BayernMetall_12_2019

fachverbandmetallbayern
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72. Jahrgang · München, 15. Dezember 2019

Heft 12

B 1616

Offizielles Organ des Fachverbandes Metall Bayern

für das Handwerk der Metallbauer, Feinwerkmechaniker

sowie Metall- und Glockengießer

Thema des Monats:

Rationelle Fertigung und

Betriebsorganisation


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Inhalt

▶ Unser Titelbild

Weihnachtsmarkt in Marktoberdorf.

(Foto: Michael Rupp/Touristikbüro der Stadt

Marktoberdorf)

Marktoberdorf

Hier findet der Landesverbandstag

des bayerischen Metallhandwerks

vom 15. bis 16. Mai 2020 statt.

Weitere Informationen auf Seite 27.

▶ Das Thema

Rationelle Fertigung und

Betriebsorganisation

Messe Metallsoftware 2019 in Oberhausen ....... 4

„SGW … und andere Kalamitäten im Kontext

zu einer neuen Weltordnung?“ ................ 5

▶ Metallgestaltung

Die Gute Form Bayern 2019 – Ehrung

der Sieger im Landeswettbewerb .............. 6

▶ Metallbautechnik

FARO: Amsterdamer Edelstahlbrücke entsteht

im 3D-Druckverfahren....................... 9

▶ Forschung & Entwicklung

TRUMPF GmbH: Schnelle Nibbler für

1,6 Millimeter dicke Stahlbleche ...............12

ISCAR Germany GmbH: Die schmalsten

Schneideinsätze der Welt.....................13

Mit Lorch Speed-Prozessen effizient

Fülldraht schweißen ........................14

▶ Feinwerktechnik

Werkzeugsysteme Müller GmbH:

Innovative Lösung für klare Anforderungen .......16

▶ Steuern & Finanzen

Verjährung droht!...........................18

▶ Aus- & Fortbildung

Ausbildung zum Metallhandwerker in Rekordzeit ..25

Exakte Bohrung vom Unikat...................25

Verabschiedung von StD Lisa Schlegl ...........26

▶ ABZ Metallhandwerk

Seminare und Lehrgänge im

Januar und Februar 2020 ....................28

Das Seminarprogramm für das 1. Halbjahr 2020

erscheint demnächst! .......................29

▶ Messen & Ausstellungen

Internationaler Architektur-Kongress

am 15. Januar 2020 erstmals in Düsseldorf.......34

IMPRESSUM

Verlag: Wirtschaftsgesellschaft des

Fachverbandes Metall Bayern mbH,

Lichtenbergstraße 10, 85748 Garching.

Verantwortlich für den Herausgeber und

für die Schriftleitung:

Geschäftsführer Richard Tauber,

Lichtenbergstraße 10, 85748 Garching,

Telefon 089/2030077-0,

Telefax 089/2030077-50.

E-Mail info@fachverband-metall-bayern.de

Sämtliche Zuschriften an diese Anschrift.

Erscheint am 15. jeden Monats.

Der Bezugspreis ist für Mitglieder mit dem

Beitrag zum Fachverband abgegolten.

Annahme und verantwortlich für die

Anzeigen:

Frau Heidemarie Dohms

Wirtschaftsgesellschaft des

Fachverbandes Metall Bayern mbH,

Lichtenbergstraße 10,

85748 Garching,

Telefon 089/2030077-41,

Telefax 089/2030077-50.

E-Mail Dohms@fachverband-metall-bayern.de

www.fachverband-metall-bayern.de

Sämtliche Zuschriften bitte an diese Anschrift.

Zurzeit ist Anzeigen-Preisliste Nr. 22 gültig.

Herstellung:

Universal Medien GmbH,

Geretsrieder Straße 10, 81379 München.

Veröffentlichung nach § 8 Abs. 3b) BayPrG:

Alleingesellschafter der Wirtschafts gesellschaft

des Fachverbandes Metall Bayern

mbH ist der Fachverband Metall Bayern,

München, als juristische Person des

priva ten Rechtes (§ 80 Satz 1 Handwerksordnung)

Lichtenbergstraße 10, 85748 Garching.

Nachdruck von Veröffentlichungen nur

mit Genehmigung der Schriftleitung.

Für unverlangt übersandte Manuskripte

wird nicht gehaftet.

bayern Metall 12/2019 3


Das Thema

Rationelle Fertigung und Betriebsorganisation

Messe Metallsoftware 2019 in Oberhausen

Am 25.09.2019 öffnete die Metallsoftware zum 17. Mal ihre Pforten.

22 Aussteller aus der Software-Entwicklung nutzten das Event, um ihre

Services den Unternehmen des Metallhandwerks vorzustellen. Über 100

Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung ins Werksgasthaus

am TZU in Oberhausen und unterstrichen damit einmal mehr die

Bedeutung dieses wichtigen Branchentreffs.

Erfreulich war der Besucherandrang

auch für Rausch: „Ich denke, die Branche

hatte Nachholbedarf. Wir hatten

mehr als zehn ernsthaft interessierte

Kontakte, so eine Quote ist selten.“

Auch Stephan Lohmann, Geschäftsführer

des Fachverbandes Metall NW,

ist mit der Veranstaltung zufrieden:

„Der heutige Tag hat gezeigt, dass das

Konzept Messe noch Existenzberechtigung

hat.“ Er spielt damit auf die insgesamt

zurückgehenden Zahlen von

Messebesuchern an, die selbst Großveranstaltungen,

wie die IAA oder die

Funkausstellung in Berlin ins Wanken

bringen und die Cebit sogar zu Fall

gebracht haben. „Wichtig ist, dass bei

einer Messe Aussteller und Publikum

zueinander passen.“

Es gab viel zu sehen, denn die Anbieter

hatten auch in diesem Jahr wieder das

komplette Spektrum von CAD-Anwendungen

über ERP-Software bis hin zur

rechtssicheren Dokumentation im Angebot.

Entsprechend vielseitig waren

die Stände. Das neuartige Vermessungsgerät

konnte ebenso gleich vor

Ort ausprobiert werden, wie die Möglichkeiten

des Rapid-Prototyping im

generativen Design mit 3D-Druck-

Technik.

Auch die Highlights im 15-Minutentakt

im Obergeschoss der Ausstellung wurden

gut angenommen. Genau 15 Minuten

Zeit hatte jeder Aussteller, um

Weitere Informationen:

Fachverband Metall NW

Ruhrallee 12

45138 Essen

www.metallhandwerk-nrw.de

die Vorzüge seines Produktes herauszustellen.

Danach stand schon der

nächste Aussteller mit seiner Präsentation

am zweiten Rednerpult in den

Startlöchern, damit es nahtlos weiterging.

Diese kurzen Zeitfenster führen

zu extrem verdichteten und informativen

Kompaktvorträgen, die dem Publikum

einen Marktüberblick geben, der

über andere Wege deutlich mehr Zeit

erfordert hätte.

So sah das auch Peter Rausch, Vertriebspartner

der T.A. Project GmbH,

der die Branchensoftware E-R-Plus

präsentierte: „Das Konzept der Highlights

in 15 Minuten überzeugt mich

nach wie vor. Wo sonst bekommen

Handwerker innerhalb von einer Stunde

vier unterschiedliche Softwareprodukte

aus erster Hand vom Experten

präsentiert?“ Zwischenzeitlich war es

im Vortragsraum so voll, dass die Zuschauenden

mit Stehplätzen im hinteren

Bereich vorliebnehmen mussten.

Genau das ist bei der Metallsoftware

der Fall. KMU aus dem Metallhandwerk

treffen auf Entwickler, die selbst

vom Fach sind und daher den Bedarf

aus eigener Berufserfahrung kennen.

So fanden die Gespräche an den Ständen

auch auf Augenhöhe und im kollegialen

Tonfall statt.

Gegen Abend waren die Aussteller

zwar erschöpft aber auch sehr zufrieden.

Michael Hermann, Gebietsvertriebsleiter

der isd-group, brachte die

Situation auf den Punkt: „Wo habt ihr

die vielen Kunden her? So voll war es

selten. Wir hatten viele gute Gespräche.

Aber ganz ehrlich: Jetzt bin ich reif

für die Couch.“

Auch die Qualität der Kontakte stellte

den Vertriebler aus Dortmund zufrieden:

„Kundenkontakte? Klar, da bleibt

immer was hängen – und diesmal besonders

viel – was daraus wird, zeigen

die nächsten Wochen.“

Die nächste Metallsoftware findet

am 30.09.2020 wieder im Werksgasthaus

des TZU statt.


(Quelle: Fachverband Metall NW)

4 bayern Metall 12/2019


„SGW* … und andere Kalamitäten im Kontext

zu einer neuen Weltordnung?“

Viele rieben sich sicherlich verwundert die Augen, als unser Ministerpräsident

Söder die „grüne Welle“ (*SGW=„SödersGrüneWelle“) in

unseren Gedanken implementiert hat. Angefangen mit dem Bienenwohl

bis hin zu möglichen Beiträgen zur CO 2 -Einsparung, wie z.B.

der Verteuerung von Inlandsflügen zu Gunsten des Schienenfernverkehrs

oder der Ergreifung von Stärkungsmaßnahmen des ÖPNVs

in den bayerischen Metropolen.

Maßnahmen zur Verkehrsreduzierung

erforderlich

Aber das nun kürzlich von der Bundesregierung

beschlossene Klimaschutzpaket

enthält im Großen und

Ganzen lediglich Maßnahmen zur

Förderung der Binnenkonjunktur unter

dem Deckmantel des Umweltund

Klimaschutzes. Dadurch werden

sich die Bürger, wie die Unternehmen,

auf weiter steigende Energiekosten

einstellen müssen. Leider findet

sich im Programm kein Wort dazu,

was unserer Meinung nach wirklich

etwas bringen würde. Ausgelöst

durch die von der Industrie vorgelebte

Warenbestandsreduzierung und

zunehmende Verlagerung der Lagerhaltung

auf die Lieferanten, sind inzwischen

logistische Prozesse notwendig

geworden, wodurch die Verkehrsbelastung

unserer Infrastruktur

stetig zunimmt. Nicht nur, dass im

Angesicht überfüllter Bundesautobahnen

und der angestrebten Klimaziele

dies als kontraproduktiv zu bezeichnen

ist, werden nebenbei bemerkt

auch damit noch die Lasten

der Vorfinanzierung der Warenbestände

über die mittelständischen

Betriebsstrukturen abgetragen.

Diesbezüglich schlagen wir vor, dass

z. B. die großen und exportorientierten

Unternehmen schnellstmöglich

dazu verpflichtet werden, ihre Lagerkapazitäten

wieder deutlich zu erhöhen.

Dies würde dem täglichen Verkehrskollaps

von Lindau bis Aschaffenburg

auf den bayerischen Fernstraßen

entgegenwirken. Somit wäre

schnell eine Reduzierung des täglichen

Schwerlastverkehrs erreicht,

die so ganz nebenbei zum verminderten

CO 2 -Ausstoß und zur Einsparung

wertvoller Systemzeit erheblich

beitragen würde.

Im zweiten und dritten Quartal 2019 ist

die deutsche Wirtschaftsleistung geschrumpft.

Niemand bezweifelt ernsthaft,

dass sich dieser Trend fortsetzt.

Die Bundesregierung müsste jetzt aufwachen

und die Konjunktur-Bremsklötze

lösen.

Innenpolitisch werden die Zeichen des

konjunkturellen Abschwungs immer

deutlicher! Merkels Große Koalitionen

haben über Jahre die Belastungsfähigkeit

der deutschen Wirtschaft ausgetestet.

Es war zu erwarten, dass irgendwann

der Bogen überspannt ist. Die

Bundesregierung muss vor dem Hintergrund

der geopolitischen Herausforderungen

und einer sich abschwächenden

Binnenkonjunktur ihre hausgemachten

Rezessionsverstärker umgehend entschärfen

und ihre wirtschafts- und steuerpolitischen

Hausaufgaben machen.

Darüber hinaus ist die transatlantische

Allianz in der Krise: Amerika will keine

Weltmacht mehr sein und damit wird der

bisherige Schutzschirm der Amerikaner

für Europa deutlich kleiner.

Deutsche Außen- und Sicherheitspolitik

muss endlich Substanz bieten

Europa muss sich baldmöglichst grundlegende

Gedanken über die Sicherheit

seiner Nationen machen und vor allem

Deutschland wird im Zusammenwirken

mit Frankreich diesbezüglich eine aktive

Christian Metges

Landesinnungsmeister

Für den Herausgeber und die Redaktion:

Rolle hierbei zu übernehmen haben.

Frei nach der These unseres Alt-

Bundespräsidenten Horst Köhler, der

dazu riet, die deutschen und europäischen

Handelswege zu schützen,

worauf ihm der Rücktritt nahegelegt

wurde.

Jetzt sind Tatkraft und Visionen der

Europäer gefragt, wie die Weltordnung

angesichts dieser Entwicklungen

weiterhin aufrechterhalten werden

kann. Oder glaubt jemand ernsthaft,

dass durch das bestehende

Ungleichgewicht zwischen Ländern

mit vielen Menschen und vielen Bodenschätzen

auf der einen Seite und

Ländern mit wenig Menschen und

keinen relevanten Bodenschätzen

auf der anderen Seite diese Ordnung

bis in alle Ewigkeit so bleiben wird?

Die USA werden diesbezüglich jedenfalls

für Europa nicht mehr als

Schutzschild fungieren, so dass es

wenig nützt, diese Tatsache zu beklagen

und darauf zu hoffen, dass

sich das Amerika unter Trump eines

Besseren besinnt. Es wich jener zynischen

Aussage des amtierenden

Präsidenten: „Make America great

again“ Frei nach dem Motto: Jeder

für sich, Gott für uns alle, und der

Teufel holt den Letzten.

