oder Scheuerschwamm aus

dem Blickwinkel und sind dennoch ordentlich zum Trocknen

verstaut und schnell griffbereit. Die aus Edelstahl gefertigten

Produkte verfügen über eine magnetische Basis,

die an der gewünschten Stelle außen am Spülbecken befestigt

wird (per vormontiertem Doppelklebeband). Damit

wird die exakte Position festgelegt. Die Halterungen selbst

werden dann einfach an der festgelegten Stelle im Spülbecken

angebracht und positionieren sich über das Magnetsystem

von selbst. Zum Geschirrspülen sind die Halter

abnehmbar und ermöglichen die komplette Nutzung des

Spülbeckens. Auf Wunsch „brandet“ Sagemüller & Rohrer

den Magnethalter mit individueller Händler-Werbung bzw.

dem Firmennamen.

Extravaganter Look. Minimalistisch, harmonisch und klar proportioniert: So

zeigt sich die Küchenarmatur Grohe „Atrio“. Der elegante Armaturenkörper

misst von Auslauf bis zum Boden den identischen Durchmesser. Das sei einzigartig,

betont der Hersteller. Um kaltes und heißes Wasser manuell miteinander

zu vermischen, sind die Armaturen mit ergonomischen Kreuzgriffen

ausgestattet: Die mit C- und H-Siegeln versehenen Griffe regeln Volumen

und Temperatur des Wassers. Der Schwenkauslauf lässt sich in 3 Stufen von

0° über 150° bis hin zu 360° nach links und rechts bewegen. Gestalten lässt

sich „Atrio“ auch in den neuen Oberflächendesigns „SuperSteel“ (Foto) und

„Hard Graphite gebürstet“.

Foto: Blanco

Foto: Sagemüller & Rohrer

Im Gastro-Look. Mit der neuen „Catris-S Flexo“ bring Blanco den Gastro-

Look in die Haushaltsküche. Der flexible Auslauf setzt mit seiner schwarzmatten

Gummierung moderne Akzente. Er bietet eine große Reichweite und

lässt sich dank Magnethalterung einfach entnehmen und wieder andocken.

Darüber hinaus verfügt der Auslauf über eine Zweistrahlbrause: Per Knopfdruck

lässt sich diese von Perl- auf Brausestrahl umstellen. Die Flexo-Modelle

der „Catris-S“ gibt es in den drei Ausführungen Chrom, Edelstahl Finish

UltraResist und Schwarz matt.

12/2019 KÜCHENPLANER 63


Küchenzubehör

Foto: Grohe

Auf Knopfdruck. Vielen Badnutzern

ist die „SmartControl“-Technologie

von Grohe bereits bekannt, jetzt

bringt der Hersteller die Druckknopf-

Bedienung auch in die Küche. Statt

über einen Hebel lässt sich das Wasser

über Druck an der Spitze der Spülbrause

starten und stoppen. Dreht

man diese Bedienung, lässt sich die

Wassermenge vom wassersparenden

Eco- bis hin zum kräftigen Jetstrahl

einstellen. Weiteren Komfort verspricht

die herausziehbare Spülbrause

mit „ Magnetic Docking“-

Funktion. Nach dem Gebrauch

wird der Schlauch durch eine

magnetische Führung sanft in die

Ausgangsposition zurückgeführt.

Grohe bietet die Küchenarmatur

„SmartControl“ in unterschiedlichen

Farboptionen an.

Foto: Villeroy & Boch

Neue Oberflächen.

Um

neben den Klassikern

Edelstahl matt

und poliert noch mehr

individuelle Gestaltungen

für den Spülplatz

zu ermöglichen,

hat Villeroy & Boch drei

neue, hochwertige

Ausführungen entwickelt:

Gold, Bronze

und Anthracite. Die

neuen Oberflächen

sind für ausgewählte Armaturen

erhältlich: „Avia 2.0“,

für die das nostalgische Design

der eleganten Armatur

zeitgemäß interpretiert

wurde, „Umbrella“ und

„Umbrella Flex“ (Foto

in Anthracite), die

den Spülbereich mit

ihrem hoch aufgebogenen

Auslauf extravagant

in Szene setzen,

und „Finera“, die mit ihrer

reduzierten, runden Formensprache

wie gemacht ist für eine

moderne Küchen ge stal tung.

Kleiner Profi. Mit einer Höhe von

45 cm und einer Ausladung von

20 cm eignet sich die kleine „Profi-

Armatur“ von Dornbracht auch für

Küchen mit begrenztem Platz rund

um die Wasserstelle. So kann der

Profi-Einhebelmischer beispielsweise

in Nischen, unter Hängeschränken

oder Regalen installiert werden und

fügt sich ästhetisch in verschiedene

Einrichtungsstile ein.

Foto: Meiré und Meiré / d&d Medien

64 KÜCHENPLANER 12/2019


Foto: Hera

Homogene Fläche. Eine der erfolgreichen Leuchten-Familien von

Sedia Küchen technik heißt „Evo“. Das Kürzel steht für Evolution und

umfasst verschiedene Modelle. Dazu gehört ab sofort auch die Flächen-LED

„Astrale Evo“, erhältlich in Alu gebürstet oder Schwarz.

Auch in Schwarz. Diverse Unter- und Einbauleuchten sowie entsprechendes

Zubehör bietet Hera schon seit einiger Zeit in hochwertig

anmutendem Schwarz an. Hierzu gehört auch die Unterbauleuchte

„LED ModuLite F“ (Foto), die sich besonders gut in eine Umgebung

mit schwarzen Möbeln einfügt. Gleiches gilt für die Unterbauleuchten

„LED Sky“, „Slim-Pad F“, der LED Einbauleuchte „FR 55-LED“ sowie

„FR-/FQ 68/78 LED“. Alle Leuchten sind auch in Dynamic-Versionen

erhältlich.

Foto: Sedia Küchentechnik

Foto: Sedia Küchentechnik

Einfache Bedienung. Beim Steckdosenele

ment „Duplex“ öffnen sich auf Knopfdruck

die beiden Anschlusselemente für

Schuko- oder USB-Stecker. Das Element ist

nicht nur in der Küche praktisch, sondern

auch im Wohn- und Arbeitsbereich einsetzbar.

Anbieter ist Sedia Küchen technik.

12/2019 KÜCHENPLANER 65


Küchenzubehör

Armatur mal anders. Mit der neuen Küchenarmatur „Aquno Select M81“ präsentiert

hansgrohe ein neues Gesamtsystem aus unkonventionellem Produktdesign gepaart

mit innovativer Strahl-Technologie und maßgeschneidertem Zubehör. Erstmals

werden Laminar- und Brausestrahl an der Ausziehbrause um eine dritte, flächige

und besonders sanfte Strahlart ergänzt, die aus dem integrierten Grundkörper entspringt.

„SatinFlow“ besteht aus vielen Einzelstrahlen, die eine softe und doch

dichte Flächigkeit bilden. Die Strahlen legen sich spritzfrei um Lebensmittel, Hände

und Gegenstände und sorgen für eine gleichmäßige Benetzung mit Wasser.

Foto: Franke

Foto: Vogt/Dornbracht

Foto: hansgrohe

Mit Zubehör gezielt gestalten. Wie wichtig die zur

Person und ihren Gewohnheiten passende Küchenausstattung

ist, hat jeder schon mal erlebt. Zum Beispiel

dann, wenn im Urlaub die Ferienwohnung zwar

ausgestattet, ihre Funktionalität aber nur bedingt mit

den persönlichen Vorlieben übereinstimmt. Was liegt

also näher, als auch die neue Küche daheim von Anfang

an so zu planen, dass sie für ihren Haupt-Nutzer

perfekt passt? Diese Frage stellt Zubehörspezialist Vogt

und liefert gleich die passende, auf Variantenvielfalt

basierende Antwort. Und zwar in Gestalt von vier

symbolischen Küchenszenen, die von vier Zielgruppen-Charakteren

mit Leben gefüllt werden: „Young

Fashion“, „Ökofan“, „Familienglück“ und „Best Ager“.

Zum letztgenannten symbolischen Ausstattungspaket

gehört auch die Armatur „Sync Pulldown-3“ mit herausziehbarem

Auslauf und 360 Grad Schwenkbereich

von Dornbracht (Foto). Vogt hat die Produkte des renommierten

Armaturenherstellers neu ins Programm

aufgenommen. Mit der Vielfalt, die Vogt seinen Kunden

im Fachhandel bietet, kann der Planer auf differenzierte

Bedürfnisse und Wünsche seiner Kunden

eingehen, statt sich mit Zubehör von der Stange begnügen

zu müssen, lautet die unausgesprochene Botschaft

hinter dem Zielgruppen-Konzept.

