SPORTaktiv Winterguide 2019

Sportaktiv.Magazin

WINTER

G U I D E 2 0 1 9 / 2 0


Planai

Planai We

West

WILLKOMMEN IN DER REGION

Gipfelbahn Gipfelbahn

Vorderkar Vorderkar

Tellerlift Tellerlift

Galsterberg- Galsterberg-

Galsterberg

Galsterberg

Gondel Gondel

almlift almlift

I I

Höf-Express Höf-Express

Hauser HauserKaibling Kaibling8er-Gondel

8er-Gondel

II II

Höf-Express

Höf-Express

Ennslingalm-Lift

Ennslingalm-Lift

Tauern

Tauern

Seilbahn

Seilbahn

Quattralpina Quattralpina

Kaibling

Kaibling

6er

6er

Übungslift Übungslift

Gipfelbahn

Gipfelbahn

NEU

XXL-Funslope

Senderbahn

6er

6er Alm

Alm

NEU

Sonnecklift

Sonnecklift

6er

6er

Fastenberg

Fastenberg

10er Gondel

Planai

Planai I

II

II

Planai

Planai

Mitterhausbahn Mitterhausbahn

Burgstallalmbahn

Burgstallalmbahn

Express

Hopsi

NEU

Kinderland

Lärchkogelbahn

Lärchkogelbahn

Märchenwiesebahn

Märchenwiesebahn

Fahr-Long

Weitmooslift

Weitmooslif

Fri F

Stoderzinken Lifte

2019/20 außer Betrieb

Schneemandllift

Schneemandllift


4 Berge in 4 Tagen! Schaffst du es, erhältst du ein besonderes Goodie an den Kassen

der 4-Berge-Skischaukel. Details zu unserer Challenge: www.4berge.at

t Weitmoos-Tellerlift

Weitmoos-Tellerlift

ritz-Blitz

Funslope

st

Moserbodenlift

Moserbodenlift

Rohrmoos I

Rohrmoos I

Hopsilift Hopsilift

Rohrmoos RohrmoosII

II

Obertalbahn

Obertalbahn

Gipfelbahn

Gipfelbahn

Hochwurzen Hochwurzen

Hochwurzen

Hochwurzen

II

II

Hochwurzen Hochwurzen

I

I

I

I Reiteralm

Reiteralm

Prinoth

Crosspark

Sepp’n Sepp’n

Jet

Jet

Reiteralm

Reiteralm

»Preunegg

»Preunegg

Jet«

Jet«

III III

Reiteralm

Reiteralm

Übungslift Übungslift

Verbindungslift

Jet«

Jet« »Silver

»Silver Reiteralm

Reiteralm

Tellerlift

Vorderkar Vorderkar

Gipfelbahn

Tellerlift

6er

6er

Gasselhöhebahn Gasselhöhebahn

II

II

Galsterberg

Gondel

Gipfelbahn Vorderkar

Gondel Galsterberg

Muldenlifte

Muldenlifte

Hasecklifte Hasecklifte

Hinterfager

Hinterfager

Galsterbergalmlift

Galsterbergalmlift

Übungslifte

Mitterfager Mitterfager

Vorderfager

Vorderfager

Vorderfager Vorderfager I I

Höf-Express

I

Höf-Express

I

Jägerlift

Jägerlift

Forstaubahn

Forstaubahn

II II

Hauser Hauser Kaibling 8er-Gondel

HauserKaibling8er-Gondel

II

II

Höf-Express

Höf-Express

Übungslift Übungslift

Drachenlift II II

I I

Drachenlift

Rittislift Rittislift

Zauberlift

Zauberlift

Gipfellift Gipfellift

Kalilift

Gipfellift

Rittisbergbahn Rittisbergbahn

Lärchberglift

Skibetrieb 2019/20

nicht gesichert

Lärchberglift

I I

Adlerlift

Adlerlift

Adlerlift Adlerlift II II

Roßfeldlift

Übungslift

Roßfeldlift

Übungslift

Sky-Line

Bergkristalllift

Bergkristalllift

Dachstein Südwandbahn

Austriascharte

Hunerkogellift

Schladminger Schladminger

Lift

Lift

Mitterstein Mitterstein

SPORTaktiv

3


FJÄLLRÄVEN

BERGTAGEN

Entwickelt für ein Leben

oberhalb der Baumgrenze

wo keine Bäume mehr

wachsen, aber dein Geist

sich frei entfalten kann.

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EDITORIAL

KLAUS MOLIDOR

SPORTaktiv-Chefredakteur

klaus.molidor@styria.com

ABENTEUER

ÜBERALL

Foto: Thomas Polzer, Coverfoto: Ortovox/Andreas Vigl

Diesmal nehme ich eine Anleihe bei jemandem, der mit Wintersport nur

wenig bis gar nichts am Hut hat. „Die wahren Abenteuer sind im Kopf

und sind sie nicht im Kopf, so sind sie nirgendwo“, hat Andre Heller in

einem seiner wohl berühmtesten Lieder einst gesungen. Recht hat er. Und

so stellt sich sogar auf rotem Samt und vor einem Marmortischchen in

einem Wiener Kaffeehaus dieses Gefühl ein, dass Skifahren einfach das

Leiwandste ist, was man sich nur vorstellen kann. Allein das intensive Gespräch

übers Skifahren ruft die Emotionen hervor, die wir sonst bei einem

herrlichen Schwung auf einer Piste oder im Tiefschnee erleben.

Und doch können wir uns nicht mehr bedenkenlos hingeben und uns in

der Leidenschaft zu Pulver und Piste fallen lassen. Wir müssen, auch wenn

das jetzt schon gebetsmühlenartig an dieser Stelle auftritt, schauen, wie

wir Klimawende UND Wintersport unter einen Hut bringen. Darum haben

wir an den Anfang unseres Winterguides einen Themenblock gestellt,

der sich der Frage widmet, wie ein „grüner“ Winter gelingen kann – in

Theorie und Praxis. Das Gebot der Stunde lautet nicht vorschnelle Reaktion,

sondern sorgfältiges Reflektieren. So wie beim Schneeband Ende

Oktober auf der Resterhöhe in den Kitzbüheler Alpen. Auf den ersten

Blick skandalös, offenbart der zweite Blick, dass der Schnee nicht auf Biegen

und Brechen frisch produziert wurde, sondern im Vorwinter natürlich

gefallen ist und klug „übersommert“ wurde.

Die gute Nachricht: Das Bewusstsein, dass sich etwas ändern muss,

kommt schon in vielen Regionen, bei vielen Herstellern an. Weil auch die

Skifahrer selbst immer kritischer werden, immer mehr Wert auf die Natur

und ihren Schutz legen. Denn am Ende wollen wir ja doch alle so fahren,

wie die Dame auf unserem Cover von Ortovox, die quasi die perfekte

Welle im Schnee reitet. Weil, natürlich hat Andre Heller schon recht mit

Abenteuer und Kopf und so. Aber so ein ganz realer Tag im Powder oder

im gführigen Schnee mit zwei Brettln, juchhe – das hat schon auch was.

Bleibt fit,

Euer Klaus

ROTATIONAL

IMPACT

PROTECTION

+

LINEAR

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SPORTaktiv

5


#JOtoRelax

Zeit. Das wertvollste Gut.

Winter

Time-out

3 NÄCHTE

im 4* Hotel, HP &

2-TAGE-SKIPASS, AB

364,00

St. Johann in Salzburg zählt im Sommer wie auch im Winter als Home Base für Genießer aus aller

Welt. Hier gilt es, den stressigen Alltag hinter sich zu lassen und lebensbejahend Zeit mit Familie

und Freunden zu erleben. Im Winter stehen dafür im Skigebiet Snow Space Salzburg, das direkt im

St. Johanner Alpendorf startet, rund 120 km perfekt präparierte Pisten zur Verfügung.

www.JOsalzburg.com


DANIEL WAKOUNIG

Chief Sales Officer, Alturos Destinations, Skiline

EDITORIAL II

10 JAHRE

SKILINE

Foto: Alturos Destintions

Eine ganz besondere Wintersaison erwartet uns in diesem Jahr, denn Skiline

feiert 10 Jahre Entertainment am Berg. Wir freuen uns sehr, dass die

größte Wintersport-Community auch nach 10 Jahren stetig wächst.

Wir starten in die neue Saison mit 3,5 Millionen Skiline-Usern und

-Entertainment-Anlagen in über 340 Skigebieten weltweit. Es gilt in der

neuen Saison 26 Milliarden gefahrene Höhenmeter, 5,5 Millionen registrierte

Skitage und mehr als 4 Millionen gemachter Skiline-Videos und

-Fotos zu überbieten.

Schnappschuss vom Skitag: die Fotofalle

Nicht nur spannende App-Features bieten wir diese Saison, auch auf der

Piste gibt es Neues zu entdecken. Die Fotofalle, eingesetzt auf Funslopes

und Parcours, schießt an einer spannenden Schlüsselposition ein Actionfoto.

Das Foto kann direkt beim Abholterminal im Skigebiet und anschließend

in der App angesehen werden. Das bedeutet, die Augen auf der

Piste offenhalten, denn die nächste Fotofalle mit Funslope ist vielleicht

nicht weit.

Skiline auf dem Smartphone

Mit der Skiline-App hat der User den gesamten Skitag im Blick: Gefahrene

Pistenkilometer, zurückgelegte Höhenmeter sowie alle Skimovies und

Fotos des Tages werden direkt in der App gespeichert. Die persönlichen

Skiline-Erlebnisse können jederzeit mit Freunden und der Community

geteilt werden.

Neues NFC-Feature der Skiline-App

Rechtzeitig zur Wintersaison beinhaltet das neue Release der Skiline-App

ein praktisches NFC-Feature. Skipassnummern müssen ab sofort nicht

mehr mühsam eingetippt werden, sondern können bequem mit dem

Smartphone gescannt werden.

Wir sind startklar und freuen uns auf unsere 10. Skiline-Saison mit

unserer Wintersport-Community!

FUNKTIONSKLEIDUNG

FÜR EIN OPTIMALES

KÖRPERKLIMA.

Scandic Outdoor GmbH

info@scandic.de

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30

INHALT

TOP-STORY

16 WILD WAR GESTERN

Kitzbühel-Sieger Dominik Paris im Interview

EMOTION

26 GRÜN IST DAS NEUE WEISS

Wie Wintersport und Klimaschutz parallel funktionieren können

30 ZUM SKIURLAUB IM KLIMASCHUTZEXPRESS

Anleitung zur Verkleinerung des CO 2 -Fußabdrucks

42 EIN KÄRNTNER IN KITZBÜHEL

Zum Hahnenkammjubiläum: Wie ein Zuagroaster Kitz erlebt

60 ESTER LEDECKA ÜBER ... VERTRAUEN

Die Ski- und Snowboard-Olympiasiegerin im Interview

80 DAS ERSTE MAL PIZZA & PFLUG

Stefan Luckerbauer stand mit 31 das erste Mal auf Ski

90 SCHNEE

Pulver, Firn, Harsch – was die Flocken-Spielarten unterscheidet

166 GANZ OBEN AUF DER BUCKET LIST

Warum Heliskiing in Kanada so genial ist

180 DIE STREIF WIRD GEFÄHRLICH BLEIBEN

Abfahrer Matthias Mayer über Risiko, Sicherheit und Freiheit

200 BOTSCHAFTER IN SACHEN SCHNEE

Martin Dolezal und sein Leben für, mit und auf Schnee

232 SO LASSET DIE SAU HERAUS

Mit Stil und Benehmen hast du beim Après-Ski mehr Spaß

246 MEHR BRAUCHST NICHT

Für Rolf Majcen liegt das Glück des Winters auf einer Rodel

SERVICE

68 WELCHEN SKI BRAUCHE ICH?

Von Amphibio bis Z-Wert. Der Versuch eines Überblicks

110 WIE KOMMT DAS SEIL IN DIE BAHN?

Litzen, Seele, Spleiß – alles zum Träger-Medium des Skifahrens

132 SLALOM FÜR GOURMETS

Pisten-Feinschmecker werden mehr, Gourmet-Hütten auch

204 GESCHNALLT? DIE STEUER-ERKLÄRUNG

Expertentipps zum Skischuh, dem zentralen Ski-Steuerelement

218 DIE FREIHEIT IM VIERER-PAKET

Was Skicross ausmacht, wie es Freizeitskifahrer testen können

REGIONEN

38 TIROL

114 SALZBURG

152 STEIERMARK

174 KÄRNTEN

188 OBERÖSTERREICH

196 NIEDERÖSTERREICH

210 VORARLBERG

228 BAYERN

254 SÜDTIROL

Fotos: Red Bull Content Pool/Erich Spieß, Tirol Werbung

60


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EL DORADO

FÜR SKIFANS

AUS ALLER WELT

St. Anton am Arlberg gilt als

einer der renommiertesten

Wintersportorte weltweit.

Pisten- und Freeridefans

aus mehr als 50 Nationen

besuchen jedes Jahr das

Bergdorf und sein Skigebiet

mit insgesamt 305 Kilometern

an markierten Abfahrten,

200 Kilometer freiem

Gelände sowie 88 Liften und

Bahnen. Langlaufen, Rodeln

oder eine Tour auf Tirols

einzigem Winterklettersteig

stehen ebenso für St. Anton

am Arlberg wie Events

mit Kultcharakter.

stantonamarlberg.com

Foto: TVB St. Anton am Arlberg/Patrick Bätz

10 SPORTaktiv


SPORTaktiv

11


SKI PLUS CITY:

DU HAST

DIE WAHL

Jetzt gibt es weltweit erstmals

vollen Skigenuss und

alpin-urbanen Lifestyle in

einem. Mit dem neuen „SKI

plus CITY Pass“ Stubai Innsbruck

kannst du nämlich: 13

Skigebiete im Stubaital und

im Großraum Innsbruck erkunden;

22 Erlebnisangebote

in und um Innsbruck sowie

3 Schwimmbäder entdecken;

den Skibus-Transfer & Sightseer

Innsbruck (Hop-on,

Hop-off) nutzen; 25 Prozent

Ermäßigung auf die Nachtfahrten

der Bergbahnen

lukrieren; und außerdem deine

Kinder ab Jahrgang 2012

(Begleitung eines zahlenden

Elternteils ist Voraussetzung)

kostenlos mitnehmen. Mehr

Ski plus City geht nicht ...

www.ski-plus-city.com

Foto: Innsbruck Tourismus

12 SPORTaktiv


SPORTaktiv

13


IM ZILLERTAL

LACHT

DIE SONNE

Zwischen einer Vielzahl an

Dreitausendern breitet sich

das sonnige Zillertal aus. In

vier Großraum-Skigebieten

können sich Ski- und

Snowboardbegeisterte auf

insgesamt 535 perfekt präparierten

Pistenkilometern

austoben. 180 Liftanlagen

bringen die Wintersportler

täglich auf die Piste. Und

insgesamt 80 Hütten laden

zu einer kurzen Pause und

zum Verweilen in der Sonne

ein. Und als ob das noch

nicht genug wäre, gibt es

diese Wintersaison auch viele

Neuheiten rund um den

Zillertaler Bergwinter.

www.zillertal.at

Foto: Zillertaltourismus/Tom Klocker

14 SPORTaktiv


SPORTaktiv

15


WILDWAR

GESTERN

DOMINIK PARIS IST

REGIERENDER SIEGER AUF

DER STREIF. IM SPORT AKTIV-

INTERVIEW SPRICHT DER

SÜDTIROLER ÜBER DIE

AUSZEIT AUF DER ALM, DEN

TOD SEINES BRUDERS UND

WANN ER VOLLGAS GIBT

UND WANN NICHT.

INTERVIEW THOMAS POLZER

16 SPORTaktiv


Foto: Nordica/Pentaphoto

Die Skifans lieben ihn, weil er

auf den Abfahrten den „wilden

Hund“ gibt, der sich ständig im

Grenzbereich bewegt. Die Medien

lieben ihn, weil er bei den Interviews

sein Herz ganz spontan auf der Zunge

trägt. Aber beim Treffen von SPORTaktiv

mit Dominik Paris bei seinem Ausrüster

Nordica entpuppte sich der Südtiroler als

ruhiger, ausgeglichener und sogar nachdenklicher

Mensch. Einer, der es offenbar

gelernt hat, beim Skifahren und im Leben

die Balance zu halten.

Dominik, du wirkst so „geerdet“.

Täuscht dieser Eindruck oder gibst du

den „wilden Hund“ wirklich nur mehr

bei den Rennen?

Na ja, ganz so ist es nicht, es kann ab und

zu schon auch abseits der Abfahrtspisten

passieren, dass es bei mir rundgeht. Aber

die Zeiten aus jungen Jahren, in denen ich

praktisch keine Party ausgelassen hab, die

sind endgültig vorbei.

Für solche Veränderungen braucht es ja

meist ein Schlüsselerlebnis. Was ist da

bei dir passiert?

Es war die Erkenntnis, dass Talent allein

bei Weitem nicht ausreicht, um im Skisport

vorn mit dabei zu sein.

Diese Erkenntnis kam von einem Tag auf

den anderen?

Nein, eigentlich hat dieser Prozess 100

Tage gedauert. Denn so lange hab ich nach

einer schlechten Saison als Hirte auf einer

Alm gearbeitet. Ich war ziemlich fertig mit

der Welt und dem Skisport.

Was genau ist da mit dir passiert?

Ich glaub, ich bin in dieser einsamen Zeit

auf der Alm erwachsen geworden. Ich habe

plötzlich verstanden, dass ich für meine

Ziele auch hart arbeiten muss und mich

nicht nur auf mein Talent verlassen kann.

Diese „Auszeit“ ist zwar ein Jahrzehnt

her, aber hilft sie dir heute noch, dein

inneres Gleichgewicht zu halten?

Diese Zeit war zwar ein entscheidender

Knackpunkt in meinem Leben, aber mittlerweile

habe ich viele andere Sachen, die

mich im Gleichgewicht halten. Man könnte

sagen, ich fühl mich sehr gut ausbalanciert.

Aber wenn man auf zwei wackligen

Brettern mit 140 km/h ins Tal schießt –

steht dir da diese innere Balance manchmal

nicht im Weg? Weil sie dich einbremst,

weil du vielleicht an deine Frau

und an euer kleines Kind denkst …

Nein, ich denke beim Training und bei den

Rennen eigentlich nicht darüber nach, was

alles sein könnte. Aber klar, es gibt auch bei

mir Tage, an denen man nicht ganz bei der

Sache ist. Und dann bewegt man sich auch

nicht so am Limit, wie es für den Erfolg

notwendig wäre.

Es wird erzählt, dass du bei deinem ersten

Auftritt auf der Streif in Kitzbühel vor

der Mausefalle zwei Bremsschwünge

eingelegt hättest. War das tatsächlich so

– Dominik Paris und zittrige Knie?

Ja, das stimmt! Beim ersten Runterfahren

auf der Streif war ich nicht überzeugt, dass

das tatsächlich gut gehen kann. Ich hab mir

gedacht, lieber mal bremsen und probieren,

anstatt gleich alles zu riskieren.

Heuer im Jänner hast du die Abfahrt auf

der Streif gewonnen, hattest deine

erfolgreichste Saison im Weltcup. Man

hat den Eindruck: Egal, wie wild es auf

der Piste zugeht – den Paris haut so

schnell nichts um.

Schön, wenn das so rüberkommt. Das ist

wie im Leben: Wenn man sich topfit fühlt,

wenn alles rundherum passt, dann hat

man auch eine gute Balance. Und im

speziellen Fall steht man dann eben auch

viel sicherer am Ski.

SPORTaktiv

17


Bei den schnellen

Disziplinen Super-G

und Abfahrt

ist „Domme“ zu

Hause.

Aber jede Abfahrt, jeder Super-G ist

doch stets ein Abwägen zwischen

Risikobereitschaft und Vernunft. Wie

gehst du mit diesem Balanceakt um?

Die Leute glauben oft, ich kenn nur

„Vollgas“. Aber tatsächlich probiere ich

immer, die verschiedenen Situationen

gut einzuschätzen. Ich weiß genau, wo

ich Vollgas gebe und wo ich versuche,

taktisch gut durchzukommen.

Du hast einmal gesagt, früher wärst

du bloß ein guter „Geradeausfahrer“

gewesen. Heute zählst du auch auf den

technisch schwierigsten Strecken zu

den Besten. Was war dein Erfolgsrezept

für diese Entwicklung?

Ich war früher in den technischen Kurven

wirklich nicht gut. Aber ich denke, mein

Ehrgeiz und vor allem mein Fleiß, den

ich nach der Zeit auf der Alm entwickelt

habe, haben sich bezahlt gemacht, denn

seither habe ich jede Saison versucht,

mich als Skifahrer weiterzuentwickeln.

Stichwort Entwicklung: Du hast mit

Nordica ja einen Ausrüster, bei dem

TALENT ALLEIN

REICHT NICHT

AUS, UM IM SKI-

SPORT VORN MIT

DABEI ZU SEIN.

MAN MUSS FÜR

SEINE ZIELE AUCH

HART ARBEITEN.

die Leidenschaft für die individuelle

Produktentwicklung, aber auch der

Zusammenhalt zwischen Mitarbeitern

und Rennfahrern fast einzigartig ist.

Ja, für mich ist Nordica eine tolle Marke

und genau die enge Zusammenarbeit

im Bereich der Entwicklung macht mir

großen Spaß. Es ist wichtig für einen

Athleten, dass er seine Ideen einbringen

kann, wenn es bei Ski und Schuh um

Innovationen und Verbesserungen geht,

die letztlich auch Hobbyfahrern nützen.

Wenn man dich so hört, klingt das

ungekünstelt, direkt und „naturbelas-

sen“. Machst du vor Rennen Entspannungsübungen

oder meditierst du?

Nein, ich bin immer gleich: Ich höre

meine Musik und konzentrier mich dabei

auf das Rennen.

Apropos Musik: Du bist ja Sänger der

Death-Metal-Band „Rise of Voltage“.

Aber Heavy Metal wird’s wohl nicht

sein, was du vor einem schweren Rennen

hörst, oder?

Doch! Ich höre Musik, von dem Moment

an, wenn ich vom Hotel wegfahre,

bis kurz vor dem Rennstart. Und natürlich

höre ich nur Metal! Das bringt mich

so richtig in Stimmung und lenkt mich

gleichzeitig ab. Übrigens für alle, die

es nicht wissen: Wir haben 2018 unser

Debütalbum rausgebracht. Da solltet ihr

mal reinhören.

Bei all deiner Offenheit und Direktheit,

bist du eigentlich ein nachdenklicher

Mensch. Nicht zuletzt, seit dein Bruder

vor sechs Jahren bei einem Motorradunfall

ums Leben kam. Woher hast du

damals deine Stärke genommen, dich

Fotos: Nordica/Pentaphoto, Simon Rainer.com

18 SPORTaktiv


DRIVE TOGETHER

DER MAZDA CX-ḃ

FAHRSPASS IM GROSSEN STIL

Für welches Mazda SUV-Modell Sie sich auch entscheiden: Wir heben Ihr

Fahrgefühl auf ein neues Level. Innovative i-ACTIVSENSE Sicherheitstechnologien

schaffen gemeinsam mit unserem i-ACTIV Allradantrieb die perfekten

Voraussetzungen für grenzenlosen Fahrspaß. Und das bei jedem Wetter

und jedem Untergrund.

MIT INTELLIGENTEM

i -ACTIV

ALLRADANTRIEB

Verbrauchswerte: 4,4 – 7,0 l/100 km, CO₂-Emissionen: 114 – 160 g/km. Symbolfoto.


Kitz-Sieger

Dominik Paris mit

SPORTaktiv-

Redakteur

Thomas Polzer.

DOMINIK PARIS

WURDE AM 14. APRIL 1989

IN MERAN GEBOREN. LEBT MIT

SEINER FRAU UND EINEM KIND

IN ULTEN IN SÜTIROL.

IST SÄNGER DER DEATH-

METAL-BAND RISE OF

VOLTAGE, DIE IM SOMMER 2018

IHR DEBÜTALBUM TIME

VERÖFFENTLICHTE.

DIE LETZTE SAISON 2018/2019

WAR BIS JETZT SEINE ERFOLG-

REICHSTE SAISON. WELTMEISTER

SUPER-G, SUPER-G-GESAMT-

SIEGER, ABFAHRT GESAMT 2.,

GESAMT-WC 4.,

KITZBÜHEL ABFAHRT 2019,

GESAMT 4X, BORMIO 2X 2018,

KVITFJELL 2X 2019,

SOLDEU 2X 2019.

wieder mit voller Leidenschaft ins

Abenteuer Skirennen zu stürzen?

Natürlich war das eine ganz harte Zeit

für mich und meine Familie. Aber

ich habe probiert, einfach weiterzumachen,

weil ich auch wusste, mein

Bruder hätte das sicher so gewollt.

Und mit der Zeit konnte ich dann die

Trauer verarbeiten und die dunklen

Gedanken vom Skifahren trennen.

Weil wir so viel über Balance

gesprochen haben: Wie sehr

schreckt es dich als bekennenden

Naturliebhaber, dass unsere

Umwelt offenbar immer mehr aus

dem Gleichgewicht gerät?

Alles, was man so sieht und liest,

hört sich wirklich nicht gut an. Aber

ich versuche, nicht so viel darüber

nachzudenken, was alles passieren

wird. Ich probiere einfach, mit mei-

ner Familie umweltbewusst zu leben,

so wie wir Südtiroler es immer schon

gemacht haben. Aber ganz ehrlich. Ich

glaube, es ist schon zu spät. Das ist das

Gleiche wie bei einem Sonnenbrand:

Hat man ihn, hilft das Eincremen

auch nicht mehr. Aber man kann zumindest

versuchen, dass es nicht noch

schlimmer wird.

Was wünscht du dir persönlich,

damit du sagen kannst: „So wie es

ist, ist mein Leben für mich absolut

im Gleichgewicht.“

Ich hab keine Sonderwünsche! Wenn es

so weitergeht wie jetzt, bin ich mehr als

zufrieden und ein glücklicher Mensch:

Bei mir daheim sind alle gesund und

ich kann mit Spaß Ski fahren. Alles andere

ist dann nur Zugabe.

20 SPORTaktiv


DRIVE TOGETHER

DER MAZDA CX-ḃḀ

FAHRSPASS IM GRÖSSEREN STIL

Für welches Mazda SUV-Modell Sie sich auch entscheiden: Wir heben Ihr

Fahrgefühl auf ein neues Level. Innovative i-ACTIVSENSE Sicherheitstechnologien

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Voraussetzungen für grenzenlosen Fahrspaß. Und das bei jedem Wetter

und jedem Untergrund.

MIT INTELLIGENTEM

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Verbrauchswerte: 4,4 – 6,0 l/100 km, CO₂-Emissionen: 105 – 137 g/km. Symbolfoto.


SKIFAHREN IN

OSTTIROL: VOM

BETT AUF DIE PISTE

FRÜHSTÜCKEN, SKI ANSCHNALLEN

UND REIN INS SCHNEEVERGNÜGEN.

DIE SKI-IN SKI-OUT-HOTELS

GRADONNA****S MOUNTAIN RESORT

UND DOLOMITEN RESIDENZ****S

SPORTHOTEL SILLIAN IN OSTTIROL

LIEGEN DIREKT AN DER PISTE.

WEITERE INFOS

www.osttirol-ski.at

Als Erster Spuren in den Schnee ziehen

und als Letzter die verschneite

Berglandschaft genießen – das alles ist

im Gradonna****s Mountain Resort in

Kals am Großglockner möglich. Dank

dem attraktiven Ski-in-Ski-out-Komfort

carven Hotelgäste vor allen anderen

über die Hänge. Der direkte Anschluss

an das Skigebiet Großglockner-Resort

Kals-Matrei, ein eigener Skischul- und

Skipass-Service sowie ein kostenloses

Anfänger-Skigelände bieten den unbeschwerten

Rahmen für das exklusive

Schneevergnügen. Ab 7.12. eröffnet in

Kals eine weitere 6er-Sesselbahn mit

neuen Pisten.

Ganz oben auf über 2400 m liegt die

Adlerlounge – und lockt mit Genuss,

Tradition und Hochgefühlen. Sowie mit

freiem Blick auf 60 Dreitausender! Osttirols

größtes Skigebiet gilt generell als

abwechslungsreich und familienfreundlich.

Ein Highlight für Familien ist, dass

es den Kindertarif beim Skipass Ski)Hit

Osttirol bis 18 gibt. Kleine Gäste ab 3

Jahren können sich über bis zu 12 Stunden

tägliche Kinderbetreuung freuen.

Wellness für die ganze Familie

Raus aus dem Bett und rein ins Skierlebnis

heißt es auch in der Dolomiten-

Residenz****s Sporthotel Sillian. Dort

startet man von der Hoteltür weg den

Skitag im familienfreundlichen Skizentrum

Hochpustertal. Auf der Sonnenseite

Tirols genießen Urlauber südliches Flair

und einen unglaublichen Ausblick auf

die Dolomiten.

Mittags macht man einen kleinen

Zwischenstopp im Restaurant der

Dolomiten-Residenz zum Mittagssnack,

der inkludiert ist. Nach dem letzten

Schwung heißt es: Bademantel statt

Skihose. Das erste Familien- Wellness

hotel in Osttirol überzeugt mit einem

Kinderhallenbad und professioneller

Kinderbetreuung, einem Teenieclub

12+, einem exklusivem Saunabereich.

Ein neuer Private-Spa und die hoteleigene

Vitalresidenz Schloss Heinfels setzen

Wellnessmaßstäbe.

Ein familienfreundlicher Geheimtipp

sei noch verraten: Das Skizentrum St.

Jakob im Defereggental mit zahlreichen

Pistenkilometern bietet breite Pisten,

den meisten Naturschnee und die am

längsten geöffneten Talabfahrten. Die

Krönung für einen Skiurlaub der Extraklasse.

Fotos: Schultz Gruppe

22 SPORTaktiv


DRIVE TOGETHER

DER MAZDA CX-ḅ

FAHRSPASS IM GRÖSSTEN STIL

Für welches Mazda SUV-Modell Sie sich auch entscheiden: Wir heben Ihr

Fahrgefühl auf ein neues Level. Innovative i-ACTIVSENSE Sicherheitstechnologien

schaffen gemeinsam mit unserem i-ACTIV Allradantrieb die perfekten

Voraussetzungen für grenzenlosen Fahrspaß. Und das bei jedem Wetter

und jedem Untergrund.

MIT INTELLIGENTEM

i -ACTIV

ALLRADANTRIEB

Verbrauchswerte: 4,9 – 7,2 l/100 km, CO₂-Emissionen: 128 – 164 g/km. Symbolfoto.


PURER FAHRSPASS

ZU JEDER JAHRESZEIT

Ob Sie den Großstadtdschungel

durchqueren oder kurvenreiche Landstraßen

erobern, die neuen Mazda-Modelle

vereinen das Beste aus beiden Welten.

Mazda CX-30

Der CX-30 reiht sich in der Mitte zwischen

CX-3 und CX-5 ein und spricht

damit vor allem Kunden an, die ein

kompaktes SUV mit maximalem Stauraum

suchen. Der neue Mazda CX-30

übernimmt als zweites Modell die weiterentwickelte

Kodo-Designsprache,

die subtile Schönheit durch Reduktion

von Zierrat schafft. Die Anordnung

sämtlicher Anzeigen und Bedieninstrumente

ermöglicht eine intuitive Bedienung.

Relevante Informationen wie

Geschwindigkeit und Navigationshinweise

werden über das serienmäßige

Head-up-Display in die Windschutzscheibe

projiziert. Für Unterhaltung an

Bord sorgt das Mazda Connect-Infotainment-System

mit optimierter

Spracherkennung und Apple CarPlay-/

Android-Auto-Anbindung. Bedient

wird das Mazda Connect System über

einen ergonomisch in der Mittelkonsole

angeordneten Multi-Commander.

Trotz seiner kompakten Abmessungen

bietet der neue Mazda CX-30 ein

großzügiges Raumgefühl. Für zusätzliche

Langstreckentauglichkeit sorgen

die ergonomischen Sitze, welche die

Wirbelsäule in ihrer natürlichen Haltung

unterstützen. Der neue CX-30

bietet ausreichend Stauraum für jede

Lebenssituation. Es stehen der

Skyactiv-G122- Benzinmotor und der

Skyactiv- D116-Diesel zur Wahl. Der

Benziner leistet 122 PS und schafft ein

Drehmoment von 213 Nm, der Dieselmotor

mit 116 PS liefert ein

Drehmoment von 270 Nm. Beide Motorvarianten

gibt es auch in Kombina-

ANZEIGE / Fotos: Mazda

24 SPORTaktiv


tion mit der Mazda i-Activ-AWD- Allradtechnologie,

bei der die Antriebskraft

je nach Fahrsituation sensorgesteuert

zwischen den vier Rädern aufgeteilt

wird. Ab sofort ist eine absolute

Motoreninnovation für den Mazda

CX-30 verfügbar: SKYACTIV-X. Damit

bringt Mazda den weltweit ersten

selbstzündenden Benzinmotor zur Serienreife.

Dieser verbindet die Spritzigkeit

und Drehfreude eines Benziners

mit der Effizienz und Sparsamkeit eines

Diesels.

Mazda CX-5

Mit 4,5 Metern Länge ist der CX-5 das

größte SUV im Modellangebot von

Mazda. Angetrieben wird der Mazda

CX-5 von bewährter Skyactiv-Technik.

Kunden können dabei aus vielen

Varianten frei kombinieren: Allrad- oder

Frontantrieb, entweder mit Benzin- oder

Dieselmotor, mit Sechsgang-Schaltung

oder Sechsgang-Automatik.

Elegante Allradkompetenz

(links

der CX-5, rechts

oben der CX-30)

trifft auf stylishe

Elektromobilität

(unten der neue

Crossover-SUV

MX-30).

Den 2,2-l-Diesel gibt es wahlweise

mit 150 oder 184 PS Leistung. Als

Benziner gibt es den CX-5 in der 2-

Liter-Version mit 165 PS oder mit 2,5

Litern Hubraum mit 194 PS. In der

2,5-Liter-Version werkt außerdem

eine Zylinderabschaltung, die beim

Fahren mit konstantem Tempo oder

mit geringer Last die äußeren beiden

Zylinder abschaltet und damit den

Kraftstoffverbrauch reduziert.

Das Design des CX-5 entspricht der

preisgekrönten Mazda-Designphilosophie

Kodo-Soul of Motion und ist

von minimalistischer japanischer

Ästhetik inspiriert. Ein tiefer Schwerpunkt

und die breite Spur verstärken

den kraftvollen Auftritt des CX-5.

Im Innenraum sorgen hochwertige

Materialien und ergonomisches

Design für ein einladendes Ambiente.

Sitz- und Lenkradheizung bringen

zusätzlichen Komfort an kalten

Wintertagen.

Ab der Ausstattungsvariante Challenge

ist der Mazda CX-5 zudem serienmäßig

mit Navigationssystem sowie

Apple CarPlay und Android Auto

ausgestattet. Die Smartphone-Integration

ist die perfekte Ergänzung zum

Infotainment-System und bringt

Fahrkomfort auf ein neues Level.

Zahlreiche Apps und Inhalte vom

Smartphone werden auf das 7-Zoll-

Farbdisplay übertragen. Und der Fahrer

kann bequem auf Musik, Nachrichten

oder Kontakte zugreifen. Für Sicherheit

an Bord des CX-5 sorgt ein umfangreiches

Angebot an sensorgesteuerten

Assistenz- und Sicherheitssystemen,

die Mazda unter dem Namen i-Activsense

zusammenfasst.

Mazda MX-30

Rein elektrisch, durch und durch Mazda.

Der Mazda MX-30 ist rein elektrisch

angetrieben, bleibt dabei aber ein

typischer Mazda. Mit Freestyle-Türen,

avantgardistischem Styling und nachhaltigen

Materialien im Innenraum

präsentiert sich das 4,4 m lange Crossover-SUV

unverwechselbar. Die

50:50-Gewichtsverteilung zwischen

Vorder- und Hinterachse sorgt für

Fahrspaß. Der kompakte 35,5-

kWh-Akku des e-SKYACTIV-Elektroantriebes

schont Ressourcen, bietet

aber genügend Pendler-Reichweite.

Der Mazda MX-30 startet in Österreich

mit einem limitierten Sondermodell.

Es heißt Edition One und umfasst

ein umfangreiches Ausstattungspaket

zum Alles-inklusiv-Preis von 34.990

Euro. Darin enthalten sind unter anderem

18‘‘-Alufelgen, LED-Matrix-Licht,

Klimaautomatik, Head-up-Display

und ein Paket an i-Activsense-Sicherheitsassistenten.

Die Edition One des

Mazda MX-30 können Schnellentschlossene

jetzt auf www.mazda.at gegen

1000 Euro Kaution reservieren –

und sich damit ein Exemplar zum

Marktstart im Herbst 2020 sichern.

Automatisch inkludiert im Edition-One-Paket

ist dann auch die

Webasto Wallbox, eine Ladestation

für flotteres Stromtanken zu Hause.

SPORTaktiv

25


GRÜN IST DAS

NEUE WEISS

Ganz so schlimm ist

die Lage noch nicht:

Das Bild vom Hintertuxer

Gletscher zeigt

aber auch im Sommer,

dass sich das Klima

verändert. Wo früher

Schnee und Eis waren,

sieht man heute

Felsen und Steine.

26 SPORTaktiv


NIRGENDWO WIRD DER KLIMAWANDEL FÜR DIE

ALLGEMEINHEIT SO SICHTBAR WIE AM RÜCKZUG

DER GLETSCHER. DAHER MUSS DIE GANZE WINTER-

SPORT-BRANCHE UMDENKEN. WIE WEIT MAN DA

SCHON IST UND WAS DIE ZUKUNFT BRINGEN WIRD,

ZEIGTE SICH AM RANDE DES TRADITIONELLEN

„FORUMS ZUKUNFT WINTER“ IN KAPRUN.

VON KLAUS MOLIDOR

Foto: istock

Es gibt kein Vorbeikommen mehr

an dem Thema. Nicht auf dem

Kitzsteinhorn, nicht im Kühtai,

nicht beim Forum Zukunft Winter

in Kaprun. Wie überall geht es auch beim

Netzwerktreffen der Ski- und Seilbahnindustrie

sowie des Tourismus darum, wie

wir den Winter „grüner“ machen können,

wie wir auch in Zukunft Ski fahren können

ohne die Umwelt über Gebühr zu belasten,

zu schädigen. „Die Branche steht deswegen

so im Fokus, weil am Thema Schnee und

Gletscher sichtbar wird, wie sich das Klima

verändert“, sagt Michael Rothleitner vom

Schneezentrum Tirol. „Es bringt nichts zu

jammern und zu fragen: warum wir? Dieser

Kelch wird an der Branche nicht vorübergehen.“

Daher müssen Liftbetreiber, Skigebiete

und Co. die Herausforderung annehmen

und versuchen etwas zu ändern, auch

wenn das auf die globale Klimaveränderung

keine weltbewegenden Auswirkungen hat.

Rothleitner tut bereits etwas. Der Ex-

Vorstand der Mayrhofener Bergbahnen

betreibt seit einigen Jahren das Schneezentrum

Tirol. Damit forscht er unter anderem

an effizienteren Beschneiungsmethoden.

„Wir wissen immer noch nicht, wie viel

Wasser bei der technischen Beschneiung

verdunstet und bei welchen Rahmenbedingung

die Verdunstung höher ist.“ Ersten

belastbaren Zahlen zufolge verdunsten bei

ungünstigen Bedingungen 30 Prozent.

Löst man dieses Rätsel, kann man effektiver

beschneien, braucht weniger Wasser

und weniger Strom und schont damit auch

die Umwelt. Eine entscheidende Rolle in

diesem Prozess kommt einem Fußballplatz

zu. Auf 2000 Meter Seehöhe im Tiroler

Kühtai steht er und dient Rothleitner und

seinem Team als Testzentrum. „Dort sehen

wir gut, wie viel der Wind verbläst“,

sagt Rothleitner. Um die Feuchtigkeit

des Schnees messen zu können, sollte der

Schnee natürlich auf einen Haufen fallen.

Das geht bis ungefähr 5 km/h Wind. Nach

Jahren der Forschung könne man jetzt

endlich die Feuchtigkeit relativ gut messen.

Um der Verdunstung auf die Spur zu kommen,

sind ebenfalls aufwendige Methoden

notwendig. Vereinfacht gesagt werden dabei

Wasserstoff-Isotope im Schneiwasser untersucht

und dann mit dem geschmolzenen

technischen Schnee verglichen, was Rückschlüsse

auf die Verdunstung zulässt.

Umdenken beginnt

Auch die Seilbahnen tun etwas. Eingriffe in

die Natur werden möglichst sanft gemacht,

Speicherteiche und dergleichen harmonisch

in die Landschaft zu integrieren versucht.

„Da haben wir den Grünen viel zu verdanken“,

sagt Hannes Parth, Tiroler Hotelier

und jahrzehntelang Vorstand der Bergbahnen

in Ischgl.

Das reine Profitdenken kann sich keiner

mehr leisten. So haben auch die Gletscherbahnen

Kaprun ein Riesenprojekt kleiner

gemacht. Zwar hat man mit der „3K

K-onnection“ Seilbahn, einer hochmodernen3S-Bahn,

den Lückenschluss zwischen

Maiskogel in Kaprun und dem Gletschergebiet

auf dem Kitzsteinhorn geschaffen.

„Aber eigentlich wollten wir ein weiteres

Tal erschließen“, gesteht Vorstand Norbert

Karlsböck. Aus ökologischen und – natürlich

auch – wirtschaftlichen Gründen hat

man es aber bleiben lassen. Beim Bau der

SPORTaktiv

27


Photo © Torsten Wenzler

GET CLOSER

to freedom.

GUIDE EXTREME V

Packmaß: 42 cm

Gewicht: 257 g

Länge: 115 - 135 cm

neuen Bahn, die seit 29. November in

Betrieb ist, hat man ebenfalls versucht,

„grün“ zu denken. So sind die Kabinen

nicht knallig lackiert, sondern in

dezentem Grau. In den Tragseilen der

Bahn ist ein Lichtreitersystem integriert.

„Damit mussten wir für die Kommunikation

zwischen Stützen und Stationen

keine Kabeln im Boden vergraben“, sagt

Karlsböck stolz. Über die Seilreiter, die

Trage- und Zugseile in regelmäßigem

Abstand zusammenhalten, hat man

sich mit Ornithologen beraten. „Die

sind jetzt grau lackiert, weil sie so von

Vögeln am besten wahrgenommen werden

können.“ Dadurch, dass man nun

von Kaprun ohne Auto auf den sieben

Kilometer entfernten Gletscher kommt,

lassen sich 1,5 Millionen Autokilometer

einsparen.

Kommunikationsdesaster

Marketinggag oder nicht – das Thema

Klima ist omnipräsent. Auch in der

Skiindustrie. „Wir heizen unsere Pressen

nur noch mit Woodchips und sparen

uns damit 10.000 Liter Öl“, sagt Wolfgang

Mayrhofer, Atomic-Vorstand und

Sprecher der heimischen Skiindustrie.

Und dann gibt es verheerende Bilder,

die in diesem Herbst für einen Aufschrei

gesorgt haben: das Schneeband auf

der Resterhöhe bei spätsommerlichen

Temperaturen und die geplante „Gletscherehe“

zwischen Pitz- und Ötztal,

wo man schon Bilder von Baggern am

Berg gesehen hat.

„Ein Kommunikationsdesaster“, sagt

Michael Rothleitner ganz klar. Auch

wenn der Schnee der Resterhöhe aus

dem Depot war. Man zeige damit, dass

sich der Mensch über alle Naturgesetze

hinwegsetzen kann. „Das ist nicht gescheit.

An dem Wochenende hatte es

spätsommerliche Temperaturen. Hätte

man das ein, zwei Wochen später und

bei kälteren Temperaturen gemacht,

wäre das viel gescheiter gewesen.“

Ähnlich die Sache mit der Gletscherehe.

Da wurde ein Bild verwendet,

das bereits Bauarbeiten suggeriert. Tatsächlich

aber war das vom Zuschütten

der Gletscherspalten. „Das macht man

so seit vielen, vielen Jahren“, sagt Rothleitner.

„Früher war das mit Pistengeräten

möglich, heute ist das so vereist,

dass das der Bagger machen muss.“

Was beide Ereignisse zeigen: „Wie

emotional das Thema in der Gesellschaft

aufgenommen wird. Das zeigt,

dass wir wissen, dass wir nicht so weitertun

können wie bisher.“ Und das ist

Die neue „3K K-onnection“

in Kaprun. Keine knalligen

Farben, vogelfreundlich lackierte

Seilreiter, keine Kabeln

im Boden – auch

die Seilbahnen beginnen

umzudenken.

28 SPORTaktiv

www.leki.com


durchaus eine positive Entwicklung. „Das

Gute daran ist auch: Skigebiete haben

wirtschaftlichen und ökologischen Druck.

Und in dem Fall führt der in dieselbe

Richtung. Sprich: weniger Ressourcenverbrauch.

Ein Sinnbild für die Thematik ist für

den Tiroler Rothleitner auch die Tagespolitik.

„Da verhandeln Grüne und ÖVP

auch um eine Regierung. Aus zwei sehr

weit voneinander entfernten Positionen.

Und klar ist, dass sie eine Lösung finden

müssen.“ Wie beim Klima. Die Richtung

stimmt also. Das Thema ist für Rothleitner

ein Megatrend. „Also etwas, das unser

ganzes Handeln in allen Bereichen über

einen sehr langen Zeitraum beschäftigt.“

Was man nur beachten müsse: Dass die

Debatte nicht zu stark emotionalisiert

wird. Sonst ist das der Sache abträglich.

„Das zeigt sich am Beispiel Donald

Trump. Dadurch, dass die Debatte um

ihn so emotional aufgeladen ist, lassen

sich seine Anhänger auch von Argumenten

und Fakten nicht mehr vom Gegenteil

überzeugen.“ Das wäre für die Klimadebatte

eine Katastrophe. Dann haben wir

in Zukunft wirklich einen „grünen“ Winter.

Aber nicht im übertragenen, sondern

im wahrsten Sinne des Wortes. Und damit

ist dann niemandem geholfen.

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SPORTaktiv

29


DER CO 2

FUSSABDRUCK

VON

SKIURLAUBEN

FAMILIE MOSER

macht Urlaub: zu viert, An- und

Rückreise 600 km mit dem

Dieselauto (6,5 l Verbrauch/100

km), wohnt 7 Nächte im 3-Sterne-Hotel,

isst nicht vegetarisch.

Vor Ort legen die Mosers noch

einmal 140 km mit dem Auto zurück

(20 pro Urlaubstag). 5 Tage

fahren sie Ski, gehen 3 Mal in

die Therme mit Sauna, 2 Tage

langlaufen und fahren

2 Stunden Schneemobil.

FUSSABDRUCK

430,9

KILOGRAMM

CO 2 PRO PERSON

56 kg An- und Rückreise

Unterkunft 250,9 kg

14,1 kg Verpflegung

Mobilität vor Ort 13,1 kg

96,8 kg Aktivitäten

30 SPORTaktiv


ZUM SKIURLAUB IM

KLIMASCHUTZEXPRESS

„LIEBE TOURISMUS-ANBIETER! WIR, EINE FAMILIE MIT ZWEI KINDERN (8+5),

MACHEN UNS GEDANKEN ÜBER DEN KLIMASCHUTZ. WIR WÜRDEN HEUER

GERN EINEN SKI URLAUB MIT MÖGLICHST KLEINEM CO2-FUSSABDRUCK

VERBRINGEN. FÜR ANREGUNGEN SIND WIR DANKBAR. MIT LIEBEN GRÜSSEN!“

DER FAMILIE KANN GEHOLFEN WERDEN.

VON CHRISTOF DOMENIG

Foto: Tirol Werbung

Christine aus Graz schrieb dieses

Mail an die Tourismus-Organisationen

von Tirol, Salzburg,

Vorarlberg, Kärnten, Steiermark,

Niederösterreich, Oberösterreich,

Südtirol und Bayern. Auch in meinem

Namen. Ich wollte erfahren – aber nicht

über den offiziellen „Presseweg“ –, inwieweit

das Thema Klimaschutz im Tourismus

angekommen ist. Danke an meine

liebe Ehefrau!

Erfreulich: Viele Antworten waren individuell,

einige sehr ausführlich – nur

wenig „Marketingsprech“ kam zurück.

Am öftesten kam der Hinweis auf eine

Bahnanreise, teilweise (Niederösterreich,

Tirol) mit konkreten Angeboten zu

bahnfreundlich liegenden Unterkünften

und den passenden Fahrplänen.

CO2-neutrale Pensionen und Klimaschutzhotels

wurden uns vorgeschlagen

oder die Vorarlberger Energieregion Vorderwald

empfohlen. Aus Kärnten kam

der Hinweis auf die „Alpine Pearls“ –

Regionen, die sich dem nachhaltigen

Urlaub verschrieben haben und zum

Beispiel eine Mobilitätsgarantie vor Ort

ohne eigenes Auto abgeben. Daumen

hoch, man fühlt sich mit dem Anliegen

(mit dem man heutzutage sicher nicht

allein ist) ernst genommen.

Was heißt Klimaschutz überhaupt? Da

gibt es immer wieder Missverständnisse.

Nicht jede „grüne“ Maßnahme (so

wichtig sie ist) schützt das Klima. Österreichs

bekannteste Klimaforscherin

Helga Kromp-Kolb nahm in einem

„Presse“-Interview einmal darauf Bezug,

dass die Regierung auf das aufkommende

Klimathema mit dem Verbot

von Einwegplastiksackerln reagiert

hatte: „Das ist, wie wenn einem der

Kopf wehtut und man sich den Fuß

einbindet.“ Also: Hier geht es um Auswirkung

von Skiurlaub auf den Klimawandel,

was für die breite Öffentlichkeit

per „CO2-Fußabdruck“ greifbar

gemacht wird.

Klar ist auch: Ja, Berg bahnen und

Schneekanonen brauchen Energie und

erzeugen damit CO2 und andere erderwärmende

Gase. Skifahren ist kein so

klimafreundlicher Sport wie jeder, in

dem reine Muskelkraft dahintersteckt.

Aber wie „schlimm“ ist es wirklich?

Drei große CO2-Erzeuger

„Fußabdruckrechner“ im Internet helfen

beim Einordnen. Leider kamen erst

wenige auf die Idee, solche Rechner für

Urlaubsreisen anzubieten. Eine Ausnahme

ist Christian Krotscheck: Der

Verfahrenstechniker hat im Rahmen

seiner Dissertation an der Technischen

Universität Graz schon in den

1990er-Jahren die Methodik für so einen

Rechner entwickelt. 1997 wurde er

– mit Daten zahlreicher Forscherteams

der TU Graz – online gestellt und seither

ständig aktualisiert. Auf www.

FAMILIE KLIMA

fährt ebenfalls zu viert auf Skiwoche:

An- und Rückreise 600

km mit der Bahn, Unterkunft

7 Nächte in einer Ferienwohnung.

Die liegt so günstig, dass

vor Ort nur 5 Kilometer täglich

mit dem Skibus bleiben. Die

Klimas sind Vegetarier, fahren

5 Tage Ski, gehen zwei Tage

langlaufen.

FUSSABDRUCK

145,9

KILOGRAMM

CO 2 PRO PERSON

An- und Rückreise 9,6 kg

81,4 kg Unterkunft

Verpflegung 7 kg

4,6 kg Mobilität vor Ort

Aktivitäten 43,3 kg

SPORTaktiv 31

Quelle: www.fussabdrucksrechner.at


fussabdrucksrechner.at lassen sich die

Auswirkungen von Skiurlauben, anderen

Urlauben und einiges mehr ausrechnen.

Wir haben bei unseren Beispielen bewusst

keine Extreme ausgerechnet. Sondern

einen „Durchschnitts-Skiurlaub“

(„Familie Moser“) und eine Klimaschutz-Variante

(„Familie Klima“). Sie

zeigen: Ja, man kann seinen Fußabdruck

deutlich verkleinern. Es zeigt sich auch,

dass neben der Mobilität die Unterkunftswahl

ein großer „Brocken“ ist.

Warum? „Es ist ähnlich wie bei der Frage,

ob man in einem Ein- oder Mehrfamilienhaus

lebt: Es geht um den Raum

pro Person, die Energieversorgung im

Objekt, Ausstattung und vieles mehr“,

erklärt Krotscheck. Dem Rechner sind

Durchschnittswerte zugrunde gelegt.

Natürlich macht es in der Praxis einen

bedeutenden Unterschied, ob ein Hotel

einen Energiewert aus den 1980er-Jahren

oder modernen Passivhausstandard

hat, den der Rechner nicht abbildet.

Aber die Tendenz ist erkennbar.

Zweiter großer Emittent, aber auch

ein Punkt mit großem Sparpotenzial, ist

die Mobilität. Bei unserem Beispiel mit

Auto ist es mit vier Personen immerhin

voll besetzt, was schon gut ist. Welchen

Unterschied die Verkehrsmittelwahl ausmacht,

zeigen auch Zahlen des Umweltbundesamtes

deutlich auf: Pro Person

und Kilometer werden demnach mit einem

Diesel-Pkw 143 Gramm CO2 ausgestoßen,

mit dem Reisebus 43 g, mit

dem Flugzeug (Inlandsflug) 730 g. Mit

der Bahn nur 4 Gramm.

Funktioniert die Bahnanreise in den

Skiurlaub aber auch in der Praxis? Sicher

nicht überall gleich gut. Vielerorts aber

auch sehr gut, wie in der Ferienregion

Hohe Salve in den Kitzbüheler Alpen:

Dort wird der Urlaub mit öffentlichen

Verkehrsmitteln seit Jahren forciert. Von

Wien zum Beispiel kann man in fünf

Stunden ohne Umsteigen anreisen. Carina

Schmid von der Ferienregion Hohe

Salve verweist auf die Gästekarte, die als

Fahrkarte für alle „Öffis“ gilt. 60 S-Bahnen

verkehren täglich im Halbstundentakt

und bleiben an 18 Stationen stehen,

Busse und Ruftaxis können auch mit der

Gästekarte genutzt werden.

Beim Skiurlaub reist man mit schwerem

Gepäck. Das ist aber nicht zwangsläufig

ein Argument fürs Auto: Viele

wissen vielleicht gar nicht, dass etwa die

ÖBB


ihren Kunden Gepäcktransport

von der Wohnungstür bis zum Hotel

(„Haus-Haus-Gepäck-Service“) anbietet.

Innerhalb Österreichs kostet das 21

Euro pro Gepäckstück bis 30 kg.

ES LOHNT

SICH, EIN

SCHNEELOCH

MIT VIEL

NATURSCHNEE

AUSZUSUCHEN.

Das Skifahren selbst scheint bei unseren

Beispielen als zweitgrößter CO2-

Emittent auf. Aber auch da gibt es Unterschiede:

Das Gosauer Skigebiet im

Salzkammergut (OÖ) zum Beispiel erzeugt

seinen Strom per eigenem Wasserkraftwerk.

Auch wenn es kaum noch reine

Naturschneegebiete gibt, lohnt es

sich laut Christian Krotscheck ein

„Schneeloch“ auszusuchen, weil dort

eben weniger beschneit werden muss. Es

ist nicht gesagt, dass Skifahren in einem

Skigebiet mit Hunderten Pistenkilometern

einen größeren Fußabdruck hinterlässt

als in einem kleinen: „Im kleinen

treibt vielleicht noch der Dieselmotor

den Lift an. Entscheidend ist auch die

Auslastung“, sagt Krotscheck.

Am Berg oder im Tal essen?

Wer darüber hinaus dem Klima nützen

will, isst möglichst regional, saisonal und

vegetarisch und greift zum Leihski:

Beim „Sharing“ ist der Fußabdruck geringer

als beim Besitzen. Oder man fährt

den eigenen Ski wirklich lang. Die Frage,

ob man im Tal statt in der Gipfelhütte

mittagessen soll, wegen der Transportenergie

auf den Berg, lässt Krotscheck

schmunzeln: „Bei den üblichen Transportwegen

kommt es darauf nicht an.“

Aber das sind alles schon kleine „Posten“

in der Gesamtrechnung.

Wie ist der Skiurlaubs-Fußabdruck

nun im „großen Ganzen“ einzuordnen?

10 bis 12 Tonnen CO2 erzeugt der

durchschnittliche westliche Lebensstil

pro Jahr – um die Erderwärmung bei 2

Grad zu begrenzen, sollten es möglichst

rasch nicht mehr als 1,5 bis 2 Tonnen

jährlich sein. Die 146 bzw. 430 Kilogramm

in unseren zwei Beispielen sind

da natürlich nicht „nichts“: Andererseits

erzeugt ein gleich langer Kultururlaub

zu zweit in Europa mit 2000 Flugkilometern

(z.B. Wien–Paris) 880 kg. Von

Kreuzfahrten reden wir gar nicht.

Als klimabewusster Skiurlauber muss

man also kein allzu schlechtes Gewissen

haben. Übrigens: Kompensationszahlungen

kann man nicht nur für Flüge leisten,

um damit Klimaschutzprojekte zu

unterstützen: Zum Beispiel auf www.climateaustria.at

oder www.atmosfair.de

Foto: istock

32 SPORTaktiv


ONE TWO SKI

LESS WEIGHT, MORE FREERIDE

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The Kore collection is all about the lightness and strength of revolutionary

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SPORTaktiv

33

KORE COLLECTION


100 JAHRE

UND EIN BISSCHENI

(SCHNEE)WEISSI

DAS NENNT MAN

JUNG GEBLIEBEN:

VOR 100 JAHREN WURDE

AM ARLBERG DIE

ERSTE SKISCHULE

ÖSTERREICHS GEGRÜNDET.

WIR GRATULIEREN

HERZLICH UND BLICKEN

ZURÜCK AUF DIE

ANDAUERNDE

ERFOLGS GESCHICHTE DER

SCHNEESPORTLEHRER.

VON WOLFGANG LIU KUHN

Die Haut von der Sonne bereits ein

wenig zerledert, das Haupthaar

verwegen gescheitelt, eine Zahnlücke,

durch die der Fahrtwind pfiff

– Hannes Schneider entsprach schon

optisch dem Bild, das man gemeinhin

von einem „Skipionier“ hat. Wenn er

sich mit adretter Hutbedeckung und

abgewetzten Norwegerpullis die Pisten

hinunterstürzte, schlugen nicht nur

die Herzen der Damenwelt höher: Die

von ihm entwickelte Technik war mitverantwortlich,

dass der Skilauf zum

Volkssport wurde. Er galt als „schnellster

Skifahrer Europas“, war ein gefragter

Filmschauspieler und vermachte der

Nachwelt ein großes Geschenk: Skifahren

mit Leichtigkeit und Freude an

der Bewegung. Mitverantwortlich dafür

ist nicht zuletzt die erste Skischule Österreichs,

die er 1920 in St. Anton am

Arlberg gründete.

Dabei wies zunächst nicht viel darauf

hin, dass der 1890 in Stuben geborene

Johann einmal die Skiwelt auf den Kopf

stellen würde: Seine Familie war arm,

die Dörfer entlang des Passes gerieten

aufgrund des Arlberg-Tunnels in wirtschaftliche

Not. Es waren die ersten

Skiläufer, welche schließlich ein bisschen

Geld in die Region brachten – Touristen

schenkten dem jungen Schneider 1903

auch sein erstes Paar Ski. Da dieses

eher an die Latten eines Gartenzauns

erinnerte und kaum zu bedienen war,

musste sich der Schneepionier etwas

einfallen lassen, worauf er in weiterer

Folge aus der Not eine Tugend machte.

Im Lauf der Zeit entwickelte er mit der

sogenannten „Arlberg-Technik“ einen

eigenen Stil, der engspuriges Fahren,

Schwünge in Vorlage, Steilhangtechnik,

Fotos: Skiclub Arlberg, Günther Flaig (3), Gemeindearchiv Lech, SCA Archiv

34 SPORTaktiv


Skipionier Hannes

Schneider

entwickelte mit

der sogenannten

„Arlberg-Technik“

einen eigenen Stil,

das engspurige

Fahren.

Stemmbogen und eine dem alpinen

Gelände angepasste Fahrweise umfasste.

Damit war Schneider so erfolgreich, dass

er schließlich sämtliche internationalen

Skirennen seiner Zeit gewann.

Im damals schon bekannten Wintersportort

St. Anton gründete er 1920/21

die erste Skischule Österreichs. Es war

eine weitere Pionierleistung: Er organisierte

als Erster seine Skischule so, dass

alle Lehrer den Schülern das Skilaufen

in denselben logischen Schritten beibrachten.

Während woanders noch der

Telemarkstil unterrichtet wurde, lehrte

er den sogenannten Stemmbogen, der

dann in den 1930ern vom heute noch

aktuellen Parallelschwung von Anton

Seelos abgelöst wurde. Gemeinsam

mit dem Publizisten Rudolf Gomperz

entwickelte er 1926 die „Deutschen

Arlberg-Kurse-Schneider“, die so erfolgreich

waren, dass er schließlich gar nach

Japan eingeladen wurde. Nachdem er

1938 von den Nationalsozialisten aus

politischen Gründen verhaftet worden

war, emigrierte er in die USA und gründete

im Bundesstaat New Hampshire

eine weitere Skischule sowie am Mount

Canmore ein beachtliches Skigebiet.

Nicht zuletzt als Star von Filmen wie

„Der weiße Rausch“ oder „Das Wunder

des Schneeschuhs“ ist er bis zum heutigen

Tag unvergessen.

Am 3. Jänner 1901 wurde zudem der

Skiclub Arlberg gegründet – der älteste

Ski-Club der Alpen, der im Laufe seiner

langjährigen Geschichte zahlreiche Impulse

sowie Meilensteine für den alpinen

Skisport und den Tourismus in den

Alpen setzte. Was damals seinen Anfang

nahm, entwickelte sich insgesamt zu

einer Erfolgsgeschichte, die Österreichs

Kultur und Wirtschaft nachhaltig prägen

sollte: Kaum eine andere Sportart

hat in Österreich so viel zum wirtschaftlichen

Aufschwung beigetragen wie der

alpine Skilauf. Skilehrer wurden zu den

weißen Botschaftern des Landes, die

weltweit tätig sind und dabei kräftig die

Werbetrommel rühren. Dementsprechend

kommt dem Beruf auch eine besondere

Bedeutung zu: Die Schneesportlehrerausbildung

zählt in Österreich zu

SPORTaktiv

35


Der Arlberg gilt als Wiege

des Skifahrens – und der

Skicub Arlberg zählt zu den

ältesten und berühmtesten

Ski-Clubs der Alpen. Er wurde

am 3. Januar 1901 gegründet.

Der aktuelle Mitgliederstand

im Vereinsjahr 2019 beträgt

9056 Mitglieder.

den Königsdisziplinen in den alpinen Gefilden.

In wohl keinem zweiten Land gibt es

so viele Pistenprofis und zugleich so genaue

wie strenge Vorschriften, wer denn nun wie

zum Skilehrer werden kann. Dabei hat es

im Verlauf der Jahrzehnte auch tiefgehende

Änderungen gegeben: Aus dem Skisport

wurde ein Schneesport, in dem auch Snowboarden,

Langlaufen, Telemarken, der

Tourenskilauf und neue Trendsportarten

berücksichtigt wurden. Die Ausbildung

erfolgt polysportiv: Alle Schneesportlehrer

werden umfassend ausgebildet und führen

ihre Skischulgäste an unterschiedlichsten

Geräten zum Erfolg.

Apropos Ausbildung: Für die ist in Österreich

der Dachverband der Landeskilehrerverbände

„Snowsport Austria“ verantwortlich.

Rein theoretisch kann auch jeder,

der sich auf den Pisten zurechtfindet, den

entsprechenden Weg einschlagen. Praktisch

trennt sich bei der in mehrere Stufen aufgebauten

Ausbildung rasch die Spreu vom

Weizen: Sie beginnt mit dem Anwärterkurs,

führt zum Landesskilehrer und geht weiter

mit dem Alpinkurs, dem Diplom-Skilehrer

bis zum Skiführer. Die Standards sind

hoch, das Prozedere zeit- und kostenintensiv,

weshalb illegalen Skilehrern und

Scheinvereinen auch der Kampf angesagt

wird. So würde selbst Skipionier Hannes

Schneider staunen, was heute von Wintersportlehrern

verlangt wird – etwa, wenn

sie in einigen Skigebieten auch Freeriden

und Snowbiken unterrichten. Seit einigen

Jahren lehren sie in Österreich übrigens

„Schönskifahren“ als Einstiegstechnik für

Anfänger. Somit schließt sich der Kreis zur

„Arlberg-Schule“ und der zeitlosen Eleganz,

nach der Skipionier Schneider strebte.

SKILEHRER – MYTHEN

UND FAKTEN

1. SKILEHRER SIND MEISTENS

MÄNNER

Falsch – immer mehr Frauen arbeiten als

Skilehrerinnen, in Tirol beträgt die Quote

etwa 40 Prozent. Ihnen traut man vor allem

bei der Betreuung von Kindern mehr Fingerspitzengefühl

zu.

2. SKILEHRER SEIN IST KEINE

RICHTIGE ARBEIT

Falsch – die tägliche Lehrzeit beträgt zwar

nur vier bis fünf Stunden, doch es gibt selten

freie Tage, oft wird die Saison durchgearbeitet.

Häufig kommen auch noch administrative

Arbeiten hinzu.

3. SKILEHRER SIND

FRAUENJÄGER

Falsch – zumindest deutlich seltener als früher,

da sich der Beruf stark professionalisiert

hat. Statt mit Gästen flirtet man heute offenbar

lieber untereinander.

4. ALLE SKILEHRER SIND

EINHEIMISCHE

Falsch – der Beruf des Skilehrers ist längst

internationalisiert. Erstens ist der Bedarf hoch,

zweitens kommen viele Schüler aus dem

Ausland, weil mehrsprachige Lehrer

gefragt sind.

5. IM SOMMER BAUER – IM

WINTER SKILEHRER

Falsch – zumindest stellen Landwirte und

Handwerker nicht die Mehrheit der Skilehrer.

Viele sind Studenten oder arbeiten im

Sportbereich, etwa in Fahrradgeschäften etc.

6. SKILEHRER MACHEN

STÄNDIG APRÈS-SKI

Falsch – dafür ist der Beruf zu anstrengend

und Gäste suchen professionelle Dienstleister,

die sie schnell an ein gewünschtes Ziel

bringen. Was nicht ausschließt, dass es

Jüngere gerne mal krachen lassen…

Foto: Skiclub Arlberg

36 SPORTaktiv


MEIN URLAUB

IM SCHNEE

MITTENDRIN

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für jedes Niveau

Lage meist direkt an der Piste

Komfortable und gemütliche

Unterkünfte

Vielfältige Freizeitangebote

in den Parks

Tipp: Urlaub im luxuriösen Landal

Resort Maria Alm inmitten des Skigebiets

Hochkönig (Österreich)

Landal Resort

Maria Alm

Landal Katschberg

Hamburg

Berlin

Salztal Paradies

Landal Bad

Kleinkirchheim

Köln

Winterberg

Frankfurt

DEUTSCHLAND

Prag

TSCHECHIEN

Marina Lipno

München

Salzburg

Wien

ÖSTERREICH

Zürich

Brandnertal

Vierwaldstättersee

Bern

SCHWEIZ

Alpine Lodge Lenzerheide

Innsbruck

Chalet Matin

Hochmontafon

Resort Maria Alm - NEU

Rehrenberg

Katschberg

Zell am See

Bad Kleinkirchheim

Klagenfurt

SPORTaktiv

37


DIE TOP

NEWS

AUS DEN TIROLER SKIBERGEN

IN KITZBÜHEL

bietet die neu eröffnete

Fleckalmbahn höchsten

befindlichen Fahrgastkomfort

und State-of-the-Art

Seilbahntechnik.

AM STUBAIER

GLETSCHER

werden durch den neuen

„Ski plus City Pass“, der

Stubaier Gletscher, 12

weitere Skigebiete und 22

Sehenswürdigkeiten in und

um Innsbruck verbunden.

IN ST. ANTON/ ARLBERG

wurde die Schindlergratbahn

neu gebaut.

AM KAUNERTALER

GLETSCHER

ersetzt die „Falginjochbahn“

die beiden Weißseeferner-Lifte.

IN DER TIROLER

ZUGSPITZ ARENA

ist die „Obere Karbahn I“

(10er-Gondelbahn) fertig.

IN DER ZILLERTAL-

ARENA

steht die neue 10er-Kabinenbahn

„Stuanmandl“ in Gerlos.

IN DER SKI WELT

WILDER KAISER

wurde die „Fleidingbahn“ als

8er-Sesselbahn neu errichtet.

IN OSTTIROL

errichtete die Schultz-Gruppe

eine 6er-Sesselbahn in Kals.

IN SÖLDEN

wird die „Rotkoglbahn“ durch

eine 10er-Gondelbahn ersetzt.

INFO

Tirol Werbung

www.tirol.at

Foto: Kitzbühel Tourismus/Michael Werlberger

38 SPORTaktiv


ZU GAST IN

TIROL

#KITZLIFESTYLE

SPORTaktiv

39


Powered by

SKIBERGE

IN TIROL

Achensee achensee.com 11 6 2 17 30 7 53 nein - -

Alpbach - Ski Juwel Alpbachtal Wildschönau skijuwel.com 49 24,5 29 7 9 26 54 13 109 ja - 2

Astenberg / Wiesing - Achensee achensee.com 1 - - 1 - - 1 nein - -

Axamer Lizum axamer-lizum.at 41,5 25 3 6 1 7 21 2 41 ja - -

Bergbahn Pillersee - Buchensteinwand bergbahn-pillersee.com 36 20,5 6 2 - 10 7 5 22 ja - -

Bergeralm - Steinach am Brenner bergeralm.net 41 21 2 2 2 9,5 10 9 29,5 ja - -

Berwang berwang.tirol 47 23,5 7 3 1 24,2 9,7 1,5 35,4 ja - -

Biberwier - Marienbergbahnen bergbahnen-langes.at 48 24 3 2 - 7,3 3,7 - 12,3 ja - -

Boden - Bschlabs tirol.com/bergheimat 12 28,5 2 - - - - 0,5 0,5 nein

Brandlift Scharnitz brandlift.at 11 9 1 - - 0,3 - - 0,3 nein

Brixen im Thale - SkiWelt skiwelt.at 53,5 27 39 34 16 122 129 10 284 ja - -

Burglift Stans schwarzbrunn.at 12,8 8,3 1 - - 1 1 - 1 nein - -

Christlum Achenkirch - Achensee christlum.at 47 24 7 4 - 6 16 5 27 nein - -

Dorfberglift - Kanterlift / Kartitsch - Osttirol kartitscher-liftgesellschaft.jimdo.com 25,4 16,5 2 - - 1,2 1 0,5 2,7 nein - -

Eggalm - Tux - Lanersbach tux.at 55,5 25 2 2 1 6 16 - 22 ja - 1

Ehrwald Wettersteinbahnen wetterstein-bahnen.at 48 24 2 2 - 15 5 2 23 ja - -

Ehrwalder Almbahn / Ehrwald zugspitze.tirol 48 24 3 3 1 18 7,5 2 27,5 ja - 1

Elferbahnen Neustift / Stubaital elfer.at 30,5 15,3 3 - 1 2 5 - 7 nein - -

Ellmau - SkiWelt skiwelt.at 53,5 27 39 34 16 122 129 10 284 ja 3 -

Fendels - Ried - Prutz kaunertaler-gletscher.at 39 23 5 1 1 6 4 1 11 nein - -

Fieberbrunn - Saalbach Hinterglemm Leogang saalbach.com 56,5 28 20 21 29 140 112 18 270 ja 2 8

Fügen - Spieljoch spieljochbahn.at 56 25 5 2 3 3,6 10,8 2,7 21,1 ja - -

Füssener Jöchle - Grän lifte-graen.com 39 24,5 3 1 1 3 5,5 0,5 9 nein - -

Galtür / Paznaun-Ischgl silvapark.at 42,5 25 5 2 2 5 26 12 43 nein - -

Gerlos - Zillertal Arena zillertalarena.com 53,5 24,1 18 22 11 43 89 11 143 ja 5 9

Gerlosstein / Hainzenberg - Zillertal Arena zillertalarena.com 55,5 25 1 2 1 1,23 8,37 0,57 10,1 ja 5 9

Glungezer glungezerbahn.at 33 20 2 1 1 6,5 15,5 1 23 nein - -

Going - SkiWelt skiwelt.at 53,5 27 39 34 16 122 129 10 284 ja 3 -

Gries - Längenfeld oetztal.com 23 4 1 - - 1 - - 1 nein - -

Grünberg Obsteig innsbruck.info/sonnenplateau 18 12 1 - - 1 - - 1 nein - -

Hinterfeldlift Mösern skigebiet-seefeld.at 20,5 20,5 1 - - 1 - - 1 nein - -

Hintertuxer Gletscher / Hintertux hintertuxergletscher.at 55,5 25 9 6 6 14 35 11 60 ja - 1

Hochfügen Zillertal hochfuegenski.com 56 25 19 12 5 31,2 32,4 13,2 88,3 ja 1 1

Hochkössen - Unterberg bergbahnen-koessen.at 41 21 8 3 1 10 9 3 22 ja - -

Hochmoos - Bergbahn Kreithlift Leutasch hochmoos-tirol.com 32 22 2 - - 3 - - 3 nein - -

Hochzeiger - Jerzens im Pitztal hochzeiger.com 45 28 4 4 1 10 22 8 40 ja - 2

Hochzillertal hochzillertal.com 56 25 22 11 6 29,7 41,3 14,6 90,7 ja - -

Hopfgarten - Itter - Kelchsau - SkiWelt skiwelt.at 53,5 27 39 34 16 122 129 10 284 ja 3 -

Hüttegglift Weerberg huettegglift.at 22 17 1 - - 3 - - 3 nein - -

Imster Bergbahnen imster-bergbahnen.at 33 17,5 2 2 - 4 3 2 9 nein - -

Innsbruck - Nordkette nordkette.com 36,5 21,9 - 2 3 0,4 9,3 0,2 13 nein - -

Innsbruck Igls - Patscherkofel patscherkofelbahnen.at 38 23,7 5 - 1 10 8 0 18 nein - -

Ischgl ischgl.com 52 32,5 13 25 7 39 150 34 238 nein - -

Jöchelspitze - Lechtaler Bergbahnen lechtaler-bergbahnen.at 39 22 1 - - 2,5 2,5 - 5 nein - -

Jungholz jungholz.de 32,5 21 4 2 - 7 3 - 10 nein - -

Kals - GG Resorts Kals-Matrei gg-resort.at 49 24,5 9 6 3 8,5 24,5 6 43,6 ja - -

Kappl / Paznaun-Ischgl kappl.com 42,5 26,5 6 3 1 10 20 5 42 nein - -

Karwendel-Bergbahn Pertisau – Achensee karwendel-bergbahn.at 29 19,5 3 - 1 6 6 - 12 nein - -

Kaunertaler Gletscher / Kaunertal kaunertaler-gletscher.at 47 30 2 2 1 14,8 5,5 3 23,3 nein - -

Kirchdorf in Tirol / Kitzbüheler Alpen skilift-kirchdorf.com 29,5 17,5 1 1 - 5 - - 5 nein - -

Kitzbühel - Kirchberg kitzski.at 58 29 10 27 12 102 66 20 234 ja - 2

Kühtai kuehtai.info 40 20 6 5 1 9,3 26,4 10,3 46 ja - -

Landeck - Zams - Fliess / Venetregion venet.at 40,5 24,5 3 3 1 6 15 1 22 nein - -

Lermoos - Grubigsteinbahnen bergbahnen-langes.at 48 24 1 4 3 13,2 10,2 1,9 27 ja 1 1

Lienzer Bergbahnen - Zettersfeld/Hochstein lienzer-bergbahnen.at 49 24,5 4 5 1 10 22 5 37 ja - -

Matrei - GG Resorts Kals-Matrei gg-resort.at 49 24,5 9 6 3 8,5 24,5 6 43,6 nein - -

Tageskarte

Erwachsene


Tageskarte

Kinder


Schlepper

Sessellift

Kabinen/Gondel

•km leicht

•km mittel

•km schwer

Pisten km

Höhenmeter

Video

Foto

40 SPORTaktiv


Maurach am Achensee - Rofanseilbahn rofanseilbahn.at 32,5 19 - 2 1 1 8 2 11 nein - -

Mayrhofen - Zillertal mayrhofner-bergbahnen.com 55,5 25 18 17 9 44 70 28 142 ja 1 1

Muttereralm muttereralm.at 35,5 22 1 1 2 6 5 2 13 nein - -

Nauders nauders.com/de 45 27,5 7 5 1 23 34 12 75 nein - -

Nesselwängle im Tannheimertal lifte-nesselwaengle.at 39 24,5 3 1 - 3 6,5 1 12,5 nein - -

Obergurgl - Hochgurgl obergurgl.com 54 35 6 9 9 37 55 20 112 nein - -

Oberperfuss - Rangger Köpfl rangger-koepfl.at 33,5 17 2 - 1 8 7 2 17 nein - -

Obertilliach / Golzentipp - Lesachtal obertilliacher-bergbahnen.com 37 18,5 4 - 1 3,4 7,8 1 15,6 nein - -

Oetz - Hochötz oetz.com 41,5 23 5 6 2 12 21 3 39 ja - -

Pitztaler Gletscher - Rifflsee / Pitztal pitztaler-gletscher.at 52 31 4 4 4 13,2 20,8 5,1 39,1 nein - -

Planberg- und Wiesenlifte schischule-leithner.at 18 12 3 - - 1 - - 1 nein - -

Prägraten am Großvenediger osttirol.com 25 12,5 2 - - 1 0,5 0,5 2 nein - -

Rastkogel - Tux - Vorderlanersbach tux.at 55,5 25 3 3 2 12 11 6 29 ja - 1

Reuttener Seilbahnen Hahnenkamm -

Höfener Alm

reuttener-seilbahnen.at 37 22,5 1 1 1 4 9 2 15 nein - -

Roggenboden roggenboden.com 35 19,5 2 - - k. A. k. A. k. A. 3 nein - -

Schattwald - Zöblen im Tannheimertal tannheimer-bergbahnen.at 39 24,5 2 2 - 9 4 2 15 nein - -

Scheffau - SkiWelt skiwelt.at 53,5 27 39 34 16 122 129 10 284 ja 3 -

Schlepplifte Neuleutschbach seefeld.com 15 10 1 - - 1 - - 1 nein - -

Schollenwiesenlift/Höfen bei Reutte reutte.com 37 22,5 1 - - 1,5 - - 1,5 nein - -

Schwaz-Pill - Kellerjochbahn kellerjochbahn.at 32 19 2 1 - 7 5 2 14 nein - -

See / Paznaun-Ischgl bergbahn.com 42,5 26,5 5 2 2 8 25 8 41 nein - -

Seefeld / Birkenlift & Geigenbühellift seefeld.com 30 24 3 - - 5 - - 5 nein - -

Seefeld / Gschwandtkopf skigebiet-seefeld.at 41,5 28 9 1 - 4,7 - - 4,7 nein - -

Seefeld / Rosshütte rosshuette.at 44,5 31,5 3 3 3 10 9 1 20 ja 1 -

Serfaus - Fiss - Ladis serfaus-fiss-ladis.at 54 33 11 16 12 47 123 28 214 ja 2 -

Serlesbahnen Mieders serlesbahnen.com 30 15 3 - 1 3 2,7 - 5,7 nein - -

Sillian - Hochpustertal hochpustertal-ski.at 49 24,5 2 3 2 5,6 15 1,1 22,4 ja - -

Skilifte Knittel Elbigenalp knitteltirol.at 20 1 - - 2 1 1 3 nein - -

Skizentrum Schlick 2000 schlick2000.at 40,5 20,7 6 3 2 12 6,8 3,2 22 ja - -

Sonnberglift - Gries am Sellrain sonnenberglift.ar 14 9,5 1 - - 0,6 0,4 - 1 nein - -

Sölden soelden.com 56 31 8 15 8 69,8 44,8 29,4 146 ja 8 4

Söll - SkiWelt skiwelt.at 53,5 27 39 34 16 122 129 10 284 ja 3 -

St. Anton am Arlberg arlbergerbergbahnen.com 56,5 34 28 46 14 132 123 51 306 nein - -

St. Jakob im Defereggental / Brunnalm stjakob-ski.at 49 24,5 4 2 1 4,7 11,1 1,2 23,7 ja - -

St. Johann in Tirol skistar.com/stjohann 46,5 24 3 5 4 16 23,5 3,5 43 nein - -

Stanzach stanzach.at 22 15,9 3 - - 0,7 1 3 nein - -

Steinberg am Rofan christlum.at 24 16 2 - - 1 - - 1 nein - -

Stubaier Gletscher / Stubaital stubaier-gletscher.com 50 25 10 7 5 23 15 4 64 nein - -

Tannheim - Neunerköpfle tannheimer-bergbahnen.at 39 24,5 4 1 1 5 5,5 1 11,5 nein - -

Thiersee Schneeberglifte - Mitterland schneeberglifte.at 21 16 3 - - 1 1,2 0,3 2,5 nein - -

Tiroler Zugspitzbahn zugspitze.tirol 48 24,5 4 2 2 6,6 10,2 - 17 ja - -

Tirolina - Ski-, Sport- & Aktivberg Thiersee tirolina.at 21 16 2 - - 2 2 1 4 nein - -

Tux - Finkenberg tux.at 55,5 25 27 23 16 60 127 15 202 ja - 1

Umhausen - Niederthai umhausen.com 27 18 4 - - 2 1 1 4 nein - -

Vent vent.at 38,5 20 2 2 - 5 10 - 15 nein - -

Virgen in Osttirol osttirol.com 10 7 1 - - 1 - - 1 nein - -

Waidring - Steinplatte steinplatte.tirol 47 24 1 9 2 20 20 2 42 nein - -

Westendorf - SkiWelt skiwelt.at 53,5 27 39 34 16 122 129 10 284 ja - -

Wildschönau - Ski Juwel Alpbachtal

Wildschönau

wildschoenau.com/ski 47,5 24 29 7 9 26 54 13 109 ja - 2

Zahmer Kaiser - Walchsee zahmerkaiser.com 28 13 4 1 - 11 2 - 13 nein - -

Zell am Ziller - Zillertal Arena zillertalarena.com 55,5 25 18 21 13 43 89 11 143 ja 5 9

Tageskarte

Erwachsene


Tageskarte

Kinder


Schlepper

Sessellift

Kabinen/Gondel

•km leicht

•km mittel

•km schwer

Pisten km

Höhenmeter

Video

Foto

SKILINE.CC-LEGENDE

Skiline Höhenmeter: Höhenmeter Service | Skiline Video: Skimovie, Riesenslalom, Slalom, Parallelslalom, Skicross, Mix Race etc. | Skiline Foto: Speedcheck, Fotopoint, Fotofalle, Fotostart

SPORTaktiv

41


EIN KÄRNTNER

IN KITZBÜHEL

DASS IN KITZBÜHEL SKI GEFAHREN WIRD UND EIN

PAAR SCHICKE HÄUSER STEHEN, DÜRFTE INZWISCHEN

JEDER ÖSTERREICHER WISSEN. WIE ES EINEM

ZUAGROASTEN MIT EINHEIMISCHEN UND

GEPFLOGENHEITEN SO GEHT, IST KAUM EINMAL

THEMA. EIN ERFAHRUNGSBERICHT NACH FAST

ZWEI JAHREN IN DER GAMSSTADT ANLÄSSLICH

DER 80. HAHNENKAMMRENNEN.

VON CHRISTOPH STEINER

CHRISTOPH STEINER

lebte die ersten 18 Jahre seines Lebens in

Kärnten und von 2000 bis 2017 in Graz, wo er

ein Germanistikstudium abschloss. Nach 13

Jahren im Steiermark- sowie Medien-Ressort

der „Kleinen Zeitung“ zog er im Jänner 2018

nach Kitzbühel.

Zusammen mit seiner Partnerin baute er

„Skiing Penguin“ auf – ein Onlinemagazin

zum Thema Skisport.

Mehr unter www.skiingpenguin.at

42 SPORTaktiv


Mir persönlich bereitet es

Angst“, sagt Michael Huber,

angesprochen auf seine

Gefühle hinsichtlich des

80. Jubiläums des Hahnenkammrennens

zwischen 24. und 26.

Jänner. Der Respekt des Präsidenten

des Kitzbüheler Ski Clubs (KSC), des

Veranstalters des jährlichen Höhepunktes

im Weltcup, rührt aus der Historie:

„Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass

Jubiläumsrennen schwierig sind – sei es

witterungsbedingt oder aufgrund sonstiger

Begleitumstände“, erinnert sich

Huber. Das 25. Hahnenkammrennen

1964 etwa musste mangels Schnee abgesagt

werden, das 50. im Jahr 1990 ging

nur mit Hängen und Würgen über die

Bühne, so wenig Schnee war gelegen.

Folglich fokussiert sich der KSC-Präsident

auf das Wesentliche: „Das 80. Jubiläum

ist nur eine Zahl und wir werden

alles daransetzen, dass man ein Hahnenkammrennen

durchbringt.“ Michael

Huber zählt auf, was einem Abfahrt und

Super-G auf der Streif sowie den Slalom

auf dem Ganslern alles verderben kann:

„Zu wenig Schnee, viel zu viel Schnee,

Wind, Nebel, Regen, zu viel Sonne usw.

Wir konzentrieren uns auf die Rennen,

nicht aufs Rahmenprogramm.“ Für

Michael Huber ist der Sport die Show

und deshalb wird es auch zum 80er

„keinen Konzertreigen internationaler

Künstler, keine Zauberer und auch

keine Bauchtänzerinnen geben. Im

Vordergrund steht der Rennfahrer, denn

was er leistet, ist unglaublich“, sagt der

gebürtige Kitzbüheler.

Diese Bescheidenheit mag verwundern,

angesichts der (immer gleichen)

Bilder von Glanz und Glamour, die

insbesondere während der Hahnenkammwoche

aus Kitzbühel um die

Welt gehen. Nur während es für die

meisten Medien von fast staatstragender

Bedeutung zu sein scheint, ob die

„drei As“ (Andi, Arnie, Alaba) nun zur

Abfahrt kommen oder nicht, ist das

den rund 50.000 Fans im Zielraum

ebenso egal wie den Einheimischen. Es

stimmt schon, die Promidichte mag in

der Gamsstadt, die 2021 übrigens ihren

750. Geburtstag feiert, höher sein als

Foto: GEPA pictures, Christoph Steiner

SPORTaktiv

43


Adobe Stock © greenlex

Michael Huber, Präsident

des Kitzbüheler

Skiclubs. Rechts: Die

Hahnenkammrennen

zogen immer schon

die Massen nach Kitz.

Powerpack

on tour

allin-protein.com

44 SPORTaktiv

anderswo in Österreich – allerdings nur

dreimal im Jahr: in den Weihnachtsund

Semesterferien sowie zum Jahrmarkt

im Sommer. Zum Hahnenkammrennen

geben bis zu 90.000 Skifans den

Ton an, während der Generali-Open

rund 50.000 Tennisfreunde.

Dass Kitzbühel eine sehr beschauliche

Stadt ist, in der die Bewohner etwa im

Mai und November regelrecht unter

sich sind, stellt man erst fest, wenn man

längere Zeit hier verbracht hat. Und

hier nicht nur Urlaub zu machen, sondern

sich niederzulassen, ist auch kein

Ding der Unmöglichkeit, wie es gerne

kolportiert wird. Ja, Immobilien zu kaufen

oder zu bauen mag in erster Linie

Besserverdienern vorbehalten sein, aber

auch in Kitzbühel kann man mieten.

Nicht nur zu Preisen, wie man sie aus

anderen Städten Österreichs kennt, sondern

in einer neuen Wohnanlage sogar

ab fünf Euro pro Quadratmeter: „Von

einer Landflucht oder Abwanderung sind

wir in Kitzbühel weit entfernt“, sagt Bürgermeister

Klaus Winkler und verweist

auf die Siedlungspolitik: „Es ist für eine

Stadt wie Kitzbühel mit rund 8300 Einwohnern

wohl sensationell, dass in den

vergangenen Jahren ca. 380 Wohnungen

und Siedlungsgrundstücke geschaffen

und damit für knapp 1000 Menschen

Wohnraum realisiert worden ist.“

Sieht man von den teils astronomischen

Immobilienpreisen ab, entspricht

die Außenwahrnehmung Kitzbühels

häufig einem Zerrbild. Es ändert nichts

am ländlichen und urigen Charakter der

stets blitzsauberen Innenstadt, nur weil

Louis Vuitton, Aigner, Woolrich und

Co. eigene Läden haben. Das Leben der

Bewohner spielt sich nämlich gleich nebenan

ab: beim Praxmair, dem Huberbräu-Stüberl,

im Centro oder im Café

Ursprung. Die rustikalen Lokale werden

nicht nur von Einheimischen betrieben,

die Preise sind identisch mit jenen in

Kufstein, Klagenfurt oder Kapfenberg.

Urig sind nicht nur die alteingesessenen

Kaffeehäuser und Gaststätten,

sondern auch die Kitzbüheler selbst:

Herzlichkeit wird nicht nur den Gästen

entgegengebracht, sondern auch

denjenigen, die gekommen sind, um zu

bleiben. Zumindest, solange man sich

im Mikrokosmos Kitzbühels halbwegs

konstruktiv und unaufdringlich einbringt.

Das schnelle Geld macht hier

kein Zuagroaster. Und nur weil jemand

„Griaß di“ zu dir sagt, ist er noch lange

nicht dein Bekannter oder gar Freund.

„Griaß di“ heißt es nämlich zu jedem, es


CARRIGAN SWEATER

Schenke etwas

Natürliches.

Mit gutem

Gewissen.

Fotos: Christoph Steiner, KSC

sei denn, es geht zum Notar, Steuerberater

oder Arzt.

Die Sprache ist es auch, was die

Nicht-Kitzbüheler von den Einheimischen

auf immer trennt. Denn ob du

jetzt Steirer, Kärntner, Wiener oder

Deutscher bist, „Schönen Urlaub“

wünschen einem die Kitzbüheler nur

zu gerne – selbst, wenn dein Hauptwohnsitz

schon Jahre zwischen Hahnenkamm

und Kitzbüheler Horn liegt. Die

gemeinsame Sprache trennt nicht nur

Österreich und Deutschland (© Karl

Kraus), sondern auch die Österreicher

untereinander. Daran zu knabbern ist

allerdings Zeitverschwendung, denn

„Einheimischer wird man hier frühestens

ab der vierten Generation“, sagt der

Kitzbüheler Arzt und Historiker Werner

Hengl, wenn auch mit Augenzwinkern.

„Impulse von außen sind immer wichtig,

natürlich auch in Kitzbühel“, betont

Bürgermeister Klaus Winkler und liefert

ein Beispiel: „Auch unser Skipionier

Franz Reisch kam Ende des 19. Jahrhunderts

von außerhalb und versetzte der

Stadt die nötigen Impulse für einen touristischen

Aufschwung.“ Franz Reisch,

dessen Tod sich am 6. Jänner zum 100.

Mal jährt, verdankt die Stadt wirklich

unschätzbare visionäre Schritte – und

Schwünge: Er fuhr als erster mit Ski

die Hänge bergab, war Impulsgeber

für den entstehenden Tourismus, schuf

Hotels und Almhütten, holte die ersten

Skilehrer in den Ort und war nicht

nur Wegbereiter für Eishockey und

Curling, sondern auch für ein großes

Skirennen, das regelmäßig abgehalten

werden soll (und elf Jahre nach seinem

Ableben auch Realität wurde). Franz

Reischs Denkmal am Eingang ins

Kitzbüheler Rathaus ist also wohlverdient

– auch wenn er 1863 in Kufstein

zur Welt gekommen ist.

Für Michael Huber ist seine Heimatstadt

Kitzbühel „a little melting

pot“ – in Anlehnung an New York.

„Ich finde es schön, wenn man nicht

im eigenen Saft brät, sondern wenn

man weltoffen ist und das große Gemeinsame

immer vor das individuell

Abgrenzende stellt“, sagt der KSC-

Präsident und Veranstalter des Hahnenkammrennens

und ergänzt: „Ob

das viele Kitzbüheler unterschreiben

würden, weiß ich nicht, ich aber liebe

diesen Gedanken.“ Solange diesen

Gedanken zumindest ein paar Kitzbüheler

teilen, darf sich hier jeder

willkommen fühlen. Nicht nur Touristen.

Überdenke in der kommenden

Weihnachtszeit den Kreislauf

des Gebens mit Geschenken

aus der Natur.

Naturfasern sind luxuriös,

erneuerbar und biologisch

abbaubar.

SPORTaktiv

45


DIE VIELFALT DER

SKIWELT ENTDECKEN

Malerische Kulisse,

irrsinnige Pistenvielfalt und

attraktive Angebote:

Die SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental

hat viel zu bieten.

Die SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental

ist eines der größten und

modernsten Skigebiete weltweit.

Hier warten 284 Kilometer präparierte

Pisten, 90 topmoderne Bahnen und 81

urige familiengeführte Hütten. Traumhafte

Panoramaausblicke auf über 70

3000er-Berge machen das Skifahren zum

atemberaubenden Erlebnis. 21 Talabfahrten

und neun Einstiegsorte sorgen für

Pistenvielfalt pur – für Anfänger, Familien,

Genuss- oder Vielskifahrer. Besucher

erwarten zudem ein ALPENIGLU®-

Dorf, drei Funparks, Erlebnispisten, drei

Fotos: SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental

46 SPORTaktiv


PACKAGE-TIPPS

FAMILIENSKIWOCHEN

7. 12.–20. 12. 2019 und

14. 3.–13. 4. 2020: Kinder bis 15

fahren gratis, wenn ein Elternteil

einen Skipass mit einer

Gültigkeitsdauer von

mindestens 3 Tagen kauft.

SUPERSKIWOCHEN

7. 12.–20. 12. 2019 und

14. 3.–13. 4. 2020: bis zu 25 % sparen

auf 3- bis 14-Tages-Skipauschalen

mit Skipass, Skiverleih,

Skischule und Übernachtung bei

ausgewählten Vermietern.

EVENT-TIPPS

SKIWELT-WINTEROPENING

PARTY-WOCHENENDE

7.–8. 12. und 13.–15. 12. 2019

PISTENPARTY-WOCHEN

9.–26. 1. 2020

SKIHÜTTENGAUDI-WOCHEN

7.–29. 3. 2020

beleuchtete Rodelbahnen sowie Österreichs

größtes Nachtskigebiet.

Nachhaltigkeit wird in der SkiWelt großgeschrieben.

So wird das gesamte Skigebiet

mit 100 Prozent Ökostrom betrieben und

es werden seit Jahren viele Maßnahmen

zur Energieeffizienz gesetzt. Für ihre ökologischen

Anstrengungen hat die SkiWelt

schon mehrere Awards erhalten und wurde

etwa als umweltfreundliches Skigebiet ausgezeichnet.

Weitere Infos: www.skiwelt.at/

oekologie

Eine Stunde von Salzburg, Innsbruck

oder München entfernt, ist die SkiWelt

nicht nur irrsinnig schnell, sondern auch

bequem öffentlich mit Bus, Zug oder mit

Pkw und Flugzeug erreichbar. Herzlich willkommen

in Brixen im Thale, Ellmau, Going,

Hopfgarten, Itter, Kelchsau, Scheffau, Söll

und Westendorf.

Tipp: die SkiWeltTour

Lust, so viel wie möglich von der SkiWelt

kennenzulernen? Entdeckt eines der größten

Skigebiete weltweit auf den Spuren der ausgeschilderten

SkiWelt-Tour. Kein Lift und keine

Piste werden doppelt gefahren. Mehr dazu:

www.skiwelt.at/skiwelttour

SKIWELT WILDER

KAISER – BRIXENTAL

A-6306 Söll

T. +43 (0) 53 33/400

E-Mail: office@skiwelt.at

www.skiwelt.at

SPORTaktiv

47


DIE WINTER-OASE

FÜR SPORTLER

GEMÜTLICHKEIT TRIFFT MODERNE UND

AKTIV-URLAUB AUF SPA-WELLNESS. WO?

HIER IM VITAL & SPORTHOTEL BRIXEN.

INFOS & BUCHUNGEN

VITAL & SPORTHOTEL BRIXEN

Dorfstraße 13

A-6364 Brixen im Thale – Tirol

T.: +43 (0) 53 34/81 91

info@vital-sporthotel.at

www.vital-sporthotel.at

Wintersporthotel, Tennishotel,

Wellnesshotel, Familienhotel und

noch viel mehr vereint das 4-Sterne-Hotel

in Brixen im Thale. Urlauber können

im Vital & Sporthotel wählen zwischen

komfortablen Doppelzimmern und

Suiten oder den PrivateSpa-ApartSuiten,

die mit Wellnessbad, Kamin und Privatsauna

höchste Ansprüche erfüllen.

Speziell sportliche und aktive Gäste

fühlen sich hier wohl. Unweit des legendären

Kitzbühel haben Skifahrer,

Snowboarder, Langläufer und Schneewanderer

idealen Zugang zu gleich

zwei Top-Skigebieten, nämlich der

SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental

und KitzSki. Zur Verfügung stehen

auch eine Tennishalle mit fünf Hallenplätzen

samt Tennisschule und ein

unlängst vergrößerter Spa-Bereich mit

Saunalandschaft, Kamin-Ruheraum,

Badeteich, Hallenbad, Fitnessraum

und Whirlpool. Sport und Wellness –

Herz, was willst du mehr?

PACKAGE-TIPP

SKI UND WELLNESS

3 Nächte im DZ oder

4 = 3: Gratis-Nacht bei

Anreise am So & Mo;

p.P. schon ab € 419,– inkl.

Halbpension, 3-Tage-Skipass

Wilder Kaiser – Brixental,

Spa-Nutzung.

Extra für SPORTaktiv-Leser:

eine Flasche Wein „Selektion

Sporthotel“ zum Abendessen.

Fotos: Vital & Sporthotel Brixen

48 SPORTaktiv


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Hervorragende Passform

und Komfort mit einzigartiger

Technologie zeichnen den

SHRED-Totally-NoShock-Helm

aus. Das RES („Rotational

Energy System“) ist das

leichteste und dünnste

System zur Aufnahme

von Rotationskräften.

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HAT STYLE

Die Maks Knitted Hat von

BUFF ® erstrahlt jetzt in der

Trendfarbe Tundra-Khaki.

Der feinmaschige Strick und

das dezente Logo machen

diese Beanie zum Must-have.

Perfekter Style und warme

Ohren sind am Weg zur Arbeit

wie beim Ausflug auf den

Christkindlmarkt garantiert.

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WINTER

NEWS

KRAFTVOLLES

FRÜHSTÜCK

Das „PEEROTON Sport Müsli

Professional“ ist das erste richtige

Sportmüsli. Mit Isomaltulose und dem

Panmol-Vitamin-Komplex versorgt

es dich am Morgen schnell und

einfach mit Energie und sorgt für

den kraftvollen Start in den Tag. Das

Geschmackserlebnis ist einzigartig.

Selbst testen unter:

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BLITZSCHNELL

EINSATZBEREIT

LEICHT & STABIL

Fotos: Hersteller

Von STUBAI Bergsport kommt

die Light-240-Lawinensonde.

Die aus sechs Segmenten

bestehende Aluminiumsonde

wiegt 190 Gramm, hat

ein Kevlarseil und einen

Schnellverschluss, sodass

sie im Ernstfall blitzschnell

einsatzbereit ist.

www.stubai-sports.com

Für Skitourengeher und

Freerider, die bei einem

Faltstock Wert auf geringes

Gewicht bei hoher Stabilität

legen, ist der LEKI Guide

Extreme V eine perfekte Wahl.

Die oberen Stocksegmente

sind aus Carbon, das untere

ist aus Aluminium.

www.leki.com

SPORTaktiv

49


50 SPORTaktiv


BEI DER POLIZEI

SIND DIE MEISTEN

KLIENTEN SOZUSAGEN

BETRIEBSBEDINGT NICHT

ÜBERMÄSSIG DANKBAR

FÜR DIE ERBRACHTEN

LEISTUNGEN.


Die ersten Schneeflocken sind in

diesem Jahr bereits früh auf die

Gipfel der Zugspitze gefallen.

Und während das Land in

sanftes Weiß getaucht wird, bereitet sich

Nico auf seine erste Saison als Skilehrer

vor. Sommerurlauber sind ihm vielleicht

schon über den Weg gelaufen, oder besser:

gefahren. Zumindest ist der 33-Jährige auf

seinem E-Bike und im leuchtend hellen

Sportoutfit schwer zu übersehen. Meist hat

er auch eine Meute an weiteren E-Bikern

im Schlepptau, die sich die besten Trails

Foto: Tiroler Skischule Snowpower Lermoos


FRÜHER

POLIZEI –

HEUTE

FREI

VIELE SKIFAHRER UND BIKER TRÄUMEN DEN

TRAUM VON FREIHEIT – UND NICO AUS

DEUTSCHLAND LEBT IHN. ALS SKILEHRER UND

BIKE GUIDE GENIESST ER DAS LEBEN AM

CAMPINGPLATZ IN DER ZUGSPITZ-ARENA UND

TEILT SEINE LEIDENSCHAFT FÜR EIN LEBEN IN DER

NATUR MIT ANDEREN SPORTBEGEISTERTEN.

VON WOLFGANG LIU KUHN

und die schönsten Aussichtspunkte

zeigen lassen: „Das waren herrliche, aktiv-entspannte

Tage mit viel positivem

Trainingseffekt und einer steilen Lernkurve

seitens der Teilnehmer“, blickt der

gebürtige Saarländer lächelnd zurück

auf seine erste Saison als E-MTB-Guide

und Fahrtechniktrainer. Wenn er professionell

seine Touren durchzieht und

die Teilnehmer für das Biken begeistert,

möchte man glauben, dass er nie etwas

anderes gemacht hat. Doch eigentlich

hat der Mann einen gänzlich anderen

Werdegang hinter sich – trat er doch

2009 in den gehobenen Dienst der

Polizei ein.

„Zuerst arbeitete ich als ‚Streifenhörnchen‘

im täglichen Chaos einer

Großstadt, später als Ermittler und

Notruf-Operator“, erinnert sich Nico an

die Zeit davor. Von 2016 bis 2018 zog

er zudem ein Masterstudium in Sicherheitsmanagement

durch und gründete

eine eigene Sicherheitsberatung für

Einbruchschutz. Daneben verbrachte er

die Sommer im Wohnwagen und ging

viel auf Reisen. Im Sommer 2018 folgte

allerdings ein Rückschlag: „Da ging

meine langjährige Beziehung in die Brüche

und ich musste meine Masterarbeit

notgedrungen im Wohnwagen auf dem

Campingplatz zu Ende schreiben. Das

waren bittere und harte Tage, aber ich

hatte großartige Freunde, die für mich

da waren und mich unterstützt haben.“

Nach bestandenem Master war Nico

erst mal urlaubsreif. Erholung fand er

in Südostasien auf Siargao Island: „Die

Philippinen sind größtenteils ein christ-

SPORTaktiv

51


Nico vor seinem Wohnwagen

mit Holzhütte als

Bikeguide und im Winter.

lich geprägtes und sehr gläubiges Land.

Es ist ein guter Ort für Reisende, die

den Glauben an etwas verloren haben.

Wer mit einem Lächeln, Freundlichkeit

und Hilfsbereitschaft auftritt, den erwarten

fast überall offene Türen und neue,

interessante Bekanntschaften. Das hat

mich nachhaltig beeindruckt.“ Schweren

Herzens ging es zurück nach Deutschland,

wo Nico den Wohnwagen startklar

machte und in seine zweite Heimat

fuhr: die Zugspitzregion.

Dort startete er in seine erste Saison

als E-Mountainbike-Guide auf täglicher

Vertragsbasis mit verschiedenen Anbietern

in der Region: „Das Leben im

Wohnwagen und die Arbeit als Guide

sind einfach, aber sehr schön. Aufstehen,

Frühstück, Gäste abholen, Biketour mit

Feierabendbier, Abendessen, müde und

zufrieden ins Bett.“ Die Saison lief von

Juni bis September und jeder Morgen

stellte Nico vor neue Herausforderungen:

„Die Tour für den jeweiligen Tag

ist von mir oder auf Kundenwunsch

geplant, kann sich aber je nach Wetter,

Fahrfertigkeiten oder anderen Faktoren

ändern. Guiding bedeutet für mich, dass

ich der Verantwortliche dafür bin, dass

NICO

Kontakt:

Tel. +49 176 45 94 76 59

n.kerbusch@gmx.de

die Teilnehmer sicher unterwegs sind

und gesund wieder zurückkommen, keiner

zurückbleibt und alle am Ende einen

schönen, sportlichen Tag haben. Mittags

ist Ladezeit für Akku und Mensch und

nachmittags teile ich die Gruppe bei

Bedarf auf. Nicht alle haben Lust auf

Downhill und Trails, also fährt ein Teil

der Gruppe den breiten Forstweg herunter,

während die Motivierten mit mir die

Trails runterscheppern können. Morgens

weiß ich häufig noch überhaupt nicht,

wie motiviert bzw. fit die Teilnehmer

sind. Das erfordert ein offenes Auge und

spontane Anpassung der Tourenplanung

bei Bedarf.“

Am Ende des Tages steht oft noch ein

gemütliches Zusammensein bei einem

kleinen Umtrunk an, bei dem Nico die

Wertschätzung seiner Kunden besonders

genießt: „Bei der Polizei sind die meisten

Klienten sozusagen betriebsbedingt nicht

übermäßig dankbar für die erbrachten

Leistungen. Entweder sie wurden gerade

festgenommen oder Opfer einer Straftat.

Keine besonders positive Arbeitsumgebung.

Heute freue ich mich einfach über

ein ‚Danke für die geile Tour, morgen

komme ich noch mal mit‘, ein High-Five

oder ein nettes Trinkgeld vom Familienvater,

weil ich seine wilden Söhne auf

der Biketour unter Kontrolle hatte. Ein

viel, viel positiveres Umfeld als meine

früheren Jobs.“ Dabei gibt es auch immer

wieder denkwürdige Erlebnisse wie

beispielsweise jene Kids aus Serfaus/Fiss,

die bei prallem Sonnenschein gar nicht

genug vom Bikeputzen mit dem Wasserschlauch

bekommen konnten: „Nachdem

irgendwann keine Räder zum Putzen

mehr da waren, habe ich mein Auto

sowie das einer Guide-Kollegin zum

Saubermachen hingestellt. Nun hatten

die Kids aber immer noch nicht genug.

Also habe ich ihnen eine Schlauchverlängerung

angeschlossen und sie mit dem

Auftrag losgeschickt, die Schweinchen

in ihrem Gehege abzuspritzen, bis sie

wieder schön rosa glänzen. Anschließend

habe ich mich mit einem Kaffee auf die

Fotos: privat

52 SPORTaktiv


Pisteninformationen

Am Wochenende gibt es jede Menge

Neuschnee in der Alpenregion ...

Terrasse gesetzt, dem bunten Treiben

und Quieken gelauscht und mir einfach

nur gedacht: ‚Herrlich. Und damit

verdienst du jetzt dein Geld …’“

Nach Feierabend war dann und

wann auch noch Zeit für ein Lagerfeuer

vor dem gemütlichen Domizil

von Nico: einem gebrauchten, großen

Familienwohnwagen mit Holzanbau.

Gemeinsam mit seinen Freunden setzt

er so seinen Traum vom Holzhaus in

den Bergen um: „Insgesamt lebe ich auf

zirka 45 Quadratmetern Wohnfläche.

Das ist erheblich größer als mein alter

Wohnwagen und für mich fast schon

Luxus. Die Dusche ist leider 500 Meter

entfernt und kommt auch bei -15

Grad im Winter keinen Meter näher.

Das muss man mögen oder aushalten,

jammern hilft nicht.“ Die Entscheidung

hat er bislang jedenfalls nicht

bereut, für den einen oder anderen

Abstrich entschädigen dafür das Gemeinschaftsgefühl

am Campingplatz

und viele neue Freunde. Der Aufenthalt

auf den Philippinen verhalf dem

Deutschen zusätzlich zu einem gewissen

Maß an Demut und Bescheidenheit:

„Es ist ein relativ armes Land,

aber reich an Zufriedenheit, Familienzusammenhalt

und starkem Glauben.

Sehr hohe Zufriedenheit trotz wenig

Besitz. Das habe ich von dort mitgenommen.“

Nun steht wieder eine Herausforderung

an: Derzeit absolviert

Nico den Skilehrer-Anwärterkurs

und freut sich auf seine erste Saison

als Skilehrer: „Das wird ein Neustart

und ich muss einiges dazulernen, aber

ich sehe dem positiv entspannt entgegen.“

Und auf einen Winter in einer

kleinen Hütte mitten im Skigebiet.

-5°C

95cmcm

2

PRÄZISES BERGWETTER

AKTUELLE SCHNEEBEDINGUNGEN

INFOS ZU OFFENEN PISTEN UND LIFTEN

HOCHAUFGELÖSTE PISTENPLÄNE

OFFLINE NUTZBAR

NEWS & INFOS AUS DEN SKIGEBIETEN

VIA PUSH-BENACHRICHTIGUNG

HD LIVE-WEBCAMS

Pisten

130/150 /150

km

Pisten >

Lifte

28/31

geöffnet

Lifte >

Loipen

8/15

Loipen >

SNOWTHORITY –

DEIN NEUER BEGLEITER

IM SKIGEBIET

70 km

45 km

27 km

Neuschnee im Ötztal

2


LUXUSCAMPING:

LEISTE ICH MIR!

Campingurlaub liegt im Trend

und macht Spaß. Mit Gebetsroither

findest du jet zt schon

dein Urlaubsglück im nächsten

Sommer. Vielleicht aber auch

gleich für diesen Winter.

Was brauchen Familien fürs perfekte

Urlaubsglück? Eine tolle Location,

ein entspanntes Umfeld, Freiheit

und Unabhängigkeit. Vielfältige Möglichkeiten

und traumhafte Natur. Dazu einen Anbieter,

der einem alles drumherum abnimmt. So einen

wie Gebethsroither.

Das österreichische Unternehmen ist Spezialist

für Familiendomizile und hat gehobene und

gleichzeitig für alle leistbare Unterkünfte im

Angebot, die auf Top-Campingplätzen in den

beliebtesten Urlaubsländern liegen. In Österreich,

Kroatien, Italien, Slowenien, Deutschland,

Spanien und Montenegro stehen insgesamt

über 2100 Gebetsroither-Unterkünfte zur

Wahl bereit. Luxus-Mobilheime im glamourösen

Loftstyle gehören dazu, komfortabel ausgestattete

Mobilheime, geräumige Wohnwagen,

Glamping-Zelte im Safaristyle und Campingfässer.

Alles für Urlaub am Puls der Natur nach

jedem Anspruch und Geschmack.

Beim Urlaub – und gerade beim naturnahen

Campingurlaub – kommt es auf die Lage

an. Die sorgsam ausgesuchten Campingplätze

liegen am Meer, am See oder in den Bergen.

Die Gebetsroither-Unterkünfte sind jeweils auf

einem idyllischen Teil des Campingplatzes gelegen,

teils in der ersten Reihe am Meer. Ruhe

und Freiheit gehören immer dazu.

Gebethsroiter-Mobilheime kann man sich

am besten wie kleine Ferienhäuser vorstellen:

Sie haben Schlafzimmer, Bad/WC, Küche,

Sitzecken, Fernseher und Geschirr und bieten

meist bis zu sechs Personen Platz. Große Terrassen

vor der Tür sind wie zusätzliche Wohnzimmer

und gemütliche Plätze für laue Nächte.

Rundherum können die Kinder in der Natur

spielen, Rad fahren oder Freunde finden.

Klassische Wohnwagen mit Vorzelt haben ihren

speziellen Reiz und sorgen bei vielen Cam-

Fotos: Gebetsroither

54 SPORTaktiv


INFO UND BUCHUNG

Gebetsroither International

T. +43 36 12/26 300

office@gebetsroither.com

www.gebetsroither.com/urlaub

Booking.gebetsroither.com

WINTER-ANGEBOTE

Camping im Winter? Funktioniert

auch – sogar großartig!

EUROCAMP WILDER KAISER

In Kössen/Tirol logierst du im

wohlig-warmen Luxusmobilheim,

inmitten traumhafter Winterkulisse.

Skigebiet und Loipe

befinden sich vor der Tür, nach

dem Skifahren geht es in den

Eurocamp-Wellnessbereich.

Ab € 90,– pro Nacht und Mobilheim

für bis zu sechs Personen

Mitten in der Natur, autofrei, leistbar und ohne Komfortverzicht:

In Mobilheimen von Gebetsroither lässt

sich der Sommer- (und Winter-)Urlaub genießen.

TERME CATEŽ

Schöne Region, heiße Therme, feine

Kulinarik: Direkt bei der Terme Catež

in Slowenien erwarten dich Luxusmobilheime

mit 3 Schlafzimmern,

Küche, Bad und vielem mehr.

Täglicher Eintritt für 3 Stunden in

die Wintertherme ist im

Preis schon inkludiert.

Bei Buchung bis 21. 12.:

ab Euro 50,– pro Nacht und

Mobilheim für bis

zu sechs Personen

pingfans erst fürs authentisches Lebensgefühl.

Der Vorteil: Bei Gebetsroither findet man sie

schon vor Ort vor. Immer mehr begeistern sich

für Glamping-Zelte im Safari-Stil: Drinnen

findet man erstaunlich viel Platz und eine volle

Einrichtung: mit Betten, Küche mit Geschirr,

Bad/WC, Fernseher und Klimaanlage.

Die Campingplätze bieten außerdem eine

tolle Infrastruktur mit jeder Menge Sport und

Spiel, Animation, Restaurant, Bars, Pools,

Shops, Veranstaltungen und Aquaparks. Die

Anreise ist einfach mit dem Auto möglich, das

dann vor Ort die ganze Woche stehen bleiben

kann. Eben weil alles am Platz vorhanden ist:

Ruhe, Idylle und alles, was man für eine schönes

Leben braucht. Eine Woche in Gebetsroither-Mobilheimen

kostet im Schnitt nicht

mehr als 900 Euro pro Woche.

Schau rein auf www.gebetsroither.com:

Dort findest du deinen Campingurlaub für

den Sommer 2020. Oder für diesen Winter

noch – siehe die beiden Beispiel-Angebote!

SPORTaktiv

55


SKISPORT

ZUM

ANKLICKEN

WETTER, LIFTE, TOUREN-

PLANUNG UND CO. – MIT DEN

BERGFEX-APPS BIST DU FÜR

DEINEN WINTER IN DEN

BERGEN BESTENS GERÜSTET.

Die Plattform www.bergfex.at bietet

dir zur Planung deines Winterurlaubs

und auch für jeden Tagestrip detaillierte

Informationen zu Skigebieten,

Wetter, Webcams, Schneehöhen, Hotels

u. v. m. Mit den Winter-Apps für

iPhone und Android erhältst du auch

unterwegs immer die aktuellsten Infos

aus deinen Lieblingsskigebieten.

Auch SPORTaktiv nutzt diese tolle

Internetplattform! Dank der Bergfex-

Profis können wir auch in diesem Winterguide

2018/2019 wieder einen Gesamtüberblick

über die österreichischen

Skiberge, ihre Lifte, Pisten und Preise

präsentieren.

Apropos: Wie erfolgreich und gern

genutzt www.bergfex.at ist, beweist allein

diese imponierende Zahl: Europas

größte touristische Bergsportplattform

wurde in der letzten Wintersaison allein

im Monat Jänner 150 Millionen Mal

aufgerufen!

WETTER

Wie wird das Wetter in

deinem Lieblingsskigebiet?

Die Bergfex-App verrät es dir.

SKI

Dazu gibt es Infos zu Skigebieten,

Liften, Preisen,

Pistenkilometern und

vielem mehr.

TOUREN

Tourengeher

schätzen die

detaillierten

Beschreibungen

sowie die

Navigationshilfe.

Foto: Bergfex / ikarus.cc

56 SPORTaktiv


MIT DEM ZUG DIREKT AUF DIE PISTE

SCHNELL

GÜNSTIG BEQUEM NACHHALTIG

EINFACH

Die Bahn bringt Sie direkt in das Skigebiet Wilder Kaiser -

Brixental nach Hopfgarten. Lassen Sie Ihr Auto getrost zu Hause

stehen und reisen Sie bequem mit dem Zug an. Der Bahnhof

„Hopfgarten Berglift“ ist der perfekte Anschluss in das Skigebiet,

denn in nur drei Minuten erreichen Sie dort zu Fuß die Bergbahn.

Vor Ort dient die kostenlose Gästekarte als Fahrkarte, welche die

Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in der Region inkludiert.

Und das Beste: Sie brauchen auch Ihre Ski-Ausrüstung nicht

mitzuschleppen, da Sie in der Talstation die idealen Miet- und

Depotbedingungen vorfinden.

SPORTaktiv 57

Details und Infos: www.hohe-salve.com


EIN PERFEKTES

WINTERMÄRCHEN

Seit 125 Jahren

wird in Kitzbühel

Skigeschichte

geschrieben.

Die Faszination

für den Schnee ist

in all der Zeit

geblieben.

Die Skisaison in Kitzbühel ist

lang. Von Mitte Oktober bis

Anfang Mai finden Skibegeisterte

hier traumhafte Bedingungen

vor. Zu Kitzbühel gehört natürlich die

berühmte Rennstrecke Streif, doch auch

abseits davon erwartet alle Skifahrertypen

ein abwechslungsreiches Gelände.

Anfänger wie Profis können auf 234

Pistenkilometern ihre Schwünge ziehen

und Einsteiger zehn kostenlose Übungsanlagen

nutzen. Für den dazugehörigen

Einkehrschwung bieten über 60

Skihütten zwischen Hahnenkamm

und Resterhöhe den urig-gemütlichen

Rahmen.

Kitzbühel kann aber auch anders.

Wer nicht ausschließlich zum Skifahren

in die Gamsstadt kommt, findet beim

Rodeln, Eisstockschießen, Winter- und

Schneeschuhwandern, bei romantischen

Pferdeschlittenfahrten oder beim Flanieren

durch die malerische Innenstadt eine

willkommene Abwechslung. Langlauffans,

egal, ob Skater oder Klassikläufer,

steht das bestens präparierte Loipennetz

kostenlos zur Verfügung.

Rund 185 Kilometer Wege und Pfade

laden zum Winterwandern ein. Alles, was

man dafür braucht, sind warme Kleidung,

gutes Schuhwerk und die Liebe

zur Natur. Schon steht es einem offen,

Fotos: Kitzbühel Tourismus | Michael Werlberger, Kitzbühel Tourismus

58 SPORTaktiv


KONTAKT:

Kitzbühel Tourismus

T. +43 53 56/66 6 60

servus@kitzbuehel.com

www.kitzbuehel.com

ZAHLEN & FAKTEN

LIFTE: 12 27 10

PISTEN: 234 km • 102 • 66 • 20

13 Skirouten

PREISE: Erw. € 58,–

Jugend € 43,–

Kinder € 29,–

VERANSTALTUNGEN

KITZBÜHELER ADVENT

bis 26. Dezember 2019

NEUJAHRSFEUERWERK

1. Jänner 2020

SNOW-POLO-WORLDCUP

16.–19. Jänner 2020

HAHNENKAMMRENNEN

24.–26. Jänner 2020

ob man eine Runde um den Schwarzsee

oder auf dem Hahnenkamm zieht oder

doch die Wege auf die Bichlalm, die

Bruggeralm oder die Kelchalm wählt.

Der gemütliche Anstieg bietet schon

reichlich Momente zum Entdecken und

Staunen, das Glücksgefühl perfekt machen

die Winterlandschaft und die schier

endlosen Aussichten. Bergwanderführer

von Kitzbühel Tourismus stehen einem

dabei kostenlos zur Seite. Etwas mehr

Ausdauer ist beim Schneeschuhwandern

gefragt. Die Idylle der Landschaft und die

Aussicht auf die umliegenden Gipfel entsprechen

ganz den magischen Momenten

beim Winterwandern, nur der Weg

dorthin ist etwas verwegener. Es wird

querfeldein gestapft, die Schneeschuhe

verhindern das Einsinken.

Kitzbühel steht in jeder Hinsicht für

Genuss auf höchstem Niveau, vereint

urbanes Flair mit typischer Tiroler

Gastlichkeit, bietet kulinarische Vielfalt

und exklusive Einkaufsmöglichkeiten –

eine genussvolle Kombination aus Sport

und Lifestyle. So gehören Shopping und

Kulinarik zur Gamsstadt wie die Streif

zum Hahnenkamm. Die 750 Jahre alte

Kitzbüheler Innenstadt mit ihren kurzen

Wegen ist bekannt als perfekte Location

für Shopping in den Alpen. Internationale

Marken wechseln in den Schaufenstern

mit Kitzbüheler „Mode-Originalen“. Eine

Entdeckungstour lohnt sich auch bei den

traditionellen Handwerksbetrieben.

Die kulinarische Reise durch die Region

führt über heimische Traditionsgerichte

bis hin zu internationaler Gourmetküche.

In den Berghütten oder den Traditionswirtshäusern

wartet bodenständige Kost,

während in den Haubenlokalen die Kochelite

exquisite Gaumenfreuden zaubert.

Kitzbühels Restaurantvielfalt reicht vom

urigen Wirtshaus bis zum mehrfach ausgezeichneten

Haubenlokal. Dabei bewahrt

sich die Gamsstadt in puncto Kochkultur

zu jeder Zeit ihre Authentizität und ihr

Traditionsbewusstsein.

SPORTaktiv

59


ESTER

LEDECKÁ

ÜBER . . .

VERTRAUEN

IHRE TRAINER MEINTEN,

SIE MÜSSE SICH

ENTSCHEIDEN. ESTER

WOLLTE ABER BEIDES

MACHEN – UND SO

HOLTE SIE AUF SKI

UND SNOWBOARD

OLYMPISCHES GOLD.

WIE ES SO WEIT KOM-

MEN KONNTE? MIT DER

LIEBE ZUM SPORT. UND

EINEM FASZINIERENDEN

VERTRAUEN IN DIE

EIGENE STÄRKE.

VON AXEL RABENSTEIN

60 SPORTaktiv


E

ster, bist du Snowboarderin

oder Skifahrerin?

Mal so, mal so! Kommt

ganz darauf an, was ich gerade unter den

Füßen habe.

Fotos: Red Pull Contentpool/Erich Spieß, Getty Images

Du hast mit zwei Jahren das Skifahren

begonnen, mit fünf das Snowboarden.

Als du 14 Jahre alt warst, prophezeiten

dir deine Trainer eine Profi-Karriere,

wenn du dich auf eine der Sportarten

konzentrierst. Du sagtest: Ich will

in beiden Weltklasse werden. Ist das

richtig?

Als ich klein war, hat der Ski-Verband

immer wieder seine Spielchen mit der

Nominierung von Athleten betrieben.

Ich durfte nicht bei allen Rennen dabei

sein, an denen ich teilnehmen wollte.

Also bin ich an solchen Tagen Snowboard-Rennen

gefahren. So musste

ich wenigstens nicht traurig zu Hause

sitzen. Irgendwann war ich auf einmal

Tschechiens beste Athletin in beiden

Sportarten.

Wie konntest du als 14-jähriges Mädchen

überzeugt davon sein, dass du in

zwei Sportarten bis in die Weltspitze

vordringen würdest?

Ich hatte den Traum, eines Tages an den

Olympischen Spielen sowohl auf Ski

als auch auf dem Snowboard teilzunehmen.

Also scherte ich mich nicht um

die Tipps von Experten. Ich hatte einen

Plan, habe diesen Plan verfolgt und war

mir sicher, dass ich das Richtige tue.

Woher kommt dein Ur-Vertrauen? Haben

dir das deine Eltern mitgegeben?

Ich denke, so wurde ich geboren. Und

dann habe ich viel mit meinem Großvater

gesprochen. Er war Eishockey-Spieler,

wurde Weltmeister, gewann Silber

und Bronze bei Olympia. Mit seinen

Geschichten hat er die Liebe zum Sport

in mir geweckt. Er erzählte mir, wie

lustig es mit seinen Kameraden in der

Kabine war. Ich wollte genau so sein wie

er. Ich wollte ebenso viel Spaß haben,

wollte solch intensive Momente erleben,

wollte tun, was ich liebe und damit meinen

Lebensunterhalt verdienen.

Nicht nur dein Großvater war erfolgreich.

Dein Vater ist Pop-Star in Tschechien,

deine Mutter war Eiskunstläuferin,

dein Bruder ist bekannter

Künstler und Designer. Was ist da los

bei euch in der Familie?

Wir alle tun einfach das, was wir gerne

tun. Auch ich kann nur erfolgreich sein,

weil ich liebe, was ich tue. Ich bin wie

ein Haifisch, ich muss immerzu in Bewegung

sein. Ich liebe es, zu trainieren.

Und ich liebe es von ganzem Herzen,

Rennen zu fahren und mein Bestes zu

geben.

In Pyeongchang 2018 hast du genau

das gezeigt: Du bist überraschend

Olympiasiegerin im Super-G geworden.

Hast du vorher daran geglaubt,

dass Gold im Skifahren möglich wäre?

Ja, das habe ich. Wenn ich antrete, dann

tue ich das, um zu gewinnen. Mit dieser

Einstellung gehe ich in jedes Rennen.

Die Szene im Ziel ist legendär. Auf

der Anzeigetafel leuchtet die Bestzeit

auf, das Stadion tobt, und du stehst da,

sprachlos, beinahe konsterniert. Was

ging da in dir vor?

Ehrlich gesagt bin ich nach jedem Rennen

ein bisschen geistesabwesend. Ich

bin den Lauf in Gedanken noch einmal

durchgegangen, habe mich gefragt, ob

ich alles so umsetzen konnte, wie mein

Coach es geplant hatte, ob die Kanten

durch meinen Servicemann richtig geschliffen

waren, weil mir die Ski in einigen

Kurven etwas instabil vorkamen. Es

war aber ein gutes Gefühl, ich träumte

mich zurück auf die Piste, hätte diesen

genialen Ride am liebsten noch einmal

erlebt. Plötzlich sagte der Kameramann:

‚Du hast gewonnen.’ Und ich dachte

mir nur: ‚Ok, aber da sind doch noch

mindestens 30 Mädels oben am Start ...’

Von denen dann keine mehr schneller

war als du. Wie denkst du heute darüber?

Großes Glück oder verdienter

Lohn?

Meine Großeltern verfolgten das Rennen

im Fernsehen. Meine Oma sagte zu

SPORTaktiv

61


57. HOCHFÜGENER

SEILRENNEN

Das Seilrennen gehört nach

Hochfügen wie der Wintersport

zum Zillertal. Termin vormerken:

28./29. März 2020.

Es ist einfach nicht mehr wegzudenken.

Seit über 50 Jahren binden sich

nun schon drei Skifahrer mit einem

Seil zusammen und rasen gemeinsam

über eine Rennstrecke. 2019 erfuhr

das legendäre Rennen ein Makeover.

Zum einen zog das Rennen auf den

Lamark-Hang, was es auch den Zuschauern

ermöglichte, das Rennen

live mitzuerleben. Zum anderen sorgten

Skicross-Elemente für noch mehr

Spannung und spektakuläre oder

auch lustige Stunts. Bei Kaiserwetter

wurden die schnellsten Seilschaften

gekürt, wobei Michaela Dorfmeister

vor Martina Ertl-Renz und Stephan

Eberharter die Legendenklasse für

sich entscheiden konnte.

Auch 2020 wird das legendäre Seilrennen

wieder stattfinden: Das 57.

Seilrennen findet wieder am letzten

Märzwochenende, vom 28. bis 29.

März 2020, statt. Es erwartet euch

neben dem Rennen wieder ein

abwechslungsreiches Rahmenprogramm

für Groß und Klein. Dabei

wird es noch mehr Highlights geben

als 2019. Also gleich schon mal das

Datum in den Kalender eintragen!

KONTAKT

www.hochfuegenski.com

Foto: Bergbahnen Hochfügen

Und worauf liegt der Fokus in den

kommenden Jahren?

Wenn etwas funktioniert, sehe ich keimeinem

Opa, dass ich den Sieg verdient

hätte, ehe sie sich einen Kaffee

holen ging. Keine Ahnung, vielleicht

habe ich es wirklich verdient. Ich

persönlich denke, dass ich an diesem

Tag einfach die Schnellste war. Bei so

vielen Top-Athletinnen entscheiden

Nuancen über den Sieg. Es geht um

Hundertstel. Es kann den Unterschied

machen, wie du an diesem Tag

aufwachst. Ich habe gut geschlafen,

war perfekt drauf und habe auf mich

vertraut. Mich konnte nicht einmal

aus der Ruhe bringen, dass kurz vor

dem Start mein Ski-Schuh riss.

Sieben Tage später hast du auch im

Snowboarden Gold geholt. Artet so

eine Doppel-Belastung auch mal in

Stress aus?

Grundsätzlich sind sich Snowboarden

und Skifahren sehr ähnlich. Bei

beiden Sportarten geht es darum, so

schnell wie möglich eine Piste nach

unten zu fahren. Außerdem würde

ich Sport niemals als Bürde betrachten.

Ich genieße es!

Wie organisierst du dein Training?

Abwechslung beim Sport ist für mich

ein Teil der Motivation. Im Sommer

spiele ich Beach-Volleyball und gehe

Windsurfen. Im Gym würde ich

mich langweilen, ich arbeite generell

lieber mit dem Gewicht meines

Körpers. Im Winter richten wir uns

nach den Rennen, die gerade vor mir

liegen.

Gibt es Tage, an denen du nur entspannst?

Kannst du relaxen?

Ich mag freie Tage eh nicht besonders.

Meistens verplane ich sie sofort

mit Verabredungen, gehe auf ein

Konzert, treffe meinen Bruder zum

Mittagessen, besuche eine Ausstel-

ESTER LEDECKÁ

WURDE AM 23. MÄRZ 1995 IN PRAG

GEBOREN. 2014 GEWANN SIE IHR

ERSTES WELTCUPRENNEN IM

SNOWBOARDEN, SEIT 2016 FÄHRT

SIE AUCH IM SKIWELTCUP. AUF DEM

SNOWBOARD WURDE SIE ZWEIMAL

WELTMEISTERIN, GEWANN ZULETZT

VIERMAL IN FOLGE DEN

GESAMTWELTCUP.

2018 WURDE SIE OLYMPIASIEGERIN

IM ALPINEN SUPER-G SOWIE IM

SNOWBOARD-PARALLEL-RIESENSLA-

LOM. SIE IST DAMIT DIE ERSTE ATH-

LETIN, DIE BEI DENSELBEN SPIELEN

IN ZWEI VERSCHIEDENEN SPORTAR-

TEN GOLD HOLEN KONNTE.

INTERNET: @ESTERLEDECKA

lung, gehe in die Bücherei, lerne ...

wenn ich nicht gerade irgendwohin reisen

muss, nutze ich die Zeit allerdings

gerne, um bis Mittag zu schlafen.

Wie entscheidest du dich, an welchen

Rennen in welcher Sportart du

teilnimmst?

Die Weltcup-Rennen im Skifahren

und Snowboarden kollidieren in der

Tat, deshalb mache ich vor der Saison

einen genauen Plan. Allerdings taktiere

ich nicht großartig: Ich wähle mir eher

eine geeignete Reiseroute, suche mir

Rennen, die auf dem Weg liegen, ohne

dabei eine Präferenz für Ski oder Snowboard

zu haben.

Foto: GEPA Pictures

62 SPORTaktiv


SKIMARATHON VON

TIROL INS ALLGÄU

Von 16. bis 19. Jänner 2020 geht

der SKI-TRAIL Tannheimer Tal – Bad

Hindelang über die Bühne. Mehr als

1400 Langläufer werden mitlaufen!

Foto: TVB Tannheimer Tal/Rolf Marke

nen Grund, etwas daran zu ändern.

Ich werde weiterhin tun, was mir Spaß

macht, und das ist nun mal Skifahren

und Snowboarden. Außerdem habe

ich gerade mein Wirtschaftsstudium

abgeschlossen und möchte weiter

studieren. Ich interessiere mich für

Physik. Für Theaterwissenschaften ...

und viele andere Sachen.

Du bist eine ausgezeichnete Windsurferin:

Könnte noch eine Olympia-Teilnahme

im Surfen auf dem

Zettel stehen?

Mal sehen, wohin der Wind mich

treibt! Auf jeden Fall werde ich weiterhin

viel Sport treiben.

Was hättest du wohl getan, wenn es

keinen Sport gäbe?

Dann hätte ich ihn für mich erfunden.


ICH WÜRDE

SPORT

NIEMALS

ALS BÜRDE

BETRACHTEN.

ICH GENIESSE ES.


Er ist der größte grenzüberschreitende

Langlaufmarathon Österreichs

und Deutschlands – der SKI-TRAIL

Tannheimer Tal – Bad Hindelang.

Fünf Distanzen stehen zur Wahl:

Neben den drei Skatingstrecken über

19, 36 und 60 Kilometer Länge gibt

es zwei Varianten mit 12,5 und 33,5

Kilometern in klassischer Technik.

Zum Rahmenprogramm gehören

Trainingsstunden mit Olympiamedaillengewinner

Peter Schlickenrieder:

Er steht für alle Fragen rund ums

Langlaufen zur Verfügung und fordert

bei den Nordic-Fitness-Wintertagen

zum „Mitmachen statt Zuschauen“

auf. Kostenlose Materialtests sowie

ein MINI-SKI-TRAIL sind weitere

Highlights im Rahmenprogramm.

Die Wettkämpfe gehen am Samstag,

dem 18. und Sonntag, dem 19.

Jänner über die Bühne und führen

von Tannheim über Zöblen bis Oberjoch

auf der Allgäuer Seite. Über

1400 Aktive werden sich das Spektakel

nicht entgehen lassen.

ALLE INFOS

www.ski-trail.info

SPORTaktiv

63


FRISCHER WIND,

ACTION UND

EVENTS

In St. Anton am Arlberg wird in

diesem Winter besonders viel

geboten, sportlich und kulturell.

Krönender Abschluss ist wieder

der „weiße Rausch“.

Zum Beginn der Wintersaison überrascht

St. Anton mit zahlreichen Neuigkeiten.

So verabschiedet sich nach 40 Betriebsjahren

ein echtes Bergbahn-Urgestein. Der

für seine spektakulären Aussichten berühmte

Schindlergrat-Sessellift wird durch eine hochmoderne

10er-Gondelbahn ersetzt, wo von der

neuen Bergstation aus die Abfahrten Schindlerkar,

Mattun oder Valfagehr warten.

Auch abseits der Pisten wächst das Angebot

für Urlauber. Insgesamt stehen Winterwanderern

80 Kilometer Wege zur Verfügung. Besonders

reizvoll ist der Stanzertaler Rundwanderweg

und die Route zum Gasthof Almfrieden in

Pettneu. Das sagenumwobene Verwalltal kann

spazierend, mit Schneeschuhen, im Pferdeschlitten

oder auf Langlaufski erkundet werden.

Für Frauen bietet St. Anton ein besonderes

Wohlfühlprogramm. Von 4. Januar bis 1. Februar

2020 genießen weibliche Wintersportfans

besondere Vorzüge. Bei Wellness-Treatments,

Shoppingtouren oder auf der Piste wartet im

Rahmen der „Ladies First“-Wochen ein Programm

mit vielen attraktiven Zusatzangeboten.

Neben dem Gutscheinheft mit Ladies-Drinks,

Ermäßigungen in Restaurants und Shops sowie

zahlreichen Relax- und Wohlfühlstunden überrascht

der Tourismusverband die weiblichen

Gäste auch mit einem Willkommensgeschenk.

Seit jeher lockt das Skigebiet mit einem bunten

Programm abseits der Pisten. Die Skishow

„Schneetreiben“ präsentiert den Zuschauern

in einem überdimensionalen Outdoorkino die

Wintersportgeschichte im Zeitraffer. Die Vorführung

der 150 Akteure auf Brettern startet

am 30. Dezember und findet anschließend ab

8. Januar immer mittwochs um 21 Uhr statt.

Südstaatenklänge genießen die Gäste von

3. bis 5. April beim „New Orleans meets

Snow“-Festival. Bereits zum siebenten Mal wird

Fotos: Sepp Mallaun, Patrick Bätz, Conny

Kurth, Christoph Schoech

64 SPORTaktiv


TOURISMUSVERBAND

ST. ANTON AM

ARLBERG

Dorfstraße 8

A-6580 St. Anton am Arlberg

info@stantonamarlberg.com

www.stantonamarlberg.com

Für Skivergnügen auf und abseits der Pisten ist

St. Anton berühmt, auf 2000 Meter Seehöhe wird sogar

Snow-Volleyball gespielt – mit Palmen und Whirlpool.

auf den Straßen und in den Lokalen getanzt

– am Berg und im Tal, in Straßen- oder Skischuhen.

Als Highlight der Konzertreihe, die

mit Sounds von Jazz über Rhythm and Blues

bis Funk den Mississippi an die Rosanna verlegt,

gilt die „Blues Night“ am 4. April. Dann

begrüßt die Markus Linder Band einen Stargast

aus New Orleans auf der Bühne. Actionreich

geht es beim Snow-Volleyball-European-Tourfinale

von 10. bis 12. April zu. Das Spielfeld

am Rendl Beach auf 2030 Meter wird mit

Palmen und Whirlpools dekoriert, Cheerleader

sorgen bei Fans für Strandgefühle.

Das absolute Highlight wartet am 25. April

mit dem legendären Abfahrtslauf der „weiße

Rausch“. 555 Athleten aus aller Welt stürzen

sich nach dem Massenstart am Vallugagrat

gleichzeitig auf der neun Kilometer langen

unpräparierten Piste ins Tal. Einige wollen gewinnen,

viele den Trubel einfach genießen. Ein

mitreißender Event, mit dem sich das Bergdorf

wieder vom Winter verabschiedet.

SPORTaktiv

65


GANZ NACH

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GESCHMACK

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wie unsere Alpen

Lassen Sie sich von uns im Schwarzen

Adler verwöhnen und genießen Sie

pure Entspannung. Erleben Sie Ihren

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Die Winterzeit im Hotel Schwarzer

Adler ist ein Geheimtipp für Abenteurer,

Individualisten und Genussmenschen.

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und Powderfun

88 hochmoderne Lifte, 305 km Skiabfahrten,

300 km Tiefschneeabfahrt. St. Anton ist eine

einzigartige Destination in den Alpen. Gönnen

Sie sich nach einem aktiven Tag eine besondere

Auszeit im modernen Spa oder im beheizten

Outdoor Sky-Pool unter Sternen. Und danach

lassen Sie sich mit kulinarischen Köstlichkeiten

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Devold of Norway steht

für Performance und

Lifestyle mit Wolle –

made in Europe.

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MERINO:

DER ALLESKÖNNER

AUS DER NATUR

Im großen Bild:

das Shirt aus der

Liadalsnipa-Serie.

Klein: die Tuvegga-

Sport-Air-Baselayer.

WOLLE IST NATUR. UND DEVOLD IST

WOLLE. DIE WINTERKOLLEKTION DES

NORWEGISCHEN UNTERNEHMENS STEHT

FÜR VIELSEITIGKEIT UND DIE HERAUSRA-

GENDEN EIGENSCHAFTEN VON MERINO.

ANZEIGE/Fotos: Devold of Norway

Wintersportler brauchen vor, während

und nach jeder Aktivität

Schutz vor Kälte. Dieses Gesamtpaket

bietet ihnen ein einziges Material aus

der Natur: Merinowolle. Sie schenkt

Wärme in der Kälte, kühlt in der Hitze

und wärmt sogar noch, wenn sie feucht

ist. Zudem trägt sie sich jederzeit weich

und angenehm auf der Haut.

Diese Funktionen hat DEVOLD

optimal genutzt und auf das jeweilige

Einsatzgebiet abgestimmt: Die technischen

Baselayer „Wool Mesh“ und

„Tuvegga Sport Air“ aus der Performance-Linie

sind ideal für alle intensiven

sportlichen Aktivitäten im Winter, bei

denen Gewicht sowie effektiver Feuch-

tigkeitstransport und Atmungsaktivität

eine wichtige Rolle spielen. Die spezielle

Konstruktion transportiert Schweiß

schnell vom Körper weg und verhindert

somit ein Auskühlen des Sportlers.

Die „Liadalsnipa“-Baselayer aus der

Signature-Kollektion sorgen mit ihrem

auffälligen Design für den perfekten

Style. Die Produkte für Frauen vereinen

DEVOLD-Tradition mit Fashion, ein

klassisches Strickmuster mit Trend, Design

mit höchster Funktionalität. Durch

die typischen Eigenschaften der Wolle

eignet sich die hochfunktionelle Unterwäsche

nicht nur für Freizeitaktivitäten,

sondern auch für die Bewegung draußen

an kalten Tagen.

DEVOLD of Norway hat Pionierarbeit

in der Herstellung von Wollbekleidung

geleistet. Als eine der ältesten Outdoormarken

steht es seit über 160 Jahren

für erstklassige Qualität. Die Norweger

setzen auf Transparenz und lückenlose

Kontrolle über die gesamte Produktionskette,

vom Scheren der Schafe

bis zur Produktion in firmeneigenen

Anlagen in Litauen: DEVOLD fertigt

als einer von wenigen Wollbekleidungsherstellern

in Europa. Die Rohwolle

stammt von ausgewählten, mulesing-freien

Partnerfarmen in Australien,

Neuseeland und Patagonien – zu sehen

im Quality Journey auf

www.devold.com

SPORTaktiv

67


WELCHEN

VON A BIS Z, VON AMPHIBIO

BIS Z-WERT, VON ZARTEN

KINDER-SKI BIS ZU FETTEN

FREERIDE-LATTEN. WAS TUT

SICH AM SKISEKTOR? WAS

SIND DIE EMPFEHLUNGEN

DES FACHHANDELS?

DER VERSUCH EINES

GROBEN ÜBERBLICKES

VON CHRISTOPH HEIGL

SKI

BRAUCHE ICH?

Servotec, Amphibio Technology, Free

Milled Titanium, Piston Plate. Wer

bei diesen Begriffen sofort zur Fachsimpelei

über Radien und Kniewinkel

übergeht, hat die letzten Jahre brav mitgelernt.

Wer damit nichts anfangen kann, ist

erstens vermutlich in der Überzahl und wird

zweitens vermutlich beim Skikauf auf etwas

mehr Hilfe angewiesen sein.

Beim Skihändler deines Vertrauens stehst

du ohnehin vor riesigen Wänden mit neuen,

bunten Skidesigns. Die Auswahl am Markt

ist fast unüberschaubar. Jede Marke hat ihr

Portfolio aufgespreizt vom Kinder- und Anfängerski

übers Allround- und Racemodell

bis hin zum Tourenski und zu den mächtigen

Tiefschneelatten. Als Kunde und Käufer steht

man vor einer echten Challenge.

„Die meisten kommen etwas vorinformiert

zu uns ins Geschäft“, erzählt Herbert Schermer

aus der Praxis. Er ist Verkaufsberater bei

Intersport Winkler in Ellmau (Tirol). Auf

diesem Wissen aus Internet, Zeitungen und

Magazinen kann man dann bei der Beratung

aufbauen. „Klassische Touristen und Urlauber

kommen aber meistens ohne Infos. Die

wollen einfach einen guten Ski, testen ihn bei

uns und können ihn dann im Idealfall kaufen.“

Dieses „Test & Buy“ habe sich bei Intersport

bewährt. Klassische Varianten mit

reinen Verleihski (stärkerer Belag, stärkere

Kanten) bietet man aber auch an.

Was wird gekauft? „Trends variieren“, sagt

Schermer, „aber aktuell greifen die Kunden

gerne zu etwa breiteren und etwas längeren

Modellen. Dieser All-Mountain-Ski wird

auch von der Industrie derzeit stark beworben.“

Und Frau Holle trägt ebenfalls ihr

Scherflein bei. „Die letzten beiden Winter

waren bei uns sehr schneereich. Da kommen

gleich mehr Leute und kaufen breitere Ski“,

erzählt der Intersport-Experte. Die Kunden

geben dann im Schnitt übrigens 400 bis 600

Euro für ein Set aus Ski und Bindung aus

und wählen momentan eher dezente, gedämpfte

Farben. Interessant: In Skigebieten

greifen Kunden eher zu teureren Modellen,

in Städten eher zu günstigeren.

Die Testsieger

Günter Messner, Filialleiter von Gigasport

Villach, nimmt seit vielen Jahren am großen

Worldskitest teil, bei dem schwarz abgeklebte

Ski aller Kategorien gefahren und bewertet

werden. Das schult das Sensorium für Ski

und Technik. Messner hat die Testsieger und

Favoriten im Shop und Tipps für SPORTaktiv-Leser

parat: „Beim Testen waren alle vom

Atomic X9 und – vor allem mit der steiferen

Bindungsplatte – dem G9 begeistert. Die

Foto: Egon Rutter

68 SPORTaktiv


Beim Worldskitest werden die Ski

schwarz abgeklebt und nur 1 Mal

gefahren. So sorgen Organsiator

Gerhard Brüggler und Testleiter

Franz Klammer für aussagekräftige

Resultate. Infos und Sieger:

www.worldskitest.com

SKI-

KATEGORIEN

Race-Ski

für hohen Speed und exaktes

Carven, Technik und Kraft sind

Voraussetzung, für Einsteiger mäßig

geeignet. Mittelbreiten ab 65 mm bis

etwa 72 mm.

Slalomcarver: sehr kurz, Längen-Richtwert:

Schulter bis Nase,

Radius etwa 13 Meter.

Riesentorlaufcarver: lang (Richtwert:

Körperlänge und darüber) und

eher schwach tailliert, Radien bis zu

30 Meter.

Performance/Piste

klassischer Einsteigerski für alle

Pisten, komfortabler, weicher und

fehlerverzeihender als aggressive

Racecarver. Mittelbreiten ab 70 mm,

normale Längenempfehlung.

All-Mountain

Allrounder für präparierte Pisten,

leichtes Gelände und Tiefschnee.

Breitere Taillierungen je nach

Auslegung ab etwa 74–-80 (pistenorientiert)

und bis 98, 100 mm

(Fokus Gelände). Darüber geht es ins

Freeriden.

Freeride

Breite Spezialski für ungespurtes

Gelände und tiefen Schnee, ab 90 bis

100 mm Mittelbreite und bis 125 mm

Breite, Länge: Körperlänge aufwärts,

für Pisten weniger geeignet.

Ladies-Ski

Leichter und flexibler als klassische

Herrenmodelle, somit ideale

Kraftübertragung und weniger

Kraftaufwand.

SPORTaktiv

69


SKI-LEXIKON

Belag: Beschichtung der Lauffläche

des Skis, besteht aus Polyethylenen.

Extrudierte Beläge kommen fast ganz

ohne Wachs aus, schnelle gesinterte

Beläge hingegen brauchen viel Wachs.

Camber: Vorspannung des Skis,

damit mehr Druck auf den Ski

gebracht wird

Laminate: Schichten rund um den

Holzkern, ausschlaggebend für die Performance

des Skis, mit Titan, Glasfaser

oder Carboneinlagen

Radius: Angabe in Metern, welche

Schwunglänge der Ski technisch

bevorzugt, z.B. 17 Meter

Rocker: Aufbiegung des Skis vorne

und/oder hinten, dadurch wird er

drehfreudiger

Seitenwangen: ausschlaggebend

dafür, wie gut ein Ski Schläge abfängt

und Kraft auf den Schnee überträgt

Sidecut: beschreibt den Verlauf

der Taillierung

Ski-Flex: Härte im Biegeverhalten

entlang der Längsachse

Skikern: aus Holzarten wie Buche,

Pappel, Esche, Karuba oder aus

Schaumstoffen

Skilänge: Die Faustregeln:

Einsteiger/Anfänger: Körpergröße

minus 10–15 cm

Fortgeschrittene: Körpergröße

minus 5–10 cm

Erfahrene Fahrer: Körpergröße oder

einige Zentimeter darüber

(Ausnahmen: Slalomcarver und

Freerider)

Taillierung: Ski haben eine „Taille“,

die in drei Maßen (Schaufelbreite,

Mittelbreite, Skiende in Millimetern)

angegeben wird, z. B. 115-70-102

Torsionssteifigkeit: Querverwindung

um die Längsachse. Höhere

Torsionssteifigkeit ermöglicht besseren

Grip, verlangt aber exaktere Fahrweise

Z-Wert: Beschreibt den Auslösewert

und Verstellbereich der Skibindung je

nach Körpergewicht und Sohlenlänge,

z.B. 0,75 bis 1,50 für Kleinkinder

oder 7,5 bis 12 (und weit darüber) für

Erwachsene

Blizzard-WRC-Serie ist für mich auch

ausgezeichnet und die Riesentorlaufski

von Elan zählen sowieso zu meinen Favoriten.“

So genaue Unterschiede herauszufiltern

ist aber nicht jedermanns

Sache, das spüren nur erfahrene Skifahrer.

„Alle Firmen am heimischen Markt

bauen seit vielen Jahren Ski in hervorragender

Qualität und haben ein Riesen-

Know-how. Es gibt längst keine schlechten

Ski mehr“, beruhigt Messner.

Die Technik hat enorme Fortschritte

gemacht: Als Beispiel sei Atomics Servotec-System

genannt, ein Stab an der

Oberfläche des Skis, der zu einem

Elastomer unter der Bindung führt. Das

erzeugt einen Reboundeffekt wie bei einer

Feder und dämpft Schläge. „Das ist

spürbar“, bestätigt Messner. So haben

alle Firmen ihre Technik-News und kleinen

Geheimnisse zwischen Belag, Kanten

und Oberfläche gebastelt. Elan setzt

als derzeit einzige Marke auf eine Links/

Rechts-Ausrichtung und asymmetrische

Ski für Links und Rechts. „Das funktioniert

bestens“, weiß Messner.

Neben Aufbau, Mittelbreite und Taillierung

zählt die Wahl der richtigen Skilänge

zu den wichtigsten Punkten. Die

Tipps variieren von Gattung zu Gattung

und gehen immer ein wenig mit der

Mode, als Faustregel hat sich aber folgender

Ratschlag bewährt: „Stirnhöhe

bis sieben Zentimeter über Körpergröße

ist als Faustregel nie ganz falsch“, sagt

Messner. Bei einer 1,75 Meter großen

Skifahrerin wären das als Beispiel die

Skilängen von etwa 168 bis 182 cm.

Aufmerksame Leser erkennen: Die Ski

werden wieder etwas länger gefahren als

noch vor zehn Jahren, als die Shortcarver

groß in Mode waren. Eine Ausnahme

sind die Slalomcarver, die „etwa in

Schulterhöhe“ gefahren werden, in unserem

Beispielfall also ab 150 cm aufwärts,

und die Freerider.

Generell gilt, gute Skifahrer greifen

eher zu längeren Modellen und profitieren

von mehr Laufruhe bei höherem

Tempo. Der kürzere Ski dreht leichter,

hat aber nicht diese Ruhe und Stabilität.

Deshalb ein Tipp: „Nicht immer tun

sich Anfänger mit dem kürzeren Ski

leichter. Der kann mitunter zu wenig Sicherheit

vermitteln, weil er sich so leicht

dreht und überdreht“, sagt Messner, für

den die heurigen Modelle schon fast

wieder Schnee von gestern sind. Einige

Ski des Winters 20/21 stehen nämlich

auch schon zum Testen bereit.

Foto: Benjamin Hofmann

70 SPORTaktiv


Meine

BERGWELT

FERIENREGION TUX-FINKENBERG

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SPORTaktiv

71


HÖHENLAGE „ÜBER DEN WOL-

KEN“, BLAUER HIMMEL, WEIS-

SE BERGSPITZEN, VOR DIR

EIN FRISCH PRÄPARIERTER

HANG. IM STUBAITAL ERWAR-

TEN DICH ABER AUCH JEDE

MENGE EVENT-HIGHLIGHTS.

STUBAITAL: EIN WINTER

„ÜBER DEN WOLKEN“

UNENDLICH VIELE WINTERSPORTMOMENTE

Die erste Spur in einen Hang zu

ziehen, gehört zum Höchsten, was

man auf zwei Brettern in den Bergen

erleben kann. Im Tiroler Stubaital,

von manchen als „das schönste Tal der

Alpen“ bezeichnet, können Wintersportliebhaber

viele solch einzigartiger

Stunden und Augenblicke erleben.

Vier Skigebiete mit tollen Pisten,

aber unterschiedlicher Charakteristik

erwarten Wintersportler. Am Stubaier

Gletscher steht man nicht nur über

den Dingen, der Skispaß ist schier

grenzenlos. Im Skizentrum Schlick

2000 sticht die familiäre Atmosphäre

heraus, das Skigebiet der Serlesbahnen

ist besonders anfängerfreundlich. Die

herausfordernden Hänge der Elferbahnen

ergänzen das Angebot perfekt

und sorgen für einen abwechslungsreichen

Urlaub. Anfänger und Profis,

Pistenfahrer und Freeridejunkies,

Kurzstreckenliebhaber und Buckelpistenbezwinger

– für jeden Geschmack

befinden sich im Stubaital die geeigneten

Abfahrten. Aber auch Genussliebhaber

kommen voll auf ihre Kosten.

Romantische Winterwanderungen unter

dem Sternenhimmel, actionreiche

Rodelabfahrten und alpine Wintergefühle

sorgen für eine willkommene

Abwechslung bei Groß und Klein.

In diesem Winter schafft erstmals

der „SKI plus CITY Pass Stubai

Innsbruck“ echten Mehrwert (siehe

Kasten) – als Eintrittsticket zu 13

Skigebieten und dem Besten, was das

Stubaital sowie die Stadt Innsbruck zu

bieten haben.

72 SPORTaktiv


ZAHLEN & FAKTEN

SKIGEBIETE: Das Stubai bietet

vier Skigebiete: den Stubaier

Gletscher (26 Liftanlagen,

35 Abfahrten), Schlick 2000 in

Fulpmes (11 Liftanlagen,

21 Abfahrten), die Elferbahnen

(4 Liftanlagen, 2 Abfahrten)

und die Serlesbahnen

(4 Lifte, 4 Abfahrten).

Fotos: Schlick 2000/Andre Schönherr; Elferbahnen/Christoph Malin; bause.at,

Stubaier Gletscher/Andre Schönherr; Innsbruck Tourismus/Christian Vorhofer

EIN GEBURTSTAGSFEST IM SCHNEE

Bewegung und Genuss stehen im

Stubaital auf der Tagesordnung.

Auf die Spitze getrieben wird das dazupassende

Angebot im Gletschertal

nahe Innsbruck bei den Winter-

Veranstaltungen.

Die Schneesaison ist am Stubaier

Gletscher ja schon länger eröffnet.

Unter anderem mit einem Highlight

im November, dem FIS Freeski

World Cup im Snowpark „DC Stubai

Zoo“. Im Park wie überhaupt im

Gletscherskigebiet geht natürlich den

ganzen Winter hindurch die Post ab.

Die Saison 2019/20 steht im Stubaital

auch im Zeichen eines Geburtstagsfestes:

Vor 60 Jahren wurde das

Skizentrum Schlick 2000 in Fulpmes

eröffnet. Krönung der Jubiläumssaison

wird die erste Barbecue-Grill-Challenge

im Schnee sein: Bei den „Stubai Winter

BBQ Championships“ in der Schlick

2000 duellieren sich sechs internationale

Top-Grillteams von 13. bis 15. März

bei sechs unterschiedlichen Hütten.

Neben der Meinung der Fachjury ist

auch die der Gäste sehr gefragt ...

Seit immerhin 55 Jahren können

Naturliebhaber nunmehr den Elfer

in Neustift mit Liftunterstützung

besuchen. Top: Drei extralange

Naturrodelbahnen stehen zur sportlichen

Erkundung des „Rodelbergs“ zur

Verfügung, was beim 5. Rodeltestival

am 18. Jänner 2020 zelebriert wird.

Malerisch verschneite Winterlandschaften,

mit etwas Glück unter

sternenklarem Himmel: Die gibt es bei

den Winterwandernächten im „Natur

Aktiv Park Klaus Äuele“ zu erleben.

Am 9. und 23. Jänner sowie 6. und

13. Februar sind die Wege abends von

Fackeln und Laternen beleuchtet. Wie

sich eine nächtliche Winterwanderung

am Berg anfühlt, kann man zudem

am 18. Februar bei der Winterwandernacht

bei den Serlesbahnen in

Mieders erleben.

NEU: SKI PLUS CITY

PASS STUBAI INNSBRUCK

Der SKI plus CITY Pass verbindet

den Stubaier Gletscher und zwölf

weitere Skigebiete im Stubaital

und im Großraum Innsbruck, drei

Schwimmbäder, 22 Lifestyle-,

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Er ist ab 2 Tagen erhältlich.

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SPORTaktiv

73


PULVERSCHNEE

UND PISTENVERGNÜGEN

Der Wetterbericht sagt: Schnee, Skispaß und jede Menge

gute Laune sind im Anmarsch! Das Hoch breitet

sich über die gesamte Ferienregion Fügen-Kaltenbach

im Zillertal aus und garantiert sensationelle Tage am

Berg. Mit Sonnenhimmel und perfektem Pulverschnee.

ZAHLEN & FAKTEN

SKIGEBIETE:

Hochzillertal-Hochfügen,

Spieljoch

PISTEN: 120 km, LIFTE: 49

PREISE: Erw. € 56,–

Jugend € 45,–; Kinder € 25,–

INFOS & BUCHUNGEN

TVB ERSTE FERIENREGION

IM ZILLERTAL

T. +43 52 88/62 2 62

E-Mail: info@best-of-zillertal.at

www.best-of-zillertal.at

Für gutes Klima und frische Bergluft

ist stets gesorgt. Von Strass bis Aschau

erstreckt sich die Ferienregion Fügen-Kaltenbach

im Zillertal über zwölf Dörfer. Die

schneesichere Lage auf bis zu 2500 m Höhe

macht die Region zu einem der attraktivsten

Skigebiete Tirols. Ob Einsteiger, Genießer

oder Profi – auf den breiten Pisten

findet jeder sein eigenes Hochdruckgebiet.

Auch Tiefschneefans kommen im sicheren

Freeride-Gelände voll auf ihre Kosten. Als

Familien-Highlight lernen junge Flitzer in

den Skikursen das „Brettl ABC“, während

die Kleinsten im Gästekindergarten „Zwergerl

Club“ liebevoll betreut werden.

Bei Sonnenschein lässt es sich auf den Terassen

der Bergrestaurants entspannen. Hier

zirkuliert der Duft von frischem Kaiserschmarrn

und Zillertaler Krapfen vor einer

atemberaubenden Aussicht. Einen grandiosen

Rundumblick von der Panoramadach-

terrasse hat man im Albergo: Am höchsten

Punkt des Skigebiets Hochzillertal gelegen,

begeistert es unter dem Credo „Panoramaerlebnis

und Pastagenuss“ mit moderner,

mutiger Küche. Auf 2350 m bietet die Wedelhütte

den Service eines Gourmetrestaurants.

Die Kristallhütte auf 2147 m begeistert

als mehrfach ausgezeichnete „weltbeste

Skihütte“. Weiter unten verwöhnt Starkoch

Alexander Fankhauser in Hochfügen mit

kulinarischen Köstlichkeiten.

Wenn die Temperaturen fallen, warten

auch abseits der Piste Abenteuer auf Groß

und Klein. Langlaufloipen, Rodelbahnen

und Eislaufplätze versprechen aktive Stunden

an der frischen Winterluft. Fun und

Action bietet die Erlebnistherme Zillertal in

Fügen sowie das neue „Kabooom“ in Kaltenbach:

Ab sofort sind hier mit Airparc,

Boulderfläche, Kegelbahn und Squashcourts

adrenalinreiche Momente angesagt.

Fotos: Erste Ferienregion im Zillertal

74 SPORTaktiv


1-SEC

CLICK SYSTEM

MAGNETRON-002

THE BIGGER THE MOUNTAIN

THE BETTER THE VIEW

Erhältlich im ausgewählten Sportfachhandel. Mehr Informationen auf specteyewear.com

Member of the Michael Pachleitner Group

SPORTaktiv

75


ROSSIGNOL HERO ELITE ST TI

die patentierte Line-Control-

Technology trifft auf eine schmalere

Mittelbreite von 68 Millimetern und

einen kurzen Sidecut

Schnelligkeit, Präzision und Kraft sind

garantiert

Gewicht: 1950 g (bei 167 cm)

Radius: 13 m

Taillierung: 122-68-104

PREIS (UVP): € 849,99

(inkl. Bindung SPX 12 Konect GW B80)

www.rossignol.com

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SIND UND SPORTLERN BEINE MACHEN.|

STÖCKLI LASER GS

Ski für hohes Tempo, präzise

Kurvensteuerung und maximale

Kurvenbeschleunigung

Vario-Racing-Technology

Sandwich-Sidewall-Technology

Full-Edge-Contact

Radius: 17,1 m (bei 175 cm)

Taillierung: 118-68-97

PREIS (UVP): € 1249,–

(inkl. Bindung)

www.stoeckli.ch

FISCHER SPORTS RC4

WORLD CUP RC

aggressiv in seiner

Riesenslalom-Performance

extreme Laufruhe

schnelle Schwungeinleitung

Sandwich-Sidewall-

Construction

Gewicht: 2150 g (bei 175 cm)

Radius: 18 m

Taillierung: 115-68-97

PREIS (UVP): € 699,95

www.fischersports.com

VÖLKL RACETIGER SL

extrem agiler Tip-Rocker-Ski

bietet satten Griff dank der neuen 3D-Glass-

Technologie und Speedwall-Multi-Layer-

Holzkern mit extrahartem Material direkt

hinter der Seitenwange

bestes Kurvenverhalten

Laufruhe und Stabilität

Radius: 12,6 m (bei 165 cm)

Taillierung: 127-68-106

PREIS (UVP): € 850,–

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76 SPORTaktiv


KURZPORTRÄT

RACE SKI

BLOSSOM OVERLIMIT PLUS

World-Cup-Racing neu definiert

„Titanium-Wood-Core-Technology“ für den Extrapunch

am Schwungende

ideal für jeden Vereinssportler bis Masters-Racer

durch den Esche-Pappel-Holzkern wird die Laufruhe

garantiert

Radius: 27 m (bei 189 cm)

Taillierung: 104,8-68,9-89,6

PREIS (UVP): € 1377,–

(inkl. Bindung)

www.blossomski.com

ATOMIC REDSTER G9

Servotec für ultimative Agilität im Schwung und

maximale Stabilität bei viel Speed

Seitenwange, die sich über die gesamte Länge

des Skis zieht – für präzises Steuern

Gewicht: 3216 g (bei 177 cm)

Radius: 18,4 m

Taillierung: 110-68-96,5

PREIS (UVP): € 899,99

www.atomic.com

Okay, es mag ein Zufall sein, dass alle acht

Ski in dieser Übersicht eine Mittelbreite

von 68 mm haben. Oder doch nicht? Ist

es genau das Gardemaß, das die Ski so

richtig schnell macht? Denn Schnelligkeit

ist das Metier dieser Bretter. Diese

Race-Ski kommen den Renngeräten aus

dem Weltcup recht nahe. Allerdings sind

die im Handel erhältlichen Modelle eine

Spur gutmütiger als die Profi-Renngeräte.

Charakteristisch für Racer ist die schmale

Mitte (65 bis etwa 72 mm), auch das

Ende wird schmal gehalten. Dadurch ergibt

sich ein gutes Steuerverhalten in jeder

Phase des Schwungs. Riesentorlaufski sind

auch an der Spitze schmal, Slalom-Carver

kommen dagegen mit breiter Schaufel daher.

Achtung: Nur mit sehr guter Technik

und hohem Kraftaufwand sind Race Ski

sinnvoll zu fahren.

Fotos: Hersteller

HEAD WC REBELS RACE PRO

perfekter Allround-Rennski

für sehr sportliche, rennerprobte Fahrer, sowohl

für kurze als auch längere Schwünge

Ski reagiert sofort auf deine Bewegungen,

dreht schnell und die Kanten greifen sofort

Radius: 14,4 m (bei 170 cm)

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ELAN SLX FUSION X

Arrow-Technology

RST-Sidewall

Response-Frame-Woodcore

Dual-Ti

NanoTech-running-base

Radius: 12,8 m (bei 165 cm)

Taillierung: 121-68-104

PREIS (UVP): € 945,95

(inkl. Bindung EMX 120 GW)

www.elanskis.com

SPORTaktiv

77


BÄRIG, DER WINTER

IN TUX-FINKENBERG

Das Tuxertal ist mit Österreichs einzigem Ganzjahresskigebiet –

dem Hintertuxer Gletscher – nicht nur absolut schneesicher,

sondern auch besonders familienfreundlich.

Ganz oben über dem Tuxertal thront

der 3476 m hohe markante Olperer

am Hintertuxer Gletscher. Das Tiroler

Alpenhochtal garantiert insgesamt durch seine

optimale Höhenlage zwischen 850 und 3250

m absolute Schneesicherheit bis Mai und ist damit

das ideale Ziel, wenn man sich nach einer

winterlichen Auszeit sehnt. Im Tuxertal findet

man mindestens ebenso viele alpine Abenteuer

wie weiße Gipfel.

Skirunde mit 15.000 Höhenmetern

Die Ski- und Gletscherwelt Zillertal 3000 ist

eine Skiregion der Superlative. 202 Kilometer

Pisten und 66 modernste Liftanlagen in fünf

Skigebieten können mit einem Skipass erkundet

werden. Insider empfehlen die Gletscherrunde

vom Penkenjoch-Finkenberg über das Skigebiet

Rastkogel zur Eggalm bis zum Hintertuxer Gletscher:

Da kommen 15.000 Höhenmeter und

60 Abfahrtskilometer an einem Tag zusammen.

Foto: TVB Tux-Finkenberg

78 SPORTaktiv


ZAHLEN & FAKTEN

5 SKIGEBIETE: Hintertuxer

Gletscher, Eggalmbahnen,

Rastkogelbahnen, Finkenberger

Almbahnen, Mayrhofner

Bergbahnen

PISTEN: 202 km

PREISE: Erw. € 55,50

Jugend € 44,–; Kinder € 25,–

Bei Pepis Kinderland steppt für

die kleinen Gäste der Bär. Alle

Altersgruppen können sich über 202

Kilometer Skipisten und 28 Kilometer

Loipen freuen.

WINTEREVENTS 2019/20

BERGADVENT IM TUXERTAL

12. Dezember 2019

VORSILVESTERPARTY

für Kinder am 30. Dezember 2019

NEUJAHRSKONZERT

2. Jänner 2020

DJ ÖTZI GIPFELTOUR OPEN AIR

26. März 2020

DÜSSELDORFER WOCHE

in Hintertux: 21.–28. März 2020

KÖLSCHE WINTERWOCHE

in Hintertux: 28. März–4. April 2020

HINTERTUXER GLETSCHER

OPEN AIR

mit „Die Höhner“ am 3. April 2020

KÖLSCHE OSTERTAGE

in Hintertux: 13.–19. April 2020

www.tux.at

XL-Skivergnügen versprechen auch die beschneiten

Talabfahrten nach Tux-Vorderlanersbach,

Tux-Lanersbach und Hintertux.

In Österreichs einzigem Ganzjahresskigebiet,

dem Hintertuxer Gletscher, erwartet Gäste

neben 60 Pistenkilometern und modernen

Seilbahnen auch eine ganz ausgezeichnete Gastronomie.

Und die Aussicht von der Panoramaterrasse

auf 3250 m auf die umliegenden 3000er

ist schlicht atemberaubend. Wer beim Skifahren

vor allem den Fahrspaß sucht, ist in unserer

Ferienregion genau richtig.

Winter-Auszeit für Familien

In der gesamten Ski- und Gletscherwelt 3000

gibt es sogar über 30 Skihütten und Restaurants

mit der Möglichkeit, den Kaiserschmarrn bei

einem grandiosen Bergpanorama zu genießen.

Familien mit Kindern werden sich indes vor

allem über die vielen speziellen Angebote für

die kleinen Gäste und Skianfänger freuen:

Pepis Kinderland am Penkenjoch und Pepis

Kinderklub mit professioneller Betreuung am

Penkenjoch – mit Kletterwand, Hockeytisch,

Rutschen und Co. Der Eggalm-Kinderpark

wartet mit einem Ski-Karussell, Zauberteppich

und mehr auf. Mit Gletscherfloh Luis geht es

auf die Funslope in Hintertux. Mit der Playarena

steht ein 1000 m2 großer Indoor-Spielpark

zur Verfügung.

Abseits der Pisten hat die Urlaubsregion

Tux-Finkenberg ebenfalls richtig viel zu bieten:

Etwa 28 Kilometer gespurte Loipen, einen

Natureislaufplatz mit Eisstockbahnen oder drei

Naturrodelbahnen mit urigen Einkehrmöglichkeiten.

Ein Highlight sind auch die geräumten

Winterwanderwege, von denen es insgesamt 68

Kilometer gibt. Zum Krafttanken und Genießen

eignet sich kaum etwas so gut wie ein

Spaziergang durch die verschneite Winterwelt.

SPORTaktiv

79


D A S E R S T E M A L M I T 3 1

PIZZA

&

VON STEFAN LUCKERBAUER

FÜR DEN WINTERGUIDE

WAREN WIR AUF DER

SUCHE NACH JEMANDEM,

DER IM ERWACHSENEN-

ALTER MIT DEM SKIFAHREN

BEGONNEN HAT.

UNSERE GESCHICHTE WAR

WEDER AUSLÖSER NOCH

IMPULSGEBER DAFÜR.

DAHER GIBT ES VON

STEFAN AUCH KEINE

BILDER AUF DER PISTE.

DAFÜR HAT UNSER

DESIGNER DIE STORY

NICHT NUR GESCHRIEBEN

SONDERN AUCH SELBST

GESTALTET.

STEFAN

LUCKERBAUER, 34

Designer

Lieblingssportarten:

Schwimmen

Radfahren

Beachvolleyball

Laufen

Slacklinen

Eigentlich sollte da ,,Shit Happens“

stehen, aber da ich mich

das erste Mal – und, ja, ich bin

über 30 und wirklich noch nie

vorher Ski gefahren – bei meinem ersten

und einzigen Mal vorrangig den ganzen

Tag damit beschäftigte, ein korrektes

Achtel Pizzastück aus meinen Beinen zu

formen, um nicht zu schnell die Piste

runterzuschießen, war diese Headline

doch treffender.

Das war wieder mal so eine Idee. Alles

ausprobieren, raus aus der Komfortzone

Sommersport. Ich hatte immer schon

Interesse an neuen Sportarten und war

bereit es zu tun, aber im Winter läuft

das Ganze nun mal anders und Skifahren?

Einfach leiwond, so sagt man halt.

Für mich war diese Vorstellung bis vor

Kurzem nicht mal greifbar, unvorstellbar,

also gar keine Option. Als Kind

bzw. Jugendlicher waren die Kosten für

Skiausflüge einfach nicht aufbringbar

und die darauffolgenden Winter war

ich mit Wandern, Rodeln und diversen

Indoor-Sportarten wie Tennis und

Schwimmen gut und gerne beschäftigt.

Fotos: xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

80 SPORTaktiv


PFLUG

Aller Anfang ist schwer

Im Winter 2016 sollte es dann doch

passieren. Samstag, 6 Uhr, Abfahrt. Ziel

irgendwo im eisigen Norden der Steiermark,

nähe Schladming, wie sich dann

herausstellte. Um 9 ging es los. Gott sei

Dank war dieser doch eher frühe Wintertag

als kältester der Saison prognostiziert.

Na bravo, da hast du schon mal alles

richtig gemacht, dachte ich. Perfekte

Bedingungen für ,,das erste Mal“.

Aber egal, Ski und Schuhe vor Ort

ausgeborgt, „Scheiße, sind die Dinger

schwer an den Beinen“, es fühlte sich

schon mal echt nicht gut an, ich stampfte

voran und konnte mich kaum bewegen

mit solchen Klötzen. Also wo war es

nun, dieses leichte, unbeschwerte Gefühl

von Freiheit, fast schwerelos, wie es von

allen Ski-Fanatikern beschrieben wird?.

„Abwarten“, meinte mein Kumpel, der

mit mir diesen Weg ging. Jetzt mal rauf

auf den Hügel, schön in die Liftschlange

einordnen und diesen Teller da schnappen.

Da soll ich draufsitzen? Dachte an

die Kinderplanung, an meine Kronjuwelen

– egal wird schon gehen. Meinem

Kumpel, der sich später als geduldiger,

sehr talentierter Skilehrer herausstellte,

war die Schadenfreude ins Gesicht geschrieben,

da hatte ich schon die ersten

fünf Teller vesäumt: ,,Anfangen tust mal

schön langsam beim Zauberteppich, da

muss jeder mal durch.“ Ich reihte mich

zwischen 6- bis10-Jährigen ein und

zeigte ihnen, wer der Boss ist. Das erste

Feeling auf den Skiern, wie Inlineskaten,

nur ohne Bremsen. 30 Minuten vergingen

und ich war eher ein Entertainer für

die Kleinen, als dass sich bei mir erste

Fortschritte zeigten.

3, 2, 1, meins

AUS und VORBEI mit dem Kindergarten,

rüber zur ersten Piste: rot, blau,

schwarz, was das bedeutete, erfuhr ich

dann später am eigenen Leib.

Also rauf zur ,,Roten“, beim Tellerlift

bloß nicht unkonzentriert sein und in

der Spur bleiben, gut festhalten.

Dann war ich oben, was für eine Aussicht!

Füße zusammen, Hintern angespannt,

leichte Hocke, dann loooo...ohh

Shit, zu schnell, viel zu schnell. ,,Mach

SPORTaktiv

81


den Pflug, ich mein die Pizza“, schrie

mir mein Kumpel von der Seite zu, bei

dem sah es aber auch zu leicht aus.

O-Oh, ich hatte ein Opfer gefunden

und konnte mein ,,Pizzastück“ nicht

mehr rechtzeitig aktivieren. Es kam zur

Kollision, ich schaffte es, einer unschuldigen

Frau sehr nahe zu kommen, um

erzwungenerweise einen Moment mit

ihr im Schnee zu verbringen. Alles o.k.

keine Brüche oder Prellungen, optisch

sah alles noch gut aus. Nach einem kleinen

Smalltalk über das Wetter und den

guten Kaiserschmarrn, den der hiesige

Wirt hier zu bieten hat, ging es dann

weiter.

Es wurde besser und besser, meine

Pizzastücke und Pflüge wurden perfektioniert.

Besser sah das nur bei meinem

Lieblings-Italiener aus. Danach für mich

ein schier unbegreifbarer Moment –

es fing tatsächlich an ein wenig Spaß

zu machen. Ich erkannte mich nicht

wieder. Zwei Stunden später das erste

Mal richtig „Wedeln“. Bei mir sah es

natürlich noch etwas rudimentär aus,

um nicht zu sagen: Ich hatte einen ganz

neuen Fahrstil kreiert. Aber es lief! Die

Piste wurde dem neuen Level angepasst.

Es sah schon gut aus. Bis auf wenige

Stürze, die zum Glück keine weiteren

Opfer forderten, war es dann doch ein

Fotos: Getty Images (3), Privat

82 SPORTaktiv


sehr lustiger, klarerweise aber nicht entspannter

erster Skitag.

FAZIT

Für mich war es ganz klar eine gute Entscheidung,

über meinen Schatten zu springen,

um mich diesem Thema endlich zu

widmen und es auszuprobieren.

Ich werde definitiv Kurs halten und dranbleiben

und dem Skifahren nicht den Rücken

kehren.

Abschließend kann ich es nur jedem empfehlen,

der noch nie mit Skifahren etwas

am Hut gehabt hat, es auszuprobieren, sich

einen schönen Tag im Winter zu suchen

und rauf auf den Berg.

MEINE NR. 1

BEI SKIHOSEN

PFC-freie Skibekleidung

für höchste Ansprüche

vom Passformspezialisten.

TOP 5

Anfänger-Fehler

I. Rückenlage

II. schlechte Ausrüstung

III. mangelnde Konzentration

IV. kein Skilehrer

V. zu schwierige Piste

SPORTaktiv

83


RAUS AUS DEM

ZUG UND REIN

INS SKIGEBIET

Die Ferienregion Hohe Salve

in den Kitzbüheler Alpen gehört

zur SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental

mit 284 Pistenkilometern,

90 modernsten

Liftanlagen und 81 Hütten.

Von Hopfgarten aus gelangt

man mit der „Salvenbahn I

& II“ direkt auf den Gipfel

der Hohen Salve – Tirols

schönstem Aussichtsberg mit

360-Grad-Panorama

beim Salvenkirchlein.

Dank der hervorragenden

Bahnanbindung – die Bahnhaltestelle

in Hopfgarten

liegt neben der Gondelstation

– kann man bequem

und stressfrei mit dem Zug

in die Region reisen.

Die kostenlose Gästekarte

gilt vor Ort als Fahrkarte

für Bahn und Bus

innerhalb der Region.

www.hohe-salve.com

Foto: Ferienregion Hohe Salve

84 SPORTaktiv


SPORTaktiv

85


SKI-IN/SKI-OUT:

DIREKTER EINSTIEG IN

DIE SKIWELT WILDER

KAISER-BRIXENTAL

Superskiwochen

SKIERLEBNIS IN DER SKIWELT WILDER KAISER-BRIXENTAL

Gönnen Sie sich einen perfekten Winterurlaub zum Vorteilspreis

in einem der modernsten und größten Skigebiete Österreichs

direkt vor unserer Haustür. Die perfekte Vorbereitung für Ihr Pistenerlebnis

sowie die besten Regenerationsmöglichkeiten nach

dem Skifahren finden Sie in unserem Move & Relax Bereich.

MOVE & RELAX

Mit diesem einzigartigen Fitness- und Wellnesskonzept können

Sie sich individuell auf Ihre Wintersportart vorbereiten.

Im Das Hohe Salve Sportresort steht Ihnen ein Team aus Sportwissenschaftlern

und Therapeuten zur Verfügung, die ein maßgeschneidertes

Programm aus Bewegung und Regeneration für

Sie entwickeln. Der Fokus liegt darin die Muskulatur und Gelenke

auf das Skifahren vorzubereiten und nach dem Skivergnügen

den Körper und Geist zu entspannen.

LEISTUNGEN

2 Übernachtungen inkl. Halbpension

3 Tagesskipass

Eintritt Move & Relax Bereich

Bergbahn direkt vor der Hoteltür

Sonderkonditionen im Skiverleih

Buchung Skiequipment (bei Bedarf)

Nutzung Skidepot

€ 351,50

AB 2 NÄCHTE PRO PERSON

Gültig vom 7. Dezember bis 20. Dezember 2019 und vom 14. März bis 13. April 2020

Packages buchbar ab 2 bis 7 Nächte

86 HOHESALVE.AT

SPORTaktiv

SPORTRESORT


Schriftzüge, Logos und

3D-Effekte lassen sich auf

den Belag zaubern. Die

Laserstrukturen haben aber

auch hervorragende Gleiteigenschaften.

LEIDENSCHAFT FÜR DEN

ULTIMATIVEN SCHLIFF

Infos:

Reichmann & Sohn GmbH

Rudolf-Diesel-Straße 6–8

D-89264 Weißenhorn

info@reichmann.com

www.reichmann.com

REICHMANN SETZT BEIM

BELAGSTUNING MIT DER NEUEN

LASERSTRUKTURMASCHINE

LS-1 RACE NEUE MASSSTÄBE

BEI PRÄZISION, INDIVIDUALITÄT

UND UMWELTFREUNDLICHKEIT.

Fotos: Reichmann, Michael Größinger

Die Leidenschaft für den ultimativen

Schliff teilt Reichmann Ski

& Board Tuning mit Sportgeschäften

und Skiverleihbetrieben. Das bayerische

Familienunternehmen mit über

100-jähriger Tradition weiß, worauf es

im professionellen Ski- und Boardservice

ankommt. Für diese Wintersaison

haben wieder zahlreiche Sportgeschäfte

und Verleihbetriebe in Reichmann-

Skiservicemaschinen investiert, um

ihren Kunden beste Fahrperformance

und maximale Sicherheit auf der Piste

zu bieten.

Die neue Generation

Eine besondere Neuheit, die ab November

erstmals an Sportfachgeschäfte in

Österreich und Deutschland ausgeliefert

wird, ist die neue Laserstrukturmaschine

LS-1 RACE (Bild rechts unten). Diese

Maschine ist einzigartig am Markt und

eröffnet völlig neue Möglichkeiten in

der Skistrukturierung. Reichmann ist

kontinuierlich auf der Suche nach neuen

Lösungen, um Technologien und Prozesse

im professionellen Skiservice noch

weiter zu optimieren. Denn mit dem

ultimativen Schliff steigen der Fahrspaß

und die Sicherheit auf der Skipiste auf

ein neues Level.

Neue Maßstäbe

Die Lasertechnologie kann im Vergleich

zum herkömmlichen Schleifstein alle

vorstellbaren Muster und sogar Schriftzüge,

Logos oder 3D-Effekte auf den

Skibelag bringen. Damit lassen sich

Leihski mit dem Logo des Verleihbetriebs

branden und Wintersportler

können beim Skiservice aus einer unbegrenzten

Strukturvielfalt wählen. So

kann die Struktur völlig individuell

auf die Schneebedingungen, das Fahrkönnen

oder auch optische Vorlieben

angepasst werden. Die Laserstrukturen

sind aber nicht nur optisch ein echter

Hingucker – sie überzeugen auch durch

hervorragende Gleiteigenschaften auf

der Piste. Die hochpräzisen und exakt

reproduzierbaren Laserstrukturen bieten

neue Chancen für den professionellen

Rennsport. Die Kombination aus garantiert

faserfreien Basisflächen und genauesten,

reproduzierbaren 3D-Profilen

sorgt für perfekte Bedingungen zum

Gleiten und Beschleunigen auf der Piste.

Die neue LS-1 RACE ist auch im Hinblick

auf die Umwelt zukunftsweisend,

da der Ski trocken bearbeitet wird.

SPORTaktiv

87


INFOS & BUCHUNGEN

HOTEL TAURERWIRT

9981 Kals am Großglockner

T. +43 48 76/82 26

info@taurerwirt.at

www.taurerwirt.at

AM GIPFEL DER

SKITOURENTRÄUME

In Kals am Großglockner, mitten im Nationalpark Hohe Tauern,

liegt der Taurerwirt. Ein Wanderhotel, das nicht nur mit

seiner Lage punktet. Geh mit geprüften Berg- und Skiführern

täglich auf Skitour – und lass dich als Highlight auf den Gipfel

von Österreichs höchstem Berg führen.

ANGEBOT

GROSSGLOCKNER

SKITOUR-PUR-WOCHE

7 Übernachtungen

Taurerwirt-Verwöhnpension

Wohlfühlen im GlocknerSpa

1 Gutschein für Massagen im

Wert von € 25,00 pro Person

5 Skitouren mit den

Kalser Bergführern

Vortrag von Gerlinde

Kaltenbrunner

28. März 2020 bis 4. April 2020

ab € 1360,–

Herzlich willkommen im Wanderhotel

Taurerwirt. Wenn du in der Natur

sportlich aktiv sein und dich gleichzeitig

in deinem Hotel so richtig wohlfühlen

willst, bist du hier richtig. Auch wegen

der Taurerwirt-Packages, die von Sportlern

für Sportler geschnürt werden. Die

Skitourenwoche links ist nur ein Beispiel

– auf Anfrage wirst du gern beraten.

Abgesehen davon überzeugt das Wanderhotel

Taurerwirt mit den folgenden

Highlights.

Natürlich verwöhnt …

Küchenchef Sigi genießt es, dich mit

Kalser Wild, Fleisch und Milchprodukten

von Kalser Bauern und vielen anderen regionalen

Produkten zu verwöhnen.

Natürlich vital …

Der „GlocknerSpa“ ist ein Ort der Ruhe

und Wärme. Verschiedene Saunen und

Ruheräume, Massagen und Kosmetikanwendungen

wie z. B. das original

Taurerwirt-Gletscherschliffpeeling sind

wahre Wohltaten für Körper und Seele.

Natürlich entspannt …

„Schlafen wie die Murmeltiere“ – ein

gesunder Schlaf ist sehr wichtig. Die Lage

am Ende des Tales garantiert Ruhe und

Entschleunigung.

Natürlich umweltbewusst …

Der gewissenhafte Umgang mit natürlichen

Ressourcen, Umweltbewusstsein

und Regionalität liegen den Betreibern

am Herzen. Sie beziehen zum Beispiel

ihre gesamte Energie aus dem eigenen

Wasserkraftwerk und aus der Hackschnitzelanlage.

Fotos: Wanderhotel Taurerwirt

88 SPORTaktiv


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䄀 唀 匀 吀 刀 䤀 䄀 䔀 䐀 䤀 吀 䤀 伀 一

In der Nähe des mondänen, böhmischen Kurortes Karlsb

a d s i e d e l t e s i c h A l o i s C h i b a , d e r d i e H a n d s c h u h -

m a c h e r k u n s t i n W i e n g e l e r n t h a t t e , 1 8 5 3 m i t e i n e r

e i g e n e n P r o d u k t i o n a n . W a r u m A b e r t h a m z u r W i e g e

d e s ö s t e r r e i c h i s c h e n H a n d s c h u h m a c h e r - H a n d w e r k s

wurde, l i e g t a u f d e r H a n d :

I n K a r l s b a d , n u r w e n i g e K i l o m e t e r v o n A b e r t h a m e n t -

f e r n t , t r a f s i c h d i e H i g h S o c i e t y , f ü r d i e f e i n e G l a c é -

h a n d s c h u h e e i n M u s t - h a v e w a r e n .

Bis 1880 bildete Alois Chiba mehr als 180 Handschuhm

a c h e r a u s , v o n d e n e n e i n i g e s e l b s t F i r m e n g r ü n d e -

t e n , s o d a s s u m 1 9 0 0 i n A b e r t h a m ü b e r 1 1 . 0 0 0 M e n -

s c h e n v o n d e r H e r s t e l l u n g v o n H a n d s c h u h e n l e b t e n .

D u r c h d i e h o h e Q u a l i t ä t s e i n e r P r o d u k t e u n d s e i n e

H a n d f e r t i g k e i t p r o d u z i e r t e C h i b a H a n d s c h u h e f ü r d i e

Oberschicht Europas undꀀwurde außerdem vom österr

e i c h i s c h e n K a i s e r z u m H a n d s c h u h l i e f e r a n t e n s e i n e r

Familie gewählt.

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Oberhand aus winddichtem und atmungsaktivem Softshell,

Innenhand aus geschmeidigem Nappa-Leder.

Futter aus extra-warmem Primaloft Gold. Mit integrierter

Tasche für Hotliner Heizkissen.

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Winddichter und atmungsaktiver Handschuh mit

wasserdichter Membrane, Futter aus extra-warmem

Primaloft Gold und Innenhand aus geschmeidigem

Nappa-Leder. Verfügt über eine integrierte Tasche für

Hotliner-Heizkissen.

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Aus super warmem und weichem Polartec-Fleece.

Mit Pulswärmer, verstärktem Daumenbereich und

Touchfinger zur Bedienung von Smartphones.

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匀 椀 攀 甀 渀 琀 攀 爀 㨀 眀 眀 眀 ⸀ 挀 栀 椀 戀 愀 ⸀ 搀 攀 ⼀ 漀 渀 氀 椀 渀 攀 猀 栀 漀 瀀


SCHNEE IST NICHT GLEICH

SCHNEE. ABER WAS

GENAU UNTERSCHEIDET

DIE SPIELARTEN DER

WEISSEN FLOCKEN,

WAS MACHT BRUCH-

HARSCH, TRIEBSCHNEE

UND FIRN AUS UND WIE

FÜHLT SICH DAS AN?

VON STEPHAN SKROBAR

STEPHAN

SKROBAR

ist staatlich geprüfter Skilehrer und

Skiführer sowie Alpinausbildner für den

steirischen Skilehrerverband. Gemeinsam

mit Peter Perhab leitet er das ‚Die Bergstation

Freeride & Alpin Center‘. Stephan betreibt

nebenher eine Kommunikationsagentur.

Stephan ist kryophil.

Ah, snow! To thee an ode we owe!

Thy glisten makes sparkles

where dirt used to show!

So spricht niemand Geringerer als Donald

Duck, und recht hat sie, die berühmteste

Ente der Welt. Schnee macht

die Natur schöner, entschleunigt sie und

legt eine Decke der Ruhe in die Landschaft.

Diese ästhetische Komponente der

häufigsten Form des festen Niederschlags

ist eine Leistung, die man durchaus würdigen

sollte.

Doch Schnee ist nicht nur bei makro-,

sondern auch bei mikroskopischer

Betrachtung ein faszinierendes Element.

Schneekristalle halten verbissen an einer

starren hexagonalen Form fest, komme

was wolle, zeigen aber innerhalb dieser

Norm eine verspielte Vielfältigkeit und

Individualität. Die Kristalle sind nicht

hundertprozentig symmetrisch und der

bekannte Spruch, dass keine Schneeflocke

einer anderen gleicht, stimmt

statistisch betrachtet auch: Es gibt mehr

mögliche Schneekristallformen als Atome

im Universum.

Jetzt aber zum praktischen Teil. Welche

Schneearten gibt es in unserem etwas

kleineren Skiuniversum?

Fotos: istock

90 SPORTaktiv


SCHNEE

NEUSCHNEE

Neuschnee ist frisch gefallener Schnee und

kann vielerlei Qualitäten aufweisen. Die

Kristalle sind zunächst noch fein verzweigt,

allerdings dann wichtigen Einflüssen ausgesetzt,

die die Struktur verändern. Diese

Einflüsse sind zum Beispiel Temperatur,

Luftfeuchtigkeit und Wind.

Wie lässig Neuschnee generell zu fahren

ist, hängt zu stark von diesen Einflüssen ab,

um eine allgemeingültige Spaßbewertung

abzugeben. Wenn Neuschnee allerdings

von zu starkem Wind- und Feuchtigkeitseinfluss

verschont bleibt, so bleibt der

Schnee trocken, wenig dicht und bringt als

Pulverschnee ein Fahrspaßmaximum von

10/10.

TRIEBSCHNEE

Pfeift während des Schneefalls der Wind,

so wird die sechseckige Form der Schneekristalle

noch in der Luft zerstört und der

Schnee verliert seine Fluffigkeit. Zu liegen

kommen die geknickten Kristalle als Triebschnee

– eine spröde und wenig flexible

Schneeschicht. Triebschnee wird in der

Neigungsgruppe der Lawinenexperten gerne

als der Gottseibeiuns der Schneeformen bezeichnet

– übrigens eine durchaus passende

Einschätzung. Triebschnee ist meistens die

wichtigste Zutat von Schneebrettlawinen,

aber auch großartig zu fahren, da Triebschnee

federnden Rebound bietet. Also Gefährlichkeit

bis zu 9/10, Fahrspaß ebenfalls

bis zu 9/10. Lawinenkundliches Einschätzungsvermögen

ist hier Voraussetzung.

BRUCHHARSCH

Pfeift der Wind über die bereits ruhende

Schneedecke, formt die Natur den Angstgegner

aller Wintersportenthusiasten: den

Bruchharsch. Ein knackiger, fester Deckel,

der auf einer lockeren Schneeschicht liegt.

Die harte Oberfläche ist entweder von

Wind gepresst oder eine wiedergefrorene

Schmelzschicht. Der Fahrspaß hängt hier

stark vom Können ab, pendelt sich aber bei

durchschnittlich 3/10 ein.

NASSER SCHNEE

Bei plötzlichem Temperaturanstieg wird

aus flockigem Neuschnee schnell präpotenter

Pappschnee. Für eine gemeinsame

Schneemannbauerei der ideale Schnee, für

entspanntes Freeriden weniger: Die Adhäsionskräfte

bewirken, dass Ski und Snowboard

am Schnee ‚picken‘. Wird auch als Haxenbrecherschnee

bezeichnet. Fahrspaß 2/10.

SPORTaktiv

91


Erwärmt sich die Schneedecke etwas

langsamer, haben wir es irgendwann mit

nassem Sulzschnee zu tun. Der Schnee

ist zwar ebenfalls schwer, allerdings

gleiten die Wintersportgeräte viel besser

und bringen vor allem im Frühjahr viel

Spaß im verspurten Gelände. Vor allem

die beliebten ‚Spritzbuckel‘ zaubern guten

Skifahrerinnen und Skifahrern ein

Lächeln ins Gesicht. Fahrspaß 7/10.

FIRN

Über Firn wird nicht geredet, sondern

geschwärmt. Durchfeuchtet und friert

eine Schneedecke mehrmals – per definitionem

eigentlich über mehrere Jahre

– so wird die großkristalline Schneedeckenoberfläche

zum Spielplatz für genussvolles

Fahren. Die Oberfläche wird

von der Sonne geweckt und angetaut

und in dieser relativ kurzen Zeitspanne

bevor auch die darunterliegenden

Schichten nass und schwer werden, erkennt

man die Schönheit des Frühjahrsskilaufes

in seiner ganzen Pracht. Fahrspaß,

wenn man den idealen Zeitpunkt

erwischt: 10/10.

Und sonst?

Abschließend haben auch ein paar

Schneeformen Erwähnung verdient, die

entweder selten vorkommen, unfahrbar

sind oder nicht natürlich entstehen.

Letzteres ist natürlich der technische

Schnee („Kunstschnee“).

Die Natur liefert uns den poetisch

benannten Faulschnee, ein Gemisch

aus Wasser und Altschneebrocken, das

innerhalb der Schneedecke keine Verbindung

mehr aufweist und daher nicht

nur unfahrbar, sondern auch richtig

gefährlich ist.

ZEIT FÜR

SKI-GENUSS

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Zeit für Abenteuer. Zeit für Entspannung.

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unvergängliche Glücksmomente im Schnee

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so nahe sein in der höchsten Seilbahn

Österreichs. Es ist Zeit, endlich anzukommen

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Am anderen Ende des Spektrums

finden wir den Wildschnee, extrem trockenen,

kalten Pulverschnee mit geringer

Dichte und einem Gewicht von weniger

als 30 Kilo pro Kubikmeter. Dieser

Schnee hat Weihnachten erfunden, er

zeichnet Sterne in die kalte Winterluft

und bringt Augen zum Strahlen. Auch als

‚Champagne Powder‘ bekannt und ein

Grund, warum viele Menschen so gerne

nach Japan fahren. Fahrspaß 11/10.

Die letzte Schneeform dieser Übersicht

zeigt, dass uns auch der Schnee mit einem

‚bis hier und nicht weiter‘ in die Schranken

weisen kann. Der Punkrocker unter

den Schneearten ist der Büßerschnee,

bizarre Pyramiden, die durch ungleiche

Abschmelzung entstehen. Wie hardcore

diese Schneeform ist, zeigt der Umstand,

dass Büßerschnee nicht nur in den höheren

Gebirgen der Tropen und Subtropen

zu finden ist, sondern vermutlich auch auf

dem Jupitermond Europa. Interplanetary!

Und noch etwas Spannendes zum Thema

Schnee. Ein Delfin nämlich könnte

die Flocken womöglich fallen hören.

Beim Auftreffen auf eine Wasseroberfläche

erzeugen Flocken kurze Ultraschallgeräusche,

wie der deutsche „Tagesspiegel“

schon 2003 schrieb. Lawrence Crum

von der University of Washington hat

das Rieseln der Schneeflocken mithilfe

von Hydrophonen aus dem Geblubber

der Seen herausgehört. Etwa jede zehnte

Schneeflocke verursachte ein Signal mit

einer Frequenz von bis zu 100 Kilohertz.

Das klingt wie ein kleines Glöckchen.

„Hunderte Schneeflocken könnten in

den Ohren der Delfine also wie ein fernes

weihnachtliches Glockengeläut klingen“,

sagt Crum. Das würde auch Donald

Duck begeistern.

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Wintersportler ausgerichtet. Übernachtet

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Frühstück sein Ei selbst und informiert

sich an den Touchwalls über die umliegenden

Skigebiete. Für Entspannung sorgt

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Indoor-Pool oder ins Gesundheitshaus

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Entspannungsprogramm.

Fotos: TVB Alpbachtal, Pirchnerhof, PeWo

94 SPORTaktiv


SKISCHUHE

AUSZIEHEN

LEICHT GEMACHT

Bootsy heißt die Ausziehhilfe

für Skischuhe, die das

deutsche Unternehmen

JB Comfort entwickelt hat.

Bücken, Ziehen und Kraftanwenden

ist von Gestern.

ANZEIGE/Fotos: JB Comfort

Diese Wintersport-Innovation wird

bei Skifahrerinnen und Skifahrern

für glänzende Augen sorgen. Auch Hotellerie

und der Sportfachhandel werden

Komfort- und Zeitersparnis schätzen.

Der leidige Kampf beim Ausziehen von

Skischuhen ist mit Bootsy, der schnellen

Stiefel-Ausziehhilfe, endlich zu Ende.

So geht’s: Nach dem Öffnen der

Schnallen einfach die Schuhferse unter

den Aufsatz schieben, kurz mit dem

Schienbein Richtung Schuhlasche

drücken, und schon kann der Fuß aus

dem Skischuh gezogen werden, ohne

Kraftanstrengung, ohne Rückenschmerzen,

einfach im Stehen.

Diese Neuerung wird bald überall

sein: auf Pisten und Parkplätzen, in

Hotels, auf Hütten und in Sportgeschäften.

Und für alle diese Einsatzbereiche

gibt es die perfekten Bootsy-Varianten.

BOOTSY-VARIANTEN

• BOOTSY TO GO: Begleiter in Schnee

und Eis, sichere Stabilisierung durch das

eigene Körpergewicht und Spikes.

• BOOTSY TRAVEL: ideal bei Autoreisen,

wird zur Fixierung einfach unter eines der

vier Räder geschoben.

• BOOTSY QUICK: Flexible Indoorversion,

ohne Bohren und Schrauben,

platzsparend.

• BOOTSY EASY: Indoorversion, leicht

montierbar und bedienbar, praktisch in

Skikellern und Pensionen.

• BOOTSY TOWER: perfekt für Hotels

und Schuhverleih, spart viel Platz und

Zeit, besonders bei großem Andrang.

• BOOTSY SHOP: flexible Lösung für

Sportgeschäfte, einfache Montage durch

Einhängen ins Shopsystem.

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Mehr über Bootsy und

die unterschiedlichen

Varianten auf der

JB-Comfort-Webseite,

auf Facebook, Instagram

oder Youtube.

www.jb-comfort.de

SPORTaktiv

95


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Graphene-Worldcup-Sandwich-Cap- Konstruktion

Speed-Rocker

Kers-Technologie – der Extra-Boost

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PERFORMANCE

AUF DER PISTE

Wer einen genussvoll durchgezogenen

Carvingschwung einem Ausritt in den

Tiefschnee vorzieht, ist mit Skiern der

Kategorie „Piste“ oder „Performance

Piste“ (die Bezeichnung variiert je

nach Hersteller) perfekt bedient. Auch

ambitionierte Fahrer wissen die sportlichen

Pistenski zu schätzen, denen

sowohl lange als auch kurze Schwünge

liegen.

Im Vergleich zu den Race-Modellen

sind sie stärker tailliert, komfortabler

und weicher, vor allem im Bereich der

Skienden. Damit verzeihen sie Fehler

großzügiger als die sehr aggressiven

Rennski. Der Radius lässt sich einfacher

und mit weniger Kraftaufwand

bestimmen. Im Vergleich zum All-

Mountain-Ski wiederum sind sie in

der Mitte schmäler (Richtwert etwa 70

mm), was dem Fahrverhalten auf der

Piste entgegenkommt.

BLOSSOM FLERE

reines Rennsportgefühl,

leicht zu handeln

maximale Torsionssteifigkeit für

ein ruhiges Gleitverhalten

extremer Sidecut für kurze bis

mittellange Carvingschwünge

„Quick Edge Grip“ & „Agility Core“

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ROSSIGNOL REACT R8 TI (KONECT)

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beispielhafte Beschleunigung,

Balance und Reaktion für einen

idealen Rhythmus

Gewicht: 1850 g (bei 176 cm)

Radius: 14 m

Taillierung: 124-73-110

PREIS (UVP): € 649,99

(inkl. Bindung SPX 12 Konect B80)

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ELAN AMPHIBIO 18 TI2 FUSION X

bietet beste Kraftübertragung auf die Kanten

lässt sich präzise und schnell umkanten

Amphibio-Truline-Technologie perfektioniert

das Kurvenfahren

das neue Fusion-X-Bindungssystem

ermöglicht eine gleichmäßige

und freie Biegelinie

Radius: 15,7 m (bei 172 cm)

Taillierung: 121-73-104

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96 SPORTaktiv


STÖCKLI LASER AR

für Piste und Gelände

zeichnet sich speziell durch seinen

leichten Kern und seine Kanten aus

die Kombination zwischen breitem

Schaufeleinzug sowie einem leichten

Rocker ermöglicht optimale Griffigkeit

und Wendigkeit

Radius: 16,5 m (bei 175 cm)

Taillierung: 130-83-112

PREIS (UVP): € 1199,– inkl. Bindung

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GESCHNITTEN

CARVING-VERGNÜGEN AUF DER PISTE VERSPRECHEN DIESE

ACHT VERTRETER DER KATEGORIE PERFORMANCE.

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FISCHER SPORTS RC ONE 72

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Turn-Zone

Gewicht: 2150 g (bei 170 cm)

Radius: 16 m

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ATOMIC REDSTER X9

Servotec – für ultimative Agilität im

Schwung und maximale

Stabilität bei viel Speed

Multi-Radius-Sidecut, der sich genau

zwischen Riesenslalom und Slalom

bewegt

ideal für kurze ebenso wie für lange

Schwünge auf der Piste

Gewicht: 1630 g (bei 175 cm)

Radius: 15,4 m

Taillierung: 114-65,5-99,5

PREIS (UVP): € 999,99

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SALOMON FORCE BOLD

die Edge-Amplifier-Ski-Konstruktion

überträgt 100 % der aufgebrachten

Energie auf die Kante für

einzigartigen Kantengrip

die Crossover-Skispitze sorgt bei allen

Schnee- und Geländebedingungen

für erhöhte Stabilität

Gewicht: 1123 g (bei 170 cm)

Radius: 15 m

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SPORTaktiv

97


98 SPORTaktiv


KAISERWINKL:

AUF DIE SANFTE

WINTERTOUR

Wo Tirol beginnt und die

ersten schroffen Gipfel aus der

Ferne grüßen, befindet sich

der Kaiserwinkl. Am Fuß des

Wilden und des Zahmen Kaisers

lädt die Region nicht nur zu

den allseits bekannten Winteraktivitäten

ein, sondern auch

zum besonders sanften Winter -

urlaub. Zum Winterwandern,

Rodeln, Langlaufen oder

einfach Durchatmen an der

frischen Luft.

Ein Highlight ist es, mit Schneeschuhen

auf Tour zu gehen,

federnd über die glitzernde

weiße Pracht zu spazieren und

die idyllische Landschaft zu genießen.

Weit abseits von Hektik

und Lärm führt die Schneeschuh-Entdeckungstour

durch

verschneite Wälder oder über

schneebedeckte Almen zu so

herrlichen Aussichtspunkten wie

im Bild. Ja, so ist er, der Winter

im Kaiserwinkl ...

www.kaiserwinkl.com

Foto: TVB Kaiserwinkl

SPORTaktiv

99


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GLEITEN

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Flüssigwachse

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einfachste Verarbeitung

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Fotos: Hersteller

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PHANTOM heißt die neue Technologie von

Bollé, die die Sicht auf und abseits der Piste

revolutioniert. Leicht und schlagresistent,

vereint das Glas drei fortschrittliche Technologien:

„NXT®“ sorgt für noch bessere Bildschärfe,

ein molekularer Photochrom-Filter

passt sich allen Lichtverhältnissen an und die

„LTS“-Technologie garantiert eine konstante

photochrome Leistung von +5 bis -25 Grad.

In der Variante PHANTOM+ ist eine vierte,

nochmals kontraststeigernde Technologie

integriert. Neun Modelle sind in verschiedenen

Farben verfügbar, es werden auch

„OTG“-Modelle („Over the Glasses“) für

Brillenträger mit der Technologie angeboten.

MEHR INFOS

zur Glastechnologie

Phantom und zu den

Produkten von Bollé:

www.bolle.com/

phantom/de

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SPORTaktiv

101

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sorgen zwei Edelstahl-, drei Keramikund

zwei Elastikfeilen. Die Edelstahlfeilen

bereiten stark beschädigte Kanten perfekt

für das Finetuning vor. Mit den drei handgefertigten

Keramikfeilen werden Kantenausbrüche

entfernt, die Kanten geglättet

und geschärft sowie eine langanhaltende

Oberflächenqualität sichergestellt. Zum

Polieren und Perfektionieren eignen sich

die beiden innovativen Elastikfeilen.

Sie sind die optimale Alternative zu den

Diamantfeilen.

Für die Wintersaison 19/20 erweiterte

TYROLIT life das Sortiment um die

zwei Elastikfeilen Race. Speziell für den

Rennsport entwickelt, gewährleisten sie

durch ihre Härte und Formstabilität eine

effektive und äußerst präzise Bearbeitung

der Kanten. In Kombination mit dem Edelstahlwinkel

– von 86 bis 88 Grad erhältlich

– sind scharfe Kanten garantiert. Der

handgeführte Kantengummi eignet sich

zum Entrosten, Entgraten und Reinigen

der Kante. Im Set enthalten, sorgt die keramische

Kombifeile auch unterwegs für den

letzten Feinschliff. Alle Teile des Sets können

auch einzeln bei TYROLIT life erworben

werden. Mit dem in Tirol gefertigten

TYROLIT life Kantentuning-Set wird ein

perfekter Halt durch präzise Kantenpräparation

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Fotos: Tyrolit/Patrick Saringer

102 SPORTaktiv


GAUMENSCHMAUS

AUF DER PISTENRAUPE

DIE EVENTREIHE SNOWLICIOUS IN

HOCHFÜGEN IM ZILLERTAL GEHT

IN DIE ZWEITE RUNDE.

Foto: Bergbahnen Hochfügen

ZAHLEN & FAKTEN

LIFTE: 5 12 19

PISTEN: 88 km • 31 • 32 • 13

8 km Freeriderouten

PREISE: Erw. € 56,–

Jugend € 45,–

Kinder € 25,–

TERMINE SNOWLICIOUS

7. Dezember, 23. Dezember, 31.

Jänner, 1. Februar, 15. Februar,

28. Februar, 14. März, 28. März

11. April

KONTAKT

www.hochfuegenski.com

Am 7. Dezember hält das kulinarische

Highlight SNOWLICIOUS erneut

Einzug in die Ferienregion Fügen-Kaltenbach

im Zillertal. Die einzigartige Eventreihe

bietet zusammen mit BMW Mountains,

einem 430 PS starken Prinoth-Pistenfahrzeug

und Starkoch Alexander Fankhauser

(& Friends) neun Mal in Folge Genussmomente

und beste Stimmung am Berg.

Zum Start der Wintersaison erwartet

Besucher am Berg Gourmet-Fingerfood in

Hochfügen. Zubereitet im Prinoth-Foodtruck

versprechen die Köstlichkeiten von

Alexander Fankhauser und von anderen

Starköchen ein ganz besonderes Erlebnis

auf 2500 m. Weit entfernt vom traditionellen

Kaiserschmarrn, begeistern neu

interpretierte Kreationen die Gäste. Für

den mehrmals ausgezeichneten Hauben-

koch stellt das SNOWLICIOUS jedes Jahr

ein neues Abenteuer dar: „Auf kleinstem

Raum kreative Gourmet-Häppchen für

Wintersportler zu kochen, ist immer wieder

eine Herausforderung. Das Konzept der

Eventreihe mit seiner mobilen Haubenküche

für jedermann ist einzigartig und die

Stimmung sensationell“, erklärt Fankhauser.

Für gute Unterhaltung bei dem BMW-

Mountains-Event im Skigebiet Hochfügen

ist ebenfalls gesorgt: Auf dem Dach des Pistenfahrzeugs

legen DJs die passenden Beats

auf und bringen die Gäste zum Tanzen. An

der Schneebar bieten die Barkeeper neben

kreativen Cocktails auch eine ordentliche

Show. Wer es gerne gemütlicher angeht,

entspannt mit Gourmet-Fingerfood und

einem leckeren Drink in der Hand in den

von BMW gebrandeten Chill-out-Areas.

SPORTaktiv

103


DAS AUGE

SCHWEBT

„WUNDERWERK DER TECHNIK“

REICHT NICHT MEHR, ÄSTHETIK HAT IM

SEILBAHNENBAU EINZUG GEHALTEN.

SOWOHL IN DER OPTIK VON KABINEN ALS

AUCH IM DESIGN VON BERGSTATIONEN.

LETZTERE WERDEN NICHT SELTEN VON

NAMHAFTEN ARCHITEKTEN ENTWORFEN

UND ERFÜLLEN MANCHMAL SCHON DIE

FUNKTION VON WAHRZEICHEN.

ACHT BEISPIELE GROSSER

BERGBAHNEN- BAUKUNST.

VON CHRISTOF DOMENIG

MIT

EISGRATBAHN|

STUBAIER GLETSCHER, TIROL|

Als längste Dreiseilumlaufbahn der Alpen nahm im

Oktober 2016 die Eisgratbahn am Stubaier Gletscher

ihren Betrieb auf. Ein biederes Äußeres hätte zu diesem

Superlativ von Bergbahn auch nicht gepasst. Leitner

ropeways aus Südtirol lieferte die schmucke Bahn, mit

revolutionärer Technik und einem Kabinendesign,

das von der italienischen Designschmiede Pininfarina

stammt. Die kennt man auch vom Automobildesign

und hat vielen Ferraris und Maseratis schon ihren

Look verpasst. Die Kabinen hören auf den klingenden

Namen „Symphony“, sie besitzen riesige Echtglas-Panoramafenster

und Echtledersitze. Tal-, Mittel- und

Bergstation wurden vom Stubaitaler Architekturbüro

„ao Architektur“ gestaltet, jede für sich an die Topografie

angepasst. Fast schade, dass die Auffahrt auf 2900

Meter Seehöhe nur zwölf Minuten dauert.

www.stubaier-gletscher.com

KRÄBEL-RIGI SCHEIDEGGBAHN

GOLDAU, SCHWEIZ

Die Kombination aus Holz, Beton und Aluminium

macht die Bergstation im kleinen Schweizer Skigebiet

Rigi zum Blickfang. Die Rigi Scheideggbahn

in Goldau ist seit 2017 in Betrieb und beweist, dass

es nicht immer größer und spektakulärer sein muss,

um hervorzustechen. Die Station sollte „sich in den

Ort einpassen, etwas Spezielles sein und doch zur

Bergwelt gehören“, erklärte die Architektin Brigitte

Wullschleger. Quadratische Dach- und Wandrauten

von „Prefa“ nutzte Wullschleger für einen „lebendigen“

Effekt: „Die Rauten wirken wie Schuppen, die

Struktur unterstützt die Hautcharakteristik.“

www.rigi.ch

104 SPORTaktiv


MATTERHORN GLACIER RIDE|

SCHWEIZ|

Kein Zweifel, dass die höchste Bergstation Europas zu

den spektakulärsten gehört. Auf 3821 m hinauf gelangt

man seit 2018 mit dem Matterhorn glacier ride von

Leitner ropeways, der höchsten Dreiseilumlaufbahn der

Welt. Einige der Kabinen sind mit Swarovski-Kristallen

verziert und unterm Glasboden prangt bis zu 170 m

Abgrund für den Nervenkitzel bei der Auffahrt, die als

Einzelfahrt ab 87 Franken kostet. Der Gipfelbereich

inklusive der Bergstation unter dem Gipfel des Kleinen

Matterhorn (3883 m) heißt Matterhorn Glacier

Paradise, er besitzt eine 360-Grad-Aussichtsplattform,

ein Restaurant und den unterirdischen Gletscher-Palast

mit Kino. Ski fahren kann man im Gletscherskigebiet

ganzjährig, bis 2021 wird noch eine weitere Bahnensektion

ergänzt.

www.matterhornparadise.ch

SPORTaktiv

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GIGGIJOCHBAHN

SÖLDEN, TIROL

WILDSPITZBAHN

PITZTALER GLETSCHER, TIROL

Höchstgelegene Seilbahn, höchstgelegenes

Kaffeehaus (das „Café 3440“)

und sogar höchstgelegenes Standesamt

Österreichs: Das alles zeichnet seit 2012

die Wildspitzbahn am Tiroler Pitztaler

Gletscher aus. Das Dornbirner Architektenteam

von „Baumschlager Hutter

Partners“ entwarf das markante Gebäude,

das längst zu den Wahrzeichen des

Pitztals zählt. Im Zentrum der architektonischen

Überlegungen stand die

spektakuläre Aussicht auf die Gipfelwelt,

was die riesige Panoramaglasfront sowie

die „freischwebende Terrasse“ des Cafés

unterstreichen.

www.pitztal.com

BAYERISCHE ZUGSPITZBAHN

GARMISCH, DEUTSCHLAND

In Sölden war es die Gaislachkogelbahn, die James Bond im

Jahre 2015 zum „Ice Q“ transportierte, dem verspiegelten

Gipfelrestaurant bei der Bergstation. Die Bond-Erlebniswelt

„007 Elements“ lockt seither Fans des Geheimagenten Ihrer

Majestät aus der ganzen Welt an. Ebenfalls am Gaislochkogel

und vom selben Architekten Johann Obermoser stammt auch

die Giggijochbahn mit ihren Stationen. 2016 wurde die Bahn,

die vom Ortszentrum auf 2200 m hinaufführt, eröffnet. In

den Bauten wollte er eine „Verbindung zwischen der über

Jahrhunderte gewachsenen dörflichen Struktur und dem unberührten

Naturraum schaffen“, so Architekt Obermoser.

www.soelden.com

Seit Dezember 2017 erschließt die neue Seilbahn von Garmisch

aus den höchsten Berg Deutschlands. Die Bergstation

bietet eine gastronomische Infrastruktur und eine Gipfelterrasse

mit 360-Grad-Panoramablick. Blickfang sind die vollverglasten

Bahnsteige, freie Sicht auf die Gipfel bieten auch die

verglasten Treppenhäuser. Ebenfalls in Bayern findet man den

nicht minder ästhetischen Kontrast zur modernen Seilbahnbaukunst:

Von Bad Reichenhall auf den Predigtstuhl fährt

die Predigtstuhlbahn, Baujahr 1928 – die einzige denkmalgeschützte

Seilschwebebahn der Welt.

www.zugspitze.de

Fotos: Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG/Max Prechtel, Meran2000/MGM/Alex Filz, Pitztaler Gletscher, www.soelden.com, Hungerburgbahn Innsbruck

106 SPORTaktiv


MERAN 2000

MERAN, SÜDTIROL

Den leuchtend roten Bau der Bergstation sieht man von

Meran aus. Seit 2010 ist man in sieben Minuten mit der

größten Seilbahn Südtirols im Skigebiet Meran 2000.

Die Architektur von Roland Baldi ist preisgekrönt: „Die

Gestaltung der Einhausungen mit der Signalfarbe Rot unterstreicht

den dynamischen Prozess des An- und Abfahrens

der Kabinen, sorgt für einen hohen Erkennungswert und

verbindet optisch die Tal- und Bergstation miteinander“,

analysierte der „Südtiroler Architekturführer“ im Jahr 2013.

www.suedtirol.info

HUNGERBURGBAHN, NORDKETTE

INNSBRUCK, TIROL

Mitten in der Altstadt in die Bahn einsteigen, im

Skigebiet wieder aussteigen. Diese Innsbrucker

Besonderheit ruft nach einer speziellen Bahn, die

sich vom Einerlei abhebt. Mit der Hungerburgbahn

auf die Innsbrucker Nordkette gibt es genau

das seit 2007. Die Stationen mit ihren fließenden

Formen stammen von der Stararchitektin Zaha

Hadid, alle vier Stationen sowie die Hungerburgbahn-Innbrücke

prägen das Stadtbild der Tiroler

Landeshauptstadt.

www.nordkette.com

LEAVE NOTHING

BUT FOOTPRINTS

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nachhaltigen Materialien mit innovativer EcoShell Footwear

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in der Stadt und auf den Trails.


EXTRATIPP

PURE FREIHEIT MIT

EINEM SKIPASS

Der „Zillertaler Superskipass“

ist von 7. Dezember

bis 19. April auf allen 535

Pistenkilometern und 180

Liften in den vier Großraumskigebieten

des

Zillertals gültig.

ANKOMMEN,

WOHLFÜHLEN,

GENIESSEN

IM ZILLERTAL ERWARTEN URLAUBER

ZAHLREICHE HERRLICHE PISTEN. UND ES

GIBT MOMENTE IM SCHNEE ZU ERLEBEN,

DIE MAN NICHT VERPASSEN SOLLTE.

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Ski- & Gletscherwelt 3000

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Jugend € 44 bis 45,– ;

Kinder € 25,–

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Raus aus der Gondel, die Ski geschultert,

unter den Skischuhen knirscht

der Schnee bei jedem Schritt. Rein in

die Bindung – und los geht’s: mit purem

Fahrspaß auf 535 Pistenkilometern. Im

Zillertal erwarten Skifahrer nämlich gleich

vier große Skigebiete, mit traumhaften

Carvingpisten, sportlichen Talabfahrten

und anspruchsvollen Routen für Könner.

Es gibt sieben Snowparks, zahlreiche Rennund

Speedstrecken sowie leicht erreichbare

Freeriderouten und unverspurte Hänge.

Für den Einkehrschwung stehen rund

80 Hütten zur Verfügung – zur Stärkung

zwischendurch oder am Ende eines langen

Skitags. Bei einem kühlen Zillertal-Bier sitzt

man zusammen und wünscht sich „G’sundheit“

ganz in Tiroler Tradition.

Im Zillertal lassen sich aber auch spezielle

„Momente im Schnee“ buchen: Wie

wäre es mit einem „Moonlight Skiing &

Dinner“? Erst genießt man ein gemütliches

Abendessen am Berg, anschließend wird auf

der dunklen Piste abgefahren. Im Igludorf

White Lounge lässt es sich im speziellen

Ambiente und sogar in exklusiven Suiten

übernachten. Weniger romantisch, aber

umso spannender ist es, am Beifahrersitz

live dabei zu sein, wenn die „Helden der

Nacht“ ihre 500 PS starken Pistengeräte

über die steilen Hänge manövrieren.

Kehrt man am Ende eines Urlaubstages

in seine Unterkunft zurück, vermitteln die

Gastgeber einem das Gefühl, angekommen

zu sein: im Zillertal, wo man ganz einfach

zu Gast bei Freunden ist.

Fotos: Zillertal Tourismus

108 SPORTaktiv


ERÖFFNUNGSANGEBOT

Willkommen in unserer

NEUEN Wellness-Residenz...

Buchbar von 14.12.2019 bis 19.04.2020

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· 3 Übernachtungen im Wohlfühlzimmer

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(einzulösen bei einer wohltuenden Massage

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in Österreich zählen und wurden mit 1 Lilie im

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In unserem Spa-Bereich erwarten Sie mehrere Saunen,

ein In- und Outdoorpool, sowie unser Private Spa „Romantik

Alm“ für schöne Stunden zu zweit. Im Beauty Bereich

„Zeitlos“ können Sie sich bei einer wohltuenden Massage

oder Gesichtsbehandlung entspannen. Mit den Skigebieten

Spieljoch in Fügen und Hochfügen-Hochzillertal, dem Wandereldorado

Zillertal und dem Golfplatz ist quasi alles vor

der Hoteltür, um sich beim Urlauben bestens zu erholen.

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Winter, gratis Fahrradverleih & Golfcart im Sommer.

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Highlight der Wellness-Residenz. Besonders genießen

werden Sie auch die neuen Ruhe & Energieräume

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109


O

hne Seilbahn kein wiederholtes Abfahrtsvergnügen

beim Skifahren. Aber

wie kommt denn eigentlich das schwere

Seil hoch auf die Stützen und von Talzu

Bergstation, dazu noch in einer Endlosversion?

Bei Stützen, die bis zu 100

Meter hoch sind? Einfach einfädeln geht

ja nicht, bei einem Gewicht von schon

einmal 60 Tonnen. „Darum wird erst

ein dünnes Seil aus Stahl oder Kunstfaser

in die Stützen eingezogen“, erklärt

Rudolf Beha, Projektleiter beim Seilbahnhersteller

Leitner ropeways aus

Südtirol. Am Ende dieses Seils hängt

dann ein dickeres, das anschließend eingezogen

wird. Vorseile nennt man diese,

und bis zu vier immer dicker werdende

Vorseile braucht es, bis dann das endgültige

Seilbahnseil eingezogen wird. Das

erste Vorseil wird noch mit dem Hubschrauber

von Stütze zu Stütze weitergezogen.

„Danach wird das Seil für einen

Helikopter zu schwer und es kommen

Winden zum Einsatz“, erklärt Beha. Immer

muss dabei darauf geachtet werden,

dass die Seile nicht auf der Erde liegen.

Darum werden auf dem Boden Rollen

aufgelegt, auf denen das Seil gelagert

wird. In größerer Höhe lässt man das

Seil dann zwischen den Stützen frei

durchhängen. „Der Kontakt mit der

Erde sollte komplett vermieden werden“,

sagt Beha. „Das Seil ist leicht eingefettet

und würde so sofort Sand aufnehmen,

was dann zu Reibung führen

würde.“

Im unwegsamen Gelände ist auch das

Aufstellen der Winden ein Problem. Dafür

gibt es zwei Lösungen. Die eine ist

der Hubschrauber. „Dafür müssten die

Winden aber zerlegt und an Ort und

Stelle wieder aufgebaut werden, weil der

Hubschrauber nicht viel tragen kann“,

erklärt Experte Beha. Eher greift man zu

der zweiten Variante, die da lautet: Materialseilbahn.

Auch sehr aufwendig,

aber dafür kann die Bahn größere Lasten

Fotos: Giulio Trivani, Walcherbild

110 SPORTaktiv


WIE

KOMMT DAS

SEIL IN DIE

TONNENSCHWER UND ENDLOS, TRÄGER VON

SESSELN UND KABINEN, UNVERZICHTBARER

BESTANDTEIL UNSERES SKIVERGNÜGENS – ALL DAS

SIND DIE STAHLSEILE IN SEILBAHNEN. WIE ABER

WIRD AUS DEN SEILEN MIT ZWEI ENDEN

EIN RING UND WIE KOMMEN DIESE

SCHWERGEWICHTE IN DIE UMLAUFBAHN?

VON KLAUS MOLIDOR

BAHN?

SPORTaktiv

111


Echte Handarbeit

und sehr

aufwendig: Beim

Seilspleiß werden

die beiden Seilenden

miteinander

verbunden.

transportieren. Für die Bauteile der Stützen

werden bei großen Bahnen wie der

Eisgratbahn am Stubaier Gletscher eigene

Transportwege angelegt, die danach

teilweise wieder zurückgebaut werden.

Oft wird auch der Weg des Seils zum

Berg zum Problem. Wie bei der spektakulären

3S-Bahn auf das Klein Matterhorn,

die 2018 eröffnet wurde. Weil in

Zermatt keine Autos fahren dürfen, sind

die Tieflader auf die Rückseite des Berges

gefahren. Von dort wurde das Seil

nach oben gezogen – immer mit Unterlagen,

damit es keinen Bodenkontakt

hat. „Erst am Gletscher ging das dann

besser, da konnte es am Boden liegen“,

erinnert sich Beha. Oben bei der

Bergstation wurde es dann wieder auf

die große Seiltrommel gewickelt, damit

man Spannung aufbauen kann zum

Einziehen, und erst dann konnte der eigentliche

Prozess beginnen. „Bei dieser

Bahn hat der Seilzug insgesamt sechs

Monate gedauert“, sagt Robert Rainer,

LEIDENSCHAFT

UND EHRLICHE

QUALITÄT AUS

ÖSTERREICH

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Gerlinde Kaltenbrunner

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112 SPORTaktiv


der bei Leitner ropeways für die Baustellen

zuständig ist. Das ist die Ausnahme.

Am Stubaier Gletscher hat es drei Monate

gedauert. Bei einer kleineren Einseilumlaufbahn,

wie zum Beispiel heuer

der Planaibahn in Schladming, ist das in

zwei Wochen erledigt.

Aber wie werden die Enden jetzt verbunden,

damit das neue Seil im Umlaufbetrieb

verwendet werden kann und

auch die Last und den Zug sicher aushält

und nicht wieder auseinanderreißt?

Bei Litzenseilen geschieht dies mittels

Seilspleiß. Litzenseile sind jene Seile, bei

denen aus vielen Drähten sechs „Adern“

gedreht werden, die dann über einer

Kunststoffeinlage, der sogenannten „Seele“,

verdrillt werden. Bei Schlepp- und

Sesselliften sowie Einseilumlaufbahnen

kommen solche Seile zum Einsatz. Beim

Spleiß werden dann – sehr vereinfacht

gesagt – die Seilenden nebeneinandergelegt.

Anschließend werden auf jeder Seite

die Adern abgeschnitten und ge-

,,DER SEILZUG

AUF DAS

MATTERHORN

HAT 6 MONATE

GEDAUERT.“

gengleich wieder eingeflochten. „Dadurch

ist jede der sechs Litzen einmal

für ein Stück die Seele des Seils. Durch

die Reibung der Litzen aneinander hält

das dann.“ Die Spleißknoten erkennt

der Laie an Vertiefungen im Seil und

daran, dass es an diesen Stellen bis zu 10

Prozent dicker ist als sonst. 10 bis 14

Mann arbeiten rund zwei Tage am

Spleiß. „Denn bei einem Seil mit 55

Millimeter Durchmesser beträgt die

Spleißlänge 65 Meter“, erklärt Robert

Rainer den Aufwand.

Zur Sicherheit wird der Spleiß monatlich

optisch überprüft. „Mindestens alle

drei Jahre gibt es eine magnetische Kon-

trolle, bei der festgestellt werden kann,

ob es Drahtbrüche gibt“, erklärt Beha.

Generell gilt: je länger die Bahn und damit

das Seil, desto länger hält es aus.

„Weil es nicht so oft über die Seilscheibe

in den Stationen läuft“, sagt Beha. „Dort

wird es gebogen und stark belastet. Bei

einer langen Bahn läuft dieselbe Stelle

alle neun, zehn Minuten über die Scheibe.

Bei einem kurzen Sessellift vielleicht

schon alle zwei Minuten.“ In Wintersportgebieten,

in denen die Bahn ja

deutlich weniger läuft als in urbanen Gebieten,

halten die Seile aber schon zwischen

zehn und 15 Jahren. „Dann müssen

sie getauscht werden.“ Da haben die

Zugseile in Eisgrat- und Matterhornbahn

noch Zeit, bis sie ersetzt werden.

Rudolf Beha und Robert Rainer haben

die Zeit nicht. Das nächste Großprojekt

wartet. Auf das kleine Matterhorn wird

jetzt auch von Italien aus eine Bahn gebaut.

„Und wir haben ja nicht drei Jahre

Zeit für so ein Projekt“, sagt Rainer.


ZU GAST IN

SALZBURG

114 SPORTaktiv


DIE TOP

NEWS

AUS DEN SALZBURGER

SKIBERGEN

AM KITZSTEINHORN

wird mit der Eröffnung der

3K-Kaprun-Kitzsteinhorn-

K-onnection ein Kapruner

Generationenprojekt Realität.

Kaprun bietet durch den

Zugang zum Kitzsteinhorn

direkt vom Ortszentrum aus

erstmals „Ski-in-Ski-out“ ins

100 % schneesichere

Gletscherskigebiet

sowie eine einzigartige

Panoramafahrt mit neuen

faszinierenden Perspektiven.

IN ZELL AM SEE

schafft der Bau des

zellamseeXpress eine

attraktive Verbindung von

der Schmittenhöhe in Zell

am See ins Glemmtal in

den Skicircus Saalbach

Hinterglemm Leogang

Fieberbrunn.

IN SAALBACH HIN-

TERGLEMM LEOGANG

FIEBERBRUNN

ersetzt die neue moderne

10er-Kabinenbahn „12er

Kogel“ die alte.

IN LOFER

gibt es mit dem

„Senderexpress“ eine neue

moderne 8er-Sesselbahn

Foto: Salzburger Land Tourismus

IN HOCHKÖNIG

steht eine neue

hochmoderne 10er-

Kabinenbahn zur Verfügung.

INFOS

Salzburger Land Tourismus

www.salzburgerland.com

SPORTaktiv

115


Powered by

SKIBERGE

IN SALZBURG

Abtenau im Lammertal karkogel.com 35,5 18 4 1 1 4,4 1,6 3 9,9 nein - -

Annaberg - Lungötz - Dachstein West annaberg-lungoetz.com 44,9 20,2 6 8 3 15 33 3 51 ja - -

Bad Gastein - Ski amadé skigastein.com 57 28 4 6 8 30,8 52,5 2,6 87,2 ja 1 2

Bad Hofgastein - Ski amadé skigastein.com 57 28 4 6 8 30,8 52,5 2,6 87,2 ja 1 2

Dorfgastein - Ski amadé dorfgasteiner-bergbahnen.at 56 28 4 8 5 25,5 34 1,4 68 ja - 1

Eben - monte popolo - Ski amadé eben.at 39,5 20 2 2 - 1,8 4,2 - 6 ja 1 1

Fageralm / Forstau - Ski amadé ski-fageralm.at 49,5 25 4 2 - 8 7 - 15 ja - -

Fanningberg fanningberg.info 43,5 21,5 3 2 - 13 7 10 30 nein - -

Filzmoos - Ski amadé filzmoos.at 46,5 23,5 5 2 1 6 6 1 13 ja - -

Flachau - Snow Space Salzburg - Ski amadé snow-space.com 56 28 18 16 11 30 81 4 120 ja 2 6

Gaissau Hintersee gaissauhintersee.at 37,5 16 5 3 - 23 10 1 34 nein - -

Goldegg - Ski amadé skiamade.com 37 18,5 3 - - 4 1 - 5 nein - -

Großarl Tal - Ski amadé grossarltal.info 56 28 4 8 5 26 36 2 73 ja - -

Großeck - Speiereck - Mauterndorf grosseck-speiereck.at 43,5 21,5 4 4 2 26 17 7 50 nein - -

Großglockner - Zellersee grossglockner-zellersee.info 12 9 21 17 12 57 49 32 139 nein - -

Hallein Dürrnberg - Zinkenlifte duerrnberg.at 26,6 15,9 2 1 - 2 5,5 0,5 8 nein - -

Hochkönig / Maria Alm - Dienten -

Mühlbach - Ski amadé

hochkoenig.at 51,5 26 18 9 6 52 41 19 120 ja - 3

Hörndllift Embach embach.at 24 17 2 - - 2 1 - 3 nein - -

Kaprun - Maiskogel maiskogel.at 42 21 1 1 1 14 5 1 20 ja 1 2

Kitzsteinhorn - Kaprun kitzsteinhorn.at 56,5 28 8 6 9 29 23 9 61 ja 1 2

Königsleiten / Wald - Zillertal Arena zillertalarena.com 55 25 18 21 13 43 89 11 143 ja 5 9

Krimml / Hochkrimml – Zillertal Arena krimml.at 55,5 25 18 22 12 43 89 11 143 ja 5 9

Leogang - Saalbach Hinterglemm Fieberbrunn leoganger-bergbahnen.at 56,5 28 20 21 29 140 112 18 270 ja 2 8

Lofer - Almenwelt Lofer skialm-lofer.com 45 22,5 5 3 2 32 12 2 46 nein - -

Nussbaumer Lifte / Hof bei Salzburg skilift-hof.at 2 - - 0,2 0,4 1 nein - -

Obertauern obertauern.com 48 24 5 17 3 61 35 4 100 nein - -

Oberwaldlift Faistenau oberwaldlift-faistenau.at 12 11 1 - - 0,4 0,4 0,4 1,2 nein - -

Panoramabahn Kitzbüheler Alpen - Mittersill panoramabahn.at 57 28 7 28 12 101 61 17 215 ja - -

Piesendorf Niedernsill erlebnisberg.at 18,5 10,3 2 - - 0,5 2 - 2,5 nein - -

Radstadt - Altenmarkt - Ski amadé radstadt-altenmarkt.at 55 27,5 3 2 3 9,2 7,5 0,6 17,3 ja - -

Raurisertal - Hochalmbahnen hochalmbahnen.at 45 22,5 6 1 3 15 12,5 5 32,5 ja - -

Rußbach am Pass Gschütt - Dachstein West dachstein.at 46,7 22,3 6 8 3 15 33 3 51 ja - -

Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn saalbach.com 56,5 28 20 21 29 140 112 18 270 ja 2 8

Saalfelden - Hinterreit hinterreit.at 34 17 2 - - 1,7 1,6 1,1 4,4 ja - -

Schmitten - Zell am See schmitten.at 56,5 28 4 10 8 30 28 19 77 ja 2 2

Schönfeld - Thomatal schoenfeld.co.at 25 12,5 2 - - 0,5 3 - 3,5 nein - -

Shuttleberg Flachauwinkl-Kleinarl - Ski amadé shuttleberg.com 55 27,5 2 7 - 19 7 2 40 ja - -

Skilifte Unken / Heutal heutal-lift.at 27 13,5 4 - - 4,5 6 1 13,5 nein - -

Sportgastein - Ski amadé skigastein.com 57 28 1 - 2 3,5 13,2 1,5 25,9 ja - 1

St. Johann - Alpendorf - Snow Space Salzburg

- Ski amadé

snow-space.com 56 28 18 16 11 30 81 4 120 ja 2 6

St. Johann - Hahnbaum - Ski amadé alpendorf.com 39,5 20 2 1 - 1,5 5,5 - 7 ja - -

St. Veit im Pongau - Astenlift sonnenterrasse.at 1 - - 1 - - 1 nein - -

Thalgau thalgau-tourismus.at 14 12 1 - - 1 - - 1 nein - -

Wagrain - Snow Space Salzburg - Ski amadé snow-space.com 56 28 18 16 11 30 81 4 120 ja 2 6

Weissee Gletscherwelt weissee.at 39 19,5 4 2 2 6 15 2 23 nein - -

Werfenweng bergbahnen-werfenweng.com 42,5 22,5 5 2 5 13 15 1 29 ja - -

Wildkogel-Arena - Neukirchen Bramberg wildkogel-arena.at 48,5 23,5 10 4 5 35 30 10 75 ja 1 4

Winterpark Postalm postalm.ski 36 18 4 1 - 5,3 5,5 1,2 12 nein - -

Zauchensee - Flachauwinkl - Ski amadé zauchensee.at 55 27,5 5 6 4 23,5 16,2 4,3 44 ja 3 2

Zwölferhorn Seilbahn St. Gilgen 12erhorn.at 30 20 1 - 1 1 5 1 7 nein - -

Tageskarte

Erwachsene


Tageskarte

Kinder


Schlepper

Sessellift

Kabinen/Gondel

•km leicht

•km mittel

•km schwer

Pisten km

Höhenmeter

Video

Foto

SKILINE.CC-LEGENDE

Skiline Höhenmeter: Höhenmeter Service | Skiline Video: Skimovie, Riesenslalom, Slalom, Parallelslalom, Skicross, Mix Race etc. | Skiline Foto: Speedcheck, Fotopoint, Fotofalle, Fotostart

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118 SPORTaktiv


DAS IST

VERGNÜGEN

PUR

Die Lungauer Bergwelt ist im

Winter bekannt für tiefste Temperaturen.

Umso wärmer wird es

dann Wintersportlern ums Herz.

Von Mauterndorf aus (1123 m

Seehöhe) und der Sonnenoase

Mariapfarr (1119 m) ist es nur

ein Katzensprung in die schneesicheren

Skigebiete Fanningberg,

Obertauern, zur Skischaukel

Katschberg-Aineck und der

Skischaukel Großeck-Speiereck.

Mit dem Skipass Lungo hat man

Zugang zu mehr als 250 Pistenkilometern

und 62 Liftanlagen.

Langläufer lieben die Loipen

im Langlaufzentrum Lignitz in

Mariapfarr. Die beschneite und

täglich beleuchtete Höhenloipe

bietet einen abwechslungsreichen

Rundkurs. Als Highlight

wird seit 2014 Laser-Biathlon

angeboten. Auch Kulturliebhaber

kommen nicht zu kurz: Die

Burg Mauterndorf thront mächtig

auf einem Felsen und bietet

als ehemalige Mautburg und

Sommerresidenz der Salzburger

Fürsterzbischöfe ein lebendiges

Museum, ideal für Familien, Senioren

oder Gruppen. Für jeden

etwas dabei und Vergnügen pur.

www.mauterndorfmariapfarr.at

Foto: Ferienregion Lungau

SPORTaktiv

119


EIN STARKES

STÜCK

LUNGAU

Der familiäre Fanningberg besticht

durch Sonne, Schneesicherheit

und viele Möglichkeiten, im Urlaub

direkt an der Piste zu wohnen.

Wer ein sonniges und schneesicheres

Skigebiet mit lässigen Pisten, urigen

Hütten mit feiner Gastronomie

und großartiger Fernsicht sucht, hat es soeben

gefunden: willkommen am Fanningberg. Das

Skigebiet im Herzen des Salzburger Lungaus

liegt auf 1500 bis 2150 m und verspricht

puren Wintergenuss. Nach oben geht es mit

der komfortablen Sechsersesselbahn „Samson“,

der zweiten Sechsersesselbahn „Zirbenjet“ mit

Wetterschutzhauben und beheizten Sitzen oder

mit einem von drei Schleppliften. Nach unten

führen 30 bestens präparierte Pistenkilometer,

die für Anfänger ebenso wie für Könner (nicht

weniger als zehn Kilometer schwarze Pisten!)

keine Wünsche offenlassen.

Für den Skinachwuchs ist am Fanningberg

bestens gesorgt. Im Fanny-Kinderpark, in

sonniger Lage beim Zauberteppich, können

sie zwischen Märchenfiguren spielerisch das

Skifahren erlernen – oder einfach im Schnee

toben. Nicht nur die Kleinen bekommen auf

Wunsch Unterstützung von den Experten der

Ski- und Snowboardschule, auch Wiedereinsteiger

oder alle, die ihr Können verbessern

wollen, sind dort richtig. Und wenn man seine

Skiausrüstung nicht von zu Hause mitschleppen

will, borgt man sie einfach vor Ort aus und

genießt den weiteren Service des Sporthandels.

Coole Hütten, wohnen an der Piste

Was am Fanningberg auch heraussticht, ist das

vielfältige gastronomische Angebot. Im Gamsstadl

und Pizzastadl auf 2015 m Höhe kocht

Hüttenwirt Toni persönlich, von der dortigen

Panoramaterrasse aus kann der Blick fast über

den gesamten Lungau schweifen. Bekannt ist

der Gamsstadl im Winter auch für die wöchentlichen

– immer mittwochs stattfindenden

– Rodelpartien auf der sechs Kilometer langen

Rodelstrecke mit anschließendem Stelzenessen.

Fotos: Fanningberg

120 SPORTaktiv


Das Familienschigebiet

www.fanningberg.info

kann süchtig machen!

FANNINGBERG

Schneetelefon: +43 64 73/70 08

www.fanningberg.info

ZAHLEN & FAKTEN

LIFTE: 2 3

PISTEN: 30 km • 13 • 7 • 10

PREISE: Erw. € 43,50

Jugend € 32,–

Kinder € 21,50

VERANSTALTUNGEN 19/20

Die Sonnenhänge des Fanningbergs im Salzburger

Weißpriach freuen Genussskifahrer genauso wie

Sportliche: ein Drittel der Pisten ist „schwarz“.

SKIOPENING AM FANNINGBERG

6. Dezember 2019

SKI-SCHNUPPERTAGE

7. Dezember 2019

11. u. 25. Jänner 2020; 21. März 2020

AKTION „SALZBURG FÄHRT SKI“

15. Dezember 2019

12. Jänner 2020

12. Februar 2020, 15. März 2020

GRATIS-SKITEST BEI SPORT PICHLER

21.–22. Dezember 2019

SILVESTER AM FANNINGBERG

31. Dezember 2019

MUSIKALISCHE HÜTTENROAS

8. März 2020

FANNINGBERGER HILLCLIMBING

4. April 2020

OSTER-OPEN-AIR IM GAMSSTADL

11.–12. April 2020

Die Familienabfahrt auf halbem Wege talwärts,

gelangt man zur Zirmbar von Hans und Christina,

der wohl urigsten Skihütte im Gebiet.

Die Inhaber verwöhnen ihre Gäste mit vielen

Schmankerln aus der eigenen Landwirtschaft.

Ebenfalls an der Familienabfahrt liegt die Edelweiß-Alm,

bekannt für schmackhafte Lungauer

Hausmannskost auf der Speisekarte.

Das Zirberl bei der Talstation, s’Stüberl sowie

der Gasthof Sauschneideralm sind für den stärkenden

Einkehrschwung ebenfalls eine Emp-

fehlung wert – wobei sich die Sauschneideralm

auch als an der Skipiste gelegene Unterkunft

anbietet. Überhaupt: Vom „Bett“ weg in den

Skitag starten, das hat Qualität. Neu im Winter

2019/2020 ist das Almdorf Omlach, welches

mit 13 modernen Chalets Unterkunft direkt an

der Piste bietet und im Dezember 2019 seine

Pforten öffnet. Das Apartmenthaus „Zum Samson“

ergänzt das besondere „Wohnen an der

Piste“-Angebot. Da bleibt das Auto den ganzen

Urlaub über stehen.

SPORTaktiv

121


DIE NEUEN

ALLESKÖNNER

All-Mountain heißt die Gattung Ski,

mit der man auf der Piste und im

Gelände gleichermaßen Spaß haben

kann. Wer Piste und Tiefschnee liebt

und auf beiden Terrains gut fahren

möchte, greift zu einem dieser Ski.

Auch für bereits zerfahrene Pisten

sind die All-Mountain-Modelle oft

die beste Wahl. Charakteristisch ist

eine Mittelbreite rund um 80 Millimeter.

All-Mountain-Ski sind nicht

zu aggressiv, bieten aber genügend

Carving- und Tiefschnee-Reserven.

Aufmerksamkeit ist bei der Modellauswahl

aber schon geboten,

innerhalb des Segments gibt es eine

große Bandbreite: vom pistenorientierten

Gerät mit moderaten Geländeeigenschaften

bis zum breiten,

tiefschneeliebenden Modell, erkennbar

an den Mittelbreiten unter der

Bindung von 74 mm bis hinauf zu

100 mm.

ATOMIC VANTAGE 82 TI

Prolite-Konstruktion mit

zusätzlichen Verstärkungen

an wichtigsten Stellen

pistenorientiert, aber auch einwandfrei

im Gelände einsetzbar

mit vormontierter GripWalkkompatibler

Bindung

Gewicht: 1490 g (bei 174 cm)

Radius: 17,5 m

Taillierung: 122,5-82-109

PREIS (UVP): € 699,99

www.atomic.com

NORDICA DOBERMANN SPITFIRE

RB FDT+XCELL 12 FDT

für alle fortgeschrittenen bis sehr guten Skifahrer,

die einen etwas vielseitigeren und fehlerverzeihenden

Carving-Ski suchen

die Race-Bridge-Sandwichkonstruktion bietet mit

der Kombination aus Holz, Metall und Carbon-Verstärkungen

ein stabiles, agiles Fahrgefühl

Radius: 16 m (bei 174 cm)

Taillierung: 126-76-106

PREIS (UVP): € 799,99

www.nordica.com

VÖLKL DEACON 80

in 3D.Ridge-Bauweise mit

3D.Glass-Ummantelung und

3-Radien-Konzept

die neue LowRide-XL-Bindung mit

GripWalk-Option ermöglicht einen

noch tieferen Stand für ein direkteres

Fahrgefühl und entsprechende

Kraftübertragung

Radius: 15,8 m (bei 172 cm)

Taillierung: 128-80-111

PREIS (UVP): € 750,–

www.voelkl.com

122 SPORTaktiv


FISCHER RC ONE 78 GT

sportliche Performance

für spielerische Einsätze

toller Rebound und hohe Laufruhe

Turn-Zone

Free-Milled-Titanium

Gewicht: 2050 g (bei 171cm)

Radius: 16 m

Taillierung: 123-78-110

PREIS (UVP): € 499,95 (ohne Bindung)

www.fischersports.com

HEAD V-SHAPE V8

Speed: mittel

Zielgruppe: Fortgeschrittene

spielt auf der präparierten Piste

Stärken aus

superleicht und dennoch stabil

mit exzellenter Laufruhe

bei schnellem Kantenwechsel

enorm wendig

Radius: 13,2 m (bei 170 cm)

Taillierung: 130-75-112

PREIS (UVP): € 800,–

www.head.com

AM BERG

GEBOREN

ALL-MOUNTAIN-SKI KÖNNEN BEIDES:

PISTENCARVEN UND GELÄNDEFAHREN.

BLOSSOM TAIL WIND

100 % All-Mountain Feeling

adaptiert nahezu jede Schnee-

& Untergrundbeschaffenheit

durch seinen extremen Sidecut

maximaler Kurvenspaß

„Big Camber-Front Rocker-

Technology“

Radius: 15,5 m (bei 172 cm)

Taillierung: 124-74-104

PREIS (UVP): € 942,–

(inkl. Bindung)

www.blossomski.com

Fotos: Hersteller

ROSSIGNOL EXPERIENCE 84

überzeugt sowohl auf der Piste als

auch abseits der Markierungen

die im Rennsport erfolgreiche Konstruktion

und die Air-Tip-VAS-Technologie

reduzieren Vibrationen –

dadurch besserer Schneekontakt

und hervorragende Linienkontrolle

Gewicht: 1650 g (bei 176 cm)

Radius: 15 m

Taillierung: 126-84-116

PREIS (UVP): € 669,– (inkl. Bindung)

www.rossignol.com

K2 IKONIC 80 TI

Hybritech-Sidewall-Konstruk-

tion mit Exo-Konic-Holzkern

Titanal-Begurtung und Carbon-

Spyne-Verstärkung

Speed Rocker

für den sportlichen Skiläufer,

der einen Ski für alle Schneebedingungen

und Pistenverhältnisse

sucht

Radius: 15,7 m (bei 177 cm)

Taillierung: 129-80-108

PREIS (UVP): € 749,95

www.k2skis.com

SPORTaktiv

123


WIR LIEBEN|

DEN WINTER!|

DER „GIPFEL DER GAUDI“ IST EUER

ERKLÄRTES ZIEL? DANN SEID IHR IN

FLACHAU GOLDRICHTIG! IM FLACHAU TAL,

IM ZENTRUM VON SKI AMADÉ, SORGEN

GLEICH DREI SKIGEBIETE FÜR

MAXIMALEN PISTENSPASS.

Snow Space Salzburg“ steht für

Skivergnügen pur: breite Pisten und

Carvingabfahrten, modernste Liftanlagen,

Funslopes und coole Hütten inklusive.Das

Skiparadies Flachauwinkl-Zauchensee

ist das höchstgelegene der drei

Skigebiete im Flachautal und überzeugt

ebenso mit bestens präparierten Pisten,

fantastischen Powderhängen und unpräparierten

Free riderouten. Hip und trendig

präsentiert sich der Dritte im Bunde, der

Shuttleberg Flachauwinkl-Kleinarl. Er

gilt als Szenetreffpunkt und international

bekannter Hotspot für Freestyle-Snowboar-

Fotos: Flachau Tourismus

124 SPORTaktiv


INFOS &

BUCHUNGEN

FLACHAU TOURISMUS

T. +43 64 57/22 14

info@flachau.com

www.flachau.com

der, Freerider und Freeskier. Legendär:

die beiden Snowparks „Absolut Park“

und „Burton – The Stash“.

Abseits der Piste punktet Flachau mit

seinem Funsport-Angebot: So etwa lädt

die abends beleuchtete Alpen-Achterbahn

„Lucky Flitzer“ auch im Winter zu einer

rasanten Abfahrt ein oder es geht mit

Fatbikes oder Segways auf Tour durch

den Schnee. Die Erlebnistherme Amadé

verspricht die wohlverdiente Entspannung

am Ende eines sportlichen Tages.

Flachau ist auch bekannt für sein

legendäres Après-Ski, ebenso wie fürs

reiche kulinarische Angebot: Frühaufsteher

etwa freuen sich über ein ausgiebiges

Pistenfrühstück nach den ersten Schwüngen

im Schnee. Auf und neben den Pisten

werden auf den Skihütten feine Köstlichkeiten

serviert: von herzhaften Pongauer

Traditionsgerichten bis hin zu leckeren

Mehlspeisen.

Der Veranstaltungskalender ist prall

gefüllt: Zu den jährlichen Höhepunkten

zählt der „AUDI FIS Skiweltcup Nachtslalom

der Damen“ am 14. Jänner 2020

sowie das „Spring Battle“, das diesen Winter

von 14. bis 18. März 2020 stattfindet.

ZAHLEN & FAKTEN

SKI AMADÉ

1 SKIPASS FÜR

760 km Piste, 270 Lifte

PREISE: Erw. € 56,–

Jugend € 42,–

Kinder € 28,–

PACKAGE-TIPP

SKI WEEK FLACHAU

7 Übernachtungen

inkl. 6-Tages-Skipass

ab € 524,–

SPORTaktiv

125


URIG

LUXUS

MEETS

DER SPAGAT IN DER

HOTELLERIE IST NICHT

EINFACH: DIE BETRIEBE

SOLLEN GÄSTEN

MONDÄNEN LUXUS DER

GROSSEN WEITEN WELT

BIETEN, ANDERERSEITS

DAS HERZLICHE DU UND

URIG-FAMILIÄRES

WOHLFÜHL-AMBIENTE

BIETEN. WIE GEHT DAS?

VON KLAUS MOLIDOR UND

CHRISTOPH HEIGL

Ob sich Opa Johann am 4. Juli

1966 schon einen virtuellen

360-Grad-Rundgang via Website

vorstellen konnte? Wohl nicht. 53 Jahre

später ist das möglich, die Homepage

des Hotels Alpenhof in Filzmoos (S)

spielt alle Stückerln und präsentiert das

Angebot interessierten Gästen vorab im

Netz. Dazu Buchungsmöglichkeiten,

Ausflugstipps, Familienhistorie.

Johann Walchhofer und seine Frau

Agnes starteten 1966 am bestehenden

Bauernhof als Pension mit einem Neubau

und mit 55 Betten. Das Ambiente

wird wohl sehr familiär gewesen sein,

denn als Anekdote wird überliefert, dass

bei besonders guter Buchungslage schon

einmal die privaten Schlafräume der Familie

für Gäste zur Verfügung gestellt

wurden. „Das wird’s wohl heute so nicht

mehr spielen“, lacht Markus Walchhofer.

Nach Johann Walchhofer führt den

Familienbetrieb jetzt Michael Walchhofer,

sein Sohn. Markus (25) ist bereits

die dritte Generation, er darf nach touristischer

Ausbildung als „Juniorchef“

bei seinen Eltern Erfahrung sammeln.

Auf die Familie ist man stolz, das spürt

man.

Dieses familiäre Ambiente erhält man

sich. „Das Du ist uns bei den Gästen

sehr wichtig“, erzählt Markus, „und bei

Fotos: Tauern Spa Kaprun, Walchhofers Alpenhof

126 SPORTaktiv


Der Gast ist König. Im

Alpenhof in Filzmoos

(oben) und im Tauern

Spa Kaprun (links).

vielen läuft auch alles nur über Vornamen.

Das schätzen die meisten sehr im

Urlaub.“ Weil man Skiguidings und

Wanderungen in kleinen Gruppen anbietet,

hat man schnell einen lockeren

Umgang mit den Gästen. Karin, wie war

das Radfahren? Robert, was macht dein

Knie? Haben die Kleinen gut geschlafen?

Das lieben viele am Urlaub in Österreich,

vor allem die Gäste aus

Deutschland. „Und bei den Stammgästen

entstehen echte Freundschaften.“

Merkt man, dass ein Gast von sich aus

ein wenig Distanz haben will, spart man

sich das Du und bleibt beim freundlichen

Sie. „Mit etwas Fingerspitzengefühl

geht das“, erzählt der Juniorchef. Bei

voller Bettenbelegung alle 100 Gäste

beim Vornamen zu kennen, geht sich

aber nicht mehr aus.

Nähe und Herzlichkeit allein reichen

heutzutage aber ohnehin nicht mehr.

„Schritt für Schritt sind wir gewachsen,

hatten etwa alle drei Jahre eine Baustelle,

um den steigenden Ansprüchen der

Gäste gerecht zu werden“, erzählt

Walchhofer junior. Der Alpenhof ist

zum schmucken Vier-Sterne-Hotel erblüht.

Saunalandschaft und Hallenbad

gehören zum Standard. „Das erwarten

die Gäste einfach“, so Markus Walchhofer.

Womit der Alpenhof zusätzlich

punktet, ist das beheizte Außenbecken.

„Sport und Wellness für den gemütlichen

Sportler, das ist unser Angebot“,

erzählt Markus. So gelingt der Spagat

zwischen Familienbetrieb und Vier-Sterne-Luxus.

„Ich kenne Häuser mit 200,

300 Betten, da wird es schon schwieriger,

jeden persönlich zu betreuen.“

Große Vielfalt

Wie schaut das in den noch größeren

Betrieben aus? Im Tauern Spa Kaprun

(320 Betten) gibt es eine eigene „Expeditionsleiterin“,

die sich sieben Tage die

Woche um die Gäste kümmert, Skipässe

bucht, Ausflüge organisiert. Freitagabends

begrüßt Geschäftsführer Karl

Berghammer bei einem Aperitif die Gäste,

gibt Ausflugstipps, beantwortet Fragen

und erzählt über das Haus. Wellness

steht im Haus zwischen Zeller See und

Kitzsteinhorn im Mittelpunkt. „Die

Gäste schätzen die entspannte Atmosphäre,

die Vielfalt der Becken und Saunen

und dass sie keine Scheu zu haben

brauchen, auch einmal im Bademantel

von A nach B zu gehen“, sagt Berghammer.

„Bei der Ankunft erhalten sie eine

Aufmerksamkeit des Gastgebers, beim

Check-out ein Mitbringsel für zu Hause.“

Zum Schluss ein Schmankerl aus dem

österreichischen Wintertourismus, wie

es ihn in uriger Herzlichkeit trotz der

digitalen Welt auch 2019/20 noch gibt:

Silvester, man bucht in einer großen

Tourismusregion ein kleines Zimmer,

quasi Urlaub am Bauernhof. Der Betrieb

hat keine Homepage, keine

E-Mail, die Vermieterin kein Handy.

Also wird noch klassisch am Festnetz

angerufen, das gibt es. Die sympathische

Dame nimmt die Buchung freundlich

an. Wie man das schriftlich noch fixieren

könne, fragt der Kunde. Sagt die

Vermieterin: „Sind’s bitte so liab und

schreiben Sie mir eine Postkarte.“

SPORTaktiv

127


1 + 3 = ∞

DIE NEUE FORMEL

FÜR PREMIUM

Ein Ticket und drei Regionen

ergeben unendliches Skivergnügen.

Im Home of Lässig rund um Saalbach

warten diesen Winter noch mehr

Angebote, Komfort, noch mehr

Events – und Lamas!

Einen neuen Schlüssel bekommen Skifahrer

feierlich überreicht, die heuer im

Winter den Skicircus Saalbach Hinterglemm

Leogang Fieberbrunn besuchen. Keinen

Zimmerschlüssel und keinen Hotelschlüssel,

sondern einen Schlüssel zu drei Premiumskigebieten

in Salzburg bzw. Tirol. Mit Beginn

der Wintersaison wird die Ski ALPIN CARD

Realität und damit die neue Premiumformel

1+3=∞. Soll für Nichtmathematiker heißen:

Ein Lifticket und drei Regionen ergeben

unendliches Skivergnügen. Der neue Ticketverbund

verbindet nämlich den Skicircus Saalbach

Hinterglemm Leogang Fieberbrunn mit der

Schmittenhöhe in Zell am See und dem Gletscherskigebiet

Kitzsteinhorn Kaprun. Ab sofort

sind sämtliche Tickets in allen drei Gebieten

gültig – von der Skitages- und Mehrtageskarte

bis hin zur Saison- und Ganzjahreskarte. Das

lässt Skifreaks jubeln, denn damit erweitert sich

das ohnehin schon große Angebot auf gewaltige

408 Pistenkilometer und 121 Anlagen.

Eine Kunst auf zwei Brettern

Das Besondere rückt noch mehr in den Fokus:

die Vielfalt auf- und abseits der Pisten. Tagsüber

zieht man seine Schwünge auf den Bergen

oder sucht im Backcountry nach unverspurten

Freeridehängen. Snowparks für alle Könnerstufen,

Funslopes und Snow-Trails erstrecken sich

über das gesamte Gebiet. Wer noch wenig oder

keine Erfahrung auf den Brettern gesammelt

hat, wird durch eine der zahlreichen Skischulen

an die Kunst des Skifahrens herangeführt. Der

Rest geht wie von selbst ...

Fotos: Saalbach.com/Mirja Geh, Stefan Voitl

128 SPORTaktiv


SKICIRCUS

SAALBACH HINTERGLEMM

LEOGANG FIEBERBRUNN

saalbach.com

skickircus@saalbach.com

EVENTS IM WINTER 19/20

DEZEMBER

6. bis 8.Dez.: BERGFESTival Opening

in Saalbach Hinterglemm

12. bis 15. Dez.: Rave on Snow in

Saalbach Hinterglemm

12. Dez.: TONspur trifft SCHIspur –

FEDERSPIEL in Leogang

15. Dez.: Fliegender Adventmarkt in

Saalbach Hinterglemm

22. Dez. Knappenadvent in Leogang

30. Dez.: Große Vorsilvester-Party in

Fieberbrunn

JÄNNER

17. Jän.: Mountain Attack in

Saalbach Hinterglemm

17. bis 19. Jän.: 3 Tage Jazz in

Saalfelden Leogang

24. Jän.: Nostalgie-Ski-Weltmeisterschaft

in Leogang

Home of Lässig. Alpines Carven, Powdern im Tiefschnee oder Skitouren,

Saalbach und Umgebung lassen Jung und Alt so richtig strahlen.

Natürlich muss man nicht Ski

fahren, um den Winter zu genießen.

Nichtskifahrer verbringen

den Tag auf Schneeschuhen,

erkunden die Winterwanderwege

oder spazieren in Fieberbrunn

mit Lamas durch die verschneiten

Wälder. Ja, richtig gelesen: Die

Lamas lassen sich führen (für

Kinder ab 10 Jahren) und gehen

mit Gästen auf große Tour. Wer’s

lieber kuschelig will, gleitet eingehüllt

in warme Decken auf Pferdeschlitten

durch den Talschluss

des Glemmtals. Wer Action sucht,

findet diese beim Flying Fox XXL

in Leogang, bei Timoks Alpine

Coaster oder beim Rodeln. Und

die besten Eventtipps rund um

Advent, Vorsilvester, Jazz, Freeride-Contests

und Co. finden Sie

rechts in der Infobox.

FEBRUAR

15. bis 16. Feb.: Skimarathon

Saalfelden

9. und 23. Feb.: Nordic Park

Experience in Saalfelden

8. bis 15. Feb.: Dänische Freeride-

Meisterschaften in Fieberbrunn

MÄRZ

7. bis 13. März: Freeride World Tour

in Fieberbrunn

13. bis 15. März: ALPIN-Tiefschneetage

– das Testival für Freerider in

Fieberbrunn

14. und 15. März: Freeride Testival in

Saalbach Hinterglemm

20. März bis 5. April: White Pearl

Mountain Days

SPORTaktiv

129


HERZHAFT DIE

SCHÖNSTEN

TAGE ERLEBEN

St. Johann in Salzburg gilt als

Homebase für Genießer aus aller

Welt. Und das hat gute Gründe.

Wer den stressigen Alltag hinter sich

lassen und einfach eine schöne Zeit

mit Freunden oder der Familie

erleben will, der ist hier richtig: In St. Johann

in Salzburg, das rund 60 Kilometer südlich der

Landeshauptstadt liegt.

Im Winter stehen dafür im Skigebiet Snow

Space Salzburg, das direkt im St. Johanner

Alpendorf startet, rund 120 Kilometer perfekt

präparierte Pisten zur Verfügung. Im

Alpendorf heißt es, direkt vorm Hotel die Ski

anschnallen. Bus und Wartezeiten? Braucht

man nicht. Nostalgische Gefühle kommen am

Hahnbaum-Lift direkt im Stadtzentrum von

St. Johann auf. Hier kann man es noch erleben

– das „Skifahren, wie es früher war“. Für Kids

und Skieinsteiger ist der St. Johanner Hausberg

eine absolute Geheimadresse, da hier die ersten

Schwünge beim Tellerlift komplett kostenlos in

den Schnee gezogen werden können.

Skigenuss zur Morgenstund

Ein exklusiver Tipp ist der Skigenuss zur frühen

Morgendstunde mit leeren Pisten und Sonnenaufgang

am Berg. An ausgewählten Schönwettertagen

dürfen Gäste, die sich für das „Early

Bird“-Package anmelden, ab 7.30 Uhr mit

Guides auf die frisch präparierten Pisten. Nach

einigen Abfahrten in Kleingruppen bietet das

gemütliche Hüttenfrühstück den Abschluss dieses

besonderen Erlebnisses, das auf 30 Personen

je Termin beschränkt ist.

Was wäre generell ein Skitag ohne den perfekten

Einkehrschwung? Eine Vielzahl an Hütten

laden herzlich dazu ein, sich in gemütlicher

Atmosphäre aufzuwärmen und bei einer Tasse

Glühwein mit den Lieblingsmenschen über gemeinsam

erlebte Anekdoten herzhaft zu lachen.

St. Johann ist aber nicht nur für den perfekten

Pistenschwung bekannt. Wer dem regen

Fotos: Tourismusverband St. Johann in Salzburg

130 SPORTaktiv


INFOS &

BUCHUNGEN

TOURISMUSVERBAND

ST. JOHANN IN SALZBURG

info@josalzburg.com

www.josalzburg.com

ZAHLEN & FAKTEN

LIFTE: 11 16 18

PISTEN: 120 km • 30 • 81 • 4

5 km Skirouten

PREISE: Erw. € 56,–

Jugend € 42,–

Kinder € 28,–

EVENT-TIPP

DJ ÖTZI GIPFELTOUR

Am 16. Februar ab 15 Uhr wird

die Oberforsthof-Alm wieder zum

Schauplatz der DJ-Ötzi Gipfeltour.

Gemütlichkeit und Genuss stehen in St. Johann in

Salzburg im Mittelpunkt. Die Beschaulichkeit macht

nur kurz Pause, wenn DJ Ötzi auf der Oberforsthof-Alm

(Bild rechts oben) einmal jährlich aufspielt.

Wintertreiben entkommen will, sollte sich

Ski und Felle anschnallen und eine erholsame

Skitour starten – eine Wohltat für Körper und

Geist gleichermaßen. Eine romantische Pferdekutschenfahrt

bringt die schönsten Seiten einer

verschneiten Winterlandschaft zum Vorschein,

während eine rasante Rodelpartie, ob tagsüber

oder abends, ein garantiertes gemeinschaftliches

Spaß-Highlight ist.

Die Kleinstadt bietet neben zahlreichen Freizeitmöglichkeiten

auch urbanes Flair. Neben

einer hochklassigen Hotellerie finden sich hier

unzählige Shoppingmöglichkeiten. Egal, ob

man auf der Suche nach einem traditionellen

Dirndl, der perfekten Sportausrüstung oder

der neuesten Kollektion angesagter Designer

ist. In St. Johann in Salzburg wird man fündig

und erlebt einen gemütlichen Shopping-Tag

vom Feinsten. Der Tipp nach dem Einkaufen:

Gönn’ dir eine Tasse Kaffee mit einem herzhaften

Stück Sachertorte. Dafür ist der Urlaub

schließlich da: für grenzenloses Genießen!

SPORTaktiv

131


SLALOM

FÜR

GOURMETS

GUT ESSEN BEIM

SKIFAHREN? ODER

SKI FAHREN DES

GOURMET-GENUSSES

WEGEN? SO ODER SO – DIE

FEINSCHMECKER AUF

DEN PISTEN WERDEN MEHR.

HÜTTEN MIT GOURMET-

ANSPRUCH AUCH.

VON OLIVER PICHLER

Fotos: Beckna Fotos, Gregor Hartl, Stefan Kürzi, Gert Perauer, www.guenterstandl.de, Obertauern, Claudio Beltrame

132 SPORTaktiv


ZWISCHENSTOPP

BEIM 4-HAUBEN-TV-KOCH

SKI-RESTAURANT IM HOTEL

LAMARK, HOCHFÜGEN

4-Hauben-Koch Alexander Fankhauser zählt

seit vielen Jahren zur heimischen Kochelite.

Bekannt ist er als Alex der launigen

ORF-Kochshow Andi & Alex. Im

wirklichen Leben zeichnet er für alles

Kulinarische im familieneigenen

Hotel Lamark verantwortlich.

Das 4-Sterne-Hotel direkt an der Piste im

Skigebiet Hochfügen (Zillertal) ist dank seiner

herausragend guten, regional-bodenständigen

Mittagsküche und der genialen

Sonnenterrasse der kulinarische

Ski-Geheimtipp schlechthin.

www.lamark.at

www.hochfuegenski.com

ZILLERTALER GOURMETHÜTTEN-MEKKA

KRISTALLHÜTTE, WEDELHÜTTE & ALBERGO,

HOCHZILLERTAL

Mit der Kristallhütte (seit 2004), der Wedelhütte (seit

2009) und dem Albergo (seit 2018) entstehen im Skigebiet

Hochzillertal seit Jahren immer wieder neue Ski-Einkehr-Fixpunkte.

Hochwertige, teils regionale, teils italienische

und teils internationale Gerichte werden in edlem

Ambiente serviert. Für „Otto-Normalskifahrer“ gibt es

ebenso Leckerbissen wie für Gourmets auf Skiern, die

kulinarisch aus dem Vollen schöpfen wollen.

www.kristallhuette.at | www.wedelhuette.at

www.albergo.at | www.hochzillertal.com

Allerwelts-Selbstbedienung und

Massenabfertigung mit Würstel,

Pommes, Germknödel & Co.

einerseits. Exklusive, vielstündige Mittags-Gourmet-Reigen

in Luxushütten für

wenige handverlesene Gäste andererseits.

Zwischen diesen beiden Extremen entwickeln

sich in Österreichs Skigebieten

immer mehr Hütten, die vielversprechende

Qualität bieten. Die kulinarische

Versorgung in den Skigebieten zwischen

Arlberg und Semmering erfährt aktuell

einen starken Wandel. „Auf breiter Basis

ist seit Jahren der immer größer werdende

Wunsch nach Qualität und Genuss

beim Mittagessen an der Piste zu erkennen.

Dabei werden Regionalität und

Nachhaltigkeit immer wichtiger“, betont

Oliver Kern vom weltweit größten Testportal

von Skigebieten, „skiresort.de“.

„Erstklassige, frische, heimische Produkte

werden in unserer Hotel-Gourmetküche,

unter meiner Führung, ohne viel Chichi,

verarbeitet“, beschreibt Haubenkoch

Alexander Fankhauser, was Skifahrer

erwartet, die zu Mittag in seinem Hotel

Lamark in Hochfügen einkehren. „Wir

arbeiten mit einer eher klein gehaltenen

Mittagskarte und bieten solide, frisch zubereitete,

regionale Speisen, kombiniert

mit mehreren Tagesgerichten, die es auch

als 3-gängige Menüs gibt“, erklärt der

Tiroler.

Extrem luxuriöse Gourmetangebote

dürften, glaubt man Experten wie Spitzenkoch

Fankhauser oder Skigebietstester

Kern, eine Randerscheinung für wenige

Ski fahrende Genussfreaks mit dicker

Brieftasche bleiben. „Überdrüber-Kulinarikangebote

sprechen eine ganz kleine

Gruppe von Gourmets an“, weiß Kern.

Gleichzeitig zeugen sie davon, dass das

kulinarische Angebot im jeweiligen

Skigebiet überdurchschnittliche Aufmerksamkeit

genießt. Ein besonders

eindrucksvolles Beispiel ist das Skigebiet

Hochzillertal. Gleich drei Hütten (Kristallhütte,

Wedelhütte, Albergo) stechen

hier hervor. Und insgesamt zeigt sich:

Hütten, in denen Wert auf Qualität gelegt

wird, werden immer mehr, während

altgediente Selbstbedienungsrestaurants

langsam verschwinden.

SPORTaktiv

133


HIGH-END-SKIHÜTTE

AUF DER IDALP

RESTAURANT ALPENHAUS, ISCHGL

Ein „Gourmetzentrum“, in dem gut 400 Gäste

Platz finden, das soll das Alpenhaus auf der

Idalp oberhalb von Ischgl sein. Modern-alpin

die Architektur – Kuhfelle, Glas und Holz. Im

Zusammenspiel mit dem hochalpinen Panorama

ringsum entsteht eine stilvoll-gemütliche

Atmosphäre. Das kulinarische Angebot ist

vielversprechend und reicht vom Jagatee über

frisch am Holzkohlengrill zubereitete Köstlichkeiten

bis zum traditionellen Kaiserschmarrn.

Wer höhere Gourmetansprüche hat, steuert die

VIP-Lounge im ersten Stock an.

www.ischgl.com

GOURMET-EINKEHR

MIT GLOCKNERBLICK

ADLER LOUNGE & GRADONNA, KALS

Zwei besondere Adressen warten im Großglockner -

Resort Kals-Matrei auf hungrige Skifahrer, die sich

nicht mit üblicher Hütten-Kulinarik zufriedengeben:

Die Adler Lounge ist ein stylishes Bergrestaurant auf

2403 m Höhe. Dank riesiger Fenster kann der sensationelle

Blick auf den Großglockner und 60 weitere

Dreitausender hier auch von drinnen genossen werden.

Ein Insidertipp ist das Gourmetrestaurant (1

Haube) des direkt an der Piste gelegenen Gradonna

Mountain Resort.

www.adlerlounge.at | www.gradonna.at |

www.gg-resort.at

URIGER ITALO-LUXUS-GOURMET-TREFF

BERGGASTHOF SONNBÜHEL, KITZBÜHEL

Man nehme: ein urig-edles Knusperhäuschen oben am

Hahnenkamm. Einen Kitzbühler Luxus-Hotelier mit

besonderen Ansprüchen. Und einen italienischen Spitzengastronomen,

der es versteht, mediterrane und alpine italienische

Gourmetküche in einer Skihütte auf 1648 m Höhe

zu zelebrieren. Fertig ist das Konzept, das im Berggasthof

Sonnbühel die ganze Skisaison über genossen werden

kann. Vorausgesetzt man hat einen Tisch reserviert. Und

man will sich die herausragend gute Küche leisten.

www.sonnbuehel.at | www.kitzski.at

HUWIS DRITTER STREICH

HENDL FISCHEREI AM ASITZ, LEOGANG

Huwi Oberlader ist verantwortlich für drei Top-Adressen in

Leogang: das Chaletdorf Priesteregg, das Hotel Mama Thresl und

die „Hendl Fischerei“, eine stylishe Skihütte oben am Asitz. Besonders

prächtig: der Ausblick auf die Leoganger Steinberge. Innen wie

außen ist diese „Hütte“ gelungenschräg. Zum Ambiente passend

gibt es Ibiza-DJ-Musik. Die Grill-Hendln sind top, die Ripperln

würzig und der Steckerlfisch köstlich. Wer aufzeigen will, kann Kaviar

und Champagner ordern.

www.mama-thresl.com/hendl-fischerei | www.saalbach.com

134 SPORTaktiv


EINKEHR BEIM HAUBENKOCH

FRANZ FUIKOS TREFF 2000, OBERTAUERN

Wer die Welt österreichischer Spitzenköche während

der letzten Jahrzehnte verfolgt hat, dem ist Haubenkoch

Franz Fuiko immer wieder aufgefallen. Zuletzt

war er Küchenchef des Didi-Mateschitz-Projekts

„Carpe Diem Finest Fingerfood“. Weniger bekannt

ist, dass er seit vielen Jahren in Obertauern seine eigene

Skihütte betreibt. Der Treff 2000 bei der Bergstation

der Grünwaldkopfbahn ist, was Qualität, Preis-/

Leistungs-Verhältnis und Panoramablick betrifft, die

erste Adresse in Obertauern.

www.treff-2000.at | www.ski-obertauern.at

BERGDORF ALS

SKI-GENUSS-HOTSPOT

„DA JURE“ AM MONTE LUSSARI, TARVISIO

„Rifugio Locanda Al Convento“, so heißt dieser

Treffpunkt regionaler Küche mit vollem Namen.

Bekannt allerdings ist er als „Da Jure“. Denn Wirt

Jure Preschern ist die Genussinstitution am Wallfahrtsberg

(1788 m), der auch Skigebiet ist. Serviert

werden typische friulanische, aber auch slowenische

und österreichische Gerichte. Mit Blick auf

die höchsten Gipfel der Julischen Alpen inklusive

Montasio (2754 m) schmecken Polenta, Gnocchi,

Ravioli, Tiramisu & Co herausragend.

www.rifugioalconvento.it | www.promotur.org


TRAUMPISTEN

UND ENDLOS-

RODELSPASS

Die Wildkogel-Arena Neukirchen

– Bramberg liegt zwischen

Hohen Tauern und Kitzbüheler

Alpen und ist ein Ski-Geheimtipp:

mit 75 Kilometern

Traumpisten, 85 Prozent davon

blau oder rot. Damit lockt die

Wildkogel-Arena Anfänger und

Wiedereinsteiger auf die Piste.

Die restlichen 15 Prozent sind

„schwarze“ Herausforderungen

für Könner. Für Abwechslung

sorgen bei großen und kleinen

Pistenflitzern die Funslope und

der Familypark.

Vom Wildkogel herunter führt

außerdem die längste beleuchtete

Rodelbahn der Welt ins Tal.

Sie ist 14 Kilometer lang und

überwindet 1300 Höhenmeter.

Damit prägt die Rodelbahn

nicht nur das abendliche Bild

der gesamten Region, sondern

sorgt für eine echte Herausforderung

auf Kufen.

www.wildkogel-arena.at

Fotos: Wildkogel-Arena Neukirchen – Bramberg

SPORTaktiv

137


INFOS & BUCHUNGEN

SCHMITTENHÖHEBAHN AG

schmitten@schmitten.at

www.schmitten.at

SKIVERGNÜGEN IN

NEUER DIMENSION

DAS PANORAMA- & FAMILIEN-

SKIGEBIET SCHMITTENHÖHE

ERWEITERT SEINE GESCHICHTE

UM EIN NEUES KAPITEL: MIT

DEM ZELLAMSEE XPRESS VOM

GLEMMTAL AUS UND DER

NEUEN „SKI ALPIN CARD“.

ZAHLEN & FAKTEN

LIFTE: 9 10 9

PISTEN: 77 km • 30 • 28 • 19

PREISE: Erw. € 56,50

Jugend € 42,–; Kinder € 28,–

NEU 2019/20:

DIE SKI ALPIN CARD

408 Pistenkilometer erwarten

Wintersportler mit dem Verbundticket

Ski ALPIN CARD.

Damit gibt es nun Zugang zu

drei Premium-Skigebieten: dem

Skicircus Saalbach Hinterglemm

Leogang Fieberbrunn, der

Schmittenhöhe in Zell am See

und dem Kitzsteinhorn Kaprun.

www.alpincard.at

Ab 7. Dezember 2019 bringt der

zellamseeXpress, eine Zehner-Einseilumlaufbahn

der neuesten Generation,

Wintersportler nun auch vom

Glemmtal auf die Schmittenhöhe. Ein

Highlight sind die Jukeboxx-Gondeln,

die eine unterhaltsame Bergfahrt mit

musikalischer Begleitung garantieren.

Auf der Schmittenhöhe angekommen,

eröffnet sich ein traumhaftes Panorama

mit Blick auf über 30 Dreitausender

und den Zeller See.

77 perfekt präparierte Pistenkilometer,

zahlreiche Themenpisten, fünf lange Talabfahrten

sowie 28 Seilbahnanlagen und

Lifte machen die Schmittenhöhe zum

Winterparadies für die ganze Familie.

Während die Kleinsten in Schmidolins

Drachenpark und auf der Kidsslope

Spaß haben, kommen Adrenalin-Junkies

auf der Funslope XXL und im

Snowpark auf ihre Kosten. Weltcupluft

schnuppern kann man auf Österreichs

einzigem „Audi Ski Run“ und „Schwarzfahrer“

toben sich am besten auf der

Trass-Abfahrt mit 70 Prozent Gefälle

und 1000 Höhenmetern aus. Neben

den zahlreichen Highlights auf der

Piste, bieten Angebote von frühmorgens

(Ski’n’Brunch) bis spätabends (Nightslope)

die perfekte Ergänzung für alle

motivierten Wintersportler, die nicht

genug vom Schnee bekommen können.

Für den Genuss beim Einkehrschwung

sorgen zahlreiche Hütten und

Bergrestaurants: Das breite Gastronomie-Angebot

lässt von modernschick bis

urigtraditionell keine Wünsche offen.

Fotos: Schmittenhöhebahn AG

138 SPORTaktiv


VOLLE FUNKTION,

COOLER STYLE

Mit der TUCANNO- MAN-Jacke

unterstützt ZIENER ambitionierte

Skifahrer. Sie ist mit einer

atmungsaktiven, wasser- und

winddichten Dermizax ® -Membran

ausgestattet. Die synthetische

Daune isoliert und sorgt für einen

überragenden Tragekomfort.

Modisches Schmankerl ist die

neuartige, von innen geklebte

Steppung.

www.ziener.com

WINTER

NEWS

PISTENPORSCHE

TOPHELM FÜR

SCHNELLE KIDS

Der DAINESE D-Race ist für

Champions von morgen gemacht.

FIS-RH-2013-Zertifizierung und

Top-Tragekomfort machen den

Helm zum idealen Begleiter der

Nachwuchsathleten. Durch seine

Kinnschutzhalterung passt er für

High-Speed- und Slalom-Rennen.

www.dainese.com

ELAN und PORSCHE DESIGN haben gemeinsam

den „Porsche Design Elan Amphibio“ entwickelt.

Der Ski ist handgefertigt „in the alps“, baut auf

der neuesten Elan-Amphibio-Technologie auf, und

verspricht Porsche-Performance auf der Piste.

www.elanskis.com

Fotos: Hersteller

FEEL FREE!

Mit dem HEAD Kore 93 gelingt der Einstieg

in die Welt der Freeride-Abenteuer. Der

Ski fährt sich spielerisch auf und abseits

der Pisten. Dank seines leichten Gewichts

macht er auch bei Skitouren richtig Freude.

www.head.com

SAMTWEICH

Das „ICEBREAKER 200 Oasis

Long Sleeve Crewe“ verbindet

technische Funktionen mit einer

figurschmeichelnden Silhouette und

dem weichen Tragekomfort von 100

Prozent Merinowolle. Das Jersey

überzeugt im Alltag und im Sport.

www.icebreaker.com

SPORTaktiv

139


EIN WINTER FÜR DAS

HERZ UND DIE SEELE

GENUSS TRIFFT GEMÜTLICHKEIT –

IM ****SUPERIOR-HOTEL EBNER’S

WALDHOF AM SEE.

INFOS & BUCHUNGEN

****Superior Hotel Ebner’s Waldhof am See

A-5330 Fuschl am See

T. +43 (0) 62 26/82 64

E-Mail: info@ebners-waldhof.at

www.ebners-waldhof.at

Um den Winter in Fuschl am See

so richtig auskosten zu können,

braucht es ein paar kleine Hilfsmittel.

Festes Schuhwerk sorgt dafür, dass

man während des Spaziergangs durch die

verschneite Winterlandschaft keine kalten

Füße bekommt. Getreu dem Motto:

„Auch der Winter ist im Salzkammergut

wanderbar“, kann man sich dafür auch

Schneeschuhe unter die Füße schnallen.

Langlaufski tragen Gäste des „Cross

Country Ski Holidays Hotels“ durch

das weitläufige Loipennetz, begeisterte

Skifahrer machen sich auf in Richtung

Postalm. Beim Snowbiken oder Snowtubing

auf der Waldhof-Alm werden alle

fündig, die auf Suche nach Action sind.

Waldhof, Winter, Wellnessen

Zum Urlaub während der kalten Jahreszeit

gehört auch die Entspannung.

Und die äußert sich in Ebner’s Waldhof

am See auf viele Arten. Zum Beispiel

in Form einer Massage, während eines

wohltuenden Saunagangs oder bei ein

paar ruhigen Zügen durch den großzügigen

Pool. Im 4000 m2 großen Waldhof-Spa

und Wellness-Paradies findet

jeder Gast das, was er oder sie zum Ruhefinden

und Zehenwärmen nach einem

Tag an der frischen Luft braucht. Richtig

warm ums Herz wird einem aber spätestens

beim Abendessen: Das erfahrene

Küchenteam des Hotels zaubert Tag für

Tag köstliche Menüs in allen möglichen

Spielarten auf den Tisch.

Fotos: Ebner‘s Waldhof am See

140 SPORTaktiv


THE HEAT IS ON

Von THERMI-IC kommt die

Heated Vest, eine ärmellose

Heizdaunenweste, die ideal

für Außenaktivitäten bei

frostigen Bedinungen ist. Sie

ist klein packbar, kompatibel

mit jeder Powerbank und wird

per App gesteuert.

www.therm-ic.com

WETTERFEST

Für wechselhafte Bedingungen ist die Troop

Evo von NAKED OPTICS entwickelt worden.

Fünf Gläser stehen zur Wahl, die durch das

SnapTech-Magnetwechselsystem innerhalb

von Sekunden getauscht sind. So ist man

für jedes Wetter gewappnet.

www.nakedoptics.net

EIN GENUSS

Neo MIPS heißt der neue Allround-

Schneesporthelm von GIRO. Er

besticht durch seine leichte In-

Mold-Konstruktion, „MIPS“ sorgt

für zusätzliche Sicherheit. Und dank

seiner komfortbetonten Auslegung

wird jede Abfahrt zum Genuss.

www.giro.com

WINTER

NEWS

Fotos: Hersteller

EINER FÜR ALLE

TERRAINS

Der DYNASTAR Legend 88 ist ein

Ski für anspruchsvolle Skifahrer,

die in jedem Terrain daheim sind.

Er besticht mit Fahrkomfort und

starker Performance. Ein Highlight

ist das Dämpfungssystem: Es

nimmt, wie das Chassis eines

Autos, Vibrationen auf und

verbessert die Verteilung von

Abstoß und Kraft.

www.dynastar.com

JACKE UND HOSE FÜR

POW(D)ERFRAUEN

Die Vertical Jacket und Pants

von PEAK PERFORMANCE sind

für Freeriderinnen perfekt. Sie

bieten genau den Schutz und die

Atmungsaktivität, die Funktionsund

Designdetails, die im Powder

gefragt sind. Das Recco-Rescue-

System gibt ein sicheres Gefühl.

www.peakperformance.com

SPORTaktiv

141


AUS

PRO

BIERT

SKI

HART UND WEICH ZUGLEICH

Die Funktion eines Rückenprotektors ist schnell erklärt: Im Fall

des Falles soll das Verletzungsrisiko minimiert werden. Wie

beim Helm spielt auch beim Rückenprotektor – zusätzlich zur

Schutzfunktion – der Komfort eine zentrale Rolle. Die neue

SCOTT-AIRFLEX-POLAR-PROTEKTORWESTE (€ 169,–) schafft

genau diesen Spagat. Der Stoff der Weste ist spürbar weiches,

elastisch-robustes Polartec-Material. Der Protektor am Rücken

ist weich und luftig. Das fühlt sich angenehm an und es

wird am Rücken deutlich weniger warm, als wir es von anderen

Modellen kennen. Fixiert wird der Protektor um den Bauch

herum mittels innenliegendem, breitem, elastischem Klett-Gürtel.

Mit einem durchgehenden Zipp wird die Weste in der Folge

geschlossen. Nach mehreren Stunden zeigt sich: Passform,

Tragekomfort und die Art und Weise, wie sich der Protektor an

den Rücken anschmiegt, sind herausragend gut. Bei der

Schutzfunktion muss man auf das Versprechen von Scott vertrauen:

Mit D3O wurde ein Material entwickelt, das die Auswirkungen

jeder Art von Stößen reduziert. Es ist einerseits bequem,

verformbar und verspricht viel Bewegungsfreiheit,

andererseits soll es im Fall eines Aufpralls „hart wie ein Diamant“

werden und dadurch bestmöglich vor Rücken- bzw. Wirbelsäulenverletzungen

schützen.

SCHUTZ FÜR DEN RÜCKEN,

EINE HEIZUNG FÜR DIE ZEHEN

UND EINE BRILLE MIT KLICK-

KLACK- WECHSELSCHEIBEN –

DAS IST UNSER AUSPROBIERT

SPEZIAL ZUM THEMA SKI.

VON OLIVER PICHLER UND KLAUS MOLIDOR

Fotos: Oliver Pichler, Klaus Molidor, Spect Eyewear

142

SPORTaktiv


KLICK-KLACK, SCHEIBE AB

HEISSE SOCKEN

Eisige Füße an kalten Tagen auf der Piste sind extreme Spaßverderber.

Damit die kälteanfälligen Zehen nicht auskühlen,

gibt es verschiedene Heizideen: Sohlen mit Heizung, beheizte

Skischuhe und als universellste Lösung Socken mit

Zehenheizung. Die neuen FIRE-SOCKS-RC-Heizsocken von AL-

PENHEAT haben wir mit in die Kälte genommen. Der robuste

Baumwollstoff fühlt sich angenehm weich an, Fersen- und Zehenbereich

sind verstärkt. Und sie sind verkabelt. Von den Carbon-Heizelementen

an der Fußsohle unterhalb der Zehen führt

ein an der Fußaußenseite liegendes, dünnes und kaum spürbares

Kabel bis ans obere Sockenende. Dort, knapp unterhalb

des Knies, befindet sich an der Sockenaußenseite das Akkufach,

in dem der Akku so verstaut werden kann, dass das Kabel

verlässlich im Stecker bleibt. Ist der Akku eingeschaltet

(Schiebeschalter), erfolgt die Wärmesteuerung per handlicher

Fernbedienung. Drei Heizstufen stehen zur Wahl. Je nachdem

wärmen die Socken 4 bis 8 Stunden lang, nie zu heiß, immer

behutsam-wohlig. So viel Komfort und Technik haben ihren

Preis: die FIRE-SOCKS RC inklusive Akkus, Fernbedienung und

Ladegerät kosten € 179,95. Dafür verspricht ALPENHEAT bei

schonender Pflege und Waschen im Handwäschemodus eine

ähnlich lange Haltbarkeit, wie sie „normale“ Socken haben.

Die Sicht ist nicht alles, aber ohne Sicht ist alles nichts – zumindest

mir geht es beim Skifahren so. Wird es zu dunkel, seh

ich Konturen und Bodenwellen kaum noch. Dadurch fällt meine

Pistenperformance vom halbwegs guten Skifahrer auf Anfänger-Zauberteppich-Niveau

und während ich am Berg herumgurke

ist der Spaß bereits lange im Tal. Aber zwei Brillen mithaben?

Macht doch keiner. Eine Wechselscheibe? Na, ich

weiß nicht. Oder wusste nicht, bis ich die SPECT EYEWEAR

MAGNETRON ausprobiert habe. Mit verspiegelter Scheibe

ging’s auf den Gletscher, die aufhellende in der Jackentasche.

Und zwar mit der Außenseite zum Körper. Fühlt sich im ersten

Moment einmal nicht optimal an, stört dann aber an einem

ganzen Skitag nie. Wie gut, dass die Hüttenpause so lange gedauert

hat, dass die Abfahrt ins Tal im Schatten erfolgte. Also

raus mit der aufhellenden Scheibe. Dank Magnetsystem geht

der Wechsel klack-klack ruck, zuck. Hält bombensicher, verrutscht

nicht und weil links unten am Rahmen ein kleiner Griff

ist, gelingt der Tausch einfach und ohne Tapper auf dem Glas.

190 Euro sind zwar kein Schnäppchen, aber für dauerhaft gute

Sicht gut investiert.

SPORTaktiv

143


EINFACH

MÄRCHENHAFT

DAS IDYLLISCHE BERGDORF

FILZMOOS IST DER

FAMILIENSPEZIALIST IN SKI AMADÉ.

ZAHLEN & FAKTEN

LIFTE: 1 2 5

PISTEN: 13 km • 6 • 6 • 1

PISTEN/LIFTE SKI AMADÉ:

760 km Pisten, 270 Lifte

PREISE: Erw. € 46,50

Jugend € 36,–; Kinder € 23,50

INFOS & BUCHUNGEN

FILZMOOS TOURISMUS

T. +43 64 53/82 35

info@filzmoos.at

www.facebook.com/Filzmoos

www.filzmoos.at

Komm ins Bergdorf mit Herz – und tauche

ein in das Ski- und Winterparadies

für Erholungssuchende und Genießer im

Salzburger Land. Filzmoos ist der Familienspezialist

und mittendrin im riesigen

Ski-amadé-Verbund. Durch Ski amadé kann

man 760 Kilometer Pisten und 270 Liftanlagen

nutzen – und ist in Filzmoos im Herzen

von Österreichs größtem Skivergnügen.

Drei Skischulen, die breiten Pisten im

– besonders familienfreundlichen – Skigebiet,

die modernen Liftanlagen und die

Gastfreundschaft in den Hotels, Skihütten

und Restaurants: Das alles hat Filzmoos

zu einem Geheimtipp für Genussskifahrer

und Familien werden lassen. Filzmoos

bietet pures Wintervergnügen mit einem

wunderbaren Skigebiet direkt vor der

Haustür, in dem sich die Kleinen und Großen

pudelwohl fühlen.

Top ist Filzmoos auch abseits der Piste,

bietet es doch jede Menge Spaß und Action

auf der Rodelbahn, im Freizeitpark, beim

Schneeschuhwandern, auf den Winterwanderwegen,

beim Skitourengehen und beim

Biathlon. Filzmoos ist das Langlaufzentrum

in der Salzburger Sportwelt und bietet die

schneesichere Höhenloipe am Rossbrand auf

1600 Metern. Am Dachstein-Gletscher ist

sowieso das ganze Jahr Winter und Skifahren

und Langlaufen ein Ganzjahressport.

Und top sind auch die familienfreundlichen

Preise und Unterkünfte in allen Kategorien:

Ob Vier-Sterne-Hotels, gemütliche

Pensionen, Bauernhöfe oder Ferienwohnung,

es ist für alle das Richtige dabei!

Fotos: Filzmoos Tourismus

144 SPORTaktiv


TAUSCHE WINTERMANTEL

GEGEN BADEMANTEL

**** Hotel Alpenhof

Neuberg 24,

A-5532 Filzmoos

T. +43 64 53/870 00

office@alpenhof.com

www.alpenhof.com

WELLNESS UND WINTERFREUDE

ERLEBEN, DAS BIETET DIE

FAMILIE WALCHHOFER IM

HOTEL ALPENHOF IN FILZMOOS.

Fotos: Hotel Alpenhof, Fotodesign David

Willkommen im Winterparadies

Filzmoos im Salzburger Land,

dem Hotspot für Naturliebhaber und

Genussmenschen. Im 4-Sterne-Hotel

Alpenhof werden Gäste mit viel

Schnee, kulinarischen Köstlichkeiten

und noch mehr Herzlichkeit empfangen.

Seit mehr als 50 Jahren übrigens,

und die vielen Stammgäste bestätigen,

dass Gastfreundschaft im Alpenhof

kein leeres Wort ist. Drei Generationen

sorgen dafür, dass sich jeder Gast im

Reich der Familie Walchhofer wohlfühlt:

die Senior-Familie, die Junior-Familie

Walchhofer und die drei Junioren

Markus, Thomas und Anna – Herzlichkeit

und familiäres Ambiente sind

garantiert.

Unter Garantie gibt es im winterlichen

Urlaubsglück auch ein Stück Idyll

draußen. Am Fuße der majestätischen

Bischofsmütze (2454 m hoch) werden

unzählige Outdoor-Aktivitäten geboten.

Natürlich kann man die Pisten hinunterwedeln,

der Einstieg ins Skigebiet

Filzmoos-Neuberg, das Paradies für

Genussfahrer, liegt vor der Hoteltür. Außerdem

erreicht man in kürzester Zeit

fünf weitere Skigebiete in Ski amadé,

dem größten Skiverbund Österreichs.

Winter vom Feinsten

Natürlich kann man auch ohne Ski

einen herrlichen Winter- und Schneeurlaub

erleben. Schneeschuhwandern,

Langlaufen, Rodeln – das alles kann

man rund um den Alpenhof machen.

Ein Hit für Groß und Klein sind auch

die Pferdeschlittenfahrten durch die tiefverschneite

Ortschaft. Auch der schönste

Wintertag draußen ist irgendwann zu

Ende. Aber kein Grund zur Sorge, zurück

im Alpenhof geht das Genießen

nämlich weiter. Oder vielmehr: die

Entspannung. Also raus aus dem Wintermantel

und rein in den Bademantel.

In der Wellnesslandschaft des Hotels

schwimmt, schwitzt und relaxt es sich

nach einem langen Tag auf den Beinen

nämlich besonders gut. Im Felsenbad,

bei einer wohltuenden Massage oder im

31 Grad warmen Außenpool mit Blick

auf die Bischofsmütze.

Der kulinarische Schluss des gelungenen

Urlaubstages wird beim Abendessen

zelebriert. Noch ein Gläschen Wein mit

dem Wirt? Oder eine Verkostung beim

Schnapsbrennen? „Unser zweites Zuhause

ist bei den Walchhofers in Filzmoos“,

sind sich die Stammgäste einig.

SPORTaktiv

145


ERSTE HILFE

AUS

NÄCHSTER

NÄHE

Starkes Team:

Sepp Mitterer

(Leiter Bergrettung),

Wolfgang

Breitfuß (GF Tourismus)

und Manfred

Kendler (v.l.).

WENN WIE BEI EINEM

LAWINENUNGLÜCK JEDE

SEKUNDE ZÄHLT, SIND

BERGRETTER BESONDERS

GEFRAGT UND UNTER STRESS.

SAALBACH HAT EIN SEHR

SCHNELLES SYSTEM UND ERSTE

HILFE IN DEN AUTOS DES

TOURISMUSVERBANDES.

WIE IM PICK-UP VON

MANFRED KENDLER.

VON CHRISTOPH HEIGL

Meistens muss es schnell gehen.

„Bei einem Lawinenunglück

hat man eben nur

diese 15 Minuten“, weiß

Manfred Kendler. Dann sinkt statistisch

gesehen die Chance, den Verschütteten

noch lebend zu bergen. Aber auch bei

allen anderen Bergunfällen ist man über

schnelle Hilfe froh. „Ich bin meistens

der Erste an der Unfallstelle“, sagt

Kendler, der Außendienstmitarbeiter

des Tourismusverbandes Saalbach ist.

Wie das geht?

Kendler ist seit 15 Jahren auch ehrenamtlicher

Mitarbeiter der Bergrettung

Saalbach-Hinterglemm und einer von

rund 35 Helfern in diesem Team. Doch

wenn es richtig schnell gehen soll, hat

Kendler einen entscheidenden Vorteil:

Er sitzt bereits in einem geländetauglichen

Pick-up, hat meistens die komplette

Ausrüstung bei sich und auch einen

Fotos: Saalbach.com, Bergrettung/Kendler

146 SPORTaktiv



Erste-Hilfe-Rucksack im Auto. „Als es

bei uns mit dem Mountainbiken auf

den vielen Bikenstrecken so richtig losgegangen

ist, gab es einfach mehr Verletzungen.“

Immer oben am Berg oder in

den Gräben auf die Rettung zu warten,

war dann nicht mehr die ideale Lösung.

Mittlerweile haben die Lifte eigene Rettungsteams

im Einsatz („Bike- Patrol“)

und Tourismusmitarbeiter wie Kendler

einen Notfallrucksack im Dienstwagen.

„Ich bin halt immer irgendwo unterwegs“,

lacht er, der für Events, Organisation

sowie Bühnenauf- und -abbau zuständig

ist. „Ich sag immer, ich bin der,

der am Schluss mit Besen und Mistkübel

kommt.“ Seine Kollegen machen Trailpflege

und Instandhaltung bei Wanderwegen

und Biketrails.

Wenn ein Notruf kommt, „verwandelt“

sich der Tourismusmitarbeiter in

den Bergretter. Das geht ruckzuck. „Wir

ICH BIN MEISTENS|

DER ERSTE|

AN DER|

UNFALLSTELLE.|

haben dazu die Freistellung von der Arbeit,

ohne rückfragen zu müssen, und

die volle Rückendeckung vom Chef“,

erzählt Kendler. Dann knallt er das

Schild „Bergrettung im Einsatz“ in den

Tourismus-Pick-up und rast los, um Erste

Hilfe zu leisten. „Das Schild ist wichtig,

damit die Leute informiert sind.

Wenn’s schnell gehen muss, kann es

schon passieren, dass die Wanderer auf

der Forststraße ordentlich eing’staubt

werden.“ Im Sommer ist er oft der erste

bei verletzten Bikern oder verirrten

Wanderern, im Winter sind es Skitourengeher,

die von der Dunkelheit überrascht

werden oder ins falsche Tal gera-

ten – und leider auch die eingangs erwähnte

Lawine. Mit dem Pick-up bringt

er schwerer Verletzte zu Stellen, wo Rettungshubschrauber

landen können, oder

steigt gleich selbst in den Heli um, um

z.B. zum Lawinenkegel zu fliegen. „Wir

sind dann die Voraustruppe, um Maßnahmen

zu koordinieren oder zu eruieren,

wie viel Manpower und Material

wir brauchen. Meine Kollegen der Bergrettung

müssen erst von der Arbeit

nach Hause, sich umziehen, zur Ortstelle

und verlieren so wertvolle Zeit. Ich

bin meistens schon da.“ Die Bergrettung

hat einen Land Rover Defender und ein

Quad (im Winter mit Raupen) zur Verfügung.

Vier bis fünf Mann groß ist der

Voraustrupp, der so die Rettungskette

vereinfacht und schneller macht. 24

Stunden lang, 7 Tage die Woche, 365

Tage im Jahr. Und das bei der Bergrettung

völlig ehrenamtlich.

SPORTaktiv

147


IM PORTRÄT:

LADIES-SKI

Bei Skiern ist es ähnlich wie bei

Mountainbikes – nicht jede Frau

fährt gern ein frauenspezifisches

Modell. Es ist und bleibt auch Geschmackssache.

Ladies-Ski wie die

hier vorgestellten Modelle nehmen

aber auf die weibliche Anatomie

besonders Rücksicht und bieten daher

einige Vorteile für Skifahrerinnen:

Sie sind in der Regel leichter,

weicher, weniger torsionssteif und

lassen sich mit weniger Krafteinsatz

drehen und fahren. Passend für das

durchschnittlich geringere Körpergewicht

und den im Schnitt geringeren

Krafteinsatz beim Fahren.

Die hier gezeigten Ski sind in

erster Linie für die Piste ausgelegt,

bieten Mittelbreiten knapp über

70 mm und tendenziell kürzere

Schwungradien. Rockerkonstruktionen,

die den Schwung ansatz und

das Drehen erleichtern, sind üblich.

Aber auch in den anderen Segmenten,

wie All-Mountain und Freeride

gibt es ein breites Angebot an frauenspezifischen

Modellen.

BLOSSOM MIRAGE TEAK LUXUS

luxuriöse Teak-Holzeinlage im

Schaufel- bzw. Heckbereich

gummierte Oberflächen für guten

Grip beim Tragen

easy Handling, maximaler Grip kombiniert mit

einem edlen, schlichten Design

durch die Mittelbreite von 71 mm

wird perfekte Laufruhe garantiert

Radius: 11 m (bei 158 cm)

Taillierung:121-71-106

PREIS (UVP): € 1419,– (inkl. Bindung)

www.blossomski.com

SALOMON MAX W BLAST + Z12 WALK

die Edge-Amplifier-Ski-Konstruktion überträgt 100 % der

aufgebrachten Energie auf die Kante für einen einzigartigen

Kantengrip

eine progressive Form mit kompakt ausgelegter

Skispitze sorgt für längeren Kantenkontakt und somit

für äußerste Präzision auf der Piste

Gewicht: 1690 g (bei 155 cm)

Radius: 13 m

Taillierung: 106-72-121

PREIS (UVP): € 799,99

www.salomon.com/de-at

ELAN INSOMNIA

BLACK EDITION POWER SHIFT

Amphibio-Truline-Technologie

lässt dich wie ein Pro fahren

RST-Sidewall

laminated Woodcore

Mono-Ti

Radius: 14,5 m (bei 164 cm)

Taillierung: 121-73-104

PREIS (UVP): € 799,95

www.elanskis.com/at_de

ROSSIGNOL NOVA 10 TI (XPRESS)

wartet mit einer eleganten Mischung aus

Präzision, Beweglichkeit und Anmut im femininen

Stil auf

Technologie basiert auf der revolutionären

DLC-Technologie

Gewicht: 1650 g (bei 160 cm)

Radius: 12 m

Taillierung: 123-74-109

PREIS (UVP): € 599,– (inkl. Bindung)

www.rossignol.com

148 SPORTaktiv


NORDICA SENTRA SL7

ultimativer High-Performance-Damenski

durch bewährte SLR-Konstruktion für

kurze Radien auf der Piste

durch den Balsaholzkern ist er leicht und verspielt

Radius: 12,5 m (bei 160 cm)

Taillierung: 119-69-103

PREIS (UVP): € 749,99

www.nordica.com

HEAD SUPER JOY

für jedes Terrain

für Fortgeschrittene

superleicht

robust und mit integriertem

Spitzenschoner

Radius: 12,2 m (bei 163 cm)

Taillierung: 129-75-108

PREIS (UVP): € 600,–

www.head.com

MIT FEMININER

NOTE

ACHT NEUE DAMEN-MODELLE FÜR DEN MIX AUS ELEGANTEM

AUFTRITT UND TROTZDEM SPORTLICHEM SCHWUNGVERHALTEN.

Fotos: Hersteller

K2 ANTHEM 74 PLUS ER 310

QUICKCLIK

Hybritech-Sidewall

Speed-Rocker

Bionic-Woodcore

Carbon-Inlay

für die fortgeschrittene,

sportliche Skiläuferin

Radius: 12,4 m (bei 160 cm)

Taillierung: 121-74-107

PREIS (UVP): € 529,95

www.k2skis.com

VÖLKL FLAIR SC

agiler Slalomcarver

für anspruchsvolle Ladys

besticht durch einfachste

Beherrschbarkeit auf jeder Piste

dank Tip-Rocker-Bauweise ist schnelle

Schwungauslösung garantiert

Radius: 13,4 m (bei 158 cm)

Taillierung: 122-73-103

PREIS (UVP): € 650,–

www.voelkl.com

SPORTaktiv

149


STREIF-ZÜGE

AUS DEM NATIONALPARK

Die Region um Mittersill bietet sich als Startpunkt

für Skiabenteuer in Richtung KitzSki und

Kitzbüheler Alpen an. Hier hat man auch die

besten Tipps für Langläufer auf Lager.

INFORMATIONEN

MITTERSILL PLUS GMBH

Stadtplatz 1

5730 Mittersill

T. +43 (0) 65 62/42 92

welcome@mittersill.info

www.mittersill.info

Verbunden durch das weltbeste Skigebiet

KitzSki genießen Wintersportler

in Mittersill-Hollersbach-Stuhlfelden alle

Facetten auf und abseits der Pisten. Die

Dreitausender der Hohen Tauern im Süden

und die Kitzbüheler Alpen im Norden

prägen die Region, die von abwechslungsreichen

Wintersportmöglichkeiten bis hin

zu interessanten Nationalparkangeboten

erstaunlich viel zu bieten hat.

Auf Skisportler warten 215 perfekt präparierte

Pistenkilometer – darunter die legendäre

Streif –, komfortable Bergbahnen,

urige Hütten und moderne Bergrestaurants.

Mit diesem Angebot wurde KitzSki von

der Plattform skiresort.de zum siebten Mal

in Folge als „weltbestes Skigebiet“ ausgezeichnet.

Der Einstieg von der Region

Mittersill-Hollersbach-Stuhlfelden erfolgt

bequem über die moderne Panoramabahn

Kitzbüheler Alpen in Hollersbach. Ein

besonderes Erlebnis ist die Ski-Safari zum

Hahnenkamm mit Startpunkt an der Resterhöhe:

Die Strecke umfasst knapp 58 Pistenkilometer

und 10.300 Höhenmeter. Wer

schnell ist, schafft es am selben Tag auch

wieder zurück. Ansonsten nimmt man das

Taxi oder den Bus.

Tipps für Langläufer

Man muss aber nicht Ski fahren: Winter-

oder Schneeschuhwanderungen und

romantische Fahrten in der Pferdekutsche

werden ebenfalls angeboten. Die 200 Kilometer

lange Pinzga-Loipe führt Langläufer

von Zell über Mittersill bis nach Krimml.

Mit Top-Bedingungen wartet auch die

schneesichere Hochmoor-Loipe am Pass

Thurn auf einem 1200 Meter hoch gelegenen

Sonnenplateau auf. Top: Die Blizzard-Loipe

im Zentrum von Mittersill ist

dank Flutlicht auch abends befahrbar.

Fotos: Gerald Lobenwein

150 SPORTaktiv


ab € 99,—

p.P. / Nacht

(mind. Aufenthalt 2 Nächte)

Cluburlaub im

Skiparadies

Ski-Opening Special 14.12. – 21.12.2019

Pulverschnee & Kaiserschmarrn

laden zum perfekten Skiurlaub am

Hochkönig ein. Das Skigebiet

Ski amadé lässt Skifahrerherzen

höher schlagen. Um nach einem

Tag auf der Piste so richtig zu

entspannen, geht es dann in die

Sauna des Welldiana Spas.

Ein perfekter Winterurlaub!

HP PLUS inklusive:

• Tischgetränke zum Abendessen

• Kinderbetreuung ab 2 Jahren

• Ermäßigter Skipass

• 20 % Rabatt auf den Skiverleih

• Skikurse und Skiguiding

• Aprés Ski direkt am Club

• Live Entertainment

Buchbar unter 0800 100 388 &

reservation.austria@aldiana.com


DIE TOP

NEWS

AUS DEN STEIRISCHEN

SKIBERGEN

AUF DER PLANAI

wurde eine topmoderne

und leistungsfähige

10er Kabinenbahn (3800

Personen/Stunde) errichtet.

AUF DER MARIAZELLER

BÜRGERALPE

wurde der 8er-Kabinen-

„Bürgeralpe Express“, eine

neue Einseilumlaufbahn,

gebaut.

AUF DER TAUPLITZ

gibt es eine neue Talstation

bei der Vierersesselbahn mit

neuer Gastronomie, neuen

Kassen, einem komfortablen

Skidepot und einem neuen

Parkplatz.

AUF DER RIESNERALM

wurde in ein innovatives

Beschneiungsprojekt,

welches statt eines

Beschneiungsteichs ein

Wasserkraftwerk zur

Stromerzeugung vorsieht,

und in Pistenverbreiterungen

investiert. Damit wird

es „das energieautarke

Skigebiet“ (produziert 3x so

viel Strom damit, wie das

ganze Skigebiet verbraucht).

AM LACHTAL

wurde in die Verstärkung

und den Ausbau der

Beschneiungsanlage

investiert.

INFOS

Steiermark Tourismus

www.steiermark .com

Foto: Steiermark Tousimus - Schladming-Dachstein/Peter Burgstaller

152 SPORTaktiv


ZU GAST IN DER

STEIERMARK

SPORTaktiv

153


Powered by

SKIBERGE IN DER

STEIERMARK

Aflenzer Bürgeralm aflenzer-buergeralm.at 31 19 6 1 - 2 6 - 8 nein - -

Annerlbauer Lift - Krieglach annerlbauer.at 20 16 1 - - 1 - - 1 nein - -

Dachstein Gletscher – Ski amadé dachsteingletscher.at 55,5 28 3 1 1 2 3 1 4 ja - -

Dorflift Johnsbach admont.at 11 9 1 - - 1,2 - - 1,2 nein - -

Eibisberg schiverein-weiz.at 14 9 1 - - 1,5 1 0,6 3,1 nein - -

Familienschiberg St. Jakob im Walde familienschiberg.at 23 16 3 - - 1 3 - 4 nein - -

Familienschigebiet Rieseralm - Obdach rieseralm.at 27 17 5 - - 4 6 1 12 nein - -

Gaaler Lifte gaalerlifte.at 33 20 2 1 - 3,5 2 0,5 6 nein - -

Galsterbergalm / Schladming - Ski amadé galsterberg.at 48 24 2 1 1 10 8 2 20 ja - -

Grebenzen - St.Lambrecht grebenzen.at 36 21 6 1 - 2,9 9 0,3 25,2 nein - -

Hauereck St. Kathrein am Hauenstein hauereck.com 30 17 2 1 - 2 2 1 5 nein - -

Hauser Kaibling / Schladming - Ski amadé hauser-kaibling.at 55,5 28 14 22 8 46,1 68,3 8,3 123 ja - 2

Hochwurzen / Schladming - Ski amadé planai.at 55,5 28 14 22 8 46,1 68,3 8,3 122 ja 1 -

Hohentauern skihohentauern.at 37,9 22,5 4 - - 4 8 1 13 nein - -

Hohe Veitsch - Brunnalm brunnalm-hoheveitsch.at 33 17 3 1 - 5 3,5 2 12 nein - -

Kaiserau - Admont - Schneebären kaiserau.at 27 18 3 - - 2 1 - 3 nein - -

Kleinlobming lobmingtal.at 25 15 2 - - - 1 - 1 nein - -

Klug Lifte Hebalm - Freiländeralm kluglifte.at 22 16 2 - - 3 1 - 4 nein - -

Krakau Tockneralmlift krakau.at 17 13 1 - - 1 2 - 3 nein - -

Kreischberg / Murau kreischberg.at 46,5 24 5 4 3 17 16 9 42 ja - -

Lachtal lachtal.at 43 22 6 2 - 7 16 3 26 ja - -

Lammeralm Skiarena 29 16 2 1 - 2,4 3,7 2,2 8,8 nein - -

Loser - Altaussee - Schneebären loser.at 43 22 3 4 - 21 12 1 34 ja - -

Mariazeller Bürgeralpe buergeralpe.at 36,5 19 2 2 1 9,45 3 1,55 14 ja 1 1

Miesenbach - Wiesenhofer gasthof-wiesenhofer.at 19 14 1 - - 1 - - 1 nein - -

Modriach-Winkel Hoislifte hoiswirt.at 20 16,5 4 - - 6 1 7 nein - -

Mönichwald - Hochwechsellifte schiregion-joglland.at 22 15 3 - - 2 3 - 5 nein - -

Niederalpl niederalpl.at 33 19 4 1 - 4 6 1 12 nein - -

Obdach schilift-obdach.at 25 20 2 - - 0,3 0,5 1 1,8 nein - -

Planai / Schladming - Ski amadé planai.at 55,5 28 14 21 8 46,1 68,3 8,3 122 ja 1 -

Planneralm - Schneebären planneralm.at 43 22 2 2 - 3 11 2 16 ja - -

Präbichl praebichl.at 40 20 2 2 - 6 11 3 20 ja - -

Ramsau / Dachstein - Ski amadé ramsau.com 37,5 19 7 1 - 14 10 1 25 nein - -

Reiteralm / Schladming - Ski amadé reiteralm.at 55,5 28 14 22 8 46,1 68,3 8,3 122 ja 1 2

Riesneralm - Schneebären riesneralm.at 43 22 1 3 - 20 9 3 32 ja 1 1

Salzstiegl bei Hirschegg salzstiegl.at 35 21 4 - - 6 4 2 12 ja - -

Schmoll Lifte - Steinhaus am Semmering schmoll-lifte.at 21 16 2 - - 0,5 0,5 0,5 1,5 nein - -

Schöckl schoeckl.at/ 19,8 9,6 - - 1 nein - -

Seeberg / Seewiesen wsv-au.at 26 18 2 - - 3 2 1 6 nein - -

Sommeralm - Holzmeisterlifte holzmeisterlift.at 22,5 16,5 2 - - 2 1 - 3 nein - -

Sommeralm - Pirstingerkogellift sommeralm.at 19 12,5 1 - - 1 2 - 3 nein -

Sonnberglifte - Wald am Schoberpass sonnberglifte.at 26 18 3 - - 9 nein - -

St. Hemma - Edelschrott sthemma.at 17 14 1 - - 0,9 0,9 - 1,8 nein - -

Stoderzinken - Ski amadé stoderzinken.at 36,5 18,5 4 - - 4 3 1 8 nein - -

Strallegg schiregion.at/ 22,5 15,5 2 - - 2 1 - 3 nein - -

Stuhleck - Semmering stuhleck.com 46 23 6 4 - 19 7 - 26 ja 1 2

Tauplitz / Bad Mitterndorf - Schneebären dietauplitz.com 43 22 12 4 1 18 19 6 43 ja - -

Teichalm Lifte teichalmlifte.at 24,5 16,5 2 - - 1,5 2 1 4,5 nein - -

Tonnerhüttenlift tonnerhuette.at 21 16 1 - - 2 2,5 - 4,5 nein - -

Turnau - Schwabenbergarena schwabenbergarena.at 32 20 3 - - 2 7 1 10 nein - -

Wenigzell schneeland-wenigzell.at 22,5 15,5 2 - - 2 - - 2 nein - -

Wildalpen wildalpen.at 1 - - 0,5 1 - 1,5 nein - -

Zlaim - Grundlsee zlaim.at 18,5 15 1 - - 1 - - 1 nein - -

Tageskarte

Erwachsene


Tageskarte

Kinder


Schlepper

Sessellift

Kabinen/Gondel

•km leicht

•km mittel

•km schwer

Pisten km

Höhenmeter

Video

Foto

SKILINE.CC-LEGENDE

Skiline Höhenmeter: Höhenmeter Service | Skiline Video: Skimovie, Riesenslalom, Slalom, Parallelslalom, Skicross, Mix Race etc. | Skiline Foto: Speedcheck, Fotopoint, Fotofalle, Fotostart

154 SPORTaktiv


SKI-SCHAUKELN

IM HERZEN DER ALPEN

DIE 4-BERGE-SKISCHAUKEL RUND UM SCHLADMING

BIETET BIS AUF DEN DACHSTEIN HINAUF 123 PISTEN-

KILOMETER, 43 LIFTANLAGEN UND 61 SKIHÜTTEN.

HAUSER KAIBLING

PLANAI

HOCHWURZEN

REITERALM

Dein Ersteinstieg in die

4-Berge-Skischaukel mit

XXL-Funslope und 15

Skihütten mit Service.

www.hauser-kaibling.at

Skivergnügen pur für

Sportliche, Genießer

und flotte Pistenflitzer.

Neu: 10er-Gondelbahn.

www.planai.at

Skifahrer, Snowboarder,

Rodler und Winterwanderer

– auf die Hochwurzen

fahren alle ab.

www.planai.at

Das Beste für DICH!

Lass dich überraschen,

verwöhnen und

begeistern!

www.reiteralm.at

DACHSTEIN-

GLETSCHER

RAMSAU AM

DACHSTEIN

GALSTERBERG

FAGERALM

Fotos: Hochwurzen/Schladming-Dachstein

Erlebe hochalpines Skivergnügen

und Traumtouren

auf 2700 Meter

Seehöhe.

www.derdachstein.at

Die größte Winterspielwiese

für Familien in der

Region. Kalis Erlebnispisten

am Rittisberg.

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Spaß für die ganze Familie

im Galstiland am

Galsterberg und bei den

drei Funruns!

www.galsterberg.com

Tempo raus – Genuss

rein! Naturschnee, Panoramablicke

& Gemütlichkeit

garantiert!

www.fageralm.at

SPORTaktiv

155


VOM WEDELN

ZUM

FREERIDEN

Zugegeben, das Wort

„Wedeln“ ist in die Jahre

gekommen doch wird

man als Skilehrer trotzdem

immer wieder danach gefragt.

Wedeln war die von Professor Stefan

Kruckenhauser weltberühmt gemachte

und bis zur Perfektion ausgearbeitete

Skitechnik, die sich ab den 50er Jahren

als die Idealvorstellung des eleganten

Skilaufs in vielen Köpfen nachhaltig

verankert hat.

Eine sogenannte „Verwindungstechnik“,

die sich durch eine Oberkörperrotation

entgegen der Kurvenrichtung

auszeichnete, war ebenso charakteristisch

wie die enge Skiführung und eine

Hochentlastung, die das gleichzeitige

„Zur-Seite-Schieben“ der Fersen ermöglicht.

Tatsächlich findet sich das Wedeln

nicht mehr im heutigen österreichischen

Skilehrplan, sondern hat sich in seiner

Form weiterentwickelt zum „parallelen

Skisteuern dynamisch – kurze Radien“.

Der wesentliche skitechnische Unterschied

besteht nun darin, dass wegen

der Bauweise moderner Ski ein anderer

Kurvenradius gefahren werden kann.

Anders als beim Wedeln, wo man vereinfacht

formuliert in der Falllinie durch

eine scheibenwischerartige Bewegung

FREERIDEN – EINE DISZIPLIN IM SKISPORT MIT

ABSOLUTER SUCHTGEFAHR, ASSOZIIERT

MIT FREIHEIT, SPASS UND ACTION, DIE

SICH IMMER GRÖSSERER BELIEBTHEIT

ERFREUT. WIE GELINGT ES? WORAUF

GILT ES ZU ACHTEN? UND WAS

GENAU HAT DAS MIT DEM

WEDELN ZU TUN?

VON WOLFGANG

HEINZL

der Ski und entsprechende Driftphasen

das Tempo kontrollierte, meistert man

diese Aufgabe heute durch das Steuern

des aufgekanteten Skis entlang der Taillierung.

Das Resultat ist eine Kurve, die

zwar nicht geschnitten im Sinne eines

Slalomrennläufers gefahren wird, aber

über Taillierung und Aufkantwinkel

ein wesentlich runderes Spurenbild

mit größerem Radius als beim Wedeln

erzeugt. Dynamisch gefahren fordert

die „Hausregel“ eine Spurbreite auf

der Piste, die in etwa der Breite einer

P istenraupenspur (ca. 5 Meter) entspricht.

In Zeiten von „Freeriding“ und breiten

Tiefschneeski scheint all das von

eher geringer Relevanz zu sein. Und für

den Hardcore-Freerider, der erst bei frischem

Tiefschnee das Haus in Richtung

unverspurter Hänge über der Baumgrenze

verlässt, mag das zum Teil auch

zutreffend sein. Wenn allerdings der

Untergrund und das Gelände nicht dieser

Idealvorstellung entsprechen, können

mit kurzen Radien sehr elegant und

kraftschonend die meisten Herausforderungen

gemeistert werden. Dadurch

ist es auch möglich auf engstem Raum

schnelle Richtungsänderungen vorzu-

Fotos: Snowsports Academy

156 SPORTaktiv


WORAUF MAN BEI KURZEN

RADIEN ACHTEN SOLLTE

1. MITTELLAGE & ALPINES

FAHRVERHALTEN

Die skitechnischen Grundelemente des

österreichischen Skilehrplans stellen wie

bei jeder anderen Skitechnik die Basis dar.

Ziel ist eine bewegungsbereite ausbalancierte

Haltung, die sich im Kurvenverlauf

an Hangneigung und Geschwindigkeit

situationsgerecht anpasst.

2. KÖRPERSPANNUNG

Auch wenn es vom Könner in einer lockeren

Leichtigkeit demonstriert wird: Kurze

Radien setzen eine gute Rumpfstabilität

und somit eine angepasste Körperspannung

voraus, um eine rhythmische Fahrt

zu ermöglichen.

3. TEMPOKONTROLLE

Das Tempo muss jederzeit dem eigenen

Können und den Sicherheitsaspekten

angepasst sein. Die geforderte Dynamik

dieser Kurventechnik setzt allerdings eine

auch von der Hangneigung abhängige

Grundgeschwindigkeit voraus, welche die

Durchführung erst ermöglicht.

nehmen. Darüber hinaus benötigt man

viel weniger Platz, worüber sich auch

andere Personen auf unverspurten

Tiefschneehängen freuen.

Aus der Sicht eines leidenschaftlichen

Skilehrers ist daher die Beherrschung

einer guten Technik von

kurzen Radien essenziell für alle Variationen

des Skifahrens, ganz speziell

für solche, die eben nicht auf der Piste

stattfinden. Anders formuliert: Alle,

die das Erlebnis und vielleicht auch

die Herausforderung im Gelände suchen,

sollten zunächst die notwendige

Technik beherrschen, um auch beim

WOLFGANG HEINZL

Snowsports Academy

Staatlich geprüfter Skilehrer,

Skischulleiter, Skilehrer-Ausbildner

www.snowsports.at

Freeriden sicher und genussvoll in

die Natur eintauchen zu können.

Abschließend kann nun festgehalten

werden: Freeriden gehört zu den

schönsten Disziplinen beim Skisport,

jedoch setzt die „perfekte“ Abfahrt

ein gutes technisches Grundkönnen

voraus, das vor allem durch die Perfektionierung

von kurzen Radien

auf der Piste erlernt werden kann.

Hat man die Technik dann einmal

gemeistert und surft im tiefen Pulverschnee

den Hang hinunter, dann

ist dieses Gefühl mit nichts auf der

Welt zu vergleichen.

4. ÖKONOMISCHE FAHRWEISE

Die Rhythmisierung der kurzen Radien

führt zum einen zur Erhöhung der Stabilität

während der Abfahrt und zum anderen zu

einer ökonomischeren, also einer kraftsparenderen

Fahrweise. Vor allem geübte Skifahrer

können dadurch wesentlich längere

Strecken und mehr Kurven hintereinander

bewältigen. Das kann darauf zurückgeführt

werden, dass es zu einer Abwechslung

von Anspannung und Entspannung der

Muskulatur kommt. Je geübter ein Skifahrer

ist, umso länger ist die Phase der

Entspannung, die auch als Entlastung

bezeichnet wird. Sobald die Ski wieder

aufgekantet und gesteuert werden, kommt

es zu einer Erhöhung der Kräfte, denen

durch die Anspannung der Muskulatur

entgegengewirkt wird. Bei optimaler Ausführung

bekommt der Skifahrer das Gefühl

eines Schwebezustandes, durch den die

Abfahrt mit einer spielerischen Leichtigkeit

gemeistert werden kann.

SPORTaktiv

157


IM PORTRÄT:

FREERIDE-SKI

Durch ihre großen Mittelbreiten –

Völkls Kendo gilt hier mit 88 mm

schon als schmal – schwimmen diese

Ski im tiefen Schnee richtig auf. Zu

dieser Eigenschaft trägt auch bei,

dass sie in größerer Länge als andere

Skitypen gefahren werden. Freeride -

Einsteiger wählen die Ski ungefähr in

Körperlänge, erfahrene Freerider noch

darüber. Die Faustregel: je breiter

der Ski, desto besser im Gelände,

umso tiefer sollte auch der Schnee

sein – aber desto schwieriger auch das

Handling auf einer normalen Skipiste.

Wichtig ist weniger die Taillierung

allein, sondern eine gute Abstimmung

von Flex, Rocker und Taillierung bzw.

Radius. Eine sehr gute Skitechnik ist

nötig, um mit Freeride-Skiern gut

zurechtzukommen.

DYNASTAR LEGEND 106

Powerdrive-Technologie

Rocker on Tip und Tail

5D-Shape

Paulownia- und Titanal-

Sandwichstruktur

Gewicht: 1900 g (bei 182 cm)

Radius: 17 m

Taillierung: 139-106-123

PREIS (UVP): € 799,–

(inkl. Bindung SPX 12 GW 120)

www.dynastar.com

SALOMON QST 106

neue carbonverstärkte C/FX-Einlage

von Skispitze bis Skiende für

mehr Power und Kantengrip

mehr Stabilität dank Cork-

Damplifier-Technologie

neue Form des QST 106 für eine geschmeidigere

Schwungeinleitung

Gewicht: 1800 g (bei 167 cm)

Radius: 17 m

Taillierung: 123-106-137

PREIS (UVP): € 649,99

www.salomon.com/de-at

KÄSTLE FX106 HP

das leichte TRI-Technology-Konzept

sorgt dank 3D-Shape, Triple-Woodcore

und Karbon-Glasfaser-Wickelkern

für maximale

Kraftübertragung, Stabilität und

perfekten Auftrieb

Gewicht: 2000 g (bei 184 cm)

Radius: 20,4 m

Taillierung: 137-106-125

PREIS (UVP): € 849,–

www.kaestle.com

ELAN RIPSTICK 96

geringes Gewicht

Vielseitigkeit und Laufruhe bei

allen Schneeverhältnissen

TNT-Technology

SST-Sidewall

TubeLite-Woodcore

Gewicht: 1550 g (bei 181 cm)

Radius: 18 m

Taillierung: 134-96-113

PREIS (UVP): € 749,95

www.elansports.com

158 SPORTaktiv


IN GANZER

BREITE

8 FREERIDE-SKI-MODELLE FÜR

ABENTEUER ABSEITS DER PISTEN.

ROSSIGNOL SOUL 7 HD

die progressive Konstruktion mit

leichterer Schaufel sorgt für weniger

Trägheit an den Skienden und eine

höhere Drehfreudigkeit

das eingearbeitete KCarbon sorgt für

hervorragende Reaktionsfähigkeit,

Wendigkeit und Leichtigkeit

Gewicht: 1850 g (bei 180 cm)

Radius: 17 m

Taillierung: 136-106-126

PREIS (UVP): € 799,–

(inkl. Bindung SPX 12 Konect GW B120)

www.rossignol.com

SCOTT SCRAPPER 115

3Dimension-Sidecut

Holzkern aus Paulownia-

Laminat von der Skispitze bis

zum Skiende

Sandwich-Seitenwangen-

konstruktion

Gewicht: 1700 g (bei 182 cm)

Radius: 23 m

Taillierung: 142-115-131

PREIS (UVP): € 599,95

www.scott-sports.com

K2 MINDBENDER 99 TI

mit der Titanal-Y-Beam-

Technologie ausgestattet

bietet damit eine perfekt abgestimmte

Mischung aus Torsionssteifigkeit

und Reaktionsfreude,

egal, ob auf oder neben der Piste

Radius: 18,4 m (bei 184 cm)

Taillierung: 136-99-123

PREIS (UVP): € 649,95

www.k2skis.com

Fotos: Hersteller

VÖLKL KENDO

schlanker Freerider mit nur 88 mm

Mittelbreite, damit ein idealer

Off-Piste-Ski

liefert beeindruckende

Kurven-Performance

für mehr Stabilität und Dämpfung mit

Titanal-Frame und Carbon-Tips aufgebaut

extrem lebendig und gleichzeitig laufruhig,

auch bei hohen Geschwindigkeiten

Radius: 18,6 m (bei 177 cm)

Taillierung: 129-88-111

PREIS (UVP): € 700,–

www.voelkl.com

SPORTaktiv

159


VOM GIPFEL

BIS INS TAL

Die Urlaubsregion Murau-Murtal bietet 227

Pistenkilometer und mit dem „Mur-Mürz Top

Skipass“ Zutritt zu 11 Skigebieten mit 76

Seilbahnen und Liften.

Natürlich Schifahrzeit

im Naturparkhotel Lambrechterhof

gültig vom 02.12 bis 23.12.2019 & 06.01 bis 22.01.2020

Inkludierte Leistungen:

• 2 Übernachtungen im

Doppelzimmer Klassik

• Frühstücksbuffet Bioecke

• 4 Gänge Abendmenü oder

Abendbuffet

• 2 - Tages Schipass

• Täglich mehrmals

KOSTENLOS Schibusnutzung

• Wellnessbereich inkl.

(Sauna, Schwimmbad, Ruheraum)

2 Nächte

ab €199,-

pro Person im

DZ Klassik

AKTIONSPREIS

Der „Mur-Mürz Top Skipass“ öffnet die Drehkreuze

zu 11 Skigebieten: Turracher Höhe,

Kreischberg, Grebenzen, Lachtal, Gaal, Obdach,

Salzstiegl, Präbichl, Turnau, Hohe Veitsch und

Stuhleck. Den Skipass gibt es als Mehrtageskarte

wie auch Saisonkarte, somit ist er für Urlaubsgäste

wie auch für Einheimische interessant. Urlaubsgäste

können zwischen vier und zehn Tagen wählen

und im Urlaub gleich mehrere Skigebiete in ihrer

Urlaubsdestination kennenlernen. Attraktive Familien-

und Partnerpakete bieten bei Saisonkarten

zusätzliche Vergünstigungen für perfekten Skispaß

in der steirischen Bergwelt. Abseits der Pisten

bietet die Urlaubsregion Murau-Murtal Erlebnisse

bei Skitouren, beim Schneeschuh- und Winterwandern,

auf den Loipen sowie beim Rodeln und

zum Entspannen und „Abtauchen“ Wellness in

der Therme Aqualux. Infos zum „Mur-Mürz Top

Skipass“: www.skiberge.at

DtGV | Gesellschaft für

Verbraucherstudien GmbH

Buchen Sie Jetzt !

www.lambrechterhof.at

Urlaubsregion Murau-Murtal

Tel.: +43 7244 - 249

urlaub@murau-murtal.com

www.murau-murtal.com

Naturparkhotel Lambrechterhof GmbH

8813 St. Lambrecht • Hauptstrasse 38-40 • Tel.: +43358527555-0 • Fax: +433585 27555-400 • hotel@lambrechterhof.at

Bankverbindung: Erste Bank und Sparkasse, Bankstelle St. Lambrecht • IBAN: AT03 2081 5159 0000 9901 • BIC: STSPA2GXXX


MURAU

8 BERGE, EIN LÄCHELN

DIE 8 BERGPERSÖNLICHKEITEN DER

REGION MURAU UND DEREN ERLEB-

NISRÄUME BIETEN SPASS, ERHOLUNG

UND VIELE ATTRAKTIONEN.

Fotos: Ikarus/Tom Lamm, Christoph Rossmann

Von der Tonnerhütte bis Turrach – die

Skiberge der Urlaubsregion Murau

versprechen Skispaß für jedes Können.

Boardbegeisterte zieht es ins Snowboard-Mekka

am Kreischberg, auch für die

Kleinsten gibt es allerhand zu entdecken:

Zauberteppich, Karusell, Dinoland, Figurenparcours,

Wellenbahn und vieles mehr.

Dazu sorgen die Pisten von Grebenzen/St.

Lambrecht, Lachtal und die kleinen, aber

feinen Angebote wie Schöder, Tockneralmlift

und Tonnerhüttenlift für Abwechslung

beim Skifahren.

Aber auch abseits der Pisten können Sie

in der Urlaubsregion Murau einiges erleben.

Auf den zahlreichen Loipen gleiten Sie dem

Alltag davon. Spaß für die ganze Familie

gibt es auf den zugefrorenen Naturteichen,

Eislaufplätzen und Eisbahnen, sogar bei

Flutlicht. Geführte Schneeschuhwanderungen,

Winterspaziergänge und Wellnessangebote

für Körper und Seele laden zur inneren

Einkehr.

Fein speisen und dabei das eine oder

andere Schmankerl entdecken – die Region

Murau lädt Sie auch auf eine kulinarische

Reise ein, von der zünftigen Brettljausn

auf der Almhütte bis hin zum exklusiven

Dinner im Sternehotel. Neben vielen Natur-

und Kulturhighlights und sportlichen

Aktivitäten gibt es in der Region Murau

aber auch zahlreiche Ausflugsziele für die

Wintersaison, die einen Tag abseits der Piste

unvergesslich machen.

Murau Tourismus GesbR

Liechtensteinerstraße 3–5

8850 Murau

T. +43 35 32/444 15

info@visitmurau.at

www.visitmurau.at

SPORTaktiv

161


IM HERZEN

ÖSTERREICHS

DER WINTER IM AUSSEERLAND –

SALZKAMMERGUT VERSPRICHT VIEL

SCHNEE UND PURE ERHOLUNG.

KONTAKT

Loser Bergbahnen

8992 Altaussee

T. +43 36 22/71 315

info@loser.at

www.loser.at

VON FREERIDE-AREAS BIS HIN ZUM

UNGEBREMSTEN RODELSPASS

Das schneesichere Familien-Skiresort

Loser bietet

ein attraktives Angebot mit 34

Pistenkilometern und nebelfreien

Panoramablicken ins Ausseerland

und nahe Oberösterreich. Moderne

6er-Sesselbahnen sorgen

für komfortablen Transport und

erlauben ungestörten Pistenspaß

ohne lange Wartezeiten. Viel

Platz zum Gleiten, Carven und

Schwingen finden Anfänger wie

auch Fortgeschrittene auf den

neu optimierten Pisten. Die 9000

m lange, präparierte Panoramastraße

ist bestens geeignet für

Winterwanderer, Rodler und

Tourengeher.

162 SPORTaktiv


SCHNEE IN HÜLLE

UND FÜLLE

KONTAKT

TVB Ausseerland –

Salzkammergut

T. +43 36 22/540 40-0

info@ausseerland.at

www.ausseerland.at

Das Landschaftsbild im Ausseerland

wird geprägt von imposanten

Bergen und glasklaren Seen. Hier macht

es unbändige Freude, sich im unmittelbaren,

intensiven Dialog mit der Natur

wiederzufinden – ein Garant für einen

erholsamen Urlaub.

Im Winter locken die beiden Skigebiete

Loser und Tauplitz, mehr

als 200 Loipenkilometer in allen

Schwierigkeitsgraden sowie viele Winterwanderwege.

Modernes Wintererlebnis

verbindet sich im Ausseerland

– Salzkammergut mit dem Gefühl für

Winterfrische. Nach einem sportlichen

Tag wartet der perfekte Wintergenuss:

Tagsüber auf den Pisten oder Loipen

schneesicheren Winterspaß erleben und

danach in einer der zwei Wasserwelten

der Region abtauchen und den Winter

Winter sein lassen. Das Narzissen Vital

Resort Bad Aussee und die Grimming

Therme in Bad Mitterndorf laden ins

wohlig warme Nass ein. Zur Abrundung

ist auch für das leibliche Wohl

des Gastes in der Genuss-Region Ausseerland

Saibling & Forelle gesorgt, die

Wirte verwöhnen mit regionalen Spezialitäten.

In der Trachtenhauptstadt Bad

Aussee können Sie sich auch im Winter

mit der traditionellen, unverfälschten

Tracht einkleiden.

UNSERE EMPFEHLUNG

Genießen Sie in der Nebensaison Ihren Skiurlaub

im Ausseerland – Salzkammergut mit

inkludierten Skipässen für die Skigebiete Tauplitz,

Loser, Riesner alm, Planneralm und Kaiserau.

Als Skipauschale Mid Week Kurz gibt

es vier Nächtigungen inkl. Dreitagesskipass.

Ab € 222,– pro Person

Fotos: TVB Ausseerland - Salzkammergut/Tom Lamm, Die Tauplitz/Tom Lamm, Narzissen Vital Resort, Loser Bergbahnen

KONTAKT

Narzissen Vital Resort

Bad Aussee

T. +43 36 22/55 300-200

info@vitalresort.at

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Raus in den Schnee, rein ins Vergnügen.

Atmen Sie die frische Luft und erleben

Sie Ruhe und Entspannung im Narzissen

Vital Resort. Im harmonischen Kompositum

aus Suitenhotel und Solebad trifft aktiver

Genuss auf Gesundheit. Egal, ob Sie Ihre

Zeit mit Skifahren, Langlaufen, Schneeschuhwandern

oder bequem im Solebad und

im Medical-Wellness-Bereich verbringen

möchten, das Narzissen Vital Resort garantiert

Erholung und Wohlbefinden für Körper,

Geist & Seele. Gönnen Sie sich eine wohltuende

Winterpause und tanken Sie neue Kraft.

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3 Tage/2 Übernachtungen inkl. Vital-Resort-

Frühstücksbuffet, Langlauf-Leihausrüstung,

inkl. Solebad, Sauna und Medical Fitness

Ab € 233,-

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163


DER HEIMLICHE

HOTSPOT

Die Qualitätsoffensive im beliebten

Skigebiet geht weiter, sechs

Millionen Euro wurden investiert.

Man will ökologisch nachhaltigen

Skibetrieb garantieren.

Zentraler Ausgangspunkt sind im Tal

der Bau eines „E-Werkes“, das sowohl

Strom als auch Schnee erzeugt, und die

Erweiterung der Beschneiunganlage.

Zudem wurde der „Familienschuss“ so

verbreitert, dass die Skifans mit einer

fast gänzlich neuen Piste wieder ein

Aha-Erlebnis haben werden.

Alle Projekte fügen sich in die Qualitätsphilosophie

der Riesneralm ein.

Denn Innovationen auf allen Ebenen

und ein ständiger Ausbau des Skigebietes

stehen an erster Stelle, um die Kundenzufriedenheit

zu wahren. Bestätigt

wird das durch die vielen internationalen

Auszeichnungen.

Oben am Berg gibt es einen heißen

Eventwinter. In schönem Rhythmus

gastieren Top-Musiker am „Hochsitz“

und lassen so den Skitag musikalisch

ausklingen. Auf der Bühne stehen u. a.

die Edlseer, die Juzi, die Jungen Paldauer

und die Jungen Südsteirer.

RIESNERALM BERGBAHNEN

A-8953 Irdning-Donnersbachtal

T. +43 36 80/606-0

www.riesneralm.at

Foto: Erwin Petz

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Mit der „Alpine Wool“-

Kollektion sorgt das

Familienunternehmen

Ziener für wohlig warme

Winter-Outdoortage. Auf

und abseits der Skipiste.

Hinter Alpine Wool versteckt sich „lavalan

– the wool insulation“, eine Fütterung,

die einzigartige Eigenschaften von Schafschurwolle

mit der Pflegeleichtigkeit von

maisbasierten Polylactid-Fasern vereint.

Diese natürliche „High-Tec“-Faser ist sehr

atmungsaktiv, schnelltrocknend und sorgt

stets für eine wohlige Wärme – sogar in

feuchtem Zustand. Die besonders warme

Wolle stammt aus 100 % Freilandhaltung

von Schafen auf idyllischen Almen in Österreich

und der Schweiz.

Verwendet wird die Alpenlandwolle

zum Beispiel bei den freerideorientierten

Handschuhen „Ganzenberg AS AW“ für

Herren, „Komi AS AW“ oder dem Fäustling

„Komilla AS® AW Mitten“ für Damen. Auch

bei der Mini-Skiwear (Jacke, Hose, Overall)

für Kids kommt sie, als optimaler Schutz vor

Kälte und Nässe im Schnee, zum Einsatz.

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164 SPORTaktiv


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DAS AUGE REICHT.

VON KLAUS MOLIDOR

166 SPORTaktiv


Fotos: Grant Gunderson

Eine Dosis reicht. Meistens.

Nach einer Dosis Powder

klettert in der Bucket List

ein Punkt ganz nach oben.

Wie ein Superhit in der

Chartliste. Heliskiing lautet

der Punkt dann. Einmal im Leben per

Hubschrauber hoch hinaus und dann

tief im Pulver tief hinunter. Freerider

träumen sowieso davon, aber eben auch

sehr, sehr viele, die das Gefühl einer Abfahrt

im leichten Pulverschnee einmal

erlebt haben. Das muss noch gar nicht

an einem ausgewiesenen Freeride-Spot

gewesen sein. Eine Abfahrt neben der

Piste kann da schon reichen, um den

Gedanken ans Heliskiing unwiderruflich

ins emotionale Hirnzentrum einzuschreiben.

So ist es zum Beispiel auch Cri Maierhofer

gegangen. Als ehemaliger Boardercross-Profi

hat der gebürtige Steirer

anfangs mit Heliskiing nichts anfangen

können. „Da einfach Zopferl flechten,

das hat mich immer nur mäßig interessiert.“

Über seinen Job im Marketing bei

Atomic ist er dann auf einem Infoabend

mit CMH Heliskiing in Kontakt gekommen.

„Dabei hab ich Shelly und

Martin, die das geleitet haben, kennengelernt.

Sie wollten, dass ich für sie arbeite

und haben mich einmal sieben

Tage nach British Columbia eingeladen.

Da war es um mich geschehen.“ Erst hat

er noch parallel für CMH und Atomic

gearbeitet, 2012 ist er dann komplett

umgestiegen und hat 2014 auch die österreichische

Niederlassung der Firma

CMH gekauft.

Kanada ist natürlich nicht der nächste

Weg zum Helivergnügen auf Board und

Ski, aber sicher einer der eindrucksvollsten.

Die Lodges, in denen die Gäste

wohnen, sind nicht in einem Skigebiet,

sondern fernab der Zivilisation. Nahezu

unbegreiflich sind die Dimensionen.

„Das Gebiet, das einer Lodge zur Verfügung

steht, ist ungefähr 30 Mal so groß

wie das Arlberggebiet“, erzählt Maierhofer.

Oder exakt in Zahlen gegossen:

SPORTaktiv

167


Obertauern, ein bekannter Freeride-Spot

in Österreich, hat eine Fläche von 17,2

Quadratkilometern. Das Gebiet um die

Cariboos Lodge in Kanada hat 1315,25

Quadratkilometer. Obertauern hat 9000

Gästebetten, Cariboos 40. Unverspurte

Abfahrten eine ganze Woche lang für

jeden Teilnehmer sind damit garantiert.

Stammgäste Benni und Marlies

Von solchen Bedingungen schwärmen

aber nicht nur Hobbyfahrer. Auch weiter

gereiste Profis werden süchtig danach.

„Marlies und Benni Raich sind

seit Jahren Stammgäste und in der Gegend

unterwegs. Das war immer ihrer

beider Highlight nach dem Ende der

Weltcupsaison“, erzählt Maierhofer. Im

kanadischen Powder haben es die beiden

dann ordentlich krachen lassen. „30.500

Höhenmeter an Abfahrten garantieren

wir bei jeder Reise“, rechnet der Steirer

vor. „Die beiden sind regelmäßig um die

60.000 Höhenmeter gefahren.“

Neben der schieren Größe bietet Kanada

noch weitere Vorteile. Die Schneesicherheit

zum Beispiel. Bedingt durch

die geografische Lage schneit es dort immer

Unmengen. Östlich von Banff, das

quasi das Powderzentrum bildet, wird

die Landschaft rasch flach und extrem

kalt. Auf der anderen Seite kommen die

Rocky und Columbian Mountains und

die Feuchtigkeit vom Pazifik. Das sorgt

für zuverlässig monströse Schneemassen.

„Die 4,5 Meter Schnee bei uns am Präbichl

waren eine Sensation“, erinnert

sich Maierhofer. „Rund um Banff ist das

Standard. Und zu den 4,5 Metern zusammengesunkenem

Schnee kommt

dann im tiefen Winter schon einmal

mehr als ein Meter frischer Powder

dazu.“ Der dann – wiederum sei der

Lage Dank – meistens sehr trocken und

leicht ist: der berühmte Champagne-

Powder. „Den gibt es zwar prinzipiell

überall auf der Welt, in British Columbia

aber eben besonders oft.“

Darum ist die Region auch so ein

Sehnsuchtsort für Powder-Junkies aus

aller Welt und solche, die es werden

wollen. Wie aber weiß ich jetzt, ob ich

geeignet bin für eine Lodge in Kanada?

Sodass ich auch noch Spaß habe und

nicht im Wechselbad zwischen Angst

und Überforderung gefangen bin? „Das

kann ich in Gesprächen sehr gut einschätzen“,

sagt Maierhofer. „Ich frage

die Leute, wie viel Erfahrung sie haben,

welche Hänge sie hier fahren, wie oft

und so weiter. Über die Jahre hab ich

damit so viel Erfahrung, dass es immer

sehr gut hinkommt.“ Wobei der Österreicher

tendenziell dazu neigt sich zu

unterschätzen, während beim durchschnittlichen

Amerikaner eher das Gegenteil

der Fall ist. Die gute Nachricht:

Es gibt für ein sehr breites fahrerisches

Spektrum Angebote. Beim sogenannten

„Powder Intro“ ist der Stützpunkt in einer

Gegend mit eher flacheren Hängen,

dazu fahren die Gäste ein, zwei Tage mit

Foto: Kudernatsch,

SPORTLICH URLAUBEN

IM LANDHOTEL SCHÖNBERGHOF

WINTERURLAUB AM SPIELBERG

Es wird Winterzeit in der sanften Landschaft zwischen Niederen Tauern, Seetaler

Alpen und Nockbergen – die Töne werden leiser, die Stimmung gleicht einem Wintermärchen.

Hier im Landhotel Schönberghof lässt sich der Winter besonders gut

genießen: Gönnen Sie sich den exklusiven Blick über den Red Bull Ring und das

Aichfeld, inmitten ruhiger Natur vor der Kulisse der steirischen Berge gelegen.

Genießen Sie den Spielberg zu Fuß oder auf Schneeschuhen, denn die Region ist

prädestiniert für idyllische Winter-Wanderungen, fernab von Alltag und Hektik.

SportlerInnen erwarten am Red Bull Ring unzählige Wintersportmöglichkeiten –

sowohl mit als auch ohne Motor. Das Angebot reicht von Biathlon, Langlaufen,

Kinderrodeln oder Indoor Trial bis hin zu einer Fahrt mit einem Schneemobil oder

Buggy. Sie haben die Qual der Wahl. Sollten Sie sich nach einem sportlichen

Tag am Spielberg nach Erholung sehnen, so freut sich das SPA-Team des Hotel

G'Schlössl Murtal auf Ihren Besuch und verwöhnt Sie mit Indoorpool, Saunen, Fitnessraum

und exklusiven Massagen. Wir freuen uns schon, wenn Sie

uns am größten Spielplatz Österreichs besuchen.

www.landhotel-schoenberghof.at


,,VIEREINHALB

METER SCHNEE

SIND RUND

UM BANFF

STANDARD.“

Cri Maierhofer

vor den

unendlichen

kanadischen

Weiten. Die

ihren Preis

haben. Einen

5-Tage-Trip

gibt es ab

4500 Euro.

einem Guide fast wie in einem Skikurs.

Auf der anderen Seite gibt es auch immer

wieder Leute, die Angst hätten, sich

zu langweilen, wie Maierhofer erzählt.

„Denen schick ich dann ein Video, das

ich mit meiner Truppe selbst beim Fahren

gemacht hab. Keinen Werbeclip,

sondern einfach Dinge, die wir gefahren

sind.“ Und dann sind viele dabei, die in

seiner Gruppe richtig Gas geben und für

die die garantierten 30.500 Höhenmeter

pro Woche nicht ausreichen.

HINAUF INS

GIPFELGLÜCK

Schladming startet mit neuen Highlights

in den Winter 2019/20. Das

Herzstück ist die neue 10-er-Gondelbahn

auf der Planai. In zwölf Minuten

ist man damit auf dem Schladminger

Hausberg oben.

Foto: Planai/Herbert Raffalt

Mit der neuen 10er-Gondelbahn geht’s

komfortabel wie nie auf die Planai.

Zehn Personen finden in den Kabinen

bequem Platz und dank der ergonomischen

Einzelsitze wird die Gondelfahrt

zum Genuss. In zwölf Minuten sind die

3,7 Kilometer zurückgelegt und gelangen

Skifahrer damit auf den Schladminger

Hausberg. Die Panoramaverglasung

der Kabinen ermöglicht Panoramablicke

in die Schladminger Tauern und aufs

Dachsteinmassiv.

Spaß und Freude stehen im Hopsi-

Winterkinderland an erster Stelle. Für

gute Laune abseits der gewöhnlichen

Pisten sorgt die Funslope, für jene, die es

sportlicher mögen, ist die Funcross-Strecke

genau richtig. Freestyler treffen sich

im Superpark Planai: Bestens geshapte

Kicker und jede Menge Rails sorgen für

maximalen Spaßfaktor.

START AM 6. DEZEMBER

Die neue Planai-Bahn erstmals

ausprobieren kann man ab 6.

Dezember. Am 7. Dezember findet

bei der Bergstation ein Skitest

powered by Sport Bründl statt, bei

Bründl Sports im Planet Planai erhalten

alle ein Winter-Goodie-Bag.

www.planai.at

SPORTaktiv

169


ARIANNA

TRICOMI

ÜBER ...

LEICHTIGKEIT

ALS KLEINES MÄDCHEN

LIEF SIE AUF FELLEN DURCH

DIE BERGE. SIE FUHR

ALPINSKI-RENNEN,

STARTETE IM

SLOPESTYLE-WELTCUP

UND LANDETE ABSEITS

DER PISTE. HEUTE IST

ARIANNA TRICOMI ZWEIFACHE

FREERIDE-WELTMEISTERIN.

WIE ES DAZU KAM? MIT

DER LIEBE ZUM SKIFAHREN.

UND EINER FASZINIERENDEN

LEICHTIGKEIT.

VON AXEL RABENSTEIN

170 SPORTaktiv


Fotos: Tobias Zlu Haller

A

rianna, du bist in Corvara

in Badia aufgewachsen,

standest mit drei Jahren

auf Skiern. Welche Erinnerungen

hast du an deine frühe Kindheit?

Keine ausgeprägten Erinnerungen, es sind

eher Flashbacks. Mit meiner Mama und

einem befreundeten Bergführer war ich als

Mädel mit Fellen und Pieps unterwegs. Das

waren reine, pure Momente. Ein kindliches

Gefühl von Freiheit in der Weite der Dolomiten.

Ich weiß noch, dass ich mir sehr,

sehr klein vorgekommen bin.

Deine Mutter ist selbst Weltcup gefahren,

hat 1980 in der Abfahrt an den Spielen

von Lake Placid teilgenommen. Wie sehr

hat sie dich geprägt?

Meine Mama ist eine wunderbare, verrückte

Frau. Sie hat mir alle Facetten des Skifahrens

gezeigt. Wir waren gemeinsam beim

Powdern, außerdem bin ich schon als Kind

Telemark gefahren. Das ist eine meiner Leidenschaften,

die ich bis heute sehr schätze.

Warum Telemark?

Für mich ist es wie ein Tanz, so friedlich

und geschmeidig. Der Schnee sollte weich

sein, auf harten Pisten macht das nicht viel

Sinn, auch nicht im Tiefschnee. Aber wenn

es im Frühjahr auffirnt, dann ist Telemark

das schönste Gefühl überhaupt. Ich kann

nur jedem empfehlen, es auszuprobieren.

Mit sechs Jahren hast du begonnen,

Alpinski-Rennen zu fahren. Es wurde

aber nie zur großen Liebe. Warum nicht?

Am Anfang war ich ziemlich schlecht darin.

Ich wollte lieber Surfprofi werden. Mit elf

hat es dann plötzlich „klick“ gemacht und

auf einmal war ich gut ...

... was war geschehen?

Keine Ahnung! Diese Klicks gab es immer

wieder. Auch beim Wellenreiten. Was genau

das ist, kann ich nicht sagen. Ich finde

es schön, dass man es nicht genau herleiten

kann. Du hast etwas verstanden, es klickt

und du machst einen großen Schritt nach

vorne. Man muss es zulassen können. Es

genießen, ohne es erklären zu wollen. Dann

kommt man auch voran.

Wie ging’s nach dem Klick beim

Skifahren weiter?

Als Teenager war ich erfolgreich. Aber ich

hatte im Sommer einfach keine Lust zum

Trainieren auf den Gletschern. Und im

Winter war ich lieber im Powder unterwegs.

Keine idealen Voraussetzungen für

eine Karriere als Skirennläuferin. Einmal

waren wir im Trainingslager, mit Fahrerinnen

wie Sofia Goggia, die heute im

Weltcup unterwegs ist. Statt Tore zu fahren,

bin ich lieber im Wald oder im Snowpark

verschwunden. Als ich 16 war, wurde mir

relativ deutlich gesagt: Entweder du machst

mit – oder du kannst es auch lassen.

Also hast du es einfach gelassen?

Richtig. Auslöser war allerdings der Tod

zweier Freunde, die in einer Lawine ums

Leben gekommen sind. Plötzlich wurde ich

damit konfrontiert, wie schnell alles vorbei

sein kann. Ich entschied, genau das zu tun,

was mir Spaß machte. Also widmete ich

mich von da an voll und ganz den Kickern

im Park statt den Toren auf der Piste.

Warum hast du auch das wieder

aufgehört?

Anfangs hat es mir extrem viel Spaß gemacht.

Wir konnten alles ausprobieren,

kreativ sein. Die Stimmung war großartig.

Ein Jahr bin ich im Weltcup gestartet.

Dann wurde Slopestyle olympisch. Die FIS

kam und mit ihr die Disziplin. Viel zu viele

Regeln, genau das, was mir am Alpinski

nicht gefallen hatte. Es nimmt dir den Spaß

und die Freiheit.

Die Freiheit hast du schließlich beim

Freeride gefunden. Wann war dir klar,

dass du dich dieser Sportart widmen

möchtest?

Nachdem ich auch den Slopestyle an den

Nagel gehängt hatte, war ich ein wenig verloren.

Ich habe als Skilehrerin gejobbt und

bin nach Innsbruck, um Physiotherapie zu

studieren. Zum Freeriden hat ein Contest

in Rumänien den Ausschlag gegeben. Es

war eine lustige Reise, mit einem Freund,

ohne Navi, ohne Plan. Wir haben im Auto

geschlafen, mit dem Gaskocher gekocht,

komplett ohne Budget. Es war genial! Gar

SPORTaktiv

171


nicht wie Rennen fahren, eher wie eine

Party. Dann bin ich mehrere Qualifier

gefahren, nach zwei Jahren habe ich die

European Tour gewonnen und kam auf

die Freeride World Tour.

Heute bist du Doppelweltmeisterin.

War deine Lockerheit das Erfolgsgeheimnis?

Ich habe schon auf einiges in meinem

Leben verzichtet. Aber klar, ich bin mit

einer gewissen Leichtigkeit an die Sache

rangegangen. Ich genieße die Reisen

und die Abwechslung. Dass mir jemand

umsonst einen Skipass und ein Bett gibt

und ich dafür nur Ski fahren muss – also

bitte, warum sollte ich mich stressen?

Ich freue mich einfach, dass ich das so

leben kann.

Noch immer trauen sich mehr Jungs

so zu leben. Was empfiehlst du den

Mädels?

In einer männlich dominierten Welt

ist das gar nicht so einfach. Ich denke,

dass sich Mädels manchmal in Sachen

reinpushen, die ihnen gar keinen Spaß

machen. Sie machen schlechte Erfahrungen

und verlieren den Mut. Ich sage

allen Mädels: Geht Ski fahren und habt

Spaß. Wenn ihr Spaß habt, werdet ihr

besser, ohne dass ihr es merkt. Und was

andere über euch denken, das muss euch

egal sein.

Wenn du oben am Start stehst: Wie

genau weißt du, was du tun wirst?

Sehr genau. Man sollte unterwegs nicht

überrascht werden. Ich habe immer eine

Lieblingslinie, die ich fahren möchte.

Aber es macht Sinn, einige Alternativen

einzustudieren. Ein Schneebrett, ein

zersprungener Landehang oder zu viel

Speed können dazu führen, dass man

auf Plan B zurückgreifen muss. Früher

hatte ich teilweise keine Ahnung, wo

ich langfahren soll, alles war einfach nur

weiß. Über die Jahre habe ich viel dazugelernt.

Jetzt habe ich meistens einen

sehr genauen Plan, bevor ich an den

Start gehe.

Wie erstellst du diesen Plan?

Natürlich schaust du dir vorher alles

genau mit dem Fernglas an. Sprichst

mit anderen. Informierst dich über die

Schneesituation und die Bedingungen

im Face. Darüber hinaus probiere ich

ARIANNA TRICOMI

WURDE AM 1. AUGUST 1992

IN BOZEN GEBOREN.

AUFGEWACHSEN IN DEN

DOLOMITEN RUND UM ALTA

BADIA, FUHR SIE ZUNÄCHST

ALPINSKI-RENNEN. NACH EINEM

JAHR IM SLOPESTYLE-WELTCUP

WECHSELTE SIE ZUM FREERIDEN.

2015 GEWANN SIE DIE EUROPEAN

TOUR, 2016 UND 2017 WURDE

SIE JEWEILS DRITTE AUF DER

FREERIDE WORLD TOUR. 2018

GEWANN SIE DREI VON FÜNF

FWT-CONTESTS UND WURDE

WELTMEISTERIN.

2019 WIEDERHOLTE SIE DIESEN

ERFOLG. ARIANNA IST LEDIG UND

LEBT IN INNSBRUCK.

stets meinem Motto treu zu bleiben:

Keep it simple. Das passt im Leben.

Und das passt bei meiner Linienwahl.

Ich suche mir keine komplizierten

Sachen aus, fahre lieber verspielt und

flowig.

Was geschieht unterwegs in deinem

Kopf?

Nicht sehr viel. Vor einem Cliff in

Verbier habe ich mal an einen großen

Kicker im Park gedacht, um mich zu

pushen. Solche Szenen können ablaufen.

Ansonsten bist du so im Moment, dass

du gar nicht denkst. Du fühlst, du handelst

und du lebst. Ganz natürlich und

sehr intensiv. Genau das ist das Besondere

am Freeriden.

Hast du manchmal das Gefühl mit Ski

und Stecken verschmolzen zu sein?

Mit den Stecken nicht, ich fahre auch

gerne mal ohne. Aber die Ski auf jeden

Fall, die sind beim Fahren ein Teil von

mir. Wenn du im Flow bist, dann ist das

alles eins.

Lebst du den Flow auch im realen

Leben?

Das Treibenlassen ist schon sehr präsent.

Ich habe keinen Trainingsplan, folge

dem, was ich fühle, tue das, von dem ich

denke, dass es gut für mich ist. Es war

ein langer Prozess, aber ich habe gelernt

auf mich zu hören. Glücklicherweise

wurde ich durch wunderbare Erlebnisse

darin bestätigt.

Welche besonderen Erlebnisse kommen

dir spontan in den Sinn?

Wir waren für ein Filmprojekt in Norwegen.

Es wurde einfach nicht dunkel

und wir sind von morgens acht bis

abends um zehn Uhr Ski gefahren. Das

war unvergesslich. Außerdem erinnere

ich mich an den vergangenen Winter,

als es tagelang durchgeschneit hat. Wir

sind im Zillertal regelrecht im Powder

versunken. Es war eine ganze Woche,

aber es kam mir vor, als wäre es nur ein

einziger, ewig langer Tag gewesen. Wie

im Traum! Als ob es nie passiert wäre.

172 SPORTaktiv


Max Franz • Matthias Mayer • Manuel Feller


ZU GAST IN

KÄRNTEN

174 SPORTaktiv


DIE TOP

NEWS

AUS DEN KÄRNTNER

SKIBERGEN

IN BAD

KLEINKIRCHHEIM

eröffnet ein Explorer-Hotel

mit 99 Zimmern, das sich

als Basislager für sportliche

Entdecker versteht. Es steht

direkt an der Brunntalabfahrt.

DER MÖLLTALER

GLETSCHER UND

MALLNITZ ANKOGEL

haben nach der Schulz-

Gruppe einen neuen

Eigentümer aus der

Slowakei, der an beiden

Orten investieren und

modernisieren will. Viel

Potenzial sieht die Tatry-

Gruppe vor allem am

Mölltaler Gletscher, Kärntens

einzigem ganzjährigen

Gletscherskigebiet.

AM GROSSGLOCKNER/

IN HEILIGENBLUT

gibt es einen neuen

Snow- und Funpark. Zu den

bestehenden vier Skirouten

kommt eine fünfte dazu.

Sie hat ihren Startpunkt am

2420 Meter hohen Viebühl.

Foto: Kärnten Werbung_Nassfeld/Franz Gerdl

IN KÄRNTEN

gibt es seit letztem Winter

die „Winter Kärnten Card“,

die diesen Winter mit acht

neuen Ausflugszielen an den

Start gehen wird.

INFOS

Kärnten Werbung

www.kaernten.at

SPORTaktiv

175


Powered by

SKIBERGE

IN KÄRNTEN

Ankogel - Mallnitz ankogel-ski.at 49 24,5 3 - 2 2,8 5 5 12,8 ja - -

Bad Kleinkirchheim - St. Oswald Skiarena badkleinkirchheim.com 49 24,5 13 7 4 18 77 8 103 Ja - -

Bodental carnica-rosental.at 22 17 2 - - 0,5 0,5 - 1 ja* - -

Dreiländereck - Arnoldstein 3laendereck.at 36,5 20 7 1 - 5,7 7,6 3,7 17 ja* - -

Emberger Alm - Berg im Drautal embergeralm.info 32,5 17 4 - - 4 5 1 13 ja* - -

Falkert HEIDI ALM BergResort heidialm.at 28,5 16,5 2 - - 3 8 - 11 ja* - -

Flattnitz 29,5 17 3 1 - 6 4 3 13 ja* - -

Gerlitzen Alpe gerlitzen.com 48,5 24 5 7 1 13 29 3 60 ja - -

Goldeck am Millstätter See sportberg-goldeck.com 42 21 5 2 2 8 9,5 7,5 25 ja - -

Heiligenblut - Großglockner gross-glockner.at 46 23 5 1 4 20 34 1 55 ja* - -

Innerkrems innerkrems.at 44 22 10 2 - 8 34 3 45 ja - -

Katschberg katschi.at 48 24 8 5 3 10 50 10 70 ja - 1

Klippitztörl klippitz.at 37 21 3 2 - 18 10 - 28 ja* - -

Koralpe koralpe-kaernten.at 35 18,5 4 1 - 10 11 3 24 ja - -

Mölltaler Gletscher gletscher.co.at 49 24,5 2 5 2 5,2 7,2 5 17,4 ja* - -

Nassfeld nassfeld.at 49 25 16 9 5 30 69 11 110 ja 2 4

Petzen - Feistritz ob Bleiburg petzen.net 34 18,5 3 1 1 7 7 1 15 ja - -

Simonhöhe - Sankt Urban simonhoehe.at 29,5 18 6 - - 7 5 1 13 ja* - -

Sirnitz - Albeck - Hochrindl hochrindl.at 35 20 6 1 - 9 6 4 20 Ja - -

Turracher Höhe turracherhoehe.at 48,5 24 7 6 1 14,5 24 3,5 42 ja - -

Vorhegg / Kötschach - Mauthen koemau.com 32 16 3 1 - 1 5 - 6 ja* - -

Weinebene weinebene.at 29,5 17,5 6 - - 6 8 4 18 Ja* - -

Weißbriach / Gitschtal weissbriach.at 29,5 15 3 - - 1 3 - 4 ja* - -

Weissensee weissensee.com 34 18,5 4 1 - 3 3 - 6 ja* - -

Tageskarte

Erwachsene


Tageskarte

Kinder


Schlepper

Sessellift

Kabinen/Gondel

•km leicht

•km mittel

•km schwer

Pisten km

Höhenmeter

Video

Foto

SKILINE.CC-LEGENDE: Skiline Höhenmeter: Höhenmeter Service | Skiline Video: Skimovie, Riesenslalom,

Slalom, Parallelslalom, Skicross, Mix Race etc. | Skiline Foto: Speedcheck, Fotopoint, Fotofalle,

Fotostart | ja* über Top Skipass Kärnten


Nassfeld – Pressegger See

9620 Hermagor/Austria

T. +43 (0) 42 85/82 41

info@nassfeld.at

www.nassfeld.at

SKIFAHREN AUF DER

SONNENSEITE DER ALPEN

DAS NASSFELD IST EINES DER TOP 10

SKIGEBIETE ÖSTERREICHS: GROSS-

ZÜGIG, SPORTLICH, ÜBERRASCHEND.

Fotos: Daniel Gollner

ZAHLEN & FAKTEN

LIFTE: 5 9 11

PISTEN: 110 km • 30 • 69 • 11

PREISE: Hauptsaison

Tageskarten

Erw. € 49,–

Jugend € 37,–

Kinder € 25,–

Erstaunlich großzügig, sportlich, sprichwörtlich

schneesicher und was das

Bergpanorama betrifft kaum zu übertreffen.

Wer aufs Nassfeld, einem der TOP-10-

Skigebiete Österreichs, kommt, darf sich

schon einiges erwarten. Das Skigebiet setzt

aber noch eines drauf und sorgt bei seinen

Gästen für zahlreiche Überraschungsmomente,

die ihnen ein Lächeln ins Gesicht

zaubern. Denn an jeder „Ecke“ des mit 30

modernen Seilbahnen und Liften und 110

Pistenkilometern bestens erschlossenen

Skigebietes warten besondere Aha-Erlebnisse

für sportliche und Genussskifahrer.

Ob Snowpark, The Snake, Freeride Areas

oder Ski-Movie-Rennstrecken. Einfach auf

die „Nice Surprise“-Infotafeln achten und den

Wintersport von einer ganz neuen Seite kennenlernen.

Kulinarisch „carvt“ man genüsslich

zwischen österreichischen Skihütten und italienischen

„Ristoranti“. Nicht nur sie versprühen

südliches Lebensgefühl. Vor allem das Mehr

an Sonne, das den Winter im alpinen Süden

auszeichnet, überrascht viele Wintersportler.

Denn bei der Zahl der Sonnenstunden hat das

Nassfeld in der Alpenregion die Nase vorne!

Das Nassfeld lädt Kinder bis zehn Jahre bei

Übernachtung im Zimmer der Eltern auf den

Skipass ein. Skikurs und Skiausrüstung gibt es

zudem zum Vorteilspreis!

Details auf

www.nassfeld.at/de/ski-surprise

SPORTaktiv

177


WINTERZAUBER

IM HERZEN

KÄRNTENS

Skifahren und purer Naturgenuss:

Die Region Villacher Skiberge –

Gerlitzen Alpe – Dreiländereck

weiß Winterfans zu verzaubern.

Gerlitzen Alpe und Dreiländereck sind

die Villacher Skiberge. Gerade für

Familien sind beide top, die Gerlitzen

mit 25 Abfahrten und 45 beschneiten Pistenkilometern.

Der Tipp dort heißt „Stella Ronda“:

Bei dieser Kombination aus Liften und

Abfahrten lässt sich der Großteil des Skigebiets

zu einer echt lässigen Runde verbinden.

Noch gemütlicher geht es im Familienskigebiet

Dreiländereck bei Arnoldstein zu. Inmitten

der Karawanken, wo sich Österreich, Italien

und Slowenien treffen, sind Familien, Genussskifahrer,

Einsteiger und Wiedereinsteiger unter

sich. Sie teilen sich 17 Abfahrtskilometer,

eine Dreiersesselbahn und sieben Schlepplifte.

Beliebt ist dort auch die Tourennacht: Jeden

Donnerstagabend gehören die Pisten ganz den

Tourengehern. Alle Skigebiete sind ohne Auto

und kostenlos mit den Skibussen erreichbar.

Zur Regeneration nach dem Pistenvergnügen

geht es am besten in die KärntenTherme.

Dort erwartet aktive Gäste genau die richtige

Mischung aus Action und Entspannung, Beauty-

und Wellnessangebote tun Körper und Seele

gut. Ab 17 Uhr ist der Eintritt mit jedem gültigen

Skiticket der Region ermäßigt und beim

4-, 5- oder 6-Tages-Kombiticket der Gerlitzen

Alpe ist der Eintritt ab 16 Uhr sogar frei.

Der Dobratsch ist das Ziel für alle, die Natur

pur schätzen. Vor über 15 Jahren wurde

der älteste Naturpark Kärntens ausschließlich

dem sanften Tourismus übergeben und seither

wird die intakte, unberührte Natur mit ihrer

wunderbaren Fauna und Flora geschützt und

bewahrt. Für Skitourengeher, Langläufer und

Winterwanderer tut sich hier ein wahres Paradies

auf. Ausgangspunkte für die Genusssportler

sind die Rosstratte sowie der Bereich Alpen-

Fotos: Region Villach

178 SPORTaktiv


Auf Skitour im Dreiländereck

(oberes Bild) und Einkehrschwung

auf der Gerlitzen

Alpe. Unten: Skifahren im

Dreiländereck.

NEU IM WINTER 19/20:

Die „Winter Kärnten Card“ –

mit einem Abendeintritt in die

KärntenTherme gratis.

LOGO

REGION VILLACH

T. +43 (0) 42 42/42 0 00-0

office@region-villach.at

www.visitvillach.at

VON DER PISTE IN DIE SEESAUNA

Am Fuße der Kärntner Gerlitzen Alpe direkt am idyllischen Ossiacher See

gelegen erwartet Sie das engagiert geführte, moderne Seehotel Hoffmann

mit herrlicher See-Sauna am Ossiacher See. Modern ausgestattete Zimmer

und Familieneinheiten, großteils mit Seeblick. Hervorragende Küche, aufmerksame

Mitarbeiter, herzliche Atmosphäre.

Das SKI „KOMFORT“ PAKET ist inklusive

garten. Im Gipfelhaus, dem Rosstratenstüberl und

in der Aichingerhütte kann man sich schließlich

mit regionalen Kärntner Köstlichkeiten stärken.

Wer zwischendurch Lust aufs Stadtflair hat, der

wird die historische Altstadt von Villach schätzen.

Im Advent zeigt sie sich von ihrer schönsten Seite

– wovon sich heuer auch das „Ö3 Weihnachtswunder“

überzeugt: Die Benefizaktion gastiert von 19.

bis 24. Dezember in bzw. sendet aus der Villacher

Innenstadt.

> HALBPENSION und Nachmittagskuchen

> GERLITZEN SKIPASS

> Gratis Skibus

> Benützung der herrlichen Seesauna mit Kamin

> Winterwanderung, Parkplatz, W-lan

> 2 Nächte ab 199.-/Person

A-9552 Steindorf am Ossiacher See

+43 4243-8704


DIE STREIF WIRD

GEFÄHRLICH

BLEIBEN

Verkehrte Welt in Kitzbühel.

Blumenwiese statt pickelhartem

Eis, gemütliches Bergauf

statt 140-km/h-Downhill und

entspanntes Marschieren statt nervöser

Hochspannung. An einem sonnigen

Frühsommertag hatte der ÖSV seine

besten Abfahrer und Techniker zu einer

gemütlichen Wanderung auf die Streif

versammelt. Auf dem Weg nach oben

haben wir mit dem zweifachen Olympiasieger

Matthias Mayer geplaudert:

über das gefährliche Leben eines Skirennsportlers,

über die Freiheit – und

vor allem über das Thema Sicherheit im

Skisport.

Wenn du es dir aussuchen könntest,

würdest du dann nicht lieber allein auf

einen Gipfel steigen, statt hier in einer

großen Gruppe die Streif raufzuwandern?

Nein, das passt für mich perfekt. Es geht

ja im Leben nicht immer ums Bezwingen.

Es ist kein Kampf für mich, wenn

ich auf den Berg gehe, sondern weil ich

da gern meine Freizeit verbringe. Klar,

ein schöner Gipfel ist immer die Krönung,

ich setz mich dann gern ein bissl

hin, genieß die Aussicht und lass es auf

mich wirken.

Es muss nicht immer um Zeit gehen?

Überhaupt nicht. Ich brauch das wie

jeder andere auch, dass Zeit, Geschwin-

digkeit und dieses „schneller, höher,

weiter“ mal keine Rolle spielen.

Wo wir gerade gehen, bretterst du im

Winter mit 140 km/h runter. Da siehst

du vermutlich die Blumenwiese schon

mit einem anderen Blick als der normale

Wanderer, oder?

Klar, wenn ich die Kuppe da drüben

sehe, denk ich mir schon kurz: Wie

tät ich die Welle anfahren oder wo die

Kurve danach ansetzen. Das hast du irgendwie

automatisch drin. Ich seh auch

jetzt, wo die Tore stehen und die Linie,

die ich fahren müsste.

Offenbar lässt euch Abfahrer der

„Mythos Streif“ nie los.

Es ist halt jedes Jahr was ganz Spezielles.

NICHT ZWEI MINUTEN TALWÄRTS,

SONDERN 90 MINUTEN BERGWÄRTS:

BEI EINER WANDERUNG AUF DIE STREIF

PHILOSOPHIERTE OLYMPIASIEGER

MATTHIAS „MOTTL“ MAYER MIT UNS ÜBER

RISIKO UND SICHERHEIT – UND ÜBER DAS

GEFÜHL VON FREIHEIT.

VON THOMAS POLZER

Für mich besonders, weil ich da vor zwei

Jahren, nach meinem Sturz in Gröden

und dem Brustwirbelbruch den Super-G

gewonnen habe. Dieses Comeback war

für mich sicher einer der wichtigsten

Momente in meiner Sportkarriere und

diese positiven Gedanken begleiten

mich auch jetzt beim Wandern.

Ein Comeback nach einer schweren

Verletzung ausgerechnet auf einer der

gefährlichsten Abfahrten der Welt –

wie passt das zusammen?

Für die Zuseher schaut es vielleicht

so aus, dass ich immer alles riskiere

und immer voll am Limit fahre. Die

Wahrheit ist: Ich bin eigentlich nie allzu

riskant unterwegs, trotz der extremen

Geschwindigkeit ist immer alles abge-

Fotos: GEPA Pictures (3)

180 SPORTaktiv


wogen. Nach dem schweren Sturz in

Gröden 2015 hab ich gewusst, dass ich

diesmal über dem Limit unterwegs war.

Seither probiere ich noch konsequenter,

eine Linie zu fahren, auf der ich mich

wohl- und sicher fühle.

Kann man auf der Streif, dem

„Highway to hell“, wirklich bei jeder

Passage noch von kalkuliertem Risiko

sprechen?

Zumindest probiert man’s. Natürlich,

die erste Kurve, dann runter über die

Mausefalle, rein in den Steilhang – das

sind die schwierigsten Passagen im

Weltcup, das braucht eine große Überwindung,

da voll reinzufahren. Aber

trotzdem probier ich es so kalkulierbar

und so sicher wie möglich anzugehen.

Gutes Stichwort: Du warst einer der

Ersten, die den „Skifahrerairbag“

verwendet haben. Machst du dir zum

Thema Sicherheit mehr Gedanken als

andere Fahrer?

Ja, ich würde schon sagen, dass ich einer

von denen bin, die das Thema ein bissl

pushen und die anderen dazu anhalten,

sich auch Gedanken darüber zu machen.

Dass es nicht selbstverständlich ist, was

wir da machen, und dass das Thema

Sicherheit heute an oberster Stelle stehen

sollte. Wir Spitzensportler riskieren sehr

viel und es wird auch von uns sehr viel

gefordert. Ganz egal, ob das jetzt von

den Sponsoren, den Trainern oder den

Medien ist. Es muss sich aber jeder Athlet

im Klaren sein, was er da aufs Spiel

setzt. Im schlimmsten Fall sein Leben.

Da müssen doch alle Beteiligten, von

den Fahrern bis hin zu den Zuschauern,

das Bewusstsein entwickeln, dass

bei aller Show, die wir abliefern sollen,

die Sicherheit an oberster Stelle stehen

sollte.

Und da gehört für dich der Airbag

dazu?

Wir haben beim Skisport einfach keine

Knautschzone! Unser einziger Schutz ist

das harte Training im Sommer und der

daraus folgende körperliche Topzustand.

Bei einem Sturz liefert ein Airbag aber

diese zusätzliche Knautschzone. Die

könnte man sicher noch weiterentwickeln,

mehr und mehr vergrößern und

dadurch vielleicht noch mehr Sicherheit

schaffen.

SPORTaktiv

181


Was kann man im Speedbereich noch

ändern, noch sicherer machen?

Es ist in den letzten Jahren ja schon sehr

viel Gutes passiert, mit verbesserten

Sicherheitsnetzen, besserer Pistenpräparierung.

Nur darf man nie aufhören,

nie zufrieden sein mit dem, was jetzt ist,

sondern man muss ständig am Thema

Sicherheit weiterarbeiten.

Hat sich das Mitspracherecht der

Sportler in den letzten Jahren

verbessert oder seid ihr bloß noch Teil

einer großen Fernsehshow wie die

Gladiatoren im alten Rom?

Es gibt beide Seiten. Es hat sich einiges

gebessert, aber oft werden wir leider nicht

so gehört, wie wir das fordern. Wichtig

ist, dass wir mit unseren Forderungen

nicht nachlassen, aber das ist in dem

riesigen Skizirkus mit seinen mächtigen

Verbänden nicht immer leicht.

Ein Blick auf die Skipisten: Ist Skifahren

heutzutage ein echt gefährlicher

Sport?

Ich glaub, das kann man nicht so pauschal

beantworten. Nehmen wir nur den

Carvingski: Einerseits haben die Taillierung

und die kürzeren Ski das Skifahren

für viele leichter gemacht. Andererseits

aber denken die wenigsten daran,

dass man sich an neues Material erst

gewöhnen muss. Es ist wie mit einem

schnellen Auto: Wer gleich drauflosbrettert,

gefährdet sich und die anderen.

Wo ich das größte Manko sehe, ist die

körperliche Verfassung. Da ist es ja nicht

anders wie bei uns Spitzensportlern:

Wer schlecht trainiert ist, wird Probleme

kriegen, an einem Skitag oder gar einen

ganzen Skiurlaub lang seine Ski unter

Kontrolle zu haben.

Du bist jetzt 29 Jahre alt – Speedfahrer

erreichen oft erst mit über 30 den Zenit

ihrer Karriere. Siehst du das bei dir

auch so?

Ich versuche es. Mein Karriereziel wäre

es schon, wenn ich serienmäßig aufs Stockerl

fahren und so den Abfahrts- und

Super-G-Weltcup gewinnen könnte. Das

ist das große Ziel jedes Athleten. Und

klar, es wäre natürlich auch wichtig,

Matthias

Mayer (r.) mit

seinen

Teamkollegen


Max Franz

und Hannes

Reichelt (l.)

und bei der

gemeinsamen

Wanderung

auf die Streif.

AM BESTEN

SPÜR ICH BEIM

FREERIDEN, WELCH

UNGLAUBLICHEN

SPASS MIR DAS

SKIFAHREN

MACHT.

wenn ich noch einige verletzungsfreie

Jahre vor mir hätte.

Du hast nach deinem ersten Olympiasieg

gesagt: Sobald ich die Ski

anschnalle, bekomme ich ein großes

Freiheitsgefühl. Spürst du das heute

noch genauso?

Ja, und zwar vor allem, wenn ich privat

Ski fahre! Ich war heuer nach dem Weltcupfinale

vier Tage am Arlberg freeriden.

Das war schon ganz eine ganz lässige

G’schicht für mich, da hab ich es richtig

gespürt, welch unglaublichen Spaß mir

das Skifahren macht. Natürlich liebe

ich auch das Rennfahren, ich hab da

schon – nicht jeden Tag gleich, muss ich

ehrlich sagen – auch ein großes Gefühl

von Freiheit. Aber eigentlich brauch ich

für dieses Gefühl von Freiheit keine

roten und blauen Tore.

Das klingt bei dir alles so positiv.

Woher kommt dieses Vertrauen und

diese Sicherheit tief in dir drin?

Jeder Erfolg, aber auch jeder Rückschlag

ist ja immer auch eine Aufgabe,

die man vom Leben kriegt. Ich bin

nach meinem ersten Olympiasieg in

ein tiefes Loch gefallen, so nach dem

Motto: O.k., und was jetzt? Aber irgendwann

hab ich erkannt, dass immer

der Weg das Ziel ist. Genauso wie heute

die Wanderung auf die Streif. Heute

weiß ich: Ob ich gewinne oder nicht –

ich bin Skifahrer aus Leidenschaft und

das gibt mir Sicherheit und Vertrauen

ins Leben und in mich selbst.

182 SPORTaktiv


URLAUBSVERGNÜGEN MIT

SCHWUNG

WINTERSPASS FÜR GROSS UND KLEIN

ERWARTET DIE GÄSTE IM LAVANTTAL,

KÄRNTENS ÖSTLICHSTER FERIENREGION.

Foto: F. Gerdl/RML GmbH

ZAHLEN & FAKTEN

3 SKIGEBIETE: Koralpe,

Klippitztörl und Weinebene

PISTEN: 80 km

PREISE: Erw. € 30,– bis 37,–

Jugend € 26,– bis 33,–

Senioren € 26,– bis 33,–

Kinder € 18,– bis 21,–

KONTAKT

Regionalmanagement Lavanttal

T. +43 43 52/2878

info@region-lavanttal.at

www.region-lavanttal.at

Mit verträumten, verschneiten Waldwegen

und herrlichen Landschaftspanoramen

auf der einen Seite, mit der Möglichkeit

zu zahlreichen sportlichen Aktivitäten auf

der anderen Seite: So präsentiert sich das

Kärntner Lavanttal. In den bis über 2000

Meter reichenden Skigebieten Koralpe,

Klippitztörl und Weinebene kommt die

ganze Familie auf 80 Pistenkilometern zu

ihrem Wintererlebnis. Auf den schneesicheren

Hängen locken nicht nur Genießerabfahrten,

sondern auch rasante FIS-Strecken.

Snowboarder und junge Skifahrer können

ihre Leidenschaft in Snowparks wie zum

Beispiel dem Neighborhood-Park auf der

Weinebene ausleben. Am Klippitztörl kann

man den Skitag auf Flutlichtpisten bis in die

Nacht verlängern.

Moderne Beschneiungsanlagen garantieren

beste Pistenverhältnisse. Die perfekt präparierten,

sanften Hänge eignen sich auch

hervorragend für Anfänger und Wiedereinsteiger

und machen die Region zur „Skischule

Kärntens“. Aber auch abseits der Pisten

liegt das Lavanttal voll im Trend: Geführte

Schneeschuhwanderungen geben den Blick

auf herrliche Naturlandschaften frei. Routen

für Tourengeher auf weitgehend lawinensicheren

Hängen lassen die Gedanken des

Alltags verschwinden. Langlaufstrecken, Rodelbahnen,

Eislaufplätze und Eisstockbahnen

sorgen für Spaß und Abwechslung.

In Almhütten und Restaurants werden kulinarische

Schmankerl serviert. Überzeug dich

selbst – familienfreundliche Gastgeber freuen

sich auf dein Kommen!

SPORTaktiv

183


HEILIGENBLUT:

IM ANGESICHT

DES GLOCKNERS

Wild, mystisch, heimelig. Begriffe,

die einen von einem schneereichen

und kalten Winter träumen lassen –

und dieser wartet in Heiligenblut

am Großglockner.

Raus in den Schnee, ab auf die Skipiste,

rein ins winterliche Naturerlebnis –

um es sich dann abends am knisternden

Kaminfeuer gemütlich zu machen. Winter

ist eine traumhafte Jahreszeit, besonders

in Heiligenblut am Großglockner.

Auf den 55 Pistenkilometern des Skigebietes

Großglockner/Heiligenblut erwartet

dich Top-Naturschnee ein sagenhaft schöner

Skiraum abseits der präparierten Pisten.

Zwölf Lifte und Bahnen bringen die Skifahrer,

Freerider und Snowboarder bis auf

knapp 2900 m Seehöhe. Der höchste Berg

Österreichs – der Großglockner – wird Zeuge,

wenn du dir deine Ski anschnallst und

wahlweise einfach auf Familienpisten oder

aber herausfordernd über Freeride-Abfahrten

den Weg ins Tal antrittst.

Powder-Dreams abseits der Pisten

Eintauchen, genießen, vor Freude schreien:

Schwung für Schwung geht’s durch den

herrlichen Pulverschnee. Abseits präparierter

Pisten wartet viel unberührter Skiraum

und macht das Skigebiet an der Südseite der

Alpen zu einem echten Mekka für Free ride-

Fans.

1500 Hektar misst die Freeride-Arena,

die sich in sechs Sektoren aufteilt. Am Freeride-Checkpoint

an der Mittelstation prüft

man das Wetter, die Lawinengefahr und das

obligate Safety-Equipment. Eine Alternative

für alle, die sich nicht so weit in den offenen

Skiraum wagen wollen, sind die fünf

Skirouten, die sich abseits der präparierten

Pisten befinden, jedoch bestens markiert

und gesichert sind.

Noch lange nicht alles

Fans des winterlichen Naturerlebnisses

schnallen sich Schneeschuhe an die Füße

und folgen den Nationalpark-Rangern auf

Schneeschuhen zu den Steinböcken. Nordische

Sportsmänner und Frauen drehen

auf zwölf Kilometern Langlaufloipen ihre

Runden und haben die Wahl zwischen klassischem

und Skating-Stil. Echte Bergfexe

erfüllen sich im Eisklettergarten oder auf

diversen Skitouren-Klassikern ihre alpinen

Träume.

Aktive Familien können sich auf lustige

Rodelpartien auf der beleuchteten Rodelbahn

oder auf lustige Stunden am Eislaufplatz

freuen. Und wer in einem Pferdeschlitten

Platz nimmt, genießt die winterliche

Natur eingehüllt in warme Decken und lässt

es sich so richtig gut gehen.

KONTAKT

TVB Heiligenblut am

Großglockner

T. +43 48 24/27 00-20

Mail: office@heiligenblut.at

www.heiligenblut.at

VERANSTALTUNGEN

13.–14. Dezember 2019:

Großglockner-Skiadvent

31. Dezember 2019:

Silvesterparty am Dorfplatz

29. Februar 2020:

Der Glockner – das Rennen

PACKAGE-TIPP

HEILIGENBLUT LEGENDÄR

3 bis 7 Übernachtungen in

der gewünschten Kategorie

2- bis 6-Tages-Skipass

Großglockner/Heiligenblut

ab € 185,00 p. P. in einer

Frühstückspension

184 SPORTaktiv


LANDHOTEL POST

Lass dich von der Schönheit der Winterlandschaft

auf der Südseite der Alpen inspirieren – und verbring

einen wunderschönen Urlaub im Landhotel Post.

www.landhotel-post.at

info@landhotel-post.at

Tel. +43 4824 2245

PACKAGE-TIPP

GROSSGLOCKNER-SONNENSKILAUF

3 ÜN inkl. Halbpension

2-Tages-Skipass Großglockner Heiligenblut

Benutzung des hauseigenen Badebereiches

Begrüßungsgetränk & WLAN

Ab € 315,– p. P. im DZ exkl. Ortstaxe

Buchbar von

4.–31.1.2020 und 22.2.–20.3.2020

PANORAMAHOTEL

LÄRCHENHOF****

Fotos: M. Stabentheiner, F. Gerdl, M. Glantschnig

Das Alpendorf Heiligenblut

liegt idyllisch

unter Österreichs

höchstem Berg und

hat im Winter jede

Menge Naturschnee

zu bieten.