Wir wünschen allen Lesern von

bayern Metall und unseren Inserenten

sowie allen Kolleginnen und Kollegen,

ihren Geschäftspartnern, ihren

Familien und ihren Mitarbeitern ein

gesegnetes Weihnachtsfest und alles

Gute im neuen Jahr.

Wir weisen darauf hin, dass die

Geschäftsstelle vom 27.12.2019

bis einschließlich 03.01.2020

geschlossen ist.

Richard Tauber

Hauptgeschäftsführer

und

Redakteur

bayern Metall 12/2019 5


Metallgestaltung

Die Gute Form Bayern 2019

Ehrung der Sieger im Landeswettbewerb „Die Gute Form“ am 11.10.2019 im Aus- und

Fortbildungszentrum der Metall-Innung München – Freising – Erding in Garching.

Laudatorin: Stefanie Heringer

Liebe Preisträger, liebe Junggesellinnen

und Junggesellen, sehr geehrte

Festgäste.

Es ist wieder so weit. Zum Wettbewerb

,Die Gute Form‘ auf bayerischer Landesebene

sind die Junggesellinnen

und Junggesellen der vorangegangenen

Gesellenprüfungen angetreten.

Aus ihnen werden die Preisträger bestimmt.

Und wieder gibt es wie schon

im Vorjahr aus beiden Fachrichtungen

jeweils drei Preisträger. Dies zeigt einmal

mehr, dass die Bedeutung der Gestaltung

auch im Bereich Konstruktionstechnik

zunehmenden Stellenwert

findet.

Aber zunächst ein paar Worte zum

Wettbewerb: Was ist der Wettbewerb

,Die Gute Form‘? Und wozu dient er?

Er ist ein Leistungswettbewerb, ausgeschrieben

vom Zentralverband des

Deutschen Handwerks auf Landesund

Bundesebene. Dabei steht nicht

vorrangig die handwerkliche Ausführung,

sondern vor allem die Gestaltung

im Vordergrund. Den Besten gehört

nicht nur die Anerkennung und Ehre

auf Landes- und Bundesebene, es eröffnen

sich möglicherweise auch neue

berufliche Wege, da der Preis mit interessanten

Fördermöglichkeiten verbunden

ist.

Der Wettbewerb zeigt das Niveau –

und hier kann man ruhig sagen: das

hohe Niveau – der Ausbildung im deutschen

Handwerk. Er zeigt, was die

Ausbildung in den Betrieben und den

zuständigen Berufsschulen leistet.

Die Ermittlung der Preisträger erfolgt in

zwei Schritten: Im Juli, nach den Gesellenprüfungen,

werden von einer Jury

die Landessieger bestimmt, und auf der

IHM im März des Folgejahres kürt eine

deutschlandweit zusammengesetzte Jury

dann die Bundessieger. Nach welchen

Kriterien werden die Stücke beurteilt?

Der Begriff der ,Guten Form‘ blickt auf

eine lange Tradition zurück. Als Reaktion

auf die Industrialisierung im 19.

Jahrhundert entstand in England die

3. Platz: Lucien Mweze,

Fa. Sattler Stahl- und

Metallbau GmbH, Grafrath

Arts and Craft-Bewegung und etwas

später, Anfang des 20. Jahrhunderts,

der Werkbund in Deutschland. Ziel war,

eine zeitüberdauernde ,gute Form‘ für

die Dinge des täglichen Gebrauchs zu

finden.

In der Folge wurden am Bauhaus in

Weimar und Dessau die Grundlagen

elementarer Gestaltungsregeln erforscht.

Man suchte Handwerk und Industrie

zu verbinden, in der Absicht,

gut gestaltete Produkte für alle erschwinglich

zu machen. Aber was genau

versteht man unter guter Form?

Woran erkennt man sie? Wer legt fest,

was eine gute Form ist? Bleibt sie über

die Jahre gleich oder ist sie eine vergängliche

Zeiterscheinung? Mode?

In der Diskussion dieser Fragen haben

sich einige Grundeinsichten ergeben.

Eine gute Form bildet unsere Lebenswirklichkeiten

ab, ist aber dennoch

insofern nachhaltig, dass man sie

auch nach Jahren ,noch sehen‘ kann.

Welche Eigenschaften also muss

ein Objekt vorweisen, um dies zu erfüllen.

Klarheit, Ausgewogenheit, Einfachheit,

Funktionalität, Leichtigkeit,

Materialgerechtheit, aber auch Heiterkeit

und Fantasie – das sind die Kriterien

nach denen der Preis vergeben

wird.

Nun zu unseren ausgezeichneten

Arbeiten: Das Thema der Gesellenprüfung

in beiden Fachrichtungen war

in der Winterprüfung ein Beistelltisch

und in der Sommerprüfung ein Ambo

(Buchablage) bzw. Lesepult.

Die Jury hat sich für die Fachrichtung

Konstruktionstechnik geeinigt

auf folgende Arbeiten:

• 3. Platz: Lucien Mweze, Fa. Sattler

Stahl- und Metallbau GmbH,

Grafrath

6 bayern Metall 12/2019


1. Platz: Maximilian

Sondermayer,

Fa. Max Sondermayer

GmbH,

München

• 2. Platz: Michael Glatt , Berufsbildungswerk,

München

• 1. Platz: Maximilian Sondermayer,

Fa. Max Sondermayer GmbH,

München

Der Preisträger des dritten Platzes

Lucien Mweze wählt die Ellipse als

Grundform. In unterschiedlichen Größen

bildet sie Fuß und Tischplatte. Die

beiden Scheiben werden durch ein

Vierkantrohr verbunden. Es wird außermittig

positioniert, so entsteht auf

der Fußplatte eine Freifläche. Die

Tischplatte ist auf drei Punkten gelagert

und erscheint so leicht und schwebend.

Die Entscheidung für Glas als Tischplatte

verleiht dem Tisch zusätzliche

Leichtigkeit und Transparenz. Ein kleiner

schwenkbarer Arm mit Arretier-

Möglichkeit kann als Leuchter oder

zum Abstellen eines Glases genutzt

werden. Auf der freien Fläche der Fußplatte

positioniert Lucien Mweze eine

Halterung mit Holzoberfläche.

In der Herstellung ist er einfach und effizient.

Besonders hervorzuheben ist

der ansprechende Materialmix.

Den zweiten Platz belegt Michael

Glatt mit einem eher technisch anmutenden

Lesepult. Es besteht aus drei

rechteckigen Ebenen. Sie werden

durch ein von der untersten zur obersten

Ebene diagonal laufendes Band in

ihren Positionen gehalten. Dieses

2. Platz: Michael Glatt,

Berufsbildungswerk,

München

Grundgerüst setzt er aus Flach- und

Rundstahl mit sichtbaren Schraubverbindungen

zusammen. Den Mechanismus

integriert er schlüssig in die Gestaltung.

Zum Verstellen muss man die

mittig unter der Buchablage befind liche

Klammer zusammenziehen, der Arretierstift

wird gelöst und kann dadurch

den Winkel der Ablage verändern.

Die geschliffene Oberfläche des nichtrostenden

Stahls bildet zu dem dunklen

Holz der Ablagen einen ansprechenden

Farbkontrast und rundet das

Gesamtbild ab.

Auf dem ersten Platz in der Konstruktionstechnik

das Stück von Maximilian

Sondermayer. Es besticht durch seine

schlichte Eleganz, der klaren Linienführung

und der Auswahl der verwendeten

Materialien – brünierter Stahl

und Tombak.

Durch das geschickte Aneinandersetzen

von Flächen ist es ihm gelungen,

einen eigenständigen kubischen Körper

zu definieren. Je nach Blickwinkel

ergibt sich ein anderes Bild. Im Inneren

des Körpers kann man problemlos einiges

verstauen, ohne die Optik des

Stückes zu stören. Die Ablagefläche,

die auf einer Achse gelagert ist, lässt

sich stufenlos neigen und durch einen

Feststellhebel arretieren.

Eine Arbeit, die die Jury in allen Kriterien

für die Bewertung der ,Guten Form‘

vollständig überzeugt hat.

Nun kommen wir zur Fachrichtung

Metallgestaltung:

• 3. Platz: Karl Götter, Fa. Rüdiger

Lüst, Schäftlarn

• 2. Platz: Dominik Mohr, Fa.

Bergmeister Leuchten GmbH,

Tegernau

• 1. Platz: Quirin Bacher, Fa. Peter

Reich, Pfaffing

Beistelltisch, was soll man da schon

Großartiges gestalten? Das mögen

sich die Auszubildenden bei der Themenbekanntgabe

sicher gefragt haben.

Und es ist immer wieder eine

Freude zu sehen, wie viele unterschiedliche

und überraschende Ansätze

diese jungen engagierten Menschen

auch bei einem scheinbar so einfachen

Thema entwickeln, als zusätzliche

Funktion war auch hier ein bewegliches

Element zu integrieren.

Dem drittplatzierten Karl Götter gelingt

es in seinem Stück die klassische

Form eines Beistelltisches in traditionellen

Schmiedetechniken neu zu interpretieren.

Die vier Tischbeine, je-


bayern Metall 12/2019 7



weils aus einem Stück gefertigt, verbinden

sich unterhalb der Platte aus

abgespalteten Streben zu einem stabilisierenden

Kreuz. Das obere Ende ist

mittig aufgespalten und zu einer V-

Form nach außen gebogen.

1. Platz: Quirin Bacher,

Fa. Peter Reich, Pfaffing

Diese Öffnungen bilden die Aufnahme

in der die Tischplatte liegt. Diese kann

gleichzeitig als Tablett verwendet werden.

Damit löst Karl Götter die Frage

nach dem beweglichen Element ganz

logisch und ohne großen Mechanismus.

Auch das Tablett ist aus einem Stück

gefertigt. Der umlaufende Rand ist wie

bei einem Blatt Papier aufgeklappt – so

entstehen Ecken, die wie selbstverständlich

in die aufgespaltenen Streben

einrasten. Die Querschnitte und

Oberflächen ergeben sich aus den

notwendigen Verformungen – man

kann auf Schrauben oder Gelenke zugunsten

der Klarheit verzichten. So

bildet alles eine aufeinander abgestimmte

Einheit.

Dominik Mohr gebührt nach Auffassung

der Jury der zweite Platz. Der

sehr reduziert wirkende Entwurf entfaltet

seine Raffinesse erst bei näherer

Betrachtung. Die Grundform beschreibt

nahezu einen Würfel. Die Tischplatte

aus Glas wird von einem Rahmen gefasst,

in dessen Ecken jeweils ein

Tischbein aus Quadratrohr positioniert

ist. Die Tischplatte birgt unter ihrer

Glas oberfläche eine Kombination aus

einem LED-Panel mit zwei Bronzegeflechten.

Durch die Überlagerung der

Strukturen entsteht ein Moiré-Effekt. Je

nach Standpunkt des Betrachters

changiert die Oberfläche anders.

Besonders raffiniert ist der Klappmechanismus,

der sich in den Rohren versteckt.

Durch ein Anheben der Rohre

wird ein handgefertigtes Gelenk freigegeben

und man kann alle vier Beine

entlang der Tischplatte umklappen. So

lässt sich der Tisch leicht und platzsparend

transportieren und verstauen.

Die schlichte Eleganz des Tischs findet

ihre Entsprechung auch im gewählten

Werkstoff: Dunkel patiniertes Messing,

leicht aufgerieben. Besonders zu loben

ist die hohe Qualität der Verarbeitung.

Zu guter Letzt möchte ich den

1. Platz in der Fachrichtung Metallgestaltung,

die Arbeit von Quirin

Bacher, würdigen.

Schlichter und klarer geht es fast nicht:

bar allem Überflüssigen aus einem

Guss. Fast skulptural wirkt er: drei Flächen

bilden eine auf dem Kopf stehende

U-Form. Betrachtet man die Flächen

fällt einem jedoch sofort ein zweites

U auf, das wie eingelassen wirkt.

Wo lässt sich hier etwas bewegen?

Verändern?

Drückt man leicht auf einer Seite des

eingeschobenen Us – so schwenkt es

auf einer Achse nach oben. Eingeras-

3. Platz: Karl Götter,

Fa. Rüdiger Lüst,

Schäftlarn

2. Platz: Dominik Mohr,

Fa. Bergmeister Leuchten

GmbH, Tegernau

8 bayern Metall 12/2019


tet ergibt sich ein völlig neues Erscheinungsbild.

Die erst geschlossenen Flächen

erhalten Durchbrüche und der

aufgeklappte Bügel schirmt die neue

Tischfläche von oben ab. Das ganze

Objekt wirkt lebendig und raumgreifend.

In dem ausgeklappten Bügel befinden

sich Reagenzgläser. Sie sind in

einer versteckten Halterung eingelassen

und können leicht durch ein Antippen

der Feststellfeder nach Außen geschoben

werden. Ein ,Geheimfach‘ für

so allerlei.

Das Objekt ist aus Stahlblechen zu

Hohlkörpern gefügt, in die alle technischen

Details unsichtbar integriert

sind, die Oberflächen sind geschliffen

und perfekt brüniert. Man sieht keine

Spuren von Schweißnähten, das Stück

ist wirklich makellos verarbeitet.

In dieser Reduktion und Effizienz entspricht

die Arbeit nicht nur den Kriterien

guter Gestaltung, sondern ist auch

aus handwerklicher Sicht besonders

hervorzuheben.

So gäbe es noch viel zu erklären, zu

entdecken und zu diskutieren, tun Sie

das im Anschluss im geselligen Kreis!

Ich gratuliere nochmals allen zu ihren

Arbeiten und wünsche Ihnen alles Gute

für Ihren weiteren Lebensweg. Besonders

wünsche ich unseren Vertretern

beim Bundeswettbewerb auf der Internationalen

Handwerksmesse viel Erfolg.

Genießen Sie den Abend und feiern

Sie ordentlich. Ich bedanke mich für

Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen

allen noch einen schönen Abend.