Platzsparend filtern. Unter dem Motto „Ready Steady Drink“ präsentiert Franke die

neue Filter-Armatur „Vital“ mit dem patentierten „Clear Water Capsule“-Filtersystem:

Es ist das erste System seiner Art, das einen Aktivkohlefilter mit einer bionischen

Membrantechnologie kombiniert und steht für Qualität und Performance

„Made in Switzerland“. In einem dreistufigen Filterprozess werden laut Anbieter

„zuverlässig mehr als 99 % der Bakterien und Viren sowie Keime, Mikroplastik,

Rost, Chlor, Gerüche, Pestizide und Arzneimittelrückstände aus dem Leitungswasser

entfernt“. Die hochfunktionale

Kapsel reicht für 500

Liter gefiltertes Wasser und

ist so klein, dass sie direkt in

einem separaten Auslauf der

Armatur verbaut ist. Aufwendige

Montagen, zum Beispiel

im Unterschrank, sind nicht

notwendig – der Platz kann

anderweitig genutzt werden.

Erhältlich ist die Armatur in

drei Varianten.

66 KÜCHENPLANER


Foto: Bildschirmfoto

Küchenkeramik auf

der Erfolgswelle

Die kontinuierlich positive Entwicklung von systemceram setzt

sich fort. Für die erste Jahreshälfte 2019 meldet das Unter nehmen

im Bereich Keradomo­Küchenkeramik ein Umsatzplus von

8 % und im Unternehmen insgesamt einen Zuwachs von 6 %. Ein

neuer Imagefilm sorgt derweil für kurzweiliges „Infotainment“.

Der Jahresumsatz des Unternehmens in

2018 belief sich auf 34,2 Mio. Euro. Aktuell

trägt auch das OEM-Geschäft mit

diversen Sonderprodukten zum Umsatzplus

bei. Das Unternehmen spricht

von 2,3 Mio. Euro, die im ersten Halbjahr

2019 damit umgesetzt wurden.

„Der Bereich kann und soll weiter ausgebaut

werden“, betont systemceram.

Für Industriekunden interessant, so das

Unternehmen: „Es können auch kleine

Mengen und individuelles Produktdesign

kostengünstig produziert werden.“

Erst jüngst präsentierte Naber auf

der area30 in Löhne eine Keramikspüle

mit Stufe, die von systemceram produziert

wird. Das Bad ist ein weiteres Geschäftsfeld

für Auftragsarbeiten.

Szene aus dem neuen Imagefilm von systemceram. Der

flott und informativ gestaltete Film wird in Kürze auch

online präsentiert – mit Veröffentlichung der neu gestalteten

Homepage.

Authentischer Imagefilm

Unterhaltsam, informativ, authentisch

– so wirkt der neue Unternehmensfilm

von systemceram. Der Öffentlichkeit

vorgestellt wurde er zur area30. Dem

professionellen Filmteam ist der Spagat

zwischen Information und Unterhaltung

gut gelungen. Entstanden ist eine

emotionale Unternehmens- und Produktpräsentation,

die authentisch und

glaubwürdig beim Zuschauer ankommt.

Mit oder ohne Musik untermalung sei

das Werk nicht nur für die Kundeninfo

bei Schulungen im Werk oder vor Ort

beim Handelskunden, sondern auch für

die Endkundeninformation konzipiert

und geeignet, meint das Unternehmen

dazu.

Neuheiten

jetzt bei Sedia

– ästhetisch

und funktionell

Investitionen in die Zukunft

Kevin Göbel und Felix Engel, seit Anfang

des Jahres in der Verantwortung

als geschäftsführende Gesellschafter,

bauen auf Kontinuität. Zugleich aber setzen

sie neue Akzente. So wird aktuell an

einem neuen Internetauftritt gearbeitet

und ein neuer Imagefilm hatte zur Küchenmeile

2019 auf der area30 Premiere.

Weitere Investitionen in die Zukunft

sind am Unternehmenssitz in Siershahn

geplant. So soll der erste Spatenstich für

eine Lagererweiterung in Form eines

neuen Hochregallagers Anfang nächsten

Jahres erfolgen. Auch eine Produktionserweiterung

sowie ein neues Verwaltungsgebäude

sind in der Planung.

Diese Investitionen seien notwendig, um

das Unternehmen für die Zukunft zu

rüs ten und so aufzustellen, dass es allen

Anforderungen des Marktes gewachsen

ist. „Insbesondere was Qualität, Kapazität

und Lieferschnelligkeit betrifft“,

erläutert das Unternehmen.

In flotten Bildern

Dem Zuschauer werden in nur dreieinhalb

Minuten der komplexe Herstellungsprozess

und das Produkt in all

seinen Facetten und zugleich das Unternehmen

„rübergebracht“. Unterhaltsam

und anschaulich, in flotten Bildern und

Filmsequenzen, kurz und prägnant geschnitten

zeigt der Film das Unternehmen

systemceram mit seinen Menschen

und das Produkt mit seinen besonderen

Vorteilen und Eigenschaften. Und

das in Bildern, die sich leicht einprägen.

Auch der aufwendige Herstellungsprozess

der Feinsteinzeugspülen aus dem

Westerwald wird lebendig und kurzweilig

illustriert, immer in Verbindung mit

den Menschen am jeweiligen Arbeitsplatz.

Kurz: „Ein Film, den man gern anschaut

und der zugleich viele Informationen

vermittelt.“ Diese Einschätzung

stammt von systemceram selbst, die Redaktion

KÜCHENPLANER schließt sich

dem aber uneingeschränkt an.

12/2019

▶ www.sedia-kuechentechnik.de


Küchenzubehör

Lichtstimmung auf Zuruf

Für Naber ist die Küchenbeleuchtung traditionell

eins der Kompetenzfelder. Mit der Erweiterung

des „ Lumica“ Lichttechnik-Sortiments durch das „LIC

Home Base Modul“ wird die Steuerung der Beleuchtungskonzepte

nun auch einfach per Sprachbefehl an

einen Smart Speaker möglich. Das Modul fungiert als

Gateway für die Anbindung der „Lumica“ Farbwechsel-

Funktionskonverter an Smart-Home-Netzwerke. Über

eine Philips „Hue“ ZigBee-Bridge lässt sich eine drahtlose

Verbindung mit dem gleichnamigen, weit verbreiteten

Smart-Home-Funkstandard in Kombination mit

einem Internetrouter oder einem Smart-Home-Controller

realisieren. Als Schnittstelle zwischen dem LIC

LED-System und der Sprachsteuerung dient ein smarter

Lautsprecher, etwa „Google Home“ oder „Amazon Echo“.

So lässt sich beim Naber-Angebot nicht nur die Beleuchtung

an sich über Sprachbefehle steuern, sondern

auch unterschiedliche Lichtszenarien auf Zuruf schaffen.

Ob neutrales Arbeits- oder warmweißes Entspannungslicht:

sämtliche eingesetzten Leuchten bringen

sich parallel in die identische Lichtstimmung. Einbinden

lassen sich Einzelleuchten, Lichtböden, Pendelleuchten,

beleuchteten Reling- und Regalsystemen sowie

Ambiente- Leuchten in Form von LED-Bändern oder

-Stripes. Das „LIC Home Base Modul“ kombiniert die

vier Bausteine LIC-Konverter, Funktionsmodul, Steuerungseinheit

und LED-Leuchten. Als Steuerungseinheit

stehen die Smartphone- oder Tablet-App sowie die 1-Kanal

oder 4-Kanal-Funkfernbedienung zur Auswahl. Die

Installa tion des Systems erfolgt per Plug-and-play-Technik.

Für den Fall, dass das Internet temporär ausfällt

und Sprach anwei sun gen über den Smart Speaker nicht

möglich sind, können die Beleuchtungs-Szenarien weiterhin

mit der Funkfernbedienung aktiviert werden.

So bringt Vernetzung

einen

erfahrbaren

Nutzen.

Naber zeigt, wie

sich das technisch

realsieren

lässt.

Foto: Naber

68 KÜCHENPLANER 12/2019


„Voice Control“ by Vogt

Bis zu vier Leuchtengruppen lassen sich mit der „L&S Emotion Home Base“ über

ein System steuern. Dann können beispielsweise Unterbauleuchten, Kochfeldleuchten,

Sockelleuchten und die Pendelleuchte für Tisch oder Theke sein, wie Zubehörspezialist

Vogt bei der Präsentation auf der area30 erläuterte. Und das flexibel per

Fernbedienung oder App (Smartphone/Tablet) – und jetzt neu auch per Sprache.

