Motocross Enduro Ausgabe 01/2020

mce71

Der Januar 2020 steht vor der Tür und auch auf
uns warten Veränderungen. Den Anfang macht
unser Umzug. Wir verlassen nach 23 Jahren un-
sere liebgewonnene Wirkungsstätte in Langen-
selbold und machen uns auf nach Bayern, ge-
nauer gesagt nach Alzenau in Unterfranken in
die Röntgenstraße 4.
Traditionell erscheint die Januar-Ausgabe von
Motocross Enduro noch vor Weihnachten und
wieder warten spannende Themen auf euch.
Nachdem wir euch in der letzten Ausgabe unse-
re 300er-Vergleichstestprobanden näher vorge-
stellt haben, lest ihr im zweiten Teil, wie unsere
Tester Beta, GasGas, Husqvarna, KTM und Sher-
co bewertet haben. Bericht ab Seite 12.
Im dritten Teil unseres Dauertests haben wir der
Husqvarna FE 350 einen Brembo-Factory-
Bremssattel verpassen lassen. Was dieser
„bringt“, erfahrt ihr ab Seite 28.
Wie man sich gut im Offroadsport kleidet, sagt
euch Marko Barthel. Ab Seite 32 erfahrt ihr, wo-
rauf man beim Kauf von Hemd und Hose achten
sollte.
Selbst ist die Frau/der Mann. Bremsbeläge
wechseln funktioniert? Aber traut ihr euch auch
zu, eine Bremsscheibe zu wechseln? Wertvolle
Tipps hierzu geben wir euch ab Seite 38.
Neuer König von Chemnitz ist Ryan Breece. Wie
er sich gegen die starke Konkurrenz durchset-
zen konnte, lest ihr ab Seite 44.
Für Furore sorgte das deutsche Damen-Team bei
den Six Days in Portugal. Maria Franke, Anne
Borchers und Selina Schittenhelm gaben alles
und wurden hinter den starken Amerikanerin-
nen Vizeweltmeisterinnen. Bei den Herren ging
die Trophy an Italien. Bericht ab Seite 50.
Der Auftakt zur SuperEnduro-WM-Saison fand
traditionell in Krakau statt. Wer gewonnen hat
und wie unsere deutschen Protagonisten dort
abgeschnitten haben, erfahrt ihr ab Seite 56.
HardEnduro-Series-Senkrechtstarter Lucas Mül-
ler stand uns in einem Interview (ab Seite 66) zu
seinen weiteren Plänen Rede und Antwort.
Viel Spaß beim Lesen. Wir wünschen euch frohe
Weihnachten und einen guten Start ins neue
Jahr.

EDITORIAL

Billy Bolt in Krakau

Foto: good-shoot.com/

David Reygondeau

Auf ein neues

Der Januar 2020 steht vor der Tür und auch auf

uns warten Veränderungen. Den Anfang macht

unser Umzug. Wir verlassen nach 23 Jahren unsere

liebgewonnene Wirkungsstätte in Langenselbold

und machen uns auf nach Bayern, genauer

gesagt nach Alzenau in Unterfranken in

die Röntgenstraße 4.

Traditionell erscheint die Januar-Ausgabe von

Motocross Enduro noch vor Weihnachten und

wieder warten spannende Themen auf euch.

Nachdem wir euch in der letzten Ausgabe unsere

300er-Vergleichstestprobanden näher vorgestellt

haben, lest ihr im zweiten Teil, wie unsere

Tester Beta, GasGas, Husqvarna, KTM und Sherco

bewertet haben. Bericht ab Seite 12.

Im dritten Teil unseres Dauertests haben wir der

Husqvarna FE 350 einen Brembo-Factory-

Bremssattel verpassen lassen. Was dieser

„bringt“, erfahrt ihr ab Seite 28.

Wie man sich gut im Offroadsport kleidet, sagt

euch Marko Barthel. Ab Seite 32 erfahrt ihr, worauf

man beim Kauf von Hemd und Hose achten

sollte.

Selbst ist die Frau/der Mann. Bremsbeläge

wechseln funktioniert? Aber traut ihr euch auch

zu, eine Bremsscheibe zu wechseln? Wertvolle

Tipps hierzu geben wir euch ab Seite 38.

Neuer König von Chemnitz ist Ryan Breece. Wie

er sich gegen die starke Konkurrenz durchsetzen

konnte, lest ihr ab Seite 44.

Für Furore sorgte das deutsche Damen-Team bei

den Six Days in Portugal. Maria Franke, Anne

Borchers und Selina Schittenhelm gaben alles

und wurden hinter den starken Amerikanerinnen

Vizeweltmeisterinnen. Bei den Herren ging

die Trophy an Italien. Bericht ab Seite 50.

Der Auftakt zur SuperEnduro-WM-Saison fand

traditionell in Krakau statt. Wer gewonnen hat

und wie unsere deutschen Protagonisten dort

abgeschnitten haben, erfahrt ihr ab Seite 56.

HardEnduro-Series-Senkrechtstarter Lucas Müller

stand uns in einem Interview (ab Seite 66) zu

seinen weiteren Plänen Rede und Antwort.

Viel Spaß beim Lesen. Wir wünschen euch frohe

Weihnachten und einen guten Start ins neue

Jahr.

Auf dem Titel: Ryan Breece • Foto: Meyer Racing

Bikes Vergleichstest 300 ccm 2-Takt

• Foto: hccl-photography.de (Steven u. Henry Wabnitz)

MOTOCROSS ENDURO 3


SCHNAPPSCHUSS

MCE-Teststrecke Langensteinbach

Echtes Gelände – legal Offroad fahren

• Foto: VST Enduro


INHALT

1/2020

• VERGLEICHSTEST

12 300 ccm 2-Takt - Teil 2

• DAUERTEST

28 Husqvarna FE 350

• TIPPS & TRICKS

32 Hose + Hemd

• TECHNIK-TIPPS

38 Bremsscheibenwechsel

• SUPERCROSS

44 Chemnitz

• MOTOCROSS

48 Südwestcup-Meisterfeier

• ENDURO

50 Six Days Portimao/P

• SUPERENDURO

56 WM Krakau + Kolumne Teucher

• GCC

64 Einschreibung

• INTERVIEW

66 Lucas Müller

• KOLUMNE

70 Lenny Reimer

• RUBRIKEN

3 Editorial

4 Schnappschuss

8 People & Facts

42 Poster Ryan Breece

72 FIM-Gala

74 Warenkorb

76 Notizen + Termine

80 Husqvarna 701 Supermoto / Enduro

82 Vorschau Februar 2020/Impressum

6 MOTOCROSS ENDURO


SEITE 12

Vergleichstest

300 ccm 2-Takt - Teil 2

In der letzten Ausgabe haben wir euch die Probanden

näher vorgestellt und nun gibt es das Ergebnis

unseres 300-ccm-Zweitakt-Vergleichstests.

• Foto: hccl-photography.de

MOTOCROSS ENDURO 7


PEOPLE & FACTS

Früherer Saisonstart

für das ADAC MX Masters 2020

Kürzere Winterpause: Saisonstart in Fürstlich-Drehna zwei Wochen früher

• Weitere Termine bleiben unverändert

Die Wartezeit auf den ADAC-MX-Masters-Saisonstart 2020 fällt kürzer

aus: Der Auftakt in Fürstlich-Drehna findet im kommenden Jahr am

28./29. März statt. Aus organisatorischen Gründen hat der veranstaltende

MSC Fürstlich Drehna den Saisonstart vom ursprünglichen Termin am

Osterwochenende nun um 14 Tage vorgezogen. Die Termine der weiteren

sieben Veranstaltungen des ADAC MX Masters 2020 bleiben unverändert.

Traditionell findet der Auftakt des ADAC MX Masters mit allen vier Klassen

seit vielen Jahren im brandenburgischen Fürstlich Drehna statt. Die Serie

gastiert 2020 bereits zum 15. Mal auf dem Sandkurs des MSC Fürstlich

Drehna. • Fotos: Steve Bauerschmidt

Termine (Änderungen vorbehalten): 28./29.3. Fürstlich Drehna; 2./3.5.

Mölln (ohne ADAC MX Junior Cup 85); 30./31.5. Möggers/Österreich;

20./21.6. Aichwald (ohne ADAC MX Junior Cup 125); 11./12.7. Holzgerlingen;

18./19.7. Tensfeld (ohne ADAC MX Junior Cup 85); 29./30.8. Bielstein

(ohne ADAC MX Junior Cup 125); 12./13.9. Gaildorf.

Traditionell findet der Saisonauftakt

in Fürstlich Drehna statt

Dennis Ullrich ist ADAC Motorsportler

des Jahres 2019

Max Hesse zum ADAC Junior Motorsportler gewählt

Motocrossfahrer Dennis Ullrich (26, Kämpfelbach) ist der ADAC Motorsportler

des Jahres 2019. Der fünffache Champion des ADAC MX Masters

wurde in München durch eine Jury aus Journalisten und ADAC Vertretern

gewählt. Ullrich setzte sich im vierten und letzten Wahlgang gegen den

zweifachen DTM-Champion René Rast durch. Zum ADAC Junior Motorsportler

des Jahres wurde ADAC TCR Germany-Meister Max Hesse (18,

Wernau) gewählt.

„Dennis Ullrich hat sich in diesem Jahr zum fünften Mal im ADAC MX Masters

durchgesetzt, einer der konkurrenzfähigsten Motocross-Serien in Europa.

Motocross ist physisch so anspruchsvoll wie kaum eine andere Motorsportdisziplin.

Auch deswegen gebührt dieser besonderen Leistung

eine außergewöhnliche Anerkennung. Max Hesse hat im vergangenen

Jahr die Nachwuchswertung in der ADAC TCR Germany gewonnen und in

diesem Jahr mit dem Fahrertitel erneut sein großes Talent bewiesen“, begründet

ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk die Wahl. Geehrt wurden

Ullrich und Hesse am 13. Dezember bei der ADAC Sportgala in München.

Ullrich erhielt den großen Christophorus aus Nymphenburger Porzellan,

Hesse ein kleines Pendant.

„Die Auszeichnung zum ADAC Motorsportler des Jahres ist eine große Ehre,

ich konnte es im ersten Moment kaum fassen“, sagt Ullrich. „Sportlich

war die Saison sehr anspruchsvoll, mit harter Konkurrenz und einem engen

Titelkampf. Als Anerkennung für die harte Arbeit in diesem Jahr freut

mich diese Auszeichnung ganz besonders.“ Ullrich hat seine erfolgreiche

Karriere in den Motocross-Nachwuchsserien des ADAC gestartet. 2008

wurde der ehemalige Förderpilot der ADAC Stiftung Sport Vizemeister im

ADAC MX Junior Cup und deutscher Meister in der 85-ccm-Klasse. Zwei

Jahre später gewann er den ADAC MX Youngster Cup, es folgten fünf Titel

im ADAC MX Masters in den Jahren 2013, 2014, 2016, 2017 und 2019. Ullrich

ist der erfolgreichste Fahrer in der Geschichte des ADAC MX Masters

und nahm in der Vergangenheit auch immer wieder erfolgreich an europäischen

Läufen der Motocross-WM (MXGP) teil. Seit 2013 ist er auch Mitglied

des „Team Germany“, der deutschen Motocross-Nationalmannschaft

beim „Motocross of Nations“.

„Ich habe nicht mit dieser Auszeichnung gerechnet, für mich war das eine

große Überraschung und freut mich sehr. Die Auszeichnung als ADAC Junior

Motorsportler des Jahre ist eine große Ehre, auch wenn man auf die

8 MOTOCROSS ENDURO


isherigen Preisträger blickt, wie Mick Schumacher im vergangenen

Jahr“, so Hesse.

Der ADAC Motorsportler des Jahres wird seit 1980 für herausragende Leistungen

im Motorsport vergeben. Die Liste der Gewinner beginnt mit den

Rallye-Weltmeistern Walter Röhrl/Christian Geistdörfer. In den vergangenen

Jahren wurden unter anderem Nico Hülkenberg, Nico Rosberg und René

Rast ausgezeichnet. Die Auszeichnung ADAC Junior-Motorsportler des

Jahres wurde erstmals 1990 vergeben, zu den bisherigen Preisträgern gehören

unter anderem Sebastian Vettel und Motocrossstar Ken Roczen.

• Foto: Steve Bauerschmidt

Luc Ackermann FMX-Weltmeister

Nach der Absage des letzten Laufes zur FMX-Weltmeisterschaft am

14.12.2019 in Sofia/Bulgarien holte sich Luc Ackermann den Titel und unterbrach

Maikel Meleros fünfjährige Dominanz. Ackermann, der 2018 Vizeweltmeister

geworden war, gewann bis auf ein Rennen alle Läufe der

2019er-WM. Ackermann und Melero lieferten sich während der kompletten

Saison spektakuläre Fights. Nach Siegen vor Heimpublikum in Berlin

und München, stürzte Ackermann in der Schweiz und verpasste dort das

Finale. In Daqing fand er zu alter Stärke zurück und sicherte sich damit die

Goldmedaille. • Fotos: Oliver Franke

Siegerehrung: Luc Ackermann, Filip Podmol und Adam Jones

Dennis Ullrich wurde zum ADAC Motorsportler des Jahres 2019 gewählt

GasGas weitet Rennprogramm aus

Nachdem die KTM Industries AG 60 Prozent die spanische Motorradfirma

GasGas gekauft hat, weitet GasGas sein Rennprogramm radikal aus und

wird sowohl in der MX-WM als auch im Rallye- und Enduro-Segment mit

Werksteams vertreten sein.

Somit werden die Standing-Construct-Fahrer Glenn Coldenhoff und Ivo

Monticelli die nächste MX-WM-Saison auf einer GasGas bestreiten. Im

Rallye- und Endurobereich starten Laia Sanz und Taddy Blazusiak für die

spanische Marke.

Laia Sanz ist künftig auf GasGas unterwegs

IN EIGENER SACHE

Wir ziehen um

Zum 1. Januar 2020 verlässt der Ziegler Verlag

seine alte Wirkungsstätte in Langenselbold

und zieht nach 63755 Alzenau, in die Röntgenstraße 4.

Weitere Kontaktdaten in Kürze auf:

www.ziegler-verlag.de


PEOPLE & FACTS

Unkomplizierter und einfacher Einstieg in den Motocrosssport • Schnupperkurse

an sieben Standorten in ganz Deutschland • Online-Bewerbung

für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 13 Jahren.

2020 geht die erfolgreiche und beliebte Motocross-Nachwuchsschule

ADAC MX Academy powered by KTM in die achte Saison. Bei den Schnupperkursen

ermöglichen speziell geschulte und erfahrene Trainer Kindern

und Jugendlichen im Alter von 6 bis 13 Jahren einen sicheren und einfachen

Einstieg in den Motocrosssport. Die Trainer weisen die Teilnehmer in

die grundlegenden Fähigkeiten zum Motocrossfahren ein und ermöglichen

die ersten Meter auf einem MX-Bike von KTM in sicherem Umfeld.

Die Trainer begleiten die Kursteilnehmer

auf den ersten Schritten

in den MX-Sport

Start frei

zur ADAC MX

Academy 2020

Die Schnupperkurse finden an sieben Standorten in ganz Deutschland statt

Ab April finden jeweils mehrere Schnupperkurse an den sieben Standorten

mit insgesamt 420 Plätzen statt. Die Vergabe der Startplätze für die

eintägigen Kurse erfolgt nach einer erfolgreichen Onlinebewerbung unter

adac.de/mx-academy. Bewerben können sich alle Kinder und Jugendlichen

zwischen 6 und 13 Jahren, die noch keine Erfahrung auf einem Moto-

cross-Bike gesammelt haben. Bei der Online-Anmeldung kann einer der

sieben Stützpunkte in ganz Deutschland ausgewählt werden. Das Beste

dabei: Der Schnupperkurs ist mit einer Teilnahmegebühr von nur 50 Euro

sehr günstig. Durch das Engagement der Partner und Sponsoren für den

Nachwuchs in der ADAC MX Academy können die Kosten für die Schnupperkurse

gering gehalten werden. KTM stellt sowohl die Motorräder als

auch die Schutzbekleidung. Ortema steuert zur Erhöhung der Sicherheit

die passenden Nackenstützen bei, Motul stellt sämtliche Schmier- und

Pflegeprodukte für die Bikes zur Verfügung. Die sieben Stützpunkte der

ADAC MX Academy powered by KTM in Frankenthal (Rheinland-Pfalz),

Fürstenwalde (Brandenburg), Tensfeld (Schleswig-Holstein), Teutschenthal

(Sachsen-Anhalt), Reutlingen (Baden-Württemberg), Waldkappel

(Hessen) und Wilnsdorf (Nordrhein-Westfalen) sind quer über ganz

Deutschland verteilt und verfügen jeweils über kindertaugliche Einsteigerstrecken

und lizenzierte Trainer. Nach dem Schnupperkurs stehen die

begleitenden Vereine gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Die ADAC MX Academy ermöglicht

einen einfachen Einstieg

in den MX-Sport

• Fotos: Steve Bauerschmidt

10 MOTOCROSS ENDURO


Henry Jacobi

• Foto: Steve Bauerschmidt

Max Anstie

• Foto: shot by bavo

Newsticker

Henry Jacobi wechselt zu Yamaha. Sein Debüt

in der MXGP gibt er für das italienische SM Action

MC Migliori-Team. Jacobis Teamkollege

ist der Franzose Maxime Renaux +++ Nach

seinem zweijährigen Abstecher in die Enduro-

WM bestreitet Christophe Charlier 2020 wieder

Motocrossrennen, und zwar für SN CBO

Motorsports Kawasaki. Zu sehen wird er bei

der französischen MX- und SX-Meisterschaft

sein. Auch im MXGP wird er hin und wieder

starten +++ US-Multimeister Ryan Dungey

reiht sich in die

Liste der Teambesitzer,

und zwar

als Co bei Geico-

Honda, ein. Mit

den Fahrern Jett

und Hunter Lawrence,

Chase Sexton,

Christian

Craig und Jeremy

Martin stehen die

Erfolgschancen

Ryan Dungey

• Foto: Simon Cudby

nicht schlecht +++ Max Anstie wechselt von

Husqvarna zu Suzuki HEP Motorsports in die

USA und wird sowohl bei der SX-WM als auch

bei den Nationals starten.

Enduro-WM-Termin-Update

Nachstehend nochmals alle Enduro-WM-Termine 2020: 17.-19.4. Marco

de Cavaneses/P; 24.-26.4. Lalin/E; 5.-7.6. Spoleto/I; 12.-14.6. Hungaroring/H;

17.-19.7. Saaremaa/EST; 23.-25.7. Skövde/S; 18.-20.9.

Requista/F; 16.-18.10. Zschopau/D.

Vertreter folgender Verbände waren beim Treffen anwesend: Mario Eckhardt (1. Vorsitzender

MSR), Friedhelm Schum (Sportleiter MSR), Bernd Menzel (Sportleiter

AMD Bad Königshofen/RSC), Sebastian Bauten (1. Vorsitzender MCVE), Harald Weranek

(1. Vorsitzender DAMCV), Stephan Scholz (2. Vorsitzender DAMCV), Roland

Günster (1. Vorsitzender IGE e.V.), Elke Denzer-Frank (Kassenwartin IGE e.V.), Rolf

Nickolai (Fahrersprecher IGE e.V.), Hubert Stanka (1. Vorsitzender OAI e.V.), Ulrich

Hanus (CEO Baboons); nicht mit auf dem Foto sind: Daniel Gressler (1. Vorsitzender

Sächsischer Offroad Cup e.V.), Denis Günther (HardEnduro Series) und Klaus Dietzel

(ECHT Endurocup)

Amateursport im Dialog

Der Sport in Europa ist allgemein im Um- und Aufbruch. Laufend entwickeln

sich neue Sportangebote, während bekannte und etablierte Sportarten

und Verbände unter Druck geraten. Dies gilt insbesondere auch für

den Motorsport.

