DorfStadt 17-2019

markuskrohn

Wir sind Elbvororte. Hochwertige lokale Berichte und Reportagen aus und über Rissen, Sülldorf, Iserbrook, Blankenese, Osdorf, Groß Flottbek, Nienstedten, Othmarschen, Bahrenfeld und Schenefeld.

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Zeitung für Rissen | Sülldorf | Iserbrook | Blankenese | Osdorf | Nienstedten | Groß Flottbek | Othmarschen | Bahrenfeld | Schenefeld

Ausgabe 17/19 · vom 12. Dezember 2019 | Verlag/ Redaktion Tel.: 87 08 016-0, www.dorfstadt.de | redaktion@dorfstadt.de

Alle drei Wochen

kostenlos ins Haus

NICHT ERHALTEN? Anrufen: 87 08 01 60

GROSS FLOTTBEK:S.3

Warum das 2. BID

kommen muss

BLANKENESE: S.7

Neuer Marktplatz

kann kommen

ELBVORORTE: S.12

Arktis-Segler: Nicht

blenden lassen!

Neues Sportangebot

für Männer

Pünktlich zum neuen Jahr bietet

die Dockenhudener Turnerschaft

(DoTu) einen neuen achtwöchigen

Kurs unter dem Motto

„Männer in Bewegung“ an.

Trainer Sven Fährmann hat ein

abwechslungsreiches Programm

zusammengestellt mit Gymna -

stik und Dehnübungen, Atem -

technik und achtsamer Bewe -

gung, Kraft- und Ausdauer trai -

ning, sowie spielerischen Übun -

gen.

Der Kurs versteht sich als Ein -

stieg um wieder in Bewegung zu

kommen und ist offen für Män -

ner jeden Alters - mit und ohne

Handicap.

Ziel ist es, ein positives Körper -

gefühl zu entwickeln, in Kontakt

mit sich selbst und anderen zu

kommen und Spaß an der

Bewegung zu haben.

Der Kurs beginnt am Freitag,

dem 10.1.2020, 18:30 bis 20 Uhr

Uhr, in der Sporthalle der Elb -

kinder Grundschule, Grotefend -

weg 20.

dotu.hamburg.de

www.dorfstadt.de

Pastor Christian Carstens, Pastorin Lucia v. Treuenfels und Pastor Fabio Fried vor der Krippe mit

dem Christuskind in der St. Michaelskirche in Sülldorf

Foto: Krohn

Obwohl Sülldorf und Iser -

brook nicht zu den Stadt -

teilen gehören, in denen

viele Menschen Sozial lei -

stungen vom Staat erhalten,

gibt es auch hier Fa -

milien, die am Existenz mini -

mum leben und sich täglich

Gedanken über die Finanzie -

rung ihres Lebensunterhaltes

machen müssen. Das zeigt

nicht nur ein Blick in die

Statistik des Statistikamtes

Nord, es zeigt sich auch durch

die Nachfrage nach Beratung in

der Stadtteildiakonie Sülldorf-

Iserbrook oder bei der Anzahl

der Teilnehmenden an der

Lebensmittelausgabe der Tafel

in Sülldorf.

Auch Rentnerinnen und Rent -

ner oder Alleinerziehende ha -

ben manchmal Probleme, ihre

monatlichen Ausgaben mit der

geringen Rente aufzubringen,

um ihren Alltag zu meistern.

Dieser Mangel zeigt sich besonders

zu Weihnachten unterm

Tannenbaum – wenn überhaupt

ein Tannenbaum im Wohn -

zimmer steht! Wenn sich nach

den Ferien die Kinder im

Kindergarten oder in der Schule

von ihren Weihnachts ge schen -

ken erzählen, stehen immer

einige traurig daneben, weil

ihre Eltern ihnen ihre Wünsche

nicht erfüllen konnten. „Für

viele Familien ist es selbstverständlich,

am Wochenende ins

Kino oder in den Freizeitpark

zu gehen und in den Ferien zu

verreisen“, weiß Pastor Fabio

Fried, in der Gemeinde zuständig

für die Arbeit mit Kindern

und Familien: „Es gibt aber

SÜLLDORF

Diese Pastoren bringen

Weihnachts-Freuden

Evangelische Kirchengemeinde macht Geschenke | Markus Krohn

mehr Familien als man denkt,

die sich so etwas nicht leisten

können“.

Die Kirchengemeinde Sülldorf-

Iserbrook hat daher schon vor

einigen Jahren eine soziale

Weihnachtsaktion ins Leben

gerufen, um diesen Menschen

zu Weihnachten eine besondere

Freude zu machen: In enger

Kooperation mit den Kitas in

Sülldorf und Iserbrook, den

Weihnachts-

Geld:

Die geplanten Ausgaben für

die alljährlichen Weihnachts -

geschenke stiegen im Jahr

2019 auf eine Summe von

rund 475 Euro pro Kopf.

Der Wert ist seit 2014 stabil

leicht ansteigend. Die

Entwicklung der Ausgabe -

bereitschaft für Geschenke

kann dabei als ein gesamtwirtschaftlicher

Indikator

gesehen werden, ob es für

Privatpersonen aus ökonomischer

Perspektive ein

eher positives oder negatives

Jahr war.

Schulen und der Stadtteil dia -

konie verschenken die Pastoren

der Gemeinde Überraschungen,

um ein gemeinsames Familien -

erlebnis für Menschen aus

Sülldorf oder Iserbrook zu

ermöglichen: Ein Besuch im

Weihnachtsmärchen, im Kino

oder ein Ausflug zur Eisbahn –

Dinge, die für viele Familien in

den Stadtteilen nur ein lang

gehegter Wunsch ist. Pastorin

Lucia v. Treuenfels: „Die Freu -

de bei den Beschenkten ist riesengroß,

vor allem, weil die

Spende aus der direkten Nach -

barschaft kommt.“

Auch im Laufe des Jahres sind

die Pastoren ansprechbar, um

einen dieser heimlichen Wün -

sche zu erfüllen. Dafür sammeln

sie im Gottesdienst oder

in persönlichen Gesprächen das

ganze Jahr Spenden, um die

Wünsche der Jüngsten auch in

den Sommerferien oder zu

Kindergeburtstagen erfüllen zu

können. „Wir verschenken vor

allem Gutscheine, die wir von

den Spendengeldern finanzieren.

Die Familien können dann

ihr Programm frei wählen“,

erläutert Pastor Christian Car -

stens. Die Aktion der Evan -

gelischen Kirchengemeinde

folgt der Tradition des Priesters

Nikolaus von Myra, der um

280 n. Chr. sein Erbe unter notleidenden

Kindern verteilt

haben soll.

Durchschnittlich sammelt die

Gemeinde etwa 2.000 Euro an

Geldspenden ein. Auch für das

kommende Jahr ist die Ge mei -

nde wieder auf Spenden angewiesen

und bittet die Gemeinde

um Hilfe. Die Spendenkon to -

nummer lautet DE08 2005

0550 1149 2101 04 bei der

Hamburger Sparkasse. Die

Spenden sind steuerlich absetzbar.

Auch Bar- oder Sach -

spenden sind willkommen.

Bitte nehmen Sie Kontakt mit

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wenn Sie helfen möchten.

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2 • DorfStadt-Zeitung 17/2019 • 12.12.2019

Altona in Kürze

Aktuelles aus dem Bezirk | Markus Krohn

Elbvororte

DorfStadt-Herausgeber Markus Krohn

Hamburg braucht Fernwärme –

und vor allem: Hamburg HAT

Wärme. Selbst wenn das veraltete

Fernwärmekraftwerk in

Wedel abgeschaltet wird, verfügt

die Stadt über reichlich

Ressourcen, um die Haushalte

mit Wärme zu versorgen. Bei -

spielsweise aus Abwärme aus

Industrie und Müllverbrennung.

Dafür wäre eine Unterquerung

unter der Elbe notwendig, denn

die meisten Fernwärmekunden

leben nördlich der Elbe, die

Abwärme entsteht südlich der

Elbe… – um die Anwohner in

Othmarschen durch die dann

notwendigen Bauarbeiten nicht

allzu sehr zu belasten, schlägt

die CDU-Bezirksfraktion vor, zu

prüfen, ob die Leitung durch

un terirdischen Rohrvortrieb er -

stellt werden kann. Der Antrag

wurde zunächst in den zuständigen

Ausschuss verwiesen.

Schon länger fordert eine Bür -

gerinitiative in Othmarschen

eine Nordvariante für die nachhaltige

Erzeugung der Fern -

wärme zu erwägen. Es gibt also

reichlich Vorschläge für eine

umweltfreundliche Zukunft im

Bezirk Altona, die seit vielen

Jahren diskutiert werden. Wann

gibt es endlich eine Entschei -

dung? Wann setzen sich die

verantwortlichen Politiker aus

Stadt und Bezirk mit den An -

wohnern und Bürgerinitiativen

zusammen, um gemeinsam zu

einer Lösung zu kommen? Wie

wäre es, alle Beteiligten an

einem Wochenende zu versammeln,

um die verschiedenen

Optionen zu bewerten, ähnlich

dem Bauforum für Hamburgs

Magistralen?

Wie schön kann

Wohnen sein?

Immer mehr Menschen ziehen

in die Metropolen. Auch in

Ham burg erleben wir derzeit

eine Phase städtischen Wachs -

tums, in der der Bedarf an

Wohn raum steigt. Bei aller

Notwendigkeit, den Woh nungs -

bau anzukurbeln und bezahlbare

Mieten für alle Bewoh ne -

rinnen und Bewohner zu schaffen,

darf dabei die Qualität des

Wohnens und der Architektur

nicht ins Hintertreffen geraten.

In einer Ausstellung hat sich

Foto: privat

der Bund Deutscher Architek -

ten, BDA Hamburg, im vergangenen

Jahr mit der Qualität im

Wohnungsbau auseinandergesetzt.

Unter dem diskursiven

Titel „Qualität im Wohnungs -

bau ist…“ haben Mitglieder des

BDA, Hamburger Architekten

und Architektinnen, anhand

von persönlichen Statements

und Wohnprojekten gezeigt,

was aus ihrer Sicht Qualität im

Wohnungsbau ausmacht. So ist

ein facettenreiches Quali täts -

bild entstanden, das im Tech -

nischen Rathaus Altona präsentiert

wird:

Ausstellung bis 9. Januar 2020

Jessenstraße 1

Mo. – Do. 6 bis 17 Uhr, Fr. 6 –

15 Uhr.

Blüten für Gesundheit

Im Rahmen eines Gutachtens

sollen laut Beschluss der Be -

zirksversammlung Pflanz stand -

orte für zusätzliche Bäume und

Baumgruppen im Kerngebiet

von Altona gefunden werden,

zum anderen im Straßen be -

gleitgrün Blühstreifen für heimische

Wildbienen und Schmet -

terlinge angelegt werden.

Lars Andersen, Abgeordneter

GRÜNE Fraktion Altona und

Vorsitzender im Ausschuss für

Grün, Naturschutz und Sport:

„Bäume in der Stadt sind lebende

Klimaanlagen. Sie sind

Luftbefeuchter, binden Staubund

Luftschadstoffe, spenden

Schatten und speichern Regen -

wasser. Mit der fortschreitenden

Klimaerwärmung nimmt

ihre Bedeutung für die Men -

schen in der Stadt zu. Leider

gehen durch Baumaßnahmen,

Baumkrankheiten und Trocken -

heit auch im öffentlichen Raum

mehr Bäume verloren, als nachgepflanzt

werden. Mit unserer

Baumoffensive wollen wir eine

Trendwende erreichen.“

Globale Herausforde run -

gen in Blankenese:

Der Bezirk rechnet mit 1,8 Mio.

Euro Baukosten für die Neu ge -

staltung der Blankeneser Bahn -

hofstraße zwischen Oester ley -

straße und Elbchausse. Unter

anderem soll die Straße höhengleich

zu den Bürgersteigen ge -

legt werden.

Bekommt Rissen Höhenweg auf Stelzen?

Amt stellt Pläne einem interessierten Publikum in Rissen vor | Konrad Matzen

Seit über einem Jahr ist der

Otto-Schokoll-Höhenweg

am Rissener Elbufer ge -

sperrt. Inzwischen haben

die Altonaer Behörden ge -

meinsam mit Architekten, In -

genieuren und Naturschützern

intensiv über eine Sanierung des

Weges nachgedacht. Das Er -

gebnis dieser Arbeit wurde vor

kurzem in Rissen vorgestellt.

Zunächst waren die Planer

davon ausgegangen, den Weg

an derselben Stelle wie bisher

wiederherstellen zu können.

Dies erwies sich jedoch als

schwierig, da der Untergrund

eine einfache Aufschüttung

von stabilisierenden Erdmassen

sofort wieder ins Rutschen

bringen könnte. Ab gesehen

davon hat sich in den letzten

36 Jahren seit der Anlage des

Höhenweges an diesem relativ

steilen Hang eine Artenvielfalt

an unterschiedlichsten Kleinle -

Foto: Bürgerverein Rissen

RISSEN RISSEN

Kooperation für mehr

Bewegung – im Bus: In

Rissen kommen Fahrgäste

mit den Bussen der Linie

388 nicht nur an ihr Ziel, sondern

auch in Bewegung. Immer

donnerstags zwischen 9:33 und

11:36 Uhr bietet Claudia

Teschner, ReHa-Leiterin des

Rissener Sportvereins (RSV),

die Möglichkeit, gemeinsam im

Bus Sport zu treiben.

Interessierte steigen an einer

beliebigen Station in den Bus

ein und nehmen an dem Be we -

gungsangebot teil, bei dem vor

allem Koordination und Be -

weg lichkeit im Fokus stehen.

Wer sein Ziel erreicht oder

genügend Sport getrieben hat,

steigt an seiner Wunsch hal -

testelle einfach wieder aus. Das

Angebot ist kostenlos und freiwillig.

„Die Idee dabei ist, dass Bewe -

bewesen entwickelt, wie es sie

sonst nirgendwo in Hamburg

gibt. Viele davon finden sich

auf der roten Liste, teilweise

wiesen die Bezirksmitarbeiter

Erstfunde nach. Allein über 50

Brutvogelarten nisten hier,

mehr als 200 Tag- und Nacht -

falterarten wurden nachgewiesen.

