Vorweg Liebe Leserinnen und Leser Impressum

llv.li

Vorweg Liebe Leserinnen und Leser Impressum

InformatIon für das Personal der landesverwaltung

Überblick

50 Jahre landes-

bibliothek – lang lese

liechtenstein

liechtenstein – stärke

durch vielfalt.

das Integrationskonzept

skitag in damüls-mellau

Porträt: Carmen loackersklarski

April 2011 Nr. 66


Inhalt

usm grossa Huus 3

50 Jahre landesbibliothek

lang lese liechtenstein 4

liechtenstein – stärke durch

vielfalt: das Integrationskonzept 8

skitag in damüls-mellau 10

usm aPo 13

Porträt: Carmen loacker-sklarski 14

wenn die funken sprühen! 16

security awareness 19

nachrichten 20

Nächste ausgabe

nr. 67, Juli 2011

redaktionsschluss: 16. mai 2011

Impressum

flip, Information für das

Personal der landesverwaltung

ausgabe nr. 66 / 2011, 17. Jahrgang

erscheint vierteljährlich

Herausgegeben vom amt für

Personal und organisation

redaktionsteam:

Heribert Beck, Peter Binder, manuel frick,

Peter mella, Yvonne meusburger,

Bettina wenaweser, Christina wohlwend

satz und druck: matt druck ag, mauren

Vorweg

Liebe Leserinnen und Leser

Irgendwie ist wohl jeder mensch von

bestimmten gegebenheiten abhängig.

dies können einfache, unreflektierte

gewohnheiten sein bis hin zu abhängigkeiten

mit physischem und/oder

psychischem Zerstörungspotenzial.

solche abhängigkeiten können sich

auf medikamente, Zigaretten, drogen

oder schoggi beziehen aber auch auf

arbeit, Internet, fernsehen oder spiel.

es gibt weitere abhängigkeiten, beispielsweise

in wirtschaftlicher Hinsicht

jene des Zulieferers vom Hauptabnehmer,

in mathematischer Hinsicht

jene des ergebnisses von variablen

und Parametern oder in sportlicher

Hinsicht jene des langläufers vom

servicemann und seiner wachskiste.

geiselnahme, sklaverei oder Hörigkeit

beschreiben tragische abhängigkeiten

im zwischenmenschlichen Bereich.

eigentlich gibt es gar keine unabhängigkeiten.

Immer wenn a geschieht,

beeinflusst das B und weitere faktoren.

die «wenn-dann-verknüpfung»

scheint der motor zu sein, welcher

Beziehungen herstellt und damit abhängigkeiten

schafft. diese sichtweise

wäre philosophisch betrachtet sicherlich

falsch. aktuelle Begebenheiten

zeigen aber, dass teile dieser überlegungen

wahr sein müssen.

die Computer wurden eigens von

menschen entwickelt, um damit arbeiten

schnell und bequem erledigen

zu können. die Computer wurden immer

wichtiger und schafften dadurch

starke abhängigkeiten. wenn beispielsweise

sicherheitsbestimmungen

nicht eingehalten werden, dann kann

ein virus ein ganzes It-system beeinträchtigen.

viele angestellte der landesverwaltung

sind dann nicht mehr

in der lage, ihre arbeit zu erledigen,

bis die fehler behoben sind. so gesehen

hat sich der mensch mit seinen

errungenschaften in abhängigkeiten

begeben, welche hohe sicherheitsrisiken

in sich bergen. der Herr und

erfinder hat sich sozusagen selbst

versklavt.

dies gilt auch für den energieverbrauch

der bequemen, modernen

welt. der immer weiter steigende

stromverbrauch beispielsweise führt

dazu, auch aKws zu betreiben, trotz

grossem restrisiko. die dimension

eines solchen risikos zeigt sich in Japan

auf dramatische weise. das zum

wohl der menschen gedachte (atom-)

werk wird zur lebensbedrohung. so

wars nicht gedacht!

«Herr die not ist gross! die ich rief die

geister, werd ich nun nicht los.» «In

die ecke, Besen, Besen! seids gewesen.»

Hoffen wir mit goethe und vertrauen

wir auf den meister des Zauberlehrlings!

Peter Binder


Für eine moderne und effiziente

Verwaltung

die regierung hat in ihrer sitzung

vom 22. februar 2011 beschlossen,

eine weitreichende verwaltungsreform

Peter Beck

Ressortsekretär

durchzuführen. dadurch möchte sie

die verwaltung auf dem weg zu einer

modernen und effizienten verwaltung

einen grossen schritt weiterbringen.

Grundsätze der Verwaltungsreform

die regierung hat einige grundsätze

beschlossen, die für die verwaltungsreform

gelten sollen. damit soll ein

klarer rahmen vorgegeben werden, in

dem sich die reform bewegen wird.

Zudem ermöglichen diese grundsätze

allen, die eigene amtsstelle auch auf

mögliche verbesserungsmassnahmen

zu überprüfen. einige Beispiele dieser

grundsätze sind z.B. die vermeidung

von mehrfachunterstellungen, die

schaffung organisatorischer einheiten

mit einer bestimmten mindestgrösse,

die festlegung klarer Zuständigkeiten

und Kompetenzen, die Zusammenfassung

ähnlicher aufgaben an einer stelle

usw.

Keine Sparmassnahme

Bei der verwaltungsreform handelt es

sich um ein thema, welches schon lange

innerhalb der regierung und der

verwaltung diskutiert wird. deshalb

hat die regierung beschlossen, dieses

Projekt nun konkret anzugehen. es

handelt sich hierbei explizit nicht um

eine massnahme aus dem sanierungs-

projekt «ausgewogen2015». Ziel der

verwaltungsreform sind somit nicht

in erster linie einsparungen, sondern

bessere und schnellere abläufe innerhalb

und zwischen den amtsstellen.

dies dient sowohl den BürgerInnen als

auch den mitarbeiterInnen.

Weiteres Vorgehen

die regierung hat sich eingehend mit

den Projektzielen sowie der Projektorganisation

auseinandergesetzt. sie hat

diese den amtsstellenleiterInnen an

der Klausur vom 7. april 2011 vorgestellt

und mit ihnen diskutiert. Ziel dieser

Klausur war es, dass alle amtsstellenleiterInnen

über die notwendigen

Informationen betreffend die verwaltungsreform

verfügen und ihre mitarbeiterInnen

entsprechend informieren

können.

Erste Projekte

erste Projekte sollen nach dem Beschluss

der regierung umgehend nach

der amtsleiterklausur gestartet werden.

Zudem sollen sofortmassnahmen

umgehend umgesetzt werden.

die regierung wird regelmässig über

die weiteren schritte informieren.

Manipulationen bei

den Parkkarten

In der vergangenheit mussten verschiedentlich

verstösse im rah-

men des betrieblichen mobilitäts-

managements zur Kenntnis genommen

werden. so haben einzelne

mitarbeiterInnen manipulationen an

den Parkkarten vorgenommen, um

Norbert Hemmerle

Regierungssekretär

keine Parkplatzgebühren entrichten

zu müssen. die regierung hat

von diesen missbräuchen Kenntnis

erhalten und das ressort verkehr

beauftragt, die entsprechenden

missbrauchsfälle den zuständigen

regierungsmitgliedern zur Kenntnis

zu bringen. In der folge wurden die

notwendigen disziplinarischen und

strafrechtlichen massnahmen eingeleitet.

die zuständigen stellen werden

auch in Zukunft zur überprüfung

der abgabenentrichtung regelmässig

Kontrollen durchführen oder

solche durchführen lassen und im

sinne des gesetzes über das mobilitätsmanagement

des landes

geeignete, verhältnismässige massnahmen

treffen, wenn die abgabe

nicht ordnungsgemäss entrichtet

wurde.

die regierung hofft, dass die einleitung

solcher massnahmen in

Zukunft nicht notwendig sein wird

und die geltenden vorschriften eingehalten

werden.

usm grossa Huus

3


50 Jahre Landesbibliothek – Lang lese Liechtenstein

2011 rückt die Liechtensteinische

Landesbibliothek in ein ganz besonderes

Licht: Sie feiert ihr 50-jähriges

Reto Mündle und Gyula Zsugan

Gedeon Hidber

Praktikanten LiLB

Bestehen. Zu diesem Festakt hat die

Landesbibliothek ein facettenreiches

Programm für Jung und Alt auf die Beine

gestellt.

ein Jubiläum bietet auch immer eine

gelegenheit, weiter und tiefer auf vergangenes

und Zukünftiges zu blicken.

dementsprechend versucht dieser artikel,

ein Porträt der landesbibliothek

zu erstellen, aus dem der bisherige

werdegang und die aktuelle situation

ersichtlich werden.

