«Wir tun Gutes» Schweiz / Liechtenstein (Nr. 1)

wirtungutes

Die erste Ausgabe von «Wir tun Gutes» in der Schweiz und in Liechtenstein erscheint am 9. Dezember 2019. Das Magazin wird über den Lesezirkel verteilt und hat eine Reichweite von 250.000 Leser*innen. Als Kompass, Vernetzungs- und Marketinginstrument bietet es Schweizer Stiftungen, Vereinen, Verbänden und allen, die sich sozial engagieren, die Möglichkeit, eine größere Sichtbarkeit zu erreichen.

1. Internationales

Stiftungsforum

VOR

WORT

von Peter Voser

September 2020 ∙ St.Gallen

Doing Well by

Doing Good

WirTunGutes

NEU

Mit dem Internationalen Stiftungsforum wird ein neues, generationenübergreifendes Format ins

Leben gerufen. Die Plattform ermöglicht, Kontakte zu knüpfen und neue Projekte zu initiieren.

Stiftungs verantwortliche, Studierende, Dienstleister und weitere Experten aus dem deutschsprachigen

Raum diskutieren neue Perspektiven und Lösungsansätze im Stiftungsumfeld.

Weitere Informationen unter: www.WirtunGutes.de

wir leben in kompetitiven Zeiten – und die rasant

fortschreitende Digitalisierung und die

Vierte Industrielle Revolution werden uns als Unternehmer

künftig noch stärker fordern. Wir werden noch

schneller nach Innovationen suchen und mit noch besseren

Leistungen noch intensiver um unsere Kunden

kämpfen müssen.

Das mag ein wenig so klingen, als bliebe für Rücksichtnahme,

Kooperation und ein verantwortungsvolles

Miteinander kaum noch Platz. Ich bin aber vom

Gegenteil überzeugt und habe sogar die Hoffnung, dass

gerade der steigende Druck einen tief in uns Menschen

verwurzelten Altruismus wieder stärker zum Tragen

bringen könnte.

Gutes zu tun, macht nicht nur die Bedachten glücklich,

sondern auch jene, die an das Wohl anderer denken.

Das wurde in zahlreichen Studien nachgewiesen und

hat sich in meinem persönlichen wie beruflichen Leben

immer wieder bestätigt. Dieses emotionale Payback hat

der menschlichen Spezies das evolutionäre Überleben

gesichert.

Im übertragenen Sinn, davon bin ich überzeugt, kann

das auch für Unternehmen gelten. Wer nicht länger

ignoriert, dass unsere Gesellschaft mehr Ressourcen

verbraucht als die Erde reproduzieren kann, wird auch

in der nächsten Generation Kunden finden. Und wer auf

motivierte und gleichberechtigte Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter zählen darf, wird sich leichter gegen Wettbewerber

durchsetzen können. Für uns bei ABB bedeutet

Nachhaltigkeit daher, wirtschaftlichen Erfolg, Umweltschutz

und sozialen Fortschritt bestmöglich in

Einklang zu bringen. Diesem Auftrag folgend investieren

wir nicht nur viel Zeit und Geld in die Sicherheit und

die Ausbildung unserer Mitarbeitenden, sondern

engangieren uns auch in zahlreichen Stiftungen und

Programmen zur Förderung von benachteiligten Gruppen.

Mit der gleichen Motivation unterstützen wir die

Special Olympics, das Rote Kreuz und weltweit mehr als

600 weitere Initiativen und Charity-Projekte. Mir persönlich

ist seit vielen Jahren die Mitarbeit bei Catalyst,

einer gemeinnützigen Organisation, die sich für weibliche

Führungskräfte einsetzt, ein wichtiges Anliegen.

Jedes dieser Projekte – und damit bin ich wieder beim

Payback – stärkt unseren Ruf, trägt dazu bei, Talente

anzuziehen und hilft Gemeinschaften aufzubauen, die

es uns ermöglichen überall auf der Welt zu Hause zu

sein. Nicht zuletzt wissen wir, dass sich viele unserer

Kunden für eine Geschäftsbeziehung mit ABB entscheiden,

weil sie sicher sein können, dass ethische Grundsätze

unser Handeln bestimmen. Dieses «Doing Well by

Doing Good» lässt sich bis hin zur Ausrichtung unseres

Geschäfts übertragen. Der Klimawandel ist das beste Beispiel

dafür: Als führendes Technologieunternehmen haben

wir uns nicht nur gefragt, was wir in der eigenen

Produktion für mehr Nachhaltigkeit tun können, sondern

wollen auch unseren Kunden ermöglichen, diesem Anspruch

gerecht zu werden. Heute erzielen wir nahzu 60

Prozent unseres Umsatzes mit ökoeffizienten Produkten.

Davon profitieren wir wirtschaftlich – und tragen gleichzeitig

dazu bei, die Energiewende und die Vierte Industrielle

Revolution auf sozial verantwortliche Weise

voranzutreiben.

PETER VOSER

AUFSICHTSRATSPRÄSIDENT UND CEO

VON ABB

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