IKZplus ENERGY

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IKZ-ENERGY berichtet über den Einsatz von Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz in Gebäuden. Das Themenspektrum reicht von der Photovoltaik über die Solarthermie, Bioenergie, Geothermie, energieeffiziente Heiztechnik bis hin zur Systemintegration, Gebäudeautomation und weiteren EE-Themen

FIRMEN & FAKTEN

Kurz notiert

Heimspeichermarkt: Zahlen nach oben korrigiert

Bonn. Aufgrund des starken Marktwachstums auf dem Heimspeichermarkt

in Deutschland 2018 prognostizierte das Marktforschungsinstitut

EuPD Research Anfang des Jahres für 2019 gut

51 000 Neuinstallationen von Heimspeichern in Deutschland.

Selbst dieser im Vergleich zu 2018 gesteigerte Wert wird wahrscheinlich

um fast 10 000 Einheiten übertroffen.

Für das erste Halbjahr 2019 errechnet EuPD Research eine Anzahl

von Heimspeicherinstallationen im deutschen Markt von

28 900 Stück, wobei diese sowohl Neuinstallationen als auch

Nachrüstsysteme für bestehende Photovoltaikanlagen umfasst.

Die Zahlen der vergangenen Jahre belegen, dass im zweiten Halbjahr

mehr Photovoltaikanlagen und damit einhergehend Heimspeichersysteme

installiert werden. Auf dieser Basis prognostiziert

EuPD Research

für das

Gesamtjahr

2019 eine Anzahl

von 60 500

Speicherinstallationen

in Deutschland und damit erstmals über der 60 000er-

Installationsmarke. Dies bedeutet ein Wachstum von einem Drittel

gegenüber dem Vorjahr.

In Bezug auf die Marktpositionierung der verschiedenen Anbieter

in Deutschland zeigt die aktuelle Analyse wie in den Vorjahren

das bayerische Unternehmen Sonnen auf dem ersten

Platz. Mit BYD und LG Chem folgen zwei asiatische Hersteller

auf den Plätzen zwei und drei. Mit den heimischen Anbietern

E3/DC und SENEC komplettieren sich die ersten fünf Ränge der

größten Anbieter von Heimspeichern in Deutschland im ersten

Halbjahr 2019.

www.eupd-research.com

Bild: EuPD Research

In diesem Jahr

wird erstmals die

Marke von 60 000

Neuinstallationen

überschritten.

Der Heimspeichermarkt

wächst

gegenüber dem

Vorjahr um ein

Drittel.

Photovoltaik in der Nordsee

Brüssel. Ein Konsortium aus den Unternehmen Tractebel, Jan De

Nul Group, DEME, Soltech und der Universität Gent will in der

belgischen Nordsee ein Offshore-Solarkraftwerk errichten. Die

Partner des Konsortiums sind nach eigenen Angaben die ersten,

die eine Offshore-Solarlösung in der Nordsee erproben wollen.

Ihr Ziel ist es, Offshore-Solarkraftwerke in der belgischen

Nordsee zu realisieren – eventuell in Kombination mit Windrädern

oder Aquakulturen. Der Zeitpunkt der Realisierung ist

noch offen. Damit die Solartechnologie in rauen Offshore-Umgebungen

funktioniert, müssen die bisherigen PV-Module so angepasst

werden, dass sie Salzwasser sowie starken Strömungen

und Wellen standhalten. Darüber hinaus muss ein Konzept für

die Schwimmerstruktur entwickelt werden.

www.tractebel-engie.com

Bild: Pixabay

Windkraft auf dem Meer gibt es schon. Ein Konsortium will nun

erproben, Offshore-Solarkraftwerke in der Nordsee zu errichten.

11/12/2019 www.ikz.de 5

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