2019/51 - Weihnachtszauber 3

suedwest.presse

AUSGABE 3 I 2019

Weihnachtszauber

ZUM 3. ADVENT 2019

Mit großem

Gewinnspiel

auf Seite 4

Goldener Glanz

in allen Häusern

Täglich rückt das Fest näher. Die ersten Geschenke

sind verpackt und an diesem Wochenende zünden

wir die dritte Kerze auf dem Adventskranz an.

WAR FRÜHER MEHR LAMETTA?

Wie war Weihnachten früher – bevor

es MP3-Player und Spielkonsolen

gab? Eine kleine

Weihnachtsgeschichte. Seite 2

OHNE RENTIERE UND SCHLITTEN

Warum der Nikolaus seit über

30 Jahren mit der Harley in

den Wiblinger Tannenhof zur

Bescherung kommt. Seite 6

SCHRECKLICHE GESCHENKE

Auch wenn man es noch so gut meint,

manchmal gehen Geschenkideen

auch nach hinten los. Einige Beispiele.

Seite 5

BILDER: © IGISHEVA MARIA/SHUTTERSTOCK.COM, © YAEL WEISS/FOTOLIA.COM


Weihnachtszauber zum 3. Advent

Die guten alten Zeiten

Wie war Weihnachten eigentlich vor den Zeiten mit MP3-Player, Spielekonsolen und Plastikbäumen?

Eine kleine Weihnachtsgeschichte. Von Julia Haaga

Gertrud Bader (97), Anneliese

Koch (85), Sybille Kempff-Scheffold

(93) und Friedrich Hefermann

(92) sitzen zusammen und

denken zurück. Sie sind sich einig:

Früher gab es an Weihnachten

viel mehr Schnee!

Ein Schlitten, ein Dirigent

und Wodka

„Mit dem Kirchenchor stapften

wir einmal durch den Wald, eine

meterhohe Schneedecke unter

uns. Mitten im Wald stand eine

wundervoll geschmückte Tanne,

es war schon halbdunkel, der

Schnee glitzerte durch den Schein

der vielen Laternen. Wir sangen

Weihnachtslieder“, erinnert sich

Gertrud Bader. „Auf einmal hörten

wir ein leises Wiehern. Es

kam ein Schlitten mit zwei Pferden,

darauf saß unser russischer

Dirigent. Es war ein ergreifender

Moment.“ Gertrud Bader

wischt sich eine Tränen

aus den Augenwinkeln,

fügt dann

aber spitzbübisch

hinzu:

„Dann gab es

Wodka und

wir sangen

erst recht.“

Es ist der

sechste De-

Von links: Professor Friedrich Hefermann, Anneliese Koch, Gertrud Bader.

Foto: Timo Beigelbeck

zember „vor vielen Jahren“, wie

Friedrich Hefermann, ehemaliger

Professor für Elektrotechnik,

erzählt. „Kinder aus

der Nachbarschaft

sollten den Nikolaus

erleben

und ich hatte

die Ehre, ihn

zu spielen. In

meinen

Rucksack

hatte ich einen

Lautsprecher

eingebaut, in meinem Bart

ein unsichtbares Mikrofon, so

dass es schön dröhnte. Dann kam

mein Bart zu nahe an eine Kerze.

Es gab es eine Stichflamme, und

schon brannte das Ding – ich

rannte nach draußen. Die Wohnung

war zum Glück parterre“,

lacht er. Ich hab mich im Schnee

gewälzt, um den Bart zu löschen.

Ein Kind kam raus und fragte:

„Nikolaus, kommst du jetzt in den

Himmel?“ Die Bescherung und

der Auftritt waren dahin. Hefermann

eilte damals nach Hause.

„Kaum war ich zu Hause, erhielt

ich den Anruf meiner Nachbarin:

Fritzi, komm doch rüber, auch in

zivil, die Kinder wollen weitermachen.“

Also machte der Professor

doch noch Bescherung,

ohne Bart und Lautsprecher, dafür

mit einer herzförmigen, feuerroten

Nasenspitze. „Alle Kinder

machten begeistert mit.“

Anneliese Koch, die in Königsberg

aufwuchs, erinnert sich an

den Weihnachtsbaum, der auch in

den Kriegsjahren von 1934 bis

1944 immer groß und mit echten

Kerzen beleuchtet war. Es gab Königsberger

Marzipan. „Jedes Jahr

mussten wir vor Weihnachten unsere

Schildkröt-Puppen abgeben.

