Hoffnungsgemeinde Wiesbaden, Winter 2019-20

eulen15fisch

Kirchenzeitschrift

EVANGELISCH in BIEBRICH

Das Gemeinde-Magazin

Ev. Hoffnungsgemeinde Dezember - Februar 2019/20


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Das geistliche Wort

Ein Brief von Propst Oliver Albrecht an die

Hoffnungsgemeinde

40 Jahre Evangelisches Albert-Schweitzer-

Gemeindezentrum 2020

Advent und Weihnachten

Go esdienste an Weihnachten

„Kuh ohne Deuter“ - Erstes Babenhäuser Pfarrerkabare

am 18. Januar 2020 in der Hauptkirche

„Biebricher Orgelwein“

„Unheimliche Wildheit“ - Lesung mit Arno Hermer

Mi ags sch der Johanniter

Mit Mut und Entschlossenheit gegen Rechtspopulismus

Go esdienstkalender

Termine - Treffpunkte - Kreise

Charlo e Petersen und ihr Kampf für die Überlebenden das KZ-Wapniarka

Das Entedankfest in der Hoffnungsgemeinde

Tag des Offenen Denkmals 2019 in Biebrich

Kantatengo esdienst am 27.10. 2019

Weltgebetstag 2020 am 6. März in der Marktkirche

Evangelische Jugendkirche Wiesbaden

Neues aus dem Regenbogenland

Kirche mit Kindern im Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

Kinderseite

Adressen, Impressum

Achtung, neue Email-Adresse Gemeindebüro:

hoffnungsgemeinde.wiesbaden-biebrich@ekhn.de


Liebe Leserin,

lieber Leser,

D i e l e t z t e n

Wochen des Jahres

sind Zeiten des

Tü r e n - Ö ff n e n s .

Viele – vor allem

Kinder – haben

Adventskalender

und freuen sich darauf, Tag für Tag ein

Türchen zu öffnen. Dahinter verbirgt

sich eine Überraschung, etwas, was

den Tag versüßt oder eine Idee, eine

Anregung, die einen begleiten kann.

Aber schon in den Wochen vor dem 1.

Advent haben wir die Möglichkeit

gehabt, Türen in den Blick zu nehmen.

Die Sonntage mit der Überschri

‚Volkstrauertag' „Ewigkeits- oder

Totensonntag“, der Buß – und Be ag,

gaben Anregung, Türen zu öffnen, die

nach innen führen. Türen, die wir sonst

gern geschlossen wissen wollen. Umso

mehr genießen wir es, jetzt viele kleine

Türchen zu öffnen, immer näher heran

zu treten an die große, die Tür am 24.

Dezember. Wir machen uns bereit für

die Ankun Go es in der Welt, Jesu

Geburt. Wir warten und hoffen auf das

Licht, das er in die Welt bringt, in die

Welt gebracht hat, und öffnen ihm

schließlich Tür und Tor.

Erstaunlicherweise gelingt es uns in

der Advents– und Weihnachtszeit,

manche Tür zu öffnen und hindurchzugehen

in Räume, die wir sonst eher

selten betreten: Räume für besondere

gemeinsame Unternehmungen – wie

Plätzchenbacken, Geschichten lesen

bei Kerzenschein und zusammen singen,

Räume, in denen Menschen

schon lange auf Besuch warten in ihrer

Einsamkeit. Vor allem aber können wir

die Türen zu unserem Inneren öffnen.

Können hinter einigen Türen Wunder

entdecken, Wunder, die uns begegnen.

Vielleicht ist jemand genau zur

rich gen Zeit am rich gen Ort. Vielleicht

erreicht mein Anruf eine Freundin

oder einen Freund genau zur rechten

Zeit. Vielleicht bemerke ich die

Wunder der Natur im Raureif an einem

bunten Herbstbla oder in wundervoll

geformten Wolken am Himmel oder

einfach daran, dass ich atme, jeden

Tag, jede Stunde, jede Minute, ganz

von selbst. Je mehr Türen und Türchen

wir öffnen, um so offener werden wir

für die Wunder in unserem Leben, die

beginnen o ganz winzig klein und

unscheinbar, wie damals mit dem Kind

in einer Krippe. Sicherlich, nicht alle

Türen öffnen sich sofort. Damals, in der

Nacht von Jesu Geburt, waren Joseph

und Maria viele Türen verschlossen

und sie mussten Zuflucht suchen in

einem Stall. Die Adventszeit lädt uns

vor allem ein, unsere Herzenstüren zu

öffnen, offen zu sein für die Liebe, die

mit Jesus in die Welt gekommen ist

und die wir an Weihnachten von ganzem

Herzen feiern.

Es wird schön sein, wieder das alte

Adventslied miteinander zu singen:

EG 1: „Macht hoch die Tür die Tor

macht weit, es kommt der Herr der

Herrlichkeit.

Und so können wir dann auch eins m-

men:

1,5 : „Komm o mein Heiland Jesus

Christ, meins Herzens Tür dir offen ist.“

Und auch für die Zeit nach Weihnachten

bi en wir: „Ach zieh mit deiner

Gnade ein, dein Freundlichkeit auch

uns erschein. Dein Heilger Geist uns

führ und leit“. Auch über die Schwelle

zum neuen Jahr und im Jahr 2020.

Mögen Sie auch durch diese Tür zuversichtlich

alle Wege im neuen Jahr

gehen – unter Go es Segen!

Wir wünschen Ihnen eine frohe und

gesegnete Zeit!

Ihre Claudia Strunk und alle Mitarbeitenden

der Hoffnungsgemeinde


4

Manche meinen, die Kirche sei in einer

Krise. Und vieles verändert sich

tatsächlich gerade:

Die Mitgliederzahlen gehen – wenn

auch nur leicht – zurück. Das liegt am

demographischen Wandel, es gibt

mehr Beerdigungen als Taufen in

unserer Kirche. Es liegt aber auch

daran, dass Menschen aus der Kirche

austreten, meistens wenn der erste

Gehaltszettel kommt.

Dazu möchte ich Ihnen zwei Gedanken

mitteilen:

1. Kein Mensch kann „mittelalterliche“

Zustände zurückwünschen, in

denen formal nahezu alle Menschen

in unserem Land einer der beiden

großen Kirchen angehören mussten

(!). Ich begrüße es als Christ ausdrücklich,

dass es möglich ist, aus der Kirche

auszutreten. Denn nur so hat es eine

Bedeutung, dass ein Mensch – freien

Willens – der Kirche angehört.

Ich liebe spannende Diskussionen mit

Menschen, die aus für sie guten

Gründen nicht an Gott glauben oder

einer anderen Religion angehören. Ich

finde es wunderbar, in einem Land zu

leben, in dem es Religionsfreiheit gibt

und Staat und Kirche getrennt sind.

In diese Vielfalt bringen wir uns als

evangelische Kirche selbstbewusst

und fröhlich ein, mit unserem Glauben

an Jesus Christus. Der gibt uns Trost

und Hoffnung. In dessen Namen

beziehen wir aber auch klar Position

für die Liebe und den Zusammenhalt

der Menschen. Wir sind sehr glücklich,

nahe bei einem Gott sein zu dürfen,

mit dem wir ohne Furcht leben und –

später dann auch - sterben können.

Davon erzählen wir unermüdlich, das

feiern wir in unseren Gottesdiensten.

Aber nicht, damit Menschen Mitglied

der Kirche werden, das soll jeder

machen wie er will.