Zu einem Meinungsaustausch trafen sich deshalb kürzlich Vertreter von

Amateur- und Breitensportveranstaltern, -vereinen und -verbänden aus

dem Bereich Motorsport in Biebergemünd bei Frankfurt. Es war das erste

Treffen dieser Art überhaupt. Gesprochen wurde dabei vor allem über die

europäischen Themen „lizenzfreier Sport“ im Allgemeinen und auch das

Thema Wettbewerbsrecht. Die Vereine und Verbände wollen intensiv im

Dialog bleiben. • Text u. Foto: Baboons

MOTOCROSS ENDURO 11


VERGLEICHSTEST: 300 CCM ZWEITAKT

12 MOTOCROSS ENDURO


5 x 300 ccm

In der letzten Ausgabe haben wir euch die Probanden näher vorgestellt und nun gibt es

das Ergebnis unseres 300-ccm-Zweitakt-Vergleichstests. Perfekte Bedingungen gab es an

unserem Testtag. Die Sonne schien hell und die Temperaturen waren mit zirka 19 Grad Celsius

angenehm, sodass wir weder frieren noch schwitzen mussten ;-) Vielen Dank auch an

den MCL Burgstädt e.V., für die exklusive Streckennutzung.

• Testfahrer: Jens Thalmann, Patrick Strelow, Thomas Richter, Daniel Hänel, Marko Barthel;

Fotos: hccl-photography.de (Steven & Henry Wabnitz), VST Enduro, Uwe Laurisch

MOTOCROSS ENDURO 13


VERGLEICHSTEST: 300 CCM ZWEITAKT

Die Vorbereitung

Jedes Modell wurde uns im Serienzustand geliefert

und wir haben im Vorfeld keine Veränderungen

am Fahrwerk oder sonstige relevanten

Abstimmungen vorgenommen. Die Testfahrer

haben, je nach Vorlieben, nur die Lenkerposition,

den Brems-/Kupplungshebel und/oder

den Schalt-/Fußbremshebel eingestellt. Jedes

Motorrad bekam 0,9 bar Reifenluftdruck verpasst

und wir sind mit der jeweiligen Serienbereifung

gefahren.

Die Testfahrer

Jens Thalmann

Alter: 56

Erfolge: Gewinner

„Silber Vase“ (jetzt

FIM Junior World Trophy),

Vizeeuropameister,

Gewinner

World Trophy 1987

Daniel Hänel

Alter: 34

Erfolge: nationale

Erfolge, DM-Fahrer

Patrick Strelow

Alter: 25

Erfolge: regionale

Erfolge, DM-Fahrer

Thomas Richter

Alter: 38

Hobbyfahrer

Marko Barthel

Alter: 42

Erfolge: Vizeeuropameister,

Deutscher

Meister, Topfünf Weltmeisterschaft,

zweifacher

Erzberg-Finisher

Wie haben wir getestet?

Am Vormittag konnten die Testfahrer jedes einzelne

Modell ausgiebig fahren und somit einen

ganz persönlichen Eindruck bekommen. Das

Testareal bot endurotypische Sektionen und

gerade für einen 300er-Vergleich durften steile

und lange Auffahrten sowie Hardenduro-Passagen

nicht fehlen. Somit konnte jeder Fahrer

nach seinem Fahrkönnen die Strecken selbst

wählen und fuhr beliebig lange auf jeder

300er.

Nach einer Mittagspause waren alle gespannt,

denn es ging auf „Zeitenjagd“. Wir hatten im

Vorfeld eine abwechslungsreiche Endurostrecke

präpariert, die alle Facetten einer Sonderprüfung/eines

Endurotests enthielt. Dazu gehörten

schnelle Vollgaspassagen, steile Auf-/

Abfahrten, schmale Singletrails und arg ausgefahrene

Spurrillen. Außerdem gab es Anlieger

sowie wellige Beschleunigungs-/Anbremssektionen.

Jedes Modell musste von jedem Testfahrer

dreimal auf Zeit gefahren werden und

nur die schnellste Prüfungszeit wurde verwendet.

Dabei sind wir mit den verschiedenen

Mappingstufen gefahren und jeder konnte für

sich die optimale Leistungsentfaltung pro Motorrad

herausfinden.

14 MOTOCROSS ENDURO


Die Bewertung

Wir haben jedes Modell nach folgenden Kriterien

beurteilt: Handling, Fahrwerk, Traktion,

Motor, Bremsen sowie das Aussehen. Somit

durften die Testfahrer einen Bewertungsbogen

zu jedem Motorrad ausfüllen und eine Benotung

inklusive besonders positiver bzw. besonders

negativer Eigenschaft abgeben. In der

Auswertungstabelle haben wir das Ergebnis im

Durchschnitt erfasst und sind zu einem Gesamtergebnis

pro Motorrad gekommen. Die

durchschnittliche Sonderprüfungszeit pro Modell

sowie den Preis haben wir im Gesamtergebnis

nicht berücksichtigt.

MOTOCROSS ENDURO 15


VERGLEICHSTEST: 300 CCM ZWEITAKT

Die Modelle

BETA RR 300

Daniel Hänel zur Beta: „Die Beta war im Vergleich das zierlichste Motorrad“

Die Beta bekommt von fast allen Testfahrern eine gute Beurteilung für das Handling. Durch die

neue sportlichere Sitzposition lässt sie sich noch besser über den Parcours bewegen. Mit dem

Fahrwerk ist man auf der weichen Seite und somit ist sie eher nicht für den Rennsport gedacht.

Hier haben die Testfahrer ein Befriedigend oder gar Ausreichend abgegeben.

Bei der Traktion gehen die Meinungen ein wenig auseinander und somit reicht die Spanne von

Befriedigend bis Sehr gut, was im Durchschnitt für eine gute Benotung steht. Der Motor wird

fast immer mit Gut und als „sanft“ bewertet. Ein einheitliches Ergebnis gab es bei der Beurteilung

der Bremsen, hier gab es ein Gut mit dem Hinweis, dass die Nissin-Bremse am Vorderrad

kräftig zupackt. Auch mit Gut wurde das Aussehen der Beta RR 300 bewertet. Einige Testfahrer

bemängelten die zu weite Entfernung des Schalthebels zur Fußraste. Man muss teilweise den

Fuß nach vorn versetzen, um schalten zu können. Insgesamt wird die Beta als Gut eingestuft.

Sie ist ein Motorrad, das bestens im Hobbybereich eingesetzt werden kann.

Die Beta bietet gutes Handling in jeder Situation. Marko Barthel beim „Wheelie-Zirkel“

16 MOTOCROSS ENDURO


MOTOCROSS ENDURO 17


VERGLEICHSTEST: 300 CCM ZWEITAKT

Die Modelle

GASGAS EC 300

Patrick Strelow hatte sichtlich Spaß auf der GasGas

Bei der GasGas gab es einige unterschiedliche Meinungen

zu den Bewertungspunkten. Die Jungs mit den

schnellen Sonderprüfungszeiten bewerteten das Modell

deutlich besser als die anderen Tester.

In Sachen Handling pendeln die Ergebnisse zwischen Befriedigend

und Gut, was aber insgesamt für ein Gut genügt.

Im Vergleich fühlt sich das Motorrad schwerfälliger

an und lässt sich nicht so agil fahren wie manch anderes

Modell. Auch beim Fahrwerk gehen die Meinungen auseinander,

Gut und Sehr gut von den schnellen Fahrern und

Ausreichend sowie Befriedigend von den ruhigeren Fahrern.

Klar ist, dass Kayaba-Fahrwerk bietet Sicherheit bei hohem

Tempo und vermittelt ein gutes Gefühl zum Motorrad.

Unterschiede gibt es auch bei der Punktevergabe in

puncto Traktion. Hier reicht die Spanne von Ausreichend

bis Sehr gut und führt insgesamt zu einem guten Ergebnis.

Ganz krass gehen die Meinungen beim Motor auseinander,

aber auch hier ist die Bewertung der zügigen Fahrer

Gut bis Sehr gut und nur einer gibt dem Motor ein

Mangelhaft. Er begründet seine Bewertung so: Das Motorrad

läuft bei langsamer Fahrt weniger frei und überfettet

im unteren Drehzahlbereich, was zu einem unangenehmen

Fahrgefühl führt. Tatsächlich ist die Vergaser-Abstimmung

im unteren Drehzahlbereich auf der fetten Seite,

was in der Praxis wohl zu einer Anpassung der Bedüsung

führen sollte.

Aber der Motor ist der einzige im Testfeld, der sanft und

gutmütig genug ist und dem Fahrer bei schneller Fahrweise

die Arme nicht zu lang werden lässt. Die Bremsen sind

für alle Fahrer fast gleich „Gut“ in der Bewertung. Zum

Thema Aussehen: Wir testen das 2019er Sondermodell

„SixDays“. Die Bewertung ist insgesamt mit Gut eingestuft.

Gewöhnungsbedürftig nannten einige Fahrer den

Startknopf auf der linken Lenkerseite. Insgesamt ist das

Motorrad dank des Kayaba-Fahrwerks und der stabilen

Fahrweise bei hohem Tempo für den Sportfahrer gedacht.

Aber auch für den Hobbypiloten ist das Motorrad dank

sanfter Motorleistung (sanfter Mappingstufe) geeignet.

Im unteren Drehzahlbereich überfettet die GasGas etwas. Hier im

Bild Thomas Richter auf dem Singletrail

18 MOTOCROSS ENDURO


MOTOCROSS ENDURO 19


VERGLEICHSTEST: 300 CCM ZWEITAKT

Jens Thalmann fliegt mit der Husqvarna übers Wasser. Er meint

sie ist das „kompletteste/ausgeglichenste Motorrad im Test“

Die Modelle

HUSQVARNA TE 300i

Die Husqvarna bekommt von allen Testfahrern die beste

Note (Sehr gut) beim Handling. Das Motorrad lässt sich

nahezu spielerisch und kontrolliert über den Parcours bewegen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob man schnell oder

langsam unterwegs oder ein zügiger oder ruhiger Fahrer

ist. Beim Fahrwerk reicht es für ein Gut“, was stark zum

Sehr gut tendiert. Es bietet ein sehr gutes Ansprechverhalten

auf der Endurostrecke, besitzt aber nicht ausreichend

Durchschlagsreserven, um optimal für den Renneinsatz

gewappnet zu sein.

In Sachen Traktion liegt die Spanne zwischen Befriedigend

bis Sehr gut und ergibt damit insgesamt ein Gut,

was dank gleichmäßiger Kraftentfaltung und gutem Fahrwerk

gleichauf mit der KTM ist. Für den Motor mit Einspritzsystem

gibt es ein klares Plus, daraus folgt ein fast

perfektes Ergebnis von 4,8 (Sehr gut). Im Vergleich zum

Vergasermotor gibt es keine Abstimmungsprobleme bei

unterschiedlichen Temperaturen, Höhenunterschieden

oder bei schneller/langsamer Fahrweise. Deutliche Unterschiede

gibt es auch im Verbrauch zwischen Vergaserund

Einspritzmotor. Hier glänzt die Husqvarna mit minimalen

Werten. Das Magura-Bremssystem wird im Durchschnitt

mit Gut bewertet und zeigt keine Schwächen während

des Tests. Beim Aussehen sind die Testfahrer nicht

alle der selben Meinung und so gibt es eine Benotung

zwischen Befriedigend bis Sehr gut, was zu einem Gut

führt. Insgesamt betrachtet, bietet die Husqvarna ein

breites Spektrum an Performance, was für den Hobbybereich

sowie auch für den Sportfahrer mehr als ausreichend

ist. Das Gesamtergebnis zeigt mit 4,4 eine äußerst

„gute“ Benotung, was knapp beim Sehr gut liegt und somit

ist die TE 300i der Testsieger in unseren Vergleichstest.

Patrick Strelow auf der Sonderprüfung mit der Husqvarna

20 MOTOCROSS ENDURO


MOTOCROSS ENDURO 21


VERGLEICHSTEST: 300 CCM ZWEITAKT

Daniel Hänel auf einer der gezeiteten Runden mit der EXC 300 TPI

Die Modelle

KTM 300 EXC TPI

Kommen wir nun zur KTM, die ebenfalls eine sehr gute Bewertung

für das Handling bekommt. Auch hier muss man

sagen, es ist egal, ob man langsam oder schnell unterwegs

ist, es macht in jeder Situation Spaß, dieses handliche

Motorrad zu fahren.

Das Fahrwerk erhält von den Testfahrern nicht so gute

Werte wie das der Husqvarna. KTM verbaut als einziges

Enduromodell ein PDS-System, womit nicht jeder Fahrer

gleich gut unterwegs ist. Die Vorteile sind klar, man hat

mehr Bodenfreiheit und besonders über Hindernisse gibt

es kein Hängenbleiben. Anderseits ist das Fahrverhalten

direkter, speziell am Hinterrad, was auch mal zu einem Kicken

neigen kann. Insgesamt gibt es ein Gut in der Bewertung.

Bei der Traktion spielt der gleichmäßige und gut dosierbare

Injection-Motor eine wichtige Rolle, aber auch

das PDS-System sorgt für den nötigen Traktionsaufbau

am Hinterrad. Die Bewerter geben hier 4,2 im Durchschnitt,

was Gut bedeutet.

Gleich wie bei der Husqvarna wird der nahezu identische

Motor mit Einspritzsystem bewertet. Er bietet dieselben

Vorteile und auch die Performance ist sehr gut. Ein großer

Vorteil ist das positive Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen.

Das Motorrad kann sehr langsam Auffahrten oder

Trails bewältigen, ohne dass Traktionsverluste auftreten.

Für den Fahrer bedeutet es, mehr Kontrolle und weniger

Anstrengung. Die Brembo-Bremsen bieten am Hinter- sowie

am Vorderrad einen guten Druckpunkt und die Bremsleistung

bleibt auch bei schneller Fahrweise gleichbleibend.

Insgesamt liegt die KTM mit 4,2 knapp hinter der

Husqvarna auf dem 2. Platz des Vergleichstests.

Thomas bewertet die KTM gut bis sehr gut und ist positiv überrascht

vom Motor mit Einspritzsystem

22 MOTOCROSS ENDURO


MOTOCROSS ENDURO 23


VERGLEICHSTEST: 300 CCM ZWEITAKT

Marko Barthel unterwegs auf Zeitenjagd mit der Sherco

Die Modelle

SHERCO 300 SE Factory

Sherco glänzt mit einem Top-Erscheinungsbild und alle

Testfahrer bewerten das Aussehen mit Gut bis Sehr gut.

Fairerweise muss man sagen, dass es sich hier um das

Factory-Modell handelt und das Standard-Modell optisch

nicht ganz mithalten kann.

Beim Handling gehen die Meinungen ein wenig auseinander

und so gibt es Benotungen von Befriedigend bis Sehr

gut. Insgesamt ergibt das ein Gut im Durchschnitt. Die

Testfahrer stellten eine sehr gute Vorderradführung fest,

was aber auch zu einer leichten Kopflastigkeit führt und

somit die Balance zwischen Vorder-/Hinterrad nicht ganz

perfekt ist.

Als Fahrwerk wird in der Factory-Version ein Kayaba- statt

ein WP-System in der Standard-Ausführung eingesetzt.

Die Abstimmung der Telegabel und des Stoßdämpfers

sind für den Sportfahrer optimiert. Der Hobbyfahrer vermisst

hier den Fahrkomfort sowie ein sanftes Ansprechverhalten.

Insgesamt war das Fahrwerk sehr progressiv

und es fehlte etwas Schnelligkeit und Fahrsicherheit bei

schnellen, welligen Passagen. Das ist sicherlich eine Einstellsache

und kann mit wenigen Klicks an der Druck-/

Zugstufe verändert werden.

Der Motor wird nach wie vor mit einem Vergaser betrieben.

Die Leistungsentfaltung speziell gegenüber der KTM

oder Husqvarna, ist weniger gleichmäßig. Die Testfahrer

haben zwischen Befriedigend bis Sehr gut bewertet, was

zum Gut in der Tabelle führt. Positiv fällt uns das Brembo-

Bremssystem auf, das eine solide Bremsperformance abliefert.

Die Bremsen lassen sich gut dosiert einsetzen.

Insgesamt betrachtet ist die Sherco der „Sportler“ unter

den Probanden und ist für den Renneinsatz bestens gerüstet.

Daniel Hänel über die Sherco: „Sehr sportlich ausgerichtetes Motorrad

mit stabilem, spurtreuem Vorderrad, super Bremsen, gut

dosierbarer Motor, der ordentlich abgeht, wenn man den Hebel

umlegt.“

24 MOTOCROSS ENDURO


MOTOCROSS ENDURO 25


VERGLEICHSTEST: 300 CCM ZWEITAKT

Fazit

Ein großer Test liegt hinter uns und die Eindrücke

waren mehr als umfangreich für jeden Testfahrer.

Insgesamt betrachtet sind alle Modelle auf einem

hohen Niveau, einzig KTM und Husqvarna

sind die Vorreiter in Sachen Motorentechnologie.

Mit dem Einspritzsystem hat man einige

Vorteile gegenüber dem Vergaser, ganz vorne

die gleichmäßige Leistungsentfaltung. Aber

auch die Features wie geringerer Benzinverbrauch

oder Entfall der Vergaser-Abstimmung

sind wertvolle Eigenschaften. Beim Fahren an

sich, merkt man neben der Motorcharakteristik

noch die Unterschiede am Fahrwerk. Hier setzen

einige Modelle eher auf ein gutes Ansprechverhalten

und Fahrkomfort, wie bei Beta.

Andere dagegen glänzen mit straffer Fahrwerksabstimmung

und guter Performance bei

hohem Tempo, wie es bei Sherco oder auch

GasGas der Fall ist. Eine gute Mitte haben KTM

und Husqvarna gefunden. Sie bedienen nicht

nur den Hobbyfahrer, sondern sind auch für

den Renneinsatz gerüstet.

In unserer Auswertungstabelle kann man außerdem

noch den unverbindlichen Preis in Euro

sehen. Da sind bis zu 1500 Euro weniger für

eine Beta als für eine Husqvarna zu zahlen.

Auch aufgeführt haben wir die durchschnittliche

Sonderprüfungszeit aller Testfahrer mit

dem jeweiligen Modell. Hier sind keine riesen

Unterschiede zu sehen. Gerade einmal drei Sekunden

liegen zwischen dem „schnellsten“

und dem „langsamsten“ Motorrad.

26 MOTOCROSS ENDURO


Empfohlenes Einsatzgebiet

Hobbyfahrer/keine Rennen:

Beta 70 %

GasGas 50 %

Husqvarna 50 %

KTM 50 %

Sherco 40 %

Ambitionierte Fahrer/Renneinsatz:

Beta 30 %

GasGas 50 %

Husqvarna 50 %

KTM 50 %

Sherco 60 %

Auswertung 300-ccm-2-Takt-Vergleichstest

Motorrad BETA GASGAS HUSQVARNA KTM SHERCO

Aussehen 4,0/5,0 4,0/5,0 4,0/5,0 4,0/5,0 4,6/5,0

Handling 3,8/5,0 3,6/5,0 5,0/5,0 4,6/5,0 4,0/5,0

Fahrwerk 2,8/5,0 3,8/5,0 4,4/5,0 3,8/5,0 3,4/5,0

Traktion 3,6/5,0 3,8/5,0 4,2/5,0 4,2/5,0 3,6/5,0

Motor 3,8/5,0 3,2/5,0 4,8/5,0 4,8/5,0 3,8/5,0

Bremsen 4,2/5,0 4,0/5,0 4,0/5,0 4,0/5,0 4,2/5,0

Zeit im Ø 01:53:00 01:51:00 01:52:00 01:50:00 01:53:00

Preis 8.751 € 9.125 € 10.295 € 9.995 € 9.450 €

Gesamtergebnis 3,7/5,0 3,7/5,0 4,4/5,0 4,2/5,0 3,9/5,0

5,0 - 4,5 = sehr gut; 4,4 - 3,6 = gut; 3,5 - 2,7 = befriedigend; 2,6 - 1,9 = ausreichend; 1,8 - 1,0 = mangelhaft


DAUERTEST: HUSQVARNA FE 350 - TEIL 3

Umbau auf

„Brembo-Factory“

Bremssattel

Serienmäßig ist unsere Husqvarna FE 350 mit einer Magura-

Bremsanlage ausgestattet. Die Bremsleistung ist bis dato

zuverlässig und zeigt keine Mängel. Eigentlich kein Grund,

etwas zu verändern, oder? Wir haben uns im Vorfeld die Zubehörteile

aus dem Hause Husqvarna für die 2020er Modelle

näher angeschaut und sind dabei auf die Factory-Bremssättel

vom Brembo gestoßen. Ist ein Umbau auf dieses System

lohnenswert und was ist eigentlich der Vorteil dieser

Factory-Version? Wir haben unser Motorrad eingeladen und

sind damit direkt zu Husqvarna Deutschland gefahren, um

mehr zu erfahren. Die Jungs von Husqvarna stellten uns einen

Mechaniker zu Seite, der uns freundlicherweise den

Umbau durchführte. Vielen Dank schon einmal dafür :-)

Top-Bremsleistung und äußerst gut dosierbar

– die Factory-Bremse von Brembo

28 MOTOCROSS ENDURO


MOTOCROSS ENDURO 29


DAUERTEST: HUSQVARNA FE 350 - TEIL 3

Die Details

zum Brembo-Factory Bremssattel

Die Factory-Bremszange ist aus hochfestem

Aluminium gefertigt, was zu höherer Steifigkeit

ohne Gewichtszunahme führt. Die erhöhte

Steifigkeit der Bremszange bewirkt einen

exakteren Druckpunkt und eine bessere

Bremsleistung.

