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romana

ESSZETT Nr. 73

Schülerzeitung der Schloss-Schule - seit 1995

Dezember 2019

Sportarten

Seite 16 bis 20

Warum gehen Sie,

Herr Kraft?

Seite 4

Erde und Länder

Seite 30 bis 42

Schulleitung, Kollegium, Förderverein

und Schulelternbeirat wünschen

schöne Weihnachtsferien!

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ESSZETT Nr. 73

Dezember 2019

Impressum

Verlag

ESS-­‐ZETT

Schloss-­‐Schule Gräfenhausen

Schlossgasse 13

64331 Weiterstadt

Redaktion und Anzeigen

KrisHan Bach, Luna Breuksch, Larissa

Coutandin, Ema Donlic, Sofia Gschnitzer,

Jil Körner, Juan David Linne, Janek und

Simon Lüßmann, Dina Nasaruk, Shokran

Osmani, Max Radovic, Phil Tjarks, Elias

Wöhl, Lara Yalcin

Redaktionsassistenz

Anne\e Ahmad, Barbara Grolman-­‐Roth,

Ingeborg Stroh

Chef vom Dienst

V.i.S.d.P.: Gerhard Kra` (Schulleiter)

Spendenkonto

Förderverein Schloss-­‐Schule Gräfenhausen

Frankfurter Volksbank

BLZ 501 900 00

Kto 11 77 826

Druck

citycopies Inh. A. Burghardt

Holzstraße 5

64283 Darmstadt

www.citycopies.de

Auflage: 370 Stück

E-­‐Mail

briekasten@schloss-­‐schule-­graefenhausen.de

Seit Mai 1995 regelmäßig erscheinend.

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ESSZETT Nr. 73

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser!

Wieso die EssZe\ dieses mal so dick ist?

Und so interessant? Und so vielseiHg?

Weit über 20 Seiten mit Berichten über

ferne Länder, interessante Tiere, ihre

Sportarten und weiteres haben die 15

EssZe\-­‐Kinder aus dem Jahrgang 4 zu-­sammengetragen,

einfach weil dieThe-­men

sie selber faszinieren. Und weil sie

Dich, lieber Leser, liebe Leserin, mit ih-­rer

Begeisterung etwas anstecken

möchten. Dazu kommen Rätsel, Inter-­views,

Tipps und eigene Geschichten.

Genug Stoff für die drei Ferienwochen,

die vor uns liegen.

Ein ganz dickes Dankeschön geht an un-­sere

Anzeigenkunden und den Förder-­verein,

deren Unterstützung es erst

möglich macht, dass die ESSZETT drei-­mal

im Schuljahr in dieser Form er-­scheinen

kann.

Wir wünschen Euch allen erholsame Fe-­rien,

schöne Weihnachten und einen

guten Rutsch ins Neue Jahr. Viel Spaß

beim Lesen!

Euer ESSZETT-­‐Team

!

Titelbild: KrisHan Bach, Larissa Coutan-­din,

Jil Körner

Inhalt

Dezember 2019

Unsere Schule

Ein Auqören -­‐ wirklich? 4

Die kapu\e Fühlwand 8

Savernefahrt der Französisch-­‐AG 9

Termine, Auflösungen 55

Interviews

Frau Baumgartl 12

Frau Brand 13

Ante Donlic 14

Interessantes

AkrobaHk Kinderzirkus 16

Fußball, Tennis, Basketball 18-­‐20

Der Flugzeutgtyp Concorde 22

Titanic 23

Das Oktoberfest 24

Hund, Leopard, Igel, Pferd 24-­‐28

Der Hessenwald-­‐Hof 29

KroaHen, Türkei

30-­‐35

Was man macht, wenn man wegfliegt 36

Kolumbien, Rom

38-­‐40

Die Erde 40

Tipps

BastellHpp: Weihnachtsbaum 56

BuchHpps 43

Rätsel

Scherzfragen

Gi\errätsel 44, 46

Suchbilder 45, 49

Aus der Nähe betrachtet 47

Sudoku, Matheaufgaben 48

Geschichten

Der Betrüger von New York 50

Comic 51

Der Dunkelfürst von Avalon 54

Impressum 2

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ESSZETT Nr. 73

Unsere Schule

Ein AuJören – wirklich? Warum denn?

Dezember 2019

Ja, sie waren da. Und sie waren unerbi\lich. Aber der Reihe nach. Vor kurzem, es

war an einem Freitag im Schulleiter-­‐Büro …

Höflich schauen drei Kinderköpfe, Viertklässlerinnen, ins Büro: „Haben Sie Zeit für

ein Interview?“ Meine Verteidigungslinie, bestehend aus drei Schichten Unterlagen

auf dem SchreibHsch, einem großen Monitor, Tastatur, Telefonanlage und einem

nachdenklich-­‐entrücktem, zur Seite gewendeten Blick, ist gut aufgestellt. Diese

verstärke ich mit: „Gerade will ich noch was ferHg machen …. “ „Kein Problem, wir

holen schon mal die Stühle.“ Die Linie wackelt und ist schon zerbröselt. Schnell die

Mail ferHg geschrieben und auf Senden gedrückt. … Ja, so sind sie, die Reporterin-­nen

der EssZe\, der Schulzeitung. Und dann wird es knallhart. Die vorbereitenden

Fragen prasseln nur so auf mich ein.

„Warum hören Sie Ende Januar mit Ihrer Arbeit als Schulleiter auf? Müssen Sie

auqören? Oder wollen Sie auqören?“ So fragen Kinder. Kein Entkommen. Erwach-­sene

fügen dann meist noch hinzu „BesHmmt haben Sie was Neues!“.

Das war schon hart. Was kann ich 10-­‐jährigen sagen, die für die Sonderausgabe der

EssZe\ ein Interview führen. Auch lesen dies Eltern und Kolleginnen. Bevor das ei-­gene

Denken soweit ist, werde ich von drei Seiten überschü\et mit Möglichkeiten:

„BesHmmt können Sie sich nicht mehr so gut konzentrieren…. Die Arbeit ist zu an-­strengend…

Sie sind ein guter Schulleiter – machen Sie doch weiter! … Aber, ich

glaube, die Kinder ärgern Sie zu viel. ...“ STOPP

Moment mal. Ja, klar. Über sechzig. Da darf schon mal das ein oder andere Weh-­wehchen

da sein und eine gelegentliche „Worwindungsschwäche“ ist nicht unge-­wöhnlich.

Weder fühle ich mich schwach, noch ist Lustlosigkeit da. „Es läu` gut!“ In

14 Jahren konnte sich Einiges entwickeln. In einem bis 14.30 Uhr verlängerten Schul-­tag

ist „Mehr Zeit für Kinder“. Das war ein Wunsch von Lehrer/innen und Eltern aus

dem Jahr 2010. Dies ist seit Jahren realisiert. Und offensichtlich ganz gut gelungen.

Verbessern und Ändern ist immer möglich. WichHg für mich ist, dass mit den aktuel-­len

Möglichkeiten der Schloss-­‐Schule wir Pädagog/innen das Verbessern und Ändern

überhaupt durchführen können. Ein Unterschied zu vielen Schulen. Denn wir haben

mehr Zeit, mehr Personalstunden. Das ist eine hohe Verantwortung. Das bedeutet

viel an Klärung, an Auseinandersetzung und auch an Mut. Das ist zum Einen schön,

zum Anderen wirklich anstrengend. Eine Herausforderung für Alle. Aber wie das

Viertklässlerinnen erklären?

„Ja, ich wollte auJören!“, ist meine zutreffende Antwort. „Warum?“, wird sofort

gebohrt. Ja, warum? Einen wirklichen komple\en Plan habe ich nicht. Muss ich auch

nicht haben. Es hat schon seinen Reiz, nicht mehr in der Verantwortung stehen zu

müssen. Um dies nach meiner Ansicht gut zu machen, sind besHmmte Qualitäten

nöHg. Und bevor ich die nicht mehr so habe, gebe ich den Posten lieber ab. Schullei-­tung

sein zu dürfen ist ein super Arbeitsfeld, das schreibe ich mit voller Überzeu-­gung.

Reizvolle Gestaltungsmöglichkeiten. Sicherlich werde ich das gute Gefühl ver-­missen,

wenn am Ende des Tages was geklärt und auf den Weg gebracht ist. Aber

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ESSZETT Nr. 73

Unsere Schule

Dezember 2019

ich gestehe auch, dass ich zunehmend schwerer damit umgehen kann, wenn genau

diese „Tageserfolge“ sich nicht einstellen. Liegt es am Alter? An den zunehmenden

Vorschri`en und Auflagen? Am sich in immer Hefer und in mehr Bereichen ausbrei-­tendem

„elektronischen Regieren“ – dem „Big-­‐Brother-­‐Algorithmus“? An dem auch

in Gräfenhausen spürbaren gesellscha`lichen Wandel? Nein, amtsmüde fühle ich

mich trotzdem nicht. Die nöHge sporHve Haltung einzunehmen – dazu fehlt mir, ge-­legentlich,

inzwischen die LeichHgkeit.

Eine neue ArgumentaHonsli-­nie

ist geboren: „Ich nehme

eine Auszeit, ein Sabbatjahr.“

Wenn sich das die jungen Leu-­te

nach ihrer Schulzeit neh-­men,

warum nicht die Alten

auch? Ist nur gerecht! Vers-­chiedenes

Ausprobieren, eine

Veranstaltung im Mai beim

Ganztagsschulverband wahr-­nehmen,

mal sehen, was

sonst noch ist. Wissenscha`-­lich

gesprochen hier meine

These: „Mit zunehmenden Al-­ter

nimmt die Resilienz-­‐Fähig-­keit

ab.“ Zuschri`en zu dieser

These, das verspreche ich,

werde ich sorgfälHg lesen!

Ach so, ich bin ja noch eine

Antwort schuldig auf: „War-­um?“

Ich versuche es mit:

„Jetzt geht es mir gut, ich bin

gesund und es macht Spaß

mit euch. Und bevor das nicht

mehr so ist, höre ich lieber

auf.“ Ob es verstanden wur-­de?

Das haben wir nicht ge-­klärt.

Ein Zweitklässler fragte mich Ähnliches letzte Woche. Der hat auf meine Nach-­frage

behauptet, ja, das könne er verstehen. Dem ha\e ich aber auch noch erklärt,

dass es doch komisch ist, wenn ein alter Opa eine Schule für Kinder leitet. Vielleicht

war das das für ihn eingängige Argument.

Das muss ich noch loswerden: Gehört in die Rubrik „Kinder und ihre Weltsicht, bzw.

wie sie im Leben stehen“.

a. Kommt ein Erstklässler: „Dir gehört doch die Schule. Wenn du gehst, verkaufst

du dann die Schule? Wer kau` die Schule?“ Es wird richHg schwierig für mich. Schul-­träger

ist der Landkreis Darmstadt-­‐Dieburg und überträgt mir u.a. das Hausrecht.

Aber das Land Hessen schickt Lehrer und Schulleiter. Ich gebe mein Bestes. …. Nach

einer Weile dreht sich mein Zuhörer um und geht. Ich höre auf zu reden.

