Touring Dezember 2019

online.magazines

MEISTGELESENES MAGAZIN DER SCHWEIZ

#12/1 | DEZ 19/JAN 20 | FR. 4.50

5

Antirutsch-Hilfen

im Test: So bleiben

Sie standhaft

DIE ZUKUNFT

DER MOBILITÄT

TCS-Zentralpräsident Peter

Goetschi nimmt Stellung

SKISPASS ABSEITS

DER MASSEN

Fünf Wintersportparadiese,

die es zu entdecken lohnt

Willkommene

Eiszeit


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INHALT

11

Hochkomplex

und elegant:

Curling

34

Fliegen lernen

mit dem E-Flugzeug

36

Selbstzündender

Benziner im Mazda 3

EDITORIAL

MEISTGELESENES MAGAZIN DER SCHWEIZ

Die Winterheinzelmännchen

auf den Strassen

Nach nächtlichen Schneefällen erstaunt

mich immer aufs Neue, wie schnell unsere

auptverkehrsachsen geräumt, gesalzen

und fahrbereit sind. Dafür leisten

unzählige Schneepflugfahrer Nachtschicht

für Nachtschicht. Alleine die rund 50 Werkhöfe

und Stützpunkte der Nationalstrassen verfügen

über je bis zu 15 Lastwagen mit Schneepflug,

Schneeschleudern und Salzstreuer. Im Winter

2018 gab das Bundesamt für Strassen 41 Millionen

Franken für den Winterdienst aus. Kein Verständnis

habe ich für jene Lenker, die im Winter

ihre Fahrweise nicht den Verhältnissen anpassen

und gar noch reklamieren, wenn die Strassen

nicht blitzeblank geräumt sind. Jedenfalls denke

ich immer dann dankbar an die Schneepflugfahrer,

wenn ich mit der Schaufel meine Einfahrt

vom Schnee befreien muss.

Felix Maurhofer

Chefredaktor

Dossier

11 Schach auf Eis

Wie Curlingweltmeisterin

Silvana Tirinzoni das Eis liest

16 Enteisen leicht gemacht

Die zehn Gebote des richtigen

Enteisens von Autos

18 Rutschfest im Winter

Glatter Untergrund:

Fünf Antirutsch-Hilfen im Test

22 Berge von Salz

Trotz Kritik bleibt einheimisches

Salz gefragt

Mobilität

27 Grüne Welle – und jetzt?

TCS-Zentralpräsident Peter

Goetschi im «Touring»-Gespräch

29 Dröhnende Motoren

Unnötiger und vermeidbarer

Lärm ist nicht erlaubt

34 Emissionslos fliegen

Marco Buholzer bildet Piloten

im E-Flugzeug aus

E-Autos: Für

jeden Zweiten

eine Option

32

COVER CREDITS:

Silvana Tirinzoni, Skip CC Aarau

Foto: Valeriano Di Domenico

Maske: Nina Tatavitto

Dez 2019 / Jan 2020 | touring 3


Schottland - Eisenbahnromantik & Landschaftsträume

Auf Schienen durch die Highlands & zu den magischen Spuren Harry Potters!

TONI

Eilean Donan Castel

9-tägige begleitete

Rundreise ab nur

Fr. 2199.-

REISEHIT 343

Exklusivreise vom 18. - 26. Juli 2020

Ihr Reiseprogramm:

Isle of Skye

1. Tag, Samstag 18. Juli 2020 – Anreise

nach Rotterdam & Fähre

Gemütliche Fahrt mit dem komfortablen Extrabus

(Abfahrt frühmorgens) nach Rotterdam,

wo wir am Abend unser modernes Fährschiff

mit Kurs Richtung Hull besteigen. Übernachtung

und Nachtessen an Bord.

2. Tag, Sonntag 19. Juli 2020 – York & das

Eisenbahnmuseum

Am Morgen legt unser Fährschiff in Hull an.

Schon wenig später erreichen wir die mittelalterliche

Stadt York, wo wir im schönen Eisenbahnmuseum

erste Eindrücke der britischen

Bahngeschichte erhalten. Gegen Abend erreichen

wir unseren Übernachtungsort im Raum

Glasgow.

3. Tag, Montag 20. Juli 2020 – Glasgow –

Loch Lomond & Glen Coe

Den heutigen Tag starten wir mit einer interessanten

Stadtführung in Glasgow, die mit einer

kurzen Stippvisite im bekannten Transportmuseum

von Glasgow endet. Auf unserem

Weg in den Norden passieren wir später

die „Bonny bonny banks“ des zauberhaften

Loch Lomonds und das wildromantische Tal

der Tränen. Übernachtung im Raum Fort William/Oban.

Isle of Skye

Atlantischer

Ozean

Eilean

Donan

Castle

Loch

Ness

Broomhill

Aviemore/Inverness

Pitlochry

Mallaig

Fort William

Glen Coe

Loch Lomond Edinburgh

Glasgow

Bo’ness &

Kinneil Railway

Irische See

York

Nordsee

Hull

4. Tag, Dienstag 21. Juli 2020 – Jacobite

Steam Train, Isle of Skye & Eilean Donan

Castle

Mit dem Jacobite Steam Train unternehmen

wir heute eine grossartige Fahrt von Fort William

nach Mallaig und überqueren das weltbekannte

Glenfinnan Viadukt. Danach setzen

wir mit der Fähre auf die Hebrideninsel Skye

über, wo uns eine herrliche Landschaft voller

Gegensätze und fantastische Küstenabschnitte

erwarten. Über die Skye-Bridge und

vorbei am fantastischen Eilean Donan Castle

erreichen wir wieder das Hotel vom Vortag.

5. Tag, Mittwoch 22. Juli 2020 – Ungeheuerliche

Momente am Loch Ness

Heute geht es über eine der schönsten Panoramastrassen

Schottlands zum sagenumwobenen

Loch Ness, der Heimat des berühmten

Seeungeheuers Nessie. Nach der Besichtigung

der am Ufer gelegenen Ruinen des Urquhart

Castles, unternehmen wir eine schöne

Bootsfahrt auf dem mystischen See. Übernachtung

im Raum Aviemore/Inverness.

Edinburgh

Die schönsten Eisenbahnstrecken Schottlands laden auf dieser Reise ein, entdeckt zu werden. Mit dabei ist natürlich der legendäre Jacobite

Steam Train, der auf einer der schönsten Eisenbahnstrecken der Welt verkehrt. Freuen Sie sich, die Bilderbuchlandschaften Schottlands

aus unterschiedlichen Perspektiven zu erleben – auch da, wo keine Strasse hinführt. Romantische Schlösser, geheimnisvolle Seen,

majestätische Berge – jede Tagesetappe dieser grossartigen Reise ist ein Höhepunkt!

Jetzt sofort Plätze sichern!

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bis 100% REKA-Checks!

6. Tag, Donnerstag 23. Juli 2020 – Dampf &

Whisky

Nach dem Frühstück bestaunen wir die atemberaubende

Schönheit des Cairngorm Nationalpark

bei einer nostalgischen Dampfzugfahrt

mit der Strathspey Railway von Aviemore

nach Broomhill. Anschliessend lernen

wir bei einer Destillerie-Besichtigung das

flüssige Gold Schottlands – den Whisky kennen.

Übernachtung im Hotel vom Vortag.

7. Tag, Freitag 24. Juli 2020 – Pitlochry &

Edinburgh

Auf dem Weg nach Edinburgh machen wir

Stopp im reizenden Ferienörtchen Pitlochry,

wo wir mit etwas Glück Lachse auf der Lachstreppe

beobachten können. Später erwartet

uns die schottische Hauptstadt Edinburgh mit

ihrer vollen Pracht. Freuen Sie sich auf eine

interessante Stadtführung mit vielen Höhepunkten.

Im Anschluss bleibt Zeit zur freien

Verfügung. Übernachtung in Edinburgh.

8. Tag, Samstag 25. Juli 2020 – Bo’ness &

Kinneil Railway – Newcastle

Heute morgen geniessen wir ein letztes Eisenbahnerlebnis–

bei einer herrlichen Fahrt mit

der Bo’ness & Kinneil Railway lassen wir uns

nochmals in vergangene Zeiten zurückversetzen.

Danach Weiterfahrt nach Newcastle, von

wo aus wir Grossbritannien am Abend wieder

verlassen. Übernachtung an Bord.

9. Tag, Sonntag 26. Juli 2020 – Heimreise

Am Morgen erreichen wir Amsterdam/ Ijmuiden,

von wo aus wir die Heimreise antreten.

Leistungen - Alles schon dabei!

Fahrt- Fahrt im komfortablen Extrabus

Fährüberfahrt Rotterdam/Zeebrügge –

Hull inkl. Übernachtung & Halbpension

(2 Bettkabinen innen, Etagenbett)

Fährüberfahrt Newcastle – Amsterdam/

Ijmuiden inkl. Übernachtung & Halbpension

(2 Bettkabinen innen, Etagenbett)

Fährüberfahrt Mallaig-Armadale

6 Übernachtungen in guten und

gehobenen Mittelklassehotels

6 x Frühstück & Nachtessen in den Hotels

Eintritt National Railway Museum York &

Museum of Transport Glasgow

Interessante Stadtführungen in

Glasgow & Edinburgh

Dampfzugfahrt mit dem Jacobite

Steam Train (Fort William – Mallaig)

Bootsfahrt Loch Ness

Dampfzugfahrt mit der Strathspey Railway

(Aviemore-Broomhill)

Eintritt und Besichtigung Whisky Destillerie

inkl. Probe

Dampfzugfahrt mit der Bo’ness & Railway

(Bo’ness-Bo’ness)

Eigene Schweizer Reiseleitung

während der ganzen Reise

Unser Sonderpreis für Sie:

Preis pro Person im Doppelzimmer

in guten und gehobenen

Mittelklassehotels Fr. 2199.-

Zusätzlich wählbar/nicht inbegriffen

Einzelzimmerzuschlag (Hotels): Fr. 415.-

Kabinenzuschläge (Fähre):

- Doppelkabine Innen (Unterbetten): Fr. 30.-

- Doppelkabine aussen (Unterbetten): Fr. 90.-

- Einzelkabine innen: Fr. 245.-

- Einzelkabine aussen: Fr. 345.-

Buchungsgebühr Fr. 20.- pro Person

Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort:

Aarau, Basel, Bern, Luzern, Pfäffikon SZ,

St. Gallen, Thun, Zürich

Organisation: Holiday Partner, 8852 Altendorf


INHALT

49

Elegant: Der Kia xCeed

57

Hundeschlittenfahrt

in Finnland

93

E-Garden:

Elektromobilität in

all ihren Facetten

Langlauf paradies

Schweden

68

Meine Club-Vorteile

73 TCS Leserreisen

79 TCS Reisen: Yunnan, China

82 Günstiger in die Skischule

85 Skioo: 1 Karte für 50 Skigebiete

Technik

36 Wider den Trend

Im Mazda 3 schnurrt ein selbstzündender

Benzinmotor

43 Bewährte Qualitäten

Trotz E-Antrieb bleibt der

Taycan ein typischer Porsche

47 Platz im Überfluss

Der Opel Zafira Life ist ein

Familienvan par excellence

Freizeit

62 Weite Schneehänge

Livigno: Hier werden Freerider

glücklich.

64 In der Märchengondel

Der Ferienort Grächen im Wallis

setzt auf Familiengäste

66 Edle Perle im Ötztal

Gediegener Skispass abseits

der Massen

Club

86 3. TCS-Streitbarometer

So streiten wir um unseren Job,

die Miete und die Konsumgüter

91 Unfallrisiken im Winter

Wie sich Fussgänger, Velo- und

Töfffahrer schützen können

98 Cyberkriminalität

Interview über die Gefahren und

wie man sich schützen kann

Rubriken

53 Der TCS-Experte

Sicherheit bei Schneeketten

81 Gesundheit

100 Forum

100 Impressum

101 Tourolino

104 Unterwegs mit…

Touring Nr. 2

Im nächsten «Touring»: TCS – der grösste

Mobilitätsclub der Schweiz, Geisterfahrer,

Gefahr auf der Autobahn und der BMW

330d im grossen Test

Erscheinungsdatum: 16.1.2020

Der TCS

im Einsatz

in Kenia

96

Dez 2019 / Jan 2020 | touring 5


TONI

Burano & Murano

Canale Grande in Venedig

Markusplatz in Venedig

4 Reisetage

ab nur

Fr. 399.-

REISEHIT

56

Leistungen - Alles schon dabei!

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Märchenhaft einzigartig & absolut atemberaubend!

Ihr Reiseprogramm:

1. Tag – Anreise

Fahrt im komfortablen Extrabus nach Lido

di Jesolo, wo wir in unserem Hotel mit dem

Nachtessen erwartet werden.

2. Tag – Karneval in Venedig

Nach dem Frühstück fahren wir durch schöne

Landschaften zum Bootsanleger Punta Sabbione,

von wo uns eine herrliche Bootsfahrt

direkt ins Herzen der Stadt Venedig bringt. Bei

einer beeindruckenden Stadtführung werden

uns gleich anschliessend die Höhepunkte der

auf 118 kleinen Inseln erbaute und von 100

Kanälen durchzogene Stadt der Superlative

gezeigt. In Venedig fühlt man sich in eine andere

Zeit versetzt und die Stadt ist ein wahres

Fest für alle Sinne. Danach tauchen wir in das

fantastische Karnevalsprogramm ein. Freuen

Sie sich auf die zauberhafte Märchenwelt

rund um den Markusplatz – Sie werden begeistert

sein. Am Abend Rückfahrt per Boot

und Bus zu unserem Hotel.

3. Tag – Murano, Burano & Karneval

Venedig

Heute morgen erleben Sie bei einem tollen

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Hauptkatalog 2020 und sichern Sie sich Probiergutscheine bis zu Fr. 150.-!

• Rund- & Erlebnisreisen

• Musik- & Eventreisen

• Aktiv- & Wanderreisen

• Fluss- & Schiffsreisen

• Kulinarische Reisen

• Bus- & Bahnkombinationen

• Flugreisen

• Aktionen & Preiskracher

• Und vieles mehr

Glasbläserei Murano

Es gibt wohl keine bessere Zeit die wunderschöne Lagunenstadt zu besuchen als zur Zeit des Karnevals. Erleben Sie

während dieser Exklusiv-Reise die berühmteste Piazza der Welt, den Markusplatz, als fantastischen Zaubergarten und freuen Sie

sich auf ein weltweit einmaliges Fest der Sinne!

Ausflug die Pracht der venezianischen Lagune.

Dabei schauen wir auf der Insel Murano,

auf der ganzen Welt für die Glasherstellung

bekannt, einem Glasbläser über die Schultern

und bewundern die bunten Häuser sowie

die weltberühmten Spitzenstickereien in

Burano. Unser Ausflug endet wiederum am

Markusplatz, wo Sie noch einmal in die bunte

Karnevalswelt eintauchen können. Am Abend

erwartet uns das Hotel mit dem Nachtessen.

4. Tag – Heimreise

Mit vielen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck

treten wir heute die Heimreise an.

Eine einzigartige Auswahl von über 200

grossartigen Reisevorschlägen zu den

schönsten Zielen Europas. Tolle Reisen

in bester Gesellschaft – immer begleitet

von eigenen Schweizer Reiseleiter.

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Fahrt im komfortablen Extrabus

3 Übernachtungen im gehobenen

Mittelklassehotel in Lido di Jesolo

3 x Frühstück im Hotel

2 x Abendessen im Hotel

Interessante Stadtführung in Venedig

Wunderschöne Schifffahrt durch die

venezianische Lagune mit Besuch der

Inseln Murano und Burano

Freie Teilnahme am reichhaltigen

Karnevalprogramm in Venedig

3 x Bootstransfers (1 x P.Sabbioni –

Markusplatz/ 2x Markusplatz-P.Sabbioni)

Eigene Schweizer Reiseleitung

während der ganzen Reise

Wählen Sie Ihr Reisedatum

Reise a: 18. - 21. Februar 2020

Reise b: 21. - 24. Februar 2020

Unser Sonderpreis für Sie:

Preis pro Person im Doppelzimmer

im gehobenen

Mittelklassehotel Fr. 399.-

Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar:

Einzelzimmerzuschlag nur Fr. 89.-

Wochenendzuschlag Reise b: Fr. 30.-

Buchungsgebühr: Fr. 20.- pro Person

Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort:

Aarau, Basel, Bellinzona, Bern, Luzern,

Pfäffikon SZ, Olten, St. Gallen, Sargans,

Thun, Winterthur, Zürich.

Limitierte Plätze!

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Organisation: Holiday Partner, 8852 Altendorf


CLUB AKTUELL

E-Scooter-Training

Das Fahren mit einem Elektrotrotti

ist nicht ohne Risiko.

Deshalb führte der TCS zusammen

mit dem Anbieter

«Lime» das schweizweit erste

E-Scooter-Fahrtraining in

Dübendorf (ZH) durch. Und

das Interesse war gross:

Rund drei Dutzend Personen

nahmen am Kurs teil. Weitere

Trainings sollen folgen.

Am Asut-Kolloquium

wurde über die

Mobilität von

morgen diskutiert

Mobilität der Zukunft –

die Zeit zum Handeln ist jetzt

Am 20. Asut-Kolloquium in Bern wurden die Herausforderungen

an die künftige Mobilität diskutiert – und Lösungen präsentiert.

Die Erwartungen an die Mobilität

seien enorm und oft widersprüchlich.

Sie soll innerhalb

der Grenzen kaum mehr

erweiterbarer Infrastrukturen flexibler,

leistungsfähiger, kundenfreundlicher

und persönlicher

werden und gleichzeitig möglichst

umweltverträglich sein. Gemäss

einer Studie von PwC und der Universität

St. Gallen könne all diese

Ansprüche nur ein analog und digital

vernetztes Ökosystem unter

einen Hut bringen. Der dafür nötige

Umbau müsse jetzt beginnen,

so das Fazit der Fachtagung des

Verbands der Telekommunikationsbranche

asut, des Astra, der Mobilitätsplattform

its-ch und dem TCS.

Die Digitalisierung ist einer der

wichtigsten Treiber der Mobilitätsindustrie.

So könnten zum Beispiel

Fahrassistenz systeme die Effizienz

im Bahnverkehr potenzieren oder

die wachsende Datennutzung

neue Geschäftsmodelle ermöglichen

– etwa das neue Drehkreuz

«The Circle» am Flughafen Zürich.

Sogar ein Hyperloop ist denkbar,

der Passagiere mit 1200 km/h in

unter 40 Minuten von Genf nach

Zürich bringt. «Es ist wichtig, sich

auszutauschen und Ideen auszuprobieren.

Bei allen Diskussionen

dürfen wir aber eines nicht vergessen»,

mahnt TCS-Präsident Peter

Goetschi, «am Schluss muss es für

die Nutzer stimmen.»

Rund 46 000 Fahrten

mit Carvelo2go

Vier Jahre nach der Lancierung

von Carvelo2go haben

sich über 17 000 Nutzer auf

der Plattform registriert. Bei

rund 46 000 Fahrten wurden

mit den elektrischen Cargobikes

seit 2015 bereits über

200 000 Kilometer zurückgelegt.

Mittlerweile sind in

70 Schweizer Städten über

300 Bikes in Betrieb, und

auch 2020 werden weitere

hinzukommen. carvelo2go.ch

Das Cargobike von Carvelo2go

Die Alternative zum Auto in der Stadt

BILDER EMANUEL FREUDIGER, LIME, ZVG

ONLINE-LADESTATION-KALKULATOR

Keine Ladehemmung

Seit Kurzem steht auf der Website

des TCS ein Onlinekalkulator für

die TCS-Heimladestationen zur

Verfügung. Interessierte finden dadurch

schnell und einfach die passende

Ladelösung für ihr Fahrzeug

und ihre Liegenschaft. Der Onlinerechner

sowie die vorbereitenden

elektrischen Arbeiten werden von

Helion/Bouygues,

Spezialist für

Solaranlagen,

durchgeführt. Die

Montage und Schulung

übernimmt hingegen

wie bisher der

TCS-Patrouilleur.

Weitere Infos unter tcs.ch/ladestation

Eine TCS-Heim ladestation

mit 11 kW

und Typ-2-Stecker

Drohnenkurse des

TCS sind sehr gefragt

Fast 200 Drohnenkurse mit

rund 1000 Teilnehmern verzeichnet

der TCS dieses Jahr.

Das sind 22% mehr als 2018.

Mit den vier Kursmodulen

Einsteiger, Basis, Uno und

Due sowie der Drohnen- App

setzt sich der TCS für den

sicheren Umgang mit Fluggeräten

für Hobby- wie Profipiloten

ein. tcs.ch/drohnenkurse

Dez 2019 / Jan 2020 | touring 7


Touristische Schätze

DIE ZAHL

4,7

Die Auszeichnung «Das historische Hotel/Restaurant des Jahres»

würdigt Stätten, die zum Renommee des Reiselandes Schweiz

beigetragen haben. Und noch Anziehungspunkte sind.

Als Hans Guler 1938 vom bekannten

Zürcher Architekten Hermann Schneider

ein Hotel und Restaurant im Heimatstil

in Klosters-Serneus bauen liess,

ahnte er wohl nicht, dass es einmal berühmt

werden würde. Im Gästebuch der

«Chesa Grischuna» verewigten sich später

neben General Guisan und Königin

Juliana viele US-Stars von Greta Garbo

bis Renée Zellweger.

Historie und Konzept zählen

Gerade wurde das beliebte Haus, das im

Originalzustand erhalten ist und als

Gesamtkunstwerk von der Architektur

bis hin zu den Details gilt, zum «Historischen

Hotel des Jahres 2020» gewählt.

Mit dem Titel «Historisches Restaurant

des Jahres 2020» darf sich das Gasthaus

«Rössli hü» in Root LU schmücken. 1751

erbaut, wurde der stattliche Bau bald

zum Herzstück des Dorfes. Nach gelungener

Renovation des historischen Gebäudes

ist es heute wieder ein äusserst

beliebtes Restaurant. Den «Spezial preis

2020» erhielt das Lokal «Les Wagons

Bistro & Bar» in Winter thur, das in drei

Zugwaggons aus den 1920er-Jahren der

ehemaligen Uetli berg bahn untergebracht

ist.

Seit 1997 zeichnet eine Jury, die aus

Fachleuten aus Denkmalpflege, Architektur,

Geschichte, Hotellerie und Restauration

besteht, Unternehmen aus.

Diese müssen sowohl geschichtlich von

Bedeutung sein wie auch in Sachen

Hotel- und Gastronomiekonzept überzeugen.

Der Preis wurde aus dem Bestreben

heraus, historische Gastbetriebe

zu erhalten und weiterzuführen, ins

Leben gerufen.

Ausgezeichnet: die

1938 erbaute Chesa

Grischuna in Klosters

Prozent mehr Binnentransporte

auf der Strasse

gab es 2018 im Vergleich

zum Vorjahr. Laut der Gütertransportstatistik

des

Bundesamt für Statistik

entspricht das dem grössten

Anstieg des Schwerverkehrs

im Inland seit

20 Jahren. Insgesamt nahmen

im Güterverkehr

Transportdienstleistungen

um 2,1 Prozent zu. Das

Wachstum betrug auf der

Strasse 2,5 Prozent und

auf Schiene 1,4 Prozent.

DAS BILD

Megabrücke Nach acht

Jahren Bauzeit wurde

die Hochmoselbrücke in

Deutschland eröffnet.

Tausende inspizierten zu

Fuss oder auf dem Velo

das grösste Brückenprojekt

Europas. Die

1700 Meter lange und bis

zu 160 Meter hohe Brücke

verbindet den Hunsrück

mit der Eifel und ist Teil

einer neuen Strecke, die

eine Strassenverbindung

zwischen den Benelux-

Staaten und dem Rhein-

Main-Gebiet schafft.

Weltweit grösste Indoor-Teststrecke

DAS WORT

Die Geneva International Motor Show

(GIMS) bietet vom 5. bis 15. März 2020

die weltweit grösste Indoor-Teststrecke

für Elektromobilität. Während einer

zehnminütigen Fahrt können Besucher

in der Halle 7 die einzigartigen Eigenschaften

und die Leistungsstärke von

Fahrzeugen mit alternativem Antrieb

entdecken und sich überraschen lassen,

wie alltagstauglich die Elektromobilität

heute schon ist. Wer 18 Jahre alt ist,

einen gültigen Fahrausweis und ein Eintrittsticket

hat, kann sich über die GIMS-

App, die am 9. Dezember lanciert wird,

für einen Wettbewerb anmelden und so

einen Discovery-Drive gewinnen. Wer

keinen Discovery-Drive gewinnt, kann

an einem Wettbewerb (Verlosung eines

Autos) teilnehmen. Auf der Teststrecke

können Fahrzeuge der Hersteller Aiways,

Audi, BMW, DS, Honda, Hyundai,

Mer cedes, Renault, Seat, Skoda, Smart,

Toyota, VW, Porsche und Ford gefahren

werden.

Shootingstar, synonym für

Senkrechtstarter – ursprünglich

aber für Sternschnuppen.

Die mit blossem Auge sichtbaren

Meteore bieten uns vom

4. Dezember 2019 bis 12. Januar

2020 Himmelsspektakel

pur. Früher hielt man Sternschnuppen

für «Putzabfälle»

von Sternen: mittelniederdeutsch

snup(p)e, zu snuppen

(den Kerzendocht säubern).

8 touring | Dez 2019 / Jan 2020


NEWS

E-Motoren: Grosse

Gefahr für Katzen

Elektroautos schaden Katzen,

wie die Tierärztin Laetitia Barlerin

im Radio Monte Carlo

berichtet Katzen verkriechen

sich mit Vorliebe unter jeglicher

Art von Autos. Weil für

sie das Motorengeräusch der

Elektroautos zu leise ist, rennen

Katzen nicht reflexartig

davon und laufen so Gefahr,

überfahren zu werden.

Roadster für 1,75 Mio.

399 McLaren Elva aus Karbon,

inspiriert durch ihren

Vorgänger der 60er­Jahre,

sind zu einem atemberaubend

hohen Preis zu haben.

Sind E-Oldtimer

Sammlerfahrzeuge?

Die Elektrifizierung von Oldtimern

ist in Mode. Als üter

des automobilen Erbes betrachtet

die Fdration internationale

des vhicules anciens

(FIVA, internationaler

Verband für historische Fahrzeuge)

diese mrüstung als

Regelbruch und deklariert so

Oldtimer mit E­Motor nicht

mehr als Sammlerfahrzeuge.

Auch den Citroën

2CV gibt es jetzt

als E-Auto

FOTOS KEYSTONE, ZVG

Deutschland beliebt

Nach der Wiedervereinigung

stiegen die Übernachtungszahlen

von Schweizern in

Deutschland um 344,8 Prozent

(1993 1,5 Mio. ÜN

2018 6,9 Mio. ÜN). Im Trend

sind auch die neuen Bundesländer.

Gab es dort 1996 nur

220 156 Übernachtungen aus

der Schweiz, waren es 2018

fast 1,1 Mio. (396,2 Prozent).

Favorit ist Berlin, gefolgt

von Mecklenburg­

Vorpommern und Sachsen.

Berlin steht

bei Schweizern

sehr hoch im

Kurs

«Gepäck spezial»

Wer in der Schweiz mit dem

ug in die Winterferien reist,

wird belohnt. Die ganze Saison

(bis 30.4.2020) wird das

Gepäck von SBB­Kunden gratis

zu ause abgeholt und in

48 Ferienorte gebracht. Am

Projekt «Gepäck Spezial» von

Schweiz Tourismus und SBB

nehmen 240 Beherbungsbetriebe

teil, die den Transport

vom Bahnhof zum otel

sicherstellen. Gebucht wird

über eine spezielle SBB­Site.

Musk macht’s

Bis zu 10 000 Jobs will Elon

Musk ab 2021 im brandenburgischen

Grünheide bei

Berlin schaffen. In der geplanten

Tesla­Fabrik sollen

voraussichtlich der geplante

Kompakt­SV Model sowie

Batterien und Antriebe gebaut

werden. Neben der verkehrstechnisch

günstigen

Lage von Grünheide soll auch

die Verfügbarkeit von kostrom

den Ausschlag für

Musks Wahl gegeben haben.

Dez 2019 / Jan 2020 | touring 9


Naturwunder in Island & Grönland

Atemberaubende Route zu den Highlights des Nordens

Frühbucher

Rabatt

bis 20.12.

22 Tage inkl.

An-/Rückreise

3‘490.-

ab Fr.

Ihr Reiseprogramm

9.8.2020 - 30.8.2020

9.8. Zürich - Hamburg

Fluganreise. Transfer zum Hafen in Warnemünde.

Einschiffung und Abfahrt um 17.00.

12.8. Akureyri (Island)

10.00 - 19.00. Unweit von Akureyri befindet

sich der Myvatn, der Mückensee. Gegensätzliche

Landschaften, ein See mit unzähligen

Buchten und Inseln sowie zahlreiche

Naturwunder vulkanischen Ursprungs begeistern.

Auch einer der bekanntesten Wasserfälle

Islands befindet sich in der Nähe,

der atemberaubende Godafoss-Wasserfall,

dessen Wasser über eine Breite von ca. 30

Metern etwa zwölf Meter in die Tiefe stürzt.

Akureyri

Ilulissat

bucht. Sehenswert ist der Fischereihafen mit

den beiden Fischfabriken, die grösstenteils

Krabben verarbeiten. Es gibt ausserdem

eine kleine Kirche und das Rasmussen-

Museum, das alles über die Geschichte der

Gegend und die Entstehung von Ilulissat

erzählt. Übernachtung an Bord und Abfahrt

am Folgetag um 18.00.

21.8. Qaqortoq (Grönland)

09.00 - 21.00. Qaqortoq erhebt sich über

dem Fjordsystem, das die Stadt umgibt. Obwohl

es die grösste Stadt Süd-Grönlands ist,

erkundet man sie am besten zu Fuss.

Qaqortoq

29.8. Kopenhagen (Dänemark)

08.00 - 18.00. Dänemarks Hauptstadt besticht

durch eine einmalige Mischung aus

Lebensfreude und Idylle. In der kleinen und

gemütlichen Stadt, in der Fussgänger statt

Autos den Ton angeben, laden Strassencafés

und Fussgängerzonen zum Bummeln

ein. Kopenhagen ist nicht nur die lebendigste

und günstigste Hauptstadt in Skandinavien,

die dänische Metropole ist gleichzeitig

eine der bürgerfreundlichsten Städte Europas.

Kopenhagen

Früh buchen lohnt sich - limitierte Verfügbarkeit!

30.8. Warnemünde (Deutschland)

07.00. Ausschiffung und Transfer zum Flughafen

in Hamburg inklusive Stadtrundfahrt.

Rückflug nach Zürich.

(Seetage nicht erwähnt)

Inbegriffene Leistungen

Deutschsprachige Bordhostess

Flüge Zürich - Hamburg - Zürich

in Economy Class

Kreuzfahrt mit Vollpension

All Inclusive Getränkepaket

„Easy“

21 Nächte an Bord

Gala-Dinner

Stadtrundfahrt in Hamburg

Alle Transfers

Flug-/Hafentaxen

13.8. Isafjord ( Island)

08.00 - 18.00. Das Städtchen liegt im Nord-

Westen Islands und ist schon durch seine

bunten Häusern sehenswert. Unternehmen

Sie einen kurzen Spaziergang nach Osten

zum Leuchtturm, geniessen Sie die erholsame

Ruhe und beobachten Sie die unzähligen

Vogelarten, für die der Ort auch bekannt ist.

17.8. Nuuk (Grönland)

06.00 - 16.00. Nuuk, die Hauptstadt von

Grönland, ist eine kleine Stadt an der Südwestküste

des Landes, umgeben von grossartiger

Natur. Die Menschen hier stehen für

alte Traditionen, modernen Wandel und vielseitige

Einflüsse.

18.8. - 19.8. Ilulissat (Grönland)

Ankunft um 16.00. Der zauberhafte kleine

Ort Ilulissat liegt auf Grönland, nördlich des

äusserst tiefen Isfjord und östlich der Disko-

24.8. - 25.8. Reykjavik (Island)

Ankunft um 08.00. Sie verbringen den ganzen

Tag in der nördlichsten Hauptstadt der

Welt, die ihren Namen „Rauchbucht“ von

den heissen Quellen unweit der Stadt erhalten

hat. Besuchen Sie in der lebensfrohen

Mini-Metropole die Hallgrims-Kirche, von

der Sie einen herrlichen Ausblick auf die

Stadt und die Umgebung haben. Übernachtung

an Bord und Abfahrt am Folgetag um

18.00.

27.8. Kirkwall (Schottland)

08.00 - 18.00. Kirkwall ist die wichtigste

Stadt der Orkney-Inseln und ein grosser

schottischer Hafen.

Mo - Fr: 09.00 - 18.00 Uhr 044 289 81 81

Ihr Schiff: MSC Poesia ★★★★

Baujahr 2008 • Deutschsprachige Bordhostess

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Person (maximal CHF 40.- pro Dossier)


DOSSIER

«Ich spiele seit

30 Jahren

Curling und

feile immer

noch an der

Technik.»

Silvana Tirinzoni,

Spitzencurlerin

Eis geben

Taktik, gepaart mit Athletik und Fingerspitzengefühl –

Curling ist eine hochkomplexe sowie elegante Sportart,

die von aussen einfacher aussieht, als sie ist. Silvana Tirinzoni,

Skip des amtierenden Weltmeisterteams, nimmt uns mit

in ihre Welt des «Schachs auf dem Eis».


TEXT DOMINIC GRAF | FOTOS VALERIANO DI DOMENICO

Dez 2019 / Jan 2020 | touring 11


12 touring | Dez 2019 / Jan 2020

Der Skip «gibt Eis», und

durch Wischen wird die

Länge des Steins beeinflusst


DOSSIER

Es ist der Moment, an dem der

ganze Druck abfällt: Noch bevor

der Stein von Alina Pätz,

der letzte der Partie, zum Stehen

kommt, wirft Silvana Tirinzoni

den Besen weg, reisst die Arme hoch

und fällt ihren Teamkolleginnen um

den Hals. Weltmeister! Im hochklassigen

und teils dramatischen Final

im dänischen Silkeborg bezwingen

die vier Curlerinnen des CC Aarau

am 24. März 2019 die Schwedinnen,

gegen die sie im Final der Europameisterschaft

im Jahr davor noch das

Nachsehen hatten. Zum siebten Mal

in der Geschichte des Curlings geht

die WM-Goldmedaille an ein Damenteam

aus der Schweiz.

Zwei Alphatiere vereinen

ihre Stärken

Der Weltmeistertitel ist der bisher

grösste Erfolg in der Karriere der

40-jährigen Silvana Tirinzoni. Auch

für Esther Neuenschwander (36) und

Melanie Barbezat (28) ist es die erste

Goldmedaille an einem Grossanlass.

Alina Pätz hingegen hat trotz ihrer

jungen 29 Jahre bereits drei Mal WM-

Gold in ihrem Palmarès – eines davon,

in Sapporo 2015, als Skip, wie der

Team captain im Curling heisst. Dementsprechend

sorgte der Zusammenschluss

der beiden Alphatiere, Tirinzoni

und Pätz, im Sommer 2018 für

Aufsehen, denn die Hierarchie im

Curling lässt eigentlich nur einen Skip

zu. Doch die beiden harmonierten auf

Anhieb und nutzten ihre individuellen

Stärken zum Vorteil des gesamten

Teams. Silvana Tirinzoni bestimmt als

Skip die Strategie. «Ein guter Skip

kann das Eis lesen und passt die Taktik

dem Spielstand, der Tagesform der

Mitspielerinnen, den Eisbedingungen

sowie der Stärke des Gegners an», so

Tirinzoni. Nur so könne sie ermitteln,

wie die Steine optimal zu spielen sind

und ihren Kolleginnen mit dem Besen

anzeigen, wo der Stein landen soll –

«Eis geben» nennt sich das im Curlingjargon.

Alina Pätz gehören dafür

jeweils die beiden letzten und wichtigsten

Steine, die in den meisten

Teams normalerweise dem Skip vorbehalten

sind.

Dieser Plan geht auf. Alina Pätz ist

trotz ihrer vermeintlichen Degradierung

sehr zufrieden mit der Situation:

«Ich liebe es, die letzten Steine zu spielen

und in matchentscheidenden Situa

tionen die Nerven zu behalten. Das

passt so für mich. Denn von Silvanas

Erfahrung können wir alle viel lernen.

Ihre grösste Stärke ist ihr Verständnis

für Taktik und Strategie, und davon

profitiert das Team enorm», sagt die

Zürcherin. Aber auch neben dem Eis

harmoniere es ganz natürlich, ergänzt

Silvana Tirinzoni. «Alina, Esther und

Melanie sind wunderbare Persönlichkeiten,

mit denen man gerne Zeit verbringt.»

Und Zeit verbringen sie viel

miteinander. Rund vier Monate im

Jahr sind sie gemeinsam in der Welt

unterwegs und touren von Wettkampf

zu Wettkampf. Hinzu kommt tägliches

Training für Körper und Geist.

Schaut man den vier selbstbewussten

Frauen beim Training zu, wirkt alles

locker und einfach: kraftvolle Abstösse,

kompakte Körperhaltung,

elegantes Gleiten übers Eis, präzise

Steinabgaben. Doch bis es so easy

aussieht, ist unglaublich viel Training

und Erfahrung gefragt. «Ich spiele seit

30 Jahren Curling und feile immer

noch an der Technik», sagt Silvana

Tirinzoni mit einem Lächeln. Nebst

dem Training auf dem Eis habe zudem

jede von ihnen ein individuelles Fitnessprogramm.

«Hinzu kommen

Mobility- und Neuroathletikübungen

sowie wöchentliche Sitzungen mit einem

Mentaltrainer», erklärt Tirinzoni.

Der Kopf spiele im Curling eine mindestens

genauso wichtige Rolle wie

der Körper. Nicht umsonst wird es

auch Schach auf dem Eis genannt.

Keine Zeit mehr

für einen Beruf

Trotz der hohen Belastung durch

den Sport arbeitete Silvana Tirinzoni

bis vor kurzem noch mit einem

50-Prozent-Pensum bei einer Bank.

Diesen Job hat sie Ende November

dieses Jahres gekündigt und setzt

nun nur noch auf den Spitzensport.

«Das Curling liess sich nicht mehr

mit dem Beruf vereinbaren, und ich

konnte im Sommer nicht mehr genü-


Dez 2019 / Jan 2020 | touring 13


DOSSIER

CURLING:

REGELN + GLOSSAR

Ein Team besteht aus vier Spielern

und einem Ersatzspieler. Ein

Wettkampf dauert zehn Runden

(Ends), in denen jeder Spieler

zwei Steine stösst. Bei Unentschieden

wird ein Zusatz-End

gespielt, bis es einen Sieger gibt.

Um einen Punkt zu erzielen, muss

mindestens ein Stein am Schluss

eines Ends das Haus berühren

und näher am Zentrum liegen als

der beste gegnerische Stein. So

sind auch mehrere Punkte auf

einmal möglich.