Preise (online Preise)

ca. 925 Euro vorn, ca. 875 Euro hinten

Factory-Bremssattel fürs Vorderrad

Factory-Bremssattel fürs Hinterrad

.........................................................................................................................................................

Nach dem Umbau – der Factory-Bremssattel am Vorderrad

Der Umbau

Besser gleich von einem Profi einbauen lassen,

haben wir uns gedacht. Aber kompliziert

ist er nicht wirklich – der Umbau auf die Factory-Bremssättel.

Die vorhandenen Bremssättel

werden entfernt, dazu muss man natürlich die

Räder ausbauen, um einfacher arbeiten zu

können.

Am Vorderrad wird der Bremssattel von zwei

Schrauben am Telegabelfuß gehalten, die als

erstes gelöst werden müssen. Anschließend

wird die Bremsleitung direkt am Bremssattel

gelöst und entfernt. Möglichst schnell den

neuen Factory-Bremssattel mit der Bremsleitung

verbinden, damit nicht zu viel Bremsflüssigkeit

verloren geht. Die beiden Schrauben

mit einer Schraubensicherung (z.B. Loctite)

versehen und den Sattel fest anziehen.

Äußerlich sind beide Bremssättel anthrazitfarben und mit einem

roten Brembo-Logo versehen. Hier der hintere Bremssattel

Jetzt kommt der schwierige Teil, dazu benötigt

man ein Bremsenentlüftungsgerät, was die übrige

Luft durch Bremsflüssigkeit in der Bremsleitung

ersetzt. Alternativ kann man die Bremsflüssigkeit

auch manuell nachfüllen, das ist jedoch

mühsam und braucht deutlich mehr Zeit.

Der hintere Bremssattel ist noch einfacher zu

wechseln, da er nicht fest verschraubt ist und

nur an der Schwinge arretiert wird. Ansonsten

die Bremsleitung entfernen und mit dem neuen

Sattel verbinden. Als nächstes benutzt der

Fachmann wieder das Bremsenentlüftungsgerät

und Ruckzuck ist der Umbau fertig.

Insgesamt hat es zirka 20 Minuten gedauert

und beide Factory-Bremssättel sind an unserem

Motorrad verbaut.

30 MOTOCROSS ENDURO


Fahreigenschaften

Eine Einfahrzeit von zirka 30 Minuten benötigen

die Bremsbeläge. Ansonsten muss man

nichts weiter beachten und kann die neuen

Bremsen voll nutzen. Wir haben keine anderen

Bremsscheiben benutzt, sondern fahren mit

der original Ausführung.

Gegenüber der Serienausführung besitzt die

Factory einen gleichbleibenden Druckpunkt,

der sich weder bei starken Bremsmanövern,

steilen langen Abfahrten noch bei abruptem

Temperaturwechsel (z.B. bei einer Wasserdurchfahrt)

ändert. Das ist ein großer Pluspunkt,

gerade auch für den Sportfahrer, der auf

eine sehr gute Bremsperformance angewiesen

ist. Aber das ist nicht alles, denn beide Bremssättel

lassen sich äußerst fein dosieren, was so

nicht bei der Serienanlage gelingt. Das bedeutet,

man kann noch feiner bestimmen wie stark

der Bremsvorgang eingeleitet wird und kann

diesen, gerade im Offroad, sehr gut kontrollieren.

Wem das noch nicht genügt, der kann die

„harten“ Bremsbelege gegen eine weichere

Version ersetzen. Damit ist das Dosieren noch

feiner, ohne dabei aggressiv zu wirken.

Fazit

Eine perfekte Bremsanlage für ambitionierte

Fahrer – mehr braucht man eigentlich nicht sagen

:-) Gegenüber der Serienanlage, besitzt

die Brembo-Factory-Version eine deutlich feinfühligere

Bremsleistung. Wer schon immer mal

nach einer Highend-Bremsanlage gesucht hat,

der sollte sich die Factory-Version mal näher

anschauen.

• Text: Marko Barthel; Fotos: Denis Günther

MOTOCROSS ENDURO 31


TIPPS & TRICKS: HOSE UND HEMD

32 MOTOCROSS ENDURO


gut gekleidet

Weiter geht es in unserer Reihe Tipps & Tricks mit Motocross-/

Enduro-Kombis – also um Fahrerhemd und Fahrerhose.

Es tummeln sich eine Vielzahl an Marken aktuell auf dem Markt

und wir wollen euch ein paar Tipps geben, worauf man

beim Kauf achten sollte.

• Text: Marko Barthel; Fotos: Denis Günther, Uwe Laurisch

MOTOCROSS ENDURO 33


TIPPS & TRICKS: HOSE UND HEMD

Standard-Kombi

Die Standard-Kombi besitzt keine besonderen

Features, dafür aber mindestens ein

verschleißarmes Material an der Knieinnenseite

Die Standard-Kombination besteht

aus einem einfachen Hemd/Hose ohne

besondere Features. Das Hemd ist

aus einen synthetischen und meistens

atmungsaktiven Material. Es sollte

lang genug sein, um es in die Hose

stecken zu können und es sollte während

der Fahrt nicht herausrutschen.

Auch sollte darauf geachtet werden,

dass der Brustpanzer bzw. das Protektorenhemd

unter dem Fahrerhemd getragen

werden kann. Also dementsprechend

groß sollte das Hemd gekauft

werden.

Die Hose besteht für eine ausreichende

atmungsaktive Wirkung ebenfalls

aus einem synthetischen Material.

Der Hosenbund lässt sich mit einem

Klett- oder Ratschverschluss zusätzlich

neben dem Reißverschluss verschließen.

Optimal verfügt eine Standardhose

an den Knieinnenseiten

über ein Material, das wenig bzw.

kaum verschleißt. Achtet darauf,

sonst ist die Hose schnell an den Stellen

abgenutzt, an denen ihr Kontakt

zum Motorrad habt. Außerdem wird

unter der Hose der Knieschoner bzw.

ein Knieprotektor getragen. Dementsprechend

viel Platz muss im Kniebereich

vorhanden sein. Am besten man

probiert die Hose zusammen mit seinem

persönlichen Knieschutz vor dem

Kauf an.

34 MOTOCROSS ENDURO


Motocross-Kombi

Eine Motocross-Kombi ist insgesamt

leichter und bietet eine bessere Belüftung

als eine Standard-Kombi. Hier im

Bild sieht man sehr gut die zusätzlichen

Lüftungslöcher an der Husqvarna-Hose

Das Fahrerhemd ist an den Unterseiten

der Ärmel sowie im Achselbereich

besser durchlüftet. Das

sorgt für eine bessere Kühlung

bei hoher Anstrengung. Diese

Kombi sollte als Basis natürlich

auch dieselben Voraussetzungen

wie die Standardversion bieten,

also aus einem atmungsaktiven

Material bestehen und ausreichend

lang bzw. groß genug sein,

damit die Protektoren darunter

getragen werden können.

Die Hose ist leichter als eine Standardhose

und besitzt eine deutlich

bessere Durchlüftung. Meistens

wird diese über ein gelochtes

Material oder über einen Mesh-

Stoff verwirklicht. Die Hose besitzt

einen Ratschverschluss. Zusätzlich

sind an der Innenseite

des Bundes Silikonstreifen integriert,

die das Fahrerhemd in der

Hose halten. An den Knieinnenseiten

sind Kevlar- oder Lederbereiche

integriert, die den Verschleiß

durch Reibung deutlich

minimieren.

MOTOCROSS ENDURO 35


TIPPS & TRICKS: HOSE UND HEMD

Individuelle Motocross/Enduro-

Shorts und Jerseys für den Racing-Einsatz

in einem völlig eigenen

Design mit den eigenen

Sponsoren, der Startnummer

und dem Fahrernamen sind

heute schon fast Normalität in

den Fahrerlagern. Einen Namen

in puncto Herstellung von individueller

Teambekleidung hat

sich in den letzten Jahren unter

anderem die Firma JOPA aus

Holland gemacht

Enduro-Kombi

Die Enduro-Kombis sind meistens etwas robuster ausgelegt und

besitzen ein paar Features, wie einen Reißverschluss für die zusätzliche

Belüftung oder wie hier im Bild eine in die Hose integrierte

Tasche

Endurofahren ist deutlich vielfältiger und da kann an einem

Tag viel auf die Kombi einwirken. Nicht nur witterungsbedingte

Einflüsse, sondern auch längere Ausfahrten

sollte so eine Enduro-Kombi bestehen.

Das Fahrerhemd ist nahezu identisch zu den beiden vorherigen

Kombis und besitzt keine nennenswerten Abänderungen.

Dagegen besitzt die Endurohose einige andere

Features. Das Material ist meistens etwas dicker, dadurch

strapazierfähiger, jedoch nicht ganz so luftdurchlässig.

Es gibt auch hochwertige wasserabweisende Materialien,

die auch vor Regen schützen.

Um mehr Luftzirkulation zu erhalten, sind Reißverschlüsse

im Beinbereich längs oder quer integriert. Bei einem

ständigen Wechsel zwischen Etappe und Sonderprüfung

kann das sehr hilfreich sein, um mehr Durchlüftung zu erhalten.

Das Material ist strapazierfähiger, weil im Endurosegment

der Kontakt mit der Natur eher gegeben und

somit eine bessere Haltbarkeit gewünscht ist. Auch werden

teilweise Taschen in die Hosen eingearbeitet, um

Ausweise oder auch andere Utensilien zu verstauen.

Wie bei den beiden anderen Kombis sollte auf ausreichend

Platz im Kniebereich geachtet werden, damit der

Knieschutz unter der Hose problemlos getragen werden

kann. Im unteren Beinbereich gibt es zwei verschiedene

Ausführungen. Zum einen die normale Version, die im

Stiefel getragen wird, und zum anderen eine breite Ausführung,

meistens mit seitlichem Reißverschluss versehen,

die über dem Stiefel getragen wird. Die breite Ausführung

schützt den Stiefel vor Verschmutzung und Wasser.

36 MOTOCROSS ENDURO


Was noch?

Zusätzliche Knieschoner können in der Hose intergriert sein, wirken aber meistens

globig und können in Zusammenhang mit dem Knieprotektor störend wirken

Bei der Hose von FLY kann über einen zusätzlich angebrachten Drehverschluss der

Hosenbund auch während der Fahrt angepasst werden

Die meistens Hosen werden mit einem seitlichen Becken-/Po-Polster ausgeliefert.

Diese einfachen Schoner sind herausnehmbar und können nach Belieben benutzt

werden

Große Klettverschlüsse sind nur bedingt geeignet, da der Klett- eher als ein

Ratschverschluss verschleißt


TECHNIK-TIPPS

38 MOTOCROSS ENDURO


Mach’ dein Bike fit

Sicherlich hat jeder von euch schon einmal die Bremsbeläge

selbst gewechselt, das sollte kein Problem darstellen. Aber wie

schaut es mit dem Wechsel einer Bremsscheibe aus?

• Text: Marko Barthel; Fotos: Marco Burkert

Bremsscheibe

selbst

wechseln

Im Offroadsport wird die Bremsscheibe stark beansprucht. Gerade bei

nassen und schlammigen Streckenbedingungen nutzt sich eine Bremsscheibe

sehr stark ab und die Bremsqualität wird dementsprechend

schlechter. Durch den Schlamm kommt es zu einer ständigen Reibung

zwischen Bremsbelägen und Bremsscheibe und das, obwohl teilweise

gar nicht gebremst wird. Da kann es schon vorkommen, dass nach einem

Rennen oder nach nur wenigen Betriebsstunden die Bremsscheibe ungleichmäßig

verschlissen und ein Wechsel notwendig wird. Wir wollen

euch zeigen, wie man problemlos eine Bremsscheibe wechseln kann.

MOTOCROSS ENDURO 39


TECHNIK-TIPPS

Einbau der Bremsscheiben

Das Motorrad reinigen und das jeweilige Rad ausbauen. Anschließend legen

wir das Rad mit der Bremsscheibe nach oben auf eine rutschfeste Unterlage,

am besten eignet sich eine Gummimatte, eine Pappe funktioniert

ebenfalls. Die Schrauben sind meistens mit Schraubensicherung eingeklebt

und deshalb etwas schwergängig zu lösen. Damit die Schraubenköpfe

nicht „rund“ werden, sollte eine entsprechende Nuss mit einer Ratsche

zum Lösen der Schrauben verwendet werden. Ein Maul-Schlüssel ist

nicht geeignet. Damit lassen sich die Schrauben nur bedingt lösen und

außerdem werden die Schraubenköpfe beschädigt und sollten ausgetauscht

werden. Wenn alle Schrauben gelöst sind, können sie in die Nabe

gelegt werden. Dort sind sie vor Schmutz geschützt und werden gleich

wieder für den Einbau verwendet. Die alte Bremsscheibe entfernen und

alle Gewindelöcher von Schmutz und dem Rückstand alter Schraubensicherung

entfernen. Falls man Druckluft zur Verfügung hat, können die Gewindelöcher

mit einer Druckluftpistole sauber geblasen werden. Jetzt

kann die neue Bremsscheibe mit der korrekten Laufrichtung (bitte dazu

den Beilagezettel der Bremsscheibe durchlesen) aufgelegt werden. Vor

dem Einsetzen der Schrauben bekommt jede einzelne einen Klecks

Schraubensicherung und wird dann erst mit dem Ratschenschlüssel eingeschraubt.

Für alle diejenigen, die nicht genau wissen, wie fest die Schrauben angezogen

werden, wird ein Drehmomentschlüssel zum korrekten Anziehen

empfohlen. Das korrekte Drehmoment für das Festziehen der Schrauben

steht im Handbuch des Motorrads. Nachdem alle Schrauben fest eingeschraubt

sind, wird noch mal die Laufrichtung der Bremsscheibe kontrolliert

und die Bremsscheibe wird mit einem Bremsen-Reiniger rückstandsfrei

gereinigt.

Die neue Bremsscheibe wird mit der korrekten Laufrichtung aufgelegt

Vor dem Einschrauben wird jede Schraube mit etwas Schraubensicherung

versehen und anschließend handfest verschraubt

Das Rad liegt auf einer rutschfesten Unterlage, die Schrauben werden

mit einer Nuss und mit Hilfe einer Ratsche herausgeschraubt

Die alte Bremsscheibe ist demontiert und die Gewindelöcher werden gereinigt

Wenn alle Schrauben handfest eingeschraubt sind, kann jede Schraube

nun mit dem korrekten Drehmoment, gegebenenfalls mit einem

Drehmomentschlüssel, festgezogen werden

40 MOTOCROSS ENDURO


Danach kann das Rad wieder eingebaut werden

und der Bremsdruck wird überprüft

Vor dem Einbau sollte die Bremsscheibe mit einem Bremsenreiniger

rückstandsfrei gereinigt werden

Weitere Hinweise

Damit eine optimale Bremskraft vorhanden ist, sollten nach einem

Bremsscheibenwechsel auch die Bremsbeläge gewechselt werden.

Meistens sind die alten Bremsbeläge ungleichmäßig abgefahren und

können dadurch nicht die komplette Fläche der Bremsscheibe zum optimalen

Bremsen nutzen. Falls trotz neuer Bremsscheibe und neuer

Bremsbeläge kein gleichbleibender Druckpunkt vorhanden ist, empfiehlt

es sich, die Bremsflüssigkeit zu überprüfen und gegebenenfalls

aufzufüllen oder gar zu wechseln.

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MOTOCROSS ENDURO 41


Der Sieger in der SX1 in Stuttgart und Chemnitz: Ryan Breece

• Foto: Meyer Racing


SUPERCROSS: CHEMNITZ

Der König von Chemnitz: Ryan Breece

Ryan Breece ist neue

„König von Chemnitz

Nachdem der US-Amerikaner Ryan Breece am ersten Abend des 17.

Chemnitz gewonnen hatte, fuhr er am Samstag des zweitägigen SX-F

Damit sicherte er sich den supercrossigen Adelstitel „König von Che

Tagessieg ging in der Top-Klasse SX1 an seinen Landsmann Mike Ale

dor Dominique Thury aus Schneeberg schaffte wieder den Einzug ins

derholte seinen 7. Rang vom Vortag. In der Klasse SX2 hieß der Sieg

tag, Robbie Wageman, der sich damit souverän zum „Prinz von Che

An den beiden Veranstaltungstagen besuchten wieder über 10.000 b

die diesjährige Ausgabe des einzigen Supercross in Ostdeut

Start zum SX1-Finale am Samstag

44 MOTOCROSS ENDURO



nt. Supercross

stes auf Platz 2.

nitz 2019“. Der

ssi. Lokalmata-

Finale und wieer,

wie am Freimnitz“

krönte.

egeisterte Fans

chland.

Der Prinz von Chemnitz: Robby Wageman

Dominique Thury

Freitag: Tolle Stimmung am ersten Abend bei der

zweiten Runde des ADAC SX Cups 2019/2020. Beim

Saisonauftakt drei Wochen zuvor in Stuttgart holte

sich Ryan Breece den Gesamtsieg und kam somit

als Red-Plate-Holder nach Chemnitz. Als absolut

schnellster Fahrer stürmte er mit einem Sieg in seinem

Halbfinallauf ohne Probleme ins Finale, in

dem er anfangs nur auf Platz 3 lag. Über die vergleichsweise

lange Renndistanz von über zwölf Minuten

erwies sich der 24-Jährige aus dem US-Bundesstaat

Idaho als fittester Fahrer im Feld und

übernahm in der 17. von 20 Runden die Führung. Im

Ziel betrug sein Vorsprung über sieben Sekunden

auf Boris Maillard und sogar über deren zwölf auf

Charles Lefrançois.

Zumindest ein Podestplatz wäre auch für Tyler Bowers

drin gewesen, denn der dreimalige „König

von Chemnitz“ führte das Rennen lange Zeit an.

Nachdem sein Vorsprung schmolz und seine Kräfte

zu schwinden schienen, kam es beim Überholmanöver

von Ryan Breece zu einem Kontakt, infolgedessen

der 28-Jährige zu Boden ging. Anstatt sich

schnellstmöglich aufzurappeln und weiterzufahren,

ließ sich Tyler Bowers zu einer Unsportlichkeit

hinreißen und fuhr schließlich doch noch als Achter

ins Ziel. Nach der Zieldurchfahrt beging er ein

weiteres Foul, was die Fans mit Pfiffen quittierten.