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ESSZETT Nr. 73

Unsere Schule

Dezember 2019

b. Neulich vor meiner Fahrradbox. Fünf Kinder aus Klasse 1 bis 3: „Warum stellst du

dein Rad in die Fahrrad-­‐Garage?“ „Schau, wenn dieses Rad mit dem Holzrahmen

(Hinweis: Ich fahre seit 3 Jahren ein Rad mit Bambusrahmen) im Regen steht, dann

fangen da grüne Zweige an zu wachsen und es nervt, die dann immer abzuschnei-­den!“

Zwei Dri\klässler gehen hochzufrieden mit dieser Antwort um die Ecke und

Kicken weiter. Eine Erstklässlerin und ein Zweitklässler grinsen sich was und sagen

zum irriHert dreinblickenden, verbliebenen Zweitklässler: „Komm, wir erklären dir

das jetzt mal, wie das wirklich ist!“

„Aber besTmmt werden Sie oU geärgert.“ Das verneine ich überzeugend. Die We-­nigen,

die sich manchmal daneben benehmen, das gehört zum Beruf. Die drei ak-­zepHeren

den Hinweis. Gehören sie doch zu den Ne\en und Pfiffigen. Nun, insge-­samt

wird mir freundlich begegnet. O` treffe ich noch früh im Dunkeln auf den 1.

Drachenreiter Luis und wir unterhalten uns über den Schloss-­‐Drachen. Manchmal ist

Freund Marvin noch dabei und erzählt was über einen nächtlichen Angriff und wie

groß die Gefahr für den Schloss-­‐Schatz war. Der Tag kann beginnen. An der Kaffee-­‐

Maschine empörte Anmerkungen über irriHerende Aussagen des Schulleiters in der

gestrigen Schulkonferenz oder Schulelternbeiratssitzung. Vielleicht noch ein Hinweis

auf ein zeitgemäßeres Ouwit. Einmal bekam ich noch einen Hut verpasst. Müsse un-­bedingt

sein, es gäbe keinen besseren Kopf dafür. Da frage ich dann lieber nicht

nach. Man(n) muss nicht alles verstehen.

Ganz wichHge Frage: „Was macht Ihnen Spaß?“ Solche Begegnungen, wie oben ge-­schrieben.

Und dann: Das, was erreicht ist! Dass es akHve LehrerInnen und akHve

Eltern gibt. Dass es ganz viele angenehme und neugierige Kinder gibt. Wir o` Besu-­chergruppen

haben und diese auch ein Stück Anerkennung zurückgeben. Die

Schloss-­‐Schule steht gut da. Herausforderungen kommen, sind schon da. Die Welt

dreht schneller und anders. Kinder wachsen anders auf. Eltern agieren anders. Da

wünsche ich mir mehr Langsamkeit und Achtsamkeit. Insgesamt bin ich zuversicht-­lich:

Egal, wer die Schule leitet, hier können „Ahnungsräume“ geschaffen und Neues

erprobt werden. Es sind die Menschen, die kleinen und großen, die diese Räume fül-­len.

Und dann ist so ein Schüler-­‐Interview für die Weihnachts-­‐EssZeX letztlich ein Ver-­gnügen

und ein Anstoß. Solche Begegnungen werde ich vermissen. Ja, auch das

kurze Gespräch und die wohlwollend-­‐sTchelnde Bemerkung an der Kaffeemaschi-­ne

hat was. Das hält irgendwie jung und aufrecht.

Scherzfragen

Warum geht der König zum Zahnarzt?

Er braucht eine neue Krone!

Alle Scherzfragen in dieser Ausgabe von Elias Wöhl, Phil Tjarks, 4b

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ESSZETT Nr. 73

Dezember 2019

ESS-ZETT Nr. 52 Dezember 2012

!!

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ESSZETT Nr. 73

Die kapuXe Fühlwand

Unsere Schule

Die Fühlwand wird immer wieder kapu\ gemacht. Lehrer und Kinder finden das

nicht schön. Tolle Sachen wie der Taschenrechner sind weg gekommen. Die Lehrer

finden das extrem blöd, wie auch die Kinder, die es gebastelt haben. Wenn ihr euch

in die Rolle der Kinder und Lehrer versetzt, dann werdet ihr merken, dass das sehr

gemein ist! Wenn das so weiter geht, dann wird es bald keine Fühlwand mehr ge-­ben!

DAS MACHEN WIR AUF JEDEN FALL NICHT!

WIR REISSEN NICHTS VON DER FÜHLWAND AB!

WIR TRETEN NICHT DAGEGEN!

Dezember 2019

So sieht die Fühlwand jetzt

aus.

Das macht man bei der Fühl-­wand

eigentlich: Einem wer-­den

die Augen zugehalten und

derjenige muss anschließend

erraten, was er gerade fühlt.

Ema Donlic, Lara Yalcin, Max Radovic,

KrisFan Bach, 4a und Janik Lüßmann,

4b

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ESSZETT Nr. 73

Unsere Schule

Dezember 2019

Französisch-­‐AG-­‐Schüler erleben ein musikalisches

Wochenende in Frankreich

Zum Schuljahresende belohnten sich 21 Weiterstädter Grundschüler der Franzö-­sisch-­‐AG‘s

und die AG-­‐Leiterinnen, Carmen Purder und Ju\a Weber, mit einem er-­lebnisreichen

Wochenende in unserem Nachbarland. Unterstützt wurden die zwei

von den jungen Begleitern Lisa Bachmann und Malte Möhlig. Fürstlich unterge-­bracht

in der Jugendherberge im Schloss Rohan in Saverne entdeckten die Schüler

und Schülerinnen spielerisch die Sehenswürdigkeiten und nutzten ihre erworbenen

Französisch Kenntnisse, um mit Hilfe der Passanten die vielen Fragen und Aufgaben

der Stadtrallye zu lösen.

Unser Tagesausflug in den Nachbarort MarmouHer war ganz der TradiHon des Ortes

im Orgelbau geschuldet (in der Abteikirche von MarmouHer befindet sich eine Orgel

des berühmten deutschen Orgelbauers Andreas Silbermann) und fand seinen Höhe-­punkt

im Besuch des Point d‘Orgue: Das erst im Oktober 2017 eröffnete Erlebnis-­‐

Museum ist in der ehemaligen Scheune der Klosterabtei untergebracht als begeh-­‐

und erlebbare Orgel! Die Führung beinhaltete eine Lehrstunde in Instrumentenkun-­de

und verschiedenarHger Tonerzeugung, um das Instrument Orgel zu verstehen,

und gipfelte dann im experimentellen Bespielen verschiedener Register durch die

Kinder.

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ESSZETT Nr. 73

Unsere Schule

Dezember 2019

Zum Schluss dieses klangvollen Vormi\ags überraschte uns Lydia Fuchs mit ihrem

Lieblingsklavierstück, das sie auswendig spielen konnte und das in der Orgel des 21.

Jahrhunderts besonders tongewalHg zur Geltung kam.

Beflügelt von diesem Musikerlebnis dur`en die Schüler und Schülerinnen dann im

Atelier des Museums eigene Schlaginstrumente bauen, die den ganzen Nachmi\ag

noch zu vielfälHgen Jam-­‐Sessions inspirierten.

Unser Dank gilt der ev. Kirchengemeinde Gräfenhausen-­‐Schneppenhausen, die als

Veranstalter die Frankreichfahrt der Weiterstädter Grundschüler ermöglicht, sowie

der Stadt Weiterstadt, durch deren finanzielle Unterstützung die Fahrtkosten er-­schwinglich

blieben.

Schülerberichte der Savernefahrt vom 20.6. bis 22.6.2019

Die Hinfahrt war anstrengend. Wir ha\en nach unserer Ankun` noch eine Rallye

gemacht und Passanten auf Französisch viele Fragen gestellt. Es war mir etwas pein-­lich.

Am Freitag haben wir geshoppt und wir waren im Orgelmuseum und anschlie-­ßend

picknicken. Am Abend waren wir Eisessen und auf einem Konzert. Am Samstag

waren wir in einem Schlossmuseum. Dort gab es eine Ausstellung über Funde aus

Saverne. Danach waren wir Döner essen. Das war sehr lecker. Um 14:00 Uhr sind wir

nach Hause gefahren :( (Milena)

Als erstes haben wir uns alle am Darmstädter Hauptbahnhof versammelt. Wir sind

in den Zug eingesHegen und anschließend 5 mal umgesHegen: das war sehr anstren-­gend.

Wir haben die Regeln beim Zugfahren besprochen. Die wichHgste Regel war:

nicht über die weiße Linie gehen. Wir sind gut in Saverne angekommen. (Hannah)

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ESSZETT Nr. 73

Unsere Schule

Dezember 2019

Die Fahrt war anstrengend -­‐ der Döner war lecker -­‐ wir ha\en Spaß beim Shoppen -­‐

die Lieblingseissorten in Frankreich sind: Vanille, Chocolat, Fraise. (Carla)

Am Ankun`stag haben wir eine Rallye veranstaltet. Jede Gruppe ist mit einem Be-­treuer

gegangen. Dabei haben wir viele InformaHonen über Saverne gesammelt. Un-­ter

anderem fragten wir Stadtbewohner, ob sie Fotos von uns an wichHgen Orten

machen. Oder wir mussten rausfinden, wie Kirche, Apotheke, Bäckerei,... auf franzö-­sisch

heißen. (Hannah)

Freitagabend sind wir auf’s Konzert gelaufen, denn es war in Saverne (Fête de la

Musique). Die Band hat gute Lieder gespielt, gesungen. Wir haben getanzt und ge-­schrien.

Um 21:37 h sind wir ins Be\ gegangen. (KrisHna)

In Frankreich war es toll. Mir hat sehr gefallen, als wir das Schloss ganz am Anfang

gesehen haben. Der schöne Garten mit verschiedenen Blumenraba\en -­‐ generell

war das Schloss sehr schön und auch das We\er! Die Fontäne im Schlossbrunnen

war nicht angemacht. Das Shoppen war auch toll. Ich habe für Mama, Papa und

meinen Bruder kleine Sachen zur Erinnerung gekau`. Wir waren auch in Marmou-­‐

Her. Dort haben wir spannende InformaHonen über die Orgel herausgefunden. Wir

haben ein Instrument gebaut. Das war cool. Das war ein Schlaginstrument. Der

Schlägel bestand aus einem Korken und das Instrument zum Draufschlagen war aus

Karton, Blä\ern und Kartonrollen. Es gab am Abend noch ein Musikfest. Ganz Sa-­verne

hat Musik gemacht. Das war auch cool. Jeder hat eine Musikband gefunden,

die nach dem Musikgeschmack von der Person war. Es hat mir in Saverne gut gefal-­len.

Aber die Fahrt war lange. (Rozalia)

Mi\ags am letzten Tag gingen wir alle Döner essen. Davor waren wir auf einem Ta-­gesausflug

in MarmouHer in einem Orgelmuseum. Das war eine Orgel aus dem 21.

Jahrhundert: voll elektronisch gesteuert. (Jonathan)

Das Essen in der Jugendherberge war lecker -­‐ bis auf den Schokopudding. Die Fran-­zösisch-­‐Fahrt

war super. Liebe Grüße (Sara)

Mir hat besonders gut die Rallye durch Saverne gefallen und das Orgelmuseum, wo

wir Orgel spielen dur`en. Alles war super toll! Ich werde die Savernefahrt nicht ver-­gessen.

(Lydia)

Mir hat in Frankreich gefallen: die Rallye, das Shoppen und das FesHval. Am meisten

hat mir aber die tolle Zeit mit der Gruppe gefallen. (Frauke)

Ich fand die Französisch-­‐Fahrt sehr cool. Wir haben coole Sachen gemacht: Wir ha-­ben

eine Rallye durch Saverne gemacht und waren shoppen. Wir waren noch auf ei-­nem

Konzert und vieles andere... (Tova)

Die Rückfahrt war anstrengend, aber trotzdem toll. Wir haben uns die Haare ge-­flochten

und Musik gehört. Außerdem ha\en wir einen zweistündigen Aufenthalt in

Strasbourg. Die Fahrt war sehr schön. (Sophia und Paula)

Carmen Purder

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ESSZETT Nr. 73

Interview

Interview mit Frau Baumgartl

Dezember 2019

Wie heißen Sie mit Vornamen?

