Gazette Charlottenburg Dezember 2019

gazette

Gazette für Charlottenburg und Westend

GAZETTE VERBRAUCHERMAGAZIN

Dezember 2019

Charlottenburg

FROHES FEST

GRATIS ZUM MITNEHMEN


2 | Gazette Charlottenburg | Dezember 2019


WORT DES BEZIRKSBÜRGERMEISTERS

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Charlottenburg-Wilmersdorf!

Die Advents- und Weihnachtszeit

hat endlich begonnen: Am 27. November

habe ich gemeinsam mit

Senatorin Pop, Vorstandsvorsitzender

meier der AG City sowie

mit Vorstandsvorsitzender Gröner

der CG Gruppe AG und mit

Geschäftsführer möller der Wall

GmbH den Startschuss für die

Weihnachtsbeleuchtung in der

City West gegeben. Dank der finanziellen

Unterstützung der Wall

AG, welche zuvor bereits 15 Jahre

lang die Weihnachtsbeleuchtung

finanziert hat, von der CG Gruppe

sowie vom Senat, erstrahlt unsere

City West wieder im herrlichen

Lichterglanz.

Kennen Sie schon den musikalischen

Adventskalender der Deutschen

Oper? Traditionell wird jedes

Jahr von montag bis Freitag zwischen

dem 2. und 21. Dezember

jeweils um 17 Uhr mit mitgliedern

aus den ensembles gesungen,

musiziert und

auch über Kunst und musik

gesprochen. Kommen

Sie um 17 Uhr im Foyer

vorbei und verbringen

Sie die Advents- und vorweihnachtliche

zeit gemeinsam

mit den Chorsolistinnen

und Chorsolisten

sowie musikerinnen und musikern.

Ich selbst war zum Auftakt am

2. Dezember mit dabei gewesen.

Glühweinverkauf der AG City

Am 6. Dezember verkauft die

AG City mit Unterstützung des

Schaustellerverbandes alkoholfreie

weihnachtliche Getränke

und Glühwein für einen sozialen

zweck. Die einnahmen gehen in

diesem Jahr an den Wärmebus des

DrK-Landesverband berliner rotes

Kreuz e. V. .

Reinhard Naumann

Seit 15 Jahren unterstützt die Wall AG die Weihnachtsbeleuchtung in der City West.

Integrationspreis 2019

mein Stellvertreter Arne Herz

wird zusammen mit bVV-Vorsteherin

Annegret Hansen am

18. Dezember den

Integrationspreis für

besondere Leistungen

und Aktivitäten um das

interkulturelle Leben im

bezirk verleihen. zum

achten mal möchten wir

uns mit der Verleihung

an Verbände, Institutionen

und einzelpersonen

für ihr engagement und großen

einsatz in der Willkommenskultur

bedanken und die Anerkennung

zeigen, die sie verdienen.

Kiezspaziergang

Der letzte Kiezspaziergang in diesem

Jahr findet am 14. Dezember

mit meinem Stellvertreter

Arne Herz statt. Treffpunkt ist auf

dem kleinen Platz vor der Sammlung

Scharff-Gerstenberg in der

Schloßstraße 70. er führt dann

durch die Nithackstraße an der

eosander-Schinkel-Schule vorbei

zum Schustehruspark mit der Villa

Oppenheim. Dann geht es zum

Gierkeplatz, wo sich das Oberstufenzentrum

Kraftfahrzeugtechnik,

die alte Schule, das Puppentheater

und die Luisenkirche befinden. enden

wird der Kiezspaziergang in

der russisch-orthodoxen Kirche

Schutz der Gottesmutter in der

Wintersteinstraße, wo erzpriester

Sikojev Sie empfangen wird. Die

Teilnahme ist wie immer kostenfrei.

Danke!

Ich möchte mich an dieser Stelle

bei allen bedanken, die sich in unserem

bezirk für die bürgerinnen

und bürger das ganze Jahr über

einsetzen, dabei immer zuverlässig

und hilfsbereit sind und oft

auch schwierige Situationen zu

bewältigen haben. Vor allem Feuerwehrleute

und Polizeibedienstete

sowie die beschäftigten im

Gesundheitswesen müssen immer

einsatzbereit sein und leisten einen

oft schwierigen Dienst für uns

Gazette Charlottenburg Gazette Wilmersdorf | Dezember | 122019 | | 3

alle. Ich bin froh, dass wir uns auf

sie verlassen können. Auch den

mitarbeiterinnen und mitarbeitern

unserer bezirksverwaltung danke

ich sehr herzlich, denn gerade

auch der Öffentliche Dienst verdient

unser aller Wertschätzung.

Abschließend danke ich Ihnen,

den bürgerinnen und bürgern,

für Ihren ehrenamtlichen einsatz

für das Gemeinwohl, sei es in Vereinen,

anderen Organisationen oder

ganz individuell. Sie übernehmen

Verantwortung und fragen nicht,

was Sie dafür bekommen. Herzlichen

Dank!

Für Ihre Anregungen, Lob und Kritik

bin ich auch im neuen Jahr für

Sie erreichbar unter naumann@

charlottenburg-wilmersdorf.de.

mit allen guten Wünschen für

eine friedvolle Advents- und

Weihnachtszeit und ein glückliches

Neues Jahr 2020 grüßt Sie

Ihr

reinhard Naumann

Kaiser-Friedrich-Straße 7

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4 | Gazette Charlottenburg | Dezember 2019

Stressfreie Weihnachten

Hat es früher nicht geschneit? - Kinder, wie vergeht die Zeit!

Ehe man sich recht versieht, Weihnacht wieder Kreise zieht.

„Diesmal“, sagt man streng zu sich, „hetze ich mich wirklich nicht.“

Bis zum Heiligabend man reichlich ja noch schaffen kann.

Einen Tannenbaum? Wozu? Unterm Plastikbaum in Ruh

es sich wunderbar entspannt, da er selten abgebrannt.

Doch er riecht nach PVC, tut dazu der Umwelt weh.

Noch drei Wochen bis zum Fest, einen ruhig durchatmen lässt!

Nun ist es mit Arbeit so, dass sie einen macht auch froh.

Zeitnah fällt dem Kunden ein: Eine Anzeige muss sein!