Von privaten Lesevereinen…

vor 50 Jahren wurde auf private Initiative

das ideelle fundament für die

Das Bibliotheksgebäude am Gerberweg in Vaduz

4 vo da amtsstella

Das Team der Landesbibliothek – bereit für das Jubiläumsjahr

liechtensteinische landesbibliothek,

eine der wichtigsten kulturellen Institutionen

des landes, gelegt. Bis zu

diesem Zeitpunkt waren weder ein

breites verlangen seitens der Bevölkerung

noch die nötigen finanziellen

mittel vorhanden, um eine öffentliche

Bibliothek ins leben zu rufen. litera-

rische unterhaltung fand vor allem im

privaten, überschaubaren Kreis statt.

In diesem Zusammenhang dürfen die

lesevereine gemeinhin als vorreiter

der volksbibliotheken im land gelten.

die ersten Bibliotheken im land waren

etwas später die «Bibliothek des

Historischen vereins», die «landeslehrerbibliothek»

und die «fürstlich

liechtensteinische Bibliothek».

…zur öffentlichen Landesbibliothek

die anfänge unserer heutigen landesbibliothek

liegen nach dem Zweiten

weltkrieg, also in einer Zeit des wirtschaftlichen

aufschwungs. Bis dahin

fehlte im land eine zentrale sammel-

und dokumentationsstelle für landeskundliches

schrifttum. am 5. oktober

1961 wurde per gesetz die liechtensteinische

landesbibliothek als eine

selbstständige stiftung des öffentlichen

rechts mit sitz in vaduz gegründet.

die erste unterkunft war schliess-


Medienangebot der Landesbibliothek

· unterhaltungsliteratur auf deutsch, englisch, französisch, Italienisch

und spanisch für Kinder, Jugendliche und erwachsene

· Hörbücher und medienpakete in den o.g. fünf sprachen

· Bilderbücher für die Kleinsten

· dokumentar- und spielfilme

· lernprogramme und spiele für PC

· sachbücher aus allen Bereichen

· Zeitungen und Zeitschriften

Die Landesbibliothek in Zahlen (Jahresbericht 2010)

Bestand: ca. 250'000 medien

Medienzuwachs: 5'600 exemplare / Jahr

Bibliotheksbenutzung / Ausleihe

gesamt: 140'000

Ausleihtage: 242

Ausleihvorgänge pro Tag: 574

Ausleihe nach Medienarten:

· gedruckte medien: 61'350

lich von 1961 bis 1968 die sogenannte

alte realschule, die ursprünglich als

landtags- und gerichtsgebäude errichtet

worden war. anschliessend

übersiedelte der Hauptbestand der

Bibliothek in die räumlichkeiten des

aHv-verwaltungsgebäudes am gerberweg.

1986, sozusagen als geschenk

zum 25. geburtstag, wurden

der landesbibliothek im zweiten und

dritten obergeschoss neugeschaffene

und erweiterte Bereiche zugewiesen.

Bei einem weiteren umbau im Jahr

1996 erhielt die landesbibliothek zusätzlich

das dachgeschoss. noch heute

befindet sie sich am selben ort.

Mehr als 250'000 Medien

der Bestand der landesbibliothek umfasst

heute mehr als 250'000 medien.

· nonbooks (videos, Cds,

Cd-roms): 41'650

Aktive LeserInnen:

· gesamt 4'337

· in liechtenstein wohnhaft: 2'805

· aus der region: 1'532

Im freihandbereich und im lagerraum

des gebäudes am gerberweg ist etwa

die Hälfte des gesamtbestandes untergebracht,

der andere teil wird

wegen Platzmangels im aussenmagazin

Pflugstrasse gelagert. auch die-

se Bücher sind ausleihbar, der gewünschte

titel muss jedoch über den

Bibliothekskatalog bestellt werden.

für neuanschaffungen steht der landesbibliothek

ein jährlich festgelegtes

Budget zur verfügung.

die fachkundigen Bibliothekarinnen

und Bibliothekare sorgen für eine

professionelle selektion, die durch

anschaffungsvorschläge der Kunden

noch ergänzt werden kann. der Bestand

wächst aber auch durch schenkungen.

Prominente liechtensteiner,

aber auch Persönlichkeiten, deren

wahlheimat liechtenstein war, haben

ihre Büchersammlungen der landesbibliothek

vermacht.

Vom ältesten Buch bis zur neusten

Mundart-CD

der name «landesbibliothek» verpflichtet

die Institution, alle liechtensteinbezogenen

Publikationen zu

sammeln, der Öffentlichkeit zugänglich

zu machen und für die kommenden

generationen zu bewahren.

Jeweils ein exemplar der liechtensteinensia

wird im Kulturgüterschutzraum

für die langzeitarchivierung hinterlegt.

Hier ist sogar den meisten Biblio-

thekarinnen und Bibliothekaren der

Zutritt untersagt. In diesem raum ist

auch das wohl älteste sich in öffentlicher

Hand befindende Buch liechtensteins

untergebracht: eine im Jahr

1477 gedruckte abhandlung über die

griechische grammatik und orthografie

von giovanni tortelli. die landesbibliothek

bemüht sich, alle landesspezifischen

Inhalte zugänglich zu

machen.

Was geschah an meinem Geburtstag?

durch die lancierung des Projektes

«eliechtensteinensia» werden seit

2010 frühere Jahrgänge von landeszeitungen

und –zeitschriften bzw. die

Jahrbücher des Historischen vereins

online publiziert. wer wissen möchte,

was an seinem geburtstag geschehen

ist oder wie das wetter war, kann dies

durch ein paar mausklicks auf der

webseite www.eliechtensteinensia.li

schnell erfahren.

vo da amtsstella

5


Drei Bibliotheken in einer

die landesbibliothek ist gleichzeitig

nationalbibliothek, wissenschaftliche

Bibliothek und volksbibliothek. gross

ist aus diesem grund auch ihr Benutzerkreis.

eltern, die Bilderbücher für

ihre Kinder ausleihen, studentInnen,

die einen ruhigen ort zum lernen suchen,

erwachsene, die lesestoff tanken

möchten, schülerInnen, die einen

Comic, ein lernprogramm oder einen

Jugendroman ausleihen, und familien,

die für den urlaub reiseführer brauchen,

gehören zum Kundenkreis der

landesbibliothek. etwa ein drittel der

aktiven leserInnen kommt aus der

schweiz oder aus Österreich. Im letzten

Jahr wurden fast 140'000 medien

ausgeliehen (am tag durchschnittlich

574) und 638 neue BenutzerInnen registriert

(siehe Kasten seite 5).

Der Sachbuchbereich im 3. Obergeschoss

6 vo da amtsstella

Dibiost

Ihr Benutzerausweis ist jetzt noch wertvoller: mit diesem können sie auch

das neue angebot der digitalen Bibliothek ostschweiz nutzen. dibiost ist ein

gemeinschaftsprojekt der liechtensteinischen landesbibliothek und 14 ostschweizer

Bibliotheken, das seit februar unter www.dibiost.li abrufbar ist.

die auswahl an elektronischen medien ist gross: von Papa moll-Büchern bis

zu den tageszeitungen, von klassischer musik bis zu den aktuellsten Krimis

ist alles vorhanden.

(alle details unter www.dibiost.li)

Die Bibliothek als Treffpunkt

mit ihrem vielfältigen angebot stellt

die landesbibliothek eine lebendige

Quelle für Kultur, Bildung und

Information während des ganzen

Jahres dar. Zahlreiche lesungen und

ausstellungen begleiten das Bibliotheksjahr

und bereichern damit das

kulturelle leben liechtensteins. auch

für die kleinen leseratten organisiert

das Bibliotheksteam regelmässig

spannende und kindgerechte ver-

anstaltungen. die landesbibliothek

ist somit ein treffpunkt für alle – für

Jung und alt, gross und Klein. das abwechslungsreiche

Jubiläumsprogramm

steht ebenfalls ganz im Zeichen dieser

Philosophie.