Wie durch ein Wunder schaffte

es das Christkind, die Puppen zurückzubringen

– jedes mal neu

eingekleidet“, lächelt Anneliese

Koch. Etwas ganz besonderes waren

Orangen, Bananen und vor allem

Schokolade. „Es waren vom

Krieg zerrüttete Zeiten, doch der

Zusammenhalt in der Familie war

stark.“ Das hat Anneliese Koch

ihren Kindern und Enkeln weitergegeben.

Auch sie hat ein Christkind.

„Albert. Er wurde an Heilig

Abend vor 67 Jahren geboren.“

Am 24. Dezember trifft sich die

gesamte Familie bei Anneliese

Kochs ältestem Sohn.

Besonders schöne Erinnerung

Von einem mysteriösem Verschwinden

weiß Sibylle

Kempff-Schefold zu berichten:

„Vor Weihnachten verschwand jedes

Jahr eines meiner heißgeliebten

Kaninchen.“ Als es dann an

Weihnachten auf dem Tisch landete,

aß sie trotzdem tapfer mit.

Und weiter, „wir hatten ein echtes

Marionettentheater und natürlich

auch Weihnachtsvorführungen.

Damals gab es keinen

Fernseher. Das Theater diente

nicht nur der Unterhaltung: „Alles,

was ich bis zum meinem 14.

Lebensjahr in Sachen ,was gut und

was böse ist’ lernte, habe ich aus

dem Marionettentheater,“ gibt sie

zu.

Professor Hefermann hat seine

Erinnerung in einem Skript

festgehalten: „Schon in früher

Kindheit geschah etwas, was noch

viel tiefer in mir sitzt und das ist

die Erinnerung an unseren Familiengesang.

Mutter und Schwester

Else sangen schön. Papa und

mein sieben Jahre älterer Bruder

Heinz zauberten erstaunliche

Zweit- und Drittstimmen. Wie

konnten die das? Ein Wunder für

den sechsjährigen Friedrich!

Mein ganzes Leben hindurch gab

mir diese Gesangsharmonie eine

Erinnerung, bei der ich Vollkommenheit

empfinde, Verbundenheit

mit Frieden, Heimat, Geborgensein

und Nestwärme.“ Alle am

Tisch sind sich einig: Auch wenn

die Zeiten oftmals von Hunger

und Angst geprägt waren, gab es

schöne Weihnachten. Das Fest

war die Konstante. Darauf hat

man das ganze Jahr gespart. Wichtig

waren Musik, Liebe, eine meterhohe

Schneedecke und stets

eine viel zu lange Christmette!

SKIZZEN: © CANICULA/SHUTTERSTOCK.COM


Weihnachtszauber zum 3. Advent

Ein bisschen Schmuck fürs Münster

Der protestantisch-ulmische Geist drückt sich auch im Schmuck zum Fest aus: Das mächtige Ulmer Münster

wirkt allemal zur Advents- und Weihnachtszeit. Von Petra Starzmann

„Kleine Gestecke würden im Ulmer

Münster untergehen und

Girlanden müssten wohl um die

50 Meter lang sein“, sagt Münster-Mesner

Ernst-Eberhard Roller

und blickt in den riesigen

Kirchenraum. Aber die Ulmer

mochten es eh noch nie protzig.

Doch etwas Superlative muss in

der gotischen Bürgerkirche dann

doch sein: Der Adventskranz. Der

hängt in drei Metern Höhe, herabgelassen

aus ganzen 42 Metern.

Zum Anzünden hoch hinaus

„Da hilft die Münsterbauhütte

mit“, betont Roller: „Das Grün

kommt auf ein Gestell aus Stahlrohren

– ein schlichter Fichtenkranz,

den eine Gärtnerei fertigt.

