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HANSEstyle 03 | 2019

Hamburger Leidenschaft – leidenschaftliche Hamburger/-innen

Hamburger Leidenschaft – leidenschaftliche Hamburger/-innen

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Nr. 3 | 2019

4,90 €

Lübecker Bucht

News von

der Ostsee

Exklusiv

3 Engel für Hamburg

Pegah Ferydoni, Anna von

Haebler & Paula Schramm

Fashion

Das It-Piece

der Saison

Im

„Mutterland“

mit Jan Schawe

Hanseatin und

Hanseat 2019

Die Bilder der großen

Preisverleihung

Vicky Leandros

HANDELSKAMMER

Dinge

ändern!

Mit Professor

Norbert Aust

Was der Weltstar am

Leben liebt?! Exklusiv

4

1 9 2 3 4 5 6 0 4 9 0 9


In direkter Nachbarschaft zur Elbphilharmonie bietet Ihnen

DIFFERENT FASHION WOMEN & MEN ein Shoppingparadies

der besonderen Art: Mit persönlicher Beratung und einem

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EDITORIAL

Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn die Hanseatin und der Hanseat des Jahres

gekürt werden, ist das für mich ein besonderes

Event-Highlight. Im Vorjahr waren es Nena und Dr.

Klaus von Dohnanyi, 2019 wurden Vicky Leandros

und Rolf Zuckowski geehrt. Herzlich bedanke ich

mich bei den Gästen des Abends, bei der Jury um

Senator a. D. Frank Horch, bei den Unternehmen,

die unterstützt haben und bei unserem Partner des

Formats – dem Hamburger Abendblatt.

Die Preisverleihung war Anlass genug, um Vicky

Leandros wenige Tage später zum exklusiven

360-Grad-Interview zu treffen. Eigentlich

lässt sich die Sängerin nicht so gerne

Verleger Christian Bauer

fotografieren, doch für HANSEstyle machte sie

eine Ausnahme. Obwohl es sich dabei nach vielen

Jahren um ihr erstes großes Shooting handelte, war das dem Weltstar – bei

international rund 55 Millionen verkauften Tonträgern darf man sie getrost so nennen

– nicht anzumerken. Es war ein wunderbarer Tag am Set!

Sie werden noch weitere interessante

Beiträge finden: „Drei Engel

für Hamburg“ zum Beispiel – dafür

kamen Pegah Ferydoni, Anna von

Haebler und Paula Schramm von

Berlin in die Hansestadt. Oder das

Gespräch mit Professor Norbert

Aust über die Handelskammer und

Herausforderungen, die auf unsere

Stadt zukommen.

Ich wünsche Ihnen eine spannende

Lektüre.

Ihr

Christian Bauer

Foto: Marius Engels

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Inhaltsverzeichnis

HANSEstyle #3 Herbst 2019

84

38

22

60

78

Fotos: Sabine Skiba (3), Christine Rogge (1), Marius Engels (1)

B!aesthetics – Aesthetic verstehen.

Meine Praxen stehen für langjährige Erfahrung

in der sanften medizinischen Aesthetic

ohne Skalpell.

Als Ärztin lege ich größten Wert darauf Ihnen

alle Behandlungstechniken so verständlich

zu erklären, dass Sie danach in der Lage

sind sich eine Meinung zu bilden und für sich

selbst mit meiner Hilfe zu entscheiden, welche

Behandlung die Beste für Sie ist.

BEHANDLUNGSPORTFOLIO

FASHION

8

16

18

20

22

6

So shoppisticated

Mit drei Influencerinnen unterwegs in der

Hamburger City

Fashion für SIE

Das It-Piece für den Herbst

Fashion für IHN

Niemals over- oder underdressed

Die Must-haves der Saison

Besonderes aus Hamburg

WIRTSCHAFT & POLITIK

FACES

28

38

Handelskammer Hamburg

Professor Norbert Aust: der nächste Präses?

Vicky Leandros exklusiv

Den Weltstar rundum kennenlernen

Die Hanseatin und der Hanseat

des Jahres 2019

Die besten Bilder der Preisverleihung

SPEZIAL: LÜBECKER BUCHT

46 Pure Momente an der Ostsee

Die neuen Retreats in Grömitz

48 Yoga mit Nicole Dechow

Mitmachen und wohl(er) fühlen

50 Auszeit mit Thomas Arndt

Zu Besuch im aja Grömitz

54 Neu in Timmendorfer Strand

Das Peter Pane von Patrick Junge

58 Tipps

Entspannen und Spaß haben in Neustadt,

Timmendorfer Strand und Scharbeutz

KULTUR

60 Drei Engel für unsere Stadt

Die Stars von Soko Hamburg

WINE & DINE

70 Im Mutterland

Der interessante Werdegang vom Hamburger

Jan Schawe

75

76

78

80

SPORT

84

Genussmomente

Mit Tonka Gin und Til Schweigers Hotel

Franzis kulinarische Seiten

Zu Besuch im Ændrè

Hhhmmm! Lecker

Altländer Apfelbrot – zum Nachbacken

Die Lebensmittelretterin

Julia Bauer und die Hamburger Tafel helfen

Menschen in Not

STANDARTS

4

6

19

90

Team Dibowski

Vater, Tochter und die Pferde. Ein Ausflug auf

den Irenenhof

Editorial

Inhalt

Impressum

Ausblick: „Moin Hamburg!“, ...

... sagt Alexander Herrmann

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kostenloses Beratungsgespräch

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So shoppisticated!

Seit rund sieben Jahren sind die drei Hamburgerinnen

Maike Schmitz (29), Sonja Paszkowiak (29) und Kira

Tolk (28) als Trio „Shoppisticated“ unterwegs. Es läuft

so gut, dass alle drei hauptberuflich für ihr Business

aktiv sind. Auf Instagram haben sie etwa 150.00 Abonnenten,

und ihre erste eigene Schuhkollektion haben

sie auch auf den Markt gebracht. In HANSEstyle erzählen

die Influencerinnen, was sie an der Hansestadt

lieben, wo sie besonders gerne essen gehen und welche

Pieces in jeden Kleiderschrank gehören. Mit Fotos von

Marius Engels für HANSEstyle

(v. l.) Maike

Schmitz, Sonja

Paszkowiak und

Kira Tolk in den

Colonnaden

8


FASHION

Shoppisticated über ihre Liebe zu Hamburg

„Hamburg ist unser Zuhause und unsere Base. Wir reisen sehr

viel und leben ganz nach dem Motto ’überall ist es schön, aber

Zuhause ist es am schönsten’. Wir fühlen uns hier einfach wohl

und lieben die Stadt und ihre Vielseitigkeit.“

Ihre Lieblingsplätze in der Stadt

„Das Wasser zieht uns alle an. Egal ob Alster oder Elbe – wir lieben

an Hamburg besonders, dass überall Wasser zu finden ist.“

Restaurant-Tipps in der Hansestadt

Das Mobiltelefon

ist fester

Bestandteil von

Kiras, Sonjas und

Maikes beruflichem

Alltag

„In Hamburg kann man kulinarisch wirklich sehr viel ausprobieren.

Unsere drei Lieblingsrestaurants sind auf jeden Fall: das Luigi‘s

im Portugiesenviertel, das Matsumi in den Colonnaden und

das Salt & Silver auf St. Pauli.“

Die Fashion Metropole

„Lustigerweise sehen wir Hamburg gar nicht so sehr als Fashion

Metropole. Hier muss man sich tatsächlich sehr oft dem Wetter

entsprechend anziehen und sich an kalten Tagen einfach dick

einpacken. Das Schöne am Hamburger Stil ist jedoch, dass man

merkt, dass wir hier hoch im Norden sind und viele skandinavische

Einflüsse haben. Man sieht also eher selten bunte Vögel,

sondern mehr chic gekleidete Menschen, die praktisch und modisch

angezogen sind.“

Ihre eigene Schuhkollektion

„Unsere Schuhkollektion Shoppisticated Collection liegt uns

natürlich sehr am Herzen. Wir stecken viel Liebe, Kreativität und

Herzblut in unsere Styles und wollen mit unseren Schuhen ein

modisches Statement setzen. Wir haben unsere Schukollektion

seit einem Jahr und lernen mit jedem neuen Style – wir entwickeln

alle Styles komplett eigenständig – immer wieder etwas Neues

dazu. Unsere unterschiedlichen Designs sind für jeden Typ Frau

gedacht, der sich für Mode interessiert und gern ein besonderes

Paar Schuhe Zuhause hat.“

Die Must-haves der Saison

„Der Herbst ist eine tolle Jahreszeit für Strick, Oversized Blazer

und karierte Muster. Wenn das Wetter mitspielt, ist der Herbst

eine der schönsten Jahreszeiten, um sich fashiontechnisch auszuleben.

Denn gerade jetzt, nach allen Fashion Weeks, kann man

seiner Kreativität freien Lauf und sich von den Designern neu inspirieren

lassen.“

Pieces, die in jeden Kleiderschrank gehören

„Eine gut sitzende Jeans, ein schöner Wollmantel, ein Oversized

Blazer und das perfekte weiße Shirt. Und natürlich ein paar

Schuhe von Shoppisticated Collection ;).“

Was sie nie tragen, aber auch nicht wegwerfen würden

„It-Pieces und Vintage Schätze von unseren Müttern. Denn auch

unsere Moms haben alle drei ein sehr gutes Gespür für Mode und

haben uns das ein oder andere Kleidungsstück aus ihren wilden

80ern vermacht. Bisher ist die Zeit noch nicht ganz gekommen,

um diese auszuführen – aber die kommt ganz bestimmt noch.

Denn hey, wer hätte es gedacht, Schlaghosen sind jetzt schließlich

auch wieder in“.

Ihr Social-Media-Erfolgsgeheimnis

Blick über die

Schulter des Fotografen:

Marius

Engels lichtet in

den Colonnaden

die drei Hamburger

Influencerinnen ab

„Wir versuchen, unseren Leserinnen und Lesern gegenüber ehrlich

zu sein und sie mit in unseren Alltag zu nehmen. Wir sind

drei Freundinnen, die ihr Hobby zum Beruf gemacht haben. Auch

unseren Followerinnen möchten wir eine gute Freundin sein. Wir

teilen unsere Fashion Tipps und zeigen unsere Wohnungen, wir

schreiben über unsere Reisen und berichten über unseren ganz

normalen, verrückten Alltag.“

11


FASHION

Von links im Uhrzeigersinn:

Sonja Paszkowiak, Maike

Schmitz und Kira Tolk – bei

Shoppisticated dreht sich alles

um Fashion und Lifestyle

Shoppisticated über ein No-Go

„Rote Hosen bei Männern – da sind wir uns einig!“

Über Freundschaft und ihre Rollenverteilung

Wir haben uns vor über sieben Jahren im Studium kennengelernt

und uns direkt angefreundet – daraus ist eine tiefe und sehr aufrichtige

Freundschaft entstanden. Sie macht aus, dass wir immer

ehrlich zueinander sind und es keine Machtspielchen unter uns

gibt. Wir schätzen und respektieren uns und versuchen, immer

füreinander da zu sein. Unsere Arbeit und das Privatleben werden

voneinander getrennt und wir versuchen nach langen Arbeitstagen

auch immer wieder, gemeinsam etwas für unsere Freundschaft

zu tun. Das kann ein gemütlicher Abend bei einer von uns

Zuhause sein oder einfach ein gemeinsamer Kaffee am Wochenende

in der Stadt. Eine besondere Rollenverteilung haben wir bei

unserer Arbeit nicht. Wir sind alle gleich auf und nehmen uns alle

so, wie wir sind.

Über Shoppisticated

Im September 2012 haben die drei Hamburgerinnen

Sonja Paszkowiak, Maike Schmitz und Kira Tolk „Shoppisticated“

gegründet. Sie schreiben über Mode und

ihren Modestil, über Trends und Lifestyle. Über Dinge,

die sie „lieben und mit anderen teilen möchten“, wie

die Influencerinnen erzählen. Wer auf ihrer Homepage

sucht, findet Stylingtipps, Beautynews oder Reiseempfehlungen.

Neu ist ihre erste, eigene Schuhkollektion

– das interessante Sortiment umfasst zum Beispiel einen

Cowboy und einen Biker Boot genauso wie flache

und mitttelhohe Sandalen.

Mehr unter www.shoppisticated.com

Backstage in den Colonnaden: das Trio

Shoppisticated mit Christian Bauer

12


Gesundheit, Hamburg!

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BELLARI ROSENPARK: Medical Beauty Praxis in Hamburg (Hanseviertel) & Frankfurt am Main

EXPERTEN FÜR MINIMALINVASIVE

BEHANDLUNGEN – ALLES OHNE OP!

„Mit der BELLARI Rosenpark haben Dr. Sonja und Dr. Gerhard Sattler

ihrer ästhetischen Vision nicht nur einen Namen gegeben,

sondern auch einen exklusiven Wohlfühlraum für hochwertige und seriöse

minimalinvasive Ästhetische Medizin geschaffen.“

Die BELLARI ist ein Ärztliches Kompetenzzentrum für hochklassige Ästhetische Medizin. Gesichtsverjüngung

und Körperstyling mit non- und minimalinvasiven Behandlungen sind unser Können. Profitieren

Sie von dem Know-how der renommierten Rosenpark Klinik*, der stetigen Weiterbildung bei internationalen

Fachkongressen und unserer jahrelangen Erfahrung.

BELLARI Rosenpark

Natürlich schön ganz ohne OP – Geht nicht? Geht

doch! Die BELLARI ROSENPARK ermöglicht dies mit

seinem neuen Konzept in den Großstädten Deutschlands.

Die Einheit aus Ästhetischer Medizin und professioneller

Kosmetik verkörpert den modernen Lifestyle

unserer heutigen Gesellschaft und ist bereits

mitten in der Innenstadt von Frankfurt und Hamburg

Wirklichkeit geworden. Denn der Wunsch nach

Attraktivität steigt und soll auch mit zunehmendem

Alter noch erfüllt werden können. Die moderne

Medizin bietet immer mehr Möglichkeiten durch

minimalinvasive Behandlungen, ästhetische Korrekturen

vorzunehmen – also alles ohne OP. In unserer

Beauty Medical Praxis werden diese im Bereich

der Gesichtsverjüngung und sanftem Körperstyling

angeboten – und der Zulauf ist enorm.

Ein Blick durch die offene Glasfront unserer BELLARI

lässt zunächst ein Kosmetikgeschäft dahinter vermuten.

Aber die BELLARI ist weit mehr – völlig zentral

und dennoch diskret. Mit der BELLARI Rosenpark

haben Dr. Sonja und Dr. Gerhard Sattler ihrer ästhetischen

Vision nicht nur einen Namen gegeben,

sondern auch einen exklusiven Wohlfühlraum für

hochwertige und seriöse minimalinvasive Ästhetische

Medizin geschaffen. Die Idee hierzu entstand

im Laufe der über 22-jährigen Rosenpark-Historie

und aus den Wünschen ihrer Patienten. Filler- und

Botulinum-Behandlungen boomen, ebenso wie Therapien

mit Lasern und anderen Energiequellen zur

Hautverjüngung. Ziel der Sattlers ist es, mit der

BELLARI die Qualität der renommierten Rosenpark

Klinik in Darmstadt direkt zu ihren Patienten in die

Innenstädte zu bringen.

Aktuell umfasst das Spektrum an nichtoperativen, medizinischen Verfahren

Botulinum-, Filler-, Laser-, Ultherapy®-, IPL-Behandlungen, PRP,

Fadenlifting, Radiofrequenz-, Kryolipolyse mit dem Original von Cool-

Sculpting® (Fett wegfrieren) und EMSCULPT® (Muskelaufbau ohne

Training). Botulinumtoxin kommt bei ästhetischen Behandlungen überwiegend

in der oberen Gesichtshälfte zum Einsatz und ist meist die erste

minimal-invasive Behandlung eines Patienten. Gefolgt von Hyaluronsäure

oder anderen Fillern, die so platziert werden, dass Partien des Gesichts

optisch angehoben, aber auch oberflächliche Fältchen und einzelne Falten

dadurch ausgeglichen werden. Auch die einzigartige mikrofokussierte Ultraschall-Technologie

von Ultherapy® gilt als weltweit einzig zugelassene

Lifting-Methode ohne Schnitt und ist optimal als Alternative eines Facelifts.

Im Bereich der Körperformung ist das neue Kryolipolyse-Verfahren Cool-

Sculpting® sehr gefragt. Denn oft haben die Patienten Hemmungen, sich

auf einen OP-Tisch zu legen und suchen nach anderen Möglichkeiten.

Hierbei werden kleinere Fettpölsterchen und Problemzonen ganz ohne

Operation mittels Kälte behandelt. Durch den Einsatz von Kälte wird die

Blutversorgung der Fettzellen unterbrochen, diese sterben daraufhin ab

und werden durch unser Lymphsystem nach und nach abtransportiert.

Auch Männer freuen sich übrigens zunehmend über die ein oder andere

minimal-invasive Behandlung und lassen es sich bei einer professionellen

Gesichtsbehandlung im kosmetischen Bereich gut gehen.

Wir freuen uns sehr darüber, dass wir auch in diesem Jahr wieder mit

dem Top Mediziner Güte-Siegel ausgezeichnet worden sind: Zum siebten

Mal in Folge gehören unsere Experten Dr. Birgit Buxmeyer und Chefarzt

Dr. Gerhard Sattler zu den Top Medizinern Deutschlands in den Kategorien

„Fettabsaugung“ und „Botox & Filler“. Dr. Gerhard Sattler wurde

2019 zudem auch noch in der Kategorie „Lippenkorrektur“ ausgezeichnet.

Unsere Chefärztin Frau Dr. Sonja Sattler wurde in der Kategorie „Dermatologische

Lasertherapie“ zu den Top Medizinern Deutschlands gekürt. Die

wiederkehrenden Auszeichnungen sind Motivation und Bestätigung für

den höchsten Anspruch, den unsere Experten an die Qualität ihrer Arbeit

stellen.

Fotos: PR

Dr. med. Sonja Sattler und Dr. med. Gerhard Sattler – Gründer der Rosenpark Klinik und der BELLARI

BELLARI Hamburg im Hanseviertel

Große Bleichen 36 Telefon +49 (0)40 / 41 91 67 20

20354 Hamburg Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, 10 - 20 Uhr

www.bellari.de

*Die BELLARI ist Partner der Rosenpark Klinik


FASHION

FASHION

Green-Queen:

Den grünen Einteiler

von Laurèl

(ca. 480 Euro)

gibt es im AEZ

Zeit für ein

Schrank-Update

Modische Signale senden

Übersehen? Ausgeschlossen! Mit dieser roten Kappe von Marc

Cain (ca. 60 Euro) stechen Sie garantiert aus der Menge heraus

– schließlich greifen die meisten im Herbst zu dunklen Kopfbedeckungen.

