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asphalt 08/19

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54. Jahrgang<br />

8 |20<strong>19</strong><br />

D e z e m b e r<br />

Fachzeitschrift für Herstellung und Einbau von Asphalt<br />

Wiederverwendung<br />

in SMA<br />

Asphalt auf<br />

Containerterminals<br />

Pumptracks<br />

Wenn Vernetzung<br />

auf Flexibilität und<br />

Sicherheit trifft.


AMMANN ARP 95<br />

SCHEMELGELENKTE TANDEMWALZE<br />

Die neue schemelgelenkte Tandemwalze von Ammann verfügt<br />

über die grösste Arbeitsbreite in diesem Marktsegment. Das Resultat:<br />

mehr Produktivität bei jeder Überfahrt. Mit dieser Maschine erreicht Ihr<br />

Einbautrupp auf der Baustelle seine Verdichtungsvorgaben mit weniger Überfahrten.<br />

Das bedeutet weniger Kraftstoffverbrauch, niedrigere Arbeitskosten und geringeren<br />

Maschinenverschleiss.<br />

Weitere Vorteile der ARP 95<br />

WIE BREIT<br />

DARF’S<br />

DENN SEIN?<br />

• Einsparung von rund 25 Prozent Kraftstoffkosten im<br />

Vergleich zum Vorgängermodell.<br />

• Geteilte Bandagen, die über zwei unabhängige<br />

Drehgelenke mit dem Rahmen verbunden sind,<br />

ermöglichen kleine Wenderadien und hohe Wendigkeit.<br />

• Verbessertes Vibrationssystem mit zwei unabhängigen<br />

Pumpen – eine für jede Bandage.<br />

• Geräumige, komfortable und ruhige Fahrerkabine<br />

mit einem Schalldruckpegel von max. 72 dB.<br />

Zudem ist diese Maschine überaus bedienerfreundlich. Dank Fingertip-Lenkung<br />

kommt es auch bei langen Arbeitszeiten nicht zu Ermüdungserscheinungen.<br />

Zusätzliche Informationen zu unseren Produkten und Dienstleistungen finden Sie unter : www.ammann.com<br />

MMP-2477-00-DE | © Ammann Group


Meinung<br />

3<br />

Es bleibt nicht<br />

viel Zeit<br />

Bernd Hinrichs,<br />

Chefredakteur<br />

Foto: DAV<br />

Es bleibt nicht viel Zeit – weder fürs Besorgen der letzten Weihnachtsgeschenke<br />

noch für die Asphaltbranche. Denn am <strong>19</strong>. November fand die Sitzung des Ausschusses<br />

für Gefahrstoffe (AGS) statt, in der über die Festlegung eines Arbeitsplatzgrenzwerts<br />

(AGW) sowie über den Beginn der „Scharfstellung“ der Werte diskutiert<br />

wurde. Ein immens wichtiges Datum. Entsprechend hoch war das Interesse. Selbst<br />

Tages zeitungen hatten im Vorfeld über die gesundheitlichen Gefahren berichtet, die<br />

ggf. von Dämpfen und Aerosolen aus Bitumen ausgehen, die beim Einsatz von „Teermaschinen“<br />

freigesetzt werden – ohne Worte!<br />

Der <strong>19</strong>. November brachte nun Klarheit. Denn es wurde entschieden, dass der<br />

Arbeitsplatzgrenzwert entsprechend den MAK-Empfehlungen auf 1,5 mg/m³ festgesetzt<br />

werden soll. Allerdings wird der Branche eine Frist von fünf Jahren gewährt,<br />

um sich entsprechend vorbereiten zu können. In dieser Zeit müssen Maßnahmen<br />

ergriffen werden, um den Grenzwert auch für die fraglichen<br />

Arbeitsplätze zu erreichen. Im Wesentlichen geht es dabei um<br />

eine Selbstverpflichtung der Branche, über Umrüstungen bei<br />

den Asphaltfertigern und verstärkte Fokussierung auf die Einsatzmöglichkeiten<br />

von temperaturabgesenkten Asphalten.<br />

Darüber hinaus – und jetzt kommen wir zurück zu dem Satz<br />

„Es bleibt nicht viel Zeit“ – soll im Mai 2022 dem AGS ein<br />

weiterer Bericht vorgelegt werden, der zeigt, dass die Asphalteinbauer<br />

Lösungen erarbeitet haben, die die Dämpfe und<br />

Aerosole reduzieren. Erst auf Grundlage dieses Berichtes wird entschieden, ob ein<br />

erneuter Antrag auf eine Übergangsfrist oder eine Verlängerung des AGW erstellt<br />

werden kann.<br />

Bis Mai 2022. Das sind gerade einmal 29 Monate. Wenig Zeit, wenn man bedenkt,<br />

was dafür alles noch angestoßen werden muss. Eine echte Herausforderung, der sich<br />

die ganze Branche wird stellen müssen!<br />

Vorher aber wünsche ich Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch<br />

ins neue Jahr. Und vergessen Sie nicht die Geschenke für Ihre Lieben, denn Sie<br />

wissen ja, es ist nicht mehr viel Zeit!<br />

Im Mai 2022 erwartet<br />

der AGS einen weiteren Bericht,<br />

wie die Asphalteinbauer<br />

die Dämpfe und Aerosole<br />

reduzieren wollen.<br />

Bernd Hinrichs<br />

8|20<strong>19</strong>


4 Inhalt<br />

ZUM TITELBILD<br />

Bild: © Praxis EDV<br />

Bau-ELSE: papierloser Dokumentenfluss<br />

schon heute<br />

Wenn Bau-ELSE Vernetzung ist das moderne Portal in der Cloud<br />

auf Flexibilität und<br />

für die Rohstoffzulieferbranche. In Bau-ELSE<br />

Sicherheit trifft.<br />

werden sog. firmApps eingebunden. Jede<br />

firmApp stellt einen Workflow bzw. eine Steuerungsebene<br />

dar. So gibt es z. B. eine firmApp<br />

für den Lieferschein zum elektronischen<br />

Belegaustausch. Die firmApps kommunizieren<br />

miteinander und Bau-ELSE sorgt somit<br />

dafür, dass alle Informationen (z. B. Liefertakte<br />

oder Lieferscheindaten) gezielt an den Empfänger<br />

weitergegeben werden. So erfolgt ein<br />

optimaler Informationsaustausch.<br />

Bau-ELSE für den elektronischen Datenaustausch<br />

– egal, ob innerhalb des eigenen<br />

Unternehmens oder extern mit Ihren Kunden.<br />

Unser Datenaustausch mit Authentifizierung<br />

auf Zertifikatsbasis sorgt für höchste Sicherheit<br />

der abgeglichenen Daten.<br />

16<br />

Wiederverwendung in SMA<br />

Das Thema Recycling steht im Asphaltstraßenbau<br />

seit Jahren im Fokus. Es<br />

liegen jahrelange positive Erfahrungen<br />

vor, sodass dies für die meisten Asphaltmischgutarten<br />

heute bereits Stand der<br />

Technik ist. Beim Splittmastix<strong>asphalt</strong> sieht<br />

das anders aus.<br />

Von Marco Schünemann<br />

www.Praxis-EDV.de<br />

Fachzeitschrift für Herstellung<br />

und Einbau von Asphalt<br />

Organ von:<br />

www.<strong>asphalt</strong>.de<br />

Nachrichten der European Asphalt Pavement<br />

Association (E.A.P.A.)<br />

www.EAPA.org<br />

40<br />

Quelle: Eurogate<br />

Asphalt auf Containerterminals<br />

Fast die gesamten<br />

3,2 Mio. m² Umschlagsfläche<br />

des Containerterminals<br />

in Bremerhaven<br />

bestehen aus Asphalt.<br />

Nach dem Bau <strong>19</strong>68<br />

folgten Erweiterungen<br />

und als letzte Ausbaustufe<br />

der Containerterminal<br />

4 im Jahre 2009.<br />

Von Kolja Schwandt<br />

8|20<strong>19</strong>


Inhalt<br />

5<br />

8|20<strong>19</strong><br />

Meinung<br />

Es bleibt nicht viel Zeit 03<br />

Aktuell<br />

Nachrichten 06<br />

Schwerpunkt: SMA<br />

Wiederverwendung von Asphaltgranulat aus Offenporigem<br />

Asphalt in SMA. Von Marco Schünemann 16<br />

Intern<br />

Mobilität und Umwelt – Asphalt verbindet 20<br />

Programm der 20. Deutschen Asphalttage 22<br />

Asphaltanwendungen in der Praxis 24<br />

Zeigen Sie Ihre Verbundenheit zum Baustoff 25<br />

Menschen<br />

Helmut Distler wechselt zu Meiller Kipper 26<br />

Geschäftsführung erweitert 26<br />

Profile für Profis<br />

Ihre Partner stellen sich vor 27<br />

Termine<br />

Kalender 39<br />

Schwerpunkt: Containerflächen<br />

Asphalt auf Containerterminals. Von Kolja Schwandt 40<br />

46 Pumptracks<br />

Als Fachplaner für<br />

Skate- und Bikeanlagen<br />

konnte Maier<br />

Landschaftsarchitektur<br />

in den letzten Jahren<br />

einen Bauboom feststellen.<br />

Seit ca. sieben<br />

Jahren hat sich aber<br />

auch ein neuer Anlagentyp<br />

etabliert: der<br />

Pumptrack.<br />

Quelle: Ralf Maier<br />

Von Ralf Maier<br />

Quelle: DAV/hin<br />

Technik<br />

Wo sich BMX, Skates und Mountainbikes treffen<br />

Von Ralf Maier 46<br />

Ganze Breite auf der A81 49<br />

Bodenhaftung in jeder Lage 50<br />

Radfertiger überarbeitet 52<br />

Neuheiten und Bewährtes 54<br />

Die Branche braucht einheitliche Standards 58<br />

Mini-Radfertiger kommt groß raus 59<br />

Asphalteinlagen in Bozen. Von Johannes Krimm 60<br />

Bereit für den Straßenbau 4.0 63<br />

Fräsen in Neu-England 64<br />

Neues Head-up-Display-System 65<br />

Die Zukunft der Assistenz- und Automationssysteme 66<br />

Neue TX-Baureihe 67<br />

Einkaufsführer<br />

Produkte für Profis 68<br />

Zu guter Letzt<br />

Inserentenverzeichnis, Vorschau, Impressum 70<br />

Eine straßenbauliche Pionierleistung 71<br />

8|20<strong>19</strong>


6 Aktuell<br />

Benninghoven<br />

Neuer Standort mit Leben gefüllt<br />

Aus zwei mach eins. Das war das Motto, als im August 2018 die beiden Produktionsstandorte von<br />

Benninghoven in Wittlich und Mülheim an der Mosel in Wittlich-Wengerohr zusammengefasst wurden.<br />

„<strong>asphalt</strong>“ war vor Ort, um sich ein Bild von der Produktionsstätte nach gut einem Jahr Betrieb zu machen.<br />

01 02<br />

nsere Auszubildenden waren die Ers­<br />

die den neuen Standort hier<br />

„Uten,<br />

eroberten“, berichtet Lars Henrich, Marketingleiter<br />

beim Hersteller von Asphaltmischanlagen.<br />

Der neue Produktionsstandort des Unternehmens<br />

ist schon von Weitem zu sehen. Rund<br />

130 Mio. Euro wurden hier durch die Wirtgen<br />

Group investiert. Dafür entstanden auf einem<br />

insgesamt 313.000 m² großen Gelände ein Verwaltungsgebäude<br />

von etwa 12.000 m², verteilt<br />

auf fünf Etagen, sowie die eigentlichen Fertigungshallen<br />

mit 46.000 m² Fläche.<br />

„Wir haben hier ja nicht nur ein neues<br />

Gebäude hingesetzt“, so Henrich weiter „sondern<br />

gleichzeitig SAP eingeführt und diverse<br />

neue Softwaremodule implementiert.“ Das<br />

sind natürlich Dinge, die der Besucher des Werkes<br />

nicht unbedingt mitbekommt. Sehr offensichtlich<br />

aber ist hingegen die Anordnung der<br />

Produktion in den Hallen nach dem Materialfluss.<br />

„Intern sind wir ein Logistikunternehmen“,<br />

klärt Henrich auf und verweist damit auf<br />

die ausgeklügelte Anordnung der einzelnen<br />

Produktionsschritte.<br />

Dabei galt es vor allem, den rund 500 Mitarbeitern<br />

in der Produktion ein Arbeitsumfeld zu<br />

bieten, das einen optimalen Arbeitsschutz bietet.<br />

Teilweise wird dies mit ganz einfachen, aber<br />

03<br />

8|20<strong>19</strong>


Aktuell<br />

7<br />

höchst effektiven Mitteln erreicht. So dreht sich<br />

beispielsweise beim Schweißen der Trockentrommel<br />

das Werkstück unter dem Schweißer,<br />

der so seine Position nicht verändern muss.<br />

Insgesamt verfügt das Werk übrigens über 40<br />

Schweißplätze und zwei Schweißroboter.<br />

Keine Asphaltmischanlage ist wie die<br />

andere – jede ein Unikat. Das weiß man auch<br />

bei Benninghoven. Dennoch hat der Anlagenbauer<br />

aus Wittlich ein System erdacht, bei dem<br />

möglichst viele Teile vorgefertigt werden können.<br />

„Der Kunde konfiguriert seine Anlage je<br />

nach Anforderungen und wir stellen diese aus<br />

vorproduzierten Komponenten zusammen.<br />

Individuelle Sonderbauten sind auf Wunsch<br />

aber natürlich jederzeit möglich“, erläutert<br />

Henrich. Diese Vorgehensweise hat den Vorteil,<br />

dass bereits für alle Teile der Asphaltmischanlagen<br />

Konstruktionszeichnungen vorliegen. So<br />

wird der Anlagenbau schnell und effektiv. Die<br />

Containerbauweise sorgt weiterhin für einen<br />

schnellen Transport und einen schnellen Aufbau<br />

der Anlage.<br />

Bevor es aber so weit ist, ist noch einmal<br />

eine logistische Meisterleistung gefragt. Denn<br />

pro Asphaltmischanlage werden bis zu 100 Lkw<br />

für den Transport zum Bestimmungsort benötigt.<br />

Da ist es von großem Vorteil, dass das neue<br />

Werk von Benninghoven verkehrstechnisch<br />

sehr günstig liegt – die wichtige Autobahn A1<br />

als Nord-Süd-Achse und die A60/B50, seit Ende<br />

November 20<strong>19</strong> durch den neuen Hochmoselübergang<br />

– die Ost-West-Achse. Er schafft eine<br />

neue Verkehrsachse von den Häfen in den Niederlanden<br />

und Belgien ins Rhein-Main-Gebiet.<br />

Da es für die Asphaltmischanlagen natürlich<br />

keinen Probeaufbau im Werk geben kann, sind<br />

vor allem die Schnittstellen, die die einzelnen<br />

Komponenten miteinander verbinden, besonders<br />

wichtig. Deshalb wird natürlich jedes Fabrikat,<br />

das die Produktionshalle verlässt, vor dem<br />

Versand an den Kunden auf Herz und Nieren<br />

geprüft. Dafür wird bei Benninghoven Augmented<br />

Reality (AR) eingesetzt. Eine spezielle<br />

Software weiß, wie ein bestimmtes Bauteil richtig<br />

zusammengesetzt aussehen muss. Die Software<br />

scannt nun alle fertigen Teile der neuen<br />

Asphaltmischanlage und erkennt selbstständig<br />

die kleinsten Fehler – etwa ob jede Schraube<br />

dort angebracht wurde, wo sie sein sollte.<br />

„Wir sind schon ziemlich stolz auf das, was<br />

wir hier in Wittlich aufgebaut haben“, so Henrich.<br />

Eine Aussage, die sicherlich auch alle anderen<br />

750 Mitarbeiter am Standort unterschreiben<br />

würden.<br />

Hin<br />

Bild 01<br />

Bild 02<br />

Bild 03<br />

Bild 04<br />

Das Verwaltungsgebäude (im<br />

Vordergrund) und die Produktionshallen<br />

am neuen Standort.<br />

Beschicken für die Pulverbeschichtung<br />

einer Wiegemischsektion<br />

Endmontage beim Trockentrommelbau:<br />

Arbeitssicherheit steht<br />

im Vordergrund.<br />

Mit effizienter Containerbauweise<br />

in die Zukunft (Quelle:<br />

Benninghoven)<br />

04<br />

8|20<strong>19</strong>


8 Aktuell<br />

Quelle. ZDB<br />

Veröffentlichung<br />

Leitfaden zum Saison-<br />

Kurzarbeitergeld<br />

Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) legt einen aktualisierten<br />

Leitfaden zum Umgang mit Saison-Kurzarbeitergeld für<br />

die betriebliche Praxis vor. Die aktualisierte Auflage 20<strong>19</strong>/2020 des Merkblatts<br />

„Saison-Kurzarbeitergeld und ergänzende Leistungen für das Baugewerbe“<br />

beinhaltet in kompakter Form wissenswerte Informationen zu<br />

betrieblichen Gestaltungsspielräumen, dem Saison-Kurzarbeitergeld,<br />

den ergänzenden Leistungen sowie zum Verfahren und der Winterbeschäftigungs-Umlage<br />

für das Baugewerbe. Außerdem werden die<br />

Vo raussetzungen des Saison-Kurzarbeitergeldes und der ergänzenden<br />

Leistungen ausführlich, strukturiert und eingängig erläutert. Im Anhang<br />

stehen darüber hinaus praktische Arbeitshilfen und Fallbeispiele zur<br />

Verfügung, die die Umsetzung in die Praxis erleichtern.<br />

Das erstmals in der Schlechtwetterzeit 2006/2007 eingeführte Saison-Kurzarbeitergeld<br />

hat sich als erfolgreiches Instrument der gesetzlichen<br />

Winterbauförderung bewährt. Das wesentliche Ziel, die ganzjährige<br />

Beschäftigung im Baugewerbe zu verstetigen<br />

und die Winterarbeitslosigkeit der<br />

Bauarbeiter deutlich zu verringern, konnte<br />

mit dieser Maßnahme erreicht werden. In<br />

dem Merkblatt erhalten Unternehmerinnen<br />

und Unternehmer Handlungshinweise<br />

zur Handhabung der gesetzlichen<br />

Regelungen für die betriebliche Praxis.<br />

Das Merkblatt kann zum Preis von 24,90 €<br />

(inkl. MwSt. und Versand) bestellt werden<br />

auf www.zdb.de.<br />

•<br />

Matthäi-Gruppe ausgezeichnet<br />

Deutschlands beste<br />

Arbeitgeber<br />

Der Verdener Straßenbauspezialist<br />

Matthäi erhält eine Auszeichnung<br />

im Ranking „Deutschlands<br />

beste Arbeitgeber“. Die Ernennung<br />

der Unternehmensgruppe<br />

Matthäi erfolgte auf Grundlage einer<br />

groß angelegten Umfrage der überregionalen<br />

Tageszeitung „Die Welt“.<br />

Für Matthäi wird durch die Auszeichnung<br />

der besondere Fokus auf<br />

Mitarbeiterzufriedenheit, dem das<br />

Unternehmen seit seiner Gründung folgt, bestätigt. Bernd Afflerbach,<br />

geschäftsführender Gesellschafter der Matthäi-Gruppe, zeigt sich hoch<br />

erfreut: „Die Wertschätzung für unser Team hat bei Matthäi eine lange<br />

Tradition. Der Grund ist ganz einfach. Schließlich sind es unsere Kollegen<br />

und Mitarbeiter, die durch Leistungsbereitschaft, Fachwissen und Weitblick<br />

für den Erfolg unserer Gruppe sorgen. Wir belohnen diese tollen<br />

Eigenschaften, indem wir alles daransetzen, ein Arbeitsumfeld zu bieten,<br />

das in der Branche seinesgleichen sucht. Darum freut uns diese Auszeichnung<br />

so sehr. Sie kommt aus der Mitte unserer Belegschaft. Damit ist sie<br />

eine wunderbare Bestätigung unserer Firmenphilosophie.“<br />

Das Ranking soll vor allem Arbeitssuchenden eine Orientierung<br />

geben. Gerade in der Baubranche ist der Wettbewerb um junge Talente<br />

und erfahrene Fachkräfte groß. Matthäi begegnet dieser Herausforderung<br />

durch konsequente Einbeziehung der Belegschaft, durchlässige<br />

Abteilungen bei Veränderungswünschen und eine starke Loyalisierung<br />

mit und unter den Mitarbeitern. <br />

•<br />

Quelle. Matthäi<br />

KURZMELDUNGEN<br />

Zuwächse<br />

Die Wacker Neuson Group hat ihren Wachstumskurs<br />

des ersten Halbjahres im dritten<br />

Quartal 20<strong>19</strong> fortgesetzt. Der Umsatz stieg<br />

im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um<br />

12,4 % auf 467,2 Mio. Euro (Q3/18: 415,8 Mio.<br />

Euro). Getragen wurde das Wachstum von<br />

deutlichen Zuwächsen in allen drei Berichtsregionen.<br />

In den ersten neun Monaten des<br />

Jahres belief sich der Konzernumsatz auf<br />

1.417,9 Mio. Euro, ein Plus von 14,3 % gegenüber<br />

dem Vorjahr (9M/18: 1.240,9 Mio. Euro).<br />

Positive Bilanz<br />

Das abgeschlossene Geschäftsjahr 2018/<strong>19</strong><br />

war ein solides Jahr für Schmitz Cargobull.<br />

Der Umsatz stieg um 5,3 % auf circa 2,29 Mrd.<br />

Euro. Trotz schwächeren Wirtschaftswachstums<br />

produzierte Schmitz Cargobull mit<br />

rund 6.500 Mitarbeitern die Rekordzahl von<br />

ca. 63.500 Fahrzeugen. Aufgrund der<br />

gesamtwirtschaftlichen und politischen Entwicklung<br />

ist im laufenden Geschäftsjahr<br />

20<strong>19</strong>/20 mit keinem weiteren Wachstum zu<br />

rechnen.<br />

JCB stärkt Standort<br />

Anfang Oktober eröffnete JCB im Rahmen<br />

einer zweiwöchigen Eventreihe seine neue<br />

Deutschlandzentrale in Frechen bei Köln.<br />

Rund 40 Millionen Euro hat das Unternehmen<br />

investiert. Die neue Deutschland-Zentrale<br />

von JCB ist darum auch Trainings- und<br />

Kompetenzzentrum für Händler, Kunden und<br />

Verbände. Deutschland zählt für JCB zu den<br />

Top-5-Regionen weltweit. Rund 4.000<br />

Maschinen wird JCB Deutschland in diesem<br />

Jahr verkaufen – das entspricht einer Verdoppelung<br />

der Stückzahlen in den letzten fünf<br />

Jahren. JCB plant, diese Steigerungsrate in<br />

den nächsten fünf Jahren entsprechend fortzuführen.<br />

Leichter Umsatzrückgang<br />

Volvo Construction Equipment (Volvo CE)<br />

verzeichnete einen leichten Rückgang bei<br />

Umsatz und Betriebsergebnis. Der Nettoumsatz<br />

im dritten Quartal sank um 4 %. Auch das<br />

Betriebsergebnis ging leicht zurück. Die Profitabilität<br />

wurde durch den Marken-, Marktund<br />

Produktmix sowie durch höhere F&Eund<br />

Vertriebskosten beeinflusst. Der Nettoauftragseingang<br />

im dritten Quartal hat<br />

gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum<br />

um 9 % abgenommen. Die Zahl der<br />

Auslieferungen verringerte sich im Berichtszeitraum<br />

um 2 % auf 16.460 Maschinen.<br />

8|20<strong>19</strong>


Aktuell<br />

9<br />

8|20<strong>19</strong>


10 Aktuell<br />

GKG in Lahnstein<br />

Dieser Standort ist eine Waffe<br />

01<br />

Die Liesen … alles für den Bau<br />

GmbH hat in Lahnstein ein altes<br />

Benzintank lager erworben und es<br />

an die GKG Mineralölhandel GmbH<br />

& Co KG verpachtet. Nach umfangreichen<br />

Umbau- und Erweiterungsbaumaßnahmen<br />

eröffnete GKG<br />

dort Ende Oktober ein neues Bitumenlager.<br />

Rund 160 Gäste nahmen<br />

an der feierlichen Eröffnung teil.<br />

„<strong>asphalt</strong>“ war vor Ort.<br />

03<br />

Olaf Grodotzkis Augen leuchteten vor<br />

Freude, als er seine Gäste zur Eröffnung<br />

des neuen Bitumentanklagers begrüßte. Der<br />

Glaube an den Baustoff Asphalt ist es, den der<br />

GKG-Geschäftsführer als Grund für die Neueröffnung<br />

ins Feld führt. Mit rund 10.000 m³<br />

Fassungsvermögen will die GKG mit dem Lager<br />

den Markt in der und den angrenzenden<br />

Regionen schneller beliefern. „Wir gehen<br />

zunächst einmal von einer Umschlagsmenge<br />

von 80.000 t im Jahr aus“, so Grodotzki. Außerdem<br />

bietet der Standort in Lahnstein die<br />

Möglichkeit, weitere 10.000 m³ Lagerkapazitäten<br />

zu mobilisieren.<br />

Bereits die Suche nach dem neuen Standort<br />

entwickelte sich zur Detektivarbeit.<br />

Dabei standen von Anfang an ein paar Parameter<br />

fest. Der neue Standort sollte in jedem<br />

Fall einen Schienenanschluss und Wasserzugang<br />

haben. Da rüber hinaus musste eine<br />

gute Erreichbarkeit mit Tkw gegeben sein.<br />

„Außerdem musste er weit genug weg von<br />

den Raffinerien in Köln und Karlsruhe sein<br />

und gleichzeitig dicht genug am Markt“,<br />

führt Grodotzki aus. Mit diesen Vorgaben hat<br />

sich dann eine Mitarbeiterin von Liesen über<br />

Karten im Internet auf die Suche gemacht –<br />

von Köln immer den Rhein aufwärts. Bis sie<br />

auf das ehemalige Benzinlager in Lahnstein<br />

traf.<br />

8|20<strong>19</strong>


Aktuell<br />

11<br />

„Durch den Wegfall von BP fehlen dem<br />

deutschen Markt rund 15 % Bitumen. Mit dem<br />

neuen Lager kann die GKG einiges abfangen.“<br />

02<br />

auch die Tanks mit einer hochwertigen Isolierung<br />

versehen wurden – Energieeffizienz war<br />

bei der Sanierung oberstes Gebot.<br />

Wie bei fast allen Industrieneuansiedlungen<br />

ist vor allem ein guter Kontakt zu den Anwohnern<br />

ein Schlüssel zum dauerhaften Erfolg.<br />

Denn wo mit Bitumen gearbeitet wird, entweichen<br />

mitunter auch Dämpfe, die als störend<br />

empfunden werden können. „Wir haben von<br />

Anfang an unseren Nachbarn hier in Lahnstein<br />

genau zugehört, um größere Konfrontationen<br />

zu vermeiden“, so Grodotzki. So wurde beispielsweise<br />

ein Geruchsgutachten erstellt, um<br />

mögliche Belästigungsherde ausfindig zu<br />

machen und abzustellen. Als direkte Folge<br />

davon wird die Tkw-Verladestelle eingehaust.<br />

Das hat noch einen weiteren Vorteil, wie Grodotzki<br />

zu berichten weiß: „Die Einhausung<br />

reduziert nebenbei nicht nur den Lärm, sondern<br />

macht uns auch witterungsunabhängig.<br />

04<br />

die 110 m langen Großmotorschiffe ausgelegt,<br />

die ein Fassungsvermögen von 2.100 t haben.<br />

Gerade die Anlieferung über den Fluss erweist<br />

sich als großer Vorteil. Denn Frachtraum, vor<br />

allem bei Tkw-Fahrten, ist knapp. Es fehlt wie<br />

überall an ausgebildeten Fachkräften, sprich<br />

Fahrern. „Für jede Tonne Bitumen, die mit dem<br />

Schiff nach Lahnstein kommt, vermeiden wir<br />

die Bindung von Tkw-Frachtraum, der dann<br />

besser genutzt für die Auslieferung an unsere<br />

Kunden zur Verfügung steht“, erläutert Grodotzki.<br />

Neben der überlegten Logistik bietet der<br />

Standort Lahnstein aber noch andere Vorteile<br />

für die Kunden. So wird die Werkseigene Produktionskontrolle<br />

(WPK) im Sinne einer Qualitätskontrolle<br />

direkt vor Ort gemacht – pro 25 t<br />

1 kg Muster. Angeboten werden sämtliche<br />

Bitumenarten, von Straßenbaubitumen, Polymeremodifiziertem<br />

Bitumen bis hin zu viskositätsverändertem<br />

Bitumen.<br />

Heinrich Liesen, Liesen-Geschäftsführer, ist<br />

vom wirtschaftlichen Erfolg des Bitumenlagers<br />

überzeugt: „Durch den Wegfall von BP fehlen<br />

dem deutschen Markt rund 15 % Bitumen. Mit<br />

dem neuen Lager kann die GKG einiges abfangen.“<br />

Genauso sieht es auch Grodotzki, der in<br />

seiner Begrüßungsansprache kämpferisch verkündet:<br />

„In Zeiten, in denen es ausreichend<br />

Bitumen gibt, werden Sie diesen Standort vielleicht<br />

nicht wahrnehmen. In Zeiten aber, wo<br />

Bitumen knapp ist, ist dieser Standort eine<br />

Waffe.“<br />

Hin<br />

Von hier hat es noch weitere vier Jahre bis<br />

zur Eröffnung gedauert. Verantwortlich dafür<br />

waren die umfangreiche Planung und die aufwendigen<br />

Umbaumaßnahmen. „Aber die Zeit,<br />

die wir in diesen Vorspann investiert haben,<br />

kommt dem Betrieb nun zugute“, erläutert<br />

Grodotzki. Zu den Umbaumaßnahmen gehört<br />

beispielsweise, dass sämtliche Leitungen und<br />

Das kommt etwa den Fahrern sehr zugute.“<br />

15 bis 20 Tkw können auf diese Weise pro Tag<br />

abgefertigt werden.<br />

Investiert wurde auch am Schiffsanleger,<br />

der bisher lediglich die Klasse der sogenannten<br />

„Europaschiffe“ mit einem Ladevermögen von<br />

1.350 t abwickeln konnte. Durch die erfolgten<br />

Erweiterungsarbeiten ist der Anleger jetzt auf<br />

Bild 01<br />

Bild 02<br />

Bild 03<br />

Bild 04<br />

15 bis 20 Tkw sollen am Anfang<br />

das Lager pro Tag verlassen.<br />

Das neue Bitumentanklager in<br />

Lahnstein hat ein Fassungsvermögen<br />

von 10.000 t.<br />

Olaf Grodotzki (im Vordergrund)<br />

und Heinrich Liesen bei<br />

der Eröffnungsfeier.<br />

Direkt am Rhein gelegen mit<br />

erweiterten Schiffsanleger<br />

soll das Bitumenlager der GKG<br />

für die Zukunft gerüstet sein.<br />

(Quelle: DAV/hin)<br />

8|20<strong>19</strong>


12 Aktuell<br />

BAUSTELLENMELDUNGEN<br />

ËËË A5 Die A5 bei St. Leon–Rot wird zurzeit auf einer Länge<br />

von 6,6 km umfangreich erneuert. Der Bund investiert rund 65<br />

Mio. Euro. Wegen der enormen Verkehrsbelastung des<br />

Abschnitts von bis zu 115.000 Fahrzeugen wird die Baustelle<br />

mit zeitweisem 24-Stunden-Baubetrieb an sieben Tagen pro<br />

Woche ausgeführt. Weitere Arbeiten im nachgeordneten Straßennetz<br />

werden noch bis Mitte 2021 ausgeführt. ËËË RS Auf<br />

der Landesentwicklungsachse Rottenburg (Mittelzentrum) –<br />

Tübingen (Oberzentrum) – Reutlingen (Oberzentrum) wurden<br />

vom Landratsamt Tübingen zwei Machbarkeitsstudien zu Radschnellverbindungen<br />

erstellt. Diese Machbarkeitsstudien wurden<br />

vom Land Baden-Württemberg in den Jahren 2017 bis 20<strong>19</strong><br />

mit 80 % der beantragten Planungskosten durch Sondermittel<br />

des Landes gefördert. Die Planungs- und Baukosten übernimmt<br />

das Land – mit Ausnahme der Ortsdurchfahrten von<br />

Kommunen mit mehr als 30.000 Einwohnern, welche die jeweiligen<br />

Kommunen selbst tragen. Der Radschnellweg Tübingen–<br />

Rottenburg wird nach grober Kostenschätzung gemäß Machbarkeitsstudie<br />

ca. 24 Mio. Euro kosten bei einer Gesamtlänge<br />

ca. 12 km. Der Radschnellweg Tübingen–Reutlingen ca. 14 Mio.<br />

Euro, Gesamtlänge ca. 15 km. ËËË A52 Die Straßen.NRW-<br />

Regionalniederlassung Ruhr hat im November interessierte<br />

Bürgerinnen und Bürger zu einer Infomesse eingeladen. Als<br />

eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen des Ruhrgebietes<br />

verbindet die B224 die Städte Essen, Bottrop und Gladbeck.<br />

Aufgrund des täglich hohen Verkehrsaufkommens ist der Ausbau<br />

der B224 zur Autobahn A52 mit der höchsten Dringlichkeitsstufe<br />

„Vordringlicher Bedarf – Engpassbeseitigung“ im<br />

Bundesverkehrswegeplan 2030 eingestuft worden. ËËË A3<br />

Zwischen der Anschlussstelle Lohmar und dem Autobahnkreuz<br />

Bonn/Siegburg wird die A3 grundhaft saniert. In diesem ca.<br />

6,3 km langen Abschnitt werden bis ins Jahr 2022 hinein die<br />

Fahrbahnen, Brücken, komplette Straßenausstattung (Entwässerung,<br />

Schutzeinrichtungen, Beschilderung etc.) und<br />

Lärmschutzwände erneuert. Für die Anwohner entlang der<br />

Autobahn wird der Lärmschutz durch höhere und zusätzliche<br />

Lärmschutzwände sowie lärmmindernden Asphalt verbessert.<br />

ËËË<br />

Foto: DAV/Hin<br />

Das (fast) komplette Team der Dr. Hutschenreuther GmbH. (Quelle: Hutschenreuther)<br />

