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recycling aktiv 06/19

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Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 6/20<strong>19</strong><br />

TELEHANDLER<br />

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Das gesamte Team vom Stein-Verlag<br />

wünscht seinen Lesern und Geschäftspartnern:<br />

Frohe Weihnachten<br />

und alles Gute für<br />

2020!


Leitartikel<br />

Klimafreundliches<br />

Bauen ist möglich,<br />

denn viele der Stoffe,<br />

die wir bereits<br />

einmal der Natur<br />

entnommen haben,<br />

können wiederverwendet<br />

werden.<br />

Foto: Gipo AG;<br />

Falk Heller, argum<br />

Helmut Strauß,<br />

Chefredaktion<br />

helmut.strauss@<br />

stein-verlaggmbh.de<br />

Wenn die Rohstoffe knapp<br />

werden<br />

… so lautete der Titel einer höchstinteressanten<br />

Dokumentation, die Anfang November<br />

in 3sat gezeigt wurde. „Eingefleischte<br />

Recycler“ werden sagen, „kennen<br />

wir doch schon“, für Außenstehende oder<br />

Neulinge in dem Thema brachte dieser<br />

Beitrag sicherlich einige neue Erkenntnisse:<br />

„Etwa 40 Prozent der globalen Ressourcen<br />

werden auf dem Bau verbraucht, dabei<br />

gibt es praktikable Alternativen: Viele Stoffe,<br />

die bereits einmal der Natur entnommen<br />

wurden, können wieder verwendet<br />

werden. Städte sind ein riesiges, von Menschen<br />

geschaffenes Rohstofflager“ – so<br />

lautete eine der Kernbotschaften, die an<br />

verschiedenen Beispielen im wirklich positiven<br />

Sinne eindrucksvoll erläutert wurden.<br />

Egal, ob der dänische Architekt Andres<br />

Lendager mit seinen spektakulären Neubauten<br />

aus ausgebauten Fenstern, Ausschusshölzern,<br />

Recyclingbeton oder alten<br />

Ziegelmodulen oder Ton van Soest, der in<br />

seinem Unternehmen alten Bauschutt mit<br />

neuem Lehm mixt und daraus bunte Klinkerfassaden<br />

entstehen lässt, oder der<br />

MehrWERTpavillon auf der Bundesgartenschau<br />

in Heilbronn – all diese Beispiele<br />

machten deutlich: es geht, wenn man nur<br />

will. Und das gilt nicht nur für schnöde Baumaterialien<br />

– die Unternehmerin Brigitte<br />

Kranner aus Wien verdeutlichte mit ihrem<br />

Altmetallhandel, was alles so in plastikummantelten<br />

Kabelsträngen steckt.<br />

Etwas wegzuwerfen, das kam für ihre<br />

Mutter und Großmutter nie infrage, und<br />

das betraf nicht nur die Lebensmittel, sondern<br />

auch vieles andere aus dem täglichen<br />

Gebrauch. Wie formulierte es Andres<br />

Lendager: „Wir sind der nächsten Generation<br />

verpflichtet. Wir müssen Vorbilder<br />

sein, in der Art wie wir bauen, leben und<br />

unsere Ressourcen schonen.“<br />

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein<br />

gesegnetes Weihnachtsfest, einen guten<br />

Rutsch ins neue Jahr – und bleiben Sie vor<br />

allem gesund!<br />

Ihr<br />

Helmut Strauß<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong> 3


INHALT Ausgabe 6/20<strong>19</strong><br />

3 LEITARTIKEL<br />

6 MENSCHEN<br />

8 BRANCHEN-INFOS<br />

18 MATERIALUMSCHLAG & TRANSPORT<br />

18 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> TITELSTORY<br />

Sennebogen: Zwei Maschinen in einer<br />

27 EXTRA: PROFILE FÜR PROFIS<br />

58 SCHROTT & METALL<br />

63 VERFAHRENSTECHNIKEN: ZERKLEINERN<br />

64 KUNSTSTOFFE<br />

67 PAPIER, PAPPE, KARTONAGEN<br />

68 VERFAHRENSTECHNIKEN: SORTIEREN<br />

69 BIOMASSE, KOMPOST, HOLZ<br />

70 ABBRUCH & BAUSTOFF-RECYCLING<br />

70 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> ON TOUR<br />

Gipo: Es sind die Schweizer!<br />

80 VERSCHLEISS, EDV, ZUBEHÖR<br />

82 RECHT & POLITIK<br />

Aus den Verbänden<br />

85 ZU GUTER LETZT<br />

85 EINKAUFSFÜHRER: IHRE SPEZIALISTEN<br />

86 Inserentenverzeichnis<br />

87 Veranstaltungen, Impressum<br />

4 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong>


Gruppe<br />

Aufbereitungstechnik<br />

Recyclinganlagen<br />

Filterpressen<br />

®<br />

®<br />

Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

TITELSTORY:<br />

Der Sennebogen-Teleskoplader 355 E kann<br />

als Radlader und als Teleskoplader eingesetzt<br />

werden, wie das geht, das lesen Sie hier.<br />

SERVICE-SEITEN:<br />

Exklusiv für Sie!<br />

Informationen schnell und bequem: Einfach per Telefon,<br />

Fax, E-Mail oder QR-Code Kontakt aufnehmen.<br />

PROFILE FÜR PROFIS<br />

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zur Optimierung Ihrer Betriebsprozesse<br />

wichtige Produkte<br />

und Dienstleistungen anbieten.<br />

Kurz und informativ erhalten Sie<br />

einen Überblick Ihrer Partner.<br />

WE HAVE THE RIGHT SOLUTIONS<br />

FOR ALL APPLICATIONS.<br />

18<br />

Die Jahrestagung<br />

der BDSV in Münster<br />

war ohne Zweifel<br />

eine Reise wert.<br />

70<br />

ON TOUR:<br />

Seit Juli 20<strong>19</strong> ist bei der Alois Miller- bzw. Schwaben Recycling (SRC)<br />

GmbH eine Giporec R 100 FDR Giga im Einsatz- Qualität steht bei<br />

allen Beteiligten an erster Stelle.<br />

82<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong> 5


MENSCHEN<br />

Emilio Portillo: „Allein<br />

der Verkauf neuer<br />

Maschinen ist nicht mehr<br />

ausreichend.“<br />

Foto: Case<br />

Case<br />

Neuer Fokus auf Netzwerk und Kundensupport<br />

Emilio Portillo wurde zum neuen Leiter<br />

des Europa-Netzwerks der Case Construction<br />

Equipment ernannt. Er wird ab<br />

sofort die Aktivitäten des europäischen<br />

Baumaschinenhändler-Netzwerks betreuen.<br />

Im Laufe seiner <strong>19</strong>-jährigen Vertriebs-<br />

und Marketingkarriere im Bereich<br />

Nutzfahrzeuge hatte Portillo verschiedene<br />

Positionen bei der Schwestermarke<br />

Iveco inne, darunter Vertriebsleiter, Leiter<br />

der Gebrauchtfahrzeugsparte und<br />

Marketingleiter für Spanien und Portugal.<br />

Zuletzt war er als Bereichsleiter für<br />

LCV-Vertrieb und Geschäftsentwicklung<br />

bei Nissan tätig.<br />

Die Konzentration auf Kundensupport-<br />

Lösungen ist ein ausschlaggebender Faktor<br />

für Portillos Vision notwendiger Veränderungen,<br />

was er folgendermaßen<br />

begründet: „Die Fokussierung auf den<br />

Ausbau der Netzwerkkapazitäten im<br />

Aftermarket-Bereich ist eine unserer Prioritäten<br />

im Hinblick auf die Maximierung<br />

des Kundennutzens. Allein der Verkauf<br />

neuer Maschinen ist nicht mehr ausreichend.<br />

Für eine dauerhafte Wettbewerbsfähigkeit<br />

müssen Gerätehersteller<br />

und -händler bereit sein, ein gebündeltes<br />

Angebot bereitzustellen und den Produktverkauf<br />

durch gezielte Dienstleistungen<br />

zu ergänzen. Aus diesem Grund<br />

haben wir vor Kurzem in einigen europäischen<br />

Regionen das Pilotprojekt<br />

Dealer Aftersales Shift (DAS) gestartet.“<br />

www.casece.com<br />

Faun<br />

Operatives Geschäft unter neuer Leitung<br />

Anfang November 20<strong>19</strong> wurde<br />

Thorsten Baumeister neuer Chief<br />

Operating Officer (COO) beim Kommunalfahrzeughersteller<br />

Faun. Der Maschinenbauingenieur<br />

wechselte vom<br />

Gabelstapler- und Flurförderfahrzeug-<br />

Produzenten Still, wo er knapp 20 Jahre<br />

tätig war, zur Faun-Gruppe. Bei Still<br />

verantwortete er als Senior Vice President<br />

Plant Hamburg die Herstellung<br />

von Gabelstaplern,<br />

Hydraulikzylindern sowie die<br />

Komponentenfertigung von<br />

Fahrerkabinen. Als COO bei<br />

Faun ist Baumeister für das<br />

Produktionswerk der Abfallsammelfahrzeuge<br />

in Osterholz-Scharmbeck,<br />

das Kehrmaschinenwerk<br />

und den<br />

Neubau in Grimma sowie die<br />

internationalen Herstellerwerke<br />

China und Türkei verantwortlich.<br />

In seine Zuständigkeiten<br />

fallen zudem die<br />

Bereiche Materialwirtschaft,<br />

Supply Chain Management<br />

und der für 2021 geplante<br />

Anlauf der Serienproduktion der<br />

Wasserstoff-Fahrzeuge Bluepower.<br />

Gemeinsam mit CEO Patrick Hermanspann<br />

und CFO Matthias Kohlmann<br />

leitet der 50-jährige Thorsten<br />

Baumeister nun die Faun-Gruppe.<br />

www.faun.com<br />

Leiten nun gemeinsam<br />

die Geschicke der<br />

Faun-Gruppe (von links<br />

nach rechts): Matthias<br />

Kohlmann (CFO), Patrick<br />

Hermanspann (CEO) und<br />

Thorsten Baumeister<br />

(COO). Foto: Faun Umwelttechnik<br />

GmbH & Co. KG<br />

6 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong>


MENSCHEN<br />

Kiesel GmbH<br />

After Sales wird immer wichtiger<br />

Seit Anfang Juli 20<strong>19</strong> verantwortet<br />

Harald Thum als Geschäftsführer<br />

der Kiesel GmbH den Bereich After<br />

Sales. Neben den beiden bisherigen<br />

Geschäftsführern Toni Kiesel und Maik<br />

Spindler kommt damit ein weiterer<br />

Branchen-Fachmann an Bord. In seiner<br />

neuen Funktion ist Harald Thum für das<br />

gesamte After-Sales-Geschäft der<br />

Kiesel-Gruppe verantwortlich. Mit<br />

Thums Ernennung erhält speziell der<br />

Service und die Ersatzteilversorgung,<br />

in denen mehr als 60 Prozent der gesamten<br />

Kiesel-Belegschaft tätig sind,<br />

innerhalb der Organisation deutlich<br />

mehr Gewicht.<br />

Ein weiterer Kernbereich wird die<br />

Etablierung des Customizing Centers,<br />

der „Fabrik” innerhalb der Kiesel-Gruppe<br />

sein. Diese befindet sich am Standort<br />

Coreum in Stockstadt am Rhein und<br />

hat die Aufgabe, bislang dezentral<br />

durchgeführte Aus- und Aufrüstungsarbeiten<br />

an fabrikneuen Maschinen<br />

weiter so zu strukturieren und zu bündeln,<br />

dass diese An- und Umbauten<br />

schnell und kosteneffizient im Sinne<br />

der Kunden umgesetzt werden können.<br />

„Die Fabrik nach der Fabrik, das<br />

ist für uns das passende Stichwort”, so<br />

Harald Thum.<br />

www.kiesel.net<br />

Harald Thum, neuer<br />

Geschäftsführer After<br />

Sales bei der Kiesel<br />

GmbH. Foto: Kiesel GmbH<br />

Herbert<br />

Spiegel<br />

kann als<br />

neuer<br />

Regionaldirektor<br />

auf<br />

langjährige<br />

Erfahrungen<br />

zurückgreifen.<br />

Foto: Scania<br />

Scania<br />

Neuer Chef für die Region Mitte<br />

Herbert Spiegel verantwortet seit Mitte Oktober 20<strong>19</strong> als<br />

neuer Regionaldirektor die Region Scania Mitte. Der<br />

58-Jährige betreut in seiner Funktion die Haupt-Niederlassung<br />

Scania Frankfurt/Offenbach sowie die Niederlassungen Scania<br />

Kassel/Lohfelden, Scania Fulda/Eichenzell und Scania Gießen/<br />

Buseck. Zudem unterstützt er sieben freie Servicestützpunkte<br />

innerhalb der Region Scania Mitte.<br />

Der gebürtige Österreicher ist seit vielen Jahren in verschiedenen<br />

Positionen der Pkw- und Nutzfahrzeugbranche in Österreich<br />

und Deutschland tätig gewesen, u. a. als Geschäftsführer<br />

und Direktor Retail Development. Herbert Spiegel folgt<br />

auf Frank Hagedorn, der die Scania-Organisation verlassen hat.<br />

www.scania.com<br />

Sehr geehrte Leserschaft,<br />

unsere Fachzeitschrift „<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong>“<br />

ist für Sie als Leser kostenfrei.<br />

Nutzen Sie daher die<br />

Möglichkeit, „<strong>recycling</strong><br />

<strong>aktiv</strong>“ auch Ihren<br />

Mitarbeitern und<br />

Geschäftspartnern zur<br />

Verfügung zu stellen.<br />

Eine kurze E-Mail an<br />

<strong>recycling</strong>-<strong>aktiv</strong>@steinverlagGmbH.de<br />

genügt.<br />

Bitte teilen Sie uns nur kurz die Bezugsadresse<br />

und die Stückzahl mit.<br />

„<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong>“ wird Ihnen dann ab der<br />

kommenden Ausgabe kostenfrei zugesandt.<br />

Ihre Redaktion<br />

Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 4/20<strong>19</strong><br />

Mit Elektroantrieb<br />

im Halleneinsatz<br />

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<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong> 7


BRANCHEN-INFOS<br />

Auf allen Kanälen gut unterwegs<br />

Vor über einem Jahr hat der Stein-Verlag seine Online-Offensive auf<br />

mehr Nutzerfreundlichkeit umgestellt. Davon profitieren auch die<br />

digitalen Zeitschriftenausgaben. Deutlich häufiger als ursprünglich erwartet,<br />

werden die aktuellen Ausgaben angeklickt oder das Archiv nach<br />

gerade interessierenden Themen durchforstet. Allen Online-Lesern deshalb<br />

von dieser analogen Position aus ein herzliches Dankeschön.<br />

Während über die klassischen Print-Ausgaben außerdem nie wirklich<br />

zu ermitteln ist, welche Beiträge besonders intensiven Zuspruch finden,<br />

ist das im Online-Fall über Aufrufzahlen und Verweildauer eine ganz<br />

einfache Geschichte. Das Ergebnis überrascht und begeistert uns jedes<br />

Mal aufs Neue. Deshalb haben wir beschlossen, Sie als Leser ab jetzt<br />

auch ein Stück daran teilhaben zu lassen. Ab sofort wird in einer regelmäßigen<br />

Ranking-Tabelle über die fünf jeweils meistgeklickten – und<br />

gemäß Verweildauer auch tatsächlich gelesenen – Beiträge informiert.<br />

Ganz crossmedial gibt es zusätzlich zur Information auch noch den<br />

passenden QR-Code zum Beitrag.<br />

Top 5 Online<br />

Die Top-5-Beiträge in der Gunst unserer Online-Leser in der <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong>, 5/20<strong>19</strong> (Stand: 22.11.20<strong>19</strong>)<br />

1 HSM<br />

Recycling: Wichtige Rolle beim größten Sportartikelhändler<br />

2 Rockster<br />

Hier passen die Leistung und der ökologische Fußabdruck<br />

3 Vecoplan<br />

Neuer und hoch flexibler Zerkleinerer<br />

4 Kleemann<br />

Umwelttechnikpreis für effektive Lärmreduzierung<br />

5<br />

Stahlwerke Bochum<br />

Komplettprogramm optimiert den Verschleißteileinsatz<br />

8 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong>


BRANCHEN-INFOS<br />

Deutscher Abbruchverband<br />

Fachtagung Abbruch 2020: Schon jetzt sehr großes Interesse<br />

Wie der Deutsche Abbruchverband<br />

berichtet, ist der Zulauf zur Fachtagung<br />

Abbruch 2020 am 28. Februar<br />

2020 in der Station Berlin schon jetzt<br />

enorm: Die Anmeldemöglichkeit für<br />

Aussteller läuft erst seit Kurzem und es<br />

haben sich bereits über 80 Firmen<br />

registriert und insgesamt eine Fläche<br />

von über 700 m² gebucht. Das ist natürlich<br />

erst der Anfang, denn die Anmeldefrist<br />

für Aussteller läuft bis zum<br />

27. Dezember 20<strong>19</strong>.<br />

Zur Tagung werden mehr als 1.000<br />

Teilnehmer und über 100 Aussteller<br />

erwartet. Ausgewiesene Fachleute und<br />

Praktiker als Referenten berichten in<br />

rund 20 Vorträgen über Aktuelles und<br />

Neues aus Technik, Schadstoffsanierung,<br />

Recycling, Arbeitsschutz und<br />

liefern interessante Baustellen-Einblicke.<br />

Die begleitende Fachausstellung<br />

ist ein wichtiger Teil der Gesamtveranstaltung.<br />

Der abschließende Dialogabend<br />

bietet allen Teilnehmern die<br />

Gelegenheit, auch darüber hinaus weitere<br />

Kontakte zu pflegen.<br />

www.fachtagung-abbruch.de<br />

Die neue<br />

Deutschland-<br />

Zentrale von<br />

JCB wurde<br />

Anfang<br />

Oktober 20<strong>19</strong><br />

eröffnet.<br />

Foto: JCB<br />

JCB<br />

Neue Firmenzentrale<br />

stärkt Standort<br />

Deutschland<br />

Anfang Oktober 20<strong>19</strong> eröffnete JCB im<br />

Rahmen einer zweiwöchigen Eventreihe<br />

seine neue Deutschland-Zentrale in<br />

Frechen bei Köln. Mit ihren vielfältigen<br />

Möglichkeiten soll sie den Grundstein für<br />

das geplante nachhaltige Wachstum von<br />

JCB in Deutschland legen. Rund 40 Millionen<br />

Euro wurden in den Neubau in<br />

Frechen investiert. Deutschland zählt für<br />

JCB zu den Top-5-Regionen weltweit.<br />

Das Land gilt als sicherer und zuverlässiger<br />

Absatzmarkt, der sich auch in Krisenzeiten<br />

behauptet hat. Rund 4000 Maschinen<br />

wird JCB Deutschland in diesem<br />

Jahr verkaufen – das entspricht einer<br />

Verdoppelung der Stückzahlen in den<br />

letzten fünf Jahren. Das Unternehmen<br />

plant, diese Steigerungsrate in den<br />

nächsten fünf Jahren entsprechend fortzuführen.<br />

Die neue Deutschland-Zentrale<br />

ist ebenfalls Trainings- und Kompetenzzentrum<br />

für Händler, Kunden und<br />

Verbände. Ein sechs Hektar großes Areal<br />

mit 900 m² Trainings- und Konferenzräumen,<br />

500 m² Trainingswerkstätten<br />

und einer 700 m² große Multifunktionshalle<br />

stehen dafür an diesem „Erlebnisplatz<br />

für Technik“ bereit.<br />

Aktuell arbeiten 150 Mitarbeiter am<br />

neuen Standort in Frechen. Mit dem<br />

geplanten dynamischen Wachstum<br />

sollen hier auch weitere Arbeitsplätze<br />

entstehen.<br />

www.jcb.de<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong> 9


BRANCHEN-INFOS<br />

KT-Rent<br />

Neuer Name – neue<br />

Ausrichtung<br />

Das Keestrack-Tochteruntenehmen<br />

Mobizeef firmiert nach 20 Jahren<br />

ab sofort als KT-Rent. Die Gründe für<br />

die Änderung nennt Geschäftsführer<br />

Freek Hoogendoorn: „Der alte Name<br />

stand nicht mehr für die aktuelle Ausrichtung<br />

des Unternehmens. Ursprünglich<br />

vermietete Mobizeef Siebanlagen<br />

nur in Belgien, dehnte jedoch seine<br />

Aktivitäten im Laufe der Zeit auch auf<br />

die Zerkleinerungstechnik und regional<br />

auf die Nachbarländer Niederlande<br />

und Frankreich aus. Als KT-Rent vermieten<br />

wir heute Brech- und Siebanlagen<br />

ohne Personal im gesamten Benelux-Raum<br />

und Frankreich und planen<br />

auch die Ausweitung unserer Tätigkeiten<br />

auf den Westen Deutschlands.“<br />

Das Unternehmen bietet umfassende<br />

Dienstleistungen für kurz- und langfristige<br />

Mietprojekte. Der Mietpark<br />

umfasst eine große Bandbreite an Maschinen,<br />

von Backen-, Prall- und Kegelbrechern<br />

über Siebanlagen und Haldenbänder<br />

bis hin zu Staubunterdrückungssystemen.<br />

Hauptsächlich geht<br />

es dabei natürlich um die anerkannte<br />

Technik von Keestrack, die über das<br />

hauseigene Telematiksystem eine<br />

schnelle und unkomplizierte Unterstützung<br />

bei Problemen durch eine standort<br />

unabhängige Fernanalyse aller Betriebsdaten<br />

ermöglicht.<br />

www.kt-rent.com<br />

OilQuick & Engcon<br />

Verstärkte Zusammenarbeit soll Marktchancen erweitern<br />

OilQuick und Engcon sind zwei<br />

weltbekannte Unternehmen: Oil-<br />

Quick ist Hersteller von vollhydraulischen<br />

Schnellwechselsystemen, Engcon<br />

bietet Tiltrotatoren und Zubehör<br />

für Bagger an. Nun haben beide beschlossen,<br />

ihre Zusammenarbeit zu<br />

vertiefen. Durch die Zusammenarbeit<br />

mit Engcon erweitert OilQuick sein<br />

Tiltrotator-Angebot um einen weiteren<br />

Hersteller, wird jedoch auch in Zukunft<br />

Tiltrotatoren von anderen Herstellern<br />

im Programm haben.<br />

Dank dieser neuen Kooperation kann<br />

OilQuick zusammen mit den Produkten<br />

von Engcon Tiltrotatoren mit dem<br />

OQ-Schnellwechselsystem anbieten.<br />

Die Serie ist im typischen OilQuick-<br />

Grau gehalten und wird unter der<br />

Marke und dem Namen von OilQuick<br />

verkauft. Um auf ihren Ursprung hinzuweisen,<br />

werden die Produkte mit<br />

„Engcon Inside“ gekennzeichnet.<br />

Sowohl OilQuick als auch Engcon<br />

werden von der Zusammenarbeit erheblich<br />

profitieren. Insbesondere unterstützen<br />

sie sich gegenseitig beim<br />

Wachstum auf unterschiedlichen geografischen<br />

Märkten. Engcon ist sehr<br />

stark in Nordeuropa – und hier sieht<br />

OilQuick natürlich eine Chance, große<br />

Stückzahlen an Tiltrotatoren mit Oil-<br />

Quick-Technologie zu verkaufen. Oil-<br />

Quick hat seinen stärksten Markt im<br />

Stig Engström,<br />

Eigentümer und<br />

Gründer der<br />

Engcon AB, zusammen<br />

mit<br />

Henrik Sonerud,<br />

Geschäftsführer<br />

der OilQuick AB.<br />

Foto: OilQuick<br />

deutschsprachigen Raum. Allein im<br />

vergangenen Jahr wurden mehr als<br />

3.500 OilQuick-Schnellwechsler gefertigt.<br />

Die Wachstumschancen für die<br />

Tiltrotatoren von Engcon sind in den<br />

nächsten Jahren enorm. Engcon hat<br />

schon lange eine Umsatzsteigerung in<br />

Deutschland und im restlichen Europa<br />

ins Auge gefasst.<br />

OilQuick Deutschland bezieht<br />

Anfang des nächsten Jahres neu errichtete,<br />

moderne Geschäftsräume.<br />

Dort entsteht in einem Teilbereich ein<br />

Kompetenzzentrum für Tiltrotatoranwendungen.<br />

Hierzu gehört ein vollautomatisches<br />

Ersatzteillager, welches<br />

das große Spektrum von Teilen für<br />

den Tiltrotator bevorratet, um den<br />

OilQuick-Kunden auch in diesem<br />

Bereich den bewährten Service zu<br />

garantieren.<br />

www.oilquick.com<br />

10 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong>


BRANCHEN-INFOS<br />

Spaleck<br />

150 Jahre und ein neues Motto: „Wir unternehmen Zukunft“<br />

Der Siebmaschinenhersteller Spaleck<br />

mit Hauptsitz im nordrheinwestfälischen<br />

Bocholt feiert in diesem Jahr sein<br />

150-jähriges Jubiläum. Gegründet wurde<br />

das Unternehmen im thüringischen<br />

Greiz. Zunächst richtete der Gründer<br />

Otto Spaleck das Unternehmen auf die<br />

Herstellung von Webblattbindemaschinen<br />

für die Textilindustrie aus. Die Firma<br />

wuchs und mit ihr auch das Produktsortiment<br />

– bis die Familie <strong>19</strong>49 aufgrund<br />

der Teilung Deutschlands in den Westen<br />

floh und in Bocholt den Grundstein für<br />

den heutigen Hauptsitz legte. Anfang der<br />

90er-Jahre stand Spaleck an einem Wendepunkt.<br />

Das Geschäft mit den Textilmaschinen<br />

bot nur wenige Zukunftschancen.<br />

Das Unternehmen setzte konsequent<br />

auf nachhaltige Produkte, die<br />

Mensch und Umwelt nützen. So gelang<br />

der Sprung vom Weltmarktführer für<br />

Webblattbindemaschinen hin zum weltweit<br />

gefragten „grünen Maschinenbauer“.<br />

Mit über 400 Mitarbeiter*innen und<br />

Standorten in Deutschland, Rumänien,<br />

den USA, den Niederlanden und jüngst<br />

Thailand ist Spaleck als Unternehmensgruppe<br />

auch heute zu 100 Prozent in<br />

Familienbesitz. Zu den Geschäftsfeldern<br />

des Maschinenbauers gehören die Bereiche<br />

Metallverarbeitung, Präzisionsteile,<br />

Oberflächenveredlung sowie die Förderund<br />

Separiertechnik.<br />

Im letzten Jahr wurden die Unternehmens<strong>aktiv</strong>itäten<br />

um die niederländische<br />

Morselt Watertechniek B.V. erweitert. Die<br />

dortigen Spezialisten entwickeln und<br />

produzieren Anlagen- und Verfahrenslösungen,<br />

um belastete und verschmutzte<br />

Prozess- und Abwässer in sauberes Wasser<br />

umzuwandeln und hierbei Schadund<br />

Wertstoffe herauszufiltern. Anwendung<br />

finden diese Wasseraufbereitungsanlagen<br />

z. B. auch in Metall-Recyclingbetrieben,<br />

die damit ihr Schmutzwasser vor<br />

der Einleitung in die Kanalisation reinigen<br />

können. Aktuell laufen die Vorbereitungen<br />

für die IFAT 2020 – auf der getreu<br />

des Unternehmens-Mottos „Wir unternehmen<br />

Zukunft“ Innovationen rund<br />

ums effiziente Sieben und Aufbereiten<br />

gezeigt werden.<br />

www.spaleck.de<br />

Heute zählt Spaleck zu den weltweit<br />

führenden Herstellern von Schwingmaschinen.<br />

Foto: Spaleck GmbH & Co. KG<br />

Volvo CE<br />

Leichter Umsatzrückgang im<br />

dritten Quartal<br />

Die lange Phase des kontinuierlichen Wachstums des<br />

Marktes für Baumaschinen fand im dritten Quartal 20<strong>19</strong><br />

ein Ende. Volvo Construction Equipment (Volvo CE) verzeichnete<br />

einen leichten Rückgang bei Umsatz und Betriebsergebnis.<br />

Der Nettoumsatz im dritten Quartal sank um 4<br />

Prozent auf 17.921 MSEK (3. Quartal 2018: 18.598 MSEK).<br />

Auch das Betriebsergebnis ging mit 2.180 MSEK leicht zurück,<br />

verglichen mit 2.587 MSEK im entsprechenden Zeitraum<br />

des Vorjahres. Dies entsprach einer operativen Marge<br />

von 12,2 Prozent (3. Quartal 2018: 13,9 Prozent). Die Profitabilität<br />

wurde durch den Marken-, Markt- und Produktmix<br />

sowie durch höhere F&E- und Vertriebskosten beeinflusst.<br />

Der Nettoauftragseingang im dritten Quartal hat gegenüber<br />

dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 9 Prozent<br />

abgenommen. Die Zahl der Auslieferungen verringerte sich<br />

im Berichtszeitraum um 2 Prozent auf 16.460 Maschinen.<br />

Bis Ende August legte der europäische Markt um 4 Prozent<br />

zu, angetrieben von einem stabilen Wachstum in Russland,<br />

Deutschland und Italien. Nordamerika verbuchte dank der<br />

starken Nachfrage nach Großbaggern, knickgelenkten Dumpern<br />

und Radladern ein Plus von 7 Prozent gegenüber dem<br />

Vorjahr. Südamerika vermeldet in erster Linie durch das<br />

Wachstum in Brasilien ein Plus von 10 Prozent. In Asien<br />

(ohne China) lag der Gesamtmarkt 11 Prozent unter den<br />

Ergebnissen des Vorjahreszeitraums, verteilt über alle Märkte.<br />

Auf dem chinesischen Markt gab es ein Plus von 7 Prozent,<br />

was zum Teil auf den gestiegenen Absatz von Kompaktbaggern<br />

zurückzuführen ist.<br />

Volvo CE gab zudem bekannt, dass es einen Vertrag für<br />

den ersten kommerziellen Einsatz eines batteriebetriebenen<br />

autonomen Lastenträgers unterzeichnet hat. Die Tests werden<br />

beim Kunden Harsco Environmental in Schweden<br />

durchgeführt und stellen die nächste Stufe auf dem Weg zur<br />

Marktreife dieser innovativen Technologie dar.<br />

www.volvoce.com<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong> 11


BRANCHEN-INFOS<br />

Im Fokus: Die Branche.<br />

Das Ziel: Der Job.<br />

Online die brandaktuellsten<br />

Jobs für die Branche.<br />

Zum 7. Januar 2020 startet der Stein-Verlag<br />

Baden-Baden mit dem neuen Online-Projekt<br />

einer branchenspezifischen Jobbörse.<br />

Grafik: Stein-Verlag Baden-Baden<br />

AB JANUAR<br />

2020<br />

Stein-Verlag<br />

Branchenspezifische Jobbörse<br />

ab Januar 2020<br />

Zum 7. Januar 2020 startet der Stein-Verlag<br />

Baden-Baden mit dem neuen Online-Projekt<br />

einer branchenspezifischen Jobbörse. Die besondere<br />

Ausrichtung dieses spezialisierten Angebotes<br />

auf die Branchen mineralische Rohstoffe,<br />

Asphalt, Beton und Recycling folgt bewusst den<br />

publizistischen Kernkompetenzen des anerkannten<br />

Fachverlages, unter dessen Ägide Fachmagazine<br />

mit entsprechender Ausrichtung erscheinen.<br />

Unternehmen dieser Branchen mit Personalbedarf,<br />

aber auch alle technischen Ausrüster von<br />

Steinbrüchen, Sand- und Kiesgruben, Asphaltund<br />

Recyclingunternehmen erhalten somit eine<br />

neue, attr<strong>aktiv</strong>e Gelegenheit, ihre Stellenangebote<br />

ohne die typischen Streuverluste allgemeiner<br />

Jobbörsen zu kommunizieren.<br />

Da bereits bestehende Vorbilder nicht zwangsläufig<br />

neu erfunden werden müssen, hat der<br />

Stein-Verlag bezüglich dieses Online-Projektes<br />

einen Vertrag über die technische Kooperation<br />

mit dem Patzer-Verlag geschlossen. Patzer hat<br />

bereits 2013 seine Jobbörse „Jobs in Grün und<br />

Bau“ online gestellt und bis heute im Handling<br />

stetig optimiert. Über das Kooperationsprojekt<br />

werden sowohl Jobanbieter als auch Jobsucher<br />

in den Kernsegmenten des Stein-Verlages von<br />

den ausgereiften Funktionalitäten der Patzer-<br />

Börse profitieren. Darüber hinaus kooperieren<br />

beide Partner inhaltlich. Das heißt, eine Teilmenge<br />

der für beide Seiten interessanten Jobs erscheint<br />

auf beiden Seiten, während hochspezialisierte<br />

ihren richtigen Platz auf dem betreffenden<br />

Portal einnehmen.<br />

www.stein-verlaggmbh.de<br />

Steinert<br />

Tochtergesellschaft<br />

sortiert sich neu<br />

Die in Zittau ansässige Tochtergesellschaft<br />

der Steinert GmbH, die<br />

RTT Steinert, bündelt die für die Kunden<br />

der Abfallwirtschaft relevanten<br />

Ressourcen an einem Ort und firmiert<br />

seit 1. Oktober unter dem neuen<br />

Namen „Steinert UniSort“. Nach der<br />

erfolgten Unterteilung der Vertriebsorganisation<br />

in die Divisionen Abfall,<br />

Metall und Bergbau macht das Unternehmen<br />

jetzt den nächsten konsequenten<br />

Schritt. Um Kundenanfragen<br />

schneller zu beantworten und um<br />

dem Kundendienst für Abfall<strong>recycling</strong>-Kunden<br />

noch gerechter zu werden,<br />

bündelt die Steinert GmbH die<br />

Bearbeitung dieser Fragen bei ihrer<br />

Tochtergesellschaft in Zittau. Wichtig<br />

dabei: Der Name „UniSort“ ist seit<br />

Jahren für die mit Nahinfrarot-Technologie<br />

detektierenden Abfall-Sortiersysteme<br />

bekannt. Mit der Umfirmierung<br />

findet er jetzt neben der Dachmarke<br />

Steinert seinen Platz im Firmennamen.<br />

Die Nachfrage nach Sortierlösungen<br />

für die Kunden der Recyclingindustrie<br />

stieg in den letzten Jahren stark. Zwi-<br />

12 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 5/20<strong>19</strong>


BRANCHEN-INFOS<br />

Vielen Verbrauchern fehlt<br />

die Kenntnis darüber,<br />

was sie mit alten Elektrogeräten<br />

machen sollen.<br />

Genau hier knüpft die<br />

Kampagne an, die von<br />

den Herstellern von<br />

Elektrogeräten finanziert<br />

wird und auf 4 bis<br />

6 Jahre angelegt ist.<br />

Foto: stiftung ear<br />

stiftung ear<br />

Wohin mit dem<br />

Elektroschrott?<br />

Aufklärungskampagne<br />

informiert<br />

Mitte November wurde eine bundesweite<br />

Aufklärungskampagne zum<br />

Thema Elektroschrott-Entsorgung gestartet.<br />

Der Hintergrund dürfte klar sein: Der<br />

Großteil der Personen in Deutschland<br />

weiß nicht oder nur lückenhaft, wie und<br />

wo man alte Elektrogeräte korrekt entsorgt.<br />

Im Durchschnitt fallen jährlich 22<br />

Kilogramm Elektroschrott pro Person an,<br />

doch nur 45 Prozent davon werden von<br />

den Verbrauchern auch ordnungsgemäß<br />

zurückgegeben. Auf diese Weise gehen<br />

große Mengen wertvoller Rohstoffe, die<br />

recycelt werden könnten, verloren.<br />

Darum die bundesweite Aufklärungskampagne,<br />

die vom Bundesministerium für<br />

Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit<br />

sowie dem Umweltbundesamt<br />

unterstützt wird.<br />

Absender der Kampagne ist Plan E – E<br />

wie einfach, E wie Elektroschrott, E wie<br />

Entsorgung. Im Zentrum von Plan E stehen<br />

vier fiktive Charaktere: Franzi, Gero,<br />

Frauke und Erik. Vier verschiedene Personen,<br />

die vor Entsorgungsfragen stehen<br />

und einen bunten Querschnitt durch die<br />

Verbrauchergruppen darstellen. Auf spielerische<br />

Art erklären diese mit dem Song<br />

„Drop It Like E-Schrott“, ein Arrangement<br />

des Megahits „Drop It Like It’s Hot“ von<br />

Snoop Dogg und Pharrell Williams mit<br />

neuem Text, Strophe für Strophe wie<br />

Elektroschrott-Rückgabe unkompliziert<br />

funktioniert. Das dazugehörige Aufklärungsvideo<br />

wurde im Stil eines Musikclips<br />

in Regie von Zoran Bihac, der bereits mit<br />

Musikgrößen wie Rammstein, K.I.Z. und<br />

Seeed gearbeitet hat, gedreht. Plan E wird<br />

mit umfangreichen Werbemaßnahmen in<br />

der gesamten Bundesrepublik gestreut.<br />

Neben Plakatierungen und Infoscreens<br />

werden u. a. Aufsteller, Flyer und Poster<br />

auf Wertstoff- und Recyclinghöfen sowie<br />

im Fachhandel platziert. Teil der Aufklärungskampagne<br />

ist auch eine umfangreiche<br />

Präsenz im Social-Media-Bereich. Den<br />

Song „Drop It Like E-Schrott“ kann man<br />

ab sofort auf Spotify streamen. Das Video<br />

ist auf YouTube zu finden.<br />

Hinter der Kampagne steckt die stiftung<br />

ear, die als die „Gemeinsame Stelle<br />

der Hersteller“ im Sinne des ElektroG<br />

fungiert und Aufgaben wie die Registrierung<br />

der Hersteller übernimmt und die<br />

Bereitstellung der Sammelbehälter sowie<br />

die Abholung der Altgeräte koordiniert.<br />

www.e-schrott-entsorgen.org<br />

schen 2017 und 20<strong>19</strong> verzeichnete die<br />

Tochtergesellschaft in Zittau prozentual<br />

gesehen ein hohes zweistelliges Umsatzplus,<br />

was das Unternehmen auch<br />

auf die angebotenen Sortierkonzepte<br />

zurückführt, verbunden mit entsprechender<br />

Beratung. Ein weiterer erfreulicher<br />

Effekt: der Standort Zittau stellt<br />

weitere Fachkräfte ein.<br />

www.steinert.de<br />

Eine LVP-Sortieranlage mit<br />

Nahinfrarot-Sortiertechnik der<br />

Steinert UniSort aus Zittau.<br />

Foto: Steinert<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong> 13


BRANCHEN-INFOS<br />

FB Ketten<br />

Hohe Auszeichnung für ein engagiertes Unternehmen<br />

Der Austria’s-Leading-Companies-<br />

(ALC)Preis ist der wichtigste Wirtschaftspreis<br />

Österreichs. Seit 21 Jahren<br />

werden in diesem Wettbewerb heimische<br />

Betriebe in verschiedenen Kategorien<br />

von „Die Presse“, KSV 1870<br />

und dem Wirtschaftsprüfer PwC gekürt.<br />

FB Ketten gewann die Auszeichnung<br />

bereits zum zweiten Mal in der<br />

Kategorie „National tätige Unternehmen<br />

mit Jahresumsatz bis maximal 10<br />

Millionen Euro“. Die Auszeichnung<br />

wird nicht durch eine Jury ermittelt –<br />

Basis ist der tatsächliche Einsatz der<br />

Unternehmen, von dessen Führungskräften<br />

und MitarbeiterInnen sowie<br />

die nachhaltige Unternehmensentwicklung.<br />

Grundlage dafür sind die<br />

zurückliegenden drei Jahresbilanzen.<br />

Geschäftsführer Thomas Wagner:<br />

„Unsere MitarbeiterInnen sind die<br />

Basis für unsere nachhaltige und erfolgreiche<br />

Unternehmensentwicklung.<br />

Sie stehen jeden Tag mit unseren<br />

Kunden in Kontakt, suchen nach passenden<br />

Lösungen und lesen unseren<br />

Kunden die Wünsche von den Augen<br />

ab. Neben qualitativ hochwertigen<br />

Produkten und Dienstleistungen ist es<br />

vor allem dieser Mehrwert, der uns so<br />

erfolgreich macht. Ich bin dankbar<br />

und stolz, Teil eines so tollen Teams<br />

sein zu dürfen.“ Um das weitere<br />

Wachstum wirkungsvoll zu unterstützen,<br />

sucht FB Ketten weitere Mitarbeiter.<br />

„Wir suchen aktuell einen Techniker<br />

oder eine Technikerin für den<br />

Verkaufsinnendienst“, so Wagner abschließend,<br />

der sich über jede Bewerbung<br />

freut.<br />

www.fb-ketten.at<br />

Thomas Wagner freut sich über die<br />

Auszeichnung: „Ich bin dankbar<br />

und stolz, Teil eines so tollen Teams<br />

sein zu dürfen.“ Foto: FB Ketten<br />

VDBUM<br />

Im Mittelpunkt: Erfahrungsaustausch und Wissens-Transfer<br />

Vom 11. bis 14. Februar 2020 findet zum 49. Mal das alljährliche<br />

VDBUM-Seminar in Willingen im Sauerland statt.<br />

Zu der Veranstaltung werden mehr als 1.200 Teilnehmer erwartet.<br />

„Stand früher die Maschine im Mittelpunkt der Veranstaltungen,<br />

so ist es heute das Spannungsfeld zwischen<br />

Mensch, Prozess und Digitalisierung, dem sich die Fachvorträge<br />

und Workshops ausführlich aus verschiedenen Blickwinkeln<br />

nähern“, sagt VDBUM-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied<br />