Metallbautechnik

Amsterdamer Edelstahlbrücke entsteht

im 3D-Druckverfahren

FARO-Lösungen unterstützen präzise Konstruktion und Positionierung

Der 3D-Druck hält langsam auch in

die Baubranche Einzug. Welche

ungewöhnlichen Projekte damit

realisiert werden können, zeigt ein

Vorhaben in Amsterdam: Hier ist

die weltweit erste komplett 3Dgedruckte

Brücke aus Edelstahl

entstanden. Das ausführende

Unternehmen MX3D verfolgt damit

eine klare Zielsetzung: die Vorteile

des 3D-Metalldrucks in neue

Branchen einzuführen.

Durch den Prozess der additiven Fertigung

mithilfe von Schweißtechnologie,

Roboterarmen und Computer-Konstruktionssoftware

weitet das junge niederländische

Unternehmen die Nutzung

des 3D-Drucks auf reale Praxiseinsätze

bei Gebäudebeständen aus.

Nach Fertigstellung wird die Brücke

über den Oudezijds Achterburgwal, einen

der ältesten und berühmtesten

Kanäle in Amsterdam führen. Damit

wird sie zu einer eindrucksvollen Metapher

für die Verschmelzung der Technologie

der Zukunft mit der reichen

Vergangenheit der Stadt. Bis die Montage

der Brücke Ende 2019 realisiert

werden kann, war es ein langer Weg,

auf dem MX3D auf starke Partner setzen

konnte.

Einer davon ist Messspezialist FARO,

der mit dem FARO FocusS 350 und

dem FARO ScanArm an der präzisen


bayern Metall 12/2019 9



Vermessung von Brücke und Standort

beteiligt war. Ein wichtiger Vorteil des

Laserscannens: Es erlaubt bei der Positionierung

und den Strukturprüfungen

der fertigen Brücke Einblicke, die sich

für künftige Projekte nutzen lassen.

Eine Frage des Standorts

In vielen Fällen beleuchten Baustellenvermessungen

die Unterschiede zwischen

typischen Elementen auf Konstruktionszeichnungen

oder -modellen

und den Gegebenheiten in der echten

Welt – so auch bei diesem Projekt.

Trotz aller technologischen Fortschritte

wurde erst ziemlich spät im Konstruktionsprozess

der endgültige Standort

der Brücke festgelegt und eine Laservermessung

durchgeführt. Dabei haben

die hochdetaillierten 3D-Scans

gezeigt, dass die Brückenköpfe nicht

hundertprozentig parallel sind.

Die weltweit erste komplett 3D-gedruckte Brücke aus Edelstahl entstand in den Werkshallen von

MX3D in Amsterdam.

(© Foto: Olivier de Gruijter)

Anstatt das ursprüngliche Mauerwerk

anzupassen, haben sich die Projektbeteiligten

entschlossen, die Brückenkonstruktion

an den asymmetrischen

Grundriss anzugleichen. Damit fügt

sich die Form der Brücke behutsam in

den bestehenden Kontext ein – ein Resultat

aus dem Zusammenspiel zwischen

Technologie und Designethos.

Kontinuierliche Prüfung während

der Fertigung

Die Stichproben während des Fertigungsprozesses

wurden von der Steel

Structures Research Group des Imperial

College ICL in London unter der

Führung von Professor Leroy Gardner

und Dr. Craig Buchanan durchgeführt.

Deren Zielsetzung ist es, die Funktionseigenschaften

und das Strukturverhalten

des gedruckten Materials zu

bestimmen. Der Großteil der Brücke

wurde in ihrer ursprünglichen Ausführung

belassen – der Aufbau von

Schichten aus geschweißtem Material

ist lediglich befreit von losem Fertigungsmaterial.

Für das ICL bestand die Herausforderung

darin, die wellenförmige Oberflächentopographie

genau zu messen

und gleichzeitig Stärken, Flächen,

Durchmesser und Volumen zu erfassen.

Bei einer Reihe von kleinen Platten und

kleinen zu messenden Querschnitten

setzte Dr. Buchanan auf das Röntgenscannen.

Das erwies sich jedoch aufgrund

der Dicke des Materials als unpraktisch.

Dann stießen sie auf den

FARO ScanArm. Buchanan erklärte:

„Ohne das Gerät wäre die Aufgabe

schlicht nicht lösbar gewesen. Die einzige

durchführbare Messmethode für

Der Großteil der Brücke wurde in ihrer ursprünglichen Ausführung belassen – der Aufbau

von Schichten aus geschweißtem Material ist lediglich befreit von losem Fertigungsmaterial.


(© Foto: Thijs Wolzak)

Die Brücke wurde während der Herstellung

kontinuierlich mit FARO Laserscannern

vermessen. Die FARO BuildIT Construction-

Software half bei der Überprüfung, ob die

Brücke gemäß dem 3D-Konstruktionsmodell

erstellt wurde. (© Foto: FARO)

10 bayern Metall 12/2019


die Muster war der Einsatz des FARO

ScanArms.“

Nach der Vermessung nahm das ICL-

Team zerstörende Prüfungen vor, die

dann in das Computermodell einfließen,

welches mithilfe der FARO Scan-

Arm-Daten generiert wurde. Bei der

anschließenden Analyse werden Materialeigenschaften

und Bruchlasten bestimmt.

Obwohl noch weitere Tests

durchgeführt werden, sehen die ersten

Ergebnisse vielversprechend aus.

Buchanan kommentiert dazu, dass

„das prognostizierte Verhalten mit dem

getesteten Verhalten ziemlich genau

übereinstimmt“.

Im November 2017 besuchte das ICL-

Team Amsterdam, um weitere Lasttests

durchzuführen, und kehrt nach

Abschluss der laufenden Prüfungen

zurück. Laut Buchanan „haben wir seit

Beginn unserer Arbeit mit dem Scan-

Arm in London festgestellt, dass wir

ohne das Gerät einfach nicht die jetzige

Genauigkeit erreicht hätten und wir

viele Annahmen hätten einfließen lassen,

was nicht ideal ist“.

Eine weitere wichtige Aufgabe war es,

die Brücke kontinuierlich während der

Herstellung zu messen. Auch hier wurden

Laserscanning-Methoden angewendet.

Die FARO BuildIT Construction-Software

half bei der Überprüfung,

ob die Brücke gemäß dem 3D-Konstruktionsmodell

erstellt wurde. Die

Daten bilden das Computeranalysemodell,

das während der Nutzungsdauer

als digitaler Zwilling der physikalischen

Brücke fungiert.

Laut Tristan Randall vom Projektpartner

Autodesk ist „dieses Projekt eine

großartige Demonstration, wie man

unterschiedliche Bereiche digitaler Bearbeitung

zusammenbringen kann, um

ungeahntes Potenzial aus

dem Designprozess, dem

Einsatz und der Datenanalyse

zu entfalten“. Angesichts

dieses Neulandes – zumindest

im Hinblick auf die Welt des Bauens –

sehen MX3D und ihr engagiertes Expertenteam

das Design und die Herstellung

der Brücke auf einer Stufe, die

sie „a Smarter Bridge“ nennen.

(© Foto: Joris Laarman Lab)

Das Expertenkonsortium, unter anderem

aus Mathematikern und IoT-Spezialisten,

entwickelt ein Netzwerk

aus intelligenten Sensoren zur Echtzeitüberwachung

der Brückenaktivität

und des Brückenverhaltens. Das Alan

Turing Institute verfolgt einen datenorientierten

Ansatz und vergleicht

das Echtzeit-

Strukturverhalten mit dem

Computermodell. Der IoT-

Ansatz bei der Aufzeichnung des Verhaltens

der Brücke in mehreren unterschiedlichen

Szenarien wird zu einem

sehr umfangreichen Datensatz führen.

Das ermöglicht wertvolle Einblicke in

die Welt der Brückenkonstruktion und

schafft letztlich eine Datenbasis, die

bei ähnlichen künftigen Projekten sehr

wertvoll sein kann.

Weitere Informationen:

FARO Europe GmbH & Co. KG

Lingwiesenstraße 11/2

70825 Korntal-Münchingen

www.faro.com

PASST SCHO!

SONG MIA BAIERN WENN’S HOID PASST.

Damit die Feuerverzinkung Ihrer Stahlteile passt, arbeiten wir mit vollem Elan und Leidenschaft!

Sprechen Sie uns an. Gern a auf Bairisch.

www.zinkpower.com

ZINKPOWER Schörg

GmbH & Co. KG

Fraunhoferstraße 3

D-82256 Fürstenfeldbruck

Fon +49 (0) 8141/3125-23

Fax +49 (0) 8141/3125-41

schoerg@zinkpower.com

bayern Metall 12/2019 11


Forschung & Entwicklung

Schnelle Nibbler für 1,6 Millimeter dicke Stahlbleche

TruTool N 160 Baureihe von TRUMPF für Flach-, Well- und tiefe Trapezbleche

Die neuen Nibbler der TruTool N 160 Baureihe von TRUMPF gibt es

sowohl kabelgebunden als auch mit 10,8-Volt-Li-Ion-Akku. Beide

Versionen lassen sich durch den optionalen Einsatz einer Verlängerung

innerhalb weniger Sekunden zum Profilnibbler umfunktionieren. Sie

trennen Flach- und Wellbleche ebenso wie diverse Trapezbleche.

Dementsprechend vielfältig setzen ihn Anwender ein – in der Stahl- und

Metallbearbeitung ebenso wie im Dach- und Fassadenbau.

Die TruTool N 160 Baureihe gibt es kabelgebunden

oder als 10,8-Volt-Akku-Version. Beide

Versionen lassen sich durch den optionalen

Einsatz einer Verlängerung innerhalb weniger

Sekunden zum Profilnibbler umfunktionieren.

ohne Hilfsmittel und mit wenigen

Handgriffen setzen Anwender bei Bedarf

die Verlängerung ein.

Die neuen Nibbler N 160 trennen Flach- und Wellbleche mit einer Schnittgeschwindigkeit von bis

zu zwei Metern pro Minute. Mit eingesetzter Verlängerung lassen sich auch diverse Trapezbleche

problemlos trennen. (Fotos: TRUMPF)

Die neuen N 160 Modelle sind kompakt.

Selbst die Akku-Nibbler wiegen

lediglich rund eineinhalb Kilogramm,

Die Werkzeuge trennen bis zu 1,6 Millimeter

dicke Stahlbleche (400 N/mm 2 )

mit einer sehr hohen Schnittgeschwindigkeit

von bis zu zwei Metern pro Minute

– oberflächenschonend, gratfrei,

ohne Verzug und mit hochwertiger

Schnittqualität. Dank der kompakten

Bauform, dem ergonomisch geformten

Griff und der guten Kurvengängigkeit

arbeiten Anwender mit dem neuen

Weitere Informationen:

TRUMPF GmbH + Co. KG

Johann-Maus-Straße 2

71254 Ditzingen

www.trumpf.com

TruTool N 160 auch an schwer zugänglichen

Stellen problemlos.

Interessant ist zudem der rotierende

Stempel. Während des Arbeitens dreht

sich der Stempel und nutzt sich dadurch

rundum gleichmäßig ab. Folglich

muss er seltener ausgetauscht werden

als bei sonst üblicher Nibbeltechnik.

Sind Wechsel von Stempel und/oder

Matrize notwendig, funktioniert dies –

wie bei allen Nibblermodellen von

TRUMPF – ohne zusätzliches Werkzeug.

Neu beim N 160 ist jedoch ein Drehknopf,

der den Austausch des Stempels

noch einfacher macht. Ebenso

Das Hochtechnologieunternehmen

TRUMPF bietet Fertigungslösungen

in den Bereichen Werkzeugmaschinen

und Lasertechnik. Die digitale

Vernetzung der produzierenden

Industrie treibt das Unternehmen

durch Beratung, Plattform- und

Softwareangebote voran. TRUMPF

ist Technologie- und Marktführer

bei Werkzeugmaschinen für die

flexible Blechbearbeitung und bei

industriellen Lasern.

Mit mehr als 70 Tochtergesellschaften

ist die Gruppe in fast allen

europäischen Ländern, in Nordund

Südamerika sowie in Asien

ver treten.

12 bayern Metall 12/2019


was kraftschonendes und ermüdungsfreies

Arbeiten ermöglicht. Zudem erweist

sich der in der kabellosen Version

serienmäßig integrierte, fein justierbare

Geschwindigkeitsregler als vorteilhaft.

Arbeiter schneiden damit

selbst komplexe Konturen exakt aus.

Die eingesetzten 10,8-Volt-Akkus sind

leistungsstark, ausdauernd und kompatibel

zu allen anderen TRUMPF Akkus

der 10,8-Volt-Serie. Sie stellen

standardmäßig eine elektrische Ladung

von zwei Amperestunden zur Verfügung

und verfügen über eine elektronische

Einzelzellenüberwachung.

In Kombination mit der von TRUMPF

entwickelten Power-Head-Technologie

erzielt der Akku eine überdurchschnittlich

lange Laufleistung, da der optimierte

Leichtmetall-Getriebekopf speziell

auf niedrigere Spannung ausgelegt

ist.

Hilfreich für Anwender sind zudem

die schnellen Ladezeiten: In lediglich

15 Minuten sind 80 Prozent des

2- Amperestunden-Akkus geladen, in

30 Minuten erreichen sie 100 Prozent.

Neuer ISCAR SLIM SLIT Trenn- und Schlitzfräser für mehr Effizienz im Kleinen:

Die schmalsten Schneideinsätze der Welt

Die Werkzeugspezialisten von

ISCAR bringen einmal mehr ein Tool

auf den Markt, das Maßstäbe setzt:

den SLIM SLIT. Der neue Trenn- und

Schlitzfräser besitzt die weltweit

schmalsten Schneideinsätze und

bietet den Anwendern hohe Produktivität

und Leistung.