Das kleine, von der Familie Trojer geführte Hotel in

ruhiger Hanglage ist nur rund 150 m vom Ortszentrum

und den Skiliften entfernt. Es bietet einen

herrlichen Panoramablick und eine großzügie

Wellnessanlage.

www.hotellaerchenhof.at

panorama@hotellaerchenhof.at

T. +43 48 24/22 62

PACKAGE-TIPP

BONUS-WINTERSPORTWOCHEN

6 ÜN inkl. Lärchenhof-Genießerleistungen

6-Tages-Skipass Großglockner/Heiligenblut

6 Tage Skiverleih

Ab € 820,– p.P. im DZ exkl. Ortstaxe

Buchbar von

6.1.–3.2.2020 und 9.3.–13.4.2020

SPORTaktiv

185


KOMPERDELL CARBON BAMBOO

Nostalgie im Erscheinungsbild,

Hightech im Inneren

Komperdells leichtester

Skistock

100 % Carbon-Featherlight-

Schaft im Kern – darüber eine

Hülle aus hauchdünnem,

echtem Bambusfurnier

hochwertiger Ledergriff

PREIS (UVP): € 129,95

www.komperdell.com

STOCK

SCHUB

KEIN SKIFOAHRN OHNE SKISTECKEN

(SAGT DER ÖSTERREICHER IN UNS).|

BLACK DIAMOND BOUNDARY CARBON

SKI POLES

zum Freeride- und Pistenskifahren

Schaft aus 100 % Carbonfaser

Kevlarauflage im unteren Bereich zum

Schutz vor Skikanten

extrarobust

besonders geformte Griffe zum

Bedienen von Bindungen und

Schnallen

PREIS (UVP): € 90,–

www. blackdiamondequipment.com

KOHLA EVOLUTION FEATHER PRO

2K-Picco-Griffkopf, EVA-

Komfort- Griff mit Verlängerung

ein Segment des Leichtgewichts

besteht aus Aluminium, zwei aus

Carbon

sehr leichte, verstellbare

Softschlaufe

S-Lock-Klemmsytem

Widia-Spitze mit Tellerwechselsystem

PREIS (UVP): € 99,90

www.kohla.at

LEKI CARBON 11 S

gerade einmal 11 mm

Rohrdurchmesser – in

Kombination mit purem

Carbon wirkt sich das besonders

positiv auf das

Schwungverhalten aus

Trigger-S-Griffe für mehr

Sicherheit und Komfort

PREIS (UVP): € 139,95

www.leki.at

ATOMIC AMT ULTRA SQS

besonders robuster Carbon-Skistock

dank des Safety-Quick-Release-

Systems (SQS) löst sich die Schlaufe

bei zu viel Zug, was Verletzungen

vermeiden kann

spritzgegossener Korkgriff mit

ergonomischem Relief liegt

angenehm in der Hand

PREIS (UVP): € 79,99

www.atomic.com

Fotos: Hersteller

186 SPORTaktiv


FREERIDE CAMP

www.sportaktiv.com

DAS SPORTAKTIV-

FREERIDE-CAMP

23. bis 26. Jänner und

12. bis 15. März 2020

am Kärntner Nassfeld


3 Nächte im 4-Sterne-Hotel

Falkensteiner & Spa Carinzia, DZ mit

Verwöhn- Halbpension, Wellness paket


Benutzung des 2400 m² großen Acquapura-SPA

und weitere Inklusivleistungen


3-Tage-TOP-SKIPASS Nassfeld


Begleitung & Betreuung durch Profi-Bergführer

sowie durch den Freeride-Star Alex Huber


Testmöglichkeit von Sicherheits equipment:

LVS-Gerät, Schaufel, Sonde


optional Nürnberger-Versicherung

für die Dauer des Camps


Top-Preis nur für SPORTaktiv-Leser: € 549,90

Aufpreis für Einzelzimmer/Aufenthalt: € 265,00,–

(Die angegebenen Preise sind inkl. MwSt und aller

Abgaben. Weitere Infos: www.nassfeld.at/agb )

PROGRAMM


Sicherheitsprolog


3 Tage Freeride-Technik mit den Freeride-Pros


erweiterter Lawinensicherheits-Workshop


Inside-Talk mit den Guides und aktiven Freeridern


auf Wunsch: Aufstieg mit Fellen je nach Schneeund

Wetterlage möglich

Alex Huber, der

„Local-Hero“, ist

wieder Chef-Guide

beim SPORTaktiv-

Freeride- Camp.

DAS ANGEBOT:|

3 TAGE FREERIDEN|

IN KLEINEN GRUPPEN|

MIT TOPGUIDES, 3 NÄCHTE HP|

IM 4-STERNE-HOTEL|

AB € 549,90|

ZUM TESTEN

ZIELGRUPPE

DIE UNTERKUNFT

BCA-Sicherheitspaket mit

elektronischer Sonde,

Lawinenschaufel und LVS-Gerät

gute Skifahrer mit hoher

Motivation fürs Freeriden

Unser Basecamp: das 4-Sterne- Falkensteiner

Hotel & Spa Carinzia

TEILNEHMER

ANMELDUNG

Fotos: Nassfeld-Hermagor/AntonBrey, Falkensteiner, KK

DEINE GESCHENKE

1 Paar „CEP“-Ski-Merino-Socks

(Wert € 49,90) & Microfiber-Reversible-Hat

von Buff®

Peeroton-Energie-Paket

maximal 24

REVIER

Freeride-Area Nassfeld

Mit Kennwort

SPORTaktiv-Freeride-Camp“

Info- & Servicecenter:

Nassfeld – Pressegger See

9620 Hermagor/Austria

T. +43 (0) 42 85/82 41

E-Mail: info@nassfeld.at

www.nassfeld.at

SPORTaktiv

187


DIE TOP

NEWS

AUS OBERÖSTERREICHS

SKIBERGEN

ZU GAST IN

OBERÖSTERREICH

IN HOCHFICHT/

BÖHMERWALD

eröffnet das urige Hüttendorf

„Ramenai“, das den Traditionen,

Besonderheiten und dem

Leben des Böhmerwaldes

nachempfunden ist.

IN HINTERSTODER

eröffnet das Alprima Aparthotel

mit 330 Betten in vier Häusern.

IN DACHSTEIN WEST

gibt es auf 44 km die neue

Skigenussrunde „Panoronda“.

AM KASBERG

beflügelt in der Kinderskiarena

von Bruno ein neuer

Märchenwald den Kinderskitag.

INFOS

Oberösterreich

Tourismus Information

www.oberoesterreich.at

Foto: Oberösterreich Tourismus/Hinterstoder/Hermann Erber

Powered by

SKIBERGE

IN OBERÖSTERREICH

Attergau Schilift Kronberg schilift-kronberg.at 16 12 1 - - 0,5 0,5 - 1 nein - -

Feuerkogel - Ebensee feuerkogel.info 39,9 16,9 4 1 2 4 5 1 15 ja - 1

Forsteralm - Waidhofen/Ybbs Gaflenz forsteralm.com 29,5 15 5 1 - 10 4 2 16 nein - -

Freesports Arena Dachstein Krippenstein / Obertraun dachstein-salzkammergut.com 41,9 19,6 3 1 3 4 6 3 13 ja - -

Freistadt schilift-freistadt.at 17 12 1 - - 1 - - 1 nein - -

Glasenberg - Maria Neustift glasenberg.at 15 8 1 - - 2 1 - 3 nein - -

Gosau - Dachstein West dachstein.at/ 46,7 22,3 14 8 3 13 30 2 45 ja - -

Hansberg hansberg.at/ 20,1 11,8 2 - - 0,7 0,5 - 1,2 nein - -

Hinterstoder - Höss hiwu.at/ 46 24 8 2 2 12 18 10 40 nein - -

Hochficht - Böhmerwald hochficht.at 42 27 2 3 2 9 10 1 24 nein - -

Hochlecken - Neukirchen / Altmünster hochlecken.at 18 13 4 - - 2 1 1 4 nein - -

Hochplett - Oberaschau skilifte-oberaschau.at 15 12 2 - - 2 2 - 4 nein - -

Kasberg - Grünau im Almtal kasberg.at 41,5 22 7 1 2 13 8 2 23 nein - -

Sandl - Viehberg viehberg.at 20,5 15 2 - - 3 - - 3 nein - -

Schilifte Kirchschlag schilifte-kirchschlag.at 19 13 3 - - 2 1 - 3 nein - -

Skilift Oberaschenberg urlaub-neustift.at 7 4 1 - - 1 - - 1 nein - -

St. Georgen am Walde - Schorschi-Lift schorschi.at 17 13 1 - - 1 - - 1 nein - -

Sternstein Lifte - Bad Leonfelden sternstein.at 34,5 21 1 1 1 1 4 - 5 nein - -

Stoaninger Alm stoaninger-alm.at 14 11 1 - - 1,2 - - 1,2 nein - -

Wachtberglifte Weyregg am Attersee wachtberglifte.com 18 13 3 - - 2 2 - 4 nein - -

Wintersportarena Liebenau wintersportarena-liebenau.at 17 13 2 - - 1 1 2 nein - -

Wurzeralm - Spital am Pyhrn hiwu.at 43 22,5 4 2 1 10 10 2 22 nein - -

Tageskarte

Erwachsene


Tageskarte

Kinder


Schlepper

Sessellift

Kabinen/Gondel

•km leicht

•km mittel

•km schwer

Pisten km

Höhenmeter

Video

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Skiline Höhenmeter: Höhenmeter Service | Skiline Video: Skimovie, Riesenslalom, Slalom,

Parallelslalom, Skicross, Mix Race etc. | Skiline Foto: Speedcheck, Fotopoint, Fotofalle, Fotostart

188 SPORTaktiv


Entgeltliche Einschaltung

Andrea Limbacher

Ski Cross

T AMGEIST

Die Energie AG unterstützt und fördert in ihrer Sportfamilie 15 Sportlerinnen und Sportler aus Oberösterreich, die

sich mit Topleistungen revanchieren. Kapitän ist der Abfahrtsweltmeister von 2001, Hannes Trinkl. Leistungswille,

Zusammengehörigkeit und Authentizität zeichnen die Sportfamilie der Energie AG aus. www.sportfamilie.at

Bilder: Robert Maybach und gepa-pictures

v.l.n.r. Hannes Trinkl, Kapitän // Thomas Mayrpeter, Ski Cross // Viktoria Schwarz, Kanu-Flachwasser // Max Lahnsteiner, Ski Alpin // David Brandl,

Schwimmen // Vincent Kriechmayr, Ski Alpin // Ana Roxana Lehaci, Kanu-Flachwasser // Mendy Swoboda, Paracanoe // Lukas Weißhaidinger, Diskus

// Barbara Haas, Tennis // Alexander Trampitsch, Schwimmen // Johnny Rohrweck, Ski Cross // Andrea Limbacher, Ski Cross // Michael Hayböck,

Skisprung // Stefan Spiessberger, Kitesurfing //

SPORTaktiv

189


GANZ

SCHÖN

VIEL

SCHUTZ

HELME, BRILLEN UND

PROTEKTOREN DIENEN

DER SICHERHEIT. VOR

ALLEM DIE HELM-BRILLEN-

KOMBI IST ABER AUCH EIN

MODESTATEMENT. VOM

RAHMENLOS-LOOK ÜBER VI-

SIERHELME BIS ZUR SMAR-

TEN SCHUTZWESTE: WAS

IST AM PULS DER ZEIT?

VON CHRISTOF DOMENIG

Helm oder Haube“ ist schon lange

nicht mehr die Frage. „Welcher

Helm“ schon eher. Und dabei

wiederum: „Passt der Helm zum Outfit?“Mario

Pucher von Giga sport weiß,

dass es in den Köpfen der Sportler längst

verankert ist, dass jeder Skihelm hohe

Sicherheitsstandards erfüllt. „Es geht

um zwei Dinge: Passform und optische

Relevanz.“ Helme waren in den Anfangsjahren

schwarz, sind dann modisch

geworden, eine Zeit lang gar sehr bunt.

Jetzt sind die Designs wieder zurückhaltender,

aber nicht weniger wichtig.

„Skihelme sind heute aber auch richtig

leicht geworden – und sehr gut belüftet“,

nennt Skimaterial-Experte Marius

Gschanes von XXL Sports weitere

Fortschritte der jüngeren Vergangenheit.

Vor rund fünf, sechs Jahren „erfunden“

– und seit drei Saisonen bei den Kunden

auch richtig angekommen sind Skihelme

mit Visieren. Eigentlich ist diese Technologie

für Brillenträger konzipiert: Der

Sehbehelf passt viel besser unter das Visier

als unter die Skibrille, es gibt keine

Probleme mit anlaufenden Gläsern. Der

Visierhelm hat dann in der Praxis aber

auch vielen Nicht-Brillenträgern gefallen:

„Er ist zum Stylefaktor geworden“,

bestätigen Gschanes wie Pucher.

Die Mehrheit verwendet aber nach

wie vor die klassische Kombination

Helm mit Skibrille. Wobei „klassisch“

eigentlich das falsche Wort ist: „Das

Modethema wird heute in erster Linie

Fotos: Nordica Ski/Jan Dash Photographie, Komperdell

190 SPORTaktiv


Protektoren sind

atmungsaktiv, leicht,

weich, schauen gut

aus und beherrschen

auch ihre Kernkompetenz

perfekt: Schutz im

Fall von Stürzen oder

Zusammenstößen.

Also: Kein Grund mehr,

darauf zu verzichten.

über die Skibrille abgedeckt“, sagt

Gigasport-Experte Pucher. Große Gläser

und rahmenloses Aussehen sind voll im

Trend. Rahmen hat die Skibrille natürlich

trotzdem, aber schmal und von

außen nicht sichtbar. Die Sichtfelder

haben sich dadurch enorm vergrößert.

Ein „Scheuklappengefühl“ wie früher

gibt es nicht mehr, was wiederum ein

großes Sicherheitsplus bedeutet. Weiters

geht es um die Farben der Gläser und

die Verspiegelung – auch der Spiegellook

ist Modestatement, zugleich bei hellem

Sonnenlicht aber vor allem Blendschutz.

Bei den Scheibentechnologien hat sich

bei den Skibrillen in der jüngeren Vergangenheit

ebenfalls viel getan. Fast jede

nahmhafte Brillenmarke hat Technologien,

die Konturen bei schlechten Lichtverhältnissen

verstärken. Ist aufgrund

unterschiedlicher Bedingungen ein

Wechsel der Scheibe angezeigt, funktioniert

das heute in Sekundenschnelle,

zum Beispiel mit Magnetsystemen.

Helm und Brille bieten aber nicht nur

optisch, sondern auch was den Sitz

betrifft eine perfekte Einheit und fügen

sich an der Stirn exakt aneinander, betont

Marius Gschanes. Probieren muss

man beim Kauf trotzdem, weil Kopfformen

einfach unterschiedlich sind.

Skihelme haben sich also praktisch

lückenlos durchgesetzt. Bei einem anderen

Sicherheitsthema kann man das

noch nicht sagen: Protektoren werden

nach wie vor nur von einer Minderheit

der Wintersportler verwendet, auch

wenn sie wichtig sind und sich dank

weicher, atmungsaktiver und sich der

Körperform anpassender Materialien

angenehm wie nie tragen, wie Mario

Pucher betont. „Man muss immer

bedenken, dass man nicht nur selbst zu

Sturz kommen, sondern auch von anderen

zu Sturz gebracht werden kann“,

will Pucher alle, die beim Rücken- und

Oberkörperschutz noch skeptisch

sind, überzeugen. Marius Gschanes

weiß, dass das Sicherheitsbewusstsein

immerhin steigt: „Früher waren

Protektoren ein Thema für die jungen

Draufgänger – heute ist es das querbeet

durch alle Altersklassen.“ Protektoren

gibt es in Westen- und „Hosenträger“-Form,

viele sind waschbar und

teilweise sind sie genauso stylish wie der

Rest der Skiausrüstung: als Statement

beim Après-Ski.

Gigasport-Experte Mario Pucher

weist auf noch eine noch junge Entwicklung

hin: „Smarte“ Helme und Protektoren.

Es gibt sie teilweise schon –

Pucher erwartet, dass das Thema in den

kommenden Jahren aber noch deutlich

an Fahrt aufnimmt. Von Livall, bisher

vom Biken bekannt, gibt es nun auch

einen Skihelm, der im Fall eines Unfalls

über eine App automatisch eine vorher

definierte Nachricht an eine Kontaktperson

versendet. Von POC stammt

die NFC-Technologie mit eingebautem

Chip, auf dem relevante medizinische

Daten gespeichert werden. Vom

gleichen Hersteller gibt es die VPD- Air-

Vest, einen Kinderrückenprotektor, der

mit dem sogenannten „Trax“, einem

GPS-Ortungsgerät, ausgestattet wird:

Damit können Kinder und Jugendliche

auch alleine Ski fahren und die Eltern

sehen jederzeit am Smartphone, wo

sich der Nachwuchs befindet. Auf der

weltgrößten Sportartikelmesse ISPO

bekam diese Neuheit heuer einen

„Gold Award“.

SPORTaktiv

191


DEIN HIRN

SAGT DANKE

UM KOPFVERLETZUNGEN ZU VERHINDERN,|

BRAUCHT ES EINEN HELM. SCHAUT JA AUCH COOL AUS.|

BOLLE V-LINE CARBON

ABS-Schale mit Echt-

Carbon- Einsätzen

regulierbare Belüftung

Click-to-Fit-System

herausnehmbares und

waschbares Innenfutter

abnehmbare Ohrpolster

Gewicht: 690 g

PREIS (UVP): € 299,90

www.bolle.com

SHRED TOTALITY NOSHOCK

leicht und dennoch extrem

strapazierfähig

das Rotational-Energy-System

(RES) ist das leichteste und

dünnste System zur Aufnahme

von Rotationskräften

durch ABS-Hartschalenkonstruktion

in Verbindung mit EPS

Schaum bestens geschützt

Shred-Vent-Air-Control-System

PREIS (UVP): € 159,99

eu.shredoptics.com

K2 DIVERSION

Hybrid-Konstruktion

360-Grad-Anpassung

aktives Lüftungssystem

waschbarer, herausnehmbarer Liner

abnehmbare Ohren-Pads

Audio-System

Gewicht: 430 g

PREIS (UVP): € 159,95

www.k2skis.com

JULBO GLOBE

Helm mit In-Mold-Schale

selbsttönende REACTIV-Scheibe, die

sich in Echtzeit an die jeweiligen Lichtverhältnisse

anpasst

adjustable Air-Flow

Antibeschlag-Beschichtung

belüftetes Visier

abnehmbare Ohrabdeckungen

PREIS (UVP): € 235,95

www.julbo.com

Fotos: Hersteller

192 SPORTaktiv


ALPINA MAROI

moderner, kompakter Freeride-Helm mit

unverwechselbarem Shape

die Schale besteht aus zwei Polycarbonat-Platten,

die sich dank Seamless

Connection nahtlos aneinanderfügen

Edge Protect und weiche Flächenübergänge

veredeln den Helm

die segmentierte Polsterung garantiert

ein Höchstmaß an Tragekomfort

Gewicht: 700 g

PREIS (UVP): € 129,95

www.alpina-sports.com

SALOMON DRIVER+

einfaches und werkzeugfrei zu

bedienendes Scheibenwechselsystem

Salomon-Motion-Shield-System – für

die Sehbrille darunter

EPS-4D-Technologie für Schutz gegen

Stöße aus schräger und vertikaler

Richtung

aktive Belüftung

PREIS (UVP): € 259,99

www.salomon.com

MARKER PHOENIX MAP CARBON

ist mit 360°-MAP-Padding ausgestattet

eine leichte Oberschale aus Carbon-

Fasern rundet die Hybridbauweise ab

Hightech-MAP-Schockabsorber bietet

22 % mehr Schutz im Vergleich zu

regulären EPS-Helmen

ultimativer Komfort, Qualität,

Performance und geringes Gewicht

PREIS (UVP): € 300,–

www.marker.net

SCOTT SPORTS CHASE 2 PLUS

MIPS®-Schutz vor Hirnverletzungen

360°-P.S.-Ohrpolster für besseres

Hören

Aktivbelüftung

RAS-Fit-System: für jeden Kopf

passend

PREIS (UVP): € 129,95

www.scott-sports.com

SPORTaktiv

193


SCOTT SPORTS AIRFLEX

POLAR PROTEKTORWESTE

Belüftung und guter Schutz

ohne Kompromisse bei der

Bewegungsfreiheit

verfügt über die neue

und innovative „AirFlex

D3O®“-Schutzplatte

durchgehender Reißverschluss

vorne

PREIS (UVP): € 169,95

www.scott-sports.com

MARKER BODY VEST MAP 2.0

Protektorenweste für bestmöglichen

Schutz und Tragekomfort

„MAP 2.0“ reduziert die Materialstärke

auf ein Minimum

große Bewegungsfreiheit

starke Luftzirkulation

PREIS (UVP): € 170,–

www.marker.net

KOMPERDELL HOODY SHIRT

WOMEN

Rückenprotektor integriert in

ein lässiges Hoody-Shirt – eine

Neuheit im Segment

angenehmes Fleece-Stretch-

Material

Kapuze mit Tunnelzug

stufenlos verstellbarer, innenliegender

Nierengurt für optimale

Passform und besseren Halt

PREIS (UVP): € 199,95

www.komperdell.com

SCHUTZ

WESTEN

SOFT, BELÜFTET, BEWEGLICH: SO ZEIGEN

SICH DIE AKTUELLEN SKIPROTEKTOREN.|

POC SPINE VPD AIR VEST

leichter und luftdurchlässiger

3-lagiger Rückenprotektor

abnehmbarer, elastischer

Taillenbund

strapazierfähiges und hochatmungsaktives

Netzgewebe

Protektor entnehmbar, Weste

maschinenwaschbar

PREIS (UVP): € 150,–

www.pocsports.com

ATOMIC LIVE SHIELD VEST AMID

besonders dünn und flexibel

Amid-Body-Konstruktion:

röhrenförmiges Schaumsystem,

das die Aufprallenergie

direkt beim Aufprall dämpft und

absorbiert

der höhenverstellbare und

abnehmbare Hüftgurt ist an

verschiedene Oberkörperlängen

anpassbar

PREIS (UVP): € 199,99

www.atomic.com

Fotos: Hersteller

194 SPORTaktiv


SHRED FLEXI PROTECTOR

Ski- und Snowboard-

Rückenprotektor mit speziellem

Slytech-Protektorschaum

der Schaumstoff in „Flexi-

Hexagon-Struktur“ macht den

Protektor besonders dünn, leicht

und konkurrenzlos flexibel

zertifizierte Schlagabsorption

PREIS (UVP): € 139,99

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PERSKINDOL

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DAINESE FLEXAGON WAIST COAT

schützender Komfort durch eine

neue, innovative Konstruktion

außergewöhnliche Flexibilität durch

überlappende Schichten von Crash-

Absorb ® -Memory-Schaum, die sich

unabhängig voneinander bewegen

und der Anatomie des Körpers folgen

ergonomische Muster aus weichen

sechseckigen Polstern bietet Komfort

und höchste Bewegungsfreiheit

PREIS (UVP): € 169,–

www.dainese.com

ALPINA JSP 3.0 MEN VEST

YKK ® Front-Reißverschluss

robuster und abriebfester

Schulterbereich

Air-Mesh-Material

maschinenwaschbar

sicher und bequem

PREIS (UVP): € 99,95

www.alpina-sports.com/de

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195


DIE TOP

NEWS

AUS NIEDERÖSTERREICHS

SKIBERGEN

ZU GAST IN

NIEDERÖSTERREICH

AM HOCHKAR

ist heuer Flutlichtskifahren

erstmals in der „Ybbstaler Alpen

WinterCard“ inkludiert.

IN LACKENHOF AM

ÖTSCHER

ruft einer der markantesten und

bekanntesten Skitourenberge

im östlichsten Teil der Alpen, der

Ötscher, zu einem Sportevent

der Extraklasse: der Ötscher

Attack.

IN ANNABERG

begeistert ab diesem Winter

neben den bewährten Snowpark-

Arealen „Anna-Park FunCross“

und „Anna-Park Family“ der

neue „Anna-Park Waveride“.

IN ST. CORONA/WECHSEL

sorgt die neue Expressrodel

für noch mehr Schwung und

Abenteuer im Familienskiland.

IN MÖNICHKIRCHEN-

MARIENSEE

bietet der neue Glamping-Park

noch mehr Platz zum Nächtigen.

INFOS

Niederösterreich Werbung

www.niederoesterreich.at

Foto: Niederösterreich Tourismus/Hinterstoder/Hermann Erber

196 SPORTaktiv


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SKIBERGE

IN NIEDERÖSTERREICH

Aichelberglifte Karlstift karlstift.info 23,5 18 2 - - 4,1 2,5 2 8,6 nein - -

Annaberg annabergerlifte.at 36,5 19 3 2 - 8 2,5 2 12,5 ja - 1

Arralifte Harmanschlag arralifte.at 22 16,5 2 - - 0,4 1,7 - 2,1 nein - -

Furtnerlifte - Rohr im Gebirge furtnerlifte.at 24 15 3 - - 1,5 1,5 0,9 3,9 nein - -

Gemeindealpe gemeindealpe.at 36,5 19 2 2 - 7 7 1,5 15,5 ja - -

Göllerlifte goeller-lifte.at 24 14 3 - - 2 - - 4 nein - -

Hochbärneck hochbaerneck.com 17 12 2 - - 2 3 - 5 nein - -

Hochkar hochkar.com 39,5 23 1 6 - 5,5 10 3,5 19 nein - -

Jauerling - Maria Laach jauerling.at 20 14,5 1 - - 1 - - 1 nein - -

Kalte Kuchl / Rohr im Gebirge kaltekuchl.at 9 8 2 - - 0,6 0,5 - 1,1 nein - -

Kirchberg am Wechsel - Arabichl arabichllift.at 16 13 2 - - 2,25 1,8 0,25 4,3 nein - -

Königsberg - Hollenstein/Ybbs koenigsberg.at 27 16 6 - - 7 5 2 14 nein - -

Lackenhof - Ötscher oetscher.at 39,5 23 3 3 - 6 9 4 19 nein - -

Lunz am See - Maiszinken maiszinken.at 20 12 2 - - 1,5 1,5 1,5 4,5 nein - -

Mönichkirchen - Mariensee erlebnisalm.com 37,5 19,5 1 3 - 5,5 6 2 13,5 ja 1 1

Muckenkogel muckenkogel.at 19 10 - 1 - - - - 1 nein - -

Puchberg am Schneeberg - Wunderwiese wunderwiese.at 29 18 1 1 - 1 2,8 0,3 4,1 nein - -

Schilifte Feistritzsattel feistritzsattel.at 19 14 2 - - - 2 - 2 nein - -

Skilift Bonka bonka.at 1 - - 0,5 0,5 - 1 nein - -

Skilifte Puchenstuben - Turmkogel puchenstuben.at 21,5 15 2 - - 0,4 2,6 - 3 nein - -

St. Corona / St. Peter - Simas-Lifte simas-lifte.at 19 12 1 - - - 1,8 - 1,8 nein - -

St. Corona am Wechsel / FAMILIENSKILAND familienarena.at 16 16 1 - - 0,5 0,5 - 1 nein - -

Unterberg - Pernitz schigebiet-unterberg.at 33 18 4 - - 11 5 - 16 nein - -

Zauberberg Semmering - Hirschenkogel semmering.com 35 17,5 - 1 1 6,5 6,5 1 14 nein - -

SKILINE.CC-LEGENDE

Skiline Höhenmeter: Höhenmeter Service | Skiline Video: Skimovie, Riesenslalom, Slalom, Parallelslalom, Skicross, Mix Race etc. | Skiline Foto: Speedcheck, Fotopoint, Fotofalle, Fotostart

Tageskarte

Erwachsene


Tageskarte

Kinder


Schlepper

Sessellift

Kabinen/Gondel

•km leicht

•km mittel

•km schwer

Pisten km

Höhenmeter

Video

Foto

SPORTaktiv

197


FAMILIENPARADIES

ANNABERG

DAS SKIGEBIET IN DER WILDROMANTI-

SCHEN BERGWELT DER MOSTVIERTLER

ALPEN (NÖ) SPIELT ALLE STÜCKERLN.

ZAHLEN & FAKTEN

LIFTE: 2 3

PISTEN: 12,5 km • 8 • 2,5 • 2

PREISE: Erw. € 36,50

Jugend € 31,–

Kinder € 19,–

MEHR INFOS

ANNABERGER LIFTE

www.annabergerlifte.at

Familien und Skieinsteiger schätzen das

Anna-Land mit Seillift, Zauberteppich

und dem Anna-Wald ebenso wie die flachen

Hänge im Bereich des Skizentrums Reidl.

Der Anna-Park mit den Arealen „Family“,

„FunCross“ und „WaveRide“ bringt Abwechslung

für jeden Wintersportler: Der

„Anna-Park Family“ ist der Funpark für die

ersten Freestyle-Versuche, optimal auf kleine

Freestyler abgestimmt, um erste Slides

und Sprünge zu probieren. Im „Anna-Park

Fun Cross“ können Anfänger und Fortgeschrittene

zwei verschiedene Lines mit

Steilkurven, Schneewellen und Sprüngen

unter die Ski nehmen und im „Anna-Park

Waveride“ lernt man spielerisch, Tempo

und Gleichgewicht zu kontrollieren.

Wer lieber klassisch Ski fährt, ist zum

Beispiel auf der Piste des Almboden-Liftes

bestens aufgehoben, der breite Nordwesthang

bietet ideale Bedingungen für herrliche weite

Carvingschwünge.

Für die Einkehr warten urige Hütten – die

wohl schönste: die Anna-Alm auf dem Hennesteck

mit fantastischem Panoramablick.

Jeden Donnerstag hat die Anna-Alm bis 20

Uhr geöffnet, denn an diesem Tag sind die

Pisten von Liftschluss bis 20.30 Uhr ganz den

Tourengehern überlassen. Ausdauersportler

können sich auch über das breite Loipenangebot

freuen – Familien übers Flutlichtrodeln,

Pferdeschlittenfahrten, Schneeschuhwanderungen

oder die Plitsch-Platsch-Wassererlebniswelt

im JUFA Hotel Annaberg für Kinder.

Fotos: Annaberg Lifte

198 SPORTaktiv


MEHR INFOS

SKIGEBIET LACKENHOF

AM ÖTSCHER

Alles zum Skigebiet und

zum Pistengehen am

Ötscher unter:

www.oetscher.at

RAUF AUF

DEN ÖTSCHER

DAS SKIGEBIET LACKENHOF AM ÖTSCHER IST NICHT NUR ZUM

SKIFAHREN SEHR GUT GEEIGNET, SONDERN DER WOHL MARKANTESTE

UND BEKANNTESTE SKITOURENBERG OSTÖSTERREICHS.

Foto: Skigebiet Lackenhof/Ötscher

EVENT-TIPP

ÖTSCHER-ATTACK

Am Abend des 14. März 2020 ruft

der Ötscher zum Sportevent der

Extraklasse. Die Ötscher Attack

stellt für Teilnehmer auf Tourenskiern

oder in Laufschuhen die

ultimative Herausforderung dar.

Motto: ein Abend, vier Bewerbe.

TIPP: An drei Abenden darf im

Vorfeld am Originalschauplatz

für den Event trainiert werden:

Am 10. Jänner (Vollmond), am 21.

Februar und am 6. März.

Alle Infos und Anmeldungen:

www.oettack.at

Mit zwei Fellen unter den Skiern

geht der Aufstieg los. Keine andere

Winteraktivität kombiniert Anstrengung,

Naturerlebnis und Fahrspaß so

wie eine Tour durch den Schnee.

Fürs besonders sichere Erlebnis stehen

Pistengehern am Ötscher heuer

zwei beschilderte Aufstiegsrouten zur

Verfügung. Auf den großen Ötscher säumen

tief verschneite Baumkronen und

Schneewände den Weg hinauf auf 1425

m zur Bergstation und zum Ötscher-

Schutzhaus. Die markierte Route verläuft

entlang der Piste bzw. des Skiwegs,

mit 3,4 Kilometern Länge und rund

560 Höhenmeter ist sie die perfekte

Tour für alle, auch für Einsteiger.

Dagegen ist die neu angelegte Tour

auf den Kleinen Ötscher etwas für wahre

Experten. Der Zustieg erfolgt noch

gemäßigt über die Schneeschuhwander-

strecke auf den Eibenkogl. Von dort verläuft

die Strecke unmittelbar im Bereich

der Lifttrasse des Vierersessellifts auf

den Kleinen Ötscher. Es ist sehr steil,

es gibt keinen Moment zum Ausruhen!

Auf 400 Höhenmetern geht es darum,

sich Schritt für Schritt weiterzukämpfen

und stets mit den Fellen auf dem Schnee

um Halt zu ringen. Für alle Skitourenwettkämpfer

ist diese Tour eine ideale

Trainingspiste.

Wichtig zu wissen: Aufstiegsroute

sowie die Pisten (Nr. 1+2) auf den Großen

Ötscher dürfen an den Tourengeherabenden,

immer dienstags bis 21.00

Uhr und freitags bis 20.30 Uhr benutzt

werden. Dazu können Pistengeher an

vier Vollmondnächten in der Saison die

Route zwischen 16.30 und 21.00 Uhr

begehen und befahren: Am 13. Dezember,

10. Jänner, 9. Februar und 9. März.

SPORTaktiv

199


BOTSCHAFTER

IN SACHEN SCHNEE

MARTIN

DOLEZAL

ist Obmann des

Verbands der

Wiener Skilehrer.

Der 58-Jährige

bildet Skilehrer

aus Österreich

und aller Welt aus.

www.snowsports.at

Fotos: Snowspotrs Academy

200 SPORTaktiv


WER RASTET, ROSTET. MARTIN DOLEZAL BILDET

NICHT NUR SKILEHRER AUS UND IST SELBST AUF ALLEN

FÜNF KONTINENTEN SKI GEFAHREN – ER IST AUCH

NETZWERKER, QUER- UND VORDENKER. DER WIENER

LEBT EIN LEBEN AUF, MIT UND FÜR DIE ZWEI BRETTER.

VON KLAUS MOLIDOR

Gäbe es eine eigene biologische, humangenetische

Klassifizierung für Martin Dolezal, so

müsste man ihn als homo nivalis bezeichnen,

als Schnee-Mann. Die weißen Kristalle

spielen im Leben des Wieners nämlich eine

gewaltige Rolle. Trotzdem ist der 58-Jährige

nicht so leicht zu kategorisieren.

Als auch in Wien noch Winter für Winter

ordentlich Schnee gefallen ist, hat der

kleine Martin mit dem Skifahren begonnen.

Aber nicht in Kitzbühel, Saalbach

oder am Arlberg. Sondern auf einer Wiese

im 21. Wiener Gemeindebezirk, dort,

wo er aufgewachsen ist, dort, wo er heute

noch lebt. „Auf einem Hügel mit vielleicht

eineinhalb Metern Gefälle“, erinnert er

sich. Intensiviert hat sich der Kontakt mit

dem Schnee dann in Steinhaus am Semmering,

wohin die Dolezals immer auf

Urlaub gefahren sind. Bald wurde daraus

ein Wochenendhaus und Dolezal stand jede

freie Minute auf Ski. „Bei einem kleinen

Schlepp lift haben wir Buben eineinhalb

Stunden die Bügel für die Gäste runtergefangen.

Dafür haben wir gratis fahren

dürfen.“

Es folgten Sportstudium und die Skilehrerausbildung

in der Steiermark. „Das war

was, dass der Wiener dort der Beste war“,

lacht Dolezal heute. Ski gefahren wurde

derweil auch schon im Sommer. Aber nicht

auf dem Gletscher, sondern in Steinhaus.

Dort hatte sich eine Grasski-Szene gebildet.

„Dort war ich richtig gut und hab es sogar

bis in die Nationalmannschaft geschafft“,

sagt Dolezal nicht ohne Stolz. Grasski ist

aber auch eine Chiffre dafür, dass Dolezal

keiner ist, der den geraden Weg geht. Denn

diesen Exotensport betreibt nicht jeder. Die

Wege, die Dolezal beschreitet auch nicht.

Im Gegenteil. Ihn reizt seit jeher das, was

noch keiner gemacht hat.

Das kurz geschnittene Haar mag ergraut

sein, der Geist ist es nicht. Seine Augen

blitzen, wenn er davon erzählt, wie er das

erste Mal in Holland in einer Skihalle gewesen

ist, wie er sich dann ein paar Jahre

später darum bemüht hat, in Dubai Skilehrer

in der dortigen Halle auszubilden.

„Darum hab ich mich mit einem Zweiten

beworben. Antwort haben wir lange keine

bekommen. Als ich dann angerufen hab,

haben sie gesagt: Passt, kannst du machen,

nächste Woche geht’s los.“

SPORTaktiv

201


Woher der offene, wache Geist

kommt kann er nicht erklären. Was er

weiß: „Ich bin auf die richtigen Leute

getroffen, die mich unterstützt haben

und die auch offen dafür waren, Dinge

anders zu machen.“ Das war beim Verband

der Wiener Skilehrer so, das war

beim heimischen Skibindungshersteller

Tyrolia so. Für die Firma hat er sein

Studium abgebrochen und ist ins Marketing

gewechselt. „Die kannten mich

vom Grasski und haben gewusst, der

kennt sich aus.“

Dolezal war dabei als Tyrolia Schuhe

und Ski auf den Markt gebracht

hat. „Dabei haben mir die Erfahrung

und das Standing als Skilehrer schon

genützt.“ Auch für die Geräte zur Einstellung

der Bindung war er mitverantwortlich.

Nur die Z-Zahl hat er nicht

erfunden. „Ich war eher der Botschafter

des Z“, sagt er und lacht.

Aus dem Verband der Wiener Skilehrer

hat er die „Snowsports Academy“

gemacht, die heute Skilehrer aus Österreich

und aller Herren Länder ausbildet.

Ungarn, Holland, Korea, Ägypten, Iran

und, und, und. Eigentlich könnte er

sich zurücklehnen und es ein bisschen

ruhiger angehen lassen. Mehr Golf spielen

zum Beispiel. „Ein herrlicher Ausgleich

zum Alltag. Du konzentrierst dich

nur auf Golf. Beim Schlag und auf der

Runde. Das kann kein anderer Sport.“

Aber rasten ist seine Sache nicht. Auf einer

zweiwöchigen Mittelmeerkreuzfahrt

läuft er schon vor dem Frühstück an

Deck oder mobilisiert im Fitnessstudio

seinen Körper. Landgänge absolviert er

mit seiner Lebensgefährtin Alexandra

im Laufschritt. „In der Früh, wenn alle

noch schlafen. Herrlich.“

Auch beruflich bleibt er neugierig.

So war er am Eröffnungstag einer der

Ersten, die auf der Müllverbrennungsanlage

in Kopenhagen auf dem grünen

Teppich Ski gefahren sind. Logisch, dass

er Anfang Dezember auch dabei war, als

in New York die erste Skihalle der USA

eingeweiht wurde.

Jemand wie er macht sich natürlich

Gedanken über die Zukunft des Wintersports.

„Bei uns wird sich nur die Gästestruktur

verändern, die Zahl aber gleichbleiben“,

prophezeit er. Die Zahl der ski

fahrenden Österreicher wird dagegen

zurückgehen. „Aus Bequemlichkeit und

weil es heutzutage viel mehr Möglichkeiten

gibt.“ Spielt nicht auch der Preis

eine Rolle? „Nein“, winkt Dolezal ab,

„der fungiert nur als Ausrede. Man muss

ja nicht immer die allerneueste Ausrüstung

haben und auf der Hütte essen.

Wir haben immer Jause mitgehabt und

Tee in der Thermoskanne.“

Ansteckende Euphorie

100 Tage im Jahr hat er auch heute noch

Skischuhe an. „Das ist nicht immer ein

echter Skitag. Oft bin ich nur als Prüfer

am Berg.“ Die Faszination ist aber geblieben.

„Die Bewegung in der Natur,

die frische Luft, die Geschwindigkeit,

die Kommunikation, das macht Skifahren

aus.“ Am Lift könne man schließlich

mit Gleichgesinnten ins Gespräch

kommen. Geteilte Freud ist schließlich

doppelte Freud.

„ICH BIN IMMER

AUF DIE RICHTIGEN

LEUTE GESTOSSEN, DIE

OFFEN DAFÜR WAREN,

DINGE ANDERS ZU

MACHEN.“

Den Klimawandel will er aber nicht

wegdiskutieren. „Da braucht es schon

Lösungen“, sagt er. Eine Folge der Erwärmung:

Seinen Skilift an der Hohen-

Wand-Wiese in Wien, den er unter dem

Namen „High Hills“ betrieben hat,

musste er zusperren. „In einer Seehöhe

von 250–300 Metern ist das einfach zu

unsicher. „Andererseits gibt es Skigebiete,

in denen es dank der Bewirtschaftung

und Begrünung im Sommer jetzt wieder

eine große Artenvielfalt an Insekten gibt,

Zell am See Kaprun hat damit sogar einen

Preis gewonnen.“

Dolezal ist kein Träumer, der sich

seine Wahrheit zurechtbiegt, bis sie ihm

wirtschaftlich in den Kram passt. Er ist

aber ein Positivdenker. Seine Euphorie

ist ansteckend, die Begeisterung, mit der

er vom Skifahren spricht. Als großen

Motivator bezeichnen ihn die, die ihn

als Skilehrer erlebt haben. Und wie bezeichnet

er sich selbst? Skilehrer? Netzwerker?

Unternehmer? „Weder noch. Ich

sag immer ich arbeite an der Verbreitung

des Schneesports.“

202 SPORTaktiv


KOMM RAUF ZUM

RUNTERKOMMEN

13,5 Kilometer perfekte Pisten,

drei Vierer-Sesselbahnen, eine

familiäre Atmosphäre und alles

zum kleinen Preis: Damit lockt in

Niederösterreich die Skischaukel

Mönichkirchen-Mariensee.

Es gibt sie noch, die familiären Skigebiete,

zum kleinen Preis im Osten

Österreichs, die perfekt sind, um schnell

einmal auf die Berge rauf- und damit

von Stress und Hektik herunterzukommen.

Neben Pisten und Bahnen wartet

die Skischaukel auch sonst mit allem

auf, was man von den Großen Skiresorts

kennt: etwa der Skimovie-Strecke auf

der FIS-Piste Mariensee. Sein Rennvideo

kann man dank freiem WLAN gleich

vor Ort auf www.skiline.cc abrufen und

teilen. In den urig-gemütlichen Hütten

servieren die Hüttenwirte feine Hausmannskost

und Spezialitäten aus der

österreichischen Küche. Den Start

ins Skivergnügen erleichtern heuer rund

250 zusätzliche Parkplätze und Tickets

sind an drei Kassen in Mönichkirchen

und einer in Mariensee, dazu an einem

Ticket-Verkaufsautomaten oder bequem

online erhältlich.

ALLE INFOS

www.schischaukel.net

Fotos: Schischaukel Mönichkirchen-Mariensee, Familienskiland St. Corona am Wechsel

WILLKOMMEN IM

FAMILIENSKILAND

Im niederösterreichischen St. Corona

am Wechsel stehen die Zeichen auf

perfekte Familien- Wintergaudi –

ob mit oder ohne Ski.

Nur 60 Minuten von Wien entfernt

liegt das Familienskiland der Erlebnisarena

in St. Corona – ein Schlaraffenland

für winterliche Abenteuer: Zwei

Förderbänder, ein Tellerlift und flache

Pisten bieten den kleinsten Schneefans

flockigen Winterspaß. Eine Rodelbahn

und eine Rodelwiese stehen ebenfalls zur

Verfügung – wer eine gültige Liftkarte

besitzt, kann sich die Rodel gratis ausleihen.

Heuer neu ist die Expressrodel: Mit

ALLE INFOS

www.erlebnisarena.at

dem Tellerlift geht es hinauf an den Start

und dann über die Rodelbahn mit viel

Schwung hinunter.

Gleich daran angrenzend liegt die

feine Gastrozone. Dort können die

Erwachsenen durchschnaufen und sich

die Sonne aufs Gesicht scheinen lassen

und haben dabei den nebenan tollenden

Nachwuchs entspannt im Blick. Die

günstigen Preise für das Skierlebnis in

St. Corona sind echt familienfreundlich.

SPORTaktiv

203


GESCHNALLT?

DIE STEUER-ERKLÄRUNG

IN WELCHER REIHENFOLGE MACHST DU DEINE

SCHNALLEN ZU? UND HAST DU DIE SKISCHUHE IM

KOFFERRAUM ODER IN DER DACHBOX? EGAL, BEIDES

FALSCH. UNSERE EXPERTENTIPPS ZUM SKISCHUH,

DEM ZENTRALEN ELEMENT ZUM STEUERN DEINER BRETTER.

VON CHRISTOPH HEIGL

204 SPORTaktiv


PRAXISTIPPS

VON GÜNTER MESSNER

1. Offen? Geschlossen? Kalt/

warm? Wie transportiert man

Schuhe? „Skischuhe sollen immer

geschlossen transportiert und

gelagert werden, zudem trocken

und warm. Skischuhe haben in der

Dachbox und im Kofferraum nichts

verloren. Am besten transportiert

man sie in einer beheizbaren

Skischuhtasche.“

2. Wann sind Schuhe alt und

unbedingt zu tauschen?

„Wer viel fährt, sollte alle sechs,

sieben Jahre wechseln, spätestens

nach zehn, weil das Material

altert. Jeder Schuh hat ein Ablaufdatum.“

Nachsatz: „Ein guter Indikator

ist auch, wenn der Schuh zu

stinken beginnt ...“

3. Braucht es bei all der Diversifizierung

eigene Schuhe für

Piste, All-Mountain und Freeride?

„Ein guter Skischuh deckt alles

in einem gewissen Normbereich

ab. Nur wenn es darüber hinaus

in den Rennbereich oder auf der

anderen Seite ins echte Freeriden

geht, sollte man einen noch

spezielleren Schuh wählen.“

Günter Messner

ist ein echter

Experte in Sachen

Skischuh und

Filialleiter bei

Gigasport Villach.

Fragen über Fragen. In welcher

Reihenfolge schließt man tatsächlich

die Schnallen richtig? Das

fragen wir Günter Messner, gern

gefragter Experte in allen Skibelangen

und Filialleiter von Gigasport Villach.

Er überrascht schon mit der ersten Antwort.

„Kommt darauf an.“ Während

Rennfahrer mit der dritten Schnalle

(von unten) beginnen und damit den

Fuß in den Schuh drücken, gilt für normalsterbliche

Skifahrer die Faustregel

1-2-3-4, oder mit anderen Worten: von

unten nach oben. „Der größte Fehler ist,

mit der vierten, der obersten Schnalle

zu beginnen. Da wird der Fuß nie richtig

im Schuh sitzen.“ Immer erst zum

Schluss sollte übrigens das Manschettenband

mit Klettverschluss zugezogen werden,

das quasi wie eine fünfte Schnalle

den oberen Schuhrand fixiert.

Grundsätzlich gilt: „Der Fuß sollte

schon im offenen Schuh gut, eng und

präzise sitzen. Dann muss man die

Schnallen nicht extrem zuknallen.“

Denn das wäre erstens schon ein Zeichen

dafür, dass der Schuh grundsätzlich

nicht gut passt und zweitens ein

Indikator dafür, dass er auch nicht gut

funktionieren wird. Denn ein zu hart

zugeknallter Schuh schränkt die nötigen

Bewegungsfreiheit ein. Ein perfekt

sitzender Schuh erhöht nicht nur Fahrqualität

und Fahrspaß, sondern mindert

auch die Verletzungsgefahr bzw. -schwere,

weil sich der Fuß bei einem Sturz

nicht noch zusätzlich verdrehen kann.

Und damit tauchen wir ein in die große

Welt der Skischuhberatung, die wir

hier nur ansatzweise schildern können.

Am besten nimmst du deinen Fuß bzw.

beide und machst das selbst beim Fachhändler

durch. Nach der exakten Vermessung

und Bestimmung von Größe

und Breite bzw. Analyse von Risthöhe,

Fersenmaß und Fesselmaß geht es an die

Auswahl des Schuhs. „Damen sollten bei

der Auswahl immer mit Damenmodellen

beginnen“, empfiehlt Messner. Die

sind auf das in der Regel niedrigere Gewicht

und auf weniger Druck optimiert.

„Sportlichere, große Frauen können natürlich

zu Unisex- oder Herrenschuhen

greifen.“ Für Damen wie Herren hat

Messner einen praktischen Tipp parat:

„Den Skischuh von unten anschauen.

Über die Sohlenform und die Ausbuchtung

der Schale erkennt man von unten

oft besser, welche Form der Schuh hat

und für welche Fußform er geeignet ist.“

Messner empfiehlt grundsätzlich,

Schuhe mit vier Schnallen zu kaufen.

„Gute Dreischnaller sind gerade noch

okay, aber mit Zweischnallern ist sportliches

Fahren nicht mehr möglich.“ Der

simple Heckeinsteiger hat auch noch seine

Anhänger und steht sogar vor einem

Comeback, steht aber mehr für Komfort

als Skivergnügen.

Druck, aber keine Schmerzen

Wie schon erwähnt sollen Schuhe eng

und präzise sitzen, die richtige Breite haben

(„Leisten“, von 92 bis 104 mm) und

die passende Steifigkeit („Flexindex“, ab

50 für Anfänger, 80 bis 120 für Könner

und Fortgeschrittene, 130 bis 170 für

Rennfahrer). „Je exakter und präziser der

Schuh sitzt, umso besser kann ich den

Ski steuern, auf jedem Schnee, auf jeder

Piste, auch im Gelände“, so Messner. Bei

der Skischuhgröße sollte man sich genau

an der Größe der Straßenschuhe orientieren.

Beim Thema Druckstellen und

Schmerzen verweist der Gigasport-Experte

darauf, dass Schmerzempfinden

„sehr, sehr unterschiedlich“ sein kann,

ein Druckgefühl aber kaum zu vermeiden

ist. „Natürlich sollen Skischuhe keine

wilden Schmerzen verursachen. Aber

sportliche Fahrer, die den ganzen Tag auf

der Piste sind und am Abend noch Tanzen

gehen können, hatten wohl nicht

den perfekten Schuh an.“ Im Idealfall

finde man ihn aber zwischen den beiden

Polen „Festhaltezange“ (Rennbereich)

und „Gummistiefel“ (zu viel Komfort).

Die Skischuhe der Branchengrößen

wie Lange, Nordica, Tecnica, Atomic,

Fischer, Dalbello und Co. bieten seit

Jahren ein ausgezeichnetes Niveau.

„Die Materialentwicklung hat auch vor

Skischuhen nicht haltgemacht“, sagt

Stefan Bieringer, Marketingmanager bei

Dalbello. „Die Schuhe werden dank des

Einsatzes neuer Kunststoffe wie Grilamid

viel leichter.“ In der Produktion

braucht es bei komplexen Modellen bis

SPORTaktiv

205


DALBELLO-FACTS

Wusstest du, dass....?

… ein normaler Skischuh aus bis

zu 150 Einzelteilen besteht, die zu

einem Großteil noch per Hand zusammengefügt

werden müssen?

… an die 1000 Prototypen benötigt

werden, um eine komplette Skischuhkollektion

fertigzustellen?

… eine Form für einen neuen Skischuh

für eine neue Skischuhlinie

ungefähr 80.000 € für jede einzelne

Größe kostet? Das bedeutet, dass

eine neue Skischuhlinie mit einem

regulären Größensplit einem

Investment von ca. 1.000.000 €

entspricht.

… Dalbello der einzige Skischuhhersteller

ist, der noch in Italien –

im Örtchen Asolo – produziert?

… dank der Produktion in Italien

Dalbello sämtliche strikten Regeln

der EU erfüllt, speziell in puncto

Recyling, Abfallverwertung sowie

Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit?

… Dalbello 2000 Paar Skischuhe

pro Tag produziert und in 45 Ländern

vertreibt?

… Dalbello Mitglied des sogenannten

„Repair 3D-Project“ ist,

das nach innovativen 3D-Hersteller-Technologien

forscht, um

recycletes Material verwenden zu

können?

… Dalbello zur MDV-Gruppe

gehört, zu der auch Marker- Bindungen,

-Helme, -Brillen und

-Protektoren sowie Völkl-Ski und

-Accessories zählen?

zu zwei Jahren, bis ein Modell marktreif

ist. „Unsere Schuhproduktion, übrigens

alles made in Italy, ist brutal viel Handarbeit.“

Mit Marker hat Dalbello auch

die Entwicklung der Gripwalk-Sohle

für mehr Gehkomfort vorangetrieben.

„Mittlerweile haben wir alle Hersteller

im Boot“, freut sich Bieringer (Kompatibilitätscheck

auf www.grip-walk.com/

de). Innovative Entwicklungen werden

in der Branche großgeschrieben, die Italiener

setzen u.a. auch auf Techniken wie

die bewährte dreiteilige Cabrio-Konstruktion,

3D-Grip-Textur, Powercage

und My-Fit-Wärmeanpassung.

Was laut Gigasport-Experte Messner

in den letzten Jahren diesbezüglich mehr

Fokus bekommen hat, ist die Ausführung

des Innenschuhs. Skifahrer auf der

Suche nach Perfektion blättern mittlerweile

allein für Innenschuhe 200 bis

Bei Dalbello (oben) ist

Skischuhproduktion

noch ganz viel Handarbeit.

Aus bis zu 150 Teilen

besteht ein Schuh.

Links: Innenschuhe für

den Rennsport.

500 Euro hin. Mit Karbonfasern, Kork

oder Primaloft sowie mit Schaum ausgefüllten

und angepassten Produkten

bekommt jeder Fuß individuell seinen

Schuh. „Mittlerweile kann man sogar

das Material von Innenschuhen fräsen

und um ein paar Milimeter hier und

dort verändern“, erzählt Messner aus

der Praxis. Natürlich brauchen auch

alle Innenschuhe Pflege, sollten zum

Trocknen öfters herausgenommen werden

und – wichtig – vorsichtig wieder

in die Schale geschoben werden.

Ja, erstklassige Skischuhe sind mitunter

kostspielig und können mehrere

Hundert Euro kosten. Aber erstens

profitieren Könner von dieser Technik

direkt auf der Piste und zweitens sind

auch die günstigen Einsteigermodelle

in der Folge heute technisch viel besser

als noch vor ein paar Jahren.

Fotos: Christoph Heigl, Dalbello/Martin Bolle, Checco

206 SPORTaktiv


ANOTHER BEST DAY

©Matt Georges

ALLSPEED

VISOR W IMPACTS

NOVA

CARVING ELEGANCE

NOVA 10 Ti

PURE PRO HEAT

Eine elegante Mischung aus Präzision und Agilität

im femininem Stil – die brandneue Linie NOVA

garantiert Skigenuss pur. Die Serie wurde geschaffen

um die Leistungsfähigkeit anspruchsvoller

Pisten-Skifahrerinnen stetig weiterzuentwickeln

und zu verfeinern. NOVA steht für herausragende

Performance und ermöglicht mühelose Carving-

Schwünge für bestechenden Fahrkomfort und

hervorragende Kontrolle. Fühle den Rhythmus

und genieße geschmeidigen Kantenwechsel und

eine kraftvolle Abfahrtsleistung! Kurz: Erlebe den

perfekten Carving-Traum. Another Best Day.


DALBELLO DS 120

überzeugt mit frischem Konzept

und innovativem Power-Cage

dieser ermöglicht einen einfachen

Einstieg, herausragenden

Komfort und eine absolut präzise

Kraftübertragung bei hervorragendem

Leichtgewicht

Innenschuh: IF Pro 120

Leiste: 100 mm

Flex: 120

PREIS (UVP): € 450,–

www.dalbello.it/de

HART, ABER

HERZLICH

ACHT SPORTLICHE MODELLE UND|

IHRE STÄRKEN IM ÜBERBLICK.|

ATOMIC HAWX PRIME 130 S

Memory-Fit – anatomisch ideale

Passform dank thermischer An