Die 55 Molluskenarten

(Weichtiere) tragen zur Erhal -

tung der Vorkommen in Ham -

burg entscheidend bei. Zorn -

eidechse und Blindschleichen

und viele weitere Kleinst lebe -

wesen lieben den hier vorherrschenden

Boden, der sich ständig

verschiebt.

Eine Neupflanzung von Bäu -

men oder Büschen, die den

Hang in den Zustand vor 36

Jahren zurück versetzen, wäre

daher nicht wünschenswert.

Die zuletzt diskutierte Stegva -

riante wäre für die Planer aus

zwei Gründen sinnvoll: Zum

»Dorfkutsche« in Bewegung

gung ein selbstverständlicher

Teil des Alltags wird. Angebo ten

werden einfache und leicht um -

setzbare Übungen im Sit zen.“,

erläutert Claudia Teschner.

„Wir freuen uns, dass der RSV

mit dieser ungewöhnlichen Idee

an uns herangetreten ist und

unterstützen die Aktion natürlich.“,

so Toralf Müller, Ge -

schäftsführer der VHH.

Ebenfalls neu: Die Busse der

Linie 388 tragen jetzt offiziell

den Namen „Dorfkutsche“. Ge -

meinsam mit der Marsch weg -

schule hatte der Bürgerverein

Rissen zu einem Namens wett -

bewerb aufgerufen, an dem

sich nicht nur die Schüler sondern

auch viele Einwohner mit

Vorschlägen beteiligt hatten.

Vergangene Woche tauften die

Kinder der Marschwegschule

den Bus im Rahmen einer feierlichen

Zeremonie.

Einen würden die Bauarbeiten

hierfür von unten ausgeführt

und würden somit die hier

lebenden Kleinlebewesen und

Pflanzen weitestgehend schonen.

Zum Anderen könnte da -

durch der Höhenweg erhalten

bleiben, der zwischen der Lan -

des grenze Rissen und der Alster

als Teil des Elbuferwa nder -

weges eine Wanderung über 23

Kilometer entlang der Elbe

ermöglicht. Darüber hinaus

böte die Stegvariante nicht nur

einen herrlichen Blick auf die

Elbe, sondern auch auf die darunter

sich entfaltende Flora

und Fauna. Das Problem dürfte

der Preis für diese Variante

sein: Bis zu 5 Millionen Euro

würde die Realisierung kosten –

inklusive Rückbau der abgerutschten

Wegstrecke. Der

Rück bau allein würde allerdings

schon mit 1,2 Millionen

Euro zu Buche schlagen.

SÜLLDORF

Abb: Render-Manufaktur

Zur Wahl stehen derzeit zwei

unterschiedliche Varianten, die

in Holz oder Stahl ausgeführt

werden, wobei die vom Amt

favorisierte Stahlvariante teurer

ausfällt, aber wesentlich

halt barer sein soll.

Nicht nur aufgrund der hohen

Kosten, sondern auch, weil

einige Anwohner um ihren

Elbblick fürchten, favorisierten

die Bürger die so genannte

„Nullvariante“, bei der der

bestehende Höhenweg lediglich

zurückgebaut wird, ohne einen

neuen Weg zu bauen. Ob dieses

Votum in den weiteren Pla -

nungen so stark bewertet wird,

wie es die Anwohner gern hätten

ist allerdings fraglich, denn

den Stadtplanungsbehörden geht

es im gesamtstädtischen Inter -

esse darum, den Elbufer wan -

derweg wiederherzustellen. Die

Planer versprachen, alle Anre -

gungen der Bürger zu prüfen.

Foto: Tanzen

An der grau gefärbten Ste -

lle sollte eigentlich jetzt ein

neuer Obstbaum stehen,

nachdem im Oktober 2018

hier und an anderer Stelle

im Sülldorfer Fruchtweg

zwei Birnbäume von einem

Baufahrzeug umgefahren wurden.

Mit einer Petition setzten

die An wohner durch, dass statt

der von der Stadt geplanten

Linden wieder Obstbäume

gepflanzt werden sollten, passend

auch zum Straßennamen.

13 Monate, diverse administrative

und wetterbedingte Verzö -

gerungen später machte sich

nun die beauftragte Garten bau -

firma daran, die Bepflanzung

zumindest vorzubereiten. Und

musste das Auskoffern sofort

abbrechen, alles wieder zu -

schaufeln: „Die eine Stelle war

zugeparkt, unter der anderen

Stelle laufen diverse Kabel, das

müssen wir erst mit der Stadt

abklären“, so ein Mitarbeiter

des Unternehmens. Es heißt

also weiter Geduld haben im

Fruchtweg… Manuela Tanzen


Seit einigen Jahren ist klar:

Die Einzelhändler in den

Ein kaufsstraßen im Ham -

bur ger Westen müssen ak -

tiv werden, um sich ihre

Kundschaft zu erhalten.

Sonst verlieren die Inhaber

Umsatz und Existenz -

grund lage. Dabei sind nicht nur

die Inhaber selbst gefragt, sondern

auch die Eigentümer der

vermieteten Flächen. Es ist

längst deutlich, dass sich das

Angebot in den Einkaufs stra -

ßen wandelt: Immer mehr Im -

mo bilien-Shops und Gastro -

nomen siedeln sich dort an, wo

noch vor einigen Jahren Mode -

geschäfte, Bücherläden und

Fachgeschäfte zu finden waren.

Verbraucher erwarten heute

jedoch mehr Angebot, mehr

Kompetenz, mehr Komfort und

mehr Service. Nur dann hat der

stationäre Einzelhändler dem

Internet-Angebot etwas entgegenzusetzen.

In Osdorf investierte die ECE

fünf Mil lionen Euro, das Mer -

ca do in Altona wird für 3 Mil -

lionen Euro modernisiert, um

den Kunden das Verweilen so

angenehm wie möglich zu

machen. Zugleich bietet das

Centermanagement mehr Ser -

vice. Das Einkaufen wird da -

durch nicht nur einfacher, sondern

auch effizienter. Das sorgt

aber noch für viel mehr Druck

auf die gewachsenen Quartiere!

Auch in der Waitzstraße und am

Beselerplatz haben die Eigen -

tümer investiert. Gemeinsam

mit der Stadt wendeten sie 2,1

Millionen Euro für die Sa nie -

rung „einer der schönsten“ Ein -

kaufsstraßen auf.

Jetzt wäre ein zweites An -

schluss-BID (Business Improve -

ment District) sinnvoll. Seit

April 2018 sitzen daher wieder

die Eigentümer zusammen, um

die Fortsetzung zu planen.

Insbesondere soll der Bestand

gesichert werden, um den

erreichten Stan dard aus der

Sanierung langfristig zu si chern,

zu ergänzen und zu verbessern.

Gemeinsam mit einem professionellen

Aufgabenträger und

dem Verbund der Händler, der

IG Waitzstraße e.V., wollen die

aktiven Grundeigentümer dafür

sorgen, dass das Leben auf der

Waitzstraße/Beselerplatz sichtbar

lebhafter und vielfältiger

wird: Mit regelmäßigen Aktio -

nen und einem ausgefeilten

Maßnahmenpaket soll der

Bum mel attraktiver werden und

die Marke „Quartier Waitz -

straße/Beselerplatz“ neu positio

niert werden. Dafür wollen

die meisten Grundeigentümer

noch einmal gut 600.000 Euro

in die Hand nehmen. Doch es

gibt auch Gegenwind. Die Geg -

ner argumentieren u.a., dass

der Aufgabenträger zu teuer

sei, die Aufgaben könnten die

Eigentümer auch selbst übernehmen.

Dabei sind die Kosten,

die jeder einzelne Eigentümer

über fünf Jahre verteilt aufbringen

müsste, überschaubar.

Dagegen spricht außerdem ein

möglicher Interessenkonflikt,

sollte einer der Grundei gen tü -

mer diese Aufgabe übernehmen.

Auch hierfür entstünden

Kosten. Die ehrenamtlichen

Elbvororte

Leitartikel: Warum die Waitzstraße und der

Beselerplatz ein Anschluss-BID brauchen

GROSS FLOTTBEK

Seit 1. Dezember hat der

Be zirk Altona eine neue

Bezirksamtsleiterin: Dr.

Stefanie Berg. Die Grünen-

Politikern bewarb sich auf

Anregung des Grünen-

Bürgerschaftsfraktionschefs

und Altonaers Anjes Tjarks um

die Stelle in Hamburgs westlichstem

Bezirk – und erhielt

nicht nur die Stimmen der

Grünen-Fraktion.

Die 55-Jährige stammt aus

Göttingen. Nach ihrem Abitur

macht sie zunächst eine Aus -

bildung zur Artzhelferin in

Rotenburg/Wümme. Anschlie -

ßend nimtm sie ihr Studium

„Lehramt an berufsbildenden

Schulen” an der Universität

Osnabrück auf. Im Februar

1994 wird sie zur Studienrätin

ernannt. Fünf Jahre später wird

sie Studiendirektorin. Ein Jahr

danach promoviert sie zum

Doktor der Philosophie. Ihre

Dissertation „Uncomfortable

Mirror” beschäftigt sich mit der

(De-)Kolonisation in Gedichten

zeitgenössischer indigener nord -

amerikanischer Autorinnen.

Dafür erhält sie 2001 den Pro -

motionspreis der Ernst-Moritz-

Arndt-Universität Greifswald.

Im September 2004 wird sie zur

Seminarleiterin des Studien se -

minars Stade für das Lehramt

an berufsbildenden Schulen

ernannt. Ein Jahr später wird

sie Oberstudiendirektorin.

Politisch engagiert sie sich als

Mitinitiatorin und Vorsitzende

der Elterninitiative „PROSchul-

re form e.V.” und als Mitglied im

Vorstand von „Chancen für Alle

e.V.” (Die Schulver bes se rer)”.

Von März 2011 bis Oktober

2018 ist Dr. von Berg Mitglied

der Hamburgischen Bürger -

schaft in der Fraktion Bündnis

90/Die Grünen. Dort engagiert

sie sich 7 Jahre lang als Spre -

cherin für Schule, Berufs- und

Weiterbildung sowie 4 Jahre als

Sprecherin für Frauen und

Gleichstellung. Zuletzt war sie

noch Sprecherin für Religions -

pädagogik und Vorsitzende des

Schulaussschusses der Ham -

bur gischen Bürgerschaft.

Ihr Engagement in der Ham -

burgischen Politik beendete sie

nach einem Shitstorm, den ein

verdrehtes Zitat in den Sozialen

Netzwerken im Internet ausgelöst

hatte, nachdem sie als

Befürworterin einer vielfältigen,

liberalen Gesellschaft in

einer Rede vor der Bürgerschaft

darauf hingewiesen hatte, dass

sich die Gesellschaft in Ham -

burg weiter durchmische.

Jetzt kehrt die Mutter eines

Sohnes zurück nach Hamburg.

„Ich finde diesen Bezirk großartig”,

sagte sie in ihrer Antritts -

rede und begründete dies mit

der gelebten Diversität in Al -

tona. Für Dr. von Berg war es

trotzdem keine leichte Ent -

scheidung, denn für ihren

neuen Job im Altonaer Rathaus

gab sie ihr Beamtenverhältnis

in Stade auf, inklusive sämtlicher

Pensionsansprüche, ohne

Rückkehrrecht.

Trotzdem hat sie sich auf diesen

Posten „mit großer Vor -

freude” beworben. „Ich habe

festgestellt, wie sehr mir Politik

einerseits fehlt, wie viel Freude

mir aber andererseits Verwal -

tung macht. Als sich die Ge -

legenheit bot, beides zu vereinen,

dazu noch in diesem

großartigen, spannenden Bezirk

Strukturen der Interessen ge -

meinschaft Waitzstraße e.V.,

lassen weitere Aktivitäten ebenf

alls nicht zu. Die Einzel händ -

ler, die mit ihrem eigenen

Geschäft schon genug zu tun

haben, können sich selten auch

noch „so nebenbei“ um die

Weihnachtsbeleuchtung oder

die Bepflanzung kümmern.

Gute Erfahrung mit der professionellen

Entwicklung von Ver -

anstaltungen haben die Ge -

schäfts leute in der Blankeneser

Bahnhofstraße gemacht. Seit

der Einführung des Quartiers -

managements wurden zahlreiche

Aktionen durchgeführt, die

Weihnachtsbeleuchtung ist einmalig

und der Standort wird

immer attraktiver. Allein durch

die Aktivitäten im Ortskern ist

die Bahnhofstraße immer wieder

Stadtteilgespräch.

Die Grundeigentümer sollten

das BID in der Waitzstraße/am

Beselerplatz als Chance auf

eine gute Zukunft begreifen.

Jetzt kommt es darauf an, dass

alle Kräfte an einem Strang ziehen

und die positive Energie

aus dem ersten BID für die

Zukunft erhalten. Die Kunden

werden es ihnen zurück geben.

Noch gibt es keinen ungewollten

Leerstand auf der Waitz -

straße und am Beselerplatz.

Daher ist jetzt die richtige Zeit

für ein BID II, damit es auch in

Zukunft so bleibt.

Markus Krohn

»Dieser Bezirk ist großartig!«

Die neue Bezirksamtsleiterin Dr. Stefanie Berg will sich für mehr Kompetenzen einsetzen | Konrad Matzen

ELBVORORTE

Der Aktionstag »Orange your City« wurde von vielen Einzelhänd -

lern und Eigentümern in der Waitzstraße aufgegriffen. Ein gutes

Beispiel erfolgreicher gemeinsamer Aktionen.

Foto: Krohn

Vorgängerin Dr. Liane Melzer gemeinsam mit Senator Andre as

Dressel und der neuen Bezirksamtsleiterin Dr. Stefanie Berg Foto: Krohn

Altona, habe ich mich zur

Bewerbung entschlossen”, er -

zählte sie vor kurzem der

DorfStadt-Zeitung.

Sie selbst beschreibt sich als

kon taktfreudig und durchsetzungsstark.

Zudem charakterisiert

sie sich selbst als nicht

konfliktscheu und beharrlich.

Einige der für sie wichtigsten

Punkte benannte sie ebenfalls

in ihrer Antrittsrede: So will sie

die Digitalisierung in ihrer

Verwaltung vorantreiben, „weil

sie das Leben besser macht”.