ISCAR hat seinen neuen SLIM SLIT für

die wirtschaftliche Herstellung sehr

schmaler Schlitze und für Trennarbeiten

entwickelt. Das Werkzeug bietet

dem Anwender handfeste Vorteile: Die

schmalsten Schneideinsätze der Welt

senken die Kosten und sorgen für hohe

Prozesssicherheit. Die selbstklemmenden

Komponenten sind in den Breiten

0,8, 1,0 und 1,2 Millimeter verfügbar

und je nach Anwendung in der zähen

Schneidstoffsorte IC1028 oder der verschleißfreien

Schneidstoffsorte IC1008

ausgeführt.

Die gesinterten Schneideinsätze verfügen

über spezielle Spanformer. Diese

ermöglichen einen weichen Schnitt

und erlauben eine gründliche Späneabfuhr

für zuverlässige Bearbeitungen.

Die innere Kühlmittelzufuhr wirkt effizient

direkt in der Schnittzone, wodurch

sich lange Standzeiten ergeben.

Auf allen gängigen Maschinen

einsetzbar

Das Werkzeug ist auf allen gängigen

Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren,

Dreh-Fräsmaschinen, Multitasking-Maschinen

und Drehmaschinen

mit angetriebenen Einheiten einsetzbar.

Mit ihm sind Außen-Schlitzfräsen,

zirkuläres Innen-Schlitz- und Trennfräsen

kleiner Bauteile bei allen Werkstückstoffen

möglich.

Das neue SLIM SLIT-System kann

HSS- und VHM-Scheibenfräser ersetzen

und bietet dem Anwender Kostenvorteile:

Durch seine schnell und einfach

auswechselbaren Schneideinsätze

ist er wirtschaftlicher als VHM-

Scheibenfräser, produktiver als die

HSS-Variante und spart zudem Platz

und Kosten bei der Lagerhaltung.

Neue Schneidstoffsorte zum

Bohren von Stahl

Mit der speziellen Schneidstoffsorte

IC5500 präsentiert der Werkzeugspezialist

eine weitere Produktneuheit in der

ISCAR Drill-Serie. Die Sorte eignet sich

besonders zum Bohren in Kohlenstoffstahl

und legierten Stählen (ISO P). Die

verbesserte Beschichtung macht Wendeschneidplatten

zäher, kammrissbeständiger

und verschleißfester. Dies

ermöglicht bessere Zerspanleistungen

und erhöht die Prozesssicherheit für

den Anwender.

Weitere Informationen:

ISCAR Germany GmbH

Eisenstockstraße 14

76275 Ettlingen

www.iscar.de

Das SLIM SLIT-

System verfügt über

die schmalsten

Schneideinsätze der

Welt. Die Einsätze

versprechen mit

ihren J-Spanformern

einen weichen

Schnitt, sichere

Spankontrolle und

damit eine hohe

Prozesssicherheit.

Die selbstklemmenden Schneideinsätze sind in

drei Breiten erhältlich und lassen sich schnell,

einfach und kostengünstig auswechseln.


(Bildnachweis: ISCAR)

bayern Metall 12/2019 13


Bis zu 30 Prozent höhere Schweißgeschwindigkeit

Mit Lorch Speed-Prozessen effizient

Fülldraht schweißen

Für die Speed-Prozesse SpeedArc, SpeedArc XT und SpeedUp bietet

Lorch neue, innovative Fülldraht-Pakete an, die das Schweißen mit

rutilen und Metallpulver-Fülldrähten beschleunigen und deutlich

effizienter gestalten. In Kombination mit einer Lorch Anlage kann der

Kunde so bis zu 30 Prozent schneller schweißen.

Fülldrähte werden bevorzugt beim

Schweißen von dicken und schweren

Bauteilen eingesetzt, die sehr hohen

dynamischen Belastungen standhalten

müssen. Typische Anwendungsgebiete

finden sich im Schiffsbau oder

bei der Herstellung von Land- und

Bau maschinen. Die neuen Fülldraht-

Pakete für Lorch Schweißanlagen

sorgen im Zusammenspiel mit den

Lorch Speed-Prozessen für eine deutlich

höhere Schweißgeschwindigkeit

und erweitern zudem das Anwendungsfeld

des Fülldraht-Schweißens

erheblich.

Schneller schweißen

Durch die fokussierte Energieeinbringung

und die hohe Dynamik des

SpeedArc- und SpeedArc XT-Lichtbogens

ist es möglich, rutile Fülldrähte in

Zwangslagen schneller zu schweißen

und die Energieeinbringung auf ein

Minimum zu begrenzen. Somit sind

dünne bis mittlere Bleche von vier bis

Die Lorch Schweißtechnik GmbH

ist einer der führenden Hersteller

von Lichtbogen-Schweißanlagen

für industrielle Anwendungen, das

anspruchsvolle Metallhandwerk

sowie für den Einsatz in der Automation

mit Robotern und kollaborativen

Robotersystemen. Seit über

60 Jahren werden Lorch Qualitätsanlagen

in Deutschland in einer der

weltweit modernsten Schweißanlagenfertigungen

hergestellt und

in mehr als 60 Länder exportiert.

Die Schweißtechnik von Lorch

vereint großen Praxisnutzen,

einfachste Bedienung sowie hohe

Wirtschaftlichkeit und setzt im

Markt neue technologische Standards.

Die Kombination aus Metallpulver-Fülldraht

und den SpeedArc- bzw. SpeedArc XT-Prozessen

ermöglicht das Schweißen der ersten

Lagen bereits im Vollanschluss – eine aufwendige

Spaltvorbereitung entfällt.

acht Millimetern nun mit rutilen Fülldrähten

problemlos schweißbar. Der

hohe Lichtbogendruck des Speed-

Arc-Prozesses stellt zudem bei dickeren

rutilen Fülldrähten (zum Beispiel

1,6 mm) eine optimale Wurzelerfassung

sicher. Dadurch entfällt der Drahtwechsel

zwischen dem Schweißen der

Wurzel- und der Decklagen – eine signifikante

Zeitersparnis.

Eine deutliche Effizienzsteigerung

bringt der Einsatz der Lorch Speed-

Prozesse auch beim Schweißen mit

Metallpulver-Fülldrähten. So kann mit

SpeedArc und SpeedArc XT der

tulpenförmige Lichtbogen des Fülldrahts

derart stark fokussiert werden,

dass er die Eigenschaften eines Massivdraht-Lichtbogens

annimmt. Ein

Schweißen der ersten Lagen im Vollanschluss

ist damit möglich – die für Unternehmen

äußerst zeit- und kostenintensive

Spaltvorbereitung entfällt.

Weitere große Pluspunkte im

praktischen Einsatz

Steignähte sind dank SpeedUp nun

auch mit Metallpulver-Fülldrähten einfach

und schnell zu setzen, da das

aufwendige Wedeln beim Schweißen

der ersten Zwischenlage von Rohrsteignähten

(HotPass) entfällt.

Die perfekte Regelungstechnik des

SpeedUp ermöglicht zudem ein

schnelleres Schweißen von kurzen vertikalen

Schweißnähten mit Metallpulver-Fülldraht.

Ein Drahtwechsel auf rutilen

Fülldraht ist nicht mehr nötig und

spart Zeit und Geld.

Kim Angstmann, Produktmanagerin

der Lorch Schweißtechnik GmbH: „Mit

den neuen Lorch Fülldraht-Paketen

bieten wir Unternehmen die Möglichkeit,

spezifische Herausforderungen im

Bereich Fülldraht-Schweißen einfacher

zu meistern. Zudem entfallen kostenund

zeitintensive Maßnahmen, wie die

Spaltvorbereitung oder der Drahtwechsel.

Abhängig vom bisher genutzten

Schweißgerät, von Einstellparametern

und der Anwendung ist es für

Kunden mit der neuen Kombination

aus Lorch Schweißanlage, Speed-Prozessen

und Fülldraht-Paket möglich,

bis zu 30 Prozent schneller zu schweißen.“

Die Lorch Fülldraht-Pakete sind für die

gängigsten rutilen und Metallpulver-

Fülldrähte im Markt ausgelegt und mit

den aktuellen Speed-Prozessen erhältlich.

Angeboten werden sie sowohl für

Fülldrähte mit 1,2 als auch 1,6 Millimeter

Durchmesser. Verfügbar sind die

Fülldraht-Pakete für die Serien Micor-

MIG, MicorMIG Pulse und S-Speed-

Pulse XT. Eine Nachrüstung bereits bestehender

Schweißanlagen ist jederzeit

möglich.

(Quelle: Lorch)

Weitere Informationen:

Lorch Schweißtechnik GmbH

Im Anwänder 24–26

71549 Auenwald

www.lorch.eu

14 bayern Metall 12/2019


Arbeits- & Gesundheitsschutz

zahlen sich immer aus

Wir unterstützen Sie bei der Umsetzung Ihrer persönlichen und gesetzlichen Gesundheits-

und Arbeitsschutzziele, zur Vermeidung von Gefährdungen und schädigenden

Belastungen, um dadurch die Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Motivation sowie Arbeitsund

Lebenszufriedenheit Ihrer Mitarbeiter langfristig zu erhalten.

Wir schaffen gesunde Mitarbeiter für ein gesundes Unternehmen u. a. durch:

• arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung (ASiG)

• arbeitsmedizinische Untersuchungen

• betriebliches Gesundheitsmanagement

• betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

• psychische Stärkung der Mitarbeiter

• Arbeitsplatzanalysen und Gefährdungsbeurteilungen

• vorbeugenden Brandschutz

• elektrotechnische Überprüfungen

• Trainings und Schulungen

Tel.: 09131 / 97 79 58-0 o. 89 75 23

www.carl-korth-institut.de

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bayern Metall 12/2019 15


Feinwerktechnik

Innovative Lösung für klare Anforderungen

Bei AlphaFluid im baden-württembergischen

Pliezhausen werden

hydraulische Verstelleinheiten als

einbaufertige Baugruppe für einen

stufenlosen, hydrostatischen

Fahrantrieb gefertigt. Zur Produktivitätssteigerung

wurden zwei

Bearbeitungszentren mit je zwei

Aufsatzachsen von HOFMANN

erweitert.

Die hydraulische Verstelleinheit von

AlphaFluid ist Teil eines stufenlosen hydrostatischen

Fahrantriebes für selbstfahrende

Land- und Baumaschinen,

wie beispielsweise Rad- und Teleskoplader

und Forstmaschinen. Mit diesem

Antrieb kann der gesamte Geschwindigkeitsbereich

ohne Zugkraftunterbrechung

kontinuierlich durchfahren

werden. Er bietet einen hohen

stufenlosen Wandlungsbereich von „0“

bis zur maximalen Transportgeschwindigkeit,

eine automatische Anpassung

des Leistungsbedarfes sowie eine einfache

Fahrtrichtungs- und Drehmomentumkehr.

Damit können Fahrzeuge

auch größere Strecken in möglichst

hoher Geschwindigkeit zurücklegen.

Dieser Fahrantrieb steht derzeit in fünf

Leistungsklassen zur Verfügung und

ist bei vielen Geräteherstellern im Serieneinsatz.

Die Werkzeugsysteme Müller

GmbH HOFMANN Mess- und Teiltechnik

ist ein gefragter Hersteller

von Werkzeugmaschinen und Bearbeitungszentren

für die Metallbearbeitung.

Das Unternehmen verfügt

über eine mehr als 60-jährige

Erfahrung in der Mess- und Teiltechnik.

Alle wichtigen Komponenten der

HOFMANN-Produkte rund um Teilungen

und Drehbewegungen werden

in der modernen Fertigung am

Firmensitz im baden-württembergischen

Pliezhausen hergestellt.

Doppelspindler.

Anfangs wurde die hydraulische Verstelleinheit

auf einem herkömmlichen

NC-Teilgerät/Rundachse gefertigt. Die -

ses besaß nur auf einer Seite eine

Spannmöglichkeit für Werkstücke, womit

nur die Bearbeitung eines Werkstücks

möglich war. Vor ca. vier Jahren

konnten die steigenden Stückzahlen

mit der vorhandenen Kapazität des

Bearbeitungszentrums in der herkömmlichen

Auslegung nicht mehr bewältigt

werden.

Da die Investition in ein zusätzliches

Bearbeitungszentrum zum damaligen

Zeitpunkt keine Option war, war schnell

klar, dass nur durch eine neue, optimierte

Rundachse die Produktivität der

Maschine gesteigert werden konnte.

Mit HOFMANN Mess- und Teiltechnik

war der Partner für die Umsetzung

schnell gefunden. Die Anforderungen

(Foto: Werkzeugsysteme Müller GmbH, Hofmann Mess- und Teiltechnik)

waren klar definiert: Mit der 5. Achse

der Maschine sollte eine Mehrseitenbearbeitung

des Werkstücks durchgeführt

werden können; Bohrungen mit

unterschiedlichen Winkeln sollten eingebracht

werden können. Darüber hinaus

sollte der vorhandene Arbeitsraum

des Heller-Bearbeitungszentrums optimal

genutzt werden.

Einziges Problem: Der kubische Arbeitsraum

in der Maschine war zu klein

für vier oder mehr Spindeln. Auch zwei

nebeneinander gelagerte Spindeln waren

nicht umsetzbar.

Im engen Dialog konnte, dank der Erfahrung

von HOFMANN mit kundenspezifischen

Sonderlösungen, eine genau

auf die Kundenanforderungen zugeschnittene

Lösung präsentiert werden,

die sich insbesondere durch folgende

Merkmale auszeichnete:

16 bayern Metall 12/2019


• Teilspindel in doppelseitiger Ausführung

zur Aufnahme von zwei

hydraulischen Spannvorrichtungen:

eine an der Vorder- und eine an der

Rückseite des Teilgerätes,

• Anpassung der Gehäuseabmessungen

an die beengten Platzverhältnisse,

• Effizienzsteigerung der Produktivität

eines schon im Einsatz befindlichen

Maschinensystems,

• simultane Bearbeitung von zwei

Werkstücken in einer Aufspannung,

• echte 5-Seiten-Bearbeitung möglich.