S o n

d e r n e i nfa c h ,

w e i l w i r d i e

Freude nicht für

uns behalten

können.

2. Es mag sein,

dass wir weniger

Mitglieder haben, das

geht ja vielen Organisat

i o n e n , Ve r e i n e n u n d

Gruppen so, die sich für den

Zusammenhalt in unserer Gesellschaft

einsetzen. Und gleichzeitig

erscheint mir unsere Kirche lebendig

wie noch nie. Das liegt für mich ganz

stark an den vielen wunderbaren

Menschen, die sich ehrenamtlich

engagieren, den Menschen zur Freude

und Gott zur Ehre.

Nie in den 2000 Jahren Christenheit

gab es so viele Menschen in den

Kirchenvorständen, die sich ohne

jeden persönlichen Vorteil für ihre

Kirche einsetzen, nicht nur Gottesdienste

und Feste feiern, sondern

auch Personalverantwortung in der

Kita übernehmen oder das kaputte

Kirchendach renovieren.

Nie in der Geschichte der Kirche gab es

so viel und so vielfältige Musik in

unserer Kirche, erklangen so viele

Orgeln, sangen so viele Chöre,

spielten so viele Bands, bliesen so

viele Trompeten und Posaunen. In

manchen Dekanaten der Propstei gibt

es mehr Kirchenchöre als vor 50

Jahren in ganz Deutschland.

Und noch nie seit der Zeit

der Apostel engagierten

sich so viele Menschen

in der Kirche diakonisch,

sozial und politisch. In

der Arbeit für Obdachlose

und in der Bahnhofsmission,

bei der Integration der

Geflüchteten und in der Arbeit

der Tafeln, in der Jugendsozialarbeit

und im Hospizdienst, in Bürgerinitiativen

und im Besuchsdienst bei

alten und kranken und einsamen

Menschen.

Und hinter diesen ganzen ehrenamtlich

engagierten Menschen stehen

die, die die Sache zu ihrem Beruf

gemacht haben, aus Berufung, wie wir

sagen. Die dürfen wir beim Lobe des

Ehrenamtes nicht vergessen!

Ich weiß, dass es auch die schweren


Zeiten gibt. Wenn aus Geld- oder

Personalmangel Stellen gestrichen

oder lange nicht besetzt werden.

Wenn wir ein Gebäude aufgeben

müssen, das uns lieb und vertraut

geworden ist. Wenn wir am Sonntagmorgen

in wirklich kleinerer

Runde als sonst zusammen sind.

Das dürfen wir nicht schönreden.

Das darf uns nicht den Schuldigen

suchen lassen. Denn das treibt und

auseinander.

Vor allem aber: das dürfen wir nicht

mit übermenschlicher Kraft zu

retten versuchen. Auf Dauer sollen

wir in der Kirche, also bei Gott, nicht

mehr Kraft verlieren, als wir bekommen.

Es darf dann auch mal weniger

sein. Denn keine Heidenangst und

keine verdammte Mühe ist das, was

wir ausstrahlen und verbreiten

sollen. Sondern Gottgelassenheit,

ruhige Fröhlichkeit, Vertrauen und

Hoffnung.

Dass Sie diese Dinge immer wieder

und vor allem anderen in der Kirche

finden, das wünsche ich Ihnen von

Herzen.

Ihr Pfarrer Oliver Albrecht

Propst für Rhein-Main

Am 30. Juni 2020 wird das moderne

Evangelische Albert-Schweitzer-

Gemeindezentrum 40 Jahre jung!

Das ist ein ganz besonderer Grund

zum Feiern!

Am Abend des 30. Juni ist im Albert-

Schweitzer-Gemeindezentrum ein

Festakt vorgesehen. Es ist angedacht,

dass der Sohn des 2015 verstorbenen

Architekten Fritz Soeder dazu

kommt. Ein Gemeindefest wird es

hierzu im Spätsommer auch geben.

Möglich wäre eine Verbindung mit

dem Tag des offenen Denkmals am

13. September 2020.

Das Deutsche Albert-Schweitzer-

Zentrum Frankfurt am Main hat

hierzu schon Vorschläge nach

Biebrich gesendet.

Näheres soll nach einer Bi e des

Kirchenvorstandes der Festausschuss

klären. Das sind Frau Renate Clasen,

Frau Ilona Weiss und Herr Peter-

Michael Glöckler.

Eine ausführliche Informa on über

die Planung des großen Jubiläums

d e s A l b e r t - S c h w e i t z e r -

Gemeindezentrums 2020 folgt in der

nächsten Ausgabe.

Das noch im Rohbau befindliche „Pfarrhaus“ mit Büro, 1978


Adventsfrühstück im Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

Im Advent findet mi wochs am 04.12., 11.12. und 18.12.2019

jeweils von 7.00 bis 8.30 im Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum ein Frühstück

mit einer Andacht zum Advent sta .

In gemütlicher Runde lesen wir einen Text und kommen darüber miteinander ins

Gespräch. Beim anschließenden Frühstück kann der Gedankenaustausch

weitergehen. Teilnahme an einzelnen Treffen ist selbstverständlich möglich.

Abendandacht im Advent 05.12.2019, 18.00 Uhr in der Hauptkirche

In März, April, Mai

Konzert: O Magnum Mysterium „Musikalische Gestaltung der Abendmesse“

07. Dezember 2019, 18.00 – 20.00 UhrUnter dem Titel „O Magnum Mysterium“

bereiten AmiciCanendi und das Kammerensemble Laubenheim ein Konzertprogramm mit

adventlich und weihnachtlichen Werken vor.

Chor A-capella, Streicher und beides in Kombina on!

Tomás de Victoria: „O magnum mysterium“

Arvo Pärt: „Magnificat“

Anton Bruckner: „Virga Jesse“

Heinrich Schütz: „Also hat Go die Welt geliebt“

Edward Elgar: „Ave Verum“

Johannes Brahms: „O Heiland reiss die Himmel auf“

Sandström/Palestrina: „Es ist ein Ros entsprungen“

Morten Lauridsen: „O Magnum Mysterium“

und „O Light born of Light“ des Mainzer Komponisten Julian Mörth


Senioren-Adventsfeier am 10.12.2019 um 15.00 Uhr im Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

Albert-Schweitzer-Allee 44

Senioren-Adventsfeier am 13.12.2019 um 15.00 Uhr im Anbau an der Hauptkirche

Am Schlosspark 96

Heiligabend, 24. Dezember 2020

16.00 Uhr Go esdienst mit Krippenspiel

(Leitung: Anne e Moheit-von Krosigk)

im Albert-Schweitzer Gemeindezentrum;

Pfarrer Mar n Fromme

16.00 Uhr Go esdienst mit Krippenspiel (Leitung:

Chis ane Wilcke) in der Hauptkirche;

Pfarrerin Claudia Strunk

18.00 Uhr Christvesper; Pfarrerin Claudia Strunk

1. Weihnachtstag, 25. Dezember 2020

10.00 Uhr Go esdienst

im Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum;

Vikarin Dr. Ruth Huppert

2. Weihnachtstag, 26. Dezember 2020

10.00 Uhr Go esdienst in der Hauptkirche;

Pfarrerin Claudia Strunk


Biebricher Orgelwein

„Der Wein erfreue des Menschen Herz“

(Psalm 104, 15)

Abgefüllt für den Förderverein

für Kirchen- und Orgelmusik

in der Evangelischen Hoffnungsgemeinde

Wiesbaden-Biebrich

Riesling Kabine feinherb 2018

Ausgeprägte Zitrus- und Aprikofrucht, sehr feingliedrig,

geschliffen, gute Balance zwischen Süße und Säure; ein

Riesling, der Sie schweben lässt.