Susan

Welche Hobbys haben Sie?

Fußball, Reiten, (Sport).

Was ist Ihr Lieblingsland?

KroaHen

Waren Sie schon einmal dort?

Ja.

Was ist das Peinlichste, was Sie je erlebt haben?

Beim Probetraining bei einem neuen Verein ohne

Gegenspieler oder Ziel hingefallen.

Was ist Ihr Lieblingsessen?

Alles mit Nudeln, aber vegetarisch.

Was ist Ihr Lieblingsspiel und wie geht es?

Risiko. Man hat viele Figuren und muss auf einer Weltkarte KonHnente erobern und

würfelt um Eroberungen.

Was war Ihr Lieblingsfach, als Sie noch klein waren?

Sport und Kunst.

Welche Fächer unterrichten Sie?

Sport, Bewegung, Schwimmen, in der 1. Klasse Projekt, Lernzeit und Kunst.

Haben Sie HausTere, wenn ja: welche und wie heißen sie?

Ich habe 33 Hühner, und jedes hat einen Namen.

Wie groß sind Sie?

Ich bin 165 ZenHmenter groß.

Möchten Sie ein paar HausTere verkaufen, wenn ja: welches Tier?

Vier Hähne. Aber nicht zum Schlachten! Ich verschenke sie auch.

Spielen Sie Fußball? Wenn ja: welche Liga und welche PosiTon?

Ja, ich spiele in der Hessen-­‐Liga Mi\elfeld oder Abwehr Links-­‐Außen. Manchmal

spiele ich auch in der Gruppenliga.

Simon Lüßmann, Shokran Osmani, 4b

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ESSZETT Nr. 73

Interview

Interview mit Frau Brand

Dezember 2019

Wie heißen Sie mit Vornamen?

Renate

Haben Sie Kinder? Wenn ja, wie heißen sie?

Ich habe eine Tochter und einen Sohn. Sie heißen

Nora und Mirko.

Welche Hobbys haben Sie?

Meine Hobbys sind Lesen, Reisen, im Garten Arbei-­ten

und Gitarre Spielen.

Wie viele Klassen haXen Sie schon?

Das waren schon so viele, das kann ich nicht sagen.

Sind sie verheiratet?

Ja.

Wollten Sie schon immer Lehrerin werden?

Ja, ich konnte mir eigentlich nie etwas anderes vorstellen.

Haben Sie ein HausTer? Wenn ja, wie ist der Name?

Nein, ich habe keine HausHere.

Welche Pläne haben Sie, wenn Sie in Rente gehen?

Ich werde lange schlafen und viel verreisen. Eventuell kaufe ich mir einen Camping-­bus.

Was ist das Peinlichste, was Ihnen passiert ist?

Mir ist im Unterricht die Hose aufgeplatzt.

Wohin fahren Sie am liebsten in den Urlaub?

Nach Frankreich und nach Italien.

Was mögen Sie an dieser Schule?

Ich mag besonders die Kinder und das Lernen mit ihnen, weil wir meistens viel Spaß

haben. Ich mag aber auch meine Kolleginnen und Kollegen...einfach alles!

Phil Tjarks und Elias Wöhl, 4b

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ESSZETT Nr. 73

Interview

Interview mit Ante Donlic

Dezember 2019

Wie alt sind Sie ?

Ich bin 42 Jahre alt.

Wie lange arbeiten Sie im Restaurant Dalmacija?

Ich arbeite seit 23 Jahren im Restaurant Dalmacija.

Haben Sie Spaß an ihrem Beruf ?

Ja, ich habe sehr viel Spaß an meinem Beruf.

Was ist ihr Lieblingsessen im Restaurant?

Ich habe viele Gerichte die ich mag, einige davon

sind Cevapcici und Schnitzel „König Thomislav“.

Wie halten Sie es zwischen all dem leckeren Es-­sen

aus, ohne was zu essen?

Nachdem alle Gäste bedient sind, esse ich auch

was Leckeres.

Welche Sprache sprechen Sie zuhause?

Ich spreche zuhause kroaHsch.

Welchen Ort mögen Sie am meisten in KroaTen?

Meinen Heimatort Split.

Was ist das Peinlichste, was ihnen je passiert ist?

Als ich ein Bier über einen Gast verschü\et habe.

Haben Sie ein Hobby, wenn ja welches?

Meine Hobbys sind Fahrradfahren und Kegeln.

In welchem Fach waren Sie am schlechtesten in der Grundschule?

In der Grundschule war ich in KroaHen und im Fach Musik war ich am schlechtesten.

Lara Yalcin und Ema Donlic, 4A

Scherzfragen

Was ist weiß und rollt den Berg hoch?

Eine Lawine mit Heimweh!

Wie nennt man einen Schreiber auf einer Kugel?

Kugelschreiber!

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ESSZETT Nr. 73

Dezember 2019

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ESSZETT Nr. 73

AkrobaTk Kinderzirkus

Interessantes

Dezember 2019

Jeden Montag außer in den Ferien gehen wir zum SKG Kinderzirkus. Beim Kinderzir-­kus

turnen wir und laufen auf der Kugel. Die Kugel ist ungefähr einen halben Meter

groß. In letzter Zeit bauen wir auch ö`er das VerHkaltuch auf. Das VerHkaltuch ist

ein langes Tuch, das an einem schwarzen Teil befesHgt wird. Das Tuch wird dann

hochgezogen und fest gemacht, dann kann man daran turnen. Natürlich nicht ohne

eine dicke Ma\e, also noch eine Weichbodenma\e drunter legen.

Man kann auch Einrad fahren oder lernen. Die meisten bringen ihre Einräder selber

mit. Wir können auch Einrad fahren.

Und weil der Kinderzirkus bei der SKG ist, macht er

auch beim großen Weihnachtsturnen mit. Das ist

alle zwei Jahre, dieses Jahr ist wieder eins. Letztes

Jahr hat nur der Kinderzirkus unter sich gefeiert,

weil es keine große Weihnachtsfeier gab. Da bin

ich (Larissa) am VerHkaltuch aufgetreten. Und ich

(Jil) bin Kugel gelaufen. Die Vorstellung hieß: Der

Nussknacker und die vier Reiche. Vielleicht kennt

ihr den Film ja auch. Es hat von einer Maus gehan-­delt,

die den Schlüssel für die Maschine geklaut

hat. Und der Nussknacker, die Fee und die Prin-­zessin

reisten auf Einrädern durchs Land. Am Ende

ha\en sie den Schlüssel und die Maschine ging

wieder. Die Maschine war das VerHkaltuch.

Das VerHkaltuch macht uns sehr viel Spaß, weil

man immer wieder etwas Neues lernen kann. Ku-­gellaufen

können wir auch. Ganz am Anfang lernt man auf kleinen Ma\en, danach

auf den GymnasHkma\en. Manche Kinder schwingen auch Tücher oder balancieren

auf den Rola-­‐Bola Bre\ern.

Es sind leider im Moment keine Plätze mehr frei. Ich (Larissa) mache seit 4 Jahren

mit und ich (Jil) mache seit 5 Jahren mit. Unsere Trainerin ist Katja Bader.

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Larissa Coutandin, Jil Körner (4a)


ESSZETT Nr. 73

Dezember 2019

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ESSZETT Nr. 73

Fußball

Interessantes

Fußball spielt man in vielen Ländern. Fußball ist ein spannender Sport, bei dem man

sich sehr viel bewegen muss. Es gibt Techniken, KoordinaHon -­‐ das bedeutet, man

muss sehr viel zusammen spielen und gut zielen, wenn man vor dem Tor ist. Der

Sinn dabei ist, viele Punkte zu erhalten, indem man in die gegnerischen Tore treffen

muss. Wenn du mit den Ball schnell läufst und trickst dann, nennt man es trippeln.

Es gibt einen Torwart, der steht im Tor (jeder hat einen Torwart), er darf nicht zulas-­sen,

dass der Ball hinter die Torlinie rollt oder kullert oder der Gegner mit einem

Schuss das Tor macht oder ein eigener Spieler ein Eigentor macht oder…

Auf jeden Fall darf der Ball

nicht hinter die Torlinie gelan-­gen.

Der Torwart darf den Ball

auch in die Hand nehmen. Aber

es gibt eine Torwartlinie, das

heißt, in diesem Bereich darf

der Torwart den Ball in die

Hand nehmen. Der Torwart

darf auch raus kommen, aber

wenn der TW (Torwart) hinter

der TW-­‐Linie raus ist, darf er

den Ball nicht in die Hand

nehmen. Es gibt auch noch

mehr Regeln. Zum Beispiel darf

man nicht absichtlich am Trikot ziehen oder foulen, oder nicht Beinstellen!!!

Dafür gibt der Schiedsrichter dir die gelbe Karte!!!

Dezember 2019

Wenn du handgreiflich wirst, tretest oder schlägst, gibt der Schiedsrichter dir die

rote Karte!!!!!

Wenn du grätschst oder foulst in deinen eigenen Strafraum, (im Raum der TW Linie),

bekommst du 1. vielleicht eine gelbe Karte, 2. Die Gegnerische Mannscha` be-­kommt

einen Elfmeter. (Das bedeutet, dass in eurer Häl`e elf Meter voraus vom Tor

der Ball hingelegt wird, und die gegnerische und eure Mannscha` muss hinterm Ball

sein. Dann entscheidet der Trainer von der gegnerischen Mannscha`, wer schießen

darf. Wenn der Schiedsrichter pfei`, dann darf die gegnerische Mannscha` schie-­ßen.

Wenn du eine gelbe Karte bekommst, heißt es beim nächsten Foul, dass du nicht

mehr spielen darfst (in diesem Spiel). Wenn du direkt eine rote Karte bekommst,

heißt es, in diesem Spiel kannst du nicht mehr spielen. Ich spiele auch im Verein (D2

Jugend SKG Gräfenhausen). Es macht sehr viel Spaß!!!

Shokran Osmani, 4b

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ESSZETT Nr. 73

Tennis

Das Wort Tennis stammt vom alwranzösischen Wort tenez und heißt „Halt den Ball“.

Das T Feld wird T Feld genannt, weil es aussieht wie ein T. Die Doppellinie heißt so,

weil sie beim Doppel eingesetzt wird. Zwischen der T-­‐Feldlinie und der Grundlinie ist

das Mi€eld.

Die Regeln sind so: Der Ball darf

nur einmal aufdotzen. Er darf

beim Einzel nicht über die innere

Linie vom Doppelfeld gehen und

er darf nicht ins Netz gehen.

Beim Aufschlag muss der Ball

schräg gegenüber im T-­‐Feld lan-­den.

Ich spiele Tennis schon seit letz-­tem

Winter. Tennis kann man

schnell und langsam spielen.

Man kann hart und leicht schla-­gen.

Ein Spiel dauert unter-­schiedlich

lang. Ich trainiere gerade zweimal in der Woche. Meine Trainer sind ne\.

Ich spiele beim TC Grün Weiß. Ich habe diese Saison ungefähr an zehn Turnieren

teilgenommen. Mir macht es einfach Spaß zu spielen. Probiert es auch einmal!

Basketball

Interessantes

Dezember 2019

Janek Lüßmann, 4b

Wir haben beide Erfahrung mit Basketball. Eine von uns ist im Verein SGW (Sport-­‐

Gemeinde Weiterstadt), es ist dort sehr schön und die perfekte Sportart. Und die

andere war schon mal beim Girls-­‐Day Basketball spielen. Es gibt da Turniere, da

spielt man gegen verschiedene Teams. Das Team ist hier in Gräfenhausen. Wenn ihr

wollt, könnt ihr auch testen, ob es euch gefällt. Ich erzähle euch jetzt, wie man Bas-­ketball

spielt. Basketball ist die beliebteste Hallen-­‐Sportart weltweit. Ein Spiel dauert

vier mal 10 Minuten, in den USA 4 mal 12 Minuten.