Das Gedächtnis Liechtensteins

die landesbibliothek ist eine nicht

mehr wegzudenkende Informationsvermittlerin

für Bildung, wissenschaft

und forschung. sie ist von grosser

Bedeutung für eine ganzheitliche weiterbildung

der gesellschaft in liechtenstein

und sie dient sowohl der

politischen meinungsbildung als auch

der unterhaltung im weitesten sinne.

die kontinuierliche weiterentwicklung

einer zentralen stelle, die alles sammelt

und dokumentiert, was im und

über das land publiziert wird, bewährt

sich vor allem heute – im Zeitalter des

schnellen vergessens – als kulturelles

gedächtnis umso mehr. das Jubiläumsjahr

ist aber nicht nur ein fest der

liechtensteinischen landesbibliothek,

sondern des Buches an sich, das wohl

allen unkenrufen zum trotz auch noch

die nächsten 500 Jahre der wichtigste

und schönste datenträger der menschheit

bleiben wird.


Das Jubiläumsprogramm der Landesbibliothek

1. Liechtensteinischer Buch- und

Bibliothekstag

«die Zähmung der wilden Bücher», ein

clownesker Zirkus mit thomas Beck,

lebendige Bücher, Bibliotheken zum

essen, eine gemütliche Kaffeefahrt,

ein lesezug und fünf lesekoffer, die

auf grosse reise gehen, dies alles und

vieles mehr garantieren einen unvergesslichen

und spannenden tag rund

ums Buch.

16. April, ab 11:00 Uhr

rathausplatz vaduz

Bibliotheksfest:

Das Wort ist mein Fest

ein fest der wörter, der geschichten,

der Bücher, aber auch ein fest für alle

leseratten, Büchernarren, märchenerzählerInnen,

für Jung und alt, für neugierige

und Interessierte – denn sie

alle machen die Bibliothek lebendig.

18. Juni, ab 11:00 Uhr

landesbibliothek

«Schauerliche» Wanderung mit

Marco Schädler

raus aus der Bibliothek, rein in die

natur! Inmitten einer idyllischen naturkulisse

vom sass-see sorgt marco

schädler mit einer kriminal-literarischen

und musikalischen darbietung

für «schauerliche» unterhaltung. für

die kleinen wanderer ist ein spezielles

Kinderprogramm geplant.

28. August, 11:00 Uhr

malbun, start vom Parkplatz

restaurant vögeli

M küsst M

m küsst m steht für muse küsst musik.

liechtensteiner mundart-Bands

geben einen einblick in ihr schaffen

mit witzigen geschichten rund um ihre

selbstgeschriebenen lieder, gespielt

ohne verstärker, aber mit viel Power.

ein unplugged-abend vom feinsten.

2. September, 19:30 Uhr

landesbibliothek

BiblioThekenTour 2011

Btt 2011 steht für fünf sagenhafte

abende, an denen aus altem liechtensteinischem

Kulturgut vor ort

livehaftig neues entsteht. Persönlichkeiten

aus liechtenstein lesen traditionelle

liechtensteiner sagen, die von

«Jungen wilden» aus liechtenstein

sprachlich und inhaltlich in die neuzeit

gebeamt werden. frech, witzig,

nachdenklich. Im vorprogramm lesen

lokale autoren aus ihrem werk. die Bibliothekentour

macht halt am:

15. September, 20:00 Uhr

restaurant Krone in schellenberg

16. September, 20:00 Uhr

restaurant edelweiss in triesenberg

Krimilesung mit Hansjörg Schneider

der autor liest aus seinem roman

«Hunkeler und die augen des Ödipus».

6. Oktober, 19:30 Uhr

landesbibliothek

Kriminacht für Kinder

die Kinder lauschen Krimigeschichten

und machen Krimiratespiele. ein

schreckmümpfeli sorgt für eine gute

nachtruhe. die Kinder übernachten

und frühstücken in der Bibliothek. für

Kinder ab 8 Jahren. anmeldung erforderlich.

7. Oktober, 20:00 Uhr

landesbibliothek

Tag der offenen Bibliothek

Zum Jubiläumstag lädt sie die landesbibliothek

zu einem tag der offenen

tür ein. nutzen sie die gelegenheit,

Ihr lieblingsbuch auszuleihen und

gemütlich bei Kaffee und Kuchen vor

ort in den ersten seiten zu schmökern

oder bei einem interessanten gamewettbewerb

tolle Preise zu gewinnen.

9. Oktober, ab 13:00 Uhr

landesbibliothek

Alle Details zum Jahresprogramm unter:

www.landesbibliothek.li

vo da amtsstella

7


Stärke durch Viel

Liechtenstein – Stärke durch Vielfalt

Das Integrationskonzept

Im März stellte Regierungsrat Hugo

Quaderer das Integrationskonzept

und den dazu gehörigen Massnahmenplan

2011 bis 2013 vor. Im Umfeld

der Publikation des Konzepts findet

eine Reihe begleitender Massnahmen

statt, welche die Bevölkerung für Fra-

René Meier

Integrationsbeauftragter APA

gen der Integration sensibilisieren und

wesentliche Punkte des Konzeptes

vorstellen möchten. Das Integrationskonzept

wurde durch die Regierung

im Dezember 2010 verabschiedet und

ist damit ein verbindlicher Rahmen für

Planung und Umsetzung der Integrationsarbeit.

Der Massnahmenplan führt

auf, was bis zum Jahr 2013 umgesetzt

werden wird.

liechtenstein hat sich – genauso wie

die umliegenden länder – seit den

60er Jahren zu einem einwanderungsland

entwickelt. Zwei drittel der rund

34'000 arbeitsplätze werden von

ausländerinnen und ausländern eingenommen.

wir sind als land und

wirtschaftsstandort auf migration

angewiesen und werden es bleiben.

damit alle menschen, die in liechtenstein

leben, die möglichkeit haben

«am wirtschaftlichen, sozialen und

kulturellen leben der gesellschaft

teilzuhaben» (art. 6 ausländergesetz),

braucht es wirksame massnahmen

in der Integration. wir – einheimische

und Zugezogene – müssen

lernen, offen, bewusst und sorgsam

mit verschiedenheit und vielfalt umzugehen.

8 vo da amtsstella

Integration heisst das Zauberwort für ein fruchtbares zusammenleben aller Menschen in

Liechtenstein.

Die verschiedensten Potenziale nutzen

regierungsrat Hugo Quaderer schreibt

im vorwort des Konzeptes: «Integrationsarbeit

ist Herausforderung in

einem steten Prozess. eine Herausforderung

für die menschen aus dem

ausland einerseits, aber auch für die

einheimische Bevölkerung andererseits.

nutzen wir die Potenziale erfolgreicher

Integration und stellen wir

uns den Herausforderungen. es lohnt

sich.» diesen positiven ansatz verfolgt

auch das Integrationskonzept: orientierung

am Potenzial statt am defizit.

das bringen die fünf leitgedanken

zum ausdruck.

• liechtenstein bringt das Potenzial

der hier lebenden menschen zur

entfaltung und nutzt es: wir wissen,

dass es sinnvoller und zielführender

ist, sich an Potenzialen zu orientieren,

statt an defiziten. diesen gedanken

gilt es vermehrt zu berücksichtigen.

Integrationskonzep

2010


integration.li

Stärke durch Vielfalt

• liechtenstein schätzt vielfalt und

fördert sie ganz gezielt: menschen

aus über 100 nationen bedeuten

auch eine vielfalt an erfahrung, an

wissen, an sprachen, an lebenserfahrung.

diese vielfalt wollen wir

nutzen und gestalten.

• liechtenstein positioniert sich als

«interkulturelles land», das allen

menschen teilhabe ermöglicht: teilhabe

(Partizipation) ist ein weg zur

aktiven gestaltung der mitwelt, zu

gemeinsamem engagement, zum gegenseitigen

Kennenlernen in einem

rahmen der allen dient.

• liechtenstein ist ein land, mit dem

sich die dort lebenden menschen

intensiv und stolz identifizieren: gemeinsames

tragen von verantwortung

bringt die menschen einander

näher und erleichtert das finden

von langfristigen (gemeinsamen)

entwicklungszielen.

