Dez. 2019 | Ost

meoverlagag

Das HEV-Magazin geht adressiert per Post an die Mitglieder des HEV (Hauseigentümer) im Kanton Solothurn, an Immobilientreuhänder, Verwaltungen, Banken, Versicherungen, Architekten, Unternehmen des Baugewerbes, Amtsstellen. Das HEV-Magazin des Kantons Solothurn erscheint 4x im Jahr in drei Regionen.

HEV–MAGAZIN

KANTON

SOLOTHURN

Hauseigentümerverband Kanton Solothurn | Dezember 2019

Ausgabe Ost

Olten-Gösgen

Thal-Gäu

Seite 6:

NEIN zur Initiative «Mehr

bezahlbare Wohnungen»

Seiten 3 und 12:

Weltneuheit:

Der erste Pelletofen, mit dem

man backen kann

Holz ist nicht nur zum

Heizen da – aber auch.

Rolf Manser, Chef Amt

für Wald, Jagd und

Fischerei, gibt Auskunft.


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Mittwoch: 7.30 - 11.45 13.00 - 17.00

Donnerstag: 7.30 - 11.45 13.00 - 17.00

Freitag: 7.30 - 11.45 13.00 - 17.00

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2


Hauseigentümerverband Kanton Solothurn | Dezember 2019

Holz ist nicht nur zum

Heizen da – aber auch.

Rolf Manser, Chef Amt

für Wald, Jagd und

Fischerei, gibt Auskunft.

KANTON

SOLOTHURN

Ausgabe Ost

Olten-Gösgen

Thal-Gäu

INHALT

FORNAX AG, Derendingen – RIKA PREMIUM PARTNER

Innovative Öfen – mehr als nur Wärmespender

Abstimmung Mieterinitiative

HEV–MAGAZIN

Seite 6:

NEIN zur Initiative «Mehr

bezahlbare Wohnungen»

Seiten 3 und 12:

Weltneuheit:

Der erste Pelletofen, mit dem

man backen kann

Innovative Technik

heizt bis zu drei Räume

mit nur einem Ofen,

der aufs Wort gehorcht

und sogar backen

kann.

Die FORNAX AG gehört zu den führenden Unternehmen in

den Bereichen Feuerungs-, Kamin- und Abwurftechnik. Seit

vielen Jahren arbeitet FORNAX mit namhaften Betrieben

in der ganzen Schweiz und weiteren starken Partnern wie

RIKA Innovative Ofentechnik zusammen.

Das Familienunternehmen aus Oberösterreich denkt bei

der Ofenentwicklung weiter, denn für RIKA ist ein Ofen immer

mehr als nur ein Wärmespender. Daher baut das Unternehmen

nicht einfach nur Öfen, sondern schafft Lebensqualität

und stellt sich dabei Fragen wie: Warum sollte ein

Kaminofen nicht Pellets und Scheitholz vereinen, mehrere

Räume gleichzeitig heizen, auf Sprachsteuerung reagieren

oder auch als Backofen dienen?

Als kompetenter RIKA PREMIUM PARTNER bietet die Firma

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bis zur Endmontage.

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Lesen Sie mehr über die FORNAX AG und die innovative

Ofentechnik von RIKA auf Seite 12.

• NEIN zur Initiative

«Mehr bezahlbare Wohnungen» 6

Umwelt

• Besuch in der Umweltarena 8

• «Holz ist nicht nur zum Heizen da» 10

HEV Schweiz

• Wohneigentum wird weiterhin teurer 26

Interviews

• Peter Klaus: Hypothekenfinanzierung

rechtzeitig regeln 30

• Dr. Roman Baumann: Rechtsauskunft 32

Praxis

• TITEL: Fornax AG

Öfen auf höchstem Niveau 12

• Solothurnische Gebäudeversicherung

senkt Prämien 15

• Bouygues Energies & Services InTec:

Gebäudetechnik-Spezialistin 16

• Zurich-Versicherung: Advent 20

• idormo Bettenparadies

Als Medical Sleep Partner zertifiziert 23

• Perren Malerei | Gipserei

Zeit für Neues – 30-Jahre-Jubiläum 25

Ihre HEV-Sektion ist gerne für Sie da ...

Liebe Leserinnen und Leser

Der Hauseigentümerverband des Kanton Solothurn ist der Dachverband der vier

Regionalverbände Grenchen, Solothurn, Olten und Dorneck-Thierstein. Diese

Regionalverbände sind für Sie die direkten Ansprechpartner, wenn Sie Fragen

rund um das Thema Haus- oder Stockwerkeigentum haben. Als Mitglied steht Ihnen

unter anderem jährlich gratis eine Rechtsauskunft zu. Zu diesem Thema sagt

Dr. Roman Baumann (Dorneck-Thierstein) in dieser Ausgabe auf Seite 32 mehr.

Die Regionalverbände organisieren regelmässig Veranstaltungen, welche einerseits

den Kontakt unter den Mitgliedern fördern, daneben aber auch wichtige

politische und wirtschaftliche Aspekte den Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern

nahebringen. Lesen Sie bitte dazu die entsprechenden Berichte über die

regionalen Herbstanlässe – siehe Inhaltsverzeichnis rechts. Grosses Thema ist

und bleibt die Sanierung von älteren Liegenschaften unter dem Motto «Sanieren

soll rentieren». Diesem Themenkreis war der Herbstanlass in Solothurn gewidmet

(Seite 29), und auch der Ausflug einer HEV-Gruppe aus unserem Kanton in die

Umweltarena Schweiz drehte sich darum.

Haben Sie Anregungen oder Ideen für spannende Vortragsthemen? Ihre HEV

Sektion nimmt diese gerne entgegen – und ist auch sonst für Sie da. Die Kontaktadressen

finden Sie auf Seite 36.

Markus Emch, HEV-MAGAZIN

Regionen

• HEV Region Solothurn: Herbstanlass 29

• HEV Dorneck-Thierstein:

Nachlass und Vermögensübergang 33

• HEV Olten: Herbstausflug 34

• HEV Olten: 9000. Mitglied gefeiert 35

Rubriken

• Vorwort 4

• Inserentenverzeichnis | Impressum 18

• Adressen 36

• Persönlich: Mark Winkler 38

Versandfolie HEV-Magazin

Die POST schreibt eine Hülle zwingend

vor. Die Versandfolie dieses Magazins ist

aus Polyethylen (PE). Sie wird auch von

Umweltverbänden für den Versand ihrer

Magazine verwendet. Die Folie ist rezyklierbar

und wird bei der Kehrichtverbrennung

emissionsfrei verbrennt.

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Markus Spielmann, Geschäftsführer HEV Kanton Solothurn

VORWORT

Klimawahl? Nach den Wahlen ist vor den Wahlen

Der HEV setzt bei der Klimadebatte wie bis anhin auf Eigenverantwortung und wehrt

sich gegen unbezahlbare Sanierungszwänge. Markus Spielmann: «Die Frage ist nicht,

ob wir in der Klimapolitik etwas machen, sondern wie wir es machen.»

Liebe Hauseigentümerinnen

Liebe Hauseigentümer

Ein grosser Teil des ausklingenden Jahres

wurde geprägt von den eidgenössischen

Wahlen. Auch der Hauseigentümerverband

hat sich in den Wahlkampf

eingebracht und wir freuen

uns und gratulieren, dass unser Vorstandsmitglied

Walter Wobmann die

Wiederwahl in den Nationalrat mühelos

geschafft hat. Das weitere Wahlresultat

ist bekannt, die eidgenössischen

Wahlen wurden zu einer sogenannten

Klimawahl, verbunden mit einem Linksrutsch.

Die politischen Verschiebungen

in unserem Land sind für die Hauseigentümerinnen

und Hauseigentümer

eine Herausforderung, wir müssen

wachsam bleiben. Damit ist nicht gemeint,

dass wir die Umweltproblematik

verneinen. Im Gegenteil!

Es ist erwiesen, dass die Hauseigentümer

ihre Aufgaben machen, ihre Liegenschaften

«in Schuss» halten und

auch energetisch mit den Entwicklungen

Schritt halten. Der Gebäudebereich

ist zwar beim CO2-Ausstoss weit

vorne, aber gerade im Gebäudebereich

wurden in den letzten Jahren auch die

grössten Fortschritte erzielt. Das müssen

wir den Politikerinnen und Politikern

immer wieder sagen. Wir brauchen kei-

nen Vogt, der uns die Massnahmen

befiehlt, wir brauchen Rahmenbedingungen,

die es ermöglichen, energetische

Sanierungen vorzunehmen, die

erstens bezahlbar sind und zweitens

nicht zu einer Bestrafung von uns führen.

Auch der HEV Kanton Solothurn

hat seine Hausaufgaben gemacht. Am

14. Mai dieses Jahres haben wir ein

Umwelt- und Energieprogramm mit 11

Punkten verabschiedet, welches funktioniert

ohne die Hauseigentümer mit

wirkungslosen Massnahmen, Zwängen

und Kosten zu plagen.

Die Frage ist nicht, ob wir in der Klimapolitik

etwas machen oder nicht. Die

Frage ist nur, wie wir es machen. Der

HEV setzt sich dafür ein, dass wir mit

Eigenverantwortung agieren, an die

Kraft und den guten Willen der Hauseigentümer

glauben, nicht Detailvorschriften

mit neuen, unbezahlbaren

Sanierungszwängen kreieren, sondern

Hürden abbauen und Anreize schaffen,

welche es uns Hauseigentümern ermöglichen,

unsere Hausaufgaben wie

bis anhin selbst zu machen.

Im nächsten Jahr beginnen bereits wieder

die Vorbereitungen für die kantonalen

Wahlen 2021. Die Energiepolitik,

die Bauvorschriften, die Gebäudetechnik

sind eine kantonale Hoheit. Es ist

schon heute wichtig, daran zu denken,

dass unser Weg besser zum Ziel führt.

Mit diesem Rück- und Ausblick wünsche

ich Ihnen im Namen des Vorstands

des HEV Kanton Solothurn besinnliche

Feiertage ohne Politik, einen

guten Rutsch ins nächste Jahr und weiterhin

alles Gute. Zählen Sie auf uns, wir

zählen auf Sie!

Markus Spielmann,

Geschäftsführer HEV SO

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Abstimmung am 9. Februar 2020: «Mehr bezahlbare Wohnungen»

Planwirtschaft im Wohnungsbau?

In einer Volksinitiative verlangt der Schweizerische Mieterinnen- und Mieterverband (SMV), dass zukünftig

10 Prozent aller neu gebauten Wohnungen durch gemeinnützige Wohnbauträger erstellt werden müssen.

Ausserdem sollen Sanierungen nicht zum Verlust von preisgünstigem Wohnraum führen.

Am 9. Februar 2020 stimmen wir

über die Initiative «Mehr bezahlbare

Wohnungen» des Mieterinnenund

Mieterverbands ab.

Die Forderungen sind happig: Im Gegensatz

zu heute soll nicht mehr der

Wohnungsbau im Allgemeinen gefördert

werden, sondern nur noch der

Bau preisgünstiger Wohnungen. Nach

dem Willen der Initianten sollen Sanierungen

nicht mehr zum Verlust von

preisgünstigen Wohnungen führen und

der Anteil an gemeinnützigen Wohnungen

am gesamten Neubau soll 10

Prozent betragen.

Zusätzlich sollen die Gemeinden und

Kantone ein Vorkaufsrecht für geeignete

Grundstücke einführen können.

Die Forderungen sind weder marktkonform

noch realistisch. Heute beträgt

der Anteil der gemeinnützigen Wohnungen

am gesamten Neubaubestand

etwa drei Prozent.

«Nein zu staatlichen Wohnquoten in der Bundesverfassung,

weil der Staat so zu immer weiteren Ausgaben

gezwungen wird.

Die Mieterverbandsinitiative bewirkt genau das Gegenteil

von dem was sie verspricht: Wenige profitieren, der

Rest kann die Zeche bezahlen.»

Mark Winkler, Präsident HEV Kanton Solothurn, Kantonsrat

Teuer und unrealistisch

Um die Forderung der Initianten zu erfüllen,

müssten also mehr als dreimal

so viele Wohnungen durch gemeinnützige

Wohnbauträger erstellt werden –

und das jedes Jahr und in der ganzen

Schweiz. Um dieses Ziel zu erreichen,

würden fünfmal mehr Darlehen und damit

zusätzliche Mittel in der Grössenordnung

von 120 Millionen Franken pro

Jahr benötigt.

Die Quote in der Bundesverfassung

würde den Bund zwingen, in den Bau

von gemeinnützigen Wohnungen zu investieren,

auch wenn gar kein Bedarf

bestehen sollte. Die Forderung, dass

günstige Wohnungen durch gemeinnützige

Wohnbauträger erstellt werden

sollen, verkennt zudem, dass auch private

Investoren in der Lage sind, solche

Wohnungen zu bauen und dies

auch tun.

