Berliner Kurier 10.12.2019

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BERLINER KURIER,Dienstag, 10. Dezember 2019

Aufzuchtstation in China statt.

„Dass die Jungtiere einen chinesischen

Namen bekommen,

war von Anfang an klar.

Schließlich werden sie in zwei

bis vier Jahren Berlin verlassen,

nach China zurückkehren,

von wo sie später an einem anderen

Zoo vergeben werden“,

sagt Knieriem. „Uns war bei der

Wahl wichtig, dass die chinesischen

Namen in der deutschen

Übersetzung auch gut zu Berlin

passen.“

Das tun „Ersehnter Traum“

und „Erfüllter Traum“ auch,

dessen Namenszusatz „Meng“

eine Würdigung an Mutter

Meng Meng ist: Denn mit dem

süßen Panda-Nachwuchs ging

dem Zoo und den Berlinern tatsächlich

ein lang ersehnter jahrelanger

Traum in Erfüllung.

Erinnert sei an den Panda Bao

Bao, der in den 80er-Jahren in

den Zoo kam, aber leider nie

mit seinen Partnerinnen für Babys

sorgen konnte.

Wie man die zwei voneinander

unterscheidet? „Das ist

ganz einfach“, verriet ein Pfleger.

„Meng Yuan, der Zweitgeborene

hat anseinen Hinterpfoten

graue Flecke, die wie

Ringelsöckchen aussehen.“

Auch Knieriem verriet nach

der Taufe etwas. „Auch wenn

bei Panda-Babys anfangs das

Geschlecht schwer erkennbar

ist, wussten wir schon ein paar

Wochen nach der Geburt, dass

sie Buben sind“, sagt er.

„Schwieriger war nur, das auch

bis zur Namensgebung geheim

zu halten.“ Den Brüdern ist das

egal. Sie wiegen mittlerweile

sechs Kilo, nehmen täglich um

die 100 Gramm an Gewicht zu.

Zoo-Chef Andreas Knieriem, Aufsichtsratschef Frank Bruckmann,

Botschafter Wu Kenund der Regierende Michael Müller bei den

Panda-Babys, die während der Taufe in einem Bettchen liegen.

Fotos: Friedel, dpa, AFP

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