Rink/Sheet: Das Spielfeld. Die

Eisfläche ist 45,7 Meter lang und

etwa fünf Meter breit.

Haus: Das Ziel. Es besteht aus

Kreisen (wie eine Zielscheibe), die

ein Stein erreichen muss, um zu

zählen. Es hat einen Diameter von

3,66 Metern.

Dolly: Das Zentrum des Hauses

(innerster Kreis).

Shot: Der beste im Haus liegende

Stein.

Take-out: Ein schnell gespielter

Stein, um einen oder mehrere

Steine aus dem Spiel zu entfernen.

Guard: Ein Stein, der als Schutz

vor einen anderen im Haus

liegenden Stein gespielt wird.

curling.ch

Die Steinabgabe

ist athletisch und

elegant zugleich

gend Überstunden leisten, um die

120 Tage, die wir im Winter im Ausland

sind, zu kompensieren», sagt

die gebürtige Oberglatterin. Kann

man denn vom Curling alleine leben?

«Die Preisgelder sind im Verhältnis

zu den Kosten sehr bescheiden.

Es wird auf jeden Fall eine

grosse finanzielle erausforderung,

der ich mich aber gerne stelle», bleibt

Tirinzoni optimistisch.

Obwohl Curling nur alle vier Jahre

jeweils an den olympischen Winterspielen

im Rampenlicht steht, ist es

eine beliebte Sportart in der Schweiz.

Rund 8000 aktive Curlerinnen und

Curler sowie 43 Curlinghallen gibt es

hierzulande. Darin sieht Silvana Tirinzoni

auch die Gründe, weshalb die

kleine Schweiz eine so erfolgreiche

Curlingnation ist «Einerseits verfügen

wir über eine sehr gute Infrastruktur.

Wir können fast das ganze

Jahr über trainieren und holen uns

dadurch einen Trainingsvorteil gegenüber

der Konkurrenz. Andererseits

muss man, um in der Schweiz

erfolgreich zu sein, viele gute Teams

schlagen.» Damit würden sie sich gegenseitig

zwingen, immer härter zu

trainieren. Die Trainingsmoral der

einzelnen Athleten sei bemerkenswert.

Sie selbst gehört schon zu den

alten asen im Curling. Seit sie zehn

Jahre alt ist, übt sie den Sport aus

und sei, wie sie sagt, bis heute vom

Curlingvirus infiziert. Auf die Frage,

wie lange sie noch auf höchstem

Niveau spielen kann, weiss sie keine

Antwort, ausser «Fragen Sie mich

in zehn Jahren nochmals.» ◆

Starke Frauen Das Weltmeisterteam des CC Aarau:

Alina Pätz, Silvana Tirinzoni, Esther Neuenschwander,

Melanie Barbezat (v. l. n. r.). Das Team holte an der EM 2019

in Helsingborg die Bronzemedaille

14 touring | Dez 2019 / Jan 2020


DOSSIER

Rollstuhlcurling:

mit Stock und Stein

INTERVIEW DOMINIC GRAF

Hans Burgener (55) aus

Grindelwald ist Schweizer

Meister und Nationalspieler

im Rollstuhlcurling. Im

Interview erklärt er, worin sich sein

Sport vom normalen Curling unterscheidet,

wie er nach Pyeongchang

kam und wie er mit dem Schicksalsschlag

vor 33 Jahren umgegangen ist.

Teamwork Bei der

Steinabgabe wird der

Rollstuhl von einem

Teammitglied fixiert

FOTOS WCF/RICHARD GRAY, VALERIANO DI DOMENICO

Worin unterscheidet sich das Rollstuhl-

vom Fussgängercurling?

Bei uns erfolgt die Steinabgabe mit einem

Stick, nicht mit der and. Dieser

etwa zwei Meter lange Karbonstock

ist wie ein verlängerter Arm. Wir

«sliden» auch nicht, sondern bleiben

mit dem Rollstuhl stehen. Ist ein Stein

einmal abgegeben, können wir keinen

Einfluss mehr darauf nehmen. Das ist

ein weiterer nterschied zum Fussgängercurling,

bei dem man das Verhalten

des Steins durch Wischen

beeinflussen kann. Der dritte nterschied

ist, dass beim Rollstuhlcurling

immer beide Geschlechter in einem

Team vertreten sein müssen.

Weshalb haben Sie

sich gerade für Curling

entschieden?

Im Sommer fahre ich

andbike. Doch im

Winter, vor allem hier

in Grindelwald, ist das

nicht möglich. Curling

ist eine ideale, sportliche

Alternative, auch

weil es in der alle gespielt

wird und wetterunabhängig

ist. Nach

ein paar Probetrainings

war für mich klar Das

ist mein Sport.

Wie oft und was trainieren Sie?

Ich trainiere zwei bis drei Mal in der

Woche im Curling Club Grindelwald.

inzu kommen ein paar Trainingswochenenden

mit der Nationalmannschaft.

Trainiert werden vor allem

die Länge der Steine, die Take­outs

(gegnerische Steine aus dem Spiel

«Dank des Sports

bin ich um die halbe

Welt gereist.»

nehmen, Anm. d. Red.) sowie das

Einstudieren und Besprechen verschiedener

Spielsituationen. Ob beim

Fussgänger­ oder beim Rollstuhlcurling

Es ist ein taktischer Sport, bei

dem die Teamarbeit entscheidend ist.

Welche Voraussetzungen sollten

Neu-Rollstuhlcurler mitbringen?

Wer Wert auf Kameradschaft legt,

eine erausforderung auf dem Eis

sucht und Freude an Taktik und Feingefühl

hat, ist beim Curling nie falsch.

Mit regelmässigem Training kann das

eigentlich jede und jeder lernen.

Sie nahmen 2018 an

den Paralympics in

Pyeongchang teil. Wie

muss man sich die

weite Reise nach Südkorea

im Rollstuhl

vorstellen?

Ganz einfach Man setzt

sich ins Flugzeug, wartet,

bis der Vogel abhebt

und wieder landet

(lacht). Spass beiseite.

Es ist nicht sonderlich

anders wie bei allen anderen

Passagieren. Der

einzige nterschied ist,

dass uns das Bodenpersonal

vor dem Einsteigen auf einen

kleinen Transportstuhl, ähnlich einer

Sackkarre hilft, uns ins Flugzeug hineinfährt

und zum Sitzplatz bringt.

Hans Burgener,

von Beruf Holzschnitzer

Sie sind seit 1986 nach einem Arbeitsunfall

an den Rollstuhl gebunden.

Wie gingen Sie damals

mit diesem Schicksalsschlag um?

ROLLSTUHLCURLING

Als erster Verband weltweit entwickelte

die Swiss Curling Association

1998 ein Trainingsprogramm

für Rollstuhlcurling. 2002

fand die erste Weltmeisterschaft

in Sursee (LU) statt. Zwei Jahre

später wurde es zur offiziellen

para lympischen Disziplin und

feierte sein Debüt in Turin 2006.

Mittlerweile gibt es rund 25 Nationen,

in denen Rollstuhlcurling

betrieben wird.

Vom 29. Februar bis 7. März 2020

treffen sich die zwölf besten

Teams in Wetzikon (ZH) an der

nächsten WM.

wwhcc2020.ch

Bei mir war sofort klar, dass ich nicht

mehr werde gehen können. In der

Reha war ich mit fünf Leidensgenossen

im immer. Als ich sah, dass einer

nach dem anderen nach ause

durfte, war die Motivation gross, ihnen

nachzueifern und mich mit der

Situation abzufinden. Relativ schnell

merkte ich, dass man auch im Rollstuhl

ein gutes Leben haben kann

und es keinen Sinn macht, Trübsal zu

blasen.

Wie gehen Sie heute, über 33 Jahre

später, damit um?

Im Grossen und Ganzen bin ich zufrieden

mit meinem Leben – auch

dank des Sports, der mich schon um

die halbe Welt hat reisen lassen. Wer

weiss, ob ich ohne Curling jemals

nach Kanada oder Südkorea gekommen

wäre? ◆

ZVG

Dez 2019 / Jan 2020 | touring 15


Die zehn Gebote

des Enteisens

Im Winter braucht es keinen Hammer und Meissel, um das

Auto von Eis zu befreien. Anton Keller, Leiter Mobilitätsberatung

beim TCS, erklärt in einem umgeschriebenen Dekalog, welche

zehn Gebote Sie beim Enteisen befolgen sollten.

TEXT ALINE BEAUD

Du sollst mehr als ein

1. Guckloch freikratzen

Das Gesetz ist diesbezüglich klar. Die

Verkehrsregelnverordnung (VRV)

schreibt in Artikel 57 Absatz 2 vor,

dass Beleuchtungsvorrichtungen,

Rückstrahler, Scheiben und Rückspiegel

sauber sein müssen. «Der

Autofahrer, der nur ein kleines Guckloch

auf seiner Windschutzscheibe

freikratzt, gefährdet andere Verkehrsteilnehmer

und sich selbst»,

sagt Anton Keller. Er riskiert damit

eine Busse oder sogar einen Fahrausweisentzug.

Du sollst kein heisses

2. Wasser benutzen

eisses Wasser über die Windschutzscheibe

zu giessen, ist eine schlechte

Idee. «Der Temperaturschock kann

Risse in der Scheibe verursachen

oder sie sogar zum Bersten bringen»,

so der TCS­Experte. nd die Reparaturkosten

sind saftig!

Du sollst den Motor

3. nicht anlassen

Nach der Ordnungsbussenverordnung

(OBV) und Artikel 33 der VRV

ist das Laufenlassen und unnötige

Aufheizen des Motors Ihres Fahrzeugs

im Stehen verboten und kostet

Sie 60 Franken. udem ist es auch

nicht nett den Nachbarn gegenüber!

Du sollst deine Scheibenwischer

aufstellen

4.

Die Scheibenwischer sind nicht dazu

da, Eis zu entfernen. m Schäden zu

vermeiden, sollten Sie diese erst betätigen,

wenn die Frontscheibe gut

enteist ist. Am besten stellen Sie die

Scheibenwischer beim Verlassen Ihres

Autos am Abend auf und legen sie

nach dem Enteisen am Morgen wieder

auf das Glas», erläutert Keller.

ISTOCK

16 touring | Dez 2019 / Jan 2020


DOSSIER

Du sollst einen guten

5. Eiskratzer benützen

Lassen Sie Ihre Kreditkarte lieber

im Portemonnaie. Sie könnte zerbrechen

und ist fürs Enteisen äusserst

ungeeignet. Ratsam hingegen ist ein

Eiskratzer. Vergewissern Sie sich,

dass er noch intakt ist, um Kratzer

zu vermeiden. Um effizient zu sein,

muss ein solches Werkzeug eine

möglichst dünne Kante zum Kratzen

aufweisen sowie eine gezahnte, um

dicke Schnee- und Eisschichten zu

entfernen.

Du sollst nicht

8. ausschliesslich auf

Eisblocker setzen

Vereisungsschutzmittel sind zwar

einfach zu benutzen, doch ihre

Langzeitwirkung ist nicht garantiert,

da das Produkt nachts ebenfalls gefriert.

Ausserdem wird eine erhebliche

Menge davon benötigt, was ins

Geld geht.

Du sollst deine Autofenster

regelmässig 9.

reinigen

Saubere Scheiben halten weniger

Feuchtigkeit zurück und vereisen daher

nicht so schnell. «Dieser Rat gilt

auch, um allfällige Kratzer zu vermeiden»,

merkt Anton Keller an.

Versoix 2012 In

diesem Fall werden

nur Geduld und ein

Temperatur anstieg

gegen die Eisschicht

ankommen

Du sollst keine Lebens -

6. mittel verwenden

Die Verwendung von Lebensmitteln

wie Kartoffeln oder hausgemachten

Gemischen aus Wasser/Salz und

Wasser/Essig ist gewiss nicht die

richtige Lösung. Der TCS-Experte

zeigt sich skeptisch gegenüber diesen

Mitteln, deren Wirksamkeit nicht

erwiesen ist: «Besser, man greift zu

einem guten handelsüblichen Enteisungsspray

und einem Eiskratzer.

Bei einer dünnen Eisschicht ist die

Kombination der beiden ideal.»

Du sollst auf Zeitungspapier

verzichten 7.

Das Zudecken der Windschutzscheibe

mit Zeitungen ist nicht nur mühsam,

sondern auch unproduktiv. Das

nasse Papier lässt sich nur schwer

entfernen, und man müsste alle Fenster

bedecken, was mit dieser Methode

unmöglich ist. Zudem droht

das Papier bei Wind davonzufliegen.

Eine Abdeckfolie bringt mehr, auch

wenn sie danach nass im Wageninnern

aufbewahrt werden muss und

auch nicht das ganze Auto schützt.

Du sollst deine

10. Standheizung anschalten

Ist Ihr Fahrzeug ab Werk oder nachträglich

damit ausgestattet, ist dies

die wirksamste, aber auch die teuerste

Lösung zum Enteisen der Scheiben

(ca. 2500 Franken, einschliesslich

Einbau, je nach Hubraum und Fahrzeugmarke).

Die Standheizung ist

programmierbar und verbindet Komfort

und Verkehrssicherheit optimal:

Das Fahrzeuginnere ist warm, und

die Fenster sind rundum eisfrei.

Separate Elektroheizungen sind hingegen

nicht zu empfehlen. Sie leiten

die Wärme nur in eine Richtung, was

Kunststoffteile verformen oder sogar

zu einem Brand führen kann. ◆

ELEKTROAUTOS

Ist Ihr Auto an eine Ladesäule oder

eine Steckdose angeschlossen,

lässt sich ein Timer aktivieren, der

Ihr Auto vorwärmt. Die Strasse gehört

Ihnen – in einem beheizten

Innenraum mit eisfreien Scheiben.

Dez 2019 / Jan 2020 | touring 17


Der Testsieger von Icer’s

sieht etwas klobig aus,

verleiht aber Trittsicherheit –

sogar in der Eishalle

Springyard

SandyGrip+

Handhabung 3

Bequemlichkeit 4

Schnelles Gehen 3

Ausweichen 3

Abbremsen 3

Gesamtnote 3

andlich, im praktischen Säckli.

Recht schnell anzuziehen.

Beuem, da flach. Schnelles

Gehen/Ausweichmanöver auf

Eis relativ sicher. Leichtes

Schlittern beim Abstoppen.

Erhältlich im Schuhhandel, ca. 30 Fr.

18 touring | Dez 2019 / Jan 2020


DOSSIER

Auch bei Glätte

sicher unterwegs

Brüche, Verstauchungen oder Zerrungen – in den Wintermonaten

drängen sich Sturzopfer nur so in den Notaufnahmen.

Antirutsch-Hilfen sind also sinnvoll, wenn’s draussen glatt ist.

Doch welche taugen wirklich etwas? Der «Touring» hat fünf

Modelle auf dem Eis in der Postfinance-Arena in Bern getestet.

TEXT JULIANE LUTZ | FOTOS RAPHAEL HÜNERFAUTH, EMANUEL FREUDIGER

V

on Dezember bis Februar

schnellen bfu­ochrechnungen

zufolge die ahlen von

Sturzunfällen um das 30­ bis

90­Fache in die öhe. Antirutsch­ilfen

unter den Schuhen sind also sinnvoll.

Wie leicht lassen sie sich anziehen?

Geht man mit ihnen beuem?

Ist ein Sprint auf Eis möglich? Liegen

rasche Ausweichmanöver drin? nd

ist es möglich, plötzlich anzuhalten?

In diesen Kategorien hat der «Touring»

fünf gängige, im andel erhältliche

Modelle getestet.

Name ist Programm

Der klare Sieger ist ein Modell von

Icers aus Kanada, das nach Trekkingsandale

aussieht. Damit ist man

selbst auf einer Eisbahn sicher unterwegs.

nd die Schrauben für die

Sohle lassen sich auswechseln. Dagegen

bringen aufgeraute, aufklebbare

Sohlen so gut wie nichts. ◆

Dosenbach

Anti-Rutsch

Handhabung 3

Bequemlichkeit 4

Schnelles Gehen 1

Ausweichen 1

Abbremsen 1

Gesamtnote 1

Die aufgerauten, leichten Sohlen

sind im Nu aufgeklebt.

Schon bei langsamem Tempo

wenig Sicherheit. Rutschpartie

droht bei schnellem Gehen,

Ausweichmanövern und Stopps.

Erhältlich bei Dosenbach, ca. 7 Fr.

Bewertungssystem: 5 sehr gut, 4 gut, 3 ordentlich, 2 ausreichend, 1 mangelhaft

Springyard

Steady

Handhabung 3

Bequemlichkeit 3

Schnelles Gehen 4

Ausweichen 4

Abbremsen 4

Gesamtnote 4

Leicht, handlich, im praktischen

Säckli. Gummi hat Tendenz

wegzuflutschen. Anfangs leicht

stöckliger Gang, gibt sich aber.

Gute Sicherheit bei Sprints/Ausweichmanövern/Abstoppen.

Erhältlich im Schuhhandel, ca. 30 Fr.

H + R

Schuhkralle

Handhabung 2

Bequemlichkeit 2

Schnelles Gehen 3

Ausweichen 4

Abbremsen 4

Gesamtnote 3

Verletzungsgefahr (Metallzacken).

Da Kralle nur unter Vordersohle

sitzt, rutscht der Fuss

beim Gehen hinten stets leicht

zur Seite. Sicherheit bei Ausweichmanövern/Stopps.

Erhältlich im Schuhhandel, ca. 35 Fr.

Icer’s

Vibram

Handhabung 4

Bequemlichkeit 5

Schnelles Gehen 5

Ausweichen 5

Abbremsen 5

Gesamtnote 5

Schnell anzuziehen, dank Klettverschluss

individuell anpassbar.

Beuem, man spürt sie

nicht. Beste Sicherheit bei

Sprints/Ausweichmanövern.

Kein Schlittern beim Abstoppen.

Erhältlich z. B. bei Transa, ca. 70 Fr.

Dez 2019 / Jan 2020 | touring 19


1

2

3

4

5

6

1) EISKLETTERN: BERGBAHNEN ENGSTLIGENALP AG 2) ICE MAGIC: VEREIN CHANCE WINTER INTERLAKEN

3) ALP RAGUTA: DEMATEO.COM 4) ZINALGLETSCHER: VAL D‘ANNIVIERS

5) EISPALÄSTE: SCHWARZSEE TOURISMUS 6) SKATELINE ALBULA: BERGÜN FILISUR TOURISMUS

20 touring | Dez 2019 / Jan 2020


DOSSIER

Eisklettern

1 Engstligenalp

Ab Mitte Dezember locken

in der Eiskletterarena rund

30 Routen. Wer noch kein

Könner ist, kann Eisklettern

in der Alpinschule Adelboden

lernen.

engstligenalp.ch

Ice Magic

2 Interlaken

Schlittschuhlaufen, Eisstockschiessen,

Lichterglanz

und Budenzauber –

die Top of Europe Ice

Magic in Interlaken begeistert

Einheimische und

Touristen gleichermassen.

icemagic.ch

Eisfeld auf der Alp

3 Alp Raguta

Eisstockschiessen auf

1950 Meter über dem Meer

mit grandioser Bergsicht –

dieser Traum wird auf dem

Natureisfeld auf der Bündner

Alp Raguta wahr.

alpraguta.ch

In der Eisgrotte

4 Zinal

Eine mehrstündige Wanderung

in eine Grotte am

Ende des Zinalgletschers

begeistert selbst jene, die

schon viel gesehen haben.

valdanniviers.ch

Eispaläste

5 Schwarzseetal

Ab 14. Dezember verzaubert

wieder eine Märchenwelt

aus Eis zwei Kilometer

vor Schwarzsee Gross und

Klein. Und man darf sie

auch betreten.

schwarzsee.ch

Eisweg ohne Ende

6 Albulatal

Die Skateline Albula ist der

erste Eisweg der Schweiz

und führt über drei Kilometer

von Bad Alvaneu

nach Surava. Ein fast endloser

Schlittschuhspass!

skateline.ch

Eisfischen

7 Oeschinensee

Für begeisterte Angler ist

immer Saison. Und in der

magischen Umgebung des

Oeschinensees vergisst

man glatt die Kälte. Ab

1. Januar geht’s wieder los.

oeschinensee.ch

Im Eiskanal

8 St. Moritz

Mutige können bei einer

Gästefahrt selbst in einen

Bob steigen und rasen –

sicher zwischen Pilot und

Bremser sitzend – durch

den Eiskanal von St. Moritz-Celerina.

olympia-bobrun.ch

Eisspiele

9 Mürren

Vor dem Panorama von Eiger,

Mönch und Jungfrau

macht eine Partie Curling

nochmals mehr Spass.

Neun Outdoorrinks warten

in Mürren auf Spieler.

muerren.swiss

Eiswunderland

Schweiz

Im Winter haben Outdoorfans wirklich

die Qual der Wahl: Eisstockschiessen auf

1950 Meter, ins Innere eines Gletschers wandern

oder eisfischen. Ein paar Vorschläge.

TEXT JULIANE LUTZ

9

7) EISFISCHEN OESCHINENSEE: FELIX MAURHOFER 8) OLYMPIA BOBRUN: FILIP ZUAN

COPYRIGHT ENGADIN ST. MORITZ TOURISMUS 9) CURLING: ALPINES SPORTZENTRUM MÜRREN

7

8

Dez 2019 / Jan 2020 | touring 21


Berge von Salz für die

Sicherheit unserer Strassen

Kritik und Klimawandel zum Trotz: Einheimisches Streusalz

wird in den kommenden Wintern noch zum Einsatz kommen.

Zumal den Strassenverkehrsämtern keine Verknappung droht

und sich Alternativprodukte kaum durchzusetzen vermögen.

TEXT JÉRÔME LATHION | FOTO SCHWEIZER SALINEN AG

Die Versorgung mit Streusalz

ist bis Ende des Jahrhunderts

sichergestellt», sagt

Nicole Riethmüller, Leiterin

Kommunikation der Schweizer Salinen

AG in Pratteln (BL). Obschon

das nternehmen nach neuen Lagerstätten

sucht – in letzter eit vor

allem im Jura –, um die «Schweizer

Salzkarte» zu vervollständigen und

die Produktion langfristig zu sichern,

setzt es derzeit auf den Ertrag der

beiden Standorte Riburg­Rheinfelden

(AG) und Bex (VD). Die Produktion

von Strassensalz – durchschnittlich

200 000 Tonnen pro Jahr –

stammt fast ausschliesslich aus der

Deutschschweiz (rund 190 000 Tonnen

oder 95 Prozent).

Gleichbehandlung

Als Eigentümer der Schweizer Salinen

AG haben die Kantone die Gewähr,

ihr Salz – vor allem in der warmen

Jahreszeit – zum Einheitspreis

von zirka 200 Franken pro Tonne zu

beziehen, Lieferung inklusive. Sie

werden hauptsächlich im Auftrag des

Bundesamtes für Strassen versorgt,

das für seine für die Nationalstrassen

zuständigen Gebietseinheiten der

auptkunde bleibt.

Mit einem Volumen, das zwischen

9000 und 12 000 Tonnen pro Jahr

schwankt, ist der Kanton Waadt der

grösste Konsument der Schweiz.

«Die wichtigsten Lagerhallen befinden

sich in den vier Autobahnzentren

Bursins, Lausanne­La Blcherette,

Rennaz und verdon­les­Bains»,

informiert Eric Simond, stellvertretender

Leiter der Abteilung Instandhaltung

der Waadtländer Generaldirektion

Mobilität und Strassen.

«Das dort gelagerte Salz wird auch

auf den angrenzenden Kantonsstrassen

eingesetzt, unter Beauftragung

von Partner­Transportunternehmen.

Ansonsten ergänzen 21 Silos mit einer

Kapazität von 200 bis 400 Tonnen

das Verteilnetz für die Kantonsstrassen.»

Das Wallis, das in vergleichbarem

Ausmass Streusalz verschlingt,

ist ähnlich organisiert «Am Simplon

und auf der A9­Strecke in Brig, Siders,

Sitten und Charrat reihen sich

Lagervorräte zwischen 1000 und

1800 Tonnen aneinander. usätzlich

gibt es noch zehn weitere Silos mit

einer Kapazität zwischen 25 und

150 Tonnen», erklärt Grald Glassey,

kaufmännischer Leiter der Abteilung

Logistik der Walliser Dienststelle für

Mobilität.

Rationelle Versorgung

«Die Schweizer Salinen AG sind bestrebt,

möglichst rasch und ökologisch

zu liefern. Wir nutzen entweder

den Schienen­ oder den Doppeltransport,

sprich Bahn und Lastwagen»,

antwortet Nicole Riethmüller, als sie

auf die Grundsätze beim Transport

angesprochen wird. Wirkte sich der

Verzicht des Kantons Waadt auf sein

Monopol bei der Saline Bex im Frühjahr

2014 positiv auf diese Bemühungen

aus, da sich nun ein lokaler

Markt auftat? Nicht wirklich. Der

seither in die Schweizer Salinen integrierte

und neu stark auf die erstellung

von Speise­ und Wellnesssalz

ausgerichtete Standort in Bex erzeugt

keine dafür ausreichenden

Mengen mehr.

In einer eit, da der Klimawandel die

Diskussionen anheizt, hat dieser auf

den ersten Blick keine Auswirkung

auf den Verbrauch von Streusalz.

«Die letzten Jahre haben keinen

Rückgang gezeigt. Die Bevölkerung

will heutzutage jederzeit schneefreie

Strassen», so Nicole Riethmüller, die

sich an Jahre erinnert, in denen der

Einsatz der Streumaschinen auf gewissen

Strassen zwischen 22 hr

und Tagesanbruch eingestellt wurde.

22 touring | Dez 2019 / Jan 2020


DOSSIER

EIN ÄUSSERST

WETTBEWERBSFÄHIGES

PRODUKT

Wäre der Import von Salz nicht

eine bessere Option? Um dies

herauszufinden, beauftragten die

Schweizer Salinen AG im Jahr

2018 die Umweltberatungsfirma

Carbotech AG in Basel mit einer

Studie. Die im letzten Januar veröffentlichten

Ergebnisse sind eindeutig:

Das mit Wasserkraft in der

Schweiz erzeugte Salz ist die umweltfreundlichste

Lösung. Folgende

Faktoren sprechen besonders

zugunsten des in der

Schweiz erzeugten Streusalzes:

1. Die Vorteile einer möglicherweise

weniger energieintensiven

Produktion im Ausland werden

durch den Transport des fertigen

Produkts, auf der Strasse oder mit

dem Schiff, zunichte gemacht.

2. Meersalz ist feuchter, besitzt

eine verminderte Rieselfähigkeit

und kann bei tiefen Temperaturen

gefrieren. Würde man sich dafür

entscheiden, müssten in der

ganzen Schweiz neue Lagerhallen

gebaut werden.

3. Im Ausland produziertes Meerund

Steinsalz weist eine gröbere

Körnung auf. Um es einsetzen zu

können, müssten die vorhandenen

Streumaschinen mit grossem

Aufwand umgerüstet werden.

4. Die Wirkung dieser Salze ist

etwa eine Stunde nach dem Ausstreuen

messbar, das einheimische

Salz zeigt bereits nach wenigen

Minuten gute Ergebnisse.

5. Meer- und Steinsalz enthalten

wasserunlösliches Silikat und

Calciumsulfat. Diese Elemente

wirken sich negativ auf die Umwelt

aus und können in Form von

Feinstaub ein Gesundheitsrisiko

darstellen.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie

von Carbotech AG sind unter folgender

Adresse abrufbar:

salz.ch/oekobilanz-kurz

Auch im Waadtland ist kein starker

Trend bemerkbar «Auch wenn jedes

Jahr anders ist, bleibt der Verbrauch

stabil. Es sind vor allem die geringen,

das Auftauen und Wiedereinfrieren

fördernden Temperaturunterschiede

um null Grad herum, die für den Einsatz

von Salz massgebend sind»,

führt Eric Simond aus.

Wenig Alternativen

Trotz seiner unbestrittenen Wirksamkeit

hat Streusalz auch Mängel Es

dringt in den Boden ein, fördert Rost

an den Karosserien, schädigt die

Verkehrsinfrastruktur und greift die

Pfoten der austiere an. Dennoch

überzeugte keine der getesteten Alternativen

die befragten kantonalen

Strassenämter. Splitt? «Er breitete

sich in der Kanalisation aus und legte

eine grössere ökologische Auswirkung

offen», antwortet Eric Simond.

Kalzium? «Eine für die mwelt wenig

geeignete Lösung», erklärt Grald

Die Halle in Riburg (AG)

stellt fast den gesamten

nationalen Bedarf

an Strassensalz sicher

Glassey seinerseits. nd was ist mit

ucker, einer aus uebec stammenden

Lösung, die vor einigen Jahren

in unseren Breitengraden getestet

wurde? Auch nicht überzeugender.

«Angesichts der Produktionskosten

ist eine Versorgung in grossem mfang

nicht möglich. udem würde

diese Lösung eine mrüstung der

Maschinen erfordern», so der Walliser

Beamte, der indes die Vorzüge

der neuen Streumaschinen lobt, die

heute eine feinere Salzstreuung ermöglichen.

nd sein Plädoyer mit

einer Überlegung schliesst, die kein

Wirtschaftshistoriker leugnen würde

«Das Salz hat uns aus der Armut in

den Reichtum geführt!» So teilen die

Begriffe Salz und Salär denn auch

die gleiche lateinische Wurzel ◆

Dez 2019 / Jan 2020 | touring 23


DOSSIER

Schnee ist ihnen

lieber als Nässe

Winterpneus sind bei Autos selbstverständlich, bei Scootern

nicht unbedingt. Ein TCS-Vergleich macht auf das Dilemma,

mit dem Rollerfahrer konfrontiert sind, aufmerksam.

REDAKTION MARC-OLIVIER HERREN | FOTO TCS | TEST RETO BLÄTTLER

Mit einem Scooter auf winterlichen

Strassen zu fahren,

ist nicht ungefährlich.

Sowohl nasse Strassen als

auch Schnee erfordern von den Rollerfahrern

doppelt so viel Aufmerksamkeit,

und die Gefahr eines Sturzes

ist allgegenwärtig. Müssten sich

Scooterfahrer unter diesen Voraussetzungen

also für Winterpneus entscheiden?

Der TCS- Vergleich liefert

eine differenzierte Antwort.

Getestet wurde mit zwei identischen

125er-Rollern (Yamaha N-Max). Der

eine war mit Standardsommerreifen

ausgestattet (Dunlop ScootSmart),

der andere mit Winterreifen (IRC

Urban Master Snow Evo), die den Vermerk

M+S tragen. Daran sind Winterpneus

für Scooter zu erkennen. Genau

wie Autopneus zeichnen sich Winterreifen

für Scooter durch ein weiches

Gummigemisch und Reifenprofile mit

feinen Lamellen aus, die besseres

Bremsen und Stabilität auf verschneiten

Strassen gewährleisten.

Wie die unten stehenden Grafiken

zeigen, überzeugten die Winterpneus

bei den Bremstests, die bei fünf Grad

auf trockenem und nassem Boden

durch geführt wurden, nicht. Beim

Test auf trockenem Boden wurde

100 km/h schnell gefahren. Steht der

eine Roller, fährt der andere mit

49 km/h vorbei und kommt 13 Meter

später zum Stillstand.

Auf Schnee war die Tendenz umgekehrt.

Beim Abbremsen bei 40 km/h

hielt der Scooter mit Sommerpneus

erst 14 Meter weiter an. Überdies

zeigte er sich bei verschiedenen Manövern

(Starten, Ausweichen, Verhalten

in der Kurve usw.) aufgrund

einer schwachen Haftfähigkeit deutlich

weniger verlässlich. Ganz im Gegenteil

zu dem mit Winterpneus bestückten

Scooter, der die Ausweichübungen

dank seiner guten Haftfestigkeit

souverän meisterte. Dafür

zeigte dieser auf trockenen und nassen

Strassen eine schwache Bodenhaftung

und fing an zu schlingern.

Fazit: Winterpneus sind vor allem für

Rollerfahrer angebracht, die häufig

auf verschneiten Strassen unterwegs

sind. Sie haben dann einen deutlichen

Sicherheitsvorteil, und die Investition

von rund 100 Franken (laut

TCS-Umfrage) für die Montage von

Winterpneus ist gerechtfertigt. ◆

TIPPS

FÜR SICHERES FAHREN

■ Fahren Sie vorausschauend.

■ Behalten Sie die anderen Verkehrsteilnehmer

immer im Blick.

■ Zeigen Sie Ihre Manöver

frühzeitig mit dem Blinker an.

■ Fahren Sie vorsichtig, besonders

bei schlechten Wetterbedingungen.

■ Tragen Sie gut sichtbare Kleidung,

und achten Sie darauf, dass

Sie von den anderen Verkehrsteilnehmern

gesehen werden.

■ Kaufen Sie einen Roller mit ABS

(Antiblockierbremssystem).

Überzeugend auf Schnee,

haben Winterpneus

auf trockenen und nassen

Strassen Mühe

Bremsen b. Trockenheit 100–0 km/h Bremsen bei Nässe 80–0 km/h Bremsen auf Schnee 40–0 km/h

Sommerreifen 43 m Sommerreifen 27 m Sommerreifen 30 m

49 km/h 40 km/h 28 km/h

Winterreifen 56 m Winterreifen 36 m Winterr. 16 m

0 m 10 20 30 40 50 60 0 m 5 10 15 20 25 30 35 40 0 m 5 10 15 20 25 30 35

24 touring | Dez 2019 / Jan 2020


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Ehrenbreitstein. Ausführungen eines Einheimischen

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Glitzerwelt und das Reich der absoluten Superlative. Stopp

in der „Dubai Marina“ mit seinen edlen Yachten und futuristischen

Wolkenkratzern. Besuch der künstlich angelegten

„Palm Islands“, von wo Sie die eindrückliche Skyline

Dubais mit ihrem welthöchsten Bauwerk bestaunen:

den gigantischen, 828m hohen „Burj Khalifa“! Fahrt zum

Atlantis Hotel mit Blick auf die Insel(exkl. Aquarium Eintritt).

3. Tag / Dubai: Geniessen Sie einen erholsamen Tag oder

nutzen Sie die Gelegenheit für einen spannenden Ausflug:

Fak. Ganztagesausflug 1 – „Die Wunder von Dubai“. Sie

lernen nicht nur das moderne, sondern auch das traditionelle

Dubai kennen. Eine kurze Bootsfahrt über den Dubai

Creek bringt Sie zum duftenden Gewürzmarkt und zum

Gold Souk. Sie besuchen das „Madinat Jumeirah“ – die

„arabische Mini-Stadt“ im Stil der alten Paläste, das Dubai

Museum (Eintritt inkl.) und bestaunen den atemberaubenden

Giganten „Burj Khalifa“ aus der Nähe (exkl. Eintritt).

4. Tag / Dubai – Sharjah – Dubai: Ausflug nach Sharjah

(inkl.), das benachbarte Emirat, das noch als Geheimtipp

gilt. Sie bewundern kulturelle Sehenswürdigkeiten in der

historischen Altstadt mit ihren engen Gassen, Palästen

und Souks und sehen hochwertige Handwerkstradition in

einem Schmuck- und Lederzentrum. Zum Abschluss Fahrt

in das kleinste der Vereinigten Emirate; in die Küstenstadt

Ajman, das einst von Perlen und Fischfang lebte.

5. Tag / Dubai – Abu Dhabi mit Panoramatour: Vorbei an Palmenhainen

und Wüstenzauber gelangen Sie ins 130 km

entfernte Abu Dhabi. Panoramatour in Abu Dhabi (inkl.).

Die Gartenstadt und das reichste aller Emirate fasziniert

mit einer Mischung aus spektakulärer Architektur und traditioneller

Baukunst.

6. Tag / Abu Dhabi: Freier Tag in Abu Dhabi oder Möglichkeit

einen höchst abwechslungsreichen Ausflugstag zu erleben:

Fak. Halbtagesausflug 2 – „Die Perlen Abu Dhabis“: Die

reiche Wüstenmetropole trumpft mit grandiosen Sehenswürdigkeiten.

Sie besuchen das Heritage Village – eine Rekonstruktion

eines traditionellen Oasendorfes, den zauberhaften

Emirates Palace – ein Märchen aus 1001 Nacht und

eines der luxuriösesten Hotels der Welt sowie die grösste

Moschee der Emirate: die Sheikh Sayed Moschee.

Fak. Halbtagesausflug 3 – Bootsfahrt um die Insel Yas:

Genussvolle Bootsfahrt um die Insel Yas – bekannt für ihre

Formel 1 Rennstrecke und den weltgrössten Themenpark:

„Ferrari World“. Sie erblicken zudem die „Kulturinsel Saadiyat“,

wo sich u.a. hochkarätige Museen wie der Louvre Abu

Dhabi und das Guggenheim Museum angesiedelt haben.

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MOBILITÄT

Gegen eine

Zweiklassengesellschaft

Eine grüne Welle hat die Schweizer Politik erfasst, es dürfte sich einiges ändern

in der nächsten Legislatur. TCS-Zentralpräsident Peter Goetschi sagt im

«Touring»-Gespräch, was dies für die künftige Mobilität heissen könnte. →

INTERVIEW DINO NODARI | FOTO EMANUEL FREUDIGER

Peter Goetschi,

der TCS-Zentralpräsident,

setzt sich

für die freie Wahl

des Verkehrs mittels ein

Dez 2019 / Jan 2020 | touring 27


MOBILITÄT

Peter Goetschi, was bedeutet

die grüne Welle bei den Wahlen

2019 für die Mobilität?

Peter Goetschi: Vorab, die Welle

war nicht nur grün, es hat nun auch

mehr Frauen und Junge im Parlament.

Aber ja, der Wahlausgang ist eine klare

Ansage des Stimmvolks: Die Politik soll

umweltfreundlicher werden. Der Ball

liegt nun beim neuen Parlament, welches

konkrete Massnahmen vorschlagen

muss, um diesen Erwartungen gerecht

zu werden. Wir werden sehen, ob die

Schweizer Bevölkerung bereit ist, den

eingeschlagenen Weg nun wirklich zu

gehen.

Welche Rolle wird der TCS dabei

spielen?

Der TCS setzt sich schon seit Jahrzehnten

für einen verantwortungsvollen Umgang

mit den natürlichen Ressourcen ein

und unterstützt auch die ambitionierten

Ziele des Pariser Klimaabkommens.

Wichtig ist es aber, dass es ausgewogene

und ganzheitliche Lösungen gibt. Es darf

weder zu einer einseitigen noch unverhältnismässigen

Verteuerung der Mobilität

kommen. Wir wehren uns gegen

die Schaffung einer Zweiklassengesellschaft

– jene, die es sich noch leisten

können, mobil zu sein, und jene, die es

sich nicht mehr leisten können.

Wie wird sich der TCS dafür einsetzen,

dass alle mobil bleiben können?