Dr. Hutschenreuther GmbH<br />

Alle unter einem Dach<br />

Die zur Unternehmensgruppe der Dr. Hutschenreuther<br />

GmbH gehörenden RAP-Stra-15-Prüfstellen, die Dr. Hutschenreuther<br />

GmbH – ZW DR H Ingenieurgesellschaft<br />

und die Dr. Hutschenreuther GmbH – ZW Dr. H IBU<br />

sind seit September zur Prüfstelle Dr. Hutschenreuther<br />

GmbH zusammengeführt. Damit sind sie in die Liste der<br />

im Freistaat Thüringen nach RAP Stra anerkannten Prüfstellen<br />

eingetragen und in die von der BASt geführten<br />

Liste der anerkannten Prüfstellen, die nach Rap Stra 15<br />

bundesweit tätig werden können, übernommen.<br />

Jennifer Hutschenreuther, Geschäftsführerin der Dr. Hutschenreuther<br />

GmbH, blickt positiv in die Zukunft: „Mit unseren engagierten Mitarbeitern<br />

setzen wir die Inhalte des ,Leitbildes Bau’-Qualität, Innovation,<br />

Kooperation, Nachhaltigkeit und Qualifikation in die Praxis um.“ Dies wird<br />

noch effektiver geschehen können, nachdem nun die zur Unternehmensgruppe<br />

gehörenden RAP-Stra-15-Prüfstellen unter einem gemeinsamen<br />

Dach zusammengefasst wurden.<br />

Durch die erteilte privatrechtliche Anerkennung kann die Dr. Hutschenreuther<br />

GmbH nun Kontrollprüfungen in den Fachgebieten A<br />

(Böden einschließlich Bodenverbesserungen), BB (Bitumen), D (Gesteinskörnungen),<br />

F (Oberflächenbehandlungen/DSK/DSH-V), G (Asphalt), H<br />

(Tragschichten mit Hydraulischen Bindemitteln, Bodenverfestigungen), I<br />

(Schichten ohne Bindemittel) sowie Baustoffgemische und Bodenmaterial<br />

für den Erdbau vornehmen. „Neben der herkömmlichen Prüftätigkeit<br />

können wir nun auch spezielle Prüfverfahren anbieten“, erläutert Hutschenreuther.<br />

Darunter fallen beispielsweise die Ermittlung des PSV-Wertes,<br />

Schüttelabrieb, CBR-Test sowie Biegebalkenrheometer (BBR), Dynamische<br />

Scherrheometer (DSR), RTFOT (Rolling Thin Film Oven Test), PAV<br />

(Pressure Ageing Vessel), Spurbildungsversuch im Luft- oder Wasserbad.<br />

Außerdem betreibt sie eine der ersten Zertifizierungsstellen für die<br />

Produkte Asphalt, Bitumen, Emulsionen und Gestein gemäß BauPVO<br />

(Kenn Nr. 2014). „Wir sind davon überzeugt, dass eine private Prüfstelle<br />

allein durch ihre Unabhängigkeit, Sachverständigkeit und Sorgfalt ein<br />

Ansprechpartner für alle am Bau Beteiligten sein kann“, so Hutschenreuther<br />

zur Zusammenlegung. Aber auch als Ausrichter des „Weimarer<br />

Straßenbau + Baustoffsymposiums“ hat sich Hutschenreuther einen<br />

Namen gemacht. Die Veranstaltung findet am 26.März 2020 bereits zum<br />

22. Mal im Audimax der Bauhaus-Universität Weimar statt. •<br />

8|20<strong>19</strong>


Aktuell<br />

13<br />

Bauhaus Weiterbildungsakademie<br />

„Neue“ Fachingenieure und Fachbauleiter für Straßenbau<br />

Die Bauhaus Weiterbildungsakademie Weimar<br />

e.V. (WBA), Institut an der Bauhaus-Universität<br />

Weimar, bietet gemeinsam<br />

mit der Bauhaus Akademie Schloss Ettersburg<br />

gGmbH Weimar seit 2010 das berufsbegleitende<br />

weiterbildende Studium „Straßenbau<br />

mit Zukunft“ an. Nächster Studienbeginn ist am<br />

10. Januar 2020.<br />

Die sechsmonatige Weiterbildung richtet<br />

sich sowohl an Ingenieure als auch an Techniker<br />

und Facharbeiter sowie Vertreter der öffentlichen<br />

Hand. Das inhaltliche Konzept ist modular<br />

gegliedert und beinhaltet zehn ausgewählte<br />

Fachthemen, darunter Grundlagen der Straßenkonstruktion,<br />

Planen, Entwerfen und Bauausführung<br />

mit unterschiedlichen Baustoffen,<br />

Qualitätsmanagement sowie Exkurse zu speziellen<br />

Bauweisen im Straßenbau. Markus Franke<br />

– Absolvent des Jahrgangs 2018, beschäftigt<br />

bei der Thüringerwaldbahn und Straßenbahn<br />

Gotha GmbH als Abteilungsleiter für Infrastruktur<br />

– fasste seine Eindrücke und Erfahrungen<br />

zu der Weiterbildung wie folgt zusammen: „Mit<br />

jahrelanger praktischer Erfahrung im Baubereich<br />

(Gleis-, Tief- und Straßenbau) war es für<br />

mich als Quereinsteiger möglich, mittels des<br />

weiterbildenden Zusatzstudiums ,Straßenbau<br />

mit Zukunft‘, mein Fachwissen auch auf dem<br />

theoretischen Sektor zu erweitern und zu vertiefen.“<br />

Weitere Infos gibt es im Netz unter<br />

www.wba-weimar.de. • Im Januar 2020 startet das weiterbildende Studium<br />

„Straßenbau mit Zukunft“. (Quelle: Pixabay)<br />

http://webkiosk.stein-verlaggmbh.de/<br />

Top 5<br />

der online meistgelesenen Artikel<br />

der letzten Ausgabe: <strong>asphalt</strong> 7/<strong>19</strong><br />

1. Seite 14<br />

Betriebe und Jugendliche<br />

finden häufig<br />

nicht zusammen<br />

2. Seite 32<br />

Hilfestellung bei<br />

der Verdichtung von<br />

Asphalt<br />

3. Seite 16<br />

Prognose der Griffigkeitsentwicklung<br />

von<br />

Asphalten<br />

4. Seite 49<br />

Flughafensanierung<br />

in Hamburg<br />

5. Seite 26<br />

Von leuchtenden und<br />

reinigenden Asphalten<br />

Der Staubbefeuchtungsmischer<br />

DUSTFIX<br />

Für Asphaltfüller, Gesteinsstaub und<br />

andere Füllstoffe von 10-80 m³/h.<br />

Ohne Staub sieht‘s besser aus.<br />

Mehr Informationen auf<br />

www.mapgmbh.com<br />

8|20<strong>19</strong>


14 Aktuell<br />

BAUSTELLENMELDUNGEN<br />

ËËË B10 Die Planung für den weiteren Ausbau der B 10 bei<br />

Geislingen (Landkreis Göppingen) geht voran. Die Voraussetzungen<br />

sind geschaffen, dass der Bund zeitnah den Gesehenvermerk<br />

erteilen kann. ËËË A94 Bereits im September wurden<br />

33 neue km der A 94: zwischen Pastetten und Heldenstein<br />

für den Verkehr freigegeben. Damit ist eine weitere Lücke<br />

geschlossen. Damit sind 117 von 150 km fertig gebaut. Nach<br />

den beiden ÖPP-Projekten auf der A8 zwischen Ulm und München<br />

ist der Neubau der A94 das dritte ÖPP-Projekt auf Bundesautobahnen<br />

in Bayern. Durch den ÖPP-Vertrag sind die<br />

Erhaltung und der Straßenbetriebsdienst für 30 Jahre gesichert.<br />

ËËË B474n Mit einem feierlichen Akt hat der Bau der<br />

Ortsumgehung Datteln begonnen. Los geht es mit dem ersten<br />

Abschnitt der von der B235 nördlich von Datteln bis zur A45 im<br />

Autobahnkreuz Dortmund-Nordwest geplanten B474n. Der<br />

erste Bauabschnitt umfasst den Neubau der Kanalbrücke sowie<br />

die Erdbauarbeiten für die Neubautrasse bis zur Markfelder<br />

Straße. Das Brückenbauwerk ist 206 m lang und besteht aus<br />

einer Stabbogenbrücke (126 m) und einer Vorlandbrücke. Die<br />

Brücke mit zwei Fahrspuren wird einen separat geführten Gehund<br />

Radweg haben. Der zweite Bauabschnitt beginnt voraussichtlich<br />

im 2. Quartal 2020. Hier wird südlich der Brücke die<br />

Verbindung zur L609 hergestellt. Der Bau von zwei Regenrückhaltebecken<br />

sowie die Anlage eines naturnah gestalteten<br />

Gewässers gehören zu diesem Bauabschnitt. Beim Bau der<br />

Strecke wird der Schutz von Amphibien, Wildtieren und Fledermäusen<br />

mit besonderen Maßnahmen berücksichtigt. Im dritten<br />

Bauabschnitt ab 2021 erfolgt der Lückenschluss nördlich<br />

der Brücke zur B235. Hier werden zwei weitere Brücken gebaut:<br />

eine Brücke über den Dattelner Mühlenbach sowie die Überführung<br />

des Natroper Weges. ËËË A52 Straßen.NRW saniert<br />

seit Ende April bei Marl 5,3 km Fahrbahn und acht Brückenbauwerke.<br />

Rund 34.000 Kraftfahrzeuge nutzen täglich diesen<br />

Streckenabschnitt, der <strong>19</strong>69 und <strong>19</strong>71 für den Verkehr freigegeben<br />

wurde. Der Anteil des Schwerlastverkehrs liegt bei<br />

12,3 %. Straßen.NRW investiert dort <strong>19</strong> Mio. Euro aus Bundesmitteln.<br />

Bis voraussichtlich Dezember 2020 sollen die Arbeiten<br />

dauern. ËËË<br />

Foto: DAV/Hin<br />

Förderprogramm<br />

Webinar als Download<br />

Die baden-württembergische Landesagentur Umwelttechnik<br />

BW (UTBW) hat ein neues Ressourceneffizienz-Förderungsprogramm<br />

ins Leben gerufen.<br />

D<br />

ie UTBW möchte dabei unterstützen,<br />

die Materialeffizienz<br />

baden-württembergischer Unternehmen<br />

weiter zu verbessern und<br />

somit auch CO 2 -Emissionen zu verringern.<br />

Zu dem Webinar, welches im Oktober 20<strong>19</strong> stattgefunden hat,<br />

gibt es nun eine Aufzeichnung, die online abgerufen werden kann.<br />

Das Förderungsprogramm EFFIMA BW ermöglicht kleinen und mittelständischen<br />

Unternehmen eine öffentlich geförderte Beratung zur<br />

Identifikation von Einsparungspotenzialen und zur Optimierung der<br />

betrieblichen Material- und Ressourceneffizienz. Das Institut für Umweltinformatik<br />

(ifu Hamburg) ist dabei aktiver Partner der UTBW und fördert<br />

im Rahmen des EFFIMA-Programms die Anwendung der Materialflusskostenrechnung<br />

(MFCA) nach ISO 14051.<br />

Das Webinar „EFFIMA BW: Materialeffizienz steigern, Umweltbelastungen<br />

reduzieren in BW“ vermittelt einen umfassenden Einblick in das<br />

Förderungsprogramm und demonstriert die erfolgreiche Umsetzung<br />

eines bereits praktisch durchgeführten EFFIMA-Projekts. Das Webinar<br />

kann unter https://www.ifu.com/wissen/webinare/#c6350 angeschaut<br />

werden.<br />

Weitere Informationen können Sie dem beigefügten PDF-Flyer entnehmen.<br />

Bitte geben Sie mir kurz Bescheid, ob und auf welche Art und<br />

Weise Sie das EFFIMA-Programm und Webinar kommunizieren. •<br />

Branchen-Jobbörse<br />

Zugriff zum spezifischen<br />

Angebot ab Januar<br />

Zum 7. Januar 2020 startet der Stein-Verlag Baden-Baden mit dem<br />

neuen Online-Projekt einer branchenspezifischen Jobbörse. Die<br />

besondere Ausrichtung dieses spezialisierten Angebotes auf die<br />

Branchen mineralische Rohstoffe, Asphalt, Beton und Recycling folgt<br />

bewusst den publizistischen Kernkompetenzen des Fachverlages,<br />

unter dessen Ägide Fachmagazine mit entsprechender Ausrichtung<br />

erscheinen. Unternehmen dieser Branchen mit Personalbedarf, aber<br />

auch alle technischen Ausrüster von Steinbrüchen, Sand- und Kiesgruben,<br />

Asphalt- und Recyclingunternehmen erhalten somit eine<br />

neue, attraktive Gelegenheit, ihre Stellenangebote ohne die typischen<br />

Streuverluste allgemeiner Jobbörsen zu kommunizieren.<br />

Da bereits bestehende Vorbilder nicht zwangsläufig neu erfunden<br />

werden müssen, hat der Stein-Verlag bezüglich dieses Online-Projek­<br />

8|20<strong>19</strong>


Aktuell<br />

15<br />

Verkehrswende<br />

Verdopplung für kommunale Verkehrsprojekte<br />

Das Land Baden-Württemberg will die Mittel zur Förderung<br />

kommunaler Verkehrsprojekte von bisher 165 Mio.<br />

Euro auf 320 Mio. Euro nahezu verdoppeln. Das Landeskabinett<br />

stimmte für einen entsprechenden Entwurf<br />

des Verkehrsministeriums zur Novelle des Landes ­<br />

gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG).<br />

Mit der neuen Branchen-Jobbörse<br />

nur einen Klick vom<br />

Erfolg entfernt. (Quelle:<br />

Stein-Verlag)<br />

tes einen Vertrag über die<br />

technische Kooperation<br />

mit dem Patzer-Verlag<br />

geschlossen. Patzer hat<br />

bereits 2013 seine Jobbörse<br />

„Jobs in Grün und<br />

Bau“ online gestellt und bis<br />

heute im Handling stetig optimiert. Über das Kooperationsprojekt<br />

werden sowohl Jobanbieter als auch Jobsucher in den Kernsegmenten<br />

des Stein-Verlages von den ausgereiften Funktionalitäten der<br />

Patzer-Börse profitieren. Darüber hinaus kooperieren beide Partner<br />

inhaltlich. Das heißt, eine Teilmenge der für beide Seiten interessanten<br />

Jobs erscheint auf beiden Seiten, während hochspezialisierte<br />

ihren richtigen Platz auf dem betreffenden Portal einnehmen.<br />

Das Land Baden-Württemberg will die Mittel zur Förderung kommunaler Verkehrsprojekte<br />

von bisher 165 Mio. Euro auf 320 Mio. Euro nahezu verdoppeln.<br />

(Quelle: DAV/hin)<br />

Mit diesem Gesetz werden kommunale Vorhaben im Bereich ÖPNV,<br />

Rad- und Fußverkehr sowie Straßenbau und Lärmschutz gefördert.<br />

Der Gesetzentwurf wird nun dem Landtag zugeleitet. Das Gesetz soll<br />

zum Beginn kommenden Jahres in Kraft treten. Verkehrsminister Winfried<br />

Hermann sagte: „Dafür ist das LGVFG ein zentrales Förderprogramm<br />

für zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur im Land. Es ist ein großer Erfolg<br />

für die kommunale Infrastruktur, dass das Land und die kommunale Seite<br />

sich auf die Verdoppelung der Fördermittel und die Erweiterung der<br />

Fördermöglichkeiten verständigt haben.“<br />

Für die Finanzierung von Zuwendungen des Landes zur Unterstützung<br />

von Verkehrsprojekten und Investitionen im kommunalen Straßenbau,<br />

im ÖPNV und im Rad- und Fußverkehr standen für das LGVFG bislang<br />

Kompensationszahlungen nach dem Entflechtungsgesetz des Bundes<br />

im Umfang von etwa 165 Mio. Euro pro Jahr zur Verfügung. Diese Zuweisungen<br />

an die Länder laufen zum Jahresende 20<strong>19</strong> aus. Im Gegenzug<br />

bekommen die Länder einen erhöhten Anteil aus der Umsatzsteuer. Das<br />

Land hat sich mit kommunalen Spitzenverbänden auf die Erhöhung auf<br />

320 Mio. Euro verständigt.<br />

Die Mittel werden dringend benötigt für Projekte des Öffentlichen<br />

Personennahverkehrs (ÖPNV), für die Ertüchtigung und den Ersatzneubau<br />

von Straßen und Brücken, für Projekte des Rad- und Fußverkehrs<br />

sowie der Herstellung der Barrierefreiheit. Für die Novelle wurde das<br />

Gesetz auch einem Klimacheck unterzogen. Der Klimaschutz wird in der<br />

Zielbestimmung des Gesetzes verankert. Auch die Fördervoraussetzungen<br />

sind unter dem Aspekt der Luftreinhaltung und des Klimaschutzes<br />

angepasst worden. Neu eingeführt wurde ein Tatbestand zur Förderung<br />

von Maßnahmen zur Luftreinhaltung mit klarem Verkehrsbezug. Auch<br />

Maßnahmen zur Wiedervernetzung von Lebensräumen werden förderfähig.<br />

So kann die Trennung von Naturräumen durch den Bau von Grünbrücken<br />

beseitigt werden.<br />

In der Folge sollen künftig besonders klimafreundliche Vorhaben<br />

oder Maßnahmen zur Herstellung der Barrierefreiheit statt 50 % eine<br />

höhere Förderung von bis zu 75 % erhalten. Hermann erläuterte: „Wir<br />

geben damit auch einen Anreiz, Projekte als Teil eines Umbaus des Verkehrssystems<br />

zu planen. Dafür sollen die Kreise und Städte Klimamobilitätspläne<br />

aufstellen können. Darüber hinaus erweitern wir und modernisieren<br />

die bestehenden Fördermöglichkeiten, beispielsweise bei der<br />

Brückensanierung und Ersatzbrücken.“<br />

Der Regelfördersatz beträgt weiterhin 50 % der zuwendungsfähigen<br />

Kosten. Für nicht vorhersehbare, außergewöhnliche Kostensteigerungen<br />

wird es – in Umsetzung der Koalitionsvereinbarung – künftig eine Härtefallregelung<br />

geben. Zudem werden Kommunen künftig von den Planungskosten<br />

durch pauschalierte Zuschüsse entlastet. Hohe Planungskosten<br />

waren bisher für die Kommunen ein Hindernis, insbesondere<br />

ÖPNV-Projekte anzugehen.<br />

•<br />

www.stein-verlaggmbh.de<br />

8|20<strong>19</strong>


16 Schwerpunkt: SMA<br />

Splittmastix<strong>asphalt</strong><br />

Wiederverwendung von<br />

Asphaltgranulat aus Offenporigem<br />

Asphalt in SMA<br />

Einbau eines lärmarmen Offenporigen<br />

Asphaltes mit Sprühfertigern durch<br />

die Kemna Bau. (Quelle: DAV/hin)<br />

8|20<strong>19</strong>


Schwerpunkt: SMA<br />

17<br />

Das Thema Recycling steht im Asphaltstraßenbau seit Jahren im Fokus. Die vorteilhafteste<br />

Verwertung, also die Wiederverwendung von Ausbau<strong>asphalt</strong>, ist gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz<br />

(KrWG 2012) rechtlich geboten sowie ökonomisch, ökologisch und bautechnisch<br />

sinnvoll. Es liegen jahrelange positive Erfahrungen mit der Wiederverwendung von<br />

Ausbau<strong>asphalt</strong> vor, sodass diese für Asphalttragschicht- und Asphaltbindermischgut bzw.<br />

Asphaltbeton für Asphaltdeckschichten heute bereits Stand der Technik ist. Beim Splittmastix<strong>asphalt</strong><br />

(SMA) hingegen sieht das (noch) anders aus.<br />

Von Dipl.-Ing. Marco Schünemann<br />

Hinsichtlich der Wiederverwendung von Ausbau<strong>asphalt</strong><br />

in SMA treffen die ZTV Asphalt-StB 07/13 unter<br />

Abschnitt 3.8.3 zunächst eine äußerst klare – mit Randstrich<br />

versehene – Aussage: „Asphaltgranulat darf nicht<br />

verwendet werden.“ Daran schließt sich allerdings der –<br />

an den Auftraggeber gerichtete, also kursiv gedruckte –<br />

Zusatz an: „Soll in besonderen Fällen die Verwendung von<br />

Asphaltgranulat möglich sein, ist dies in die Leistungsbeschreibung<br />

aufzunehmen.“ Das Regelwerk stellt also eine<br />

Öffnungsklausel zur Verfügung, die allerdings in der täglichen<br />

Ausschreibungspraxis nur sehr selten genutzt wird.<br />

Neben den deutschlandweit eingeführten Regelungen<br />

zum Thema Wiederverwendung etwa in den ZTV Asphalt-<br />

StB 07/13, den TL AG-StB 09 und dem M WA 09/13 greifen<br />

verschiedene Bundesländer zudem auf ihre eigenen länderspezifischen<br />

Regelungen zurück. Im Allgemeinen<br />

gestalten Länderregelungen das Bauen nicht einfacher.<br />

Es gibt aber durchaus Länderregelungen, die sehr gute<br />

Detaillösungen für besondere Fragestellungen bereithalten.<br />

Das Hamburger Regelwerk –<br />

die ZTV/St-Hmb. 09, Ausgabe 2009,<br />

Fassung 2017 – ist in Bezug auf die<br />

moderne Haltung zur Wiederverwendung<br />

hier sehr positiv herauszustellen.<br />

In den ZTV/St-Hmb. 09<br />

darf SMA immer unter Verwendung<br />

von bis zu 30 M.-% Ausbau<strong>asphalt</strong><br />

hergestellt werden. Die einzige Einschränkung<br />

ist, dass nur Ausbau<strong>asphalt</strong><br />

eingesetzt werden darf, der<br />

Asphaltgranulat aus Asphaltdeckschichten<br />

aus SMA oder Offenporigem Asphalt entstammt.<br />

Selbst die Limitierung auf maximal 30 M.-% ist<br />

nicht kategorisch, da eine Öffnungsklausel auch eine<br />

baumaßnahmenbezogene höhere Zugabemenge<br />

ermöglicht.<br />

Aus Sicht des Verfassers sind die im Hamburger Regelwerk<br />

getroffenen Randbedingungen sowohl technisch<br />

als auch ökologisch und ökonomisch absolut sinnvoll,<br />

und sie vereinfachen die erfolgreiche Zugabe hochwertiger<br />

Asphaltgranulate in den hochwertigen SMA in<br />

hohem Maße.<br />

INFO<br />

Der Fachbeitrag geht<br />

zurück auf einen Vortrag,<br />

der auf dem DAV/<br />

DAI-Asphaltseminar in<br />

Willingen 20<strong>19</strong> gehalten<br />

wurde.<br />

„Soll in besonderen Fällen<br />

die Verwendung von Asphaltgranulat<br />

möglich sein, ist dies in<br />

die Leistungsbeschreibung<br />

aufzunehmen.“<br />

8|20<strong>19</strong>


18<br />

Schwerpunkt: SMA<br />

Erfahrungen mit Asphaltgranulat aus Offenporigem<br />

Asphalt (PA 8 RA)<br />

Deutschlandweit liegen bisher nur geringe Erfahrungen<br />

mit dem Einsatz von Ausbau<strong>asphalt</strong> in SMA vor. In Hamburg<br />

erwies sich speziell Asphaltgranulat aus Offenporigem<br />

Asphalt (PA 8 RA) aufgrund nachfolgender besonderer<br />

Eigenschaften als positiv:<br />

• sehr hoher Anteil der „wertvollen“ Kornfraktion 5/8 in<br />

Kombination mit einer besonders guten Kornform<br />

• hoher Schlagzertrümmerungswert (SZ) und hoher<br />

Widerstand gegen Polieren (PSV)<br />

• enthält hochwertige – polymermodifizierte – Bindemittel<br />

(PmB 40/100-65 A) und<br />

• weist grundsätzlich geringe Füllergehalte und keine<br />

nennenswerten Anteile an Rückgewinnungsfüller auf.<br />

Vergleiche zwischen einer Soll-Sieblinie eines SMA 8<br />

S und einer resultierenden Sieblinie eines granulierten PA<br />

8 RA haben – wie Abbildung 1 aufzeigt – eine hervorragende<br />

Übereinstimmung in den einzelnen Siebdurchgängen<br />

ergeben, sodass in einem herzustellenden SMA<br />

8 S Zugabemengen von 30 M.-% als völlig unproblematisch<br />

einzustufen sind.<br />

Dies gilt nicht für andere Asphaltmischgutsorten. Eine<br />

Zugabe von PA 8 RA in ein Asphaltbindermischgut passt<br />

einfach nicht zu dessen Sieblinie. Eine möglichst große<br />

Zugabemenge und eine damit verbundene hohe Ausnutzung<br />

des hochwertigen PA 8 RA sind folglich eindeutig<br />

für Splittmastix<strong>asphalt</strong>e gegeben.<br />

Um eine hohe Qualität des Sekundärrohstoffes PA 8<br />

RA zu erhalten, sollte zwingend auf eine schonende<br />

Gewinnung und Aufbereitung geachtet werden. Die<br />

Nachverfeinerung der Kornfraktion 5/8 sowie die Füllernachbildung<br />

sind zu minimieren. Hierzu bietet sich auf<br />

der Baustelle das Fräsen mit moderaten Vortriebsgeschwindigkeiten<br />

sowie der Einsatz eines Granulators bei<br />

der weiteren Aufbereitung an der Mischanlage an. Nach<br />

diesen Prozessen kann ein verbleibender Anteil der Sollkörnung<br />

5/8 von 50–70 M.-% im PA 8 RA festgestellt werden.<br />

Zusammenfassung und Ausblick<br />

Die obigen Ausführungen haben gezeigt, dass der Einsatz<br />

von Asphaltgranulat in Asphaltdeckschichten aus Splittmastix<strong>asphalt</strong><br />

definitiv möglich und sinnvoll ist. Speziell<br />

eingesetztes Fräsgut aus PA 8 verbessert aufgrund der<br />

hochwertigen Bestandteile die Einbauwilligkeit, das Verformungsverhalten<br />

sowie die Dauerhaftigkeit des resultierenden<br />

SMA-Mischgutes. Unter Einhaltung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes<br />

kann hierbei ein weiterer Beitrag<br />

zur Ressourcenschonung durch eine hochwertige Wiederverwendung<br />

von Offenporigem Asphalt geleistet<br />

werden.<br />

Es stellt sich aber die Frage, wie wir in Deutschland mit<br />

dem gegenwärtigen Stand des Regelwerkes überhaupt<br />

„Erfahrungen“ mit Ausbau<strong>asphalt</strong> im SMA sammeln können.<br />

Die restriktive Regelung in den ZTV Asphalt-StB 07/13<br />

bewirkt, dass deren Öffnungsklausel durch ausschreibende<br />

Stellen nur selten genutzt wird. Die offenere Hamburger<br />

Regelung beschränkt die Erfahrungssammlung<br />

auf einen regional begrenzten Bereich mit besonderen<br />

Randbedingungen. Dies erschwert natürlich eine umfassende<br />

Erfahrungssammlung. Liegen nur wenige Erfahrungen<br />

vor, führt dies wiederum zu nur zurückhaltender<br />

Ausschreibungstätigkeit für den Einsatz von PA 8 RA in<br />

SMA.<br />

Folglich sind derzeit die ausschreibenden Stellen dazu<br />

aufzurufen, die Öffnungsklausel der ZTV Asphalt-StB zu<br />

nutzen. Hierzu bietet sich bis zum Erscheinen der neuen<br />

Abbildung 1: Sollsieblinie<br />

eines SMA 8 S im Vergleich<br />

zur Sieblinie eines granulierten<br />

PA 8 RA. (Quelle: Kemna)<br />

100<br />

80<br />

SMA 8 S<br />

PA 8 RA<br />

100,0<br />

100,0<br />

96,2<br />

Siebdurchgang [M.-%]<br />

60<br />

40<br />

20<br />

0<br />

10,0 12,0<br />

9,9 10,3<br />

17,0<br />

15,5<br />

25,0<br />

18,8<br />

45,0<br />

38,5<br />

0,063<br />

0,125<br />

0,25<br />

1<br />

Siebnennöffnungsweite [mm]<br />

2<br />

5,6<br />

8<br />

11,2<br />

8|20<strong>19</strong>


Schwerpunkt: SMA<br />

<strong>19</strong><br />

ZTV Asphalt-StB eine Orientierung am Hamburger Regelwerk<br />

an, denn die dortigen Vorgaben haben sich als sehr<br />

sinnvoll erwiesen. Dabei sollten die entsprechenden<br />

„technischen Anforderungen bezüglich der Herkunft des<br />

Asphaltgranulates“ einzelvertraglich präzise vereinbart<br />

werden.<br />

Die Wiederverwendung von Asphaltgranulat aus<br />

Offenporigem Asphalt in SMA bietet wirtschaftliche und<br />

umweltrelevante Vorteile – und das eben nicht auf Kosten<br />

der Qualität!<br />

•<br />

AUTOR<br />

Dipl.-Ing. Marco Schünemann<br />

Kemna Bau Andreae GmbH & Co. KG<br />

Zentrale Technik und Qualitätssicherung<br />

Tondernstraße 70<br />

25421 Pinneberg<br />

E-Mail: m.schünemann@kemna.de<br />

LITERATUR<br />

M WA 09/13<br />

„Merkblatt für die Wiederverwendung von Asphalt“<br />

FGSV Verlag GmbH, Köln 2013<br />

TL AG-StB 09<br />

„Technische Lieferbedingungen für Asphaltgranulat“<br />

FGSV Verlag GmbH, Köln 2009<br />

TL Asphalt-StB 07/13<br />

„Technische Lieferbedingungen für Asphaltmischgut für den Bau<br />

von Verkehrsflächenbefestigungen“<br />

FGSV Verlag GmbH, Köln 2013<br />

ZTV Asphalt-StB 07/13<br />

„Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für<br />

den Bau von Verkehrsbefestigungen aus Asphalt“<br />

FGSV Verlag GmbH, Köln 2013<br />

ZTV/St-Hmb. 09, Fassung 11/17<br />

„Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für<br />

Erdbauarbeiten im Straßenbau“<br />

Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI), Hamburg<br />

2017<br />

www.dynapac.com<br />

Einsatz auf der A81. Tragschicht-<br />

Einbau auf 12,5m. Um den<br />

SD2550CS Straßenfertiger mit<br />

Material zu versorgen werden<br />

zwei MF2500CS + Swing App im<br />

Paralleleinsatz nötig.<br />

Nur für Profis.<br />

8|20<strong>19</strong><br />

Ihr Kundencenter Deutschland


20 Intern<br />

20. Deutsche Asphalttage<br />

Mobilität und Umwelt –<br />

Asphalt verbindet<br />

Vom 12. bis 14. Februar 2020 findet wieder das wichtigste Event der Asphaltbranche statt. Der Deutsche<br />