Zwei Mannscha`en versuchen, einen Ball in den Korb der gegnerischen Mannscha`

zu werfen. Mit jedem erzielten Korbtreffer erhält die Mannscha` Punkte. Ein Team

besteht aus 5 Feldspielern und 5 Auswechselspielern. Das Spielfeld ist 26 Meter lang

und 14 Meter breit. Die Körbe haben einen Durchmesser von 45 ZenHmetern und

hängen in einer Höhe von 3,05 Meter. Sie sind von einer Freiwurf Zone und einer

Drei-­‐Punkte-­‐Zone umgrenzt.

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ESSZETT Nr. 73

Interessantes

Dezember 2019

Michael Jordan

Michael Jordan wurde am 17. Februar 1963 in New York City geboren. Er gilt als der

erfolgreichste Basketballspieler aller Zeiten. 14 Jahre spielte er bei den Chicago Bulls

und wurde 10 mal bester Korbjäger der Saison. Die Wahl zum Sportler des Jahrhun-­derts

war der Höhepunkt seiner Kariere. 2003 trat Michael Jordan im Alter von 40

Jahren vom Profisport zurück. Er feierte kurz vor seinem 40. Geburtstag seinen Ab-­schied

von dem besten Team der Welt, den All-­‐Stars der Amerikanischen Profiliga

NBA.

Punkteverteilung

Wenn man in der 3-­‐Sekunden-­‐Zone ist, kriegt man zwei Punkte, wenn man den rein

macht. Wenn man außerhalb der 3-­‐Sekunden-­‐Zone ist und den Ball rein macht,

kriegt man drei Punkte für sein Team. Wenn man einen Freiwurf kriegt und den rein

macht, hat man einen Punkt.

Meine Trainerin ist Danica Paepcke. Laras Training findet hier in der Sporthalle sta\.

Es ist zweimal in der Woche am Mi\woch und am Freitag. Fast jedes Wochenende

findet ein Spiel sta\.

Das Basketballspiel entstand im Jahr 1891 in den USA, der Erfinder hieß Dr. James

Naismith. Er ha\e die Aufgabe, ein Spiel für die Halle zu erfinden, das leicht zu ler-­nen

und zu spielen ist. So fasste Mr. Naismith folgende Gedanken: Der Ball sollte

groß und verhältnismäßig leicht sein.

Der Sprungwurf, der Korbleger und der Standwurf sind alles Wur`echniken.

Lara Yalcin, Larissa Coutandin 4a

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ESSZETT Nr. 73

Dezember 2019

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ESSZETT Nr. 73

Interessantes

Der Flugzeugtyp Concorde

Dezember 2019

Man erkennt eine Concorde an der gebogenen Nase und an den dreieckförmigen

Flügeln. Am 29. November 1962 begann die Lu`fahrHndustrie Concorde zu erfin-­den.

Die Firma Lu`hansa kau`e drei Concordes. 1969 fand am 2. März in Toulouse

(Frankreich) der erste Flug mit einem Prototypen sta\. Das Fahrgestell lässt sich ü-­ber

das Cockpit einklappen (können aber alle Flugzeuge).

Die Concorde war das erste Überschallflugzeug, das über 2000 km/h fliegen konnte

und zugleich Passagierflugzeug war. Es konnte von Paris nach New York in nur 3

Stunden und 45 Minuten fliegen, das ist doppelt so schnell wie ein normales Flug-­zeug.

Ein Ticket war aber auch sehr teuer. Nach dem Ereignis in Paris wurde der Be-­trieb

eingestellt. Die Web-­‐Seite „SPIEGEL“ hat „133 Sekunden Hölle“ geschrieben.

Seitdem kann man eine Concorde nur noch im Museum, zum Beispiel in Sinsheim

sehen.

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ESSZETT Nr. 73

Interessantes

Dezember 2019

Titanic

Elias Wöhl, Phil Tjarks, 4b

Mi\woch 10. April 1912, 10:30 Uhr fuhr die

Titanic vom Hafen in Southampton, England

ab. Sie sollte nach New York fahren. Die Tita-­nic

war wirklich ein Riese unter den Schiffen.

Wenn man die Titanic mit ihren 269 Metern

aufstellen würde, wäre sie größer als die

größten Häuser ihrer Zeit.

Am Sonntag, den 14. April 1912, nach 23:30

Uhr ist die Titanic gegen einen Eisberg ge-­schrammt.

Dann sind die Stahlnieten kapu\ gegangen, welche die Pla\en gehalten

haben und Wasser kam in den Rumpf. Nachdem der größte Teil unter Wasser war,

riss die Titanic entzwei.

Die Titanic ha\e zwei Schwesterschif-­fe:

die Olympic und die Britannic. Alle

Schiffe sind untergegangen, bis auf die

Olympic. Die Titanic ist wegen einem

Eisberg untergegangen. Die Britannic

sank im 1. Weltkrieg, weil sie auf eine

Seemine gelaufen war. Die Olympic

war zu alt und wurde abgewrackt. Das

heißt, sie wurde in kleine Stücke zer-­legt.

23

Elias Wöhl, 4b


ESSZETT Nr. 73

Das Oktoberfest

Das Oktoberfest ist das größte Volksfest der Welt und findet in München sta\. Es

entstand im Jahre 1810, also vor rund 200 Jahren, durch die Hochzeit von Prinz

Ludwig und Therese von Sachsen-­‐Hildburghausen. Die Hochzeit wurde fünf Tage

lang gefeiert und als Abschluss, am 12. Oktober, wurde auf einer großen Wiese ein

Pferderennen veranstaltet. Da das Rennen ein riesiger Erfolg war, wurde die Wiese,

auf der sie feierten, zur Ehre der Braut Theresienwiese getau`. Man beschloss, eine

TradiHon daraus zu machen und in den nächsten Jahren wurde das Rennen zusam-­men

mit einem Landfest gefeiert.

Das Oktoberfest wird auf der ganzen Welt versucht, in kleineren Mengen nachzufei-­ern.

In einem Jahr verkaufen die Bierzelter ungefähr 5 Millionen halbe Hähnchen.

Fast alle Besucher tragen Tracht, weil die Bäuerinnen früher lange Kleider und

Schürzen und die Männer Lederhosen und Stulpen getragen haben. Ein berühmter

Schneider machte aus den Bauernkleidern schicke Mode. Wenn Frauen schon einen

Mann oder Freund haben, tragen sie die Schleife der Schürze rechts. Wenn sie die

Schleife links tragen, dann haben sie keinen Freund. Auf dem Oktoberfest werden

7,3 Millionen Maß verkau`. Ein Maß ist ein Liter Bier. Der Preis ist 11,80 Euro für ei-­nen

Liter Bier.

Ich gehe gerne zum Oktoberfest, weil es mir viel Spaß macht, überall neue Fahrge-­schä`e

zu fahren. Ich bin auch stolz darauf, dass mein Papa Oliver Gschnitzer aus

München kommt.

Der Hund

Interessantes

Dezember 2019

Sofia Gschnitzer, 4c

Der Hund ist ein sehr beliebtes HausHer. Er stammt vom Wolf ab. Viele Hunde aber

werden in letzter Zeit eingeschläfert. Am meisten in Amerika. Aber wenn du einen

Hund haben möchtest, solltest du dir verschiedene Rassen anschauen und dir über-­legen,

was die Hunde brauchen und was du hast. Ein Labrador zum Beispiel braucht

viel Auslauf.

Du musst also viel Zeit haben, wenn du einen Labrador willst. Ein guter Tipp: nimm

einen Welpen, das ist ein Hundebaby. Sie müssen halt erzogen werden, aber lernen

schnell und viel. Am besten hol dir einen Welpen aus der Züchtung oder aus dem

Tierheim. Versuche möglichst viel über die Hundeeltern zu erfahren. Sind die Eltern

sehr groß, wird der Welpe auch mal so groß. Du musst auch ein bisschen mit dem

Hund spielen. Auch super wichHg ist das Fu\er. Du musst ihn regelmäßig fü\ern. Ein

Hund mag auch mit anderen Hunden spielen.

Hunde, die auf ein besHmmtes Aussehen und Verhalten gezüchtet werden, nennt

man Zuchthunde bzw. reinrassig. Es gibt über 200 Hunderassen in den unterschied-­lichsten

Größen und Farben.

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ESSZETT Nr. 73

Interessantes

Dezember 2019

Labrador Retrievers gelten als besonders

freundlich. Bevor dein Hund einzieht,

brauchst du folgende Dinge: Spielzeuge, ei-­nen

Schlafplatz, Fu\er und zwei Näpfe. Am

wichHgsten ist ein Halsband mit einer Hun-­demarke

dran. Kauf ihm aber am besten ein

spezielles Hundespielzeug.

Der Hund braucht zwei Näpfe, weil er nicht

nur Fu\er braucht, sondern auch noch Was-­ser.

Hunde trinken anders als wir Menschen.

Sie haben eine längere und breitere Zunge als

wir. Sie nehmen nicht den Napf und trinken dann. Sie strecken ihre Zunge raus und

legen sie ins Wasser und heben sie wieder hoch. Nur das super schnell. Hunde sab-­bern

auch, nachdem sie getrunken haben, deswegen sollte man auch einen Teppich

oder was anderes in dieser Art drunter legen.

Zuerst solltest du nicht so viel Fu\er kaufen, bis du weißt, was er mag. Hunde haben

kein Gefühl, ob sie sa\ sind. Das fühlen sie einfach nicht. Deswegen können Hunde

unendlich viel essen, bis sie platzen. Hunde können nicht schwitzen, wenn ihnen

heiß ist hecheln sie. Das Hecheln der Hunde erkennt man, wenn der Hund seinen

Mund aufmacht und seine Zunge weit rausstreckt.

Vielleicht heult oder winselt dein Hund während der ersten Nacht. Tröste ihn und

zeig ihm, dass alles gut ist. Hunde schlafen 16 Stunden am Tag. Hunde lieben es zu

spielen: mit anderen Hunden, mit Menschen und mit Spielzeugen. Hunde können

nicht sprechen, doch durch Körperverhalten und mit Lauten zeigen sie unmiss-­verständlich

ihre SHmmung. Bellen kann bedeuten, dass er Aufmerksamkeit will. Das

Knurren heißt: Lass mich alleine! Wenn ein Hund den Bauch zeigt, heißt das, dass er

dir vertraut. Wenn sich ein Hund freut, wedelt er mit dem Schwanz. Wenn sich ein

Hund fürchtet, versucht er möglichst klein zu sein. Er zieht den Schwanz ein und legt

die Ohren an. Oder er duckt sich und versucht davonzukriechen.

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ESSZETT Nr. 73

Interessantes

Dezember 2019

Wenn ein Hund nervös oder ängstlich ist, guckt er dich nicht direkt an. Ein Hund

nimmt auch vielleicht diese Haltung ein, wenn ein Hund mit ihm kämpfen will. Hun-­de

springen o` auf jemanden, den sie nicht kennen, aber sie springen nicht, weil sie

denken, er würde seinem Herrchen etwas antun, sondern einfach als Begrüßung. Sie

müssen auch mal zum Tierarzt gehen zur Untersuchung. Wenn euch etwas komisch

am Hund vorkommt, musst du dich mit deinen Eltern dringend beim Tierarzt mel-­den,

sonst könnte irgendwas Schlimmes passieren. Das Fell vom Hund ist wasserab-­weisend,

das heißt, Wasser kommt nicht an seine Haut. Das waren ein paar Tipps.