Freundlich, wie es Eigenart, hat man ihm gleich zugesagt.

Und, obwohl was andres dran, geht man forsch den Auftrag an.

Noch zwei Wochen bis zum Fest, locker schaffen wir den Rest!

Zum Kalender schweifen Blicke: Wann die Weihnachtspost verschicken?

Päckchen brauchen ihre Zeit, da DIE POST nicht stets bereit.

Und, wer gerne etwas schenkt, auch an seine Lieben denkt:

Will in Ruhe sie beschenken, sich beim Schenken nicht verrenken.

Wo fängt er am besten an, was ihm Zeit noch sparen kann?

Eine Woche bis zum Fest. Das gibt einem nicht den Rest!

Nun heißt es, genau bedenken, vorbestellen, planen, lenken,

Und man hat noch reichlich Zeit. Morgen ist´s ja erst soweit!

Endlich, Weihnachtsmorgen dann, richtig man entspannen kann,

sieht die Tanne, frisch und grün, bunt geschmückt im Zimmer stehn.

Kaum man es erwarten kann, bis der Weihnachtsabend ran.

Wird dafür dann reich belohnt, dass man sich nicht nur geschont.

Hat es richtig wohl gemacht, die Zeiteinteilung recht bedacht.

Endlich ist es nun soweit, und wir finden für uns Zeit!

Lasst uns froh und munter sein, Weihnachtsmann, tritt endlich ein!

was als Nächstes wird gemacht, da ganz nah uns Weihnacht lacht.

Jacqueline Lorenz

Noch zwei Tage, ach, erst dann kommt der Weihnachtsmann ja an!

Plötzlich macht es Freude nun, dass man reichlich hat zu tun.

Päckchen packen, Rotkraut kochen, noch dazwischen Kunden locken.

Mit Kerzenschein und Weihnachtlied dies nun leicht vonstattengeht.

Wir wünschen unseren Lesern und Kunden das passende

Zeitmanagement für ein entspanntes Fest sowie ein

erfolgreiches und gesundes Jahr 2020!

Ihr Gazette-Team

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Weihnachten bei Königs

Thematische Führung im Schloss Charlottenburg

Was bekamen eigentlich Prinzen

und Prinzessinnen zu Weihnachten?

Was stellte die königliche

Küche für ein Festmahl zusammen?

Und wie feierten die Hohenzollern

im 18. und 19. Jahrhundert

das Weihnachtsfest?

Um Tradition und Etikette sowie

das Hofzeremoniell dreht sich

die Führung im Alten Schloss. Es

geht um die 300 Jahre alten königlichen

Wohn- und Repräsentationsräume.

Auch wenn weder

Nikolaus noch Weihnachtsmann

vorbeischauten – geschmückte

Tannenbäume zumindest waren

vorhanden.

Schloss Charlottenburg, Altes

Schloss, Spandauer Damm 10 –

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und Sonntag, 22.12.2019 jeweils

15 Uhr. Preis 12 Euro/ermäßigt

8 Euro.

Weihnachten bei Kaisers

Weihnachtliches im Schloss Charlottenburg – wie haben die preußischen Könige gefeiert?

Und wenn es ein bisschen mehr

sein darf: Wie vor über 100 Jahren

„Weihnachten bei Kaisers“

gefeiert wurde, zeigt die Führung

durch das Neue Palais in

Potsdam. Während der Führung

werden die Besonderheiten des

Weihnachtsfests bei der kaiserlichen

Familie aufgezeigt.

Auch auf ungewöhnliche sowie

altbekannte Bräuche wird hier

eingegangen. Was der Kaiser geschenkt

bekam und ob es auch

für die Dienstboten weihnachtliche

Präsente gab, wird während

der Führung unterhaltsam

erläutert. Neues Palais, Am Neuen

Palais, 14469 Potdam, 7.12.,

Mein Blick auf die Mierendorff-INSEL

Kooperation der Volkshochschule mit der DorfwerkStadt am Mierendorffplatz

Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf

hat sich mit der DorfwerkStadt

e. V. von 2015 bis 2018

erfolgreich am Wettbewerb „Zukunftsstadt“

des Bundesministeriums

für Bildung und Forschung

beteiligt.

In der Verfolgung des Handlungskonzepts

der Initiative „Nachhaltige

Mierendorff-INSEL“ konnte

nun in Kooperation zwischen

der Volkshochschule des Bezirks

und der DorfwerkStadt e. V. ein

entgeltfreier Fotokurs angeboten

werden, in dem die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer eine eigene

fotografische Idee verfolgen können:

Ziel ist es, ihr Wohnumfeld, die

Mierendorff-INSEL, fotografisch

zu beleuchten, und die Ergebnisse

in einer abschließenden Ausstellung

zu präsentieren. Geplant

ist, die entstandenen Fotos vom

6.1. – 31.1.2020 im Haus am Mierendorffplatz

zu zeigen.

Für weitere Informationen bitte

Kontakt an: Haus am Mierendorffplatz

(HaM), E-Mail: kiezbuero@

dorfwerkstadt.de

Gazette Charlottenburg | Dezember 2019 | 5

8.12., 14.12., 15.12., 21.12, 22.12.,

26.12., 04.01. und 05.01.2020

jeweils 15 Uhr. Preis 10 Euro, ermäßigt

8 Euro. Eine Anmeldung

unter info@spsg.de ist aufgrund

der begrenzten Teilnehmerzahl

erforderlich. Weitere Termine unter

spsg.de.

Volkshochschule City West, E-Mail:

vhs@charlottenburg-wilmersdorf.

de, www.vhs-city-west.de

Die DorfwerkStadt e. V. hat sich

als Expertin zu den Themen Partizipation,

Sozial- und Regionalraumorientierung

sowie Stadteilentwicklung

etabliert; seit 2002

ist der Verein auf der Mierendorff-INSEL

präsent.