Goldene Kammerpreismünze

Dornfelder trocken 2016

Du et nach reifen roten Beeren und Sauerkirsche;

farbkrä iger vollmundiger weicher Rotwein.

Preis: € 9,00 – davon € 3,00 Spende für die

Restaurierung der Orgel.

Verkauf: Gemeindebüro der Hoffnungsgemeinde,

Elise-Kirchner-Str. 15

Öffnungszeiten: Mo – Fr 9.00 – 11.30 Uhr

Kuh ohne Deuter

Das neue Programm des Ersten Babenhäuser

Pfarrerkabare s

am 18. Januar 2020 in der Hauptkirche

Als vor 4.000 Jahren der Pharao in Ägypten schlecht geschlafen

hat, konnte er noch Joseph zum Traumdeuten kommen lassen.

Der erklärte ihm dann die Sache mit den sieben fe en (Aufschwung,

Keynes) und

den sieben mageren

( H a n d e l s k r i e g ,

T r u m p ) K ü h e n .

Danach entstand der

alte Eichhörnchen-

Slogan: „Denk daran,

schaff Vorrat an!“

Einfache Antworten

auf schwierige Fragen

waren damals tatsächlich noch möglich. Heute sind Kühe

genmanipuliert, laktoseintolerant und demnächst auch noch

teilzeitvegan, die Milch kommt von Amazon und der Joghurt aus

dem 3-D-Drucker. Wo es mehr Mögliches als Nö ges gibt, wird

das Leben überkomplexer, also depp. Und wenn der Irrsinn

epidemisch wird, dann hat der Sinn bald auch keine Lust mehr. Er

geht dann flöten.

In ihrem 13. Programm geben Hans-Joachim Greifenstein und

Clajo Herrmann wieder intelligente Fragen auf dumme Antworten.

Oder umgekehrt. Egal, das Eintri sgeld ist eh weg.

Eintri : € 23,00 – Vorverkauf: € 21,50 (im Gemeindebüro; in der

Tourist-Info am Marktplatz oder im Online-Shop:

www.wiesbaden.de/tourismus/kartenvorverkauf-shop)

Einlass ab 19.00 Uhr

Beginn: 19.30 Uhr


"UNHEIMLICHE WILDHEIT" – eine Entdeckungsreise (Lesung)

mit Arno Hermer

Regisseur, Schauspieler, Coach, Autor und Musiker

Texte von Fjodor Dostojewski und Eduard Thurneysen, einem

Schweizer Pfarrer, der in der Beschä igung mit Dostojewski seine

Theologie entwickelt hat.

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1821 – 1881) gilt als einer der

bedeutendsten russischen Schri steller. Zu seinen Hauptwerken

gehören die Romane Schuld und Sühne, Der Idiot, Die Dämonen

und Die Brüder Karamasow.

Eduard Thurneysen (1888 – 1974) war ein Schweizer evangelischer

Theologe, der in Basel als Pfarrer und Professor für Prak sche

Theologie tä g war. Er hat sich besonders als Seelsorger einen

Namen gemacht.

Termin: 04. Dez., 19.00 Uhr

Ort: Ev. Hauptkirche, Am Schlosspark 96, Ecke Didierstraße,

Wiesbaden-Biebrich

Monatsspruch JANUAR 2020

Go ist treu.

1.KORINTHER 1, 9

Die Johanniter-Unfall-Hilfe Wiesbaden bietet in

den Gemeinscha sräumen der

Seniorenwohnanlage in der Semmelweisstraße 1-

5 einen täglich wechselnden Mi ags sch an.

Fällt Ihnen die Zubereitung der täglichen

Mahlzeiten schwer? Essen Sie nicht gern allein?

Dann probieren Sie unsere täglich wechselnden

Mi agsmenüs, die wir im Au rag der

Landeshauptstadt Wiesbaden zubereiten. Die

Speisen werden in acht Gemeinscha sräumen

der Altenwohnanlagen (darunter auch in der

Seniorenwohnanlage im Parkfeld), verteilt über

das Stadtgebiet Wiesbaden von unserem

Küchenteam ausgegeben. Das Angebot steht

allen älteren Mitbürgern offen, wir freuen uns auf

Ihren Besuch.

Um unsere Mi ags schangebote nutzen zu

können, benö gen Sie Essensmarken, die Sie zu

bes mmten Terminen vor Ort kaufen können.

Unter gewissen Voraussetzungen ist auch eine

Bezuschussung möglich.

Weitere Auskün e bekommen Sie beim

Amt für Soziale Arbeit

Abteilung Altenarbeit

Konradinerallee 11

65189 Wiesbaden

Telefon: 0611 31-2656 und 31-3807


Wie wirkt sich der zunehmende

Rechtspopulismus in Europa auf das

Frauenbild in Kirche und Gesellschaft

aus?

Diese Frage stand im Mittelpunkt der

diesjährigen Jahreshauptversammlung

des Landesverbands Evangelische

Frauen in Hessen und Nassau am

30. März 2019.

Schwule und lesbische Paare seien

wider die Natur, nur eine Familie mit

Vater, Mutter und Kindern ist eine

wahre Familie, Abtreibung – selbst

nach einer Vergewaltigung und wenn

das Leben der Mutter gefährdet ist –

soll wieder unter Strafe gestellt werden:

Die Positionen der Teilnehmer/innen

des ultrakonservativen

Kongresses „World of Families“ klingen

haarsträubend. Zu ihrer diesjährigen

Jahreshauptversammlung hatte

der Landesverband Evangelische Frauen

in Hessen und Nassau e.V. Andreas

Kemper als Referenten eingeladen.

Für den Publizisten und Soziologen ist

der internationale Kongress nur eines

von vielen Beispielen, die den aktuellen

Rechtsruck in Europa spürbar

machen. „In Ländern wie Italien,

Österreich, Türkei, Polen, Ungarn und

auch in Deutschland findet eine reaktionäre

Entwicklung gegen Frauen und

Frauenrechte statt“, so Kemper. „Der

Kongress ‚World of Families' denkt

Familie bevölkerungspolitisch: Es sollen

mehr einheimische Kinder geboren,

weniger zugewanderte. Es gibt

Überlegungen, die Geburt einheimischer

Kinder mit Prämien zu belohnen,

Abtreibung wird mit Kindstötung

gleichgesetzt und soll juristisch wieder

geahndet werden.“ Als ausgewiesener

Experte für die rechtspopulistische

Bewegung in Europa hat Kemper viel

zu der Partei „Alternative für Deutschland

(AfD)“ recherchiert, die für ihn

die parteiförmige Erscheinung dieser

Bewegung ist. Er beschreibt drei Strömungen

innerhalb der Partei. Der

Neoliberalismus steht für möglichst

wenig Regulierung, für möglichst

wenig Sozialstaat bei möglichst großer

unternehmerischer Freiheit. Der

christliche Fundamentalismus ist von

starken, männlich geprägten, meist

katholischen oder evangelikalen Hierarchien

geprägt und vertritt ein sehr

reaktionäres Geschlechterbild. Der

völkische Nationalismus bzw. Faschismus

propagiert die so genannte Reinheit

von Völkern und ist von der

Höherwertigkeit der eigenen Rasse

und Kultur überzeugt: reich ist mehr

wert als arm, weiße Hautfarbe mehr

als farbige, männlich mehr als weiblich.