Asphaltverband (DAV) und das Deutsche Asphaltinstitut (DAI) laden nach Berchtesgaden zu den Deutschen<br />

Asphalttagen ein. Im kommenden Jahr findet die Traditions-Veranstaltung bereits zum 20. Mal statt und<br />

dabei erstmals unter der Schirmherrschaft des BMVI.<br />

Der Alpenkongress empfängt seine Gäste zu den 20. Deutschen Asphalttagen hoffentlich wieder bei schönstem Winterwetter. (Quelle: DAV/hin)<br />

Die Deutschen Asphalttage, das größte und wichtigste nationale<br />

Branchentreffen, finden alle zwei Jahre statt. In den letzten Monaten<br />

wurde beim DAV an einem spannenden Programm für die Tagung<br />

gearbeitet. Denn die Deutschen Asphalttage sind bekannt dafür, aktuelle<br />

verkehrspolitische und technische Themen aufzugreifen. „Wir sind<br />

besonders stolz darauf, zur Jubiläumsveranstaltung ein so hochkarätiges<br />

Programm bieten zu können“, so DAV-Geschäftsführer André Täube.<br />

Die Qualität der Veranstaltung wird auch schon lange vom Bundesministerium<br />

für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) anerkannt.<br />

Regelmäßig werden Vertreter des Ministeriums nach Berchtesgaden<br />

entsandt, um mit den Kongressteilnehmern über aktuelle Themen des<br />

Bundesfernstraßenbaus zu diskutieren. Das ist auch auf den 20. Deutschen<br />

Asphalttagen der Fall. Darüber hinaus hat das BMVI zur Jubiläumsveranstaltung<br />

die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen,<br />

wie Marco Bokies, DAV-Geschäftsführer, berichtet: „Das ist eine<br />

besondere Wertschätzung für unsere Branche!“<br />

Zu den Höhepunkten der 20. Deutschen Asphalttage gehört neben<br />

der Eröffnungsansprache von Dr. Hans Reichhart, Bayerischer Staatsmi­<br />

8|20<strong>19</strong>


Intern<br />

21<br />

„Wir sind besonders stolz darauf, zur Jubiläumsveranstaltung<br />

ein so hochkarätiges Programm bietet<br />

zu können.“<br />

nister für Wohnen, Bau und Verkehr, auch der Gastredner Sigmar Gabriel.<br />

Der ehemaliger Umwelt-, Wirtschafts- und Außenminister wird in seinem<br />

Festvortrag über die globale und soziale Herausforderung im Zeichen<br />

von Mobilität und Umwelt referieren und damit genau das Motto der<br />

Veranstaltung aufnehmen. Aber auch die Keynotes von Stephan Krenz,<br />

Geschäftsführer Autobahn GmbH des Bundes, und von Gerhard Rühmkorf,<br />

Ministerialdirigent beim BMVI, dürfen mit Spannung erwartet werden.<br />

„Wir haben im verkehrspolitischen Bereich hoch informative Redner<br />

gewinnen können, mit denen wir alle Rahmenbedingungen unserer<br />

Branche abbilden“, so Bokies.<br />

Auch zu technischen Fachthemen können die 20. Deutschen Asphalttage<br />

einiges bieten. „Nicht weniger als sechs Fachvortragsblöcke sorgen<br />

dafür, dass auch auf den kommenden Deutschen Asphalttagen die technischen<br />

Aspekte der Bauweise nicht zu kurz kommen“, berichtet Täube.<br />

Als Referenten stehen Experten aus Forschung, Verwaltung und Praxis<br />

zur Verfügung. Aktuelle Themen, die hier im Mittelpunkt stehen, sind<br />

dabei etwa der Einsatz von Rejuvenatoren, Reduzierung von Emissionen<br />

oder auch Asphaltstraßenbau im digitalen Zeitalter. In einem separaten<br />

Block wird es um die Arbeit des DAV gehen. Hier wird die praktische<br />

Anwendung des DAV-Leitfadens zu Liefergemeinschaften erörtert, der<br />

Regeldschungel bei der Energiesteuer durchleuchtet und bisherige<br />

Ergebnisse aus der Praxis zur Kontimessung an Asphaltmischanlagen<br />

wiedergegeben.<br />

Neben den Vorträgen bietet die begleitende Fachausstellung wieder<br />

einen aktuellen Querschnitt aus der Asphaltbranche. Dass sich die Deutschen<br />

Asphalttage zur Leitmesse in diesem Bereich entwickelt haben,<br />

zeigt schon die Tatsache, dass die 1.127 m² Ausstellungsfläche bereits<br />

vier Monate vor der Veranstaltung komplett ausgebucht waren. Zu den<br />

Ausstellern gehört auch die Daimler AG, die gleich mit mehreren Fahrzeugen<br />

vor Ort sein wird. Darunter beispielsweise mit dem neuen Flaggschiff<br />

des Konzerns, dem Actros-5-Sattelkipper mit Schmitz-Thermomulden-Auflieger,<br />

oder einem E-Sprinter, der hier vor seiner Markteinführung<br />

präsentiert wird. Ebenfalls aus dem „E-Segment“ kann der EQC<br />

„Elektro“ Pkw bestaunt werden.<br />

Wie schon seit den ersten Deutschen Asphalttagen steht die Kommunikation<br />

nicht weniger im Mittelpunkt als die Fachinformation. Deshalb<br />

wird dem Gespräch unter Kollegen viel Raum eingeräumt. Nicht zuletzt<br />

der Eröffnungsabend in der Fachausstellung am 12. Februar bietet hierfür<br />

das perfekte Umfeld. Ein guter Rückzugsort für Gespräche in ruhiger<br />

Atmosphäre ist auch wieder die sogenannte DAV-Lounge. Hier können<br />

in angenehmer Atmosphäre Fachgespräche vertieft werden. „Wir rechnen<br />

nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre wieder mit rund 600<br />

Tagungsteilnehmern, sodass wir mit mitreisenden Partnern und den<br />

Besatzungen der Ausstellungsstände insgesamt ca. 1.000 Gäste in Berchtesgaden<br />

begrüßen können“, freut sich Täube abschließend. Das vollständige<br />

Programm, weitere Informationen und die Online-Anmeldung<br />

stehen im Internet unter www.deutsche-<strong>asphalt</strong>tage.de bereit. •<br />

Marco Bokies: „Wir haben im verkehrspolitischen Bereich hoch informative<br />

Redner gewinnen können.”<br />

Die 20. Deutschen Asphalttage 2020 wollen auch wieder Kommunikationsplattform<br />

sein: Hier André Täube im Gespräch mit dem ehemaligen Staatssekretär<br />

im BMVI, Rainer Bomba, in Berchtesgaden 2018.<br />

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22 Intern<br />

Programm der 20. DEUTSCHEN ASPHALTTAGE: 12.–14.2.2020 in Berchtesgaden<br />

12.02.2020<br />

ab<br />

Begrüßungsimbiss<br />

10:30 für ankommende Gäste<br />

MITTWOCH<br />

17:00 Impuls-Vortrag „Energiewende im<br />

Verkehr: Welche Rolle spielen E-Mobilität und<br />

Wasserstoff?“<br />

Dr. Jens Winkler, Enercon GmbH, Aurich<br />

12:00 48. Ordentliche Mitgliederversammlung DAV e. V.<br />

42. Ordentliche Mitgliederversammlung DAI e. V.<br />

15:00 Kaffeepause mit süßem/herzhaftem Catering<br />

15:30 Eröffnung/Begrüßung<br />

Moderation: Maxi Sarwas<br />

Dipl.-Ing. Oliver Nohse, Präsident des DAV, Bonn<br />

Franz Rasp, 1. Bürgermeister Berchtesgaden<br />

16:00 Eröffnungsansprache<br />

Dr. Hans Reichhart MdL, Bayerischer Staatsminister<br />

für Wohnen, Bau und Verkehr, München<br />

Dr. Hans Reichhart,<br />

Bayerischer Staatsminister<br />

für Wohnen, Bau<br />

und Verkehr, hält die<br />

Eröffnungsansprache.<br />

16:30 Keynote „Neue Wege gehen – Bauen mit der<br />

Autobahn GmbH“<br />

Stephan Krenz, Geschäftsführer Autobahn GmbH des Bundes,<br />

Berlin<br />

Stephan Krenz,<br />

Geschäftsführer<br />

Autobahn GmbH des<br />

Bundes, spricht über:<br />

„Neue Wege gehen<br />

– Bauen mit der Autobahn<br />

GmbH“<br />

18:30 Eröffnungsabend in der Fachausstellung<br />

18:30 Messerundgang<br />

mit Mitgliedern des DAV-Präsidiums<br />

13.02.2020<br />

DONNERSTAG<br />

09:00 Vortragsblock „CO2-arm, lärmmindernd, wiederverwendbar<br />

– Asphalt“<br />

Moderation: Dipl.-Ing. Marco Schünemann, KEMNA Bau<br />

Andreae GmbH & Co. KG, Pinneberg<br />

Ressourcenschutz und Wiederverwendung –<br />

Der neue sächsische Leitfaden<br />

MR Dipl.-Ing. Dietmar Pietsch, Sächsisches Staatsministerium<br />

für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Dresden<br />

Warm-Mix-Asphalt – Emissionen senken,<br />

Zustandsmerkmale verbessern<br />

Dr.-Ing. Knut Johannsen, Eurovia GmbH, Bottrop<br />

Lärmschutz in Ballungsräumen<br />

Dipl.-Ing. Stefan Ehlert, Landesbetrieb Straßenbau NRW,<br />

Gelsenkirchen<br />

10:30 Kaffeepause<br />

11:00 Vortragsblock „Die Umstände<br />

verbessern! – aus der Arbeit des DAV“<br />

Moderation: Dipl.-Ing. Johannes Winter, Deutsche Asphalt<br />

GmbH, Leuna<br />

Liefergemeinschaften – die praktische<br />

Anwendung des DAV-Leitfadens<br />

Dr. Jürgen Beninca, Jones Day, Frankfurt/Main<br />

Energiesteuer und Asphaltherstellung –<br />

ein deutscher Regelungsdschungel<br />

Marco Bokies, LL.M., Deutscher Asphaltverband e. V., Bonn<br />

Kontimessung an Asphaltmischanlagen –<br />

bisherige Ergebnisse aus der Praxis<br />

Dr.-Ing. Annett Schröter, GICON – Großmann<br />

Ingenieur Consult GmbH, Dresden und<br />

Dipl.-Ing. Ralf Hertrampf, amo-debus-Gruppe,<br />

Untersiemau<br />

12:30 Mittagspause<br />

8|20<strong>19</strong>


Intern<br />

23<br />

13:45 Keynote „Aktuelle Entwicklungen im Bundesfernstraßenbau“<br />

MDirig Gerhard Rühmkorf, BMVI, Bonn/Berlin<br />

14:15 Vortragsblock „Neue Konzepte bei<br />

Herstellung und Einbau“<br />

Moderation: Dipl.-Ing. Bernd Nolle, TPA GmbH, Stuttgart<br />

ÖPP-Projekt BAB 6 West – Innovative und<br />

nachhaltige Asphaltkonzepte für höchste<br />

Beanspruchungen<br />

Dipl.-Ing. Georg Binder, Johann Bunte GmbH & Co. KG, Papenburg<br />

und Dipl.-Ing. Volker Schäfer, Schäfer Consult, Oldenburg<br />

„Zielgerichtete Performancesteigerung von Bitumen<br />

durch Reaktivmodifizierung“<br />

Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Markus Oeser,<br />

RWTH Aachen, Aachen<br />

Möglichkeiten und Grenzen von Rejuvenatoren<br />

bei der Asphaltherstellung<br />

Dr.-Ing. Lars Neutag, Eurovia, Bottrop<br />

15:45 Kaffeepause<br />

16:15 Vortrag<br />

„Europa in einer unbequemen Welt“<br />

Sigmar Gabriel, Bundesaußenminister a.D.<br />

Sanierungsmaßnahmen im Zeitalter der<br />

Digitalisierung<br />

Ulrich Hermanski, Topcon Positioning Group, Hamburg<br />

Optimierung von Baustellenabläufen durch<br />

Digitalisierung<br />

Dieter Licht, m.i.k. IT GmbH, Rosenheim<br />

10:00 Vortragsblock „Nicht nur Asphalt“ oder<br />

„Der Blick in die Glaskugel“<br />

Moderation: Dipl.-Ing. André Täube, Deutscher<br />

Asphaltverband e. V., Bonn<br />

Herausforderungen für die Raffinerielandschaft vor dem<br />

Hintergrund der Klimaziele 2030 und 2050<br />

Dr. Johannes Kohlmann, Mineralölwirtschaftsverband,<br />

Berlin<br />

Alternative Antriebe<br />

Christian Lazik, Daimler Truck AG, Stuttgart<br />

11:00 Frisch und fit! – Kaffeepause in der Ausstellung<br />

11:30 Vortragsblock „Unsere Herausforderungen<br />

für die Zukunft“<br />

Moderation: Dr.-Ing. Carsten Karcher, European<br />

Asphalt Pavement Association, Brüssel<br />

MAK, der Gesprächskreis Bitumen und die<br />

Arbeitsplatzgrenzwerte<br />

Dipl.-Ing. Martin Ziegenberg, Hauptverband der Deutschen<br />

Bauindustrie e. V., Berlin<br />

Talente von morgen heute finden<br />

Juliane Ulbricht, tradu4you GmbH, Chemnitz<br />

Den Festvortrag hält<br />

Sigmar Gabriel zu<br />

„Umwelt und Mobilität:<br />

Eine globale und<br />

soziale Herausforderung“.<br />

12:15 Mittagsimbiss in der Ausstellung<br />

12:45 Shuttle zu den Flughäfen München und Salzburg und<br />

zum Bahnhof Salzburg<br />

17:15 Ende der Vorträge<br />

18:30 Rahmenprogramme<br />

14.02.2020<br />

FREITAG<br />

09:00 Vortragsblock „Digitaler, effizienter, schneller“<br />

Moderation: AD Dipl.-Ing. Heiko Durth, Hessen Mobil – Straßenund<br />

Verkehrsmanagement, Wiesbaden<br />

Quelle: Dominik Rese, GEOPLAN GmbH<br />

8|20<strong>19</strong>


24 Intern<br />

01 02<br />

04<br />

Bild 01<br />

Bild 02<br />

Bild 03<br />

Bild 04<br />

Bild 05<br />

In Potsdam nahm DAV-Mitarbeiter<br />

Thomas Reschke die Chance wahr,<br />

sich dem Auditorium vorzustellen.<br />

Mit rund 300 Teilnehmern insgesamt<br />

war die Seminarreihe wieder<br />

gut besucht.<br />

Andrea Ulbricht (r.) im Gespräch<br />

mit Jutta Dietz (M.) und Co-Referent<br />

Gerald Kluge (l.).<br />

Auf großes Interesse stieß auch<br />

wieder einmal die begleitende<br />

Präsentation von DAV-Mitgliedsunternehmen.<br />

Friedeman Kühn zur E-Vergabe.<br />

(Quelle: DAV/hin)<br />

DAV-Informationsveranstaltung<br />

Asphaltanwendungen in der Praxis<br />

Der Deutsche Asphaltverband (DAV) e.V. setzte im November und Dezember seine Informationsveranstaltungsreihe<br />

für alle beteiligten am Asphaltbau, wie etwa Vertreter von Ingenieurbüros, Kommunen und Gemeinden, aber<br />

auch produzierende und einbauende Unternehmen, fort. Wie schon bei den vorangegangenen Staffeln standen<br />

die Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen unter dem Motto „Asphaltanwendungen in der Praxis“.<br />

Ziel der DAV-Informationsveranstaltungen ist es, mittels vier Vorträgen<br />

praktische Tipps für die Planung und die Ausführung von<br />

Asphaltarbeiten zu geben. Im Fokus der neuen Staffel standen die Themen<br />

„Fräsen – wenn es von Anfang an gut werden soll“, „Schichtdickenmessung<br />

– Zerstörungsfreie Messtechnik“, „Asphalt auf der Baustelle –<br />

Transport und Logistik“ sowie „E-Vergabe – rechtssicher und unkompliziert<br />

Aufträge vergeben“. Die mittlerweile schon zur Tradition gewordenen<br />

Tagungen fanden in Trier, Potsdam, Münster und Memmingen statt<br />

und waren damit wieder über das ganze Bundesgebiet verteilt.<br />

Nach 2017 kann bereits zum zweiten Mal in Kooperation mit dem VESF<br />

e.V. (Verband der Europäischen Straßenfräsunternehmungen) ein Vortrag<br />

zum Thema Fräsen angeboten werden. In „Fräsen – wenn es von Anfang<br />

an gut werden soll“ wird über aktuelle Entwicklungen bei der Maschinentechnik<br />

und bei Fräsarbeiten im Hinblick auf die ASR 5.2 berichtet. In<br />

einem zweiten Teil beleuchtet der Vortrag verschiedene Aspekte der<br />

Fräsgutqualität und damit die Schnittstelle zur Asphaltherstellung. Dabei<br />

haben sich den Vortrag Jutta Dietz, Leiterin der Geschäftsstelle des VESF,<br />

und jeweils ein Vertreter eines Mitgliedsunternehmens aufgeteilt. Im<br />

8|20<strong>19</strong>


Intern<br />

25<br />

INFO<br />

Die Vorträge können unter www.<strong>asphalt</strong>.de<br />

kostenlos heruntergeladen werden<br />

03<br />

technik GmbH gewinnen: Alexander Steber, zuständig für die Betreuung<br />

von Großkunden, und Matthias Schelle, Koordinator Q-Point. In ihren<br />

Ausführungen ging es schwerpunktmäßig um die Vorteile und Fallen bei<br />

der Digitalisierung auf Baustellen und um die Notwendigkeit der Anlieferung<br />

von Asphalt in Thermomulden.<br />

„Einfach elektronisch ausschreiben?“, so lautete die rhetorische Frage,<br />

die über dem Vortrag von Friedeman Kühn stand. Der Geschäftsbereichsleiter<br />

bei der B I Medien GmbH aus Kiel stellt das E-Vergabe-Verfahren<br />

vor. In seinen Ausführungen legte er dar, dass mit der E-Vergabe Recherche<br />

nach Ausschreibungen, Download von Vergabeunterlagen oder<br />

Teilnahmeunterlagen, direkte Bearbeitung aller relevanten Daten oder<br />

auch sicher verschlüsselte Abgabe von Teilnahmeanträgen und Angeboten,<br />

alles in einer Oberfläche, geschehen kann. „Auch die Verwaltung<br />

von Angeboten und Archivfunktionen sind zentral erreichbar“, so der<br />

Anbieter einer entsprechenden Plattform.<br />

Am Rande der DAV-Informationsveranstaltung gab es wieder die<br />

Möglichkeit für DAV-Mitgliedsunternehmen, sich dem Publikum zu präsentieren.<br />

Diesen Service nehmen immer mehr Unternehmen in<br />

Anspruch und profitieren dabei vom fachlichen Austausch mit ausschreibenden<br />

Stellen und Einbauern.<br />

•<br />

05<br />

Einzelnen gingen sie ein auf die Funktionsweise der Kaltfräsen, den Fräsprozess,<br />

das Recycling von Fräsgut sowie den Platzbedarf beim Fräsen,<br />

Sicherheitsabstände und ASR 5.2. Der Vortrag wurde mit beeindruckenden<br />

Einsatzbeispielen abgeschlossen.<br />

Vor allem bei der Durchführung von Neubau- und Erhaltungsmaßnahmen<br />

ist eine möglichst genaue Kenntnis der vorhandenen Schichtdicken<br />

der Straßenbefestigung notwendig. Die Schichtdicken können<br />

dabei nicht nur mittels Bohrkernentnahme, sondern insbesondere auch<br />

zerstörungsfrei mittels elektromagnetischer Schichtdickenmessung<br />

bestimmt werden. Der Vortrag „Schichtdickenmessung – Zerstörungsfreie<br />

Messtechnik“, den das Unternehmen MIT Mess- und Prüftechnik<br />

GmbH aus Dresden übernommen hatte, erläutert die Vorteile dieses<br />

Verfahrens und gibt ausschreibenden Stellen und Anwendern praktische<br />

Tipps. Neben der hohen Messgenauigkeit und den geringeren Kosten<br />

zeichnet das Verfahren vor allem die Dokumentation aus. „Voraussetzung<br />

für die Anwendung der elektro-magnetischen Schichtdickenmessung ist<br />

allerdings das Einlegen eines standardisierten Messreflektors“, so Andrea<br />

Ulbricht, von MIT Mess- und Prüftechnik.<br />

Entscheidend zum Erfolg trägt bei Baustellen die abgestimmte Logistik<br />

bei – und das bereits von Anfang an. „Asphalt auf der Baustelle –<br />

Transport und Logistik“ beleuchtet alle Facetten dieses Aufgabengebietes.<br />

Als Referenten konnte der DAV zwei Vertreter der Nadler Straßen­<br />

Asphalt-Pin<br />

Zeigen Sie Ihre Verbundenheit<br />

zum Baustoff<br />

Dass Asphalt ein vielseitiger<br />

und moderner<br />

Baustoff ist, wissen<br />

diejenigen, die mit ihm zu<br />

tun haben, schon längst.<br />

Warum also die Verbundenheit<br />

nicht auch zeigen.<br />

Der Deutsche Asphaltverband<br />

bietet auf seiner Homepage nun die Möglichkeit an, hochwertige<br />

Pins mit Asphalt-Prägung zu bestellen.<br />

25 mm lang sind die neuen silbernen Pins und eigenen sich<br />

perfekt, um sie am Revers des Sakkos zu befestigen oder einfach<br />

am Hemd. Dafür sind sie mit einem praktischen Butterfly-Verschluss<br />

ausgestattet. Die edle Asphalt-Prägung ist als 2-D-Relief<br />

ausgeführt. Der limitierte Pin ist mit Sandstrahltechnik poliert und<br />

versilbert. Er wird zu seinem Schutz einzeln in einem Polybeutel<br />

verpackt versendet. Der repräsentative Pin des Deutschen<br />

Asphaltverbandes kann ab sofort im Shop unter www.<strong>asphalt</strong>.de<br />

bestellt werden.<br />

8|20<strong>19</strong>


26 Menschen<br />

Neuzugang<br />

Helmut Distler wechselt zu Meiller Kipper<br />

Helmut Distler ist zum Geschäftsführer der<br />

F. X. Meiller Fahrzeug- und Maschinenfabrik<br />

– GmbH & Co KG bestellt worden. Distler<br />

übernimmt die Aufgaben des kaufmännischen<br />

Geschäftsführers von Elmar Schneider. Schneider<br />

war interimistisch aus dem Ruhestand<br />

zurückgekehrt, nachdem Jochen Strasser im<br />

Frühjahr aus persönlichen Gründen zurückgetreten<br />

ist.<br />

Konkret werden die Bereiche Finanz- und<br />

Rechnungswesen, Controlling, Personalwesen,<br />

Compliance sowie Einkauf von Helmut Distler<br />

übernommen. Darüber hinaus tritt er bei der<br />

Meiller Aufzugtüren GmbH neben Wolfgang<br />

Nothaft als Geschäftsführer ein.<br />

Distler war vor seinem Wechsel in die Meiller­<br />

Gruppe für die Bosch Rexroth AG tätig. Seit<br />

2013 verantwortete er die Restrukturierung des<br />

Bereiches Mobilventile, zunächst als kaufmännischer<br />

Leiter und ab 2017 als Sprecher der<br />

Leitung. In Personalunion war er darüber hi ­<br />

naus ab 2016 als kaufmännischer Werkleiter am<br />

Standort Homburg (Saarland) tätig.<br />

Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre<br />

an der Universität Erlangen-Nürnberg<br />

trat Helmut Distler zunächst als Controller<br />

in den Bosch-Geschäftsbereich Automationstechnik<br />

ein. In dieser Tätigkeit arbeitete er auch<br />

im Vorbereitungsteam der Fusion mit der Mannesmann<br />

Rexroth AG und koordinierte<br />

anschließend Finanzen und Controlling im<br />

Post-Merger-Projekt des Bosch-Geschäftsbereichs<br />

und der Mannesmann Rexroth AG. Nach<br />

der ersten Integrationsphase übernahm Herr<br />

Distler die Leitung des Controlling im neu<br />

geschaffenen Geschäftsbereich Mobilhydraulik<br />

der Bosch Rexroth. Seine anschließenden<br />

Stationen führten ihn nach Brasilien als kaufmännischen<br />

Geschäftsführer der dortigen<br />

Tochtergesellschaft und ab 2009 nach China als<br />

kaufmännischen Werkleiter des Standortes<br />

Peking.<br />

•<br />

Helmut Distler ist neuer Geschäftsführer bei Meiller.<br />

(Quelle: Meiller)<br />

Wir wünschen unseren Lesern<br />

und Geschäftspartnern<br />

Frohe Weihnachten<br />

und alles Gute für 2020!<br />

Ihr<br />

Team<br />

Foto: Matthias Enter/Fotolia<br />

Kiesel<br />

Geschäftsführung erweitert<br />

Harald Thum ist seit Juli 20<strong>19</strong> Geschäftsführer<br />

der Kiesel GmbH. (Quelle: Kiesel)<br />

Harald Thum verantwortet seit Juli 20<strong>19</strong><br />

als Geschäftsführer der Kiesel GmbH<br />

den Bereich After Sales. Neben den beiden<br />

bisherigen Geschäftsführern Toni Kiesel<br />

und Maik Spindler kommt ein weiterer<br />

Fachmann der Branche an Bord.<br />

„Wir freuen uns, dass mit Harald Thum<br />

ein Brancheninsider den Weg zurück zu uns<br />

findet, der bereits von 2011 bis 2014 als<br />

kaufmännischer Geschäftsführer unserer<br />

Regionalgesellschaften Kiesel Süd und Kiesel<br />

Südost hervorragende Arbeit geleistet<br />

hat”, freut sich Toni Kiesel, geschäftsführender<br />

Gesellschafter der Kiesel GmbH.<br />

In seiner neuen Funktion zeichnet<br />

Harald Thum verantwortlich für das<br />

gesamte After-Sales-Geschäft der Kiesel-<br />

Gruppe. Mit Thums Ernennung erhält der<br />

Bereich After Sales, speziell der Service und<br />

die Ersatzteilversorgung, in dem mehr als<br />

60 % der gesamten Kiesel-Belegschaft tätig<br />

sind, innerhalb der Organisation deutlich mehr Gewicht. „Im Bereich Kundendienst<br />

und Teileversorgung verfügen wir über ein flächendeckendes Netz in Deutschland<br />

und setzen mit unserem Teile-Zentrallager in Stockstadt am Rhein eine Benchmark<br />

für die Branche”, führt Thum aus. <br />

•<br />

8|20<strong>19</strong>


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Aufmerksamkeit auf Fahrspuren, Fußgängerüberwegen etc.), sondern auch aus<br />

architektonischer und ästhetischer Sicht eine große Rolle. Anwendung findet farbiger<br />