Wir helfen Ihnen gerne bei:

° der Einkommensteuer

° der Existenzgründung

° der Buchhaltung, Lohn- und Gehaltsabrechnung

° Schwierigkeiten mit den Finanzbehörden

Gerne sind wir auch bei allen

Fragen rund um die Erbschaftund

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6 | Gazette Charlottenburg | Dezember 2019

Finanzspritze für das Parkwächterhaus

245.000 Euro aus Bundesmitteln zur Finanzierung der Sanierung gesichert

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages

hat am 14. November für die Sanierung

des denkmalgeschützten Parkwächterhauses

im Lietzenseepark Fördermittel in Höhe

von 245.000 Euro bereitgestellt.

„Wir freuen uns sehr über die beschlossene

Förderung der Sanierung des denkmalgeschützten

Parkwächterhauses“, so Katja Baumeister-Frenzel,

1. Vorsitzende des gemeinnützigen

Vereins Parkhaus Lietzensee e. V. „Die

Mittel in Höhe von 245.000 Euro schließen die

letzte Finanzierungslücke und erlauben uns

nun zusammen mit den von der Stiftung Deutsche

Klassenlotterie Berlin bereits zugesagten

Mitteln in Höhe von 600.000 Euro sowie großzügiger

Spenden aus der Nachbarschaft die Sanierung

des Parkwächterhauses im Lietzenseepark

konkret umzusetzen. Wir freuen uns auf

das nächste Kapitel unserer Vereinsgeschichte

und darüber hinaus dem alten Parkwächterhaus

im Jubiläumsjahr 2020 – „100 Jahre Lietzenseepark”

– zu neuem Glanz zu verhelfen.”

Die Mittel dienen der denkmalgerechten und

barrierefreien Sanierung des Parkwächterhauses

im Lietzenseepark in Charlottenburg. Als

nächste Maßnahme wird das Architekturbüro

Henrich Rauschning die Ausschreibung für alle

im Bau benötigten Gewerke erstellen. Damit

will der Verein schnell und rechtzeitig Fachkräfte

an sich binden, um somit im Frühjahr 2020

mit der Sanierung beginnen zu können. Die

Sanierungsarbeiten werden dann ca. 13 Monate

andauern.

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Sie sehnen sich nach einem langen harten Tag die Seele baumeln zu lassen

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Dann schauen Sie in dem Café Kandulski in der Länderallee 40 in

14052 Berlin-Charlottenburg vorbei und genießen Sie einen leckeren

heißen Kaffee nach Wahl mit einem saftigen Stück Kuchen oder Torte

zum günstigen Preis von 6,90 €.

Das Angebot gilt von Montag bis Freitag, ausgenommen sind das Wochenende

und die Feiertage.

Wir vom Team Kandulski freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen

und heißen Sie herzlich willkommen.


„Was Kinder brauchen“

Elternberatung und Themenabende auf dem Evangelischen Campus Daniel

Mehr als 10.000 Erziehungsratgeber

gibt es auf dem deutschen Büchermarkt,

Tausende Elternblogs

– und ebenso viele Meinungen,

welcher Erziehungsstil der Beste

ist. „Mütter und Väter sind heute

zunehmend verunsichert, ob sie

alles richtig machen und gute

Eltern sind“, beobachtet Martina

Rohrbach, Pädagogin am Evangelischen

Campus Daniel in Wilmersdorf.

„Wir wollen sie bestärken,

auf ihr Bauchgefühl zu hören

und gleichzeitig mehr darüber zu

lernen, wie sich Kinder überhaupt

entwickeln.“

Nächster Termin März 2020

Bei der Auftaktveranstaltung Ende

November lauschten viele Eltern

dem Vortrag „Was bedeuten sichere

Bindungen für die frühkindliche

Entwicklung“. Der Abend bereitet

Eltern auf die Eingewöhnung ihrer

Kinder in der Tagespflege oder der

Kindertagesstätte vor. Die Reihe

wird ab März 2020 fortgesetzt.

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Eltern erfahren dann, wie kleine

Kinder lernen, wie man Kindern

Grenzen setzt, ohne sich abzugrenzen

und was die aktuelle Hirnforschung

über einen gesunden

Umgang mit Smartphone, Tablets

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am Evangelischen Campus

Daniel. Foto: Campus Daniel

Auch Erwachsenen-Themen stehen

auf dem Programm, zum Beispiel,

wer Kinder unterstützt, wenn

Eltern sich trennen und wie (nicht

nur) Alleinerziehende im turbulenten

Familienalltag Kraft schöpfen

können. Zu den Vorträgen sind

auch pädagogische Fachkräfte aus

Kindertagesstätten und andere Interessierte

eingeladen. Sie finden

jeweils von 19 bis 21.30 Uhr im

Gemeinderaum auf dem Evangelischen

Campus Daniel statt. Die

Abende sollen es Eltern ermöglichen,

sich auszutauschen, zu

vernetzen und Fragen zu stellen.

Referentin Martina Rohrbach ist

Diplom-Pädagogin, Psychotherapeutin

(HP) und Mediatorin und

war rund 30 Jahre als Fachberaterin

für evangelische Kindertagesstätten

tätig.

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Gazette Charlottenburg | Dezember 2019 | 7

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Die neue Elternberatung komplettiert

das Angebot und geht

auf individuelle Probleme und

Fragen im Familienalltag ein. Die

Beratungsgespräche sind vertraulich

und nach Vereinbarung möglich.

„Es ist uns wichtig, Eltern zu

bilden und zu unterstützen“, sagt

Martina Rohrbach. „Die meisten

wollen nur das Beste für ihr Kind,

handeln aber oft so, wie sie es in

ihrer eigenen Erziehung erlebt

haben. Häufig wird ihnen erst im

Gespräch bewusst, weshalb sie

bestimmte Dinge tun und wie die

Entwicklung ihres Kindes abläuft.“

Elternberatung und Themenabende

sind ein offenes und

kostenfreies Angebot des Evangelischen

Kirchenkreises Charlottenburg-Wilmersdorf.

Um

Anmeldung bzw. Terminvereinbarung

wird gebeten: per Telefon

030-863 90 99 07, mobil:

0170-317 44 33 oder per Mail:

rohrbach@cw-evangelisch.de.

Veranstaltungsort: Gemeinderaum,

Evangelischer Campus

Daniel, Brandenburgische Straße

51, 10707 Berlin. Termine

unter www.campus-daniel.de/

Elternberatung.