„Alle drei Strömungen haben

antifeministische Züge und damit

erhebliche Auswirkungen auf Frauen

bzw. das Bild von Frauen in der Gesellschaft“,

erläutert Kemper. „Die Forderungen

reichen von der Abschaffung

von Frauenhäusern, der Gleichstellungspolitik

und des Antidiskriminierungsgesetzes

über die Aberkennung

von Regenbogenfamilien und Entwertung

Alleinerziehender bis hin zur

(Wieder-) Einführung einer streng

autoritären Erziehung, des Schuldprinzips

bei Ehescheidungen und

eines Melderegisters für abtreibende

Frauen.“ Frauen, die sich – z.B. in Forschung

und Lehre oder als Journalistin,

Politikerin oder Aktivistin – für

Geschlechtergerechtigkeit einsetzen,

würden zunehmend bedroht und

eingeschüchtert. Organisierte Männernetzwerke

aus dem rechtspopulistischen

Milieu griffen gezielt Frauen

im Internet an, diskreditierten und

mobbten sie. Frauen würden sich so

teilweise nicht mehr trauen, öffentlich

aufzutreten. Vor etwa einem Jahr

wurde die konspirative Gruppe „Agenda

Europa“ enttarnt, die sich zum Ziel

gesetzt hatte, Richterstellen auf höchster

nationaler und europäischer

Ebene einzunehmen, um so die Ehe

gleichgeschlechtlicher Paare zurückzudrängen.

„Aber am alarmierendsten

finde ich die Forderungen nach

einer autoritären Pädagogik: Gefängnisstrafe

schon für Zwölfjähre, Wiedereinführung

der Wehrpflicht,

Denunziationsportale an Schulen –

das heißt blinder Gehorsam und starre

Hierarchien statt Demokratie, Meinungsfreiheit

und eigenständigem

Denken“, so Kemper. „Das ist der Nährboden

für eine faschistische Gesellschaft.

So erzieht man sich die Menschen

für einen totalitären Staat.“

„Auch der Nationalsozialismus hat

sich viele Jahre vorbereitet“, äußert


Bildquelle Pixaby/Gerald/BTN

sich eine Teilnehmerin der Jahreshauptversammlung

in der anschließenden

Diskussion. „Ich habe wirklich

Angst.“ „Wo ist der Nährboden für

diese Entwicklung, wo kommt das nur

her?“ möchte eine andere Delegierte

wissen. „Wir hatten das Thema Weimarer

Republik und Nationalsozialismus

damals in der Oberstufe zwei

Jahre lang – ich war überzeugt, das

kommt nie wieder!“ „20 Prozent der

Bevölkerung haben ein rechtes Weltbild“,

antwortet Kemper. „Es hat sich

aber kaum jemand getraut NPD zu

wählen. Die AfD ist inhaltlich nah dran

– aber gesellschaftsfähig.“ Begonnen

habe diese Entwicklung mit der Weltwirtschaftskrise

2008. „Seitdem werden

die Ellenbogen ausgefahren, Egoismus

und Fremdenfeindlichkeit wurden

zunehmend salonfähig.“ Die Ursache

für dieses rechte Weltbild läge

jedoch an anderer Stelle: „In unserer

Gesellschaft gibt es noch immer große

Unterschiede“, erklärt er. „Wir haben

nichts wert, aber

als Weißer oder

M a n n h a b e i c h

einen Wert.“ Deswegen

spricht Kemp

e r s t a t t v o n

Rechtspopulismus lieber von Netzwerken

und Ideologien der Ungleichwertigkeit“.

Was also tun? Immer wieder

informieren, argumentieren und

aufklären? Oder laut schreien? Nicht

beachten, um dem Thema nicht noch

mehr Raum zu geben? Oder Themen

wie Diversity (Vielfalt –Anm. d. Red.),

Homoehe und Regenbogenfamilie

bewusst positiv besetzen? Engagiert

diskutierten die Delegierten wirksame

Gegenstrategien. Ängste müssen

ernst genommen werden, auch die

eigenen – darüber waren sich die Frauen

einig. Befürchtungen müssen aufgenommen

und mit Argumenten aufgelöst

werden, auch und gerade im

alltäglichen Miteinander. Der Frauenverband

mit seinen vielen Mitgliedsverbänden,

Kirchengemeinden und

Frauengruppen sei eine wirksame

Struktur, um rechtspopulistischen

Strömungen gemeinsam entgegenzuwirken.

Denn die beste Strategie heißt

Mut: „Nicht schweigen, nicht wegschauen:

Wir müssen rechten Strömungen

mit Mut und Entschlossenheit

entgegentreten“, sind die Frauen

überzeugt. „Darin liegt unsere Stärke:

auf fruchtbaren Wenn die Frauenarbeit eines bewiesen

hat, dann sind das – Pfarrhaus wir haben Mut. In

Boden: Ich bin Bis zwar auf die Außenanlage

als Hilfsarbeiter und Gemeindehaus jeder Frau fersteckt g. eine Kraft, gemein-

keine klassenbezogene Gleichstellungsgesetze,

keine Antidiskriminierungsgesetze

für Arm und Reich; Menschen

mit niedrigerem Bildungsniveau,

mit geringerem Einkommen

sehen sich täglich Abwertungen ausgesetzt.

Die antifeministischen und

rassistischen Parolen

der AfD fallen

bei den Verlierern

der Gesellschaft

sam können wir wirksam gegen Netzwerke

der Ungleichwertigkeit vorgehen.“

Mareike Rückziegel

Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

Evangelische Frauen in Hessen und

Nassau

Quelle: Homepage des Verbands der

Evangelischen Frauen in Hessen und

Nassau (Abruf am 04.10.2019,

www.evangelischefrauen.de)

Gisela Keßler hat als Delegierte des

„Vereins zur Förderung feministischer

Theologie in Forschung und Lehre“ an

der Jahreshauptversammlung der

Evangelischen Frauen in Hessen und

Nassau teilgenommen und auf den

Pressebericht aufmerksam gemacht.


EVIM Katharinens

Rathausstr. 62-64

Dezember

Sonntag 1.12. 10.00 Uhr Gottesdienst in der Hauptkirche

1. Advent mit dem CVJM-Posaunenchor

Pfrn. Claudia Strunk

Sonntag 8.12. 10.00 Uhr 2. Advent Abendmahls- Go esdienst

im ASGZ und Eine-Welt-Verkauf

Vik. Dr. Ruth Huppert

Sonntag 15.12. 10.00 Uhr 3. Advent Gottesdienst

in der Hauptkirche

Pfrn. Claudia Strunk

Sonntag 22.12. 4. Advent

10.00 Uhr Gottesdienst im ASGZ, Pfr. Mar n Fromme

11.15 Uhr Gottesdienst in der Hauptkirche

Pfr. Mar n Fromme

Heiligabend -Gottesdienste24.12.