Die Besonderheit dieses Doppelspindlers

liegt darin, dass die Werkstücke

nicht nebeneinander gespannt werden,

wie normalerweise üblich, sondern

aufgrund des Platzmangels im

Bearbeitungszentrum gegenüberliegend.

Darüber hinaus ist eine echte

5-Seiten-Bearbeitung möglich und das

ganze Werkstück ist mit nur zwei Aufspannungen

fertig bearbeitet.

Die Aufsatzachse stellt eine Sonderkonstruktion

nach Kundenanforderung

auf Basis eines HOFMANN RWNC-220

Teilgerätes dar unter Verwendung von

bewährten und zuverlässigen Komponenten

wie Schneckentrieb und Lagerung

aus HOFMANN-Standardgeräten.

Durch weiter steigende Stückzahlen

wurde zwischenzeitlich in ein weiteres

Bearbeitungszentrum investiert. Ein

Bearbeitungszentrum mit gleicher

Technik, die sich bewährt hat. Lediglich

bei der Rundachse wurde eine Veränderung

vorgenommen. Um höhere

Genauigkeiten zu erzielen, wurde die

Rundachse mit einem direkten Messsystem

ausgerüstet.

Nicht unerwähnt bleiben sollten zudem

die Kostenvorteile: Durch die Mehrseitenbearbeitung

ist die Bearbeitung des

Werkstückes in nur zwei Aufspannungen

möglich, was eine Reduzierung

der Nebenzeiten mit dementsprechender

Kostenersparnis bedeutet.

HOFMANN Mess- und Teiltechnik bietet

seinen Kunden genau auf ihre Anforderungen

hin abgestimmte Lösungen,

die mit Standardlösungen anderer

Hersteller nicht zu verwirklichen sind.

Zum Portfolio gehören Besonderheiten

wie zum Beispiel: spezielle Anbauten

des Servomotors, Anschlüsse an maschinenseitige

Energiezuführungen

oder Anzahl und Auslegung der Werkstückaufnahmen.

Im Vordergrund steht dabei immer der

enge Dialog mit den Kunden, um ihnen

eine optimale Lösung für den jeweiligen

Anwendungsfall bereitzustellen.

Weitere Informationen:

Werkzeugsysteme Müller GmbH

Hofmann Mess- und Teiltechnik

Robert-Bosch-Straße 5

72124 Pliezhausen

www.hofmann-mt.de

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bayern Metall 12/2019 17


Steuern & Finanzen

Verjährung droht!

Vermeiden Sie Verluste durch Verjährungsfristen.

Die wichtigsten Fristen sind nachfolgend zusammengefasst:

FRISTEN

ART DES ANSPRUCHS

3 Jahre beträgt die regelmäßige Verjährungsfrist (§ 195 BGB). Diese Frist gilt grundsätzlich für alle Ansprüche

des täglichen Lebens, die nicht anderweitig geregelt sind, also z. B. für Ansprüche auf

Kaufpreiszahlung, Mietzahlung, Werklohn, unabhängig davon, ob der Anspruchsteller Kaufmann

oder Verbraucher ist.

Auch Zinsansprüche verjähren nach 3 Jahren. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Jahres,

in dem der Anspruch entstanden ist und der Gläubiger Kenntnis erhielt.

Die regelmäßige Verjährungsfrist beginnt nach § 199 BGB am Ende des Jahres, in dem der

Anspruch entstanden ist.

Beispiel: Für eine am 20. Juni 2016 entstandene Forderung begann die Verjährung demnach am

31. Dezember 2016 um 24.00 Uhr und endet am 31. Dezember 2019 um 24.00 Uhr.

30 Jahre beträgt die Frist bei Herausgabeansprüchen aus Eigentum und anderen dinglichen Rechten,

familien- und erbrechtlichen Ansprüchen, rechtskräftig festgestellten Ansprüchen (titu lierten

Ansprüchen), Ansprüchen aus vollstreckbaren Vergleichen oder vollstreckbaren Urkunden, Ansprüchen,

die durch die im Insolvenzverfahren erfolgte Feststellung vollstreckbar geworden sind.

Die Frist beginnt taggenau ab Anspruchsentstehung.

Sonstige Fristen

6 Monate beträgt die Verjährungsfrist bei Ersatzansprüchen, zum Beispiel aus Miete und Leihe wegen

Veränderung/Verschlechterung der Sache, beginnend ab Rückerhalt der Sache.

1 Jahr beträgt die Verjährungsfrist ab Ablieferung der Ware bei Fracht- und Speditionskosten.

2 Jahre beträgt die Verjährungsfrist ab Ablieferung/Abnahme bei kauf- und werkvertraglichen

Mängelansprüchen.

5 Jahre beträgt die Frist bei Mängelansprüchen bei Bauwerken und eingebauten mangelhaften Sachen ab

Übergabe/Abnahme.

§ 212 BGB

Neubeginn der

Verjährung

§ 203 ff. BGB

Hemmung der

Verjährung

Das neue Verjährungsrecht spricht anstatt von „Unterbrechung“ von „Neubeginn der Verjährung“.

Die Verjährung beginnt erneut, wenn der Schuldner dem Gläubiger gegenüber den Anspruch durch

Abschlagszahlung, Zinszahlung, Sicherheitsleistung oder in anderer Weise anerkennt oder eine

gerichtliche oder behördliche Vollstreckungshandlung vorgenommen oder beantragt wird. Das

heißt, „unterbrechend“ wirken also nur noch diese beiden Tatbestände.

Die Verjährung wird gehemmt durch: die Erhebung der Klage auf Leistung oder auf Feststellung

des Anspruchs, auf Erteilung der Vollstreckungsklausel oder auf Erlass des Vollstre ckungsurteils,

die Zustellung des Mahnbescheides, die Anmeldung des Anspruchs im Insolvenzverfahren, die

Veranlassung der Bekanntgabe des erstmaligen Antrags auf Gewährung von Prozesskostenhilfe.

Hemmung bedeutet, dass der Lauf der Verjährungsfrist gestoppt wird.

Nach Ablauf des hemmenden Ereignisses läuft die restliche Frist bis zum Ende weiter, sie beginnt

aber – anders als bei dem Tatbestand des Neubeginns – nicht wieder in voller Länge neu zu laufen.

Zu beachten ist:

Die Tatbestände „Klageerhebung“ und „Zustellung eines

gerichtlichen Mahnbescheides“ wirken anders als früher

nicht mehr verjährungsunterbrechend, sondern nur noch

hemmend.

Hinweis:

Die vorstehende Ausarbeitung erfolgt ohne Gewähr und

ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Bitte lassen Sie sich im

Zweifelsfall unbedingt von einem Fachmann beraten, um

Fehler zu vermeiden.

18 bayern Metall 12/2019


Innungsleben

Metall-Innung München – Freising – Erding

Fahnenabordnung der Metall-Innung beim Oktoberfest-

Trachtenumzug 2019

Seit vielen Jahren nehmen Innungsmitglieder

und die Vorstandschaft

der Metall-Innung München – Freising

– Erding am Trachten- und

Schützenzug anlässlich des Oktoberfestes

mit einer Fahnenabordnung

teil.

Seit 1950 findet jedes Jahr der traditionelle

Trachten- und Schützenzug

zum Oktoberfest statt, und zwar immer

am ersten Wiesn-Sonntag. Der

beeindruckende Zug mit den Trachten-

und Schützenvereinen, den

Münchner Zünften, Spielmanns- und

Fanfarenzügen sowie vielen Musikkapellen

marschiert durch München bis

hin zur Theresienwiese.

Rund 9 000 Mitwirkende präsentieren

eine Vielfalt von historischen Trachten

und Brauchtum. Die Vorstandschaft

der Metall-Innung München – Freising

– Erding in den typischen Schmiedeschürzen

trägt die historische Innungsfahne.

(Fotos: Walter Stiglloher)

Qualität und Service

sind unsere Stärken

Am Lenzenfleck 25 · 85737 Ismaning

Tel.: 0 89-32 70 80-3 · Fax: 0 89-32 70 80-59

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bayern Metall 12/2019 19


Innungsausflug – Michaeli Blau

„Unser diesjähriger Innungsausflug – unter uns Mitgliedern seit

Langem bekannt als „Michaeli Blau“ – fand am 29.09.2019 in unsere

Region Mainfranken statt. Michaelistag, so wird der 29. September

sowohl von den Katholiken als auch von den Protestanten wegen der

an diesem Tage in der Christenheit begangenen Gedächtnisfeier der

Kirchenweihe des hl. Erzengels Michael (Dedicatio S. Michaelis

Archangeli) genannt.

Nach einer 45-minütigen gemütlichen

Busfahrt zog es uns nach

Schweinfurt ins Bunkermuseum.

Viele von uns sind dort schon häufig

vorbeigefahren ohne sich dessen

bewusst zu sein, was sich hinter

diesem Backsteingebäude verbergen

könnte.

Nach einer informativen Führung durch

den Besitzer und einer schmackhaften

Kartoffelsuppe und einem „Blonden

Engel“ erkundeten wir die Schweinfurter

Innenstadt zu Fuß. Die einen

spazierten herum, andere gönnten

sich einen Kaffee und Kuchen.

Danach machten wir uns mit dem

Bus auf den Weg ins ZF-Museum

und stärkten uns vor der sehr interessanten

Führung mit Kuchen, Brotzeit,

Wein und Sekt. Wir wurden von

zwei ehemaligen und erfahrenen Angestellten

durch die Ausstellung begleitet

und erfuhren vieles von der

Entstehung der Firma Fichtel &

Sachs bis zur Verschmelzung in ZF

Friedrichshafen AG. Man spürte

förmlich die Leidenschaft, welche

die beiden Herren noch in sich leben.

Unsere Busfahrerin brachte uns sicher

zu unserer letzten Station zu

einem gemütlichen Abendessen und

netten Gesprächen untereinander.

Es war wieder ein gelungener „Michaeli

Blau“ mit zahlreichen Beteiligten.

Warum in die Ferne schweifen,

wenn das Gute liegt so nah!

An dieser Stelle nochmals vielen

Dank bei unserer Organisatorin Elke

Troll, vor allem auch für die schmackhafte

Verpflegung. Danke Elke. Wir

bedanken uns auch bei unseren

Sponsoren.

(Text+Fotos: MI Mainfranken-Mitte)

20 bayern Metall 12/2019


Kreishandwerkerschaft/Metall-Innung Bad Kissingen/Rhön-Grabfeld

Geschichte des Twizy

Ein unzureichender öffentlicher

Personennahverkehr im ländlichen

Raum macht es minderjährigen

Auszubildenden schwer den Ausbildungsbetrieb

bzw. die Berufsschule

zu erreichen. Dieses Thema

ist beim traditionellen Handwerkertreffen

auf dem Kreuzberg im März

2018 schon ausführlich diskutiert

worden. Busverbindungen gebe es

im ländlichen Raum häufig überhaupt

nicht oder zu gänzlich

unpassenden Zeiten, so dass die

jungen Auszubildenden eine Odyssee

mit zig mal Umsteigen auf sich

nehmen müssten, um zum Beispiel

aus der Rhön in die Berufsschule

nach Bad Kissingen zu kommen,

hieß es.

Bei dem erwähnten Handwerkertreffen

wurde die Idee geboren, betroffenen

Auszubildenden Elektrofahrzeuge, die

ab 16 Jahren mit der Führerscheinklasse

AM gefahren werden dürfen und zu

100 % gesponsert sein müssten, zur

Verfügung zu stellen. Die Fahrzeuge

sollten dann auf 4 bis 5 Jahre geleast

werden.

Der Weg bis zur Übergabe des ersten

Elektrofahrzeuges, einem Renault

Twizy Life 45, am 06.09.2019 war steinig

und schwer. Man merkte sehr

schnell, dass der Plan von mehreren

Fahrzeugen nicht zu realisieren war.

Die Sponsoren hierfür zu finden, war

nicht umsetzbar.

Von links: Bruno Werner (Kreishandwerksmeister Rhön-Grabfeld), Walter Heußlein (Handwerkskammer

Präsident Unterfranken), Heinz Tüchert (Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft),

Michael Werner (Obermeister Schreiner), Klaus Engelmann (stellv. Kreishandwerksmeister).

Die Verantwortlichen der Kreishandwerkerschaft

Rhön-Grabfeld waren jedoch

sehr froh, dass die Finanzierung

zum Leasen eines E-Fahrzeuges relativ

zügig ging. Die Sponsoren kommen

aus dem Finanz- und Versicherungssektor,

sowie von der E-Mobilität.

Sponsoren: Münchener Verein, Signal

Iduna, Volksbank/Raiffeisenbank, Sparkasse

und Stabstelle ländliche Entwicklung/Elektromobilität.

Danach tauchte ein weiteres Problem

auf. Das Renault-Werk, in dem der

Twizy gebaut

wird, wurde modernisiert,

weshalb

das Fahrzeug

derzeit auch

nicht gebaut

wird. Nirgendwo

in Europa war ein

Fahrzeug mehr

vorrätig gewesen.

Mittlerweile

war ein Jahr verstrichen

und keine

Lösung in

Sicht.

(Text/Fotos: Heinz

Tüchert, Kreishandwerkerschaft)

Bis man zufällig auf mobile.de ein Verkaufsangebot

für einen Twizy fand. Das

Fahrzeug war 4 Monate alt und 100 km

gefahren worden.

Jetzt galt es, die alles entscheidende

Frage zu klären, kann die Kreishandwerkerschaft

den Twizy kaufen, wo

doch die Finanzierung auf Leasing ausgelegt

war? Nach eingehender Prüfung

sprach man sich für den Kauf aus.

Unverzüglich wurde mit dem Verkäufer

(bei Passau) Kontakt aufgenommen

und auch eine Einigung erzielt. Anfang

Juni wurde der Twizy schließlich von

Niederbayern ins Rhön-Grabfeld überführt.

Zwischenzeitlich konnte besagtes

Elektrofahrzeug am 06.09.2019 an ein

Brüderpaar (17 und 15 Jahre alt) übergeben

werden, die beide eine Schreinerlehre

ab September 2019 starteten.

Im ersten Lehrjahr müssen die Jungs

das Berufsgrundschuljahr an der Berufsschule

in Bad Kissingen absolvieren.

Mit dem ÖPNV müssten sie für

Hin- und Rückfahrt 5 Std. Zeit aufbringen,

um von ihrem Wohnort, im nördlichen

Rhön-Grabfeld, zur Schule zu

kommen. Mit dem Twizy schaffen sie

es in zwei Stunden. Der Anfang ist gemacht!


bayern Metall 12/2019 21


Freisprechungsfeier der Metall-Innung

München – Freising – Erding

am 11. Oktober 2019 im ABZ Metallhandwerk in Garching

(Fotos: Walter Stiglloher)

Nach Eröffnung und Begrüßung der

jungen Gesellen, ihren Familienangehörigen

und Ausbildern sowie den Innungsmitgliedern

fand die Festansprache

und Freisprechung statt. Die Prüfungszeugnisse

wurden übergeben

und die Prüfungsbesten geehrt. Bereits

ab 16.30 Uhr war die begleitende Ausstellung

der Gesellenprüfungsstücke

für die Besichtigung geöffnet.

An der Sommergesellenprüfung der

Metall-Innung München – Freising – Erding

haben insgesamt 41 Prüflinge teilgenommen.

Davon kamen 18 aus dem

Metallbauerhandwerk, 18 aus dem

Feinwerkmechanikerhandwerk und 5

aus dem Metall- & Glockengießerhandwerk.

Alle Teilnehmer haben die Prüfung

bestanden. Der Gesellenbrief bzw.

das Prüfungszeugnis ist die erste Anerkennung

für beruflichen Erfolg.

Als Prüfungsbeste im Metallbauerhandwerk

sind hervorgegangen:

• Herr Tobias Bucher, Ausbildungsbetrieb:

IGE-Baumgartner, Isen, in

der Fachrichtung Metallgestaltung

und

• Herr Maximilian Sondermayer,

Ausbildungsbetrieb: Max Sondermayer

GmbH, München, in der

Fachrichtung Konstruktionstechnik.

Als Prüfungsbeste im Feinwerkmechanikerhandwerk

sind hervorgegangen:

• Herr Ludwig Wörndl, Ausbildungsbetrieb:

Huber Diffraktionstechnik

GmbH & Co. KG, Rimsting, im

Schwerpunkt Maschinenbau

und

• Herr Lukas Ried, Ausbildungsbetrieb:

MX-Prototyping GmbH,

Geisenfeld, im Schwerpunkt

Zerspanungstechnik.

Als Innungssiegerin im Metall-

& Glockengießerhandwerk ist

hervorgegangen:

• Frau Bettina Elfriede Gebhard,

Ausbildungsbetrieb: Kunstgießerei

Lenz, Inh. S. Jahn e.K., Nürnberg,

in der Fachrichtung Kunst- &

Glockengusstechnik.

(V. li.): Hans Lippert (Vorsitzender Metallbauer), Georg Obermaier (ehem. Vorsitzender

Feinwerkmechaniker), Prüfungsbeste (nicht alle anwesend) und Ausbilder.

Im Anschluss an die Freisprechung

waren alle herzlich zu einem kleinen

Imbiss eingeladen.

22 bayern Metall 12/2019


Handwerkliches Geschick für Metall

Werkzeug- und Formenbau Zechmayer zeichnet Jubilare aus

Die Berufsbezeichnungen sind nun Werkzeug- und Zerspanungsmechaniker.

Die Jubilare der Firma Zechmayer wurden damals zu Werkzeugmachern ausgebildet.

Drei von ihnen erhielten jetzt eine Ehrung.

Zur Jubiläumsfeier der Werkzeugund

Formenbaufirma Zechmayer

begrüßte Rainer Zechmayer alle

Mitarbeiter sowie den Obermeister

der Metallinnung Nordoberpfalz

Dieter Hagn aus Weiden. Als

Hauptpersonen bezeichnete Zechmayer

die drei Jubilare: Günther

Stümpfl, Richard Reger und Bastian

Specht.

Zechmayer blickte zurück zu deren

Lehrzeit. Das Berufsbild habe sich im

Laufe der Zeit zwar verändert, jedoch

seien die Grundkenntnisse gleichgeblieben.

„Feilen von U-Stahl als solide

Basis und Beweis für handwerkliches

Geschick, Durchhaltevermögen und

Feeling zu unserem Werkstoff Metall –

gab es damals – und gibt es heute

noch unverändert“, betonte der Seniorchef.

Heute gebe es fast ausschließlich

computergesteuerte Maschinen,

aber die Handarbeit und das Gespür

zu Metall sei unumgänglich.

Die drei Jubilare feiern zusammen 100

Jahre Betriebszugehörigkeit bei der

Firma Zechmayer. „Es ist einfach beeindruckend.

Euch zeichnet die Begeisterung

am Beruf, die langjährige

Erfahrung beim Umgang mit dem

Werkstoff Metall, Euer Können, „Knowhow“

sowie die jahrzehntelange Treue

zu unserer Firma, zu den Kollegen und

zu mir als Chef aus“, lobte Rainer

Zechmayer.

Bei der Jubilarfeier zeichnete Rainer Zechmayer (links) zusammen mit Obermeister Dieter Hagn

(rechts daneben) und Juniorchef Jörg Zechmayer (2. von rechts) Bastian Specht, Richard Reger

und Günther Stümpfl aus.

Zusammen mit seinem Sohn Juniorchef

Jörg Zechmayer und Obermeister Dieter

Hagn zeichnete Rainer Zechmayer

Günther Stümpfel für 45 Jahre, Richard

Reger für 40 Jahre und Bastian Specht

für 15 Jahre aus. Die Jubilare erhielten

eine Ehrenurkunde der Handwerkskammer

Niederbayern-Oberpfalz, eine Anstecknadel

aus Silber oder Gold sowie

eine Geldprämie.

Bei der Auszeichnungsfeier begrüßte

Rainer Zechmayer auch die neuen

Auszubildenden Sascha Melchert und

Kevin Krez aus Grafenwöhr sowie

Justin Becher aus Pressath. Ihnen

wünschte er alles Gute, wenn sie

zukünftig die „Formen mit Format“

bauen.


(Text/Foto: Renate Grandl, „Neuer Tag“)

TERMINE

FÜR Ausgabe 2/2020

Redaktionsschluss: 13.01.2020

Anzeigenschluss: 17.01.2020

Bitte beachten!

Ausgabe 03/2020

Redaktionsschluss: 06.02.2020

Anzeigenschluss: 11.02.2020

bayern Metall 12/2019 23


Innung für Metall- und Kunststofftechnik Wunsiedel-Selb

Traditionelle Innungsfahrt

In diesem Jahr führte die traditionelle

Innungsfahrt der Metall-

Innung Selb-Wunsiedel in das

Stahlwerk Unterwellenborn nach

Thüringen. Das hochmoderne

Unternehmen, als Vertreter der

traditionellen Schwerindustrie, hat

sich am Standort Unterwellenborn,

nahe Saalfeld, zu einem Vorreiter

für Nachhaltigkeit und Umweltschutz

entwickelt.

Das Werk produziert jährlich mehr als

900.000 t Stahl. Hauptsächlich ist es

Stahl in Form von Profilen und von

hoher Güte. So stellt das Werk Stahl

her, der bei Niedrigtemperaturen von

bis zu –50 °C seine mechanischen

Eigenschaften bewahrt, oder warmfesten

Stahl, der in Kraftwerken zum Ein-

Märchendom der Saalfelder Feengrotten.

Die Mitglieder vor dem Stahlwerk.

satz kommt, um 40 Jahre lang Dauerbelastungen

von 400 °C zu trotzen.

Am Nachmittag besuchten die Innungsmitglieder

die Saalfelder Feengrotten.

Diese gelten als „Thüringens

Wunder tief im Berg“. Sie entstanden

aus einem ehemaligen Bergwerk und

ziehen heute als die „farbenreichsten

Schaugrotten der Welt“ zahlreiche

Besucher aus aller Welt an.

Auch das leibliche Wohl kam nicht zu

kurz, so wurde auf der Rückfahrt noch

ein Stopp in der Gustav-Hütte in

Regnitzlosau eingelegt. An einem

vielfältigen Pizza- und Salatbuffet

konnten sich die Teilnehmer ausgiebig

stärken.

Vor der Grotte. (Fotos: Michael Göbel)


(Quelle: Michael Göbel)

24 bayern Metall 12/2019


Aus- & Fortbildung

Ausbildung zum Metallhandwerker in Rekordzeit

Philipp Schmitt (24) hat sein Studium

im Wirtschaftsingenieurwesen absolviert.

Durch das Studium und seine

sehr guten schulischen Leistungen war

es ihm möglich, seine Ausbildungszeit

von 3 ½ auf 2 Jahre zu verkürzen. Seine

Ausbildung schloss er als Innungsbester

Azubi ab und wurde bei der

Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft

Bad Kissingen mit einem

Buchpreis ausgezeichnet.

Ausgebildet wurde er im elterlichen,

vom Großvater gegründeten Betrieb,

der Firma Saal Metallbau in Thundorf.

Sein nächstes Ziel – die Meisterprüfung

– verfolgt er bereits seit einigen

Wochen. Wir wünschen weiterhin viel

Erfolg!


(Quelle: Metallinnung Bad Kissingen/

Rhön-Grabfeld

V. li. n. re.: Walter Heußlein, Präsident der HWK für Unterfranken, Philipp Schmitt, Klaus

Engelmann, Obermeister, und Dieter Ehrenfels, Vizepräsident der HWK für Unterfranken.


(Foto: Friederike Schwender)

Projektarbeiten des Meisterkurses Feinwerkmechaniker prämiert

Exakte Bohrung vom Unikat

Zwei ausgezeichnete

Unikate: die Tischbohrmaschinen

von Florian

Burkhart (links) und

Lukas Mößlang (rechts).

(Foto: Lexhaller)

Sie haben geplant, getüftelt und

entworfen und schließlich aus zig

Teilen ihre Projektarbeit für den

praktischen Teil der Meisterprüfung

der Feinwerkmechaniker zusammengebaut.

Schnell waren da

60 Stunden aufgelaufen. Herausgekommen

sind 21 verschiedene

Tischbohrmaschinen, alles Einzelstücke.

19 von ihnen wurden vor

Kurzem in der Handwerkskammer

für Schwaben präsentiert. Die

besten drei wurden ausgezeichnet.

„Jeder Teilnehmer hat die Prüfungsaufgabe

auf seine Weise umgesetzt und

andere Lösungsansätze gefunden“,

freute sich Dieter Schmid, bei der

Handwerkskammer zuständig für das

Prüfungswesen, bei der Preisverleihung.

Nach nicht einmal einem Jahr


bayern Metall 12/2019 25



hätten die Kursteilnehmer bei der Umsetzung

der Prüfungsaufgabe große

Leistungsfähigkeit sowie viel Wissen

und Kompetenz bewiesen.

Anzufertigen war eine Tischbohrmaschine,

maximal 35 Kilogramm schwer,

mit einem Bohrtisch von 400 mm Länge

(inkl. Motor 600 mm), 275 mm Breite

und 700 mm Höhe. Die Drehzahl des

Motors sollte 600–2400 U/min betragen.

Die Maschine sollte in ein 10 mm

dickes Flacheisen ein Loch mit 8 mm

Durchmesser bohren können (ohne

Vorbohren).

Bei der Beurteilung legte der Prüfungsausschuss

besonderen Wert auf eine

saubere Ausführung, eine sichere und

einfache Handhabung und einen stufenlosen

Drehzahlwechsel beim Motor.

„Ein paar schlaflose Nächte hat mich

das Ganze gekostet“, erzählt Florian

Burkhart aus Buttenwiesen, dessen

Tischbohrmaschine als zweitbeste

ausgezeichnet wurde. „Vor allem die

Höhenverstellung war knifflig“, erläutert

er. Nun ist er erleichtert, dass er es

geschafft hat. Die Anstrengung hat

sich gelohnt.

Ebenfalls prämiert wurden die Tischbohrmaschinen

von Lukas Mößlang

aus Weitnau und Christoph Jörg aus

Fischen. Lukas Mößlang kam auf den

ersten Platz. Christoph Jörg belegte

den dritten Platz.

Weitere Informationen:

Handwerkskammer

für Schwaben

Siebentischstraße 52–58

86161 Augsburg

www.hwk-schwaben.de

Meisterschulen am Ostbahnhof

Verabschiedung von StD Lisa Schlegl

„Ein halbes Leben unter Metallern“ – Alles hat seine Zeit

Nach knapp 40 Jahren an „meiner“

Meisterschule am Ostbahnhof heißt

es nun Abschied nehmen, so StD

Lisa Schlegl. Durch den damaligen

Schulleiter Walter Staiger direkt aus

dem Referendariat an die Meisterschulen

geholt, war Lisa Schlegl

dann fast 40 Jahre mit ganzem

Herzen dabei.

Seit 1982 unterrichtete sie jedes Jahr

die Metallbauklassen in Betriebswirtschaft,

das sind nahezu 1.000 Metallbauer.

Die angehenden Handwerksmeister

auf die Meisterprüfung und die

Selbstständigkeit vorzubereiten, hat ihr

immer sehr viel Freude bereitet. Lehrer

an den Meisterschulen war für sie kein

Beruf, sondern eine Berufung.

Zum Ende dieses Jahres legt Lisa

Schlegl nach 12 Jahren auch ihr Amt

als Vorsitzende der Meisterprüfungskommission

Metallbau I nieder. „Mein

halbes Leben war ich unter Metallbauern

und liebe dieses Handwerk und

seine Menschen sehr. Ich möchte mich

bei meinen Kollegen an der Meisterschule

sowie in der Meisterprüfungskommission

für die gute und konstruktive

Zusammenarbeit über die vielen

Jahre hinweg ganz herzlich bedanken.“

Für den neuen Lebensabschnitt, dem

sie mit einem lachenden und einem

weinenden Auge entgegen sieht, sind

bereits ehrenamtliche Aufgaben (Vereinsarbeit)

geplant. Aber das Schulleben

und die Zeit an der Meisterschule,

die fast wie eine zweite Heimat war,

wird in guter Erinnerung bleiben. In

diesem Sinne verabschiedet sich Lisa

Schlegl ganz herzlich und sagt allen:

„Servus, macht’s es guad!“ Eure/Ihre

Lisa Schlegl.


(Meisterschulen am Ostbahnhof)

Die Fachzeitschrift „bayern Metall“

bedankt sich für die redaktionellen

Beiträge von Lisa Schlegl und

wünscht alles Gute für den neuen

Lebensabschnitt.

Werbung in

Anzeigen-Annahme

089 2030077-0

26 bayern Metall 12/2019


LANDESVERBANDSTAG 2020

vom 15. bis 16. Mai in Marktoberdorf

METALLHANDWERK

Die Vorbereitungen für den

nächstjährigen Verbandstag des

Fachverbandes Metall Bayern

sind weitestgehend abgeschlossen

und folgendes Programm

ist unter dem Vorbehalt

eventueller noch kommender

Änderungen vorgesehen:

Freitag, 15. Mai 2020

(Alle Veranstaltungen – soweit nicht

anders angegeben – finden im

MODEON, Marktoberdorf, statt.)

• 9.30 – 11.30 Uhr

Tagung „Ausbildungswesen“

(Lehrlingswarte, Prüfungsausschussmitglieder

sowie alle

Interessierten)

12.00 – 13.45 Uhr

Möglichkeit zum gemeinsamen

Mittagessen im MODEON

Restaurant (Selbstzahler)

• 14.00 – 14.15 Uhr

Gesellschafterversammlung

Wirtschaftsgesellschaft

• 14.15 – 17.00 Uhr

Delegiertentagung des Fachverbandes

Metall Bayern (Teil 1)

Stimmberechtigung nur mit

Delegiertenausweis bzw.

Stimmzettel

• 19.30 Uhr

Festabend

Weitere Informationen zu

Marktoberdorf:

Touristikbüro der Stadt

Marktoberdorf

Richard-Wengenmeier-Platz 1

87616 Marktoberdorf

www.touristik-marktoberdorf.de

Samstag, 16. Mai 2020

• 9.30 – 12.00 Uhr

Delegiertentagung des Fachverbandes

Metall Bayern (Teil 2)

Stimmberechtigung nur mit

Delegiertenausweis bzw.

Stimmzettel

12.00 Uhr

Offizielles Ende des Verbandstages

Marktoberdorf

Marktoberdorf, Kreisstadt des Landkreises

Ostallgäu, hat rund 18.300

Einwohner, und hier ist immer was los!

Hier werden jährlich zwei Jahrmärkte

(Urbani- und Martinimarkt), ein Weihnachtsmarkt

und der wöchentlich

stattfindende Wochenmarkt abgehalten.

Außerdem kann man Marktoberdorf

auch auf einer der zahlreichen und äußerst

beliebten Stadtführungen hautnah

erleben: mit Ausflügen in die dunkle

Zeit des Allgäus und über Sagen und

Märchen. Beispielsweise Marktoberdorfs

mys tische Führung durch die

dunkle Jahreszeit. Raunächte – in den

zwei Wochen zwischen dem Heiligen

Abend und dem Dreikönigstag treiben

(Foto: Stadtansicht – Christoph Jorda)

Hinweis

Die Buchung der Zimmer für

die Übernachtungen erfolgt

über die Hotels direkt. Die Buchung

der Rahmenveranstaltungen

erfolgt über die veranstaltende

Innung. Diesbezüglich

werden beginnend ab der

Januar-Ausgabe 2020 von

bayern Metall entsprechende

Anmeldeformulare für die Buchung

von Zimmern und Rahmenveranstaltungen

beigelegt.

Außerdem wird in den nächsten

Ausgaben von bayern Metall

Marktoberdorf vorgestellt.

Wir bitten um Beachtung!

sich in den Nächten besonders viele

Geister herum, so wurde es früher

erzählt. Zum Schutz versuchten

die Allgäuer mit viel Krach und

Rauch die Geister zu vertreiben. Es

wurden die Kräuterbroschen vom

Sommer verbrannt und Böller abgeschossen.

So entstand den Erzählungen

nach auch die heutige Silvesterknallerei.

bayern Metall 12/2019 27


AUSBILDUNGSZENTRUM

METALLHANDWERK

Seminare und Lehrgänge im Januar und Februar 2020

Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten im Metallhandwerk – 1-wöchiger Lehrgang

Start: Januar 2020

In 48 Unterrichtseinheiten werden theoretische und praktische Inhalte vermittelt,

am Ende erfolgt die Prüfung, und Sie erhalten ein Zertifikat des BVM.

Voraussetzungen: Abschluss der Gesellenprüfung in einem Metallhandwerk

sowie mindestens dreijährige einschlägige Berufspraxis!

20. bis 24. Januar 2020

ABZ Garching

Befähigte Person zur Prüfung von Leitern, Tritten und Kleingerüsten

Gemäß § 14 der Betriebssicherheitsverordnung sind regelmäßig Prüfungen an Leitern,

Tritten und Kleingerüsten vorzunehmen. Der Arbeitgeber kann befähigte Personen aus

der eigenen Belegschaft bestellen – dieses Seminar bereitet Sie darauf vor.

29. Januar 2020

ABZ Garching

Lehrgang zum/zur „Geprüfte/r Fachbauleiter/in im Metallbauerhandwerk“

Start: 6. Februar 2020

Ein Lehrgang für die mittlere Führungsebene zwischen

Geselle und Meister! – Inhalte:

• Organisation von Baustellen

• Montageleistungen

• Mitarbeiterführung und Kommunikation

• Dokumentation und Kundenbetreuung

Prüfung mit Zertifikat zum/zur „Geprüfte/r Fachbauleiter/in

im Metallbauerhandwerk“

Termine: Donnerstag, 06. bis Samstag, 08.02.2020

Donnerstag, 13. bis Samstag, 15.02.2020

Montag, 17. bis Freitag, 21.02.2020

Donnerstag, 05. bis Samstag, 07.03.2020

Donnerstag, 12. bis Samstag, 14.03.2020

Uhrzeit: 08:00 bis 16:00 Uhr, samstags 08:00 bis 14:30 Uhr

Ort:

Ausbildungszentrum Garching

Jetzt

anmelden!

Seminarveranstalter:

Wirtschaftsgesellschaft des Fachverbandes Metall Bayern mbH, Lichtenbergstraße 10, 85748 Garching

28 bayern Metall 12/2019


Das Seminarprogramm für das

1. Halbjahr 2020 …

… erscheint demnächst!

Anmeldung unter: www.abz-metallhandwerk.de

● Veranstaltungs-Hotline: 089 2030077-48 – Frau Karen Ende

● Falls der Veranstaltungsort nicht angegeben ist, finden die Veranstaltungen in 85748 Garching,

Lichtenbergstraße 10, statt.

● Der Veranstalter behält sich das Recht vor, Veranstaltungen kurzfristig abzusagen, wenn die erforderliche

Mindestteilnehmeranzahl nicht erreicht wird, sowie Anmeldungen abzuweisen, wenn die Veranstaltung

bereits ausgebucht ist. Die Seminarbelegung erfolgt in der Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen.

bayern Metall 12/2019 29


Geschäftliches

Günzburger Steigtechnik für Top-Arbeitsschutz

ausgezeichnet

Unternehmen erhält Gütesiegel „Sicher mit System“ von der Berufsgenossenschaft

Holz und Metall

Mit seinem systematischen Arbeitsund

Gesundheitsschutz will das Unternehmen

für sichere und gesunde Arbeitsbedingungen

sorgen und

Unfälle, arbeitsbedingte Erkrankungen

sowie Berufskrankheiten

vermeiden. Um dieses Ziel

zu erreichen, informiert die

Günzburger Steigtechnik ihre

Mitarbeiter zum Beispiel in einem

Handbuch, an Info-Points und Aushängen

umfassend über alle für das

Unternehmen relevanten Regelungen

und Vorgaben und bezieht die Beschäftigten

aktiv in den Arbeits- und

Gesundheitsschutz ein.

Die Geschäftsführer der Günzburger Steigtechnik (vorne von links) Leopold Munk, Ruth Munk,

Ferdinand Munk, Alexander Werdich (Geschäftsführer Aftersales) sowie Dipl.-Ing. Markus Horn

(Sicherheitsingenieur, hinten Mitte) nahmen das Gütesiegel „Sicher mit System“ von Marc-Manuel

Freitag von der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (hinten links) entgegen.


(Fotos: Günzburger Steigtechnik)

Arbeits- und Gesundheitsschutz ist für

die Günzburger Steigtechnik keine Option,

sondern Standard: Das beweist

der Qualitätshersteller aus Bayern

nicht nur mit seinen Top-Produkten für

die Arbeitssicherheit, sondern auch

mit seinem betrieblichen Arbeitsschutzmanagementsystem.

Für dieses

wurde das Unternehmen jetzt von

Das Firmengelände der Günzburger Steigtechnik.

der Berufsgenossenschaft Holz und

Metall (BGHM) mit dem Gütesiegel

„Sicher mit System“ ausgezeichnet.

Das Zertifikat bescheinigt der Günzburger

Steigtechnik einen systematischen

und rechtssicheren Arbeitsschutz, es

ist drei Jahre lang gültig.

„Wir sind sehr stolz auf das Gütesiegel

‚Sicher mit System‘. Es zeigt, dass uns

der Arbeits- und Gesundheitsschutz

wirklich am Herzen liegt und wir Verantwortung

für unsere Mitarbeiter übernehmen.

Dabei ist die Auszeichnung

ein Erfolg für unser gesamtes Team –

gemeinsam setzen wir unser Arbeitsschutzmanagementsystem

konsequent

in die Tat um und verbessern es kontinuierlich

weiter“, sagte Ferdinand

Munk, Geschäftsführer der Günzburger

Steigtechnik GmbH, bei der Verleihung

des Gütesiegels in Günzburg.

Unfälle und Krankheiten vermeiden

Bei der Beurteilung für „Sicher mit System“

ist der Qualitätshersteller besonders

durch sein angenehmes Betriebsklima,

seine flachen Hierarchien, die

transparente Kommunikation sowie

die Struktur, Ordnung und Sauberkeit

im Betrieb positiv aufgefallen. Mit dem

Gütesiegel erfüllt die Günzburger

Steigtechnik nun auch den Nationalen

Leitfaden für Arbeitsschutzmanagementsysteme

nach internationalem

Standard ILO-OSH 2001.

„Uns ist bewusst, dass jeder Unfall

Leid für die Betroffenen und ihre Familien

bedeuten kann. Umso wichtiger

und lohnender ist die Investition in den

Arbeits- und Gesundheitsschutz“, sagte

Munk. Der Geschäftsführer betonte

außerdem, dass alle Beteiligten von

den Schutzmaßnahmen profitieren.

„Sie wirken sich positiv auf die Motivation

der Mitarbeiter aus und sorgen daher

für mehr Produktivität. Außerdem

tragen sie zur Qualität der Produkte

und mehr Rechtssicherheit für uns als

Unternehmen bei.“


Weitere Informationen:

(Quelle: Jensen media)

Günzburger Steigtechnik GmbH

Rudolf-Diesel-Straße 23

89312 Günzburg

www.steigtechnik.de

30 bayern Metall 12/2019


So sehen Siegerinnen aus

Preisverleihung an die „Unternehmerfrau im Handwerk 2019“ durch ‚handwerk magazin‘

Am 18. Oktober kürte ‚handwerk magazin‘ im Rahmen des Bundeskongresses

der Unternehmerfrauen in Billerbeck die Gewinnerinnen des

Wettbewerbs „Unternehmerfrau im Handwerk 2019“. Aus knapp 100

Bewerberinnen wählte die Jury zwei Preisträgerinnen in den Kategorien

„Selbstständige Unternehmerin“ und „Mitarbeitende Unternehmerfrau“

aus. Beide Preisträgerinnen erhalten einen Imagefilm über ihren Betrieb

und ein Preisgeld von jeweils 2.500 Euro.

Mann zu entlasten: „Es gab immer wieder

Probleme mit eigenwilligen angestellten

Meistern, das hat viel Unruhe

in den Betrieb gebracht. Jetzt herrscht

Ruhe, das Betriebsklima ist klasse und

wir haben ein stetiges Umsatzwachstum“,

sagt sie.

In der Kategorie „Selbstständige Unternehmerin“

überzeugte Nachfolgerin

Kerstin Hansmann, alleinige Geschäftsführerin

von Metall- und Balkonbau

Hansmann GmbH in Guben.

Sie wurde für ihre Lebensleistung ausgezeichnet.

Sie hat mit großem unternehmerischem

Gespür und enormem

Einsatz aus einem lokalen Kleinbetrieb

ein deutschlandweit agierendes 80-

Mann-Unternehmen aufgebaut. Sie

hat nach dem Mauerfall Weitsicht bei

der Neuausrichtung ihres Unternehmens

bewiesen und zusammen mit ihrem

Vater die Zukunftsfähigkeit ihres

Betriebes gesichert.

Dabei ist sie strategisch vorgegangen

und hat im Lauf der 34 Jahre ihrer

Selbstständigkeit immer wieder Antworten

gefunden auf die großen Herausforderungen

im Handwerk: Fachund

Nachwuchskräftemangel, Generationenwechsel,

Effizienz. „Ich freue

mich über die Anerkennung für meine

Arbeit, mein Engagement und wie ich

beides lebe“, sagt die verheiratete

Mutter von zwei fast erwachsenen Kindern.