Nachdem sich die Wogen fürs Erste geglättet hatten

und Ryan Breece den Siegerpokal übergestülpt

bekommen hatte, meinte dieser: „Die Strecke war

beim Finale schon ziemlich kaputtgefahren, was

die Sache zusätzlich erschwert hat. Aber ich war

sehr fokussiert und konnte es schließlich managen.

Ich habe gut trainiert und fühle mich topfit.

Deshalb fahre ich in diesem Winter in Deutschland

bisher deutlich bessere Resultate ein als im letzten.

Jetzt bin ich erst einmal froh, dass ich gewonnen

habe.“

Nachdem Dominique Thury in Stuttgart an beiden

Abenden den Einzug in Finale verpasst hatte, lief

es am ersten Tag seines Heimrennens deutlich besser.

Seinen 7. Rang betrachtete er anschließend

aus zwei Blickwinkeln, indem er sagte: „Das war

heute 200 Prozent besser als in Stuttgart und

schon mal ein Anfang. Zu Rennbeginn habe ich ein

bisschen den Anschluss verloren. Anstatt kompromisslos

anzugreifen, habe ich mich hier und da angestellt.

Gegen Rennende hatte ich nach vorn und

nach hinten so viel Platz, dass ich bewusst etwas

Speed rausgenommen habe, denn die Strecke war

sehr zerfahren. Da wollte ich erst einmal sicher ins

Ziel kommen. Mir ist eine große Last von den

Schultern gefallen. In Stuttgart war ich im Zeittraining

Zweiter und danach ging nicht mehr viel. Heute

war ich im Training nicht so toll und habe mich

über den Tag bzw. Abend immer weiter gesteigert.“

Gab es in der SX1 ein leicht gemischtes Podest

standen nach dem Finale der Klasse SX2 ausschließlich

US-Amerikaner auf selbigem. Nach verhaltenem

Rennbeginn war Robbie Wageman der

klar schnellste Fahrer und gewann verdient und mit

großem Vorsprung vor Kevin Moranz und Dare

DeMartile. Nachdem Tabellenleader Paul Haberland

aus Erfurt im Hoffnungslauf stürzte und so

den Einzug in den Showdown verpasste, war ausgerechnet

Klassenneuling Carl Ostermann der einzige

Deutsche im Zwölferfeld und schlug sich mit

Rang 9 mehr als achtbar.

Samstag: Leicht verändert gegenüber dem Vortag

gestaltete sich das Starterfeld für den großen

Showdown der SX1, wobei kurz nach dem Start die

gleichen Protagonisten an der Spitze auftauchten

wie am Freitagabend. Mit dem Holeshot setzte sich

Altmeister Mike Alessi aus den USA an die Spitze

des Feldes, dem sein Landsmann Tyler Bowers

folgte. Der 31-Jährige aus Florida konnte rasch einen

kleinen Vorsprung auf den dreifachen „König

von Chemnitz“ herausfahren und diesen bis ins

MOTOCROSS ENDURO 45


SUPERCROSS: CHEMNITZ

Ziel behaupten. Wenngleich seine besten Tage

schon ein wenig zurückliegen, meinte der prominenteste

Starter nach seinem ersten Finalsieg

in Deutschland seit 2011: „Nach einem

Sieg fühlt man sich natürlich sehr gut. Ich bin

bald 32 Jahre alt. Nach dem Rennen sagte mein

Teamchef, dass ich als alter Mann einen tollen

Job gemacht hätte. Das denke ich auch. Ich bin

ziemlich am Ende meiner Karriere und habe

hauptsächlich Spaß an dem, was ich noch mache.

Ich habe diesmal meine Frau und meine

Tochter mitgebracht, mit denen ich das Leben

derzeit sehr genieße. Ich muss nichts mehr beweisen

und kann unbeschwert fahren. Ich habe

mal wieder einen Holeshot gezogen und bin

dann 20 Runden lang sehr gute Zeiten gefahren.“

Voll des Lobes war „Mike 800 Alessi“

auch über die Veranstaltung. Dazu sagte er:

„Die Halle ist vergleichsweise klein und die

Strecke sehr eng. Aber, es ist wie es ist, und für

Dylan Woodcook Dritter. Mit dem Erfurter Paul

Haberland und dem erst 15-jährigen Carl Ostermann

aus Bonn hatten diesmal zwei Deutsche

den Sprung ins Finale geschafft, in dem sie allerdings

nach Sturzpech nur die Plätze 10 und

11 belegten.

In den fünf Klassen SX1 und SX2 sowie den

weiteren Nachwuchskategorien SX125, SX4

und SX5 waren an diesem Wochenende insgesamt

93 Fahrer aus 15 Nationen am Start.

Die Zweitaktklasse SX125 gewann an beiden

Tagen der Däne Magnus Smith vor Petr Rathousky

aus Tschechien. Nachdem am Freitag

Pius Bergmann aus Solalinden bei München

als Dritter aufs Podest durfte, gelang dies am

Samstag Justin Weirauch aus dem Chemnitznahen

Thalheim.

tung in Chemnitz war, ins zweite Glied treten.

So ist zumindest sein Plan, doch ob das in der

Praxis gelingt, wird sich zeigen.

2003 wurde das Supercross Chemnitz als einzige

derartige Veranstaltung in Ostdeutschland

ins Leben gerufen und war nach dem Ausstieg

von München eine von noch drei Stationen

des ADAC SX Cups. 2020 wird das Supercross

Chemnitz jedoch pausieren. Hintergrund

ist die Neuausrichtung der Veranstaltung und

die Suche nach Sponsoren. Dazu erklärte Dr.

Ralf Schulze zuversichtlich: „Das Supercross

ist für uns ein sehr großes Event, welches wirtschaftlich

nur gemeinsam mit Partnern und

Sponsoren gestemmt werden kann. Wir sind

derzeit in Verhandlung mit Partnern, die uns

hier zusätzlich unterstützen können und hoffen,

dass uns dies mit geballter Kraft gelingt.

Zurzeit sieht es gut aus, dass es für 2021 wieder

ein internationales Supercross in Chemnitz

geben wird.“ • Text u. Fotos: Thorsten Horn

König und Prinz

stellt 2019 das

Meyer Racing Team

alle gleich. Die Strecke war heute nach ein

paar Veränderungen besser als gestern und ich

habe eine bessere Abstimmung gefunden.

Mein Start war auch brillant. Somit hatte ich alle

Zutaten, um gewinnen zu können. Die Fans

hier sind wirklich genial. Sie unterstützen jeden

Fahrer und machen unseren Sport großartig.“

Nachdem Tyler Bowers kurz zu Boden gegangen

war und dadurch seinen bis dahin sicheren

2. Platz gegen Position 5 unfreiwillig eintauschte,

rangelten der Franzose Boris Maillard und

der Sieger des Vorabends Ryan Breece um den

2. Platz. Kurz vor Schluss legte sich auch der

Gallier kurz nieder, sodass Breece den Silberrang

auf dem Silbertablett serviert bekam, den

er natürlich dankend annahm.

Der Franzose Charles Lefrançois erbte ebenfalls

durch Boris Maillards Missgeschick einen

Platz und wurde wie am Freitag Dritter. Hinter

dem Pechvogel sowie Tyler Bowers und Justin

Starling wiederholte Dominique Thury als

Siebter sein Resultat vom Freitag und meinte

anschließend: „Vor allem nach den Rennen in

Stuttgart mit zwei Nichtqualifikationen fürs Finale

war das Chemnitz-Wochenende für mich

zufriedenstellend. Ich habe es endlich mal hingekriegt,

nicht so ergebnisorientiert zu fahren

und es zu genießen. Die Stimmung war heute

noch besser als gestern. Ich war schon nach

dem Opening besonders motiviert.“

In der direkten Nachwuchsklasse SX2 der bis

21-Jährigen fuhr US-Boy Robbie Wageman,

ebenfalls wie am Vortag, zum Sieg und dabei

diesmal komplett in seiner eigenen Liga. In

den ersten Runden fuhr er einen beruhigenden

Vorsprung heraus, den er bis ins Ziel halten

konnte. Dort traf sein Landsmann Lance Kobusch

sieben Sekunden später als Zweiter ein.

Mit dem gleichen Rückstand wurde der Brite

Die SX4, die mit 65-ccm-Maschinen bestritten

wird, entschied am Freitag Dean-Alexander Kubik

aus Nienhagen vor Oskar Gühne aus Waldheim

und dem Leipziger Elias Oelsner für sich.

In der SX5 genannten 50er-Klasse setzte sich

am Samstag Joshua Kaczmarek aus Teuchern

durch. Ihm folgten Arne Karbe aus Bad Freienwalde

und Domenik Klemm aus Großolbersdorf

als Zweiter bzw. Dritter aufs Podest.

Nach dem Ende der Kampfhandlungen in der

Messe Chemnitz zog Dr. Ralf Schulze, Geschäftsführer

der gastgebenden C³ - Chemnitzer

Veranstaltungszentren GmbH - folgendes

Fazit: „Wir haben unseren Gästen wieder eine

insgesamt tolle Veranstaltung mit erstklassigem

Motorsport und tollen Show-Einlagen geboten,

was mir von vielen Seiten bescheinigt

wurde. Daher ist es mir ein Bedürfnis, mich bei

allen recht herzlich zu bedanken, die vor und

hinter den Kulissen mitgewirkt haben. Allen

voran danke ich unserem jahrelangen sportlichen

Ausrichter, dem MSC Lugau, aber auch

dem ADAC Sachsen mit allen seinen Helfern

sowie unseren Sponsoren, Partnern und

Dienstleistern. Nicht vergessen möchte ich unser

Organisationsteam der C³ und das erneut

tolle Publikum. Einen besonderen Dank möchte

ich an dieser Stelle unserem langjährigen

Projektleiter Martin Seidel aussprechen. Er

war es, der seit 2004 diese Veranstaltung mit

viel Leidenschaft und professionellem Engagement

stetig weiterentwickelt hat. Im nächsten

Jahr sucht er eine neue berufliche Herausforderung.

Ich wünsche Martin Seidel für die Zukunft

alles Gute.“

Mit dem Rennleiter von der ersten Stunde an,

Christoph Kunze, wurde ein weiterer verdienstvoller

Macher des Chemnitzer Supercross gebührend

gewürdigt, aber auch verabschiedet.

Der Stollberger war deutschlandweit in dieser

Funktion aktiv und wollte nach seinem 70. Geburtstag,

der eine Woche nach der Veranstal-

Supercross Chemnitz - 29./30.11.2019

Ergebnisse:

SX1 - Finale - Freitag: 1. Ryan Breece, USA, Yamaha; 2. Boris

Maillard, F, Suzuki; 3. Charles Lefrançois, F, Suzuki; 4. Mike

Alessi, USA, Honda; 5. Matt Goerke, USA, Kawasaki; 6. Justin

Starling, USA, Suzuki; 7. Dominique Thury, D, Husqvarna;

8. Tyler Bowers, USA, Kawasaki; 9. Hugo Basaula, P, Kawasaki;

10. Nick Schmidt, USA, Suzuki; 11. Carlen Gardner, USA, Honda;

12. Julien Lebeau, F, Kawasaki.

Samstag: 1. Alessi; 2. Breece; 3. Lefrançois; 4. Maillard; 5. Bowers;

6. Starling; 7. Thury; 8. Lebeau; 9. Robin Kappel, F, Kawasaki;

10. Jack Brunell, F, Kawasaki; 11. Basaula; 12. Ronnie

Stewart, USA, KTM.

König von Chemnitz: 1. Breece; 2. Alessi; 3. Lefrançois;

4. Maillard; 5. Starling; 6. Bowers; 7. Thury; 8. Lebeau; 9. Basaula;

10. Goerke; 11. Kappel; 12. Schmidt; 13. Brunell;

14. Gardner; 15. Stewart.

Stand (nach 4 von 6 Läufen): 1. Breece, 98 Punkte; 2. Lefrançois,

87; 3. Maillard, 73; 4. Alessi, 72; 5. Bowers, 61; 6. Starling,

59; 7. Gardner, 50; 8. Goerke, 37; 9. Lebeau, 36; 10. Brunell,

32; 11. Thury, 28; 12. Filip Neugebauer, CZ, Kawasaki, 27;

13. Basaula, 22; 14. Stewart, 18; 15. Dylan Merriam, USA, Yamaha;

16. Kappel, 12; 17. Jason Clermont, F, Kawasaki, 12;

18. Schmidt, 11.

SX2 - Finale - Freitag: 1. Robbie Wageman, USA, Yamaha; 2. Kevin

Moranz, USA, Suzuki; 3. Dare DeMartile, USA, KTM; 4. Dylan

Woodcock, GB, Kawasaki; 5. Lance Kobusch, USA, Kawasaki;

6. Clement Briatte, F, Kawasaki; 7. Jimmy Clochet, F, Kawasaki;

8. Jayce Pennington, USA, KTM; 9. Carl Ostermann, D,

Husqvarna; 10. Jerome Bussink, NL, Husqvarna; 1. Lucas Ankjaer

DK, Honda; 12. Gabriel Chetnicki, PL, Suzuki.

Samstag: 1. Wageman; 2. Kobusch; 3. Woodcock; 4. Moranz;

5. Clochet; 6. Hakon Frederikson, N, Yamaha; 7. DeMartile;

8. Chetnicki; 9. Richard Jackson, USA, Suzuki; 10. Paul Haberland,

D, Honda; 11. Ostermann; 12. Bussink.

Prinz von Chemnitz: 1. Wageman; 2. Moranz; 3. Kobusch;

4. Woodcock; 5. DeMartile; 6. Clochet; 7. Chetnicki; 8. Ostermann;

9. Bussink; 10. Briatte; 11. Frederiksen; 12. Pennington;

13. Jackson; 14. Haberland; 15. Ankjaer.

Stand (nach 4 von 6 Läufen): 1. Demartile, 72 Punkte; 2. Kobusch,

69; 3. Moranz, 63; 4. Woodcock, 61; 5. Haberland, 58;

6. Clochet, 56; 7. Wageman, 50; 8. Frederikson, 50; 9. Briatte,

45; 10. Prol Ormeno Xurxo, E, Husqvarna, 42; 11. Chetnicki, 33;

12. Bussink, 33; 13. Deegan von Lossberg, USA, Yamaha, 27;

14. Ostermann, 22; 15. Penington, 13; 16. Jackson, 12; 17. Kevin

Cattani, I, Husqvarna, 12; 18. Andrea Bonifacio, I, Suzuki, 12;

19. Lucas Ankjaer, DK, Honda, 10.

SX 125 - Finale - Freitag: 1. Magnus Smith, DK, KTM; 2. Petr Rathoursky,

CZ, KTM; 3. Pius Bergmann, D, KTM; 4. Justin Weirauch,

D, KTM; 5. Carl Massury, D, KTM; 6. Lucas Schwarz, D,

KTM; 7. Jonas Prochnau, D, KTM; 8. Lukas Weber, D, Husqvarna;

9. Collin Krahn, D, KTM.

Samstag: 1. Smith; 2. Rathoursky; 3. Weirauch; 4. Schwarz;

5. Prochnau; 6. Krahn; 7. Bergmann; 8. Weber; 9. Massury.

Stand (nach 2 von 4 Läufen): 1. Smith, 50 Punkte; 2. Rathousky,

44; 3. Weirauch, 38; 4. Bergmann, 34; 5. Schwarz, 33;

6. Prochnau, 30; 7. Massury, 28; 8. Krahn, 27; 9. Weber, 26.

SX4 - gesamt - Freitag: 1. Dean-A. Kubik, KTM; 2. Oskar Gühne,

KTM; 3. Elias Oelsner, KTM; 4. Maxim Günther, KTM; 5. Paul-R.

Kipping, KTM; 6. Tom Fischer, Husqvarna; 7. Oskar Stenzel,

Husqvarna; 8. Justin Turowski, Husqvarna; 9. Max Meyer, KTM;

10. Pauline Sczeponek, KTM; 11. Finn Lange, KTM.

SX5 - gesamt - Samstag: 1. Joshua Kaczmarek, KTM; 2. Arne

Karbe, Husqvarna; 3. Domenik Klemm, Husqvarna; 4. Arne

Grocholski, KTM; 5. Mika Carsten Kluge, Husqvarna; 6. Tim

Stüdemann, KTM; 7. Tom Sönke Hänel, KTM; 8. Etienne Herzog,

Husqvarna; 9. Ian Daimien Vogel, Husqvarna; 10. John

Brandin, KTM; 11. Bela Ulrich; 12. Elias Neukirchner.

46 MOTOCROSS ENDURO


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Meisterschaftsfeier 2019

Dieses Jahr war der MSC Fischbach der Ausrichter

der Meisterschaftsfeier.

Am 16.11.2019 trafen sich die Verantwortlichen

im Fischbacher Biosphärenhaus bereits schon

am frühen Nachmittag, um die Planung für die

Saison 2020 anzugehen.

Folgendes wurde beschlossen:

• Das Nenngeld muss bereits vorab überwiesen

werden, bislang wurde erst am Renntag bar

bezahlt.

• Es wird eine Damenklasse durchgeführt,

jedoch nur dann, wenn sich eine festgelegte

Mindestanzahl an Damen in den SWC einschreibt.

Diese zusätzliche Klasse kann aus

zeitlichen Gründen aber nur bei den Zweitagesveranstaltungen

angeboten werden.

• In der Mannschaftswertung, für die jedes Jahr

der riesige Wanderpokal überreicht wird, soll

es ein Streichresultat geben.

• In den Kinderklassen 50 und 65 ccm erhielten

bislang die fünf bestplatzierten einer Rennveranstaltung

einen Pokal. Hier sollen zusätzlich

alle weiteren Teilnehmer ein Präsent erhalten

(kleiner Pokal oder Medaille).

Ab 18:00 Uhr wurde die Halle geöffnet und nach

einem gemeinsamen Essen konnte gegen

20:00 Uhr dann zu den Siegerehrungen übergegangen

werden.

Folgende Fahrer konnten sich in die diesjährigen

Siegerlisten eintragen:

Klasse 50 ccm: 1. Simon Hahn (Fischbach);

2. Lennox Bodtländer (Hennweiler); 3. Fynn André

Zimmerling (Reil).

Klasse 65 ccm: 1. Jeremias Ramus (Frankenthal);

2. Louis Kirchen (Moseltal); 3. Leo Diss-

Fenard (Warndt).

Klasse 85 ccm: 1. Jamie Heinen (Luxembourg);

2. Marlon Dietrich (Frankenthal); 3. Lennox

Dessloch (Fischbach).

Klasse Prestige MX1: Nicolas Schummer

(Warndt); 2. Christian Nolle (Frankenthal);

3. Ludwig Säger (Warndt).

Klasse Prestige MX2: 1. David Cherkasov (Hoxberg);

2. Malik Quint (Hoxberg); 3. Tom Oster

(Winningen).

Klasse Cup MX1: 1. Eric Muller (Luxembourg);

2. Sebastian Schmitt (Frankenthal); 3. Candido

Breijo Daporta (Fischbach).

Klasse Cup MX2: 1. Robin Schöndorf (Frankenthal);

2. Johannes Job (Fischbach); 3. Dylan de

Figueiredo (Luxembourg).

Klasse Senioren: 1. Christian Lehner (Fischbach);

2. Alexander Kolb (Walldorf); 3. Ricardo

Silva Silverio (Luxembourg).

Klasse Oldies: 1. Lutz Gerlach (Fischbach);

2. Matthias Hauer (Frankenthal); 3. Michael

Luth (Frankenthal).

Klasse Anfänger: 1. Philipp Moses (Niederwürzbach);

2. Joel Graf (Niederwürzbach); 3. Ben Hilges

(Luxembourg).

Mannschaftsmeister wurden zum fünften Mal

die Fahrer aus Fischbach, was natürlich zu Hause

ausgiebigst gefeiert wurde.