Dieter Schnittjer. Schwerpunktpartner sind diesmal die Firmen<br />

Liebherr, Kiesel und Wacker Neuson, die jeweils eine der drei<br />

Abendgalas ausrichten und mit einer großen Anzahl von Fachvorträgen<br />

die Neuigkeiten aus ihrem Tätigkeitsfeld vorstellen.<br />

Aber auch Experten aus anderen Unternehmen, aus Hochschulen<br />

und Universitäten werden den Teilnehmern ihre aktuellen<br />

Projekte präsentieren. Unter dem Motto „Ideen von heute<br />

schaffen Lösungen von morgen“ umfasst das Programm die<br />

Themenkomplexe „Digitalisierung“, „Bahnbau“, „Rückbau<br />

und Aufbereitung“ sowie „Innerstädtischer Kompaktbau“. Die<br />

Themen des Seminarprogramms werden wieder in einer begleitenden<br />

Fachausstellung anschaulich vertieft. Erwartet werden<br />

mehr als hundert Aussteller. Verliehen wird ebenfalls der<br />

VDBUM-Förderpreis. Er richtet sich in gleicher Weise an Studenten,<br />

Jungakademiker, Meisterschüler und erfahrene Praktiker<br />

mit innovativen Ideen. Die Gewinner werden ihre Arbeiten<br />

bei der Preisverleihung ausführlich vorstellen.<br />

Eine weitere dezidierte Aktion zur Förderung des Nachwuchses<br />

ist das Patenschaftsprogramm für Studenten und Meisterschüler.<br />

Hierbei sponsern Partnerunternehmen und der VDBUM<br />

die Teilnahme von Studenten aus baurelevanten Fakultäten<br />

und Meisterschülern an der Fachtagung.<br />

www.vdbum.de<br />

Die Themen des Seminarprogramms werden in einer<br />

begleitenden Fachausstellung anschaulich vertieft.<br />

Diese Form des individuellen Gedankenaustausches ist<br />

bei Besuchern wie Ausstellern sehr beliebt. Foto: VDBUM<br />

14 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong>


STANDORTKARTEN<br />

PRINT …<br />

Standortkarten<br />

Transportbeton<br />

Ausgabe<br />

2016/2017<br />

Bayern<br />

Standortkarten<br />

Sand und Kies<br />

Standortkarten<br />

Asphalt<br />

Ausgabe<br />

2015/2016<br />

Baden-Württemberg<br />

Ausgabe<br />

2017/2018<br />

Sachsen-Anhalt<br />

Standortkarten<br />

Baustoff-Recycling<br />

Standortkarten<br />

Natursteinbetriebe<br />

Ausgabe<br />

2014/2015<br />

Bayern<br />

Ausgabe<br />

2017/2018<br />

Niedersachsen/Bremen<br />

Schleswig-Holstein/Hamburg<br />

... aus fünf Branchen mit über<br />

7.600 Baustoff-Werken und<br />

-Verwaltungen in Deutschland<br />

Für jeden Stadt- oder Landkreis ist eine Karte mit den jeweiligen<br />

Standorten der Werke und Verwaltungen abgebildet. Die<br />

Adresseinträge enthalten Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefon- und<br />

Faxnummern der einzelnen Werke. Soweit Angaben vorliegen,<br />

sind zusätzliche Informationen über Produktangebot, Jahresförderung,<br />

Zahl der Mitarbeiter und Zertifizierung aufgeführt.<br />

Am Ende einer jeden Karte finden Sie ein Register in alphabetischer<br />

Reihenfolge der Werke, mit Ortsangabe, Haupt- oder Zweigwerk,<br />

Kreis- und Kartennummer.<br />

Die Standortkarten sind je Bundesland erhältlich.<br />

Verfügbare Branchen: Asphalt, Baustoff-Recycling,<br />

Natursteinbetriebe, Sand und Kies, Transportbeton<br />

… oder ONLINE<br />

Online-Portal mit zugehörigem Kartensystem –<br />

über 7.600 Standorte und Adressen deutscher Baustoff-Werke<br />

und -Verwaltungen, Map + Routenplaner,<br />

umfangreiche Suchfunktionen.<br />

Für PC, Tablet & Smartphone<br />

➜ Umfangreiche Suchfunktionen<br />

ergänzen das System. So kann<br />

nach Firmen und Orten gesucht<br />

werden. Nach Anklicken eines<br />

Werkes ist eine Umkreissuche<br />

problemlos möglich.<br />

➜ Integrierte Routing-Funktionen in<br />

Kombination mit Google Maps<br />

erlauben Strecken errechnungen<br />

zwischen Werken oder zwischen<br />

Werken und Baustellen mit Angabe<br />

des Streckenverlaufs.<br />

➜ Einzelne Branchen und Bundesländer<br />

können ein- oder ausgeblendet<br />

werden.<br />

➜ Der Clou: Sie können selbst Karten<br />

erstellen. Über eine Exportfunktion<br />

sind die Daten Ihres frei<br />

gewählten Kartenausschnitts als<br />

Grafik zu exportieren. Ab in eine<br />

Online-Druckerei … und Sie können<br />

Ihre Karte als Posterdruck<br />

verwenden.<br />

Verfügbare Branchen: Asphalt, Baustoff-Recycling,<br />

Natursteinbetriebe, Sand und Kies, Transportbeton<br />

Weitere Infos/Bestellung<br />

unter www.stein-verlagGmbH.de


BRANCHEN-INFOS<br />

Neben den<br />

bekannten<br />

VDMA-<br />

Praxistagen<br />

Biomasse<br />

gibt es auf<br />

der IFAT<br />

2020 zum<br />

ersten Mal<br />

die VDMA-<br />

Crushing-<br />

Zone. Foto:<br />

Messe München<br />

VDMA Fachverband Abfall- und Recyclingtechnik<br />

IFAT 2020 Live: Praxistage Biomasse und ganz neu: die Crushing-Zone<br />

Der VDMA Fachverband Abfall- und<br />

Recyclingtechnik wird auf der IFAT<br />

2020, die vom 4. bis 8. Mai 2020 in<br />

München stattfindet, wieder mit seinen<br />

bewährten Live-Demonstrationen<br />

vertreten sein: Neben den Praxistagen<br />

Biomasse gibt es erstmals die VDMA-<br />

Crushing-Zone.<br />

Die VDMA-Praxistage Biomasse konzentrieren<br />

sich auf die Zerkleinerung<br />

bzw. Aufbereitung von Biomasse in<br />

Form von Grünschnitt, Wurzel-,<br />

Stamm- sowie Altholz. Die Besuchergruppen<br />

werden über einen exklusiven<br />

Zugang zur Live-Demo Area im Freigelände<br />

geführt. Die Interviews zu den<br />

Besonderheiten der jeweiligen Maschinen<br />

finden zwischen einem Firmenvertreter<br />

und dem Moderator statt und<br />

werden in deutscher Sprache gehalten.<br />

Für internationale Gäste fasst der Moderator<br />

am Gesprächsende die Highlights<br />

in englischer Sprache zusammen.<br />

Geplant sind insgesamt acht<br />

Vorführungen: Dienstag bis Donnerstag<br />

je zwei sowie je eine Vorführung<br />

am Montagnachmittag und Freitagvormittag.<br />

Ganz neu im Programm ist die<br />

VDMA-Crushing-Zone. Mit dem neuen<br />

Namen wird die Abgrenzung zu den<br />

erfolgreichen VDMA-Praxistagen deutlicher<br />

und die Zuschauer können<br />

leichterr entscheiden, was sie live<br />

sehen möchten. Bei der Crushing-Zone<br />

werden neben der Rückbau- und Abbruchtechnik<br />

auch Zerkleinerungsund<br />

Aufbereitungstechniken zum Recycling<br />

mineralischer Abfälle live präsentiert.<br />

Damit wird die gesamte Wertschöpfungskette<br />

abgebildet: Rückbau<br />

und Abbruch, mobile Zerkleinerungsund<br />

Aufbereitungstechnik sowie die<br />

dazu notwendigen Beschickungsgeräte.<br />

Und ganz wichtig: im Unterschied<br />

zu 2018 wird auch der Abbruch live<br />

gezeigt.<br />

Geplant sind insgesamt acht Vorführungen:<br />

Dienstag bis Donnerstag je<br />

zwei sowie je eine Vorführung Montagnachmittag<br />

und Freitagvormittag.<br />

Partner der VDMA-Crushing-Zone ist<br />

die Ettengruber-Unternehmensgruppe<br />

aus Dachau.<br />

Die VDMA-Crushing-Zone ist auch<br />

ein wesentlicher Baustein des umfangreichen<br />

Angebotes der IFAT 2020 zum<br />

Themenschwerpunkt Schadstoffmanagement,<br />

Abbruch, Aufbereitung,<br />

Straßenbau. Die Messe reagiert damit<br />

auch auf das wachsende Brancheninteresse<br />

nach innovativen Lösungen bei<br />

der Bearbeitung und Verwertung von<br />

mineralischen Abfällen aus Bau und<br />

Abbruchmaßnahmen und Bodenaushub.<br />

Das Kreislaufmodell des mineralischen<br />

Bauschutt<strong>recycling</strong>s rückt damit<br />

stärker in den Mittelpunkt. Bis Anfang<br />

November hatten sich zu den Praxistagen<br />

bereits 17 und zur Crushing-Zone<br />

9 Anbieter fest angemeldet.<br />

art.vdma.org<br />

16 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong>


BRANCHEN-INFOS<br />

Zahlen, bitte!<br />

Sammelmenge und -quote für Elektro-/Elektronikgeräte 2015<br />

Quelle: http://m.bmub.bund.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_<br />

PDF/Abfallwirtschaft/elektronikgeraete_daten_2015_bf.pdf<br />

Durchschnittliche Zusammensetzung<br />

eines Pkw aus dem Jahr 2015<br />

Marktsegmente und Teilbereiche der<br />

Kreislaufwirtschaft<br />

Piktogramme/Symbole: freepic; Grafiken: Petra Greb-Gaß<br />

Quelle: Faulstich, M./Prognos AG: Perspektiven des Altauto<strong>recycling</strong>s.<br />

Untersuchung im Auftrag der Scholz Recycling GmbH und<br />

der TSR Recycling GmbH & Co. KG<br />

Quelle: Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft 2018. Einblicke<br />

und Aussichten. Bearbeitung: Prognos AG, INFA GmbH<br />

Quelle: Prognos AG<br />

Bei Primärerzeugern über Begleitscheine<br />

erfasste Mengen an Altöl (ohne Importe) nach<br />

Sammelkategorie 2015 (in Tsd. Tonnen)<br />

Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie <strong>19</strong> Reihe 1 – 2015; eigene Darstellung<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong> 17


Die Fachzeitschrift für Recycling-Industrien Ausgabe 6/20<strong>19</strong><br />

Materialumschlag & Transport<br />

TELEHANDLER<br />

Mehr zur SML-Power auf<br />

telehandler-oder-radlader.de<br />

ODER<br />

RADLADER?<br />

ENTSCHEIDEN SIE<br />

SICH FÜR BEIDES.<br />

TITELSTORY<br />

Sennebogen:<br />

Zwei Maschinen<br />

Scotbark LLP in Glasgow ist ein schottischer Hersteller und<br />

Vertreiber von Premium-Rindenmulch mit über 30 Jahren<br />

Erfahrung. Im Laufe der Zeit haben sich sowohl die Produktpalette<br />

als auch der Kundenstamm von Scotbark enorm erweitert, sodass<br />

sich das Unternehmen mittlerweile zur umfassenden Anlaufstelle<br />

im Bereich Garten- und Landschaftsbau entwickelt hat.<br />

18 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong>


Materialumschlag & Transport<br />

Die Z-Kinematik<br />

garantiert müheloses<br />

Befüllen der<br />

Niederhalterschaufel.<br />

in einer<br />

mit der Schaufel aus dem großen Rindenmuldenberg<br />

auf dem Gelände der<br />

Firma Scotbark.<br />

Stark und robust wie ein<br />

Radlader, stabil und standsicher<br />

wie ein Teleskoplader<br />

Michael Boyle, Geschäftsführer von Scotbark:<br />

„Der 355 E ist genau die richtige<br />

Maschine für unser Unternehmen, da wir<br />

einen Teleskoplader mit Radlader-Leistung<br />

benötigen, um unserem regen Betrieb<br />

gerecht zu werden. Der 355 E ermöglicht<br />

uns eine extrem schnelle<br />

Durchlaufzeit für Kundenaufträge, da er<br />

fast rund um die Uhr im Einsatz ist und<br />

sowohl die nachts eingehenden Anlieferungen<br />

als auch das Handling tagsüber<br />

übernehmen kann.“ Der Teleskoplader<br />

macht dem Namen der Produktlinie<br />

„Multi Line“ alle Ehre und<br />

kann durch das serienmäßige, hydraulische<br />

Sennebogen-Schnellwechselsystem<br />

in Sekundenschnelle mit einer<br />

Hubgabel ausgestattet werden. Somit<br />

ist er für multifunktionale Aufgaben<br />

ausgerüstet.<br />

Seit 10 Jahren bilden bereits<br />

zwei Sennebogen-305-Maschinen<br />

das Herzstück für Verladeund<br />

Stapelarbeiten. Hinzu<br />

kommt nun eine dritte Maschine: Der<br />

von Grund auf neu konstruierte und<br />

erste Vertreter der neuen Produktlinie<br />

„Multi Line“ – der Teleskoplader 355 E.<br />

Er ist der erste in Großbritannien betriebene<br />

355 E und wird von dem<br />

Sennebogen-Händler Molson Green<br />

vertrieben und gewartet. Wie schlägt<br />

sich nun der 355 im Vergleich zu gewöhnlichen<br />

Telehandlern? Scotbark<br />

sagt, spätestens im praktischen Einsatz<br />

merkt man, hier ist mehr Power im<br />

Spiel!<br />

Der 355 E vereint das Beste aus der<br />

Radlader- und Teleskoplader-Technik<br />

in einer wohl einzigartigen Maschine:<br />

Er ist stark und robust wie ein Radlader<br />

und gleichzeitig stabil und standsicher<br />

wie ein Teleskoplader. Die aus dem<br />

Radlader bekannte „Z-Kinematik“ ermöglicht<br />

sehr hohe Losbrechkräfte und<br />

eine mühelose Aufnahme des Materials<br />

Sennebogen<br />

Maschinenfabrik<br />

GmbH<br />

Sennebogenstraße 10<br />

D-94315 Straubing<br />

Tel.: +49 (0) 9421/540-0<br />

Fax: +49 (0) 9421/540-888<br />

info@sennebogen.de<br />

www.sennebogen.com<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong> <strong>19</strong>


TITELSTORY: Materialumschlag & Transport<br />

Die hochfahrbare Kabine sorgt für<br />

perfekte Sicht bei der Beladung.<br />

Den Kunden Scotbark überzeugt unter<br />

anderem auch das große Fassungsvermögen<br />

der Niederhalterschaufel, mit der<br />

sich bis zu 3 m³ Material aufnehmen<br />

lässt. Dies beschleunigt die Verladung<br />

von Rindenmulch um einiges. Ein weiteres<br />

Highlight ist natürlich auch die exklusive<br />

hochfahrbare Kabine namens Multicab,<br />

was auch Michael Boyle betont:<br />

„Der 355 E hat die richtige Schaufelkapazität,<br />

um schnell alles zu beladen – von<br />

Großraumsäcken, Kleintransportern bis<br />

hin zu unseren größten 100 m³ großen<br />

Walking-Floor-Anhängern. Die hochfahrbare<br />

Kabine bietet darüber hinaus mit<br />

ihrer Rundumsicht ein unübertroffenes<br />

Maß an Arbeitssicherheit auf dem stark<br />

frequentierten Innenhof.“**<br />

Richtige Schaufelkapazität, um<br />

schnell alles zu beladen<br />

Auch Ben Lang, der Fahrer des 355 E bei<br />

Scotbark, ist begeistert: „Wenn ich fast 4<br />

Meter über dem Boden sitze, gibt es<br />

keine Nackenbelastung beim Beladen<br />

von Fahrzeugen mit hohen Seitenwänden.<br />

Nicht nur die direkte Sicht ist bei<br />

20 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong>


Materialumschlag & Transport<br />

Unser Geschenk an Sie!<br />

Effizientes<br />

Arbeiten dank<br />

großem Schaufelvolumen<br />

und<br />

kleinem<br />

Wendekreis.<br />

hochgefahrener Kabine hervorragend,<br />

sondern darüber hinaus tragen auch das<br />

Spiegelpaket und die Rückfahrkameras<br />

zum Fahrerkomfort bei, indem sie dafür<br />

sorgen, dass man den Kopf nicht zu oft<br />

drehen muss, um Hindernisse auf der<br />

Rückseite zu entdecken.“ Der kleine<br />

Wenderadius des 355 E von unter 4 Metern<br />

ist wichtig, um die Arbeit auf engem<br />

Raum und bei wartender Lkw-Schlange<br />

effizient erledigen zu können. Durch die<br />

perfekte Balance zwischen Kraft und Geschwindigkeit<br />

ist der 355 E für anspruchsvolle<br />

Verladearbeiten wie bei Scotbark<br />

prädestiniert.<br />

Zusammengefasst meint Ben Lang:<br />

„Im Vergleich zu herkömmlichen Teleskopladern<br />

ist der 355 E die perfekte<br />

Maschine für diese Arbeit. Er spielt aufgrund<br />

einer Vielzahl von Faktoren in<br />

einer ganz anderen Liga: Aufgrund seiner<br />

Leistung, der sanften Steuerung,<br />

der Wendigkeit, der ausgezeichneten<br />

Losbrechkräfte und der hervorragenden<br />

Sicht aus der hochfahrbaren Kabine.“<br />

Alles aus<br />

einer Hand!<br />

HS-SCHOCH / ZFE / BSG<br />

DIE FULLLINER FÜR ANBAUGERÄTE<br />

KRAFTVOLL DANK BOROX<br />

HART DANK HARDOX®<br />

AUSDAUERND DANK ESCO®<br />

Unternehmen der HS-Schoch Gruppe<br />

Perfekte Balance zwischen<br />

Kraft und Geschwindigkeit<br />

erleichternt anspruchsvolle<br />

Beladearbeiten.<br />

Fotos: Sennebogen<br />

HS-Schoch<br />

GmbH & Co.KG<br />

73466 Lauchheim<br />

Fon: 07363 9609-6<br />

<strong>06</strong>869 Coswig<br />

Fon: 034923 700-0<br />

ZFE<br />

GmbH<br />

77855 Achern-Gamshurst<br />

Fon: 07841 2057-0<br />

bsg<br />

Handels GmbH<br />

85411 Eglhausen<br />

Fon: 08166 9969-0<br />

www.hs-schoch.de<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong> 21


Materialumschlag & Transport<br />

Auf dem Rahmen<br />

des Abrollcontainers<br />

befindet sich eine<br />

Bedienplattform für den<br />

Kranführer, der damit<br />

einen optimalen Blick<br />

ins Innere des<br />

Containers bekommt.<br />

Foto: Fassi Ladekrane GmbH<br />

Fassi<br />

Effizienter und leicht<br />

bedienbarer Ladekran<br />

Der Volvo-Dreiachser von Norman<br />

Halberstadt gehört zum Fuhrpark<br />

der Firma Peter Beuck Recycling. Huckepack<br />

mit an Bord ist ein schwarzer 18-Kubikmeter-Abrollbehälter<br />

mit der Aufschrift<br />

„www.der-hamburg-bag.de“.<br />

Damit ist sogleich umrissen, welche Aufgabe<br />

auf Halberstadt an diesem Freitagvormittag<br />

wartet: Er fährt auf seiner Tour<br />

durch mehrere Neubaugebiete eine<br />

ganze Reihe kleinerer Baustellen ab, um<br />

sogenannte Big Bags einzusammeln.<br />

Wichtigste Voraussetzung dafür, dass<br />

sich die kundenfreundliche Kalkulation<br />

langfristig rechnet, ist eine möglichst effiziente<br />

Abwicklung. Aus diesem Grund<br />

hat das Unternehmen jüngst einen Volvo<br />

FH 420 mit Hakengerät angeschafft, um<br />

optional einen speziell für den Abtransport<br />

von Big Bags konstruierten Container<br />

zu übernehmen. Dieser Behälter ist<br />

mit einem auf der Rahmenverlängerung<br />

montierten Fassi-F165-Ladekran ausgestattet,<br />

der wiederum dazu dient, die<br />

über eine Tonne schweren Big Bags ohne<br />

große Umschweife in den Behälter zu<br />

hieven. Gesteuert wird der F165 über die<br />

Scanreco-Fernsteuerung. Schwebt der<br />

Big Bag erst einmal über die Bordwand<br />

des Behälters, entert der Bediener die<br />

Kranplattform hinter dem Fahrerhaus,<br />

um den Bag möglichst platzsparend in<br />

dem Container zu verstauen. Bis zum<br />

abschließenden Einfalten des Krans vergehen<br />

kaum mehr als 10 Minuten.<br />

Am Ende der Tour auf dem Beuck-<br />

Firmengelände in Wandsbek gilt es<br />

schließlich, den Behälter mit den Big<br />

Bags auszuladen. Das geschieht ganz<br />

simpel unter Nutzung der Kippfunktion<br />

des Meiller-RS21.65-Hakengeräts. Der<br />

F165 schwenkt dabei samt Behälter in<br />

die Höhe. Möglich ist das durch eine<br />

flexible Schlauchverbindung.<br />

www.fassigroup.de<br />

22 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong>


Materialumschlag & Transport<br />

Faun & BEG<br />

Müll wird erstmals elektrisch abgeholt<br />

Seit Kurzem ist bei der Bremerhavener<br />

Entsorgungsgesellschaft mbH (BEG)<br />

das erste rein elektrisch betriebene Müllfahrzeug<br />

erfolgreich im Einsatz. Der Lkw<br />

wurde im Rahmen des Projektes „BEAR<br />

– Batterieelektrische Abfallentsorgung<br />

mit Roboterunterstützung“ durch den<br />

„Energie- und Klimafonds“ des Bundesministeriums<br />

für Umwelt, Naturschutz<br />

und nukleare Sicherheit (früher: Bundesministerium<br />

für Umwelt, Naturschutz,<br />

Bau und Reaktorsicherheit) gefördert<br />

und durch Faun gebaut. Der für das Projekt<br />

gebaute Prototyp soll mindestens 12<br />

Monate lang in Bremerhaven im Realbetrieb<br />

erprobt werden. Dabei werden<br />

neben Daten zur Wirtschaftlichkeit und<br />

technischen Zuverlässigkeit auch Daten<br />

zur Klima- und Umweltwirkung des Fahrzeugeinsatzes<br />

erhoben.<br />

Die Zielsetzung im Rahmen des Vorhabens<br />

„BEAR“ ist die Entwicklung eines<br />

rein elektrisch betriebenen Abfallsammelfahrzeuges<br />

und dessen Aufbau. Das<br />

Fahrzeug ist derart ausgelegt, dass es<br />

eine Geschwindigkeit von 80 km/h erreichen<br />

kann. Auch die Nebenaggregate<br />

(Klimatisierung, Lenkkraftunterstützung,<br />

Druckluftbereitstellung, Bordnetzversorgung<br />

usw.) werden vollständig durch<br />

elektrisch angetriebene Systeme ersetzt.<br />

Die Energie sowohl für den Antrieb als<br />

auch für Aufbau und Lifter liefert ein<br />

schnellladefähiges Batteriepaket. Dazu<br />

wurde am Standort eine Hochleistungsladestation,<br />

welche direkt vom Müll-<br />

Heiz-Kraftwerk (MHKW) gespeist wird,<br />

installiert. Ein weiteres Ziel des Projekts<br />

stellt die Erforschung der erforderlichen<br />

Batterieauslegung dar. Hierbei wird eine<br />

Batterielebensdauer von mindestens acht<br />

Einsatzjahren angestrebt. Im Zuge der<br />

Bei der Schlüsselübergabe in Bremerhaven<br />

(v. l. n. r.): Josef Holtermann<br />

(Leiter Einkauf Remondis Lünen),<br />

Dr. Ulf Eversberg (Stadtrat Bremerhaven),<br />

Torsten von Haaren (Stadtverordnetenvorsteher<br />

Bremerhaven),<br />

Patrick Hermanspann (CEO Faun-<br />

Gruppe), Torsten Neuhoff<br />

(Bürgermeister Stadt Bremerhaven),<br />

Stefan Ketteler (Geschäftsführer BEG-<br />

Gruppe), Dr. Addissou Makonnen<br />

(Geschäftsführer BEG-Gruppe),<br />

Thomas Templin (Aufsichtsratsvorsitzender<br />

BEG). Foto: Faun<br />

Untersuchungen zur Batteriedimensionierung<br />

soll zusätzlich ein allgemeines<br />

Tool zur Planung der Batteriekapazität<br />

entwickelt werden.<br />

www.Faun.com<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong> 23


Materialumschlag & Transport<br />

Der neue HL960A kann<br />

optional mit einer<br />

Schwerlastvorderachse,<br />

etwa für den<br />

Recyclingeinsatz,<br />

ausgerüstet werden.<br />

Foto: Hyundai<br />

Hyundai<br />

Neue Radlader A-Serie<br />

startet mit Trio<br />

Hyundai Construction Equipment Europe<br />

(HCEE) startet die neue HL900-<br />

A-Serie mit drei Stufe-V-konformen Radladern:<br />

dem HL940A, HL955A und dem<br />

HL960A. Das Trio wird noch in diesem<br />

Jahr bei den europäischen Händlern verfügbar<br />

sein. Die A-Serie steht für Maschinen,<br />

die die europäischen Emissionswerte<br />

der Stufe V erfüllen.<br />

Der Cummins-B6.7-Motor mit dem<br />

All-in-one-Abgasnachbehandlungssystem<br />

bringt viele Vorteile. Der Motor ist<br />

nicht nur Stufe-V-konform, sondern dank<br />

der Diagnoseverbindung mit Hi-Mate,<br />

der langen Wartungsintervalle und der<br />

DPF-Rußrückstellfunktion zur Reinigung<br />

auch einfach zu warten. Da das Abgasnachbehandlungssystem<br />

keine manuelle<br />

DPF-Regeneration benötigt und EGR-frei<br />

ist, bietet die Plattform eine erhöhte Zuverlässigkeit.<br />

Das IWM-Menü (Intelligent Work<br />

Mode) ermöglicht drei Motorbetriebsarten:<br />

Power, Power Smart und Economy,<br />

um je nach Anwendung die volle Motorleistung<br />

bereitzustellen oder den Kraftstoffverbrauch<br />

zu reduzieren. Der Power<br />

Smart Mode ermöglicht geringere Energieverluste<br />

und durchschnittlich 3 bis 5<br />

Prozent Kraftstoffeinsparung. Darüber<br />

hinaus wird die Motorleistung optimiert,<br />

um ein höheres Drehmoment bei niedrigeren<br />

Drehzahlen zu erreichen. Dies ist<br />

ein weiteres Mittel zur Verbesserung der<br />

Kraftstoffeffizienz bei gleichzeitiger Optimierung<br />

der Motorleistung und Verbesserung<br />

der Reaktionszeit des Motors. Für<br />

mehr Sicherheit ist das fortschrittliche<br />

AAVM-4-Kamera-System als Option erhältlich.<br />

Das Vierkamerasystem informiert<br />

den Bediener, wenn Personen oder<br />

gefährliche Objekte erkannt werden, und<br />

ermöglicht eine äußerst präzise Kontrolle<br />

über Maschine und Umgebung. Das<br />

Kamerasystem umfasst zwei Hauptfunktionen:<br />

AVM (Around View Monitoring)<br />

und IMOD (Intelligent Moving Object<br />

Detection). Vier Kameras filmen auf jeder<br />

Seite der Maschine, sodass das AVM-<br />

System einen 360-Grad-Überblick über<br />

die Umgebung der Maschine bietet.<br />

IMOD zeigt alle Bewegungen rund um<br />

die Maschine an. Die Bewegung wird auf<br />

dem Monitor angezeigt, indem ein<br />

Rechteck um das sich bewegende Objekt<br />

gelegt wird oder indem durch Pfeile gezeigt<br />

wird, auf welcher Seite die Bewegung<br />

erfolgt. Zudem wurde durch die<br />

Neugestaltung der Motorhaube die direkte<br />

Sicht auf die Rückseite der Maschine<br />

beim Rückwärtsfahren erheblich verbessert.<br />

Der HL955A und der HL960A verfügen<br />

über eine verstärkte Hinterachse für mehr<br />

Lebensdauer. Beide Maschinen können<br />

optional mit einer Schwerlastvorderachse,<br />

etwa für den Recyclingeinsatz, bestellt<br />

werden. Das All-in-one-Hauptregelventil<br />

– eine Kombination aus Fahrtregelventil<br />

und EPPR-Ventil – verbessert die Verfügbarkeit,<br />

da es weniger Hydraulikschläuche<br />

gibt – und damit ein geringeres Risiko<br />

von Schäden durch Leckagen. Der<br />

HL940A und der HL955A wiederum sind<br />

mit einem neuen parallelen Z-Bar-Gestänge<br />

ausgestattet, das einen parallelen<br />

Hub und große Rückkippkräfte ermöglicht.<br />

Für noch mehr Vielseitigkeit bietet<br />

Hyundai seine Radladermodelle auch mit<br />

verlängertem Laderahmen, ISO-Schnellkupplung<br />

sowie zwei speziellen<br />

„Toolmaster“-Versionen für Kunden aus<br />

den Bereichen Recycling, Abfallbehandlung,<br />

Forstwirtschaft oder Industrie zusätzlich<br />

zu den Standard-Radladeranwendungen<br />

an.<br />

www.hyundai-ce.eu<br />

24 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong>


Materialumschlag & Transport<br />

Renault Trucks<br />

Nicht nur schmal, sondern auch sicher<br />

Seit Kurzem gehört ein Renault<br />

Trucks D Access zum Fuhrpark der<br />

Entsorgungsbetriebe Lübeck. Präsentiert<br />

wurde der D Access zum ersten<br />

Mal auf der IFAT 2018. Mit einer Breite<br />

von 2,30 Metern ist er das schmalste<br />

Niederflur-Abfallsammelfahrzeug auf<br />

dem Markt. Das macht den D Access<br />

Narrow zum idealen Truck für die Lübecker<br />

Entsorgungsbetriebe, denn in<br />

der Hansestadt finden sich viele enge<br />

Gassen und Kurven. Das schmale Fahrzeug<br />

ermöglicht den Fahrern ein besseres<br />

Rangieren und vermindert das<br />

Risiko von Anfahrschäden. „Wir haben<br />

uns bewusst für das schmalste Niederflurfahrzeug<br />

dieser Art entschieden,<br />

um auch in den engen Straßen der<br />

Route beweglich zu sein“, erklärt Dirk<br />

Machinia, Abteilungsleiter Logistik Abfallwirtschaft<br />

bei den Entsorgungsbetrieben<br />

Lübeck.<br />

Auch der Einstiegsbereich in den Abfallsammler<br />

ist mit nur 450 mm Höhe<br />

sehr niedrig gehalten. In Kombination<br />

mit der Falttür auf der Beifahrerseite<br />

und dem ebenen Fahrerhausboden<br />

ermöglicht er ein komfortables Einund<br />

Aussteigen.<br />

Für maximale Sicherheit der anderen<br />

Verkehrsteilnehmer sorgen reduzierte<br />

tote Winkel sowie neue Leuchten, die<br />

eine verbesserte Sichtbarkeit ermöglichen.<br />

Mittels Abbiegeassistent und voll<br />

verglaster Beifahrertür hat der Fahrer<br />

beim Rechtabbiegen eine gute Sicht<br />

auf Radfahrer und Fußgänger, um Unfälle<br />

in der Stadt zu vermeiden. „Die<br />

Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer ist<br />

für Kommunen und für uns ein zentrales<br />

Thema. Der D Access ist mit diversen<br />

Sicherheitsfeatures ausgestattet<br />

und ist somit absolut innenstadttauglich“,<br />

so Gennaro Caravante, Sales Manager<br />

Renault Trucks.<br />

Der von Zoeller extra für das schmale<br />

Fahrzeug entwickelte Aufbau Medium<br />

X 4N hat ein Fassungsvolumen von<br />

17 m 3 , damit beträgt die Nutzlast mehr<br />

als 11 Tonnen.<br />

www.renault-trucks.de<br />

Dirk Machinia, Abteilungsleiter<br />

Abfallwirtschaft Logistik EBL<br />

(Mitte), nimmt den Schlüssel zum<br />

neuen Müllfahrzeug entgegen<br />

von Thomas Rabbe, Renault<br />

Trucks (links), und Bernd Schmidt<br />

von der Zoeller-Gruppe.<br />

Foto: Renault Trucks<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong> 25