Aber warum eigentlich? Diese Kappe ist nicht

nur stylisch, sondern schützt Ihre Frisur auch vor nordischem

Schietwetter. Besser geht’s nicht!

Die Designer sind sich einig: Kein

Marc Cain | Große Bleichen 31 |

www.marc-cain.com

It-Piece ist in diesem Herbst so angesagt

wie ein moderner Overall

Neues Fashion-Motto:

kleinkariert

Diese Info wird Ihr Leben verändern – denn im Moment revolutioniert

ein absolutes Must-have Ihre Garderobe. Mit einem Jumpsuit,

auch Overall oder Einteiler genannt, muss man sich keinerlei Gedanken

mehr um das passende Oberteil oder die farblich abgestimmte

Hose machen. Ein weiterer Vorteil: Sie können morgens beruhigt 15

Minuten länger schlafen, weil “was-soll-ich-anziehen-Momente“ Geschichte

sind.

Text: Ann-Charlott Karsten | Fotos: PR

Was riecht hier so gut?

Diptyque ist bekannt für seine Beauty-Kreationen.

Neu im Sortiment: Eine mit Parfum durchzogene

Kordel, aus der man einzelne Armbänder

raustrennen kann (ca. 72 Euro). Mit der

Gold-Schließe lässt sich das Duft-Accessoire

befestigen.

Wenn es für den gefütterten Mantel

noch zu warm ist, aber der

Sommerblouson Sie zum Frösteln

bringt, wird es Zeit für eine

Übergangsjacke. Voll im Trend

liegen Sie mit einem Mantel im

Karo-Look, wie dieser von Mustang

(ca. 150 Euro). Der passt

super zu Leder, Jeans oder Ihrem

Lieblings-Jumpsuit. Sie merken

schon – Karo-Coats sind echte Allrounder.

Mustang | Hamburger Meile |

Hamburger Str. 19-47 |

www.mustang-jeans.com

Diptyque | Alsterhaus | Jungfernstieg 16-20 |

www.diptyqueparis.com

Geht runter wie Öl …

1. 2. 3.

1. Karo-Jumpsuit von Tom Tailor, ca. 90 Euro, Elbe Einkaufszentrum, Osdorfer Landstr. 133, Sneaker von Tamaris, ca. 70 Euro, Europa

Passage, Ballindamm 40, Lippenstift „Rouge D’Armani Matte Lipstick“ von Giorgio Armani Beauty, ca. 36 Euro, Alsterhaus, Jungfernstieg

16-20 2. Schwarzer Overall von Sofie Schnoor, ca. 260 Euro, Alegre, Wrangelstraße 42, Horsebit Loafer, ca. 280 Euro von Balletta, Poelchaukamp

20, „Rebel Eyes Skinny B Mascara“ von Gosh Copenhagen, ca. 12 Euro, Müller, Ottenser Hauptstraße 2-6 3. Khakifarbener

Einteiler von Marc O’Polo, ca. 220 Euro, Eppendorfer Baum 6, Animal-Boots von Unisa, ca. 150 Euro, Prange, Jungfernstieg 38, Nagellack

„Pulp Fiction“ von Kester Black, ca. 20 Euro, Meister Parfumerie, Eppendorfer Baum 12

Logo-Bag? Na, logo!

Nicht nur das plakative

Branding sollte

ein Argument für Sie

sein, alles stehen

und liegen zu lassen

und Ihre Kreditkarte

zum Glühen zu bringen.

Auch das Design

– die praktische Beutel-Form

– machen

die Tasche von Fendi

(ca. 1750 Euro) zum

Star der Saison.

Fendi | Anita Hass | Eppendorfer Landstraße 60 |

www.onlyanita.com

Momentan werden Sie sicher häufiger

Komplimente für Ihren Traum-Teint hören.

Der Grund: Dieses reichhaltige „Beauty

Facial Oil“ von Honest Beauty (ca. 35 Euro)

verwöhnt Ihre gestresste Herbst-Haut mit

hochwertigen Inhaltsstoffen.

Honest Beauty | Douglas |

Eppendorfer Landstr. 67 |

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16 17


FASHION

IMPRESSUM

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Der kluge

Schick-Trick

Stets perfekt gekleidet und niemals

over- oder underdressed?

Ja, das geht!

Aktuell freut sich jeder Mann auf die Herbst-Saison: Die neue

Mode wird dominiert von hochwertigen Materialien, coolen Prints

und cleveren Stylingmöglichkeiten. Ob fürs erste Date oder den

25. Hochzeitstag – mit einem lässigen Sakko, einem Wow-Hemd

und einer legeren Hose liegen Sie immer goldrichtig.

1. 2. 3.

Statement-Hemd von

Eterna (ca. 90 Euro),

erhältlich in der Europa

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1. Sakko von Marc O’Polo, ca. 300 Euro, Mühlenkamp 35, Hemd von Mustang, ca. 40 Euro, Hamburger Meile, Hamburger Str. 19-47, Hose

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Ermenegildo Zegna, ca. 1.700 Euro, Braun Hamburg, Große Bleichen 27, Hemd von Desoto, ca. 80 Euro, Peek & Cloppenburg, Mönckebergstr.

6, Hose von Aigle, ca. 120 Euro, Hanseatic Classic, Johannisbollwerk 6-8, „Woodcote Glam Pomade “ von Graham Hill, ca. 15 Euro,

Salon Peter Polzer, Heegbarg 31 3. Sakko von Tagliatore, ca. 700 Euro, Braun Hamburg, Große Bleichen 27, Hemd von Aigle, ca. 70 Euro,

Hanseatic Classic, Johannisbollwerk 6-8, Hose von Closed, ca. 240 Euro, Poststraße 36, Handcreme „N°129 Koriander / Schwarzer Pfeffer“

von L:A Bruket, ca. 22 Euro, Douglas, Eppendorfer Landstr. 67

Text: Ann-Charlott Karsten | Fotos: PR

VERLEGER

Christian Bauer (V.i.S.d.P. / cb@ckb.hamburg)

VERLAGSBEIRAT

Jenny Falckenberg, Heinz H. Behrens,

Hans-Ulrich Jörges, Klaus Liedtke, Stephan Luca, Klaus May,

Michael Waack, Prof. Dr. Michael Zerres

(FREIE) MITARBEITER DIESER AUSGABE

Leonie Ahrens (Haare / Make up), Marius Engels, Brigitte Engler,

Jenny Falckenberg, Franziska Heinemann-Schulte, David

Hofmann, Philipp Hofstetter (Haare / Make up),

Anne Klesse, Alexandra Maschewski, Tatjana Munneke,

Ann-Charlott Karsten, Nathalie E. Reinschmidt, Christine

Rogge, Sara Lisa Schäubli, Sabine Skiba

GRAFIK CKB inhouse

POLITIK Klaus May

STADTGESCHICHTE(N) Heinz H. Behrens

COVER FOTOGRAFIE Michael de Boer für HANSEstyle

VERKAUF

Yvonne Popall, Lutz Egloff,

Christian Bauer (verantwortl. für den Inhalt der Anzeigen),

Tel.: 040 - 4153-7680, Mail: anzeigen@ckb.hamburg

DRUCK

Möller Druck und Verlag GmbH, Zeppelinstraße 6,

16356 Ahrensfelde OT Blumberg

VERTRIEB / MAGAZIN-DISTRIBUTION

Direktvertrieb. Kontrollierte Verbreitung über festgelegte Vertriebspartner.

Für Direktbezug und Abonnement wenden Sie

sich bitte an den Verlag. Teilauflage über A&Z Bull Werbedienstleistungsges.

mbH, Winsener Stieg 13, 21079 Hamburg.

Teilauflage über Pressevertrieb Nord KG, Schnackenburgallee

11, 22525 Hamburg. Teilauflage über Valora Retail Services

GmbH, Danziger Straße 35a, 20099 Hamburg

ABONNEMENT

HANSEstyle erscheint derzeit viermal im Jahr. Abo-Jahrespreis:

20 € (entspricht 5 € pro Ausgabe / Porto bereits enthalten).

Jederzeit kündbar. Schreiben Sie uns eine E-Mail mit Adresse

und Namen an: abo.hansestyle@ckb.hamburg

VERLAGSINFORMATION

HANSEstyle ist eine Publikation der CKB mediahouse GmbH

und darf nur mit Verlagsgenehmigung in Lesezirkeln geführt

werden. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, Aufnahme in

Onlinedienste und Internet sowie Vervielfältigung auf Datenträgern

dürfen nur nach Zustimmung des Verlages erfolgen.

Der Verlag haftet nicht für unverlangte Zusendung von Fotos,

Manuskripten etc.

VERLAG CKB mediahouse GmbH, Börsenbrücke 7, 20457 Hamburg

| Tel: 040 - 4153-7680 | Geschäftsführer: Christian Bauer

www.meine-hamburger-city.de

www.hansestyle.hamburg

www.metropole-kreativ.hamburg

www.hanseat-des-jahres.de

www.ckb.hamburg

10.11.19 – Mojo Club

SCARLXRD

10.11.19 – Fabrik

CHARLI XCX

10.11.19 – Gruenspan

BANKS

12.11.19 – Große Freiheit 36

WELSHLY ARMS

12.11.19 – Markthalle

BLACK STAR

RIDERS

13.11.19 – Stage Club

LIVE ON MARS–

A TRIBUTE TO

DAVID BOWIE

13.11.19 – Bahnhof Pauli

TAL WILKENFELD

14.11.19 – Mojo Club

LAMB

14.11.19 – Bahnhof Pauli

MUSTASCH

16.11.19 – Fabrik

THE IRISH

FOLK

FESTIVAL

17.11.19 – Große Freiheit 36

ZEDD

19.11.19 – Sporthalle

ALTER

BRIDGE

24.11.19 – Markthalle

BEAR'S

DEN

25.11.19 – Gruenspan

VANESSA MAI

26.11.19 – Laeiszhalle

GIORA FEIDMAN

SEXTETT

26.11.19 – Gruenspan

ANNA

TERNHEIM

27.11.19 – Uebel & Gefährlich

WE ARE

SCIENTISTS

29.11.19 – Fabrik

ADRIANA

CALCANHOTTA

30.11.19 – Mojo Club

ELDER

ISLAND

03.12.19 – Docks

MAX MUTZKE

& MONOPUNK

05.12.19 – Sporthalle

ALLE FARBEN

05.12.19 – Kulturkirche

Altona

NILS WÜL-

KER &

ARNE JAN-

SEN

08.12.19 – Mojo Club

MONO

10.12.19 – Laeiszhalle

PEE WEE ELLIS

FEAT. CHINA

MOSES AND

IAN SHAW

10.12.19 – Knust

SONGS FROM

ABOVE

11.12.19 – Barclaycard Arena

SASHA

11.12.19 – Docks

HOT CHIP

12.12.19 – Uebel & Gefährlich

BISHOP BRIGGS

16.12.19 – Gruenspan

SÓLSTAFIR

17.12.19 – Uebel & Gefährlich

ODEVILLE

18.12.19 – Elbphilharmonie,

kleiner Saal

SÓLEY

20.12.19 – Sporthalle

TORFROCK

22.12.19 – Barclaycard Arena

HAMBURGER

WEIHNACHTS-

SINGEN

02.01.20 – Laeiszhalle

DE-PHAZZ &

STÜBAPHIL-

HARMONIE

15.01.20 – Gruenspan

THE HU

16.01.20 – Gruenspan

QUEEN MACHINE

23.01.20 – Barclaycard Arena

ADEL TAWIL

24.01.20 – Gruenspan

WAGE WAR

30.01.20 – Gruenspan

JEANETTE

BIEDERMANN

05.02.20 – Sporthalle

LIAM

GALLAGHER

08.02.20 – Uebel & Gefährlich

THE

MAINE

11.02.20 – Docks

SCHOOLBOY Q

13.02.20 – Uebel & Gefährlich

TYCHO

19.02.20 – Mojo Club

CARAVAN

PALACE

20.02.20 – Laeiszhalle

ECKART VON

HIRSCHHAUSEN

25.02.20 – Große Freiheit 36

SAGA

28.02.20 – Knust

PVRIS

28.02.20 – Docks

CAGE THE

ELEPHANT

05.03.20 – Elbphilharmonie,

kleiner Saal

YOUNEE

20.03.20 – Gruenspan

ANATHEMA

22.03.20 – Barclaycard Arena

LORD OF

THE DANCE

22.03.20 – Docks

TOVE LO

23.03.20 – Große Freiheit 36

TAKIDA

31.03.20 – Laeiszhalle

JON HOPKINS

22.04.20 – Große Freiheit 36

GOTTHARD /

MAGNUM

04.05.20 – Fabrik

EXPLOSIONS

IN THE SKY

07.05.20 – Sporthalle

LENA

12. & 13.09.20 –

Barclaycard Arena

ELTON

JOHN

11.11.19 – Ryan McMullan // 12.11.19 – The Murder Capital

20.11.20 – Barclaycard Arena

ZUCCHERO

12.11.19 – Ashley Henry // 14.11.19 – Vancouver Sleep Clinic // 17.11.19 – Yola

23.11.19 – Johnny Rakete // 24.11.19 – Lovelytheband // 27.11.19 – Tatran

03.12.19 – The Low Anthem // 05.12.19 – Serious Klein // 18.12.19 – Amira Warning

11.02.20 – Sophie Zelmani // 13.02.20 – Boy & Bear

18

TICKETS: → (0 40) 4 13 22 60 → KJ.DE


FASHION

FASHION

Must-haves der Saison

Fashion-Favorit der

Designerin: der besondere

Strickpulli

(ca. 680 Euro)

Wempe lässt Frauenherzen

höher schlagen

Melina Paeper und Dr. Oliver Meyer-Walters

sind die Gründer von „Mo and the Ocean“

Christiane Marks,

Inhaberin des

Blankeneser Kinderschuhladens,

liebt

die süßen Schuhe

von „Donsje“ (Paar

ab ca. 54 Euro)

Hamburger Startup erobert die Beauty-Branche

„Mit „Mo and the Ocean“ verfolgen wir einen zukunftsweisenden

Ansatz. Wir vereinen die neuesten Erkenntnisse

der Zellforschung mit dem einmaligen Respekt

vor der Natur. Wir nehmen die Menschen mit auf eine

Reise zu den Schätzen des Ozeans, einem bewussten

Lebensstil und der Erkenntnis, dass nichts kraftvoller

ist, als die Elemente der Natur auf seiner Haut zu spüren.

Nach nur wenigen Monaten wurden wir bereits

mit einem Award ausgezeichnet – ein Ansporn, unsere

Botschaft weiter in die Welt hinauszutragen.“

Mo and the Ocean | Produkte ab 57 Euro,

erhältlich im The Fontenay Spa | Fontenay 10 |

www.moandtheocean.com

Text: Ann-Charlott Karsten | Fotos: Rohhöppchen (1), Leila Ivarsson (2), PR (5)

Kein Herbstblues

„Dieser Stehkragenpullover mit den goldenen Knöpfen

ist mein absolutes It-Piece für den Herbst. Die

Ärmel sind schmaler und die Ware ist anschmiegsamer

als bei einem gewöhnlichen Seemannspullover.

Das macht mein Design wirklich zu einem

besonderen Lieblingsteil. Und zwar für eine ganz

lange Zeit.“

Karin Rocke | Showroom im Lokstedter Weg 86a |

www.karinrocke.com

Wer dieses Collier zum

ersten, zweiten oder dritten

Mal sieht, ist angetan

von seiner Schönheit: 18k

Weißgold, 41 Diamanten

mit aufsehenerregendem

Schliff, 41 Brillanten – aus

dieser Traum-Kombination

setzt sich das „Collier Ashoka

by Wempe Ashoka®“

(Preis auf Anfrage) zusammen.

Dabei wirkt es zart, elegant

und anschmiegsam. Wir

sind uns einig: Die Trägerin des

Colliers wird es nie wieder ablegen. Als Inspiration

für das kostbare Schmuckstück dienten übrigens die Brunnen von

Versailles, in denen herabtropfende Wasserperlen für ein besonderes

Lichtspiel sorgen.

Juwelier Wempe | Jungfernstieg 8 |

www.wempe.com

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Bei Willibald gibt’s Kinderschuhe – auch für die ganz Kleinen

„Die niederländische Marke „Donsje“ fertigt individuelle, niedliche

Baby-Schuhe mit hohem Tragekomfort und viel Liebe zum

Detail. Die Schühchen gibt es in tollen Naturfarben, wie Creme

oder Braun und man kann diese schlicht mit einem Lederband

oder schick mit einer Stoffschleife schnüren. Für den Winter rate

ich Eltern zu Modellen mit einer Wollfütterung.“

Willibald | Elbchaussee 585 |

www.willibald-kinderschuhe.de

Lieferservice der Extraklasse

Ob Lunch oder Dinner – bei Rohhäppchen möchte man am

Liebsten rund um die Uhr Leckereien bestellen. Die asiatischen

Gerichte schmecken nicht nur hervorragend, sie

werden auch in selbst designten und nachhaltigen Verpackungen

aus Pappe und Glas geliefert. Wir sagen: Daumen

hoch für den Umweltschutz! Da bekommt man sofort Appetit

auf Sushi, stimmt’s?

Rohhäppchen |

Rentzelstraße 13 |

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20

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Liehrstraße 11 | 17424 Heringsdorf / Usedom | Deutschland

Ein Betrieb der Resort Hotel Kaiserbad GmbH & Co KG


WIRTSCHAFT & POLITIK

WIRTSCHAFT & POLITIK

Aust’s 58

Jurist, Theatermacher, Impulsgeber, Unternehmer. Und

bald auch Präses der Handelskammer Hamburg?

Professor Norbert Aust (76) erzählt im Exklusivinterview

mit HANSEstyle, warum es ihm ein Anliegen ist,

sich für die Kammer zu engagieren, warum er keinen

populistischen Wahlkampf führen wird, welche Veränderungen

er bei der Handelskammer Hamburg vorantreiben

will und was er künftig von den 58 Mitgliedern

des Handelskammer-Plenums erwartet.

HANSEstyle: Sie engagieren sich für Hamburg, sind unter anderem Vorstandsvorsitzender

des Tourismusverbandes Hamburg und seit kurzem auch der Kopf

der Initiative „Starke Wirtschaft“, einem Zusammenschluss von Hamburger Unternehmerinnen

und Unternehmern, mit denen Sie bei der Plenarwahl antreten

und dann die Handelskammer Hamburg führen möchten. Was treibt Sie an?