Bei der Temperatur im Münster

hält er sich gut.“ Nur mit roten

Kerzen bestückt, ist er ganz

schlicht. Roller lässt den Kranz

bevorzugt das ganze Wochenende

lang brennen, denn einfach anund

auszumachen ist er nicht, betont

er: „Man muss auf einer Leiter

drei Meter hoch steigen.“ Kein

leichtes Unterfangen, da er frei

auf der Leiter steht. Zum Fest gibt

es dann einen etwa sechs Meter

hohen Christbaum, geliefert

übers Liegenschaftsamt der Stadt

Ulm. „Es ist ein hoher Hauptbaum,

der östlich vom Hauptaltar

steht. Dazu kommen noch drei

weitere: einer für die Konrad-Sam-Kapelle

und zwei für

den Chor. Sie werden zwischen

dem dritten und vierten Advent

mithilfe der Münsterbauhütte

aufgestellt. Der hohe Baum

kommt in einen großen Metallständer.

„Beim Schmücken habe

ich zwei bis drei Helfer“, so Roller.

Bis zum Dreikönigsfest bleibt

der Baumriese dann im monumentalen

Münsterraum stehen.

Angezündet werden die elektrischen

Kerzen daran erstmals an

Heilig Abend. „Geschmückt wird

er nur mit Stroh- und Holzsternen

sowie mit Fröbelsternen“,

deutet der Mesner auf die Kisten

in einem Schrank im Lagerraum

eines Seitenschiffs, in denen sauber

verpackt die Sterne lagern.

Festliche Beleuchtung

Festlich ist es dann für die Besucher,

wenn der Adventskranz und

der Weihnachtsbaum leuchten.

Der Kerzentisch in einem der Seitenschiffe,

an denen Münsterbesucher

ihre Kerzen anzünden

Dezenter Schmuck ist im Münster

während der Adventszeit angesagt.


FOTOS: PETRA STARZMANN, V.KOENNEKE,

können, trägt seinen Teil dazu

bei. Manche bringen Blumen oder

Gestecke mit und stellen sie vor

die Marienfiguren, an Weihnachten

noch vermehrt“, weist Roller

auf spontanen Weihnachtsschmuck.

Auch Kurioses gibt es

zur Weihnacht im Münster: Ramses

heißt die lebensgroße Kamelfigur,

die zum Familiengottesdienst

beim Krippenspiel mit dabei

ist. Mesner Roller platziert es

in seinem „Stall“ – eine Kammer

im Seitenschiff mit leicht geöffneter

Türe und vermerkt auf einer

Tafel: „Bitte nicht füttern.“ –

ein beliebtes Fotomotiv.

Der Advent – eigentlich

keine Zeit der Völlerei

Im Advent werden violette Paramente

(Altar- und Kanzelbekleidung) aufgehängt:

diese liturgische Farbe bezeichnet

die Advents- oder Fastenzeit

vor Ostern – beides die Bußzeiten im

Kirchenjahr. „Eigentlich müsste man

daher auch die Altarflügel schließen“,

betont Mesner Roller, was jedoch aus

denkmalpflegerischen Gründen nicht

erlaubt ist.


Weihnachtszauber zum 3. Advent

Weihnachts-Gewinnspiel

Mitmachen & gewinnen!

Beantworten Sie bitte die

untenstehenden Fragen.

Die Lösungen finden Sie in

den Anzeigen.

Rufen Sie an, geben Sie das

Lösungswort durch und

gewinnen Sie mit etwas

Glück tolle Preise.

Alle weiteren Informatio nen

finden Sie auf dem

untenstehenden Coupon.

Ulmer-City-

Gutscheine

im Gesamtwert

von 200,- €

gewinnen!

Weihnachtspakete

für Körperwelten

der Tiere

im Blautal-Center

gewinnen!

Wo kann man etwas für seine Gesundheit tun und dabei

noch richtig sparen?

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

79 33

Was ist in allen Preislagen bei Hoppala in Neu-Ulm erhältlich?

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

50 64

Welches praktische und dekorative Geschenk erhält man

bei Korb Neher?

_ _ _ _ _ _ _ _ _

1 51

Eleganten Ulmer Schmuck aus eigener Werkstatt

bekommt man bei...?

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

2 93 34

Wie heißt ein bekanntes Zitat von Loriot?

„ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ “

74 18

Wieviel Sterne hat die Anzeige von Woll Wanner?

_ _

Was gibt‘s bei Keim im Novum?

_ _ _ _ _ * _ _ _ _ _ _ _ * _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

35 92 3 86

Wo befindet sich das Sanitätshaus Petermann?