Zahlreiche passende Leuchtenmodelle sind im aktuellen Katalog-Update von Vogt

mit dem Symbol „Voice Control“ gekennzeichnet. Für den Zugang zur Sprachsteuerung

bietet der Zubehörspezialist ein umfangreiches Programm an. Als Einstiegspaket

dient das „Emotion Home Base Starter-Set“. Es besteht aus der „Home Base“

mit Steckernetzteil, Zuleitung, Verteiler, Funkempfänger und Fernbedienung. Mit

dem Folge-Set kann jeweils eine weitere Leuchtengruppe hinzugefügt und somit angesteuert

werden. Bekannte Sprachassistenten wie „Amazon Alexa“ (eingetragene

Marke der Amazon.com,Inc) übernehmen die Steuerung der Beleuchtung, wenn für

den Betrieb die Voraussetzung mit einer vorhandenen ZigBee Bridge gegeben ist.

Vogt fasst Inhalt und Nutzen des Angebots so zusammen: „Die Kombination der vier

Komponenten Sprachassistent/Smart Speaker + Zigbee Bridge + L&S System + steuerbare

Leuchtenmodelle, ermöglicht die Lichtsteuerung per Voice Control und somit

den Schritt in die smarte Küche der Zukunft.“ Die beiden letztgenannten Komponenten

sind ab sofort im Vogt-Sortiment erhältlich.

Grafik: Vogt Foto: Vogt

LED Glasclip

Clipbare Glasboden

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Einfach, schnell und preiswert Lichteffekte in

Vitrinen und Regalen!

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Die wesentlichen Vorteile auf einen Blick:

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› schnelle Montage - direkt auf den Glasboden klemmbar

› universell einsetzbar für alle Glasböden von 6 - 8 mm

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› Lichtfarben: neutral weiß und warm weiß

› Gehäusefarben: schwarz und edelstahloptik

› dimm- und steuerbar über alle HERA-Dimm-Controller

Auch Vogt widmet sich den Themen Sprachsteuerung und vernetzte Beleuchtung.

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12/2019

Hera GmbH & Co. KG · Dieselstraße 9 · 32130 Enger

Tel. +49 (0) 5224 911-0 · Fax +49 (0) 5224 911-215

mail@hera-online.de · www.hera-online.de


Küchenzubehör/Großhandel

Produktgruppen Hauptlieferanten Produktschwerpunkte

BASICS: Spülen, Armaturen, Abfallsammler, Lichttechnik,

Steckdosen, Stützelemente, Schrankausstattung,

Nischenausstattung

TECH: Lüftungstechnik, Montagematerial, Küchentechnik

INTERIEUR: Hocker, Stühle, Tische

n by Naber: Mobilküchensysteme

Grundsätzlich Zusammenarbeit mit allen am

Markt auftretenden Unternehmen, die Innovation

und Partnerschaft pflegen und verstehen.

Vollsortimenter mit den Produkt schwerpunkten

Lüftungstechnik, Abfallsammler, Spülen, Armaturen,

Montagematerial, Lichttechnik, Mobilküchensysteme

und Küchenausstattung.

Alle Zubehörsegmente mit ausgeprägter

Programm breite und ­tiefe.

Dunsthauben und Ablufttechnik; Spülen; Armaturen;

Heiß­ und Trinkwassersysteme; Licht und

Lichtsysteme; Abfallsammler; Montagezubehör;

sanitäre und elektrische Anschlusstechnik; Regal­

und Relingsysteme; Nischenrückwände; Schrankaus

stattung; Elektrokleingeräte; Stühle und Tische;

Bar­ und Thekenhocker; Kochfelder und Kochfeldabzüge.

Unterbau­ u. Nischenleuchten; Decken leuchten

für Küche, Essen, Wohnen; Steckdosenelemente;

Abfallsammler; Abluftsysteme; Spülen; Armaturen;

Montage­ und Anschlussmaterial; E­Geräte

wie Multischneider, Einbau­Toaster, Einbau­ Stabmixer,

Sockelsauger, Radios, Einbau­Kochmulden

und Sockelheizungen; Kleinspeicher; Schrankinnen

ausstattungen; Arbeitsplatten­Zubehör

(Granitfelder, Waagen, Stütz­ und Sockel füße,

Konsolen, Lüftungsgitter, WAP); Nischen­ und Abhängesysteme;

Bank­ und Tischgestelle; Dunstabzugshauben;

Abluftsteuerung (Fensterkontaktschalter).

Wesentliche Zulieferer der Branche, u. a. Elektra

und Wipo sowie führende deutsche und europäische

Produzenten (Leuchten), Wesco und

Hailo (Abfalltrennung), Franke, Blanco, V&B

(Spülen) sowie Ritter, Bachmann und Schulte

(Elektrotechnik). Einbautechnik von Kesseböhmer

und weiteren namhaften Produzenten.

Armaturen: Gessi, Fima, KWC, Grohe,

Ideal Standard, Kludi, Hansgrohe und Hausmarke

„Eco­Design“. Sanitärtechnik von Geberit und

Viega Viele weitere deutsche und europäische

Qualitätslieferanten.

Zubehör: Bachmann, EBB, Geberit, Kesseböhmer,

Ritter, Schüco, Schulte, Strate, Viega

Abfallsammler: Wesco, Hailo, Stöckli

Licht: Thebo, Elektra, Domus Line

Spülen: hkt, CM

Küchen­Armaturen:

hkt, Grohe, Ideal Standard, Nobili, Paini

Dunstabzugshauben: hkt, Airforce, Elica

Stühle, Tische und Hocker:

Calligaris, Gaber, Pedrali

Alle namhaften Zubehörlieferanten.

Zubehör diverser Produktgruppen in den Trendfarben

Schwarz und Kupfer. Großes Programm LED­

Leuchten für dekoratives sowie funktionales Licht,

Deckenleuchten, Nischenverkleidungen „Barrique“

und Acryl­Drucke, breites Programm in der Lüftungstechnik,

Energieboxen, Abfalltrennung, Ausstattung,

Design­Armaturen, Spülen­Accessoires.

Im Segment Sitzmöbel/Tische „Wesco Aluments“

mit Sonderanfertigungen.

Vertriebspartnerschaft für elektrifiziertes Wand­

und Nischensystem „The Wall“.

Vollsortimenter Küchenzubehör mit über 7000 Artikeln

aus zehn Warenhauptgruppen; Umfangreiches

Angebot an Kochfeldern, Dunstabzugshauben,

Deckenlüftern, Kochfeldabzügen und

Ablufttechnik. Kochfelder und Kochfeldabzüge

teilweise mit Schott Miradur ® Oberfläche; Lichtkompetenz

bis hin zur Vernetzung der Dunstabzugsbeleuchtung

mit verschiedenen Lichtquellen

in Küche und Wohnraum („Kitchenlight by Sedia“)

mit Fernbedienung oder über eine App; Regal systeme;

Spülen aus Edelstahl und Quarz­Composite,

Armaturen für jeden Einsatz; Armaturen mit integrierter

Heiß­ und Trinkwasserzubereitung ( Grohe

Red und Grohe Blue); Umfangreiches Sortiment an

Stühlen, Bar­ und Thekenhockern, Tischen und

Theken – auch Objekt­ und Outdoor­tauglich.

Vollsortiment mit den Produktschwerpunkten

Lichttechnik, Steckdosenelemente, Abfallsammler;

Abluftsysteme; Montage­ und Anschlussmaterial;

kundenindividuelle Set­Konfektionierungen,

Dunstabzugshauben Airforce, Armaturen.

70 KÜCHENPLANER 12/2019


Eigenentwicklungen Liefer gebiet Logistik

In nahezu allen Produktgrup­

Vorwiegend

Paketpen

eigene Design­ und Entwick­

im europädienste

und

lungsaktivitäten in Nordhorn.

ischen Raum,

Speditionen.

Außerdem Zusammenarbeit mit

aber auch

renommierten, internationalen

global orga­

Produktentwicklern, Designhochnisiertschulen

und international bekannten

Designern.

Eigenprodukte in den Warengruppen:

Lüftungstechnik, Abfallsammler,

Lichttechnik, Spülen,

Armaturen, Montagematerial,

Concept Kitchen (Mobile Küchen),

Schrankausstattung.

Eigene oder exclusive Produkte

In Deutsch­

Lieferung

bei LED­Leuchten, Lüftungstechland

und

per Paketnik,

Einbautechnik, Abfallsamm­

Öster reich

dienst, umlern,

Nischenverkleidungen und

flächenfangreichere

Armaturen. Darüber hinaus Sondeckende

Lieferungen

derartikel der Zulieferer.