Der Leopard

Leoparden gehören zu der Familie

der Großkatzen. Der Leopard ist

eine Raubkatze, die in Afrika und

Asien sehr stark verbreitet ist. Da-­rüber

hinaus kommt sie auch im

Kaukasus vor. Der Leopard ist nach

Tiger, Löwe und Jaguar die viert-­größte

Großkatze. Auf der roten

Liste gefährdeter Arten von IUCN

(Weltnaturschutzunion) sind Leo-­parden

in der Vorwarnliste als ge-­fährdet

klassifiziert.

KrisFan Bach, 4a

Leoparden ruhen o` in Bäumen

und deponieren ihre Beute im Ge-­äst,

unerreichbar für Feinde und

Aasfresser. Die Leoparden haben sich einigen Lebensräumen angepasst, wie zum

Beispiel der Savanne, dem Regenwald oder dem Hochgebirge. Keine Großkatzenart

ist so weit verbreitet wie der Leopard. Einige Unterarten der Leoparden sind vom

Aussterben bedroht, wie zum Beispiel der Schneeleopard. Die meisten Unterarten

kommen nur in China vor.

Die Schultergröße vom Leopard ist bis zu 80 cm. Die Körperlänge beträgt circa 1,50

m. Der Leopard ist 60 bis 190 cm hoch, die Schwanzlänge beträgt 60 bis 110 cm. Die

Tragzeit der Babys ist von 90 bis zu 110 Tagen. Die Nahrung der Leoparden sind un-­ter

anderem auch AnHlopen, Hirsche, Wildschweine, Vögel und RepHlien. Der Leo-­pard

wiegt zwischen 40 kg und bis zu 90kg. Der Leopard lebt bis zu 23 Jahren in

menschlicher Obhut. In der Natur werden Leoparden nur bis zu 15 Jahre alt. Die

Feinde vom Leoparden sind Tiger und Wilderer. Der Leopard ist gelb und hat braune

und schwarze Flecken. Leoparden werden auch Panter genannt. Das Leoparden-­weibchen

bringt 2bis 3 Jungen zur Welt. Die Jungen werden bis zu 3 Monate ge-­säugt.

Der Leopard kann gut kle\ern. Der Leopard jagt meistens nachts.

Ema Donlic, Max Radovic, 4a

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ESSZETT Nr. 73

Der Igel

Igel sind bei der Geburt blind und

wiegen nur 20 Gramm. Zum Ver-­gleich:

eine Tafel Schokolade wiegt

100 Gramm. Die Igelmu\er zieht ih-­re

Jungen alleine auf. Nach 2 Mona-­ten

können die Jungen aber schon

alles alleine, was sie können müssen.

Alle Igel haben ungefähr 6000 bis

8000 Stacheln. Der Igel ist ein Säu-­geHer.

SäugeHere sind auch die

Menschen, denn die SäugeHere saugen bei der Mu\er noch Milch. Sie leben im

Wald und schlafen in einer Erdmulde oder in einem anderen geschützten Versteck.

Wenn es gefährlich wird,

stellen die Igel ihre Sta-­cheln

auf. Wenn ein Dachs,

ein Hund oder ein anderes

Tier den Igel berührt, rennt

er sofort weg. Leider hel-­fen

die Stacheln nicht bei

einem Auto oder bei Feu-­er.

Der Winterschlaf geht

beim Igel von Oktober/No-­vember

bis März/April. Ich

würde gerne mal einen

echten Igel sehen. Es kann

auch sein, das vielleicht bei euch im Garten ein Igel wohnt. Aber wenn nicht: ein

Mann hat uns erzählt, dass man abends am Pavillon auch einen sehen kann.

Der Koala

Interessantes

Dezember 2019

Jil Körner, 4a

Der Koala ist ein BeutelHer, das heißt, er wird im Beutel der Mu\er großgezogen.

Der Koala schlä` und isst sehr viel, deswegen ist er nur 4 Stunden wach. In diesen 4

Stunden frisst er -­‐ WAS SONST. Er frisst pro Tag 2-­‐5 Einkaufstüten voll Eukalyptus-­blä\er.

Für uns ist Eukalyptus GIFTIG. Der Koala nimmt nur wenig Kalorien zu sich,

deshalb versucht er sich wenig zu bewegen.

Koala bedeutete für die Ureinwohner NICHT TRINKEN oder KEIN WASSER. Koalas le-­ben

im Nordosten Australiens. Sie haben ein schönes, dichtes Fell, deswegen wur-­den

sie früher gejagt. Heute ist das verboten. Früher gab es bis zu einer Million Koa-­las,

heute gibt es nur noch einige 10 000. Der Koala ist vom Aussterben bedroht. Die

kleinen Koalas bleiben immer dicht bei der Mu\er.

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ESSZETT Nr. 73

Am Boden laufen Koalas schwerfällig und sind deshalb eine leichte Beute für Dingos

oder Hunde. Dafür können sie sehr gut kle\ern, denn sie haben krä`ige Arme und

starke Beine. Koalas leben auf Eukalyptus-­‐Bäumen und fressen deren Blä\er. Für

andere Tiere sind Eukalyptusblä\er meistens gi`ig. Allerdings vertragen auch Koalas

nur eine besHmmte Sorte der gi`igen Blä\er. Und da gibt es an den Bäumen große

Unterschiede. Manche sind gi`iger als die anderen. Deshalb schnüffelt der Koala

immer erst, ob die Blä\er auch genießbar für ihn sind. Das macht er mit seiner riesi-­gen

Nase. Jeder Koala hat seinen eigenen Fu\erbaum, auf dem er auch schlä`. Nur

während der Paarungszeit werden sie richHg akHv. Wenn ein Männchen ein Weib-­chen

sucht, treffen sie sich und dann kann es ganz schön laut werden. Mit dem Ge-­gröle,

das sie dann machen, sagt das Männchen: HIER BIN ICH ALSO HAU AB.

Koalas sind bei der Geburt so groß wie ein Gummibärchen. Sie sind 6 Monate im

Beutel. Er schlä` so viel, weil er das Gi` wieder abpumpen muss. Sieht aus wie ein

Teddybär. Es gibt 200 verschiedene Eukalyptusarten. Der Blinddarm des Koalas ist

zweieinhalb Meter lang. Es heißt Koala oder Koalabär, aber der Koala ist KEIN BÄR.

Koalas sind faul und bequem, sie schlafen viel, sogar länger als FaulHere. Am liebs-­ten

aber sitzen sie in Ruhe auf ihrem Fu\erbaum. Das Fell der Koalas ist grau silber

oder braun, sie werden bis zu 20 Jahre alt.

Das Pferd

Pferde gehören zu den SäugeHeren.

Diese haben meistens Fell und ver-­sorgen

ihre Jungen mit Milch. Pfer-­de

gehören zu den Mitgliedern, die

zur der Familie WeideHere gehören.

Sie haben einen krä`igen Körper-­bau,

lange Beine und Hufe. Viele

Pferde, die wild leben, sind eigent-­lich

Nachkommen entlaufener

Hauspferde. So zum Beispiel die

Pferde der Indianer, die Mustangs.

Interessantes

28

Dezember 2019

Jil Körner, Luna Breuksch 4a

Das Przewalski-­‐Pferd mit sei-­nem

braunem Fell und der

abstehenden schwarzen

Mähne und dem schwarzen

Schwanz dagegen ist ein

,,echtes“ Wildpferd. Jagd und

Konkurrenz um Weideland

durch Hauspferde haben da-­zu

geführt, dass es in freier

Wildbahn so gut wie ausges-­torben

ist. Es gibt weltweit

nur noch 2.400 dieser Pferde.


ESSZETT Nr. 73

Interessantes

Dezember 2019

In Aschaffenburg, Hanau, Münster in Süd-­‐Hessen und in Babenhausen leben kleine

Gruppen dieser Wildpferde in eingezäunten Gebieten.

Der Hessenwald-­‐Hof

Dina Nasaruk, 4b ,Sofia Gschnitzer, 4c

Der Hessenwald-­‐Reiterhof ist ein sehr schöner Hof und man kann dort gut Reiten

lernen. Es gibt einen Pony-­‐Club. Dort macht man im Sommer sehr schöne Ausri\e

und davor kann man auch Ponys putzen. Dann gibt es noch Hippolini 1, 2und 3. Bei

Hippolini 3 gibt es zwei Gruppen: einmal A und einmal B. Hippolini ist ein Kurs für

Kinder. Ich bin in Hippolini 2 und wir machen dort viele tolle Sachen. Wie zum Bei-­spiel

Parcoure im Galopp oder Ponys einfangen und führen oder Postbote sein.

Auf dem Hessenwald-­‐Hof kann man sehr gut reiten lernen. Nach dem Kurs 3 geht

man dann ins freie Reiten, das macht auch sehr viel Spaß. Probiert es doch auch mal

aus. Und wenn es euch gefällt, macht weiter. Mir gefällt am besten der Hippoliny-­‐

Kurs.

Luna Breuksch, 4a

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ESSZETT Nr. 73

KroaTen

KroaHen ist ein Land im Süden Europas. Es hat eine lange Küste am adriaHschen

Meer. In KroaHen gibt es etwa 4 Millionen Einwohner, die Fläche ist etwa 57.000

Quadratkilometer. Zum Vergleich: Deutschland hat 20 mal so viele Einwohner und

ist sechs mal so groß. KroaHen ist etwa so groß wie die Bundesländer Rheinland-­‐

Pfalz und Baden-­‐Wür\emberg zusammen. Die Nachbarländer von KroaHen sind:

Slowenien, Ungarn, Serbien, Bosnien und Montenegro. Es ist ein ärmeres europäi-­sches

Land.

Die PräsidenHn ist Kolinda Grabar-­‐Kitarovic. Die Währung ist Kuna (steht für Euro)

und Lipa (steht für Cent). Ein Euro sind ungefähr 7-­‐8 Kuna. Die Flagge ist: rot, weiß,

blau, in der Mi\e befindet sich ein rot-­‐weißes Schachbre\muster.

KroaHen gehört zum Balkan,

früher gehörte KroaHen zu Ju-­goslawien.

Man spricht in Kroa-­‐

Hen kroaHsch. Die meisten Kro-­aten

sind Katholiken.

Interessantes

Dezember 2019

KroaHen ist sehr gebirgig. Das

dinarische Gebirge ist eines der

höchsten und vor allem steils-­ten

Gebirge Europas. Der

höchste Berg ist Dinara mit

1831 Metern. Der längste Fluss

ist Sava (562 km ). KroaHen ist das Land der 1000 Inseln, denn es hat mehr als 1200

Inseln.

Die Hauptstadt von KroaHen ist Zagreb. In Zagreb leben circa 800.000 Menschen.

Zagreb ist auch die größte Stadt KroaHens. Die zweitgrößte Stadt ist Split, dort leben

circa 200.000 Menschen. Meine Familie und ich wohnen in Trilj, in einem kleinen,

schönen Dorf. Dieses Dorf hat um die 30 Einwohner.

Der Flug von Deutschland nach KroaHen dauert eine Stunde und 30 Minuten. Aber

die Autofahrt von Deutschland nach KroaHen dauert 12 Stunden. Wenn man Stau

hat, dauert das noch sehr viel länger.

In KroaHen wurde auch die Krawa\e erfunden. Die Kroaten haben auch Strom er-­funden.

Dubrovnik zieht viele Urlauber an, weil es eine alte Stadt ist. Die Touristen mögen in

KroaHen auch die Küsten und die Strände. Bis zum Jahr 1918 gehörte die Gegend zu

Österreich-­‐Ungarn. Ab dem Jahr 1991 ist KroaHen ein freies, unabhängiges Land.

Seit dem Jahr 2013 gehört das Land zur Europäischen Union.

In KroaHen heißen die beliebtesten Essen Sarma, Cevapcici, Raznjici und Pljeskavice.

Turos ist ein beliebter Käse aus Kuhmilch. Beliebtes Brot ist Pogaca. Hier kommt ein

Rezept von Sarma, wie meine Mu\er das macht.

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ESSZETT Nr. 73

Rezept Sarma

Interessantes

Dezember 2019

2 kg Weißkohl, 100 Gramm Speck, 500

Gramm Hackfleisch, 2 Zehen Knoblauch, 50

Gramm Reis, 200 Gramm Schweinerippchen,

und als Gewürze kommen noch Pfeffer, Vege-­ta,

Paprika und etwas Tomatenmark hinzu.

Wenn ihr euch fragt, was Vegeta ist, dann

werdet ihr das hier erfahren. Vegeta ist ein

berühmtes kroaHsches Gewürz, aber Vegeta

enthält auch Geschmacksverstärker, die bei

uns umstri\en sind, weil sie angeblich ungesund sind. Aber den Kroaten schmeckt

das Essen allerdings gut mit und ohne Vegeta.

Kroaten trinken sehr gerne Kaffee. 86% der Kroaten trinken mindestens zwei mal am

Tag Kaffee, der Rest trinkt entweder nur einen Kaffee am Tag oder gar nicht.

Hier ein paar wichHge Wörter, die ihr können müsst, wenn ihr nach KroaHen fliegt.

Guten Tag = Dobar dan

Tschüs = Bok

Bi\e = molim

Wie geht es dir? = kako si?

Guten Morgen = dobro jutro

Danke! = hvala!

(Im Restaurant) Kann ich ein Wasser haben?=Mogu li dobiH vodu

Ja = da

Wie heißen sie? = kako se zovete

Nein = ne

Ich heiße…= ja se zovem….

In KroaHen ist in der Familie der Großvater das Oberhaupt. Respekt vor älteren Leu-­ten

wird übrigens in KroaHen sehr geschätzt. Die Familie ist vielen Kroaten sehr

wichHg. Die meisten Nachnamen enden mit ic, so wie meiner. Volkstänze sind sehr

beliebt.

An den Plitwitzer Seen im heuHgen KroaHen wurde der erste berühmte Karl-­‐May-­‐

Film „Der Schatz im Silbersee“ gedreht.

Hier ein paar Zahlen bis 10. Eins = jedan , zwei = dva, drei = tri, vier = cetri, fünf =

pet, sechs = sest, sieben = sedam, acht = osam, neun = devet, zehn = deset. Das wa-­ren

die Zahlen bis 10.

KroaHen ist ein Land mit historischen und natürlichen Schönheiten. Eine Besonder-­heit:

die Stadt Dubrovnik liegt zwar in KroaHen, ist aber durch ein anderes Land,

Bosnien und Herzegowina, abgetrennt. KroaHen hat eine 1778 Kilometer lange Küs-­te.

Die größten kroaHschen Inseln heißen Krk, Cres und Brac. Die Gebiete KroaHens

sind sehr unterschiedlich. Einsame und schroffe Schluchten, Hefe Flusstäler und eine

wunderschöne, stark zerklü`ete Küste mit traumha`en Stränden prägen das Land.

Typisch für KroaHen ist die Karstlandscha`.

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ESSZETT Nr. 73

Interessantes

Dezember 2019

KroaHsche Kinder haben länger Sommerferien als wir sie haben, aber dafür weniger

der anderen Ferien. Die kroaHschen Kinder haben 3 Monate Sommerferien, dafür

eine Woche Winterferien, Osterferien und Herbswerien. Die Noten in KroaHen sind

anders: die Note 5 ist in KroaHen die beste Note, aber die 6 gibt es in KroaHen nicht

und die 1, die bei uns die beste Note ist, ist in KroaHen die schlechteste Note.

Ema Donlic, 4a

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ESSZETT Nr. 73

Türkei

Interessantes

Die Hauptstadt der Türkei ist Ankara, aber

die größte Stadt ist Istanbul. Ich fliege aber

immer nach Samsun, weil fast meine ganze

Familie dort lebt. Am meisten mag ich das

Meer, das Essen, den Bazar, die Picknick-­plätze,

die AnHken und die Türkei zu er-­kunden.

Dezember 2019

Die Flagge der Türkei zeigt eine weiße Mondsichel und einen Stern, außen rum ist

alles rot. Die Sprache, die man in der Türkei spricht, ist türkisch. Der Präsident der

Türkei heißt Recep Tayyip Erdogan.

In der Türkei leben ungefähr 80 Millionen Menschen, also ungefähr so viele Einwoh-­ner

wie in Deutschland. Die Fläche ist ungefähr 784.000 Quadratkilometer groß. Die

Türkei ist ein Land im Süd-­‐Osten Europas und im Westen von Asien. Der größte Teil

liegt in Asien, er wurde früher auch Kleinasien genannt. Die Hauptstadt liegt in der

Mi\e des Landes. In der Türkei sind die meisten Moslems.

Die Türkei liegt zwischen zwei Meeren: das Mi\elmeer liegt im Westen und Süden,

das Schwarze Meer im Norden. Die Landscha` besteht zum größten Teil aus Gebir-­ge.

Der höchste Berg, der Große Ararat, ist über 5000 Meter hoch.

Die Türkei hat eine kulturelle Verbindung zu den anHken Reichen der Griechen, Per-­ser,

Römer, ByzanHner und Osmanen. In Istanbul befindet sich die berühmte Hagia

Sophia mit ihrer hoch aufragenden Kuppel und christlichen Mosaiken, die imposante

Blaue Moschee aus dem 17. Jahrhundert und der Topkapi-­‐ Palast, von 1460, ehema-­lige

Residenz der Sultane. Istanbul ist die modernste Stadt der Türkei.

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ESSZETT Nr. 73

Die Türkei ist außerdem sehr stark erdbebengefährdet. Im August 1999 gab es ein

sehr schweres Erdbeben in der Wes\ürkei, bei dem tausende Menschen ums Leben

kamen. Da die Türkei so groß ist, gibt es verschiedene Klimazonen, nämlich Step-­penklima,

KonHnentalklima und auch mediterranes Klima.

Auf einer Brücke über die Meerenge Bosporus gelangst du direkt nach Asien, wo

sich der größte Teil der Türkei befindet. Er wird Anatolien genannt. Vielleicht ist es

fröhlicher und bunter als Deutschland. Anders sehen die Kirchen aus. Die Türken

sind überwiegend Moslems und beten in Moscheen. Neben den Moscheen stehen

schlanke Türme, die Minare\e. Von ihnen aus ru` der Muezzin die Gläubigen zum

Gebet. Das tut er fünf mal am Tag, meistens über Lautsprecher und manchmal vom

Tonband.

Auf dem Gebiet der Türkei lebten lange Zeit Menschen, die Griechisch sprachen.

Deshalb gibt es in der Türkei heute noch viele Sehenswürdigkeiten und Ruinen aus

der Zeit des alten Griechenlands. Am Ende des Mi\elalters zogen die Türken aus der

Mi\e Asiens nach Westen. 1453 ha\en sie das Gebiet erobert, das heute die Türkei

ist. Damals und später eroberten sie auch noch große Teile von Nordafrika und von

Südosteuropa. Nach dem Ersten Weltkrieg zerbrach das Osmanische Reich. Seit

1922 gibt es die heuHge Türkische Republik. Der Staatsgründer Mustafa Kemal Ata-­türk

hat das arabische Alphabet durch das lateinische Alphabet ersetzt, also mit

Buchstaben, wie wir sie mehr oder weniger auch im Deutschen kennen.

Die Türkei ist ein Land mit historischen und natürlichen Schönheiten. Die Türkei ist

ein Land, das im Jahr von Millionen Touristen besucht wird. Türkei leitet man mit

DemokraHe.

Die größten RaubHere, die man in der Türkei finden kann, sind Braunbären, Wölfe,

Schakale und einige Luchsarten. Außerdem ist dieses Land ein Brut-­‐ und Überwinte-­rungsplatz

für zahlreiche Vogelarten. Die beliebteste und bedeutendste Sportart in

der Türkei ist Fußball. Es gibt vier Mannscha`en in der, Türkei die sehr wichHg sind

und zwar: Galatasaray, Besiktas, Fenerbahce und Trabzonspor.

Der große Bazar ist eine weltberühmte Sehenswürdigkeit Istanbuls. Mi\en in der

sogenannten Altstadt von Istanbul gelegen, bietet dieses Labyrinth aus Gassen und

Durchgängen einen festen Platz für mehr als 4000 Läden. Dort findet man dutzende

Geschä`e mit Goldauslagen, Silbergeschä`en, Teppichhändler, Bekleidungsläden

und Anbieter von SouvenierarHkeln. Beim Einkaufen darf das im Orient übliche Feil-­schen

natürlich nicht fehlen.

Typische Getränke in der Türkei sind Ayran und Raki. Ayran ist ein Joghurt-­‐Getränk

mit etwas Wasser verdünnt und leicht gesalzen. Es hil` an heißen Tagen. Raki ist ein

Anisschnaps, welcher sich milchig-­‐trüb färbt, wenn man Wasser dazu gibt. Tee und

Kaffee sind ebenfalls sehr beliebt in der Türkei und werden bei jeder Gelegenheit

angeboten.

Das beliebteste Essen: Döner Kebab

Interessantes

Dezember 2019

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ESSZETT Nr. 73

Interessantes

Dezember 2019

Eine auch bei uns bekannte Speise aus der Türkei ist der Dönerkebap. Das ist ein mit

Fleisch, rohen Zwiebeln und Salat gefülltes, halb aufgeschni\enes Fladenbrot.

Der beliebteste NachHsch: Baklava

Eine sehr bekannte türkische Süßspeise ist Baklava. Es ist ein Gebäck aus Blä\erteig,

welches mit gehackten Walnüssen, Mandeln oder Pistazien gefüllt ist und in einem

Sirup, der aus Honig, Zucker, Gewürzen und Rosenwasser besteht, eingelegt wird.

In der Türkei ist die Währung Lira und Kurus. In der Türkei ist die beste Note die fünf

und die schlechteste Note die 1.

Hallo = Merhaba

Grüß dich = Selam

Guten Morgen = Günaydin

Danke = Tesekkürler

Wie geht es dir = Nasilsin

Tschüss = Güle Güle

Gute Nacht = Iyi Geceler

Bi\e = Lüwen

Kann ich ein Wasser haben? = Su alabilir miyim?

Ja = Evet

Wie heißen sie?= Adiniz ne?

Nein = Hayir

Ich heiße…= Benim adim…

Eins = Bir Zwei = Iki Drei = üc Vier = Dört

Fünf = Besch Sechs = AlH Sieben = Yedi Acht = Sekiz

Neun = Dokuz

Zehn = On

Gelb = Sari Grün = Yeschil Rot = Kirmizi Blau =Mavi

Schwarz = Siyah Weiß = Beyaz Lila = Mor

Lara Yalcin, 4a

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ESSZETT Nr. 73

Was macht man, wenn man wegfliegt

Als allererstes wird entschieden, wo man hinfliegt. Man geht in ein Reisebüro und

kriegt dort ein Ticket. Oder man kau` ein Ticket im Internet. Danach packt man sei-­nen

Koffer. Wenn dann alles eingepackt ist, muss man nur noch warten, bis der Tag

ist, an dem man los fliegt. Die meisten Leute fahren 1 oder 2 Stunden vor dem Ein-­checken.

Manche Leute fahren auch 4 Stunden vorher, weil der Flughafen sehr weit

weg ist. Wenn man dann am Flughafen ist, muss man erst mal einen Kofferwagen

holen.

Danach legt man die Koffer auf

den Kofferwagen. Danach geht

man in den Flughafen. Wenn

man im Flughafen ist, muss

man erst mal zum Schalter. Ein

Schalter ist, wo man die Koffer

auf ein Gummiband legt. Da

gibt es auch einen, der den Kof-­fer

dann wiegt. Aber wenn der

Koffer zu schwer, ist dann muss

man den Koffer umpacken in

einen anderen Koffer. Aber

wenn der Koffer noch leicht

genug ist, dann macht der, der

gerade da ist, die Flugnummer und wo der Koffer hin soll auf einen SHcker. Der, der

gerade da ist, tut den SHcker um den Koffergriff. Danach fließt der Koffer auf dem

Gummiband in eine kleine Luke. Danach schließt sich die Luke. Die Luke geht dann

langsam wie ein Aufzug runter.

Wenn die Luke unten angekommen

ist, dann geht die Luke wieder auf.

Unten wird der Koffer in einen Plas-­‐

Hkbehälter umgeladen. Danach wird

der PlasHkbehälter auf kleine Schie-­nen

geschoben. Dann fährt der Be-­hälter

wieder eine Rampe hoch und

ist angekommen. Dann steht da ein

Mann, der mit Laser den Koffer

scannt. Alles was im Koffer drinnen

ist, wird auf einem Computer gespei-­chert.

Danach legt der Mann den Kof-­fer

in einen großen Anhänger.

Interessantes

Dezember 2019

Wenn der Anhänger voll ist, kommt ein Flughafenauto und holt den Anhänger ab.

Das Flughafenauto fährt dann zum Flugzeug. Dann kommt ein anderes Auto mit ei-­ner

Gummibandrampe. Die Arbeiter legen die Koffer auf das Band, und das Band

bewegt sich dann ins Flugzeug rein. Am Ende wird eine ganz große Luke zu gemacht.

36


ESSZETT Nr. 73

Interessantes

Dezember 2019

Nach dem Schalter geht man in die Sicherheitskontrolle. In der Sicherheitskontrolle

legt man alle Sachen, die man dabei hat, in einen Behälter. Der Behälter wird mit

Rollen vorwärts geschoben. Dann wird der Behälter eingescannt. Wenn nichts Flüs-­siges

im Koffer ist, geht man weiter zum Check-­‐In. Da wartet man, bis der Flug ange-­kündigt

ist. Wenn der Flug dann angekündigt worden ist, geht man zur Flugbeglei-­tung.

Die Flugbegleitung checkt dann das Ticket, und dann geht man durch eine lan-­ge

Röhre ins Flugzeug.

Juan-­‐David Linne, 4c

Scherzfragen

Warum hat der Hubschrauber einen Propeller?

Damit der Pilot nicht schwitzt!

Warum hat eine Blondine ein eckiges Haus?

Damit die Polizei keinen Rundgang macht!

Warum greifen Geister nie an?

Sie sind so leicht durchschaubar!

37


ESSZETT Nr. 73

Kolumbien

Mein Vater, meine Mu\er, mein

Bruder, meine kleine Schwester

und ich fliegen immer wieder ger-­ne

nach Kolumbien. Kolumbien

liegt auf der anderen Seite der

Welt, daher dauert der Flug 24

Stunden von Deutschland aus.

Meine Mama kommt aus Kolum-­bien

und meine Großeltern leben

noch dort. In Kolumbien ist es immer sehr heiß, mein Hitzerekord lag bei 40° Grad.

Das liegt daran, dass das Land am Äquator liegt. Der Äquator ist eine gedachte Linie

einmal um die Erde und teilt die Nordhalbkugel von der Südhalbkugel.

nau 14 Cent.

Dort gibt es auf den Landstraßen o` Straßenverkäufe, da

kann man Eis und alles was dort angebaut wird kaufen. Am

meisten werden Kakao, Kaffee, Kartoffeln und Bananen an-­gebaut.

Der Kaffee wird auf der ganzen Welt getrunken und

gehört zum Weltkulturerbe. In Kolumbien gibt es so viele

Kartoffelsorten, wie in keinem anderen Land der Welt. Die

Früchte kosten pro Stück 3 Peso. In Deutschland ist das ge-­‐

Kolumbien ist weltweit auf Platz 1 im Smaragd-­‐Abbau. Das Land Kolumbien ist nicht

sehr reich, weil es dort sehr lange Bürgerkriege gab. Erst vor 2 Jahren wurde Frieden

geschlossen. Die Flagge ist gelb, blau, rot.

Wenn wir dort sind, besuchen wir mei-­ne

Familie und gehen ganz o` zum

Strand. Wir gehen auch manchmal in

einen Indoor-­‐Park, der heißt DiverciH

und ist in Baranquilla. In diesem Park

können Kinder wie die Erwachsenen Be-­rufen

nachgehen, zum Beispiel: Feuer-­wehr,

Polizei, Pilot, Copilot, Passagier,

Verkäufer, Käufer, Reporter, Architekt,

und vieles mehr. Mir macht es im Diver-­ciH

sehr viel Spaß.

Interessantes

Juan David Linne, 4c

Dezember 2019

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ESSZETT Nr. 73

Interessantes

Dezember 2019

Bilder aus Kolumbien von Juan David Linne

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ESSZETT Nr. 73

Rom

Rom ist die Hauptstadt Italiens. In Rom leben etwa 3 Millionen Menschen. Dort gibt

es sehr alte Gebäude und große Denkmale der Römer. Man muss 16 Stunden mit

dem Auto fahren, um nach Rom zu kommen. In Rom fahren die Autos sehr wild und

die Pflaster auf dem Gehweg sind in einem sehr schlechten Zustand. Man muss sehr

gut auf den Straßen aufpassen, selbst als Fußgänger kann man nicht sicher über eine

grüne Ampel gehen. Auch das Parken der Autos und der Motorräder ist katastro-­phal.

Es sieht dort so aus, als wären die normalen Wohnhäuser einmal gebaut und

dann nie wieder was daran verändert worden.

Aber jetzt kommen wir zum guten Teil

von Rom. Überall gibt es wunderschö-­ne

Kirchen und schöne Sehenswürdig-­keiten.

In Rom gibt es auch etwas sehr

besonderes. In Rom gibt es einen Ort

namens VaHkan. Der VaHkan ist ein ei-­gener

Staat, in dem der Papst wohnt.

Eher gesagt gehört der VaHkan dem

Papst. Päpste werden immer gewählt.

SHrbt ein Papst wird ein neuer ge-­wählt.

Das leckere Essen und die beeindru-­ckenden

Sehenswürdigkeiten machen Rom besonders. Rom ist immer eine Reise

wert.

Die Erde

KrisFan Bach

Unsere Erde ist ungefähr 5 Milliarden Jahre alt. Die Erde ist ein Planet, aber es gibt

noch 8 andere Planeten in unserem Sonnensystem, und zwar: Merkur, Venus, Mars,

Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto. Der Mond hat ein Kratergesicht, weil auf

seine Oberfläche Meteoriten gestürzt sind.

Ist die Erde wirklich eine Kugel?

Als Kolumbus vor 500 Jahren einen Seeweg machte, um Indien zu finden, bewunder-­ten

ihn viele Leute. Denn damals dachte man, dass die Erde eine flache Scheibe ist.

Aber Kolumbus glaubte das nicht, denn er war sicher, dass die Erde eine Kugel ist.

Nur weil er davon überzeugt war, machte er sich auf den Weg. Und heute wissen

wir, dass die Erde eine Kugel ist. Aber manchmal fragt man sich, wieso fallen wir

nicht von der Erde herunter? Wer oder was hält uns fest? Dass ist die Schwerkra`

oder Erdanziehungskra`. Diese Kra` ist so stark, dass sie uns auf der Erde festhält.

Ohne sie würden wir einfach davon schweben.

Wie sieht die Erde innen aus?

Interessantes

Dezember 2019

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ESSZETT Nr. 73

Interessantes

Dezember 2019

In früheren Zeiten haben sich die Menschen gefragt, wie es wohl Hef in der Erde

aussieht. Ein paar stellten sich das Erdinnere als feurige Höhle vor, wo seltsame Tie-­re

leben. Und viele meinten, das Innere der Erde sei eine riesige Höhle. Es gibt tat-­sächlich

unterirdische Höhlen. Sie befinden sich an der Oberfläche der Erde, der

Erdkruste. Wenn man die Erde aufschneiden könnte, würde es etwa so aussehen.

Zuerst kommt die dünne Erdkruste, darunter befindet sich der dicke Erdmantel,

dann kommt der äußere flüssige Kern und der innere feste Kern.

Können Berge wachsen?

Die Erdkruste besteht nicht aus einem Stück. Sie setzt sich wie ein großes Puzzle aus

riesigen Pla\en zusammen. Manchmal stoßen diese Pla\en mit voller Kra` anei-­nander.

So entstehen Berge oder ganze Gebirge, sogenannte Faltengebirge. Das

dauert allerdings Millionen Jahre. Der Himalaja in Asien, die Anden in Süd-­‐Amerika

und die Alpen in Europa sind vor etwa dreißig Millionen Jahren entstanden. Schiebe

eine Tischdecke zusammen, was passiert? Durch den Schub bekommt die Decke Fal-­ten,

ein kleines Faltengebirge entsteht.

Die Erde kann Feuer spucken

Wenn von Vulkanen die Rede ist, denken die meisten an Ätna, Vesuv oder Fudschi-­jama,

aber nicht nur auf dem Festland gibt es Vulkane. Es gibt sie auch im Meer. O`

ragt die Spitze als Insel über die Wasseroberfläche hinaus. Die Hawaii-­‐Inseln und die

Kanarischen Inseln sind die bekanntesten Vulkaninseln. Sie haben meistens schwar-­ze

Strände, weil der Sand aus zerriebenem Vulkangestein besteht. Der Fudschijama

ist mit 3776 Metern Japans größter Berg. Früher dachten die Leute, in ihm wohnen

die Gö\er. Der letzte Ausbruch dieses Vulkans war im Jahr 1707.

Der blaue Planet

Die Erde wird auch blauer Planet genannt. Und aus dem Weltraum betrachtet, sieht

unsere Erde tatsächlich ziemlich blau aus. Das ist kein Wunder, denn fast drei Viertel

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ESSZETT Nr. 73

Interessantes

Dezember 2019

der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt. Ohne die Meere gäbe es kein Leben auf

der Erde. Sie beeinflussen unser Klima und liefern wichHge Energie, Nahrung und

Bodenschätze. Die Menschen haben Satelliten in den Weltraum geschickt, damit wir

noch mehr über die Erde erfahren. Sie kreisen dort, machen Fotos und teilen uns

zum Beispiel mit, wie das We\er wird.

Wie kommt der Regen in die Wolken?

Wo kommt nur all das We\er her, habt ihr euch besHmmt schon mal gefragt, wenn

es tagelang regnet. Ist doch klar, es kommt aus den Wolken. Aber wie kommt es in

die Wolken? Die Sonne erwärmt das Wasser der Meere, Seen und Flüsse. Ein kleiner

Teil des Wassers wird dadurch zu Dampf und steigt in die Lu`. Weiter oben ist je-­doch

die Lu` kälter. Deshalb verwandelt sich der Wasserdampf in winzige Tröpf-­chen,

aus denen die Wolken entstehen. Wenn sich die winzigen Tröpfchen zu gro-­ßen

Tropfen verbinden, werden sie so schwer, dass sie als Regen zur Erde fallen.

Damit beginnt der Kreislauf des Wassers von Neuem.