Unflexibel und bürokratisch

Die Frage stellt sich, wie die Quote

von 10 Prozent umgesetzt werden soll

und ob sie für die ganze Schweiz oder

auch kantonal und sogar lokal erreicht

werden müsste. Eine Variante wäre die

oben beschriebene massive Ausweitung

der Subventionen. Ob es dann

ausreichend Genossenschaften gäbe,

die Projekte einreichen ist aber nicht

sicher. Denkbar wäre aber auch, dass

der Bund Baubeschränkungen für Investoren

erlassen könnte, um die Quote

zu erreichen. Dadurch könnten insgesamt

weniger Wohnungen pro Jahr

erstellt werden als bisher, was nicht im

Sinne der Mieter sein kann, da sich dadurch

das Angebot noch verknappen

würde und die Mieten steigen würden.

Abgesehen davon müsste ein administrativer

Aufwand betrieben werden,

um die Einhaltung der Quoten zu überprüfen.

Dies dürfte dazu führen, dass

bei jeder Baubewilligung überprüft

werden muss, ob es sich beim Bauherrn

um eine gemeinnützige Organisation

handelt. Dadurch würden Baubewilligungen

noch komplizierter und

langwieriger.

80 000 leere Wohnungen

Diverse Analysen zeigen, dass sich

der Mietwohnungsmarkt entspannt

hat: Es stehen mehr Wohnungen zur

Verfügung und die Angebotsmieten

sind seit 2016 rückläufig. Gemäss Bundesstatistik

standen am 1. Juni 2019 in

der Schweiz knapp 80 000 Wohnungen

leer. Dies ist der höchste Wert seit dem

Jahr 1999 und entspricht etwa dem

Wohnungsbestand der Stadt Bern. Die

Insertionszeiten von Mietwohnungen

auf Internetplattformen haben zugenommen

und an gewissen Orten locken

die Vermieter bereits mit Gratismonaten

und anderen Zusatzangebo-

6


ABSTIMMUNG

Bericht des Bundes hervor. In Zürich

sind bereits 25 Prozent der Wohnungen

im Besitz gemeinnütziger Wohnbauträger

– die 10 Prozent Quote wäre hier

also längst übererfüllt. Dort, wo es am

ehesten nötig wäre, würde die Initiative

also gar nichts bringen.

Eine Viertelmilliarde für den

gemeinnützigen Wohnungsbau

Die Wohnraumversorgung ist in der

Schweiz primär der Privatwirtschaft zu

überlassen. Dies sehen auch Bundesrat

und Parlament so und haben die Initiative

abgelehnt. Allerdings machen

sie einen indirekten Gegenvorschlag:

Wenn die Initiative zurückgezogen

wird oder vom Volk abgelehnt wird, soll

der Fonds de Roulement innerhalb der

nächsten zehn Jahre um 250 Millionen

Franken aufgestockt werden.

Der Fonds de Roulement ist das Förderinstrument

des Bundes für den gemeinnützigen

Wohnungsbau und ist

aktuell mit 510 Millionen Franken dotiert.

Jährlich wird mit diesen Mitteln

der Bau von ca. 1500 Wohnungen subventioniert.

Text: HEV Schweiz

ten. Dies zeigt klar auf, dass es mehr

leere Wohnungen gibt und die Auswahl

für die Mietinteressenten steigt.

In den grossen Städten wie Genf, Basel

oder Zürich ist die Nachfrage nach

Wohnraum nach wie vor hoch und die

Leerwohnungsquoten tief. Wenn Wohnungen

nahtlos weitervermietet werden,

tauchen sie aber nicht in der Leerwohnungsstatistik

auf – allein innerhalb

der Stadt Zürich sind im vergangenen

Jahr 47 000 Haushalte umgezogen,

das entspricht etwas mehr als jedem

fünften Haushalt. In all diesen Fällen

war die Wohnungssuche also erfolgreich.

Hinzu kommt, dass die grossen

Schweizer Städte bereits eine eigenständige

Wohnungspolitik haben, um

preisgünstige Wohnungen zur Verfügung

zu stellen. Das geht aus einem

Rund 80 000

Wohnungen

stehen in

der Schweiz

leer. Foto meo

7


Besuch in der Umweltarena Schweiz

UMWELT

«Energiesparen ist weitsichtig und rentiert»

Eine durchaus positive Bilanz zog eine Gruppe von Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer des HEV Kanton

Solothurn nach dem Besuch der Umweltarena in Spreitenbach. Die Gäste erhielten viele praktische Anregungen

und Tipps, wie beim Sanieren des Eigenheims Geld und Energie gespart werden kann.

Energie sparen ohne bürokratischen

Zwang – an diese Idee erinnerte HEV-

Kantonalpräsident Mark Winkler bei der

Begrüssung in der Umweltarena Schweiz

in Spreitenbach. Der Vorstand hatte für

Mitglieder des HEV Kanton Solothurn ein

stark vergünstigtes Programm unter dem

Titel «Energiesparen soll rentieren» organisiert.

Winkler erinnerte daran: «Obwohl

wir uns letztes Jahr gegen die deutlich

überladene Vorlage der Regierung stellten,

sind wir keinesfalls gegen Energiesparen.

Ganz im Gegenteil.»

Richtiges Isolieren als A und O

Rund 40 Prozent des gesamten Energiebedarfs

der Schweiz entfällt auf den

Gebäudebereich, erfuhr die Solothurner

Gruppe gleich zu Beginn von Max

Chopard, Projektleiter Ausstellungen

in der Umweltarena. «Deshalb lohnt es

sich, hier den Hebel anzusetzen.»

Chopard wiederholte, was den meisten

Hausbesitzerinnen und -besitzern klar ist:

Zuerst muss die Gebäudehülle optimal

isoliert werden, bevor an weitere Massnahmen

wie zum Beispiel Photovoltaik

gedacht werden kann.

An interessant präsentierten Beispielen

konnten die Gäste verfolgen, welche

Massnahmen zu welchen Energieeinsparungen

führen. In seinem eigenen Haus,

so Chopard, habe er den Energiebedarf

dank Isolierung auf rund die Hälfte reduzieren

können.

Technisch sei man heute soweit, dass

energieunabhängige Häuser gebaut werden

können, wie er an Modellen (die in

der Praxis realisiert wurden) erklärte. Die

Baukosten seien allerdings zum Teil noch

recht hoch, würden sich aber rasant nach

unten entwickeln. Ein Beispiel dafür sind

Fassadenelemente zur Energiegewinnung.

Innert weniger Jahre seien diese

nicht nur effizienter und vielfältiger – zum

Beispiel bei den Farben – geworden, sondern

eben auch günstiger.

Nachhaltigkeit

Abgerundet wurde das Programm in der

Umweltarena durch Einblicke in andere

Bereiche zum Thema Nachhaltigkeit wie

Energiezukunft, Biodiversität, Ernährung,

Nahrungsmittelverschwendung, Entsorgung/Recycling

und Mobilität.

Verantwortlich: HEV-Magazin

Fotos rechts: Anschauliche

Stationen und angeregte Diskussionen

beim Tagesseminar

in der Umweltarena Schweiz.

Mark Winkler (HEV Kanton Solothurn) und Max Choppart (Umweltarena) diskutieren mit den Gästen über sinnvolle Haussanierungen. Fotos: meo

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9


Rolf Manser, Chef Amt für Wald, Jagd und Fischerei

«Holz ist nicht nur zum Heizen da»

Holz im Cheminée oder Schwedenofen sorgt für heimelige Atmosphäre, spendet bei Bedarf Wärme und eignet sich

auch in verschiedenster Weise in der Bauwirtschaft. Hat es genügend Holz im Kanton Solothurn, für welche Zwecke

wird es vor allem genutzt – und welche Aufgaben hat der Amtschef? Wir haben bei Rolf Manser, Chef Amt für

Wald, Jagd und Fischerei, nachgefragt.

Herr Manser, wo sind Sie mehr: Im

Wald, auf der Jagd oder beim Fischen?

(Schmunzelt). Vor allem in meinem Büro

im Rathaus. Wir bilden ein kleines, aber

feines Rädchen im Gebilde des Kantons

Solothurn. Als Amtsleiter führe ich

die Vollzugsbehörde über die drei Gesetzgebungen

für Wald, Jagd und Fischerei.

Gleichzeitig bin ich verantwortlich

für die Abteilung Wald als Kantonsoberförster.

Für die Jagd und Fischerei

zeichnet Marcel Tschan als Abteilungsleiter

verantwortlich. Soweit zur generellen

Struktur. Die Abteilung Wald verfügt

über vier dezentrale Forstkreise

(Region Solothurn, Thal-Gäu, Olten-

Gösgen und Dorneck-Thierstein) und

die entsprechenden Forstreviere…

… die Revierförster sind Ihnen auch

unterstellt?

Nein. Sie sind angestellt von der Waldbesitzerin,

in der Regel Bürgergemeinden.

Sie wachen aber im Sinne einer

hoheitlichen Aufgabe ebenfalls über

die Einhaltung der kantonalen Gesetzgebung.

Manchmal sieht man vor lauter Bäumen

den Wald nicht mehr, heisst es.

Wie hoch ist das Waldvorkommen in

unserem Kanton?

Relativ konstant mit 31 600 Hektaren.

Diese Zahl hat sich seit 1984 nicht verändert.

40 Prozent der Kantonsfläche

ist bewaldet. Zum Vergleich: Gesamtschweizerisch

beträgt der Schnitt 30

Prozent, in den benachbarten Kantonen

Aargau 35 Prozent in den beiden Basel

38 Prozent.

Das heisst: Wir haben genug Holz

und können unsere Cheminées und

Schwedenöfen richtig einheizen?

Das stimmt. Vergessen Sie nicht die

Holzschnitzel- und Pelletfeuerungen.

Letztere boomen und bilden als erneuerbare

Ressource vielfach eine ideale

Ersatzlösung für Öl- oder Gasheizungen.

Aber Holz ist nicht nur zum

Heizen da. Holz eignet sich hervorragend

im Bau – und findet in unserem

Land übrigens immer mehr Zuspruch.

Wie kommen Sie zu diesem Schluss?

Das Bundesamt für Umwelt hat die

Berner Fachhochschule beauftragt,

den Holzendverbrauch über mehrere

Jahre auszuwerten. Die Statistik zeigt,

dass seit 2009 der Verbrauch von Holz

für die Bereiche Bauwesen, Möbel und

Innenausbau sowie Verpackung und

Holzwaren von 1,2 Millionen Kubikmeter

auf 1,5 Millionen Kubikmeter gestiegen

ist. Auffallend ist, dass Holz vor allem im

Mehrfamilienhaussektor verbaut wurde.

Mit anderen Worten: Der Holzmarkt

ist in Fahrt?

Das könnte oder müsste man meinen.

Die verschiedenen Sturmschäden und

auch das starke Vorkommen von Borkenkäfern

haben aber europaweit zu

einem überdurchschnittlich hohen Holzanfall

und damit zu einem Preiszerfall

geführt. Das Holz wird momentan vielfach

unter den Gestehungskosten verkauft.

Holzvorkommen sind bekanntlich erneuerbar.

Aber wie findet man die Balance

zwischen Holznutzung und Anbau?

Der Verbrauch sollte nicht grösser sein

Rolf Manser

30 Prozent des im Kanton Solothurn geschlagenen Holzes

wird für die Energienutzung verwendet.

Alter: 55

Beruf: dipl. Forstingenieur ETH

Funktion: Chef Amt für Wald, Jagd

und Fischerei

Hobbies: mit Holz heizen, Natur,

feines Essen und Trinken (vor allem

Bordeaux-Wein)

• Stammt aus Rheinfelden

• Heizt zuhause mit Holzpellets

10


UMWELT

PRAXIS

Im Kanton

Solothurn

halten sich

Holzverbrauch

und Holzwuchs

die Balance.

Fotos meo

als der Bestand von nachwachsendem

Holz. Schweizweit wächst mehr nach

als gebraucht wird. Im Kanton Solothurn

halten sich Verbrauch und Wuchs

die Balance – allerdings unter Berücksichtigung

der Ausfälle durch Sturm

oder Käferschäden.

Kommen wir zurück auf die Holznutzung

als Energiequelle. Wie gross ist

der Anteil des verkauften Holzes, das

ausschliesslich für die Energiegewinnung

genutzt wird?

Das sind durchschnittlich 30 Prozent,

wobei ein grosser Teil davon als Holzschnitzel

oder Pellets verkauft wird.

Und dieses Holz stammt dann auch

aus der Schweiz?

Vorwiegend, aber nicht nur. Holz für

Pelletheizungen wird – leider - auch

aus dem Ausland importiert. Aber der

grösste Teil des Energieholzes wird lokal

bereitgestellt und kommt in unserem

Fall aus Beständen im Jura und dem

Kanton Solothurn. Wichtig ist, das Holz

mehrfach zu nutzen – zuerst im Holzbau

und am Ende des Lebenszyklus zur Energiegewinnung.

Man spricht dabei von

einer so genannten Kaskadennutzung,

und damit erreicht man auch den höchsten

Beitrag zum Klimaschutz.

Verarbeiten wir in der Schweiz das

Holz selber?

Leider immer weniger. Ein beachtlicher

Teil von Rundholz (Nadelholz) wird exportiert,

vor allem in Österreich verarbeitet,

um hierzulande wieder importiert

und weiterverwendet zu werden. Die

Wertschöpfungskette Wald-Holz ist leider

schon länger nicht mehr geschlossen,

obwohl wir im Kanton noch über

mehrere gute Sägewerke verfügen.