Außen­

per Spedidienst

manntionschaft.

Liefergarantie

innerhalb von . . .

. . . kürzester Zeit bei

Express­ oder Overnight­Service.

Standardservice innerhalb

von

2 ­ 3 Tagen.

Eilaufträge (per Telefon

vor 15 Uhr) werden

noch am gleichen

Tag versendet; sonst

1 ­ 2 Tage. Expresslieferungen

sind gegen

Übernahme der Expresskosten

möglich.

Vertriebs organisation Ansprechpartner Kontaktadresse

Bestellannahme: Rund

Die Mitarbeiter des

Naber GmbH

um die Uhr im On­

zuständigen Regio­

Enschedestraße 24

line­Händlerportal,

Innendienstes, und

48529 Nordhorn

28 Gebietsverkaufs­

die 28 Gebietsver­

Tel.: + 49 5921 704 ­ 0

leiter sowie 7 regiokaufsleiter,

vor Ort in

Fax: + 49 5921 704 – 140

nal zuständige Innen­

Deutschland, Bene­

Erreichbar von 8.00 ­ 17.30 Uhr

dienstbüros mit jeweils

lux, Österreich, Italien

(fr. bis 16.30 Uhr)

4 Mitarbeitern, darunter

und Frankreich.

naber@naber.com

eine separate Exportab­

www.naber.com

teilung (mehrsprachig:

www.n-by-naber.com

Englisch, Französisch,

www.compair-flow.com

Niederländisch, Spanisch).

4 Verkaufsleiter

(Deutschland),

1 Verkaufsleiter Export,

1 Verkaufsleiter n by

Naber sowie 1 Gesamtvertriebsleiter.

16 Außendienstmitarbeiter

(13 BRD / 3 A) sowie

Verkaufs­Innendienst.

Geschäfts­ und

Vertriebs leitung:

Manfred Staubach

Leitung Innendienst:

Michael Molitor

Sagemüller & Rohrer GmbH

Daimlerstraße 5

82054 Sauerlach (bei München)

Tel. 08104 660033

Fax 08104 660044

Erreichbar Mo. ­ Do. 7.30 ­ 17 Uhr,

Fr. 7.30 ­ 15 Uhr

info@sagero.de

www.sagero.de

„Kitchenlight“; Zentrale Steuerung

von Kochfeldern und

Dunstabzügen; Dampfnavigator;

Aquafilo (Abtropftablar aus lebensmittelechtem

Silikon); Besteck­Abweiser

in Schubkästen

usw.

Bundesgebiet

flächendeckend;

Europa.

Paketdienst,

Stückgut,

Spedition.

. . . 24 Stunden für

Lagerware, sonst

marktübliche Lieferzeiten.

10 Außendienstmitarbeiter

(bundesweit),

Ausland mit Distributionspartnern.

Innendienst durchgehend

von 8 ­ 17 Uhr telefonisch

erreichbar.

Geschäftsführer:

Dr. Brigitte Kornmüller

Leitung Vertrieb:

Torsten Meyer

SEDIA Küchentechnik Handels­

GmbH

Bahnhofstraße 38

71726 Benningen

Tel. 07144 85 20 ­ 0

Hotline Verkauf 07144 85 20 ­ 25

Fax Verkauf 07144 85 20 ­ 50

Erreichbar Mo. ­ Fr. 8 ­ 17 Uhr

verkauf@sedia­kuechentechnik.de

www.sedia-kuechentechnik.de

Anschluss­Box (Montagehilfe

Elektro­Anschluss), LED­Lichttechnik;

Eigenmarke: „TopLineVOGT ® “

bietet unter dem gleichen Label

ausgewählt gute Qualität zum attraktiven

Preis­/Leistungsverhältnis.

Erstklassige, teils exklusiv nur

bei Vogt erhältliche Produkte aus

den unterschiedlichsten Warengruppen,

ausgesucht nach Kaufgewohnheiten

und Bedürfnissen.

Das „TopLineVOGT ® “­Programm

wird systematisch erweitert.

Deutschland

und europäisches

Ausland.

Auslieferung

bundesweit

über eigene

Lkw­Flotte,

Spedition

und Paketdienste.

Fester wöchentlicher

Tourenservice mit eigenem

Lkw, Tag­genau;

Auf Wunsch für Lagerware

24 Std. per

Spedition/Paketdienst.

Bestellannahme, persönliche

Kundenberatung

und Vor­

Ort­Schulung über

bundesweiten Außendienst

und Vertriebsinnendienst.

Händler­Onlineshop

inkl. Lagerabfrage.

Geschäftsführung:

Mathias Meloh

Einkaufsleitung:

Ralf Fleißner ppa.

HORST VOGT GmbH

Rudolf­Diesel­Straße 23

28876 Oyten

Tel. 04207 9168 ­ 0,

erreichbar 7.30­17.30 Uhr

(freitags: bis 16.30 Uhr)

www.vogtwelt.de Händler­

Onlineshop erreichbar 24/7

Fax 04207 916850

info@vogtwelt.de

www.vogtwelt.de

12/2019 KÜCHENPLANER 71


Hausgeräte

„Design“ wird

zum Trendthema

der Zukunft

Die Küche gehört für immer mehr Menschen

zum Lifestyle und das Thema „Design“

gewinnt weiter an Bedeutung. Mit diesen

zentralen Erkenntnissen veröffent lichte

Siemens auf der IFA 2019 die Ergebnisse der

Umfrage „Metropolitan Lifestyle“. Erarbeitet

wurde der Bericht vom Zukunftsinstitut.

Laut Studie sagen 66 % der in den Städten lebenden

Trendsetter, dass gutes Design ihnen wichtig ist und sie

sich für schöne Dinge begeistern können. Als Prestigeobjekt

gilt die Küche: Rund die Hälfte (52 %) möchte, dass diese

zu ihrem Lebensstil passt und Ausdruck der eigenen

Persönlichkeit ist. 43 % ist deren Ausstattung wichtig, für

die sie bereit sind, mehr Geld auszugeben. Ein gutes Drittel

zeigt ihre Küche gerne anderen Leuten, die sie besuchen.

Die Menschen zieht es in die Städte

Städte sind der Lebensraum der Zukunft – und das in zweifacher

Hinsicht. Zum einen schreitet die Urbanisierung in

rasanter Geschwindigkeit fort. Schon im Jahr 2050 werden

laut Zukunftsinstitut über 80 % der deutschen Bevölkerung

in Städten wohnen. Zum anderen leben hier die Vorreiter

neuer Konsum- und Lebensstile. „An den Wünschen dieser

urbanen Avantgarde lassen sich künftige Entwicklungen

bereits heute mit hoher Wahrscheinlichkeit ablesen“, heißt

es von den Studienmachern.

Sehnsucht nach Einfachheit

Die Studie des Zukunftsinstituts schildert das Leben in den

Metropolen als ein Dasein voller Verlockungen und Herausforderungen.

So versprechen sich neun von zehn Vertretern

des Metropolitan Lifestyle eine gelungenere Work-Life-

Balance: 88 % sind der Meinung, dass sich in Städten Arbeit

und Freizeit besser verbinden lassen und 80 % sagen, dass

diese mehr Abwechslung und Optionen zur Selbstverwirklichung

bieten. Aber die Vielzahl der Möglichkeiten sorgt

auch für Stress: Verpflichtungen nehmen zu, Zeit wird

knapper und der Synchronisationsaufwand steigt. Dadurch

entsteht ein deutlicher Wunsch nach Einfachheit: 88 % der

Metropolitan Lifestyler meinen, Innovationen seien nur

dann wirklich gut, wenn sie den Alltag erleichtern und effizienter

machen. Drei von fünf (58 %) empfinden das Leben

in der Stadt als hektisch und anstrengend und möchten Lösungen,

die den Druck mindern und sie entlasten.

Sehnsucht nach Unterstützung

Intelligente Hausgeräte gewännen vor diesem Hintergrund

einen enormen Stellenwert. Nur einer von fünf

Hausgeräte, die schnell und effektiv arbeiten, erfüllen die Bedürfnisse

der sogenannten urbanen Pioniere, die vom Zukunftsinstitut befragt

wurden.