Asphalt z. B. auch in Sportstätten, Gartenanlagen, Innenräumen und Parkflächen.<br />

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und Ablüftung entfällt. Dabei wird das neue TOK ® -Band A nicht wie üblich angeflämmt,<br />

sondern kann nach einer sekundenschnellen Aktivierung mit einer Zeiteinsparung<br />

von ca. 50 % verlegt werden.<br />

Das gesamte TOK ® -Sortiment umfasst sowohl kalt als auch heiß zu verarbeitende<br />

Asphalt- und Beton-Fugendichtstoffe und deckt so sämtliche Anwendungsgebiete<br />

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weltweit.<br />

Die Unternehmensgruppe entwickelt<br />

sich dabei sehr dynamisch mit einem<br />

kontinuierlichen Umsatzwachstum.<br />

Das Unternehmen ist seit nahezu<br />

einem Jahrhundert auf den bedeutendsten<br />

zentraleuropäischen Märkten<br />

führend und intensiviert sein<br />

internationales Engagement in die<br />

Wachstumsregionen nach Osteuropa,<br />

Asien, Südamerika sowie<br />

Afrika.<br />

Made in Germany<br />

Die entscheidenden Erfolgsfaktoren<br />

sind dabei die überragende Qualität<br />

mit einer Produktionsgarantie am<br />

Standort in Deutschland sowie der<br />

persönliche Kontakt und intensive<br />

Austausch mit dem Kunden – überall<br />

auf der Welt.<br />

Weitere Informationen unter:<br />

denso-group.com<br />

TOK ® -Band SK – erstmals ohne Voranstrich<br />

TOK ® -Band A mit sekundenschneller Aktivierung


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Standorte in<br />

Deutschland:<br />

Hauptniederlassung/Hauptwerk<br />

Deutsche Vialit Ges. mbH<br />

Maarstraße 100<br />

53227 Bonn-Beuel<br />

Tel. +49 228 40067-0<br />

info@vialit de<br />

www.vialit.de<br />

Niederlassung/Zweigwerk<br />

Karlstraße 6<br />

25541 Brunsbüttel<br />

Tel. +49 4852 87187<br />

Außenstelle/Lager<br />

Marienhofweg 104–110<br />

25813 Husum<br />

Tel. +49 4841 73<strong>08</strong>2<br />

Niederlassung Rhein-Main<br />

Industriestraße 15<br />

64380 Roßdorf<br />

Tel. +49 6154 5769<strong>08</strong>11<br />

Unternehmen:<br />

Die Deutsche Vialit Gesellschaft mbH beschäftig sich seit <strong>19</strong>25 mit der Entwicklung<br />

und Herstellung bauchemischer Produkte sowie der Ausführung von speziellen Baudienstleistungen.<br />

Viele Produkte sind heute fester Bestandteil beim Neubau oder der<br />

Erhaltung von Verkehrsflächen und Straßen. Die Deutsche Vialit Gesellschaft mbH<br />

ist heute in vielen Fachgremien vertreten und arbeitet so auch an der Weiterentwicklung<br />

sowie praxisgerechter Umsetzung von bestehenden und neuen Bauweisen.<br />

Damals wie heute gilt „Vialit hält Straßen fit!“.<br />

Produkte und Dienstleistung:<br />

Bitumenemulsionen, Nahtkleber, Vergussmassen, Schlämmen und Porenfüller,<br />

Fugen bänder, Reparatur<strong>asphalt</strong> und Reaktiv<strong>asphalt</strong>, Asphaltmörtel, Beschichtungen,<br />

Asphaltarmierung, Trenn- und Reinigungsprodukte für den Asphalteinbau sowie<br />

Handeinbauzubehör.<br />

Maschinelles versprühen von Bitumenemulsion, Ausführung von Naht- und Fugensystemen<br />

einschl. Sanierung, Ausführung von SAMI mit Heißbitumen, Verlegung von<br />

Asphaltarmierung, Oberflächenbehandlung, Verkehrsflächensanierung, ReAktiv-<br />

RePatch-System (Oecophalt MA), Ausführung von Beschichtungen einschl. WHG-<br />

Bereiche mit Zertifizierung, farbige Gestaltung von Asphalt-Belägen.<br />

Fotograf: Jens Arbogast


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

„90 Jahre Erfahrung in der<br />

Bau- und Industrieaufzugbranche<br />

und einzigartige<br />

Qualität made in Germany<br />

sprechen für sich.“<br />

GEDA-Industrieaufzuglösungen für<br />

Asphaltmischanlagen –<br />

die Alternative zum Treppenturm<br />

Wartungsarbeiten gehören bei der Asphaltherstellung zum Tagesgeschäft. Tatsächlich<br />

kostet der regelmäßige „Weg nach oben“ über den Treppenturm jedoch nicht nur<br />

Kraft, sondern nimmt auch jede Menge Zeit in Anspruch. Bares Geld bleibt – im<br />

wahrsten Sinne des Wortes – auf der Strecke.<br />

Mit den permanent installierten Aufzuglösungen bietet GEDA die perfekte Lösung für<br />

eine effiziente, kraftsparende sowie sichere Alternative zum Treppensteigen und ermöglicht<br />

den ständigen Zugang zum Mischmodulturm.<br />

Effizienter Transport für höchste Ansprüche<br />

Egal ob kompakte Transportbühne oder geschlossener Personen- und Materialaufzug:<br />

Die permanent installierten Aufzuglösungen aus dem Hause GEDA erleichtern<br />

und beschleunigen regelmäßige Inspektionen, Wartungen und die notwendigen Instandhaltungsarbeiten.<br />

Dank der geringen Verankerungskräfte ist eine Nachrüstung<br />

an bestehenden Anlagen bzw. Gebäuden mit minimalem Aufwand problemlos möglich.<br />

Mensch und Material gelangen zuverlässig, zügig und vor allem sicher entlang<br />

der Anlage nach oben und unten. Verschiedene Ausführungen mit Tragfähigkeiten<br />

bis 2.000 kg bzw. 20 Personen trotzen den oftmals harschen Umgebungsbedingungen<br />

wie Hitze- und Staubentwicklung und sind individuell an die Anforderungen und<br />

Gegebenheiten vor Ort anpassbar.<br />

Kontakt<br />

GEDA-Dechentreiter<br />

GmbH & Co. KG<br />

Mertinger Straße 60<br />

86663 Asbach-Bäumenheim<br />

Herr Johannes Schimmer<br />

Tel. +49 906 9809-231<br />

j.schimmer@geda.de<br />

www.geda.de


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Rockster vereint einzigartige Technologien<br />

mit Kompaktheit und Leistungsstärke<br />

Raupenmobile Anlagen:<br />

• Prallbrecher<br />

Einlauföffnung:<br />

710 x 650 bis 1100 x 720 mm<br />

Gewicht: <strong>19</strong>,6–33,4 t<br />

• Backenbrecher<br />

Einlauföffnung:<br />

800 x 500 bis 1200 x 680 mm<br />

Gewicht: 25,7–38,4 t<br />

• Grobsiebanlagen<br />

• Feinsiebanlagen<br />

• Trommelsiebanlagen<br />

• Aufgabebänder<br />

• Haldenbänder<br />

Besonderheiten:<br />

✓ Maximale Flexibilität<br />

✓ Einfache Bedienung<br />

✓ Höchste Leistung<br />

✓ Einfacher Transport<br />

✓ Langfristige Verlässlichkeit<br />

✓ Vollhydrauliksystem<br />

✓ Hydrostatischer Antrieb<br />

✓ Einzigartige Technologien, wie z. B.<br />

• Patentiertes DUPLEX-System<br />

• Geschütztes, zweiteiliges<br />

Rückführ- bzw. Haldenband<br />

Neuer Rockster-Firmenstandort mit Produktion in Oberösterreich<br />

Erhöhte Fertigungskapazitäten – hohe Qualitätsstandards – rasche Ersatzteilversorgung<br />

Asphaltaufbereitung mit dem mobilen Prallbrecher R1000S inkl. Siebsystem<br />

Kontakt<br />

Rockster Austria International GmbH<br />

Matzelsdorf 72<br />

4212 Neumarkt im Mühlkreis, Austria<br />

Tel.: +43 720 701212<br />

Fax: +43 720 701212-329<br />

office@rockster.at<br />

www.rockster.at<br />

Separieren von Bauschutt mit der mobilen Grobsiebanlage RSS514


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

NLMK Deutschland GmbH<br />

Eutelisplatz 2<br />

4<strong>08</strong>78 Ratingen<br />

Tel. +49 2102 5513 600<br />

Deutschland@eu.nlmk.com<br />

www.eu.nlmk.com<br />

Unternehmen<br />

STANDORTE/VERTRETUNGEN<br />

WELTWEIT<br />

NLMK hat weltweit ca. 60.000<br />

Mitarbeiter, davon ca. 3.000 in<br />

Europa. Das Vertriebsnetz deckt<br />

weltweit alle relevanten Märkte ab.<br />

VERTRIEBSWEGE<br />

Direktvertrieb + Vertriebspartner<br />

Weltweites Netzwerk siehe:<br />

www.qt.nlmk.com/en/contacts/<br />

ANSPRECHPARTNER VERTRIEB<br />

Zentraleuropa<br />

Jörg Langenhuizen (Central Europe)<br />

Tel. +49 2102 5513 602<br />

Mail +49 172 5<strong>19</strong>7853<br />

j.langenhuizen@eu.nlmk.com<br />

Nina Gabel (Deutschland)<br />

Tel. +49 172 5<strong>19</strong>9812<br />

n.gabel@eu.nlmk.com<br />

Produkte & Dienstleistungen<br />

Unsere vergüteten Hochleistungsstähle aus der Fertigung NLMK Clabecq/Belgien<br />

überzeugen durch eine besonders gute Verarbeitbarkeit, konstante mechanische<br />

Eigenschaften und hohes Leistungsvermögen, was unseren Kunden besonders bei<br />

anspruchsvollen Anwendungen, z. B. im Straßenbau, dem Bereich Steine & Erden,<br />

im Recyclingbereich oder in der Serienfertigung moderner Spezialmaschinen, zu<br />

konstanten Fertigungsabläufen und sicheren Standzeiterwartungen auf hohem Niveau<br />

verhilft.<br />

PRODUKTE<br />

• Hochverschleißfeste Stähle Quard 400,<br />

Quard 450, Quard 500, Quard 550;<br />

3,2–60 mm*<br />

Miodrag Hejl (Südosteuropa)<br />

Tel. +49 172 5<strong>19</strong>7856<br />

m.hejl@eu.nlmk.com<br />

Artur Sapinski (Polen)<br />

Tel. +48 790 774 142<br />

a.sapinski@eu.nlmk.com<br />

BEMERKUNG<br />

NLMK Europe verfügt darüber<br />

hinaus an verschiedenen Produktionsstandorten<br />

über ein außergewöhnlich<br />

breites Programm an Band- und<br />

Quartoblechen. Ansprechpartner auf<br />

Anfrage!<br />

• Hochfeste Feinkornbaustähle<br />

Quend 700, Quend 900, Quend 960,<br />

Quend 1100; 4–40 mm*<br />

* nach Erreichen des kompletten Spektrums


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

6 Richtige bei LÜRA<br />

STELLWÄNDE AUS STAHL<br />

Schnell, einfach, flexibel: Der Aufbau von Schüttgutboxen mit LÜRA-Stellwänden aus<br />

Stahl. Die Vorteile des LÜRA-Systems: Es ist modular, mobil und erweiterbar, und<br />

sein Prinzip genial einfach. Die hohlen Stellwände werden am Lagerplatz angeliefert.<br />

Bauseitig erfolgt ihre Befüllung mit Sand, Kies, Schotter, Erde oder Wasser, wodurch<br />

sie enorme Stabilität erhalten – ideal auch als Basis für Schüttguthallen! LÜRA-Stellwände<br />

vereinen viele Funktionen: Anschüttwand, Brand-, Wind-, Sicht- und Schallschutz<br />

oder Stützkonstruktion für Fördertechnik. Das System kommt für nahezu alle<br />

Schüttgüter zum Einsatz und bietet für spezifische Lagerungs- und Sortierungsansprüche<br />

drei unterschiedliche Wandtypen.<br />

Alle Stellwände:<br />

Tragwerk für die 3 LÜRA-Hallentypen<br />

LÜRA-CLASSIC<br />

• Robust, stabil, sicher und dennoch flexibel<br />

• Für alle Anwendungen geeignet<br />

• Die perfekte Wahl für schwerste Schüttlasten und raue Betriebsbedingungen<br />

LÜRA-BASIC<br />

• Leicht, gewölbt und stark belastbar<br />

• Kostengünstiger als die klassische Variante<br />

• Ideal für Schüttgut, das nicht so stark fließt, wie z. B. Holz, Grünschnitt, Papier<br />

LÜRA-COMBI<br />

• Als CLASSIC und als BASIC erhältlich<br />

• Erhöht durch anschüttbaren Holzaufbau<br />

• Weitere Optionen: Aufbauten aus Stahl, Fang- und Schutznetze, Abdeckungen …<br />

Mit den 3 LÜRA-Stellwandtypen als<br />

starke Basis<br />

Kontakt<br />

RMS GmbH<br />

Am Schornacker 121a<br />

46485 Wesel<br />

Tel.: +49 281 2060 500<br />

www.rms-luera.de<br />

SCHÜTTGUTHALLEN<br />

LÜRA-Stellwände aus Stahl beeindrucken durch Stabilität und vielseitige Funktionalität<br />

und dienen darum auch als Tragwerk für schützende Hallen. Drei unterschiedliche<br />

Dachkonstruktionen, in offener oder geschlossener Hallenvariante, stehen zur Auswahl.<br />

Anlagentechnik – wie Türen, Tore oder Transportsysteme – ist ebenfalls einfach<br />

zu integrieren. Im Innern einer LÜRA-Schüttguthalle bleiben Sie durch die modular<br />

einsetzbaren, langlebigen LÜRA-Stellwände in der Gestaltung der Boxen flexibel und<br />

sichern sich die maximale Effizienz Ihrer Betriebsabläufe. Durchdacht, vielseitig, individuell:<br />

Eine Hallenbaulösung, die höchsten Ansprüchen an Wirtschaftlichkeit und<br />

Nachhaltigkeit gerecht wird.<br />

LÜRA-PULTDACHHALLEN<br />

• Geringere Höhe<br />

• Projektbezogene Maße möglich<br />

• Isolierte Wand- u. Dachausbildung möglich<br />

LÜRA-BOGENDACHHALLEN<br />

• Hohe Bauweise/sehr kurze Bauzeit<br />

• Abkippen von Schüttgut in Halle möglich<br />

• Spannweiten 6-40 m, Höhe bis zu 20 m<br />

LÜRA-SCHIEBEDACHHALLEN<br />

• Besonders flache Bauweise<br />

• Schüttgutbox lässt sich bis zu 100 % öffnen<br />

• Befüllen der Box z. B. per Kran möglich<br />

20. DEUTSCHE ASPHALTTAGE –<br />

Berchtesgaden<br />

12.–14. Februar 2020<br />

Im Pavillon I Stand Nr. D13<br />

IFAT – München<br />

04.–<strong>08</strong>. Mai 2020<br />

Halle A5 | Stand Nr. 328


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Volumen gefragt?<br />

Großvolumige Schüttguthallen<br />

stehen in verschiedenen<br />

Ausführungen in Holz-,<br />

Stahl/Holz- oder Stahlkonstruktionen<br />

zur Verfügung.<br />

Hallenbau von Standard bis Spezial<br />

Die richtige Lösung für jede Anforderung<br />

in Sachen Materiallagerung<br />

verspricht die Rudolf Hörmann<br />

GmbH & Co. KG. Da das Familienunternehmen<br />

mit inzwischen mehr<br />

als 600 Beschäftigten auf eine über<br />

50-jährige Tradition in diesem<br />

Kernsegment zurückblicken kann,<br />

wundert es wenig, dass die vielfältige<br />

Produktpalette mit projektspezifisch<br />

konzipierten Hallenlösungen<br />

aufwartet.<br />

„Eine Halle“ – das klingt zuerst einmal nach Stauraum. Und Stauraum, meint man,<br />

hat wenig bis nichts mit Charme zu tun. Möglicherweise war das in der Vergangenheit<br />

so, heute geht es auch anders. Zwar steht die Funktion nach wie vor zwingend im<br />

Vordergrund, umfangen wird sie jedoch von verschiedensten Materialien in entsprechend<br />

passender Ausführung. Neue Produkte, wie die aktuell ins Portfolio aufgenommene<br />

Stahl-Fachwerk-Konstruktion mit hochwertiger Gewebeeindeckung,<br />

zeigen die stetige Weiterentwicklung sowie den kontinuierlichen Ausbau des Produktsortiments<br />

in diesem Angebotsbereich.<br />

Selbst die Nutzung ist im Anbieter-Kunden-Verhältnis von Flexibilität geprägt. Das<br />

trifft insbesondere auf Leichtbauhallen zu, bei denen je nach Gebrauchswunsch zwischen<br />

Kauf und Miete gewählt werden kann. Dass Hallen darüber hinaus aber noch<br />

mehr sein können, zeigt sich an Umsetzungen von schlüsselfertigen Gewerbe hallen<br />

mit angeschlossenem Bürotrakt.<br />

Nach diesem Exkurs zu Hallen im Allgemeinen nun zum eigentlichen Ansatz, der sich<br />

lesergerecht dem schweren Schüttgut widmet. Auch dafür findet das erfahrene Expertenteam<br />

des Spezialisten auf nahezu jeden Wunsch eine Antwort. Spezialausführungen<br />

jenseits der Standards sind auch in diesem Segment jederzeit möglich. Großvolumige<br />

Schüttguthallen stehen in verschiedenen Ausführungen, in Holz-, Stahl/<br />

Holz- oder Stahlkonstruktionen dabei ebenso in Hörmann-Qualität zur Verfügung wie<br />

mobile Schüttguthallen auf der Basis von stabilen Schüttwänden. Um Schüttgüter<br />

trocken zu lagern, werden mehrschiffige Boxenüberdachungen in Form von Pultdachlösungen<br />

angeboten. Werthaltiges wie Baumaschinen, Technik und Ersatzteile<br />

ist in geschlossenen Lagerhallen mit Tor- und Lüftungssystem gut aufgehoben.<br />

Neben den genannten Varianten stehen beim Anbieter natürlich auch nahezu alle am<br />

Markt verfügbaren Schüttwandsysteme für eine auf die Anwendung bezogene Komplettlösung<br />

von klein bis komplex zur Verfügung.<br />

Sie wollen mehr Informationen?<br />

www.hoermann-info.com<br />

Kontakt<br />

Rudolf Hörmann GmbH & Co. KG<br />

Rudolf-Hörmann-Str. 1<br />

D-86807 Buchloe<br />

Ansprechpartner Stefan Müller<br />

Mobil +49 151 58029212<br />

Zentrale +49 8241 9682-0<br />

Fax +49 8241 9682-611<br />

mn@hoermann-info.com<br />

www.hoermann-info.com


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Unsere Produkte:<br />

Unternehmen:<br />

1. Anspritzmaschinen für<br />

den Straßenbau und den<br />

Straßenerhalt:<br />

• Selbst fahrende Spritzmaschinen<br />

• Anspritzmaschinen zum Aufbau auf<br />

LKW oder Anhänger<br />

• Anbau- und Aufsatzkocher für die<br />

Nahtversiegelung<br />

• Individuelle Kombinationslösungen<br />

Weisig Maschinenbau GmbH ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen<br />

mit Sitz in Alfeld (Leine) bei Hannover. Seit über 60 Jahren<br />

fertigen wir Anspritzmaschinen für den Schichtenverbund im Straßenbau<br />

und im Straßenerhalt. Weithin bekannt und flächendeckend vertreten<br />

sind auch unsere Weiro ® -Bauwagen. Vorwiegend auf Mischanlagen<br />

für die Bau stoffindustrie im Einsatz: unsere Baustellen- und<br />

Bürocontainer.<br />

2. Bauwagen:<br />

• Schnellläuferbauwagen RASANT,<br />

1- oder 2-achsig oder mit Tandemachse<br />

• Schnellläuferbauwagen CUBIC,<br />

1-achsig, ungebremst bis 750 kg<br />

• Langsamläuferbauwagen SINUS,<br />

1-achsig<br />

• Langsamläuferbauwagen SOLID,<br />

2-achsig<br />

3. Container:<br />

• Weiro-Container von 3 bis 12 m<br />

Länge und 2,44 oder 2,99 m Breite,<br />

serienmäßig mit verzinktem Rahmen<br />

Kontakt<br />

Weisig Maschinenbau GmbH<br />

Am Frohberg 3<br />

31061 Alfeld/Leine<br />

Tel.: +49 5181 8448-0<br />

Fax: +49 5181 8448-44<br />

info@weiro.de<br />

www.weiro.de


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Standorte<br />

in Deutschland:<br />

WIRTGEN AUGSBURG<br />

Tel. +49 821 450122-0<br />

info.augsburg@wirtgen-group.com<br />

WIRTGEN HAMBURG<br />

Tel. +49 5162 9790-0<br />

info.hamburg@wirtgen-group.com<br />

WIRTGEN WINDHAGEN<br />

Tel. +49 2645 9778-0<br />

info.windhagen@wirtgen-group.com<br />

WIRTGEN ZWICKAU<br />

Tel. +49 3764 4017-0<br />

info.zwickau@wirtgen-group.com<br />

Unternehmen:<br />

WIRTGEN GROUP:<br />

Die WIRTGEN GROUP ist ein international tätiger Unternehmensverbund der<br />

Baumaschinenindustrie mit den traditionsreichen Marken WIRTGEN,<br />

VÖGELE, HAMM, KLEEMANN und BENNINGHOVEN. Als Technologieführer<br />

bietet die WIRTGEN GROUP ihren Kunden mobile Maschinen für den<br />

Straßen bau und die Straßeninstandsetzung sowie Anlagen für die Aufbereitung<br />

von Nutz- und Recycling-Materialien und die Asphaltherstellung.<br />

Produkte/Dienstleistungen:<br />

Leistungsspektrum:<br />

Kundenservice auf der Baustelle oder in einer unserer Werkstätten,<br />

Maschinen überholungen, Reparaturen, Originalersatzteile, Schulungen, Anwendungsberatung,<br />

Verkaufsberatung, Maschinenfinanzierung, Gebrauchtmaschinen.<br />

Kontakt<br />

WIRTGEN GROUP<br />

Branch of John Deere<br />

GmbH & Co. KG<br />

Reinhard-Wirtgen-Straße 2<br />

53578 Windhagen<br />

Tel.: +49 2645 131-0<br />

www.wirtgen-group.com


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

WKSB Isolierungen GmbH ist der führende Anbieter für die<br />

Wärme- und Schallisolierung von Rohrleitungen und Komponenten<br />

an Asphaltmischanlagen.<br />

Unsere Erfahrung und Kompetenz finden Sie an mehr als 500<br />

Asphaltmischanlagen weltweit.<br />

WKSB Isolierungen GmbH hat sich seit über 25 Jahren auf die<br />

Bedürfnisse der Hersteller und Betreiber von Asphaltmischanlagen<br />

spezialisiert.<br />

Mit unserer hochflexiblen Einsatzbereitschaft, der internationalen<br />

Erfahrung und dem Bedürfnis, höchste Qualitätsansprüche<br />

zu erfüllen, sind wir seit vielen Jahren ein zuverlässiger und geschätzter<br />

Partner in der Asphaltbranche.<br />

Kontakt<br />

WKSB Isolierungen<br />

Markus Pfeiffer GmbH<br />

Zum Weissen Rain 2<br />

63571 Gelnhausen<br />

Tel.: +49 6051 91228-0<br />

iso@wksb.de<br />

www.wksb.de


Termine<br />

Messen, Ausstellungen & Veranstaltungen<br />

39<br />

Januar 2020<br />

14.–16.1. Essen<br />

Infratech<br />

www.infratech.de<br />

21.1. Schwerin<br />

Praxisseminar Asphalt<br />

(nur für Mitglieder)<br />

www.<strong>asphalt</strong>.de<br />

23.1. Ulm<br />

Praxisseminar Asphalt<br />

(nur für Mitglieder)<br />

www.<strong>asphalt</strong>.de<br />

23.1. Koblenz<br />

Fachseminar Planung, Bau und<br />

Sanierung von Asphaltflächen<br />

www.adfors.com<br />

28.–29.1. Dresden<br />

Bitumenprüfung mittels<br />

rheologischer und dynamischmechanischer<br />

Messung<br />

www.anton-paar.com<br />

März 2020<br />

16.–18.3. Willingen<br />

DAV/DAI-Asphaltseminar<br />

(nur für Mitglieder)<br />

www.<strong>asphalt</strong>.de<br />

25.3. Bergisch Gladbach<br />

Auf dem Weg zum digitalen<br />

Asphaltstraßenbau<br />

www.bast.de<br />

25.3. Dresden<br />

Fachseminar Planung, Bau und<br />

Sanierung von Asphaltflächen<br />

www.adfors.com<br />

25.3. Regenstauf<br />

36. Regenstaufer Asphalt- und<br />

Straßenbauseminar<br />

www.ifbgauer.de<br />

26.3. Weimar<br />

22. Weimarer Straßenbau +<br />

Baustoffsymposium<br />

www.hutschenreuther.de<br />

Februar 2020<br />

6.2. Nürnberg<br />

Fachseminar Planung, Bau und<br />

Sanierung von Asphaltflächen<br />

www.adfors.com<br />

12.–14.2. Berchtesgaden<br />

20. Deutsche Asphalttage<br />

www.deutsche-<strong>asphalt</strong>tage.de<br />

26.2. Hannover<br />

Fachseminar Planung, Bau und<br />

Sanierung von Asphaltflächen<br />

www.adfors.com<br />

Mai 2020<br />

12.–14.5. Madrid (Spanien)<br />

E&E-Kongress<br />

www.eapa.org<br />

Juni 2020<br />

8.–10.6. Lyon, Frankreich<br />

International Symposium on<br />

Bituminous Materials<br />

www.eurobitume.eu<br />

August 2020<br />

26.–29.8. Homberg/Nieder-Ofleiden<br />

Steinexpo<br />

www.steinexpo.eu<br />

8|20<strong>19</strong>


40 Schwerpunkt: Containerflächen<br />

Erfahrungen aus der Praxis<br />

Asphalt auf Containerterminals<br />

Der Containerterminal in Bremerhaven gehört zu den größten Containerhäfen der<br />

Welt gemessen am TEU-Umschlag. (Die Internetplattform Wikipedia weist den Terminal<br />

auf Platz 27 im weltweiten Ranking im Jahr 2018 aus.) Mit seinen insgesamt 3,2<br />

Mio. m² Fläche und einer Kajenlänge von fast 5 km gehört der Terminal auch hier zu<br />

den größten der Welt. Fast die gesamten 3,2 Mio. m² Umschlagsfläche bestehen aus<br />

Asphalt (ca. 90 %). Im Jahr <strong>19</strong>68 wurde die erste Fläche für den Terminal gebaut und<br />

bereits <strong>19</strong>71 um den sogenannten Containerterminal Süd erweitert, es folgten dann<br />

die Erweiterungen 2 (<strong>19</strong>83), 3 (<strong>19</strong>97) und als letzte Ausbaustufe der Containerterminal<br />

4 im Jahre 2009.<br />

Von Kolja Schwandt<br />

Containerterminals sind Schwerlastflächen, sie<br />

werden vor allem von langsam fahrenden Flurförderfahrzeugen<br />

und in bestimmten Bereichen<br />

von einer sehr hohen Anzahl an Lkw befahren.<br />

8|20<strong>19</strong>


Schwerpunkt: Containerflächen<br />

41<br />

INFO<br />

Der Fachbeitrag geht<br />

zurück auf einen Vortrag,<br />

der auf dem DAV/<br />

DAI-Asphaltseminar in<br />

Willingen 20<strong>19</strong> gehalten<br />

wurde.<br />

Abbildung 1: Straddle-Carrier<br />

haben voll beladen ein maximales<br />

Gewicht von etwa 130 t.<br />

Containerterminals (CT) sind Schwerlastflächen, sie<br />

werden vor allem von langsam fahrenden Flurförderfahrzeugen<br />

und in bestimmten Bereichen von einer<br />

sehr hohen Anzahl an Lkw befahren. Die sogenannten<br />

Straddle-Carrier (Abbildung 1) haben voll beladen ein<br />

maximales Gewicht von etwa 130 t, verteilt auf acht Räder<br />

und fahren mit einer Höchstgeschwindigkeit von 24<br />

km/h. Da auf dem gesamten Terminal eine Geschwindigkeitsbegrenzung<br />

von 30 km/h gilt, kann man eigentlich<br />

überall von langsam fahrendem Verkehr reden. Die<br />

Reachstacker (Abbildung 2) sind sicherlich die Fahrzeuge<br />

auf dem Containerterminal mit den höchsten Beanspruchungen<br />

an die Flächenkonstruktion und werden deshalb<br />

umgangssprachlich als „Asphaltkiller“ bezeichnet.<br />

Mit einem hohen Eigengewicht von etwa 85 t und der<br />

Fähigkeit, fast auf der Stelle drehen zu können, besteht<br />

die Gefahr, dass das Fahrzeug vor allem voll beladen die<br />

Gesteinskörnungen aus der Asphaltdeckschicht „herausdreht“.<br />

8|20<strong>19</strong>


42<br />

Abbildung 2: Reachstacker<br />

gelten auf dem Containerterminal<br />

als die Fahrzeuge<br />

mit den höchsten Beanspruchungen<br />

an die Flächenkonstruktion.<br />

In den Container-Lagerblöcken wird die Oberflächenbefestigung<br />

vor allem von den Containern beansprucht.<br />

Bis zu vier Container werden in den Lagerflächen hier übereinandergestapelt.<br />