• liechtenstein fördert die mehrsprachigkeit

aktiv: wer in liechtenstein

lebt, spricht deutsch. Zugezogene

werden beim erlernen der landessprache

unterstützt. die Pflege der

sprachenvielfalt ist ein europäischer

wert, dem wir uns verpflichten.

Bildung – der Schlüssel zur Integration

Im weiteren beschreibt das Integrationskonzept

die verschiedenen

Handlungsfelder, in denen integrative

massnahmen erforderlich sind. da Integration

eine Querschnittsaufgabe

ist, gibt es wenige felder, die davon

nicht betroffen sind. von zentraler

Bedeutung ist das Handlungsfeld «Bildung».

eine gute schulbildung ist der

einstieg in eine gute Berufsbildung,

sei es über eine lehre, eine fachschule

oder universität. deshalb wollen

wir unsere Bestrebungen vermehrt darauf

richten, alle jungen menschen erfolgreich

durch die schule zu bringen,

damit sie Zugang zu weiterer beruflicher

Bildung erhalten. ein wichtiges

mittel in diesem Zusammenhang ist

die frühförderung. gerade hier werden

wir Kinder und eltern in Zukunft

vermehrt unterstützen.

Die Bevölkerung einbinden

Zwei bereits laufende massnahmen

aus dem massnahmenplan seien noch

kurz vorgestellt. die Kampagne «liechtenstein

braucht beide» ist mitte märz

angelaufen. ein flyer und acht Karten

stellen jeweils zwei menschen aus

liechtenstein kurz vor, jeweils eine

einheimische und eine zugezogene

Person. die aussage «liechtenstein

braucht beide» ist kurz und prägnant.

die Karten finden sich auf den Poststellen,

den gemeindeverwaltungen

und ausgewählten amtsstellen.

die vortragsreihe «liechtenstein

– stärke durch vielfalt» – eine Zu-

braucht beide_karten_Layout 1 04.04.11 12:17 Seite 1

Pietro Villella,

Juniorencoach

USV-Eschen-Mauren

Die eine Seite…

…Liechtenstein

braucht beide.

vo da amtsstella

Mario Frick,

Kapitän der

Fussballnationalmannschaft

sammenarbeit mit dem liechtenstein-Institut

– informiert die breite

Öffentlichkeit über einige Kernthemen

aus dem Integrationskonzept. an sieben

abenden, die jeweils unter einem

leitthema stehen, erhalten die anwesenden

in einem vortrag einblick in

den aktuellen stand der wissenschaft

und lernen ein gutes Projekt aus der

Praxis kennen. die vorträge finden an

unterschiedlichen orten statt, je nach

thema.

viel bleibt zu tun, aber wir haben uns

auf den weg gemacht!

das Integrationskonzept, Informationen

zur Kampagne und zur vortragsreihe

auf der Integrationsplattform

www.integration.li

9


Skitag in Damüls-Mellau

Auch in diesem Jahr hatte der Wettergott

wieder ein Einsehen mit knapp

60 MitarbeiterInnen der Landesver-

Gruppe Unterhaltung

waltung. Bei prächtigem Winterwetter

ging am 26. Februar ein toller Skitag

über die Bühne.

die vorfreude auf einen fantastischen

skitag war den teilnehmerInnen bereits

an den üblichen sammelstellen

anzumerken. der wolkenlose Himmel

und die ersten sonnenstrahlen liessen

bei einigen «llv-skikanonen» schon

beim einsteigen eine nicht zu übersehende

gute laune aufkommen. diese

sollte sich im verlaufe des tages noch

ordentlich steigern. die ausgelassene

stimmung erreichte dann beim

abschluss-dinner im Berggasthaus

elsenalpstube ihren Höhepunkt. doch

zunächst alles der reihe nach.

Mit Bus und Uga-Express

ins Reich von Frau Holle

In gewohnter manier wurden die

skifans von zwei Bussen an den bekannten

einstiegsstellen «aufgegabelt»,

ehe es über die engen und

kurvigen Bergstrassen des grossen

walsertals dem Zielort des heurigen

skitages, dem walserdorf damüls,

entgegen ging. nachdem die skipässe

verteilt worden waren, starteten

die llv-angestellten mit dem

uga-express die erkundungstour im

skigebiet damüls-mellau. 29 lifte

und Bahnen bieten hierzu reichlich

gelegenheit. an der uga-Bergstation

angekommen, fühlten sich die teil-

10 unterHaltung

nehmerInnen gleich heimisch, wehte

doch die liechtensteiner fahne vor

der elsenalpstube elegant in einer nur

leicht wahrnehmbaren morgenbrise.

dort bildeten sich dann teams, die in

kleineren oder grösseren gruppen die

Herausforderung von 105 Pistenkilometern

in angriff nehmen wollten. die

einen stärkten sich vor dem skivergnügen

noch bei einer tasse Kaffee,

während die anderen die ausgezeichneten

verhältnisse mit herrlichem Pulverschnee

ohne umschweife gleich

geniessen wollten. gerade rechtzeitig

vor dem skitag hatte frau Holle ihre

decke noch ein wenig ausgeschüttelt

und der damülser Bergwelt ein richtiges

winterkleid verpasst.

Durch den Tunnel zu Heike

seit dem Zusammenschluss der skigebiete

damüls und mellau vor zwei

Jahren ist eine weitläufige skidestination

entstanden, die für alle etwas zu

bieten hat. so konnten sich an diesem

tag auch alle selbst ein Bild davon

machen, was sich hier in den letzten

Jahren getan hat. einige machten bereits

vor vielen Jahren im schulskikurs

mit dem, laut aktuellem werbeslogan,

«schneereichsten dorf der welt», Bekanntschaft

und waren nun gespannt

darauf, die neuen Pisten und Bahnen

auszutesten. für viele stellte die fahrt

durch den skitunnel nach mellau einen

besonderen reiz dar. Passend

dazu wurde an Heike’s schirmbar

beim gasthaus wallisgaden eine besondere

weisheit nochmals mit einem

après-ski-Hit in erinnerung gerufen:

tunnel, tunnel, wenn man rein fährt

wird es dunkel, wenn man raus fährt

wieder hell...

v.l.n.r.: Helga, Karl und Elke geniessen die herrlichen Pistenverhältnisse.


Bei Heike unter den Schirm

aber nicht nur die selektiven Pisten

wurden an diesem tag ausgiebig

getestet. selbstverständlich wurden

auch die diversen skibars und einkehrschwungmöglichkeiten

einem

«lokalaugenschein» unterzogen. als

eindeutiger favorit kristallisierte sich

dabei die zuvor erwähnte schirmbar

der charmanten Heike heraus. am frühen

nachmittag, als die frühlingssonne

dem bis dahin nahezu perfekten

schnee schon ein wenig zusetzte,

trudelten dort nacheinander die bereits

ein wenig abgekämpften, aber

umso durstigeren llv-skiteams ein.

Bei «heissen eiern», kühlem Hopfentee

oder einer «auf temperatur gebrachten

witwe» kam in der voll besetzten

schirmbar mächtig stimmung

auf. die einschlägigen après-ski-Hits

trugen das ihre dazu bei.

Skischuhlos nochmals hinauf zu Gilbert

Kurz vor liftschluss hiess es dann, die

letzte abfahrt zur uga-talstation in

v.l.n.r.: Margarethe, Sigi und Markus in «Schieflage»

angriff zu nehmen. dort warteten auf

dem Parkplatz bereits die geduldigen

Busfahrer auf die skisportlerInnen.

und wie jeder aus eigener erfahrung

weiss, gibt es nach einem tollen skitag

nichts schöneres, als sich der Hi-tecskischuhe

zu entledigen und wieder

in ganz gewöhnliche strassentreter zu

steigen. dies vollbracht, nützten die

v.l.n.r.: Sandra, Ina, Kerstin, Marion, Nicole und Marco freuen sich auf das feine Dinner.

einen oder anderen noch einen kurzen

abstecher ins «scharfe eck» oder

zu Ingo’s schirmbar. mit dem ugaexpress

ging es dann nochmals der

damülser mittagsspitze entgegen. Im

Berggasthaus elsenalpstube wurden

die skitagsteilnehmerInnen bereits

vom liechtensteiner «gastronomieguru»

gilbert wohlwend erwartet.