Allerding ist ihr auch klar, dass

„die Einführung nicht vom

Himmel fällt” und sie alle

Mitarbeiter mitnehmen will.

Ähnliches wünscht sie sich bei

der Bürgerbeteiligung. „Ich

kann mir vorstellen, neue For -

men der Beteiligung auszuprobieren”,

kündigte die 55-

Jährige an. Im kommenden

Jahr warten zudem große Auf -

gaben auf sie: Verkehr, Schule,

Klimaschutz und bezahlbarer

Wohnraum. Gemeinsam mit

ihren Amtskolleginnen und -

kollegen will sie sich zudem für

mehr Rechte und Kompetenzen

der Bezirke stark machen. Eine

ganz schöne Liste an Vorhaben,

die sie sich da aufgehalst hat.

Eines ist bei der Einfüh rungs -

zeremonie schon deutlich ge -

worden: Sowohl ihr Stell ver -

treter, Kersten Albers, und alle

Mitarbeiterinnen und Mit -

arbeiter im Bezirk als auch die

Medien sind ihr wohlgesonnen.

Eine gute Voraussetzung für die

nächsten sechs Jahre ihrer

ersten Amtszeit als erste Grüne

Bezirksamtsleiterin.

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Elbvororte

4 • DorfStadt-Zeitung 17/2019 • 12.12.2019 ANZEIGEN

Noch mehr Service im ELBE mit ioki

Fahrten mit dem ioki-Shuttle können jetzt auch mit Guthabenkarte bezahlt werden | Konrad Matzen

Gute Nachricht für alle

ioki-Kunden und Besucher

des ELBE Einkaufszentrums

in Osdorf: Ab sofort können

die Fahrten mit dem

ioki Hamburg Shuttle auch per

Guthabenkarte bezahlt werden.

Die Guthabenkarten im Wert

von 10, 20 oder 50 Euro gibt es

exklusiv im „Ticket Shop –

Hamburger Abendblatt“ im

ersten Obergeschoss des ELBE

Einkaufszentrums. Diese können

dort bar bezahlt werden.

Mithilfe eines Codes wird das

Guthaben direkt in die ioki

Hamburg App geladen. Damit

können Fahrgäste dann die

jeweils gewünschte Ticketart in

der App bezahlen. „Fragen zur

Nutzung der ioki Hamburg

Shuttles beantworten auch

unsere Mitarbeiter an der Kun -

deninformation des ELBE Ein -

kaufszentrums. Wir freuen uns

über die Serviceerweiterung für

unsere Besucher und auf eine

erfolgreiche Kooperation“, sagt

Gerhard Löwe, Center-Manager

OSDORF

Einfach einsteigen: zur ioki-Haltestelle braucht niemand mehr als

200 Meter zu laufen. Foto: VHH/Koehler

des ELBE Einkaufszentrums.

Die Handhabung ist denkbar

einfach:

1) den Aktivierungscode auf der

Guthabenkarte freirubbeln,

2) den Code in die ioki Ham -

burg App eingeben,

3) Shuttle buchen und losfahren.

Selbstverständlich ist es auch

weiterhin möglich, die Fahrten

mit dem ioki Hamburg Shuttle

mit einer Kreditkarte, Apple

Pay oder per Überweisung an

die Verkehrsbetriebe Hamburg-

Holstein GmbH (VHH) zu be -

zahlen.

Der On-Demand-Verkehr ioki

Hamburg ist in das HVV-

Tarifsystem integriert und wird

durch einen Aufpreis zur HVV-

Fahrkarte in Höhe von einem

Euro pro Person und Fahrt

ergänzt. Bei der Buchung des

Fahrzeugs können Fahrgäste

festlegen, ob sie Fahrkarte und

Aufpreis über die ioki Hamburg

App kaufen oder nur den er -

gän zenden Aufpreis zu ihrer

bestehenden Fahrkarte hinzubuchen

möchten.

In den kommenden Monaten

soll die noch tiefere Integration

von ioki Hamburg in den Ham -

burger Verkehrsverbund (HVV)

ausgebaut werden. So ist im

nächsten Schritt geplant, den

Kunden beim Aussteigen die

an schließenden ÖPNV-Ver bin -

dungen in der App anzuzeigen.

www.hvv.de/ioki

www.eez.de

Wer hilft bei Sanierung

des Tanzglockenspiels?

Im Botanischen Garten am

S-Bahnhof Klein Flottbek

gibt es ein Tanz glocken -

spiel, das besonders Kin -

dern eine willkomme Ab -

wechslungs bietet.

Der Loki-Schmidt-Garten, die

grüne Oase mitten in der Stadt,

zieht jährlich Hunderttausende

Besucherinnen und Besucher

an. Auch viele Kinder, sei es

mit ihren Schulklassen, Kinder -

gärten oder anlässlich spezieller

Kinderveranstaltungen sind

gerne im Loki-Schmidt-Garten.

Gerade Kinder haben sehr viel

Freude am Tanzglockenspiel,

das sich frei zugänglich im

Garten befindet.

Doch die Installation ist in die

Jahre gekommen und eine

Reparatur ist unumgänglich.

Die dringend notwendigen

Sanierungskosten betragen

rund 5.100 Euro, für die die

Gesellschaft der Freunde des

Botanischen Gartens jetzt eine

Spendenaktion ins Leben gerufen

hat.

OSDORF

„Damit wir das Tanz glocken -

spiel zur Freude der vielen Be -

sucherinnen und Besucher

sanieren können und Sie sich

daran und auch an den schönen

Melodien wieder erfreuen können,

benötigt die Gesellschaft

der Freunde des Botanischen

Gartens e.V. Ihre Unter stüt -

zung. Ich bitte Sie, unsere

Spen denwebsite zu besuchen

und uns zu helfen“, sagt Anne

Krischok, Vorsitzende der Ge -

sellschaft der Freunde des

Botanischen Gartens.“ Der Link

zur Spendenwebsite ist im In -

ter net unter www.dorfstadt.de/

tanzglockenspiel zu finden.

Noch mehr Service und eine tolle Atmosphäre

im ELBE Einkaufszentrum

Im Elbe-Einkaufszentrum

wur den im März 2019 um -

fangreiche Umbaumaßnah -

men gestartet, um das Ser -

viceangebot und die Auf -

ent haltsqualität für die Kunden

des Centers weiter zu verbessern.

Die Maßnahmen, die in

unterschiedlichen Bereichen

auf dem Weg der Kunden durch

das Center durchgeführt werden,

basieren auf den Er geb -

nissen einer breit angelegten

Kundenumfrage und sind individuell

auf das Elbe-Einkaufs -

zentrum abgestimmt. In den

letzten Tagen wurden nur noch

einzelne Möbel aufgebaut und

die Arbeiten zum Start des

Weih nachtsgeschäfts abgeschlossen.

Viele Einzelmaßnahmen wurden

im Elbe-Einkaufs zen trum

umgesetzt: Da ein gelungener

Centerbesuch bereits zu Hause

beginnt, hat das EEZ einen

überarbeiteten Online auftritt

erhalten, bei dem bei einzelnen

Shops die Verfügbar keit und

die Reservierung be reits von

Zuhause aus erfolgen kann.

Zusätzlich zum dynamischen

OSDORF

Parkleitsystem, das die Anzahl

der freien Plätze anzeigt, wurden

in den Parkhäusern farbige

Leuchten über den einzelnen

Stellplätzen angebracht, die

Kunden schnell zu freien Park -

lücken lotsen. Zudem sorgen

Neben neuer Einrichtung glänzt das ELBE Einkaufszentrum auch

mit neuen Service-Angeboten für seine Kunden

Foto: Walzberg

Centermanager Gerhard Löwe freut sich über den gelungenen Umbau des ELBE Einkaufszentrums

künftig eine verbesserte Wege -

führung, Beschilderung und

Farbgebung in den Parkhäu -

sern für eine angenehme

Ankunft. Zusätzlichen Kom fort

werden weitere Lade stationen

für E-Fahrzeuge und eine

car2go-Station bieten, die für

das kommende Jahr geplant ist.

Bereits im letzten Jahr wurde

der Car Pflege Service im

Parkdeck Ost eröffnet, die von

unseren Besuchern sehr positiv

angenommen wurde.

„Ergänzend zum Sharing-An -

gebot von StadtRAD werden wir

zusätzlich zu den obigen Maß -

nahmen zwei neue E-Bike-

Stationen am Eingang Osdorfer

Landstraße errichten. Au ßer -

dem ist die Installation einer

Packstation vorgesehen“, so

Center Manager Gerhard Löwe

weiter.

Damit sich die Kunden im Elbe-

Einkaufszentrum mit seinen

180 Shops schnell zurechtfinden,

wurde die Beschilderung

im Center optimiert, um künftig

Foto: Walzberg

Die neuen Lounges in frischen Farben im ELBE Einkaufszentrum

laden zum Verweilen ein

Foto: Walzberg

noch klarer über alle Services

im Center zu informieren. Die

Kundeninformation wurde in

frischem Design erneuert.

Zudem wurden 3-D-Wayfinder

im Center installiert. Zu den

verbesserten Relax-Möglich -

keiten zählen unter anderem

neue, hochwertige Lounge-

Bereiche mit komfortablen

Sitz möbeln, stimmungsvoller

Beleuchtung und Ladestationen

für Smartphones und Tablets.

Die Kunden WC-Anlage wurde

rundum modernisiert und er -

hielt einen attraktiven Lobby-

Bereich. Ergänzend zum An -

gebot der Kundenkinder-Be -

treu ung durch Fröbel wurde für

die jüngsten Besucher zusätzlich

zur digitalen Spielfläche

ein neuer Kinderspielbereich im

I. OG errichtet.

Ziel ist es, noch stärker auf die

individuellen Wünsche und

Bedürfnisse der Kunden einzugehen

und den Kunden ein von

Anfang bis Ende positives

Einkaufserlebnis auf höchstem

Serviceniveau zu bieten.

Im Januar 2020 wird noch die

Centermitte mit neuen Sitzbe -

reichen aufgewertet, die zum

verweilen einlädt.

Attraktive und individuell an -

gepasste Serviceangebote sind

entscheidend für den Erfolg

eines Shopping-Centers und

ein wichtiges Diffe renzie rungs -

merkmal gegenüber dem Wett -

bewerb – online wie offline.

ELBE Einkaufszentrum

Julius-Brecht-Str. 6

Tel.: 80 78 67 - 0

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Die DorfStadt-Zeitung wünscht allen Lesern,

Kunden und Geschäftspartnern:

Frohe Weihnachten!

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DIE CDU-RISSEN

WÜNSCHT FROHE

WEIHNACHTEN UND

ALLES GUTE FÜR

DAS NEUE JAHR!

Wir wünschen unseren

kleinen Patienten

und deren Eltern

frohe

Weihnachten!

und ein

friedliches,

gesundes,

glückliches

neues Jahr!

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Wir sind Elbvororte.


6 • DorfStadt-Zeitung 17/2019 • 12.12.2019 Sport

Hinrunde könnte glücklich enden...

Altona 93 – Ehrlicher Fußball aus Altona | Thomas Janiczek

Das ist mal eine Überra -

schung! Trotz vieler verletzter

und gesperrter

Spieler gewinnt Altona 93

beim Tabellenvierten SpVgg

Drochtersen/Assel überraschend

mit 2:0.

Diesmal gab es kein frühes Ge -

gentor. Ganz im Gegenteil.

Nach einer schönen Kombi -

nation auf der rechten Außen -

bahn erzielte Marcel Lück mit

einem Kopfball in der 19.

Minute das 1:0 für Altona 93.

Das brachte Sicherheit für das

AFC Team. Trotz geringerer

Spiel anteile und einigen Chan -

cen für Drochtersen ging es mit

der knappen Führung in die

Halbzeitpause. Auch in der

zwei ten Halbzeit hielt der AFC

den Tabellenvierten in Schach

und konnte in der 90. Minute

durch Kubilay Büyükdemir,

ebenfalls durch einen Kopf -

balltreffer, das 2:0 erzielen.

Damit waren drei wichtige Bo -

nuspunkte auf der Habenseite.

ALTONA

Jetzt muss der

AFC nachlegen!

Bei den Heimspielen am 7.

Dezember gegen SSV Jeddeloh

Gegenspieler durchsetzt.

und am Freitag, 13. 12 gegen

Hannover 96 II kann Altona 93

in zwei sechs-Punktespielen die

nächsten Dreier reinholen.

Sollte das gelingen, wäre der

Druck beim letzten Spiel 2019

gegen den Topfavoriten VfB

Lübeck erheblich geringer. Bei -

de Spiele haben einen hohen

Stellenwert und werden das

AFC Lager mobilisieren. Ob kalt

DoTu mit neuem Vorsitzenden

Die Dockenhudener Turner -

schaft hat seit kurzem einen

neuen Vorsitzenden:

Wolf gang Domann ist

seit 26 Jahren selbständiger

Uhrmacher mei -

ster in Iserbrook und

bereits seit 20 Jahren

im Verein. Seit dem ist

Domann in der Sparte

Kondition und Spiele mit

AFC Spieler Dallas Aminzadeh beobachtet wie William Wachowski sich im Zweikampf gegen seinen

Freu de verwurzelt, nutzt aber

auch Gymnastik und

Me ditation oder das

neue Angebot des

Shin son Hap kido,

um sich von All -

tags stress zu er -

holen.

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Gesundheit zu

Weihnachten schenken

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oder nass, hell oder dunkel.

Beide Spiele haben ein lautes

und volles Stadion verdient.

Keine Chance in Lübeck?

Das abgesagte Spiel beim VfB

Lübeck ist am 21.12.2019 um

14 Uhr neu angesetzt worden.

Nach diesem Spiel geht es in

die Winterpause, um am 23.

Februar 2020 die Restrück -

runde einzuläuten und die letzten

notwendigen Punkte für

einen Verbleib in der Regio -

nalliga Nord einzufahren. Ein

Punktgewinn vom AFC in

Lübeck wäre eine weitere

Überraschung und ein zusätzlicher

Bonuspunkt.

