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Demenz Hannover 2019

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Welt des Vergessens

Demenz-Ratgeber

für Betroffene und Angehörige

in Hannover und der Region


DOMICIL Seniorenpflegeheime in Hannover

Eine der häufigsten Ursachen für Pflegebedürigkeit ist

Demenz. Umso wichger ist es, die Eigenschaen dieser

Erkrankung und den Umgang damit zu kennen. Da Demenz

das Wesen der Betroffenen berührt, ist eine besondere,

beschützende Pflege in ruhiger, vertrauter

Umgebung erforderlich. An Demenz erkrankte Personen

verlieren ihre geisge Leistungsfähigkeit. Davon ist das

Kurzzeitgedächtnis betroffen, später auch das Langzeitgedächtnis.

Die Betroffenen verlieren ihre Fähigkeiten

und Fergkeiten. Dass Menschen mit voranschreitender

Demenz rund um die Uhr auf pflegerische und betreu -

erische Unterstützung angewiesen sind, liegt auf der

Hand. In unseren vollstaonären Einrichtungen sind sie

gut aufgehoben. Hier erhalten sie stets die erforderliche

Hilfe. Vor dem Hintergrund des beschriebenen

typi s chen Verlaufs, berücksichgen wir in unserem

beschützten und beschützenden Wohnbereichen die

besonderen Merkmale der Erkrankung. Die Bewoh -

ner*innen erhalten hier neben der Pflege die erforderliche

Sicherheit, Geborgenheit und auch Wertschätzung.

Wir haben die Möglichkeit Menschen mit Demenz ein Zuhause zu bieten:

DOMICIL List

21 Plätze im geschützten Demenzbereich

DOMICIL Im Nikolaiviertel

14 Plätze im geschützten Demenzbereich

DOMICIL Kleefeld

46 Plätze im geschützten Demenzbereich

Alle Einrichtungen bieten weitere Plätze der Seniorenpflege in allen Pflegegraden und ebenso bei Menschen

mit leichter demenzieller Beeinträchgung an.

DOMICIL Seniorenpflegeheim – List

DOMICIL Seniorenpflegeheim –

Im Nikolaiviertel

DOMICIL Seniorenpflegeheim – Kleefeld

Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Hompage unter www.domicil-seniorenresidenzen.de.


Welt des Vergessens

Demenz-Ratgeber

für Betroffene und Angehörige

in Hannover und der Region


INHALT

Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort............. . ..................... . ........................... . ......3

2. Wie eine Krankheit das Leben verändert: Albert und Brigitte K. (Reportage) ..... . ......4

3. Demenz: Was ist das? (Grundsätzliches) ..........................................6

4. Demenz tritt in verschiedenen Formen auf .......................................10

5. Welche Symptome und welchen Verlauf hat eine Demenz? .........................18

6. Aktive Teilnahme am Alltag tut gut (Interview) ...................................20

7. Wie wird die Diagnose gestellt? ................................................24

8. Therapien für Menschen mit Demenz ...........................................28

9. „Das ist jedes Mal wie Urlaub!“ – die „Aktivgruppe“ der Alzheimer Gesellschaft (Reportage) ..32

10. Der Demenz vorbeugen .......................................................34

11. Mit Demenz im Krankenhaus ..................................................36

12. Ein Aufenthalt in der Klinik (Reportage) .........................................40

13. Der Umgang mit den Erkrankten ...............................................42

14. Wenn es zu Hause nicht mehr geht:

Frau Sch. wohnt in einer Pflege-Wohngemeinschaft (Reportage) ....................46

15. Vielseitige Hilfen für Angehörige und Betroffene .................................52

16. Unterstützung bei Pflege und Betreuung ........................................58

17. „Schiffsreisen gehen am besten“ – Reisen mit Demenz (Reportage) ..................64

18. Information und Beratung ....................................................66

19. Im Netzwerk aktiv für Menschen mit Demenz (Interview) ..........................70

20. „Manchmal möchte ich nur mal in Ruhe heulen!“ (Reportage) ......................72

21. Finanzielle Leistungen ........................................................74

22. „Es geht um Selbstbestimmung!“ –

Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsrecht (Interview) ............78

23. Rechtliche Fragen ............................................................80

24. Ansprechpartner in Hannover und der Region ....................................82

Copyrights:

Kapitel 2, 6, 9, 12, 14, 17, 19, 20, 22: Ines Goetsch, Hannover

Kapitel 3, 4, 5, 7, 8, 10, 11, 13, 15, 16, 18, 21, 23: Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V. Selbsthilfe Demenz, Berlin / Karen Roske, Hannover

Sonstiges: Verzeichnis der PR-Darstellungen/Anzeigen: Seite 94 // Bildquellen: Seite 95 // Impressum: Seite 96

2


VORWORT

Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

nun können wir Ihnen die zweite Auflage

des Demenz-Ratgebers für Be -

troffene und Angehörige in der Region

Hannover vorstellen. Nachdem im Jahre

2017 die erste Auflage veröffentlicht

wurde, fand diese Broschüre schon bald

viel Beachtung in der Beratung und

Information betroffener Menschen.

übernehmen. Außerdem werden die in

der Region vorhandenen Möglichkeiten

für Hilfe, Beratung und Unterstützung

dargestellt. Wichtig ist uns auch, mög -

liche Freizeitaktivitäten für Menschen

mit Demenz und ihre Angehörigen vorzustellen.

Das gemeinsame Tun bereitet

Freude und führt aus der Isolation heraus.

Zwar ist das Thema „Demenz“ nicht

mehr tabu-behaftet und außerdem in

der Gesellschaft mehr und mehr präsent,

aber auch heute noch hören wir häufig

von Angehörigen den Ausspruch: „Wir

wussten zunächst gar nicht, wie wir mit

der Diagnose umgehen sollten, wo wir

Unterstützung bekommen konnten,

welche Wege wir beschreiten konnten.

Wenn wir doch nur zu Beginn der

Erkrankung schon all die Informationen

gehabt hätten, die wir heute haben -

es wäre einiges einfacher gewesen!“

Aufgrund dieser Erfahrung waren wir

gerne bereit, mit Unterstützung des

Olden burger Verlags Kommunikation &

Wirtschaft GmbH die Beiträge der ersten

Auflage zu aktualisieren und zu er gänzen.

Ziel dieses Ratgebers ist es, umfassend

und kompakt über das Thema „Demenz

zu informieren. Er geht u. a. auf Symptome,

Diagnose und Behandlung ein,

informiert über den richtigen Umgang

mit Demenzerkrankten. Manche Inhalte

konnten wir aus den vielfältigen Schriften

und Ratgebern unserer Dachorganisation,

der Deutschen Alzheimer Gesellschaft

e. V. Selbsthilfe Demenz in Berlin

Wir wünschen uns in der Gesellschaft

mehr Verständnis für die immer größere

Zahl der Betroffenen. Vielleicht können

wir mit diesem Ratgeber dazu beitragen.

Lesen Sie ihn nicht erst, wenn Sie

selbst Fragen zum Thema haben oder

mittendrin stecken, schauen Sie schon

vorher mal rein und informieren Sie sich

über die „Welt des Vergessens“. So

können Sie das Verhalten Ihrer betagten

Nachbarn oder der unsicher wirkenden

älteren Mitbürger*innen auf der Straße

besser einordnen und ihnen vielleicht

hilfreich zur Seite stehen. Nur wenn

möglichst viele Menschen informiert

sind und „Bescheid wissen“, können die

Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen

das Verständnis und die Unterstützung

bekommen, die nötig sind, um

möglichst lange selbstbestimmt in

der gewohnten Umgebung zu leben. So

wird „gesellschaftliche Teilhabe“ konkret

ermöglicht und solidarisch gelebt.

Die Alzheimer Gesellschaft Hannover

berät und unterstützt bei allen Fragen

rund um das Thema „Demenz“. Wir leisten

damit einen Beitrag dazu, das Leben

der Betroffenen in der Region Hannover

so weit wie möglich zu erleichtern

und Angehörige in dieser schwierigen

Lebenssituation zu unterstützen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine

angenehme und aufklärende Lektüre.

Wir bedanken uns bei allen, die an der

Erstellung dieses Ratgebers mitgewirkt

haben, die sich zum Beispiel für Interviews

zur Verfügung gestellt, Artikel

verfasst, Korrektur gelesen und/oder

Kontakte gesammelt haben. Danke an

die Deutsche Alzheimer Gesellschaft

e. V. Selbsthilfe Demenz in Berlin für

ihre Unterstützung, an die Institutionen,

die die Herausgabe dieser Broschüre

durch ihre Inserate ermöglicht haben,

sowie an den Verlag Kommunikation

und Wirtschaft GmbH, der dieses Projekt

mit uns durchgeführt hat.

Theresia Urbons

1. Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft

Hannover e. V.

3


REPORTAGE: Wie eine Krankheit das Leben verändert

Wie eine Krankheit

das Leben verändert:

Albert und Brigitte K.

Die ersten Anzeichen haben sie nicht

wirklich beunruhigt. Als sich Brigitte K.

2011 den Fuß verstauchte und deshalb

in der Ambulanz des Friederikenstiftes

war, bat sie ihren Mann nach der Behandlung:

„Hol doch bitte schon mal

den Wagen und fahre ihn vor die Ausfahrt“.

„Als ich dann nach draußen gehumpelt

war und auf ihn wartete, kam

er einfach nicht!“ Eine unangenehme

Situation, zumal sie kein Handy dabeihatte.

Nach einer halben Stunde kam

Albert K. dann doch. Er habe sich verfahren,

entschuldigte er sich. Seine Frau

dachte sich nichts dabei, die Situation

war schnell vergessen.

Ein paar Monate später gab es dann

einen Vorfall, der sich nicht so einfach

verdrängen ließ. Das Ehepaar war zum

Golfen auf ihrem Vereinsgelände. Dieses

Hobby hatten sie gemeinsam vor vielen

Jahren für sich entdeckt, beide waren

geübte Spieler, Albert sogar Spielführer

im Golfclub. „Und dann ist er nach dem

Abschlagen während einer Runde plötzlich

in eine völlig falsche Richtung losgegangen“,

erinnert sich die 75-Jährige.

Die Beweglichkeit lässt nach –

häufige Stürze

Brigitte und Albert K. (80) wohnen seit

ihrer Hochzeit vor 50 Jahren zusammen

in Arnum. Nach vielen Jahren in einem

Reihenhaus zogen sie vor vier Jahren in

eine barrierearme Wohnung um. „Gottseidank

zum richtigen Zeitpunkt“, sagt

Brigitte K. rückblickend. Nach dem Vorfall

im Golfclub ließ sich ihr Mann erstmalig

neurologisch untersuchen. „Die

Ärzte empfahlen ihm damals, sich einen

geregelten und gut strukturierten Tagesablauf

zu organisieren“, sagt Brigitte

K., von einer Demenz war keine Rede.

Albert Ks. Orientierungsvermögen ließ

aber weiter nach, auch seine Beweglichkeit

verschlechterte sich, er fing an,

öfter zu stürzen.

2014 erfolgte eine zweite neurologische

Untersuchung, die dann die Diagnose

brachte: Alzheimer-Demenz. „Man will

es ja nicht wahrhaben“, sagt die 75-

Jährige. Seitdem hat sich vieles ver -

ändert im Leben des Arnumer Ehepaares.

Albert, der immer der Frühaufsteher

war, schläft in letzter Zeit lange in den

Morgen hinein. Und er schläft gut und

durch – „zum Glück“, sagt Brigitte K.

Seit einiger Zeit stellt sie sich selber den

Wecker, um eine Stunde vor ihm wach

zu sein und Zeit zu haben, um sich in

Ruhe duschen und für den Tag fertig

machen zu können. „Denn wenn er

wach ist, braucht er mich mittlerweile

bei allem – beim Duschen, beim Anziehen,

auch bei den Toilettengängen.“

„Je entspannter ich selber bin, desto

besser läuft es!“

Brigitte K. ist sich der zunehmenden Belastung

bewusst. „Für ein, zwei Stunden

kann ich ihn auch noch alleine zu Hause

lassen“, sagt sie, aber die zunehmende

Hilflosigkeit ihres Mannes setzt ihr zu.

Und macht sie manchmal auch ratlos

oder unwirsch. „Ich weiß ja auch, dass

man geduldig bleiben muss, aber in der

Praxis sieht das manchmal anders aus.“

Wie neulich, als sie ihm sagte, er möge

bitte seine Hände waschen – „und dann

hantierte er mit der Zahnbürste herum!“

Die 75-Jährige ist immer schon temperamentvoller

und impulsiver gewesen

als ihr Mann. „Erst denken, dann handeln“

habe ihr Mann früher oft zu ihr

freundlich mahnend gesagt. Jetzt

musste sie lernen, was sie auch anderen

in der gleichen Situation rät: „Je entspannter

ich selber bin, desto besser

läuft es!“ Bewusst plant sie für alle Vorhaben

lieber eine Stunde mehr für die

Vorbereitungen ein.

Albert K. ist seine Krankheit nicht auf

den ersten Blick anzusehen. Für seine

80 Jahre hat er noch ein frisches

Gesicht. Wenn man sich im Gespräch

direkt an ihn wendet, versteht er auch

viele Fragen noch und wenn man ihn

4


REPORTAGE: Wie eine Krankheit das Leben verändert

nach seiner früheren Berufstätigkeit

fragt – er war als Diplomingenieur für

ein großes Elektronikunternehmen tätig

– wird er sehr lebhaft und möchte sich

mitteilen. Weil er aber die Worte oft

nicht findet, wendet er sich an seine

Frau: „Du weißt schon . . . wie heißt das

noch mal?“

Entlastung durch die Tagespflege

Seit einiger Zeit besucht Albert K. einmal

wöchentlich eine Tagespflegeeinrichtung.

Wie es ihm gefällt? „Es geht

so“, sagt seine Frau, „am Morgen, bevor

Sie können noch miteinander lachen:

Das Ehepaar Brigitte und Albert K.

ich ihn hinbringe, hat er eher nicht so

gute Laune. Er lacht und berichtet dann,

mit Unterstützung durch Brigitte K.,

dass er dort lieber mit den Frauen zusammen

sei, weil einige der Männer

sehr laut seien. „Ich habe getanzt!“, sagt

Albert K. Für seine Frau ist der Umstand,

einmal Zeit für sich zu haben, noch neu:

„Beim ersten Mal wusste ich gar nicht,

was ich mit der Zeit anfangen soll“, sagt

sie und schmunzelt.

Auch die Tatsache, dass Tochter und

Schwiegersohn im selben Haus wohnen,

trägt zur Entlastung bei. „Mein Schwiegersohn

kann manchmal meinen Mann

besser erreichen als ich“, berichtet

Brigitte K. Männergespräche? Albert K.

lacht.

Brigitte K. weiß, dass sich die Krankheit

noch verschlimmern kann und akzeptiert,

dass ihre eigene Belastungsgrenze

irgendwann einmal erreicht werden

könnte. Dafür hat sie sich schon einmal

Pflegeinrichtungen angesehen – „für

alle Fälle“.

5


DEMENZERKRANKUNGEN: Was ist das? (Grundsätzliches)

Demenz: Was ist das?

Demenz“ und „Alzheimer“ sind nicht dasselbe: Unter

Demenz versteht man ein Muster von Symptomen, das

viele verschiedene Ursachen haben kann. Die Alzheimer-

Krankheit ist die häufigste dieser Ursachen.

Wie häufig ist Demenz?

Mit zunehmendem Alter steigt die

Wahrscheinlichkeit, an einer Demenz zu

erkranken. Von den 60-Jährigen ist nur

jeder Hundertste betroffen, von den

80-Jährigen dagegen jeder Sechste und

von den 90-Jährigen sogar fast jeder

Zweite. In Deutschland sind zurzeit

1,7 Millionen Menschen an einer Demenz

erkrankt. Jedes Jahr erhöht sich die Zahl

um etwa 40 000. Weil die Lebenserwartung

weiter steigt und geburtenstarke

Jahrgänge alt werden, wird sich die Zahl

der Betroffenen bis zum Jahr 2050

mindestens verdoppeln.

Das Hauptmerkmal der Demenz ist, dass Menschen mit Demenz fällt es zunehmend

schwerer, sich neue Informationen

sich mehrere geistige Fähigkeiten verschlechtern.

Es ist keine reine Ge - einzuprägen, sich auf einen Gedanken

dächtnisstörung. Auch Aufmerksamkeit, oder Gegenstand zu konzentrieren, sich

Sprache, Auffassungsgabe, Denkvermögen

und Orientierungssinn sind davon Schrift, die Mitteilungen anderer zu ver-

sprachlich auszudrücken in Wort und

beeinträchtigt. Das Risiko, an Demenz zu stehen, Situationen zu überblicken, Zusammenhänge

zu erkennen, zu planen

erkranken, steigt mit dem Lebensalter:

Da immer mehr Menschen sehr alt werden,

wird die Zahl der Erkrankten künftig zeitlich zurechtzufinden. Ihre Fähig -

und zu organisieren, sich örtlich oder

weiter ansteigen, wenn kein Heilmittel keiten sind so weit eingeschränkt, dass

gefunden wird. Nur in seltenen Fällen sie gewohnte Alltagstätigkeiten nicht

sind die Betroffenen jünger als 60 Jahre. mehr ausüben können.

Häufigkeit der Demenz nach Altersgruppen in Europa

Neue Zahlen

Trotzdem stimmen neuere Studien auch

zuversichtlich: In den wohlhabenden

Ländern scheint sich unter den alten

Menschen der Anteil derer, die an

Demenz erkranken, zu stabi lisieren

oder sogar zurück zugehen. Man

vermutet, dass das an einem

gesünderen Lebens wandel

liegt und an besserer

medi zinischer Behandlung,

beispielsweise bei Bluthochdruck

und hohen Cholesterin -

werten.

6


DEMENZERKRANKUNGEN: Was ist das? (Grundsätzliches)

Meist verändern sich daneben auch die

sozialen Verhaltensweisen, die Stimmung

oder der Wirklichkeitsbezug.

Manchmal stehen diese Veränderungen

sogar im Vordergrund. Gefühlszustände

wie Depression, Angst oder Unruhe können

die geistigen Fähigkeiten zusätzlich

herabsetzen.

Von einer reinen Gedächtnisstörung

(Amnesie) unterscheidet sich die

Demenz dadurch, dass neben dem

Gedächtnis auch andere geistige Fähigkeiten

beeinträchtigt sind und dass

die Alltagstätigkeiten eingeschränkt

sind. Im Gegensatz zu einem akuten

Verwirrtheitszustand (Delir) ist bei einer

Demenz das Bewusstsein nicht getrübt,

das heißt die Menschen bleiben wach

und reaktionsfähig.

Die Symptome einer Demenz können

sehr unterschiedlich ausgeprägt sein,

von geringen Veränderungen bis zum

völligen Verlust der Selbstständigkeit.

Demenzen können viele verschiedene

Ursachen haben

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen

primären und sekundären Formen

der Demenz.

Primäre Demenzen sind solche, bei

denen der Krankheitsprozess direkt im

Gehirn beginnt. Sie sind nach heutigem

Kenntnisstand irreversibel, können also

nicht mehr rückgängig gemacht werden.

Neben der Alzheimer-Krankheit mit

einem Anteil von rund 60 Prozent aller

Fälle gibt es noch andere primäre

Demenzen. Die häufigsten sind gefäßbedingte

Demenzen, auch vaskuläre

Demenzen genannt. Diese entstehen

infolge von Durchblutungsstörungen

im Gehirn, zum Beispiel nach einem

Infarkt, Schlaganfall oder Herzkreislauferkrankungen.

Weitere Formen sind

die Lewy-Körperchen-Demenz und die

Frontotemperalen Demenzen.

INFO

Primäre Demenzen entstehen direkt

im Gehirn. Nach heutigem Wissen

ist diese Krankheit nicht heilbar und

auch nicht aufzuhalten.

Sekundäre Demenzen sind Folge -

erscheinungen von anderen

Erkrankungen. Diese sind zumindest

zum Teil behandelbar und manchmal

bilden sich auch die Demenzsymptome

wieder zurück.

Ursachen der Demenzen

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DEMENZERKRANKUNGEN: Was ist das? (Grundsätzliches)

Was geschieht bei einer Demenz im

Gehirn?

Eine Demenz entsteht, wenn Krankheiten

ausgedehnte Abschnitte der Hirnrinde

schädigen, die für geistige Fähigkeiten,

Verhalten oder Persönlichkeit zuständig

sind. Sie entsteht auch, wenn wichtige

Verbindungsbahnen zwischen solchen

Abschnitten unterbrochen sind. Bei

neurodegenerativen Krankheiten gehen

Nervenzellen verloren, weil Eiweiß -

bestandteile im Gehirn fehlerhaft

verarbeitet werden. Sie lagern sich

zusammen und schädigen die

Nervenzellen. Wenn sehr

viele Nervenzellen verloren

gehen, schrumpft das

Hirngewebe in der

betroffenen Region. Bei

Krankheiten der Hirngefäße

werden tief liegende Regionen des

Gehirns schlechter mit Blut versorgt, was

ebenfalls Nervenzellen absterben lässt

und Nervenfasern schädigt.

Bei den sekundären Demenzformen ist

die Demenz die Folge einer anderen

Grunderkrankung, wie zum Beispiel

Stoffwechselerkrankungen, Vergiftungserscheinungen

durch Medikamentenmissbrauch,

Hormon- oder Vitaminmangelzustände

oder auch Depressionen.

Hirntumore oder -geschwulste oder

eine Abflussstörung des Nervenwassers

im Gehirn (Normaldruck-hydrozephalus)

können ebenfalls für demenzielle Symptome

verantwortlich sein. Diese Grunderkrankungen

sind zumindest zum Teil

behandelbar und manchmal ist auch

eine Rückbildung der Demenzsymptome

möglich.

Zu den sekundären Demenzen gehören

auch das Korsakow-Syndrom und die

Demenz bei Morbus Parkinson. Ins -

gesamt machen sekundäre Demenzen

bis zu zehn Prozent aller Krankheitsfälle

aus.

Ist Demenz erblich?

Genetische Faktoren spielen eine Rolle

bei der Entstehung von Demenz, deshalb

kommt die Krankheit in manchen

Familien gehäuft vor. Wer mit einem

Erkrankten im ersten Grad verwandt

ist, hat daher ein Demenz-Risiko von

20 Prozent, das gilt also für Eltern,

Geschwister und Kinder. Für Verwandte

zweiten Grades liegt die Wahrscheinlichkeit

mit zehn Prozent immer noch

doppelt so hoch wie im Bevölkerungsdurchschnitt,

dass sie im Laufe ihres

Lebens an einer Demenz erkranken.

Alleinige Auslöser sind die Gene aber

nur in weniger als drei Prozent der Fälle,

bei denen eine Genmutation direkt

vererbt wird. Bisher sind drei Gene

bekannt, die die Krankheit auslösen

können – meist in der frühen Form bei

Menschen unter 60 Jahren.

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UNTERNEHMENSPORTRÄT

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Premium-Wohnen & Komfortpflege

Stilvoll leben, selbstbestimmt agieren, sich verwöhnen

lassen, guten Service erleben und anspruchsvoll gepflegt

werden – so lautet die Intention der Kursana Villa, die

Premium-Wohnen und Komfortpflege in einem stilvollen

Gründerzeitambiente mit höchstem Wohnkomfort und

familiärem Charakter bietet. Ein professioneller Service

in allen Lebensbereichen sowie die individuelle Betreuung

sorgen für ein Wohlfühlerlebnis.

Die Seniorenresidenz befindet sich im denkmalgeschützten

Gebäude der ehemaligen Oberpostdirektion, die von

2005 bis 2007 behutsam saniert wurde. Neben dem Zoo

lädt auch der „Stadthallengarten“ zu einem Besuch ein.

Viele Sitzgelegenheiten und insbesondere der japanische

Teegarten bieten einen Ort der Entspannung.

Eine maßgeschneiderte Komfortpflege im Appartement,

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Kultur- und Aktivitätenprogramm suchen ihresgleichen

und werden gehobenen Ansprüchen gerecht. Unser

Personal sorgt für eine umfangreiche und individuelle

Betreuung, um das Leben so angenehm wie möglich zu

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Zudem verfügt die Kursana Villa über einen separat geführten

Komfort-Demenz-Wohnbereich. Hier bieten wir

Bewohnern mit eingeschränkten kognitiven Fähigkeiten

ein sicheres und behütetes Zuhause. Von der Ausstattung

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Spitzenklasse und bietet mehr Komfort als ein klassisches

Pflegeheim.

Kursana Seniorenvilla GmbH – Kursana Villa Hannover

Zeppelinstraße 24 · 30175 Hannover · Tel. 0511 51944-0

kursana-hannover@dussmann.de · www.kursana.de/hannover

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DEMENZERKRANKUNGEN: Was ist das? (die Formen)

Demenz tritt in verschiedenen

Formen auf

Man unterscheidet verschiedene Arten von Demenzerkrankungen,

je nach den Ursachen. Sie bewirken verschiedene

geistige Beeinträchtigungen und verlaufen auch unterschiedlich.

INFO

Risikofaktoren für vaskuläre

Demenzen sind unter anderem

Bluthochdruck, Herzerkrankungen,

Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus),

Fettstoffwechselstörungen (Über-

maß an Blutfetten wie Cholesterin),

Übergewicht, Bewegungsmangel

und Rauchen.

Wenn Sie diese Risiken abstellen

oder rechtzeitig behandeln lassen,

beugen Sie einer Erkrankung vor.

Die Alzheimer-Krankheit

Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste

Ursache einer Demenz. Diese

hirnorganische Krankheit ist benannt

nach dem deutschen Neurologen Alois

Alzheimer (1864–1915). Er hat sie 1906

erstmals wissenschaftlich beschrieben.

Im Gehirn von Alzheimer-Kranken sind

typische Eiweißablagerungen festzustellen.

Die Krankheit ist durch einen

langsam fortschreitenden Verlust von

Nervenzellen gekennzeichnet, vor allem

im Schläfenlappen und Scheitellappen

des Gehirns. Diese Abschnitte der Hirnrinde

sind für Gedächtnis, Sprache und

Orientierungsfähigkeit wichtig. Es gibt

aber auch Varianten der Alzheimer-

Krankheit, bei denen Teile des Stirnhirns

oder des Hinterhauptslappens betroffen

sind. Dann kommt es zu Wortfindungsstörungen

und verlangsamter Sprache,

Persönlichkeitsveränderungen und eingeschränktem

Denkvermögen oder Störungen

der optischen Wahrnehmung.

Alle diese Störungen sind bei den

Betroffenen unterschiedlich stark ausgeprägt

und nehmen im Verlauf der

Erkrankung zu. Sie machen die Bewältigung

des normalen Alltagslebens immer

schwieriger. Die Patienten sind zu -

nehmend auf Hilfe und Unterstützung

angewiesen. Die jeweiligen Anforderungen

an Betreuung, Pflege, Therapie und

ärztliche Behandlung sind dabei sehr

unterschiedlich.

Vaskuläre Demenzen: Gefäßkrank -

heiten als Ursache

Demenzformen, bei denen durch Durchblutungsstörungen

des Gehirns Nervenzellen

absterben, werden als vaskuläre

Demenzen bezeichnet. Die häufigste Va -

riante wird durch eine Wandverdickung

in kleinen Blutgefäßen hervor gerufen,

welche die tiefen Strukturen des Gehirns

mit Blut versorgen. Bluthochdruck ist

der wichtigste Risikofaktor. Die Gefäßerkrankung

bewirkt kleine Infarkte und

schädigt die Nervenfasern. Dadurch

10


UNTERNEHMENSPORTRÄT

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Häusliche Pflege mit Empathie

Unter der Leitung von Frau Antje Kafke ist der Häusliche

Pflegedienst Wunstorf seit nun mehr als 26 Jahren Ansprech-

und Vertrauenspartner in jeder Lebenssituation

hilfe- und pflegebedürftiger Menschen.

In Seelze wird eine Kombination aus beidem unter einem

Dach angeboten. Hier befinden sich im Erdgeschoss die

Seniorenwohngemeinschaft und im Obergeschoss die

Tagespflege.

Durch ein vielfältiges, breit aufgestelltes Dienst leis tungs -

angebot kann auf nahezu alle veränderten Lebensbedingungen

und Ansprüche flexibel eingegangen werden.

Neben dem ambulanten Pflegedienst ergänzen drei

Tagespflegen und drei Seniorenwohngemeinschaften in

Wunstorf, Steinhude, Kolenfeld und Luthe das Angebot

des Häuslichen Pflegedienstes Wunstorf.

Das Team aus Krankenschwestern und -pfleger/-innen,

Altenpfleger/-innen, Betreuungs- und Pflegehilfs kräften,

speziell geschultem Personal für den Bereich Wundversorgung,

Hygienebeauftragten sowie Pflegesachverständigen

bringt die erforderliche Kompetenz und fundiertes

Fachwissen mit. So ist gewährleistet, dass die betroffenen

Bedürftigen und deren Angehörige von Anfang an

gut beraten und versorgt sind.

Häuslicher Pflegedienst Wunstorf Antje Kafke

Mühlenweg 56 · 31515 Wunstdorf · Tel. 05031 67567

info@hp-wunstorf.de · www.hp-wunstorf.de

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DEMENZERKRANKUNGEN: Was ist das? (die Formen)

Das Hauptmerkmal der Demenz ist, dass

sich mehrere geistige Fähigkeiten ver -

schlech tern. Es ist keine reine Gedächtnisstörung.

wird die Informationsweiterleitung im

Gehirn eingeschränkt, was zu herab -

gesetzter Aufmerksamkeit führt und

den Denkprozess verlangsamt.

Die vaskuläre Demenz beginnt oft

schleichend und schreitet ganz allmählich

voran. Deshalb ist sie schwer von

der Alzheimer-Krankheit zu unter -

scheiden. Allerdings sind die Symptome

anders: Im Vordergrund stehen nicht

Gedächtnisstörungen, sondern Verlangsamung,

Denkschwierigkeiten oder

labile Stimmung.

Eine seltenere Form der vaskulären

Demenz ist die Multi-Infarkt-Demenz,

bei der das Gehirn durch viele kleine

Schlaganfälle geschädigt wird. Die

Krankheit beginnt meist plötzlich und

schreitet in der Regel stufenweise fort.

Die Symptome sind denen der Alzheimer-Krankheit

sehr ähnlich, es können

aber körperliche Störungen wie Taubheitsgefühle

oder Lähmungserscheinungen

hinzukommen.

Die Lewy-Körperchen-Demenz

Die Lewy-Körperchen-Demenz ähnelt

der Alzheimer-Krankheit sehr stark. Bei

vielen Patienten sind aber starke

Schwankungen der geistigen Fähig -

keiten im Tagesverlauf festzustellen.

Bei der Lewy-Körperchen-Krankheit

wird der Verlust von Nervenzellen durch

Zusammenballungen eines bestimmten

Proteins im Zellinneren hervorgerufen.

Diese Einschlusskörper tragen den

Namen von Friedrich H. Lewy (1885–

1950), der als junger Arzt im Labor von

Alois Alzheimer tätig war. Bei den

Betroffenen treten häufig früh zu

Krankheitsbeginn Halluzinationen und/

oder Bewegungsstörungen auf.

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UNTERNEHMENSPORTRÄT

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Abwechslungsreiche Gemeinsamkeit

Unsere Tagespflege bietet Ihnen abwechslungsreiche

Gemeinsamkeit. So vergehen täglich viele interessante

Stunden mit Bewegung, kreativem Gestalten, Singen,

Spielen und wunderbaren Ausflügen. Durch solche

schönen Tage begleiten Sie unsere freundlichen Pflegefachkräfte

und erfahrenen Therapeuten.

Für Ihr leibliches Wohl sorgt unsere Hauswirtschaft mit

abwechslungsreichen Menüs. Ihre Mahlzeiten genießen

Sie in einer angenehmen Atmosphäre, gemeinsam mit

unseren anderen Gästen. Wir betreuen Sie montags bis freitags

von 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr in unseren Räumlichkeiten

in Burgwedel und in Burgdorf (Wächterstieg 9). Ganz

nach Ihrem Bedarf nutzen Sie unsere Tagespflege stundenweise,

an diesem oder jenem Tag oder auch durchgängig.

Auf Wunsch holt Sie unser Fahrdienst ab und bringt Sie

auch wieder sicher nach Hause. Die Kosten werden von

den Pflegekassen und der Region Hannover übernommen.

Wir beraten Sie gern!

MAKS-Aktivierungstherapie für Menschen mit Demenz

Die MAKS-Aktivierungstherapie wurde in einer wissenschaftlich

aufwendigen Studie in ihrer Wirksamkeit überprüft.

Sie basiert auf vier Bausteinen und steht für motorische,

alltagspraktische, kognitive sowie soziale Aktivie -

rungen und wird jeden Tag vormittags zwei Stunden

in einer Gruppe durchgeführt. Das Voranschreiten der

Demenz lässt sich auch ohne Medikamente verlangsamen.

Bei jeder Therapie spielt die Biografie des demenziell ver -

änderten Menschen eine große Rolle.

Tagespflege GmbH Sabine Schmidtke & Co. KG

Auf dem Amtshof 3 · 30938 Burgwedel · Tel. 05139 9519278

info@tagespflege-schmidtke.de · www.tagespflege-schmidtke.de

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DEMENZERKRANKUNGEN: Was ist das? (die Formen)

Betroffene sind im weiteren Verlauf der

Erkrankung sehr beeinträchtigt in ihrer

Alltags- und Sozialkompetenz, sodass ihnen

eine selbstständige Lebensführung nicht

mehr möglich ist.

Kennzeichnend für eine Lewy-Körperchen-Demenz

sind:

– starke Schwankungen der geistigen

Leistungsfähigkeit und der Aufmerksamkeit

– optische Halluzinationen, die oft sehr

detailreich sind

– leichte Parkinsonsymptome wie unwillkürliches

Zittern der Hände oder

steife Bewegungen

– häufig kommt es zu Stürzen oder kurzen

Bewusstlosigkeiten.

Es müssen allerdings nicht alle Symptome

auftreten. Und es gibt auch

Mischformen von Alzheimer- und Lewy-

Körperchen-Demenz.

Das Korsakow-Syndrom

Das Korsakow-Syndrom ist häufig die

Folge eines jahrelangen, übermäßigen

Alkoholkonsums. Es wird jedoch auch

nach Infektionen wie Enzephalitis und

Traumen wie schweren Kopfverlet -

zungen beobachtet. Die Betroffenen

ver lieren die Fähigkeit, neue Informationen

zu speichern, und füllen ihre

Gedächtnislücken mit frei erfundenen

Geschichten.

Vielen Patienten ist dies jedoch nicht

bewusst, sodass es sich dabei nicht um

bewusstes Täuschen oder gar Lügen

handelt. Vielmehr ist das Korsakow-

Syndrom Ausdruck einer schweren

chronischen Schädigung des Gehirns.

Davon sind vor allem Hirnregionen betroffen,

die für die Gedächtnisbildung

und die Regulierung der Emotionen

zuständig sind. Deshalb sind viele Betroffene

auch in ihrer Emotionalität

verändert. Sie können distanzlos oder

unangemessen heiter wirken.

Viele Betroffene sind sehr beeinträchtigt

in ihrer Alltags- und Sozialkompetenz,

sodass ihnen eine selbstständige

Lebensführung nicht mehr möglich ist.

Frontotemporale Demenz oder

Pick-Krankheit

Bei der Frontotemporalen Demenz findet

der Abbau von Nervenzellen zunächst im

Stirn- und Schläfenbereich des Gehirns

statt, in den Fronto-Temporal-Lappen.

Von hier aus werden unter anderem

Emotionen und Sozialverhalten kontrolliert.

Die Erkrankung tritt meist schon

zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr

auf oder noch früher. Die Spanne ist sehr

groß und liegt zwischen 20 und 85

Lebensjahren.

Im Gehirn der Erkrankten findet man

Zusammenballungen von zwei verschiedenen

Proteinen der Nervenzellen. Aus

einem davon entstehen dadurch kugelförmige

Gebilde, die sogenannten Pick-

Körper. Sie sind nach dem Prager Neuro -

logen Arnold Pick benannt. Deshalb

wurde diese Form der Demenz früher

auch als Pick-Krankheit bezeichnet.

Bei fast allen Patienten fallen zu Beginn

Veränderungen der Persönlichkeit und

des zwischenmenschlichen Verhaltens

auf. Dazu zählen insbesondere Ag gres si -

14


DEMENZERKRANKUNGEN: Was ist das? (die Formen)

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vität, Taktlosigkeit, maßloses Essen oder

auch Teilnahmslosigkeit. Im Verlauf der

Erkrankung entwickeln sich Störungen

der Sprache, die sich in Wortfindungsstörungen,

Verständnisstörungen und

fehlendem Mitteilungsbedürfnis bis zum

völligen Verstummen äußern. Dann

kommt es zur Beeinträchtigung des

Gedächtnisses, die lange Zeit aber nicht

so stark ausgeprägt ist wie bei der Alzheimer-Krankheit.

Die Diagnostik kann schwierig sein. Weil

zu Beginn Veränderungen der Persönlichkeit

und des Verhaltens im Vordergrund

stehen, kommt es nicht selten

zu Verwechslungen mit psychischen

Störungen wie Depression, Burn-out-

Syndrom, Schizophrenie oder Manie.

Die Betroffenen zeigen in der Regel

kaum Krankheitseinsicht oder Therapiemotivation.

Weil die Vorgänge, die zum Nerven -

zelluntergang führen, zum größten Teil

nicht bekannt und nicht beeinflussbar

sind, gibt es bisher auch keine gezielten

Therapiemöglichkeiten. Die medikamentöse

Behandlung zielt derzeit darauf ab,

die Verhaltensauffälligkeiten der Patienten

zu mildern.

15


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risches Fachwissen sind für uns ebenso essenziell.

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Besondere Bedürfnisse von Menschen mit Demenz erfordern

besondere Wohnformen. Die Bewohner wünschen

sich, dass die täglichen Abläufe so ähnlich wie möglich

dem Leben und Wohnen zu Hause sind. Daher werden sie

in hauswirtschaftliche Tätigkeiten mit einbezogen. Es wird

gemeinsam gekocht, gebacken und gemeinsam in Erinnerungen

geschwelgt. Rezepte werden ausgetauscht und

ausprobiert. Die Bewohner sprechen über frühere Zeiten,

als sie einen eigenen Haushalt führten oder wie es bei den

Eltern zuging. Erinnerungs- und Biografiearbeit ist ein

wichtiger Bestandteil der täglichen Betreuung, um

Wünsche und Bedürfnisse der an Demenz erkrankten Bewohner

in die Tagesabläufe zu integrieren und für

Wohlbefinden zu sorgen.