Vom Apéro zum feinen Dinner

die tolle stimmung wurde an der dortigen

Bar bei einem aperitif zusätzlich

angeheizt. fast wäre der eine oder

andere geneigt gewesen, auf das bevorstehende

abendessen zu verzichten.

doch Hausherr gilbert konnte in

der manier eines show-masters die

landsleute doch noch davon überzeugen,

dass ein feines dinner vorbereitet

wurde. so liess sich die grosse

skitags-runde suppe, salat und

Hauptgang (glacierte Kalbsschulter,

fisch oder den Klassiker «Kässpätzle»)

auch recht schmecken. nach dem

unterHaltung

11


ebenfalls feinen Panna Cotta dessert

hiess es dann schon abschied nehmen

von der elsenalpstube. da die

schlittel-Partie ins tal aufgrund der zu

geringen schneehöhe entfallen musste,

warfen die mitarbeiter der damülser

seilbahnen extra nochmals den

uga-express für die llv-truppe an.

retrospektiv betrachtet mag diese art

der talfahrt wohl die «sichere variante»

gewesen sein. so ging ein wunderschöner

und vor allem unfallfreier

skitag dem ende entgegen.

Im Standby-Modus nach Hause

mit den Bussen ging es wieder in heimatliche

gefielde. von wenigen ausnahmen

abgesehen wurde die letzte

etappe des diesjährigen skitages

doch überwiegend müde und zufrieden

mit einem kleinen nickerchen

absolviert. die meisten hatten ihre

energie an diesem tag doch auf den

herrlichen Pisten, beim gemütlichen

einkehrschwung oder an der Bar aufgezehrt.

eines ist gewiss: dieser herrliche skitag

wird den teilnehmerInnen sicher

bestens in erinnerung bleiben und die

gruppe unterhaltung freut sich schon

heute auf den skitag 2012.

12 unterHaltung

v.l.n.r. Theodor, Sven, Manfred und Trudy in der Schirmbar

v.l.n.r.: Robert, Daniel, Henrik, Irene, Harry, Alois und Stefano in gemütlicher Runde

Eine Polonaise darf natürlich nicht fehlen . . .


Usm APO

Der Zeitpunkt der Lohnzahlung

wird umgestellt!

die regierung hat in ihrer sitzung

vom 22. februar 2011 beschlossen,

den auszahlungszeitpunkt des lohnes

Peter Mella

Amtsleiter APO

für alle mitarbeitenden gleichzustellen.

dies bedeutet, dass der lohn für

alle mitarbeitenden ab Januar 2012 im

nachhinein ausbezahlt wird.

die umstellung hat keinen Zusammenhang

mit den aktuellen sparbemühungen

der regierung. durch die

umstellung werden auch keine lohnkosten

eingespart. einzig der auszahlungszeitpunkt

des lohnes verschiebt

sich und erfolgt künftig erst nach erbrachter

arbeitsleistung, wie dies auch

in der Privatwirtschaft üblich ist.

um sicherzustellen, dass alle von der

umstellung betroffenen mitarbeitenden

ihren finanziellen Pflichten nachkommen

können, hat die regierung

weiters beschlossen, in begründeten

ausnahmefällen einen lohnvorschuss

in der maximalen Höhe eines monatslohnes

zu gewähren.

Anpassung des Frühpensionierungsmodells

der Landesverwaltung im Rah-

men des Projektes «Sanierung Staatshaushalt»

das bestehende frühpensionierungsmodell

für die staatsangestellten und

die lehrerInnen soll in verschiedenen

Punkten angepasst werden. Insgesamt

sind für die freiwillige frühzeitige Pensionierung

vier massgebliche Korrekturen

vorgesehen:

· nur noch übernahme der Kürzung des

aHv-rentenvorbezugs anstatt auszahlung

einer überbrückungsrente;

· anhebung des mindestalters von 60

auf 62 Jahre;

· Kürzung der Beteiligung am arbeitnehmerbeitrag

an die Pv um 50%.

neben der freiwilligen frühzeitigen Pensionierung

kann die regierung auch in

Zukunft in bestimmten fällen, wie z.B.

dem wegfall der stelle aufgrund von

sanierungsmassnahmen, eine Pensionierung

vor dem 62. altersjahr genehmigen.

diese von der regierung beschlossenen

Änderungen bedingen eine Änderung

des Besoldungsgesetzes unter

der entsprechenden verordnung. das

amt für Personal und organisation

wurde beauftragt, einen vernehmlassungsbericht

auszuarbeiten. nach

durchgeführter vernehmlassung wird

die regierung dem landtag eine entsprechende

gesetzesvorlage unterbreiten.

unter Berücksichtigung des politischen

Prozesses und einer von der

regierung vorgesehenen, zweijährigen

übergangsfrist ist damit zu rechnen,

dass diese anpassungen frühestens ab

2014 zur anwendung kommen können.

Schaffung eines Amtes für Informatik

Im rahmen der regierungs- und verwaltungsreform

hat die regierung die

schaffung eines amtes für Informatik

beschlossen. das Projekt soll mit erster

Priorität im laufe dieses Jahres angegangen

werden.

FLip – In eigener Sache

das redaktionsteam des flip hat verstärkung

bekommen. manuel frick

vom amt für auswärtige angelegenheiten

und Heribert Beck vom ausländer-

und Passamt sind neu zum team

dazugestossen. Ich möchte mich schon

jetzt bei den beiden für ihre Bereitschaft

bei uns in der redaktion mitzuarbeiten,

bedanken und freue mich auf

ihre Beiträge.

Heribert Beck

Manuel Frick

usm aPo

13


Porträt: Carmen Loacker-Sklarski

Carmen Loacker-Sklarski hat in den

letzten zwei Jahren im Auftrag des Betrieblichen

Gesundheitsmanagements

14

Christina Wohlwend

Verantwortliche BGM, APO

einige Arbeitsplätze ergonomisch

überprüft. Grund genug, dieses Thema

einmal aus der Sicht unserer externen

Expertin zu beleuchten.

Carmen, wie bist du zur Ergonomie-

Beratung gekommen?

als Physiotherapeutin sehe ich, wie

eng die Beschwerden der menschen

mit ihrem umfeld zusammenhängen.

wir verbringen jeden tag viel Zeit am

arbeitsplatz. Bestehen dort über Jahre

ungünstige Bedingungen, hat das über

kurz oder lang gesundheitliche folgen.

übrigens meine ich damit nicht

nur die physischen, sondern auch die

psychischen überbelastungen. deshalb

habe ich eine zweijährige Zusatz-

Steckbrief

Name: Carmen loacker-sklarski

Wohnort: gamprin

Geboren: 30.9.1974

Familie: verheiratet, 1 Kind

Lieblingsessen: Käsknöpfli

Lieblingsgetränk: fl-Brunnawasser

Lieblingsort: fl und anguilla (Insel in der Karibik)

Lektüre: von fachliteratur bis Belletristik

Musik: vieles

Hobbies: tauchen, reisen, sport allg.

gsundHeIt

ausbildung als Betriebsphysiotherapeutin

absolviert. spannend war, von

den erfahrungen der aus norwegen

stammenden schulleiterin profitieren

zu können. die skandinavischen länder

sind viel weiter. dort setzen die

Betriebe schon seit über 20 Jahren

ausgebildete Betriebsphysiotherapeuten

ein. die Betriebe wissen, dass

gut betreute arbeitnehmerInnen effizienter,

motivierter und loyaler sind.

Du hast noch weitere Zusatzausbildungen

– wozu braucht es die?

damit der Patient optimal betreut

wird, ist es wichtig, sich in einem

medizinischen Beruf laufend weiterzubilden.

für mich persönlich ist es

spannend und hilfreich, neue techniken

und Behandlungsweisen kennenzulernen.

neben der ergonomie

gilt mein Interesse vor allem der

sportphysiotherapie, in der ich meine

masterarbeit zum thema «Konzentrationsfähigkeitsverbesserung

bei Pri-

marschülern mittels Koordinationstraining»

geschrieben habe.