Materialumschlag & Transport<br />

Zeppelin-Cat<br />

Über den Dächern von<br />

München<br />

Es sah schon spektakulär aus: Mitternacht<br />

und mitten in der Münchner<br />

Innenstadt ein 300 Tonnen schwerer<br />

Autokran mit einem Cat-Kettenbagger<br />

325FL. Festgezurrt an dicken Eisenketten<br />

wartete auf seinen Einsatz. Schwebend<br />

sollte er über einen Gebäudekomplex<br />

am Maximiliansplatz gehoben<br />

werden, um in das Innere der<br />

früheren Commerzbank-Filiale zu gelangen.<br />

Über die Hälfte der letzten zwei<br />

Stockwerke waren bereits abgetragen<br />

– von dem Gebäude soll nur die Hülle<br />

übrig bleiben. Wegen des Denkmalschutzes<br />

muss die Fassade nämlich<br />

komplett erhalten bleiben.<br />

Begonnen hatte alles mit der Entkernung<br />

und der fachgerechten Sanierung<br />

des ehemaligen Bankgebäudes,<br />

die von Mtech im Vorfeld durchgeführt<br />

wurden. „Wir haben hier, wie so oft im<br />

Abbruch, die üblichen Verdächtigen<br />

gefunden“, so Jens Weinberger, Geschäftsführer<br />

von Mtech. Das bezieht<br />

er auf KMF, künstliche<br />

Mineralfasern, insbesondere<br />

Dämmwolle, aber<br />

auch Gussasphalt, die<br />

gesondert zu beseitigen<br />

Auch die üblichen<br />

Verdächtigen wurden<br />

gefunden<br />

Eine Baumaschine<br />

hebt ab.<br />

Foto: Caterpillar/Zeppelin<br />

waren. Sensible Entkernungen in denkmalgeschützten<br />

Objekten sind eines<br />

der Spezialgebiete des Münchner Abbruchunternehmens.<br />

Die Bausubstanz<br />

der früheren Bankfiliale besteht vor<br />

allem aus Stahlbeton, aber auch aus<br />

Mauerwerk, das separat beseitigt<br />

wurde, um hier eine saubere Trennung<br />

des Recyclingmaterials bereits auf der<br />

Baustelle zu generieren. Es wird auf<br />

Mulden verladen und diese werden<br />

mithilfe des Hochbaukrans von innen<br />

nach außen befördert. „Gerne hätten<br />

wir mit den Baumaschinen die Decke<br />

durchgeschlagen, aber unser Kunde<br />

bevorzugte eine andere Vorgehensweise,<br />

die wir nun umsetzen“, erklärt Jens<br />

Weinberger zur Durchführung. So<br />

übernahm zunächst ein Roboter, den<br />

sich der Abbruchspezialist explizit für<br />

den Abbruch hoher Gebäude in der<br />

Innenstadt angeschafft hatte, die ersten<br />

Rückbauschritte und trug vorsichtig<br />

das Dach samt Dachstuhl ab. Kurz<br />

darauf wurde eine kompakte Baumaschine<br />

in Form eines Cat-<br />

Minibaggers 304ECR<br />

mithilfe eines Hochbaukrans<br />

in das oberste von<br />

fünf Stockwerken befördert. Er sollte<br />

sich von oben nach unten vorarbeiten.<br />

Dazu kam die von dem Münchner Abbruchunternehmen<br />

Thomas Ottl entwickelte<br />

Sonderkonstruktion in Form<br />

eines speziellen Käfigs Mtech gelegen.<br />

Damit wird der Cat 304ECR an den<br />

Baustellenkran eingehängt und der<br />

Fünf-Tonnen-Bagger kann mit einem<br />

Hammer die Decke, auf der er steht,<br />

bearbeiten. So können die statische<br />

und dynamische Last aufgenommen<br />

werden – ohne Gefahr für Maschine<br />

und Maschinisten. Das gilt auch für die<br />

historische Fassade, die nicht den Baumaschinen<br />

zum Opfer fallen darf. Ein<br />

spezielles Gerüst sichert die Außenwand<br />

und fängt die auftretenden Lasten<br />

ab. In den Kellerwänden wurden<br />

zehn Meter lange Anker in einem 35<br />

Grad Winkel eingebracht, um die<br />

Wand zu verspannen. Aber auch hinsichtlich<br />

der Nachbargebäude mussten<br />

besondere Vorkehrungen getroffen<br />

werden, damit diese keinen Schaden<br />

nehmen. Alles in allem muss der<br />

Abbruchspezialist ganz besondere<br />

Vorsicht walten lassen, wenn dieser mit<br />

seinen Baumaschinen im Inneren agiert<br />

und sie den Rückbau übernehmen.<br />

Für die letzten beiden Etagen fährt<br />

Mtech nun größere Geschütze in Form<br />

des 27,5-Tonners auf. Der Cat 325FL<br />

muss schließlich den Keller komplett<br />

beseitigen. Seine schwerste Aufgabe<br />

wartet ganz unten auf ihn: der längst<br />

leer geräumte Banktresor mit dicken<br />

Stahlwänden. Aber auch das wird<br />

sicherlich gelingen.<br />

www.zeppelin-cat.de<br />

26 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong>


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFILE FÜR PROFIS<br />

SERVICE-SEITEN:<br />

Exklusiv für Sie!<br />

Informationen schnell und bequem: Einfach per Telefon,<br />

Fax, E-Mail oder QR-Code Kontakt aufnehmen.<br />

Ihre Partner<br />

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Im jährlichen Profil-Block stellen<br />

sich Firmen vor, die Ihnen<br />

zur Optimierung Ihrer Betriebsprozesse<br />

wichtige Produkte<br />

und Dienstleistungen anbieten.<br />

Kurz und informativ erhalten Sie<br />

einen Überblick Ihrer Partner.<br />

Aufbereitungstechnik<br />

Recyclinganlagen<br />

Filterpressen<br />

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FOR ALL APPLICATIONS.


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

THINK BIG<br />

Kompetenz. Weltweit. August Müller GmbH & Co. KG<br />

Die August Müller GmbH & Co. KG mit dem Sitz in Rottweil plant, konstruiert, fertigt,<br />

liefert und montiert seit über 125 Jahren hochwertige Maschinen und Anlagen für die<br />

Steine- Erden- Industrie, Bergwerke, Gipswerke, Zementwerke und Recyclinganlagen<br />

deutschland- aber auch weltweit und hat sich in der Branche einen erstklassigen<br />

Namen erarbeitet.<br />

Vorbrechanlage ausgestattet mit<br />

» Kettenförderer<br />

» Aufgabebunker<br />

» Doppelrollenrost<br />

» Stahlbau<br />

» Förderbändern<br />

» Fingerrollenrost<br />

In unserem<br />

Sortiment finden Sie:<br />

Kettenförderer<br />

Schubaufgeber<br />

Rollenroste<br />

Fingerrollenroste<br />

Stufenstabroste<br />

Brecher<br />

Plattenbänder<br />

Förderbänder<br />

Sonderkonstruktionen<br />

Sieb- und Siloanlage<br />

Vorbrechanlage<br />

Recyclinganlage<br />

Kontakt<br />

AUGUST MÜLLER GMBH & CO. KG<br />

Maschinenfabrik | Stahlbau<br />

Hochmaurenstraße 9<br />

78628 Rottweil<br />

Tel. +49 (0) 741 2802-0<br />

Fax +49 (0) 741 2802-12<br />

service@august-mueller.com<br />

www.august-mueller.com<br />

28 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong><br />

KETTENFÖRDERER<br />

» Große robuste Konstruktion<br />

» Dichtigkeit des Untertrums – für das Rieselgut<br />

wird kein Reinigungsband benötigt<br />

» Geringere Betriebs- und Unterhaltskosten<br />

» Große Zuverlässigkeit<br />

» Geringer Raum- und Höhenbedarf<br />

» Wird für jeden Bedarf individuell konzipiert<br />

» Geeignet für klebriges und lehmiges Fördergut<br />

» Kein Reinigungsband für Rieselgut<br />

erforderlich<br />

SCHUBAUFGEBER<br />

» Große robuste Konstruktion<br />

» Geringere Betriebs- und Unterhaltskosten<br />

» Große Zuverlässigkeit<br />

» Geringer Raum- und Höhenbedarf<br />

» Für stärkste Belastungen und gleichmäßiges<br />

Aufgeben von großblockigem Haufwerk<br />

» Arbeitshub stufenlos verstellbar<br />

» Zwei Ausführungen im Sortiment: mechanischer<br />

und hydraulischer Schubaufgeber<br />

ROLLENROST<br />

» Trennung und Reinigung von stark<br />

verschmutztem Aufgabematerial durch<br />

ständige Bewegung<br />

» Kann nicht verkleben und verstopfen<br />

» Achsenantrieb über starke, im Ölbad<br />

laufende Rollenketten<br />

» Separate Konsole für Antriebseinheit<br />

» Immer Individuallösung<br />

FINGERROLLENROST<br />

» Umfangsgeschwindigkeit von ca. 2 m/sec<br />

» Verstellung der Drehzahl durch Verwendung<br />

der Frequenzumrichter ungefähr um +/- 30 %<br />

» Achsen aus Spezialstahl bis ca. 120 mm<br />

» Antrieb über Elektro-Normmotoren mit bis zu<br />

3 x 22 kW<br />

» Erhöhte Materialausbeute<br />

» Wird je nach Bedarf in unterschiedlichen<br />

Ausführungen hergestellt<br />

» Spezielle Form der Fingerscheiben verhindert<br />

Verstopfen der Achsen und Zwischenräume<br />

WIR BRINGEN DEN STEIN INS ROLLEN<br />

Wir entwickeln uns permanent weiter. Fü r unsere Kunden und mit unseren Kunden,<br />

denen wir partnerschaftlich verbunden sind.<br />

Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Website<br />

oder kontaktieren Sie uns direkt.


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

ARJES GmbH | Recycling Innovation<br />

Das für seine Zweiwellenzerkleinerer bekannte Unternehmen ARJES zählt<br />

heute zu den weltweit führenden Anbietern außergewöhnlicher Schredder<br />

mit extrem hoher Mobilität und einer wettbewerbsüberlegenen Anwendungsbreite.<br />

Kombiniert mit dem Innovationsgeist aller Mitarbeiter und dem besten<br />

Preis-Leistungsverhältnis der Branche, sind unsere Produkte ein Garant für<br />

starkes und stetiges Wachstum sowie wirtschaftlichen Erfolg. Seit der<br />

Unternehmensgründung im Jahr 2007 produzieren mittlerweile etwa 200<br />

Mitarbeiter am Standort Leimbach in Thüringen zukunftsweisende Lösungen<br />

für die Aufbereitung von Grünschnitt, Stamm- und Altholz, Kunststoff und<br />

Gewerbemüll, Metallschrott sowie Bauschutt und Mineralik.<br />

PRODUKTE<br />

Mobile und stationäre Shredder sowie Zerkleinerungsanlagen zur Vorzerkleinerung<br />

IMPAKTOR 250 EVO<br />

VZ 950 TITAN<br />

VZ 850<br />

VZ 750<br />

Kontakt<br />

ARJES GmbH<br />

Werksplatz 1<br />

36433 Leimbach<br />

Germany<br />

Fon +49 (3695) 85 855-0<br />

Fax +49 (3695) 85 855-14<br />

info@arjes.de<br />

www.arjes.de<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong> 29


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Produkte<br />

NALTEC ® -Wassernebelsystem<br />

MATAKT ® -Luftstoßgeräte<br />

FLAER ® -Förderbandabstreifer<br />

Geruchsvernichter +<br />

Oberflächenverkruster<br />

Die B+W Gesellschaft für Innovative Produkte mbH wurde<br />

<strong>19</strong>97 von den Herren Buddenkotte und Wiesner in Duisburg<br />

gegründet. Nach ihrem Umzug im Jahr 2010 hat sie heute<br />

ihren Firmensitz in Bottrop, im Herzen des Ruhrgebiets.<br />

Unsere Produktpalette umfasst ein breites Spektrum professioneller<br />

Spezialkomponenten für die Silo- und Fördertechnik in der<br />

Schüttgutindustrie. Mit umfassendem Know-how und kompetentem Engineering erarbeiten wir<br />

für unsere Kunden individuelle, sichere und wirtschaftliche Lösungen. Hierzu gehören:<br />

NALTEC ® -Wassernebelsystem zur<br />

Entstaubung von Schüttgütern<br />

Befeuchtung von Luft und Materialien sowie Flächen- und Haldenbefeuchtung<br />

Kühlung von Luft und Materialien<br />

Geruchsvernichtung<br />

Oberflächenverkrustung<br />

MATAKT ® -Luftkanonen / Luftstoßgeräte zur<br />

Material<strong>aktiv</strong>ierung in Bunkern und Silos<br />

Reinigung und Durchsatzerhöhung an Sieben<br />

FLAER ® -Förderbandabstreifer zur<br />

Reinigung von Förderbandanlagen<br />

Nachfolgend soll kurz auf das NALTEC ® -Wassernebelsystem eingegangen werden:<br />

In weiten Bereichen der Schüttgutindustrie stellt die Staubbekämpfung noch immer ein großes<br />

Problem dar. Das von uns entwickelte NALTEC ® -System bekämpft dieses Problem auf einfache<br />

Weise. Spezielle Wasserdüsen bilden einen künstlichen Wassernebel, der Staub bindet.<br />

Weitere Einsatzgebiete sind die Luftbefeuchtung von Produktions- und Lagerräumen sowie die<br />

Kühlung von Raumluft, Gasströmen und Materialien. Durch Zusatzmittel wird das System zur<br />

Geruchsbekämpfung und zur Oberflächenverkrustung eingesetzt.<br />

Die NALTEC ® -Anlagen werden nach individuellem Kundenwunsch geplant und gebaut. Die<br />

Anlagen können als mobile, semimobile oder auch als autarke Anlagen mit Wassertank und<br />

Stromgenerator geliefert werden. Ebenso wird das NALTEC ® -System fest in Produktionsanlagen<br />

eingebaut und kann in bestehende Arbeitsprozesse integriert und automatisiert werden.<br />

Das qualitativ sehr hochwertige NALTEC ® -Wassernebelsystem hat eine hohe Verfügbarkeit<br />

und kann durch entsprechende Beheizung auch im Winter betrieben werden.<br />

Als mobile Sprühnebeleinheit lässt sich das NALTEC ® -System flexibel und platzsparend einsetzen.<br />

Alle erforderlichen Aggregate wie Steuerschrank, Pumpe und Tank sowie ein regelbarer<br />

Ventilator mit speziell angebrachten Düsen sind zu einer kompakten Einheit zusammengefasst.<br />

E-Mail: info@buwip.de<br />

Faxback: +49 2045 412 12-29<br />

Bitte senden Sie uns kostenlos und unverbindlich<br />

Informationen über Ihre Produkte/Leistungen.<br />

Bitte vereinbaren Sie einen Gesprächstermin mit uns.<br />

Firma<br />

Kontakt<br />

B+W Gesellschaft für Innovative<br />

Produkte mbH<br />

Boschstraße 12a<br />

46244 Bottrop<br />

Tel.: +49 2045 412 12-0<br />

Fax: +49 2045 412 12-29<br />

E-Mail: info@buwip.de<br />

www.buwip.de<br />

30 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong><br />

Ansprechpartner<br />

Straße/Nr.<br />

PLZ/Ort<br />

Telefon<br />

E-Mail


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

seit <strong>19</strong>31<br />

BERTRAM® Förderbänder<br />

Das Original seit <strong>19</strong>31.<br />

Leichte Förderband-Baugruppe (Typ BGL)<br />

Unsere leichte Förderband-Baugruppe in Rohrrahmen-Konstruktion ist in den Gurtbreiten<br />

300, 400, 500 und 650 mm mit Achsabständen bis ca. 12 m lieferbar. Besonders<br />

bei leichten Schüttgütern in der Landwirtschaft und holzverarbeitenden<br />

Industrie findet dieses Förderbandsystem seine Anwendung.<br />

Massive Förderband-Baugruppe (Typ BGM)<br />

Unsere massive Förderband-Baugruppe in Rohrrahmen-Konstruktion ist in den Gurtbreiten<br />

500, 650, 800, 1000 und 1200 mm mit Achsabständen ab 5 m lieferbar.<br />

Besonders bei mittelschweren Schüttgütern in der Steine- und Erdenindustrie<br />

mit Stützweiten bis 10 m findet dieses Förderbandsystem seine Anwendung.<br />

Schwere Förderband-Baugruppe (Typ BGS)<br />

Unsere schwere Förderband-Baugruppe in Rohrrahmen- Konstruktion ist in den Gurtbreiten<br />

500, 650, 800, 1000 und 1200 mm mit Achsabständen ab 5 m lieferbar. Besonders<br />

bei schweren Schüttgütern in der Steine- und Erdenindustrie mit<br />

Stützweiten bis 20 m findet dieses Förderbandsystem seine Anwendung.<br />

Niedrige Förderband-Baugruppe (Typ NBFS)<br />

Unsere niedrige Förderband-Baugruppe in U-Profil-Konstruktion ist in den Gurt breiten<br />

500, 650, 800, 1000, 1200 und 1400 mm mit Achsabständen bis ca. 30 m lieferbar.<br />

Besonders bei leichten Schüttgütern in der Recyclingindustrie und bei beengten<br />

Platzverhältnissen findet dieses Förderbandsystem seine Anwendung.<br />

Leichte Baugruppe (Typ BGL)<br />

Massive Baugruppe (Typ BGM)<br />

Schwere Baugruppe (Typ BGS)<br />

Landband-Baugruppe (Typ LB)<br />

Unsere Landband-Baugruppe in U-Profil-Konstruktion ist in den Gurtbreiten 500, 650,<br />

800, 1000 und 1200 mm mit Achsabständen bis ca. 1000 m lieferbar. Besonders bei<br />

ebenerdiger Beförderung von schwerem Schüttgut, wie z. B. Sand und Kies,<br />

findet dieses Förderbandsystem über längere Strecken seine Anwendung.<br />

Stückgutförderer (Typ SF)<br />

Unsere Stückgutförderer in Kasten-Konstruktion sind in den Gurtbreiten 300 bis 1000 mm<br />

mit Achsabständen von 1 bis 20 m lieferbar. Besonders für den innerbetrieblichen<br />

Transport von Stückgütern, wie z. B. Paketen in Lager- und Logistikzentren oder<br />

Koffern in Flughäfen, wird dieses Fördersystem eingesetzt.<br />

Niedrige Baugruppe (Typ NBFS)<br />

Die Ausführungen unserer Förderbänder sind in lackiertem oder verzinktem Stahl<br />

sowie in Edelstahl in diversen Glatt- oder Steilfördergurt-Varianten lieferbar.<br />

Mit Hilfe unseres vielfältigen Zubehörs lassen sich die Förderbandsysteme kostengünstig<br />

funktional erweitern.<br />

Kontakt<br />

Bertram Förderanlagen und Arbeitsbühnen GmbH<br />

Junkersstraße 2<br />

D-30179 Hannover<br />

Germany<br />

Fon +49 (0) 511 / 67483-77 • Fax +49 (0) 511 / 67483-96<br />

www.bertram-hannover.de • vk2@bertram-hannover.de<br />

Landband-Baugruppe (Typ LB)<br />

Sie wollen mehr Informationen?<br />

Stückgutförderer (Typ SF)<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong> 31


UNTERNEHMEN<br />

Die genauesten Betonblöcke werden<br />

mit BETONBLOCK® Formen gegossen.<br />

Die Anwendungen sind unendlich,<br />

denn mit diesem stapelbaren system<br />

eine konstruktion leicht erweitert oder<br />

modifiziert werden kann.<br />

WARUM IST UNSER SYSTEM<br />

EXCLUSIV?<br />

Die Vielfalt an Formen und Größen ist<br />

in der Branche einzigartig. Für jede<br />

Größe stehen verschiedene Partitionen<br />

zur Verfügung wodurch mit einer<br />

Grundform auch mehrere kleinere<br />

Blöcke und verschiedene Modelle<br />

gegossen werden können. Intelligenter<br />

und billiger arbeiten!<br />

BENUTZERFREUNDLICH<br />

Betonprodukte sind nicht einfach<br />

zu handhaben. Auch unserem<br />

Transportmittelangebot ist vielzeitig<br />

für mehr Benutzerfreundlichkeit.<br />

BETONBLOCKFORMEN UND<br />

MEHR!<br />

• Hochwertige Stahlformen<br />

• Extrem genau<br />

• Umfanreiche Produktpalette<br />

• Bestes Preis-Leistungsverhältnis<br />

• Weltweite Lieferung ab Lager<br />

• Kontinuierliche Innovation<br />

• Einzigartige Marktposition<br />

>5000 CUSTOMERS<br />

IN >5 0 C O U N T RIE S<br />

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Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Unternehmen<br />

Die BHS Bau- und Handelsgruppe GmbH &<br />

Co. KG im Herzen Sachsens verfügt über<br />

langjährige Erfahrungen bei der Baustoffgewinnung,<br />

der Asphaltherstellung sowie<br />

im Straßen- und Tiefbau. Damit gehört das<br />

Unternehmen zu den wenigen Gesellschaften,<br />

die ihren Kunden ein komplettes<br />

Leistungspaket für den Tief- und Straßenbau<br />

anbieten. In der BHS Innovationen<br />

GmbH werden Eigenentwicklungen von<br />

Mitarbeitern aus der BHS-Gruppe zur<br />

Marktreife geführt und vertrieben. Geboren<br />

werden diese Innovationen aus dem<br />

Streben, eigene Prozesse und Leistungen<br />

zu verbessern, immer mit dem Fokus auf<br />

das Wesentliche: Qualität und Kosten<br />

Produkte<br />

Baustoff-Recyclingsiebe SBR 2 & SBR 3<br />

Entwickelt aus der Praxis, für die Praxis.<br />

Im Einsatz bei Bau unternehmen jeder<br />

Größe, Baustoffrecyclern, Steinbrüchen,<br />

Kieswerken, Asphaltmischwerken und<br />

Schrottplätzen.<br />

Anwendungen<br />

Aufbereitung von Asphaltfräsgut<br />

Bauschutt-Recycling<br />

Mutterbodenaufbereitung –<br />

Humus wirtschaft<br />

Kies, Schotter, Fels<br />

Aufbereitung von Schlacken<br />

Metallschrottaufbereitung<br />

Vorteile<br />

einfach – robust – einsatzbereit<br />

geringste Energiekosten: < 0,25 /100 t<br />

hoher Massedurchsatz: ca. 120 t/h<br />

Beschickung beidseitig möglich<br />

einfache Höhen- und Neigungsverstellung<br />

umsetzbar mit Radlader und Bagger<br />

Messen 2020<br />

IFAT, München – Freigelände<br />

steinexpo, Homberg/Nieder-Ofleiden –<br />

Freigelände, Stand C30<br />

Kontakt<br />

BHS Innovationen GmbH<br />

Karl-Marx-Straße 11<br />

01109 Dresden<br />

fon: +49 351 8 84 57 40<br />

fax: +49 351 8 84 57 <strong>19</strong><br />

siebmaschine@bhs-dresden.de<br />

www.bhs-innovationen.de<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong> 33


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Unsere Produkte<br />

Containermobile Backenbrechanlagen<br />

Raupenmobile Backenbrechanlagen<br />

Raupenmobile Prallbrechanlagen<br />

Containermobile Siebanlagen<br />

Raupenmobile Siebanlagen<br />

Trommelsiebe<br />

Direktsiebe<br />

Mobile Haldenbänder<br />

Dienstleistungen<br />

Verkauf von Neu- und Gebrauchtanlagen<br />

Vermietung von mobilen Brech- und<br />

Siebanlagen sowie Haldenbändern<br />

Ersatzteilservice<br />

Mobiler Reparaturservice<br />

Fachberatung bei Ihnen vor Ort<br />

Sonderfinanzierungen<br />

Verkauf – Miete – Service<br />

Gegründet <strong>19</strong>67 als Reparatur- und Kundendienst ist der BMD-Baumaschinendienst<br />

Heidelberg heute der Spezialist für Baumaschinen sowie für Brecher- und<br />

Recycling-Anlagen. Durch jahrzehntelange Erfahrung in der Entwicklung, Herstellung,<br />

Verkauf und Vermietung von mobilen Anlagen zum Brechen und Sieben haben<br />

wir uns in der Sparte der Aufbereitungstechnik etabliert.<br />

Wenn unterschiedliches Abbruchmaterial nicht entsorgt, sondern als wertvolles<br />

Recyclingmaterial in den Stoffkreislauf zurückgebracht werden soll, kommen<br />

unsere container- oder raupenmobilen Brecheranlagen zum Einsatz. Mit ihnen<br />

zerkleinern Sie direkt vor Ort das Aufgabematerial zu Korngrößen von grobem bis<br />

in den mittleren Kornbereich.<br />

Die Vorteile liegen dabei in ihrer Mobilität und Flexibilität. Hierbei vertreiben wir<br />

schwerpunktmäßig die Anlagen des führenden internationalen Aufbereitungsspezialisten<br />

KEESTRACK sowie unsere BMD RECYCLER.<br />

Zum Veredeln verschiedenster Ausgangsstoffe stehen Grobstücksiebanlagen,<br />

Klassiersiebe, Trommelsiebe sowie Direktsiebe zur Verfügung.<br />

Egal ob Kauf, Miete oder Service – für eine effiziente und wirtschaftliche Lösung für<br />

Ihre Projekte sind wir Ihr Ansprechpartner.<br />

Kontakt<br />

BMD-Baumaschinendienst<br />

GmbH & Co. KG<br />

Am Taubenfeld 33<br />

69123 Heidelberg<br />

Telefon <strong>06</strong>221 / 83 58 - 0<br />

www.bmd-recycler.de<br />

info@bmd-recycler.de<br />

34 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong>


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Produkte & Dienstleistungen<br />

Produkte<br />

Powerscreen – sieben, brechen, mobil und uneingeschränkt<br />

Portafill – sieben für anspruchsvolle Kleinmengen<br />

Rubble Master – brechen, Prallbrechanlage für anspruchsvolle Kompaktrecycler<br />

Pronar – Ein- und Zweiwellenschredder, dazu die passenden Trommelsiebanlagen<br />

Telestack – umschlagen und halden auch ohne Radlader<br />

CityEquip – FE- und NE-Sortierung, Störstoffsichtung, mobile – semimobile<br />

Brech- und Siebanlagen, hier wird Wertschöpfung betrieben<br />

Terex MPS – semimobiler Anlagenbau durch Zugriff auf die Terexwerke von<br />

Canica, Cedar Rapids, Simplicity und Powerscreen. Internationale Marken<br />

national verfügbar<br />

TWS – modulare Waschanlagen und Komponenten für Sand, Kies, Splitt,<br />

Schotter und RC-Baustoffe<br />

Matec – Abwasseraufbereitungsanlagen<br />

Dienstleistungen<br />

Flächendeckende Präsenz in Kundennähe<br />

Ganzheitliche Analyse der Ist-Situation und Beratung auf dem Weg<br />

zum Investitionsziel<br />

Erfahrungen von mehr als 2.000 Neulieferungen<br />

Maschinenverkauf mit Finanzierungs- und Mietalternativen<br />

Servicepräsenz und 6.000 Artikel umfassendes Ersatzteillager<br />

Unternehmen<br />

Geschäftsführung<br />

Rüdiger Christophel<br />

Alexander Draeger<br />

Firmenname<br />

C. Christophel GmbH<br />

Rechtsform<br />

GmbH<br />

Firmensitz<br />

D-23556 Lübeck<br />

Fakten<br />

CHRISTOPHEL ist seit Mitte der 80er-<br />

Jahre Ihr Spezialist für mobile und semimobile<br />

Aufbereitungstechnik. Namhafte<br />

Hersteller wie Powerscreen, Telestack,<br />

Rubble Master, Pronar, Portafill und<br />

CityEquip, vertrauen CHRISTOPHEL als<br />

Partner auf dem deutschen Markt. In der<br />

Zentrale Lübeck und der Niederlassung<br />

Duisburg stehen Ihnen 40 qualifizierte<br />

Mitarbeiter und 20 Servicemonteure zur<br />

Verfügung.<br />

Kontakt<br />

C. Christophel GmbH<br />

Taschenmacherstr. 31–33<br />

23556 Lübeck<br />

Tel.: +49 451 89947-0<br />

Fax: +49 451 89947-49<br />

www.christophel.com<br />

mail@christophel.com<br />

Halden und Umschlagen<br />

Schreddern mit Ein- und Doppelwellenzerkleinerer<br />

Brechen und Schreddern im Recyclingeinsatz<br />

Sieben mit Kreisschwingersieb, Drei-Wellen-Antrieb, Spannwelle- oder<br />

Trommelsiebanlage<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong> 35


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

CRACO GmbH – Komplettlösungen im<br />

Verschleißschutz<br />

Seit der Gründung vor nun mehr 80 Jahren stellt sich die CRACO GmbH aus Atzelgift/<br />

Deutschland nahezu täglich neuen Herausforderungen in der Entwicklung und<br />

Realisierung von Komplettlösungen im Verschleißschutz für Kunden der Rohstoffgewinnung,<br />

der Baubranche sowie im Recycling. Die Kernkompetenz des inhabergeführten<br />

Mittelständlers liegt dabei auf der Verarbeitung von hochverschleißfesten<br />

CRACOX-Stählen.<br />

Um seinen Kunden bestmöglichen Service zu bieten, vereint das Unternehmen<br />

maßgebliche Stärken wie<br />

seine langjährige Erfahrung in der Realisierung von Verschleißschutzlösungen<br />

das flächendeckende Netz an Außendienstlern zur Analyse der<br />

Verschleißsituation vorab<br />

das Aufmaß und die Klärung aller technischen Details vor Ort durch<br />

einen von insgesamt 13 Konstrukteuren<br />

die eigenen Qualitätsanforderungen, welche sich u.a. in der auf den Einsatzweck<br />

abgestimmten Materialauswahl widerspiegeln sowie<br />

höchste Präzision in der mechanischen Bearbeitung auf einem von insgesamt<br />

13 modernen Bearbeitungszentren<br />

Kontakt<br />

CRACO GmbH<br />

Naubergstraße 6<br />

57629 Atzelgift<br />

Tel.: 02662 9552-0<br />

Fax: 02662 9552-549<br />

E-Mail: info@craco.de<br />

www.craco.de<br />

36 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong><br />

Doch bleibt man im Hause CRACO nicht stehen, betrachtet stets das Ganze. So ist<br />

man ständig auf der Suche nach Optimierungsmöglichkeiten, angefangen bei der<br />

Herstellung des Premium-Verschleißstahls CRACOX über die Vorbereitung und<br />

Durchführung der Bearbeitungsprozesse bis hin zur abschließenden Logistik. Alle<br />

Faktoren welche das Material beeinflussen können, werden betrachtet und ausgewertet.<br />

Denn nur wer alles mit in seine Analyse einbezieht, kann sich immer wieder<br />

weiterentwickeln und die neuen Erkenntnisse in seine Verschleißkomponenten einarbeiten<br />

und letztendlich auch an seine Kunden weitergeben.<br />

Dank der Kombination aus der 2012/13 neu errichteten Produktionshalle mit 22.000m²<br />

und den derzeit 160 auf ihre jeweilige Aufgabe ausgebildeten Mitarbeitern, sieht<br />

man sich bei CRACO auch in Zukunft bestens aufgestellt für weitere Projekte und<br />

Herausforderungen bei denen man die eigene Innovationskraft, Kompetenz und<br />

Flexibilität aufzeigen kann und das nicht nur bei einem Neubau sondern auch bei<br />

Regenerierungen.


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Gewerbemüllsortieranlage 20 t/h<br />

EUROPRESS Umwelttechnik GmbH<br />

Ihr flexibler, innovativer Ideengeber, Entwickler, Problemlöser und Hersteller.<br />

Seit über 25 Jahren im Bereich Umwelttechnik <strong>aktiv</strong>.<br />

Wo andere reden, handeln wir!<br />

Kettengurtförderband 1800 mm Nutzbreite<br />

Produktübersicht:<br />

Kanalballenpressen, je nach Einsatzbereich stationär oder mobil, mit Draht- oder<br />

Garnabbindung<br />

spezielle Ballenpressen, ausgestattet mit besonderen Schutzmaßnahmen und<br />

Sicherheitsvorrichtungen für die Verpressung und Ballierung künstlicher Mineralfasern<br />

(KMF)<br />

Schottpressen im Klein- und Großformat für die Verdichtung von Getränkedosen,<br />

Blechen und Stanzabfällen aus Aluminium<br />

Stationäre Förderbänder je nach Anforderung als Gleitgurt-, Kettengurt- oder<br />

Plattengurtförderer sowie mobile Förderbänder als Hakenlifter oder auf einem<br />

Trailer verbaut<br />

Dosierer und Materialbunker zur Zwischenspeicherung und gleichmäßigen<br />

Dosierung des zu verpressenden Materials<br />

Sortieranlagen – von der Beratung bis zur Umsetzung<br />

Herstellerunabhängig bieten wir darüber hinaus die Wartung, Instandsetzung und<br />

den Umbau von Anlagen und Maschinen an.<br />

Rundum-sorglos-Paket<br />

24/7 Telefon Hotline<br />

• 24 Std. und 7 Tage die Woche direkte Erreichbarkeit<br />

• Qualifizierte Ansprechpartner<br />

Ersatzteil-Service<br />

• Hohe Verfügbarkeit von Ersatz- und Verschleißteilen<br />

• Express-Lieferung; im Notfall auch Direkt-Lieferungen<br />

Wartung und Montage vor Ort<br />

• Serviceleistung durch ein qualifiziertes, erfahrenes und flexibles Team von Monteuren<br />

• UVV Abnahmen<br />

• Wartungsverträge<br />

• Full-Service-Verträge<br />

• Herstellerunabhängig<br />

80 t Kanalballenpresse<br />

Kontakt<br />

EUROPRESS Umwelttechnik GmbH<br />

Von-Arenberg-Str. 1<br />

D-49762 Lathen<br />

Tel.: +49 5933 92467-0<br />

info@europress-umwelttechnik.de<br />

www.europress-umwelttechnik.de


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Restbeton<strong>recycling</strong><br />

Wasseraufbereitung<br />

Filterpressen<br />

CO 2<br />

-Neutralisation<br />

Aufbereitungstechnik<br />

Recyclinganlagen<br />

Filterpressen<br />

Konsequente Abfallvermeidung<br />

zum Schutz natürlicher Ressourcen<br />

Restbeton-Auswascher<br />

beseitigt zuverlässig Rückbeton sowie Spülbeton aus der<br />

Reinigung von Mischern, Fahrmischern und Betonpumpen<br />

optimale Aufbereitung von Kies, Sand und Zementwasser<br />

Ecopress-Filterpressen<br />

für die Aufbereitung von Betonrestwasser zu Klarwasser<br />

angepasst an die rauen Bedingungen im Betonwerk<br />

robuste Konstruktion und wartungsarmer Betrieb<br />

ausgezeichnete Filtration durch automatisierte Abläufe<br />

Aquaclean-Klärtürme<br />

klären das Restwasser auch von farbigem Beton und<br />

sorgen für erhebliche Kosten einsparung. Stundenleis tung<br />

bis mehr als 100 m³<br />

CO 2<br />

-Neutralisationsanlagen<br />

erreichen nachgeschaltet problemlos die geforderten<br />

Wasserwerte<br />

Kontakt<br />

GECO Gesellschaft für<br />

Gerätekonstruktionen mbH<br />

Walldorfer Str. 1<br />

68775 Ketsch<br />

Tel.: +49 6202 6996-0<br />

Fax: +49 6202 6996-33<br />

E-Mail: mail@geco-online.de<br />

www.geco-<strong>recycling</strong>.de<br />

Wir passen die Recycling-Anlagen individuell im Werk<br />

unserer Kunden an. Bereits vorhandene Komponenten<br />

werden genutzt und integriert. Bei der Planung neuer<br />

Anlagen beraten wir Sie gerne, um die Wege zwischen<br />

Produktion und Recycling zu optimieren.<br />

Die Erfahrung unserer Fachleute und die hohe Zuverlässigkeit<br />

unserer Maschinen werden international geschätzt<br />

und in Anspruch genommen.