Das Leben und Wohnen in der geschützten Gemeinschaft

tut den Demenzerkrankten gut. Durch gemeinsame

Ak tivitäten werden sie angeregt, aber nicht überfordert.

Die Gemeinschaft fördert die Kommunikation und ver -

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17


MENSCHEN MIT DEMENZ: Symptome

Ist meine Vergesslichkeit noch normal?

Wenn Sie ab und zu Ihren Schlüssel

verlegen, einen Termin vergessen oder

Ihnen der Name eines Bekannten nicht

einfällt, dann ist das kein Grund zur

Beunruhigung. Treten jedoch häufig und

über längere Zeit Störungen des Kurz -

zeitgedächtnisses, der Konzentration

oder der Orientierung auf, dann sollten

Sie zum Arzt gehen. Zum Beispiel, wenn

Sie sich nicht mehr erinnern, einen

Termin überhaupt vereinbart zu haben,

oder wenn Sie sich in einer neuen Um -

gebung wesentlich schlechter zurecht -

finden als früher, oder wenn Ihre

geistigen Fähigkeiten stark schwanken.

Andere Ursachen

Diese Symptome können ganz verschie -

dene Ursachen haben und stehen nicht

unbedingt im Zusammenhang mit einer

Demenz. Sie können beispielsweise durch

Stress hervorgerufen werden, durch

Burn-out, seelische Belastungen,

Depressionen oder auch eine Umstellung

des Hormonhaushalts, wie in den

Wechseljahren. Weitere körperliche

Ursachen sind eine Unterfunktion der

Schilddrüse, ein erhöhter

Hirndruck, wie er im Alter

auftreten kann, oder ein

Tumor. Darüber hinaus

können es Nebenwirkungen

der verschiedensten

Medikamente sein, die Sie zum

Beispiel gegen Schmerzen oder zur

Senkung des Blutdrucks einnehmen.

Welche Symptome und

welchen Verlauf hat eine

Demenz?

Das Muster der Symptome einer Demenz hängt davon ab,

welche Bereiche des Gehirns durch die zugrunde liegende

Krankheit geschädigt werden.

Zwischen dem Ausmaß der Veränderungen

im Hirngewebe und der Stärke der

Symptome besteht in der Regel kein

enger Zusammenhang. Deswegen kann

eine Krankheit über viele Jahre un -

bemerkt bleiben. Meistens geht der

Demenz ein Zustand voraus, in dem die

Betroffenen nur leicht beeinträchtigt

sind. Außerdem werden die Einschränkung

ihrer Leistung und die Änderung

ihres Verhaltens nicht nur durch die

Schädigung des Hirngewebes bestimmt.

Eine Einteilung in Schweregrade gibt es

für die Demenz bei der Alzheimer-

Krankheit. Sie orientiert sich daran, wie

selbstständig die Menschen noch sind

und welche Unterstützung sie schon

brauchen. Man unterscheidet die drei

Abschnitte leichtgradige, mittelschwere

und schwere Demenz. Da die Symptome

meist allmählich fortschreiten, sind die

Übergänge fließend.

Bei der Alzheimer-Krankheit beginnt der

neurodegenerative Prozess viele Jahre

vor dem Auftreten der ersten Symptome.

Diese beginnen in den meisten Fällen

mit leichten, aber messbaren Einschränkungen

der geistigen Fähigkeiten, mit

denen die Erkrankten ihren Alltag noch

gut bewältigen können. Meist ist das

Kurzzeitgedächtnis betroffen. Diesen

Zustand bezeichnet man als „Leichte

Kognitive Beeinträchtigung“. Innerhalb

von fünf Jahren entwickelt die Hälfte

der Betroffenen eine Demenz.

Leichtgradige Demenz

Die Schwelle zur Demenz ist erreicht,

wenn die alltäglichen Tätigkeiten be -

einträchtigt werden. Im Stadium der

leichtgradigen Demenz stehen meist

Gedächtnisstörungen im Vordergrund.

Betroffene haben häufig Wort findungsstörungen,

sind in ihrer Auffassungsgabe

sowie beim Planen und Problem -

lösen eingeschränkt. Sie können sich

zeitlich und räumlich nicht mehr sicher

orientieren. Sie sind aber in der Lage,

gewohnte Alltagstätigkeiten mit gelegentlicher

Hilfe auszuüben. In der Regel

sind sie noch geschäfts- und testier -

fähig. Auch die Fahrtauglichkeit kann

erhalten sein. Bei anspruchsvollen Aufgaben

wie Organisieren des Haushalts,

Führen des Bankkontos oder Durch -

führung von Reisen brauchen sie aber

Unterstützung. Ihren Beruf können sie

meist nicht mehr ausüben. Sie nehmen

das Nachlassen ihrer Leistungsfähigkeit

selbst wahr. Deshalb reagieren sie häufig

mit depressiven Verstimmungen, verminderter

Aktivität und Rückzug.

18


MENSCHEN MIT DEMENZ: Symptome

Mittelschwere Demenz

Im Stadium der mittelschweren Demenz

sind die geistigen Störungen so stark

ausgeprägt, dass die Betroffenen auch

bei einfachen Verrichtungen des täg -

lichen Lebens Hilfe benötigen. Ihr Alt -

gedächtnis verblasst, die zeitliche und

örtliche Orientierungsfähigkeit geht verloren,

die sprachliche Verständigung

wird zum Problem. Eine selbstständige

Lebensführung ist nicht mehr möglich.

Spätestens jetzt können die Betroffenen

nicht mehr selbst Auto fahren. Zusätzlich

können ausgeprägte Verhaltens -

änderungen auftreten, vor allem Antriebslosigkeit,

Unruhe und Reizbarkeit,

aber auch Aggressivität. Seltener sind

Störungen des Wirklichkeitsbezugs wie

wahnhafte Befürchtungen, Verkennung

von Situationen oder Halluzinationen.

Auch körperliche Symptome wie Krampf -

anfälle (Epilepsie) und Schwierigkeiten

mit der Kontrolle von Blase und Darm

(Inkontinenz) können auftreten. Bestimmte

Fähigkeiten sind aber nach wie

vor erhalten: Zum Beispiel erinnern sich

die Betroffenen gut an Lieder, Musik und

Gedichte. Deshalb können Biografie -

arbeit, Musiktherapie oder auch Krankengymnastik

dazu beitragen, die Symptome

abzumildern und das Wohlbefinden

zu verbessern.

Schwere Demenz

Im Stadium der schweren Demenz sind

die Betroffenen vollständig pflege -

bedürftig, die sprachliche Verständigung

gelingt nicht mehr. Sie sind häufig bettlägerig,

leiden unter versteiften Gliedmaßen

und Ernährungsstörungen. In

diesem Stadium sind Betroffene besonders

anfällig für Infektionen. Die häufigste

Todesursache ist eine Lungenentzündung.

Der Krankheitsverlauf ist von

Fall zu Fall sehr verschieden und lässt

sich nicht vorhersagen. Eine Demenz ist

jedoch keine tödliche Krankheit. Viele

Betroffene fragen schon bei der

Diagnose: „Wie lange habe ich noch zu

leben?“ Doch das lässt sich nicht be -

antworten, denn die Demenzerkrankung

wird nicht die Todesursache sein.

STADIEN DER DEMENZ

Stadium:

selbstständige

Lebensführung:

Unterstützungs -

bedarf:

leichtgradige

Demenz

geringgradig

eingeschränkt

bei anspruchsvollen

Tätigkeiten

Medizinische Behandlung

Wenn es sich nicht um eine

Demenz handelt, kann eine

medizinische Behandlung

oder eine therapeutische

Unterstützung angezeigt

sein. In manchen Fällen

wird der Arzt feststellen,

dass es sich tatsächlich um eine

Demenz handelt.

INFO

Angehörige und Freunde fürchten

oft, dass die Demenz den erkrankten

Menschen unweigerlich aggressiv

machen würde. Sie sollten wissen,

dass die Betroffenen meist nicht

von sich aus Aggressionen gegen

andere entwickeln. Sondern sie

reagieren einfach emotionaler als

früher und wehren sich beispielsweise,

weil sie sich hilflos und

beschämt fühlen.

mittelschwere

Demenz

hochgradig

eingeschränkt

bei einfachen

Tätigkeiten und

Selbstversorgung

schwere

Demenz

nicht

möglich

bei allen

Tätigkeiten

19


INTERVIEW: Facharzt Oliver Rosenthal

Aktive Teilnahme am

Alltag tut gut

Gespräch mit Oliver Rosenthal

Wie erkenne ich, dass ich nicht nur

ein bisschen vergesslich bin, sondern

an einer krankhaften Demenz leide?

Eine Demenz verläuft bei den Betroffenen

nicht nach einem gleichen Schema.

Besonders in den ersten Krankheits -

phasen unterscheiden sich die Symptome

sehr. Persönlichkeit, Bildungsstand,

Lebensverhältnisse und nicht

zuletzt die körperliche Verfassung be -

einflussen das Erscheinungsbild der

Krankheit. Es gibt jedoch eine Reihe von

Hinweisen, bei deren Auftreten die

Diagnose einer Demenz in Betracht gezogen

werden sollte.

Eine Checkliste der US-amerikanischen

Alzheimer-Gesellschaft fasst die zehn

wichtigsten dieser Warnzeichen zu -

sammen: Zunehmende Vergesslichkeit,

Schwierigkeiten bei Tätigkeiten des Alltags,

Wortfindungsstörungen, Probleme

in der Orientierung, Situationen, die

nicht mehr richtig beurteilt werden

(beispielsweise das Heraussuchen von

Kleidungsstücken, die nicht der Jahreszeit

angepasst sind), die Abnahme der

Fähigkeit, abstrakt zu denken (beispielsweise

für die Bedeutung des Geldes),

das Verlegen von Gegenständen, Stimmungsschwankungen,

die Veränderung

der eigenen Persönlichkeit sowie Antriebslosigkeit.

An welchen Arzt sollte ich mich

wenden?

Bei der Früherkennung nimmt der Hausarzt

eine Schlüsselposition ein. Eine

möglichst frühzeitige gründliche Diagnostik

der Erkrankung ist eine wesent -

liche Voraussetzung für eine angemessene

Behandlung und Pflege der Betroffenen,

auch weil es unterschiedliche

Formen der Demenz gibt. Ein Fach -

spezialist der Geriatrie, Psychiatrie,

Neurologie oder Gerontopsychiatrie

sollte hinzugezogen werden, wenn es

Unsicherheiten zur Diagnose gibt oder

bei Fragen zur Medikation und even -

tueller Nebenwirkungen.

Welche Untersuchungen werden

vorgenommen?

Zur Diagnose gehören eine Eigen- und

Fremdanamnese, das heißt, der Betroffene

selbst sowie seine Angehörigen

oder Bezugspersonen sollten vom Arzt

befragt werden. Außerdem sollte eine

gründliche körperliche Untersuchung

erfolgen sowie neuropsychologische

Untersuchungen durch verschiedene

Testverfahren, eine Labordiagnostik und

bildgebende Verfahren wie etwa eine

MRT und bei speziellen Fragestellungen

ein EEG.

Gibt es einen Bluttest zum Nachweis

einer Demenz?

Bluttests, die eine Demenz bei Alz -

heimer-Krankheit nachweisen, befinden

sich derzeit noch in der Entwicklungsphase,

könnten aber in der Zukunft zum

Einsatz kommen.

Oliver Rosenthal

Oliver Rosenthal ist Facharzt für

Psychiatrie und Psychotherapie und

Leitender Arzt in der Gerontopsychiatrie

des Klinikums Wahrendorff.

Er erklärt, warum eine frühzeitige

Diagnose wichtig ist, welche Formen

der Demenz es gibt und welche

Behandlungsmöglichkeiten.

Was ist der Unterschied zwischen

Demenz und Alzheimer-Krankheit?

Welche Formen gibt es?

Die Demenz ist ein krankheitsbedingter,

erworbener Verlust von Leistungen der

höheren Gehirnfunktionen. Es können

kognitive Fähigkeiten, wie Erkennen,

Gedächtnis, Orientierung, Sprache,

20


INTERVIEW: Facharzt Oliver Rosenthal

Lernen und Planen beeinträchtigt sein

sowie emotionale und sozialen Fähigkeiten.

Die Symptome hängen davon ab,

welche Demenzform vorliegt. Oft handelt

es sich dabei um nicht heilbare,

fortschreitende Krankheiten, deren

Erkrankungsverläufe jedoch gemildert

werden können.

Die häufigsten Formen der Demenz sind

die Alzheimer-Krankheit, die vaskuläre

Demenz (krankhafte Veränderung der

Blutgefäße im Gehirn), eine Mischform

aus vaskulärer Demenz und Alzheimer-

Krankheit, die sogenannte Lewy-Körperchen-Demenz

(neben den typischen

Eiweißablagerungen der Alzheimer-

Krankheit gibt es weitere Eiweißablagerungen)

sowie die fronto-temporale

Demenz, bei der es zu einer Schrumpfung

des Stirn- bzw. der Schläfen lappens des

Gehirns kommt. Es gibt aber auch

andere Ursachen, wie beispielsweise

chronischer Alkoholismus, Schädel-

Hirn-Verletzungen, Hirntumore oder

entzündliche Erkrankungen des Nervensystems.

Wie verläuft eine Demenz?

Nicht jede Demenz zeigt den gleichen

Verlauf. Auch Demenzerkrankungen derselben

Form sind grundsätzlich in dividuell

verschieden. Die meisten Demenzen

setzen im höheren Lebensalter ein und

schreiten stetig langsam fort – über Jahre

hinweg. Es gibt aber auch früher beginnende,

sich rasch verschlechternde oder

schwankende Formen von Demenz. Nur in

seltenen Fällen ist eine Demenz nicht

fortschreitend und umkehrbar, wenn beispielsweise

Infektionen zugrunde liegen.

Welche Medikamente und Behandlungen

gibt es?

Als besonders komplexes Krankheitsbild

erfordert die Demenz einen Behandlungsansatz,

der aus medikamentösen

und aus anderen Therapieansätzen besteht.

Bei der medikamentösen Therapie

stehen seit mittlerweile Jahrzehnten lediglich

Medikamente zur Verfügung, die

symptomatisch wirksam sind, die

Krankheit also nicht heilen können.

Ganz alltägliche Dinge machen –

aktiv am Alltag teilnehmen

Das Scheitern zahlreicher klinischer

Studien zur Wirksamkeit haben in der

letzten Zeit eher zu einer Ernüchterung

geführt. Dies hat auch bewirkt, die bisherigen

Vermutungen zur Entstehung

der Alzheimer-Krankheit in Frage zu

stellen. Aktuelle Studien verfolgen das

Ziel, Möglichkeiten zur Früherkennung

zu finden, auch um die Ursachen dieser

Erkrankung zu verstehen.

Gibt es andere Behandlungs- und

Therapieformen?

Zur Behandlung der Demenz werden

auch nichtmedikamentöse Verfahren

eingesetzt. Dazu gehört beispielsweise

die Validation. Das ist eine Gesprächstechnik,

die einen Zugang zur Erlebniswelt

von Menschen mit einer Demenz

ermöglicht. Ein weiterer Ansatz ist die

basale Stimulation, die über eine gezielte

Reizung der Sinne die eingeschränkte

Wahrnehmung fördert und

21


INTERVIEW: Facharzt Oliver Rosenthal

der Familie oder im Umfeld Unterstützung

zu holen. Sonst kommt es schnell

zu einer Überforderung des Pflegenden.

Angehörige können sich dazu auch an

die Beratungsstellen der Alzheimer-

Gesellschaft oder anderer Hilfsorgani -

sationen wenden, um sich über Unterstützungsmöglichkeiten

zu informieren.

aktiviert. Außerdem wird zur Anregung

von Sinneseindrücken beispielsweise die

Aromatherapie eingesetzt. Auch Musiktherapie

wird erfolgreich in der Pflege demenzerkrankter

Menschen angewendet.

Was sollten pflegende Angehörige

beachten?

Durch die Demenz eines Angehörigen

verändert sich der Alltag des Pflegenden

grundlegend. Die Erkrankung erschwert

das Zusammenleben und erfordert viel

Kraft. Grundsätzlich sollte versucht

werden, den Betroffenen so lange wie

möglich aktiv am Alltag teilnehmen zu

lassen. Dies gelingt beispielsweise dadurch,

den Betroffenen in die Aktivi -

täten des Alltags mit einzubinden, auch

wenn die Pflegenden diese Aufgaben

wahrscheinlich alleine schneller meistern

würden.

Die Diagnostik sollte beim Psychiater

oder Neurologen erfolgen.

Wichtig ist, dass die Erkrankten sich

weiterhin regelmäßig viel bewegen und

dazu motiviert werden. Aufgrund des

Verlustes der Orientierung ist es sinnvoll,

die Wohnung demenzgerecht zu

gestalten und Orientierungshilfen zu

schaffen. Sicherheit ist ein weiteres

wichtiges Thema. Es ist die Frage zu klären,

bei welcher Tätigkeit oder in welcher

Situation sich der Betroffene selbst

oder andere gefährden kann. Und es

sollte auf eine ausreichende Nahrungsund

Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.

Die häusliche Pflege von Demenz -

erkrankten stellt eine große Herausforderung

dar. Es ist wichtig, sich dabei in

In späteren Stadien der Erkrankung

kann der Punkt kommen, dass es zu

einer zunehmenden Eigen- oder Fremdgefährdung

des Betroffenen kommt

oder dass die Pflege des Betroffenen

trotz einer regelmäßigen Unterstützung

zu einer deutlichen Überforderung des

Pflegenden führt. Dann ist es wichtig,

die Entscheidung für eine passende

Pflegeeinrichtung zu treffen, in der eine

gute Betreuung und Pflege gewähr -

leistet ist. Auch bei dieser Entscheidung

können die Beratungsstellen weiter -

helfen.

Kann ich einer Demenz vorbeugen? Ist

Demenz erblich?

Es gibt zahlreiche Faktoren, die eine

Entstehung einer Demenzerkrankung

begünstigen können. Hierzu zählen erhöhte

Cholesterinwerte, Übergewicht

oder ein zu hoher Blutdruck. Auch ein

Nikotinkonsum zählt zu den Faktoren.

Eine gesunde Lebensweise kann das

Risiko, an einer Demenz zu erkranken,

senken. Hierzu zählen eine ausge -

wogene Ernährung und Bewegung.

Auch das Pflegen sozialer Kontakte

kann sich positiv auswirken. Eine Demenz

kann viele Ursachen haben, doch

nur selten spielen die Gene eine Rolle.

22


UNTERNEHMENSPORTRÄT

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23


MENSCHEN MIT DEMENZ: Diagnose

Wie wird die Diagnose

gestellt?

Warum ist die Diagnose so wichtig?

Die genaue Diagnose erklärt die

verminderte Leistungsfähigkeit und die

Verhaltensänderungen der Betroffenen

und kann dadurch entlastend wirken.

Unter Umständen deckt sie eine andere

behandelbare Krankheit als Ursache der

Symptome auf. Die Diagnose ist die

Voraussetzung für den Behandlungsplan

und erleichtert den Zugang zu Hilfs -

möglichkeiten. Darüber hinaus ist sie

eine Grundlage für die weitere Lebens -

planung.

Wenn erbliche Krankheiten der Demenz

zugrunde liegen, hat die Diagnose auch

eine Bedeutung für die Geschwister und

Kinder der Betroffenen.

Wer kann die Diagnose stellen?

In unkomplizierten Fällen können

Haus ärzte eine Demenzerkrankung

zwar sicher feststellen, aber weil eine

genaue Diagnose so wichtig ist, sollten

Be troffene und Angehörige unbedingt

auch Fachärzte aufsuchen und auf einer

sorgfältigen Untersuchung bestehen.

Dafür stehen Fachärzte für Neurologie

oder Psychiatrie bereit und andere

spezi alisierte Einrichtungen –

in Hannover die Gedächt -

nisambulanzen in der

Medizinischen Hochschule

(MHH), im DIAKOVERE

Henriettenstift und im

Klinikum Wahrendorff.

Zwei Schritte führen zur Diagnose: Zunächst geht es

darum, eine Demenz festzustellen oder auszuschließen.

Gegebenenfalls folgt dann die Klärung der zugrunde

liegenden Ursache.

Der erste Schritt zur Diagnose ist wichtig,

um zu entscheiden, ob eine Demenz

vorliegt oder eine reine Gedächtnisstörung

(Amnesie) oder ein akuter Verwirrtheitszustand

(Delir). Diese haben andere

Ursachen, erfordern andere Behandlungsmaßnahmen

und sind mit einer anderen

Prognose verbunden. Ferner muss

der Schweregrad der Demenz ermittelt

werden, um abzuschätzen, zu welchen

Problemen sie führt, welchen Unterstützungsbedarf

der oder die Betroffene hat,

ob Gefahren für ihn oder seine Bezugspersonen

bestehen und welche Versorgungsmaßnahmen

eingeleitet werden

müssen. Hierfür wird untersucht, ob die

geistigen Fähigkeiten der Erkrankten vermindert

sind und ob sich das negativ auf

ihre Alltagstätigkeiten auswirkt.

Um die geistigen Funktionen zu beurteilen,

gibt es Tests: Der Mini-Mental-

Status-Test (MMST) ist dabei am weitesten

verbreitet. Mit Fragen werden wichtige

geistige Funktionen überprüft, etwa

Erinnerung, Aufmerksamkeit, Orientierung,

Lesen und Rechnen. Im Gespräch

mit Betroffenen und Angehörigen soll

auch herausgefunden werden, ob sich

die Persönlichkeit, das Verhalten, die

Stimmung oder der Antrieb der Erkrankten

verändert haben und ob ihr Wirklichkeitsbezug

gestört ist.

Der zweite Schritt – die Klärung der

Ur sache – ist wichtig, weil einer Demenz

ganz verschiedene Krankheiten zugrunde

liegen können. Daraus ergeben

sich andere Behandlungsmöglichkeiten,

verschiedene Probleme für die Betroffenen

und ihre Angehörigen und unterschiedliche,

zu erwartende Verläufe. Einige

Ursachen sind behebbar und dürfen

daher keinesfalls übersehen werden.

Hinweise auf die Ursache ergeben sich

aus der Vorgeschichte, zum Beispiel

Krankheiten in der Familie, frühere oder

gegenwärtige eigene Krankheiten und

damit verbundene Medikamenteneinnahme,

Verletzungen oder Operationen,

möglicherweise auch Suchtmittelmissbrauch.

Weitere Anhaltspunkte liefern

das Muster der Symptome, die körper -

liche Untersuchung und Laborbefunde.

Bei der körperlichen Untersuchung muss

auch auf Einschränkungen des Seh- und

Hörvermögens geachtet werden, weil

sie viele Tätigkeiten im Alltag zusätzlich

beeinträchtigen können.

Bildgebende Verfahren, Biomarker und

Bluttests

Zur ersten Diagnostik gehört ein bild -

gebendes Verfahren wie Computer -

tomografie oder Magnetresonanz tomo -

24


MENSCHEN MIT DEMENZ: Diagnose

Tipp

Behebbare Ursachen

ausschließen

Eine besonders wichtige

Aufgabe der Diagnostik ist es,

behebbare Ursachen zu erkennen:

– Depression

– Abflussbehinderung des Nervenwassers

(Normaldruckhydrozephalus)

– Blutungen innerhalb des Schädels

– operable Tumore

– Infektionen des Gehirns (zum Beispiel

Herpes-simplex-Enzephalitis)

– Vitaminmangelzustände

(z. B. B12, Folsäure)

– Hormonmangelzustände

(z. B. Schilddrüsenhormon)

– schädlicher Gebrauch von Medika men ten

wie Beruhigungs- oder Schlaf mitteln

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25


MENSCHEN MIT DEMENZ: Diagnose

Wenn erbliche Krankheiten der Demenz

zugrunde liegen, hat die Diagnose auch

eine Bedeutung für die Geschwister und

Kinder der Betroffenen.

grafie (Kernspintomografie). Mit diesen

Tech niken lässt sich das Gehirn darstellen.

So sind beispielsweise Blutungen und

Tumore zu erkennen, Folgen von Durch -

blutungsstörungen wie Infarkte oder

Schä digungen von Faserbahnen. Zu sehen

ist aber auch, ob bestimmte Abschnitte

des Gehirns durch den Verlust von Nervenzellen

bereits geschrumpft sind.

Mit einer Positronen-Emissions-Tomo -

grafie können der Hirnstoffwechsel

untersucht und Proteinablagerungen im

Gehirn dargestellt werden. Diese Untersuchung

gehört nicht zur Routinediagnostik.

Aber beide Verfahren eignen sich

dazu, den Ort der Nervenzellschädigung

und damit die Art der zugrunde liegenden

Krankheit nachzuweisen.

Nur mit Zustimmung der Betroffenen

Diagnostische Maßnahmen dürfen nur mit dem Einverständnis der Betroffenen

vorgenommen werden. Wenn jemand den Untersuchungen nicht mehr zustimmen

kann, weil er oder sie deren Bedeutung nicht versteht, können Bevollmächtigte

oder rechtliche Betreuer stellvertretend einwilligen. Gegen

den Willen eines Betroffenen darf eine diagnostische Unter suchung

nur durchgeführt werden, wenn für ihn oder für seine Mitmenschen

Gefahr besteht.

Wenn Betroffene es ablehnen, zur Abklärung der Gedächtnisprobleme

einen Arzt aufzusuchen, versuchen Angehörige manchmal erfolgreich, den

Arztbesuch mit einer allgemeinen Vorsorgeguntersuchung zu begründen.

Aufklärung über die Diagnose

Die Betroffenen haben das Recht, ihre Diagnose zu erfahren oder darüber im

Unklaren zu bleiben. Sie können auch entscheiden, ob Angehörige oder andere

Bezugspersonen darüber informiert werden dürfen. Fast immer ist es hilfreich, die

Angehörigen in die Aufklärung einzubeziehen. Bei Erkrankten, die Mitteilungen

über die vorliegende Erkrankung nicht mehr verstehen, sich kein Urteil über die

Therapiemöglichkeiten bilden und nicht mehr danach handeln können, kann die

ärztliche Behandlung nur auf der Grundlage einer Vollmacht oder einer recht -

lichen Betreuung erfolgen.

Biomarker sind Messwerte für biologische

Prozesse. Wenn bei Betroffenen der

Verdacht auf eine entzündliche Erkrankung

besteht, kann das Nervenwasser

des Gehirns (Liquor) untersucht werden.

In einer Probe des Nervenwassers lassen

sich auch die Konzentrationen bestimmter

Proteine erkennen. Die Messwerte

geben Hinweise auf Ablagerungen und

auf einen Verlust von Nervenzellen. Bei

der Alzheimer-Krankheit sind sie in charakteristischer

Weise verändert.

Bluttests: Die genetisch verursachte

Form der Demenz lässt sich im Blut feststellen,

sie betrifft aber nur weniger als

drei Prozent aller Fälle: Wenn in einer

Familie der Verdacht auf eine erbliche

Demenz besteht, kann anhand der aus

dem Blut des Erkrankten extrahierten

DNA festgestellt werden, ob eine von

drei bekannten Gen-Mutationen vorliegt,

die die Krankheit auslösen können.

Selbstverständlich sind dafür eine

gründliche Aufklärung und das Einverständnis

des Betroffenen erforderlich.

26


MENSCHEN MIT DEMENZ: Diagnose

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Aktives Leben trotz Demenz

Margeritenhof, Widdelhof, Lorishof oder Riethagenhof

bieten Demenzpatienten nicht nur ein wunderschönes Zuhause,

sondern sie werden nach höchsten fach lichen Standards

gepflegt und betreut. Unsere Pflegekräfte sind Spezialisten

für demenzielle Erkrankungen. Im Vordergrund

stehen dabei ein ganzheitliches Pflege verständnis, hohe

psychosoziale Kompetenz und individuelle Zuwendung. U. a.

mit Musik, Erinnerungsspielen, tiergestützten Therapien,

Ausflügen und Gymnastik fördern wir die mentale Aktivität,

erreichen hohe Lebensqualität und erzielen therapeutische

Erfolge. Die fachliche Beratung von Angehörigen und enge

Zu sammenarbeit mit Fachärzten sind selbst verständlich.

tegeler Pflege & Gesundheit GmbH

Max-Planck-Straße 4 · 31515 Wunstorf · Tel. 05031 94160-0

info@tegeler-gruppe.de · www.tegeler-gruppe.de

Wenn so eine Mutation nachgewiesen

wurde, kann man auch bei gesunden

Verwandten danach suchen. Dieser Bluttest

ist aber nur bei Volljährigen und

nach ausführlicher genetischer Beratung

erlaubt. Und da es für die Träger

dieser Gen-Mutation keine vorbeugende

Behandlung gegen eine Demenzerkrankung

gibt, ist der Test ethisch frag -

würdig.

In den Medien war auch von einem

neuen Bluttest für andere Demenzformen

die Rede, sogar als „Meilenstein in

der Früherkennung“: Dieser Test soll

krankhafte Protein-Veränderungen im

Gehirn nachweisen, schon viele Jahre

bevor die Demenz auffällig wird. In einer

Langzeitstudie haben Forscher der Ruhr-

Uni Bochum, des Deutschen Krebs -

forschungszentrums und des Krebsregisters

Saarland bei fast 900 Teilnehmenden

nach bestimmten Risikofaktoren

gesucht. Tatsächlich kommt eine untersuchte

Genvariante nur bei acht Prozent

der gesunden, aber bei 40 Prozent

der Alzheimer-Patienten vor. Allerdings

erkranken auch Menschen ohne diese

Genvariante an Demenz, andere wiederum

tragen die Genvariante und entwickeln

trotzdem bis ins hohe Alter

keine Demenz. Der Test ist also längst

nicht treffsicher genug, um eine Voraussage

zu ermöglichen. Das gilt bisher

auch für ähnliche Studien aus aller

Welt.

Früherkennung

Wenn es Hinweise auf eine Alzheimer-

Krankheit gibt, können die Betroffenen

rechtzeitig wichtige Entscheidungen

treffen und das eigene Leben selbstständig

gestalten. Andererseits müssen sie

aber mit dem Wissen leben, dass sie an

einer fortschreitenden Krankheit leiden,

für die es zurzeit keine Heilung gibt.

Deshalb ist es wichtig, Bedeutung und

Folgen der Frühdiagnostik vorher ausführlich

zu besprechen.

Kontakte/Adressen: siehe Kapitel 24, Seite 82

27


MENSCHEN MIT DEMENZ: Therapien

Therapien für

Menschen mit Demenz

Demenz ist zwar nicht heilbar, wohl aber behandelbar.

Dafür gibt es medikamentöse und nicht-medikamentöse

Therapiemöglichkeiten.

INFO

Die Aussage „Da kann man nichts

machen“ ist falsch. Die Erkrankten

haben ein Recht auf Behandlung

nach dem Stand des medizinischen

Wissens. Betroffene und Angehörige

sollten daher auf einer genauen

Diagnose und der entsprechenden

Therapie bestehen.

Die medikamentöse und nicht-medikamentöse

Therapie soll die geistigen und

körperlichen Fähigkeiten der Erkrankten

möglichst lange erhalten, ihre Stimmung

verbessern und ihr Verhalten stabilisieren.

Die Behandlung soll erreichen, dass

– die Krankheitssymptome langsamer

voranschreiten

– die Erkrankten möglichst lange zu

Hause leben können

– sich die Belastungen für die Pflegenden

verringern.

Von Beginn an sollten die Angehörigen

in die Pflege eingebunden werden. Besonders

wenn die Erkrankten ihre Wünsche

und Beschwerden nicht mehr selbst

äußern können, sollten Angehörige Ärzten

und anderen Therapeuten wichtige

Beobachtungen mitteilen. Das betrifft

etwa Wirkungen und Nebenwirkungen

von Medikamenten, Verhaltensweisen,

Vorlieben und Abneigungen der Kranken.

Drei Bereiche können behandelt werden:

1. Die Störungen der geistigen Leistungsfähigkeit

(kognitive Störungen).

Sie betreffen besonders Gedächtnis

und Orientierung, Urteilsfähigkeit und

Sprache. Hier sind therapeutische

Erfolge aber nur begrenzt möglich.

2. Störungen des Verhaltens und psychische

Symptome, zum Beispiel depressive

Stimmung, Apathie, Angst,

Umherwandern, Unruhe, Aggressivität,

Schlafstörungen, Halluzinationen

oder Wahnvorstellungen. Diese Störungen

führen oft zu großen Problemen

im Alltag. Sie sind besser behandelbar

als die geistigen Störungen.

3. Akute und chronische körperliche Erkrankungen,

die unabhängig von der

Demenz auftreten.

Welche medikamentösen Therapien

gibt es?

Ärzte behandeln einerseits die Symptome

der Demenz selbst, andererseits

auch andere Krankheiten und Störungen,

die die geistige Leistungsfähigkeit

beeinflussen können.

Antidementiva sind Medikamente, die

den Verlauf der Alzheimer-Krankheit

stabilisieren und das Fortschreiten der

Symptome verzögern können. Als Mittel

im frühen und mittleren Stadium

verschreiben die Ärzte Acetylcholin -

esterase-Hemmer, die unter verschiedenen

Handelsnamen auf dem Markt sind.

Für die mittlere bis späte Phase empfehlen

die medizinischen Fachgesellschaften

den Wirkstoff Memantine.

28


UNTERNEHMENSPORTRÄT

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Tagespflege im Stadtteilhaus Klein-Buchholz

Das Stadtteilhaus Klein-Buchholz bietet für die Tagespflege

ein richtiges Wohlfühlambiente. In den modern

konzipierten Räumlichkeiten der Vorzeigeeinrichtung

wird pflege- und bedarfsgerechte Betreuung angeboten.

Menschen mit unterschiedlichen geriatrischen und neuro -

logischen Erkrankungen werden liebevoll betreut.

Die täglichen Aktivitäten richten sich selbstverständlich

nach den individuellen Bedürfnissen und der Biografie

der Gäste, damit das Gefühl von Sicherheit und Ge -

borgenheit unterstützt wird. „Mit dem Angebot unserer

Tagespflege werden die Fähigkeiten der Gäste stabilisiert,

sodass sie weiterhin, beziehungsweise wieder, ein

eigenständiges Leben in ihrem vertrauten Umfeld führen

können. Außerdem werden dadurch die Angehörigen

entlastet", bestätigt die Pflegedienstleiterin.

Betreut wer den die Gäste von montags bis freitags

zwischen 8 und 16 Uhr. Zu den Leistungen gehören die

Organisation des Fahr dienstes, die Grund- und Behandlungspflege,

die gemein same Zubereitung der Mahl -

zeiten, das Gedächtnis- und Konzentrationstraining

sowie die psychosoziale Betreuung. Weiterhin zählen die

biografisch orientierten Beschäf tigungsangebote, die

Aktivierung und Förderung vorhandener Fähigkeiten, die

Angehörigenberatung und Unterstützung bei Antrags -

ver fahren zum umfangreichen Angebot. Besuchen Sie

uns – wir unterstützen und beraten Sie gerne!

Tagespflege im Stadtteilhaus Klein-Buchholz

Gebrüder-Hartmann-Straße 14 · 30659 Hannover · Tel. 0511 545239-60

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29


MENSCHEN MIT DEMENZ: Therapien

INFO

Die Angehörigen spielen bei der

medikamentösen Therapie eine

wichtige Rolle: Sie sollten sorgfältig

beobachten, welche Wirkungen

oder unerwünschten

Nebenwirkungen auftreten und

es dem Arzt oder der Ärztin mitteilen.

Vielleicht muss daraufhin

die Dosierung verändert oder das

Medikament abgesetzt werden.

Es gibt verschiedene Wege, die zur Therapie

beitragen können, auch Medika mente –

nicht zur Heilung, aber zur Behandlung.

Auf die Mischung kommt es an

Bei der Behandlung Demenzkranker geht

es immer darum, für jeden Menschen

den passenden Therapie-Mix

zu finden. Dazu sollten sich

Betroffene, Angehörige,

Ärzte und Therapeuten gut

abstimmen. Denn nicht jede

Therapie taugt für jeden

Patienten. Und für manchen

kann zu viel des Guten auch in

„Therapiestress“ ausarten.

Die medikamentöse Therapie schlägt

nicht bei allen Patienten an. Es ist bereits

ein Erfolg, wenn sich die geistige

Leistungsfähigkeit für eine Weile nicht

verschlechtert. Einige Patienten leiden

unter Nebenwirkungen wie Übelkeit,

Durchfall oder Schlaflosigkeit.

Zur medikamentösen Behandlung von

psychischen Symptomen, Verhaltensstörungen

und körperlichen Erkrankungen

werden verschiedene Mittel eingesetzt:

– Antidepressiva verbessern die Stimmung.

– Neuroleptika helfen bei Unruhe,

Wahnvorstellungen oder Sinnestäuschungen.

– Anxiolytika wirken gegen Angst zustände.

– Bei Parkinson- oder Lewy-Körperchen-

Demenz werden auch Medikamente

verordnet, die die Beweglichkeit erleichtern.

Für die Gesundheit und das Wohlbefinden

der Betroffenen ist es wichtig, dass

körperliche Leiden erkannt und behandelt

werden. Dabei ist besonders an

Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes

zu denken, aber auch an akute

Krankheiten und Infektionen, die zu Dehydration

(Austrocknen) führen können.

Nicht-medikamentöse Therapieformen

Therapieformen ohne Medikamente

sollen die Erkrankten aktivieren oder

beruhigen, ihre Stimmung verbessern,

Fähigkeiten fördern und das Selbst -

bewusstsein stärken. Sie fließen zum

Beispiel als Biografiearbeit in den

Alltag ein und werden auch in stationären

Einrich tungen immer wichtiger.

Ärztlich verordnet werden können

Kranken gym nastik (Physiotherapie), Ergotherapie

und Logo pädie. Die Kosten

erstatten in der Regel die Kranken -

kassen. Nach folgend mög liche Therapieformen:

Physiotherapie

Physiotherapie oder Krankengymnastik

umfasst Heilverfahren, die mit Be -

wegung, Wärme oder Licht arbeiten. Sie

kann zum Beispiel bei Bettlägerigen verhindern,

dass ihre Glieder versteifen. Als

Bewegungstherapie kann sie Mobilität,

Kraft und Gleichgewicht stärken, um die

Sturzgefahr zu verringern. Die Übungen

sollen Freude und Bewegung fördern, ob

einzeln oder in der Gruppe. Denn Gymnastik,

Spazierengehen oder Sport sind

gut für Körper und Geist.

Ergotherapie

Die Ergotherapie wurde früher als

Beschäftigungstherapie bezeichnet. Im

Mittelpunkt stehen Übungen zum Erhalt

der Alltagsfähigkeiten, beispielsweise

Körperpflege, Ankleiden und Haushaltstätigkeiten.

Wenn die Demenzkranken

den Übungen nicht mehr folgen können,

konzentrieren sich die Ergotherapeuten

darauf, die Körperwahrnehmung und

Bewegung zu fördern. Ergotherapeuten

helfen dabei, in der Wohnung Gefahrenquellen

für Stürze oder Verbrennungen

zu beseitigen, das Bad zweckmäßig

einzurichten und den Erkrankten die

Orientierung zu erleichtern. Sie beraten

auch über Hilfsmittel bei Mobilitäts -

pro blemen oder Inkontinenz.

Logopädie

Viele Demenzkranke haben Schwierigkeiten

beim Sprechen, Schlucken und

30


MENSCHEN MIT DEMENZ: Therapien

Essen. Logopäden diagnostizieren und

behandeln diese Störungen. Das ist

aber bei Demenzkranken nur im frühen

Stadium sinnvoll.

Körperliches Training

Gute Erfahrungen gibt es mit Kraft- und

Gleichgewichtsübungen. Körperliches

Training verbessert bei Demenzkranken

nicht nur Beweglichkeit und Kraft, sondern

auch die geistige Leistungsfähigkeit

und das psychische Befinden. Sie

werden auch aufmerksamer und stürzen

nicht so leicht.

Basale Stimulation

Besonders im fortgeschrittenen Stadium

leiden Demenzkranke häufig unter Reizarmut,

sie nehmen sich und ihre Umwelt

nur sehr eingeschränkt wahr. Die Basale

Stimulation wirkt dem entgegen, indem

sie alle Sinne zum Tasten, Greifen, Sehen,

Schmecken und Riechen aktiviert.

Snoezelen

In den Niederlanden wurde die Methode

des „Snoezelen“ entwickelt (sprich:

snuselen). In heimeligen Räumen werden

den Demenzkranken in entspannter

Atmosphäre Reize zum Sehen, Hören,

Riechen und Tasten angeboten. In

Pflegeheimen gibt es damit gute Er -

fahrungen.

Musiktherapie

Mit Musik können auch Menschen kommunizieren,

die sich sprachlich nicht

mehr gut verständigen können. Sie

spricht die Gefühle an, kann aktivieren

Kunsttherapie kann die Konzentration

fördern, Stress und depressive Stimmung

abbauen.

oder beruhigen, freudige oder traurige

Stimmungen ausdrücken. Gemeinsames

Singen macht Spaß, stiftet Kontakte,

weckt Erinnerungen und hebt die Stimmung.

Demenzkranke erinnern sich oft

noch sehr gut an Liedtexte aus ihrer

Kindheit, nicht selten überraschen sie

sich und andere beim Singen mit ungeahnten

Fähigkeiten.

Speziell ausgebildete Musiktherapeuten

singen und musizieren mit Demenz -

kranken und knüpfen dabei an deren

Vor lieben an. So wecken sie etwa Er -

innerungen an Tanzvergnügen, Gottesdienste

oder Konzertbesuche. Auch

pflegende Angehörige oder Ehrenamt -

liche in Betreuungsgruppen können die

Erkrankten mit Musik und Tanz fördern

und anregen.

Kunsttherapie

Beim Malen, Zeichnen und Gestalten

können sich alle Menschen ausdrücken

und beschäftigen, auch wenn sie nicht

mehr gut sprechen können. Das kreative

Tun kann die Konzentration fördern,

Stress und depressive Stimmung abbauen.

In der Kunsttherapie können die

Erkrankten Gefühle oder Stimmungen

ausdrücken und beim Schaffen eigener

Werke ihr Selbstwertgefühl steigern.

Geschulte Kunsttherapeuten beobachten,

welche positiven oder negativen Reaktionen

auftreten und gehen darauf ein.

Biografiearbeit

Mit Hilfe von Fotos, Gegenständen oder

Geschichten geht es darum, Erinnerungen

an Ereignisse aus der eigenen

Lebensgeschichte wieder zu erwecken.

Das kann das Gedächtnis und den Austausch

mit anderen anregen, die Stimmung

und das Gefühl für die eigene

Identität verbessern.

31


REPORTAGE: „Aktivgruppe“

„Das ist jedes Mal wie Urlaub!“ –

die „Aktivgruppe“ der Alzheimer Gesellschaft

„Das ist jedes Mal wie ein Tag Urlaub“

schwärmt Ingeborg Märker, die mit

ihrem Partner Wolfgang Beike an Bord

des Maschseedampfers sitzt. Es ist angenehm

warm bei einer leichten Brise,

die über das Wasser streicht. Das Paar

hat sich an ein offenes Fenster gesetzt

und genießt die Aussicht auf das hannoversche

Rathaus, das Stadion und das

üppige Grün am See.

Ingeborg Märker und ihr Partner nehmen

regelmäßig an der „Aktivgruppe“

der Alzheimer Gesellschaft in Hannover

teil. Sie kennen sich erst seit fünf Jahren,

berichtet die 70-Jährige, „und vor

vier Jahren kam dann die Diagnose, dass

Wolfgang an Demenz erkrankt ist.“ Seitdem

versuchen beide, das Beste daraus

zu machen und noch vieles gemeinsam

zu unternehmen. Märker genießt die

Ausflüge in der Gruppe, weil sie weiß,

dass sie unter Gleichgesinnten ist und

so frei über ihre Probleme im Alltag

sprechen kann. Denn die, so berichtet

sie, nehmen mit Fortschreiten der

Krankheit zu.

bei den Gruppentreffen mit dabei. Jetzt

lebt er in einer Pflegeeinrichtung und

sie besucht ihn täglich. Die Gespräche

und Aktivitäten mit anderen Angehö -

rigen täten ihr aber weiter sehr gut,

sagt sie.

Wolfgang Beike schaut auf das Wasser,

sieht die vorbeiziehenden Wasservögel

und Segelboote auf dem See. Die Fahrt

gefällt ihm, sagt er. Auch zu zweit nutzt

das Paar oft während der Saison die

Seedampfer. Früher hätten sie auch

öfter Schiffsfahrten auf der Ostsee unternommen

oder Hafenrundfahrten,

meint Ingeborg Märker.

„Wir bieten vier- bis sechsmal jährlich

verschiedene Unternehmungen für

Menschen mit Demenz und ihre An -

gehörigen an“, erklärt Alexandra Huth,

Mitarbeiterin der Alzheimer Gesellschaft.

Neben Ausflügen gab es schon

Museumsbesuche, Biergarten-Treffen

mit Picknick und die gemeinsame Teilnahme

an Tanzcafés. Ein Highlight

war beim letzten Treffen der Besuch

einer Generalprobe des NDR-Orchesters.

Regelmäßig nehmen etwa 10 bis 15

Personen am Aktivprogramm teil.

Der Dampfer legt nach 20 Minuten am

Westufer des Sees an. Dort geht die

Gruppe noch gemeinsam Kaffeetrinken

Früher hätten sie auch noch mehr mit

Bekannten und Freunden unternommen,

aber dies sei jetzt kaum noch

möglich. Es gibt Berührungsängste und

Unverständnis für das manchmal un -

gewöhnliche Verhalten des Partners.

Dieses Gefühl teilen viele der Angehörigen.

Monika Preuß (78) ist als einzige

der Gruppe ohne Begleitung an Bord des

Schiffes. Bis vor kurzem war ihr Mann

Alexandra Huth, Mitarbeiterin der Alzheimer Gesellschaft, informiert beim Kaffeetrinken

über die Geschichte des Maschsees.

32


REPORTAGE: „Aktivgruppe“

Gleich geht es los mit dem Maschseedampfer:

(v. l.) Ulrike Moes und Alexandra

Huth (Alzheimer Gesellschaft) mit den

Teilnehmern Monika Preuß, Ingeborg

Märker und Wolfgang Beike

auf der Terrasse eines Cafés. Nachdem

alle mit Kuchen und Getränken versorgt

sind, bieten Organisatorinnen Alexandra

Huth und ihre Kollegin Ulrike Moes den

Teilnehmenden noch ein kleines Info-

Programm zur Geschichte des Maschsees.

Die Atmosphäre ist entspannt und

fröhlich. „So etwas könnte ich noch

viel öfter haben“, meint Ingeborg

Märker, die überlegt eine Wandergruppe

anzubieten für die Lauffreudigen des

Kreises.

INFO

Die „Aktivgruppe“ ist ein Angebot der Alzheimer Gesellschaft, in der vier- bis

sechsmal jährlich gemeinsame Unternehmungen gemacht werden. Außerdem gibt

es die Malgruppe „Farbenfroh“, die 14-täglich in den Räumen des „Workshop“ im

Raschplatzpavillon stattfindet sowie verschiedene Gesprächsgruppen für Betroffene

und pflegende Angehörige in den Räumen der Alzheimer Gesellschaft.

Im September 2019 startete mit „Schwungvoll“ ein neues 14-tägliches Angebot.

Ohne Leistungsdruck bietet eine erfahrene Trainerin einfache Übungen zur

Koordination und Balance an, unter anderem mit Schwungtüchern und Bällen. Die

Gruppe richtet sich an Demenzerkrankte. Parallel zum 45-minütigen Bewegungs -

angebot gibt es einen Gesprächskreis für die begleitenden Angehörigen. Anschließend

treffen sich beide Gruppen zum geselligen Ausklang. „Schwungvoll“ findet in

den Räumen des Workshop im Raschplatz-Pavillon statt. Die Teilnehmerzahl ist

begrenzt.

Ab dem 15. Januar 2020 besteht ein weiteres Projekt: „Klangvoll“. In 14-täglichem

Rythmus treffen sich vorzugsweise Menschen mit Demenz und ihre Begleitung zum

gemeinsamen Singen und Musizieren. Die Leitung hat eine Tanz- und Musiktherapeutin.

Kontakt: Alzheimer Gesellschaft Hannover, Telefon: 0511 2157465

E-Mail: Alzheimer-Gesellschaft-Han@t-online.de

33


MENSCHEN MIT DEMENZ: Prävention

Der Demenz vorbeugen

Eine gezielte Prävention durch Medikamente oder eine

bestimmte Lebensweise ist nicht möglich. Aber mit

allgemeiner Vorbeugung kann man Risiken ausschalten

und Demenz begünstigende Krankheiten vermeiden.

arbeiten oder Sport treiben. Studien

haben gezeigt, dass ältere Menschen,

die sich ausgiebig bewegen, um bis zu

50 Prozent seltener an geistigen Einschränkungen

leiden. Fitness ist gut für

die Lebensqualität, verbessert die geistige

Leistungsfähigkeit und trägt zu

einem ausgeglichenen Gemüt bei.

Geistige Fitness

Aktive geistige Tätigkeiten wie Lesen,

Schreiben, Karten- oder Brettspiele,

Gruppengespräche oder Musizieren wirken

offenbar positiv aufs Gehirn. Dass es

Fitness verbessert die geistige Leistung.

Bewegung

mit zunehmendem Alter langsamer wird,

ist normal. Aber Training hilft. Wichtig

Körperliche Aktivität schützt vor Demenz:

Mindestens dreimal wöchentlich tungsfähigkeit auch im Alltag verbes-

ist, dass die Übungen die geistige Leis-

sollte man spazieren gehen, im Garten sern. Wer beispielsweise häufig Kreuz-

Denksport treiben

„Use it or loose it“: Gebrauche dein Gehirn, sonst verliert es seine Kraft. Neue

Informationen beleben die Hirn regionen, die vom Abbau bedroht sind. Auch wenn

es manchmal unbequem ist, wird sich die Anstrengung lohnen. Je anspruchsvoller

die Aufgabe, desto besser!

Risiken meiden

Vermeiden Sie Risikofaktoren wie Übergewicht, Rauchen, viel Alkohol,

schlechte Cholesterinwerte und Produkte mit gesättigten Fettsäuren sowie die

Arbeit mit Pestiziden.

Bei Typ-2-Diabetes (Altersdiabetes) und schlechten Cholesterinwerten gilt es, die

Ernährungsempfehlungen zu beachten.

worträtsel löst und darin immer besser

wird, kann sich deshalb nicht auch

Namen besser merken. Am besten sind

Aktivitäten, die mehrere Hirnregionen

ansprechen, zum Beispiel eine neue

Sprache lernen oder musizieren. In

Gruppen geht es noch besser, denn die

Kontakte bringen Anregungen, Gefühle

und Herausforderungen mit sich.

Ernährung

Die sogenannte Mittelmeerdiät könnte

das Risiko für eine Demenzerkrankung

verringern: Sie beinhaltet viel Gemüse

und Obst, kalt gepresstes Olivenöl, viel

Fisch und wenig Alkohol. Einige Untersuchungen

haben gezeigt, dass viel Vitamin

C und E das Risiko mindern könnten.

Bluthochdruck und Diabetes behandeln

Ältere Menschen haben häufig Durchblutungsstörungen

des Gehirns, deren

Ursache wiederum oft in einem Bluthochdruck

liegt. Diese Erkrankungen zu

behandeln ist wichtig, um gegen Demenz

vorzubeugen. Eine europäische

Studie hat gezeigt, dass die systema -

tische Therapie von Bluthochdruck die

Häufigkeit von Demenz- und Alzheimererkrankungen

um die Hälfte senken

kann. Ebenso wichtig ist eine gute

Diabeteseinstellung.

34


UNTERNEHMENSPORTRÄT

ANZEIGEN

Lebensqualität erhalten: mobile Kranken- und Tagespflege

Was vor über 25 Jahren in privaten Räumlichkeiten begann,

hat heute sein Herzstück in der Schmiedekampstraße

in Barsinghausen und eine Zweigstelle in der Hans-

Böckler-Straße. Die A. u. S. Mobile Krankenpflege bietet

sowohl Betreuung und Pflege bei Ihnen zu Hause als auch

Tagespflege in der Einrichtung als Alternative zur häus -

lichen Pflege. Pflegebedürftige werden morgens von zu

Hause abgeholt und verbringen den Tag in der Tagespflege.

Neben anspruchsvoller Beschäftigung, Ausflügen und Förderung

erhalten sie frisch zubereitete Mahlzeiten. So finden

u. a. pflegende Angehörige von Demenzerkrankten

Entlastung und Freiräume, auch um neue Kraft zu tanken.

A. u. S. Mobile Krankenpflege & Sozialdienste GmbH

Hans-Böckler-Straße 30 + Schmiedekampstraße 18 · 30890 Barsinghausen · Tel. 05105 58090

info@aus-pflege.de · www.aus-pflege.de

Geborgen und geschützt – Leben im Alter

Die AWO Soziale Dienste Bezirk Hannover gGmbH bietet Wir bieten individuelle Angebote mit hoher Qualität. Für

pflegerische Dienstleistungen, die Senior*innen bei den alltäglichen

Herausforderungen des Älterwerdens unterstüt-

geschützte Wohnbereiche an, die an ihre besonderen Be-

Menschen mit Demenz bieten wir zusätzliche Angebote und

zen. Zu unseren Einrichtungen in ganz Niedersachsen zählen

Seniorenzentren, ambulante Pflegedienste, Tagespflegeheit

stiften. Unsere Einrichtungen finden Sie in Hannover

dürfnisse angepasst sind und viel Geborgenheit und Sichereinrichtungen,

betreutes Wohnen sowie Bera tungs angebote. Vahrenwald, Badenstedt, Linden und in Seelze und Lehrte.

AWO Soziale Dienste Bezirk Hannover gGmbH, Wohnen und Pflegen

Körtingdorfer Weg 8 · 30455 Hannover · Tel. 0511 4952-0

info@awo-wup.de · awo-wup.de

35


MENSCHEN MIT DEMENZ: Im Krankenhaus

Mit Demenz im Krankenhaus

Für Menschen mit Demenz bedeutet ein Krankenhausaufenthalt eine besondere Herausforderung,

denn sie erleben die fremde Umgebung oft als verwirrend und bedrohlich. In

einigen Krankenhäusern gibt es hilfreiche Informationen und spezielle Angebote für

Betroffene und Angehörige.

Egal, ob es um einen geplanten Eingriff

oder einen plötzlichen Notfall geht –

ein Krankenhausaufenthalt ist für Menschen

mit Demenz und ihre Angehörigen

immer eine Ausnahmesituation. Die

meisten Krankenhäuser sind bisher

nicht auf Menschen mit Demenz eingestellt.

Und die Erkrankten sind aufgrund

der Demenz kaum in der Lage, sich in

der fremden Umgebung zurechtzu -

finden. Die Unruhe um sie herum macht

ihnen oftmals Angst und manche ver -

suchen wegzulaufen. Sie wissen häufig

nicht, warum sie im Krankenhaus

sind, können ihre Beschwerden kaum

beschreiben und den Aufklärungs -

gesprächen nur eingeschränkt folgen.

Sie haben keine Krankheitseinsicht,

können bei Diagnose, Behandlung, Körperpflege

nicht mitwirken und haben

Probleme beim Essen und Trinken.

Patienten mit Demenz gut zu versorgen,

erfordert mehr Zeit, als dem medizinischen

und pflegerischen Personal zur

Verfügung steht. Die Angehörigen

machen sich meist große Sorgen und

haben viele Fragen vor, während und

manchmal auch noch nach einem Krankenausaufenthalt.

Gleichzeitig sind sie

als Bezugspersonen für die erkrankte

Person wichtiger denn je – als Fürsprecher

der Erkrankten und als Ansprechpartner

für Ärzte und Pfleger.

Vor der Aufnahme im Krankenhaus

Patienten mit Demenz sollten nur

stationär behandelt werden, wenn es

unbedingt notwendig ist. Möglichst

viele Untersuchungen sollten vorher

ambulant erledigt werden. Manche

Krankenhäuser haben eine Abteilung für

Geriatrie oder Gerontopsychiatrie, zum

Teil mit einer speziellen Demenzstation.

Die Mitarbeiter sind auf die Bedürfnisse

In Geriatrie-Abteilungen sind die Mit -

arbeiterinnen und Mitarbeiter auf die

Bedürfnisse der Menschen mit Demenz

vorbereitet.

von Menschen mit Demenz vorbereitet

und können entsprechend mit ihnen

umgehen. Der Krankenhausaufenthalt

sollte so kurz wie möglich bleiben – es

sei denn, die Station ist auf geriatrische

Patienten eingerichtet und kann eine

ausreichend gute Betreuung bieten. So

kann man auch den „Drehtüreffekt“ vermeiden,

der bei zu kurzem Aufenthalt

häufig entsteht. Zur Aufnahme im Kran-

36


UNTERNEHMENSPORTRÄT

ANZEIGEN

Der alte Mensch im Krankenhaus

Ältere und alte Menschen benötigen nach einer Behandlung

in der Klinik häufig individuelle Unterstützung und

Betreuung. Als eine der ersten Kliniken in Deutschland befasst

sich im DIAKOVERE Henriettenstift das Zentrum für

Medizin im Alter mit der Behandlung und Rehabilitation

dieser Patientengruppe. Die von Chefarzt Professor Dr. Klaus

Hager geleitete Klinik in Hannover Kirchrode ist eine stationäre

Einrichtung mit einer Akutgeriatrie, einer geriat -

rischen Rehabilitation und einer Alterstraumatologie. In

der geriatrischen Tagesklinik kann zudem die Rehabilitation

von zu Hause aus stattfinden. Weiterhin bieten wir

Ambulanztätigkeiten an (u. a. Sturz-, Gedächtnisambulanz).

DIAKOVERE Henriettenstift

Schwemannstraße 19 · 30559 Hannover · Tel. 0511 289-3222

geriatrie.dkh@diakovere.de · www.diakovere.de

Für jeden die passende Pflege

Das Verhalten Demenzkranker mag für Außenstehende bisweilen

unverständlich sein – ohne Sinn ist das, was sie tun

oder sagen, nie. Man muss ihn nur finden. Dabei sind Einfühlungsvermögen,

Kombinations- und Beobachtungsgabe

ebenso gefragt wie die Kenntnis ihrer Lebensgeschichten.

Unsere Pflegekräfte sind erfahren in der Begleitung

Demenzkranker und wissen, wie sie Zugang finden können

zu ihrer Welt. Mit unserem „Haus am Leuchtturm“ bieten

wir einen Pflegebereich, der speziell auf Menschen mit

Demenz zugeschnitten ist. Für Menschen mit einer leichteren

oder beginnenden Erkrankung bieten wir im Altenzentrum

Kirchrode zwei Wohngruppen und die Tagespflege an.

DIAKOVERE Altenhilfe Henriettenstift

Wülfeler Straße 60 · 30539 Hannover · Tel. 0511 8603-566

altenzentren@diakovere.de · www.diakovere.de

37


MENSCHEN MIT DEMENZ: Im Krankenhaus

kenhaus müssen alle erforderlichen

Unterlagen wie Einweisung, Befunde,

aktueller Medikamentenplan und sonstige

Informationen der behandelnden

Ärzte mitgebracht werden. Das Krankenhauspersonal,

aber auch die Zimmernachbarn

sollten von Beginn an

wissen, dass der Patient oder die Patientin

an einer Demenz leidet und dass sie

mit besonderen Verhaltensweisen rechnen

müssen.

Um die Patienten nicht zu überfordern,

sollten sie nur die Kleidungsstücke und

Hygieneartikel mitnehmen, die sie im

Krankenhaus brauchen. Alle notwen -

digen Hilfsmittel wie Brille, Rollator,

Kalender oder Uhr sollten in Reichweite

sein. Daneben können vertraute Gegenstände

hilfreich sein: zum Beispiel ein

Foto der Familie, das sonst zu Hause auf

dem Nachttisch steht, oder das Lieblingskissen

vom Sofa. Ein Buch zum

(Vor-)Lesen oder gewohnte Beschäf -

tigungen lassen die Zeit schneller vergehen

und tragen zur Entspannung bei.

Nahe Angehörige sind häufig auch die

Bevollmächtigten oder rechtlichen Betreuer

der Patienten mit einer Demenzerkrankung.

Wenn dies auch die Gesundheitssorge

umfasst, sind die Angehörigen

Hauptansprechpartner für das

Krankenhaus. Sie sollten eine Kopie der

Vorsorgevollmacht oder des Betreuerausweises

im Krankenhaus hinterlassen.

Auf der Station

Ansprechpartner im Krankenhaus sind

das medizinische Personal auf der Station,

aber auch die Mitarbeitenden des

Sozialdienstes. Sie beraten zum Beispiel

über Pflegegrade und wie man sie be -

antragt, unterstützen die Verlegung in

eine Rehabilitationsklinik oder vermitteln

therapeutische Maßnahmen wie

Krankengymnastik, die nach der Ent -

lassung vielleicht nötig werden.

Viele Krankenhäuser arbeiten mit Ehrenamtlichen

zusammen. Am bekanntesten

sind die „Grünen Damen und Herren“

der evangelischen und katholischen

Krankenhaushilfe. Sie begleiten die

Patienten im Krankenhaus durch Gespräche

und Beschäftigungsangebote,

erledigen kleinere Besorgungen oder

gehen mit ihnen zu Untersuchungen.

Spezielle Angebote in Hannover

(Stadt und Region)

Im Clementinenhaus legt die geria -

trische Abteilung großen Wert auf eine

aktivierend-therapeutische Pflege: Die

Altersmedizin verfolgt damit das Ziel,

die individuelle Selbstständigkeit bestmöglich

zu erhalten oder wiederher -

zustellen. Die Patienten bekommen die

nötige Unterstützung und Hilfestellung,

aber was sie selbstständig oder mit

geringer Hilfe selbst ausführen können,

soll ihnen nicht aus der Hand genommen

werden. Die Pflegekräfte sehen

sich als Unterstützer und Anleiter. Im

interdisziplinären Team arbeiten Mediziner

und Pflegekräfte auch mit Fachkräften

aus Ergotherapie, Physiotherapie,

Sprach- und Schlucktherapie, Psychologischer

Betreuung, Sozialdienst

und Seelsorge zusammen (siehe Reportage

Seite 40).

Das Diakovere Friederikenstift ist als

Demenzfreundliches Krankenhaus“ anerkannt:

Ein Raum wurde dort als „Gute

Stube“ im Stil der 40er-Jahre eingerichtet,

in der sich aber auch Gegenstände

aus späteren Jahrzehnten finden, beispielsweise

ein altes Telefon oder eine

Kaffeemühle. Patienten und Patientinnen

mit und ohne Demenzerkrankung

sowie ihre Angehörigen treffen sich dort

gern und tauschen Erinnerungen aus. In

Zusammenarbeit mit der Alzheimer Gesellschaft

Hannover e. V. sind geschulte

ehrenamtliche Demenzlotsen für die

Patienten da. Ein Gesundheits- und

Krankenpfleger hat eine Zusatzqualifikation

als „PflegeExperte für Menschen

mit Demenz“. Auf sein Fachwissen

können alle Stationen zurückgreifen,

um Menschen mit Demenz bei ihrem

Krankenhausaufenthalt zu begleiten. In

einem eigenen „Pflegeaktionsbogen“

können Angehörige wichtige Informationen

über Patienten mit Demenz eintragen.

Nach dem Motto „Teddys Trost“

werden kleine Plüschbären zur Aufmunterung

und Beruhigung an die Patienten

verschenkt. Am Standort Marienstraße

gibt es den „Erinnerungskoffer“ mit

Puppen, Bilderbüchern und anderen

Gegenständen, die Erinnerungen wecken

können. Der Koffer kann ins Zimmer

mitgenommen werden.

Im Diakovere Henriettenstift bietet das

„Zentrum für Medizin im Alter“ diverse

Einrichtungen von Akutgeriatrie über

stationäre geriatrische Rehabilitation

und geriatrische Tagesklinik bis zur

Sturzambulanz. Die „Gedächtnissprechstunde“

für Menschen mit einem merklichen

Abbau der geistigen Leistungs -

38


MENSCHEN MIT DEMENZ: Im Krankenhaus

Informationsbogen

Wenn Ihr erkrankter Angehöriger

ins Krankenhaus muss,

nutzen Sie den

„Informations bogen für

Patienten mit einer

Demenz bei Aufnahme ins

Krankenhaus“, den die

Deutsche Alzheimer Gesellschaft

entwickelt hat! Er ergänzt die

Unterlagen von Ärzten oder „Überleitungsbögen“

von anderen Einrichtungen

mit persönlichen Informationen über die

erkrankte Person. Sie können darin

Gewohnheiten und Verhaltens weisen,

Vorlieben und Abneigungen eintragen,

damit die Pflegekräfte die Patientin oder

den Patienten besser verstehen und

betreuen können.

fähigkeit soll mit einer Reihe von Hirnleistungstests

die Frage beantworten,

ob eine demenzielle Entwicklung vorliegt,

für deren Abklärung noch Untersuchungen

durchgeführt werden müssen

(die Überweisung muss ein niedergelassener

Neurologe und/oder Psy -

chia ter ausstellen). Im Henriettenstift

hat auch der Förderverein für Alz -

heimer-Betroffene und deren Angehörige

e. V. (Albe) seinen Sitz. Er bietet als

Selbsthilfegruppe ganzheitliches Training,

Therapie und Erfahrungsaustausch.

Das Vinzenzkrankenhaus Hannover hat

bereits zwei Preise der Alzheimer Gesellschaft

Niedersachsen e. V. gewonnen:

Sein stationsübergreifendes Konzept

zur Begleitung von Demenzerkrankten

wurde als „besonders demenz-

Patienten nicht zu überfordern, sollten sie

nur die Kleidungsstücke und Dinge mit -

nehmen, die sie im Krankenhaus brauchen.

sensibles Projekt“ ausgezeichnet. Neben

hauptamtlichen Demenz beauftragten

geben auch geschulte ehrenamtliche

Demenzbegleiter den Erkrankten Orientierung

und Geborgenheit. Es gibt Fortund

Weiterbildungsprogramme für alle

Mitarbeiter und eine Beschäftigungsund

Orientierungsbox sowie ein „Wohnzimmer“

mit tagesgestaltenden Akti -

vitäten für Patienten und Patientinnen.

Ein weiterer Preis ging an das er -

gänzende Konzept zur „Betreuung für

un ruhige und kognitiv eingeschränkte

Patienten durch Sitzwachen in der

Nacht“.

Kontakte/Adressen: siehe Kapitel 24,

Seite 82

Besuchen oder bleiben?

Für Patienten mit Demenz ist die

Gesellschaft vertrauter Personen im

Krankenhaus sehr wichtig. Besuchen Sie

sie so oft wie möglich, auch im Wechsel

mit anderen Verwandten. Wenn Sie über

Nacht bei der bzw. dem Erkrankten

bleiben möchten, fragen Sie nach der

Möglichkeit des „Rooming-in“. Eine

Übernahme der Kosten durch die

Krankenkasse ist möglich, viele

Krankenhäuser berechnen hier auch

keine Kosten aufgrund der erhaltenden

Unterstützung durch die Angehörigen.

39


REPORTAGE: Ein Aufenthalt in der Klinik

Ein Aufenthalt in der Klinik

Für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen

ist schon der normale Alltag

beschwerlich. Wenn aber ein Krankenhausaufenthalt

notwendig wird, weil

der Betroffene gestürzt ist, eine Operation

erfolgen soll oder Herzprobleme

stationär untersucht werden müssen,

stehen oft noch größere Herausforderungen

an. Demenzerkrankte kommen

mit Veränderungen ihres Alltags meist

schlecht zurecht. Das DRK-Krankenhaus

Clementinenhaus in Hannover-List hat

vor acht Jahren eine Abteilung für

Geri atrie (Altersmedizin) eingerichtet,

die mit einem speziellen Therapie- und

Pflegekonzept arbeitet.

Wohnküche als Lebensmittelpunkt

Es ist 12 Uhr mittags in der dritten Etage

des Clementinenhauses. Ältere Frauen

und Männer sitzen zu fünft oder sechst

an gedeckten Tischen in der geräumigen

und hellen Wohnküche der Geriatrie zum

gemeinsamen Mittag essen. Sie tragen

Alltagsbekleidung, unterhalten sich oder

reichen sich Getränke zu. Einigen wird

beim Essen geholfen – durch Pflegekräfte

oder auch durch ihre Angehörigen. Die

Szene könnte sich auch in einer Begegnungsstätte

abspielen oder in einer

Tages pflegeeinrichtung.

2011 wurde die Geriatrie als Teil der

Inneren Medizin im Clementinenhaus

eröffnet, inzwischen verfügt sie über 40

Plätze in Ein- bis Drei-Bettzimmern, die

auf zwei Flure verteilt sind. Dazu ge -

hören neben der Wohnküche als Mittelpunkt

ein Therapiebereich mit Übungsräumen

für Einzeltherapien und einem

großen Trainingssaal für die geräte -

gestützte Therapie sowie Beratungsräume

des Sozialdienstes.

„Unsere Patienten sind Menschen ab

etwa 65 Jahren, die an einer oder mehreren

meist alterstypischen Erkrankungen

leiden“, erklärt Abteilungsleiterin

Heike Schack. Etwa 25 bis 30 Prozent

von ihnen hätten außerdem eine

Demenz. Die weitgehend alltagsbezogene

Tagesstruktur solle den Patientinnen

und Patienten Sicherheit geben und

Ängsten vorbeugen. In dem wohnlichen

Rahmen findet ein umfassendes Therapieprogramm

statt, das individuell auf

jeden Einzelnen zugeschnitten ist.

Selbstständigkeit wiedererlangen in

kleinen Schritten

Luise F. (Name anonymisiert) ist niedergeschlagen.

Die 83-Jährige ist vor einigen

Tagen in ihrer Küche gestürzt und

hat sich den linken Fußknöchel gebrochen.

Nach der Akutversorgung in der

Chirurgie des Clementinenhauses wird

sie in der Geriatrie untergebracht.

„Schon bei der Aufnahme wird syste -

matisch erfasst, ob die Patienten eine

geriatrische Komplexbehandlung benötigen“,

sagt Heike Schack. Luise F. hat

eine beginnende Demenz und erheb -

liche Probleme mit der Orientierung.

Auch ihre Beweglichkeit ist bereits eingeschränkt.

Sie lebt bisher noch zu

Hause in ihrer eigenen Wohnung im

ersten Stock eines Mehrfamilienhauses

und wird zeitweise von ihrer Tochter

unterstützt. Nun fürchtet sie, dass dies

nicht mehr geht.

Multiprofessionelles Team und

Bezugspflege

Das Ziel der geriatrischen „aktivierenden

Therapie und Pflege“ ist die weitgehende

Wiedererlangung der Selbstständigkeit

der Patientinnen und Patienten.

„Sie sollen nach dem Krankenhausaufenthalt

wieder so leben können wie vorher“,

sagt Heike Schack. Zum Konzept

gehört die Arbeit in einem multiprofes-

„Haltestelle“ mit Sitzgelegenheit:

Abteilungsleiterin Heike Schack (l.) und

Tanja Kindel, stellvertretende Pflegedienstleiterin

im Flur der Geriatrie

40


REPORTAGE: Ein Aufenthalt in der Klinik

Mittagessen in der Wohnküche der Geriatrie mit Pflegekraft Laura Kristin Treffke

sionellen Team. Fachärzte, Pflegekräfte,

Physio- und Ergotherapeuten, Logo päden,

Mitarbeitende des Sozialdienstes und der

Krankenhausseelsorge arbeiten dafür

Hand in Hand. Ehrenamtliche ergänzen

das Angebot der Geriatrie durch Beschäftigungsangebote

an den Nachmittagen.

Zweimal wöchentlich werden in Teambesprechungen

alle therapeutischen

Ziele und Maßnahmen miteinander

abgestimmt. Im Fall von Luise F. heißt

das Ziel, dass sie nach dem rund zweiwöchigen

Aufenthalt in der Geriatrie

wieder alleine oder mit Hilfsmitteln die

Treppe zu ihrer Wohnung bewältigen

und sich in ihrer Wohnung selbstständig

bewegen kann. Dazu gibt es für die

83-Jährige ein volles Programm mit

Übungseinheiten mit den Physio- und

Ergotherapeuten.

„Es wird aber darauf geachtet, dass die

Patientinnen und Patienten nicht überfordert

werden“, erläutert Pflegekraft

Laura Kristin Treffke, „wir wollen ja motivieren

und Mut machen.“ Viele Patienten

seien nach Stürzen sehr verun -

sichert und trauten sich erst einmal gar

nicht mehr, sich frei zu bewegen. Laura

Treffke hat, wie einige weitere ihrer

Kolleginnen und Kollegen, eine besondere

Qualifikation für den Umgang mit

älteren und demenziellen Patienten

erworben. Sicherheit bietet auch die

„Bezugspflege“ – die Patientinnen und

Patienten haben während ihres gesamten

Aufenthaltes dieselben Pflegekräfte.

In Gesprächen mit dem Sozialdienst

des Hauses erfahren Luise F. und ihre

Tochter außerdem, welche Hilfsmittel

der alten Frau im Alltag nützlich sein

könnten. Ein Rollator wird empfohlen,

außerdem die Beantragung der Höherstufung

des Pflegegrades für die 83-

Jährige, um ambulante Pflegeleistungen

zu erhalten. „Es gehört zu unserem

Konzept, Angehörige oder andere nahestehenden

Personen unserer Patientinnen

und Patienten möglichst viel mit

einzubeziehen, um den Behandlungs -

erfolg im Anschluss zu sichern“, sagt

Abteilungsleiterin Schack. Als großen

Vorteil sieht sie es, dass die Patienten in

der Regel zwei Wochen bleiben könnten,

viel länger, als in der Akutmedizin

üblich sei.

41


MENSCHEN MIT DEMENZ: Der Umgang mit den Erkrankten

Der Umgang mit den

Erkrankten

Menschen mit Demenz benötigen sehr viel Aufmerksamkeit

und Hilfe. Für die Kommunikation und den Umgang mit

ihnen gibt es aber hilfreiche Regeln und praktische Tipps.

Wertschätzender Umgang

Für die Art, wie man Menschen mit

Demenz begegnet und mit ihnen

kommuniziert, hat sich das Konzept

eines wertschätzenden Umgangs

bewährt, auch „Validation“ genannt. Der

Grundsatz ist: Man akzeptiert, dass sie in

ihrer eigenen Welt leben und korrigiert

sie nicht ständig. Auch schein bar

verrücktes Verhalten wird ernst

genommen und zu verstehen versucht.

So kann man die Kranken in „ihrer Welt“

erreichen.

Ein Beispiel: Frau M. sagt immer wieder,

sie müsse schnell nach Hause, weil die

Mutter mit dem Essen warten würde.

Die Antwort, dass die Mutter schon

lange tot sei und dass Frau M. auch

gerade ge gessen habe, hilft in einer

solchen Situation oft nicht weiter.

Günstiger ist es, ein Gespräch darüber

anzufangen. Hilfreich könnten

Bemerkungen sein, wie: „Ihre

Mutter kochte wohl sehr

gut. Was schmeckte Ihnen

besonders gut?“ oder: „Ihrer

Mutter war es immer wichtig,

dass am Abend alle rechtzeitig

zu Hause sind? Wie war es, wenn

jemand zu spät kam?“

In den meisten Fällen ist es gut, mit der

Diagnose Demenz offen umzugehen,

denn Angehörige und Erkrankte können

häufig mit Verständnis und Unterstützung

von ihren Mitmenschen rechnen.

Die Betroffenen befürchten häufig, nicht

mehr ernst genommen zu werden. Sie

haben Angst, dass andere sich in ihre

Angelegenheiten einmischen. Einige erleben

sich selbst nicht als krank und lehnen

eine entsprechende Zuschreibung

daher ab. Angehörige sollten darauf

Rücksicht nehmen.

Wenn die Diagnose früh gestellt wird,

können Erkrankte sich oft noch mit ihren

Angehörigen darüber verständigen, was

ihnen wichtig ist. Sie können medizi -

nische und therapeutische Maßnahmen

besprechen. Wie sie später leben, wohnen,

versorgt und behandelt werden

möchten, lässt sich vielleicht ebenfalls

herausfinden.

Wenn sie selbst keine Auskunft mehr

dazu geben können, ist es für andere Betreuungspersonen

hilfreich, Informationen

über ihre Lebensweise und Persönlichkeit

zu erhalten. Das Wissen über

Gewohnheiten in Bezug auf Körperpflege,

Frisur, Kleidung und Ernährungsgewohnheiten

spielen im Umgang mit

den Betroffenen und für ihr Wohlbefinden

eine große Rolle. Das gilt auch für

soziale Kontakte, Lieblingsbeschäftigungen,

frühere berufliche Tätigkeiten, den

Umgang mit Geld sowie Wertvorstellungen

und Überzeugungen.

Um diese Informationen festzuhalten,

gibt es vielfältige Möglichkeiten wie

Biografiebögen, Lebensbücher oder

elek tronische Biografiebücher, in die

sogar Filme eingefügt werden können.

Angehörige können im Alltag viel tun,

um Menschen mit Demenz anzuregen,

zu beschäftigen und zu fördern. Sie können

für Bewegung sorgen, beispielsweise

mit Spazierengehen, Sport, Ballspielen

oder Tanzen. Sie sollten die Erkrankten

am Haushalt beteiligen, beim

Kochen und Backen, Auto waschen oder

anderen vertrauten Tätigkeiten. Es ist

wichtig, gemeinsam Schönes zu erleben:

Freunde einladen oder besuchen, ins

Café oder Restaurant gehen, Ausflüge

und Reisen machen, Konzerte besuchen

oder sich einen kleinen Luxus gönnen.

Gespräche und Gesellschaftsspiele trainieren

das Gedächtnis, ebenso wie Fotoalben

an sehen, vorlesen oder singen.

Das gemeinsame Tun soll Freude machen,

aus Langeweile, Traurigkeit und

Apathie herausführen. Es kann auch

42


MENSCHEN MIT DEMENZ: Der Umgang mit den Erkrankten

Das Konzept eines wertschätzenden Umgangs (Validation) hat sich bewährt.

Mobilität ermöglichen

Für viele Menschen ist das

Autofahren ein wichtiger

Ausdruck von Unabhängigkeit

und Kompetenz.

Manchmal erscheint es für

Einkäufe oder Arztbesuche

sogar unverzichtbar. Die Fähig keit,

sicher Auto zu fahren, geht aber mit

einer Demenz oft schneller verloren, als

die Betroffenen selbst meinen. Deshalb

ist es wichtig, möglichst früh nach

Alternativen zu suchen. Neben öffent -

lichen Verkehrsmitteln können das

Fahrgemeinschaften mit Nachbarn sein,

Lieferdienste der Supermärkte oder

Freunde, die den Fahrdienst für be -

stimmte Wege übernehmen.

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Altenzentrum St. Aegidien

...ist eine kirchliche Stiftung und liegt herrlich im

Grünen, direkt neben dem Tiergarten Hannover. Derzeit

verfügen wir über 98 Plätze, vorwiegend in Einzelappartements,

die sich in verschiedenen Wohnbereichen befinden.

Für Menschen mit Demenz sind fachlich qua li fizierte

Mitarbeiter der Pflege und Tagesgestaltung im Haus

tätig. Schwerstpflegebedürftige Senioren werden in

kleinen Gruppen individuell umsorgt. Wir möchten den

Menschen in ihrer letzten Lebensphase ein Zuhause bieten,

dabei gehen wir von einem ganzheitlichen Ansatz

aus, denn Körper, Geist und Seele sind untrennbar mit -

einander verbunden. Nächstenliebe im Sinne unseres

christlichen Glaubens und die Wahrung der Grundrechte

und Würde gehören zu unserem Leitbild.

Altenzentrum St. Aegidien

Sunderhof 1 · 30559 Hannover · Tel. 0511 95467-0

heimleitung@st-aegidien.de · www.st-aegidien.de

Das Haus im Grünen

Leben und sich wohlfühlen

Ev.-luth. Diakoniewerk St. Aegidien

43


MENSCHEN MIT DEMENZ: Der Umgang mit den Erkrankten

10 Regeln helfen Angehörigen

im Umgang mit an Demenz erkrankten

Menschen:

1. Informieren Sie sich gründlich über die

Krankheit.

2. Nehmen Sie den Menschen mit seiner

Erkrankung so an, wie er ist.

3. Versuchen Sie, die Gewohnheiten des

Erkrankten beizubehalten.

4. Lenken Sie Ihren Blick auf die noch

vorhandenen Fähigkeiten.

5. Ein überschaubarer und gleichbleibender

Tagesablauf gibt dem Erkrankten

ein Gefühl der Sicherheit.

6. Nehmen Sie dem Erkrankten nicht alle

Aufgaben ab.

7. Versuchen Sie, durch langsames

Sprechen und durch kurze Sätze mit

nur einer Mitteilung Ihre Sprechweise

zu vereinfachen.

8. Reagieren Sie mit Ruhe

und Ge lassen heit auf

Unruhezustände und

Gereiztheit und ver suchen

Sie, den erkrankten

Menschen abzulenken.

9. Liebevolle Zuwendung, Zärtlichkeit

und Körperkontakt werden für die

Beziehung zu dem Erkrankten immer

wichtiger.

10. Vergessen Sie nicht sich selbst!

Es ist wichtig, gemeinsam Schönes

zu erleben: Freunde einladen oder besuchen,

ins Café oder Restaurant gehen, Ausflüge

sowie Reisen machen und vieles mehr.

schwierige Verhaltensweisen wie Unruhe

oder Aggressivität beeinflussen und

den alltäglichen Umgang insgesamt

erleichtern. Auf das Tun kommt es an –

nicht auf das Ergebnis. Humor und

Lachen tun gut!

Empfehlungen für Konfliktsituationen

Schwierige Situationen lassen sich im

Umgang mit den an Demenz Erkrankten

manchmal nicht vermeiden. Wird eine

erkrankte Person plötzlich ungehalten

und ärgerlich oder ist sie stark verängstigt,

sollte man zunächst herausfinden,

ob es einen erkennbaren Grund oder

eine Erklärung für dieses Verhalten gibt.

Kann die Situation beruhigt werden,

indem die Rahmenbedingungen verändert

werden? Oder liegt das Verhalten in

der Biografie begründet? Grundsätzlich

INFO

Menschen mit Demenz möchten

– verstanden werden

– akzeptiert und respektiert werden

– sozial eingebunden sein

– nützlich sein

– sich sicher fühlen

– in ihrer gewohnten Umgebung

bleiben

– so selbstständig wie möglich

handeln können

– sich frei bewegen dürfen

ist es wichtig, darauf zu achten, dass die

Situation nicht eskaliert.

Man sollte nicht über richtig oder falsch

diskutieren und nicht versuchen,

die erkrankten Menschen mit Argumenten

zu überzeugen. Aufgrund der veränderten

Wahrnehmung können sie solchen

Ausführungen oft nicht folgen und

erleben eindringliche Worte als Bevormundung.

44


UNTERNEHMENSPORTRÄT

ANZEIGEN

Geborgenheit durch Zuwendung und Nähe

Die Tabea Tagesbetreuung ist für ältere Menschen kon -

zipiert, die zeitweise oder dauernd nicht orientiert sind

(z. B. durch Demenz- und Alzheimererkrankungen) und

deswegen ständige Zuwendung und Fürsorge benötigen.

Unsere Tageseinrichtung ist eine sinnvolle Ergänzung

und Entlastung der familiären Betreuung. Wir wollen mit

unserem Angebot ein Stück Lebensqualität geben und

das Wohlbefinden des Tagesgastes und seiner Familie

erhalten und stärken. Unsere Gäste bekommen eine feste

Tagesstruktur und somit einen sicheren Rahmen, der

gerade Menschen mit diesem Erkrankungsbild den notwendigen

Halt gibt.

Tabea Tagesbetreuung Demenz-Erkrankte

Podbielskistraße 132 · 30177 Hannover · Tel. 0511 69637-32

Tabea@Evang.Hilfsverein.de · www.Evang.Hilfsverein.de

Zuhause ist dort, wo man

sich wohlfühlt

Seit der Eröffnung im Jahr 1961 hat das Rosemarie-

Nieschlag-Haus in Lehrte und Umgebung einen sehr

guten Ruf erlangt.

Im Mittelpunkt steht die Betreuung von Menschen mit

demenziellen Veränderungen. In einem Neubau, der

speziell für demenziell erkrankte Menschen konzipiert

wurde, finden die Bewohner in drei Wohngruppen ein

sicheres und behütetes Zuhause. Hier können sie selbstbestimmt

agieren und ihre Bedürfnisse ausleben. Alle

42 Einzelzimmer sind möbliert und verfügen über einen

Fernseher.

Unser weitläufiger Garten lädt zu Spaziergängen in

geschützter Umgebung ein.

Evangelisches Alten- und Pflegeheim Rosemarie-Nieschlag-Haus gemeinnützige GmbH

Iltener Straße 21 · 31275 Lehrte · Tel. 05132 832-0

silvia.liedtke@darh.de · www.rosemarie-nieschlag-haus.de

45


REPORTAGE: Wenn es zu Hause nicht mehr geht

Wenn es zu Hause nicht mehr

geht: Frau Sch. wohnt in einer

Pflege-Wohngemeinschaft

Frau Ilse Sch. (88) lebt seit einem dreiviertel

Jahr in einer Wohngemeinschaft

für Menschen mit Demenz in der

hannoverschen Südstadt. Bis 2016

wohnte die Seniorin in ihrem Reihenhaus

in Laatzen, danach lebte sie für

einige Jahre in einem Appartement im

Betreuten Wohnen, bis Ende 2018 eine

Rund-um-die-Uhr-Betreuung notwendig

wurde.

Kristina Sch. und ihre Mutter Ilse Sch.

in der Pflege-Wohngemeinschaft

Die Wohngemeinschaft mit einer

Gesamtfläche von 900 Quadratmetern

wurde im Sommer 2018 eröffnet und

bietet zwölf geräumige Einzelzimmer

mit eigenem Duschbad, einen großen

Gemeinschaftsbereich mit Wohnküche,

ein Pflegebad und weitere Sitzecken.

Alle Bewohnerinnen und Bewohner sind

an Demenz erkrankt. Die Ausstattung

ist freundlich und komfortabel und auf

die besonderen Bedürfnisse der Erkrankten

ausgerichtet. Beim Neuausbau einer

ehemaligen Büroetage entstanden komplett

barrierefreie und helle Wohn -

gemeinschaftsräume. Von einer großen

Dachterrasse aus, die von den Bewohnern

und ihren Angehörigen gerne

46


UNTERNEHMENSPORTRÄT

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Gemeinsam wohnen mit Demenz

Nur wenige chronische Krankheiten verändern das Leben

so sehr wie Demenz. Und nur wenige Krankheiten machen

es so schwer zu unterscheiden, wer mehr darunter leidet:

die Betroffenen oder die Angehörigen. Die Verantwortung

für sich können die Erkrankten nicht mehr vollständig

tragen. Dies gilt insbesondere bei Krankheitsverläufen,

die starken Schwankungen unterliegen.

Die Verantwortung allein durch die Angehörigen tragen

zu lassen, stößt oftmals an verständliche, persönliche

Grenzen. Es gibt einen guten Mittelweg: Die Betroffenen

leben in einer Gemeinschaft. Professionelle Begleitung

einerseits und Unterstützung durch Angehörige andererseits

ergänzen sich. Eigene Möbel und die ruhige Atmo -

s phäre in der Wohngemeinschaft wirken sich positiv auf

den Verlauf der Erkrankung aus. Aktivitäten und die Organisation

des Haushalts werden gemeinsam mit den

Pflegekräften übernommen. Vorhandene und verloren -

gegangene Ressourcen werden hierbei gefördert und

reaktiviert. Bei Interesse stellt die CarePool Hannover

GmbH für Sie den Kontakt zum Vermieter her, der für Sie

einen Besichtigungs termin abspricht.

Die Kosten in einer Wohngemeinschaft setzen sich zusammen

aus: 1. Wohnkosten, bestehend aus Miete und

Nebenkosten, differenziert nach individuellen und Gemeinschaftsanteilen,

2. für die Pflege und Betreuung ein

nach Pflegegraden gestaffelter Betrag, 3. eine Pauschale

für die Koordination der Wohngemeinschaft. Eine professionelle

Anwesenheit ist rund um die Uhr sichergestellt.

CarePool Hannover GmbH

Rotermundstraße 11 · 30165 Hannover · Tel. 0511 2609060

info@carepool.de · www.carepool.de

47


UNTERNEHMENSPORTRÄT

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Demenz – ein Leben in einer anderen Welt!

Sonja Vorwerk-Gerth: „Warum haben die meisten

Menschen Angst, demenziell zu erkranken? Ich denke,

sie haben sich in Unkenntnis der Sachlage noch nie mit

diesem Thema auseinandergesetzt! Demente Menschen

sind meistens fröhlich und lachen gerne! Leben sie unter

Gleichgesinnten in einer Wohngemeinschaft, fühlen sie

sich verstanden und können adäquat kommunizieren. Von

Menschen liebevoll umsorgt und angeleitet, gibt es selten

Probleme. Man muss die Menschen im Rahmen ihrer

Fähigkeiten leben lassen, dann stellt sich fast immer Zufriedenheit

ein. Ich arbeite seit 35 Jahren mit meinen

dementen Patienten und habe persönlich immer eines an

ihnen geschätzt: ihre Ehrlichkeit gegenüber ihren Mitmenschen

– verstellen können sie sich nicht mehr!“

Die Dementen-WGs bieten eine hervorragende Möglichkeit,

ein selbstbestimmtes Leben mit betreutem Wohnen

und Geselligkeit zu kombinieren.

Alle Mieter in den WGs bewohnen ein eigenes Zimmer

mit ihren privaten Möbeln. Sie entscheiden selbst, welche

Tätigkeiten sie in gemeinschaftlicher Arbeit erledigen.

Nach dem Prinzip „So viel wie nötig, so wenig wie

möglich“, werden die Mieter auf allen Ebenen des alltäglichen

Lebens von Menschen unterstützt und betreut.

Angehörige leisten einen großen Teil der Betreuung.

Das gesamte Handeln hat ein Credo: „Im Grunde sind es

die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen

Wert geben!“ (Wilhelm von Humboldt)

Sonja Vorwerk-Gerth GmbH

Kastanienallee 6 · 30851 Langenhagen · Tel. 0511 7684675

info@vorwerk-gerth.de · www.vorwerk-gerth.de

48


REPORTAGE: Wenn es zu Hause nicht mehr geht

genutzt wird, hat man einen schönen

Ausblick über Hannovers Südstadt. Für

Angehörige, die weiter entfernt leben,

gibt es ein Gästezimmer.

Betreuung rund um die Uhr

Die derzeit vier Bewohnerinnen und

sechs Bewohner zwischen 70 und 90

Jahren werden rund um die Uhr betreut.

Tagsüber sind meistens zwei Pflegekräfte

gleichzeitig im Dienst, dazu sorgt

eine Hauswirtschaftskraft für die Mahlzeiten

und den WG-Haushalt. „Soweit

sie es können und wollen, beteiligen

sich die Bewohner auch an den hauswirtschaftlichen

Arbeiten“, erklärt Pflegedienstleiterin

Diana Alborzi.

Im Zentrum der Wohngemeinschaft: die Wohnküche

Frau Sch. wird regelmäßig von ihrer rinnen und Bewohner haben Miet -

Tochter Kristina besucht. „Sie erkennt verträge und zusätzliche Verträge mit

mich sofort und fängt an zu strahlen, einem ambulanten Pflegedienst. Sie und

wenn sie mich sieht“, sagt die 59-Jährige.

Dass ihre Mutter nicht in ein ge-

wenn es um die Auswahl der Mahl -

ihre Angehörigen können mitwirken,

wöhnliches Pflegeheim kommt, war ihr zeiten oder das Beschäftigungsangebot

wichtig, als vor einem guten Jahr klar geht. Auch das hat Kristina Sch. überzeugt.

„Die gesamte Atmosphäre ist hier

wurde, dass es im Betreuten Wohnen

trotz einiger ambulanter Unterstützung nicht so wie in den Pflegeheimen, die

nicht mehr ging.

ich bisher kenne“, sagt die 59-Jährige.

Die Angehörigen bestimmen mit Die ersten Anzeichen einer Demenz

zeigten sich bei Ilse Sch. 2012 kurz

In der Wohngemeinschaft in Trägerschaft

von Bethel im Norden bestimmen auch mein Vater an Demenz erkrankt

nach dem Tod ihres Ehemannes. „Da

die Angehörigen viel mit. Die Bewohne-

war, erkannten wir bei unserer Mutter

49


REPORTAGE: Wenn es zu Hause nicht mehr geht

Der Hausnotruf kann als Sicherheit das

Wohnen im gewohnten Zuhause erleichtern.

die Anzeichen früher“, erinnert sich die

Tochter. „Immer öfter vergaß sie die

Wohnungsschlüssel, immer unregel -

mäßiger nahm sie Mahlzeiten zu sich

oder wusste nicht mehr, ob sie etwas

gegessen hatte.“ Zwei- bis dreimal

wöchentlich half Kristina Sch. ihrer

Mutter im Haushalt, ging mit ihr einkaufen

und zum Arzt. Auch Nachbarn

und Freunde kümmerten sich um die

alte Dame. Später kamen nach und nach

Dienstleister dazu. Ein ambulanter

Pflegedienst kam zur Medikamentengabe

und zum Anziehen der Kompressionsstrümpfe,

ein Menüdienst wurde bestellt

und ein Hausnotruf angeschlossen.

„Urlaub“ im Seniorenheim

Einige Zeit später erlebte die Tochter,

wie sich die Auswirkungen der Krankheit

verschlimmerten. „Meine Mutter

weigerte sich, das Wohnzimmer zu verlassen.

Sie sagte, sie könne schließlich

die ganzen Menschen nicht alleine in

ihrem Wohnzimmer lassen!“ Gemeint

hatte sie das Publikum einer Schlagersendung

im Fernsehen. „Da wusste ich,

dass es bald nicht mehr möglich sein

würde, sie in ihrem Haus leben zu

lassen.“ Sie fand schließlich ein Angebot

im Betreuten Wohnen eines Seniorenheims,

das ihr gefiel.

„Als mein Mann und ich dann einen

Urlaub planten, fragte ich meine

Mutter: ´Hast du nicht auch mal Lust,

einen Urlaub zu machen?` Sie willigte

ein.“ Der „Urlaub“ fand dann in einem

Appartement des Betreuten Wohnens

statt. Die Tochter hatte es zuvor

mit Möbeln der Mutter eingerichtet.

„Zu unserer großen Freude gefiel es ihr

dort gut.“ Etwa zweieinhalb Jahre funk -

tionierte diese Betreuungsform. Dann

signalisierten mir die Mitarbeiterinnen

des Pflegedienstes, dass meine Mutter

besser stationär untergebracht werden

sollte.“ Ilse Sch. hatte immer öfter ihre

Wohnung verlassen und sich dann verlaufen.

„Ein paar Mal musste sie die

Polizei suchen“, erinnert sich die Tochter

50


REPORTAGE: Wenn es zu Hause nicht mehr geht

an diese Zeit. Durch einen Zeitungs -

artikel erfuhr Kristian Sch. von der Neueröffnung

der Pflege-Wohngemeinschaft.

Ein schlechtes Gewissen hat Kristina Sch.

nicht. „Wir haben immer räumlich getrennt

gewohnt und hatten trotzdem

eine enge Beziehung. Das ist auch heute

noch so.“ Natürlich, meint die 59-Jährige

täte ihr die Mutter wegen ihrer Erkrankung

leid, sie wüsste aber, dass sie sich

dort, wo sie jetzt lebt, wohlfühlt. Das

bestätigt auch Pflegedienstleiterin Diana

Alborzi. „Frau Sch. ist zwar eher in sich

gekehrt, nimmt aber durchaus ihre Mitbewohner

war. Das Gemeinschaftsleben

und unser Alltag hier tun ihr gut.“

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Seniorenwohngemeinschaften für Demenzpatienten

Unsere Wohngemeinschaften in Hannover richten sich an

Senioren, die aus den unterschiedlichsten Gründen nicht

mehr allein leben können, zum Beispiel aufgrund einer

demenziellen Erkrankung. Jede Wohngemeinschaft wird

rund um die Uhr durch qualifizierte und engagierte Mit -

arbeiter unseres Pflegedienstes betreut.

Im Unterschied zum Alten- und Pflegeheim findet hier ein

ganz „normales“ Alltagsleben statt, in das sich die Mieter

einbringen können. Die familiäre Atmosphäre der Seni o ren -

wohn gemeinschaft wirkt sich insbesondere positiv auf den

Verlauf einer demenziellen Erkrankung und auf die psy chi -

sche wie auch körperliche Verfassung der Mieter aus.

Interkultureller Sozialdienst GmbH

Plaza De Rosalia 1 · 30449 Hannover · Tel. 0511 2101044

iks-hannover@iks-hannover.de · www.iks-hannover.de

51


MENSCHEN MIT DEMENZ: Hilfen für Angehörige und Betroffene

INFO

Kreativkurse

Die Alzheimer Gesellschaft

Hannover bietet verschiedene

Gruppentreffen an, die Betroffenen

und ihren Angehörigen gesellschaftliche

Teilhabe und fantasievolle

Ausdruckmöglichkeiten eröffnen.

Dazu zählen der Malkurs „Farbenfroh“,

das Tanz- und Musikangebot

„Schwungvoll“ sowie das Projekt

„Wir bleiben aktiv“. Kontakt:

Alzheimer Gesellschaft Hannover,

Telefon: 0511 2157465 E-Mail:

Alzheimer-Gesellschaft-Han@

t-online.de

Vielseitige Hilfen für

Angehörige und Betroffene

Die meisten Erkrankten werden zu Hause betreut. Beratung

und Gesprächsgruppen, ehrenamtliche und professionelle

Dienste können pflegende Angehörige entlasten.

INFO

Selbsthilfegruppen

Die Kontakt-, Informations- und

Beratungsstelle im Selbsthilfe -

bereich (KIBIS) informiert über alle

Selbsthilfegruppen und hat auch

ein Faltblatt mit den Angeboten

für pflegende Angehörige heraus -

gebracht.

KIBIS

Gartenstraße 18

30161 Hannover

Telefon: 0511 666567

telefonische Sprechzeiten:

Mo, Di, Do 9-12 und 13-16 Uhr,

Mi 16-19 Uhr (persönliche Beratung

nach Vereinbarung)

E-Mail: info@kibis-hannover.de

www.kibis-hannover.de

Zu erfahren, dass man mit einer Demenz

nicht allein ist und dass viele Menschen

mit ähnlichen Schwierigkeiten kämpfen,

kann entlastend wirken. Gesprächs -

gruppen, die von regionalen Alzheimer

Gesellschaften, Beratungsstellen oder

Seniorentreffpunkten angeboten werden,

haben unterschiedliche Schwerpunkte:

Erfahrungen und Informationen

austauschen, Geselligkeit erleben oder

auch eine therapeutische Begleitung.

Die meisten Gruppen werden von Fachkräften

angeleitet (Kontakte/Adressen:

siehe auch Kapitel 24, Seite 82).

Gesprächskreise für pflegende

Angehörige

Bei der Versorgung und Betreuung von

Menschen mit Demenz kommen pflegende

Angehörige oft an die Grenzen

ihrer Belastbarkeit. In betreuten Angehörigengruppen

können sie sich informieren

und austauschen.

Die Alzheimer Gesellschaft Hannover

bietet sieben Gesprächskreise an für

Ehepartner, Söhne, Töchter und Enkel

von Erkrankten sowie für Angehörige

von an Frontotemporaler Demenz erkrankten

Personen.

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UNTERNEHMENSPORTRÄT

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Für Menschen mit Demenz da sein

Wir als Birkenhof Altenhilfe gGmbH von Bethel im Norden

haben für Sie in der gesamten Region und auch in der

Stadt Hannover ein breites Beratungs- und Entlastungsangebot

aufgebaut. Von den Beratungszentren, über das

Betreute Wohnen, der Wohngemeinschaft für Menschen

mit demenziellen Veränderungen, dem Ambulanten und

dem Ambulanten Psychiatrischen Pflegedienst, bis hin zu

den Tagespflegen und stationären Einrichtungen finden

Sie die verschiedensten Einrichtungen vor Ort.

Besonders pflegende Angehörige haben bei der Betreuung

und Pflege von pflegebedürftigen Menschen im privaten

Umfeld eine sehr schwere und verantwortungsvolle Aufgabe

übernommen. Häufig bedeutet dies „rund um die Uhr“

im Einsatz zu sein. Umso wichtiger ist es daher für alle

Beteiligten, eine umfassende und qualifizierte Beratung zu

erhalten. Unsere Fachleute informieren pflegebedürftige

Menschen sowie deren Angehörige, klären über entsprechende

Unterstützungs- und Entlastungsangebote auf und

bieten auch eigene Kurse an. Im direkten Wohnumfeld, bei

ambulanten Hilfen, bei ambulanten psychiatrischen Hilfen,

in den Bereichen der Tages- und Kurzzeitpflege sowie

im Betreuten Wohnen, in der Wohngemeinschaft und

schließlich auch in der stationären Pflege.

Im Verbund der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel

sind wir mit unseren ambulanten und stationären Angeboten

für die Menschen da, die in ihrem unmittelbaren Hannoveraner

Wohnumfeld unsere Unterstützung und Hilfe

be nötigen. Sprechen Sie uns gerne vor Ort in Hannover an.

Birkenhof Evangelische Altenhilfe gGmbH · Beratungszentrum für die Region Hannover

Bergfeldstraße 32 · 30457 Hannover · Tel. 0511 26261-323

birkenhof-altenhilfe@bethel.de · www.bethel-im-norden.de/altenhilfe/Beratungangebote

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MENSCHEN MIT DEMENZ: Hilfen für Angehörige und Betroffene

Auf sich selber achten

Als pflegende Angehörige sollten Sie

nicht zuletzt auf ihre eigene körperliche

und seelische Gesundheit achten. Dazu

gehören regelmäßige ärztliche

Betreuung, eventuell psychologische

Hilfe, entspannende Tätigkeiten und

Übungen. Bewegen Sie sich ausreichend,

essen Sie gesund, verfolgen Sie

weiter Ihre Interessen und

halten Sie Kontakte zu

Familie, Freunden und

Bekannten aufrecht. Wenn

Sie selbst ausgeglichen sind,

tragen Sie damit auch zum

Wohlbefinden der Erkrankten bei.

Gruppenangebote für Betroffene

In Gruppen für Erkrankte im frühen Stadium

finden Betroffene Unterstützung,

wenn sie ihr Leben noch weitgehend

selbstständig organisieren können. Anhand

von Erlebnissen oder Schwierig -

keiten können sie Strategien für den

Alltag besprechen, eigene Ressourcen

erkennen und fördern. Gedächtnis -

übungen zur geistigen Aktivierung sowie

Unternehmungen zur Stärkung sozialer

Kontakte sollen die Selbsthilfekräfte

unterstützen. Die Alzheimer Gesellschaft

Hannover bietet zwei Gruppen für Betroffene

an, die von einer Fachkraft und

einer Hel ferin begleitet werden (Telefon:

0511 2157465).

Strategien für den Alltag entwickeln:

Gedächtnisstützen wie Kalender, Notiz- und

Klebezettel oder sich von einer ver trau ten

Person an Termine erinnern lassen

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Pflege mit Herz und Verstand

Der Wechsel aus der gewohnten Umgebung in ein neues,

betreutes Wohnumfeld stellt für viele Menschen mit

Demenz eine große, einschneidende Veränderung dar. Es

ergeben sich Fragen und es entstehen Unsicherheiten, unabhängig

davon, ob es sich um einen befristeten Zeitraum

oder um einen langfristigen Aufenthalt handelt.

Wir im CMS Pflegewohnstift Pattensen sind mit dieser

Thematik vertraut und haben das Haus nach modernen

Erkenntnissen der Seniorenhilfe entwickelt, geplant und

eingerichtet. Wir bieten Ihnen bzw. Ihren Angehörigen mit

unseren Wohn-, Pflege- und Freizeitangeboten ein sicheres

Umfeld für ein zufriedenes Leben mit Demenz.

CMS Dienstleistungen GmbH Pflegewohnstift Pattensen

Koldinger Straße 13 a · 30982 Pattensen · Tel. 05101 853-0

cms-pattensen@cms-verbund.de · www.cms-verbund.de

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MENSCHEN MIT DEMENZ: Hilfen für Angehörige und Betroffene

INFO

Haus-Notruf

Wenn Sie ein Haus-Notrufsystem

nutzen, tragen Sie einen Sender am

Körper, mit dem Sie per Knopfdruck

jederzeit Hilfe rufen können. Wenn

Sie zum Beispiel gestürzt sind und

nicht mehr allein aufstehen können,

wird darüber eine Sprachverbindung

mit einer Notrufzentrale hergestellt.

Erfahrene Anbieter solcher Haus-

Notrufsysteme sind das Deutsche

Rote Kreuz, der Malteser Hilfsdienst

und die Johanniter-Unfall-Hilfe.

Hilfsmittel für Alleinlebende

Inzwischen gibt es viele technische

Hilfsmittel, die für Menschen mit

Demenz hilfreich sein können: Viele

moderne Haushaltsgeräte haben eine

Abschalt-Automatik. Wird zum Beispiel

ein Bügeleisen längere Zeit nicht bewegt,

schaltet es sich automatisch ab.

Herdsicherungen schalten einen Elektroherd

entweder nach einer voreingestellten

Zeit oder bei Überhitzung der Kochfelder

automatisch ab. Rauchmelder in

der Wohnung geben rechtzeitig Alarm,

sollte es doch einmal zu einer Rauchoder

Brandentwicklung kommen. Sogenannte

Seniorenhandys haben große

Tasten und können wichtige Rufnummern

als Kurzwahlnummern speichern.

Aktivgruppen für Angehörige und

Erkrankte

Sehr sinnvoll können Aktivierungsangebote

sein, die sich an pflegende Angehörige

und Erkrankte gemeinsam richten,

etwa regelmäßige Treffen zur „Erinne-

INFO

Die App „Auguste“

Gemeinsam spielen und ganz

nebenbei den Grips trainieren – das

geht auf unterhaltsame Art mit der

neuen App „Auguste“ von der

Alzheimer Gesellschaft Niedersachsen

e. V.: Auf dem Tablet oder IPad

ist der Hintergrund einem Tisch

nachempfunden, so dass der

Eindruck eines herkömmlichen

Gesellschaftsspiels entsteht.

Angehörige können neben den

vorgegebenen Bildern auch eigene

Fotos einfügen, zum Beispiel

Erinnerungsbilder aus der Jugend

des erkrankten Menschen oder

Fotos von den Enkeln. Die App

enthält fünf verschiedene Spiele mit

unterschiedlichen Schweregraden.

Sie wurden im Rahmen einer

Bachelorarbeit an der Uni Hannover

entwickelt und erfolgreich getestet.

Die App kann kostenfrei geladen

werden.

rungs pflege“ oder gemeinsame Unternehmungen,

die an die Möglichkeiten

der Erkrankten angepasst sind. Hier bekommen

Angehörige Anregungen für

den Tagesablauf zu Hause und pflegen

gleichzeitig soziale Kontakte.

Tipps für Alleinlebende mit einer Demenz

– Nutzen Sie Gedächtnisstützen wie

Kalender, Notiz- und Klebezettel oder

lassen Sie sich von einer ver trau ten

Person an Termine erinnern.

– Strukturieren Sie Ihren Alltag mit

Tages- und Wochenplänen.

– Bewahren Sie wichtige

Dinge immer am selben

Platz auf.

– Vereinfachen Sie Ihren

Alltag, beispielsweise mit

Fertiggerichten oder „Essen auf

Rädern“ und mit einem Seniorentelefon,

indem Sie unbenutzte Kleidung und

Hausrat aussortieren.

– Sorgen Sie für Sicherheit: Geben

Sie einer vertrauten Person einen

Zweitschlüssel zu Ihrer Wohnung,

schaffen Sie zu Hause gute Beleuchtung

und entfernen Sie Stolperfallen. Hängen

Sie wichtige Kontakte direkt neben das

Telefon. Verabreden Sie regelmäßige

Telefonate oder Notrufzeichen mit

den Nachbarn. Sie können auch einen

Haus-Notruf nutzen.

– Gestalten Sie Ihre Freizeit so aktiv wie

möglich und tun Sie alles, was Ihnen

Spaß macht.

– Verzichten Sie aufs Autofahren, aber

bleiben Sie mobil, zum Beispiel mit

Fahrgemeinschaften, öffentlichen Ver -

kehrsmitteln und gelegentlich per Taxi.

– Machen Sie Urlaub, wenn Sie gern

verreisen. Wenn Sie mehr Unterstüt -

zung brauchen, könnten Sie einen

guten Freund oder eine Freundin bitten

mitzukommen. Es gibt auch betreute

Gruppenreisen für Menschen mit

Demenz.

– Lassen Sie sich von Ergotherapeuten

beraten.

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UNTERNEHMENSPORTRÄT

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Ganz persönlich: die Angebote der AOK – die

Gesundheitskasse für pflegende Angehörige

Pflegende Angehörige ermöglichen vielen Menschen die

Verwirklichung ihres Wunsches, möglichst lange in ihrem

gewohnten Umfeld bleiben zu können. Doch die Pflege

eines nahestehenden Menschen und die vielfältigen Aufgaben

im Alltag können auch eine extreme körperliche

und seelische Belastung darstellen.

Mit unserem speziellen Beratungs- und Kursangebot

möchten wir, die AOK – Die Gesundheitskasse für Niedersachsen,

Sie als pflegende Angehörige bei der Bewältigung

Ihrer anspruchsvollen Aufgaben unterstützen.

Um die häusliche Pflege zu erleichtern und die individuelle

Pflegesituation zu verbessern, bieten wir kostenlose

AOK-Pflegekurse an.

Sie erhalten nützliches Basiswissen für den Pflegealltag,

können aber auch Ihr vorhandenes pflegerisches Wissen

in Theorie und Praxis erweitern. Anhand praktischer

Übungen am Pflegebett lernen Sie beispielsweise die richtige

Hebetechnik und worauf Sie bei der Lagerung oder

der Körperpflege der zu Pflegenden achten müssen. Auch

die richtige Ernährung in der Pflege wird thematisiert.

Neben diesen allgemeinen Pflege-Kursen haben wir auch

Angebote speziell für pflegende Angehörige, die sich um

Menschen mit einer Demenzerkrankung kümmern. Hier

erfahren Sie viel Wissenswertes zur Erkrankung Demenz,

wie zum Beispiel Einsichten in die Erlebniswelt des

demenzkranken Menschen. Unsere Pflegefachkräfte

gehen in den Kursen individuell auf Ihre Fragen ein.

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UNTERNEHMENSPORTRÄT

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Neben Anregungen zur Pflege und Alltagsbewältigung

vermitteln die Pflegekurse Sicherheit im Umgang mit der

besonderen Situation und können auch zu einem Austausch

mit anderen Betroffenen beitragen.

Unsere AOK-Pflegefachkräfte beraten Sie auch gerne im

persönlichen Wohn- und Pflegeumfeld. Sie vermitteln

individuelle Informationen zu folgenden Themen:

– Leistungen der Pflegeversicherung

– Wohnen und Umfeld sowie pflegeerleichternde Umbaumaßnahmen

– vorbeugende Pflegemaßnahmen zur Vermeidung von

Komplikationen

– Beratung und praktische Tipps zu Hilfsmitteln

– Gesundheit und Hygiene in der häuslichen Pflege

– Hilfestellungen in besonderen Problemsituationen

Unsere AOK-Pflegeberater informieren Sie umfassend zu

den Leistungen der Pflege- und Krankenversicherung

sowie weiterer Sozialleistungsträger, dazu gehören zum

Beispiel das Sozial- und das Versorgungsamt. Sie unterstützen

mit einer detaillierten Analyse und helfen Ihnen,

den konkreten individuellen Hilfebedarf zu ermitteln, die

Pflegesituation zu strukturieren, zu organisieren und

sicherzustellen. Gern stehen wir Ihnen mit Rat und Tat zur

Seite. Sprechen Sie uns einfach an und vereinbaren Sie

einen Termin. Wir beraten Sie individuell – am Telefon, per -

sönlich in einer Geschäftsstelle oder bei Ihnen zu Hause.

Unsere Öffnungszeiten:

Montag, Dienstag und Freitag 9 bis 17 Uhr,

Mittwoch 9 bis 13 Uhr und

Donnerstag von 9 bis 18 Uhr.

AOK – Die Gesundheitskasse für Niedersachsen

Hans-Böckler-Allee 13 · 30173 Hannover · Tel. 0511 285-0

AOK.Hannover@nds.aok.de · www.aok-niedersachsen.de

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MENSCHEN MIT DEMENZ: Unterstützung bei Pflege und Betreuung

Unterstützung bei

Pflege und Betreuung

Pflegende Angehörige sollten rechtzeitig professionelle

Unterstützung in Anspruch nehmen, damit der oder die

Erkrankte und die Angehörigen sich langsam an fremde

Hilfe gewöhnen kann. Wenn bei fortschreitender Demenz

die häusliche Pflege nicht mehr möglich ist, kann ein Heim

das bessere Zuhause sein.

Angebote zur Unterstützung im Alltag

Betreuungsgruppen für

Menschen mit Demenz

Bundesweit entstehen immer mehr

Betreuungs- und Aktivierungs gruppen

für Menschen mit Demenz. Einbis

zweimal pro Woche werden

die Er krankten in einer

kleinen Gruppe für zwei bis

drei Stunden betreut und

ihren Fähigkeiten ent -

sprechend beschäftigt. Eine

Fachkraft wird dabei von ehren -

amtlichen Helfern unterstützt.

Ambulante Pflegedienste

Wenn die Demenzerkrankung fortschreitet,

kommt es meist früher oder später

zu einer stärkeren körperlichen Pflegebedürftigkeit.

Je zeitiger ein ambulanter

Pflegedienst zur Unterstützung hinzu -

gezogen wird, desto leichter können sich

die Erkrankten an neue Bezugspersonen

gewöhnen. Im Idealfall kommen immer

dieselben Pflegekräfte. Es gibt auch

Fachpflegedienste für „Häusliche psychiatrische

Fachkrankenpflege", die sich

auf Menschen mit Demenz und anderen

seelischen Erkrankungen spezialisiert

haben – in der Region Hannover sind es

allerdings noch nicht viele. Ihr Angebot

soll helfen, die Eigenständigkeit zu erhalten

und idealerweise zu festigen.

Dafür haben die Pflegekräfte mehr Zeit

für die Patienten. Um diese Leistung in

Anspruch nehmen zu können, muss sie

von einem Facharzt oder einer Fach -

ärztin für Neurologie, Psychiatrie, Psycho -

therapie oder Nervenheilkunde verordnet

werden. Nach einer fachärztlichen

Diagnose kann auch der Hausarzt diese

ambulante (geronto)psychiatrische Fach -

krankenpfege verordnen. Eine Verordnung

gilt für ein halbes Jahr. Die Kosten

übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen.

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UNTERNEHMENSPORTRÄT

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Professionelle Pflege in familiärer Atmosphäre

Das SeniorenPflegeheim Waldhausen ist eine privat geführte

vollstationäre Einrichtung und wurde im Jahr 1982

gegründet. Die großzügige Villa im Stadtteil Waldhausen

verfügt über ein weitläufiges Gartengrundstück und grenzt

direkt an den Stadtwald Eilenriede. Die Einrichtung bietet

64 Pflegeplätze in individuell gestalteten Ein- und Zweibettzimmern.

Größe und Grundriss der Zimmer variieren,

gemeinsam ist ihnen jedoch die wohnliche Atmosphäre. Die

Pflege und Betreuung unserer demenziell erkrankten Bewohner

orientiert sich an den neuesten wissenschaftlichen

Erkenntnissen und bezieht biografische Daten und Vor lieben

mit ein.

SeniorenPflegeheim Waldhausen Dr. Körber GmbH

Waldhausenstraße 35 · 30519 Hannover· Tel. 0511 590914-0

aph.waldhausen@aph-waldhausen.de · www.seniorenpflegeheim-dr-koerber.de

Hilfen für pflegende Angehörige und Menschen mit Demenz

Die Arbeiterwohlfahrt Region Hannover e. V. bietet zusammen

mit ihren Tochtergesellschaften verschiedene

Angebote für pflegende Angehörige an. Im Vordergrund

steht die Entlastung von pflegenden Angehörigen, die in

ihrem Alltag stark gefordert sind. Ziel ist es, eine Auszeit

und Unterstützung zu erfahren. Hierzu gehören Reisen

für pflegende Angehörige und an Demenz Erkrankte, eine

Tagespflege in Langenhagen und in Sehnde/Bolzum, eine

ambulante Pflegewohngemeinschaft in Sehnde/Bolzum,

Gesprächskreise für Angehörige in Sehnde und Barsinghausen

und eine Betreuungsgruppe für Menschen mit

Demenz in Hannover-Davenstedt.

Arbeiterwohlfahrt Jugend- und Sozialdienste gemeinnützige GmbH

Wilhelmstraße 7 · 30171 Hannover · Tel. 0511 8114-200

susann.czerner@awo-hannover.de · www.awo-hannover.de

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UNTERNEHMENSPORTRÄT

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Eine Pause für pflegende Angehörige

Wer sich um Angehörige kümmert, braucht Freiräume:

Zeit, um Kraft zu tanken oder wichtige Dinge zu erledigen.

Zeit, damit die Betreuung nicht zur Belastung wird.

In der Tagespflege der Johanniter in Hannover-Kirchrode

kümmert sich qualifiziertes Fachpersonal um die Gäste

und ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben in Gemeinschaft.

Wie oft die Tagesgäste in die Einrichtung kommen,

entscheiden sie selbst. Die Ehrenamtlichen im

Johan niter-Demenz-Projekt beraten und unterstützen

Menschen mit Demenz und deren Angehörige. Im Rahmen

einer Betreuungsgruppe oder stundenweise bei den

Demenzerkrankten zu Hause bieten sie Entlastung.

Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. Johanniter-Tagespflege Kirchrode

Gravensteiner Allee 2 a · 30559 Hannover · Tel. 0800 0019214 (kostenfrei)

sozialstation.hannover@johanniter.de · www.johanniter.de/hannover

Ein beschützter Wohnbereich für Senioren mit Demenz

Im Gutspark gibt es einen besonderen, beschützenden

Wohnbereich für Menschen mit Demenz. Neben einer geringeren

Bewohnerzahl und guter Übersichtlichkeit, steht

ein eigener Garten zur Verfügung, der von vielen Bewohnerzimmern

direkt betreten werden kann. Die Bewohner

werden so weit wie möglich in die Gestaltung des Tages -

ablaufes einbezogen, es gibt ein Bezugspflegesystem und

ein speziell auf die demenziell erkrankten Menschen zu -

geschnittenes Betreuungsprogramm. Ziel ist es, nach den

Grundsätzen der Vertrautheit, Intimität, Sicherheit und

Freundlichkeit eine Umgebung für die Bewohner zu schaffen,

in der sie sich geborgen und sicher fühlen können.

Seniorenpflegeheim Am Gutspark

Am Gutspark 1 · 30539 Hannover · Tel. 0511 898805-0

gutspark@seniorenwerk.de · www.seniorenwerk.de

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MENSCHEN MIT DEMENZ: Unterstützung bei Pflege und Betreuung

Angebote zur Unterstützung im Alltag

Eine Kur oder ein betreuter Urlaub machen gemeinsame Aktivitäten möglich, aber auch

Entspannung und freie Gestaltung für die Angehörigen von Erkrankten.

Tagespflege

Eine andere Möglichkeit der Entlastung

bieten Tagespflegeeinrichtungen. Die

Erkrankten erleben in der Gemeinschaft

sinnvolle Tätig keiten und fühlen sich

akzeptiert. Die Angehörigen werden entlastet

und haben Zeit für sich selbst.

Kurzzeit- und Verhinderungspflege

„Kurzzeitpflege“ in einer stationären

Einrichtung oder „Verhinderungspflege“

zu Hause oder in einer Einrichtung

ermöglichen Angehörigen eine längere

Auszeit von der Pflege. Viele Anbieter

von Kurzzeitpflege gestatten Probetage,

um vorab zu klären, wie die Erkrankten

reagieren. Bei der Auswahl der Einrichtung

sollte man darauf achten, dass sie

auf Menschen mit Demenz eingestellt ist.

Betreuter Urlaub

Neben der Alzheimer Gesellschaft

Hannover, die jährlich einen Urlaub in

Boltenhagen an der Ostsee organisiert,

gibt es andere Anbieter von betreuten

Ur lauben. Neben gemeinsamen Aktivitäten

mit den Erkrankten haben die Angehörigen

Zeit zur Entspannung und freien

Gestaltung. Fachkräfte und geschulte

Betreuer kümmern sich dann um die

Erkrankten. Einen Überblick vermittelt

die Deutsche Alzheimer Gesellschaft.

Kuren

Zwei Kliniken bieten in Deutschland

spezielle Kuren für Menschen mit

Demenz und deren Angehörige an:

im oberbayerischen Bad Aibling und

im schleswig-holsteinischen Ratzeburg.

Ehrenamtliche Helferkreise

Geschulte ehrenamtliche Helferinnen

und Helfer beschäftigen sich mit den

Erkrankten zu Hause und ermöglichen

den Angehörigen einen gewissen Frei -

raum. Beim Erstgespräch zwischen den

Ehrenamtlichen und den Erkrankten ist

immer eine Fachkraft dabei und achtet

darauf, dass sich die beiden sympathisch

sind und sich gut verständigen können.

Danach kommen die Helfer regelmäßig

zu Besuch und finden meist schnell

gemeinsame Interessen, auch außer

Haus. So gehen sie beispielsweise mit

den Erkrankten spazieren oder ins Kino,

unternehmen einen Stadtbummel oder

auch einen Besuch im Baumarkt.

Die Mitglieder von anerkannten

Helferkreisen sind versichert

und die Kosten können

durch die Pflegekassen

erstattet werden. Es gibt

viele regionale Anbieter für

Angebote zur Unterstützung

im Alltag. Eine Anbieterliste findet

man unter:

https://www.ms.niedersachsen.de/

startseite/themen/pflege/pflegeversicherung/ms_pflege_angebote_zur_unter

-

stuetzung/angebote-zur-unterstuetzungim-alltag-153311.html

Auch die

Pflegekassen halten aktuelle Listen vor.

Helferkreis der Alzheimer Gesellschaft

Hannover, Telefon: 0511 7261505

Malteser HelferInnen-Gruppen

Demenz“, Hannover und Garbsen,

Claudia Löhrmann: mobil 0151

14783376, Bettina Mohr: mobil

0170 9280544, E-Mail: Besuchs-u.

Demenzdienst.Hannover@malteser.org

61


MENSCHEN MIT DEMENZ: Unterstützung bei Pflege und Betreuung

gebot an Heimen und Pflegezentren gilt

es aber zu überlegen, welches Haus individuell

richtig ist. Dabei hilft beispielsweise

die Broschüre „Mit Demenz im

Pflegeheim“ der Deutschen Alzheimer

Gesellschaft.

In Pflegeheimen gibt es immer öfter auch

spezielle Wohnbereiche, in denen besonders

auf die Bedürfnisse der Demenzerkrankten

eingegangen wird.

Wenn die Ärztin oder der Arzt den

Antrag unterstützt, können Betroffene

und Angehörige eine Kur beantragen.

Die Betreuung in Wohneinrichtungen

Wenn die körperliche Pflegebedürftigkeit

zunimmt, wenn sich die Pflege über lange

Jahre hinzieht oder sich Konflikte und

Spannungen häufen, ist der Umzug in ein

Pflegeheim oder eine Wohn gemeinschaft

eine Alternative:

Pflegeheime

Wenn vom „Abschieben ins Heim“ gesprochen

wird, ist das ungerecht.

Vielfach ist das Leben im Heim für

Menschen mit Demenz wie auch für

ihre Angehörigen die beste Lösung. Bei

einem oft schwer überschaubaren An -

Auch im Pflegeheim können sich Angehörige

um die Erkrankten kümmern.

Immer mehr Einrichtungen berück -

sich tigen die Bedürfnisse von Menschen

mit Demenz, zum Beispiel in speziellen

Wohnbereichen („Hausgemeinschaften“).

Wohngemeinschaften

Ambulant betreute Wohngemeinschaften

für Menschen mit Demenz liegen im

Trend, auch in Hannover haben verschiedene

Träger in jüngster Zeit solche

Einrichtungen neu eröffnet. In der Regel

leben sechs bis zwölf Personen in einer

großen Wohnung zusammen. Sie werden

von einem ambulanten Pflegedienst

betreut. Die Erkrankten (vertreten durch

Angehörige oder rechtliche Betreuer)

sind Mieter. Sie zahlen Miete für ihren

individuellen Wohnraum und anteilig für

gemeinsame Räume wie Wohnzimmer,

Küche und Bäder. Sie haben das Hausrecht,

können kommen und gehen und

Besuch empfangen, wie sie wollen.

Ambulant betreute Wohngemeinschaften

sind eine gute Alternative zum

Pflegeheim. Sie stellen allerdings relativ

62


MENSCHEN MIT DEMENZ: Unterstützung bei Pflege und Betreuung

Hospizarbeit: Menschen in ihrer letzten Lebensphase begleiten

hohe Anforderungen an die Angehörigen

oder rechtlichen Betreuer. Die Kosten

entsprechen denen eines Pflegeheims.

Wenn Angehörige selbst eine Wohn -

gemeinschaft gründen möchten, sollten

sie sich ausführlich beraten lassen und

kompetente Partner suchen.

Hospiz- und Palliativpflege

Die Hospiz- und Palliativarbeit hat es

sich zur Aufgabe gemacht, unheilbar

kranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase

zu begleiten. Sie sollen keine

Schmerzen leiden, nicht allein sein und

ein menschenwürdiges Leben führen bis

zuletzt. Deshalb bietet die Palliativmedizin

eine umfassende Symptomkontrolle

an, Schmerztherapie und die Behandlung

anderer Beschwerden wie Übelkeit,

Erbrechen oder Luftnot.

Ambulante Hospiz- und Palliativdienste

begleiten und pflegen die

Patienten und Patientinnen zu Hause

oder auch auch im Pflegeheim. Sie

helfen sowohl den unheilbar Erkrankten

selbst als auch deren Angehörigen, koordinieren

Hilfsangebote und bieten eine

Bereitschaft rund um die Uhr an.

Stationäre Hospiz- und Palliativeinrichtungen

nehmen unheilbar Erkrankte

auf, die nicht zu Hause versorgt werden

können. Dabei sind Palliativstationen in

Krankenhäusern für Menschen gedacht,

die vorübergehend stationär behandelt

werden müssen, während Hospize die

Menschen in ihrer letzten Lebensphase

aufnehmen und in den Tod begleiten.

Alle Palliativ- und Hospizeinrichtungen

sind auf Spenden angewiesen.

Kontakte/Adressen: siehe Kapitel 24, Seite 83

63


REPORTAGE: Reisen mit Demenz

„Schiffsreisen gehen am

besten“ – Reisen mit Demenz

Einen Partner mit einer Demenzerkrankung

zu haben bedeutet immer, dass

sich der gemeinsame Alltag ändert.

Aber nicht alle lieb gewonnenen Gewohnheiten

und Hobbys müssen gleich

aufgegeben werden. Das Ehepaar Edda

Plässer und Jan-Dirk Möhling hat sich

das gemeinsame Reisen erhalten, obwohl

der 70-Jährige seit einigen Jahren

an Demenz erkrankt ist und seit kurzem

auch in einer Pflege-Wohngemeinschaft

lebt.

Das Leben an vielen verschiedenen

Orten Europas und das Reisen in der

ganzen Welt begleiten das Paar von

Beginn an. Edda Plässer (67) wohnte

und arbeitete lange in Paris, ihr späterer

Ehemann studierte in München und

Münster. Auch die Hochzeit findet im

Ausland statt – in Las Vegas. „Als wir

uns kennengelernt haben, haben wir

beschlossen, dass wir heiraten, wenn

wir 25 Jahre zusammen sind“, erklärt

Edda Plässer, „das war dann 1996.“

Zu diesem Zeitpunkt leben beide seit

einigen Jahren in Hannover, er hat eine

Anwaltskanzlei, sie eine Anstellung

beim Norddeutschen Rundfunk. Reisen

führen sie in die USA und nach China,

immer wieder nach Frankreich, in viele

europäische Metropolen – und mehrmals

nach Venedig.

Bei einer ihrer Reisen, sie besuchen

2010 die „Expo“-Weltausstellung in

Edda Plässer besucht ihren Mann Jan-Dirk Möhling in der Wohngemeinschaft.

Shanghai, kommt es zu Zwischenfällen,

die Edda Plässer erst im Nachhinein

mit der beginnenden Erkrankung ihres

Mannes in Verbindung bringt. „Auf dem

sehr belebten Ausstellungsgelände ging

mein Mann zur Toilette, während ich

mit einer Freundin am Eingang des

Gebäudes wartete. Nachdem er auch

nach einer Viertelstunde nicht wieder

herauskam, begannen wir ihn zu suchen

Dass dies Vorzeichen einer Alzheimer-

Demenz waren, stellt sich 2014 heraus.

„Er verlegte immer öfter Dinge in der

Wohnung, vergaß vieles und ich fand

zum Beispiel Erdnussschalen in seiner

Manteltasche“, sagt die 67-Jährige.

Nach einem Autounfall, den Jan-Dirk

Möhling unbeschadet übersteht, beschließt

er selber, nicht mehr zu fahren

und entscheidet außerdem, mit dem

– und fanden ihn schließlich in einer Arbeiten aufzuhören. Neurologische

anderen Ecke des Geländes. Er hatte

einen anderen Ausgang aus dem Toilettengebäude

Untersuchungen bestätigen dann die

Erkrankung.

genommen und hatte wohl

die Orientierung verloren“, erinnert sich Seither hat sich einiges im Leben des

Edda Plässer. Ein anderes Mal verpassen Paares verändert. Trotzdem unter -

sie sich im Hotel, weil er die Bar nicht nahmen sie weiter Reisen. Regelmäßig

findet.

zweimal jährlich flogen sie nach

64


REPORTAGE: Reisen mit Demenz

Mallorca in eine Ferienanlage, in der sie

sich vor Jahren eingekauft hatten. Ein

vertrautes Gelände, bekannte Gebäude,

sogar viele wiederkehrende Gesichter –

das trug dazu bei, dass der gemeinsame

Urlaub noch entspannt möglich war.

Außerdem entwickelte Edda Plässer

eine Strategie, die sie bis heute anwendet:

„Ich sage allen klipp und klar, was

mit meinem Mann los ist!“ Das führe

dazu, dass sich Miturlauber meist

verständnisvoll verhielten und den

Erkrankten auch mal im Blick behielten,

erklärt die Ehefrau.

Am besten funktioniert dies auf Schiffsreisen.

Dort kann er nicht verloren

gehen und die Anzahl der Mitreisenden

Fotos erinnern an wunderschöne Momente.

ist begrenzt. „Nach kurzer Zeit wissen

viele an Bord um die Problematik und

haben auch schon mal ein Auge auf ihn,

wenn ich zum Beispiel golfen gehe“, berichtet

Edda Plässer. Das immer noch

ausgesprochen freundliche und höfliche

Verhalten ihres Mannes trage sicher

auch dazu bei. Vieles weitere, was das

gemeinsame Reisen immer noch möglich

macht, hat sie durch „learning by

doing“ gelernt, sagt Edda Plässer. Etwa,

beim gemeinsamen Essen mit ihrem

Mann am Tisch über Eck zu sitzen,

damit sie ihm die Speisen zuschneiden

und ihm beim Essen helfen kann. Oder

in dem sie die Kellner stets in Kenntnis

setzt: „Bitte keine Wein-Begleitung!“

Fliegen wird sie allerdings nicht mehr

mit ihrem Mann. Das lange Warten

beim Einchecken oder der Gepäckaufgabe

gehen einfach nicht mehr. „Sobald

er mich nicht mehr sieht, geht er einfach

los. Und ich muss ja beim Gepäck

bleiben.“

„Machen Sie sich ihr Leben so schön wie

möglich“, hatten ihnen die Ärzte nach

der Diagnose empfohlen. Das versucht

das Paar auch weiterhin. Sie besucht

ihren Mann, der seit einigen Monaten in

einer Wohngemeinschaft für Demenzkranke

lebt, regelmäßig und nimmt

ihn zu gemeinsamen Unternehmungen

mit. Auch Kurzreisen sind weiterhin geplant.

65


MENSCHEN MIT DEMENZ: Information und Beratung

Information und Beratung

Es gibt viele verschiedene Beratungsmöglichkeiten

und -angebote in Hannover und

der Region.

INFO

Wohnberatungsstellen beraten Sie

über mögliche Veränderungen in

Ihrer Wohnung, zum Beispiel den

Einbau einer bodengleichen Dusche,

die Entfernung von Schwellen,

Toilettensitzerhöhungen und

Ähnliches. Auf Antrag kann die

Pflegeversicherung einen Teil der

Kosten übernehmen.

Im persönlichen Beratungsgespräch kann

man auf die individuellen Probleme detailliert

eingehen und auch besprechen,

ob und wie Familienangehörige, Nachbarn,

Freunde und Bekannte zur Unterstützung

einbezogen werden können.

Pflegestützpunkte beraten vertraulich,

neutral und kostenlos rund um das

Thema Pflege: Wie beantrage ich einen

Pflegegrad? Welche Leistungen kann ich

in Anspruch nehmen? Wo finde ich in

meiner Nähe einen Pflegedienst? Kontakte/Adressen:

siehe auch Kapitel 24,

ab Seite 82.

Das städtische Pflegezentrum Heinemanhof

im Stadtteil Kirchrode bündelt

im Kompetenzzentrum Demenz viel -

fältige Erfahrungen in gerontopsychia -

trischer Fachpflege. Die Beratungs- und

Betreuungsangebote richten sich besonders

an Menschen mit Demenz, die zu

Hause gepflegt werden, sowie deren Angehörige.

Die Beratungs- und Begegnungsstelle

Lindenbaum vom Caritasverband Han -

no ver e. V. bietet Information und Beratung

für gerontopsychiatrisch Erkrankte

und deren Angehörige. Sie vermittelt

Hausbesuche, Hilfen, Betreuungs -

gruppen, Gesprächskreise und Gruppenangebote.

Dabei kooperiert sie mit ambulanten

Pflegediensten, Ärzten und

psychiatrischen Fachkliniken.

Der Kommunale Seniorenservice Hannover

(KSH) bietet Informationen und

Beratung rund um das Alter, über Freizeitangebote

der Offenen Seniorenarbeit

in Hannover, Treffpunkte und Beratung

in allen Stadtteilen, ehrenamtliche Mit -

arbeit, Pflege- und Wohnberatung,

66


MENSCHEN MIT DEMENZ: Information und Beratung

Mit Beratung das passende Angebot finden

ANZEIGE

Ihr Pflegedienst mit Herz und Kompetenz

Besonders bei an Demenz erkrankten Menschen gibt das

eigene, lieb gewonnene Zuhause Sicherheit. Daher haben

wir es uns zum Ziel gesetzt, pflegebedürftige Menschen

dort zu versorgen und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit

zu geben, ihre individuelle Entfaltung und Selbstbestimmung

in der vertrauten Umgebung beizubehalten.

Wir bieten die ambulante Pflege für Senioren mit und

ohne Pflegestufe im Raum Burgwedel, Wedemark, Isernhagen

und Hannover an. Ab Mitte 2020 haben wir in

Altwarmbüchen auch Plätze in einer Wohngemeinschaft.

Kurz gesagt: Wenn Sie oder Ihre Angehörigen Unterstützung

im Alltag benötigen, sind wir der richtige Partner.

Ambulante Pflege Burgwedel GmbH

Vor dem Hagen 2 · 30938 Burgwedel · Tel. 05135 1475

info@ambulante-pflege-burgwedel.de · www.ambulante-pflege-burgwedel.de

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UNTERNEHMENSPORTRÄT

ANZEIGEN

G

Wohnhaus für Menschen mit Demenz

Das Brigittenstift bietet Ihnen Sicherheit, Geborgenheit betreuten Wohnen bieten wir in unserem Giebelhaus

und Unterstützung in vertrauter Umgebung. Wir kommen

Menschen mit Demenz ein überschaubares neues Zusonderem

Ihrem Wunsch nach individuellem L Wohnen mit behause.

Das Brigittenstift liegt malerisch in einer anspre-

Komfort in allen Bereichen nach und bieten chenden Wohngegend am Stadtrand von Barsinghausen

Ihnen die Möglichkeit, sich in Ihren eigenen vier Wänden

– mit überschaubarer Größe, freundlicher Atmosphäre

pflegen zu lassen. Neben Wohnpflegegruppen und dem und hilfsbereiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Brigittenstift Altenzentrum

Baltenweg 3 · 30890 Barsinghausen · Tel. 05105 5286-31

altenzentrum@brigittenstift.de · www.brigittenstift.de

S

Leben in der Gemeinschaft

Altenpflege ist für uns der Rahmen, in dem sich Menschen -

würde und Mitmenschlichkeit zeigen. Das Friedrich-

Rittelmeyer-Haus ist eine anthroposophisch orientierte

Pflegeeinrichtung mit 68 vollstationären und 10 teil -

stationären Pflegeplätzen. Geborgenheit, Zuwendung und

Nähe in unserer Tagespflege – mit Öffnungszeiten bis

G

L

in die Abendstunden – richtet sich dieses Angebot ins -

besondere an Menschen mit demenziellen Veränderungen.

Das Besondere: Unsere Wochenendöffnung ermöglicht

pflegenden Angehörigen auch mal eine längere „Auszeit“

zur eigenen Regeneration! Sie können wählen, ob Sie

Halbtags- oder Ganztagsbetreuung wünschen.

Friedrich-Rittelmeyer-Haus gGmbH Pflegeheim

Ellernstraße 42 a · 30175 Hannover · Tel. 0511 26177-0

info@pflegeheim-rittelmeyer.de · www.pflegeheim-rittelmeyer.de

68


MENSCHEN MIT DEMENZ: Information und Beratung

Hilfsangebote und Mobile Einzelfallhilfe,

Vermittlung zu Beratungsstellen und

Selbsthilfegruppen, Heimaufsicht.

Am Standort Schwarzer Bär in Hannover-Linden

betreibt das Klinikum Wahrendorff

eine Transkulturelle Psychia -

trische Institutsambulanz. Hier finden

Menschen mit Migrationshintergrund

spezialisierte Angebote.

Selbsthilfe

Die Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle

im Selbsthilfebereich (KIBIS)

informiert über vielfältige Selbsthilfegruppen

in der Region Hannover, auch

zum Thema Demenz.

Wer in seiner Umgebung eine Gruppe für

Angehörige von Menschen mit Demenz

sucht, findet heute meist schnell ein Angebot.

Viele dieser Gruppen sind Selbsthilfegruppen,

die von der Deutschen

Alz heimer Gesellschaft unterstützt werden.

Leiterinnen und Leiter der Angehörigengruppen

haben oder hatten oft

selbst demenzkranke Familienmitglieder

und möchten ihr Wissen gern weitergeben.

Für sie hat die Deutsche Alzheimer

Gesellschaft Materialien und eine Schulung

entwickelt. Damit können sie

Methoden der Beratung und Begleitung

lernen und ihr Wissen zur Demenz ak -

tuell halten.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft

hat eine Vielzahl von Broschüren und

Rat gebern veröffentlicht, die im Büro

der Alzheimer Gesellschaft Hannover

zu bekommen sind oder auch bestellt

werden können.

Die Alzheimer Gesellschaft Hannover

e. V.

Das Büro der Alzheimer Gesellschaft

Hannover ist offen für alle Rat- und

Hilfe suchenden, die eine demenzkranke

Person begleiten oder selbst betroffen

sind. Dort gibt es Informationen zu demenziellen

Erkrankungen, Anregungen

für einen hilfreichen Umgang mit dem

betroffenen Menschen, Antworten auf

Fragen zur Pflegeversicherung und über

Vorsorgemöglichkeiten.

Zudem bieten die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter eigene

Unterstützungsangebote wie Angehö ri -

gengruppen, Betreuungsgruppen und

Helferkreis. Sie helfen bei der Suche

nach weiteren ambulanten oder teil -

stationären Entlastungsmöglichkeiten

oder einer geeigneten stationären

Pflege einrichtung in Hannover und der

Region.

Telefonbereitschaft:

Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr

Telefon: 0511 7261505

persönliche Beratung:

Dienstag 10 bis 12 Uhr,

Donnerstag 16 bis 19 Uhr

und nach Vereinbarung

Telefon: 0511 2157465

Fax: 0511 2157476

E-Mail: Alzheimer-Gesellschaft-

Han@t-online.de

Kontakte/Adressen: siehe Kapitel 24, ab Seite 82

Das Alzheimer-Telefon

Angehörige, Betroffene, aber auch

professionelle Helfer suchen Antworten

auf ihre Fragen zu Demenz und speziell

zur Alzheimer-Krankheit. Nicht alle

Antworten lassen sich im Internet

finden. Deshalb gibt es das

Alzheimer-Telefon der

Deutschen Alzheimer

Gesellschaft.

Montag bis Donnerstag

von 9 bis 18 Uhr und

Freitag von 9 bis 15 Uhr

Servicenummer: 01803 171017

Festnetznummer: 030 259379514

Hier steht ein professionelles Team

bereit, um über das Krankheitsbild, die

Diagnose, den Umgang mit schwierigen

Verhaltensweisen oder rechtliche Fragen

zu sprechen, aber auch über persönliche

Fragen. Jedes Jahr nehmen zwischen

5000 und 6000 Menschen dieses

Angebot in Anspruch. Das Bundesministerium

für Familie, Senioren, Frauen und

Jugend sichert die Finanzierung des

Alzheimer-Telefons.

69


INTERVIEW: Mitarbeitende der Stadt Hannover

Im Netzwerk aktiv für Menschen

mit Demenz

Gespräche mit Mitarbeitenden der Stadt Hannover

Es gibt vielfältige Angebote für Menschen

mit Demenz und ihre Angehörigen

in Hannover. Damit dies noch bekannter

wird, hat der Kommunale Seniorenservice

Hannover (KSH) ein

Netzwerk mit Wohlfahrtsverbänden, Organisationen

und Pflegeeinrichtungen

geknüpft. Auch die Alzheimer Gesellschaft

Hannover e. V. gehört diesem

Netzwerk an. Ein Gespräch mit den

KSH-Mitarbeitenden Martina Herr

(stellvertretende Bereichsleiterin des

KSH), Christoph Gimmler (Projektkoordinator),

Lilli Walter (Beraterin für russische

Zuwanderer) sowie Cordula Bolz

(Kompetenzzentrum Demenz am städtischen

Pflegezentrum Heinemanhof).

Aktiv für Menschen mit Demenz in

Hannover: (v. l.) Martina Herr, Lilli Walter,

Cordula Bolz und Christoph Gimmler

Welche Angebote gibt es für

Menschen mit Demenz seitens der

Stadt Hannover?

Martina Herr: Das Angebot ist sehr

breit gefächert. Dazu gehören insbesondere

Beratung und Information für Betroffene

und ihre Angehörigen in unseren

Senioren- und Pflegestützpunkten

und Pflegezentren sowie Einzelberatungen,

die über unser Seniorentelefon

(siehe Adressteil hinten in der Broschüre)

vereinbart werden können. Außerdem

bieten wir Einzelfallhilfe in

schwierigen Lebenssituationen vor Ort

durch Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter

sowie ehrenamtliche Serviceangebote

wie die „Formularlotsen“ an.

Cordula Bolz: Mitarbeitende der Pflegezentren

der Stadt Hannover bieten

Kurse für pflegende Angehörige, Betreuungsgruppen

für Menschen mit Demenz

und Stadtteilspaziergänge an.

Und wir sind gut in unseren Stadtteilen

vernetzt und können darüber informieren,

welche weiteren Hilfen es für Betroffene

vor Ort gibt.

70


INTERVIEW: Mitarbeitende der Stadt Hannover

Wie fühlt es sich an, wenn das

Orientierungsvermögen eingeschränkt

ist? Box des „Demenz-Parcours“

Lilli Walter: Ich berate als Muttersprachlerin

russische Zuwandererinnen

und Zuwanderer, die Fragen zur Pflege

und dem Thema Demenz haben. Wir

haben auch Kolleginnen und Kollegen,

die Zuwanderer in türkischer, englischer,

französischer und italienischer Sprache

informieren können.

Seit 2012 gibt es das Netzwerk

Demenz-aktiv – worum geht es

dabei?

Christoph Gimmler: Dieses Netzwerk

bündelt und vernetzt die vorhandenen

Angebote. Ziel ist die Verbesserung der

Lebenssituation von Menschen mit Demenz

und ihren Angehörigen. Wir

haben dies beispielhaft in den Stadtteilen

Kirchrode und Linden-Nord begonnen.

Dort wurde ermittelt, was an Angeboten

vorhanden ist, um diese dann

besser miteinander zu vernetzen und

vor allem bekannter zu machen. Außerdem

entstanden neue Initiativen und

Gruppen zum Thema Demenz.

Martina Herr: Eines der Ziele war und

ist es auch, die Öffentlichkeit für das

Thema Demenz zu sensibilisieren. Dies

geschieht durch Fachtage. Unser Veranstaltungsprogramm

(„Aktiv durch das

Halbjahr“) steht grundsätzlich allen

Menschen ab 60 offen und enthält

immer auch spezielle Angebote für

Menschen mit Demenz und deren Angehörige.

Es gab auch zwei besondere Projekte,

bei denen mit Demenzerkrankten

Rockmusik gemacht wurde und

Theaterarbeit . ..

Christoph Gimmler: Ja, da haben wir

etwas Neues gewagt und wirklich positive

Erfahrungen gemacht. Demenz wird

ja oft nur als ein Thema von Medizin

und Pflege wahrgenommen. Viel zu kurz

kommen die Fähigkeiten und die Lebenslust,

die Menschen mit Demenz ja

auch noch haben. Die Ergebnisse dieser

beiden Kulturprojekte haben uns davon

überzeugt, dass da viel möglich ist. An

den Projekten waren auch Mitarbeitende

von Pflegeinrichtungen beteiligt,

die sich erstaunt bis begeistert geäußert

haben. Deshalb hoffen wir, dass es zukünftig

noch mehr solcher Angebote

geben wird.

Im Rahmen Ihrer Netzwerk-Arbeit

entstand auch die Idee, einen

sogenannten Demenz-Parcours

einzusetzen. Was hat es damit auf

sich?

Christoph Gimmler: Mit dem aus 13

Stationen bestehenden interaktiven

Parcours können Sie die Symptome

einer Demenz simulieren und zum Beispiel

nachempfinden, wie hilflos Sie sich

fühlen, wenn Sie mit eingeschränktem

Orientierungsvermögen und nachlassender

Beweglichkeit Alltagssituationen

meistern müssen. Wir nutzen den Parcours

zur Sensibilisierung, Schulung

und Fortbildung von Fachkräften in der

Pflege und Betreuung von Menschen

mit Demenz, Ehrenamtlichen oder interessierten

Bürgerinnen und Bürgern. Der

Parcours kann ausgeliehen werden.

weitere Informationen: www.seniorenberatunghannover.de

71


REPORTAGE: Besuch einer Selbsthilfegruppe

„Manchmal möchte ich nur mal in Ruhe

heulen!“

Besuch in einer Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit Demenz

Sechs Frauen und drei Männer sitzen

an diesem Mittwochvormittag im Frühsommer

um einen liebevoll gedeckten

Kaffeetisch mit sommerlicher Dekoration.

Gruppenleiter Uwe Hoppe begrüßt

die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der

Gesprächsrunde für Angehörige in den

Räumen der Alzheimer Gesellschaft in

Hannover. Sie sind zwischen Anfang

sechzig und Ende achtzig Jahre alt. Sie

haben sehr unterschiedliche Lebensläufe

und kommen aus ganz verschiedenen

Berufen. Manche sind kulturell

interessiert, andere lieben Sport und

Bewegung in der Natur oder kochen

gerne. Die meisten wären sich wohl nie

begegnet, wenn sie nicht ein gemeinsames

Thema hätten: Ihre Ehepartner sind

an Demenz erkrankt. Und sie haben das

Bedürfnis, sich darüber auszutauschen.

Dagmar Sch. ist erst zum vierten Mal

dabei. Seit ihr Mann dreimal in der

Woche in eine Tagespflege geht, hat sie

wieder etwas Zeit für eigene Unternehmungen.

Der Austausch in der Gruppe

tut ihr sehr gut, sagt Dagmar Sch.: „Hier

habe ich gemerkt, dass ich nicht allein

bin mit meinen Problemen!“ Und Probleme

haben sie alle. Mit der Hilflosigkeit

ihrer Partnerinnen und Partner, mit

ihren eigenen Ängsten, der abnehmenden

Sprach- und Verständigungsmöglichkeit

der Erkrankten, ihrer Ruhelosigkeit

oder der starken Veränderung ihrer

Persönlichkeit.

Die meisten in dieser Gruppe haben

ihren Partner beziehungsweise ihre

Partnerin einige Jahre selbst betreut

und gepflegt, dann aber doch in eine

Einrichtung gegeben. „Es war schrecklich,

meinen Mann ins Pflegeheim

geben zu müssen“, sagt Ellen T., aber es

ging einfach nicht mehr, ich war mit

meinen Kräften am Ende!“ Die anderen

nicken zustimmend. Wenn der Lebenspartner

nachts kaum noch einmal

durchschläft, wenn Inkontinenz entsteht

oder die zunehmende Hilflosigkeit

in aggressivem Handeln mündet, sehen

sich die meisten mit dieser Entscheidung

konfrontiert, die eigentlich niemand

vorher so wollte.

Ständig bis an die eigenen Grenzen

gehen – und trotzdem ein schlechtes

Gewissen

Viele missachten auch lange die Signale

von Überforderung, die der eigene

Körper sendet. Gerda K.s Mann ist vor

drei Jahren gestorben. Viele Jahre hat

sie ihren Mann selber gepflegt, seine

letzten Lebensjahre verbrachte er im

Heim. Gerda K. war täglich bei ihm, half

beim Essen und vielem anderen. Zuletzt

hat ihr Mann nicht mehr sprechen

können und hat sie nicht mehr erkannt.

Als er verstarb, brach sie selbst zusammen

und verbrachte einige Zeit in einer

Tagesklinik. Die Gruppentreffen helfen

ihr dabei, mit den Erlebnissen fertig zu

werden, sagt sie.

Auch Eckart B. besucht seine Frau in

einer Pflegeinrichtung. Der Rentner aus

Pattensen fährt dafür täglich eine gute

Stunde mit dem Bus, um den ganzen

Nachmittag bei ihr sein zu können.

„Meine Frau fühlt sich dort mittlerweile

wohl“, sagt Eckart B., „aber trotzdem

habe ich manchmal ein schlechtes Gewissen!“

Das Gefühl kennen hier alle,

egal, wie aufopferungsvoll sie sich um

ihre kranken Ehemänner und Ehefrauen

kümmern.

Noch schlimmer aber ist für viele die

gesellschaftliche Isolation. Freunde und

Bekannte machen sich oft rar, meiden

den Kontakt – oft aus Unsicherheit. „Ich

habe manchmal das Gefühl, die Pest

zu haben“, meint Ellen T. Dagmar Sch.

berichtet dagegen, dass sie im Freundeskreis

viel Unterstützung erfahre. „Da

ruft schon mal eine Freundin an und

bietet an, den Nachmittag mit ihrem

Mann zu verbringen, damit sie einmal in

Ruhe etwas für sich tun kann. „Zeit zu

schenken, ist das Schönste, was man

tun kann“, darin sind sich alle einig.

72


REPORTAGE: Besuch einer Selbsthilfegruppe

Zuhören, mitteilen, unterstützen: Angehörige von Demenzerkrankten tauschen sich in einer Gesprächsgruppe aus.

Vertraulichkeit ist oberstes Gebot

In der Gruppe werden aber nicht nur

Sorgen und Nöte besprochen. „Wir tauschen

uns in der Gruppe auch über neue

Erkenntnisse zur Krankheit aus und über

Erfahrungen im Umgang mit Ärzten,

Behörden und Pflegeeinrichtungen oder

andere wichtige Dinge im Alltag mit

Demenzkranken“, erklärt Uwe Hoppe,

der die Gesprächsgruppe seit elf Jahren

ehrenamtlich leitet. Als Moderator

greift er nur selten in das Gespräch ein,

wenn es beispielsweise darum geht,

dass jeder einmal zu Wort kommen soll.

Oder er gibt Impulse, um die Gruppenteilnehmer

immer mal wieder zu motivieren,

an sich selber und die eigene

Gesunderhaltung zu denken. Außerdem

ist Vertraulichkeit das oberste Gebot.

„Alles was hier geäußert wird, bleibt in

diesen Räumen“, erklärt Hoppe.

Eigene Zeit zum Entspannen ist

wichtig

„Womit entspannen Sie sich, was sind

ihre Erholungsräume?“, fragt er heute in

die Runde. Gerhard M. meint, bei ihm

seien das die täglichen Rituale, wenn er

alleine zu Hause sei. Auch er besucht

seine Frau täglich in einer Pflegeeinrichtung.

Wenn er sie verlässt, sagt er

zu ihr, dass er zum Sport muss, „das

akzeptiert sie!“. Zu Hause genießt er

dann ruhige Stunden, zum Beispiel beim

Kochen. Andere entspannen sich beim

Spiel mit den Enkelkindern oder im

eigenen Garten. Waltraud W., die ihren

Mann noch zu Hause pflegt, meint:

„Wenn ich mich mal in mein Zimmer

zurückziehen kann, um zu heulen, das

tut mir gut!“

Neben den Gruppen für Ehepartne -

rinnen und -partner bietet die Alzheimer

Gesellschaft auch Gesprächsgruppen für

Kinder von Erkrankten an.

73


MENSCHEN MIT DEMENZ: Finanzielle Leistungen

Finanzielle Leistungen

Menschen mit Demenz haben einen Anspruch auf Leistungen

von der Pflegeversicherung. Denn bei der Einschätzung

eines Pflegebedarfs werden geistig und psychisch bedingte

Einschränkungen genauso berücksichtigt wie körperliche

Gebrechen.

Tipp

Angehörige

können die

Gutachterin bzw.

den Gutachter bei der

Begutachtung zu Hause zusätzlich um

ein Gespräch unter vier Augen ohne

Beisein des Kranken bitten, um offen

über die Defizite des Erkrankten

sprechen zu können, ohne diesen

dadurch zu kränken.

Zur Vorbereitung ist es sinnvoll, ein

Pflegetagebuch sowie den „Selbst-

einschätzungsbogen für pflegende

Angehörige von Menschen mit Demenz

zur Vorbereitung auf die Begutachtung

zum Pflegegrad“ auszufüllen. Beides

stellt die Deutsche Alzheimer Gesell -

schaft im Internet zur Verfügung.

Um Leistungen der Pflegeversicherung

zu erhalten, muss der Betreffende oder

sein rechtlicher Vertreter einen Antrag

bei der Pflegekasse stellen. Diese ist

immer bei der Krankenkasse des Ver -

sicherten angesiedelt. Sie beauftragt

den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung

(MDK) oder einen unabhängigen

Gutachter, einen Hausbesuch

zur Einstufung des Pflegebedürftigen

vorzunehmen. Der Gutachter kündigt

sich schriftlich an.

Es ist ratsam, sich sorgfältig auf diesen

Besuch vorzubereiten. Gut geeignet ist

dafür der „Selbsteinschätzungsbogen für

pflegende Angehörige von Menschen

mit Demenz zur Vorbereitung auf die

Begutachtung zum Pflegegrad“ von der

Deutschen Alzheimer Gesellschaft, denn

er geht speziell auf Demenz als Pflege -

ursache ein. Dieser zwölfseitige Fragebogen

steht auch im Internet unter

www.deutsche-alzheimer.de zum Herunterladen

bereit. Die Alzheimer Gesellschaft

Hannover berät Betroffene und

Angehörige auch darüber, wie sie einen

Pflegegrad oder eine Höher stufung erfolgreich

beantragen können.

Zum Hausbesuch der Gutacherin bzw.

des Gutachters sollten ein aktueller Medikamentenplan,

ärztliche Bescheinigungen

oder Krankenhausberichte und

gegebenenfalls die Pflegedokumen -

tation des Pflegedienstes bereitliegen.

Beim Einstufungsbesuch müssen die

Gutachter auch die pflegenden Angehörigen

befragen. Gerade bei Menschen

mit Demenz ist es unabdingbar, dass sie

die Aussagen von Angehörigen oder

Pflegekräften berücksichtigen, da die

Leistungsfähigkeit des Kranken stark

schwanken kann. Angehörige können zu

ihrer Unterstützung eine Vertrauens -

person hinzuziehen, auch von der Alzheimer

Gesellschaft oder einem ambulanten

Pflegedienst.

Die Pflegebedürftigen erhalten das Gutachten

und den Bescheid über die Einstufung

von der Pflegekasse. Wenn der

Bescheid falsch oder ungünstig erscheint,

kann man dagegen Widerspruch

einlegen. Wird der Widerspruch abgelehnt,

ist eine kostenfreie Klage vor dem

Sozialgericht möglich.

Pflegebedürftig im Sinne des Sozial -

gesetzbuches sind Personen, die „gesund-

heitlich bedingte Beeinträchtigungen

der Selbstständigkeit oder der Fähig -

keiten aufweisen und deshalb der Hilfe

durch andere bedürfen. Es muss sich

um Personen handeln, die körper liche,

kognitive oder psychische Be ein -

74


MENSCHEN MIT DEMENZ: Finanzielle Leistungen

trächtigungen oder gesundheitlich bedingte

Belastungen oder Anforderungen

nicht selbstständig kompensieren oder

bewältigen können.“

Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen

können folgende sechs „Module“

betreffen:

1. Mobilität: Wie selbstständig kann

sich ein Mensch fortbewegen und

seine Körperhaltung ändern?

2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten:

Wie gut findet sich ein

Mensch im Alltag örtlich und zeitlich

zurecht? Kann er für sich selbst Entscheidungen

treffen? Kann er Gespräche

führen und Bedürfnisse mitteilen?

3. Verhaltensweisen und psychische

Problemlagen: Wie häufig benötigt

ein Mensch Hilfe aufgrund von psychischen

Problemen und Verhaltensweisen

wie etwa aggressivem oder

ängstlichem Verhalten?

4. Selbstversorgung: Wie selbstständig

kann sich ein Mensch im Alltag versorgen

bei der Körperpflege, beim Ankleiden,

beim Essen und Trinken?

5. Bewältigung von und selbstständiger

Umgang mit krankheits- oder the -

rapiebedingten Anforderungen und

Belastungen: Welche Unterstützung

benötigt ein Mensch beim Umgang

mit der Krankheit und bei Behandlungen

– zum Beispiel bei Medikamentengabe,

Verbandswechsel, Diät,

Dialyse oder Beatmung?

6. Gestaltung des Alltagslebens und

sozialer Kontakte: Wie selbstständig

kann ein Mensch seinen Tagesablauf

planen oder Kontakte pflegen?

Der Gutachter schätzt für jede der sechs

Module den Grad der Selbstständigkeit.

Es ergibt sich für jeden Bereich ein Wert

zwischen 0 und 3 Punkten. Die Punktwerte

fließen dann in unterschiedlicher

Gewichtung in die Ermittlung des Pflege -

grades ein.

Monatliche Leistungen

Pflegebedürftige ab Pflegegrad 2 erhalten

aus der Pflegeversicherung monat -

liche Leistungen entweder als Pflegegeld,

das zur freien Verfügung steht,

oder als Pflegesachleistungen, die über

ambulante Pflegedienste oder freie

Pflegefachkräfte abgerechnet werden

können. Pflegegeld und -sachleistungen

Ein Grundbedürfnis: im Alter und bei

Krankheit gut versorgt sein

75


MENSCHEN MIT DEMENZ: Finanzielle Leistungen

Lassen Sie sich beraten

Die Bestimmungen der Pflegeversicherung

und die Beantragung von Leis tun gen

sind zum Teil recht kom pli ziert. Deshalb

sollten Sie sich ausführlich informieren

oder eine Beratung auf suchen, zum

Beispiel bei Pflegestützpunkten, Pflege -

kassen oder der Alzheimer Gesellschaft.

Ausführliche Informationen enthält der

von der Deutschen Alzheimer Gesell -

schaft herausgegebene „Leitfaden

zur Pflege ver siche rung“. Mit

dem Pflegeleistungs-Helfer

des Bundesgesundheits -

minis te riums können Sie sich

im Internet die indi viduellen

Leistungs ansprüche zu sammen -

stellen:

www.bundesgesundheitsministerium.de/

service/pflegeleistungs-helfer.html. Weitere

Informationen zum Pflegestärkungsgesetz

finden Sie unter:

www.pflegestaerkungsgesetz.de.

Informationen über das Begutachtungsverfahren

geben die Medizinischen Dienste

unter: www.pflegebegutachtung.de

können auch kombiniert werden.

Zusätzlich stehen Leistungen für teil -

stationäre Tages- oder Nacht-Pflege -

einrichtungen zur Verfügung.

Jeder Pflegebedürftige hat unabhängig

vom Pflegegrad Anspruch auf einen

sogenannten Entlastungsbetrag in Höhe

von 125 Euro pro Monat. Dieser Betrag

ist zweckgebunden und wird nicht bar

ausgezahlt. Damit können beispielsweise

Tages- und Nachtpflege finanziert

werden, Einsätze von Pflegediensten

(außer zur Unterstützung bei der

Körperpflege) oder Kurzzeitpflege, aber

auch der Besuch von ehrenamt lichen

Helfer*innen und in Betreuungs gruppen,

Unterstützung im Haushalt und weitere

Entlastungshilfen.

Auch für die stationäre Pflege im Heim

werden monatliche Leistungen zur Verfügung

gestellt.

Jährliche Leistungen

Pflegebedürftigen ab Pflegegrad 2 stehen

für einen Kurzzeitpflegeaufenthalt

bis 1612 Euro pro Kalenderjahr zu. Für

die Verhinderungspflege im häuslichen

oder im stationären Bereich wird bei

Verhinderung des pflegenden Angehörigen

oder einer ehrenamtlichen Pflegeperson

die gleiche Leistung gewährt.

Wird eine der Leistungen nur teilweise

in Anspruch genommen, können bis zu

806 Euro der Kurzzeitpflegeleistung für

Verhinderungspflege genutzt werden

oder umgekehrt die gesamte Verhinderungspflegeleistung

von 1612 Euro für

Kurzzeitpflege. Eine Pflegeperson kann

auch stundenweise verhindert sein,

etwa um einzukaufen, private Termine

wahrzunehmen oder sich zu erholen.

Weitere Leistungen

Pflegebedürftige haben Anspruch auf

technische Hilfsmittel. Wenn die Pflegekasse

zum Beispiel den Bedarf für ein

Pflegebett anerkennt, wird es finanziert.

Für Verbesserungen des Wohnumfeldes

können Zuschüsse von bis zu 4000

Euro je Maßnahme gezahlt werden. Bei

Bedarf übernehmen die Pflegekassen

auch die Kosten für Hilfsmittel zum

Verbrauch wie Einmalhandschuhe von

bis zu 40 Euro pro Monat.

76


MENSCHEN MIT DEMENZ: Finanzielle Leistungen

Unter bestimmten Umständen übernehmen

Pflegekassen Sozialversicherungsbeiträge

für pflegende Angehörige.

Wer ausschließlich Pflegegeld erhält,

muss ab Pflegegrad 2 in bestimmten

Zeitabständen Pflegeberatungsbesuche

von ambulanten Diensten oder neu -

tralen Beratungsstellen in Anspruch

nehmen. Wer Sachleistungen bekommt,

kann die Besuche ebenfalls anfordern,

ist aber nicht dazu verpflichtet. Darüber

hinaus besteht Anspruch auf eine Beratung

durch Pflegeberater bei den Pflegestützpunkten

und bei der Pflegekasse.

Das Leben in selbst organisierten am -

bulant betreuten Wohngemeinschaften

wird gesondert unterstützt. Unter

bestimmten Voraussetzungen erhalten

Pflegebedürftige dafür monatlich 214

Euro zusätzlich. Zudem bekommen sie

als Starthilfe zum Aufbau einer WG pro

Person 2500 Euro, insgesamt jedoch

maximal 10000 Euro pro WG.

Die Pflegekassen übernehmen unter

bestimmten Umständen Sozialversicherungsbeiträge

für pflegende Angehörige

und schließen diese in die gesetzliche

Unfallversicherung ein. Ab Pflegegrad 2

und einem zeitlichen Aufwand von mindestens

10 Stunden pro Woche, verteilt

auf zwei oder mehr Tage, erhalten private

Pflegepersonen, die nicht mehr als 30

Stunden wöchentlich berufstätig sind,

Beiträge zur Rentenversicherung. Zur

besseren Vereinbarkeit von Pflege und

Beruf gibt es für Arbeitnehmerinnen und

Arbeitnehmer Möglichkeiten zur unbezahlten,

aber sozialversicherungspflichtigen

Freistellung für bis zu sechs

Monate nach dem Pflegezeitgesetz oder

zur Reduzierung der Arbeitszeit für bis

zu zwei Jahre nach dem Familienpflegezeitgesetz.

Leistungen bei Pflegegrad 1

Bei Pflegegrad 1 stehen als finanzielle

Leistungen nur der monatliche Entlastungsbetrag

von 125 Euro, bis zu 4000

Euro für die Verbesserung des Wohnumfeldes,

genehmigte technische Hilfs -

mittel zur Pflege und die Sonderleistung

von 214 Euro monatlich zum Leben in

einer Pflegewohngemeinschaft zur Verfügung.

Eine Besonderheit ist, dass der

Entlastungsbetrag bei Pflegegrad 1 daneben

auch für Unterstützung bei der

Körperpflege durch einen Pflegedienst

sowie für die Kosten stationärer Pflege

eingesetzt werden kann.

Schwerbehindertenausweis

Einen Schwerbehindertenausweis

bekommen Personen, deren Alltag

zum Beispiel infolge einer chronischen

Erkrankung stark beeinträchtigt ist.

Dazu zählen auch Menschen mit

Demenz. Auf dem Ausweis wird der

Grad der Behinderung von 20 bis 100

angegeben. Außerdem zeigen Merk -

zeichen besondere Beein trächtigungen

an, zum Bei spiel „G“ für Gehbehinderung.

Je nach Behinderungsgrad und

Merkzeichen berechtigt der Ausweis

zum Beispiel

– zur unentgeltlichen Nutzung

öffentlicher Verkehrsmittel

(bei Bedarf mit einer

Begleitperson)

– zur Ermäßigung der

Rundfunkgebühr

– zur Gewährung von

Steuer erleichterungen.

Der Schwerbehindertenausweis

wird zum Beispiel beim

Niedersächsischen (Nds.) Landesamt für

Soziales, Jugend und Familie (ehemals

Versorgungsamt Hannover) beantragt

(Schiffgraben 30-32, 30175 Hannover,

Telefon: 0511 89701-0). Hier erhalten Sie

auch weitergehende Informationen und

Beratung.

77


INTERVIEW: Annette Loer

„Es geht um Selbstbestimmung!“ –

Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht

und Betreuungsrecht

Interview mit der Betreuungsrichterin Annette Loer

Es kann jeden und jede treffen. Wir erleben

einen Unfall, werden schwer verletzt

und verlieren das Bewusstsein.

Wenn dann Entscheidungen zu treffen

sind, medizinische, finanzielle oder auch

alltägliche, müssen andere für uns

reden und handeln. Im Falle einer Demenzerkrankung

kommt in aller Regel

ein Zeitpunkt, ab dem die Betroffenen

nicht mehr für sich entscheiden können.

Wer sichergehen will, dass dann ein vertrauter

Angehöriger oder eine Freundin

handeln darf, muss es vorher schriftlich

verfügen. Was wir mit Patientenver -

fügung und Vorsorgevollmacht regeln

können und was das Betreuungsrecht

beinhaltet, erläutert die hannoversche

Betreuungsrichterin Annette Loer.

Was kann in einer Patientenver -

fügung geregelt werden?

Eine Patientenverfügung sollten alle

Menschen machen, die bestimmte Vorstellungen

davon haben, wie sie im Falle

einer lebensbedrohlichen Erkrankung

oder am Lebensende medizinisch versorgt

werden wollen und welche Behandlungen

sie wollen oder nicht wollen.

Es ist empfehlenswert, das möglichst

konkret und präzise zu fassen.

„Ich will nicht an Schläuchen hängen“

ist als Formulierung eher ungeeignet.

Denn sicher wollen viele ja nicht darauf

verzichten, wenn sie zum Beispiel nach

einem Unfall vorübergehend ein Be -

atmungsgerät benötigen. Es gibt hier

eine Aussicht auf Gesundung – das ist

also wahrscheinlich nicht gemeint.

Reicht es, Vordrucke auszufüllen?

Es gibt sehr viel Informationsmaterial

zu diesem Thema. Es lohnt sich, verschiedene

Vordrucke anzugucken und

daraus selber etwas zusammenzustellen.

Es ist besser, selber zu formulieren,

was einem wichtig ist. Zum Beispiel:

„Mir ist wichtig, dass ich noch bewusst

wahrnehmen kann ...“ oder „Ich möchte

vor allem keine Schmerzen erleiden.“

Warum ist eine Vorsorgevollmacht

wichtig?

Viele wissen es nicht: Nahe Angehörige,

auch Ehepartnerinnen und -partner sind

nicht automatisch berechtigt, Entscheidungen

zu treffen, wenn wir es selber

nicht mehr können. Dies gilt in unserem

Recht nur für Eltern gegenüber ihren

minderjährigen Kindern. Wer also

möchte, dass der Ehepartner, ein Kind

oder eine andere nahestehende Person

berechtigt ist, für uns zu sprechen,

sollte dies schriftlich in einer Vollmacht

festlegen.

Können Sie ein Beispiel geben?

Sie werden nach einem Verkehrsunfall

schwer verletzt und bewusstlos in ein

Krankenhaus eingeliefert. Dort benötigen

Chirurgen und Anästhesisten vor

jedem Eingriff eigentlich Ihr Einverständnis.

Natürlich werden Sie zunächst

notfallmedizinisch behandelt. Aber für

alles Weitere, und das können medizinische

Eingriffe von sehr weitreichender

Bedeutung sein, wie beispielsweise eine

Amputation, brauchen die Ärzte Ihre

Einwilligung – oder die Einwilligung

einer für diesen Fall bevollmächtigten

Person. Genauso verhält es sich mit

finanziellen und behördlichen Angelegenheiten:

Sie müssen schriftlich festhalten,

wer über welche Bereiche Ihres

Lebens entscheiden darf, wenn Sie es

nicht mehr können. Das kann eine, es

können aber auch mehrere Personen

sein, die Sie in einzelnen Bereichen vertreten

dürfen.

Müssen Patientenverfügung und

Vorsorgevollmacht notariell beglaubigt

werden?

Nein, der Gang zum Notar ist nicht

unbedingt nötig – außer, es geht um

weitreichende Geschäftsvollmachten

wie etwa für Immobilienverkäufe oder

es ist ein umfangreiches Vermögen vor-

78


handen. Die Vollmacht sollte aber möglichst

schriftlich angefertigt werden,

zumindest die persönliche Unterschrift

mit Datumsangabe ist zwingend nötig.

Und Banken akzeptieren nur spezielle

Vollmachten auf eigenen Formularen.

Sie sollten außerdem auf jeden Fall mit

den Personen, die Sie bevollmächtigen

wollen, sprechen und ihnen auch mitteilen,

wo Sie die Vollmacht aufbewahren

oder hinterlegen. Ich empfehle

außerdem, mindestens alle zwei Jahre

die Unterschrift zu erneuern, damit im

Ernstfall deutlich ist, dass die Vollmacht

auch aktuell gültig ist. Patientenver -

fügungen sind schriftlich zu erstellen.

Gibt es spezielle Empfehlungen für

Menschen, die an Demenz erkrankt

sind und ihre Angehörigen?

Beides, Vorsorgevollmacht wie Patientenverfügung,

müssen verfasst werden,

solange die Person noch geschäfts- bzw.

einwilligungsfähig ist. Wenn erste

Anzeichen einer Demenz da sind, sollte

daran gedacht werden, denn bei

Demenzerkrankungen muss davon ausgegangen

werden, dass schließlich alle

Lebensbereiche betroffen sind.

Was ist eine rechtliche Betreuung

und in welchen Fällen wird sie

angeordnet?

Das Betreuungsrecht ist eine besondere

Form staatlicher Fürsorge für Erwachsene,

die nicht in der Lage sind, ihre

Angelegenheiten selbst in die Hand zu

nehmen. Das gilt für Menschen mit geistigen

oder seelischen Behinderungen

oder mit psychischen Erkrankungen, zu

denen auch eine fortgeschrittene Demenzerkrankung

zählt. Das örtliche Betreuungsgericht

stellt den Betroffenen

rechtliche Betreuerinnen oder Betreuer

zur Seite, die sie in einem fest gelegten

Umfang bei zu treffenden Entscheidungen

oder Rechtsgeschäften unterstützt

und bei Bedarf rechtlich vertritt. Es wird

in der Regel nur dann angewendet, wenn

keine Vorsorgevollmacht vorliegt – oder,

wenn der Bevollmächtigte selbst nicht

mehr dazu in der Lage ist.

Können auch Angehörige Betreue rinnen/

Betreuer werden?

Die meisten Betreuungen werden an

Personen übertragen, die den Betroffenen

nahestehen, also Ehepartner oder

Betreuungsrichterin Annette Loer,

Hannover

Angehörige. Bei Demenzerkrankten sind

über 80 Prozent der rechtlichen Betreuer

Angehörige. Nur dann, wenn

niemand Geeignetes vorhanden ist, oder

wenn die Bevollmächtigten selber nicht

mehr in der Lage sind, für die Betroffenen

tätig zu sein, werden ehrenamtlich

tätige Betreuerinnen und Betreuer eingesetzt.

Kompliziertere Fälle, in denen

schwierige Entscheidungen oder umfangreiche

Rechtsgeschäfte erforderlich

sind, werden an Berufsbetreuer über -

geben.

Für welche Dinge sind rechtliche

Betreuer zuständig?

Zunächst einmal Folgendes: Eine rechtliche

Betreuung bedeutet nicht, was oft

angenommen wird, dass jemand „entmündigt“

wird, also automatisch geschäftsunfähig

ist. Das eine hat mit dem

anderen nichts zu tun. Solange die

Betroffenen sich selbst nicht schaden,

können sie beispielsweise weiterhin

selbstständig Einkäufe tätigen. Sie

dürfen auch medizinische Maßnahmen

ablehnen, wenn sie die Bedeutung noch

verstehen. Das Betreuungsgericht legt

fest, in welchen Lebensbereichen die

Vertretung erfolgen soll. Typische und

häufig vorkommende Tätigkeiten sind

beispielsweise der Schriftverkehr mit

der Krankenkasse und Behörden, Vertragsabschlüsse

mit Pflegediensten und

Heimen sowie Entscheidungen über

medizinische Maßnahmen.

(siehe auch Seite 80/81)

79


MENSCHEN MIT DEMENZ: Rechtliches

Haftung und Versicherung

Wer aufgrund einer Demenz nicht in der

Lage ist, die Folgen seines Handelns zu

überblicken oder die Unrechtmäßigkeit

einzusehen, der gilt vor dem Gesetz als

„nicht schuldfähig“ oder „nicht delikt -

fähig“. Für Schäden, die eine nicht

schuldfähige Person verursacht, kann

in der Regel weder sie selbst noch ihre

Angehörigen verantwortlich gemacht

werden – beispielsweise wenn sie im

Laden etwas mitnimmt, ohne zu be -

zahlen. Nur wenn einem Angehörigen

vom Betreuungsgericht ausdrücklich die

gesamte Personensorge und Beaufsich -

tigung eines Menschen mit Demenz über -

tragen wurde, haftet dieser für Schäden.

Allerdings sollten Angehörige grund sätz -

lich versuchen, vorhersehbare Ge fahren -

situationen zu vermeiden. Wenn bei -

spiels weise die demenzerkrankte Ehefrau

schon wiederholt Blumentöpfe vom

Balkon auf den Gehweg geworfen hat,

dann sollte der Ehemann darauf achten,

dass dort keine Blumentöpfe oder

ähnliche Gegenstände mehr

stehen. Sonst kann er unter

Umständen mitverantwortlich

gemacht werden, wenn

etwas passiert.

Die private Haftpflichtversicherung

muss über die Demenz -

erkrankung informiert werden. Sie prüft

im Schadensfall automatisch, ob der

Angehörige überhaupt haftbar gemacht

werden kann. Es gibt auch Haftpflicht -

versicherungen, die die Absicherung von

„deliktunfähigen erwachsenen Personen“

mit einschließen. Sie zahlen in einem

gewissen Rahmen auch für Schäden,

für die diese nach dem Gesetz nicht

ver antwortlich gemacht werden können.

Rechtliche Fragen

Spätestens im frühen Stadium einer Demenzerkrankung

sollte es an der Zeit sein, sich um Vorsorgevollmacht,

Patienten verfügung und Testament zu kümmern.

Geschäftsfähigkeit

Wer durch eine Demenzerkrankung so

weit in seiner Denk- und Urteilsfähigkeit

beeinträchtig ist, dass er die Bedeutung

und Folgen eines Rechtsgeschäfts

– zum Beispiel eines Kaufvertrags –

nicht mehr verstehen und vernünftig

abwägen kann, gilt im juristischen Sinn

als geschäftsunfähig. Im frühen Stadium

einer Demenz ist die Geschäfts -

fähigkeit häufig noch vorhanden. Bei

einer mittelschweren oder schweren

Demenz ist sie meist nicht mehr gegeben.

Die Übergänge sind fließend. In der

Geschäftsfähigkeit kann es Abstufungen

geben: Jemand ist beispielsweise

nicht mehr in der Lage, einen komplizierten

Pachtvertrag mit vielen Klauseln

zu verstehen, kann aber noch problemlos

einen neuen Staubsauger kaufen.

Wenn die Geschäftsfähigkeit ständig

und in allen Bereichen nicht mehr besteht,

kann ein Arzt die Geschäfts -

unfähigkeit bescheinigen. Damit kann

man auch Käufe und Verträge rück -

gängig machen, die eine an Demenz

erkrankte Person abgeschlossen hat.

Vorsorgevollmacht

Wer für den Fall vorsorgen will, dass er

sich aus gesundheitlichen Gründen

nicht mehr selbst um seine Angelegenheiten

kümmern kann, kann mit

einer Vorsorgevollmacht wichtige Ent -

scheidungen auf eine Person seines

Ver trauens übertragen. Das ist auch

zwischen Eheleuten nötig! Fälschlicherweise

denken viele Ehepaare, sie hätten

automatisch füreinander die Vorsorgevollmacht,

aber das stimmt so nicht.

Die Vertrauensperson kann zum Beispiel

bevollmächtigt werden,

– Entscheidungen über medizinische

Behandlungen zu treffen

– die finanziellen Angelegenheiten zu

regeln

– Verträge zu unterschreiben

– zu entscheiden, wo der erkrankte

Mensch leben soll.

Für die finanzielle Vorsorge müssen

beide gemeinsam zur Bank gehen.

Banken verwenden eigene Formulare

für Vollmachten.

Rechtsgültige Vollmachten können nur

voll geschäftsfähige Personen erteilen.

Betroffene müssen sie daher rechtzeitig

ausstellen, spätestens im frühen Stadium

einer Demenz. Im Zweifelsfall

kann man die Vollmacht von einem

Notar beglaubigen lassen. Wenn Immobilien

vorhanden sind, ist zum Verkauf

immer eine notariell beglaubigte Vollmacht

erforderlich. Die Vorsorgevollmacht

sollte bei den wichtigen Unter -

lagen verwahrt werden. Der oder die

80


MENSCHEN MIT DEMENZ: Rechtliches

Bevollmächtigte sollte dar über informiert

sein und darauf Zugriff haben.

Eine Vorsorgevollmacht ist an keine

bestimmte Form gebunden, sie kann

handschriftlich oder auf Vor drucken

verfasst werden. Viele glauben, die Vorsorgevollmacht

entspreche einer Entmündigung,

aber seit 1992 gilt das neue

Betreuungsrecht und eine Entmündigung

(Entziehung der vollständigen Geschäftsfähigkeit)

ist nicht mehr möglich

(vgl. hierzu auch die Ausführungen der

Betreuungsrichterin Seite 78).

Patientenverfügung

Patienten müssen allen ärztlichen Maßnahmen

zustimmen. Für den Fall, dass

sie die Art und den Zweck der ärztlichen

Maßnahmen nicht mehr verstehen, ist

eine Patientenverfügung wichtig. Sie

legt fest, welche medizinischen Maßnahmen

im Fall eines lebensbedroh -

lichen Zustandes ergriffen oder unterlassen

werden sollen – beispielsweise

wird die Flüssigkeitszufuhr erlaubt, aber

die künstliche Ernährung untersagt.

In der Patientenverfügung kann auch

eine Person bestimmt werden, die für

die Erkrankte bzw. den Erkrankten ge -

gebenenfalls über solche Maßnahmen

entscheiden kann. Vor dem Aufsetzen

einer Patientenverfügung ist eine ausführliche

Beratung empfehlenswert,

zum Beispiel beim Hausarzt.

Am besten frühzeitig alles in die Wege

leiten und bei Rechtsfragen nichts dem

Schicksal überlassen.

Rechtliche Betreuung

Wenn jemand wichtige Entscheidungen

nicht mehr selbst treffen kann und

keine (Vorsorge-)Vollmacht ausgestellt

hat, können Angehörige beim zustän -

digen Amtsgericht eine „rechtliche Betreuung“

anregen. Wenn eine Vorsorgevollmacht

vorliegt, ist ein gerichtliches

Betreuungsverfahren entbehrlich – aber

nur für die Bereiche, die ausdrücklich

durch die Vollmacht abgedeckt werden.

Die Anregung kann sowohl von Angehörigen

als auch von Ärzten oder anderen

Personen ausgehen, die einen Hilfe -

bedarf erkennen. Das Gericht bestellt

dann eine Person, die den Betreffenden

INFO

Testament

Ein gültiges Testament muss hand -

schriftlich verfasst, mit Datum

versehen und eigenhändig unter -

schrieben sein. Der Verfasser muss

noch voll geschäftsfähig und sich

darüber im Klaren sein, was seine

Entscheidungen für die Erben

bedeuten. Wenn die Testierfähigkeit

infrage steht, sollte das Testament

notariell beurkundet werden, um

eine spätere Anfechtung zu ver -

meiden. Zusätzlich kann man die

Testierfähigkeit zum Zeitpunkt der

Unterzeichnung des Testaments

durch ein fachärztliches Gutachten

bestätigen lassen.

in allen notwendigen Bereichen vertreten

kann, zum Beispiel in Vermögensund

Gesundheitsfragen oder Wohnungsangelegenheiten.

Mit der Einrichtung

einer Betreuung sind Kosten verbunden,

die der Betroffene in der Regel

selbst zahlen muss. Kann er das nicht,

übernimmt der Staat die Kosten. Rechtliche

Betreuer unterstehen der Kontrolle

des Gerichts und müssen regelmäßig

Rechenschaft ablegen, insbesondere

über die Finanzen.

Patientenverfügungen müssen erstellt

werden, wenn die Betreffenden noch

einwilligungsfähig sind, das heißt, solange

sie verstehen, was ihnen erklärt

wird und daraufhin eine Entscheidung

treffen und diese mitteilen können.

81


ANSPRECHPARTNER / KONTAKTDATEN

Adressen zu den Artikeln:

Artikel 7 (Diagnose):

Gerontopsychiatrische Ambulanz

der MHH

Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie

und Psychotherapie

Professorin Dr. med. Petra Garlipp

Carl-Neuberg-Straße 1

30625 Hannover

Telefon: 0511 5323167

Gedächtnissprechstunde

im Henriettenstift

Sekretariat Professor Hager

Telefon: 0511 289-3222 oder -3223

Frau Kenklies

Telefon: 0511 2893804

E-Mail: geriatrie.dkh@diakovere.de

Klinikum Wahrendorff

Psychiatrische Institutsambulanz

Ilten

Rudolf-Wahrendorff-Straße 14

31319 Sehnde-Ilten

Telefon: 05132 902336

Artikel 11 (Mit Demenz

im Kranken haus):

DIAKOVERE Krankenhaus gGmbH

Friederikenstift

Humboldtstraße 5

30169 Hannover

Telefon: 0511 129-0

DIAKOVERE Krankenhaus gGmbH

Henriettenstift

Marienstrasse 72–90

30171 Hannover

Telefon: 0511 289-0

Förderverein für Alzheimer-

Betroffene und deren Angehörige

e. V. (AlBe)

www.alzheimer-betroffene.de

DRK-Krankenhaus Clementinenhaus

Lützerodestraße 1

30161 Hannover

Telefon: 0511 3394-0

Vinzenzkrankenhaus Hannover

GmbH

Lange-Feld-Straße 31

30559 Hannover

Telefon: 0511 950-0

Artikel 15 (Hilfen

für Angehörige und

Betroffene):

Alzheimer Angehörigen

Gruppe DRK

Lindenstraße 56

31535 Neustadt a. Rbge.

Birgitt Daschner

Telefon: 05137 821463

E-Mail: birgidas@web.de

AOK – Die Gesundheitskasse

für Niedersachsen

Hans-Böckler-Allee 13

30173 Hannover

Telefon: 0511 285-0

Anzeige: Seite 56, 57

Gesprächskreis für pflegende

Angehörige von demenziell

Erkrankten

(im Café Rosengarten vom

Wilhelm-Maxen-Haus)

Talkamp 21

30823 Garbsen

Dagmar Röttger

Telefon: 05131 476270

E-Mail: dag.roettger@web.de oder

Kerstin Schulz

Telefon: 05131 5025030

E-Mail: kerstin.schulz@kabelmail.de

Offener Treffpunkt für Angehörige

von demenzerkrankten Menschen

im Café Zeitlos, MOBILE e. V.

Mehrgenerationenhaus Pattensen

Göttinger Straße 25 a

30982 Pattensen

Angela Schulz

Telefon: 05101 109030

E-Mail: info@mobile-pattensen.de

Gesprächskreis für pflegende

Angehörige

DRK-Station Völksen

Steinhauer Straße 42

31832 Springe

Beate Müller-Rospunt

Telefon: 05041 9834900

E-Mail: mueller-rospunt@

drk-hannover.de

Gesprächskreis für pflegende

Angehörige von demenziell

Erkrankten, Arbeiterwohlfahrt

Peiner Straße 13

31315 Sehnde

Gerda Thölke

Telefon: 05138 1474

Anzeige: Seite 59 u.

Gesprächskreis und Selbsthilfe

pflegender Angehöriger von

Demenzkranken

Kursana Domizil

Deisterplatz 3

30890 Barsinghausen

Ingrid Wollenhaupt, Horst Merkel

Telefon: 05105 63967

E-Mail: Ingridwpt@t-online.de

Pflegende Männer

Freizeitheim Vahrenwald

Vahrenwalder Straße 92

30165 Hannover

G. Ehle, Telefon: 0163 8126100

Gesprächskreis für pflegende

Angehörige von Demenzkranken

Bürgerhaus Bissendorf

Am Markt 1

30900 Wedemark

Monika Hoffmeister

Telefon: 05130 5400

E-Mail: monika.hoffmeister@online.de

Gesprächskreis für pflegende

Angehörige von demenziell

Erkrankten

Pflegestützpunkt

Hannoversche Neustadt 53

31303 Burgdorf

Theresia Urbons

Telefon: 05136 9769920

E-Mail:

kontakt@alzheimergesellschafthannover.de

Treffpunkt Demenz

Seniorenheim Nikolaistift

Silbernkamp 6

31535 Neustadt a. Rbge.

Irene Siedow

Telefon: 05032 65035

E-Mail: ak-selbsthilfe-nrue@gmx.de

Angehörigengruppe Uetze/

Hänigsen

Maren Kirschner

Ostlandstraße 14

31311 Uetze / Hänigsen

Telefon: 05147 9799020

info@kirschner-demenzbegleitung.de

Angehörigengruppe Uetze

Landhaus am Storchennest

Nordmannstraße 6

Frau Kirschner

Telefon: 05147 9799020

„Farbenfroh“: Malgruppe für

Betroffene und Angehörige im

Kulturzentrum Pavillon

Alzheimer Gesellschaft Hannover

Telefon: 0511 2157465

E-Mail: Alzheimer-Gesellschaft-

Han@t-online.de

Tanz in den Mai und Herbst -

vergnügen: Tanzcafés der

Alzheimer Gesellschaft Hannover

in Zusammenarbeit mit den

Maltesern und der Caritas

Don Bosco Haus

Göttinger Chaussee 147

30459 Hannover

Stadtteilspaziergang in Kirchrode/

Bemerode begleitet von der

Sportgruppe Heinemanhof

Kompetenzzentrum Demenz

Heinemanhof 1–2

30559 Hannover-Kirchrode

Cordula Bolz

Telefon: 0511 168-34018

E-Mail: cordula.bolz@hannoverstadt.de

Anzeige: Seite 96

Demenz-Frühstücksgruppe:

Gemeinsames Frühstück,

Aktivitäten und Spaziergänge

Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.

Gartenallee 25

30449 Hannover

Anke Rohlfs

Telefon: 0511 6550570

E-Mail: anke.rohlfs@johanniter.de

Café Malta: Beratung,

Unter stützung und Aktivitäten

Don-Bosco-Haus

Göttinger Chaussee 147

30459 Hannover

Telefon: 0170 9280544

E-Mail: Besuchs-u.Demenzdienst.

Hannover@malteser.org

82


ANSPRECHPARTNER / KONTAKTDATEN

Artikel 16 (Unter -

stützung bei Pflege

und Betreuung):

Fachpflegedienste für Häusliche

psychiatrische Fachkrankenpflege

in der Region Hannover

Ambulanter Fachpflegedienst für

gerontopsychiatrische Pflege –

Claudia Grimm

Burgwedeler Straße 141b

30916 Isernhagen

Telefon: 0511 3880432

Bethel im Norden – Birkenhof

Ambulante Pflegedienste gGmbH

Kopernikusstraße 7

30167 Hannover

Telefon: 0511 92027599

Anzeige: Seite 53

Bremermann Gesundheitsdienste

– Ambulante Psychiatrische Pflege

Hildesheimer Straße 157

30880 Laatzen

Telefon: 0511 865505

Ambulantes Zentrum Hannover

für psychiatrische und ganzheit -

liche Begleitung

Ricklingerstraße 5

30449 Hannover

Telefon 0511 76389637

Diakoniestationen Hannover

gGmbH – Ambulanter psychia -

trischer Pflegedienst

Sallstraße 57

30171 Hannover

Telefon: 0511 9092755

Psychiatrischer Fachpflegedienst

Caspar & Dase GmbH

Industriestraße 40

30900 Wedemark

Telefon: 05130 9758080

und

Egestorfer Straße 4

30890 Barsinghausen

Telefon: 0511 7635885

Fips gGmbH

Hagenstraße 12

31224 Peine

Telefon: 05171 9059516

(Einzugsgebiet Hannover, Laatzen,

Lehrte, Uetze, Burgdorf)

Wohngemeinschaften in

Hannover und der Region

Ambulante Pflege Burgwedel

GmbH

Vor dem Hagen 2

30938 Burgwedel

Telefon: 05135 1475

Anzeige: Seite 67 u.

Ambulanter Fachpflegedienst für

gerontopsychiatrische Pflege –

Claudia Grimm

Burgwedeler Straße 141 b

30916 Isernhagen

Telefon: 0511 3880432

Ambulante Krankenpflege

Voßhage GmbH

Wallensteinstraße 23 d

30459 Hannover

Telefon: 0511 427565

Bethel im Norden

Bleekstraße 20

30559 Hannover

Telefon: 0511 16919511

Anzeige: Seite 53

BeWo Begleitetes Wohnen e. V.

Marktstraße 51

30159 Hannover

Telefon: 0511 165818780

CarePool Hannover GmbH

Rotermundstraße 11

30165 Hannover

Telefon: 0511 2609060

Anzeige: Seite 47

Daheim Wohn- Beratungs- und

Pflege GmbH

Hildesheimer Straße 28

31157 Sarstedt

Telefon: 05066 81915-20

Interkultureller Sozialdienst

Plaza de Rosalia 1

30449 Hannover

Telefon: 0511 2101044

Anzeige: Seite 51

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Demenz-WG Dorothea

Sutelstraße 7 A

30659 Hannover

Telefon: 0800 0019214

Anzeige: Seite 25

LIG – Leben in Gemeinschaft

Nenndorfer Straße 31 B

30952 Ronnenberg

Telefon: 0511 60099295

Pflegezentrale H. Meyer Hannover

GmbH

Bahnhofstraße 8

30159 Hannover

Telefon: 0511 1658-70790

RENAFAN

Lüneburger Damm 2b

30916 Isernhagen

Telefon: 0511 54367-0

Senioren WG Hemmingen/Devese

Vorm Dorfe 10

30966 Hemmingen-Devese

Telefon: 0511 051141044771

Sonja Vorwerk-Gerth GmbH

Kastanienallee 6

30851 Langenhagen

Telefon: 0511 7684675

Anzeige: Seite 48

Evangelisches Johannesstift

Pflegen und Wohnen gGmbH

Stadtteilhaus Klein-Buchholz

Gebrüder-Hartmann-Straße 14

30659 Hannover

Telefon: 0511 545239-0

Anzeige: Seite 29

Hospize

eine Übersicht über die

Einrichtungen der Hospiz- und

Palliativdienste in Hannover:

www.seniorenportal.de/

hospize-in-hannover

Ambulanter Hospizdienst

Burgwedel Isernhagen Wedemark

info@ambulanterhospizdienst.de

www.ambulanterhospizdienst.de

Ambulanter Hospizdienst für

Burgdorf, Lehrte, Sehnde und

Uetze:

hospizdienst.burgdorf@evlka.de

www.ambulanter-hospizdienst.de

Ambulanter Palliativ- und

Hospizdienst Hannover

www.palliativ-und-hospizdiensthannover.de

Ambulanter Hospizdienst des

Diakoniewerks Kirchröder Turm

www.ambulanter-hospizdiensthannover.de

Hospiz- und Palliativdienst der

Malteser

www.malteser-hannover.de/

dienste-und-leistungen/leben-imalter/hospiz-und-palliativdienst.html

DRK-Palliativ- und Hospizdienst

www.drk-hannover.de/pflege-undbetreuung/palliativ-und-hospizdienst

Der ambulante Hospizdienst der

Evangelisch-Freikirchlichen

Gemeinden in Hannover

www.seniorenportal.de/hospiz/derambulante-hospizdienst-derevangelisch-freikirchlichengemeinden-in-hannover-kirchroederstr-46-30559-hannover

Hospiz Luise

ambulanter und stationärer

Hospiz- und Palliativdienst

www.hospiz-luise.de

DIAKOVERE Uhlhorn Hospiz

(stationär)

www.uhlhornhospiz.de

83


ANSPRECHPARTNER / KONTAKTDATEN

Ansprechpartner:

Pflegestützpunkte

Sozialpsychiatrischer

Dienst

Hilfen für Menschen

mit Demenz

Alzheimer Gesellschaft Hannover

e. V.

Osterstraße 27

30159 Hannover

Telefon: 0511 2157465

telefonische Information:

0511 7261505

E-Mail:

kontakt@alzheimergesellschafthannover.de

www.alzheimergesellschafthannover.de

Deutsche Alzheimer Gesellschaft

e. V. Selbsthilfe Demenz

Friedrichstraße 236

10969 Berlin-Kreuzberg

Telefon: 030 259 37 95-0

E-Mail: info@deutsche-alzheimer.de

www.deutsche-alzheimer.de

Altenbegegnungs- und

Beratungsstelle Lindenbaum

Ungerstraße 4

30451 Hannover

Telefon: 0511 2104372

E-Mail: lindenbaum@caritashannover.de

AGZ Diakoniestationen

Sallstraße 57

30171 Hannover

Telefon: 0511 9092-733

E-Mail: agz@dst-hannover.de

Caritas Forum Demenz

Plathnerstraße 51, Gartenhaus

30175 Hannover

Telefon: 0511 12600-1019

E-Mail: ForumDemenz@caritashannover.de

www.caritasforumdemenz.de

DIA-DEM (GZ Bethel-Birkenhof)

Söseweg 5

30851 Langenhagen

Telefon: 0511 5904252

E-Mail: birgit-kroeger@bethel.de

Kompetenzzentrum Demenz

Heinemanhof

Heinemanhof 1–2

30559 Hannover-Kirchrode

Telefon: 0511 168-34018

E-Mail: cordula.bolz@hannoverstadt.de

Anzeige: Seite 96

Zentrum für Transkulturelle

Psychiatrie und Psychotherapie

Spezialsprechstunde

„Migration und Demenz

Telefon: 0511 1231079-130

Nuran Paparaci

Sozialarbeiterin B.A.

Sozialdienst, Tagesklinik Linden

Schwarzer Bär 8

30449 Hannover

Telefon: 0511 1231079-213

AlBe Förderverein für Alzheimer-

Betroffene und deren Angehörige

e. V.

Emmy-Danckwertstraße 5

30559 Hannover

Telefon: 01573 2372791

www.alzheimer-betroffene.de

Beratungsstelle für Lebens- &

Beziehungsfragen am Kirchröder

Turm – Hilfe und Beratung bei

Demenz

Kirchröder Straße 46

30559 Hannover

Telefon: 0511 95498-88

E-Mail: beratungsstelle@dw-kt.de

www.beratungsstelle-amkirchroeder-turm.de

Selbsthilfe

KIBIS

Gartenstraße 18

30161 Hannover

Telefon: 0511 666567

Angehörigen- und Betroffenengruppe

Alzheimer Gesellschaft Hannover

e. V.

Osterstraße 27

30159 Hannover

Telefon: 0511 2157465

telefonische Information:

0511 7261505

E-Mail:

kontakt@alzheimergesellschafthannover.de

www.alzheimergesellschafthannover.de

Pflegestützpunkt Burgdorfer Land

Hannover Neustadt 53

31303 Burgdorf

Telefon: 0511 700201-16 und -17

E-Mail: SPN.BurgdorferLand@

region-hannover.de

Pflegestützpunkt Calenberger

Land

Am Rathaus 14 a

30952 Ronnenberg/OT Empelde

Telefon: 0511 700201-18 und -19

E-Mail: Pflegestuetzpunkt.

CalenbergerLand@regionhannover.de

Pflegestützpunkt Unteres Leinetal

MEDICUM Wunstorf

Am Stadtgraben 28 a

30515 Wunstorf

Telefon: 0511 700201-14 und -15

E-Mail: Pflegestuetzpunkt.

HannoverUmland@regionhannover.de

Pflegestützpunkt 1

Senioren Service Zentrum

Ihmepassage 5

30449 Hannover

Telefon: 0511 168-42345

Außenstelle: Stadtbezirksbüro

Ricklingen

Ricklinger Stadtweg 46

30459 Hannover

Telefon: 0511 168-42345

Außenstelle: Begegnungsstätte

Herrenhausen

Herrenhäuser Straße 54

30419 Hannover

Telefon: 0511 168-42345

Pflegestützpunkt 2

Altenwohnanlage

Luise-Blume-Stiftung

Luise-Blume-Straße 1

30659 Hannover

Telefon: 0511 168-42345

Außenstelle: Begegnungsstätte

Misburger Rathaus

Waldstraße 9

30629 Hannover

Telefon: 0511 168-42345

Außenstelle: Stadtbezirksbüro

Bemeroder Rathaus

Bemeroder Rathausplatz 1

30539 Hannover

Telefon: 0511 168-42345

Region Hannover

Sozialpsychiatrischer Dienst –

Leitung

Dr. med. Thorsten Sueße

Peiner Straße 4

30519 Hannover

Telefon: 0511 616-43284

Sozialpsychiatrische Beratungsstelle

Burgdorf

Schillerslager Straße 38

31303 Burgdorf

Telefon: 0511 616-26545

Sozialpsychiatrische Beratungsstelle

Deisterstraße

Deisterstraße 85 a

30449 Hannover

Telefon: 0511 616-44443

Sozialpsychiatrische Beratungsstelle

Freytagstraße

Freytagstraße 12 a

30169 Hannover

Telefon: 0511 616-43837

Sozialpsychiatrische Beratungsstelle

Königstraße

Königstraße 6

30175 Hannover

Telefon: 0511 616-42598

Sozialpsychiatrische Beratungsstelle

Laatzen

Würzburger Straße 17

30880 Laatzen

Telefon: 0511 616-26515

Sozialpsychiatrische Beratungsstelle

Langenhagen

Ostpassage 7 a

30853 Langenhagen

Telefon: 0511 616-26506

Sozialpsychiatrische Beratungsstelle

Neustadt

Ernst-Abbe-Ring 8

31535 Neustadt a. Rbge.

Telefon: 0511 616-26544

Sozialpsychiatrische Beratungsstelle

Ronnenberg-Empelde

Chemnitzer Straße 2

30952 Empelde

Telefon: 0511 61621900

Sozialpsychiatrische Beratungsstelle

Plauener Straße

Plauener Straße 12 a

30179 Hannover

Telefon: 0511 61648405

84


ANSPRECHPARTNER / KONTAKTDATEN

Sozialpsychiatrische Beratungsstelle

Groß-Buchholz

Rotekreuzstraße 12

30627 Hannover

Telefon: 0511 61623990

Sozialpsychiatrische Beratungsstelle

List

Podbielskistraße 158

30177 Hannover

Telefon: 0511 61623910

Psychosozialer/Psychiatrischer

Krisendienst

Podbielskistraße 168

30177 Hannover

Telefon: 0511 30033470

an Wochenenden einschließlich

freitagnachmittags und an

Feiertagen in der Region Hannover

freitags 15–20 Uhr

samstags, sonntags und

an Feiertagen 12–20 Uhr

Sozialpsychiatrische

Beratungsstelle für

Erwachsene der MHH

Medizinische Hochschule

Hannover, Sozialpsychiatrischer

Dienst auf dem Campus

(in der Psychiatrischen Poliklinik)

Carl-Neuberg-Straße 1

30625 Hannover

Telefon: 0511 532-3167

Sozialverband

Deutschland (SoVD)

Unabhängige Patientenberatung

Deutschland (UPD)

Herschelstraße 31

30159 Hannover

Telefon: 0511 70148-73

Wohlfahrtsverbände

Arbeiter Samariter Bund

Kreisverband Hannover-Land

Siegfried-Lehmann-Straße 5–11

30890 Barsinghausen

Telefon: 0800 2219212

(kostenfreie Rufnummer)

AWO Region Hannover e. V.

Seniorenarbeit

Deisterstraße 85 a

30449 Hannover

Telefon: 0511 21978-123

Interkulturelle Begegnungsstätte

Horst-Fitjer-Weg 5

30167 Hannover

Telefon: 0511 702765

DRK Region Hannover e. V.

Karlsruher Straße 2 c

30519 Hannover

Telefon: 0511 3671-0

Diakonisches Werk

Stadtverband Hannover

Burgstraße 10

30159 Hannover

Telefon: 0511 3687-114

Johanniter Unfall-Hilfe e. V.

Regionalverband Niedersachsen

Mitte

Kabelkamp 5

30179 Hannover

Telefon: 0511 67896-0

Anzeige: Seite 25 + Seite 60 o.

Landesverband der Jüdischen

Gemeinden von Niedersachsen

K.d.ö.R.

Haeckelstraße 10

30173 Hannover

Telefon: 0511 810472

Malteser Hilfsdienst e. V.

Zu den Mergelbrüchen 4

30559 Hannover

Telefon: 0511 95986-46

Paritätische Dienste

Gemeinnützige Gesellschaft für

Paritätische Sozialarbeit Hannover

GmbH

Gartenstraße 18

30161 Hannover

Telefon: 0511 96291-0

Angebote und Dienste

Hannover

Landesbeauftragte für Menschen

mit Behinderungen

Dezernat III

Trammplatz 2

30159 Hannover

Frau Andrea Hammann

Telefon: 0511 168-46940, -46939

Kommunaler Seniorenservice

Fachbereich Senioren der

Landeshauptstadt Hannover

Ihmepassage 5

30449 Hannover

Telefon: 0511 168-42345

www.seniorenberatung-hannover.de

Pflege Info Region Hannover

Telefon: 0511 61623300

Hausnotrufdienst

Arbeiter-Samariter-Bund

Telefon: 0511 358540

AWO Region Hannover e. V.

Telefon: 0511 21978-163

Deutsches Rotes Kreuz

Telefon: 0511 19219

Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.

Telefon: 0800 0019214

(kostenfreie Rufnummer)

Malteser Hilfsdienst e. V.

Telefon: 0511 95986-22

Not-Funk-Dienst

Hausnotruf und Service GmbH

Telefon: 0511 9617990

Tagespflege Hannover

Stadtbezirk 1: Mitte, Oststadt,

Calenberger Neustadt, Zoo

Friedrich-Rittelmeyer-Haus

gGmbH Pflegeheim

Ellernstraße 42 a

30175 Hannover

Telefon: 0511 26177-0

Anzeige: Seite 68 u.

Stadtbezirk 2: List, Vahrenwald

ABH Alten- und Behinderten

Hilfsdienst GmbH

Tagespflege

Drostestraße 41

30161 Hannover

Telefon: 0511 341010

Tabea Tagesbetreuung

Demenz- Erkrankte

Podbielskistraße 132

30177 Hannover

Telefon: 0511 69637-32

Anzeige: Seite 45 o.

Tagespflege Alte Post

Medica ambulante Hauskrankenpflege

GmbH

Spichernstraße 11/11 a

30161 Hannover

Telefon: 0511 3571218

Tagespflege am Kanal

Hinrichsring 12

30177 Hannover

Telefon: 0511 60030899

Stadtbezirk 3: Bothfeld, Sahlkamp

ASB Tagespflege Hägewiesen

Hägewiesen 117 a

30657 Hannover

Telefon: 0511 35854270

Koch’s Senioren-Tagespflege

Sutelstraße 73

30659 Hannnover

Telefon: 0511 957580

Tagespflege im Stadtteilhaus

Klein-Buchholz

Gebrüder-Hartmann-Straße 14

30659 Hannover

Telefon: 0511 545239-60

Anzeige: Seite 29

Stadtbezirk 4: Heideviertel/

Groß-Buchholz

Tagespflege Eilenriedestift

Bevenser Weg 10

30625 Hannover

Telefon: 0511 5404-5086

Tagespflege auf dem Osterfeld

Osterfelddamm 12

30627 Hannover

Telefon: 0511 57050

Stadtbezirk 5: Misburg

Christliche Seniorendienste

Hannover gGmbH – Senioren -

zentrum St. Martinshof

Hannoversche Straße 118

30627 Hannover

Telefon: 0511 57030

Stadtbezirk 6: Kirchrode

Tagestreff Henriette

Altenzentrum Kirchrode

Schwemannstraße 13

30559 Hannover

Telefon: 0511 2893511

ASB Tagespflege Hägewiesen

Hägewiesen 117 A

30657 Hannover

Telefon: 0511 60676671

Tagespflege Johanniter-Quartier-

Hannover-Kirchrode

Gravensteiner Allee 2 a–2 c

30559 Hannover

Telefon: 0511 56380520

Anzeige: Seite 60 o.

Stadtbezirk 8: Wülfel, Waldhausen

Alloheim Tagespflege Sophien -

residenz

Wiehbergstraße 49

30519 Hannover

Telefon: 0511 99073560

Stadtbezirk 9: Ricklingen,

Mühlenberg, Wettbergen, Bornum

Tagespflege Altenzentrum

Karl Flor, Birkenhof Evangelische

Altenhilfe gGmbH –

Bethel im Norden

Bergfeldstraße 32

30457 Hannover

Telefon: 0511 26261-363

Anzeige: Seite 53

85


ANSPRECHPARTNER / KONTAKTDATEN

„Tag am Deichtor“

Tagespflege der GDA Ricklingen

Düsternstraße 3

30459 Hannover

Telefon: 0511 16260100

Stadtbezirk 10: Linden Nord

AWO Soziale Dienste Bezirk

Hannover gGmbH

Tagespflege Ihme-Ufer

Ottenstraße 10

30451 Hannover

Telefon: 0511 9289-111

Anzeige: Seite 35 u.

Stadtbezirk 12: Burg

Tagespflege Wernigeroder Weg

Wernigeroder Weg 26

30419 Hannover

Telefon: 0511 75009815

Tagespflege Friedrich-Wasmuth-

Haus

Eichsfelder Straße 54 a

30419 Hannover

Telefon: 0511 27188800

Tagespflege Kloster Marienwerder

Quantelholz 62

30419 Hannover

Telefon: 0511 76170895

Alten- und Pflegeheime

Stadtbezirk 1: Mitte, Oststadt,

Calenberger Neustadt, Zoo

DIAKOVERE Altenhilfe

Henriettenstift gGmbH

Hilde-Schneider-Haus

Fischerstraße 1

30167 Hannover

Telefon: 0511 289-4451

Pflegeheim Haus am

Weddigenufer

Königsworther Straße 18

30167 Hannover

Telefon: 0511 13356

Friedrich-Rittelmeyer-Haus

gGmbH Pflegeheim

Ellernstraße 42 a

30175 Hannover

Telefon: 0511 26177-0

Anzeige: Seite 68 u.

DANA Pflegeheim Lister Meile

Lister Meile 28/30

30161 Hannover

Telefon: 0511 3480444

DANA Pflegeheim Fridastraße

Fridastraße 21/22

30161 Hannover

Telefon: 0511 344421

SOZIALKOMPAKT GmbH

Haus Viktoria Luise

Heinrichstraße 37

30175 Hannover

Telefon: 0511 34919-90

Kursana Seniorenvilla

GmbH – Kursana Villa Hannover

Zeppelinstraße 24

30175 Hannover

Telefon: 0511 51944-0

Anzeige: Seite 9

DOMICIL Seniorenpflegeheim

Im Nikolaiviertel GmbH

Nordfelder Reihe 12

30159 Hannover

Telefon: 0511 27193-0

Anzeige: Umschlagseite 2

Stadtbezirk 2: List, Vahrenwald

AWO Soziale Dienste Bezirk

Hannover gGmbH

Seniorenzentrum Vahrenwald

Schleswiger Straße 31

30165 Hannover

Telefon: 0511 9356-0

Anzeige: Seite 35 u.

AWO Soziale Dienste Bezirk

Hannover gGmbH

Seniorenwohnanlage Vahrenwald

Schleswiger Straße 31

30165 Hannover

Telefon: 0511 353115-1

Anzeige: Seite 35 u.

Vahrenwalder Residenz GmbH

Vahrenwalder Straße 111

30165 Hannover

Telefon: 0511 388100

DRK – Pflegezentrum Am Listholze

Am Listholze 29

30177 Hannover

Telefon: 0511 6464180

DRK-Alten- und Pflegeheim

Clementinenhaus

Drostestraße 27

30161 Hannover

Telefon: 0511 3394-3286

DANA Pflegeheim Waldstraße

Waldstraße 25

30163 Hannover

Telefon: 0511 624442

DOMICIL – Seniorenresidenzen

List GmbH

Mengendamm 4

30177 Hannover

Telefon: 0511 67686-0

Anzeige: Umschlagseite 2

Alloheim Senioren-Residenz-

Rotermundstraße

Rotermundstraße 7

30165 Hannover

Telefon: 0511 8994880

Lister LebensArt

Podbielskistraße 37

30163 Hannover

Telefon: 0511 79090050

Stadtbezirk 3: Bothfeld,

Vahrenheide, Sahlkamp, Lahe,

Isernhagen-Süd

Diakonisches Werk Hannover

gGmbH

Hausgemeinschaften Waldeseck

Burgwedeler Straße 32

30657 Hannover

Telefon: 0511 90596-0

Städtische Alten- und Pflegezentren

Seniorenzentrum Willy-Platz-Heim

Im Heidkampe 20

30659 Hannover-Bothfeld

Telefon: 0511 168-48416

Anzeige: Seite 96

Noi Vita Fachpflegeeinrichtung für

Schwerstpflege GmbH

Prinz-Albrecht-Ring 4–6

30657 Hannover

Telefon: 0511 60677630

DANA Pflegeheim am

Holderbusch

Am Holderbusch 18

30657 Hannover

Telefon: 0511 650591

tegeler Pflege & Gesundheit

Erlenhof GmbH

Dunantstraße 1

30179 Hannover

Telefon: 0511 966090-41

Anzeige: Seite 27 o.

Stephansstift Pflege und

Seniorenwohnen gGmbH

Katharina von Bora Haus

Wittenberger Straße 136

30179 Hannover

Telefon: 0511 56357-601

Städtische Alten- und Pflegezentren

Hausgemeinschaften

Klaus-Bahlsen-Haus

Klein-Buchholzer Kirchweg 11

30659 Hannover-Bothfeld

Telefon: 0511 168-35500

Anzeige: Seite 96

Stadtbezirk 4: Groß-Buchholz,

Kleefeld, Heideviertel

DIAKOVERE Altenhilfe

Henriettenstift gGmbH

Haus am Leuchtturm

Henriettenweg 5

30655 Hannover

Telefon: 0511 289-4646

Anzeige: Seite 37

LANDHAUS Pflege & Wohnen

GmbH

Podbielskistraße 374

30659 Hannover

Telefon: 0511 6464360

medi terra

Seniorenzentrum Warburghof

gGmbH

Warburghof 3–5 a

30627 Hannover

Telefon: 0511 56070

DOMICIL Seniorenpflegeheim

Kleefeld GmbH

Senator-Bauer-Straße 4

30625 Hannover

Telefon: 0511 27192-0

Anzeige: Umschlagseite 2

Gesellschaft für Dienste im Alter

mbH (GDA)

Wohnstift Hannover-Kleefeld

Osterfelddamm 12

30627 Hannover

Telefon: 0511 5705-104

Stephansstift Pflege und

Seniorenwohnen gGmbH

Haus Stephansruh

Kirchröder Straße 44 – Haus 45R

30625 Hannover

Telefon: 0511 5353-1670

Stephansstift Pflege und

Seniorenwohnen gGmbH

Freytaghaus

Kirchröder Straße 44 – Haus 45B

30625 Hannover

Telefon: 0511 5353-1341

Stephansstift Pflege und

Seniorenwohnen gGmbH

Marianne-Werner-Haus

Kirchröder Straße 44 – Haus 45S

30625 Hannover

Telefon: 0511 5353-1501

Kleefelder Seniorenpflegeheim

Berckhusenstraße 22

30625 Hannover

Telefon: 0511 538958-0

Altenzentrum Wunstorf gGmbH

Läuferweg 20

30655 Hannover

Telefon: 0511 220023-0

MATERNUS Senioren- und

Pflegezentrum

„Am Steuerndieb“ GmbH

Gehägestraße 24 e

30655 Hannover

Telefon: 0511 626640

Hausgemeinschaften

Eilenriedestift gGmbH

Müdener Weg 48

30625 Hannover

Telefon: 0511 94094-0

Anzeige: Umschlagseite 4

86


ANSPRECHPARTNER / KONTAKTDATEN

Stadtbezirk 5: Misburg-Süd/-Nord,

Anderten

Christliche Seniorendienste

Hannover gGmbH –

Seniorenzentrum St. Martinshof

Hannoversche Straße 118

30627 Hannover

Telefon: 0511 57030

MSZ Seniorenheim am

Wasserturm GmbH

Am Seelberg 19

30629 Hannover

Telefon: 0511 580106

Betreuungskette

Am Seelberg GmbH

Denickeweg 5

30629 Hannover

Telefon: 0511 958980

Evangelisch-lutherisches

Diakoniewerk

Altenzentrum St. Aegidien

Sunderhof 1

30559 Hannover

Telefon: 0511 95467-0

Anzeige: Seite 43

Stadtbezirk 6: Kirchrode,

Bemerode, Wülferode

Bethel im Norden – Birkenhof

Evangelische Altenhilfe gGmbH

Anna-Meyberg-Haus

Bleekstraße 20

30559 Hannover

Telefon: 0511 5109-246

Anzeige: Seite 53

Städtische Alten- und Pflegezentren

Pflegezentrum Heinemanhof

Heinemanhof 1–2

30559 Hannover-Kirchrode

Telefon: 0511 168-34020

Anzeige: Seite 96

DIAKOVERE Altenhilfe

Henriettenstift gGmbH

Altenzentrum Kirchrode

Emmy-Danckwerts-Straße 4

30559 Hannover

Telefon: 0511 289-3511

ProSenis GmbH Gemeinnützige

Senioren- und Behinderten -

einrichtungen

Seniorendomizil Am Lönspark

Kühnsstraße 17

30559 Hannover

Telefon: 0511 5104510

Seniorenpflegeheim

Am Gutspark

Am Gutspark 1

30539 Hannover

Telefon: 0511 898805-0

Anzeige: Seite 60 u.

Stadtbezirk 7: Südstadt, Bult

Stephansstift Pflege und

Seniorenwohnen gGmbH

Lotte-Kestner-Haus

Baumstraße 23–25

30171 Hannover

Telefon: 0511 2704470

Stift zum Heiligen Geist

Alten- und Pflegeheim

Heiligengeiststraße 20

30173 Hannover

Telefon: 0511 2886-0

Diakonische Pflegeeinrichtung

Gustav-Brandt-Haus gGmbH

Haeckelstraße 2 b

30173 Hannover

Telefon: 0511 28493-0

Städtische Alten- und Pflegezentren

Margot-Engelke-Zentrum

Geibelstraße 90

30173 Hannover

Telefon: 0511 168-30274

Anzeige: Seite 96

medi terra Seniorenzentrum

Südstadt gGmbH

Hilde-Schneider-Allee 6

30173 Hannover

Telefon: 0511 98191-0

Jüdisches Seniorenheim Hannover

Haeckelstraße 6

30173 Hannover

Telefon: 0511 288695-3

DIAKOVERE Altenhilfe Henriettenstift

gGmbH – Pflegezentrum für

Seniorinnen Marienstraße

Sallstraße 9–11

30171 Hannover

Telefon: 0511 289-2092

Städtische Alten- und Pflegezentren

Margot-Engelke-Zentrum/

Hausgemeinschaften Devrientstraße

Devrientstraße 3

30173 Hannover

Telefon: 0511 168-30448

Anzeige: Seite 96

Stadtbezirk 8: Döhren, Wülfel,

Mittelfeld, Waldhausen,

Waldheim, Seelhorst

Ökumenisches Altenzentrum

„Ansgarhaus“

Olbersstraße 6

30519 Hannover

Telefon: 0511 8389175

Zentrum für Betreuung und Pflege

Katharinenhof

Matthäikirchstraße 9

30519 Hannover

Telefon: 0511 8706-0

SeniorenPflegeheim Waldhausen

Dr. Körber GmbH

Waldhausenstraße 35

30519 Hannover

Telefon: 0511 590914-0

Anzeige: Seite 59 o.

Seniorenpflegeheim Mittelfeld

GmbH

Am Mittelfelde 100

30519 Hannover

Telefon: 0511 879640

Pflegestation Dr. med. Krüger

GmbH

Karlsruher Straße 2 c

30519 Hannover

Telefon: 0511 860470

Dr. med. Ernst-August Wilkening

Pflegeheime GmbH

Wolfstraße 36

30519 Hannover

Telefon: 0511 270464-554

Anzeige: Seite 23

Alloheim Sophienresidenz

Wiehbergstraße 49

30519 Hannover

Telefon: 0511 990730

Stadtbezirk 9: Ricklingen,

Oberricklingen, Mühlenberg,

Wettbergen, Bornum

Bethel im Norden – Birkenhof

Evangelische Altenhilfe gGmbH

Altenzentrum Karl Flor

Bergfeldstraße 32

30457 Hannover

Telefon: 0511 26261-314

Anzeige: Seite 53

Gesellschaft für Dienste im Alter

mbH (GDA)

Pflegehaus Ricklingen

Düsternstraße 3

30459 Hannover

Telefon: 0511 16260-100

Johanniter-Stift

Hannover-Ricklingen

Kreipeweg 11

30459 Hannover

Telefon: 0511 123580

Seniorenpension H. Keppler KG

Nordfeldstraße 13/15

30459 Hannover

Telefon: 0511 420760

Altenpflegeheim St. Monika im

Elisabeth Vinzenz Verbund

Hahnensteg 55

30459 Hannover

Telefon: 0511 12355-600

Stadtbezirk 10: Linden

(Nord/Süd/Mitte), Limmer

AWO Soziale Dienste Bezirk

Hannover gGmbH

Seniorenzentrum Ihme-Ufer

Ottenstraße 10

30451 Hannover

Telefon: 0511 9289-0

Anzeige: Seite 35 u.

Christliche Seniorendienste

gGmbH – Seniorenzentrum

Godehardistift

Posthornstraße 17

30449 Hannover

Telefon: 0511 4504100

Stadtbezirk 11: Ahlem,

Badenstedt, Davenstedt

AWO Soziale Dienste Bezirk

Hannover gGmbH –

Wohnen & Pflegen

Kurt Partzsch-Haus

Körtingsdorfer Weg 8

30455 Hannover

Telefon: 0511 4952-0

Anzeige: Seite 35 u.

AWO Soziale Dienste Bezirk

Hannover gGmbH

Seniorenzentrum Körtingsdorf

Körtingsdorf 1

30455 Hannover

Telefon: 0511 49604-0

Anzeige: Seite 35 u.

Diakonisches Werk Hannover

gGmbH – Pflegeheim Badenstedt

Dietrich Kuhlmann Haus

Eichenfeldstraße 20

30455 Hannover

Telefon: 0511 4998-0

DSG Pflegewohnstift Davenstedt

Friedrich-Heller-Straße 7

30455 Hannover

Telefon: 0511 65517-0

Stadtbezirk 12: Herrenhausen,

Stöcken, Leinhausen,

Marienwerder, Ledeburg,

Nordhafen, Burg

Bethel im Norden –

Birkenhof Altenhilfe gGmbH

Friedrich-Wasmuth-Haus

Eichsfelder Straße 54 a

30419 Hannover

Telefon: 0511 271880

Anzeige: Seite 53

Städtische Alten- und Pflegezentren

Pflegezentrum Herta-Meyer-Haus

Berggartenstraße 2

30419 Hannover-Herrenhausen

Telefon: 0511 168-35304

Anzeige: Seite 96

87


ANSPRECHPARTNER / KONTAKTDATEN

Seniorenresidenz Heidehaus

GmbH

Am Heidehaus 7

30419 Hannover-Stöcken

Telefon: 0511 26095-0

INTEGRA Seniorenpflegezentrum

Hannover-Stöcken

Auf der Klappenburg 8

30419 Hannover-Stöcken

Telefon: 0511 220080

Stadtbezirk 13: Nordstadt,

Hainholz, Brink-Hafen, Vinnhorst

Medizin Mobil – Haus Bodestraße

GmbH & Co. KG

Bodestraße 2–6

30167 Hannover

Telefon: 0511 1318811

Angebote in der Region

Stadt Barsinghausen

Seniorenbüro

Deisterplatz 2, Rathaus II

Telefon: 05105 774-2301

Sprechstunde:

dienstags 14–15:30 Uhr

freitags 10–12 Uhr

Behindertenbeauftragter der Stadt

Barsinghausen

Telefon: 05105 774-2289

Sprechstunden nach Vereinbarung

A. und S. Mobile Krankenpflege

und Sozialdienste GmbH

Schmiedekampstraße 18

30890 Barsinghausen

Telefon: 05105 58090

Anzeige: Seite 35 o.

Häusliche Kranken- und

Seniorenpflege, V. Isen

Osterstraße 18

30890 Barsinghausen

Telefon: 05105 52350

Pflegedienst am Deister

Andreas Schlömer

Im Dorfe 35

30890 Barsinghausen

Telefon: 05105 601006

Advoco Ambulanter

Krankenpflegedienst

Wilhelm-Heß-Straße 19 a

30890 Barsinghausen

Telefon: 05105 5840944

Der Samariter Pflegedienst

Siegfried-Lehmann-Straße 5–11

30890 Barsinghausen

Telefon: 05105 77000

Diakonie Sozialstation Barsinghausen-Ronnenberg

Kirchstraße 2

30890 Barsinghausen

Telefon: 05105 516767

Tagespflege Marienstift gGmbH

Schillerstraße 1

30890 Barsinghausen

Telefon: 05105 526270

ASB Tagespflege Egestorf

Runde Straße 18–20

30890 Barsinghausen

Telefon: 05105 7787292

Seniorensitz „Am Deister“

Schillerstraße 6

30890 Barsinghausen

Telefon: 05105 1790

Kursana Domizil Barsinghausen

Deisterplatz 3

30890 Barsinghausen

Telefon: 05105 775660

M & M Tagespflege

Marktstraße 44

30890 Barsinghausen

Telefon: 05105 7784488

Alten- und Pflegeheim Marienstift

Schillerstraße 1

30890 Barsinghausen

Telefon: 05105 52620

MediCare Seniorenresidenz

Kaiserhof

Bahnhofstraße 2 a

30890 Barsinghausen

Telefon: 05105 5841-0

Anzeige: Seite 14, 15

ASB Seniorenpflegeheim

Barsinghausen-Egestorf

Wennigser Straße 29

30890 Barsinghausen-Egestorf

Telefon: 05105 5870-400

Ev. Hilfsverein Hannover

Brigittenstift-Altenzentrum

Baltenweg 3

30890 Barsinghausen

Telefon: 05105 5286-0

Anzeige: Seite 68 o.

Hella Kamp

Pflege-Hauswirtschaft-Betreuung

Luisenstraße 6

30890 Barsinghausen

Telefon: 05035 302

Stadt Burgdorf

Büro des Seniorenrates Burgdorf

Marktstraße 55, Rathaus I

31303 Burgdorf

Sprechstunden: dienstags 10–12 Uhr

Telefon: 05136 898305

(Anrufbeantworter)

Sozialverband Deutschland (SoVD)

Beratungszentrum Burgdorf

Wilhelmstraße 3

31303 Burgdorf

Telefon: 05136 5659

Ambulante Krankenpflege

Steffi Frost

Immenser Landstraße 3

31303 Burgdorf

Telefon: 05136 894999

Ambulanter Pflegedienst Lippert

Worthstraße 1

31303 Burgdorf

Telefon: 05136 9720225

AR Gesellschaft für

Seniorendienste mbH

Ambulante Pflege · Tagespflege ·

Wohnen im Quartier Q+

Im Kreitwinkel 19 a

31303 Burgdorf

Telefon: 05136 3161

Diakonie-Station Burgdorf e. V.

Gartenstraße 28

31303 Burgdorf

Telefon: 05136 2359

DRK Sozialstation Burgdorf

Vor dem Celler Tor 8-9

31303 Burgdorf

Telefon: 05136 88240

Tagespflege Burgdorf

AR Gesellschaft für

Seniorendienste mbH

Bahnhofstraße 13

31303 Burgdorf

Telefon: 05136 6688

Tagespflege Cafe Klönschnack

Diakoniestation Burgdorf

Rubensplatz 7

31303 Burgdorf

Telefon: 05136 2359

Tagespflege GmbH

Sabine Schmidtke & Co. KG

Wächterstieg 9

31303 Burgdorf

Telefon: 05136 8046499

Anzeige: Seite 13

Seniorenheim Celler Tor GmbH

Vor dem Celler Tor 15

31303 Burgdorf

Telefon: 05136 88050

Seniorenpflegeheim Helenenhof

Schillerslager Straße 41

31303 Burgdorf

Telefon: 05136 89740

Pflegeheim Burgdorf 1980

Schmiedestraße 38

31303 Burgdorf

Telefon: 05136 9208630

AR Gesellschaft für

Seniorendienste mbH

Haus Wassergarten

Dierener Straße 37-41

31303 Burgdorf

Telefon: 05136 9223830

AR Gesellschaft für

Seniorendienste mbH

Haus Anna

Sylter Straße 1

31303 Burgdorf

Telefon: 05136 9774000

Senioren-Residenz Bertram

GmbH

Salzstraße 18

31303 Burgdorf

Telefon: 05136 800600

Alten- und Pflegeheim

„Kam’s Hof“

Im Dorfe 8

31303 Burgdorf

Telefon: 05136 5770

„Burgdorfer Modell“

(Ostland Wohnungsgenossenschaft

in Kooperation mit der

Diakoniestation Burgdorf)

Heiligenbeiler Straße 6

31303 Burgdorf

Telefon: 05136 8012453

Stadt Burgwedel

Ambulante Pflege Burgwedel

GmbH

Vor dem Hagen 2

30938 Burgwedel

Telefon: 05135 1475

Anzeige: Seite 67 u.

Beratungsstelle Pflege Burgwedel

Seniorenbegegnungsstätte der

Stadt Burgwedel

Gartenstraße 10

30938 Burgwedel

Telefon: 05139 894169

Gleichstellungsbeauftragte

der Stadt Burgwedel

Fuhrberger Straße 4

30938 Burgwedel

Telefon: 05139 8973-107

Pflegedienst Brandstätter

Von-dem-Bussche-Straße 3

30938 Burgwedel

Telefon: 05139 2804

Ambulante Pflege Janz GmbH

Dammstraße 7

30938 Burgwedel

Telefon: 05139 895816

Seniorenbetreuung im Wohnpark

Ackermann & Hustedt GbR

Fuhrberger Straße 2

30938 Burgwedel

Telefon: 05139 986301

88


ANSPRECHPARTNER / KONTAKTDATEN

Diakoniestation Burgwedel

für ambulante Kranken- und

Altenpflege e. V.

Im Mitteldorf 3

30938 Burgwedel

Telefon: 05139 27002

Altenpflegeheim

„Familie + Geborgenheit“

Immenweg 9

30938 Burgwedel

Telefon: 05139 893230

Pflegeheim „Am Kiefernpfad“

Strubuschweg 5

30938 Burgwedel

Telefon: 05139 8478

Seniorenpflegeheim „Lindenriek“

Brombeerkamp 6

30938 Burgwedel

Telefon: 05139 80740

Tagespflege GmbH

Sabine Schmidtke & Co. KG

Auf dem Amtshof 3

30938 Burgwedel

Telefon: 05139 9519278

Anzeige: Seite 13

Stadt Garbsen

Senioren-, Behinderten- und

Sozialberatung

Rathausplatz 1

30832 Garbsen

Telefon: 05131 707-291

„Wohnwinkel“ der Nachbarschaftstreff

in Altgarbsen

Hannoversche Straße 165 a

30823 Garbsen

Telefon: 05137 9834366

Pflegeteam Hannover Land GmbH

Konrad-Adenauer-Straße 24

30823 Garbsen

Telefon: 05137 87910

Lotos Ambulanter Pflegedienst

Im Bahlbrink 4

30827 Garbsen

Telefon: 05131 7018593

Diakoniestation Garbsen

Planetenring 10

30823 Garbsen

Telefon: 05137 14040

Christliche Seniorendienste

Hannover gGmbH –

„Wilhelm-Maxen-Haus“

Talkamp 21

30823 Garbsen

Telefon: 05137 700-0

Alten- und Pflegeheim

im Moorgarten OHG

Im Moorgarten 4

30823 Garbsen

Telefon: 05137 72355

DRK Region Hannover e. V.

Seniorenzentrum Garbsener

Schweiz

Kochslandweg 29

30823 Garbsen

Telefon: 05137 8970

Seniorenhaus Monika Steenfatt

Heinestraße 3

30823 Garbsen

Telefon: 05131 52989

Pflegeresidenz „Haus der Ruhe“

Leistlinger Straße 10

30826 Garbsen

Telefon: 05131 706-0

Seniorenpension Zeug

Hauptstraße 180

30823 Garbsen

Telefon: 05131 70173

Pflegewohnstift Am Eichenpark

Auf der Horst 115

30823 Garbsen

Telefon: 05131 99000

Seniorenpflegeheim

SOZIALKONZEPT „Cäcilienhof“

Bruno-Rappel-Weg 1

30827 Garbsen

Telefon: 05131 4660

Stadt Gehrden

Fachdienst Soziales

Kirchstraße 1–3

30989 Gehrden

Telefon: 05108 6404-430

Senioren- und Behinderten -

beauftragter der Stadt Gehrden

Kirchstraße 1–3

30989 Gehrden

Telefon: 05108 6404-0

Pflegeberatung

Hornstraße 2

30989 Gehrden

Telefon: 05108 6435-35

Wohnberatung/Wohnraum -

anpassung

Rossiniweg 2

30989 Gehrden

Telefon: 05108 3198

Ambulante Pflegedienste HKG

Häusliche Krankenpflege Gehrden

Fitz & Steffen

Dammstraße 25

30989 Gehrden

Telefon: 05108 927622

Sozialstation Gehrden

Hornstraße 2

30989 Gehrden

Telefon: 05108 6435-35

Senioren- und Pflegezentrum

Hust GmbH „Haus Gehrden“

Schulstraße 16

30989 Gehrden

Telefon: 05108 9280

AWO Residenz Gehrden

AWO Gehrden gemeinnützige

GmbH

Thiemorgen 1

30989 Gehrden

Telefon: 05108 87929-0

Taps Gehrden

Hornstraße 4

30989 Gehrden

Telefon: 05108 912818

Stadt Hemmingen

Seniorenbüro der Stadt

Hemmingen, Frau Giese

Telefon: 0511 4103-286

E-Mail: seniorenbuero@

stadthemmingen.de

Seniorenbeirat der Stadt

Hemmingen

Telefon: 0511 428567

E-Mail: jwiesner-hemmingenwesterfeld@t-online.de

Behindertenbeauftragte der

Stadt Hemmingen

Frau Ursula Petersen

Telefon: 05101 2855

E-Mail: u.petersen@gmx.de

Pflegedienst mobil

Hans-Theismann-Weg 2

30966 Hemmingen

Telefon: 05101 9903959

DRK Sozialstation Hemmingen

Berliner Straße 16

30966 Hemmingen

Telefon: 0511 416442

Benselers Ambulanter

Pflegedienst UG

Wilkenburger Straße 2

30966 Hemmingen

Telefon: 05101 922882

SOZIALKONZEPT

Seniorenzentrum

„Im Rosenpark“ GmbH

Berliner Straße 16

30966 Hemmingen

Telefon: 0511 41080

Seniorenresidenz Arnum

Bürgermeister von dem Hagen Platz 1

30966 Hemmingen

Telefon: 05105 85550

Gemeinde Isernhagen

Informations- und Beratungs ange -

bote Seniorenangelegenheiten

Herr Ralf Henneberg

Telefon: 0511 6153-2515

E-Mail: ralf.henneberg@isernhagen.de

Lebensberatungsstelle für

Burgwedel, Isernhagen und

Wedemark

Am Lohner Hof 7

30916 Isernhagen

Telefon: 05139 892828

Ambulanter Fachpflegedienst

für gerontopsychiatrische Pflege

Claudia Grimm

Burgwedeler Straße 141 b

30916 Isernhagen

Telefon: 0511 3880432

Pflegezentrum Grote GmbH

Opelstraße 28

30916 Isernhagen/

OT Altwarmbüchen

Telefon: 0511 901180

Senioren-Landhaus Kirchhorst

Steller Straße 32

30916 Isernhagen

Telefon: 05136 84813

DANA Seniorenheim

Haus „Lindenhof“

Am Ortfelde 28

30916 Isernhagen

Telefon: 0511 732071

RENAFAN Serviceleben

Isernhagen

Lüneburger Damm 2

30916 Isernhagen

Telefon: 0511 543670

Stadt Laatzen

Seniorenbüro

Marktplatz 2

30880 Laatzen

Telefon: 0511 820554-04 oder -02

E-Mail: seniorenbuero@laatzen.de

Ambulante Krankenpflege

Das Gesundheitshaus

Bremermann GmbH

Hildesheimer Straße 157

30880 Laatzen

Telefon: 0511 865505

Ambulanter Pflegedienst

Laatzen GmbH

Marktplatz 1

30880 Laatzen

Telefon: 0511 4756549

Medica ambulante

Hauskrankenpflege GmbH

Hildesheimer Straße 355

30880 Laatzen

Telefon: 05102 705030

Diakonie-Sozialstation

Marktstraße 21

30880 Laatzen

Telefon: 0511 982910

Ambulanter Pflegedienst

Jolanta Wolffram

Hildesheimer Straße 85

30880 Laatzen

Telefon: 0511 56960460

89


ANSPRECHPARTNER / KONTAKTDATEN

Victor's Residenz

Margarethenhof GmbH

Mergenthalerstraße 3

30880 Laatzen

Telefon: 0511 9828-0

Anzeige: Seite 17 o.

Seniorenpflegeheim Leinetal

Rethener Kirchweg 10

30880 Laatzen

Telefon: 0511 82021

Altenpflegeheim Verein für

Erste Hilfe e. V.

Würzburger Straße 8 a

30880 Laatzen

Telefon: 0511 983990

Diakonische Altenhilfe Leine-

Mittelweser – Wohnpark Rethen

Dr.-Alex-Schönberg-Straße 1

30880 Laatzen

Telefon: 05102 673-191

Seniorenzentrum Mozartpark

Schubertweg 9

30880 Laatzen

Telefon: 0511 82077-0

Dr. med. A. Wilkening GmbH

Mergenthaler Straße 18

30880 Laatzen

Telefon: 0511 7002300

Stadt Langenhagen

Seniorenbüro der Stadt

Langenhagen

Schützenstraße 2

30853 Langenhagen

Telefon: 0511 7307-9323

Ambulante Pflege Silke Eichler

Hauptstraße 14

30855 Langenhagen

Telefon: 0511 7860007

ATPS GmbH

Der Langenhagener Pflegedienst

Walsroder Straße 171

30853 Langenhagen

Telefon: 0511 7241101

Sonja Vorwerk-Gerth GmbH

Kastanienallee 6

30851 Langenhagen

Telefon: 0511 7684675

Anzeige: Seite 48

Bethel im Norden – Birkenhof

Ambulante Pflegedienste gGmbH

Söseweg 5

30851 Langenhagen

Telefon: 0511 742822

Anzeige: Seite 53

Servicebüro Pflegedienst

Caspar & Dase

Horner Straße 11

30851 Langenhagen

Telefon: 0511 7635885

NordHannoverscher

PflegeService GmbH

Walsroder Straße 184

30853 Langenhagen

Telefon: 0511 37382260

Ambulanter Pflegedienst

Petra Schmidtke

Sonnenweg 19

30851 Langenhagen

Telefon: 0511 47574727

DRK Sozialstation Langenhagen

mit Tagespflege

Kastanienallee 10

30851 Langenhagen

Telefon: 0511 779013

AWO Jugend- und Sozialdienste

gGmbH –Tagespflege in der City

Park Residenz

Walsroder Straße 113

30853 Langenhagen

Telefon: 0511 59096-0

Anzeige: Seite 59 u.

Bethel im Norden –

Birkenhof Altenhilfe

Anna-Schaumann-Stift

Ilseweg 9–11

30851 Langenhagen

Telefon: 0511 7709-1

Anzeige: Seite 53

Seniorenheim Bachstraße GmbH

Bachstraße 24

30851 Langenhagen-Wiesenau

Telefon: 0511 646417-0

Senioren-Domizil Haus Eichenhof

Bungerns Hof 11

30855 Langenhagen

Telefon: 0511 782918

Städtische Alten- und Pflegezentren

Anni-Gondro-Pflegezentrum im

Eichenpark

Stadtparkallee 16

30853 Langenhagen

Telefon: 0511 168-37050

Anzeige: Seite 96

tegeler Pflege & Gesundheit

Margeritenhof GmbH

Kaltenweider Platz 1

30855 Langenhagen-Kaltenweide

Telefon: 0511 544557-0

Anzeige: Seite 27 o.

Stadt Lehrte

Gesundheitsforum ambulante

Pflege GmbH

Krummer Kamp 31

31275 Lehrte-Arpke

Telefon: 05175 932510

MSKS Pflegeteam Lehrte UG

Iltener Straße 44

31275 Lehrte

Telefon: 05132 838360

Sozialstation Gesundheitszentrum

& Pflege GmbH

Burgdorfer Straße 30

31275 Lehrte

Telefon: 05132 2071

AWO Soziale Dienste Bezirk

Hannover gGmbH

Seniorenzentrum Im Gloria Park

Ahltener Straße 20

31275 Lehrte

Telefon: 05132 831-0

Anzeige: Seite 35 u.

AWO Soziale Dienste Bezirk

Hannover gGmbH

Tagespflege im Gloria Park

Ahltener Straße 20

31275 Lehrte

Telefon: 05132 831-133

Anzeige: Seite 35 u.

AWO Soziale Dienste Bezirk

Hannover gGmbH

Betreutes Wohnen im Stadthaus

Gloria Park

Burgdorfer Straße 31

31275 Lehrte

Telefon: 05132 831-144

Anzeige: Seite 35 u.

AWO Soziale Dienste Bezirk

Hannover gGmbH

Betreutes Wohnen im Gloria Park

Gartenstraße 17

31275 Lehrte

Telefon: 05132 831-144

Anzeige: Seite 35 u.

Seniorenzentrum "Sonnenhof"

Lehrte GmbH

Dammfeldstraße 11/22

31275 Lehrte-Aligse

Telefon: 05132 8293-0

Evangelisches Alten- und

Pflegeheim Rosemarie-Nieschlag-

Haus gemeinnützige GmbH

Iltener Straße 21

31275 Lehrte

Telefon: 05132 832-0

Anzeige: Seite 45 u.

Pflegeheim Alte Villa GmbH

Benzstraße 2

31275 Lehrte

Telefon: 05132 8305550

Seniorenresidenz Lindenhof

Hildesheimer Straße 2 d

31275 Lehrte-Hämelerwald

Telefon: 05175 9285400

Seniorenwerk GmbH –

Seniorenpflegeheim

Im Wiesengrund

Am Alten Sportplatz 1

31275 Lehrte

Telefon: 05132 887680

Tagespflege Lehrte Sozialstation

W.P. Tagespflegen GmbH

Burgdorfer Straße 30

31275 Lehrte

Telefon: 05132 862487440

Tagespflege Immensen

QualiVita AG

Bauernstraße 36 b

31275 Lehrte

Telefon: 05175 9201723

Stadt Neustadt am Rübenberge

Fachdienst Soziales

Theresenstraße 4

31535 Neustadt a. Rbge.

Telefon: 05032 84-241

Ambulanter Pflegedienst

Ingrid Niemeyer

Saarstraße 8

31535 Neustadt a. Rbge.

Telefon: 05032 939024

Mobiler Pflege- und

Gesundheitsservice iSH

Mandelsloher Straße 2

31535 Neustadt a. Rbge.

Telefon: 05072 772192

Diakoniestation Neustadt

a. Rbge. gGmbH

Albert-Schweitzer-Straße 2

31535 Neustadt a. Rbge.

Telefon: 05032 5994

DRK Sozialstation Neustadt

Lindenstraße 56

31535 Neustadt a. Rbge.

Telefon: 05032 981820

Altenzentrum „St. Nicolaistift“

Diakonische Altenhilfe Leine-

Mittelweser

Silbernkamp 6

31535 Neustadt a. Rbge.

Telefon: 05031 898-0

Residenz „Am Rosenkrug“

Nienburger Straße 27

31535 Neustadt a. Rbge.

Telefon: 05032 9600

MediCare Seniorenresidenz

Am Leinebogen

Hannoversche Straße 3

31535 Neustadt a. Rbge.

Telefon: 05032 9665-0

Anzeige: Seite 14, 15

MediCare Seniorenresidenz

Wölper Ring

Wölper Ring 1

31535 Neustadt a. Rbge.

Telefon: 05032 80102-0

Anzeige: Seite 14, 15

Curata Seniorenzentren

Neustädter Land GmbH

Am Sandhop 2

31535 Neustadt a. Rbge.

Telefon: 05073 9690

90


ANSPRECHPARTNER / KONTAKTDATEN

Heuberg GmbH

Pflegeheim „Am Eichenbrink“

Heuberg 10/12

31535 Neustadt a. Rbge.

Telefon: 05036 92440

Lebensraum GmbH

Pflegeeinrichtung

Nöpker Straße 17

31535 Neustadt a. Rbge.

Telefon: 05034 8797381

Seniorenresidenz Lindenstraße

Lindenstraße 77

31535 Neustadt a. Rbge.

Telefon: 05032 9579220

Stadt Pattensen

Senioren- und Sozialberatung

Hofstraße 8

30982 Pattensen

Telefon: 05101 1001-334

Seniorenbeauftragte der

Stadt Pattensen

Telefon: 05101 1001-395 + -396

Ambulante Pflegedienste

Pflegedienst Viola Zucker GmbH

Göttinger Straße 30

30982 Pattensen

Telefon: 05101 99170-20

DRK Sozialstation Pattensen

Steinstraße 2

30982 Pattensen

Telefon: 05101 12027

CMS Dienstleistungen GmbH

Pflegewohnstift Pattensen

Koldinger Straße 13 a

30982 Pattensen

Telefon: 05101 853-0

Anzeige: Seite 54

Pflegewohnstift

„An der Schützenallee“

Alte Hiddestorfer Straße 2

30982 Pattensen

Telefon: 05101 5857-0

Stadt Ronnenberg

Senioren- und Pflegestützpunkt

Calenberger Land

Am Rathaus 14 a

30952 Ronnenberg/Empelde

Telefon: 0511 700201-18 und -19

Team Soziale Dienste

Stille Straße 8

Telefon: 0511 2609386-74

Pflegeteam Bülow KG

Münchhausenstraße 6

30952 Ronnenberg-Weetzen

Telefon: 05109 3313

APA Ambulanter Pflegedienst

Aumann

Hagacker 5 a

30952 Ronnenberg

Telefon: 05109 514080

Diakonie-Sozialstation

Barsinghausen-Ronnenberg

Ronnenberger Straße 18

30952 Ronnenberg-Empelde

Telefon: 0511 3572960

Pflegekonzept Hillmer

mit Tagespflege

Ihmer Tor 1

30952 Ronnenberg

Telefon: 05109 6890705

Altenpflegeheim

„Haus am Hirtenbach“

Kolbergerstraße 12

30952 Ronnenberg

Telefon: 05109 5190-0

ND-Norddeutsche Seniorendienste

gGmbH –

Johanneshaus Empelde

mit Tagespflege

Berliner Straße 27

30952 Ronnenberg-Empelde

Telefon: 0511 46030

INTEGRA Seniorenpflegezentrum

Ronnenberg-Empelde

Nenndorfer Straße 1

30952 Ronnenberg

Telefon: 0511 270890

LIG – Leben in Gemeinschaft

GmbH

Steinstraße 19

30952 Ronnenberg

Telefon: 0511 60099295

Stadt Seelze

Pflegekonzept Häusliche Pflege

Kreuzweg 6

30926 Seelze

Telefon: 05137 9800290

Häuslicher Pflegedienst Wunstorf

Beratungszentrum Seelze

Hannoversche Straße 41 a

30926 Seelze

Telefon: 0511 407778

Pflegedienst Seelze GmbH

Hannoversche Straße 43

30926 Seelze

Telefon: 05137 981430

DRK-Sozialstation Seelze

Weizenkamp 5 a

30926 Seelze

Telefon: 05137 2333

DRK-Tagespflege Seelze

Weizenkamp 5 a

30926 Seelze

Telefon: 05137 1240826

AWO Soziale Dienste Bezirk

Hannover gGmbH

Seniorenzentrum Alter Krug

Hannoversche Straße 13

30926 Seelze

Telefon: 05137 826-600

Anzeige: Seite 35 u.

AWO Soziale Dienste Bezirk

Hannover gGmbH

Tagespflege Alter Krug

Hannoversche Straße 13

30926 Seelze

Telefon: 05137 826-600

Anzeige: Seite 35 u.

Altenpflegeheim Röselhof

Zum Röselhof 1

30926 Seelze-Lathwehren

Telefon: 05137 905760

Altenpflegeheim Harmskamp

Harmskamp 2

30936 Seelze

Telefon: 05137 87480

KerVita Senioren-Zentrum

„An den Grachten“

An den Grachten 5

30926 Seelze

Telefon: 05137 99150

Kursana Domizil Seelze

Brandenburger Straße 1–3

30926 Seelze

Telefon: 0511 7809970

Stadt Sehnde

Pflegepartner Sehnde GmbH

Mittelstraße 5

31319 Sehnde

Telefon: 05138 709415

Pflegeteam Sehnde

Achardstraße 23

31319 Sehnde

Telefon: 05138 615357

DRK Sozialstation Sehnde

Nordstraße 28

31319 Sehnde

Telefon: 05138 616470

Senioren- und Pflegeheim

Klein Lobke

Lobker Straße 9

31319 Sehnde

Telefon: 05138 2500

Altenpflegeheim

Haus am Backhausring

Karl-Backhaus-Ring 14–16

31319 Sehnde

Telefon: 05138 60980

AWO Residenz Sehnde

Achardstraße 1

31319 Sehnde

Telefon: 05138 50340

Wohnpark Ilten GmbH & Co. KG

Zum Kreisel 7

31319 Sehnde-Ilten

Telefon: 05132 902490

Stadt Springe

Wohnberater des

Fachdienstes Soziales

Auf dem Burghof 1

31832 Springe

Telefon: 05041 73237

Levimed GmbH

Zum Oberntor 12

31832 Springe

Telefon: 05041 9435-0

Ihr Pflegeteam

Michael Barrenschee

Süllbergstraße 1

31832 Springe-Bennigsen

Telefon: 05045 962433

DRK Sozialstation Springe

An der Bleiche 4–6

31832 Springe

Telefon: 05041 777-40

mobilitas gmbh –

mobile diakonie springe

Jägerallee 11 a

31832 Springe

Telefon: 05041 778-300

DRK Tagespflege Springe

An der Bleiche 4–6

31832 Springe

Telefon: 05041 777-80

Haus Rosengarten

mit Tagespflege

An der Bleiche 14 a

31832 Springe

Telefon: 05041 7708858

Seniorenpflegeheim

„Alte Molkerei“ der Hannoverania

Seniorenpflege GmbH

Deisterstraße 7

31832 Springe-Altenhagen I

Telefon: 05041 9447-0

Diakoniezentrum Springe-Pflege

GmbH

Jägerallee 1

31832 Springe

Telefon: 05041 778-0

LeviMed – Tagespflege

zum Oberntor

Zum Oberntor 15 a

31832 Springe

Telefon: 05041 7708858

Privates Pflegeheim

Roddau GmbH

Hindenburgstraße 25

31832 Springe

Telefon: 05041 971500

Seniorenheim „Springer Hof“

Bahnhofstraße 50

31832 Springe

Telefon: 05041 4190

91


ANSPRECHPARTNER / KONTAKTDATEN

Wohnen und Pflegen

„Am Deisterhang“ GmbH

Im Stiege 9

31832 Springe

Telefon: 05041 204250

Wohnpark Beethovenstraße

Beethovenstraße 4

31832 Springe

Telefon: 05041 4190

medi terra Gesellschaft für soziale

Einrichtungen gGmbH

Altenpflegeheim Springe

Eldagsener Straße 36

31832 Springe

Telefon: 05041 9466-111

Gemeinde Uetze

Pflegedienst Mensch im

Mittelpunkt – Buchold & Eckert

Kaiserstraße 9

31311 Uetze

Telefon: 05173 240150

Krankenpflegedienst

Barbara Kosaminsky

Schmiedestraße 3

31311 Uetze

Telefon: 05173 922270

Sozialstation JWK GmbH

Burgdorfer Straße 13

31311 Uetze

Telefon: 05173 922222

Landhaus am Storchennest GbR

Tagespflegestätte & Pflegeheim

Nordmannstraße 6

31311 Uetze

Telefon: 05173 69052-0

Tagespflege Melanie Strate

Breitenkampstraße 1 a

31311 Uetze-Hänigsen

Telefon: 05147 1064

Seniorenwohnpark

Bambis Garten GmbH

Welle 11

31311 Uetze-Eltze

Telefon: 05173 922621

Altenpflegeheim „Haus Monika“

Peiner Straße 45

31311 Uetze-Eltze

Telefon: 05173 2235

FIPS GmbH

Senioren- und Pflegeheim Uetze

Pestalozzistraße 23

31311 Uetze

Telefon: 05173 6002

DSG Pflegewohnstift „An der Mühle“

Mühlenweg 20

31311 Uetze-Hänigsen

Telefon: 05147 97500

Gemeinde Wedemark

Gemeinde Wedemark

Team Soziales

Fritz-Sennheiser-Platz 1

30900 Wedemark

Telefon: 05130 581254

Pflegedienst Caspar &

Dase GmbH

Industriestraße 40

30900 Wedemark

Telefon: 05130 975800

Sozialstation Gesundheitszentrum

& Pflege GmbH

Wedemarkstraße 55

30900 Wedemark

Telefon: 05130 6999

Tagespflege Wien

Tattenhagen 16 b

30900 Wedemark

Telefon: 05130 377009

Curata Seniorenzentren

Neustädter Land GmbH

„Haus Abbensen“

Auf der Loge 4

30900 Wedemark/OT Abbensen

Telefon: 05072 9801-0

Alten- und Pflegeheim

„Hoffnung“ GmbH

Hohenheider Straße 147

30900 Wedemark/OT Elze

Telefon: 05130 97770

AR Gesellschaft für Seniorendienste

mbH – Seniorenpflegeheim

Waldgarten

Am Schafsteg 2

30900 Wedemark/OT Bissendorf-

Wietze

Telefon: 05130 925099

AR Gesellschaft für Seniorendienste

mbH – Seniorenpflegeheim

Stadtgarten

Tattenhagen 14

30900 Wedemark/OT Bissendorf

Telefon: 05130 376261

MediCare Seniorenresidenz

Allerhop

Allerhop 22 a

30900 Wedemark/OT Mellendorf

Telefon: 05130 92805-0

Anzeige: Seite 14, 15

Tagespflege des Alten- und

Pflegeheim „Hoffnung“

Hohenheider Straße 147

30900 Wedemark

Telefon: 05130 97770

Anmerkung:

Tagespflege Piepers Garten

Walsroder Straße 57

30900 Wedemark

Telefon: 05130 9758050

Tagespflege zur Eich

Burgwedeler Straße 10

30900 Wedemark

Telefon: 05130 975600

Gemeinde Wennigsen

Behindertenbeauftragter

der Gemeinde Wennigsen

Bergmannstraße 34 a

30974 Wennigsen

Telefon: 05103 5032288

Pflegedienst Monika Jansen GmbH

Wennigser Straße 17

30974 Wennigsen/OT Bredenbeck

Telefon: 05109 6752510

DRK Sozialstation Wennigsen

Hagemannstraße 4

30974 Wennigsen

Telefon: 05103 925375

lUVARE Heimbetriebsgesellschaft

mbH – Alten- und Pflegeheim

„Bredenbeck“

Bräutigamsweg 10

30974 Wennigsen

Telefon: 05109 5699-0

Alten- und Pflegeheim

„Auf dem Lichtenberg“

Egestorfer Straße 2

30974 Wennigsen

Telefon: 05103 7841

ProSenis Service GmbH

Seniorendomizil Deisterblick

Hagemannstraße 1

30974 Wennigsen

Telefon: 05103 70440-400

Stadt Wunstorf

Häuslicher Pflegedienst Wunstorf

mit Tagespflege, Antje Kafke

Mühlenweg 56

31515 Wunstorf

Telefon: 05031 67567

Anzeige: Seite 11

Ambulante Betreuung und Pflege

Ina Prinzhorn & Susanne Schmidt

Sophienstraße 5

31515 Wunstorf

Telefon: 05031 67638

CURADOMI Ambulante

Krankenpflege GbR A. & A. Liedtke

Wilhelm-Busch-Straße 16 b

31515 Wunstorf

Telefon: 05031 902188

Sollten Angaben bzw. die Auflistung der Anbieter nicht vollständig oder richtig

sein – darauf erheben wir keinen Anspruch –, bitten wir dies zu entschuldigen.

Gerne können Sie uns für eine neue Ausgabe, die fehlenden oder nicht voll -

ständigen Angaben zukommen lassen: info@kuw.de – Stichwort: „Demenz-

Ratgeber in Hannover und der Region“.

Ullis Pflegeteam GmbH

Hagenburger Straße 32

31515 Wunstorf

Telefon: 05031 6900020

Diakonie Sozialstation Wunstorf

gGmbH

Albrecht-Dürer-Straße 1

31515 Wunstorf

Telefon: 05031 912044

careconcept – Ambulante

Häusliche Pflege und Beratung

Lange Straße 41

31515 Wunstorf

Telefon: 05031 705990

Tagespflege Wunstorf-Neustadt

Diakonische Altenhilfe Leine-

Mittelweser

Schlesierweg 26

31515 Wunstorf

Telefon: 05033 981449

Tagespflege am Blumenauer

Wäldchen

Hasselhorster Straße 8

31515 Wunstorf

Telefon: 05031 70599-0

Tagespflege Wunstorf des

häuslichen Pflegedienstes

Wunstorf, Antje Kafke

Tagespflege Steinhude

Alter Winkel 18 (Steinhude)

31515 Wunstorf

Telefon: 05033 9807840

Anzeige: Seite 11

„Haus Sonneneck“

Heimbetriebsgesellschaft

Bergstraße 32 + 46/48

31515 Wunstorf-Großenheidorn

Telefon: 05033 9360

Seniorenresidenz

„Am Kirschgarten“

Heidorner Straße 52

31515 Wunstorf-Klein Heidorn

Telefon: 05031 913070

Diakonische Altenhilfe

Leine-Mittelweser

„Haus Johannes“

Albrecht-Dürer-Straße 14

31515 Wunstorf

Telefon: 05031 9640

Diakonische Altenhilfe

Leine-Mittelweser

„Haus am Bürgerpark“

Speckenstraße 24

31515 Wunstorf

Telefon: 05031 95030

Seniorenresidenz Wunstorf

Betriebs GmbH

Hindenburgstraße 2

31515 Wunstorf

Telefon: 05031 95890

92


93


UNTERNEHMENSVERZEICHNIS

Verzeichnis der PR-Darstellungen/Anzeigen

Die nachstehenden Firmen und gemeinnützigen Einrichtungen haben mit ihren Public-Relations-Beiträgen

das Zustandekommen dieser Broschüre in dankenswerter Weise gefördert.

A. u. S. Mobile Krankenpflege & Sozialdienste

GmbH, Barsinghausen. ...............................35 o.

Bildquelle: Archiv

Altenzentrum St. Aegidien, Hannover .....................43

Bildquelle: Archiv

Ambulante Pflege Burgwedel GmbH, Burgwedel ........67 u.

Bildquellen: l.: absolut/stock.adobe.com;

r.:Kzenon/stock.adobe.com

AOK – Die Gesundheitskasse für Niedersachsen,

Hannover ..........................................56, 57

Bildquelle: Archiv

AWO Jugend- und Sozialdienste gGmbH, Hannover .....59 u.

Bildquelle: Archiv

AWO Soziale Dienste Bezirk Hannover gGmbH, Hannover ..35 u.

Bildquelle: AWO BV Hannover

Birkenhof Evangelische Altenhilfe gGmbH

Beratungsstelle für die Region Hannover ..................53

Bildquellen: l. u.: stockAdobe;

o. und r. u.: Ingolf Semper, Hannover

Brigittenstift Altenzentrum, Barsinghausen ..............68 o.

Bildquelle: Archiv

CarePool Hannover GmbH, Hannover ....................47

Bildquelle: Archiv

CMS Dienstleistungen GmbH Pflegewohnstift Pattensen ...54

Bildquelle: Archiv

DIAKOVERE gGmbH, Hannover ..........................37

Bildquelle: Archiv

DOMICIL Seniorenpflegeheime, Hannover ...Umschlagseite 2

Bildquelle: Archiv

Evangelisches Alten- und Pflegeheim Rosemarie-

Nieschlag-Haus gemeinnützige GmbH, Lehrte ..........45 u.

Bildquelle: Sabine Licht, Lehrte

Evangelisches Johannesstift Pflegen und Wohnen

gGmbH Stadtteilhaus Klein-Buchholz, Hannover ...........29

Bildquelle: Archiv

Friedrich-Rittelmeyer-Haus gGmbH Pflegeheim,

Hannover ...........................................68 u.

Bildquellen: l.: Archiv; r.: Helge Krückeberg

Häuslicher Pflegedienst Wunstorf Antje Kafke, Wunstorf ....11

Bildquelle: Achim Hauck, Neuwied-Rodenbach

Hausgemeinschaften Eilenriedestift gGmbH,

Hannover ................................Umschlagseite 4

Bildquelle: Marco Besemer, Leinebrandung

Hannover

Interkultureller Sozialdienst GmbH, Hannover .............51

Bildquellen: l.: Archiv; r.: Birgit Anspach,

Interkultureller Sozialdienst GmbH, Hannover

Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. Regionalverband

Niedersachsen Mitte, Hannover

Wohngemeinschaften ..................................25

Bildquellen: l.: Johanniter/Bettina Martin;

r.: Johanniter/Schemmann

Tagespflege: ........................................60 o.

Bildquellen: l.: Archiv; r.: Johanniter/Schemmann

Kursana Seniorenvilla GmbH –

Kursana Villa Hannover ...................................9

Bildquelle: Archiv

MediCare Seniorenresidenzen, Minden ...............16, 17

Bildquelle: Florian Freimuth, Dortmund

Seniorenpflegeheim Am Gutspark, Hannover ...........60 u.

Bildquelle: Archiv

SeniorenPflegeheim Waldhausen Dr. Körber GmbH,

Hannover ...........................................59 o.

Bildquelle: Silvia Hiller, Hannover

Städtische Alten- und Pflegezentren

Landeshauptstadt Hannover ............................96

Tabea Tagesbetreuung Demenz-Erkrankte,

Hannover ...........................................45 o.

Bildquelle: Gerrick Rossel, Hannover

Tagespflege GmbH Sabine Schmidtke & Co. KG,

Burgdorf ..............................................13

Bildquelle: Archiv

tegeler Pflege & Gesundheit Margeritenhof GmbH,

Langenhagen .......................................27 o.

Bildquelle: Maike Helbig

Victor’s Residenz Margarethenhof GmbH, Laatzen ......15 o.

Bildquelle: Archiv

Sonja Vorwerk-Gerth GmbH, Langenhagen ...............48

Bildquelle: Archiv

Dr. med. Ernst-August Wilkening Pflegeheime GmbH,

Hannover .............................................23

Bildquelle: Jasper Ehrich, Hamburg

94


BILDQUELLEN

Bildquellen

Titel und S. 1: andrea lehmkuhl/stock.adobe.com

S. 3: Foto-Karos, Burgdorf

S. 5: Ines Goetsch, Hannover

S. 6 l.: Monkey Business/stock.adobe.com

S. 6 r.: Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V. Selbsthilfe

Demenz, Berlin

S. 7 l.: Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V. Selbsthilfe

Demenz, Berlin

S. 7 r.: Reena/stock.adobe.com

S. 8 o.: Chepko Danil/stock.adobe.com

S. 8 u.: Witthaya/stock.adobe.com

S. 10: Martine A Eisenlohr/stock.adobe.com

S. 12: Ocskay Bence/stock.adobe.com

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S. 14 u.: Racle Fotodesign/stock.adobe.com

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S. 19 l.: De Visu/stock.adobe.com

S. 19 r.: Witthaya/stock.adobe.com

S. 20: Fotocentrum Euromediahouse, Hannover

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S. 22: Syda Productions/stock.adobe.com

S. 24: Monkey Business/stock.adobe.com

S. 25 o. l.: beerkoff/stock.adobe.com

S. 25 o. r.: momius/stock.adobe.com

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S. 26 u.: Witthaya/stock.adobe.com

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S. 40, 41: Ines Goetsch, Hannover

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S. 44 u.: Monkey Business/stock.adobe.com

S. 46: Ines Goetsch, Hannover

S. 49: Ines Goetsch, Hannover

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S. 54 o. r.: Sashkin/stock.adobe.com

S. 55 l.: Alzheimer Gesellschaft Niedersachsen e. V.

S. 55 r.: Osterland/stock.adobe.com

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S. 63: Robert Kneschke

S. 64: Ines Goetsch, Hannover

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S. 69 o.: Africa Studio/stock.adobe.com

S. 69 u.: Andrey Popov/stock.adobe.com

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S. 71: Caroline Billert

S. 73: Ines Goetsch, Hannover

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S. 75 o.: Stockfotos-MG/stock.adobe.com

S. 75 u.: Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V. Selbsthilfe

Demenz, Berlin (aus: Hilfe beim Helfen – Schulungsreihe für

Angehörige von Menschen mit Demenz)

S. 76 l.: marco2811/stock.adobe.com

S. 76 r.: Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V. Selbsthilfe

Demenz, Berlin (aus: Hilfe beim Helfen – Schulungsreihe für

Angehörige von Menschen mit Demenz)

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S. 77 r.: Witthaya/stock.adobe.com

S. 79 o.: nmann77/stock.adobe.com

S. 79 u.: Ines Goetsch, Hannover

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S. 81 o.: auremar/stock.adobe.com

S. 81 u.: daniel0750/stock.adobe.com

S. 93: DenisProduction.com/stock.adobe.com

95


Pflegezentrum Herta-Meyer-Haus

Berggartenstraße 2,

30419 Hannover-Herrenhausen

Heinemanhof

- Pflegezentrum

- Kompetenzzentrum Demenz

Heinemanhof 1-2,

30559 Hannover-Kirchrode

STÄDTISCHE

ALTEN- UND PFLEGEZENTREN

•Kompetente Dauer- und Kurzzeitpflege in Wohngruppen

und Hausgemeinschaften

• Entlastungsangebote bei Demenz

• Gerontopsychiatrische Fachpflege

• Betreutes Wohnen

•Ausbildung: Pflegefachfrau*mann und Hauswirtschafter*in

Tel. 0511/168-42832 E-Mail: 57.3@hannover-stadt.de

www.pflegeheime-hannover.de

L A N D E S H AU P T STA D T H A N N OV E R

Seniorenzentrum Willy-Platz-Heim

Im Heidkampe 20,

30659 Hannover-Bothfeld

Margot-Engelke-Zentrum

Geibelstraße 90,

30173 Hannover-Südstadt

Hausgemeinschaften Devrientstraße

Devrientstraße 3,

30173 Hannover-Südstadt

Anni-Gondro-Pflegezentrum im Eichenpark

Stadtparkallee 16,

30853 Langenhagen

Hausgemeinschaften

Klaus-Bahlsen-Haus

Klein-Buchholzer-Kirchweg 11,

30659 Hannover-Bothfeld

IMPRESSUM

Herausgegeben in Zusammenarbeit mit der

Alzheimer Gesellschaft Hannover e. V.

Redaktion:

Theresia Urbons (1. Vorsitzende) und

Gudrun Hirsch, Alzheimer Gesellschaft Hannover e.V.

Autoren:

Ines Goetsch, Journalistin, Hannover;

Karen Roske, Journalistin, Hannover

Zweite Ausgabe 2019

Verlag Kommunikation & Wirtschaft GmbH,

Oldenburg (Oldb)

Bildquellen: Seite 95

Die Publikation erscheint im Verlagsbereich Regionalmedien.

Alle Rechte bei Kommunikation & Wirtschaft GmbH,

Oldenburg (Oldb)

Das Manuskript ist Eigentum des Verlages. Alle Rechte vor -

behalten. Auswahl und Zusammenstellung sind urheberrechtlich

geschützt. Für die Richtigkeit der im Inhaltsverzeichnis

aufgeführten Autorenbeiträge und der PR-Texte übernehmen

Verlag und Redaktion keine Haftung.

Printed in Germany 2019

Bildbearbeitung:

Kommunikation & Wirtschaft GmbH, Oldenburg (Oldb)

Druck:

Silber Druck oHG, Lohfelden

96


Demenzgerechtes Wohnen und Leben

in familiären Hausgemeinschaften

Die Hausgemeinschaften Eilenriede s tif t bieten demenzkranken Menschen

ein liebevolles und familiäres Zuhause. Kleine Wohngruppen und eine

demenzgerechte Architektur schaffen eine Atmosphäre der Geborgenheit

und des Vertrauens.

kleine

Wohn -

gruppen

liebevolle

Pflege &

Betreuung

demenzgerechte

Architektur

persönlichindividuelle

Möblierung

Der MDK-Transparenzbericht bescheinigt der modernen Demenzeinrichtung

im Heideviertel eine sehr gute Pflege- und Lebensqualität. Im

Mittelpunkt der Betreuung steht hier der Mensch, stehen Verständnis und

die ganz persönliche Zuwendung! Das Motto des Hauses „Leben wie in

einer großen Familie“ ist für die MitarbeiterInnen Anspruch und Selbstverständnis

zugleich.

Sie haben Fragen? Unsere Demenze xpertInnen beraten Sie gern.

Telefon: 051194094-0

Hausgemeinschaften Eilenriedestift gGmbH

Müdener Weg 48 · 30625 Hannover · www.hg-estift.de

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