im ASGZ 16.00 Uhr mit Krippenspiel

Pfr. Mar n Fromme

in der Hauptkirche 16.00 Uhr mit Krippenspiel

Pfrn. Claudia Strunk

in der Hauptkirche 18.00 Uhr Christversper

Pfrn. Claudia Strunk

Mi. 25.12. 1. Weihnachtstag 10.00 Uhr Gottesdienst

im ASGZ

Vik. Dr. Ruth Huppert

Do. 26.12. 2. Weihnachtstag 10.00 Uhr Gottesdienst

in der Hauptkirche

Pfrn. Claudia Strunk

Sonntag 29.12. 10.00 Uhr Gottesdienst im ASGZ

Vik. Dr. Ruth Huppert

Dienstag 31.12. 17.00 Uhr Silvester-Go esdienst

in der Hauptkirche

Pfrn. Claudia Strunk

-Go esdienste,

24. Dezember, Heiligen Abend 14.30 Uhr

Ansonsten jeweils 11.00 Uhr

5. Januar; 9. Februar

Januar

Sonntag 5.01. 10.00 Uhr Go esdienst in der Hauptkirche

mit Abendmahl

Pfr. Mar n Fromme

Sonntag 12.01. 10.00 Uhr Go esdienst im ASGZ

mit Abendmahl und Eine-Welt-Verkauf

Pfrn. Claudia Strunk

Sonntag 19.01. 10.00 Uhr Go esdienst in der Hauptkirche

Vik. Dr. Ruth Huppert

Sonntag 26.01. 10.00 Uhr Ökumenischer Go esdienst

in der Herz-Jesu-Kirche

Ökumenisches Team

Februar

Sonntag 02.02. 10.00 Uhr

Abendmahls- Go esdienst in der Hauptkirche,

Pfrn. Claudia Strunk

Sonntag 09.02. 10.00 Uhr

Abendmahls-Go esdienst im ASGZ, und Eine-Welt-Verkauf

Pfr. Mar n Fromme

Sonntag 16.02. 10.00 Uhr

Go esdienst in der Hauptkirche,

Pfrn. Claudia Strunk

Sonntag 23.02.

10.00 Uhr Go esdienst im ASGZ, Pfr. Mar n Fromme

11.15 Uhr Go esdienst in der Hauptkirche

Pfr. Mar n Fromme

Kindergo esdienste findest Du auf Seite 21


Montags

an jedem Montag

„Betreuungsgruppe für Menschen mit Demenz“ von 14.00 – 18.00 Uhr im ASGZ

an jedem 2. Montag

„Tanzen im Sitzen macht Freude“ von 17.00 – 18.00 Uhr im ASGZ

an jedem 1. und 3. Montag

„Erlebnistanz“ um 15.00 Uhr im ASGZ

Skatgruppe um 19.30 Uhr im ASGZ

Dienstags

an jedem Dienstag

Spiele-Nachmi ag für Senioren und Seniorinnen von 15.00 – 17.00 Uhr im ASGZ

Chorprobe von 19.30 – 21.00 im ASGZ

Mi wochs

an jedem Mi woch

Kindergruppe (6 – 10 Jahre) von 15.00 – 16.00 Uhr im ASGZ

KIJU-Gruppe (10 – 13 Jahre) von 16.30 – 17.30 Uhr im ASGZ ASGZ= Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

an jedem 1. Mi woch im Monat

Änderungen sind möglich

Ökumenischer Bibelkreis von 19.00 – 20.30 Uhr im ASGZ

Bi e beachten Sie die aktuellen Hinweise

Donnerstags

in Schaukästen und Presse.

an jedem Donnerstag

Café „Come together“ offene Begegnung mit Flüchtlingen von 16.00 – 18.00 Uhr im ASGZ

Weitere Termine

Dezember:

Mi. 04.12. 7.00 – 8.30 Uhr Advents-Frühstück im Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

Mi. 04.12. 19.00 Uhr Lesung - „Unheimliche Wildheit“ in der Hauptkirche

Do. 05.12. 18.00 Uhr Advents-Andacht in der Hauptkirche, Am Schlosspark 96

Di. 10.12. 15.00 Uhr Senioren-Adventsfeier, Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

Mi. 11.12. 7.00 – 8.30 Uhr Advents-Frühstück im Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

Fr. 13.12. 15.00 Uhr Senioren-Adventsfeier, Anbau an der Hauptkirche

Sa. 14.12. 12.00 – 16.00 Uhr Konfi-Samstag im Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

Mi. 18.12. 7.00 – 8.30 Uhr Advents-Frühstück im Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

Januar:

Sa. 18.01. 19.30 Uhr Erstes Allgemeines Babenhäuser Pfarrer(!)-Kabare , Hauptkirche

Sa. 25.01. 12.00 – 16.00 Uhr Konfi-Samstag im Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

Fr. 24.01. 15.00 Uhr Seniorennachmi ag, Anbau an der Hauptkirche

Februar:

Sa. 15.02. 12.00 – 16.00 Uhr Konfi-Samstag im Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

Fr. 21./28.02. 15.00 Uhr Seniorennachmi ag, Anbau an der Hauptkirche, Am Schlosspark 96

Fr. 06. März 18.00 Uhr Weltgebetstag: „Steh auf und geh!“/Simbabwe, in der Marktkirche (siehe Seite 17)


In einem eindringlichen Vortrag gelang es Dekan i.R.

Gerhard Zimmermann, das beeindruckende Lebenswerk

der Dillenburger Journalis n Charlo e Petersen den

Zuhörern am 27. September in der Hauptkirche nahezubringen.

Die 1904 in einem christlichen Elternhaus geborene

Charlo e Petersen distanzierte sich früh von den an jüdis

c h e n u n d r a s s i s s c h e n E i n s t e l l u n g e n d e r

Na onalsozialisten und schloss sich der Bekennenden

Kirche an. Das nach dem Zweiten Weltkrieg bekannt

gewordene Ausmaß der Judenverfolgung ha e sie zu efst

erschü ert. Sie begrüßte die Gründung des Staates Israel im

Jahr 1948. Intensiv setzte sie sich mit der Schuld auseinander,

die das deutsche Volk mit dem Holocaust auf sich

geladen ha e. Dabei entstand in ihr auch der Wunsch, nach

Israel zu reisen. Ende der 1950er Jahre bot sich die

Möglichkeit, an einer Israelreise teilzunehmen. Hilda

Heinemann, die Frau des späteren Bundespräsidenten

Gustav Heinemann, nahm ebenfalls an dieser Reise teil.

Während des dreiwöchigen Aufenthalts in Israel lernt

Charlo e Peterson Überlebende des rumänischen

Konzentra onslagers Wapniarka kennen und erfuhr so von

ihrem schlimmen Schicksal. Die in das KZ Verschleppten

wurden unter anderem mit gi igen Pflanzen, vor allem der

gi igen Lathyruserbse, ernährt, was zu schwersten,

lebenslangen Erkrankungen führte. Charlo e Petersen –

ermuntert von Hilda Heinemann – gründete wenig später

ein Hilfswerk, das sich die Unterstützung der Opfer des

deutsch-rumänischen Faschismus zum Ziel setzte. Mit

unermüdlicher Tatkra und Energie gelang es Charlo e

Petersen, Mitstreiter/innen zu finden und erhebliche

Finanzmi el für die Überlebenden des KZ Wapniarka zu

sammeln. Angesichts des finanziellen Erfolgs des Hilfswerks

ha e Gustav Heinemann Charlo e Petersein einmal

scherzha als „die größte Be lerin des Jahrhunderts

bezeichnet“. 1994 starb sie 90-jährig. Bis zum Ende des

Hilfswerks im Jahr 2001 wurde 19 Millionen D-Mark an die

Opfer ausbezahlt.