Metropolitan Lifestyle gibt an, ohne intelligente Automatisierung und

Inspiration im Hausgerätebereich gut zurechtzukommen. In der Gesamtbevölkerung

ist es hingegen noch ein Drittel. Zeitersparnis steht

72 KÜCHENPLANER 12/2019


dabei an erster Stelle: Fast die Hälfte

(46 %) der urbanen Pioniere wünschen

sich daher Schnellprogramme, die Freiraum

für andere Dinge schaffen, die ihnen

wichtig sind. Vier von zehn (39 %)

hätten gerne eine übersichtliche App,

die ihnen Services rund um den Haushalt

anbietet und so den Alltag erleichtert.

Fast ebenso viele (36 %) legen Wert

auf intelligente Geräte, die ihnen Entscheidungen

abnehmen, beispielsweise

bei der Wahl des richtigen Waschgangs

oder Backprogramms. Auch das Internet

der Dinge steht für ein Drittel schon auf

der Wunschliste. So wollen 31 % Hausgeräte,

die untereinander Informationen

austauschen und 29 % würden Herd

und Co. gerne per Sprachbefehl steuern.

Die Autoren der Studie kommen zu dem

Schluss: „Intelligente, vernetzte Hausgeräte

[…] sind der Schlüssel zu einem

nahtlosen, fluiden Alltags- und Haushaltsmanagement,

also einem Seamless

Life.“ Im Zuge dessen werden kluge Systemlösungen

in Zukunft gefragter sein

als einzelne Produkte.

Sehnsucht nach Gemeinschaft

Eines der Dinge, für die Technologie

mehr Zeit schaffen soll, ist gutes Essen,

das für Gemeinschaft und Miteinander

steht. Für 7 von 10 Befragten des Metropolitan

Lifestyle spielt es eine wichtige

Rolle, wenn sie mit Freunden oder

der Familie eine schöne Zeit verbringen

möchten (68 %) – häufiger als in der Gesamtbevölkerung

(57 %). Mit dem Essen

genießt auch das gemeinsame Kochen

höheres Ansehen als Teil des Soziallebens

(43 %; Gesamtbevölkerung 34 %).

Sehnsucht nach Inspiration

Trotz dieser Wertschätzung werfen Kochen

und Genuss für Metropolitan Lifestyler

Herausforderungen auf, die sie

12/2019

Foto: Siemens

auf gänzlich neue Weise angehen. Sie

kochen zwar ähnlich gerne (58 %) wie

die Gesamtbevölkerung (53 %), würden

es aber lieber öfter tun. Dazu fehlt ihnen

aber oft die Zeit (41 %) – ein Problem,

das sie deutlich häufiger nennen

als die Bevölkerung insgesamt (29 %).

Hilfe suchen sie beispielsweise im Internet,

etwa beim Finden der Rezepte

(53 %) oder bei der die Einkaufsplanung

(54 %). Gerade hier zeigt sich, dass die

Assistenz mitdenkender Geräte „einen

großen Bedarf erfüllt“. Denn jeder dritte

Vertreter des Metropolitan Lifestyle

nutzt das Internet zwar als Inspirationsquelle

für Gerichte – tut sich aber dennoch

oft schwer, sie nachzukochen (34 %,

Gesamtbevölkerung: 25 %).

Über die Trendstudie

Zum vierten Mal hat Siemens gemeinsam

mit dem Zukunftsinstitut Megatrends

und ihre Auswirkungen auf zu

Hause, Wohnen und Privatleben untersucht.

Zuvor standen die Themen

„ Future Living“ (2013) und „Connected

Home“ (2015) und „Seamless Life“ (2017)

im Mittelpunkt. Dazu hat das Zukunftsinstitut

in Zusammenarbeit mit YouGov

im Juli 2019 deutschlandweit 2071 Personen

im Alter ab 18 Jahren befragt. Die

Gruppe der Metropolitan Lifestyler setzt

sich dabei aus Personen zusammen, die

in Städten von 500 000 und mehr Einwohnern

leben und sich zugleich durch

bestimmte Einstellungsmerkmale und

Wertepräferenzen auszeichnen. Hier

wurde eine repräsentative Fallzahl von

246 Personen ermittelt, die zu nahezu

gleichen Teilen aus Frauen wie Männern

aller Altersklassen besteht. Die komplette

Trend umfrage „Metropolitan Lifestyle“

steht unter folgendem Link zur

Verfügung: https://www.siemens-home.

bsh-group.com/de/pressemeldungen

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Seit Jahrzehnten ist Italien der Inbegriff

für eine leichte, unbeschwerte Art zu

leben und vor allem zu genießen.

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Hausgeräte

Auf einer Ebene. Das Lüftungsgitter ist jetzt flächenbündig in die

Glaskeramik eingelassen. So wertet Miele sein Induktionskochfeld

mit integriertem Dunstabzug auf. Das überarbeitete Kochfeld

wirkt dadurch eleganter und harmoniert noch besser mit den

vollflächigen Glasfronten und integrierten Displays der Einbaugeräte-Generation

7000. Technisch bleibt das 80 Zentimeter breite

Gerät unangetastet. Hier gibt es nach Ansicht des Herstellers

auch keinerlei Änderungsbedarf. Die aktualisierte Kochfeld-Version

kommt im Februar 2020 in zwei Ausführungen in den Handel.

Dabei handelt es sich um ein Modell mit hochstehendem schmalen

Edelstahlrahmen (KMDA 7634 FR) und eine Variante ohne Rahmen

(KMDA 7634 FL), die sowohl für eine aufliegende als auch für

eine flächenbündige Installation geeignet ist. Die bisher erhältlichen

Varianten mit aufliegendem Wrasenabzug (KMDA 7774-1 FR

und KMDA 7774-1 FL) bleiben ebenfalls im Programm.

Foto: Miele

Foto: Neff

Neue Deckenlüfter. Mit neuer Höhe und zeitgemäßen

Funktionen hat Neff sein Deckenlüfter-Portfolio ausgebaut.

Statt der üblichen 30,5 cm Höhe sind die neuen

Geräte nur 18 cm hoch. Das schenkt Freiheit bei der

Planung. Da die Decke weniger stark abgehängt werden

muss, ist ein Einbau auch bei niedrigerer Raumhöhe

möglich. Gesteuert werden die Geräte über die Fernbedienung.

Zudem sind sie mit einer Schnittstelle zu

Home Connect ausgestattet. So lassen sie sich entweder

direkt über das Kochfeld – Stichwort „kochfeldbasierte

Haubensteuerung“ – oder via Smartphone oder

Tablet regeln. Die Nutzung gängiger Sprachassistenten

wie Amazon Alexa sei auch jetzt schon möglich, betont

der Hersteller.

Immer auf Höhe. Anlehnend an das Design des erfolgreichen Flaggschiffs „ Panorama“

hat Novy die Muldenlüftung „UP“ vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Kochfeldabsaugung,

bei der der Benutzer den integrierten Turm auf der Höhe des Kochfeldes

oder auf der Höhe des Kochtopfrandes nutzen kann, um eine maximale Wrasenabsaugung

zu erreichen. Dabei arbeitet die Technik wie von Novy gewohnt

effizient und leise. Ge reinigt

werden kann die komplette

Turmeinheit in der Spülmaschine.

Darüber hinaus bietet das

Modell „UP“ die Freiheit bei der

Wahl der Kochfelder, egal ob

Wok, Teppanyaki oder Induktionskochfeld.

Ebenfalls neu

gestaltet wurde der Turm des

schon eingeführten Modells

„ONE“. Dabei wurde das Design

des Ausströmgitters der Novy-

Umluftbox bei der Gestaltung

des Turms aufgegriffen.

Foto: Novy

74 KÜCHENPLANER 12/2019


Foto: Miele

Haube mit Lift-Funktion. Eine besondere Neuheit für Bosch ist der neue

Deckenlüfter (DRH18LT65) mit Lift-Funktion in Schwarz. Ausgestattet ist das

Modell mit anspruchsvoller Technik: mit dem „PerfectAir“ Luftgütesensor,

dem extraleisen „EcoSilence Drive“ Motor, der variablen LED-Beleuchtung

– von hell bis stimmungsvoll – und dem neuen „CleanAir Plus“-Filter.

Die Haube lässt sich wahlweise über das Kochfeld, eine Fernbedienung,

die Home Connect App oder via Sprachsteuerung steuern. Das gilt auch für

einen weiteren Neuzugang im Sortiment von Bosch: dem

Plug & Play Decken lüfter „DRR18BS25“ in Weiß.

Auch die neue Wandesse im Flach-Design

„DWF97RW61“ und die Wandesse im

Schräg-Design „DWK98PS61“

lassen sich so bedienen.