Die nächsten Spiele:

Sonnabend 7.12. 14 Uhr:

Foto: noveski.com

Altona 93 – SSV Jeddeloh

Freitga, 13.12. 18.30 Uhr:

Altona 93 – Hannover 96 II

Sonnabend, 21.12. 14 Uhr

VfB Lübeck -Altona 93

2. AFC-Weihnachtsmarkt

im Stadion

Im letzten Jahr war Premiere

des 1. AFC Weihnachtsmarktes

im Stadion an der Griegstraße.

Gemütliche Rahmenbe din gun -

gen, Süßes für die Kids, Musik,

heiße Getränke, leckeren Punsch,

Kuchen und Waffeln schufen

eine tolle Stimmung im ältesten

noch bespielten Stadion

Deutschlands. Für einen guten

Zweck wurden, neben einem

geschmückten Tannenbaum als

Hauptpreis, weitere Preise verlost.

Mit Spenden und den Ein -

nahmen beim Losverkauf wur -

de ein dreistelliger Betrag zu -

sam mentragen. Dieser Betrag

wurde für ein soziales Projekt

gespendet.

Als bei der Premiere mit fast

900 Besuchern ab 16 Uhr dann

auch noch Schneeflocken vom

Himmel fielen und damit eine

mehr als weihnachtliche Atmo -

sphäre schuf, war klar, dass

Grünes Band für Nachwuchsarbeit an MSC vergeben

BLANKENESE

Der Hamburger SV spielte

ausnahmsweise keine Rolle

an diesem Abend im Volks -

park-Stadion. Es ging um

die ganze Bandbreite des

Sports und insbesondere

um die Förderung des Nach -

wuchses. Weil ihnen genau

diese in den vergangenen Jah -

ren besonders erfolgreich ge -

lun gen ist, wurden zehn norddeutsche

Vereine mit dem Grü nen

Band ausgezeichnet, da runter

der Mühlenberger Segel-Club

in Blankenese. Vergeben wird

die Auszeichnung von der

Com merzbank und dem Deut -

schen Olympi schen Sportbund.

Alljährlich prämiert eine re -

nommierte Jury die 50 besten

Bewerbungen, die in feierlichem

Rahmen mit einem Pokal

und einer Förderprämie in Hö -

he von jeweils 5.000 Euro ho -

no riert werden. In diesem Jahr

wurde auch der Mühlenberger

Segel-Club ausgezeichnet. Der

MSC ist nicht nur einer der

zehn größten Segelvereine des

Landes, er hat auch eine der

größten Jugendabteilungen.

Das zweite „Grüne Band für

vorbildliche Talentförderung“

hat sich die Hamburger Me dail -

lenschmiede redlich verdient.

2007 wurde sie erstmals prämiert.

Inzwischen sind es 230

Foto: DOSB

2019 eine Fortsetzung folgen

muss.

Ob Frau Holle auch dieses Jahr

wieder pünktlich die Decken

ausschüttelt ist nicht sicher.

Auf alle Fälle lädt Altona 93

am Sonnabend dem 14. und

Sonntag dem 15. Dezember

Fans und Freunde und alle die

besondere Weihnachtsmärkte

lieben, zum 2. AFC Weih -

nachts markt ein, um an 12

Ständen zu schlemmen, zu

schnacken und zu shoppen.

Auch dieses Jahr gibt es wieder

nicht nur eine, sondern an beiden

Tagen (Sonnabend und

Sonntag) je eine Tannen baum -

verlosung und natürlich die

eine oder andere Überraschung.

Und wer keinen Weihnachts -

baum gewonnen hat, kann sich

beim Weihnachtsbaumverkauf

sein persönliches grünes

Schmuck stück für die eigenen

vier Wände kaufen.

2. Weihnachtsmarkt im

Stadion Adolf Jäger

Kampfbahn, Griegstraße 62.

Sonnabend, 14.12. von 15 –

21 Uhr und am Sonntag,

15.12. von 12 – 18 Uhr.

Kinder und Jugendliche unter

den etwa 1.000 Mitgliedern, die

sich dem Segelsport verschrieben

haben und von 16 lizenzierten

Trainerinnen ausgebildet

werden. Jedes Segeltalent

wird beim MSC nach seinen

Stärken und Ambitionen individuell

gefördert. Die Ent schei -

dung über die künftige Boots -

klasse wird oft gemeinsam mit

dem gesamten Trainerteam

getroffen. Ergebnis: Die nationalen

und internationalen

Nach wuchs-Erfolge – allein 17

Medail lenränge von 2016 bis

2018, darunter auch der WM-

Titel des J24-Damenteams im

letzten Jahr.

www.msc-elbe.de

Wie wäre es, den Liebsten

einmal Gesundheit, Spaß

und Lebensfreude unter den

Tannenbaum zu legen? Das

geht sehr gut mit einem

Gut schein vom Verein

Aktive Freizeit e.V. (VAF).

Die Monatsmitgliedschaft im

„Studio für gesunde Fitness“

kostet 48 Euro und beinhaltet

neben den Trainings möglich -

keiten auf über 600 Quadrat -

metern Fläche auch Schwimm -

bad- und Saunabesuch. Die

Gutscheine sind vom 1. bis 23.

Dezember dieses Jahres beim

VAF erhältlich und können bis

Ende März 2020 eingelöst werden.

Das Trainerteam des TÜV-zertifizierten

Studios begleitet die

Sportler beim Erreichen der

BAHRENFELD

ganz persönlichen Trainings -

ziele. Ein individueller Trai -

nings plan ist dafür unerlässlich.

Zusätzlich gibt es die

Möglichkeit der Ernährungs -

analyse. Gruppenangebote wie

Stretching, Rumpf-, Becken bo -

den- oder Functional Training

runden das Programm ab.

Kinderbetreuung ist beim VAF

obligatorisch. Gutscheine sind

natürlich auch für das Kurs pro -

gramm oder für den Well ness -

bereich direkt beim VAF erhältlich.

Weitere Infos und die

Gutscheine sind direkt beim

VAF erhältlich.

Verein Aktive Freizeit e.V.

Bertrand-Russell-Str. 4

Tel.: 890 60 10

www.vafev.de

Foto: VAF

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Osdorf: Umsteigen aufs Dienstrad

Beim Gesundheits-Hof fahren die Mitarbeiter jetzt Fahrrad | Markus Krohn

Immer mehr Menschen

steigen aufs Fahrrad um.

Gemäß einer Studie des

Deutschen Instituts für

Urbanistik (Difu) entfallen

850 bis 950 Fahrräder auf

1.000 Einwohner. 1,64 Millio -

nen Fahrräder existieren laut

Difu-Analyse in Hamburg. Die

meisten Deutschen nutzen ihr

Fahrrad allerdings eher in ihrer

Freizeit (34%), nur 19% für

Fahrten zur Arbeit. Dabei gibt

es viele Vorteile, wenn Mitar -

beit er mit dem Fahrrad zur

Arbeit kommen. Neben dem

ökologischen Vorteil fallen

auch Erschließungskosten für

Parkplätze weg und die Kran -

kenfehltage bei Mitarbeitern,

die per Pedes in die Firma kommen,

reduziert sich laut Er -

fahrung der TNO-Analyse aus

dem Jahr 2009 um bis zu 25

Prozent!

Davon wollen jetzt auch viele

Mitarbeiter des Gesundheits-

Hofes in Osdorf profitieren: Am

Freitag veranstaltete Geschäfts -

OSDORF

füh rer Friedhelm Penning

gemeinsam mit der Firma

Bicicli aus Berlin einen „Bike

Day“. Am Nachmittag konnten

die Mitarbeiter verschiedene

hochwertige Fahrräder und E-

Scooter ausprobieren und sich

über das Dienstrad-Programm

informieren. Teil des Pro -

gramms ist eine Brutto-Lohn -

umwandlung, durch die sowohl

der Arbeitgeber als auch die

Mitarbeiter weniger Steuern

zahlen und im Vergleich zum

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Direktkauf bis zu 40%

der Anschaffungskosten sparen.

Damit präsentiert sich der

Ge sundheits-Hof als verantwortungsvoller

Arbeitgeber, der

sich um die betriebliche Ge -

sund heit, eine effiziente Park -

raumnutzung und den wirksamen

Klimaschutz sorgt. Dank

engagierter und euphorischer

Mitarbeiterinnen und Mitar -

beiter, die von dem Programm

begeistert sind.

Gesundheits-Hof

Osdorfer Landstraße 251 a/b

Tel.: 8 06 01 09-30

www.gesundheits-hof.de


Elbvororte

DorfStadt-Zeitung 17/2019 • 12.12.2019 • 7

Finanzierung für Marktplatzumgestaltung gesichert

Geld kommt aus dem Sanierungsfonds Hamburg 2020 · Im Frühjahr gehts los | Markus Krohn

Die Ortskernumgestaltung

Blankenese kann fortgeführt

werden, der Markt -

platz und der Mühlenberger

Weg sollen im nächsten

Jahr saniert werden. Diese

gute Nachricht kam nicht

aus dem Altonaer Rathaus,

son dern wurde letzte Woche

von der Grünen Bürger schafts -

abgeordneten Filiz Demirel und

dem Vorsitzenden des Haus -

halts ausschusses der Bürger -

schaft, Mathias Petersen (SPD)

auf dem Blankeneser Markt -

platz verkündet. Mit dabei

waren auch der Vorsitzende der

Blankenese Interesse-Gemein -

schaft (BIG) e.V., Oliver Diez -

mann, Eberhard Fledel, Vor -

sitzender des Arbeitskreises

Ortskernumgestaltung Blanke -

nese und der Vorsitzende des

Blankeneser Bürgervereins,

Benjamin Harders. „Wir freuen

uns sehr, dass es nach vielen

Telefonaten in den letzten

Wochen zu dieser positiven

Lösung kommt“, sagte ein

erleichterter Oliver Diezmann,

der sonst auch für die Zukunft

des geplanten Business Impro -

ve ment Districts (BID) schwarz

gesehen hätte. Eberhard Fledel

freute sich, dass „nach langer

Verunsicherung nun endlich

Fakten geschaffen werden“.

Bereits diese Woche solle der

BLANKENESE

Arbeitskreis Ortskern Blanke -

nese die finale Planung abstimmen,

damit die Arbeiten nach

der Frostperiode wieder aufgenommen

werden könnten.

Auch Benjamin Harders betonte,

dass die Bürger und Bür -

gerinnen einen Fortschritt se -

hen wollten. Er ergänzte: „Mit

den abgestimmten Maßnahmen

wird der lokale Einzelhandel

und der Marktbetrieb gestärkt

werden.”

Zuvor hatten die beiden Ab -

geordneten der Bürgerschaft ihr

Engagement für Blankenese

begründet. Filiz Demirel, Wahl -

kreisabgeordnete für die Elb -

vororte, sagte: „Marktplätze

sind Orte, an denen sich Men -

schen alltäglich begegnen. Sie

belegen den Handel und ziehen

Besucher an. In Blankenese

zeigt der jahrelange Prozess

und ein intensives Beteiligungs -

verfahren, wie wichtig den

Blankenesern ihr Marktplatz

ist. Die vorgesehenen Arbeiten

sollen den barrierefreien Zu -

gang zum Marktplatz verbessern,

Raum für zusätzliche

Sitzmöglichkeiten sowie eine

kleine Bühne für kulturelle

Aufführungen schaffen. Das

belebt den Ortskern und stärkt

den Marktplatz in seiner traditionellen

Funktion.“ Dr. Ma thi as

Petersen meinte: „Das Projekt

Dieter Patschan (Bürgerinitiative), Benjamin Harders (Bürger-

verein), Oliver Diezmann (Blankenese IG), Mathias Petersen

(SPD-Bürgerschaftsabgeordneter), Filiz Demirel (Grüne Bürger -

schaftsabgeordnete) und Eberhard Fledel (Arbeitskreis Ortskern -

umgestaltung Blankenese)

Foto: Krohn

zeigt, was möglich ist, wenn

Bür gerinnen und Bürger vor Ort

für ihren Stadtteil einstehen

und gemeinsam mit der Politik

nach tragfähigen Lösungen

suchen. Der neue Marktplatz im

Blankeneser Zentrum wird dem

schon jetzt attraktiven Stadt teil

gut zu Gesicht stehen.“

Auch die Marktbeschicker be -

grüßen den Fortgang der Maß -

nahmen. „Es wird Zeit, dass die

Planung endlich umgesetzt

wird“, sagte der Vorsitzende der

Marktgemeinschaft Blankenese,

„Käseonkel“ Manfred Jönsson.

Mit der teilweisen Umsetzung

des Marktes werde man schon

fertig, schließlich sei man

erprobt, sagte er der DorfStadt-

Zeitung. Er hoffe jedoch auf

rechtzeitige Information durch

die Behörden. Die Marktstände

müssen während der Sanie -

rungs arbeiten auf dem Markt -

platz teilweise auf die anliegenden

Straßenzüge umziehen.

Insgesamt stellt die Stadt Mittel

in Höhe von 840.000 Euro aus

dem Sanierungsfonds Hamburg

2020 zur Verfügung. Nach den

letzten Behördenabstimmungen

und der Ausschreibung sollen

die Arbeiten möglichst direkt

nach der Frostperiode beginnen,

damit sie rechtzeitig zum

Weihnachtsgeschäft Ende

Oktober 2020 abgeschlossen

werden können. „Unsere Mit -

glie der können nicht noch einmal

wie im vergangenen Jahr

belastet werden“ mahnt Oliver

Diezmann. Die Ende 2017

begonnene Sanierung hatte

etlichen Geschäftsleuten am

Blankeneser Marktplatz das

wichtige Weihnachtsgeschäft

vermasselt.

Spendenaktion gestartet

Erstmal freuen sich aber alle

Beteiligten darauf, dass es weiter

geht. Auch die Bürger ini -

tiative, die sich zunächst gegen

die Umbaupläne gebildet hatte,

bringt sich inzwischen konstruktiv

ein und wirbt gemeinsam

mit den Bürgerverein

Blankenese für ein Upgrade des

Belages auf dem Marktplatz.

Sie wünschen sich ein „dorftypisches“

Granitpflaster aus ge -

schnittenem Granit. Die Mehr -

kosten gegenüber der vom

Bezirk und der Blankenese IG

favorisierten Klinker betragen

fast 300.000 Euro. Sollte dieser

Betrag bis zum Beginn der

Arbeiten im Frühjahr 2020 von

den Blankeneser durch Spen -

den aufgebracht werden, könnte

der Marktplatzbelag in Gra -

nit ausgeführt werden. Eine

Musterfläche befindet sich am

Marktplatz neben dem Werbe -

plakat des Bürgervereins.