Die Veranstaltung wurde musikalisch von Pfrin. Chris ane

Müller umrahmt.

Gerhard Zimmermann hat das Leben und das Lebenswerk

von Charlo e Petersen in dem lesenswerten Büchlein „Die

größte Be lerin des Jahrhunderts – Charlo e Petersen und

ihr Kampf für die Überlebenden des KZ-Wapniarka“ (2014;

erschienen im Verlag Albrecht Thielmann) portrai ert.

Ernst-Georg Gäde


Kartoffeln, Äpfel, Lauch, Kürbisse, Kaffee – reich gedeckt

war der Altar der Hauptkirche zum diesjährigen Erntedankfest.

In ihrer Predigt setzte sich Pfarrerin Claudia Strunk mit

dem Jesaja-Text zum Erntedankfest (Jesaja 58, 7-12)

auseinander:

„Heißt das nicht: Brich dem Hungrigen dein Brot, und die im

Elend ohne Obdach sind, führe ins Haus! Wenn du einen

nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht deinem

Fleisch und Blut!

Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte,

und deine Heilung wird schnell voranschreiten, und deine

Gerech gkeit wird vor dir hergehen, und die Herrlichkeit

des HERRN wird deinen Zug beschließen. Dann wirst du

rufen und der HERR wird dir antworten. Wenn du schreist,

wird er sagen: Siehe, hier bin ich. Wenn du in deiner Mi e

niemand unterjochst und nicht mit Fingern zeigst und nicht

übel redest, sondern den Hungrigen dein Herz finden lässt

und den Elenden sä gst, dann wird dein Licht in der

Finsternis aufgehen, und dein Dunkel wird sein wie der

Mi ag.

Und der HERR wird dich immerdar führen und dich sä gen

in der Dürre und dein Gebein stärken. Und du wirst sein wie

ein bewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, der es

nie an Wasser fehlt.

Und es soll durch dich wieder aufgebaut werden, was lange

wüst gelegen hat, und du wirst wieder aufrichten, was

vorzeiten gegründet ward; und du sollst heißen: »Der die

Lücken zumauert und die Wege ausbessert, dass man da

wohnen könne«.“ Dabei machte sie deutlich, wie eng Go es

„Gabe“ und die menschliche „Aufgabe“ des Teilens miteinander

verbunden sind.

Der Posaunenchor des CVJM Biebrich sorgte für einen

schwungvollen musikalischen Rahmen.


„Modern (e): Umbrüche in Kunst und

Architektur“ lautete das Motto zum 26.

Tag des offenen Denkmals am 8.

September in Deutschland.

Umbrüche gab es im 20. Jahrhundert

auch in der Kirchenbaukunst. Die

Kirche St. Kilian an der Waldstraße ist

ein repräsentatives Beispiel für die

Bauhaus-Kultur. Die „Dessaukirche“

wurde 1937 geweiht. Es ging zum Tag

des offenen Denkmals 2019 jedoch

nicht nur um 100 Jahre Bauhaus,

sondern um alles Moderne in Kunst

und Architektur. Daher stand auch das

Evangelische Albert-Schweitzer-

Gemeindezentrum im Fokus der

Öffentlichkeit.

Die „Parkfeld-Gemeinde“, aus der am

1. September 1977 die Albert-

Schweitzer-Kirchengemeinde hervorging,

wünschte sich eine moderne

Kirche mit einem großen, lichtdurchfluteten

Gottesdienstraum mit weiteren

Multifunktionsräumen und für viele

Gruppen nutzbar. Architekt Fritz

Soeder (1925-2015) aus Darmstadt

setzte dieses Projekt um. Söder hatte in

Hessen und in der Pfalz schon über 20

Kirchen und auch kirchlich-soziale

Einrichtungen gebaut. Am 30. Juni

1980 war die Weihe des modernen

Gemeindezentrums. Er erinnert

n a m e n t l i c h a n d e n d e u t s c h -

französischen Arzt und Pfarrer Dr.

Albert Schweitzer (1875-1965).

Zum Tag des offenen Denkmals gab es

mit Pfarrer Martin Fromme und

Organist Jens Ronneburg einen

themenbezogenen Gottesdienst. Das

In März, April, Mai

Gemeindezentrum blieb offen und

Gisela Kessler und Andrea Rindfleisch

eröffneten ihren Stand mit

Eine-Welt-Waren. Die Besuchenden

konnten sich auch über die

Evangelische Sonntags-Zeitung

informieren. Am Nachmittag

berichtete Peter-Michael Glöckler

in Wort und Bild über die Entstehung

von Gemeinde und Zentrum,

musikalisch unterstützt von

Organist Jens Ronneburg. Die

Tanzpaare der schlesischen

Volkstanzgruppe Wiesbaden in

ihren farbenfrohen Trachten

bildeten mit ihrem Auftritt und

zwei Zugaben den Abschluss zum

Tag des offenen Denkmals.

Aufgrund starken Regens in fast

ganz Deutschland hatte sich nach

Angaben der Veranstalterin

Deutsche Stiftung Denkmalschutz

die Besucherzahl gegenüber 2018

von 3,5 Millionen Besuchern in

2019 fast halbiert. In Biebrich war

es nicht viel anders. Die Besuchend

e n i m A l b e r t- S c h w e i t ze r-

Gemeindezentrum nahmen es

gelassen und blieben noch lange

mit den Schlesiern bei Wein und

Käse im Gespräch.

Der nächste Tag des offenen

Denkmals ist übrigens am 13.

September 2020.


in der Marktkirche um 18.00 Uhr

Bild: Rise! Take Your Mat and Walk” © Nonhlanhla Mathe

Der Weltgebetstag 2020 wird weltweit am 06. März

gefeiert. Vorbereitet haben ihn Frauen aus Simbabwe.

Steh auf und geh! – so lautet der Titel des Weltgebetstags

2020 aus Simbabwe.

Das Titelbild, mit dem Namen „Rise! Take Your Mat and

Walk”, zeigt das gesellscha liche Leben in Simbabwe: Im

oberen Teil stellt die Künstlerin von rechts nach links den

Übergang von einer dunklen, schwierigen Vergangenheit

in eine vielversprechende Zukun dar. Im unteren Teil des

Bildes hat sich die Künstlerin Nonhlanhla Mathe von der

Bibelstelle, der Heilung des Gelähmten (Johannes 5,2 – 9

a) inspirieren lassen.

Die Bibelstelle steht im Mi elpunkt des nächsten

Weltgebetstags. Darin geht es um Jesu Heilung des

Gelähmten mit den Worten „Steh auf und geh“. Den

Go esdienst haben Frauen aus Simbabwe vorbereitet. Sie

geben darin einen Anstoß Wege zu persönlicher und

gesellscha licher Veränderung zu erkennen und zu

gehen.

Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche unterschiedlicher

Konfessionen weltweit werden mit den Frauen aus

Simbabwe zusammen den Weltgebetstag am 06. März

2020 feiern.

Unter der Leitung von Charlo e Adelsberger fand ein

festlicher Kantaten-Go esdienst sta . Eine

Vorankündigung zur Einweihung der dann restaurierten

Orgel im Zeitraum 25. April bis 9. Mai 2020 ließ au orchen,

denn es folgen in diesen Festwochen, Konzerte

und Go esdienste mit Orgel und Chor.

Johann Sebas an Bach wählte für die Kantate eine

Dichtung der Schri stellerin Chris ane Mariane von

Ziegler, die in Leipzig einen der ersten literarischmusikalischen

Salons Deutschlands eröffnet ha e.