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Produkte<br />

Raupenmobile Brech- und Siebanlagen<br />

Raupenmobile Haldenbänder<br />

Stationäre Brech- und Siebanlagen<br />

Schlacken-Entschrottungsanlagen<br />

Windsichtungsanlagen<br />

Prallbrecher<br />

Backenbrecher<br />

Siebmaschinen<br />

Rollenroste<br />

Plattenbänder<br />

Leistungen/Angebot<br />

Entwicklung, Herstellung und<br />

Vertrieb von Aufbereitungssystemen<br />

Die GIPO AG vereint langjährige Erfahrung auf dem Gebiet von Aufbereitungsanlagen,<br />

welche speziell für die Industriebereiche der Steine und Erde sowie für die Recyclingindustrie<br />

hergestellt werden. GIPO setzte schon immer Massstäbe im Bereich der<br />

Aufbereitungstechnik. Als Schweizer Pioniere auf diesem Gebiet haben unsere Ingen<br />

ieure die Weiterentwicklung von Komponenten und Maschinentypen entscheidend<br />

mitgestaltet. Flexibilität steht im Vordergrund der Firmenphilosophie, und so werden<br />

technische Innovationen laufend und innert kürzester Zeit in die Anlagen gebracht.<br />

GIPO-Merkmale<br />

Die GIPO-Anlagen zeichnen sich generell durch die sehr hohe Zuverlässigkeit, grosse<br />

Leistung, robuste und kompakte Bauweise, hochwertigen Komponenten, wartungsfreundliche<br />

Konstruktion, einfache Bedienung und ihre erwiesene Langlebigkeit aus.<br />

Anlagen zur<br />

Aufbereitung von<br />

Naturstein<br />

Asphalt/Belagsaufbruch<br />

Armierten Betonabbruch<br />

Bauschutt<br />

Schlacke<br />

Kohle<br />

Alles <br />

Durch ein Höchstmass an Eigenfertigung sichern wir unsere hohen Qualitätsansprüche<br />

an Material und Anlagen. Als einziger Hersteller in der Schweiz fertigen wir<br />

alle Komponenten wie Prallmühlen, Rotoren, Backenbrecher, Siebmaschinen, Stahlplattenbänder,<br />

Förderbänder usw. in Seedorf selbst und erreichen somit eine grösstmögliche<br />

Unabhängigkeit und Flexibilität.<br />

Aftersales-Service<br />

Zu einem guten Produkt gehört eine gute Betreuung nach dem Kauf. Der Kunde kann<br />

dabei auf den bekannt guten GIPO-Service zählen. Eine ausreichende Lagerhaltung<br />

aller wichtigen Ersatz- und Verschleissteile und die damit sofortige Verfügbarkeit ab<br />

Werk spart Zeit und Geld und ist daher ein wichtiger, oft sogar massgeblicher<br />

Bestandteil bei der Qualitätsbeurteilung unserer Produkte und Dienstleistungen.<br />

Kontakt<br />

GIPO AG<br />

Kohlplatzstrasse 15<br />

CH-6462 Seedorf<br />

Tel.-Nr. +41 (0)41 874 81 10<br />

Fax-Nr. +41 (0)41 874 81 01<br />

info@gipo.ch<br />

www.gipo.ch


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

®<br />

HAAS Recycling-Systems... für Natur und Zukunft<br />

HAAS ist ein bekannter Spezialist bei der<br />

Herstellung von Einzelkomponenten und<br />

Komplettanlagen für die Recyclingindustrie.<br />

Profitieren Sie von 30 Jahren Fachkenntnis<br />

in der Bearbeitung und der Gewinnung von<br />

Sekundärrohstoffen, kontinuierlicher<br />

Weiterentwicklung und der Produktion im<br />

eigenen Haus.<br />

Der tägliche Bedarf an natürlichen Rohstoffen lässt sich durch das Recyceln gebrauchter<br />

Materialien reduzieren. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen<br />

reduziert Abfall, Umweltverschmutzung, fördert das Sparen von Energie und leistet<br />

somit einen wertvollen Beitrag für Natur und Zukunft.<br />

Für die Fertigung kompletter Müllzerkleinerungs- und Sortieranlagen, sowie Altholzaufbereitungslinien<br />

ist HAAS international ebenso bekannt wie für das umfangreiche<br />

Leistungsspektrum mobiler Maschinen und Einzelkomponenten.<br />

TYRON – das Flaggschiff der HAAS GmbH, erlebte <strong>19</strong>99 seine Geburtsstunde. Der<br />

Doppelwellen Vorbrecher zerkleinert Altholz, Grünschnitt, Hausmüll, Sperrmüll oder<br />

Industrieabfälle mühelos und ist weltweit im Einsatz. Seit September 20<strong>19</strong> ist auch<br />

das große Modell, der TYRON 2500 mit optimiertem Hackwerk, aggressiverem Einzug<br />

und effektiverer Hydraulik erhältlich.<br />

Besonders die HAAS-Mobiltechnik ist ein wichtiger Zweig, der stets neue Entwicklungen<br />

und Innovationen hervorbringt. So hat HAAS 2018 die bewährte Technik der<br />

Hammermühle erstmals mobil präsentiert. „ARTHOS 1600“ übernimmt die Nachzerkleinerung<br />

von vorgebrochenem Material und überzeugt - mit einer außergewöhnlich<br />

hohen Leistung, einem extrem niedrigen Lärmpegel und dem bewährten ballistischen<br />

Auswurf, der Störstoffe automatisch abscheidet!<br />

Qualität & Service – hierauf legt man allergrößten Wert!<br />

HAAS-Maschinen werden in der eigenen Fertigung im Herzen des Westerwalds<br />

auf dem 8,5 ha großen Firmenareal produziert und stehen somit für „MADE IN<br />

GERMANY“. Langjährige Partner und Lieferanten bilden ein zuverlässiges Netzwerk<br />

und tragen so zum hohen Qualitätsanspruch von HAAS bei.<br />

Kontakt<br />

HAAS Holzzerkleinerungsund<br />

Fördertechnik GmbH<br />

Unter den Weiden 6<br />

56472 Dreisbach<br />

Telefon +49 2661 9865-0<br />

info@haas-<strong>recycling</strong>.de<br />

www.haas-<strong>recycling</strong>.de<br />

Beratung Lieferung<br />

Planung Montage<br />

Produktion Inbetriebnahme Service & After-Sales<br />

Einzelmaschinen<br />

Zerkleinerer<br />

Siebe & Separierung<br />

Be- & Entladesysteme<br />

&<br />

Anlagenprojektierung<br />

Altholz & Biomasse<br />

Abfall & Ersatzbrennstoffe<br />

PVC & Kunststoffe<br />

Sägewerk & Restholz


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

®<br />

Unsere Produkte<br />

Vorbrecher<br />

Nachzerkleinerer<br />

Sieb- und Trenntechniken<br />

kompletter Anlagenbau<br />

Service weltweit<br />

Die HAMMEL Recyclingtechnik GmbH startete <strong>19</strong>96 am Standort Bad Salzungen in<br />

Thüringen. Seit über 20 Jahren werden im Herzen Deutschlands Maschinen in den<br />

Bereichen Zerkleinerungstechnik und Recyclinganlagen gefertigt. Dabei steht die<br />

praxisnahe und kundenorientierte Entwicklung von innovativen Maschinen und Anlagen<br />

im Vordergrund. Die leistungsstarke Produktpalette umfasst Vorbrecher in stationärer<br />

oder mobiler Version sowie Nachzerkleinerer. Das Angebot wird durch diverse<br />

Sieb- und Trenntechnik sowie die Konzipierung und Aufbau von Komplettanlagen in<br />

den Bereichen Holz, Müll und Metall abgerundet. Durch das weltweit bekannte und<br />

bewährte „HAMMEL-Zwei-Wellen-Prinzip“ ist der HAMMEL-Vorbrecher in der Zerkleinerung<br />

von Altholz, Wurzelstöcken, Eisenbahnschwellen, Sperr-, Gewerbe- und<br />

Hausmüll sowie in der Aufbereitung von Autokarosserien, Altreifen, Aluminiumprofilen<br />

und Leichtmetallen einsetzbar. Die HAMMEL Recyclingtechnik GmbH wird durch ein<br />

weltweit flächendeckendes Service- und Vertriebsnetz bei der Vermarktung und<br />

Maschinenwartung unterstützt.<br />

Kontakt<br />

HAMMEL Recyclingtechnik GmbH<br />

Leimbacher Straße 130<br />

36433 Bad Salzungen<br />

Telefon: +49 3695 6991 0<br />

E-Mail: info@hammel.de<br />

www.hammel.de


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Lösungen für Schüttgüter und Entsorgung<br />

Flexible Lagerungssysteme für Recycling<br />

und Entsorgung<br />

Volumen gefragt?<br />

Großvolumige Schüttguthallen<br />

stehen in verschiedenen<br />

Ausführungen in Holz-,<br />

Stahl/Holz- oder Stahlkonstruktionen<br />

zur Verfügung.<br />

Die richtige Lösung für jede Anforderung in Sachen Materiallagerung verspricht<br />

die Rudolf Hörmann GmbH & Co. KG. Da das Familienunternehmen mit inzwischen<br />

mehr als 600 Beschäftigten auf eine über 50-jährige Tradition in diesem<br />

Kernsegment zurückblicken kann, wundert es wenig, dass die vielfältige Produktpalette<br />

mit projektspezifisch konzipierten Hallenlösungen aufwartet.<br />

Wirtschaftlichkeit und optimale Arbeitsabläufe – diese Qualitätsmerkmale stehen<br />

schon in der Planung einer Halle ganz oben. Ein Expertenteam aus dem Hause Hörmann<br />

begleitet die Entwicklung eines Projektes von Anfang an. Gemeinsam mit dem<br />

Kunden wird mittels des neu entstandenen „Hallenkonfigurators“ eine individuelle<br />

Hallenlösung in 3-D visualisiert. Das hilft dem Nutzer, sich in seinem Projekt zurechtzufinden.<br />

Kontakt<br />

Rudolf Hörmann GmbH & Co. KG<br />

Rudolf-Hörmann-Str. 1<br />

D-86807 Buchloe<br />

Ansprechpartner Stefan Müller<br />

Mobil +49 151 5802912<br />

Zentrale +49 8241 9682-0<br />

Fax +49 8241 9682-611<br />

mn@hoermann-info.com<br />

www.hoermann-info.com<br />

Produktvielfalt, Flexibilität in der Ausführung und im Anbieter-Kunden-Verhältnis ermöglichen<br />

die optimierte Lösung für nahezu jede Anforderung. Großvolumige Schüttguthallen<br />

stehen in verschiedenen Ausführungen in Holz-, Stahl/Holz- oder Stahlkonstruktionen<br />

dabei ebenso in Hörmann-Qualität zur Verfügung wie mobile Schüttguthallen<br />

auf der Basis von stabilen Schüttwänden. Um Schüttgüter trocken zu lagern,<br />

werden mehrschiffige Boxenüberdachungen in Form von Pultdachlösungen angeboten.<br />

Werthaltiges wie Baumaschinen, Technik und Ersatzteile ist in geschlossenen<br />

Lagerhallen mit Tor- und Lüftungssystem gut aufgehoben.<br />

Neben den genannten Varianten stehen beim Anbieter natürlich auch nahezu alle am<br />

Markt verfügbaren Schüttwandsysteme für eine auf die Anwendung bezogene Komplettlösung<br />

von klein bis komplex zur Verfügung.<br />

Sie wollen mehr Informationen?<br />

www.hoermann-info.com


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Gruppe<br />

Die HS-Schoch-<br />

Gruppe<br />

HS-Schoch GmbH & Co. KG entwickelt,<br />

produziert und regeneriert Anbaugeräte<br />

wie Löffel, Schaufeln und Greifer.<br />

Zusammen mit der ZFE GmbH und der bsg GmbH versorgt HS-Schoch den<br />

D-A-CH und den französischen Markt mit verschleißfesten Anbaugeräten.<br />

Darüber hinaus ist die Sparte als OEM für namhafte Hersteller tätig.<br />

An jedem Standort garantiert ein breites und tiefes Lager an Baggerzähnen,<br />

Messern und hoch verschleißfestem Stahl kurze Reaktionszeiten. HS-Schoch<br />

arbeitet mit angesehenen Herstellern in der Abbruch-Technik zusammen und<br />

bietet sowohl diese Handelsprodukte als auch seine selbst hergestellten<br />

Produkte in einem großen Mietpark zu attr<strong>aktiv</strong>en Leihkonditionen mit Kaufoption<br />

an.<br />

bsg<br />

Alle Arbeitsschritte wie Brennschneiden, sämtliche Walzarbeiten, Abkantarbeiten,<br />

Dreharbeiten, Bohrwerken, Schweißen und Lackieren werden von<br />

erfahrenen Mitarbeitern „inhouse“ durchgeführt. So garantiert HS-Schoch<br />

eine gleichbleibend hervorragende Qualität. HS-Schoch bedeutet „Made in<br />

Germany“.<br />

www.hs-schoch.de<br />

Kontakt<br />

HS-Schoch GmbH & Co. KG<br />

Am Mühlweg 4<br />

73466 Lauchheim<br />

Fon: 07363 9609-6<br />

bz-lauchheim@hs-schoch.de<br />

www.hs-schoch.de<br />

Cobbelsdorfer Hauptstr. 10<br />

<strong>06</strong>869 Coswig/Anh.-Cobbelsdorf<br />

Fon: 034923 700-0<br />

bz-coswig@hs-schoch.de<br />

www.hs-schoch.de<br />

ZFE GmbH<br />

Am Risisee 15<br />

77855 Achern-Gamshurst<br />

Fon: 0 7841 2057-0<br />

info@zfe-gmbh.de<br />

www.zfe-gmbh.de<br />

bsg Handels GmbH<br />

Am Königholz 5<br />

85411 Eglhausen<br />

Fon: 08166 9969-0<br />

info@bsg-gmbh.de<br />

www.bsg-gmbh.de


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Staubunterdrückung<br />

www.imteco.ch<br />

Komplettlösungen gegen Staub- und Geruchsprobleme<br />

Für Innenbereiche<br />

Das mist-air ® System von IMTECO<br />

Ultrafeinnebel – Materialien bleiben trocken<br />

Intelligente Arbeitsbereichssteuerung<br />

Feinstaub (PM1 / PM2,5 / PM10) über 90 % reduziert<br />

Explosions- und Feuerrisiko deutlich reduziert<br />

Für Innen- und Außenbereiche<br />

Rotofog® Systeme von IMTECO<br />

Zerstäubungsdüse auf einem 360° Rotationskopf<br />

Autonomes, vollautomatisches System<br />

Optimale, auf den Punkt gezielte Nebelverteilung<br />

Kontakt FAX: +41 41 781 16 29<br />

IMTECO GmbH<br />

info@imteco.ch<br />

Telefonberatung für:<br />

Deutschland / Österreich:<br />

+49 7742 850 5603<br />

Schweiz:<br />

+41 41 781 23 44<br />

Firma<br />

Bitte senden Sie uns kostenlos und unverbindlich Informationen über<br />

Staubunterdrückungssysteme für Innenbereiche.<br />

Bitte senden Sie uns kostenlos und unverbindlich Informationen über<br />

Staubunterdrückungssysteme für Außenbereiche.<br />

Ansprechpartner<br />

Telefonnummer<br />

E-Mail


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Gruppe<br />

Die HS-Schoch-<br />

Gruppe<br />

HS-Schoch GmbH & Co. KG entwickelt,<br />

produziert und regeneriert Anbaugeräte<br />

wie Löffel, Schaufeln und Greifer.<br />

KÖLSCH:<br />

Seit über 30 Jahren<br />

ein stabiler Partner!<br />

Zusammen mit der ZFE GmbH und der bsg GmbH versorgt HS-Schoch den<br />

D-A-CH und den französischen Markt mit verschleißfesten Anbaugeräten.<br />

Darüber hinaus ist die Sparte als OEM für namhafte Hersteller tätig.<br />

An jedem Standort garantiert ein breites und tiefes Lager an Baggerzähnen,<br />

Messern und hoch verschleißfestem Stahl kurze Reaktionszeiten. HS-Schoch<br />

arbeitet mit angesehenen Herstellern in der Abbruch-Technik zusammen und<br />

bietet sowohl diese Handelsprodukte als auch seine selbst hergestellten<br />

Produkte in einem großen Mietpark zu attr<strong>aktiv</strong>en Leihkonditionen mit Kaufoption<br />

an.<br />

bsg<br />

Alle Arbeitsschritte wie Brennschneiden, sämtliche Walzarbeiten, Abkantarbeiten,<br />

Dreharbeiten, Bohrwerken, Schweißen und Lackieren werden von<br />

erfahrenen Mitarbeitern „inhouse“ durchgeführt. So garantiert HS-Schoch<br />

eine gleichbleibend hervorragende Qualität. HS-Schoch bedeutet „Made in<br />

Germany“.<br />

www.hs-schoch.de<br />

Unser Wissen – Ihr Erfolg<br />

Vom kleinen mobilen Brecher bis zur kompletten Gewinnungsanlage:<br />

KÖLSCH konzipiert, liefert und betreut durchwegs erstklassige Lösungen<br />

für Gewinnung und Recycling. Dies sorgt für exzellente Ergebnisse auch<br />

unter schwierigsten Bedingungen.<br />

• Brecher von Powerscreen, Rubble Master, Franzoi, Cityequip<br />

• Schredder von Pronar und Franzoi<br />

• Siebe von Portafill und Powerscreen<br />

• Siebtrommeln von Pronar<br />

• Waschanlagen von Terex Washing Systems<br />

• Wasseraufbereitungssysteme von MATEC<br />

• Haldenbänder von Telestack<br />

• Windsichter von Cityequip<br />

Ihr Partner im gesamten süddeutschen Raum mit kompetenter<br />

Beratung, Miet-, Leasing- und Finanzierungsangeboten sowie Service<br />

und Ersatzteilversorgung.<br />

Kontakt<br />

Starke HS-Schoch Maschinen GmbH & Co. KG<br />

von Am Mühlweg starken Partner: 4<br />

73466 Lauchheim<br />

• Fon: Powerscreen 07363 9609-6<br />

• bz-lauchheim@hs-schoch.de<br />

Rubble Master<br />

• www.hs-schoch.de<br />

Terex Washing Systems<br />

• Cityequip<br />

Cobbelsdorfer Hauptstr. 10<br />

• Telestack<br />

<strong>06</strong>869 Coswig/Anh.-Cobbelsdorf<br />

• Cedarapids<br />

Fon: 034923 700-0<br />

•<br />

bz-coswig@hs-schoch.de<br />

Portafill<br />

• www.hs-schoch.de<br />

Franzoi<br />

• Pronar<br />

• ZFE Matec GmbH<br />

Am Risisee 15<br />

77855 Achern-Gamshurst<br />

Kontakt<br />

Fon: 0 7841 2057-0<br />

info@zfe-gmbh.de<br />

www.zfe-gmbh.de<br />

Jürgen Kölsch GmbH<br />

Wildspitzstraße 2<br />

bsg 87751 Handels Heimertingen GmbH<br />

Am Tel.: Königholz 08335-9895-0 5<br />

85411 Fax: 08335-9895-95<br />

Eglhausen<br />

Fon: 08166 9969-0<br />

info@koelsch.com<br />

info@bsg-gmbh.de<br />

www.bsg-gmbh.de<br />

www.koelsch.com


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Produkte<br />

Vorzerkleinerer<br />

Universalzerkleinerer<br />

Umsetzer für Dreiecksmieten<br />

Trommelsiebe<br />

Sternsiebe<br />

Windsichter<br />

Steinseparator<br />

Scheibensiebe<br />

Ballistische Separatoren<br />

Non-FE/FE-Metallabscheider<br />

Komptech ist ein führender internationaler Technologieanbieter von Maschinen und<br />

Systemen für die mechanische und biologische Behandlung fester Abfälle und für<br />

die Aufbereitung holziger Biomasse als erneuerbarer Energieträger.<br />

Die Produktpalette umfasst mehr als 30 unterschiedliche Maschinentypen, die die<br />

wesentlichen Verfahrensschritte moderner Abfallbehandlung – Zerkleinerung,<br />

Trennung/Separa tion und biologische Behandlung – abdecken. Stets im Mittelpunkt:<br />

Innovative Technik und Lösungen, die ein Maximum an Kundennutzen garantieren.<br />

Mit den unterschiedlichen Technologien sind wir in folgenden<br />

Anwendungsbereichen tätig:<br />

Kompostierung<br />

Vergärung<br />

Biomasseaufbereitung<br />

Mechanisch-biologische Abfallbehandlung<br />

Aufbereitung von Ersatzbrennstoffen<br />

Altholzaufbereitung<br />

Sonderanwendungen im Bereich Zerkleinern und Separieren<br />

NEMUS 620<br />

AXTOR 4510<br />

RASCH. FLEXIBEL. ZUVERLÄSSIG.<br />

Mieten bietet eine überzeugende Alternative zum Kauf einer Maschine. Für die Abdeckung<br />

auftragsbedingter Spitzen, zur Erprobung neuer Technologien oder bei der<br />

Erschließung neuer Geschäftsbereiche geben Ihnen Mietmaschinen von Komptech<br />

die Flexibilität und Sicherheit, die Sie für diese Aufgaben benötigen. Denn eine Mietmaschine<br />

erfordert keine langfristigen Investitionen, ist zeitgerecht einsetzbar und<br />

garantiert ein Maximum an Leistung.<br />

Ob nur für kurze Zeit oder zur Langzeitmiete, ob nur eine Maschine oder ein System<br />

aus mehreren Maschinen - unsere Spezialisten finden die passende Lösung, um Ihr<br />

Geschäft zu verbessern und dabei Kosten und Risiken zu minimieren.<br />

TERMINATOR TYPE V<br />

Kontakt<br />

Komptech GmbH<br />

Kühau 37<br />

A-8130 Frohnleiten<br />

Telefon: +43 (0) 3126/505-0<br />

E-Mail: info@komptech.com<br />

www.komptech.com<br />

Der Weg zu Ihrer Mietmaschine ist denkbar einfach: Kontaktieren Sie Ihren Komptech-<br />

Berater oder fordern Sie unter rental@komptech.com ein unverbindliches Angebot an.<br />

Weitere Informationen finden Sie unter www.komptechrental.com


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Unsere Produkte<br />

Stationäre Vorzerkleinerung<br />

Stationäre Nachzerkleinerung<br />

Bei der neuen Generation des stationären<br />

Vorzerkleinerers Atlas 5500 stehen<br />

die ideale Korngröße und Stückigkeit<br />

für nachfolgende Sortierprozesse bei<br />

hoher Energieeffizienz im 24/7 Betrieb<br />

im Fokus.<br />

Die mobile Systemlösung bestehend<br />

aus dem Zerkleinerer Urraco 75 DK<br />

und dem Sternsieb Zeta Star 75 F2 DK<br />

ermöglicht die Produktion von sauberem<br />

P63 Endkorn bei einem Durchsatz<br />

von bis zu 25 Tonnen pro Stunde.<br />

Stationäre einstufige Zerkleinerung<br />

Stationäre Universalzerkleinerung<br />

Mobile Zerkleinerung<br />

Lindner-Recyclingtech GmbH<br />

Das österreichische Familienunternehmen Lindner bietet seit Jahrzehnten<br />

innovative und erfolgsbewährte Zerkleinerungslösungen. Von der Planung<br />

über die Entwicklung, Konstruktion und Produktion bis zum Service kommt<br />

dabei alles aus einer Hand. An den Produktionsstandorten in Spittal/Drau<br />

und Feistritz/Drau fertigt Lindner Maschinen und Anlagenkomponenten, die<br />

in fast einhundert Länder exportiert werden. Das Portfolio umfasst neben<br />

stationären und mobilen Zerkleinerungsmaschinen für die Abfallverwertung<br />

auch komplette Systeme für das Kunststoff<strong>recycling</strong> sowie für die Aufbereitung<br />

von Ersatzbrennstoffen und Altholz. Zu den Anwendungen gehören<br />

Hausmüll, Gewerbe- und Industrieabfälle, Altholz, Kunststoffe, Verpackungsmaterial,<br />

Papier und Leichtschrott.<br />

Unsere<br />

Systemlösungen<br />

Ersatzbrennstoffaufbereitung<br />

für den Hauptbrenner<br />

Ersatzbrennstoffaufbereitung<br />

für den Kalzinator<br />

Post-Consumer Kunststoff<strong>recycling</strong><br />

Post-Industrial Kunststoff<strong>recycling</strong><br />

Altholz<strong>recycling</strong><br />

Altholzaufbereitung für die thermische<br />

Verwertung<br />

Papier<strong>recycling</strong><br />

Leichtschrott<strong>recycling</strong><br />

Der Zerkleinerer und die Waschkomponenten von Lindner sorgen in der Kunststoffaufbereitung<br />

für das ideale Korn für den anschließenden Extrusionsprozess.<br />

Kontakt<br />

Lindner-Recyclingtech GmbH<br />

Villacher Straße 48<br />

9800 Spittal an der Drau<br />

Österreich<br />

Telefon: +43 4762 2742-0<br />

office@lindner.com<br />

www.lindner.com


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Unternehmen<br />

Massfeller Beton2Go GmbH<br />

Geschäftssitz:<br />

D-56249 Herschbach<br />

Ansprechpartner:<br />

Lukas Massfeller, Geschäftsführer<br />

Udo Massfeller, Geschäftsführer<br />

Tobias Velten, Vertriebsingenieur<br />

Produkte:<br />

Betontankstellen MA15-2P<br />

und MA15-4P<br />

Betontankstellen MA30-2P<br />

und MA30-4P<br />

Anwendungen:<br />

Herstellung von Frischbeton<br />

Herstellung von Beton-System-Steinen<br />

Veredelung von Recyclingstoffen<br />

Wichtig zu wissen:<br />

Vollautomatische Bedienung<br />

Geringer Wartungsaufwand<br />

Steuerung durch Magnetkarten/<br />

QR-Code<br />

Standortwechsel leicht und<br />

in kürzester Zeit möglich<br />

Recyclingmaterialveredelung<br />

bis 32 mm Korngröße<br />

Reinigung ohne Wasser möglich<br />

Dekra geprüftes Sicherheitskonzept<br />

Die Betonexperten<br />

Als führender Hersteller von Mini-Beton-<br />

Mischwerken, sogenannten Betontankstellen,<br />

steht der Name Massfeller bereits<br />

seit drei Generationen für Tradition und<br />

Innovation rund um das Thema Beton.<br />

Während der Entwicklung der Betontankstellen<br />

war vor allem der modulare Aufbau<br />

von größter Bedeutung. Dieser ermöglicht<br />

es jede Betontankstelle bestmöglich auf<br />

die individuellen Kundenbedürfnisse<br />

zuzuschneiden.<br />

Kontakt<br />

Massfeller Beton2Go GmbH<br />

Sonnenberg 8<br />

56249 Herschbach<br />

Tel: +49 2626 51 66<br />

Fax: +49 2626 709 45<br />

beton2go@massfeller.de<br />

www.beton2go.com


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Große Produktvielfalt mit umfassenden<br />

Serviceleistungen<br />

Lösungen von A bis Z<br />

Vom individuellen Anlagenbau bis zum mobilen Zerkleinerer verfügt die Neuenhauser<br />

Umwelttechnik über eine breite Produktpalette, die den ebenso<br />

hohen wie sehr spezifischen Anforderungen im Bereich der professionellen<br />

Aufbereitung gerecht wird.<br />

Auf Basis der jahrelangen Zusammenarbeit mit unseren Kunden und vielen<br />

Erfahrungswerten aus der Praxis planen, realisieren und fertigen wir Produkte<br />

mit einem Höchstmaß an Leistungsstärke, Energieeffizienz und Wartungsfreundlichkeit.<br />

Unsere mobilen und stationären Lösungen sind ganz auf die Bedürfnisse<br />

unserer Kunden und auf die Problemstellungen der verschiedenen Anwendungsbereiche<br />

zugeschnitten.<br />

Die Neuenhauser Produkte kommen unter anderem in der Bodenaufbereitung,<br />

der Kompostierung, im Tief- und Kanalbau, in der Altholzaufbereitung<br />

und im Gips<strong>recycling</strong> zum Einsatz. Entsprechend bestehen unsere Maschinen<br />

und Anlagen ausnahmslos aus hochwertigen Komponenten und lassen<br />

sich auch in schwieriger Umgebung und bei anspruchsvollem Material einfach<br />

bedienen. Durch optionales Zubehör können unsere Produkte problemlos<br />

erweitert werden.<br />

Mobile Technik für vielseitige Anforderungen:<br />

Zerkleinerer<br />

Sternsiebe<br />

Trommelsiebe<br />

Spannwellensiebe<br />

Windsichter<br />

Schaufelseparatoren<br />

Kundengerechte Lösungen im stationären Maschinenund<br />

Anlagenbau:<br />

Siebanlagen<br />

Schraubenmühlen<br />

Dosierbunker<br />

RollerCrusher<br />

Separatoren<br />

Kontakt<br />

Neuenhauser Maschinenbau GmbH<br />

Hans-Voshaar-Straße 5<br />

49828 Neuenhaus<br />

Germany<br />

Tel.: +49 5941 604-363<br />

Fax: +49 5941 604-323<br />

info@neuenhauser-ut.de<br />

www.neuenhauser-ut.de


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Produkte<br />

• mobile Brechanlagen<br />

• mobile Siebanlagen<br />

• mobile Kegelbrecher<br />

• mobile Haldenbänder<br />

• SANDVIK<br />

Sieb- und Brechanlagen<br />

• KEESTRACK<br />

Sieb- und Brechanlagen<br />

• MDS Trommelsiebanlagen<br />

• EVOQUIP<br />

kompakte Sieb- und Brechanlagen<br />

Dienstleistungen<br />

• Verkauf von<br />

Neu- und Gebrauchtanlagen<br />

• Vermietung von mobilen<br />

Sieb- und Brechanlagen<br />

sowie Haldenbändern<br />

• Ersatzteilservice<br />

mit großer Lagerbevorratung<br />

• mobiler Reparaturservice<br />

• Fachberatung bei Ihnen vor Ort<br />

• UVV-Abnahmen<br />

• Inzahlungnahmen<br />

• Ankauf<br />

Sonstiges<br />

• Meisterwerkstatt<br />

• Ausbildungsbetrieb<br />

Sieb- und Brechanlagen<br />

Oppermann & Fuss ist seit über 40 Jahren Ihr Spezialist für Sieb- und Brechanlagen.<br />

Ob Neu-, Gebraucht- oder Mietanlagen, wir liefern für Ihre Aufgabenstellung die für<br />

Sie passende Lösung. Mit unserem erfahrenen Team an Außendienst-Monteuren und<br />

Ersatzteilspezialisten halten wir Ihre Anlagen bundesweit in Betrieb.<br />

Beratung und Verkauf<br />

Wir bieten Ihnen zum Verkauf nur Anlagen an, die sich seit Jahren in den schwersten<br />

Einsätzen bewährt haben. Mit KEESTRACK, SANDVIK, MDS und EVOQUIP vertreten<br />

wir ausschließlich renommierte Hersteller mit entsprechend gutem Service. Unsere<br />

Verkaufsberater besprechen mit Ihnen fachkundig Ihre Anforderungen und bieten<br />

Ihnen die richtige Anlage für Ihre unterschiedlichen Einsätze an.<br />

Vermietung<br />

Mit über 80 verschiedenen mobilen Sieb- und Brechanlagen im Bestand unseres<br />

Mietparks stehen immer die passenden Anlagen für den jeweiligen zeitlich begrenzten<br />

Einsatz zur Verfügung. Alle Mietanlagen sind neuwertig, modern und leistungsfähig<br />

und werden von unseren Monteuren auf der Baustelle aufgestellt und einsatzbereit<br />

übergeben. Ihr Bedienungspersonal erhält eine ausführliche Einweisung in den<br />

Betrieb der Anlagen.<br />

Montage-Service<br />

Unsere Servicemonteure sind mit voll ausgestattetem Werkstattwagen für Sie in jeder<br />

Region unterwegs. Laufend auf die neueste Technik geschult, erledigen unsere Monteure<br />

Reparaturen und den Service aller Fabrikate und Typen bei Sieb- und Brechanlagen<br />

schnell und kompetent.<br />

Ersatzteil-Service<br />

Die Versorgung unserer Kunden mit Einsatz- und Verschleißteilen hat bei uns oberste<br />

Priorität. Unser umfangreiches Ersatzteillager hält alle gängigen Verschleiß- und Ersatzteile<br />

für Ihre Sieb- und Brechanlagen vor. Alle Teile können bei Bedarf von unseren<br />

Monteuren eingebaut werden.<br />

Kontakt<br />

Oppermann & Fuss GmbH<br />

Carl-Zeiss-Straße 10<br />

25451 Quickborn<br />

Tel.: 041<strong>06</strong>77820<br />

Fax: 041<strong>06</strong>778220<br />

info@oppermann-fuss.de<br />

www.oppermann-fuss.de


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Hochverschleißfeste Werkzeuge und Komponenten für das Stahl- und<br />

Metall<strong>recycling</strong> sowie für die Aufbereitung von Mineralien, Hartgestein und<br />

Baurestmassen sind die Kernkompetenz der Stahlwerke Bochum GmbH<br />

(SWB).<br />

Basierend auf jahrzehntelanger Erfahrung produziert SWB aus hochwertigen<br />

Vormaterialien hochverschleißfeste Werkzeuge und Komponenten von<br />

exzellenter Qualität, welche die Wirtschaftlichkeit der mit ihnen ausgerüsteten<br />

Aufbereitungsanlagen wesentlich erhöhen. Ein besonderer Fokus liegt dabei<br />

auf der Entwicklung neuer zukunftsweisender Lösungen gegen den<br />

Verschleiß.<br />

Ebenso wichtig wie die kontinuierliche Weiterentwicklung ihrer in Bochum<br />

hergestellten Gussteile ist für SWB die partnerschaftliche, erfolgreiche und<br />

dauerhafte Zusammenarbeit mit ihren Kunden. Im Vordergrund steht hierbei<br />

die Anwendungsberatung durch das SWB-Team. Aufbauend auf vom Kunden<br />

gelieferten Informationen über die jeweilige Anlage und die Art der zu<br />

verarbeitenden Stoffe erarbeiten SWB-Fachleute individuelle Anwendungsempfehlungen<br />

für einen optimalen Einsatz von Maschinen und Anlagen in<br />

der Schrottaufbereitung.<br />

Mit einem umfangreichen Standardlieferprogramm und ergänzenden<br />

Spezialentwicklungen bietet SWB für alle Anwendungsbereiche Produkte mit<br />

höchster Verschleißbeständigkeit gegen abrasive, erodierende und<br />

schlagende Beanspruchung bei gleichzeitig hoher Bruchunempfindlichkeit.<br />

Produkte<br />

Shredderhämmer<br />

Schutzkappen<br />

Ambosse<br />

Roste<br />

Segmente<br />

Winkel<br />

Seitenauskleidungen<br />

Schleißplatten<br />

Hammerachsen inkl.<br />

Befestigungsmaterial<br />

Schrottscherenmesser<br />

Verschleißteile für die<br />

Aufbereitung von Mineralien,<br />

Hartgestein und Baurestmassen<br />

Service<br />

Weltweite anwendungsspezifische<br />

Vor-Ort-Beratung durch<br />

technischen Außendienst<br />

Prozessoptimierung<br />

Planung der Gussteile<br />

(Kons truktionsberatung, rechnergesteuerte<br />

Simulation der Gießtechnik,<br />

Modellanfertigung)<br />

Anfertigung der Formen<br />

(Maschinenformerei für Serien,<br />

Handformerei für Gussstücke<br />

bis 7.000 kg)<br />

Gießen der Teile<br />

(niedrig- und hochlegierte Stähle,<br />

Sonderwerkstoffe für höchste<br />

Verschleißbeanspruchungen)<br />

Individuelle Wärmebehandlung<br />

Rücknahme der Verschleißteile<br />

nach Einsatzende<br />

Kontakt<br />

Stahlwerke Bochum GmbH<br />

Castroper Str. 228<br />

44791 Bochum<br />

Tel. 0234/508-2<br />

Fax 0234/508-51037<br />

sales@stahlwerke-bochum.com<br />

www.stahlwerke-bochum.com


Ausgabe 20<strong>19</strong> <br />

<br />

<br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Generalimporteur für<br />