Was genau machst du als Physiotherapeutin?

unser Ziel ist die wiederherstellung,

erhaltung oder förderung der gesundheit

und sehr häufig die schmerz-reduktion.

wir behandeln und betreuen

menschen aus allen altersgruppen,

aus allen gesellschaftsschichten und

mit allen möglichen Beschwerden

und verletzungen: Kreuzbandriss,

schleudertrauma, schlaganfälle, Ischiasbeschwerden,überlastungssymptome,

Inkontinenzprobleme etc. als

Privileg empfinde ich den Kontakt zu

den Patienten, der häufig näher und

länger ist, als derjenige zum arzt. wir

erfahren viel über das leben resp. die

alltägliche Belastung der Patienten.

daneben erledigen wir Büroarbeiten,

rechnen z.B. mit den Krankenkassen

ab, schreiben Berichte und erledigen

alles, was sonst noch so in einer Praxis

anfällt.

Gibt es überproportional vertretene

Altersgruppen, Berufe oder Erkrankungen?

mir fällt auf, dass sich vermehrt Kinder

und Jugendliche mit rückenbeschwerden

und nach unfällen bei uns

einfinden. diese entwicklung hängt

mit dem heutigen Bewegungsverhalten

der Kinder zusammen.

Was magst du besonders an deinem

Beruf?

das breite spektrum an Patienten,

die vielschichtigkeit der Beschwerden

und natürlich auch den erfolg der

Behandlungen.


Womit hast du eher Mühe?

das gesundheitssystem ist sehr komplex

und in einigen Bereichen zu wenig

durchdacht. diese Punkte würde

ich gerne mal mit entscheidungsträgern

diskutieren.

Wohin sollte denn die Entwicklung

gehen?

Prävention und gesundheitsförderung

sowie -erhaltung sind das gebot

der stunde! durch die demographische

entwicklung verschiebt sich

die alterspyramide immer mehr in

richtung der älteren menschen. die

Physiotherapie sollte nicht «nur» auf

die Betreuung der Älteren samt deren

gebrechen zielen, sondern bei jungen

menschen ansetzen, um ihr Bewusstsein

für einen gesunden Körper zu

fördern.

Ist Ergonomie für jeden wichtig?

ergonomie ist die wissenschaft von

der gesetzmässigkeit menschlicher

arbeit und im alltag allgegenwärtig.

durch anthropometrische datenerhebungen

werden durchschnittskörpergrössen

ermittelt, anhand derer

arbeitsmittel (stühle, tische), werkzeuge,

fahrzeuge, automaten (z.B.

eC-automaten) oder auch die Höhe

der Küchentheke für den durchschnittlich

grossen mitteleuropäer

entworfen werden. ein Beispiel:

skandinavische autos bieten genügend

Platz für grosse menschen – autos

aus Japan sind dagegen für eher

kleinere menschen gebaut. auch die

autos sind auf die jeweiligen ergonomischen

gegebenheiten angepasst

– skandinavier sind durchschnittlich

viel grösser als Japaner.

Was bedeutet es, ergonomisch richtig

zu arbeiten?

die optimale einrichtung eines arbeitsplatzes

fördert das optimale

Bewegungsverhalten des mitarbeitenden.

so kann Beschwerden vorgebeugt

werden. die ergonomie prüft

aber auch arbeits- und organisationsabläufe

und berücksichtigt dabei

unternehmenskultur, führungsweise

sowie teamstruktur und -kultur. Ziel

ist die umfassende analyse und auswertung

des arbeitsplatzes und seines

umfeldes.

Spürt nicht jeder selbst, welche

Stuhl-, Tisch- und Bildschirmhöhe

richtig ist?

leider nein. der mensch ist ein gewohnheitstier.

oft sind die mitarbeitenden

erstaunt, dass man die stuhlhöhe

verstellen kann oder dass sich

die Bildschirmhöhe einstellen lässt.

das Bewusstsein und die verantwortung

für die einrichtung und einstellung

der arbeitsmittel am arbeitsplatz

steckt oftmals noch in den Kinderschuhen.

Nach welchen Grundsätzen läuft eine

Arbeitsplatzüberprüfung ab?

Jeder Platz wird individuell in Zusammenarbeit

mit dem mitarbeitenden gestaltet.

Bestehen physische Probleme,

achte ich darauf, dass diese gelindert

werden können. arbeiten mehrere Personen

im selben raum, darf niemand

übergangen werden, z.B. wenn tische

umpositioniert werden oder wenn

es um lichtfragen geht. Bei Büroarbeitsplätzen

wird die Positionierung

im raum, die ausstattung und die

einstellung der arbeitsmittel geprüft.

die lichtsituation samt Blendung und

reflexion wird kontrolliert. dazu kommen

noch weitere Prüfungen aus dem

arbeitshygienischen Bereich, wie z.B.

lärm, Klima, sichtschutz.

Wie beurteilst du den Ergonomie-

Standard der Landesverwaltung?

Ich finde, dass ihr ganz tolle Produkte

zu verfügung habt und dass die umsetzung

von massnahmen sehr effizient

erledigt wird. Ich glaube auch,

dass du Christina, mit deinem einsatz

das Bewusstsein über die ergonomische

gestaltung am arbeitsplatz gezielt

und dosiert geweckt hast!

Vorgesetzte befürchten, mit einem

Ergonomie-Check eine Wunschlawine

auszulösen? Ist diese Angst berechtigt?

es ist eine gratwanderung, welche

dank einer fundierten ausbildung zu

bewältigen ist. unadäquates verhalten

bei der Beratung hat eine unadäquate

wunschliste zur folge. das heisst,

dass ich mich gut überlegt und gezielt

äussern muss, um mit möglichst geringem

Kostenaufwand zur möglichst

optimalen lösung zu gelangen. das

ist eine Herausforderung und ich

freue mich jedes mal, wenn eine tolle

lösung für alle gefunden wird.

Carmen, herzlichen Dank für das interessante

Gespräch!

gsundHeIt

15


Wenn die Funken sprühen!

«Kreatives Arbeiten mit Metall» – so

heisst es ganz banal unter der Rubrik

Freizeitkurse im Aus- und Weiterbil-

Peter Mella

FLip-Reporter

dungsprogramm. Das wär doch was!

Ich wollte schon immer mal schweissen

und meldete mich kurzerhand zum

Kurs an.

am 11. Januar trafen sich also sechs

potentielle «schweisserInnen» in der

alten schmiede der spörry-fabrik

in triesen. der Kursleiter, günther

Blenke, erwartete uns schon. als erstes

wurden wir in die Bedienung von

schneidbrenner, metallsäge und -bohrer

sowie der schweissanlage eingewiesen

und dann ging’s auch schon

los. schnell musste ich feststellen,

dass ich etwas gar unbedarft an den

Kurs herangegangen war. alle anderen

hatten sich bereits für ein motiv

16 weIterBIldung

Die alte Schmiede Triesen mit teilweise archaischen Maschinen

entschieden. sie hatten fotos oder

Zeichnungen dabei und stürzten sich

denn auch sogleich in die arbeit, derweil

ich in den verschiedenen Kunstschmiedebüchern

noch auf motivsuche

war. aber frisch gewagt ist halb

gewonnen und so entschied ich mich

Der Kursleiter Günther Blenke zeigt Conny den Umgang mit dem Schneidbrenner.

für ein Insekt. der Kursleiter meinte,

dass ich mindestens vier abende dafür

benötigen würde und er mir wohl

ein bisschen dabei helfe müsse.

Archaisches «Kurslokal»

die alte schmiede trägt ihren namen

zu recht. einige der maschinen laufen

noch mit transmissionsriemen. wenn

in der esse geschmiedet wurde und

gleichzeitig der schneidbrenner und

die schweissanlage in funktion waren,

lag gleich ein dicker rauch im raum.

obwohl wir nur zu sechst waren, muss-

te man sich schon ein bisschen organisieren.

es war eng in der schmiede

und vor allem der schneidbrenner war

begehrt. Conny entpuppte sich bald

als eigentliche expertin. sie hatte

schon einmal am Kurs teilgenommen

und ist durch die elterliche schlosserei

erblich vorbelastet. mit diesem

vorsprung konnte sie schon am ersten

abend etwas Kreatives mit nach


Hause nehmen. das schaffte neben

ihr nur thomas, der den schneidbrenner

regelrecht in Beschlag genommen

hatte. derweil hatte ich am ersten

abend gerade mal zwei Blechflügel

meines Insekts vorzuweisen!

Es ging voran . . .

an den folgenden abenden ging es

dann aber dank der unterstützung des

Kursleiters immer besser. die wetterfahne

von esther nahm langsam

formen an und der grosse «Paradiesvogel»

von theodor stand plötzlich

in voller grösse da. Harry werkelte

an seinem «eisenmann» und unsere

akkordarbeiter Conny und thomas

konnten ihre Privatsammlung um weitere

stücke vergrössern.