Für alle Sinne. Effektiv und leise soll eine Dunstabzugshaube

Kochwrasen von Gerüchen und Fett befreien. Das

ist auch die Kernkompetenz der neuen „Aura 4.0 Ambient“

von Miele. Parallel dazu ist sie aber auch Lichtobjekt und

Duftspender. Die Luftfeuchte im Raum reguliert sie auch.

Bei der Duftfunktion „AmbientFragrance“ werden Flakons

mit einer Duftessenz von oben in die Haube eingesetzt.

Über einen separaten kleinen Lüfter wird der Duft dezent

verströmt, pro Flakon für ein sinnliches Dufterlebnis von

150 Stunden. Die Intervalle und Zeiten lassen sich nach

persönlicher Vorliebe bestimmen. Drei Düfte für die unterschiedlichen

Stimmungen und Geschmäcker haben Parfümeure

hierfür entwickelt.

Foto: Bosch Hausgeräte

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Hausgeräte

In der black edition. Im

berbel-Sortiment zählt die

Wandhaube „ ergoline 2“

zu den Erfolgsgaranten.

Die 90 cm breite Variante

gibt es jetzt auch in Mattschwarz

(Foto). Grundsätzlich

ist Vielfalt Trumpf

bei der Serie. Neben dem

neuen Mattschwarz sind

weitere Glasdekore (Weiß,

Schwarz, Silbermetallic

oder in individueller Glasfarbe)

sowie sechs Breiten

von 60 bis 120 cm erhältlich.

Ausgestattet ist der

Dunstabzug unter anderem

mit der „BackFlow“-

Technologie, die durch

eine kreislaufartige Sekundärbelüftung

Kondensatbildung

an der schräg

verlaufenden Dekorscheibe

verhindert.

Foto: berbel

Alles Tiefschwarz. Bosch baut seine 2018 eingeführte „accent line carbon

black“ weiter aus. Neben neuen Dunstabzugshauben und einem Kochfeld

mit interaktiver Beleuchtung wird es ab Anfang 2020 zwei neue Kochfelder

mit integriertem Dunstabzug in der Premium Design-Linie geben. Kennzeichen

der Linie ist die minimalistische, tiefschwarze Optik der Geräte.

So gestaltet sind nun auch zwei Kochfeldabzüge in 80 (Serie 8) und 70 cm

(Serie 6) Breite. Das Serie-6-Modell (PVQ795F25E) passt trotz der 70 cm Gerätebreite

auf einen 60 cm breiten Unterschrank. „Eine echte Weltneuheit“,

sagt der Hersteller und lenkt die Aufmerksamkeit auf das damit einhergehende

„Höchstmaß an Flexibilität für die Küchenplanung und den

Einbau selbst in kompakten Küchen“. Beide Kombigeräte zeigen sich mit

tiefschwarzer Oberfläche. Kein Bedienelement unterbricht die puristische

Optik. Der ebenfalls schwarze Dunstabzug ist nahtlos in der Mitte des Gerätes

platziert.

Foto: Miele

Foto: Bosch Hausgeräte

Nur 26 cm von der Wand. Der Haubenkörper der neuen

Miele-Wandhaube steht gerade einmal 26 cm vor der

Wand und bietet damit mehr Kopffreiheit als eine klassische

Wandhaube. Besonders groß gewachsene Menschen

erhalten so beim Kochen mehr Bewegungsfreiheit. Weder

Tipptasten noch Schalter unterbrechen die vertikal ausgerichtete

Linie der Glasfront. Zum Lieferumfang zählt eine

Ablage, die farblich auf das Glas abgestimmt ist und sich an

der Unterkante der Haube einfach anbringen lässt. So wird

die Überdeckung des Kochfeldes vergrößert, was wiederum

dazu führt, dass Kochdünste noch besser erfasst werden.

76 KÜCHENPLANER 12/2019


Schwarz und sparsam. Amica hat sein umfangreiches Sortiment

der Dunstabzugshauben weiter ausgebaut und modernisiert.

Damit folgt der Hersteller dem Schwarz-Trend im Design.

Die Verbesserung der Energieverbrauchswerte ist ein

weiterer Schwerpunkt. Darüber hinaus arbeiten einige neue

Modelle mit effizienteren Filtersystemen und erreichen dadurch

einen noch besseren Fettabscheidegrad. So präsentiert

sich das neue Modell „KHF 695 800 S“ (Foto) in 80 cm Breite

mit transparentem Schwarzglas und vollflächiger Glasfront

und Randabsaugung. Es ergänzt das Angebot bereits vorhandener

Dunstabzugshauben der „X-type“-Serie mit Gestiksteuerung

in 60 und 90 cm. Die Steuerung

erfolgt auch beim neuen Modell

wahlweise über SensorTouch oder

Gestik-Steuerung. Per Handbewegung

können so die Leistungsstufen und das

Licht gesteuert werden. Weil dadurch Berührungen

mit Kochfingern nicht nötig

sind, bleiben die Oberflächen sauber. Die LED-

Stripes sorgen wahlweise für ideale Kochfeldbeleuchtung

oder angenehme Raumbeleuchtung.

Foto: Amica

Foto: Gutmann

Dreifach filtern. Fünf Kochzonen inklusive einer großen runden Kochstelle im Zentrum sind beim

Mulden lüfter „Nivel“ (Foto) der Haubenmanufaktur Gutmann nutzbar. Laut Hersteller bietet das sonst

kein anderes Kombigerät im Markt. Die Abzugseinheit basiert auf einer 3-fach Filtrierung von Wasserdampf

(Kondensationsfilter), Fett und Geruch. Die Absaugung erfolgt über zwei Schlitze im Glas

parallel zu allen Kochstellen. Die Filtertechnik ist in eine beleuchtete Technikschublade integriert,

welche für die Reinigungsintervalle über den Küchenschrank zugänglich ist. Die Gesamthöhe der

neuen Muldenlüftung beträgt inklusive der Technikschublade mindestens 152 mm. Ihre Breite beträgt

930 mm und die Tiefe 520 mm. Sie ist in den Versionen Abluft (interner oder externer Motor)

und Umluft erhältlich

12/2019


Hausgeräte

Foto: beko

Dampfunterstützendes Garen. Im Dampfgarverfahren

bleibt das Gemüse knackig, Fleisch und Fisch werden

zart. Auch Vitamine, Mineralien, Farbe und Geschmack

gehen nicht wie beim Kochen oder Backen

verloren. Für ernährungsbewusste Konsumenten ist die

schonende Garmethode eine echte Alternative zur klassischen

Zubereitung, da sie ohne die Zugabe von Fett

oder Öl auskommt. Auch Gerätehersteller Beko positioniert

sich nun mit neuen Lösungen in diesem Segment.

Zum Beispiel mit dem Einbau-Kombidampfgarer „BID-

M15500XDS“ (Foto). Das Gerät ermöglicht das schonende

Garen in kompletter Dampfatmosphäre, kann Gerichte

aber auch klassisch backen oder braten. Sechs verschiedene

Dampfgarfunktionen eröffnen neue Möglichkeiten

der Zubereitung. Zum Beispiel Grill-, Heißluft- und PizzaPro-Funktion.

Das „CookSense“-Bratenthermometer

vereinfacht die professionelle Zubereitung der Speisen

in den automatischen Garprogrammen zusätzlich. Darüber

hinaus präsentiert das Unternehmen den Multifunktionsofen

„BIS15300X“ mit Dampfgarunterstützung

als Einsteigergerät für preisbewusste Kunden.

Foto: Siemens Hausgeräte

Mit Sprache. Die Finger voller Kuchenteig und das schwere Backblech in beiden

Händen: Wie praktisch wäre es da, wenn sich die Backofentür auf Zuruf öffnen

ließe. Bei Siemens Hausgeräte wird dieser Wunsch nun Wirklichkeit. Auf der IFA

2019 zeigt die Marke den ersten Backofen, dessen Tür durch Sprachsteuerung

geöffnet werden kann. Codewort: Alexa.

Der Ofen lernt. Die künstliche Intelligenz

(KI) klopft an die Küchentür. Hersteller

Bosch zum Beispiel präsentierte

den ersten Sensor-Backofen, der vorhersagt,

wann Kuchen oder Braten fertig

sein werden und berücksichtigt dabei

die individuelle Zubereitungsweise.

Mit der Kombination von patentierter

Sensorik-Technologie („PerfectBake“

Backsensor und „ PerfectRoast“ Bratenthermometer)

soll „Machine Learning“

nun eine neue Dimension eröffnen:

Der vernetzte Backofen lernt auf

Basis einer wachsenden Menge anonymisierter

Daten zahlreicher Back- und

Bratvorgänge. „Damit werden die Ergebnisse

im Laufe der Zeit immer genauer,

wenn es um das exakte Zubereitungsende

geht“, prognostiziert der

Hersteller. Ab Frühjahr 2020 soll das

Gerät verfügbar sein.