Im Zentrum dieser Kantate steht Nikodemus, ein

„Oberster unter den Juden“, der sich im Gegensatz zu

Joshua, von dem im Rezita v die Rede ist, nur bei Nacht

zu Jesus wagt. Die Musik des Eingangschors – einer

Chorfuge – deutet eher das „Trotzige“ als das „Verzagte“

des menschlichen Herzens aus. Im Gegensatz dazu

b i l d e t d i e S o p r a n a r i e m i t i h r e n g e l ö s t e n

Streichbewegungen den „hellen Schein“ab. Selbst bei

dem Wort „ruhen“, das die Sings mme verdeutlicht,

werden diese Bewegungen weitergeführt. Das „Furchtsam

und Schüchtern“ der Alt-Arie findet sich in den

engen Halbtonschri en, das „Ermuntert euch“ in den

aufsteigenden Dreiklangsbrechungen und das „Danken

und Loben“ in ausgedehnten Melismen.

Dem Schlusschoral legte Bach den Text eines Paul-

Gerhardt-Liedes zugrunde.


Abend der Vielfalt am 12. September 2019

„The Water Walkers“ sorgte für beste S mmung.

Thema sch wurde sich schon einmal mit dem Mo o des

Jugendkirchentages 2020 auseinandergesetzt: „WI(r)

verändern die Welt – Bist Du dabei?“

Vorschau:

Aeham Ahmad trat im Rahmen der Biebricher „Abende der

Vielfalt“ am 12. September in der Evangelischen Jugendkirche

auf. Er brachte noch zwei befreundete Musiker mit und

wurde von dem Wiesbadener Schauspieler Pascal Fey

unterstützt, der entsprechende Textpassagen aus Aehams

Autobiographie „Und die Vögel werden singen“ vortrug.

Moderiert wurde der Abend von Anna Kaufmann, einer

Ehrenamtlichen der Jugendkirche. Inhaltlich und musikalisch

ein Abend mit beeindruckendem Tiefgang!

Nacht der Lichter

Im Herbst findet die Nacht der Lichter am 24. November

um 18:00 Uhr wieder in ökumenischer Gemeinscha in der

Katholischen Jugendkirche KANA sta . Dieses Mal wird sie

von einem kleinen Projektchor unterstützt, der sich

mehrfach zu Proben im Vorfeld getroffen hat.

KonGo – der Go esdienst für Konfis

Am 15. November

w a r e s w i e d e r

soweit: der KonGo

f a n d i n d e r

E v a n g e l i s c h e n

Jugendkirche sta .

D a s k u r z w e i l i g e

Wiedersehen für

alle Konfis nach dem

Camp mit Musik und

Gebet, einem Film

vom Camp und mit

der Stajupfa-Band

Jugendgo esdienst am 1. Advent

Am 1. Dezember um 18:00 Uhr findet dieser eher s lle

und medita ve Jugendgo esdienst in der Evangelischen

Jugendkirche sta , in dem die Jugendlichen, die in diesem

Jahr ihre Jugendleiter-Ausbildung abgeschlossen haben,

für ihre bevorstehenden Aufgaben gesegnet werden. Im

Anschluss an den Go esdienst gibt es noch ein gemütliches

Beisammensein mit Glühwein oder Punsch.


Christme e

Herzliche Einladung zu dieser Christme e am Heiligen

Abend um 23:00 Uhr. Sie wird von Jugendlichen aus

Biebrich und dem Stajupfa liebevoll vorbereitet und

gestaltet.

Musikalisch wird der Go esdienst von Xang goes

Gospel, dem Gospelchor des Stajupfas, begleitet. Für

teilnehmende Gruppen (z.B. Konfi-Gruppe) reservieren

wir Plätze. Hierfür bi e ab jetzt anmelden im Evangelischen

Stadtjugendpfarramt (Tel. 160980 oder per Mail an

info@stajupfa). Einzelpersonen werden auch ohne Voranmeldung

sicherlich einen guten Platz in der Kirche finden, vor allem,

wenn sie pünktlich bis 9 Uhr in der Kirche sind. Der

Fernsehgo esdienst am 9. Februar ist nicht nur ein Go esdienst

der Jugendkirche, sondern gleichzei g auch der

Sonntagsgo esdienst der Oranier-Gedächtnis-Gemeinde.

Taizé-Gebete

Seit Sommer gibt es in der Jugendkirche eine Taizé-

Gebetsgruppe, die sich im Lutherzimmer monatlich tri . Infos

zu den anstehenden Terminen sind zu erfahren bei Sören

Dibbern (Tel. 0157-83399209 oder dibbern@evangelischejugendkirche.de)

ZDF-Fernsehgo esdienst

Die Jugendkirche darf am 9. Februar 2020 den ZDF-

Fernsehgo esdienst gestalten. Die Übertragung im

Fernsehen läu von 9:30 bis 10:15 Uhr. Wer am

Go esdienst in der Kirche teilnehmen möchte, ist bi e

schon spätestens um 9:00 Uhr in der Kirche. Themasch

wird es um das Konfi-Camp Thema 2019 gehen:

„Liebe gewinnt!“ Die jungen Leute wollen zeigen, wie

wir dem Hass in der Welt mu g entgegentreten können

– und wie Go dabei hil .

Jugendgruppe

Seit mi lerweile drei Jahren tri sich montags eine

Jugendgruppe im Turmstübchen der Jugendkirche, das sich die

Jugendlichen mi lerweile gemütlich eingerichtet haben. Infos

zur Jugendgruppe und Termine gibt es ebenfalls bei Sören

Dibbern, dibbern@evangelische-jugendkirche.de oder

0157/83399209

Mehr Infos und Berichte

gibt es auf der Homepage:

www.evangelischejugendkirche.de


An Wunder glauben oder Wunder gibt es immer wieder

Ein kleiner Junge saß traurig auf einer Bank am Rande

des Spielplatzes. Eine Dame setzte sich neben ihn. Nach

einer Weile fragte die Frau freundlich, weshalb er nicht

mit den anderen Jungen spiele? Da erklärte er ihr, dass

ihm nicht zum Lachen zumute sei. Seine kleine

Schwester habe eine schlimme Krankheit mit den Augen

und nun weine sie jeden Tag, weil es nicht mehr hell

würde! „Meine Mama sagt, dass nur eine sehr teure

Opera on helfen würde, damit sie jemals wieder sehen

könne.“

Da meinte die Dame, dass solch eine Opera on

sicherlich gelingen würde.

„Das glaube ich ja auch“, sprach der Junge aufgeregt

weiter, „aber wir haben kein Geld. Jeden Tag sage ich zu

meinem Papa, dass er ein Wunder machen soll. Er ist

doch schon im Himmel und kann doch mit dem lieben

Go sprechen.“

Diese Worte rührten an das Herz der guten Frau. So

fragte sie ihn, warum er nicht selbst einen Brief an den

lieben Go schreibe? Wünsche von Kindern, die an

Wunder glauben, gehen am allerschnellsten in

Erfüllung!

