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SPORTaktiv Winterguide 2019

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WINTER<br />

G U I D E 2 0 1 9 / 2 0


Planai<br />

Planai We<br />

West<br />

WILLKOMMEN IN DER REGION<br />

Gipfelbahn Gipfelbahn<br />

Vorderkar Vorderkar<br />

Tellerlift Tellerlift<br />

Galsterberg- Galsterberg-<br />

Galsterberg<br />

Galsterberg<br />

Gondel Gondel<br />

almlift almlift<br />

I I<br />

Höf-Express Höf-Express<br />

Hauser HauserKaibling Kaibling8er-Gondel<br />

8er-Gondel<br />

II II<br />

Höf-Express<br />

Höf-Express<br />

Ennslingalm-Lift<br />

Ennslingalm-Lift<br />

Tauern<br />

Tauern<br />

Seilbahn<br />

Seilbahn<br />

Quattralpina Quattralpina<br />

Kaibling<br />

Kaibling<br />

6er<br />

6er<br />

Übungslift Übungslift<br />

Gipfelbahn<br />

Gipfelbahn<br />

NEU<br />

XXL-Funslope<br />

Senderbahn<br />

6er<br />

6er Alm<br />

Alm<br />

NEU<br />

Sonnecklift<br />

Sonnecklift<br />

6er<br />

6er<br />

Fastenberg<br />

Fastenberg<br />

10er Gondel<br />

Planai<br />

Planai I<br />

II<br />

II<br />

Planai<br />

Planai<br />

Mitterhausbahn Mitterhausbahn<br />

Burgstallalmbahn<br />

Burgstallalmbahn<br />

Express<br />

Hopsi<br />

NEU<br />

Kinderland<br />

Lärchkogelbahn<br />

Lärchkogelbahn<br />

Märchenwiesebahn<br />

Märchenwiesebahn<br />

Fahr-Long<br />

Weitmooslift<br />

Weitmooslif<br />

Fri F<br />

Stoderzinken Lifte<br />

<strong>2019</strong>/20 außer Betrieb<br />

Schneemandllift<br />

Schneemandllift


4 Berge in 4 Tagen! Schaffst du es, erhältst du ein besonderes Goodie an den Kassen<br />

der 4-Berge-Skischaukel. Details zu unserer Challenge: www.4berge.at<br />

t Weitmoos-Tellerlift<br />

Weitmoos-Tellerlift<br />

ritz-Blitz<br />

Funslope<br />

st<br />

Moserbodenlift<br />

Moserbodenlift<br />

Rohrmoos I<br />

Rohrmoos I<br />

Hopsilift Hopsilift<br />

Rohrmoos RohrmoosII<br />

II<br />

Obertalbahn<br />

Obertalbahn<br />

Gipfelbahn<br />

Gipfelbahn<br />

Hochwurzen Hochwurzen<br />

Hochwurzen<br />

Hochwurzen<br />

II<br />

II<br />

Hochwurzen Hochwurzen<br />

I<br />

I<br />

I<br />

I Reiteralm<br />

Reiteralm<br />

Prinoth<br />

Crosspark<br />

Sepp’n Sepp’n<br />

Jet<br />

Jet<br />

Reiteralm<br />

Reiteralm<br />

»Preunegg<br />

»Preunegg<br />

Jet«<br />

Jet«<br />

III III<br />

Reiteralm<br />

Reiteralm<br />

Übungslift Übungslift<br />

Verbindungslift<br />

Jet«<br />

Jet« »Silver<br />

»Silver Reiteralm<br />

Reiteralm<br />

Tellerlift<br />

Vorderkar Vorderkar<br />

Gipfelbahn<br />

Tellerlift<br />

6er<br />

6er<br />

Gasselhöhebahn Gasselhöhebahn<br />

II<br />

II<br />

Galsterberg<br />

Gondel<br />

Gipfelbahn Vorderkar<br />

Gondel Galsterberg<br />

Muldenlifte<br />

Muldenlifte<br />

Hasecklifte Hasecklifte<br />

Hinterfager<br />

Hinterfager<br />

Galsterbergalmlift<br />

Galsterbergalmlift<br />

Übungslifte<br />

Mitterfager Mitterfager<br />

Vorderfager<br />

Vorderfager<br />

Vorderfager Vorderfager I I<br />

Höf-Express<br />

I<br />

Höf-Express<br />

I<br />

Jägerlift<br />

Jägerlift<br />

Forstaubahn<br />

Forstaubahn<br />

II II<br />

Hauser Hauser Kaibling 8er-Gondel<br />

HauserKaibling8er-Gondel<br />

II<br />

II<br />

Höf-Express<br />

Höf-Express<br />

Übungslift Übungslift<br />

Drachenlift II II<br />

I I<br />

Drachenlift<br />

Rittislift Rittislift<br />

Zauberlift<br />

Zauberlift<br />

Gipfellift Gipfellift<br />

Kalilift<br />

Gipfellift<br />

Rittisbergbahn Rittisbergbahn<br />

Lärchberglift<br />

Skibetrieb <strong>2019</strong>/20<br />

nicht gesichert<br />

Lärchberglift<br />

I I<br />

Adlerlift<br />

Adlerlift<br />

Adlerlift Adlerlift II II<br />

Roßfeldlift<br />

Übungslift<br />

Roßfeldlift<br />

Übungslift<br />

Sky-Line<br />

Bergkristalllift<br />

Bergkristalllift<br />

Dachstein Südwandbahn<br />

Austriascharte<br />

Hunerkogellift<br />

Schladminger Schladminger<br />

Lift<br />

Lift<br />

Mitterstein Mitterstein<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

3


FJÄLLRÄVEN<br />

BERGTAGEN<br />

Entwickelt für ein Leben<br />

oberhalb der Baumgrenze<br />

wo keine Bäume mehr<br />

wachsen, aber dein Geist<br />

sich frei entfalten kann.<br />

www.fjallraven.de


EDITORIAL<br />

KLAUS MOLIDOR<br />

<strong>SPORTaktiv</strong>-Chefredakteur<br />

klaus.molidor@styria.com<br />

ABENTEUER<br />

ÜBERALL<br />

Foto: Thomas Polzer, Coverfoto: Ortovox/Andreas Vigl<br />

Diesmal nehme ich eine Anleihe bei jemandem, der mit Wintersport nur<br />

wenig bis gar nichts am Hut hat. „Die wahren Abenteuer sind im Kopf<br />

und sind sie nicht im Kopf, so sind sie nirgendwo“, hat Andre Heller in<br />

einem seiner wohl berühmtesten Lieder einst gesungen. Recht hat er. Und<br />

so stellt sich sogar auf rotem Samt und vor einem Marmortischchen in<br />

einem Wiener Kaffeehaus dieses Gefühl ein, dass Skifahren einfach das<br />

Leiwandste ist, was man sich nur vorstellen kann. Allein das intensive Gespräch<br />

übers Skifahren ruft die Emotionen hervor, die wir sonst bei einem<br />

herrlichen Schwung auf einer Piste oder im Tiefschnee erleben.<br />

Und doch können wir uns nicht mehr bedenkenlos hingeben und uns in<br />

der Leidenschaft zu Pulver und Piste fallen lassen. Wir müssen, auch wenn<br />

das jetzt schon gebetsmühlenartig an dieser Stelle auftritt, schauen, wie<br />

wir Klimawende UND Wintersport unter einen Hut bringen. Darum haben<br />

wir an den Anfang unseres <strong>Winterguide</strong>s einen Themenblock gestellt,<br />

der sich der Frage widmet, wie ein „grüner“ Winter gelingen kann – in<br />

Theorie und Praxis. Das Gebot der Stunde lautet nicht vorschnelle Reaktion,<br />

sondern sorgfältiges Reflektieren. So wie beim Schneeband Ende<br />

Oktober auf der Resterhöhe in den Kitzbüheler Alpen. Auf den ersten<br />

Blick skandalös, offenbart der zweite Blick, dass der Schnee nicht auf Biegen<br />

und Brechen frisch produziert wurde, sondern im Vorwinter natürlich<br />

gefallen ist und klug „übersommert“ wurde.<br />

Die gute Nachricht: Das Bewusstsein, dass sich etwas ändern muss,<br />

kommt schon in vielen Regionen, bei vielen Herstellern an. Weil auch die<br />

Skifahrer selbst immer kritischer werden, immer mehr Wert auf die Natur<br />

und ihren Schutz legen. Denn am Ende wollen wir ja doch alle so fahren,<br />

wie die Dame auf unserem Cover von Ortovox, die quasi die perfekte<br />

Welle im Schnee reitet. Weil, natürlich hat Andre Heller schon recht mit<br />

Abenteuer und Kopf und so. Aber so ein ganz realer Tag im Powder oder<br />

im gführigen Schnee mit zwei Brettln, juchhe – das hat schon auch was.<br />

Bleibt fit,<br />

Euer Klaus<br />

ROTATIONAL<br />

IMPACT<br />

PROTECTION<br />

+<br />

LINEAR<br />

IMPACT<br />

PROTECTION<br />

=<br />

SMART IMPACT<br />

PROTECTION<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

5


#JOtoRelax<br />

Zeit. Das wertvollste Gut.<br />

Winter<br />

Time-out<br />

3 NÄCHTE<br />

im 4* Hotel, HP &<br />

2-TAGE-SKIPASS, AB<br />

364,00<br />

St. Johann in Salzburg zählt im Sommer wie auch im Winter als Home Base für Genießer aus aller<br />

Welt. Hier gilt es, den stressigen Alltag hinter sich zu lassen und lebensbejahend Zeit mit Familie<br />

und Freunden zu erleben. Im Winter stehen dafür im Skigebiet Snow Space Salzburg, das direkt im<br />

St. Johanner Alpendorf startet, rund 120 km perfekt präparierte Pisten zur Verfügung.<br />

www.JOsalzburg.com


DANIEL WAKOUNIG<br />

Chief Sales Officer, Alturos Destinations, Skiline<br />

EDITORIAL II<br />

10 JAHRE<br />

SKILINE<br />

Foto: Alturos Destintions<br />

Eine ganz besondere Wintersaison erwartet uns in diesem Jahr, denn Skiline<br />

feiert 10 Jahre Entertainment am Berg. Wir freuen uns sehr, dass die<br />

größte Wintersport-Community auch nach 10 Jahren stetig wächst.<br />

Wir starten in die neue Saison mit 3,5 Millionen Skiline-Usern und<br />

-Entertainment-Anlagen in über 340 Skigebieten weltweit. Es gilt in der<br />

neuen Saison 26 Milliarden gefahrene Höhenmeter, 5,5 Millionen registrierte<br />

Skitage und mehr als 4 Millionen gemachter Skiline-Videos und<br />

-Fotos zu überbieten.<br />

Schnappschuss vom Skitag: die Fotofalle<br />

Nicht nur spannende App-Features bieten wir diese Saison, auch auf der<br />

Piste gibt es Neues zu entdecken. Die Fotofalle, eingesetzt auf Funslopes<br />

und Parcours, schießt an einer spannenden Schlüsselposition ein Actionfoto.<br />

Das Foto kann direkt beim Abholterminal im Skigebiet und anschließend<br />

in der App angesehen werden. Das bedeutet, die Augen auf der<br />

Piste offenhalten, denn die nächste Fotofalle mit Funslope ist vielleicht<br />

nicht weit.<br />

Skiline auf dem Smartphone<br />

Mit der Skiline-App hat der User den gesamten Skitag im Blick: Gefahrene<br />

Pistenkilometer, zurückgelegte Höhenmeter sowie alle Skimovies und<br />

Fotos des Tages werden direkt in der App gespeichert. Die persönlichen<br />

Skiline-Erlebnisse können jederzeit mit Freunden und der Community<br />

geteilt werden.<br />

Neues NFC-Feature der Skiline-App<br />

Rechtzeitig zur Wintersaison beinhaltet das neue Release der Skiline-App<br />

ein praktisches NFC-Feature. Skipassnummern müssen ab sofort nicht<br />

mehr mühsam eingetippt werden, sondern können bequem mit dem<br />

Smartphone gescannt werden.<br />

Wir sind startklar und freuen uns auf unsere 10. Skiline-Saison mit<br />

unserer Wintersport-Community!<br />

FUNKTIONSKLEIDUNG<br />

FÜR EIN OPTIMALES<br />

KÖRPERKLIMA.<br />

Scandic Outdoor GmbH<br />

info@scandic.de<br />

www.WOOLPOWER.de


30<br />

INHALT<br />

TOP-STORY<br />

16 WILD WAR GESTERN<br />

Kitzbühel-Sieger Dominik Paris im Interview<br />

EMOTION<br />

26 GRÜN IST DAS NEUE WEISS<br />

Wie Wintersport und Klimaschutz parallel funktionieren können<br />

30 ZUM SKIURLAUB IM KLIMASCHUTZEXPRESS<br />

Anleitung zur Verkleinerung des CO 2 -Fußabdrucks<br />

42 EIN KÄRNTNER IN KITZBÜHEL<br />

Zum Hahnenkammjubiläum: Wie ein Zuagroaster Kitz erlebt<br />

60 ESTER LEDECKA ÜBER ... VERTRAUEN<br />

Die Ski- und Snowboard-Olympiasiegerin im Interview<br />

80 DAS ERSTE MAL PIZZA & PFLUG<br />

Stefan Luckerbauer stand mit 31 das erste Mal auf Ski<br />

90 SCHNEE<br />

Pulver, Firn, Harsch – was die Flocken-Spielarten unterscheidet<br />

166 GANZ OBEN AUF DER BUCKET LIST<br />

Warum Heliskiing in Kanada so genial ist<br />

180 DIE STREIF WIRD GEFÄHRLICH BLEIBEN<br />

Abfahrer Matthias Mayer über Risiko, Sicherheit und Freiheit<br />

200 BOTSCHAFTER IN SACHEN SCHNEE<br />

Martin Dolezal und sein Leben für, mit und auf Schnee<br />

232 SO LASSET DIE SAU HERAUS<br />

Mit Stil und Benehmen hast du beim Après-Ski mehr Spaß<br />

246 MEHR BRAUCHST NICHT<br />

Für Rolf Majcen liegt das Glück des Winters auf einer Rodel<br />

SERVICE<br />

68 WELCHEN SKI BRAUCHE ICH?<br />

Von Amphibio bis Z-Wert. Der Versuch eines Überblicks<br />

110 WIE KOMMT DAS SEIL IN DIE BAHN?<br />

Litzen, Seele, Spleiß – alles zum Träger-Medium des Skifahrens<br />

132 SLALOM FÜR GOURMETS<br />

Pisten-Feinschmecker werden mehr, Gourmet-Hütten auch<br />

204 GESCHNALLT? DIE STEUER-ERKLÄRUNG<br />

Expertentipps zum Skischuh, dem zentralen Ski-Steuerelement<br />

218 DIE FREIHEIT IM VIERER-PAKET<br />

Was Skicross ausmacht, wie es Freizeitskifahrer testen können<br />

REGIONEN<br />

38 TIROL<br />

114 SALZBURG<br />

152 STEIERMARK<br />

174 KÄRNTEN<br />

188 OBERÖSTERREICH<br />

196 NIEDERÖSTERREICH<br />

210 VORARLBERG<br />

228 BAYERN<br />

254 SÜDTIROL<br />

Fotos: Red Bull Content Pool/Erich Spieß, Tirol Werbung<br />

60


NEU<br />

*Sportfachhandel Intersport<br />

SCHMECKT. SÄTTIGT. STÄRKT.<br />

POWERPACK – ÖSTERREICHS SPORTRIEGEL NR.1*<br />

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EL DORADO<br />

FÜR SKIFANS<br />

AUS ALLER WELT<br />

St. Anton am Arlberg gilt als<br />

einer der renommiertesten<br />

Wintersportorte weltweit.<br />

Pisten- und Freeridefans<br />

aus mehr als 50 Nationen<br />

besuchen jedes Jahr das<br />

Bergdorf und sein Skigebiet<br />

mit insgesamt 305 Kilometern<br />

an markierten Abfahrten,<br />

200 Kilometer freiem<br />

Gelände sowie 88 Liften und<br />

Bahnen. Langlaufen, Rodeln<br />

oder eine Tour auf Tirols<br />

einzigem Winterklettersteig<br />

stehen ebenso für St. Anton<br />

am Arlberg wie Events<br />

mit Kultcharakter.<br />

stantonamarlberg.com<br />

Foto: TVB St. Anton am Arlberg/Patrick Bätz<br />

10 <strong>SPORTaktiv</strong>


<strong>SPORTaktiv</strong><br />

11


SKI PLUS CITY:<br />

DU HAST<br />

DIE WAHL<br />

Jetzt gibt es weltweit erstmals<br />

vollen Skigenuss und<br />

alpin-urbanen Lifestyle in<br />

einem. Mit dem neuen „SKI<br />

plus CITY Pass“ Stubai Innsbruck<br />

kannst du nämlich: 13<br />

Skigebiete im Stubaital und<br />

im Großraum Innsbruck erkunden;<br />

22 Erlebnisangebote<br />

in und um Innsbruck sowie<br />

3 Schwimmbäder entdecken;<br />

den Skibus-Transfer & Sightseer<br />

Innsbruck (Hop-on,<br />

Hop-off) nutzen; 25 Prozent<br />

Ermäßigung auf die Nachtfahrten<br />

der Bergbahnen<br />

lukrieren; und außerdem deine<br />

Kinder ab Jahrgang 2012<br />

(Begleitung eines zahlenden<br />

Elternteils ist Voraussetzung)<br />

kostenlos mitnehmen. Mehr<br />

Ski plus City geht nicht ...<br />

www.ski-plus-city.com<br />

Foto: Innsbruck Tourismus<br />

12 <strong>SPORTaktiv</strong>


<strong>SPORTaktiv</strong><br />

13


IM ZILLERTAL<br />

LACHT<br />

DIE SONNE<br />

Zwischen einer Vielzahl an<br />

Dreitausendern breitet sich<br />

das sonnige Zillertal aus. In<br />

vier Großraum-Skigebieten<br />

können sich Ski- und<br />

Snowboardbegeisterte auf<br />

insgesamt 535 perfekt präparierten<br />

Pistenkilometern<br />

austoben. 180 Liftanlagen<br />

bringen die Wintersportler<br />

täglich auf die Piste. Und<br />

insgesamt 80 Hütten laden<br />

zu einer kurzen Pause und<br />

zum Verweilen in der Sonne<br />

ein. Und als ob das noch<br />

nicht genug wäre, gibt es<br />

diese Wintersaison auch viele<br />

Neuheiten rund um den<br />

Zillertaler Bergwinter.<br />

www.zillertal.at<br />

Foto: Zillertaltourismus/Tom Klocker<br />

14 <strong>SPORTaktiv</strong>


<strong>SPORTaktiv</strong><br />

15


WILDWAR<br />

GESTERN<br />

DOMINIK PARIS IST<br />

REGIERENDER SIEGER AUF<br />

DER STREIF. IM SPORT AKTIV-<br />

INTERVIEW SPRICHT DER<br />

SÜDTIROLER ÜBER DIE<br />

AUSZEIT AUF DER ALM, DEN<br />

TOD SEINES BRUDERS UND<br />

WANN ER VOLLGAS GIBT<br />

UND WANN NICHT.<br />

INTERVIEW THOMAS POLZER<br />

16 <strong>SPORTaktiv</strong>


Foto: Nordica/Pentaphoto<br />

Die Skifans lieben ihn, weil er<br />

auf den Abfahrten den „wilden<br />

Hund“ gibt, der sich ständig im<br />

Grenzbereich bewegt. Die Medien<br />

lieben ihn, weil er bei den Interviews<br />

sein Herz ganz spontan auf der Zunge<br />

trägt. Aber beim Treffen von <strong>SPORTaktiv</strong><br />

mit Dominik Paris bei seinem Ausrüster<br />

Nordica entpuppte sich der Südtiroler als<br />

ruhiger, ausgeglichener und sogar nachdenklicher<br />

Mensch. Einer, der es offenbar<br />

gelernt hat, beim Skifahren und im Leben<br />

die Balance zu halten.<br />

Dominik, du wirkst so „geerdet“.<br />

Täuscht dieser Eindruck oder gibst du<br />

den „wilden Hund“ wirklich nur mehr<br />

bei den Rennen?<br />

Na ja, ganz so ist es nicht, es kann ab und<br />

zu schon auch abseits der Abfahrtspisten<br />

passieren, dass es bei mir rundgeht. Aber<br />

die Zeiten aus jungen Jahren, in denen ich<br />

praktisch keine Party ausgelassen hab, die<br />

sind endgültig vorbei.<br />

Für solche Veränderungen braucht es ja<br />

meist ein Schlüsselerlebnis. Was ist da<br />

bei dir passiert?<br />

Es war die Erkenntnis, dass Talent allein<br />

bei Weitem nicht ausreicht, um im Skisport<br />

vorn mit dabei zu sein.<br />

Diese Erkenntnis kam von einem Tag auf<br />

den anderen?<br />

Nein, eigentlich hat dieser Prozess 100<br />

Tage gedauert. Denn so lange hab ich nach<br />

einer schlechten Saison als Hirte auf einer<br />

Alm gearbeitet. Ich war ziemlich fertig mit<br />

der Welt und dem Skisport.<br />

Was genau ist da mit dir passiert?<br />

Ich glaub, ich bin in dieser einsamen Zeit<br />

auf der Alm erwachsen geworden. Ich habe<br />

plötzlich verstanden, dass ich für meine<br />

Ziele auch hart arbeiten muss und mich<br />

nicht nur auf mein Talent verlassen kann.<br />

Diese „Auszeit“ ist zwar ein Jahrzehnt<br />

her, aber hilft sie dir heute noch, dein<br />

inneres Gleichgewicht zu halten?<br />

Diese Zeit war zwar ein entscheidender<br />

Knackpunkt in meinem Leben, aber mittlerweile<br />

habe ich viele andere Sachen, die<br />

mich im Gleichgewicht halten. Man könnte<br />

sagen, ich fühl mich sehr gut ausbalanciert.<br />

Aber wenn man auf zwei wackligen<br />

Brettern mit 140 km/h ins Tal schießt –<br />

steht dir da diese innere Balance manchmal<br />

nicht im Weg? Weil sie dich einbremst,<br />

weil du vielleicht an deine Frau<br />

und an euer kleines Kind denkst …<br />

Nein, ich denke beim Training und bei den<br />

Rennen eigentlich nicht darüber nach, was<br />

alles sein könnte. Aber klar, es gibt auch bei<br />

mir Tage, an denen man nicht ganz bei der<br />

Sache ist. Und dann bewegt man sich auch<br />

nicht so am Limit, wie es für den Erfolg<br />

notwendig wäre.<br />

Es wird erzählt, dass du bei deinem ersten<br />

Auftritt auf der Streif in Kitzbühel vor<br />

der Mausefalle zwei Bremsschwünge<br />

eingelegt hättest. War das tatsächlich so<br />

– Dominik Paris und zittrige Knie?<br />

Ja, das stimmt! Beim ersten Runterfahren<br />

auf der Streif war ich nicht überzeugt, dass<br />

das tatsächlich gut gehen kann. Ich hab mir<br />

gedacht, lieber mal bremsen und probieren,<br />

anstatt gleich alles zu riskieren.<br />

Heuer im Jänner hast du die Abfahrt auf<br />

der Streif gewonnen, hattest deine<br />

erfolgreichste Saison im Weltcup. Man<br />

hat den Eindruck: Egal, wie wild es auf<br />

der Piste zugeht – den Paris haut so<br />

schnell nichts um.<br />

Schön, wenn das so rüberkommt. Das ist<br />

wie im Leben: Wenn man sich topfit fühlt,<br />

wenn alles rundherum passt, dann hat<br />

man auch eine gute Balance. Und im<br />

speziellen Fall steht man dann eben auch<br />

viel sicherer am Ski.<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

17


Bei den schnellen<br />

Disziplinen Super-G<br />

und Abfahrt<br />

ist „Domme“ zu<br />

Hause.<br />

Aber jede Abfahrt, jeder Super-G ist<br />

doch stets ein Abwägen zwischen<br />

Risikobereitschaft und Vernunft. Wie<br />

gehst du mit diesem Balanceakt um?<br />

Die Leute glauben oft, ich kenn nur<br />

„Vollgas“. Aber tatsächlich probiere ich<br />

immer, die verschiedenen Situationen<br />

gut einzuschätzen. Ich weiß genau, wo<br />

ich Vollgas gebe und wo ich versuche,<br />

taktisch gut durchzukommen.<br />

Du hast einmal gesagt, früher wärst<br />

du bloß ein guter „Geradeausfahrer“<br />

gewesen. Heute zählst du auch auf den<br />

technisch schwierigsten Strecken zu<br />

den Besten. Was war dein Erfolgsrezept<br />

für diese Entwicklung?<br />

Ich war früher in den technischen Kurven<br />

wirklich nicht gut. Aber ich denke, mein<br />

Ehrgeiz und vor allem mein Fleiß, den<br />

ich nach der Zeit auf der Alm entwickelt<br />

habe, haben sich bezahlt gemacht, denn<br />

seither habe ich jede Saison versucht,<br />

mich als Skifahrer weiterzuentwickeln.<br />

Stichwort Entwicklung: Du hast mit<br />

Nordica ja einen Ausrüster, bei dem<br />

TALENT ALLEIN<br />

REICHT NICHT<br />

AUS, UM IM SKI-<br />

SPORT VORN MIT<br />

DABEI ZU SEIN.<br />

MAN MUSS FÜR<br />

SEINE ZIELE AUCH<br />

HART ARBEITEN.<br />

die Leidenschaft für die individuelle<br />

Produktentwicklung, aber auch der<br />

Zusammenhalt zwischen Mitarbeitern<br />

und Rennfahrern fast einzigartig ist.<br />

Ja, für mich ist Nordica eine tolle Marke<br />

und genau die enge Zusammenarbeit<br />

im Bereich der Entwicklung macht mir<br />

großen Spaß. Es ist wichtig für einen<br />

Athleten, dass er seine Ideen einbringen<br />

kann, wenn es bei Ski und Schuh um<br />

Innovationen und Verbesserungen geht,<br />

die letztlich auch Hobbyfahrern nützen.<br />

Wenn man dich so hört, klingt das<br />

ungekünstelt, direkt und „naturbelas-<br />

sen“. Machst du vor Rennen Entspannungsübungen<br />

oder meditierst du?<br />

Nein, ich bin immer gleich: Ich höre<br />

meine Musik und konzentrier mich dabei<br />

auf das Rennen.<br />

Apropos Musik: Du bist ja Sänger der<br />

Death-Metal-Band „Rise of Voltage“.<br />

Aber Heavy Metal wird’s wohl nicht<br />

sein, was du vor einem schweren Rennen<br />

hörst, oder?<br />

Doch! Ich höre Musik, von dem Moment<br />

an, wenn ich vom Hotel wegfahre,<br />

bis kurz vor dem Rennstart. Und natürlich<br />

höre ich nur Metal! Das bringt mich<br />

so richtig in Stimmung und lenkt mich<br />

gleichzeitig ab. Übrigens für alle, die<br />

es nicht wissen: Wir haben 2018 unser<br />

Debütalbum rausgebracht. Da solltet ihr<br />

mal reinhören.<br />

Bei all deiner Offenheit und Direktheit,<br />

bist du eigentlich ein nachdenklicher<br />

Mensch. Nicht zuletzt, seit dein Bruder<br />

vor sechs Jahren bei einem Motorradunfall<br />

ums Leben kam. Woher hast du<br />

damals deine Stärke genommen, dich<br />

Fotos: Nordica/Pentaphoto, Simon Rainer.com<br />

18 <strong>SPORTaktiv</strong>


DRIVE TOGETHER<br />

DER MAZDA CX-ḃ<br />

FAHRSPASS IM GROSSEN STIL<br />

Für welches Mazda SUV-Modell Sie sich auch entscheiden: Wir heben Ihr<br />

Fahrgefühl auf ein neues Level. Innovative i-ACTIVSENSE Sicherheitstechnologien<br />

schaffen gemeinsam mit unserem i-ACTIV Allradantrieb die perfekten<br />

Voraussetzungen für grenzenlosen Fahrspaß. Und das bei jedem Wetter<br />

und jedem Untergrund.<br />

MIT INTELLIGENTEM<br />

i -ACTIV<br />

ALLRADANTRIEB<br />

Verbrauchswerte: 4,4 – 7,0 l/100 km, CO₂-Emissionen: 114 – 160 g/km. Symbolfoto.


Kitz-Sieger<br />

Dominik Paris mit<br />

<strong>SPORTaktiv</strong>-<br />

Redakteur<br />

Thomas Polzer.<br />

DOMINIK PARIS<br />

WURDE AM 14. APRIL 1989<br />

IN MERAN GEBOREN. LEBT MIT<br />

SEINER FRAU UND EINEM KIND<br />

IN ULTEN IN SÜTIROL.<br />

IST SÄNGER DER DEATH-<br />

METAL-BAND RISE OF<br />

VOLTAGE, DIE IM SOMMER 2018<br />

IHR DEBÜTALBUM TIME<br />

VERÖFFENTLICHTE.<br />

DIE LETZTE SAISON 2018/<strong>2019</strong><br />

WAR BIS JETZT SEINE ERFOLG-<br />

REICHSTE SAISON. WELTMEISTER<br />

SUPER-G, SUPER-G-GESAMT-<br />

SIEGER, ABFAHRT GESAMT 2.,<br />

GESAMT-WC 4.,<br />

KITZBÜHEL ABFAHRT <strong>2019</strong>,<br />

GESAMT 4X, BORMIO 2X 2018,<br />

KVITFJELL 2X <strong>2019</strong>,<br />

SOLDEU 2X <strong>2019</strong>.<br />

wieder mit voller Leidenschaft ins<br />

Abenteuer Skirennen zu stürzen?<br />

Natürlich war das eine ganz harte Zeit<br />

für mich und meine Familie. Aber<br />

ich habe probiert, einfach weiterzumachen,<br />

weil ich auch wusste, mein<br />

Bruder hätte das sicher so gewollt.<br />

Und mit der Zeit konnte ich dann die<br />

Trauer verarbeiten und die dunklen<br />

Gedanken vom Skifahren trennen.<br />

Weil wir so viel über Balance<br />

gesprochen haben: Wie sehr<br />

schreckt es dich als bekennenden<br />

Naturliebhaber, dass unsere<br />

Umwelt offenbar immer mehr aus<br />

dem Gleichgewicht gerät?<br />

Alles, was man so sieht und liest,<br />

hört sich wirklich nicht gut an. Aber<br />

ich versuche, nicht so viel darüber<br />

nachzudenken, was alles passieren<br />

wird. Ich probiere einfach, mit mei-<br />

ner Familie umweltbewusst zu leben,<br />

so wie wir Südtiroler es immer schon<br />

gemacht haben. Aber ganz ehrlich. Ich<br />

glaube, es ist schon zu spät. Das ist das<br />

Gleiche wie bei einem Sonnenbrand:<br />

Hat man ihn, hilft das Eincremen<br />

auch nicht mehr. Aber man kann zumindest<br />

versuchen, dass es nicht noch<br />

schlimmer wird.<br />

Was wünscht du dir persönlich,<br />

damit du sagen kannst: „So wie es<br />

ist, ist mein Leben für mich absolut<br />

im Gleichgewicht.“<br />

Ich hab keine Sonderwünsche! Wenn es<br />

so weitergeht wie jetzt, bin ich mehr als<br />

zufrieden und ein glücklicher Mensch:<br />

Bei mir daheim sind alle gesund und<br />

ich kann mit Spaß Ski fahren. Alles andere<br />

ist dann nur Zugabe.<br />

20 <strong>SPORTaktiv</strong>


DRIVE TOGETHER<br />

DER MAZDA CX-ḃḀ<br />

FAHRSPASS IM GRÖSSEREN STIL<br />

Für welches Mazda SUV-Modell Sie sich auch entscheiden: Wir heben Ihr<br />

Fahrgefühl auf ein neues Level. Innovative i-ACTIVSENSE Sicherheitstechnologien<br />

schaffen gemeinsam mit unserem i-ACTIV Allradantrieb die perfekten<br />

Voraussetzungen für grenzenlosen Fahrspaß. Und das bei jedem Wetter<br />

und jedem Untergrund.<br />

MIT INTELLIGENTEM<br />

i -ACTIV<br />

ALLRADANTRIEB<br />

Verbrauchswerte: 4,4 – 6,0 l/100 km, CO₂-Emissionen: 105 – 137 g/km. Symbolfoto.


SKIFAHREN IN<br />

OSTTIROL: VOM<br />

BETT AUF DIE PISTE<br />

FRÜHSTÜCKEN, SKI ANSCHNALLEN<br />

UND REIN INS SCHNEEVERGNÜGEN.<br />

DIE SKI-IN SKI-OUT-HOTELS<br />

GRADONNA****S MOUNTAIN RESORT<br />

UND DOLOMITEN RESIDENZ****S<br />

SPORTHOTEL SILLIAN IN OSTTIROL<br />

LIEGEN DIREKT AN DER PISTE.<br />

WEITERE INFOS<br />

www.osttirol-ski.at<br />

Als Erster Spuren in den Schnee ziehen<br />

und als Letzter die verschneite<br />

Berglandschaft genießen – das alles ist<br />

im Gradonna****s Mountain Resort in<br />

Kals am Großglockner möglich. Dank<br />

dem attraktiven Ski-in-Ski-out-Komfort<br />

carven Hotelgäste vor allen anderen<br />

über die Hänge. Der direkte Anschluss<br />

an das Skigebiet Großglockner-Resort<br />

Kals-Matrei, ein eigener Skischul- und<br />

Skipass-Service sowie ein kostenloses<br />

Anfänger-Skigelände bieten den unbeschwerten<br />

Rahmen für das exklusive<br />

Schneevergnügen. Ab 7.12. eröffnet in<br />

Kals eine weitere 6er-Sesselbahn mit<br />

neuen Pisten.<br />

Ganz oben auf über 2400 m liegt die<br />

Adlerlounge – und lockt mit Genuss,<br />

Tradition und Hochgefühlen. Sowie mit<br />

freiem Blick auf 60 Dreitausender! Osttirols<br />

größtes Skigebiet gilt generell als<br />

abwechslungsreich und familienfreundlich.<br />

Ein Highlight für Familien ist, dass<br />

es den Kindertarif beim Skipass Ski)Hit<br />

Osttirol bis 18 gibt. Kleine Gäste ab 3<br />

Jahren können sich über bis zu 12 Stunden<br />

tägliche Kinderbetreuung freuen.<br />

Wellness für die ganze Familie<br />

Raus aus dem Bett und rein ins Skierlebnis<br />

heißt es auch in der Dolomiten-<br />

Residenz****s Sporthotel Sillian. Dort<br />

startet man von der Hoteltür weg den<br />

Skitag im familienfreundlichen Skizentrum<br />

Hochpustertal. Auf der Sonnenseite<br />

Tirols genießen Urlauber südliches Flair<br />

und einen unglaublichen Ausblick auf<br />

die Dolomiten.<br />

Mittags macht man einen kleinen<br />

Zwischenstopp im Restaurant der<br />

Dolomiten-Residenz zum Mittagssnack,<br />

der inkludiert ist. Nach dem letzten<br />

Schwung heißt es: Bademantel statt<br />

Skihose. Das erste Familien- Wellness<br />

hotel in Osttirol überzeugt mit einem<br />

Kinderhallenbad und professioneller<br />

Kinderbetreuung, einem Teenieclub<br />

12+, einem exklusivem Saunabereich.<br />

Ein neuer Private-Spa und die hoteleigene<br />

Vitalresidenz Schloss Heinfels setzen<br />

Wellnessmaßstäbe.<br />

Ein familienfreundlicher Geheimtipp<br />

sei noch verraten: Das Skizentrum St.<br />

Jakob im Defereggental mit zahlreichen<br />

Pistenkilometern bietet breite Pisten,<br />

den meisten Naturschnee und die am<br />

längsten geöffneten Talabfahrten. Die<br />

Krönung für einen Skiurlaub der Extraklasse.<br />

Fotos: Schultz Gruppe<br />

22 <strong>SPORTaktiv</strong>


DRIVE TOGETHER<br />

DER MAZDA CX-ḅ<br />

FAHRSPASS IM GRÖSSTEN STIL<br />

Für welches Mazda SUV-Modell Sie sich auch entscheiden: Wir heben Ihr<br />

Fahrgefühl auf ein neues Level. Innovative i-ACTIVSENSE Sicherheitstechnologien<br />

schaffen gemeinsam mit unserem i-ACTIV Allradantrieb die perfekten<br />

Voraussetzungen für grenzenlosen Fahrspaß. Und das bei jedem Wetter<br />

und jedem Untergrund.<br />

MIT INTELLIGENTEM<br />

i -ACTIV<br />

ALLRADANTRIEB<br />

Verbrauchswerte: 4,9 – 7,2 l/100 km, CO₂-Emissionen: 128 – 164 g/km. Symbolfoto.


PURER FAHRSPASS<br />

ZU JEDER JAHRESZEIT<br />

Ob Sie den Großstadtdschungel<br />

durchqueren oder kurvenreiche Landstraßen<br />

erobern, die neuen Mazda-Modelle<br />

vereinen das Beste aus beiden Welten.<br />

Mazda CX-30<br />

Der CX-30 reiht sich in der Mitte zwischen<br />

CX-3 und CX-5 ein und spricht<br />

damit vor allem Kunden an, die ein<br />

kompaktes SUV mit maximalem Stauraum<br />

suchen. Der neue Mazda CX-30<br />

übernimmt als zweites Modell die weiterentwickelte<br />

Kodo-Designsprache,<br />

die subtile Schönheit durch Reduktion<br />

von Zierrat schafft. Die Anordnung<br />

sämtlicher Anzeigen und Bedieninstrumente<br />

ermöglicht eine intuitive Bedienung.<br />

Relevante Informationen wie<br />

Geschwindigkeit und Navigationshinweise<br />

werden über das serienmäßige<br />

Head-up-Display in die Windschutzscheibe<br />

projiziert. Für Unterhaltung an<br />

Bord sorgt das Mazda Connect-Infotainment-System<br />

mit optimierter<br />

Spracherkennung und Apple CarPlay-/<br />

Android-Auto-Anbindung. Bedient<br />

wird das Mazda Connect System über<br />

einen ergonomisch in der Mittelkonsole<br />

angeordneten Multi-Commander.<br />

Trotz seiner kompakten Abmessungen<br />

bietet der neue Mazda CX-30 ein<br />

großzügiges Raumgefühl. Für zusätzliche<br />

Langstreckentauglichkeit sorgen<br />

die ergonomischen Sitze, welche die<br />

Wirbelsäule in ihrer natürlichen Haltung<br />

unterstützen. Der neue CX-30<br />

bietet ausreichend Stauraum für jede<br />

Lebenssituation. Es stehen der<br />

Skyactiv-G122- Benzinmotor und der<br />

Skyactiv- D116-Diesel zur Wahl. Der<br />

Benziner leistet 122 PS und schafft ein<br />

Drehmoment von 213 Nm, der Dieselmotor<br />

mit 116 PS liefert ein<br />

Drehmoment von 270 Nm. Beide Motorvarianten<br />

gibt es auch in Kombina-<br />

ANZEIGE / Fotos: Mazda<br />

24 <strong>SPORTaktiv</strong>


tion mit der Mazda i-Activ-AWD- Allradtechnologie,<br />

bei der die Antriebskraft<br />

je nach Fahrsituation sensorgesteuert<br />

zwischen den vier Rädern aufgeteilt<br />

wird. Ab sofort ist eine absolute<br />

Motoreninnovation für den Mazda<br />

CX-30 verfügbar: SKYACTIV-X. Damit<br />

bringt Mazda den weltweit ersten<br />

selbstzündenden Benzinmotor zur Serienreife.<br />

Dieser verbindet die Spritzigkeit<br />

und Drehfreude eines Benziners<br />

mit der Effizienz und Sparsamkeit eines<br />

Diesels.<br />

Mazda CX-5<br />

Mit 4,5 Metern Länge ist der CX-5 das<br />

größte SUV im Modellangebot von<br />

Mazda. Angetrieben wird der Mazda<br />

CX-5 von bewährter Skyactiv-Technik.<br />

Kunden können dabei aus vielen<br />

Varianten frei kombinieren: Allrad- oder<br />

Frontantrieb, entweder mit Benzin- oder<br />

Dieselmotor, mit Sechsgang-Schaltung<br />

oder Sechsgang-Automatik.<br />

Elegante Allradkompetenz<br />

(links<br />

der CX-5, rechts<br />

oben der CX-30)<br />

trifft auf stylishe<br />

Elektromobilität<br />

(unten der neue<br />

Crossover-SUV<br />

MX-30).<br />

Den 2,2-l-Diesel gibt es wahlweise<br />

mit 150 oder 184 PS Leistung. Als<br />

Benziner gibt es den CX-5 in der 2-<br />

Liter-Version mit 165 PS oder mit 2,5<br />

Litern Hubraum mit 194 PS. In der<br />

2,5-Liter-Version werkt außerdem<br />

eine Zylinderabschaltung, die beim<br />

Fahren mit konstantem Tempo oder<br />

mit geringer Last die äußeren beiden<br />

Zylinder abschaltet und damit den<br />

Kraftstoffverbrauch reduziert.<br />

Das Design des CX-5 entspricht der<br />

preisgekrönten Mazda-Designphilosophie<br />

Kodo-Soul of Motion und ist<br />

von minimalistischer japanischer<br />

Ästhetik inspiriert. Ein tiefer Schwerpunkt<br />

und die breite Spur verstärken<br />

den kraftvollen Auftritt des CX-5.<br />

Im Innenraum sorgen hochwertige<br />

Materialien und ergonomisches<br />

Design für ein einladendes Ambiente.<br />

Sitz- und Lenkradheizung bringen<br />

zusätzlichen Komfort an kalten<br />

Wintertagen.<br />

Ab der Ausstattungsvariante Challenge<br />

ist der Mazda CX-5 zudem serienmäßig<br />

mit Navigationssystem sowie<br />

Apple CarPlay und Android Auto<br />

ausgestattet. Die Smartphone-Integration<br />

ist die perfekte Ergänzung zum<br />

Infotainment-System und bringt<br />

Fahrkomfort auf ein neues Level.<br />

Zahlreiche Apps und Inhalte vom<br />

Smartphone werden auf das 7-Zoll-<br />

Farbdisplay übertragen. Und der Fahrer<br />

kann bequem auf Musik, Nachrichten<br />

oder Kontakte zugreifen. Für Sicherheit<br />

an Bord des CX-5 sorgt ein umfangreiches<br />

Angebot an sensorgesteuerten<br />

Assistenz- und Sicherheitssystemen,<br />

die Mazda unter dem Namen i-Activsense<br />

zusammenfasst.<br />

Mazda MX-30<br />

Rein elektrisch, durch und durch Mazda.<br />

Der Mazda MX-30 ist rein elektrisch<br />

angetrieben, bleibt dabei aber ein<br />

typischer Mazda. Mit Freestyle-Türen,<br />

avantgardistischem Styling und nachhaltigen<br />

Materialien im Innenraum<br />

präsentiert sich das 4,4 m lange Crossover-SUV<br />

unverwechselbar. Die<br />

50:50-Gewichtsverteilung zwischen<br />

Vorder- und Hinterachse sorgt für<br />

Fahrspaß. Der kompakte 35,5-<br />

kWh-Akku des e-SKYACTIV-Elektroantriebes<br />

schont Ressourcen, bietet<br />

aber genügend Pendler-Reichweite.<br />

Der Mazda MX-30 startet in Österreich<br />

mit einem limitierten Sondermodell.<br />

Es heißt Edition One und umfasst<br />

ein umfangreiches Ausstattungspaket<br />

zum Alles-inklusiv-Preis von 34.990<br />

Euro. Darin enthalten sind unter anderem<br />

18‘‘-Alufelgen, LED-Matrix-Licht,<br />

Klimaautomatik, Head-up-Display<br />

und ein Paket an i-Activsense-Sicherheitsassistenten.<br />

Die Edition One des<br />

Mazda MX-30 können Schnellentschlossene<br />

jetzt auf www.mazda.at gegen<br />

1000 Euro Kaution reservieren –<br />

und sich damit ein Exemplar zum<br />

Marktstart im Herbst 2020 sichern.<br />

Automatisch inkludiert im Edition-One-Paket<br />

ist dann auch die<br />

Webasto Wallbox, eine Ladestation<br />

für flotteres Stromtanken zu Hause.<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

25


GRÜN IST DAS<br />

NEUE WEISS<br />

Ganz so schlimm ist<br />

die Lage noch nicht:<br />

Das Bild vom Hintertuxer<br />

Gletscher zeigt<br />

aber auch im Sommer,<br />

dass sich das Klima<br />

verändert. Wo früher<br />

Schnee und Eis waren,<br />

sieht man heute<br />

Felsen und Steine.<br />

26 <strong>SPORTaktiv</strong>


NIRGENDWO WIRD DER KLIMAWANDEL FÜR DIE<br />

ALLGEMEINHEIT SO SICHTBAR WIE AM RÜCKZUG<br />

DER GLETSCHER. DAHER MUSS DIE GANZE WINTER-<br />

SPORT-BRANCHE UMDENKEN. WIE WEIT MAN DA<br />

SCHON IST UND WAS DIE ZUKUNFT BRINGEN WIRD,<br />

ZEIGTE SICH AM RANDE DES TRADITIONELLEN<br />

„FORUMS ZUKUNFT WINTER“ IN KAPRUN.<br />

VON KLAUS MOLIDOR<br />

Foto: istock<br />

Es gibt kein Vorbeikommen mehr<br />

an dem Thema. Nicht auf dem<br />

Kitzsteinhorn, nicht im Kühtai,<br />

nicht beim Forum Zukunft Winter<br />

in Kaprun. Wie überall geht es auch beim<br />

Netzwerktreffen der Ski- und Seilbahnindustrie<br />

sowie des Tourismus darum, wie<br />

wir den Winter „grüner“ machen können,<br />

wie wir auch in Zukunft Ski fahren können<br />

ohne die Umwelt über Gebühr zu belasten,<br />

zu schädigen. „Die Branche steht deswegen<br />

so im Fokus, weil am Thema Schnee und<br />

Gletscher sichtbar wird, wie sich das Klima<br />

verändert“, sagt Michael Rothleitner vom<br />

Schneezentrum Tirol. „Es bringt nichts zu<br />

jammern und zu fragen: warum wir? Dieser<br />

Kelch wird an der Branche nicht vorübergehen.“<br />

Daher müssen Liftbetreiber, Skigebiete<br />

und Co. die Herausforderung annehmen<br />

und versuchen etwas zu ändern, auch<br />

wenn das auf die globale Klimaveränderung<br />

keine weltbewegenden Auswirkungen hat.<br />

Rothleitner tut bereits etwas. Der Ex-<br />

Vorstand der Mayrhofener Bergbahnen<br />

betreibt seit einigen Jahren das Schneezentrum<br />

Tirol. Damit forscht er unter anderem<br />

an effizienteren Beschneiungsmethoden.<br />

„Wir wissen immer noch nicht, wie viel<br />

Wasser bei der technischen Beschneiung<br />

verdunstet und bei welchen Rahmenbedingung<br />

die Verdunstung höher ist.“ Ersten<br />

belastbaren Zahlen zufolge verdunsten bei<br />

ungünstigen Bedingungen 30 Prozent.<br />

Löst man dieses Rätsel, kann man effektiver<br />

beschneien, braucht weniger Wasser<br />

und weniger Strom und schont damit auch<br />

die Umwelt. Eine entscheidende Rolle in<br />

diesem Prozess kommt einem Fußballplatz<br />

zu. Auf 2000 Meter Seehöhe im Tiroler<br />

Kühtai steht er und dient Rothleitner und<br />

seinem Team als Testzentrum. „Dort sehen<br />

wir gut, wie viel der Wind verbläst“,<br />

sagt Rothleitner. Um die Feuchtigkeit<br />

des Schnees messen zu können, sollte der<br />

Schnee natürlich auf einen Haufen fallen.<br />

Das geht bis ungefähr 5 km/h Wind. Nach<br />

Jahren der Forschung könne man jetzt<br />

endlich die Feuchtigkeit relativ gut messen.<br />

Um der Verdunstung auf die Spur zu kommen,<br />

sind ebenfalls aufwendige Methoden<br />

notwendig. Vereinfacht gesagt werden dabei<br />

Wasserstoff-Isotope im Schneiwasser untersucht<br />

und dann mit dem geschmolzenen<br />

technischen Schnee verglichen, was Rückschlüsse<br />

auf die Verdunstung zulässt.<br />

Umdenken beginnt<br />

Auch die Seilbahnen tun etwas. Eingriffe in<br />

die Natur werden möglichst sanft gemacht,<br />

Speicherteiche und dergleichen harmonisch<br />

in die Landschaft zu integrieren versucht.<br />

„Da haben wir den Grünen viel zu verdanken“,<br />

sagt Hannes Parth, Tiroler Hotelier<br />

und jahrzehntelang Vorstand der Bergbahnen<br />

in Ischgl.<br />

Das reine Profitdenken kann sich keiner<br />

mehr leisten. So haben auch die Gletscherbahnen<br />

Kaprun ein Riesenprojekt kleiner<br />

gemacht. Zwar hat man mit der „3K<br />

K-onnection“ Seilbahn, einer hochmodernen3S-Bahn,<br />

den Lückenschluss zwischen<br />

Maiskogel in Kaprun und dem Gletschergebiet<br />

auf dem Kitzsteinhorn geschaffen.<br />

„Aber eigentlich wollten wir ein weiteres<br />

Tal erschließen“, gesteht Vorstand Norbert<br />

Karlsböck. Aus ökologischen und – natürlich<br />

auch – wirtschaftlichen Gründen hat<br />

man es aber bleiben lassen. Beim Bau der<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

27


Photo © Torsten Wenzler<br />

GET CLOSER<br />

to freedom.<br />

GUIDE EXTREME V<br />

Packmaß: 42 cm<br />

Gewicht: 257 g<br />

Länge: 115 - 135 cm<br />

neuen Bahn, die seit 29. November in<br />

Betrieb ist, hat man ebenfalls versucht,<br />

„grün“ zu denken. So sind die Kabinen<br />

nicht knallig lackiert, sondern in<br />

dezentem Grau. In den Tragseilen der<br />

Bahn ist ein Lichtreitersystem integriert.<br />

„Damit mussten wir für die Kommunikation<br />

zwischen Stützen und Stationen<br />

keine Kabeln im Boden vergraben“, sagt<br />

Karlsböck stolz. Über die Seilreiter, die<br />

Trage- und Zugseile in regelmäßigem<br />

Abstand zusammenhalten, hat man<br />

sich mit Ornithologen beraten. „Die<br />

sind jetzt grau lackiert, weil sie so von<br />

Vögeln am besten wahrgenommen werden<br />

können.“ Dadurch, dass man nun<br />

von Kaprun ohne Auto auf den sieben<br />

Kilometer entfernten Gletscher kommt,<br />

lassen sich 1,5 Millionen Autokilometer<br />

einsparen.<br />

Kommunikationsdesaster<br />

Marketinggag oder nicht – das Thema<br />

Klima ist omnipräsent. Auch in der<br />

Skiindustrie. „Wir heizen unsere Pressen<br />

nur noch mit Woodchips und sparen<br />

uns damit 10.000 Liter Öl“, sagt Wolfgang<br />

Mayrhofer, Atomic-Vorstand und<br />

Sprecher der heimischen Skiindustrie.<br />

Und dann gibt es verheerende Bilder,<br />

die in diesem Herbst für einen Aufschrei<br />

gesorgt haben: das Schneeband auf<br />

der Resterhöhe bei spätsommerlichen<br />

Temperaturen und die geplante „Gletscherehe“<br />

zwischen Pitz- und Ötztal,<br />

wo man schon Bilder von Baggern am<br />

Berg gesehen hat.<br />

„Ein Kommunikationsdesaster“, sagt<br />

Michael Rothleitner ganz klar. Auch<br />

wenn der Schnee der Resterhöhe aus<br />

dem Depot war. Man zeige damit, dass<br />

sich der Mensch über alle Naturgesetze<br />

hinwegsetzen kann. „Das ist nicht gescheit.<br />

An dem Wochenende hatte es<br />

spätsommerliche Temperaturen. Hätte<br />

man das ein, zwei Wochen später und<br />

bei kälteren Temperaturen gemacht,<br />

wäre das viel gescheiter gewesen.“<br />

Ähnlich die Sache mit der Gletscherehe.<br />

Da wurde ein Bild verwendet,<br />

das bereits Bauarbeiten suggeriert. Tatsächlich<br />

aber war das vom Zuschütten<br />

der Gletscherspalten. „Das macht man<br />

so seit vielen, vielen Jahren“, sagt Rothleitner.<br />

„Früher war das mit Pistengeräten<br />

möglich, heute ist das so vereist,<br />

dass das der Bagger machen muss.“<br />

Was beide Ereignisse zeigen: „Wie<br />

emotional das Thema in der Gesellschaft<br />

aufgenommen wird. Das zeigt,<br />

dass wir wissen, dass wir nicht so weitertun<br />

können wie bisher.“ Und das ist<br />

Die neue „3K K-onnection“<br />

in Kaprun. Keine knalligen<br />

Farben, vogelfreundlich lackierte<br />

Seilreiter, keine Kabeln<br />

im Boden – auch<br />

die Seilbahnen beginnen<br />

umzudenken.<br />

28 <strong>SPORTaktiv</strong><br />

www.leki.com


durchaus eine positive Entwicklung. „Das<br />

Gute daran ist auch: Skigebiete haben<br />

wirtschaftlichen und ökologischen Druck.<br />

Und in dem Fall führt der in dieselbe<br />

Richtung. Sprich: weniger Ressourcenverbrauch.<br />

Ein Sinnbild für die Thematik ist für<br />

den Tiroler Rothleitner auch die Tagespolitik.<br />

„Da verhandeln Grüne und ÖVP<br />

auch um eine Regierung. Aus zwei sehr<br />

weit voneinander entfernten Positionen.<br />

Und klar ist, dass sie eine Lösung finden<br />

müssen.“ Wie beim Klima. Die Richtung<br />

stimmt also. Das Thema ist für Rothleitner<br />

ein Megatrend. „Also etwas, das unser<br />

ganzes Handeln in allen Bereichen über<br />

einen sehr langen Zeitraum beschäftigt.“<br />

Was man nur beachten müsse: Dass die<br />

Debatte nicht zu stark emotionalisiert<br />

wird. Sonst ist das der Sache abträglich.<br />

„Das zeigt sich am Beispiel Donald<br />

Trump. Dadurch, dass die Debatte um<br />

ihn so emotional aufgeladen ist, lassen<br />

sich seine Anhänger auch von Argumenten<br />

und Fakten nicht mehr vom Gegenteil<br />

überzeugen.“ Das wäre für die Klimadebatte<br />

eine Katastrophe. Dann haben wir<br />

in Zukunft wirklich einen „grünen“ Winter.<br />

Aber nicht im übertragenen, sondern<br />

im wahrsten Sinne des Wortes. Und damit<br />

ist dann niemandem geholfen.<br />

DS 120<br />

BRIGHTEN UP<br />

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100% anpassbare Schale und Innenschuh,<br />

speziell auf Ihre Bedürfnisse angepasst.<br />

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Ski-Performance.<br />

Foto: JFJ Photography by Jürgen Feichter<br />

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<strong>SPORTaktiv</strong><br />

29


DER CO 2<br />

FUSSABDRUCK<br />

VON<br />

SKIURLAUBEN<br />

FAMILIE MOSER<br />

macht Urlaub: zu viert, An- und<br />

Rückreise 600 km mit dem<br />

Dieselauto (6,5 l Verbrauch/100<br />

km), wohnt 7 Nächte im 3-Sterne-Hotel,<br />

isst nicht vegetarisch.<br />

Vor Ort legen die Mosers noch<br />

einmal 140 km mit dem Auto zurück<br />

(20 pro Urlaubstag). 5 Tage<br />

fahren sie Ski, gehen 3 Mal in<br />

die Therme mit Sauna, 2 Tage<br />

langlaufen und fahren<br />

2 Stunden Schneemobil.<br />

FUSSABDRUCK<br />

430,9<br />

KILOGRAMM<br />

CO 2 PRO PERSON<br />

56 kg An- und Rückreise<br />

Unterkunft 250,9 kg<br />

14,1 kg Verpflegung<br />

Mobilität vor Ort 13,1 kg<br />

96,8 kg Aktivitäten<br />

30 <strong>SPORTaktiv</strong>


ZUM SKIURLAUB IM<br />

KLIMASCHUTZEXPRESS<br />

„LIEBE TOURISMUS-ANBIETER! WIR, EINE FAMILIE MIT ZWEI KINDERN (8+5),<br />

MACHEN UNS GEDANKEN ÜBER DEN KLIMASCHUTZ. WIR WÜRDEN HEUER<br />

GERN EINEN SKI URLAUB MIT MÖGLICHST KLEINEM CO2-FUSSABDRUCK<br />

VERBRINGEN. FÜR ANREGUNGEN SIND WIR DANKBAR. MIT LIEBEN GRÜSSEN!“<br />

DER FAMILIE KANN GEHOLFEN WERDEN.<br />

VON CHRISTOF DOMENIG<br />

Foto: Tirol Werbung<br />

Christine aus Graz schrieb dieses<br />

Mail an die Tourismus-Organisationen<br />

von Tirol, Salzburg,<br />

Vorarlberg, Kärnten, Steiermark,<br />

Niederösterreich, Oberösterreich,<br />

Südtirol und Bayern. Auch in meinem<br />

Namen. Ich wollte erfahren – aber nicht<br />

über den offiziellen „Presseweg“ –, inwieweit<br />

das Thema Klimaschutz im Tourismus<br />

angekommen ist. Danke an meine<br />

liebe Ehefrau!<br />

Erfreulich: Viele Antworten waren individuell,<br />

einige sehr ausführlich – nur<br />

wenig „Marketingsprech“ kam zurück.<br />

Am öftesten kam der Hinweis auf eine<br />

Bahnanreise, teilweise (Niederösterreich,<br />

Tirol) mit konkreten Angeboten zu<br />

bahnfreundlich liegenden Unterkünften<br />

und den passenden Fahrplänen.<br />

CO2-neutrale Pensionen und Klimaschutzhotels<br />

wurden uns vorgeschlagen<br />

oder die Vorarlberger Energieregion Vorderwald<br />

empfohlen. Aus Kärnten kam<br />

der Hinweis auf die „Alpine Pearls“ –<br />

Regionen, die sich dem nachhaltigen<br />

Urlaub verschrieben haben und zum<br />

Beispiel eine Mobilitätsgarantie vor Ort<br />

ohne eigenes Auto abgeben. Daumen<br />

hoch, man fühlt sich mit dem Anliegen<br />

(mit dem man heutzutage sicher nicht<br />

allein ist) ernst genommen.<br />

Was heißt Klimaschutz überhaupt? Da<br />

gibt es immer wieder Missverständnisse.<br />

Nicht jede „grüne“ Maßnahme (so<br />

wichtig sie ist) schützt das Klima. Österreichs<br />

bekannteste Klimaforscherin<br />

Helga Kromp-Kolb nahm in einem<br />

„Presse“-Interview einmal darauf Bezug,<br />

dass die Regierung auf das aufkommende<br />

Klimathema mit dem Verbot<br />

von Einwegplastiksackerln reagiert<br />

hatte: „Das ist, wie wenn einem der<br />

Kopf wehtut und man sich den Fuß<br />

einbindet.“ Also: Hier geht es um Auswirkung<br />

von Skiurlaub auf den Klimawandel,<br />

was für die breite Öffentlichkeit<br />

per „CO2-Fußabdruck“ greifbar<br />

gemacht wird.<br />

Klar ist auch: Ja, Berg bahnen und<br />

Schneekanonen brauchen Energie und<br />

erzeugen damit CO2 und andere erderwärmende<br />

Gase. Skifahren ist kein so<br />

klimafreundlicher Sport wie jeder, in<br />

dem reine Muskelkraft dahintersteckt.<br />

Aber wie „schlimm“ ist es wirklich?<br />

Drei große CO2-Erzeuger<br />

„Fußabdruckrechner“ im Internet helfen<br />

beim Einordnen. Leider kamen erst<br />

wenige auf die Idee, solche Rechner für<br />

Urlaubsreisen anzubieten. Eine Ausnahme<br />

ist Christian Krotscheck: Der<br />

Verfahrenstechniker hat im Rahmen<br />

seiner Dissertation an der Technischen<br />

Universität Graz schon in den<br />

1990er-Jahren die Methodik für so einen<br />

Rechner entwickelt. 1997 wurde er<br />

– mit Daten zahlreicher Forscherteams<br />

der TU Graz – online gestellt und seither<br />

ständig aktualisiert. Auf www.<br />

FAMILIE KLIMA<br />

fährt ebenfalls zu viert auf Skiwoche:<br />

An- und Rückreise 600<br />

km mit der Bahn, Unterkunft<br />

7 Nächte in einer Ferienwohnung.<br />

Die liegt so günstig, dass<br />

vor Ort nur 5 Kilometer täglich<br />

mit dem Skibus bleiben. Die<br />

Klimas sind Vegetarier, fahren<br />

5 Tage Ski, gehen zwei Tage<br />

langlaufen.<br />

FUSSABDRUCK<br />

145,9<br />

KILOGRAMM<br />

CO 2 PRO PERSON<br />

An- und Rückreise 9,6 kg<br />

81,4 kg Unterkunft<br />

Verpflegung 7 kg<br />

4,6 kg Mobilität vor Ort<br />

Aktivitäten 43,3 kg<br />

<strong>SPORTaktiv</strong> 31<br />

Quelle: www.fussabdrucksrechner.at


fussabdrucksrechner.at lassen sich die<br />

Auswirkungen von Skiurlauben, anderen<br />

Urlauben und einiges mehr ausrechnen.<br />

Wir haben bei unseren Beispielen bewusst<br />

keine Extreme ausgerechnet. Sondern<br />

einen „Durchschnitts-Skiurlaub“<br />

(„Familie Moser“) und eine Klimaschutz-Variante<br />

(„Familie Klima“). Sie<br />

zeigen: Ja, man kann seinen Fußabdruck<br />

deutlich verkleinern. Es zeigt sich auch,<br />

dass neben der Mobilität die Unterkunftswahl<br />

ein großer „Brocken“ ist.<br />

Warum? „Es ist ähnlich wie bei der Frage,<br />

ob man in einem Ein- oder Mehrfamilienhaus<br />

lebt: Es geht um den Raum<br />

pro Person, die Energieversorgung im<br />

Objekt, Ausstattung und vieles mehr“,<br />

erklärt Krotscheck. Dem Rechner sind<br />

Durchschnittswerte zugrunde gelegt.<br />

Natürlich macht es in der Praxis einen<br />

bedeutenden Unterschied, ob ein Hotel<br />

einen Energiewert aus den 1980er-Jahren<br />

oder modernen Passivhausstandard<br />

hat, den der Rechner nicht abbildet.<br />

Aber die Tendenz ist erkennbar.<br />

Zweiter großer Emittent, aber auch<br />

ein Punkt mit großem Sparpotenzial, ist<br />

die Mobilität. Bei unserem Beispiel mit<br />

Auto ist es mit vier Personen immerhin<br />

voll besetzt, was schon gut ist. Welchen<br />

Unterschied die Verkehrsmittelwahl ausmacht,<br />

zeigen auch Zahlen des Umweltbundesamtes<br />

deutlich auf: Pro Person<br />

und Kilometer werden demnach mit einem<br />

Diesel-Pkw 143 Gramm CO2 ausgestoßen,<br />

mit dem Reisebus 43 g, mit<br />

dem Flugzeug (Inlandsflug) 730 g. Mit<br />

der Bahn nur 4 Gramm.<br />

Funktioniert die Bahnanreise in den<br />

Skiurlaub aber auch in der Praxis? Sicher<br />

nicht überall gleich gut. Vielerorts aber<br />

auch sehr gut, wie in der Ferienregion<br />

Hohe Salve in den Kitzbüheler Alpen:<br />

Dort wird der Urlaub mit öffentlichen<br />

Verkehrsmitteln seit Jahren forciert. Von<br />

Wien zum Beispiel kann man in fünf<br />

Stunden ohne Umsteigen anreisen. Carina<br />

Schmid von der Ferienregion Hohe<br />

Salve verweist auf die Gästekarte, die als<br />

Fahrkarte für alle „Öffis“ gilt. 60 S-Bahnen<br />

verkehren täglich im Halbstundentakt<br />

und bleiben an 18 Stationen stehen,<br />

Busse und Ruftaxis können auch mit der<br />

Gästekarte genutzt werden.<br />

Beim Skiurlaub reist man mit schwerem<br />

Gepäck. Das ist aber nicht zwangsläufig<br />

ein Argument fürs Auto: Viele<br />

wissen vielleicht gar nicht, dass etwa die<br />

ÖBB<br />

„<br />

ihren Kunden Gepäcktransport<br />

von der Wohnungstür bis zum Hotel<br />

(„Haus-Haus-Gepäck-Service“) anbietet.<br />

Innerhalb Österreichs kostet das 21<br />

Euro pro Gepäckstück bis 30 kg.<br />

ES LOHNT<br />

SICH, EIN<br />

SCHNEELOCH<br />

MIT VIEL<br />

NATURSCHNEE<br />

AUSZUSUCHEN.<br />

Das Skifahren selbst scheint bei unseren<br />

Beispielen als zweitgrößter CO2-<br />

Emittent auf. Aber auch da gibt es Unterschiede:<br />

Das Gosauer Skigebiet im<br />

Salzkammergut (OÖ) zum Beispiel erzeugt<br />

seinen Strom per eigenem Wasserkraftwerk.<br />

Auch wenn es kaum noch reine<br />

Naturschneegebiete gibt, lohnt es<br />

sich laut Christian Krotscheck ein<br />

„Schneeloch“ auszusuchen, weil dort<br />

eben weniger beschneit werden muss. Es<br />

ist nicht gesagt, dass Skifahren in einem<br />

Skigebiet mit Hunderten Pistenkilometern<br />

einen größeren Fußabdruck hinterlässt<br />

als in einem kleinen: „Im kleinen<br />

treibt vielleicht noch der Dieselmotor<br />

den Lift an. Entscheidend ist auch die<br />

Auslastung“, sagt Krotscheck.<br />

Am Berg oder im Tal essen?<br />

Wer darüber hinaus dem Klima nützen<br />

will, isst möglichst regional, saisonal und<br />

vegetarisch und greift zum Leihski:<br />

Beim „Sharing“ ist der Fußabdruck geringer<br />

als beim Besitzen. Oder man fährt<br />

den eigenen Ski wirklich lang. Die Frage,<br />

ob man im Tal statt in der Gipfelhütte<br />

mittagessen soll, wegen der Transportenergie<br />

auf den Berg, lässt Krotscheck<br />

schmunzeln: „Bei den üblichen Transportwegen<br />

kommt es darauf nicht an.“<br />

Aber das sind alles schon kleine „Posten“<br />

in der Gesamtrechnung.<br />

Wie ist der Skiurlaubs-Fußabdruck<br />

nun im „großen Ganzen“ einzuordnen?<br />

10 bis 12 Tonnen CO2 erzeugt der<br />

durchschnittliche westliche Lebensstil<br />

pro Jahr – um die Erderwärmung bei 2<br />

Grad zu begrenzen, sollten es möglichst<br />

rasch nicht mehr als 1,5 bis 2 Tonnen<br />

jährlich sein. Die 146 bzw. 430 Kilogramm<br />

in unseren zwei Beispielen sind<br />

da natürlich nicht „nichts“: Andererseits<br />

erzeugt ein gleich langer Kultururlaub<br />

zu zweit in Europa mit 2000 Flugkilometern<br />

(z.B. Wien–Paris) 880 kg. Von<br />

Kreuzfahrten reden wir gar nicht.<br />

Als klimabewusster Skiurlauber muss<br />

man also kein allzu schlechtes Gewissen<br />

haben. Übrigens: Kompensationszahlungen<br />

kann man nicht nur für Flüge leisten,<br />

um damit Klimaschutzprojekte zu<br />

unterstützen: Zum Beispiel auf www.climateaustria.at<br />

oder www.atmosfair.de<br />

Foto: istock<br />

32 <strong>SPORTaktiv</strong>


ONE TWO SKI<br />

LESS WEIGHT, MORE FREERIDE<br />

TEAM LIGHT.<br />

The Kore collection is all about the lightness and strength of revolutionary<br />

materials and innovative design.<br />

.COM<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

33<br />

KORE COLLECTION


100 JAHRE<br />

UND EIN BISSCHENI<br />

(SCHNEE)WEISSI<br />

DAS NENNT MAN<br />

JUNG GEBLIEBEN:<br />

VOR 100 JAHREN WURDE<br />

AM ARLBERG DIE<br />

ERSTE SKISCHULE<br />

ÖSTERREICHS GEGRÜNDET.<br />

WIR GRATULIEREN<br />

HERZLICH UND BLICKEN<br />

ZURÜCK AUF DIE<br />

ANDAUERNDE<br />

ERFOLGS GESCHICHTE DER<br />

SCHNEESPORTLEHRER.<br />

VON WOLFGANG LIU KUHN<br />

Die Haut von der Sonne bereits ein<br />

wenig zerledert, das Haupthaar<br />

verwegen gescheitelt, eine Zahnlücke,<br />

durch die der Fahrtwind pfiff<br />

– Hannes Schneider entsprach schon<br />

optisch dem Bild, das man gemeinhin<br />

von einem „Skipionier“ hat. Wenn er<br />

sich mit adretter Hutbedeckung und<br />

abgewetzten Norwegerpullis die Pisten<br />

hinunterstürzte, schlugen nicht nur<br />

die Herzen der Damenwelt höher: Die<br />

von ihm entwickelte Technik war mitverantwortlich,<br />

dass der Skilauf zum<br />

Volkssport wurde. Er galt als „schnellster<br />

Skifahrer Europas“, war ein gefragter<br />

Filmschauspieler und vermachte der<br />

Nachwelt ein großes Geschenk: Skifahren<br />

mit Leichtigkeit und Freude an<br />

der Bewegung. Mitverantwortlich dafür<br />

ist nicht zuletzt die erste Skischule Österreichs,<br />

die er 1920 in St. Anton am<br />

Arlberg gründete.<br />

Dabei wies zunächst nicht viel darauf<br />

hin, dass der 1890 in Stuben geborene<br />

Johann einmal die Skiwelt auf den Kopf<br />

stellen würde: Seine Familie war arm,<br />

die Dörfer entlang des Passes gerieten<br />

aufgrund des Arlberg-Tunnels in wirtschaftliche<br />

Not. Es waren die ersten<br />

Skiläufer, welche schließlich ein bisschen<br />

Geld in die Region brachten – Touristen<br />

schenkten dem jungen Schneider 1903<br />

auch sein erstes Paar Ski. Da dieses<br />

eher an die Latten eines Gartenzauns<br />

erinnerte und kaum zu bedienen war,<br />

musste sich der Schneepionier etwas<br />

einfallen lassen, worauf er in weiterer<br />

Folge aus der Not eine Tugend machte.<br />

Im Lauf der Zeit entwickelte er mit der<br />

sogenannten „Arlberg-Technik“ einen<br />

eigenen Stil, der engspuriges Fahren,<br />

Schwünge in Vorlage, Steilhangtechnik,<br />

Fotos: Skiclub Arlberg, Günther Flaig (3), Gemeindearchiv Lech, SCA Archiv<br />

34 <strong>SPORTaktiv</strong>


Skipionier Hannes<br />

Schneider<br />

entwickelte mit<br />

der sogenannten<br />

„Arlberg-Technik“<br />

einen eigenen Stil,<br />

das engspurige<br />

Fahren.<br />

Stemmbogen und eine dem alpinen<br />

Gelände angepasste Fahrweise umfasste.<br />

Damit war Schneider so erfolgreich, dass<br />

er schließlich sämtliche internationalen<br />

Skirennen seiner Zeit gewann.<br />

Im damals schon bekannten Wintersportort<br />

St. Anton gründete er 1920/21<br />

die erste Skischule Österreichs. Es war<br />

eine weitere Pionierleistung: Er organisierte<br />

als Erster seine Skischule so, dass<br />

alle Lehrer den Schülern das Skilaufen<br />

in denselben logischen Schritten beibrachten.<br />

Während woanders noch der<br />

Telemarkstil unterrichtet wurde, lehrte<br />

er den sogenannten Stemmbogen, der<br />

dann in den 1930ern vom heute noch<br />

aktuellen Parallelschwung von Anton<br />

Seelos abgelöst wurde. Gemeinsam<br />

mit dem Publizisten Rudolf Gomperz<br />

entwickelte er 1926 die „Deutschen<br />

Arlberg-Kurse-Schneider“, die so erfolgreich<br />

waren, dass er schließlich gar nach<br />

Japan eingeladen wurde. Nachdem er<br />

1938 von den Nationalsozialisten aus<br />

politischen Gründen verhaftet worden<br />

war, emigrierte er in die USA und gründete<br />

im Bundesstaat New Hampshire<br />

eine weitere Skischule sowie am Mount<br />

Canmore ein beachtliches Skigebiet.<br />

Nicht zuletzt als Star von Filmen wie<br />

„Der weiße Rausch“ oder „Das Wunder<br />

des Schneeschuhs“ ist er bis zum heutigen<br />

Tag unvergessen.<br />

Am 3. Jänner 1901 wurde zudem der<br />

Skiclub Arlberg gegründet – der älteste<br />

Ski-Club der Alpen, der im Laufe seiner<br />

langjährigen Geschichte zahlreiche Impulse<br />

sowie Meilensteine für den alpinen<br />

Skisport und den Tourismus in den<br />

Alpen setzte. Was damals seinen Anfang<br />

nahm, entwickelte sich insgesamt zu<br />

einer Erfolgsgeschichte, die Österreichs<br />

Kultur und Wirtschaft nachhaltig prägen<br />

sollte: Kaum eine andere Sportart<br />

hat in Österreich so viel zum wirtschaftlichen<br />

Aufschwung beigetragen wie der<br />

alpine Skilauf. Skilehrer wurden zu den<br />

weißen Botschaftern des Landes, die<br />

weltweit tätig sind und dabei kräftig die<br />

Werbetrommel rühren. Dementsprechend<br />

kommt dem Beruf auch eine besondere<br />

Bedeutung zu: Die Schneesportlehrerausbildung<br />

zählt in Österreich zu<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

35


Der Arlberg gilt als Wiege<br />

des Skifahrens – und der<br />

Skicub Arlberg zählt zu den<br />

ältesten und berühmtesten<br />

Ski-Clubs der Alpen. Er wurde<br />

am 3. Januar 1901 gegründet.<br />

Der aktuelle Mitgliederstand<br />

im Vereinsjahr <strong>2019</strong> beträgt<br />

9056 Mitglieder.<br />

den Königsdisziplinen in den alpinen Gefilden.<br />

In wohl keinem zweiten Land gibt es<br />

so viele Pistenprofis und zugleich so genaue<br />

wie strenge Vorschriften, wer denn nun wie<br />

zum Skilehrer werden kann. Dabei hat es<br />

im Verlauf der Jahrzehnte auch tiefgehende<br />

Änderungen gegeben: Aus dem Skisport<br />

wurde ein Schneesport, in dem auch Snowboarden,<br />

Langlaufen, Telemarken, der<br />

Tourenskilauf und neue Trendsportarten<br />

berücksichtigt wurden. Die Ausbildung<br />

erfolgt polysportiv: Alle Schneesportlehrer<br />

werden umfassend ausgebildet und führen<br />

ihre Skischulgäste an unterschiedlichsten<br />

Geräten zum Erfolg.<br />

Apropos Ausbildung: Für die ist in Österreich<br />

der Dachverband der Landeskilehrerverbände<br />

„Snowsport Austria“ verantwortlich.<br />

Rein theoretisch kann auch jeder,<br />

der sich auf den Pisten zurechtfindet, den<br />

entsprechenden Weg einschlagen. Praktisch<br />

trennt sich bei der in mehrere Stufen aufgebauten<br />

Ausbildung rasch die Spreu vom<br />

Weizen: Sie beginnt mit dem Anwärterkurs,<br />

führt zum Landesskilehrer und geht weiter<br />

mit dem Alpinkurs, dem Diplom-Skilehrer<br />

bis zum Skiführer. Die Standards sind<br />

hoch, das Prozedere zeit- und kostenintensiv,<br />

weshalb illegalen Skilehrern und<br />

Scheinvereinen auch der Kampf angesagt<br />

wird. So würde selbst Skipionier Hannes<br />

Schneider staunen, was heute von Wintersportlehrern<br />

verlangt wird – etwa, wenn<br />

sie in einigen Skigebieten auch Freeriden<br />

und Snowbiken unterrichten. Seit einigen<br />

Jahren lehren sie in Österreich übrigens<br />

„Schönskifahren“ als Einstiegstechnik für<br />

Anfänger. Somit schließt sich der Kreis zur<br />

„Arlberg-Schule“ und der zeitlosen Eleganz,<br />

nach der Skipionier Schneider strebte.<br />

SKILEHRER – MYTHEN<br />

UND FAKTEN<br />

1. SKILEHRER SIND MEISTENS<br />

MÄNNER<br />

Falsch – immer mehr Frauen arbeiten als<br />

Skilehrerinnen, in Tirol beträgt die Quote<br />

etwa 40 Prozent. Ihnen traut man vor allem<br />

bei der Betreuung von Kindern mehr Fingerspitzengefühl<br />

zu.<br />

2. SKILEHRER SEIN IST KEINE<br />

RICHTIGE ARBEIT<br />

Falsch – die tägliche Lehrzeit beträgt zwar<br />

nur vier bis fünf Stunden, doch es gibt selten<br />

freie Tage, oft wird die Saison durchgearbeitet.<br />

Häufig kommen auch noch administrative<br />

Arbeiten hinzu.<br />

3. SKILEHRER SIND<br />

FRAUENJÄGER<br />

Falsch – zumindest deutlich seltener als früher,<br />

da sich der Beruf stark professionalisiert<br />

hat. Statt mit Gästen flirtet man heute offenbar<br />

lieber untereinander.<br />

4. ALLE SKILEHRER SIND<br />

EINHEIMISCHE<br />

Falsch – der Beruf des Skilehrers ist längst<br />

internationalisiert. Erstens ist der Bedarf hoch,<br />

zweitens kommen viele Schüler aus dem<br />

Ausland, weil mehrsprachige Lehrer<br />

gefragt sind.<br />

5. IM SOMMER BAUER – IM<br />

WINTER SKILEHRER<br />

Falsch – zumindest stellen Landwirte und<br />

Handwerker nicht die Mehrheit der Skilehrer.<br />

Viele sind Studenten oder arbeiten im<br />

Sportbereich, etwa in Fahrradgeschäften etc.<br />

6. SKILEHRER MACHEN<br />

STÄNDIG APRÈS-SKI<br />

Falsch – dafür ist der Beruf zu anstrengend<br />

und Gäste suchen professionelle Dienstleister,<br />

die sie schnell an ein gewünschtes Ziel<br />

bringen. Was nicht ausschließt, dass es<br />

Jüngere gerne mal krachen lassen…<br />

Foto: Skiclub Arlberg<br />

36 <strong>SPORTaktiv</strong>


MEIN URLAUB<br />

IM SCHNEE<br />

MITTENDRIN<br />

IM SKIGEBIET<br />

Entdecken Sie unsere Ferienparks:<br />

Inmitten der schönsten<br />

Wintersportgebiete Europas<br />

Familienfreundliche Skigebiete<br />

für jedes Niveau<br />

Lage meist direkt an der Piste<br />

Komfortable und gemütliche<br />

Unterkünfte<br />

Vielfältige Freizeitangebote<br />

in den Parks<br />

Tipp: Urlaub im luxuriösen Landal<br />

Resort Maria Alm inmitten des Skigebiets<br />

Hochkönig (Österreich)<br />

Landal Resort<br />

Maria Alm<br />

Landal Katschberg<br />

Hamburg<br />

Berlin<br />

Salztal Paradies<br />

Landal Bad<br />

Kleinkirchheim<br />

Köln<br />

Winterberg<br />

Frankfurt<br />

DEUTSCHLAND<br />

Prag<br />

TSCHECHIEN<br />

Marina Lipno<br />

München<br />

Salzburg<br />

Wien<br />

ÖSTERREICH<br />

Zürich<br />

Brandnertal<br />

Vierwaldstättersee<br />

Bern<br />

SCHWEIZ<br />

Alpine Lodge Lenzerheide<br />

Innsbruck<br />

Chalet Matin<br />

Hochmontafon<br />

Resort Maria Alm - NEU<br />

Rehrenberg<br />

Katschberg<br />

Zell am See<br />

Bad Kleinkirchheim<br />

Klagenfurt<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

37


DIE TOP<br />

NEWS<br />

AUS DEN TIROLER SKIBERGEN<br />

IN KITZBÜHEL<br />

bietet die neu eröffnete<br />

Fleckalmbahn höchsten<br />

befindlichen Fahrgastkomfort<br />

und State-of-the-Art<br />

Seilbahntechnik.<br />

AM STUBAIER<br />

GLETSCHER<br />

werden durch den neuen<br />

„Ski plus City Pass“, der<br />

Stubaier Gletscher, 12<br />

weitere Skigebiete und 22<br />

Sehenswürdigkeiten in und<br />

um Innsbruck verbunden.<br />

IN ST. ANTON/ ARLBERG<br />

wurde die Schindlergratbahn<br />

neu gebaut.<br />

AM KAUNERTALER<br />

GLETSCHER<br />

ersetzt die „Falginjochbahn“<br />

die beiden Weißseeferner-Lifte.<br />

IN DER TIROLER<br />

ZUGSPITZ ARENA<br />

ist die „Obere Karbahn I“<br />

(10er-Gondelbahn) fertig.<br />

IN DER ZILLERTAL-<br />

ARENA<br />

steht die neue 10er-Kabinenbahn<br />

„Stuanmandl“ in Gerlos.<br />

IN DER SKI WELT<br />

WILDER KAISER<br />

wurde die „Fleidingbahn“ als<br />

8er-Sesselbahn neu errichtet.<br />

IN OSTTIROL<br />

errichtete die Schultz-Gruppe<br />

eine 6er-Sesselbahn in Kals.<br />

IN SÖLDEN<br />

wird die „Rotkoglbahn“ durch<br />

eine 10er-Gondelbahn ersetzt.<br />

INFO<br />

Tirol Werbung<br />

www.tirol.at<br />

Foto: Kitzbühel Tourismus/Michael Werlberger<br />

38 <strong>SPORTaktiv</strong>


ZU GAST IN<br />

TIROL<br />

#KITZLIFESTYLE<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

39


Powered by<br />

SKIBERGE<br />

IN TIROL<br />

Achensee achensee.com 11 6 2 17 30 7 53 nein - -<br />

Alpbach - Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau skijuwel.com 49 24,5 29 7 9 26 54 13 109 ja - 2<br />

Astenberg / Wiesing - Achensee achensee.com 1 - - 1 - - 1 nein - -<br />

Axamer Lizum axamer-lizum.at 41,5 25 3 6 1 7 21 2 41 ja - -<br />

Bergbahn Pillersee - Buchensteinwand bergbahn-pillersee.com 36 20,5 6 2 - 10 7 5 22 ja - -<br />

Bergeralm - Steinach am Brenner bergeralm.net 41 21 2 2 2 9,5 10 9 29,5 ja - -<br />

Berwang berwang.tirol 47 23,5 7 3 1 24,2 9,7 1,5 35,4 ja - -<br />

Biberwier - Marienbergbahnen bergbahnen-langes.at 48 24 3 2 - 7,3 3,7 - 12,3 ja - -<br />

Boden - Bschlabs tirol.com/bergheimat 12 28,5 2 - - - - 0,5 0,5 nein<br />

Brandlift Scharnitz brandlift.at 11 9 1 - - 0,3 - - 0,3 nein<br />

Brixen im Thale - SkiWelt skiwelt.at 53,5 27 39 34 16 122 129 10 284 ja - -<br />

Burglift Stans schwarzbrunn.at 12,8 8,3 1 - - 1 1 - 1 nein - -<br />

Christlum Achenkirch - Achensee christlum.at 47 24 7 4 - 6 16 5 27 nein - -<br />

Dorfberglift - Kanterlift / Kartitsch - Osttirol kartitscher-liftgesellschaft.jimdo.com 25,4 16,5 2 - - 1,2 1 0,5 2,7 nein - -<br />

Eggalm - Tux - Lanersbach tux.at 55,5 25 2 2 1 6 16 - 22 ja - 1<br />

Ehrwald Wettersteinbahnen wetterstein-bahnen.at 48 24 2 2 - 15 5 2 23 ja - -<br />

Ehrwalder Almbahn / Ehrwald zugspitze.tirol 48 24 3 3 1 18 7,5 2 27,5 ja - 1<br />

Elferbahnen Neustift / Stubaital elfer.at 30,5 15,3 3 - 1 2 5 - 7 nein - -<br />

Ellmau - SkiWelt skiwelt.at 53,5 27 39 34 16 122 129 10 284 ja 3 -<br />

Fendels - Ried - Prutz kaunertaler-gletscher.at 39 23 5 1 1 6 4 1 11 nein - -<br />

Fieberbrunn - Saalbach Hinterglemm Leogang saalbach.com 56,5 28 20 21 29 140 112 18 270 ja 2 8<br />

Fügen - Spieljoch spieljochbahn.at 56 25 5 2 3 3,6 10,8 2,7 21,1 ja - -<br />

Füssener Jöchle - Grän lifte-graen.com 39 24,5 3 1 1 3 5,5 0,5 9 nein - -<br />

Galtür / Paznaun-Ischgl silvapark.at 42,5 25 5 2 2 5 26 12 43 nein - -<br />

Gerlos - Zillertal Arena zillertalarena.com 53,5 24,1 18 22 11 43 89 11 143 ja 5 9<br />

Gerlosstein / Hainzenberg - Zillertal Arena zillertalarena.com 55,5 25 1 2 1 1,23 8,37 0,57 10,1 ja 5 9<br />

Glungezer glungezerbahn.at 33 20 2 1 1 6,5 15,5 1 23 nein - -<br />

Going - SkiWelt skiwelt.at 53,5 27 39 34 16 122 129 10 284 ja 3 -<br />

Gries - Längenfeld oetztal.com 23 4 1 - - 1 - - 1 nein - -<br />

Grünberg Obsteig innsbruck.info/sonnenplateau 18 12 1 - - 1 - - 1 nein - -<br />

Hinterfeldlift Mösern skigebiet-seefeld.at 20,5 20,5 1 - - 1 - - 1 nein - -<br />

Hintertuxer Gletscher / Hintertux hintertuxergletscher.at 55,5 25 9 6 6 14 35 11 60 ja - 1<br />

Hochfügen Zillertal hochfuegenski.com 56 25 19 12 5 31,2 32,4 13,2 88,3 ja 1 1<br />

Hochkössen - Unterberg bergbahnen-koessen.at 41 21 8 3 1 10 9 3 22 ja - -<br />

Hochmoos - Bergbahn Kreithlift Leutasch hochmoos-tirol.com 32 22 2 - - 3 - - 3 nein - -<br />

Hochzeiger - Jerzens im Pitztal hochzeiger.com 45 28 4 4 1 10 22 8 40 ja - 2<br />

Hochzillertal hochzillertal.com 56 25 22 11 6 29,7 41,3 14,6 90,7 ja - -<br />

Hopfgarten - Itter - Kelchsau - SkiWelt skiwelt.at 53,5 27 39 34 16 122 129 10 284 ja 3 -<br />

Hüttegglift Weerberg huettegglift.at 22 17 1 - - 3 - - 3 nein - -<br />

Imster Bergbahnen imster-bergbahnen.at 33 17,5 2 2 - 4 3 2 9 nein - -<br />

Innsbruck - Nordkette nordkette.com 36,5 21,9 - 2 3 0,4 9,3 0,2 13 nein - -<br />

Innsbruck Igls - Patscherkofel patscherkofelbahnen.at 38 23,7 5 - 1 10 8 0 18 nein - -<br />

Ischgl ischgl.com 52 32,5 13 25 7 39 150 34 238 nein - -<br />

Jöchelspitze - Lechtaler Bergbahnen lechtaler-bergbahnen.at 39 22 1 - - 2,5 2,5 - 5 nein - -<br />

Jungholz jungholz.de 32,5 21 4 2 - 7 3 - 10 nein - -<br />

Kals - GG Resorts Kals-Matrei gg-resort.at 49 24,5 9 6 3 8,5 24,5 6 43,6 ja - -<br />

Kappl / Paznaun-Ischgl kappl.com 42,5 26,5 6 3 1 10 20 5 42 nein - -<br />

Karwendel-Bergbahn Pertisau – Achensee karwendel-bergbahn.at 29 19,5 3 - 1 6 6 - 12 nein - -<br />

Kaunertaler Gletscher / Kaunertal kaunertaler-gletscher.at 47 30 2 2 1 14,8 5,5 3 23,3 nein - -<br />

Kirchdorf in Tirol / Kitzbüheler Alpen skilift-kirchdorf.com 29,5 17,5 1 1 - 5 - - 5 nein - -<br />

Kitzbühel - Kirchberg kitzski.at 58 29 10 27 12 102 66 20 234 ja - 2<br />

Kühtai kuehtai.info 40 20 6 5 1 9,3 26,4 10,3 46 ja - -<br />

Landeck - Zams - Fliess / Venetregion venet.at 40,5 24,5 3 3 1 6 15 1 22 nein - -<br />

Lermoos - Grubigsteinbahnen bergbahnen-langes.at 48 24 1 4 3 13,2 10,2 1,9 27 ja 1 1<br />

Lienzer Bergbahnen - Zettersfeld/Hochstein lienzer-bergbahnen.at 49 24,5 4 5 1 10 22 5 37 ja - -<br />

Matrei - GG Resorts Kals-Matrei gg-resort.at 49 24,5 9 6 3 8,5 24,5 6 43,6 nein - -<br />

Tageskarte<br />

Erwachsene<br />

€<br />

Tageskarte<br />

Kinder<br />

€<br />

Schlepper<br />

Sessellift<br />

Kabinen/Gondel<br />

•km leicht<br />

•km mittel<br />

•km schwer<br />

Pisten km<br />

Höhenmeter<br />

Video<br />

Foto<br />

40 <strong>SPORTaktiv</strong>


Maurach am Achensee - Rofanseilbahn rofanseilbahn.at 32,5 19 - 2 1 1 8 2 11 nein - -<br />

Mayrhofen - Zillertal mayrhofner-bergbahnen.com 55,5 25 18 17 9 44 70 28 142 ja 1 1<br />

Muttereralm muttereralm.at 35,5 22 1 1 2 6 5 2 13 nein - -<br />

Nauders nauders.com/de 45 27,5 7 5 1 23 34 12 75 nein - -<br />

Nesselwängle im Tannheimertal lifte-nesselwaengle.at 39 24,5 3 1 - 3 6,5 1 12,5 nein - -<br />

Obergurgl - Hochgurgl obergurgl.com 54 35 6 9 9 37 55 20 112 nein - -<br />

Oberperfuss - Rangger Köpfl rangger-koepfl.at 33,5 17 2 - 1 8 7 2 17 nein - -<br />

Obertilliach / Golzentipp - Lesachtal obertilliacher-bergbahnen.com 37 18,5 4 - 1 3,4 7,8 1 15,6 nein - -<br />

Oetz - Hochötz oetz.com 41,5 23 5 6 2 12 21 3 39 ja - -<br />

Pitztaler Gletscher - Rifflsee / Pitztal pitztaler-gletscher.at 52 31 4 4 4 13,2 20,8 5,1 39,1 nein - -<br />

Planberg- und Wiesenlifte schischule-leithner.at 18 12 3 - - 1 - - 1 nein - -<br />

Prägraten am Großvenediger osttirol.com 25 12,5 2 - - 1 0,5 0,5 2 nein - -<br />

Rastkogel - Tux - Vorderlanersbach tux.at 55,5 25 3 3 2 12 11 6 29 ja - 1<br />

Reuttener Seilbahnen Hahnenkamm -<br />

Höfener Alm<br />

reuttener-seilbahnen.at 37 22,5 1 1 1 4 9 2 15 nein - -<br />

Roggenboden roggenboden.com 35 19,5 2 - - k. A. k. A. k. A. 3 nein - -<br />

Schattwald - Zöblen im Tannheimertal tannheimer-bergbahnen.at 39 24,5 2 2 - 9 4 2 15 nein - -<br />

Scheffau - SkiWelt skiwelt.at 53,5 27 39 34 16 122 129 10 284 ja 3 -<br />

Schlepplifte Neuleutschbach seefeld.com 15 10 1 - - 1 - - 1 nein - -<br />

Schollenwiesenlift/Höfen bei Reutte reutte.com 37 22,5 1 - - 1,5 - - 1,5 nein - -<br />

Schwaz-Pill - Kellerjochbahn kellerjochbahn.at 32 19 2 1 - 7 5 2 14 nein - -<br />

See / Paznaun-Ischgl bergbahn.com 42,5 26,5 5 2 2 8 25 8 41 nein - -<br />

Seefeld / Birkenlift & Geigenbühellift seefeld.com 30 24 3 - - 5 - - 5 nein - -<br />

Seefeld / Gschwandtkopf skigebiet-seefeld.at 41,5 28 9 1 - 4,7 - - 4,7 nein - -<br />

Seefeld / Rosshütte rosshuette.at 44,5 31,5 3 3 3 10 9 1 20 ja 1 -<br />

Serfaus - Fiss - Ladis serfaus-fiss-ladis.at 54 33 11 16 12 47 123 28 214 ja 2 -<br />

Serlesbahnen Mieders serlesbahnen.com 30 15 3 - 1 3 2,7 - 5,7 nein - -<br />

Sillian - Hochpustertal hochpustertal-ski.at 49 24,5 2 3 2 5,6 15 1,1 22,4 ja - -<br />

Skilifte Knittel Elbigenalp knitteltirol.at 20 1 - - 2 1 1 3 nein - -<br />

Skizentrum Schlick 2000 schlick2000.at 40,5 20,7 6 3 2 12 6,8 3,2 22 ja - -<br />

Sonnberglift - Gries am Sellrain sonnenberglift.ar 14 9,5 1 - - 0,6 0,4 - 1 nein - -<br />

Sölden soelden.com 56 31 8 15 8 69,8 44,8 29,4 146 ja 8 4<br />

Söll - SkiWelt skiwelt.at 53,5 27 39 34 16 122 129 10 284 ja 3 -<br />

St. Anton am Arlberg arlbergerbergbahnen.com 56,5 34 28 46 14 132 123 51 306 nein - -<br />

St. Jakob im Defereggental / Brunnalm stjakob-ski.at 49 24,5 4 2 1 4,7 11,1 1,2 23,7 ja - -<br />

St. Johann in Tirol skistar.com/stjohann 46,5 24 3 5 4 16 23,5 3,5 43 nein - -<br />

Stanzach stanzach.at 22 15,9 3 - - 0,7 1 3 nein - -<br />

Steinberg am Rofan christlum.at 24 16 2 - - 1 - - 1 nein - -<br />

Stubaier Gletscher / Stubaital stubaier-gletscher.com 50 25 10 7 5 23 15 4 64 nein - -<br />

Tannheim - Neunerköpfle tannheimer-bergbahnen.at 39 24,5 4 1 1 5 5,5 1 11,5 nein - -<br />

Thiersee Schneeberglifte - Mitterland schneeberglifte.at 21 16 3 - - 1 1,2 0,3 2,5 nein - -<br />

Tiroler Zugspitzbahn zugspitze.tirol 48 24,5 4 2 2 6,6 10,2 - 17 ja - -<br />

Tirolina - Ski-, Sport- & Aktivberg Thiersee tirolina.at 21 16 2 - - 2 2 1 4 nein - -<br />

Tux - Finkenberg tux.at 55,5 25 27 23 16 60 127 15 202 ja - 1<br />

Umhausen - Niederthai umhausen.com 27 18 4 - - 2 1 1 4 nein - -<br />

Vent vent.at 38,5 20 2 2 - 5 10 - 15 nein - -<br />

Virgen in Osttirol osttirol.com 10 7 1 - - 1 - - 1 nein - -<br />

Waidring - Steinplatte steinplatte.tirol 47 24 1 9 2 20 20 2 42 nein - -<br />

Westendorf - SkiWelt skiwelt.at 53,5 27 39 34 16 122 129 10 284 ja - -<br />

Wildschönau - Ski Juwel Alpbachtal<br />

Wildschönau<br />

wildschoenau.com/ski 47,5 24 29 7 9 26 54 13 109 ja - 2<br />

Zahmer Kaiser - Walchsee zahmerkaiser.com 28 13 4 1 - 11 2 - 13 nein - -<br />

Zell am Ziller - Zillertal Arena zillertalarena.com 55,5 25 18 21 13 43 89 11 143 ja 5 9<br />

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Erwachsene<br />

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<strong>SPORTaktiv</strong><br />

41


EIN KÄRNTNER<br />

IN KITZBÜHEL<br />

DASS IN KITZBÜHEL SKI GEFAHREN WIRD UND EIN<br />

PAAR SCHICKE HÄUSER STEHEN, DÜRFTE INZWISCHEN<br />

JEDER ÖSTERREICHER WISSEN. WIE ES EINEM<br />

ZUAGROASTEN MIT EINHEIMISCHEN UND<br />

GEPFLOGENHEITEN SO GEHT, IST KAUM EINMAL<br />

THEMA. EIN ERFAHRUNGSBERICHT NACH FAST<br />

ZWEI JAHREN IN DER GAMSSTADT ANLÄSSLICH<br />

DER 80. HAHNENKAMMRENNEN.<br />

VON CHRISTOPH STEINER<br />

CHRISTOPH STEINER<br />

lebte die ersten 18 Jahre seines Lebens in<br />

Kärnten und von 2000 bis 2017 in Graz, wo er<br />

ein Germanistikstudium abschloss. Nach 13<br />

Jahren im Steiermark- sowie Medien-Ressort<br />

der „Kleinen Zeitung“ zog er im Jänner 2018<br />

nach Kitzbühel.<br />

Zusammen mit seiner Partnerin baute er<br />

„Skiing Penguin“ auf – ein Onlinemagazin<br />

zum Thema Skisport.<br />

Mehr unter www.skiingpenguin.at<br />

42 <strong>SPORTaktiv</strong>


Mir persönlich bereitet es<br />

Angst“, sagt Michael Huber,<br />

angesprochen auf seine<br />

Gefühle hinsichtlich des<br />

80. Jubiläums des Hahnenkammrennens<br />

zwischen 24. und 26.<br />

Jänner. Der Respekt des Präsidenten<br />

des Kitzbüheler Ski Clubs (KSC), des<br />

Veranstalters des jährlichen Höhepunktes<br />

im Weltcup, rührt aus der Historie:<br />

„Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass<br />

Jubiläumsrennen schwierig sind – sei es<br />

witterungsbedingt oder aufgrund sonstiger<br />

Begleitumstände“, erinnert sich<br />

Huber. Das 25. Hahnenkammrennen<br />

1964 etwa musste mangels Schnee abgesagt<br />

werden, das 50. im Jahr 1990 ging<br />

nur mit Hängen und Würgen über die<br />

Bühne, so wenig Schnee war gelegen.<br />

Folglich fokussiert sich der KSC-Präsident<br />

auf das Wesentliche: „Das 80. Jubiläum<br />

ist nur eine Zahl und wir werden<br />

alles daransetzen, dass man ein Hahnenkammrennen<br />

durchbringt.“ Michael<br />

Huber zählt auf, was einem Abfahrt und<br />

Super-G auf der Streif sowie den Slalom<br />

auf dem Ganslern alles verderben kann:<br />

„Zu wenig Schnee, viel zu viel Schnee,<br />

Wind, Nebel, Regen, zu viel Sonne usw.<br />

Wir konzentrieren uns auf die Rennen,<br />

nicht aufs Rahmenprogramm.“ Für<br />

Michael Huber ist der Sport die Show<br />

und deshalb wird es auch zum 80er<br />

„keinen Konzertreigen internationaler<br />

Künstler, keine Zauberer und auch<br />

keine Bauchtänzerinnen geben. Im<br />

Vordergrund steht der Rennfahrer, denn<br />

was er leistet, ist unglaublich“, sagt der<br />

gebürtige Kitzbüheler.<br />

Diese Bescheidenheit mag verwundern,<br />

angesichts der (immer gleichen)<br />

Bilder von Glanz und Glamour, die<br />

insbesondere während der Hahnenkammwoche<br />

aus Kitzbühel um die<br />

Welt gehen. Nur während es für die<br />

meisten Medien von fast staatstragender<br />

Bedeutung zu sein scheint, ob die<br />

„drei As“ (Andi, Arnie, Alaba) nun zur<br />

Abfahrt kommen oder nicht, ist das<br />

den rund 50.000 Fans im Zielraum<br />

ebenso egal wie den Einheimischen. Es<br />

stimmt schon, die Promidichte mag in<br />

der Gamsstadt, die 2021 übrigens ihren<br />

750. Geburtstag feiert, höher sein als<br />

Foto: GEPA pictures, Christoph Steiner<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

43


Adobe Stock © greenlex<br />

Michael Huber, Präsident<br />

des Kitzbüheler<br />

Skiclubs. Rechts: Die<br />

Hahnenkammrennen<br />

zogen immer schon<br />

die Massen nach Kitz.<br />

Powerpack<br />

on tour<br />

allin-protein.com<br />

44 <strong>SPORTaktiv</strong><br />

anderswo in Österreich – allerdings nur<br />

dreimal im Jahr: in den Weihnachtsund<br />

Semesterferien sowie zum Jahrmarkt<br />

im Sommer. Zum Hahnenkammrennen<br />

geben bis zu 90.000 Skifans den<br />

Ton an, während der Generali-Open<br />

rund 50.000 Tennisfreunde.<br />

Dass Kitzbühel eine sehr beschauliche<br />

Stadt ist, in der die Bewohner etwa im<br />

Mai und November regelrecht unter<br />

sich sind, stellt man erst fest, wenn man<br />

längere Zeit hier verbracht hat. Und<br />

hier nicht nur Urlaub zu machen, sondern<br />

sich niederzulassen, ist auch kein<br />

Ding der Unmöglichkeit, wie es gerne<br />

kolportiert wird. Ja, Immobilien zu kaufen<br />

oder zu bauen mag in erster Linie<br />

Besserverdienern vorbehalten sein, aber<br />

auch in Kitzbühel kann man mieten.<br />

Nicht nur zu Preisen, wie man sie aus<br />

anderen Städten Österreichs kennt, sondern<br />

in einer neuen Wohnanlage sogar<br />

ab fünf Euro pro Quadratmeter: „Von<br />

einer Landflucht oder Abwanderung sind<br />

wir in Kitzbühel weit entfernt“, sagt Bürgermeister<br />

Klaus Winkler und verweist<br />

auf die Siedlungspolitik: „Es ist für eine<br />

Stadt wie Kitzbühel mit rund 8300 Einwohnern<br />

wohl sensationell, dass in den<br />

vergangenen Jahren ca. 380 Wohnungen<br />

und Siedlungsgrundstücke geschaffen<br />

und damit für knapp 1000 Menschen<br />

Wohnraum realisiert worden ist.“<br />

Sieht man von den teils astronomischen<br />

Immobilienpreisen ab, entspricht<br />

die Außenwahrnehmung Kitzbühels<br />

häufig einem Zerrbild. Es ändert nichts<br />

am ländlichen und urigen Charakter der<br />

stets blitzsauberen Innenstadt, nur weil<br />

Louis Vuitton, Aigner, Woolrich und<br />

Co. eigene Läden haben. Das Leben der<br />

Bewohner spielt sich nämlich gleich nebenan<br />

ab: beim Praxmair, dem Huberbräu-Stüberl,<br />

im Centro oder im Café<br />

Ursprung. Die rustikalen Lokale werden<br />

nicht nur von Einheimischen betrieben,<br />

die Preise sind identisch mit jenen in<br />

Kufstein, Klagenfurt oder Kapfenberg.<br />

Urig sind nicht nur die alteingesessenen<br />

Kaffeehäuser und Gaststätten,<br />

sondern auch die Kitzbüheler selbst:<br />

Herzlichkeit wird nicht nur den Gästen<br />

entgegengebracht, sondern auch<br />

denjenigen, die gekommen sind, um zu<br />

bleiben. Zumindest, solange man sich<br />

im Mikrokosmos Kitzbühels halbwegs<br />

konstruktiv und unaufdringlich einbringt.<br />

Das schnelle Geld macht hier<br />

kein Zuagroaster. Und nur weil jemand<br />

„Griaß di“ zu dir sagt, ist er noch lange<br />

nicht dein Bekannter oder gar Freund.<br />

„Griaß di“ heißt es nämlich zu jedem, es


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Natürliches.<br />

Mit gutem<br />

Gewissen.<br />

Fotos: Christoph Steiner, KSC<br />

sei denn, es geht zum Notar, Steuerberater<br />

oder Arzt.<br />

Die Sprache ist es auch, was die<br />

Nicht-Kitzbüheler von den Einheimischen<br />

auf immer trennt. Denn ob du<br />

jetzt Steirer, Kärntner, Wiener oder<br />

Deutscher bist, „Schönen Urlaub“<br />

wünschen einem die Kitzbüheler nur<br />

zu gerne – selbst, wenn dein Hauptwohnsitz<br />

schon Jahre zwischen Hahnenkamm<br />

und Kitzbüheler Horn liegt. Die<br />

gemeinsame Sprache trennt nicht nur<br />

Österreich und Deutschland (© Karl<br />

Kraus), sondern auch die Österreicher<br />

untereinander. Daran zu knabbern ist<br />

allerdings Zeitverschwendung, denn<br />

„Einheimischer wird man hier frühestens<br />

ab der vierten Generation“, sagt der<br />

Kitzbüheler Arzt und Historiker Werner<br />

Hengl, wenn auch mit Augenzwinkern.<br />

„Impulse von außen sind immer wichtig,<br />

natürlich auch in Kitzbühel“, betont<br />

Bürgermeister Klaus Winkler und liefert<br />

ein Beispiel: „Auch unser Skipionier<br />

Franz Reisch kam Ende des 19. Jahrhunderts<br />

von außerhalb und versetzte der<br />

Stadt die nötigen Impulse für einen touristischen<br />

Aufschwung.“ Franz Reisch,<br />

dessen Tod sich am 6. Jänner zum 100.<br />

Mal jährt, verdankt die Stadt wirklich<br />

unschätzbare visionäre Schritte – und<br />

Schwünge: Er fuhr als erster mit Ski<br />

die Hänge bergab, war Impulsgeber<br />

für den entstehenden Tourismus, schuf<br />

Hotels und Almhütten, holte die ersten<br />

Skilehrer in den Ort und war nicht<br />

nur Wegbereiter für Eishockey und<br />

Curling, sondern auch für ein großes<br />

Skirennen, das regelmäßig abgehalten<br />

werden soll (und elf Jahre nach seinem<br />

Ableben auch Realität wurde). Franz<br />

Reischs Denkmal am Eingang ins<br />

Kitzbüheler Rathaus ist also wohlverdient<br />

– auch wenn er 1863 in Kufstein<br />

zur Welt gekommen ist.<br />

Für Michael Huber ist seine Heimatstadt<br />

Kitzbühel „a little melting<br />

pot“ – in Anlehnung an New York.<br />

„Ich finde es schön, wenn man nicht<br />

im eigenen Saft brät, sondern wenn<br />

man weltoffen ist und das große Gemeinsame<br />

immer vor das individuell<br />

Abgrenzende stellt“, sagt der KSC-<br />

Präsident und Veranstalter des Hahnenkammrennens<br />

und ergänzt: „Ob<br />

das viele Kitzbüheler unterschreiben<br />

würden, weiß ich nicht, ich aber liebe<br />

diesen Gedanken.“ Solange diesen<br />

Gedanken zumindest ein paar Kitzbüheler<br />

teilen, darf sich hier jeder<br />

willkommen fühlen. Nicht nur Touristen.<br />

Überdenke in der kommenden<br />

Weihnachtszeit den Kreislauf<br />

des Gebens mit Geschenken<br />

aus der Natur.<br />

Naturfasern sind luxuriös,<br />

erneuerbar und biologisch<br />

abbaubar.<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

45


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Hier warten 284 Kilometer präparierte<br />

Pisten, 90 topmoderne Bahnen und 81<br />

urige familiengeführte Hütten. Traumhafte<br />

Panoramaausblicke auf über 70<br />

3000er-Berge machen das Skifahren zum<br />

atemberaubenden Erlebnis. 21 Talabfahrten<br />

und neun Einstiegsorte sorgen für<br />

Pistenvielfalt pur – für Anfänger, Familien,<br />

Genuss- oder Vielskifahrer. Besucher<br />

erwarten zudem ein ALPENIGLU®-<br />

Dorf, drei Funparks, Erlebnispisten, drei<br />

Fotos: SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental<br />

46 <strong>SPORTaktiv</strong>


PACKAGE-TIPPS<br />

FAMILIENSKIWOCHEN<br />

7. 12.–20. 12. <strong>2019</strong> und<br />

14. 3.–13. 4. 2020: Kinder bis 15<br />

fahren gratis, wenn ein Elternteil<br />

einen Skipass mit einer<br />

Gültigkeitsdauer von<br />

mindestens 3 Tagen kauft.<br />

SUPERSKIWOCHEN<br />

7. 12.–20. 12. <strong>2019</strong> und<br />

14. 3.–13. 4. 2020: bis zu 25 % sparen<br />

auf 3- bis 14-Tages-Skipauschalen<br />

mit Skipass, Skiverleih,<br />

Skischule und Übernachtung bei<br />

ausgewählten Vermietern.<br />

EVENT-TIPPS<br />

SKIWELT-WINTEROPENING<br />

PARTY-WOCHENENDE<br />

7.–8. 12. und 13.–15. 12. <strong>2019</strong><br />

PISTENPARTY-WOCHEN<br />

9.–26. 1. 2020<br />

SKIHÜTTENGAUDI-WOCHEN<br />

7.–29. 3. 2020<br />

beleuchtete Rodelbahnen sowie Österreichs<br />

größtes Nachtskigebiet.<br />

Nachhaltigkeit wird in der SkiWelt großgeschrieben.<br />

So wird das gesamte Skigebiet<br />

mit 100 Prozent Ökostrom betrieben und<br />

es werden seit Jahren viele Maßnahmen<br />

zur Energieeffizienz gesetzt. Für ihre ökologischen<br />

Anstrengungen hat die SkiWelt<br />

schon mehrere Awards erhalten und wurde<br />

etwa als umweltfreundliches Skigebiet ausgezeichnet.<br />

Weitere Infos: www.skiwelt.at/<br />

oekologie<br />

Eine Stunde von Salzburg, Innsbruck<br />

oder München entfernt, ist die SkiWelt<br />

nicht nur irrsinnig schnell, sondern auch<br />

bequem öffentlich mit Bus, Zug oder mit<br />

Pkw und Flugzeug erreichbar. Herzlich willkommen<br />

in Brixen im Thale, Ellmau, Going,<br />

Hopfgarten, Itter, Kelchsau, Scheffau, Söll<br />

und Westendorf.<br />

Tipp: die SkiWeltTour<br />

Lust, so viel wie möglich von der SkiWelt<br />

kennenzulernen? Entdeckt eines der größten<br />

Skigebiete weltweit auf den Spuren der ausgeschilderten<br />

SkiWelt-Tour. Kein Lift und keine<br />

Piste werden doppelt gefahren. Mehr dazu:<br />

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A-6306 Söll<br />

T. +43 (0) 53 33/400<br />

E-Mail: office@skiwelt.at<br />

www.skiwelt.at<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

47


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Speziell sportliche und aktive Gäste<br />

fühlen sich hier wohl. Unweit des legendären<br />

Kitzbühel haben Skifahrer,<br />

Snowboarder, Langläufer und Schneewanderer<br />

idealen Zugang zu gleich<br />

zwei Top-Skigebieten, nämlich der<br />

SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental<br />

und KitzSki. Zur Verfügung stehen<br />

auch eine Tennishalle mit fünf Hallenplätzen<br />

samt Tennisschule und ein<br />

unlängst vergrößerter Spa-Bereich mit<br />

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48 <strong>SPORTaktiv</strong>


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www.peeroton.com<br />

BLITZSCHNELL<br />

EINSATZBEREIT<br />

LEICHT & STABIL<br />

Fotos: Hersteller<br />

Von STUBAI Bergsport kommt<br />

die Light-240-Lawinensonde.<br />

Die aus sechs Segmenten<br />

bestehende Aluminiumsonde<br />

wiegt 190 Gramm, hat<br />

ein Kevlarseil und einen<br />

Schnellverschluss, sodass<br />

sie im Ernstfall blitzschnell<br />

einsatzbereit ist.<br />

www.stubai-sports.com<br />

Für Skitourengeher und<br />

Freerider, die bei einem<br />

Faltstock Wert auf geringes<br />

Gewicht bei hoher Stabilität<br />

legen, ist der LEKI Guide<br />

Extreme V eine perfekte Wahl.<br />

Die oberen Stocksegmente<br />

sind aus Carbon, das untere<br />

ist aus Aluminium.<br />

www.leki.com<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

49


50 <strong>SPORTaktiv</strong><br />

„<br />

BEI DER POLIZEI<br />

SIND DIE MEISTEN<br />

KLIENTEN SOZUSAGEN<br />

BETRIEBSBEDINGT NICHT<br />

ÜBERMÄSSIG DANKBAR<br />

FÜR DIE ERBRACHTEN<br />

LEISTUNGEN.<br />

“<br />

Die ersten Schneeflocken sind in<br />

diesem Jahr bereits früh auf die<br />

Gipfel der Zugspitze gefallen.<br />

Und während das Land in<br />

sanftes Weiß getaucht wird, bereitet sich<br />

Nico auf seine erste Saison als Skilehrer<br />

vor. Sommerurlauber sind ihm vielleicht<br />

schon über den Weg gelaufen, oder besser:<br />

gefahren. Zumindest ist der 33-Jährige auf<br />

seinem E-Bike und im leuchtend hellen<br />

Sportoutfit schwer zu übersehen. Meist hat<br />

er auch eine Meute an weiteren E-Bikern<br />

im Schlepptau, die sich die besten Trails<br />

Foto: Tiroler Skischule Snowpower Lermoos


FRÜHER<br />

POLIZEI –<br />

HEUTE<br />

FREI<br />

VIELE SKIFAHRER UND BIKER TRÄUMEN DEN<br />

TRAUM VON FREIHEIT – UND NICO AUS<br />

DEUTSCHLAND LEBT IHN. ALS SKILEHRER UND<br />

BIKE GUIDE GENIESST ER DAS LEBEN AM<br />

CAMPINGPLATZ IN DER ZUGSPITZ-ARENA UND<br />

TEILT SEINE LEIDENSCHAFT FÜR EIN LEBEN IN DER<br />

NATUR MIT ANDEREN SPORTBEGEISTERTEN.<br />

VON WOLFGANG LIU KUHN<br />

und die schönsten Aussichtspunkte<br />

zeigen lassen: „Das waren herrliche, aktiv-entspannte<br />

Tage mit viel positivem<br />

Trainingseffekt und einer steilen Lernkurve<br />

seitens der Teilnehmer“, blickt der<br />

gebürtige Saarländer lächelnd zurück<br />

auf seine erste Saison als E-MTB-Guide<br />

und Fahrtechniktrainer. Wenn er professionell<br />

seine Touren durchzieht und<br />

die Teilnehmer für das Biken begeistert,<br />

möchte man glauben, dass er nie etwas<br />

anderes gemacht hat. Doch eigentlich<br />

hat der Mann einen gänzlich anderen<br />

Werdegang hinter sich – trat er doch<br />

2009 in den gehobenen Dienst der<br />

Polizei ein.<br />

„Zuerst arbeitete ich als ‚Streifenhörnchen‘<br />

im täglichen Chaos einer<br />

Großstadt, später als Ermittler und<br />

Notruf-Operator“, erinnert sich Nico an<br />

die Zeit davor. Von 2016 bis 2018 zog<br />

er zudem ein Masterstudium in Sicherheitsmanagement<br />

durch und gründete<br />

eine eigene Sicherheitsberatung für<br />

Einbruchschutz. Daneben verbrachte er<br />

die Sommer im Wohnwagen und ging<br />

viel auf Reisen. Im Sommer 2018 folgte<br />

allerdings ein Rückschlag: „Da ging<br />

meine langjährige Beziehung in die Brüche<br />

und ich musste meine Masterarbeit<br />

notgedrungen im Wohnwagen auf dem<br />

Campingplatz zu Ende schreiben. Das<br />

waren bittere und harte Tage, aber ich<br />

hatte großartige Freunde, die für mich<br />

da waren und mich unterstützt haben.“<br />

Nach bestandenem Master war Nico<br />

erst mal urlaubsreif. Erholung fand er<br />

in Südostasien auf Siargao Island: „Die<br />

Philippinen sind größtenteils ein christ-<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

51


Nico vor seinem Wohnwagen<br />

mit Holzhütte als<br />

Bikeguide und im Winter.<br />

lich geprägtes und sehr gläubiges Land.<br />

Es ist ein guter Ort für Reisende, die<br />

den Glauben an etwas verloren haben.<br />

Wer mit einem Lächeln, Freundlichkeit<br />

und Hilfsbereitschaft auftritt, den erwarten<br />

fast überall offene Türen und neue,<br />

interessante Bekanntschaften. Das hat<br />

mich nachhaltig beeindruckt.“ Schweren<br />

Herzens ging es zurück nach Deutschland,<br />

wo Nico den Wohnwagen startklar<br />

machte und in seine zweite Heimat<br />

fuhr: die Zugspitzregion.<br />

Dort startete er in seine erste Saison<br />

als E-Mountainbike-Guide auf täglicher<br />

Vertragsbasis mit verschiedenen Anbietern<br />

in der Region: „Das Leben im<br />

Wohnwagen und die Arbeit als Guide<br />

sind einfach, aber sehr schön. Aufstehen,<br />

Frühstück, Gäste abholen, Biketour mit<br />

Feierabendbier, Abendessen, müde und<br />

zufrieden ins Bett.“ Die Saison lief von<br />

Juni bis September und jeder Morgen<br />

stellte Nico vor neue Herausforderungen:<br />

„Die Tour für den jeweiligen Tag<br />

ist von mir oder auf Kundenwunsch<br />

geplant, kann sich aber je nach Wetter,<br />

Fahrfertigkeiten oder anderen Faktoren<br />

ändern. Guiding bedeutet für mich, dass<br />

ich der Verantwortliche dafür bin, dass<br />

NICO<br />

Kontakt:<br />

Tel. +49 176 45 94 76 59<br />

n.kerbusch@gmx.de<br />

die Teilnehmer sicher unterwegs sind<br />

und gesund wieder zurückkommen, keiner<br />

zurückbleibt und alle am Ende einen<br />

schönen, sportlichen Tag haben. Mittags<br />

ist Ladezeit für Akku und Mensch und<br />

nachmittags teile ich die Gruppe bei<br />

Bedarf auf. Nicht alle haben Lust auf<br />

Downhill und Trails, also fährt ein Teil<br />

der Gruppe den breiten Forstweg herunter,<br />

während die Motivierten mit mir die<br />

Trails runterscheppern können. Morgens<br />

weiß ich häufig noch überhaupt nicht,<br />

wie motiviert bzw. fit die Teilnehmer<br />

sind. Das erfordert ein offenes Auge und<br />

spontane Anpassung der Tourenplanung<br />

bei Bedarf.“<br />

Am Ende des Tages steht oft noch ein<br />

gemütliches Zusammensein bei einem<br />

kleinen Umtrunk an, bei dem Nico die<br />

Wertschätzung seiner Kunden besonders<br />

genießt: „Bei der Polizei sind die meisten<br />

Klienten sozusagen betriebsbedingt nicht<br />

übermäßig dankbar für die erbrachten<br />

Leistungen. Entweder sie wurden gerade<br />

festgenommen oder Opfer einer Straftat.<br />

Keine besonders positive Arbeitsumgebung.<br />

Heute freue ich mich einfach über<br />

ein ‚Danke für die geile Tour, morgen<br />

komme ich noch mal mit‘, ein High-Five<br />

oder ein nettes Trinkgeld vom Familienvater,<br />

weil ich seine wilden Söhne auf<br />

der Biketour unter Kontrolle hatte. Ein<br />

viel, viel positiveres Umfeld als meine<br />

früheren Jobs.“ Dabei gibt es auch immer<br />

wieder denkwürdige Erlebnisse wie<br />

beispielsweise jene Kids aus Serfaus/Fiss,<br />

die bei prallem Sonnenschein gar nicht<br />

genug vom Bikeputzen mit dem Wasserschlauch<br />

bekommen konnten: „Nachdem<br />

irgendwann keine Räder zum Putzen<br />

mehr da waren, habe ich mein Auto<br />

sowie das einer Guide-Kollegin zum<br />

Saubermachen hingestellt. Nun hatten<br />

die Kids aber immer noch nicht genug.<br />

Also habe ich ihnen eine Schlauchverlängerung<br />

angeschlossen und sie mit dem<br />

Auftrag losgeschickt, die Schweinchen<br />

in ihrem Gehege abzuspritzen, bis sie<br />

wieder schön rosa glänzen. Anschließend<br />

habe ich mich mit einem Kaffee auf die<br />

Fotos: privat<br />

52 <strong>SPORTaktiv</strong>


Pisteninformationen<br />

Am Wochenende gibt es jede Menge<br />

Neuschnee in der Alpenregion ...<br />

Terrasse gesetzt, dem bunten Treiben<br />

und Quieken gelauscht und mir einfach<br />

nur gedacht: ‚Herrlich. Und damit<br />

verdienst du jetzt dein Geld …’“<br />

Nach Feierabend war dann und<br />

wann auch noch Zeit für ein Lagerfeuer<br />

vor dem gemütlichen Domizil<br />

von Nico: einem gebrauchten, großen<br />

Familienwohnwagen mit Holzanbau.<br />

Gemeinsam mit seinen Freunden setzt<br />

er so seinen Traum vom Holzhaus in<br />

den Bergen um: „Insgesamt lebe ich auf<br />

zirka 45 Quadratmetern Wohnfläche.<br />

Das ist erheblich größer als mein alter<br />

Wohnwagen und für mich fast schon<br />

Luxus. Die Dusche ist leider 500 Meter<br />

entfernt und kommt auch bei -15<br />

Grad im Winter keinen Meter näher.<br />

Das muss man mögen oder aushalten,<br />

jammern hilft nicht.“ Die Entscheidung<br />

hat er bislang jedenfalls nicht<br />

bereut, für den einen oder anderen<br />

Abstrich entschädigen dafür das Gemeinschaftsgefühl<br />

am Campingplatz<br />

und viele neue Freunde. Der Aufenthalt<br />

auf den Philippinen verhalf dem<br />

Deutschen zusätzlich zu einem gewissen<br />

Maß an Demut und Bescheidenheit:<br />

„Es ist ein relativ armes Land,<br />

aber reich an Zufriedenheit, Familienzusammenhalt<br />

und starkem Glauben.<br />

Sehr hohe Zufriedenheit trotz wenig<br />

Besitz. Das habe ich von dort mitgenommen.“<br />

Nun steht wieder eine Herausforderung<br />

an: Derzeit absolviert<br />

Nico den Skilehrer-Anwärterkurs<br />

und freut sich auf seine erste Saison<br />

als Skilehrer: „Das wird ein Neustart<br />

und ich muss einiges dazulernen, aber<br />

ich sehe dem positiv entspannt entgegen.“<br />

Und auf einen Winter in einer<br />

kleinen Hütte mitten im Skigebiet.<br />

-5°C<br />

95cmcm<br />

2<br />

PRÄZISES BERGWETTER<br />

AKTUELLE SCHNEEBEDINGUNGEN<br />

INFOS ZU OFFENEN PISTEN UND LIFTEN<br />

HOCHAUFGELÖSTE PISTENPLÄNE<br />

OFFLINE NUTZBAR<br />

NEWS & INFOS AUS DEN SKIGEBIETEN<br />

VIA PUSH-BENACHRICHTIGUNG<br />

HD LIVE-WEBCAMS<br />

Pisten<br />

130/150 /150<br />

km<br />

Pisten ><br />

Lifte<br />

28/31<br />

geöffnet<br />

Lifte ><br />

Loipen<br />

8/15<br />

Loipen ><br />

SNOWTHORITY –<br />

DEIN NEUER BEGLEITER<br />

IM SKIGEBIET<br />

70 km<br />

45 km<br />

27 km<br />

Neuschnee im Ötztal<br />

2


LUXUSCAMPING:<br />

LEISTE ICH MIR!<br />

Campingurlaub liegt im Trend<br />

und macht Spaß. Mit Gebetsroither<br />

findest du jet zt schon<br />

dein Urlaubsglück im nächsten<br />

Sommer. Vielleicht aber auch<br />

gleich für diesen Winter.<br />

Was brauchen Familien fürs perfekte<br />

Urlaubsglück? Eine tolle Location,<br />

ein entspanntes Umfeld, Freiheit<br />

und Unabhängigkeit. Vielfältige Möglichkeiten<br />

und traumhafte Natur. Dazu einen Anbieter,<br />

der einem alles drumherum abnimmt. So einen<br />

wie Gebethsroither.<br />

Das österreichische Unternehmen ist Spezialist<br />

für Familiendomizile und hat gehobene und<br />

gleichzeitig für alle leistbare Unterkünfte im<br />

Angebot, die auf Top-Campingplätzen in den<br />

beliebtesten Urlaubsländern liegen. In Österreich,<br />

Kroatien, Italien, Slowenien, Deutschland,<br />

Spanien und Montenegro stehen insgesamt<br />

über 2100 Gebetsroither-Unterkünfte zur<br />

Wahl bereit. Luxus-Mobilheime im glamourösen<br />

Loftstyle gehören dazu, komfortabel ausgestattete<br />

Mobilheime, geräumige Wohnwagen,<br />

Glamping-Zelte im Safaristyle und Campingfässer.<br />

Alles für Urlaub am Puls der Natur nach<br />

jedem Anspruch und Geschmack.<br />

Beim Urlaub – und gerade beim naturnahen<br />

Campingurlaub – kommt es auf die Lage<br />

an. Die sorgsam ausgesuchten Campingplätze<br />

liegen am Meer, am See oder in den Bergen.<br />

Die Gebetsroither-Unterkünfte sind jeweils auf<br />

einem idyllischen Teil des Campingplatzes gelegen,<br />

teils in der ersten Reihe am Meer. Ruhe<br />

und Freiheit gehören immer dazu.<br />

Gebethsroiter-Mobilheime kann man sich<br />

am besten wie kleine Ferienhäuser vorstellen:<br />

Sie haben Schlafzimmer, Bad/WC, Küche,<br />

Sitzecken, Fernseher und Geschirr und bieten<br />

meist bis zu sechs Personen Platz. Große Terrassen<br />

vor der Tür sind wie zusätzliche Wohnzimmer<br />

und gemütliche Plätze für laue Nächte.<br />

Rundherum können die Kinder in der Natur<br />

spielen, Rad fahren oder Freunde finden.<br />

Klassische Wohnwagen mit Vorzelt haben ihren<br />

speziellen Reiz und sorgen bei vielen Cam-<br />

Fotos: Gebetsroither<br />

54 <strong>SPORTaktiv</strong>


INFO UND BUCHUNG<br />

Gebetsroither International<br />

T. +43 36 12/26 300<br />

office@gebetsroither.com<br />

www.gebetsroither.com/urlaub<br />

Booking.gebetsroither.com<br />

WINTER-ANGEBOTE<br />

Camping im Winter? Funktioniert<br />

auch – sogar großartig!<br />

EUROCAMP WILDER KAISER<br />

In Kössen/Tirol logierst du im<br />

wohlig-warmen Luxusmobilheim,<br />

inmitten traumhafter Winterkulisse.<br />

Skigebiet und Loipe<br />

befinden sich vor der Tür, nach<br />

dem Skifahren geht es in den<br />

Eurocamp-Wellnessbereich.<br />

Ab € 90,– pro Nacht und Mobilheim<br />

für bis zu sechs Personen<br />

Mitten in der Natur, autofrei, leistbar und ohne Komfortverzicht:<br />

In Mobilheimen von Gebetsroither lässt<br />

sich der Sommer- (und Winter-)Urlaub genießen.<br />

TERME CATEŽ<br />

Schöne Region, heiße Therme, feine<br />

Kulinarik: Direkt bei der Terme Catež<br />

in Slowenien erwarten dich Luxusmobilheime<br />

mit 3 Schlafzimmern,<br />

Küche, Bad und vielem mehr.<br />

Täglicher Eintritt für 3 Stunden in<br />

die Wintertherme ist im<br />

Preis schon inkludiert.<br />

Bei Buchung bis 21. 12.:<br />

ab Euro 50,– pro Nacht und<br />

Mobilheim für bis<br />

zu sechs Personen<br />

pingfans erst fürs authentisches Lebensgefühl.<br />

Der Vorteil: Bei Gebetsroither findet man sie<br />

schon vor Ort vor. Immer mehr begeistern sich<br />

für Glamping-Zelte im Safari-Stil: Drinnen<br />

findet man erstaunlich viel Platz und eine volle<br />

Einrichtung: mit Betten, Küche mit Geschirr,<br />

Bad/WC, Fernseher und Klimaanlage.<br />

Die Campingplätze bieten außerdem eine<br />

tolle Infrastruktur mit jeder Menge Sport und<br />

Spiel, Animation, Restaurant, Bars, Pools,<br />

Shops, Veranstaltungen und Aquaparks. Die<br />

Anreise ist einfach mit dem Auto möglich, das<br />

dann vor Ort die ganze Woche stehen bleiben<br />

kann. Eben weil alles am Platz vorhanden ist:<br />

Ruhe, Idylle und alles, was man für eine schönes<br />

Leben braucht. Eine Woche in Gebetsroither-Mobilheimen<br />

kostet im Schnitt nicht<br />

mehr als 900 Euro pro Woche.<br />

Schau rein auf www.gebetsroither.com:<br />

Dort findest du deinen Campingurlaub für<br />

den Sommer 2020. Oder für diesen Winter<br />

noch – siehe die beiden Beispiel-Angebote!<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

55


SKISPORT<br />

ZUM<br />

ANKLICKEN<br />

WETTER, LIFTE, TOUREN-<br />

PLANUNG UND CO. – MIT DEN<br />

BERGFEX-APPS BIST DU FÜR<br />

DEINEN WINTER IN DEN<br />

BERGEN BESTENS GERÜSTET.<br />

Die Plattform www.bergfex.at bietet<br />

dir zur Planung deines Winterurlaubs<br />

und auch für jeden Tagestrip detaillierte<br />

Informationen zu Skigebieten,<br />

Wetter, Webcams, Schneehöhen, Hotels<br />

u. v. m. Mit den Winter-Apps für<br />

iPhone und Android erhältst du auch<br />

unterwegs immer die aktuellsten Infos<br />

aus deinen Lieblingsskigebieten.<br />

Auch <strong>SPORTaktiv</strong> nutzt diese tolle<br />

Internetplattform! Dank der Bergfex-<br />

Profis können wir auch in diesem <strong>Winterguide</strong><br />

2018/<strong>2019</strong> wieder einen Gesamtüberblick<br />

über die österreichischen<br />

Skiberge, ihre Lifte, Pisten und Preise<br />

präsentieren.<br />

Apropos: Wie erfolgreich und gern<br />

genutzt www.bergfex.at ist, beweist allein<br />

diese imponierende Zahl: Europas<br />

größte touristische Bergsportplattform<br />

wurde in der letzten Wintersaison allein<br />

im Monat Jänner 150 Millionen Mal<br />

aufgerufen!<br />

WETTER<br />

Wie wird das Wetter in<br />

deinem Lieblingsskigebiet?<br />

Die Bergfex-App verrät es dir.<br />

SKI<br />

Dazu gibt es Infos zu Skigebieten,<br />

Liften, Preisen,<br />

Pistenkilometern und<br />

vielem mehr.<br />

TOUREN<br />

Tourengeher<br />

schätzen die<br />

detaillierten<br />

Beschreibungen<br />

sowie die<br />

Navigationshilfe.<br />

Foto: Bergfex / ikarus.cc<br />

56 <strong>SPORTaktiv</strong>


MIT DEM ZUG DIREKT AUF DIE PISTE<br />

SCHNELL<br />

GÜNSTIG BEQUEM NACHHALTIG<br />

EINFACH<br />

Die Bahn bringt Sie direkt in das Skigebiet Wilder Kaiser -<br />

Brixental nach Hopfgarten. Lassen Sie Ihr Auto getrost zu Hause<br />

stehen und reisen Sie bequem mit dem Zug an. Der Bahnhof<br />

„Hopfgarten Berglift“ ist der perfekte Anschluss in das Skigebiet,<br />

denn in nur drei Minuten erreichen Sie dort zu Fuß die Bergbahn.<br />

Vor Ort dient die kostenlose Gästekarte als Fahrkarte, welche die<br />

Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in der Region inkludiert.<br />

Und das Beste: Sie brauchen auch Ihre Ski-Ausrüstung nicht<br />

mitzuschleppen, da Sie in der Talstation die idealen Miet- und<br />

Depotbedingungen vorfinden.<br />

<strong>SPORTaktiv</strong> 57<br />

Details und Infos: www.hohe-salve.com


EIN PERFEKTES<br />

WINTERMÄRCHEN<br />

Seit 125 Jahren<br />

wird in Kitzbühel<br />

Skigeschichte<br />

geschrieben.<br />

Die Faszination<br />

für den Schnee ist<br />

in all der Zeit<br />

geblieben.<br />

Die Skisaison in Kitzbühel ist<br />

lang. Von Mitte Oktober bis<br />

Anfang Mai finden Skibegeisterte<br />

hier traumhafte Bedingungen<br />

vor. Zu Kitzbühel gehört natürlich die<br />

berühmte Rennstrecke Streif, doch auch<br />

abseits davon erwartet alle Skifahrertypen<br />

ein abwechslungsreiches Gelände.<br />

Anfänger wie Profis können auf 234<br />

Pistenkilometern ihre Schwünge ziehen<br />

und Einsteiger zehn kostenlose Übungsanlagen<br />

nutzen. Für den dazugehörigen<br />

Einkehrschwung bieten über 60<br />

Skihütten zwischen Hahnenkamm<br />

und Resterhöhe den urig-gemütlichen<br />

Rahmen.<br />

Kitzbühel kann aber auch anders.<br />

Wer nicht ausschließlich zum Skifahren<br />

in die Gamsstadt kommt, findet beim<br />

Rodeln, Eisstockschießen, Winter- und<br />

Schneeschuhwandern, bei romantischen<br />

Pferdeschlittenfahrten oder beim Flanieren<br />

durch die malerische Innenstadt eine<br />

willkommene Abwechslung. Langlauffans,<br />

egal, ob Skater oder Klassikläufer,<br />

steht das bestens präparierte Loipennetz<br />

kostenlos zur Verfügung.<br />

Rund 185 Kilometer Wege und Pfade<br />

laden zum Winterwandern ein. Alles, was<br />

man dafür braucht, sind warme Kleidung,<br />

gutes Schuhwerk und die Liebe<br />

zur Natur. Schon steht es einem offen,<br />

Fotos: Kitzbühel Tourismus | Michael Werlberger, Kitzbühel Tourismus<br />

58 <strong>SPORTaktiv</strong>


KONTAKT:<br />

Kitzbühel Tourismus<br />

T. +43 53 56/66 6 60<br />

servus@kitzbuehel.com<br />

www.kitzbuehel.com<br />

ZAHLEN & FAKTEN<br />

LIFTE: 12 27 10<br />

PISTEN: 234 km • 102 • 66 • 20<br />

13 Skirouten<br />

PREISE: Erw. € 58,–<br />

Jugend € 43,–<br />

Kinder € 29,–<br />

VERANSTALTUNGEN<br />

KITZBÜHELER ADVENT<br />

bis 26. Dezember <strong>2019</strong><br />

NEUJAHRSFEUERWERK<br />

1. Jänner 2020<br />

SNOW-POLO-WORLDCUP<br />

16.–19. Jänner 2020<br />

HAHNENKAMMRENNEN<br />

24.–26. Jänner 2020<br />

ob man eine Runde um den Schwarzsee<br />

oder auf dem Hahnenkamm zieht oder<br />

doch die Wege auf die Bichlalm, die<br />

Bruggeralm oder die Kelchalm wählt.<br />

Der gemütliche Anstieg bietet schon<br />

reichlich Momente zum Entdecken und<br />

Staunen, das Glücksgefühl perfekt machen<br />

die Winterlandschaft und die schier<br />

endlosen Aussichten. Bergwanderführer<br />

von Kitzbühel Tourismus stehen einem<br />

dabei kostenlos zur Seite. Etwas mehr<br />

Ausdauer ist beim Schneeschuhwandern<br />

gefragt. Die Idylle der Landschaft und die<br />

Aussicht auf die umliegenden Gipfel entsprechen<br />

ganz den magischen Momenten<br />

beim Winterwandern, nur der Weg<br />

dorthin ist etwas verwegener. Es wird<br />

querfeldein gestapft, die Schneeschuhe<br />

verhindern das Einsinken.<br />

Kitzbühel steht in jeder Hinsicht für<br />

Genuss auf höchstem Niveau, vereint<br />

urbanes Flair mit typischer Tiroler<br />

Gastlichkeit, bietet kulinarische Vielfalt<br />

und exklusive Einkaufsmöglichkeiten –<br />

eine genussvolle Kombination aus Sport<br />

und Lifestyle. So gehören Shopping und<br />

Kulinarik zur Gamsstadt wie die Streif<br />

zum Hahnenkamm. Die 750 Jahre alte<br />

Kitzbüheler Innenstadt mit ihren kurzen<br />

Wegen ist bekannt als perfekte Location<br />

für Shopping in den Alpen. Internationale<br />

Marken wechseln in den Schaufenstern<br />

mit Kitzbüheler „Mode-Originalen“. Eine<br />

Entdeckungstour lohnt sich auch bei den<br />

traditionellen Handwerksbetrieben.<br />

Die kulinarische Reise durch die Region<br />

führt über heimische Traditionsgerichte<br />

bis hin zu internationaler Gourmetküche.<br />

In den Berghütten oder den Traditionswirtshäusern<br />

wartet bodenständige Kost,<br />

während in den Haubenlokalen die Kochelite<br />

exquisite Gaumenfreuden zaubert.<br />

Kitzbühels Restaurantvielfalt reicht vom<br />

urigen Wirtshaus bis zum mehrfach ausgezeichneten<br />

Haubenlokal. Dabei bewahrt<br />

sich die Gamsstadt in puncto Kochkultur<br />

zu jeder Zeit ihre Authentizität und ihr<br />

Traditionsbewusstsein.<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

59


ESTER<br />

LEDECKÁ<br />

ÜBER . . .<br />

VERTRAUEN<br />

IHRE TRAINER MEINTEN,<br />

SIE MÜSSE SICH<br />

ENTSCHEIDEN. ESTER<br />

WOLLTE ABER BEIDES<br />

MACHEN – UND SO<br />

HOLTE SIE AUF SKI<br />

UND SNOWBOARD<br />

OLYMPISCHES GOLD.<br />

WIE ES SO WEIT KOM-<br />

MEN KONNTE? MIT DER<br />

LIEBE ZUM SPORT. UND<br />

EINEM FASZINIERENDEN<br />

VERTRAUEN IN DIE<br />

EIGENE STÄRKE.<br />

VON AXEL RABENSTEIN<br />

60 <strong>SPORTaktiv</strong>


E<br />

ster, bist du Snowboarderin<br />

oder Skifahrerin?<br />

Mal so, mal so! Kommt<br />

ganz darauf an, was ich gerade unter den<br />

Füßen habe.<br />

Fotos: Red Pull Contentpool/Erich Spieß, Getty Images<br />

Du hast mit zwei Jahren das Skifahren<br />

begonnen, mit fünf das Snowboarden.<br />

Als du 14 Jahre alt warst, prophezeiten<br />

dir deine Trainer eine Profi-Karriere,<br />

wenn du dich auf eine der Sportarten<br />

konzentrierst. Du sagtest: Ich will<br />

in beiden Weltklasse werden. Ist das<br />

richtig?<br />

Als ich klein war, hat der Ski-Verband<br />

immer wieder seine Spielchen mit der<br />

Nominierung von Athleten betrieben.<br />

Ich durfte nicht bei allen Rennen dabei<br />

sein, an denen ich teilnehmen wollte.<br />

Also bin ich an solchen Tagen Snowboard-Rennen<br />

gefahren. So musste<br />

ich wenigstens nicht traurig zu Hause<br />

sitzen. Irgendwann war ich auf einmal<br />

Tschechiens beste Athletin in beiden<br />

Sportarten.<br />

Wie konntest du als 14-jähriges Mädchen<br />

überzeugt davon sein, dass du in<br />

zwei Sportarten bis in die Weltspitze<br />

vordringen würdest?<br />

Ich hatte den Traum, eines Tages an den<br />

Olympischen Spielen sowohl auf Ski<br />

als auch auf dem Snowboard teilzunehmen.<br />

Also scherte ich mich nicht um<br />

die Tipps von Experten. Ich hatte einen<br />

Plan, habe diesen Plan verfolgt und war<br />

mir sicher, dass ich das Richtige tue.<br />

Woher kommt dein Ur-Vertrauen? Haben<br />

dir das deine Eltern mitgegeben?<br />

Ich denke, so wurde ich geboren. Und<br />

dann habe ich viel mit meinem Großvater<br />

gesprochen. Er war Eishockey-Spieler,<br />

wurde Weltmeister, gewann Silber<br />

und Bronze bei Olympia. Mit seinen<br />

Geschichten hat er die Liebe zum Sport<br />

in mir geweckt. Er erzählte mir, wie<br />

lustig es mit seinen Kameraden in der<br />

Kabine war. Ich wollte genau so sein wie<br />

er. Ich wollte ebenso viel Spaß haben,<br />

wollte solch intensive Momente erleben,<br />

wollte tun, was ich liebe und damit meinen<br />

Lebensunterhalt verdienen.<br />

Nicht nur dein Großvater war erfolgreich.<br />

Dein Vater ist Pop-Star in Tschechien,<br />

deine Mutter war Eiskunstläuferin,<br />

dein Bruder ist bekannter<br />

Künstler und Designer. Was ist da los<br />

bei euch in der Familie?<br />

Wir alle tun einfach das, was wir gerne<br />

tun. Auch ich kann nur erfolgreich sein,<br />

weil ich liebe, was ich tue. Ich bin wie<br />

ein Haifisch, ich muss immerzu in Bewegung<br />

sein. Ich liebe es, zu trainieren.<br />

Und ich liebe es von ganzem Herzen,<br />

Rennen zu fahren und mein Bestes zu<br />

geben.<br />

In Pyeongchang 2018 hast du genau<br />

das gezeigt: Du bist überraschend<br />

Olympiasiegerin im Super-G geworden.<br />

Hast du vorher daran geglaubt,<br />

dass Gold im Skifahren möglich wäre?<br />

Ja, das habe ich. Wenn ich antrete, dann<br />

tue ich das, um zu gewinnen. Mit dieser<br />

Einstellung gehe ich in jedes Rennen.<br />

Die Szene im Ziel ist legendär. Auf<br />

der Anzeigetafel leuchtet die Bestzeit<br />

auf, das Stadion tobt, und du stehst da,<br />

sprachlos, beinahe konsterniert. Was<br />

ging da in dir vor?<br />

Ehrlich gesagt bin ich nach jedem Rennen<br />

ein bisschen geistesabwesend. Ich<br />

bin den Lauf in Gedanken noch einmal<br />

durchgegangen, habe mich gefragt, ob<br />

ich alles so umsetzen konnte, wie mein<br />

Coach es geplant hatte, ob die Kanten<br />

durch meinen Servicemann richtig geschliffen<br />

waren, weil mir die Ski in einigen<br />

Kurven etwas instabil vorkamen. Es<br />

war aber ein gutes Gefühl, ich träumte<br />

mich zurück auf die Piste, hätte diesen<br />

genialen Ride am liebsten noch einmal<br />

erlebt. Plötzlich sagte der Kameramann:<br />

‚Du hast gewonnen.’ Und ich dachte<br />

mir nur: ‚Ok, aber da sind doch noch<br />

mindestens 30 Mädels oben am Start ...’<br />

Von denen dann keine mehr schneller<br />

war als du. Wie denkst du heute darüber?<br />

Großes Glück oder verdienter<br />

Lohn?<br />

Meine Großeltern verfolgten das Rennen<br />

im Fernsehen. Meine Oma sagte zu<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

61


57. HOCHFÜGENER<br />

SEILRENNEN<br />

Das Seilrennen gehört nach<br />

Hochfügen wie der Wintersport<br />

zum Zillertal. Termin vormerken:<br />

28./29. März 2020.<br />

Es ist einfach nicht mehr wegzudenken.<br />

Seit über 50 Jahren binden sich<br />

nun schon drei Skifahrer mit einem<br />

Seil zusammen und rasen gemeinsam<br />

über eine Rennstrecke. <strong>2019</strong> erfuhr<br />

das legendäre Rennen ein Makeover.<br />

Zum einen zog das Rennen auf den<br />

Lamark-Hang, was es auch den Zuschauern<br />

ermöglichte, das Rennen<br />

live mitzuerleben. Zum anderen sorgten<br />

Skicross-Elemente für noch mehr<br />

Spannung und spektakuläre oder<br />

auch lustige Stunts. Bei Kaiserwetter<br />

wurden die schnellsten Seilschaften<br />

gekürt, wobei Michaela Dorfmeister<br />

vor Martina Ertl-Renz und Stephan<br />

Eberharter die Legendenklasse für<br />

sich entscheiden konnte.<br />

Auch 2020 wird das legendäre Seilrennen<br />

wieder stattfinden: Das 57.<br />

Seilrennen findet wieder am letzten<br />

Märzwochenende, vom 28. bis 29.<br />

März 2020, statt. Es erwartet euch<br />

neben dem Rennen wieder ein<br />

abwechslungsreiches Rahmenprogramm<br />

für Groß und Klein. Dabei<br />

wird es noch mehr Highlights geben<br />

als <strong>2019</strong>. Also gleich schon mal das<br />

Datum in den Kalender eintragen!<br />

KONTAKT<br />

www.hochfuegenski.com<br />

Foto: Bergbahnen Hochfügen<br />

Und worauf liegt der Fokus in den<br />

kommenden Jahren?<br />

Wenn etwas funktioniert, sehe ich keimeinem<br />

Opa, dass ich den Sieg verdient<br />

hätte, ehe sie sich einen Kaffee<br />

holen ging. Keine Ahnung, vielleicht<br />

habe ich es wirklich verdient. Ich<br />

persönlich denke, dass ich an diesem<br />

Tag einfach die Schnellste war. Bei so<br />

vielen Top-Athletinnen entscheiden<br />

Nuancen über den Sieg. Es geht um<br />

Hundertstel. Es kann den Unterschied<br />

machen, wie du an diesem Tag<br />

aufwachst. Ich habe gut geschlafen,<br />

war perfekt drauf und habe auf mich<br />

vertraut. Mich konnte nicht einmal<br />

aus der Ruhe bringen, dass kurz vor<br />

dem Start mein Ski-Schuh riss.<br />

Sieben Tage später hast du auch im<br />

Snowboarden Gold geholt. Artet so<br />

eine Doppel-Belastung auch mal in<br />

Stress aus?<br />

Grundsätzlich sind sich Snowboarden<br />

und Skifahren sehr ähnlich. Bei<br />

beiden Sportarten geht es darum, so<br />

schnell wie möglich eine Piste nach<br />

unten zu fahren. Außerdem würde<br />

ich Sport niemals als Bürde betrachten.<br />

Ich genieße es!<br />

Wie organisierst du dein Training?<br />

Abwechslung beim Sport ist für mich<br />

ein Teil der Motivation. Im Sommer<br />

spiele ich Beach-Volleyball und gehe<br />

Windsurfen. Im Gym würde ich<br />

mich langweilen, ich arbeite generell<br />

lieber mit dem Gewicht meines<br />

Körpers. Im Winter richten wir uns<br />

nach den Rennen, die gerade vor mir<br />

liegen.<br />

Gibt es Tage, an denen du nur entspannst?<br />

Kannst du relaxen?<br />

Ich mag freie Tage eh nicht besonders.<br />

Meistens verplane ich sie sofort<br />

mit Verabredungen, gehe auf ein<br />

Konzert, treffe meinen Bruder zum<br />

Mittagessen, besuche eine Ausstel-<br />

ESTER LEDECKÁ<br />

WURDE AM 23. MÄRZ 1995 IN PRAG<br />

GEBOREN. 2014 GEWANN SIE IHR<br />

ERSTES WELTCUPRENNEN IM<br />

SNOWBOARDEN, SEIT 2016 FÄHRT<br />

SIE AUCH IM SKIWELTCUP. AUF DEM<br />

SNOWBOARD WURDE SIE ZWEIMAL<br />

WELTMEISTERIN, GEWANN ZULETZT<br />

VIERMAL IN FOLGE DEN<br />

GESAMTWELTCUP.<br />

2018 WURDE SIE OLYMPIASIEGERIN<br />

IM ALPINEN SUPER-G SOWIE IM<br />

SNOWBOARD-PARALLEL-RIESENSLA-<br />

LOM. SIE IST DAMIT DIE ERSTE ATH-<br />

LETIN, DIE BEI DENSELBEN SPIELEN<br />

IN ZWEI VERSCHIEDENEN SPORTAR-<br />

TEN GOLD HOLEN KONNTE.<br />

INTERNET: @ESTERLEDECKA<br />

lung, gehe in die Bücherei, lerne ...<br />

wenn ich nicht gerade irgendwohin reisen<br />

muss, nutze ich die Zeit allerdings<br />

gerne, um bis Mittag zu schlafen.<br />

Wie entscheidest du dich, an welchen<br />

Rennen in welcher Sportart du<br />

teilnimmst?<br />

Die Weltcup-Rennen im Skifahren<br />

und Snowboarden kollidieren in der<br />

Tat, deshalb mache ich vor der Saison<br />

einen genauen Plan. Allerdings taktiere<br />

ich nicht großartig: Ich wähle mir eher<br />

eine geeignete Reiseroute, suche mir<br />

Rennen, die auf dem Weg liegen, ohne<br />

dabei eine Präferenz für Ski oder Snowboard<br />

zu haben.<br />

Foto: GEPA Pictures<br />

62 <strong>SPORTaktiv</strong>


SKIMARATHON VON<br />

TIROL INS ALLGÄU<br />

Von 16. bis 19. Jänner 2020 geht<br />

der SKI-TRAIL Tannheimer Tal – Bad<br />

Hindelang über die Bühne. Mehr als<br />

1400 Langläufer werden mitlaufen!<br />

Foto: TVB Tannheimer Tal/Rolf Marke<br />

nen Grund, etwas daran zu ändern.<br />

Ich werde weiterhin tun, was mir Spaß<br />

macht, und das ist nun mal Skifahren<br />

und Snowboarden. Außerdem habe<br />

ich gerade mein Wirtschaftsstudium<br />

abgeschlossen und möchte weiter<br />

studieren. Ich interessiere mich für<br />

Physik. Für Theaterwissenschaften ...<br />

und viele andere Sachen.<br />

Du bist eine ausgezeichnete Windsurferin:<br />

Könnte noch eine Olympia-Teilnahme<br />

im Surfen auf dem<br />

Zettel stehen?<br />

Mal sehen, wohin der Wind mich<br />

treibt! Auf jeden Fall werde ich weiterhin<br />

viel Sport treiben.<br />

Was hättest du wohl getan, wenn es<br />

keinen Sport gäbe?<br />

Dann hätte ich ihn für mich erfunden.<br />

„<br />

ICH WÜRDE<br />

SPORT<br />

NIEMALS<br />

ALS BÜRDE<br />

BETRACHTEN.<br />

ICH GENIESSE ES.<br />

“<br />

Er ist der größte grenzüberschreitende<br />

Langlaufmarathon Österreichs<br />

und Deutschlands – der SKI-TRAIL<br />

Tannheimer Tal – Bad Hindelang.<br />

Fünf Distanzen stehen zur Wahl:<br />

Neben den drei Skatingstrecken über<br />

19, 36 und 60 Kilometer Länge gibt<br />

es zwei Varianten mit 12,5 und 33,5<br />

Kilometern in klassischer Technik.<br />

Zum Rahmenprogramm gehören<br />

Trainingsstunden mit Olympiamedaillengewinner<br />

Peter Schlickenrieder:<br />

Er steht für alle Fragen rund ums<br />

Langlaufen zur Verfügung und fordert<br />

bei den Nordic-Fitness-Wintertagen<br />

zum „Mitmachen statt Zuschauen“<br />

auf. Kostenlose Materialtests sowie<br />

ein MINI-SKI-TRAIL sind weitere<br />

Highlights im Rahmenprogramm.<br />

Die Wettkämpfe gehen am Samstag,<br />

dem 18. und Sonntag, dem 19.<br />

Jänner über die Bühne und führen<br />

von Tannheim über Zöblen bis Oberjoch<br />

auf der Allgäuer Seite. Über<br />

1400 Aktive werden sich das Spektakel<br />

nicht entgehen lassen.<br />

ALLE INFOS<br />

www.ski-trail.info<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

63


FRISCHER WIND,<br />

ACTION UND<br />

EVENTS<br />

In St. Anton am Arlberg wird in<br />

diesem Winter besonders viel<br />

geboten, sportlich und kulturell.<br />

Krönender Abschluss ist wieder<br />

der „weiße Rausch“.<br />

Zum Beginn der Wintersaison überrascht<br />

St. Anton mit zahlreichen Neuigkeiten.<br />

So verabschiedet sich nach 40 Betriebsjahren<br />

ein echtes Bergbahn-Urgestein. Der<br />

für seine spektakulären Aussichten berühmte<br />

Schindlergrat-Sessellift wird durch eine hochmoderne<br />

10er-Gondelbahn ersetzt, wo von der<br />

neuen Bergstation aus die Abfahrten Schindlerkar,<br />

Mattun oder Valfagehr warten.<br />

Auch abseits der Pisten wächst das Angebot<br />

für Urlauber. Insgesamt stehen Winterwanderern<br />

80 Kilometer Wege zur Verfügung. Besonders<br />

reizvoll ist der Stanzertaler Rundwanderweg<br />

und die Route zum Gasthof Almfrieden in<br />

Pettneu. Das sagenumwobene Verwalltal kann<br />

spazierend, mit Schneeschuhen, im Pferdeschlitten<br />

oder auf Langlaufski erkundet werden.<br />

Für Frauen bietet St. Anton ein besonderes<br />

Wohlfühlprogramm. Von 4. Januar bis 1. Februar<br />

2020 genießen weibliche Wintersportfans<br />

besondere Vorzüge. Bei Wellness-Treatments,<br />

Shoppingtouren oder auf der Piste wartet im<br />

Rahmen der „Ladies First“-Wochen ein Programm<br />

mit vielen attraktiven Zusatzangeboten.<br />

Neben dem Gutscheinheft mit Ladies-Drinks,<br />

Ermäßigungen in Restaurants und Shops sowie<br />

zahlreichen Relax- und Wohlfühlstunden überrascht<br />

der Tourismusverband die weiblichen<br />

Gäste auch mit einem Willkommensgeschenk.<br />

Seit jeher lockt das Skigebiet mit einem bunten<br />

Programm abseits der Pisten. Die Skishow<br />

„Schneetreiben“ präsentiert den Zuschauern<br />

in einem überdimensionalen Outdoorkino die<br />

Wintersportgeschichte im Zeitraffer. Die Vorführung<br />

der 150 Akteure auf Brettern startet<br />

am 30. Dezember und findet anschließend ab<br />

8. Januar immer mittwochs um 21 Uhr statt.<br />

Südstaatenklänge genießen die Gäste von<br />

3. bis 5. April beim „New Orleans meets<br />

Snow“-Festival. Bereits zum siebenten Mal wird<br />

Fotos: Sepp Mallaun, Patrick Bätz, Conny<br />

Kurth, Christoph Schoech<br />

64 <strong>SPORTaktiv</strong>


TOURISMUSVERBAND<br />

ST. ANTON AM<br />

ARLBERG<br />

Dorfstraße 8<br />

A-6580 St. Anton am Arlberg<br />

info@stantonamarlberg.com<br />

www.stantonamarlberg.com<br />

Für Skivergnügen auf und abseits der Pisten ist<br />

St. Anton berühmt, auf 2000 Meter Seehöhe wird sogar<br />

Snow-Volleyball gespielt – mit Palmen und Whirlpool.<br />

auf den Straßen und in den Lokalen getanzt<br />

– am Berg und im Tal, in Straßen- oder Skischuhen.<br />

Als Highlight der Konzertreihe, die<br />

mit Sounds von Jazz über Rhythm and Blues<br />

bis Funk den Mississippi an die Rosanna verlegt,<br />

gilt die „Blues Night“ am 4. April. Dann<br />

begrüßt die Markus Linder Band einen Stargast<br />

aus New Orleans auf der Bühne. Actionreich<br />

geht es beim Snow-Volleyball-European-Tourfinale<br />

von 10. bis 12. April zu. Das Spielfeld<br />

am Rendl Beach auf 2030 Meter wird mit<br />

Palmen und Whirlpools dekoriert, Cheerleader<br />

sorgen bei Fans für Strandgefühle.<br />

Das absolute Highlight wartet am 25. April<br />

mit dem legendären Abfahrtslauf der „weiße<br />

Rausch“. 555 Athleten aus aller Welt stürzen<br />

sich nach dem Massenstart am Vallugagrat<br />

gleichzeitig auf der neun Kilometer langen<br />

unpräparierten Piste ins Tal. Einige wollen gewinnen,<br />

viele den Trubel einfach genießen. Ein<br />

mitreißender Event, mit dem sich das Bergdorf<br />

wieder vom Winter verabschiedet.<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

65


GANZ NACH<br />

MEINEM<br />

GESCHMACK<br />

#MyAdlerMoments<br />

So einzigartig<br />

wie unsere Alpen<br />

Lassen Sie sich von uns im Schwarzen<br />

Adler verwöhnen und genießen Sie<br />

pure Entspannung. Erleben Sie Ihren<br />

ganz persönlichen Adler-Moment.<br />

Unsere Winterangebote finden<br />

Sie auf unserer Website:<br />

www.schwarzeradler.com<br />

WELLNESS<br />

Entspannung erleben<br />

Die Winterzeit im Hotel Schwarzer<br />

Adler ist ein Geheimtipp für Abenteurer,<br />

Individualisten und Genussmenschen.<br />

PISTENGLÜCK<br />

und Powderfun<br />

88 hochmoderne Lifte, 305 km Skiabfahrten,<br />

300 km Tiefschneeabfahrt. St. Anton ist eine<br />

einzigartige Destination in den Alpen. Gönnen<br />

Sie sich nach einem aktiven Tag eine besondere<br />

Auszeit im modernen Spa oder im beheizten<br />

Outdoor Sky-Pool unter Sternen. Und danach<br />

lassen Sie sich mit kulinarischen Köstlichkeiten<br />

aus der Region so richtig verwöhnen.<br />

Denn Winterurlaub im Schwarzen Adler<br />

ist so einzigartig und vielseitig wie Sie!<br />

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5% Rabatt auf Ihren Aufenthalt.<br />

Hotel 66 Schwarzer <strong>SPORTaktiv</strong>Adler Fam. Tschol GmbH · Dorfstraße 35 · St. Anton am Arlberg · T +43 (0)5446 22440 · hotel@schwarzeradler.com · www.schwarzeradler.com


Devold of Norway steht<br />

für Performance und<br />

Lifestyle mit Wolle –<br />

made in Europe.<br />

Mehr dazu:<br />

www.devold.com<br />

MERINO:<br />

DER ALLESKÖNNER<br />

AUS DER NATUR<br />

Im großen Bild:<br />

das Shirt aus der<br />

Liadalsnipa-Serie.<br />

Klein: die Tuvegga-<br />

Sport-Air-Baselayer.<br />

WOLLE IST NATUR. UND DEVOLD IST<br />

WOLLE. DIE WINTERKOLLEKTION DES<br />

NORWEGISCHEN UNTERNEHMENS STEHT<br />

FÜR VIELSEITIGKEIT UND DIE HERAUSRA-<br />

GENDEN EIGENSCHAFTEN VON MERINO.<br />

ANZEIGE/Fotos: Devold of Norway<br />

Wintersportler brauchen vor, während<br />

und nach jeder Aktivität<br />

Schutz vor Kälte. Dieses Gesamtpaket<br />

bietet ihnen ein einziges Material aus<br />

der Natur: Merinowolle. Sie schenkt<br />

Wärme in der Kälte, kühlt in der Hitze<br />

und wärmt sogar noch, wenn sie feucht<br />

ist. Zudem trägt sie sich jederzeit weich<br />

und angenehm auf der Haut.<br />

Diese Funktionen hat DEVOLD<br />

optimal genutzt und auf das jeweilige<br />

Einsatzgebiet abgestimmt: Die technischen<br />

Baselayer „Wool Mesh“ und<br />

„Tuvegga Sport Air“ aus der Performance-Linie<br />

sind ideal für alle intensiven<br />

sportlichen Aktivitäten im Winter, bei<br />

denen Gewicht sowie effektiver Feuch-<br />

tigkeitstransport und Atmungsaktivität<br />

eine wichtige Rolle spielen. Die spezielle<br />

Konstruktion transportiert Schweiß<br />

schnell vom Körper weg und verhindert<br />

somit ein Auskühlen des Sportlers.<br />

Die „Liadalsnipa“-Baselayer aus der<br />

Signature-Kollektion sorgen mit ihrem<br />

auffälligen Design für den perfekten<br />

Style. Die Produkte für Frauen vereinen<br />

DEVOLD-Tradition mit Fashion, ein<br />

klassisches Strickmuster mit Trend, Design<br />

mit höchster Funktionalität. Durch<br />

die typischen Eigenschaften der Wolle<br />

eignet sich die hochfunktionelle Unterwäsche<br />

nicht nur für Freizeitaktivitäten,<br />

sondern auch für die Bewegung draußen<br />

an kalten Tagen.<br />

DEVOLD of Norway hat Pionierarbeit<br />

in der Herstellung von Wollbekleidung<br />

geleistet. Als eine der ältesten Outdoormarken<br />

steht es seit über 160 Jahren<br />

für erstklassige Qualität. Die Norweger<br />

setzen auf Transparenz und lückenlose<br />

Kontrolle über die gesamte Produktionskette,<br />

vom Scheren der Schafe<br />

bis zur Produktion in firmeneigenen<br />

Anlagen in Litauen: DEVOLD fertigt<br />

als einer von wenigen Wollbekleidungsherstellern<br />

in Europa. Die Rohwolle<br />

stammt von ausgewählten, mulesing-freien<br />

Partnerfarmen in Australien,<br />

Neuseeland und Patagonien – zu sehen<br />

im Quality Journey auf<br />

www.devold.com<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

67


WELCHEN<br />

VON A BIS Z, VON AMPHIBIO<br />

BIS Z-WERT, VON ZARTEN<br />

KINDER-SKI BIS ZU FETTEN<br />

FREERIDE-LATTEN. WAS TUT<br />

SICH AM SKISEKTOR? WAS<br />

SIND DIE EMPFEHLUNGEN<br />

DES FACHHANDELS?<br />

DER VERSUCH EINES<br />

GROBEN ÜBERBLICKES<br />

VON CHRISTOPH HEIGL<br />

SKI<br />

BRAUCHE ICH?<br />

Servotec, Amphibio Technology, Free<br />

Milled Titanium, Piston Plate. Wer<br />

bei diesen Begriffen sofort zur Fachsimpelei<br />

über Radien und Kniewinkel<br />

übergeht, hat die letzten Jahre brav mitgelernt.<br />

Wer damit nichts anfangen kann, ist<br />

erstens vermutlich in der Überzahl und wird<br />

zweitens vermutlich beim Skikauf auf etwas<br />

mehr Hilfe angewiesen sein.<br />

Beim Skihändler deines Vertrauens stehst<br />

du ohnehin vor riesigen Wänden mit neuen,<br />

bunten Skidesigns. Die Auswahl am Markt<br />

ist fast unüberschaubar. Jede Marke hat ihr<br />

Portfolio aufgespreizt vom Kinder- und Anfängerski<br />

übers Allround- und Racemodell<br />

bis hin zum Tourenski und zu den mächtigen<br />

Tiefschneelatten. Als Kunde und Käufer steht<br />

man vor einer echten Challenge.<br />

„Die meisten kommen etwas vorinformiert<br />

zu uns ins Geschäft“, erzählt Herbert Schermer<br />

aus der Praxis. Er ist Verkaufsberater bei<br />

Intersport Winkler in Ellmau (Tirol). Auf<br />

diesem Wissen aus Internet, Zeitungen und<br />

Magazinen kann man dann bei der Beratung<br />

aufbauen. „Klassische Touristen und Urlauber<br />

kommen aber meistens ohne Infos. Die<br />

wollen einfach einen guten Ski, testen ihn bei<br />

uns und können ihn dann im Idealfall kaufen.“<br />

Dieses „Test & Buy“ habe sich bei Intersport<br />

bewährt. Klassische Varianten mit<br />

reinen Verleihski (stärkerer Belag, stärkere<br />

Kanten) bietet man aber auch an.<br />

Was wird gekauft? „Trends variieren“, sagt<br />

Schermer, „aber aktuell greifen die Kunden<br />

gerne zu etwa breiteren und etwas längeren<br />

Modellen. Dieser All-Mountain-Ski wird<br />

auch von der Industrie derzeit stark beworben.“<br />

Und Frau Holle trägt ebenfalls ihr<br />

Scherflein bei. „Die letzten beiden Winter<br />

waren bei uns sehr schneereich. Da kommen<br />

gleich mehr Leute und kaufen breitere Ski“,<br />

erzählt der Intersport-Experte. Die Kunden<br />

geben dann im Schnitt übrigens 400 bis 600<br />

Euro für ein Set aus Ski und Bindung aus<br />

und wählen momentan eher dezente, gedämpfte<br />

Farben. Interessant: In Skigebieten<br />

greifen Kunden eher zu teureren Modellen,<br />

in Städten eher zu günstigeren.<br />

Die Testsieger<br />

Günter Messner, Filialleiter von Gigasport<br />

Villach, nimmt seit vielen Jahren am großen<br />

Worldskitest teil, bei dem schwarz abgeklebte<br />

Ski aller Kategorien gefahren und bewertet<br />

werden. Das schult das Sensorium für Ski<br />

und Technik. Messner hat die Testsieger und<br />

Favoriten im Shop und Tipps für <strong>SPORTaktiv</strong>-Leser<br />

parat: „Beim Testen waren alle vom<br />

Atomic X9 und – vor allem mit der steiferen<br />

Bindungsplatte – dem G9 begeistert. Die<br />

Foto: Egon Rutter<br />

68 <strong>SPORTaktiv</strong>


Beim Worldskitest werden die Ski<br />

schwarz abgeklebt und nur 1 Mal<br />

gefahren. So sorgen Organsiator<br />

Gerhard Brüggler und Testleiter<br />

Franz Klammer für aussagekräftige<br />

Resultate. Infos und Sieger:<br />

www.worldskitest.com<br />

SKI-<br />

KATEGORIEN<br />

Race-Ski<br />

für hohen Speed und exaktes<br />

Carven, Technik und Kraft sind<br />

Voraussetzung, für Einsteiger mäßig<br />

geeignet. Mittelbreiten ab 65 mm bis<br />

etwa 72 mm.<br />

Slalomcarver: sehr kurz, Längen-Richtwert:<br />

Schulter bis Nase,<br />

Radius etwa 13 Meter.<br />

Riesentorlaufcarver: lang (Richtwert:<br />

Körperlänge und darüber) und<br />

eher schwach tailliert, Radien bis zu<br />

30 Meter.<br />

Performance/Piste<br />

klassischer Einsteigerski für alle<br />

Pisten, komfortabler, weicher und<br />

fehlerverzeihender als aggressive<br />

Racecarver. Mittelbreiten ab 70 mm,<br />

normale Längenempfehlung.<br />

All-Mountain<br />

Allrounder für präparierte Pisten,<br />

leichtes Gelände und Tiefschnee.<br />

Breitere Taillierungen je nach<br />

Auslegung ab etwa 74–-80 (pistenorientiert)<br />

und bis 98, 100 mm<br />

(Fokus Gelände). Darüber geht es ins<br />

Freeriden.<br />

Freeride<br />

Breite Spezialski für ungespurtes<br />

Gelände und tiefen Schnee, ab 90 bis<br />

100 mm Mittelbreite und bis 125 mm<br />

Breite, Länge: Körperlänge aufwärts,<br />

für Pisten weniger geeignet.<br />

Ladies-Ski<br />

Leichter und flexibler als klassische<br />

Herrenmodelle, somit ideale<br />

Kraftübertragung und weniger<br />

Kraftaufwand.<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

69


SKI-LEXIKON<br />

Belag: Beschichtung der Lauffläche<br />

des Skis, besteht aus Polyethylenen.<br />

Extrudierte Beläge kommen fast ganz<br />

ohne Wachs aus, schnelle gesinterte<br />

Beläge hingegen brauchen viel Wachs.<br />

Camber: Vorspannung des Skis,<br />

damit mehr Druck auf den Ski<br />

gebracht wird<br />

Laminate: Schichten rund um den<br />

Holzkern, ausschlaggebend für die Performance<br />

des Skis, mit Titan, Glasfaser<br />

oder Carboneinlagen<br />

Radius: Angabe in Metern, welche<br />

Schwunglänge der Ski technisch<br />

bevorzugt, z.B. 17 Meter<br />

Rocker: Aufbiegung des Skis vorne<br />

und/oder hinten, dadurch wird er<br />

drehfreudiger<br />

Seitenwangen: ausschlaggebend<br />

dafür, wie gut ein Ski Schläge abfängt<br />

und Kraft auf den Schnee überträgt<br />

Sidecut: beschreibt den Verlauf<br />

der Taillierung<br />

Ski-Flex: Härte im Biegeverhalten<br />

entlang der Längsachse<br />

Skikern: aus Holzarten wie Buche,<br />

Pappel, Esche, Karuba oder aus<br />

Schaumstoffen<br />

Skilänge: Die Faustregeln:<br />

Einsteiger/Anfänger: Körpergröße<br />

minus 10–15 cm<br />

Fortgeschrittene: Körpergröße<br />

minus 5–10 cm<br />

Erfahrene Fahrer: Körpergröße oder<br />

einige Zentimeter darüber<br />

(Ausnahmen: Slalomcarver und<br />

Freerider)<br />

Taillierung: Ski haben eine „Taille“,<br />

die in drei Maßen (Schaufelbreite,<br />

Mittelbreite, Skiende in Millimetern)<br />

angegeben wird, z. B. 115-70-102<br />

Torsionssteifigkeit: Querverwindung<br />

um die Längsachse. Höhere<br />

Torsionssteifigkeit ermöglicht besseren<br />

Grip, verlangt aber exaktere Fahrweise<br />

Z-Wert: Beschreibt den Auslösewert<br />

und Verstellbereich der Skibindung je<br />

nach Körpergewicht und Sohlenlänge,<br />

z.B. 0,75 bis 1,50 für Kleinkinder<br />

oder 7,5 bis 12 (und weit darüber) für<br />

Erwachsene<br />

Blizzard-WRC-Serie ist für mich auch<br />

ausgezeichnet und die Riesentorlaufski<br />

von Elan zählen sowieso zu meinen Favoriten.“<br />

So genaue Unterschiede herauszufiltern<br />

ist aber nicht jedermanns<br />

Sache, das spüren nur erfahrene Skifahrer.<br />

„Alle Firmen am heimischen Markt<br />

bauen seit vielen Jahren Ski in hervorragender<br />

Qualität und haben ein Riesen-<br />

Know-how. Es gibt längst keine schlechten<br />

Ski mehr“, beruhigt Messner.<br />

Die Technik hat enorme Fortschritte<br />

gemacht: Als Beispiel sei Atomics Servotec-System<br />

genannt, ein Stab an der<br />

Oberfläche des Skis, der zu einem<br />

Elastomer unter der Bindung führt. Das<br />

erzeugt einen Reboundeffekt wie bei einer<br />

Feder und dämpft Schläge. „Das ist<br />

spürbar“, bestätigt Messner. So haben<br />

alle Firmen ihre Technik-News und kleinen<br />

Geheimnisse zwischen Belag, Kanten<br />

und Oberfläche gebastelt. Elan setzt<br />

als derzeit einzige Marke auf eine Links/<br />

Rechts-Ausrichtung und asymmetrische<br />

Ski für Links und Rechts. „Das funktioniert<br />

bestens“, weiß Messner.<br />

Neben Aufbau, Mittelbreite und Taillierung<br />

zählt die Wahl der richtigen Skilänge<br />

zu den wichtigsten Punkten. Die<br />

Tipps variieren von Gattung zu Gattung<br />

und gehen immer ein wenig mit der<br />

Mode, als Faustregel hat sich aber folgender<br />

Ratschlag bewährt: „Stirnhöhe<br />

bis sieben Zentimeter über Körpergröße<br />

ist als Faustregel nie ganz falsch“, sagt<br />

Messner. Bei einer 1,75 Meter großen<br />

Skifahrerin wären das als Beispiel die<br />

Skilängen von etwa 168 bis 182 cm.<br />

Aufmerksame Leser erkennen: Die Ski<br />

werden wieder etwas länger gefahren als<br />

noch vor zehn Jahren, als die Shortcarver<br />

groß in Mode waren. Eine Ausnahme<br />

sind die Slalomcarver, die „etwa in<br />

Schulterhöhe“ gefahren werden, in unserem<br />

Beispielfall also ab 150 cm aufwärts,<br />

und die Freerider.<br />

Generell gilt, gute Skifahrer greifen<br />

eher zu längeren Modellen und profitieren<br />

von mehr Laufruhe bei höherem<br />

Tempo. Der kürzere Ski dreht leichter,<br />

hat aber nicht diese Ruhe und Stabilität.<br />

Deshalb ein Tipp: „Nicht immer tun<br />

sich Anfänger mit dem kürzeren Ski<br />

leichter. Der kann mitunter zu wenig Sicherheit<br />

vermitteln, weil er sich so leicht<br />

dreht und überdreht“, sagt Messner, für<br />

den die heurigen Modelle schon fast<br />

wieder Schnee von gestern sind. Einige<br />

Ski des Winters 20/21 stehen nämlich<br />

auch schon zum Testen bereit.<br />

Foto: Benjamin Hofmann<br />

70 <strong>SPORTaktiv</strong>


Meine<br />

BERGWELT<br />

FERIENREGION TUX-FINKENBERG<br />

wir empfehlen<br />

7 NÄCHTE INKL. FRÜHSTÜCK SCHON<br />

p.P. ab € 219,00<br />

6 TAGE-ZILLERTALER SUPERSKIPASS<br />

p.P. ab € 266,50<br />

Weitere Infos auf www.tux.at<br />

JETZT<br />

BUCHEN<br />

» MEHR QUALITÄT: Die Ski- & Gletscherwelt Zillertal 3000 überzeugt mit 66 topmodernen Liftanlagen und<br />

202 km bestens präparierten Skipisten in allen Schwierigkeitsgraden<br />

» MEHR WINTER: 100 Prozent Pulverschneegarantie von Oktober bis Mai, Ganzjahresskilauf am Hintertuxer Gletscher<br />

» MEHR SPASS: Kinderskischulen, Skikindergarten, Playarena – Kinderbetreuung vom Feinsten<br />

» MEHR UNTERHALTUNG: Top Events im Veranstaltungshaus Tux-Center, Hüttenabende, Après-Ski Partys, u.v.m.<br />

» TIPP: DJ Ötzi Open Air Konzert am 26. März 2020 in Tux und Hintertuxer Gletscher Open Air mit „Die Höhner“<br />

am 3. April 2020 am Hintertuxer Gletscher<br />

TOURISMUSVERBAND TUX-FINKENBERG<br />

6293 TUX · LANERSBACH 401 · AUSTRIA · TEL. +43 (0) 5287 85 06 · INFO@TUX.AT · WWW.TUX.AT<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

71


HÖHENLAGE „ÜBER DEN WOL-<br />

KEN“, BLAUER HIMMEL, WEIS-<br />

SE BERGSPITZEN, VOR DIR<br />

EIN FRISCH PRÄPARIERTER<br />

HANG. IM STUBAITAL ERWAR-<br />

TEN DICH ABER AUCH JEDE<br />

MENGE EVENT-HIGHLIGHTS.<br />

STUBAITAL: EIN WINTER<br />

„ÜBER DEN WOLKEN“<br />

UNENDLICH VIELE WINTERSPORTMOMENTE<br />

Die erste Spur in einen Hang zu<br />

ziehen, gehört zum Höchsten, was<br />

man auf zwei Brettern in den Bergen<br />

erleben kann. Im Tiroler Stubaital,<br />

von manchen als „das schönste Tal der<br />

Alpen“ bezeichnet, können Wintersportliebhaber<br />

viele solch einzigartiger<br />

Stunden und Augenblicke erleben.<br />

Vier Skigebiete mit tollen Pisten,<br />

aber unterschiedlicher Charakteristik<br />

erwarten Wintersportler. Am Stubaier<br />

Gletscher steht man nicht nur über<br />

den Dingen, der Skispaß ist schier<br />

grenzenlos. Im Skizentrum Schlick<br />

2000 sticht die familiäre Atmosphäre<br />

heraus, das Skigebiet der Serlesbahnen<br />

ist besonders anfängerfreundlich. Die<br />

herausfordernden Hänge der Elferbahnen<br />

ergänzen das Angebot perfekt<br />

und sorgen für einen abwechslungsreichen<br />

Urlaub. Anfänger und Profis,<br />

Pistenfahrer und Freeridejunkies,<br />

Kurzstreckenliebhaber und Buckelpistenbezwinger<br />

– für jeden Geschmack<br />

befinden sich im Stubaital die geeigneten<br />

Abfahrten. Aber auch Genussliebhaber<br />

kommen voll auf ihre Kosten.<br />

Romantische Winterwanderungen unter<br />

dem Sternenhimmel, actionreiche<br />

Rodelabfahrten und alpine Wintergefühle<br />

sorgen für eine willkommene<br />

Abwechslung bei Groß und Klein.<br />

In diesem Winter schafft erstmals<br />

der „SKI plus CITY Pass Stubai<br />

Innsbruck“ echten Mehrwert (siehe<br />

Kasten) – als Eintrittsticket zu 13<br />

Skigebieten und dem Besten, was das<br />

Stubaital sowie die Stadt Innsbruck zu<br />

bieten haben.<br />

72 <strong>SPORTaktiv</strong>


ZAHLEN & FAKTEN<br />

SKIGEBIETE: Das Stubai bietet<br />

vier Skigebiete: den Stubaier<br />

Gletscher (26 Liftanlagen,<br />

35 Abfahrten), Schlick 2000 in<br />

Fulpmes (11 Liftanlagen,<br />

21 Abfahrten), die Elferbahnen<br />

(4 Liftanlagen, 2 Abfahrten)<br />

und die Serlesbahnen<br />

(4 Lifte, 4 Abfahrten).<br />

Fotos: Schlick 2000/Andre Schönherr; Elferbahnen/Christoph Malin; bause.at,<br />

Stubaier Gletscher/Andre Schönherr; Innsbruck Tourismus/Christian Vorhofer<br />

EIN GEBURTSTAGSFEST IM SCHNEE<br />

Bewegung und Genuss stehen im<br />

Stubaital auf der Tagesordnung.<br />

Auf die Spitze getrieben wird das dazupassende<br />

Angebot im Gletschertal<br />

nahe Innsbruck bei den Winter-<br />

Veranstaltungen.<br />

Die Schneesaison ist am Stubaier<br />

Gletscher ja schon länger eröffnet.<br />

Unter anderem mit einem Highlight<br />

im November, dem FIS Freeski<br />

World Cup im Snowpark „DC Stubai<br />

Zoo“. Im Park wie überhaupt im<br />

Gletscherskigebiet geht natürlich den<br />

ganzen Winter hindurch die Post ab.<br />

Die Saison <strong>2019</strong>/20 steht im Stubaital<br />

auch im Zeichen eines Geburtstagsfestes:<br />

Vor 60 Jahren wurde das<br />

Skizentrum Schlick 2000 in Fulpmes<br />

eröffnet. Krönung der Jubiläumssaison<br />

wird die erste Barbecue-Grill-Challenge<br />

im Schnee sein: Bei den „Stubai Winter<br />

BBQ Championships“ in der Schlick<br />

2000 duellieren sich sechs internationale<br />

Top-Grillteams von 13. bis 15. März<br />

bei sechs unterschiedlichen Hütten.<br />

Neben der Meinung der Fachjury ist<br />

auch die der Gäste sehr gefragt ...<br />

Seit immerhin 55 Jahren können<br />

Naturliebhaber nunmehr den Elfer<br />

in Neustift mit Liftunterstützung<br />

besuchen. Top: Drei extralange<br />

Naturrodelbahnen stehen zur sportlichen<br />

Erkundung des „Rodelbergs“ zur<br />

Verfügung, was beim 5. Rodeltestival<br />

am 18. Jänner 2020 zelebriert wird.<br />

Malerisch verschneite Winterlandschaften,<br />

mit etwas Glück unter<br />

sternenklarem Himmel: Die gibt es bei<br />

den Winterwandernächten im „Natur<br />

Aktiv Park Klaus Äuele“ zu erleben.<br />

Am 9. und 23. Jänner sowie 6. und<br />

13. Februar sind die Wege abends von<br />

Fackeln und Laternen beleuchtet. Wie<br />

sich eine nächtliche Winterwanderung<br />

am Berg anfühlt, kann man zudem<br />

am 18. Februar bei der Winterwandernacht<br />

bei den Serlesbahnen in<br />

Mieders erleben.<br />

NEU: SKI PLUS CITY<br />

PASS STUBAI INNSBRUCK<br />

Der SKI plus CITY Pass verbindet<br />

den Stubaier Gletscher und zwölf<br />

weitere Skigebiete im Stubaital<br />

und im Großraum Innsbruck, drei<br />

Schwimmbäder, 22 Lifestyle-,<br />

Kultur- und Sightseeing-Angebote.<br />

Er ist ab 2 Tagen erhältlich.<br />

Mehr unter ski-plus-city.com<br />

PACKAGE-TIPP<br />

7 Übernachtungen inkl. Frühstück<br />

7 Tage SKI plus CITY Pass<br />

Skibus Transfer &<br />

Sightseer Innsbruck<br />

ab € 529,–<br />

INFOS & BUCHUNGEN<br />

TOURISMUSVERBAND STUBAI<br />

T. +43 50/18 81-0<br />

E-Mail:<br />

info@stubai.at<br />

stubaitouristik@stubai.at<br />

www.stubai.at<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

73


PULVERSCHNEE<br />

UND PISTENVERGNÜGEN<br />

Der Wetterbericht sagt: Schnee, Skispaß und jede Menge<br />

gute Laune sind im Anmarsch! Das Hoch breitet<br />

sich über die gesamte Ferienregion Fügen-Kaltenbach<br />

im Zillertal aus und garantiert sensationelle Tage am<br />

Berg. Mit Sonnenhimmel und perfektem Pulverschnee.<br />

ZAHLEN & FAKTEN<br />

SKIGEBIETE:<br />

Hochzillertal-Hochfügen,<br />

Spieljoch<br />

PISTEN: 120 km, LIFTE: 49<br />

PREISE: Erw. € 56,–<br />

Jugend € 45,–; Kinder € 25,–<br />

INFOS & BUCHUNGEN<br />

TVB ERSTE FERIENREGION<br />

IM ZILLERTAL<br />

T. +43 52 88/62 2 62<br />

E-Mail: info@best-of-zillertal.at<br />

www.best-of-zillertal.at<br />

Für gutes Klima und frische Bergluft<br />

ist stets gesorgt. Von Strass bis Aschau<br />

erstreckt sich die Ferienregion Fügen-Kaltenbach<br />

im Zillertal über zwölf Dörfer. Die<br />

schneesichere Lage auf bis zu 2500 m Höhe<br />

macht die Region zu einem der attraktivsten<br />

Skigebiete Tirols. Ob Einsteiger, Genießer<br />

oder Profi – auf den breiten Pisten<br />

findet jeder sein eigenes Hochdruckgebiet.<br />

Auch Tiefschneefans kommen im sicheren<br />

Freeride-Gelände voll auf ihre Kosten. Als<br />

Familien-Highlight lernen junge Flitzer in<br />

den Skikursen das „Brettl ABC“, während<br />

die Kleinsten im Gästekindergarten „Zwergerl<br />

Club“ liebevoll betreut werden.<br />

Bei Sonnenschein lässt es sich auf den Terassen<br />

der Bergrestaurants entspannen. Hier<br />

zirkuliert der Duft von frischem Kaiserschmarrn<br />

und Zillertaler Krapfen vor einer<br />

atemberaubenden Aussicht. Einen grandiosen<br />

Rundumblick von der Panoramadach-<br />

terrasse hat man im Albergo: Am höchsten<br />

Punkt des Skigebiets Hochzillertal gelegen,<br />

begeistert es unter dem Credo „Panoramaerlebnis<br />

und Pastagenuss“ mit moderner,<br />

mutiger Küche. Auf 2350 m bietet die Wedelhütte<br />

den Service eines Gourmetrestaurants.<br />

Die Kristallhütte auf 2147 m begeistert<br />

als mehrfach ausgezeichnete „weltbeste<br />

Skihütte“. Weiter unten verwöhnt Starkoch<br />

Alexander Fankhauser in Hochfügen mit<br />

kulinarischen Köstlichkeiten.<br />

Wenn die Temperaturen fallen, warten<br />

auch abseits der Piste Abenteuer auf Groß<br />

und Klein. Langlaufloipen, Rodelbahnen<br />

und Eislaufplätze versprechen aktive Stunden<br />

an der frischen Winterluft. Fun und<br />

Action bietet die Erlebnistherme Zillertal in<br />

Fügen sowie das neue „Kabooom“ in Kaltenbach:<br />

Ab sofort sind hier mit Airparc,<br />

Boulderfläche, Kegelbahn und Squashcourts<br />

adrenalinreiche Momente angesagt.<br />

Fotos: Erste Ferienregion im Zillertal<br />

74 <strong>SPORTaktiv</strong>


1-SEC<br />

CLICK SYSTEM<br />

MAGNETRON-002<br />

THE BIGGER THE MOUNTAIN<br />

THE BETTER THE VIEW<br />

Erhältlich im ausgewählten Sportfachhandel. Mehr Informationen auf specteyewear.com<br />

Member of the Michael Pachleitner Group<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

75


ROSSIGNOL HERO ELITE ST TI<br />

die patentierte Line-Control-<br />

Technology trifft auf eine schmalere<br />

Mittelbreite von 68 Millimetern und<br />

einen kurzen Sidecut<br />

Schnelligkeit, Präzision und Kraft sind<br />

garantiert<br />

Gewicht: 1950 g (bei 167 cm)<br />

Radius: 13 m<br />

Taillierung: 122-68-104<br />

PREIS (UVP): € 849,99<br />

(inkl. Bindung SPX 12 Konect GW B80)<br />

www.rossignol.com<br />

68ER<br />

BEWEGUNG<br />

8 MODELLE, DIE VOM RENNSPORT INSPIRIERT|<br />

SIND UND SPORTLERN BEINE MACHEN.|<br />

STÖCKLI LASER GS<br />

Ski für hohes Tempo, präzise<br />

Kurvensteuerung und maximale<br />

Kurvenbeschleunigung<br />

Vario-Racing-Technology<br />

Sandwich-Sidewall-Technology<br />

Full-Edge-Contact<br />

Radius: 17,1 m (bei 175 cm)<br />

Taillierung: 118-68-97<br />

PREIS (UVP): € 1249,–<br />

(inkl. Bindung)<br />

www.stoeckli.ch<br />

FISCHER SPORTS RC4<br />

WORLD CUP RC<br />

aggressiv in seiner<br />

Riesenslalom-Performance<br />

extreme Laufruhe<br />

schnelle Schwungeinleitung<br />

Sandwich-Sidewall-<br />

Construction<br />

Gewicht: 2150 g (bei 175 cm)<br />

Radius: 18 m<br />

Taillierung: 115-68-97<br />

PREIS (UVP): € 699,95<br />

www.fischersports.com<br />

VÖLKL RACETIGER SL<br />

extrem agiler Tip-Rocker-Ski<br />

bietet satten Griff dank der neuen 3D-Glass-<br />

Technologie und Speedwall-Multi-Layer-<br />

Holzkern mit extrahartem Material direkt<br />

hinter der Seitenwange<br />

bestes Kurvenverhalten<br />

Laufruhe und Stabilität<br />

Radius: 12,6 m (bei 165 cm)<br />

Taillierung: 127-68-106<br />

PREIS (UVP): € 850,–<br />

www.voelkl.com<br />

76 <strong>SPORTaktiv</strong>


KURZPORTRÄT<br />

RACE SKI<br />

BLOSSOM OVERLIMIT PLUS<br />

World-Cup-Racing neu definiert<br />

„Titanium-Wood-Core-Technology“ für den Extrapunch<br />

am Schwungende<br />

ideal für jeden Vereinssportler bis Masters-Racer<br />

durch den Esche-Pappel-Holzkern wird die Laufruhe<br />

garantiert<br />

Radius: 27 m (bei 189 cm)<br />

Taillierung: 104,8-68,9-89,6<br />

PREIS (UVP): € 1377,–<br />

(inkl. Bindung)<br />

www.blossomski.com<br />

ATOMIC REDSTER G9<br />

Servotec für ultimative Agilität im Schwung und<br />

maximale Stabilität bei viel Speed<br />

Seitenwange, die sich über die gesamte Länge<br />

des Skis zieht – für präzises Steuern<br />

Gewicht: 3216 g (bei 177 cm)<br />

Radius: 18,4 m<br />

Taillierung: 110-68-96,5<br />

PREIS (UVP): € 899,99<br />

www.atomic.com<br />

Okay, es mag ein Zufall sein, dass alle acht<br />

Ski in dieser Übersicht eine Mittelbreite<br />

von 68 mm haben. Oder doch nicht? Ist<br />

es genau das Gardemaß, das die Ski so<br />

richtig schnell macht? Denn Schnelligkeit<br />

ist das Metier dieser Bretter. Diese<br />

Race-Ski kommen den Renngeräten aus<br />

dem Weltcup recht nahe. Allerdings sind<br />

die im Handel erhältlichen Modelle eine<br />

Spur gutmütiger als die Profi-Renngeräte.<br />

Charakteristisch für Racer ist die schmale<br />

Mitte (65 bis etwa 72 mm), auch das<br />

Ende wird schmal gehalten. Dadurch ergibt<br />

sich ein gutes Steuerverhalten in jeder<br />

Phase des Schwungs. Riesentorlaufski sind<br />

auch an der Spitze schmal, Slalom-Carver<br />

kommen dagegen mit breiter Schaufel daher.<br />

Achtung: Nur mit sehr guter Technik<br />

und hohem Kraftaufwand sind Race Ski<br />

sinnvoll zu fahren.<br />

Fotos: Hersteller<br />

HEAD WC REBELS RACE PRO<br />

perfekter Allround-Rennski<br />

für sehr sportliche, rennerprobte Fahrer, sowohl<br />

für kurze als auch längere Schwünge<br />

Ski reagiert sofort auf deine Bewegungen,<br />

dreht schnell und die Kanten greifen sofort<br />

Radius: 14,4 m (bei 170 cm)<br />

Taillierung: 122-68-102<br />

PREIS (UVP): € 1050,-<br />

(inkl. Bindung)<br />

www.head.com<br />

ELAN SLX FUSION X<br />

Arrow-Technology<br />

RST-Sidewall<br />

Response-Frame-Woodcore<br />

Dual-Ti<br />

NanoTech-running-base<br />

Radius: 12,8 m (bei 165 cm)<br />

Taillierung: 121-68-104<br />

PREIS (UVP): € 945,95<br />

(inkl. Bindung EMX 120 GW)<br />

www.elanskis.com<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

77


BÄRIG, DER WINTER<br />

IN TUX-FINKENBERG<br />

Das Tuxertal ist mit Österreichs einzigem Ganzjahresskigebiet –<br />

dem Hintertuxer Gletscher – nicht nur absolut schneesicher,<br />

sondern auch besonders familienfreundlich.<br />

Ganz oben über dem Tuxertal thront<br />

der 3476 m hohe markante Olperer<br />

am Hintertuxer Gletscher. Das Tiroler<br />

Alpenhochtal garantiert insgesamt durch seine<br />

optimale Höhenlage zwischen 850 und 3250<br />

m absolute Schneesicherheit bis Mai und ist damit<br />

das ideale Ziel, wenn man sich nach einer<br />

winterlichen Auszeit sehnt. Im Tuxertal findet<br />

man mindestens ebenso viele alpine Abenteuer<br />

wie weiße Gipfel.<br />

Skirunde mit 15.000 Höhenmetern<br />

Die Ski- und Gletscherwelt Zillertal 3000 ist<br />

eine Skiregion der Superlative. 202 Kilometer<br />

Pisten und 66 modernste Liftanlagen in fünf<br />

Skigebieten können mit einem Skipass erkundet<br />

werden. Insider empfehlen die Gletscherrunde<br />

vom Penkenjoch-Finkenberg über das Skigebiet<br />

Rastkogel zur Eggalm bis zum Hintertuxer Gletscher:<br />

Da kommen 15.000 Höhenmeter und<br />

60 Abfahrtskilometer an einem Tag zusammen.<br />

Foto: TVB Tux-Finkenberg<br />

78 <strong>SPORTaktiv</strong>


ZAHLEN & FAKTEN<br />

5 SKIGEBIETE: Hintertuxer<br />

Gletscher, Eggalmbahnen,<br />

Rastkogelbahnen, Finkenberger<br />

Almbahnen, Mayrhofner<br />

Bergbahnen<br />

PISTEN: 202 km<br />

PREISE: Erw. € 55,50<br />

Jugend € 44,–; Kinder € 25,–<br />

Bei Pepis Kinderland steppt für<br />

die kleinen Gäste der Bär. Alle<br />

Altersgruppen können sich über 202<br />

Kilometer Skipisten und 28 Kilometer<br />

Loipen freuen.<br />

WINTEREVENTS <strong>2019</strong>/20<br />

BERGADVENT IM TUXERTAL<br />

12. Dezember <strong>2019</strong><br />

VORSILVESTERPARTY<br />

für Kinder am 30. Dezember <strong>2019</strong><br />

NEUJAHRSKONZERT<br />

2. Jänner 2020<br />

DJ ÖTZI GIPFELTOUR OPEN AIR<br />

26. März 2020<br />

DÜSSELDORFER WOCHE<br />

in Hintertux: 21.–28. März 2020<br />

KÖLSCHE WINTERWOCHE<br />

in Hintertux: 28. März–4. April 2020<br />

HINTERTUXER GLETSCHER<br />

OPEN AIR<br />

mit „Die Höhner“ am 3. April 2020<br />

KÖLSCHE OSTERTAGE<br />

in Hintertux: 13.–19. April 2020<br />

www.tux.at<br />

XL-Skivergnügen versprechen auch die beschneiten<br />

Talabfahrten nach Tux-Vorderlanersbach,<br />

Tux-Lanersbach und Hintertux.<br />

In Österreichs einzigem Ganzjahresskigebiet,<br />

dem Hintertuxer Gletscher, erwartet Gäste<br />

neben 60 Pistenkilometern und modernen<br />

Seilbahnen auch eine ganz ausgezeichnete Gastronomie.<br />

Und die Aussicht von der Panoramaterrasse<br />

auf 3250 m auf die umliegenden 3000er<br />

ist schlicht atemberaubend. Wer beim Skifahren<br />

vor allem den Fahrspaß sucht, ist in unserer<br />

Ferienregion genau richtig.<br />

Winter-Auszeit für Familien<br />

In der gesamten Ski- und Gletscherwelt 3000<br />

gibt es sogar über 30 Skihütten und Restaurants<br />

mit der Möglichkeit, den Kaiserschmarrn bei<br />

einem grandiosen Bergpanorama zu genießen.<br />

Familien mit Kindern werden sich indes vor<br />

allem über die vielen speziellen Angebote für<br />

die kleinen Gäste und Skianfänger freuen:<br />

Pepis Kinderland am Penkenjoch und Pepis<br />

Kinderklub mit professioneller Betreuung am<br />

Penkenjoch – mit Kletterwand, Hockeytisch,<br />

Rutschen und Co. Der Eggalm-Kinderpark<br />

wartet mit einem Ski-Karussell, Zauberteppich<br />

und mehr auf. Mit Gletscherfloh Luis geht es<br />

auf die Funslope in Hintertux. Mit der Playarena<br />

steht ein 1000 m2 großer Indoor-Spielpark<br />

zur Verfügung.<br />

Abseits der Pisten hat die Urlaubsregion<br />

Tux-Finkenberg ebenfalls richtig viel zu bieten:<br />

Etwa 28 Kilometer gespurte Loipen, einen<br />

Natureislaufplatz mit Eisstockbahnen oder drei<br />

Naturrodelbahnen mit urigen Einkehrmöglichkeiten.<br />

Ein Highlight sind auch die geräumten<br />

Winterwanderwege, von denen es insgesamt 68<br />

Kilometer gibt. Zum Krafttanken und Genießen<br />

eignet sich kaum etwas so gut wie ein<br />

Spaziergang durch die verschneite Winterwelt.<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

79


D A S E R S T E M A L M I T 3 1<br />

PIZZA<br />

&<br />

VON STEFAN LUCKERBAUER<br />

FÜR DEN WINTERGUIDE<br />

WAREN WIR AUF DER<br />

SUCHE NACH JEMANDEM,<br />

DER IM ERWACHSENEN-<br />

ALTER MIT DEM SKIFAHREN<br />

BEGONNEN HAT.<br />

UNSERE GESCHICHTE WAR<br />

WEDER AUSLÖSER NOCH<br />

IMPULSGEBER DAFÜR.<br />

DAHER GIBT ES VON<br />

STEFAN AUCH KEINE<br />

BILDER AUF DER PISTE.<br />

DAFÜR HAT UNSER<br />

DESIGNER DIE STORY<br />

NICHT NUR GESCHRIEBEN<br />

SONDERN AUCH SELBST<br />

GESTALTET.<br />

STEFAN<br />

LUCKERBAUER, 34<br />

Designer<br />

Lieblingssportarten:<br />

Schwimmen<br />

Radfahren<br />

Beachvolleyball<br />

Laufen<br />

Slacklinen<br />

Eigentlich sollte da ,,Shit Happens“<br />

stehen, aber da ich mich<br />

das erste Mal – und, ja, ich bin<br />

über 30 und wirklich noch nie<br />

vorher Ski gefahren – bei meinem ersten<br />

und einzigen Mal vorrangig den ganzen<br />

Tag damit beschäftigte, ein korrektes<br />

Achtel Pizzastück aus meinen Beinen zu<br />

formen, um nicht zu schnell die Piste<br />

runterzuschießen, war diese Headline<br />

doch treffender.<br />

Das war wieder mal so eine Idee. Alles<br />

ausprobieren, raus aus der Komfortzone<br />

Sommersport. Ich hatte immer schon<br />

Interesse an neuen Sportarten und war<br />

bereit es zu tun, aber im Winter läuft<br />

das Ganze nun mal anders und Skifahren?<br />

Einfach leiwond, so sagt man halt.<br />

Für mich war diese Vorstellung bis vor<br />

Kurzem nicht mal greifbar, unvorstellbar,<br />

also gar keine Option. Als Kind<br />

bzw. Jugendlicher waren die Kosten für<br />

Skiausflüge einfach nicht aufbringbar<br />

und die darauffolgenden Winter war<br />

ich mit Wandern, Rodeln und diversen<br />

Indoor-Sportarten wie Tennis und<br />

Schwimmen gut und gerne beschäftigt.<br />

Fotos: xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx<br />

80 <strong>SPORTaktiv</strong>


PFLUG<br />

Aller Anfang ist schwer<br />

Im Winter 2016 sollte es dann doch<br />

passieren. Samstag, 6 Uhr, Abfahrt. Ziel<br />

irgendwo im eisigen Norden der Steiermark,<br />

nähe Schladming, wie sich dann<br />

herausstellte. Um 9 ging es los. Gott sei<br />

Dank war dieser doch eher frühe Wintertag<br />

als kältester der Saison prognostiziert.<br />

Na bravo, da hast du schon mal alles<br />

richtig gemacht, dachte ich. Perfekte<br />

Bedingungen für ,,das erste Mal“.<br />

Aber egal, Ski und Schuhe vor Ort<br />

ausgeborgt, „Scheiße, sind die Dinger<br />

schwer an den Beinen“, es fühlte sich<br />

schon mal echt nicht gut an, ich stampfte<br />

voran und konnte mich kaum bewegen<br />

mit solchen Klötzen. Also wo war es<br />

nun, dieses leichte, unbeschwerte Gefühl<br />

von Freiheit, fast schwerelos, wie es von<br />

allen Ski-Fanatikern beschrieben wird?.<br />

„Abwarten“, meinte mein Kumpel, der<br />

mit mir diesen Weg ging. Jetzt mal rauf<br />

auf den Hügel, schön in die Liftschlange<br />

einordnen und diesen Teller da schnappen.<br />

Da soll ich draufsitzen? Dachte an<br />

die Kinderplanung, an meine Kronjuwelen<br />

– egal wird schon gehen. Meinem<br />

Kumpel, der sich später als geduldiger,<br />

sehr talentierter Skilehrer herausstellte,<br />

war die Schadenfreude ins Gesicht geschrieben,<br />

da hatte ich schon die ersten<br />

fünf Teller vesäumt: ,,Anfangen tust mal<br />

schön langsam beim Zauberteppich, da<br />

muss jeder mal durch.“ Ich reihte mich<br />

zwischen 6- bis10-Jährigen ein und<br />

zeigte ihnen, wer der Boss ist. Das erste<br />

Feeling auf den Skiern, wie Inlineskaten,<br />

nur ohne Bremsen. 30 Minuten vergingen<br />

und ich war eher ein Entertainer für<br />

die Kleinen, als dass sich bei mir erste<br />

Fortschritte zeigten.<br />

3, 2, 1, meins<br />

AUS und VORBEI mit dem Kindergarten,<br />

rüber zur ersten Piste: rot, blau,<br />

schwarz, was das bedeutete, erfuhr ich<br />

dann später am eigenen Leib.<br />

Also rauf zur ,,Roten“, beim Tellerlift<br />

bloß nicht unkonzentriert sein und in<br />

der Spur bleiben, gut festhalten.<br />

Dann war ich oben, was für eine Aussicht!<br />

Füße zusammen, Hintern angespannt,<br />

leichte Hocke, dann loooo...ohh<br />

Shit, zu schnell, viel zu schnell. ,,Mach<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

81


den Pflug, ich mein die Pizza“, schrie<br />

mir mein Kumpel von der Seite zu, bei<br />

dem sah es aber auch zu leicht aus.<br />

O-Oh, ich hatte ein Opfer gefunden<br />

und konnte mein ,,Pizzastück“ nicht<br />

mehr rechtzeitig aktivieren. Es kam zur<br />

Kollision, ich schaffte es, einer unschuldigen<br />

Frau sehr nahe zu kommen, um<br />

erzwungenerweise einen Moment mit<br />

ihr im Schnee zu verbringen. Alles o.k.<br />

keine Brüche oder Prellungen, optisch<br />

sah alles noch gut aus. Nach einem kleinen<br />

Smalltalk über das Wetter und den<br />

guten Kaiserschmarrn, den der hiesige<br />

Wirt hier zu bieten hat, ging es dann<br />

weiter.<br />

Es wurde besser und besser, meine<br />

Pizzastücke und Pflüge wurden perfektioniert.<br />

Besser sah das nur bei meinem<br />

Lieblings-Italiener aus. Danach für mich<br />

ein schier unbegreifbarer Moment –<br />

es fing tatsächlich an ein wenig Spaß<br />

zu machen. Ich erkannte mich nicht<br />

wieder. Zwei Stunden später das erste<br />

Mal richtig „Wedeln“. Bei mir sah es<br />

natürlich noch etwas rudimentär aus,<br />

um nicht zu sagen: Ich hatte einen ganz<br />

neuen Fahrstil kreiert. Aber es lief! Die<br />

Piste wurde dem neuen Level angepasst.<br />

Es sah schon gut aus. Bis auf wenige<br />

Stürze, die zum Glück keine weiteren<br />

Opfer forderten, war es dann doch ein<br />

Fotos: Getty Images (3), Privat<br />

82 <strong>SPORTaktiv</strong>


sehr lustiger, klarerweise aber nicht entspannter<br />

erster Skitag.<br />

FAZIT<br />

Für mich war es ganz klar eine gute Entscheidung,<br />

über meinen Schatten zu springen,<br />

um mich diesem Thema endlich zu<br />

widmen und es auszuprobieren.<br />

Ich werde definitiv Kurs halten und dranbleiben<br />

und dem Skifahren nicht den Rücken<br />

kehren.<br />

Abschließend kann ich es nur jedem empfehlen,<br />

der noch nie mit Skifahren etwas<br />

am Hut gehabt hat, es auszuprobieren, sich<br />

einen schönen Tag im Winter zu suchen<br />

und rauf auf den Berg.<br />

MEINE NR. 1<br />

BEI SKIHOSEN<br />

PFC-freie Skibekleidung<br />

für höchste Ansprüche<br />

vom Passformspezialisten.<br />

TOP 5<br />

Anfänger-Fehler<br />

I. Rückenlage<br />

II. schlechte Ausrüstung<br />

III. mangelnde Konzentration<br />

IV. kein Skilehrer<br />

V. zu schwierige Piste<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

83


RAUS AUS DEM<br />

ZUG UND REIN<br />

INS SKIGEBIET<br />

Die Ferienregion Hohe Salve<br />

in den Kitzbüheler Alpen gehört<br />

zur SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental<br />

mit 284 Pistenkilometern,<br />

90 modernsten<br />

Liftanlagen und 81 Hütten.<br />

Von Hopfgarten aus gelangt<br />

man mit der „Salvenbahn I<br />

& II“ direkt auf den Gipfel<br />

der Hohen Salve – Tirols<br />

schönstem Aussichtsberg mit<br />

360-Grad-Panorama<br />

beim Salvenkirchlein.<br />

Dank der hervorragenden<br />

Bahnanbindung – die Bahnhaltestelle<br />

in Hopfgarten<br />

liegt neben der Gondelstation<br />

– kann man bequem<br />

und stressfrei mit dem Zug<br />

in die Region reisen.<br />

Die kostenlose Gästekarte<br />

gilt vor Ort als Fahrkarte<br />

für Bahn und Bus<br />

innerhalb der Region.<br />

www.hohe-salve.com<br />

Foto: Ferienregion Hohe Salve<br />

84 <strong>SPORTaktiv</strong>


<strong>SPORTaktiv</strong><br />

85


SKI-IN/SKI-OUT:<br />

DIREKTER EINSTIEG IN<br />

DIE SKIWELT WILDER<br />

KAISER-BRIXENTAL<br />

Superskiwochen<br />

SKIERLEBNIS IN DER SKIWELT WILDER KAISER-BRIXENTAL<br />

Gönnen Sie sich einen perfekten Winterurlaub zum Vorteilspreis<br />

in einem der modernsten und größten Skigebiete Österreichs<br />

direkt vor unserer Haustür. Die perfekte Vorbereitung für Ihr Pistenerlebnis<br />

sowie die besten Regenerationsmöglichkeiten nach<br />

dem Skifahren finden Sie in unserem Move & Relax Bereich.<br />

MOVE & RELAX<br />

Mit diesem einzigartigen Fitness- und Wellnesskonzept können<br />

Sie sich individuell auf Ihre Wintersportart vorbereiten.<br />

Im Das Hohe Salve Sportresort steht Ihnen ein Team aus Sportwissenschaftlern<br />

und Therapeuten zur Verfügung, die ein maßgeschneidertes<br />

Programm aus Bewegung und Regeneration für<br />

Sie entwickeln. Der Fokus liegt darin die Muskulatur und Gelenke<br />

auf das Skifahren vorzubereiten und nach dem Skivergnügen<br />

den Körper und Geist zu entspannen.<br />

LEISTUNGEN<br />

2 Übernachtungen inkl. Halbpension<br />

3 Tagesskipass<br />

Eintritt Move & Relax Bereich<br />

Bergbahn direkt vor der Hoteltür<br />

Sonderkonditionen im Skiverleih<br />

Buchung Skiequipment (bei Bedarf)<br />

Nutzung Skidepot<br />

€ 351,50<br />

AB 2 NÄCHTE PRO PERSON<br />

Gültig vom 7. Dezember bis 20. Dezember <strong>2019</strong> und vom 14. März bis 13. April 2020<br />

Packages buchbar ab 2 bis 7 Nächte<br />

86 HOHESALVE.AT<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

SPORTRESORT


Schriftzüge, Logos und<br />

3D-Effekte lassen sich auf<br />

den Belag zaubern. Die<br />

Laserstrukturen haben aber<br />

auch hervorragende Gleiteigenschaften.<br />

LEIDENSCHAFT FÜR DEN<br />

ULTIMATIVEN SCHLIFF<br />

Infos:<br />

Reichmann & Sohn GmbH<br />

Rudolf-Diesel-Straße 6–8<br />

D-89264 Weißenhorn<br />

info@reichmann.com<br />

www.reichmann.com<br />

REICHMANN SETZT BEIM<br />

BELAGSTUNING MIT DER NEUEN<br />

LASERSTRUKTURMASCHINE<br />

LS-1 RACE NEUE MASSSTÄBE<br />

BEI PRÄZISION, INDIVIDUALITÄT<br />

UND UMWELTFREUNDLICHKEIT.<br />

Fotos: Reichmann, Michael Größinger<br />

Die Leidenschaft für den ultimativen<br />

Schliff teilt Reichmann Ski<br />

& Board Tuning mit Sportgeschäften<br />

und Skiverleihbetrieben. Das bayerische<br />

Familienunternehmen mit über<br />

100-jähriger Tradition weiß, worauf es<br />

im professionellen Ski- und Boardservice<br />

ankommt. Für diese Wintersaison<br />

haben wieder zahlreiche Sportgeschäfte<br />

und Verleihbetriebe in Reichmann-<br />

Skiservicemaschinen investiert, um<br />

ihren Kunden beste Fahrperformance<br />

und maximale Sicherheit auf der Piste<br />

zu bieten.<br />

Die neue Generation<br />

Eine besondere Neuheit, die ab November<br />

erstmals an Sportfachgeschäfte in<br />

Österreich und Deutschland ausgeliefert<br />

wird, ist die neue Laserstrukturmaschine<br />

LS-1 RACE (Bild rechts unten). Diese<br />

Maschine ist einzigartig am Markt und<br />

eröffnet völlig neue Möglichkeiten in<br />

der Skistrukturierung. Reichmann ist<br />

kontinuierlich auf der Suche nach neuen<br />

Lösungen, um Technologien und Prozesse<br />

im professionellen Skiservice noch<br />

weiter zu optimieren. Denn mit dem<br />

ultimativen Schliff steigen der Fahrspaß<br />

und die Sicherheit auf der Skipiste auf<br />

ein neues Level.<br />

Neue Maßstäbe<br />

Die Lasertechnologie kann im Vergleich<br />

zum herkömmlichen Schleifstein alle<br />

vorstellbaren Muster und sogar Schriftzüge,<br />

Logos oder 3D-Effekte auf den<br />

Skibelag bringen. Damit lassen sich<br />

Leihski mit dem Logo des Verleihbetriebs<br />

branden und Wintersportler<br />

können beim Skiservice aus einer unbegrenzten<br />

Strukturvielfalt wählen. So<br />

kann die Struktur völlig individuell<br />

auf die Schneebedingungen, das Fahrkönnen<br />

oder auch optische Vorlieben<br />

angepasst werden. Die Laserstrukturen<br />

sind aber nicht nur optisch ein echter<br />

Hingucker – sie überzeugen auch durch<br />

hervorragende Gleiteigenschaften auf<br />

der Piste. Die hochpräzisen und exakt<br />

reproduzierbaren Laserstrukturen bieten<br />

neue Chancen für den professionellen<br />

Rennsport. Die Kombination aus garantiert<br />

faserfreien Basisflächen und genauesten,<br />

reproduzierbaren 3D-Profilen<br />

sorgt für perfekte Bedingungen zum<br />

Gleiten und Beschleunigen auf der Piste.<br />

Die neue LS-1 RACE ist auch im Hinblick<br />

auf die Umwelt zukunftsweisend,<br />

da der Ski trocken bearbeitet wird.<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

87


INFOS & BUCHUNGEN<br />

HOTEL TAURERWIRT<br />

9981 Kals am Großglockner<br />

T. +43 48 76/82 26<br />

info@taurerwirt.at<br />

www.taurerwirt.at<br />

AM GIPFEL DER<br />

SKITOURENTRÄUME<br />

In Kals am Großglockner, mitten im Nationalpark Hohe Tauern,<br />

liegt der Taurerwirt. Ein Wanderhotel, das nicht nur mit<br />

seiner Lage punktet. Geh mit geprüften Berg- und Skiführern<br />

täglich auf Skitour – und lass dich als Highlight auf den Gipfel<br />

von Österreichs höchstem Berg führen.<br />

ANGEBOT<br />

GROSSGLOCKNER<br />

SKITOUR-PUR-WOCHE<br />

7 Übernachtungen<br />

Taurerwirt-Verwöhnpension<br />

Wohlfühlen im GlocknerSpa<br />

1 Gutschein für Massagen im<br />

Wert von € 25,00 pro Person<br />

5 Skitouren mit den<br />

Kalser Bergführern<br />

Vortrag von Gerlinde<br />

Kaltenbrunner<br />

28. März 2020 bis 4. April 2020<br />

ab € 1360,–<br />

Herzlich willkommen im Wanderhotel<br />

Taurerwirt. Wenn du in der Natur<br />

sportlich aktiv sein und dich gleichzeitig<br />

in deinem Hotel so richtig wohlfühlen<br />

willst, bist du hier richtig. Auch wegen<br />

der Taurerwirt-Packages, die von Sportlern<br />

für Sportler geschnürt werden. Die<br />

Skitourenwoche links ist nur ein Beispiel<br />

– auf Anfrage wirst du gern beraten.<br />

Abgesehen davon überzeugt das Wanderhotel<br />

Taurerwirt mit den folgenden<br />

Highlights.<br />

Natürlich verwöhnt …<br />

Küchenchef Sigi genießt es, dich mit<br />

Kalser Wild, Fleisch und Milchprodukten<br />

von Kalser Bauern und vielen anderen regionalen<br />

Produkten zu verwöhnen.<br />

Natürlich vital …<br />

Der „GlocknerSpa“ ist ein Ort der Ruhe<br />

und Wärme. Verschiedene Saunen und<br />

Ruheräume, Massagen und Kosmetikanwendungen<br />

wie z. B. das original<br />

Taurerwirt-Gletscherschliffpeeling sind<br />

wahre Wohltaten für Körper und Seele.<br />

Natürlich entspannt …<br />

„Schlafen wie die Murmeltiere“ – ein<br />

gesunder Schlaf ist sehr wichtig. Die Lage<br />

am Ende des Tales garantiert Ruhe und<br />

Entschleunigung.<br />

Natürlich umweltbewusst …<br />

Der gewissenhafte Umgang mit natürlichen<br />

Ressourcen, Umweltbewusstsein<br />

und Regionalität liegen den Betreibern<br />

am Herzen. Sie beziehen zum Beispiel<br />

ihre gesamte Energie aus dem eigenen<br />

Wasserkraftwerk und aus der Hackschnitzelanlage.<br />

Fotos: Wanderhotel Taurerwirt<br />

88 <strong>SPORTaktiv</strong>


圀 䔀 䰀 伀 嘀 䔀 䄀 唀 匀 吀 刀 䤀 䄀<br />

䄀 唀 匀 吀 刀 䤀 䄀 䔀 䐀 䤀 吀 䤀 伀 一<br />

In der Nähe des mondänen, böhmischen Kurortes Karlsb<br />

a d s i e d e l t e s i c h A l o i s C h i b a , d e r d i e H a n d s c h u h -<br />

m a c h e r k u n s t i n W i e n g e l e r n t h a t t e , 1 8 5 3 m i t e i n e r<br />

e i g e n e n P r o d u k t i o n a n . W a r u m A b e r t h a m z u r W i e g e<br />

d e s ö s t e r r e i c h i s c h e n H a n d s c h u h m a c h e r - H a n d w e r k s<br />

wurde, l i e g t a u f d e r H a n d :<br />

I n K a r l s b a d , n u r w e n i g e K i l o m e t e r v o n A b e r t h a m e n t -<br />

f e r n t , t r a f s i c h d i e H i g h S o c i e t y , f ü r d i e f e i n e G l a c é -<br />

h a n d s c h u h e e i n M u s t - h a v e w a r e n .<br />

Bis 1880 bildete Alois Chiba mehr als 180 Handschuhm<br />

a c h e r a u s , v o n d e n e n e i n i g e s e l b s t F i r m e n g r ü n d e -<br />

t e n , s o d a s s u m 1 9 0 0 i n A b e r t h a m ü b e r 1 1 . 0 0 0 M e n -<br />

s c h e n v o n d e r H e r s t e l l u n g v o n H a n d s c h u h e n l e b t e n .<br />

D u r c h d i e h o h e Q u a l i t ä t s e i n e r P r o d u k t e u n d s e i n e<br />

H a n d f e r t i g k e i t p r o d u z i e r t e C h i b a H a n d s c h u h e f ü r d i e<br />

Oberschicht Europas undꀀwurde außerdem vom österr<br />

e i c h i s c h e n K a i s e r z u m H a n d s c h u h l i e f e r a n t e n s e i n e r<br />

Familie gewählt.<br />

䄀 唀 匀 吀 刀 䤀 䄀 䴀 䤀 吀 吀 䔀 一<br />

㤀 ㈀ 㜀 ㈀ 㤀 䄀<br />

Oberhand aus winddichtem und atmungsaktivem Softshell,<br />

Innenhand aus geschmeidigem Nappa-Leder.<br />

Futter aus extra-warmem Primaloft Gold. Mit integrierter<br />

Tasche für Hotliner Heizkissen.<br />

䄀 唀 匀 吀 刀 䤀 䄀 䄀 䰀 倀 䤀 一<br />

㤀 㐀 㔀 䄀<br />

Winddichter und atmungsaktiver Handschuh mit<br />

wasserdichter Membrane, Futter aus extra-warmem<br />

Primaloft Gold und Innenhand aus geschmeidigem<br />

Nappa-Leder. Verfügt über eine integrierte Tasche für<br />

Hotliner-Heizkissen.<br />

䄀 唀 匀 吀 刀 䤀 䄀 倀 伀 䰀 䄀 刀 吀 䔀 䌀 アパート 㔀 㔀 㘀 䄀<br />

Aus super warmem und weichem Polartec-Fleece.<br />

Mit Pulswärmer, verstärktem Daumenbereich und<br />

Touchfinger zur Bedienung von Smartphones.<br />

䐀 椀 攀 猀 攀 甀 渀 搀 眀 攀 椀 琀 攀 爀 攀 䌀 䠀 䤀 䈀 䄀 䄀 甀 猀 琀 爀 椀 愀 倀 爀 漀 搀 甀 欀 琀 攀 昀 椀 渀 搀 攀 渀<br />

匀 椀 攀 甀 渀 琀 攀 爀 㨀 眀 眀 眀 ⸀ 挀 栀 椀 戀 愀 ⸀ 搀 攀 ⼀ 漀 渀 氀 椀 渀 攀 猀 栀 漀 瀀


SCHNEE IST NICHT GLEICH<br />

SCHNEE. ABER WAS<br />

GENAU UNTERSCHEIDET<br />

DIE SPIELARTEN DER<br />

WEISSEN FLOCKEN,<br />

WAS MACHT BRUCH-<br />

HARSCH, TRIEBSCHNEE<br />

UND FIRN AUS UND WIE<br />

FÜHLT SICH DAS AN?<br />

VON STEPHAN SKROBAR<br />

STEPHAN<br />

SKROBAR<br />

ist staatlich geprüfter Skilehrer und<br />

Skiführer sowie Alpinausbildner für den<br />

steirischen Skilehrerverband. Gemeinsam<br />

mit Peter Perhab leitet er das ‚Die Bergstation<br />

Freeride & Alpin Center‘. Stephan betreibt<br />

nebenher eine Kommunikationsagentur.<br />

Stephan ist kryophil.<br />

Ah, snow! To thee an ode we owe!<br />

Thy glisten makes sparkles<br />

where dirt used to show!<br />

So spricht niemand Geringerer als Donald<br />

Duck, und recht hat sie, die berühmteste<br />

Ente der Welt. Schnee macht<br />

die Natur schöner, entschleunigt sie und<br />

legt eine Decke der Ruhe in die Landschaft.<br />

Diese ästhetische Komponente der<br />

häufigsten Form des festen Niederschlags<br />

ist eine Leistung, die man durchaus würdigen<br />

sollte.<br />

Doch Schnee ist nicht nur bei makro-,<br />

sondern auch bei mikroskopischer<br />

Betrachtung ein faszinierendes Element.<br />

Schneekristalle halten verbissen an einer<br />

starren hexagonalen Form fest, komme<br />

was wolle, zeigen aber innerhalb dieser<br />

Norm eine verspielte Vielfältigkeit und<br />

Individualität. Die Kristalle sind nicht<br />

hundertprozentig symmetrisch und der<br />

bekannte Spruch, dass keine Schneeflocke<br />

einer anderen gleicht, stimmt<br />

statistisch betrachtet auch: Es gibt mehr<br />

mögliche Schneekristallformen als Atome<br />

im Universum.<br />

Jetzt aber zum praktischen Teil. Welche<br />

Schneearten gibt es in unserem etwas<br />

kleineren Skiuniversum?<br />

Fotos: istock<br />

90 <strong>SPORTaktiv</strong>


SCHNEE<br />

NEUSCHNEE<br />

Neuschnee ist frisch gefallener Schnee und<br />

kann vielerlei Qualitäten aufweisen. Die<br />

Kristalle sind zunächst noch fein verzweigt,<br />

allerdings dann wichtigen Einflüssen ausgesetzt,<br />

die die Struktur verändern. Diese<br />

Einflüsse sind zum Beispiel Temperatur,<br />

Luftfeuchtigkeit und Wind.<br />

Wie lässig Neuschnee generell zu fahren<br />

ist, hängt zu stark von diesen Einflüssen ab,<br />

um eine allgemeingültige Spaßbewertung<br />

abzugeben. Wenn Neuschnee allerdings<br />

von zu starkem Wind- und Feuchtigkeitseinfluss<br />

verschont bleibt, so bleibt der<br />

Schnee trocken, wenig dicht und bringt als<br />

Pulverschnee ein Fahrspaßmaximum von<br />

10/10.<br />

TRIEBSCHNEE<br />

Pfeift während des Schneefalls der Wind,<br />

so wird die sechseckige Form der Schneekristalle<br />

noch in der Luft zerstört und der<br />

Schnee verliert seine Fluffigkeit. Zu liegen<br />

kommen die geknickten Kristalle als Triebschnee<br />

– eine spröde und wenig flexible<br />

Schneeschicht. Triebschnee wird in der<br />

Neigungsgruppe der Lawinenexperten gerne<br />

als der Gottseibeiuns der Schneeformen bezeichnet<br />

– übrigens eine durchaus passende<br />

Einschätzung. Triebschnee ist meistens die<br />

wichtigste Zutat von Schneebrettlawinen,<br />

aber auch großartig zu fahren, da Triebschnee<br />

federnden Rebound bietet. Also Gefährlichkeit<br />

bis zu 9/10, Fahrspaß ebenfalls<br />

bis zu 9/10. Lawinenkundliches Einschätzungsvermögen<br />

ist hier Voraussetzung.<br />

BRUCHHARSCH<br />

Pfeift der Wind über die bereits ruhende<br />

Schneedecke, formt die Natur den Angstgegner<br />

aller Wintersportenthusiasten: den<br />

Bruchharsch. Ein knackiger, fester Deckel,<br />

der auf einer lockeren Schneeschicht liegt.<br />

Die harte Oberfläche ist entweder von<br />

Wind gepresst oder eine wiedergefrorene<br />

Schmelzschicht. Der Fahrspaß hängt hier<br />

stark vom Können ab, pendelt sich aber bei<br />

durchschnittlich 3/10 ein.<br />

NASSER SCHNEE<br />

Bei plötzlichem Temperaturanstieg wird<br />

aus flockigem Neuschnee schnell präpotenter<br />

Pappschnee. Für eine gemeinsame<br />

Schneemannbauerei der ideale Schnee, für<br />

entspanntes Freeriden weniger: Die Adhäsionskräfte<br />

bewirken, dass Ski und Snowboard<br />

am Schnee ‚picken‘. Wird auch als Haxenbrecherschnee<br />

bezeichnet. Fahrspaß 2/10.<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

91


Erwärmt sich die Schneedecke etwas<br />

langsamer, haben wir es irgendwann mit<br />

nassem Sulzschnee zu tun. Der Schnee<br />

ist zwar ebenfalls schwer, allerdings<br />

gleiten die Wintersportgeräte viel besser<br />

und bringen vor allem im Frühjahr viel<br />

Spaß im verspurten Gelände. Vor allem<br />

die beliebten ‚Spritzbuckel‘ zaubern guten<br />

Skifahrerinnen und Skifahrern ein<br />

Lächeln ins Gesicht. Fahrspaß 7/10.<br />

FIRN<br />

Über Firn wird nicht geredet, sondern<br />

geschwärmt. Durchfeuchtet und friert<br />

eine Schneedecke mehrmals – per definitionem<br />

eigentlich über mehrere Jahre<br />

– so wird die großkristalline Schneedeckenoberfläche<br />

zum Spielplatz für genussvolles<br />

Fahren. Die Oberfläche wird<br />

von der Sonne geweckt und angetaut<br />

und in dieser relativ kurzen Zeitspanne<br />

bevor auch die darunterliegenden<br />

Schichten nass und schwer werden, erkennt<br />

man die Schönheit des Frühjahrsskilaufes<br />

in seiner ganzen Pracht. Fahrspaß,<br />

wenn man den idealen Zeitpunkt<br />

erwischt: 10/10.<br />

Und sonst?<br />

Abschließend haben auch ein paar<br />

Schneeformen Erwähnung verdient, die<br />

entweder selten vorkommen, unfahrbar<br />

sind oder nicht natürlich entstehen.<br />

Letzteres ist natürlich der technische<br />

Schnee („Kunstschnee“).<br />

Die Natur liefert uns den poetisch<br />

benannten Faulschnee, ein Gemisch<br />

aus Wasser und Altschneebrocken, das<br />

innerhalb der Schneedecke keine Verbindung<br />

mehr aufweist und daher nicht<br />

nur unfahrbar, sondern auch richtig<br />

gefährlich ist.<br />

ZEIT FÜR<br />

SKI-GENUSS<br />

ZEIT FÜR DRAUSSEN.<br />

Zeit für Abenteuer. Zeit für Entspannung.<br />

Zeit für sich und Ihre Liebsten. Schier<br />

unvergängliche Glücksmomente im Schnee<br />

am Pitztaler Gletscher. Unvergessliche<br />

Aussichten im spektakulären Café auf<br />

3.440 Metern Seehohe genießen. Der Natur<br />

so nahe sein in der höchsten Seilbahn<br />

Österreichs. Es ist Zeit, endlich anzukommen<br />

– bei uns im Mandarfnerhof dürfen Sie Ihre<br />

Uhr ablegen und sich einfach im zeitlos<br />

kostbaren Wintervergnügen treiben lassen.<br />

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fährt die erste Gondel auf den<br />

Pitztaler Gletscher.<br />

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Mandarfner Hof | Mandarfen 81<br />

6481 St. Leonhard im Pitztal<br />

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T. +43 (0) 5413 86271<br />

F. +43 (0) 5413 86272<br />

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MANDARFNERHOF.AT


Am anderen Ende des Spektrums<br />

finden wir den Wildschnee, extrem trockenen,<br />

kalten Pulverschnee mit geringer<br />

Dichte und einem Gewicht von weniger<br />

als 30 Kilo pro Kubikmeter. Dieser<br />

Schnee hat Weihnachten erfunden, er<br />

zeichnet Sterne in die kalte Winterluft<br />

und bringt Augen zum Strahlen. Auch als<br />

‚Champagne Powder‘ bekannt und ein<br />

Grund, warum viele Menschen so gerne<br />

nach Japan fahren. Fahrspaß 11/10.<br />

Die letzte Schneeform dieser Übersicht<br />

zeigt, dass uns auch der Schnee mit einem<br />

‚bis hier und nicht weiter‘ in die Schranken<br />

weisen kann. Der Punkrocker unter<br />

den Schneearten ist der Büßerschnee,<br />

bizarre Pyramiden, die durch ungleiche<br />

Abschmelzung entstehen. Wie hardcore<br />

diese Schneeform ist, zeigt der Umstand,<br />

dass Büßerschnee nicht nur in den höheren<br />

Gebirgen der Tropen und Subtropen<br />

zu finden ist, sondern vermutlich auch auf<br />

dem Jupitermond Europa. Interplanetary!<br />

Und noch etwas Spannendes zum Thema<br />

Schnee. Ein Delfin nämlich könnte<br />

die Flocken womöglich fallen hören.<br />

Beim Auftreffen auf eine Wasseroberfläche<br />

erzeugen Flocken kurze Ultraschallgeräusche,<br />

wie der deutsche „Tagesspiegel“<br />

schon 2003 schrieb. Lawrence Crum<br />

von der University of Washington hat<br />

das Rieseln der Schneeflocken mithilfe<br />

von Hydrophonen aus dem Geblubber<br />

der Seen herausgehört. Etwa jede zehnte<br />

Schneeflocke verursachte ein Signal mit<br />

einer Frequenz von bis zu 100 Kilohertz.<br />

Das klingt wie ein kleines Glöckchen.<br />

„Hunderte Schneeflocken könnten in<br />

den Ohren der Delfine also wie ein fernes<br />

weihnachtliches Glockengeläut klingen“,<br />

sagt Crum. Das würde auch Donald<br />

Duck begeistern.<br />

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Skigebiete. Für Entspannung sorgt<br />

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Die moderne Lounge ist nicht nur der<br />

kommunikative Mittelpunkt, sondern auch<br />

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kann man die eigenen Ski und Snowboards<br />

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leiht sich in der Ski-Area die neuesten Bretter<br />

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6-Tages-Skipass sind ab € 399,– p. P. buchbar.<br />

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4-Gang-Abendmenü,<br />

p.P. ab € 648,– von 15.12.–<br />

22.12., 5.1.–26.1., 1.3.–29.3.<br />

4 = 3 WINTERLUST<br />

4 Nächte zum Preis von 3,<br />

Vitalpension, p.P. ab € 324,-<br />

von 15.12.–22.12., 5.1.–16.2.<br />

Natur erfahren, zu sich selbst finden<br />

und einfach gemeinsame Zeit<br />

genießen: im Pirchner Hof in Tirol, dem<br />

ersten Hildegard-von-Bingen-Hotel.<br />

Ob Skifahren, Winterwandern oder<br />

Langlaufen: Das Alpbachtal verzaubert<br />

mit seinen genussreichen Winterangeboten.<br />

145 Pistenkilometer bieten im<br />

Skijuwel Alpbachtal Wildschönau pures<br />

Skivergnügen für die ganze Familie. Rodelbahnen,<br />

Langlaufloipen und Schneeschuhtouren<br />

sorgen für sanften Winterspaß.<br />

Die schönsten Routen kennt<br />

Pirchner-Hof-Hausherr Wolfgang Peer.<br />

Nach dem aktiven Wintertag stärken<br />

sich Gäste des Pirchner Hofs mit Köstlichkeiten<br />

aus der Hildegard-Küche,<br />

in der frische Produkte vom eigenen<br />

Bauernhof verarbeitet werden. Zum<br />

Energietanken geht es ins Vital-Spa,<br />

in den beheizten Outdoor-Pool &<br />

Indoor-Pool oder ins Gesundheitshaus<br />

mit abwechslungsreichem Aktiv- und<br />

Entspannungsprogramm.<br />

Fotos: TVB Alpbachtal, Pirchnerhof, PeWo<br />

94 <strong>SPORTaktiv</strong>


SKISCHUHE<br />

AUSZIEHEN<br />

LEICHT GEMACHT<br />

Bootsy heißt die Ausziehhilfe<br />

für Skischuhe, die das<br />

deutsche Unternehmen<br />

JB Comfort entwickelt hat.<br />

Bücken, Ziehen und Kraftanwenden<br />

ist von Gestern.<br />

ANZEIGE/Fotos: JB Comfort<br />

Diese Wintersport-Innovation wird<br />

bei Skifahrerinnen und Skifahrern<br />

für glänzende Augen sorgen. Auch Hotellerie<br />

und der Sportfachhandel werden<br />

Komfort- und Zeitersparnis schätzen.<br />

Der leidige Kampf beim Ausziehen von<br />

Skischuhen ist mit Bootsy, der schnellen<br />

Stiefel-Ausziehhilfe, endlich zu Ende.<br />

So geht’s: Nach dem Öffnen der<br />

Schnallen einfach die Schuhferse unter<br />

den Aufsatz schieben, kurz mit dem<br />

Schienbein Richtung Schuhlasche<br />

drücken, und schon kann der Fuß aus<br />

dem Skischuh gezogen werden, ohne<br />

Kraftanstrengung, ohne Rückenschmerzen,<br />

einfach im Stehen.<br />

Diese Neuerung wird bald überall<br />

sein: auf Pisten und Parkplätzen, in<br />

Hotels, auf Hütten und in Sportgeschäften.<br />

Und für alle diese Einsatzbereiche<br />

gibt es die perfekten Bootsy-Varianten.<br />

BOOTSY-VARIANTEN<br />

• BOOTSY TO GO: Begleiter in Schnee<br />

und Eis, sichere Stabilisierung durch das<br />

eigene Körpergewicht und Spikes.<br />

• BOOTSY TRAVEL: ideal bei Autoreisen,<br />

wird zur Fixierung einfach unter eines der<br />

vier Räder geschoben.<br />

• BOOTSY QUICK: Flexible Indoorversion,<br />

ohne Bohren und Schrauben,<br />

platzsparend.<br />

• BOOTSY EASY: Indoorversion, leicht<br />

montierbar und bedienbar, praktisch in<br />

Skikellern und Pensionen.<br />

• BOOTSY TOWER: perfekt für Hotels<br />

und Schuhverleih, spart viel Platz und<br />

Zeit, besonders bei großem Andrang.<br />

• BOOTSY SHOP: flexible Lösung für<br />

Sportgeschäfte, einfache Montage durch<br />

Einhängen ins Shopsystem.<br />

ALLE INFOS<br />

Mehr über Bootsy und<br />

die unterschiedlichen<br />

Varianten auf der<br />

JB-Comfort-Webseite,<br />

auf Facebook, Instagram<br />

oder Youtube.<br />

www.jb-comfort.de<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

95


HEAD SUPERSHAPE I.SPEED<br />

für Fortgeschrittene<br />

Graphene-Worldcup-Sandwich-Cap- Konstruktion<br />

Speed-Rocker<br />

Kers-Technologie – der Extra-Boost<br />

Radius: 14 m (bei 170 cm)<br />

Taillierung: 124-68-104<br />

PREIS (UVP): € 800,–<br />

www.head.com<br />

PERFORMANCE<br />

AUF DER PISTE<br />

Wer einen genussvoll durchgezogenen<br />

Carvingschwung einem Ausritt in den<br />

Tiefschnee vorzieht, ist mit Skiern der<br />

Kategorie „Piste“ oder „Performance<br />

Piste“ (die Bezeichnung variiert je<br />

nach Hersteller) perfekt bedient. Auch<br />

ambitionierte Fahrer wissen die sportlichen<br />

Pistenski zu schätzen, denen<br />

sowohl lange als auch kurze Schwünge<br />

liegen.<br />

Im Vergleich zu den Race-Modellen<br />

sind sie stärker tailliert, komfortabler<br />

und weicher, vor allem im Bereich der<br />

Skienden. Damit verzeihen sie Fehler<br />

großzügiger als die sehr aggressiven<br />

Rennski. Der Radius lässt sich einfacher<br />

und mit weniger Kraftaufwand<br />

bestimmen. Im Vergleich zum All-<br />

Mountain-Ski wiederum sind sie in<br />

der Mitte schmäler (Richtwert etwa 70<br />

mm), was dem Fahrverhalten auf der<br />

Piste entgegenkommt.<br />

BLOSSOM FLERE<br />

reines Rennsportgefühl,<br />

leicht zu handeln<br />

maximale Torsionssteifigkeit für<br />

ein ruhiges Gleitverhalten<br />

extremer Sidecut für kurze bis<br />

mittellange Carvingschwünge<br />

„Quick Edge Grip“ & „Agility Core“<br />

Radius: 14 m (bei 171 cm)<br />

Taillierung: 123-67-104<br />

PREIS (UVP): € 942,–<br />

(inkl. Bindung)<br />

www.blossomski.com<br />

ROSSIGNOL REACT R8 TI (KONECT)<br />

für anspruchsvolle Pistenskifahrer<br />

beispielhafte Beschleunigung,<br />

Balance und Reaktion für einen<br />

idealen Rhythmus<br />

Gewicht: 1850 g (bei 176 cm)<br />

Radius: 14 m<br />

Taillierung: 124-73-110<br />

PREIS (UVP): € 649,99<br />

(inkl. Bindung SPX 12 Konect B80)<br />

www.rossignol.com<br />

ELAN AMPHIBIO 18 TI2 FUSION X<br />

bietet beste Kraftübertragung auf die Kanten<br />

lässt sich präzise und schnell umkanten<br />

Amphibio-Truline-Technologie perfektioniert<br />

das Kurvenfahren<br />

das neue Fusion-X-Bindungssystem<br />

ermöglicht eine gleichmäßige<br />

und freie Biegelinie<br />

Radius: 15,7 m (bei 172 cm)<br />

Taillierung: 121-73-104<br />

PREIS (UVP): € 849,95<br />

elanskis.com<br />

96 <strong>SPORTaktiv</strong>


STÖCKLI LASER AR<br />

für Piste und Gelände<br />

zeichnet sich speziell durch seinen<br />

leichten Kern und seine Kanten aus<br />

die Kombination zwischen breitem<br />

Schaufeleinzug sowie einem leichten<br />

Rocker ermöglicht optimale Griffigkeit<br />

und Wendigkeit<br />

Radius: 16,5 m (bei 175 cm)<br />

Taillierung: 130-83-112<br />

PREIS (UVP): € 1199,– inkl. Bindung<br />

www.stoeckli.ch<br />

FEIN<br />

GESCHNITTEN<br />

CARVING-VERGNÜGEN AUF DER PISTE VERSPRECHEN DIESE<br />

ACHT VERTRETER DER KATEGORIE PERFORMANCE.<br />

Fotos: Hersteller<br />

FISCHER SPORTS RC ONE 72<br />

für sehr sportliche Schwünge von Kante zu Kante<br />

hohe Laufruhe und exzellenter Grip<br />

besonders stabil<br />

Multiflex<br />

Turn-Zone<br />

Gewicht: 2150 g (bei 170 cm)<br />

Radius: 16 m<br />

Taillierung: 119-72-102<br />

PREIS (UVP): € 699,95<br />

www.fischersports.com<br />

ATOMIC REDSTER X9<br />

Servotec – für ultimative Agilität im<br />

Schwung und maximale<br />

Stabilität bei viel Speed<br />

Multi-Radius-Sidecut, der sich genau<br />

zwischen Riesenslalom und Slalom<br />

bewegt<br />

ideal für kurze ebenso wie für lange<br />

Schwünge auf der Piste<br />

Gewicht: 1630 g (bei 175 cm)<br />

Radius: 15,4 m<br />

Taillierung: 114-65,5-99,5<br />

PREIS (UVP): € 999,99<br />

www.atomic.com<br />

SALOMON FORCE BOLD<br />

die Edge-Amplifier-Ski-Konstruktion<br />

überträgt 100 % der aufgebrachten<br />

Energie auf die Kante für<br />

einzigartigen Kantengrip<br />

die Crossover-Skispitze sorgt bei allen<br />

Schnee- und Geländebedingungen<br />

für erhöhte Stabilität<br />

Gewicht: 1123 g (bei 170 cm)<br />

Radius: 15 m<br />

Taillierung: 116-84-132<br />

PREIS (UVP): € 859,99<br />

www.salomon.com<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

97


98 <strong>SPORTaktiv</strong>


KAISERWINKL:<br />

AUF DIE SANFTE<br />

WINTERTOUR<br />

Wo Tirol beginnt und die<br />

ersten schroffen Gipfel aus der<br />

Ferne grüßen, befindet sich<br />

der Kaiserwinkl. Am Fuß des<br />

Wilden und des Zahmen Kaisers<br />

lädt die Region nicht nur zu<br />

den allseits bekannten Winteraktivitäten<br />

ein, sondern auch<br />

zum besonders sanften Winter -<br />

urlaub. Zum Winterwandern,<br />

Rodeln, Langlaufen oder<br />

einfach Durchatmen an der<br />

frischen Luft.<br />

Ein Highlight ist es, mit Schneeschuhen<br />

auf Tour zu gehen,<br />

federnd über die glitzernde<br />

weiße Pracht zu spazieren und<br />

die idyllische Landschaft zu genießen.<br />

Weit abseits von Hektik<br />

und Lärm führt die Schneeschuh-Entdeckungstour<br />

durch<br />

verschneite Wälder oder über<br />

schneebedeckte Almen zu so<br />

herrlichen Aussichtspunkten wie<br />

im Bild. Ja, so ist er, der Winter<br />

im Kaiserwinkl ...<br />

www.kaiserwinkl.com<br />

Foto: TVB Kaiserwinkl<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

99


BESSER<br />

GLEITEN<br />

SCHNELL AUFTRAGBARES WACHS FÜR|<br />

DIE BELAGSPFLEGE ZWISCHENDURCH..<br />

TOKO HIGH PERFORMANCE LIQUID<br />

PARAFFIN<br />

das neue Rennwachs auf Worldcup-<br />

Niveau ist eine echte Innovation<br />

breiter Einsatzbereich für die<br />

häufigen Bedingungen im mittleren<br />

Schneetemperaturbereich<br />

schnelle und einfache Verarbeitung<br />

sehr lang andauernde Wachshaftdauer<br />

PREIS (UVP): € 70,–<br />

www.toko.ch<br />

HOLMENKOL SKI WACHS<br />

biologisch abbaubares<br />

Flüssigwachs<br />

24/7: für alle Schneearten<br />

und Temperaturen<br />

recyclebares Gebinde<br />

integrierter Polierfilz<br />

perfekte Gleiteigenschaften<br />

mit geringstem Aufwand<br />

PREIS (UVP): € 17,95<br />

www.holmenkol.com<br />

SWIX HF LIQUID<br />

die neue Generation der<br />

Flüssigwachse<br />

beste Gleiteigenschaften<br />

langanhaltende Wirkung<br />

einfachste Verarbeitung<br />

PREIS (UVP): € 70,–<br />

www.swixsports.de<br />

Fotos: Hersteller<br />

ALLES IM BLICK<br />

MIT BOLLÉ<br />

PHANTOM heißt die neue Technologie von<br />

Bollé, die die Sicht auf und abseits der Piste<br />

revolutioniert. Leicht und schlagresistent,<br />

vereint das Glas drei fortschrittliche Technologien:<br />

„NXT®“ sorgt für noch bessere Bildschärfe,<br />

ein molekularer Photochrom-Filter<br />

passt sich allen Lichtverhältnissen an und die<br />

„LTS“-Technologie garantiert eine konstante<br />

photochrome Leistung von +5 bis -25 Grad.<br />

In der Variante PHANTOM+ ist eine vierte,<br />

nochmals kontraststeigernde Technologie<br />

integriert. Neun Modelle sind in verschiedenen<br />

Farben verfügbar, es werden auch<br />

„OTG“-Modelle („Over the Glasses“) für<br />

Brillenträger mit der Technologie angeboten.<br />

MEHR INFOS<br />

zur Glastechnologie<br />

Phantom und zu den<br />

Produkten von Bollé:<br />

www.bolle.com/<br />

phantom/de<br />

ANZEIGE/Foto: Bollé<br />

100 <strong>SPORTaktiv</strong>


WILLKOMMEN<br />

IM HOCH-GENUSS.<br />

WELCOME HOME!<br />

Knisternder Schnee, herrliche Abfahrten, dazu ein Hotel mit<br />

Top-­Verpflegung,­großzügigem­SPA-Bereich­in­­unmittelbarer­Nähezur­Piste.­Bei­Falkensteiner­wird­Ihr­Skiurlaub­zum­Hoch-Genuss.<br />

Jetzt Pistenvergnügen mit unserer Schneegarantie buchen.<br />

welcomehome.holiday/ski<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

101<br />

FMTG Services GmbH, Walcherstrasse 1A, Stiege 2, Top 6.04C, 1020 Wien, FN 304169 h, FB-Gericht: Wien, Firmensitz: Wien


SCHARFE<br />

KANTEN MIT TYROLIT<br />

PERFEKTE KANTEN SIND DAS UM UND AUF<br />

FÜR SPASS UND SICHERHEIT. MIT SEINEN<br />

ZEHN TEILEN SORGT DAS IN TIROL GEFERTIGTE<br />

KANTENTUNING-SET VON TYROLIT LIFE FÜR<br />

GUTEN HALT AUF JEDEM UNTERGRUND.<br />

TYROLIT<br />

Premium-<br />

Schleifwerkzeuge<br />

seit 1919<br />

SPEZIALANGEBOT<br />

Mit dem Code<br />

TYROLITSKI erhalten Sie<br />

15 % auf Produkte des<br />

Kantentuning-Sortiments.<br />

www.tyrolitlife.com<br />

Für eine optimale Kantenpräparation<br />

sorgen zwei Edelstahl-, drei Keramikund<br />

zwei Elastikfeilen. Die Edelstahlfeilen<br />

bereiten stark beschädigte Kanten perfekt<br />

für das Finetuning vor. Mit den drei handgefertigten<br />

Keramikfeilen werden Kantenausbrüche<br />

entfernt, die Kanten geglättet<br />

und geschärft sowie eine langanhaltende<br />

Oberflächenqualität sichergestellt. Zum<br />

Polieren und Perfektionieren eignen sich<br />

die beiden innovativen Elastikfeilen.<br />

Sie sind die optimale Alternative zu den<br />

Diamantfeilen.<br />

Für die Wintersaison 19/20 erweiterte<br />

TYROLIT life das Sortiment um die<br />

zwei Elastikfeilen Race. Speziell für den<br />

Rennsport entwickelt, gewährleisten sie<br />

durch ihre Härte und Formstabilität eine<br />

effektive und äußerst präzise Bearbeitung<br />

der Kanten. In Kombination mit dem Edelstahlwinkel<br />

– von 86 bis 88 Grad erhältlich<br />

– sind scharfe Kanten garantiert. Der<br />

handgeführte Kantengummi eignet sich<br />

zum Entrosten, Entgraten und Reinigen<br />

der Kante. Im Set enthalten, sorgt die keramische<br />

Kombifeile auch unterwegs für den<br />

letzten Feinschliff. Alle Teile des Sets können<br />

auch einzeln bei TYROLIT life erworben<br />

werden. Mit dem in Tirol gefertigten<br />

TYROLIT life Kantentuning-Set wird ein<br />

perfekter Halt durch präzise Kantenpräparation<br />

zum Kinderspiel.<br />

Fotos: Tyrolit/Patrick Saringer<br />

102 <strong>SPORTaktiv</strong>


GAUMENSCHMAUS<br />

AUF DER PISTENRAUPE<br />

DIE EVENTREIHE SNOWLICIOUS IN<br />

HOCHFÜGEN IM ZILLERTAL GEHT<br />

IN DIE ZWEITE RUNDE.<br />

Foto: Bergbahnen Hochfügen<br />

ZAHLEN & FAKTEN<br />

LIFTE: 5 12 19<br />

PISTEN: 88 km • 31 • 32 • 13<br />

8 km Freeriderouten<br />

PREISE: Erw. € 56,–<br />

Jugend € 45,–<br />

Kinder € 25,–<br />

TERMINE SNOWLICIOUS<br />

7. Dezember, 23. Dezember, 31.<br />

Jänner, 1. Februar, 15. Februar,<br />

28. Februar, 14. März, 28. März<br />

11. April<br />

KONTAKT<br />

www.hochfuegenski.com<br />

Am 7. Dezember hält das kulinarische<br />

Highlight SNOWLICIOUS erneut<br />

Einzug in die Ferienregion Fügen-Kaltenbach<br />

im Zillertal. Die einzigartige Eventreihe<br />

bietet zusammen mit BMW Mountains,<br />

einem 430 PS starken Prinoth-Pistenfahrzeug<br />

und Starkoch Alexander Fankhauser<br />

(& Friends) neun Mal in Folge Genussmomente<br />

und beste Stimmung am Berg.<br />

Zum Start der Wintersaison erwartet<br />

Besucher am Berg Gourmet-Fingerfood in<br />

Hochfügen. Zubereitet im Prinoth-Foodtruck<br />

versprechen die Köstlichkeiten von<br />

Alexander Fankhauser und von anderen<br />

Starköchen ein ganz besonderes Erlebnis<br />

auf 2500 m. Weit entfernt vom traditionellen<br />

Kaiserschmarrn, begeistern neu<br />

interpretierte Kreationen die Gäste. Für<br />

den mehrmals ausgezeichneten Hauben-<br />

koch stellt das SNOWLICIOUS jedes Jahr<br />

ein neues Abenteuer dar: „Auf kleinstem<br />

Raum kreative Gourmet-Häppchen für<br />

Wintersportler zu kochen, ist immer wieder<br />

eine Herausforderung. Das Konzept der<br />

Eventreihe mit seiner mobilen Haubenküche<br />

für jedermann ist einzigartig und die<br />

Stimmung sensationell“, erklärt Fankhauser.<br />

Für gute Unterhaltung bei dem BMW-<br />

Mountains-Event im Skigebiet Hochfügen<br />

ist ebenfalls gesorgt: Auf dem Dach des Pistenfahrzeugs<br />

legen DJs die passenden Beats<br />

auf und bringen die Gäste zum Tanzen. An<br />

der Schneebar bieten die Barkeeper neben<br />

kreativen Cocktails auch eine ordentliche<br />

Show. Wer es gerne gemütlicher angeht,<br />

entspannt mit Gourmet-Fingerfood und<br />

einem leckeren Drink in der Hand in den<br />

von BMW gebrandeten Chill-out-Areas.<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

103


DAS AUGE<br />

SCHWEBT<br />

„WUNDERWERK DER TECHNIK“<br />

REICHT NICHT MEHR, ÄSTHETIK HAT IM<br />

SEILBAHNENBAU EINZUG GEHALTEN.<br />

SOWOHL IN DER OPTIK VON KABINEN ALS<br />

AUCH IM DESIGN VON BERGSTATIONEN.<br />

LETZTERE WERDEN NICHT SELTEN VON<br />

NAMHAFTEN ARCHITEKTEN ENTWORFEN<br />

UND ERFÜLLEN MANCHMAL SCHON DIE<br />

FUNKTION VON WAHRZEICHEN.<br />

ACHT BEISPIELE GROSSER<br />

BERGBAHNEN- BAUKUNST.<br />

VON CHRISTOF DOMENIG<br />

MIT<br />

EISGRATBAHN|<br />

STUBAIER GLETSCHER, TIROL|<br />

Als längste Dreiseilumlaufbahn der Alpen nahm im<br />

Oktober 2016 die Eisgratbahn am Stubaier Gletscher<br />

ihren Betrieb auf. Ein biederes Äußeres hätte zu diesem<br />

Superlativ von Bergbahn auch nicht gepasst. Leitner<br />

ropeways aus Südtirol lieferte die schmucke Bahn, mit<br />

revolutionärer Technik und einem Kabinendesign,<br />

das von der italienischen Designschmiede Pininfarina<br />

stammt. Die kennt man auch vom Automobildesign<br />

und hat vielen Ferraris und Maseratis schon ihren<br />

Look verpasst. Die Kabinen hören auf den klingenden<br />

Namen „Symphony“, sie besitzen riesige Echtglas-Panoramafenster<br />

und Echtledersitze. Tal-, Mittel- und<br />

Bergstation wurden vom Stubaitaler Architekturbüro<br />

„ao Architektur“ gestaltet, jede für sich an die Topografie<br />

angepasst. Fast schade, dass die Auffahrt auf 2900<br />

Meter Seehöhe nur zwölf Minuten dauert.<br />

www.stubaier-gletscher.com<br />

KRÄBEL-RIGI SCHEIDEGGBAHN<br />

GOLDAU, SCHWEIZ<br />

Die Kombination aus Holz, Beton und Aluminium<br />

macht die Bergstation im kleinen Schweizer Skigebiet<br />

Rigi zum Blickfang. Die Rigi Scheideggbahn<br />

in Goldau ist seit 2017 in Betrieb und beweist, dass<br />

es nicht immer größer und spektakulärer sein muss,<br />

um hervorzustechen. Die Station sollte „sich in den<br />

Ort einpassen, etwas Spezielles sein und doch zur<br />

Bergwelt gehören“, erklärte die Architektin Brigitte<br />

Wullschleger. Quadratische Dach- und Wandrauten<br />

von „Prefa“ nutzte Wullschleger für einen „lebendigen“<br />

Effekt: „Die Rauten wirken wie Schuppen, die<br />

Struktur unterstützt die Hautcharakteristik.“<br />

www.rigi.ch<br />

104 <strong>SPORTaktiv</strong>


MATTERHORN GLACIER RIDE|<br />

SCHWEIZ|<br />

Kein Zweifel, dass die höchste Bergstation Europas zu<br />

den spektakulärsten gehört. Auf 3821 m hinauf gelangt<br />

man seit 2018 mit dem Matterhorn glacier ride von<br />

Leitner ropeways, der höchsten Dreiseilumlaufbahn der<br />

Welt. Einige der Kabinen sind mit Swarovski-Kristallen<br />

verziert und unterm Glasboden prangt bis zu 170 m<br />

Abgrund für den Nervenkitzel bei der Auffahrt, die als<br />

Einzelfahrt ab 87 Franken kostet. Der Gipfelbereich<br />

inklusive der Bergstation unter dem Gipfel des Kleinen<br />

Matterhorn (3883 m) heißt Matterhorn Glacier<br />

Paradise, er besitzt eine 360-Grad-Aussichtsplattform,<br />

ein Restaurant und den unterirdischen Gletscher-Palast<br />

mit Kino. Ski fahren kann man im Gletscherskigebiet<br />

ganzjährig, bis 2021 wird noch eine weitere Bahnensektion<br />

ergänzt.<br />

www.matterhornparadise.ch<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

105


GIGGIJOCHBAHN<br />

SÖLDEN, TIROL<br />

WILDSPITZBAHN<br />

PITZTALER GLETSCHER, TIROL<br />

Höchstgelegene Seilbahn, höchstgelegenes<br />

Kaffeehaus (das „Café 3440“)<br />

und sogar höchstgelegenes Standesamt<br />

Österreichs: Das alles zeichnet seit 2012<br />

die Wildspitzbahn am Tiroler Pitztaler<br />

Gletscher aus. Das Dornbirner Architektenteam<br />

von „Baumschlager Hutter<br />

Partners“ entwarf das markante Gebäude,<br />

das längst zu den Wahrzeichen des<br />

Pitztals zählt. Im Zentrum der architektonischen<br />

Überlegungen stand die<br />

spektakuläre Aussicht auf die Gipfelwelt,<br />

was die riesige Panoramaglasfront sowie<br />

die „freischwebende Terrasse“ des Cafés<br />

unterstreichen.<br />

www.pitztal.com<br />

BAYERISCHE ZUGSPITZBAHN<br />

GARMISCH, DEUTSCHLAND<br />

In Sölden war es die Gaislachkogelbahn, die James Bond im<br />

Jahre 2015 zum „Ice Q“ transportierte, dem verspiegelten<br />

Gipfelrestaurant bei der Bergstation. Die Bond-Erlebniswelt<br />

„007 Elements“ lockt seither Fans des Geheimagenten Ihrer<br />

Majestät aus der ganzen Welt an. Ebenfalls am Gaislochkogel<br />

und vom selben Architekten Johann Obermoser stammt auch<br />

die Giggijochbahn mit ihren Stationen. 2016 wurde die Bahn,<br />

die vom Ortszentrum auf 2200 m hinaufführt, eröffnet. In<br />

den Bauten wollte er eine „Verbindung zwischen der über<br />

Jahrhunderte gewachsenen dörflichen Struktur und dem unberührten<br />

Naturraum schaffen“, so Architekt Obermoser.<br />

www.soelden.com<br />

Seit Dezember 2017 erschließt die neue Seilbahn von Garmisch<br />

aus den höchsten Berg Deutschlands. Die Bergstation<br />

bietet eine gastronomische Infrastruktur und eine Gipfelterrasse<br />

mit 360-Grad-Panoramablick. Blickfang sind die vollverglasten<br />

Bahnsteige, freie Sicht auf die Gipfel bieten auch die<br />

verglasten Treppenhäuser. Ebenfalls in Bayern findet man den<br />

nicht minder ästhetischen Kontrast zur modernen Seilbahnbaukunst:<br />

Von Bad Reichenhall auf den Predigtstuhl fährt<br />

die Predigtstuhlbahn, Baujahr 1928 – die einzige denkmalgeschützte<br />

Seilschwebebahn der Welt.<br />

www.zugspitze.de<br />

Fotos: Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG/Max Prechtel, Meran2000/MGM/Alex Filz, Pitztaler Gletscher, www.soelden.com, Hungerburgbahn Innsbruck<br />

106 <strong>SPORTaktiv</strong>


MERAN 2000<br />

MERAN, SÜDTIROL<br />

Den leuchtend roten Bau der Bergstation sieht man von<br />

Meran aus. Seit 2010 ist man in sieben Minuten mit der<br />

größten Seilbahn Südtirols im Skigebiet Meran 2000.<br />

Die Architektur von Roland Baldi ist preisgekrönt: „Die<br />

Gestaltung der Einhausungen mit der Signalfarbe Rot unterstreicht<br />

den dynamischen Prozess des An- und Abfahrens<br />

der Kabinen, sorgt für einen hohen Erkennungswert und<br />

verbindet optisch die Tal- und Bergstation miteinander“,<br />

analysierte der „Südtiroler Architekturführer“ im Jahr 2013.<br />

www.suedtirol.info<br />

HUNGERBURGBAHN, NORDKETTE<br />

INNSBRUCK, TIROL<br />

Mitten in der Altstadt in die Bahn einsteigen, im<br />

Skigebiet wieder aussteigen. Diese Innsbrucker<br />

Besonderheit ruft nach einer speziellen Bahn, die<br />

sich vom Einerlei abhebt. Mit der Hungerburgbahn<br />

auf die Innsbrucker Nordkette gibt es genau<br />

das seit 2007. Die Stationen mit ihren fließenden<br />

Formen stammen von der Stararchitektin Zaha<br />

Hadid, alle vier Stationen sowie die Hungerburgbahn-Innbrücke<br />

prägen das Stadtbild der Tiroler<br />

Landeshauptstadt.<br />

www.nordkette.com<br />

LEAVE NOTHING<br />

BUT FOOTPRINTS<br />

WWW.HANWAG.DE<br />

HANWAG ANROS ES<br />

Multifunktionaler, moderner Schuh aus hochwertigen und<br />

nachhaltigen Materialien mit innovativer EcoShell Footwear<br />

Membran und MICHELIN ® V-ROUGH Sohle für den Wintereinsatz<br />

in der Stadt und auf den Trails.


EXTRATIPP<br />

PURE FREIHEIT MIT<br />

EINEM SKIPASS<br />

Der „Zillertaler Superskipass“<br />

ist von 7. Dezember<br />

bis 19. April auf allen 535<br />

Pistenkilometern und 180<br />

Liften in den vier Großraumskigebieten<br />

des<br />

Zillertals gültig.<br />

ANKOMMEN,<br />

WOHLFÜHLEN,<br />

GENIESSEN<br />

IM ZILLERTAL ERWARTEN URLAUBER<br />

ZAHLREICHE HERRLICHE PISTEN. UND ES<br />

GIBT MOMENTE IM SCHNEE ZU ERLEBEN,<br />

DIE MAN NICHT VERPASSEN SOLLTE.<br />

ZAHLEN & FAKTEN<br />

4 SKIGEBIETE: Hochzillertal-<br />

Hochfügen-Spieljoch, Zillertal<br />

Arena, Mayrhofner Bergbahnen,<br />

Ski- & Gletscherwelt 3000<br />

PISTEN: 535 km, LIFTE: 180<br />

PREISE: Erw. € 55,50 bis 56,–<br />

Jugend € 44 bis 45,– ;<br />

Kinder € 25,–<br />

INFOS & BUCHUNGEN<br />

ZILLERTAL TOURISMUS<br />

T. +43 52 88/87 187<br />

holiday@zillertal.at<br />

www.zillertal.at<br />

Raus aus der Gondel, die Ski geschultert,<br />

unter den Skischuhen knirscht<br />

der Schnee bei jedem Schritt. Rein in<br />

die Bindung – und los geht’s: mit purem<br />

Fahrspaß auf 535 Pistenkilometern. Im<br />

Zillertal erwarten Skifahrer nämlich gleich<br />

vier große Skigebiete, mit traumhaften<br />

Carvingpisten, sportlichen Talabfahrten<br />

und anspruchsvollen Routen für Könner.<br />

Es gibt sieben Snowparks, zahlreiche Rennund<br />

Speedstrecken sowie leicht erreichbare<br />

Freeriderouten und unverspurte Hänge.<br />

Für den Einkehrschwung stehen rund<br />

80 Hütten zur Verfügung – zur Stärkung<br />

zwischendurch oder am Ende eines langen<br />

Skitags. Bei einem kühlen Zillertal-Bier sitzt<br />

man zusammen und wünscht sich „G’sundheit“<br />

ganz in Tiroler Tradition.<br />

Im Zillertal lassen sich aber auch spezielle<br />

„Momente im Schnee“ buchen: Wie<br />

wäre es mit einem „Moonlight Skiing &<br />

Dinner“? Erst genießt man ein gemütliches<br />

Abendessen am Berg, anschließend wird auf<br />

der dunklen Piste abgefahren. Im Igludorf<br />

White Lounge lässt es sich im speziellen<br />

Ambiente und sogar in exklusiven Suiten<br />

übernachten. Weniger romantisch, aber<br />

umso spannender ist es, am Beifahrersitz<br />

live dabei zu sein, wenn die „Helden der<br />

Nacht“ ihre 500 PS starken Pistengeräte<br />

über die steilen Hänge manövrieren.<br />

Kehrt man am Ende eines Urlaubstages<br />

in seine Unterkunft zurück, vermitteln die<br />

Gastgeber einem das Gefühl, angekommen<br />

zu sein: im Zillertal, wo man ganz einfach<br />

zu Gast bei Freunden ist.<br />

Fotos: Zillertal Tourismus<br />

108 <strong>SPORTaktiv</strong>


ERÖFFNUNGSANGEBOT<br />

Willkommen in unserer<br />

NEUEN Wellness-Residenz...<br />

Buchbar von 14.12.<strong>2019</strong> bis 19.04.2020<br />

(ausgenommen Saison A)<br />

· 3 Übernachtungen im Wohlfühlzimmer<br />

· Wöschers GenießerHalbpension<br />

· Wellness-Gutschein im Wert von € 25<br />

(einzulösen bei einer wohltuenden Massage<br />

oder Beautyanwendung)<br />

ab € 428<br />

pro Person<br />

und Aufenthalt<br />

WELLNESS,<br />

GENUSS &<br />

HERZLICHKEIT<br />

IN UDERNS<br />

Mein Hotel mit Herz – das sind WIR.<br />

Wir verwöhnen unsere Gäste mit viel Engagement, Leidenschaft<br />

und Zillertaler Charme.<br />

Auch dieses Jahr dürfen wir uns wieder zu den besten Wellnesshotels<br />

in Österreich zählen und wurden mit 1 Lilie im<br />

Relax Guide ausgezeichnet.<br />

In unserem Spa-Bereich erwarten Sie mehrere Saunen,<br />

ein In- und Outdoorpool, sowie unser Private Spa „Romantik<br />

Alm“ für schöne Stunden zu zweit. Im Beauty Bereich<br />

„Zeitlos“ können Sie sich bei einer wohltuenden Massage<br />

oder Gesichtsbehandlung entspannen. Mit den Skigebieten<br />

Spieljoch in Fügen und Hochfügen-Hochzillertal, dem Wandereldorado<br />

Zillertal und dem Golfplatz ist quasi alles vor<br />

der Hoteltür, um sich beim Urlauben bestens zu erholen.<br />

Besondere Highlights: VIP-Skishuttle & Skipassservice im<br />

Winter, gratis Fahrradverleih & Golfcart im Sommer.<br />

NEU AB DEZEMBER <strong>2019</strong><br />

UNSERE NEUE<br />

WELLNESS-RESIDENZ:<br />

mit 20 exklusiven Suiten und dem Panorama Spa<br />

mit: Event-Sauna, Salzsauna, Dampfbad, Tauchbecken,<br />

Plauder-Lounge mit romantischem Effektfeuer<br />

und Ruheräumen zum Träumen.<br />

Auch die neue Vital-Oase für Massagen, Körperbehandlungen<br />

und Kosmetik wird ein besonderes<br />

Highlight der Wellness-Residenz. Besonders genießen<br />

werden Sie auch die neuen Ruhe & Energieräume<br />

sowie unseren großen Fitnessraum.<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

Familie Andreas Daigl | Kirchweg 26 | 6271 Uderns | Telefon +43 5288 63054 | www.woescherhof.com<br />

109


O<br />

hne Seilbahn kein wiederholtes Abfahrtsvergnügen<br />

beim Skifahren. Aber<br />

wie kommt denn eigentlich das schwere<br />

Seil hoch auf die Stützen und von Talzu<br />

Bergstation, dazu noch in einer Endlosversion?<br />

Bei Stützen, die bis zu 100<br />

Meter hoch sind? Einfach einfädeln geht<br />

ja nicht, bei einem Gewicht von schon<br />

einmal 60 Tonnen. „Darum wird erst<br />

ein dünnes Seil aus Stahl oder Kunstfaser<br />

in die Stützen eingezogen“, erklärt<br />

Rudolf Beha, Projektleiter beim Seilbahnhersteller<br />

Leitner ropeways aus<br />

Südtirol. Am Ende dieses Seils hängt<br />

dann ein dickeres, das anschließend eingezogen<br />

wird. Vorseile nennt man diese,<br />

und bis zu vier immer dicker werdende<br />

Vorseile braucht es, bis dann das endgültige<br />

Seilbahnseil eingezogen wird. Das<br />

erste Vorseil wird noch mit dem Hubschrauber<br />

von Stütze zu Stütze weitergezogen.<br />

„Danach wird das Seil für einen<br />

Helikopter zu schwer und es kommen<br />

Winden zum Einsatz“, erklärt Beha. Immer<br />

muss dabei darauf geachtet werden,<br />

dass die Seile nicht auf der Erde liegen.<br />

Darum werden auf dem Boden Rollen<br />

aufgelegt, auf denen das Seil gelagert<br />

wird. In größerer Höhe lässt man das<br />

Seil dann zwischen den Stützen frei<br />

durchhängen. „Der Kontakt mit der<br />

Erde sollte komplett vermieden werden“,<br />

sagt Beha. „Das Seil ist leicht eingefettet<br />

und würde so sofort Sand aufnehmen,<br />

was dann zu Reibung führen<br />

würde.“<br />

Im unwegsamen Gelände ist auch das<br />

Aufstellen der Winden ein Problem. Dafür<br />

gibt es zwei Lösungen. Die eine ist<br />

der Hubschrauber. „Dafür müssten die<br />

Winden aber zerlegt und an Ort und<br />

Stelle wieder aufgebaut werden, weil der<br />

Hubschrauber nicht viel tragen kann“,<br />

erklärt Experte Beha. Eher greift man zu<br />

der zweiten Variante, die da lautet: Materialseilbahn.<br />

Auch sehr aufwendig,<br />

aber dafür kann die Bahn größere Lasten<br />

Fotos: Giulio Trivani, Walcherbild<br />

110 <strong>SPORTaktiv</strong>


WIE<br />

KOMMT DAS<br />

SEIL IN DIE<br />

TONNENSCHWER UND ENDLOS, TRÄGER VON<br />

SESSELN UND KABINEN, UNVERZICHTBARER<br />

BESTANDTEIL UNSERES SKIVERGNÜGENS – ALL DAS<br />

SIND DIE STAHLSEILE IN SEILBAHNEN. WIE ABER<br />

WIRD AUS DEN SEILEN MIT ZWEI ENDEN<br />

EIN RING UND WIE KOMMEN DIESE<br />

SCHWERGEWICHTE IN DIE UMLAUFBAHN?<br />

VON KLAUS MOLIDOR<br />

BAHN?<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

111


Echte Handarbeit<br />

und sehr<br />

aufwendig: Beim<br />

Seilspleiß werden<br />

die beiden Seilenden<br />

miteinander<br />

verbunden.<br />

transportieren. Für die Bauteile der Stützen<br />

werden bei großen Bahnen wie der<br />

Eisgratbahn am Stubaier Gletscher eigene<br />

Transportwege angelegt, die danach<br />

teilweise wieder zurückgebaut werden.<br />

Oft wird auch der Weg des Seils zum<br />

Berg zum Problem. Wie bei der spektakulären<br />

3S-Bahn auf das Klein Matterhorn,<br />

die 2018 eröffnet wurde. Weil in<br />

Zermatt keine Autos fahren dürfen, sind<br />

die Tieflader auf die Rückseite des Berges<br />

gefahren. Von dort wurde das Seil<br />

nach oben gezogen – immer mit Unterlagen,<br />

damit es keinen Bodenkontakt<br />

hat. „Erst am Gletscher ging das dann<br />

besser, da konnte es am Boden liegen“,<br />

erinnert sich Beha. Oben bei der<br />

Bergstation wurde es dann wieder auf<br />

die große Seiltrommel gewickelt, damit<br />

man Spannung aufbauen kann zum<br />

Einziehen, und erst dann konnte der eigentliche<br />

Prozess beginnen. „Bei dieser<br />

Bahn hat der Seilzug insgesamt sechs<br />

Monate gedauert“, sagt Robert Rainer,<br />

LEIDENSCHAFT<br />

UND EHRLICHE<br />

QUALITÄT AUS<br />

ÖSTERREICH<br />

Extrembergsteigerin<br />

Gerlinde Kaltenbrunner<br />

vertraut seit über 20<br />

Jahren auf Komperdell<br />

Die besten Bergsteiger<br />

der Welt vertrauen auf<br />

Komperdell.<br />

Auch heute noch werden<br />

alle Stöcke zu 100% in<br />

Österreich gefertigt.<br />

Carbon C2 Ultralight<br />

Ab 194 Gramm<br />

www.komperdell.com<br />

112 <strong>SPORTaktiv</strong>


der bei Leitner ropeways für die Baustellen<br />

zuständig ist. Das ist die Ausnahme.<br />

Am Stubaier Gletscher hat es drei Monate<br />

gedauert. Bei einer kleineren Einseilumlaufbahn,<br />

wie zum Beispiel heuer<br />

der Planaibahn in Schladming, ist das in<br />

zwei Wochen erledigt.<br />

Aber wie werden die Enden jetzt verbunden,<br />

damit das neue Seil im Umlaufbetrieb<br />

verwendet werden kann und<br />

auch die Last und den Zug sicher aushält<br />

und nicht wieder auseinanderreißt?<br />

Bei Litzenseilen geschieht dies mittels<br />

Seilspleiß. Litzenseile sind jene Seile, bei<br />

denen aus vielen Drähten sechs „Adern“<br />

gedreht werden, die dann über einer<br />

Kunststoffeinlage, der sogenannten „Seele“,<br />

verdrillt werden. Bei Schlepp- und<br />

Sesselliften sowie Einseilumlaufbahnen<br />

kommen solche Seile zum Einsatz. Beim<br />

Spleiß werden dann – sehr vereinfacht<br />

gesagt – die Seilenden nebeneinandergelegt.<br />

Anschließend werden auf jeder Seite<br />

die Adern abgeschnitten und ge-<br />

,,DER SEILZUG<br />

AUF DAS<br />

MATTERHORN<br />

HAT 6 MONATE<br />

GEDAUERT.“<br />

gengleich wieder eingeflochten. „Dadurch<br />

ist jede der sechs Litzen einmal<br />

für ein Stück die Seele des Seils. Durch<br />

die Reibung der Litzen aneinander hält<br />

das dann.“ Die Spleißknoten erkennt<br />

der Laie an Vertiefungen im Seil und<br />

daran, dass es an diesen Stellen bis zu 10<br />

Prozent dicker ist als sonst. 10 bis 14<br />

Mann arbeiten rund zwei Tage am<br />

Spleiß. „Denn bei einem Seil mit 55<br />

Millimeter Durchmesser beträgt die<br />

Spleißlänge 65 Meter“, erklärt Robert<br />

Rainer den Aufwand.<br />

Zur Sicherheit wird der Spleiß monatlich<br />

optisch überprüft. „Mindestens alle<br />

drei Jahre gibt es eine magnetische Kon-<br />

trolle, bei der festgestellt werden kann,<br />

ob es Drahtbrüche gibt“, erklärt Beha.<br />

Generell gilt: je länger die Bahn und damit<br />

das Seil, desto länger hält es aus.<br />

„Weil es nicht so oft über die Seilscheibe<br />

in den Stationen läuft“, sagt Beha. „Dort<br />

wird es gebogen und stark belastet. Bei<br />

einer langen Bahn läuft dieselbe Stelle<br />

alle neun, zehn Minuten über die Scheibe.<br />

Bei einem kurzen Sessellift vielleicht<br />

schon alle zwei Minuten.“ In Wintersportgebieten,<br />

in denen die Bahn ja<br />

deutlich weniger läuft als in urbanen Gebieten,<br />

halten die Seile aber schon zwischen<br />

zehn und 15 Jahren. „Dann müssen<br />

sie getauscht werden.“ Da haben die<br />

Zugseile in Eisgrat- und Matterhornbahn<br />

noch Zeit, bis sie ersetzt werden.<br />

Rudolf Beha und Robert Rainer haben<br />

die Zeit nicht. Das nächste Großprojekt<br />

wartet. Auf das kleine Matterhorn wird<br />

jetzt auch von Italien aus eine Bahn gebaut.<br />

„Und wir haben ja nicht drei Jahre<br />

Zeit für so ein Projekt“, sagt Rainer.


ZU GAST IN<br />

SALZBURG<br />

114 <strong>SPORTaktiv</strong>


DIE TOP<br />

NEWS<br />

AUS DEN SALZBURGER<br />

SKIBERGEN<br />

AM KITZSTEINHORN<br />

wird mit der Eröffnung der<br />

3K-Kaprun-Kitzsteinhorn-<br />

K-onnection ein Kapruner<br />

Generationenprojekt Realität.<br />

Kaprun bietet durch den<br />

Zugang zum Kitzsteinhorn<br />

direkt vom Ortszentrum aus<br />

erstmals „Ski-in-Ski-out“ ins<br />

100 % schneesichere<br />

Gletscherskigebiet<br />

sowie eine einzigartige<br />

Panoramafahrt mit neuen<br />

faszinierenden Perspektiven.<br />

IN ZELL AM SEE<br />

schafft der Bau des<br />

zellamseeXpress eine<br />

attraktive Verbindung von<br />

der Schmittenhöhe in Zell<br />

am See ins Glemmtal in<br />

den Skicircus Saalbach<br />

Hinterglemm Leogang<br />

Fieberbrunn.<br />

IN SAALBACH HIN-<br />

TERGLEMM LEOGANG<br />

FIEBERBRUNN<br />

ersetzt die neue moderne<br />

10er-Kabinenbahn „12er<br />

Kogel“ die alte.<br />

IN LOFER<br />

gibt es mit dem<br />

„Senderexpress“ eine neue<br />

moderne 8er-Sesselbahn<br />

Foto: Salzburger Land Tourismus<br />

IN HOCHKÖNIG<br />

steht eine neue<br />

hochmoderne 10er-<br />

Kabinenbahn zur Verfügung.<br />

INFOS<br />

Salzburger Land Tourismus<br />

www.salzburgerland.com<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

115


Powered by<br />

SKIBERGE<br />

IN SALZBURG<br />

Abtenau im Lammertal karkogel.com 35,5 18 4 1 1 4,4 1,6 3 9,9 nein - -<br />

Annaberg - Lungötz - Dachstein West annaberg-lungoetz.com 44,9 20,2 6 8 3 15 33 3 51 ja - -<br />

Bad Gastein - Ski amadé skigastein.com 57 28 4 6 8 30,8 52,5 2,6 87,2 ja 1 2<br />

Bad Hofgastein - Ski amadé skigastein.com 57 28 4 6 8 30,8 52,5 2,6 87,2 ja 1 2<br />

Dorfgastein - Ski amadé dorfgasteiner-bergbahnen.at 56 28 4 8 5 25,5 34 1,4 68 ja - 1<br />

Eben - monte popolo - Ski amadé eben.at 39,5 20 2 2 - 1,8 4,2 - 6 ja 1 1<br />

Fageralm / Forstau - Ski amadé ski-fageralm.at 49,5 25 4 2 - 8 7 - 15 ja - -<br />

Fanningberg fanningberg.info 43,5 21,5 3 2 - 13 7 10 30 nein - -<br />

Filzmoos - Ski amadé filzmoos.at 46,5 23,5 5 2 1 6 6 1 13 ja - -<br />

Flachau - Snow Space Salzburg - Ski amadé snow-space.com 56 28 18 16 11 30 81 4 120 ja 2 6<br />

Gaissau Hintersee gaissauhintersee.at 37,5 16 5 3 - 23 10 1 34 nein - -<br />

Goldegg - Ski amadé skiamade.com 37 18,5 3 - - 4 1 - 5 nein - -<br />

Großarl Tal - Ski amadé grossarltal.info 56 28 4 8 5 26 36 2 73 ja - -<br />

Großeck - Speiereck - Mauterndorf grosseck-speiereck.at 43,5 21,5 4 4 2 26 17 7 50 nein - -<br />

Großglockner - Zellersee grossglockner-zellersee.info 12 9 21 17 12 57 49 32 139 nein - -<br />

Hallein Dürrnberg - Zinkenlifte duerrnberg.at 26,6 15,9 2 1 - 2 5,5 0,5 8 nein - -<br />

Hochkönig / Maria Alm - Dienten -<br />

Mühlbach - Ski amadé<br />

hochkoenig.at 51,5 26 18 9 6 52 41 19 120 ja - 3<br />

Hörndllift Embach embach.at 24 17 2 - - 2 1 - 3 nein - -<br />

Kaprun - Maiskogel maiskogel.at 42 21 1 1 1 14 5 1 20 ja 1 2<br />

Kitzsteinhorn - Kaprun kitzsteinhorn.at 56,5 28 8 6 9 29 23 9 61 ja 1 2<br />

Königsleiten / Wald - Zillertal Arena zillertalarena.com 55 25 18 21 13 43 89 11 143 ja 5 9<br />

Krimml / Hochkrimml – Zillertal Arena krimml.at 55,5 25 18 22 12 43 89 11 143 ja 5 9<br />

Leogang - Saalbach Hinterglemm Fieberbrunn leoganger-bergbahnen.at 56,5 28 20 21 29 140 112 18 270 ja 2 8<br />

Lofer - Almenwelt Lofer skialm-lofer.com 45 22,5 5 3 2 32 12 2 46 nein - -<br />

Nussbaumer Lifte / Hof bei Salzburg skilift-hof.at 2 - - 0,2 0,4 1 nein - -<br />

Obertauern obertauern.com 48 24 5 17 3 61 35 4 100 nein - -<br />

Oberwaldlift Faistenau oberwaldlift-faistenau.at 12 11 1 - - 0,4 0,4 0,4 1,2 nein - -<br />

Panoramabahn Kitzbüheler Alpen - Mittersill panoramabahn.at 57 28 7 28 12 101 61 17 215 ja - -<br />

Piesendorf Niedernsill erlebnisberg.at 18,5 10,3 2 - - 0,5 2 - 2,5 nein - -<br />

Radstadt - Altenmarkt - Ski amadé radstadt-altenmarkt.at 55 27,5 3 2 3 9,2 7,5 0,6 17,3 ja - -<br />

Raurisertal - Hochalmbahnen hochalmbahnen.at 45 22,5 6 1 3 15 12,5 5 32,5 ja - -<br />

Rußbach am Pass Gschütt - Dachstein West dachstein.at 46,7 22,3 6 8 3 15 33 3 51 ja - -<br />

Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn saalbach.com 56,5 28 20 21 29 140 112 18 270 ja 2 8<br />

Saalfelden - Hinterreit hinterreit.at 34 17 2 - - 1,7 1,6 1,1 4,4 ja - -<br />

Schmitten - Zell am See schmitten.at 56,5 28 4 10 8 30 28 19 77 ja 2 2<br />

Schönfeld - Thomatal schoenfeld.co.at 25 12,5 2 - - 0,5 3 - 3,5 nein - -<br />

Shuttleberg Flachauwinkl-Kleinarl - Ski amadé shuttleberg.com 55 27,5 2 7 - 19 7 2 40 ja - -<br />

Skilifte Unken / Heutal heutal-lift.at 27 13,5 4 - - 4,5 6 1 13,5 nein - -<br />

Sportgastein - Ski amadé skigastein.com 57 28 1 - 2 3,5 13,2 1,5 25,9 ja - 1<br />

St. Johann - Alpendorf - Snow Space Salzburg<br />

- Ski amadé<br />

snow-space.com 56 28 18 16 11 30 81 4 120 ja 2 6<br />

St. Johann - Hahnbaum - Ski amadé alpendorf.com 39,5 20 2 1 - 1,5 5,5 - 7 ja - -<br />

St. Veit im Pongau - Astenlift sonnenterrasse.at 1 - - 1 - - 1 nein - -<br />

Thalgau thalgau-tourismus.at 14 12 1 - - 1 - - 1 nein - -<br />

Wagrain - Snow Space Salzburg - Ski amadé snow-space.com 56 28 18 16 11 30 81 4 120 ja 2 6<br />

Weissee Gletscherwelt weissee.at 39 19,5 4 2 2 6 15 2 23 nein - -<br />

Werfenweng bergbahnen-werfenweng.com 42,5 22,5 5 2 5 13 15 1 29 ja - -<br />

Wildkogel-Arena - Neukirchen Bramberg wildkogel-arena.at 48,5 23,5 10 4 5 35 30 10 75 ja 1 4<br />

Winterpark Postalm postalm.ski 36 18 4 1 - 5,3 5,5 1,2 12 nein - -<br />

Zauchensee - Flachauwinkl - Ski amadé zauchensee.at 55 27,5 5 6 4 23,5 16,2 4,3 44 ja 3 2<br />

Zwölferhorn Seilbahn St. Gilgen 12erhorn.at 30 20 1 - 1 1 5 1 7 nein - -<br />

Tageskarte<br />

Erwachsene<br />

€<br />

Tageskarte<br />

Kinder<br />

€<br />

Schlepper<br />

Sessellift<br />

Kabinen/Gondel<br />

•km leicht<br />

•km mittel<br />

•km schwer<br />

Pisten km<br />

Höhenmeter<br />

Video<br />

Foto<br />

SKILINE.CC-LEGENDE<br />

Skiline Höhenmeter: Höhenmeter Service | Skiline Video: Skimovie, Riesenslalom, Slalom, Parallelslalom, Skicross, Mix Race etc. | Skiline Foto: Speedcheck, Fotopoint, Fotofalle, Fotostart<br />

116 <strong>SPORTaktiv</strong>


NEU<br />

SCHNEE<br />

ZEIT.<br />

Alle Zimmer<br />

renoviert<br />

ROBINSON<br />

CLUB LANDSKRON<br />

7 Nächte im Doppelzimmer,<br />

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inkl. TUI PLUS PAKET<br />

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* Preis p. P. im Doppelzimmer, bei Eigenanreise. Mindestaufenthalt von 7 Nächten in ausgewählten<br />

Reisezeiträumen, begrenztes Kontingent. Mehr zum TUI PLUS PAKET unter www.mein-robinson.com/tui-plus-paket<br />

TUI Deutschland GmbH . Karl-Wiechert-Allee 23 . 30625 Hannover


118 <strong>SPORTaktiv</strong>


DAS IST<br />

VERGNÜGEN<br />

PUR<br />

Die Lungauer Bergwelt ist im<br />

Winter bekannt für tiefste Temperaturen.<br />

Umso wärmer wird es<br />

dann Wintersportlern ums Herz.<br />

Von Mauterndorf aus (1123 m<br />

Seehöhe) und der Sonnenoase<br />

Mariapfarr (1119 m) ist es nur<br />

ein Katzensprung in die schneesicheren<br />

Skigebiete Fanningberg,<br />

Obertauern, zur Skischaukel<br />

Katschberg-Aineck und der<br />

Skischaukel Großeck-Speiereck.<br />

Mit dem Skipass Lungo hat man<br />

Zugang zu mehr als 250 Pistenkilometern<br />

und 62 Liftanlagen.<br />

Langläufer lieben die Loipen<br />

im Langlaufzentrum Lignitz in<br />

Mariapfarr. Die beschneite und<br />

täglich beleuchtete Höhenloipe<br />

bietet einen abwechslungsreichen<br />

Rundkurs. Als Highlight<br />

wird seit 2014 Laser-Biathlon<br />

angeboten. Auch Kulturliebhaber<br />

kommen nicht zu kurz: Die<br />

Burg Mauterndorf thront mächtig<br />

auf einem Felsen und bietet<br />

als ehemalige Mautburg und<br />

Sommerresidenz der Salzburger<br />

Fürsterzbischöfe ein lebendiges<br />

Museum, ideal für Familien, Senioren<br />

oder Gruppen. Für jeden<br />

etwas dabei und Vergnügen pur.<br />

www.mauterndorfmariapfarr.at<br />

Foto: Ferienregion Lungau<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

119


EIN STARKES<br />

STÜCK<br />

LUNGAU<br />

Der familiäre Fanningberg besticht<br />

durch Sonne, Schneesicherheit<br />

und viele Möglichkeiten, im Urlaub<br />

direkt an der Piste zu wohnen.<br />

Wer ein sonniges und schneesicheres<br />

Skigebiet mit lässigen Pisten, urigen<br />

Hütten mit feiner Gastronomie<br />

und großartiger Fernsicht sucht, hat es soeben<br />

gefunden: willkommen am Fanningberg. Das<br />

Skigebiet im Herzen des Salzburger Lungaus<br />

liegt auf 1500 bis 2150 m und verspricht<br />

puren Wintergenuss. Nach oben geht es mit<br />

der komfortablen Sechsersesselbahn „Samson“,<br />

der zweiten Sechsersesselbahn „Zirbenjet“ mit<br />

Wetterschutzhauben und beheizten Sitzen oder<br />

mit einem von drei Schleppliften. Nach unten<br />

führen 30 bestens präparierte Pistenkilometer,<br />

die für Anfänger ebenso wie für Könner (nicht<br />

weniger als zehn Kilometer schwarze Pisten!)<br />

keine Wünsche offenlassen.<br />

Für den Skinachwuchs ist am Fanningberg<br />

bestens gesorgt. Im Fanny-Kinderpark, in<br />

sonniger Lage beim Zauberteppich, können<br />

sie zwischen Märchenfiguren spielerisch das<br />

Skifahren erlernen – oder einfach im Schnee<br />

toben. Nicht nur die Kleinen bekommen auf<br />

Wunsch Unterstützung von den Experten der<br />

Ski- und Snowboardschule, auch Wiedereinsteiger<br />

oder alle, die ihr Können verbessern<br />

wollen, sind dort richtig. Und wenn man seine<br />

Skiausrüstung nicht von zu Hause mitschleppen<br />

will, borgt man sie einfach vor Ort aus und<br />

genießt den weiteren Service des Sporthandels.<br />

Coole Hütten, wohnen an der Piste<br />

Was am Fanningberg auch heraussticht, ist das<br />

vielfältige gastronomische Angebot. Im Gamsstadl<br />

und Pizzastadl auf 2015 m Höhe kocht<br />

Hüttenwirt Toni persönlich, von der dortigen<br />

Panoramaterrasse aus kann der Blick fast über<br />

den gesamten Lungau schweifen. Bekannt ist<br />

der Gamsstadl im Winter auch für die wöchentlichen<br />

– immer mittwochs stattfindenden<br />

– Rodelpartien auf der sechs Kilometer langen<br />

Rodelstrecke mit anschließendem Stelzenessen.<br />

Fotos: Fanningberg<br />

120 <strong>SPORTaktiv</strong>


Das Familienschigebiet<br />

www.fanningberg.info<br />

kann süchtig machen!<br />

FANNINGBERG<br />

Schneetelefon: +43 64 73/70 08<br />

www.fanningberg.info<br />

ZAHLEN & FAKTEN<br />

LIFTE: 2 3<br />

PISTEN: 30 km • 13 • 7 • 10<br />

PREISE: Erw. € 43,50<br />

Jugend € 32,–<br />

Kinder € 21,50<br />

VERANSTALTUNGEN 19/20<br />

Die Sonnenhänge des Fanningbergs im Salzburger<br />

Weißpriach freuen Genussskifahrer genauso wie<br />

Sportliche: ein Drittel der Pisten ist „schwarz“.<br />

SKIOPENING AM FANNINGBERG<br />

6. Dezember <strong>2019</strong><br />

SKI-SCHNUPPERTAGE<br />

7. Dezember <strong>2019</strong><br />

11. u. 25. Jänner 2020; 21. März 2020<br />

AKTION „SALZBURG FÄHRT SKI“<br />

15. Dezember <strong>2019</strong><br />

12. Jänner 2020<br />

12. Februar 2020, 15. März 2020<br />

GRATIS-SKITEST BEI SPORT PICHLER<br />

21.–22. Dezember <strong>2019</strong><br />

SILVESTER AM FANNINGBERG<br />

31. Dezember <strong>2019</strong><br />

MUSIKALISCHE HÜTTENROAS<br />

8. März 2020<br />

FANNINGBERGER HILLCLIMBING<br />

4. April 2020<br />

OSTER-OPEN-AIR IM GAMSSTADL<br />

11.–12. April 2020<br />

Die Familienabfahrt auf halbem Wege talwärts,<br />

gelangt man zur Zirmbar von Hans und Christina,<br />

der wohl urigsten Skihütte im Gebiet.<br />

Die Inhaber verwöhnen ihre Gäste mit vielen<br />

Schmankerln aus der eigenen Landwirtschaft.<br />

Ebenfalls an der Familienabfahrt liegt die Edelweiß-Alm,<br />

bekannt für schmackhafte Lungauer<br />

Hausmannskost auf der Speisekarte.<br />

Das Zirberl bei der Talstation, s’Stüberl sowie<br />

der Gasthof Sauschneideralm sind für den stärkenden<br />

Einkehrschwung ebenfalls eine Emp-<br />

fehlung wert – wobei sich die Sauschneideralm<br />

auch als an der Skipiste gelegene Unterkunft<br />

anbietet. Überhaupt: Vom „Bett“ weg in den<br />

Skitag starten, das hat Qualität. Neu im Winter<br />

<strong>2019</strong>/2020 ist das Almdorf Omlach, welches<br />

mit 13 modernen Chalets Unterkunft direkt an<br />

der Piste bietet und im Dezember <strong>2019</strong> seine<br />

Pforten öffnet. Das Apartmenthaus „Zum Samson“<br />

ergänzt das besondere „Wohnen an der<br />

Piste“-Angebot. Da bleibt das Auto den ganzen<br />

Urlaub über stehen.<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

121


DIE NEUEN<br />

ALLESKÖNNER<br />

All-Mountain heißt die Gattung Ski,<br />

mit der man auf der Piste und im<br />

Gelände gleichermaßen Spaß haben<br />

kann. Wer Piste und Tiefschnee liebt<br />

und auf beiden Terrains gut fahren<br />

möchte, greift zu einem dieser Ski.<br />

Auch für bereits zerfahrene Pisten<br />

sind die All-Mountain-Modelle oft<br />

die beste Wahl. Charakteristisch ist<br />

eine Mittelbreite rund um 80 Millimeter.<br />

All-Mountain-Ski sind nicht<br />

zu aggressiv, bieten aber genügend<br />

Carving- und Tiefschnee-Reserven.<br />

Aufmerksamkeit ist bei der Modellauswahl<br />

aber schon geboten,<br />

innerhalb des Segments gibt es eine<br />

große Bandbreite: vom pistenorientierten<br />

Gerät mit moderaten Geländeeigenschaften<br />

bis zum breiten,<br />

tiefschneeliebenden Modell, erkennbar<br />

an den Mittelbreiten unter der<br />

Bindung von 74 mm bis hinauf zu<br />

100 mm.<br />

ATOMIC VANTAGE 82 TI<br />

Prolite-Konstruktion mit<br />

zusätzlichen Verstärkungen<br />

an wichtigsten Stellen<br />

pistenorientiert, aber auch einwandfrei<br />

im Gelände einsetzbar<br />

mit vormontierter GripWalkkompatibler<br />

Bindung<br />

Gewicht: 1490 g (bei 174 cm)<br />

Radius: 17,5 m<br />

Taillierung: 122,5-82-109<br />

PREIS (UVP): € 699,99<br />

www.atomic.com<br />

NORDICA DOBERMANN SPITFIRE<br />

RB FDT+XCELL 12 FDT<br />

für alle fortgeschrittenen bis sehr guten Skifahrer,<br />

die einen etwas vielseitigeren und fehlerverzeihenden<br />

Carving-Ski suchen<br />

die Race-Bridge-Sandwichkonstruktion bietet mit<br />

der Kombination aus Holz, Metall und Carbon-Verstärkungen<br />

ein stabiles, agiles Fahrgefühl<br />

Radius: 16 m (bei 174 cm)<br />

Taillierung: 126-76-106<br />

PREIS (UVP): € 799,99<br />

www.nordica.com<br />

VÖLKL DEACON 80<br />

in 3D.Ridge-Bauweise mit<br />

3D.Glass-Ummantelung und<br />

3-Radien-Konzept<br />

die neue LowRide-XL-Bindung mit<br />

GripWalk-Option ermöglicht einen<br />

noch tieferen Stand für ein direkteres<br />

Fahrgefühl und entsprechende<br />

Kraftübertragung<br />

Radius: 15,8 m (bei 172 cm)<br />

Taillierung: 128-80-111<br />

PREIS (UVP): € 750,–<br />

www.voelkl.com<br />

122 <strong>SPORTaktiv</strong>


FISCHER RC ONE 78 GT<br />

sportliche Performance<br />

für spielerische Einsätze<br />

toller Rebound und hohe Laufruhe<br />

Turn-Zone<br />

Free-Milled-Titanium<br />

Gewicht: 2050 g (bei 171cm)<br />

Radius: 16 m<br />

Taillierung: 123-78-110<br />

PREIS (UVP): € 499,95 (ohne Bindung)<br />

www.fischersports.com<br />

HEAD V-SHAPE V8<br />

Speed: mittel<br />

Zielgruppe: Fortgeschrittene<br />

spielt auf der präparierten Piste<br />

Stärken aus<br />

superleicht und dennoch stabil<br />

mit exzellenter Laufruhe<br />

bei schnellem Kantenwechsel<br />

enorm wendig<br />

Radius: 13,2 m (bei 170 cm)<br />

Taillierung: 130-75-112<br />

PREIS (UVP): € 800,–<br />

www.head.com<br />

AM BERG<br />

GEBOREN<br />

ALL-MOUNTAIN-SKI KÖNNEN BEIDES:<br />

PISTENCARVEN UND GELÄNDEFAHREN.<br />

BLOSSOM TAIL WIND<br />

100 % All-Mountain Feeling<br />

adaptiert nahezu jede Schnee-<br />

& Untergrundbeschaffenheit<br />

durch seinen extremen Sidecut<br />

maximaler Kurvenspaß<br />

„Big Camber-Front Rocker-<br />

Technology“<br />

Radius: 15,5 m (bei 172 cm)<br />

Taillierung: 124-74-104<br />

PREIS (UVP): € 942,–<br />

(inkl. Bindung)<br />

www.blossomski.com<br />

Fotos: Hersteller<br />

ROSSIGNOL EXPERIENCE 84<br />

überzeugt sowohl auf der Piste als<br />

auch abseits der Markierungen<br />

die im Rennsport erfolgreiche Konstruktion<br />

und die Air-Tip-VAS-Technologie<br />

reduzieren Vibrationen –<br />

dadurch besserer Schneekontakt<br />

und hervorragende Linienkontrolle<br />

Gewicht: 1650 g (bei 176 cm)<br />

Radius: 15 m<br />

Taillierung: 126-84-116<br />

PREIS (UVP): € 669,– (inkl. Bindung)<br />

www.rossignol.com<br />

K2 IKONIC 80 TI<br />

Hybritech-Sidewall-Konstruk-<br />

tion mit Exo-Konic-Holzkern<br />

Titanal-Begurtung und Carbon-<br />

Spyne-Verstärkung<br />

Speed Rocker<br />

für den sportlichen Skiläufer,<br />

der einen Ski für alle Schneebedingungen<br />

und Pistenverhältnisse<br />

sucht<br />

Radius: 15,7 m (bei 177 cm)<br />

Taillierung: 129-80-108<br />

PREIS (UVP): € 749,95<br />

www.k2skis.com<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

123


WIR LIEBEN|<br />

DEN WINTER!|<br />

DER „GIPFEL DER GAUDI“ IST EUER<br />

ERKLÄRTES ZIEL? DANN SEID IHR IN<br />

FLACHAU GOLDRICHTIG! IM FLACHAU TAL,<br />

IM ZENTRUM VON SKI AMADÉ, SORGEN<br />

GLEICH DREI SKIGEBIETE FÜR<br />

MAXIMALEN PISTENSPASS.<br />

Snow Space Salzburg“ steht für<br />

Skivergnügen pur: breite Pisten und<br />

Carvingabfahrten, modernste Liftanlagen,<br />

Funslopes und coole Hütten inklusive.Das<br />

Skiparadies Flachauwinkl-Zauchensee<br />

ist das höchstgelegene der drei<br />

Skigebiete im Flachautal und überzeugt<br />

ebenso mit bestens präparierten Pisten,<br />

fantastischen Powderhängen und unpräparierten<br />

Free riderouten. Hip und trendig<br />

präsentiert sich der Dritte im Bunde, der<br />

Shuttleberg Flachauwinkl-Kleinarl. Er<br />

gilt als Szenetreffpunkt und international<br />

bekannter Hotspot für Freestyle-Snowboar-<br />

Fotos: Flachau Tourismus<br />

124 <strong>SPORTaktiv</strong>


INFOS &<br />

BUCHUNGEN<br />

FLACHAU TOURISMUS<br />

T. +43 64 57/22 14<br />

info@flachau.com<br />

www.flachau.com<br />

der, Freerider und Freeskier. Legendär:<br />

die beiden Snowparks „Absolut Park“<br />

und „Burton – The Stash“.<br />

Abseits der Piste punktet Flachau mit<br />

seinem Funsport-Angebot: So etwa lädt<br />

die abends beleuchtete Alpen-Achterbahn<br />

„Lucky Flitzer“ auch im Winter zu einer<br />

rasanten Abfahrt ein oder es geht mit<br />

Fatbikes oder Segways auf Tour durch<br />

den Schnee. Die Erlebnistherme Amadé<br />

verspricht die wohlverdiente Entspannung<br />

am Ende eines sportlichen Tages.<br />

Flachau ist auch bekannt für sein<br />

legendäres Après-Ski, ebenso wie fürs<br />

reiche kulinarische Angebot: Frühaufsteher<br />

etwa freuen sich über ein ausgiebiges<br />

Pistenfrühstück nach den ersten Schwüngen<br />

im Schnee. Auf und neben den Pisten<br />

werden auf den Skihütten feine Köstlichkeiten<br />

serviert: von herzhaften Pongauer<br />

Traditionsgerichten bis hin zu leckeren<br />

Mehlspeisen.<br />

Der Veranstaltungskalender ist prall<br />

gefüllt: Zu den jährlichen Höhepunkten<br />

zählt der „AUDI FIS Skiweltcup Nachtslalom<br />

der Damen“ am 14. Jänner 2020<br />

sowie das „Spring Battle“, das diesen Winter<br />

von 14. bis 18. März 2020 stattfindet.<br />

ZAHLEN & FAKTEN<br />

SKI AMADÉ<br />

1 SKIPASS FÜR<br />

760 km Piste, 270 Lifte<br />

PREISE: Erw. € 56,–<br />

Jugend € 42,–<br />

Kinder € 28,–<br />

PACKAGE-TIPP<br />

SKI WEEK FLACHAU<br />

7 Übernachtungen<br />

inkl. 6-Tages-Skipass<br />

ab € 524,–<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

125


URIG<br />

LUXUS<br />

MEETS<br />

DER SPAGAT IN DER<br />

HOTELLERIE IST NICHT<br />

EINFACH: DIE BETRIEBE<br />

SOLLEN GÄSTEN<br />

MONDÄNEN LUXUS DER<br />

GROSSEN WEITEN WELT<br />

BIETEN, ANDERERSEITS<br />

DAS HERZLICHE DU UND<br />

URIG-FAMILIÄRES<br />

WOHLFÜHL-AMBIENTE<br />

BIETEN. WIE GEHT DAS?<br />

VON KLAUS MOLIDOR UND<br />

CHRISTOPH HEIGL<br />

Ob sich Opa Johann am 4. Juli<br />

1966 schon einen virtuellen<br />

360-Grad-Rundgang via Website<br />

vorstellen konnte? Wohl nicht. 53 Jahre<br />

später ist das möglich, die Homepage<br />

des Hotels Alpenhof in Filzmoos (S)<br />

spielt alle Stückerln und präsentiert das<br />

Angebot interessierten Gästen vorab im<br />

Netz. Dazu Buchungsmöglichkeiten,<br />

Ausflugstipps, Familienhistorie.<br />

Johann Walchhofer und seine Frau<br />

Agnes starteten 1966 am bestehenden<br />

Bauernhof als Pension mit einem Neubau<br />

und mit 55 Betten. Das Ambiente<br />

wird wohl sehr familiär gewesen sein,<br />

denn als Anekdote wird überliefert, dass<br />

bei besonders guter Buchungslage schon<br />

einmal die privaten Schlafräume der Familie<br />

für Gäste zur Verfügung gestellt<br />

wurden. „Das wird’s wohl heute so nicht<br />

mehr spielen“, lacht Markus Walchhofer.<br />

Nach Johann Walchhofer führt den<br />

Familienbetrieb jetzt Michael Walchhofer,<br />

sein Sohn. Markus (25) ist bereits<br />

die dritte Generation, er darf nach touristischer<br />

Ausbildung als „Juniorchef“<br />

bei seinen Eltern Erfahrung sammeln.<br />

Auf die Familie ist man stolz, das spürt<br />

man.<br />

Dieses familiäre Ambiente erhält man<br />

sich. „Das Du ist uns bei den Gästen<br />

sehr wichtig“, erzählt Markus, „und bei<br />

Fotos: Tauern Spa Kaprun, Walchhofers Alpenhof<br />

126 <strong>SPORTaktiv</strong>


Der Gast ist König. Im<br />

Alpenhof in Filzmoos<br />

(oben) und im Tauern<br />

Spa Kaprun (links).<br />

vielen läuft auch alles nur über Vornamen.<br />

Das schätzen die meisten sehr im<br />

Urlaub.“ Weil man Skiguidings und<br />

Wanderungen in kleinen Gruppen anbietet,<br />

hat man schnell einen lockeren<br />

Umgang mit den Gästen. Karin, wie war<br />

das Radfahren? Robert, was macht dein<br />

Knie? Haben die Kleinen gut geschlafen?<br />

Das lieben viele am Urlaub in Österreich,<br />

vor allem die Gäste aus<br />

Deutschland. „Und bei den Stammgästen<br />

entstehen echte Freundschaften.“<br />

Merkt man, dass ein Gast von sich aus<br />

ein wenig Distanz haben will, spart man<br />

sich das Du und bleibt beim freundlichen<br />

Sie. „Mit etwas Fingerspitzengefühl<br />

geht das“, erzählt der Juniorchef. Bei<br />

voller Bettenbelegung alle 100 Gäste<br />

beim Vornamen zu kennen, geht sich<br />

aber nicht mehr aus.<br />

Nähe und Herzlichkeit allein reichen<br />

heutzutage aber ohnehin nicht mehr.<br />

„Schritt für Schritt sind wir gewachsen,<br />

hatten etwa alle drei Jahre eine Baustelle,<br />

um den steigenden Ansprüchen der<br />

Gäste gerecht zu werden“, erzählt<br />

Walchhofer junior. Der Alpenhof ist<br />

zum schmucken Vier-Sterne-Hotel erblüht.<br />

Saunalandschaft und Hallenbad<br />

gehören zum Standard. „Das erwarten<br />

die Gäste einfach“, so Markus Walchhofer.<br />

Womit der Alpenhof zusätzlich<br />

punktet, ist das beheizte Außenbecken.<br />

„Sport und Wellness für den gemütlichen<br />

Sportler, das ist unser Angebot“,<br />

erzählt Markus. So gelingt der Spagat<br />

zwischen Familienbetrieb und Vier-Sterne-Luxus.<br />

„Ich kenne Häuser mit 200,<br />

300 Betten, da wird es schon schwieriger,<br />

jeden persönlich zu betreuen.“<br />

Große Vielfalt<br />

Wie schaut das in den noch größeren<br />

Betrieben aus? Im Tauern Spa Kaprun<br />

(320 Betten) gibt es eine eigene „Expeditionsleiterin“,<br />

die sich sieben Tage die<br />

Woche um die Gäste kümmert, Skipässe<br />

bucht, Ausflüge organisiert. Freitagabends<br />

begrüßt Geschäftsführer Karl<br />

Berghammer bei einem Aperitif die Gäste,<br />

gibt Ausflugstipps, beantwortet Fragen<br />

und erzählt über das Haus. Wellness<br />

steht im Haus zwischen Zeller See und<br />

Kitzsteinhorn im Mittelpunkt. „Die<br />

Gäste schätzen die entspannte Atmosphäre,<br />

die Vielfalt der Becken und Saunen<br />

und dass sie keine Scheu zu haben<br />

brauchen, auch einmal im Bademantel<br />

von A nach B zu gehen“, sagt Berghammer.<br />

„Bei der Ankunft erhalten sie eine<br />

Aufmerksamkeit des Gastgebers, beim<br />

Check-out ein Mitbringsel für zu Hause.“<br />

Zum Schluss ein Schmankerl aus dem<br />

österreichischen Wintertourismus, wie<br />

es ihn in uriger Herzlichkeit trotz der<br />

digitalen Welt auch <strong>2019</strong>/20 noch gibt:<br />

Silvester, man bucht in einer großen<br />

Tourismusregion ein kleines Zimmer,<br />

quasi Urlaub am Bauernhof. Der Betrieb<br />

hat keine Homepage, keine<br />

E-Mail, die Vermieterin kein Handy.<br />

Also wird noch klassisch am Festnetz<br />

angerufen, das gibt es. Die sympathische<br />

Dame nimmt die Buchung freundlich<br />

an. Wie man das schriftlich noch fixieren<br />

könne, fragt der Kunde. Sagt die<br />

Vermieterin: „Sind’s bitte so liab und<br />

schreiben Sie mir eine Postkarte.“<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

127


1 + 3 = ∞<br />

DIE NEUE FORMEL<br />

FÜR PREMIUM<br />

Ein Ticket und drei Regionen<br />

ergeben unendliches Skivergnügen.<br />

Im Home of Lässig rund um Saalbach<br />

warten diesen Winter noch mehr<br />

Angebote, Komfort, noch mehr<br />

Events – und Lamas!<br />

Einen neuen Schlüssel bekommen Skifahrer<br />

feierlich überreicht, die heuer im<br />

Winter den Skicircus Saalbach Hinterglemm<br />

Leogang Fieberbrunn besuchen. Keinen<br />

Zimmerschlüssel und keinen Hotelschlüssel,<br />

sondern einen Schlüssel zu drei Premiumskigebieten<br />

in Salzburg bzw. Tirol. Mit Beginn<br />

der Wintersaison wird die Ski ALPIN CARD<br />

Realität und damit die neue Premiumformel<br />

1+3=∞. Soll für Nichtmathematiker heißen:<br />

Ein Lifticket und drei Regionen ergeben<br />

unendliches Skivergnügen. Der neue Ticketverbund<br />

verbindet nämlich den Skicircus Saalbach<br />

Hinterglemm Leogang Fieberbrunn mit der<br />

Schmittenhöhe in Zell am See und dem Gletscherskigebiet<br />

Kitzsteinhorn Kaprun. Ab sofort<br />

sind sämtliche Tickets in allen drei Gebieten<br />

gültig – von der Skitages- und Mehrtageskarte<br />

bis hin zur Saison- und Ganzjahreskarte. Das<br />

lässt Skifreaks jubeln, denn damit erweitert sich<br />

das ohnehin schon große Angebot auf gewaltige<br />

408 Pistenkilometer und 121 Anlagen.<br />

Eine Kunst auf zwei Brettern<br />

Das Besondere rückt noch mehr in den Fokus:<br />

die Vielfalt auf- und abseits der Pisten. Tagsüber<br />

zieht man seine Schwünge auf den Bergen<br />

oder sucht im Backcountry nach unverspurten<br />

Freeridehängen. Snowparks für alle Könnerstufen,<br />

Funslopes und Snow-Trails erstrecken sich<br />

über das gesamte Gebiet. Wer noch wenig oder<br />

keine Erfahrung auf den Brettern gesammelt<br />

hat, wird durch eine der zahlreichen Skischulen<br />

an die Kunst des Skifahrens herangeführt. Der<br />

Rest geht wie von selbst ...<br />

Fotos: Saalbach.com/Mirja Geh, Stefan Voitl<br />

128 <strong>SPORTaktiv</strong>


SKICIRCUS<br />

SAALBACH HINTERGLEMM<br />

LEOGANG FIEBERBRUNN<br />

saalbach.com<br />

skickircus@saalbach.com<br />

EVENTS IM WINTER 19/20<br />

DEZEMBER<br />

6. bis 8.Dez.: BERGFESTival Opening<br />

in Saalbach Hinterglemm<br />

12. bis 15. Dez.: Rave on Snow in<br />

Saalbach Hinterglemm<br />

12. Dez.: TONspur trifft SCHIspur –<br />

FEDERSPIEL in Leogang<br />

15. Dez.: Fliegender Adventmarkt in<br />

Saalbach Hinterglemm<br />

22. Dez. Knappenadvent in Leogang<br />

30. Dez.: Große Vorsilvester-Party in<br />

Fieberbrunn<br />

JÄNNER<br />

17. Jän.: Mountain Attack in<br />

Saalbach Hinterglemm<br />

17. bis 19. Jän.: 3 Tage Jazz in<br />

Saalfelden Leogang<br />

24. Jän.: Nostalgie-Ski-Weltmeisterschaft<br />

in Leogang<br />

Home of Lässig. Alpines Carven, Powdern im Tiefschnee oder Skitouren,<br />

Saalbach und Umgebung lassen Jung und Alt so richtig strahlen.<br />

Natürlich muss man nicht Ski<br />

fahren, um den Winter zu genießen.<br />

Nichtskifahrer verbringen<br />

den Tag auf Schneeschuhen,<br />

erkunden die Winterwanderwege<br />

oder spazieren in Fieberbrunn<br />

mit Lamas durch die verschneiten<br />

Wälder. Ja, richtig gelesen: Die<br />

Lamas lassen sich führen (für<br />

Kinder ab 10 Jahren) und gehen<br />

mit Gästen auf große Tour. Wer’s<br />

lieber kuschelig will, gleitet eingehüllt<br />

in warme Decken auf Pferdeschlitten<br />

durch den Talschluss<br />

des Glemmtals. Wer Action sucht,<br />

findet diese beim Flying Fox XXL<br />

in Leogang, bei Timoks Alpine<br />

Coaster oder beim Rodeln. Und<br />

die besten Eventtipps rund um<br />

Advent, Vorsilvester, Jazz, Freeride-Contests<br />

und Co. finden Sie<br />

rechts in der Infobox.<br />

FEBRUAR<br />

15. bis 16. Feb.: Skimarathon<br />

Saalfelden<br />

9. und 23. Feb.: Nordic Park<br />

Experience in Saalfelden<br />

8. bis 15. Feb.: Dänische Freeride-<br />

Meisterschaften in Fieberbrunn<br />

MÄRZ<br />

7. bis 13. März: Freeride World Tour<br />

in Fieberbrunn<br />

13. bis 15. März: ALPIN-Tiefschneetage<br />

– das Testival für Freerider in<br />

Fieberbrunn<br />

14. und 15. März: Freeride Testival in<br />

Saalbach Hinterglemm<br />

20. März bis 5. April: White Pearl<br />

Mountain Days<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

129


HERZHAFT DIE<br />

SCHÖNSTEN<br />

TAGE ERLEBEN<br />

St. Johann in Salzburg gilt als<br />

Homebase für Genießer aus aller<br />

Welt. Und das hat gute Gründe.<br />

Wer den stressigen Alltag hinter sich<br />

lassen und einfach eine schöne Zeit<br />

mit Freunden oder der Familie<br />

erleben will, der ist hier richtig: In St. Johann<br />

in Salzburg, das rund 60 Kilometer südlich der<br />

Landeshauptstadt liegt.<br />

Im Winter stehen dafür im Skigebiet Snow<br />

Space Salzburg, das direkt im St. Johanner<br />

Alpendorf startet, rund 120 Kilometer perfekt<br />

präparierte Pisten zur Verfügung. Im<br />

Alpendorf heißt es, direkt vorm Hotel die Ski<br />

anschnallen. Bus und Wartezeiten? Braucht<br />

man nicht. Nostalgische Gefühle kommen am<br />

Hahnbaum-Lift direkt im Stadtzentrum von<br />

St. Johann auf. Hier kann man es noch erleben<br />

– das „Skifahren, wie es früher war“. Für Kids<br />

und Skieinsteiger ist der St. Johanner Hausberg<br />

eine absolute Geheimadresse, da hier die ersten<br />

Schwünge beim Tellerlift komplett kostenlos in<br />

den Schnee gezogen werden können.<br />

Skigenuss zur Morgenstund<br />

Ein exklusiver Tipp ist der Skigenuss zur frühen<br />

Morgendstunde mit leeren Pisten und Sonnenaufgang<br />

am Berg. An ausgewählten Schönwettertagen<br />

dürfen Gäste, die sich für das „Early<br />

Bird“-Package anmelden, ab 7.30 Uhr mit<br />

Guides auf die frisch präparierten Pisten. Nach<br />

einigen Abfahrten in Kleingruppen bietet das<br />

gemütliche Hüttenfrühstück den Abschluss dieses<br />

besonderen Erlebnisses, das auf 30 Personen<br />

je Termin beschränkt ist.<br />

Was wäre generell ein Skitag ohne den perfekten<br />

Einkehrschwung? Eine Vielzahl an Hütten<br />

laden herzlich dazu ein, sich in gemütlicher<br />

Atmosphäre aufzuwärmen und bei einer Tasse<br />

Glühwein mit den Lieblingsmenschen über gemeinsam<br />

erlebte Anekdoten herzhaft zu lachen.<br />

St. Johann ist aber nicht nur für den perfekten<br />

Pistenschwung bekannt. Wer dem regen<br />

Fotos: Tourismusverband St. Johann in Salzburg<br />

130 <strong>SPORTaktiv</strong>


INFOS &<br />

BUCHUNGEN<br />

TOURISMUSVERBAND<br />

ST. JOHANN IN SALZBURG<br />

info@josalzburg.com<br />

www.josalzburg.com<br />

ZAHLEN & FAKTEN<br />

LIFTE: 11 16 18<br />

PISTEN: 120 km • 30 • 81 • 4<br />

5 km Skirouten<br />

PREISE: Erw. € 56,–<br />

Jugend € 42,–<br />

Kinder € 28,–<br />

EVENT-TIPP<br />

DJ ÖTZI GIPFELTOUR<br />

Am 16. Februar ab 15 Uhr wird<br />

die Oberforsthof-Alm wieder zum<br />

Schauplatz der DJ-Ötzi Gipfeltour.<br />

Gemütlichkeit und Genuss stehen in St. Johann in<br />

Salzburg im Mittelpunkt. Die Beschaulichkeit macht<br />

nur kurz Pause, wenn DJ Ötzi auf der Oberforsthof-Alm<br />

(Bild rechts oben) einmal jährlich aufspielt.<br />

Wintertreiben entkommen will, sollte sich<br />

Ski und Felle anschnallen und eine erholsame<br />

Skitour starten – eine Wohltat für Körper und<br />

Geist gleichermaßen. Eine romantische Pferdekutschenfahrt<br />

bringt die schönsten Seiten einer<br />

verschneiten Winterlandschaft zum Vorschein,<br />

während eine rasante Rodelpartie, ob tagsüber<br />

oder abends, ein garantiertes gemeinschaftliches<br />

Spaß-Highlight ist.<br />

Die Kleinstadt bietet neben zahlreichen Freizeitmöglichkeiten<br />

auch urbanes Flair. Neben<br />

einer hochklassigen Hotellerie finden sich hier<br />

unzählige Shoppingmöglichkeiten. Egal, ob<br />

man auf der Suche nach einem traditionellen<br />

Dirndl, der perfekten Sportausrüstung oder<br />

der neuesten Kollektion angesagter Designer<br />

ist. In St. Johann in Salzburg wird man fündig<br />

und erlebt einen gemütlichen Shopping-Tag<br />

vom Feinsten. Der Tipp nach dem Einkaufen:<br />

Gönn’ dir eine Tasse Kaffee mit einem herzhaften<br />

Stück Sachertorte. Dafür ist der Urlaub<br />

schließlich da: für grenzenloses Genießen!<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

131


SLALOM<br />

FÜR<br />

GOURMETS<br />

GUT ESSEN BEIM<br />

SKIFAHREN? ODER<br />

SKI FAHREN DES<br />

GOURMET-GENUSSES<br />

WEGEN? SO ODER SO – DIE<br />

FEINSCHMECKER AUF<br />

DEN PISTEN WERDEN MEHR.<br />

HÜTTEN MIT GOURMET-<br />

ANSPRUCH AUCH.<br />

VON OLIVER PICHLER<br />

Fotos: Beckna Fotos, Gregor Hartl, Stefan Kürzi, Gert Perauer, www.guenterstandl.de, Obertauern, Claudio Beltrame<br />

132 <strong>SPORTaktiv</strong>


ZWISCHENSTOPP<br />

BEIM 4-HAUBEN-TV-KOCH<br />

SKI-RESTAURANT IM HOTEL<br />

LAMARK, HOCHFÜGEN<br />

4-Hauben-Koch Alexander Fankhauser zählt<br />

seit vielen Jahren zur heimischen Kochelite.<br />

Bekannt ist er als Alex der launigen<br />

ORF-Kochshow Andi & Alex. Im<br />

wirklichen Leben zeichnet er für alles<br />

Kulinarische im familieneigenen<br />

Hotel Lamark verantwortlich.<br />

Das 4-Sterne-Hotel direkt an der Piste im<br />

Skigebiet Hochfügen (Zillertal) ist dank seiner<br />

herausragend guten, regional-bodenständigen<br />

Mittagsküche und der genialen<br />

Sonnenterrasse der kulinarische<br />

Ski-Geheimtipp schlechthin.<br />

www.lamark.at<br />

www.hochfuegenski.com<br />

ZILLERTALER GOURMETHÜTTEN-MEKKA<br />

KRISTALLHÜTTE, WEDELHÜTTE & ALBERGO,<br />

HOCHZILLERTAL<br />

Mit der Kristallhütte (seit 2004), der Wedelhütte (seit<br />

2009) und dem Albergo (seit 2018) entstehen im Skigebiet<br />

Hochzillertal seit Jahren immer wieder neue Ski-Einkehr-Fixpunkte.<br />

Hochwertige, teils regionale, teils italienische<br />

und teils internationale Gerichte werden in edlem<br />

Ambiente serviert. Für „Otto-Normalskifahrer“ gibt es<br />

ebenso Leckerbissen wie für Gourmets auf Skiern, die<br />

kulinarisch aus dem Vollen schöpfen wollen.<br />

www.kristallhuette.at | www.wedelhuette.at<br />

www.albergo.at | www.hochzillertal.com<br />

Allerwelts-Selbstbedienung und<br />

Massenabfertigung mit Würstel,<br />

Pommes, Germknödel & Co.<br />

einerseits. Exklusive, vielstündige Mittags-Gourmet-Reigen<br />

in Luxushütten für<br />

wenige handverlesene Gäste andererseits.<br />

Zwischen diesen beiden Extremen entwickeln<br />

sich in Österreichs Skigebieten<br />

immer mehr Hütten, die vielversprechende<br />

Qualität bieten. Die kulinarische<br />

Versorgung in den Skigebieten zwischen<br />

Arlberg und Semmering erfährt aktuell<br />

einen starken Wandel. „Auf breiter Basis<br />

ist seit Jahren der immer größer werdende<br />

Wunsch nach Qualität und Genuss<br />

beim Mittagessen an der Piste zu erkennen.<br />

Dabei werden Regionalität und<br />

Nachhaltigkeit immer wichtiger“, betont<br />

Oliver Kern vom weltweit größten Testportal<br />

von Skigebieten, „skiresort.de“.<br />

„Erstklassige, frische, heimische Produkte<br />

werden in unserer Hotel-Gourmetküche,<br />

unter meiner Führung, ohne viel Chichi,<br />

verarbeitet“, beschreibt Haubenkoch<br />

Alexander Fankhauser, was Skifahrer<br />

erwartet, die zu Mittag in seinem Hotel<br />

Lamark in Hochfügen einkehren. „Wir<br />

arbeiten mit einer eher klein gehaltenen<br />

Mittagskarte und bieten solide, frisch zubereitete,<br />

regionale Speisen, kombiniert<br />

mit mehreren Tagesgerichten, die es auch<br />

als 3-gängige Menüs gibt“, erklärt der<br />

Tiroler.<br />

Extrem luxuriöse Gourmetangebote<br />

dürften, glaubt man Experten wie Spitzenkoch<br />

Fankhauser oder Skigebietstester<br />

Kern, eine Randerscheinung für wenige<br />

Ski fahrende Genussfreaks mit dicker<br />

Brieftasche bleiben. „Überdrüber-Kulinarikangebote<br />

sprechen eine ganz kleine<br />

Gruppe von Gourmets an“, weiß Kern.<br />

Gleichzeitig zeugen sie davon, dass das<br />

kulinarische Angebot im jeweiligen<br />

Skigebiet überdurchschnittliche Aufmerksamkeit<br />

genießt. Ein besonders<br />

eindrucksvolles Beispiel ist das Skigebiet<br />

Hochzillertal. Gleich drei Hütten (Kristallhütte,<br />

Wedelhütte, Albergo) stechen<br />

hier hervor. Und insgesamt zeigt sich:<br />

Hütten, in denen Wert auf Qualität gelegt<br />

wird, werden immer mehr, während<br />

altgediente Selbstbedienungsrestaurants<br />

langsam verschwinden.<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

133


HIGH-END-SKIHÜTTE<br />

AUF DER IDALP<br />

RESTAURANT ALPENHAUS, ISCHGL<br />

Ein „Gourmetzentrum“, in dem gut 400 Gäste<br />

Platz finden, das soll das Alpenhaus auf der<br />

Idalp oberhalb von Ischgl sein. Modern-alpin<br />

die Architektur – Kuhfelle, Glas und Holz. Im<br />

Zusammenspiel mit dem hochalpinen Panorama<br />

ringsum entsteht eine stilvoll-gemütliche<br />

Atmosphäre. Das kulinarische Angebot ist<br />

vielversprechend und reicht vom Jagatee über<br />

frisch am Holzkohlengrill zubereitete Köstlichkeiten<br />

bis zum traditionellen Kaiserschmarrn.<br />

Wer höhere Gourmetansprüche hat, steuert die<br />

VIP-Lounge im ersten Stock an.<br />

www.ischgl.com<br />

GOURMET-EINKEHR<br />

MIT GLOCKNERBLICK<br />

ADLER LOUNGE & GRADONNA, KALS<br />

Zwei besondere Adressen warten im Großglockner -<br />

Resort Kals-Matrei auf hungrige Skifahrer, die sich<br />

nicht mit üblicher Hütten-Kulinarik zufriedengeben:<br />

Die Adler Lounge ist ein stylishes Bergrestaurant auf<br />

2403 m Höhe. Dank riesiger Fenster kann der sensationelle<br />

Blick auf den Großglockner und 60 weitere<br />

Dreitausender hier auch von drinnen genossen werden.<br />

Ein Insidertipp ist das Gourmetrestaurant (1<br />

Haube) des direkt an der Piste gelegenen Gradonna<br />

Mountain Resort.<br />

www.adlerlounge.at | www.gradonna.at |<br />

www.gg-resort.at<br />

URIGER ITALO-LUXUS-GOURMET-TREFF<br />

BERGGASTHOF SONNBÜHEL, KITZBÜHEL<br />

Man nehme: ein urig-edles Knusperhäuschen oben am<br />

Hahnenkamm. Einen Kitzbühler Luxus-Hotelier mit<br />

besonderen Ansprüchen. Und einen italienischen Spitzengastronomen,<br />

der es versteht, mediterrane und alpine italienische<br />

Gourmetküche in einer Skihütte auf 1648 m Höhe<br />

zu zelebrieren. Fertig ist das Konzept, das im Berggasthof<br />

Sonnbühel die ganze Skisaison über genossen werden<br />

kann. Vorausgesetzt man hat einen Tisch reserviert. Und<br />

man will sich die herausragend gute Küche leisten.<br />

www.sonnbuehel.at | www.kitzski.at<br />

HUWIS DRITTER STREICH<br />

HENDL FISCHEREI AM ASITZ, LEOGANG<br />

Huwi Oberlader ist verantwortlich für drei Top-Adressen in<br />

Leogang: das Chaletdorf Priesteregg, das Hotel Mama Thresl und<br />

die „Hendl Fischerei“, eine stylishe Skihütte oben am Asitz. Besonders<br />

prächtig: der Ausblick auf die Leoganger Steinberge. Innen wie<br />

außen ist diese „Hütte“ gelungenschräg. Zum Ambiente passend<br />

gibt es Ibiza-DJ-Musik. Die Grill-Hendln sind top, die Ripperln<br />

würzig und der Steckerlfisch köstlich. Wer aufzeigen will, kann Kaviar<br />

und Champagner ordern.<br />

www.mama-thresl.com/hendl-fischerei | www.saalbach.com<br />

134 <strong>SPORTaktiv</strong>


EINKEHR BEIM HAUBENKOCH<br />

FRANZ FUIKOS TREFF 2000, OBERTAUERN<br />

Wer die Welt österreichischer Spitzenköche während<br />

der letzten Jahrzehnte verfolgt hat, dem ist Haubenkoch<br />

Franz Fuiko immer wieder aufgefallen. Zuletzt<br />

war er Küchenchef des Didi-Mateschitz-Projekts<br />

„Carpe Diem Finest Fingerfood“. Weniger bekannt<br />

ist, dass er seit vielen Jahren in Obertauern seine eigene<br />

Skihütte betreibt. Der Treff 2000 bei der Bergstation<br />

der Grünwaldkopfbahn ist, was Qualität, Preis-/<br />

Leistungs-Verhältnis und Panoramablick betrifft, die<br />

erste Adresse in Obertauern.<br />

www.treff-2000.at | www.ski-obertauern.at<br />

BERGDORF ALS<br />

SKI-GENUSS-HOTSPOT<br />

„DA JURE“ AM MONTE LUSSARI, TARVISIO<br />

„Rifugio Locanda Al Convento“, so heißt dieser<br />

Treffpunkt regionaler Küche mit vollem Namen.<br />

Bekannt allerdings ist er als „Da Jure“. Denn Wirt<br />

Jure Preschern ist die Genussinstitution am Wallfahrtsberg<br />

(1788 m), der auch Skigebiet ist. Serviert<br />

werden typische friulanische, aber auch slowenische<br />

und österreichische Gerichte. Mit Blick auf<br />

die höchsten Gipfel der Julischen Alpen inklusive<br />

Montasio (2754 m) schmecken Polenta, Gnocchi,<br />

Ravioli, Tiramisu & Co herausragend.<br />

www.rifugioalconvento.it | www.promotur.org


TRAUMPISTEN<br />

UND ENDLOS-<br />

RODELSPASS<br />

Die Wildkogel-Arena Neukirchen<br />

– Bramberg liegt zwischen<br />

Hohen Tauern und Kitzbüheler<br />

Alpen und ist ein Ski-Geheimtipp:<br />

mit 75 Kilometern<br />

Traumpisten, 85 Prozent davon<br />

blau oder rot. Damit lockt die<br />

Wildkogel-Arena Anfänger und<br />

Wiedereinsteiger auf die Piste.<br />

Die restlichen 15 Prozent sind<br />

„schwarze“ Herausforderungen<br />

für Könner. Für Abwechslung<br />

sorgen bei großen und kleinen<br />

Pistenflitzern die Funslope und<br />

der Familypark.<br />

Vom Wildkogel herunter führt<br />

außerdem die längste beleuchtete<br />

Rodelbahn der Welt ins Tal.<br />

Sie ist 14 Kilometer lang und<br />

überwindet 1300 Höhenmeter.<br />

Damit prägt die Rodelbahn<br />

nicht nur das abendliche Bild<br />

der gesamten Region, sondern<br />

sorgt für eine echte Herausforderung<br />

auf Kufen.<br />

www.wildkogel-arena.at<br />

Fotos: Wildkogel-Arena Neukirchen – Bramberg<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