. . . auch mit Blasen an den Händen

für das schmieden der füsse meines

Insekts benötigte ich hingegen einen

ganzen abend. mit glühendem eisen

zu arbeiten war eine völlig neue erfahrung.

folgerichtig gab’s die erste

Brandblase! so langsam war dann

aber mein Insekt in einzelteilen vorhanden,

sodass ich es am letzten

abend zusammenschweissen konnte.

voller stolz nahm ich mein werk

mit nach Hause «was wid mit däm

vogel?», war dann der wenig aufbauende

Kommentar meiner besseren

Hälfte! Ich bin dennoch mächtig stolz

auf mein Insekt, das nun den eingang

zu meinem weinberg ziert. Ich werde

am nächsten Kurs wieder dabei sein,

allerdings etwas besser vorbereitet –

Ideen gibt es schon!

Wie es meinen «MitschweisserInnen»

ergangen ist, kommentieren sie gleich

selbst:

Theodor arbeitet an seiner «Paradiesspinne».

Theodor Banzer

Ich wollte mal schauen, was handwerklich

möglich ist. ein weiteres

standbein zu haben, kann in der heutigen

Zeit auch nicht schaden! entstanden

sind ein Paradiesvogel für unser

Paradies zu Hause und eine hübsche

Paradiesspinne, damit der vogel nicht

vereinsamt und sein Jagdtrieb erhalten

bleibt, sowie eine menge Ideen

für weitere werkabende. gefallen hat

mir das arbeiten in einer tollen runde

mit viel Humor sowie günther, unser

aufgestellter, kreativer Kursleiter. die

Zeit verging wie im flug. Beim schmieden,

schleifen, sägen und schweissen

konnte ich mich so richtig austoben.

Ich mag den geruch von stahl, es

weckt erinnerungen an die lehre, an

die Zeit in der Industrie. Ich bin sehr

erstaunt, was an den fünf abenden alles

entstanden ist.

Esther Oehry

Ich arbeite gerne kreativ und handwerklich

und da ich noch nie mit me-

Esther ist mutig mit der Flex.

tall gearbeitet habe, habe ich mich für

diesen Kurs angemeldet. Ich habe eine

wetterfahne sowie zwei weinflaschenständer

gemacht. der Kurs war sehr

interessant und es wurde uns Kursteilnehmern

auch ermöglicht, dass wir eigentlich

alles, was wir wollten, herstellen

konnten. das heisst, jeder konnte

seine eigenen Ideen bringen und diese

wurden dann umgesetzt. der Kursleiter

war sehr kompetent, hatte gute Ideen

und brachte auch sehr gute Inputs.

weIterBIldung

17


Harry nimmts genau mit dem Rahmen zu seiner Skulptur.

Thomas Kind

Ich habe mich schon seit längerem

mit der thematik befasst, da mich die

arbeit mit metall interessiert hat. Bis

dato hatte ich aber noch nicht den entsprechenden

willen aufgebracht. der

Kurs ist mir da gerade recht gekommen.

Ich konnte verschiedene werke

für den garten erstellen (stahl- bzw.

rostkugeln, Pyramide, säule, vogeltränke

;-)). der Kurs hat mir sehr gut

gefallen. es war eine kleine aber feine

gruppe, die die unterschiedlichsten

Ideen verwirklichte. dem Kursleiter gebührt

ein lob. er hat sich um alle teilnehmerInnen

gekümmert und ist mit

rat und tat zur seite gestanden.

Harry Marxer

da ich gerne handwerklich arbeite und

mich metall als werkstoff schon immer

fasziniert hat, habe ich mich für den

Kurs angemeldet. Ich habe ein metallbild,

welches ich noch mit farbe bemalt

habe, und eine skulptur kreiert.

der Kurs war sehr spannend. vor allem

konnte man mit verschiedenen werk-

18 weIterBIldung

zeugen arbeiten und das schweissen

und Hämmern an der schmiede wurde

einem fachgerecht erklärt. es war sehr

interessant mitzuverfolgen, was die

einzelnen Kursteilnehmenden in den

fünf abenden erarbeitet haben. manche

waren vom schweissen so fasziniert,

dass sie das schweissgerät gar nicht

mehr aus den fingern gaben. es wurde

gebohrt, gehämmert, geschliffen,

geschweisst und wenn man nicht mehr

vorwärts kam, so hat der Kursleiter uns

immer mit seiner humorvollen und professionellen

art unterstützt.

Herzlichen dank für den gelungenen

Kurs. dies gilt natürlich auch dem

Kursleiter günther Blenke, der mit seiner

ruhigen, kompetenten und humorvollen

art zum gelingen der verschiedenen

Kunstwerke beigetragen hat.

Conny Bühler

arbeiten mit metall gefällt mir. Ich habe

bereits im vorjahr einen Kurs besucht

(für eine gerade schweissnaht brauche

ich aber noch viele Kurse....). entstanden

sind: eine feuersäule, ein garten-

Thomas, der Akkordarbeiter

Conny geht gekonnt mit dem Schneidbrenner

um.

tisch und ein «güggel». es wurde viel

gearbeitet mit dem resultat, dass vom

unterland bis am Bärg in einigen gärten

super sachen zu bestaunen sind.

es war eine tolle gruppe mit witz und

Humor. der Kursleiter war sehr hilfsbereit,

geduldig und hatte tolle Ideen.


Security Awareness

Eigentlich mag sie fast keiner - für die

Einen ist sie zu teuer, für die Anderen

zu erfolglos und für die Nächsten ist

Patrik Thoma

ICT-Sicherheitsbeauftragter APO

sie einfach überhaupt nicht nötig - und

dennoch ist aktuell der Bedarf grösser

denn je: Die Rede ist von der Security

Awareness der Mitarbeitenden.

In der Zeit, in der datenpannen und

steuerdaten-Cds an der tagesordnung

sind, in der Kundendaten von

«anwendern mit Informatik-grundkenntnissen»

aus dem Internet gefischt

werden und wikileaks in ihrer

Zugänglichkeit beschränkte Informationen

veröffentlicht, wird auch das

thema sicherheitsbewusstsein in unternehmen

auf unbequeme art wieder

aktuell. nach wie vor tauschen mitarbeiterInnen

ihre Passwörter untereinander

aus und verhalten sich nicht

wirklich sicherheitsbewusst.

Gedankenloses Verhalten

doch woher kommt der gedankenlose

umgang mit geschäftsdaten? von Bequemlichkeit

(«wenn ich die daten

nicht verschlüssele, spare ich zehn

minuten»), gedankenlosigkeit («wenn

ich der hübschen fremden dame hinter

mir die tür aufhalte»), fehlendem

risikobewusstsein («was soll mir hier

in meinem sicheren Büro schon passieren,

wir haben doch eine firewall»),

gutmütigkeit («ok, hier hast du mein

Passwort für die datenbank, aber

lass dir bald ein neues geben») oder

gar von mutwilligkeit («IHr habt mir

gekündigt, aber ICH nehme eure daten

mit»). die Palette der menschlich

bedingten Informationssicherheitsgefahren

ist jedenfalls sehr gross.

die wissensvermittlung stellt dabei

das kleinste Problem dar. die meisten

mitarbeitenden wüssten, wie es

sein müsste. schwieriger ist es, wenn

es um den aspekt «Können» geht.

fragen, wie: «erlaubt mir mein arbeitsumfeld,

mich sicher zu verhalten?

Habe ich die möglichkeit, das Büro,

den schreibtisch abzuschliessen, den

rechner zu sperren und meine emails

zu verschlüsseln? akzeptieren

meine Kollegen, dass ich ihnen mein

Passwort nicht verrate?», spielen hier

eine rolle. Jedoch ist der bei weitem

schwierigste aspekt das «wollen»:

«wie schafft man bei seinen mitarbeitenden

die motivation, sich sicher verhalten

zu wollen?» dabei spielen die

führungskräfte eine wichtige rolle,

wenn sie ihrer vorbildfunktion gerecht

werden und «informations-sicheres»

verhalten unterstützen und fördern.