Die Last eines einzelnen Containers<br />

wird auf vier kleine „Auflagerpunkte“ verteilt, den sogenannten<br />

Corner-Castings. Diese Corner-Castings haben die<br />

Abmessung 16 x 18 cm und dadurch entsteht an jedem der<br />

vier Punkte eine Flächenpressung von circa 15 N/mm² – je<br />

nach Beladung des Containers. Durch die Lagerung sowie<br />

das nicht immer punktgenaue und eher unsanfte Absetzen<br />

der Container auf die Asphaltdeckschicht entstehen dann<br />

zum Teil erhebliche Verdrückungen (Abbildung 3).<br />

Betriebsbedingt entstehen in den einzelnen Containerreihen<br />

durch die Straddle-Carrier dann mit der Zeit auch<br />

Spurrinnen, die allerdings das Befahren der Containerlagerflächen<br />

nicht weiter behindern.<br />

Die Gefällesituation auf dem gesamten Containerterminal<br />

in Bremerhaven wird mehr oder weniger von den<br />

Straddle-Carriern vorgegeben. Die Fahrerkanzel ist bei<br />

den neuesten Modellen in rund 14 m Höhe angebracht<br />

und das Fahrzeug sollte aufgrund seiner Bauweise nicht<br />

zu sehr geneigt werden beim Fahren, da es ansonsten<br />

umkippen könnte. Daher beträgt das Gefälle der Oberflächen<br />

überall in etwa 1 bis 1,5 %. Die Kippsicherheit geht<br />

hier klar vor dem Verhindern von nicht abfließendem<br />

Oberflächenwasser. Was aber natürlich dazu führt, dass<br />

Risse in der Asphaltdeckschicht ebenfalls zu vermeiden<br />

sind, damit das recht langsam ablaufende Wasser möglichst<br />

nicht in die Oberflächenkonstruktion eindringen<br />

kann.<br />

Wie eingangs geschrieben, werden die Anforderungen<br />

an die Flächenbefestigung auf dem Container-Terminal<br />

in Bremerhaven durch eine Asphaltbefestigung<br />

gewährleistet. Der Asphalt wird dabei auf eine Verfestigungsschicht<br />

oder alternativ auch auf eine Schottertragschicht<br />

gebaut.<br />

Es gibt für den Terminal in Bremerhaven 2 verschiedene<br />

Flächenaufbauten. Zum einen den <strong>19</strong> cm dicken<br />

dreischichtigen Aufbau für die Fahrstraßen entlang der<br />

Kaje sowie zwischen den Containerblöcken und den 17<br />

cm dicken zweischichtigen Aufbau für die Containerlagerflächen<br />

selber. Alle Oberflächenkonstruktionen<br />

haben eine Tragschicht aus 30 cm Sand-Zement-Verfestigung<br />

oder 30 cm Schottertragschicht aus Naturstein<br />

0/32.<br />

Die Straddle-Carrier-Fahrstraßen sind wie folgt aufgebaut:<br />

• 10 cm Asphalttragschicht mit einem<br />

AC 22 T S 25/55-55 A,<br />

• 6 cm Asphaltbinderschicht mit einem<br />

AC 16 D S 25/55-55 A und einer<br />

• 3 cm Asphaltdeckschicht aus einem<br />

AC 8 D S 25/55-55 A (oder 10/40-65 A)<br />

8|20<strong>19</strong>


Schwerpunkt: Containerflächen<br />

43<br />

Die Containerlagerblöcke sind wie folgt aufgebaut:<br />

• 10 cm Asphalttragschicht mit einem<br />

AC 22 T S 25/55-55 A,<br />

• 7 cm Asphaltdeckschicht mit einem<br />

AC 22 D S 25/55-55 A<br />

Die Flächenbefestigungen auf dem Container Terminal<br />

Bremerhaven sind im Laufe der vergangenen Jahrzehnte<br />

immer wieder den stetig wachsenden Belastungen<br />

und somit auch den Anforderungen an die Flächen<br />

angepasst und weiterentwickelt worden. Die Flächenkonstruktion<br />

mit einem Aufbau von knapp 50 cm wie oben<br />

beschrieben hat sich nun seit etwa 15 Jahren bewährt.<br />

Abbildung 3: Durch die<br />

punktuelle Belastung sowie<br />

das unsanfte Absetzen der<br />

Container auf die Asphaltdeckschicht<br />

können zum Teil<br />

erhebliche Verdrückungen<br />

entstehen.<br />

Modifikationen<br />

Die Zusammensetzungen der Asphaltmischgüter werden<br />

dennoch seit einigen Jahren bisweilen auch verändert<br />

und getestet. Für den Terminalbetreiber Eurogate stehen<br />

bei möglichen neuen Flächenaufbauten natürlich modifizierte<br />

Asphaltmischgüter im Vordergrund, die Langlebigkeit<br />

versprechen, bei trotzdem geringen Kosten für<br />

Herstellung und spätere Sanierungen. Aber auch der<br />

Aspekt des Umwelt- und Ressourcenschutzes ist Eurogate<br />

sehr wichtig. Das Motto lautet hierbei: „Maximale Effizienz,<br />

minimale Emission und maximale Sicherheit und<br />

Vorsorge“.<br />

So wurden zum Beispiel einige Flächen in den letzten<br />

Jahren mit gummimodifizierten Asphaltmischgütern<br />

gebaut. Die entsprechenden Rezepturen wurden in<br />

Anlehnung an die „Eurogate-Standard-Mischgüter“ und<br />

den Richtlinien wie E GmBA oder TL RmB-StB By konzipiert.<br />

Die Testfelder mit unterschiedlichen Oberflächenaufbauten<br />

wurden in verschiedensten Bereichen des<br />

Containerterminals hergestellt. Einige Flächen wurden<br />

mit einer Gummimodifizierung in allen Asphaltschichten<br />

gebaut und bei anderen wiederum nur in den Deckschichten.<br />

Hier kam dann eine Asphalttragschicht mit<br />

einem polymermodifzierten 25/55-55-A-Bitumen zum<br />

Einsatz.<br />

Die Erfahrungen mit den Testfeldern und hier mit den<br />

unterschiedlichsten Gummimodifizierungen sind bislang<br />

insgesamt überwiegend positiv. Die erste Testfläche in<br />

einem hochfrequentierten Bereich aus dem Jahr 2013<br />

weist bislang keine nennenswerten Schäden auf. Eine<br />

direkt an dieses Testfeld angrenzende Fläche aus dem<br />

selben Jahr wurde mit dem Eurogate-Standard-Aufbau<br />

für Fahrstraßen saniert und weist im Verhältnis zur Testfläche<br />

deutlich mehr Rissbildungen auf. Weitere Erkenntnisse<br />

zu den angelegten Testflächen werden in den kommenden<br />

Jahren aller Voraussicht nach gewonnen, um<br />

dann abschließend bewerten zu können, ob diese Art der<br />

Modifizierung von Asphaltmischgütern für die Containerflächen<br />

sinnvoll ist.<br />

Aufgrund der immer wieder auftretenden Probleme<br />

mit einem ungenügenden Schichtenverbund und der bei<br />

den großen Flächen häufig vorhandenen mangelhaften<br />

Nähten gab es in der vergangenen Zeit immer wieder<br />

Überlegungen, diese potenziellen Fehlerquellen zu minimieren.<br />

Ergebnis war der Einsatz eines besonders „dicht“<br />

Abbildung 4: Asphaltfläche<br />

nach einer Flächensanierung<br />

unter Betrieb.<br />

8|20<strong>19</strong>


44 Schwerpunkt: Containerflächen<br />

Abbildung 5: Fläche auf dem<br />

Containerterminal mit AC 16<br />

D S 25-45 VL<br />

Abbildung 6: Eurogate hat<br />

auch mit Asphaltkonservierungen<br />

auf den Stellflächen<br />

experimentiert.<br />

konzipierten AC 16 D S als eine Art „Allzweck-Asphaltdeckschicht“<br />

sowohl für die Straddle-Carrier-Fahrstraßen<br />

als auch im Bereich der Containerstellflächen.<br />

Für die entsprechenden Abschnitte wurde entweder<br />

eine 11 cm oder 13 cm starke Asphalttragschicht aus<br />

einem AC 32 T S mit 25/55-55 A gebaut und als Asphaltdeckschicht<br />

kam der AC 16 D S mit PmB 25/45 VL (gem. E<br />

KvB, Tabelle 2) zum Einsatz. Das Asphaltdeckschichtmaterial<br />

wurde entsprechend den Containerterminal-Anforderungen<br />

konzipiert. Zusätzlich zu diesen Anforderungen<br />

sollte die Asphaltdeckschicht sollte möglichst im<br />

Sinne der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit<br />

wassergefährdenden Stoffen (AwSV) für LAU-Anlagen<br />

(Anlagen zum Lagern, Abfüllen und Umschlagen wassergefährdender<br />

Stoffe) als dicht gelten, da in diesen Bereichen<br />

auch Container mit Gefahrgut gelagert werden. Die<br />

Kontrollprüfungsergebnisse zeigten durchweg sehr gute<br />

Ergebnisse, vor allem der geforderte Hohlraumgehalt von<br />

höchstens 3,0 Vol.-% wurde immer eingehalten und in<br />

den meisten Fällen deutlich unterschritten. Die Oberflächentextur<br />

zeigt sich als sehr homogen und dicht, was<br />

sich vor allem in den Fahrbereichen sicherlich in Zukunft<br />

positiv auf die Langlebigkeit auswirken wird. Die weiteren<br />

positiven Eigenschaften, wie eine mögliche frühere Verkehrsfreigabe<br />

sowie die Emissionseinsparungen durch<br />

die geringere Mischtemperatur, sind in den Augen des<br />

Containerterminal-Betreibers sehr positiv.<br />

Asphaltkonservierung<br />

Im letzten Jahr wurden zum ersten Mal Teile von Fahrstraßen<br />

mit einer Asphaltkonservierung aus Gilsonite behandelt.<br />

Die Ausführung verlief ohne Komplikationen. Ausschlaggebend<br />

zum Einsatz einer Asphaltkonservierung<br />

war der Aspekt, dass die konservierten Flächen bereits<br />

nach kurzer Zeit wieder in Betrieb gehen können und die<br />

so behandelten Asphaltdeckschichten um einige Zeit<br />

länger halten sollen. Inwieweit die Asphaltkonservierung<br />

8|20<strong>19</strong>


Schwerpunkt: Containerflächen<br />

45<br />

auf den Terminalflächen von Eurogate vor allem eine längere<br />

Standfestigkeit aufweist, muss noch über die kommenden<br />

Jahre beobachtet werden. Allerdings sind nach<br />

etwa einem Jahr Nutzung der Bereiche keine erwähnenswerten<br />

Beschädigungen zu erkennen. Die oberflächlichen<br />

Gesteinskörnungen in den so behandelten Flächen<br />

waren augenscheinlich satt im Bitumen eingebunden,<br />

etwaige bereits vorhandene Risse in der Fläche sind nachweislich<br />

nicht größer geworden.<br />

Es wurden aber auch selbstverständlich in der Vergangenheit<br />

einige eher negative Erfahrungen mit Asphaltmischgütern<br />

gemacht. Beispielsweise haben sich Asphaltdeckschichten<br />

aus Splittmastix<strong>asphalt</strong> aufgrund der<br />

einseitigen Beanspruchungen durch extreme Drehbewegungen<br />

als nicht geeignet herausgestellt. Hier kommt es<br />

sehr schnell zu Kornausbrüchen und deutlichen Rissbildungen.<br />

Zumindest war dies der Fall bei einem SMA 8 S<br />

mit 25/55-55-A-Bitumen. Seit einigen Jahren wird diese<br />

Deckschicht durch einen AC 8 D S mit 25/55-55-Bitumen<br />

ersetzt.<br />

Entscheidend und wichtig für langlebige Containerterminalflächen<br />

ist neben sinnvoll konzipierten und eventuell<br />

auch modifizierten Asphaltmischgütern und einem<br />

ausreichend dimensionierten Oberflächenaufbau auch<br />

die Planung und Ausführung der Straßenbauarbeiten.<br />

Hier ist ein ganz wichtiger Punkt immer wieder die<br />

Nahtausbildung – und dem zufolge auch die Einteilung<br />

der Fertigerbahnen. Breite Fertigerbahnen machen bei<br />

den Flächen von Eurogate natürlich Sinn, damit etwaige<br />

Schwachstellen durch Nähte minimiert werden – getreu<br />

des Mottos: „Die beste Naht ist keine Naht“. Die nicht zu<br />

vermeidenden Nähte werden dann in jeder Schicht, also<br />

auch in der Asphalttragschicht, mit einer entsprechenden<br />

Nahtbehandlung versehen. Bei der Planung von Flächensanierungen<br />

oder auch bei Neubauten achtet der<br />

Containerterminalbetreiber darauf, dass die Nähte, wenn<br />

möglich, nicht direkt in Straddle-Carrier-Rollspuren liegen.<br />

Abschließend kann man sagen, dass es – zumindest<br />

bislang – noch nicht den endgültigen Flächenaufbau für<br />

Containerterminals gibt. Eurogate will vor allem in der<br />

Zusammensetzung der Asphaltmischgüter weiter sinnvolle<br />

Änderungen ausprobieren und den Flächenaufbau<br />

weiter optimieren. Ein Containerterminal mit einem entsprechend<br />

konzipierten Asphaltaufbau ist aber auf jeden<br />

Fall die richtige Entscheidung und lässt sich wirtschaftlich<br />

betreiben und vor allem auch unterhalten. Variable Nutzungsmöglichkeiten<br />

und kurze Sanierungszeiten, im<br />

Zusammenspiel mit einer guten Standfestigkeit und<br />

trotzdem noch einer gewissen Flexibilität, sind für Eurogate<br />

als Terminalbetreiber die schlagenden Argumente<br />

für einen Containerterminal aus Asphalt.<br />

•<br />

AUTOR<br />

Dipl.-Ing. Kolja Schwandt<br />

Eurogate Technical Services<br />

Kolja.Schwandt@eurogate.eu<br />

Abbildung 7: Mit insgesamt<br />

3,2 Mio. m² Fläche gehört der<br />

Containerterminal Bremerhaven<br />

zu den größten der<br />

Welt. (Quelle: Eurogate)<br />

8|20<strong>19</strong>


46 Technik<br />

Ebenheit ist das A und O.<br />

Pumptrack Reichshof Eckenhagen<br />

Wo sich BMX, Skates und Mountainbikes treffen<br />

Die Gemeinde Reichshof im Oberbergischen Kreis<br />

besitzt durch die einzigartige Topografie und ortsansässige<br />

Firmen einen starken Bezug zum Rad- und vor<br />

allem Mountainbike-Sport. Als Fachplaner für Skateund<br />

Bikeanlagen konnte Maier Landschaftsarchitektur<br />

in den letzten Jahren einen Bauboom feststellen. Seit<br />

ca. 7 Jahren hat sich aber auch ein neuer Anlagentyp<br />

etabliert: der Pumptrack.<br />

Von Ralf Maier<br />

Mit vielen aktiven Radsport-Begeisterten beschloss die Gemeinde<br />

Reichshof Ende 2016 den Bau eines Pumptrack und beauftragte<br />

Maier Landschaftsarchitektur mit der Planung. Mit einem Firmengründer<br />

und Angestellten, die aktiv BMX, Skate und MTB-Sport betreiben, stand<br />

ihr somit eine Firma mit grundlegender Fachexpertise und weltweiter<br />

Erfahrung in Bauleitung und Planung von Trendsportanlagen zur Seite.<br />

Das für den Pumptrack ausgewählte Gelände befand sich auf einer<br />

nahezu flachen Wiese in der Nähe des Sportplatzes, die weitestgehend<br />

ungenutzt war. Es handelt sich hierbei um eine Abraumhalde, die beim<br />

Bau des Sportplatzes angelegt wurde. Aufgrund dessen bestand der<br />

Untergrund aus massivem Grauwackeabfall und konnte wirtschaftlich<br />

schlecht umgestaltet werden. Die einzige Möglichkeit, eine funktionierende<br />

Anlage zu erstellen, war somit nicht Kurven und Hügel wie üblich<br />

aus dem Gelände herauszumodellieren, sondern sie mussten aufgeschüttet<br />

werden. Dies ist nötig, da es sich bei einem Pumptrack um einen<br />

<strong>asphalt</strong>ierten Rundkurs handelt. Er verbindet als Endlosschleife Wellen<br />

8|20<strong>19</strong>


Technik<br />

47<br />

Der neue Pumptrack in der Gemeinde Reichshof.<br />

und Steilwandkurven so miteinander, dass er ohne Treten nur durch<br />

„Pumpen“ befahren werden kann. Darunter versteht man das rhythmische<br />

Be- und Entlasten mit dem Körpergewicht, um Geschwindigkeit zu<br />

generieren.<br />

Um eine gute Nutzbarkeit zu erreichen, ist deshalb vor allem das<br />

Oberflächenfinish des Asphalts von Bedeutung, welches gute Haftung<br />

mit guter Abrollbarkeit verbinden muss. Des Weiteren müssen die Radien<br />

der Wellen und Steilkurven so ausgeführt werden, dass sie beim Befahren<br />

den Be- und Entlastungsrhythmus so vorgeben, dass der Pumptrack mit<br />

unterschiedlichen Geschwindigkeiten gut befahren werden kann. Dies<br />

ist am Computer nur bedingt planbar und Bedarf viel Erfahrung.<br />

Die finale Formgebung kann erst vor Ort durch Probebefahrung von<br />

langjährigen Nutzern bestimmt werden. Diese können durch das Planungsbüro<br />

oder ausführende Firma eingebunden sein, oder extern hinzugezogen<br />

werden. Die organischen Formen orientieren sich am bestehenden<br />

Gelände und besitzen häufige Kreuzungspunkte, sodass diverse<br />

„Lines“, also unterschiedliche kreative Fahrwege, gefunden werden<br />

können. Um dieses zu ermöglichen, darf die Anlage kein globales Gefälle<br />

vorweisen, denn anders als bei einer Rennstrecke ist der Pumptrack eine<br />

Asphaltfläche, die in unterschiedlichen Richtungen befahren wird.<br />

Zu den Nutzern gehören neben Mountainbikern auch BMXer, Skateboarder,<br />

Longboarder, Inlineskater, Roller- und sogar Rollstuhlfahrer,<br />

Laufräder und Bobby-Cars. Eine der größten Herausforderungen bei der<br />

Planung ist, die Bedürfnisse all dieser Nutzer zu berücksichtigen. Um das<br />

Verletzungsrisiko zu verringern wurde in Reichshof deshalb eigens ein<br />

8|20<strong>19</strong>


48 Technik<br />

Die Verdichtung erfolgt mit Rüttelplatten.<br />

Steigungen von über 100 % sind möglich.<br />

Laufradtrack für Kleinkinder erstellt, der vom Pumptrack<br />

getrennt ist und mit Rollern, Laufrädern, Bobby-Cars etc.<br />

befahren werden kann. Sportler und Kinder kommen sich<br />

so nicht in die Quere und jeder kann in seinem Tempo fahren.<br />

Im Gesamtkonzept entsteht also eine multifunktionale<br />

Anlage. Diese wird zum Teil in den Schulsport integriert, da<br />

sie die Fitness als auch Koordinationsvermögen und Bewegungsabläufe<br />

fördert. Auch in der Freizeit werden Kinder,<br />

Jugendliche und Erwachsene angeregt, sich spielerisch und<br />

frei vereinsungebunden zu bewegen.<br />

Die gesamte Fahrfläche in Reichshof ist rund 800 m² groß<br />

und macht den Pumptrack zu einem der größten Asphaltpumptracks<br />

Deutschlands. Der Fahrbahnaufbau entspricht<br />

nicht den gängigen Werken des Straßenbaus (RStO etc.).<br />

Durch die reine Sportnutzung sind völlig andere Belastungen<br />

anzusetzen. Obwohl die Tragfähigkeit von Planum,<br />

Frostschutzschicht und Tragschicht den gängigen Regelwerken<br />

des Straßenbaus entsprechen, ist die Fläche nicht<br />

für eine Nutzung durch Pkw oder Lkw geeignet.<br />

Auf eine Frostschutz- und Schottertragschicht wird eine<br />

8-cm-Asphaltdeckschicht [AC 8 DN] per Hand eingebaut.<br />

Diese wird mit einer Rüttelplatte lagenweise verdichtet, bis<br />

die gewünschte Form erreicht ist. Aufgrund der starken<br />

Modellierung ist ein maschineller Einbau der einzelnen<br />

Schichten nicht möglich. Die besondere Herausforderung<br />

ist vor allem das Erreichen der notwendigen Verdichtung<br />

der unterschiedlichen Schichten. Erschwerend sind auch<br />

der reine Handeinbau mittels Schubkarre und Schaufel<br />

sowie die erwähnte Formgebung, die nur durch Probefahrten<br />

final zu ermitteln ist. Die Steilkurven stellen die steilsten<br />

Bereiche im Pumptrack dar, welche im Übergang von Table<br />

zur Kurve ca. 65 bis 75° (also weit über 100 %) Steigung erreichen<br />

können. Zusätzlich ist die Fahrfläche doppelt gegensinnig<br />

gekrümmt und verrundet. Dies ist mit ebenen und<br />

rechteckigen Rüttelplatten nur unter Anstrengung und mit<br />

entsprechender Erfahrung zu realisieren.<br />

Die Asphaltbauweise hat gegenüber anderen Bauweisen,<br />

beispielsweise aus Mutterboden oder Beton, die Vorteile<br />

des nahezu wartungsfreien Betriebs, geringer Ge ­<br />

räusch entwicklung, Multifunktionalität, guter Befahrbarkeit<br />

(auch bei Nässe). In Reichshof wurden in rund dreimonatiger<br />

Bauzeit insgesamt 150 m³ Frostschutzkies, 700 m³ Schotter<br />

und 70 m³ Asphalt eingebaut. Der Einbau sollte aus den<br />

erwähnten Gründen nur durch eine Firma erfolgen, die<br />

einen Bezug zum Sport und Fachwissen über Pumptrack ­<br />

bau besitzt. Andernfalls ist sowohl die Kommunikation zwischen<br />

Planer und Baufirma in Fachtermini erschwert als<br />

auch der Anspruch an Oberflächenbeschaffenheit und Formensprache<br />

wird nicht hinreichend verstanden. •<br />

Die Bauausführung eines Pumptracks erfordert jede Menge Erfahrung. (Quelle: Ralf Maier)<br />

AUTOR<br />

Dipl.-Ing. Ralf Maier<br />

Maier Landschaftsarchitektur<br />

Rösrather Straße 769<br />

51107 Köln<br />

www.maierlandschaftsarchitektur.de<br />

maier@maierlandschaftsarchitektur.de<br />

8|20<strong>19</strong>


Technik<br />

49<br />

Dynapac<br />

Ganze Breite auf der A81<br />

Auf der Autobahn A81 Nähe Würzburg reihen sich die Lkw. Hier wird ein<br />

Dynapac-Großfertiger des Types SD2550CS von zwei DYNAPAC-Beschickern<br />

Typ MF2500CS gleichzeitig kontinuierlich mit Asphalt beladen. Das Bauunternehmen<br />

Wolff und Müller erneuert einen Streckenabschnitt von ca.<br />

3,5 km auf einer Einbaubreite von 12,50 m nahtlos und verlangt höchste<br />

Einbauqualität und Zuverlässigkeit.<br />

Bauprozessoptimierung, digitale Dokumentation<br />

und kontinuierliche Übertragung aller<br />

wichtigen Maschinenparameter sind die Themen<br />

der Zeit. Dynapac setzt dabei auf offene<br />

Systeme und stellt neben der eigenen Plattform<br />

alle verfügbaren Maschinenwerte aus<br />

dem hauseigenen Telematiksystem Dyn@Link<br />

mittels AEMP 2.0 den Kunden zur Verfügung.<br />

Bei der Digitalisierung und Optimierung der<br />

Baustellenprozesse setzt Dynapac auf Systempartnerschaften<br />

mit den führenden Anbietern.<br />

So werden Dynapac-Maschinen schon ab Werk<br />

serienmäßig mit dem Paving Manager ausgestattet,<br />

welcher hochskalierbar bis zum Paving Manager<br />

Pro den gesamten Bauprozess im Griff hat.<br />

Auf dieser Baumaßnahme übermittelte der<br />

Fertiger permanent online die Temperaturverläufe<br />

der frisch verbauten Strecke über einem<br />

IR-Temperaturscanner für spätere Dokumentationszwecke.<br />

Komplexe Bauvorhaben so abzuwickeln,<br />

dass durch einfache Bedienkonzepte, beste<br />

Wolff und Müller hat einen Streckenabschnitt von ca. 3,5 km Länge auf einer<br />

Einbaubreite von 12,50 m nahtlos eingebaut.<br />

Der Straßenfertiger Dynapac SD2550CS<br />

baut mühelos die geforderten 4.000 t pro<br />

Tag ein. Das Konzept der Maschine ist dabei,<br />

wie bei allen Dynapac-Geräten, ganz auf Prozesssicherheit<br />

ausgerichtet und wirkt durch<br />

einfache Bedienung, guter Übersicht und<br />

hoher Laufruhe Einbaufehlern entgegen.<br />

Die 3-m-Grundbohle ist eine starre R300-<br />

Stampfer-Vibrationsbohle, welche für den Einsatz<br />

bis auf 12,5 m aufgebaut wurde. Die hydraulisch<br />

verfahrbaren Endteile machen die Breite<br />

variabel in einem Bereich von 10,75 bis 12,75 m.<br />

Das derzeitig absolute Maximum liegt bei 14 m.<br />

Durch die hohe Steifigkeit und die hohe Vorverdichtung<br />

der R300 konnte die geforderte Ebenheit<br />

weit unterschritten werden.<br />

Um dieses Monster ausreichend zu füttern,<br />

werden zwei Beschicker des Typs MF2500CS<br />

nötig, welche gleichzeitig den großen Zusatzkübel<br />

MH2550 beschicken. Dies ermöglichen<br />

die schwenkbaren langen Förderbänder, kurz<br />

Swingapp, welche bei Dynapac optional in<br />

weniger als 45 Minuten<br />

an und abgebaut werden<br />

können. Die einzigartige<br />

Förderbandführung<br />

in Kombination mit<br />

einem einfach zu wartenden<br />

Abstreifersystem ermöglicht eine<br />

Lebensdauer des Bandes von mehr als 3.000 h.<br />

Das macht dieses Gerät zu einem zuverlässigen<br />

Partner unter den harten Bedingungen heutiger<br />

Baustellen.<br />

Anwendung<br />

Dynapac kann durch lange Erfahrung als Hersteller<br />

von Straßenbaumaschinen auf Personal<br />

zugreifen, das von der Pike an gelernt hat, was<br />

moderner Straßenbau bedeutet. Bei dieser Baumaßnahme<br />

erfolgte die Einbaubegleitung<br />

jedoch nur wenige Tage, so dass Wolff und Müller<br />

direkt mit den Geräten zurechtkommen<br />

musste – was auch ohne Probleme funktionierte.<br />

Auf der A81 kamen zwei Beschicker des Typs<br />

MF2500CS zum Einsatz, die gleichzeitig den großen<br />

Zusatzkübel MH2550 beschicken.<br />

Übersicht und unterstützende Assistenzsysteme<br />

Fehler und Überbelastung des Personals<br />

vermieden werden, zieht sich als klares Konzept<br />

durch alle Maschinen von Dynapac.<br />

„Natürlich zählt am Ende immer das Einbauergebnis,<br />

aber wenn der Weg dahin auch noch<br />

Spaß macht, haben wir doch alles richtig<br />

gemacht“, so Thomas Evis, Vertrieb Süd-West<br />

bei Dynapac.<br />

Kontakt: www.dynapac.com<br />

8|20<strong>19</strong>


50 Technik<br />

Ammann<br />

Bodenhaftung in jeder Lage<br />

01 02<br />

Die hydrostatische Rüttelplatte APH 85/95 mit leichtgängiger<br />

Steuerung ist auf Wunsch mit der Verdichtungsanzeige<br />

ACEecon lieferbar. Damit ist eine fehlerhafte<br />

Verdichtung bei dem neuesten Zugang zur<br />

APH-Familie nahezu ausgeschlossen. Mit ihrer vibrationsgedämpften<br />

Führungsdeichsel erfüllt die Platte<br />

selbst strengste Arbeitsschutzauflagen.<br />

Die vollhydraulischen Vibrationsplatten der APH-Serie von Ammann<br />

verfügen über eine hohe Wuchtkraft. Standardaufgaben im Straßen-<br />

und Kanalbau werden im Handumdrehen erledigt. Schnelligkeit ist<br />

aber nicht alles: Werden zum Beispiel Baugruben hinterfüllt, sind Sorgfalt<br />

und Präzision geboten. Wer hier nur oberflächlich verdichtet, nimmt<br />

Setzungsschäden billigend in Kauf. Das Ammann-Drei-Wellen-Erregersystem<br />

beugt hier vor und ermöglicht die optimale Verdichtung. Gleichmäßig<br />

treibt das System die APH 85/95 selbst Steigungen bis 36° hoch.<br />

Nasse und bindige Böden stellen dabei kein Hindernis für die Maschinen<br />

dar. Dank des reduzierten Kippmoments laufen die hydraulischen<br />

Rüttelplatten gleichmäßig am Boden und leiten ihre Impulse tief in die<br />

zu verdichtende Schicht. Das ACEecon-System von Ammann misst kontinuierlich<br />

die Bodensteifigkeit und signalisiert dem Bediener per<br />

LED-Anzeige den aktuellen Stand der Verdichtungsarbeit. Mit den bereitgestellten<br />

Informationen lässt sich ein Überverdichten oder gar ein Wiederauflockern<br />

des Untergrundes effizient vermeiden. So können auch<br />

weniger erfahrene Maschinenbediener ein optimales Verdichtungsergebnis<br />

vorlegen.<br />

Die APH 85/95 wurde zur bauma 20<strong>19</strong> als Erweiterung der erfolgreichen<br />