Der TCS setzt sich dafür ein, dass jeder

sein Verkehrsmittel frei wählen kann

und in seiner persönlichen Mobilität

nicht eingeschränkt wird. Es ist deshalb

wichtig, transparente und langfristige

Massnahmen zu ergreifen. Die im CO2-

Gesetz vorgeschlagenen Massnahmen

müssen beispielsweise ein Preisschild erhalten.

Die Leute müssen wissen, was sie

die einzelnen Massnahmen kosten. Nur

wenn wir ein klares Bild haben, sind

auch die wirtschaftlichen und sozialen

Konsequenzen abschätzbar.

Die Grünen forderten im «Touring» 10,

dass ab 2025 keine mit fossilem Treibstoff

betriebenen Personen wagen

mehr zugelassen werden. Wie realistisch

ist diese Forderung?

Die Forderung ist völlig unrealistisch

und auch der falsche Ansatz. Mit realitätsfremden

Wunschvorstellungen und

Verboten ist dem Klima nicht geholfen.

Wir können aber gerne darüber reden,

wie wir die Elektromobilität fördern

können, zum Beispiel über eine Mitfinanzierung

von Ladestationen in Mehrparteiengebäuden,

Sonderabschreibungen

für die gewerbliche Nutzung von

Elektrofahrzeugen, Ausrüstung von

«Park & Ride»-Plätzen mit Ladesäulen

usw. Selbstverständlich müssten diese

Massnahmen bei einer bestimmten

Marktdurchdringung aber wieder aufgehoben

werden, und gleichzeitig muss

das Tor für anderweitige Entwicklungen

offengehalten werden.

Braucht es Kaufprämien für E-Autos?

Aufgrund unserer Erhebung zur Elektromobilität

sind heute Preis, Reichweitenangst

und fehlende Ladeinfrastruktur

die grössten Hindernisse für den Kauf

eines E-Fahrzeugs. Das würde auf den

ersten Blick für eine Kaufprämie sprechen.

Trotzdem bin ich skeptisch. Lokal

mögen solche Prämien Wirkung zeigen.

Wir müssen diese Frage aber gesamtheitlich

angehen. Es macht keinen Sinn, in

der Schweiz mit Kaufprämien E-Autos in

den Markt zu drücken und dafür die ersetzten,

fossil betriebenen Fahrzeuge

nach Afrika zu liefern. Denn Treibhausgase

kennen keine Staatsgrenzen.

Was wäre die Alternative zu Kaufprämien

für E-Autos?

Wir müssen den Leuten die Angst vor

zu geringer Reichweite und mangelnder

Ladeinfrastruktur nehmen. Am besten

geht das mittels Information und Ausprobieren.

Ich selber fahre seit einigen

Monaten elektrisch und bin nicht nur

vom Fahrerlebnis begeistert, sondern

habe innert kürzester Zeit auch jegliche

Vorbehalte in Bezug auf die Reichweite

abgestreift. Sicher muss ich ein bisschen

besser planen und vorausschauen, aber

im Alltag in der Schweiz sind die bereits

heute gängigen Reichweiten absolut

genügend. Und was die Ladestationen

betrifft, so scheint mir im Besonderen

wichtig, dass auch die Ladestationen zu

Hause und bei der Arbeit gefördert

werden, denn nur fünf Prozent aller

Ladungen finden unterwegs statt.

Die Grünen und Grünliberalen

wollen zudem Verkehr vermeiden

und verlagern, sie verweisen

dabei auf europäische Metropolen.

Was taugen diese Rezepte?

Dass wir in den Städten aufgrund der

engen Platzverhältnisse und der zunehmenden

Verdichtung die Mobilität neu

organisieren müssen, kann nicht bestritten

werden. Es gibt einige gute Beispiele,

diese lassen sich aber nicht immer 1:1

auf andere Städte übertragen. Im Besonderen

darf nicht einfach ein fixer Modalsplit

als Kompass genommen werden.

Eine funktionierende Mobilität muss

vielmehr alle Verkehrsmittel integrieren,

und der Zugang in die Städte muss allen

Verkehrsteilnehmenden einfach möglich

sein. Dafür braucht es neben der Strassen-

und Schieneninfrastruktur ein intelligentes

Verkehrsmanagement, Parkund

Umsteigemöglichkeiten und einen

attraktiven und kundenfreundlichen

öffentlichen Verkehr.

In den Innenstädten zeichnet sich

ein Kampf um den vorhandenen

Platz ab. Wird das Auto aus dem

urbanen Raum verdrängt?

Das Auto darf nicht verteufelt werden.

Auch in urbanen Gebieten hat es weiterhin

seine Berechtigung. Und wie bereits

gesagt: Der TCS setzt sich für die freie

Verkehrsmittelwahl ein und wehrt sich

gegen eine Einschränkung der Mobilität.

Anstelle von Verboten braucht es attraktive

Angebote und Lösungen wie beispielsweise

die sinnvolle Verknüpfung

von verschiedenen Verkehrsmitteln.

Auch Sharing-Lösungen können in Stadtquartieren

eine Möglichkeit sein.

E-Fahrzeuge und Automatisierung

benötigen zum Teil dieselbe, zum

Teil andere Infrastruktur als Fahrzeuge

mit Verbrennungsmotor. Ist

die bestehende Infrastruktur bereit?

Nein, denn E-Fahrzeuge brauchen eine

Ladeinfrastruktur, und die Automatisierung

setzt voraus, dass die Mobilfunk-

Infrastruktur entsprechend aufgebaut

wird und auch die Strasseninfrastruktur

nach einheitlichen Kriterien signalisiert

wird. Die vielen, oft fantasievoll gestalteten

und bemalten Strassenoberflächen

dürften von vielen Systemen aber nicht

erkannt und damit eine sehr grosse

Hürde für die Automatisierung werden.

Hier ist besondere Weitsicht der Politik

gefragt. Sie muss Grenzen und Richtlinien

setzen, darf künftige Entwicklungen

aber nicht einschränken, da die

bauliche Umsetzung noch länger dauern

dürfte.

Auch neue Mobilitätsformen und

Gefährte drängen auf die ohnehin

schon übervollen Strassen. Wie ist

da ein sinnvolles Nebeneinander

möglich?

28 touring | Dez 2019 / Jan 2020


WER HAT RECHT

Das wird tatsächlich eine grosse erausforderung.

Die Städte sind mit Begegnungszonen

vorgeprescht, um den Autoverkehr

auszubremsen. Nun haben sie

grosse Gemischtverkehrsflächen, auf denen

die unterschiedlichsten Verkehrsmittel

unterwegs sind. Aus unserer Sicht

ist es wichtig, dass hier rasch Klarheit geschaffen

wird, wer unter welchen Bedingungen

mit welchen Verkehrsmitteln auf

welchen Verkehrsflächen verkehren darf.

Wie soll die Rolle des Veloverkehrs

in Städten und Agglomerationen

aussehen?

Das Velo spielt in der Freizeit und im Verkehr

in den Städten und Agglomera tionen

eine zunehmend wichtigere Rolle.

Das hat mit der Entwicklung der E-Bikes

zu tun. Entscheidend wird nun für die

weitere Entwicklung sein, dass das Velofahren

in den Städten auch sicherer wird.

Persönlich werde ich den Eindruck leider

nicht los, dass die aktuellen Bemühungen

einzelner Städte eher in die Richtung

gehen, Velofahrer als Verkehrsberuhigungsmassnahme

für den motorisierten

Verkehr einzusetzen, anstatt den Velofahrern

etwa durch Entflechtung be-

ueme und sichere Routen anzubieten.

Welche Rolle wird die Sharing-

Economy in Zukunft spielen?

In der Mobilität geht die Sharing-Economy

eng mit der Vernetzung, der Automatisierung

und der Elektrifizierung

einher. ier liegt meiner Auffassung

nach noch einiges an Potenzial. Im Besonderen

in Städten und Agglomerationen

werden Sharing-Modelle wegen

den knappen Platzverhältnissen weiter

uspruch erhalten, sei es in Form eines

von einer kleinen Gruppe (zum Beispiel

der Bewohner einer Liegenschaft) geteilten

Fahrzeuges oder aber einer der

breiten ffentlichkeit zugängigen Flotte.

Aber auch hier gilt, dass eine solche Mobilitätslösung

nicht einfach vorgeschrieben

werden kann, sondern von den

Benutzern auch gebraucht, das heisst

akzeptiert werden muss. Was sich am

Schluss durchsetzen wird, hängt von der

Akzeptanz bei den Nutzern ab.

Persönliche Einschätzung: Wie wird

unsere Mobilität in zehn Jahren aussehen?

Noch nicht so automatisiert wie von vielen

angekündigt, aber multimodaler,

deutlich umweltverträglicher und auch

sicherer. ◆

Lärmigen Motorradfahrern

geht es an den Kragen

Dröhnende Motoren sind nicht für alle ein Genuss.

Fetter Sound und Fahrspass für die einen, Lärm und

Belästigung für die anderen. Dabei gilt: Unnötiger

und vermeidbarer Lärm ist nicht erlaubt.

TEXT URS-PETER INDERBITZIN

Für viele Fahrzeuglenker – sei

es auf dem Motorrad oder im

Sportwagen – erreicht der

Fahrspass dann den öhepunkt,

wenn die Maschine einen kernigen

Sound von sich gibt oder der Motor

richtig aufheult und damit die

gewünschte Aufmerksamkeit erheischt

wird. Dass Lärm auch

stören und krank machen kann,

wird dabei in den intergrund

gedrängt.

Die gesetzliche Regelung ist klar

und deutlich Gemäss Artikel 42

Absatz 1 des Strassenverkehrsgesetzes

hat der Lenker eines Fahrzeuges

jede vermeidbare Belästigung

von Strassenbenützern und

Anwohnern unter anderem auch

durch Lärm zu unterlassen. Fahrzeugführer

dürfen demnach, namentlich

in Wohnuartieren und

Erholungszonen sowie nachts, keinen

vermeidbaren Lärm erzeugen.

ntersagt sind vor allem hohe

Drehzahlen des Motors im Leerlauf

und beim Fahren in niedrigen Gängen.

«Verboten sind nicht alle Belästigungen

generell, sondern nur

jene, die der Fahrzeugführer vermeiden

könnte», hat das Bundesgericht

vor elf Jahren entschieden.

Rennatmosphäre

Keine Gnade zeigen die obersten

Richter in einem neuen rteil bei

einem Motorradlenker, der am

16. Juni 2017 zwischen 18.20 hr

und 19.05 hr mit seinem Motorrad

Kawasaki Ninja -6R mehrmals

die Strecke zwischen Roggwil

und Vordemwald durch den

«Boowald» (Gemeinde Murgenthal)

befahren hatte (rteil

6B1112/2018 vom 25.9.2019).

Dieser kurvenreiche Strassenabschnitt

ist bei Lenkern

sehr beliebt, weil er eine

«gewisse Rennatmosphäre»

entstehen lässt. Dumm nur an

jenem Abend führte die Kantonspolizei

Aargau im «Boowald» eine

Verkehrskontrolle durch. Dem

Töfffahrer wird vorgeworfen, teilweise

in niedrigen Gängen und

mit hoher Motordrehzahl unterwegs

gewesen zu sein und dadurch

erhebliche Lärmimmissionen

verursacht zu haben.

Unnötiger Lärm

Die Aargauer Justiz sprach den

Motorradfahrer der mehrfachen

Verletzung von Verkehrsregeln –

begangen durch fortgesetztes

unnötiges erumfahren und Verursachen

von unnötigem Lärm

durch hohe Motordrehzahlen

beim Fahren in niedrigen Gängen –

schuldig und auferlegte ihm eine

Busse von 300 Franken. Der Töfffahrer

wehrte sich beim Bundesgericht

und argumentierte, die von

ihm befahrene Strecke befinde

sich weder in einem Wohn- noch

in einem Erholungsgebiet. Er habe

weder andere Strassenbenützer

belästigt noch Tiere erschreckt.

Entgegen der Meinung des Motorradfahrers

gilt der «Boowald» als

Erholungsgebiet eine spezielle

Signalisation braucht es dazu

nicht. Für das Bundesgericht ist

deshalb klar Indem der Motorrad-

fahrer mehrmals in kurzen eitab

ständen und mit hoher

Drehzahl in niedrigen

Gängen durch den

«Boo wald» knatterte,

hat er eine vermeidbare

Belästigung verursacht

– die Busse

ist tigt.

gerechtfer-


URS-PETER

INDERBITZIN

Verkehrssexperte

Dez 2019 / Jan 2020 | touring 29


S E N S A T I O N E L L :

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Adapura mit einem Begrüssungs-Apéro erwartet werden. Das Nachtessen geniessen wir in einem der fantastischen Themenrestaurants.

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La Traviata in der Semperoper - ein unvergessliches Erlebnis!

2. Tag– Freizeit oder Ausflug nach Salzburg

Heute können Sie entweder im Hotel entspannen oder Sie unternehmen mit uns einen schönen Ausflug in die Mozartstadt

Salzburg (im Preis inbegriffen). In Salzburg unternehmen wir eine ausführliche Stadtführung. Lassen Sie sich dabei vom besonderen

Charme und der kulturellen Vielfalt der Mozartstadt verzaubern! Vorbei am Schloss Mirabell geht´s über die Salzach zur

Getreidegasse, wo unter anderem auch das Geburtshaus von Wolfgang Amadeus Mozart steht, wo wir in die Wunderwelt des

Musikgenies eintauchen (Eintritt inkludiert). Im Anschluss bleibt Ihnen genügend Zeit für eigene Entdeckungstouren, ehe es

zurück ins Hotel geht, wo wir mit dem Nachtessen erwartet werden.

3. Tag – Freizeit oder Porsche Erlebniswelten mit Brauerei Trums

Auch heute haben Sie wieder die Wahl zwischen Dolce Fa Niente oder einem spannenden Ausflug (im Preis inbegriffen). Am

nahgelegenen Mattsee werden Autoträume wahr. In der bekannten Porscheerlebniswelt erleben wir eine Wunderwelt der Technik,

die nicht nur Männer begeistert. Auf dem Gelände einer ehemaligen Schuhfabrik erleben wir bei einer Führung die faszi-

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Täglich reichhaltiges Frühstücksbuffet

Täglich kleines Mittagsbuffet

Täglich Kuchen- & Jausenbuffet am Nachmittag

Täglich feines Nachtessen in einem

der 4 hoteleigenen Themenrestaurants

(italienisch, asiatisch, österreichisch oder

Grill – wird jeweils vom Hotel zugeteilt)

Täglich reichhaltige Auswahl an nicht

alkoholischen und alkoholischen Markengetränken

(07-24.00 Uhr)

Täglich freie Benützung des Wellnessbereichs

mit Hallenbad, verschiedenen Saunen,

Dampfbad & Erholungszone

Fakultativer Ausflug «Mozartstadt Salzburg»

inkl. Busfahrt, interessanter Stadtführung &

Eintritt Geburtshaus Mozart

Fakultativer «Ausflug Porsche Erlebniswelten

& Brauerei Trums» inkl. Busfahrt, Eintritte,

Führungen & Pils-Verkostung mit Bierbreze

Bei 5-Tagesreise: Ausflug «Seenparadies

Salzkammergut» inkl. Busfahrt, romantischer

Schifffahrt auf dem Mondsee, Eintritt &

Führung Kaiservilla Bad Ischl

Eigene Schweizer Reiseleitung während

der ganzen Reise

Munde. Das zauberhafte Haus im Alpenchic Stil eröffnet diese Tage erstmals seine Türen und erwartet seine Gäste

grossartigen Themenrestaurants. Dank langjährigen Beziehungen zu den Besitzern ist es car-tours in Zusammenarbeit

reduzierte Einführungspreise exklusiv für TCS Mitglieder auszuhandeln. Sichern Sie sich jetzt Ihre Plätze für eine der fünf

nierenden Anfänge der Automobilentwicklung. Im Anschluss besuchen wir die Brauerei Trumer, eine der innovativsten Privatbrauereien

Österreichs. Hier erwartet uns eine spannende Führung und danach die Verkostung einer Pils-Spezialität mit frisch

gebackenen Bierbrezeln. Zurück im Hotel bleibt der restliche Nachmittag frei bevor wieder in einem der Themenrestaurants zu

kulinarischen Schmankerln erwartet werden.

Wählen Sie zwischen

4-Tagesreise oder 5-Tagesreise!

Reisedaten 4 Tage / 3 Nächte (Do-So)

16.-19.4.2020

23.-26.4.2020

Reisedaten 5 Tage / 4 Nächte (So-Do)

12.-16.4.2020

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26.-30.4.2020

4. Tag – Freizeit oder Seenparadies Salzkammergut*

Heute können Sie wieder nach Lust und Laune Ihr Hotel und die zauberhafte Umgebung geniessen – oder Sie kommen mit auf

einen tollen Ausflug ins Salzkammergut. Hier schmiegen sich überall bezaubernde Orte an die Ufer der zahlreichen Seen und

die erhabene Bergwelt verleiht der Region ihren einmaligen alpinen Charakter. Wir unternehmen eine romantische Schifffahrt

auf dem fantastischen Mondsee und begeben uns in der Kaiservilla in Bad Ischl auf die Spuren von Sissi und Franz Josef. Zurück

im Hotel dürfen Sie sich auch heute wieder über kulinarische Köstlichkeiten aus der Küche geführt von unserem mehrfach

prämiertem Koch Franz Aichhorn freuen.

5. Tag – Heimreise

Nach dem Frühstück treten wir wunderbar erholt die Heimreise an.

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Aarau, Basel, Bern, Luzern, Pfäffikon SZ,

Sargans, St. Gallen, Thun oder Zürich


Wunsch und

Wirklichkeit

Die Elektromobilität fasst langsam Fuss – auch in der Schweiz.

Doch der Weg zu einer – zumindest lokal emissionsfreien Mobilität –

ist noch weit. Das zeigt eine Umfrage im Auftrag des TCS.

TEXT DINO NODARI

Die Elektromobilität

ist gross im Kommen.

Zwar noch auf tiefem

Niveau, aber die

Verkaufszahlen steigen markant

an. So wurde im Oktober

ein Marktanteil von 13,5 Prozent

erreicht, wie Auto-

Schweiz mitteilt. Kumuliert

seit Jahresanfang machen sie

11,8 Prozent aller neuen Personenwagen

aus. Sämtliche

entsprechenden Antriebsarten

haben mittlerweile ihr

Vorjahresniveau an Neuzulassungen

mindestens erreicht,

teilweise wird dieses deutlich

übertroffen. Die Anzahl neuer

Gasautos wächst um 37 Prozent,

Hybrid-Benziner um

39,3 Prozent, Elektroautos

um 145,5 Prozent und Hybrid-Diesler

um 439,5 Prozent.

E-Volkswagen

Und auch in der Autobranche

bahnt sich ein Umbruch an.

So ist kürzlich der erste VW

ID.3 im deutschen Zwickau

vom Band gerollt. Der Volkswagenkonzern

hat an diesem

Standort erstmals ein Werk

komplett auf die Elektromobilität

umgerüstet – mit Investitionen

in Höhe von 1,2 Milliarden

Euro. Geht es nach

dem Konzern sollen im

nächsten Jahr rund 100 000

E-Modelle vom Band laufen,

ein Jahr darauf sollen es

schon bis zu 330 000 sein.

Heute und Morgen

Ideale Bedingungen für einen

neuen Markt. Doch wie sehen

das Herr und Frau Schweizer?

Hier zeigt sich, dass die

Schweizer Bevölkerung in

Bezug auf ihr Mobilitätsverhalten

zwischen Wunsch und

Wirklichkeit hin- und hergerissen

ist, wie eine Umfrage

von gfs Bern im Auftrag des

TCS zeigt. Danach gefragt,

welche Mobilitätsformen

man in den nächsten Jahren

vermehrt nutzen möchte,

werden Elektroautos am häufigsten

genannt. Traditionelle,

benzin- oder dieselbetriebene

Autos sowie Flugzeuge möchte

man dagegen weniger häufig

nutzen. Die tatsächlichen

Nutzungszahlen, ein Blick auf

die Strassen oder Flughäfen

zeigen aber ein anderes Bild.

Das meistgenutzte Fortbewegungsmittel

im Alltag ist

das herkömmliche Auto, gefolgt

vom öffentlichen Verkehr.

Nur für drei Prozent der

Schweizer ist das Elektroauto

das primäre Fortbewegungsmittel.

Fünf Prozent gaben

bei der Befragung an, ein

KEYSTONE

32 touring | Dez 2019 / Jan 2020


MOBILITÄT

Zwickau Der VW

ID.3 wird im Werk

präsentiert

Elektroauto zu besitzen, zwei

Prozent sind im Besitz eines

Plug­in­ybrids mit Steckdosenanschluss.

Grosses Interesse

Ein Blick in die ukunft zeigt

aber, dass das Potenzial für

die Elektromobilität gross ist.

41 Prozent der Befragten will

in den nächsten Jahren Elektroautos

mehr nutzen. ingegen

ist bei rund einem Drittel

der Befragten davon auszugehen,

dass E­Mobilität kein

Thema ist. Grundsätzlich fühlen

sich die Befragten bei diesem

Thema gut informiert. Es

zeigt sich auch, dass ein Informationsbedürfnis

besteht,

andere Dienstleistungen jedoch

als nützlicher betrachtet

werden. Als besonders wertvoll

gelten Dienstleistungen

rund um Ladestationen So

wird vor allem ein dichtes

Netz an Elektrotankstellen,

Ortungs­Apps für Ladestationen,

Schnellladestationen

oder Ladestationen bei sich

zu ause oder am Arbeitsplatz

als sehr wertvoll angesehen.

Treiber und Hürden

Bei der Befragung kommt

deutlich zum Ausdruck, dass

durch Elektroautos die mwelt

geschont werden kann.

Der mit Abstand häufigste genannte

Grund für den Kauf

eines Elektroautos ist das

Klima respektive die Reduktion

des CO2­Ausstosses. Der

Glaube an die ukunftsfähigkeit

von Elektroautos ist intakt

und Lärmeindämmung

der drittstärkste Grund, der

für den Kauf eines Elek troautos

spricht, erst danach

kommen finanzielle Erwägungen.

Anschaffungskosten

Das Feld der Gründe, die gegen

den Kauf eines Elek troautos

sprechen, ist hingegen

breiter als jenes der Gründe

dafür. Der am häufigsten genannte

Grund sind die hohen

Anschaffungskosten. Auf

Rang zwei folgt die mangeln -

de Dichte an Lade stationen

und Rang drei ist von der geringen

Reichweite der Fahrzeuge

belegt. Ausserdem wird

mangelnde Flexibilität beklagt

und dass positive Auswirkungen

auf die mwelt

nicht erwiesen seien. Die Ergebnisse

basieren auf einer

schweizweiten Befragung von

1001 Schweizerinnen und

Schweizern ab 18 Jahren. ◆

Persönliches Mobilitäts verhalten in den nächsten Jahren

In Prozent Einwohner/-innen

ab 18 Jahren

16

25

11 2 2

Elektroautos (reine Elektro-, Plug-in-Hybrid-Autos usw.)

36

8

«Was Ihr persönliches Mobilitätsverhalten

betrifft: Wie möchten Sie

sich in den nächsten Jahren

fortbe wegen? Welche Fortbewegungsmittel

möchten Sie mehr

oder weniger als heute nutzen?»

8

E-Bikes

5 15

Carsharing

21

15

14

3 2

21

50

49

10

5

3

9

10

21

65

10

Mikromobilität (z. B. E-Scooter)

2 3

36

25

21

12

1

Traditionelle Autos (Benzin, Diesel oder Erdgas)

1 3

39

19

17

18

3

Flugzeug

Quelle: gfs.bern, TCS-Barometer E-Mobilität,

Oktober 2019 (N = 1001)

◾ Deutlich mehr nutzen

◾ Eher mehr nutzen

◾ Gleich wie heute nutzen

◾ Eher weniger nutzen

◾ Deutlich weniger nutzen

◾ Nutzen Fortbewegungsmittel schon heute nicht

◾ Weiss nicht / keine Antwort

Dez 2019 / Jan 2020 | touring 33


Mit Strom über

die Berge fliegen

Fluglehrer Marco Buholzer wird wohl der Erste in der Schweiz

sein, der mit einem E-Flugzeug Privatpiloten ausbildet.

Die emissionsfreie Pipistrel Alpha fliegt effizient vom Flugplatz

Schänis aus und bald auch von anderen Flugplätzen.

REPORTAGE FELIX MAURHOFER

Der Himmel über Schänis ist bedeckt,

und die Wolken spiegeln

sich in den Regenpfützen auf

der Piste des Flugplatzes. Vor

dem Holzhangar, an dessen Decke zahlreiche

Segelflugzeuge aufgehängt sind,

steht ein modernes, zweiplätziges Propellerflugzeug.

Dahinter ist Fluglehrer

Marco Buholzer daran, die Pipistrel

Alpha, so heisst der Elektroflieger, startklar

zu machen. Der passionierte Pilot

hat viele Fluglizenzen vom IFR-Fluglehrer

über das Segelflugbrevet bis zum Linienpiloten

im Sack. «Auch wenn man

dieselbe Strecke hundert Mal geflogen

ist, in der Luft sind das Licht, das Wetter

und die Farben immer anders», erklärt

er seine Faszination fürs Fliegen. Weil

ihn auch das Beherrschen der Fluggeräte

begeistert und leider die Motorfliegerei

an Akzeptanz verliert, kommt ihm

die E-Fliegerei gerade recht. «Dadurch

wird der Motorflug auch in Zukunft

seine Berechtigung haben, und wir können

Piloten emissionsfrei ausbilden.»

E-Fliegerei fördern

Die Kabine bietet erstaunlich viel Platz,

und das Cockpit ist mit den modernsten

Instrumenten bestückt. Marco steuert

zum Anfang der Piste, schiebt den

Schub hebel nach vorne, und nach wenigen

Metern Rollstrecke steigt die Pipistrel

schnell und lautlos in den Himmel

von Schänis. Es ist beeindruckend, mit

wie viel Leistung der 60-Kilowatt-Elektro

motor die Propellerblätter antreibt

und das 550 Kilogramm leichte Experimentalflugzeug

in die Höhe hebt. Der

Pilot nimmt etwas Leistung zurück und

steuert den Zweisitzer Richtung Walensee.

Man sitzt in einem Motorflugzeug,

hört aber nur die Windgeräusche, es

steigt kein Benzingeruch in die Nase,

und Vibrationen sind ebenfalls nicht

vorhanden. Die Zukunft der Motorfliegerei?

Fluglehrer Buholzer ist davon

überzeugt. «Wenn wir bald einmal mit

Flugschülern die vielen Starts und Landungen

lautlos üben können, ist das ein

gewaltiger Fortschritt», meint er. Das

behördliche Zertifizierungsverfahren

dauerte rund fünf Jahre. Anfang 2020

wird der slowenische Hersteller zwei

zugelassene Serienmodelle nach Schänis

überfliegen können. Buholzers Ziel

ist, zusammen mit dem Schweizer Importeur

Marc B. Corpataux und dem

Hersteller die E-Fliegerei in der gesamten

Schweiz zu fördern. Das Projekt ist

eingegeben, und die Behörden haben

finanzielle Unterstützung zugesagt.

Dereinst sollen bis zu zehn E-Flugzeuge

in der Schweiz unterwegs sein.

Ökostrom selber produzieren

Inzwischen fliegt die Pipistrel hoch über

Glarus Richtung Klöntalersee und an

den Flanken des Glärnisch vorbei. Was

wohl die Gämsen denken, wenn das

E-Flugzeug plötzlich wie ein soarender

Adler auftaucht? Das 200 000 Franken

teure Flugzeug liegt trotz einiger Turbulenzen

ruhig in der Luft. Das liegt wohl

auch an der Erfahrung des passionierten

Piloten mit über 4500 Flugstunden.

Hinter den grossen Fenstern ziehen die

Glarner Berge vorbei, saftige Alpwiesen,

schroffe Flühe und graue Karstfelder.

Buholzer erzählt von seinem bisher

schönsten Flug im Elektroflieger, als er

in einer Höhe von 3500 Metern ohne

schlechtes Gewissen über den Hüfifirn

zur Planurahütte geflogen ist. Da sei

ihm bewusst geworden, dass sich die Investitionen

in dieses Projekt lohnen.

Überhaupt hat der Inhaber einer Elektronikfirma

grosse Pläne. Dereinst soll

das Dach des Hangars mit Solarzellen

ausgestattet werden. «Wir wollen unseren

Strom für den Flugplatz und unsere

Elektroflugzeuge selbst produzieren,

um ausschliesslich mit eigener, erneuerbarer

Energie in die Luft zu gehen.»

Tiefe Betriebskosten

Unter dem Flieger stellen sich die Felswände

des Bockmattli wie grosse Kalktafeln

auf. Es geht wieder zurück Richtung

Schänis. Je nach Bedingungen

reichen die 20 kWh Energie der beiden

Akkus für etwa eine Stunde Flug. Der

effiziente Antrieb der Pipistrel und die

hervorragenden aerodynamischen Eigenschaften

würden ihn immer wieder

aufs Neue begeistern, so Buholzer. Dabei

seien die Betriebskosten des E-Fliegers

etwa halb so hoch wie bei einem

Verbrenner. In seiner Freizeit lässt der

Vater von zwei erwachsenen Kindern,

wie viele andere Piloten auch, Modellflugzeuge

fliegen. Bereits vor über 30

Jahren begann er, mit Elektroflugmodellen

zu experimentieren. Da gebe es

Analogien, denn auch damals seien sie

belächelt worden. Jahre später erlebe

er heute mit der Pipistrel ein Déjà-vu.

Die Landeklappen sind ausgefahren,

und das Leichtflugzeug nähert sich der

Piste, setzt sanft auf und steht schliesslich

vor dem Hangar still. Buholzer

trägt den Flug ins Bordbuch ein, steigt

aus, öffnet eine Klappe an der Nase des

Pipistrel und steckt das Ladekabel ein.

Nach etwa einer Stunde Ladezeit kann

er wieder in die Luft. Er glaubt, dass

sich die E-Fliegerei primär bei der

Hobbyfliegerei durchsetzen wird.

«Sind in ein paar Jahren einmal die

Feststoff- Lithium-Ionen-Akkus ausgereift,

werden wir bei gleichem Gewicht

drei Mal mehr Kapazität haben», sagt

er. Bei der Passagierfliegerei wird sich

nach seiner Einschätzung der Biotreibstoff

PtL nach und nach durchsetzen.

Ganz sicher hingegen ist, dass der

Fluglehrer bald einmal emissionsfreie

Schulungsflüge anbieten kann. ◆

34 touring | Dez 2019 / Jan 2020


MOBILITÄT

Marco Buholzer

möchte die Flugenergie

für die Pipistrel dereinst

selbst produzieren

Strom statt Tank

Im modernen Cockpit

thront in der Mitte

die Akkuanzeige

SCHWEIZER ENTWICKELN

E-FLUGZEUG

Die Firma H55, ein Spin-off der Solar

Impulse, entwickelt in Sion den zweiplätzigen

E-Flieger Bristell Energic.

Der Erstflug hat im Sommer 2019

erfolgreich stattgefunden. Treibende

Kraft des Projekts ist H55-CEO und

Pilot der Solar Impulse, André Borschberg.

Das Schulungsflugzeug soll

2021 auf den Markt kommen.

h55.squarespace.com

Dez 2019 / Jan 2020 | touring 35


TECHNIK

MAZDA 3 REVOLUTION 2.0 SKYACTIV-X AWD

Antidownsizing-Formel

ganz neu

E 4 Zylinder, 2-l-Benziner, 180 PS W6,7 l/100 km (Testdurchschnitt), Energieetikette B

V Reichweite: 721 km k Gewicht: 1585 kg (Testfahrzeug) P 10,2 s in 0 bis 100 km/h L37 590 Fr.

Mehr noch als durch sein typisches Design wird der Mazda 3

durch seinen Benzinmotor mit erhöhtem Verdichtungsverhältnis

von sich reden machen. Eine mutige Wahl, mit der

die Saugmotoren verewigt werden sollen.

TEXT MARC-OLIVIER HERREN | FOTOS RAPHAEL HÜNERFAUTH

Niedriger Verbrauch möglich

Preis-Ausstattungs-Verhältnis

Fahrverhalten und Lenkung

Assistenzsysteme

Effizientes Matrix-LED-Licht

Materialanmutung und Verarbeitung

Gelungenes Design

36 touring | Dez 2019 / Jan 2020


Einladende

Lederpolster und

Ver kleidungen aus

zwei Materialien

Kraftloser Motor für 180 PS

Ziemlich hohe CO-Emissionen

Designerauto Lange

Motorhaube, schmale

LED-Scheinwerfer

und breite C-Säulen

Schlechte Übersicht (speziell hinten)

Eingeengter Eindruck auf dem

Rücksitz

Hohe Ladekante

Geringe Anhängelast für einen 4×4

TECHNISCHE DATEN

TESTFAHRZEUG

Mazda 3 Revolution 2.0

Skyactiv-X AWD: 5 Türen,

5 Plätze; 37 590 Fr. (Testfahrzeug:

40 751 Fr.)

Varianten: Skyactiv-G, 2 l,

122 PS, Ambition (27 990 Fr.),

bis Skyactiv-X, 2 l, Automat,

Revolution Sedan, 180 PS

(39 290 Fr.)

Optionen: Metallic-Farbe

(800 Fr.), elektr. verstellbare

Ledersitze (2000 Fr.), autom.

6-Gang-Getriebe (2000 Fr.)

Garantien: 3 Jahre ab Werk,

3 Jahre Mobilität; Rostschutzgarantie:

12 Jahre (Auflagen)

Importeur: Mazda Suisse,

1213 Petit-Lancy, mazda.ch

TECHN. SPEZIFIKATIONEN

Motor: 4 Zylinder, 2-l-Benziner,

180 PS bei 6000 U/min,

224 Nm bei 3000 U/min;

manuelles 6-Gang-Getriebe,

Allradantrieb

Gewicht: 1585 kg (Testfahrz.),

Gesamtgewicht 1980 kg,

Anhängelast 1300 kg

Radstand 273 cm

Länge 446 cm Breite 180 cm

Kofferraum: 330–1022 Liter

Reifen: 215/45R18, min. 205/60R16

Unverzichtbare 360°-Kamera

angesichts der fast völlig fehlenden

Sicht nach hinten

70%

144 cm

Während uasi alle ersteller

die CO2­Emissionen

mittels Downsizing­

Motoren mit Turboauf -

ladung vermindern, entwickelt Mazda

die Saugmotortechnik weiter. Der kompakte

Mazda 3 führt einen Motor mit

erhöhter Verdichtung (16,31) ein. Der

übernimmt das Prinzip des Diesel mit

Selbstzündung, behält aber die Fremdzündung

der Benzinmotoren bei. Der

vierzylindrige weiliter­Skyactiv­ kumuliert

das höhere Drehmoment der

Diesel mit dem spritzigeren ochdrehen

der Benziner. Im Alltag zeichnet sich

diese Technik durch einen geringeren

Verbrauch aus. Ohne spektakulär zu

sein, ist der im Test erreichte Verbrauch

(6,7 l/100 km) sehr ordentlich für einen

Allradler wie es der Mazda 3 AWD ist.

Mit einem leichten Fuss ist eine Näherung

an 6 l/100 km möglich. Ein Startergenerator

(Mikrohybridisierung

24 Volt) unterstützt den Verbrennungsmotor.

In der Praxis kommt dem Mazda 3 schon

bei sehr tiefen Drehzahlen ein beachtliches

Drehmoment zugute. Das ist nicht

gleich heftig wie bei einem Turbo motor.

Der Durchzug ist bei mittleren Drehzahlen

kraftvoll genug – der Dieseleffekt

–, während es möglich ist, in hohe

Drehzahlbereiche vorzustossen – der

Benzinereffekt. Aber andererseits

scheint das ochdrehen verglichen mit

einem klassischen Benziner etwas eingeschnürt.

Obwohl er über 180 PS verfügt,

verlangt der Skyactiv­ ­Motor

nach einer flüssigen Fahrweise, um

maximal von der Verbrennung bei magerem

Luft­Benzin­Gemisch profitieren

zu können.

Mehr als reiche Ausstattung

Das verhindert nicht, dass diese vierte

Ausgabe ein echter Mazda 3 bleibt.

Das ausgewogene Fahrwerk und die

spielerische Getriebeschaltung tragen

zum Fahrspass bei. Weiter ist die Version

Revolution mit einer Menge von

Assistenten ausgerüstet, darunter die

Matrixscheinwerfer für eine ausgezeichnete

Beleuchtung. Die Innenausstattung

profitiert von wertiger Anmutung. Das

Platzangebot ist zwar angemessen, aber

der eingeengte Eindruck auf dem Rücksitz

und die praktisch nicht vorhandene

Übersicht nach hinten sind schlecht.

um Glück ist die Rückfahrkamera Serie.

Wie auch viele anderen Bedienannehmlichkeiten.


Dez 2019 / Jan 2020 | touring 37


TECHNIK

FAHRDYNAMIK

Beschleunigung (0–100 km/h): 10,2 s

Elastizität:

60–100 km/h (im idealen Gang) 6,6 s

80–120 km/h (im idealen Gang) 7,0 s

Wendekreis:

11,8 m

Bremsweg (100–0 km/h): 34,4 m

Innenlärm:

60 km/h 60 dB(A)

120 km/h 69 dB(A)

Ordentlich, die Beinfreiheit

Grosser Ausschnitt, angemessenes Volumen

Rassiges Heck Der herunter gezogene Aufbau

wird durch einen Spoiler betont

TCS-EXKLUSIV

SERVICEKOSTEN

Wartung (km/Mte) Stunden Kosten (Fr.)*

15 000/12 0,9 290.–

30 000/24 1,4 382.–

Gesamtkosten Wartung 180 000 km:

15 000 km/Jahr 14,2 5214.–

* inklusive Servicematerial

BETRIEBSKOSTEN

km/Jahr Rp./km Fr./Monat

feste variable

15 000 71 580.– 309.–

30 000 48 580.– 620.–

Stundenansatz für TCS-Berechnung:

145 Fr. (BFS), Mazda-Händler: 90–183 Fr.

NORMVERBRAUCH AUF PRÜFSTAND

Zyklus Mix (l/100 km)

Werk WLTP 6,2

Werk NEFZ 2.0 4,8

CO2-Emissionen:

109 g/km

CO2, Schweizer Durchschnitt: 137 g/km

Energieetikette (A–G):

B

TESTVERBRAUCH

TCS MoBe: Herbert Meier

6,7 l/100 km Reichweite: 721 km

Tankinhalt:

48 l

TCS-Normrunde (WLTP): 5,9 l/100 km

TCS-STRASSENABGASMESSUNG

CO NOX Partikelanzahl

mg/km mg/km n/km

Messwert 1483 24,0 9,0×10 10

Note 61% 88% 95%

Video

zum Test

tcs.ch/

videoportal

Mazda 3 Skyactiv-X im Detail

KAROSSERIE

Diese fünftürige Version hebt sich durch

ihre lange, gestreckte Motorhaube und

ihre breite C-Säulen ab. Erwachsene

freuen sich an einem ausreichenden

Platzangebot auf dem Rücksitz, aber die

kleine Fensterfläche sorgt für ein Gefühl

von Enge. Die Kapazität des Kofferraums

liegt im unteren Mittelfeld des Segments.