Foto: Bosch Hausgeräte

Foto: Siemens Hausgeräte

Licht statt Knebel. Beim „activeLight“ Kochfeld ersetzt

blaues Licht die üblichen Knöpfe, Knebel und Bedienfelder.

Unter der Glaskeramik verrichtet intelligente Technik seinen

Dienst. Ist das Kochfeld einmal aktiviert, wählen Köchinnen

und Köche einfach das Kochgeschirr aus, das sie

für ihre Vorhaben brauchen. Unabhängig von Größe und

Form stellen sie es auf eine beliebige Stelle auf dem Kochfeld.

Die automatische Zonenauswahl erkennt sofort, wo

die Pfanne oder der Topf stehen und markiert sie nun

durch blaue „activeLight“ Lichtstreifen. Dabei stellt die

Funktion „varioInduktion“ sicher, dass alles gleichmäßig

beheizt wird – vom kleinen Buttertöpfchen über den Wok

bis zur Paellapfanne. Kochzonen werden automatisch zusammengeschaltet

oder getrennt, je nachdem, welches

Kochgeschirr auf ihnen platziert wird. Das „activeLight“

Kochfeld hat Siemens zur IFA 2019 vorgestellt. Die Konzernschwestern

Bosch Hausgeräte und Neff haben die verwendete

Licht-Technologie „Ceran Excite“ von SCHOTT CERAN

ebenfalls aufgenommen und im markenspezifischen Design

umgesetzt.

78 KÜCHENPLANER 12/2019


Foto: Gaggenau

Automatische Reinigung. Den ersten Dampfbackofen

für die private Küche präsentierte

Gaggenau 1999. Seither entwickelt das Unternehmen

kontinuierlich seine Dampfbacköfen

weiter und führt jetzt Innovationen im Hinblick

auf Technik, Design und Leistung ein. Wichtige

Ausstattungsmerkmale wie der Festanschluss für

Wasserzu- und -ablauf und das bei Gaggenau

exklusive vollautomatische Reinigungssystem

sind jetzt in beiden Serien erhältlich – Letzteres

in der Serie 400 sogar in den Geräten mit Wassertank.

Neu sind außerdem ein hinter der Glaskeramik

verborgener Flächengrill in allen Geräten

der Serie 200 sowie für beide Serien ein 3-Punkt-

Kerntemperaturfühler, der die genaueste Temperaturmessung

auf dem Markt bieten soll.

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Mit zahlreichen neuen Modellen wertet Amica sein ohnehin

breites Angebot an Geschirrspülern weiter auf. Zur area 30 präsentierte

der Hersteller Stand- und Einbaugeräte mit innovativen

Neuheiten für eine bessere Spüleffizienz und mehr Bedienkomfort.

An den Start gehen im Einbaubereich vollintegrierte,

integrierte und Unterbaumodelle jeweils in 60 cm und 45 cm Gerätebreite.

Je nach Modell überzeugen die Neuheiten mit verbraucherrelevanten

Ausstattungsdetails und Energieeffizienzklasse

A +++ . Realisiert werden diese Top-Werte auch durch die neue Generation

der bürstenlosen BLDC-Motoren. Diese weisen eine längere

Lebensdauer, geringeren Stromverbrauch und leiseren Lauf

als die herkömmlichen Motoren auf.

Zu den technischen Innovationen zählt der WaterSpinner. Dabei

handelt es sich um einen 3D-Sprüharm auf der mittleren Ebene,

dessen Wasserstrahlen herkömmlich nach oben und unten

ausgerichtet sind und durch eine zusätzliche Drehung des Armes

um die eigene Achse zusätzlichen Druck auf das zu reinigende

Geschirr bringen.

Hinter der Bezeichnung TurboDrying

verbirgt sich ein aktiver Trocknungsprozess,

der die Trocknung des Geschirrs

durch ein Lüftersystem unterstützt, das

Luft von außen ansaugt und mit der feuchten

warmen Luft im Spülraum vermischt.

Dadurch kommt es zu einem Entfeuchten

und Herunterkühlen der Luft mit dem Ergebnis,

dass das Geschirr ohne lästiges

Nachtrocknen in die Schränke geräumt

werden kann.

Besonders hartnäckige Verschmutzungen und angetrocknete

Speisereste werden wirksam durch die Option StrongWash beseitigt,

bei der die Programmlaufzeit verlängert und die Temperatur

erhöht und somit eine noch bessere Schmutzablösung erzielt

wird. Für zusätzliche Hygiene im Spülraum sorgt das spezielle

Programm Selbstreinigung.

Ein BlueDot als blauer LED Punkt auf den Boden projiziert dient

als Betriebsanzeige und signalisiert bei den kaum mehr hörbaren

vollintegrierten Modellen sichtbar den noch laufenden Spülprozess.

Ein Modell, das die neuen Technologien vereint, ist der 60 cm

breite vollintegrierte Einbaugeschirrspüler „EGSPV 594 940“. Er

bietet Platz für 14 Maßgedecke und spült mit 42 dB ausgesprochen

leise in Energieeffizienzklasse A +++ . Zu den sieben Programmen

zählt auch ein sensorgesteuertes Automatikprogramm.

www.amica-group.de

Eine der technischen

Neuerungen von Amica

ist der 3-D-Sprüharm

„WaterSpinner“ (Foto).

Fotos: Amica

12/2019


Hausgeräte

Steak aus dem Ofen. Mit dem „SuperPowerfull-Grill“

heizt der Einbau-Backofen „SteakMaster“ auf bis zu

700 Grad Celsius. Perfekt, um darin ein Steak zuzubereiten,

meint Gerätehersteller Teka. Denn das Geheimnis

eines perfekten Steaks liege in den hohen

Temperaturen während der Zubereitung. Bei einer

Temperatur von bis zu 700 Grad böte der „Steak-

Master“ Ergebnisse wie im hochwertigen Restaurant.

„Mit den hinterlegten Automatik-Programmen gelingt

die Zubereitung der unterschiedlichsten Fleischsorten

mühelos“, lautet das Versprechen. Über diese besondere

Insel-Kompetenz hinaus sei der „SteakMaster“

ein leistungsstarker Multifunktions-Backofen.

Foto: Teka

Foto: refsta

An der Wand parken. Mit dem Duo-Kochfeld „Ordine“ hatte refsta auf der

area30 einen echten Hingucker dabei. Die beiden Kochfelder lassen sich für den

Kochvorgang je nach Situation flexibel auf der Arbeitsplatte positionieren. Auch

im laufenden Betrieb. Die Regelung erfolgt über TouchControl auf dem Holzpanel

an der Wand. Bei Nichtgebrauch werden sie einfach auf den Haken an die Wand

gehängt. Zwei neue Plasmafilter für Wandhauben und Muldenlüfter (im Sockel)

zeigte der Haubenspezialist aus Spenge auch. Ebenso die „Amperlink Technologie“,

mit deren Hilfe die Dunsthaube automatisch mit dem Einschalten des

Kochfelds aktiviert wird. refsta bietet diese Technologie zunächst für die „Piano“

Dunsthauben in den Breiten 800, 900 und 1200 mm an. Diese kann dann mit jedem

beliebigen Glaskeramik Kochfeld verbunden werden.

Echte Röstaromen. Von Joghurt bis Steak: Die Multifunktions-Küchenmaschine

„Cookit“ von Bosch dünstet und brät

mit Temperaturen zwischen 37 und 200 Grad. Damit bringt

der Hersteller seine erste vernetzte Multifunktions-Küchenmaschine

mit Kochfunktion auf den Markt. Drei Kocharten

sind damit möglich. Die große Temperaturbandbreite ermöglicht

auch das Karamellisieren, krosses Anbraten und

echte Röst aromen. Der Topf hat ein Fassungsvermögen von

drei Litern. Sein Durchmesser entspricht dem einer mittelgroßen

Pfanne und ermöglicht so auch das flächige Anbraten

von Steaks und Gemüse. Dank „Smart Sensor Technology“

im Inneren des Topfes sorgen zwei verschiedene

Hitze sensoren dafür, dass die eingestellte Temperatur am

Boden- und Innenbereich permanent gemessen und abgeglichen

wird. Angeboten wird das Gerät im Premium-Segment.

Der Preis wird erst Ende 2019/Anfang 2020 verraten.