• Text u. Fotos: Andreas Wack

MSC Fischbach: Gewinner der Mannschaftsmeisterschaft

mit allen anwesenden Fischbacher Fahrern

und dem großen Wanderpokal in den Händen des

Fischbacher Sportleiters Lutz Gerlach

48 MOTOCROSS ENDURO


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ENDURO-WM: SIX DAYS PORTIMAO/P

Die USA holten sich bei den 94. Six Days zum zweiten Mal

Gold und verwiesen die Australier auf den 2. Rang. Six-

Days-Gastgeber 2020 Italien sicherte sich Rang 3. Großartig

in Szene setzte sich unser deutsches Damenteam. Maria

Franke (Foto), Anne Borchers und Selina Schittenhelm wurden

hinter den auch diese Klasse dominierenden USA Vizeweltmeister.

Die Junior Trophy ging nach Downunder.

50 MOTOCROSS ENDURO


Trophy

für die USA

Deutsche Damen

werden Vizeweltmeisterinnen

MOTOCROSS ENDURO 51


TEST: SIX DAYS PORTIMAO/P

Tag 1: Australien übernimmt die Kontrolle

Titelverteidiger RecoveR8 Team Australia übernahm

bereits am ersten Tag die Kontrolle und

führte damit sowohl die World- als auch die Junior

Trophy an. Dramatisch verlief der erste Tag

für die Briten. EnduroGP-Weltmeister Brad

Freeman brach sich den rechten Unterarm und

damit dezimierte sich die britische Trophy auf

drei Fahrer.

Der Australier Daniel Sanders fuhr die schnellste

Zeit des Tages und machte damit den Tagessieg

für sein Team klar. Auf Rang 2 landeten die

USA vor Italien. Trotz Freemans Ausfall wurden

die Briten Vierte vor den Finnen. Hinter Spanien

und Frankreich folgte auf Rang 8 Deutschland.

Für die größte Überraschung sorgte hier Angus

Heidecke, der auf der Crossprüfung eine vierte

und sechste Zeit erfuhr und am Ende auf Platz

24 landete.

Auch in der Junior Trophy dominierte das RecoveR8

Team Australien das Geschehen. Hier

wussten besonders Fraser Higlett und Lyndon

Snodgrass zu überzeugen. Die USA folgten mit

einem Rückstand von 14 Sekunden auf Platz 2.

Theo Espinasse fuhr im Spezialtest die

schnellste Zeit und verhalf Frankreich damit

zum 3. Platz. Auf Rang 4 folgte Titelverteidiger

Italien vor Großbritannien und Spanien. Pech

für das deutsche Team mit Yanik Spachmüller,

Jan Allers und Mike Kunzelmann. Letzterer

schied mit einem Elektronikdefekt aus. Und das

bedeutete den letzten Platz, da die Junioren

keinen Joker setzen und auch keinen Restart

durchführen dürfen.

Nur ein Wort kann die Leistung der deutschen

Damen bei der World Trophy beschreiben: Sensationell!

Maria Franke, Anne Borchers und Selina

Schittenhelm verwiesen die erfolgsverwöhnten

Damen aus den USA und Australien

auf die Plätze.

Tag 2: Australien baut führung aus

Mit einem erneuten Sieg sowohl in der Worldals

auch in der Junior Trophy baute das australische

Team seine Führung aus. Bei den Damen

wechselte die Führung. Die USA übernahmen

von Deutschland die Poleposition.

Erneut war Sanders bester Australier. Er gewann

sechs von sieben Sonderprüfungen.

Team USA setzte alles daran, alle vier Fahrer unter

den ersten fünfzehn zu platzieren. Die Bemühungen

wurden mit dem 2. Platz belohnt.

Auf Rang 3 folgten die Italiener vor Großbritannien

und Finnland. Deutschland konnte seinen

8. Platz in der Gesamtwertung halten. Bester

Fahrer im D-Team war erneut Heidecke.

Die australischen Junioren taten es den „Großen“

gleich und setzten sich erneut in Front. Die

sandigen, rauen Streckenbedingungen liegen

den Australiern einfach. Stärkste Verfolger der

Aussies waren auch hier die US-Boys. Italien

verbesserte sich vor allem durch die Topvorstellung

von Andrea Verona auf Rang 3. Frankreich

übernahm damit Platz 4 vor Team Großbritannien,

das sich vor den Spaniern in Acht nehmen

muss.

Deutschland verlor die Pole in der Damenwertung

an die USA und wurde am zweiten Tag nur

Dritter hinter den Australierinnen. Auf Rang 4

folgte Großbritannien vor den Spanierinnen.

Maria Franke hielt die Führung bis zur letzten

Sonderprüfung, verlor dann aber über elf Sekunden

an US-Girl Brandy Richards und landete

auf Rang 2. Anne Borchers stürzte in der zweiten

Runde, blieb aber glücklicherweise unverletzt.

Letztlich wurde sie Zwölfte. Schittenhelm

belegte den 20. Platz.

Tag 3: USA übernimmt bei Halbzeit die Pole

Am dritten Tag kam es zum Führungswechsel im

Klassement. Die USA verwiesen Australien auf

Rang 2. In der Junior Trophy konnten die Aussies

und in der Women’s Kategorie die USA den

1. Platz behaupten.

Die 500 Teilnehmer aus 26 Nationen bewältigten

am dritten Tag die Monichque Route durch

die Berge Portugals. Regenfälle machten die

Bedingungen für die Fahrer nicht einfacher. Die

US-Boys setzten alles auf Sieg und es gelang,

auch wenn Aussie Sanders erneut unbezwingbar

blieb. Italien folgte auf Platz 3. Großbritanniens

Hoffnungen, doch noch einen Treppchenplatz

zu ergattern, schwanden mit dem Ausscheiden

von Joe Wootton. Finnland rückte damit

auf Rang 4 vor, gefolgt von Frankreich und

Deutschland. Bester Deutscher war erneut Heidecke.

Auch Robert Riedel und Björn Feldt kamen

mit den rutschigen Bedingungen relativ

gut zurecht. Eddi Hübner kam aus dem Rhythmus

und sein Ergebnis wurde gestrichen.

Bei der Junior Trophy hält Australien zwar weiterhin

die Führung, verlor aber zwei Minuten an

Tagessieger USA. Tagesrang 2 ging an Frankreich

vor Italien.

Titelverteidiger Australien gewann bei den Damen

den dritten Tag vor den führenden USA.

Deutschland hatte mit den schwierigen Streckenbedingungen

zu kämpfen und fiel auf den

5. Platz zurück. Währenddessen gewann aber

Maria Franke die Damenwertung. Großbritannien

konnte seinen stärksten Rivalen Spanien

in Schach halten und belegt weiterhin Position 3.

Tag 4: USA verteidigen spitzenposition

Die Vereinigten Staaten verteidigten am vierten

Tag ihre Führung bei der FIM World Trophy. Enttäuschend

verlief der Tag für die Damen des RecoverR8

Teams Australia, das ausschied. Die

australischen Junioren führen weiterhin die

Wertung an. Die 266 Kilometer lange Monichque

Route brachte Mensch und Maschine an ihre

Grenzen.

Die USA rückten ihrem zweiten Sieg bei der FIM

World Trophy wieder einen Schritt näher und

setzten sich am vierten Tag gegen ihre stärksten

Konkurrenten, das RecoveR8 Team Australia,

durch. Trotz größter Anstrengungen des

Australiers Daniel Sanders, der seinen vierten

Tagessieg in Folge erzielte, erwiesen sich die

Vereinigten Staaten insgesamt als zu stark.

Taylor Robert, Steward Baylor und Kailub Russell

landeten unter den ersten sieben und bauten

ihren Vorsprung auf eine Minute und 27 Sekunden

aus.

Mit der drittschnellsten Zeit des Tages behauptete

Italien weiterhin den 3. Gesamtrang und

baute seinen Vorsprung auf Spanien aus. Während

sowohl Italien als auch Spanien nur noch

mit drei Fahrern starteten, genossen das finnische

und französische Team, das Platz 5 und 6

belegte, den Luxus, noch alle Fahrer am Start zu

haben.

Cristobals Guerreros Sonderprüfungszeit vom

dritten Tag wurde nachträglich korrigiert. Er war

in einem Zaun hängengeblieben und musste

seine Maschine befreien, was ihn viel Zeit gekostet

hatte. Auch seine Verspätung an der ZK

wurde gelöscht. Damit fiel das deutsche Team

auf Rang 7 hinter Spanien zurück. Durch die geschlossene

Mannschaftsleistung konnte dieser

Platz gehalten werden.

Unantastbar mit vier Minuten Vorsprung gewann

RecoveR8 Team Australia die Wertung in

der Junior World Trophy. Zweiter wurde Italien.

Mit diesem Ergebnis führt Australien mit fast

Aus für Brad

Freeman schon

am ersten Tag

Daniel Sanders (AUS)

fuhr die ersten vier

Tage Bestzeit

52 MOTOCROSS ENDURO


Robert Taylor

siegte mit dem

Team USA

Maria Franke hinter

Jessica Gardiner

(AUS) beim

Abschluss-Cross

MOTOCROSS ENDURO 53


TEST: SIX DAYS PORTIMAO/P

Das traditionelle Abschluss-

Motocross am letzten Tag

neun Minuten vor den USA. Team Deutschland

bestand nach Tag 4 nur noch aus einem Fahrer,

und zwar aus Yanik Spachmüller. Jan Allers’ Motorrad

sprang nicht mehr an, die Reparatur dauerte

zu lange und er überschritt das Zeitlimit.

Die Hoffnungen auf einen siebten Sieg in Folge

zerschlugen sich bei den australischen Damen.

Nach dem Ausscheiden von Makenzie Tricker

am dritten Tag, stürzte Tayla Jones schwer und

musste aufgeben. Die USA konnten ihren

1. Platz vor Deutschland und Großbritannien

ausbauen. Eine Topleistung zeigte erneut Maria

Franke mit dem Tagessieg.

Tag 5: USA beweisen stärke

Die USA rückten dem Sieg bei den Six Days immer

näher. Auch die FIM Women’s World Trophy

hatten sie fest im Griff. Das RecoveR8 Team

Australia fuhr in der FIM Junior World Trophy-

Kategorie um Gold, während Titelverteidiger

Italien aus den Podesträngen ausschied.

Am fünften Tag wurde ein neuer Parcours, Crossing

the Barocal, unter die Räder genommen.

Die Fahrer und Fahrerinnen mussten eine Vielzahl

von Schotter- und Felspisten gemischt mit

morgendlichen Spezialtests bewältigen. Die

Nacht zuvor hatte es geregnet, was die Herausforderung

noch größer machte.

Zum dritten Mal in Folge zeigte Team USA seine

Macht. Alleine der Umstand, dass sich drei der

vier US-Fahrer unter den ersten sechs platzierten,

genügte für den Mannschaftssieg. Auf

Platz 2 landete Australien vor Spanien und Italien.

In der Junior Trophy standen für Australien alle

Zeichen auf Sieg. 2015 war der Titel das letzte

Mal nach Australien gegangen.

Auch in der Women’s World Trophy lag das amerikanische

Team vorne. Brandy Richards holte

den Tagessieg und Tarah Gieger wurde Fünfte.

Aber auch Rebecca Sheets zeigte sich hochmotiviert.

Ebenso wie Maria Franke, die Zweite

wurde. Anne Borchers landete auf dem

12. Rang. Das deutsche Team konnte seinen

2. Platz festigen.

Tag 6: Es ist vollbracht

Mit einem komfortablen Vorsprung starteten

Ryan Sipes, Kailub Russell, Taylor Robert und

Baylor Steward in das traditionelle Abschluss-

Motocross am sechsten Tag der Six Days und

belegten den 2. Platz, der für den Titelgewinn

ausreichte.

Titelverteidiger RecoveR8 Team Australia gab

nie auf, holte sich am sechsten Tag den Tagessieg

und wurde damit Vizeweltmeister. Italien

präsentierte sich während des gesamten Wettbewerbs

in starker Form und holte mit dem

3. Tagesrang Bronze.

Women’s World Trophy: 1. USA (Rebecca Sheets, Brandy Richards, T

Borchers, Maria Franke); 3. Großbritannien (Jane Daniels, Nieve Hol

In der Junior Trophy gelang Team Australien,

was ihm in der World Trophy verwehrt blieb. Michael

Driscoll, Fraser Higlett und Lyndon Snodgrass

wurden Weltmeister. Die USA hatten es

ihnen während der ganzen Woche nicht leicht

gemacht und wurden mit dem Vizetitel belohnt.

Spanien wurde Dritter vor Gastgeber Portugal

und Belgien.

Rebecca Sheets, Brandy Richards und Tarah

Gieger unterbrachen bei den Damen die australische

Erfolgsgeschichte von sechs Titeln in Folge

und siegten verdient. Mit einem beruhigen-

54 MOTOCROSS ENDURO


World Trophy: 1. USA (Ryan Sipes, Kaliub Russell, Robert Taylor, Steward Baylor); 2. Australien (Matthew Phillips,

Daniel Sanders, Joshua Green, Luke Styke); 3. Italien (Thomas Oldrati, Matteo Cavallo, Rudy Moroni, Davide

Guarneri)

Junior Trophy: 1. Australien (Michael Driscoll, Fraser Higlett, Lyndon Snodgrass); 2. USA (Joshua Toth, Ben Kelley,

Grant Baylor); 3. Spanien (Marc Sans, Sergio Navarro, Pau Tomas)

rah Gieger); 2. Deutschland (Selina Schittenhelm, Anne

es, Rosie Rowett)

den Vorsprung auf Großbritannien startete

Team Deutschland in den sechsten Tag und

machte den Vizetitel klar. Maria Franke gewann

außerdem die Damenwertung.

Die britischen Debütantinnen wurden Dritte

und werden sich sicher bei den 95. Six Days

vom 31. August bis 5. September 2020 in Rivanazzano

Terme (Italien) noch steigern.

Int. Six Days Enduro - Portimao/P - 11.-16.11.2019

Ergebnisse:

World Trophy: 1. USA, 13:44:17:77 h (Ryan Sipes, Kaliub Russell,

Robert Taylor, Steward Baylor); 2. Australien, +1:45:34 (Matthew

Phillips, Daniel Sanders, Joshua Green, Luke Styke);

3. Italien, +12:37:50 (Thomas Oldrati, Matteo Cavallo, Rudy Moroni,

Davide Guarneri); 4. Spanien, +16:53:05 (Kirian Mirabet,

Christobal Guerrero, Tosha Schareina, Josep Garcia); 5. Finnland,

+22:14:01 (Eero Remes, Eemil Pohjola, Roni Kytonen,

Aleksi Jukola); 6. Frankreich, +24:54:66 (Antoine Basset, Anthony

Geslin, David Abgrall, Jeremy Carpenter); 7. Deutschland,

+39:12:90 (Robert Riedel, Edward Hübner, Björn Feld, Angus

Heidecke); 8. Schweden, +40:15:24 (Albin Norrbin, Albin

Elowson, Noa Largen, Rikard Hansson); 9. Portugal, +49:08:60

(Joao Lourenco, Diogo Ventura, Diogo Vieira, Goncalo Reis);

10. Belgien, +1:11:04:06 (Jeremy Herinne, Gauthier Lillo, Jerôme

Martiny, Mathias van Hoof).

Ferner: 12. Schweiz, +1:37:41:26 (Alexandra Vaudan, Kelien Michaud,

Jerôme Müller, Luc Hunziker).

Junior Trophy: 1. Australien, 13:57:03:10 h (Michael Driscoll,

Fraser Higlett, Lyndon Snodgrass); 2. USA, +9:13:94 (Joshua

Toth, Ben Kelley, Grant Baylor); 3. Spanien, +28:49:31 (Marc

Sans, Sergio Navarro, Pau Tomas); 4. Portugal, +1:17:35:65 (Tomas

Clemente, Rodrigo Belchior, Manuel Teixeira); 5. Belgien,

+1:23:09:30 (Mika Vandereyden, Erik Willems, Antoine Magain);

6. Chile, +1:23:24:71 (Sebastian Taverne, Sebastian Pakciarz,

Lucas Valdebenito); 7. Kanada, +2:07:46:84 (Ryder Heacock,

Theo Lepley, Owen McKill); 8. Italien, +5:04:57:09 (Andrea

Verona, Matteo Pavoni, Claudio Spanu); 9. Frankreich,

+7:06:22:75 (Theo Espinasse, Leo le Quere, Till de Clercq);

10. Großbritannien, +7:16:12:59 (Daniel Mundell, Alex Walton,

Jed Etchells).

Ferner: 14. Deutschland, +20:44:46:61 (Yanik Spachmüller, Jan

Allers, Mike Kunzelmann).

Women’s World Trophy: 1. USA, 10:17:02:79 h (Rebecca Sheets,

Brandy Richards, Tarah Gieger); 2. Deutschland, +8:51:21 (Selina

Schittenhelm, Anne Borchers, Maria Franke); 3. Großbritannien,

+18:55:73 (Jane Daniels, Nieve Holmes, Rosie Rowett);

4. Schweden, +37:08:71 (Emelie Karlsson, Martina Reimander,

Emilia Reimander); 5. Spanien, +42:34:76 (Mireia Badia, Aida

Castro, Sandra Gomez); 6. Portugal, +54:06:21 (Rita Vieira,

Bruna Antunes, Joana Goncalves); 7. Kanada, +1:04:26:60 (Melissa

Harten, Shelby Turner, Jannie Devin-Lamontagne);

8. Australien, +6:45:16:49 (Tayla Jones, Jessica Gardiner, Makenzie

Tricker); 9. Norwegen, +19:45:19:04 (Irene Askeland,

Anita Pedersen, Viona Thomassen).

Club Trophy: 1. XC Gear, 12:30:17:01 h (Dante Oliveira, Ricky

Russell, Autin Walton); 2. Team Lozere AMV 4, +18:03:05 (Luc

Maliges, Antoine Meo, Hugo Blanjoue); 3. Team Club RFME 1,

+27:06:15 (Victor Tuerrero, Cortes Bernat, Adria Sanchez);

4. Team Italien, +30:25:37 (Enrico Zilli, Manolo Morettini, Simone

Cristini); 5. KBS Team-CZ, +37:37:81 (Adolf Zivny, Jakub Hrones,

Patrik Markvart); 6. Estonian Club Team 1, +42:25:66 (Priit

Biene, Elary Talu, Edgars Silins); 7. KNMV Club Team 1,

+43:23:25 (Thijs Bulten, Lars Griekspoor, Lucas Dolfing);

8. GasGas USA, +47:33:02 (JT Baker, Trent Whisenant, Tyler Vore);

9. Team West Sweden 1, +50:55:74 (Marcus Adielsson, Carl

Andersson, Erik Wahlström); 10. Slovnaft Rally Team,

+52:19:48 (Stefan Svitko, Martin Giertl, Rastislav Kokavec).

Ferner: 16. DMSB 1-ADAC Württemberg, +1:11:19:32 (Nico Maier,

Maxi Hahn, Nico Schwingenschlögl); 26. DMSB 2-ADAC Hessen-Thüringen,

+1:45:51:45 (Jens Pester, Florian Ebener, Robin

Graube); 30. DMSB 3-ADAC Sachsen, +2:03:25:50 (Ronny Rohde,

Maik Schubert, Oliver Gerke); 33. DMSB 4-ADAC Mittelrhein,

+2:24:16:44 (Peter Anger, Robin Thelen, Dirk Thelen);

47. DMSB 5-ADAC Berlin-Brandenburg, +3:04:33:83 (Sven Winde,

Matthias Heimann, André Engelmann); 73. DMSB 9-ADAC

Niedersachsen/Hessen, +8:12:27:36 (Bernd Buchholz, Wolfgang

Krause, Gerd Kropf); 84. DMSB 7-ADAC Pfalz,

+11:90:29:05 (Max Bindemann, Manuel Ruger, Sven Marker);

87. DMSB 6-Team Dirtbiker, +12:18:54:19 (Frank Weckert, David

Lux, Alexander Gehlert); 115. DMSB 8-ADAC Nordrhein,

+17:08:10:81 (Stefan Berger, Jörg Siebertz, Olaf Szukat).

MOTOCROSS ENDURO 55


SUPERENDURO-WM: KRAKAU/PL

Billy Bolt

holt Auftaktsieg

Vor erneut ausverkaufter Halle startete der Superenduro-Auftakt in Krakau. Volle Felder

in allen Klassen sorgten bei den Fans für Jubelausbrüche. Großer Star war natürlich

der polnische Nationalhero Taddy Blazusiak.