Prof. Norbert Aust: Seit mehr als zehn Jahren bin ich in Ausschüssen der Kammer

tätig und kenne den Nutzen, den sie für die Unternehmerinnen und Unternehmer

sowie für die Stadt selbst hat. Die Handelskammer ist unverzichtbar und – das

wissen viele nicht – sie ist Teil unserer Gesellschaftsordnung. Ich halte es für eine

der besten Entscheidungen unseres Grundgesetzes, bestimmte Aufgaben nicht

allein dem Staat zuzuordnen, sondern sie in die Verantwortung derer zu geben,

die fachlich etwas davon verstehen. Ich war entsetzt, als die Rebellen die Pflichtmitgliedschaft

und damit die Pflichtbeiträge abschaffen wollten und damit ja das

Ziel hatten, die Kammer zu zerstören. Dies war auch der Grund, warum ich mich

entschieden habe, beim nun notwendigen Wiederaufbau zu helfen.

Warum sind Pflichtbeiträge notwendig?

Die Kammern sind Körperschaften des öffentlichen Rechts. Eine Pflichtmitgliedschaft

und auch Pflichtbeiträge sind eine unabdingbare Voraussetzung, denn

sonst würde es sich lediglich um einen privaten Interessenverband handeln.

Der erfolgreiche Unternehmer, Prof. Norbert Aust, engagiert sich seit vielen

Jahren ehrenamtlich für Hamburg. Getroffen haben wir ihn in seinem neuen

Hotel „Pierdrei“ in der HafenCity

22

23


Wenn man der Kammer bestimmte Aufgaben überträgt,

dann muss das für alle gelten. Sie ist schließlich

die Vertretung unterschiedlichster Branchen.

Welche sind die wichtigsten Aufgaben der Kammer?

Dazu gehört definitiv die Berufsausbildung: Die Welt

beneidet uns um unser duales Ausbildungssystem.

Doch auch das funktioniert nur, wenn die Kammer

als Pflichtorganisation existiert. Sie trägt die Berufsausbildungsverantwortung

auch für neue Berufe,

nimmt die Abnahme von Prüfungen wahr und ist die

Gesamtinteressenvertretung im wirtschaftlichen Bereich.

Eine wichtige Aufgabe wird außerdem sein,

die persönliche Wertschätzung der Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der Kammer wieder herzustellen. Ich

wünsche mir auch eine viel stärkere norddeutsche

Verankerung: Hamburg und die Metropolregion und

darüber hinaus! Eine aktuelle Studie besagt, dass

die wirtschaftliche Entwicklung unserer Metropolregion

im Vergleich zu anderen nicht gut ist. Insgesamt

möchte ich, dass die Kammer wieder eine Organisation

für alle wird!

Wie werden Sie die Unternehmerinnen und Unternehmer

vom Nutzen der Kammer und deren Mitgliedschaft

überzeugen?

Um für mehr Effektivität und damit auch für mehr

Transparenz zu sorgen, benötigt die Kammer zunächst

einmal eine neue Führungs- und Leitungsstruktur. Sie

ist noch so aufgestellt wie zu Gründungszeiten. Das

ist nicht mehr zeitgemäß. Moderne Gesellschaften

haben einen hauptamtlichen Vorstand und einen

Aufsichtsrat, der die Richtung vorgibt, die Geschäftsführung

berät und kontrolliert. Eine solche Struktur ist

auch für die Kammer sinnvoll. Es muss wieder möglich

sein, sich stärker im Ehrenamt zu engagieren,

ohne dort Vollzeit arbeiten zu müssen. Die letzten Präsides

waren weitgehend von ihren Unternehmen freigestellt,

das geht eigentlich nicht. Deshalb schlagen

wir von „Starke Wirtschaft“ auch eine Doppelspitze

mit Astrid Nissen-Schmidt vor. Auch die Geschäftsführung

muss im Team arbeiten. Wir brauchen keine

alleinigen Hauptgeschäftsführer, sondern eine Hauptgeschäftsführung.

WIRTSCHAFT & POLITIK

Ich wünsche mir auch eine viel

stärkere norddeutsche

14. – 17. NOVEMB ER

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Die Bezahlung eines Hauptgeschäftsführers löste

hitzige Diskussionen aus – das damalige Gehalt von

Hans-Jörg Schmidt-Trenz galt als zu hoch, nun wurde

es gedeckelt. Wie stehen Sie dazu?

Zu früheren Gehaltsentscheidungen will ich mich

nicht äußern. Zum sorgsamen Umgang mit Pflichtbeiträgen

gehört aber auch, dass man bei den Gehältern

nicht vergisst, dass sie nicht unternehmerisch erwirtschaftet

werden, sondern aus den Pflichtbeiträgen

Verankerung: Hamburg und die

Metropolregion und darüber hinaus!

Prof. Norbert Aust

24

GET CLOSER TO ART


WIRTSCHAFT & POLITIK

WIRTSCHAFT & POLITIK

gezahlt werden. Für viele – gerade für kleine Unternehmen

– sind diese Beiträge nicht unerheblich. Das

darf nicht vergessen werden.

Die Wahlbeteiligung hatte sich zuletzt mit fast 18

Prozent immerhin verdoppelt, war aber trotzdem gering.

Fühlen sich die Mitglieder nicht abgeholt?

Die Rebellen hatten insofern ihre Berechtigung, weil

durch sie die Reformdiskussion eingeleitet wurde.

Aber die Existenz der Kammer insgesamt in Frage zu

stellen: Das geht natürlich nicht. In der Vergangenheit

ist versäumt worden, die Bedeutung und Notwendigkeit

der Kammer ausreichend deutlich zu machen.

Deshalb fühlten sich offensichtlich gerade die kleineren

Unternehmen nicht ausreichend vertreten. Wir

müssen uns wieder stärker über Inhalte positionieren.

Wichtige Themen sind Innovation, Mobilität oder der

Fachkräftemangel, der ein hochgefährliches Problem

ist, wenn wir keine vernünftigen Antworten finden.

nur eine wirtschaftspolitische Aufgabe, sie soll sich

nicht in allgemeinpolitische Fragen einmischen. Aber

wo verläuft die Grenze? Mit den Jahren verändern sich

schließlich die Notwendigkeiten. Stadtentwicklung,

Nachhaltigkeit, Infrastruktur und Sicherheit sowie

vieles andere mehr sind auch wirtschaftliche Themen.

Sie führen keinen populistischen Wahlkampf. Lässt

sich so heutzutage noch eine Wahl gewinnen?

Ich glaube ja. Mein Ziel ist es, dass 58 unabhängige,

vernunftgetragene Menschen in das Plenum gewählt

werden, die bereit sind, sich ehrenamtlich für die

Kammer zu engagieren und gemeinsam das Präsidium

zu wählen und das Hauptamt zu bestimmen. Das

Plenum ist die Vertretung von ca. 160.000 Unternehmen

– es geht dort nicht um persönliche Interessen.

Auch Fraktionen haben dort nichts zu suchen – das

Plenum ist keine politische Veranstaltung. Ich bin der

festen Überzeugung, dass es uns gelingen kann, eine

Einheitlichkeit zu schaffen. Damit aus der Kammer

eine für Hamburg wichtige, den Unternehmerinnen

und Unternehmern sowie der gesamten Stadt verpflichtete

Einrichtung wird.

Sicher, die Stadt ist eine der

lebenswertesten der Welt, aber es ist

jeden Tag eine neue Anstrengung,

dass es auch so bleibt.

Sie streben ein kooperatives Führungsmodell mit

zwei Präsides als Doppelspitze an. Wie sieht das aus?

Es ist nicht mein vorrangiges Ziel, Präses der Kammer

zu werden, sondern sie wieder auf den richtigen Weg

zu bringen. Ich kandidiere zunächst einmal für das

Plenum. Und was dieses später mit seinen 58 Mitgliedern

entscheidet, wird man sehen.

Prof. Norbert Aust

Sie waren lange Hochschulpräsident. Liegt Ihnen

das Thema Ausbildung besonders am Herzen?

Ausbildung ist eine der zentralen Aufgaben, aber

eben nicht nur statisch: Es geht auch um die Schaffung

neuer Ausbildungsformen und -inhalte. Oft vermisse

ich eine ganzheitliche Herangehensweise. Wir

haben zum Beispiel rund 130 Wohnheime für Studierende,

aber nur vier oder fünf für Auszubildende. Hier

müssen wir dringend etwas tun – für die Auszubildenden,

aber auch für junge Fachkräfte. Bezahlbarer

Wohnraum allgemein ist ein wichtiges Thema, denn

dieser bedeutet verbesserte Lebensbedingungen in

der Stadt und damit auch bessere Chancen für Neubürgerinnen

und -bürger und für alle Hamburgerinnen

und Hamburger insgesamt. Natürlich hat die Kammer

Wir dürfen auch in Hamburg nicht nur zufrieden mit

dem sein, was wir haben. Sicher, die Stadt ist eine

der lebenswertesten der Welt, aber es ist jeden Tag

eine neue Anstrengung, dass es auch so bleibt. Dabei

gilt es, nicht nur auf die Metropolregion zu schauen,

sondern auf das globale Gefüge. Wenn wir keinen

Stillstand wollen, sind wir zur Weiterentwicklung gezwungen.

Die Handelskammer ist dabei ein wichtiger

Impulsgeber.

Sie geben selbst gern Impulse – was zeichnet den

Unternehmer Aust aus?

Ich tue das, was ich gern tue und was notwenig ist.

Und ich versuche, das mit dem Verstand, aber auch

mit dem Herzen zu tun. Ich glaube, dass nicht immer

alles nur rational kalkuliert werden kann. Ehrlichkeit

bedeutet mir viel. Ich möchte nicht andere bloßstellen

oder sie nur kritisieren – deshalb werde ich auch

keinen populistischen Wahlkampf führen.

Kurze Entspannung:

Prof.

Aust genießt

den Blick aus

einem der

Zimmer im

Pierdrei

Professor Norbert Aust und das „Pierdrei“

Geboren in Schlesien, studierte Norbert Aust nach dem Abitur Jura und Volkswirtschaftslehre

in Hamburg. Später arbeitete er an der Hochschule für Wirtschaft

und Politik, die er von 1980 bis 1992 als Präsident leitete. Bekannt ist

der sechsfache Vater auch durch die Gründung des Schmidts Tivoli, in deren

Geschäftsführung nun Tochter Tessa arbeitet. Zur Gruppe gehören unter anderem

auch das Schmidt Theater und das Schmidtchen. Der Träger des Bundesverdienstkreuzes

ist Vorsitzender des Tourismusverbandes und Aufsichtsrat

der Hamburg Marketing GmbH. Ein Herzensprojekt von Norbert Aust und den

Mitgesellschaftern Kai Hollmann (25hours) sowie Frederik und Gerrit Braun

(Miniatur Wunderland) ist das Hotel Pierdrei in der HafenCity mit seinen 212

Zimmern und einer Hafenbühne. Das Hotel wurde mit bemerkenswerter Liebe

zum Detail gestaltet.

Mehr unter www.pierdrei-hotel.de

Backstage: Prof. Norbert Aust mit

Journalistin Alexandra Maschewski

und Christian Bauer im liebevoll

gestalteten Pierdrei in der HafenCity.

Fotos: Sabine Skiba

26 27


Serie

Mehr 360-Grad unter

www.hansestyle.hamburg

SYLVIE

MEIS

ARMIN

ROHDE

LISA

TOMASCHEWSKY

LESLIE

CLIO

ALEXANDER

BOMMES

STEPHAN

LUCA

KAI

WIESINGER

ESTHER

SCHWEINS

MORITZ

FÜRSTE

LINDA

ZERVAKIS

ANNA

BEDERKE

STEVEN

GÄTJEN

JASMIN

GERAT

KOSTJA

ULLMANN

TILL

BRÖNNER

SUSANNE

BÖHM

WOTAN WILKE

MÖHRING

FRANZISKA

WEISZ

JOHN

NEUMEIER

JENNY

FALCKENBERG

TIL

SCHWEIGER

SIBEL

KEKILLI

SEBASTIAN

STRÖBEL

SASCHA

RÖNTGEN-SCHMITZ

Sie liebt das Leben

Vicky Leandros verkaufte über 55 Millionen Tonträger. Fotografieren lässt sich die Hamburgerin

allerdings nicht so gerne. Nun machte sie eine Ausnahme und traf sich mit HANSEstyle zu ihrem

ersten großen Fotoshooting seit vielen Jahren. Lernen Sie den Weltstar jetzt rundum kennen.

Vicky Leandros exklusiv

und 360 Grad

Fotos für HANSEstyle: Tim Wendrich (16), Marius Engels (1), Michael de Boer (8)

Mein Vater hat früher zu

Hause so wunderbar gekocht.

Jeden Abend kamen Freunde

zum Essen.

Mein Vater ist Musiker, Komponist und Produzent

und hat zusammen mit Klaus Munro alle meine

großen Erfolge geschrieben. Außerhalb des

Berufes hat sich die ganze Familie regelmäßig um

meinen Vater und Großvater versammelt, und wir

haben gemeinsam gesungen und musiziert.

Mein erstes Lied hatte ich während der Schulzeit.

Dadurch war ich schon sehr früh unterwegs, mal

für eine TV-Sendung oder Aufnahmen im Studio.

Ich fand aber erst einmal nichts Besonderes daran.

Das kam dann später – genauso wie das Lampenfieber.

28 29


Wunderbare Zeit

mit viel Spaß am

HANSEstyle Set

Wenn man eine Landessprache

spricht, fühlt man sich in einem

Land viel schneller zu Hause.

Vicky Leandros

Zuhause sprachen wir außer Griechisch

auch Englisch und Französisch. Vielsprachig

aufgewachsen zu sein, war für

mich ein Leben lang ein großer Vorteil.

„Wie sich Mühlen drehen im Wind“ von

Michel Legrand ist eines meiner Lieblingslieder.

Ich singe diese großartige

Ballade auch heute noch gerne bei meinen

Konzerten – wie auch alle anderen

Musik ist ihre große Leidenschaft

großen Erfolge.

vier Adventswochenenden. Zum Start findet jährlich mein

Lieder wie „Ich liebe das Leben“ oder

auch internationale Titel singe ich sehr

gerne. Je nachdem, in welchem Land ich

auftrete, auch in den verschiedenen

Sprachen – wie englisch, französisch

Benefitz-Weihnachtskonzert zugunsten von „Ein Herz

für Kinder“ in der St. Marienkirche statt, dieses Jahr schon

zum 11. Mal. Der Weihnachtsmarkt ist sehr vielseitig – mit

über 300 Kunsthandwerken und kulinarischen Köstlichkeiten

– und stimmt perfekt auf die besinnliche Zeit ein.

oder griechisch.

Ich selbst bin griechisch-orthodox. Wir haben uns mit dem

Der Weihnachtsmarkt auf Gut Basthorst

startet immer am letzten Novemberwochenende

und an den darauffolgenden

Thema „Glaube“ auseinandergesetzt, aber ich habe meinen

Kindern selbst überlassen, wie sie mit dem Thema umgehen

möchten.

31


Nachdenkliche

Frau mit großer

Neugierde aufs

Leben

Ein Outfit, das sie nicht

nur beim Fotoshooting,

sondern auch in ihrer

Freizeit gerne trägt

Mit unserer Traumhaus-Garantie zur perfekten Kapitalanlage.

Ich fühle mich privilegiert und bin sehr

dankbar – dafür, dass ich so leben darf und

dieses Talent mitbekommen habe.

Vicky Leandros

Ich bin sehr dankbar, dass ich weiterhin Konzerte

geben darf. Es ist aufregend, in vielen Sprachen

zu singen und die verschiedenen Balladen, Chansons,

Folklore und Schlager in einer besonderen

Dramaturgie aufzubauen.

Abends vor den Konzerten gehe ich früh schlafen

und trinke Ingwer-Kamillentee. Die Zeit vor den

Konzerten ist also eher langweilig, dafür ist sie

für die Stimme sehr wichtig. Das Feiern wird dann

nachgeholt.

Früher wie heute bin immer mal wieder im Zwick,

die Ur-Bar schlecht hin. Ich weiß noch, als ich ein-

32

mal zwischendurch ein Glas Wasser trinken wollte

und der Barkeeper mich fragte, ob ich krank sei.

Ella Fitzgerald ist mein großes Vorbild. Vor lauter

Begeisterung habe ich erst einmal Jazz gelernt und

gesungen.

Ich finde es okay, wenn ich auf der Straße angesprochen

werde. Oft haben mir Menschen viele witzige

Geschichten erzählt.

Die Hamburger sind bekanntermaßen zurückhaltend.

Aber im Konzert sind sie wie Brasilianer. Sie stehen

auf, sie toben und lassen einen gar nicht mehr von

Stein auf Stein gemauert, wartungsarm und

mit 10 Jahren Garantie: Das Maxime 300 ist Ihr

zukunftssicheres Investment. Alles über unsere

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Musterhaus und Beratungsbüro Neumünster

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Beratungsbüro Lübeck

Bei der Lohmühle 84, 23554 Lübeck

Telefon: 0451 4008950


der Bühne. Die Hamburger haben Power.

Mir ist so viel gegeben worden. Für mich ist es selbstverständlich,

der Gesellschaft etwas zurückzugeben.

Vor allem sind es

die Menschen, die ich an

Hamburg so mag. Sie sind

tolerant und großzügig.

Hamburg ist mein Zuhause.

Vicky Leandros

Die Stadt ist wunderbar, sie hat eine gewisse Ordnung.

Das gefällt mir.

Es braucht hier zwar lange, um mit jemandem gut

Freund zu werden, aber dann hält es ein Leben lang.

Als ‚Hanseatin des Jahres‘ ausgezeichnet worden zu

sein, empfinde ich als besonders.

Viele Verträge habe ich per Handschlag gemacht.

Was ich am Leben liebe? Ich lebe sehr gern, bin dem

Leben gegenüber einfach positiv eingestellt. Meine

Familie, meine Kinder, meine Enkelkinder und die

lieben und tollen Freunde, die ich habe, machen das

Leben für mich besonders lebenswert. Und dass ich

meine große Leidenschaft – das Singen – ausleben

kann, macht mich glücklich.

Ich bin sehr neugierig – auf alles. Ich möchte immer

weiter dazulernen.

Chansons, Balladen

und manchmal auch

Schlager – Vicky Leandros

ist eine besonders

vielseitige Sängerin

34


Ich mache keine langfristigen Pläne. Ich

nehme das Leben, wie es kommt.

Auch mit Scooter hat sie schon einen Song aufgenommen. Mit

Frontmann H. P. Baxxter ist Vicky Leandros eng befreundet

Ich muss keine Ziele mehr haben. Meine

Familie und ich – wenn wir weiterhin gesund

sind, dann bin ich ein ziemlich zufriedener

Mensch.

Erfolg muss man sehr locker nehmen. Man

darf ihm nicht hinterherlaufen. Dann wird

man unglücklich.

Es gibt kein Erfolgsgeheimnis. Ich habe

immer nur versucht, ehrlich zu mir selbst

und zum Publikum zu sein.

Fotos: Michael de Boer für HANSEstyle

ZEIT

LOS

LASSEN.

Über Vicky Leandros

Geboren wurde sie 1952 auf Korfu – die Sängerin hat die deutsche

und griechische Staatsbürgerschaft. Schon zu Schulzeiten hatte sie

ihren musikalischen Durchbruch. Zu ihren bekanntesten deutschen

Liedern gehören „Ich liebe das Leben“ und „Theo, wir fahr`n nach

Lodz“. 1972 gewann Vicky Leandros, bürgerlich Freifrau von Ruffin,

den Gran Prix mit dem Song „Après toi“. Insgesamt verkaufte Vicky

Leandros über 55 Millionen Tonträger.

Die Künstlerin engagiert sich vielseitig für die Gesellschaft. Unter anderem

bedeutet ihr die Unterstützung von „Ein Herz für Kinder“ und

der „Arche“ in Jenfeld viel. Zudem ist sie Botschafterin für die griechisch-orthodoxe

Kirche für die Kinder Afrikas und Alexandrias.

Backstage am HANSEstyle-Set: Vicky Leandros zwischen

Fotograf Michael de Boer (r.) und Christian Bauer

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Tipp: Verpassen Sie nicht das Benefizkonzert zur Weihnachtszeit am 27. November 2019 auf Gut Basthorst und den Weihnachtsmarkt

an den vier darauf folgenden Adventswochenenden. Für die beiden Konzerte von Vicky Leandros in der Elbphilharmonie am

15. Februar 2019 gibt es leider keine Tickets mehr. Beide Konzerte waren innerhalb weniger Stunden ausverkauft.

Mehr unter www.vickyleandros.eu

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FACES

Einige geladene Gäste während der Preisverleihung

Die Hanseatin und

der Hanseat 2019

Es war ein wunderbarer Abend! Vicky Leandros und Rolf Zuckowski wurden vom

Hamburger Abendblatt und HANSEstyle ausgezeichnet

Z

um dritten Mal haben das Hamburger Abendblatt

und HANSEstyle gemeinsam mit einer

Jury um Senator a. D. Frank Horch die Hanseatin

und den Hanseaten des Jahres gekürt. Wie

in den Jahren zuvor fand die Preisverleihung

in der traditionsreichen Location „Die Bank“

statt. Wer ausgezeichnet wird, bleibt bis zur Preisverleihung ein

gut gehütetes Geheimnis. Als dann zuerst Rolf Zuckowski und

anschließend Vicky Leandros auf die Bühne gebeten wurden,

waren Überraschung und Begeisterung bei den rund 120 Gästen

aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Medien riesig.

Klug, charmant und amüsant: Lars

Haider (Chefredakteur Hamburger

Abendblatt) führte durch den Abend

Jurymitglied Tessa Aust (Geschäftsführerin Tivoli) mit

ihrem Vater, Unternehmer Professor Norbert Aust

Mit der Auszeichnung wollen die Ausrichter ein Zeichen setzen

– für Verlässlichkeit, Weltoffenheit und Toleranz. Es sind diese

hanseatischen Werte, die gestärkt und gemeinsam in die Zukunft

getragen werden sollen. Ensprechend hoch sind die Ansprüche,

die an die Preisträgerin und den Preisträgern gestellt

werden: Sowohl Vicky Leandros als auch Rolf Zuckowski engagieren

sich in besonderem Maße ehrenamtlich. Die Hanseatin

des Jahres unter anderem für „Ein Herz für Kinder“ und das Kinder-

und Jugendwerk Arche in Jenfeld: „Dass sie dabei einfach

macht – ohne viel darüber zu sprechen – versteht die Jury als

klassisch hanseatische Eigenschaft“, heißt es in der Begründung,

warum sie ausgezeichnet wurde. Weiter: „Wer heute eines

ihrer Konzerte besucht, hört sie in vier Sprachen singen – auf

Deutsch, Englisch, Griechisch und Französisch. Vicky Leandros

ist eine Frau von Welt. Oder wie wir in Hamburg gerne sagen:

„Sie ist eine Frau, die mit der Heimat im Herzen die Welt umfasst.“

Hervorgehoben wurde ebenfalls das soziale Engagement von

Rolf Zuckowski: Unter anderem mit seiner Stiftung „Kinder brauchen

Musik“ setzt er sich dafür ein, dass auch Kinder aus sozial

benachteiligten Verhältnissen Musik machen und erleben können.

Seine Taten und sein Charakter – die Jury hält den in Blankenese

lebenden Hamburger für einen echten Hanseaten.

Beide – Vicky Leandros und Rolf Zuckowski – setzen ihre Popularität

dafür ein, der Gesellschaft vom eigenen Erfolg etwas

zurückzugeben. Und Erfolge hatten die beiden unzählige – gemeinsam

haben sie rund 75 Millionen Alben verkauft. Als Erinnerung

an den Abend erhielten die Geehrten jeweils ein zeitloses

Präsent aus dem Hause Wempe.

Vicky Leandros und Rolf Zuckowski sind die Hanseatin

und der Hanseat 2019. Unvergessen bleibt auch der

Bühnenmoment, als die beiden spontan „Ich liebe das

Leben“ im Duett anstimmten.

Fotos: Hamburger Abendblatt /Andreas Laible (1) , Sabine Skiba für HANSEstyle (7)

Sandra Quadflieg – die Schauspielerin

steht bald mit einem neuen Stück auf

der Bühne

Jana Pfitzner (Encavis AG) mit Ehemann

Hannes Pfitzner (Steuerberater, PwC)

(v. l) Coiffeur Jörg Oppermann mit

dem Geschäftsführer vom Lans

Medicum, Nils Behrens

Philipp Steeg (Geschäftsführer

Wempe Jungfernstieg) mit

Riccarda Scharf (Montblanc)

Gastronom Jan Schawe (Mutterland) mit Bloggerin und Autorin

Franziska Heinemann-Schulte (Taste Hamburg)

38

39


Einige geladene Gäste während der Preisverleihung

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Dietmar Hamm

(Levantehaus)

Komponistin

Gloria Bruni mit

Unternehmer

Axel Schnoeckel

(Bruns & Möllendorff)

Fotos: Hamburger Abendblatt /Andreas Laible (1) , Sabine Skiba für HANSEstyle (4)

Sponsoren

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Presenting

Partner

Einige Jurymitglieder und die beiden Preisträger (v. l.): Tessa Aust (Tivoli), Thorsten Dzulko (Standortleiter Hamburg, PwC), Brigitte

Engler (Geschäftsführerin City Management Hamburg), Rolf Zuckowski, Vicky Leandros, Senator a. D. Frank Horch sowie die

Gastgeberin und der Gastgeber des Abends: Vivian Hecker (Hamburger Abendblatt) und Christian Bauer (HANSEstyle)

Kristina Tröger

(Gründerin Club

europäischer Unternehmerinnen)

mit ihrem

Ehemann Ulrich Tröger

Herzspezialist: Professor

Karsten Sydow (Albertinen

Krankenhaus)

Unterstützer

40


Einige geladene Gäste während der Preisverleihung

Einige geladene Gäste während der Preisverleihung

Immobilienunternehmer und Rechtsanwalt Thomas Bauer (r.)

mit seinem Bruder, Gastgeber Christian Bauer

Kabarettist Horst Schroth mit NDR-Intendant

Lutz Marmor

Unternehmer und Senator a. D. Ian Karan mit seiner

Ehefrau, Barbara Karan

Sitzt mit ihrer Agentur in der Milchstraße:

Melanie Bromeis (elevenfifteen)

Ein Event-Highlight:

Nur rund 120 Gäste aus

Wirtschaft, Politik und

Medien werden jedes

Jahr zur Preisverleihung

eingeladen. Dieser recht

kleine Rahmen sorgt für

eine besonders intime

Stimmung.

Fotos: Hamburger Abendblatt /Andreas Laible (2) , Sabine Skiba für HANSEstyle (7)

Der Preisträger

an der Seite von

Ehefrau Monika und

seiner Tochter, Dr.

Anuschka Präßl

Unternehmer

Peer-Arne Böttcher

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(v. l.) Nils

Behrens (Lans

Medicum) mit

Designer Stefan

Eckert und

Sharam Honarbakhsh

(Memberslounge)

Jurymitglied Senator a. D. Frank Horch

mit der Hanseatin des Jahres 2017,

Dr. Isabella Vértes-Schütter

ZINGSTER OSTSEEFLAIR

Genießen Sie die frische Meerluft, gönnen Sie sich eine Auszeit

auf unserer Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und erholen Sie sich

in unserem 1400m² großen Wellnesspavillon. Lassen Sie sich

kulinarisch verwöhnen und erleben Sie das einzigartige Ostseeflair.

- 3 Übernachtungen inkl. Frühstücksbüfett

- 3-Gang-Menü am Anreisetag (nach Wahl des

Küchenchefs) in unserem Restaurant Nautica

- 1 kleines Geschenk auf Ihrem Zimmer

- Rückenmassage am 2. Aufenthaltstag

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42

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Seestraße 60 | 18374 Ostseeheilbad Zingst, Deutschland

Ein Betrieb der Strandhotel Zingst-Darß GmbH & Co. KG


Einige geladene Gäste während der Preisverleihung

Einige geladene Gäste während der Preisverleihung

Gastronom Tim Lang

(Küchenfreunde, Botanic

District, Was wir

wirklich lieben)

(v. l.) Jenny

Falckenberg

(Kunstagentin

und HANSEstyle

Verlagsbeirätin)

mit Medizinerin

Dr. Susanne

Steinkraus

Von der Ostsee angereist: Robert Wagner, der

Bürgermeister von Timmendorfer Strand

Ellen und Christian

Schwerin

(u.a. Strandhäuser

am Leuchtturm)

kamen aus

Neustadt i. H.

nach Hamburg

Beide waren sehr glücklich über die Auszeichnung: Vicky

Leandros und Rolf Zuckowski genossen den Abend in

vollen Zügen

Hatte großen Anteil

am Erfolg der

Preisverleihung:

Jacob Böhlke

(Hamburger

Abendblatt)

Sabine

Hilgenstock

(Mediahafen

Hamburg)

Fotos: Sabine Skiba für HANSEstyle (11)

(v. l.) Ina Krug (Geschäftsführerin „Die Bank“) mit Gastgeberin

Vivian Hecker (Hamburger Abendblatt) und Nane

Mundt (Leopard Projektagentur)

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auf Gut Basthorst

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Freitag bis Sonntag immer von 11 bis 19 Uhr

& Vorweihnachtlicher Basar vom 22.–24.11.

von 11 bis 19 Uhr

Eintritt 6 €

(Kinder unter 16 Jahren frei)

Die Atmosphäre bei

der Preisverleihung

war auch in diesem

Jahr wieder ganz

außergewöhnlich

Matthias Mumm (Geschäftsführer

Bruns & Möllendorff).

Die Geschichte des traditionsreichen

Natursteinwerks geht

zurück auf das Jahr 1874

Professor Pavel Dufek (Schön Klinik)

Ab 29.11.

Bus-Shuttle

jede Stunde ab

Hamburg

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Gut Basthorst, Auf dem Gut 3, 21493 Basthorst | gut-basthorst.de


OSTSEE SPEZIAL

OSTSEE SPEZIAL

OSTSEE: SONNE PUR.

ODER PURE WINTERROMANTIK!

Akkus aufladen, gleich im doppelten

Sinne – das geht an der Lübecker Bucht:

Zum Beispiel mit den neuen Retreats

in Grömitz, bei denen man die Seele

baumeln und anschließend gestärkt

zurück in die Großstadt fahren kann.

Oder laden Sie die Akkus der neuen

E-Flotte auf und erkunden so nachhaltig

das Umland. Auszuleihen sind die

E-Flitzer zum Beispiel bei der Timmendorfer

Strand Niendorf Tourismus GmbH.

Apropos Timmendorfer Strand: Dort hat

kürzlich ein Peter Pane Restaurant von

Unternehmer Patrick Junge eröffnet. Tür

an Tür mit dem Nautic, wo bald wieder

kräftig gefeiert wird.

(v. l.) Mind Coach Nicole Dechow und Jaqueline Felsmann

(Marketingleiterin Tourismus-Service Grömitz) haben ein

Retreat an der Ostsee geplant

Tipp: die neuen Retreats in Grömitz

Yoga-Auszeit mit Nicole Dechow (10. - 13. November 2019)

Achtsamkeitstage (8. - 11. Dezember 2019)

BuggyFit für Mama & Kind ( 5. - 8. Januar 2020)

Bei so vielen News kann man sich ja nur

auf seinen nächsten Trip an die Ostsee

freuen …

Fitness-Auszeit mit Original Bootcamp (9. - 12. Februar 2020)

Yoga-Auszeit (1. - 4. März 2020)

Mehr unter www.groemitz.de

46 47


OSTSEE SPEZIAL

Energie tanken

Die Hamburger Yogalehrerin und „Mind Set Coach“ Nicole Dechow (37)

freut sich auf Grömitz

HANSEstyle: Was macht Sie glücklich?

Nicole Dechow: Freiheit, das Meer und das Lachen der Menschen,

die mir am Herzen liegen

Vor mehr als zehn Jahren haben Sie Ihren Job gekündigt und sind

für drei Jahre nach Indien und in die USA gegangen. Wie kam es

dazu?

Ich brauchte damals eine Auszeit und wollte etwas von der Welt

sehen. Ich hatte vorher nur studiert und gearbeitet, mir aber nie

Zeit für mich genommen. Von außen sah mein Leben perfekt aus,

doch innerlich fehlte mir etwas. Ich wollte herausfinden, was

mich wirklich glücklich macht und was mir im Leben wichtig ist.

Auf Reisen ist es viel leichter, sich darüber klar zu werden, da

man aus seinem alten Umfeld herauskommt.

Sie beschreiben sich auch als „Selbstliebe Expertin“. Was bedeutet

das?

Selbstliebe ist für mich eine der Voraussetzungen, um glücklich

und erfolgreich zu sein. Wenn wir beginnen, uns wirklich so zu

akzeptieren, wie wir sind – mit all unseren Stärken und vermeintlichen

Schwächen – tun dies auch die anderen. In meinen Coaching

Sessions geht es sowohl um Beziehungen und die Karriere,

aber auch unser eigenes Body-Image.

SOMMERLICHER

WASSERSPASS DAS

GANZE JAHR!

Abenteuer und Erholung auf

1000 m 2 Wasserfläche und

700 m 2 Saunalandschaft.

Täglich 7 – 22 Uhr.

www.groemitzer-welle.de

Welche Veränderung fällt Ihnen bei Ihren Schülerinnen und

Schülern immer wieder auf, wenn sie regelmäßig Yoga praktizieren?

Yoga bringt mehr Gelassenheit, mehr Zufriedenheit, einen gesunden

und flexiblen Körper und natürlich auch ein Strahlen ins Gesicht.

Häufig schaue ich meine Yogaschüler an und mir fällt auf,

wie entspannt und jünger sie nach einer Yogastunde aussehen.

Für wen ist Yoga geeignet?

Yoga ist wirklich für jeden geeignet. Häufig höre ich „Ich bin aber

nicht gelenkig – kann ich trotzdem Yoga praktizieren?“. Das ist

genauso, als würde man sagen „Ich bin aber so hungrig, kann ich

trotzdem essen?“.

Fotos: Marius Engels für HANSEstyle

DAY SPA OSTSEE PUR!

Ostsee-Kreidepackung,

Meersalzabreibung & Wellness

Harmonie Massage (ca. 90 Min.)

für € 85,–

Im November geben Sie einen viertägigen Retreat-Kurs in Grömitz:

Was können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwarten?

Der Kurs ist für jeden geeignet. Ganz egal, ob man noch nie Yoga

gemacht hat oder schon länger dabei ist. Wir werden vor allem

wieder neue Energie tanken und alten Ballast loslassen. Das

Schöne bei einem Retreat ist, das man eine kurze Auszeit vom

Alltag und einfach mal wieder Zeit für sich selbst hat. Das sieht

und spürt man. Die Teilnehmer gehen in jedem Fall strahlender

und entspannter nach Hause.

Sie führen mit „Soul & Yoga“ ihre eigene Schule in Hamburg. Für

Ihr Retreat arbeiten Sie mit Grömitz zusammen. Was reizt Sie

daran?

Ich bin an der Ostsee geboren und aufgewachsen. Man ist schnell

dort und und kann den Grömitzer Erholungsfaktor direkt mit nach

Hause nehmen.

Über Nicole Dechow

Nicole Dechow im aja Hotel, Grömitz. Im

November gibt sie ein Retreat an der Ostsee

Mit 18 ging die Yogalehrerin, Unternehmerin und Mind Set

Coach von der Ostsee nach Hamburg, wo sie mittlerweile

unter anderem ihr eigenes Yogastudio leitet.

Mehr unter www.soulandyoga.com

Online-Terminvereinbarung unter

www.groemitz.de/wellarium

B I O M A R I S S H O P

48


OSTSEE SPEZIAL

OSTSEE SPEZIAL

Eine Auszeit vom

Alltag

Thomas Arndt ist nach Grömitz gezogen, um dort das aja Hotel zu

leiten. Erfahren Sie, was dem 44-Jährigen an seiner neuen Heimat

besonders gefällt.

Das gefällt Thomas Arndt an Grömitz

Hoteldirektor Thomas

Arndt im aja in Grömitz.

Der Leipziger fühlt sich an

der Ostsee rundum wohl.

Fotos: Marius Engels für HANSEstyle

„Ich schätze den Strand, das Meer und das mediterrane Flair sowie

die netten Branchenkollegen, die mich mit offenen und hilfsbereiten

Armen empfangen haben.“

Die besondere Hotel-Lage an der Ostsee

Wenn man die Lübecker Bucht so betrachtet, gibt sich hier ein

toller Ort dem nächsten die Hand. Grömitz ist trotz Hauptsaison

immer ein Ort der Ruhe, in dem man Trubel bekommen kann, ihn

aber nur um sich hat, wenn man möchte.“

Sein Lieblingsessen in der hoteleigenen Gastronomie

„Insbesondere mag ich unsere Fischgerichte und unsere Käsespezialitäten,

die aus einer Hofmolkerei aus der Region kommen.

Und unser Frühstück natürlich – es ist der beste Start in einen

erholsamen Tag.“

Der perfekte Tag an der Ostsee

„Eine Runde im Meerwasserpool in der Grömitzer Welle, danach

ein ausgiebiges Frühstück auf unserer Sonnenterrasse mit

Blick in den Sonnenaufgang. Es gibt so viele Möglichkeiten. Bei

Strandwetter empfehle ich auf jeden Fall das Meer: ein bisschen

Sonnenbaden und anschließend eine Runde Stand Up Paddling.

Zum Nachmittag bietet unsere Bar Zeit und Ruhe für einen schönen

Cocktail, bis man am Abend zum regionalen Büffet geht und

den Tag mit einem ausgiebigen Spaziergang an der viereinhalb

Kilometer langen Promenade beendet.“

Was einen guten Gastgeber ausmacht

„Das Wichtigste ist, dass immer der Gast im Mittelpunkt steht. Er

soll seinen Urlaub genießen – ihm darf es an nichts fehlen. Dicht

gefolgt von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nur wenn

es ihnen gut geht, können sie auch dafür sorgen, dass sich unsere

wertvollen Urlauber so richtig wohlfühlen.“

Tipps für die kalten Monate

„Besucht werden sollte unser Spa mit seinen 4 Saunen und

einem reichhaltigem Angebot an Aufgüssen. Doch Grömitz und

Umgebung bietet viele Ausflugsziele, die auch im Winter außerordentlich

lohenswert sind – das Kloster in Cismar oder eine Fahrt

nach Fehmarn oder Lübeck zum Beispiel. Man kann aber auch nur

mit einem Buch in unserer schönen Panoramabar sitzen und den

Tag mit einem Tee genießen.“

Kurze Wege von Hamburg an die Ostsee

„Ein bisschen Sonnenbaden

und anschließend eine Runde

Stand Up Paddling.“

Thomas Arndt

„Vor allem für die Gäste, die eine kurze Auszeit vom Alltag brauchen,

ist die Anfahrt von Hamburg genau richtig – in etwa 90 Minuten

ist man hier.“

Über Thomas Arndt

Bevor der Leipziger nach Grömitz zog, hat er drei Jahre lang

auf Rügen gearbeitet. Mit seiner Position als Hoteldirektor

an der Ostsee hat sich Thomas Arndt einen Traum erfüllt. Er

ist verheiratet und hat eine Tochter.

Mehr unter www.aja.de

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MAI

JULI

SEPTEMBER

01. – 03.5.

Beach Polo DM

Maritim Seebrücke

Während die Polo-Teams sich

spannende Matches liefern,

genießen die Zuschauer freie

Sicht von der Brücke.

17. – 19.7.

Beach-Hockey DM

Maritim Seebrücke

Zahlreiche Topstars der deutschen

Hockey-Szene kämpfen

um den Meistertitel.

12. - 13.9.

Traum-Automeile

Timmendorfer Strand

Die Aktivgruppe Timmendorfer

Strand präsentiert die schönsten

und luxuriösesten Autos.

HIGHLIGHTS 2020

in

Timmendorfer Strand

und

Niendorf/Ostsee

JANUAR

24. – 26.1.

Winter-StrandKlub

Maritim Seebrücke

Coole Beats und heiße Drinks

sorgen für kuschelig, chillige

Atmosphäre.

15. – 17.5.

Strandkonzerte

Niendorfer Freistrand

Nachdem „alle farben“ 2019

die Menge zum Jubeln brachte,

werden 2020 wieder tolle Acts

direkt am Strand dabei sein.

AUGUST

31.7. – 02.8.

Hafentage

Niendorfer Hafen

Maritime Lebensfreude pur!

Auf der großen Festwiese

feiern die Gäste an der Hafenbühne

zu Shantys und Charts.

OKTOBER

23. – 25.10.

Lichtermeer

Timmendorfer Strandpark

Der kunstvoll illuminierte Park

bietet zum Einbruch der

Dunkel heit eine einzigartige

Stimmung.

#StrandinSicht

JUNI

FEBRUAR

08.2.

Fackelfest

Niendorfer Freistrand

Mit Einsatz der Dunkelheit

werden Riesenfackeln entzündet

und sorgen für ein

Feuer-Spektakel. Bereits am

Nachmittag können Gäste

sich an den aufgestellten

Schweden feuern erfreuen.

MÄRZ

08.3.

Golf Opening

Timmendorfer Strand

Start in die Golf-Saison 2020:

Auf dem Timmendorfer Platz,

der Kurpromenade, im Strandpark

und an Golfstationen am

Strand wird zum Golf spielen

und Ausprobieren eingeladen.

18. – 21.6.

JazzBaltica

Timmendorfer Strandpark

Alle Infos zu den u.a. kostenfreien

Konzerten auf dem

internationalen Jazz-Festival

mit Nils Landgren, künstlerischer

Leiter, sind auf www.

jazzbaltica.de zu finden.

JULI

02. – 05.7.

Lukullische Garden

Party

Timmendorfer Strandpark

In entspannter Garten-Atmosphäre

erwartet die Gäste eine

Auswahl an Köstlichkeiten der

hiesigen Spitzengastronomie.

SEPTEMBER

03. – 06.9.

Beach-Volleyball DM

Maritim Seebrücke

Die Techniker Beach Tour

präsentiert Topteams, die um

die Deutsche Meisterschaft

kämpfen. Am Samstag findet

die große Beach-Party in der

Arena statt.

11. - 13.9.

Stars am Strand

Maritim Seebrücke

Drei absolute Stars spielen

jeweils ein großes Konzert

im größten Strandstadion

Deutschlands. Vorverkauf in

den Tourist-Infos vor Ort und

über www.stars-am-strand.de

www.timmendorfer-strand.de

NOVEMBER

27. – 29.11.

Fischers Wiehnacht

Niendorfer Hafen

So feiern unsere Fischer den

Advent: Musik, kleine Köstlichkeiten

und weihnachtliche-maritime

Dekoration sorgen für

urgemütliche Stimmung.

DEZEMBER

17.12. – 05.1.

Musikalischer

Weihnachtsmarkt

Timmendorfer Platz

Mit Leckereien und Live-Acts

auf der kleinen Showbühne

erwärmt die Aktivgruppe Timmendorfer

Strand die Herzen

aller.

Jetzt buchen

unter

timmenlove.de


OSTSEE SPEZIAL

OSTSEE SPEZIAL

Junge mit großen Träumen

Aufgewachsen in Lübeck, fühlt sich

Patrick Junge, Gründer und Geschäftsführer

der Burger-Restaurantkette

„Peter Pane“, an der Ostsee

am wohlsten. In Timmendorfer

Strand, Tür an Tür mit dem „Nautic“,

eröffnete er kürzlich ein neues

Restaurant.

Ein Kind zu sein, das nie erwachsen wird – so wie Peter Pan – ist

für Patrick Junge die Idealvorstellung. „Sich nicht an Konventionen

halten müssen, große Träume haben – das ist etwas durchweg

Gutes“, findet er.

Patrick Junge ist Gründer und Geschäftsführer der „Peter Pane“-Burger-Restaurants,

von denen es allein in Hamburg mittlerweile

sieben und in Norddeutschland 16 Filialen gibt. Gerade

eröffnete Junge in Timmendorfer Strand im ehemaligen „Nautic

Garden“ die – insgesamt – zweiunddreißigste Filiale. Weil eine

Von der Bäckerei- zur Burgerkette:

Patrick Junge hat mit „Peter Pane“

große Pläne.

Foto: PR

54 55


OSTSEE SPEZIAL

Freigabe seitens des Bauamtes fehlte, hatte sich die Eröffnung

um einige Wochen verzögert. Wie der Namensvetter seiner Restaurantkette

wolle er sich im Leben Leichtigkeit und die Bereitschaft,

immer dazuzulernen, bewahren, sagt Patrick Junge. „Ich

habe eine grundoptimistische Haltung gegenüber allen Dingen

und Personen und versuche, in allem immer das Gute zu sehen.“

Außerdem sei er sehr beharrlich. „Und ich kann die Flughöhe

verändern: Die Augen zu den Sternen gerichtet, mit den

Füßen auf dem Boden.“

Aus Brot gemacht – das passt

Und so steht das „Pane“ im Restaurantnamen nicht zuletzt für

seine Wurzeln: Der 42-Jährige stammt aus der Lübecker Bäckereifamilie

Junge, wuchs in der Hansestadt bei seinen Großeltern

auf und gründete dort 2012 sein eigenes Unternehmen, die Paniceus

Gastro Systemzentrale GmbH. „Aus Brot gemacht – das

passt doch zu mir“, findet er.

Pane, das Brot, spielte im Leben von Patrick Junge also immer

„eine maßgebliche Rolle“. Sein Ururgroßvater, Johannes Conrad

Junge, hatte 1897 in Lübeck die „Dampfbäckerei Junge“

gegründet, die später von Patrick Junges Urgroßvater Hans und

Großvater Wolfgang gemeinsam mit dessen Bruder Dieter weitergeführt

wurde. „Mein Großvater brachte jeden Abend Brot mit

nach Hause und im Sommer Eis aus der hauseigenen Konditorei.

Beim Essen wurde über Entwicklungen in der Firma gesprochen,

meine ersten Ferienjobs hatte ich bei uns im Verkauf und

als Fahrer“, erinnert sich Patrick Junge. Während andere Nachkommen

erfolgreicher Unternehmer an dem Pflichtbewusstsein,

den Familienbetrieb übernehmen zu müssen, und der Sehnsucht,

eigene, andere Interessen zu verfolgen, verzweifeln,

habe er selbst nie Druck verspürt, sagt er. „Aber schon früh den

Wunsch, die Familientradition weiterzuführen.“ Ob seine eigenen

Söhne, gerade neun und zwölf Jahre alt, einmal den Laden

übernehmen werden? „Wer weiß“, er lacht: „Im Gegensatz zu

mir haben sie viele Talente.“ Sein Großer habe gerade einen Social-Media-Plan

für ihn geschrieben. „Die Kinder können Dinge,

die ich nicht kann, sie haben diese unvoreingenommene reine

Sichtweise, die für mich schon jetzt zum Teil sehr wichtig ist. Ich

binde sie liebevoll ein.“

bei immerhin 51,2 Millionen Euro. Sein Konzept erinnert an die

Welt von Peter Pan: „Wir verkaufen Burger, bieten aber eigenlich

viel mehr“, so Junge. Für ihn geht es um Emotionen, darum, eine

eigene Welt zu schaffen und den Gästen „besondere Momente

zu schenken“. „Ein wundervolles Abenteuer“ sollen sie erleben.

Service und die Qualität der Produkte seien ausschlaggebend.

Dafür setzt Junge auf regionale Anbieter und kurze Transportwege

– und mittlerweile auf eine eigene Rinderherde, die er auf einem

seiner zwei landwirtschaftlichen Betriebe in Norddeutschland

hält. Sein Lieblingsort, an dem er am besten entspannen

kann, sagt er, sei das Anwesen in Mecklenburg-Vorpommern. Er

selbst esse allerdings wenig Fleisch, sein alltägliches Frühstück

besteht gerade mal aus einem Ei und Kaffee, abends tischt er

sich selbst Haferschleim auf. Und Brot? „Steht auf meiner Agenda

weit hinten“, sagt er und lacht.

Veggie-Burger immer beliebter

In seinen Märchenwald-ähnlich ausgestatteten Restaurants serviert

er neben unterschiedlichen Fleischburgern auch vegetarische

und vegane Alternativen. „Veggie-Burger machen etwa 20

Prozent unseres Geschäftes aus, Tendenz steigend“, so Junge.

„Bei uns sind die Gemüse- und Sojabratlinge keine Alibi-Gerichte,

sondern vollwertiger Teil unseres Angebots.“ Sogenannte

Beyond-Burger oder Insektenbratlinge, wie sie eine Zeit lang

gehypt wurden, sind für ihn keine Option. „Wir verkaufen nur

Produkte, bei denen wir wissen, was drin ist“, so Junge. „Clean

Label“, also der Verzicht auf Geschmacksverstärker, sei ihm

wichtig – „und Insekten gehören für mich einfach nicht in die

Küche.“ Patrick Junge hat klare Ansichten – für ihn typisch norddeutsch.

Als „Lübecker Jung“ und „Ostsee-Kind“ fühle er sich

zwischen seiner Heimatstadt und Greifswald Zuhause. An der

Nordsee – auf Sylt und in Sankt Peter Ording – sucht er zwar

gerade nach geeigneten Locations. Nach Lübeck, Timmendorfer

Strand, Warnemünde und Binz will er sich zunächst aber weiter

mit Filialen in Rostock und Greifswald auf die Ostseeregion konzentrieren.

1. NOVEMBER BIS 11. JANUAR

SONNTAG,

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13:00-18:00 UHR

(GASTRONOMIE

AB 12:00 UHR)

EISLAUFEN IN LÜBECK

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Erst Hans im Glück, dann Peter Pane

1989 war sein 20 Jahre älterer Cousin Axel in das Bäckereiunternehmen

der Familie Junge eingestiegen. Nach Studium der Betriebswirtschaftslehre

und ersten Erfahrungen bei Tchibo und

Blume 2000 kam Patrick Junge 2003 dazu und durchlief mehrere

Abteilungen, bevor er in die Geschäftsführung eintrat. Neun

Jahre später trennten sich die Wege der Cousins wieder. „Wir

hatten unterschiedliche Auffassungen über die Zukunft des

Unternehmens und haben nach dem Highlander-Prinzip gehandelt“,

sagt Patrick Junge schmunzelnd: Es kann nur einen geben.

Er verkaufte seine Anteile und machte sich selbständig. Zunächst

als Franchisenehmer der Burgerkette „Hans im Glück“,

2015 gründete er „Peter Pane“. Und hat Erfolg: Bis Ende 2020

plant er 45 Restaurants deutschlandweit und einen Jahresumsatz

von rund 100 Millionen Euro. 2018 lag der Gesamtumsatz

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Peter Pane Innenansicht. Gerade hat Patrick

Junge ein Restaurant in Timmendorfer Strand

eröffnet. Mehr unter www.peterpane.de.

Autorin: Anne Klesse

Foto: PR

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Die erste Eislaufbahn der Saison in Lübeck!

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Blick auf den Timmendorfer

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Timmerndorfer Strand

Um den Urlaub in Timmendorfer

Strand und Niendorf so angenehm

wie möglich zu gestalten, steht

jetzt der „Lübecker Bucht Guide“

zur Verfügung (kostenlos). Er beinhaltet

alle relevanten Informationen,

die für den Aufenthalt an der

Ostsee benötigt werden – dabei

umfasst die App ein Gebiet von

rund 30 Kilometern Küstenlinie,

von Niendorf bis nach Rettin.

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www.timmendorfer-strand.de

Im Ostseeferiendorf kann man

sich voll und ganz wohlfühlen

Vitalcenter am Leuchtturm in Neustadt i. H.

Zeit für sich finden, zur inneren Ruhe kommen – darauf ist das

Vitalcenter am Leuchtturm im Ostseeferiendorf ausgerichtet. Bei

den vielfältigen Medical Wellness Angeboten steht die Entschleunigung

im Vordergrund: entspannende Massagen, sportlicher

Ausgleich für das Gleichgewicht, Yoga-Kurse in allen Intensitätsstufen

und stimulierende Kosmetik-Anwendungen. Lassen Sie

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Schlittschuhlaufen mit Wasserblick

Eine 15 x 30 Meter große Eisbahn mit Meerblick sorgt für Eisvergnügen

auf dem Seebrückenvorplatz in Scharbeutz vom 30.

Nov. 2019 bis 9. Febr. 2020 (die Eisfläche ist auch überdacht).

Die Eisbahn direkt am Hafen im schönen Neustadt in Holstein

geht ab 29. Nov. 2019 in diesem Jahr in die zweite Runde – und

das nicht nur mit Schlittschuhen, sondern auch mit Eisstockschießen

und Show-Acts.

Mehr unter www.luebecker-bucht-ostsee.de

Familienspaß auf

der Eisbahn in

Scharbeutz

Fotos: TSNT (1), Norbert Ebner (1), Florian Treiber (1), www.luebecker-bucht-ostsee.de_Oliver_Franke (1)

MEDIZIN AUF PROFISPORTNIVEAU

Modernste Medizin und Diagnostik treffen auf traditionelle

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KULTUR

KULTUR

Drei Engel für Hamburg

Die zweite Staffel von SOKO Hamburg überzeugt mit

viel Frauenpower und drei Hauptdarstellerinnen, die so

unterschiedlich sind wie die Schauplätze der erfolgreichen

ZDF-Serie. Beim exklusiven HANSEstyle-Treffen erzählen

Pegah Ferydoni, Anna von Haebler und Paula Schramm

von den Besonderheiten ihrer Rollen, ihrer Verbindung

zur Hansestadt und warum es hilft, sich auch hinter den

Kulissen gut zu verstehen.

Mit Fotos von Christine Rogge für HANSEstyle

Verstehen sich am und abseits des

Sets. Die drei Hauptdarstellerinnen

von Soko Hamburg: (v. l.) Pegah

Ferydoni, Anna von Haebler und

Paula Schramm

Text: Alexandra Maschewski

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KULTUR

Nachts –

ganz allein auf dem Kiez

Pegah Ferydoni sieht

sich als Geschichtenerzählerin.

Zurzeit

arbeitet sie an einem

eigenen Podcast

Pegah Ferydoni lehnt Schubladendenken ab und lässt sich selbst in

keine stecken: Sie ist Schauspielerin, Sängerin, Moderatorin und

manchmal auch Philosophin. Die 36-Jährige, vielen bekannt aus

„Türkisch für Anfänger“, spielt SOKO-Chefin Sarah Khan

HANSEstyle: Welche ist die herausragendste Eigenschaft von

Sarah Khan?

Pegah Ferydoni: Mir ist ihr Humor sehr wichtig. Vieles, was ich

beim Dreh nonchalant reingegeben habe, wurde einfach übernommen.

Und wie sehr Sarah ihre Stadt mag, zeigt sich durch

Kleinigkeiten, etwa indem sie ab und zu Hamburgisch spricht.

Ich selbst habe eine besondere Bindung zu Hamburg, habe hier

einige der besten Momente meines Lebens erlebt. Ich liebe es,

nachts ganz allein über den Kiez zu gehen oder am Hafen die Seele

baumeln zu lassen.

Was zeichnet die Soko Hamburg aus?

Der Führungsstil, den wir zeigen, hatte bislang noch nicht Einzug

ins Fernsehen gehalten. Ich habe einige Fachbücher gelesen, in

denen es um die sogenannte „Systemische Führung“ in der Polizeiarbeit

geht. Diese ist insgesamt viel weniger autoritär als früher.

Man ist dichter dran an den Menschen und Kollegen.

Wenn die Hütte brennt, nehme ich

mein Kind einfach mit zum Set.

Pegah Ferydoni

Sie haben sich erfreut darüber geäußert, dass nun auch eine

„Chefin of Color“ zu sehen ist.