Cheminée: Welches Kaminholz eignet sich?

Bürgergemeinden sind immer mehr

auch als Holzlieferant für Wärmeverbünde

gefragt. Wie sieht das im Kanton

Solothurn aus?

Es gibt bereits gut funktionierende Wärmeverbünde

im Kanton Solothurn, und

es bestehen auch neue Projekte. Die

Tendenz jedenfalls – auch im Zuge der

ganzen Energiediskussionen – ist steigend.

Interview: Joseph Weibel

Tipp: Nur trockenes, gut gelagertes Holz verwenden. Erstens brennt das Feuer

besser, zweitens entsteht weniger Rauch. Entsprechend werden weniger Schadstoffe

ausgestossen. Als Faustregel gilt: Entsteht beim Abbrennen weisser Rauch,

beträgt die Restfeuchtigkeit nicht mehr als 20 Prozent, und das Holz gilt als trocken.

In der Regel wird dieser Trocknungsgrad durch eine zweijährige Lagerung

an einem trockenen, überdachten und gut durchlüfteten Ort erreicht, bei Nadelhölzern

mitunter auch in 12 bis 18 Monaten.

Buche: sehr hoher Brennwert, würziger Holzgeruch, gleichmässige Verbrennung,

schönes Flammenbild, frei von Harz.

Birke: brennt schnell ab, erzeugt schnell Wärme, bläuliche Flamme, angenehmer

Duft nach ätherischen Ölen.

Eiche: sehr hoher Brennwert, langsames Abbrennen, kleinere Flamme, lange

Glut, kann durch Gerbsäure einen etwas unangenehmen Geschmack erzeugen

und wird deshalb vor allem in geschlossenen Kaminen verwendet.

Esche: sehr hoher Brennwert, besonders schönes Flammenbild.

Fichte: Eignet sich besonders zum Anfeuern, geringe Brenndauer, aber sehr

hohe Temperatur. Wegen des starken Funkenflugs vor allem für geschlossene Kamine

und Schwedenöfen geeignet. Erzeugt das «Cheminée-typische» Knistern

und verbreitet einen angenehmen Duft.

Kiefer: Brennt relativ schnell mit sehr hoher Temperatur, geringe Brenndauer. Wegen

starken Funkenflugs vor allem für geschlossene Kamine und Schwedenöfen

geeignet. Verbreitet angenehmen Duft.

11


FORNAX AG

Qualität, Innovation und Design

– Öfen auf höchstem Niveau

Als langjähriger RIKA PREMIUM PARTNER ist die FORNAX AG auch ein bewährter

Spezialist für CO2-neutrales Heizen mit Holz und Holzpellets.

Seit der Firmengründung im Jahr 1960

gehören Planung und Ausführung von

Kaminanlagen für Hochhäuser und Industriebauten

zum Leistungsspektrum

des Unternehmens. 2005 erweiterte

FORNAX das eigene Kamintechnik-

Angebot mit Kaminöfen, Cheminéeanlagen,

Speicheröfen auch für private

Wohnimmobilien.

Pelletofen-Technologie

Ein Pelletofen vereint das Ambiente

eines traditionellen Kaminofens mit neu-

ester Technologie und höchstem Komfort

in der Bedienbarkeit. Die Ofenbauer

Funktionaler Backprofi –

der DOMO BACK von RIKA.

von RIKA haben 1989 als erster Anbieter

überhaupt die Pelletofen-Technologie in

Europa eingeführt, seitdem ist das oberösterreichische

Unternehmen Marktführer

in diesem Bereich und arbeitet im

firmeneigenen Forschungs- und Testlabor

ständig an Innovationen in der Ofentechnik.

Neben schneller Wärmebereitstellung

und leisem Betrieb zeichnen sich RIKA

Pelletöfen insbesondere durch ihre

platzsparende Bauweise aus. Zusätzlich

überzeugen höchste Qualität, herausra-

gendes Design und richtungsweisende

Technologien. Die automatische Förde-

rung des Brennstoffs, bequeme Steuerung

via Touch-Display und die modellabhängige

Kipprostentaschung sind nur

einige Vorteile.

Ofenwärme dreifach nutzen

Ein Ofen bringt Wohlfühlatmosphäre ins

Zuhause und das behagliche Feuer lädt

zum gemeinsamen Verweilen mit der Familie

und Freunden ein. Die angenehme

Wärme verteilt sich allerdings meist nur

im Wohnraum – aber das muss nicht so

bleiben. Mit dem MULTIAIR System von

RIKA lassen sich bis zu zwei weitere

Räume beheizen.

Der Aufstellraum des Ofens selbst wird

in erster Linie über die Strahlungswärme

und natürliche Konvektion beheizt.

Über Verbindungsrohre transportiert das

MULTIAIR System die Konvektionsluft

in ein oder zwei angrenzende Räume.

Das Gebläse arbeitet dabei geräuscharm.

Dabei ist das System nicht nur für

Pelletöfen geeignet, sondern auch für

Kamin- und Kombiöfen einsetzbar.

Besonders für Nebenwohnsitze oder

Wochenendhäuser, die meist nur über

einen Ofen als Wärmequelle verfügen,

ist RIKA MULTIAIR eine perfekte Lösung.

Neben dem Wohnraum kann auch

das angrenzende Bad sowie die nebenliegende

Küche mit Essbereich über die

transportierte Konvektionsluft beheizt

werden. Das Schlafzimmer bleibt derweil

kühl und bietet so optimale Bedingungen

für einen gesunden, erholsamen

Schlaf.

Ein Ofen, der es gebacken kriegt

Eine Weltneuheit von RIKA macht ab sofort

das Backen zum wärmenden Erlebnis:

Ob frisches Brot, ein leckerer Auflauf

mit goldgelber Kruste oder ein original

himmlischer Apfelstrudel – der DOMO

BACK ist ein echtes Multitalent und verbindet

komfortable Pellet-Heiztechnologie

mit einem entspannten Backerlebnis.

Durch die Fusion des Bestseller-Pelletofens

DOMO mit dem Kaminofen BACK

erfüllt die neue Produktvariante auch die

Eigenschaften eines klassischen Backofens

mit Backblech und Grillrost in

12


PRAXIS

Titel

einem Fach. Die Temperatur ist komfortabel

via Touch Display regelbar. Durch

die Sichtfenster des Ofens sind nicht nur

die Flammen, sondern auch alle Backvorgänge

immer im Blick. Wie alle neuen

RIKA Pelletöfen verfügt auch der DOMO

BACK über Dynamic Air Regulation,

kann optional mit dem RIKA FIRENET

Modul sowie RIKA VOICE ausgestattet

werden und ist sehr leise im Betrieb.

Als MULTIAIR-Variante kann der DOMO

BACK zwei weitere Räume beheizen.

Noch mehr Komfort mit der ersten

Sprachsteuerung für Öfen

RIKA VOICE ist die weltweit erste

Sprachsteuerung für Pellet- und Kombiöfen.

Egal ob Sie den Ofen ein- oder

ausschalten, die Temperatur einstellen

oder die Heizleistung regulieren möchten:

Bleiben Sie einfach gemütlich auf

der Couch sitzen und sagen Sie Ihrem

Ofen, was zu tun ist – ohne auf einem

Display, einem Tablet oder dem Smartphone

wischen, klicken oder drücken

zu müssen. RIKA VOICE kann sogar bei

allen älteren RIKA Pellet- und Kombiöfen,

die mit Touch Display ausgestattet sind,

durch die Installation des RIKA FIRENET

Moduls nachgerüstet werden. Systemvoraussetzung

RIKA FIRENET, Software

V2.26 (verfügbar ab Januar 2020).

Weitere Produktneuheiten sowie eine

grosse Auswahl aus dem RIKA Sortiment

sind im Ausstellungsraum in Derendingen

in angenehmer Atmosphäre

erlebbar. Als kompetenter Partner berät

FORNAX von der Planung bis hin zur

Endmontage.

Verantwortlich: FONRAX AG

FORNAX AG

Fabrikstraße 1

4552 Derendingen

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FORNAX AG ist PREMIUM

PARTNER von RIKA Innovative

Ofentechnik

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«Nein zu staatlichen Wohnquoten in der Bundesverfassung,

weil der Staat so zu immer weiteren Ausgaben

gezwungen wird.

Die Mieterverbandsinitiative bewirkt genau das Gegenteil

von dem was sie verspricht: Wenige profitieren, der

Rest kann die Zeche bezahlen.»

Walter Wobmann, Nationalrat

14


Gute Nachricht für die Hauseigentümer

PRAXIS

SGV

Solothurnische Gebäudeversicherung senkt Prämien

Vor fünf Jahren wurde der Prämientarif der Solothurnischen Gebäudeversicherung (SGV) umfassend

überarbeitet und vereinfacht. Aufgrund der soliden Finanzsituation der SGV kann heute, fünf Jahre später,

eine erneute Anpassung erfolgen. Markus Schüpbach, Direktor der SGV, erklärt die Gründe.

Die SGV senkt ihre Prämien in den beiden

Bereichen Risikozuschläge und Prävention/Intervention.

Die Grundprämie

bleibt gleich. Leitgedanke der Anpassung

war, möglichst viele Hauseigentümer

zu entlasten statt für Einzelne eine

markante Senkung zu bewirken. Und:

Der SGV-Grundgedanke der Solidarität

steht weiterhin im Zentrum.

Interview mit

Markus Schüpbach,

Direktor der Solothurnischen

Gebäudeversicherung

SGV-Direktor Markus Schüpbach

Markus Schüpbach, Sie haben gute

Neuigkeiten für Hauseigentümer: Die

SGV senkt die Prämien für ihre Versicherten.

Wie ist das nach herausfordernden

Jahren mit Stürmen und

Überschwemmungen möglich?

Unsere Prämien setzen sich zusammen

aus der Grundversicherung für das

versicherte Gebäude, einem Risikozuschlag

abhängig von der Nutzung des

Gebäudes und aus einem Beitrag für die

Bereiche Prävention/Intervention. Das

Segment Prävention/Intervention hat

in den vergangenen fünf Jahren einen

operativen Gewinn erzielt. Die Gewinnreserve

ist soweit angewachsen, dass

wir davon etwas an unsere Versicherten

zurückgeben möchten – und dies

auch gut verantworten können. Unser

Interkantonales Feuerwehrausbildungszentrum

in Balsthal wird in zwei bis drei

Jahren durch die Umsetzung verschiedener

Massnahmen zur Kosteneinsparung

ebenfalls ein neutrales Ergebnis

erzielen. Zudem unterliegen die Ergebnisse

in diesem Segment keinen grossen

Schwankungen, da sie weder vom

Schadenverlauf noch von den Kapitalmärkten

abhängig sind. Eine Reduktion

des Prämienanteils Prävention/Intervention

ist daher angebracht.

Was geschieht bei den

Risikozuschlägen?

Der aktuelle Prämientarif kennt drei verschiedene

Risikozuschläge, nämlich

11, 19 oder 31 Rappen pro CHF 1000

Versicherungskapital. Dies aufgrund

der Schadenhistorie der einzelnen Gebäudearten.

Gab es also zum Beispiel

bei Restaurants oder Bauernhöfen vergleichsweise

viele Brände über die Jahre

gesehen, so wurde den versicherten

Gast- oder Landwirtschaftsbetrieben

eine Risikoprämie verrechnet. Die SGV

möchte sich nun aber weiter Richtung

Einheitsprämie bewegen, um der Solidarität

vermehrt Rechnung zu tragen.

Dieser Schritt ist möglich, weil die rege

Bautätigkeit in den vergangenen Jahren

zu einem starken Anstieg des gesamten

Versicherungsvolumens und somit zu

einer Zunahme der jährlichen Einnahmen

geführt hat – ohne dass die Prämien

erhöht wurden.

Die rege Bautätigkeit

hat in

den vergangenen

Jahren zu einem

starken Anstieg

des gesamten

Versicherungsvolumens

und

einer Zunahme

der jährlichen

Einnahmen der

SGV geführt.

Foto: meo

Ist das denn fairer

für die Prämienzahler?

Für die Risikogruppen bestehen heute

strenge Präventionsauflagen, so dass

die Argumentation zur Anrechnung

eines Risikozuschlages nicht immer

leichtfällt. Das Gebäudeversicherungsgesetz

sieht in § 36 Abs. 4 unter anderem

eine Berücksichtigung des Schadenverlaufs

vor. Mittelfristig möchten wir

die Risikozuschläge – wenn überhaupt

– aufgrund von Risiken im Bereich der

Elementarschäden (z.B. Gefahrenkarten)

festlegen.

Was heisst das nun konkret?

Konkret hat die Verwaltungskommission

der SGV beschlossen, die Grundprämie

unverändert zu belassen und die

beiden höchsten Risikozuschläge von

19 und 31 Rp. pro CHF 1000 Versicherungskapital

auf den tiefsten Risikozuschlag

von 11 Rp. pro CHF 1000 Versicherungskapital

zu reduzieren. Dies wie

gesagt aus Gründen der Solidarität. Der

Beitrag Prävention/Intervention wird um

1 Rp. pro CHF 1000 Versicherungskapital

reduziert, was eine Prämienreduktion

für sämtliche Gebäudeeigentümer

zur Folge hat. Für die SGV heisst dies

Mindereinnahmen von insgesamt ca.