• Text: Denis Günther; Fotos: good-shoot.com/David Reygondeau

56 MOTOCROSS ENDURO


Billy Bolt (li.) und Taddy Blazusiak im Fight

MOTOCROSS ENDURO 57


SUPERENDURO-WM: KRAKAU/PL

58 MOTOCROSS ENDURO


Start der Junioren

Europacup

Den Auftakt der drei Rennen andauernde Saison

des SuperEnduro-Europacup konnte Magnus

Thor gewinnen. Der Schwede hatte wie alle

anderen der 44 Fahrer einen extrem langen Tag

hinter sich. Über das freie Training, Zeittraining

und den Last-Chance-Lauf wurde das Teilnehmerfeld

auf die 14 zugelassenen Fahrer in

den Rennen bestimmt. Dabei hatten mit Pascal

Springmann und Thomas Schley auch zwei

Deutsche den direkten Einzug nach den Qualifyings

geschafft. Der Rest musste ins Last

Chance Race, über das Marcel Teucher weiterkam.

Mirko Fabera hatte hingegen Pech, der

Kadelack-GasGas-Pilot führte sein Last-

Chance-Rennen bis zur letzten Runde an, aber

dann sprang eine Kette herunter.

In den Finals hatten die Deutschen aber keine

Chance auf Podestplätze. Dort gewann wie erwähnt

Magnus Thor vor Miha Spindler und

Sonny Goggia. Pascal Springmann wurde Vierter

und Thomas Schley Fünfter. Marcel Teucher

schaffte aus der zweiten Startreihe mit den

Laufergebnissen 8 und 9 einen 10. Gesamtplatz.

Junioren Superenduro

Nach dem Aufstieg in die Prestigeklasse von

Will Hoare und Tim Apolle sind neue Gesichter

bei den Junioren an der Spitze zu finden. Zwei

davon sind Leon Hentschel und Milan Schmüser.

Schmüser, der einer der Jüngsten im Feld

ist, brillierte gleich im ersten Durchgang, als er

hinter Ty Cullins und Leon Hentschel Dritter

wurde. Im weiteren Verlauf des Abends kristallisierte

sich auch Theodor Kabakchiev als Podestkandidat

heraus, denn er gewann den

zweiten Lauf und wurde im dritten Zweiter hinter

Leon Hentschel. Den Gesamtsieg holte sich

aber Cullins vor Hentschel und dem erwähnten

Bulgaren Kabakchiev.

Prestige Superenduro

Wer dachte, dass die Spannung ohne die beiden

Amerikaner Colton Haaker und Cody Webb

in der Prestige etwas sinkt, hatte sich getäuscht.

Mit Walker und Bolt waren zwei weiteren

Topfahrer zurück, die sich mit Taddy Blazusiak

und Alfredo Gomez battelten. Bolt hatte

allerdings mit seinem Bike einige Probleme,

wodurch er es erst kurz vor der Superpole zum

Laufen brachte.

Siegerehrung Prestige (v.l.): Taddy Blazusiak, Billy

Bolt und Alfredo Gomez

Unbeeindruckt davon zeigte er den ganzen

Abend eine sehr starke Performance. Mit zwei

Siegen und einem 2. Platz hinter Blazusiak sicherte

er sich den Sieg vor dem Localhero. Gomez

wurde starker Dritter vor Jonny Walker und

Blake Gutzeit. Kevin Gallas wurde Siebter und

Tim Apolle an seinem ersten Prestigeabend

Neunter.

SuperEnduro-WM - 1. Lauf - Krakau/PL - 7.12.2019

Ergebnisse:

Prestige - 1. Finale: 1. Billy Bolt, GB, Husqvarna; 2. Taddy Blazusiak,

PL, KTM; 3. Alfredo Gomez, E, Husqvarna; 4. Jonny Walker,

GB, KTM; 5. Pol Tarres, E, Husqvarna; 6. Blake Gutzeit, ZA,

Husqvarna; 7. Xavi Leon Sole, E, Husqvarna; 8. Tim Apolle, D,

Sherco; 9. Kevin Gallas, D, Husqvarna; 10. David Leonov, RUS,

Husqvarna; 11. Emil Juszczak, PL, Beta; 12. Andris Grinfelds, LV,

Beta; 13. Will Hoare, GB, KTM.

2. Finale: 1. Blazusiak; 2. Bolt; 3. Gomez; 4. Walker; 5. Gutzeit;

6. Leonov; 7. Tarres; 8. Leon Sole; 9. Apolle; 10. Gallas; 11.

Juszczak; 12. Hoare; 13. Diogo Vieira, P, Yamaha; 14. Grinfelds.

3. Finale: Bolt; 2. Blazusiak; 3. Gomez; 4. Walker; 5. Gallas;

6. Gutzeit; 7. Tarres; 8. Leon Sole; 9. Apolle; 10. Juszczak;

11. Leonov; 12. Hoare; 13. Grinfelds; 14. Vieira.

Gesamt u. Stand (nach 1 von 5 Veranstaltungen): 1. Bolt, 60

Punkte; 2. Blazusiak, 55; 3. Gomez, 45; 4. Walker, 41; 5. Gutzeit,

29; 6. Tarres, 27; 7. Gallas, 22; 8. Leon Sole, 22; 9. Apolle,

19; 10. Leonov, 18; 11. Juszczak, 13; 12. Hoare, 8; 13. Grinfelds,

6; 14. Vieira, 3.

Junior - 1. Finale: 1. Ty Cullins, USA, TM; 2. Leon Hentschel, D,

Husqvarna; 3. Milan Schmüser, D, Sherco; 4. Teodor Kabakchiev,

BG, KTM; 5. Adrien Jacon, F, KTM; 6. Norbert Levente

Jozsa, RO, KTM; 7. Enrico Rinaldi, I, Husqvarna; 8. Sebastian

Enöckl, A, Husqvarna; 9. Raul Guimera, E, Sherco; 10. Oskar

Kaczmarczyk, PL, KTM; 11. Isaak Devoulx, F, Husqvarna;

12. Maciej Wickowski, PL, Husqvarna; 13. Hubert Hyla, PL,

KTM; 14. Davide Paganoni, I, KTM.

2. Finale: 1. Kabakchiev; 2. Cullins; 3. Jacon; 4. Hentschel;

5. Guimera; 6. Jozsa; 7. Rinaldi; 8. Schmüser; 9. Kaczmarczyk;

10. Devoulx; 11. Paganoni; 12. Enöckl; 13. Wickowski; 14. Hyla.

3. Finale: 1. Hentschel; 2. Kabakchiev; 3. Cullins; 4. Jacon;

5. Jozsa; 6. Guimera; 7. Devoulx; 8. Kaczmarczyk; 9. Schmüser;

10. Rinaldi; 11. Enöckl; 12. Paganoni; 13. Wickowski; 14. Hyla.

Gesamt u. Stand (nach 1 von 5 Veranstaltungen): 1. Cullins, 52

Punkte; 2. Hentschel, 50; 3. Kabakchiev, 50; 4. Jacon, 39;

5. Jozsa, 29; 6. Schmüser, 28; 7. Guimera, 26; 8. Rinaldi, 21;

9. Kaczmarczyk, 18; 10. Devoulx, 17; 11. Enöckl, 14; 12. Paganoni,

8; 13. Wickowski, 7; 14. Hyla, 4.

Europacup: 1. Magnus Thor, S, Husqvarna; 2. Miha Spindler,

SLO, KTM; 3. Pascal Springmann, D, Beta; 4. Thomas Schley,

D, KTM; 5. Sonny Goggia, I, Beta; 6. Norbert Zsigovits, H, KTM;

7. Szymon Kus, PL, KTM; 8. Marcel Teucher, D, KTM; 9. Alessandro

Azzalini, I, Husqvarna; 10. Kacper Baklarz, PL, KTM;

11. Kacper Dudzic, PL, Husqvarna; 12. Richard Ely, GB, Sherco;

13. Marco Messner, A, KTM; 14. Rene Jerbach, EST, Husqvarna.

2. Finale: 1. Thor; 2. Goggia; 3. Spindler; 4. Springmann; 5. Baklarz;

6. Kus; 7. Azzalini; 8. Messner; 9. Teucher; 10. Zsigovits;

11. Schley; 12. Ely; 13. Dudzic; 14. Jerbach.

Gesamt u. Stand (nach 1 von 3 Veranstaltungen): 1. Thor, 40

Punkte; 2. Spindler, 32; 3. Goggia, 28; 4. Springmann, 28;

5. Schley, 17; 6. Kus, 17; 7. Baklarz, 16; 8. Zsigovits, 14; 9. Azzalini,

14; 10. Teucher, 13; 11. Messner, 9; 12. Dudzic, 6; 13. Ely,

6; 14. Jerbach, 2.

MOTOCROSS ENDURO 59


SUPERENDURO-WM: KRAKAU/PL

60 MOTOCROSS ENDURO


Localhero Taddy Blazusiak

MOTOCROSS ENDURO 61


KOLUMNE: MARCEL TEUCHER

Solider Auftakt

vor 14.000 Fans

Fotos: Denis Günther

Hey, ihr lieben MCE-Leser,

nach dem Getzenrodeo war nicht mehr viel Zeit,

um für den Auftakt des SuperEnduro-Europacups

zu trainieren.

Zusammen mit meinen Trainer Shaune White

bastelten wir aber einen Trainingsplan, der eine

Supervorbereitung für den Auftakt in Krakau am

7.12. bildete.

Über 40 Fahrer hatten sich erneut für den Europacup

angemeldet, darunter auch viele deutsche

Fahrer wie Pascal Springmann, Thomas

Schley, Philipp Müller, die auch zu den aussichtsreichsten

Podestkandidaten zählten.

Nachdem ich mich im letzten Jahr mit viel Pech

nicht für die Finalläufe qualifizieren konnte, lag

der Fokus zunächst darauf. Bei 43 Fahrern kamen

acht nach den Qualifyings direkt ins Rennen.

Leider verpasste ich die direkte Chance, da

ich keine freie Runde zusammenbringen konnte,

um eine schnelle Zeit zusammenzubringen.

Immer wieder staute es sich in der Matrix.

Die nächste Chance über den Last Chance Lauf

konnte ich dagegen nutzen, was auch mein Tages-Highlight

war, da ich den Lauf souverän gewann.

In den Finalläufen galt es dann, aus der zweiten

Startreihe Boden gutzumachen. Im ersten Lauf

gelang mir das ziemlich gut und ich konnte vom

vorletzten Platz bis auf Rang 8 vorfahren. Im

zweiten Lauf hatte ich dann einen Topstart und

kam als Vierter aus der ersten Runde. Leider

wurde ich dann in einer engen Sektion geblockt

und fiel wieder weit zurück. Dennoch erreichte

ich Platz 9, was in Addition beider Läufe Position

10 bedeutete.

Damit bin ich zunächst sehr zufrieden, weil ich,

wie sicher auch meine deutschen Kumpels Pascal

Springmann und Thomas Schley, so meine

Probleme mit dem Boden hier in Krakau hatten.

Die beiden wurden Vierter und Fünfter. Ich bin

mir aber sicher, dass ich auch in die Topfünf

oder sogar aufs Podium fahren kann.

Ich wünsche euch allen schöne Weihnachten

und einen guten Rutsch ins Jahr 2020. Ich würde

mich freuen, wenn ich den ein und anderen in

Riesa am 4. Januar begrüßen könnte.

#fullforceforward

Euer

Marcel

62 MOTOCROSS ENDURO


In Polen dabei (v.l.): Jürgen (Boxer) Uhlig, Kate Obbermann, Blake Gutzeit,

Kevin Helbig, Marcel Teucher, Moritz Dudeck und Denis Günther

Start aus zweiter Reihe


MAXXIS CROSS COUNTRY MEISTERSCHAFT

Einschreibung

In

Die Einschreibung der Maxxis Cross Country Meisterschaft ist im vollen

Gange. Auch für die Saison 2020 haben die GCC-Serienstarter viele Vorteile,

denn wer sich vorab für die gesamte Serie einschreibt, profitiert von:

• einem gesicherten Startplatz bis 14 Tage vor dem jeweiligen Rennen

• der Kostenersparnis bei der Teilnahme ab dem vierten Rennen

• einem vergünstigten GCC-Serienshirt

• der Chance auf hochwertige Preise bei der Meisterschaftsehrung

• und der Teilnahme an der Verlosung des hochwertigen

Breitensportpreises am Saisonende

diesem Jahr legt GCC-Promoter Baboons noch einen drauf. Jeder eingeschriebene

Teilnehmer erhält einen 20-Euro-Gutschein des GCC-Premiumpartners

24MX zur freien Verfügung. Den Gutscheincode gibt es direkt

nach der Einschreibung in die Serie. Früh einschreiben lohnt sich, denn

die Gutscheine sind nur bis zum 20.02.2020 gültig!

Zeitplan

Der Zeitplan für die Saison 2020 ist online. „Der Plan hat sich 2019 bewährt

und es gibt keine großen Änderungen“, so Serienmanager Christian

Hens. Die Anmeldezeiten vor Ort sind noch etwas ausgeweitet worden.

Die GCC geht in die 19. Saison und wird auch im nächsten Jahr mit über

1000 Serienstartern zu Europas teilnehmerstärksten Offroadserie werden.

Alles Infos zur GCC gibt es hier: www.gcc.xcc-racing.com

64 MOTOCROSS ENDURO


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ENDURO: INTERVIEW MIT JUNIORENMEISTER LUCAS MÜLLER

Ich wollte

Erfahrung

sammeln

und lernen

Lucas Müller kann man nach der Saison 2019 als Senkrechtstarter

bezeichnen. Nachdem der Augustusburger in der Vorsaison

beim Finale in Schwepnitz in die Serie hineingeschnuppert hatte,

stand 2019 die volle Saison der HardEnduroSeries Germany auf

dem Programm. Diese hat er mit der Erringung des Juniorenmeistertitels

überaus erfolgreich beendet

• Fotos: TK420/Toni Keller; S.b.foto/Silvio Bronst

66 MOTOCROSS ENDURO


MOTOCROSS ENDURO 67


ENDURO: INTERVIEW MIT JUNIORENMEISTER LUCAS MÜLLER

MCE: Hallo Lucas, schön, dass du uns ein Interview

gibst. Mit welchen Zielen bist du in deine

erste volle Saison gestartet?

Lucas Müller: Mein Ziel für die Saison war eigentlich

ein Top-15-Platz in der Gesamtwertung

bzw. in den Topfünf bei den Junioren zu landen.

Zudem wollte ich einfach Fahrerfahrung sammeln

und lernen.

Du konntest dir den Juniorentitel bereits in

Meltewitz sichern. Hattest du damit gerechnet?

Wie wir gehört haben, hattest du dort mit

technischen Problemen zu kämpfen. Hätte es

dadurch auch zu einem Ausfall kommen können?

Ich hätte niemals damit gerechnet. Durch den

krankheitsbedingten Ausfall in Neuhaus-

Schierschnitz hatte ich mitnichten daran gedacht,

überhaupt Juniorenmeister zu werden.

Die technischen Probleme in Meltewitz waren

leider selbstverschuldet. Ich schätzte eine

Steinabfahrt falsch ein und stürzte hart. Dabei

fiel mir die Vorderbremse fast komplett aus, da

die Scheibe mächtig krumm war. Zudem büßte

ich die Hälfte des Ganghebels dabei ein. Das

machte das Rennen dann sehr anstrengend. Da

das Moped sonst intakt war, bin ich mir relativ

sicher, dass ein Ausfall ausgeschlossen war.

Was sind deine besten Erinnerungen an die

HardEnduro Series Germany? Welches Rennen

hat dir zum Beispiel am besten gefallen? Oder

was ist das Besondere für dich im Vergleich zu

anderen Veranstaltungen?

Die beste Erinnerung habe ich definitiv an das

Finale in Schwepnitz! Im Gruppenrennen ging

meine Kupplungsarmatur kaputt. Mein Team

war allerdings tiefenentspannt und konnte mir

relativ schnell die nötigen Teile zum Reparieren

bringen. Somit verlor ich zwar etwas mehr als

eine Runde, aber man merkte einfach wie das

kleine aber feine Team dahintersteht, das gab

dann extra Motivation für den Finallauf, den ich

aus Reihe 7 starten musste.

Ich finde das Konzept sehr gut, es ist eine super

Serie entstanden. Im Vergleich zu anderen Serien

ist der Schwierigkeitsgrad der Strecken doch

ein wenig höher und dennoch ist alles fahrbar

und der Spaßfaktor sehr hoch.

Jetzt steht die Winterpause an. Wie trainierst

du im Winter? Sind auch SuperEnduro-Rennen

über den Winter geplant?

Derzeit befinde ich mich in der Vorbereitung für

meine Gesellenprüfung, Motorradrennen stehen

da hinten an. SuperEndurorennen sind also

nicht geplant, zumal es auch kostentechnisch

schwer zu stemmen ist. Allgemein wird es für

mich im Winter schwerer zu trainieren, da ich

von dunkel bis dunkel arbeite.

Durch deinen Titel bei den Junioren bist du

2020 nicht mehr startberechtigt in der Klasse.

Leon Hentschel konnte nach seinen Juniorensieg

2019 direkt durchstarten und die Gesamtwertung

gewinnen. Welche Ziele hast du in der

HardEnduroSeries-Germany-Gesamtwertung

2020?

Ja, Leon ist natürlich ein ultrastarker Fahrer mit

viel Potenzial. Ich glaube, dass ich diesen Weg

in der Serie, wie er ihn bisher gegangen ist,

nicht gehen kann. Da fehlt mir eine Menge Pra-

68 MOTOCROSS ENDURO


xiszeit auf dem Bike und vielleicht auch das Talent.

Ein direktes Ziel habe ich nicht, ich will einfach

fahren und Spaß haben. Es wird für mich

immer ein Hobby sein und kein Beruf und so

möchte ich auch damit umgehen.

Was wünscht du dir für die Serie. Was findest

du gut und was könnte man für die Zukunft

noch verbessern?

Für die Serie wünsche ich mir, dass es nach den

Rennen keinen Trouble mehr wegen Abkürzen

oder so gibt. Es wurde ja aus diesem Grund von

vielen Fahrern eine größere Kontrolle an der

Strecke gewünscht. Ich finde, das ist nicht Aufgabe

des Veranstalters, sondern jeder Fahrer

sollte einfach so vernünftig sein, die Strecke wie

vorgesehen zu fahren, auch wenn gerade durch

Stürze Teile des Absperrbandes fehlen. Viel zu

verbessern gibt es daher wie ich finde nicht.

Macht weiter so und bei der Gelegenheit möchte

ich auch mal ein dickes Lob an all die Helfer und

Organisatoren an und um sie Strecken aussprechen!

Auch du bist natürlich auf Unterstützung angewiesen.

Wer sind deine größten Unterstützer

und Sponsoren? Wem möchtest du danken?

Danken möchte ich dem Blockhauscafé, Auto-

Teile-Müller, SwayMx, Enduro Seven sowie DG

Design und Enduro4you und den vielen Leuten,

die mich finanziell enorm unterstützt haben, sowohl

aus dem Ort als auch eine Privatperson,

die mir das Fahren überhaupt erst ermöglicht

hat. Natürlich bin ich ebenso meiner Familie

dankbar, meiner Verlobten, die den ganzen

Spaß mitmacht und nicht zu vergessen dem Gute-Laune-Team

:-), das immer dabei ist und hilft

wo es kann. Geholfen hat mir auch stets der

christliche Glaube. Ich bin einfach allen Unterstützern

enorm dankbar und hoffe auf eine

schöne Saison 2020!

Wir wünschen dir viel Erfolg für die Saison

2020 und für alle weiteren Ziele, die du dir vorgenommen

hast.

Der Einschreibungsstart für die Saison 2020 ist

am 1.1.2020 ab 12:00 Uhr . Die Serien-Präsentation

findet erneut bei der SachsenKrad in Dresden

statt.

Weitere Informationen sind immer aktuell unter

http://www.hardenduro-germany.de abrufbar.

MOTOCROSS ENDURO 69


kolumne Lenny Reimer

70 MOTOCROSS ENDURO


Wintertraining

Hallo MCE-Leser,

so nun sind wir wieder zurück aus dem Urlaub.

Natürlich war ich heiß drauf, endlich wieder Motorrad

zu fahren, also packten wir alles ein und

los ging es! Es war ein gutes Training aber ich

merkte, dass ich noch viel über dem Winter machen

muss, da ich vorhabe, nächstes Jahr ganz

oben zu stehen! Die Woche drauf ging es schon

los, das Hallentraining, und es hat mir auch

sehr gut gefallen.

Natürlich bringt einmal Hallentraining in der

Woche nicht viel. Von daher fahre ich viel Fahr-

rad und gehe zweimal die Woche laufen, wenn

es die Schularbeiten zulassen.

Wir werden auch versuchen, im Winter noch ein

wenig zu fahren, wenn es das Wetter zulässt,

aber zum Glück gibt es ja auch Hallen, in denen

man Fahren kann, aber die sind meist mit einer

zweistündigen Anreise verbunden.

Am 23.11.2019 waren meine Eltern und ich in

Wurzen in der Event Arena bei der ADAC-Sachsen-

und Deutschlandcup-Ehrung. Ich habe es

geschafft, im Deutschlandcup auf Platz 5 zu fahren,

im Sachsencup reichte es leider nur für

Platz 6 . Es war für mich trotzdem eine sehr schöne

Veranstaltung mit vielen Freunden. Ich habe

somit mein gestecktes Ziel für dieses Jahr in der

65-ccm-Klasse erreicht.

Am 14.12.2019 (nach Redaktionsschluss) fahre

ich mit Marko Barthel und meinem Vater erstmal

in die nähe von Bonn in die E-Dirtbike Arena

zum Testen der neuen 50 E .

Ich werde euch natürlich auch

davon in der nächsten Ausgabe

berichten.

Bis bald,

Lenny

euer

#288


FIM-GALA

Am 1. Dezember 2019 fand die glamouröse FIM-Preisverleihung im Fürstentum Monaco statt. Schließlich

galt es die 2019er-Weltmeister auf dem Motorradsportbereich zu ehren. MXGP-Weltmeister Tim Gajser

war der Einladung ebenso wie sein EnduroGP-Kollege Brad Freeman gefolgt, um nur zwei der Stars zu nennen.

• Fotos: Nuno Laranjeira/good-shoot.com

Motocross-GP-Weltmeister Tim Gajser

Motocross-MX2-Weltmeister Jorge Prado

SX-Weltmeister Cooper Webb

Motocross-Seitenwagen-Weltmeister Etienne Bax und Kaspars Stupelis

WMX-Weltmeisterin Courtney Duncan


Junioren-65-ccm-Weltmeister Vitezslav Marek

Junioren-85-ccm-Weltmeister Valerio Lata

Junioren-125-ccm-Weltmeister Mattia Guadagnini

Enduro-E2-Weltmeister Loïc Larrieu

EnduroGP- und E1-Weltmeister Bradley Freeman

Enduro-EJ-WeltmeisterAndrea Verona

E3-Weltmeister Steve Holcombe

Youth-Weltmeister Hamish Macdonald

Cross-Country-Rallye-WeltmeisterSam Sunderland

SuperEnduro-Weltmeister Colton Haaker

Freestyle-Motocross-Weltmeister Luc Ackermann


WARENKORB: WE MUST HAVE IT

Fotos: Uwe Laurisch

JOPA: Brandneu - Sidi Atojo SR

Jopa präsentiert den neuen Sidi Atojo SR. Hierbei handelt es sich um einen

Stiefel, der dem Fahrer ein Gefühl der perfekten Synchronität mit

dem Bike vermittelt. Er ist widerstandsfähig, komfortabel und aus hochwertigem

Material verarbeitet. Entwickelt wurde dieser innovative Stiefel,

der wesentlich weniger als frühere Modelle wiegt, zusammen mit

Multiweltmeister Antonio Cairoli, MX2-Weltmeister Jorge Prado und

Alessandro Lupino.

Aus ihren Namen entstand auch der Name des Stiefels „ATOJO“ –

A (Alessandro Lupino), TO (Tony Cairoli) und JO (Jorge Prado).

Der Atojo verfügt über ein einzigartiges Design mit zwei Gelenken über

und unter dem Sprunggelenk. Verstärkungen im Inneren des Stiefels verhindern

eine Überdehnung von Knöchel, Spann und Achillessehne. In

den Schuh sind drei Hyper-Extensionen eingebaut, darunter ein austauschbarer

Einsatz vorne. Unter anderem sorgen Gummieinlagen für einen

guten Grip. Die Sohle ist einfach auszutauschen.

Insgesamt ist der Atojo einen Zentimeter niedriger und über 500 Gramm

leichter als Sidis Crossfire 3. Die Sohle ist dicker, sprich komfortabler.

Darüber hinaus entsteht durch das Doppelgelenksystem mehr Bewegungsfreiheit,

ohne Abstriche beim Schutz machen zu müssen.

ATOJO SR Scharniersystem

Der Atojo SR hat zwei Gelenke: Das erste Gelenk befindet sich unterhalb

des Sprunggelenks, um den Schuh innen insgesamt aerodynamischer zu

machen. Die Verstärkung der Knöchelstütze ermöglicht nur einen begrenzten

Bewegungsspielraum. Diese Technologie gibt dem Fahrer mehr

Sicherheit. Das zweite Gelenk, das mit dem unteren verbunden ist, verbessert

die Flexibilität des Stiefels und macht die Beugebewegung fließender,

ohne den seitlichen Schutz zu beeinträchtigen.

Es gibt drei Anti-Hyperextensions-Systeme für den Fuß. Das erste befindet

sich am ersten Gelenk, das zweite hinten am Stiefel, das dritte befindet

sich vorne und besteht aus einem innovativen System, das mit einem

austauschbaren Einsatz verschraubt ist, der ein übermäßiges Überdehnen

verhindert. Der Stiefelschaft besteht aus PU (Polyurethane).

SRS SOLE: SR Dovetail Sohle

• Sole Replacement System. Design und Technologie sind von Sidi

patentiert.

• Der mittlere Teil der Sohle besteht aus einer Gummieinlage mit einem

neuen ineinandergreifenden Schwalbenschwanzsystem und vier

Schrauben zwecks einfachem Austausch.

• Die Sohle ist etwas höher als beim Crossfire 3 und macht den Stiefel

damit komfortabler.

• Erhältlich sowohl für den MX- als auch den Enduroeinsatz.

• Für mehr Stabilität wurde in den Fersenbereich ein Einsatz aus

PU eingearbeitet.

Technische Daten

• Obermaterial „Technomicro“ mit PU-Protektoren. Teflonmesh innen

für gute Belüftung und zum Absorbieren von Schweiß und

Feuchtigkeit.

• Plastikeinsatz an der Spitze sorgt zudem für mehr Grip und damit

besseren Halt im Stiefel.

• Mittelfußprotektor.

• Neues Design. Die anatomisch geformte Ferse besteht ebenfalls aus

PU. Der Fuß ist im Falle einer Verdrehung optimal geschützt.

• Austauschbare innere Wadenplatte und Gummieinsatz, um das Bein

vor Auspuffhitze, Abnutzung und Verschleiß zu schützen. Anatomisch

geformte und austauschbare Schienbeinplatte.

• Der Atojo SR verfügt über ein Dreifach-Verschlusssystem. Schnallen,

Riemen und Halteclips sind austauschbar.

• Optimale Befestigung des Verschlusssystems bietet mehr Komfort.

• Der unteren Schnalle wurde ein Spoiler hinzugefügt, um Schmutz von

der Schnalle abzulenken.

• Weiches, teflonbeschichtetes Futter, das Schweiß und Wasser optimal

absorbiert. Spezielle Polsterung am Schienbein. Gelenkbereich mit

Memory Foam.

• Stiefelschaft aus PU.

www.jopa.nl

74 MOTOCROSS ENDURO


DENQBAR: DQ-0108

Jetzt geht’s dem Schmutz mit Hochdruck an den Kragen! Der

DENQBAR Hochdruckreiniger DQ-0108 ist einfach zu transportieren,

in Windeseile einsatzbereit und dank des benzinbetriebenen

Power-Motors funktioniert er sogar ohne Stromanschluss. Dadurch

lassen sich unzählige Aufgaben im privaten Umfeld, bei der

Auto- und Motorradpflege oder in der Industrie meistern. Wann

und wo auch immer ihr den DQ-0108 verwendet, die sprichwörtlich

glänzenden Arbeitsergebnisse werden euch garantiert überzeugen.

Fotos: Uwe Laurisch

LEISTUNG

• max. Arbeitsdruck: 250 bar / 25 MPa

• max. Wasserdurchfluss: 1240 l/h

• kraftvoller 9,6 kW (13 PS) Motor der neuesten Motorengeneration

• 3/8 Zoll Anschluss

AUSSTATTUNG

• 5 Schnellwechseldüsen

• Industrie-Kolbenpumpe mit keramischem Kolben

• hochwertige Pumpendichtung

• sehr widerstandsfähiger 8-Meter-Hochdruckschlauch

• luftbereiftes Fahrgestell sorgt für höchste Mobilität

• Sicherheitshandgriff mit Softgrip-Einlage

• pulverbeschichteter belastbarer Rohrrahmen

• Spritzdruck individuell einstellbar

• Niederdruckreiniger-Injektor für Reinigungsmittel

• 3-fach Starthilfe: elektronische Zündung,

Easy-Seilzug und Choke

ANTRIEB

• Motor 4-Takt luftgekühlt, OHV, 9,6 kW (13 PS)

• Hubraum 390 ccm

• max. 3400 U/min • Kraftstoff Benzin (E10 geeignet)

• Tank-Inhalt max. 6,5 l

• Reversierstarter

• Abschaltautomatik bei Motor-Ölmangel

• Motorstoppschalter

MAßE & GEWICHTE

• Länge: 108 cm

• Breite: 60 cm

• Höhe: 75 cm

• Gewicht: ca. 64 kg

Preis: 659,95 Euro inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten

www.denqbar.com

.................................................................................................................................................................

S-TECH: GET-RX1-Pro-4-Takt-Tuning-Steuergeräte

• Das RX1 Pro Steuergerät wird mit zwei installierten Mappings geliefert

• GPA-Technologie (Get Power Assistance)

• Ladet verschiedene Mappings online über die Website von

www.getdata.it herunter und installiert diese ganz einfach auf eurem

Steuergerät mit ihrem GPI (GET POWER INTERFACE).

• Einfache und schnelle Installation der WIFI-COM-Software. Durch

diese Software stehen euch viele Informationen sowie Veränderungen

zur Verfügung

• Verbessert die Leistung des Motors deutlich (s. Leistungsdiagramme

auf www.getdata.it)

• Plug & Play

• Erweiterbarer Einspritzdüsenkit (2nd Injector Kit ) für 250-ccm-Bikes

• MAYA-Software zum Modifizieren der Mappings kann optional

erworben werden (empfohlen für Tuner)

Erhältlich für: Honda CRF 250/450, Bj. 2019 bis 2020; Suzuki RMZ 250

2019 bis 2020; Suzuki RMZ 450, 2018 bis 2020; Kawasaki KX 250 F, 2018

bis 2020; Kawasaki KX 450 F, 2019 bis 2020; Yamaha YZ 250 F, 2019 bis

2020; Yamaha YZ 450 F, 2018 bis 2020; KTM SXF 250/350/450, 2019 bis

2020; Husqvarna FC 250/350/450, 2019 bis 2020

Preis: ab 943,- Euro inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten .

www.s-tech-racing.de

MOTOCROSS ENDURO 75


NOTIZEN

KTM Adventure Rally 2020

ankert vor Griechenland

Erste Informationen zur vierten KTM Adventure Rally in Europa

Griechenland als Austragungsort der europäischen KTM Adventure Rally

2020 bestätigt • Ausgewählte Anzahl an KTM-Fans wird an diesem herausragenden

KTM Community Event teilnehmen • Drei Fahrtage in den

Bergen von Griechenland. Sowohl auf als auch abseits befestigter Straßen

• Teilnehmer fahren Seite an Seite mit KTM-Botschaftern und -Rennfahrern

• Eigenständige Navigation als neue Option neben den geführten

Gruppenfahrten

Es ist soweit – Termin und Ort der europäischen KTM Adventure Rally stehen

fest! Vom 9. bis 12. Juni 2020 findet die vierte Auflage dieses einmaligen

Events in der griechischen Hafenstadt Nafpaktos statt. Die dreitägige

KTM Adventure Rally verspricht den Teilnehmern eine Entdeckungsfahrt

durch die historische Altstadt Nafpaktos, über die sonnendurchfluteten

Gebirge Griechenlands und vorbei an den kristallklaren Wassern

des Golfs von Korinth. Ein vertrautes Landschaftsbild für unseren KTM-

Markenbotschafter Chris Birch, der mit seiner KTM 790 Adventure R bei

der dort heimischen Hellas Rally einen bemerkenswerten 4. Platz erreichen

konnte.

DIE WICHTIGSTEN INFORMATIONEN FÜR 2020 AUF EINEN BLICK

• Ort: Nafpaktos

• Zeit: 9. bis 12. Juni 2020

• Kosten pro Teilnehmer: 600,- Euro inkl. MwSt.*

• Drei Fahrtage inkl. GPS Files

• Tracking-Gerät

• Continental Reifensatz

• KTM Technik-Support

• 3 x Mittagessen

• 2 x Abendessen (im Basecamp inkl. Goodiebag)

Weitere Informationen zur Anmeldung folgen in Kürze und unter

www.ktm-adventure-rally.com/en/europe-2020.

Hubert Trunkenpolz (CMO KTM AG): „Die European KTM Adventure Rally

als Teil der globalen KTM Adventure Rally bietet uns die perfekte Möglichkeit,

Teil der lebendigen Reisemotorrad Community zu sein und so

grundlegendes Feedback für die weitere Entwicklung der Adventure Rally

Reihe zu erhalten. Zusätzlich ermöglichen diese Veranstaltungen der

Ready to Race Community, ihre Fähigkeiten und das Potenzial ihrer Maschinen

in verschiedenstem Terrain auszutesten. All das, Seite an Seite

mit KTM-Botschaftern, Top-Level-Offroad-Fahrern und KTM-Mitarbeitern.

Nach der überaus erfolgreichen Auflage der European KTM Adventure

Rally 2019 in Bosnien freue ich mich darauf, im Juni 2020 abenteuerlustigen

Fahrern aus aller Welt dabei zuzusehen, wie sie ihren KTM-Bikes in

den Bergen Griechenlands die Sporen geben.

*) Die Teilnahme an geführten Touren kostet 150,- Euro extra.

Die KTM Adventure Rally ist ein echtes Adventure Community Event für

Fahrer aller Fahrlevel. Anfänger und Profis nehmen an Workshops teil,

erleben die atemberaubende Landschaft auf einer geführten Tour, schlagen

sich auf eigene Faust durch unwegsames Gelände und profitieren

natürlich durch den KTM-Service vor Ort.

Platz ist für genau 200 Fahrer der folgenden KTM-Modelle: 640, 690,

390, 790, 950, 990, 1050, 1090, 1190 and 1290 Adventure.

Ein Rückblick auf die 2019er KTM ADVENTURE RALLY findet sich auch auf

YouTube: https://youtu.be/DXu7y8Ffmv0

KTM-Modellpreise 2020

OFFROAD

Sport Minicycles

KTM 50 SX Mini ............. 3.645,- €

KTM 50 SX .................... 3.895,- €

KTM 65 SX .................... 4.895,- €

KTM SX-E 5 2 .................. 4.995,- €

Motocross SX

KTM 85 SX 17“/14“ ........ 5.995,- €

KTM 85 SX 19“/16“ ........ 5.995,- €

KTM 125 SX ................... 8.345,- €

KTM 150 SX ................... 8.945,- €

KTM 250 SX ................... 9.145,- €

KTM 250 SX-F ................ 9.745,- €

KTM 350 SX-F ............... 10.045,- €

KTM 450 SX-F ............... 10.395,- €

KTM 450 SX-F

Factory Edition ............. 11.345,- €

Freeride

KTM Freeride 250 F ......... 7.995,- €

KTM Freeride E-XC 3 ......... 7.795,- €

Enduro EXC

KTM 150 EXC TPI ............ 8.795,- €

KTM 250 EXC TPI ............ 9.795,- €

KTM 300 EXC TPI ............ 9.995,- €

KTM 250 EXC-F ............. 10.295,- €

KTM 350 EXC-F ............. 10.545,- €

KTM 450 EXC-F ............. 10.745,- €

KTM 500 EXC-F ............. 10.945,- €

Enduro EXC Sondermodelle

KTM 250 EXC TPI

Six Days ...................... 10.495,- €

KTM 300 EXC TPI

Six Days ...................... 10.595,- €

KTM 300 EXC TPI

Erzbergrodeo ............... 11.245,- €

KTM 250 EXC-F

Six Days ...................... 10.995,- €

KTM 350 EXC-F

Six Days ...................... 11.245,- €

KTM 450 EXC-F

Six Days ...................... 11.445,- €

KTM 500 EXC-F

Six Days ...................... 11.645,- €

76 MOTOCROSS ENDURO


ADAC MX Masters 2020:

Einschreibung gestartet

Nennschluss für alle vier Klassen am 7. Februar • Altersbeschränkung

für Damen im ADAC MX Youngster Cup entfällt • Fahrer im ADAC MX Junior

Cup 85 und 125 werden nach Leistungsnachweis ausgewählt

Fantic und Yamaha Motor Europe

besiegeln Zusammenarbeit

Fantic Motor kehrt mit Unterstützung von Yamaha Motor Europe in den

Enduro- und MX-Sport zurück.

Ein weiterer Schritt in puncto Zusammenarbeit von Fantic Motor und Motori

Minarelli S.p.a (Tochter von Yamaha Motor) ist getan. Motori Minarelli

wird an Fantic 125er-Zwei- sowie 250er-Zwei- und Viertaktmotoren liefern.

Auch die Fahrwerkskomponenten kommen von Motori Minarelli.

Auf der EICMA wurden bereits die Modelle Fantic-Cross- und Enduro-

125-ccm-Zweitakt, die für den reinen Rennsport konzipiert sind, präsentiert;

außerdem Supermotoversionen mit 50 und 125 ccm. An der Entwicklung

weiterer 250er Zwei- und Viertakter wird gearbeitet.

Alle Modelle werden bei Fantic in Italien entwickelt, konstruiert und produziert.

Fantic arbeitet mit zwei erstklassigen Ingenieuren, Jann Witteveen

und Gaetano Cocco, zusammen. Der niederländische Ingenieur und

ehemalige Direktor der Rennabteilung von Aprilia, Witteveen, gewann

bisher nicht weniger als 23 Weltmeistertitel mit Fahrern wie Valentino

Rossi, Max Biaggi und Loris Capirossi. Gaetano Cocco, ehemaliger Endurofahrer

und Experte für Fahrdynamik, der lange Zeit auch für Aprilia Racing

tätig war, wird die Rennabteilung leiten.

Die Fantic-Motor-Offroad-Rennmodelle sind ab Sommer 2020 erhältlich

und werden über das Vertriebsnetz von Fantic Motor verkauft. Alle Enduro-Modelle

sind nach Euro5 zugelassen. Die Verkaufspreise werden in

Kürze veröffentlicht.

Ab Januar werden diese Modelle bei den wichtigsten Enduro- und Motocrossrennen

im In- und Ausland zu sehen sein. Im Motocrossbereich

werden die Fantic-Bikes vom Team Maddii Racing eingesetzt, das mit

zwei Fahrern in der italienischen und 125-ccm-EM antritt. Die italienische

Enduromeisterschaft bestreitet das Jolly Enduro Team von Franco Mayr

und das Team D’Arpa Racing auf Fantic Motor Factory Bikes.