137


INFOS & BUCHUNGEN<br />

SCHMITTENHÖHEBAHN AG<br />

schmitten@schmitten.at<br />

www.schmitten.at<br />

SKIVERGNÜGEN IN<br />

NEUER DIMENSION<br />

DAS PANORAMA- & FAMILIEN-<br />

SKIGEBIET SCHMITTENHÖHE<br />

ERWEITERT SEINE GESCHICHTE<br />

UM EIN NEUES KAPITEL: MIT<br />

DEM ZELLAMSEE XPRESS VOM<br />

GLEMMTAL AUS UND DER<br />

NEUEN „SKI ALPIN CARD“.<br />

ZAHLEN & FAKTEN<br />

LIFTE: 9 10 9<br />

PISTEN: 77 km • 30 • 28 • 19<br />

PREISE: Erw. € 56,50<br />

Jugend € 42,–; Kinder € 28,–<br />

NEU <strong>2019</strong>/20:<br />

DIE SKI ALPIN CARD<br />

408 Pistenkilometer erwarten<br />

Wintersportler mit dem Verbundticket<br />

Ski ALPIN CARD.<br />

Damit gibt es nun Zugang zu<br />

drei Premium-Skigebieten: dem<br />

Skicircus Saalbach Hinterglemm<br />

Leogang Fieberbrunn, der<br />

Schmittenhöhe in Zell am See<br />

und dem Kitzsteinhorn Kaprun.<br />

www.alpincard.at<br />

Ab 7. Dezember <strong>2019</strong> bringt der<br />

zellamseeXpress, eine Zehner-Einseilumlaufbahn<br />

der neuesten Generation,<br />

Wintersportler nun auch vom<br />

Glemmtal auf die Schmittenhöhe. Ein<br />

Highlight sind die Jukeboxx-Gondeln,<br />

die eine unterhaltsame Bergfahrt mit<br />

musikalischer Begleitung garantieren.<br />

Auf der Schmittenhöhe angekommen,<br />

eröffnet sich ein traumhaftes Panorama<br />

mit Blick auf über 30 Dreitausender<br />

und den Zeller See.<br />

77 perfekt präparierte Pistenkilometer,<br />

zahlreiche Themenpisten, fünf lange Talabfahrten<br />

sowie 28 Seilbahnanlagen und<br />

Lifte machen die Schmittenhöhe zum<br />

Winterparadies für die ganze Familie.<br />

Während die Kleinsten in Schmidolins<br />

Drachenpark und auf der Kidsslope<br />

Spaß haben, kommen Adrenalin-Junkies<br />

auf der Funslope XXL und im<br />

Snowpark auf ihre Kosten. Weltcupluft<br />

schnuppern kann man auf Österreichs<br />

einzigem „Audi Ski Run“ und „Schwarzfahrer“<br />

toben sich am besten auf der<br />

Trass-Abfahrt mit 70 Prozent Gefälle<br />

und 1000 Höhenmetern aus. Neben<br />

den zahlreichen Highlights auf der<br />

Piste, bieten Angebote von frühmorgens<br />

(Ski’n’Brunch) bis spätabends (Nightslope)<br />

die perfekte Ergänzung für alle<br />

motivierten Wintersportler, die nicht<br />

genug vom Schnee bekommen können.<br />

Für den Genuss beim Einkehrschwung<br />

sorgen zahlreiche Hütten und<br />

Bergrestaurants: Das breite Gastronomie-Angebot<br />

lässt von modernschick bis<br />

urigtraditionell keine Wünsche offen.<br />

Fotos: Schmittenhöhebahn AG<br />

138 <strong>SPORTaktiv</strong>


VOLLE FUNKTION,<br />

COOLER STYLE<br />

Mit der TUCANNO- MAN-Jacke<br />

unterstützt ZIENER ambitionierte<br />

Skifahrer. Sie ist mit einer<br />

atmungsaktiven, wasser- und<br />

winddichten Dermizax ® -Membran<br />

ausgestattet. Die synthetische<br />

Daune isoliert und sorgt für einen<br />

überragenden Tragekomfort.<br />

Modisches Schmankerl ist die<br />

neuartige, von innen geklebte<br />

Steppung.<br />

www.ziener.com<br />

WINTER<br />

NEWS<br />

PISTENPORSCHE<br />

TOPHELM FÜR<br />

SCHNELLE KIDS<br />

Der DAINESE D-Race ist für<br />

Champions von morgen gemacht.<br />

FIS-RH-2013-Zertifizierung und<br />

Top-Tragekomfort machen den<br />

Helm zum idealen Begleiter der<br />

Nachwuchsathleten. Durch seine<br />

Kinnschutzhalterung passt er für<br />

High-Speed- und Slalom-Rennen.<br />

www.dainese.com<br />

ELAN und PORSCHE DESIGN haben gemeinsam<br />

den „Porsche Design Elan Amphibio“ entwickelt.<br />

Der Ski ist handgefertigt „in the alps“, baut auf<br />

der neuesten Elan-Amphibio-Technologie auf, und<br />

verspricht Porsche-Performance auf der Piste.<br />

www.elanskis.com<br />

Fotos: Hersteller<br />

FEEL FREE!<br />

Mit dem HEAD Kore 93 gelingt der Einstieg<br />

in die Welt der Freeride-Abenteuer. Der<br />

Ski fährt sich spielerisch auf und abseits<br />

der Pisten. Dank seines leichten Gewichts<br />

macht er auch bei Skitouren richtig Freude.<br />

www.head.com<br />

SAMTWEICH<br />

Das „ICEBREAKER 200 Oasis<br />

Long Sleeve Crewe“ verbindet<br />

technische Funktionen mit einer<br />

figurschmeichelnden Silhouette und<br />

dem weichen Tragekomfort von 100<br />

Prozent Merinowolle. Das Jersey<br />

überzeugt im Alltag und im Sport.<br />

www.icebreaker.com<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

139


EIN WINTER FÜR DAS<br />

HERZ UND DIE SEELE<br />

GENUSS TRIFFT GEMÜTLICHKEIT –<br />

IM ****SUPERIOR-HOTEL EBNER’S<br />

WALDHOF AM SEE.<br />

INFOS & BUCHUNGEN<br />

****Superior Hotel Ebner’s Waldhof am See<br />

A-5330 Fuschl am See<br />

T. +43 (0) 62 26/82 64<br />

E-Mail: info@ebners-waldhof.at<br />

www.ebners-waldhof.at<br />

Um den Winter in Fuschl am See<br />

so richtig auskosten zu können,<br />

braucht es ein paar kleine Hilfsmittel.<br />

Festes Schuhwerk sorgt dafür, dass<br />

man während des Spaziergangs durch die<br />

verschneite Winterlandschaft keine kalten<br />

Füße bekommt. Getreu dem Motto:<br />

„Auch der Winter ist im Salzkammergut<br />

wanderbar“, kann man sich dafür auch<br />

Schneeschuhe unter die Füße schnallen.<br />

Langlaufski tragen Gäste des „Cross<br />

Country Ski Holidays Hotels“ durch<br />

das weitläufige Loipennetz, begeisterte<br />

Skifahrer machen sich auf in Richtung<br />

Postalm. Beim Snowbiken oder Snowtubing<br />

auf der Waldhof-Alm werden alle<br />

fündig, die auf Suche nach Action sind.<br />

Waldhof, Winter, Wellnessen<br />

Zum Urlaub während der kalten Jahreszeit<br />

gehört auch die Entspannung.<br />

Und die äußert sich in Ebner’s Waldhof<br />

am See auf viele Arten. Zum Beispiel<br />

in Form einer Massage, während eines<br />

wohltuenden Saunagangs oder bei ein<br />

paar ruhigen Zügen durch den großzügigen<br />

Pool. Im 4000 m2 großen Waldhof-Spa<br />

und Wellness-Paradies findet<br />

jeder Gast das, was er oder sie zum Ruhefinden<br />

und Zehenwärmen nach einem<br />

Tag an der frischen Luft braucht. Richtig<br />

warm ums Herz wird einem aber spätestens<br />

beim Abendessen: Das erfahrene<br />

Küchenteam des Hotels zaubert Tag für<br />

Tag köstliche Menüs in allen möglichen<br />

Spielarten auf den Tisch.<br />

Fotos: Ebner‘s Waldhof am See<br />

140 <strong>SPORTaktiv</strong>


THE HEAT IS ON<br />

Von THERMI-IC kommt die<br />

Heated Vest, eine ärmellose<br />

Heizdaunenweste, die ideal<br />

für Außenaktivitäten bei<br />

frostigen Bedinungen ist. Sie<br />

ist klein packbar, kompatibel<br />

mit jeder Powerbank und wird<br />

per App gesteuert.<br />

www.therm-ic.com<br />

WETTERFEST<br />

Für wechselhafte Bedingungen ist die Troop<br />

Evo von NAKED OPTICS entwickelt worden.<br />

Fünf Gläser stehen zur Wahl, die durch das<br />

SnapTech-Magnetwechselsystem innerhalb<br />

von Sekunden getauscht sind. So ist man<br />

für jedes Wetter gewappnet.<br />

www.nakedoptics.net<br />

EIN GENUSS<br />

Neo MIPS heißt der neue Allround-<br />

Schneesporthelm von GIRO. Er<br />

besticht durch seine leichte In-<br />

Mold-Konstruktion, „MIPS“ sorgt<br />

für zusätzliche Sicherheit. Und dank<br />

seiner komfortbetonten Auslegung<br />

wird jede Abfahrt zum Genuss.<br />

www.giro.com<br />

WINTER<br />

NEWS<br />

Fotos: Hersteller<br />

EINER FÜR ALLE<br />

TERRAINS<br />

Der DYNASTAR Legend 88 ist ein<br />

Ski für anspruchsvolle Skifahrer,<br />

die in jedem Terrain daheim sind.<br />

Er besticht mit Fahrkomfort und<br />

starker Performance. Ein Highlight<br />

ist das Dämpfungssystem: Es<br />

nimmt, wie das Chassis eines<br />

Autos, Vibrationen auf und<br />

verbessert die Verteilung von<br />

Abstoß und Kraft.<br />

www.dynastar.com<br />

JACKE UND HOSE FÜR<br />

POW(D)ERFRAUEN<br />

Die Vertical Jacket und Pants<br />

von PEAK PERFORMANCE sind<br />

für Freeriderinnen perfekt. Sie<br />

bieten genau den Schutz und die<br />

Atmungsaktivität, die Funktionsund<br />

Designdetails, die im Powder<br />

gefragt sind. Das Recco-Rescue-<br />

System gibt ein sicheres Gefühl.<br />

www.peakperformance.com<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

141


AUS<br />

PRO<br />

BIERT<br />

SKI<br />

HART UND WEICH ZUGLEICH<br />

Die Funktion eines Rückenprotektors ist schnell erklärt: Im Fall<br />

des Falles soll das Verletzungsrisiko minimiert werden. Wie<br />

beim Helm spielt auch beim Rückenprotektor – zusätzlich zur<br />

Schutzfunktion – der Komfort eine zentrale Rolle. Die neue<br />

SCOTT-AIRFLEX-POLAR-PROTEKTORWESTE (€ 169,–) schafft<br />

genau diesen Spagat. Der Stoff der Weste ist spürbar weiches,<br />

elastisch-robustes Polartec-Material. Der Protektor am Rücken<br />

ist weich und luftig. Das fühlt sich angenehm an und es<br />

wird am Rücken deutlich weniger warm, als wir es von anderen<br />

Modellen kennen. Fixiert wird der Protektor um den Bauch<br />

herum mittels innenliegendem, breitem, elastischem Klett-Gürtel.<br />

Mit einem durchgehenden Zipp wird die Weste in der Folge<br />

geschlossen. Nach mehreren Stunden zeigt sich: Passform,<br />

Tragekomfort und die Art und Weise, wie sich der Protektor an<br />

den Rücken anschmiegt, sind herausragend gut. Bei der<br />

Schutzfunktion muss man auf das Versprechen von Scott vertrauen:<br />

Mit D3O wurde ein Material entwickelt, das die Auswirkungen<br />

jeder Art von Stößen reduziert. Es ist einerseits bequem,<br />

verformbar und verspricht viel Bewegungsfreiheit,<br />

andererseits soll es im Fall eines Aufpralls „hart wie ein Diamant“<br />

werden und dadurch bestmöglich vor Rücken- bzw. Wirbelsäulenverletzungen<br />

schützen.<br />

SCHUTZ FÜR DEN RÜCKEN,<br />

EINE HEIZUNG FÜR DIE ZEHEN<br />

UND EINE BRILLE MIT KLICK-<br />

KLACK- WECHSELSCHEIBEN –<br />

DAS IST UNSER AUSPROBIERT<br />

SPEZIAL ZUM THEMA SKI.<br />

VON OLIVER PICHLER UND KLAUS MOLIDOR<br />

Fotos: Oliver Pichler, Klaus Molidor, Spect Eyewear<br />

142<br />

<strong>SPORTaktiv</strong>


KLICK-KLACK, SCHEIBE AB<br />

HEISSE SOCKEN<br />

Eisige Füße an kalten Tagen auf der Piste sind extreme Spaßverderber.<br />

Damit die kälteanfälligen Zehen nicht auskühlen,<br />

gibt es verschiedene Heizideen: Sohlen mit Heizung, beheizte<br />

Skischuhe und als universellste Lösung Socken mit<br />

Zehenheizung. Die neuen FIRE-SOCKS-RC-Heizsocken von AL-<br />

PENHEAT haben wir mit in die Kälte genommen. Der robuste<br />

Baumwollstoff fühlt sich angenehm weich an, Fersen- und Zehenbereich<br />

sind verstärkt. Und sie sind verkabelt. Von den Carbon-Heizelementen<br />

an der Fußsohle unterhalb der Zehen führt<br />

ein an der Fußaußenseite liegendes, dünnes und kaum spürbares<br />

Kabel bis ans obere Sockenende. Dort, knapp unterhalb<br />

des Knies, befindet sich an der Sockenaußenseite das Akkufach,<br />

in dem der Akku so verstaut werden kann, dass das Kabel<br />

verlässlich im Stecker bleibt. Ist der Akku eingeschaltet<br />

(Schiebeschalter), erfolgt die Wärmesteuerung per handlicher<br />

Fernbedienung. Drei Heizstufen stehen zur Wahl. Je nachdem<br />

wärmen die Socken 4 bis 8 Stunden lang, nie zu heiß, immer<br />

behutsam-wohlig. So viel Komfort und Technik haben ihren<br />

Preis: die FIRE-SOCKS RC inklusive Akkus, Fernbedienung und<br />

Ladegerät kosten € 179,95. Dafür verspricht ALPENHEAT bei<br />

schonender Pflege und Waschen im Handwäschemodus eine<br />

ähnlich lange Haltbarkeit, wie sie „normale“ Socken haben.<br />

Die Sicht ist nicht alles, aber ohne Sicht ist alles nichts – zumindest<br />

mir geht es beim Skifahren so. Wird es zu dunkel, seh<br />

ich Konturen und Bodenwellen kaum noch. Dadurch fällt meine<br />

Pistenperformance vom halbwegs guten Skifahrer auf Anfänger-Zauberteppich-Niveau<br />

und während ich am Berg herumgurke<br />

ist der Spaß bereits lange im Tal. Aber zwei Brillen mithaben?<br />

Macht doch keiner. Eine Wechselscheibe? Na, ich<br />

weiß nicht. Oder wusste nicht, bis ich die SPECT EYEWEAR<br />

MAGNETRON ausprobiert habe. Mit verspiegelter Scheibe<br />

ging’s auf den Gletscher, die aufhellende in der Jackentasche.<br />

Und zwar mit der Außenseite zum Körper. Fühlt sich im ersten<br />

Moment einmal nicht optimal an, stört dann aber an einem<br />

ganzen Skitag nie. Wie gut, dass die Hüttenpause so lange gedauert<br />

hat, dass die Abfahrt ins Tal im Schatten erfolgte. Also<br />

raus mit der aufhellenden Scheibe. Dank Magnetsystem geht<br />

der Wechsel klack-klack ruck, zuck. Hält bombensicher, verrutscht<br />

nicht und weil links unten am Rahmen ein kleiner Griff<br />

ist, gelingt der Tausch einfach und ohne Tapper auf dem Glas.<br />

190 Euro sind zwar kein Schnäppchen, aber für dauerhaft gute<br />

Sicht gut investiert.<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

143


EINFACH<br />

MÄRCHENHAFT<br />

DAS IDYLLISCHE BERGDORF<br />

FILZMOOS IST DER<br />

FAMILIENSPEZIALIST IN SKI AMADÉ.<br />

ZAHLEN & FAKTEN<br />

LIFTE: 1 2 5<br />

PISTEN: 13 km • 6 • 6 • 1<br />

PISTEN/LIFTE SKI AMADÉ:<br />

760 km Pisten, 270 Lifte<br />

PREISE: Erw. € 46,50<br />

Jugend € 36,–; Kinder € 23,50<br />

INFOS & BUCHUNGEN<br />

FILZMOOS TOURISMUS<br />

T. +43 64 53/82 35<br />

info@filzmoos.at<br />

www.facebook.com/Filzmoos<br />

www.filzmoos.at<br />

Komm ins Bergdorf mit Herz – und tauche<br />

ein in das Ski- und Winterparadies<br />

für Erholungssuchende und Genießer im<br />

Salzburger Land. Filzmoos ist der Familienspezialist<br />

und mittendrin im riesigen<br />

Ski-amadé-Verbund. Durch Ski amadé kann<br />

man 760 Kilometer Pisten und 270 Liftanlagen<br />

nutzen – und ist in Filzmoos im Herzen<br />

von Österreichs größtem Skivergnügen.<br />

Drei Skischulen, die breiten Pisten im<br />

– besonders familienfreundlichen – Skigebiet,<br />

die modernen Liftanlagen und die<br />

Gastfreundschaft in den Hotels, Skihütten<br />

und Restaurants: Das alles hat Filzmoos<br />

zu einem Geheimtipp für Genussskifahrer<br />

und Familien werden lassen. Filzmoos<br />

bietet pures Wintervergnügen mit einem<br />

wunderbaren Skigebiet direkt vor der<br />

Haustür, in dem sich die Kleinen und Großen<br />

pudelwohl fühlen.<br />

Top ist Filzmoos auch abseits der Piste,<br />

bietet es doch jede Menge Spaß und Action<br />

auf der Rodelbahn, im Freizeitpark, beim<br />

Schneeschuhwandern, auf den Winterwanderwegen,<br />

beim Skitourengehen und beim<br />

Biathlon. Filzmoos ist das Langlaufzentrum<br />

in der Salzburger Sportwelt und bietet die<br />

schneesichere Höhenloipe am Rossbrand auf<br />

1600 Metern. Am Dachstein-Gletscher ist<br />

sowieso das ganze Jahr Winter und Skifahren<br />

und Langlaufen ein Ganzjahressport.<br />

Und top sind auch die familienfreundlichen<br />

Preise und Unterkünfte in allen Kategorien:<br />

Ob Vier-Sterne-Hotels, gemütliche<br />

Pensionen, Bauernhöfe oder Ferienwohnung,<br />

es ist für alle das Richtige dabei!<br />

Fotos: Filzmoos Tourismus<br />

144 <strong>SPORTaktiv</strong>


TAUSCHE WINTERMANTEL<br />

GEGEN BADEMANTEL<br />

**** Hotel Alpenhof<br />

Neuberg 24,<br />

A-5532 Filzmoos<br />

T. +43 64 53/870 00<br />

office@alpenhof.com<br />

www.alpenhof.com<br />

WELLNESS UND WINTERFREUDE<br />

ERLEBEN, DAS BIETET DIE<br />

FAMILIE WALCHHOFER IM<br />

HOTEL ALPENHOF IN FILZMOOS.<br />

Fotos: Hotel Alpenhof, Fotodesign David<br />

Willkommen im Winterparadies<br />

Filzmoos im Salzburger Land,<br />

dem Hotspot für Naturliebhaber und<br />

Genussmenschen. Im 4-Sterne-Hotel<br />

Alpenhof werden Gäste mit viel<br />

Schnee, kulinarischen Köstlichkeiten<br />

und noch mehr Herzlichkeit empfangen.<br />

Seit mehr als 50 Jahren übrigens,<br />

und die vielen Stammgäste bestätigen,<br />

dass Gastfreundschaft im Alpenhof<br />

kein leeres Wort ist. Drei Generationen<br />

sorgen dafür, dass sich jeder Gast im<br />

Reich der Familie Walchhofer wohlfühlt:<br />

die Senior-Familie, die Junior-Familie<br />

Walchhofer und die drei Junioren<br />

Markus, Thomas und Anna – Herzlichkeit<br />

und familiäres Ambiente sind<br />

garantiert.<br />

Unter Garantie gibt es im winterlichen<br />

Urlaubsglück auch ein Stück Idyll<br />

draußen. Am Fuße der majestätischen<br />

Bischofsmütze (2454 m hoch) werden<br />

unzählige Outdoor-Aktivitäten geboten.<br />

Natürlich kann man die Pisten hinunterwedeln,<br />

der Einstieg ins Skigebiet<br />

Filzmoos-Neuberg, das Paradies für<br />

Genussfahrer, liegt vor der Hoteltür. Außerdem<br />

erreicht man in kürzester Zeit<br />

fünf weitere Skigebiete in Ski amadé,<br />

dem größten Skiverbund Österreichs.<br />

Winter vom Feinsten<br />

Natürlich kann man auch ohne Ski<br />

einen herrlichen Winter- und Schneeurlaub<br />

erleben. Schneeschuhwandern,<br />

Langlaufen, Rodeln – das alles kann<br />

man rund um den Alpenhof machen.<br />

Ein Hit für Groß und Klein sind auch<br />

die Pferdeschlittenfahrten durch die tiefverschneite<br />

Ortschaft. Auch der schönste<br />

Wintertag draußen ist irgendwann zu<br />

Ende. Aber kein Grund zur Sorge, zurück<br />

im Alpenhof geht das Genießen<br />

nämlich weiter. Oder vielmehr: die<br />

Entspannung. Also raus aus dem Wintermantel<br />

und rein in den Bademantel.<br />

In der Wellnesslandschaft des Hotels<br />

schwimmt, schwitzt und relaxt es sich<br />

nach einem langen Tag auf den Beinen<br />

nämlich besonders gut. Im Felsenbad,<br />

bei einer wohltuenden Massage oder im<br />

31 Grad warmen Außenpool mit Blick<br />

auf die Bischofsmütze.<br />

Der kulinarische Schluss des gelungenen<br />

Urlaubstages wird beim Abendessen<br />

zelebriert. Noch ein Gläschen Wein mit<br />

dem Wirt? Oder eine Verkostung beim<br />

Schnapsbrennen? „Unser zweites Zuhause<br />

ist bei den Walchhofers in Filzmoos“,<br />

sind sich die Stammgäste einig.<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

145


ERSTE HILFE<br />

AUS<br />

NÄCHSTER<br />

NÄHE<br />

Starkes Team:<br />

Sepp Mitterer<br />

(Leiter Bergrettung),<br />

Wolfgang<br />

Breitfuß (GF Tourismus)<br />

und Manfred<br />

Kendler (v.l.).<br />

WENN WIE BEI EINEM<br />

LAWINENUNGLÜCK JEDE<br />

SEKUNDE ZÄHLT, SIND<br />

BERGRETTER BESONDERS<br />

GEFRAGT UND UNTER STRESS.<br />

SAALBACH HAT EIN SEHR<br />

SCHNELLES SYSTEM UND ERSTE<br />

HILFE IN DEN AUTOS DES<br />

TOURISMUSVERBANDES.<br />

WIE IM PICK-UP VON<br />

MANFRED KENDLER.<br />

VON CHRISTOPH HEIGL<br />

Meistens muss es schnell gehen.<br />

„Bei einem Lawinenunglück<br />

hat man eben nur<br />

diese 15 Minuten“, weiß<br />

Manfred Kendler. Dann sinkt statistisch<br />

gesehen die Chance, den Verschütteten<br />

noch lebend zu bergen. Aber auch bei<br />

allen anderen Bergunfällen ist man über<br />

schnelle Hilfe froh. „Ich bin meistens<br />

der Erste an der Unfallstelle“, sagt<br />

Kendler, der Außendienstmitarbeiter<br />

des Tourismusverbandes Saalbach ist.<br />

Wie das geht?<br />

Kendler ist seit 15 Jahren auch ehrenamtlicher<br />

Mitarbeiter der Bergrettung<br />

Saalbach-Hinterglemm und einer von<br />

rund 35 Helfern in diesem Team. Doch<br />

wenn es richtig schnell gehen soll, hat<br />

Kendler einen entscheidenden Vorteil:<br />

Er sitzt bereits in einem geländetauglichen<br />

Pick-up, hat meistens die komplette<br />

Ausrüstung bei sich und auch einen<br />

Fotos: Saalbach.com, Bergrettung/Kendler<br />

146 <strong>SPORTaktiv</strong>


„<br />

Erste-Hilfe-Rucksack im Auto. „Als es<br />

bei uns mit dem Mountainbiken auf<br />

den vielen Bikenstrecken so richtig losgegangen<br />

ist, gab es einfach mehr Verletzungen.“<br />

Immer oben am Berg oder in<br />

den Gräben auf die Rettung zu warten,<br />

war dann nicht mehr die ideale Lösung.<br />

Mittlerweile haben die Lifte eigene Rettungsteams<br />

im Einsatz („Bike- Patrol“)<br />

und Tourismusmitarbeiter wie Kendler<br />

einen Notfallrucksack im Dienstwagen.<br />

„Ich bin halt immer irgendwo unterwegs“,<br />

lacht er, der für Events, Organisation<br />

sowie Bühnenauf- und -abbau zuständig<br />

ist. „Ich sag immer, ich bin der,<br />

der am Schluss mit Besen und Mistkübel<br />

kommt.“ Seine Kollegen machen Trailpflege<br />

und Instandhaltung bei Wanderwegen<br />

und Biketrails.<br />

Wenn ein Notruf kommt, „verwandelt“<br />

sich der Tourismusmitarbeiter in<br />

den Bergretter. Das geht ruckzuck. „Wir<br />

ICH BIN MEISTENS|<br />

DER ERSTE|<br />

AN DER|<br />

UNFALLSTELLE.|<br />

haben dazu die Freistellung von der Arbeit,<br />

ohne rückfragen zu müssen, und<br />

die volle Rückendeckung vom Chef“,<br />

erzählt Kendler. Dann knallt er das<br />

Schild „Bergrettung im Einsatz“ in den<br />

Tourismus-Pick-up und rast los, um Erste<br />

Hilfe zu leisten. „Das Schild ist wichtig,<br />

damit die Leute informiert sind.<br />

Wenn’s schnell gehen muss, kann es<br />

schon passieren, dass die Wanderer auf<br />

der Forststraße ordentlich eing’staubt<br />

werden.“ Im Sommer ist er oft der erste<br />

bei verletzten Bikern oder verirrten<br />

Wanderern, im Winter sind es Skitourengeher,<br />

die von der Dunkelheit überrascht<br />

werden oder ins falsche Tal gera-<br />

ten – und leider auch die eingangs erwähnte<br />

Lawine. Mit dem Pick-up bringt<br />

er schwerer Verletzte zu Stellen, wo Rettungshubschrauber<br />

landen können, oder<br />

steigt gleich selbst in den Heli um, um<br />

z.B. zum Lawinenkegel zu fliegen. „Wir<br />

sind dann die Voraustruppe, um Maßnahmen<br />

zu koordinieren oder zu eruieren,<br />

wie viel Manpower und Material<br />

wir brauchen. Meine Kollegen der Bergrettung<br />

müssen erst von der Arbeit<br />

nach Hause, sich umziehen, zur Ortstelle<br />

und verlieren so wertvolle Zeit. Ich<br />

bin meistens schon da.“ Die Bergrettung<br />

hat einen Land Rover Defender und ein<br />

Quad (im Winter mit Raupen) zur Verfügung.<br />

Vier bis fünf Mann groß ist der<br />

Voraustrupp, der so die Rettungskette<br />

vereinfacht und schneller macht. 24<br />

Stunden lang, 7 Tage die Woche, 365<br />

Tage im Jahr. Und das bei der Bergrettung<br />

völlig ehrenamtlich.<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

147


IM PORTRÄT:<br />

LADIES-SKI<br />

Bei Skiern ist es ähnlich wie bei<br />

Mountainbikes – nicht jede Frau<br />

fährt gern ein frauenspezifisches<br />

Modell. Es ist und bleibt auch Geschmackssache.<br />

Ladies-Ski wie die<br />

hier vorgestellten Modelle nehmen<br />

aber auf die weibliche Anatomie<br />

besonders Rücksicht und bieten daher<br />

einige Vorteile für Skifahrerinnen:<br />

Sie sind in der Regel leichter,<br />

weicher, weniger torsionssteif und<br />

lassen sich mit weniger Krafteinsatz<br />

drehen und fahren. Passend für das<br />

durchschnittlich geringere Körpergewicht<br />

und den im Schnitt geringeren<br />

Krafteinsatz beim Fahren.<br />

Die hier gezeigten Ski sind in<br />

erster Linie für die Piste ausgelegt,<br />

bieten Mittelbreiten knapp über<br />

70 mm und tendenziell kürzere<br />

Schwungradien. Rockerkonstruktionen,<br />

die den Schwung ansatz und<br />

das Drehen erleichtern, sind üblich.<br />

Aber auch in den anderen Segmenten,<br />

wie All-Mountain und Freeride<br />

gibt es ein breites Angebot an frauenspezifischen<br />

Modellen.<br />

BLOSSOM MIRAGE TEAK LUXUS<br />

luxuriöse Teak-Holzeinlage im<br />

Schaufel- bzw. Heckbereich<br />

gummierte Oberflächen für guten<br />

Grip beim Tragen<br />

easy Handling, maximaler Grip kombiniert mit<br />

einem edlen, schlichten Design<br />

durch die Mittelbreite von 71 mm<br />

wird perfekte Laufruhe garantiert<br />

Radius: 11 m (bei 158 cm)<br />

Taillierung:121-71-106<br />

PREIS (UVP): € 1419,– (inkl. Bindung)<br />

www.blossomski.com<br />

SALOMON MAX W BLAST + Z12 WALK<br />

die Edge-Amplifier-Ski-Konstruktion überträgt 100 % der<br />

aufgebrachten Energie auf die Kante für einen einzigartigen<br />

Kantengrip<br />

eine progressive Form mit kompakt ausgelegter<br />

Skispitze sorgt für längeren Kantenkontakt und somit<br />

für äußerste Präzision auf der Piste<br />

Gewicht: 1690 g (bei 155 cm)<br />

Radius: 13 m<br />

Taillierung: 106-72-121<br />

PREIS (UVP): € 799,99<br />

www.salomon.com/de-at<br />

ELAN INSOMNIA<br />

BLACK EDITION POWER SHIFT<br />

Amphibio-Truline-Technologie<br />

lässt dich wie ein Pro fahren<br />

RST-Sidewall<br />

laminated Woodcore<br />

Mono-Ti<br />

Radius: 14,5 m (bei 164 cm)<br />

Taillierung: 121-73-104<br />

PREIS (UVP): € 799,95<br />

www.elanskis.com/at_de<br />

ROSSIGNOL NOVA 10 TI (XPRESS)<br />

wartet mit einer eleganten Mischung aus<br />

Präzision, Beweglichkeit und Anmut im femininen<br />

Stil auf<br />

Technologie basiert auf der revolutionären<br />

DLC-Technologie<br />

Gewicht: 1650 g (bei 160 cm)<br />

Radius: 12 m<br />

Taillierung: 123-74-109<br />

PREIS (UVP): € 599,– (inkl. Bindung)<br />

www.rossignol.com<br />

148 <strong>SPORTaktiv</strong>


NORDICA SENTRA SL7<br />

ultimativer High-Performance-Damenski<br />

durch bewährte SLR-Konstruktion für<br />

kurze Radien auf der Piste<br />

durch den Balsaholzkern ist er leicht und verspielt<br />

Radius: 12,5 m (bei 160 cm)<br />

Taillierung: 119-69-103<br />

PREIS (UVP): € 749,99<br />

www.nordica.com<br />

HEAD SUPER JOY<br />

für jedes Terrain<br />

für Fortgeschrittene<br />

superleicht<br />

robust und mit integriertem<br />

Spitzenschoner<br />

Radius: 12,2 m (bei 163 cm)<br />

Taillierung: 129-75-108<br />

PREIS (UVP): € 600,–<br />

www.head.com<br />

MIT FEMININER<br />

NOTE<br />

ACHT NEUE DAMEN-MODELLE FÜR DEN MIX AUS ELEGANTEM<br />

AUFTRITT UND TROTZDEM SPORTLICHEM SCHWUNGVERHALTEN.<br />

Fotos: Hersteller<br />

K2 ANTHEM 74 PLUS ER 310<br />

QUICKCLIK<br />

Hybritech-Sidewall<br />

Speed-Rocker<br />

Bionic-Woodcore<br />

Carbon-Inlay<br />

für die fortgeschrittene,<br />

sportliche Skiläuferin<br />

Radius: 12,4 m (bei 160 cm)<br />

Taillierung: 121-74-107<br />

PREIS (UVP): € 529,95<br />

www.k2skis.com<br />

VÖLKL FLAIR SC<br />

agiler Slalomcarver<br />

für anspruchsvolle Ladys<br />

besticht durch einfachste<br />

Beherrschbarkeit auf jeder Piste<br />

dank Tip-Rocker-Bauweise ist schnelle<br />

Schwungauslösung garantiert<br />

Radius: 13,4 m (bei 158 cm)<br />

Taillierung: 122-73-103<br />

PREIS (UVP): € 650,–<br />

www.voelkl.com<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

149


STREIF-ZÜGE<br />

AUS DEM NATIONALPARK<br />

Die Region um Mittersill bietet sich als Startpunkt<br />

für Skiabenteuer in Richtung KitzSki und<br />

Kitzbüheler Alpen an. Hier hat man auch die<br />

besten Tipps für Langläufer auf Lager.<br />

INFORMATIONEN<br />

MITTERSILL PLUS GMBH<br />

Stadtplatz 1<br />

5730 Mittersill<br />

T. +43 (0) 65 62/42 92<br />

welcome@mittersill.info<br />

www.mittersill.info<br />

Verbunden durch das weltbeste Skigebiet<br />

KitzSki genießen Wintersportler<br />

in Mittersill-Hollersbach-Stuhlfelden alle<br />

Facetten auf und abseits der Pisten. Die<br />

Dreitausender der Hohen Tauern im Süden<br />

und die Kitzbüheler Alpen im Norden<br />

prägen die Region, die von abwechslungsreichen<br />

Wintersportmöglichkeiten bis hin<br />

zu interessanten Nationalparkangeboten<br />

erstaunlich viel zu bieten hat.<br />

Auf Skisportler warten 215 perfekt präparierte<br />

Pistenkilometer – darunter die legendäre<br />

Streif –, komfortable Bergbahnen,<br />

urige Hütten und moderne Bergrestaurants.<br />

Mit diesem Angebot wurde KitzSki von<br />

der Plattform skiresort.de zum siebten Mal<br />

in Folge als „weltbestes Skigebiet“ ausgezeichnet.<br />

Der Einstieg von der Region<br />

Mittersill-Hollersbach-Stuhlfelden erfolgt<br />

bequem über die moderne Panoramabahn<br />

Kitzbüheler Alpen in Hollersbach. Ein<br />

besonderes Erlebnis ist die Ski-Safari zum<br />

Hahnenkamm mit Startpunkt an der Resterhöhe:<br />

Die Strecke umfasst knapp 58 Pistenkilometer<br />

und 10.300 Höhenmeter. Wer<br />

schnell ist, schafft es am selben Tag auch<br />

wieder zurück. Ansonsten nimmt man das<br />

Taxi oder den Bus.<br />

Tipps für Langläufer<br />

Man muss aber nicht Ski fahren: Winter-<br />

oder Schneeschuhwanderungen und<br />

romantische Fahrten in der Pferdekutsche<br />

werden ebenfalls angeboten. Die 200 Kilometer<br />

lange Pinzga-Loipe führt Langläufer<br />

von Zell über Mittersill bis nach Krimml.<br />

Mit Top-Bedingungen wartet auch die<br />

schneesichere Hochmoor-Loipe am Pass<br />

Thurn auf einem 1200 Meter hoch gelegenen<br />

Sonnenplateau auf. Top: Die Blizzard-Loipe<br />

im Zentrum von Mittersill ist<br />

dank Flutlicht auch abends befahrbar.<br />

Fotos: Gerald Lobenwein<br />

150 <strong>SPORTaktiv</strong>


ab € 99,—<br />

p.P. / Nacht<br />

(mind. Aufenthalt 2 Nächte)<br />

Cluburlaub im<br />

Skiparadies<br />

Ski-Opening Special 14.12. – 21.12.<strong>2019</strong><br />

Pulverschnee & Kaiserschmarrn<br />

laden zum perfekten Skiurlaub am<br />

Hochkönig ein. Das Skigebiet<br />

Ski amadé lässt Skifahrerherzen<br />

höher schlagen. Um nach einem<br />

Tag auf der Piste so richtig zu<br />

entspannen, geht es dann in die<br />

Sauna des Welldiana Spas.<br />

Ein perfekter Winterurlaub!<br />

HP PLUS inklusive:<br />

• Tischgetränke zum Abendessen<br />

• Kinderbetreuung ab 2 Jahren<br />

• Ermäßigter Skipass<br />

• 20 % Rabatt auf den Skiverleih<br />

• Skikurse und Skiguiding<br />

• Aprés Ski direkt am Club<br />

• Live Entertainment<br />

Buchbar unter 0800 100 388 &<br />

reservation.austria@aldiana.com


DIE TOP<br />

NEWS<br />

AUS DEN STEIRISCHEN<br />

SKIBERGEN<br />

AUF DER PLANAI<br />

wurde eine topmoderne<br />

und leistungsfähige<br />

10er Kabinenbahn (3800<br />

Personen/Stunde) errichtet.<br />

AUF DER MARIAZELLER<br />

BÜRGERALPE<br />

wurde der 8er-Kabinen-<br />

„Bürgeralpe Express“, eine<br />

neue Einseilumlaufbahn,<br />

gebaut.<br />

AUF DER TAUPLITZ<br />

gibt es eine neue Talstation<br />

bei der Vierersesselbahn mit<br />

neuer Gastronomie, neuen<br />

Kassen, einem komfortablen<br />

Skidepot und einem neuen<br />

Parkplatz.<br />

AUF DER RIESNERALM<br />

wurde in ein innovatives<br />

Beschneiungsprojekt,<br />

welches statt eines<br />

Beschneiungsteichs ein<br />

Wasserkraftwerk zur<br />

Stromerzeugung vorsieht,<br />

und in Pistenverbreiterungen<br />

investiert. Damit wird<br />

es „das energieautarke<br />

Skigebiet“ (produziert 3x so<br />

viel Strom damit, wie das<br />

ganze Skigebiet verbraucht).<br />

AM LACHTAL<br />

wurde in die Verstärkung<br />

und den Ausbau der<br />

Beschneiungsanlage<br />

investiert.<br />

INFOS<br />

Steiermark Tourismus<br />

www.steiermark .com<br />

Foto: Steiermark Tousimus - Schladming-Dachstein/Peter Burgstaller<br />

152 <strong>SPORTaktiv</strong>


ZU GAST IN DER<br />

STEIERMARK<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

153


Powered by<br />

SKIBERGE IN DER<br />

STEIERMARK<br />

Aflenzer Bürgeralm aflenzer-buergeralm.at 31 19 6 1 - 2 6 - 8 nein - -<br />

Annerlbauer Lift - Krieglach annerlbauer.at 20 16 1 - - 1 - - 1 nein - -<br />

Dachstein Gletscher – Ski amadé dachsteingletscher.at 55,5 28 3 1 1 2 3 1 4 ja - -<br />

Dorflift Johnsbach admont.at 11 9 1 - - 1,2 - - 1,2 nein - -<br />

Eibisberg schiverein-weiz.at 14 9 1 - - 1,5 1 0,6 3,1 nein - -<br />

Familienschiberg St. Jakob im Walde familienschiberg.at 23 16 3 - - 1 3 - 4 nein - -<br />

Familienschigebiet Rieseralm - Obdach rieseralm.at 27 17 5 - - 4 6 1 12 nein - -<br />

Gaaler Lifte gaalerlifte.at 33 20 2 1 - 3,5 2 0,5 6 nein - -<br />

Galsterbergalm / Schladming - Ski amadé galsterberg.at 48 24 2 1 1 10 8 2 20 ja - -<br />

Grebenzen - St.Lambrecht grebenzen.at 36 21 6 1 - 2,9 9 0,3 25,2 nein - -<br />

Hauereck St. Kathrein am Hauenstein hauereck.com 30 17 2 1 - 2 2 1 5 nein - -<br />

Hauser Kaibling / Schladming - Ski amadé hauser-kaibling.at 55,5 28 14 22 8 46,1 68,3 8,3 123 ja - 2<br />

Hochwurzen / Schladming - Ski amadé planai.at 55,5 28 14 22 8 46,1 68,3 8,3 122 ja 1 -<br />

Hohentauern skihohentauern.at 37,9 22,5 4 - - 4 8 1 13 nein - -<br />

Hohe Veitsch - Brunnalm brunnalm-hoheveitsch.at 33 17 3 1 - 5 3,5 2 12 nein - -<br />

Kaiserau - Admont - Schneebären kaiserau.at 27 18 3 - - 2 1 - 3 nein - -<br />

Kleinlobming lobmingtal.at 25 15 2 - - - 1 - 1 nein - -<br />

Klug Lifte Hebalm - Freiländeralm kluglifte.at 22 16 2 - - 3 1 - 4 nein - -<br />

Krakau Tockneralmlift krakau.at 17 13 1 - - 1 2 - 3 nein - -<br />

Kreischberg / Murau kreischberg.at 46,5 24 5 4 3 17 16 9 42 ja - -<br />

Lachtal lachtal.at 43 22 6 2 - 7 16 3 26 ja - -<br />

Lammeralm Skiarena 29 16 2 1 - 2,4 3,7 2,2 8,8 nein - -<br />

Loser - Altaussee - Schneebären loser.at 43 22 3 4 - 21 12 1 34 ja - -<br />

Mariazeller Bürgeralpe buergeralpe.at 36,5 19 2 2 1 9,45 3 1,55 14 ja 1 1<br />

Miesenbach - Wiesenhofer gasthof-wiesenhofer.at 19 14 1 - - 1 - - 1 nein - -<br />

Modriach-Winkel Hoislifte hoiswirt.at 20 16,5 4 - - 6 1 7 nein - -<br />

Mönichwald - Hochwechsellifte schiregion-joglland.at 22 15 3 - - 2 3 - 5 nein - -<br />

Niederalpl niederalpl.at 33 19 4 1 - 4 6 1 12 nein - -<br />

Obdach schilift-obdach.at 25 20 2 - - 0,3 0,5 1 1,8 nein - -<br />

Planai / Schladming - Ski amadé planai.at 55,5 28 14 21 8 46,1 68,3 8,3 122 ja 1 -<br />

Planneralm - Schneebären planneralm.at 43 22 2 2 - 3 11 2 16 ja - -<br />

Präbichl praebichl.at 40 20 2 2 - 6 11 3 20 ja - -<br />

Ramsau / Dachstein - Ski amadé ramsau.com 37,5 19 7 1 - 14 10 1 25 nein - -<br />

Reiteralm / Schladming - Ski amadé reiteralm.at 55,5 28 14 22 8 46,1 68,3 8,3 122 ja 1 2<br />

Riesneralm - Schneebären riesneralm.at 43 22 1 3 - 20 9 3 32 ja 1 1<br />

Salzstiegl bei Hirschegg salzstiegl.at 35 21 4 - - 6 4 2 12 ja - -<br />

Schmoll Lifte - Steinhaus am Semmering schmoll-lifte.at 21 16 2 - - 0,5 0,5 0,5 1,5 nein - -<br />

Schöckl schoeckl.at/ 19,8 9,6 - - 1 nein - -<br />

Seeberg / Seewiesen wsv-au.at 26 18 2 - - 3 2 1 6 nein - -<br />

Sommeralm - Holzmeisterlifte holzmeisterlift.at 22,5 16,5 2 - - 2 1 - 3 nein - -<br />

Sommeralm - Pirstingerkogellift sommeralm.at 19 12,5 1 - - 1 2 - 3 nein -<br />

Sonnberglifte - Wald am Schoberpass sonnberglifte.at 26 18 3 - - 9 nein - -<br />

St. Hemma - Edelschrott sthemma.at 17 14 1 - - 0,9 0,9 - 1,8 nein - -<br />

Stoderzinken - Ski amadé stoderzinken.at 36,5 18,5 4 - - 4 3 1 8 nein - -<br />

Strallegg schiregion.at/ 22,5 15,5 2 - - 2 1 - 3 nein - -<br />

Stuhleck - Semmering stuhleck.com 46 23 6 4 - 19 7 - 26 ja 1 2<br />

Tauplitz / Bad Mitterndorf - Schneebären dietauplitz.com 43 22 12 4 1 18 19 6 43 ja - -<br />

Teichalm Lifte teichalmlifte.at 24,5 16,5 2 - - 1,5 2 1 4,5 nein - -<br />

Tonnerhüttenlift tonnerhuette.at 21 16 1 - - 2 2,5 - 4,5 nein - -<br />

Turnau - Schwabenbergarena schwabenbergarena.at 32 20 3 - - 2 7 1 10 nein - -<br />

Wenigzell schneeland-wenigzell.at 22,5 15,5 2 - - 2 - - 2 nein - -<br />

Wildalpen wildalpen.at 1 - - 0,5 1 - 1,5 nein - -<br />

Zlaim - Grundlsee zlaim.at 18,5 15 1 - - 1 - - 1 nein - -<br />

Tageskarte<br />

Erwachsene<br />

€<br />

Tageskarte<br />

Kinder<br />

€<br />

Schlepper<br />

Sessellift<br />

Kabinen/Gondel<br />

•km leicht<br />

•km mittel<br />

•km schwer<br />

Pisten km<br />

Höhenmeter<br />

Video<br />

Foto<br />

SKILINE.CC-LEGENDE<br />

Skiline Höhenmeter: Höhenmeter Service | Skiline Video: Skimovie, Riesenslalom, Slalom, Parallelslalom, Skicross, Mix Race etc. | Skiline Foto: Speedcheck, Fotopoint, Fotofalle, Fotostart<br />

154 <strong>SPORTaktiv</strong>


SKI-SCHAUKELN<br />

IM HERZEN DER ALPEN<br />

DIE 4-BERGE-SKISCHAUKEL RUND UM SCHLADMING<br />

BIETET BIS AUF DEN DACHSTEIN HINAUF 123 PISTEN-<br />

KILOMETER, 43 LIFTANLAGEN UND 61 SKIHÜTTEN.<br />

HAUSER KAIBLING<br />

PLANAI<br />

HOCHWURZEN<br />

REITERALM<br />

Dein Ersteinstieg in die<br />

4-Berge-Skischaukel mit<br />

XXL-Funslope und 15<br />

Skihütten mit Service.<br />

www.hauser-kaibling.at<br />

Skivergnügen pur für<br />

Sportliche, Genießer<br />

und flotte Pistenflitzer.<br />

Neu: 10er-Gondelbahn.<br />

www.planai.at<br />

Skifahrer, Snowboarder,<br />

Rodler und Winterwanderer<br />

– auf die Hochwurzen<br />

fahren alle ab.<br />

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verwöhnen und<br />

begeistern!<br />

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DACHSTEIN-<br />

GLETSCHER<br />

RAMSAU AM<br />

DACHSTEIN<br />

GALSTERBERG<br />

FAGERALM<br />

Fotos: Hochwurzen/Schladming-Dachstein<br />

Erlebe hochalpines Skivergnügen<br />

und Traumtouren<br />

auf 2700 Meter<br />

Seehöhe.<br />

www.derdachstein.at<br />

Die größte Winterspielwiese<br />

für Familien in der<br />

Region. Kalis Erlebnispisten<br />

am Rittisberg.<br />

skiregion-ramsau.at<br />

Spaß für die ganze Familie<br />

im Galstiland am<br />

Galsterberg und bei den<br />

drei Funruns!<br />

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Tempo raus – Genuss<br />

rein! Naturschnee, Panoramablicke<br />

& Gemütlichkeit<br />

garantiert!<br />

www.fageralm.at<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

155


VOM WEDELN<br />

ZUM<br />

FREERIDEN<br />

Zugegeben, das Wort<br />

„Wedeln“ ist in die Jahre<br />

gekommen doch wird<br />

man als Skilehrer trotzdem<br />

immer wieder danach gefragt.<br />

Wedeln war die von Professor Stefan<br />

Kruckenhauser weltberühmt gemachte<br />

und bis zur Perfektion ausgearbeitete<br />

Skitechnik, die sich ab den 50er Jahren<br />

als die Idealvorstellung des eleganten<br />

Skilaufs in vielen Köpfen nachhaltig<br />

verankert hat.<br />

Eine sogenannte „Verwindungstechnik“,<br />

die sich durch eine Oberkörperrotation<br />

entgegen der Kurvenrichtung<br />

auszeichnete, war ebenso charakteristisch<br />

wie die enge Skiführung und eine<br />

Hochentlastung, die das gleichzeitige<br />

„Zur-Seite-Schieben“ der Fersen ermöglicht.<br />

Tatsächlich findet sich das Wedeln<br />

nicht mehr im heutigen österreichischen<br />

Skilehrplan, sondern hat sich in seiner<br />

Form weiterentwickelt zum „parallelen<br />

Skisteuern dynamisch – kurze Radien“.<br />

Der wesentliche skitechnische Unterschied<br />

besteht nun darin, dass wegen<br />

der Bauweise moderner Ski ein anderer<br />

Kurvenradius gefahren werden kann.<br />

Anders als beim Wedeln, wo man vereinfacht<br />

formuliert in der Falllinie durch<br />

eine scheibenwischerartige Bewegung<br />

FREERIDEN – EINE DISZIPLIN IM SKISPORT MIT<br />

ABSOLUTER SUCHTGEFAHR, ASSOZIIERT<br />

MIT FREIHEIT, SPASS UND ACTION, DIE<br />

SICH IMMER GRÖSSERER BELIEBTHEIT<br />

ERFREUT. WIE GELINGT ES? WORAUF<br />

GILT ES ZU ACHTEN? UND WAS<br />

GENAU HAT DAS MIT DEM<br />

WEDELN ZU TUN?<br />

VON WOLFGANG<br />

HEINZL<br />

der Ski und entsprechende Driftphasen<br />

das Tempo kontrollierte, meistert man<br />

diese Aufgabe heute durch das Steuern<br />

des aufgekanteten Skis entlang der Taillierung.<br />

Das Resultat ist eine Kurve, die<br />

zwar nicht geschnitten im Sinne eines<br />

Slalomrennläufers gefahren wird, aber<br />

über Taillierung und Aufkantwinkel<br />

ein wesentlich runderes Spurenbild<br />

mit größerem Radius als beim Wedeln<br />

erzeugt. Dynamisch gefahren fordert<br />

die „Hausregel“ eine Spurbreite auf<br />

der Piste, die in etwa der Breite einer<br />

P istenraupenspur (ca. 5 Meter) entspricht.<br />

In Zeiten von „Freeriding“ und breiten<br />

Tiefschneeski scheint all das von<br />

eher geringer Relevanz zu sein. Und für<br />

den Hardcore-Freerider, der erst bei frischem<br />

Tiefschnee das Haus in Richtung<br />

unverspurter Hänge über der Baumgrenze<br />

verlässt, mag das zum Teil auch<br />

zutreffend sein. Wenn allerdings der<br />

Untergrund und das Gelände nicht dieser<br />

Idealvorstellung entsprechen, können<br />

mit kurzen Radien sehr elegant und<br />

kraftschonend die meisten Herausforderungen<br />

gemeistert werden. Dadurch<br />

ist es auch möglich auf engstem Raum<br />

schnelle Richtungsänderungen vorzu-<br />

Fotos: Snowsports Academy<br />

156 <strong>SPORTaktiv</strong>


WORAUF MAN BEI KURZEN<br />

RADIEN ACHTEN SOLLTE<br />

1. MITTELLAGE & ALPINES<br />

FAHRVERHALTEN<br />

Die skitechnischen Grundelemente des<br />

österreichischen Skilehrplans stellen wie<br />

bei jeder anderen Skitechnik die Basis dar.<br />

Ziel ist eine bewegungsbereite ausbalancierte<br />

Haltung, die sich im Kurvenverlauf<br />

an Hangneigung und Geschwindigkeit<br />

situationsgerecht anpasst.<br />

2. KÖRPERSPANNUNG<br />

Auch wenn es vom Könner in einer lockeren<br />

Leichtigkeit demonstriert wird: Kurze<br />

Radien setzen eine gute Rumpfstabilität<br />

und somit eine angepasste Körperspannung<br />

voraus, um eine rhythmische Fahrt<br />

zu ermöglichen.<br />

3. TEMPOKONTROLLE<br />

Das Tempo muss jederzeit dem eigenen<br />

Können und den Sicherheitsaspekten<br />

angepasst sein. Die geforderte Dynamik<br />

dieser Kurventechnik setzt allerdings eine<br />

auch von der Hangneigung abhängige<br />

Grundgeschwindigkeit voraus, welche die<br />

Durchführung erst ermöglicht.<br />

nehmen. Darüber hinaus benötigt man<br />

viel weniger Platz, worüber sich auch<br />

andere Personen auf unverspurten<br />

Tiefschneehängen freuen.<br />

Aus der Sicht eines leidenschaftlichen<br />

Skilehrers ist daher die Beherrschung<br />

einer guten Technik von<br />

kurzen Radien essenziell für alle Variationen<br />

des Skifahrens, ganz speziell<br />

für solche, die eben nicht auf der Piste<br />

stattfinden. Anders formuliert: Alle,<br />

die das Erlebnis und vielleicht auch<br />

die Herausforderung im Gelände suchen,<br />

sollten zunächst die notwendige<br />

Technik beherrschen, um auch beim<br />

WOLFGANG HEINZL<br />

Snowsports Academy<br />

Staatlich geprüfter Skilehrer,<br />

Skischulleiter, Skilehrer-Ausbildner<br />

www.snowsports.at<br />

Freeriden sicher und genussvoll in<br />

die Natur eintauchen zu können.<br />

Abschließend kann nun festgehalten<br />

werden: Freeriden gehört zu den<br />

schönsten Disziplinen beim Skisport,<br />

jedoch setzt die „perfekte“ Abfahrt<br />

ein gutes technisches Grundkönnen<br />

voraus, das vor allem durch die Perfektionierung<br />

von kurzen Radien<br />

auf der Piste erlernt werden kann.<br />

Hat man die Technik dann einmal<br />

gemeistert und surft im tiefen Pulverschnee<br />

den Hang hinunter, dann<br />

ist dieses Gefühl mit nichts auf der<br />

Welt zu vergleichen.<br />

4. ÖKONOMISCHE FAHRWEISE<br />

Die Rhythmisierung der kurzen Radien<br />

führt zum einen zur Erhöhung der Stabilität<br />

während der Abfahrt und zum anderen zu<br />

einer ökonomischeren, also einer kraftsparenderen<br />

Fahrweise. Vor allem geübte Skifahrer<br />

können dadurch wesentlich längere<br />

Strecken und mehr Kurven hintereinander<br />

bewältigen. Das kann darauf zurückgeführt<br />

werden, dass es zu einer Abwechslung<br />

von Anspannung und Entspannung der<br />

Muskulatur kommt. Je geübter ein Skifahrer<br />

ist, umso länger ist die Phase der<br />

Entspannung, die auch als Entlastung<br />

bezeichnet wird. Sobald die Ski wieder<br />

aufgekantet und gesteuert werden, kommt<br />

es zu einer Erhöhung der Kräfte, denen<br />

durch die Anspannung der Muskulatur<br />

entgegengewirkt wird. Bei optimaler Ausführung<br />

bekommt der Skifahrer das Gefühl<br />

eines Schwebezustandes, durch den die<br />

Abfahrt mit einer spielerischen Leichtigkeit<br />

gemeistert werden kann.<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

157


IM PORTRÄT:<br />

FREERIDE-SKI<br />

Durch ihre großen Mittelbreiten –<br />

Völkls Kendo gilt hier mit 88 mm<br />

schon als schmal – schwimmen diese<br />

Ski im tiefen Schnee richtig auf. Zu<br />

dieser Eigenschaft trägt auch bei,<br />

dass sie in größerer Länge als andere<br />

Skitypen gefahren werden. Freeride -<br />

Einsteiger wählen die Ski ungefähr in<br />

Körperlänge, erfahrene Freerider noch<br />

darüber. Die Faustregel: je breiter<br />

der Ski, desto besser im Gelände,<br />

umso tiefer sollte auch der Schnee<br />

sein – aber desto schwieriger auch das<br />

Handling auf einer normalen Skipiste.<br />

Wichtig ist weniger die Taillierung<br />

allein, sondern eine gute Abstimmung<br />

von Flex, Rocker und Taillierung bzw.<br />

Radius. Eine sehr gute Skitechnik ist<br />

nötig, um mit Freeride-Skiern gut<br />

zurechtzukommen.<br />

DYNASTAR LEGEND 106<br />

Powerdrive-Technologie<br />

Rocker on Tip und Tail<br />

5D-Shape<br />

Paulownia- und Titanal-<br />

Sandwichstruktur<br />

Gewicht: 1900 g (bei 182 cm)<br />

Radius: 17 m<br />

Taillierung: 139-106-123<br />

PREIS (UVP): € 799,–<br />

(inkl. Bindung SPX 12 GW 120)<br />

www.dynastar.com<br />

SALOMON QST 106<br />

neue carbonverstärkte C/FX-Einlage<br />

von Skispitze bis Skiende für<br />

mehr Power und Kantengrip<br />

mehr Stabilität dank Cork-<br />

Damplifier-Technologie<br />

neue Form des QST 106 für eine geschmeidigere<br />

Schwungeinleitung<br />

Gewicht: 1800 g (bei 167 cm)<br />

Radius: 17 m<br />

Taillierung: 123-106-137<br />

PREIS (UVP): € 649,99<br />

www.salomon.com/de-at<br />

KÄSTLE FX106 HP<br />

das leichte TRI-Technology-Konzept<br />

sorgt dank 3D-Shape, Triple-Woodcore<br />

und Karbon-Glasfaser-Wickelkern<br />

für maximale<br />

Kraftübertragung, Stabilität und<br />

perfekten Auftrieb<br />

Gewicht: 2000 g (bei 184 cm)<br />

Radius: 20,4 m<br />

Taillierung: 137-106-125<br />

PREIS (UVP): € 849,–<br />

www.kaestle.com<br />

ELAN RIPSTICK 96<br />

geringes Gewicht<br />

Vielseitigkeit und Laufruhe bei<br />

allen Schneeverhältnissen<br />

TNT-Technology<br />

SST-Sidewall<br />

TubeLite-Woodcore<br />

Gewicht: 1550 g (bei 181 cm)<br />

Radius: 18 m<br />

Taillierung: 134-96-113<br />

PREIS (UVP): € 749,95<br />

www.elansports.com<br />

158 <strong>SPORTaktiv</strong>


IN GANZER<br />

BREITE<br />

8 FREERIDE-SKI-MODELLE FÜR<br />

ABENTEUER ABSEITS DER PISTEN.<br />

ROSSIGNOL SOUL 7 HD<br />

die progressive Konstruktion mit<br />

leichterer Schaufel sorgt für weniger<br />

Trägheit an den Skienden und eine<br />

höhere Drehfreudigkeit<br />

das eingearbeitete KCarbon sorgt für<br />

hervorragende Reaktionsfähigkeit,<br />

Wendigkeit und Leichtigkeit<br />

Gewicht: 1850 g (bei 180 cm)<br />

Radius: 17 m<br />

Taillierung: 136-106-126<br />

PREIS (UVP): € 799,–<br />

(inkl. Bindung SPX 12 Konect GW B120)<br />

www.rossignol.com<br />

SCOTT SCRAPPER 115<br />

3Dimension-Sidecut<br />

Holzkern aus Paulownia-<br />

Laminat von der Skispitze bis<br />

zum Skiende<br />

Sandwich-Seitenwangen-<br />

konstruktion<br />

Gewicht: 1700 g (bei 182 cm)<br />

Radius: 23 m<br />

Taillierung: 142-115-131<br />

PREIS (UVP): € 599,95<br />

www.scott-sports.com<br />

K2 MINDBENDER 99 TI<br />

mit der Titanal-Y-Beam-<br />

Technologie ausgestattet<br />

bietet damit eine perfekt abgestimmte<br />

Mischung aus Torsionssteifigkeit<br />

und Reaktionsfreude,<br />

egal, ob auf oder neben der Piste<br />

Radius: 18,4 m (bei 184 cm)<br />

Taillierung: 136-99-123<br />

PREIS (UVP): € 649,95<br />

www.k2skis.com<br />

Fotos: Hersteller<br />

VÖLKL KENDO<br />

schlanker Freerider mit nur 88 mm<br />

Mittelbreite, damit ein idealer<br />

Off-Piste-Ski<br />

liefert beeindruckende<br />

Kurven-Performance<br />

für mehr Stabilität und Dämpfung mit<br />

Titanal-Frame und Carbon-Tips aufgebaut<br />

extrem lebendig und gleichzeitig laufruhig,<br />

auch bei hohen Geschwindigkeiten<br />

Radius: 18,6 m (bei 177 cm)<br />

Taillierung: 129-88-111<br />

PREIS (UVP): € 700,–<br />

www.voelkl.com<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

159


VOM GIPFEL<br />

BIS INS TAL<br />

Die Urlaubsregion Murau-Murtal bietet 227<br />

Pistenkilometer und mit dem „Mur-Mürz Top<br />

Skipass“ Zutritt zu 11 Skigebieten mit 76<br />

Seilbahnen und Liften.<br />

Natürlich Schifahrzeit<br />

im Naturparkhotel Lambrechterhof<br />

gültig vom 02.12 bis 23.12.<strong>2019</strong> & 06.01 bis 22.01.2020<br />

Inkludierte Leistungen:<br />

• 2 Übernachtungen im<br />

Doppelzimmer Klassik<br />

• Frühstücksbuffet Bioecke<br />

• 4 Gänge Abendmenü oder<br />

Abendbuffet<br />

• 2 - Tages Schipass<br />

• Täglich mehrmals<br />

KOSTENLOS Schibusnutzung<br />

• Wellnessbereich inkl.<br />

(Sauna, Schwimmbad, Ruheraum)<br />

2 Nächte<br />

ab €199,-<br />

pro Person im<br />

DZ Klassik<br />

AKTIONSPREIS<br />

Der „Mur-Mürz Top Skipass“ öffnet die Drehkreuze<br />

zu 11 Skigebieten: Turracher Höhe,<br />

Kreischberg, Grebenzen, Lachtal, Gaal, Obdach,<br />

Salzstiegl, Präbichl, Turnau, Hohe Veitsch und<br />

Stuhleck. Den Skipass gibt es als Mehrtageskarte<br />

wie auch Saisonkarte, somit ist er für Urlaubsgäste<br />

wie auch für Einheimische interessant. Urlaubsgäste<br />

können zwischen vier und zehn Tagen wählen<br />

und im Urlaub gleich mehrere Skigebiete in ihrer<br />

Urlaubsdestination kennenlernen. Attraktive Familien-<br />

und Partnerpakete bieten bei Saisonkarten<br />

zusätzliche Vergünstigungen für perfekten Skispaß<br />

in der steirischen Bergwelt. Abseits der Pisten<br />

bietet die Urlaubsregion Murau-Murtal Erlebnisse<br />

bei Skitouren, beim Schneeschuh- und Winterwandern,<br />

auf den Loipen sowie beim Rodeln und<br />

zum Entspannen und „Abtauchen“ Wellness in<br />

der Therme Aqualux. Infos zum „Mur-Mürz Top<br />

Skipass“: www.skiberge.at<br />

DtGV | Gesellschaft für<br />

Verbraucherstudien GmbH<br />

Buchen Sie Jetzt !<br />

www.lambrechterhof.at<br />

Urlaubsregion Murau-Murtal<br />

Tel.: +43 7244 - 249<br />

urlaub@murau-murtal.com<br />

www.murau-murtal.com<br />

Naturparkhotel Lambrechterhof GmbH<br />

8813 St. Lambrecht • Hauptstrasse 38-40 • Tel.: +43358527555-0 • Fax: +433585 27555-400 • hotel@lambrechterhof.at<br />

Bankverbindung: Erste Bank und Sparkasse, Bankstelle St. Lambrecht • IBAN: AT03 2081 5159 0000 9901 • BIC: STSPA2GXXX