Deutschland und Österreich<br />

• Stahlborsten<br />

• Borsten alternativ aus<br />

PP-Kunststoff<br />

• Stahl-/PP-Borsten im Stahlrahmen<br />

gebunden, extrem<br />

zuverlässig und haltbar<br />

• beidseitiges Räumschild<br />

• beidseitige Stapleraufnahme<br />

• 4 Standard-Größen erhältlich<br />

Compact<br />

Breite 2.000, Tiefe 500 mm<br />

Classic<br />

Breite 2.000, Tiefe 1.000 mm<br />

Large<br />

Breite 2.500, Tiefe 1.000 mm<br />

Extra Large<br />

Breite 3.000, Tiefe 1.000 mm<br />

Sonderlösungen auf Anfrage<br />

<br />

SCHNELLER & EINFACHER<br />

Bürstenwechsel<br />

in kürzester Zeit!<br />

<br />

Metallborsten<br />

Butti<br />

der mit den Stahlborsten,<br />

der oder keiner!<br />

Ruckzuck ein sauberer Platz<br />

für Schrott und Recycling<br />

BUTTI<br />

Der Profi-Staplerbesen aus Italien<br />

Punkt für Punkt Ihr Vorteil:<br />

Kontakt<br />

STAPLERbesen.de<br />

Hans-Jörg Göschl<br />

Ottilienstraße 25b<br />

89264 Weißenhorn<br />

Tel.: 07309 / 427 300<br />

Fax: 07309 / 427 499<br />

E-Mail: Info@staplerbesen.de<br />

Internet: www.staplerbesen.de<br />

• schnelles Freiräumen von Fahrwegen, ein sauberer Platz und Verringerung von<br />

teuren Reifenschäden an Lkw und Pkw<br />

• hart im Nehmen durch äußerst stabile Rahmenkonstruktion, von Profis für Profis<br />

entwickelt<br />

• wir liefern auch Ersatzbürsten in Stahl und PP-Kunststoff für vorhandene Besen<br />

in bewährter BUTTI-Qualität<br />

Sie sind noch nicht überzeugt?<br />

Erfahren Sie die weiteren Vorteile der BUTTI-Staplerbesen<br />

für IHREN Betrieb!<br />

BERATUNGS-HOTLINE: 07309 / 427 300<br />

Herr von und zu Kini


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Brandschutz Made in Germany<br />

Infrarot Brandfrüherkennungssysteme für den Recyclingsbereich<br />

Bei der Lagerung von Papier, Abfällen und Brennstoffen in geschlossenen Bunkern<br />

und auf Freiflächen sind zuverlässige Einrichtungen zur Erkennung und Bekämpfung<br />

von Bränden erforderlich. Durch Selbstentzündung der gelagerten Materialien, wie<br />

z.B. Recyclingmaterial etc. oder Fremdeintrag heißer Stoffe können Brände entstehen,<br />

die ein hohes Risiko für Betreiber und Umwelt bergen. Eine wirksame Prävention<br />

bietet ein Brandfrüherkennungssystem auf Basis einer InfrarotKamera. In Kombination<br />

mit einer Sprühwasserlöschanlage ist das System in der Lage, Brände vollautomatisch<br />

zu löschen.<br />

VdS anerkannte Sprühwasserlöschanlagen<br />

Die Branddetektion erfolgt mittels Flammen-, Rauch oder Wärmemeldern. Zur Überwachung<br />

von größeren Flächen kommen Infrarot Wärmebildkameras zum Einsatz.<br />

Diese lokalisieren den Brandort und steuern die zugehörige Sprühwasserlöschanlage<br />

direkt an. Sprühwasserlöschanlagen verteilen das Wasser gleichzeitig über alle zu<br />

einem Löschbereich gehörenden Düsen. Auf diese Weise wird das Brandgut abgekühlt<br />

und es wird der Umgebungsluft die Wärme entzogen. So können auch in kritischen<br />

Bereichen Brände schnell und sicher bekämpft und eine Brandausbreitung<br />

verhindert werden.<br />

WE HAVE THE RIGHT SOLUTIONS<br />

FOR ALL APPLICATIONS.<br />

T&B electronic wurde <strong>19</strong>84 gegründet.<br />

Durch stetige Weiterentwicklung der<br />

Produktpalette setzt der Brandschutzspezialist<br />

immer neue Maßstäbe mit<br />

Qualität und Innovation auf dem Gebiet<br />

des vorbeugenden anlagentechnischen<br />

Brandschutzes. Als VdS anerkannter<br />

Errichter für Funkenlöschanlagen und<br />

Sprühwasserlöschanlagen gehören zum<br />

erweiterten Produktportfolio u.A. auch<br />

Infrarotkameras, Argonlöschanlagen<br />

sowie Brandmeldeanlagen nach DIN<br />

14675.<br />

Nur VdS konforme Anlagen spiegeln den Stand der Technik wider.<br />

Brandschutzsysteme können nur dem Stand der Technik entsprechen und damit<br />

größtmöglichen Schutz bieten, wenn die Wirksamkeit der Systeme von einer unabhängigen<br />

Stelle nachgewiesen wurde. Und zwar in nachvollziehbaren und reproduzierbaren<br />

Brandversuchen nach<br />

europaweit gültigen Standards. In Europa sind bei der Zertifizierung von Brandschutzsystem<br />

der VdS und FM das Maß aller Dinge, wobei die Zahl der VdS-zertifizierten<br />

Systeme in Europa deutlich überwiegt. VdS ist eine der wichtigsten unabhängigen<br />

Prüfinstitutionen mit dem Schwerpunkt Brandschutz, prüft im Rahmen der sogenannten<br />

Systemanerkennung alle Komponenten eines<br />

Brandschutzsystems in eigenen Laboratorien auf ihre Wirksamkeit und stellt durch<br />

turnusmäßige Kontrollen der Fertigungsstätte sicher, dass die Brandschutzsysteme<br />

stets nach den gleichen hohen Anforderungen gefertigt und getestet werden. Nur<br />

durch zugelassene Systeme wird also sichergestellt, dass der Stand der Technik bei<br />

gleichbleibend hohem Qualitätsstandard produziert wird. Zusätzlich muß ein VdSanerkannter<br />

Errichter nachweisen, dass er jährlich eine hohe Anzahl von Löschanlagen<br />

gemäß den VdS-Richtlinien mängelfrei projektiert und installiert hat.<br />

Brandschutz in der Recyclingindustrie<br />

Schutzkonzept für Zerkleinerer / Schredderanlagen<br />

Flammenmelder<br />

Funkenlöschung<br />

Manuelle<br />

Auslösung<br />

Sprühwasserlöschanlage<br />

Funkenerkennung<br />

WE HAVE THE RIGHT SOLUTIONS<br />

FOR ALL APPLICATIONS.<br />

Einbauvorschlag zum Schutz einer Produktionsanlage.<br />

Die genauen Überwachungsbereiche sind mit VdS abzustimmen.<br />

Kontakt<br />

T&B electronic GmbH<br />

Industriestraße 3<br />

31<strong>06</strong>1 Alfeld<br />

Tel.: +49(0)5181 85525-0<br />

info@tbelectronic.eu<br />

www.tbelectronic.eu


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Produkte<br />

Mobile Siebanlagen<br />

Mobile Backenbrecher<br />

Mobile Kegelbrecher<br />

Mobile Prallbrecher<br />

Mobile Kreiselbrecher<br />

Mobiler Zerkleinerer<br />

Mobile Haldenbänder<br />

Hersteller<br />

SANDVIK<br />

BMD<br />

TANA<br />

Leistungen<br />

Handel mit Neu- und Gebrauchtmaschinen<br />

Vermietung von mobilen Brechund<br />

Siebanlagen sowie Haldenbändern<br />

umfassendes Ersatz- und Verschleißteillager<br />

kompetenter Service-Dienst und<br />

Wartung<br />

Die Trump Technik Service<br />

GmbH ist Ihr Full-Service-<br />

Partner für die gesamte Gewinnungs-,<br />

Aufbereitungsund<br />

Recycling-Industrie in<br />

den Bereichen mobile Brechund<br />

Siebtechnik für die mineralische<br />

und organische<br />

Aufbereitung. Unsere Kernkompetenzen<br />

liegen im Handel,<br />

Vermietung, Service und dem Vertrieb von Ersatz- & Verschleißteilen.<br />

Seit 2012 als offizieller SANDVIK-Händler für Deutschland tätig, vertreiben wir<br />

hier exklusiv und erfolgreich die gesamte Sandvik-Produktpalette für mobile<br />

Brech- und Siebtechnik. Besonders hervorzuheben ist die Maschine QE241,<br />

mit dem größten Siebkasten ihrer Klasse und der größten Flexibilität. Man hat<br />

bei dieser „kleinen“ Siebmaschine (17t) die Möglichkeit, besonders auch auf<br />

engstem Raum zu arbeiten. So hat sie nicht nur die größte Siebfläche, sie ist<br />

auch die einzige Maschine bei der es möglich ist die Bänder der Mittel- und<br />

Feinfraktion, nach Bedarf, auf eine Seite umzurüsten. Gerade in der heutigen<br />

Zeit, wo Platz auf den Baustellen immer knapper wird ist dies ein ganz großer<br />

Pluspunkt. Auch der geringe Verbrauch und die günstigen Transportabmessungen<br />

machen die Maschine zu einer ganz „Großen“!<br />

In Ergänzung dazu bieten wir dem professionellen Steinbruch-, Abbruch- und<br />

Recycling- Unternehmer seit Oktober 20<strong>19</strong> auch mobile Brech- und Siebanlage<br />

von BMD Heidelberg an. Diese zeichnen sich besonders durch einfache<br />

Transportlogistik, schnelle Betriebsbereitschaft und ansprechende Durchsatzleistungen<br />

aus und sind daher jederzeit flexibel einsetzbar.<br />

Darüber hinaus komplettieren wir mit dem TANA Shark Zerkleinerer des finnischen<br />

Herstellers TANA unsere Produktpalette. Dieser Langsamläufer ist so<br />

vielseitig wie derzeit kein anderer auf dem Markt und richtet sich ganz nach<br />

Ihren Anforderungen in Bezug auf Material und Endprodukt. Unterschiedlichste<br />

Materialien wie beispielsweise Dachpappe, Reifen, Gewerbe- und Industrieabfälle,<br />

Bau- und Abbruchmaterial, feste Sekundärbrennstoffe (SRF), Kunststoffe<br />

und Holzabfälle können bedarfsorientiert im Endprodukt variieren: von<br />

der energetischen Verwertung über die Volumenreduktion und Vorbehandlung<br />

bis hin zur Rohstofferzeugung.<br />

Neben dem Handel mit Neumaschinen als exklusiver Vertragshändler bieten<br />

wir Ihnen nicht-exklusiv, aber preisgünstig, auch moderne Gebraucht- und<br />

Mietmaschinen des Zielmarktsegments an.<br />

Kontakt<br />

TTS Trump Technik Service GmbH<br />

Neustr. 71–79<br />

42553 Velbert<br />

Fon: +49 (0) 2053-8498222<br />

Fax: +49 (0) 2053-8498229<br />

info@trump-technik.de<br />

www.trump-technik.de<br />

Genauso wichtig wie die hohe Qualität unserer Anlagen sind natürlich auch<br />

die Bereiche Service und Ersatz- und Verschleißteile. Neben unserem eigenen<br />

kompetenten Service-Team, stehen uns bei Bedarf exzellente Dienstleistungspartner<br />

bundesweit zur Seite. Bei den Ersatz- und Verschleißteilen kommt es<br />

neben der Qualität auch auf die schnelle Verfügbarkeit und den zeitnahen<br />

Einbau dieser an. Schnell und unbürokratisch, 24 Stunden pro Tag und 7<br />

Tage die Woche.<br />

Seit dem fast 20-jährigen Bestehen überzeugen wir unsere Kunden mit hochwertigen<br />

Produkten und renommierten Hersteller- und Servicepartnern, einer<br />

fundierten und ehrlichen Beratung sowie bedarfsgerechten Lösungen.


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Zuverlässige Zerkleinerungstechnik<br />

UNTHA shredding technology ist Hersteller von Premium-Zerkleinerungstechnik. Das<br />

in Österreich angesiedelte Unternehmen entwickelt und produziert Zerkleinerungssysteme<br />

und Lösungen für eine große Bandbreite an Anwendungsmöglichkeiten.<br />

Diese reichen vom Wertstoff<strong>recycling</strong> über die Aufbereitung von Rest- und Altholz<br />

über die Vernichtung von Akten und Daten bis hin zur stofflichen und energetischen<br />

Aufbereitung von Siedlungsabfällen, Industrie- und Gewerbemüll.<br />

Die Marke UNTHA steht für kompromisslose Zuverlässigkeit in der Zerkleinerungstechnik.<br />

Mit diesem Versprechen konnten weltweit über 10.000 zufriedene Kunden<br />

gewonnen werden. Über 40 Jahre Know-how in der Zerkleinerungstechnik ermöglichen<br />

selbst die ausgefallensten Kundenwünsche. Ein hauseigenes sowie ein externes<br />

Technologiezentrum stellen dabei die Basis jeder kundenspezifischen Zerkleinerungslösung<br />

dar. Anhand von ausführlichen Versuchen und auf Basis 1000-fach erprobter<br />

und ausgereifter Technologien wird immer die optimale Konfiguration der entsprechenden<br />

Zerkleinerungsmaschine gefunden.<br />

Kompetente und erfahrene Mitarbeiter beraten Sie gerne bei der Lösung<br />

Ihrer individuellen Aufgabenstellung.<br />

Kontakt<br />

UNTHA shredding technology GmbH<br />

Kellau 141<br />

5431 Kuchl/Salzburg, Österreich<br />

Phone: +43 6244 7016-0<br />

Fax: +43 6244 7016-1<br />

Mail: info@untha.com<br />

Web: www.untha.com


Ausgabe 20<strong>19</strong><br />

PROFIL FÜR PROFIS<br />

Die J. Willibald GmbH ist ein führender Systemanbieter in der Recycling- und<br />

Umwelttechnik und fertigt seit 55 Jahren in Wald-Sentenhart mit rund 70 Mitarbeitern<br />

leistungsstarke Aufbereitungsmaschinen „Made in Germany“. Das Produktspektrum<br />

umfasst mobile Zerkleinerungsanlagen, Siebmaschinen & Umsetzer für<br />

die Entsorgungsindustrie sowie zur Biomasse-, Hackschnitzel- und Komposterzeugung.<br />

Das Maschinenprogramm wird durch ein umfangreiches Ersatz- und<br />

Verschleißteilsortiment ab Lager abgerundet.<br />

Unsere innovativen Maschinen im Dienst von Mensch und Umwelt:<br />

• Stationärer Elektro-Schredder – UZ 80<br />

• robuste & kompakte Bauweise - ideal für stationäre Anlagen<br />

• Antrieb über 45 oder 55 kW Elektromotor<br />

• Rotor mit 12 freischwingenden Schlegelwerkzeugen<br />

• Durchsatz z.B. bei Grünschnitt: bis 15 m 3 /h<br />

• Mobiler Einstiegs-Schredder – MS 3000 Mini-Shark<br />

Der „kleine Hai“ ist das mobile Willibald-Einstiegsmodell. Er ist die ideale Wahl für<br />

kleinere & mittlere Aufkommen.<br />

• Antrieb über Perkins Dieselmotor mit 130 kW und aktueller Emissionsklasse<br />

• einstellbares Zerkleinerungssystem mit verstärktem 18 Schlegel-Rotor<br />

• Maschinenleistung beispielsweise bei Grünschnitt: bis 35 m 3 /h<br />

• Mobile Hochleistungs-Zerkleinerer – EP 5500 Shark (I-III)<br />

Die Schredder-Baureihe ermöglicht in der Biomasseaufbereitung & Kompostierung<br />

Ergebnisse, die bisher kaum realisierbar erschienen. Maschinisten & Anwender heben<br />

vor allem Leistungsfähigkeit, Vielseitigkeit & überragende Servicezugänglichkeit<br />

dieser Baureihe hervor.<br />

• drei bedarfsoptimierte Varianten mit hoher Durchsatzleistung:<br />

◦ Shark I mit 40- oder 48-Schlegel-Rotor für feinste Materialergebnisse<br />

◦ Shark II mit durchschlagkräftigem Rotor mit 16 wuchtigen Doppelschlegeln &<br />

32 tauschbaren Wechselspitzen für ausgewogene gute Ergebnisse in fast allen<br />

Einsatzgebieten<br />

◦ Shark III neuste Entwicklung – Rotor mit extrem starken Doppelschlegeln & variablem<br />

Wechselspitzensystem für überragende Resultate in der Aufbereitung von<br />

Biomasse<br />

• MAN Diesel-Motoren mit 353 oder 382 kW in aktueller Abgasnorm<br />

• viele Ausstattungsoptionen für eine Individualkonfiguration ganz nach Bedarf<br />

• Durchsatzleistung z.B. bei Rinde: bis 230 m 3 /h<br />

• Leistungsstarke mobile 3-Fraktions-Siebanlage – Flex-Star 3000<br />

Der Flex-Star 3000 siebt biologisches Material präzise in nur einem Arbeitsgang<br />

wahlweise in 2 oder 3 Fraktionen.<br />

• Unterschiedlichste biologische Materialien werden perfekt verarbeitet und sogar<br />

feuchte & klebrige Schüttgüter werden effizient und kostengünstig abgesiebt und<br />

getrennt ausgetragen.<br />

• Antrieb über Perkins Dieselmotor mit 75 oder 110 kW und gültiger Abgasnorm<br />

• riesiger Aufnahmebunker mit 8 cbm Fassungsvermögen ermöglicht durchgängigen<br />

Betrieb mit hohem Durchsatz von bis 200 m 3 /h bei exakter Materialtrennung<br />

Kontakt<br />

J. Willibald GmbH<br />

Bahnhofstr. 6<br />

88639 Wald-Sentenhart<br />

Tel: +49 (0) 7578 / 189-0<br />

Fax: +49 (0) 7578 / 189-150<br />

info@willibald-gmbh.de<br />

www.willibald-gmbh.de<br />

• zapfwellenbetriebener Kompostmieten-Umsetzer – TBU 3P & TBU 3P XL (Neu)<br />

Der kompakte Umsetzer ermöglicht eine optimale Durchmischung & Nachzerkleinerung<br />

des Kompostmaterials<br />

• platzsparend und einfach bedienbarer Kompost-Wender<br />

• Miethöhen bis 3,0 Meter (XL-Version bis 4m) umsetzbar<br />

• zapfwellenbetrieben über Traktor (mind. 130 bis max. 300 PS) mit 3-Punkt-Aufnahme<br />

• Durchsatz bis 1200 m 3 /h bei TBU 3P/ bis 1800 m 3 /h bei TBU 3P XL<br />

Weitergehende Informationen unter www.willibald-gmbh.de


7 | 20<strong>19</strong> GESTEINS Perspektiven<br />

Fachinformationen<br />

aus erster Hand<br />

druckfrisch …<br />

ECHER<br />

ECHER-DIREKTANTRIEB<br />

E 43690<br />

Ausgabe 8 | 20<strong>19</strong><br />

GESTEINS<br />

Perspektiven<br />

Offi zielles Organ des Bundesverbandes<br />

Mineralische Rohstoffe und seiner Landesverbände<br />

bänder mit Magnettrommel für zusätzlichen<br />

ustrag<br />

raustrag mit bewährter Austragsrinne und<br />

Brecheraustragsband<br />

erte Überkornrückführung 180° hydraulisch<br />

kbar<br />

ertes Windsichtersystem<br />

Vertrieb Deutschland<br />

Apex Fördertechnik GmbH<br />

DE-52511 Geilenkirchen<br />

T +49 2451-409 775 10<br />

www.apex-foerdertechnik.de<br />

FORUM MIRO Politischer Auftakt<br />

WIRTSCHAFT Gemeinsame Position<br />

MODERNISIERUNG Gelungener Umbau<br />

REPARATUR Einfacher Austausch<br />

GP Gesteins-Perspektiven<br />

Einzelpreis ................... 8,– €<br />

(zzgl. Versandkosten und ges. MwSt.)<br />

Jahres-Abo Inland ...... 56,– €<br />

(inkl. Versandkosten, zzgl. ges. MwSt.)<br />

Jahres-Abo Ausland . ... 65,– €<br />

(inkl. Versandkosten)<br />

asphalt<br />

Einzelpreis ..................18,– €<br />

(zzgl. Versandkosten und ges. MwSt.)<br />

Jahres-Abo Inland ..... 110,– €<br />

(inkl. Versandkosten, zzgl. ges. MwSt.)<br />

Jahres-Abo Ausland . .. 1<strong>19</strong>,– €<br />

(inkl. Versandkosten)<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong><br />

kostenfrei<br />

… oder auch online!<br />

Alle Zeitschriften sind als<br />

E-Paper verfügbar mit Zugang<br />

zum digitalen Heftarchiv.<br />

webkiosk.stein-verlagGmbH.de<br />

Stein-Verlag Baden-Baden GmbH, Josef-Herrmann-Straße 1–3, D-76473 Iffezheim<br />

Tel.: +49 7229 6<strong>06</strong>-0, Fax: +49 7229 6<strong>06</strong>-10, infoSTV@stein-verlagGmbH.de, www.stein-verlagGmbH.de


Schrott & Metall<br />

?!<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> AUF EIN WORT<br />

Rohstoffe in Zukunftsbranchen –<br />

Versorgungssicherheit ja oder nein?<br />

Vitae:<br />

Dr. rer. nat. Beate Susanne Kummer<br />

ist Fachtoxikologin, geschäftsführende Gesellschafterin<br />

des Unternehmens Kummer:<br />

Umweltkommunikation GmbH, Naturwissenschaftlerin<br />

und ist als Gutachterin, Beraterin<br />

sowie Dozentin tätig. Sie ist Expertin<br />

für Fragen zu REACH, Gefahrstoffrecht,<br />

Umweltrecht und arbeitet auch als Beauftragte<br />

für Immissionsschutz und Abfall.<br />

Foto: Kummer<br />

Alexander Kazamias hat im Sommersemester<br />

20<strong>19</strong> seine Bachelorarbeit bei der<br />

Scholz Recycling GmbH über seltene Erden<br />

und kritische Rohstoffe verfasst. Im September<br />

20<strong>19</strong> beginnt er sein Masterstudium<br />

„Leadership in Industrial Sales and<br />

Technologie“ an der Hochschule Aalen.<br />

Foto: Kazamia<br />

Alexander Kazamias, Bachelor of Arts,<br />

Dr. Dipl.-Chem. Beate Kummer<br />

Können wir uns die Elektromobilität<br />

überhaupt leisten? Mit Blick auf die<br />

dazu notwendigen Rohstoffe wird<br />

deutlich, dass es noch eine ganze<br />

Menge zu tun gibt – auch in Bereichen,<br />

die uns vielleicht gar nicht so bewusst<br />

sind. Alexander Kazamias und<br />

Dr. Beate Kummer haben sich mit dem<br />

Thema intensiv beschäftigt und zeigen<br />

kreative Lösungswege auf.<br />

Aktuelle Umwelthemen wie der Dieselskandal,<br />

die Klimakrise und erhöhte<br />

CO 2<br />

- Werte rücken bei der Elektromobilität<br />

immer mehr in den politischen<br />

Fokus. Um den enormen Wandel<br />

in der Mobilität tatsächlich in die<br />

Tat umzusetzen, werden große Mengen<br />

an kritischen Rohstoffen wie Kobalt,<br />

Lithium, Tantal und Neodym<br />

benötigt.<br />

So sind zum Beispiel Lithium und<br />

Kobalt unabdingbar für die Produktion<br />

von Batterien, ohne welche die Elektromobilität<br />

nicht denkbar ist. Weil für<br />

die Elektromobilität Permanentmagneten<br />

und Kondensatoren benötigt<br />

werden, steigt auch der Bedarf an<br />

Neodym und Tantal von Jahr zu Jahr.<br />

Als kritisch wird ein Rohstoff dann bezeichnet,<br />

wenn dieser systemrelevant<br />

für die europäische Wirtschaft und die<br />

Lieferung aus verschiedenen Gründen<br />

nicht immer sichergestellt ist. Ein Beispiel<br />

hierfür ist der wirtschaftsstrategische<br />

Rohstoff Neodym. Neodym wird<br />

überwiegend in China abgebaut, dadurch<br />

existiert eine hohe Abhängigkeit<br />

von China, was in diesen Zeiten von<br />

Handelsbeschränkungen ein großes<br />

Problem darstellt (aus: Studie on the<br />

review of the list of Critical Raw Materials<br />

von Deloitte Sustainability et al.<br />

S. 404).<br />

Kritische Förderbedingungen<br />

Die genannten Rohstoffe werden zwar<br />

schon in Automobilen mit konventionellen<br />

Antrieben sowie vielen Elektround<br />

Elektronikgeräten verbaut, aber<br />

nicht in der Menge, wie sie in Elektroautos<br />

benötigt werden. Besonders problematisch<br />

für die europäische Automobilindustrie<br />

ist, dass diese Rohstoffe<br />

fast ausschließlich nach Europa Importiert<br />

werden müssen. So kommen allein<br />

64 Prozent des Weltkobaltbedarfs<br />

aus der Demokratischen Republik<br />

Kongo (aus: Studie on the review of<br />

the list of Critical Raw Materials von<br />

Deloitte Sustainability et al. S. 79).<br />

Hierbei ist nicht nur die Abhängigkeit<br />

von diesen Ländern ein Problem, sondern<br />

auch, dass die Verfügbarkeit dieser<br />

Rohstoffe in diesen Ländern politisch<br />

kritisch ist. So fließen Gelder aus<br />

den Verkaufserlösen in die Finanzierung<br />

von gewaltbereiten Milizen. Darüber<br />

hinaus wird ein Teil des Kobalts<br />

durch den Kleinbergbau zutage gefördert.<br />

Dieser wird durch die teils sehr<br />

arme Bevölkerung mit einfachstem<br />

Werkzeug ohne Schutzkleidung und in<br />

selbst gegrabenen ungesicherten<br />

Schächten abgebaut. Die Minenarbeiter<br />

verdienen dabei nur einen Hungerlohn<br />

von etwa vier Euro pro Tag (aus:<br />

Rohstoffabbau schadet Umwelt und<br />

Menschen von der Verbraucherzentrale<br />

Nordrhein-Westfalen). Rohstoffliefe-<br />

58 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong>


Schrott & Metall<br />

rungen sind allerdings durch neue<br />

Bestimmungen wie beispielsweise den<br />

Dodd-Franck-Act (Dies ist ein Gesetz<br />

zur Erhöhung von Stabilität und Transparenz<br />

im US-amerikanischen Finanzsektor.<br />

Es enthält ein wenig bekanntes<br />

Regelwerk über Rohstoffe. Unternehmen<br />

werden verpflichtet, die Herkunft<br />

der Rohstoffe in ihren Produkten offenzulegen.<br />

Die Offenlegungspflicht bezieht<br />

sich insbesondere auf Zinn, Tantal,<br />

Wolfram und Gold (3TG), die in der<br />

Region der Großen Seen in Ostafrika<br />

gewonnen werden. Auch deutsche Zulieferer<br />

müssen sich mit den Folgen des<br />

Gesetzes auseinandersetzen, so die<br />

Verfasser) in der Wirtschaft stärker reglementiert.<br />

Es existieren mehr und<br />

mehr Offenlegungspflichten zur Herkunft<br />

und den Bedingungen zum<br />

Abbau. Auch der Abbau von Lithium<br />

in Südamerika erzeugt zahlreiche Probleme,<br />

der Bevölkerung werden zwar<br />

Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt,<br />

aber die Bedingungen sind weder für<br />

Mensch noch Umwelt förderlich.<br />

Durch die Förderung von Lithium wird<br />

das Grundwasser an die Oberfläche<br />

gepumpt, um dort in Becken so lange<br />

zu verdunsten, bis der Lithiumgehalt<br />

hoch genug ist, um es weiterzuverarbeiten.<br />

Dies hat zur Folge, dass es der<br />

Bevölkerung an Trinkwasser und an<br />

Wasser für die Landwirtschaft fehlt. Die<br />

regionalen Ökosysteme leiden bereits<br />

enorm unter den Folgen des Abbaus.<br />

Durch die Entnahme des Grundwassers<br />

gehen Salzwasserseen zurück, wodurch<br />

verschiedene – auch bedrohte<br />

– Tierarten ihren Lebensraum verlieren.<br />

Bedarfsprognosen für Lithiumspeicher in verschiedenen Nationen bis 2022.<br />

Quelle: Kummer, Kazamias<br />

Über eine Recyclingprämie<br />

ließen sich mehr Altautos der<br />

Verwertung innerhalb<br />

der EU zuführen.<br />

Verstärkte Recyclingbemühungen<br />

– schwierig umzusetzen<br />

Um diesen Konsequenzen zu begegnen<br />

und die Versorgungssicherheit<br />

einigermaßen zu sichern, sind verstärkte<br />

Recyclingbemühungen notwendig.<br />

Aktuelle Erhebungen des<br />

Öko-Institutes gehen davon aus, dass<br />

bis zum Jahr 2050 ca. 40 Prozent des<br />

eingesetzten Lithiums und Kobalts aus<br />

Recyclingmaterial bestehen können,<br />

wenn bis dahin funktionierende Recyclingtechnologien<br />

für Lithium-Ionen-<br />

Batterien eingeführt sind (aus: Strategien<br />

für die nachhaltige Rohstoffversorgung<br />

der Elektromobilität von<br />

Öko-Institut e. V. S. 27).<br />

Aber woran liegt es, dass wir dies erst<br />

in ca. 30 Jahren erreichen? Auf der<br />

einen Seite liegt es daran, dass derzeit<br />

nicht genügend Altfahrzeuge und Elektronikschrott<br />

in der hochwertigen Verwertung<br />

ankommen. Auf der anderen<br />

Seite sind zwar Rohstoffe wie zum Beispiel<br />

Tantal und Neodym in vielen Bauteilen<br />

vorhanden, aber in nur sehr geringen<br />

Mengen. Die dissipative Verteilung<br />

macht ein Recycling heute noch<br />

fast großtechnisch unmöglich, insbesondere,<br />

wenn unbekannt ist, in welchen<br />

Mengen und welchen Bauteilen<br />

genau die Rohstoffe vorkommen. Deshalb<br />

deckt der Materialwert oftmals<br />

nicht einmal die Personalkosten beim<br />

Recycling und eine Rückgewinnung ist<br />

deshalb heute für die Unternehmen<br />

nicht wirtschaftlich. Deshalb sind<br />

bspw. verstärkt manuelle Vordemontagen<br />

in einer Übergangszeit zu diskutieren.<br />

Eine große Rolle fürs Recycling spielt<br />

das sogenannte „Eco-Design“ oder die<br />

„Verwertbarkeit“. Dieser Begriff beschreibt<br />

im Wesentlichen, dass die Hersteller<br />

bei der Konstruktion ihres Produkts<br />

auch das Lebensende zu betrachten<br />

haben, um einen möglichst effizienten<br />

Rückbau zu ermöglichen. Damit<br />

soll gewährleistet werden, dass so viele<br />

Rohstoffe wie möglich wiederverwendet<br />

und -verwertet werden können.<br />

Dies ist bis heute leider nur im Detail<br />

für elektrisch betriebene Geräte über<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong> 59