Die PlaXen der Erde

Es gibt eine Eurasische Pla\e, eine Afrikanische Pla\e, eine Indisch-­‐ Australische

Pla\e, eine Amerikanische Pla\e, eine Pazifische Pla\e, eine AntarkHsche Pla\e. Es

gibt noch viel mehr Pla\en, die wir euch leider nicht nennen können. Durch Island

verläu` eine Pla\engrenze und deswegen gibt es dort viele Vulkane.

Erde in Gefahr!

Menschen, Tiere und Pflanzen brauchen saubere Lu` und sauberes Wasser zum Le-­ben.

Autos, Fabriken und Hauskamine blasen täglich eine Menge gi`iger Abgase in

die Lu`. Diese gi`igen Stoffe kommen als saurer Regen zur Erde zurück und schädi-­gen

den Boden und die Bäume. Wer weiß, wie unsere Umwelt verschmutzt wird,

kann auch etwas dagegen tun. Überlegt euch doch einmal, wo ihr anfangen könnt.

Ema Donlic, Lara Yalcin 4a

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ESSZETT Nr. 73

Tipps

BuchTpp: Conni geht auf Klassenfahrt

Dezember 2019

Conni freut sich riesig, sie fährt mit ihrer Klasse auf Klas-­senfahrt.

Auf eine echte Burg -­‐ kaum zu glauben. Sie freut

sich schon, mit ihren Freunden in einem Zimmer zu schla-­fen,

aber dann kommt es ganz anders. Sie muss mit einem

neuen Mädchen im Zimmer schlafen. Und da meint noch

der Graf, es spukt auf der Gundelburg…

Die Autorin heißt Julia Boehme und die Bilder sind von

Herdis Albrecht. Es ist Band 3 der Conni-­‐Reihe und hat 95

Seiten. Wir finden das Buch sehr empfehlenswert, weil es

sehr spannend und toll ist und es ist für Dri\-­‐ bis

Viertklässler.

Luna Breuksch, Larissa Coutandin, Jil Körner

BuchTpp: Conni und der Dinoknochen

Conni macht auf Papas Baustelle eine seltsame Entdeckung.

Conni findet einen Knochen. Als der Knochen untersucht

wird, stellt sich heraus, dass der Knochen ein Dinoknochen

ist. Conni findet ihn nach ein paar Tagen im Museum in Kis-­ten

wieder. Leider ist es verboten, die Knochen anzufassen,

aber Conni achtet nicht darauf. Sie lässt den Knochen in ihrer

Hosentasche verschwinden…

BuchTpp: Mein LoXa Leben -­‐ der

Schuh des Känguru

Lo\a geht es gar nicht gut, Oma und Opa feiern goldene

Hochzeit. Papa hat eine Burg im Fieselgau gebucht. Die ganze

Familie kommt und Lo\a muss mit ihren Zwillingsbrüdern

vor der ganzen Familie ein Lied vorsingen und ihre Brüder

sind echt der Horror. Papa hat auch noch eine Schnitzeljagd

mit GPS Geräten geplant. Wird die auch so schlimm werden…

Die Autorin heißt Alice Pantermüller, die Bilder sind von Da-­niela

Kohl. Es ist Band 10 der Lo\a-­‐Reihe und hat 232 Seiten.

Wir finden das Buch sehr spannend und lusHg. Wir empfehlen

das Buch für Dri\-­‐ und Viertklässler ab 8 Jahren.

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Luna Breuksch 4a

Luna Breuksch, Jil Körner, 4a


ESSZETT Nr. 73

GiXerrätsel

Rätsel

Finde die 10 versteckten Wörter. Es geht um die Werwölfe vom Düsterwald.

Dezember 2019

Zu suchende Wörter

Amor, Hexe, Werwolf, Jäger, Heiler, Bürgermeister, Seherin, Dorfdepp, Gaukler,

Wolfshund

Larissa Coutandin, 4a

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ESSZETT Nr. 73

Suchbild

Rätsel

Dezember 2019

Dina Nasaruk, 4b

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ESSZETT Nr. 73

GiXerrätsel Englisch

Rätsel

Finde die 10 versteckten Wörter. Es geht um Pets (HausHere).

Dezember 2019

Zu suchende Wörter:

dog, tortoise, rabbit, cat, mouse, hamster, parrot, fish, rat, budgie

Luna Breuksch, Jil Körner, 4a

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ESSZETT Nr. 73

Aus der Nähe betrachtet

Suche diese Bilder in der Schule.

Rätsel

Dezember 2019

KrisFan Bach, Ema Donlic, Max Radovic 4a

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ESSZETT Nr. 73

Sudoku

Rätsel

In jeder Reihe und jeder Spalte müssen die Zahlen von 1 bis 4 stehen.

Dezember 2019

Matheaufgaben

Janek Lüßmann, 4b

1. Klasse 2. Klasse 3. Klasse 4. Klasse

KrisFan Bach

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ESSZETT Nr. 73

Suchbild

Rätsel

Dezember 2019

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ESSZETT Nr. 73

Geschichten

Der Betrüger von New York

Dezember 2019

Es war ein schöner Nachmi\ag in New York. Der Vater vom Jungen Dadi kam nach

Hause. Er arbeitete als Stahlverkäufer. Er kam immer glücklich nach Hause. Doch

dieses Mal ha\e er ein betrübtes Gesicht. Das beunruhigte Dadi. Da fragte Dadi

schließlich: „Was ist los? Wieso machst du so ein betrübtes Gesicht?“ Er sagte: „Das

geht dich nichts an! Und geh jetzt in dein Zimmer und mach deine Hausaufgaben.“

„Ich habe aber keine Hausaufgaben.“ „Dann spiel was Schönes. Aber Hauptsache, du

lässt mich in Ruhe. Ich möchte mich ausruhen.“

Irgendetwas sHmmte mit ihm nicht. Das wusste Dadi. Plötzlich klingelte das Telefon.

Dadi sagte: „Ich geh dran.“ „Nein, das ist privat!“ „Aber ich bin doch dein Sohn.“

„Trotzdem gibt es Sachen, die du nicht wissen musst. Und das ist eine der Sachen,

die du nicht wissen musst. Also ich geh ans Telefon, verstanden?“ „Ja, Papa“

schnau`e Dadi. Sein Vater ging an das Telefon und brüllte nach einer Weile los:

„WAAAAAAAAAAAS! Nein, nein, nein und nochmals nein! Das können Sie vergessen!

Das ist mir zu hoch! Ich ruf die Polizei an!“ Etwas später brüllte er wieder los:

„NEEEEEEEEEEEEEIIIIIIIIIIIIINNNNNNNNNN!!! Ich hab die Nase voll von Ihnen! Aber

wenn das passiert, was Sie sagen, dann bin ich verloren. Okay, ich gebe auf. Was

wollen Sie?“ „So viel hab ich aber nicht.“ Danach war das Gespräch beendet.

Da fragte dann Dadi: „Wer war da…“ „Habe ich nicht gesagt, das geht dich nichts

an?“ „Aber Papa, ich mach mir langsam Sorgen um dich. Es wird mal Zeit, dass du

mir sagst, was da los ist.“ „Ich würde es dir ja gerne sagen, aber ich kann nicht. Ich

will dich nicht in Gefahr bringen. Deswegen sei so gut und lass das meine Sorgen

sein. Ich hab dir auch eigentlich schon mehr gesagt, als ich darf. Eigentlich dur`e ich

dir gar nichts davon sagen. Geh dann bi\e bi\e in dein Zimmer.“ Dadi ging in sein

Zimmer.

Später klingelte das Telefon erneut. Dadi fragte sich, ob er drangehen sollte. Sein

Vater schlief Hef und fest.

Er beschloss, dass er drangehen sollte. Er nahm den Hörer ab und sagte: „Hallo?“

„Wer ist da?“ fragte eine dunkle SHmme. „Hier ist Lutchi.“ „Gut, ich komme dann

gleich. Ich hoffe, Sie halten unsere Vereinbarung ein. KEINE POLIZEI! Sonst…“ Er hat-­te

aufgelegt. Was soll ich jetzt tun, fragte sich Dadi.

Fortsetzung folgt

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KrisFan Bach, 4a


ESSZETT Nr. 73

Geschichten

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ESSZETT Nr. 73

Geschichten

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ESSZETT Nr. 73

Geschichten

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ESSZETT Nr. 73

Der Dunkelfürst von Avalon

Es ist Morgen in New York. Familie Wenton ist schon früh auf den Beinen.

Chester kommt gerade in die Küche, wo seine Mu\er das Frühstück macht. Seine

Schwester Scarle\ sagt: „Deine Kerzen auf dem Geburtstagskuchen brennen

schon!“ Chester ha\e nämlich am Freitag den 13.Geburtstag.

„Mama, was ist mein Geschenk?“ fragt Chester. Mama meint: „Du wirst es kaum

glauben, wir fahren nach Burg Avalon!“

Auf Burg Avalon

Burg Avalon ist eigentlich eine ganz normale Burg, aber im hintersten Raum der Burg

steht ein flimmerndes und flackerndes Portal. Zwei Gestalten kommen aus dem Por-­tal.

Es sind der Dunkelfürst und sein oberster Diener McBone.

„McBone, hole den Jungen und das Mädchen!“, befiehlt der Dunkelfürst. MccBone

macht sich auf den Weg.

Die Eniührung!

Inzwischen sind die Wentons angekommen und gehen in die Burg.

„Boa,ist das laaaaaaaaaaaangweilig!“sagt Chester „Einen Moment, diese Eisentür

passt nicht zur Burg. Was wohl dahinter ist?“ „Lass uns doch gucken!“ meint Scar-­le\.

Als sie durch die Tür kommen, packen sie zwei kalte Hände und reißen sie in ei-­nen

flimmernden Kreis!

Fortsetzung folgt

Geschichten

Dezember 2019

Larissa Coutandin, Luna Breuksch, Max Radovic

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ESSZETT Nr. 73

Termine

Auflösungen

Dezember 2019

Aus der Nähe betrachtet: 1. Die Fühlwand im 2. Stock vom Neubau, 2. Haken

draußen von dem Bre\ am Zaun, 3. neben dem Lehrereingang vom Verwaltungs-­gebäude,

4. Regenrohr, in der Ecke von der halben Mauer, 5. Monitor im Technik-­raum

vom Neubau (beim Fußballfeld), 6. Musikplakat vor dem Werkraum

Termine

Freitag 20. Dezember letzter Schultag vor den Weihnachtsferien -­‐ Unterricht

endet um 10.35 Uhr

Montag 13. Januar erster Schultag nach den Ferien

Freitag 31. Januar Zeugnisse, Verabschiedung von Herrn Kra`

Freitag 7. Februar Elternsprechtag

Freitag 3. April letzter Schultag vor den Osterferien -­‐ Unterricht endet

um 10.35 Uhr

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BastelTpp: Weihnachtsbaum

ESSZETT Nr. 73

Dezember 2019

Ihr braucht: einen Tannenzapfen, grüne

Acrylfarbe, Wa\epads, gelbes Papier

und buntes Krepppapier.

1. Schri\: Nimm den Tannenzapfen

und pinsele ihn grün an, lass ihn

trocknen.

2. Schri\: Wenn der Tannenzapfen getrock 3. Schri\: Rolle das Krepppapier zu

net ist, kannst du die Wa\epads auseinan-­‐ kleinen Kugeln und klebe sie auf den

der reißen und ihn mit Flüssigkleber drauf kleben.

Tannenbaum.

4. Schri\: Wenn die Kugeln dann ge-­‐ 5. Schri\: Und ferHg ist dein

trocknet sind, kannst du den Stern

kleiner Tannenbaum.

ausschneiden und auf die Spitze des

Viel Spaß beim Nachbasteln!

Tannenbaums kleben.

56 Dina Nasaruk 4b, Elias Wöhl 4b

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