Der-Bergische-Unternehmer_1219

weinheimer

Das Wirtschaftsmagazin für das Bergische und den Kreis Mettmann

der BERGISCHE

www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

für Düsseldorf und den Kreis Mettmann

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE UND DEN KREIS METTMANN

12

2019

MARKTFÜHRER

SEIN UND BLEIBEN

educate

28 Startup

Natty Gains: App zur

besseren Gesundheit

Flying Page

30 Gastkommentar

Automobilzulieferer:

Eine Branche im Umbruch

www.akademie-educate.de

38 Fokus

Neuromarketing:

Wie Kunden ticken


Regional verwurzelt,

international verbunden.

Höchste Ansprüche an die Beratungsqualität und langjährige Verankerung in der Region:

Das sind die Eckpfeiler unserer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungstätigkeit. Zu unseren

Mandanten zählen bedeutende mittelständische und kommunale Unternehmen. Als größte Kanzlei

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EDITORIAL

UND SCHON WIEDER IST EIN JAHR `RUM…. Geht es Ihnen auch

so, liebe Leserinnen und Leser? Am Jahresende fragt man sich wieder einmal:

Wo ist die Zeit geblieben? Viel Arbeit, manche Freuden, möglicherweise auch mal

ein Ärgernis und vielleicht leider auch die eine oder andere Traurigkeit haben das

Jahr 2019 erfüllt. In der Rückschau ist es für Sie persönlich hoffentlich ein gutes

Jahr gewesen, auf das Sie gerne zurückblicken. In der Dezember-Ausgabe schauen

auch wir in die Vergangenheit, richten den Blick aber genauso in die Zukunft. In

unserer Titelgeschichte stellen wir Ihnen bergische Industriegeschichte und -geschichten

vor. Gleichzeitig beleuchten wir: Wie wird man eigentlich Marktführer

und vor allem: Wie bleibt man einer? Wir sind inmitten des Weihnachtsgeschäftes

und da wird die Frage interessant, auf welche Weise die Verbraucher angesprochen

werden. Neueste Erkenntnisse geben dazu Aufschluss: Neuromarketing heißt das

Zauberwort…. Erfahren Sie mehr darüber in unserem aktuellen Fokus. Mit unserem

Reisetipp bleiben wir diesmal in Deutschland und präsentieren Ihnen das zauberhafte

Rügen zur Winterzeit. Lassen Sie sich inspirieren!

Seit drei Jahren nun gibt unser Verlag in jedem Monat den „Bergischen Unternehmer“

heraus – gedruckt und als Online-Version mit stark wachsenden Zugriffszahlen.

Inzwischen haben wir viele interessante Themen aufgegriffen, viele Namen

und Nachrichten präsentiert, auf spannende Urlaubsziele hingewiesen, erfolgreiche

Unternehmen und erfolgversprechende Startups präsentiert und Ihnen mit unserem

großen Serviceteil viele Anregungen in steuerlicher und rechtlicher Hinsicht

gegeben. An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich für Ihr positives Feedback,

für konstruktive Kritik und viele nette Kontakte, mit Ihnen, unseren Leserinnen

und Lesern und Anzeigenkunden. So soll es im neuen Jahr weitergehen.

Für heute wünsche Ich Ihnen und Ihren Lieben frohe, gesegnete Festtage und

einen guten Rutsch in ein gesundes, friedvolles und glückliches Jahr 2020.

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der Bergische Unternehmer 12|19 3


INHALT

20 Titel

Marktführer sein und bleiben

Tradition alleine reicht nicht.

28

Natty Gains:

App zur besseren

Ernährung

42

Fokus:

Was denkt der Mensch

beim Einkauf?

4 www.bvg-menzel.de


Namen & Nachrichten

Aus der Region

Foto: Tzn Rügen Christian Thiele

48

Wintersonne auf Rügen: Glitzernde

Tage auf der Insel

o 6 Aus der Arbeitslosigkeit zur

Fachkraft

07 Bäro IC Leuchten punkten

08 Wunschbaum erfüllt Kinderträume

0 8 Brückenteilzeit nachgefragt

09 Smart-City Ranking

1 0 Branchenaward für Hazet

11 Sparkasse Solingen öffnet

„Junge Filiale“

12 Nächster Schritt auf dem Weg zum

UNESCO-Welterbe

13 150 Jahre Volksbank im

Bergischen Land

14 Stillstand am Arbeitsmarkt

14 1.000 Tage CAP-Markt

15 Fachkräftemangel mit

Inklusion begegnen

16 Wuppertal macht Sprung nach vorne

16 Geschäftsklimaindex steigt leicht

17 Neuer Job, neue Stadt

16 Kreativstudio ausgezeichnet

18 Flussqualität verbessert

Titel

20 Marktführer sein und bleiben

24 Interview: Herausforderung Digitalisierung

und Nachfolge

Startup

28 Natty Gains: APP zur besseren

Ernährung

30 Gastkommentar:

Eine Branche im Umbruch

Aus der Praxis

32 Recht / Finanzen / Steuern

Das Recht auf Ihrer seite

36 Vertrauen ist die Basis

Total digital

40 Störfaktor Smartphone

Im Fokus

42 Wie Kunden ticken

48 Unter uns:

Vor dem Umsatz kommt die

Aufmerksamkeit

Für Sie entdeckt

48 Winterträume auf Rügen

Rubriken

54 Handelsregister

58 Vorschau / Impressum

RINKE_Anzeige_4c_2019.qxp_RINKE_IHK 09.10.19 14:02 Seite 12

LEIDENSCHAFTLICH

UNTERNEHMER BERATEN. FÜR IHREN ERFOLG

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der Bergische Unternehmer 12|19 5


Strompreis

Beschaffung, Netzentgelt, Vertrieb, Steuern,

Abgaben und Umlagen

Entwicklung der Strompreise • für die Industrie (Index 1998 =

100): • Beschaffung, Netzentgelt, Vertrieb, Steuern, Abgaben

und Umlagen (Anteil in %)

NAMEN & NACHRICHTEN

Auf kurzem Weg aus der Arbeitslosigkeit zur Fachkraft

Wuppertaler Arbeitsmarktakteure schaffen mit neuem Projekt Perspektiven.

Foto: Arbeitsagentur Solingen-Wuppertal

Christian Röll hat am

1. Oktober seine Umschulung

zum Maschinen- und

Anlagenführer, Fachrichtung

Textiltechnik, begonnen.

Steigende Energiekosten?

Drohende CO2-Steuer?

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Lassen Sie uns in einem Termin klären, was Sie und Ihr

Unternehmen genau brauchen und wie Sie mit meiner großen

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Ein außergewöhnliches Gemeinschaftsprojekt:

Frauen und Männer ohne

Arbeit und ohne Ausbildung erhalten einen

Arbeitsvertrag zu tariflichen Bedingungen

und werden in diesem Beschäftigungsverhältnis

zu Fachkräften

ausgebildet. Basis ist das zu Jahresbeginn

in Kraft getretene Qualifizierungschancengesetz.

Die START NRW GmbH als

Arbeitgeber und die Wichernhaus Wuppertal

gGmbH kooperieren als Weiterbil-

Strompreis

1998

2019

dungsträger. Die Jobcenter Wuppertal AöR

und die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal

haben die Teilnehmer und Teilnehmerinnen

vorgeschlagen und ermöglichen

die Durchführung des Projekts mit ihren

Fördermitteln. Regine Widmayer-Wagner,

Geschäftsführerin der Wichernhaus Wuppertal

gGmbH: „In dem Projekt werden in

Kooperation mit START NRW vom 1. Oktober

2019 bis 31. Januar 2021 insgesamt elf

Frauen und Männer zu Fachkräften - in

diesem Fall zu Maschinen- und Anlagenführern,

Fachrichtung Textiltechnik - umgeschult.

Die 16-monatige Vollzeitumschulung

findet in den Werkstätten unseres Qualifizierungszentrums

Textil statt und ermöglicht

geringqualifizierten Beschäftigten einen

chancenreichen beruflichen Neustart

als qualifizierte Fachkraft in der Textilindustrie.“

Christian Röll schildert seine Beweggründe

für die Umschulung: „Ganz besonders hat

mich natürlich der finanzielle Vorteil gereizt,

bei Tariflohn eine Ausbildung zu absolvieren.

Hier habe ich eine tolle Möglichkeit

zu meiner Weiterentwicklung erhalten

und werde alles geben, das für mich zu nutzen.“

Menschen ohne Ausbildung haben das

höchste Risiko, arbeitslos zu werden –

beziehungsweise keine passende Arbeitsstelle

zu finden. Deshalb unterstützen die

Jobcenter Wuppertal AöR und die Agentur

für Arbeit Solingen-Wuppertal die Weiterbildung

sowohl von Arbeitslosen als auch

von Beschäftigten durch unterschiedliche

Programme. „Ausbildung lohnt sich für alle

– auch noch zu einem späteren Zeitpunkt im

Erwerbsleben. Denn es ist nicht nur der

Sprung aus Arbeits- und Langzeitarbeitslosigkeit

heraus, sondern auch die Chance für

dauerhafte und nachhaltige Beschäftigung“,

unterstreichen Thomas Lenz, Vorstandsvorsitzender

der Jobcenter Wuppertal AöR und

Martin Klebe, Leiter der Agentur für Arbeit

Solingen-Wuppertal.

6 www.bvg-menzel.de


BÄRO IC Leuchten punkten beim German Design Award 2020

Ausgezeichnetes Design: Ontero IC und Intara IC sind „Winner“.

Foto: Bäro

BÄRO-Geschäftsführerin

Dr. Sandra von Möller

freut sich über die Auszeichnung.

Die Preisübergabe

findet im Februar

2020 im Rahmen der

Messe Ambiente statt.

Das Design von BÄRO Leuchten kommt

an – bei Retaildesignern und Händlern

unterschiedlichster Branchen ebenso wie

bei Experten für Produktdesign. Jüngste

Anerkennung dieser Leistung sind gleich

zwei Auszeichnungen für herausragende

Designqualität beim renommierten German

Design Award, der jedes Jahr vom

Rat für Formgebung verliehen wird. Sowohl

die Strahler Ontero IC als auch die

Halbeinbauleuchten Intara IC aus der IC

Leuchtenserie von BÄRO erhielten das begehrte

Prädikat „Winner“ in der Sparte „Excellent

Product Design – Lighting“. Beeindruckt

war die Jury bei Ontero IC nicht nur

von der zeitgemäßen Lichttechnik, die sich

optional auch komfortabel vom Smartphone

aus via Bluetooth LE steuern lässt, sondern

auch von der unverkennbaren Gestalt.

Die Auszeichnungen bestätigen die Designstrategie

von BÄRO, die in der IC Serie

gemeinsam mit dem Büro brains4design

umgesetzt wurde. „Wir verstehen Design als

strategisches Instrument der Markenführung,“

betont BÄRO-Geschäftsführerin Dr.

Sandra von Möller. „Einerseits, weil BÄRO

sich mit hochwertig gestalteten Produkten

selbst als Marke unverwechselbar positioniert

– andererseits, weil wir mit unseren

Lichtlösungen wiederum anderen Marken

im Handel helfen, ihr Profil zu schärfen.“

BÄRO ist führender und weltweit aktiver

Spezialist in den Bereichen Retail Lighting

und Clean Air Technologies. Das mittelständische

Familienunternehmen mit Sitz in

Leichlingen wird von dem Ehepaar Dr. Sandra

von Möller und J. Manuel von Möller

geführt.

Weitere Infos unter www.baero.com

Wir unterstützen Sie!

Wir wünschen unseren

Mandanten und

Geschäftspartnern ein

gesegnetes Weihnachtsfest

sowie einen guten Rutsch ins

neue Jahr und bedanken uns für

das entgegengebrachte Vertrauen

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der Bergische Unternehmer 12|19 7


NAMEN & NACHRICHTEN

Wunschbaum erfüllt Kinderträume

Mercure Hotel RS engagiert sich für Jugendhospiz.

Brückenteilzeit in

einem Drittel der

Firmen nachgefragt

Foto: Tobias Nettekoven

Kuschelsocken, ein Hörbuch von Astrid Lindgren, Glitzertattoos

oder farbiger Knet- und Spielschaum stehen

auf den persönlich gestalteten Wunschkugeln für das

Bergische Kinder- und Jugendhospiz Burgholz. So hingen

nun Marco Klij, Direktor des Mercure Hotel Remscheid,

und Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-

Weisz im Foyer des Hotels diesen besonderen Schmuck

am Weihnachtsbaum auf, um Kinderaugen zum Strahlen

zu bringen. „Mich beeindruckt immer wieder, wie die

Kinder und Jugendlichen im Hospiz umsorgt werden und

alle zusammenstehen“, betont Hoteldirektor Klij. „Daher

möchte ich mit meinem Team nun auch in diesem Jahr

wieder dieses Engagement unterstützen und helfen, die

kleinen Wünsche zu erfüllen.“ Auch Remscheids Oberbürgermeister

Burkhard Mast-Weisz schätzt die Initiative.

„Schon seit vielen Jahren kenne ich diese Einrichtung und

ihr Wirken ist unabdingbar. Denn hier wird mit großem

Respekt gehandelt und vor allem das Leben betont. Deshalb

gebührt allen, die nun die Weihnachtswünsche der

Kinder und Jugendlichen erfüllen, unser Dank für diese

tolle Aktion.“ Die Hotelgäste, aber auch interessierte Bürger

sind herzlich willkommen, sich Wunschkugeln auszusuchen.

„Wir unterstützen gerne vor Ort bei der Online-

Bestellung“, erklärt Marco Klij. „Wir freuen uns natürlich

auch, wenn jemand das Geschenk selbst kauft und bis

zum 15. Dezember bei uns abgibt.“ Am 20. Dezember sollen

alle Wünsche erfüllt sein, so dass das Team die Geschenke

dem Hospiz übergeben kann.

Remscheids Oberbürgermeister

Burkhard

Mast-Weisz (l.) und

Hoteldirektor Marco

Klij schmückten den

Christbaum im Mercure

Hotel Remscheid

mit vielen persönlichen

Wunschkugeln.

Die neue Brückenteilzeit ist in den ersten

sechs Monaten ihres Bestehens bereits

in einem guten Drittel der Unternehmen

nachgefragt worden. Das ergibt

sich aus der neuen Personalleiter-Befragung

von ifo Institut und Randstad. Bei

22 Prozent der Firmen wurde der neue

Rechtsanspruch selten geltend gemacht,

bei 11 Prozent gelegentlich und bei drei

Prozent häufig. Seit dem 1. Januar 2019

gilt die Brückenteilzeit. Sie ermöglicht

zeitlich befristete Teilzeitarbeit mit einem

Rückkehrrecht in die vorherige Arbeitszeit.

„Besonders häufig wurde sie

verlangt in größeren Unternehmen über

200 Mitarbeitern“, sagt Studienleiterin

Julia Schricker. „Dort gibt es sie bereits

in 59 Prozent der Firmen. Interessant

ist, dass in rund jedem sechsten Unternehmen

Ansprüche angemeldet wurden,

die weniger als 45 Mitarbeiter haben.

Diese Firmen sind von der Regelung

ausgenommen.“ Jedes fünfte Unternehmen

mit weniger als 45 Angestellten gewährte

in der Folge auch tatsächlich

zeitlich befristet Teilzeit.

Das Brückenteilzeitgesetz hat bislang

weder als Jobmotor noch als Geschäftshemmnis

gewirkt. 38 Prozent der befragten

Unternehmen gaben an, dass die

– vorübergehend – freigewordene Arbeit

vor allem von Kolleginnen und Kollegen

aufgefangen wird. Jedes sechste Unternehmen

stellte neue Mitarbeiter ein (16

Prozent). Von einer Verringerung der

Geschäftstätigkeit berichteten hingegen

nur vier Prozent. Sechs Prozent nannten

„andere Maßnahmen“, bei 20 Prozent

war keine Aussage möglich.

8 www.bvg-menzel.de


Solingen schneidet

beim Smart-City-

Ranking gut ab

Aktuelle Studie sieht in der Klingenstadt

große Fortschritte beim Ausbau

der digitalen Infrastruktur.

Mit dem Ausbau ihrer digitalen Infrastruktur

macht die Stadt Solingen auf

sich aufmerksam. In einer aktuellen

Studie des Wirtschaftsmagazins BI-

LANZ und der Münchener Unternehmensberatung

Haselhorst Associates

schneidet die Klingenstadt sehr gut ab.

In der diesjährigen Untersuchung machte

Solingen im Ranking einen großen

Sprung von Platz 46 auf Platz 9. Kriterium

für die Bewertung ist der Digitalisierungsgrad

von Kommunen. Dafür

wurden die 400 größten deutschen Städte

dahingehend bewertet, wie smart sie

bereits sind - von autonomen Autobussen

bis zur vernetzten Schule. Für die

Erhebung wurden mehr als 20.000 Daten

der 400 Städte mit mindestens

30.000 Einwohnern im Hinblick auf den

Digitalisierungsgrad untersucht und

ausgewertet. Als Bezugswert für die

vollendete Smart City wurden 100 Prozent

festgelegt. Spitzenreiter in der

Smart-City-Rangliste ist Köln. Die Stadt

ist an Hamburg vorbeigezogen, das 2018

auf Platz 1 landete. Allerdings sei auch

Köln noch weit vom Optimum entfernt,

heißt es im Ergebnis der Studie. Solingen

sticht positiv heraus. In Nordrhein-

Westfalen rangiert die Klingenstadt auf

dem vierten Platz. In der Studie landen

die Nachbarstädte Wuppertal (Platz 18)

und Remscheid (Platz 119) deutlich weiter

hinten.

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30000 km Gesamtlaufleistung. 5 Leasingrate auf Basis eines Kaufpreises von € 20.196,- netto (€ 24.033,24 brutto), inkl.

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Leasingrate, € 0,00 netto (€ 0,00 brutto) Leasing-Sonderzahlung, bei 36 Monaten Laufzeit und 30000 km Gesamtlaufleistung.

der Bergische Unternehmer 12|19 9


NAMEN & NACHRICHTEN

HAZET gewinnt Branchenaward

Biker schätzen Werkzeug aus Remscheid.

Foto: Hazet

Groß war die Freude

bei den ausgezeichneten

Unternehmen. Neben

HAZET erhielt auch

der Remscheider Werkzeughersteller

Gedore

einen Preis.

HAZET gewinnt im Rahmen der

10. Fachtagung „bike & business“ erstmals

den begehrten Branchenaward „Industrie“,

der in diesem Jahr mit dem Thema

„Werkzeuge“ im Fokus stand.

Der Remscheider Werkzeughersteller

überzeugte die Jury besonders durch die

hohe Qualität und Zuverlässigkeit der Produkte,

die Kunden mittlerweile seit über

150 Jahren in über 100 Ländern der Welt

zu schätzen wissen. „Ein echter Global

Player mit klasse Werkzeugen für die Profi-

Werkstatt“, so Sales Director Anna Menzel

(Vogel Communications Group) in ihrer

Laudatio. „Der erstmalige Gewinn dieses

Branchenawards ´Industrie` ist für uns eine

große Ehre. Wir sind sehr glücklich, die Jury

mit der Beantwortung unseres strategischen

Ansatzes für das Motorrad-Segment überzeugt

zu haben. Gleichzeitig ist es eine Bestätigung

für unsere harte Arbeit, die nötig

ist, um den Ansprüchen unserer Zielgruppe

gerecht zu werden. Es ist eine große Freude,

dass unsere Produkte bei Motorradfahrern

ebenso gut ankommen, wie die Jury das

ebenfalls sah,“, freute sich HAZET Marketingleiter

Carsten Scholz in einem Grußwort.

Das Remscheider Unternehmen HAZET ist

einer der führenden Hersteller von Qualitäts-

Handwerkzeugen, -Werkstattwagen und

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10 www.bvg-menzel.de


Stadt-Sparkasse Solingen eröffnet „Junge Filiale“

Junge Menschen sollen „auf Augenhöhe“ beraten werden.

Foto: Christian Beier

Robin Röder, Selina

Hahn und Tim Weber

(v.l.) sind das Kompetenzteam

für die junge

Zielgruppe.

Mit einem neuen Angebot wirbt die Stadt-

Sparkasse Solingen um die junge Generation.

Im Einkaufszentrum Hofgarten wurde eine

neue Geschäftsstelle speziell für junge Leute

eröffnet. „Wir wollen dort Schülerinnen und

Schülern, Studenten und Berufsstartern Finanzthemen

leicht erklären und ihnen dabei

helfen, sich sinnvoll mit Fragen rund ums

Geld zu beschäftigen“, erklärt Stefan Grunwald,

Vorstandsvorsitzender der Stadt-Spar-

kasse Solingen. Dies falle in einer lockeren

Atmosphäre und mit Leuten, die ähnlich

alt sind, einfach leichter. Beratung auf Augenhöhe

ist der Kern des Konzepts: Das

dreiköpfige Filialteam ist selbst erst Mitte

zwanzig, daher können sich Tim Weber,

Selina Hahn und Robin Röder (alle 25 Jahre)

gut in ihre neuen Kundinnen und Kunden

hineinversetzen. „Viele in unserem Alter

haben keine Lust, sich mit ihren

Finanzen zu beschäftigen, weil sie oft

nicht wissen, worauf es wirklich ankommt“,

sagt Tim Weber, Teamleiter im S-

Point. „Dabei gibt es gerade zu Beginn,

wenn man anfängt, sich als Jugendlicher

oder junger Erwachsener finanziell selbst

zu organisieren, viele wichtige Themen,

um die man sich kümmern sollte.“ Von der

Girokontoeröffnung über die Anlage der

vermögenswirksamen Leistungen bis hin

zur richtigen Absicherung beim Einzug in

die erste eigene Wohnung oder während

des Auslandssemesters – das S-Point-Team

weiß, worauf es bei den jungen Leuten ankommt.

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NAMEN & NACHRICHTEN

Müngstener Brücke: Der nächste Schritt zum Welterbe

Projekt-Partner sprechen über Finanzierung.

Foto: GESA Beteiligungs gGmbH

Die Kongressgruppe mit dem „Memorandum

of Unterstanding“ zur

gemeinsamen Welterbe-Bewerbung,

das beim Kongress auch die

Französische Bahn (SNCF) unterzeichnete.

Alle Oberbürgermeister

und Bürgermeister haben bereits

unterschrieben. Dann fehlt nur

noch die Portugiesische Bahn, deren

Unterschrift beim nächsten

Kongress in Italien erwartet wird,

der für 2020 geplant ist.

In Frankreich hat das Bergische Städtedreieck

einen weiteren Schritt gemacht, um die

Müngstener Brücke auf die UNESCO-Welterbe-Liste

zu bringen. Bei einem zweitägigen

Kongress in Moulàres und Saint Flour

trafen sich Vertreter aller Kommunen und

Bahnunternehmen, um das weitere Vorgehen

für die UNESCO-Bewerbung zu beraten.

Zusammen mit zwei Brücken aus

Frankreich, zwei Brücken aus Portugal und

einer Brücke aus Italien bewirbt sich die

Müngstener Brücke bei der UNESCO als serielles,

transnationales Weltkulturerbe. Alle

sechs Großbogenbrücken wurden in der

zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gebaut

und gelten aufgrund ihrer Konstruktion als

herausragende Beispiele der Ingenieurbaukunst.

Beim dritten gemeinsamen Kongress

in Frankreich - nach dem Startschuss 2017 in

Müngsten sowie dem Treffen in Porto 2018 -

hat jetzt auch die französische Bahngesellschaft

(SNCF) das gemeinsame Memorandum

unterzeichnet. Die Deutsche Bahn

sowie die italienische Bahngesellschaft (RFI)

hatten bereits in Porto ihre Unterschrift geleistet.

Nun fehlt nur noch die portugiesische

Bahn, deren Bekenntnis ebenfalls als sicher

angesehen wird. Diese Unterschrift soll spätestens

beim nächsten Kongress erfolgen, der

für 2020 in Italien geplant ist. Die Bahngesellschaften

sind die Eigentümer der Brücken.

Daher gilt deren Unterstützung für die

Bewerbung bei der UNESCO als ausgesprochen

wichtig und zwingend notwendig. Da

das Verfahren zur Anerkennung mehrere

Jahre in Anspruch nehmen wird, wurde auch

über die Finanzierung der Bewerbung gesprochen.

Eine noch zu gründende Stiftung

wird als Möglichkeit in Erwägung gezogen,

um Gelder zu akquirieren.

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12 www.bvg-menzel.de


150 Jahre Volksbank im Bergischen Land

Im Wuppertal-Barmen ist ein Umzug der Filiale geplant.

Foto: Volksbank / Bettina Osswald

Die Volksbankvorstände Lutz

Uwe Magney und Andreas Otto

(Mitte) schnitten die Geburtstagstorte

für die Volksbank im

Bergischen Land in der Filiale

Barmen an.

In allen 24 Filialen bewirtete die Volksbank

im Bergischen Land ihre Kunden anlässlich

ihres 150-jährigen Bestehens mit einem

Stück Geburtstagskuchen. In Barmen, wo

am 2. Dezember 1869 die Geschichte der

Volksbank in Wuppertal begann, schnitten

der Vorstandsvorsitzende Andreas Otto und

sein Vorstandskollege Lutz Uwe Magney

die Torte in der Barmer Filiale an. Die

Volksbank im Bergischen Land entstand in

ihrer heutigen Form 2017 durch die Fusion

der Volksbank Remscheid-Solingen und

der Credit-und Volksbank Wuppertal. Die

Volksbank Remscheid-Solingen wäre am

4. Februar 2018 100 Jahre alt geworden

und die Credit-und Volksbank am 2. Dezember

2019 150 Jahre alt. „Wir blicken

stolz auf unsere 150-jährige Vergangenheit

zurück, schauen jedoch auch in die Zukunft,

um diese im Sinne unserer Mitglieder

und Kunden zu gestalten. Dazu gehört

auch die Verlegung unserer Präsenz in

Wuppertal-Barmen an einen neuen Standort

im Herzen des Stadtteils“, sagte Lutz

Uwe Magney. Die Geschichte der Vorgängerbanken

haben die heutigen Volksbanker

mit einem Doppeljubiläum gewürdigt

und von Sommer 2018 bis Sommer 2019

unter dem Motto „Zeit ist mehr als Geld“

und mit vielen Aktionen zusammen mit

den Kunden gefeiert.„Ich bin sehr optimistisch,

dass wir auch die nächsten 150 Jahre

schaffen werden“, sagte Andreas Otto mit

einem Augenzwinkern. „Die persönliche

Betreuung der Kunden und der direkte

Kontakt in den Filialen werden auch in

Zukunft eine grundlegende Rolle für uns

spielen.“

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Unsere Rechtsgebiete

| Arbeitsrecht | Bank- und Kapitalmarktrecht

| Ehe- und Familienrecht | Erbrecht und Vermögensnachfolge

| Handels- und Gesellschaftsrecht | Urheber- und Medienrecht

| Restrukturierung und Sanierung | Vertragsrecht

| Wettbewerbs- und Markenrecht | Wirtschaftsrecht

Ihr Anwaltsteam:

Thomas Kramer, Frank Engelhard, Frank Neldner,

Markus Tönjann, Dr. Manfred Sanden, Matthias Hauer,

H. S. Alexander Abel, Dr. Eva Graune, Jens Niehl, Dr. Jill

Baas-Holler, Fabian Schrumpf, Dr. Daniela Leyhausen,

Dr. Armin Gasper, Kathrin Kreß, Sophia Vu

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der Bergische Unternehmer 12|19 13


NAMEN & NACHRICHTEN

Stillstand am Arbeitsmarkt

Nachfrage nach Arbeitskräften ist weiterhin hoch.

1.000 Tage

CAP-Markt

Zwar marginal – aber erstmals seit einigen Jahren ist die

Arbeitslosigkeit im Bergischen Städtedreieck höher als

im Vorjahresmonat. Ende November waren 33 Personen

mehr arbeitslos gemeldet als im November 2018. Grundsätzlich

ist die Nachfrage nach Arbeitskräften mit rund

4.400 freien Stellen weiterhin hoch. Im Vergleich zum

Vorjahr wurden der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal

im bisherigen Jahresverlauf aber 2.400 weniger

Stellen gemeldet. Die Zahl der Betriebe, die sich zur

Kurzarbeit beraten lassen, ist seit Sommer kontinuierlich

angestiegen. Betroffen sind hauptsächlich der Automobilsektor

und dessen Zulieferfirmen, aber auch der Metallbereich.

„Aktuell beobachten wir, dass viele Betriebe

ihre Fachkräfte noch im Unternehmen halten. Es wird

nur noch sehr gezielt eingestellt – das schließen wir aus

dem Rückgang bei den Stellenmeldungen und daraus,

dass weniger Arbeitslose eine Arbeitsstelle aufnehmen.

Unabhängig davon ist es für die Unternehmen unverändert

schwierig, Fachkräfte zu finden“, sagt Martin Klebe,

Leiter der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.

Mit dem Qualifizierungschancengesetz gebe es sehr

gute Fördermöglichkeiten, um den passenden Mitarbeiter

zu finden Der Impuls müsse aber von den Unternehmen

ausgehen. „Ich wünsche mir, dass mehr Unternehmen

von diesen Fördermöglichkeiten Gebrauch machen.

Daher mein Appell an die Arbeitgeber: Kontaktieren Sie

uns bitte“, so der Agenturchef.

Die Arbeitslosigkeit im

Bergischen Städtedreieck

steigt - wenn auch derzeit

noch sehr langsam, wie

die Grafik zeigt.

Die CAP-Markt-Team

beschenkte die Kinderund

Jugendgruppen der

Stadt Wuppertal mit Nikolaustüten,

die Architekt

Dominik Gerlich (r.)

gespendet hat. Darüber

freut sich auch Christoph

Nieder (2.v.r.), Geschäftsführer

von proviel,

dem Träger des

Marktes.

Seit 1.000 Verkaufstagen bietet der

CAP-Frischemarkt am Eckbusch in

Wuppertal Lebensmittel und Drogerieartikel

an. In den knapp 40 Monaten

seines Bestehens ist der kleine Supermarkt

von proviel sowohl zum beliebten

Nahversorger des Viertels als auch zum

allgemeinen Kommunikationszentrum

geworden. Die Verkaufszahlen stiegen

stetig, viele Kunden versorgen sich fast

täglich im CAP-Markt mit Lebensmitteln

und Haushaltsartikeln. Oft tauschen

sie sich anschließend bei einer Tasse

Kaffee in der integrierten Policks-Bäckerei

aus. Für die Beschäftigten – ein

Großteil Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen

– bedeutet die Arbeit

im CAP-Markt viel. Sie genießen die

Wertschätzung der Kundschaft und

freuen sich auf die vielfältigen Aufgaben.

Den Institutionen der Nachbarschaft

ist der CAP-Markt ebenfalls ein

verlässlicher Partner. So spendierte Architekt

Dominik Gerlich wieder 150

prall gefüllte Nikolaustüten für die Kinder-

und Jugendwohngruppen der Stadt

Wuppertal. Ein Teil des Erfolgskonzepts

ist zudem, die zielgerichtete Ausrichtung

des Angebots auf die Kundenwünsche

durch CAP-Markt-Leiterin Marion

Radtke. Unter den mehr als 5.800 Artikeln

gibt es viele „Lieblingsprodukte“.

Foto: proviel

14 www.bvg-menzel.de


Dem Fachkräftemangel mit Inklusion begegnen

Grüntal bringt Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt.

Foto: GESA Beteiligungs gGmbH

Seit zwei Jahren absolviert Andreas

Judkevic bei der Grüntal

eine Ausbildung zum Malerund

Lackierer. In einer Einstiegsqualifizierung

wurde er

auf die Anforderungen des ersten

Arbeitsmarkts vorbereitet.

Obwohl die Arbeitslosigkeit in der Gesamtbevölkerung

massiv gesunken ist, steigt

gleichzeitig die Anzahl der Arbeitssuchenden

unter Menschen mit Behinderung stetig

an. Wenn Unternehmen erst einmal so weit

sind und Menschen mit Behinderung Leis-

tung zutrauen, ist die größte Hürde eigentlich

schon genommen – scheinbar „unüberwindbare

Schwierigkeiten“ bei der

Integration von Menschen mit Behinderung

können häufig durch technische und

pädagogische Unterstützung überwunden

werden. Inklusionsunternehmen wie die

zur Wuppertaler GESA gehörende Grüntal

machen sich diese ungenutzten Talente

und Potenziale zu Nutze. Ein Gewinn für

alle: Für das Unternehmen, die Kollegen,

die Kunden und den neuen Mitarbeiter.

Bei der gemeinnützigen Grüntal arbeiten

Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.

2013 als Inklusionsunternehmen

gegründet, führte die Grüntal Garten- und

Landschaftsbauarbeiten durch. In den letzten

Jahren kamen Fachleistungen im Malerhandwerk

sowie Renovierungs- und

Reinigungsarbeiten hinzu. Grüntal beschäftigt

15 Mitarbeitende mit und ohne

Behinderung.

www.gruental-wuppertal.de

Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V. - VBU®

Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 620 Mitgliedsunternehmen mit

ca. 71.000 Beschäftigten unterschiedlicher Branchen. Wir informieren,

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insbesondere in Angelegenheiten des Arbeits-, Sozial- und Tarifrechts.

Nutzen Sie diesen Service. Wir informieren Sie gerne!

Wuppertal

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E-Mail: info@vbu-net.de

Solingen

Neuenhofer Straße 24 · 42657 Solingen · Telefon 02 12 / 88 01-0 · Telefax 0212 / 88 01-35

Mönchengladbach

Lüpertzender Straße 6 · 41061 Mönchengladbach · Telefon 0 21 61 / 2 44 98-0 · Telefax 02161 / 2 44 98-33

www.vbu-net.de

der Bergische Unternehmer 12|19 15


NAMEN & NACHRICHTEN

Wettbewerbsfähigkeit:

Wuppertal macht Sprung nach vorne.

ifo: Geschäftsklima

steigt leicht

Foto: BVG

Im aktuellen HWWI/Berenberg-Ranking der 30 größten

Städte Deutschlands macht Wuppertal viele Plätze gut

und liegt erstmals in der oberen Tabellenhälfte.

„Wuppertal setzt seinen bereits im Ranking 2017 absehbaren

Wachstumspfad eindrucksvoll fort“, heißt es im

Bericht zum diesjährigen Städteranking des Hamburgischen

WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) und der Privatbank

Berenberg. Die Studie vergleicht Deutschlands

Großstädte hinsichtlich ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Seit

der ersten Studie 2008 musste Wuppertal stets mit einem

der hinteren Plätze vorliebnehmen. Rang 29 und 25 lauteten

die bisherigen Platzierungen. Nun gelang ein deutlicher

Sprung nach vorn. Die Stadt hat sich um elf Plätze

vorgeschoben und steht als 14. zum ersten Mal in der

oberen Tabellenhälfte, teilt die Wirtschaftsförderung

Wuppertal mit. Damit sei Wuppertal – neben Augsburg

– der größte Aufsteiger im aktuellen Ranking. Das ist

laut den Experten auf positive Entwicklungen in der

wirtschaftlichen Produktivität, der Beschäftigungsquote,

einer gesteigerten Geburtenrate sowie einer guten Prognose

bei der Bevölkerung unter 20 Jahren zurückzuführen.

Die ökonomische und demographische Entwicklung

in den Großstädten sei besonders entscheidend für die

Zukunftsfähigkeit Deutschlands, meinen die Macher der

Studie. Als Indikatoren wurden hierfür die wirtschaftliche

Leistungsfähigkeit, die zukünftige dynamische Entwicklung

sowie die Standortfaktoren Bildung, Innovation,

Internationalität und Erreichbarkeit berücksichtigt.

Seine Innovationskraft

stellte Wuppertal bereits

vor über 100 Jahren

mit dem damals

modernsten Fortbewegungsmittel

heraus. Die

Schwebebahnstadt ist

neben Augsburg der

größte Aufsteiger im

Ranking.

Die Stimmung unter den deutschen Managern

hat sich leicht verbessert. Der ifo

Geschäftsklimaindex ist im November

auf 95,0 Punkte gestiegen, nach 94,7

Punkten im Oktober. Die Unternehmer

waren minimal zufriedener mit ihrer aktuellen

Geschäftslage. Auch ihre Erwartungen

fielen weniger pessimistisch aus

als noch im Vormonat. Die deutsche

Konjunktur zeigt sich widerstandsfähig.

Das ifo Institut rechnet mit einem Anstieg

des Bruttoinlandsprodukts um

0,2 Prozent im vierten Quartal. Das

Verarbeitende Gewerbe verharrt jedoch

weiter in der Rezession. Im November

sank der Index erneut nach dem zwischenzeitlichen

Anstieg im Oktober.

Grund hierfür war eine merklich

schlechtere Geschäftslage. Die Erwartungen

hellten sich hingegen leicht auf.

Die Unternehmer sind weiterhin sehr

unzufrieden mit ihrem aktuellen Auftragsbestand.

Die Firmen planen, ihre

Produktion weiter zu kürzen. Im Dienstleistungssektor

hat sich das Geschäftsklima

verbessert. Die Dienstleister waren

zufriedener mit ihrer aktuellen

Geschäftslage. Auch ihre Erwartungen

haben nach vier Monaten den negativen

Bereich verlassen. Im Handel ist der Index

merklich gestiegen. Die Händler

schätzten ihre aktuelle Lage besser ein.

Auch der Erwartungsindex ist deutlich

gestiegen. Ein sehr gutes Weihnachtsgeschäft

kündigt sich an. Im Bauhauptgewerbe

ist der Geschäftsklimaindikator

leicht gefallen. Die Baufirmen waren

weniger zufrieden mit ihrer aktuellen

Geschäftslage. Zudem sind ihre Erwartungen

geringfügig gesunken.

16 www.bvg-menzel.de


Wo Fachkräfte für einen neuen Job hinziehen

Arbeitssuchende und offene Stellen überregional zusammenbringen.

Foto: Shutterstock

Im vergangenen Jahr haben über

200.000 Arbeitslose ihren Wohnort verlassen,

um in einer anderen Region zu

arbeiten. Vor allem im Landkreis München

und in Mainz finden arbeitslose

Fachkräfte nach einem Umzug neue

Jobs. Andere Regionen hingegen, wie

die Stadt Gera oder der Landkreis Kusel,

scheinen kaum Arbeitskräfte von

außerhalb anzuziehen. Das zeigt eine

neue Studie des Instituts der deutschen

ten Regionen gewinnen als sie verliert,

spricht man von einem positiven Fernsaldo.

Auch höhere Mieten scheinen die

Fachkräfte nicht abzuschrecken. Insgesamt

haben nur 112 der 401 untersuchten

Stadt- und Landkreise einen positiven

Fernsaldo. Auch einige große Städte verlieren

Arbeitskräfte an entfernte Regionen,

beispielsweise Berlin. Besonders in

Gera, Herne und im Landkreis Kusel

scheint es kaum berufliche Perspektiven

für Arbeitslose zu geben. Hier nehmen

deutlich mehr Arbeitslose eine Beschäftigung

in der Ferne auf, als dass neue

Fachkräfte zuziehen. Diese drei Kreise

liegen in Regionen, die strukturelle

Schwierigkeiten haben und in denen regionalpolitischer

Handlungsbedarf besteht.

Wenn es besser gelingen würde,

arbeitslose Fachkräfte und offene Stellen

überregional zusammenzubringen,

hätten 2018 bis zu 98.000 Stellen sofort

besetzt werden können. Gerade für Unternehmen

mit Bewerbermangel liegt

hier eine echte Chance. „Die Unternehmen

sollten überregionale Rekrutierung

nutzen und gezielt um Arbeitsuchende

aus anderen Regionen werben“, sagt

Studienautor Alexander Burstedde.

www.proviel.de

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Sicher und

selbstbestimmt!

Menschen in Arbeit

Dienstleistungen für Unternehmen

Betreutes Wohnen

Wirtschaft (IW). Wer gelernte Fachkraft

für Lagerlogistik ist, braucht sich um

seine berufliche Zukunft eigentlich

kaum Sorgen zu machen: In 14 der 16

Bundesländer besteht ein Engpass in

diesem Beruf – nur in Berlin und Bremen

gibt es für diese Fachkräfte nicht

genügend Jobs. Ein Umzug in eine andere

Region kann sich für diese und viele

andere Arbeitssuchende lohnen. Kann

eine Stadt mehr Arbeitslose aus entfernder

Bergische Unternehmer 12|19 17


NAMEN & NACHRICHTEN

Solinger Kreativstudio ausgezeichnet

Design Awards für Studio Bachmannkern.

Industrie weiter in

Rezession

Foto: Stdio Bachmannkern

Der German Design Award prämiert innovative Projekte

und ihre Gestalter, die in der deutschen und internationalen

Designlandschaft wegweisend sind. Dies garantiert eine

hochkarätig besetzte, internationale Jury, die zwei Projekte

von Studio Bachmannkern auszeichnete. Und auch ein

BrandEx Award wird nach Solingen gehen. Die Auszeichnungen

gabe es für „EDUARD KRONENBERG - glasstec

2018 - Connected Frames“ und „BUNDESDRUCKEREI –

HMI 2018 - Mit Sicherheit erfolgreich“ in der Kategorie

Messeauftritt. Begründung der Jury: „Durch das weiße,

formal klare Design des auf zwei Ebenen gestalteten Messestands

richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Exponate

und die optisch eindrucksvoll präsentierten Inhalte auf den

von der Decke gehängten langen LED-Objekten. Eine faszinierende

Installation, die bereits von weitem sichtbar ist

und Interesse weckt.“ Außerdem gewinnt das Projekt einen

BrandEX-Award, der am 14. Januar 2020 in Dortmund verliehen

wird. Vergeben wird der German Design Award vom

Rat für Formgebung, der deutschen Marken- und Designinstanz.

Sein Auftrag von höchster Stelle: das deutsche

Designgeschehen zu repräsentieren. 1953 auf Initiative des

Deutschen Bundestages als Stiftung gegründet, unterstützt

er die Wirtschaft dabei, konsequent Markenmehrwert durch

Design zu erzielen. Studio Bachmannkern in Solingen ist

ein Kreativstudio für Kommunikation und Marke im Raum,

das seit mehr als 14 Jahren Markenwelten kreiert und Verbindungen

von Architektur und Kommunikation für Ausstellungen,

Stores, Showrooms und Messen schafft.

Das Studio Bachmannkern

verbindet Architektur

und Kommunikation

für Ausstellungen,

Stores, Showrooms und

Messen.

Die Rezession der deutschen Industrie

verlängert sich. Der Auftragsbestand ist

im November zurückgegangen. Der entsprechende

Index sackte im November

von minus 4,0 auf minus 9,3 Punkte,

wie die neueste Umfrage des ifo Instituts

ergeben hat. Dabei gab der Index in

der Autobranche etwas nach von plus

0,2 auf minus 2,1 Punkte. Die Chemische

Industrie fiel in die negativen Zahlen

von plus 7,3 auf minus 19,7 Punkte.

Auch bei den Herstellern von Metallerzeugnissen

gab der Index deutlich nach:

Er sank von minus 13,6 auf minus 28.

Der Maschinenbau hingegen verbesserte

sich leicht: von minus 18,8 auf minus

18,1 Punkte. Bei den Metallerzeugern

stieg der Index sogar von minus 47,1 auf

minus 23,5. Die Hersteller von elektrischen

Ausrüstungen meldeten etwas

mehr Aufträge: Der Bestand stieg von

minus 13,3 auf minus 11,2.

Fassadenprogramm

für Burg

Das NRW-Hof- und Fassadenprogramm

steht nun auch für Teile von Ober- und Unterburg

bereit. Das bringt klare Vorteile:

Lokale Immobilien behalten ihren Wert,

der Stadtteil Burg gewinnt als Wohn- und

Arbeitsstandort sowie als touristisches

Ausflugsziel an Attraktivität. Gefördert

wird dabei etwa der Neuanstrich oder die

Restaurierung von Fassaden, aber auch der

Rückbau von unpassenden Verkleidungen.

Außerdem werden Maßnahmen unterstützt,

mit denen Hof- und Gartenflächen

hergerichtet oder gestaltet werden. Im Vorfeld

steht ein Architekt für Beratungen

kostenfrei zur Verfügung.

www.hof-und-fassadenprogrammburg.solingen.de

18 www.bvg-menzel.de


Natürliche Strukturen für den Hochwasserschutz

Land NRW förderte Maßnahme für bessere Qualität von Flüssen und Bächen.

Foto: Wupperverband

Die Wupper im Bereich Kohlfurth

Foto: MTCM

Das Flussbett der Wupper wurde im Abschnitt Wuppertal-

Kohlfurth auf rund 500 Metern natürlicher gestaltet. In

Partnerschaft von Stadt Wuppertal und Wupperverband

wurde die linke Uferseite aufgeweitet und naturnah hergerichtet.

Dies bietet zusätzlichen Rückhalteraum und ist ein

Beitrag zum Hochwasserschutz. Steine und Inseln lockern

das Flussbett auf. Dadurch entstehen abwechslungsreichere

Strömungen und auch ruhige Bereiche. So finden Fische

und Kleinlebewesen in dem Wupperabschnitt nun einen

vielfältigen Lebensraum. Der Wupperverband wird nun

noch die Uferfläche wieder herrichten. Das Wupper-Projekt

im Bereich Kohlfurth ist ein weiterer Schritt zur Umsetzung

der EU-Wasserrahmenrichtlinie, die einen guten Zustand

für Flüsse und Bäche in ganz Europa erreichen will.

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der Bergische Unternehmer 12|19 19


TITEL MARKTFÜHRER SEIN UND BLEIBEN

Das Tüfteln scheint den Bergischen seit je her im Blut zu liegen.

Auch der Begriff des „Knösterpitters“, der geduldig und vor allem

beharrlich seine Ideen verfolgt und handwerklich in die Tat

umsetzt, ist hier zu Hause. Diese Tugenden haben zahlreiche

Marktführer hervorgebracht, denen es gelungen ist, ihre Innovationen

aus der Gründerzeit erfolgreich in die Moderne zu transportieren.

Hinzu kommen all die zahlreichen „Hidden Champions“ –

also die heimlichen Gewinner, die nicht so sehr im Rampenlicht

stehen, aber dennoch führend in ihrer Branche sind. Wie wird man

Text: Stefanie Bona

Fotos: BVG, Shutterstock, Güde

aber ein Marktführer und vor allem, wie bleibt man ein Marktführer?

Diesen Fragen haben wir uns gestellt.

Erfolgreiche

Industriegeschichte(n) aus

dem Bergischen

20 www.bvg-menzel.de


der Bergische Unternehmer 12|19 21


TITEL MARKTFÜHRER SEIN UND BLEIBEN

Buchstäblich messerscharfe

Handarbeit steht

in der Güde-Manufaktur

bis heute im Vordergrund.

Nein, ein Marktführer sei man „in

keinster Weise“, bemerkt Dr.

Ing. Karl-Peter Born, Geschäftsführer

und Inhaber der Franz

Güde GmbH in Solingen, bescheiden

und ergänzt: „Wir haben

uns aber über die letzten 100 Jahre als Manufakturbetrieb

durch innovative und fast

kunsthandwerkliche Produkte einen Namen gemacht.“

Nicht von der Hand zu weisen ist somit,

dass sich das Unternehmen seit nunmehr vier Generationen

am Markt behauptet und seine mit unzähligen

Design-Preisen ausgezeichneten geschmiedeten

Messer der Traum sowohl von

Profiköchen als auch von jedem Hobbykoch sind.

1910 gründete Karl Güde seine Manufaktur. Damals

legten über 9.000 größtenteils kleine Handwerksbetriebe

das Fundament für den weltweit

guten Ruf Solinger Schneidwaren. Von Anfang an

Die mit unzähligen Design-Preisen

ausgezeichneten Messer sind der Traum eines

jeden Profi- und Hobbykochs.

wurden bei Güde aus einem Stück Stahl im Gesenk

geschmiedete Messer von Hand geschliffen

und von Hand abgezogen – ein Verfahren, das

höchste Qualität ermöglicht. Unter Franz Güde,

dem Sohn des Firmengründers, wurden 1923 die

drei Palmen als Markenzeichen eingeführt – ein

weltweit bekanntes Symbol für Messer made in

Solingen. Mit wohldurchdachten Designs und der

Jahrhunderte alten Kunst der Messerherstellung

fühlt sich das Unternehmen seiner Tradition bis

heute verpflichtet.

Beispielhaft für die Region

Im Lauf der nächsten Jahrzehnte zeigen sich in

der Firmengeschichte zwei Entwicklungen, die

beispielhaft für viele bergische Traditionsunternehmen

sind: Die Nachfolgefrage konnte von einer

Generation zur anderen immer erfolgreich geklärt

werden. Gerade in der bergischen Region

gab und gibt es starke Verbindungen der Unternehmerfamilien

zu ihren Betrieben, so dass häufig

innerfamiliär neue Gesellschafter, Inhaber und

Geschäftsführer gefunden wurden und werden.

Wenn dies nicht der Fall war, führten vielerorts

externe Lösungen zur nachhaltigen Weiterführung

von Unternehmen. Und: Es gab immer Innovationen,

die den Zeitgeist trafen und mit dem die

22 www.bvg-menzel.de


Firmen ihren Erfolg zukunftsweisend sicherten.

1983 übernahm Dr. Karl Peter Born – Enkel von

Franz Güde – in vierter Generation die Leitung

der Manufaktur Güde und führte sie mit kleinen

Stückzahlen und großem Qualitätsanspruch bei

der Herstellung klassischer Messerformen von

zeitloser, funktionsorientierter Formgebung konsequent

auf die Ursprünge zurück. War die Manufaktur

im Mittelalter noch eine weit verbreitete

Form arbeitsteiliger Produktion, so wurde sie in

der Industrialisierung von den Fabriken verdrängt.

Heute steht der Begriff „Manufaktur“ für Betriebe,

die mit Leidenschaft und Geschick qualitativ

hochwertige Waren zum großen Teil in Handarbeit

herstellen – so wie Güde eben. Bis zu 55 Arbeitsschritte

sind für die von Hand gefertigten

Messer notwendig. „Innovation, Design und Kommunikation

sind wichtige Voraussetzungen, um

Der Name Solingen

steht nach

wie vor für die

hier gefertigten

hochwertigen

Schneidwaren.

als besonderes Unternehmen wahrgenommen zu

werden“, erklärt Karl-Peter Born den Erfolg aus

seiner Sicht.

Langfristiges Denken und Planen,

Stabilität und Verlässlichkeit

Die Unternehmenskultur, die sich über die Generationen

herausgebildet hat, seien unter anderem

Kontinuität, langfristiges Denken und Planen,

Stabilität und Verlässlichkeit – „und das Mitarbeitern,

Kunden und Lieferanten gegenüber.“ Dem

Standort Solingen hat Güde bis heute die Treue

gehalten. Das nicht ohne Grund: Die Nutzung des

Namens Solingens für hier gefertigte Schneidwaren

sei ein klarer Vorteil genauso wie die Anhäufung

von über die Jahrhunderte gewachsenem

Know-how in der Metallverarbeitung. Einzig die

Fortsetzung auf Seite 26

Dr. Marc d‘Avoine

Oliver Teubler

Prof. Dr. Peter Neu

Dr. Christof Heußel

Robin Schmahl

Thorsten Kapitza

Peter Mazzotti

Ignacio Ordejón

Zuckermaier

Dennis Kreuzer Claas Thien Sebastian Haug

Paul Michels

Martina Majewski

Recht.

Kompetent.

Anke Ortmann

Susanna Ruß

Anne Bölling

Leah Ngabi

Sebastian Thiel

Büro Remscheid

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42853 Remscheid

T: 0 21 91.49 91 80

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der Bergische Unternehmer 12|19 23


TITEL INTERVIEW MARKTFÜHRER SEIN UND BLEIBEN

-

Herausforderung

Digitalisierung und

Nachfolge

Marktführer und die so genannten „Hidden Champions“ sind die Vordenker von Innovation

und Vermarktung in ihrer Branche. Bis Unternehmen diesen Stellenwert erlangen,

ist oftmals eine lange Erfolgsgeschichte vorausgegangen. Patentrezepte,

um an die Vergangenheit anzuknüpfen, gebe es nicht, sagt Dr. Christian Rusche vom

Institut der deutschen Wirtschaft in Köln. Denn auch ein Wirtschaftsunternehmen

ist nicht alleine auf der Welt und muss sich der Konkurrenz im In- und Ausland

stellen. Im Gespräch mit „der Bergische Unternehmer“ erklärt der Economist im

Kompetenzfeld Digitalisierung, Strukturwandel und Wettbewerb beim IW, welche

Faktoren für anhaltenden Erfolg wichtig sind und wo in dieser Hinsicht Gefahren

lauern. Zum Beispiel bei einer ungeklärten Nachfolgefrage.

Herr Dr. Rusche, was zeichnet heute einen

Marktführer aus?

Im Kern zeichnet sich ein Marktführer dadurch

aus, dass er gegenüber seinen Konkurrenten einen

Vorteil hat und diesen zur Erlangung beziehungsweise

Verteidigung einer führenden Marktposition

einsetzen kann. Konkret kann es sich dabei beispielsweise

um einen Kostenvorteil, einen Technologievorsprung

oder eine überlegene Finanzkraft

handeln.

Wie würden Sie den Marktführer vom „Hidden

Champion“ abgrenzen?

Herrmann Simon hat den Begriff „Hidden Champion“

geprägt und er kann in zwei Teile zerlegt

werden. Champion bedeutet, dass ein Unternehmen

zu den Top 3 auf der Welt gehört oder die Nr.1

auf seinem Kontinent ist. Also quasi ein Marktführer

ist. Hidden bedeutet, dass es sich eher um einen

Nischenmarkt handelt und das Unternehmen weniger

als 5 Milliarden Euro Umsatz im Jahr macht.

Ein Hidden Champion ist somit ein Marktführer,

der der breiten Öffentlichkeit nicht bekannt ist.

Beispielsweise kennt jeder Apple und seine

EarPods. Dass diese Kopfhörer jedoch mit einem

Akku von einem Hidden Champion aus Deutschland

betrieben werden, ist kaum bekannt.

Was ist aus Ihrer Sicht notwendig, um eine

Marktführerschaft zu behalten?

Es gibt kein Patentrezept für die Verteidigung einer

Marktführerschaft. Insbesondere, weil es auf

den konkreten Markt und den Vorteil gegenüber

den Konkurrenten des Marktführers ankommt.

Ein wichtiger Faktor für die Marktführerschaft ist

jedoch die kontinuierliche Verbesserung der Prozesse,

des Produkts und die Entwicklung innovativer

Lösungen für die Probleme der Kunden.

Wie wichtig ist dabei die Klärung der Nachfolgefrage?

Die Klärung der Nachfolgefrage ist essenziell für

die Beibehaltung einer Marktführerschaft, denn

ohne Nachfolgeregelung fehlt die Perspektive für

das Unternehmen, wodurch eventuell wichtige Investitionen

unterbleiben und Fachkräfte das Unternehmen

verlassen. Andererseits hilft eine frühzeitige

Nachfolgeregelung, eine langfristige Strategie

24 www.bvg-menzel.de


es, wenn das eigene Produkt quasi ersetzt wird

oder der eigene Wettbewerbsvorteil abhandenkommt

und man den Kunden keinen Mehrwert

mehr bieten kann.

Wie kann ein Marktführer auch in industriellen

Krisen seine Stellung behaupten?

Die Digitalisierung stellt Unternehmen nicht nur

vor Herausforderungen, sondern bietet auch Chancen,

die es zu nutzen gilt. Gelingt dies, können

auch industrielle Krisen gemeistert und zusätzlich

zur Stärkung der eigenen Position genutzt werden.

Beispielsweise können digitale Plattformen genutzt

werden, um leicht in andere Märkte einzutreten.

Mit Hilfe digitaler Technologien und Datenauswertung

können die Kosten gesenkt sowie die eigenen

Produkte schneller und im Interesse der Kunden

verbessert werden. Zudem kann Digitalisierung

genutzt werden, um zusätzliche Dienstleistungen

und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und zu

verkaufen. Die Potenziale selbst zu identifizieren

und auszunutzen ist zur Überwindung von Krisen

wesentlich, da ansonsten andere die Potenziale für

sich zu nutzen wissen.

Dr. Christian Rusche ist

Fachmann im Kompetenzfeld

Digitalisierung,

Strukturwandel und

Wettbewerb beim Institut

der deutschen Wirtschaft.

konsequent zu verfolgen. Ansonsten kann es zu

Brüchen bei der Unternehmensstrategie und damit

zu teuren Anpassungen kommen.

Bedeutet das Zeitalter der Digitalisierung eine

besondere Herausforderung, um als Traditionsunternehmen

an bisherige Erfolge anzuknüpfen?

Die Digitalisierung stellt Unternehmen generell

vor große Herausforderungen. Traditionsunternehmen

sind da keine Ausnahme. Konkret könnten

mögliche Herausforderungen darin bestehen, dass

neue ausländische Wettbewerber über Plattformen

in den eigenen Markt eintreten, dass Startups

durch innovative Produkte und Dienstleistungen

die Marktführerschaft streitig machen oder dass

einem die Nachfrage abhandenkommt, weil die

Kunden neue Produkte für sich entdeckt haben.

Zudem haben sich durch Digitalisierung Innovationszyklen

stark verkürzt, so dass Produkte schnell

veralten.

Mit Blick auf junge Unternehmen: Wie kann es

gelingen, eine eigene Marktposition aufzubauen

und zu etablieren? Denn die Konkurrenz ist

ja vielfach schon da.

Aus meiner Sicht haben neue Unternehmen – vereinfacht

gesehen - auf zwei Wegen die Möglichkeit,

eine eigene Marktposition aufzubauen. Der eine ist,

indem man den Kunden einen Mehrwert bieten

kann, um sie vom eigenen Unternehmen zu überzeugen.

Dieser Mehrwert kann durch innovative

Produkte und Dienstleistungen oder durch andere

Faktoren, die den Kunden wichtig sind – zum Beispiel

Qualität, Bequemlichkeit und Klimaschutz –

generiert werden. Dies kann durch entsprechendes

Marketing auf den Kanälen, wo die Zielgruppe unterwegs

ist, verstärkt werden. Der andere Weg besteht

darin, sich auf der Produktionsseite einen

Vorteil gegenüber dem Wettbewerb zu erarbeiten.

Dies kann zum Beispiel durch eine kosteneffizientere

Produktion oder durch die Gewinnung wichtiger

Fachkräfte geschehen.

Was kann in dieser Hinsicht schief gehen?

Problematisch für ein Traditionsunternehmen wird

Das Gespräch führte Stefanie Bona

Foto: IW

der Bergische Unternehmer 12|19 25


TITEL MARKTFÜHRER SEIN UND BLEIBEN

Fortsetzung von Seite 23

Anbindung an die Autobahn, so schränkt der Geschäftsführer

ein, könnte besser sein.

Heimliche Gewinner – die „Hidden

Champions“

Wenn man von Marktführern spricht, muss man

nicht nur groß denken. Mehr als 1.300 Hidden

Champions, also die kaum bekannten Weltmarktführer,

machen laut Institut der deutschen Wirtschaft

(IW) die Stärke der deutschen Wirtschaft

aus. In anderen Ländern sei dieser exportstarke Unternehmenstypus,

der zwischen Mittelstand und

Konzern einzuordnen ist, dagegen weniger verbreitet.

Im Durchschnitt wächst der Umsatz der deutschen

Hidden Champions um acht Prozent pro Jahr.

In vielen Aspekten sind diese Unternehmen typisch

mittelständisch: Sie sind meist inhabergeführt und

nicht börsennotiert, obwohl sie weltweit agieren

und Milliardenumsätze erreichen können. Und sie

wachsen üblicherweise organisch und stetig, nicht

durch kreditfinanzierte Zukäufe. Gerade wegen ihrer

hohen Eigenkapitalquote handelt es sich um

wirtschaftlich nachhaltige Unternehmen. Sie weisen

eine geringe Mitarbeiterfluktuation auf und

auch die Führungskräfte bleiben im Durchschnitt

etwa dreimal so lange im Unternehmen wie in börsennotierten

Großunternehmen.

Hoch spezialisiert und

kundenorientiert

Durch ihre hohe Spezialisierung, ständige Innovationen

und starke Kundenorientierung können

Hidden Champions – überwiegend Industrieunternehmen

– die Massenproduzenten mit günstigeren

Produktionskosten auf Abstand halten. Dass die

heimlichen Weltmarktführer aus Deutschland

trotz ihres Erfolgs in der Öffentlichkeit weitgehend

unbekannt sind, liegt laut Einschätzung des

IW auch an der Rolle, die sie in den globalen Lieferketten

einnehmen: Viele Hidden Champions

sind im Maschinenbau, der Automobilzulieferung

und in industriellen Dienstleistungen zu Hause.

Ihre Produkte und Dienste richten sich also nicht

an die Endkonsumenten, sondern an die Industrie.

Deshalb stehen diese Unternehmen selten im Zentrum

der öffentlichen Aufmerksamkeit, zumal sie

keine Werbung für ihre Produkte in Massenmedien

machen bzw. machen müssen, sondern sich

eher auf Fachmessen, in Fachpublikationen und

durch die direkte Ansprache ihrer Abnehmer präsentieren.

Mit 322 Hidden Champions liegt Nordrhein-Westfalen

vorn – es folgen Baden-Württemberg

mit 302 und Bayern mit 229 Unternehmen.

Herausforderung Digitalisierung

Auch Güde-Inhaber Dr. Karl-Peter Born sieht die

Digitalisierung als eines der wichtigsten Zukunftsthemen,

um nachhaltig erfolgreich zu sein.

„Das passiert aber eher hinter den Kulissen“, sagt

er. Gleichermaßen herausfordernd sei der Fachkräftemangel.

Denn gerade dort, wo zahlreiche

erfolgreiche Unternehmen angesiedelt sind, sind

die lokalen Arbeitsmärkte so gut wie leergefegt.

Außerdem fehlt es gerade in den Ausbildungsberufen,

die heute eher ein Nischendasein führen,

Gerade mit ihren Werkzeugen

hat sich die

Bergische Region einen

Namen gemacht.

26 www.bvg-menzel.de


häufig an Nachwuchs. Also bildet Güde selbst

aus. Handschleifer, Reider – also ein Handwerker,

der Messer und Klingen zusammenführt – sowie

Maschinenschleifer sind für den Solinger Messerhersteller

von großer Bedeutung. Neben der Ausbildung

gelte es zudem, die Mitarbeitenden ans

Unternehmen zu binden. „Neben angemessener

Entlohnung zählen faire Behandlung sowie Stolz

auf die Arbeit und die Firma zu den Bindekräften“,

so die Erfahrung des Geschäftsführers. Ein

guter Ruf als eines der führenden Unternehmen

der Branche sei sicher hilfreich, um Fachkräfte zu

gewinnen und zu halten.

Der internationale Wettbewerb

nimmt zu

Bei allem Erfolg der Vergangenheit müssen die

Marktführer und Hidden-Champions ihre Marktposition

verteidigen – heute vielleicht mehr denn

je. Denn der internationale Wettbewerb nimmt zu.

„Made in China 2025“ heißt etwa die Strategie der

Chinesen, die damit nicht nur die Entwicklung der

Unternehmen im eigenen Land im Auge hat, sondern

auch durch Übernahmen und Beteiligungen

zur Weltspitze aufschließen wollen.

Laut IW haben seit 2010 chinesische Investoren in

Baden-Württemberg 58 Hidden Champions und

andere Unternehmen übernommen, in Nordrhein-

Westfalen waren es 51 und in Bayern 44 Weltmarktführer.

Dem will die Bundesregierung entgegen

wirken. 2017 und 2018 wurde die

Außenwirtschaftsverordnung verschärft, was zu

mehr Eingriffsmöglichkeiten geführt hat. Auf

EU-Ebene sind zudem mehr Transparenz und ein

besserer Informationsaustausch zwischen den

Mitgliedsstaaten vereinbart worden. Dass die Entwicklung

mit Sorge betrachtet wird, zeigt auch die

„Nationale Industriestrategie 2030“. Damit regt

das Bundeswirtschaftsministerium die Gründung

von Beteiligungsfonds an, mit denen der Staat in

besonderen Fällen und für einen begrenzten Zeitraum

in ein Unternehmen einsteigen kann, um

dessen Übernahme zu verhindern.

Dr. Ing. Karl-Peter Born

führt den Solinger Messerhersteller

Güde in

vierter Generation.

BREITFORT-DRUCKGUSS GmbH & Co. KG

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der Bergische Unternehmer 12|19 27


ERFOLGREICH BERGISCH STARTUP

Natty Gains:

App zur Traumfigur

Der Solinger Jannik Disch hat eine Software entwickelt, die mittels individueller

Trainings- und Ernährungspläne nicht nur zur Traumfigur verhilft, sondern vor

allem dabei, sich ausgewogener zu ernähren, sich vitaler und fitter zu fühlen.

Mit mehr Sport und gesunder

Ernährung zum Wunschgewicht

– davon träumen

viele. Als gute Vorsätze

werden diese Ziele immer wieder aufs

Neue zu Beginn eines jeden Jahres gefasst.

Die meisten scheitern jedoch bereits

nach wenigen Wochen: „Das größte

Problem ist das nötige Durchhaltevermögen

und eine dauerhafte Unterstützung“,

sagt Jannik Disch. „Viele wissen nicht

mal wirklich, was und wie viel sie essen

müssen. Es fehlt an klaren Richtlinien

und vor allem scheitern viele daran, dass

ein Ernährungsplan nicht auf sie und ihre

Esspräferenzen abgestimmt wird.“ Außerdem

schwirre gefährliches Halbwissen

herum.

Digitaler Kümmerer rund um

die Uhr

Der 29-jährige Solinger hingegen ist zertifizierter

Ernährungsberater und Fitnesstrainer

und darüber hinaus auch

Deutscher Vizemeister in der Men’s Physique-Klasse

und weiß daher auch aus

persönlicher Erfahrung, wie wichtig die

Abstimmung zwischen Sport und Ernährung

ist. Zudem, was der Körper braucht,

um Gewicht zu reduzieren oder – im Fall

von Bodybuildern – an den richtigen Stellen

zu- oder abzunehmen. Sein Wissen

gab er bislang als Personaltrainer an seine

Kunden weiter. „Das Coaching frisst aber

sehr viel Zeit und Ressourcen, wenn man

als Kümmerer rund um die Uhr parat

steht“, bemerkte Disch, der im Rahmen

seines individuellen Coachings schon

insgesamt über 250 Klienten betreute,

aber weitaus mehr Menschen mit seinem

Konzept erreichen will. Daher entwickelte

er mit „Natty Gains“ eine Software, die

all sein Know-how vereint und sich individuell

an seine Kunden anpasst.

Individualisierter Plan

Vor knapp einem Jahr gründete Disch

sein Startup. Seine Software entwickelte

er unter anderem mit der Kölner Gesundheitsagentur

„fischimwasser“ sowie dem

Sportwissenschaftler und Ernährungsexperten

Prof. Dr. Ingo Froböse von der

Deutschen Sporthochschule Köln. An der

„SpoHo“ absolvierte Disch – nach einem

Bachelor in Betriebswirtschaftslehre –

sein Masterstudium in Sportmanagement.

Natty Gains zählt mittlerweile 500

zahlende Kunden. Ein Testzugang für

vier Wochen kostet 19,99 Euro, der Standard-Zugang

für zwölf Wochen 79,99

Euro und einen Premium-Zugang (24

Wochen) gibt es für 129,99 Euro. Dafür

gibt es jeden Tag neue Rezepte, die auch

nach Ablauf des Zugangs für den Nutzer

bereitstehen.

Das Besondere an dieser Software, sagt

Jannik Disch, sei der sehr individualisierte

Plan, der sich aus einem vorherigen

Fragebogen ergibt. „Viele Apps fragen

nur Standards ab, zum Geschlecht, zur

Körpergröße und zum Wunschgewicht.“

Natty Gains gehe weiter, sagt der Sportmanager.

Es bilde auch Lebensumstände,

Esspräferenzen und Lebensmittelunverträglichkeiten

ab.

350 Rezepte in der Datenbank

„Man kann angeben, wie viel Zeit man

28 www.bvg-menzel.de


.....................

beispielsweise fürs Kochen aufwenden

kann oder will und welche Lebensmittel

man nicht mag.“ Die Software sucht dann

in der Datenbank aus aktuell 350 Rezepten

die passenden heraus. Alle Rezepte,

betont Disch, seien von ihm persönlich

entwickelt und getestet worden. Ähnlich

funktionieren auch die Trainingspläne.

Doch damit lässt es der Unternehmensgründer

nicht bewenden, der viel größere

Visionen mit seiner Software hat: Seit

kurzer Zeit arbeitet er etwa mit Fitnessstudios

zusammen und stellt seine Software

als White Label Solution, angepasst

auf das Look & Feel des jeweiligen Partners

bereit. Die Kooperation sieht so aus,

dass es den Fitnessstudios mit der Software

ermöglicht wird, ihren Mitgliedern

professionelle Ernährungspläne anzubieten

und somit einem ganzheitlichen Ansatz,

bestehend aus Training und Ernährung,

zu folgen. Den Coaches in den

Studios werde viel Arbeit und Zeit abgenommen,

da die Software die Pläne per

Algorithmus erstelle und handgeschriebene

Pläne der Vergangenheit angehörten.

Unternehmensgründer Jannik

Disch hat große Ziele. Dazu

sucht er Kooperationen.

Software mit Potenzial

Darüber hinaus aber könnte sich Jannik

Disch in Zukunft auch vorstellen, mit

Lieferdiensten zu arbeiten. Statt sich jedes

Mal selbst auf den Weg zum Supermarkt

zu machen, um die Zutaten für die

Rezepte zu kaufen, könnte man diese

auch per Knopfdruck bestellen und sich

liefern lassen, so die Idee. „Die Software

hat also noch jede Menge Potenzial“, ist

er überzeugt. Für das Problem des Durchhaltevermögens

kennt Disch übrigens nur

eine Lösung:. Die persönliche Ansprache.

Auch da soll die Software helfen:

Bislang steht Disch alleine als Ansprechpartner

zur Verfügung, künftig könnte

sich der umtriebige Startupper vorstellen,

gelernte Ernährungsberater und Oecotrophologen

als Mitarbeiter einzustellen, die

den Support der Kunden übernehmen.

„Die Software soll die klassische Ernäh-

rungsberatung und das Schreiben von Ernährungsplänen

durch Fachleute nicht

überflüssig machen. Aber sie soll diese

Schritte im Zeitalter der Digitalisierung

deutlich vereinfachen. Darüber hinaus

soll sie die Leistung auch für den Kunden

bezahlbar machen.“ Seiner Vision bleibt

Disch damit treu: „Möglichst vielen Menschen,

einfach und erfolgreich zu einer

gesunden Ernährung zu verhelfen.“

Text und foto:

Cristina Segovia-Buendía

Natty Gains

Haumannstraße 28

42651 Solingen

Fon 0176 78175903

Mail info@nattygainscoaching.com

Net www.nattyganiscoaching.com

der Bergische Unternehmer 12|19 29


AUS DER REGION GASTKOMMENTAR

Überflügelte Zulieferer?

Eine Branche im Umbruch

Zunehmend geraten die deutschen Automobilzulieferer

unter Druck: Neue Mobilitätstrends, autonomes Fahren,

Digitalisierung und Elektrifizierung befeuern die deskriptiven

Entwicklungen der Branche. Schon länger kämpfen

die etablierten Hersteller und Zulieferer mit den Veränderungen

des Marktes – seit der angestrebten Elektrowende

wächst der Investitionsdruck, um die veränderten Produktanforderungen

erfüllen zu können. Und jetzt kommt auch

noch der führende amerikanische Hersteller von Elektroautos

und will im deutschen sowie europäischen Markt

kräftig mitmischen. Laut Musk sollen in der neuen Fertigungsanlage

unter anderem die Akkus für Elektroautos

gefertigt werden. Darüber hinaus plant Tesla hierzulande

die Produktion von zwei Fahrzeugtypen für den europäischen

Markt.

Auf der einen Seite bedeutet dies für den Automobilstandort

Deutschland, dass die führende Rolle in dieser Branche

noch nicht verspielt ist – nicht zufällig hat sich Tesla diesen

Standort ausgesucht. Für die Bundesrepublik bleibt

die Automobilindustrie eine Schlüsselindustrie, an der

etwa 1,8 Millionen Beschäftigte hängen. Rund 10.000 Arbeitsplätze

wurden von Tesla nun in Aussicht gestellt.

Auf der anderen Seite hat die ganze Branche den Wandel

zu lange verschlafen – nur schwerfällig ändern sich die

Wertschöpfungsketten. Zum Nachteil der Wirtschaft, der

Industrie und der Kommunen, die am langsam versiegenden

Tropf der großen Hersteller und Zulieferer hängen.

Eine Neuausrichtung der Automobilbranche ist unausweichlich.

Der Strukturwandel zwingt die Akteure der Branche zu

Anpassungen – die Politik muss aber die notwendigen

Rahmenbedingungen schaffen. Dies kann etwa in Form

von Umschulungs- und Weiterbildungsprogrammen oder

finanzieller Unterstützung geschehen. Jedoch liegt es in

der Verantwortung der Betriebe und deren Verantwortlichen,

jetzt zu handeln und den Wandel aktiv mitzugestalten.

Es bleibt zu hoffen, dass sich durch den amerikani-

Foto: BVG

Vanessa Hünnemeyer ist Beraterin für Innovationen

und Regionalentwicklung bei der Hünnemeyer

Consulting GmbH.

schen Atem im Nacken der Branche nun der Veränderungsdruck

bei Herstellern, Zulieferern und der Politik erhöht.

Sonst scheint der Konkurrenzkampf schon vor Bau des neuen

Werkes verloren.

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Absicherung unter einer Vielzahl von

möglichen zukünftigen Entwicklungen

bietet.” So umschreibt der Nobelpreisträger

der Wirtschaftswissenschaften Harry

M. Markowitz die Anforderungen, die

ein gut ausbalanciertes Wertpapierdepot

erfüllen sollte – und das gilt insbesondere

in Zeiten schnelllebiger Märkte.

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entwickelt. Dabei steht ein aktiver

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im Vordergrund, der insbesondere auf

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zugeschnitten ist. Ändert sich die

Marktsituation, werden die Orientierungsdepots

angepasst: Während in turbulenten

Börsenphasen eine eher defensive

Ausrichtung im Fokus steht, werden

beispielsweise in Phasen einer anziehenden

Wirtschaftsdynamik stärker

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Zusammensetzung seiner Vermögenswerte

zugesandt. Trotz aller Beratung:

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er das Chance-Risiko-Verhältnis seiner

Geldanlage gemäß seinen persönlichen

Präferenzen beeinflussen. Auch bei der

Vergütung hat der Anleger die Wahl

zwischen zwei Varianten. „Die Portfolioberatung

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Anlagethemen.”

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Meistern dieser Herausforderungen

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sich hierfür einen kompetenten Partner

zur Seite zu stellen”, sagt Dr. Ulrich

Stephan, Chef-Anlagestratege Privatund

Firmenkunden der Deutschen Bank. Das Depot gestalten

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dem persönlichen Berater und dem Anlageklassen Liquidität, Aktien, Renten,

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globalen Know-how der Deutschen Bank, Kunden gibt der Berater diesem konkrete

Daniel Anderheggen

das durch den Chef-Anlagestrategen

Empfehlungen zur Gewichtung von Telefon (0221) 142-2323

Dr. Ulrich Stephan zur aktuellen Marktmeinung

Anlageklassen in seinem Portfolio sowie daniel.anderheggen@db.com

für Privat- und Firmenkunden zu Einzeltiteln. Diese basieren auf dem

zusammengeführt wird. Bei dieser Beratungsform

vom Kunden definierten Chance-Risiko-

der Bergische trifft Unternehmer der Anleger 12|19 alle wich- Profil und dem aktuellen Marktumfeld:

31


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Antrag auf Teileinkünfteverfahren

bei verdeckter

Gewinnausschüttung

Fotos: MEV

Die Besteuerung von privaten Kapitalerträgen

ist zunächst durch den 25%igen

Kapitalertragsteuerabzug abgegolten. Ist

der persönliche Steuersatz niedriger,

können die Kapitalerträge auch in die

Veranlagung einbezogen werden (sog.

Günstigerprüfung). Für bestimmte Beteiligungen

an einer GmbH oder anderen

Kapitalgesellschaft ist auf Antrag eine

dritte Besteuerungsalternative vorgesehen

(vgl. § 32d Abs. 2 Nr. 3 EStG): Gewinnausschüttungen

werden nur mit 60%

bei der Veranlagung angesetzt. Dabei

wird zwar der Sparer-Pauschbetrag nicht

berücksichtigt, dafür können aber tatsächlich

im Zusammenhang mit der Beteiligung

entstandene Werbungskosten

(entsprechend mit 60%) abgezogen werden;

ein eventueller Verlust kann mit anderen

Einkünften verrechnet werden.

Voraussetzung für dieses sog. Teileinkünfteverfahren

ist, dass die Beteiligung

mindestens– 25% beträgt oder– 1% beträgt

und durch eine berufliche Tätigkeit

für die Gesellschaft ein maßgeblicher unternehmerischer

Einfluss auf die wirtschaftliche

Tätigkeit genommen werden

kann. Eine Besonderheit gilt für den Antrag

zur Anwendung des Teileinkünfteverfahrens.

Dieser ist nicht bis zur

Rechtskraft des Steuerbescheides möglich,

sondern muss bereits ausdrücklich

mit der Einkommensteuererklärung gestellt

werden. Er gilt dann für die Folgejahre

automatisch weiter. Wird er für ein

Jahr widerrufen, kann er für die jeweilige

Beteiligung nicht erneut gestellt werden.Ob

der Antrag letztlich vorteilhaft

ist, wird insbesondere durch die Höhe

des jeweiligen zu versteuernden Einkommens

bestimmt. Der Antrag kann auch

dann nicht mehr nachgeholt werden,

wenn sich erst später die Vorteilhaftigkeit

herausstellt. Das gilt selbst dann,

Beratungskompetenz aus Erfahrung

RMB Rosenfeld & Bachtig GbR

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wenn in einem Jahr keine regulären Gewinnausschüttungen

erfolgt sind – für

die ein Antrag sinnvoll gewesen wäre –,

aber später im Rahmen einer Betriebsprüfung

verdeckte Gewinnausschüttungen

festgestellt werden. Der Bundesfinanzhof

(1) weist in diesem

Zusammenhang darauf hin, dass der Antrag

auch vorsorglich in der Steuererklärung

hätte gestellt werden müssen, obwohl

hier insoweit noch gar keine

Einkünfte erklärt waren. (1) Urteil vom

14. Mai 2019 VIII R 20/16. (Quelle: Rinke

Treuhand GmbH)

Eigenbedarfsklausel

Es ist möglich, Verluste aus Vermietung

und Verpachtung steuerlich geltend zu

machen. Eigentümer müssen allerdings

die nachvollziehbare Absicht haben, auf

Dauer einen Überschuss zu erzielen. Was

aber geschieht, wenn im Vertrag eine Eigenbedarfsklausel

– also eine Begrenzung

des Mietverhältnisses – eingebaut

ist? Damit musste sich nach Auskunft

des Infodienstes Recht und Steuern der

LBS die Rechtsprechung befassen. Der

Fall: Ein Eigentümer ließ im Mietvertrag

den Passus einfügen, dass zu einem bestimmten

(vier Jahre entfernten) Zeitpunkt

das Vertragsverhältnis ende, wenn

ein konkret bezeichneter Eigenbedarf einer

Nichte des Vermieters eintrete. Die

Situation trat nicht ein, weil der Mieter

vorzeitig auszog und das Objekt verkauft

wurde. Das Finanzamt bezweifelte daraufhin

die dauerhafte Gewinnerzielungsabsicht

und wollte die Verluste aus Vermietung

und Verpachtung nicht

anerkennen. Das Urteil: Es handle sich

hier lediglich um eine Befristung für einen

Eventualfall, entschieden die Richter.

Außerdem sei auch bei der Nichte daran

gedacht gewesen, einen angemessenen

Mietzins zu verlangen. Dass sich unerwartet

alles geändert habe (Auszug der

Mieter, kein Einzug der Nichte, Verkauf

des Objekts) habe sich erst im Laufe der

Zeit ergeben und ändere nichts an der ursprünglichen

Gewinnerzielungsabsicht.

(Finanzgericht Hamburg, Aktenzeichen 2

K 151/17)

sicherstellung einer

Verlustverrechnung bei

Kommanditisten

Bei Gesellschaftern, die für Schulden

der Gesellschaft nur beschränkt haften,

also insbesondere Kommanditisten, ist

die Möglichkeit des Ausgleichs von ihnen

zuzurechnenden steuerlichen Verlusten

der Gesellschaft mit anderen positiven

Einkünften grundsätzlich auf die

geleistete Einlage begrenzt. Wenn in

diesen Fällen in 2019 mit Verlusten zu

rechnen ist, sollte deren steuerliche Verrechenbarkeit

mit anderen Einkünften

geprüft werden. Ist eine steuerliche Verrechenbarkeit

im Jahr 2019 nicht oder

nicht vollständig zu realisieren, weil

durch die Verluste das Kapitalkonto negativ

würde oder dieses bereits im negativen

Bereich ist, sind diese nur mit Gewinnanteilen

aus dem Gesellschaftsanteil

in Folgejahren verrechenbar (verrechenbare

Verluste). Das Verlustverrechnungspotenzial

kann unter Umständen

durch geeignete Maßnahmen, die

allerdings noch in 2019 ergriffen werden

müssen, erhöht werden. Handlungsempfehlung:

Zunächst ist erforderlich, dass

ein etwaiger steuerlicher Verlustanteil

der Bergische Unternehmer 12|19 33


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

schon vor dem Ende des Wirtschaftsjahrs

möglichst exakt prognostiziert

wird. Zur Sicherstellung einer umfassenden

Verlustverrechnung stehen dann verschiedene

Gestaltungsmaßnahmen (z.B.

die Erbringung von Bar- und Sacheinlagen

oder die Erhöhung des Kapitalkontos

durch Umwandlung von Gesellschafterforderungen

in eine gesamthänderisch

gebundene Rücklage) zur Verfügung.

Die Konsequenzen – v.a. auch nichtsteuerlicher

Art – derartiger Maßnahmen

sind bedeutsam, so dass dringend anzuraten

ist, steuerrechtliche Beratung in

Anspruch zu nehmen. (Quelle: Steuerberatung

Rosenfeld & Bachtig GmbH)

Umsatzsteuer-Vorauszahlung

für Dezember

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gewerblichen Rechtsschutzes

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im In- und ausland

An das Finanzamt abgeführte Umsatzsteuern

führen regelmäßig zu Betriebsausgaben.

Die Finanzverwaltung rechnete

bislang die im Januar des

Folgejahres für Dezember des Vorjahres

abgeführte Umsatzsteuer stets den Betriebsausgaben

des Folgejahres zu, wenn

die Zahlung oder Abbuchung nach dem

10.1. erfolgt bzw. sich die Fälligkeit der

Abgabe der Umsatzsteuer-Voranmeldung

wegen eines Feiertags auf den 11.

oder 12.1. verschiebt. Der Bundesfinanzhof

(BFH) widersprach im Urteil

vom 27.6.2018 (Az. X R 44/16) der Finanzamt-Auffassung.

Nach Ansicht des

BFH ist eine Umsatzsteuervorauszahlung,

sofern sie innerhalb von zehn Tagen

nach Ablauf des Kalenderjahres gezahlt

wird, stets im Jahr ihrer

wirtschaftlichen Zugehörigkeit abziehbar.

Ob der 10. Januar des Folgejahres

ein Sonnabend, Sonntag oder gesetzlicher

Feiertag ist, ist unbedeutend. Fazit:

Soll die für Dezember 2019 abzuführende

Umsatzsteuer noch im Dezember als

Betriebsausgabe verbucht werden, muss

die Zahlung spätestens bis einschließlich

10.1.2020 erfolgt sein.

(Quelle: Steuerberatungskanzlei Hemicker,

Radevormwald)

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Unerwünschter „Big Brother“

Eine Wohngemeinschaft wurde ohne Genehmigung

per Video überwacht. Ein

Immobilieneigentümer vermietete eine

Wohnung an Mitglieder einer Wohngemeinschaft.

Er selbst behielt in dem besagten

Objekt noch einen Raum als Büro

für sich. Im Flur der WG war eine Überwachungskamera

angebracht – und das,

obwohl im Mietvertrag lediglich von einer

Kamera „vor der Haustür“ die Rede

gewesen war. Angesichts dieser dauerhaften,

nicht verabredeten Überwachung

sprach die Justiz nach Information des

Infodienstes Recht und Steuern der LBS

einem der Mieter das Recht auf eine

fristlose Kündigung zu. Die Anbringung

der Kamera im Inneren der Wohnung sei

unter anderem deswegen als besonders

schwerwiegend zu beurteilen, als man

davon ausgehen müsse, dass Bewohner

das Badezimmer „nicht immer vollumfänglich

bekleidet“ aufsuchten. Die ins

Feld geführten Sicherheitsargumente des

Eigentümers könnten hier nicht überzeugen.

(Amtsgericht München, Aktenzeichen

432 C 2881/19) (Quelle: Infodienst

Recht und Steuern der LBS)

34 www.bvg-menzel.de


Was zum 31.12.2019 vernichtet

werden kann

Gewerbetreibende, bilanzierungspflichtige

Unternehmer oder selbstständig Tätige

müssen u. a. Bücher, Bilanzen, Inventare,

Jahresabschlüsse, Lageberichte, die

Geschäftskorrespondenz sowie alle elektronisch

übermittelten Dokumente mindestens

6 Jahre aufbewahren. Handelsbücher,

Inventare, Bilanzen und

Buchungsbelege müssen 10 Jahre aufbewahrt

werden. Die Aufbewahrungsfrist

beginnt jeweils mit dem Schluss des Kalenderjahres,

in dem die letzte Eintragung

im Buch gemacht worden ist oder

der Handels- oder Geschäftsbrief empfangen

oder abgesandt worden ist oder,

bei Bilanzen, mit Ablauf des Kalenderjahres,

in dem der Jahresabschluss festbzw.

aufgestellt wurde (§ 147 Abs. 4 der

Abgabenordnung). Entsprechendes gilt

auch für elektronisch archivierte Dokumente

und Belege: Ab dem 31.12.2019

können Handelsbücher, Inventare, Bilanzen

und sämtliche Buchungsbelege aus

dem Jahr 2009 vernichtet werden, sofern

in diesen Dokumenten der letzte Eintrag

in diesem Jahr erfolgt ist. Handels- oder

Geschäftsbriefe, die in 2013 empfangen

oder abgesandt wurden sowie andere

aufbewahrungspflichtige Unterlagen aus

dem Jahre 2013 und früher können ebenfalls

vernichtet werden. Ausnahme: Die

Dokumente sind für die Besteuerung

weiterhin von Bedeutung, etwa weil die

steuerliche Festsetzungsfrist noch nicht

abgelaufen ist. Lieferscheine müssen nur

dann aufbewahrt werden, wenn sie einen

Buchungsbeleg oder Rechnungsbestandteil

darstellen. (Quelle: Steuerberatungskanzlei

Hemicker, Radevormwald)

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der Bergische Unternehmer 12|19 35


SERIE DAS RECHT AUF IHRER SEITE

Vertrauen ist

die Basis

Vom Standort Radevormwald aus berät die Steuerberatungskanzlei Hemicker

ihre Mandanten im gesamten bergischen Raum. Und nicht nur dort: Die beste

Werbung ist die persönliche Empfehlung, sagt Kanzleigründer und -inhaber

Frank Hemicker. Daher konnten er und sein Team den Beratungsradius in den

letzten Jahren deutlich vergrößern. Bis ins Rheinland, nach Westfalen und sogar

in Nordbayern vertrauen Unternehmen den Steuerfachleuten aus dem Bergischen.

Steuerberater

Frank Hemicker im

Gespräch mit Stefanie

Bona, Redaktionsleiterin

„der

Bergische Unternehmer“.

Blickt man auf die Homepage der Kanzlei

Hemicker, wird sofort deutlich: Hier

geht jemand mit der Zeit. Frisch, aufgeräumt,

modern und mit einem hohen

Service- und Informationsanteil wenden sich

Frank Hemicker und seine 13 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter an ihre Mandantschaft und weitere

Interessenten. Unter anderem gibt es eine

Kanzlei-App, mit der die Mandanten die neuesten

Infos rund ums Steuerrecht direkt auf Ihr Smartphone

holen können. „Ja, das stimmt. Auf den

Zug der Digitalisierung sind wir frühzeitig aufgesprungen“,

erklärt Frank Hemicker im Gespräch

mit dem „Bergischen Unternehmer“.

Beraten, nicht nur verwalten

Der Fokus der Kanzlei liegt auf der steuerlichen

Begleitung von Firmen und Unternehmern. Zu

den Mandanten zählen sowohl die größere GmbH

als auch der lokale Handwerker und Dienstleister,

aber auch Privatpersonen mit größerem Immobilienbesitz

und Unternehmensgründer. Sie alle werden

ganzheitlich betreut, angefangen über die

klassische Steuerberatung, die Finanz- und Lohnbuchhaltung

bis zur Erstellung des Jahresabschlusses.

Hinzu kommen die Wirtschaftsberatung,

die Liquiditätsplanung, Finanzanalyse und

individuelle Vermögensberatung, Nachfolgeplanung

und Nachlassverwaltung. „Nur gut zu verwalten,

reicht heute nicht mehr aus. Die Beratung

ist für unsere Kunden wesentlich. Dazu muss es

menschlich stimmen und das Vertrauen muss da

sein“, erklärt der Diplom-Finanzfachwirt und

Steuerberater. Wenn es daran mangele, sei der

Mandant nicht mehr zufrieden. „Fehlende oder

36 www.bvg-menzel.de


unzureichende Beratung ist tatsächlich der häufigste

Grund, warum Mandanten einen Wechsel

des Steuerberaters in Erwägung ziehen und sich

dann an uns wenden“, sagt er.

Spezialisiert auf

Steuerstrafverfahren

Frank Hemicker kommt ursprünglich aus der Finanzverwaltung,

wo er seine Ausbildung und das

Studium zum Diplom-Finanzfachwirt absolvierte.

Danach wechselte er Mitte der 1990er Jahre zu einer

Steuerberatungskanzlei nach Remscheid, wo

er später Sozius wurde. Als es galt, in Radevormwald

eine Kanzlei zu übernehmen, der inzwischen

der wirtschaftliche Erfolg fehlte, wurde er mit

dieser Aufgabe betraut. Dieses Ansinnen gelang.

Vier Jahre wurde die Kanzlei noch unter dem

Dach der Remscheider Sozietät geführt, bis der

Steuerfachmann das Unternehmen am 1. Januar

2001 selbstständig übernahm. „Angefangen haben

wir mit zwei Mitarbeitern, heute sind wir 13“, beschreibt

er seinen Erfolgsweg. Das Portfolio wurde

sukzessive den Bedürfnissen der Mandanten

angepasst. Neben der Begleitung von steuerlichen

In Radevormwald hat

Frank Hemicker für

sich und sein Team

den optimalen Standort

gefunden.

Betriebsprüfungen in einem Umfang, der seitens

der Mandantschaft in unterschiedlicher Intensität

gewählt werden kann, hat sich die Kanzlei unter

anderem auf die Begleitung von Steuerstraf- und

Bußgeldverfahren spezialisiert. Denn dass es Unstimmigkeiten

mit den Finanzbehörden gibt, komme

heute wesentlich häufiger vor als zu früheren

Zeiten. „Die Zahlen der Steuerstrafverfahren werden

leider mehr. Früher setzten sich die Finanzämter

und ihre Betriebsprüfer bei Unklarheiten

zunächst öfter vorab mit den Steuerberatern und/

oder mit den Unternehmen selbst in Verbindung -

heute geht die Sache oft direkt zu den Steuerstrafverfolgungsbehörden.

Dann ist die Aufregung bei

den Betroffenen jedes Mal groß“, berichtet er. Dabei

entstünden Fehler ja nicht unweigerlich leichtfertig

oder gar absichtlich. Durch jahrelange Erfahrung

könne man auch in heiklen Situationen

einschätzen, wie die Zahnräder und Mechanismen

der Finanzverwaltung funktionieren und wirkungsvoll

helfen.

Seit den Anfängen berät und betreut die Kanzlei

Hemicker auch Existenzgründer, aus denen heute

die „Startupper“ geworden sind. Den aktuellen

Hype um die Gründerszene beurteilt er nicht kri-

der Bergische Unternehmer 12|19 37


SERIE DAS RECHT AUF IHRER SEITE

tisch, aber skeptisch. „Die Kalkulationsmaßstäbe

sind andere geworden. Heute gilt es nicht über den

Preis erfolgreich zu werden, sondern über die

Idee“, glaubt der Steuer- und Finanzexperte. Und

sich hier mit etwas wirklich Neuem, Einzigartigem

zu profilieren, sei nicht so einfach.

Stark im Bergischen

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• Nachfolgeregelung

• Rechtsberatung

Gleichwohl sei die bergische Region ein gutes

Pflaster, um unternehmerisch erfolgreich zu

sein. Das hat sich in der Vergangenheit gezeigt

und stelle sich auch in der Gegenwart heraus.

Aber alle Welt sieht doch dunkle Wolken am Horizont

aufziehen und vielfach ist bereits von der

drohenden Rezession die Rede? „Eben“, sagt

Frank Hemicker und entgegnet: „Alle Welt! Die

Betriebe in unserer Region sind aber solide aufgestellt

und weisen nach wie vor gute Zahlen

auf.“ Dazu trage sicherlich auch die bodenständige,

bergische Mentalität bei. Statische Kriterien,

nach denen Firmen erst bei einer bestimmten

Umsatzgröße oder Mitarbeiterzahl zum Mittelstand

zählen, lehnt er ab. „Für mich zählt auch

der kleine Handwerksbetrieb, der Arzt mit drei

oder vier Beschäftigten oder das Versicherungsbüro

mit sechs bis acht Mitarbeitern zu den Mittelständlern.

Und weil unsere bergische Region

gerade von diesen Unternehmen so massiv geprägt

ist, ist mir um die wirtschaftliche Zukunft

auch nicht bange. Denn hier wird Geld verdient

und Beschäftigung garantiert“, ist er überzeugt.

Innovativ als Arbeitgeber

Apropos Mitarbeiter. Auf sie zählt Steuerberater

Hemicker auch selbst. Darauf, dass er ein familienfreundlicher

Arbeitgeber ist, legt er großen

Wert. Der Kanzleierfolg beruhe ganz entscheidend

auf dem Wissen und dem Engagement des

Teams, das Verantwortung sucht und bereit ist,

sich täglich neuen Anforderungen und Aufgaben

zu stellen. Dazu ermöglicht der Chef diverse Karrierechancen,

Aus- und Fortbildung und vor allem

die Möglichkeit, durch unterschiedliche Arbeitszeitmodelle

und Homeoffice Beruf und Familie

unter einen Hut zu bekommen. Nicht zuletzt zählt

Frank Hemicker auch auf die Meinung seiner Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter. Eigentlich trug er

sich mit dem Gedanken an einen Neubau, um seiner

Kanzlei dort noch einmal größeren Raum zu

geben. Die Kolleginnen und Kollegen argumentierten

aber aus verschiedenen Gründen für einen

Verbleib am Standort in Radevormwald. Diesem

Wunsch trug er Rechnung, renovierte die Kanzleiräume

und schaffte durch den Kauf des Nachbargebäudes

Optionen zur Erweiterung. Denn

wachsen müsse auch eine Steuerberatungskanzlei.

Daran wollen er und sein Team weiterarbeiten.

Text: Stefanie Bona

Fotos: BVG

KONTAKT

Hemicker Steuerberatung

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42477 Radevormwald

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TOTAL DIGITAL STÖRFAKTOR SMARTPHONE

Ablenkungsmanöver

im Kopf

Machen Handys dumm? So weit wollen Forscher nun doch nicht gehen.

Aber immerhin sind sich die Neurologen namhafter Institute

nach ausführlichen Studien einig, dass die Dauerpräsenz von

Smartphones Spuren im menschlichen Gehirn hinterlässt. Spuren,

die zu Veränderungen im Verhalten führen, die besonders Kinder

und Jugendliche in ihrer Entwicklung beeinträchtigen.

Als bewiesen gilt, dass der permanente

Handy-Gebrauch die

Aufmerksamkeit verringert,

die Konzentration schwächt

und den Schlaf stören kann. Und Einfluss

auf das Lernverhalten und Verstehen

nimmt. Beispielsweise hat die britische

Gesundheitsorganisation RSPH kürzlich

in einem Report festgestellt, dass einer

von fünf Jugendlichen nachts seine Netzwerke

kontrolliert. Keine gute Idee. Denn

das Handy am Bett, um ja nichts zu verpassen,

führt zu Schlaflosigkeit. Eine

schlechte Auswirkung, da viel Schlaf für

den Aufbau junger Gehirne unverzichtbar

ist.

Keine guten Aussichten fürs

Examen

Aber auch in anderen Situationen, wie

etwa bei Prüfungen, spielt das Smartphone

eine negative Rolle. Denn es reicht

schon aus, das Gerät in Griffweite liegen

zu haben, um bei Testfragen vergleichsweise

schlecht abzuschneiden. Befindet

sich das Teil dagegen in einem anderen

Raum, verbessert sich die Denkleistung

und die Antworten der Probanden werden

korrekter. Die Experten, die in den USA

dieses Phänomen untersucht haben, liefern

dazu auch eine Erklärung: Ein Handy

in unmittelbarer Nähe legt bestimmte

Ressourcen im menschlichen Gehirn mit

Beschlag – vor allem das Arbeitsgedächtnis.

Wir brauchen dieses Element unseres

Gehirns zum logischen Denken oder

auch, um Sätze zu verstehen. Wenn das

Smartphone diesen Teil besetzt, fällt die

Leistungsfähigkeit in anderen Bereichen

entsprechend niedriger aus. Das Denken

wird eingeschränkt.

40 www.bvg-menzel.de


Die verführerische Macht der

Links

Ähnliches berichten auch Fachleute vom

Leibniz-Institut für Wissensmedien in

Tübingen. In ihren Versuchen kamen die

Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass

bereits ein Link in einem Text genügt, um

die betreffende Versuchsperson abzulenken.

Sogar, wenn der Link gar nicht geöffnet

wird. Um den mächtigen Impuls

zum Klicken und Wechseln auf eine andere

Website zu unterdrücken, aktiviert

das Gehirn eben dieses Arbeitsgedächtnis.

Damit werden Reserven blockiert,

die zum Lernen und Lesen wichtig sind.

Das Resultat insgesamt kann auf diese

Weise sinken. Irgendwann schaltet das

Gehirn um in den Stopp-Modus, um sich

selbst vor Überforderung zu schützen.

Denn die Recherche im Netz, die Prüfung

der Quellen auf Glaubwürdigkeit und das

Sortieren der Informationen artet in

Schwerstarbeit aus. Konkret bedeutet

dies: Der Mensch am Computer ruft nur

einige wenige Links auf und bricht die

weitere Suche ab.

Wenn Lesen nur noch Stress

bedeutet

Fast schon besorgniserregend ist allerdings

die Folge, die der ständige Handy-

Einsatz auf das Leseverhalten hat. Denn

wer stundenlang Texte nur am Bildschirm

liest, verliert mit der Zeit die Fähigkeit,

sich auf lange Passagen in einem Buch

oder auf Papier zu konzentrieren. Digitale

Lesegewohnheiten setzen auf Schnelligkeit.

Der Text wird lediglich auf

Schlüsselwörter abgeklopft. Die intensive

Beschäftigung mit dem Geschriebenen in

Printform fällt weg. Damit gewöhnt sich

das Gehirn daran, flach und ungeduldig

zu denken. So wird intensives Lesen mit

einem Mal zu einer stressigen Beschäftigung.

Das Gefährliche daran: Oberflächliches

Scannen statt sorgfältigem Lesen

könnte dazu führen, dass Menschen nicht

mehr ohne weiteres in der Lage sind,

komplexe Fragen zu analysieren, Problemlösungen

zu finden und intelligent

mitzudenken.

Analog hat lange noch nicht

ausgedient

Aus diesem Grund haben mehr als 130 Wissenschaftler

die sogenannte „Stavanger Erklärung“

aus diesem Jahr unterzeichnet und

gefordert, das analoge Lesen weiterhin zu

fördern. Parallel sollten Schüler und Studenten

lernen, auch am Bildschirm verständnisorientiert

– also gründlich und genau – die

Texte zu lesen und mit Informationen umzugehen.

Dabei ist es wichtig, den Zeitdruck

wegzunehmen. Denn genügend Zeit zu haben,

ist eine entscheidende Voraussetzung,

um Geschriebenes zu verstehen.

Neues kommt – Altes wird

gehen

Trotz all dieser Mahnungen stehen die

meisten Experten der digitalen Medienwelt

durchaus aufgeschlossen gegenüber.

Denn sie sind der Überzeugung,

dass der Umgang mit Smartphones &

Co. die Menschen nicht per se dümmer

macht. Einfach aus der Erkenntnis heraus,

dass unser Gehirn auch mit der Digitalisierung

des Alltags zurande kommen

wird. Fest steht allerdings, dass

durch die innovativen Techniken bestimmte

Kompetenzen verloren gehen –

andere dagegen neu erlernt werden.

Denn je mehr der Mensch aufs Navi

schaut statt in die Straßenkarten, je öfter

die Einparkhilfe genutzt wird anstelle

des Rückspiegels, um den Wagen in eine

Lücke zu manövrieren, das Tablet zur

Informationsbeschaffung verwendet

wird statt Zeitungen und Bücher und im

Smart-Home Alexa und andere Systeme

die Kommunikation übernehmen – desto

mehr passiert in unseren Köpfen.

Was genau und mit welchen Folgen? Die

Beantwortung dieser Fragen wird Wissenschaft

und Forschung noch etliche Zeit beschäftigen.

Bleiben wir bis dahin achtsam.

Text: Brigitte Waldens

Foto: Shutterstock

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der Bergische Unternehmer 12|19 41


IM FOKUS WIE KUNDEN TICKEN

Was denkt der Mensch

beim Einkauf?

Eher wenig. Denn 70 bis 90 Prozent aller Kaufentscheidungen werden unbewusst getroffen.

Also emotional statt rational, wie aktuelle Erkenntnisse der modernen Gehirnforschung belegen.

Selbst die Kunden, die vermeintlich überlegt handeln, unterliegen Einflüssen, die im Kopf in Entschlüsse

umgesetzt werden – ohne das Bewusstsein darüber zu informieren.

42 www.bvg-menzel.de


Nun gilt es, daraus die richtigen

Lehren zu ziehen. Mit Hilfe einer

neuen Disziplin könnte dies

gelingen. Denn das Neuromarketing

hat sich zur Aufgabe gemacht,

die Gesetze des Gehirns zu ergründen. Dabei

nutzt die Wissenschaft Ergebnisse aus

Hirnforschung und Psychologie, um Werbemaßnahmen

zielgerichtet anzupassen und zu optimieren.

Unter anderem werden für diesen Prozess

Faktoren eingesetzt, die die Abläufe im limbischen

System stören und „vernünftige“ Entscheidungen

behindern.

Es bleibt schwierig

Doch so schön es wäre: Den Kauf-mich-Button

zum Anklicken, der für sämtliche Konsumenten

gilt, gibt es nicht. Vielmehr muss ein Unternehmen,

das seine Kunden erreichen will, Strategien

und Aktionen entwickeln, die sich auf die Erwartungen,

Bedürfnisse und Motive der jeweiligen

Zielgruppe ausrichten. Natürlich spielen auch hier

zahlreiche Faktoren eine wichtige Rolle. So macht

es einen Unterschied, ob es sich um einen Spontankauf

oder eine lang geplante Anschaffung handelt,

ob das Produkt preiswert oder teuer ist, ob

der persönliche Benefit im Vordergrund steht oder

das Kaufverhalten mehr von moralisch-ethischsozialen

Gesichtspunkten bestimmt wird. Dies erklärt,

weshalb Unternehmen, die in ihrem Produktprogramm

auf Nachhaltigkeit achten, heute

beim Verbraucher besonders gut ankommen und

ein hohes Ansehen genießen.

Drei Systeme sind entscheidend

Wie die Neuro-Wissenschaftler herausgefunden

haben, sind drei individuell ausgeprägte Motivund

Emotionssysteme im menschlichen Gehirn

dafür verantwortlich, wie und warum eine Kaufentscheidung

so und nicht anders ausfällt. Dabei

handelt es sich um folgende Grundkategorien:

• Stimulanz

mit den Untergruppen Neugier, Erlebnishunger,

Kreativität, aber auch

Langeweile und Unterforderung

der Bergische Unternehmer 12|19 43


IM FOKUS WIE KUNDEN TICKEN

• Balance

Gespeist durch den Wunsch nach Sicherheit, Stabilität

und Ordnung. Im

negativen Umkehrschluss aber auch durch Unsicherheit

und Stress.

• Dominanz

mit den Kennzeichen Macht, Status und Durchsetzung

sowie Ärger und Wut.

Käufer mit unterschiedlichen Vorlieben

Es wird aber noch komplizierter. Denn aus diesen

Basis-Systemen ergeben sich verschiedene Kombinationsmöglichkeiten,

die eine Zuordnung eines

bestimmten Käufertyps weiter erschweren. Trotzdem

haben sich vier sogenannte Limbic-Typen herausgebildet,

und zwar der

• dynamische Performer

geprägt von Stimulanz und Dominanz. Für ihn ist

ein Produkt dann interessant, wenn es ihm einen

Wettbewerbsvorsprung verschafft oder seinem

persönlichen Fortkommen dient.

• vorsichtige Controller

beeinflusst durch Eigenschaften wie Disziplin,

Logik und Perfektion, die sich durch die Verbindung

zwischen Dominanz und Balance entwickeln.

Sein vorrangiges Ziel ist es, den Überblick

zu behalten und auf Nummer Sicher zu gehen.

• traditionsbewusste Harmonisierer

Auf Balance bedacht, bevorzugt er Produkte, die

im Markt eingeführt und beliebt sind, keine Probleme

bereiten und einfach funktionieren.

• begeisterungsfähige Innovator

Offen für alles Neue und Exklusive, reagiert dieser

Käufertyp besonders stark auf stimulierende

Impulse.

Die typischen

Gestaltungsmerkmale

starker

Marken besetzen

bestimmte Emotionsfelder

und

erfüllen somit

Erwartungshaltungen,

die ein

Bedürfnis nach

„must have“ generieren.

Verhaltensweisen auf dem Prüfstand

Um festzustellen, mit welchem Käufertyp es ein Unternehmen

zu tun hat, setzt das Neuromarketing unterschiedliche

Analyse-Methoden ein, um den jeweiligen

Gehirn-Aktivitäten auf die Spur zu

kommen. Etwa das Eye-Tracking, das die Augenbewegungen

beim Betrachten von Werbung oder beim

Online-Surfen beobachtet. Auch die Kontrolle von

Pulsfrequenz und Schweißabsonderungen liefert

aufschlussreiche Daten. Ebenso die Messung über

eine Magnetresonanztomografie oder eine Elektroenzephalografie.

Eine aussagefähige Methode ist

zudem das sogenannte Facial Coding, das zum Kodieren

von Mimik und Emotionen verwendet wird.

Was der Kunde im Geschäft erwartet

Doch all diese Verfahren, die meist unter Laborbedingungen

stattfinden, führen nicht zu einem Resultat,

das vollständig überzeugen kann. Zu viele weitere

Einflüsse spielen in eine Kaufentscheidung

hinein, die hierbei keine Berücksichtigung finden.

Beispielsweise die Empfehlung von Freunden und

Bekannten, die eigenen Erfahrungen, die der Betreffende

mit einem Produkt gemacht hat oder auch

Umgebungsbedingungen am Point of Sale, die Kaufreize

auslösen. Jetzt zur Weihnachtszeit können dies

Musik, ein stimmungsvolle Ambiente, Gerüche oder

Farben sein.

Darüber hinaus wirkt nicht nur die gesamte Warenpräsentation

auf das Kaufverhalten des Kunden,

sondern auch die Wege im Geschäft, die zum gewünschten

Produkt im Regal führen. Aus diesem

Grund macht es Sinn, am Hauptweg möglichst viele

Artikel zu platzieren. Im Übrigen verfügt jeder

Mensch im Unterbewusstsein über eine Art mentaler

Karte, die er im Laufe seines Einkaufslebens zur

Orientierung abgespeichert hat. Diese „mental map“

enthält die Abfolge der Sortimente, die der Kunde

auf seinem Shoppingzug im Laden erwartet.

Die Macht der starken Marken

Will ein Unternehmen seine Kunden erreichen,

muss es Strategien entwickeln, die sich auf die

Erwartungen, Bedürfnisse und Motive der jeweiligen

Zielgruppe ausrichten.

Nicht zu unterschätzen sind ebenso die Signale starker

Marken. Deren typische Gestaltungsmerkmale

besetzen bestimmte Emotionsfelder und erfüllen somit

Erwartungshaltungen, die ein Bedürfnis nach

„Must have“ generieren. Außerdem: Menschen mögen

Dinge, die sie kennen. Mit denen sie positive Er-

44 www.bvg-menzel.de


Die Bildsprache beeinflusst

unser Gehirn

und damit

vielfach auch unseren

Einkauf.

fahrungen verbinden, die verfügbar sind und die

auch im Freundeskreis Akzeptanz finden. Deshalb

ist es wichtig, den Markencharakter konsequent

beizubehalten und entsprechend herauszustellen.

Der Plan eines hinreichend bekannten

Süßwarenherstellers, sich von der lila Kuh zu verabschieden,

ist in diesem Zusammenhang beispielsweise

vom Marketing her kritisch zu beurteilen.

Empfänglich für feine Signale

Fest steht, dass das Gehirn auf feinste, oft subtile

Signale reagiert. Sprache, Bilder, Haptik, Geräusche

gehören dazu, um multisensorische sowie

emotional-kognitive Prozesse in Gang zu setzen.

Kurz: Trigger, die möglichst sämtliche Sinne eines

potenziellen Käufers erreichen, besitzen gegenüber

der Konkurrenz gute Erfolgs-Chancen.

Dazu ein Beispiel für die richtige Wortwahl. Hier

Um festzustellen,

mit welchem

Käufertyp es ein

Unternehmen zu

tun hat, setzt

das Neuromarketing

unterschiedliche

Analyse-

Methoden ein.

Die Macht der Masse ist nicht zu unterschätzen

und wird vom modernen Marketing als erfolgreiches

Tool eingesetzt. Beispielsweise bei

der Freundschaftswerbung.

gilt: Einfach ist besser als kompliziert. Denn da

das Gehirn lange braucht, um etwa abstrakte,

schwer verständliche Begriffe zu verarbeiten und

zu lernen, ist es ratsam, Werbebotschaften leicht

und schnell begreifbar aufzubereiten. Also kurze

Hauptwörter, die zudem eine Bildsprache vermitteln:

Zum Beispiel Rennwagen, Hammer oder

Kätzchen. Auch die Verben sollten einfach, konkret

und emotional besetzt gewählt werden.

Unter dem Einfluss des Schwarmeffekts

Darüber hinaus gehört es zum menschlichen Verhalten,

sich an anderen ein Beispiel zu nehmen.

Frei nach dem Motto „Was alle kaufen, kann nicht

schlecht sein.“ Aus diesem Grund entscheiden

sich Käufer häufig für Trend-Produkte und folgen

damit dem Schwarmeffekt. Diese Macht der Masse

setzt das moderne Marketing als erfolgreiches

Tool ein. Freundschaftswerbung und der Influencer-Auftritt

im Internet, Aussagen in den sozialen

Medien und in Communities animieren immer

mehr User, sich exakt für das jeweilig beworbene

Produkt zu entscheiden. Dazu eine Zahl: Immerhin

folgen 84 Prozent der Verbraucher beim Einkaufen

persönlichen Empfehlungen.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: BVG, Shuttersock

der Bergische Unternehmer 12|19 45


IM FOKUS UNTER UNS

„Vor dem Umsatz kommt

die Aufmerksamkeit“

Die Menschen hierzulande stehen ganz oben auf der Bedürfnispyramide. Viele Produkte werden daher

nicht gebraucht und auch nicht genutzt. Denn wer bereits zwanzig T-Shirts im Schrank liegen

hat, benötigt nicht unbedingt ein weiteres. Deshalb gilt: Verkaufen funktioniert in den meisten Fällen

nur dann, wenn gleichzeitig Emotionen mitgeliefert werden. Das sagt Frank Rehme, einer der

wichtigsten Vordenker im Bereich Innovation und Zukunftsgestaltung. Seine jahrelange Praxiserfahrung

als Head of Innovations in einem DAX30-Handelskonzern stellt er mit seinem eigenen Unternehmen,

dem gmvteam, allen zur Verfügung, die verstanden haben, dass Zukunft nicht einfach

so passiert. Im folgenden Gespräch gibt Frank Rehme einen Einblick, was beim Einkaufen im menschlichen

Gehirn abläuft. Und wie diese Abläufe zu beeinflussen sind.

Herr Rehme, wie schnell entscheiden wir uns,

ob ein Produkt in die Tüte kommt oder nicht?

Kaufentscheidungen fallen in Bruchteilen einer

Sekunde. In 70 Prozent direkt am Regal am Point

of Sale. Wer diese Entscheidung korrigieren will,

muss eine Menge investieren.

Nämlich?

Alles, was die Kaufentscheidung positiv beeinflusst,

zeigt Wirkung. Vorzugsweise müssen die

eingesetzten Instrumente sämtliche Sinne ansprechen,

also eine multisensorische Ausstrahlung

besitzen. Anders ausgedrückt: Ohne den passenden

Kontext und ohne Emotionen wird das Verkaufen

schwierig, weil dann letztendlich nur noch

der Preis als Argument übrig bleibt.

Warum spielen Emotionen so eine bedeutende

Rolle?

Zahlreiche Produkte sind mit Gefühlen besetzt,

beispielsweise mit Erinnerungen an ein schönes

Urlaubserlebnis. Diese positiven Emotionen

möchte man beim Kauf dieses Produktes wieder

beleben. Natürlich gibt es auch andere Gründe.

Bei den meisten Spontankäufen steht die eigene

Belohnung im Vordergrund. Generell lässt sich

sagen, dass Informationen, die nicht von Emotionen

begleitet werden, für das Gehirn wertlos sind.

Wie können die Abläufe im Gehirn im Sinne

des Anbieters beeinflusst werden?

Hier bekommen wir Unterstützung durch das

Neuromarketing, das uns Erfahrungen aus der

modernen Hirnforschung für Werbung und Vertrieb

zur Verfügung stellt. Eine Erkenntnis besagt:

Es kommt auf den Kontext an. Kontexte

sind in der Lage, die Abläufe im Kopf zu steuern.

So ist der Kunde zum Beispiel bereit, mehr für

ein Produkt auszugeben. Ein gutes Story-Telling

kann demnach sehr viel bewirken. Der legendäre

Apple-Chef Steve Jobs hat es einmal so auf den

Punkt gebracht: Wenn Du kein iPhone hast, dann

hast Du kein iPhone. Punktum. Mit anderen Worten:

Dann gehörst Du nicht dazu. So werden Begehrlichkeiten

geweckt, Kaufmotive generiert.

Wie erfährt man mehr über die Motive einer

potenziellen Zielgruppe?

Zunächst einmal: Jede Aktivität basiert auf einem

Handlungsmotiv. Aufgabe eines Herstellers oder

Händlers ist es nun, seine Zielgruppe so gut zu

kennen, dass er auf diese Motive einzahlen kann.

Hilfe liefert hier die sogenannte ‚limbic map‘, die

Käufertypen nach bestimmten Grundkategorien

und deren Untergruppen einordnet. Demnach entscheiden

Dominanz, Stimulanz und Balance über

die Motivation eines Menschen. Natürlich individuell

mal stärker und mal weniger stark ausgeprägt.

Reicht dieses Wissen für ein überzeugendes,

zielführendes Marketing aus?

46 www.bvg-menzel.de


Auch nach dem Kauf einen regelmäßigen Kontakt

zum Käufer pflegen. Unter anderem mit nützlichen

Informationen und Angeboten, Dabei sollte

man aber aufpassen, nicht übers Ziel hinaus zu

schießen. Denn wer einem Kunden auf die Nerven

fällt, läuft Gefahr, ihn zu verlieren.

Frank Rehme ist

ein Vordenker im

Bereich Innovation

und Zukunftsgestaltung.

Nein. Denn hier kommen noch weitere Faktoren

ins Spiel. Vertrauen und Glaubwürdigkeit zählen

dazu. Ebenso eine gute Bewertung sowie ein positives

Image.

Was müssen werbungstreibende Unternehmen

denn tun, um in der Informationsflut und der

Vielfalt des Wettbewerbs Aufmerksamkeit für

ihre Produkte zu erzielen?

Mein Mantra lautet: Bevor ein Unternehmen um

einen Euro Umsatz kämpft, muss es zunächst einmal

um Zeit kämpfen. Zeit, den Kunden zu erreichen

und für fünf Sekunden seine Beachtung zu

finden. Der Händler ist längst nicht mehr der Versorger

der Republik. Er muss alles daran setzen,

um mit neuen Skills Aufmerksamkeit zu erlangen.

Selbstverständlich auch in den sozialen Medien.

Überhaupt ist die Nutzung sämtlicher Kanäle unerlässlich,

um das Kaufverhalten der Menschen

in irgendeiner Weise zu steuern.

Bestehen eigentlich Unterschiede in den Kaufentscheidungen

von Männer und Frauen?

In der Art der Kaufentscheidung nicht, aber in der

Ausprägung. Ein Mann wird ein Auto unter anderen

Gesichtspunkten auswählen als eine Frau.

Diese wiederum geht beim Schuhkauf anders vor

ihr männliches Pendant.

Kommen wir zum Internet. Wie sieht es online

mit dem Marketing aus?

Nicht so berauschend. Im Netz werden nur zwei

Sinne angesprochen – die Augen und das Gehör.

Deshalb wird in diesem Medium vieles über den

Preis entschieden. Wenn wir erst einmal ein Geruchs-Internet

haben werden, wird sich sicherlich

einiges ändern.

Welchen Rat gibt der Experte zum Schluss allen

Unternehmen, die erfolgreiches Marketing

betreiben wollen:

Es gibt keine Standardregeln. Denn jede Maßnahme

muss individuell und zielgruppengerecht geplant

und umgesetzt werden.

Herr Rehme, vielen Dank für die ausführliche

Expertise.

Das Gespräch führte Brigitte Waldens

Foto: Privat

Wie schmal ist der Grat zwischen Motivation

und Manipulation?

Offiziell handelt es sich dabei um zwei unterschiedliche

Themenfelder. Eigentlich meinen beide

Begriffe aber das Gleiche. Sie verfolgen das

Ziel, Menschen zu etwas zu bewegen, an das sie

vorher nicht gedacht haben.

Was ist zu tun, um eine Kundenbindung aufrecht

zu halten?

Frank Rehme

gmvteam GmbH

Rather Kirchplatz 11

40472 Düsseldorf

Fon 49 16094705975

Mail frank.rehme@gmvteam.de

der Bergische Unternehmer 12|19 47


FÜR SIE ENTDECKT WINTERTRÄUME AUF RÜGEN

Glitzer aus Eis und

Schnee auf Rügen

48 www.bvg-menzel.de


Antikisierende Säulen, barocke Putten, Rokoko-Ranken, gotische Türme, Zinnen, Holzveranden,

Erker und Jugendstilfenster - die Bäderarchitektur. In ihrer schönsten Pracht auf der

Ostseeinsel Rügen zu bewundern und zu (er)leben. Die ohnehin reizvolle Küstenregion Mecklenburg-Vorpommerns

bietet einige der schönsten Beispiele dieser Baukunst, perfektioniert

aber auf Rügen, unter anderem in den berühmten Seebädern Binz und Sellin.

der Bergische Unternehmer 12|19 49


FÜR SIE ENTDECKT WINTERTRÄUME AUF RÜGEN

Entstanden in der zweiten Hälfte des

19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts,

ziehen die liebevoll nach der Wende restaurierten

Gebäude nun in strahlendem

Weiß unzählige Touristen an die deutsche Ostsee.

Tummeln sich vor allem in den Sommermonaten

die Badegäste an der See und richten den Blick

auf das Wasser, so laden die Monate im Frühjahr,

Herbst und vor allem im Winter ein, den Blick auf

die vor der See liegenden Schönheiten der Insel zu

erleben. Die Bäderarchitektur betrachtet man am

besten auf den Seebrücken. Von dort, dem festen

Land zugewandt, hat man einen prächtigen Panoramablick

über die „First Row“ der baulichen

Schönheiten aus Stein und Holz.

Wintermärchen von Charles Dickens

S. 48 und 49: die Seebrücke von Selling.

oben: Schloß Grantiz. unten: der Rasende

Roland S. 51 oben und unten: Beispiele

schönster Bäderarchitektur

Im Winter, wenn der eisige Ostwind den Schnee

gefrieren lässt, die Promenade mit Eiskristallen

überzuckert ist und das Tageslicht mit einer

bläulichen Intensität verstärkt, wirken der

50 www.bvg-menzel.de


Strandbereich und die sich anschließenden kleinen

Ortskerne mit ihren Kopfsteinpflastern wie

ein Wintermärchen von Charles Dickens. Die

weißen Häuser strahlen nun silbrig, die kleinen

Lokalitäten laden mit ihren inseltypischen Spezialitäten

zum Aufwärmen ein, bevor man wieder

einen Ausflug in die klare Winterluft wagt.

Wer schon einmal erlebt hat, dass das Ufer der

Ostsee anfriert, die Rettungsringe an den Seebrücken

nur noch weiße Eisballen sind und der

Spaziergang mehr einem Lauf gleicht, der genießt

diese außergewöhnliche Atmosphäre der

Stille und Klarheit mit allen Sinnen und freut

sich auf den Grog oder heißen Punsch. Viele Sehenswürdigkeiten

der Insel haben in der Winterzeit

ebenso ihren ganz eigenen Zauber. Unbedingt

empfiehlt sich ein Besuch des Jagdschlosses

Granitz auf dem Tempelberg. Lässt das Wetter es

zu, kann man eine Wendeltreppe - mit 154 Stufen

- emporsteigen, um auf eine der schönsten

Aussichtsplattformen Rügens auf 144 Meter über

dem Meeresspiegel zu gelangen.

der Bergische Unternehmer 12|19 51


FÜR SIE ENTDECKT WINTERTRÄUME AUF RÜGEN

Fahrt mit dem „Rasenden Roland“

Das Kellergewölbe mit seinem Wirtshaus „Alte

Brennerei“ belohnt danach für den Aufstieg.

Führungen durch das Jagdschloss sollte man unbedingt

einplanen. Wenn man sich auch mal fahrend

über die Insel bewegen möchte, steigt man

in den „Rasenden Roland“, eine der letzten

Schmalspurbahnen Deutschlands. Er zischt,

schnauft und pfeift über die Insel, während die

aktuelle Zeit ihre Kontur verliert und die Vergangenheit

mit Reifrock und Zylinder auferstehen

lässt. Ein weiterer sehenswerter und markanter

Punkt der Geschichte - nicht nur der Insel

Rügen - ist Prora. Prora liegt im Norden des Ortes

Binz und hat heute rund 800 Einwohner. Wer

jedoch Prora schon einmal direkt nach der Wende

gesehen hat, als es noch die einst von den Nationalsozialisten

ursprünglich erbaute Erholungsanlage

für 20.000 Menschen war, kann die

Entwicklung heute kaum fassen.

Nach der nie fertigerstellten Erholungseinrichtung

zog nach dem zweiten Weltkrieg die Nationale

Volksarmee dort ein, ab 1990 dann Teile der

Bundeswehr. Aus einem Betonblock von gigantischem

Ausmaß - vier Stockwerke hoch, kilometerlang,

mit ocker-matschgrauem Farbanstrich,

jedes Zimmer mehr Zelle als Zimmer - haben

sich Kultureinrichtungen vielfältiger Gestalt angesiedelt.

Museen und Galerien haben sich etabliert,

informieren den Besucher aber immer über

die Geschichte des Gebäudes und seine Entwicklung

bis zum heutigen Tag.

Und eine Jugendherberge hat sich in einem der

Blöcke eingerichtet - wohl die längste Jugendherberge

von MeckPomm. Interessante Informationen

gibt es auch zahlreiche im Netz, zum Beispiel

unter www.denk-mal-prora.de

Besuch in Sassnitz

der Leuchtturm

von Sassnitz

Statten wir der kleinen Stadt Sassnitz im Norden

der Insel einen Besuch ab. Charakteristisch für

die Stadt sind, neben dem Tourismus, Fischerei,

Fischverarbeitung, Kreideabbau, Handwerk, Gewerbe,

der Fährhafen mit Verbindungen nach

Schweden, Dänemark, Litauen und in der Russischen

Föderation. Hier bekommt der Besucher

einen Eindruck vom täglichen Handwerk der Inselbewohner

und wie sie sich - schon lange vor

dem Tourismus - ihren Platz im wirtschaftlichen

Handel erobert hatten. Auf Grund der Kreidevorkommen

und des Badeverkehrs war Sassnitz

schon vor dem Krieg als Seebad bekannt und hat

als Kurort Kreideheilbäder und Seewasserkreidebäderbehandlung

zur Anwendung gebracht. Die

wirksame Behandlung konzentriert sich unter anderem

auf den chronischen Rheumatismus, Gelenkerkrankungen

und anderes. Alle diese Behandlungen

sollen wieder aktiviert werden,

52 www.bvg-menzel.de


unterstützt durch die in Sassnitz gefundenen

Heil- und Solequellen. So reiht sich die Stadt in

die jahrhundertelange Tradition anderer Solebäder,

ausgerichtet auf kurlokale Medizin, ein.

Strandfeuerwerk zum Jahreswechsel

Neben all den Attraktionen, die es zu besichtigen

gibt, kommen natürlich noch die saisonalen

Highlights, die die Besucher auf Rügen erwartet.

Und zu unserem eisigen Glitzer-Thema fällt den

Die Schönheit

und Vielfalt

der Insel erlaubt

einen

Besuch zu jeder

Jahreszeit.

Veranstaltern Weihnachten und Silvester ein.

Genussvoll, sinnlich und inspirierend präsentiert

sich der Binzer Weihnachtsmarkt im festlich erleuchteten

Kurpark. Es warten weihnachtliche

Köstlichkeiten, Geschenkideen regionaler Händler,

Kinderprogramm und vieles mehr auf die

Gäste.

Und zum Jahreswechsel: Dann dient der Strand,

die strahlenden Gebäude, das funkelnde Meer

als Kulisse für ein Strandfeuerwerk. Dann

schlürft man zum Neujahrsbrunch seine Austern

- oder eher den starken Kaffee - mit Blick auf die

Ostsee. Wem das alles zu laut ist, der besucht das

‚Strandkorbsilvester‘ in Göhren. Dort feiern die

Einheimischen mit mittelalterlichem Markt und

Handwerk, Gauklern und einer Strandkorbparty

unter dem Himmelszelt. Und ganz Sportliche

können auch ins neue Jahr laufen, na ja, fast: der

Binzer Silvesterlauf startet schon um 10.30 Uhr ,

da erreicht man noch im alten Jahr das Ziel.

Wellness zum neuen Jahr

Aber die ‚glitzernde Eiszeit‘ ist ja mit dem neuen

Jahr nicht vorbei. Viele Besucher suchen die

Ruhe Anfang des Jahres, um Wellness-Angebote

zu nutzen, die Insel in ihrer ganzen Ruhe zu erleben,

wanden und durchzuatmen. Auch das Zentrum

der Insel hat seine Schönheiten. Zum Beispiel

der Schmachter See, ein malerischer

Binnensee, der als Kulisse für die romantischsten

Sonnenuntergänge dient. Ganz Mutige wagen

sich vielleicht Anfang Februar zum Eisbaden

an den Binzer Strand, Wärmflaschen und Heizdecken

für danach inklusive. Und wem das alles

viel zu kalt ist: Die Insel hat ein abwechslungsreiches

Ganzjahresprogramm. Jeder Monat hält

Highlights bereit, immer der Saison entsprechend.

Die Vielfalt Rügens erlaubt einen Besuch

zu jeder Jahreszeit, wo jeder Gast seine eigenen

Vorstellungen von „Zeit haben“ umsetzen kann.

Aber eine Zeit unter kristallenem Himmelsdach

vergisst man so schnell nicht.

Ich wünsche Ihnen eine unvergessliche Zeit.

Text: Katja Weinheimer

Fotos: Katja Weinheimer, shutterstock,

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der Bergische Unternehmer 12|19 53


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BERGISCHE

VERLAGSGESELLSCHAFT MENZEL

GMBH & CO. KG

15.11.2019 HRB 30310: Koch 16 Invest

Verwaltungs-GmbH, Wuppertal,

Monschaustr. 22, 42369 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

22.11.2016 Die Gesellschafterversammlung

vom 24.09.2019 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Ziffer 2 (Sitz) und mit ihr

die Sitzverlegung von Gummersbach

(bisher Amtsgericht Köln HRB

89342) nach Wuppertal beschlossen.

Geschäftsanschrift: Monschaustr.

22, 42369 Wuppertal. Gegenstand:

die Übernahme der persönlichen

Haftung in vermögensverwaltenden

Gesellschaften und gewerblich tätigen

Gesellschaften, insbesondere

die Übernahme der persönlichen

Haftung und Geschäftsführung der

Koch 16 Invest GmbH & Co. KG.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Koch, Dietmar,

Wuppertal, *01.08.1950, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

15.11.2019 HRB 30311: IOn GmbH,

Erkrath, Wilhelmstraße 29, 42697

Solingen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 23.08.2019. Geschäftsanschrift:

Wilhelmstraße 29, 42697

Solingen. Gegenstand: Serviceleistungen

im Bereich der Informationstechnologie,

insbesondere die Beratung

zu und die Erstellung sowie

der Vertrieb von Softwareprodukten.

Stammkapital: 100.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Rehrmann,

Erik, Erkrath, *23.04.1970; Siller,

Manfred, Leverkusen, *27.05.1955,

jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Entstanden durch Umwandlung im

Wege des Formwechsels der IOn

Aktiengesellschaft, Erkrath (Amtsgericht

Wuppertal, HRB 14181) nach

Maßgabe des Beschlusses der

Hauptversammlung vom 23.08.2019.

Als nicht eingetragen wird bekannt

gemacht: Den Gläubigern der an

der formwechselnden Umwandlung

beteiligten Rechtsträger ist, wenn

sie binnen sechs Monaten nach

dem Tag, an dem die Eintragung

der formwechselnden Umwandlung

in das Register des Sitzes derjenigen

Rechtsträger deren Gläubiger

sie sind, nach § 19 Absatz 3 UmwG

als bekanntgemacht gilt, ihren Anspruch

nach Grund und Höhe schriftlich

anmelden, Sicherheit zu leisten,

soweit sie nicht Befriedigung verlangen

können. Dieses Recht steht den

Gläubigern jedoch nur zu, wenn sie

glaubhaft machen, dass durch die

formwechselnden Umwandlung die

Erfüllung ihrer Forderung gefährdet

wird.

18.11.2019 HRB 30312: Wuppertaler

Bandveredelung GmbH, Wuppertal,

Bredde 18, 42275 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 11.10.2019.

Geschäftsanschrift: Bredde 18,

42275 Wuppertal. Gegenstand: Textilveredelung

jeglicher Art. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Bestellt als

Geschäftsführer: Dahlmanns, Peter

Nico, Sprockhövel, *11.04.1958; Dr.

Minke, Benedikt Andreas, Sprockhövel,

*31.08.1986, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

18.11.2019 HRB 30316: Infonetz 33

GmbH, Wuppertal, Katernberger

Straße 106, 42115 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

30.08.2001, mehrfach geändert. Die

Gesellschafterversammlung vom

03.09.2019 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 2 (Sitz)

und mit ihr die Sitzverlegung von

Bad Honnef (bisher Amtsgericht

Siegburg HRB 13068) nach Wuppertal

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Katernberger Straße 106, 42115 Wuppertal.

Gegenstand: Die Betreibung

von Portalen im Internet, Planung

und Gestaltung von Firmenpräsentationen

im Internet, Werbung und

Marketing für Dritte und allgemeine

Unternehmensberatung. Ferner ist

Geschäftsgegenstand die Vermittlung

des Abschlusses und Nachweis

der Gelegenheit zum Abschluss von

Verträgen über Grundstücke, grundstücksgleiche

Rechte, Wohnräume,

gewerbliche Räume (Erlaubnis nach

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Für die Aktualität, Korrektheit und

Vollständigkeit der Anlage kann vom

Verlag keine Gewähr übernommen

werden.

§ 34 c GewO, ohne Tätigkeit als

Bauherr und Baubetreuer). Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Nach

Änderung des Wohnortes nunmehr

Geschäftsführer: Rauh, Elke, Wuppertal,

*03.08.1970, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

19.11.2019 HRB 30318: Crastec Agentur

für Textilveredelung & Technik

GmbH, Haan, Boschstraße 4, 42781

Haan. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

22.08.2019. Geschäftsanschrift:

Boschstraße 4, 42781 Haan. Gegenstand:

Der Vertrieb von Maschinen

und Verbrauchsgütern für den Bereich

Siebdruck und Textilveredelung.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Rahn, Christian,

Erkrath, *06.05.1969; Schulz, Alexander,

Velbert, *21.06.1975, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

19.11.2019 HRB 30317: Apollo

Warenhandels GmbH, Wuppertal,

Schwesterstraße 58 B, 42285 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 16.10.2019. Geschäftsanschrift:

Schwesterstraße 58 B, 42285 Wuppertal.

Gegenstand: Der Handel

mit Lebensmitteln, Obst, Gemüse

und Verpackungen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird

die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Söner, Baris, Wuppertal,

*04.02.2000, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

20.11.2019 HRB 30321: CGH GmbH,

Wuppertal, Simonshöfchen 30,

42327 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 25.10.2019. Geschäftsanschrift:

Simonshöfchen

30, 42327 Wuppertal. Gegenstand:

Die Errichtung, die Verwaltung und

die Vermietung von Immobilien, Investitionen

und Beteiligungen in

Unternehmen sowie der Handel mit

industriellen und technischen Gütern.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Ortenberg, Igor,

Wuppertal, *06.08.1971, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

21.11.2019 HRB 30323: S & T Prisco

Beteiligungs GmbH, Wuppertal,

Meckelstraße 66, 42287 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

09.05.2019. Geschäftsanschrift: Meckelstraße

66, 42287 Wuppertal. Gegenstand:

Die Beteiligung an Gesellschaften.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Prisco,

Tatjana, Werl, *31.08.1987, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

22.11.2019 HRB 30329: GO2cam

GmbH, Remscheid, Berghauser Straße

62, 42859 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 10.10.2019.

Geschäftsanschrift: Berghauser

Straße 62, 42859 Remscheid. Gegenstand:

Der Verkauf von Hardund

Software, EDV-Schulungen,

Service, Beratung, Software-Entwicklung,

CAD/CAM und Dienstleistungen.

Stammkapital: 50.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Heinemann,

Dirk, Lüdenscheid, *06.09.1968,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

25.11.2019 HRA 25016: Baumeister

und Zimmer KG, Remscheid, Bornbacher

Straße 11, 42897 Remscheid.

(Der Betrieb einer Tennishalle mit

Bowlingbahnen und Gastronomie.).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Bornbacher Straße 11,

42897 Remscheid. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt

einzeln. Persönlich haftender

Gesellschafter: Baumeister, Volker,

Wermelskirchen, *09.12.1980;

Zimmer, Melanie, Wermelskirchen,

*18.08.1988, jeweils mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

25.11.2019 HRA 25015: Hofaue

Grundstücks GmbH & Co. KG, Wuppertal,

Hofaue 63, 42103 Wuppertal.

(Gegenstand des Unternehmens ist

der Erwerb und die Verwaltung von

Grundstücken, Wohn- und Gewerbeimmobilien.).

Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Hofaue

63, 42103 Wuppertal. Jede persönlich

haftende Gesellschafterin vertritt

einzeln. Jede persönlich haftende

Gesellschafterin selbst und ihre

Organe sind für Geschäfte der Komplementärin

mit der Gesellschaft

von den Beschränkungen des § 181

BGB befreit. Persönlich haftender

Gesellschafter: Fudickar & Simmer,

Gesellschaft mit beschränkter Haftung,

Wuppertal (Amtsgericht Wuppertal

HRB 2055). Einzelprokura mit

der Ermächtigung zur Veräußerung

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Prof. Dr. Busmann, Johannes, Wuppertal,

*20.05.1961.

26.11.2019 HRA 25017: Steinbeck

OHG, Wuppertal, Südstraße 50,

42103 Wuppertal. (Gegenstand des

Unternehmens ist die Verwaltung

und Vermietung und sonstige Vermarktung

von Grundbesitz, insbesondere

Südstr. 50-58, 42103

Wuppertal. Hierzu gehört auch die

Veranstaltung von Märkten und

die Durchführung von Event-Veranstaltungen

jeglicher Art. Ferner

ist der Handel sowie die Vermarktung

von eigenem und fremdem

Grundbesitz beabsichtigt. Die Gesellschaft

ist berechtigt, alle den

Gesellschaftszweck fördernden und

im Zusammenhang damit stehenden

Geschäfte zu tätigen.). Offene

Handelsgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Südstraße 50, 42103 Wuppertal.

Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich

haftender Gesellschafter:

Klein, Alexander Erasmus, Wuppertal,

*13.01.1988, Nur gemeinsam

vertretungsberechtigt mit Gesellschafter

Emil August Klein. Er ist

von den Beschränkungen des § 181

BGB befreit. Persönlich haftender

Gesellschafter: Klein, Emil August,

Sankt Katharinen, *14.07.1993, Nur

gemeinsam vertretungsberechtigt

mit dem Gesellschafter Alexander

Erasmus Klein. Er ist von den Beschränkungen

des § 181 BGB befreit.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Klein, Andreas Nikolaus, Wuppertal,

*28.03.1985; Klein, Manuel Louis,

Wuppertal, *12.04.1988; Klein, Julius

Jacob, Wuppertal, *24.04.1990;

Klein, Arthur Viktor Maria, Wuppertal,

*04.09.1994, jeweils von der

Vertretung ausgeschlossen.

27.11.2019 HRA 25018: Franz Goessmann

Verpachtung GmbH & Co. KG,

Haan, Schallbruch 69, 42781 Haan.

(Gegenstand des Unternehmens ist

die Chemikaliengroßhandlung und

die Herstellung und der Vertrieb

von galvanischen Einrichtungen und

Zubehörteilen sowie die Verwaltung

- insbesondere Verpachtung

- eigenen Vermögens.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Schallbruch 69, 42781 Haan. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter ist befugt,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

vorzunehmen. Persönlich haftender

Gesellschafter: FG Franz Goessmann

GmbH, Haan (Amtsgericht Wuppertal

HRB 13213).

27.11.2019 HRB 30342: Geck GmbH,

Wuppertal, Remscheider Straße

28, 42369 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 22.10.2014 mit

Änderung vom 28.05.2015. Die

Gesellschafterversammlung vom

24.09.2019 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Ziffer

(2) (Firma und Sitz der Gesellschaft)

und mit ihr die Sitzverlegung von

Gummersbach (bisher Amtsgericht

Köln HRB 85055) nach Wuppertal

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Remscheider Straße 28, 42369

Wuppertal. Gegenstand: Das Halten

und Verwalten von Beteiligungen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Geck, Sigrid, Wuppertal,

*03.01.1960, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

28.11.2019 HRB 30349: IF Finance UG

(haftungsbeschränkt), Velbert, Poststr.

81, 42549 Velbert. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 04.11.2016 Die

Gesellschafterversammlung vom

25.07.2019 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in Ziffer 1. und

mit ihr die Sitzverlegung von Birken-

Honigsessen (bisher Amtsgericht

Montabaur HRB 25338) nach Velbert

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Poststr. 81, 42549 Velbert. Gegenstand:

Die Vermittlung von Versicherungen

als ungebundener Vermittler,

Vermittlung von Konsumentenkrediten

und Immobiliardarlehen, sowie

die Vermittlung von Girokonten,

Sparkonten und Bausparverträgen.

Stammkapital: 300,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten.

Nicht mehr Geschäftsführer: Stinner,

Tim, Steinebach, *12.10.1985.

Bestellt als Geschäftsführer: Kocak,

Halime, Düsseldorf, *06.03.1970,

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

28.11.2019 HRB 30346: CRO-Bau

GmbH, Wuppertal, Buntenbeck 32

a, 42327 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 24.10.2019. Geschäftsanschrift:

Buntenbeck 32

a, 42327 Wuppertal. Gegenstand:

Der Trockenbau, der Abbruch von

Gebäuden, die Montage von Fertigteilen,

das Maurer- und Betonbauerhandwerk,

das Fliesen-, Platten-,

und Mosaiklegerhandwerk, die

Durchführung von Kernbohrungen

sowie der Handel und der Vertrieb

mit Gastrobedarf. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Blazincic, Zdravko, Lüdenscheid,

*08.09.1959, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

29.11.2019 HRB 30350: Limax GmbH,

Solingen, Flensburger Straße 5b,

42655 Solingen. Gesellschaft mit be-

schränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 13.11.2019. Geschäftsanschrift:

Flensburger Straße 5b,

42655 Solingen. Gegenstand: Der

Handel mit Produkten und technischen

Lösungen für Halbzeugindustrie

und Weiterverarbeitung. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Liang, Xiao, Bad Sooden-Allendorf,

*12.07.1989; Maresch, Cedric, Solingen,

*24.12.1989, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

03.12.2019 HRB 30356: Chiodi

Baunternehmung GmbH, Remscheid,

Hans-Bertram-Weg 11, 42855 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 11.11.2019. Geschäftsanschrift:

Hans-Bertram-Weg 11, 42855 Remscheid.

Gegenstand: Die Ausführung

sämtlicher Maurer- und Betonarbeiten

sowie der Trockenbau. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Chiodi, Mario, Remscheid,

*18.09.1954, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

03.12.2019 HRB 30358: VerSolutions

GmbH, Wuppertal, Breslauer Straße

59, 42277 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 29.10.2019. Geschäftsanschrift:

Breslauer Straße

59, 42277 Wuppertal. Gegenstand:

Die Entwicklung von technischen

Anlagen und Produkten vom Konzept

zur Serienreife, die anschließende

Serienfertigung und das

Angebot von Services, die mit den

Produkten oder deren Herstellung

in Verbindung stehen sowie ferner

die Ausübung aller mit dem vorgenannten

Unternehmensgegenstand

im Zusammenhang stehenden oder

dem Zweck des Unternehmens förderlichen

Tätigkeiten. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

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NRW veröffentlicht unter der Internet-

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er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Cragg, John, Düsseldorf,

*28.08.1987, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

03.12.2019 HRB 30355: Marc P. Müller

Verwaltungs GmbH, Remscheid,

Berghausen 1, 42859 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

05.11.2019. Geschäftsanschrift:

Berghausen 1, 42859 Remscheid.

Gegenstand: Der Erwerb und die

Verwaltung von Beteiligungen an

Handelsgesellschaften sowie die

Übernahme der persönlichen Haftung

und Geschäftsführung bei diesen,

insbesondere die Beteiligung

als persönlich haftende geschäftsführende

Gesellschafterin an der

Marc P. Müller Immobilien GmbH &

Co. KG. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Müller,

Marc Peter, Remscheid, *21.10.1972,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

04.12.2019 HRB 30360: Tokarski

Verwaltungs GmbH, Wuppertal,

Hultschiner Straße 8, 42283 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 08.11.2019. Geschäftsanschrift:

Hultschiner Straße 8, 42283 Wuppertal.

Gegenstand: Die Beteiligung

an anderen Unternehmen und die

Übernahme der Geschäftsführung

bei anderen Unternehmen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Tokarski, Sven,

Wuppertal, *26.08.1980, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

05.12.2019 HRA 25021: Marc P.

Müller Immobilien GmbH & Co. KG,

Remscheid, Berghausen 1, 42859

Remscheid. (Die Vermietung von

Immobilien und die Verwaltung

von Vermögen.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Berghausen 1, 42859 Remscheid.

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich

haftender Gesellschafter: Marc P.

Müller Verwaltungs GmbH, Remscheid

(Amtsgericht Wuppertal

HRB 30355), mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

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06.12.2019 HRA 25025: Schmidt

Kranz Immobilien GmbH & Co. KG,

Velbert, Hauptstraße 123, 42555

Velbert. (Die Vermietung und die

Verwaltung von Grundstücken und

grundstücksgleichen Rechten. Die

Gesellschaft ist zu allen Geschäften

und Maßnahmen berechtigt, die

diesen Grundstücken und grundstücksgleichen

Rechten dienlich

und förderlich sind.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Hauptstraße 123, 42555 Velbert.

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich

haftender Gesellschafter: Schmidt

Kranz Immobilien Verwaltungs-

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vom 18.11.2019.

Geschäftsanschrift: Friedrich-

Ebert-Straße 187, 42117 Wuppertal.

Gegenstand: Die Beteiligung

an anderen Unternehmen und die

Übernahme der Geschäftsführung

bei anderen Unternehmen sowie

die Verwaltung eigenen Vermögens

sowie das Betreiben von gastronomischen

Einrichtungen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Neudahm, Andreas,

Wuppertal, *06.02.1968, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

pertal HRB 29393), mit der Befugnis

-auch für jeden Geschäftsführer-, im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

schäftsführer gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Hoffmann, Alexander, Köln,

*20.01.1974, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Einzelprokura mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen:

Schlabach, Heiko, Halver,

*04.02.1974; Schlabach, Ines, Halver,

*24.10.1971.

09.12.2019 HRA 25027: ETT - Solingen

Ohligs GmbH und Co. KG, Solingen,

Kelderstr. 4, 42697 Solingen.

(Gegenstand des Unternehmens ist

die ergotherapeutische und handtherapeutische

Behandlung von

Patienten, die Rehabilitations- und

Präventionstherapie sowie sämtliche

damit zusammenhängenden

und den Gesellschaftszweck fördernden

Geschäfte.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Kelderstr. 4, 42697 Solingen. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter ist befugt,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

vorzunehmen. Persönlich haftender

Gesellschafter: PTT & ETT Management

GmbH, Solingen (Amtsgericht

Wuppertal HRB 29618), mit der Befugnis

-auch für jeden Geschäftsführer-,

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

09.12.2019 HRB 30371: Kramer Air

Systems GmbH, Erkrath, Heinrich-

Hertz-Str. 28, 40699 Erkrath. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

13.11.2019 mit Änderung vom

06.12.2019. Geschäftsanschrift:

Heinrich-Hertz-Str. 28, 40699 Erkrath.

Gegenstand: Montage, Reparatur

und Wartung von Kälte-,

Klima- und Lüftungsanlagen (air

systems). Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er die

Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird

die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Ollbrink, Sebastian,

Bochum, *26.01.1984, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

09.12.2019 HRB 30370: Haania

GmbH, Wuppertal, Buchenhofener

Str. 35-37, 42329 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 26.07.2011

mit Änderung vom 21.02.2019. Die

Gesellschafterversammlung vom

19.09.2019 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs. 2

(Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Halver (bisher Amtsgericht Iserlohn

HRB 7390) nach Wuppertal

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Buchenhofener Str. 35-37, 42329

Wuppertal. Gegenstand: Die Herstellung

und Vermarktung von Verbindungselementen

und anderen

Metallprodukten. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird

die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geder

Bergische Unternehmer 12|19 57


VORSCHAU

Im Januar 2020

Foto: Sandra Sieber Foto: Shutterstock

Titel: Stadtplanung

Gibt es ein Ende des Immobilienbooms?

Neue Serie: Prima Klima!?

Herausforderungen und Chancen einer neuen Zeit

Unter uns:

Erfolgreich bergisch

Für Sie unterwegs:

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Herausgeber und Eigentümer:

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Preisliste Nr. 01, ab 1. Januar 2017

Druck: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG

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Der Inhalt dieses Magazins wurde sorgfältig erarbeitet.

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übernehmen dennoch keine Haftung für Druckfehler.

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Fotos wird keine Gewähr übernommen. Nachdruck

– auch auszugsweise – nur mit Quellenangabe

gestattet. Mit Namen oder Initialen gezeichnete

Beiträge geben die Meinung des Verfassers, aber

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