Im Jahr 2020 geht das ADAC MX Masters mit acht Rennen in die 16. Saison.

Die Planungen für die nächste Saison laufen bereits auf Hochtouren,

gestartet wird erneut in den vier Klassen ADAC MX Junior Cup 85,

ADAC MX Junior Cup 125, ADAC MX Youngster Cup und ADAC MX Masters.

Damit bietet die beliebte Rennserie ein fein abgestimmtes Programm für

Fahrer und Fahrerinnen aller Alters- und Leistungsklassen.

Die Einschreibung für die Aktiven öffnete am 6. Dezember. Ab dann können

sich die Piloten unter adac.de/mx-masters in ihrer jeweiligen Klasse

anmelden. Die Original-Nennung mit Unterschrift muss bis zum Nennschluss

am 7. Februar beim ADAC vorliegen. 2020 gibt es erstmals keine

Altersbeschränkung mehr für Damen im ADAC MX Youngster Cup. Alle

Fahrerinnen ab 14 Jahren können sich in dieser Klasse einschreiben und

an den Rennen teilnehmen.

Im ADAC MX Junior Cup 85 und ADAC MX Junior Cup 125 entfällt der bisher

ausgetragene Sichtungslehrgang. Alle Bewerber für diese beiden

Klassen werden nach ihren bisherigen Ergebnissen in nationalen und internationalen

Meisterschaften bewertet und anhand dieser Einstufung

die besten Fahrer und Fahrerinnen für die begehrten Startplätze ausgewählt.

Zu jeder Veranstaltung können 48 Fahrer in den beiden ADAC MX

Junior Cup-Klassen zugelassen werden. Die Startplätze für die Rennen

am Sonntag werden über ein Qualifikationstraining vergeben.

Im ADAC MX Youngster Cup und in der ADAC MX Masters-Klasse werden

die Startplätze für die beiden Wertungsläufe am Sonntag nach wie vor

auf jeder Veranstaltung über Qualifikationstrainings und Last Chance-

Rennen am Samstag vergeben. Auch 2020 werden somit weit über 200

Fahrer auf jedem Rennen erwartet, die um die prestigeträchtigen Titel

und Preisgelder in Höhe von rund einer Viertelmillion Euro kämpfen werden.

Zusätzlich werden auf jedem Rennen und für die Meisterschaftswertung

zahlreiche Sachpreise von namhaften Partnern des ADAC MX

Masters vergeben.

Der Kartenvorverkauf für die acht Rennen im Jahr 2020 beginnt Mitte Dezember.

Ab dann können Tickets unter der Internetadresse adac.de/mxmasters

online erworben werden.

TERMIN JANUAR

10.-12.1. ADAC-Supercross

Westfalenhallen

Dortmund

www.supercrossdortmund.de

MOTOCROSS ENDURO 77


NOTIZEN

1000 x Formel 1

Die Königsklasse

wird 1000

Die Königsklasse des Autorennsports

feierte 2019

beim Großen Preis von

China ein bedeutendes Jubiläum.

Als am 14. April

2019 in Shanghai die

Startampel auf Grün schaltete,

begann ein ganz besonderes

Rennen: Zum

tausendsten Mal kämpften

die besten Rennfahrer der

Welt um wertvolle Punkte

für die Weltmeisterschaft

und um einen Platz auf

dem Siegertreppchen. Zu

diesem Anlass erschien im

Delius Klasing Verlag das

Jubiläumswerk „1000 x

Formel 1“, in dem die Autoren

Elmar Brümmer und Ferdi Kräling ihre Highlights aus 1000 Rennen

noch einmal aufleben lassen.

Während beim ersten Grand Prix am 13. Mai 1950 in Silverstone klangvolle

Namen wie Fangio, Farina und Chiron für nicht weniger klangvolle

Teams wie Alfa Romeo und Maserati an den Start gingen, heißen die Heroen

von heute Hamilton, Vettel oder Räikkönen und fahren für Mercedes-AMG,

Ferrari – und inzwischen auch wieder für Alfa Romeo. Nach

eintausend Formel-1-Rennen gibt es einen immens großen Fundus an

mitreißenden Geschichten – darunter echten Dramen, tragische Unfälle,

große Triumphe, Herzschlag-Finale, Regenrennen und Hitzeschlachten

sowie technische Meisterleistungen.

Dem Fan reichen häufig Stichworte wie Monaco, Nürburgring, Lauda,

Senna und natürlich Schumacher, um ganze Filme im Kopf abzuspielen.

Mithilfe der brillanten Fotos von Ferdi Kräling lässt Elmar Brümmer die

Highlights aus 1000 Rennen in dem Bookazine „1000 x Formel 1“ wieder

aufleben. Dabei haben die beiden Formel-1-Experten neun Top-Ten-Rubriken

gewählt, um ihren Weg zum 1000. Grand Prix zu beschreiben. Diesen

beschreiten sie unter anderem mit den 10 größten Champions, den

10 besten Strecken, den 10 besten Autos und den 10 ungewöhnlichsten

Vorfällen in der Formel 1. Ein ausführlicher Statistikteil rundet am Ende

diesen Jubiläumsband ab.

Elmar Brümmer/Ferdi Kräling

„1000 x Formel 1“

Tausend Formel-1-Rennen

224 Seiten, 184 Fotos und Abbildungen, Format 21 x 28 cm, kartoniert

Euro (D) 19,90/Euro (A) 20,50 • ISBN 978-3-667-11701-4

Delius Klasing Verlag, Bielefeld

Erhältlich im Buchhandel oder unter der Hotline 0521-559955

Retro-Kult

brandneu

BMW R nineT,

Scrambler, Pure,

Racer und Urban G/S

Der echte Motorradliebhaber

weiß: Am

eigenen Bike herumzuschrauben

macht

fast genauso viel

Spaß wie das Fahren

selbst. Dabei spielen

die richtige Wartung

und Pflege eine entscheidende

Rolle.

Matthew Coombs

fasst in seinem Handbuch

aus der Reihe

„Wartung und Reparatur“

alle wissenswerten

Tipps und Tricks rund um die Motorradmodelle der BMW nineT-Familie

zusammen.

Anlässlich des 90-jährigen Bestehens der BMW Motorradsparte im Jahr

2013 präsentierte BMW das Modell R nineT. Dabei schufen sie eine Mischung

aus Naked Bike, Café Racer und Custom Bike, mit dem geschickten

Konzept, den R 1200 R nur auf das Nötigste zu reduzieren. Die Motorradfans

waren vom Fleck weg begeistert.

Schnell wuchs die nineT-Familie um die Modelle Scrambler, Pure, Racer

und Urban G/S, sodass jede Nische der Modellpalette gefüllt wurde. Die

Fachpresse war von dem geringen Gewicht, der sportlichen Auslegung

und der Reinheit des Konzepts überzeugt, während die Absatzzahlen bewiesen,

dass BMW auch bei der Kundschaft den richtigen Nerv getroffen

hatte.

Für Selbermacher und Customizer gehört das Schrauben am eigenen

Motorrad zum guten Ton. Sie finden in diesem Werkstatt-Handbuch alles

Wissenswerte zur Wartung, Pflege und Reparatur ihres Motorrads. Durch

Schritt für Schritt dargestellte Arbeitsgänge, klar zugeordnete Fotos,

Zeichnungen und farbige Schaltpläne können auch Anfänger viele Arbeiten

selbst erledigen, die einen Werkstattbesuch überflüssig machen.

Matthew Coombs

„BMW R nineT, Scrambler, Pure, Racer und Urban G/S“

Wartung und Reparatur

308 Seiten, 1570 Fotos und Abbildungen, Format 21,0 x 27,0 cm, kartoniert

Euro (D) 29,90/Euro (A) 30,80 • (ISBN 978-3-667-11694-9)

Delius Klasing Verlag, Bielefeld

Erhältlich im Buchhandel oder unter der Hotline (0521) 559 955.

Kalender „Rallye 2020

Im Rausch der Geschwindigkeit

Bühne frei für atemberaubende Herzschlag-Momente auf den legendären

Etappen der Rallye-Weltmeisterschaft. Ob Asphalt, Schotter oder sogar

Schnee und Eis – diese Vollgas-Artisten beherrschen ihre Hightech-

Gefährte mit einer Präzision, die ihresgleichen sucht – egal auf welchem

Untergrund, wie die spektakulären Aufnahmen im Kalender „Rallye

2020“ eindrucksvoll belegen.

Rallyefahrer wie Sébastien Ogier, Sébastien Loeb oder der fünffache Rallye-Dakar-Triumphator

Cyril Despres holen auf den legendären Rennstrecken

das Maximum aus ihren Fahrzeugen raus. Der ständige Wechsel

von anspruchsvollstem Gelände und Hochgeschwindigkeitspassagen

fordert das Maximum von Fahrer und Material, immer auf Augenhöhe mit

dem Grenzbereich.

Die spektakulären Aufnahmen der Kalender-Premiere „Rallye 2020“ aus

dem Delius Klasing Verlag lassen einem den Atem stocken. Kenntnisreiche

Textpassagen zu den zwölf Motiven geben darüber hinaus Auskunft,

wo die Szenen entstanden sind und welcher Rallye -Pilot am Steuer sitzt.

Rallye 2020

13 farbige Blätter, mit Bilderläuterungen

Format 58 x 39 cm

Euro (D) 24,90 / Euro (A) 24,90 • ISBN 978-3-667-11486-0

Delius Klasing Verlag, Bielefeld

Erhältlich im Buchhandel oder unter der Hotline 0521 559955

78 MOTOCROSS ENDURO


Hier findet ihr euren

Offroad-

Spezialisten

Anzeigen-Telefon

06184 923353

TERMINE 2020

MÄRZ

13.-14. Sportfahrertraining Kronach

21. Endurotraining Pflückuff

22. Hardendurotraining Pflückuff

APRIL

03.-05. 61. EnduroPROjekt Langensteinb.

11. Endurotraining in Langensteinbach

12. Hardendurotraining in Langensteinb.

18.-19. Kids & Jugend Camp

MAI

08.-09. Endurotraining Kronach

16. Endurotraining Pflückuff

JUNI

12.-14. 62. EnduroPROjekt Langensteinb.

mit Leihmotorrad / Leihbekleidung

16./17./18. Enduro / MX Schnupperkurs

mit Leihmotorrad / Leihbekleidung

mce10

JUNI

20.-21. Endurotraining Gerstungen

mit Leihmotorrad / Leihbekleidung

23./24./25. Enduro / MX Schnupperkurs

mit Leihmotorrad / Leihbekleidung

JULI

11. Kids & Jugend Kurs Schwepnitz

AUGUST

03.-06. Kids & Jugend Sommer Camp

29.-30. Endurotraining Viernau

SEPTEMBER

11.-12. Endurotraining (Ort offen)

25.-27. 63. EnduroPROjekt Hohenm.

OKTOBER

03. Endurotraining (Ort offen)

04. Hardendurotraining Pflückuff

Separate Trainings mit individuellen Terminen

für Gruppen ab 4 Personen möglich!

KONTAKT

web: www.enduropro.de

mail: info@enduropro.de

tel: 037206 568881

MOTOCROSS ENDURO 79


NOTIZEN

80 MOTOCROSS ENDURO

NEUE HUSQVARNA

701 ENDURO + 701 SUPERMOTO

IM HANDEL

Die Husqvarna 701 Supermoto und 701 Enduro sind ab sofort in

Deutschland im Handel verfügbar. Dabei wird die bekannte Einzylinderpower

im Modelljahr 2020 durch neue Sicherheits- und Performance-Features

ergänzt: Serienmäßig sind Kurven-ABS, Traktionskontrolle,

mehreren Fahrmodi und Quickshifter (“Easyshift”).


TECHNISCHE HIGHLIGHTS

• Fahrmodi – ändert die Leistungscharakteristik während der Fahrt.

Ob sportliche Gasannahme mit kontrollierter Traktionskontrolle oder

rennstreckentaugliche Settings für beherztes Fahren auf der Straße

• Neues Bosch Kurven-ABS – schräglagenspezifische Bremstechnologie

• Quickshifter: Neue „Easy Shift“-Funktion – kürzere Schaltzeiten und

verbesserte Hinterradtraktion

• Neue schräglagensensitive Traktionssteuerung –

perfekte Hinterradtraktion

• Neue Optik und schlanke Karosserie –

sorgfältig durchdachte Ergonomie

• Chrommolybdän-Stahl-Gitterrohrrahmen –

erstaunliche Agilität und Stabilität

• Aluminium-Schwinge – extrem geringes Gewicht

für maximale Traktion und Stabilität

• Polyamid-Hinterradträger mit integriertem Kraftstofftank –

Hightech aus einem Guss

701 SUPERMOTO UND 701 ENDURO – DIE VORTEILE

• Ausgezeichnetes Leistungsgewicht

• Die fortschrittliche Elektronik ermöglicht die volle Leistungskontrolle

über das Motorrad

• Umfangreiches Zubehör, um das Motorrad den individuellen

Bedürfnissen anzupassen

• Fahrbar mit Führerscheinklasse A2

(Drosselung über Software möglich)

+/- 500 km – DIE NEUE 701 ENDURO LR

Zur 701er-Reihe gehört auch die brandneue 701 Enduro LR (LR steht für

„Long Range“), die die fortschrittliche Elektronik der 701 Enduro besitzt,

aber zusätzliche Tourenmöglichkeiten für Fahrer bietet, die noch weiter

fahren möchten. Ein zusätzlicher 12-Liter-Zusatztank erhöht das Gesamtkraftstoffvolumen

auf 25 Liter, was deutlich mehr Tankinhalt für endlose

Endurofähigkeit bedeutet, ohne der Maschine ihre Wendigkeit zu nehmen.

Offroad Touren von +/- 500 km sind damit kein Problem.

Die 701 ENDURO LR wird ab Frühjahr 2020 erhältlich sein.

Zur neuen 701 Supermoto und 701 Enduro Modelljahr 2020 gibt es ein

umfangreiches Functional Clothing-Sortiment, das alles für die Erkundung

auf der Straße und abseits davon bietet. Von maßgeschneidertem

Leder, über Helme, Jacken und vielem mehr. Ebenfalls bietet Husqvarna

Motorcycles eine Reihe von Accessories, mit denen Fahrer die Leistung

und Performance ihrer Maschinen optimal anpassen, schützen und weiter

verbessern können.

Die 701 Supermoto und 701 Enduro Modelljahr 2020 sind ab sofort bei

autorisierten Husqvarna-Händlern in Deutschland verfügbar. Beide Modelle

sind für einen Preis von 10.395 Euro* erhältlich.

Die Husqvarna 701 Enduro LR ist für einen Preis von 11.395 Euro* ab Frühjahr

2020 in Deutschland erhältlich.

Weitere Details zu Besonderheiten und Verfügbarkeit gibt es unter:

www.husqvarna-motorcycles.com

Die Husqvarna-Händlersuche hilft dabei bequem den nächsten Husqvarna-Händler

zu finden:

www.husqvarna-motorcycles.com/de/dealer-search/

*) Preise inkl. MwSt., zzgl. Neben-/Überführungskosten

„RETRO-LABEL“

Limitierte Auflage, nur solange Vorrat reicht

Bestellen Sie Ihr limitiertes „Erinnerungs-Präsent“

kostenlos im Retro-Style.

Sie tragen nur die Versandkosten in Höhe von 3,60 Euro

in Form von Briefmarken an den Verlag.

Nach Eingang der Briefmarken erhalten Sie umgehend

Ihren MCE-Retro-Schlüsselanhänger.

Kontakt:

Ziegler Verlags OHG

Birkenweiherstr. 14

63505 Langenselbold

Nicole Bauer, Tel. 06184 923330

E-Mail: abo@ziegler-verlag.de

MOTOCROSS ENDURO 81


VORSCHAU

2/2020

Foto: Uwe Laurisch

Foto: Uwe Laurisch

IMPRESSUM

Ziegler Verlags OHG

Motocross Enduro

Birkenweiherstr. 14

D-63505 Langenselbold

Telefon: 06184 9233-30

Telefax: 06184 9233-55

E-Mail: info@ziegler-verlag.de

redaktion@ziegler-verlag.de

Homepage: www.ziegler-verlag.de

Herausgeber:

Ziegler Verlags OHG

USt.-Ident-Nr. DE 309 964 605

Gerichtsstand Hanau

Geschäftsführer: Stefan Ziegler

Gesamtanzeigenleitung: Dieter Ziegler

Anzeigenverkaufsleitung: Ralf Ziegler

Akquisition: Nadine Pfeiffer, U.Laurisch

Anzeigenpreisliste Nr. 50/20

Bei Anzeigenaufträgen aus dem

Ausland Vorkasse

Redaktion: Gaby Gasche

Layout: Uwe Laurisch

Aboservice: Nicole Bauer

Tel. 06184 923330

abo@ziegler-verlag.de

Berichterstatter und Fotografen:

Marko Barthel, Denis Günther,

Uwe Laurisch, Alexander Stephan,

Daniel Hänel, Patrick Strelow

• Dauertest: Husqvarna FE 350

(Teil 4 - „Factory-Fahrwerk“)

• Präsentation: KTM E-Mini

• .Supercross: Dortmund

• Superenduro: WM Riesa

• .Interview: Luc Ackermann

• kolumne: marcel Teucher

• kolumne: Lenny Reimer

motocross enduro 2/2020

erscheint am 23.01. an eurem Kiosk

• Test: Sherco SE-R 125

• Test: Beta RR 390

Foto: Moira R. Ruthland

Test & Technik/Online-Redaktion

Uwe Laurisch

Telefon: 0176 45861498

E-Mail: uwe.mce.online@gmail.com

Druck und Verarbeitung:

Brühlsche Universitätsdruckerei

GmbH & Co KG, Gießen

Vertrieb:

IPS Pressevertrieb GmbH, Meckenheim.

Nachdruck nur mit ausdrücklicher

Genehmigung des Verlages

unter voller Quellenangabe. Unverlangte

Manuskripte werden nur zurückgesandt,

wenn Rückporto beigefügt wurde.

Magazin € 5,50 inkl. MwSt.

Abonnement jährlich € 53,-

Auslandsabonnement

jährlich € 67,- inkl. Porto

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der Kündigungsfrist von 3 Monaten

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82 MOTOCROSS ENDURO


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Prämie: Sidi Crossfire3 SRS

Den Sidi Crossfire3 SRS gibt es in Verbindung mit einem MCE-Jahresabo als Prämie für 329,- Euro

(Ausland 349,- Euro) statt dem Verkaufspreis von 509,- Euro.

Die uneingeschränkte Nutzung des Onlinemagazins ist im Abo enthalten.

Die Prämie ist im Aboangebot eingerechnet.

Lieferbare Größe:

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Crossfire 3 SRS Light Blue-Ash • Crossfire SRS

Weiß-Blau-Rot Fluo • Crossfire 3 SRS Yellow Fluo-

Blue • Crossfire 3 SRS Weiß-Weiß • Crossfire 3

SRS Weiß-Schwarz-Gelb • Crossfire 3 SRS TC222

• Crossfire 3 SRS TC222-2018 • Crossfire 3 SRS

Schwarz-Ash-Gelb Fl • Crossfire 3 SRS TC222

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3 SRS Black-White

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Abo - Sidi Crossfire3 SRS

Den Sidi Crossfire3 SRS gibt es in Verbindung mit einem MCE-Jahresabo als Prämie für

329,- Euro (Ausland 349,- Euro) statt dem Verkaufspreis von 509,- Euro.

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innerhalb von 14 Tagen widerrufen kann. Ein Zeitschriftenabonnement

kommt jeweils für die Dauer eines Jahres zustande. Es

verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn ich es nicht drei

Monate vor Ablauf des Bezugsjahres schriftlich per Einschreiben

oder E-Mail (PDF mit Unterschrift) kündige.

Weitere Prämien und Infos zum abo unter: www.mce-online.de

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MOTOCROSS ENDURO 83

• Foto: Marco Campelli

Weitere Infos unter www.mce-online.de

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