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8 | Gazette Charlottenburg | Dezember 2019

Veranstaltungen in der Auenkirche

Konzert und „Orgelfeuerwerk“ zum Jahreswechsel

Weihnachtsvorfreude in der

Evangelischen Auenkirche in

Wilmersdorf: Auch in diesem Jahr

wird das Weihnachtsoratorium

von Johann Sebastian Bach hier

aufgeführt. Unter Mitwirkung

von Miriam Alexandra (Sopran),

Irene Schneider (Alt), Volker

Arndt (Tenor) Tye Maurice (Bass),

der Kantorei der Auenkirche und

des Barockorchesters Concerto

Brandenburg können sich die

Besucher am Weihnachtsoratorium

I – III. erfreuen. Die Leitung

liegt bei Winfried Kleindopf. Beginn

des Konzerts ist am 14. Dezember

um 18 Uhr. Die Karten

zum Preis von 6 bis 25 Euro sind

ab dem 5. Dezember im Vorverkauf

erhältlich.

Einen besonderen Jahresabschluss

bildet das Orgelfeuerwerk

zu Silvester. Am 31. Dezember um

20 Uhr wird dieses besondere

Konzert mit Winfried Kleindopf

an der Orgel aufgeführt. Der

Eintritt ist frei, um Spenden wird

gebeten.

Die Wilmersdorfer Auenkirche,

eine dreischiffige Hallenkirche

im Stil der Norddeutschen Backsteingotik,

wurde von 1895 bis

Weihnachtlicher Treffpunkt Auenkirche.

Weihnachtssingen im Eisstadion

Ein Event, der im vergangenen

Jahr zum ersten Mal stattfand

und das Zeug zu einer Traditionsveranstaltung

hat: Das

Große Weihnachtssingen im

Horst-Dohm-Eisstadion in Wilmersdorf

findet am Mittwoch,

den 18. Dezember von 18 bis

19 Uhr statt. Die Besucher sind

herzlich eingeladen, stimmgewaltig

mitzusingen. Unterstützt

werden sie von mehreren

Chören und Bläserensembles

von der Musikschule City West.

Horst-Dohm-Eisstadion, Fritz-Wildung-Straße

9, 14199 Berlin. Der

Eintritt zum Weihnachtssingen

ist frei.

1897 errichtet. Die Vorgängerkirche

stammte von 1772, war

allerdings nicht der älteste Kirchenbau

an dieser Stelle. Eine

mittelalterliche Kirche, die 1766

abbrannte, war bis dato der Mittelpunkt

des Dorfes. Ende des

19. Jahrhunderts wollten die Wilmersdorfer

erst keinen Neubau.

Protest formierte sich, die alte

Kirche sollte erhalten bleiben.

Doch ihr Zustand war schlecht

und durch den Zuzug aus Berlin

hatte die Gemeinde so viele

Mitglieder, dass die Kirche längst

zu klein war. Nach der Fertigstellung

der Auenkirche wurde die

Dorfkirche, die auf dem heutigen

Vorplatz der Auenkirche stand,

auf den Befehl der Regierung hin

abgerissen.

Mit einer lebendigen Gemeinde

und vielen Angeboten ist

die Auenkirche heute ein fester

Bestandteil des Bezirks. Neben

Konzerten, Gottesdiensten und

vielem mehr ist der „Auenkeller“

eine kleine Besonderheit. In dem

alten Gewölbe wird freitags von

19 bis 24 Uhr die Geselligkeit

– nicht nur für Gemeindemitglieder

– gepflegt und es finden

regelmäßig Live-Veranstaltungen

statt.

Auenkirche

Wilhelmsaue 118A

10715 Berlin

www.auenkirche.de

Kalender 2020

des Heimatvereins Wilmersdorf

Zum neuen Jahr ist ein Bildkalender

des Heimatvereins Wilmersdorf

mit dem Thema „Lunapark

am Halensee“ erschienen. Der Kalender

ist zum Preis von 10 Euro

in der Villa Oppenheim, Schloßstraße

55 / Otto-Grüneberg-Weg,

14055 Berlin, erhältlich. 12 Euro

kostet der Kalender mit Versand

durch den Heimatverein. Bitte

überweisen Sie den Betrag vorab

auf das Vereinskonto des Heimatvereins

Wilmersdorf e. V.

(IBAN DE80 1007 0848 0313 9219 00).


Programmieren

für Kinder

In der Dietrich-Bonhoeffer-Bibliothek

heißt es „Hilfe, die Käfer sind los!“

Seit Anfang November bietet die

Dietrich-Bonhoeffer-Bibliothek,

Brandenburgische Straße 2 in

10713 Berlin, regelmäßige

Kurse mit kleinen

Roboterkäfern namens

„Blue-Bot“ an. Die Roboter

lassen sich durch

Drücken von Knöpfen

auf dem Rücken programmieren.

In den

Workshops für Kinder ab

5 Jahren wird es u. a. monatlich

wechselnde „Käfer-Rennstrecken“

und eine Highscore-Liste

geben, auf der sich die

Teilnehmenden messen können.

Außerdem können eigene Spielfelder

gebastelt werden, die die

Blue-Bots absolvieren müssen.

So wird Analoges und Digitales

verknüpft und das Thema

Traditionsgeschäft feiert

100-jähriges Jubiläum

Nicht nur Kinderaugen leuchten,

selbst die Herzen der Erwachsenen

schlagen höher, die sich

selbst als Kinder die Nasen an den

schön geschmückten Schaufenstern

platt gedrückt hatten.

Das traditionelle Spielzeuggeschäft

Märklin & Spielwaren,

das schon Generationen

erfreute, steht seit 1919 in der

Wilmersdorfer Straße 157/Ecke

Haubachstraße in Charlottenburg.

Seit 100 Jahren bietet

es ein vielfältiges Angebot an

Spielwaren: Für Kleinkinder, größere

Kinder, Jugendliche und für

die reifere Generation, also von

1 bis 99 Jahre und darüber hinaus.

Erste flauschige Kuscheltiere,

Holzbausteine, Kartenspiele, Gesellschaftsspiele,

Modellautos,

elektrische Modelleisenbahnen,

Flugzeuge sowie Spiele für draußen

gehören zum Sortiment.