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

89 52

Wie heißt der Slogan vom Uhren- und Schmuck OUTLET

Rothstift?

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ –

83 53

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

4 19

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

81

Wann findet die Live-Show zu „GOD SAVE THE QUEEN“

statt?

_ _ _ . _ _ _ _ _ _ _ _ _

65

Wo gibt‘s das besondere Geschenk für 12 Euro?

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

20 5 104

Wer hat ein grünes Blatt in seiner Anzeige?

_ _ _ _ - _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

36 6 106

_ _ _ _ _ _ _ _

75

Was steht über den 4 Punkten in der „Pro Musica“ –

Anzeige?

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

21 107 66

Wer gestaltet Sternenschmuck?

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

22 23 98

Was ist die Geschenkidee bei Heidis Lädle?

„ _ _ _ _ ' _ _ _ _ _ _ “ , _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

54 37

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ !

105 7

Was betreibt Werner Glöckle in der Ulmer Zeitblomstrasse ?

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

24 55 8

Wie lautet der Firmenzusatz bei „Oggi“ in der Ulmer Olgastraße?

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

56 38 91

Wie heißt das Schmuck-Fachgeschäft in der Herrenkellergasse

21 in Ulm?

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

57 58 39 67

_ _ _ _ _ _

Wie lautet die Überschrift in der Anzeige von Tee

Gschwendner?

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

9 59 40

Wie heißt der Slogan des DING?

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

25 82

Was gibt es bei Noa Noa in der Ulmer Herrenkellergasse12?

_ _ _ _ _ _ _ _ - _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

41 84

Wer ist in der Anzeige von Knopf & Perle?

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

10 68

Wie heißt das Trachtenfachgeschäft für die ganze Familie

in der Ulmer Walfischgasse?

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

11 26

Was gibt es bei Häussler Ihr Sanitätshaus?

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

42

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ !

69 87

Wie heißt das Fachgeschäft für Modelleisenbahnen in der

Ulmer Herrenkellergasse?

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

27

Welche Unternehmensform hat das Autohaus Sayler in der

Herrlinger Straße 64 in Ulm – Söflingen?

_ _ _ _ & _ _ . _ _

80 96

Was gibt es bei Fahrenkamp Spezialitäten in der Ulmer

Walfischgasse?

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

88 85 43

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

44 12 94

Lösungssatz:

10 ,

1 2 3 4 5 6 7 9

8 11 12

13 15

20 21

14 16 17 22

18 19 23 25

24 26

27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38

46 47 48 49 50 51 .

Rufen Sie an unter 01379 379 5757 *

Teilnahmeschluss ist am 17. Dezember 2019 / 24 Uhr

39 40 41

* 50 Cent bei Anruf aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise höher. Ihre Teilnehmerdaten werden ausschließlich für das Gewinnspiel verwendet und nach Gewinnermittlung umgehend vernichtet. Es

findet keine weitere Datenverwendung statt. Ausnahme: Die Angaben der Gewinner werden für deren Benachrichtigungen verwendet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

42 43

44 45

52 54

60 61

53 62

55 56 57 58 59 64

67

63 65 66 68 69

72 73 74 75 ,

70 71 77

76 78 79 81

80 82 83 85

84 86 87 88 89 90 91 92

93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 .

Wen erreicht man unter der Tel. Nummer 0731/30008?

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

70 28 99

Was bietet die Ulmer Sattlerei laut den 3 Logos in der

Anzeige?

_ _ _ _ _ _ _ _ – _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ ,

76 101

_ _ _ _ _ – _ _ _ _ _ _ _ _ , _ _ _ _ _ _ –

60 29

_ _ _ _ _ _ _ – _ _ _ _ _ _ _ _

45 100

Wo finden Sie die Gold-Börse-Ulm?

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

61 13 46

Wie lange gilt das Aktionsangebot von Hörakustik Tielesch?

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ – _ _ _ _ _ _

77 62 30

_ _ . _ _ . _ _ _ _

In welcher Anzeige ist eine Dame mit Hut und roten Lippen

zu sehen?

_ _ _ _ _ _ _ _ _ & _ _ _ _ _ _

90 14

Was steht rot in der Anzeige von Sukho Thai Massage

Thai Spa geschrieben?