Schrott & Metall<br />

die Ökodesignrichtlinie geregelt. Jedoch<br />

könnte eine Ausweitung des Anwendungsbereichs<br />

ohne Probleme<br />

auch auf Fahrzeuge und andere relevante<br />

Produktgruppen (z. B. Batterien)<br />

vorgenommen werden.<br />

Die „Verwertbarkeit“ ist aber auch<br />

bereits Bestandteil der Produktverantwortung.<br />

Dies klingt zwar in der Theorie<br />

sehr gut, wird aber in der Automobil-<br />

und Elektronikbranche noch wenig<br />

beim Design eines Produktes angewendet.<br />

Denn in der Entwicklung stehen<br />

eher die Performance, die Energieeffizienz,<br />

die Vermarktbarkeit und die Sicherheit<br />

von Produkten im Vordergrund.<br />

Die Verwertbarkeit darf aber<br />

nicht länger nur als „Stiefkind“ betrachtet<br />

werden. Angesichts von Klima, Umwelt-<br />

und Rohstoffkrisen können wir<br />

uns alle ein „Weiter so“ nicht leisten.<br />

Probleme für die Verwerter<br />

nehmen zu<br />

Die Verwerter am Ende des Lebens eines<br />

Produktes sehen sich mehr und mehr mit<br />

Problemen konfrontiert, dazu gehören:<br />

nicht trennbare Bauteile (z. B. Verbunde),<br />

nicht verwertbare Materialien (z. B.<br />

CFK – Carbonfasern), Minimalisierung<br />

von Bauteilen, fehlende Kommunikation<br />

zwischen Herstellern und Verwertern<br />

Dr. Dipl.-Chem. Beate<br />

Kummer:<br />

Kummer-<br />

Umweltkommunikation<br />

GmbH<br />

Gebrüder-Grimm-Str. 17<br />

D-536<strong>19</strong> Rheinbreitbach<br />

Tel.: +49 (0) 2224 901148-0<br />

Fax: +49 (0) 2224 901148-1<br />

buero@beate-kummer.de<br />

www.beate-kummer.de<br />

Alexander Kazamias,<br />

Bachelor of Arts<br />

alexanderkazamias@gmail.com<br />

Leider verlassen derzeit ca. 80 Prozent der<br />

Altfahrzeuge immer noch den europäischen<br />

Markt, hier muss dringend gegengesteuert<br />

werden. Fotos: Scholz Recycling<br />

zum Vorkommen kritischer und gefährlicher<br />

Stoffe. So müssen Recycler Bauteile<br />

wie z. B. Elektromotoren einzeln analysieren,<br />

um herauszufinden, welche<br />

Rohstoffe genau verbaut wurden, um<br />

dann die geeigneten Verfahren anwenden<br />

oder gar erst erforschen zu können.<br />

Dadurch entstehen den Betrieben Mehrkosten,<br />

die dazu führen, dass die Rückgewinnung<br />

der Materialien am Ende<br />

nicht wirtschaftlich ist. Deshalb verbleiben<br />

wertvolle und kritische Rohstoffe in<br />

den verschiedenen Schrottfraktionen<br />

oder in der Schlacke und gehen zu hohen<br />

Anteilen verloren, was auch finanzielle<br />

und qualitative Risiken birgt. Die sogenannte<br />

„extended producer responsibility“<br />

in der Abfallrahmenrichtlinie sieht<br />

dies so nicht vor, vielmehr sind die Hersteller<br />

in eine finanzielle Mitverantwortung<br />

für eine hochwertige Verwertung<br />

zu nehmen.<br />

Ein weiteres Problem ist, dass derzeit<br />

ca. 80 Prozent der Altfahrzeuge den<br />

europäischen Markt verlassen. Einige<br />

werden noch als „Gebrauchtfahrzeuge“<br />

ins Ausland verkauft, andere illegal<br />

gekennzeichnet oder in Anlagen mit<br />

niedrigeren Standards behandelt. Als<br />

Gebrauchtwagen werden teilweise<br />

auch nicht mehr fahrfähige Karossen<br />

bezeichnet. Durch den hohen Exportanteil<br />

gehen dem europäischen Wirtschaftskreislauf<br />

nach Schätzungen diverser<br />

Experten 12 Mio. Tonnen Recyclingmaterial<br />

pro Jahr verloren. Dieser<br />

Umstand kann nur durch einen effektiven<br />

Vollzug abgestellt werden. An<br />

dieser Stelle sollte sich die Politik ver-<br />

antwortlich fühlen etwas zu tun, dies<br />

wäre bei der in 2020 anstehenden<br />

Revision der Altfahrzeugrichtlinie möglich.<br />

Dass Automobile vom Verwerter<br />

nicht mehr kostenlos entgegengenommen<br />

werden, wäre ein erster Schritt in<br />

die richtige Richtung – aber noch nicht<br />

genug! Es ist nachvollziehbar, dass ein<br />

Verbraucher sein ausgedientes Automobil<br />

lieber für ein paar Hundert Euro<br />

an einen Gebrauchtwagenhändler veräußert,<br />

als dieses kostenlos an einen<br />

Verwerter abzugeben. Dass der Gebrauchtwagenhändler<br />

es mit einer großen<br />

Wahrscheinlichkeit ins Ausland<br />

exportiert, ist für den Verbraucher<br />

zweitrangig. Deshalb sind dringend<br />

finanzielle Anreize für den Letztbesitzer<br />

zu schaffen.<br />

Recyclingprämie und weitere<br />

kreative politische Ansätze<br />

Neben schärferen Exportkontrollen<br />

wäre eine Recyclingprämie als auch<br />

eine Verantwortung des Exporteurs<br />

zum Nachweis des Vorliegens eines<br />

„gebrauchten Produktes“ ein interessanter<br />

Ansatz, wie Altautos sowie mehr<br />

Elektronikschrott der Verwertung innerhalb<br />

der EU zugeführt werden können.<br />

Folglich gibt es die Notwendigkeit<br />

für zahlreiche kreative neue politische<br />

Ansätze in der Kreislaufwirtschaft, die<br />

dann dazu führen können, die für 2050<br />

gesetzten Recyclingziele für Kobalt und<br />

Lithium und zahlreiche andere kritische<br />

Rohstoffe zu erreichen.<br />

60 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong>


Im Fokus: Die Branche.<br />

Das Ziel: Der Job.<br />

Online die brandaktuellsten<br />

Jobs für die Branche.<br />

AB JANUAR<br />

2020


Schrott & Metall<br />

Aus den zwei Airbussen A340 wurden<br />

über 300 Tonnen Mischschrott<br />

gewonnen, die wieder in den Rohstoffkreislauf<br />

zurückfließen. Foto: Cronimet<br />

Cronimet<br />

Fortsetzung folgt: Wie Flugzeuge den Rohstoffkreislauf schließen<br />

Sie waren schon die „Hauptakteure“<br />

in der Titelstory unserer Ausgabe 5:<br />

„In der Hitze der Rollbahn“ berichteten<br />

wir ausführlich über die Zerlegung von<br />

zwei Flugzeugen auf dem Flughafen<br />

Schwerin-Parchim. Hier geht es weniger<br />

um die Frage, wie die Zerlegung ablief,<br />

sondern vielmehr um das ebenso wichtige<br />

Thema, dass die gewonnenen Rohstoffe<br />

wieder in den Rohstoffkreislauf<br />

zurückgeführt werden müssen.<br />

Zwei Airbusse Typ A340-600 der<br />

Fluggesellschaft China Eastern Airlines<br />

wurden auf dem Flughafen Schwerin-<br />

Parchim von der Cronimet Ferroleg.<br />

GmbH in Kooperation mit dem Partner<br />

More Aero GmbH und dem Systempartner<br />

Kiesel GmbH rückgebaut. Die<br />

Cronimet agierte dabei als erfahrener<br />

Experte im Recycling von Rohstoffen,<br />

der Partner MoreAero GmbH hatte für<br />

den komplexen Rückbau die mobile<br />

Verwertungslösung parat.<br />

Vor einigen Jahren entstand die Idee,<br />

wichtige Rohstoffe aus Flugzeugen<br />

wieder in den Rohstoffkreislauf zurückzuführen.<br />

Daraus bildete sich der Geschäftszweig<br />

„Aviation Recycling“ der<br />

Cronimet Ferroleg. GmbH, der bereits<br />

2015 durch die Aircraft Fleet Recycling<br />

Association zertifiziert wurde. Während<br />

bisher der Fokus auf der zertifizierten<br />

Unbrauchbarmachung und dem Recycling<br />

von Flugzeugkomponenten lag,<br />

konnte das Unternehmen mit dem<br />

Rückbau der Airbusse sein Know-how<br />

in der Verwertung von ganzen Flugzeugen<br />

ausbauen und somit den Geschäftszweig<br />

erweitern. „Durch professionelles<br />

End-of-Life-Management für<br />

Flugzeuge und Triebwerke führt unser<br />

Unternehmen wichtige Rohstoffe in<br />

den Kreislauf zurück“, so Gregor Zenkner,<br />

Head of Corporate Development<br />

der Cronimet Ferroleg. GmbH.<br />

Aus den zwei Airbussen A340 wurden<br />

über 300 Tonnen Mischschrott<br />

gewonnen. Sie wurden von den Mitarbeitern<br />

bereits vor Ort vorsortiert. Danach<br />

transportierten über 30 Sattelzüge<br />

die Flugzeugschrotte zum Hamburger<br />

Hafen, wo die Schrotte nach Legierungen<br />

getrennt wurden. Die metallischen<br />

Rohstoffe können dann wieder<br />

in den Rohstoffkreislauf zurückfließen.<br />

Störstoffe wurden separiert und als<br />

Reststoffe energetisch verwertet.<br />

www.cronimet.com<br />

62 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong>


Verfahrenstechniken: Zerkleinern<br />

Lindner<br />

Vorzerkleinerer<br />

stellt sich neuen<br />

Herausforderungen<br />

Lindner Recyclingtech lud Anfang<br />

Oktober 20<strong>19</strong> zum Lindner Atlas Day<br />

an den Wörthersee und zeigte die<br />

neueste Generation des Zwei-Wellen-<br />

Vorzerkleinerers für den automatisierten<br />

24/7-Betrieb.<br />

„Momentan bewegt sich alles in Richtung<br />

Kreislaufwirtschaft. Neben den steigenden<br />

Recyclingquoten der EU haben<br />

auch die 180 Staaten der Basler Konvention,<br />

die Export und Entsorgung von<br />

gefährlichen Abfällen regelt, beschlossen,<br />

Kunststoffabfälle in die Liste der problematischen<br />

Stoffe aufzunehmen“, erklärte<br />

Stefan Scheiflinger-Ehrenwerth,<br />

Head of Product Management bei Lindner<br />

Recyclingtech. Diese Entwicklungen<br />

fordern nun neue Technologien, die es<br />

ermöglichen, bei einem immer höheren<br />

Müllaufkommen diesen Rahmenbedingungen<br />

gerecht zu werden und dabei<br />

auch gewinnbringend produzieren zu<br />

können. Um das zu erreichen, wurde bei<br />

der Weiterentwicklung des Atlas Shredders<br />

der Kombination dreier Aspekte besonderes<br />

Augenmerk geschenkt: ideale<br />

Korngröße und Stückigkeit für nachfolgende<br />

Sortierprozesse bei hoher Energieeffizienz<br />

im 24/7-Betrieb. Neu bei der<br />

aktuellen Generation des Atlas ist das<br />

FX-Schnellwechselsystem. Um Wartungsarbeiten<br />

bei minimalen Ausfallzeiten<br />

zu ermöglichen, lässt sich das gesamte<br />

Schnittsystem in unter einer Stunde<br />

komplett wechseln. Durch eine zweite<br />

Neues Bedienkonzept<br />

mit selbsterklärenden<br />

Funktionen<br />

Mit dem neuen FX-Schnellwechselsystem des Atlas 5500 lässt sich die gesamte<br />

Schnitteinheit in unter einer Stunde tauschen. Foto: Lindner-Recyclingtech GmbH<br />

Zerkleinerungseinheit<br />

aus Wellenpaar und<br />

Schneidtisch ist es möglich,<br />

die Produktion aufrechtzuerhalten,<br />

während<br />

beispielsweise Schweißarbeiten an<br />

den Reißern durchgeführt werden.<br />

In der Abfallaufbereitung geht der<br />

Trend ganz klar in Richtung Automatisierung.<br />

Allerdings benötigen Roboter und<br />

Trenntechniken wie die NIR-Sortierung<br />

einen gleichmäßigen Materialstrom in<br />

Bezug auf Durchflussmenge und Korngröße,<br />

um produktiv eingesetzt werden<br />

zu können. Dazu Scheiflinger-Ehrenwerth:<br />

„Unsere Versuche haben gezeigt,<br />

dass die Größe eines A4-Blattes bei geringem<br />

Feinanteil ideal für nachfolgende<br />

automatische Sortierprozesse ist, um<br />

Fehlgriffe so gut wie möglich zu verhindern.<br />

Dafür eignet sich das reißende<br />

Schnittsystem des Atlas perfekt. Selbst<br />

Gelbe Säcke lassen sich problemlos aufreißen,<br />

ohne den Inhalt zu zerkleinern.<br />

Durch die asynchron laufenden Wellen,<br />

die in beide Drehrichtungen effektiv zerkleinern,<br />

erreichen wir zusätzlich einen<br />

konstanten Materialaustrag<br />

von circa 40 bis 50<br />

Tonnen pro Stunde.“<br />

Möglich wird diese Leistung<br />

durch ein besonderes<br />

Antriebskonzept: Der Atlas 5500 ist<br />

mit einem rein elektromechanischen<br />

Riemenantrieb ausgestattet. Dabei sorgt<br />

das Energiemanagement-System DEX<br />

(Dynamic Energy Exchange) für den stets<br />

optimalen Betriebspunkt der Anlage und<br />

einen im Vergleich zu herkömmlichen<br />

Antrieben bis zu dreimal so schnellen<br />

Richtungswechsel der Wellen. Nötig wird<br />

dieser vor allem bei der Zerkleinerung<br />

von zähen oder nassschweren Materialien.<br />

Darüber hinaus wird die beim Abbremsen<br />

einer Welle entstehende kinetische<br />

Energie rekuperiert und der zweiten<br />

Welle bereitgestellt. Das bewirkt einen<br />

bis zu 40 Prozent geringeren Energieverbrauch<br />

der Antriebseinheit und macht<br />

den Shredder äußerst effizient.<br />

Zusätzlich hat Lindner dem Shredder<br />

ein komplett neues Bedienkonzept spendiert:<br />

„Qualifiziertes Fachpersonal zu<br />

finden, wird nicht nur in unserer Branche<br />

immer schwieriger. Für das neue Lindner<br />

Mobile HMI haben wir deshalb die komplette<br />

Menüführung überarbeitet und<br />

gezielt mit völlig ungeschulten Personen<br />

so lange getestet, bis alle für den Betrieb<br />

relevanten Funktionen selbsterklärend<br />

waren. Zusätzlich kann der Shredder im<br />

Normalbetrieb komplett per Fernbedienung<br />

vom Radlader aus bedient werden“,<br />

so Scheiflinger-Ehrenwerth abschließend.<br />

www.lindner.com<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong> 63


Kunststoffe<br />

Werden bereits erfolgreich für die<br />

Umsetzung von Umweltschutzverordnungen<br />

in Dänemark eingesetzt:<br />

Plastikfangkörbe der Dorstener<br />

Drahtwerke-Gruppe.<br />

Foto: Dorstener Drahtwerke<br />

Dorstener Drahtwerke<br />

Hochwertige Filtersysteme für nachhaltige Lösungen<br />

Die Dorstener Drahtwerke-Gruppe<br />

(DDD) bietet schon seit geraumer<br />

Zeit nachhaltige Lösungen für umweltbelastende<br />

Probleme an, wie zum Beispiel<br />

beim Thema Mikroplastik in Abwassersystemen.<br />

Im Mittelpunkt steht dabei<br />

die kunststoffverarbeitende Industrie,<br />

deren Produktionsrückstände bisher oft<br />

unzureichend gefiltert direkt in das Abwassersystem<br />

und damit unweigerlich in<br />

den kommunalen Wasserkreislauf gelangen<br />

können. Effiziente Abhilfe schaffen<br />

hier entsprechend ausgelegte Plastikfangkörbe<br />

aus hochwertigen Drahtgeweben,<br />

die bereits in Dänemark sehr erfolgreich<br />

eingesetzt wurden, um die strengen<br />

Auflagen zur Entlastung der Gewässer<br />

erfüllen zu können. Diese leicht zu<br />

reinigenden Siebkörbe aus umwelt- und<br />

wartungsfreundlichem Edelstahl halten<br />

Rückstände von > 40 μm bereits in den<br />

Bodeneinläufen der Produktionshallen<br />

zurück, sodass sie nicht in das Abwassersystem<br />

eindringen können.<br />

Als ganzheitliche Lösung für die kunststoffverarbeitende<br />

Industrie beginnt das<br />

Portfolio des Unternehmens schon im<br />

Produktionsprozess, wo optimierte Filter<br />

für eine sauberere Schmelze sorgen. So<br />

wurden in den vergangenen Jahren<br />

Schmelzefilter aus Metallfiltergewebe<br />

oder gesinterten Gewebelaminaten mit<br />

Feinheiten ab 5 μm entwickelt, die zum<br />

Beispiel in der Compoundierung von<br />

Kunststoffgranulat, im Kunststoff<strong>recycling</strong>,<br />

der Folienproduktion oder der<br />

Faser- und Filamentherstellung eingesetzt<br />

werden können. Die plissierten Kerzenfilterelemente,<br />

zylindrische Filter,<br />

Filterkonen, plissierte oder gerahmte<br />

Filterpakete, punktgeschweißte Siebpakete,<br />

einzelne Filterronden oder Filterbänder<br />

werden jeweils auf die Anforderungen<br />

der kunststoffverarbeitenden<br />

Industrie genau zugeschnitten. Sie gewährleisten<br />

eine ideale Passform, bessere<br />

Durchflussraten und optimierte Wechselund<br />

Standzeiten. Es besteht vonseiten<br />

des Herstellers die Möglichkeit, durch<br />

umfangreiche Tests, wie z. B. Bubble-<br />

Point- oder Legierungstests, oder über<br />

Durchflussmessungen den Grad der Effektivität<br />

im Vorfeld nachzuweisen.<br />

www.dorstener-drahtwerke.de<br />

3 Fraktionen in einem Arbeitsgang<br />

Das Zemmler-Konzept des Siebens<br />

www.zemmler.de 64 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong><br />

Auf Kufe, Kette oder bereift.<br />

Für jede Anwendung eine Lösung.


Kunststoffe<br />

Henkel<br />

Erste Flaschen aus chemisch-recyceltem Kunststoff<br />

Chemisches Recycling<br />

als sinnvolle Ergänzung<br />

Erstmals hat Henkel gemeinsam mit<br />

dem Verpackungshersteller Alpla Flaschenkörper<br />

auf Basis chemisch recycelten<br />

Kunststoffs hergestellt. Das Pilotprojekt<br />

mit Flaschen von Perwoll ist Teil des<br />

ChemCycling-Projekts der BASF.<br />

„Wir sehen großes Potenzial im chemischen<br />

Recycling als Ergänzung zum mechanischen<br />

Recyclingprozess“, sagt Dr.<br />

Thorsten Leopold, Leiter der internationalen<br />

Verpackungsentwicklung Home<br />

Care bei Henkel. Anja Winkler, BASF<br />

Head of Global Key Account Management<br />

Henkel Home & Personal Care,<br />

ergänzt: „Das Pilotprojekt mit der Perwoll-Flasche<br />

von Henkel hat gezeigt, dass<br />

Produkte auf Basis von chemisch recycelten<br />

Rohstoffen über die gleiche hohe<br />

Qualität und Leistungsfähigkeit verfügen<br />

wie Produkte aus fossilen Rohstoffen.<br />

Beim ChemCycling wird der Anteil des<br />

in der Produktion verwendeten recycelten<br />

Materials über den Massenbilanzansatz<br />

rechnerisch dem Endprodukt zugewiesen.<br />

Dies kann unseren Kunden helfen,<br />

ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.“<br />

Nicolas Lehner, Chief Commercial<br />

Officer von Alpla, sieht weitere Vorteile:<br />

„Der Vorteil des chemischen Recyclings<br />

liegt darin, dass die Ressource Kunststoff<br />

dem Wertstoffkreislauf dauerhaft erhalten<br />

bleibt und der darin enthaltene Kohlenstoff<br />

wieder genutzt wird. So kann das<br />

chemische Recycling erprobte Technologien<br />

wie das mechanische Recycling ergänzen.<br />

Die Qualität der getesteten Materialien<br />

hat uns überzeugt.“<br />

Beim mechanischen Recycling werden<br />

sortierte Kunststoffabfälle zerkleinert, gereinigt<br />

und wieder zu Granulat verarbeitet.<br />

Die Herausforderung<br />

ist dabei, dass die Qualität<br />

des resultierenden<br />

Rezyklats nur so gut sein<br />

kann wie die des „Eingangsmaterials“.<br />

Verunreinigter Kunststoff sowie ein Mix<br />

aus verschiedenen Farben und Materialien<br />

können die Qualität des Rezyklats<br />

negativ beeinflussen und den Recyclingprozess<br />

erschweren. Hinzu kommt, dass<br />

Kunststoff, im mechanischen Recyclingprozess<br />

nicht unendlich wiederaufbereitet<br />

werden können. Durch chemisches<br />

Recycling werden Kunststoffabfälle, die<br />

durch mechanisches Recycling nicht recycelt<br />

werden, wieder dem Kreislauf zugeführt.<br />

Bei ChemCycling werden thermochemische<br />

Verfahren genutzt, um<br />

Plastikabfälle in Pyrolyseöl umzuwandeln.<br />

Dieser sogenannte Sekundär-Rohstoff<br />

dient dann als Rohmaterial für die<br />

chemische Industrie und kann in der<br />

Herstellung von Kunststoff, zum Beispiel<br />

für Verpackungen, eingesetzt werden.<br />

Die aus diesen chemisch-recycelten Materialien<br />

hergestellten Verpackungen<br />

sind von gleicher Qualität wie solche, die<br />

auf Neukunststoff basieren. Folglich können<br />

fossile Rohstoffe eingespart und Abfälle<br />

reduziert werden.<br />

Die Zusammenarbeit mit BASF und<br />

Alpla im Rahmen des ChemCycling-Projekts<br />

ist ein weiteres Beispiel<br />

für das Engagement<br />

von Henkel im Bereich<br />

nachhaltige Verpackungen.<br />

Bei der Umsetzung der Verpackungsstrategie<br />

hat das Unternehmen<br />

bereits zahlreiche Fortschritte erzielt:<br />

Schon heute bestehen viele Produktverpackungen<br />

aus 100 Prozent recyceltem<br />

Kunststoff. Dabei verwendet Henkel zu<br />

99 Prozent Plastikabfälle aus Endverbraucher-Haushalten<br />

(Post-Consumer-Rezyklat).<br />

Außerdem arbeiten die Verpackungsexperten<br />

daran, die Recyclingfähigkeit<br />

der Verpackungen weiter zu erhöhen<br />

– zum Beispiel indem erstmals<br />

<strong>recycling</strong>fähige schwarze Verpackungen<br />

entwickelt wurden oder perforierte Sleeves<br />

eingesetzt werden, die bei der Entsorgung<br />

der Flasche einfach entfernt<br />

werden können. Zuletzt hat Henkel sein<br />

eigens entwickeltes Software-Tool zur<br />

Bewertung der Recyclingfähigkeit von<br />

Verpackungen (EasyD4R) auch für andere<br />

Unternehmen kostenfrei zur Verfügung<br />

gestellt.<br />

www.henkel.de/plastik<br />

Das Pilotprojekt<br />

mit der Perwoll-<br />

Flasche hat gezeigt,<br />

dass Produkte auf<br />

Basis von chemisch<br />

recycelten<br />

Rohstoffen über die<br />

gleiche hohe<br />

Qualität und<br />

Leistungsfähigkeit<br />

verfügen wie<br />

Produkte aus<br />

fossilen Rohstoffen.<br />

Foto: Henkel<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong> 65


Kunststoffe<br />

Vecoplan<br />

Effiziente Zerkleinerungstechnik<br />

schließt den Kreislauf<br />

Der neue Zerkleinerer V-ECO 1300 von Vecoplan im Einsatz<br />

bei RKW: Zukünftig sollen Folienabfälle in ein homogenes<br />

Output-Material verwandelt werden. Foto: Vecoplan AG<br />

Die RKW Agri GmbH & Co. KG in Michelstadt im südhessischen<br />

Odenwaldkreis ist auf die Entwicklung, Forschung<br />

und Produktion von hochwertigen Agrarfolien und Rundballennetzlösungen<br />

spezialisiert. Mit einem neuen Schredder der<br />

Baureihe V-ECO 1300 von Vecoplan, inklusive Förder-, Separier-<br />

und Lagertechnik, soll der Recyclingprozess deutlich optimiert<br />

werden. Zukünftig werden nämlich alle Folienabfälle<br />

wieder der eigenen Produktion zugeführt. Das Recycling von<br />

Produktionsabfällen ist generell eine wirtschaftliche Lösung:<br />

Das Altmaterial lässt sich zu Regranulat verarbeiten und damit<br />

wieder nutzen, es besitzt bei entsprechender Aufbereitung<br />

nahezu die gleiche Qualität wie Neuware. Dadurch entstehen<br />

erst gar keine Abfälle und der Kreislauf ist geschlossen, eine<br />

sehr nachhaltige Wirtschaftsweise. Die RKW Agri hat sich genau<br />

diesem Ansatz verschrieben und ein Projekt zur Optimierung<br />

der eigenen Recyclingabteilung gestartet. Mithilfe der Vecoplan<br />

AG soll diese Zielsetzung auch umgesetzt werden.<br />

In der Halle nimmt ein Mitarbeiter mit einem Stapler einen<br />

Folienballen von einer Palette auf und fährt damit über den<br />

Kettengurtförderer. Mit einer Zange entfernt sein Kollege die<br />

Drähte, die den Ballen zusammenhalten. Nacheinander fällt<br />

das Material auf das Band, das dieses kontinuierlich nach oben<br />

Richtung Einfüllschacht bewegt. Der V-ECO ist stark genug,<br />

dass er auch die Drähte sicher verarbeiten könnte, aber ohne<br />

die Drähte ist der Verschleiß der Schneidwerkzeuge geringer,<br />

und das Ergebnis ist ein homogeneres Korn mit weniger Feinanteil.<br />

Dazu kommt der verbesserte Durchsatz. Als zweite<br />

Beschickungsvariante ist oben am Trichter ein Rolleneinzug<br />

angebracht, der aufgewickelte Folien von der Rolle in den Zerkleinerungsraum<br />

zieht.<br />

Der Fokus der Maschine liegt auf einer energieeffizienten und<br />

flexiblen Arbeitsweise. Entscheidend ist vor allem die Schneidgeometrie.<br />

Über die Rotor- und Messer-Bestückung sowie die<br />

entsprechende Siebwahl lässt sich die Anlage detailliert an die<br />

In- und Output-Anforderungen anpassen. Diese haben die<br />

Vecoplan-Anwendungstechniker in mehreren Versuchen für<br />

den Einsatz bei RKW im hauseigenen Technologiezentrum<br />

genau abgestimmt. Die hydraulisch aufschwenkbare Bodenklappe<br />

und der nach unten schwenkbare Siebkorb ermöglichen<br />

dem Bediener einen einfachen Zugang zum Rotor. Er kann<br />

Störstoffe sofort entnehmen und das Gegenmesser einfach<br />

wechseln oder von außen nachstellen. Durch die schräge Konstruktion<br />

des Maschinenbodens und die stufenlos regelbare<br />

Schieber-Steuerung wird das Material kontinuierlich dem Rotor<br />

zugeführt. Ein permanenter Prozess ist somit sichergestellt.<br />

Für ein energieeffizientes Arbeiten hat Vecoplan den ESC-<br />

Antrieb (Electronic-Slip-Control) verbaut. Bei dieser Lösung<br />

entfallen Getriebe und Turbokupplung. Der vielpolige Asynchron-Antriebsmotor<br />

mit leistungsstarkem Frequenzumrichter<br />

wirkt zusammen mit einem speziellen Riemenantrieb mit ausgeklügelter<br />

Antriebs-Schlupfregelung und einer Störstofferkennung<br />

mit Motor- bzw. Rotorbremse. Verbunden mit der vom<br />

HiTorc-Antrieb bewährten Anlauf- und Reversiersteuerung kann<br />

in dieser Kombination kurzzeitig das 2- bis 2,5-fache Antriebsdrehmoment<br />

erreicht werden. Eine Förderschnecke gibt das<br />

Output-Material von der Maschine auf einen Kratz-Kettenförderer.<br />

Dieser schafft es eine Etage höher. Hier wurde ein<br />

Magnetabscheider angebracht, der Eisenmetalle aus dem<br />

Förderstrom zieht. Anschließend werden alle Nichteisen metalle<br />

ausgeschieden. Die Fördertechnik führt nun die Folienflakes in<br />

das Foliensilo. Bei einem Stillstand kann der Kunde Vecoplan<br />

an jedem Tag im Jahr rund um die Uhr über die Service-Hotline<br />

erreichen. Er bekommt sofort telefonische Unterstützung.<br />

Die Techniker versuchen zunächst, via Ferndiagnose die<br />

Störung zu beheben. Zudem ermitteln sie die Ursachen der<br />

Störung, um zu verhindern, dass diese erneut auftritt. Ein<br />

kostengünstiges und effizientes Feature ist der Vecoplan-Live-<br />

Service, den RKW dazugebucht hat. Der Anwender sendet seine<br />

Service-Anfrage online an die Vecoplan-Service-Techniker für<br />

eine direkte Unterstützung: Die Spezialisten können auf die<br />

Steuerung und das Bedienpanel zugreifen und in Echtzeit<br />

Fehler erkennen, analysieren und beheben.<br />

www.vecoplan.de<br />

66 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong>


Papier, Pappe, Kartonagen<br />

Entsorgungstechnik Bavaria<br />

Vollautomatische Altpapier-Sortierung mit hoher Produktqualität<br />

Neue Anlage<br />

kommt ohne Handsortierung<br />

aus<br />

Mit der neuen Sortieranlage sollen rund 200.000 Tonnen haushaltnah erfasstes<br />

Altpapier pro Jahr aufbereitet werden. Foto: Entsorgungstechnik Bavaria GmbH<br />

Die zur Papierfabrik Palm GmbH & Co.<br />

KG gehörende Palm Paper errichtet<br />

in King’s Lynn, nordöstlich von London,<br />

direkt neben der bestehenden Papierfabrik<br />

eine neue Papiersortieranlage zur<br />

Herstellung von Deinking-Altpapier. Mit<br />

der neuen Sortieranlage sollen rund<br />

200.000 Tonnen haushaltnah erfasstes<br />

Altpapier pro Jahr aufbereitet werden.<br />

Mit der Planung und dem Bau der Sortieranlage<br />

hat Palm die Entsorgungstechnik<br />

Bavaria GmbH aus Unterschleißheim<br />

bei München beauftragt. Das<br />

Münchener Unternehmen gilt seit vielen<br />

Jahren als der Spezialist im Sortieranlagenbau<br />

für Altpapier. Mit der neuen<br />

Anlage sollte, so die Zielsetzung, neben<br />

einer gleichbleibend hohen End-Qualität<br />

der erzeugten Produkte auch ein vollautomatischer<br />

Sortierbetrieb erreicht werden.<br />

Im Vorfeld dazu wurden von der<br />

Papierfabrik Palm gemeinsam mit der<br />

Entsorgungstechnik Bavaria auf mehreren<br />

Papiersortieranlagen Versuche mit<br />

englischer Altpapiersammelware gefahren.<br />

Dabei ging es im Wesentlichen um<br />

die Zusammensetzung des Inputmaterials,<br />

die Störstofferkennung und die automatische<br />

Aussortierung von Fremdstoffen,<br />

um den höchstmöglichen Anteil<br />

an weißem bzw. deinkbarem Papier in<br />

hoher Reinheit aus dem Inputstrom zu<br />

generieren. Dabei zeigte sich, dass das<br />

englische Inputmaterial in der Regel eine<br />

schlechtere Qualität als in Deutschland<br />

aufweist, was sich allerdings keinesfalls<br />

auf die Endproduktqualität auswirken<br />

sollte.<br />

Die hochmoderne Sortiertechnik umfasst<br />

am Beginn der Aufbereitungslinie<br />

einen Bavaria-Dosierbunker. Dieser gewährleistet<br />

eine kontinuierliche und gut<br />

vereinzelte Materialausbringung für den<br />

weiteren Sortierbetrieb. Je gleichmäßiger<br />

der Materialstrom auf<br />

die Förderbänder verteilt<br />

wird, umso besser ist das<br />

Sortierergebnis auf den<br />

nachfolgenden Sortieraggregaten.<br />

Im Bereich der Grob- und<br />

Feinabsiebung setzt man bei Palm auf<br />

die seit Jahren in der Papiersortierung<br />

bewährten BHSt-Scheibensiebe. Selbst<br />

bei hohen Durchsatzmengen sind diese<br />

Maschinen durch die eingesetzte Siebtechnologie<br />

sehr kompakt und gewährleisten<br />

hervorragende Siebergebnisse.<br />

Für eine hohe Endqualität sorgt die neueste<br />

Generation an Nahinfrarotmaschinen<br />

der Baureihe Redwave „2i“. Über<br />

das kombinierte visuelle und Nahinfrarot-Erkennungssystem<br />

können graue,<br />

braune und bedruckte Kartonagen sowie<br />

papierfremde Stoffe erkannt und mittels<br />

Druckluft aus dem Deinkingstrom aussortiert<br />

werden. Die neue Generation<br />

dieser Maschinen bietet aufgrund der<br />

neuen Sensortechnik eine genauere und<br />

schnellere Materialerkennung.<br />

Eine Besonderheit und sicherlich ein<br />

Highlight der neuen Anlage ist, dass sie<br />

ohne die üblichen Handsortierung auskommen<br />

wird. Um dies zu realisieren,<br />

hat Bavaria gemeinsam mit der Papiertechnischen<br />

Stiftung pts und in Zusammenarbeit<br />

mit dem Nahinfrarotmaschinen-Hersteller<br />

Redwave das Prozessoptimierungs-System<br />

Max Pos<br />

entwickelt. Damit kann<br />

eine permanente Qualitätsüberwachung<br />

und Optimierung während des<br />

gesamten Sortierprozesses durch Echtzeit-Monitoring<br />

gewährleistet werden.<br />

Durch die automatische Information<br />

über Veränderungen in der Materialzusammensetzung<br />

und Bandbelegung<br />

erfolgt eine Frühwarnung. Belastbare<br />

Daten über Material, Anlage, Prozesse<br />

und Einflussfaktoren sowie die Aufzeichnung<br />

von Statistiken und Trends unterstützen<br />

den Betreiber im Betriebsablauf<br />

und vermitteln langfristig eine größere<br />

Handlungssicherheit. Gegen einen<br />

eventuellen Staubanfall ist die Anlage<br />

mit einer hochmodernen Entstaubungsanlage<br />

ausgerüstet. Absaugstellen sind<br />

an allen neuralgischen Punkten vorgesehen.<br />

Die Transportluft der Entstaubungsanlage<br />

wird in einem Reinluft-<br />

Filter abgereinigt und mit einer Reinheit<br />

von 99,8 Prozent in die Sortierhalle zurückgeführt.<br />

Diese Maßnahme zur<br />

Staubreduzierung dient nicht nur der<br />

Erhöhung der Arbeitsqualität, sondern<br />

auch zur Vorbeugung von Brandgefahren.<br />

Für zusätzliche Betriebssicherheit<br />

sorgt eine Online-Überwachung der<br />

Aggregatszustände, zum Beispiel auch<br />

die Überwachung der Lagertemperatur.<br />

Neben dem positiven Effekt der vorbeugenden<br />

Wartung erhöht dies die Brandschutzvorsorge.<br />

www.et-bavaria.eu<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong> 67


Verfahrenstechniken: Sortieren<br />

GAIN ist eine auf Deep Learning basierende Sortiertechnologie von Tomra<br />

für mehr Präzision bei komplexen Sortieraufgaben und hohem Durchsatz.<br />

Foto: Tomra Sorting Recycling<br />

Tomra Sorting Recycling<br />

Noch mehr Präzision bei komplexen Sortieraufgaben<br />

Unter dem Namen GAIN präsentiert<br />

Tomra Sorting Recycling eine neue,<br />

auf Deep Learning basierende Sortiertechnologie.<br />

Verfügbar als optionale Erweiterung<br />

zu Tomras-Autosort-Maschinen<br />

wird die GAIN-Technologie die Leistung<br />

der sensorgestützten Sortieranlagen<br />

weiter verbessern.<br />

Durch eine Klassifizierung von Objekten<br />

anhand von Sensordaten ermöglicht<br />

GAIN die Sortierung von zuvor nicht<br />

trennbaren Objekten mit hohen Reinheitsgraden<br />

und ohne die Durchsatzgeschwindigkeit<br />

des Autosorts einzuschränken.<br />

Deep Learning ist eine Methode der<br />

Künstlichen Intelligenz (KI), mit der<br />

Computer menschliches Lernen nachahmen.<br />

Wenn Menschen Objekte oder Materialien<br />

identifizieren, stellen sie Verbindungen<br />

zwischen dem her, was sie kennen,<br />

und dem, was sie gerade sehen.<br />

Genau das bringt man auch Maschinen<br />

bei, die allerdings viel schneller sind. Anlagen<br />

von Tomra nutzen künstliche Intelligenz<br />

seit den Anfängen des maschinellen<br />

Sortierens. Doch die Technologie hat<br />

sich ständig weiterentwickelt und erreicht<br />

jetzt mit der GAIN-Technologie<br />

und Algorithmen aus dem Bereich des<br />

Deep Learning ein neues Level. Klassisches<br />

maschinelles Lernen erfordert<br />

Funktionen, die von Domain-Experten<br />

entwickelt werden. Bei Deep Learning,<br />

einer Unterart des maschinellen Lernens,<br />

entfällt diese Voraussetzung. Dabei werden<br />

anhand von Tausenden von Bildern<br />

die spezifischen Materialtypen gelernt,<br />

die in einer Sortieraufgabe getrennt werden<br />

sollen. Deep Learning imitiert die<br />

Aktivität einer großen Anzahl von Neuronenschichten<br />

im menschlichen Gehirn,<br />

um komplexe Aufgaben zu lernen. So<br />

lernt GAIN beim maschinellen Training,<br />

wie die künstlichen Neuronen zu verknüpfen<br />

und zu gewichten sind, um Objekte<br />

zu klassifizieren.<br />

Die erste Version der GAIN-Technologie<br />

wurde speziell entwickelt, um PE-Silikonkartuschen<br />

anhand von Kameradaten<br />

aus einem Polyethylen-(PE)Strom<br />

auszusortieren. Aufgrund der Silikonrückstände<br />

in den Kartuschen, welche<br />

die Wiederverwertung negativ beeinflussen,<br />

ist die Trennung dieser Kartuschen<br />

vom gewünschten PE-Material notwendig,<br />

um ein reineres Sortierergebnis zu<br />

erzielen. GAIN kann aber nicht nur Silikonkartuschen<br />

im üblichen Format identifizieren,<br />

sondern erkennt auch kleinere<br />

Doppelkartuschen, wie sie meist für<br />

Zwei-Komponenten-Kleber verwendet<br />

werden. Auch verformte oder teilweise<br />

zerstörte Kartuschen werden erkannt. Da<br />

die Anlagen das Material mithilfe von<br />

Luftdruckdüsen trennen, können sogar<br />

Kartuschen-Cluster aussortiert werden –<br />

eine Fähigkeit, die selbst für die schnellsten<br />

auf dem Markt verfügbaren Roboterarme<br />

eine Herausforderung darstellt.<br />

Die neue Technologie wurde mit Tausenden<br />

von Bildern für diese Aufgabe<br />

trainiert und erreicht bei Kartuschen<br />

einen Gesamtausstoß von 99 Prozent,<br />

wenn zwei Systeme nacheinander zum<br />

Einsatz kommen.<br />

www.tomra.com/de-de/sorting/<br />

<strong>recycling</strong><br />

68 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong>


Biomasse, Kompost, Holz<br />

Pöttinger Fermenter<br />

Kompostierung 2.0:<br />

Besser für das Klima?<br />

Eineinhalb Millionen Tonnen Biomüll<br />

fallen jedes Jahr in den österreichischen<br />

Kommunen an. Eine wertvolle<br />

Ressource – wenn man sie ökologisch<br />

und ökonomisch sinnvoll verwertet. Aus<br />

Sicht der Pöttinger Entsorgungstechnik<br />

könnte dies mit dem Verfahren der Trockenfermentation<br />

in geschlossenen Systemen<br />

erreicht werden. Eine Methode,<br />

die, so das Unternehmen, zahlreiche<br />

Vorzüge gegenüber der konventionellen,<br />

offenen Kompostierung aufweist<br />

und kurzfristig ein Prozent der nationalen<br />

Emissionen einsparen könnte. Im<br />

Folgenden im Wortlaut der Gedankenund<br />

Lösungsansatz des österreichischen<br />

Anbieters.<br />

Derzeit werden jährlich ca. 1,56 Millionen<br />

Tonnen organischer Reststoffe, vor<br />

allem Haushaltsbiomüll, in 404 Kompostanlagen<br />

in Österreich zu Kompost verarbeitet<br />

(Quelle: ARGE Kompost und Biogas,<br />

2017). Das ist eine gute Bilanz, denn<br />

Kompost wird als wertvoller Humusdünger<br />

wieder in den Boden eingebracht<br />

und fördert neues Wachstum im Sinne<br />

einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft.<br />

Jedoch ist Kompostierung nicht gleich<br />

Kompostierung, vor allem, wenn es um<br />

die Treibhausgasbilanz (THG) geht. So<br />

beträgt der Emissionssaldo einer offenen<br />

Kompostierung, wie sie bei uns die Regel<br />

ist, laut Umweltbundesamt +47 kg CO 2<br />

equi pro Tonne Material. Würden Bioabfälle<br />

hingegen in einer geschlossenen<br />

Fermenteranlage kompostiert, aus der<br />

kein Treibhausgas entweicht, beträgt die<br />

Einsparung bis zu -80 kg CO 2<br />

equi/t<br />

(Quelle: Berechnungen von Pöttinger<br />

Fermenter in Abstimmung mit dem Umweltbundesamt).<br />

In Summe würde die<br />

Kompostproduktion in geschlossenen<br />

Anlagen für Österreich eine Emissionsreduktion<br />

von 594.360 Tonnen CO 2<br />

equi<br />

betragen – und damit eine Minderung<br />

der nationalen Emissionen von 0,762<br />

Prozent bedeuten. Rechnet man auf diesen<br />

Wert noch die gleichzeitig verminderten<br />

Emissionen durch die Substitution<br />

fossiler Energieträger auf, so ergibt sich<br />

ein Wert von 722.280 Tonnen CO 2<br />

, oder<br />

0,92 Prozent der nationalen Emissionen<br />

– fast ein Prozent!<br />

Die Trockenfermentation hat gegenüber<br />

der offenen Kompostierung noch<br />

einen weiteren großen Vorteil. Mit ihr<br />

wird auf klimaneutralem Weg Energie<br />

gewonnen. Würden die oben genannten<br />

1,56 Millionen Tonnen Bioabfälle im geschlossenen<br />

System anstatt offen kompostiert,<br />

wären hierfür 3.120 Fermenter<br />

zu je 500 Tonnen Jahreskapazität erforderlich.<br />

Diese könnten etwa 3.500 österreichische<br />

Haushalte ganzjährig mit<br />

Strom und Wärme versorgen.<br />

Ein interessantes Gedankenspiel<br />

Eine Umrüstung ist zudem nicht nur<br />

nachhaltig, sondern rechnet sich auch,<br />

und zwar schon kurz- bis mittelfristig: Würden<br />

alle 404 Kompostanlagen in Österreich<br />

entsprechend neu ausgestattet, beliefe<br />

sich die Investition auf ca. 200 Millionen<br />

Euro (nach Abzug der Umweltförderung<br />

von 30 Prozent auf ca. 140 Millionen<br />

Euro). Wenn man diesen Kosten die Einnahmen<br />

aus der Energievergütung gegenüberstellt,<br />

so wäre eine Amortisation bereits<br />

nach 5,3 Jahren erreicht. Die jährlichen<br />

Einnahmen aus der Energieproduktion<br />

würden dann an die 26,2 Millionen<br />

Euro betragen. Einnahmen aus der Verwertung<br />

des Rohkomposts, der als Gärrest<br />

entsteht, noch nicht einmal mitgerechnet.<br />

Fazit: Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit<br />

können Hand in Hand gehen.<br />

Der Vergleich von geschlossener und<br />

offener Kompostierung hinsichtlich Umwelteffekten,<br />

Energiegewinnung, Wirtschaftlichkeit<br />

und nicht zuletzt geringen<br />

Geruchesmissionen zeigt deutlich, dass die<br />

Trockenfermentation im geschlossenen<br />

System in allen Punkten überzeugt und bei<br />

konsequentem Einsatz als wirtschaftlich<br />

rentables Instrument unserer nationalen<br />

Klima- und Energiepolitik wirklich etwas<br />

bewegen könnte.<br />

http://fermenter.poettinger-oneworld.at<br />

Aus Sicht der<br />

Pöttinger<br />

Entsorgungstechnik<br />

hat die Trockenfermentation<br />

in<br />

geschlossenen<br />

Systemen zahlreiche<br />

Vorzüge gegenüber<br />

der konventionellen,<br />

offenen<br />

Kompostierung.<br />

Foto: Pöttinger Fermente<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong> 69