Spielzeugträume werden wahr

Das besondere Angebot: Ganzjährig

20 % Rabatt auf Playmobil

und Lego!

Programmieren spielerisch vermittelt.

Termine: Jeden 1. und

3. Dienstag im Monat jeweils

16 – 18.30 Uhr. Die Teilnahme

ist frei, eine Anmeldung ist nicht

erforderlich. Informationen unter:

☎ 030/9029-15906 oder

-15907, E-Mail: stadtbibliothek@

charlottenburg-wilmersdorf.de.

Pünktlich in der Advents- und

Weihnachtszeit dreht auch die

beliebte Eisenbahn wieder ihre

Runden durch die Winterlandschaft

im Schaufenster.

Seit 50 Jahren im Familienbesitz

Die vielen Spielwaren werden

durch Leonore Turberg, die mit

ihrer Familie seit 50 Jahren das

Geschäft führt, und ihren langjährigen

Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern persönlich ausgewählt.

„Was nicht am Lager ist, bestellen

wir gerne für Sie bei einem

unserer zahlreichen Lieferanten.“

garantiert Frau Turberg. Kunden

aus dem Ausland waren hellauf

begeistert und konnten es nicht

fassen, dass es in Zeiten von

Shoppingsmalls und Internethandel

noch so ein gemütliches,

individuelles Geschäft gibt. In

den zauberhaften Räumen fühlt

man sich in die „gute alte Zeit“

zurückversetzt. Eine Einladung

zum Träumen – nicht nur zur

Weihnachtszeit.

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Verband Gewerblicher

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Gazette Charlottenburg | Dezember 2019 | 9

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10 | Gazette Charlottenburg & Wilmersdorf

| Dezember 2019

Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diskutiert

Neuplanung am Dreieck Funkturm – Was erwartet der Bezirk?

Mit modernisierten Verkehrssystemen die Herausforderungen der Zukunft bewältigen.

Die Planungen der Deutschen Einheit Straßenplanungs- und –bau GmbH (DEGES)

liegen vor. In den folgenden Beiträgen nehmen die Fraktionen der BVV zu dem Thema

und den Plänen Stellung.

Berlin SPD-Fraktion

Seit über 50 Jahren teilt die breite Schneise

der Autobahn A 100 (Stadtring) unseren

Bezirk und belastet die Anwohner*innen

mit Lärm und Schadstoffen. Die A 100 ist im

Bereich Charlottenburg stark sanierungsbedürftig

und soll an mehreren Abschnitten

(Dreieck Funkturm, Westendbrücke, Rudolf-Wissel-Brücke

und Dreieck Charlottenburg)

durch Neubauten ersetzt werden. Das

eröffnet Möglichkeiten, die rein autoorientierten

Nachkriegsplanungen zu korrigieren,

um nicht nur dem Verkehr, sondern den

Bedürfnissen der Stadt und ihrer Bewohner*innen

gerecht zu werden. Die jetzt von

der zuständigen DEGES vorgestellte Planung

für das Dreieck Funkturm ist nur ein „weiter

so“ und nimmt die verschiedenen Beschlüsse

der BVV und des Abgeordnetenhauses

sowie die Interessen der Anwohner*innen

zur Neugestaltung nicht auf. Vorschläge, wie

z. B. die Verlegung der Ausfahrt Messedamm,

zeigen, dass es den Planer*innen bisher um

verkehrliche, aber nicht um stadtverträgliche

Lösungen ging. Diese müssen jetzt zügig vom

Land und Bezirk eingefordert werden. Die

Jahrhundert-Chance, die Stadtautobahn und

ihre Randbereiche wie auch den Anschluss

der AVUS (A 115) bewohner*innen- und

umweltorientiert für eine bessere Zukunft

zu gestalten, muss genutzt werden!

Martin Burth

CDU-Fraktion

Die anstehende grundlegende Sanierung

und der Umbau des Autobahndreiecks

Funkturm sind grundsätzlich richtig, denn

die insgesamt 25 Brückenbauwerke bedürfen

einer Sanierung und die Fahrbahnführung

ist sicher an einigen Stellen verbesserungswürdig.

Hauptaugenmerk muss aus Sicht der

CDU-Fraktion aber unbedingt darauf liegen,

die Anwohner nicht noch stärker zu belasten.

Dies erfüllt die von der Planungsgesellschaft

des Bundes DEGES vorgelegte erste Planung

überhaupt nicht. Der geplante Wegfall der

Anschlussstellen am Rathenauplatz und

unter dem ICC zugunsten einer neuen Anschlussstelle

an der Jafféstraße würde alleine

auf der Jafféstraße zu einer Verkehrszunahme

von 13.000 Autos täglich (plus 40 Prozent)

führen. Noch gar nicht einkalkuliert sind der

so gut wie ständige Logistikverkehr für das

Messegelände sowie der Zu- und Abfahrtsverkehr

des Zentralen Omnibusbahnhofs.

Dies alles würde zu massivem Ausweichverkehr

in die umliegenden Wohnsiedlungen

führen, die zusätzlich noch durch die geplante

Höherlegung der AVUS um 4,50 Meter belastet

werden. Wir fordern daher, die Planung

grundlegend zu verändern und insbesondere

die bisherigen Anschlussstellen zu belassen,

um einen Verkehrsinfarkt zu verhindern!

Christoph Brzezinski

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Bernd Lohstöter

Vorwort --

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B‘90/Grünen-Fraktion

Als Eigentümer der Autobahnen will der

Bund das bröckelnde Autobahndreieck

Funkturm nicht nur sanieren, sondern auch

neu gestalten. Das böte eine Chance für

Berlin und unseren Bezirk, neue Flächen für

die Stadt zu gewinnen und eine moderne

Mobilitätspolitik umzusetzen, um Belastungen

mit Lärm und Abgase zu verringern. Die

DEGES-Planungsgesellschaft hat einen Entwurf

vorgelegt, der dies nicht berücksichtigt:

Ihr Ziel ist eine optimale Verkehrsführung,

die weder das städtebauliche Potenzial hebt

noch das Ziel hat, weniger Autos in die Stadt

fahren zu lassen. Um die Transparenz der Planung

herzustellen wurde die Bürgerbeteiligung

fast zu spät begonnen. Die im weiteren

Verfahren von der DEGES geplanten Beteiligungs-Werkstätten

sollten die Anliegen der

Anwohner*innen wie des Bezirks ernsthaft

aufgreifen, um die bisherige Planung zu verbessern.