APH-Serie eingeführt. Für dieses neue Modell wurde eine nochmals<br />

verstärkte Maschinenhaube konstruiert. Aus einem innovativen Kunststoff<br />

mit besonders hoher Stoßfestigkeit gefertigt, schützt sie die Bauteile<br />

im Maschineninneren vor Schmutz, aber auch vor Kollisions- und<br />

Schlagschäden. Der neuartige Antrieb kommt ohne Fliehkraftkupplung<br />

und ohne Keilriemen aus. Folglich kann hier auch nichts verschleißen.<br />

Selbst unerfahrenere Maschinenbediener kommen mit der APH 85/95<br />

schnell bestens zurecht: Das Ammann-Orbitrol-Lenksystem ermöglicht<br />

das präzise Navigieren der Maschine in engen Gruben und in der Steigung.<br />

Aber auch Profis wissen diese hydrostatische Steuerung sehr zu<br />

Bild 01<br />

Bild 02<br />

Bild 03<br />

Bild 04<br />

Die hydraulische Rüttelplatte APH 85/95 überzeugt mit<br />

Orbitrolsteuerung und verstärkter Maschinenhaube.<br />

Mit dem patentierten Drei-Wellen-Erreger erreicht die<br />

Ammann APH 85/95 beste Ergebnisse.<br />

Mit ACEecon ausgerüstet, misst die APH 85/95 selbsttätig<br />

die Verdichtungsleistung. (Quelle: Ammann)<br />

Die Rüttelplatte dringt mit dem patentierten Drei-Wellen-Erreger-System<br />

tief in die zu verdichtende Schicht.<br />

03 04<br />

schätzen, mit der sie die Geschwindigkeit stufenlos einstellen oder die<br />

Richtung ändern können. Im Bedarfsfall wird im Stand gerüttelt. Die<br />

vibrationsarme Führungsdeichsel ist für ein ermüdungsfreies Arbeiten<br />

optimiert und macht Arbeitszeitprotokolle überflüssig. So erledigt man<br />

in einem Rutsch das Verdichten von Unterbau und Tragschicht sowie das<br />

Setzen von Pflastersteinen mit nur einer Maschine.<br />

Die neue APH 85/95 ist sowohl mit Diesel- als auch mit Benzin-Motor<br />

erhältlich und eignet sich ideal für den Straßen-, Tief- und Hochbau.<br />

Darüber hinaus kann der Unterbau für Pflasterflächen effizient verdichtet<br />

werden, weshalb auch Galabaubetriebe mit größeren Gestaltungsaufträgen<br />

die APH bald nicht mehr missen werden wollen.<br />

Kontakt: www.ammann.com<br />

8|20<strong>19</strong>


Technik<br />

51<br />

Shell Bitumen<br />

ROADS THAT GO<br />

THE EXTRA MILE<br />

Jedes Straßenbauprojekt ist anders. Knappe Lieferfristen und Bauzeitvorgaben, widrige<br />

Witterungs- und Umgebungsbedingungen sowie besondere Anforderungen an den<br />

Straßenbelag können die Durchführung einer Baumaßnahme zur Herausforderung werden<br />

lassen. Die Shell Bindemittel der Compact Reihe wurden speziell für eine verbesserte<br />

Verarbeitbarkeit und optimierte Verdichtung auch bei niedrigeren Asphalttemperaturen<br />

entwickelt*. So ermöglichen Shell Compact Produkte eine Verlängerung des Zeitfensters<br />

beim Transport und Einbau des Asphaltmischguts.** Damit das Ergebnis stimmt.<br />

EVERY ROAD HAS A STORY<br />

*Vorteile können je nach Mischgutkonzeption, Asphaltsorte und eingesetzten Verdichtungsgeräten variieren.<br />

**Im Vergleich zu konventionellen Bitumen von Shell.<br />

©2018 Shell Deutschland Oil GmbH,<br />

das Shell Logo und Cariphalte sind Markenzeichen der Shell Gruppe.<br />

8|20<strong>19</strong>


52 Technik<br />

Volvo<br />

Radfertiger überarbeitet<br />

Volvo Construction Equipment (Volvo CE) hat an der Verbesserung seiner Radfertiger gearbeitet. Der P6870D ABG<br />

ist Beispiel hierfür. Dieser Fertiger liefert bei einer Vielzahl von Einbauanwendungen – ganz gleich, ob in kleinen<br />

Wohnsiedlungen oder bei großen Autobahnprojekten – optimale Ergebnisse.<br />

Volvo CE hat an der Verbesserung seiner Radfertiger gearbeitet – wie etwa dem P6870D ABG. (Quelle: Volvo)<br />

Die Drei-Punkt-Lagerung zur Stabilisierung<br />

des Oberaufbaus sorgt beim P6870D ABG<br />

für ein statisch bestimmtes Fahrwerk mit selbst<br />

nivellierenden Eigenschaften für maximale<br />

Traktion und einen reibungslosen Einbau. Der<br />

Fertiger ist mit unabhängigen Antrieben für<br />

alle sechs Räder ausgestattet, wobei die größeren<br />

Hinterräder Leistung bereitstellen, während<br />

die vier Vorderräder durch den hydrostatischen<br />

Antrieb für eine hervorragende Manövrierfähigkeit<br />

sorgen.<br />

Der Fertiger ist zudem mit drei Antriebsarten<br />

ausgestattet: „Einbau“, „Manövrieren“ und<br />

„Transport“. Der ECO-Modus ist die Standardeinstellung.<br />

Diese adaptive Drehzahlregelung<br />

senkt den Geräuschpegel und reduziert<br />

den Kraftstoffverbrauch um bis zu 30 %. Radfertiger<br />

von Volvo bieten einen zusätzlichen<br />

Modus, den sogenannten Manövrier-Modus,<br />

der sich ideal zum Manövrieren und Verladen<br />

eignet. In diesem Modus sind die Einbaufunktionen<br />

deaktiviert und die Aktivlenkung zum<br />

Wenden mit einem extrem engen Innenradius<br />

von 2,5 m aktiviert. Im Transport-Modus steht<br />

die Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h für ein<br />

schnelles Umsetzen der Maschine zur Verfügung.<br />

Die automatische Leerlaufdrehzahl wird<br />

eingestellt, wenn der Fertiger nicht in Bewegung<br />

ist.<br />

Die kompakten Abmessungen des P6870D<br />

ABG erleichtern auch den Transport zwischen<br />

den Baustellen. Sowohl der Manövrier- als auch<br />

der Transport-Modus regeln die Motordrehzahl<br />

proportional, um die Kraftstoffeffizienz zu<br />

erhöhen. Der Motor selbst kombiniert hohes<br />

Drehmoment und niedrige Drehzahlen. Für<br />

einen reduzierten Kraftstoffverbrauch und den<br />

adaptiven ECO-Modus passt sich die Motorleistung<br />

stets an die Anforderungen der Baustelle<br />

an.<br />

Sicherer und einfacher Einbau<br />

Volvo CE hat die Steuerung für den Bediener<br />

erleichtert, indem er einfach zu bedienende<br />

Funktionen wie den Pave Assist entwickelt hat.<br />

Der durch den Volvo Co-Pilot unterstützte Pave<br />

Assist bietet ein Set an digitalen Werkzeugen,<br />

8|20<strong>19</strong>


Technik<br />

53<br />

Motor (Modell)<br />

D6J<br />

Max. Leistung kW 129<br />

PS 172,9<br />

bei Motordrehzahl U/min 2.000<br />

Abgasemissionen<br />

EU-Stufe V<br />

Basisbreite m 2,5<br />

Max. Einbaubreite m 9<br />

Max. Einbauleistung t/h 700<br />

Max. Schichtdicke mm 300<br />

Kübel-Fassungsvermögen t 13<br />

darunter Material Manager, Thermal Profiling<br />

und Wetterprognose, die den Einbauvorgang<br />

dokumentieren und die Oberflächenqualität<br />

verbessern sollen.<br />

Ein weiteres Merkmal ist das EPM3-Bedienpult<br />

(Electronic Paver Management) der nächsten<br />

Generation. Die Bedienelemente des<br />

EPM3-Systems sind in einem System zusammengefasst<br />

und in einer Vogelperspektive dargestellt,<br />

um den Bediener durch die einzelnen<br />

Arbeitsfunktionen zu führen. Das EPM3-System<br />

beinhaltet den Settings Manager. Mit dieser<br />

Funktion können Bediener benutzerdefinierte<br />

Einstellungen im EPM3 speichern und gespeicherte<br />

Parameter für vergleichbare Einsätze<br />

abrufen, um eine gleichbleibende Einbauqualität<br />

bei jedem Auftrag zu gewährleisten. Für<br />

diese gespeicherten Parameter lässt sich eine<br />

zusätzliche Feinabstimmung vornehmen, um<br />

Leistung und Produktivität an die jeweilige<br />

Baustellensituation anzupassen und zu optimieren.<br />

Die geräumige, komfortable und ergonomisch<br />

gestaltete Arbeitsumgebung bietet dem<br />

Bediener eine hervorragende 360-Grad-Rundumsicht<br />

auf den Einbauprozess, mit direktem<br />

Blick in den Kübel und den Schneckenkanal<br />

sowie mit freier Sicht auf den gesamten Arbeitsbereich.<br />

Das Design der Motorhaube ermöglicht<br />

es auch, die Materialzufuhr und den Materialfluss<br />

stets im Auge zu behalten. Die Sicht zu<br />

beiden Seiten der Plattform hat sich durch<br />

einen konvexen Spiegel unter dem Wetterdach<br />

und verstellbare Sitzkonsolen, die über die<br />

Außenkante des Fertigers hinaus ausgeschoben<br />

werden können, zusätzlich verbessert. Der<br />

P6870D ABG weist einen niedrigeren Geräuschpegel<br />

auf und verfügt über Fuß- und Armlehnen,<br />

Warmluftauslass und Getränkehalter. Der<br />

Bedienkomfort wird durch die Home-Light-<br />

Funktion weiter erhöht, welche die Plattform<br />

nach dem Betätigen des Hauptschalters und<br />

nach dem Ausschalten der Zündung für drei<br />

Minuten beleuchtet. Die Kübelklappen lassen<br />

sich einfach von der Plattform aus verriegeln.<br />

Das volle Potenzial<br />

Die Bohle VB79 ist die perfekte Wahl, wenn es<br />

darum geht, spezielle Dachprofile in der Fahrbahnoberfläche<br />

einzubauen, wie etwa bei spezifischen<br />

Drainageanforderungen. Die ausfahrbaren<br />

Bohlen verfügen über zwei zusätzliche<br />

Gelenkabschnitte und sind um zehn Prozent<br />

(5,7°) nach oben oder unten verstellbar. Die<br />

Variomatic-Bohle fährt hydraulisch aus. Optionale<br />

Anbauverlängerungen ermöglichen den<br />

Einbau von bis zu 9 m Arbeitsbreite und lassen<br />

sich mit Hilfe des einzigartigen hydraulischen<br />

Schnellkupplungssystems von Volvo leicht anund<br />

abbauen.<br />

Das Telematiksystem CareTrack von Volvo<br />

CE ist als optionales Add-on für den P6870D<br />

ABG erhältlich. CareTrack ermöglicht es der<br />

Baustellenleitung, ungeplante Ausfallzeiten zu<br />

vermeiden und einen effizienten Betrieb des<br />

Fertigers sicherzustellen. Berichte über Maschinenstandort,<br />

-nutzung, -produktivität, -verbrauch<br />

und -zustand können aus der Ferne<br />

abgerufen werden, um festzustellen, welche<br />

Bereiche verbessert werden müssen, um den<br />

Betrieb weiter zu optimieren.<br />

Eine der wichtigsten Neuerungen sind die<br />

hohe Kapazität des Kübels von 13 t und die<br />

Größe des Kraftstofftanks, die einen konstanten<br />

Einbau über zehn Stunden hinweg ermöglichen.<br />

Darüber hinaus gibt es ein Warnsystem<br />

vor Kraftstoffdiebstahl.<br />

Schließlich lassen sich mit dem Volvo Service<br />

Interval Manager die Wartungsanforderungen<br />

automatisieren und die Maschinenverfügbarkeit<br />

maximieren. Das EPM3-Bedienpult<br />

verfügt über eine spezielle Anzeige, die den<br />

Bediener auf erforderliche oder geplante Wartungsarbeiten<br />

aufmerksam macht, die im System<br />

aufgezeichnet und im Verlauf der Wartung<br />

gespeichert werden.<br />

Kontakt: www.volvoce.com<br />

Gilsonite<br />

verbessert<br />

jeden Teil der<br />

Straße<br />

SAMI Schicht<br />

Deckschicht<br />

Schichtenverbund<br />

Binderschicht<br />

Tragschicht<br />

The world’s only<br />

source of Gilsonite ®<br />

americangilsonite.com/deutsch<br />

info.europe@americangilsonite.com<br />

8|20<strong>19</strong>


54 Technik<br />

Marktreportage Gummiradwalzen<br />

Neuheiten und Bewährtes<br />

Gummiradwalzen erzielen eine<br />

besondere Qualität der statischen<br />

Verdichtung durch den Knet- und<br />

Walkeffekt der Räder. Hierdurch<br />

wird eine homogene Verteilung des<br />

Mischguts mit gutem Porenschluss<br />

an der Oberfläche erreicht. Schwerpunkte<br />

der Anwendung liegen<br />

hauptsächlich im Vorprofilieren,<br />

Bearbeiten von leicht verdichtbarem<br />

Mischgut und im Oberflächenschluss<br />

von Asphaltdeck- und -tragschichten<br />

bzw. Tragdeckschichten.<br />

„<strong>asphalt</strong>“ hat sich Neuheiten und<br />

Bewährtes angesehen.<br />

Gummiradwalzen spielen in Deutschland<br />

eher eine untergeordnete Rolle. Allerdings<br />

stoßen sie auf steigendes Interesse. Sie<br />

werden bevorzugt bei der Vorprofilierung, zum<br />

Oberflächenschluss, aber auch bei der Hauptverdichtung<br />

eingesetzt, allerdings nicht bei<br />

schwer verdichtbarem Mischgut, wie etwa<br />

Splittmastix<strong>asphalt</strong>.<br />

Hamm<br />

Gummiradwalzen werden weltweit bei der Vorprofilierung, zum Oberflächenschluss, aber auch bei der<br />

Hauptverdichtung eingesetzt. (Quelle: Utterodt)<br />

Mit der Serie HP stellte Hamm auf der Bauma<br />

20<strong>19</strong> eine komplett neue Generation an Gummiradwalzen<br />

vor. Die ersten Modelle, HP 280i<br />

und HP 280, gibt es bereits seit Anfang 20<strong>19</strong>.<br />

Voraussichtlich zum Jahresende werden dann<br />

sämtliche Modelle und Varianten weltweit verfügbar<br />

sein. Nach wie vor wird Hamm die Gummiradwalzen<br />

in verschiedenen Basisversionen<br />

herstellen: zum einen die Modelle vom Typ<br />

HP 180 bzw. HP 180i mit mindestens 8 t und<br />

maximal 18 t Einsatzgewicht sowie zum anderen<br />

die Modelle HP 280 bzw. HP 280i mit Einsatzgewichten<br />

zwischen 10 t und maximal 28 t.<br />

Auch die neuen Gummiradwalzen bieten einen<br />

geräumigen Fahrerstand bzw. eine Panoramakabine<br />

mit maximaler Übersicht über die<br />

Maschine und die Baustelle. Dabei erfüllen alle<br />

Modelle die neue Sichtfeldnorm ISO 5006-2017.<br />

Die Bedienung der Maschinen ist in allen<br />

Modellen komplett sprachneutral gestaltet.<br />

Eine farblich eindeutige Gruppierung unterstützt<br />

dabei die Benutzerführung. Die Fahrsteuerung<br />

erfolgt per Joystick, der ergonomisch<br />

optimal an der Armlehne angebracht ist.<br />

Passend zu Asphaltsorte, Schichtdicke und<br />

Anwendung kann das Einsatzgewicht schnell<br />

verändert werden. So können in die großen<br />

Ballasträume zwischen den Radsätzen vorgefertigte<br />

Ballastkörper aus Stahl, Magnetit oder<br />

Beton etwa per Stapler eingeschoben bzw.<br />

herausgehoben werden. Das kann in der eigenen<br />

Werkstatt oder auf der Baustelle erfolgen.<br />

Hamm bietet dafür verschiedene Ballastkörper-Kits<br />

an. Durch die Anordnung der Ballasträume<br />

in der Maschinenmitte ist das<br />

Gewicht stets gleichmäßig auf beide Achsen<br />

aufgeteilt – beste Vo raussetzung für optimale<br />

Mit der Serie HP stellte Hamm auf der Bauma 20<strong>19</strong> eine komplett neue Generation an Gummiradwalzen vor.<br />

(Quelle: Hamm)<br />

8|20<strong>19</strong>


Technik<br />

55<br />

Verdichtungsqualität. Je nach Basisgewicht ist<br />

eine Aufballastierung von bis zu 17 t möglich.<br />

Optisch erkennt man die neuen Gummiradwalzen<br />

der Serie HP an dem neu gestalteten, großen<br />

Wassertank. Für alle Modelle bietet Hamm<br />

darüber hinaus einen Zusatzwassertank mit<br />

einem Volumen von 1.500 l an. Er kann als Wasserreservoir<br />

für die Berieselung genutzt werden,<br />

dient aber auch als einfach kalkulierbares,<br />

flexibel nutzbares Zusatzgewicht. Für die neue<br />

Serie wurde auch die Additivberieselung optimiert.<br />

In den neuen Maschinen wird das Additiv-Konzentrat<br />

einfach ohne Vormischen eingefüllt.<br />

Aus dem großen Additivtank mit Füllstandsüberwachung<br />

kann die Dosierung vom<br />

Fahrerstand aus in verschiedenen Zugabestufen<br />

geregelt werden.<br />

Bomag<br />

Mit der Gummiradwalze brachte Bomag als<br />

erster Hersteller eine Maschine auf den Markt,<br />

die traditionelle Verdichtung mit modernem<br />

hydrostatischem Antrieb vereint und damit<br />

ideal für die Anwendung sowohl im Erd- als<br />

auch im Asphaltbau geeignet ist. Die BW 28 RH<br />

fällt als Erstes durch das Hammerhai-Rahmendesign<br />

auf. Die Frontpartie der Walze ist hierbei<br />

dem markanten Kopf des Raubfischs nachempfunden.<br />

Der Fahrer hat dadurch freie Sicht auf<br />

die Radoberflächen, ebenso auf die äußeren<br />

Reifenkanten. Die große Glasfläche der Kabine<br />

ermöglicht eine optimale Rundumsicht im<br />

Maschinenumfeld. Die Walze steht mit fein<br />

abgestuften Betriebsgewichten von 8,6 bis 28 t<br />

ab Werk zur Verfügung. Mittels rasch ein- und<br />

ausziehbarer Stahl- und Betonplatten kann das<br />

Betriebsgewicht an die jeweilige Aufgabe<br />

angepasst werden. Zusätzlich kann ein 3 m³<br />

großer Ballastraum für eine individuelle Ballastierung<br />

genutzt werden. Der Bomag Ecomode<br />

regelt den Motor lastabhängig immer mit<br />

genau der Drehzahl, die für den aktuellen Leistungsbedarf<br />

erforderlich ist. Die lastabhängige<br />

Drehzahlregelung spart bis zu 30 % Kraftstoff<br />

ein. Da die Maschine infolge reduzierter Drehzahlen<br />

zudem leiser läuft, profitieren auch der<br />

Fahrer und die Umwelt davon. Bei der BW 28 RH<br />

können sechs Berieselungsintervalle vorgewählt<br />

werden. Die dreifach pendelnde Vorderachse<br />

sorgt für eine gleichmäßige Gewichtsverteilung<br />

auf allen Reifen. Das Bomag-Bedienkonzept<br />

wird jetzt auch in der neuen Gummiradwalze<br />

eingesetzt. Schalter und Anzeigen<br />

befinden sich an gleicher Position. Eine lange<br />

Eingewöhnungsphase entfällt dadurch. Durch<br />

den zur Lenksäule hin frei drehbaren Sitz kann<br />

er flexible Sitzpositionen einnehmen, um im<br />

Die BW 28 RH von Bomag steht mit Betriebsgewichten von 8,6 bis 28 t ab Werk zur Verfügung. (Quelle: Bomag)<br />

langen Arbeitstag die Position zum Lenkrad zu<br />

variieren. Die BW 28 RH verfügt serienmäßig<br />

über eine Sprühdüse pro Reifen, die den Reifen<br />

über die gesamte Breite besprüht. Für eine verbesserte<br />

Verteilung der Berieselung sorgt die<br />

optionale Kokosmatte oder Bürste. Optional<br />

stehen für die BW 28 RH thermische Schürzen<br />

zur Verfügung.<br />

Ammann<br />

Bei den Gummiradwalzen von Ammann kann<br />

von der Kabine aus der Reifendruck eingestellt<br />

werden. Zusätzlich macht die variable Ballastierung<br />

die Maschine vielseitig einsetzbar. Die<br />

Gummiradwalzen sind mit jeweils vier glatten<br />

Reifen vorne und hinten ausgestattet. Vorne<br />

Bei den Gummiradwalzen von Ammann gleicht<br />

die isostatische und pendelnde Aufhängung<br />

Unebenheiten aus. (Quelle: Ammann)<br />

8|20<strong>19</strong>


56 Technik<br />

Die Caterpillar CW34 ist derzeit<br />

das einzige Gummiradwalzen-Modell<br />

des Baumaschinenherstellers<br />

auf dem deutschen<br />

Markt. (Quelle: Zeppelin)<br />

Da rüber hinaus kann auch auf alle anderen Servicepunkte<br />

ohne Werkzeug zugegriffen werden.<br />

Die Einfüll- und Auslassöffnungen für<br />

Betriebsflüssigkeiten sind zentral angeordnet,<br />

um einen schnellen Austausch zu ermöglichen.<br />

Caterpillar<br />

sind je zwei Reifenpaare lenkbar montiert. Die<br />

isostatische und pendelnde Aufhängung<br />

gleicht Unebenheiten aus und ermöglicht<br />

einen kontinuierlichen, gleichmäßigen Kneteffekt.<br />

Die versetzt angeordneten Reifen von<br />

Vorder- und Hinterachse garantieren eine<br />

gleichmäßige Verdichtung über die gesamte<br />

Walzbreite der Maschine. Die Räder haben<br />

ständigen Kontakt zum zu verdichtenden<br />

Material. Die Vorderachse gleicht Höhenunterschiede<br />

von ± 50 mm aus, während die<br />

vorderen Räder um ± 3° pendeln.<br />

Durch die ergonomisch angeordneten<br />

Bedienelemente können auch unerfahrene<br />

Bediener die Maschine produktiv einsetzten.<br />

Die Rundumsicht und die komfortable Kabine<br />

mit großen Fenstern ermöglichen ermüdungsfreies<br />

und langes Arbeiten. Dazu trägt auch die<br />

schwingungsisoliert gelagerte Kabine bei, die<br />

Lärm- und Vibrationsbelastung des Bedieners<br />

reduziert. Wahlweise können die Ammann-<br />

Gummiradwalzen mit Motoren der neuesten<br />

Ausgabe 1/2020<br />

Abgastechnologie T4f ausgestattet werden.<br />

Optional können die Maschinen je nach Modell<br />

auch mit Motoren der Emissionsklassen T3 und<br />

T4i ausgestattet werden. Einfach zu montierende<br />

Thermoschürzen, die optional angeboten<br />

werden, steigern die Effizienz und Qualität<br />

der Gummiradwalze. Die Ammann-Traktionskontrolle<br />

(ATC) sichert die Produktivität auch<br />

Gummiradwalzen stoßen<br />

in Deutschland auf steigendes<br />

Interesse<br />

beim Verdichten von Steigungen. Durch weiteres<br />

Zubehör wie zum Beispiel Klimaanlage,<br />

Rundumleuchte oder Rückfahralarm kann die<br />

Gummiradwalze individuell ausgestattet werden.<br />

Bei den Ammann-Gummiradwalzen sorgt<br />

ein gut zugänglicher Kühler für einfachen<br />

Zugang, beispielsweise bei der Reinigung.<br />

Ihre Ansprechpartnerin für eine gezielte Werbung<br />

in der <strong>asphalt</strong><br />

Susanne Grimm-Fasching<br />

Tel.: +49 8364 986079<br />

Fax: +49 8364 984732<br />

Mobil: +49 162 9094328<br />

susanne.grimm@stein-verlagGmbH.de<br />

Anzeigenschluss:<br />

02.01.2020<br />

Erscheinungstermin:<br />

03.02.2020<br />

Die flexible Gummiradwalze von Cat mit sparsamem<br />

Stufe-IV-Motor mit Eco-Mode wird bei<br />

vielen Verdichtungsvorgängen auf körnigem<br />

Material oder Asphalt eingesetzt, um dichte<br />

Oberflächen zu erzielen. Mit dieser Maschine<br />

kann der komplette Straßenaufbau von der<br />

Asphalttragschicht bis zur Asphaltdeckschicht<br />

verdichtet werden. Mit hydrostatischem, elektronisch<br />

gesteuertem Fahrantrieb und drei<br />

Antriebsstufen erreicht der CW34 hervorragende<br />

Steigfähigkeit. Die Fahrgeschwindigkeit<br />

bis <strong>19</strong> km/h wird dabei elektronisch geregelt.<br />

Acht Gummiräder, gefedert aufgehängt mit<br />

variabler Radlast und optionaler Reifendruckverstellung,<br />

erreichen hohe Verdichtungsleistung<br />

und homogene Materialstrukturen. Je<br />

nach Schichtstärke kann die Ballastierung in<br />

mehreren Stufen mit Stahlblöcken, Wasser und<br />

Sand erfolgen. Mit der optionalen Reifendruckregelung<br />

kann die Walze noch besser an die<br />

Arbeitsbedingungen angepasst werden. Das<br />

neu entwickelte, klimatisierte Fahrerhaus bietet<br />

hohen Komfort und durch den um 180 Grad<br />

drehbaren und verschiebbaren Fahrersitz ausgezeichnete<br />

Übersicht. Die elektrohydraulische<br />

Lenkung ist besonders feinfühlig und<br />

leichtgängig. Die moderne Wasserberieselungs-<br />

und die Emulsionssprühanlage vermeiden<br />

Asphaltanhaftungen und damit teure<br />

Nachbesserungen. Jedem Rad sind dabei<br />

Sprühdüsen zugeordnet. Die serienmäßige<br />

Druckwasserberieselung mit Wasserpumpe<br />

und dreifacher Filterung kann mit einstellbaren<br />

Intervallen betrieben werden. Die optionale<br />

Emulsionssprühanlage verteilt Trennmittel<br />

zum Schutz gegen Anhaftungen auf alle Räder.<br />

Mit der optionalen Verdichtungskontrolle wird<br />

ein optimales Verdichtungsergebnis erzeugt,<br />

denn durch die übersichtliche Darstellung der<br />

Walzendurchgänge weiß der Fahrer stets, wie<br />

viele Durchgänge wo gefahren wurden. Infrarot-Sensoren<br />

vorne und hinten melden permanent<br />

die aktuelle Deckentemperatur und die<br />

Temperaturkartierung zeichnet die Daten zur<br />

Analyse und für die Qualitätssicherung auf. Effiziente<br />

Arbeitsprozesse sowie maximale und<br />

sorgfältige Verdichtung bei optimaler Deckentemperatur<br />

auch unter erschwerten Bedingungen<br />

wie beispielsweise im Nachtbetrieb sind<br />

damit stets sichergestellt.<br />

•<br />

8|20<strong>19</strong>


Technik<br />

57<br />

Im Fokus: Die Branche.<br />

Das Ziel: Der Job.<br />

Online die brandaktuellsten<br />

Jobs für die Branche.<br />

AB JANUAR<br />

2020<br />

8|20<strong>19</strong>


58 Technik<br />

Praxis EDV<br />

Die Branche braucht einheit liche Standards<br />

Die Mitteldeutsche Baustoffe GmbH<br />

hat sich entschieden, auch die integrierten<br />

Waagen seiner insgesamt 28<br />

Radlader mit einer neuen Soft- und<br />

Hardwarelösung auszustatten. Mit<br />

dieser Anfang 2018 getroffenen Entscheidung<br />

ist Peter Müller, kaufmännischer<br />

Geschäftsführer im Unternehmen,<br />

heute noch zufrieden.<br />

Mit einem Steuerungspad und einem Unterschriftenpanel sowie einem Thermodrucker fühlt sich Kenny<br />

Grube in seinem Radlader bestens ausgerüstet. (Quelle Praxis EDV)<br />

ir wollten erst einmal weg von den<br />

„W Lieferscheinen aus Papier und hin zu<br />

einer möglichst kompletten digitalen Abwicklung<br />

und Verwaltung unserer Aufträge“, so<br />

Müller und fährt fort: „Wir standen sowieso vor<br />

einem größeren Wechsel, da die bisherige Software<br />

für die Waagen nicht weiterentwickelt<br />

und auf eine andere Plattform umgestellt werden<br />

sollte.“<br />

Etwa 6 Mio. t Material werden hier in drei<br />

Steinbrüchen (mit 2,5 Mio. t Hartgestein) und<br />

in acht Kieswerken sowie drei Sandgruben pro<br />

Jahr gefördert. Dazu gehören auch noch zwei<br />

Bahnverladungen. 200 Mitarbeiter erwirtschaften<br />

so jährlich einen Gesamtumsatz einschließlich<br />

Frachten von 41 Mio. Euro.<br />

Da bereits gute Erfahrungen bei der Umrüstung<br />

von stationären Waagen vor etwa zehn<br />

Jahren mit der Praxis EDV-Betriebswirtschaftund<br />

Software-Entwicklung AG aus Pferdingsleben<br />

vorhanden waren, fiel die Wahl recht schnell<br />

auf deren Softwarelösung WDV 2020. Dahinter<br />

steht eine Branchen-ERP, welche aus einer ehemals<br />

reinen Wägedatenverarbeitung entwickelt<br />

wurde. Anwendung findet sie in Kies- und<br />

Schotterwerken sowie Asphaltmischwerken<br />

und Asphaltlaboren, aber auch in den Bereichen<br />

Containerlogistik und Baustellenmanagement<br />

im Straßen- und Verkehrswegebau.<br />

„80 % der Geschäftsvorfälle, die in einem<br />

Unternehmen unserer Branche üblicherweise<br />

vorkommen, sind in der WDV-Standardlösung<br />

schon drin. Der Rest sind spezielle Besonderheiten,<br />

die überall etwas anders sind. Hier muss<br />

man sich entscheiden. Entweder trennt man<br />

sich davon, weil es sowieso nicht mehr<br />

gebraucht wird, oder es wurden durch Praxis<br />

EDV Lösungen gefunden, um sie weiter nutzen<br />

zu können.“<br />

Neben den Waagen werden auch die zugehörige<br />

Fakturierung, die Auftrags- und Angebotsverwaltung,<br />

Statistiken und die Postbox<br />

verwaltet. Das Wichtigste sei aber die papierlose<br />

Lieferscheinabrechnung und vor allem<br />

deren Archivierung. „Derzeit müssen wir zwar<br />

immer noch meist mit zwei Lieferscheinen aus<br />

Papier arbeiten, da dies von den Spediteuren<br />

und Baustellen gefordert wird. Aber die restlichen<br />

bis zu drei weiteren Durchschläge fallen<br />

weg.“ Das sei bei etwa 250.000 Lieferscheinen<br />

pro Jahr eine enorme Erleichterung. Auf die<br />

Frage nach einem bisherigen Archiv mit Ordnern<br />

lächelt Müller nur – „das wollen Sie nicht<br />

wirklich wissen, wie das aussieht …“ – und<br />

weist auch gleich noch auf die Aufbewahrungspflicht<br />

von bis zu zehn Jahren hin.<br />

Das eigentliche Ziel sei die komplett digitale<br />

Peter Müller ist mit der digitalen Umstellung der<br />

Radladerwaagen sehr zufrieden.<br />

Verwaltung der Lieferscheine ohne Papier. „Da<br />

müssen unsere Partner dann aber auch entsprechend<br />

ausgerüstet sein.“ Das sei jedoch in<br />

der eher etwas konservativen Baubranche ein<br />

schwieriger und langwieriger Prozess, an dem<br />

man aber durchaus aktiv arbeite. „In verschiedenen<br />

Gremien und Ausschüssen, wo auch wir<br />

aktiv mitwirken, steht dieses Thema immer<br />

wieder auf der Tagesordnung und die Lösungen<br />

und Vorteile werden diskutiert.“ Müller<br />

sieht zwar „Bewegung in der Sache“, trotzdem<br />

stehe man aber erst am Anfang.<br />

Kenny Grube, stellvertretender Produktionsleiter<br />

im Unstrut-Kieswerk Oldisleben der<br />

Mitteldeutschen Baustoffe GmbH ist auf jeden<br />

Fall mit der neuen Technik sehr zufrieden: „Die<br />

Umstellung unserer beiden Radlader verlief<br />

völlig problemlos. Nach einer kurzen Einweisung<br />

konnte ich sofort damit arbeiten.“ Der<br />

Praxisalltag sei besser als mit dem vorherigen<br />

System. „Unsere Kunden bekommen zusammen<br />

mit der Auftragsbestätigung eine<br />

AB-Nummer, welche sie im Werk unseren Radladerfahrern<br />

geben. Diese haben dann sofort<br />

Zugriff auf alle kundenspezifischen Informationen<br />

zu diesem Auftrag.“ Statt herumliegende<br />

Wiegekarten sei jetzt ein Thermodrucker im<br />

Fahrzeug installiert, welcher die derzeit noch<br />

benötigten drei Ausdrucke (Radladerfahrer,<br />

Speditionsfahrer und Baustelle) dann druckt,<br />

wenn sie benötigt werden. Auch die Unterschriften<br />

werden über ein entsprechendes<br />

Panel digitalisiert.<br />

8|20<strong>19</strong>


Technik<br />

59<br />

„Bei Eingabe der Fahrzeugnummer kann ich<br />

sofort die Spedition und vor allem das Leergewicht<br />

des Fahrzeuges zuordnen.“ Das sei wichtig,<br />

da die Fahrzeuge bei der Verwiegung mit<br />

einem Radlader nicht leer gewogen werden<br />

können und so nicht das zulässige Gesamtgewicht<br />

überschritten würde, sieht Kenny Grube<br />

noch einen bedeutenden Vorteil.<br />

Jetzt will die Unternehmensgruppe erst einmal<br />

bis Ende 2020 alle Radlader ausrüsten und<br />

dann darüber nachdenken, wie es mit der Digitalisierung<br />

weitergeht. „In der Baubranche<br />

müsste insgesamt ein einheitlicher Standard<br />

eingeführt werden“, blickt Peter Müller ein<br />

wenig in die Zukunft. Dann würde es sich auch<br />

für die Mitteldeutsche Baustoffe GmbH lohnen,<br />

hier weiter zu investieren. Und sicher auch weiter<br />

mit der Praxis EDV arbeiten. „Denn die<br />

haben alle Voraussetzungen dafür“, ist sich<br />

Müller sicher.<br />

Kontakt: www.praxis-edv.de<br />

Die Umstellung der beiden Radlader im Unstrut-Kieswerk Oldisleben verlief völlig problemlos.<br />

Rüko<br />

Mini-Radfertiger kommt groß raus<br />

Der mit Abstand kleinste Fertiger im RÜKO-Mietpark,<br />

der Ammann AFW 150-2, wurde beim Großprojekt der<br />

Umbaumaßnahme des Heidelberger Hauptbahnhofs<br />

Nord und der Kurfürstenanlage West von der Reif Bauunternehmung<br />

GmbH & Co. KG im Juni eingesetzt.<br />

Das Vorhaben umfasst die Verlegung, Optimierung und Erweiterung<br />

der bestehenden Haltestelle vor dem Bahnhof für Busse und Bahnen.<br />

Ziel der Stadt Heidelberg ist, das Straßenbahnnetz dadurch umfassend<br />

zu modernisieren und auszubauen. Dies sei ein wichtiger Beitrag<br />

für den umweltfreundlichen Nahverkehr in der Stadt. Die Bauarbeiten<br />

für das insgesamt 30-Mio.-Euro-Projekt starteten bereits im Mai 2018 und<br />

sollen bis Dezember dieses Jahres abgeschlossen werden.<br />

Bei dieser Baumaßnahme wurden ca. 2.350 m Gleis verbaut, davon<br />

ca. 1.760 m mit Asphalteindeckung. Insbesondere der Einbau der<br />

Asphalttragschicht zwischen den Schienen, teilweise von Hand, war laut<br />

des Bauleiters eine große Herausforderung. Auch die Herstellung des<br />

Dachprofils zwischen den Gleisen und den Schienen stellte sich als extrem<br />

schwierig dar. Infolgedessen entschied Reif sich zur Arbeitserleichterung<br />

für den Mini-Radfertiger von Ammann. Dieser wurde von der<br />

Rüko GmbH Baumaschinen aus Malsch angemietet.<br />

Der AFW 150-2 wurde auf der diesjährigen Bauma vorgestellt und gilt<br />

als echtes Unikat auf dem Markt. Mit seiner kompakten Bauweise und<br />

einer Einbaubreite von 250 bis 1.650 mm ist der Mini-Radfertiger prädestiniert<br />

für Bereiche mit beschränkten Platzverhältnissen. Der zuständige<br />

Bauleiter Nikolov berichtet nach der Inbetriebnahme der Maschine<br />

erleichtert: „Die Einstellmöglichkeiten der Bohle ließen den Einbau zwischen<br />

den Gleisen und in engen Streifen nicht mehr als Strafarbeit<br />

erscheinen.“ Außerdem lobt er weiter: „Das Gerät hat sehr viel Aufmerksamkeit<br />

bei der Bauüberwachung und beim Auftraggeber geweckt. Wir<br />

sind mit dem Einsatz und den erreichten Leistungen sehr zufrieden. Insbesondere<br />

die Qualität der hergestellten Oberflächen lässt sich sehr<br />

schwer mit herkömmlichen Einbauverfahren übertreffen.“<br />

Kotakt: www.rueko.de<br />

Der AFW 150-2 hat eine Einbaubreite von 250 bis 1.650 mm. (Quelle: Rüko)<br />

8|20<strong>19</strong>


60 Technik<br />

S&P Clever Reinforcement<br />

Asphalteinlagen in Bozen<br />

Die Erhaltung der Verkehrsinfrastruktur stellt Entscheider regelmäßig vor die Frage, wann und in welchem<br />

Umfang eine Erhaltungsmaßnahme durchgeführt werden sollte, um einen maximalen Erfolg im Sinne<br />

der Langlebigkeit zu erzielen. Die Entscheidungsgrundlage der Autonomen Provinz Bozen bilden zwei<br />

Elemente: die Erfahrungs- und Richtwerte zur durchschnittlichen Nutzungsdauer von Belägen aus<br />

bituminösen Mischgütern sowie das Asphalt kataster.<br />

Von Johannes Krimm<br />

Wirksamkeit, Materialeigenschaften<br />

und Praxistauglichkeit<br />

Die Fräsbarkeit und Wiederverwertbarkeit der Armierungssysteme sind nachgewiesen [6]<br />

Das Asphaltkataster basiert auf der sogenannten<br />

PCI-Methode („Pavement Condition<br />

Index”). Es ermöglicht dem Straßendienst<br />

einerseits, den Zustand des Infrastrukturnetzwerks<br />

fortlaufend zu erheben und zu bewerten,<br />

sowie andererseits, den Eingreifzeitpunkt<br />

für definierte Straßenabschnitte anhand objektiver<br />

Gesichtspunkte zu bestimmen. Die Erfahrungen<br />

des Amts für Geologie und Baustoffprüfungen<br />

legen eine durchschnittliche Nutzungsdauer<br />

eines Belages aus bituminösem<br />

Mischgut von zehn Jahren fest. Demzufolge<br />

wäre innerhalb von zehn Jahren der Austausch<br />

der Verschleißschicht vorzusehen, um einen<br />

einwandfreien Nutzungszustand zu garantieren.<br />

Um dieses Ziel zu erreichen, wäre es jedoch<br />

folgerichtig notwendig, einen jährlichen Austausch<br />

der Verschleißschicht von 1/10 des Straßennetzes<br />

durchzuführen, was einen Sanierungsbedarf<br />

von ca. 230 km/Jahr (auf Staatsund<br />

Landesstraßen) nach sich zöge.<br />

Da die Einhaltung dieser Straßenquote mit<br />

konventionellen Mitteln kaum zu erreichen ist,<br />

erkannten die Entscheidungsträger der Autonomen<br />

Provinz Bozen schon früh das Potenzial<br />

einer Bauweise mit Asphalteinlage, um den<br />

Lebenszyklus von Asphaltdeckschichten und<br />

damit die Instandhaltungsintervalle zu vergrößern.<br />

Die Ergebnisse der inzwischen zehn Jahre<br />

währenden und weiterhin andauernden Auseinandersetzung<br />

mit der Bauweise hat das Amt<br />

für Geologie und Baustoffprüfungen nun in<br />

einem Zwischenbericht zusammengefasst und<br />

auf seiner Homepage veröffentlicht [2].<br />

Asphalteinlagen können sich – je nach Material<br />

und Einsatzbereich – einerseits dazu eignen,<br />

die Rissreflektion (Bottom-Up-Risse) aus tieferen<br />

Schichten in neu herzustellende Asphaltdeckschichten<br />

zu verhindern; andererseits, um<br />

die Gesamtsteifigkeit der bituminös gebundenen<br />

Befestigung zu erhöhen und somit auch<br />

Spannungsrissen aus Temperatur- und Belastungsdifferenzen<br />

(Top-Down-Risse) entgegenzuwirken.<br />

Bei der Beurteilung der Eignung<br />

können unter anderem folgende Faktoren eine<br />

Rolle spielen:<br />

• Die Wirksamkeit der Einlage im Bauteil<br />

Asphaltbefestigung sowie die Vermeidung<br />

ungewollter Nebenwirkungen<br />

• Die Verlegbarkeit und Handhabung im Baustellenablauf<br />

• Die Wiederverwertbarkeit am Ende des<br />

angestrebten Lebenszyklus.<br />

Hohe Lagestabilität für ein möglichst problemloses Handling in der Baustellenpraxis<br />

8|20<strong>19</strong>


Technik<br />

61<br />

Um die Auswahl des passenden Systems auf<br />

Basis fundierter Untersuchungen zu treffen,<br />

entschied sich Bozen schon in den Jahren<br />

20<strong>08</strong>/2009, eine Vielzahl auf dem Markt verfügbarer<br />

Systeme einem Praxistest zu unterziehen.<br />

Zu diesem Zweck wurde längs der LS 54 (Pillhof,<br />

Andrain) eine Teststrecke errichtet. Die gewonnenen<br />

Erkenntnisse werden im nun veröffentlichen<br />

Zwischenbericht [2] wie folgt zusammengefasst:<br />

• „Jede planare und kontinuierliche Einlage<br />

zwischen zwei bituminösen Schichten hat<br />

unvermeidlich eine Verminderung der<br />

Scherfestigkeit zur Folge. Ist diese zu markant,<br />

können Gleiterscheinungen (de-bonding)<br />

zwischen den betroffenen Schichten<br />

auftreten.<br />

• Der korrekte Einbau von Asphalteinlagen ist<br />

sehr wichtig, da zur Erreichung guter Haftzugwerte<br />

am Schichtenverbund eine Bewegung<br />

der Asphalteinlage, während des<br />

Belageinbaus, zu vermeiden ist.<br />

• Die Maschenöffnungen und die physikalischen<br />

Eigenschaften des Armierungsgitters/Einlage<br />

müssen eine optimale Lastausbreitung<br />

und eine gute Verzahnung der<br />

Schichten ermöglichen.<br />

• Kombiprodukte, Vliese, Abdichtungen und<br />

Um die Auswahl des passenden Systems auf Basis<br />

fundierter Untersuchungen zu treffen, entschied<br />

sich Bozen schon in den Jahren 20<strong>08</strong>/2009, eine<br />

Vielzahl auf dem Markt verfügbarer Systeme einem<br />

Praxistest zu unterziehen.<br />

dichte Netze oder Netze kombiniert mit<br />

Vliesen wirken sich auf den Schichtenverbund<br />

schädlich aus.“<br />

Die auf diesem Weg gesammelten Erfahrungen<br />

wurden seitdem durch weitere Praxisanwendungen<br />

untermauert, bei denen sowohl gitterförmige<br />

Systeme als auch Kombiprodukte<br />

zum Einsatz kamen. Alle gewonnenen Erkenntnisse<br />

aus der Erprobung der Systeme der einzelnen<br />

Hersteller können in übersichtlicher<br />

Form einer zum Zwischenbericht gehörenden<br />

Tabelle [3] entnommen werden.<br />

Verlegung und Baustellenpraxis<br />

Besonderes Augenmerk wurde bei den Untersuchungen<br />

auf die Handhabbarkeit der<br />

Asphalteinlagen in der Baustellenpraxis gelegt.<br />

Berichte über Probleme mit Einbau und Verdichtung<br />

sowie Folgeschäden durch die Verwendung<br />

ungeeigneter Systeme liegen seit<br />

über 25 Jahren vor und sind hinlänglich dokumentiert<br />

[7] – was sich jedoch nicht wesentlich<br />

auf die Marktsituation ausgewirkt hat. Als Hintergrund<br />

hierfür können, insbesondere in<br />

Deutschland, die bis heute fehlenden rechtlich-technischen<br />

Rahmenbedingungen für den<br />

Einsatz von Asphalteinlagen genannt werden.<br />

Die S&P-Asphaltbewehrungssysteme wurden<br />

mit besonderem Augenmerk auf eine<br />

unproblematische Verwendbarkeit in der Praxis<br />

hin konzipiert. So sind für die Verlegung<br />

üblicherweise keine Eingriffe in den herkömmlichen<br />

Sanierungsablauf notwendig (etwa<br />

beim Ersatz einer Asphaltdeckschicht) – bis auf<br />

die Verlegung der Asphalteinlage selbst. Sie<br />

11. Internationale Demonstrationsmesse<br />

für die Roh- und Baustoffindustrie<br />

2020<br />

Homberg/<br />

Nieder-Ofleiden,<br />

Deutschland<br />

26. bis<br />

29.8.2020<br />

(Mi.–Sa.)<br />

Tel. + 49 7229 606-30, info@geoplangmbh.de<br />

www.steinexpo.de<br />

8|20<strong>19</strong>


62 Technik<br />

erfolgt auf die gebrochene und getrocknete<br />

Bitumenemulsion zur Herstellung des Schichtenverbundes<br />

gemäß ZTV Asphalt-StB. Ein Eingriff<br />

in die bekannten und bewährten Regelwerke<br />

findet nicht statt. Außerdem zeichnen<br />

sich die Asphaltbewehrungssysteme durch<br />

schnellen Einbau und hohe Lagestabilität<br />

selbst in Kurven und auf gefrästem Untergrund<br />

aus, was auch aus den Auswertungen der Autonomen<br />

Provinz Bozen hervorgeht [3]. Aufgrund<br />

der systematisch gesammelten Erfahrungen<br />

sind die Bewehrungssysteme von S&P aktuell<br />

die einzig zugelassenen Produkte in der Autonomen<br />

Provinz Bozen [4].<br />

Die Verlängerung der Lebensdauer, durch den<br />

Einsatz der Asphalteinlagen, reduziert die Instandhaltungsintervalle<br />

(Quelle: S&P)<br />

Nachhaltigkeit<br />

Weiterhin findet im Zwischenbericht von<br />

Bozen das Thema Wiederverwertbarkeit von<br />

Asphalteinlagen Berücksichtigung:<br />

• „Im Sinne der Nachhaltigkeit darf und soll<br />

die Auswahl auf jene Produkte fallen, bei<br />

denen die Fräsbarkeit und Recycelbarkeit<br />

nachgewiesen ist (Kohlefaser und Glasfaser).<br />

• Produkte aus Polyester, Polypropylen usw.<br />

haben große Dehnungen und sind deshalb<br />

schwer fräs- und recycelbar. Sie sind deswegen<br />

als Armierungsgitter ungeeignet.<br />

• Bezüglich der Recycelbarkeit von polymerbeschichteten<br />

Produkten stehen noch zu<br />

wenige Ergebnisse zur Verfügung.“ [2]<br />

Die leichte Fräsbarkeit und Wiederverwertbarkeit<br />

der Asphaltbewehrungen von S&P wurde<br />

zuletzt im Rahmen eines groß angelegten Praxistests<br />

durch die Ingenieurgesellschaft PTM<br />

unter Beweis gestellt. Die Dokumentation des<br />

Versuchs, in Form eines umfangreichen Gutachtens,<br />

ist für den interessierten Fachplaner<br />

jederzeit verfügbar [6].<br />

Fazit<br />

Die Vorteile der Bauweise mit Asphalteinlage<br />

werden im Zwischenbericht wie folgt<br />

beschrieben:<br />

• „Die Anwendung geeigneter Asphalteinlagen<br />

ermöglicht es, die Kosten zu optimieren<br />

und gleichzeitig die Schwierigkeiten,<br />

AUTOR<br />

M. Sc. Johannes Krimm<br />

S&P Clever Reinforcement GmbH<br />

Regional Manager Deutschland<br />

www.sp-reinforcement.de<br />

infolge des Abtragens des gesamten Straßenoberbaus<br />

bei Einhaltung vorgegebener<br />

Straßenquoten, zu lösen.<br />

• Die Verlängerung der Lebensdauer, durch<br />

den Einsatz der Asphalteinlagen, reduziert<br />

die Instandhaltungsintervalle mit großen<br />

Vorteilen hinsichtlich der Kosten, der<br />

Umwelt (Einsparung von Energie und<br />

Reduktion der Emissionen), der Sicherheit<br />

und der Mobilität.“ [2]<br />

Insbesondere in Zeiten, in denen schwindende<br />

Rohstoffvorkommen und klimabewusstes Handeln<br />

die tägliche Diskussion bestimmen müssen<br />

nachhaltige Bauweisen verstärkt gefördert<br />

werden und sowohl Planern als auch Auftragnehmern<br />

Rechtssicherheit in Form verbindlicher<br />

Regelwerke an die Hand gegeben werden.<br />

Moderne Asphaltbewehrungssysteme<br />

sind den Kinderschuhen der Bauweise entwachsen<br />

und erfüllen schon heute alle nötigen<br />

Anforderungen hinsichtlich Wirksamkeit, Verarbeitbarkeit,<br />

Nachhaltigkeit und Einbindung<br />

in die bestehenden Regelwerke.<br />

•<br />

Asphalteinlagen und<br />

Schichtenverbund<br />

Die Bedeutung des Schichtenverbundes für die<br />

Lebensdauer einer bituminösen Straßenbefestigung<br />

ist seit vielen Jahren bekannt (siehe [5]).<br />

Aus diesem Grund werden die Ergebnisse der<br />

fortlaufend erfolgenden Schichtenverbundmessungen<br />

aus Bozen in einer Datenbank<br />

zusammengetragen. Die Asphaltbewehrungen<br />

von S&P überzeugen im Kontext dieser Untersuchung,<br />

indem über 90 % (Gl<strong>asphalt</strong> G: 94 %;<br />

Carbophalt G: 100 %) der in situ gezogenen<br />

Bohrkerne den Grenzwert für den Schichtenverbund<br />

nach Leutner gemäß TP Asphalt-StB<br />

einhalten [3]. Als entscheidend können sich<br />

hier, neben einem korrekten Einbau, die knotenweiche<br />

Gitterstruktur und die 100%ige Bitumenpenetration<br />

der Glas- und Kohlefaserstränge<br />

auswirken.<br />

LITERATUR<br />

[1] Amt für Geologie und Baustoffprüfung, Autonome Provinz Bozen – Südtirol: Bewehrungssysteme http://<br />

www.provinz.bz.it/bauen-wohnen/oeffentliche-bauten/geologie/bewehrungssysteme.asp (abgerufen am<br />

7.10.20<strong>19</strong>)<br />

[2] Amt für Geologie und Baustoffprüfung, Autonome Provinz Bozen – Südtirol (2018): Datenerfassung und Test<br />

verschiedener Asphalteinlagen (Netze) zur Verstärkung der Tragfähigkeit und/oder Verlängerung der<br />

Lebensdauer des Asphaltbelages. http://www.provinz.bz.it/bauen-wohnen/oeffentliche-bauten/downloads/Bericht_Relazione_10_18.pdf<br />

(abgerufen am 7.10.20<strong>19</strong>)<br />

[3] Amt für Geologie und Baustoffprüfung, Autonome Provinz Bozen – Südtirol (2018): Sammeltabelle zu [1].<br />

http://www.provinz.bz.it/bauen-wohnen/oeffentlichebauten/downloads/Tabelle_10_18.pdf (abgerufen<br />

am 7.10.20<strong>19</strong>)<br />

[4] Amt für Geologie und Baustoffprüfung, Autonome Provinz Bozen – Südtirol (2018): Liste der zugelassenen<br />

Bewehrungssysteme für Asphaltbeläge. http://www.provinz.bz.it/bauen-wohnen/oeffentliche-bauten/<br />

downloads/elenco_sist_rinforzo_def.pdf (abgerufen am 7.10.20<strong>19</strong>)<br />

[5] Stöckert, U. (2002): Ein Beitrag zur Festlegung von Grenzwerten für den Schichtenverbund im Asphaltstraßenbau.<br />

Univ. Dissertation, Technische Universität Darmstadt<br />

[6] Gogolin, D. (2015): Gutachten 14-7974-01 Wirkung und Nachhaltigkeit von Asphaltarmierungen. Unveröff.<br />

(Erhältlich auf Anfrage bei S&P Clever Reinforcement)<br />

[7] Tappert, A. (<strong>19</strong>93): Erfahrungen einer Straßenbaufirma beim Einsatz von Gittergeweben im Asphaltstraßenbau.<br />

Straße+Autobahn 9/93, S. 526–534, Kirschbaum Verlag, Bonn<br />

8|20<strong>19</strong>


Technik<br />

63<br />

Vögele<br />

Bereit für den Straßenbau 4.0<br />

Digital planen, dynamisch steuern,<br />

dauerhaft verbessern – die Anforderungen<br />

an Straßenbaumaßnahmen<br />

steigen weltweit. Wie man sich die<br />

Baustelle der Zukunft in Deutschlands<br />

Südwesten vorstellt, hat ein<br />

Pilotprojekt vor den Toren Stuttgarts<br />

aufgezeigt. Das dortige Verkehrsministerium<br />

hat dazu QSBW<br />

4.0 ins Leben gerufen. Die „Qualität<br />

im Straßenbau in Baden-Württemberg<br />

4.0“ soll bis 2021 als Standard<br />

eingeführt werden.<br />

Die Zukunft des Straßenbaus ist digital: Bis 2021 werden in Baden-Württemberg verbindliche Standards für<br />

öffentliche Ausschreibungen definiert. WITOS Paving Plus von VÖGELE erfüllt sie bereits heute.<br />

Ziel von QSBW 4.0 ist ein unterbrechungsfreier<br />

und digital kontrollierter Bauprozess,<br />

welcher eine flächendeckend gute Einbauqualität<br />

sicherstellt und zu einer Erhöhung der<br />

Lebensdauer der Asphaltschichten führt. Konkret<br />

verlangen Ausschreibungen nach den<br />

QSBW-4.0-Kriterien die Berücksichtigung aller<br />

Systemkomponenten einer digital gesteuerten<br />

und überwachten Baustelle, die durch die<br />

QSBW-4.0-Initiative definiert sind. Dies umfasst<br />

eine dynamische Logistik- und Maschinensteuerung,<br />

Qualitätscontrolling und -steuerung,<br />

mobile Vernetzung, Darstellungsoptionen auf<br />

Smartphones, Tablets oder Computern sowie<br />

die Dokumentation aller Daten mit Zugriffsberechtigung<br />

für den Auftraggeber.<br />

Für solche Anforderungen hat Vögele Witos<br />

Paving Plus entwickelt. Dabei handelt es sich<br />

um ein Software-basiertes, vollintegriertes<br />

Gesamtsystem zur Prozessoptimierung und<br />

Dokumentation, das aus fünf aufeinander<br />

abgestimmten Modulen für die unterschiedlichen<br />

Prozessbeteiligten besteht – von der<br />

Mischanlage über den Lkw-Fahrer bis zum Bauleiter.<br />

Mit Witos Paving Plus können Bauunternehmen<br />

bereits heute annähernd alle auf den<br />

Prozesse steuern und verbessern leicht gemacht: Neben der Vollversion WITOS Paving Plus bietet VÖGELE<br />

die Einsteigerversion WITOS Paving Docu an, die besonders einfach und schnell in den Alltag implementierbar<br />

ist und sich upgraden lässt. (Quelle: Vögele)<br />

Straßenfertiger bezogenen Anforderungen<br />

abdecken, die laut QSBW 4.0 zukünftig generell<br />

bei Ausschreibungen gefordert sein werden.<br />

Qualitätsfaktor Temperatur<br />

Im Mittelpunkt des von QSBW 4.0 geforderten<br />

Qualitätscontrollings stehen Temperaturmessungen.<br />

Für eine optimale Asphalttemperatur<br />

sollen die Messungen im gesamten Prozess,<br />

also auch beim Einbau, kontrolliert werden.<br />

Witos Paving Plus vereinfacht auch diese An ­<br />

forderung, weil das Vögele-Messsystems­<br />

Roadscan in das System einbezogen werden<br />

kann. Dabei misst eine Infrarotkamera präzise<br />

und flächendeckend den geforderten Bereich<br />

hinter der Einbaubohle des Straßenfertigers<br />

auf 10 m Breite.<br />

Bei der Sanierung einer Landesstraße<br />

konnte QSBW 4.0 durch die A. Waggershauser<br />

Straßenbau GmbH und Co. KG bereits ab dem<br />

ersten Meter erfüllt werden – dank Witos<br />

Paving Plus. Das baden-württembergische Verkehrsministerium<br />

erprobt im Wettbewerb seit<br />

2018 das mit Unternehmen der Bauwirtschaft<br />

entwickelte und in einem Handbuch zusammengefasste<br />

Vorgehen „Qualitätsstraßenbau<br />

Baden-Württemberg 4.0“ (QSBW 4.0) – und<br />

betrachtet die Sanierung als einen erfolgreichen<br />

„Meilenstein der Digitalisierung des Bauwesens“.<br />

Kontakt: www.voegele.info<br />

8|20<strong>19</strong>


64 Technik<br />

Wirtgen<br />

Fräsen in Neu-England<br />

Fräswerkzeuge der Wirtgen Group<br />

mit einer Spitze aus polykristallinem<br />

Diamant (PKD) sorgen bei einem<br />

großen Straßenbauer in der amerikanischen<br />

Region New England für<br />

eine Steigerung der Produktivität.<br />

PKD-Fräswerkzeuge sind aufgrund<br />

ihrer heutigen Werkzeuggeometrie<br />

und Werkzeugmaterialien vor allem<br />

für die Asphaltdeckschichtsanierung<br />

geeignet und kommen dabei<br />

insbesondere in Feinfräsanwendungen<br />

zum Einsatz.<br />

Das Unternehmen Pike Industries, das aktuell<br />

über 3 Mio. t Asphalt produziert und<br />

über 6 Mio. t Zuschlagstoffe verarbeitet, hat<br />

2017 von Rundschaftmeißeln mit Hartmetallspitze<br />

auf PKD-Fräswerkzeuge umgestellt. Die<br />

Folge: Extrem ebene Fräsflächen und große<br />

Zeitgewinne im Fräseinsatz. Beim Feinfräsen<br />

von Fahrbahnen werden Fräswalzen mit einem<br />

Linienabstand von 6 mm oder 8 mm (LA6 oder<br />

LA8) genutzt. Eine Standardfräswalze für herkömmliche<br />

Fräsarbeiten hat im Vergleich dazu<br />

einen Linienabstand von 15 mm (LA15).<br />

Feinfräswalzen mit LA6 erzeugen dabei ein<br />

noch feineres Fräsbild als mit LA8. Die Verkehrsbehörde<br />

des Bundesstaates Maine akzeptiert<br />

beide Linienabstände. „Wir können die<br />

Fräswalzen daher im Wechsel einsetzen“,<br />

erklärt Tom Quinn, Leiter Kaltfräsen und Be ­<br />

lags ausbau bei Pike Industries. „Der geringere<br />

Linienabstand wirkt sich auch auf die Vorschubleistung<br />

der Maschine aus, sodass wir bei<br />

größeren Frästiefen mit einer geringeren Vorschubgeschwindigkeit<br />

arbeiten.“<br />

Auch beim Dünnschichteinbau<br />

gefragt<br />

Das Feinfräsen beseitigt Spurrinnen oder Un ­<br />

ebenheiten in der Fahrbahnoberfläche, verbessert<br />

die Griffigkeit von Fahrbahnen, die bereits<br />

vor dem Einbau der Asphaltdeckschicht für den<br />

Verkehr freigegeben wurden, und sorgt beim<br />

Aufbringen von Dünnschichtbelägen für einen<br />

besseren Schichtenverbund.<br />

Für Pike Industries spielt der Feinfräsprozess<br />

eine große Rolle. Denn mit ihm lässt sich ein<br />

besonders ebener Untergrund für die ultradünnen<br />

Verbunddeckschichten herstellen, die das<br />

Unternehmen im Auftrag des Bundesstaates<br />

Maine einbaut. Die Anforderungen des Maine<br />

Die PKD-Schneidwerkzeuge von Wirtgen verfügen über eine mit kristallinem Diamant beschichtete Spitze<br />

und erzeugen – wie auch auf der State Route 202 in Gorham/Maine – eine äußerst gleichmäßige Fräsfläche.<br />