Giporec R 100 FDR Giga, die seit Juli<br />

20<strong>19</strong> bei seinem Unternehmen im Einsatz<br />

ist. Mit dabei ist Bernhard Millers<br />

Ehefrau Maria Miller, die hier für die<br />

Lohnbuchhaltung zuständig ist. Sohn<br />

Kevin Miller, der bereits seit vielen Jahren<br />

<strong>aktiv</strong> in der Firma mitarbeitet, steht kurz<br />

vor dem Abschluss seines Bauingenieur-<br />

Studiums und soll in ein paar Jahren die<br />

Firmenleitung übernehmen. Ein Familienunternehmen<br />

also, ganz traditionell,<br />

und Bernhard Miller kann dies nur bestätigen:<br />

„Eigentlich kommen wir aus der<br />

Landwirtschaft, <strong>19</strong>85 hat mein Vater<br />

Alois Miller im benachbarten Buttenwiesen<br />

die Grundlagen für unsere heutige<br />

Unternehmensgruppe geschaffen. Begonnen<br />

hat er zum damaligen Zeitpunkt<br />

mit einem Bagger- und Raupenbetrieb.<br />

Daraus wurde schnell ein Fuhrunternehmen,<br />

und kurze Zeit später kamen auch<br />

Abbruch- und Tiefbauarbeiten hinzu.<br />

<strong>19</strong>99 sind wir nach Blindheim umgesie<strong>recycling</strong><br />

<strong>aktiv</strong> ON TOUR<br />

Schon im Stand sehr<br />

überzeugend, die<br />

neue Giporec R 100<br />

FDR Giga.<br />

Gipo:<br />

Es sind die Schweizer!<br />

Seit Juli 20<strong>19</strong> ist bei der Alois<br />

Miller bzw. Schwaben<br />

Recycling (SRC) GmbH eine<br />

Giporec R 100 FDR Giga im<br />

Einsatz. Qualität und<br />

Produktivität – das sind zwei<br />

wesentliche Merkmale, mit<br />

denen der raupenmobile<br />

Prallbrecher seine neuen<br />

Eigentümer schon in kurzer<br />

Zeit mehr als überzeugen<br />

konnte.<br />

Gäbe es einen Preis für eine ungewöhnlich<br />

saubere und eine<br />

ebenso freundlich gestaltete<br />

Eingangssituation – Alois Miller<br />

und Schwaben Recycling hätten sich<br />

diese Auszeichnung sofort verdient. Das<br />

ist schon mehr als beeindruckend, was<br />

die Gestaltung der Parkplätze und der<br />

Außenanlagen vor dem dezent gehaltenen<br />

Bürogebäude anbelangt. Dass es<br />

dort nicht endet, beweist ein Blick über<br />

den kleinen Zaun auf die angrenzende<br />

Betriebsfläche – auch da geht es genauso<br />

ordentlich weiter.<br />

Wir sind im bayerischen Blindheim<br />

oder, um es regional besser einordnen<br />

zu können, im schwäbischen Landkreis<br />

Dillingen an der Donau. In Blindheim<br />

haben wir uns mit Marco Cammarata<br />

von Gipo und Geschäftsführer Bernhard<br />

Miller von Alois Miller und Schwaben<br />

Recycling verabredet. Ganz klar, es geht<br />

um die ersten Eindrücke seiner neuen<br />

70 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong>


Abbruch & Baustoff-Recycling<br />

Der raupenmobile<br />

Prallbrecher gefällt<br />

nicht nur Maschinist<br />

Josef Koschwitz.<br />

Freuen sich über den<br />

neuen Prallbrecher (von<br />

links nach rechts):<br />

Maria Miller, Bernhard<br />

Miller, Marco Cammarata,<br />

Kevin Miller, Lisa<br />

Lasser, Daniela Fischer<br />

und Josef Koschwitz.<br />

delt und haben ein 30.000 m² großes<br />

Firmengelände entwickelt. In den letzten<br />

fünf Jahren wurden dort ca. 10 Mio. Euro<br />

in neue Gebäude und Anlagentechnik<br />

investiert.“<br />

Und das kann sich, wie schon erwähnt,<br />

mehr als sehen lassen. Eigentlich sind es<br />

heute vier Unternehmen, die hier ihren<br />

Sitz haben. Zum einen die Alois Miller<br />

Erdbau und Abbruch GmbH – der Name<br />

allein erklärt schon die Schwerpunkte der<br />

Unternehmenstätigkeit, und dann die<br />

2014 gegründete Schwaben Recycling<br />

GmbH, die pro Jahr rund 50.000 Tonnen<br />

güteüberwachtes Recyclingmaterial produziert.<br />

Als Entsorgungsfachbetrieb bietet<br />

die SRC auch Containerdienste an.<br />

Dritter im Bunde ist die 2011 ins Leben<br />

gerufene Solarpark Miller UG, die neben<br />

den komplett belegten Solardächern im<br />

Firmengelände auch drei Freiflächen-<br />

Solarparks mit einer Gesamtleistung von<br />

4 Megawatt betreibt, und schließlich<br />

gibt es noch die Rubber Recycling GmbH,<br />

die sich mit der Aufbereitung von Gummi-Abfällen<br />

aus der Automobilindustrie<br />

beschäftigt. Neben Recycling und Sonnenstrom<br />

betreibt Miller auch sein eigenes<br />

Biomasse-Heizkraftwerk, das unter<br />

anderem für das Warmwasser zuständig<br />

ist. Miller ist auf alle vier Firmen gleichermaßen<br />

stolz, und irgendwie passt es ins<br />

Bild, dass er bei allen Unternehmen großen<br />

Wert auf Ordnung und qualitativ<br />

Auch stark armiertes Material ist kein Problem.<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong> 71


ON TOUR: Abbruch & Baustoff-Recycling<br />

hochwertige Produkte legt und gleichzeitig<br />

auf eine ausgeklügelte und hochwertige<br />

Aufbereitung achtet. Und genau<br />

damit sind wir schon bei unserem eigentlichen<br />

Thema angelangt, dem neuen<br />

Gipo-Prallbrecher.<br />

Vater und Sohn sind beide von der<br />

neuen Giporec sehr angetan.<br />

Prädestiniert für Recycling-<br />

Einsätze<br />

Giporec R 100 FDR Giga – so heißt die<br />

Neuanschaffung, die wir uns gleich<br />

näher betrachten. Der raupenmobile<br />

Prallbrecher mit einer angeschlossenen<br />

Siebeinheit wird bei der Alois Miller –<br />

Schwaben Recycling GmbH ausschließlich<br />

für Recyclingmaßnahmen eingesetzt.<br />

Das umfasst die Aufbereitung der<br />

angelieferten mineralischen Abbruchund<br />

Baustoff-Recycling-Materialien auf<br />

dem eigenen Recyclinghof wie auch den<br />

Einsatz auf den entsprechenden Baustellen<br />

vor Ort. Motorseitig ist ein moderner<br />

Caterpillar-Dieselmotor Typ C9 Acert mit<br />

261 kW bzw. 350 PS mit integriertem<br />

Partikelfiltersystem eingebaut. Herzstück<br />

ist der sehr robuste und leistungsfähige<br />

Prallbrecher vom Typ P 100 mit einem<br />

Prallmühlen-Einlauf von 970 x 920 mm<br />

und einem Rotordurchmesser von 1.200<br />

mm. Diese vielfach bewährte Gipo-Prallmühle<br />

ist mit einer großen Nachsiebmaschine<br />

kombiniert, die gerade im Recyclingeinsatz<br />

eine Menge an Vorteilen<br />

bringt.<br />

Der Brecherantrieb erfolgt hydraulisch.<br />

Mit der separaten 2-Deck-Vorabsiebung<br />

erreicht man eine Steigerung der Endproduktqualität<br />

durch das Ausscheiden<br />

des verschleißintensiven Feinmaterials,<br />

des plattigen Korns und eventueller Verunreinigungen.<br />

Damit wird nicht nur die<br />

Brechleistung erhöht, sondern ebenso<br />

der Verschleiß verringert.<br />

Der Brecheraustrag erfolgt über die<br />

bewährte Austragsrinne und ein Förderband<br />

mit einer Gurtbreite von 1.200<br />

mm. Dieses breite Austragsband verhindert<br />

lästige Materialstauungen unter<br />

dem Rotor und an den Übergabestellen,<br />

zugleich wird die Materialschichthöhe<br />

wesentlich reduziert. Dies macht sich<br />

speziell im Recyclingbereich positiv bemerkbar,<br />

da eventuell vorhandene Eisenteile<br />

noch besser vom Überbandmagnetscheider<br />

erfasst werden können. Der<br />

Permanentmagnet ist dabei in der Längsrichtung<br />

beim Übergang vom Förderband<br />

auf den Brecheraustrag der Siebmaschine<br />

angeordnet. Das gebrochene<br />

Material wird anschließend von der großen<br />

2-Deck-Siebmaschine mit einer Siebfläche<br />

von 1.500 x 3.500 mm abgesiebt.<br />

Das Überkorn kann wahlweise seitlich<br />

Kleine Details wie der Windsichter<br />

(Bild links) oder der in Längsrichtung<br />

installierte Permanentmagnet zeigen,<br />

dass Gipo die Ansprüche der Kunden<br />

sehr präzise umsetzen kann.<br />

72 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong>


Abbruch & Baustoff-Recycling<br />

Marco Cammarata kennt sich auch bei<br />

dieser Maschine bestens aus und kann<br />

einiges erklären.<br />

ausgetragen oder in die Aufgaberinne<br />

zurückgeführt werden. Das Förderband<br />

zur Überkornrückführung kann als Haldenband<br />

auf einer stabilen Drehkonsole<br />

um 180 Grad hydraulisch geschwenkt<br />

werden.<br />

Im Überkornkornkreislauf ist ein Windsichter<br />

installiert. Damit werden Leichtstoffe<br />

wie Holz, Kunststoff und andere<br />

leichte Fremdmaterialien mithilfe einer<br />

speziellen Luftdüse aus dem Materialstrom<br />

ausgeblasen. Das Materialflusskonzept<br />

selbst vermeidet wie bei den anderen<br />

Gipo-Anlagen eine Verengung des<br />

Materialstromes, die Systembreiten der<br />

Förderelemente „öffnen“ sich in Materialflussrichtung.<br />

Das einfache An- und<br />

Abkuppeln der Siebeinheit an die Brechanlage<br />

erfolgt mittels Hydraulikzylinder<br />

ohne fremdes Hebegerät. Dank der<br />

guten Zugänglichkeit ist ein einfaches<br />

und schnelles Wechseln der Siebbeläge<br />

problemlos möglich.<br />

„Bei Gipo sieht keine Maschine wie die<br />

andere aus, wir konzipieren alle Maschinen<br />

immer genau auf die Bedürfnisse der<br />

Kunden“, erläutert ergänzend Marco<br />

Cammarata. Das wird auch bei dieser<br />

Anlage deutlich, wie Bernhard Miller sogleich<br />

bestätigt: „Um die Anlage auf<br />

unserem vorhandenen Tieflader transportieren<br />

zu können, musste Gipo das<br />

Chassis entsprechend modifizieren.<br />

Damit konnte der notwendige Permanentmagnet<br />

auch an der gewünschten<br />

Stelle installiert werden, und noch wichtiger,<br />

die Gewichtsverteilung mit dem<br />

leicht geänderten Rahmen passt wieder<br />

optimal!“<br />

Robust, flexibel und keine<br />

Elektronik<br />

Die neue Giporec ersetzt den vorherigen<br />

Brecher – was hat Bernhard Miller an<br />

Gipo besonders überzeugt? „Zunächst<br />

einmal, dass diese Maschine ohne über-<br />

flüssige Elektronik auskommt. Sie ist<br />

zudem sehr robust gebaut, was wir gerade<br />

im Recycling sehr schätzen. Und,<br />

wir haben eine flexible Maschine gesucht,<br />

die wir problemlos mit unserem<br />

eigenen Tieflader zu den Einsatzorten<br />

bringen können. Dazu haben wir von<br />

Gipo im Vorfeld eigentlich nur Gutes gehört,<br />

die Vorführungen in der Schweiz<br />

und der Besuch des Werkes haben uns<br />

überzeugt. Das betrifft vor allem den Service,<br />

auch wenn wir in unserer eigenen<br />

Werkstatt einiges selbst machen können.<br />

Und vielleicht am wichtigsten: Die Qualität<br />

des Endproduktes muss stimmen,<br />

was uns mit Gipo wohl am besten gelingt.“<br />

Die Schwaben Recycling GmbH produziert<br />

aus den getrennt gelagerten<br />

Stoffgruppen Asphalt, Bauschutt und<br />

Beton unter anderem drei zertifizierte<br />

Endprodukte, wie uns Betriebsleiterin<br />

Daniela Fischer zeigt: „Das sind RC-Mix<br />

0/56 aus den Inputstoffen Ziegel und<br />

Beton, RC-Beton 0/56 und RC-Asphalt<br />

0/16. Gerade hier müssen die Normwerte<br />

strikt eingehalten werden, und allein<br />

in der kurzen Zeit mit der Giporec haben<br />

wir schon festgestellt, dass mit den Siebmöglichkeiten,<br />

dem Magneten und natürlich<br />

dem Windsichter ganz andere<br />

Materialqualitäten erreichbar sind. Und<br />

genau das war das Ziel!“ Wie sagte Bernhard<br />

Miller am Anfang unserer Frage,<br />

was ihn an Gipo mit überzeugt hat: „Das<br />

sind Schweizer. Mit denen kann man<br />

schwätzen und man fühlt sich gut aufgehoben!“<br />

Beste Voraussetzungen für eine<br />

tolle Zusammenarbeit. (hst)<br />

GIPO AG<br />

Kohlplatzstraße 15<br />

CH-6462 Seedorf<br />

Tel.: +41 41 874 81 10<br />

Fax: +41 41 874 81 01<br />

info@gipo.ch<br />

www.gipo.ch<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong> 73


Abbruch & Baustoff-Recycling<br />

Nicht nur die Kollegen auf<br />

der Baustelle freuen sich<br />

über die SBR 3,<br />

auch die Umwelt wird<br />

geschont.<br />

Foto: BHS Innovationen GmbH<br />

BHS<br />

Weniger Kosten, dazu unabhängig und rohstoffschonend<br />

Vor rund 10 Jahren wurden in der BHS-<br />

Gruppe die ersten Siebmaschinen-<br />

Prototypen für die Aufbereitung von<br />

Asphaltfräsgut in den eigenen Mischwerken<br />

eingesetzt. Zu Beginn dieses Jahres<br />

brachte die BHS Innovationen GmbH mit<br />

der SBR 3 eine Neuentwicklung auf den<br />

Markt, die speziell auf die Erfordernisse<br />

des Straßen- und Tiefbaus ausgerichtet<br />

ist. Rund 80 Prozent der ausgelieferten<br />

Maschinen werden genau dort eingesetzt,<br />

wie auch das Beispiel der Herzog-<br />

Bau GmbH am Standort Tüttleben zeigt.<br />

Der Test eines Prototyps Ende 2018 hatte<br />

Oberbauleiter Ralf Muth wohl überzeugt.<br />

Mit einer Transportbreite von 2.400<br />

mm und einem Gesamtgewicht von 2,3<br />

Tonnen kann die Siebmaschine mit den<br />

verfügbaren Kippern transportiert und<br />

mit Ladekran oder Mobilbagger verladen<br />

werden. Mit einem geprüften Schallleistungspegel<br />

von 99 Dezibel entsteht<br />

durch die Aufbereitung keine erhöhte<br />

Lärmbelastung auf den Baustellen. Für<br />

Ralf Muth dient der Einsatz der Siebmaschine<br />

in erster Linie dazu, die Kosten für<br />

Transport, Deponierung und Baustoffe<br />

wesentlich zu reduzieren. Meistens kann<br />

in der Nähe der Baustelle eine Fläche zur<br />

Aufbereitung der Aushubmassen genutzt<br />

werden, was natürlich auch eine entscheidende<br />

Kostenreduktion bedeutet.<br />

Ganz wichtig in diesem Zusammenhang:<br />

Auch die Mitarbeiter vor Ort profitieren:<br />

„Wir sind unabhängiger, brauchen kein<br />

Kieswerk anbetteln und können die ausgebauten<br />

Baustoffe wiederverwenden“,<br />

so Werkstattmeister Björn Assmann.<br />

Die SBR 3 kommt ohne Hydraulik und<br />

Fördergurte aus, der elektrische Unwuchtmotor<br />

arbeitet wartungsfrei. Außer<br />

dem Siebwechsel, der in ca. 30 Minuten<br />

erfolgen kann, fällt so in der Regel keine<br />

Arbeit für die Werkstatt an. Ausgelegt ist<br />

die Maschine mit 2 Meter Siebdeckbreite<br />

für die Beschickung mit Radladern mit<br />

ca. 1 m³ Schaufelinhalt. Bei kombinierter<br />

Beschickung durch den Mobilbagger<br />

und Beräumung per Radlader sind<br />

Durchsatzleistungen von mehr als 100<br />

Tonnen pro Stunde durchaus möglich.<br />

www.bhs-innovationen.de<br />

74 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong>


Abbruch & Baustoff-Recycling<br />

Christophel<br />

Brechen und Sieben in<br />

einem Arbeitsgang<br />

Seit <strong>19</strong>96 führt Frank Klass erfolgreich die<br />

Klass Erdbau GmbH aus Bad Malente-<br />

Nüchel. Er beschäftigt mittlerweile 17<br />

Mitarbeiter und sein Unternehmen ist auf<br />

Abriss- und Erdarbeiten sowie den Transport<br />

von Baustoffen spezialisiert. Zu den<br />

Abrissarbeiten kamen mit der Zeit das<br />

Baustoff<strong>recycling</strong> und der Verkauf von Sekundärrohstoffen<br />

hinzu. Daher investierte<br />

das Unternehmen 2016 in einen ersten<br />

eigenen Mini-Backenbrecher, um damit<br />

eigenständig agieren zu können. Doch die<br />

extrem kleine Anlage bescherte Frank Klass<br />

nur wenig Freude: zu wenig Leistung und<br />

zu viele Ausfälle waren zu beklagen.<br />

Auf der bauma 20<strong>19</strong> in München wurden<br />

dann die Weichen für eine neue Anlage<br />

gestellt. Frank Klass erteilte Christophel<br />

den Auftrag zur Lieferung eines<br />

neuen RubbleMaster RM70 GO! mit Nachsieb<br />

und Rückführung. Der RM70 GO! ist<br />

ein sehr guter Einstieg in die Welt der<br />

Der neue RM70 GO! im Einsatz bei der<br />

Klass Erdbau. Foto: Christophel<br />

mobilen Prallbrecher mit Siebeinheit, wie<br />

es Rubble Master selbst formuliert. Dank<br />

des innovativen Farbleitsystems am Bedienpult<br />

lässt sich die Anlage problemlos<br />

bedienen. Nach dem Start erfolgt die<br />

Steuerung der Anlage dann mithilfe der<br />

Funkfernsteuerung vom Radlader oder<br />

Bagger aus. Mögliche Anhaftungen oder<br />

Klemmer im Aufgabetrichter werden per<br />

Knopfdruck über die Boost-Taste gelöst.<br />

Ansonsten sorgt die lastabhängige Steuerung<br />

stets für eine hohe Auslastung der<br />

Prallbrechanlage. Das integrierte Release-<br />

System beseitigt Blockaden im Brechereinlauf.<br />

Mit dem optional erhältlichen Überkornabscheider<br />

OS werden Qualitätsbaustoffe<br />

produziert. Drei Fingersiebkaskaden<br />

trennen das Überkorn von der definierten<br />

Endkorngröße und das Rückführband<br />

sorgt für einen geschlossenen Kreislauf.<br />

Sehr sparsam arbeitet zudem auch der<br />

dieselelektrische Direktantrieb; der Motorzugang<br />

von ebener Erde ist zudem besonders<br />

bedienerfreundlich. Schon nach den<br />

ersten Einsatzwochen der Anlage resümierte<br />

Frank Klass zufrieden das Arbeiten<br />

mit seinem neuen RubbleMaster: „Einmannbedienung<br />

bei hoher Leistung und<br />

definiertem Endkorn. Alles in einem<br />

Arbeitsgang! Was will man mehr?“<br />

www.christophel.com<br />

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Abbruch & Baustoff-Recycling<br />

Rund 10.000 t/Jahr verarbeitet die Keestrack K5e im<br />

vollelektrischen Betrieb auf dem Bauhof der Straßen- und<br />

Tiefbau-Abteilung Park og Vej der Kommune Frederikshavn.<br />

Foto: Keestrack<br />

Keestrack<br />

Elektrisch sieben – positive Bilanz für Umwelt und Betriebskosten<br />

Mit rund 30 Tonnen Anlagengewicht<br />

markiert die Baureihe K5/K5e die<br />

„Mittelklasse“ des insgesamt 7 Modelle<br />

umfassenden Keestrack-Grobsieb-Programms.<br />

Dank umfangreicher Ausrüstungen<br />

für den 5.000 x 1.500 mm großen<br />

Doppeldeck-Siebkasten mit einem<br />

effektiven Siebbereich von 7,5 bzw. 6,75<br />

m² und dem hydraulisch verstellbaren<br />

Siebwinkel eignet sich die Anlage für<br />

zahlreiche Anwendungen – von der<br />

hocheffizienten Gesteinssortierung oder<br />

Aushub- Vorbehandlung mit bis zu<br />

450 t/h über die Trennung heterogener<br />

Baurestmassen bis hin zur Produktion<br />

marktfähiger Körnungen in drei Fraktionen.<br />

Auch die Baureihe K5 ist transportoptimiert:<br />

Alle Produktbänder und andere<br />

Aufbauten lassen sich tiefladergerecht<br />

hydraulisch einklappen (Transportbreite<br />

2.600 mm) – vor Ort ist die stützenfreie<br />

Anlage schnell einsatzbereit.<br />

Das gilt auch für die vollhybride Version<br />

Keestrack K5e, die mit unter 1.000 kg<br />

Mehrgewicht gegenüber der diesel-hydraulischen<br />

Ausführung keinerlei Einschränkungen<br />

in der Transportpraxis<br />

gewährleistet. Herzstück der K5e ist der<br />

unmittelbar an den Dieselmotor gekoppelte<br />

105-kVA-Generator, der direkt alle<br />

elektrischen Verbraucher (Trommelmotoren,<br />

Nebenaggregate, Beleuchtung<br />

etc.) versorgt. Alle Hydraulik-Komponenten<br />

(Plattenaufgeber, Sieberreger, Hubzylinder<br />

und Raupenantriebe) werden<br />

über eine zentrale 45-kW-starke Einheit<br />

aus E-Motor und Load-Sensing-Hydraulik<br />

angetrieben. Dieses grundsätzlich dieselelektrische<br />

Antriebskonzept reduziert die<br />

bei rein hydraulischen Anlagen typischerweise<br />

auftretenden Lastspitzen für den<br />

Onboard-Diesel und trägt so zu niedrigen<br />

Verbrauchswerten im Dieselbetrieb<br />

bei. Weiter steigern lässt sich diese Effizienz<br />

durch den Antrieb nachgeschalteter<br />

Anlagen oder beigestellter Aggregate<br />

über den externen „Plug-out“-Anschluss<br />

der K5e: Beispiele sind hier das neue vollautomatische<br />

Haldenband S1e, die<br />

Staubniederhalte-Technologie aus dem<br />

Keestrack-Programm oder eine leistungsfähige<br />

Baustellen-Beleuchtung. Die weitgehend<br />

elektrifizierte Anlagentechnik<br />

punktet auch mit deutlich reduzierten<br />

Längen und Ölvolumen der Onboard-<br />

Hydraulik. Etwa 40 Prozent kürzere Leitungswege<br />

mit erheblich weniger verschleißintensiven<br />

Verbindungen in<br />

Knickbereichen und die mit 235 Liter<br />

deutlich kleinere Ölmenge gegenüber<br />

der rein hydraulischen Version K5 (370<br />

l) senken Betriebs- und Wartungskosten<br />

und reduzieren Umweltrisiken. Denkbar<br />

einfach gestaltet sich der Anschluss der<br />

Keestrack K5e an vorhandenen Netzstrom,<br />

einen Beistellgenerator oder die<br />

ausreichend starke Plug-out-Verbindung<br />

eines vorgeschalteten Brechers<br />

(Anschlusswerte: 125 A, 400 V, 50Hz):<br />

Ist die Anlage einmal grob positioniert,<br />

wird der Onboard-Diesel ausgeschaltet.<br />

Nach Anbringen der 3-phasigen Steckerverbindung<br />

übernimmt die Keestrack-<br />

Anlagensteuerung das gesamte Energiemanagement.<br />

Im Dezember vergangenen Jahres lieferte<br />

der dänische Keestrack-Händler<br />

TNS Imex die K5e mit vollelektrischer<br />

Plug-in-Option in die dänische Hafenstadt<br />

Frederikshavn. Bis zur Installation<br />

der Stromversorgung am zentralen<br />

Brechplatz bei der Straßen- und Tiefbauabteilung<br />

Park og Vej-Bauhof arbeitete<br />

die K5e dieselgetrieben – seit Mai dieses<br />

Jahres rein elektrisch. Noch liegen Technik-Chef<br />

Gert Christensen nur mittelfristige<br />

Verbrauchsauswertungen vor. Als<br />

typischen Durchschnittsverbrauch im<br />

dieselelektrischen Betrieb setzt er jedoch<br />

6,6 l/h an – durchschnittlich 23,15 kWh<br />

fließen demnach pro rein elektrischer<br />

Betriebsstunde, die separat von der Steuerung<br />

und optional vom satellitengestützten<br />

Anlagen-Management Keestrack-er<br />

dokumentiert wird. Auf Basis der<br />

ortsüblichen Treibstoff- bzw. Strompreise<br />

erreicht die Energiekosten-Ersparnis<br />

bereits 27 Prozent.<br />

www.keestrack.com<br />

76 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong>


Abbruch & Baustoff-Recycling<br />

Kleemann<br />

Hohe Leistung und Qualität bei<br />

unterschiedlichen Anwendungen<br />

Seit ihrer Gründung <strong>19</strong>65<br />

entwickelte sich die Mone<br />

Brothers Ltd. schnell vom reinen<br />

Baumaschinenverleih zu<br />

einem der führenden Anbieter<br />

von Baustoffen und Recyclingdiensten<br />

in West Yorkshire. Auf<br />

dem firmeneigenen Fireclay-<br />

Recyclinghof westlich von<br />

Leeds werden pro Jahr über<br />

300.000 Tonnen Bauschutt verarbeitet.<br />

Während der Ziegelbruch<br />

zu Hartgesteinschotter<br />

nach dem britischen Standard<br />

6F2 aufbereitet und überwiegend<br />

als Schottertragschicht im<br />

Straßenbau verwendet wird,<br />

findet der recycelte Betonbruch<br />

als noch höherwertigerer Typ 1<br />

seinen Einsatz als Frostschutzschicht.<br />

Die unterschiedlichen Aufgabematerialien<br />

und erforderlichen<br />

Qualitätsstandards wirken<br />

sich auch auf den Produktionsprozess<br />

aus. Für das 6F2 kann<br />

aufgrund des höheren zulässigen<br />

Überkornanteils auf einen<br />

geschlossenen Kreislauf verzichtet<br />

und so die Aufgabeleistung<br />

erhöht werden. So schafft es die<br />

Mobirex MR 110 Z EVO2 auf<br />

über 280 Tonnen pro Stunde.<br />

Für den Typ 1 wechselt die Anlage<br />

in wenigen Minuten ihren<br />

Standort und die Nachsiebeinheit<br />

wird ebenso schnell in ca.<br />

15 Minuten montiert. Durch<br />

die integrierte Überkornrückführung<br />

entstehen so immer<br />

noch über 250 Tonnen pro<br />

Stunde klassifiziertes Produkt,<br />

das auch die höchsten Standards<br />

im britischen Straßenbau<br />

erfüllt.<br />

Typischerweise werden diese<br />

Produkte im Vereinigten Königreich<br />

mit Backenbrechern produziert,<br />

von denen auch die<br />

Mone Bros. Ltd. noch einen von<br />

Kleemann in ihrem Steinbruch<br />

im Einsatz hat – die Entscheidung<br />

zugunsten eines Prallbrechers<br />

ist jedoch absolut nachvollziehbar:<br />

Der Prallbrecher<br />

schafft in einer Brechstufe eine<br />

Kornform, an die ein Backenbrecher<br />

ohne zweite Brechstufe<br />

nicht herankommt. Der etwas<br />

höhere Feinanteil hilft dabei,<br />

das Material im späteren Einsatz<br />

zu binden, und entspricht<br />

daher auch der erforderlichen<br />

Menge. Neben der Produktqualität<br />

sticht aber auch die höhere<br />

Leistung der Mobirex hervor.<br />

Während Backenbrecher im Recycling<br />

ein empfohlenes Brechverhältnis<br />

von 7:1 bieten, schaffen<br />

Prallbrecher ein Verhältnis<br />

von 15:1 und ermöglichen so<br />

eine höhere Aufgabengröße<br />

und damit wesentlich mehr<br />

Leistung. So ist es durchaus<br />

nachvollziehbar, dass die Mone<br />

Bros. Ltd. zwei ihrer Backenbrecher<br />

durch einen Prallbrecher<br />

ersetzten. Das reduzierte die<br />

bereits geringen Betriebskosten<br />

aufgrund des diesel-direkt-elektrischen<br />

Antriebskonzeptes der<br />

EVO-Brecher noch mal um 15<br />

Prozent.<br />

www.kleemann.info<br />

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von Halbzeugen bis hin zu fertigen<br />

Baugruppen. Selbstverständlich liefern wir Ihnen auch<br />

handelsübliche und kundenspezifische Blechformate<br />

und Rohrabmessungen aus unserem Produktprogramm.<br />

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Z EVO2 kann sowohl Naturstein wie auch<br />

Bauschutt aufbereiten. Foto: Kleemann GmbH<br />

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Zertifizierter Schweißfachbetrieb nach DIN EN ISO 3834-3<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong> 77