Nur so kann das bisher ungenutzte

Potenzial an dem Autobahndreieck gehoben

werden: durch das Integrieren der Bedarfe

des Bezirkes, der Stadt und der Anwohnenden.

Die DEGES sollte die Anwohner*innen

besser einbinden und gemeinsam mit ihnen

und Berlin eine gute Gesamtlösung finden

statt den Umbau allein aus veralteten verkehrlichen

Gesichtspunkten und Schätzungen

fortzuführen.

Jenny Wieland / Alexander Kaas Elias

FDP-Fraktion

Die Neuplanung des Autobahndreiecks

Funkturm ist eine große Chance für Charlottenburg-Wilmersdorf

und ganz Berlin.

Umso wichtiger ist es, dass alle Beteiligten

frühzeitig eingebunden werden. Die Autobahn

prägt unseren Bezirk. An vielen Stellen

zerschneidet sie ihn auch. Sie ist wichtige

Lebensader einer pulsierenden Metropole.

Der Umbau des Autobahndreiecks muss die

Mobilität von morgen berücksichtigen. Es

wird auch weiterhin Platz für den individuellen

Verkehr gebraucht, eine Reduzierung der

Kapazitäten ins Blaue hinein lehnen wir daher

ab. Die Autobahn muss so angelegt werden,

dass fließender Verkehr möglich ist, Staus

reduziert und neuer Stadtraum gewonnen

werden kann. Die Planungen um das Autobahndreieck

Funkturm müssen zwingend

mit der Überdeckelung der A 100 zusammengedacht

werden. Eine Umgestaltung des

Knotenpunkts darf auch nicht ohne Veränderungen

des Messegeländes einhergehen. Wir

fordern daher, im Zuge des Autobahnumbaus

endlich auch die Flächen um das ICC und den

ZOB zu einem hauptstadtangemessenen Ort

umzugestalten. Die geplante Anschlussstelle

an der Jafféstraße sehen wir skeptisch, da

insbesondere der Siedlung Eichkamp starker

Durchgangsverkehr droht. Eine Unterführung

und die Verbesserung des Lärmschutzes sind

zwingende Mindestvoraussetzung für die

dort geplante Autobahnabfahrt.

Johannes Heyne & Felix Recke

Alternative

für

Deutschland

AfD-Fraktion

Seit den 60er-Jahren braust der Verkehr

über das Autobahndreieck am Funkturm,

das in seiner Verschlungenheit der Laokoon

Gruppe gleicht. Mit 230.000 Fahrzeugen

pro Tag ist es Deutschlands am stärksten

belastetes Autobahndreieck. Der Zustand

macht einen Neubau erforderlich. Das weiß

man schon lange; inzwischen kann es jeder

anhand der Sperrungen und Verengungen

erkennen. Das wird die Nutzer vorerst weiter

beeinträchtigen, aber auch Chancen bieten,

zu modernisieren und den Verkehrsfluss zu

beschleunigen. Die mit Planung und Bau

beauftragte Autobahn-Planungsgesellschaft,

DEGES, hat am 31. Oktober 2019

ihre Planungen einer breiteren Öffentlichkeit

vorgestellt. 2023 soll es losgehen und

sieben Jahre dauern. Der Flächenverbrauch

vermindert sich und Zu- und Abfahrten werden

entwirrt. Damit kann der Verkehr das

Dreieck schneller passieren, was zu weniger

Emissionen führt. Der Lkw-Parkplatzwird

in Richtung Potsdam verschoben mit dem

Effekt, dass auch eine eventuelle Quelle von

Fäkalemissionen, die den Halensee belastet,

wegfällt. Der Bezirk erwartet eine geringere

Belastung an Lärm- und Staubemissionen. In

weiteren Beteiligungsschritten will die DEGES

Anwohner und Betroffene in den Planungsprozess

einbeziehen.

Hans Asbeck

Linksfraktion

Freitagnachmittag und wie immer Stau auf

der Stadtautobahn am Dreieck Funkturm,

nichts geht mehr. Dass eine Neuplanung

dieses vielbefahrenen Abschnittes der A 100

erfolgen muss, ist spätestens dann allen klar,

wenn man wie tausende Autofahrer*innen

täglich in der Blechkarawane steht oder auch

als Anwohner*innen mit dem Lärm und der

Schadstoffbelastung jeden Tag leben muss.

Die Umgestaltung muss aber sowohl den

Anforderungen eines noch weiter zunehmenden

Auto- und Güterverkehrs nach der

Eröffnung des neuen Flughafen BER und

damit verbunden verbesserten Sicherheitskonzepten

in der Streckenführung dieses

Unfallschwerpunktes genügen als auch dem

Klima- und Umweltschutz mit weniger Lärmbelastung

und einer drastischen Reduzierung

der Emission von Schadstoffen aus Verbrennungsmotoren

und Feinstaub durch Abrieb

gerecht werden. Letzteres könnte durch eine

Überdeckelung der Fahrbahntrasse und Reinigung

der Autoabgase durch Filtersysteme

im Tunnelbauwerk erreicht werden. Durch

wohlüberlegt geplante Anschlussstellen an

den Stadtverkehr, könnten Verkehrsströme

elegant aus den umliegenden Kiezen ferngehalten

und die Flächen über der Überdeckelung

für Parkanlagen, Wohnen und soziale

Infrastruktur genutzt werden.

Sebastian Dieke


Gazette Charlottenburg | Dezember 2019 | 11

Neuer Online-Service hilft bei Ärger mit dem

Telefon- oder Internetanbieter

Verbraucherzentralen bieten individualisierte Musterbriefe an

Rund jeder Dritte gibt an, innerhalb

der letzten drei Jahre Ärger

mit einem Internet-, Festnetzoder

Mobilfunkvertrag gehabt

zu haben. Die Verbraucherzentralen

bieten nun einen kostenlosen

Online-Service (www.

verbraucherzentrale-berlin.de/

musterbriefe) an, mit dem Betroffene

ihre Rechte von den Unternehmen

einfordern können. Das

Bundesministerium der Justiz und

für Verbraucherschutz (BMJV) fördert

das innovative Projekt.