_ _ _ _ _ _ _ _ _ – _ _ _ _

71 15

Welche bekannte Schuhmarke gibt es bei Tresspunkt in

der Ulmer Pfauengasse 25?

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

95 47

Welches Fachgeschäft in Neu-Ulm gibt Ihren Bildern den

richtigen Rahmen?

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

78 31 72

Schmuckvolle Geschenke gibt es in Neu-Ulm bei…?

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

102 16 48

Wie lautet die Internetadresse der Ulmer City?

_ _ _ . _ _ _ _ _ _ _ _ _ . _ _

49 97

Was gibt es im Ashramladen „Hier und Jetzt“ zu Weihnachten?

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

63 103 17

_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

32 73


Weihnachtszauber zum 3. Advent

Geschenke des Grauens

Was schenkt man nur, was schenkt man nur? Auch wenn man sich viele Gedanken macht, manchmal geht die

Geschenkidee trotzdem nach hinten los! Ein paar Beispiele gefällig? Von Heike Viefhaus

will jeder Deutsche in diesem

Jahr durchschnittlich für

Weihnachtsgeschenke ausgeben.

FOTOS: HEIKE VIEFHAUS

281€

Tom aus Hamburg:

„Als ich 15 Jahre alt war, hat mich

mein vier Jahre jüngerer Bruder

mit einem Klebestift ,überrascht‘

– natürlich in kleinster Ausführung.

Warum genau dieses Geschenk

und woher er den hatte –

vielleicht lag er auch einfach bei

uns zu Hause rum – ich weiß es

nicht. Ich weiß nicht mehr ob, ich

es damals lustig fand – heute

schmunzel ich drüber.“

Alema aus Ulm:

„Es war als Glücksbringer gedacht,

das was mir eine Freundin

vor etwa fünf Jahren zu Weihnachten

schenkte – eine Art

Schlüsselanhänger hatte sie damals

gebastelt. Einen Kopf aus einer

Öko-Holzperle und dann mit

so langen Schnüren dran – wenn

sie es nicht erklärt hätte, wäre ich

nie drauf gekommen, dass das

eine Figur darstellen soll. Ich hab

in immer noch irgendwo aufgehoben,

wie manchen Krims-

Krams, den man nicht

wegschmeißt, weil man

sonst ein schlechtes Gewissen

bekommen würde.“

Nikoleta aus Munderkingen:

„Als kleines Mädchen habe ich

mir eine ganz bestimmte ,My Scene-Barbie-Puppe‘

gewünscht. Eigentlich

wussten meine Eltern

auch genau, welche ich mir vorgestellt

hatte. Aber dann lag eine

völlig andere Puppe der Serie unter

dem Weihnachtsbaum – ich

war traurig. Am schlimmsten aber

war damals, dass meine Freundin

zwei Monate später zum Geburtstag

die Puppe geschenkt bekam,

die ich gern gehabt hätte.“

Maria und Roland aus

Medlingen:

„Ein schrecklich schönes Weihnachtsgeschenk

habe ich einmal

von Roland bekommen“, sagt Maria:

„Schrecklich war es eigentlich

nicht wirklich und wenn, dann

nur deshalb, falls wir mal wieder

daran denken, dass unser Zedernbaum

gefällt werden musste.“

„Aus der Wurzel des Baumes

habe ich Maria eine außergewöhnliche

Deko-Kugel gedrechselt

mit 30 Zentimetern Durchmesser,

15 Kilo schwer“, erinnert

sich Roland: „10 Jahre musste dafür

die Baumwurzel in unserem

Keller austrocknen. Und ich

musste mich heimlich in den Keller

schleichen, damit ich daran arbeiten

konnte.“

Carina aus Ehingen:

„Vor ungefähr zehn Jahren habe

ich von meinem damaligen

Freund ein weißes Verlängerungskabel

zu Weihnachten geschenkt

bekommen. Oder war

es grau? Ich weiß nicht mehr.

Auf jeden Fall war es grässlich

und ich war einfach nur

entsetzt. Vergessen werde

ich diese Art Überraschung

sicher nie, heute

lache ich drüber.“

FREISTELLER: © DMITRY LOBANOV, © IGISHEVA MARIA, © DILIANA NIKOLOVA/SHUTTERSTOCK.COM


Weihnachtszauber zum 3. Advent

Eine schöne Bescherung!