Als „Mitarbeitende Unternehmerfrau“

zeichnete ‚handwerk magazin‘ Lackierermeisterin

Daniela Schleich von

der Lackiererei Schleich GmbH in

Marktheidenfeld aus. Die Steuerfachangestellte

machte ohne jegliche

handwerkliche Vorbildung ihren Meister

im Lackiererhandwerk, um ihren

Daniela Schleich ist Mutter von drei

Kindern, zudem ehrenamtlich in verschiedenen

Prüfungsausschüssen der

Handwerkskammern tätig und engagiert

sich umfassend für das gesamte

Handwerk und die Nachwuchsförderung.

Jury-Mitglied Alexander Holzmann,

Verleger von ,handwerk magazin‘ sagt:

„Die Qualität der vielen Bewerbungen

war in diesem Jahr ganz besonders

hoch. Die Preisträgerinnen 2019, Kerstin

Hansmann und Daniela Schleich,

überzeugten mit ihren herausragenden

beruflichen Leistungen, ihrer Persönlichkeit,

und ihrer großen Leidenschaft

fürs Handwerk.“


(Quelle: ‚handwerk magazin‘)

(V. li.): Jan Peter Kruse (Verlagsleiter Holzmann Medien), Heike Trapp (Bundesvorstand und

Pressesprecherin Unternehmerfrauen im Handwerk UFH), Kerstin Hansmann (Preisträgerin

„Unternehmerin im Handwerk“), Daniela Schleich (Preisträgerin „Mitarbeitende Unternehmerfrau

im Handwerk“), Tatjana Lanvermann (Vorsitzende des Landesverbandes NRW UFH

Unternehmerfrauen im Handwerk UFH), Olaf Deininger (Chefredakteur handwerk magazin),

Heidi Kluth (Bundesvorsitzende Unternehmerfrauen im Handwerk UFH).


(Foto: Jens Nieth/handwerk magazin)

Weitere Informationen:

Holzmann Medien GmbH & Co. KG

Gewerbestraße 2

86825 Bad Wörishofen

www.holzmann-medien.de/

www.handwerk-magazin.de

bayern Metall 12/2019 31


Vom Lohnfertiger zum Systemanbieter

Carl Leipold GmbH feiert 100-jähriges Bestehen

In ihrer 100-jährigen Geschichte hat sich die Carl Leipold GmbH von einer

Lohndreherei zum Systemanbieter für Präzisionsdrehteile entwickelt.

Bereits in vierter Generation fertigt das Familienunternehmen an drei

Standorten Lösungen für unterschiedliche Branchen.

Die Wurzeln der Leipold Gruppe liegen

bis heute in der Wiege der Präzisionstechnik,

dem Schwarzwald. Vor 100

Jahren gründete Carl Leipold den Betrieb.

„Wir fühlen uns unserer langen

Tradition mit Wertarbeit Made im

Schwarzwald verpflichtet, blicken aber

dank unseres besonderen Zerspanungs-Know-hows

mit hochqualifizierten

Mitarbeitern erwartungsvoll in die

Zukunft“, sagt Pascal Schiefer, geschäftsführender

Gesellschafter der

Leipold Gruppe.

„Dank unserer Investitionen in neue

Fertigungs- und Werkzeugtechnologien

sind wir für kommende Herausforderungen

gerüstet.“ Leipold stehe für eine

hohe Verlässlichkeit gegenüber seinen

Mitarbeitern sowie eine hohe Lieferfähigkeit

gegenüber seinen Kunden.

Gründung 1919 ganz ohne

Startkapital

Der Schwarzwald ist zur Zeit der

Leipold-Gründung bereits hochindustrialisiert.

Auf der Suche nach Arbeit

lässt sich der gebürtige Thüringer und

gelernte Mechaniker Carl Leipold nach

dem Ersten Weltkrieg in Nußbach bei

Triberg nieder. 1919 gründet er ohne

eigenes Startkapital seinen eigenen

Betrieb. Carl Leipold leistet Pionierar-

Fakten zur Leipold Gruppe:

• Hauptsitz: Wolfach

• Produktionsstandorte in Wolfach,

Dransfeld und Windsor/

Connecticut (USA)

• Mitarbeiterzahl: 360

• Umsatz 2018: 62 Mio. Euro

• Produzierte Präzisionsteile pro

Jahr: ca. 1 Mrd. Teile

• Maschinenpark: 8 Maschinengruppen

mit insgesamt circa 170

Produktionsmaschinen

Zerspantechnik Leipold Gruppe.


(Foto: C. Leipold GmbH)

beit, konzipiert neue Drehautomaten,

verarbeitet dabei Material erstmals

vom Ring und das Unternehmen entwickelt

sich zu einem der wichtigsten

Arbeitgeber Wolfachs.

Maßgeblich dafür ist auch Carl Leipolds

Schwiegersohn Ludwig Schiefer, der

operativ fest im Unternehmen integriert

ist. Nach Carl Leipolds Tod 1979

übernimmt er die volle Verantwortung,

doch schon 1982 verstirbt er plötzlich.

Sein Sohn Dr. Karl-Heinz Schiefer rückt

früher als geplant ins erste Glied. Der

Betrieb zählt damals 124 Mitarbeiter.

Vom Handwerksbetrieb zum

Industrieunternehmen

Der Enkel des Firmengründers formt

Leipold von einem großen Handwerksbetrieb

zu einem Industrieunternehmen

mit standardisierten Abläufen und Verfahren.

Er baut nicht nur einen unternehmenseigenen

Vertrieb auf. Bereits zu

dieser frühen Zeit investiert er in die digitale

Infrastruktur. Leipold fertigt neue

Produkte insbesondere für Automotive,

Industrietechnik und Elektrotechnik.

Das Unternehmen verarbeitet Kupferund

Stahllegierungen sowie Aluminium

und Titan – 50 Prozent der hochkomplexen

Produkte produziert es heute

aus Edelstahl. 1997 wird Leipold die

erste Dreherei in Europa und das erste

Unternehmen im Kinzigtal mit einem

Öko-Audit nach der EG-Öko-Verordnung.

2012 übernimmt die vierte Generation

die volle Verantwortung. Damit setzt

sich die Familiengeschichte konsequent

fort. Karl-Heinz Schiefers Sohn

Pascal wird neuer Geschäftsführer der

Carl Leipold GmbH. Neben der Spezialisierung

in verschiedenen Branchen

treibt er die Investitionen in neue Technologien

voran. 2017 realisiert er die

Verdoppelung der Produktionsfläche

im US-Werk.

Aktuell schiebt er die Produktionserweiterung

in Wolfach an. „Mit unseren

Bestrebungen bekennen wir uns klar

zum Produktionsstandort Wolfach“,

sagt Schiefer. „Wo unsere Geschichte

begann, sehen wir auch eine erfolgreiche

Zukunft für unser Unternehmen.“

Der Unternehmenserfolg fußt bis heute

insbesondere auf dem Know-how der

Mitarbeiter. Teilweise in dritter Generation

schaffen Familien bereits bei Leipold

– es gibt sogar noch Pensionäre,

die alle vier Führungsgenerationen erlebt

haben. Mit der Kompetenz seiner

Mitarbeiter begleitet Leipold seine

Kunden verstärkt entlang der gesamten

Wertschöpfungskette für die Herstellung

komplexer Teile, sagt Pascal

Schiefer.

„Die erfolgreichsten Geschäftsbeziehungen

sind erfahrungsgemäß immer

diejenigen, bei denen Leipold bereits

sehr früh in Projekte der Kunden eingebunden

wird.“ Heute versteht sich die

Leipold Gruppe als Lösungsanbieter in

der Herstellung von Präzisionsteilen.

Weitere Informationen:

Carl Leipold GmbH

Schiltacher Straße 5

77709 Wolfach

www.leipold.com

32 bayern Metall 12/2019


All-Cert GmbH

Am Hilgnerfeld 12

83626 Oberlaindern

Tel: 08024 / 47 33 00 - 0

Fax: 08024 / 47 33 00 - 33

info@all-cert.de

www.all-cert.de

Zertifizierung aus einer Hand

EN 1090

Ein Ansprechpartner

ISO 9001

Kosten

ISO 9606

Vorteile Ein Termin

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Gebündeltes Fachwissen

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45143 Essen

Tel: 0201 / 89 27 22 68

Fax: 0201 / 89 27 22 71

info@metall-zert.de

www.metall-zert.de

bayern Metall 12/2019 33


Messen & Ausstellungen

Neues Bauen mit Stahl

Internationaler Architektur-Kongress am 15. Januar 2020

erstmals in Düsseldorf

Der Internationale Architektur-Kongress „Neues Bauen mit Stahl“ kommt

an den Rhein. Die zehnte Auflage der beliebten Veranstaltung findet am

15. Januar 2020 erstmals in der Rheinterrasse in Düsseldorf statt. Unter

dem Motto „Maßstab ist der Mensch“ präsentieren renommierte Architekten

und Ingenieure, darunter Graham Stirk von Rogers Stirk Harbour +

Partners aus London, außergewöhnliche Architektur mit Stahl.

Düsseldorf vorgestellt werden. Mit dabei

sind auch die international bekannten

Büros Barkow Leibinger (Berlin),

Courage architecten (Apeldoorn), Dam

& Partners Architecten (Amsterdam),

Grassl (Hamburg), Heatherwick Studio

(London), Sauerbruch Hutton (Berlin)

und Vasconi Architectes (Paris).

Neu ist die Fachausstellung „Stahl und

Architektur“, die den Kongress, der

sich an Architekten, Ingenieure, Stadtplaner

und Bauherren richtet, begleiten

wird. Veranstalter ist die Wirtschaftsvereinigung

Stahl in enger Kooperation

mit der Architektenkammer Nord rhein-

Westfalen sowie den Organisationen

bauforumstahl, Industrieverband Feuerverzinken

und dem Internationalen

Verband für den Metallleichtbau.

„The Vessel“ in New York von Heatherwick Studio, London.

(Foto: Stef Ko/Alamy Stock Foto)

„experimenta“ in Heilbronn von Sauerbruch

Hutton, Berlin. (Foto: Roland Halbe)

Weitere Informationen:

Wirtschaftsvereinigung Stahl

Stahl-Zentrum

Sohnstraße 65

40237 Düsseldorf

www.architektur-kongress.de.

Vor dem Hintergrund der Urbanisierung

suchen Architekten, Ingenieure

und Bauherren nach funktionalen, gestalterisch

ansprechenden und vor allem

nachhaltigen Lösungen. Maßstab

dabei ist stets der Mensch, der mit zunehmendem

Umweltbewusstsein ökologisch

verträgliche Bauweisen anstrebt

– im öffentlichen wie im privaten

Bereich. Hier spielt Stahl seine Stärken

aus. Der Werkstoff bietet sich für viele

Bauvorhaben als geeignetes Baumaterial

an, denn er ist vielseitig einsetzbar,

wiederverwendbar und am Ende der

Nutzungszeit vollständig recycelbar.

Die Prinzipien für eine urbane Baukultur

finden sich in den herausragenden

Architektur- und Ingenieurbauwerken

mit innovativen Trag- und Fassadenstrukturen

aus Stahl wieder, die in

Europäisches Patentamt in Rijswijk/NL von

Ateliers Jean Nouvel, Paris/Dam & Partners

Architecten, Amsterdam.


(Foto: Ronald Tillemann)

34 bayern Metall 12/2019


Bücher

Prüfungsbuch Metallbautechnik

Autoren: Eckhard Ignatowitz, Frank Köhler, Hans-Joachim Pahl, Alfred Weingartner, Hans-Martin Weinstock;

Berufe: Metallberufe Metallbau. Buch, 6. Auflage 2019, 436 Seiten, zahlr. Abb., 2-fbg., 17 x 24 cm,

brosch., Europa-Nr.: 17611, ISBN 978-3-8085-1766-6, 22,30 € Preis inkl. MwSt, zzgl. Versandkosten.

Das Buch hat sich als wichtiges Hilfsmittel

zur Sicherung des Prüfungserfolges

von Metallbauern und Konstruktionsmechanikern

bewährt. Inhaltlich

folgt es den durch Prüfungsordnungen

und Rahmenlehrpläne formulierten Anforderungen.

Im Vordergrund stehen Kenntnisse, die

zur Ausführung typischer beruflicher

Bestellung/Kontakt:

Verlag Europa-Lehrmittel

Nourney, Vollmer GmbH & Co. KG

Düsselberger Straße 23

42781 Haan-Gruiten

Tel.: 02104 6916-0

Fax: 02104 6916-27

E-Mail: info@europa-lehrmittel.de

Handlungen in beiden Berufen erforderlich

sind. Diese werden unter

arbeitsplanerischen, fertigungstechnischen,

werkstofftechnischen und informationstechnischen

Aspekten hinterfragt.

Die sachlogische Gliederung des Inhaltes

wird durch einen Wegweiser ergänzt,

der die Zuordnung der Inhalte

zu den Lernfeldern erleichtert. Wesentliche

Teile des Buches wurden aktualisiert

und neu gestaltet. Normänderungen

wurden eingearbeitet. Prüfungsähnlich

gestaltete Projekte dienen der

Überprüfung der in der Ausbildung erworbenen

Kompetenzen.

Die inneren Umschlagseiten des Buches

enthalten eine Übersicht über

Prüfungsstruktur, Gewichtung der einzelnen

Prüfungsteile, Inhalt und Erfüllungsbedingungen

zu den Prüfungen

nach den derzeit gültigen Prüfungsordnungen.

TERMINE

FÜR Ausgabe 2/2020

Redaktionsschluss: 13.01.2020

Anzeigenschluss: 17.01.2020

Bitte beachten!

Ausgabe 03/2020

Redaktionsschluss: 06.02.2020

Anzeigenschluss: 11.02.2020

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FÜR Ausgabe 2/2020

Redaktionsschluss: 13.01.2020

Anzeigenschluss: 17.01.2020

Bitte beachten!

Ausgabe 03/2020

Redaktionsschluss: 06.02.2020

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