32 Prozent der Deutschen geben

an, innerhalb der letzten drei

Jahre Probleme mit einem Telekommunikationsunternehmen

gehabt zu haben, so das Ergebnis

einer repräsentativen Umfrage.

Rund 40 Prozent davon erhielten

die gebuchte Leistung nicht wie

vereinbart, rund 30 Prozent hatten

Probleme bei der Kündigung

ihres Vertrages. Hinzu kommen

weitere Schwierigkeiten wie ungewollte

Abo-Kosten oder eine

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die Lage, bei Problemen schnell

zu handeln und ihre Rechte gegenüber

Telekommunikationsunternehmen

geltend zu machen“,

sagt Irina Krüger, Fachbereichsleiterin

Recht der Verbraucherzentrale

Berlin.

Neben dem Angebot der individualisierten

Briefe bieten die Verbraucherzentralen

schon länger

standardisierte Musterbriefe für

besonders häufige Problemfälle

an. Dabei handelt es sich um

das beliebteste Angebot auf den

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Die genannten Zahlen wurden

im Rahmen einer online durchgeführten

bevölkerungsrepräsentativen

Mehrthemenumfrage durch

das Umfrageinstitut GfK erhoben

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12 | Gazette Charlottenburg | Dezember 2019

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RATGEBER Gazette Charlottenburg | Dezember 2019 | 13

Der Weihnachtsbaum und seine vier Steuersätze

Verkäufer und Aufzuchtform bestimmen den Steuersatz

Lichterglänzend und geschmückt

verleiht er jedem Raum eine

weihnachtliche Stimmung. Doch

Weihnachtsbaum ist nicht gleich

Weihnachtsbaum. So wirft die Besteuerung

von Christbäumen umsatzsteuerliche

Fragen auf, welche

jedes Jahr aufs Neue für ein

Schmunzeln sorgen. Warum dies

so ist, wie die Umsatzsteuer der

Weihnachtsbäume geregelt wird

und welche Rolle die Herkunft dabei

spielt, erklärt Prof. Dr. Matthias

Hiller, Professor für Rechnungswesen

an der SRH Fernhochschule –

The Mobile University.

Im Grunde gibt es vier unterschiedliche

Steuersätze für Christbäume,

dies hängt vor allem vom

jeweiligen Verkäufer und der Aufzuchtform

der Bäume ab. Werden

Weihnachtsbäume von Gewerbetreibenden,

wie zum Beispiel

Baumärkten oder Lebensmittelgeschäften,

verkauft, gilt der ermäßigte

Steuersatz von sieben

Prozent. Ebenfalls mit sieben Prozent

sind Weihnachtsbäume zu

versteuern, die von einem landbzw.

forstwirtschaftlichen Betrieb

verkauft werden. Dies geht jedoch

nur, wenn der Betrieb gegenüber

dem Finanzamt eine wirksame

Optionserklärung abgegeben hat.

Bei land- bzw. forstwirtschaftlichen

Betrieben, die nicht optiert

haben, wird bei der Umsatzsteuer

nach freigeschlagenen Bäumen

aus dem Wald oder nach Bäumen

aus einer Sonderkultur unterschieden.

Bei Weihnachtsbäumen

aus Sonderkulturen außerhalb des

Waldes handelt es sich nicht um

Umsätze aus forstwirtschaftlichen

Erzeugnissen, sondern um

eigenständige landwirtschaftliche

Umsätze. Somit erfolgt die Besteuerung

mit einem Steuersatz von

10,7 Prozent. Hingegen werden

Christbäume als forstwirtschaftliche

Erzeugnisse angesehen, welche

frei im Wald gefällt wurden

und nicht aus einer Sonderkultur

stammen. In diesem Fall gilt ein

Steuersatz von 5,5 Prozent. Umsatzsteuerfrei

ist der Verkauf von

Weihnachtsbäumen durch sogenannte

Kleinunternehmer.

Künstlich hergestellte Weihnachtsbäume

hingegen sind nicht

nur praktisch und über viele Jahre

hinweg verwendbar, sondern

auch die Umsatzsteuerfrage ist

leicht beantwortet. Bei Plastikweihnachtsbäumen

wird ein

Regelsteuersatz von 19 Prozent

angesetzt. Ebenfalls 19 Prozent

werden fällig, wenn der Baum von

einem Unternehmen beschafft

wird, welches den Baum auch

schmückt.

Die anstehenden drei Weihnachtsfeiertage

geben ausreichend

Gelegenheit, sich über die

Umsatzbesteuerung Ihres Weihnachtsbaumes

zu unterhalten.

Prof. Hillers Tipp zum Christbaumkauf:

„Ein Blick auf die Rechnung

lässt spannende Rückschlüsse auf

die Herkunft des Baumes zu und

bietet ganz sicher Gesprächsstoff

für die Feststage.“

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14 | Gazette Charlottenburg | Dezember 2019

Berlin ist ihm wichtig

Investor Harald G. Huth will mit seinen Projekten das Weltstadtniveau heben

Seinen Immobilien-Projektentwicklungen

begegnet man in

Berlin auch im Südwesten – von

Grunewald bis Wannsee. Seine

Handschrift tragen das Geschäftszentrum

Grunewald und das Nahversorgungszentrum

Schlachtensee

ebenso wie die Zehlendorfer

Welle und die Wannseeterrassen,

die der Investor, Bauherr sowie

Inhaber und Geschäftsführer der

HGHI HOLDING GmbH wiederbelebt

hat. Für die Umsetzung

seiner Vision „Das Schloss“ und

die „Wannseeterrassen“ musste

er viel aushalten, wie er sagt.

Heute ist „Das Schloss“ in Steglitz

gut angenommene Erlebnis-Einkaufsmeile

und die „Wannseeterrassen“

sind wieder beliebtes

Ausflugsziel. „Auch wenn man

mir vorab unterstellte, ich wolle

in die 80 Quadratmeter große

Einliegerwohnung selbst einziehen“,

erklärt Harald G. Huth.