MURAU<br />

8 BERGE, EIN LÄCHELN<br />

DIE 8 BERGPERSÖNLICHKEITEN DER<br />

REGION MURAU UND DEREN ERLEB-<br />

NISRÄUME BIETEN SPASS, ERHOLUNG<br />

UND VIELE ATTRAKTIONEN.<br />

Fotos: Ikarus/Tom Lamm, Christoph Rossmann<br />

Von der Tonnerhütte bis Turrach – die<br />

Skiberge der Urlaubsregion Murau<br />

versprechen Skispaß für jedes Können.<br />

Boardbegeisterte zieht es ins Snowboard-Mekka<br />

am Kreischberg, auch für die<br />

Kleinsten gibt es allerhand zu entdecken:<br />

Zauberteppich, Karusell, Dinoland, Figurenparcours,<br />

Wellenbahn und vieles mehr.<br />

Dazu sorgen die Pisten von Grebenzen/St.<br />

Lambrecht, Lachtal und die kleinen, aber<br />

feinen Angebote wie Schöder, Tockneralmlift<br />

und Tonnerhüttenlift für Abwechslung<br />

beim Skifahren.<br />

Aber auch abseits der Pisten können Sie<br />

in der Urlaubsregion Murau einiges erleben.<br />

Auf den zahlreichen Loipen gleiten Sie dem<br />

Alltag davon. Spaß für die ganze Familie<br />

gibt es auf den zugefrorenen Naturteichen,<br />

Eislaufplätzen und Eisbahnen, sogar bei<br />

Flutlicht. Geführte Schneeschuhwanderungen,<br />

Winterspaziergänge und Wellnessangebote<br />

für Körper und Seele laden zur inneren<br />

Einkehr.<br />

Fein speisen und dabei das eine oder<br />

andere Schmankerl entdecken – die Region<br />

Murau lädt Sie auch auf eine kulinarische<br />

Reise ein, von der zünftigen Brettljausn<br />

auf der Almhütte bis hin zum exklusiven<br />

Dinner im Sternehotel. Neben vielen Natur-<br />

und Kulturhighlights und sportlichen<br />

Aktivitäten gibt es in der Region Murau<br />

aber auch zahlreiche Ausflugsziele für die<br />

Wintersaison, die einen Tag abseits der Piste<br />

unvergesslich machen.<br />

Murau Tourismus GesbR<br />

Liechtensteinerstraße 3–5<br />

8850 Murau<br />

T. +43 35 32/444 15<br />

info@visitmurau.at<br />

www.visitmurau.at<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

161


IM HERZEN<br />

ÖSTERREICHS<br />

DER WINTER IM AUSSEERLAND –<br />

SALZKAMMERGUT VERSPRICHT VIEL<br />

SCHNEE UND PURE ERHOLUNG.<br />

KONTAKT<br />

Loser Bergbahnen<br />

8992 Altaussee<br />

T. +43 36 22/71 315<br />

info@loser.at<br />

www.loser.at<br />

VON FREERIDE-AREAS BIS HIN ZUM<br />

UNGEBREMSTEN RODELSPASS<br />

Das schneesichere Familien-Skiresort<br />

Loser bietet<br />

ein attraktives Angebot mit 34<br />

Pistenkilometern und nebelfreien<br />

Panoramablicken ins Ausseerland<br />

und nahe Oberösterreich. Moderne<br />

6er-Sesselbahnen sorgen<br />

für komfortablen Transport und<br />

erlauben ungestörten Pistenspaß<br />

ohne lange Wartezeiten. Viel<br />

Platz zum Gleiten, Carven und<br />

Schwingen finden Anfänger wie<br />

auch Fortgeschrittene auf den<br />

neu optimierten Pisten. Die 9000<br />

m lange, präparierte Panoramastraße<br />

ist bestens geeignet für<br />

Winterwanderer, Rodler und<br />

Tourengeher.<br />

162 <strong>SPORTaktiv</strong>


SCHNEE IN HÜLLE<br />

UND FÜLLE<br />

KONTAKT<br />

TVB Ausseerland –<br />

Salzkammergut<br />

T. +43 36 22/540 40-0<br />

info@ausseerland.at<br />

www.ausseerland.at<br />

Das Landschaftsbild im Ausseerland<br />

wird geprägt von imposanten<br />

Bergen und glasklaren Seen. Hier macht<br />

es unbändige Freude, sich im unmittelbaren,<br />

intensiven Dialog mit der Natur<br />

wiederzufinden – ein Garant für einen<br />

erholsamen Urlaub.<br />

Im Winter locken die beiden Skigebiete<br />

Loser und Tauplitz, mehr<br />

als 200 Loipenkilometer in allen<br />

Schwierigkeitsgraden sowie viele Winterwanderwege.<br />

Modernes Wintererlebnis<br />

verbindet sich im Ausseerland<br />

– Salzkammergut mit dem Gefühl für<br />

Winterfrische. Nach einem sportlichen<br />

Tag wartet der perfekte Wintergenuss:<br />

Tagsüber auf den Pisten oder Loipen<br />

schneesicheren Winterspaß erleben und<br />

danach in einer der zwei Wasserwelten<br />

der Region abtauchen und den Winter<br />

Winter sein lassen. Das Narzissen Vital<br />

Resort Bad Aussee und die Grimming<br />

Therme in Bad Mitterndorf laden ins<br />

wohlig warme Nass ein. Zur Abrundung<br />

ist auch für das leibliche Wohl<br />

des Gastes in der Genuss-Region Ausseerland<br />

Saibling & Forelle gesorgt, die<br />

Wirte verwöhnen mit regionalen Spezialitäten.<br />

In der Trachtenhauptstadt Bad<br />

Aussee können Sie sich auch im Winter<br />

mit der traditionellen, unverfälschten<br />

Tracht einkleiden.<br />

UNSERE EMPFEHLUNG<br />

Genießen Sie in der Nebensaison Ihren Skiurlaub<br />

im Ausseerland – Salzkammergut mit<br />

inkludierten Skipässen für die Skigebiete Tauplitz,<br />

Loser, Riesner alm, Planneralm und Kaiserau.<br />

Als Skipauschale Mid Week Kurz gibt<br />

es vier Nächtigungen inkl. Dreitagesskipass.<br />

Ab € 222,– pro Person<br />

Fotos: TVB Ausseerland - Salzkammergut/Tom Lamm, Die Tauplitz/Tom Lamm, Narzissen Vital Resort, Loser Bergbahnen<br />

KONTAKT<br />

Narzissen Vital Resort<br />

Bad Aussee<br />

T. +43 36 22/55 300-200<br />

info@vitalresort.at<br />

www.vitalresort.at<br />

DURCHATMEN UND<br />

NEUE KRAFT TANKEN<br />

Raus in den Schnee, rein ins Vergnügen.<br />

Atmen Sie die frische Luft und erleben<br />

Sie Ruhe und Entspannung im Narzissen<br />

Vital Resort. Im harmonischen Kompositum<br />

aus Suitenhotel und Solebad trifft aktiver<br />

Genuss auf Gesundheit. Egal, ob Sie Ihre<br />

Zeit mit Skifahren, Langlaufen, Schneeschuhwandern<br />

oder bequem im Solebad und<br />

im Medical-Wellness-Bereich verbringen<br />

möchten, das Narzissen Vital Resort garantiert<br />

Erholung und Wohlbefinden für Körper,<br />

Geist & Seele. Gönnen Sie sich eine wohltuende<br />

Winterpause und tanken Sie neue Kraft.<br />

PACKAGE LOIPENSPASS UND WELLNESS<br />

3 Tage/2 Übernachtungen inkl. Vital-Resort-<br />

Frühstücksbuffet, Langlauf-Leihausrüstung,<br />

inkl. Solebad, Sauna und Medical Fitness<br />

Ab € 233,-<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

163


DER HEIMLICHE<br />

HOTSPOT<br />

Die Qualitätsoffensive im beliebten<br />

Skigebiet geht weiter, sechs<br />

Millionen Euro wurden investiert.<br />

Man will ökologisch nachhaltigen<br />

Skibetrieb garantieren.<br />

Zentraler Ausgangspunkt sind im Tal<br />

der Bau eines „E-Werkes“, das sowohl<br />

Strom als auch Schnee erzeugt, und die<br />

Erweiterung der Beschneiunganlage.<br />

Zudem wurde der „Familienschuss“ so<br />

verbreitert, dass die Skifans mit einer<br />

fast gänzlich neuen Piste wieder ein<br />

Aha-Erlebnis haben werden.<br />

Alle Projekte fügen sich in die Qualitätsphilosophie<br />

der Riesneralm ein.<br />

Denn Innovationen auf allen Ebenen<br />

und ein ständiger Ausbau des Skigebietes<br />

stehen an erster Stelle, um die Kundenzufriedenheit<br />

zu wahren. Bestätigt<br />

wird das durch die vielen internationalen<br />

Auszeichnungen.<br />

Oben am Berg gibt es einen heißen<br />

Eventwinter. In schönem Rhythmus<br />

gastieren Top-Musiker am „Hochsitz“<br />

und lassen so den Skitag musikalisch<br />

ausklingen. Auf der Bühne stehen u. a.<br />

die Edlseer, die Juzi, die Jungen Paldauer<br />

und die Jungen Südsteirer.<br />

RIESNERALM BERGBAHNEN<br />

A-8953 Irdning-Donnersbachtal<br />

T. +43 36 80/606-0<br />

www.riesneralm.at<br />

Foto: Erwin Petz<br />

KUSCHELIGE<br />

TAGE IM SCHNEE<br />

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www.ziener.com<br />

Mit der „Alpine Wool“-<br />

Kollektion sorgt das<br />

Familienunternehmen<br />

Ziener für wohlig warme<br />

Winter-Outdoortage. Auf<br />

und abseits der Skipiste.<br />

Hinter Alpine Wool versteckt sich „lavalan<br />

– the wool insulation“, eine Fütterung,<br />

die einzigartige Eigenschaften von Schafschurwolle<br />

mit der Pflegeleichtigkeit von<br />

maisbasierten Polylactid-Fasern vereint.<br />

Diese natürliche „High-Tec“-Faser ist sehr<br />

atmungsaktiv, schnelltrocknend und sorgt<br />

stets für eine wohlige Wärme – sogar in<br />

feuchtem Zustand. Die besonders warme<br />

Wolle stammt aus 100 % Freilandhaltung<br />

von Schafen auf idyllischen Almen in Österreich<br />

und der Schweiz.<br />

Verwendet wird die Alpenlandwolle<br />

zum Beispiel bei den freerideorientierten<br />

Handschuhen „Ganzenberg AS AW“ für<br />

Herren, „Komi AS AW“ oder dem Fäustling<br />

„Komilla AS® AW Mitten“ für Damen. Auch<br />

bei der Mini-Skiwear (Jacke, Hose, Overall)<br />

für Kids kommt sie, als optimaler Schutz vor<br />

Kälte und Nässe im Schnee, zum Einsatz.<br />

ANZEIGE/Fotos: Ziener<br />

164 <strong>SPORTaktiv</strong>


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<strong>SPORTaktiv</strong><br />

165


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FLUG ÜBER DEN GROSSEN TEICH UND<br />

UNVERSPURTER POWDER, SO WEIT<br />

DAS AUGE REICHT.<br />

VON KLAUS MOLIDOR<br />

166 <strong>SPORTaktiv</strong>


Fotos: Grant Gunderson<br />

Eine Dosis reicht. Meistens.<br />

Nach einer Dosis Powder<br />

klettert in der Bucket List<br />

ein Punkt ganz nach oben.<br />

Wie ein Superhit in der<br />

Chartliste. Heliskiing lautet<br />

der Punkt dann. Einmal im Leben per<br />

Hubschrauber hoch hinaus und dann<br />

tief im Pulver tief hinunter. Freerider<br />

träumen sowieso davon, aber eben auch<br />

sehr, sehr viele, die das Gefühl einer Abfahrt<br />

im leichten Pulverschnee einmal<br />

erlebt haben. Das muss noch gar nicht<br />

an einem ausgewiesenen Freeride-Spot<br />

gewesen sein. Eine Abfahrt neben der<br />

Piste kann da schon reichen, um den<br />

Gedanken ans Heliskiing unwiderruflich<br />

ins emotionale Hirnzentrum einzuschreiben.<br />

So ist es zum Beispiel auch Cri Maierhofer<br />

gegangen. Als ehemaliger Boardercross-Profi<br />

hat der gebürtige Steirer<br />

anfangs mit Heliskiing nichts anfangen<br />

können. „Da einfach Zopferl flechten,<br />

das hat mich immer nur mäßig interessiert.“<br />

Über seinen Job im Marketing bei<br />

Atomic ist er dann auf einem Infoabend<br />

mit CMH Heliskiing in Kontakt gekommen.<br />

„Dabei hab ich Shelly und<br />

Martin, die das geleitet haben, kennengelernt.<br />

Sie wollten, dass ich für sie arbeite<br />

und haben mich einmal sieben<br />

Tage nach British Columbia eingeladen.<br />

Da war es um mich geschehen.“ Erst hat<br />

er noch parallel für CMH und Atomic<br />

gearbeitet, 2012 ist er dann komplett<br />

umgestiegen und hat 2014 auch die österreichische<br />

Niederlassung der Firma<br />

CMH gekauft.<br />

Kanada ist natürlich nicht der nächste<br />

Weg zum Helivergnügen auf Board und<br />

Ski, aber sicher einer der eindrucksvollsten.<br />

Die Lodges, in denen die Gäste<br />

wohnen, sind nicht in einem Skigebiet,<br />

sondern fernab der Zivilisation. Nahezu<br />

unbegreiflich sind die Dimensionen.<br />

„Das Gebiet, das einer Lodge zur Verfügung<br />

steht, ist ungefähr 30 Mal so groß<br />

wie das Arlberggebiet“, erzählt Maierhofer.<br />

Oder exakt in Zahlen gegossen:<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

167


Obertauern, ein bekannter Freeride-Spot<br />

in Österreich, hat eine Fläche von 17,2<br />

Quadratkilometern. Das Gebiet um die<br />

Cariboos Lodge in Kanada hat 1315,25<br />

Quadratkilometer. Obertauern hat 9000<br />

Gästebetten, Cariboos 40. Unverspurte<br />

Abfahrten eine ganze Woche lang für<br />

jeden Teilnehmer sind damit garantiert.<br />

Stammgäste Benni und Marlies<br />

Von solchen Bedingungen schwärmen<br />

aber nicht nur Hobbyfahrer. Auch weiter<br />

gereiste Profis werden süchtig danach.<br />

„Marlies und Benni Raich sind<br />

seit Jahren Stammgäste und in der Gegend<br />

unterwegs. Das war immer ihrer<br />

beider Highlight nach dem Ende der<br />

Weltcupsaison“, erzählt Maierhofer. Im<br />

kanadischen Powder haben es die beiden<br />

dann ordentlich krachen lassen. „30.500<br />

Höhenmeter an Abfahrten garantieren<br />

wir bei jeder Reise“, rechnet der Steirer<br />

vor. „Die beiden sind regelmäßig um die<br />

60.000 Höhenmeter gefahren.“<br />

Neben der schieren Größe bietet Kanada<br />

noch weitere Vorteile. Die Schneesicherheit<br />

zum Beispiel. Bedingt durch<br />

die geografische Lage schneit es dort immer<br />

Unmengen. Östlich von Banff, das<br />

quasi das Powderzentrum bildet, wird<br />

die Landschaft rasch flach und extrem<br />

kalt. Auf der anderen Seite kommen die<br />

Rocky und Columbian Mountains und<br />

die Feuchtigkeit vom Pazifik. Das sorgt<br />

für zuverlässig monströse Schneemassen.<br />

„Die 4,5 Meter Schnee bei uns am Präbichl<br />

waren eine Sensation“, erinnert<br />

sich Maierhofer. „Rund um Banff ist das<br />

Standard. Und zu den 4,5 Metern zusammengesunkenem<br />

Schnee kommt<br />

dann im tiefen Winter schon einmal<br />

mehr als ein Meter frischer Powder<br />

dazu.“ Der dann – wiederum sei der<br />

Lage Dank – meistens sehr trocken und<br />

leicht ist: der berühmte Champagne-<br />

Powder. „Den gibt es zwar prinzipiell<br />

überall auf der Welt, in British Columbia<br />

aber eben besonders oft.“<br />

Darum ist die Region auch so ein<br />

Sehnsuchtsort für Powder-Junkies aus<br />

aller Welt und solche, die es werden<br />

wollen. Wie aber weiß ich jetzt, ob ich<br />

geeignet bin für eine Lodge in Kanada?<br />

Sodass ich auch noch Spaß habe und<br />

nicht im Wechselbad zwischen Angst<br />

und Überforderung gefangen bin? „Das<br />

kann ich in Gesprächen sehr gut einschätzen“,<br />

sagt Maierhofer. „Ich frage<br />

die Leute, wie viel Erfahrung sie haben,<br />

welche Hänge sie hier fahren, wie oft<br />

und so weiter. Über die Jahre hab ich<br />

damit so viel Erfahrung, dass es immer<br />

sehr gut hinkommt.“ Wobei der Österreicher<br />

tendenziell dazu neigt sich zu<br />

unterschätzen, während beim durchschnittlichen<br />

Amerikaner eher das Gegenteil<br />

der Fall ist. Die gute Nachricht:<br />

Es gibt für ein sehr breites fahrerisches<br />

Spektrum Angebote. Beim sogenannten<br />

„Powder Intro“ ist der Stützpunkt in einer<br />

Gegend mit eher flacheren Hängen,<br />

dazu fahren die Gäste ein, zwei Tage mit<br />

Foto: Kudernatsch,<br />

SPORTLICH URLAUBEN<br />

IM LANDHOTEL SCHÖNBERGHOF<br />

WINTERURLAUB AM SPIELBERG<br />

Es wird Winterzeit in der sanften Landschaft zwischen Niederen Tauern, Seetaler<br />

Alpen und Nockbergen – die Töne werden leiser, die Stimmung gleicht einem Wintermärchen.<br />

Hier im Landhotel Schönberghof lässt sich der Winter besonders gut<br />

genießen: Gönnen Sie sich den exklusiven Blick über den Red Bull Ring und das<br />

Aichfeld, inmitten ruhiger Natur vor der Kulisse der steirischen Berge gelegen.<br />

Genießen Sie den Spielberg zu Fuß oder auf Schneeschuhen, denn die Region ist<br />

prädestiniert für idyllische Winter-Wanderungen, fernab von Alltag und Hektik.<br />

SportlerInnen erwarten am Red Bull Ring unzählige Wintersportmöglichkeiten –<br />

sowohl mit als auch ohne Motor. Das Angebot reicht von Biathlon, Langlaufen,<br />

Kinderrodeln oder Indoor Trial bis hin zu einer Fahrt mit einem Schneemobil oder<br />

Buggy. Sie haben die Qual der Wahl. Sollten Sie sich nach einem sportlichen<br />

Tag am Spielberg nach Erholung sehnen, so freut sich das SPA-Team des Hotel<br />

G'Schlössl Murtal auf Ihren Besuch und verwöhnt Sie mit Indoorpool, Saunen, Fitnessraum<br />

und exklusiven Massagen. Wir freuen uns schon, wenn Sie<br />

uns am größten Spielplatz Österreichs besuchen.<br />

www.landhotel-schoenberghof.at


,,VIEREINHALB<br />

METER SCHNEE<br />

SIND RUND<br />

UM BANFF<br />

STANDARD.“<br />

Cri Maierhofer<br />

vor den<br />

unendlichen<br />

kanadischen<br />

Weiten. Die<br />

ihren Preis<br />

haben. Einen<br />

5-Tage-Trip<br />

gibt es ab<br />

4500 Euro.<br />

einem Guide fast wie in einem Skikurs.<br />

Auf der anderen Seite gibt es auch immer<br />

wieder Leute, die Angst hätten, sich<br />

zu langweilen, wie Maierhofer erzählt.<br />

„Denen schick ich dann ein Video, das<br />

ich mit meiner Truppe selbst beim Fahren<br />

gemacht hab. Keinen Werbeclip,<br />

sondern einfach Dinge, die wir gefahren<br />

sind.“ Und dann sind viele dabei, die in<br />

seiner Gruppe richtig Gas geben und für<br />

die die garantierten 30.500 Höhenmeter<br />

pro Woche nicht ausreichen.<br />

HINAUF INS<br />

GIPFELGLÜCK<br />

Schladming startet mit neuen Highlights<br />

in den Winter <strong>2019</strong>/20. Das<br />

Herzstück ist die neue 10-er-Gondelbahn<br />

auf der Planai. In zwölf Minuten<br />

ist man damit auf dem Schladminger<br />

Hausberg oben.<br />

Foto: Planai/Herbert Raffalt<br />

Mit der neuen 10er-Gondelbahn geht’s<br />

komfortabel wie nie auf die Planai.<br />

Zehn Personen finden in den Kabinen<br />

bequem Platz und dank der ergonomischen<br />

Einzelsitze wird die Gondelfahrt<br />

zum Genuss. In zwölf Minuten sind die<br />

3,7 Kilometer zurückgelegt und gelangen<br />

Skifahrer damit auf den Schladminger<br />

Hausberg. Die Panoramaverglasung<br />

der Kabinen ermöglicht Panoramablicke<br />

in die Schladminger Tauern und aufs<br />

Dachsteinmassiv.<br />

Spaß und Freude stehen im Hopsi-<br />

Winterkinderland an erster Stelle. Für<br />

gute Laune abseits der gewöhnlichen<br />

Pisten sorgt die Funslope, für jene, die es<br />

sportlicher mögen, ist die Funcross-Strecke<br />

genau richtig. Freestyler treffen sich<br />

im Superpark Planai: Bestens geshapte<br />

Kicker und jede Menge Rails sorgen für<br />

maximalen Spaßfaktor.<br />

START AM 6. DEZEMBER<br />

Die neue Planai-Bahn erstmals<br />

ausprobieren kann man ab 6.<br />

Dezember. Am 7. Dezember findet<br />

bei der Bergstation ein Skitest<br />

powered by Sport Bründl statt, bei<br />

Bründl Sports im Planet Planai erhalten<br />

alle ein Winter-Goodie-Bag.<br />

www.planai.at<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

169


ARIANNA<br />

TRICOMI<br />

ÜBER ...<br />

LEICHTIGKEIT<br />

ALS KLEINES MÄDCHEN<br />

LIEF SIE AUF FELLEN DURCH<br />

DIE BERGE. SIE FUHR<br />

ALPINSKI-RENNEN,<br />

STARTETE IM<br />

SLOPESTYLE-WELTCUP<br />

UND LANDETE ABSEITS<br />

DER PISTE. HEUTE IST<br />

ARIANNA TRICOMI ZWEIFACHE<br />

FREERIDE-WELTMEISTERIN.<br />

WIE ES DAZU KAM? MIT<br />

DER LIEBE ZUM SKIFAHREN.<br />

UND EINER FASZINIERENDEN<br />

LEICHTIGKEIT.<br />

VON AXEL RABENSTEIN<br />

170 <strong>SPORTaktiv</strong>


Fotos: Tobias Zlu Haller<br />

A<br />

rianna, du bist in Corvara<br />

in Badia aufgewachsen,<br />

standest mit drei Jahren<br />

auf Skiern. Welche Erinnerungen<br />

hast du an deine frühe Kindheit?<br />

Keine ausgeprägten Erinnerungen, es sind<br />

eher Flashbacks. Mit meiner Mama und<br />

einem befreundeten Bergführer war ich als<br />

Mädel mit Fellen und Pieps unterwegs. Das<br />

waren reine, pure Momente. Ein kindliches<br />

Gefühl von Freiheit in der Weite der Dolomiten.<br />

Ich weiß noch, dass ich mir sehr,<br />

sehr klein vorgekommen bin.<br />

Deine Mutter ist selbst Weltcup gefahren,<br />

hat 1980 in der Abfahrt an den Spielen<br />

von Lake Placid teilgenommen. Wie sehr<br />

hat sie dich geprägt?<br />

Meine Mama ist eine wunderbare, verrückte<br />

Frau. Sie hat mir alle Facetten des Skifahrens<br />

gezeigt. Wir waren gemeinsam beim<br />

Powdern, außerdem bin ich schon als Kind<br />

Telemark gefahren. Das ist eine meiner Leidenschaften,<br />

die ich bis heute sehr schätze.<br />

Warum Telemark?<br />

Für mich ist es wie ein Tanz, so friedlich<br />

und geschmeidig. Der Schnee sollte weich<br />

sein, auf harten Pisten macht das nicht viel<br />

Sinn, auch nicht im Tiefschnee. Aber wenn<br />

es im Frühjahr auffirnt, dann ist Telemark<br />

das schönste Gefühl überhaupt. Ich kann<br />

nur jedem empfehlen, es auszuprobieren.<br />

Mit sechs Jahren hast du begonnen,<br />

Alpinski-Rennen zu fahren. Es wurde<br />

aber nie zur großen Liebe. Warum nicht?<br />

Am Anfang war ich ziemlich schlecht darin.<br />

Ich wollte lieber Surfprofi werden. Mit elf<br />

hat es dann plötzlich „klick“ gemacht und<br />

auf einmal war ich gut ...<br />

... was war geschehen?<br />

Keine Ahnung! Diese Klicks gab es immer<br />

wieder. Auch beim Wellenreiten. Was genau<br />

das ist, kann ich nicht sagen. Ich finde<br />

es schön, dass man es nicht genau herleiten<br />

kann. Du hast etwas verstanden, es klickt<br />

und du machst einen großen Schritt nach<br />

vorne. Man muss es zulassen können. Es<br />

genießen, ohne es erklären zu wollen. Dann<br />

kommt man auch voran.<br />

Wie ging’s nach dem Klick beim<br />

Skifahren weiter?<br />

Als Teenager war ich erfolgreich. Aber ich<br />

hatte im Sommer einfach keine Lust zum<br />

Trainieren auf den Gletschern. Und im<br />

Winter war ich lieber im Powder unterwegs.<br />

Keine idealen Voraussetzungen für<br />

eine Karriere als Skirennläuferin. Einmal<br />

waren wir im Trainingslager, mit Fahrerinnen<br />

wie Sofia Goggia, die heute im<br />

Weltcup unterwegs ist. Statt Tore zu fahren,<br />

bin ich lieber im Wald oder im Snowpark<br />

verschwunden. Als ich 16 war, wurde mir<br />

relativ deutlich gesagt: Entweder du machst<br />

mit – oder du kannst es auch lassen.<br />

Also hast du es einfach gelassen?<br />

Richtig. Auslöser war allerdings der Tod<br />

zweier Freunde, die in einer Lawine ums<br />

Leben gekommen sind. Plötzlich wurde ich<br />

damit konfrontiert, wie schnell alles vorbei<br />

sein kann. Ich entschied, genau das zu tun,<br />

was mir Spaß machte. Also widmete ich<br />

mich von da an voll und ganz den Kickern<br />

im Park statt den Toren auf der Piste.<br />

Warum hast du auch das wieder<br />

aufgehört?<br />

Anfangs hat es mir extrem viel Spaß gemacht.<br />

Wir konnten alles ausprobieren,<br />

kreativ sein. Die Stimmung war großartig.<br />

Ein Jahr bin ich im Weltcup gestartet.<br />

Dann wurde Slopestyle olympisch. Die FIS<br />

kam und mit ihr die Disziplin. Viel zu viele<br />

Regeln, genau das, was mir am Alpinski<br />

nicht gefallen hatte. Es nimmt dir den Spaß<br />

und die Freiheit.<br />

Die Freiheit hast du schließlich beim<br />

Freeride gefunden. Wann war dir klar,<br />

dass du dich dieser Sportart widmen<br />

möchtest?<br />

Nachdem ich auch den Slopestyle an den<br />

Nagel gehängt hatte, war ich ein wenig verloren.<br />

Ich habe als Skilehrerin gejobbt und<br />

bin nach Innsbruck, um Physiotherapie zu<br />

studieren. Zum Freeriden hat ein Contest<br />

in Rumänien den Ausschlag gegeben. Es<br />

war eine lustige Reise, mit einem Freund,<br />

ohne Navi, ohne Plan. Wir haben im Auto<br />

geschlafen, mit dem Gaskocher gekocht,<br />

komplett ohne Budget. Es war genial! Gar<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

171


nicht wie Rennen fahren, eher wie eine<br />

Party. Dann bin ich mehrere Qualifier<br />

gefahren, nach zwei Jahren habe ich die<br />

European Tour gewonnen und kam auf<br />

die Freeride World Tour.<br />

Heute bist du Doppelweltmeisterin.<br />

War deine Lockerheit das Erfolgsgeheimnis?<br />

Ich habe schon auf einiges in meinem<br />

Leben verzichtet. Aber klar, ich bin mit<br />

einer gewissen Leichtigkeit an die Sache<br />

rangegangen. Ich genieße die Reisen<br />

und die Abwechslung. Dass mir jemand<br />

umsonst einen Skipass und ein Bett gibt<br />

und ich dafür nur Ski fahren muss – also<br />

bitte, warum sollte ich mich stressen?<br />

Ich freue mich einfach, dass ich das so<br />

leben kann.<br />

Noch immer trauen sich mehr Jungs<br />

so zu leben. Was empfiehlst du den<br />

Mädels?<br />

In einer männlich dominierten Welt<br />

ist das gar nicht so einfach. Ich denke,<br />

dass sich Mädels manchmal in Sachen<br />

reinpushen, die ihnen gar keinen Spaß<br />

machen. Sie machen schlechte Erfahrungen<br />

und verlieren den Mut. Ich sage<br />

allen Mädels: Geht Ski fahren und habt<br />

Spaß. Wenn ihr Spaß habt, werdet ihr<br />

besser, ohne dass ihr es merkt. Und was<br />

andere über euch denken, das muss euch<br />

egal sein.<br />

Wenn du oben am Start stehst: Wie<br />

genau weißt du, was du tun wirst?<br />

Sehr genau. Man sollte unterwegs nicht<br />

überrascht werden. Ich habe immer eine<br />

Lieblingslinie, die ich fahren möchte.<br />

Aber es macht Sinn, einige Alternativen<br />

einzustudieren. Ein Schneebrett, ein<br />

zersprungener Landehang oder zu viel<br />

Speed können dazu führen, dass man<br />

auf Plan B zurückgreifen muss. Früher<br />

hatte ich teilweise keine Ahnung, wo<br />

ich langfahren soll, alles war einfach nur<br />

weiß. Über die Jahre habe ich viel dazugelernt.<br />

Jetzt habe ich meistens einen<br />

sehr genauen Plan, bevor ich an den<br />

Start gehe.<br />

Wie erstellst du diesen Plan?<br />

Natürlich schaust du dir vorher alles<br />

genau mit dem Fernglas an. Sprichst<br />

mit anderen. Informierst dich über die<br />

Schneesituation und die Bedingungen<br />

im Face. Darüber hinaus probiere ich<br />

ARIANNA TRICOMI<br />

WURDE AM 1. AUGUST 1992<br />

IN BOZEN GEBOREN.<br />

AUFGEWACHSEN IN DEN<br />

DOLOMITEN RUND UM ALTA<br />

BADIA, FUHR SIE ZUNÄCHST<br />

ALPINSKI-RENNEN. NACH EINEM<br />

JAHR IM SLOPESTYLE-WELTCUP<br />

WECHSELTE SIE ZUM FREERIDEN.<br />

2015 GEWANN SIE DIE EUROPEAN<br />

TOUR, 2016 UND 2017 WURDE<br />

SIE JEWEILS DRITTE AUF DER<br />

FREERIDE WORLD TOUR. 2018<br />

GEWANN SIE DREI VON FÜNF<br />

FWT-CONTESTS UND WURDE<br />

WELTMEISTERIN.<br />

<strong>2019</strong> WIEDERHOLTE SIE DIESEN<br />

ERFOLG. ARIANNA IST LEDIG UND<br />

LEBT IN INNSBRUCK.<br />

stets meinem Motto treu zu bleiben:<br />

Keep it simple. Das passt im Leben.<br />

Und das passt bei meiner Linienwahl.<br />

Ich suche mir keine komplizierten<br />

Sachen aus, fahre lieber verspielt und<br />

flowig.<br />

Was geschieht unterwegs in deinem<br />

Kopf?<br />

Nicht sehr viel. Vor einem Cliff in<br />

Verbier habe ich mal an einen großen<br />

Kicker im Park gedacht, um mich zu<br />

pushen. Solche Szenen können ablaufen.<br />

Ansonsten bist du so im Moment, dass<br />

du gar nicht denkst. Du fühlst, du handelst<br />

und du lebst. Ganz natürlich und<br />

sehr intensiv. Genau das ist das Besondere<br />

am Freeriden.<br />

Hast du manchmal das Gefühl mit Ski<br />

und Stecken verschmolzen zu sein?<br />

Mit den Stecken nicht, ich fahre auch<br />

gerne mal ohne. Aber die Ski auf jeden<br />

Fall, die sind beim Fahren ein Teil von<br />

mir. Wenn du im Flow bist, dann ist das<br />

alles eins.<br />

Lebst du den Flow auch im realen<br />

Leben?<br />

Das Treibenlassen ist schon sehr präsent.<br />

Ich habe keinen Trainingsplan, folge<br />

dem, was ich fühle, tue das, von dem ich<br />

denke, dass es gut für mich ist. Es war<br />

ein langer Prozess, aber ich habe gelernt<br />

auf mich zu hören. Glücklicherweise<br />

wurde ich durch wunderbare Erlebnisse<br />

darin bestätigt.<br />

Welche besonderen Erlebnisse kommen<br />

dir spontan in den Sinn?<br />

Wir waren für ein Filmprojekt in Norwegen.<br />

Es wurde einfach nicht dunkel<br />

und wir sind von morgens acht bis<br />

abends um zehn Uhr Ski gefahren. Das<br />

war unvergesslich. Außerdem erinnere<br />

ich mich an den vergangenen Winter,<br />

als es tagelang durchgeschneit hat. Wir<br />

sind im Zillertal regelrecht im Powder<br />

versunken. Es war eine ganze Woche,<br />

aber es kam mir vor, als wäre es nur ein<br />

einziger, ewig langer Tag gewesen. Wie<br />

im Traum! Als ob es nie passiert wäre.<br />

172 <strong>SPORTaktiv</strong>


Max Franz • Matthias Mayer • Manuel Feller


ZU GAST IN<br />

KÄRNTEN<br />

174 <strong>SPORTaktiv</strong>


DIE TOP<br />

NEWS<br />

AUS DEN KÄRNTNER<br />

SKIBERGEN<br />

IN BAD<br />

KLEINKIRCHHEIM<br />

eröffnet ein Explorer-Hotel<br />

mit 99 Zimmern, das sich<br />

als Basislager für sportliche<br />

Entdecker versteht. Es steht<br />

direkt an der Brunntalabfahrt.<br />

DER MÖLLTALER<br />

GLETSCHER UND<br />

MALLNITZ ANKOGEL<br />

haben nach der Schulz-<br />

Gruppe einen neuen<br />

Eigentümer aus der<br />

Slowakei, der an beiden<br />

Orten investieren und<br />

modernisieren will. Viel<br />

Potenzial sieht die Tatry-<br />

Gruppe vor allem am<br />

Mölltaler Gletscher, Kärntens<br />

einzigem ganzjährigen<br />

Gletscherskigebiet.<br />

AM GROSSGLOCKNER/<br />

IN HEILIGENBLUT<br />

gibt es einen neuen<br />

Snow- und Funpark. Zu den<br />

bestehenden vier Skirouten<br />

kommt eine fünfte dazu.<br />

Sie hat ihren Startpunkt am<br />

2420 Meter hohen Viebühl.<br />

Foto: Kärnten Werbung_Nassfeld/Franz Gerdl<br />

IN KÄRNTEN<br />

gibt es seit letztem Winter<br />

die „Winter Kärnten Card“,<br />

die diesen Winter mit acht<br />

neuen Ausflugszielen an den<br />

Start gehen wird.<br />

INFOS<br />

Kärnten Werbung<br />

www.kaernten.at<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

175


Powered by<br />

SKIBERGE<br />

IN KÄRNTEN<br />

Ankogel - Mallnitz ankogel-ski.at 49 24,5 3 - 2 2,8 5 5 12,8 ja - -<br />

Bad Kleinkirchheim - St. Oswald Skiarena badkleinkirchheim.com 49 24,5 13 7 4 18 77 8 103 Ja - -<br />

Bodental carnica-rosental.at 22 17 2 - - 0,5 0,5 - 1 ja* - -<br />

Dreiländereck - Arnoldstein 3laendereck.at 36,5 20 7 1 - 5,7 7,6 3,7 17 ja* - -<br />

Emberger Alm - Berg im Drautal embergeralm.info 32,5 17 4 - - 4 5 1 13 ja* - -<br />

Falkert HEIDI ALM BergResort heidialm.at 28,5 16,5 2 - - 3 8 - 11 ja* - -<br />

Flattnitz 29,5 17 3 1 - 6 4 3 13 ja* - -<br />

Gerlitzen Alpe gerlitzen.com 48,5 24 5 7 1 13 29 3 60 ja - -<br />

Goldeck am Millstätter See sportberg-goldeck.com 42 21 5 2 2 8 9,5 7,5 25 ja - -<br />

Heiligenblut - Großglockner gross-glockner.at 46 23 5 1 4 20 34 1 55 ja* - -<br />

Innerkrems innerkrems.at 44 22 10 2 - 8 34 3 45 ja - -<br />

Katschberg katschi.at 48 24 8 5 3 10 50 10 70 ja - 1<br />

Klippitztörl klippitz.at 37 21 3 2 - 18 10 - 28 ja* - -<br />

Koralpe koralpe-kaernten.at 35 18,5 4 1 - 10 11 3 24 ja - -<br />

Mölltaler Gletscher gletscher.co.at 49 24,5 2 5 2 5,2 7,2 5 17,4 ja* - -<br />

Nassfeld nassfeld.at 49 25 16 9 5 30 69 11 110 ja 2 4<br />

Petzen - Feistritz ob Bleiburg petzen.net 34 18,5 3 1 1 7 7 1 15 ja - -<br />

Simonhöhe - Sankt Urban simonhoehe.at 29,5 18 6 - - 7 5 1 13 ja* - -<br />

Sirnitz - Albeck - Hochrindl hochrindl.at 35 20 6 1 - 9 6 4 20 Ja - -<br />

Turracher Höhe turracherhoehe.at 48,5 24 7 6 1 14,5 24 3,5 42 ja - -<br />

Vorhegg / Kötschach - Mauthen koemau.com 32 16 3 1 - 1 5 - 6 ja* - -<br />

Weinebene weinebene.at 29,5 17,5 6 - - 6 8 4 18 Ja* - -<br />

Weißbriach / Gitschtal weissbriach.at 29,5 15 3 - - 1 3 - 4 ja* - -<br />

Weissensee weissensee.com 34 18,5 4 1 - 3 3 - 6 ja* - -<br />

Tageskarte<br />

Erwachsene<br />

€<br />

Tageskarte<br />

Kinder<br />

€<br />

Schlepper<br />

Sessellift<br />

Kabinen/Gondel<br />

•km leicht<br />

•km mittel<br />

•km schwer<br />

Pisten km<br />

Höhenmeter<br />

Video<br />

Foto<br />

SKILINE.CC-LEGENDE: Skiline Höhenmeter: Höhenmeter Service | Skiline Video: Skimovie, Riesenslalom,<br />

Slalom, Parallelslalom, Skicross, Mix Race etc. | Skiline Foto: Speedcheck, Fotopoint, Fotofalle,<br />

Fotostart | ja* über Top Skipass Kärnten


Nassfeld – Pressegger See<br />

9620 Hermagor/Austria<br />

T. +43 (0) 42 85/82 41<br />

info@nassfeld.at<br />

www.nassfeld.at<br />

SKIFAHREN AUF DER<br />

SONNENSEITE DER ALPEN<br />

DAS NASSFELD IST EINES DER TOP 10<br />

SKIGEBIETE ÖSTERREICHS: GROSS-<br />

ZÜGIG, SPORTLICH, ÜBERRASCHEND.<br />

Fotos: Daniel Gollner<br />

ZAHLEN & FAKTEN<br />

LIFTE: 5 9 11<br />

PISTEN: 110 km • 30 • 69 • 11<br />

PREISE: Hauptsaison<br />

Tageskarten<br />

Erw. € 49,–<br />

Jugend € 37,–<br />

Kinder € 25,–<br />

Erstaunlich großzügig, sportlich, sprichwörtlich<br />

schneesicher und was das<br />

Bergpanorama betrifft kaum zu übertreffen.<br />

Wer aufs Nassfeld, einem der TOP-10-<br />

Skigebiete Österreichs, kommt, darf sich<br />

schon einiges erwarten. Das Skigebiet setzt<br />

aber noch eines drauf und sorgt bei seinen<br />

Gästen für zahlreiche Überraschungsmomente,<br />

die ihnen ein Lächeln ins Gesicht<br />

zaubern. Denn an jeder „Ecke“ des mit 30<br />

modernen Seilbahnen und Liften und 110<br />

Pistenkilometern bestens erschlossenen<br />

Skigebietes warten besondere Aha-Erlebnisse<br />

für sportliche und Genussskifahrer.<br />

Ob Snowpark, The Snake, Freeride Areas<br />

oder Ski-Movie-Rennstrecken. Einfach auf<br />

die „Nice Surprise“-Infotafeln achten und den<br />

Wintersport von einer ganz neuen Seite kennenlernen.<br />

Kulinarisch „carvt“ man genüsslich<br />

zwischen österreichischen Skihütten und italienischen<br />

„Ristoranti“. Nicht nur sie versprühen<br />

südliches Lebensgefühl. Vor allem das Mehr<br />

an Sonne, das den Winter im alpinen Süden<br />

auszeichnet, überrascht viele Wintersportler.<br />

Denn bei der Zahl der Sonnenstunden hat das<br />

Nassfeld in der Alpenregion die Nase vorne!<br />

Das Nassfeld lädt Kinder bis zehn Jahre bei<br />

Übernachtung im Zimmer der Eltern auf den<br />

Skipass ein. Skikurs und Skiausrüstung gibt es<br />

zudem zum Vorteilspreis!<br />

Details auf<br />

www.nassfeld.at/de/ski-surprise<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

177


WINTERZAUBER<br />

IM HERZEN<br />

KÄRNTENS<br />

Skifahren und purer Naturgenuss:<br />

Die Region Villacher Skiberge –<br />

Gerlitzen Alpe – Dreiländereck<br />

weiß Winterfans zu verzaubern.<br />

Gerlitzen Alpe und Dreiländereck sind<br />

die Villacher Skiberge. Gerade für<br />

Familien sind beide top, die Gerlitzen<br />

mit 25 Abfahrten und 45 beschneiten Pistenkilometern.<br />

Der Tipp dort heißt „Stella Ronda“:<br />

Bei dieser Kombination aus Liften und<br />

Abfahrten lässt sich der Großteil des Skigebiets<br />

zu einer echt lässigen Runde verbinden.<br />

Noch gemütlicher geht es im Familienskigebiet<br />

Dreiländereck bei Arnoldstein zu. Inmitten<br />

der Karawanken, wo sich Österreich, Italien<br />

und Slowenien treffen, sind Familien, Genussskifahrer,<br />

Einsteiger und Wiedereinsteiger unter<br />

sich. Sie teilen sich 17 Abfahrtskilometer,<br />

eine Dreiersesselbahn und sieben Schlepplifte.<br />

Beliebt ist dort auch die Tourennacht: Jeden<br />

Donnerstagabend gehören die Pisten ganz den<br />

Tourengehern. Alle Skigebiete sind ohne Auto<br />

und kostenlos mit den Skibussen erreichbar.<br />

Zur Regeneration nach dem Pistenvergnügen<br />

geht es am besten in die KärntenTherme.<br />

Dort erwartet aktive Gäste genau die richtige<br />

Mischung aus Action und Entspannung, Beauty-<br />

und Wellnessangebote tun Körper und Seele<br />

gut. Ab 17 Uhr ist der Eintritt mit jedem gültigen<br />

Skiticket der Region ermäßigt und beim<br />

4-, 5- oder 6-Tages-Kombiticket der Gerlitzen<br />

Alpe ist der Eintritt ab 16 Uhr sogar frei.<br />

Der Dobratsch ist das Ziel für alle, die Natur<br />

pur schätzen. Vor über 15 Jahren wurde<br />

der älteste Naturpark Kärntens ausschließlich<br />

dem sanften Tourismus übergeben und seither<br />

wird die intakte, unberührte Natur mit ihrer<br />

wunderbaren Fauna und Flora geschützt und<br />

bewahrt. Für Skitourengeher, Langläufer und<br />

Winterwanderer tut sich hier ein wahres Paradies<br />

auf. Ausgangspunkte für die Genusssportler<br />

sind die Rosstratte sowie der Bereich Alpen-<br />

Fotos: Region Villach<br />

178 <strong>SPORTaktiv</strong>


Auf Skitour im Dreiländereck<br />

(oberes Bild) und Einkehrschwung<br />

auf der Gerlitzen<br />

Alpe. Unten: Skifahren im<br />

Dreiländereck.<br />

NEU IM WINTER 19/20:<br />

Die „Winter Kärnten Card“ –<br />

mit einem Abendeintritt in die<br />

KärntenTherme gratis.<br />

LOGO<br />

REGION VILLACH<br />

T. +43 (0) 42 42/42 0 00-0<br />

office@region-villach.at<br />

www.visitvillach.at<br />

VON DER PISTE IN DIE SEESAUNA<br />

Am Fuße der Kärntner Gerlitzen Alpe direkt am idyllischen Ossiacher See<br />

gelegen erwartet Sie das engagiert geführte, moderne Seehotel Hoffmann<br />

mit herrlicher See-Sauna am Ossiacher See. Modern ausgestattete Zimmer<br />

und Familieneinheiten, großteils mit Seeblick. Hervorragende Küche, aufmerksame<br />

Mitarbeiter, herzliche Atmosphäre.<br />

Das SKI „KOMFORT“ PAKET ist inklusive<br />

garten. Im Gipfelhaus, dem Rosstratenstüberl und<br />

in der Aichingerhütte kann man sich schließlich<br />

mit regionalen Kärntner Köstlichkeiten stärken.<br />

Wer zwischendurch Lust aufs Stadtflair hat, der<br />

wird die historische Altstadt von Villach schätzen.<br />

Im Advent zeigt sie sich von ihrer schönsten Seite<br />

– wovon sich heuer auch das „Ö3 Weihnachtswunder“<br />

überzeugt: Die Benefizaktion gastiert von 19.<br />

bis 24. Dezember in bzw. sendet aus der Villacher<br />

Innenstadt.<br />

> HALBPENSION und Nachmittagskuchen<br />

> GERLITZEN SKIPASS<br />

> Gratis Skibus<br />

> Benützung der herrlichen Seesauna mit Kamin<br />

> Winterwanderung, Parkplatz, W-lan<br />

> 2 Nächte ab 199.-/Person<br />

A-9552 Steindorf am Ossiacher See<br />

+43 4243-8704


DIE STREIF WIRD<br />

GEFÄHRLICH<br />

BLEIBEN<br />

Verkehrte Welt in Kitzbühel.<br />

Blumenwiese statt pickelhartem<br />

Eis, gemütliches Bergauf<br />

statt 140-km/h-Downhill und<br />

entspanntes Marschieren statt nervöser<br />

Hochspannung. An einem sonnigen<br />

Frühsommertag hatte der ÖSV seine<br />

besten Abfahrer und Techniker zu einer<br />

gemütlichen Wanderung auf die Streif<br />

versammelt. Auf dem Weg nach oben<br />

haben wir mit dem zweifachen Olympiasieger<br />

Matthias Mayer geplaudert:<br />

über das gefährliche Leben eines Skirennsportlers,<br />

über die Freiheit – und<br />

vor allem über das Thema Sicherheit im<br />

Skisport.<br />

Wenn du es dir aussuchen könntest,<br />

würdest du dann nicht lieber allein auf<br />

einen Gipfel steigen, statt hier in einer<br />

großen Gruppe die Streif raufzuwandern?<br />

Nein, das passt für mich perfekt. Es geht<br />

ja im Leben nicht immer ums Bezwingen.<br />

Es ist kein Kampf für mich, wenn<br />

ich auf den Berg gehe, sondern weil ich<br />

da gern meine Freizeit verbringe. Klar,<br />

ein schöner Gipfel ist immer die Krönung,<br />

ich setz mich dann gern ein bissl<br />

hin, genieß die Aussicht und lass es auf<br />

mich wirken.<br />

Es muss nicht immer um Zeit gehen?<br />

Überhaupt nicht. Ich brauch das wie<br />

jeder andere auch, dass Zeit, Geschwin-<br />

digkeit und dieses „schneller, höher,<br />

weiter“ mal keine Rolle spielen.<br />

Wo wir gerade gehen, bretterst du im<br />

Winter mit 140 km/h runter. Da siehst<br />

du vermutlich die Blumenwiese schon<br />

mit einem anderen Blick als der normale<br />

Wanderer, oder?<br />

Klar, wenn ich die Kuppe da drüben<br />

sehe, denk ich mir schon kurz: Wie<br />

tät ich die Welle anfahren oder wo die<br />

Kurve danach ansetzen. Das hast du irgendwie<br />

automatisch drin. Ich seh auch<br />

jetzt, wo die Tore stehen und die Linie,<br />

die ich fahren müsste.<br />

Offenbar lässt euch Abfahrer der<br />

„Mythos Streif“ nie los.<br />

Es ist halt jedes Jahr was ganz Spezielles.<br />

NICHT ZWEI MINUTEN TALWÄRTS,<br />

SONDERN 90 MINUTEN BERGWÄRTS:<br />

BEI EINER WANDERUNG AUF DIE STREIF<br />

PHILOSOPHIERTE OLYMPIASIEGER<br />

MATTHIAS „MOTTL“ MAYER MIT UNS ÜBER<br />

RISIKO UND SICHERHEIT – UND ÜBER DAS<br />

GEFÜHL VON FREIHEIT.<br />

VON THOMAS POLZER<br />

Für mich besonders, weil ich da vor zwei<br />

Jahren, nach meinem Sturz in Gröden<br />

und dem Brustwirbelbruch den Super-G<br />

gewonnen habe. Dieses Comeback war<br />

für mich sicher einer der wichtigsten<br />

Momente in meiner Sportkarriere und<br />

diese positiven Gedanken begleiten<br />

mich auch jetzt beim Wandern.<br />

Ein Comeback nach einer schweren<br />

Verletzung ausgerechnet auf einer der<br />

gefährlichsten Abfahrten der Welt –<br />

wie passt das zusammen?<br />

Für die Zuseher schaut es vielleicht<br />

so aus, dass ich immer alles riskiere<br />

und immer voll am Limit fahre. Die<br />

Wahrheit ist: Ich bin eigentlich nie allzu<br />

riskant unterwegs, trotz der extremen<br />

Geschwindigkeit ist immer alles abge-<br />

Fotos: GEPA Pictures (3)<br />

180 <strong>SPORTaktiv</strong>


wogen. Nach dem schweren Sturz in<br />

Gröden 2015 hab ich gewusst, dass ich<br />

diesmal über dem Limit unterwegs war.<br />

Seither probiere ich noch konsequenter,<br />

eine Linie zu fahren, auf der ich mich<br />

wohl- und sicher fühle.<br />

Kann man auf der Streif, dem<br />

„Highway to hell“, wirklich bei jeder<br />

Passage noch von kalkuliertem Risiko<br />

sprechen?<br />

Zumindest probiert man’s. Natürlich,<br />

die erste Kurve, dann runter über die<br />

Mausefalle, rein in den Steilhang – das<br />

sind die schwierigsten Passagen im<br />

Weltcup, das braucht eine große Überwindung,<br />

da voll reinzufahren. Aber<br />

trotzdem probier ich es so kalkulierbar<br />

und so sicher wie möglich anzugehen.<br />

Gutes Stichwort: Du warst einer der<br />

Ersten, die den „Skifahrerairbag“<br />

verwendet haben. Machst du dir zum<br />

Thema Sicherheit mehr Gedanken als<br />

andere Fahrer?<br />

Ja, ich würde schon sagen, dass ich einer<br />

von denen bin, die das Thema ein bissl<br />

pushen und die anderen dazu anhalten,<br />

sich auch Gedanken darüber zu machen.<br />

Dass es nicht selbstverständlich ist, was<br />

wir da machen, und dass das Thema<br />

Sicherheit heute an oberster Stelle stehen<br />

sollte. Wir Spitzensportler riskieren sehr<br />

viel und es wird auch von uns sehr viel<br />

gefordert. Ganz egal, ob das jetzt von<br />

den Sponsoren, den Trainern oder den<br />

Medien ist. Es muss sich aber jeder Athlet<br />

im Klaren sein, was er da aufs Spiel<br />

setzt. Im schlimmsten Fall sein Leben.<br />

Da müssen doch alle Beteiligten, von<br />

den Fahrern bis hin zu den Zuschauern,<br />

das Bewusstsein entwickeln, dass<br />

bei aller Show, die wir abliefern sollen,<br />

die Sicherheit an oberster Stelle stehen<br />

sollte.<br />

Und da gehört für dich der Airbag<br />

dazu?<br />

Wir haben beim Skisport einfach keine<br />

Knautschzone! Unser einziger Schutz ist<br />

das harte Training im Sommer und der<br />

daraus folgende körperliche Topzustand.<br />

Bei einem Sturz liefert ein Airbag aber<br />

diese zusätzliche Knautschzone. Die<br />

könnte man sicher noch weiterentwickeln,<br />

mehr und mehr vergrößern und<br />

dadurch vielleicht noch mehr Sicherheit<br />

schaffen.<br />

<strong>SPORTaktiv</strong><br />

181


Was kann man im Speedbereich noch<br />

ändern, noch sicherer machen?<br />

Es ist in den letzten Jahren ja schon sehr<br />

vi