Das Thema ist wichtig, denn natürlich gibt es längst Richter oder

Ärzte nicht deutscher Herkunft in leitenden Positionen. Auch die

Hamburger Polizei hat mir bestätigt, dass sich dieses Bild in allen

Führungsetagen widerspiegelt. Nur das deutsche Fernsehen

hinkt 15 bis 20 Jahre hinterher.

Strengt es Sie an, immer wieder auf Ihre Herkunft angesprochen

zu werden?

Ich werde oft Dinge gefragt wie: „Wie haben Sie es geschafft, sich

zu integrieren?“ Dabei war das überhaupt kein Thema für mich.

Sie engagieren sich auch politisch, haben viele deutsche Bundespräsidenten

der vergangenen Jahrzehnte getroffen …

… als Kind war ich bei „Kids beraten den Senat“, später habe ich

mich in diversen Vereinen engagiert, und durch den Erfolg von

„Türkisch für Anfänger“ wurde ich so etwas wie die Integrationsbeauftragte

des Fernsehens. Mit Frank-Walter Steinmeier habe

ich sogar schon Fußball zusammen geschaut.

Sie haben einmal von sich gesagt, dass Sie häufig auf dem Höhepunkt

des Erfolgs mit etwas aufgehört haben. Warum?

Ich habe mich in dem Moment einfach gelangweilt, habe mir

selbst nicht mehr geglaubt. Diese Entscheidungen haben mich

immer weitergebracht.

Kaum jemand weiß, dass Sie einmal Philosophie studiert haben.

Oder dass sie Sängerin in einer Band waren.

Mein Output an neuen Ideen ist riesig – auch für eigene TV-Formate.

Ich betrachte mich als Unterhaltungskünstlerin, als Geschichtenerzählerin.

Aktuell arbeite ich mit einer engen Freundin

an einem eigenen Podcast-Projekt. Dort hat man die Möglichkeit,

komplett unverblümt selbst über schmerzhafte Dinge zu reden,

ohne missverstanden zu werden. Ich stelle mir das heilsam vor,

denn eigentlich bin ich zutiefst schüchtern und unsicher.

Sehen Sie sich als Vorbild?

Ich arbeite aktiv daran, dass das Arbeitsumfeld in unserer Branche

familienfreundlicher wird. Ich bin eine junge Frau mit anspruchsvollem

Job, bin alleinerziehende Mutter. Das macht es

für mich um einiges anstrengender, hat aber eine gewisse Strahlkraft.

Ich gebe anderen einen Schlüssel in die Hand, wie sie ihre

Arbeit gestalten können. Wenn die Hütte brennt, nehme ich mein

Kind einfach mit zum Set. Ich brauche Solidarität, um meinen Beruf

ausüben zu können. Und bisher habe ich hierbei noch nie negative

Erfahrungen gemacht.

Text: Alexandra Maschewski

62


KULTUR

„Entweder es

funkt, oder es funkt nicht“

Anna von Haebler

hat schon in der

ersten Staffel von

Soko Hamburg mitgespielt

– und freut

sich über die neuen

Kolleginnen der

zweiten Staffel

Anna von Haebler spielt in der ZDF-Vorabendserie Kommissarin Lena Testorp,

eine zupackende Ermittlerin mit Profiler-Fähigkeiten. Im wahren Leben engagiert

sich die Schauspielerin (32) für die Vereinbarkeit von Job und Familie

HANSEstyle: Sie waren bereits bei der ersten SOKO-Staffel dabei.

Wie gefällt Ihnen die Erweiterung des Teams?

Anna von Haebler: Für Marek Erhardt und mich war es toll, dass

wir die neuen Kolleginnen und Kollegen schon beim Casting kennenlernen

konnten. Entweder funkt es oder es funkt nicht – und

wir alle hatten von Anfang an eine tolle Energie miteinander. Das

ist ein Geschenk für uns Schauspieler, denn dann muss man gar

nicht so viel „spielen“.

Die von Ihnen verkörperte Lena Testorp ist ja so etwas wie die

Profilerin im Team. Gibt es Gemeinsamkeiten?

Die größte Gemeinsamkeit ist wohl, dass ich wie sie quasi „im

Pferdestall“ groß geworden bin. Ich mag, dass Lena vieles in Frage

stellt. Das hat nicht unbedingt mit Offensivität, sondern vor

allem mit Neugier zu tun. Sie ist nicht nur von der dunklen Seite

der Täter, sondern auch von der der Opfer fasziniert. Das ist, was

sie antreibt.

Wie kamen Sie zur Schauspielerei?

Eigentlich wollte ich als Kind erstmal eine Schneiderlehre machen

und in die Fußstapfen meiner Großeltern treten. Mein Großvater

war Textilingenieur, meine Großmutter Stoffdesignerin. Die

Hingabe, mit welcher in meiner Familie die Qualität und Verarbeitung

von Stoffen, Mustern, Garnen und Kleidung analysiert wurden,

faszinierte mich. Mein erstes Abendkleid entwarf und nähte

ich selbst – da war ich 14. Aber dann kam in der Schule das Fach

„Darstellendes Spiel“, und damit öffnete sich für mich das Tor zur

Schauspielerei. Der habe ich mich voll und ganz hingegeben und

wurde von niemandem gebremst.

64

Ich arbeite gerade an einem Konzept,

in dem es um die bessere Vereinbarkeit

von Familie und Beruf geht.

Anna von Haebler

Sie würden gerne auch noch ganz andere schauspielerische Seiten

von sich zeigen ...

… auch wenn ich aufgrund meines Äußeren meist anders besetzt

werde, fühle ich mich durchaus zu eher „rotzigen Typen“ hingezogen.

Gerade war ich bei einem Casting, bei dem ich ein Mädel aus

der Platte verkörpern musste – das hat mir wahnsinnig viel Spaß

gemacht! Ich freue mich sehr, dass ich in der zweiten Soko-Staffel

etwas mehr Raum bekommen habe, der es mir erlaubt, auch

Schwächen zu zeigen.

Gefällt es Ihnen, dass so viele Frauen zum Team gehören?

Unbedingt. Die Teamarbeit ist grundsätzlich besonders, weil alle

gleichberechtigt und die Hierarchien flach sind. Alle begegnen

sich auf Augenhöhe. Es sind auch hinter der Kamera einige Frauen

am Werk. Ich arbeite gerade an einem Konzept, in dem es um

die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf in unserer Branche

geht. Den Impuls, etwas in Bewegung zu bringen, bekam ich

durch unseren Berliner Kultursenator, Dr. Klaus Lederer, der mich

zu seiner Veranstaltung „Die Rote Kulturcouch“ zu diesem Thema

einlud.

Als ich mit 25 Mutter wurde, ist es mir nicht leicht gemacht worden.

Und ich war im Theater in einem Festengagement. Ohne

Großeltern, Nachbarn oder Babysitter könnten wir Eltern in dieser

Branche – wie in vielen anderen Branchen auch – kaum unserem

Job nachgehen. Ich möchte ein Netzwerk spannen, das nicht nur

Informationen zusammenträgt, wie und wo man Hilfe bei der Betreuung

bekommen kann, sondern das auch Modelle entwickelt,

wie es besser laufen kann – das Ganze im Austausch mit Dr. Klaus

Lederer. Es gibt in England hierfür eine tolles Vorbild, das nennt

sich PIPA: Parents In Performing Arts.

Sie kommen aus Göttingen, leben in Berlin. Was verbindet Sie

mit Hamburg?

Als ich neun Jahre alt war, hatte ich eine Brieffreundin in der Stadt,

die ich einmal im Monat besuchte. Damals wollte ich unbedingt

in Hamburg leben. Der Anblick des Hafens weckte stets große

Träume in mir, und ich mochte, wie meine Mutter dann immer zu

mir sagte, dass ich „mondän“ sei. Da kommt wohl meine Herkunft

zum Ausdruck (lacht). Schon meine Urgroßmutter war für ihre Zeit

ziemlich emanzipiert und zog als junge Frau von Königsberg ins

ferne Magdeburg, um einen Beruf zu erlernen. Dort traf sie meinen

Urgroßvater, und zusammen führten sie die familiäre Garnfabrik

im Dreiländereck der Oberlausitz.

Text: Alexandra Maschewski



KULTUR

Für das HANSEstyle

Shooting sind

die drei Schauspielerinnen

Paula

Schramm, Anna

von Haebler und

Pegah Ferydoni

(v. l.) aus Berlin

angereist.

MEINE ENERGIE,

MEIN FOKUS,

MEIN ERFOLG.”

Text: Alexandra Maschewski

*Angebot limitiert verfügbar. Es gelten die

allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Ihre Ziele sind unsere Priorität. Durch einen ganzheitlichen Ansatz für

Gesundheit und Wohlbefinden, ein Experten-Team und erstklassige

Einrichtungen, sehen Sie Ihren Erfolg bereits nach 90 Tagen.

Werden Sie jetzt Mitglied mit unserer 90-Tage-Garantie. *

Ein langer Tag mit viel Spaß am

HANSEstyle-Set: (v. l.) Anna von Haebler,

Leonie Ahrens (Haare und Make up), Paula

Schramm, Fotografin Christine Rogge, Autorin

Alexandra Maschewski, PR-Managerin

Nathalie Grimm und Pegah Ferydoni

66

Alstertal – Rehagen 20

Uhlenhorst – Hofweg 40

040 899550-360

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KULTUR

Mit dem

Herzen auf der Zunge

Foto: Paula Schramm

in einer Bluse von Envii.

Die Schauspielerin fühlt

sich an jedem Filmset

zu Hause – so auch bei

Soko Hamburg

Frecher Neuzugang beim Team aus Finkenwerder: Paula Schramm

verstärkt als IT-Expertin Franzi Berger das norddeutsche Ermittler-Team.

Die 30-Jährige steht auf der Bühne, seit sie ein Mädchen

ist. Und zeigt sich beeindruckt von der realen Polizeiarbeit

HANSEstyle: Was macht für Sie den Reiz der Rolle aus?

Paula Schramm: Ich habe in der Vergangenheit viel Herzkino gemacht.

Und obwohl ich gern romantische Filme drehe, ist es für

meine Entwicklung wichtig, nun eine Figur zu spielen, die eine

ganz andere Verantwortung trägt. Jede Soko-Reihe ist speziell.

Ich wusste, wenn ich für ein Casting angefragt werde, dann geht

es auch um eine Verjüngung im ZDF. Also habe ich mir die erste

Staffel angeschaut und überlegt: „Was braucht‘s?“

Und was brauchte es?

Meine Rolle ist auch energetisch Teil des Verjüngungsprozesses,

da ich ein gewisses Temperament und auch Tempo reinbringe.

Ursprünglich sollte Franzi ganz introvertiert sein.

Dann kam allerdings ich mit meiner Art, und nun ist sie jemand,

der sein Herz auf der Zunge trägt und damit für eine gewisse Komik

sorgt. Natürlich ist das auch eine Gratwanderung: Es geht

nicht darum, um jeden Preis originell sein zu wollen. Die Rolle hat

sich von Folge zu Folge weiterentwickelt, und ich bin froh, dass

ich so viel mitreden durfte.

Ihre Soko spielt in drei Bundesländern. Gab es für Sie Lieblingsdrehorte?

Ich persönlich fand es auch besonders spannend, ins Umland

68

Auch echte Polizisten haben hin und wieder

einen Spruch auf den Lippen, denn das ist

Teil des Verarbeitungsprozesses in einem Job,

in dem man viel Destruktives erlebt.

Paula Schramm

zu gehen, weil ich ein großer Fan von Dorf-Land-Geschichten bin.

Das bekommt schnell ein skandinavisches Flair. Die Innenstadt

als Drehort ist in den Sehgewohnheiten ja schon vorhanden, und

selbst wer in der wunderschönen Speicherstadt dreht, erfindet

das Rad nicht neu.

Haben Sie im Vorfeld ein Praktikum bei der Polizei gemacht und

so einen Einblick in die echte Polizeiarbeit erhalten?

Ich habe einen Tag in Bergedorf hospitieren dürfen. Man bekommt

Einblicke, die kein Coaching liefern kann. Ich habe tolle

Kommissare kennengelernt, die nicht nur jede Frage beantwortet

haben, sondern mich auch haben Mäuschen sein lassen. Das hat

mir die Freiheit gegeben, mich mehr zu trauen. Auch echte Polizisten

haben hin und wieder einen Spruch auf den Lippen, denn

das ist Teil des Verarbeitungsprozesses in einem Job, in dem man

viel Destruktives erlebt. Eine Gemeinsamkeit mit dem Beruf des

Schauspielers ist, dass auch Polizisten ein großes Gespür für

Menschen haben müssen.

Sie alle drei sind Schauspielerinnen und Mütter – verbindet das?

Auf jeden Fall, denn wir haben ähnliche Probleme. Die Diskussion,

ob man denn nun eine Rabenmutter ist, wenn man arbeitet,

kann anstrengend sein. Ich wünsche mir, dass man sich über seine

eigenen Ziele definiert und nicht immer nur sagt, was einem an

anderen nicht gefällt. Jede Mutter gibt ihr Bestes, und der Tag hat

für uns alle nur 24 Stunden. Ich bin übrigens auch für eine Frauenquote:

Manchmal muss man in die Übertreibung gehen, um zum

Normalen zu kommen.

Sie selbst haben schon im Alter von sieben Jahren mit der Schauspielerei

angefangen, sind quasi am Set aufgewachsen. Gab es

nie einen anderen Berufswunsch?

Jetzt, wo ich selbst Mutter bin, kommt mir das sehr früh vor. Aber

die Schauspielerei hat mich stark gemacht, weil dieser Bereich in

meinem Leben mit einer gewissen Verantwortung einherging und

immer nur mir gehört hat. Schauspielerei ist wie Heimat für mich:

Egal wo ich drehe, am Set fühle ich mich sofort zu Hause. Und das

ist auch bei Soko Hamburg so. Deshalb freue ich mich schon sehr

auf die Arbeit an der dritten Staffel.

Text: Alexandra Maschewski


Im Mutterland mit

Jan Schawe

Fairer Handel und ökologische Verantwortung im

modernen Gewand

Hier schmeckt nicht nur der Kaffee.

Alle Produkte im Sortiment müssen Jan

Schawes Geschmackstest bestehen


WINE & DINE

E

r war einer der ersten in Hamburg, der sich bewusst

durch sein „Mutterland-Gourmet-Konzept“

einer ökologischen Verantwortung als

Unternehmer stellte. Mit seiner persönlichen

Renaissance der Obstkiste hat er nicht nur das

außergewöhnliche Interieur seiner Läden bestimmt,

sondern man kann sie in der Symbolik als Zeichen seines

Bewusstseins für Nachhaltigkeit sehen. Zu großen Regalen hat

er sie gestapelt: „Die Obstkiste verkörpert das, was für Mutterland

steht, sie spiegelt traditionelle, gute Werte und Handarbeit

wieder. Die Obstkiste ist architektonisch und lässt die darin oder

darauf platzierten Produkte im Vordergrund stehen“, erklärt Delikatessen-Unternehmer

Jan Schawe (46).

Jan Schawe

kennt alle

Manufakturen,

mit denen er

zusammenarbeitet,

persönlich

Jungenhaft wirkt er – der Mann, den es als 15-Jährigen von seiner

Heimat Quickborn-Heide in die Stadt zog. Er jobbte im Modegeschäft

Thomas I-Punkt, später im Jahreszeiten-Verlag. Eine

Lehre zum Schifffahrtskaufmann endete, bevor sie so richtig begann:

„Mir war schnell klar: Hat man keine Leidenschaft für das,

was man macht, dann ist man auch nicht gut darin.“ Er brach die

Ausbildung ab – zum Leidwesen seiner Eltern: „Sie waren traurig.

Mein Vater hätte mich gerne – wie sich selbst – in der Schifffahrt

gesehen.“ Dann entdeckte Jan Schawe als kreativer, ästhetisch

veranlagter Mensch das Studium zum Kommunikationswirt. Doch

die Arbeit in einer Agentur war nicht das Richtige für ihn – klassische

Werbung ging nur schwierig mit seiner Denkweise einher. Er

wollte mehr als „ein schlechtes Waschmittel oder ein unnötiges

Produkt“ vermarkten.

VON DESIGNER PETER SCHMIDT KONNTE ER VIEL LERNEN

Er ließ sich treiben, wollte aber weiterhin kreativ sein, fing ein Fotografie-Studium

an, bis eines Morgens der in Hamburg ansässige

Designer Peter Schmidt anrief und ihm einen Assistenten-Job

anbot. Schawe sagte zu und ist Peter Schmidt bis heute dankbar:

„Das waren besonders wichtige Jahre meines Lebens. Ich habe

von ihm als Person sehr viel gelernt, ich durfte hinter die Kulissen

schauen, mir wurde beigebracht, wie man Marken entwickelt

und ich war an wichtigen Gesprächen mit beeindruckenden Menschen

beteiligt.“ Zwar hatte er selten vor 22 Uhr Feierabend, aber

„Ich war ja auch noch jung. Die Symbiose aus Studium und Arbeit

bei Peter Schmidt hat mir am meisten gebracht im Leben.“

SEINE KREATIONEN: DIE „BAR HAMBURG“ UND DAS „A.MORA“

Er entwickelte und designte danach einen „Laden“, wie er so

schön dahersagt – die Bar Hamburg. Dass er damit einen der Hot

Spots Anfang des neuen Jahrtausends und eine der ersten Cocktailbars

Hamburgs erschuf, stellt er bescheiden hintenan. Drei

Freunde, die er zusammenbrachte, betrieben damals die Gastronomie,

er trat als vierter Gastgeber auf. In den ersten Tagen war er

sogar als Türsteher dort tätig „Das war aber keine gute Idee, ich

mit meinen damals 62 Kilo – nach vier Monaten kamen die ersten

zwielichtigen Gestalten und schlugen mir, weil ich sie nicht reinlassen

wollte, eine Bierflasche über den Kopf.“

72

Als der Hauptgeschäftsführer nach Österreich ging, übernahm

Schawe mit einem Freund die Location, doch: „Es ist etwas anderes,

ob du in eine Bar gehst oder eine Bar übernimmst. Man

wird, wenn man kein System-Gastronom ist, eine Mischung aus

Hausmeister und etwas anderem.“ Hinzu kam ein neues Projekt,

mit dem er wieder ein Zeichen für innovative Gastronomie setzte:

Zur Fußballweltmeisterschaft 2006 wurden die gastronomischen

Rahmenbedingungen an der Außenalster gelockert und Schawe

entwickelte eine Outdoor-Lounge, das Amora – auf einem Holzsteg

gegenüber dem Hotel Atlantic: „Wir wollten die Gastronomie

an der Alster modernisieren und haben es loungig gemacht, ein

DJ legte auf, erstmalig konnte man sich auf Liegen direkt am Wasser

entspannen. Das Personal war außergewöhnlich, kleine Paradiesvögel,

die nach Dienstende auch mal ins Wasser sprangen“,

schmunzelt er. Doch irgendwann wollte er sich weiterentwickeln

und hier nicht alt werden – sein Geschäftspartner und er verkauften

sowohl die Bar Hamburg als auch das A.Mora.

ER WOLLTE ERWACHSEN WERDEN: EIN PLAN FÜR DIE ZUKUNFT

Seine Vision war nun, alle seine Erfahrungen zu vereinen. Jan

Schawe erzählt, dass er schon mit 15 Jahren auf der einen Seite

„Großstadtyoungster“ gewesen sei, aber auf der anderen Seite

jemand, der die Dinge kritisch hinterfragt. Über Ökologie und

Nachhaltigkeit hat er sich schon vor zwanzig Jahren Gedanken

gemacht. Reformhäuser waren damals ökologisch sinnvoll, aber

„spaßbefreit“, wie er sagt – es roch nicht angenehm, sie hatten ein

angestaubtes Image – ihnen fehlte der Lifestyle. Deshalb wollte

er ein Konzept für ein Geschäft entwickeln, das Spaß macht und

dabei ökologische Verantwortung übernehmen, ohne dem Ver-

Fotos: Marius Engels (1)

San Silvestro 2019

Ab 18 Uhr | 5-Gang Menü inkl. Aperitif und Helbing Kümmel

als Digestif | DJ in der cantinetta bar | 1 Glas Champagner zum

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braucher gegenüber den moralischen Zeigefinger zu erheben. So

entstand Mutterland. „Der Name bildet das ab, was ich mir vorstelle:

Mutterland als Heimatland – es geht darum, regionale Produkte

anzubieten, unnötige Transportwege zu vermeiden und so

keinen unnötigen CO2-Ausstoß zu produzieren.“ Seine Produkte

und die darin enthaltenen Zutaten stammen möglichst aus der

Region, aus artgerechter Tierhaltung und aus nachhaltigem Anbau.

Das Wort „Mutter“ impliziert für ihn Geborgenheit, Fürsorge,

Wärme und Empathie.

Tipps: Genussmomente

Großkonzernen nimmt er keine Waren ab, er arbeitet nur mit inhabergeführten

Manufakturen, die in Deutschland herstellen

und die er persönlich kennt. Die Mutterland-Bäckerei in Hammerbrook

backt ohne künstliche Zutaten oder Fertigmischungen, sie

beliefert sogar extern die Nord Coast Roastery oder das Le Vélo

Café. Die eigene Chocolaterie stellt hochwertige Schokolade mit

Nachhaltigkeit her: „Unsere Kakaobohnen der Hafenschokoladen

kommen aus einem Anbaugebiet in Bali, deren Bauern nicht

Mono- sondern Mischkulturen anbauen, das ist sehr gut für die

Artenvielfalt und gibt den Bauern auch eine gewisse wirtschaftliche

Sicherheit, denn sie sind nicht abhängig von einer Saat. Wir

haben die Bauern vor Ort besucht, um uns ein Bild zu machen

und zahlen einen deutlich höheren Preis, als es heutzutage als

fair gilt. Unsere Hafenschokolade ist ohne genmanipuliertes Soja

hergestellt, „from bean to bar“ lautet das Motto. Wir produzieren

Schokolade, bei der wir genau wissen, unter welchen Bedingungen

sie entsteht, von der Bohne bis zur Tafel. Damit stellen wir

uns der menschlichen und ökologischen Verantwortung“, sagt er

und schwärmt, dass seine Schokolade ein Genuss wie ein guter

Wein sei.

Tonka Gin: Pop-up -Store in der City

Seit 5 Jahren verzückt Tonka Gin aus Hamburg mit seinen 23

Botanicals die Gaumen von Gin-Liebhabern und Bartendern

aus aller Welt. Zum Geburtstag gibt es nicht nur einen Destiller`s

Cut, ein Tonka Gin mit feiner Zimtnote in limitierter Auflage,

sondern auch der Pop-up-Store an der Bleichbrücke wird

wie schon im letzten Jahr seine Pforten öffnen.

Mehr unter: www.tonka-gin.com

„ALLE SIND KUNDEN: VOM SCHULKIND BIS ZUR CHANEL-DAME“

Ständig müsse er allerdings überall von seinen Delikatessen probieren:

„Hier mal sechs Grillsaucen und schwupp sind ein paar

Kilo mehr drauf.“ Als er mit seinem ersten Mutterland-Laden vor

12 Jahren am Hauptbahnhof begann, habe er noch 15 Kilo weniger

gewogen, erwähnt Jan Schawe mit einem Schmunzeln. Doch

das merkt man ihm nicht an, denn dynamisch ist er, genauso wie

sein Hund Gustav, ein Cocker Pudel, der als kleiner Wirbelwind

um ihn herumfegt. Vier Mutterland-Läden gibt es mittlerweile, 80

Angestellte sind im Unternehmen tätig und eine kleine Agentur

hat er ebenfalls. Dem Genuss zugewandt ist er auch mit seinem

Restaurant: dem Mutterland Cölln’s. 2017 übernahm er die traditionsreiche

Austernstube an den Brodschrangen. Schawe sanierte

und modernisierte sie aufwändig – ohne dem Lokal seinen

historischen Charme zu nehmen. Seitdem kann man hier wieder

Hamburger Küche und Meeresfrüchte in den antiken Speisezimmern

mit modernem Mobiliar genießen. Und Anfang 2019 hat er

sich Verstärkung geholt: Holger Sturm, Teegroßhändler, seit 2018

Besitzer des Café Paris, ist zu seinem Geschäftspartner geworden,

der sich zwar im Hintergrund hält, ihm aber tatkräftig zur Seite

steht. So eröffnet jetzt im Herbst das erste Mutterland außerhalb

Hamburgs: In Büsum wird unter Führung der Heimathafen Hotels

das Mutterland Lighthouse seine Delikatessen anbieten.

Über Jan Schawe

Jan Schawe mit seinem

Cocker Pudel Gustav und Autorin

Nathalie E. Reinschmidt im Mutterland-Showroom

in der Poststraße

Jan Schawe ist studierter Kommunikationswirt und Eigentümer

der Agentur We Love Design, 2007 gründete er die

Mutterland GmbH – das Konzept wurde bereits mehrfach

prämiert: unter anderem wurde sein Geschäft 2009 vom

deutschen Einzelhandelsverband zum „Store of the year“

ernannt und für das „Beste Corporate Design“ 2010 von

der Gastronomie-Fachzeitschrift Fizzz ausgezeichnet. Es

gibt vier Mutterland-Dependancen – teilweise mit integrierten

Cafés und einem Restaurant, dem Mutterland

Cölln’s in der Hamburger City sowie einen Online-Shop.

Die eigene Produktionsküche, die Bäckerei und die Chocolaterie

steuern hauseigene Produkte bei.

Mehr unter www.mutterland.de

Südafrikanische

Hotel-Impressionen

Barefoot Hotel goes Südafrika

Nach der gelungenen Etablierung des Ostsee-Resorts am Timmendorfer

Strand eröffnet Til Schweiger die erste internationale

Urlaubsunterkunft – neben dem Addo Elephant Park, dem

größten Nationalpark am Ostkap Südafrikas. „Erfolgreiche

Formate versprechen eine Fortsetzung – und seit der Premiere

des ersten Barefoot Hotels vor mehr als zwei Jahren wollen wir

Gästen auch ein lässiges Wohlfühl-Lebensgefühl an anderen

Orten der Welt bieten“, so der Schauspieler. Ab sofort kann gebucht

werden.

Mehr unter: www.barefootaddo.co.za

74


Serie

WINE & DINE

WINE & DINE

Franzis kulinarische Seiten

12 Stunden im Ændrè

Franziska Heinemann-Schulte liebt ihren neuen Rückzugsort im Lehmweg

Gemütlich auf der Ændrè-Terrasse: Gründerin

Janine op het Veld (l.) und Franziska Heinemann-Schulte

Das erste Mal in Hamburg, und sofort

war es für die gebürtige Niederländerin

Janine op het Veld Liebe auf

den ersten Blick – so sehr, dass sie

sich dafür entschied, ihr eigenes

Café in der schönen Hansestadt

zu eröffnen. Mit nachbarschaftlicher Unterstützung,

Deutschkurs und einer herzlichen Aufnahme von

den häufig als so unterkühlt geltenden Hamburgerinnen

und Hamburgern.

Doch das Ændrè am Lehmweg ist mehr als nur ein

weiteres Café. So beschreibt es auch schon der

Name – das Konstrukt aus dem Dänischen bedeutet

„Veränderung“. Saisonales Gemüse von der Frischepost

– eine Lieferkette direkt und frisch vom Acker

– begrüßt an der Tür des schlauchartigen, minimalistisch

gehaltenen Raumes. Die Wand aus Kalkstein,

kleine Holztresen, frische Kräuter und altes Silberbesteck

unterstreichen die beruhigende Atmosphäre,

die das Wohlfühlen hier so einfach macht. Genauso

wohl fühle ich mich im Übrigen auf der schönen

Terrasse. Janine op het Veld gelingt mit Leichtigkeit,

dass die Gäste entspannt ankommen und sich gut

aufgehoben fühlen. Das Ændrè ist Hamburgs erstes

Conscious Café – in allen Bereichen wird auf bewussten

Genuss gesetzt. Dass es dementsprechend

ausschließlich veganes Essen gibt, ohne Weizen und

ohne Zucker, dafür mit natürlichen Produkten, Zeit

und Liebe, merkt man erst nebenbei – so vollwertig

und köstlich ist jede einzelne Mahlzeit.

Täglich von 8 Uhr morgens bis abends um acht möchte

Janine ihre Gäste mit einem runden Rhythmus Tag

für Tag umsorgen – und jede Woche möchte sie ihren

Gästen eine neue Möglichkeit bieten, den eigenen

Schweinehund zu überwinden und sich gesund zu

ernähren. Neue Woche, neues Glück! Zu empfehlen

ist zum Beispiel das Bircher Müsli am Morgen – mit

vielen Nüssen, Apfelsaft und Datteln gesüßt und mit

hausgemachtem Granola on top. Eigentlich kann

man dann gleich sitzen bleiben – hinten an dem

langen Holztisch, in der geschützten Ecke – bis zur

selbst zusammengestellten Bowl am Mittag oder

dem leckeren Kürbisrisotto. Im Ændrè herrscht die

Nachhaltigkeit und spürbar gutes Karma.

Alle von ihr selbst entwickelten Rezepte lassen

nichts vermissen und bergen eine liebevolle und

persönliche Geschichte in sich – sie sind monatlich

wechselnd und auf die Saison achtend. Das erfordert

erfrischende Kreativität in der Entwicklung der Speisen.

Ersatzstoffe werden nicht benötigt, dank bester

Produkte zur jeweiligen Jahreszeit, oft im Zusammenspiel

von verschiedenen Kulturen. So vereint das absurd

saftige Altländer Apfelbrot die heimischen Äpfel

mit Tahini aus dem Libanon. Das Rezept hierfür hat

Janine exklusiv für HANSEstyle verraten – bitte umblättern.

Auf so vielen Ebenen wie möglich trägt Janine zu einer

bewussten Achtsamkeit bei, ohne dabei dogmatisch

zu werden. Und tatsächlich gehe ich jedes Mal zufrieden,

gestärkt und energiegeladen, wenn ich meinen

neuen Rückzugsort wieder verlasse – nicht zuletzt

durch sogenannte „Energy Quadrate“ aus zusammengepressten

Nüssen, Kakao und Kaffeebohnen.

Oder durch den an Cremigkeit kaum zu schlagenden

Mocha Bean Kuchen aus schwarzen Bohnen, Kakao,

Espresso, Haselnüssen, der mehr als die Süße von

Datteln nicht braucht.

Das Ændrè ist eine ganzheitliche Bereicherung für

Hamburg, nicht nur aus kulinarischer Sicht, sondern

auch im Hinblick auf die Balance von Angebot und

Umwelt.

Foto: Marius Engels für HANSEstyle

Janine op het Veld gelingt mit Leichtigkeit,

dass die Gäste enspannt ankommen und

Über die Autorin

sich gut aufgehoben fühlen.

Regelmäßig schreibt die Hamburger Food-Bloggerin und leidenschaftliche Restauranttesterin Franziska

Heinemann-Schulte über Gastronomien, in denen sie sich besonders wohlfühlt. Mehr von ihr finden Sie

unter www.tastehamburg.com, auf Instagram: @tastehamburg und unter hansestyle.hamburg

Franziska Heinemann-Schulte

76

77


WINE & DINE

WINE & DINE

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Altländer Apfelbrot

Für die HANSEstyle Leserinnen und Leser: ein Rezept von Ændrè-Chefin Janine op het Veld

Zutaten für ein Brot:

40 g Leinsamen

40 ml kochendes Wasser

180 g frischen roten Apfel

5 g Kürbisgewürz

(eine Mischung aus Zimt,

Ingwer, Muskatnuss, Nelken

und Kardamom)

200 g Apfelmus

230 g Bananen

100 g Tahini

70 g Kokosöl

40 ml Reismilch

40 ml Extra Virgin Olivenöl

40 ml Dattelsirup

40 ml Apfelessig naturtrüb

150 g Buchweizenmehl

4 g Weinsteinbackpulver

4 g Backsoda

3 g Zimt

2 g Meersalz

100 g Rosinen

100 g Sonnenblumenkerne

oder Kürbiskerne

Zubereitung

Die Leinsamen mit kochendem Wasser

mischen und ziehen lassen. Anschließend

die Äpfel in Stückchen schneiden und mit

dem Kürbisgewürz vermischen.

Alle flüssigen Zutaten vermischen.

Mischen Sie nun alle trockenen Zutaten:

Buchweizen, Backpulver, Backsoda, Zimt

& Salz.

Beide Mischungen zusammenfügen und

mit etwa 80 % der Rosinen und Kerne vereinen.

In die Backform füllen und die restlichen

Äpfel & Kerne oben auf dem Brot

verteilen.

35 Minuten backen auf 200 Grad

Für die letzten fünf Minuten im Backofen

noch extra Rosinen oben auf dem Brot verteilen.

„Abkühlen lassen … ja … das ist wichtig“,

sagt Janine op het Veld. In ihrem Ændrè

serviert sie das Altländer Apfelbrot gerne

mit Dattelkaramell oder Nussbutter. Gegrillt,

mit etwas Birnenkompott, mag sie es

besonders gern. Am besten aber schmeckt

es der Gründerin, wenn sie ihr Brot mit anderen

teilen kann.

Mehr über das Ændrè unter

www.aendre.de

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WINE & DINE

Die Lebensmittelretterin

Julia Bauer engagiert sich seit zwölf Jahren ehrenamtlich für die

Hamburger Tafel. Das Helfen liegt ihr sehr am Herzen, zugleich

fordert sie mehr Einsatz von der Stadt.

Die Halle ist bis unters Dach gefüllt mit Essen: mehrere Paletten

Gemüsekonserven, 17.000 Boxen Brotbackmischung und so

viele Überraschungseier, dass es für etliche Kinderleben reicht.

Vieles davon wäre eigentlich im Müll gelandet. Mittendrin steht

Vorständin Julia Bauer. Die 43-jährige Hamburgerin zeigt auf einige

Wurstgläser. „Da sind immer noch welche!“ Vor kurzem hat

die Hamburger Tafel einen Anruf erhalten, ob sie 30.000 Gläser

mit Würstchen gebrauchen kann. Am Telefon war ein Hersteller,

der seine Restposten loswerden wollte. Sie sagen ja, zum Glück

haben sie genug Lagerfläche. Innerhalb kürzester Zeit sind fast

alle Konserven an soziale Einrichtungen in der ganzen Stadt verteilt.

Gerade rollen zwei Helfer einen Wagen mit Kartoffelpüree,

tiefgefrorenem Spinat und Fischstäbchen aus der Halle. Ihr Ziel:

eine von 60 Hamburger Lebensmittel-Ausgabestellen, Obdachlosenunterkünfte,

Frauenhäuser und Elternschulen, die von der

Hamburger Tafel beliefert werden. „Jetzt wissen wir, was es an

einem der Orte heute zu Mittag gibt!“, freut sich Julia Bauer.

Immer mehr Tafel-Nutzer

Die Hamburger Tafel sammelt überschüssige Lebensmittel bei

Händlern und Herstellern ein und fährt sie zu sozialen Einrichtungen,

die die Lebensmittel an bedürftige Menschen weitergeben.

Über 940 gemeinnützige Tafeln gibt es in Deutschland

mittlerweile und die Zahl der Tafel-Nutzer nimmt zu. Momentan

80

Jetzt wissen wir,

was es an einem der Orte heute zu

Mittag gibt!

Julia Bauer

sind es, laut dem Dachverband der deutschen Tafeln, 1,65 Millionen

Menschen, die regelmäßig Lebensmittel über die Tafel

beziehen. Das sind zehn Prozent mehr als im letzten Jahr. Besonders

dramatisch ist der Anstieg bei Rentnerinnen und Rentnern.

Merken tun das, laut Julia Bauer, vor allem die sozialen

Einrichtungen, die direkt mit den Menschen zu tun haben. Ihre

Räume sind oftmals zu klein – und wenn sie nur 150 Stück Teller

und Besteck haben, können auch nur 150 Menschen mitessen.

Auch im Hochsommer noch Schoko-Osterhasen

Julia Bauer kannte die Gründerin der Hamburger Tafel noch persönlich.

Durch die Freundschaft mit Annemarie Dose, von allen

nur „Ami“ genannt, begann sie als Helferin auf den Touren. Immer

wenn sie in der Zeit ihren Sohn zur Tafel mitnahm, rannte

er direkt zu „Ami“. Sie hatte im Lager eine kleine Schatzkammer

mit Pixibüchern, Stofftieren und Schokolade eingerichtet.

Die Zeit bei der Tafel hat Julia Bauers Sohn (12) offensichtlich

geprägt. „Er würde nie etwas wegschmeißen, was noch gut ist.

Wenn ihm Kleider zu klein sind sagt er: ‚Hier, für die Tafel!‘“ Die

Tafel nimmt neben Essen ab und zu auch Restposten oder Ware

mit Schönheitsfehlern von Textilproduzenten ab. Besonders

oft bekommen sie Saisonware. „Bei uns gibt es auch zu Ostern

noch Schoko-Nikoläuse und im Sommer noch Schoko-Osterhasen“,

erzählt Julia Bauer. Eine Situation vor einigen Jahren ist

ihr besonders präsent geblieben: Sie hat als Helferin Erdbeeren

an eine Obdachlosenunterkunft geliefert. Eine ältere Dame

hat beim Ausladen geholfen und ist beim Anblick der Erdbeeren

ganz andächtig geworden. „Die Kiste hätte auch mit Goldstücken

gefüllt sein können“, sagt sie. So alltäglich für Julia Bauer,

so wertvoll waren die teuren Früchte für die Frau. „Die Tafel ist

wichtig für die Stadt, weil sie unbürokratisch Hilfe leistet, ohne

eine Gegenleistung zu fordern.“

Der Gesellschaft zurückgeben

Im November feiert die Hamburger Tafel 25-jähriges Jubiläum.

Julia Bauer ist es wichtig, dass zu dem Anlass vor allem die Ehrenamtlichen

gefeiert werden. Jeden Tag von Montag bis Freitag

müssen 35 Helfer gefunden werden, die Esswaren aus Super-

Julia Bauer

inspiziert den

Lagerbestand


WINE & DINE

WINTER SEHNSUCHT

Urlaub für Erwachsene in den Bergen

märkten, Bäckereien sowie Kantinen retten und sie dorthin fahren,

wo sie dringend gebraucht werden. Auch Julia Bauer engagiert

sich seit zwölf Jahren umsonst, daran hat sich auch nichts

geändert, als sie Anfang diesen Jahres zum Vorstand gestoßen

ist. „Hamburg ist meine Stadt. Das sind meine Menschen, meine

Gesellschaft – und denen möchte ich etwas zurückgeben.“

Das zeigt sich besonders stark, wenn sie abends mit ihrer Familie

am gedeckten Tisch sitzt. „Uns geht es gut und wir haben

dafür gesorgt, dass es auch anderen Menschen etwas besser

geht.“ Um den Tisch sitzt sie auch bei ihrer Zweitfamilie, der

Tafel. Dort sind alle Helferinnen und Helfer nach ihrer Tour auf

ein Mittagessen eingeladen. Das Herzstück des Tafel-Hauptsitzes

in Hamburg-Jenfeld ist neben dem Lager nämlich die Küche.

Dort hängen an der Wand Dutzende Fotos von aktuellen und vergangenen

Ehrenamtlichen. Doch das ist nur ein Bruchteil von

allen, meint Julia Bauer.

Julia Bauer und die Hamburger Tafel

Julia Bauer engagiert sich seit 12 Jahren ehrenamtlich für

die Hamburger Tafel. Daneben führt sie zusammen mit ihrem

Mann eine Event- und PR-Agentur. Außerdem hat sie

die Plattform Smileshopping.de ins Leben gerufen. Wer

über die Plattform einkauft, spendet automatisch für einen

guten Zweck.

Die Hamburger Tafel wurde 1994 von Annemarie Dose gegründet.

Diesen November feiert die Organisation 25-jähriges

Jubiläum. Die Tafel finanziert sich ausschließlich über

Spenden, die dringend gebraucht werden, ebenso wie helfende

Hände.

Spendenkonto: Hamburger Tafel e. V. |

IBAN: DE65 2005 0550 1217 1305 15

Dass sich Menschen engagieren

und ihre Lebenszeit einsetzen, um der

Gesellschaft zu helfen, darf für den

Staat nicht selbstverständlich sein.

Julia Bauer

Ehrenamt darf nicht selbstverständlich sein

Wenn Julia Bauer über den Einsatz der Ehrenamtlichen redet,

wird sie ganz bestimmt. „Dass sich Menschen engagieren und

ihre Lebenszeit einsetzen, um der Gesellschaft zu helfen, darf

für den Staat nicht selbstverständlich sein.“ Sie fordert zwei

wichtige Dinge. Erstens sollen die Ehrenamtlichen unterstützt

werden – und sei es nur, dass ihnen das Ticket für die Fahrt

zum Ehrenamt bezahlt wird. Zweitens sollen sich Menschen,

die sich für die Gesellschaft stark machen, nicht auch noch um

die Miete für die dafür notwendigen Räumlichkeiten Gedanken

machen müssen. „Die Stadt muss mietfreie Räume für Lebensmittel-Ausgabestellen

anbieten!“, sagt Julia Bauer. Laut dem

Dachverband der deutschen Tafeln werden in fast allen europäischen

Ländern Tafeln und Lebensmittelbanken schon von

der Öffentlichen Hand mitfinanziert. Unangetastet von der Kritik

ist ihre Bewunderung für die Hamburger Ehrenamt-Kultur. Sie

weiss: Falls sie einmal selber Hilfe brauchen sollte, wird ihr in

Hamburg geholfen.

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Vorständin Julia Bauer macht den Qualitätstest.

Gleich wird die Transporterladung

zu einer der Einrichtungen gebracht, die auf

die Lebensmittellieferungen der Hamburger

Tafel angewiesen sind.

Text: Sara Lisa Schäubli | Fotos: Sabine Skiba

Direktflug von Hamburg nach Innsbruck

und kostenloser VIP Shuttletransfer ins Hotel

Der Brandstetterhof

Familie Lindebner A - 6135 Stans, Oberdorf 74

T +43 | (0) 5242 | 63582 | office@brandstetterhof.com | www.brandstetterhof.com


SPORT

SPORT

Team Dibowski

Kürzlich wurde der Vielseitigkeitsreiter

Andreas Dibowski mit der deutschen

Natinoalmannschaft Europameister. Etwas

südlich von Hamburg führt der 53-Jährige

mit seiner Frau ein Gestüt. Dort trainiert

er auch den Nachwuchs: Seine Tochter Alina

(18) gilt als eine der besten Reiterinnen

ihrer Generation. Eine schöne, doch nicht

immer ganz einfache Konstellation, wie die

beiden im Gespräch mit HANSEstyle verraten.

HANSEstyle: Seit bald drei Jahrzehnten feiern Sie Erfolge im Leistungssport,

führen quasi nebenher einen großen wirtschaftlichen Betrieb. Was treibt

Sie an?

Andreas Dibowski: Tatsächlich habe ich Spaß an meinen Aufgaben. Natürlich

ist jeder erfolgreiche Wettbewerb eine Bestätigung dafür, noch mithalten

zu können. Zu den besten zu gehören. Ich habe schon mehrfach darüber

nachgedacht, mich aus dem aktiven Leistungssport zurückzuziehen. Aber

dann merke ich doch immer wieder, dass ich noch nicht bereit dazu bin, das

Reiten an den Nagel zu hängen.

Als Trainer arbeiten Sie auch mit Ihrer Tochter Alina. Macht es einen Unterschied,

ob Sie andere Nachwuchstalente trainieren oder Ihr eigenes Kind?

Andreas Dibowski: Das ist sogar ein sehr großer Unterschied. Mit Alina ist es

viel anstrengender, weil sie im Gegensatz zu anderen jungen Reitern ständig

mit mir diskutiert und Widerworte gibt. Das ist manchmal sehr herausfordernd.

Alina Dibowski: Papa ist besser im Reiten als im Trainieren (lacht). Er kann

zwar erklären, worum es geht, und mir vermitteln, was er selbst erreicht hat,

aber letztendlich muss ich selbst entscheiden, was ich daraus mache. Jeder

Reiter ist anders und muss ein eigenes Gespür entwickeln.

Auf dem Irenenhof am Rande der Lüneburger Heide: Alina Dibowski auf dem

Wallch Barbados, begleitet von ihrem Vater und Trainer, Andreas Dibowski.

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SPORT

SPORT

Ich versuche, diese Angst

nicht an mich

herankommen zu lassen.

Alina Dibowski

Alina, Sie starten gerade richtig durch – was sind Ihre sportlichen

Ziele?

Alina Dibowski: Olympia ist natürlich ein Traum. Dafür ist es

wichtig, zur richtigen Zeit das richtige Pferd zu haben, das muss

ich bis dahin aufbauen. Erfolg ist nur möglich, wenn Reiter und

Pferd gut zusammen arbeiten. Mein Ziel ist es, im jungen Reiterlager

weiter Fuß zu fassen. Während meiner zweijährigen

Ausbildung zur Pferdewirtin, die ich gerade starte, möchte ich

an den Europameisterschaften teilnehmen, in der nächsthöheren

Vier-Sterne-Klasse Erfahrungen sammeln und mein zweites

Pferd auf das gleiche Level bekommen wie Barbados. Dann

hätte ich zwei ebenbürtige Championatspferde – eine gute Ausgangslage.

Sie haben in diesem Jahr für Ihr Abitur gelernt und zeitgleich an

Wettbewerben teilgenommen. Hatten Sie je das Gefühl, wegen

des Reitens auf etwas verzichten zu müssen?

Alina Dibowski: Das nicht, aber natürlich muss ich diszipliniert

sein. Wenn ich mich mit Freunden treffe, begleitet mich immer

der Gedanke an den nächsten Morgen. Im Gegensatz zu anderen

muss ich jeden Tag früh raus und in den Stall, selbst am

Wochenende. Ich reite täglich drei bis sechs Stunden. Es kam

natürlich schon vor, dass eine Freundin zum Geburtstag eingeladen

hat, ich aber nicht kommen konnte, weil ich auf einem

Turnier war.

Kürzlich ist eine junge Reiterin tödlich verunglückt. Machen Ihnen

solche Vorfälle Angst?

Alina Dibowski: Ich versuche, diese Angst nicht an mich herankommen

zu lassen. Ich weiß um die Qualität meiner Pferde, um

meine eigenen Fähigkeiten und versuche, das Risiko zu minimieren,

indem ich im Gelände lieber den längeren, aber sicheren

Weg wähle.

Andreas Dibowski: Eine gewisse Risikobereitschaft ist zwar

wichtig, wenn man gewinnen will. Aber auch ich reite lieber einen

Bogen etwas weiter als zu riskieren, dass das Pferd scheut.

Der beste Schutz vor Unfällen ist eine gute Ausbildung. Und die

Pferde, mit denen wir arbeiten, müssen die nötige Qualität und

den passenden Charakter haben. Trotzdem kann es zu Verlet-

zungen kommen – ich selbst hatte schon Knochenbrüche,

Bänderrisse, einen Lungenriss. Als Vater kann ich das ganz gut

trennen und konzentriere mich bei Alina auf meine Aufgabe als

Trainer. Es liegt in meiner Verantwortung, sie nur in Prüfungen

zu schicken, auf die sie optimal vorbereitet ist. Ein Restrisiko

bleibt. Doch wenn wir merken, Alina oder das Pferd sind nicht

bereit dazu, ist es immer möglich, zurückzutreten. Zwang funktioniert

nicht.

Alina Dibowski gilt als eine der

talentiertesten deutschen Nachwuchsreiterinnen.

Sie und ihr

Pferd Barbados sind ein starkes

Team. Auch ihr Vater reitet den

Wallach.

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SPORT

Wir sollten uns lösen

von dem Gedanken, anderen

gefallen zu wollen.

Andreas Dibowski

Und Sie hören auf Ihren Vater?

Alina Dibowski: Ich vertraue da auf seine Erfahrung.

Andreas Dibowski: Wenn ich Bedenken äußere, dann stellt

sie das nicht in Frage. Wir hatten mal andersherum die Situation,

dass ich ihr etwas zugetraut habe, sie aber kein gutes

Gefühl dabei hatte. Als Reiter ist es wichtig, an den Sieg zu

glauben. Da würde ich nie sagen: Du musst da jetzt durch.

Es wird Zeit

für neue Erinnerungen...

Einen vielfältigen erholsamen Strandurlaub

erwartet die Gäste des Ostseebades

ebenso wie diverse kulturelle und

sportliche Veranstaltungen, die Jung

und Alt zum Mitmachen motivieren.

Die unberührte Natur in der Umgebung

offeriert viele Möglichkeiten sich zu

entspannen sowie gemeinsam an der

gesunden Luft erlebnisreiche Stunden

zu genießen.

Zinnowitz...

bietet für jeden Geschmack etwas.

Wie fühlt es sich an, in die großen Fußstapfen Ihres Vaters

zu treten?

Alina Dibowski: Ich denke viel darüber nach und setze mich

leider ziemlich unter Druck.

Andreas Dibowski: Das ist tatsächlich ein Problem, das ihr

oft im Weg steht, da haben wir bisher keine Lösung gefunden.

Bei Misserfolgen geht sie oft zu ihrer Mutter und sagt:

„Jetzt ist Papa enttäuscht.“ Ich hasse diesen Satz. Sie kann

uns gar nicht enttäuschen. Wir wollen, dass sie Spaß an dem

hat, was sie tut. Dass sie glücklich ist. Aber ich kenne das von

mir selbst, auch ich mache mir großen Druck. Wir sollten uns

lösen von dem Gedanken, anderen gefallen zu wollen.

Über Andreas und Alina Dibowski

Vielseitigkeitsreiter Andreas Dibowski feierte 1993

beim CCI in Falsterbo mit einem zweiten Platz seinen

ersten internationalen Erfolg. Danach folgten viele weitere

sportliche Highlights, 2008 der Olympiasieg in Peking

mit seiner Mannschaft. Von Juni bis August 2010

führte Dibowski die Weltrangliste an, 2013 gewann er

die deutsche Meisterschaft, 2019 das deutsche Berufsreiterchampionat.

Seit 1997 betreibt er einen Reitstall

auf dem Gestüt Irenenhof im niedersächsischen

Döhle. Dort trainiert er auch seine Tochter Alina, die

ebenfalls erfolgreiche Vielseitigkeitsreiterin ist. Unter

anderem nahm sie an drei Europameisterschaften teil.

Mehr über die Dibowskis und den Irenenhof unter:

www.dibo-online.de

HANSEstyle Backstage am Set auf dem Irenenhof:

(v. l.) Co-Autorin Jenny Falckenberg, Olympiasieger Andreas

Dibowski mit seiner Tochter Alina, Fotografin Sabine Skiba

und Stylistin Leonie Ahrens. Text: Anne Klesse. Vielen Dank

an Van Laack für die Ausstattung der Dibowskis

Eigenbetrieb Kurverwaltung Ostseebad Zinnowitz

Neue Strandstraße 30 - 17454 Zinnowitz

Tel.: 038377 4920 - www.zinnowitz.de

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go.zinnowitz.de/new-memories

https://www.facebook.com/Zinnowitz/

Fotos: KV-Zinnowitz, D. Laubner, N. Offermann, Tropical studio


OUTRO

Serie

„Moin Hamburg!“, sagt …

Alexander Herrmann

HANSEstyle: Die siebte Staffel von „The Taste“ läuft. Was

zeichnet die Show aus?

Alexander Herrmann: Die Kandidaten sind das Herzstück einer

Sendung, in der es unfassbar emotional und intensiv zugeht.

Faszinierender Spagat für uns Profis: Wir wechseln ständig

unsere Rollen, sind mal Coaches, mal Juroren.

Was macht Ihnen an der Arbeit fürs Fernsehen so viel Spaß?

Ich muss nicht nur als Handwerker, sprich als Koch, agieren,

sondern als Gastgeber auch mit Menschen umgehen können.

Und natürlich muss jeder, der im Fernsehen ist, auch unterhaltend

sein. All das erfordert Schnelligkeit im Kopf.

Sie führen ein hoch gelobtes Sterne-Restaurant, leiten zusätzlich

noch die Nürnberger Lokale Imperial und Fränk‘ness. Wie

bekommen Sie das alles unter einen Hut?

Ein wichtiger Satz: Ein Hamsterrad von innen betrachtet sieht

aus wie eine Karriereleiter. Fast jeder befindet sich in diesem

Rad. Die Frage ist nur: Wie viele Menschen laufen mit dir? Mein

Vorteil: Ich habe ein fantastisches Team!

Sie haben in Wirsberg einen eigenen „Food Hunter“. Was genau

macht der?

Das, was ein Sommelier beim Wein macht, macht unser „Food

Hunter“ Joschi beim Essen. Jörg Osswald ist den halben Tag damit

beschäftigt, neue Produkte und Hersteller zu finden, die andere

Hälfte vom Tag hilft er im Restaurant.

Welche Qualitäten muss ein guter Gastgeber haben?

Er muss konzentriert und lässig sein – und lieber wenig im Angebot

haben, aber dafür hervorragende Qualität.

Wo sind Sie gern zu Gast, wenn Sie in der Hansestadt sind?

Klar besuche ich Tim Mälzer in der Bullerei – das hat natürlich

auch mit unserem freundschaftlichen Verhältnis zu tun. Ich

gehe zudem gern Sushi essen, denn meiner Meinung nach handelt

es sich dabei um eine Großstadtküche. Und dann gibt es da

diese eine Bude unten am Hafen, da esse ich Nordseekrabben

– entweder mit Cocktailsoße oder Rührei. Da flippe ich aus!

In Hamburg sagt man „Tschüss“. Was sagen Sie?

Ihr sagt doch nicht „Tschüss“, sagt Ihr nicht irgendwas mit

„Moin Moin“ und „Hummel, Hummel – Mors, Mors“?! Also wir

sagen auch mal „Tschüss“, aber eigentlich „Servus“.

Über Alexander Herrmann

Der vom Guide Michelin ausgezeichnete 2-Sterne-Koch und

Gourmet-Botschafter Frankens ist Gastronom, Moderator,

Autor und Entertainer – und zurzeit in der siebten Staffel

der Erfolgsshow „The Taste“ auf Sat 1 zu sehen. In seinem

Heimatdorf Wirsberg leitet der 48-Jährige das familieneigene

Romantik Posthotel mit dazugehörigem Gourmet-Lokal

„Alexander Herrmann by Tobias Bätz“ und Bistro sowie die

„KüchenScheune“, ein eigenes Pop-up-Konzept, das ab

November für drei Monate zu besonderen Events einlädt.

In Nürnberg führt der Unternehmer zudem die Betriebe

Fränk‘ness und Imperial. Dort ist er ab Dezember auch wieder

Gastgeber der erfolgreichen Dinner-Show Palazzo. Erst

seit Kurzem auf dem Markt ist sein neues Kochbuch „Weil‘s

einfach besser ist“. Bei den Best-of-the-Best-Awards, dem

„Branchen-Oscar“ der Gastronomie, ist Alexander Herrmann

gerade unter anderem für sein Lebenswerk ausgezeichnet

worden. Mehr unter www.alexander-herrmann.de

Text: Alexandra Maschewski | Foto: Bodo_Mertoglu

Wir verstehen

Technik. Und Dich.

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Einrichtung

Datenrettung

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AUSBLICK

Die nächste Ausgabe erscheint im Dezember 2019. Seien Sie

wieder gespannt auf Hamburger Persönlichkeiten, Unternehmen

und Trends. Und auf viele Tipps für das neue Jahr!

HANSEstyle. Journalistisch unabhängig und immer mit Blick

auf das, was für Hamburg und den Norden von Bedeutung ist.

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