Abbruch & Baustoff-Recycling<br />

MB Crusher<br />

Grüner Gebäudeabriss<br />

bedeutet viel mehr als<br />

„nur“ Bauschutt<br />

Eigentlich existiert die Kreislaufwirtschaft<br />

schon viel länger, so die Auffassung<br />

von MB Crusher, denn schon in<br />

früheren Zeiten wurde nichts weggeworfen,<br />

denn das galt nicht nur bei Lebensmitteln<br />

als reine Verschwendung.<br />

Dies ließe sich auch auf heutige Baustellen<br />

übertragen, wenn es zum Beispiel<br />

um die Wiederverwendung des anfallenden<br />

Abbruchmaterials geht: Der mineralische<br />

Bauschutt wird dabei sortiert,<br />

wenn nötig weiterverarbeitet und anschließend<br />

wieder eingesetzt. Und zwar<br />

direkt auf der Baustelle oder an einem<br />

anderen Ort. Dafür gibt es, so MB<br />

Crusher, eine Reihe von Beispielen. Dazu<br />

zählt auch ein spanisches Unternehmen,<br />

das eine alte Werkshalle abgerissen hat,<br />

um dann an der gleichen Stelle eine<br />

neue Werkshalle zu errichten: „Der Abriss<br />

der alten Werkshalle war viel mehr<br />

als nur ein Gebäudeabriss.“ Es sah nämlich<br />

so aus, als würde ein aus Legosteinen<br />

errichtetes Gebäude abgerissen, um mit<br />

den gleichen Bausteinen eine neue<br />

Werkshalle zu bauen. Die schwerste Arbeit<br />

übernahm der Backenbrecherlöffel<br />

von MB Crusher, mit dem das inerte<br />

Material zertrümmert wurde, um es<br />

dann als Fundament der neuen Werkshalle<br />

zu nutzen. Eine einzige Maschine<br />

und nur ein Bediener wurden für diesen<br />

Arbeitseinsatz benötigt.<br />

Mit einem nachhaltigen Gebäudeabriss<br />

können bis zu 80 Prozent der Bauabfälle<br />

wiederverwertet werden, anstatt sie<br />

auf die Deponie zu bringen. Der selektive<br />

Abriss, den MB auch als „grünen Abriss<br />

oder grüne Abwrackung“ bezeichnet,<br />

erscheint nur auf den ersten Blick<br />

teurer, länger und anspruchsvoller. Die<br />

möglichen Einsparungen, die durch den<br />

Wegfall des Transports oder die Deponiekosten<br />

erzielt werden, dürfen dabei<br />

keinesfalls übersehen werden.<br />

In Frankreich konnte ein Unternehmen<br />

fast das gesamte aus einem Abriss stammende<br />

Baumaterial eines alten Hauses<br />

wieder nutzen, um das neue Haus an der<br />

gleichen Stelle zu errichten, sodass alle<br />

Probleme in Zusammenhang mit Logistik<br />

und Abfallbeseitigung entfielen.<br />

Die Produkte von MB Crusher wurden<br />

genau mit Blick auf diese Zielsetzungen<br />

entwickelt.<br />

Die Backenbrecherlöffel von MB<br />

Crusher können das anfallende<br />

mineralische Abbruchmaterial direkt<br />

auf der Baustelle aufbereiten.<br />

Foto: MB Crusher<br />

Wenn zum Beispiel Endprodukte in<br />

verschiedenen Korngrößen direkt auf<br />

der Baustelle hergestellt werden sollen,<br />

dann müssen nur die Backen des Backenbrecherlöffels<br />

entsprechend eingestellt<br />

oder der Korb des Sieblöffels direkt getauscht<br />

werden. Wenn Materialien unterschiedlicher<br />

Art und Größe bewegt<br />

werden müssen, dann reicht es aus, das<br />

richtige Zubehör am Sortiergreifer von<br />

MB Crusher zu montieren.<br />

www.mbcrusher.com<br />

Projekt4 Kopie_ok Kopie__ok2 Kopie 2_Layout 1 18.12.12 16:05 Seite 1<br />

Individuelle Förderanlagen<br />

Lommatzsch · Dresden<br />

Tel.: (03 52 41) 82 09-0<br />

Fax: (03 52 41) 82 09-11<br />

www.kuehne.com<br />

Gurtbandförderer<br />

Plattenbänder<br />

Aufgabe- und Dosierbunker<br />

Kettengurtförderer<br />

78 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong>


Abbruch & Baustoff-Recycling<br />

Für Holger Koppitz ist der<br />

R900 Brecher die ideale<br />

Anlage für seine Bauschutt-<br />

Aufbereitungseinsätze.<br />

Foto: Rockster Austria International GmbH<br />

Rockster<br />

Individuelle Lösungen und hohe Durchsatzleistungen überzeugen<br />

Bei Holger Koppitz in Niedersachsen<br />

sind bereits seit neun Jahren verschiedene<br />

Rockster-Brecher im Einsatz. 2010<br />

hatte Koppitz die Bauschutt Brecher<br />

GmbH mit Sitz in Visselhövede gegründet:<br />

„Ich habe all mein Erspartes in einen<br />

Rockster-Prallbrecher R900 investiert,<br />

weil ich von der Anlage überzeugt war.“<br />

Mittlerweile bricht die Bauschutt Brecher<br />

GmbH über 200.000 Tonnen Bauschutt<br />

und Beton pro Jahr. Sein erster R900-<br />

Brecher hat über 7.000 Stunden im vollen<br />

Lohnbrech-Einsatz gearbeitet und<br />

wurde Ende letzten Jahres vom neuen<br />

Modell abgelöst: „Hauptargument für<br />

einen weiteren Rockster-Prallbrecher war<br />

für mich die tolle Durchsatzleistung.<br />

Rockster bietet unzählige Einstellungsparameter,<br />

die man optimieren kann, um<br />

wirklich alles aus der Maschine rauszuholen.<br />

Sind diese Einstellungen erst mal<br />

gespeichert, ist die Bedienung sehr simpel:<br />

Schlüssel umdrehen – auf den Bagger<br />

setzen – zweimal Start drücken und<br />

es geht schon los!“<br />

Das Tauschen oder Reinigen von Siebbelägen<br />

nimmt im Brechalltag für Holger<br />

Koppitz immer wieder viel Zeit in Anspruch.<br />

Hier musste eine effiziente und<br />

zeitsparende Lösung gefunden werden.<br />

Eigens für ihn wurde die Siebbox RS83<br />

von Rockster umkonstruiert und ist nun<br />

wie die RS100 bis zum Boden absenkbar.<br />

Das Hauptband kann während des Betriebes<br />

runtergefahren und hochgeklappt<br />

werden. Dies ermöglicht ein Säubern<br />

und Wechseln der Siebe in aufrechter<br />

Position. „Die Unkosten für die Neukonstruktion<br />

und den Umbau hatte ich<br />

durch die gewonnene Zeitersparnis in<br />

drei Monaten wieder erwirtschaftet“,<br />

betont der Inhaber. Holger Koppitz ist<br />

ein Mann mit sehr viel Erfahrung und<br />

Praxis. „Ich habe früh morgens oder spät<br />

abends auf dem Weg zwischen Brecher<br />

und Bus schon viele Taschenlampen verloren<br />

oder mich an Bauschutt-Teilen gestoßen,<br />

daher habe ich das Coming-<br />

Home/Leaving-Home-Modul in Verwendung.<br />

Auf meinem Brecher sind zusätzliche<br />

Scheinwerfer und LEDs verbaut, die<br />

mithilfe einer kleinen Fernbedienung auf<br />

meinem Schlüsselbund eingeschaltet<br />

werden können. So ist die gesamte Umgebung<br />

um den Brecher auf einen<br />

Knopfdruck hell ausgeleuchtet.“ Um sich<br />

die Ein-Mann-Bedienung zu erleichtern,<br />

hat er sich zusätzlich eine Kamera an der<br />

Rückführung verbaut, die ihm den besten<br />

Blick vom Bagger aus auf die Anlage<br />

gewährleistet.<br />

Gerade bei Abbruch- und Aufbereitungsprojekten<br />

in besiedelten Gebieten<br />

ist die Staubentwicklung ein wichtiges<br />

Thema, Vorrichtungen zur Staubunterdrückung<br />

spielen dabei eine zentrale<br />

Rolle: Durch ein zusätzliches Bewässerungsventil<br />

wird das benötigte Wasser in<br />

den Brecherdeckel, zum Brecherauslauf<br />

oder ans Hauptaustrageband hin gefördert.<br />

Sobald sich die Vibrorinne ausschaltet,<br />

stoppt auch die Wasserzufuhr. „Bei<br />

meinen Projekten wird das Endkorn<br />

meistens unmittelbar wiederverwendet.<br />

Die Kunden wollen es deshalb vernünftig<br />

befeuchtet haben, um es gut weiterverarbeiten<br />

zu können“, betont Koppitz.<br />

www.rockster.at<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong> 79


Verschleiß, EDV, Zubehör<br />

VeRotool<br />

Verschleißschutz<br />

speziell für die<br />

Recyclingindustrie<br />

Seit <strong>19</strong>80 gehört VeRotool zu einem<br />

der führenden Verschleißteil-Lieferanten<br />

in Europa. Im deutschsprachigen<br />

Raum unterhält das Unternehmen<br />

nach eigener Aussage das größte Verschleißteillager<br />

und vertreibt Produkte<br />

nicht nur für Bagger und Radlader,<br />

sondern auch für die Sand- und Kiesgewinnung<br />

sowie die Abbruch- und<br />

Recyclingindustrie. In den letzten Jahren<br />

wurde sehr stark in eigene Fertigungsmaschinen<br />

investiert; die Bearbeitung<br />

von hochverschleißfesten<br />

Stählen sowie die Anfertigung unterschiedlichster<br />

Verschleißteile bilden<br />

weitere Schwerpunkte des Unternehmens.<br />

Umfangreiche Beratungsleistungen<br />

und eine hochqualifizierte Reparaturwerkstatt<br />

gehören ebenfalls zur<br />

Angebotspalette.<br />

Gerade in der Recyclingindustrie<br />

müssen Materialien zum Einsatz kommen,<br />

die höchsten Verschleißbeanspruchungen<br />

widerstehen und eine<br />

lange Lebensdauer garantieren. VeRotool<br />

verwendet in diesem Segment<br />

ausschließlich hochverschleißfeste<br />

Stähle mit einer Härte von bis zu 550<br />

HB. Als zertifizierter Hardox-Wearparts-<br />

Partner wird dabei in erster Linie auf<br />

Produkte der Firma SSAB zurückgegriffen.<br />

„Wir haben für die Recyclingbranche<br />

zahlreiche interessante Produkte<br />

Der Boden dieser Radladerschaufel wurde mit Verschleißsegmenten aus Hardox<br />

500 verstärkt. Foto: VeRotool Technik GmbH<br />

zu bieten“, so Geschäftsführer Kai Rosenbrock.<br />

„Als Lagerware führen wir<br />

alle gängigen Zahnsysteme und Unterschraubmesser<br />

für Radladerschaufeln<br />

und Löffel. Auch Verschleißteilsätze für<br />

Pulverisierer oder Einsteckwerkzeuge<br />

für Hydraulikhämmer befinden sich in<br />

unserem Sortiment. Hinzu kommen<br />

Verschleißteile, die wir nach Kundenwunsch<br />

an unseren Bearbeitungsmaschinen<br />

individuell anfertigen.“<br />

Zu den eigens aus hochverschleißfesten<br />

Stahlblechen von 400 bis 550<br />

HB gefertigten Produkten zählen zum<br />

Beispiel Prallplatten, Rotorschutzleisten,<br />

Verschleißauskleidungen für Rotorgehäuse,<br />

Schlegel für Hartzerkleinerungsmaschinen<br />

sowie Verschleißauskleidungen<br />

für Materialführungen, wie<br />

Rutschen, Materialrinnen und Schurren.<br />

In der eigenen Reparaturwerkstatt<br />

werden verschlissene Anbauwerkzeuge<br />

wie Radladerschaufeln, Sieb- und Tieflöffel<br />

sowie Betonpulverisierer repariert<br />

und regeneriert.<br />

www.verotool.de<br />

Prozesswasser- und<br />

Abwasseraufbereitung<br />

Leiblein<br />

Überzeugen Sie sich von<br />

unseren innovativen<br />

Komponenten und<br />

Lösungen für die<br />

Aufbereitung von<br />

Prozesswasser und<br />

Abwasser.<br />

LEIBLEIN GmbH • 74736 Hardheim<br />

Tel.: <strong>06</strong>283/2220-0 • Fax: 2220-50<br />

E-Mail: leiblein@leiblein.de<br />

Internet: http://www.leiblein.de<br />

80 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong>


Verschleiß, EDV, Zubehör<br />

InvMan<br />

GPS-gestützte Organisation von Betriebsmitteln<br />

Unternehmen, die viele Inventare<br />

an unterschiedlichen Orten verwalten<br />

müssen, stehen vor einer großen<br />

logistischen Herausforderung:<br />

Stets aktuell im Blick zu haben, wo<br />

sich Container, Fahrzeuge oder Maschinen<br />

befinden, ist oft mit viel Aufwand<br />

verbunden. Durch die webbasierte<br />

Applikation InvMan.de und die<br />

Android-App InvMan-Viewer lässt<br />

sich die gesamte Dokumentation, Organisation<br />

und Planung jedoch vereinfachen.<br />

Einmal erfasste Inventare<br />

sind mit ihrem aktuellen Standort auf<br />

einer Übersichtskarte leicht zu finden.<br />

Die wichtigsten Daten zum Objekt<br />

sind direkt abrufbar. Bilder können<br />

über die App hochgeladen werden<br />

und sind sofort auch in InvMan.de<br />

sichtbar. Anhand der GPS-Daten des<br />

Standortes, wo das Bild gemacht<br />

wurde, werden auch die GPS-Daten<br />

des Inventars aktualisiert. Über die<br />

App ist eine Routenplanung direkt<br />

zum Inventar-Standort möglich. Hilfreich<br />

ist diese Anwendung beispielsweise<br />

für Containerdienste oder Abfallwirtschaftsbetriebe.<br />

Oftmals verbleiben<br />

Container mehrere Wochen<br />

an einem Standort. Über die App ist<br />

jederzeit ersichtlich, welcher Container<br />

sich wo befindet. In der Datenübersicht<br />

können Informationen wie<br />

Kontaktdaten, Dauer der Standzeit,<br />

Abholungstermine etc. hinterlegt<br />

werden. Durch aktuelle Bilder vom<br />

Standort können eventuelle Besonderheiten<br />

der Zuwegung dokumentiert<br />

werden, die für eine reibungslose<br />

Abholung von Bedeutung sind.<br />

In Großbetrieben mit weitläufigem<br />

Betriebsgelände erleichtert InvMan.<br />

de die Auffindung mobiler Inventare.<br />

Neben Standortinformationen werden<br />

gleichermaßen alle wichtigen<br />

Dokumente, wie Betriebsanleitung,<br />

technische Datenblätter, Prüfprotokolle<br />

oder Anwendungshinweise, hinterlegt.<br />

So haben alle zuständigen<br />

Mitarbeiter stets alle wichtigen Informationen<br />

zur Hand.<br />

www.invman.de<br />

Next ICM Events<br />

www.icm.ch<br />

IARC IERC<br />

2020 2020<br />

<strong>19</strong> th International Electronics<br />

Recycling Congress IERC 2020<br />

January 21 – 24, 2020<br />

Salzburg, Austria<br />

20 th International Automobile<br />

Recycling Congress IARC 2020<br />

March 11 – 13, 2020<br />

Geneva, Switzerland<br />

© Genf Tourismus<br />

EMCE<br />

2020<br />

E-Mobility & Circular Economy<br />

EMCE 2020<br />

June 29 – July 1, 2020<br />

Tokyo, Japan<br />

ICM AG, Switzerland, www.icm.ch, info@icm.ch, +41 62 785 10 00<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong> 81


RECHT UND POLITIK<br />

bvse<br />

Altholzmarkt weiter in Schieflage<br />

§<br />

AUS DEN<br />

VERBÄNDEN<br />

Auf dem Altholzmarkt zeichnet sich<br />

nach wie vor eine Schieflage ab. Engpässe<br />

in den energetischen Verwertungswegen<br />

und Übermengen aus der ersten<br />

Jahreshälfte wirken nach. Der seit Jahren<br />

etablierte Altholzmarkt kommt nicht zur<br />

Ruhe, auch wenn sich regional durch<br />

vermehrte Exporte Verbesserungen abzeichnen.<br />

Die Marktbewegungen auf<br />

dem Altholzmarkt standen, neben Informationen<br />

zum Fortschreiten der Novelle<br />

der Altholzverordnung (AltholzV), im<br />

Mittelpunkt der Mitgliederversammlung<br />

des bvse-Fachverbandes Ersatzbrennstoffe,<br />

Altholz und biogene Abfälle.<br />

Ein hohes Altholzaufkommen bei<br />

gleichzeitig anhaltendem Mangel an Verbrennungskapazitäten<br />

haben die Altholzverwerter<br />

in diesem Jahr bis an die äußersten<br />

Lagerfassungsvermögen gebracht.<br />

Teilweise mussten in den Betrieben<br />

der Altholzverwerter sogar Annahmestopps<br />

verhängt werden. In einer<br />

Mitgliederumfrage aus dem Sommer<br />

gaben die bvse-Mitgliedsunternehmen<br />

an, dass die Erfassungsmengen in 2018<br />

gegenüber dem Vorjahr (2017) zwar<br />

leicht gesunken, aber nach wie vor sehr<br />

hoch seien. Ein Grund hierfür sind unter<br />

anderem naturbedingte Phänomene,<br />

MAN<br />

TRIFFT<br />

SICH<br />

Die diesjährige BDSV-Jahrestagung<br />

Mitte November in Münster machte<br />

eines auf jeden Fall deutlich: Stahl<strong>recycling</strong><br />

und Klimaschutz gehören unmittelbar<br />

zusammen – nur scheinen das die<br />

wenigsten zu wissen! Das möchte die<br />

BDSV so schnell als möglich abstellen,<br />

was angesichts der Fakten auch absolut<br />

notwendig ist: Mit fast 600 Stahl<strong>recycling</strong>betrieben<br />

und ca. 41.000 Beschäftigten<br />

in Deutschland werden jährlich<br />

bis zu 30.000.000 Tonnen Stahlschrott<br />

recycelt und dabei bis zu 51.000.000<br />

Tonnen CO 2<br />

gespart! Beeindruckend,<br />

und dennoch: Die Abschwächung der<br />

Konjunktur trifft die Branche gleich an<br />

mehreren Stellen, gerade wenn man<br />

davon ausgeht, dass Stahl ein Gradmesser<br />

für die Entwicklung der Wirtschaft<br />

ist.<br />

In diesem Jahr konnte die Jahrestagung<br />

erneut mit herausragenden Gastrednern<br />

BDSV<br />

Stahl<strong>recycling</strong>:<br />

Mehr als ein wichtiger Beitrag zur Klimawende<br />

und Themen aufwarten. Im Rahmen der<br />

ordentlichen Mitgliederversammlung<br />

präsentierte Dr. Frank Pothen vom Institut<br />

Fraunhofer IMWS die Ergebnisse der<br />

von der BDSV in Auftrag gegebenen Studie<br />

„Schrottbonus, externe Kosten und<br />

fairer Wettbewerb in den globalen Wertschöpfungsketten<br />

der Stahlherstellung“.<br />

Wesentliches Ergebnis der Studie ist, dass<br />

die Verwendung von Schrott, im Vergleich<br />

zur Herstellung von Stahl aus<br />

Erzen, nicht nur massiv CO 2<br />

-Emissionen<br />

einspart, sondern auch viele weitere Umweltschäden<br />

mindert. Diese als „Schrottbonus“<br />

bezeichneten Einsparungen<br />

geben die Klima- und Umweltkosten in<br />

Milliardenhöhe an, die durch den Einsatz<br />

von Stahlschrott in der Stahlherstellung<br />

vermieden werden. In seinem Impulsreferat<br />

„Stahl<strong>recycling</strong> – ohne Qualitätsoffensive<br />

keine Zukunft?!“ skizzierte Dr.-<br />

Ing. Hans-Bernd Pillkahn zukünftige Anforderungen<br />

an die Qualität von Stahlschrott.<br />

Er fordert einen konzertierten<br />

Rettungseinsatz für Eisen und Stahl und<br />

gibt vor allem Stahl<strong>recycling</strong>unternehmen<br />

mit neuem Denken und Technologien<br />

die besten Chancen, im zukünftigen<br />

Wettbewerb zu bestehen. Seiner Auffassung<br />

nach wird es ohne Qualitätsoffensive<br />

der Stahl<strong>recycling</strong>branche keine<br />

Zukunft für die Eisen- und Stahlindustrie<br />

in Deutschland geben.<br />

Herausragend war sodann die Ansprache<br />

des BDSV-Präsidenten Andreas<br />

Schwenter zum Thema „Stahl<strong>recycling</strong><br />

der Zukunft – Wo geht die Reise hin?“,<br />

die mit zahlreichen multimedialen Darbietungen<br />

für viel Aufmerksamkeit sorgte.<br />

Im Mittelpunkt seiner Rede standen<br />

die Auswirkungen des Klimawandels und<br />

die Ersparnis von CO 2<br />

-Emissionen durch<br />

das Recycling von Stahlschrott, wodurch<br />

Klima- und Umweltkosten in Milliardenhöhe<br />

eingespart werden. Schwenter unterstrich,<br />

dass die Bedeutung des Stahl<strong>recycling</strong>s<br />

vor allem durch Forschung<br />

und Entwicklung mit einem Fokus auf<br />

den Mittelstand quantitativ und qualitativ<br />

gestärkt werden sollte. Dabei seien<br />

eine zusätzliche Förderung und politische<br />

Maßnahmen in diesem Bereich ein<br />

effizienter Beitrag zum Klimaschutz, die<br />

gleichzeitig dazu beisteuern können, die<br />

82 <strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong>


RECHT UND POLITIK<br />

wie zum Beispiel die Borkenkäferplage,<br />

die nach Angaben des rheinland-pfälzischen<br />

Umweltministeriums im Jahr 2018<br />

zu einer Fällung von mehr als viermal so<br />

viel Fichtenholz wie im Jahr 2017 geführt<br />

hat. Bis September 20<strong>19</strong> hat sich dieser<br />

Faktor noch einmal um 2,5 erhöht. Ein<br />

weiterer Aspekt ist das niedrige Zinsniveau,<br />

das einen anhaltenden Bauboom<br />

mit entsprechendem Konsumverhalten<br />

ausgelöst hat. Aber auch eine intensivere<br />

Getrennthaltung trägt zu den hohen Erfassungsmengen<br />

bei.<br />

Während sich die stoffliche Verwertung<br />

auch aufgrund von gesunkener<br />

Nachfrage konstant bis verhalten zeigt,<br />

verschärft sich der energetische Verwertungsengpass<br />

weiter. Teilweise werden<br />

große Transportwege zu Feuerungsanlagen<br />

in andere Bundesländer oder ins<br />

Ausland in Kauf genommen, mit entsprechend<br />

hoher Kostenbelastung. Lösungen<br />

erhofft sich der Fachverbandsvorsitzende<br />

Wolfgang Fritsch in einer Anpassung des<br />

Rechtsrahmens: „Zurzeit lässt der bvse<br />

rechtlich prüfen, ob es Möglichkeiten zur<br />

Anpassung im Genehmigungsrecht<br />

geben könnte, die die Erweiterungen von<br />

Lagerkapazitäten bei ebendiesen Engpässen<br />

erlauben“, so Fritsch. Eine kurzfristige<br />

Änderung der Marktlage zeichnet<br />

sich im Hinblick auf die knappen Verwertungswege<br />

in absehbarer Zeit allerdings<br />

nicht ab.<br />

Probleme bereitet der Branche auch<br />

die in diesem Jahr herrschende erhöhte<br />

Brandlast in den Unternehmen. Die<br />

hohen Temperaturen hatten auch in diesen<br />

Sommermonaten für sehr trockenes<br />

Material mit erheblicher Staubproblematik<br />

gesorgt. „Diese wirkten sich im Hinblick<br />

auf erhöhtes Brand- und Explosionsrisiko<br />

sowohl auf das Handling als auch<br />

in der Aufbereitung aus. In Zukunft werden<br />

die Altholzaufbereiter wohl mit weiteren<br />

Investitionen für Schutzmaßnahmen<br />

rechnen müssen“, erklärte der bvse-<br />

Fachverbandsvorsitzende Wolfgang<br />

Fritsch. In diesem Zusammenhang<br />

machte Wolfgang Fritsch auch auf die<br />

Notwendigkeit aufmerksam, die Bewertung<br />

des Brandrisikos in Abfalllagern neu<br />

zu überdenken. Die Kunststofflagerrichtlinie,<br />

die oft zur Beurteilung in Schadensfällen<br />

herangezogen würde, könne nicht<br />

Grundlage für die Bewertung von möglichen<br />

Bränden im Altholzlagerbereich<br />

sein, denn Altholz zeige ein völlig anderes<br />

Brandverhalten als Kunststoff.<br />

www.bvse.de<br />

Wettbewerbsfähigkeit der Stahl- und<br />

Stahl<strong>recycling</strong>wirtschaft zu steigern. Es<br />

sei laut Schwenter nicht hinnehmbar,<br />

dass z. B. Schredderanlagen, die dem<br />

Stahl<strong>recycling</strong> und somit dem Klima- und<br />

Umweltschutz dienen, bei Genehmigungsprozessen<br />

und im Betrieb langwierige<br />

Prozeduren nach sich ziehen. Für<br />

Schwenter ist daher „Schrottbonus“ ein<br />

Bonus für Schrott, d. h. Stahl<strong>recycling</strong>unternehmen,<br />

die dem Klima- und Umweltschutz<br />

dienen, müssen entsprechend<br />

gefördert werden. Ferner forderte<br />

Schwenter, dass sich die Stahl<strong>recycling</strong>branche<br />

weiterhin intensiv mit dem<br />

Thema Elektromobilität, insbesondere<br />

mit dem Recycling von Leichtbauelementen<br />

ohne Stahlanteil, auseinandersetzen<br />

müsse. Am Ende dieses Programmpunkts<br />

stellte BDSV-Präsidiumsmitglied<br />

Ralph Wager die neue Weiterbildungs-<br />

und Ausbildungsoffensive des<br />

BDSV-zugehörigen Instituts für Schrott<br />

und Metalle (ISM) vor.<br />

In ihrem Impulsreferat „Schrottaufbereitung<br />

– Quo vadis?“, identifizierte Prof.<br />

Dr.-Ing. Sabine Flamme vom IWARU Institut<br />

für Infrastruktur, Wasser, Ressourcen,<br />

Umwelt – FH Münster, Stoffströme<br />

mit Entsorgungsengpässen. Dabei ging<br />

sie detailliert auf zukünftige Anforderungen<br />

an die Aufbereitung der Schredderleichtfraktion<br />

ein. Zum Abschluss des<br />

Tagungsprogramms motivierte der Keynote<br />

Speaker Dr. Jens-Uwe Meyer, Innovator<br />

und Digitalisierungsexperte, das<br />

Thema Digitalisierung ohne Vorbehalte<br />

und Ängste anzugehen. Unter dem<br />

Stichwort „Demokratisierung der Digitalisierung“<br />

erläuterte er, die Technologien<br />

stünden zur Verfügung und seien zunehmend<br />

anwenderfreundlich. Er ermutigte<br />

die Zuhörer, einfach durchzustarten. So<br />

könne die Stahl<strong>recycling</strong>branche zum<br />

digitalen Gewinner werden.<br />

Auf der begleitenden Fachausstellung<br />

präsentierten diesmal über 50 Aussteller<br />

ihre Produkte und Dienstleistungen. Erstmals<br />

stellten die BDSV-Fachausschüsse<br />

an einem eigenen Gremienstand ihre<br />

Arbeiten und Themenschwerpunkte vor.<br />

Im Rahmen dessen wurde auch das neue<br />

BDSV-Intranet vorgestellt, das am<br />

18.11.20<strong>19</strong> online ging und somit allen<br />

Mitgliedern als zentrale Kommunikations-<br />

und Informationsplattform zur<br />

Verfügung steht. Auf dem traditionellen<br />

Unternehmerabend wurde auch BDSV-<br />

Hauptgeschäftsführer Dr. Rainer Cosson<br />

feierlich verabschiedet, der Ende des Jahres<br />

nach fast 30 Jahren in der Recyclingbranche<br />

in den Ruhestand geht.<br />

www.bdsv.org<br />

Allein die Fotos aus der diesjährigen BDSV-Jahrestagung<br />

machen deutlich: Gemeinsam geht es vielen besser, und:<br />

Stahl<strong>recycling</strong> muss mehr in das öffentliche Bewusstsein rücken.<br />

Fotos: BDSV<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong> 83


RECHT UND POLITIK<br />

§<br />

AUS DEN<br />

VERBÄNDEN<br />

bvse<br />

Umfrage sieht Entsorgungsbranche am Limit<br />

Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse – Bundesverband<br />

Sekundärrohstoffe und Entsorgung, formuliert es deutlich:<br />

„Die derzeitige Entsorgungslage zur energetischen Verwertung<br />

ist in Deutschland nach wie vor besorgniserregend.<br />

Die Kapazitäten der Müllverbrennungsanlagen sind bis ans<br />

Limit ausgelastet. Im Bereich der gewerblichen Entsorgung<br />

gibt es deshalb erhebliche Probleme, mit denen die Recycling-<br />

und Entsorgungsunternehmen kämpfen müssen.“<br />

Viele Müllverbrennungsanlagen in Deutschland sind stark<br />

ausgelastet. Wie prekär die Situation ist, zeigt eine vom bvse<br />

durchgeführte Umfrage unter seinen mehr als 900 Mitgliedsunternehmen.<br />

So antworteten fast 20 Prozent der Teilnehmer,<br />

dass eine Anlieferung von Abfällen zur energetischen Verwertung<br />

derzeit nicht möglich sei. Bei 72,5 Prozent ist eine Anlieferung<br />

zwar noch grundsätzlich möglich, aber nur mit teilweise<br />

erheblichen Verzögerungen. Nur noch knapp 8 Prozent<br />

gaben an, dass sie uneingeschränkt anliefern können. Dieser<br />

Wert hat sich gegenüber dem in dieser Hinsicht ebenfalls schon<br />

problematischen Vorjahr fast halbiert (15,1 Prozent). Das macht<br />

sich auch auf die Situation der Abfalllager bei den Unternehmen<br />

bemerkbar. 70 Prozent der Unternehmen gaben an, dass ihre<br />

genehmigte Lagermenge am Limit ist.<br />

Ein wichtiger Grund für die Misere ist, so der bvse, dass immer<br />

noch zu große Abfallmengen nach Deutschland importiert und<br />

in den Müllverbrennungsanlagen entsorgt werden. Der Recycling-<br />

und Entsorgerverband ist daher der Meinung, dass Beseitigungsabfälle<br />

momentan nicht mehr zur Verbrennung nach<br />

Deutschland importiert werden sollten. Auch der Anteil von<br />

Gewerbe- und Industrieabfällen, die zur Verbrennung importiert<br />

werden, sollte deutlich reduziert werden. Die Situation<br />

könnte sich weiter verschärfen, denn nicht nur die Niederlande<br />

planen die Verbrennung zu verteuern, sondern auch Schweden<br />

diskutiert derzeit einen Gesetzentwurf, wonach ab April 2020<br />

die Verbrennung von Abfällen besteuert werden soll. Das könnte<br />

im Ergebnis dazu führen, dass noch mehr Verbrennungsabfälle<br />

in deutsche Anlagen umgeleitet werden.<br />

Eine kürzlich veröffentlichte Studie des Naturschutzbunds<br />

Deutschland (NABU) zeigt außerdem sehr deutlich, dass die<br />

Kapazitäten der Müllverbrennungsanlagen immer noch durch<br />

große Mengen Bioabfälle blockiert werden. Die gesetzlich vorgeschriebene<br />

Getrennthaltung von Bioabfällen werde teilweise<br />

immer noch nicht oder nicht konsequent genug umgesetzt. Es<br />

könne jedoch nicht angehen, so der bvse, dass nur deshalb<br />

Kapazitätsengpässe, Überlagerung und hohe Preise von der<br />

gewerblichen Wirtschaft und der Entsorgungsbranche geschultert<br />

werden müssen, weil die öffentliche Hand bestehende<br />

Gesetze nicht ausreichend befolge.<br />

Die Gewerbeabfallverordnung wird nach Meinung des bvse<br />

nicht zur erhofften Entlastung führen. Ein Recyclingpotenzial<br />

von 30 Prozent aus gemischt anfallenden Gewerbeabfällen sei<br />

völlig unrealistisch. „Nach unseren Erfahrungen sind hier maximal<br />

15 Prozent Wertstoffpotenzial zu heben“, erklärt bvse-<br />

Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock. Der Recyclingverband regt<br />

außerdem an, die Möglichkeit zu prüfen, über eine Sperrmüllverordnung<br />

die Wertstoffe in dieser Abfallfraktion für das Recycling<br />

nutzbar zu machen. Bisher geht diese Abfallfraktion<br />

zum größten Teil in die Verbrennung.<br />

Für die Zukunft drohen, nach Auffassung des bvse, jedoch<br />

weitere Probleme. So könnten aufgrund der geplanten Stilllegung<br />

von Stein- und Braunkohlekraftwerken nicht unbeträchtliche<br />

Mitverbrennungskapazitäten wegfallen. Auch das faktische<br />

Verbot der Klärschlammausbringung wird in Zukunft<br />

Verbrennungskapazitäten binden. „Deshalb muss die Politik<br />

nachjustieren. Das kann auch im Rahmen der derzeit zur Beratung<br />

anstehenden Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes<br />

geschehen. Hier ist nicht nur das Thema Bioabfall gemeint. Wir<br />

sind auch der Meinung, dass die energetische Verwertung nur<br />

noch in Müllverbrennungsanlagen mit optimierter Energieausbeute,<br />

in hocheffizienten Ersatzbrennstoffkraftwerken oder<br />

direkt in industriellen Herstellungsprozessen möglich sein sollte.<br />

Nur in diesen Anlagen, im Gegensatz zu den herkömmlichen<br />

Müllverbrennungsanlagen, kann eine hochwertige energetische<br />

Verwertung der Abfälle, die nicht recycelt werden können,<br />

realisiert werden“, so bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock<br />

abschließend.<br />

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BMD Baumaschinendienst GmbH & Co. KG, 69123 Heidelberg S. 34<br />

C. Christophel GmbH, 23556 Lübeck S. 35<br />

Craco GmbH, 57629 Atzelgift S. 36 und S. 75<br />

EUROPRESS Umwelttechnik GmbH S. 37<br />

Geco GmbH, 68775 Ketsch S. 38<br />

Gipo AG, 6462 Seedorf, SCHWEIZ S. 39<br />

HAAS Recycling Systems Holzzerkleinerungs- und Fördertechnik GmbH, 56472 Dreisbach S. 40<br />

Hammel Recyclingtechnik GmbH, 36433 Bad Salzungen S. 41<br />

Rudolf Hörmann GmbH & Co. KG, 86807 Buchloe S. 42<br />

HS-Schoch GmbH & Co. KG, 73466 Lauchheim S. 21 u. S. 43<br />

ICM AGm, 5708 Birrwil, SCHWEIZ S. 81<br />

Imteco GmbH, 79801 Hohentengen S. 44<br />

K & K Sondermaschinen und Förderanlagenbau GmbH, 01623 Lommatzsch S. 78<br />

Jürgen Kölsch GmbH, 87751 Heimertingen S. 45<br />

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Impressum<br />

Chefredaktion:<br />

Helmut Strauß (hst)<br />

Tel., Fax: +49 6898 870592<br />

helmut.strauss@stein-verlagGmbH.de<br />

Redaktion:<br />

Dipl.-Min. Gabriela Schulz (gsz)<br />

Tel. +49 171 5369629<br />

gabriela.schulz@stein-verlagGmbH.de<br />

Mitarbeit an dieser Ausgabe:<br />

J. P. Steiner (jps)<br />

Layout/Herstellung:<br />

Michel Drexel, Petra Greb-Gaß<br />

Tel.: +49 7229 6<strong>06</strong>-23<br />

michel.drexel@stein-verlagGmbH.de<br />

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Anzeigenkoordination:<br />

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Herausgeber:<br />

Stein-Verlag Baden-Baden GmbH,<br />

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Verlagsanschrift:<br />

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Geschäftsleitung:<br />

Dr.-Ing. Friedhelm Rese<br />

Druck:<br />

W. Kohlhammer Druckerei GmbH + Co. KG<br />

70329 Stuttgart<br />

Erscheinungsweise:<br />

6 Ausgaben im Jahr 20<strong>19</strong>:<br />

1 (Februar), 2 (April), 3 (Juni),<br />

4 (August), 5 (November), 6 (Dezember)<br />

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Alle Rechte © Stein-Verlag Baden-Baden<br />

GmbH, Iffezheim, 20<strong>19</strong> (11. Jahrgang),<br />

ISBN 978-3-941643-00-0<br />

11. – 13.03.2020<br />

<strong>19</strong>.03.2020<br />

31.3. – 02.04.2020<br />

01. – 02.04.2020<br />

02.04.2020<br />

04. – 08.05.2020<br />

26. – 29.08.2020<br />

20 th International Automobile Recycling<br />

Congress IARC<br />

Genf<br />

www.icm.ch<br />

23. Internationaler Altpapiertag<br />

www.bvse.de<br />

32. Kasseler Abfall- und Ressourcenforum<br />

Kassel<br />

www.witzenhausen-institut.de<br />

Solids & Recycling-Technik<br />

Dortmund<br />

www.<strong>recycling</strong>-technik.com<br />

bvse-Branchenforum<br />

Leipzig<br />

www.bvse.de<br />

IFAT Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-,<br />

Abfall- und Rohstoffwirtschaft<br />

München<br />

www.ifat.de<br />

STEINEXPO<br />

11. Internationale Demonstrationsmesse für die<br />

Roh- und Baustoff-Industrie<br />

Homberg/Nieder-Ofleiden<br />

www.steinexpo.de<br />

1/2020<br />

Ihre Ansprechpartnerin für eine gezielte<br />

Werbung in „<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong>“:<br />

Susanne Grimm-Fasching<br />

Tel.: +49 8364 986079<br />

Fax: +49 8364 984732<br />

Mobil: +49 162 9094328<br />

susanne.grimm@stein-verlagGmbH.de<br />

Anzeigenschluss 03.02.2020<br />

Erscheinungstermin: 28.02.2020<br />

<strong>recycling</strong> <strong>aktiv</strong> 6/20<strong>19</strong> 87


11. Internationale Demonstrationsmesse<br />

für die Roh- und Baustoffindustrie<br />

2020<br />

Homberg/<br />

Nieder-Ofleiden,<br />

Deutschland<br />

26. bis<br />

29.8.2020<br />

(Mi.–Sa.)<br />

Tel. + 49 7229 6<strong>06</strong>-29, info@geoplangmbh.de<br />

www.steinexpo.de

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