Bei umgeklappten Sitzen entsteht ein

schöner und fast ebener Laderaum, dessen

hohe Ladekante unpraktisch ist.

INNENRAUM

Die Version Revolution mit Ledersitzen

bietet Verarbeitung und Materialanmutung

auf gutem Niveau. Die analogen Instrumente

sind perfekt ablesbar. Gutes

Multimediasystem mit Touch- und Drehschieberegler-Bedienung.

KOMFORT

Die gut passenden Sitze und die angemessene

Abstimmung des Fahrwerks

sorgen für guten Fahrkomfort. Auf der

Autobahn sind Abrollgeräusche (18-Zoll-

Reifen) und das leichte Brummen des

Motors vernehmbar.

PREIS/LEISTUNG

Die Ausführung Ambition schliesst das

Navigationssystem, den ACC-Regler

und den Toter-Winkel-Assistenten ein.

Die ausgesprochen komplette Ausführung

Revolution hebt sich durch Matrixscheinwerfer,

Head-up-Display und

360°-Kamera ab.

FAHREIGENSCHAFTEN

Der Allradler zeigt ein ausgewogenes,

fast neutrales Fahrverhalten. Er umrundet

Kurven, ohne nach Korrekturen zu verlangen.

Die Lenkung ist präzise und zielgenau.

Das Ganze wird noch bekräftigt

durch das Sechs-Gang-Getriebe mit

straffer Schaltung und kurzen Wegen.

MOTOR UND ANTRIEB

Der Motor mit erhöhter Verdichtung

(16,3:1) vereint die Sparsamkeit des Diesel

mit den geringeren Emissionen des Benzinmotors

und hat durch seinen geringen

NOX- und Partikelausstoss überzeugt. Die

CO-Emissionen überschritten diejenigen

von modernen Dieseln etwas. Das Ganze

auf Kosten der Spritzigkeit des Benzinmotors.

VERBRAUCH

Guter Schnitt (6,7 l/100 km) für einen Allradler

dieser Grösse. Die für den NEFZ

angegebenen 4,8 l sind unrealistisch, im

Gegensatz zu den 6,2 l im WLTP-Zyklus.

SICHERHEIT

Die Ausführung Revolution ist mit allen

aktuellen Assistenten ausgerüstet. Effiziente

Bremsen. Schlechte Sicht nach

hinten.

CREDITS: mit freundlicher Genehmigung des Bernischen Historischen Museums. bhm.ch

38 touring | Dez 2019 / Jan 2020


Flusskreuzfahrten 2020

NEU Adriaküste mit

Herzegowina und Montenegro

TOP

Qualität

&

Preis

2-Bettkabine Oberdeck (ca. 13 m²)

Restaurant

Rijeka–Zadar–Split (–Mostar)–Insel Mljet–Kotor

mit yachtähnlicher MV Thurgau Adriaticabbbb

1. Tag Zürich–Zagreb–Rijeka Ind. Anreise zum Flughafen.

Flug nach Zagreb. Bustransfer nach Fužine.

Besichtigung der Tropfsteinhöhle Vrelo und Drehorte

der Winnetou-Serie. Stadtbesichtigung Rijeka.

Einschiffung und Abendessen. (A)

2. Tag Rijeka–Insel Rab «Leinen los!» in Richtung

Insel Rab. Zeit für eigene Erkundungen. Rundgang

durch die Altstadt. Abendessen an Bord. (F, M, A)

3. Tag Insel Rab–Zadar Busausflug zum Zrmanja

Grand Canyon mit Mittagessen und Flussfahrt.

Rückfahrt nach Zadar. Rundgang durch die Altstadt.

Individuelles Abendessen. (F, M)

4. Tag Zadar–Šibenik Schifffahrt entlang der Inselgruppe

des Kornati Nationalparks. Nach dem Mittagessen

Besichtigung der Altstadt von Šibenik. Bustransfer

zu den Krka Wasserfällen und Rundgang

durch die Fjordwelt. Ind. Abendessen. (F, M)

5. Tag Šibenik–Split–Omiš Stadtrundgang in Split.

Besuch des Diokletianpalastes und ind. Mittagessen.

Fahrt nach Omiš. Ausflug mit Booten nach «Radmanove

Mlinice». Abendessen an Bord. (F, A)

6. Tag Omiš–Metković Fahrt nach Metković. Busausflug

nach Herzegowina. Besuch der Altstadt von

Mostar. Chefs-Dinner an Bord. (F, M, A)

7. Tag Metković–Insel Korčula Mit Booten ins Neretva-

Delta. In Korčula ind. Abendessen. (F, M)

8. Tag Insel Korčula–Insel Mljet Ind. Besuch des

Nationalparks. Abendessen an Bord. (F, M, A)

9. Tag Insel Mljet–Dubrovnik (Gruž) Rundgang

durch Dubrovnik. Abendessen an Bord. (F, M, A)

Katalog 2020

Jetzt bestellen!

10. Tag Dubrovnik (Gruž)–Kotor Fahrt durch die Bucht

von Kotor. In Kotor Stadtrundgang mit Besichtigung

der St.Triphons -Kathedrale. Ind. Abend essen. (F, M)

11. Tag Kotor Busfahrt zum Nationalpark und Fluss

«Crnojević». Fotostopp mit Blick auf den Skutari See.

Ab Virpazar Bootsfahrt nach Rijeka Crnojevica mit

Imbiss. Busfahrt nach Njegusi und Mittagessen. Rückfahrt

nach Kotor. Abendessen an Bord. (F, M, A)

12.Tag Kotor–Dubrovnik–Zürich Ausschiffung, Panoramafahrt

und Flug nach Zürich. Ind. Heimreise. (F)

Kotor–Rijeka Gleiche Reise in umgekehrter Reihenfolge,

ohne Übernachtung Insel Mljet.

MV Thurgau Adriaticabbbb

Komfortschiff mit Platz für 35 Gäste. Die 1-Bett- und

alle 2-Bettkabinen mit Dusche/WC, Föhn TV, Minisafe,

Klima anlage sowie Frischluftzufuhr. Auf OD und PD

können die Fenster geöffnet werden, auf dem HD sind

die Fenster nicht zu öffnen. VIP Kabinen auf dem PD

(ca. 21 m²) mit Aussenbereich, Doppelbett und Sitzecke

mit Zweier-Sofa. Kabinen auf PD (ca. 12 m²), OD

(ca. 13 m²) und OD vorne (ca. 11 m²) mit zwei Einzelbetten,

auf dem HD (ca. 16 m²) mit zwei Einzelbetten oder

einem Doppelbett. Die 1-Bettkabine auf dem HD ist ca.

11 m² gross. Gutbürgerliche lokale Speisen werden im

Restaurant oder dem Panoramadeck (wetterbedingt)

serviert. Bordausstattung: Indoor Lounge, Sonnendeck

mit Liegestühlen und Sitzgelegen heiten. Gratis WLAN

nach Verfügbarkeit. Nichtraucherschiff (Rauchen im

gekennzeichneten Aussenbereich erlaubt).

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11 Tage ab Fr. 2090.–

(Nach Rabattabzug, günstigste Kategorie, ohne Flug)

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Rijeka–Kotor, 12 Tage Kotor–Rijeka, 11 Tage

11.04.–22.04. 700 22.04.–02.05. 600

02.05.–13.05. 600 13.05.–23.05. 500

23.05.–03.06. 500 03.06.–13.06. 500

13.06.–24.06. 500 24.06.–04.07. 500 (6)

04.07.–15.07. 500 15.07.–25.07. 500

25.07.–05.08. 500 05.08.–15.08. 500

15.08.–26.08. 500 26.08.–05.09. 500

05.09.–16.09. 500 16.09.–26.09. 500

26.09.–07.10. 600 07.10.–17.10. 700

(6) Flugplanänderung

Unsere Leistungen: Kreuzfahrt mit Mahlzeiten und

Ausflügen gemäss Programm, Deutsch sprechende

Bordreiseleitung, Audio-Set bei allen Ausflügen

Preise p. P. in Fr. (vor Rabattabzug) 11 T. 12 T.

2-Bettkabine Hauptdeck hinten 2790 2990

2-Bettkabine Hauptdeck 3090 3290

1-Bettkabine Hauptdeck 3190 3390

2-Bettkabine Oberdeck vorne 3590 3790

2-Bettkabine Oberdeck 3690 3890

2-Bettkabine PD (Nr. 315) (5) 3590 3790

2-Bettkabine Promenadendeck (5) 3790 3990

2-Bettkabine VIP Promenadendeck (5) 5490 5690

Zuschlag Alleinbenutzung HD und OD auf Anfrage

Flug Zürich–Zagreb/Dubrovnik– Zürich v. v.

inkl. Taxen und Gebühren 390

Jahresversicherung Allianz Einzel/Familie 139/229

Mostar, Herzegowina

Bucht von Kotor, Montenegro

Rijeka, Kroatien

Alle Ausflüge gemäss Programm inbegriffen | F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen | (5) Nicht zur Allein benutzung möglich | Programmänderungen vorbehalten

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Die Lichtrevolution

ist in vollem Gange

Mit der Verbreitung der Fernlichtassistenten und der gross angelegten

Einführung von Matrix-LED-Scheinwerfern erlebt das Auto gerade

eine kleine Revolution. Ein Trumpf für die Sicherheit bei Nachtfahrten.

Matrixscheinwerfer

sorgen für

mehr Charakter

TEXT MARC-OLIVIER HERREN

Die Fahrassistenten

stehen oft ganz besonders

im Fokus,

wenn die neusten

technischen Errungenschaften

zur Sprache gebracht

werden. Kaum weniger spektakulär

verbreiten sich die

Neuheiten bei den Beleuchtungssystemen

ebenfalls in

Windeseile. Nach der Xenonära

haben die Tagfahrlichter

mit Leuchtdioden (LED) das

Terrain für Voll-LED-Scheinwerfer

vorbereitet. Diese finden

sich jetzt serienmässig in

zahlreichen Modellen, und

das nicht nur in der Oberklasse.

Lichtassistenten

Vielleicht nicht die hervorstechendste

Neuheit, sind sie

mittlerweile in den meisten

neuen Modellen zu finden.

Unabhängig vom Scheinwerfertyp

(LED, Xenon usw.)

funktioniert diese Vorrich­

tung mit einer an der Windschutzscheibe

angebrachten

Kamera, die den Verkehr davor

und in der Gegenrichtung

abtastet. Vorteil: Der Automobilist

muss nicht mehr

selbst das Fernlicht einschalten.

Die Datenverarbeitung

legt aufgrund eines Algorithmus

automatisch den Schalter

vom Abblendlicht auf

Fernlicht um, wenn kein Risiko

besteht, dass andere Verkehrsteilnehmer

geblendet

werden. In der Praxis funktionieren

diese Assistenten

meistens zur Zufriedenheit.

Allerdings ist der Fahrer

manchmal doch noch gezwungen,

selbst einzugreifen,

um andere (Lastwagen-,

Radfahrer) nicht zu blenden.

Auch kann es geschehen,

dass die Vorrichtungen langsam

reagieren. Doch die

Lichtassistenten werden

ständig weiter optimiert,

ebenso wie Vorrichtungen,

welche verhindern, dass Verkehrsschilder

blendendes

Licht reflektieren.

LED-Projektoren

Die LED-Scheinwerfer sind

in einem Beleuchtungskörper

integriert, der weniger Platz

benötigt als klassische Technik

(Xenon usw.). Das ist ein

Verdunkelung

Matrix scheinwerfer

verhindern das Blenden

anderer Nutzer

Glücksfall für Designer, die

beim Anbringen der Scheinwerfer

alle Freiheiten haben

und so die Identität der Beleuchtung

einer Marke bekräftigen

können. Ausserdem

hat die Produktion von

Leuchtdioden in grossem

Massstab ermöglicht, die

Herstellungskosten zu sen­

40 touring | Dez 2019 / Jan 2020


TECHNIK

FOTOS ZVG

Sogar Kleinwagen

übernehmen Matrix-

LED-Scheinwerfer,

wenn auch einfachere

ken. Aber vor allem verbreiten

die elektronisch geregelten

LED-Scheinwerfer ein

Lichtbündel, das dem Tageslicht

nahekommt und übertreffen

damit noch die Xenonlampen.

Weiter zeichnen sich

die LEDs durch ihren geringen

Energieverbrauch aus sowie

durch ihre Langlebigkeit.

Nachteil: Im Prinzip muss

man den ganzen Projektor

wechseln, wenn eine Diode

defekt ist.

Matrixscheinwerfer

Bis vor Kurzem noch der

Oberklasse vorbehalten, halten

Matrix-LED-Projektoren

auch in tieferen Kategorien

und sogar bei Kleinwagen

der letzten Generation Einzug.

Je nach Modell aus einer

unterschiedlichen Anzahl

LED-Batterien bestehend –

16 bei einem Opel Astra oder

84 bei einem Porsche 911 –,

regulieren die Matrixscheinwerfer

automatisch die

Länge und die Verteilung des

Lichtbündels. Durch das gezielte

Abschalten gewisser

Dioden werden andere Verkehrsteilnehmer

nicht geblendet,

während der Projektor

kleinste Ecken der

Umgebung weiter ausleuchtet.

Diese Systeme schalten

auf Fernlicht um, sobald man

die überbaute Umgebung verlässt.

Einige mit Wärmebildkameras

gekoppelte Systeme

erkennen Personen und

Tiere. Dementsprechend haben

Matrixscheinwerfer ihren

Preis. Ihre Komplexität

scheint grenzenlos. Bei einigen

Prototypen werden sie

zum Beispiel eingesetzt, um

Symbole direkt auf die Strasse

zu projizieren oder um

Fussgängerübergänge auszuleuchten.

Ein gewagter

Schritt, der noch nicht durch

Gesetzgebung abgesegnet ist.

Trotz der angekündigten Welle an LED-

Scheinwerfern dürfte nächstes Jahr

noch die Hälfte der in Europa neu zugelassenen

Autos mit klassischen Halogenscheinwerfern

ausgerüstet sein, so

Experten. Auch wenn sie weniger leistungsfähig

sind als andere Techniken,

ist ihre Lichtstärke hoch. Zudem haben

sie den Vorteil, dass sie ein für die Augen

angenehmes Licht ausstrahlen und

weniger blenden. Ihre Langlebigkeit ist

zwar geringer, aber oft kann man die

Lampen einfach und günstig auswechseln.

Widerstand der Halogen

Immer noch aktuell

Halogenlampen

sind günstig

und praktisch

Fortsetzung folgt. •

Dez 2019 / Jan 2020 | touring 41


ZU DEN WUNDERN SÜDAFRIKAS UND

NAMIBIAS Die neue Traumroute von Aida

Das Kreuzfahrtenportal

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Walvis Bay

Kapstadt

Lüderitz

East London

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Durban

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1 Hinflug Zürich – Kapstadt (Südafrika)

2 Ankunft in Kapstadt, Transfer zum Hotel

3 Freizeit. Transfer zum Schiff.

Kapstadt (Südafrika) 21.00

4 Seetag

5 East London (Südafrika) 08.00 15.00

6 Durban (Südafrika) 09.00 20.00

7 Seetag

8 Port Elizabeth (Südafrika) 08.00 20.00

9 Seetag

10 Kapstadt (Südafrika) 06.00 21.00

11 Seetag

12 Lüderitz (Namibia) 08.00 16.00

13-14 Walvis Bay (Namibia) 09.00 17.00

15 Seetag

16 Kapstadt (Südafrika) 16.00

17 Ausschiffung und Rückflug

18 Ankunft in der Schweiz

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21.11.2020 16.01. 13.02. 06.03.2021* (18 Tage)

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Limitierte Verfügbarkeit. Gültig bis 19.12. oder solange verfügbar.

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Beschreibung sowie AGB’s unter CruiseCenter.ch.

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die unendliche Wüste Namib, Surfen und Sonnenbaden

an paradiesischen Stränden wie in Muizenberg

und nicht zu vergessen der Blick vom legendären

Kap der Guten Hoffnung. Das alles und noch viel

mehr verspricht eine Reise ins kontrastreiche Namibia

und nach Südafrika, in die Heimat des berühmten

Freiheitskämpfers Nelson Mandela.

Im Reich der Tiere

So muss es aussehen, das Paradies: Elefanten trotten

gemächlich durch die Savanne, Giraffen blinzeln aus

den Baumkronen, Löwen dösen im Schatten der

Akazien. Vor der Küste tummeln sich Pinguine, Wale,

Delfine und Seelöwen. In Namibia liegt, eingerahmt

von der ältesten Wüste der Welt, die grösste Lagune

des Kontinents – ein Kosmos für Vögel und Reptilien.

Die Tierwelt im Süden Afrikas ist einzigartig. AIDAmira

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TECHNIK

PORSCHE TAYCAN TURBO/TURBO S

Explosiver Einstieg

FOTOS ZVG

N Länge: 4,96 m; Kofferraum: 366/81 l E680/761 PS, 850/1050 Nm; 2 Gänge, 4×4; 0 bis

100 km/h: 2,8/3,2 s; Batterie 93 kWh; Reichweite (WLTP): 450/412 km L 194 900 + 237 500 Fr.

Die Limousine Taycan dämpft den Übergangsschock zum Elek troantrieb

bravourös. Fahrverhalten und Leistung bleiben ganz Porsche.

TEXT MARC-OLIVIER HERREN

Man könnte befürchten,

dass ein

Porsche wie der

Taycan ohne den

Klang eines V6 oder V8 endgültig

seine Seele verloren

hätte. Nun, zwar macht das

Röcheln der Verbrennungsmotoren

einem Turbinengeräusch

Platz, das aus einem

Science-Fiction-Film stammen

könnte, doch die bewährten

dynamischen Qualitäten

bleiben dieselben. Aufgebaut

auf einem knapp über

dem Boden liegenden Fahrwerk

– der Schwerpunkt ist

tiefer als der eines 911 – klebt

Zwei Touchscreens,

einer davon für den

Beifahrer. Die Knöpfe

sind fast verschwunden

die langgestreckte Sportlimousine

mit vier Türen

buchstäblich auf der Stras se,

wenn man kurvige Strecken

in Angriff nimmt. Der Taycan

überspielt daher rasch die

relative Behäbigkeit – kein

Wunder bei 2,3 Tonnen –, die

ihn bei flüssiger Fahrt auszeichnet.

Ebenso verleiht

ihm die gelenkte Hinterachse

eine gesunde Dosis Agilität,

trotz seiner respektablen Abmessungen.

Der geht wirklich ab

Wer das Stellrad neben dem

Lenkrad sieht, weiss, dass es

abgehen wird. Die von den

beiden Motoren erzeugten

625 PS entfalten schon in

den Modi Normal und Sport

Plus ihre Wirkung. Aber die

maximale Leistung wird mit

der Funktion Launch Control

abgegeben. Ein Katapultstart,

bei dem nur 0,4 Sekunden

in der Beschleunigung von

0 auf 100 km/h die beiden

Versionen Turbo und Turbo S

trennt. Und hier bleibt der

Porsche-Effekt lebendig mit

der Vergabe der befremdenden

Bezeichnung Turbo, welche

die kräftigsten Modelle

der Marke auszeichnet. Die

VOLLE DIGITALISIERUNG

Der Taycan lebt die digitale Revolution

vor. Der Fahrer sieht sich einem gebogenen

Kombiinstrument mit Sensortasten

gegenüber. Den zentralen Bildschirm

ergänzt ein zweiter Monitor

für den Beifahrer, was im chinesischen

Markt gut ankommen wird. Auf der

Mittelkonsole gibt es keine Tasten

mehr. Auch die Ausrichtung der Lüftungsdüsen

erfolgt am Bildschirm.

Zumindest lassen sich noch die Rückspiegel

mit Knöpfen einstellen. Uff!

Typisches Porsche-Design

Eine gestreckte Silhouette

und von senkrechten Kiemen

betonte Scheinwerfer

Fahrleistungen werden

durch das an der Hinterachse

eingebaute Zwei-Gang-Getriebe

verbessert. Bis etwa

80 km/h trägt der ruckfrei

einschaltende erste Gang zur

Verschärfung von Beschleunigung

und Durchzug bei.

Das verhindert nicht, dass

der Taycan auch ein echter

GT ist dank feiner Dämpfung

durch die Luftfederung. Die

Reichweite dürfte im Alltag

bei rund 350 Kilometer liegen.

Die Spannung von

800 Volt verspricht eine

Nachladung von 80 Prozent

in 22,5 Minuten an einer

270-kW-Steckdose. Paddel

am Lenkrad zum Verstellen

der Energierekuperation gibt

es nicht, dafür einen speziellen

Modus, der mit einer

Taste eingeschaltet wird. Die

Motorbremse erweist sich als

sehr aktiv: Porsche empfiehlt,

die Bremsbeläge nur alle

sechs Jahre auszuwechseln.

Hinten sowie im Kofferraum

bietet der Taycan angemessene

Platzverhältnisse. Und

die exorbitanten Preise scheinen

nicht abzuschrecken,

denn die anfänglichen Produktionsziele

haben sich

quasi verdoppelt. ◆

Dez 2019 / Jan 2020 | touring 43


TECHNIK

Überragende Geschwindigkeit

Elektroautos mit grosser Reichweite haben dieses Jahr angefangen,

sich auszubreiten. Um den Bedarf an Hochleistungsladungen zu erfüllen,

verbreiten sich die Ionity-Stationen im Eilmarsch über Europa.

TEXT MARC-OLIVIER HERREN

Elektromodelle mit

leistungsstarken Batterien

in der Grössenordnung

von 80 bis

90 kWh brauchen ochleistungs­Ladestationen,

um in

kurzer eit aufgeladen werden

zu können. Tesla und

sein Netz von Superchargern

haben hier Pionierarbeit geleistet.

nd mit der Ankunft

von Audi E­Tron und Mercedes

EC reagieren neue Marken

über den Ausweg Ionity

auf diesen Markt. Das iel ist

es, die gros sen europäischen

Achsen mit etwa alle 120 bis

150 Kilometer aufgestellten

Stationen abzudecken. Bis

Ende 2020 soll das Ionity­

Netz in Europa 400 Stationen

umfassen. Das heisst, dass

das Projekt im Eiltempo voranschreitet

166 Stationen

sind bereits in Betrieb und 72

sind im Bau (Stand Mitte

November). Ende Jahr dürfte

das öffentliche Netz bereits

zwischen 250 und 270 Stationen

umfassen.

Gut verteilt

Ionity ist ein Gemeinschaftsunternehmen,

das zu gleichen

Teilen von den deutschen

Gruppen (BMW, Daimler,

VW und seinen Marken

Audi und Porsche), Ford sowie

yundai­Kia gehalten

wird. Wie Paul Entwistle,

Kommunikationsverantwortlicher

von Ionity, feststellt,

umfassen die Lade stationen

im Prinzip sechs Schnellladeanschlüsse.

Aber ihre Anzahl

kann je nach Nachfrage von

acht bis zwölf variieren, zum

Beispiel in Norwegen. Ionity

bevorzugt leicht erreichbare

Standorte wie Autobahn­

Raststätten, die Infrastruktur

bieten (Gastronomie, WC).

Paul Entwistle gibt den Fall

der Schweiz an, wo Ionity

vom guten Ruf der Raststätten

profitiert hat, um seine

Die Ionity-Stationen

zielen auf die grossen

europäischen Achsen.

Präsenz in Spanien

und Süditalien noch

lückenhaft

Stationen aufzustellen, insbesondere

Grauholz (BE)

und Neuenkirch (L).

Das Ionity­Schnellladenetz

ist mit 800­Volt­Anschlüssen

für eine maximale Ladeleistung

von 35 kW ausgerüstet.

Im Gegensatz zu den Tesla­

Superchargern ist es für alle

Autos zugänglich – sofern

sie über einen CCS­Stecker

verfügen, dem europäischen

Standard für ultra schnelles

Laden mit Gleichstrom. Aus

diesem Grund hat sich Tesla

beeilt, seinen Star, das Model

3, mit einem CSS­Stecker

auszustatten. Einziger Nachteil

Gewisse Fahrzeuge wie

der Nissan Leaf, die über

einen Chademo­Stecker verfügen,

können im Ionity­Netz

nicht laden. Eine Situation,

welche die Mobilitätsakade-

mie des TCS als nicht optimal

beurteilt, weil Lade stationen

für alle Autotypen

zugänglich sein sollten. Paul

Entwistle versichert jedoch,

dass andere Anbieter Säulen

in der Nähe der Ionity­Stationen

aufstellen würden, welche

die Chademo­ Stecker

akzeptieren.

Die Ionity­Säulen sind an ihrem

gestylten Design erkennbar.

Ein farbiger Ring zeigt

den Verfügbarkeitsstatus an.

urzeit wird eine Aufladung

zum Einheitstarif von acht

Franken, acht Euro oder acht

Pfund verrechnet. Eine pragmatische

Lösung vor der

letztlichen Einführung einer

Verrechnung nach kWh. Wie

dem auch sei, das Ionity­Netz

wird dazu beitragen, die

ngste von Automobilisten

zu zerstreuen, welche noch

zögern, lange Europareisen

in Angriff zu nehmen. nd es

ist nicht unmöglich, dass sich

noch andere Marken dieser

Allianz anschliessen. ◆

DIE SCHWEIZ IST SCHON VERGEBEN

Das Ionity-Netz besteht in der Schweiz aus sieben Standorten,

die insbesondere die Gotthardachse und den östlichen

Teil abdecken. Eine neue Ladestation sollte nächstens

auf der Raststätte von Lully (A1) bei Estavayer-le-Lac aufgestellt

werden. Ionity beabsichtigt nicht, das Schweizer Netz

noch weiter auszubauen, da die aktuelle Dichte den Vorgaben

entspricht. Stationen in den Anrainerstaaten sind relativ

nahe an den Grenzen. Mehr Informationen über das umfassende

Ladenetz in der Schweiz: swiss-emobility.ch

ZVG

44 touring | Dez 2019 / Jan 2020


TECHNIK

Verfeinert Die Dachlinie

wurde abgesenkt.

Die Schürze wird

von LED-Nebellampen

flankiert

OPEL CORSA

Der deutsch-französische Pakt

N Länge: 4,06 m; Kofferraum: 309 l EBenzin 75/100/130 PS, Diesel 102 PS; Verbrauch

(Werk): ab 3,2 l/100 km, CO2: 85 g/km L 16 990–27 490 Fr.; Corsa-e, 136 PS, 34 990 Fr. (März)

Für seine sechste Generation ist der Opel Corsa auf eine PSA-Plattform

umgestiegen. Ein cleverer Umbruch im Handstreich.

TEXT MARC-OLIVIER HERREN

FOTOS ZVG

Man hegt sicher

einiges Bedauern

für die automobile

Diversität,

denn seit 1982 zählte der

Opel Corsa zu den Kleinwagen

mit Gewicht. Aber der

Übergang in den Schoss der

PSA­Gruppe hat ihm ugang

zur Organbank des neuen

Peugeot 208 geöffnet. nd

im Weiteren haben sich die

Designer bemüht, die Opel­

Gene von Grund auf beizubehalten.

Der Corsa ist ein bisschen unterhalb

des 208 positioniert,

vor allem beim Preis. Man

findet also ein für Opel typisches,

nüchternes Ambiente

und artplastik, aber von guter

Machart. Das Armaturenbrett

wird betont durch einen

Insert über die ganze

Länge und kann als Option

einen ehn­oll­Touchscreen

aufnehmen. Trotz einer um

vier entimeter gewachsenen

Länge ändert sich am

Platzangebot für die Beine

auf der Rückbank kaum etwas.

ingegen wird die Kofferraumkapazität

um 26 Liter

grösser.

Agiles Fahrverhalten

Mit dem Griff zur CMP­Plattform

von PSA wurden der

Schwerpunkt und die Sitzhöhe

abgesenkt. Opel gibt

auch eine Gewichtsabnahme

von 108 Kilogramm an. Das

heisst, dass der Corsa unbestreitbare

Agilität und ein

ziemlich spielerisches Fahrverhalten

an den Tag legt.

Insbesondere mit der 130­PS­

Motorisierung, deren ochdrehen

und kräftiger Durchzug

etwas an die GTI von

früher erinnern. Im Sportmodus

sorgt ein Soundgenerator

für angenehm modu­

lierte Rennakzente. Diese

Version ist mit einem Acht­

Gang­Automatikgetriebe

gut bedient. Die aus der PSA­

Palette hervorgegangenen

Benzinmotoren sind alles

Dreizylinder. Man bemerkt

gewisse Modifikationen,

wie bei der Schaltung des

Sechs­Gang­Getriebes, deren

Einrasten verstärkt worden

ist. Dieser sechsten Auflage

kommt eine Ausrüstung nach

heutigem Geschmack wie

mittlere Ausführungen mit

LED­Scheinwerfern zugute.

Ein kompletter Strauss von

Assistenten wird zu bescheidenen

Preisen geliefert. Der

Corsa brüstet sich auch damit,

der erste Kleinwagen zu

sein, der Matrixscheinwerfer

anbietet (980 Franken). Dank

der CMP­Plattform wird das

Corsa­Programm ab Frühjahr

eine elektrische Version umfassen.


Die Version GS Line

und ihr Inte rieur

mit sport lichen

Akzenten

IM

HANDUMDREHEN

Als die Marke Opel im 2017

von der Peugeot-Citroën-

Gruppe (PSA) aufgekauft

wurde, war die sechste

Auflage des Corsa praktisch

vollendet. Dieses Projekt

wurde abrupt gestoppt.

In zweieinhalb Jahren

mussten Designer und

Ingenieure von Opel ein

neues Auto auf Basis der

CMP-Plattform entwickeln.

Dieser Kraftakt konnte realisiert

werden, indem die

Blockaden zwischen den

beteiligten Abteilungen eliminiert

wurden. Und am

Schluss wäre der Corsa ein

besserer Jahrgang als das

ursprüngliche Projekt. Ein

technisches Gymkhana,

das jedoch nicht zur Regel

werden sollte.

Dez 2019 / Jan 2020 | touring 45


Donau

NEU

2020

null

Excellence Empress

Flussgenuss vom Reisebüro Mittelthurgau

1. Fluss-

Passagierschiff

der Welt mit lean

Air Technolog

Sstem

Die Donau & die Musik

mit der Excellence Empress

8 Tage ab Fr. 1595.–

inkl. An-/Rückreise und Vollpension an Bord

Reisedatum 2020

09.08.–16.08.

Preise pro Person

Fr.

Kabinentyp Katalogpreis Sofortpreis

2-Bett, HD 2565.– 1795.–

3-Bett, frz. Balkon, MD 2275.– 1595.–

2-Bett, frz. Balkon, MD 3280.– 2295.–

unior Suite, frz.

3510.– 2455.–

Balkon, MD

2-Bett, frz. Balkon, OD 3565.– 2495.–

unior Suite, frz.

3795.– 2655.–

Balkon, OD

Sofortpreis mit beschränkter Verfügbarkeit

Reduktionen

• Kabinen hinten –100.–

Zuschläge

• Kartenkategorie A (alle Konzerte) 75.–

• Alleinbenützung Kabine Hauptdeck 355.–

• Neuer Luxusliner ab Juni 2020

• Neue Massstäbe für umweltgerechte

Flussreisen

• Bus zum Fluss

• Mittelthurgau Reiseleitung

Jetzt bestellen: Katalog

«Reisen auf dem Fluss

2020

REISEN AUF

DEM FLUSS 2020

Das Beste in Europa und weltweit

Musikalische Höhepunkte in eindrucksvollen Kulissen – erleben Sie die

schöne blaue Donau kombiniert mit Giacomo Puccinis «Turandot, dem

Musical-Klassiker «West Side Stor und einem Schleusenkonzert an Deck

unseres neuen Luxusliners Excellence Empress.

Tag 1 Schweiz Passau. Busanreise nach Passau.

Um 1730 Uhr legt die Excellence Empress ab.

Tag 2 Dürnstein Wien. Rundgang*. Am Nachmittag

erwartet Sie an Deck ein erster Höhepunkt dieser

Reise das Konzert in der Schleuse Altenwörth in

unvergleichlicher Akustik.

Tag 3 Budapest. Rundfahrt* in der Königin der

Donau. Am Abend laden wir zu einem Folkloreabend

– natürlich mit typisch ungarischem Gulasch (Fr. 65).

Tag 4 Budapest Esztergom. Am Nachmittag

Ausflug zum Donauknie*. Per Bus erreichen Sie

Esztergom – ein herrlicher Blick auf das Donauknie

erwartet Sie.

Tag 5 Bratislava Wien. Altstadtführung* in

Bratislava. Vorbei an den Weinbergen der Wachau

kreuzt die Excellence Empress ins Burgenland. Am

Abend Besuch der Seefestspiele Mörbisch mit dem

Musical-Klassiker «West Side Stor.

Tag 6 Wien. Stadtrundfahrt*. Am Abend Fahrt zum

Steinbruch St. Margarethen. Sie erleben die Oper

«Turandot von Giacomo Puccini in atemberaubender

Umgebung unter freiem Himmel.

Tag 7 An Bord

Tag 8 Passau Schweiz. Nach dem Frühstück

Busrückreise zu Ihrem Abreiseort.

* Ausflugspaket

Die Excellence Empress ist der neue Luxusliner der Excellence-Flotte und befährt ab uni 2020 die Donau.

Als erstes Fluss-Passagierschiff der Welt setzt die Empress neue Massstäbe für umweltgerechte Flussreisen

– mit dem Clean Air Technology System, das Emissionen drastisch reduziert. An Bord erwartet Sie Kulinarik

vom Feinsten – im Restaurant mit Weinbar, im -la-carte-Restaurant mit Showküche sowie an Deck bei

Barbecue. Alle Aussenkabinen bieten einen sehr komfortablen und behaglichen Aufenthalt. Die Kabinen

im Hauptdeck sind 13m², im Mittel- und Oberdeck 16m² und die uniorsuiten 20m² gross. Alle Kabinen im

Mittel- und Oberdeck verfügen über einen französichen Balkon. Willkommen an Bord

• Alleinbenützung Kabine MD/OD

(ohne unior Suite) 795.–

• Königsklasse-Luxusbus 255.–

• Ausflugspaket mit 5 Ausflügen 166.–

Unsere Leistungen

• Excellence Flussreise mit Vollpension an Bord

• Mittelthurgau Fluss-Plus Komfort-Reisebus

während der ganzen Reise

• Schleusenkonzert Altenwörth

• Musical an den Seefestspielen Mörbisch

• Opernabend im Steinbruch St. Margarethen

• Basis-Kartenkategorie (alle Konzerte)

• Free WiFi an Bord

• Mittelthurgau-Reiseleitung

Nicht inbegriffen

• Auftragspauschale pro Person Fr. 20.– (entfällt

bei Buchung über www.mittelthurgau.ch)

• Persönliche Auslagen und Getränke

• Trinkgelder, Ausflüge

• Kombinierte Annullationskosten- und

Extrarückreiseversicherung

Was Sie noch wissen müssen

Schweizer Bürger benötigen eine gültige Identitätskarte

oder einen gültigen Reisepass.

Wählen Sie Ihren Abreiseort

0630 Burgdorf , 0635 Basel SBB

0650 Pratteln, Auabasilea 0700 Aarau SBB

0800 Baden-Rütihof 0830 Zürich-Flughafen

0855 Wiesendangen SBB 0915 Wil

Internet Buchungscode

www.mittelthurgau.ch

eepas2op

I19_741

Gratis-Buchungstelefon

Online buchen

0800 86 26 85 · www.mittelthurgau.ch

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG · Oberfeldstr. 19 · 8570 Weinfelden · Tel. +41 71 626 85 85 · info@mittelthurgau.ch


TECHNIK

FOTOS ZVG

N Länge: 4,61/4,96/5,31 m; Kofferraum: 3600 bis 4900 l; 5 bis 9 Plätze EDiesel 102/120/150/

177 PS; 6 und 8 Gänge; Verbr. (Werk): ab 4,8 l/100 km, CO2: 127 g/km L 34 310 bis 58 260 Fr.

OPEL ZAFIRA LIFE

Der Après-Minivan

Gibt es ein Leben nach dem klassischen Minivan?

Opel liefert eine opportunistische Antwort.

TEXT MARC-OLIVIER HERREN

Über zwei Jahrzehnte

lang wurden Minivans

von Familien

vergöttert. In den

letzten Jahren hat dieses

Konzept jedoch schnell abgenommen,

vor allem auf

Druck der trendigeren SV.

Die gut etablierten Minivans

sind, einer nach dem anderen,

von der Bildfläche verschwunden

oder wurden in

eine andere Karosserieform

eingekleidet. Wie beim Pionier

Renault Espace, der zum

Crossover wurde.

Das Vorgehen ist ein wenig

analog beim Opel afira, des-

sen drei erste Generationen

in 2,7 Millionen Einheiten gebaut

wurden. Die vierte Ausgabe,

afira Life, hat sich in

einen Familienvan verwandelt.

Eine Sache der Opportunität,

denn er ist nichts anderes

als die Opel­Aus führung

seiner Geschwister Citron

Space Tourer, Peugeot Traveller

und Toyota Proace. Fahrzeuge,

die in zwei Radständen

und drei unterschiedlichen

Längen verfügbar sind.

Bis zu neun Sitze

Ausser der grösseren öhe liegen

die Abmessungen des kurzen

Modells nahe beim vorherigen

afira. Der Innenraum

ist rustikaler, die Variabilität

bleibt aber passend. Der flache

Boden nimmt bis zu neun

Ein bulliger Van folgt

auf den vorherigen

Zafira

Platz im Überfluss

Der Zafira Life ist

ultrageräumig und

ziemlich komfortabel

Sitze auf, die in verschiedenen

Konfigurationen auf Schienen

verankert werden können.

Grosse Familien kommen auf

ihre Rechnung, obschon der

Preis nicht mehr so günstig

ist. Abgesehen davon bietet

das sehr PSA­like Fahrwerk

guten Fahrkomfort. Die Erscheinung

ist massiver als die

der Minivans, aber das Platzangebot

ist maximiert. ◆

Anzeige

www.

.ch


6. - 16. FEBRUAR 2020

ZÜRICH · BASEL · DAVOS

ALOE BLACC

REBECCA FERGUSON

OLYMPIASIEGER: Alina Zagitova · Tatiana Volosozhar & Maxim Trankov

WELTMEISTER: Javier Fernandez

EUROPAMEISTER: Vanessa James & Morgan Ciprès

BLIGG · BASTIAN BAKER

MARCO RIMA

BESTELLEN SIE ONLINE, WÄHLEN SIE SONDERAKTION 1, PROMOTION-CODE TCS2020

Platzkategorien Business Seat Stirnseite Süd Kat. 1 Kat. 2 Kat. 3 Kat. 4 Kat. 5

Normalpreis Zürich 198.– 198.– 168.– 138.– 108.– 88.– 68.–

Normalpreis Basel 168.– 138.– 108.–

Normalpreis Davos 158.– 138.– 118.–

TCS-Spezialpreis: CHF 10.– Ermässigung für alle Kategorien!

Exklusive Bearbeitungsgebühr CHF 8.–/Bestellung.

Bestelltalon für Art on Ice 2020 in Zürich / Basel / Davos

Ich bestelle

Eintrittsticket(s).

Name

Vorname

Adresse

PLZ/ORT

Zürich

6. Februar 2020, 20 Uhr 8. Februar 2020, 20 Uhr

7. Februar 2020, 20 Uhr 9. Februar 2020, 13 Uhr

8. Februar 2020, 14 Uhr

Basel

13. Februar 2020, 20 Uhr 14. Februar 2020, 20 Uhr

Davos

15. Februar 2020, 20 Uhr 16. Februar 2020, 17 Uhr

Gewünschte Kategorie

Business Seat Stirnseite Süd Kat.

1 2 3 4 5

E-Mail

Telefon (tagsüber)

Falls meine gewünschte Kategorie ausverkauft

ist, bin ich mit der nächsthöheren oder der

nächsttieferen Kategorie einverstanden

Bitte einsenden an: Art on Ice Production AG, Rotfluhstrasse 91, 8702 Zollikon, Mail: info@artonice.com


TECHNIK

Voller Eleganz

Stark geneigte Heckklappe

und Diffusor

mit Doppelauspuff

N Länge: 4,40 m; Kofferraum: 380 l E1,6-l-Turbo-Benziner, 204 PS, 265 Nm; 7-Gang-DCT-

Getriebe; 0–100 km/h in 7,5 s; Verbrauch (Test): 7,8 l/100 km; Reichweite: 641 km L 39 950 Fr.

KIA XCEED 1.6 T-GDI STYLE

Schöne «Heckfigur»

Während sich viele SUV ähnlich sehen, zeigt der Crossover Kia xCeed

eine Silhouette von unvergleichlicher Eleganz.

Ambiente Einlagen und gelbe Ziernähte

entlang der Sportsitze

TEXT MARC-OLIVIER HERREN | FOTOS EMANUEL FREUDIGER

Kia war sich ausgearbeitete

Designs gewohnt,

aber hier hat

sich die stark in Europa

verankerte koreanische

Marke übertroffen. Vor diesem

Modell mit herrlichem

fliehenden eck schwankt

man zwischen den Bezeichnungen

Crossover oder SV

Coup? Auf jeden Fall ist

diese Ableitung des kompakten

Ceed ein Augenschmaus.

Im Bezug auf die Limousine

Ceed wurden die Überhänge

verlängert, während der

Kühlergrill und die vergrösserten

Lufteinlässe den SV­

Look pflegen. Ohne von den

Schutz elementen, welche die

Karosserie umschliessen,

und der Bodenfreiheit von

18 entimetern zu sprechen.

nd dann wird die geneigte

eckklappe von einem breiten

Spoiler überragt und

durch einen Diffusor betont.

ochdynamisch all das. Obschon

die Materialien von

durchschnittlicher Machart

sind, ist das Interieur genauso

verführerisch. Vor allem

mit den Inserts in Metallic­

Farben und

der Option

ellow, welche

die Kunstledersitze

mit

iernähten

schmückt. Ein

warmes Ambiente,

das durch

eine sehr gut

ablesbare

12,3­oll­Digitalinstrumentierung

erhöht

wird.

Platzangebot

beibehalten

Im Gegensatz zu den meisten

Designerautos hat das Platzangebot

nicht zu sehr gelitten.

So bleibt die Kopffreiheit

anständig, und auf dem Rück­

Herrliche Linie

Ambiente im Innenraum

Furiose Beschleunigung

Agiles Fahrverhalten

Überreiche Ausstattung

Straffe Federung

Keine 4×4-Version

Charakter des Motors

sitz finden 1,80 Meter grosse

Insassen anstandslos Platz.

Gleiches gilt für die Beinfreiheit,

die nicht phänomenal,

aber korrekt ist. Auch der

Kofferraum ist von mittlerer

Kapazität und

weist einen

leicht zugänglichen

Boden auf.

Dieses Fahrzeug

mit dynamischer

Bestimmung

ist vorne mit

Stossdämpfern

mit hydraulischen Anschlägen

versehen, die zur

ausgezeichneten Strassenlage

beitragen. nempfindlich

gegen Wanken erweist

sich dieser SV als agil und

genügend bissig. Sein nahezu

neutrales Fahrverhalten lässt

im Lenkrad bei starker Beschleunigung

einige Dreh-

Charakter Verlängerte Haube, Grill

und gestreckte LED-Scheinwerfer

momenteinflüsse erkennen.

Denn die 204 PS des Turbomotors

werden mit Nachdruck

bei hoher Drehzahl abgegeben.

Ein Allradantrieb

hätte Wunder gewirkt. Das

verhindert nicht, dass diese

von einem Doppelkupplungsgetriebe

unterstützte Version

kräftemässig auf der öhe

ihres Designs ist. Letzter Wermutstropfen

Der Federung

fehlt es an Feinheit auf kleinen

nebenheiten. Aber andererseits

ist die Ausführung

Style überreich ausgestattet

und verfügt über Assistenten,

welche autonomes Fahren auf

Level 2 erlauben. ◆

Dez 2019 / Jan 2020 | touring 49


TCS-Langzeittests –

ein zuverlässiges Trio

Bilanz der drei TCS-Langzeittests: Der Ford Focus mit Dreizylinder hielt

allen Befürchtungen stand, die Fahrassistenten des Volvo V40 überzeugten

und der Opel Ampera hilft, Reichweitenängste zu überwinden.

REDAKTION MARC-OLIVIER HERREN | TEST HERBERT MEIER | FOTOS TCS MOBE

Die Tests lieferten

einige interessante

Erkenntnisse. Der

Dreizylinder­Downsizing­Motor

des Ford Focus

Kombi erwies sich trotz des

geringen ub raums von einem

Liter als sehr ausdauernd.

Mit der guten Kraftentfaltung

schon bei niedrigen

Drehzahlen macht er auch

auf der Autobahn einen guten

Eindruck und begnügt

sich mit 6,2 l/100 km. Abgesehen

von zwei Marderschäden

hat der Focus keine Ausfälle

erlitten. Nur die

vorderen Fahrwerksfedern

mussten aus getauscht werden

und innen löste sich eine

Metallabdeckung.

Der Volvo V40 T4 zeichnete

sich 2011 durch innovative

Fahrassistenzsysteme aus.

Während sich der adaptive

Tempomat und der Totwinkel­Assistent

bewährt hatten,

piepte der Kollisionswarner

manchmal ohne ersichtlichen

Grund. Das Gratis­Servicepaket

(10 Jahre/150 000

km) erklärt die niedrigen

Wartungskosten. Nach Ablauf

dieses Pakets stehen aber

teure Wartungen an. Einzig,

dass die Werkstatt die ruppigen

Gangwechsel des Doppelkupplungsgetriebes

nicht

beseitigen konnte, ist ein

Manko.

Range Extender

Als Alternative für Elektroautos

erlaubt der Opel Ampera

mit seinem Range

Extender 60 Kilometer elektrisches

Fahren. Nach fünf

Jahren Testbetrieb sank die

nutzbare Akkukapazität von

13,3 auf 11,5 kWh und reduzierte

die elektrische Reichweite

auf 50 Kilometer. Trotz

des Doppelmotors waren die

Wartungskosten gering. Der

Ampera hatte nur eine Panne,

was eine Neuprogrammierung

des elektronischen

ündschlosses erforderte.

Abgesehen von der umständlichen

Bedienung der Mittelkonsole

mit dem Touch­Bedienfeld

wurde der Ampera

wegen seinen ualitäten als

komfortables Langstreckenfahrzeug

sehr geschätzt. ◆

E 3-Zylinder, 1-l-Turbobenziner, 125 PS; 170 Nm W

6,2 l/100 km (Test-Mittelwert);

Reichweite: 887 km; Energieetikette C L 34 100 Fr. (29 500 Fr. + Optionen 4600 Fr.)

Ford Focus 1.0 SCTi

Titanium STW Sein kleiner

Motor hat voll überzeugt

Überblick: Ford Focus 1.0 STW (2013)

km Ereignis Kosten Fr.

39 627 Marderschaden: Kühlerschlauch 126.70

59 769 Marderschaden: Antriebswellen-Manschette 305.90

60 962 Rückruf: Kühlerschlauch —

94 739 Navigationssystem: defekten Antennensockel ersetzt 410.50

106 832 Abdeckung Innenspiegel lose, neu befestigt und gepolstert —

145 111 Fahrwerksfedern Vorderachse ersetzt 298.60

Bremsscheiben und -klötze vorne ersetzt 501.70

Kühlwasserbehälter und Schlauch ersetzt 116.20

166 875 Bremsscheiben und -klötze hinten ersetzt 414.20

Wartungsaufwand: Total auf 166 000 km innert 5½ Jahren 4434.30

Total der Reparaturkosten 1741.30

Zuverlässiges und praktisches Alltagsauto

Geringer Stromverbrauch

Gute Platzverhältnisse und grosser

Kofferraum

Fahrkomfort

Hohe Zuverlässigkeit

Geringer Reifenverschleiss

Garantie (2 Jahre), kein Gratis-Service

Umständliche Bedienung von Multimedia

und Navi

Übersicht nach hinten

Rostanfällige Auspuff anlage und Achsträger

Wartungsaufwand und -kosten

Metall-Applikation am Lenkrad hat sich

gelöst

50 touring | Dez 2019 / Jan 2020


TECHNIK

E 4-Zylinder, 1,6-l-Turbobenziner, 180 PS, 240 Nm W7,1 l/100 km (Test-Mittelwert),

Reichweite: 873 km; Energieetikette D L 47 840 Fr. (41 250 Fr. + Optionen 6590 Fr.)

Volvo V40 T4 Momentum

Ein kompakter Premium-

Pionier betreffend

Fahrassistenzsysteme

Überblick: Volvo V40 T4 (2011)

km Ereignis Kosten Fr.

20 168 Rückrufaktion: Modifikation Innenraumbeleuchtung —

29 599 Mangel: hartes und ruppiges Einkuppeln. Kollisionswarnsystem

mit Fehlfunktionen. Softwareupdates im Service —

59 764 Mangel: Fahrzeug hat zu wenig Kühlwasser. Wurde im Service überprüft —

91 025 Reparatur: Bremsscheiben und -klötze vorne ersetzt —

118 999 Reparatur: Plastikteil beim Wählhebel des Getriebes abgebrochen. Ersetzt —

138 827 Reparatur: Türgestänge hinten links wieder eingehängt —

140 000 Mangel: Getriebe schaltet teilweise nicht schön (ruppig),

Getriebeöl gewechselt im Service —

Klimaanlage kühlt nicht, neu befüllt im Service —

141 865 Reparatur: Bremsscheiben und -klötze hinten ersetzt 272.00

Gratis-Service und gute Garantieleistungen

Gut funktionierende und moderne

Assistenzsysteme

Zuverlässigkeit

Kräftiger und drehfreudiger Motor

Platzangebot hinten und Kofferraumvolumen

Doppelkupplungsgetriebe schaltet

ruppig

Übersicht nach hinten

Ergonomie der Bedienelemente

Wartungsaufwand: Total auf 153 000 km innert 4,7 Jahren 698.65

Total der Reparaturkosten 272.00

E elektrische 151 PS; 370 Nm + Range-Extender 1,4 l; Lithium-Ionen-Batterie, 16 kWh W Test-Mittel-

wert: 4,9 l/100 km (Benzin) + 5,9 kWh/100 km (Strom); Reichweite: 60 km (elektrisch); 538 km (Benzin);

Energieetikette A L 56 400 Fr. (50 900 Fr. + Optionen 5500 Fr.)

Opel Ampera Auf

langen Strecken eine

gute Alternative zu

Elektroautos

Zuverlässiges Fahrzeug

Gute Fahrleistungen und gute

Langstreckentauglichkeit

Niedriges Geräuschniveau

Elektrischer Antrieb ohne

Reich weitenangst durch REX

Geringe Wartungskosten

Abnahme der Akkukapazität

Bedienung ist umständlich

Übersicht nach hinten

Nur Vierplätzer

Abnutzungserscheinungen im

Innenraum

Typ-1-Ladestecker ist wenig verbreitet

Überblick: Opel Ampera (2012)

km Ereignis Kosten Fr.

55 815 Panne: Fahrzeug lässt sich nicht starten —

75 431 Bremsscheiben und -klötze hinten ersetzt 634.90

77 300 Defekt: Ladekabel ersetzt 486.10

82 705 Störung Navigationssystem, Software aktualisiert 237.15

119 832 Bremsscheiben und -klötze vorne ersetzt 776.50

Blinkerleuchte im Aussenrückspiegel links ersetzt 545.40

Wartungsaufwand: Total auf 117 000 km innert 6 Jahren 1916.50

Total der Reparaturkosten 2680.05

Dez 2019 / Jan 2020 | touring 51


Douro

Selection Reisebüro Mittelthurgau

Miguel Torga****

Exklusiver

Direktflug mit

TAP Portugal

8 Tage ab Fr. 2295.–

inkl. An-/Rückreise, Vollpension an Bord und Ausflüge

Reisedaten 2020

24.04.–01.05., 01.05.–08.05., 08.05.–15.05.,

15.05.–22.05., 22.05.–29.05., 29.05.–05.06.,

05.06.–12.06., 12.06.–19.06., 19.06.–26.06.,

26.06.–03.07., 21.08.–28.08., 28.08.–04.09.,

04.09.–11.09., 11.09.–18.09., 18.09.–25.09.,

25.09.–02.10., 02.10.–09.10.

Preise pro Person

Fr.

Kabinentyp Katalogpreis Sofortpreis

Hauptdeck

2-Bett, 12 m² 2795.– 2295.–

2-Bett, 14 m² 2895.– 2395.–

Mitteldeck

2-Bett, frz. Balkon 12 m² 2995.– 2495.–

2-Bett, frz. Balkon 14 m² 3095.– 2595.–

Mini Suite, frz. Balkon 15 m² 3155.– 2655.–

Oberdeck

2-Bett, frz. Balkon 14 m² 3195.– 2695.–

Sofortpreis mit beschränkter Verfügbarkeit

Fr. 500.–

Rabatt pro

Person

Neu 2020 Flussreise Portugal

Durch das Tal des Douro

Einmaliges Douro-Tal

Abendessen auf Weingut

Ausflugspaket inbegriffen

Mittelthurgau Reiseleitung

Jetzt bestellen: Katalog

«Reisen auf dem Fluss

2020»!

REISEN AUF

DEM FLUSS 2020

Das Beste in Europa und weltweit

Die Hügel am Flussufer des Douro sind von umwerfender Schönheit. In unzähligen

Windungen fliesst er durch den Norden Portugals, bis er in Porto

das Meer erreicht. Rebterrassen reihen sich über- und nebeneinander. Hier

gedeihen beste Weine und der berühmte Portwein.

Reiseprogramm

Tag 1 Zürich–Porto

Flug von Zürich nach Porto. Transfer mit einem

Rabelo Boot zum Schiff.

Tag 2 Porto

Panoramarundfahrt* durch die schöne Hafenstadt

am Atlantik.

Tag 3 Porto–Guimarães–Régua

Ausflug* in die Geburtsstadt Portugals. Abendessen

auf einem herrschaftlichen Weingut bei Lamego.

Tag 4 Régua–Barca d’Alva

Im Douro-Museum* in Régua erfahren Sie viel über

die Weinbautradition am Douro.

Tag 5 Barca d’Alva–(Salamanca)

Ganztagesausflug (Fr. 75) in die altberühmte spanische

Universitätsstadt Salamanca.

Tag 6 Barca d’Alva–Pinhão

Fahrt nach Castelo Rodrigo*. Weiterfahrt durch das

Herz des Naturparks Douro Internacional.

Tag 7 Pinhão–Porto

Ausflug* nach Lamego. Die Barockkirche Nossa

Senhora dos Remédios ist der Stolz der kleinen

Bischofsstadt.

Tag 8 Porto–Zürich

Rückflug in die Schweiz.

* Ausflugspaket inklusive

Die Miguel Torga verfügt über klimatisierte Aussenkabinen mit 2 getrennten Betten, die nach Bedarf zusammengestellt

werden können. Dusche/WC, Föhn, TV, Safe, mit 2 kleineren Fenstern auf dem Hauptdeck

und frz. Balkon auf Mittel- und Oberdeck. Rezeption, gemütliche Lounge, Bar, Bibliothek. Im Restaurant

beginnt Ihr Tag mit einem Frühstücksbuffet. Mittags und abends serviert Ihnen die ebenso gastfreundliche

wie aufmerksame Servicecrew mehrgängige Menüs der internationalen und landestypischen Küche.

Willkommen an Bord.

Zuschläge

• Reise 01.05., 19.06., 28.08., 25.09. 95.–

• Reise 08.05., 15.05., 22.05., 29.05.

05.06., 12.06., 04.09., 11.09., 18.09. 135.–

• Alleinbenützung 2-Bett-Kabine 1700.–

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DER TCS EXPERTE

Schneeketten aus

Sicherheitsgründen nur auf

Winterreifen montieren

MW

Schneeketten nur

auf Winterreifen

REDAKTION TOURING

Wenn endlich der

Winter kommt,

zeigt er sich in gewissen

Regionen

nur begrenzt mit Schnee.

In städtischen Gebieten des

Flachlands findet der Reifenwechsel

immer weniger statt.

Fahrzeuge mit Sommer­ oder

Ganzjahresreifen werden bei

prekären Winterverhältnissen

mit Schneeketten ausgerüstet.

Darf auf Winterreifen verzichtet

werden, und macht

es Sinn, bei Schnee einfach

auf Schneeketten zu setzen?

Der Winter bringt nebst Kälte

und Schnee auch Nässe und

Eis mit sich. Winterreifen

besitzen neben den feinen

Schneelamellen einen höheren

Naturkautschuk­ und

Silica­Anteil, durch den sie

bei Nässe und Kälte besser

haften. Denn je nach Temperatur

ändert sich das usammenspiel

von Gummimischung

und Strassenbelag.

Gegen die Null­Grad­Grenze

wird der Gummi von Sommerreifen

so hart, dass der

Reifen an aftung verliert.

Demgegenüber sind Winterreifen

so konstruiert, dass sie

auch bei dieser Temperatur

flexibel und weich genug

bleiben, um sich optimal mit

dem ntergrund zu verzahnen.

In der Schweiz gibt es

keine Winterreifenpflicht.

Trotzdem gilt die Regelung,

dass der Autofahrer mit einem

verkehrssicheren Auto

in vorschriftsgemässem ustand

unterwegs sein muss.

Kommt es mit einem Sommerreifen

im Winter zu Problemen,

muss der Fahrer mit

Konseuenzen rechnen.

Auch Schneeketten unterliegen

Vorgaben. Nur wenn

Schnee auf der Strasse liegt,

dürfen die Ketten auf die Räder.

Dabei darf 50 km/h

nicht überschritten werden.

Es kann durchaus sein, dass

Schneeketten nicht auf Sommerrädern

kompatibel sind.

Wie fährt sich die Kombination

Sommerreifen mit

Schneeketten?

Mit Schneeketten auf der Antriebsachse

und Sommerreifen

auf der anderen Achse

kann sich ein sehr instabiles

Fahrverhalten ergeben.

Besonders bei einer Bergab­

Fahrt kann das Auto (mit

Frontantrieb) ausbrechen,

da es auf der interachse an

guter Seitenführung fehlt,

oder das Auto ist nicht lenkbar,

da es der Vorderachse

an Grip fehlt. Die Autoelektronik

kann mit dem grossen

Gripniveau der Schneeketten

auf einer Achse nur schwer

umgehen. Das ESP­ und ABS­

System regelt das Fahrzeug

stark ein. Dies wiederum

wirkt sich auf eine schlechtere

Traktion und einen längeren

Bremsweg aus. Winterreifen

gehen eine Verbindung

(Verzahnung) mit dem

Schnee ein. Mit dieser Kombination

ist man sicherer

unterwegs. Daher ist von der

Kombination Sommerreifen

und Schneeketten dringend

abzuraten. nd wenn es

trotzdem nicht weitergeht,

dann können Schneeketten

eine gute zusätzliche ilfe

bieten. ◆

TIPPS

Montieren Sie Schneeketten

nur auf Winter-

1.

reifen.

Sofern in der Betriebsanleitung

nicht anders 2.

angegeben, gelten folgende

Grundsätze: Bei

Fahrzeugen mit Vorderoder

Hinterradantrieb

sollten die Ketten auf den

Rädern der angetriebenen

Achse aufgezogen werden.

Ein echter Winterreifen

besitzt auf der 3.

Flanke das Schneeflockensymbol.

4. Sicherheitssysteme

wie ABS oder ESP ersetzen

keinen Winterreifen.

Prüfen Sie regelmässig

5. den Reifendruck.

RETO BLÄTTLER

Funktion:

Experte Fahrzeug- und

Komponententests

Beruf:

Automechaniker,

technischer Kaufmann

Alter: 41 Jahre

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Dez 2019 / Jan 2020 | touring 53


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Strände – Korsika wirft mit Kontrasten nur so um sich. Langeweile kommt

bei dieser Auswahl an Aktivitäten und Ruheoasen nicht auf.

Im spektakulären Amphitheater von Epidaurus stehen Sie mittendrin,

die Feststimmung vergangener Zeiten ist beinahe zu hören. Spätestens

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Kalkfelsen erbaut ist, laden zum Bummeln

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der wild zerklüfteten Calanche zählen

ohne Zweifel zu den schönsten Landschaften

Korsikas. Sandstrände sowohl im Süden

als auch Norden laden zum Verweilen

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der früheren Sportstätte. In den malerischen

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zu und her. Verwöhnen Sie Ihren Gaumen

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Meer gelegen. Der einzigartige Potpourri

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Medienpartner:


FREIZEIT

Der Ruf der Natur

Das finnische Dorf Vuokatti mausert sich zu einer echten

Touristendestination, weit weg vom Trubel Lapplands. Von

Skifahren bis Hundeschlittenfahrten bietet dieses Winter -

sportparadies jede Menge Aktivitäten. Gesellig geht’s dabei

meist auch zu. Und als Zugabe gibt es Nordlichter. →

REPORTAGE ALINE BEAUD

Mitfahrer oder Lenker –

in der Mitte der Tour

werden die Rollen

getauscht!

Dez 2019 / Jan 2020 | touring 57


Eine andächtige Stille weicht dem

ohrenbetäubenden Bellen überreizter

unde. Die sechs uskys,

die auf einer sechs Kilometer

langen Strecke einen Schlitten für zwei

Personen ziehen, laufen endlich los.

Voller Ausgelassenheit rennen sie

durch den Schnee. Die Jüngsten wie

Sven und Geisha hüpfen auch während

der kurzen Pausen, die auf der Fahrt

eingelegt werden, herum. Beuem im

Schlitten sitzend oder vorne stehend,

Die Hunde dürfen auch

gestreichelt werden

mit der Lenkung des Gespanns betraut,

gleiten eine kleine Gruppe von Touristen

und ich auf dem weissen Pulverschnee

dahin, zwischen den Birken,

Lärchen und Kiefern, aus denen der

dichte finnische Wald besteht. Das

nternehmen Vuokatti Safaris züchtet

und betreut rund hundert unde,

hauptsächlich uskys – nicht alle reinrassig

– sowie einige Jagdhunde. ier

in Vuokatti, in der Region Kainuu in

Mittelfinnland, sind die Anhänger des

Nordens nicht in der Masse unterwegs,

und die Winteraktivitäten ermöglichen

einem, wirklich mit der Natur in Verbindung

zu treten, ohne ast und Eile.

Grosse Portion Rüeblisalat

nd was gibt es Besseres, um dem Ruf

der Natur zu folgen, als im eisigen Wasser

eines Sees zu planschen. Gut, um

nicht zu Eisblöcken zu werden, ziehen

wir wasserdichte, leuchtend orangefarbene

Anzüge an. Darunter tragen wir

zahlreiche Kleidungsschichten. Den

langen Prozess des Anziehens lassen

wir hier lieber weg Jedenfalls denkt

man bei einem Dutzend Personen in

solchen Leuchtfarben schnell an einen

Riesenkarottensalat, dessen einzelne

Rüebli mal kurz ins Wasser eintauchen.

Als wir unsere Füsse am Ende der

Schiffsbrücke ins eisige Wasser gleiten

lassen, zittern wir nicht. Man kann

schön planschen, wie im Sommer oder

gar besser. Spass ist angesagt. Während

einige versuchen, aus dem Wasser zu

klettern, wackeln andere wie Pinguine

auf dem Packeis herum oder balancieren

auf einem Stück Eis. Nach etwa

20 Minuten kehren wir wieder zurück,

um uns umzuziehen und um den Karottenanzug

beiseite zu legen, bevor wir

eine dampfende Tasse schwarzen Johannisbeersafts

trinken. Die finnische

Gastfreundschaft beginnt oft mit einem

Lächeln und einer mit einem warmen

Getränk gefüllten Thermosflasche.

Während wir den Saft geniessen, trocken

und drinnen im Warmen, sehen

Sogar im Winter kann

man schön draussen

planschen … in einem

wasserdichten Anzug

58 touring | Dez 2019 / Jan 2020


FREIZEIT

Karottenkostüm —

Marcus Grunewald

ist bereit, ins eisige

Wasser zu steigen

Nachtstimmung Es gibt

kaum Schöneres als eine

Schneeschuhwanderung

bei Mondschein

wir durch das Fenster einen mutigen

Mann in nterhosen, der über die

kleine Leiter ins Wasser steigt In Sekundenschnelle

taucht er bei einem

oder zwei Grad darin ein. Respekt! Versprochen,

nächstes Mal probieren wir

die Variante «geschältes Rüebli»!

Anderer Anzug, unterschiedliche Aktivität

Schneemobilfahren. Samppa,

unser Instruktor, geht die verschiedenen

Sicherheitsanweisungen rasch

durch. «nsere Fahrzeuge werden bei

40 km/h gedrosselt», sagt er, wie um

die Frage vorwegzunehmen, die uns

auf den Lippen brennt. Dann steigen

wir auf unsere Gefährte, und los geht

der Spass. Anfangs ist es schwierig, die

Geschwindigkeit konstant in den engen

Kurven zwischen den Bäumen zu halten,

doch dann üben wir uns darin, indem

wir das Gas auf dem gefrorenen

See entlang dessen geradlinigen Ver-

laufs voll aufdrehen. Der Rest der Tour

ist einfach magisch Wir verlieren uns

in einer direkt aus der Welt von Narnia

entsprungenen Landschaft, durchueren

bald ein Waldstück, bald einen riesigen

zugefrorenen See und begegnen

einigen Langläufern. Die 20 Kilometer

lange Strecke – Kälte und unger fordern

ihren Tribut – wird durch eine

stärkende Pause unterbrochen. Wir

nehmen uns eit, um eine feine Lachssuppe

zu geniessen, gefolgt von Rhabarberkuchen

und Tee, bevor wir unsere

elme aufsetzen und wieder voll

loslegen.

Skifahren auf 293 Metern

Für einen Schweizer Touristen ist Skifahren

in Finnland sicherlich nicht besonders

exotisch. Es aber auf 293 Metern

öhe zu tun, gehört schon fast ins

Guinnessbuch der Rekorde. Neben den

13 Pisten besteht auch die Möglichkeit


Dez 2019 / Jan 2020 | touring 59


FREIZEIT

Vuokatti

RUSSLAND

F I N N L A N D

zum Langlaufen. Bei extremer Kälte –

oder im Sommer – ist ein 1,2 Kilometer

langer Tunnel die Alternative zu den

Loipen im Freien, welche die Landschaft

durchziehen. In Sachen Wintersport

hat man einzig die Qual der Wahl.

Eine Fülle an Aktivitäten, ein paar verstreute

Touristen – vor allem aber eine

Natur, wie wir sie in unseren Gefilden

nicht mehr kennen: In der wunderschönen

Landschaft um Kainuu und insbesondere

um Vuokatti kann man sich

förmlich verlieren. Als letztes Beispiel

sei eine Schneeschuh-Nachtwanderung

mit Reiseleiter Marcus Grunewald erwähnt.

Der Weg windet sich auf den

Anhöhen von Vuokatti durch den Wald,

die Bäume ragen wie Riesen in die

Höhe und werfen Schatten. «Wir können

jetzt unsere Stirnlichter ausschalten»,

schlägt Marcus vor. Daraufhin

verändert sich die Stimmung dieses

Finnische Kota

Man öffnet die Tür,

macht ein Feuer und

entspannt. So einfach

Ausflugs nochmals komplett. Die Nacht

scheint vom Mondlicht überzuckert zu

sein. Und nur das Knistern des Schnees

unter unseren riesigen Schuhen stört

die Stille. An der Wegbiegung taucht

eine Kota auf. Marcus macht ein Feuer

in der kleinen Holzhütte, wie es sie in

Finnland zu Tausenden gibt. Und teilt

ein Glas Teerschnaps, die lokale Spezialität,

mit uns. Später nehmen wir, unsere

Stöcke in den Händen haltend, das

letzte Wegstück in Angriff und verlassen

bedauernd den Wald, um oberhalb

der Pisten anzukommen. Eine magische

Tour, gekrönt durch einen grünen

Lichtschimmer, der den dunkelblauen

Himmel durchdringt und zu tanzen

beginnt. Ein Nordlicht, ein Geschenk

der Nacht. ◆

Die Reportage kam auf Einladung von

Glur Reisen zustande.

Auf touring.ch ist dieser Artikel um eine

Bilder galerie erweitert abrufbar.

Schneemobil! Abfahrt zu

einer spritzigen Ausfahrt

auf dem gefrorenen See

und durch den Wald

Helsinki

100 km

GUT ZU WISSEN

Anreise: Mit Finnair über Helsinki

nach Kajaani. Das Dorf Vuokatti ist

ca. 43 Kilometer vom Flughafen

entfernt.

Unterkunft: Hotel Aateli, in der

Nähe der Pisten gelegen. Das Restaurant

serviert feine Spezialitäten,

vom Elcheintopf bis hin zu Blinis mit

Lachs. DZ für 2 Personen mit Frühstück

ab 130 Euro/Nacht.

majoitus.vuokatinaateli.fi/hotel

Winteraktivitäten: Die Firma Vuokatti

Safaris organisiert verschiedene

Aktivitäten, z. B. Schneemobiltouren,

Hundeschlittenfahrten oder Schneeschuhtouren.

vuokattisafaris.com

Wintersaison: von Dezember bis

März. Um Landschaften mit Bäumen

zu sehen, die vollständig mit Schnee

bedeckt sind, sollte man möglichst

in den Monaten Januar und Februar

verreisen.

Mitnehmen: warme Winter- und

Skibekleidung sowie Thermounterwäsche

und gute Schuhe. In der

Regel werden Anzüge, Handschuhe,

Mützen usw. (über den Kleidern zu

tragen) von den Veranstaltern der

Hundeschlittenfahrten und Schneemobilausflüge

zur Verfügung gestellt.

Für Letzteres den Führerschein

mitnehmen.

Spezialangebot: TCS-Mitglieder

erhalten bei Buchung des Angebots

«Vuokatti» eine Reduktion von 5%

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31.1.2020.

Informationen und Reservationen:

061 205 94 94 oder reisen@glur.ch. Bitte

TCS-Mitgliedernummer bei der Buchung

angeben.

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60 touring | Dez 2019 / Jan 2020


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62 touring | Dez 2019 / Jan 2020

Freerider finden

in Livigno Tiefschneehänge

ohne Ende


FREIZEIT

LIVIGNO, ITALIEN

Weite Tiefschneehänge

für grosse Bögen

Das italienische Livigno wird auch «kleines Tibet» genannt

und ist für seine Zollfreiheit bekannt. Grosse Freiheiten und

weite Schneehänge geniessen hier auch Freerider. Bergführer

Emanuele Tizzoni gibt Einblick in sein Paradies.

REPORTAGE FELIX MAURHOFER

KARTE KEYSTONE

Unter der Bergflanke

des Monte Campaccio

herrscht absolute

Ruhe. Hier ist absolut

nichts vom Skizirkus des

nahegelegenen Skigebiets

von Livigno zu hören. Einziges

Geräusch ist das leise

Zischen der Felle auf dem

Schnee. Zielstrebig legt Bergführer

Emanuele Tizzoni

die Aufstiegsspur in Richtung

eines kleinen Passes unterhalb

des Gipfels. Er kennt

die Skitouren- und Freeride-

Region nahe an der

Schweizer Grenze wie seine

Westen tasche. Wenn es die

Verhältnisse erlauben, ist er

während der Wintersaison

jeden Tag mit Gästen unterwegs.

Und die Winter sind

lang und schneereich im Livignotal.

«Wir haben hier auf

Höhen zwischen 1800 und

etwas über 3000 Meter ideale

Skibedingungen», so

Emanuele. Die meisten Touren

sind moderat, wobei

steile Couloirs durchaus zu

finden sind. Die Arena ist für

Tiefschneefans gigantisch,

und es ist immer möglich,

unberührte Hänge zu finden.

Vor allem jene Freerider, die

bereit sind, von den Bergstationen

aus mit den Fellen

eine Weile aufzusteigen.

Keiner war hier

Nach knapp einer Stunde ist

der Pass erreicht. Emanuele

erklärt, wo die Abfahrt

durchführen wird. Es ist

kaum zu glauben: 20 Zentimeter

Pulverschnee auf einer

stabilen Schneedecke von

oben bis unten, und es war

noch niemand hier. Ohne

FREERIDE-REGELN

Lawinenbulletin konsultieren,

Route planen

(Dauer, Steilheit, Schwierigkeitsgrad),

Sicherheits -

ausrüstung mit Lawinenverschütteten-

Suchgerät,

Schaufel, Sonde, Lawinenairbag

und Helm, Sperrzonen

berücksichtigen

und sich mit lokalen

Spezialisten absprechen.

Ausrüstungsinfos: touring.ch

lange zu zögern, zieht der

Guide seine weiten Schwünge

in den Hang – pures Tiefschneevergnügen!

Es könnte

ewig so weitergehen – wenn

es ein Freeride-Paradies gibt,

dann ist es bestimmt hier.

Die Muskeln beginnen langsam

zu brennen, und ein

Zwischenstopp ist nötig. Zeit

für Emanuele, die umliegenden

Gipfel zu erklären. Nebst

ihm bieten fünf weitere Bergführer

in Livigno Freeride-

Touren an. Das Tal erstellt

mit Experten sogar ein eigenes,

tägliches Lawinenbulletin.

Wer noch nie in der Region

war, der kann sich jeden

Sonntagabend im Birrificio

Livigno mit lokalen Freeride-

Spezialisten austauschen.

Zwar sollte man vor einem

Freeride-Tag nicht zu tief ins

Glas schauen, doch das einheimische

Bier ist ausgezeich -

net und das Essen eben so.

Eigentlich wollte Ema nue le

Velorennfahrer werden. Er

träumte von einer Teilnahme

am Giro d’Italia. Kein Wunder,

wuchs er doch fernab

der Berge in Mailand auf. Als

ihn aber Freunde zum Klettern

mitnahmen, entbrannte

seine Leidenschaft fürs Bergsteigen.

So ist der 40-jährige

Bergführer statt im Sattel mit

Skis und Pickel unterwegs.

Viele Höhenmeter

Wir setzen unsere Abfahrt bis

zur Talstation der Federia-

Sesselbahn im gleichnamigen

Tal fort. Von der Bergstation

aus fahren wir kurz ab,

schultern unsere Skis und

steigen in wenigen Minuten

Richtung Pizzo Cantone auf.

Nun warten über 1000 Höhenmeter

Abfahrt bis hinunter

ins Dorf. Man hat in Bezug

auf die Route die Qual

der Wahl. Und auch hier

keine einzige Abfahrtsspur.

Nach dem Motto «Sleep, ski,

eat and repeat» kommt ein

Teller Sciatt, eine nahrhafte

Veltlinerspezialität, gerade

recht. Die Pause nutzt Emanuele,

um die Freeride-Karte

der Region zu entfalten. Auf

dem Stück Papier wird deutlich,

was für unbegrenzte

Möglichkeiten sich hier auftun.

Die Berge links und

rechts des italienischen Bergdorfs

sind mit Bahnen erschlossen.

Die Rückseiten

sind freies Skigelände, und

zwar in allen Expositionen.

Trifft man während des

Frühlings auf der Sonnenseite

Sulzschnee an, können

Freerider in den Nordhängen

immer noch Pulverschnee

finden. Mit diesen Aussichten

wird klar, dass die nächsten

Pulvertage viele schöne

Abfahrten bereithalten werden.


Die Reportage wurde durch

Livigno-Tourismus unterstützt.

GUT ZU WISSEN

Aktuelle Saison: bis 3.3.2020

Anreise: Vereinatunnel–

Zernez–Ofenpass–Punt la

Drossa (Tunnel)–Livigno

Fakten Skigebiet: Pisten auf

1800 bis 2900 Meter ü. M.,

32 Bahnen, 115 Pistenkilometer,

Tagespass Erwachsene

43 Euro, Kinder 21.50 Euro

Wohnen: Hotel Valtellina, DZ

ab 130 Fr., hvaltellina.it

Freeride: Bergführer Emanuele

Tizzoni, emanuele.tizzoni@

gmail.com, oder

Livigno Outdoor Center,

freeride@livigno.eu

Literatur: Freeride Map Livigno,

ISBN 978-3-905916-77-5,

freeride-map.com

Informationen: livigno.eu

FRA

SCHWEIZ

Grächen

100 km

Bergführer Emanuele Tizzoni

kennt jede Ecke des Gebiets

DEU

AUT

Obergurgl

Livigno

ITALIEN


Das Grimm-Märchen

«Die drei Federn» wird

in einer der Gondelbahnen

von Grächen erzählt

64 touring | Dez 2019 / Jan 2020


FREIZEIT

GRÄCHEN, WALLIS

Im Reich der Kinder

Der wenig bekannte, nur einen Katzensprung von Zermatt

entfernte Ferienort Grächen setzt auf Familiengäste. Hier

ist alles auf das Wohl von Eltern und Kindern ausgerichtet,

von Schneeparks über Gondelbahnen bis hin zu Lavabos.

REPORTAGE ALINE BEAUD

KARTE KEYSTONE

Ein fröhliches spontanes

Kinderlachen ertönt,

als das Märchen

von Dornröschen in

der Gondelbahn von Grächen

beginnt. An der Talstation

drängen sich die Kinder in

der für die Märchenfahrt vorgesehene

Warteschlange und

wählen mit Bedacht die Seilbahn

aus, die sie in zwölf Minuten

auf die annigalp auf

2114 Metern öhe bringt. Sie

möchten das Märchen hören,

das sie noch nicht kennen!

Rund zehn Geschichten werden

in den goldfarbenen Kabinen

erzählt – ausreichend

also für eine gute Woche. Die

Skifahrer, die das kaltlässt,

können immer noch eine normale

Gondelbahn nehmen,

ohne Märchen.

Für jedes Niveau

Nach dieser kleinen Reise in

die Kindheit können sich

Wintersportfans auf eine der

zwölf, insgesamt 44 Kilometer

langen Pisten des Skigebiets

stürzen. Die Kleinsten

lernen, sich in einem der

extra zu diesem weck eingerichteten

Schneeparks auf

ihren Brettern zu bewegen.

Währenddessen sorgt das

Maskottchen SiSu für Animation

in den Familienparks und

auf dem dunkelgrünen Spielplatz,

wo sich die Kinder austoben.

Dort steht auch ein

Iglu, in dem die Junioren

Filme anschauen können,

die direkt auf die Eiswände

projiziert werden.

Müde von den Anstrengungen

des Morgens, können sich

die Familien alsdann im Self­

Service-Bergrestaurant annigalp

mit einer feinen Pizza,

einem Teller Spaghetti oder

einem anderen Gericht stärken.

Gute Nachricht Drinnen

steht den Kindern ein Spielbereich

zur Verfügung, mit einer

grossen Rutschbahn, einem

Bällebad, Balancespielen und

mehr. Im Restaurant gibts

sogar Minitoiletten und niedrige

Lavabos für Kinder. nd

als Sahnehäubchen obendrauf

sind zwei Stunden Betreuung

im Tagespass für

die Kleinsten inbegriffen. So

können die Erwachsenen eine

eit lang alleine in höherem

Tempo die änge hinunterfahren.

Die ersten Seilbahnen

Von den öhen des Skigebiets

aus erblickt man manchmal

das Matterhorn, den Aletschgletscher

oder weiter unten

das Dorf Grächen. Es liegt auf

1619 Metern öhe. Wie Reinhard

Walter, pensionierter

Lehrer und heute Touristenführer,

erläutert, wurde das

Dorf erst 1953 an die Strasse

angebunden, obschon es

heute für den Verkehr teilweise

gesperrt ist. «Der erste

Laden entstand kurz vor 1900,

an der Stelle der heutigen

Metzgerei. Damals wurden

dort Salz, Tabak, ucker und

Kaffee verkauft», führt er aus.

Die restlichen Lebensmittel

produzierten die Einwohner

selbst. Die ersten Seilbahnen

hingegen wurden erst 1959

errichtet. eute positioniert

sich der Ort exklusiv als Ferienort

für Kinder und wurde

mit dem Gütesiegel «Family

Destination» ausgezeichnet.

Tatsächlich trägt jeder seinen

Teil dazu bei, um Familien

vergnügliche Augenblicke zu

bescheren. Das Family otel

Spa Desire, dessen Personal

sehr zuvorkommend ist,

verfügt über ein grosses Spielzimmer,

in dem die Kinder

nach dem Skitag ihren Spass

haben in der ochsaison

unter der Aufsicht eines

wachsamen otelmitarbeiters.

Ein wahres Spielparadies.

m 18 hr wird im

Speisesaal ein Buffet für die

Kleinsten bereitgestellt. Auch

die immer sind familiengerecht

eingerichtet. Darüber

hinaus stellt der otelbetrieb

zusätzliche Schränke fürs Gepäck

in den Gemeinschaftsräumen

zur Verfügung.

Nachdem man kreuz und uer

über die Skipisten gesaust ist

und die zahlreichen Spielanlagen

des Ferienortes genutzt

hat, bleibt nur, wieder hinunterzufahren.

Die einzige

Sorge dabei ist, die «richtige»

goldfarbene Gondel zu wählen,

die mit dem Märchen,

das man noch nicht kennt. ◆

Die Reportage kam zustande auf

Einladung von Grächen Tourismus.

Die Skiausrüstung wurde von

Intersport Glacier-Sport Grächen

organisiert.

Auch die Erwachsenen

haben ihren Spass auf

den Pisten von Grächen

GUT ZU WISSEN

Saison: vom 14.12.2019 bis

13.4.2020

Skigebiet:

44 Kilometer, verteilt auf

12 Pisten

10 Anlagen

Verschiedene Schneeparks

Tageskarte: 56 Fr. pro Erwachsenen,

34 Fr. pro Kind

Familienkarte (z. B. 2 Erwachsene,

2 Kinder): pro Tag 164 Fr.

Unterkunft: z. B. im Family

Hotel & Spa Desirée***S,

Sonderangebote wie 1 Woche

Halbpension (2 Erwachsene,

2 Kinder) inkl. Skipässe für die

ganze Familie sowie Skikurse

(6 × 2 Stunden) für die kleinen

Sportler für weniger als

4000 Fr. während der Hochsaison,

hoteldesiree.ch

Ski-/Snowboard-Verleih:

Intersport Glacier-Sport

Grächen, intersportrent.ch

Führungen mit R. Walter:

montags, 14 bis 15 Uhr, gratis,

Reservation: Tel. 027 955 60 60

FRA

SCHWEIZ

Grächen

100 km

DEU

AUT

Obergurgl

Livigno

ITALIEN


Die Hohe Mut Alm

lockt mit grandiosem

Panorama und einem

beliebten Restaurant

66 touring | Dez 2019 / Jan 2020


FREIZEIT

OBERGURGL, ÖSTERREICH

Die kleine edle Perle

im grossen Ötztal

Wie? Obergurgl? Das sagen viele, wenn sie erstmals

vom Wintersportort im Tiroler Ötztal hören, das viele nur mit

Party verbinden. Doch wer mal dort war, kommt wieder,

denn Obergurgl bietet gediegenen Skipass abseits der Massen.

REPORTAGE JULIANE LUTZ

ANTON KLOCKER, ÖTZTAL TOURISMUS, KARTE KEYSTONE

Die Sonne scheint, der

Schnee glitzert, und

dennoch sind die

perfekt präparierten

Pisten, die von der Festkoglbahn

abführen, leer. Und das

um neun Uhr. Vermutlich

hält die Kälte die Skifahrer

heute länger an den Frühstücksbuffets.

Unten in Obergurgl

zeigte das Thermometer

bereits minus 15 Grad an.

Und hier mehr als 700 Meter

weiter oben, ist es sicher fünf

Grad kälter. Doch Alfred König

und ich klagen nicht, sondern

carven begeistert die

breite Piste hinab, die im Moment

nur uns gehört. Als wir

einmal anhalten, zeigt er mit

dem Skistock Richtung Ötztal,

das weit unten noch im

Nebel liegt. Ein Job als Koch

führt den Niederösterreicher

1992 nach Obergurgl. Im

450-Einwohner-Dorf lernte er

seine Frau kennen und blieb.

Schon lange kocht er nicht

mehr, arbeitet stattdessen als

Skilehrer. Im Sommer kümmert

er sich um Wanderwege

und kennt die Gegend daher

bestens.

Party in Massen

«Schau, da drüben ist das

Ramolhaus. Da war ich zehn

Jahre Wirt», sagt Alfred. Wir

blicken von der Terrasse der

Hohe Mut Alm auf den Rotmoosferner

und den Gaisbergferner

gegenüber. Jetzt

am frühen Mittag hat sich

das Bild völlig gewandelt.

Skifahrer und Snowboarder

drängen nur so in das schicke

Bergrestaurant, wo Tiroler

Spezialitäten in üppigen

Portionen serviert werden.

So gediegen wie die Hohe

Mut Alm ist ganz Obergurgl:

Gepflegte Hütten und überwiegend

schöne Hotels, von

denen man meist gleich auf

die Piste tritt. In das auf 1930

Meter höchstgelegene Kirchdorf

Österreichs kommen

Leute, die Erholung suchen,

für Qualität gern etwas ausgeben

und es familiär mögen.

Im kleinen Ort begegnet man

sich immer wieder und fühlt

sich bald daheim. Wer mehr

aufs Geld schaut und ständig

Remmidemmi will, fährt

eher ins 14 Kilometer entfernte

Partydorf Sölden. Aber

auch in Obergurgl kann man

sich amüsieren. Die Post geht

in der Nederhütte ab, vor

allem von Donnerstag bis

Sonntag, wenn der Wirt, sein

Sohn und noch andere Hits

wie «YMCA» bis «Hulapalu»

spielen. Damit ich noch Platz

kriege, entlässt mich Alfred

schon um 15 Uhr. Drinnen

tanzen junge Briten mit den

Skischuhen auf den Tischen

und überall wird geschunkelt.

Später geht’s über eine

kurze Flutlichtpiste hinab zu

den Hotels. Zu angeheiterte

Gäste aber bringen Hüttenmitarbeiter

mit dem Ratrac

nach Obergurgl zurück.

Töffs im Schnee

Wir schweben mit der Verbindungsbahn

Top-Express über

zwei Täler nach Hochgurgl

und carven zur Bergstation

der Kirchenkarbahn, wo wir

die Ski abschnallen. An der

alten Mautstation, die zur bei

Töfffahrern beliebten Timmelsjoch-Hochalpenstrasse

führt, haben die Hoteliers

und Zwillingsbrüder Alban

und Attila Scheiber Europas

höchstgelegenes Motorradmuseum

gebaut. Bestückt ist

es mit 320 Schätzen aus aller

Welt. «Nur 15 Prozent der

Sammlung sind Leihgaben»,

sagt Attila Scheiber, der

selbst durchs Haus führt.

Töffli hängen sogar von der

Decke des Restaurants,

das Teil des Top Mountain

Cross point der Scheibers ist,

denen ein Hotel- und Skiimperium

gehört. Nach dem

Besuch nehmen wir die Kirchenkarbahn

ganz nach oben

auf 2839 Meter. «Da siehst du

die Wildspitze, Tirols höchster

Berg», erklärt Al fred, bevor

wir Gas geben.

Unser letztes Ziel ist die

Schönwieshütte in Obergurgl.

Um von der Steinmannbahn-Piste

dahin zu

kommen, müsste man die Ski

15 Minuten schieben. Doch

der Wirt hat ein Einsehen

und zieht die Besucher mit

dem Snowdoo dorthin. Zehn

Leute stecken ihre Skistöcke

in die Schlaufen einer Leine

und schauen gespannt nach

vorn. «Ready?», fragt der

Wirt, versichert sich mit einem

Blick zurück, und los

geht’s. Schön und einsam

liegt die bei Tourengängern

beliebte Hütte mit Blick ins

verschneite Rotmoostal am

Hangerer. «Unser Matterhorn!»,

sagt Alfred. «Hier

findet im April der Freeride-

Event Open Faces statt. Obergurgl

ist klein, aber bietet für

alle etwas.» Recht hat er. ◆

Die Reportage kam zustande auf

Einladung von Ötztal Tourismus.

GUT ZU WISSEN

Aktuelle Saison: bis

26.4.2020

Anreise: z. B. mit dem Railjet

von Zürich bis Ötztal-Bahnhof

(3 h), dann mit einem Taxi

weiter nach Obergurgl (1 h)

Fakten Skigebiet: Pisten auf

1800 bis 3080 Metern Höhe,

25 Liftanlagen, 112 Pistenkilometer

Tagespass: EW ab 52 Euro

(NS), Kinder 35 Euro; ab 3 Tagen

gibt’s den Ötztal Super

Skipass, der in 6 Gebieten z. B.

Sölden gilt. Preis: EW ab

152 Euro (NS), Kinder 90 Euro

Wohnen: Hotel Edelweiss

& Gurgl, gemütlich-edles

4-Stern-Hotel mitten im Ort,

fantastische Küche. Ab

235 Euro p. P. im DZ (inkl. HP)

FRA

SCHWEIZ

Grächen

100 km

Skilehrer Alfred König weiss so

ziemlich alles über die Gegend

DEU

AUT

Obergurgl

Livigno

ITALIEN


Orsa Grönklitt ist ein

Langläuferparadies.

130 Kilometer Loipen

stehen zur Verfügung

Langlaufen

im Bullerbü-Land

Als Schweden im Kleinformat wird die Provinz Dalarna oft bezeichnet.

Die Heimat des Wasalaufs bietet Langläufern viel. Und abseits der Loipen

gibt’s einiges zu sehen: von der Pferdefabrik bis zur Kupfergrube.

REPORTAGE JULIANE LUTZ

Am Wasalauf ist es

mit der sonst so

wohltuenden Ruhe

in Dalarna vorbei

Kipp die Ski mehr

nach links!», ruft Daniel

der Langlaufschülerin

aus der

Schweiz nach, die dann auch

ganz routiniert die Abwärtskurve

kriegt. Dann zeigt er

auf ihre Bitte hin nochmals

einen perfekt ausgeführten

Doppelstockeinsatz. Er stösst

sich ab, wird zum schwarzen

Punkt im Schnee, um einen

gefühlten Augenblick später

wieder bei der Anfängerin

anzukommen. Der 23­Jährige

ist nicht nur ein schwedisches

Langlauftalent, sondern

auch einer von zehn

Langlauflehrern in Orsa

Grönklitt, ein modernes Wintersportgebiet

nahe der Gemeinde

Orsa. 500 Meter ist

der höchste Berg der Region

hoch und somit für Schweizer

Verhältnisse etwas zu

flach zum Skifahren. Doch

die Loipen in der mittelschwedischen

Provinz Dalarna,

insgesamt 130 Kilo meter,

sind grossartig. Sie führen

durch Wälder und an zugefrorenen

Seen entlang. Selbst

an Werktagen sind sie gut bevölkert,

und alle Langläufer

grüssen sich gut gelaunt.

ehn Kilometer weiter fühlt

man sich im Frykss otell

zeitlich zurück in Astrid Lind -

grens Bullerbü versetzt und

erwartet, dass gleich Lisa,

Lasse, Bosse und wie sie alle

heissen, um die Ecke rennen.

Das schöne alte olzhaus

steht auf einer ehemaligen

Alp, auf der früher Frauen

und Kinder die Sommer verbrachten,

Kühe hüteten und

Käse machten. Als in den

1930er­Jahren die ersten Feriengäste

kamen, begannen

sich die Dinge zu ändern.

1974 verliessen die letzten

Rinder die Alp. Längst haben

gut betuchte Stockholmer

die alten ütten ringsherum

gekauft und in schicke Sommerhäuser

verwandelt. Bei

einem feinen Abendessen im

otelrestaurant mit Blick auf

den Orsasee, den die untergehende

Sonne in Blau­ und

Rosatöne taucht, kommt man

dem Glück für einen Moment

ziemlich nah.

Heim des Wasalaufs

Dalarna wirkt mit seinen roten

olzhäusern, die häufig

an Seen liegen, und all den

freundlichen, entspannten

Menschen wie ein Schweden

aus dem Bilderbuch. Doch jeweils

am ersten Sonntag im

März ist es mit der Ruhe vorbei.

Dann geht es 20 Kilometer

weiter in Mora um eit

und darum, einen vorderen

Platz im Wasalauf zu erreichen,

der seit 1922 in der

11 000­Einwohnerstadt am

Siljansee endet. In ihrem

entrum erinnert eine

Skulptur von König Gus-

68 touring | Dez 2019 / Jan 2020


FREIZEIT

Falun ist für seine Kupfermine

bekannt. Aber auch die Viertel,

wo einst die Minenarbeiter

lebten, lohnen einen Besuch

119 Läufer in Sälen an den

Start, um die 90 Kilometer

nach Mora zurückzulegen.

eute stürzen sich am ersten

Sonntag im März jeweils um

die 15 800 Läufer in den Skimarathon,

der seit 1961 in

Berga beginnt. Die Startplätze

sind alle bereits nach

Minuten ausverkauft.

ltere unterwegs, ziehen allein

oder in Gruppen durch

den Schnee. Als wir nach eineinhalb

Stunden ankommen,

erwartet uns Rolf mit Smörrebröd

und Blaubeersuppe

an einer der ütten in der

Arena, die ganzjährig Langläufern

und Wanderern offenstehen.

tav Wasa an die rsprünge

des weltgrössten Langlaufanlasses.

Ein eitungsredaktor

aus Mora erfand

1922 den Vasaloppet,

weil er in der langlaufverrückten

Region an

die his torische Flucht

des Königs auf Ski vor

den dänischen äschern

erinnern

wollte. nd dem es

auch mithilfe der

Bewohner von Mora

gelang, 1523 sein Land

zu befreien. Beim ersten

Rennen gingen

Die von Anders Zorn

geschaffene Figur von

Gustav Wasa in Mora

«Sie müssen mal einen Wasalauf

erleben. Fantastisch!»,

schwärmt Inger Rommedahl.

Eine bessere Begleitung auf

der Loipe kann man sich

kaum vorstellen. Die sportliche

Frau bietet mit ihrer Firma

Dalaupplevelser Touren

in der Gegend an und kennt

die Region bestens. Sie nahm

schon am Rennen teil, und

ihr Mann Rolf ammar war

lange Geschäftsführer des

Wasalaufs. Beide schenken

stets mit anderen elfern am

Wettbewerbstag die traditionelle

Blaubeersuppe an die

Teilnehmer aus. Wir laufen

in der nur acht Meter breiten

Vasaloppet­Arena flott von

Mora bis Eldris. Wer sehr fit

ist, kann natürlich die ganzen

90 Kilometer anpacken.

Auch hier sind Junge und

Aber Mora zieht nicht nur

Sport­, sondern auch Kunstinteressierte

an. Von hier

stammt Anders orn, einer

der berühmtesten Maler

Schwedens. Er brachte es mit

Porträts der Schönen und

Reichen selbst zu grossem

Vermögen und baute 1896 in

seinem Geburtsort ein

Traumhaus für sich und seine

Frau. Wunderschön eingerichtet,

viele Möbel und Gemälde

stammen von orn,

erlaubt es einen Blick in das

Schweden der vorletzten

Jahrhundertwende.

Falunrot und Bennys

Knäckebrot

Ein weiteres Muss in Dalarna

ist die 86 Kilometer entfernte

Provinzhauptstadt Falun. Sie

entzückt mit alten Vierteln,

Inger Rommedahl zeigt

Besuchern gern die Region

um Mora – auch auf Ski

in denen einst die Arbeiter

der mächtigen Mine lebten.

Im 16. Jahrhundert wurden

zwei Drittel der weltweiten

Kupfermenge in Falun abgebaut.

Teil der 1992 geschlossenen

Mine war auch eine

Fabrik, in der ab 1764 die berühmte

ziegelrote Farbe –

Falunröd – hergestellt wurde,

die man von schwedischen

äusern kennt. 40 Minuten

entfernt, stellt sich im Dorf

Stora Skedvi wieder dieses

Bullerbü­ Gefühl ein. ier

kann man Bäckern von Skedvi

Bröd zusehen, wie sie in

riesigen olzöfen Knäckebrot →

Dez 2019 / Jan 2020 | touring 69


FREIZEIT

Mora

Orsa

Nusnäs

Falun

D a l a r n a

S C H W E D E N

40 km

Stockholm

KARTE KEYSTONE

Knäckebrot wird

bei Skedvi Bröd

so gebacken wie

in den 1920ern

Anreise: Flug nach Stockholm,

Weiterreise mit der

Bahn nach Falun, Übernahme

eines Mietwagens

Wohnen:

Clarion Collection Hotel

Bergmästaren, Falun,

modern und zentral

Fryksås Hotell, Orsa, ein

Traum

Mora Hotell & Spa, Mora,

modern und sehr zentral

GUT ZU WISSEN

Langlauf: In Orsa Grönklitt

kann man Langlaufski vor

Ort und in Mora in Sportgeschäften

mieten

Besichtigen:

Zorn-Museum, Mora, zorn.se

Pferdchenfabrik Nils Olsson,

Nusnäs, nilsolsson.se

Kupfermine Falun, falugruva.se

Skedvi Bröd, Stora Skedvi,

kulinariet.se

visitsweden.de

Das hübsche Haus in Mora

ist im landestypischen

Falunrot gestrichen

backen und es noch warm

probieren. Von einer Grossbäckerei

aufgekauft und bald

wieder aufgegeben, retteten

zwei junge Leute aus dem

Dorf, die in der früheren

Brotfabrik die Markthalle Kulinariet

mit lokalen Lebensmitteln

eröffnet hatten, Sked -

vi Bröd. Rasch finanziell

überfordert, wollten auch sie

kapitulieren, doch da kam

ein Anruf. Benny Anderson

von Abba wollte auch weiterhin

sein geliebtes Knäckebrot

essen und stieg ein. eute

sind Kulinariet und die Backstube

von Skedvi Bröd längst

ein Fixpunkt für Foodies. ◆

Die Reportage kam auf Einladung

von Visit Dalarna und Visit Sweden

zustande.

Auf touring.ch ist dieser Artikel

um eine Bildergalerie erweitert

abrufbar.

Die Pferdchen

von Dalarna

Für Schweden symbolisiert nicht

Ikea ihr Land, sondern das Dalapferd,

von denen mindestens eines

in jedem aus steht. Seit die schwedische

Delegation Tausende der olzrösser

1939 an die Weltausstellung in New ork

nahm, eroberten sie auch die Welt. ergestellt

werden sie noch wie 1928, als die Brüder Nils

und Jannes Olsson 1928 in Nusnäs unweit der

Langlaufhochburg Mora ihre kleine Fabrik

Nils Olsson eröffneten, um die jahrhundertealte

Tradition der olzpferdschnitzerei wiederzubeleben.

Eine Sägefabrik liefert olzblöcke

aus Kiefernholz, die eine Maschine in grobe

Pferde formen bringt, welche anschliessend

von geschickten olzschnitzern in filigrane

Rössli verwandelt werden. Bei

Nils Olsson werden sie dann mehrmals

in Farbe getaucht und zuletzt

von Malerinnen mit den für die

Region typischen Blatt­ und Blütenmotiven

verziert. Kurbitsmalerei

nennt sich das. Es dauert zwei

Wochen bis ein mittelgrosses Dalapferd

fertig ist. Rund 100 Leute

Ein Dalahäst aus

arbeiten für Nils Olsson. Die hübschen

Figuren gibt es von win zig

Nusnäs findet sich

in jedem schwedischen

Haushalt

klein bis schaukelpferdgross.

70 touring | Dez 2019 / Jan 2020


Publireportage: Mit über 70 fit am Steuer bleiben

MIT ÜBER 70 FIT

AM STEUER BLEIBEN

Fahren Sie Auto und sind über 70

Jahre alt? Dann dürfen Sie sich

freuen: Seit Anfang Jahr ist der periodische

Arzt-Check für Fahrzeuglenkende

erst ab 75 fällig. Bisher

lag diese Schwelle bei 70 Jahren.

Damit Sie bis dahin weiterhin fit und

sicher Auto fahren, ist es wichtig,

dass Sie im Strassenverkehr Verantwortung

übernehmen. Die Präventionskampagne

Routinier 70plus

unterstützt Sie dabei mit nützlichen

Tipps, Übungen, Selbsttests und

einem interaktiven Messestand.

Die Verschiebung der medizinischen Kontrolluntersuchung

für Fahrzeuglenkende um

fünf Jahre ist erfreulich. Grund dafür ist die

zunehmend bessere Gesundheit und Fahrfitness

der 70-Jährigen. Herzliche Gratulation!

Doch das bedeutet für Sie auch, dass Sie

selber dafür verantwortlich sind, dass Ihre

Fitness am Steuer bis zum Arzt-Check im

75. Altersjahr weiterhin gut bleibt. Dies lohnt

sich auch, wenn Sie beispielsweise mit Ihren

Enkelkindern oder Freunden im Auto Ausflüge

unternehmen. Je besser Sie dabei

fahren, desto sicherer kommen Sie durch

Live trainieren am Messestand

Besuchen Sie uns an einer Messe –

das Live-Training macht Freude und

fördert Ihre Sicherheit auf der Strasse.

Am Stand können Sie interaktiv Ihre

Aufmerksamkeit und Ihr Wissen rund

um den Strassenverkehr testen. Eine

Runde im Fahrsimulator ist besonders

gut fürs Überprüfen von Wahrnehmung

und Reaktion. Probieren Sie es bei

einem Besuch an einer Messe in Ihrer

Nähe aus.

Die Messedaten erfahren Sie auf

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Telefon 031 328 31 33.

den Strassenverkehr und desto schöner

wird der gemeinsame Tag. Sicheres Autofahren

basiert auf lebenslangem Lernen

und Weiterbilden. Dies lohnt sich, denn der

Strassenverkehr wird immer dichter und

Signalisierungen und Gesetze ändern sich.

Sie können viel für Ihre Fahrfitness tun

In die Berge zum Wandern fahren, Freunde

besuchen oder Einkäufe erledigen – das

Auto macht Sie auch mit über 70 unabhängig

und ermöglicht Ihnen hohe Lebensqualität.

Dafür lohnt es sich, aktiv etwas zu tun.

Denn im Alter verändern sich oft die Sehkraft

und das Gehör. Auch die Beweglichkeit

nimmt langsam ab. Zudem verlangsamt sich

die Reaktionsfähigkeit. Dies sind wichtige

Faktoren beim Autofahren. Doch zum Glück

gibt es viele Möglichkeiten, etwas dagegen

zu tun – und weiterhin sicher Auto zu fahren.

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bietet Ihnen eine ausgezeichnete Hilfe. Sie

richtet sich gezielt an Autofahrerinnen und

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Ihnen einfach und verständlich, mit

welchen Übungen und Selbsttests Sie sich

am Steuer fit halten, wie Sie Körper und

Geist trainieren und Ihr Theoriewissen auffrischen

können. So leistet Routinier 70plus

einen wichtigen Beitrag, damit Sie sicher

mobil bleiben. Wie wär’s, wenn Sie gleich

mit dem Training beginnen? – Es lohnt sich

ganz bestimmt!

Die Ziele von Routinier 70plus

Die Kampagne unterstützt Sie wohlwollend

beim Wahrnehmen Ihrer Eigenverantwortung

im Strassenverkehr. Zudem informiert

Routinier 70plus Sie über Risiken im Strassenverkehr

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Dank einfachen Übungen und Tests motiviert

Sie die Kampagne jedoch vor allem,

jetzt aktiv zu werden, damit Sie dem medizinischen

Check mit 75 gelassen entgegensehen

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2011

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Sie bezahlen im ersten Jahr wie auch in den Folgejahren keine Jahresgebühr. Die Gutschrift des Startguthabens erfolgt ca. 14 Tage nach Erhalt der TCS Mastercard und

wird erst nach erfolgreicher Antragsprüfung gutgeschrieben. Eine Barauszahlung des Guthabens ist ausgeschlossen. Der Kartenantrag muss bis zum 15.12.19 bei der

Cembra Money Bank AG gestellt werden, entscheidend ist der Poststempel. Es gelten die AGB der Cembra Money Bank AG, der Herausgeberin der TCS Mastercard.


Moskau begeistert

mit seinen Prachtbauten

FOTOS ZVG

Ein goldener Herbst

an der Wolga

Der TCS hat speziell für seine Mitglieder eine Flusskreuzfahrt

auf dem Boutiqueschiff MS Wolga Dream von Moskau nach

Wolgograd organisiert. Nur im Frühling und Herbst ist die

südliche Wolga zwischen Kaspischem Meer und der russischen

Hauptstadt navigierbar. Ergreifen Sie die Gelegenheit, die unbekannten

Städte und einmaligen Landschaften auf dieser abwechslungsreichen

und zugleich komfortablen Flussreise zu

entdecken. Kommen Sie mit, und schliessen Sie Bekanntschaft

mit der legendären «russischen Seele».

6.–17. Oktober 2020

12 Tage / 11 Nächte

Reiseroute:

1. Tag: Zürich–Moskau. Mittags

Flug nach Moskau. Einschiffung,

Willkommenscocktail

und Abendessen.

2. Tag: Entdecken Sie die

Stadt Moskau, die berühmte

Metro, die Tretjakow-Galerie

und den Roten Platz.

3. Tag: Am Morgen Entdeckung

des Kremls. Nachmittags

Beginn der Flusskreuzfahrt.

4. Tag: Ankunft in Uglitsch –

Besichtigung der Sehenswürdigkeiten.

5. Tag: Ankunft in Jaroslawl –

Besichtigung der Sehenswürdigkeiten.

6. Tag: Geniessen Sie den Tag

an Bord.

7. Tag: Ankunft in Nischni

Nowgorod – Besichtigung der

Sehenswürdigkeiten.

8. Tag: Ankunft in Kasan –

Besichtigung der Sehenswürdigkeiten.

9. Tag: Ankunft in Samara –

Besichtigung der Sehenswürdigkeiten.

10. Tag: Ankunft in Saratow –

Besichtigung der Sehenswürdigkeiten.

11. Tag: Ankunft in Wolgograd

– Besichtigung der Sehenswürdigkeiten.

12. Tag: Am Nachmittag

Rückflug von Wolgograd via

Moskau in die Schweiz.

Ankunft am Abend.

Die Wolga Dream

im Abendlicht

Nicht inbegriffen

Persönliche Ausgaben; nicht

erwähnte Mahlzeiten und Getränke;

Dossiergebühren (CHF

50.– für TCS-Mitglieder; CHF

70.– für Nichtmitglieder); Annullations-,

Rückreise- und

Heilungskostenversicherung.

TCS ETI-Schutzbrief Welt empfohlen,

buchbar über eti.tcs.ch;

Visa-Gebühren für Russland

(pauschal CHF 148.– inkl. Einholung)

TCS-

Mitgliederrabatt

CHF 200.–

Reiseinformationen

TCS-Highlights

Besuch von Rotem Platz,

Kreml und Neujungfrauen-

Kloster in Moskau, Altstadt von

Jaroslawl, Kreml von Kasan;

komfortables Boutiqueschiff

mit maximal 109 Gästen; Radischtschew-Galerie

in Saratow

mit Sammlung russischer

Kunst; Raumfahrtmuseum in

Samara; Empfang im Gouverneurshaus

in Jaroslawl, Spezialitätenessen

in 2 berühmten

Restaurants in Moskau; Einführung

in die russische Küche

an Bord; Hauswein und nicht

alkoholische Getränke zu den

Mahlzeiten

Inbegriffen

Flüge mit Aeroflot Zürich–

Moskau / Wolgograd–Moskau–

Zürich retour in Economy-

Klasse; Flughafen- und Sicherheitsgebühren;

alle Transfers;

11 Übernachtungen in der gewählten

Kabine; Vollpension

(ab DI Tag 1 bis BB Tag 12),

Hauswein und nicht alkoholische

Getränke zum Essen;

Kaffee/Tee den ganzen Tag,

Trinkwasser in der Kabine; im

Detailprogramm erwähnte

Ausflüge, Besichtigungen und

Aktivitäten; Eintritte; deutschsprechende

lokale Reisebegleitung

ab Flughafen Moskau

bis Flughafen Wolgograd;

TCS-Reisebegleitung ab/bis

Schweiz, alle Trinkgelder, ausführliche

Reisedokumentation

Legende: DI = Abendessen; BB =

Frühstück

PREISE

Pauschalpreis p. P. in CHF, Doppelbelegung,

in der gewünschten

Kategorie

2-Bett-Standard-Kabine,

Kabinendeck 5995.–

2-Bett-Superior-Kabine,

Hauptdeck 6875.–

Weitere Kabinenkategorien auf

Anfrage buchbar

TCS-Mitgliederrabatt 200.–

Zuschläge:

Kabinen zur Alleinbenützung

auf Anfrage buchbar

Kleingruppenzuschlag

10–14 Personen* 400.–

* Gruppengrösse: mind. 10 / max.

25 Personen pro Gruppe

Max. 3 Gruppen (nach Sprachen

getrennt) mit eigener TCS-Reisebegleitung

und lokaler Reiseleitung

Es gelten die Reisebedingungen

der TCS Reisen AG, welche Sie

mit den Anmeldeunterlagen erhalten.

Änderungen im Reiseprogramm

bleiben vorbehalten.

Einreisebestimmungen

Schweizer Bürger benötigen

für die Einreise einen gültigen

Reisepass (mind. 6 Monate

über das Rückreisedatum) und

ein Visum. Gerne übernehmen

wir für Sie die Einholung.

Organisation, Buchung

und Informationen

TCS Reisen AG

Maulbeerstrasse 10

3001 Bern

Tel. 0800 163 111

reisen-tcs@tcs.ch

tcsreisen.ch

Dez 2019 / Jan 2020 | touring 73


CONCERT

& CINEMA

· FILM MIT LIVE-ORCHESTER ·

JAMES BOND 007

CASINO ROYALE

Erleben Sie den Agententhriller mit dem

unvergleichlichen Soundtrack von David Arnold,

live gespielt vom Sinfonieorchester Basel.

Am 2. April 2020 im Musical Theater Basel.

Exklusiv für

TCS Mitglieder

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So profitieren Sie von 20%

auf Ihre Ticketbestellung:

Online Tickets mit Promocode 007@TCS

auf www.sinfonieorchesterbasel.ch buchen

Per Post

Talon ausfüllen,

ausschneiden und

einsenden an:

Sinfonieorchester Basel

Ticketing

Steinenberg 19

4051 Basel

BESTELL-TALON

□ JA, ich möchte bei «James Bond 007: Casino Royale» mit Live-Orchester am

2. April 2020 um 19.30 Uhr im Musical Theater Basel dabei sein.

Kategorien &

Preise:

Anzahl Tickets:

□ JA, ich möchte über Konzerte des Sinfonieorchesters Basel informiert werden.

Name:

Vorname:

Strasse/Nr.:

Kat. 5: 32.– Kat. 4: 48.– Kat. 3: 64.– Kat. 2: 80.– Kat. 1: 96.–

(statt 40.–) (statt 60.–) (statt 80.–) (statt 100.–) (statt 120.–)

PLZ/Ort:

E-Mail:

Telefon:

So geht’s: Nach Eingang Ihrer Bestellung erhalten Sie von uns eine Rechnung. Nach Zahlungseingang erhalten Sie Ihre Tickets per Post

an die angegebene Adresse. Es gelten die AGBs des Sinfonieorchesters Basel, www.sinfonieorchesterbasel.ch.


SEINE-FLUSSFAHRT UND NORMANDIE

An Bord der MS Botticelli von

Paris aus entlang der Seine

Entdecken Sie mit uns die Geheimnisse der facettenreichen

Normandie. Sie erleben die Höhepunkte dieser fantastischen

Region mit allen Sinnen. Die Kulisse der idyllischen Seine geniessen

Sie während der Flussfahrt mit der gemütlichen MS

Botticelli von Paris nach Honfleur. Kunst- und Kulturliebhaber

tauchen in die Welt der impressionistischen Maler ein, zum

Beispiel beim Besuch sehenswerter Museen wie dem Musée

Marmottan. Auch das ehemalige Atelier und das Wohnhaus

von Claude Monet werden unvergesslich bleiben. Die zahlreichen

Gärten, die malerischen Städte, das faszinierende Licht

und die Weite der Normandie werden Ihr Herz höher schlagen

lassen. Kommen Sie mit, und geniessen Sie Kunst, Kultur und

Gastronomie in einer der schönsten Ecken Frankreichs.

TCS-

Mitgliederrabatt

CHF 200.–

13.–21. August 2020

9 Tage / 8 Nächte

Reiseroute: Schweiz–Paris–

Vernon–Giverny–Vernon–

Rouen–Duclair–Honfleur–

Étretat–Caen–Paris–Schweiz

Inbegriffen

Fahrt mit TGV, 1. Klasse, Zürich–Paris–Zürich;

6 Übernachtungen

an Bord der MS

Botticelli; Vollpension während

der Reise (ab Abendessen

Tag 1 bis Frühstück Tag 9; Service,

Taxen und Trinkgelder;

2 Übernachtungen in Caen;

deutschsprechende lokale

Die MS Botticelli

Reise leitung ab/bis Bahnhof

Paris; Ausflüge und Besichtigungen

laut Programm; alle

Transfers; alle Trinkgelder;

versierte TCS-Reisebegleitung

ab/bis Schweiz; ausführliche

Reisedokumentation

PREISE

Pauschalpreis p. P. in CHF,

Doppelbelegung, in der gewünschten

Kategorie

MS Botticelli

2-Bett-Kabine

Oberdeck 3455.–

2-Bett-Kabine

Hauptdeck 3615.–

FOTOS ZVG

TRANSATLANTIK-PASSAGE

An Bord der Queen Mary 2

nach New York

Dem unendlichen Horizont entgegenfahren, den weiten

Ozean überwinden und nach sieben Tagen einen neuen Kontinent

betreten. An Bord des stolzen Ozeanriesen Queen Mary 2

wird dieser Traum Wirklichkeit – komfortabler als auf diesem

Kreuzfahrtschiff lässt sich die Faszination Transatlantik kaum

erleben. Geniessen Sie das besondere Flair auf hoher See. An

Bord haben Sie die Möglichkeit, an sportlichen Aktivitäten

teilzunehmen, sich im Spa verwöhnen zu lassen oder im Liegestuhl

zu liegen und ein interessantes Buch zu lesen. Nach einer

entspannten Woche an Bord erleben Sie während dreier Tage

die lebhafte Atmosphäre der Weltstadt New York.

Die Queen Mary 2

fährt in New York ein

2.–13. Oktober 2020

12 Tage / 11 Nächte

Reiseroute: Schweiz–

London–Southampton–auf

See–New York–Schweiz

Inbegriffen

Linienflug mit Swiss Zürich–

London / New York–Zürich in

der Economy- Klasse; Flughafen-

und Sicherheitstaxen;

7 Übernachtungen an Bord

der Queen Mary 2; Vollpension

an Bord, beginnend mit

dem Abendessen ab Tag 1

bis Frühstück Tag 8; Service,

Taxen und Trinkgelder; 3 Übernachtungen

in New York;

deutschsprechende lokale

Reise leitung ab Hafen bis Flughafen

New York; Ausflüge

und Besichtigungen laut

Programm; alle Transfers;

alle Trinkgelder; versierte

TCS- Reisebegleitung ab/bis

Schweiz; ausführliche

Reisedokumen tation

Queen Mary 2

2-Bett-Innenkabine Britannia,

Kat. IC 4455.–

2-Bett-Aussenkabine Britannia,

mit Balkon, Kat. BF 5235.–

Reduktion

für TCS-Mitglieder 200.–

Zuschlag Dossiergebühren:

für TCS-Mitglieder 50.–

für Nichtmitglieder 70.–

Hinweis

Weitere Kabinenkategorien,

Kosten für Alleinbenützung

sowie detaillierte Informationen

zum Reiseprogramm,

zu den Schiffen, zu nicht

inbegriffenen Leistungen,

zu Einreisebestimmungen

sowie Annullationsbedingungen

siehe Detailprogramm

– erhältlich auf

Anfrage per Telefon, Mail

oder Web formular

Organisation, Programmanfragen,

Buchung und

Informationen:

TCS Reisen AG

Maulbeerstrasse 10

3001 Bern

Tel. 0800 163 111

reisen-tcs@tcs.ch

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Dez 2019 / Jan 2020 | touring 75


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- Die Übertragung der DAB-Radiofrequenzen erfolgt kabellos auf Ihr bestehendes Autoradio

- Bluetooth-Funktion für Musikempfang von Mobiltelefonen über das Autoradio

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- Display 2,4", TFT Display

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Bitte TCS-Mitgliederkarte bereithalten.

*Stattpreise = Preise CHF Nichtmitglieder


Das Juwel

Südostasiens

VIETNAM

Rundreise 11 Tage

Vom 6. bis 16. Februar 2020

Die asiatischen

Perlen

ASIEN TOUR

Rundreise 22 Tage

Vom 6. bis 27. Februar 2020

Auf den Spuren von

Lawrence von Arabien

JORDANIEN FAMILIENREISE

Rundreise 8 Tage

Vom 10. bis 17. April 2020

Das Juwel

Afrikas

NAMIBIA

Rundreise 17 Tage

Vom 28. April bis 14. Mai 2020

Yunnan

1000 Facetten

CHINA - YUNNAN

Rundreise 17 Tage

Vom 12. bis 28. Mai 2020

Zwischen zwei

Hemisphären

ECUADOR GALAPAGOS

Rundreise - Kreuzfahrt 18 Tage

Vom 13. bis 30. Mai 2020

Von Bilbao nach

Santiago de Compostela

ATLANTIKKÜSTE SPANIENS

Rundreise 11 Tage

Vom 2. bis 12. Juni 2020

Unbekanntes

Iran

NORDIRAN

Rundreise 14 Tage

Vom 2. bis 15. Juni 2020

Unvergessliche

Eindrücke

JAPAN

Rundreise 12 Tage

Vom 10. bis 21. Juni 2020

Interessiert?

Detailliertes Programm der Reisen,

Auskünfte und Anmeldungen per

Telefon oder per E-Mail

058 827 39 06

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Winter Erlebnis

für alle Sinne

3 Nächte ab

Fr. 555.– p.P.

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Mitglieder-

Preis

HOTELS

Stille – wie in Watte gepackt. Nur das Knirschen des Schnees unter Ihren Schritten ist zu hören.

Die Sonne strahlt am stahlblauen Himmel und glitzert in den Schneekristallen. Sie geniessen

den Tag aktiv im Winterwunderland – und freuen sich schon auf Entspannung und Wärme im

SPA, auf das Knistern des Kaminfeuers und abendliche Kulinarik bei Kerzenschein.

• 3 Nächte MIDWEEK im Doppel- oder Einzelzimmer

• täglich reichhaltiges Frühstücksbuffet

• tägliches Gourmet-Abendessen im Rahmen der Halbpension

• freie Nutzung des Wellnessbereichs des gewählten Hotels

• Ein spezielles Winter-Erlebnis (Je nach Hotel z.B. 4h-Schlittel-Pass,

Schneeschuh-Wandern, Fackelwanderung mit Apéro etc).

CHF 555.—pro Person im Doppelzimmer (Einzelzimmerpreis auf Anfrage)

Midweek-Preis (Sonntag = erstmögliche Anreise bis Freitag = letzt-mögliche Abreise)

12 LUXURIÖSE WINTERGENUSSHOTELS HEISSEN SIE WILLKOMMEN:

Seminar- & Wellnesshotel Stoos, Stoos * buchbar 15.–21.12.2019, 5.1.–1.2. und 1.–31.3.2020

Cresta Palace Hotel, Celerina / St. Moritz ** buchbar 6.12.–20.12.2019, 6.–10.1., 1.–14.02. und 9.3–10.4.2020

Chalet Hotel Silvretta & Spa, Samnaun * / ** buchbar ab sofort bis 21.12.2019, 5.1.–3.5.2020

Hotel Castell, Zuoz buchbar 12.12.–21.12.2019, 5.1.–1.2., 1.–29.3.2020

Hotel Belvédère, Scuol buchbar 6.–21.12.2019 und 22.3.–19.4.2020

Hotel Saratz, Pontresina buchbar ab sofort bis 21.12.2019, 5.1.–1.2. und 9.3–8.4.2020

Hotel Seehof Davos, Davos * / ** buchbar vom 5.–21.12.2019 und 5.1.–12.4.2020 (ausser 20.–24.1.2020)

Hotel Schweizerhof, Lenzerheide buchbar ab sofort bis 21.12.2019, 5.–24.1., 1.–7.3. und 15.3.–10.4.2020

Walliserhof Grand Hotel & SPA, Saas-Fee * buchbar 14.–21.12.2019, 5.1.–1.2. und 1.3.–14.4.2020

Hotel Kirchbühl, Grindelwald * / ** buchbar ab 13.12.–23.12.2019, 5.1.–21.2. und 1.3.–12.4.2020

Hubertus Unplugged, Balderschwang/Oberallgäu buchbar 5.1.–1.2 und 1.3.– 15.4.2020

Hotel Forster, Neustift im Stubaital * / ** buchbar ab sofort bis 20.12.2019, 6.–31.1., 2.–15.2., 29.2.–7.3.

13.3.–4.4. und 18.4.–3.5.2020

* Mit Aufpreis CHF 50.– pro Person für Freitag- und Samstag-Nacht auch über Wochenenden buchbar.

** Mit Aufpreis CHF 105.– pro Person für die Hochsaison auch im Februar buchbar.

Für Informationen und Reservationen:

Private Selection Hotels & Tours – www.privateselection.ch/touring – info@privateselection.ch

Promotionscode: Touring. Unsere kompetenten Ferienberaterinnen sind von Montag bis Samstag herzlich

gerne unter Tel 041-368 10 05 für Sie da.


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Yuanyangs Reisfelder

sind legendär und

ideale Fotomotive

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Yunnan – Chinas

schönste Provinz

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Zürich ▪ ausschliesslich

deutschsprachig ▪ Vollpension

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Preis enthalten ▪ alle Trinkgelder

inklusive ▪ 200 Fr.

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Die Altstadt von Lijiang

ist Unesco-Welterbe

Der Südwesten des Landes hat ein reiches kulturelles, religiöses

und historisches Erbe. So leben in der Provinz unnan

25 nationale Minderheiten, die noch ihren Traditionen folgen.

Besuchen Sie mit uns die Pandas von Chengdu, bestaunen Sie

die Reisfelder von uanyang (nesco­Weltkulturerbe), und

wandeln Sie im Gassenlabyrinth des Dorfes Tuanshan, ein

architektonisches Juwel in der abgelegenen Region Jianshui.

Erleben Sie die spektakuläre Tigersprung­Schlucht und das

sagenumwobene Shangri­La an der Grenze zu Tibet. nd das

sind nur einige Etappen dieser spektakulären Chinareise.

Reiseprogramm

12. bis 28. Mai 2020:

1. Tag: Zürich–Amsterdam–

Chengdu

2. Tag: Chengdu. Freie Erkundung

der Stadt.

3. Tag: Chengdu. Besuch

bei den Riesenpandas und

Sichuan­Oper­Aufführung.

4. Tag: Chengdu–Kunming.

Flug nach Kunming, auptstadt

der Provinz unnan,

dort Stadtführung.

5. Tag: Kunming–Jianshui.

Fahrt in unnans Süden. Besuch

des mongolischen Dorfs

ingmeng und der Gärten

der hu­Familie in Jianshui.

6. Tag: Jianshui–Tuanshan–Jianshui.

ugreise ins

Architekturjuwel Tuanshan.

Besuch der hang­Residenz.

7. Tag: Jianshui–Yuanyang.

Fahrt durch die atemberaubbende

Landschaft der Reisfelder

von uanyang.

8. Tag: Yuanyang. Besuch

des ani­Dorfs ingkou und

eines Marktes der i­Leute.

9. Tag: Yuanyang–Shilin–

Kunming. Abstecher zum

Steinwald von Shilin.

10. Tag: Kunming–Dali. ugfahrt

in die von der Kultur

der ethnischen Minderheit

Bai geprägte Stadt Dali.

11. Tag: Dali und Umgebung.

Entdeckung der Geschichte

der Bai in izhou,

Bootsfahrt auf dem Erhai­

See.

12. Tag: Dali–Lijiang. Landschaftlich

eindrückliche

Reise nach Lijiang, die Stadt

der Naxi, die auf 2400 Meter

an der Grenze zu Tibet liegt.

13. Tag: Lijiang. Abstecher in

das für seine Wandmalereien

bekannte Dorf Baisha.

14. Tag: Lijiang–Tiger-

sprung-Schlucht–Shangri-

La. Fahrt zur Schlucht und

nach hongdian (Shangri­La

auf Chinesisch) auf 3300 Meter

an den Grenzen zu Tibet,

Sichuan und Burma.

15. Tag: Shangri-La. Besuch

des Songzanlin­Klosters.

16. Tag: Shangri-La–Cheng -

du. Erkundung des Potatso­

Nationalreservats.

17. Tag: Chengdu–Amsterdam–Zürich

Im Preis inbegriffen: Langstreckenflüge

(KLM; Eco),

Flughafengebühren, Inlandsflüge

(Eco), Zugticket Jianshui–Tuanshan

und zurück,

Schnellzug Kunming–Dali

(1. Klasse), 4- und 5-Sterne-

Hotels (lokale Standards oder

besser), Vollpension (aus ser

Lunch am 1. und letzten Tag),

Getränke zu den Essen, im

Programm genann te Besuche,

lokale dspr. Reiseleitung, dspr.

TCS-Reiseleitung von/nach

Zürich, Gepäckabfertigung in

Hotels, alle Trinkgelder

Nicht inbegriffen: pers. Ausgaben,

2 Lunches und Getränke

(wie oben erwähnt),

Annulierungs- und Reiseversicherung,

evtl. med. Kosten,

Dossiergebühren (70 Fr. für

Nichtmitglieder / 50 Fr. für

TCS-Mitglieder, Visa-Gebühren

(ca. 220 Fr.)

PREISE

Preis pro Person in CHF

Basispreis im DZ 6690.–

TCS-Mitgliederrabatt 200.–

Zuschläge

Einzelzimmernutzung 820.–

Kleingruppenzuschlag

(10 bis 14 Personen) 200.–

Business-Class (KLM) 2260.–

Chengdu ist weltbekannt

für seine

Riesenpandas

Shangri-La liegt an

den Grenzen zu Tibet,

Sichuan und Burma

Organisation, Buchung

und detaillierte Informationen

TCS Reisen AG

Tel. 058 827 39 06

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Dez 2019 / Jan 2020 | touring 79


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10. Januar 2020

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GESUNDHEIT

Paracetamol: Überdosis

kann gefährlich sein

INTERVIEW SANDRA EGLI

Stimmt es, dass Paracetamol-

Vergiftungen weltweit zu den

häufigsten Medikamentenvergiftungen

gehören?

Ali Reza Salili: Ja, da Paracetamol

als Schmerzmittel in der Schweiz

frei erhältlich ist und von den

Ärzten häufig verschrieben wird.

In welchen Medikamenten

findet sich der Wirkstoff

Paracetamol wieder?

In der Schweiz sind es unter anderem

Dafalgan, Ben-u-ron und

Panadol bei den Monopräparaten

sowie NeoCitran bei den Kombipräparaten.

Ab welcher Menge wird die

Einnahme problematisch?

In der offiziellen Schweizer Monographie

sind bei Erwachsenen

und Kindern (über zwölf Jahren)

bei einem Körpergewicht über

40 Kilogramm eine maximale

Tagesdosierung von vier Gramm

angegeben. Die neueren Studien

und Erfahrungen zeigen, dass

mit Tagesdosierung zwischen

zwei und vier Gramm Vorsicht

geboten ist.

Welche körperlichen Schäden

kann eine Überdosis mit sich

bringen?

Eine toxische Wirkung kann insbesondere

auf die Leber wirken

und zu deren Versagen führen.

Durch welche Symptome

macht sich die zu hohe

Einnahme bemerkbar?

In der Regel treten die klinischen

Symptome einer Leberschädigung

bei Paracetamol-Vergiftung

erst ein bis zwei Tage nach der

Einnahme auf. Häufig sind dabei

ein allgemeines Krankheitsgefühl,

Übelkeit, Erbrechen, abdominale

Schmerzen oder Appetitlosigkeit.

Daher sollte eine

wirksame Therapie bei Verdacht

auf eine Paracetamol-Vergiftung

unverzüglich eingeleitet werden.

Kann eine Überdosis Paracetamol

tödlich enden?

Ja, eine Paracetamol-Vergiftung

kann zum Leberversagen führen,

welche ohne eine Lebertransplantation

tödlich sein kann.

Wann sollte ein Arzt

aufgesucht werden?

Bereits bei Verdacht auf eine

Überdosierung sollte unverzüglich

ein Arzt beziehungsweise

ein Spital aufgesucht werden. ◆

Welche Themen rund um Gesundheit

interessieren Sie? Schreiben Sie uns Ihre

Vorschläge: med@tcs.ch

ALI REZA

SALILI

Leitender Arzt

klinische

Pharma kologie

am Kantons spital

Aarau

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Aussenkabine Premium 2770.– 2870.–

Balkonkabine Classic 3100.– 3200.–

Balkonkabine Premium 3200.– 3370.–

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Zusätzlich wählbar:

– All-inclusive-Getränkepaket Piu Gusto pro Erw. CHF 390.– und pro Kind CHF 220.–.

Kinder (2–18 Jahre) sind in der Kabine der Eltern gratis (nur Unterkunft)!

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Nächte Unterkunft gemäß Kabinenwahl, Willkommens

ins Theater/ Cocktail, Shows, Halbpension, Kapitänsdinner,

Vollpension, Costa-Trinkgeld, Galaabende, Eintritt ins Theater/

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Nicht inbegriffen: Reise-Annullationskostenversicherung,

Auftragspauschale Dossier CHF 100.–. trittsgebühr Programm- in den und Nationalpark Mljnet, Eintrittsgebühr

Nicht inbegriffen: Reise-Annullationskosten-versicherung,

Auftragspauschale Dossier CHF 100.–. Programm- und

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Preise und Zeiten der Flüge nach/von Hamburg können sich

Preise und Zeiten der Flüge nach/von Hamburg können sich je

he Auslagen je nach Buchungsdatum ändern. Nicht inbegriffen: Reise-Annullationskostenversicherung, Auftragspauschale pro Dossier CHF 100.–, persönliche Auslagen nach Buchungsdatum ändern.

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Armand Zenklusen

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Man hat nie ausgelernt Auch

erfahrene und gute Schneesportler

können dank den

Schweizer Skischulen ihre

Fähigkeiten verbessern

Schweizer Skischule für alle

Bringen Sie Ihre Technik auf das nächste Level! Egal ob Einsteiger, Wiedereinsteiger

oder Könner – bei den Schweizer Skischulen finden Sie den passenden Kurs

für Ihr Niveau. Auch erfahrene Schneesportler können immer noch etwas lernen.

ZVG

Sie sind das Aushängeschild

für Schneesport

in der Schweiz die

Ski­ und Snowboardlehrerinnen

und ­lehrer der

Schweizer Skischulen. Oft

werden die Pistenprofis in

den markant roten Outfits

jedoch nur als «erste Station»

beim Erlernen des Ski­ oder

Snowboardfahrens in Verbindung

gebracht.

Besonders erfahrene Könner

glauben gerne, dass nach

oben keine Luft zur Verbesserung

mehr ist und sie noch

variantenreicher den ang

herunterfahren können.

Doch in den Schweizer Skischulen

können auch sie sich

auf dem Schnee noch weiterbilden.

Durch individuelle

Feedbacks und eine abwechslungsreiche

nterrichtsgestal­

tung bringt sie die Schneesport­Lehrperson

auf ein

neues Level.

«Magic Moments»

Dies erlebte auch Beatrice

Marti, als sie bei der Skiunterrichtsbuchung

ihrer Tochter

Aline gefragt wird, ob auch

sie Schneesportunterricht für

sich buchen möchte. Sie erfährt,

dass die Schweizer Skischulen

für jedes Niveau das

passende Angebot anbieten.

Beatrice entschliesst sich für

einen Gruppenwochenkurs

für Könner.

Bereits nach wenigen

Schwüngen staunt sie nicht

schlecht Sie erhält ein individuelles

Feedback des Skilehrers

und fährt dadurch von

da an schwungvoller und mit

Leichtigkeit die Skipisten he-

runter. Der Skiunterricht ist

für sie mehr als nur Technikoptimierung.

Denn der sympathische

Skilehrer, der das

Skigebiet wie seine Westentasche

kennt, führt die Gruppe

stets zu jenen Abfahrten mit

den wenigsten Leuten und

bringt sie in idyllische, Beatrice

unbekannte Bergrestaurants.

Am Ende der Woche

stellt Beatrice begeistert fest,

dass sich nicht nur ihre

Technik verbessert, sondern

sie auch das Gebiet besser

kennengelernt hat und einige

«Magic Moments» erleben

durfte.

Als Kirsche auf der Sahnetorte,

sozusagen, kommt

hinzu, dass Beatrice als TCS-

Mitglied von 10 Prozent Rabatt

auf den Gruppenwochenkurs

profitiert hat. ◆

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82 touring | Dez 2019 / Jan 2020


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Sie unter www.bradford.ch/datenschutz. Wir werden Ihnen keine

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Dez 2019 / Jan 2020 | touring 85


«Lockere Romandie,

bünzlige Deutschschweiz»

Streitfreudige Genfer, teure Zentralschweizer, günstige Tessiner:

Der dritte Teil des TCS-Streitbarometers beleuchtet das Streitverhalten

in der Schweiz rund um Arbeit, Konsum und Miete.

TEXT DOMINIC GRAF | ILLUSTRATION NICOLAS KRISTEN

Die ersten beiden Teile des

TCS­Streitbarometers haben

gezeigt, dass ürcher und Genfer

im Themenbereich Verkehr

die grössten Streithähne sind und dass

niemand häufiger um die eigenen vier

Wände streitet als die Tessiner. um

Abschluss des TCS­Streitbarometers

wird nun im dritten und letzten Teil das

Streitverhalten der Schweizerinnen und

Schweizer in den Bereichen Miete, Arbeit

und Konsum unter die Lupe genommen.

Die Auswertungen basieren auf

dem TCS­Kundenportfolio im Privatrechtsschutz

mit rund 153 000 Policen.

Für die Einordnung der Ergebnisse hat

«Touring» erneut den renommierten

Soziologen und Konfliktforscher eli

Mäder (68) hinzugezogen.

Jeder zwölfte Haushalt von

Privatrechtsstreit betroffen

Im Durchschnitt, so der TCS­Streitbarometer,

ist jährlich jeder zwölfte

aushalt in der Schweiz von einem Privatrechtsstreit

betroffen. Dies können

beispielsweise ungerechtfertigte Erhöhungen

der Nebenkosten für Mieter

sein, unbezahlte Überstunden nach

einer Kündigung des Arbeitgebers oder

ein defekt geliefertes elektronisches

Gerät, das vom Verkäufer nicht ersetzt

werden will. Mithilfe einer Rechtsschutzversicherung

werden solche

TCS-Streitbarometer

Privatrechtsschutz

7,63%

225 Tage

1882 Fr.

8,51%

231 Tage

1931 Fr.

Nordwestschweiz

6,40%

272 Tage

2514 Fr.

8,53%

248 Tage

2411 Fr.

Zürich

278 Tage

2339 Fr.

Genfer am «Pranger»

Nirgends geraten so

viele Leute in einen

Privatrechtsstreit wie in

der Genferseeregion

Espace Mittelland

Zentralschweiz

6,95%

Ostschweiz

10,00%

228 Tage

2260 Fr.

7,66%

183 Tage

1661 Fr.

Genferseeregion

Tessin

Häufigkeit

Personen pro 100

Durchschnitt 7,95%

Dauer

in Tagen

Durchschnitt 230 Tage

Kosten

in Franken

Durchschnitt 2200 Franken

86 touring | Dez 2019 / Jan 2020


CLUB

Fälle entweder vor Gericht ausgefochten,

oder die Parteien einigen sich aussergerichtlich.

Jedoch wird im Privatrecht

nicht überall im Land gleich

gestritten – äufigkeit, Dauer und Kosten

können regional stark variieren.

Am häufigsten kommt eine Streitigkeit

im Privatrecht in der Region am Genfersee

vor – jeder zehnte aushalt in den

Kantonen Genf, Waadt und Wallis ist

im Jahr in solch einen Streit involviert.

Am seltensten passiert dies in der entralschweiz,

wo es nur jeden 16. aushalt

trifft. Diese nterschiede begründet

eli Mäder wie folgt, betont jedoch,

dass es sich bei seinen Einschätzungen

lediglich um Mutmassungen handelt

«Die moderne Region am Genfersee ist

diplomatisch, urban und international

geprägt. Sachlich distanzierte Beziehungen

dominieren, und rechtliche Instanzen

sind sehr präsent. Kurze Wege

führen zu ihnen.» Die entralschweiz

habe hingegen höhere Schwellen, und

die Ansässigen seien es gewohnt, sich

untereinander zu arrangieren. «Mittlerweile

sogar ohne ellebarden», so

der Konfliktforscher.

Miete und Konsum: Streitfreudige

Genferseeregion

Betrachtet man die regionalen nterschiede

im Teilbereich Arbeit, ragen die

Regionen ürich und Nordwestschweiz

heraus. In ürich, Basel und dem Aargau

ist die Streituote über 40 Prozent höher

als im Tessin oder in der Ostschweiz,

wo rund um den Job am wenigsten gestritten

wird. «ürich und die Nordwestschweiz

sind Wachstumsregionen. Moderne

nternehmen setzen Standards

und rechtliche Konflikte mit professionellen

Verfahren gehören zum Arbeitsleben»,

erklärt eli Mäder. Wirtschaftlich

abhängige Regionen wie das Tessin

oder die Ostschweiz, so Mäder, würden

noch eine hemdsärmeligere Einstellung

zur Erwerbsarbeit kennen. Im Konsumentenrecht

sticht hingegen die Genferseeregion

heraus Die Streituote liegt

dort rund 20 Prozent über dem Schweizer

Durchschnitt und über 50 Prozent

höher als in der Ostschweiz mit der niedrigsten

uote.

Am augenscheinlichsten werden die nterschiede

im Mietrecht Die drei Genferseekantone

sind nicht nur punkto äufigkeit,

sondern auch bei der Streitdauer

einsame Spitzenreiter. Im Durchschnitt

dauert ein Mietstreit dort 253 Tage –

doppelt so lange wie im Tessin, mit

durchschnittlich 122 Tagen. Auch hierzu

liefert eli Mäder mögliche Gründe «In

der Stadt Genf zum Beispiel kann sich

ein Mietrechtsstreit lohnen, die Mieten

sind sehr hoch.» Ausserdem hätten mietrechtliche

Auseinandersetzungen in

Genf eine Tradition, «mit Skandalen von

Immobilienunternehmen und Menschen,

die sich dagegen wehren», sagt eli

Mäder. udem seien anonyme Investoren

und Verwaltungen für viele Mietwohnungen

zuständig und forderten den

Mieterschutz heraus.

Teure Zentralschweiz,

günstiges Tessin

Durchschnittlich kostet ein privatrechtlicher

Streit in der Schweiz rund 2200

Franken. Auch bei den Kosten zeigt der

TCS­Streitbarometer markante regionale

nterschiede auf. So ist ein Rechtsstreit

in der entralschweiz in den

Bereichen Konsum (3269 Fr.) und Miete

(2749 Fr.) am teuersten. Wesentlich

günstiger ist es im Tessin – vor allem,

wenn um die Miete gestritten wird. Mit

durchschnittlichen Kosten von 729 Franken

pro Fall ist ein Mietrechtsstreit im

Südkanton mit Abstand am günstigsten.

Beim Arbeitsrecht allerdings ist es erneut

die Region am Genfersee, die mit

Durchschnittskosten von über 4000

Franken pro Fall weit über den restlichen

Werten liegt. In den anderen sechs

Grossregionen sind diese Kosten in einer

Bandbreite zwischen 2645 und 2976

Franken sehr ausgeglichen. Dass die

Region am Genfersee bei privatrechtlichen

Streitigkeiten in vielen Bereichen

über dem Durchschnitt liegt, begründet

der Soziologe eli Mäder in seiner Abschlussbemerkung

folgendermassen

«Die Romandie gilt als relativ grosszügig

und locker, was den mgang mit Regeln

betrifft. Woraus sich auch häufiger Konflikte

ergeben. nd diese sind offenbar

härter als bei den sogenannt bünzligen

Deutschsprachigen, die sich strenger an

Regeln halten», so Mäder.

Nach drei Streitbarometern ist es nun

an der eit für ein Fazit. Lesen Sie auf

der nächsten Seite im Interview mit

Stefan Burri, Leiter Geschäftsbereich

Versicherung beim TCS, inwiefern die

Erkenntnisse dem Rechtsschutz des TCS

helfen und wie es mit dem Streitbarometer

künftig weitergeht. ◆

Dez 2019 / Jan 2020 | touring 87


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CLUB

TCS-Streitbarometer:

Rückblick und Ausblick

Der Streitbarometer lieferte das ganze Jahr über spannende Erkenntnisse

über unser Streitverhalten in den Rechtsgebieten Verkehr, Wohneigentum

sowie Miete, Arbeit und Konsum. Stefan Burri, beim TCS zuständig für

die Versicherungen, blickt auf die Ergebnisse zurück.

INTERVIEW DOMINIC GRAF | FOTO MATHIAS WYSSENBACH

Welches Fazit ziehen Sie aus den

drei Teilen des ersten TCS-Streitbarometers?

Stefan Burri Der TCS­Streitbarometer

hat uns einen interessanten Einblick in

das Streitverhalten in unserem Land ermöglicht

und gezeigt, dass es zum Teil

erhebliche nterschiede nach Region,

Alter und Geschlecht gibt.

Welche Ergebnisse haben Sie

überrascht?

Beeindruckt hat mich beispielsweise die

Streitfreuenz bezüglich Wohneigentum,

wo das Tessin gegenüber allen anderen

Regionen eine mehr als doppelt

so hohe uote erreicht hat. Bei den nterschieden

nach Geschlecht finde ich

es sehr bemerkenswert, dass Männer

offenbar häufiger und teurer streiten,

Frauen dafür im Durchschnitt etwas

länger. Interessant, aber für mich auch

nachvollziehbar, ist sodann der mstand,

dass Senioren insgesamt weniger

in Streitigkeiten verwickelt sind als die

anderen Generationen.

Lassen sich aufgrund der Ergebnisse

generelle Aussagen zur Streitkultur

in der Schweiz machen?

Es ist offensichtlich, dass es bezüglich

des Streitverhaltens nach Region, Alter

und Geschlecht gewisse Stereotypen

gibt. Nun aber aufgrund der einzelnen

Ergebnisse verallgemeinernde Schlüsse

über die einzelnen Gruppen zu ziehen,

scheint mir nicht zielführend zu sein. Es

ist wichtig, dass man nicht in Vorurteile

abgleitet und die unterschiedlichen Eigenschaften

mit Emotionen verbindet.

Die Schweiz ist ein Land, das auf kleinstem

Raum viele unterschiedliche Kulturen

beherbergt und mit einer grossen

Diversität aufwarten kann, was ich

persönlich sehr faszinierend und bereichernd

finde und auch als wichtiges

Element des Erfolgs unserer Gesellschaft

betrachte.

In Städten werden häufiger Rechtsstreitigkeiten

ausgefochten als auf

dem Land. Der Konfliktforscher Ueli

Mäder begründet dies unter anderem

mit der höheren Anwaltsdichte in urbanen

Gebieten. «Rennen» Städter

wirklich schneller zum Anwalt, weil

es einfach viele in der Nähe gibt?

Ich denke schon, dass das Prinzip «das

Angebot schafft die Nachfrage» ein

Stück weit zutrifft. Einen ähnlichen Effekt

gibt es ja beispielsweise auch im

Bereich der Krankenversicherungen. Es

scheint mir aber zu kurz gegriffen zu

sein, die nterschiede zwischen Stadt

und Land auf dieses Element zu reduzieren.

Denn in den Städten gibt es auch

ein höheres Verkehrsaufkommen, dich­

tere Wohnverhältnisse und generell

mehr Transaktionen unter den Menschen,

beispielsweise bei Konsum und

Arbeit. Das alles hat einen direkten Ein­

fluss auf die Streitfreuenz.

Gibt es Erkenntnisse aus der Studie,

welche die Arbeit beim TCS im

Zusammenhang mit dem

Rechtsschutz beeinflussen?

Die Studie hilft uns, bei der Entwick­

lung künftiger Rechtsschutzleistungen

noch mehr auf die Bedürfnisse unserer

Mitglieder eingehen zu können und die

Leistungen bedarfs­ und risikogerecht

auszugestalten.

Wird es den TCS-Streit barometer

auch nächstes Jahr geben?

Davon ist grundsätzlich auszugehen,

auch wenn noch nichts definitiv entschieden

ist. entral dürfte die Frage

sein, ob es innerhalb eines Jahres genügend

Veränderungen gibt, die von allgemeinem

Interesse sind. Wir überlegen

uns daher, in den kommenden Jahren

nur noch jeweils ein Gebiet zu aktualisieren

(anstatt drei, Anm. d. Red.) und

so mittelfristig einen Dreijahresrhythmus

zu erreichen. Dies dürfte die Aussagekraft

deutlich erhöhen. ◆

«Bei den Unterschieden

nach Geschlecht

finde ich es sehr

bemerkenswert, dass

Männer offenbar

häufiger und teurer

streiten, Frauen dafür

im Durchschnitt

etwas länger.»

Stefan Burri,

Leiter Geschäftsbereich

Versicherungen beim TCS

Dez 2019 / Jan 2020 | touring 89


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Das Unfallrisiko für

Velofahrer ist in den

Wintermonaten über

50 Prozent höher

ISTOCK

Langsamverkehr und Töfffahrer

im Winter mehr gefährdet

Für Fussgänger, Velo- und Motorradfahrer

nimmt die Unfallwahrscheinlichkeit in den

Wintermonaten um bis zu 60 Prozent zu.

TEXT DOMINIC GRAF

Wie der TCS anlässlich

des internationalen

Tag des Lichts

am 7. November untersuchte,

ist das nfallrisiko für die

schwächeren Verkehrsteilnehmer

von November bis

Februar stark erhöht. Dies ist

nicht zuletzt auf die Dunkelheit

und die ungenügende

Sichtbarkeit zurückzuführen.

Für Töfffahrer ist die Gefahr

eines nfalls im Winter in

den Morgenstunden von fünf

bis neun hr 60 Prozent höher

als im restlichen Jahr.

Während dieses eitfensters

sowie am Abend zwischen

17 und 19 hr, also innerhalb

von sechs Stunden, geschehen

mehr als 40 Prozent der

Töff unfälle des ganzen Tages.

Bei den Velofahrern zeigt

sich ein ähnliches Bild Die

Wahrscheinlichkeit, dass jemand

auf dem Velo am Mor-

gen zwischen fünf und neun

hr verunfallt, ist um 52 Prozent

höher als in den anderen

Jahreszeiten. Das Risiko,

schwer verletzt oder gar getötet

zu werden, ist sogar um

54 Prozent höher. Dies betrifft

auch E­Bike­Fahrer, die

morgens einem 43 Prozent

grösseren nfallrisiko ausgesetzt

sind.

Die Tatsache, dass Fussgänger

die verletzlichsten Verkehrsteilnehmer

sind, bewahrheitet

sich besonders im

Winter Vor allem am Morgen

ist die nfallgefahr für

Fussgänger 44 Prozent höher

als im restlichen Jahr. ◆

MADE VISIBLE

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E-Garden: Strom trifft Auto

Der TCS ist für die Elektromobilität gerüstet und kann bereits konkrete

Lösungen vorweisen. Dafür arbeitet er eng mit Partnern wie Energie 360°

zusammen. Das Ergebnis lässt sich nun im Pop-up-Store «E-Garden»

betrachten, der die E-Mobilität in all ihren Facetten erlebbar macht.

TEXT DOMINIC GRAF | FOTOS MICHAEL WÜRTENBERG

Der rote Teppich zur

Elektromobilität ist

ausgerollt. Seit dem

9. November 2019

hat der E­Garden im Einkaufszentrum

Glatt in Wallisellen

() seine Tore geöffnet

und bietet Besuchern

noch bis am 4. Januar 2020

einen in der Schweiz bisher

einzigartigen Einblick in

sämtliche Aspekte, welche

die E­Mobilität in ihrer Gesamtheit

verkörpern. «Wichtig

ist», erklärt Andreas

Aeschlimann, Leiter Geschäftsentwicklungen

beim

TCS, «nicht nur über Autos

nachzudenken. Die Stromgewinnung

und ­nutzung spielt

eine mindestens genauso

grosse Rolle.» Mit dem E­

Garden habe der TCS in Partnerschaft

mit Energie 360

eine Plattform geschaffen,

die das gesamte kosystem –

von der Stromherkunft über

das Laden und Speichern bis

zum Fahren – neutral und

markenunabhängig abbilde

sowie Informationen liefere

und Fragen beantworte, so

Aeschlimann.

Von der Solaranlage

bis zur E-Harley

Einerseits stellen im rund

700 m2 grossen Showroom

etablierte sowie neue ersteller

und Importeure ihre

Elektrofahrzeuge aus. Nebst

bereits bekannten Marken

wie Renault, yundai, BMW

und Tesla werden auch Neuheiten

präsentiert yundai

mit dem Wasserstoffauto

«Nexo», Micro mit dem Elektro

zweisitzer «Microlino»

oder arley­Davidson mit ihrem

ersten E­Töff «LiveWire».

Der chinesische Autobauer

Aiways feiert im E­Garden

mit seinem Elektro­SV «5»

sogar Schweizer Premiere.

Andererseits, wie von

Andreas Aeschlimann propagiert,

finden sich Angebote

und Lösungen aus der Energiebranche.

Energie 360, als

gleichwertiger Partner des

E­Garden, stellt ihr umfassendes

Angebot an Ladestationen

vor. Egal, ob für Wohnoder

Geschäftsgebäude – hier

kann man sich über die neusten

Ladelösungen informieren

und beraten lassen. Ausserdem

wird das Konzept des

bidirektionalen Ladens präsentiert,

bei dem, einfach

erklärt, der Strom aus dem

Fahrzeug zurück ins aus gespiesen

werden kann. Sogar

über die neusten Lösungen

im Bereich der privaten

Stromproduktion in Form

von Photovoltaik können

sich Interessierte am Stand

von elion umfassend informieren.

Informieren

und vermitteln

Die Partnerschaft zwischen

TCS und Energie 360 setzt

mit dem E­Garden ein deutliches

eichen, denn «Den

Weg in die Elektromobilität

kann man nur gemeinsam

mit Partnern gehen. Synergien

müssen genutzt werden,

um diesem Megatrend ganzheitlich

begegnen zu können»,

sagt Andreas Aeschlimann.

Auch für Marco


Umfassende Beratung

Der Leiter des E-Garden

erklärt Interessierten

eine Ladestation

Dez 2019 / Jan 2020 | touring 93


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Feierliche Eröffnung des E-Garden (v. l. n. r.): Peter Räber (Betriebsleiter E-Garden), René Hug (Projektleiter, TCS), Bernhard Bieri (Direktor Club, TCS),

Marco Piffaretti (Bereichsleiter Mobilität, Energie 360°), Andreas Aeschlimann (Leiter Geschäftsentwicklungen, TCS), Kevin Sabato (E-Garden)

Schweizer Premiere Der Aiways U5 ist ein Publikumsmagnet

Grosses Interesse Der Pop-up-Store ist bis am 4. Januar 2020 offen

Piffaretti, Bereichsleiter Mobilität

bei Energie 360°, ist

der TCS der ideale, starke

Partner. Und der Tessiner

weiss, wovon er spricht: Seit

drei Jahrzehnten beschäftigt

sich Piffaretti mit Elektroautos,

hat selbst mehrere Prototypen

gebaut und beobachtet

die Entwicklung seither

mit Argusaugen: «Obwohl

sich mittlerweile viele Leute

für E-Mobilität interessieren

und sich vorstellen können,

künftig elektrisch zu fahren,

fehlt es an grundlegenden

Informationen. Jetzt ist die

richtige Zeit, die Leute aufzuklären

und neutral zu beraten.

Das machen wir im

E-Garden, wo der Fokus nicht

auf dem Verkauf liegt, sondern

im Informieren und Vermitteln»,

erklärt der Schweizer

Elektroautopionier.

Abgerundet wird das Angebot

im E-Garden durch eine

kleine Ausstellung von Produkten

aus dem Touringshop.

Dort hat die Elektromobilität

schon seit längerer Zeit Einzug

gehalten. Diverse E-Bikes,

E-Trottinette und elektrische

Skateboards (E-fäG) können

vor Ort begutachtet und bestellt

werden. In einer Ecke

hat man sogar die Möglichkeit,

in die TCS eSports

League hineinzuschnuppern

und sich im Game «Rocket

League» zu versuchen.

Bald im ganzen Land

Der E-Garden ist eine Premiere.

Deshalb gehe es natürlich

auch darum, aus den

Erfahrungen zu lernen, sagt

Andreas Aeschlimann. Doch

das Ziel, wie es künftig weitergehen

soll, ist klar: «Wir

wollen im ganzen Land – vor

allem auch in der Romandie –

verschiedene E-Garden lancieren,

sei es als temporäre

Ausstellungen wie hier im

Glatt zentrum, in Form von

E-Mobility-Days oder als

feste Geschäftsflächen. Der

Ansporn des TCS und auch

seine Aufgabe besteht darin,

seine Mitglieder im vielleicht

grössten Wandel der Mobilitätsgeschichte

mit ihren Fragen

nicht allei ne zu lassen»,

sagt Andreas Aeschlimann. ◆

MYTHBUSTER ELEKTROAUTO

Elektroautos haften viele hartnäckige Mythen und Unwahrheiten

an: Sie seien zu teuer, zu leise, zu unsicher, zu

schwach oder zu wenig ökologisch. Mit dem Dokument

«Mythbuster Elektroauto» räumt der Verband Swiss eMobility

mit zehn der verbreitetsten Argumenten gegen die Elektromobilität

auf und zeigt anhand von fundierten Fakten

und Quellen, dass es sich dabei tatsächlich nur um Mythen

handelt.

Sie finden den Mythbuster unter swiss-emobility.ch in der Rubrik

Elektro mobilität.

Dez 2019 / Jan 2020 | touring 95


Dynamisches Duo

Die Patrouilleure Marcel

Reichmuth (links)

und Adrian Feusi

Patrouilleure im Kenia-Einsatz

Ein Handgriff und die Patrouilleure finden in den TCS-Autos das

benötigte Werkzeug. In Nairobi läuft die Pannenhilfe etwas anders

ab als hierzulande, das haben die Pannenhelfer Marcel Reichmuth

und Adrian Feusi auf die harte Tour erlebt.

TEXT DINO NODARI | FOTOS EMANUEL FREUDIGER, MATHIAS WYSSENBACH, ZVG

Weisse Traumstrände

an der

Küste und eine

faszinierende

Tierwelt in den Nationalparks.

Für viele Touristen ist

die kenianische auptstadt

Nairobi der Beginn von erholsamen

und aufregenden

Ferien. Nicht so für Marcel

Reichmuth und Adrian Feusi.

Die TCS­Patrouilleure leisteten

für die SRF­Doku­Soap

«Jobtausch» einen Auslandeinsatz

der besonderen Art

und wurden gleich ins kalte

Wasser geworfen. Während

die beiden Schweizer Pannenhelfer

ihre Fähigkeiten in

den Strassen von Nairobi unter

Beweis stellten, arbeitete

das kenianische Pannendienstduo

Brian Omondi und

Bernard Ojango alias «Mr.

Kenia» beim TCS. Soviel sei

vorweggenommen Es war

für beide Seiten ein spannender

und wohltuender Kulturschock.

Gute Erfahrung

Bei einer Panne lernte Adrian

Feusi vor etwa drei Jahren

zufällig den Produzenten der

SRF­Sendung «Jobtausch»

kennen. Die beiden kamen

ins Gespräch, und so kam es,

dass Adrian Feusi und sein

Kollege Marcel Reichmuth,

beide arbeiten am TCS­Stützpunkt

in Pfäffikon (S), im

Sommer für eine knappe Woche

ihr Patrouillefahrzeug

stehen liessen und sich in das

Verkehrschaos von Nairobi

begaben. Aber erst galt es,

sich intern gegen diejenigen

Patrouilleure durchzusetzen,

die ebenfalls mitmachen

wollten. «Ich reise sehr gerne,

und darum habe ich bei diesem

Projekt auch gerne mitgemacht»,

erzählt Adrian

Feusi, der seit 23 Jahren

beim TCS als Pannenhelfer

arbeitet. Auch Marcel Reichmuth

ging es um die Möglichkeit,

eine gute Erfahrung

zu machen, und es interessierte

ihn, wie so ein Dreh

wirklich abläuft. «Es gab

dann schon sehr viel tote eit,

viel Rumstehen und Warten

und dann plötzlich los zu einer

Panne», berichtet Marcel

Reichmuth. Dann hiess es,

anzupacken und mit den wenigen

Mitteln, die zur Verfügung

standen, das Beste zu

machen. Dass die Szenen

zum Teil mehrfach gedreht

wurden, hat die beiden schon

etwas überrascht. «Ich

dachte, wir würden etwas

mehr arbeiten», gesteht Feusi.

«Das Kamerateam hat immer

auf etwas Aussergewöhnliches

gewartet – aber lustig

war die eit in Kenia allemal.

Ich würde es wieder machen»,

sagt Reichmuth.

Das erste Mal Schnee

Derweil wurden Brian

Omondi und Bernard Ojango

in der Schweiz von Samuel

Stübi betreut. Der Patrouilleur

arbeitet seit 30 Jahren

beim TCS und musste zuerst

einmal schauen, was die

beiden überhaupt an Wissen

mitbringen. «m ehrlich zu

96 touring | Dez 2019 / Jan 2020


CLUB

sein, war ich mir zu Beginn

nicht sicher, ob das nun Mechaniker

oder Schauspieler

sind», erzählt Stübi rückblickend.

Nach einigen Tests

war die Sache klar So ganz

ohne ilfe dürfen die beiden

nicht auf die Strasse. «Das

sind zwei Supertypen, sehr

freundlich und offen, aber

als TCS­Patrouilleure sehe

ich sie weniger», so das Fazit

von Stübi. Schon alleine

die Fahrt im ungewohnten

Rechtsverkehr auf den Berner

Strassen sei eine erausforderung

gewesen. Die beiden

hätten aber sicherlich

profitieren können von ihrem

Einsatz in der Schweiz, ist

Eine Werkzeugkiste

Nicht so feudale

Arbeitsverhältnisse

wie in der Schweiz

sich der langjährige Pannenhelfer

sicher. nd auch für

ihn selber war der Einsatz etwas

ganz Spezielles und eine

gute Erfahrung. Für Stübi

war aber auch klar, dass

Brian und Bernard auch etwas

von der Schweiz sehen

sollten. nd so lud er sie über

den 1. August gleich zu sich

und seiner Familie ein. Die

Nationalfeier inklusive Raketen

abfeuern haben Brian

und Bernard sehr genossen.

Abschied vom

Tauschteam

in der Schweiz

Open Air

Die Reparatur findet

in Kenia draussen statt

nd auf dem Grimselpass

haben sie zum ersten Mal

Schnee gesehen, inklusive

Schneeballschlacht. Ohnehin

habe das saubere Wasser hier

in der Schweiz die beiden

Kenianer sehr fasziniert. Seit

sie wieder zurück in Kenia

sind, hätten Brian und Bernard

schon zweimal angefragt,

ob sie nicht in der

Schweiz arbeiten könnten,

erzählt Samuel Stübi.

Wenige Mittel

Dass der Jobtausch zwischen

der Schweiz und Kenia nicht

einfach so funktioniert, haben

auch Marcel Reichmuth

und Adrian Feusi erlebt. «Abschleppen

nur mit einem

anfseil oder Autos reparieren

ohne Ersatzteile ist schon

etwas Anderes als bei uns mit

dem top ausgestatteten Einsatzfahrzeug»,

lacht Reichmuth.

«In Kenia wird mit

sehr wenig Mitteln sehr viel

gemacht», ergänzt Feusi und

erzählt, dass in der eit während

des Drehs eine eingedrückte

Front eines Autos

wieder von and ausgebeult

wurde. «Da habe ich sehr gestaunt»,

sagt er. Es sei eine

interessante Erfahrung gewesen,

dennoch seien sie nun

froh, wieder in der Schweiz

zu sein und hier arbeiten zu

dürfen. Improvisationstalent

und starke Nerven sind auch

in der Schweiz gefragt. ◆

In der Reality-Soap-Reihe tauschen

Protagonisten aus der Schweiz ihren

Job mit Berufskollegen aus dem

Ausland. Die Folge mit den TCS-

Patrouilleuren wurde am 25. Oktober

auf SRF ausgestrahlt. Sie kann

online in der SRF-Mediathek angeschaut

werden. srf.ch/jobtausch

«Das sind zwei

Supertypen,

sehr freundlich

und offen.»

Samuel Stübi,

TCS-Patrouilleur

Panne Brian Omondi

und Bernard «Mr. Kenia»

Ojango zeigen, was sie

können

Dez 2019 / Jan 2020 | touring 97


CLUB

Achtung vor Cyberkriminellen

Gerade

vor Weihnachten

ist besondere Vorsicht

geboten

Tatort: Internet

Phishing, Hacking, Mobbing – die

Kriminalität im Internet nimmt

zu, und die Tricks der Täter werden

immer raffinierter. Eine

Versicherung hilft zwar bei einem Schadenfall,

doch sie ersetzt niemals die

Bemühungen um die eigene Datensicherheit,

wie Laura Brand, Projektleiterin

bei der Schweizerischen Kriminalprävention

(SKP) im Interview erklärt.

Viele Menschen kaufen ihre Weihnachtsgeschenke

online. Weshalb

kann dies gefährlich sein?

Laura Brand: Wenn eine Person ein Produkt

aus einem betrügerischen Onlineshop

bestellt und im Voraus bezahlt, so

wird dieses kaum je abgeschickt, und

das Geld ist verloren. Es kann aber auch

sein, dass das bestellte Produkt tatsächlich

geliefert wird, es aber nicht die im

Shop versprochene Qualität aufweist

oder es sich sogar um ein gefälschtes

Produkt handelt. Eine weitere Gefahr ist

der Diebstahl oder die missbräuchliche

Verwendung der Personendaten.

Wie soll man sich verhalten, wenn

man sich betrogen fühlt?

Wir raten, sich bei der Polizei zu melden

und Anzeige zu erstatten. Sie sammelt

die vorhandenen Beweise und beginnt

zu ermitteln.

Gibt es Regeln für das sichere Surfen?

Für die verschiedenen Konten sollten

starke und einzigartige Passwörter verwendet

werden. Mit der Nutzung eines

Passwortmanagers kann diese Voraussetzung

erfüllt werden. Auf Laptops,

Tablets und Smartphones sollten ausserdem

stets die aktuellsten Sicherheitsupdates

installiert werden. Um Datenverlusten

vorzubeugen, empfehlen wir

regelmässige Datensicherungen auf

externen Festplatten oder via Cloud-

Services.

Helfen Antivirenprogramme?

Ist ein Gerät von Viren, Würmern, Trojanern

oder Malware befallen, können die

auf dem Gerät gespeicherten Daten

durch unbefugte Dritte eingesehen, manipuliert

oder gar gelöscht werden. Mit

der Nutzung von Virenschutzprogrammen

werden die Nutzer und Nutzerinnen

auf die möglicherweise vorhandene

Schadsoftware auf ihrem Gerät hingewiesen,

und die Behebung des Problems

kann umgehend angegangen werden.

Wer kein Virenschutzprogramm verwendet,

ist den Gefahren aus dem Internet

hingegen schutzlos ausgeliefert und kann

so gleichzeitig auch andere infizieren.

Cybermobbing ist ein zunehmendes

Problem. Wie soll man vorgehen,

REGELN FÜR

ONLINESHOPPING

Ein ungewöhnlicher Domainname sowie

eine fehlerhafte Rechtschreibung

weisen auf einen unseriösen Onlineshop

hin.

Ist beim jeweiligen Onlineshop das

notwendige Impressum resp. das

Gütesiegel des Verbands des Schweizerischen

Versandhandels (VSV) und

Trusted Shops vorhanden? Fehlen

diese Angaben oder scheinen sie

unglaubwürdig, ist das ein starker

Hinweis auf betrügerische Machenschaften.

Suchen Sie vor der Bestellung nach

Erfahrungsberichten anderer Kunden

in Zusammenhang mit dem Onlineshop.

Prüfen Sie ein unglaubliches

Schnäppchenangebot sehr genau.

Generell ist bei sehr tiefen Preisen

und grosszügigen Rabatten auf einen

Grossteil des Produktsortiments

Vorsicht geboten. Machen Sie den

Realitätscheck, und fragen Sie sich,

ob das Angebot nicht zu gut ist, um

wahr zu sein.

Diese Regeln stammen von der

Schweizerischen Kriminalprävention.

Weitere Infos unter skppsc.ch

wenn man selbst, das eigene Kind

oder ein Bekannter betroffen ist?

Wenn Sie bei Ihrem Kind Verhaltensveränderungen

beobachten, sprechen Sie es

auf die mögliche Ursache Cybermobbing

an. Sichern Sie Beweise für Cybermobbing-Attacken.

Erstellen Sie Printscreens

von Webseiten, speichern Sie Chatverläufe,

SMS, Benutzernamen und dergleichen.

Besprechen Sie den Fall mit der

Klassenlehrerin, dem Klassenlehrer und/

oder dem Schulsozialdienst. Grundsätzlich

hilft es bei Fällen von Cybermobbing,

die betroffene Person auf das Thema

anzusprechen und sie zu ermuntern,

externe Hilfe in Anspruch zu nehmen.

ISTOCK

98 touring | Dez 2019 / Jan 2020


DER TCS-EXPERTE

usammen kann dann überlegt werden,

ob es Sinn macht, eine Anzeige gegen die

Täterschaft zu erstatten oder nicht.

Geht es um den Diebstahl von Daten,

hört man oft: «Datenklau ist mir egal.

Ich habe nichts zu verbergen.» Warum

ist diese Einstellung fahrlässig?

Beim Datenklau geht es weniger darum,

dass verborgene Geheimnisse einer Person

ans Tageslicht gebracht werden. Viel

zentraler ist der Punkt, dass mit den gestohlenen

Daten der ugang zum eigenen

Bank- oder E-Mail-Konto ermöglicht

wird. Wer möchte, dass jemand anderes

im Namen der eigenen Person ahlungen

tätigt resp. den E-Mail-Account für

kriminelle Machenschaften nutzt?

Man kann sich gegen die Folgen von

Internetkriminalität versichern – für

wen macht eine Versicherung Sinn?

Die Frage nach der richtigen Versicherung

ist auch im Bereich Cyberkriminalität

nicht einfach zu beantworten. Oft

hilft der Grundsatz Schadenfälle, die

ich selbst nicht tragen kann, sollte ich

versichern. Man sollte sich aber immer

bewusst sein, dass man sich nur gegen

finanzielle Verluste und nicht gegen psychische

Schäden, verursacht zum Beispiel

durch Cybermobbing, Love Scam

(Vortäuschen von Verliebtheit, Anm. d.

Red.), Sextortion (Erpressung durch anzügliche

Fotos oder Videos, Anm. d.

Red.) usw. versichern kann. Eine Versicherung

ersetzt niemals die Bemühungen

um die eigene Datensicherheit. ◆

TCS INTERNET -

SCHUTZBRIEF

Trotz aller Vorsicht kann man Opfer

von Internetkriminalität werden. Mit

dem TCS Internet-Schutzbrief schützen

Sie sich vor den Folgen. Ein Anruf

genügt, und Ihnen wird geholfen.

▪ Fachmännische Beratung

▪ Übernahme von Anwalts- und Gerichtskosten

bis 300 000 Fr. pro Fall

▪ Vertretung Ihrer Interessen vor

Gericht

▪ Löschung von persönlichkeitsverletzenden

Inhalten

▪ Wiederherstellung von persönlichen

Daten

▪ Psychologische Unterstützung bei

Cybermobbing

▪ Echtzeit-Identitäts-Monitoring

▪ Falls erforderlich: Entschädigung an

Vermögenseinbussen von bis zu

5000 Fr.

Jetzt bestellen: tcs.ch/internet-schutzbrief

UNTERWEGS

Darf ich im Bus

einen Kebab essen?

«Ein Chauffeur hat mir kürzlich

verboten, im Bus zu essen.

Dürfen öffentliche Verkehrsbetriebe

das Essen im Bus verbieten?»

TEXT VERA BEUTLER

Ja, sofern sie dies in ihren allgemeinen

Geschäftsbedingungen

festgelegt haben. Das Transportunternehmen

kann Regeln über

das Verhalten der Reisenden während

der Fahrt festlegen und so

auch das Essen im Bus verbieten.

Es darf zudem eine Aufwandsentschädigung

verrechnen, wenn Sie

gegen die Benützungsvorschriften

verstossen Tropft Ihr Essen und

ruiniert den Sitzbezug, dürfen Sie

mit einer Rechnung für die Reinigungskosten

rechnen.

Wenn die Busfahrerin Sie nun auffordert,

Ihren herrlich duftenden

Kebab wieder einzupacken? Tun

Sie es. Auch wenn Ihr Magen noch

so knurrt – es ist eine schlechte

Idee, der Busfahrerin deswegen zu

drohen Denn dies gilt als Straftat

gegen Behörden und Beamte, für

die Sie mit Freiheitsstrafe bis zu

drei Jahren oder mit Geldstrafe

bestraft werden

können.

Bedenken Sie auch,

dass öffentliche

Transportunternehmen

zum

Schutz der Reisenden,

des Betriebes

LEX4YOU

«lex4you» ist Ihre interaktive

Rechtsauskunftsplattform

für den Alltag

– gut verständlich,

aktuell und praktisch.

Für rechtliche Anliegen steht

Ihnen der TCS zur Seite.

lex4you.ch

und der Infrastruktur eine Videoüberwachung

einrichten dürfen.

Insbesondere soll diese Personal

und Passagiere vor Aggressionen

und Belästigungen schützen und

Sachbeschädigungen verhindern.

Dass Sie also plötzlich eine Rechnung

erhalten, weil Videoaufnahmen

Sie beim verbotenen Brezelessen

zeigen, ist unwahrscheinlich.

interlassen Sie jedoch einen

grossflächig klebrigen Sitzplatz,

sollten Sie sich nicht in Sicherheit

wiegen. Ganz unangenehm für Sie

kann es werden, wenn die Videoaufzeichnungen

zeigen, dass Sie

eine Busfahrerin bedrohen Das

nternehmen darf diese Bilder

nach einer Strafanzeige

der strafverfolgenden

Behörde bekannt

geben. ◆

Vera Beutler ist

Dr. iur. und Leiterin

von «lex4you»

ULLSTEIN

Dez 2019 / Jan 2020 | touring 99


FORUM

Schreiben Sie uns ...

In dieser Rubrik gilt: je kürzer der Leserbrief,

desto grösser die Chance für den Abdruck.

Buick Skylark – mein

Sommer- Fun-Oldtimer

Seit Jahrzehnten hege und pflege ich liebevoll

diese Rarität aus dem Jahr 1967 mit

seinen eleganten Formen, traumhaftem

Rarität Der geräumige Buick Skylark

Autofahren im Alter

Touring 11/2019

Das Wichtigste ist doch,

dass die älteren Leute die

Übung nicht verlieren, nach

dem Motto «use it or lose it»!

Also macht euere Ausflüge

mit dem Auto, wenn ihr

noch eins habt, und benutzt

es möglichst viel! Lasst euch

nicht durch die grüne Panikmache

beeinflussen – geniesst

das Fahren!

Fridolin Spälti @

Mit Interesse habe ich den

Artikel in der neuen Ausgabe

gelesen! Es scheint mir,

dass die Senioren aufs Abstellgleis

verschoben werden,

aber fürs Steuernzahlen

und zum Konsumieren

herzlich willkommen sind!

Ich fahre seit 1970 Auto,

sehr gerne auch weite Strecken,

nur hat mein VW noch

einen Blinkerhebel, was

heute ja bei den meisten

Autos nicht mehr vorhanden

ist! Dafür jeder erdenkliche

Schnickschnack! Was wäre

in unserer Gesellschaft los,

wenn keine Senioren mehr

freiwillig und gratis Krankentransporte,

Mahlzeitendienste

usw. erbringen

würden?

Anton Bühlmann @

Irreführende Grafik

zum CO2-Vergleich

Touring 10/2019

Der zu hohe CO2-Ausstoss

der Menschheit ist ein topaktuelles

Thema. Leider wird

nun aber auf Seite 16 beim

Tabellenvergleich zwischen

Verbrennungsmotor und reinem

Elektroantrieb bei den

Verbrennern die Lebensdauer

mit 195 000 km und

bei den Elektrofahrzeugen

wegen der Batterielebensdauer

nur mit 150 000 km

angegeben, ohne dass danach

ein neuer Batteriesatz

eingerechnet wird. Nur

dank diesem Trick kommen

Sitzkomfort und Panoramafenstern. Er ist

wunderschön gemütlich zum Cruisen mit

dem typisch klassischen V8-Sound. «Nur Fliegen

ist schöner!» Ich schätze die geräumigen

Platzverhältnisse. Mit einem Klick kann man

die Rückbank mit einer raffinierten Mechanik

herunterklappen und problemlos zu zweit

darin übernachten und dabei noch die Sterne

durch das Dachfenster geniessen. Damals

legte man noch Wert auf Komfort und Entspannung

beim Reisen. Lediglich «fünf

Knöpfe» sind zu bedienen, also kein Stress

beim Fahren! Die Welt wäre viel ruhiger und

gemütlicher mit solchen Autos. Schade, baut

man heute nur noch enge, überdigitalisierte,

stressige und graue Rasermaschinen!

Stephan Schneider, Kappelen

@ Gesucht: Leserbilder

Das erste Auto vergisst man nie. Auch nicht, was

damit alles erlebt wurde. Erzählen Sie uns Ihre kuriose,

spannende oder abenteuerliche Geschichte. Senden Sie

uns das Bild und die Legende dazu an touring@tcs.ch.

die Elektrofahrzeuge hier so

gut weg. Ich hätte vom TCS

mehr Neutralität erwartet.

Meine Fahrzeuge laufen übrigens

jeweils problemlos

mindestens 250 000 km. Es

wäre daher interessant, den

Vergleich mit solchen Laufleistungen

vorzunehmen.

Daniel Schriber @

Korrigendum

Touring 11/2019

Im Artikel über Seniorenmobile

auf Seite 14 stimmt das

Bild des Modells PONI von

Lukas Jenni («das Robuste»)

nicht mit den technischen

Angaben überein. Abgebildet

wurde fälschlicherweise

das Modell PONI 3530 («die

lange Version»), das über

eine maximale Geschwindigkeit

von 20 bis 30 km/h sowie

eine Reichweite von 50

bis 140 km verfügt.

Redaktion Touring

Die Redaktion behält sich Kürzungen vor und führt keine Korres pondenz.

Zuschriften sind auch via E-Mail (touring@tcs.ch) möglich. Leserbriefe erscheinen

ebenfalls in der Onlineausgabe des «Touring» (touring.ch).

touring Impressum

Magazin des Touring Club Schweiz

Herausgeber

Touring Club Schweiz

Postfach 820, 1214 Vernier (GE)

Chefredaktor

Felix Maurhofer

Stv. Chefredaktoren

Dino Nodari

Marc-Olivier Herren

Redaktion

Aline Beaud

Jérôme Lathion

Juliane Lutz

Dominic Graf

Art Director

Alban Seeger

Fotograf/Bildredaktion

Emanuel Freudiger

Layout

Andreas Waber

Stephan Kneubühl

Sara Bönzli

Mathias Wyssenbach

Redaktionsassistenz

Susanne Troxler (D)

Michela Ferrari (I)

Tania Folly (F)

Irene Mikovcic-Christen

Korrespondenzadresse

Redaktion Touring

Maulbeerstrasse 10, 3001 Bern

+41 58 827 35 00

touring@tcs.ch

Auflage

Deutsche Ausgabe: 720 267

Totalauflage: 1 168 639

Verlag/Medienmarketing

Reto Kammermann

Inserate

Cumi Karagülle

Roger Müller

Chantale Hofer

verlag@tcs.ch

Clubreisen

Mario Brunelli

Mitgliedervorteile

Marcel Zimmermann

Abonnement

Für Mitglieder im Jahresbeitrag

inbegriffen. Der «Touring»

erscheint 10 Mal jährlich.

Adressänderungen

Unter Angabe der Mitgliedernummer

direkt an: TCS-Zentralsitz

Postfach 820, 1214 Vernier

0844 888 111, info@tcs.ch

Alle Texte und Fotos sind urheberrechtlich

geschützt. Nachdruck,

auch auszugsweise, nur mit

schriftlicher Genehmigung des

Verlages. Für unverlangte Manuskripte

wird jede Haftung abgelehnt.

Herstellung

Swissprinters AG

Brühlstrasse 5, 4800 Zofingen

058 787 30 00

100 touring | Dez 2019 / Jan 2020


Lass dich nicht

aufs Glatteis führen

Brrr, die kalte Jahreszeit hat auch den «Tourolino» erfasst! Für dich

eine super Gelegenheit, die verschiedenen Spiele dieser Ausgabe

zu lösen und am Wettbewerb zum Thema «Beobachtung» teil zunehmen.

Der tolle Preis lässt die Winterabende im Nu vergehen.

NTOUROLI NTOUROLI

LINO

NO

OUROLINO

UR

OUR

U

TOU

TO

TO TO

TOUROLINO

T

ROL

O

URO

OURO

TEXT ALINE BEAUD | ILLUSTRATION ANDREA PETER | KOLORIERUNG ANDREA PETER, KRISTINA BRASSELER

SPIEL 1

SPIEL 2

Finde den passenden Schatten.

Welche Angelschnur führt zum Fisch?

SPIEL 3

Finde die zehn Fehler.

Dez 2019 / Jan 2020 | touring 101


1 2 3 4 5 6 7

A

B

C

D

E

F

G

H

I

102 touring | Dez 2019 / Jan 2020


TOUROLINO

8 9 10 11 12 13 14

ONLINE-WETTBEWERB

PREISE

Kannst du die fünf versteckten Zeichnungen im Bild finden? Notiere dir

nun, in welchem Kasten sie sich befinden (z. B. Zeichnung 1 in Kasten A1)

und trag deine richtigen Antworten auf touring.ch ein.

1. — 2. — 3. — 4. — 5. —

Teilnahme bis am 12.1.2020 gratis im Internet auf touring.ch.

Viel Glück!

Die Lösung des Wettbewerbs

Teilnahmeberechtigt sind alle Leserinnen und Leser des «Touring» in der Schweiz und in Liechtenstein,

ausgenommen sind Mitarbeitende des TCS und deren Familienangehörige. Gewinner der Wett be werbe

«Tourolino» werden ausgelost und benachrichtigt. Zu den Wettbewerben wird keine Korres pondenz

geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden auf touring.ch veröffentlicht.

Spielepaket von Ravensburger:

Scotland Yard

Swiss Edition, memory

Cars 3 sowie der Porsche

911 R als 3D-Puzzle.

Gesamtwert: ca. Fr. 100.–

im «Touring» 11 lautet A.

Dez 2019 / Jan 2020 | touring 103


UNTERWEGS MIT

PATRICK ZANINI

Nachhaltige Taschen

aus alten Schläuchen

Patrick Zanini wollte eigentlich nur Mittelamerika bereisen,

doch es kam anders. Fasziniert von der Handwerkskunst

gründete er in El Salvador eine eigene Taschenmanufaktur.

Dabei setzt er auf Nachhaltigkeit und fairen Handel.

TEXT UND FOTO FELIX MAURHOFER

auch ein Stück Schweiz drin. Am

liebsten mag der leidende GC-Fan

Zanini die Sporttasche Cubeta. Die

Produkte kommen laut Zanini gut

an: «Der aktuelle Trend zur Nachhaltigkeit

hilft beim Verkauf und

auch ebenso der Umstand, dass

jede Tasche ein Unikat ist.»

In Zürich Altstetten steht das

alte Fabrikgebäude der Brieger

Verpackungen. Zuoberst im

Dach stock sitzt Patrick Zanini

an einem alten massiven Bürotisch

aus längst vergangenen Zeiten

zwischen einem angelehnten Spiegel,

einer zweideutigen Holzfigur

aus dem Urwald und einem massigen

Hängeregisterschrank. Begleitet

wird alles vom appetitanregenden

Geruch der koscheren Küche

nebenan. Zwischen halb oder noch

nicht ausgepackten Kartonkisten

hängen im Gegensatz zu den wiederbelebten

Möbeln überall moderne

Taschen aller Art. Da gibt es

runde, eckige oder organische Formen

– ein kleines Paradies für alle,

die sich gerne eine unverwechselbare

Tasche oder einen Rucksack

umhängen.

Taschen statt Lehrer

Absender auf den Kisten ist die

Schreif-Manufaktur in El Salvador.

Diese hat der 35-jährige Zürcher

Unternehmer vor vier Jahren in

Santa Ana gegründet. Weil er, wie

er sagt, eine Passion für Veränderungen

hat, reiste er nach dem Geschichts-

und Philosophiestudium,

statt in einer Schulstube zu unterrichten,

quer durch Mittelamerika.

In El Salvador beobachtete er Kinder,

die am Strassenrand ausgediente

Reifenschläuche sammelten,

welche sie Näherinnen brachten,

die daraus Taschen fabrizierten.

Die Nähkunst habe ihn fasziniert.

Obschon er damals überhaupt

keinen Bezug zu Taschen hatte,

kam er auf die Idee, aus alten

Schläuchen kombiniert mit Leder

wertige Taschen herzustellen.

Mit diesem Entschluss begann das

Abenteuer der Schreif-Taschen.

Der Name übrigens, welcher bei

ein paar Glas Rotwein erkoren

wurde, setzt sich aus den Wörtern

Schlauch und Reifen zusammen.

Zanini bleibt dran

Der Aufbau der eigenen Manufaktur

so weit weg von der Heimat

habe viel Durchhaltewille und

schlaflose Nächte gekostet. Denn

El Salvador ist ein unsicheres Land,

und die teils korrupten Behördenmühlen

mahlen im Zeitlupentempo.

Eine Schwierigkeit sei auch

die Arbeitskultur dort. Die Arbeiter

hätten in der hierarchischen

Struktur nichts zu melden und

seien es gewohnt, Befehle auszuführen.

Da habe er viel Zeit investiert,

seine Mitarbeiter zur Eigeninitiative

zu motivieren.

Seine Geschäftspartnerin und

Designerin Evelyn Wyss hat bisher

14 verschiedene Modelle mit originellen

Namen wie Pancita oder

Canasta entworfen. Es steckt also

Zanini ist sich bewusst, dass der

Markt nicht auf seine Taschen

gewartet hat. Dieser sei übersättigt

und schwierig zu durchdringen.

Pro Jahr verkauft er etwa 1500

Taschen, meist über Läden, aber

auch online. Sogar im fernen Japan

sind die Produkte aus El Salvador

gefragt.

Und was würde er heute einem

Start-up-Gründer für Ratschläge

mitgeben? «Man muss voll und

ganz an sein Projekt glauben, einen

guten Mentor haben und ja

keine Betriebswirtschaftsliteratur

wälzen», sagt er. Ihm sei die Wirtschaftsethik

mit fairen Löhnen

und nachhaltigen Produkten ein

wichtiges Anliegen. Die Schreif-

Taschen dürfen sich dieses Prädikat

mit Recht auf die Etikette

schreiben. ◆

«Start-ups sollten ja keine

Betriebswirtschaftsliteratur

wälzen.»

Patrick Zanini

Chef und Gründer Schreif-Taschen, Zürich

Nicht nur Taschen, auch

Rucksäcke produziert

Patrick Zanini von Schreif

104 touring | Dez 2019 / Jan 2020


Dez 2019 / Jan 2020 | touring 105


SPIELE & GEWINNE

3

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auf der Rückseite der Beilage Touringshop.

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2020

Das aktuelle Spitzen-iPhone

von Apple verfügt über zwei

Kameras mit Ultraweitwinkelund

Weitwinkelobjektiv, mit

Nachtmodus und Smart-HDR.

Damit werden Fotos und Videos

in höchster Qualität produziert.

Gestartet wird das Smartphone

über Gesichtserkennung. Die

Batterie erlaubt die Nutzung

über den ganzen Tag, zudem

kann sie sehr schnell wieder

aufgeladen werden. Der Chip

A13 Bionic sorgt für höchste

Leistungsfähigkeit, auch bei

sehr anspruchsvollen Anwendungen.

Wie viele Schreif- Taschen verkauft

Patrick Zanini pro Jahr?

Senden Sie ein SMS mit tm011

xxxx (xxxx = Anzahl Taschen

pro Jahr) an 5555

CHANCE 2 – SUDOKU 1

5 6 1 9 8

4 2 5 7

3

2 8 4 3

4 1 6 9

7 3 1 2

1

6 5 4 3

1 7 3 8 6

CHANCE 3 – SUDOKU 2

9 8 2 5 7

3 8 4 5

5 3 2

7 2 6

3 9

8 2 7

8 2 3

4 5 8 9

6 9 4 7 2

GEWINNEN SIE das Smartphone iPhone XR 64 GB

Wert CHF 699.–

Das Modell XR aus der aktuellen iPhone-

Reihe von Apple zeichnet sich durch das

fortschrittlichste grosse 6,1-Zoll-Retinadisplay

aus, das die Gerätemasse bis in die

Ecken ausnutzt. Entsperrt wird das Gerät

über Gesichtserkennung, so meldet man

sich auch bei Apple Pay an und bezahlt

mobil. Das 12-MP-Kamerasystem verfügt

über Porträtmodus, Porträtlicht und Tiefenkontrolle.

Das XR ist sogar wassergeschützt.

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Technologien, die man von Apple erwarten

darf: brillantes Retinadisplay,

Bluetooth, GPS, Fingerabdrucksensor,

Barometer, Pencil-Unterstützung.

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Arbeiten, Spielen und Surfen unterwegs bestens eignet.

Lösen Sie das Zahlenrätsel, füllen Sie die roten Felder aus.

Schicken Sie ein SMS mit tm012 mit den drei Zahlen an 5555.

Lösen Sie das Zahlenrätsel, füllen Sie die grünen Felder aus.

Schicken Sie ein SMS mit tm013 mit den drei Zahlen an 5555.

Alle SMS kosten CHF 1.50.

Die Teilnahme ist auch per Post möglich, schicken Sie

die jeweilige Lösung an TCS, Verlag Touring, Postfach,

3024 Bern.

Teilnahmeberechtigt sind alle Leserinnen und Leser des «Touring» in der Schweiz und Liechtenstein, ausgenommen

sind Mitarbeitende des TCS und deren Familienangehörige. Gewinner der «Touring»-Wettbewerbe «Spiele

& gewinne» werden ausgelost und benachrichtigt. Zu den Wettbewerben wird keine Korrespondenz geführt. Der

Rechtsweg ist ausgeschlossen.

106 touring | Dez 2019 / Jan 2020


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das auch geöffnet werden kann, werden uns täglich feine Speisen serviert.

Gleiten Sie an Bord der MY Solaris, einer der schönsten Yachten an der dalmatischen Traumküste, durch die umwerfend schöne Inselwelt. Mit

Mljet, Hvar, Brac und Korčula stehen gleich vier dalmatische Inselperlen auf dem Programm. Tagsüber ankern wir an romantischen Buchten, erfrischen

uns beim Baden im tiefblauen Meer, relaxen auf dem Sonnendeck und geniessen leckere Speisen von der freundlichen Crew. Abends

flanieren wir durch wunderschöne Hafenstädte und lassen es uns in gemütlichen Lokalen so richtig gut gehen!

Ihr Reiseprogramm:

1. Tag, Samstag 13. Juni 2020 – Flug nach

Dubrovnik & Einschiffung

Am Mittag Linienflug via Frankfurt nach Dubrovnik.

Per Bus geht es zum Hafen, wo die wunderschöne

MY Solaris uns erwartet. Begrüssung

& Nachtessen an Bord.

2. Tag, Sonntag 14. Juni 2020 – Dubrovnik

Heute erwartet uns Dubrovnik, die weltbekannte

«Perle der Adria». Freuen Sie sich auf

eine unvergessliche Führung durch die zauberhafte

Altstadt*. Am Nachmittag bleibt Ihnen

genügend Zeit für eigene Entdeckungstouren.

Das Mittagessen nehmen wir an Bord ein. Der

Abend bleibt frei – Gelegenheit, um in einem

der typischen Lokale in Dubrovnik zu dinieren.

3. Tag, Montag 15. Juni 2020 – Dubrovnik –

Mljet

Nach dem Frühstück legen wir Richtung Insel

Mljet ab. Nach einer Badepause im tiefblauen

Meer und dem Mittagessen an Bord erreichen

wir Pomena. Bei einem herrlichen Inselausflug*

können Sie ein Bad in den bekannten

Salzwasserseen nehmen. Der Abend ist wieder

frei – Gelegenheit zum typischen Nachtessen

in Pomena.

4. Tag, Dienstag 16. Juni 2020 – Mljet – Hvar

Entlang der Halbinsel Pelješac und der Insel

Korčula fahren wir zur Insel Hvar. Die Insel ist

bekannt für ihre zauberhaften Lavendelfelder.

Unser Ziel ist der beschauliche Ort Jelsa auf der

Nordseite der Insel, wo wir nach einer Badepause

eintreffen. Gelegenheit zum Abendessen

und Übernachtung.

5. Tag, Mittwoch 17. Juni 2020 – Mljet – Brac

– Split

Wir nehmen Kurs auf Bol auf der Insel Brač.

Hier passieren wir den wohl schönsten Feinkiesstrand

des gesamten Mittelmeeres – „Zlatni

Rat“ (Goldenes Horn). Wir geniesssen den fantastischen

Anblick bei einer Badepause und

gleiten weiter nach Split. Nach einer tollen

Stadtführung* steht Ihnen der Rest des Abends

in der Hauptstadt Dalmatiens zur freien Verfügung.

Limitierte Plätze! Sofort buchen & profitieren!

Split

6. Tag Donnerstag 18. Juni 2020 – Split –

Korčula

Nach dem Mittagessen an Bord erreichen wir

die Korčula, eine der grünsten Inseln der Adria.

Die Altstadt ist wunderschön und wird wegen

ihres festungsähnlichen Aussehens oft auch als

„Klein-Dubrovnik“ bezeichnet. Freuen Sie sich

auf den freien Abend in dieser reizvollen Stadt

und lassen Sie es sich bei einem Nachtessen in

einem typischen Lokal gutgehen.

7. Tag, Freitag 19. Juni 2020 – Korčula – Elafiten-Inseln

– Slano

Wir steuern den aus dreizehn Inseln bestehenden

Archipel der Elafiten-Inseln an und ankern

nach schönen Stunden an Bord in Slano, wo

uns am Abend das Captain’s Dinner serviert

wird.

8. Tag, Samstag 20. Juni 2020 – Dubrovnik

Nach der Ausschiffung in Dubrovnik bleibt

noch etwas Zeit für einen letzten Bummel

durch die Altstadt, ehe uns der Bus zum Flughafen

bringt, von wo aus wir zurück in die Schweiz

fliegen.

*Inkludierte Ausflüge

Tel. 0848 00 77 88 www.car-tours.ch

Linienflug Zürich-Dubrovnik (via Frankfurt) /

Dubrovnik-Zürich Fahrt im komfortablen (via Wien) Extrabus mit Lufthansa

Alle Taxen, 2 Übernachtungen Steuern, Gebühren im 4 Sterne & Hotel

Kerosinzuschlag

Montecatini Terme

Transfer 5 Übernachtungen Flughafen Dubrovnik im 4 Sterne – Hafen Hotel /

Hafen

auf


der

Flughafen

Sorrentinischen

Dubrovnik

Halbinsel

7 x Frühstücksbuffet im Hotel

7 Übernachtungen auf der MY Solaris

in der 7 x gewählten Nachtessen Kabinenkategorie

im Hotel

7


x Frühstück

1 x Mittagessen

an Bord

in einer typischen

Cantina in Frascati

6 x Mittagessen an Bord

1 x Mittagessen auf einem Weingut

1 x Nachtessen beim Ätna inkl. an Bord Bruschetta, am ersten Pastagericht,

Dessert und am Wein letzten Tag

Tag

1 x Kapitänsdinner

Kreuzfahrt 1 x Pizzamittagessen der MY Solaris in Neapel gemäss

Programm inkl. 1/4l Wein & 1/2l Wasser

Ausflug

Besichtigung

Salzseen im

von

Nationalpark

Pompeji inkl.

Mljet

Eintritt

& Führung

Stadtführungen in Dubrovnik & Split

Tagesausflug zur Insel Capri, inkl.

Sämtliche Schiffüberfahrt, Hafen- und Minibus Kurtaxen auf Capri &

Eigene Rundgang Schweizer Reiseleitung

während Eintritt der Augustus ganzen Gärten Reise Insel Capri

Fr. 1799.-

Fantastischer Tagesausflug Amalfiküste

Unsere Frühbuchpreise für Sie:

1 x 1 Eis oder Espresso in Amalfi

Interessante Stadtführung Katalog- in Neapel Frühbuch-

Preis pro Person in DBL / Preis in Preis in

Kabinen Eigene Schweizer Reiseleitung Fr . auf Fr.

der ganzen Reise

2 Bett-Kabine / Lower Deck 2699.- 2199.-

3 Bett-Kabine / Main Deck 2199.- 1799.-

2 Bett-Kabine / Main Deck 2999.- 2499.-

Zuschlag für Alleinreisende in Doppelkabine:

auf Anfrage

Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar:

Buchungsgebühr Fr. 20.- pro Person

an Bord übliche Trinkgelder

Flug ab/bis: Zürich

Noch mehr sparen -

bis 100% REKA-Checks!

Organisation: Holiday Partner, 8852 Altendorf

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