Der Weihnachtsmann kommt im Wiblinger Tannenhof mit der Harley – und das seit nunmehr dreißig Jahren. Hinter der Charity-Aktion

steckt Charles Heilmann – und eine rührende Geschichte. Von Julia Haaga

Es ist der 21. Dezember 1989, Neu-

Ulm, Turmstraße, vor dem Pub

1900. Charlie und seine Freunde

steigen auf ihre Harleys. Mit

schweren Bikerstiefeln, roten

Helmen und Weihnachtsmützen,

Rücksitze und Soziusse mit bunten

Geschenken beladen. Die weißen

Weihnachtsbärte flattern im

Wind. Als Charlie und seine

Freunde im Wiblinger Tannenhof

einfahren, werden sie erst schüchtern

und zaghaft, dann mit wachsender

Begeisterung und Umarmungen

von den Bewohnern

empfangen. Ein junger Mann hält

Charlie fest umschlossen und

flüstert begeistert: „Du bist der

Weihnachtsmann …!“ Es ist der

Beginn einer mittlerweile 30-jährigen

Tradition.

Wie vor 30 Jahren

alles begann

November 1989. Charles H. Heilman

II, der aus Allentown, Pennsylvania,

nach Ulm ausgewandert

ist, erhält von seiner Schwester

eine traurige Nachricht. Seine

körperlich behinderte Nichte

Paula Jean ist kurz vor ihrem 18.

Geburtstag verstorben. „Was mache

ich denn jetzt mit dem Geschenk

für Paula Jean, dachte ich

nach dem ersten Schock!“ Charlie

kommt eine zündende Idee.

„Wie eine Stimme im Hinterkopf,

die mir die Erkenntnis brachte!“

Er wird Paula Jeans Geschenk und

viele weitere im Wiblinger Tannenhof,

einem Behindertenheim

für Erwachsene, verteilen. Charlie,

inzwischen 62, wird von seinem

Sohn Peter (30) zum „Toy

Run“ begleitet. Den Bart muss er

sich mittlerweile nicht mehr einfärben.

Treffpunkt oder „Meetingpoint“,

wie Charlie mit unverkennbarem

Akzent sagt, ist das

„Café D’Art“. Von dort aus geht

es am 15. Dezember um 12.30 Uhr

in einer bunten Santa-Biker-Formation

zum Tannenhof. „Mitmachen

kann jeder. Wer kein Motorrad

hat, soll einen Helm mitbringen.

Wir sehen zu, dass alle auf

einem Motorrad Platz finden“,

sagt Organisationstalent Charlie.

Auch Autos begleiten inzwischen

den bunten Weihnachtskorso

Richtung Tannenhof. Im Café

D‘Art hängt eine Liste der Bewohner

mit ihren Wünschen aus, auf

der sich jeder eintragen kann.

Eher bescheidene

Wünsche

Was der Weihnachtsmann vom

Tannenhof und seine Freunde in

ihren Päckchen mit sich führen,

sind meist bescheidene Geschenke.

Eine Schlager-CD, After

Shave, ein Auto-Poster, mehrere

Kuscheltiere. Dieses Jahr der

Renner und vielfach auf der Liste

vertreten: Kuschelschals und

-socken.

Charlie will seine Tradition

fortführen. Sein größter Weihnachtswunsch,

Jahr um Jahr: Dass

sein „Toy Run“ auch außerhalb

von Schwaben Nachahmer findet.

Dass vor Weihnachten in ganz

Deutschland die Rocking Santas

mit ihren Motorrädern ausfahren,

um ein Lächeln zu verschenken.

Charlie kramt ein zerknittertes

Blatt aus der Tasche. „Für den

Der Weihnachtsmann vom Tannenhof verteilt Herzensgeschenke.


Foto: privat

Fall, dass mich jemand fragt, habe

ich das ganze Jahr über ein kleines

Informationsblatt zum Toy

Run dabei. Es muss doch möglich

sein, das auch in anderen Städten

zu organisieren!“

Infos

30. „Toy Run“, Sonntag, 15. Dezember,

Augsburger Straße 35, Neu-Ulm.

Treffpunkt vor dem Café d’Art: 11.30

Uhr, Start: 12.30 Uhr.