Foto: Bosch Hausgeräte

80 KÜCHENPLANER 12/2019


Für eine Einbau-Linie von Haier

SCHOTT kreiert Edelstahl-Look auf Glas

Wann bringt Haier in Deutschland die ersten

Einbaugeräte mit Haier-Label auf den Markt?

Diese Frage beantwortet das Unternehmen bislang

zwar nicht mit einer exakten Datumsangabe,

gab auf der IFA 2019 aber einen optischen

Ausblick. Gezeigt wurden Geräte im

nicht alltäglichen „MetalLook“, realisiert vom

Glasspezialisten Schott. Die in Berlin präsentierte

Einbaulinie umfasst diverse Geräte von

Backöfen und Dampfgarern bis zu Dunstabzugshauben

und Kaffee-Vollautomaten. Deren

Oberflächen schimmern in stilvoller Edelstahl-

Optik, die als reine Glaslösung ohne Einsatz

von Metall realisiert wird. Möglich macht dies

die „MetalLook“-Entwicklung. Diese spezielle

Technologie kombiniert die Materialvorteile

von Glas mit der hochwertigen Anmutung von

Edelstahl. Da auch ein Induktionskochfeld mit

Glaskeramik von Schott dazu gehört, ist der

Designverbund perfekt.

Schick wie Metall, pflegeleicht wie Glas

Um die unverwechselbare Edelstahl-Optik hinter

Glas mit verschiedenen Farbvarianten und

-effekten zu erzielen, entwickelte der Technologiekonzern

Schott eigens eine patentierte technische

Lösung. Da sich in die Oberfläche auch

feine Logos, Linien oder Symbole einbringen

lassen, unterstützt die Technologie die Integration

von Bedienelementen samt Beschriftung.

Glas ist zudem pflegeleicht: Fingerabdrücke

etwa sind weniger sichtbar als auf Edelstahl

und lassen sich leichter beseitigen. „Auch die

Reinigung von Ofentüren wird einfacher“, betonen

die Entwickler, „da es mit ‚MetalLook‘

keine Spalte zwischen Glas und Metall gibt wie

bei herkömmlichen Türen.“ Dank großer Hitzebeständigkeit

eigne sich diese spezielle Glas-

Lösung auch für Backöfen und Gaskochfelder.

Kundenspezifische Entwicklung

Haier wandte sich bereits 2017 an SCHOTT VTF

in Frankreich, wo die „MetalLook“-Technologie

entwickelt wurde. Das folgende Entwicklungsprojekt

wurde dann auf Kundenwunsch von

Haier im chinesischen Schott Werk in Suzhou

gestartet. Das chinesische Team des Glasspezialisten

passte die „MetalLook“-Lösung auf die

lokalen Kundenanforderungen an und realisierte

unter anderem die spezielle grau-metallische

Farbgebung für verschiedene Produkte

samt Struktur der Oberfläche.

In allen europäischen Hauptmärkten

Vor dem Auftritt auf der IFA 2019 Anfang September

zeigte Haier Geräte im „MetalLook“

bereits im März 2019 zur AWE (Appliances

& Electronics World Expo) im chinesischen

Shanghai. Dort aber mit dem Label seiner Premium-Marke

Casarte. Derzeit führt der Hausgerätehersteller

die Gerätelinie in ganz China

ein, begleitet von TV-Werbung. Zudem plane

das Unternehmen, die Produkte in den europäischen

Hauptmärkten zu launchen, darunter

in Deutschland, Frankreich, Italien, UK, Russland

und Ukraine.

Foto: Schott

Zur IFA in Berlin zeigt der Hausgerätehersteller

Haier eine Design-Einbaulinie

in stilvoller

Edelstahl-Optik, die als reine

Glaslösung ohne Einsatz

von Metall realisiert wurde. Die

Technologie dafür kommt von

Schott und nennt sich „Metal-

Look“. Wann die Geräte in

Deutschland auf den Markt

kommen steht noch nicht exakt

fest.

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darunter die AquaIntense®-Zusatzfunktion, die auch hartnäckig

verschmutzten Töpfen und Pfannen ihr Strahlen

zurückgibt, einen höhenverstellbaren Oberkorb, eine

herausnehmbare Besteckschublade, einen seitlich verschiebbaren

Besteckkorb sowie das innovative Feature

TrayWash TM , mit dessen Hilfe Sie bis zu drei Bleche gleichzeitig

bei hohem Spüldruck reinigen können. Flüsterleise

42 dB und die Energieeffizienzklasse A+++ runden das

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82 KÜCHENPLANER 12/2019


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Impressum

Magazin für alle, die Küchen planen und produzieren,

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Erscheint im 53. Jahrgang (2019)

www.kuechenplaner-magazin.de

www.strobelmediagroup.de

Verlag

STROBEL VERLAG GmbH & Co. KG

Postanschrift: Postfach 56 54, 59806 Arnsberg

Hausanschrift: Zur Feldmühle 9 – 11, 59821 Arnsberg,

Tel.: 02931 8900-0, Fax: 02931 8900-38

Herausgeber

Dipl.-Kfm. Christopher Strobel, Verleger

Redaktion

Dirk Biermann, Chefredakteur,

(verantwortlich im Sinne des Presserechts)

Amselweg 10, 32105 Bad Salzuflen

Telefon: 05222 9441188

E-Mail: d.biermann@strobelmediagroup.de

Astrid Plaßhenrich (apl)

Camillo F. Kluge (cfk)

Redaktionssekretariat

Birgit Brosowski

Telefon: 02931 890041, Telefax: 02931 8900-48

E-Mail: redaktion@strobelmediagroup.de

Anzeigen

Anzeigenleiter/Leiter Online-Medien: Stefan Schütte

E-Mail: s.schuette@strobelmediagroup.de

Mediaservice: Anke Ziegler und Sabine Trost

Telefon: 02931 8900-21 oder 02931 8900-24

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Zurzeit ist Anzeigenpreisliste 2019 gültig.

Anzeigenverkauf Inland: Uwe Sommerfeld,

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Vertrieb/Leserservice

Reinhard Heite, E-Mail: r.heite@strobelmediagroup.de

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Bezugsbedingungen

Der Bezug als Print- oder Digitalausgabe ist nur

in Kombination mit einer Mitgliedschaft unter

KÜCHENPLANER LOGIN möglich: Anmeldung unter

http://www.kuechenplaner-magazin.de/login/

Bankverbindungen

Sparkasse Arnsberg-Sundern,

IBAN DE78 4665 0005 0001 0203 20, BIC WELADED1ARN

Postbank Dortmund,

IBAN DE57 4401 0046 0001 6474 67, BIC PBNKDEFFXXX

Druckvorstufenproduktion

STROBEL PrePress & Media,

Postfach 56 54, 59806 Arnsberg,

E-Mail: datenannahme@strobelmediagroup.de

Herstellung

Siegbert Hahne

Layout

Catrin Dellmann

Druck (Lieferadresse für Beihefter und Beilagen)

Griebsch & Rochol Druck GmbH

Gabelsbergerstraße 1 (Gewerbepark Rhynern)

59069 Hamm

Veröffentlichungen

Zum Abdruck angenommene Beiträge, Manuskripte und

Bilder, einschließlich der Negative, gehen mit Ablieferung

in das Eigen tum des Verlages über. Damit erhält er

gleichzeitig im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen

das Veröffentlichungs- und Verarbeitungsrecht. Der Autor

räumt dem Verlag das unbeschränkte Nutzungsrecht ein,

seine Beiträge im In- und Ausland und in allen Sprachen,

insbesondere in Printmedien, Film, Rundfunk, Datenbanken,

Telekommunikations- und Datennetzen (z. B. Online-Dienste)

sowie auf Datenträgern (z. B. CD-ROM), usw.

ungeachtet der Übertragungs-, Träger- und Speichertechniken

sowie öffentlich wiederzugeben. Für unaufgefordert

eingesandte Manuskripte übernehmen Verlag und Redaktion

keine Gewähr.

Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung

der Verfasser wieder und müssen nicht mit der des

Verlages und der der Redaktion übereinstimmen. Die

rechtliche Verantwortung bleibt beim jeweiligen Autoren.

Für Werbeaussagen von Herstellern und Inserenten

in abgedruckten Anzeigen haftet der Verlag nicht.

Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen,

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berechtigt nicht zu der Annahme, dass solche

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dürfen; oft handelt es sich um gesetzlich geschützte eingetragene

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urheberrechtlich geschützt.

ISSN 0722-9917

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Die Moderne Küche e.V.

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der Verbreitung von Werbeträgern

12/2019 KÜCHENPLANER 83


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