Die Augen des Jungen leuchteten kurz auf, doch dann

sagte er kleinlaut, dass er ja noch nicht schreiben

könne. Die Dame bot ihm an, den Brief für ihn zu

schreiben. Als sie ihn nach seiner Adresse befragte,

konnte er ganz stolz den Straßennamen sowie die

Hausnummer benennen. In der darauffolgenden Woche

brachte der Postbote einen Brief in dem Folgendes

stand:

Ein kleiner Junge hat Go um ein Wunder gebeten,

dieser Wunsch wird umgehend erfüllt! Bi e bringen Sie

Ihre Tochter am nächsten Dienstag in das Krankenhaus.

Der Professor persönlich wird die gewünschte

Opera on durchführen. Als Bezahlung wird erbeten,

dem Facharzt einen Apfelkuchen zu backen, den er über

alles liebt.

Von diesem Tag an glaubte der kleine Junge an Wunder.

Es war ja auch ein Wunder gewesen, dass sich die Frau

eines berühmten Augenspezialisten zufällig zu ihm auf

die Bank gesetzt ha e.

Gisela Rieger

Liebe Leserinnen und Leser, wir wünschen Ihnen ein

wunderschönes Weihnachtsfest und ein wunderbares

Neues Jahr


Kleinkindgo esdienst

Samstag, 30. November 2019

um 10:00 Uhr mit anschließendem Frühstück

Kindergo esdienste

Sonntag, 01.Dezember 2019

Sonntag, 26.Januar 2020

Sonntag, 23. Februar 2020

Immer um 10:00 Uhr

Eine wich ge Nachricht für alle Kinder von 4-12 Jahren.

Schnell im Terminkalender 2020 eintragen!

„Danke für das Brot“,

hieß es in unserem Kindergo esdienst im September.

Wir essen es täglich, aber wissen wir

wer oder was dazu beiträgt bis es ein

Brot ist und wir es in unseren Händen

halten können? Wir begleiteten

Markus.

In der Bäckerei

erfuhr Markus,

dass das Brot

h i e r n u r

a u e w a h r t

w i r d , b i s e s

gekau wird, Markus müsse dem

Lieferanten des Brotes danken.

Also dankte Markus dem Lieferanten,

aber der Lieferant verwies ihn auf den Bäcker. Markus

suchte den Bäcker in seiner Backstube auf und dankte ihm

für das Brot. Der Bäcker antwortete ihm: „Ich habe das Brot

gebacken, du musst jedoch dem

danken, der mir das Mehl gegeben

hat.“

Markus lief zu dem Müller, um ihm für

s e i n B r o t z u

d a n k e n . D e r

Müller freute sich

über den Besuch

von Markus. Es

s mmt, er hat

aus den Weizenkörnern das Mehl

gemahlen, aber Markus sollte sich bei

dem Bauern bedanken, der das Korn

g e s ä t u n d

geerntet habe.

„Ich habe das Korn gesät und geerntet,

aber du musst denen danken, aus

dem das Korn gewachsen ist, nämlich

den Samenkörnern“. Markus dankte

den Samenkörnern aber sie antworteten

ihm: „Wir

brauchen Erde,

Wasser, Wind und

Sonne damit wir

heranwachsen können. Danke ihnen.“

Danke für das Brot

sagte Markus zu

d e r E r d e , d e m

Regen, dem Wind

und der Sonne.

„Danke nicht uns“, antworteten sie

alle, „du musst dem danken, der uns

gemacht hat“. Darum sagt Markus

„Danke“ zu Go .


aus der evangelischen

Kinderzeitschri Benjamin


Kontakte

Adressen

Kindertagesstä e

Impressum

Ev. Hoffnungsgemeinde Wiesbaden-Biebrich,

Zentrales Gemeindebüro

Elise-Kirchner-Str. 15 (westlicher Eingang)

65203 Wiesbaden

Gemeindesekretärinnen: Kathrin Waschke

Tel.: 0611 603959, Fax: 0611 9600951

Öffnungszeiten: Mo./Di und - Do/Fr. 9.00 – 11.30 Uhr

E-Mail: hoffnungsgemeinde.wiesbaden-biebrich@ekhn.de

Internet: www.hoffnungsgemeinde-wiesbaden.ekhn.de

Hausmeister: Wilfried Krems

Seelsorgebezirk I: Pfarrerin Claudia Strunk, Tel.: 0611 65818

E-Mail: claudia_strunk@gmx.net

Seelsorgebezirk II: Pfarrer Mar n Fromme, Tel.: 0611 467365

E-Mail: mar n-fromme@web.de

Hauptkirche mit Anbau

Am Schlosspark 96

65203 Wiesbaden

Küster: Günter Becker Tel.: 0611 6010951

Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

Albert-Schweitzer-Allee 44, 65203 Wiesbaden

Büro Gerhild Röder, Tel.: 0611 603832

Hausmeister: Yacoub Malki

Büro dienstags von 9.30 - 12.00 Uhr

E-Mail: as-gemeindezentrum.biebrich@ekhn.de

Impressum

Herausgeber: Evangelische Hoffnungsgemeinde

Elise-Kirchner-Str. 15

65203 Wiesbaden

Redak on: Claudia Strunk, Dr. Ernst-Georg Gäde,

Peter-Michael Glöckler.

Anschri der Redak on: O o Wenninger (ViSdP)

Malmedyer Str. 2, 65203 Wiesbaden

0611 694190, E-Mail: o owenninger@online.de

Layout: O o Wenninger

Druck: LEO-DRUCK GmbH, 78333 Stockach,

Erscheinungsweise: vierteljährlich

Redak onsschluss: Für die nächste Ausgabe ist am

30. Januar 2020

Spendenkonto der Hoffnungsgemeinde:

Wiesbadener Volksbank

IBAN: DE56 5109 0000 0030 0175 01;

BIC: WIBADE5W

Rechte der Bilder u. Grafiken wenn nicht anders angegeben,

bei der Kirchengemeinde.

Ev. Kindertagesstä e Regenbogenland

Elise-Kirchner-Straße 15 (östlicher Eingang)

65203 Wiesbaden

Leitung: Heike Theis

Tel.: 0611 62342

E-Mail: ev.kita-regenbogenland.wiesbaden@ekhn-net.de

Kinder-Go esdienste und Kinderstunden im

Albert-Schweitzer-Gemeindezentrum

Mitarbeiterin im gemeindepädagogischen Dienst:

Anne e Moheit-von Krosigk

Albert-Schweitzer-

Gemeindezentrum

Evangelische

Hauptkirche

Evangelische

Hoffnungsgemeinde

Wiesbaden-Biebrich

Monatsspruch FEBRUAR 2020 1. KORINTHER 7, 23

Ihr seid teuer erkau ;

werdet nicht der Menschen

Knechte.

Diese Broschüre ist auf Bilderdruckpapier mit FSC-Siegel gedruckt


Im Januar

Im Februar

Lebensfreude suche dich täglich auf,

Glück schneie zuweilen herein

und Träume sollen sich

niederlassen bei dir.

Freunde seien in Reichweite,

Hoffnungslicht falle durchs Fenster

und der Alltag schenke dir unerwartet

manch du enden Strauß.

Segen sei über dein Dasein geschrieben,

Sinn erfülle dir alle Sinne

und über dir wölbe sich

der Himmel als bergendes Dach.

Nach dem Chris est

Go , der Herr,

lasse seinen Weihnachts-Frieden

in dir fortwirken.

Er lasse dich

alle neuen Herausforderungen

in Frieden

angehen und verarbeiten.

Denn er hat deine Seele

sehen lassen

das Geheimnis der Welt,

seine Freundlichkeit.

Reinhard Ellsel

Tina Willms

Foto: Lehmann

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