Department of Transportation (Maine DOT)<br />

sehen Feinfräsen und zum Teil auch Standardfräsen<br />

als Vorbereitung für den Einbau der<br />

Dünnschichtbeläge vor. „Wir arbeiten gerade<br />

in einem Projekt, bei dem wir mit Feinfräswalzen<br />

eine Querneigung fräsen und den Belag<br />

sogar in einer Tiefe von 15 cm abtragen“, sagt<br />

Quinn. „Ein Grund für die Vorgabe der kleinen<br />

Linienabstände ist die Beständigkeit des Fräsbildes,<br />

wenn die Straße über einen längeren<br />

Zeitraum ohne Deckschicht befahren wird.<br />

Man geht davon aus, dass der Belag dadurch<br />

der Verkehrsbelastung besser standhält.“<br />

Im Rahmen eines anderen Sanierungsprojekts<br />

führte Pike Industries kürzlich Feinfräsarbeiten<br />

auf der State Route 202 in Gorham durch,<br />

rund 20 km westlich von Portland/Maine. Zum<br />

Einsatz kam eine Wirtgen-Kaltfräse W 220, ausgestattet<br />

mit einer 2,50 m breiten Feinfräswalze<br />

und PKD-Fräswerkzeugen mit LA8. Auf zwei<br />

Fahrspuren und den dazugehörigen Randstreifen<br />

wurde die Deckschicht laut Mark Williams,<br />

dem verantwortlichen Bauleiter für das Projekt,<br />

auf 3 km Länge 2 cm tief abgetragen.<br />

Die bei Pike Industries mit dem Wechsel von<br />

Standardmeißeln auf PKD-Fräswerkzeuge verbundene<br />

Leistungssteigerung war enorm. Während<br />

bis dato am Ende eines Arbeitstages häufig<br />

der komplette Meißelsatz ausgetauscht werden<br />

musste, können die neuen Fräswerkzeuge eine<br />

ganze Saison oder sogar noch länger eingesetzt<br />

werden. „Hartmetallmeißel verschleißen im<br />

Laufe des Arbeitstages, was dazu führt, dass das<br />

Fräsbild nicht absolut gleichmäßig ist und einzelne<br />

Meißel häufiger ausgetauscht werden<br />

müssen. PKD-Fräswerkzeuge haben eine Diamantspitze<br />

sowie eine optimierte Schneidgeometrie<br />

und sorgen damit für konstante Ergebnisse.<br />

Auch wenn ein PKD-Werkzeug punktuell<br />

gewechselt werden muss, hat dies keine negativen<br />

Auswirkungen auf das Muster, da die verwendeten<br />

PKD-Werkzeuge kaum Längsverschleiß<br />

aufweisen“, erklärt Quinn und fügt hinzu:<br />

„Ein einheitliches Fräsbild ist für uns extrem<br />

wichtig, und das ist mit einem einzigen Satz<br />

PKD-Fräswerkzeuge tagtäglich über einen langen<br />

Zeitraum gewährleistet.“<br />

Ausschlaggebend für die optimale Wahl der<br />

wirtschaftlichen Meißelbestückung (Hartmetall<br />

oder PKD) ist die Art der Anwendung. Wirtgen<br />

hat unabhängig davon mit den PKD-Fräs­<br />

8|20<strong>19</strong>


Technik<br />

65<br />

Je nach Anwendung bieten Wirtgen-PKD-Fräswerkzeuge eine deutlich längere<br />

Lebensdauer, höhere Maschinenproduktivität und -verfügbarkeit, ein konstantes<br />

Fräsbild sowie verbesserte Arbeitsbedingungen aufgrund eines geringeren<br />

Wartungsaufwands.<br />

„Ein einheitliches Fräsbild ist für uns extrem wichtig, und das ist mit einem<br />

einzigen Satz PKD-Fräswerkzeuge tagtäglich über einen langen Zeitraum<br />

gewährleistet“, begründet Tom Quinn, Leiter Kaltfräsen und Belagsausbau bei<br />

Pike Industries, seine Wahl. (Quelle: Wirtgen)<br />

werkzeugen eine sinnvolle Ergänzung zu seinem<br />

bestehenden Rundschaftmeißel-Programm<br />

geschaffen und damit das Lösungsangebot<br />

in der Schneidtechnologie maßgeschneidert<br />

erweitert.<br />

Bei Pike Industries ist man der Meinung,<br />

dass die Arbeitseinsparungen im täglichen<br />

Fräs einsatz die höheren Anschaffungskosten<br />

der PKD-Fräswerkzeuge mehr als wettmachen,<br />

denn ein Satz Werkzeuge kann eine ganze Frässaison<br />

lang verwendet werden und macht den<br />

Meißelwechsel damit überflüssig.<br />

Das Unternehmen bearbeitet in diesem Jahr<br />

mit zwei Fräswalzen eine Gesamtfläche von<br />

rund 1,7 Mio. m². „Wir gehen davon aus, dass<br />

wir beide die gesamte Saison hindurch einsetzen<br />

können, ohne die Fräswerkzeuge wechseln<br />

zu müssen“, sagt Quinn. Die PKD-Werkzeuge<br />

auf der Fräswalze mit Linienabstand LA6 haben<br />

bereits in der vorherigen Saison über 400.000<br />

m² abgetragen, während die auf der State<br />

Route 202 in Maine eingesetzte Fräswalze mit<br />

Linienabstand LA8 zu Beginn der Saison 20<strong>19</strong><br />

mit neuen PKD-Werkzeugen bestückt wurde.<br />

Pike Industries geht jedoch davon aus, dass<br />

beide Werkzeugsätze bei normaler Beanspruchung<br />

bis in die Frässaison 2020 hinein verwendet<br />

werden können. Denn ungeachtet der<br />

höheren Anschaffungskosten haben sich die<br />

PKD-Fräswerkzeuge bereits nach der Hälfte der<br />

Saison bezahlt gemacht.<br />

„Das PKD-Fräswerkzeug ist eine komplette<br />

Einheit“, erklärt Quinn. „Man spart also nicht<br />

nur die Kosten für die Hartmetallmeißel, sondern<br />

auch für die Meißelhalter auf der Fräswalze.<br />

Durch den Einsatz der PKD-Fräswerkzeuge<br />

und den damit verbundenen geringeren<br />

Arbeitsaufwand erzielen wir erhebliche<br />

Kosten einsparungen.“<br />

Kontakt: www.wirtgen.com<br />

Topcon<br />

Neues Head-up-Display-System<br />

Die Topcon Positioning Group stellt ein stimmaktiviertes Headup-Display<br />

(HUD) für den LN-100 vor. Das Gerät zeigt Absteckanweisungen<br />

an, die den Nutzer zügig zum abzusteckenden Punkt<br />

leiten – zu erkennen durch eine spezielle HUD-Brille. Dadurch bleiben<br />

beide Hände für das Markieren oder Abmarken der Absteckpunkte<br />

frei.<br />

„Dieses Produkt wird über einfache Sprachbefehle gesteuert. So<br />

kann die gesamte Bauabsteckung freihändig erfolgen“, berichtet Ray<br />

Kerwin, Director Global Product Planning. „Bei Bedarf lassen sich<br />

auch Fotos und Videos mit dem Wearable aufnehmen, zum Beispiel<br />

für eine Dokumentation des Baufortschritts oder für Berichte zu<br />

wichtigen Punkten. Gegenüber herkömmlichen Absteckverfahren<br />

bietet das HUD um bis zu 80 % schnellere Abläufe.“ Damit auch die<br />

nachgelagerten Prozesse davon profitieren, lassen sich mit der Software<br />

zum Wearable noch vor Ort die benötigten Berichte erzeugen.<br />

Kontakt: topconpositioning.de<br />

Das neue stimmaktivierte Head-up-Display-System für den LN-100 zeigt<br />

Anweisungen an, die den Nutzer zum Absteckpunkt leiten, zu erkennen<br />

durch eine spezielle HUD-Brille. (Quelle: Topcon Positioning Group)<br />

8|20<strong>19</strong>


66 Technik<br />

Moba<br />

Die Zukunft der Assistenz- und Automationssysteme<br />

Die Herausforderungen für Bauunternehmen<br />

wachsen. Der stetig steigende Kostendruck<br />

und der zunehmende Fachkräftemangel setzen<br />

dem Geschäftserfolg der Bauunternehmer<br />

zu. Zusätzlich werden die Vorgaben für<br />

die Bauprojekte, die Gesamtanforderungen<br />

an den Prozessablauf und die Regelungen<br />

zur Dokumentation immer komplexer. Moba<br />

Mobile Automation zeigt Lösungen auf,<br />

wie diesen Herausforderungen entspannt<br />

begegnet werden kann und welche Chancen<br />

in den Bereichen Asphalteinbau und Erdbau<br />

bestehen.<br />

Egal, welche Erdarbeiten ausgeführt werden,<br />

die Sollhöhe muss stimmen. Absteckungen,<br />

Markierungen und Kontrollen kosten<br />

Geld, können aber in der Regel als Nebenleistung<br />

nicht zusätzlich abgerechnet werden.<br />

Abweichungen vom vorgegebenen Soll bedeuten<br />

zusätzliche Kosten für den Abtransport oder<br />

schlimmstenfalls für das Wiederauffüllen.<br />

Mit seiner Produktfamilie Xsite stellt MOBA<br />

unter anderem flexible Baggersteuerungssysteme<br />

vor, die das Erreichen der gewünschten<br />

Sollhöhe vereinfachen und sich individuell an<br />

die Anforderungen anpassen. Die Systeme sind<br />

zwischen mehreren Ausbaustufen frei skalierbar:<br />

Xsite Easy für „einfache“ Nivellierungen,<br />

Xsite Pro 2D für Gräben, Profile oder Böschungen,<br />

bis hin zu komplexeren Erdbauarbeiten<br />

mit Xsite Pro 3D. Der Einstieg kann mit kleinem<br />

Budget auf kleiner Ausbaustufe erfolgen, und<br />

je nach Bedarf und Anspruch kann das System<br />

jederzeit aufgestockt und ausgebaut werden<br />

– an der Maschine bereits verbaute Komponenten<br />

werden dabei weiter genutzt. Mit Xsite Pro<br />

3D ist eine interessante Weiterentwicklung im<br />

Erdbau gelungen: Das Aufmaß des Urgeländes<br />

und der hergestellten Sollhöhen kann direkt<br />

mit der Baumaschine erfolgen.<br />

Das Xsite-Display liefert dank Bonded-Technologie<br />

auch unter Sonneneinstrahlung eine<br />

gute Darstellungsqualität. Die Menüführung ist<br />

selbsterklärend, die Erstellung von Profilen und<br />

Modellen wurde weiter vereinfacht, und der<br />

Benutzer wird Schritt für Schritt durch den Prozess<br />

geführt. Die Bedienung des Systems wird<br />

Dynapac-Asphaltfertiger mit zwei Big Sonic-Skis<br />

Neues Display-Xsite PRO 3D<br />

durch die Einbindung der Joystick-Knöpfe vereinfacht.<br />

Auf häufig genutzte Funktionen kann<br />

schnell am Display über die sogenannten Quick<br />

Buttons zugegriffen werden.<br />

Eine Neuentwicklung von Moba ist das neue<br />

System Xsite Dozer, womit das aus dem Erdbau<br />

bekannte Baggersystem jetzt auch auf Raupen<br />

einsetzbar ist. Die einfach zu bedienende Plattform<br />

kann nun auch für das Planieren, Abziehen<br />

und Auftragen eingesetzt werden.<br />

Das Baggersteuerungssystem kann zukünftig<br />

Teile der Maschinenbedienung übernehmen,<br />

um den Fahrer bei beengten Arbeitsbedingungen<br />

und besonderen Anforderungen zu<br />

unterstützen. Rotationsbegrenzung, Planumsschutz<br />

(Tiefenbegrenzung zum Schutz des Planums)<br />

und Höhenbegrenzung (für Arbeiten<br />

unter beispielsweise Stromleitungen) regelt<br />

das System dann automatisch. Neu bei Xsite<br />

sind außerdem eine Abzieh-Automatik auch<br />

bei geneigtem Löffel und eine integrierte<br />

Waage, die das aktuelle Ladegewicht im Löffel<br />

ermittelt und anzeigt.<br />

Im Straßenbau<br />

Viele Einflussfaktoren stellen Einbauteams täglich<br />

vor neue Herausforderungen. Neben<br />

Wechselwirkungen zwischen Materialtemperatur,<br />

Wetterbedingungen und Untergrund, die<br />

8|20<strong>19</strong>


Technik<br />

67<br />

die Arbeit stark beeinflussen, nimmt auch die<br />

Komplexität der Gesamtanforderungen ständig<br />

zu. Mit der automatischen, leitdrahtlosen<br />

Ebenheitssteuerung Big Sonic-Ski in Verbindung<br />

mit Moba-matic II werden Zeit und Geld<br />

für das Schlagen von Pinnen und das Ziehen<br />

von Leitdraht gespart.<br />

Das einzige automatische und kontinuierliche<br />

Schichtdickenmesssystem für Asphaltfertiger<br />

Pave-TM unterstützt das Fertigerteam bei<br />

der optimalen Einbaustärke. Das preisgekrönte<br />

System verfügt etwa über eine Datenaufzeichnung,<br />

einen kleineren Sensor sowie eine Verbindung<br />

zum Temperaturmesssystem Pave-IR.<br />

Die Einbautemperatur sollte immer im Optimum<br />

liegen. Je eher die Einbaumannschaft<br />

und die Führungswalze die Temperatur des<br />

Mischguts erfahren, desto besser können sie<br />

reagieren und spätere Einbußen vermeiden.<br />

Entsprechend misst das Temperaturmesssystem<br />

die Mischguttemperatur schon im Beschicker<br />

und darüber hinaus im Fertigerkübel, an<br />

der Förderschnecke und direkt hinter der<br />

Bohle. Dieses Messergebnis wird der Einbaukolonne<br />

und der Führungswalze direkt angezeigt.<br />

Mit diesen wertvollen Informationen kann der<br />

Walzenzug immer zum richtigen Zeitpunkt die<br />

Endverdichtung vornehmen.<br />

Herkömmlicherweise werden beim Asphalteinbau<br />

Abweichungen vom Soll erst nach<br />

abgeschlossenem Einbauprozess festgestellt.<br />

Dann ist ein Eingreifen nicht mehr möglich –<br />

gegebenenfalls entstandene Fehler müssen<br />

ausgebessert, heißt ausgefräst und neu <strong>asphalt</strong>iert<br />

werden. Damit entstehen zusätzliche Kosten<br />

oder Abzüge.<br />

Im Juli wurden die Ergebnisse des Forschungsprojektes<br />

QUASt präsentiert: Die für<br />

den Straßenbau maßgeblichen Parameter –<br />

Belagsbreite, -dicke, -querprofil, Längsebenheit<br />

und Verdichtungsgrad – lassen sich flächendeckend<br />

nun schon während des gesamten<br />

Einbauprozesses überwachen. Die Walze ist<br />

nicht mehr „nur“ ein Verdichtungswerkzeug,<br />

sondern vermisst auch die relevanten Einbau-Parameter<br />

und gleicht die gesammelten<br />

Messwerte mit den Zielwerten (Bausoll) ab.<br />

Dabei werden alle Stationen des Einbauprozesses<br />

eingebunden – von der Mischanlage, dem<br />

transportierenden Lkw über Beschicker und<br />

Egal, welche Erdarbeiten ausgeführt werden, die<br />

Sollhöhe muss stimmen. (Quelle: Moba)<br />

Fertiger bis hin zu Splittstreuer und Walze. Die<br />

gewonnenen Erkenntnisse flossen bzw. fließen<br />

noch in die (Weiter-)Entwicklung der Moba-Produkte<br />

für den Asphalteinbau ein.<br />

Kontakt: www.moba.de<br />

Schwarzmüller: Die Schwarzmüller/Benzberg-TX-Baureihe bietet auch in<br />

unwegsamem Gelände Stabilität und Sicherheit. (Quelle: Schwarzmüller)<br />

Eine Zentralachs-Offroad-Mulde der<br />

TX-Baureihe für Traktorbetrieb hat bisher<br />

gefehlt. „Es war die richtige Entscheidung“,<br />

freut sich CEO Roland Hartwig. Denn bei extremen<br />

Offroad-Anforderungen stößt ein Sattelkipperzug<br />

an seine Grenzen. Dagegen zeichnet<br />

sich die Ausstattung und die Einsatzfähigkeit<br />

des Kippers in Verbindung mit einem Traktor in<br />

topografisch schwierigem Gelände besonders<br />

aus. „Wir haben das erste Messefahrzeug sofort<br />

verkauft. Seither steigen Nachfrage und Anzahl<br />

der verkauften Fahrzeuge stetig. Die ersten<br />

Fahrzeuge sind auch bereits im Einsatz“, führt<br />

Hartwig aus.<br />

Schwarzmüller<br />

Durch das hydraulische Fahrwerk der<br />

Schwarzmüller/Benzberg-TX-Baureihe können<br />

Hindernisse bis 50 cm ausgeglichen werden,<br />

was einen stabilen Stand auf unebenem Untergrund<br />

schafft und eine gleichmäßige Aufteilung<br />

der Radlasten sicherstellt. Der speziell<br />

geformte Rahmen ermöglicht einen<br />

30-Grad-Lenkeinschlag bei 2,55 m Außenbreite<br />

mit 65 cm breiten Rädern.<br />

Die TX-Baureihe ist am Rahmen mit Multidocking<br />

ausgestattet, sodass das Fahrzeug<br />

durch Wechseln der Aufbauten für verschiedenste<br />

Einsatzbereiche adaptiert werden kann.<br />

Für Hartwig ist die TX-Baureihe nur der Anfang<br />

Neue TX-Baureihe<br />

Auf der Bauma gab Schwarzmüller die Kooperation<br />

mit einer jungen österreichischen Fahrzeugschmiede<br />

namens Benzberg bekannt. Der<br />

auf dem Stand präsentierte TX-Prototyp wurde<br />

interessiert aufgenommen. Schwarzmüller hat das<br />

Fahrzeug auch deshalb in sein Portfolio für Bauund<br />

Infrastrukturfahrzeuge übernommen.<br />

der Kooperation. „Wir bauen gerade eine Pipeline<br />

für weitere Projekte auf. Das können Fahrzeuge,<br />

aber auch Baugruppen sein, die wir<br />

dann im eigenen Haus herstellen“, betont Hartwig.<br />

„Wir wollen vom Know-how unseres Partners<br />

profitieren und bieten im Gegenzug den<br />

internationalen Marktzugang.“ Benzberg hat<br />

bereits ein modulares System für Lenkung und<br />

Antrieb entwickelt, welches zahllose Konfigurationen<br />

von Fahrzeugen möglich macht.<br />

Kontakt: www.schwarzmueller.com<br />

8|20<strong>19</strong>


68 Einkaufsführer – Wer bietet was?<br />

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69<br />

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53. Jahrgang<br />

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70 Zu guter Letzt<br />

INSERENTENVERZEICHNIS<br />

AMERICAN GILSONITE COMPANY, TX 77<strong>08</strong>4 Houston, VEREINIGTE STAATEN -----Seite 53<br />

Ammann Asphalt GmbH, 4901 Langenthal, SCHWEIZ ------------Umschlagseite 2<br />

Benninghoven GmbH & Co.KG, 54516 Wittlich ----------------Umschlagseite 4<br />

Bertram Förderanlagen und Arbeitsbühnen GmbH, 30179 Hannover --------Seite 47<br />

BPS Innovationen GmbH, 33154 Salzkotten -------------------Profil für Profis<br />

Denso GmbH, 51371 Leverkusen -------------------------Profil für Profis<br />

Deutsche Vialit Gesellschaft mbH, 53227 Bonn-Beuel -------------Profil für Profis<br />

Dynapac GmbH, 26203 Wardenburg ---------------------------Seite <strong>19</strong><br />

GEDA-Dechentreiter GmbH & Co. KG, 86663 Asbach-Bäumenheim ------Profil für Profis<br />

J. Rettenmaier & Söhne GmbH, 73494 Rosenberg ------------------- Seite 9<br />

MAP GmbH, 68804 Altlußheim ------------------------------Seite 13<br />

NLMK Clabecq S.A., 1460 Ittre, BELGIEN ---------------------Profil für Profis<br />

Praxis EDV-Betriebswirtschaft und Software-Entwicklungs AG,<br />

99859 Pferdingsleben Titel + Seite 4<br />

RMS GmbH, 46485 Wesel -----------------------------Profil für Profis<br />

Rockster Austria International GmbH, 4212 Neumarkt i. M., ÖSTERREICH --Profil für Profis<br />

Rudolf Hörmann GmbH & Co. KG, 86807 Buchloe ----------------Profil für Profis<br />

Shell Deutschland Oil GmbH, 22284 Hamburg ---------------------Seite 51<br />

Weisig Maschinenbau GmbH, 31061 Alfeld/Leine ---------------Profil für Profis<br />

Wirtgen GmbH, 53578 Windhagen ------------------------Profil für Profis<br />

WKSB Isolierungen GmbH, 63571 Gelnhausen-Hailer -------------Profil für Profis<br />

Bitte beachten Sie die Beilagen der folgenden Firma:<br />

GEOPLAN GmbH, 76473 Iffezheim<br />

Ausblicke auf die nächste Ausgabe<br />

Vorschau <strong>asphalt</strong> 1|2020<br />

Foto: Fotolia (centrodigitale.com)<br />

Berchtesgaden-Ausgabe<br />

Wir stellen ausführlich den Kongress<br />

und die Ausstellung der 20. Deutschen<br />

Asphalttage vor.<br />

(Quelle: DAV/hin)<br />

Asphaltstraßenerneuerung<br />

Ein leistungsfähiges Straßennetz ist<br />

Grundlage für die Mobilität von Menschen.<br />

Dieses gilt insbesondere für ein<br />

Flächenland wie Schleswig-Holstein.<br />

(Quelle: DAV/hin)<br />

Usedom<br />

Auf Usedom bereitet man sich auf den<br />

Swinetunnel vor und saniert hierfür das<br />

Straßennetz.<br />

(Quelle: DAV/hin)<br />

IMPRESSUM<br />

Chefredakteur<br />

Bernd Hinrichs<br />

Leiter Öffentlichkeitsarbeit DAV<br />

Deutscher Asphaltverband (DAV) e.V.<br />

Ennemoserstraße 10<br />

531<strong>19</strong> Bonn<br />

Tel.: +49 228 97965-<strong>19</strong><br />

hinrichs@<strong>asphalt</strong>.de<br />

www.<strong>asphalt</strong>.de<br />

Herausgeber<br />

Deutscher Asphaltverband (DAV) e.V.<br />

Ennemoserstraße 10<br />

531<strong>19</strong> Bonn<br />

Tel.: +49 228 97965-0<br />

dav@<strong>asphalt</strong>.de<br />

www.<strong>asphalt</strong>.de<br />

Redaktion<br />

Andreas Stahl<br />

Verlagsanschrift<br />

Stein-Verlag Baden-Baden GmbH<br />

Josef-Herrmann-Straße 1–3<br />

76473 Iffezheim<br />

Tel.: +49 7229 606-0<br />

Fax: +49 7229 606-10<br />

<strong>asphalt</strong>@stein-verlagGmbH.de<br />

www.stein-verlagGmbH.de<br />

Geschäftsleitung<br />

Dr.-Ing. Friedhelm Rese<br />

Herstellung/Layout<br />

Ines Merkel<br />

Tel.: +49 72 29 606-23<br />

ines.merkel@stein-verlagGmbH.de<br />

Anzeigenverkauf<br />

Grimm Kommunikation<br />

Susanne Grimm-Fasching<br />

Tel.: +49 8364 9860-79<br />

Fax: +49 8364 9847-32<br />

Mobil: +49 162 9094328<br />

susanne.grimm@<br />

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Fachzeitschrift für Herstellung<br />

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Anzeigen- u. Vertriebskoordination<br />

Anke Schmale<br />

Tel.: +49 72 29 606-24<br />

Fax: +49 72 29 606-10<br />

anke.schmale@stein-verlagGmbH.de<br />

Anzeigenpreise<br />

Preisliste Nr. 5 gültig ab 01.01.20<strong>19</strong><br />

Technische Herstellung<br />

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Bezugspreis<br />

Jahresabonnement<br />

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Ausland: 1<strong>19</strong>,00 €, inkl. Versandkosten.<br />

Bei Vorlage der Immatrikulationsbescheinigung<br />

erhalten Studenten 50 %<br />

Rabatt auf den Zeitungs nettopreis. Die<br />

Mitglieder des Deutschen Asphaltverbandes<br />

(DAV) e.V. erhalten die Zeitschrift<br />

als Mitglieder-Abonnement. Der<br />

Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten.<br />

Erscheinungsweise<br />

8 Ausgaben im Jahr 20<strong>19</strong>:<br />

1 (Februar), 2 (April), 3 (Mai), 4 (Juli),<br />

5 (August), 6 (Oktober), 7 (November),<br />

8 (Dezember)<br />

Mit Namen des Verfassers ge kennzeichnete<br />

Beiträge sind nicht unbedingt die<br />

Meinung der Re daktion. Die Redaktion<br />

über nimmt keine Haftung für unverlangt<br />

eingesandte Manuskripte. Sie<br />

behält sich die redaktionelle<br />

Bearbeitung eingesandter Manuskripte<br />

und Leserbriefe ausdrücklich vor. Nachdruck,<br />

auch aus zugsweise, nur mit<br />

Genehmigung des Verlages.<br />

Alle Rechte © Stein-Verlag<br />

Baden-Baden GmbH, Iffezheim<br />

20<strong>19</strong> (54. Jahrgang)<br />

ISSN 0945-6228<br />

www.<strong>asphalt</strong>.de<br />

Nachrichten der<br />

European Asphalt Pavement Association (E.A.P.A.)<br />

www.EAPA.org<br />

8|20<strong>19</strong>


Zu guter Letzt<br />

59<br />

Straßenbau in Südtirol<br />

Eine straßenbauliche Pionierleistung<br />

Manchmal muss es etwas Besonderes sein: ein besonderes<br />

Buch fürs Jubiläum, als Dankeschön oder zum<br />

Abschied. In unserer Rubrik „Zu guter Letzt“, stets auf<br />

der letzten Seite des Heftes, stellen wir Ihnen immer<br />

einen besonderen Tipp vor. Dieses Mal das Buch „Die<br />

Eggentaler Straße – Eine straßenbauliche Pionierleistung“<br />

von Kathrin Eisath.<br />

Immer da, wo Topografie und Geologie kompliziert sind, müssen<br />

Ingenieure ganze Arbeit leisten – wie beispielsweise in Südtitol. Das<br />

Hochgebirge macht jeden Trassenverlauf zu einem Abenteuer. Die promovierte<br />

Historikerin Kathrin Eisath zeigt am Beispiel der Eggertaler<br />

Straße, die das Bozener Becken mit dem Dolomitenraum verbindet, wie<br />

eine straßenbauliche Pionierleistung aussehen kann. Denn der Verkehrsweg,<br />

der 1860 eröffnet wurde, wurde seitdem ständig verbessert, ausgebaut<br />

und für den Verkehr sicherer gemacht. Eisath erzählt in dem reich<br />

bebilderten Band die Geschichte der Straße und belegt auf diesem Wege,<br />

was technischer Ingenieursverstand zu leisten vermag.<br />

Kathrin Eisath<br />

Die Eggentaler Straße –<br />

Eine straßenbauliche<br />

Pionierleistung<br />

Hardcover, 176 Seiten<br />

Athesia Tappeiner Verlag,<br />

24,90 Euro<br />

ISBN 978-88-6839-286-4<br />

Bleiben Sie auf<br />

dem Laufenden!<br />

8 x im Jahr ab 110,– Euro<br />

Fachzeitschrift für Herstellung und Einbau von Asphalt<br />

Die Fachzeitschrift „<strong>asphalt</strong>“ vertritt als offizielles Organ des<br />

Deutschen Asphaltverbandes (DAV) e.V. und seiner Regionalverbände<br />

sowie des Deutschen Asphaltinstitutes (DAI) e.V. die<br />

Interessen der Asphalt produzierenden und verarbeitenden sowie<br />

der damit verbundenen Industrie. Thematische Schwerpunkte der<br />

„<strong>asphalt</strong>“ sind praxisnahe Fachartikel, Berichte und Reportagen.<br />

Offizielles<br />

Organ von:<br />

• Wirtschaft und Politik mit<br />

Auswirkungen auf die<br />

Asphaltbranche<br />

• Entwicklungen und<br />

Tendenzen in der<br />

Verkehrspolitik<br />

• Neue Einbauverfahren<br />

• Neuerungen in der<br />

Maschinentechnik<br />

• Wiederverwendung<br />

• Lärmreduzierung<br />

• Interessante Bauvorhaben<br />

• Neue Regelwerke für die<br />

Asphaltbranche<br />

• Aus dem Asphaltmischwerk<br />

• Neues aus dem Prüflabor<br />

• Arbeitssicherheit und<br />

Gesundheitsschutz<br />

Für alle Bereiche wird umfassend über Forschung und Entwicklung,<br />

Unternehmen, Verbände, Institutionen und Personen sowie über<br />

Literatur und Veranstaltungen berichtet.<br />

Stein­Verlag Baden­Baden GmbH, Josef­Herrmann­Straße 1–3, D­76473 Iffezheim<br />

Tel.: +49 7229 606­0, Fax: +49 7229 606­10, infoSTV@stein­verlagGmbH.de, www.stein­verlagGmbH.de<br />

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BENNINGHOVEN GmbH & Co. KG · Benninghovenstraße 1 · D-54516 Wittlich · T: +49 6571 / 6978 0

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