CHF 3.5 Mio. pro Jahr. Wir freuen uns

aber, unseren Versicherten aufgrund der

soliden Lage der SGV etwas zurückgeben

zu können.

Verantwortlich: SGV

15


Bouygues Energies & Services InTec

Die Gebäudetechnik-Spezialistin stellt sich vor

Seit Oktober 2018 tritt die ehemalige Alpiq InTec unter neuem Namen und neuem Markenauftritt auf: Bouygues Energies

& Services InTec. Neue Eigentümerin der Gebäudetechnik-Spezialistin ist das französische Familienunternehmen Bouygues

Construction. Das Leistungsangebot in der Region ist nach wie vor dasselbe wie früher. Ein kurzer Überblick.

Welche Produkte und Dienstleistungen

bietet Bouygues Energies &

Services InTec seinen Kundinnen und

Kunden an?

Bouygues Energies & Services InTec

vereinigt sämtliche Dienstleistungen der

Gebäudetechnik und des Gebäudemanagements

unter einem Dach und deckt

folgende Gewerke ab: Elektro, Heizung,

Lüftung, Klima, Sanitär, Kältetechnik, ICT

Services, Technical Services, Security &

Automation und Facility Management.

Das Unternehmen bietet Fachkompetenz

aus einer Hand an rund 100 Standorten

in allen Regionen der Schweiz.

Was macht Bouygues Energies & Services

InTec zur idealen Partnerin im

Bereich Gebäudetechnik?

Es gibt drei entscheidende Gründe, die

für eine Zusammenarbeit mit Bouygues

Energies & Services InTec sprechen:

• Erstens wird Innovation im Unternehmen

grossgeschrieben und folglich

stark gefördert. Davon profitieren in erster

Linie die Kundinnen und Kunden.

• Zweitens ist Bouygues Energies & Services

InTec mit rund 100 Standorten in

der Schweiz stark regional verankert –

und dennoch ein globaler Player. Dieses

Know-how, gesammelt in tausenden erfolgreichen

Projekten, kommt den Kundinnen

und Kunden zugute.

• Drittens deckt Bouygues Energies &

Services InTec den gesamten Lebenszyklus

von Gebäuden ab. Konkret: Von

der Projektentwicklung und dem Bau

von Gebäuden über die Installation von

Gebäudetechnik bis hin zum Facility Management

– alles aus einer Hand.

Verantwortlich: Bouygues

Wie viele Standorte gibt es in der Region

Olten/Solothurn?

Es handelt sich um 6 Standorte: Olten,

Zuchwil, Däniken, Matzendorf, Rothrist

und Langenthal. Der Hauptsitz im Kanton

Solothurn befindet sich in Olten am

Rötzmattweg 115.

16


PRAXIS

Photovoltaik & E-Mobility:

perfekte Kombination

Elektromobilität ist nur dann eine komplett klimafreundliche

Alternative zu Diesel und Benzin, wenn der Strom erneuerbar

gewonnen wird. Folglich kombiniert man idealerweise Elektromobilität

und Solarstrom.

Fahren Sie umweltschonend und zugleich unschlagbar günstig,

indem Sie Ihr Elektroauto zuhause laden – und zwar mit Strom aus

der eigenen Solaranlage.

Das Elektroauto zuhause laden – mit Strom aus der eigenen

Solaranlage. Fotos: zVg Bouygues

Mit Ihrem Elektroauto entlasten Sie nicht nur die Umwelt, sondern

auch Ihr Budget. Kommt der Strom mit dem Sie Ihr Elektroauto laden

aus Ihrer Solaranlage, so sparen Sie bis zu 80% «Treibstoffkosten»

im Vergleich zu einem herkömmlichen Benziner.

Gründe für die Kombination einer Ladestation für Elektroautos mit

einer Solaranlage:

• Unschlagbar günstige «Treibstoffkosten»

• Eigenverbrauchsoptimierung

• Klimafreundliche Alternative zum Netzstrom

• Unabhängigkeit von steigenden Stromkosten

Erfahren Sie mehr zum Thema und holen Sie sich eine Offerte

für die Installation einer Ladestation und/oder einer Photovoltaikanlage:

www.bouygues-offerte.ch

Verantwortlich: Bouygues

Bouygues E&S InTec Schweiz AG

Rötzmattweg 115 | CH-4600 Olten

062 287 67 67

bouygues-es-intec.ch

17


ÜBERSICHT

Inserentenverzeichnis – jetzt auch online!

BRANCHEN

Hier finden Sie auf einen Blick Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe, die Ihnen bei Fragen rund ums Eigenheim

dienlich sein können. Alle diese Firmen befinden sich in Ihrer Umgebung. Bitte beachten Sie das neue Online-Inserentenverzeichnis

(mit direktem Zugriff auf die Homepage der Fachbetriebe) auf www.hev-magazin-so.ch.

• Alarm- und

Sicherheitsanlagen

Zeglas, Schöftland 34

• Architekten

Cessotto, Balsthal 22

Della Giacoma & Krummenacher,

Kappel 37

Germann Rainer, Oensingen 21

Stevanin, Stüsslingen 39

• Banken

Migros Bank, Olten 24

• Bedachungen, Fassaden

Ackermann, Balsthal 19

Roth Dach, Gunzgen 13

• Betonbohren, Maurerarbeiten

Kägi, Trimbach 19

• Bodenbeläge, Wandbeläge

Bernasconi, Olten 40

Sabag, Hägendorf 28

Stähelin, Kappel 39

• Dachlukarnen

Zimmerli, Aarau

• Elektroinstallationskontrollen

a.en, Olten 14

Elektrizitäts AG, Olten 22

• Energie

Bouygues, Olten 16/17

• Energieberatungen

Studer, Feldbrunnen 28

• Elektro- und

Telefoninstallationen

Fürst, Hägendorf 39

• Entsorgungen, Muldenservice

Rippstein, Trimbach 2

• Fenster, Türen,

Garagentore

Baer, Rothrist 2

bemü, Däniken 19

BM&P AG, Erlinsbach 19

Sägesser, Langenthal 35

Spiegel & Eng, Aarau 14

• Gartengeräte, Landmaschinen

Jeker, Balsthal 40

• Gartenbau

Ehrsam, Balsthal 2

Müller, Wangen 37

• Haushaltgeräte,

Elektrogeräte

Fust 5

Pava, Oensingen 40

Tiffany, Olten 37

• Heizsysteme

Migrol 9

• Immobilien, Treuhand,

Beratungen

Berger, Oensingen 13

Olcona, Olten 19

Rauber & Della Giacoma,

Kappel 37

Remax, Olten 27

Rieder, Langenthal 24

SIT Studer Immobilien

Treuhand AG, Olten 40

Stevanin, Stüsslingen 39

TRO, Olten 2

• Innenausbau

Sabag, Hägendorf 28

• Insektenschutzgitter

G&H, Birsfelden 9

• Kamine, Cheminéeöfen

Fornax, Derendingen 3+12

Stäger, Niedergösgen 22

• Küchenbau, Geräte

BM&P AG, Erlinsbach 19

Haefeli, Balsthal 22

Sabag, Hägendorf 28

• Maler, Tapeten, Gipser

Bernasconi, Olten 40

F. Spielmann, Trimbach 13

Jäggi-Berchtold, Fulenbach 37

Lehmann, Oftringen 39

Lisibach, Oensingen 19

Perren, Oensingen 25+37

Sigrist, Trimbach 21

• Metallbau, Schlosserei

dfischer, Dulliken 19

Jäggi, Boningen 21

• Möbelgeschäft, Betten

idormo, Aarburg 23

• Objektschutz, Überwachungen

Sicher24, Trimbach 21

• Reinigungen

Cupi, Trimbach 21

• Rohrreinigung

Rohrmax, Grüningen 9

• Sanitär, Heizung, Spenglerei

hso, Trimbach 2

Liechti, Oensingen 21

Santherm, Olten 39

Wülser, Lostorf 40

• Schliesstechnik

Kellenberger, Olten 2

• Schreinerei, Holzbau

Haefeli, Balsthal 22

Meier, Obergösgen 27

• Tankrevisionen

Hunziker, Oberkulm 22

Roppel, Obergösgen 13

• Versicherungen

Zurich, Olten 20+37

• Wintergarten

Fortmann, Lohn-Ammannsegg 4

IMPRESSUM HEV-MAGAZIN Kanton Solothurn | Dezember 2019, 36. Jahrgang | www.hev-magazin-so.ch

• Herausgeber: Offizielles Organ des Hauseigentümerverbandes Kanton Solothurn | www.hev-so.ch

• Druckauflage: 22 500, Stand Dezember 2019 | erscheint jedes Quartalsende

Region West: 9588 (Lebern, Solothurn, Wasseramt, Bucheggberg) | Region Ost: 9016 (Olten-Gösgen-Gäu-Thal) | Region Nord: 3297 (Dorneck-Thierstein)

• Verteilung: An die Mitglieder des HEV Kanton Solothurn, Ämter, Verwaltungen

• Redaktion: Mark Winkler | Markus Emch (Inhalt, Produktion) | Markus Spielmann (Sekretariat) | Joseph Weibel (Fachjournalist)

• Adresse: agentur meo verlag ag, Reiserstrasse 4, 4600 Olten, 062 296 16 15 | info@meoverlag.ch | www.meoverlag.ch

Gesamtorganisation, Produktion, Redaktion, Inserate/PR

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herzlich willkommen in unserer Ausstellung:

Mo bis Do 8.30 - 11.45 und 13.30 - 18.00 Uhr / Fr 8.30 - 11.45 und 13.30 - 17.00 Uhr oder nach Vereinbarung

19


Bei Kerzen ist Vorsicht geboten

Advent, Advent, ein Christbaum brennt

PRAXIS

Ratgeber

Wenn es draussen kalt und dunkel ist, wird es drinnen bei Kerzenschein und Guetzliduft so

richtig gemütlich. Mit diesen Sicherheitstipps können Sie die Weihnachtszeit gefahrlos geniessen.

Damit der «brennende Adventskranz»

oder der «brennende Weihnachtsbaum»

nicht buchstäblich zur Realität

wird, dürfen keine Zweige oder Deko-

Gegenstände in gefährlicher Nähe zu

den Kerzen sein. Stellen Sie den Kranz

oder den Weihnachtsbaum so auf, dass

Kinder oder Haustiere ihn nicht herunteroder

umstossen können.

Expertentipp: Prüfen Sie

Ihren Versicherungsschutz

Wohnungsmieter können sich über

eine Hausratversicherung mit ausreichender

Deckung vor den Folgen

von Bränden schützen.

Prüfen Sie von Zeit zu Zeit, ob Ihre

Versicherungssumme noch stimmt.

Haus- oder Wohnungseigentümer

benötigen zusätzlichen Versicherungsschutz.

Und eine Privathaftversicherung

ist für jedermann wichtig,

insbesondere für Familien mit Kindern.

Möchten Sie mehr wissen? Nehmen

Sie mit uns Kontakt auf unter der Telefonnummer

062 206 87 86.

Raum verlassen – Kerzen löschen

Löschen Sie alle Kerzen, wenn Sie den

Raum verlassen, und sei es nur für eine

Minute. Denn manchmal dauert das kurze

Gespräch mit der Nachbarin eben

doch länger. Selbst ein Teelicht kann unter

ungünstigen Umständen einen Wohnungsbrand

auslösen.

Stellen Sie Ihren Weihnachtsbaum in

einem stabilen, wassergefüllten Ständer

auf und achten Sie auf Abstand zu

brennbaren Gegenständen wie Vorhängen.

Vergessen Sie auch das Giessen

nicht, denn ein trockener Baum nadelt

schneller – und er brennt wie Zunder.

Spätestens ab Januar ist der Baum auf

jeden Fall ausgetrocknet und entsprechend

leicht entflammbar.

Wassereimer, Brandschutzdecke

oder Feuerwehr

Halten Sie für den Fall der Fälle einen Eimer

mit Wasser bereit. Kleine Feuer, wie

ein brennender Adventskranz, lassen

sich oft mit einer Brandschutzdecke ersticken.

Wenn es ernst wird, alarmieren

Sie unverzüglich die Feuerwehr unter

der Nummer 118.

Kinder und Streichhölzer – das ist im

wahrsten Sinne des Wortes brandge-

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fährlich. Halten Sie deshalb alle Zündmittel

streng aus der Reichweite Ihres

Nachwuchses. Und geben Sie ihm die

Möglichkeit, die Experimentierfreude in

geordneten Bahnen auszuleben, etwa

bei einem Winterfondue an einer offiziellen

Feuerstelle im Wald.

Verantwortlich: Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG

Eine gute und

ungefährliche

Alternative zu

brennenden

Kerzen sind

elektrische

Lichter. Auch

sie sorgen für

eine festliche

Atmosphäre.

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… werden oft als Details

in der grossen Küche wahrgenommen.

Aber tatsächlich

geben sie den Speisen

erst den exquisiten Geschmack.

Für uns sind auch

im Küchenbau die Details

entscheidend. Ihnen widmen

wir uns mit Sorgfalt

und professionellem Stolz.

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Küchen.

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22


PRAXIS

idormo AG Schlafen/Wohnen, Aarburg

Als Medical Sleep Partner zertifiziert

Idormo an der Oltnerstrasse 93 in Aarburg gilt als Bettenparadies weit über die Region hinaus. Nun wurde die Firma

an einer internationalen Hochschule für Physiotherapie als Medical Sleep Partner zertifiziert und ist mit Therapeuten,

Ärzten und Gesundheitsdienstleistern vernetzt.

Mit einem grossen Vorurteil möchte

Andrea Biasco, Inhaber von idormo,

«ein für allemal» aufräumen: Bett und

Bettinhalt seien in einem Fachgeschäft

zum vornherein bedeutend teurer als bei

anderen Anbietern. «Das stimmt definitiv

nicht», weiss Biasco.

Die Firma idormo kann auf eine rund

30-jährige Erfahrung in der Branche zurückblicken.

Biasco vergleicht seine Angebote

ständig mit jenen der Mitbewerber

und kann deshalb mit Überzeugung

von einem falschen Vorurteil reden. «Bei

idormo kann die Kundschaft nicht nur

von der langjährigen Fachkompetenz im

Bettenbereich und von der individuellen

und persönlichen Beratung profitieren»,

sagt er, «auch unsere Preise halten den

Vergleich mit den Mitbewerbern durchaus

Stand.»

Eigenart der Anatomie

Das wichtigste an gesundem Liegen

und gutem Schlaf ist die Unterlage, auf

der man sich bettet – die Matratze und

der Lattenrost. Im Handel werden diese

Produkte wie Sand am Meer angeboten

– welche jedoch die richtigen sind,

ist keine reine Geschmackssache oder

Empfehlung des Verkäufers, sondern

schlichtweg eine Sache der persönlichen

Anatomie. Um die Eigenarten dieser

zu entdecken, sichtbar zu machen

und entsprechend die richtige Matratze

auszuwählen, wurde der Wirbelscanner®

entwickelt.

Dieser

Wirbel-scanner

wird bei

idormo eingesetzt,

um

die richtige

Matratze zu

finden.

Genau passende Matratze

Der Wirbelscanner® ist herstellerunabhängig

– das bedeutet, die Messung

zielt nicht darauf ab, Matratzen eines

bestimmten Herstellers zu verkaufen,

sondern die genau passende Matratze,

unabhängig von welchem Hersteller sie

stammt.

Schon seit mehreren Jahren arbeitet

idormo mit dem kleinen Handscanner,

um für die Kunden das ideale Schlafsystem

zu finden. Nun wurde idormo in

Aarburg bei Olten an einer internationalen

Hochschule für Physiotherapie als

Medical Sleep Partner zertifiziert und ist

mit Therapeuten, Ärzten und Gesundheitsdienstleistern

auf Augenhöhe vernetzt.

Medical Sleep Partner sind Experten

für Schlafprodukte wie Matratzen,

Betten und Kissen, und beraten ihre

Kunden so, dass diese durch die ge-

eignete Schlafunterlage die Gesundheit

und das Wohlbefinden steigern.

• Die Kernkompetenz von idormo liegt im

Bettenbereich. Daneben hat die Firma in

den letzten Jahren auch die Bereiche

hochwertige Garten- und Polstermöbel

sowie exklusive Tische ausgebaut.

SLEEP

PREMIUM PARTNER

SCHLAF & GESUNDHEIT

Verantwortlich: idormo

Oltnerstrasse 93 | 4663 Aarburg

062 751 52 52 | 062 212 07 07

www.idormo.ch

idormo-Ausstellung und

Laden in Aarburg bei Olten.

Fotos: zVg idormo

23


Die Immobilienprofis

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weil der Staat so zu immer weiteren Ausgaben

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Rest kann die Zeche bezahlen.»

Markus Spielmann,

Geschäftsführer HEV Kanton Solothurn, Kantonsrat

24


Perren Malerei | Gipserei, Oensingen

Zeit für Neues – Start in die nächsten 30 Jahre

PRAXIS

In diesem Jahr feiert das Malergeschäft Perren GmbH in Oensingen das 30-Jahre-Jubiläum. Den Aufbruch

in den nächsten Abschnitt der Firmengeschichte markierte die Geschäftsleitung mit dem Umzug von der

Kirchgasse an die Solothurnstrasse in Oensingen. Geblieben ist der Anspruch an sich selber, die Kunden

jederzeit mit absoluter Qualitätsarbeit zu überzeugen.

Seit Juni 2019 ist bei Perren an der Solothurnstrasse

43 in Oensingen alles unter

einem Dach: das Büro sowie die Maler-

und Gipserwerkstatt inklusive Lagerräume.

«An der alten Adresse hatten wir

viel weniger Platz und mussten regelmässig

extern Material beschaffen», sagt

Brigitte Perren. «Dadurch ging natürlich

auch wertvolle Zeit verloren. Das ist nun

mit dem neuen Standort viel besser gelöst.»

Brigitte Perren ist zusammen mit

ihrem Ehemann Jürg Perren Inhaberin

und Geschäftsführerin von Perren Malergeschäft

GmbH.

Immer noch mitten im Ort befindet sich

aber der Showroom des Perren Malergeschäftes.

Hier präsentiert die Firma interessierten

Kundinnen und Kunden einen

Teil der Spezialitäten von Perren. Unter

anderem ist hier eine Wand zu sehen,

die magnetisch ist und direkt als Pinwand

gebraucht werden kann. «Das ist

besonders für Büros oder eine Familie

mit Kindern, die viele Termine hat, eine

ideale Lösung», erklärt Brigitte Perren.

Eine andere Speziallösung ist die weisse

Wand für Beamer-Präsentationen, welche

den Einsatz einer Leinwand überflüssig

macht.

Bewährt hat sich in den letzten Jahren

das BASWA Akustiksystem, welches

Perren zur Reduzierung von Hall einsetzt.

«Eigentlich war das System für

mehr Komfort beim Musikhören angedacht»,

sagt Brigitte Perren, «denn die

ästhetische, unsichtbare Akustikoberfläche

reduziert markant die Nachhallzeit.»

Es zeigt sich aber, dass besserer Schallschutz

auch in Wohnungen gefragt ist,

wo beispielsweise die Raumhöhe hoch

ist und eine Betondecke den Kinderlärm

nicht optimal schluckt. «Einen solchen

Fall hatten wir kürzlich, indem wir das

BASWA-Akustiksystem anwenden konnten,

was zur besseren Lebensqualität

der ganzen Familie beitrug.»

Die Perren-Spezialisten sind kreativ und

gehen mit der Zeit. Dank 30-jähriger Erfahrung

kennen sie alle Herausforderungen,

welche sich im Bereich Gipserei

und Malerei stellen können. «Wir sind

Zwei Beispiele für Spezialanwendungen:

Oben eine magnetische Wand und links

eine Wand für Beamer-Präsentationen.

Beide Wände können im Showroom von

Perren aus der Nähe bewundert werden.

nicht nur Problemlöser, sondern ein Gipser-

und Malerbetrieb, welcher bei allen

Aufträgen seit drei Jahrzehnten auf Top-

Qualität achtet. Die Qualität ist unsere

absolute Stärke», sagt Brigitte Perren.

Zu den Kernkompetenzen zählt auch

das Tapezieren, welches wieder hoch im

Kurs ist. Es gibt viele raffinierte Muster

und Varianten mit Spezialeffekten, welche

der Kundschaft präsentiert werden

können.

Ein weiteres ganz grosses Spezialgebiet

sind Schimmelbehandlungen. Jürg Perren

darf sich seit 2010 als vom Verband

Schimmelpilz- und Raumgiftsanierung

SPR Schweiz offiziell zertifizierter Sachverständiger

bezeichnen. Verantwortlich: Perren

Das Perren-Team, oben von links: Jürg Perren, Brigitte Perren, Janis Perren.

Unten: Peter Häfliger, Marcel Selzinger, Urs Studer. Fotos: zVg Perren

Perren Malergeschäft GmbH

Solothurnstrasse 43 | 4702 Oensingen

062 396 35 25 | www.perren-online.ch

25


HEV Immobilienumfrage

Wohneigentum wird weiterhin teurer

Der HEV Schweiz befragte über 200 Experten zu ihren Erwartungen für den Immobilienmarkt. Sie glauben an

eine Fortsetzung der bereits bekannten Trends: Wohneigentum wird nochmals teurer, während die Mieten

weiterhin sinken. Trotzdem bleiben Renditeobjekte begehrt.

Stetig steigende Preise für EFH

Die Preise für Wohneigentum scheinen

unaufhörlich weiterzusteigen. Die

befragten Experten beobachteten vor

allem für Einfamilienhäuser in allen Regionen

stabile oder steigende Preise.

Auch Eigentumswohnungen werden

nicht günstiger, allerdings ist der Trend

gemäss der Umfrage hier weniger stark

ausgeprägt.

Auch für das kommende Jahr gehen

die Befragten von einer Fortsetzung

dieses Trends aus. Sie glauben an eine

stabile Nachfrage nach Wohneigentum,

der auch eine konstante Neubautätigkeit

gegenübersteht.

Allerdings werden im Vergleich zu früher

deutlich weniger Einfamilienhäuser

gebaut: Waren es im Jahr 2000 noch

ca. 13 000 neue Einfamilienhäuser pro

Jahr, wurden 2016 nur noch knapp

7 000 gebaut.

Sinkende Mieten

in der ganzen Schweiz

Obwohl wir seit 2015 sinkende Angebotsmieten

beobachten können und

obwohl die Wohnungsleerstände so

hoch sind wie seit 20 Jahren nicht mehr,

erwarten die befragten Experten eine

Fortsetzung dieser Entwicklung. 44%

von ihnen erwarten sinkende Mieten,

46% glauben, dass sie konstant bleiben

werden. Für das Tessin sind die Erwartungen

deutlich negativer als für den

Rest der Schweiz, dort glauben drei

Viertel der Antwortenden, dass die Mieten

sinken werden.

Trotz dieser Entwicklung, scheinen die

Preise für Renditeobjekte darauf nicht

zu reagieren. Die Mehrheit glaubt, dass

sie weiter steigen werden. Wenn die

Mieten sinken und die Preise, die für

die Mehrfamilienhäuser bezahlt werden

trotzdem steigen, muss die erzielte

Rendite sinken. Dies lässt sich in den

erhobenen Daten auch sehr gut beo-

Lesebeispiel:

Preisentwicklung Einfamilienhäuser

Für 2020 (letzte Säule) erwarten 51% der

antwortenden Immobilienexperten für ihr

Marktgebiet steigende Preise, weitere 4%

erwarten sogar stark steigende Preise im

Einfamilienhaus-Segment. 4% der Befragten

erwarten rückläufige Preise. Der restlichen

40% (in der Grafik nicht dargestellt) erwarten

konstante Preise. Im Vergleich zum Vorjahr

hat der Anteil Personen, die steigende

Preise für EFH erwarten, zugenommen.

Preiserwartung im Segement der Einfamilienhäuser | HEV Immobilienumfrage 2019/20

26


HEV SCHWEIZ

Preiserwartung für 2020 in verschiedenen Immobilien-Segmenten

EFH = Einfamilienhaus | EWG = Eigentumswohnungen | MFH = Mehrfamilienhaus | BGH = Büro und Geschäftshäuser

bachten. Das Tiefzinsumfeld führt dazu,

dass Immobilien im Vergleich zu anderen

Anlageklassen trotz hoher Leerstände

und trotz sinkender Rendite immer

noch attraktiv sind. Der anhaltende

Bauboom dürfte vor allem an den weniger

begehrten Lagen dazu führen,

dass Mieter eine sehr gute Auswahl an

Wohnungen haben. Wer eine ältere, unsanierte

Liegenschaft vermietet, dürfte

sich zunehmend mit Schwierigkeiten

konfrontiert sehen.

Jährliche HEV Immobilienumfrage

Seit den 1980er Jahren führt der HEV

Schweiz jeden Herbst eine Umfrage

bei Immobilientreuhändern, Maklern,

Analysten und Verwaltern durch. Die

Daten stellen eine der längsten verfügbaren

Zeitreihen zum Immobilienmarkt

dar und bilden somit eine spannende

Grundlage für Vergleiche zur Preisentwicklung.

An der diesjährigen Umfrage haben

240 Experten aus allen Regionen der

Schweiz teilgenommen – so viele wie

noch nie. In der Westschweiz wurden

die Daten in Zusammenarbeit mit der

Fédération Romande Immobilière (FRI)

und der Chambre Genevoise Immobilière

(CGI) erhoben.

Fahrländer Partner verdichtet die Ergebnisse

der HEV Umfrage mit eigenen

Daten und errechnet damit einen Preiserwartungsindex,

welcher ebenfalls

veröffentlicht wird.

Verantwortlich: HEV Schweiz

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28


Herbstanlass HEV Region Solothurn

REGION

Schlau sanieren und Klima schonen, aber wie?

Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer haben es nicht leicht in der heutigen Zeit. Es gilt herauszufinden,

welche Sanierungen am Eigenheim Sinn machen, welche wirtschaftlich sind und ob allfällige Förderbeiträge

abgeholt werden können. Zudem sollen die Sanierungen helfen, den CO2-Ausstoss deutlich zu verringern.

Licht in diesen Dschungel brachten

Manuel Studer, Geschäftsführer Studer

Gebäudetechnik AG und Patrick Bussmann,

Geschäftsführer Weit&Breitsicht

GmbH, mit ihrem Vortrag vor 400 aufmerksamen

Mitgliedern des Hauseigentümervereins

(HEV) Region Solothurn.

«Energieverbrauch reduzieren, Gebäudehülle

dämmen, nachhaltig mit erneuerbarer

Energie die Wärme erzeugen»

– diese Grundsatzregel stellten die Referenten

an den Anfang ihrer Ausführungen.

Eine nachhaltige Sanierung umfasse

in erster Linie die Gebäudehülle. In

einem zweiten Schritt sei die Wärmeerzeugung

für Heizung und Warmwasser

zu überdenken. Schliesslich könne bei

den Geräten und bei der Beleuchtung

Energie gespart werden.

Der Gebäudeausweis der Kantone

(GEAK) kann eine solide Basis für die

Sanierung eines Gebäudes sein, erklärte

Manuel Studer. Der GEAK ist die offizielle

Energieetikette des Ist-Zustandes

eines Wohngebäudes. Beim GEAK plus

werden zusätzlich zur Energieetikette

Varianten zur energetischen Modernisierung

aufgezeigt. Mögliche Einsparungen

bei den Energiekosten ergeben sich zum

Beispiel bei der Keller- und Estrichbodendämmung,

der Sanierung von Aussenwänden

sowie dem Austausch von

Fenstern.

Rund 400 Mitglieder und Gäste besuchten den Herbstanlass des HEV Region Solothurn.

Fördergelder

Für Fasssade und Dach können pro Quadratmeter

40 Franken Fördergelder beansprucht

werden, für eine neue Heizung/Warmwasseraufbereitung

sind es

rund 4000 bis 10 000 Franken. Die Referenten

beleuchteten anhand eines konkreten

Falles die Sanierung eines Einfamilienhauses.

Wenn man von den Baukosten

die Fördergelder und die Steuerersparnisse

abzieht, wird einiges an Geld

eingespart. Der Energieverbrauch kann

massiv reduziert werden, was die Ausgaben

deutlich senken hilft.

Dabei wurden die verschiedenen Varianten

berücksichtigt (Luft-Wasser-Wärmepumpe,

Erdsonden-Wärmepumpe sowie

1:1-Ersatz der Ölheizung). Bei der Wirtschaftlichkeit

sind die Kapitalkosten, die

Energiekosten und die Unterhaltskosten

zu berücksichtigen. Auch wenn auf den

ersten Blick die Investitionskosten bei

den erneuerbaren Energien höher erscheinen,

sind unter Berücksichtigung

der Einsparungen die neuen Technologien

im Vorteil. Sodann steigert die Modernisierung

des Hauses den Wert der

Liegenschaft.

• Beim anschliessenden Apéro liessen

die HEV-Mitglieder und Gäste den gelungenen

Abend ausklingen. Beat Gerber, Sekretär

Christoph

Geiser

(Präsident

HEV Region

Solothurn) mit

den beiden

Referenten

Manuel Studer

(links) und

Patrick

Bussmann

(rechts).

Fotos: meo

«Nein zu staatlichen Wohnquoten in der Bundesverfassung,

weil der Staat so zu immer weiteren Ausgaben

gezwungen wird.

Die Mieterverbandsinitiative bewirkt genau das Gegenteil

von dem was sie verspricht: Wenige profitieren, der

Rest kann die Zeche bezahlen.»

Christoph Geiser, Präsident HEV Region Solothurn

29


Peter Klaus, Finanzexperte und Vorstandsmitglied HEV Region Solothurn

Hypothekenfinanzierung im Alter rechtzeitig regeln

Folgendes ist immer wieder zu hören: Auf das Pensionsalter hin überprüft die Bank die Finanzierung, dabei wird der Verkehrswert

der Liegenschaft neu geschätzt sowie die Tragbarkeit aufgrund des Renteneinkommens neu berechnet. Wie ist

das in der Praxis? Peter Klaus, Berater Privatkunden Regiobank Solothurn AG und Vorstandsmitglied HEV Region Solothurn

gibt Auskunft.

Wenn aufgrund der Neubeurteilung die

Bank ein «Tragbarkeitsproblem» feststellt,

müsste der Kunde allenfalls die

Hypothek teilamortisieren oder die Bank

kündigt die Finanzierung, was dann im

Verkauf des Wohneigentums enden

könnte. Was läuft hier falsch? Fragen wir

den Solothurner Bankexperten und HEV-

Vorstandsmitglied Peter Klaus.

Herr Klaus, ein Hausbesitzer steht

kurz vor der Pension und freut sich

auf eine unbeschwerte Zeit in seiner

Liegenschaft. Ihm ist bewusst, dass

sein Einkommen geringer, seine Liegenschaft

vernünftig belehnt ist und

er in absehbarer Zeit keine grösseren

Renovationen tätigen muss. Eines

Tages meldet sich die Bank und teilt

mit, dass sie das Haus neu bewerten

müssen. Warum sind die Banken so

streng?

Peter Klaus: Banken sind heute viel

strengeren Bestimmungen unterstellt.

Zum einen von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht

(FINMA), zum andern

wurden Mitte 2012 die für Banken relevanten

Grundsätze für das Hypothekargeschäft

(Prüfung, Bewertung und Abwicklung)

noch einmal verschärft. Abweichungen

von den Regeln sind nur

in begründeten Ausnahmefällen erlaubt

und heissen in der Fachsprache

«Exceptions to

policy» (ETP). Diese Ausnahmefälle

werden beispielsweise

von Revisionsgesellschaften

überprüft.

Der Spielraum ist wesentlich

kleiner geworden.

Und wie lässt sich verhindern,

dass nach der Pensionierung

nicht das grosse Staunen kommt?

Wer sein Wohneigentum bis zur Pensionierung

möglichst tief belehnt, wird kaum

grosse Probleme haben, zudem hätte er

auch einen Spielraum für eine mögliche

Aufstockung (unvorhergesehene Renovation),

ohne dass von der Bank eine

Amortisationspflicht eingeführt werden

muss, welche sich negativ auf die angesprochenen

Tragbarkeitsrichtlinien auswirken

könnte. Oftmals wird aber die Hypothek

nur bis etwa 66 Prozent des von

der Bank berechneten Verkehrswertes

Peter Klaus:

«Ich empfehle, frühzeitig,

das heisst um

Alter 50, mit der Bank

die Einkommenssituation

im Alter zu

besprechen.»

amortisiert. Bei einer Preiskorrektur am

Markt (Beispiel: Immobilienkrise 1993)

besteht die Gefahr, dass die Belehnung

«plötzlich» über 70 Prozent betragen

kann und die Hypothek entsprechend

dem neuen Wert

amortisiert werden muss.

Die Wertentwicklung von

Wohneigentum ist für den

Laien ein komplexes Thema.

Gibt es eine Möglichkeit,

diese vernünftig zu

berechnen.

Die Regiobank Solothurn AG publiziert

halbjährlich einen Eigenheimindex, welcher

Aufschlüsse zur Wertentwicklung

von Immobilien gibt. Dieser kann bei der

Regiobank Solothurn AG bezogen oder

auf der Homepage heruntergeladen

werden.

Und wie könnten die

Ratschläge der Bank aussehen?

Im Alter von rund 50 Jahren ist der Verdienst

normalerweise gut bis sehr gut,

so dass beispielsweise die direkte oder

indirekte Amortisation (Säule 3a-Gelder)

Ältere Eigentümerinnen

und Eigentümer, die oft in

Liegenschaften mit einem

gewissen Sanierungsbedarf

wohnen, sollten sich rechtzeitig

Gedanken über die

Hypothekenfinanzierung

nach der Pensionierung

machen.

Foto: meo

30


INTERVIEW

erhöht werden könnte. Was viele Wohneigentümer

unterschätzen sind Renovations-

oder Erneuerungsmassnahmen;

vor allem dann, wenn sie unerwartet

eintreffen. Bei Eigentumswohnungen ist

es üblich, dass Einzahlungen in einen

Stockwerkeigentümerfonds geleistet

werden, so dass die entsprechenden

Renovationsarbeiten aus diesem bezahlt

werden können. Ein Hauseigentümer

sollte eigentlich sofort nach dem Erwerb

der Liegenschaft gleich vorgehen

und Rückstellungen für spätere Renovationen

bilden.

Nehmen wir das Beispiel Sanierung

oder Erneuerungen. Wer nimmt schon

gerne Geld in die Hand für eine neue

Heizung, wärmedämmende Massnahmen

oder neue Fenster? Viele denken,

die Investitionen dafür waren damals

hoch, und so lange nichts defekt ist,

muss man es auch nicht erneuern…

… dann wird es zwangsläufig einmal zur

bösen Überraschung kommen. Und wie

wir wissen, meistens im falschen Moment.

Auch hier gilt das eiserne Gesetz

des frühen Angehens des Problems.

Diese Planung für die Ausführung von

grösseren Sanierungen muss während

der Erwerbstätigkeit passieren, so dass

die entsprechenden Eigenmittel zurückgestellt

oder angespart werden können.

Oder ich beantrage

eine Hypothekenerhöhung?

Wenn der Belastungsgrad von 33 Prozent

(Renteneinkommen vs. kalkulatorische

Kosten) nicht überschritten wird

und die Belehnung innerhalb der ersten

Hypothek bleibt, steht dieser Erhöhung

nichts entgegen. Die Beurteilung ist

aber letztlich Sache der Bank und von

Institut zu Institut unterschiedlich.

Was passiert im Todesfall

eines Ehepartners?

Beim Tod eines Miteigentümers reduziert

sich automatisch das Einkommen. Deshalb

muss die Bank eine Neubeurteilung

der Finanzierung vornehmen. Sie kann

Amortisationen oder Zusatzsicherheiten

verlangen oder die Hypothek auch kündigen.

Bei höheren Hypothekarschulden

lohnt es sich, den Abschluss einer

Todesfallrisikoversicherung frühzeitig zu

prüfen.

Die Krankenversicherung kann man

jährlich wechseln, meistens mit Blick

auf die günstigste Variante. Wie sieht

ein Bankenwechsel aus im Alter?

Wenn die Bank A einen zu hohen Belastungsgrad

ausrechnet und die Tragbarkeit

nach den üblichen Grundsätzen (angenommener

Hypothekarzinssatz: 4.5%)

nicht gewährleistet ist, so ist anzunehmen,

dass die Bank B auf eine gleiche

Beurteilung kommt.

Interview: Joseph Weibel

Gute Noten für den HEV Region Solothurn

Zufriedenheitsumfrage vom April 2019: Der Vorstand des HEV Region Solothurn

wollte von seinen Mitgliedern wissen, wie zufrieden sie mit seiner Arbeit und den

von ihm organisierten Anlässen sind. Anlässlich der Jahresversammlung vom 29.

April 2019 wurde den anwesenden Mitgliedern deshalb ein entsprechender Fragebogen

abgegeben.

Die Mitglieder packten die Gelegenheit beim Schopf. Der Fragebogen wurde von

rund 100 Personen ausgefüllt. Zu beurteilen gab es vier Kategorien, welche mit

Noten von 1 bis 6 (1 überhaupt nicht zufrieden - 6 sehr zufrieden) bewertet werden

konnten. Das Resultat kann sich sehen lassen:

Thema

Note

Anlässe generell 5.448

Apéro 5.247

Landhaus 5.495

Dienstleistungen 5.478

Gesamtnote 5.417

Peter Klaus (59)

• Berater Privatkunden Regiobank

Solothurn AG / Mitglied des Kaders

• zuständig für Finanzfragen im

HEV Region Solothurn

Diese guten Ergebnisse zeigen dem Vorstand, dass die Mitglieder mit dem Angebot

des HEV Region Solothurn zufrieden sind. Nebst der Bewertung der obgenannten

Themen wurden zahlreiche Vorschläge für das Rahmenprogramm künftiger

Jahresversammlungen und für Vortragsthemen kommender Herbstanlässe

gemacht.

Der Vorstand des HEV Region Solothurn möchte sich an dieser Stelle herzlich für

die vielen Rückmeldungen bedanken. Die Feedbacks helfen ihm dabei, die Anlässe

und Dienstleistungen noch mehr auf die Bedürfnisse der Mitglieder auszurichten

und diese weiter zu optimieren.

Beat Gerber

31


Rechtsauskunft Region Dorneck-Thierstein

INTERVIEW

«Zeitnahe und professionelle Auskunft garantieren»

Als HEV-Mitglied hat man Anrecht auf eine unentgeltliche Rechtsauskunft pro Jahr. Diese erbringt in der Region Dorneck-Thierstein

unter anderem Dr. Roman Baumann Lorant vom Büro «Altenbach Baumann Bloch Stadler». Seit letzten Frühling ist Roman Baumann

auch Mitglied des Vorstandes.

Herr Baumann, wie viele Auskünfte erteilen

Sie etwa pro Jahr?

Die Anzahl der Anfragen ist von Jahr zu

Jahr schwankend. Im Durchschnitt gehen

ca. 75 Anfragen ein. Ein Spitzenjahr

war zum Beispiel 2015 mit rund 90 Anfragen.

Die Auskünfte erteilt grundsätzlich

mein Kanzleipartner Lorenz Altenbach

und wenn er nicht da ist, stehe ich den

Mitgliedern zur Verfügung. Wir beide sind

bestrebt, dass wir den Mitgliedern einen

professionellen und zeitnahen Rechtsauskunftsdienst

garantieren können. Als

HEV-Mitglieder sollen sie sich nicht bei

Rechtsfragen den Kopf zerbrechen, sondern

davon profitieren, dass sie im HEV

Mitglied sind.

Um welche Themen drehen sich die

Anfragen, resp. Auskünfte?

Die Themen sind vielfältig. So haben wir

viele mietrechtliche Anfragen wie zum

Beispiel das Vorgehen bei einer Wohnungskündigung,

das Eintreiben von

Mietausständen oder die Gestaltung von

Mietverträgen. Daneben gibt es auch Anfragen

zum Grundbuchrecht, zum Nachbarrecht,

zum Stockwerkeigentum oder

zum öffentlichen Baurecht.

Geben Sie diese Auskünfte telefonisch,

oder vereinbart man bei Ihnen

einen Termin?

Das hängt von der Komplexität der Fragestellung

ab. Rund ein Drittel der Anfragen

können wir direkt am Telefon erledigen,

beim Rest benötigen wir Zusatzinformationen.

Diese werden in der Regel

per E-Mail ausgetauscht und danach

kommt es unter Umständen zu einem

zweiten Telefonat. In Einzelfällen kann es

gar vorkommen, dass eine persönliche

Besprechung in der Kanzlei stattfindet.

Von der Konzeption her handelt es sich

aber um einen telefonischen Rechtsauskunftsdienst.

Wie viel Zeit haben Sie für eine solche

Auskunft eingeplant, resp. wie viel

Zeit dürfen die Mitglieder gratis in Anspruch

nehmen?

Für die Beratung ist maximal eine halbe

Stunde vorgesehen, wobei wir das nicht

immer ganz so genau nehmen. Der HEV

Dorneck-Thierstein hat auf seiner Website

kommuniziert, dass länger dauernde

Beratungen und schriftliche Auskünfte in

Rechnung gestellt werden.

Reicht die Zeit, um die Mitglieder zufriedenzustellen?

Für eine Erstberatung reichen 30 Minuten

in vielen Fällen. Häufig geht es ja in

diesem Stadium einstweilen darum, eine

erste Grobeinschätzung abzugeben und

zu beurteilen, ob es sich lohnt, eine Sache

weiterzuverfolgen und gegebenenfalls

einen Anwalt zu mandatieren. Sobald

wir feststellen, dass die Zeit nicht reicht,

informieren wir das Mitglied frühzeitig

und machen es auf die Kostenpflicht der

weiteren Beratung aufmerksam.

Wie bereitet man sich auf eine Auskunft

bei Ihnen am besten vor, um die

Zeit optimal zu nutzen?

Das hängt von der konkreten Problemstellung

ab. Handelt es sich um eine kurze,

wenig komplexe Frage, reicht es aus,

uns einfach anzurufen und den Fall zu erzählen.

Andernfalls ist es idealer, uns per

E-Mail kurz den Sachverhalt zu schildern

und die wesentlichen Dokumente beizulegen.

Je konziser und aufbereiteter uns

ein Sachverhalt präsentiert wird, desto effizienter

können wir antworten.

Sie gehören seit diesem Jahr dem

HEV-Vorstand Dorneck-Thierstein an.

Wie sind Sie zu diesem Amt gekommen?

Der Vorstand hat sich mit seiner Nachfolgeplanung

auseinandergesetzt. Einige

Mitglieder waren schon lange dabei und

wollten sich «in den Ruhestand» begeben.

Aus diesem Grund suchte der Vorstand

neue, jüngere Mitglieder. So wurde

ich vom Präsidenten, Andreas Hänggi,

angefragt, ob ich mitwirken möchte. Da

mich die Themen Hauseigentum, Bau,

Raumentwicklung etc. interessieren und

ich auch die nötige Zeit für ein solches

Amt aufbringen kann, habe ich zugesagt.

Neben mir sind zwei weitere jüngere Mitglieder,

Annabelle Lutgen und Thomas

Boillat, in den Vorstand gewählt worden.

Der HEV Dorneck-Thierstein hat mit

seinen öffentlichen Anlässen Erfolg.

Über 400 Mitglieder waren beim Herbstanlass

dabei – das sind weit mehr als

10 Prozent aller Mitglieder. Wie erklären

Sie sich diesen Erfolg?

Das hängt mit der Themenwahl unserer

Anlässe zusammen. Wir versuchen,

wenn immer möglich, Themen zu wählen,

die aktuell und breit sind und den

Mitgliedern einen persönlichen Nutzen

bieten. Selbstverständlich schätzen die

Mitglieder auch den Austausch untereinander

und die Geselligkeit, die solche

Anlässe mit sich bringen. Im Vorstand

beschäftigen wir uns ständig mit der

Themensuche und sind diesbezüglich

auch offen für Vorschläge aus dem Kreis

der Mitglieder.

Fragen: Markus Emch

Dr. Roman Baumann Lorant

Alter: 43 Jahre

Beruflicher Werdegang: Ausbildung

zum Juristen (2001), Weiterbildung im

Bereich Steuerrecht (2003), Rechtsanwalt

seit 2005 (mit eigener Kanzlei

in Dornach seit 2018).

Familie: Verheiratet, drei Töchter

Hobbies: Laufsport, Langlauf, Lesen

und Kochen

Im HEV-Vorstand seit: 2019, im Vorstand

zuständig für Recht

32


REGION

Herbstanlass Region Dorneck-Thierstien

«Nachlass regeln, Vermögensübergang planen»

Der Präsident des HEV Dorneck-Thierstein, Andreas Hänggi, konnte über 400 Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer

im Restaurant Treff.12 in Dornach zum Herbstanlass begrüssen. Im Anschluss an den letztjährigen Herbstanlass waren

viele Fragen offen, beispielsweise «Wie sorge ich vor, dass mein Haus nicht versteigert wird, wenn ich z.B. ins Altersheim

ziehe» oder «Kann ich mein Vermögen an die Kinder verschenken?»

Serge Lutgen, Mitglied der Geschäftsleitung

der Scobag Privatbank AG, ging in

seinem Referat verständlich auf die wichtigsten

Fragen ohne Anspruch auf Vollständigkeit

ein, denn jede einzelne Situation

müsse individuell beurteilt werden.

Ergänzungsleistungen

Das Ziel der Ergänzungsleistungen ist es,

den Existenzbedarf für AHV- und IV-Rentner

zu sichern. Dabei spielt der Vermögensverzicht

eine wichtige Rolle: Wird ein

Haus an einen Nachkommen verschenkt,

werden bei einem Schenkungsbetrag

von 100 000 Franken während 10 Jahren

10 000 Franken pro Jahr (bei 500 000

Franken während 50 Jahren 10 000 Franken

pro Jahr) angerechnet. Zur Berechnung

des Vermögensverzichts werden der

Wert der Schenkung, die Hypothek und

die Nutzniessung berücksichtigt.

Verwandtenunterstützung

Massgebend bei der Verwandtenunterstützung

ist das Einkommen (inkl. des

anrechenbaren Vermögens). Sie kommt

nur in gerader Linie (Kinder-Eltern-Grosseltern)

zur Anwendung. Zudem werden

Freibeträge gemäss SKOS-Richtlinien angerechnet,

welche im Kanton Solothurn

verbindlich sind. Geregelt ist die Verwandtenunterstützung

im ZGB Art. 328/329.

Wichtigste Punkte der Nachlassplanung:

• Absicherung und Begünstigung: Wie

kann ich meinen Ehepartner begünstigen?

Kann ich meinen Konkubinatspartner absichern?

• Optimierung: Müssen meine Erben Steuern

bezahlen? Was passiert beim Eintritt

einer Pflegebedürftigkeit?

• Machbarkeit: Kann ich mir einen Erbvorbezug

leisten?

Die Steuerbelastung einer Erbschaft ist

je nach Kanton unterschiedlich. Im Kanton

Solothurn fällt eine Nachlasstaxe für

die Ehegatten und Kinder (9 Promille) an.

Die Konkubinatspartner hingegen bezahlen

gleich viel Erbschaftssteuer wie Dritte

oder Nichtverwandte.

Ehe- und Erbrecht

Speziell bei Ehepaaren ist, dass das Ehevor

dem Erbrecht kommt. Es gibt drei gesetzliche

Güterstände:

• Errungenschaftsbeteiligung (Nachlass

eines verstorbenen Ehegatten: Eigengut

und ½ Errungenschaft)

• Gütertrennung (Nachlass eines verstorbenen

Ehegatten: Eigengut)

• Gütergemeinschaft (Nachlass eines verstorbenen

Ehegatten: Eigengut und ½ Gesamtgut)

Erbberechtigt nach Gesetz sind blutsverwandte

Personen, dazu wird die Parentelordnung

angewendet. Mit einem Testament

oder einem Erbvertrag können andere

Regelungen getroffen werden (Pflichtteileinsetzung

und Zuweisung der freien

Quote an eine Drittperson oder Institution).

Andreas Hänggi (Präsident HEV Dorneck-

Thierstein) und Referent Serge Lutgen

(Scobag Privatbank AG).

Bei der Nutzniessung kann der Nutzniesser

im Haus wohnen bleiben oder das

Haus vermieten und die Miete behalten,

d. h. die Erträge verbleiben beim Nutzniesser.

Wichtig ist, bei den obgenannten Themen

auch die Wiederverheiratung und bei

nicht gemeinsamen Kindern allenfalls eine

Nacherbeneinsetzung in die Planung einzubeziehen.

Auch die Liegenschaftstragbarkeit im Alter

darf nicht ausser Acht gelassen werden,

denn hier kann es im schlimmsten

Fall sein, dass nach dem Tod eines Ehepartners

die Tragbarkeit zu hoch ist, und

eine Amortisation der Hypothek notwendig

ist. In einem solchen Fall ist zu prüfen,

ob ein Kind die Hypothek mittragen kann

(Solidarschuldnerschaft).

• Zum Abschluss der Veranstaltung wurde

den anwesenden Hauseigentümerinnen

und Hauseigentümer ein Steh-Apéro offeriert.

Iris Studer

33


HEV Region Olten

Reise nach Neuenburg

Die Herbstreise 2019, welche 144 Mitglieder des HEV Region

Olten in die Region Neuenburg führte, war bei besten Wetterbedingungen

wiederum ein schöner Erfolg.

Wie in den letzten Jahren durfte der

Vorstand des HEV Region Olten (Olten,

Gösgen, Thal und Gäu) eine erfreuliche

Anzahl von Mitgliedern auf

der Herbstreise 2019 willkommen

heissen.

Bei schönstem Herbstwetter startete

am Nachmittag des 16. Oktober 2019

der Ausflug am Bahnhof Olten mit

zwei doppelstöckigen Cars der Born

Reisen AG via Biel nach Neuenburg.

Nach einem kurzen Kaffeehalt in der

beeindruckenden Tissot Arena in

Biel führte die Reise entlang der malerischen

Weinbaugebiete des Bieler-

und Neuenburgersees direkt

nach Neuenburg. Aufgeteilt in mehrere

Gruppen erkundeten die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer bei angenehmen

Temperaturen und wolkenlosem

Himmel die Stadt der Belle

Epoque. Für einen Teil der Mitglieder

Auch der Gedankenaustausch

kam nicht zu kurz.

begann eine spannende Stadtführung

durch die belebte Altstadt, entlang

der prunkvollen Stadtvillen. Dabei erfuhren

die Mitglieder einiges über die

Geschichte der Stadt mit ihrem einzigartigen

Charme. Auch dem anderen

Teil der Teilnehmer wurde die Geschichte

der Stadt nähergebracht. So

genossen sie eine bequeme Fahrt mit

dem Petit Train quer durch Neuenburg.

Selbst höher gelegene Stadtteile

waren so problemlos erreichbar, und

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34


HEV Region Olten

Das 9000. Mitglied gefeiert

REGION

Die wiederkehrende Mitgliederwerbung, wie auch die verstärkte politische

Präsenz des HEV Region Olten in den letzten Monaten und Jahren haben

auch 2019 Wirkung gezeigt. Verbandssekretär Stephan Glättli kann allein

für dieses Jahr über 250 Neueintritte bilanzieren.

man genoss die wunderschöne Aussicht

über die Stadt und den See. Vor

und nach den Führungen hatten die

teilnehmenden Hauseigentümer Zeit

zur freien Verfügung, um die Altstadt

auch noch auf eigene Faust zu erkunden.

Nach dem ausgedehnten Nachmittagsprogramm

kamen die Teilnehmer

in den Genuss eines Nachtessens

an schönster Lage am Bielersee im

Hotel Jean-Jacques Rousseau. Anschliessend

konnte die Gesellschaft

etwas müde zwar, aber zufrieden die

Rückreise antreten.

David Plüss

Blick von der Promenade

über den Neuenburgersee

in Richtung Alpen.

Fotos: zVg HEV Olten

Elena Raetz (rechts) aus Obergösgen ist das 9000. Mitglied im Hauseigentümerverband

Region Olten und wird von Präsidentin Daniela Weibel sowie Sekretär Stephan Glättli feierlich

aufgenommen. Das Goldvreneli symbolisiert die Werterhaltung bzw. -steigerung, die auch bei

Liegenschaften zentral ist. Foto zVg

Damit stärken die Oltner ihre Position

als grösste Sektion im Kanton Solothurn.

Mit Elena Raetz aus Obergösgen

hat der Mitgliederbestand erstmals die

9000er-Marke geknackt.

Sie ist seit Kurzem Besitzerin einer

neuen Eigentumswohnung und wurde

von Freunden auf den HEV aufmerksam

gemacht. «Ich freue mich sehr über die

freundliche Aufnahme, die man mir hier

beschert», strahlt die gebürtige Moskauerin.

«Ich wollte mehr wissen über das

Stockwerkeigentum. Mich hat vor allem

das vielseitige (Kurs)Angebot sowie das

politische Engagement des Verbandes

zum Beitritt bewogen. Und der Mitglie-

derbeitrag von 35 Franken ist ja wirklich

bescheiden.»

Daniela Weibel, Präsidentin des bald

100-jährigen HEV Region Olten, freut

sich über das stete Wachstum. «Zusammen

mit den anderen Sektionen

und Kantonen werden wir als politische

Stimme immer stärker. Aktuell beschäftigen

uns die Abschaffung des Eigenmietwerts,

die Teilrevision des Energiegesetzes

und der Vorstoss zur Reorganisation

der Oberämter mit der Mietschlichtung.»

Olten ist eine von vier Sektionen

des HEV Kanton Solothurn mit

rund 23 000 Mitgliedern.

Verantwortlich: HEV Olten

pluess-ag.com

Ausstellung: Aarwangenstrasse 98

4900 Langenthal | T 062 919 82 62

fenster-saegesser.ch

35


HAUSEIGENTÜMERVERBAND KANTON SOLOTHURN

ADRESSEN

Präsident

Mark Winkler

Oberdorfstrasse 26

4108 Witterswil

Geschäftsführer

Markus Spielmann

Rechtsanwalt und Notar

aarejura Rechtsanwälte

Baslerstrasse 44

4601 Olten

062 205 44 08

079 215 70 66

m.winkler@mediareisen.ch

info@hev-so.ch

www.hev-so.ch

www.hev-grenchen.ch

HEV Region

Grenchen

Präsident

Mario Chirico

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofstrasse 39

2540 Grenchen

032 652 10 42

Vizepräsident/Baufragen

Christian Glutz

eidg. dipl. Schreinermeister

Witmattstrasse 16 | 2540 Grenchen

032 654 24 24

Kassierin

Trudi Schilt

Allerheiligenstr. 90, 2540 Grenchen

032 652 26 02

Rechtsauskunftsstelle,

Formularverkauf,

Adressänderungen, Mutationen

Mario Chirico

Rechtsanwalt und Notar

Bahnhofstrasse 39

2540 Grenchen

032 652 10 42

info@hev-grenchen.ch

Schätzungen,

technische Beratung

Ivo Erard

dipl. Architekt FH/STV

Niklaus Wengistrasse 105

2540 Grenchen

032 644 30 03

Wohnungsabnahmen

Doris Weber

c/o Chirico Immobilien-

Dienstleistungen GmbH

Bahnhofstrasse 39, 2540 Grenchen

032 652 10 53

Unsere Dienstleistungen

• Formularverkauf

• Verkehrswertschätzungen

• Hilfe bei Vermietung, Kauf und

Verkauf von Liegenschaften

• Expertisen

• Beratungen

Anfragen bitte an das Sekretariat

032 652 10 42

www.hev-solothurn.ch

HEV Region

Solothurn

Präsident

Christoph Geiser

c/o GEISER IMMOBILIEN

Sandmattstrasse 25

4532 Feldbrunnen

032 621 51 91

Rechtsauskunft,

Formularverkauf,

Adressänderungen, Mutationen,

Liegenschaftsschätzung,

Beratung in Baufragen:

Sekretariat

Beat Gerber

Rechtsanwalt und Notar, LL.M.

Rötistrasse 22 | 4500 Solothurn

032 625 18 04

E-Mail: info@hev-solothurn.ch

Öffnungszeiten/

Rechtsauskünfte

Montag bis Freitag

10.00 bis 12.00 Uhr und

14.00 bis 16.00 Uhr

Wohnungsabnehmer

Daniela Weibel

Weibel-Immobilienverwaltung GmbH

Bahnhofstrasse 11 | Postfach 361

4702 Oensingen

079 531 31 73

daniela.weibel@weibel-immobilien.ch

Astrid Jordi Frenzer

Wallisberg 104 | 4576 Tscheppach

032 661 14 15

astrid.jordi@bluewin.ch

Linda Strässle

078 774 94 05

linda.straessle@stramo-immobilien.ch

Silvio Auderset

Auderset-Immobilien

Asternweg 5 | 4528 Zuchwil

079 291 20 94

s.auderset@bluewin.ch

Expertise, Schätzung, Beratung

Anfragen an das Sekretariat

032 625 18 04

Bauberatung

Martin Sterki

dipl. Architekt FH SIA Reg A /

Immobilienschätzer SIV

E+P Architekten AG

Weissensteinstrasse 2

4500 Solothurn

032 625 81 10

www.hev-dorneck-thierstein.ch

HEV Region

Dorneck-Thierstein

Präsident

Andreas Hänggi

Unterer Talweg 3

4208 Nunningen

Tel. 061 791 01 30

andreas.haenggi@apaco.ch

Vizepräsidentin, Werbung

Iris Studer

Horlangenstrasse 231

4247 Grindel

Tel. 061 761 31 19

iris.studer@alters-vorsorge.ch

Sekretariat

Ruth Saladin

Im Wolfbiel 6, 4206 Seewen

061 913 02 20

ruth@saladin.ch

Kasse

Susanne Spies

Zwigackerstrasse 27

4208 Nunningen

061 791 95 81

susanne.spies@bluewin.ch

Rechtsauskünfte,

Advokatur und Notariat

Altenbach Baumann Bloch Stadler

Advokatur und Notariat

Amthausstrasse 12

4143 Dornach

061 701 72 32, Fax 061 701 73 08

info@abs-law.ch / www.abs-law.ch

Wohnungsabnahmen

Ruth Saladin, Architektin HTL/STV

Im Wolfbiel 6, 4206 Seewen

061 913 02 20

ruth@saladin.ch

Heidi Halter, Halter & Partner GmbH

In den Reben 12, 4108 Witterswil

061 723 92 34

Fax 061 723 92 36

h.halter@halter-partner.ch

Weitere Dienstleistungen

• Formularverkauf

• Verkehrswertschätzungen

• Hilfe bei Vermietung, Kauf

und Verkauf von Liegenschaften

• Beratung in Baufragen

• Vermittlung von Experten

Anfragen bitte an das Sekretariat

061 913 02 20

www.hev-olten.ch

HEV Region

Olten-Gösgen/Thal-

Gäu

Präsidentin

Daniela Weibel

Weibel-Immobilienverwaltung GmbH

Bahnhofstrasse 11 | Postfach 361

4702 Oensingen

079 531 31 73

Geschäftsstelle, Sekretariat,

Formularverkauf,

Adressänderungen

lic. iur.

Stephan Glättli, LL.M.

Martin Disteli-Strasse 9

4600 Olten

062 287 90 60

Rechtsauskunft

Dr. iur. Arthur Haefl iger

Baslerstrasse 30

4600 Olten

062 205 40 00

Dr. iur. Dominik Strub

KSC Rechtsanwälte und Notare

Belchenstrasse 3

4600 Olten

062 205 20 50

Dieter Trümpy, lic. iur.

Ringstrasse 15

Postfach

4603 Olten

062 212 91 27

Wohnungsabnehmer

Jolanda und Stefan Lanz-Kurz

Lehnfeldstr. 24

4702 Oensingen

062 396 01 54

079 549 48 60

Daniela und Patrick Weibel

Weibel-Immobilienverwaltung GmbH

Bahnhofstrasse 11 | Postfach 361

4702 Oensingen

079 531 31 73

Schätzungen

Bauherren- oder Energieberatung

Anfragen an das Sekretariat

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Mark Winkler, Witterswil

Als «Zeitreisender» 104 Länder gesehen

PERSÖNLICH

Mark Winkler hat zwar sein ehemaliges Reiseunternehmen schon vor 9 Jahren verkauft, ist

aber immer noch viel auf Reisen und begleitet Gruppen zu Destinationen rund um die Welt.

Als Präsident des HEV Kanton Solothurn hat er aber die heimische Politik stets im Auge.

Sie sind von Beruf Reisefachmann. Wie

kamen Sie seinerzeit zu diesem Beruf?

Ich habe eine KV-Lehre bei einer Spedition

absolviert. Nach einem längeren Auslandaufenthalt,

verschiedenen Studienund

Berufserfahrungen habe ich mich

selbständig gemacht. Als Spezialist für

Sprachaufenthalte im Ausland habe ich

vor 35 Jahren ein Reiseunternehmen für

Sprach- Gruppen- und Einzelreisen aufgebaut.

Wann haben Sie Ihre Firma gegründet?

Wann und warum haben Sie diese verkauft?

Meine ehemalige Firma heisst Media Touristik

AG. Dazu gehören die Reisebüros

Media Reisen, der Veranstalter Atlas Reisen

und Linguista Sprachaufenthalte.

Aufgrund der Nachfolgeproblematik

habe ich die Firma vor 9 Jahren an die

Globetrotter Gruppe verkauft.

Sie sind aber noch VR-Präsident?

Ja, ich bin noch Verwaltungsratspräsident

und zudem im Verwaltungsrat von

Globetrotter Tours AG.

Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen»:

«Eine unverhältnismässige

Einmischung in den freien Markt»

Zu Ihren Aufgaben gehörte die Organisation

und die Begleitung von Reisen?

Wieviele unterschiedliche Länder haben

Sie in Ihrem Leben bereist?

Die Tätigkeit als Reiseleiter ist mein Hobby.

Ich liebe es mit Menschen unterwegs

zu sein, um zusammen die Welt zu entdecken.

Ich habe schon 104 Länder auf

dieser Welt besucht und im Januar werde

ich zum ersten Mal die Antarktis bereisen.

Gab es auch mal richtig gefährliche

Momente auf diesen Reisen?

Da gibt es viele verschiedene Geschichten:

Ein Überfall auf den Boardingbereich

im Flughafen von Monrovia (Liberia), ein

Wildwasserunfall im Dschungel von Costa

Rica, der Fussbruch einer Kundin auf

Kuba, ein Achsbruch in den Bergen von

Äthiopien und viele mehr.

Wenn jemand plant, in ein «exotisches»

Land zu reisen – worauf ist vor allem

zu achten?

Sich gut vorher informieren. Die richtige

Ausrüstung. Offen sein für andere Lebensarten

und Lebensstandards. Nicht

immer mit der Schweiz vergleichen.

Haben Sie ein Lieblingsreiseland?

Ja, ich bin sehr gerne in Marokko. Für

Mark Winkler ist 65 Jahre alt und seit

20 Jahren verheiratet mir Jitka Winkler-Chaloupkova.

Sie ist von Beruf

Homöopathin. Winkler hat 5 erwachsene

Kinder. Seit 2015 präsentiert er

den HEV Kanton Solothurn. Seit 2013

sitzt Winkler für die FDP.die Liberalen

im Kantonsrat. Weitere Hobbies haben

neben Familie, Politik und Reisen keinen

Platz.

mich ist dies wie das Eintauchen in eine

andere Welt. Der Flug ist für mich die

«Zeitmaschine» die mich in eine andere

Zeit bringt. Esel streifen als Transportmittel

durch die Gassen, man findet

altes und spannendes Kunsthandwerk,

die Märkte sind farbig, vielfältig – und zugleich

kann man die orientalische Gastfreundschaft

erleben.

Wie kamen Sie mit dem HEV in Kontakt?

Meine Eltern waren schon Mitglied des

HEV. Seit circa 15 Jahren durfte ich, resp.

meine ehemalige Firma, einen Teil der

beliebten HEV Schweiz Reisen organisieren.

Verantwortlich: HEV-Magazin

Welches Thema brennt Ihnen als

Präsident des HEV Kanton Solothurn

im Moment am meisten unter

den Nägeln?

Mark Winkler: «Der Staat mischt sich

immer mehr in die Belange seiner Bürger

ein. Dies mit neuen Gesetzen und

Vorschriften, die dann einerseits die

Eigentums- und Entscheidungsrechte

der Bürger schwächen und andererseits

die Bürokratie fördern. Auch

die bevorstehende Abstimmung ‚Für

bezahlbaren Wohnraum‘ ist ein solcher

Fall. Was als Titel harmlos daher

kommt, ist ein Wolf im Schafspelz und

mischt sich unverhältnismässig in den

freien Markt und Wohnungsbau ein.»

Eine der Lieblingsdestinationen von Mark Winkler ist Marokko: Hier kann man die orientalische

Gastfreundschaft erleben. Foto: zVg

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