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8 • DorfStadt-Zeitung 17/2019 • 12.12.2019 Kultur

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Moin, liebe Leser,

der Hamburger Weihnachts -

mann hat schwere Arbeit geleistet.

Mit lautem „Hohoho!“ hat

er kürzlich wieder schwungvoll

rund 50 Tannenbäume für

Seeleute an Bord geworfen. Da -

mit hat unser Hafen eine

Tradition fortgesetzt, die vor 22

Jahren begann. Die Bäume sind

ein Stück Grün von Land für

diejenigen, die am 24. Dezem -

ber wieder für uns auf den

Welt meeren unterwegs sind -

vielleicht war ihr Weih nachts -

geschenk auch dabei? Die

Dorfstadt-Zeitung sagt allen

Seeleuten „Danke“ und ruft:

„HoHoHo! Ahoi!“

Klimakur für

Europas Schiffe

Brüssel - Der von EU-Kom mis -

sionspräsidentin Ursula von

der Leyen angekündigte „Green

Deal” für Europa betrifft auch

die Schifffahrt. So soll der

Emissionshandel auf die See -

fahrt ausgeweitet werden. Das

bedeutet: Reedereien können

weltweit Rechte zum Ausstoß

von Treibhausgasen erwerben

bzw. verkaufen. Experten sa -

gen: damit könnte die Schiff -

fahrt 30 - 50 Prozent klimaeffizienter

fahren.

Sauberes Island

Reykjavik - Als erste Nation

verbietet Island den Gebrauch

von Schweröl auf ihren Küsten -

gewässern. Bereits ab 1. Januar

ist es vor der Atlantikinsel mit

dem giftigen Treibstoff vorbei -

es sei denn, ein Filter steckt im

Abgasschlot. Besonders schädlich

ist der Ruß des Schweröls.

Er soll auf Island zur Glet scher -

schmelze geführt haben.

Nordreedeerei goes Asia

Aarhus - Die oft auf der Elbe

sichtbare Container-Zubringer -

reederei Unifeeder rückt dem

Weltmarktführer X-Press (Sin -

ga pur) auf die Pelle. Das von

Dänemark aus geführte Unter -

nehmen erwarb kürzlich die

Aktienmehrheit des Konkur -

renten Feedertech, ebenfalls

Singapur. Bislang fuhr Uni -

I, Hamburg!

Neues aus der Schifffahrt | Wolf Achim Wiegand

DorfStadt-Redakteur Wolf-Achim Wiegand

Foto: Küster

feeder, das dem Konzern DP

World aus Dubai gehört, mit 53

Schiffen vor allem Ziele in und

rund um Europa herum. Nun

kommen Fahrgebiete in Asien

und im Nahen Osten dazu.

Internet der Seedinge

London - Das Vorantreiben der

Digitalisierung auf See ist das

Ziel einer „Elefantenhochzeit”

zwischen dem weltumspannenden

Satellitenbetreiber Inmar -

sat und dem Technologie kon -

zern ABB Marine & Ports. Die

beiden britischen Firmen wollen

eine Netzplattform aufbauen,

die in Echtzeit alle Schiffs -

daten von Technik bis Ladung

zusammenführt. Reeder sollen

mit dem „Internet der See -

dinge“ schnellere Businessent -

schei dungen treffen können.

Fährt mit Container-Batterie: Die Maersk Cape Town. Hier im

Sommer letzten Jahres auf der Elbe

Foto: Wiegand

Riesenbatterie

nutzt Abluft

Esbjerg – Die weltgrößte Ree -

derei Maersk (Dänemark) testet

eine 600-kWh-Bordbatterie. Sie

soll Energieleistung und -verlässlichkeit

verbessern, wäh -

rend die CO2-Emissionen reduziert

werden. Versuchska nin chen

ist die 249 Meter lange „Maersk

Cape Town“. Der Ener giespeicher

steckt in einen Con tainer. Für

das Aufladen wird heiße Abluft

genutzt, die sonst ungenutzt

entweicht. Maersk-Chef Søren

Toft: „Der Test soll Wissen dazu

beitragen, dass wir bis 2050 klimaneutral

werden.“

Gebührenstopp

im Hafen Hamburg

Hamburg – Die Hafenbehörde

(HPA) wird ihre Liegegebühren

2020 für alle Schiffe einfrieren.

Das soll Unannehmlichkeiten

wie Tempodrosselungen wäh -

rend der Arbeiten zur Fahr rin -

nenanpassung in der Elbe wettmachen.

Von den Tempo be -

schränkungen sind besonders

Großschiffe über 10.000 TEU

betroffen. Das Ausbaggern der

rund 100 km langen Unterelbe

soll die Wassertiefe auf bis 19

m bringen – genug für größte

Schiffe.

Hamburg bekommt Weihnachtszirkus

Team Mignon verzaubert mit Jahrmarktaktionen, Schlittschuhbahn und Artistik | Markus Krohn

Fast vier Jahre lang hat es

gedauert, bis das Team

Mignon nach dem Tod des

Mignon-Gründers und Va -

ters der neuen Mignon-

Generation seine Aus rich -

tung gefunden hat. In diesem

kreativen Prozess hat es

viele neue Ideen gegeben, es

wurde mit Traditionen gebro-

BAHRENFELD

Wie Blankenese

wurde was es ist

Auf die turbulenten An fangs -

jahre der Weimarer Republik

folgt eine Phase relativer Sta -

bilität. Dieser Abschnitt endet

auch in den Elbgemeinden mit

der Weltwirtschaftskrise, an

deren Folgen die Republik

zerbricht. Mit

Elektromeister

Eduard See -

burg, NSDAP-

Mitglied seit

1930, wird

1934 ein Blan -

keneser eh -

ren halber zum

Ratsherrn in

Altona er -

nannt. Wie

k o m m t

Seeburg zu

der Ehre? Wie

schlagen sich die Ent -

wicklungen der Weimarer Wirt -

schaft, Kultur und Politik vor

Ort nieder? Gibt es den Um -

bruch oder prägen Konti nui -

täten in Denken und Handeln

das Geschehen?

Ina Brockmann, Anna Bruhns,

chen und auf andere

Weise wiederentdeckt. Denn

das, was vor vielen Jahren in

Nien sted ten als Kinderzirkus

begann, steckt auch heute noch

in den Geschwistern, die das

modern ausgerichtete Zirkus -

unter neh men mittlerweile leiten.

Der Zirkus, der bis 2016

unter der Leitung von Martin

Kliewer noch als hauptsächlich

soziales Projekt agierte, ist zu

einem profitablen Event-Unter -

neh men geworden, das immer

noch einen sozialen Anspruch

hat. Mit der großen Eventfläche

an der Trabrennbahn Bahren feld

hat sich das Team Mignon eine

eigene Existenz aufgebaut, an der

die Kreativen gewachsen sind.

Inzwischen laufen in der Voss’

schen Villa in der Osdorfer

Land straße wieder die beliebten

Circuskurse für Kinder, Ferien-

Workshops, Shows, Kinderge -

burtstage und die Zirkusschule.

Gleichzeitig starten die beiden

Geschwister Mischa und Han nah

Kliewer ihre erste eigene große

Veranstaltung für Ham burg.

Auf dem Gelände der Trab renn -

bahn Bahrenfeld wird zurzeit

auf Hochtouren und in vier riesigen

Jahrmarkts- und Zirkus -

zelten das Winterspektakel Ham -

burg vorbereitet. Das insgesamt

9000 Quadratmeter um fassende

Pop-Up-Areal soll zukünftig

In den Zelten an der Trabrennbahn wartet

ein Jahrmarkt und ein Artistik-Programm

auf die Besucher. Auch eine Schlitt schuh -

bahn ist aufgebaut.

Fotos: PR/Hammerl

mit seinen rund 40 Ständen

und Attraktionen An zie hungs -

punkt für Familien werden. Ein

Jahrmarkt und der Food Market

bieten Vergnügen und kulinarische

Highlights, eine 90-mi nü -

tige Show unterhält die Be su -

cher mit beeindruckender Ar -

tistik, Live-Ge sang, Tanzcho -

reo grafien und viel Comedy.

Das Win ter spek takel hat das

Potential, eine neue Fami lien -

tradition zu be gründen.

Der erste Eindruck entführt die

u.a., Joachim Eggeling, Hans

Jür gen Höhling, Bernhard Kel -

ler, Jan Kurz, Frank Omland,

Leonas Pausch und Carolin

Vogel analysieren und be -

schrei ben das

kul turelle und

gesellschaftlche

Leben der 1920er

Jahre, den fatalen

Aufstieg der

NSDAP und seine

Gründe in dem

Buch „Blankenese

in der Weimarer

Republik”, das aus

Anlass einer Aus -

stellung in Blan -

kenese erschien

und jetzt als Weih -

nachtsgeschenk

jeden (ehemaligen)

Blankeneser

erfreuen dürfte.

Das Buch ist für 20 € im

Handel erhältlich (286 Seiten,

broschiert, ISBN: 978-3-96194-

091-2, 20 €)

www.kjm-buchverlag.de

Besucher in die Welt des klassischen

Jahrmarkts. Zahlreiche

Attraktionen warten darauf,

entdeckt zu werden. Eine be -

eindruc kende Eislauf bahn, ein

Riesen -

rad, Ka -

rus sells,

eine Zir -

kusschule

– hier steht

Spaß an erster Stelle. In einer

Fami lien rallye können alle Ge -

ne ra tio nen das gesamte Ge län -

de entdecken und ihre ge meinsame

Zeit voll auskosten.

Die zentrale Show im größten

Zelt des Areals, dem großzügigen

Chapiteau mit sechs Ma -

Ernst Barlach Museum zum

Jubiläum in neuem Licht

Noch ist das Ernst Barlach Haus

geschlossen, um eine moderne

LED-Beleuchtung zu installieren.

Pünktlich zum 150. Ge burt -

stag Ernst Barlachs wird sich

das Museum mit neuer Strahl -

kraft präsentieren können.

Am 2. Januar 2020 jährt sich

der Geburtstag des expressionistischen

Bildhauers, Zeichners

und Dramatikers Ernst Barlach

(1870–1938) zum 150. Mal.

Fragt man, welche Bedeutung

diesem Klassiker des 20. Jahr -

hunderts heute zukommt, so

trifft man auf prominente Für -

sprecher wie den Schauspieler

Charly Hübner oder den

Schriftsteller Ingo Schulze.

„Das ist Kunst, die bewusstseinserweiternd

wirkt”, erklärt

Hübner. Und Ingo Schulze

betont: „Für mich kommt in

den Plastiken Bar lachs alles

zusammen, was große Kunst

ausmacht.” Beide Künstler sind

am 4. Januar 2020 zum Auftakt

des Jubiläums im Ernst Barlach

Haus zu Gast.

Die Ausstellung zum Jubilä ums -

sten, kombiniert klassische Zir -

kusatmosphäre mit einem

modernen Bühnenbild, arrangiert

aus umgebauten Schiffs -

containern. 28 internationale

Künstler präsentieren ein atemberaubendes

Spektakel. Arti -

sten am Aerial Ring erzählen

von großen Emotionen, Roller -

skater beeindrucken durch

spektakuläre Schnelligkeit. Die

Akrobaten, die zum Teil mehrfach

ausgezeichnet wurden und

u.a. im Lido in Paris und im

Cirque du Soleil performt ha -

ben, bieten in dieser Premiere

Unterhaltung für alle Genera -

tionen. Die bunte, moderne

Mischung aus Show elementen

machen die Ver anstaltung zu

einem unvergleichlichen Erleb -

nis für die ganze Familie.

Kulinarisch bietet der Food

Market für jeden Geschmack

ein Angebot auf hohem Niveau.

Auch hier kommen Tradition

und moderner Lifestyle zusammen,

z.B. am stimmungsvollen

Schwenkgrill oder an der Ginoder

Craft Beer Bar. Zahlreiche

Sitz- und Picknickgelegen hei -

ten ermöglichen Familien einen

entspannten Genuss.

Vom 18. Dezember bis 5. Ja n -

uar auf dem Gelände der Trab -

rennbahn Bahrenfeld Je weils

um 14.30 Uhr und 18.30 Uhr.

Einlass zwei Stunden vor Show -

beginn.

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jahr möchte zentrale Themen

Barlachs wie Spiritualität, Ge -

schlechterrollen oder das

Prekäre der menschlichen Exi -

stenz medienübergreifend verfolgen

und in ihrem Wechsel -

spiel neu beleuchten. Eine ortssensible

Intervention des in

Berlin lebenden Künstlers

Marten Schech unterstützt das

Anliegen, der Ambivalenz wie

der Aktualität von Barlachs

OEuvre nachzugehen. Dabei

sollen – trotz aller Ernsthaf tig -

keit – auch die humoristischen

Seiten des Künstlers nicht zu

kurz kommen. Denn, wie er

selbst bemerkte: „Barlach ist

lachbar.”

„Werden, das ist die Losung!”

präsentiert plastische, zeichnerische

und druckgrafische Wer -

ke aus der Sammlung des Ernst

Barlach Hauses. Die Aus -

stellung ist ein Gemein schafts -

projekt mit dem Kunstge -

schich tlichen Seminar der Uni -

versität Hamburg.

www.barlach-haus.de


Kultur DorfStadt-Zeitung 17/2019 • 12.12.2019 • 9

Hessepark in Blankenese erhält Friederike-Klünder-Weg

Anregung vom Förderkreis Historisches Blankenese · Wohltäterin des 19. Jahrhunderts geehrt | Konrad Matzen

Blankenese gilt heute als

„Edel-Stadtteil“, in dem

vie le Menschen wohnen,

die über ein überdurchschnittliches

Einkommen

verfügen. Doch es gab auch

andere Zeiten… um die Jahr -

hundertwende 1800 lebten an

der Elbe viele arme Men schen.

Sozialhilfe gab es da mals noch

nicht und die Hütten der Fischer

in einem schlechten Zustand.

Ab Januar wird eine Blanke ne -

serin mit der Benennung eines

Weges durch den Hessepark

geehrt, die sich für die armen

Fischer im 19. Jahrhundert eingesetzt

hatte, indem sie für

Arbeit und Gesundheit der

Familien sorgte. Dafür eingesetzt

hatten sich seit 2014

Mitglieder des Förderkreises

Historisches Blankenese.

Dr. Carsten Brosda, Senator für

Kultur und Medien sagte zur

Benennung: „Die 1776 geborene

Friederike Klünder kannte

keine Berührungsängste und

setzte sich für das Wohl ihrer

Mitmenschen ein. Die Benen -

nung des Wegs im Hessepark gibt

ihr einen festen Platz im öffentlichen

Bewusstsein und erinnert

uns stets an die Be deutung von

Mitmenschlichkeit für gesellschaftlichen

Zusam menhalt.“

Die christliche Prägung durch

ihr Elternhaus brachte Frie de -

rike Klünder wohl dazu, keine

Standesunterschiede zu ma -

chen und sich auf dem Weg zur

Elbe auch mit den Armen im

Fischerdorf am Fuße des Kieke -

berges zu unterhalten. So er -

fuhr die mit dem wohlhabenden

Prokuristen der Reederei

Godeffroy verheiratete Klünder

von dem Elend der Fischer, von

denen sehr viele an Pocken

erkrankt waren. Die Familien

lebten auf kleinstem Raum, die

BLANKENESE

Kinder hatten keine Betten und

viele Männer waren arbeitslos.

Klünder hatte von dem Institut

zweier Hamburger Ärzte ge -

hört, das neu gegründet war

und den 1976 von dem englischen

Arzt Dr. Edward Jenner

erfundenen Pocken-Impfstoff

bereithielt. Der Landarzt Jenner

hatte beobachtet, dass Mel ke -

rinnen nicht von den Pocken

befallen wurden. Sie erkrankten

zwar an Kuhpocken, jedoch

fast nie an der menschlichen

Variante. Daraus entwickelte

Jenner eine Form der Impfung,

die er nach dem lateinischen

Wort für Kuh, vacca, benannte:

Vakzination.

Friederike Klünder ließ sich

nun in der Kunst des Impfens

unterrichten und impfte anschließend

die Kinder und ihre

Familien. Nicht nur in Blan -

kenese und Dockenhuden, auch

in Sülldorf ging sie ab 1805

von Tür zu Tür und konnte so

insgesamt 2.168 Impfungen

Friederike Klünder wurde oft „Die Schöne vom Berg“ genannt

Foto: Holst

vornehmen. Das weiss man

heute so genau, weil Klünder

genaue Aufzeichnungen darüber

anfertigte. Um das Ver -

trauen der armen Bevölkerung

zu gewinnen, impfte sie zuerst

ihre Kinder und sich selbst.

Einerseits, um sich selbst davon

zu überzeugen, dass die Im -

pfung keine schlimmen Neben -

wirkungen hervorrief, zum an -

deren, um die Kinder ihren Mit -

menschen vorzustellen, damit

die se sich davon überzeugen

konnten, dass die Impfung mit

geringen Risiken verbunden ist.

Das Elend war natürlich nicht

allein durch diese Impfung

behoben. Während der Zeit der

Kontinentalsperre (1806 – 1814),

in der die Blankeneser Fischer

nicht arbeiten konnten, weil

Napoleon die unter dänischer

Flagge segelnden Fischer nicht

mehr vor Holland auf Fang

gehen ließ, wuchs die Armut

weiter. Nicht nur, dass die Fi -

scher nicht mehr Fischen durften,

ihnen wurde vor allem der

Verkauf ihrer Fische verwehrt.

Um die Not der blankeneser

Fischersfamilien zu lindern

warb Friederike Klünder in

Ihrem Kreis um Spen den. Aller -

dings war Klünder wichtig,

nicht nur Almosen zu verteilen,

da es den Menschen die Würde

nehmen könnte. Sie wollte den

Familien eine Möglichkeit ge -

ben, selbst für ihren Lebens -

unterhalt aufkommen zu können.

Ihr Mann half ihr dabei,

eine Ölmühle zu errichten, die

einigen Männern aus dem Dorf

Arbeit verschaffte. Auch die

Frauen brachte sie in Arbeit,

indem sie Flachs kaufte und sie

zum Spinnen anregte. Das fertig

gesponnene Garn kaufte sie

den Spinnerinnen ab und zahlte

nach Qualität, um Anreize zu

schaffen und nicht nur Wohl tä -

tigkeit zu geben. Anschließend

ließ sie die Ware bleichen und

weben, um sie vermarkten zu

können. Das Geld floss an die

Arbeiterinnen zurück.

Der Hamburger Senat hat nun

mit der Benennung des Weges

durch den Hesse park ein Denk -

mal für diese engagierte Wohl -

tä te rin

ge schaffen.

Der

etwa 215

M e t e r

lan ge Weg,

der auf Hö -

he der Blan -

keneser

Bahn hof -

s t r a ß e

(Sack gasse

zwi schen Friseur „Rolf + Bernd

und Johannis Apo the ke) von

Osten nach Westen durch den

Hessepark zum Weg Am

Kiekeberg führt, wird künftig

Friederike-Klünder-Weg hei -

ßen. Unweit des Weges wohnten

damals die Klünders im

heutigen Hesse haus, wo ran noch

heute die Bezeich nung „Klün ders

Park“ erinnert, wie der Hesse park

manch mal ge nannt wird.

Der Förderkreis Historisches

Blankenese hatte zunächst

angeregt, die Bulckestraße (be-

nannt nach dem Nazi Dr. Carl

Bulcke) in Blankenese zwischen

Dormienstraße und Oester ley -

straße umzubenennen, doch

dagegen hatten sich die

Anwohner ausgesprochen.

Hier feiern Christen Weihnachtsgottesdienste in den Elbvororten 2019:

Kupferstich: „Blick aus Klünders Garten”

Nach Klünders Tod

wurden Haus und Park verkauft.

Die an den Park angrenzende

Straße Klünders Park

wurde 1945 nach einem späteren

Eigentümer in „Hessepark“

umbenannt. Die Bulckestraße

grenzt an den Park.

Die offizielle Eröffnungsfeier

wird erst im Frühjahr statt finden.

Dabei wird die Stralsunder

Cellistin Friederike Fechner,

eine Nachfahrin der Wohltä te -

rin, gemeinsam mit ihrer Duo -

partnerin muszieren. Außerdem

ist die Veröffentlichung einer

Broschüre zum Le ben der

Friederike Klünder ge plant.

Herausgegeben von Ro nald

Holst, verlegt von Klaas

Jarchow.

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Mo. – Fr. 9:30– 18 Uhr

BLANKENESE

Ev. Blankeneser Kirche am Markt,

Mühlenberger Weg 66

24.12.: 14 Uhr Krippenspiel, Pastorin Melchiors

15.30 Uhr Christvesper, Pastor Poehls

17 Uhr Christvesper, Pastor Warnke

18.30 Uhr Christvesper, Pastor Warnke

23 Uhr Christmette, Pastorin Melchiors

25.12.: 10 Uhr Gottedienst am ersten

Weihnachtstag, Propst Frie Bräsen

26.12.: 10 Uhr Gottedienst am zweiten

Weihnachtstag, Prädikantin Ulrike Drechsler

Kath. Maria Grün, Schenefelder Landstr. 3

24.12.: 14.30 Uhr Krippenspiel

17 Uhr Festliches Amt

22.30 Christmette

25.12.: 11 Uhr Heilige Messe

18 Uhr Abendmesse

26.12.: 11 Uhr Heilige Messe

Neuapostolische Kirche, Godeffroystraße 13

25.12.: 10 Uhr Weihnachtsgottesdienst

GROSS FLOTTBEK

Ev. Melanchthonkirche Groß Flottbek,

Ebertallee 30

24.12.: 13.30 Uhr Christvesper 1, Pastor Jahn;

15 Uhr Christversper 2, Vikarin Luthe

17 Uhr Christvesper 3, Pastor Jahn

23 Uhr Gottesdienst in der Christnacht,

Pastor Kärst

25.12.: 10 Uhr Gottesdienst am 1.

Weihnachtstag, Vikarin Luthe

26.12.: 11 Uhr Gottesdienst am 2.

Weihnachtstag, Pastor Jahn

Ev. Groß Flottbeker Kirche,

Bei der Flottbeker Kirche

24.12.: 11 Uhr Gottesdienst für Familien mit

kleinen Kindern, Pastorin Lohse

13.30 Uhr Christvesper mit Krippenspiel,

Pastorin Richter

15 Uhr Christvesper mit Krippenspiel,

Pastorin Lohse

16.30 Uhr Christvesper, Pastor Lobe;

18 Uhr Christvesper, Pastorin Greve-

Hegewald

23 Uhr Christmette, Pastor Lobe.

25.12.: 10 Uhr Festgottesdienst mit

Abendmahl, Pastorin Greve-Hegewald

26.12.: 10 Uhr Plattdüütscher Gottsdeenst,

Pastorin Lohse

Die Jugendkirche,

Bei der Flottbeker Mühle 28

24.12.: 15:30 Uhr Weihnachtsgottesdienst,

Team der Jugendkirche, Band

„Bodenpersonal“.

ISERBROOK

Ev. Martin-Luther-Kirche,

Schenefelder Landstraße 202

24.12.: 15.30 Uhr Familiengottesdienst mit

Krippenspiel, Pastor Fried und Team;

17 Uhr Christvesper, Pastor Carstens,

Kantorei unter der Leitung von Wiebke Veth;

23 Uhr Christmette, Pastor Carstens,

Popchor unter der Leitung von Andreas Gries,

Bläser unter der Leitung von Constanze Thee.

25.12.: 10.30 Uhr Morgengottesdienst am 1.

Weihnachtstag, Pastor Fried.

NIENSTEDTEN

Ev. Nienstedtener Kirche,

Elbchaussee 410

24.12.: 11 Uhr Krippenspiel, Jugenddiakonin

Bloomberg, Diakon Bärmann, Pastor

Schroeder

14.30 Uhr Christvesper mit Weihnachtssingen,

Pastorin Lindemann und Kinderchöre

16.30 Uhr Christvesper mit Weihnachtschor

und Instrumenten, Vikar Lenzing, Pastor

Präckel

18 Uhr Christvesper mit Violine und Orgel,

Pastor Schroeder

23 Uhr Christmette mit Musik, Vikar Lenzing,

Pastor Präckel

25.12.: 10 Uhr Festgottesdienst mit

Abendmahl, Pastor Schroeder

26.12.: 10 Uhr Festgottedienst mit

Weihnachtssingen, Weihnachtschor und

Streichorchester Nienstedten, Pastorin

Lindemann, Pastor Präckel

OSDORF

Ev. St. Simeonkirche,

Dörpfeldstr. 58

24.12.: 11 Uhr Weihnachten mit den

Kleinsten, Diakon Loose

14 Uhr Krippenspiel, Pastor Ahlers

15.30 Uhr Krippenspiel, Pastor Ahlers

17.30 Uhr Christvesper, Vikarin Lammert

23 Uhr Christmette, Pastor Ahlers

25.12.: 11 Uhr Festgottesdienst, Pastorin

Peters-Hilberling

26.12.: 18 Uhr Weihnachtlicher

Abendgottesdienst, Pastor Ahlers und

Prädikant Siebold

Ev. Maria-Magdalena-Kirche,

Achtern Born 127

24.12.: 15 Uhr Christvesper, Pastor Fenske

17 Uhr Christmette, Pastor Dahnke

23 Uhr Christnacht, Pastor Dahnke

25.12.: 9.30 Uhr Christfest I, Pastor Fenske

26.12.: 9.30 Uhr Christfest II, Pastor Dahnke

Ev.-Freikirchliche Gemeinde Osdorf

(Baptisten)

Am Isfeld 19 „Kirche auf dem Campus“ des

Diakoniewerks Tabea

24.12.: 16 Uhr Heiligabend, Christvesper

25.12.: 10 Uhr Weihnachtsgottesdienst

OTHMARSCHEN

Ev. Christuskirche Othmarschen,

Roosens Weg 28

24.12.: 13.30 Uhr Krippenspiel, Pastor Hofmann;

15 Uhr Krippenspiel mit Kinderkantorei,

Pastor Hofmann

16.30 Uhr Christvesper mit Bachkantorei,

Pastorin Kropf

18 Uhr Christvesper, Pastor i. E. Dr. Münscher;

23 Uhr Christmette mit Bachkantorei, Pastor

Hofmann

25.12.: 18 Uhr Gottesdienst mit Open hands,

Pastorin Kropf

26.12.: 10.30 Uhr Singegottesdienst, Paster

i.E. Dr. Münscher

Kath. St. Paulus Augustinus, Ebertallee 11

24.12.: 16 Uhr Krippenspiel

17.30 Uhr Festliches Amt

25.12.: 9.30 Uhr Heilige Messe

26.12.: 9:30 Uhr Heilige Messe

RISSEN

Ev. Johanneskirche Rissen,

Raalandsweg 5

24.12.: 11 Uhr Gottesdienst,

Pastorin Harbordt, Frauke Grunwaldt

14 Uhr Gottesdienst, Pastor Stehr

15.30 Uhr Christvesper I, Pastor Kühnelt

17 Uhr Christvesper II, Pastor Kühnelt

18.30 Uhr Christvesper III, Pastorin Harbordt;

23 Uhr Christmette, Pastor Stehr

25.12.: 10 Uhr Gottesdienst, Pastor Kühnelt

26.12.: 17 Uhr Weihnachtssingen, Pastorin

Harbordt

SÜLLDORF

Ev. St. Michaelskirche,

Sülldorfer Kirchenweg 191

24.12.: 14 Uhr Familiengottesdienst mit

Krippenspiel, Pastor Fried,

Gemeindepädagogin Frauke Grunwald

16 Uhr Christvesper, Pastorin von Treuenfels

18 Uhr Christvesper, Pastorin von Treuenfels

23 Uhr Gottesdienst in der Heiligen Nacht,

gestaltet von Jugendlichen und der

Jugendband, Diakon Jeschonowski.

26.12.: 10.30 Uhr Morgengottesdienst am 2.

Weihnachtstag, Pastor Carstens


ELBVORORTE

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10 • DorfStadt-Zeitung 17/2019 • 12.12.2019 Wirtschaft

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Tel.: 87 08 01 60

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Herbstzeit ist Dachrinnenzeit

Klassische Arbeiten oder Dachrinnenreinigung – alles aus einer Hand | Konrad Matzen

Das Dach ist der teuerste

und am meisten beanspruchte

Teil eines Hauses.

Die Dachdecker von Schlich -

ting Bedachung kommen

immer dann, wenn es am

Dach etwas zu reparieren

gibt: Im Herbst ist eine der

besonderen Problemzonen am

Haus zum Beispiel die Dach -

rinne. Ist diese verstopft, sind

Florian Schlichting und seine

Kollegen schnell zur Stelle und

reinigen beziehungsweise reparieren

die Rinne wenn nötig.

Damit erparen sich viele Kun -

den in den Elbvororten das

eigene teils gefährliche Leiter -

klettern. Ebenso ist die Firma

Zeitlos sind die Rattan mö -

bel von Haus & Garten

Ambiente, die sich sehr

schön jeder vorhandenen

Einrichtung anpassen und

mit ihrem Charme und hohem

Komfort jedem Wohnraum eine

ganz besondere Note verleihen.

Rattan für die Möbelherstellung

wird aus der Rattanpalme ge -

wonnen, das Material ist langlebig,

pflegeleicht, flexibel und

aufgrund der Struktur von

Rattan dennoch leicht - diese

Eigenschaften erlauben interessante

und individuelle Formen.

Auch Loom-Möbel von Haus &

Garten erlangen im Privat -

gebrauch eine immer größere

Beliebtheit.

Hergestellt werden Loomstühle

durch einen feinen Edelstahl -

draht, bei dem jeder einzelne

Strang mit einem speziellen

Kraft papier umwickelt und mit

handwerklichem Geschick über

einen massiven Buchenholz -

rah men gezogen wird. So

zählen Loomstühle als Esszim -

merbestuhlung zu den robustesten

ihrer Art.

Liebhaber natürlicher Möbel

können sich freuen. Jetzt zur

Einrichtungssaison präsentiert

der Familienbetrieb Haus &

Garten Ambiente seit nun 20

Jahren im gemütlichen Land -

Mit der „Filiale der Zu -

kunft“ schafft die Haspa für

ihre Kunden eine moderne,

offene Bank. In unserer

umgebauten Filiale in der

Waitzstraße machen wir die

Haspa zum lokalen Nach -

barschaftstreffpunkt und

vernetzen die Menschen der

Region so immer stärker miteinander.

So kommt es zum

Beispiel vor, dass sich unser

Metzger in der Waitzstraße mit

einer Bier-Brauerei zusammentut

und eine gemeinsame Ver -

anstaltung plant. Oder wir

bringen Musiker zusammen,

die gemeinsam bei einem Ko n -

zert in der Waitzstraße auftreten

und „Stand by me“ singen.

Dieses neue, einzigartige Kon -

zept ist ein Alleinstel lungs -

merk mal der Haspa und zeigt:

Wir sind nicht nur immer in der

Schlichting Bedachung der

richtige Ansprechpartner für

haus, Osdorfer Landstr. 253,

seinen Kunden wieder eine

Vielzahl hochwertiger Rattan -

möbel, Loom-Esszimmerstühle,

Wintergartenmöbel, und sehr

gemütliche, gut gepolsterte Oh -

rensessel. Ob die bequeme

Club-Garnitur für den so

beliebten heimischen Winter -

gar ten oder einen schönen

Ohrenbackensessel als gemütlichen

Lesesessel, neue Esszim -

merstühle in verschiedenen

For men und Farben,- bei Haus

& Garten werden alle Einrich -

Nähe, sondern wir wollen auch

immer nah sein. Hier können

sich Kunden oder Nichtkunden

aller Generationen, vom Schü -

ler bis zum Rentner, jederzeit

kostenfrei einen Kaffee an der

Kaffeebar oder ein Kaltgetränk

aus dem Kühlschrank nehmen,

dabei Bilder einer gerade laufenden

Kunstausstellung be -

wundern, sich Mittags von

einem Shiatsu-Meister hochwertig

massieren lassen oder

abends an einem Bratwurst-

Seminar aktiv teilnehmen, eine

Modenschau, eine Lesung oder

ein Musik-Konzert in der Filiale

erleben. Die Haspa wird so für

alle Generationen zur „Mit mach-

Bank“ – online und offline.

Mit all diesen Maßnahmen

schaffen wir eine „WIN-WIN“-

Situation: Die Werbenden ma -

chen auf sich aufmerksam, die

Schornstein-Verkleidung und

Dachreinigung. Ob klassische

tungsmöbel in ausschließlich

hoher Produktqualität angeboten.

„Hierbei können unsere Kunden

aus nahezu 20 Farben ihre

neuen Stühle und Sessel auswählen”,

so Heiko Bartels von

Haus & Garten Ambiente und

ergänzt „alle Lieferungen werden

von uns frei Haus an unsere

Kunden geliefert".

Auch das Deko-Angebot im

Landhaus von Haus & Garten

ist nicht ohne: hier findet man

Accessoires welche eben nicht

Haspa bekommt auf diesem

Weg immer wieder neue Ge -

sich ter in die Filiale oder intensiviert

auf diese „etwas andere

Art und Weise“ die bereits

bestehenden Kundenkontakte.

In der Filiale in der Waitzstraße

werden neben Bankthemen wie

Immobilie, Geldanlage, Altersund

Pflegevorsorge die Genres

Musik, Kunst, Kultur, Nach hal -

tigkeit, gesunde Ernährung

u.v.m. in Abendveranstal tun -

gen besonders groß geschrieben

und stellen so für die Oth -

marschener und Groß Flott be -

ker eine tolle Gelegenheit zur

attraktiven Freizeitgestaltung

dar.

Wer die Filiale als kostenfreie

Werbefläche oder Bühne nutzen

möchte und aus dieser

Region kommt, wendet sich

Arbeiten, Sanierung, Kleinre pa -

raturen für das Einfami lien -

haus, das Reihenhaus oder

Gewerbeobjekt – Schlichting

Bedachung ist kompetenter

Partner für alles, was auf dem

Dach passiert und bereits seit

mehreren Jahren im Dienste

seiner Kunden im Raum Ham -

burg unterwegs.

Termine sind auch kurzfristig

möglich. Einfach anrufen oder

Sie wenden sich per E-Mail an:

Info@schlichting bedachung.de

Schlichting Bedachung

Wextraße 34

Tel.: 333 736 30

schlichtingbedachung.de

überall zu haben sind. ...und

wer einen schönen Strandkorb

oder Gartenmöbel sucht, kann

diese jetzt im Winter ganz

sicher auch günstiger bestellen.

Die Lieferung kann auch erst,

wenn gewünscht, im Frühjahr

2020 erfolgen.

Haus & Garten Ambiente

Im Landhaus

Osdorfer Landstr. 253

Tel.: 040 / 800 10 227

www.gartenmoebelhamburg-shop.de

Professionelles Banking und außergewöhnliche

Events bei der Haspa

OTHMARSCHEN

Das Team von Schlichting Bedachung kommt auch kurzfristig

Es gibt sie wieder: Rattanmöbel und Loom-Klassiker

Heiko Bartels in seiner gemütlichen Ausstellung im Landhaus in Osdorf

Foto: Krohn

gerne per Email an mich. In

dem neu geschaffenen Online-

Veranstaltungskalender der

Haspa (www.haspa-veranstaltungen.de)

können sie sich

ganz einfach registrieren lassen

und erhalten automatisch

Angebote für Veranstaltungen

in ihrer Region und in dem von

ihnen gewählten Genre. Näch -

stes Jahr sind mit einer Haspa

Party inkl. prominenter live

Acts, einer Modenschau und

einem Kaffee-Gin-Tasting be -

sondere Highlights in Planung.

Besuchen Sie uns in der Filiale

Waitzstraße und erleben mein

Team und mich live. Wir freuen

uns auf Sie!

Norbert Zobel, Filialleiter

Waitzstraße, Norbert.zobel@

haspa.de


Sonnenschutz

Markisen

• Rolladen – Rolltore

• Fenster- u. Türsicherungen

• Markisen

• Insektenschutz

Termine DorfStadt-Zeitung 17/2019 • 12.12.2019 • 11

Ausgewählte Termine der Elbvororte – weitere aktuell auf www.dorfstadt.de/elbvororte-events

von der

Polizei

empfohlener

Errichter-

Betrieb

Schenefelder Landstr. 281

22589 Hamburg

Tel.:873032·Fax:8701080

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»Bauer Haders Neujahrsempfang«

Was war in 2019 und was wird in 2020?!?

Der Bauer gibt Antwort, denn er hat immer einen auf

Tasche - weil: immer is was. Hader – ein Landmann packt

aus. Ein echtes Bauernfrühstück für Ausgeschlafene.

Ein turbulentes Jahr liegt hinter uns. Lang waren

Ackerfurchen und Gräben nicht so tief wie in diesen

Zeiten. Europa ist zerstritten und die Welt ist verrückt. Die

Erde dreht sich – und Donald Trump verdreht sie. Alles

nur Fake-News? Einführzölle, hier ja – dort nein. Das

begreift bei uns kein Schwein. Nazis sind überall auf dem

Vormarsch, und Staatsbedienstete mittendrin.

Kanzlerin Merkel stellt Kandidaten auf, denn die kann

man sich „von der Leyen“. Aber: Bauer Hader klärt auf –

und das mittlerweile seit 20 Jahren! Ein Jubiläum zum

jubeln. Im Gepäck: Kabarett vom Feinsten. Brandaktuell

und direkt vom Erzeuger. Immer frisch.

Geschichten zwischen Knicklandschaften und

Ackerfurchen, Milchquoten und Schweinepreisen. Bauer

Hader ist der Macker vom Acker – der Power-Bauer. Er gibt Butter bei die Kühe und hadert bis die

Schwarte kracht.

Termin: 16.1.2020 um 20 Uhr | Ort: Forum Schenefeld

Eintritt: 16,– bis 24,– € zzgl. Gebühren

Karten gibt es bei: Timmse & die Hörspiele, Postfiliale, Hauptstr. 11, Schenefeld

Tangoinpetto & Ulrike Hanitzsch

Konzert & Milonga (live & DJ)

Musikalisch geht es mit dem Trio Tangoinpetto

und der Sängerin Ulrike Hanitzsch auf

eine Reise durch argentinische Hinterhöfe,

Apfelsinengärten, Fischerhäfen und Spelunken,

wo einem der schlechte Gin auf der

Zunge brennt. Sie begegnen eingebildeten

Muchachos, poetischen Freiheitskämpfern

und Meisterdieben und tauchen versunkenen

Träumen, mystischen Meerwesen und vor

allem diesem Lebensgefühl hinterher, das die Musik und die Geschichten des Abends verbindet.

Neben klassischer Tangos, Vals, Milongas und Filmmusiktiteln wird das Programm gewürzt mit

den erfrischenden Kompositionen aus der Feder von Tangoinpetto, G.A. Schiewe. In einem ungewohnt,

frechen Stil zwischen anspruchsvoller Interpretation und dem charmanten Flirten einer

Straßenmusik locken sie Tänzer mit diebischer Komplizenhaftigkeit auf die Tanzfläche. Denn sie

haben Tango „in petto“, nicht nur im Sinn, sondern auch im Herzen!

Termin: 17.01.2020 um 19 Uhr | Ort: Kulturkirche Altona

Eintritt: VVK 10 € (zzgl. Geb.), AK 15 € (erm. 10 €) | www.kulturkirche.de

Nacht-Tankstelle

Die Tankstelle um die Ecke ist

der Ort, an dem sich die

Nachtschwärmer treffen. Und

es ist ein besonderer Abend, der

GEWINNSPIEL

Sie wollen gewinnen? Dann sen den Sie uns eine Karte mit Stichwort »Nacht-Tankstelle«

an die DorfStadt-Zeitung, Bramweg 31, 22589 Hamburg oder per E-Mail an Gewinn@dorfstadt.de.

Einsendeschluss: 18. Dezember 2019. Der Rechts weg ist ausgeschlossen.

Bei Teilnahme erklären Sie sich einverstanden, dass Ihr Name – im Falle eines Gewinns – an den Veranstalter weitergegeben wird.

Foto: Oliver Fantitsch

3x2 Karten

für den

29.12.2019

um 19.30 Uhr

da allerlei

Volk – in diesem Fall

die Punkerin, den

arbeitslosen Seemann,

den Philosophieprofessor,

den

jungen Rapper, die

aus dem Augustinum

entlaufene Seniorin

samt der sie suchenden

polnischen

Altenpflegerin, der

Betrunkene von der

Weihnachtsmannvermittlung,

die Prostituierte, die

Investment-Bankerin oder gar

ein Eisbär – in ihrer Tristesse

vereint: Der Heilige Abend. Zeit

einzukehren, das Jahr Revue

Foto: PR

Foto: B. Rump

passieren zu lassen. Selten sind

die Menschen in ihren Gefühlen

so ungeschützt wie in

diesen Stunden. Die alten

Rituale helfen da über manche

Verwirrung hinweg.

Franz Wittenbrink ist ein

Multitalent - Komponist, Dirigent,

Arrangeur und Regisseur.

Mit seinen schlicht „Liederabende“

genannten Produktionen

sorgt er für Furore. Sein

Erfolgsrezept: „Ich versuche

Geschich-ten zu erzählen,

wobei die Figuren, statt miteinander

zu reden, halt singen.“

St. Pauli Theater

Vorstellungen:

25. und 26.12., jeweils 18 Uhr

27.–30.12., jeweils 19.30 Uhr

31.12. 16 und 20 Uhr

Eintritt: 18,80 € bis 71,90 €

Vorverkauf: 040 / 4711 0 666

www.st-pauli-theater.de

Foto: PR

Frohe Feste

Sidney, Besitzer einer florierenden Ladenkette,

will expandieren und braucht von Ronald, seinem

Bankmanager, einen Kredit in Millionenhöhe.

Der junge Architekt Geoff hofft, durch

Sidneys Beziehungen den Auftrag für ein neues

Shopping-Center zu bekommen. Drei Jahre

hintereinander treffen sich die drei Paare, um

miteinander Weihnachten zu verbringen.

Gefeiert wird zwar eigentlich im Wohnzimmer,

doch der Zuschauer erlebt die Machtverschiebungen

in den beruflichen und persönlichen

Beziehungen aus der Küchenperspektive.

Ehekrisen, die aus Nichtigkeiten entstehen, alltägliche

Katastrophen, absurde Rettungsversuche

– Ayckbourns Komödien sind todernste

Stücke, bei denen die Leute aus dem Lachen

nicht herauskommen. Sozialkritisch und dennoch liebevoll blickt der Autor auf seine Charaktere,

laut seinem Motto: „Ich bin Pessimist, was die Menschheit angeht, und Optimist, was den

Menschen betrifft.“

Termine: 14., 20. und 21. Dezember 2019, 3., 4. und 11. Januar 2020 jeweils 20.30 Uhr

Ort: Theaterschiff Batavia | Eintritt: 18,– € | www.batavia-wedel.de

Frauen am Rande des

Nervenzusammenbruchs

„Es ist aus. Adiós, mi vida.“, so

die Botschaft auf Pepas Anrufbeantworter.

Tief verletzt startet

die Synchronsprecherin einen

Rachefeldzug und deckt dabei

das Doppelleben ihres Geliebten

Iván auf: Er ist bereits mit Lucía

verheiratet und er hat einen

GEWINNSPIEL

Sie wollen gewinnen? Dann sen den Sie uns eine Karte mit Stichwort »Frauen«

an die DorfStadt-Zeitung, Bramweg 31, 22589 Hamburg oder per E-Mail an Gewinn@dorfstadt.de.

Einsendeschluss: 18. Dezember 2019. Der Rechts weg ist ausgeschlossen.

Bei Teilnahme erklären Sie sich einverstanden, dass Ihr Name – im Falle eines Gewinns – an den Veranstalter weitergegeben wird.

Foto: G2 Baraniak

Weihnachtsoratorium

J. S. Bach Weihnachtsoratorium

G. P. Telemann Kantate Machet die Tore weit

Sophie-Magdalena Reuter - Sopran

Amelie Baier - Sopran

Daniel Schliewa - Tenor

Sebastian Naglatzki - Bass

Chor St. Johannis Altona

Hansephilharmonie

Leitung Mike Steurenthaler

Termin: 15.12.2019 um 18 Uhr

Ort: Kulturkirche Altona, Eintritt: 15,– bis 28,– €

www.kulturkirche.de

3x2 Karten

für den

3.1.2020

um 20 Uhr

Foto: PR

erwachsenen Sohn. Das ist aber

noch nicht alles.

Als Pepa ihre Wohnung auflöst,

taucht ausgerechnet Iváns Sohn

Carlos als potenzieller Nachmieter

auf. Ihre Freundin Candela

ist ihr in der Verzweiflung

keine große Hilfe: Sie ist in eine

absurde Geschichte mit einem

islamistischen Terroristen verstrickt.

Und dann gibt es da

noch Lucía, die Noch-Ehefrau

Iváns, und deren feministische

Anwältin Paulina. Kurz bevor

das Ganze eskaliert, erscheinen

zwei Polizisten bei Pepa, die

gerade ein ganz besonderes

Gazpacho zubereitet hat…

Eine irrwitzige Screwball-

Komödie über den Beziehungswahnsinn

von Großstadtmenschen,

voll schrägem

Humor, angereichert mit eingängigen,

von Latino—

Rhythmen beeinflussten Songs.

Altonaer Theater

Termine:

Wiederaufnahme vom

28.12.2019 bis 11. Januar 2020

Eintritt: 46,– bis 61,– Euro

Tickets: (040) 3990 5870

www.altonaer-theater.de

IMPRESSUM

Die DorfStadt-Zeitung erscheint alle drei

Wochen donnerstags in den Elbvororten

bei MK Medien PR- & Eventagentur,

Bramweg 31, 22589 Hamburg.

Tel.: 87 08 016-0

Redaktion: redaktion@dorfstadt.de

Anzeigen: media@dorfstadt.de

Autoren:

Manuela Tanzen (m.tanzen@dorfstadt.de),

Wolf A. Wiegand (w.a.wiegand@dorfstadt.de)

Herausgeber/V.i.S.d.P.: Markus Krohn

Unverlangt eingesandte Manu skripte

und PR-Berichte werden nicht zurückgesandt

und nicht vergütet.

Wir behalten uns vor, die Texte und Bilder

nach Belieben zu verändern und zu veröffentlichen.

Ein Anspruch auf

Veröffentlichung besteht nicht.

Druck: Boyens MediaPRINT, Heide

© MK Medien PR- & Eventagentur

Nächste Ausgabe: 16. Januar 2020

Redaktionsschluss: 8. Januar 2020


12 • DorfStadt-Zeitung 17/2019 • 12.12.2019

Dr. Peter Kaupke ist von

seiner Segelexpedition Arc tic

Circle 2019 zurückgekehrt:

13 Wochen lang se gelte der

Blankeneser Au gen arzt mit

wechselnder Crew von

Ham burg aus über Kappeln

und entlang der norwegischen

Fjordküste bis nach Spitzber -

gen und zurück – insgesamt

gut 10.000 km.

Obwohl abgelegen und weitgehend

unbewohnt, sind selbst

auf der Inselgruppe von Sval -

bard (Norwegen) mit der Haupt -

insel Spitzbergen die Auswir -

kungen des Klimawandels, des

ungebremsten Tourismus und

vielfältiger Umweltbelastungen

inzwischen eklatant. „Mit unserer

Expeditionsreise wollten wir

aus erster Hand erfahren und

dokumentieren, was von diesen

Veränderungen offen oder nur

bei genauem Hinsehen sichtbar

wird und wie diese Verände -

rungen von den Menschen vor

Ort erlebt werden“, erklärt Dr.

BLANKENESE

Kaupke. „In vielen Häfen haben

wir Menschen getroffen, die uns

in Interviews Einblicke in ihr

Leben gaben. Die uns berichteten,

wie sie ganz persönlich

unsere Zeit erleben, was sie

sorgt, was sie sich wünschen,

was für sie Glück und Zu frie -

Im Gespräch

»Schlechter als wir es uns vorstellen«

Blankeneser Augenarzt segelt in die Arktis, um den Zustand der Natur zu erforschen | Manuela Tanzen

So hat sich die Region auf

dem Reiseweg verändert:

„Wir meinen, und sind uns mit allen

Interviewpartnern einig, es muss

sehr schnell und sehr engagiert

gehandelt werden, wenn uns die

Eigendynamik der negativen Spirale

nicht überrollen soll“, sagt Dr. Peter

Kaupke und nennt einige Fakten:

- Für Spitzbergen und die umgebenden

arktischen Gewässer bedeutet der Klimawandel

u.a. eine Veränderung des Golfstromeinflusses und des

Salzgehaltes des Meeres sowie verstärkte Stürme und

Erosion der Küsten.

- Pflanzen und Tierarten, die es in der Arktis nie zuvor gab,

siedeln sich an und verdrängen die einheimische Flora und

Fauna. Im Sommer 2019 gab es in Spitzbergen zum ersten

Mal in der Menschheitsgeschichte Fliegen und Mücken.

- Durch das schmelzende Packeis verlieren Eisbären,

Robben und Seehunde ihre bisherige Lebensgrundlage.

Wale verlieren durch die schwindenden arktischen Krillarten

ihre Nahrungsquellen.

- An einigen Küstenabschnitten Norwegens hat die See vo gel -

population in den letzten Jahren um 80% abgenommen.

- Kreuzfahrtmassentourismus, illegale Fischerei und die

Ausbeutung der Bodenschätze drohen Arktis und Antarktis

als einen der letzen Naturräume zu zerstören.

- Die Luftverschmutzung bis in die obersten Luftschichten

erreicht selbst absolut abgelegenen Regionen sorgt dafür,

dass die Fische der dortigen Binnenseen so hoch mit

Giftstoffen belastet sind, dass sie unverzehrbar sind.

denheit bedeutet. So haben wir

unter anderem Fischer, Biolo -

gen, Kapitäne, Wissenschaftler,

Pastoren, Naturschutz aktivi -

Strandreinigung Mollerhamna Mollerfjorden NW Spitzbergen

Foto: HIT-Stiftung

sten, Meteorologen, Eis- und

Gletscherforscher, Fischerei-

Sachverständige, Tourismus -

mit arbeiter und Nature Guides

kennengelernt.“ Insgesamt über

200 Stunden Filmmaterial werden

zurzeit ausgewertet und

bearbeitet. Kaupkes Fazit, nach

all den eigenen Beobach tun -

gen, den vielen Gesprächen mit

Anwohnern und Wissenschaft -

lern: „Unsere Umwelt verändert

sich viel schneller, als wir

ahnen! Wir dürfen uns nicht

blenden lassen vom schönen

Schein, der vordergründigen

Idylle von blauer See oder grünem

Wald.“ Er erzählt von der

durchgängigen Frustration seiner

Interviewpartner: „Alle

Wissenschaftler, mit denen wir

gesprochen haben, beschweren

sich über die Politik. Sie warnen

zum Teil schon seit Jahr -

zehnten vor den Auswirkungen

des Klimawandels, verstehen

nicht, dass nicht effektiv ge -

handelt wird.“ Konkretes Bei -

spiel: Der Besuch bei einer polnischen

Polarstation im Horn -

sund, der ältesten Forschungs -

station auf Spitzbergen, die seit

Jahrzehnten einen bestimmten

Gletscher erforscht, aber: Der

Gletscher ist in den letzten

Jahren sehr weit abgeschmolzen,

zu brüchig, sodass For -

schen mit direkten Begehungen

nicht mehr möglich ist. „Im

Jahr 2030 werden wir 9 Mil -

liarden Menschen auf der Erde

sein. Wenn wir nicht sehr

schnell sehr radikale Lösungen

gegen die systematische Ver -

nichtung unseres eigenen Le -

bensraumes finden, dann wird

unser rasender Zug mit immer

mehr Konsum, immer weiteren

Reisen, immer mehr Wachstum,

ein Zug der Lemminge werden“,

so Kaupke, „Wir haben dokumentiert,

was wir sahen und

erlebten, an unglaublich schöner,

aber auch unfassbar ge -

quälter Natur. Wir haben uns

begeistert ‚blenden‘ lassen, von

fantastischen Sonnenun ter gän -

gen auf den Lofoten, von der

Mitternachtssonne der Arktis

und den Gletschern Spitzber -

gens, und wir haben trotzdem

sozusagen hinter den Vorhang

geschaut: auf verschmutzte

Mee re, auf ungezähmte Öl- und

Bodenschatzgier, auf Lachs -

zucht-Massentierhaltung in

ver schwiegenen Fjorden und

auf hoher See, auf schmelzende

Gletscher und auf einen dantesken

Kreuzfahrttourismus, für

den Natur lediglich eine wohlige

Hintergrundkulisse für

Shop pingmall, Wasserrutsche,

Wellnesstempel und Spielka -

sino darstellt.“ Kaupke erklärt:

„Wo immer wir konnten, haben

wir den Müll, den wir an den

Stränden fanden, gesammelt

und in den Häfen entsorgt. Der

fand sich leider auch in den

entlegensten Regionen, ebenso

wie die zahlreichen, traurigen

Zeugnisse der Wal-, Walrossund

Eisbärenjagd.“ Lachend

erzählt er, wie die Gruppe einen

erwachsenen Eisbären beobachtet

hat, der „aus purer

Lebensfreude und mit sichtlichem

Spaß wie ein Kind ein

Schneefeld heruntergekugelt

ist.“ Und wird wieder ernst: „Es

ist uns ein tiefes Bedürfnis, in

Demut und Respekt die Welt, in

der wir leben, in ihrer Groß -

artigkeit, Schönheit, ihrer

Wahr heit und Verletzlichkeit zu

zeigen. Nur in einer wieder

intakten Natur werden wir weiter

leben können. Wir brauchen

sie mehr als sie uns!”

www.project-arctic-circle.com

Der alljährliche Weihnachtsstress

steht wieder vor der Tür. Wie wäre

es mit einer Weihnachtszeit in der

man Geld und Zeit spart, den

Stress los ist und Zeit mit seinen

Liebsten verbringt statt stundenlang

Schlange zu stehen?

Nachhaltige Weihnachten machen

es möglich!

Geben Sie folgenden Dingen ein zweites Leben an Weih -

nachten, indem Sie sie aufbewahren und erneut benutzen

um Ressourcen zu schonen und Müll zu vermeiden:

• Geschenkpapier und Geschenkverpackungen

• Geschenkbänder, Schleifen usw.

• Einmachgläser dekorieren

• Geschenkbeutel aus Stoffen selber nähen

• Bastel mit Upcycling und DYI Projekten aus alten Dingen

neue Geschenke (zum Beispiel personalisierte

Bienenwachs tücher

aus alten Stoffen)

• Schmeiße eine

(Kleider-)

Tauschparty

mit

Freun -

den als

Weih -

nachtswichteln

Nachhaltige

Weihnachten

Nachhaltige

Geschenke machen

• Was habe ich in meiner Wohnung, was ich nicht mehr brauche?

Aussortieren und weiter verschenken!

• Was kann ich selber herstellen?

• ebay Kleinanzeigen

• Flohmärkte

• Einen Zero Waste Germany Workshop für Freunde verschenken

• Gemeinsame Zeit verschenken

• Kosmetik und kleine Präsente selber machen

(Rezepte auf www.zerowaste-germany.com)

Außerdem gibt es die Möglichkeit, eien Spenden für jemanden

zu tätigen und gleichzeitig eine gemeinnützigen Organisation

zu unterstützen. Unsere aktuelle Spendenaktion finden Sie

auf unserer Webseite. Oder spenden Sie direkt per

Banküberweisung an:

ZWG Zero Waste Germany gemeinnützige UG

IBAN DE 60 4306 0967 2060 3327 00 (GLS Bank)

Weitere Informationen finden Sie unter www.zerowaste-germany.com.

Bei Interesse an unseren Vorträgen oder

Workshops schreiben Sie eine E-Mail an:

info@zerowaste-germany.com

Bei Fragen melden Sie sich unter Tel.: 328 411 46.

Marlena Sdrenka

job.

l Die lokale Jobsuche für den Hamburger Westen l

Hier finden

Sie neue Mitarbeiter

aus den Elbvororten!

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