Charlies Engel Gabi

und sein Gefährt:

eine 1975er-Harley

Foto: privat


Weihnachtszauber zum 3. Advent

Raus auf die Gass‘

Wer noch Geschenke braucht, ist auf den Märkten in der Region genau richtig. Und wer

schon alles hat sowieso, denn der kann hier ganz entspannt einen Glühwein trinken.

Freitag, 13. Dezember

• 10-20.30 Uhr: Ulmer Weihnachtsmarkt

auf dem Münsterplatz

• 11.30-22 Uhr: Mittelalterlicher

Weihnachtsmarkt auf

dem Rathaus- und Johannesplatz

in Neu-Ulm

• 14-21 Uhr: Glühweinhütte, Gemeindeplatz

in Söflingen

• 15-17 Uhr: Geschenke basteln

in der Vorweihnachtszeit, Kinderwelt

Schwaben, Möbel Mahler

in Neu-Ulm

• 16-18 Uhr: Waldweihnacht

mit Feuer, Punsch, Glühwein

und Plätzchen, Wanderparkplatz

Maienwäldle, Zufahrt vom

Kuhbergring Richtung Butzental,

Ulm

• 17 Uhr: Schneebar & Adventszauber,

Spielburg Blaustein,

Hummelstraße

• 17-21 Uhr: Weihnachtsmarkt

„Senden leuchtet“, Marktplatz

Senden

• 19.30 Uhr: Weihnachtskonzert

mit „Living Harmony“,

Kleinkunstcafé „Zum fröhlichen

Nix“, Blaubeuren

• 19 Uhr: Schwäbische Weihnacht

mit der Musikschule Weidach,

Kirche St. Martin in Blaustein-Ehrenstein

• 19.30 Uhr: Weihnachtliches

und Unweihnachtliches mit

Schauspielerin ChrisTine Urspruch

und Saxophonist Christian

Segmehl, Ev. Erlöserkirche

Erbach

• Krippenweg, Pfaffenhofen an

der Roth

• 16-22 Uhr: Weihnachtsdorf,

Kloster Wiblingen

• 16-22 Uhr: Winter auf der

Burg, Wilhelmsburg Ulm

• 17-21: Weihnachtsmarkt, Dietenheim/Regglisweiler

• 17.30-20 Uhr: Weihnachtsmarkt,

Stadtmitte Ehingen (Eröffnung)