Eine Pförtner-Wohnung habe

er lediglich eingebaut, um das

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Gebäude auch außerhalb

der Geschäftszeiten unter

Beaufsichtigung zu halten.

In Kürze soll von der HGHI

nun nach erfolgter Bauvoranfrage

beim Bezirk Steglitz-Zehlendorf

der Bauantrag

für eine weiteres

vieldiskutiertes Projekt gestellt

werden – den Ferdinandmarkt

am Kranoldplatz

in Lichterfelde Ost. Auch

hier meldeten sich Kritiker

mit barschem Ton zu Wort.

Doch Huth ist sicher, dass

der Kranoldplatz mit seiner

Markttradition eine deutliche

Verbesserung erfahren

wird, wenn seine Idee von

zusätzlichen Verkaufsflächen

und aufgestockter

Etage umgesetzt werden kann.

Auch hier gilt wie für alle seine anderen

Berliner Projekte: „Ich halte

mich an das, was genehmigt wird.

Gibt es Probleme, wende ich mich

direkt an die Verwaltung.“

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Harald G. Huth.

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Dabei ist der studierte Betriebswirt

und Wirtschaftswissenschaftler

Huth durchaus nicht

mit allem, was die Politik macht,

einverstanden und erklärt: „Die

Politik muss wieder attraktiver

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werden“, – was die derzeitige

uneinige Parteienkultur

mit ihren zahlreichen

Parteien verhindere: So

sei von ihnen eine Mietpreisbremse

geschaffen

worden, ohne sich Gedanken

darüber zu machen,

wie von der Stadt

gleichzeitig rund 50.000

dringend notwendige

zusätzliche Wohnungen

in zentraler Lage gebaut

werden könnten.

„Ich fühle mich

als Berliner“

Auch wenn Harald G. Huth

in Hamburg aufwuchs, ist

Berlin heute seine Stadt.

Mit seinen Projekten, die

ausschließlich in der Hauptstadt

angesiedelt sind, hat er ein Ziel:

„Berlin soll wieder das Weltstadtniveau

erhalten, das es in den

30er-Jahren besaß.“ Das ist einer

seiner Wünsche, die sich außer-

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Gazette Charlottenburg | Dezember 2019 | 15

dem auf eine geringere Arbeitslosenquote,

das kontinuierliche

Wachsen Berlins – und klügere

Entscheidungen der Politiker

konzentrieren.

Doch Huth hat nicht zuletzt

durch seine Projekte gelernt,

sich in Geduld zu fassen und –

wie ein alter Freund ihm einmal

riet – in größeren Zeitabständen

zu denken. Der Erfolg gibt ihm

recht. Huth, der 2007 die HGHI

Holding GmbH gründete und

seit über 25 Jahren im Bau- und

Immobiliensektor unterwegs ist,

findet immer noch Menschen,

von denen er lernen kann: „Dabei

ist jeder, von dem ich mir etwas

abgucken kann, ein Vorbild für

mich“, erklärt Huth. Und dann

wird er fast philosophisch, wenn

er von Demut spricht, die er empfindet:

„Wir Deutschen haben seit

fast 75 Jahren keinen Krieg mehr

gehabt, wissen das aber gar

nicht recht zu schätzen.“ Etwas

mehr Demut, geschöpft aus der

Erfahrung der letzten 100 Jahre

müsse doch reichen, um nicht

dieselben Fehler noch einmal zu

machen. So werde mit dem Brexit

nun auch ein Wert zerstört, den

wir mit aufgebaut haben.

Ohne Werte kein

nachhaltiger Erfolg

Werte, wie sie schon seit Abertausenden

von Jahren gelten, darauf

setzt Huth mit seinem Unternehmen:

An vorderster Stelle dabei

Arbeitsmoral, Anstrengung,

Haltung, Leidenschaft, Energie

und Pünktlichkeit und das unschlagbare

Trio Verlässlichkeit,

Verantwortung und Vertrauen.

Denn Harald G. Huth weiß aus

Erfahrung: „Vertrauen verschafft

man sich nur durch das, was man

tut.“ Es könne ihn auf die Palme

bringen, „wenn Dinge verzögert

werden.“ Der Immobilien-Projektentwickler

weiß auch: Schnell

kann man vieles wieder verlieren.

Und da gibt es noch einiges neben

seinen Projekten, das dem

Unternehmer am Herzen liegt:

Sein soziales Engagement für

Schwächere, „die einfach nur Hilfe

brauchen.“ – Doch davon will

er nicht sprechen, er tut´s, um zu

helfen und nicht, um damit in der

Öffentlichkeit zu glänzen. Denn

schließlich entscheide einmal nur

„der da Oben“, was für ein Mensch

er wirklich war.

Sich persönlich in den Mittelpunkt

und zur Schau zu stellen,

ist ohnehin nicht Huths Ding.

So steht er zwar voll hinter Projekten,

Unternehmen und Mitarbeitern,

aber nur selten in der

Öffentlichkeit, hält sein Privatleben

raus und als Freund von

Ball-Sportarten den Ball flach.

Vom Mendelssohn-Palais in Berlin-Mitte

aus, das nach fachkundiger

Sanierung eine Kultur-Augenweide

geworden ist, hält er mit

einem 130 -köpfigen Team die

Fäden für seine Immobilien-Projektentwicklungen

fest in der

Hand. Deren genaue Zahl kann er

auf Anhieb nicht nennen, denn:

„Für mich gibt´s nur, was gerade

läuft.“ Schon sein Vater habe ihm

geraten: „Schere dich nicht um

den Vorgarten der anderen, sondern

konzentriere dich auf deine

eigene Sache.“

Wie es mit dem Ferdinandmarkt

weitergeht? Harald G. Huth erklärt,

er sei bereit, auch an einer

weiteren Informationsveranstaltung

zum Thema Kranoldplatz /

Ferdinandmarkt teilzunehmen,

wenn die Bezirksbürgermeisterin

das vorsehe.

Weitere Informationen unter

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Impressum Gazette Charlottenburg · Dezember Nr. 12/2019 · 37. Jahrgang

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Nächste Ausgabe Januar Nr. 1/2020

Anzeigen-/Redaktionsschluss 16.12.2019

Erscheinung 03.01.2020


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