Unverständliche Reaktionen

wieso schreibe ich nun diese Zeilen im

flip? die reaktionen zur einführung

der Passwort-Policy haben aufgezeigt,

dass nicht wenige der mitarbeitenden

den sinn und Zweck von massnahmen

zur erhöhung der integralen sicherheit

nicht verstehen können oder aber

einfach nicht verstehen wollen. von

einem «unnötigem mehraufwand»

bis hin zur pubertären trotzreaktion:

«dann schreib ich das Passwort eben

auf einen notizzettel», war in den

feedbacks alles vorhanden.

Verschiedene Massstäbe

technische neuerungen zum privaten

wohl werden ohne grosse überlegungen

akzeptiert. autos mit airbags

sind heutzutage standard, Haustüren

werden abgeschlossen und der PIn-

Code der Kreditkarte wird nicht auf

einem notizzettel im Portemonnaie

mitgeführt. Handelt es sich jedoch nicht

um privates eigentum, welches es zu

schützen gilt, sondern um geschäftsinformationen,

dann gelten plötzlich

andere massstäbe und jeder aufwand

erscheint als viel zu kompliziert.

Weitreichende Konsequenzen

auch der virenbefall in der Kalenderwoche

10/2011 hat aufgezeigt, welch

weitreichende Konsequenzen ein sicherheitsvorfall

haben kann. Zum

entstehungszeitpunkt dieses artikels

war noch nicht klar, wie der virus

seinen weg in das netzwerk der landesverwaltung

gefunden hatte. möglichkeiten

stellen jedoch unter anderen

der unsachgemässe umgang mit

privaten usB-sticks, das Öffnen von

unbekannten mail-anhängen oder das

surfen auf verseuchten web-sites dar.

willkür, fehlverhalten oder grobfahrlässiges

Handeln soll niemandem unterstellt

werden, allerdings muss auch

dies in Betracht gezogen werden.

Ich möchte hiermit alle leserInnen

auffordern, sich gedanken darüber zu

machen, was jeder einzelne mit seiner

einstellung und seinen Handlungen

auslösen kann und welche Konsequenzen

es nach sich ziehen könnte.

usm aPo

19


Herzlich willkommen

mitarbeitende der regierung und der ressorts mitarbeitende der regierung und der ressorts

staatsanwaltschaft

Gerlinde

Gassner, MLaw

01.01.2011

lic.iur.

Norman Hoop

01.02.2011

Dr. Reinhard

Fitz

01.03.2011

20 naCHrICHten

amt für Handel und transport

amt für Berufsbildung und Berufsberatung

Hochbauamt

Ass.iur. Ute

Hammermann

01.01.2011

Mag. Martina

Moosmann

01.02.2011

Karin Sprenger

01.03.2011

stabsstelle sfIu

sekretariate der regierung und der ressorts

Hochbauamt

ressorts

der und regierung der

lic.iur.

Samuel Roth

01.01.2011 sekretariate

Nicole Eberle

01.02.2011

Annelies Senn

01.03.2011

schulamt

Hochbauamt

Sabine Hasler

01.01.2011

Gerhard Hasler

01.02.2011

Melanie

Thalmann

01.03.2011

Erlebe die olympische Atmosphäre hautnah!

(red) vom 30. mai bis 4. Juni 2011 finden die 14. europäischen Kleinstaatenspiele

in liechtenstein statt. das Programm umfasst spannende wettkämpfe

in den sportarten radfahren, leichtathletik, volleyball, Beach volleyball,

Judo, schiessen, squash, tischtennis, tennis und schwimmen. «Be part of

it» lautet der slogan der spiele – erlebe liechtensteins grössten sportanlass

live! weitere Infos: www.liegames2011.li

Hochbauamt

landespoliziei

landesarchiv

Dr. Andreas

Heege

01.01.2011

Julius Schurti

01.03.2011

Carina Koch

15.03.2011

amt für auswärtige angelegenheiten

landgericht

lic.rer.soc.

Panagiotis

Potolidis-Beck

01.01.2011

Dr. Hermann

Schöpf

01.03.2011


Interne Wechsel

von den sekretariaten der regierung und der

ressorts zum amt für Kommunikation

vom landtagssekretariat zur

liechtensteinischen Botschaft Berlin

Catherine Breuss

01.01.2011

Alles Gute im Ruhestand

amt für Berufsberatung und Berufsbildung

Elisabeth Eberle

01.02.2011

Barbara Tscholl

28.02.2011

von den mitarbeitenden der regierung und der ressorts

zur stabsstelle für Internationale finanzplatzagenden

von der landespolizei zum

landtagssekretariat

tiefbauamt

Dr.rer.publ.

Katja Gey

01.02.2011

Gabriele Wachter

01.03.2011

Walter Hoop

28.02.2011

von der stabsstelle futuro zur stabsstelle für

Internationale finanzplatzagenden

schulamt

Frank Wulms

01.02.2011

von der stabsstelle futuro zur stabsstelle

regierungssekretär

ressorts

der und regierung der

Elmar Frick

28.02.2011 sekretariate

Betr.oec.

Ruth Haeflin

01.02.2011

Carmen Wildi

31.03.2011

vom Protokoll der regierung des fürstentums

liechtenstein zur landespolizei

Manfred

Banzer

01.02.2011

von der landespolizei zum Protokoll der

regierung des fürstentums liechtenstein

Martin Wolfinger

01.02.2011

naCHrICHten

21


Beförderungen

leiter der abteilung operative analyse

bei der stabsstelle fIu

lic.iur.

Ralph Sutter

01.01.2011

22 naCHrICHten

stv. leiter der abteilung strategische

analyse bei der stabsstelle fIu

Silvio Canonica

01.01.2011

Voranzeige

Freitag, 17. Juni 2011

stv. leiter der abteilung operative

analyse bei der stabsstelle fIu

Vinzenz Batliner

01.01.2011

stv. leiter des grundbuch- und Öffentlichkeitsregisteramtes,

Bereich Öffentlichkeitsregister

Manfred Gassner

01.01.2011

Fussballturnier des Liecht. Firmensportverbandes

stv. leiter der abteilung liegenschaften

beim Hochbauamt

Roland Boss

01.01.2011

Wir freuen uns auf eure Anmeldung und hoffen, dass die LLV in diesem Jahr mit

einem Damen- und Herren-Team vertreteten sein wird! Weitere Infos im Intranet!


Gratulation

liechtensteinisches landesmuseum

schulamt

lic.phil.

Norbert Hasler

30 Jahre

Pia Eberle

20 Jahre

25 Jahre

Anni Marxer

staatsanwaltschaft

15 Jahre

liechtensteinische Botschaft Bern

schulamt

Dr. Hubert

Büchel

30 Jahre

Thomas Eberle

20 Jahre

Dipl.Arch. Manfred Amann

Hochbauamt

Heidi Rüdisser

amt für Personal und organisation

10 Jahre

Mag.iur. Kerstin Appel-Huston

mitarbeitende der regierung und

der ressorts

Dipl.phil.nat. Hanspeter Eberle

amt für umweltschutz

landgericht

landespolizei

Marlis Hilti

30 Jahre

Peter Elkuch

20 Jahre

obergericht

obergericht

Tamara Hilty

25 Jahre

Dr. Lothar Hagen

20 Jahre

Manfred Gassner

grundbuch- und

Öffentlichkeitsregisteramt

Michael Gätzi

landespolizei

Hans-Peter Geil

landespolizei

Peter Gobber

landespolizei

Mag. Ingeborg Granig-Sinz

steuerverwaltung

Wilfried Hoop

Protokoll der regierung des

fürstentums liechtenstein

Claudia Isser

liechtensteinische Botschaft Brüssel

Sabine Lampert

landgericht

Hochbauamt schulamt

lic.phil. Peter

Binder

20 Jahre

Harald Hassler

20 Jahre

obergericht

Günter Marte

landespolizei

Evelyn Mayer

staatsanwaltschaft

Adrian Schädler

landgericht

Alexandra Schädler

landespolizei

Barbara Schmid

landgericht

Dipl.Ing. Stefan Sohler

agentur für Internationale

Bildungsangelegenheiten

Helmut Weidinger

landespolizei

Carmen Semmler

20 Jahre

naCHrICHten

23


Das FLip-Redaktionsteam

wünscht den Leserinnen

und Lesern einen

schönen Frühling und

frohe Ostern!

P. P.

9490 vaduz

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