• 15-18 Uhr: Weihnachtliche

Bastelstube, Glacis-Galerie

Samstag, 14. Dezember

• 10-20.30 Uhr: Ulmer

Weihnachtsmarkt auf dem

Münsterplatz

• 11.30-22 Uhr: Mittelalterlicher

Weihnachtsmarkt auf

dem Rathaus- und Johannesplatz

in Neu-Ulm

• 16-21 Uhr: Glühweinhütte,

Gemeindeplatz Söflingen

• 14 Uhr: Weihnachtsmarkt

Blaustein, Marktplatz

• Christbaumverkäufe: Jugendhaus

Wippingen, Schützenhaus

Herrlingen, Hütte Markbronn,

Pausenhof der Grundschule

Bermaringen

• 18.30 Uhr: Jahreskonzert Musikverein

Arnegg, Festhalle Arnegg

• 19.30 Uhr: Weihnachtskonzert

Musikverein Bermaringen,

Helfensteinhalle Bermaringen

• 19-23.30 Uhr: Stubenweihnacht,

Albverein Beimerstetten,

Albvereinsstube im Rathaus Beimerstetten

• 19 Uhr: Adventsweg für Kinder

„Der kleine Hirte und der

große Räuber“ mit Gottesdienst,

Biberachzell

• Krippenweg, Pfaffenhofen an

der Roth

• 15 Uhr: „Ein Stern blinkt: Es

ist Advent“, Lesung mit Christine

Oberländer, Teutonia in der

Friedrichsau

• 9-12 Uhr: „Die Windeln

der Weihnacht und ihre

Ent-Wicklung: Eine weihnachtliche

Gebetswerkstatt“, Bischof

Sproll Haus, Olgastraße 137

• 16-22 Uhr: Weihnachtsdorf,

Kloster Wiblingen

• 11-22 Uhr: Winter auf der

Burg, Wilhelmsburg Ulm

• 15 Uhr: Weihnachtsmarkt,

Grundschule Erbach/Ringingen

• 8-18 Uhr: Weihnachtsmarkt,

Stadtmitte Laichingen

• 11-21 Uhr: Weihnachtsmarkt

„Senden leuchtet“, Marktplatz

Senden

• 11-20 Uhr: Weihnachtsmarkt,

Stadtmitte Ehingen

• 12-18 Uhr: Weihnachtliche

Bastelstube, Glacis-Galerie

Sonntag, 15. Dezember

• 10-20.30 Uhr: Ulmer Weihnachtsmarkt

auf dem Münsterplatz

• 11.30-21.30 Uhr: Mittelalterlicher

Weihnachtsmarkt auf

dem Rathaus- und Johannesplatz

in Neu-Ulm

• 16-21 Uhr: Glühweinhütte, Gemeindeplatz

Söflingen

• 14-19 Uhr: Christkindlesmarkt

von Kindern für Kinder

im Leipheimer Schlosshof

• 15 Uhr: TheaterFusion:

Die stille Nacht, Zehntstadl

Leipheim

• 18 Uhr: Advents- und Weihnachtskonzert

der Chorgemeinschaft

Leipheim, St.-Paulus-Kirche

Leipheim

• 19 Uhr: Adventskonzert aller

Chöre, Petruskirche Beimerstetten

• Krippenweg, Pfaffenhofen an

der Roth

• 14-18 Uhr: Adventsmarkt,

Pfarrhof Unterkirchberg

• 14-21 Uhr: Weihnachtsdorf,

Kloster Wiblingen

• 11-19 Uhr: Winter auf der

Burg, Wilhelmsburg Ulm

• 15 Uhr: Weihnachtsmarkt,

Kirchplatz in Dornstadt

• 11-20 Uhr: Weihnachtsmarkt

„Senden leuchtet“, Marktplatz

Senden

• 11-20 Uhr: Weihnachtsmarkt,

Stadtmitte

Ehingen

Montag, 16. Dezember

• 10-20.30 Uhr: Ulmer

Weihnachtsmarkt auf

dem Münsterplatz

• 11.30-21.30 Uhr: Mittelalterlicher

Weihnachtsmarkt auf

dem Rathaus- und Johannesplatz

in Neu-Ulm

• 16-21 Uhr: Glühweinhütte

Handel- und Gewerbeverein Söflingen,

Gemeindeplatz Söflingen

• Krippenweg, Pfaffenhofen an

der Roth

• 11-20 Uhr: Weihnachtsmarkt,

Stadtmitte Ehingen

Dienstag, 17. Dezember

• 10-20.30 Uhr: Ulmer

Weihnachtsmarkt auf dem

Münsterplatz

• 11.30-21.30 Uhr: Mittelalterlicher

Weihnachtsmarkt auf

dem Rathaus- und Johannesplatz

Neu-Ulm

• 16-21 Uhr: Glühweinhütte

Handel- und Gewerbeverein

Söflingen, Gemeindeplatz

Söflingen

• Krippenweg, Pfaffenhofen an

der Roth

• 11-20 Uhr: Weihnachtsmarkt,

Stadtmitte Ehingen

Mittwoch, 18. Dezember

• 10-20.30 Uhr: Ulmer Weihnachtsmarkt

auf dem Münsterplatz

• 11.30-21.30 Uhr: Mittelalterlicher

Weihnachtsmarkt auf

dem Rathaus- und Johannesplatz

in Neu-Ulm

• 16-21 Uhr: Glühweinhütte,

Gemeindeplatz Söflingen

• 20 Uhr: Best of „Die Schützen

der Gesellschaft – Weihnachtsedition“,

Zehntstadl

Leipheim

• Krippenweg, Pfaffenhofen an

der Roth

• 14.30 Uhr: Weihnachtliche

Geschichten, Lesung mit Manfred

Eichorn, Generationentreff

„Grüner Hof“, Ulm

• 11-20 Uhr: Weihnachtsmarkt,

Stadtmitte Ehingen

FOTOS: VOLKMAR KOENNEKE, FRANZ GLOGGER, ARCHIV


Weihnachtszauber zum 3. Advent

BILDER: © DAVID FREIGNER, © PAGNACCO / FOTOLIA.COM

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine