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Christkatholisch_2019-22

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Zeitschrift der Christkatholischen Kirche der Schweiz 21. Dezember 2019 – 10. Januar 2020 Nr. 22

Christkatholisch

Biblische Weihnacht

Das Lukas-Evangelium erklärt Seite 2

Literarische Weihnacht

Weihnachtsgeschichte aus Riehen Seite 6

Lyrische Weihnacht

Ein leuchtender Stern – unübersehbar

Heftmitte


2 Thema

Christkatholisch 22/2019

Das Lukas-Evangelium

Das menschenfreundliche Antlitz Gottes

Mit dem Evangelisten Lukas verbinden die meisten Christinnen und Christen wohl vor allem eines:

die Weihnachtsgeschichte. Sie ist der vermutlich bekannteste Text aus einem Evangelium, das Jesus

in einer ganz besonderen Vielschichtigkeit zeigt. Der Evangelist Lukas fügt so dem vielgestaltigen

Jesus-Bild eine ganz einzigartige Facette hinzu.

Bereits zu Beginn seines Evangeliums

macht Lukas in einem Vorwort eine

programmatische Aussage: «Schon

viele haben es unternommen, einen

Bericht über all das abzufassen, was

sich unter uns ereignet und erfüllt hat.

Dabei hielten sie sich an die Überlieferung

derer, die von Anfang an Augenzeugen

und Diener des Wortes waren.

Nun habe auch ich mich entschlossen,

allem von Grund auf sorgfältig nachzugehen,

um es für dich, hochverehrter

Theophilus, der Reihe nach aufzuschreiben.»

(Lk 1,1-3)

Das Evangelium als Heils-

«Geschichte»

Die Heilige Nacht

von Antonio

da Correggio,

zwischen 1522 und

1530. Bild: wikipddia

Titelbild: Winterliche

Dorfkirche

Riehen bei Nacht.

Bild: de.academic.ru

Bereits aus diesem Vorwort erschliesst

sich so einiges über das

Selbstverständnis und die Stellung

des Evangelisten: Lukas sieht sich keineswegs

als den Begründer der Gattung

«Evangelium». Klar verweist er

auf Vorläufer, auf die «vielen», die

schon über Jesus berichtet haben.

Gleichzeitig beschreibt er sich geradezu

als «Historiker», als einer, der die

Überlieferungen genau prüft und der

Reihe nach aufschreibt. Dieses Interesse

an Geschichte zieht sich durch

das ganze Lukasevangelium – denken

wir nur schon daran, wie genau Lukas

den Zeitpunkt der Geburt Jesus chronologisch

zu erfassen versucht und

durch die Erwähnung des römischen

Kaisers Augustus auch gleich noch in

die Weltgeschichte einbindet. Dieser

Eindruck von Lukas als dem «Historiker»

unter den Evangelisten verstärkt

sich noch, wenn man sich vor

Augen hält, dass nicht nur das Lukasevangelium,

sondern auch die Apostelgeschichte

aus seiner Feder

stammt. Dabei versteht aber Lukas

Geschichtsschreibung nicht einfach

als blosse Beschreibung von Ereignissen.

Geschichte ist für Lukas «Heils»-

Geschichte. Diese Heilsgeschichte

aber hat auch eine klare geographische

Richtung: Jesus wandert im Lukasevangelium

von Nazareth nach Jerusalem,

wo er gekreuzigt wird. In

der Apostelgeschichte, dem zweiten

Teil des sogenannten «lukanischen

Doppelwerkes» wird dann beschrieben,

wie sich die Botschaft des Auferstandenen

von Jerusalem ausgehend

über das ganze römische Reich ausbreitet.

Die Apostelgeschichte endet

in Rom. Damit macht Lukas klar: Das

Heil, das Jesus den Menschen brachte,

hat einen weltweiten Anspruch, es

gilt allen Menschen, es gilt nicht nur

den Juden, sondern auch den sogenannten

«Heiden». Lukas schreibt

denn auch vor allem an ein sog. «heidenchristliches

Publikum» – verkörpert

in der Gestalt des Theophilus,

den er am Anfang beider Bücher (Lukasevangelium

und Apostelgeschichte)

direkt anspricht.

War Lukas ein Arzt?

Wie bei allen Evangelien bleibt auch

beim Lukasevangelium der Autor im

Dunkeln. Wir wissen im Grunde

nicht, wer dieser Lukas war. Die


Christkatholisch 22/2019 Thema

3

christliche Tradition hat in Lukas einen

engen Mitarbeiter und Begleiter

von Paulus gesehen. Tatsächlich ist in

einigen Paulusbriefen ein Mann namens

Lukas erwähnt. Die kirchliche

Tradition hat Lukas als wissenschaftlich

gebildeten Arzt gesehen. Ob Lukas

wirklich Arzt war oder nicht,

kann nicht geklärt werden. Allerdings

zeigt sich, dass Lukas sehr an

Heilungsgeschichten und an Leiblichkeit

interessiert war. In keinem

anderen Evangelium kommen Wörter

wie «gesund machen» oder «heilen»

so häufig vor wie bei Lukas. Und

in seinen Auferstehungsberichten

zeigt er ein auffallendes Interesse an

der Leiblichkeit des Auferstandenen,

etwa wenn der auferstandene Jesus

seinen Jüngern beweist, dass er kein

Geist ist, indem er sie auffordert, seine

Hände und Füsse anzufassen, und

er demonstrativ vor ihnen einen Fisch

isst (Lk 24,3843). Auch das Gleichnis

vom barmherzigen Samariter (Lk

10,25-37), das nur im Lukasevangelium

steht, zeigt einen Jesus, dem die

ganz praktische, auch medizinische

Fürsorge für den Nächsten enorm

wichtig ist.

Lukas politisch: römerfreundlich

und reichtumskritisch

Das Lukasevangelium

zielt auf ein «heidenchristliches»,

römisches

Publikum ab. So

zeigt sich Lukas als in

der Tendenz eher römerfreundlich.

Dies

zeigt sich etwa darin,

dass in der Passionsgeschichte

Pontius Pilatus

neutral, bis fast

schon wohlwollend

dargestellt wird, und

die römischen Soldaten,

die Jesus kreuzigen,

kaum erwähnt

werden.

Sehr kritisch ist das

Lukasevangelium dem

Reichtum gegenüber.

Im Lukasevangelium

finden sich besonders

scharfe Anklagen an

die Reichen, so etwa

schon im Lobgesang

der Maria, dem Magnificat:

«Die Hungernden

beschenkt er mit seinen Gaben

und lässt die Reichen leer ausgehen.»

(Lk 1,53). Oder auch in seinen Weherufen,

die er seinen Seligpreisungen

folgen lässt: «Aber weh euch, wenn

ihr reich seid; denn ihr habt keinen

Trost mehr zu erwarten. Weh euch,

wenn ihr satt seid, denn ihr werdet

hungern.» (Lk 6,24-25). Am vielleicht

drastischsten aber zeigt sich die Kritik

des Reichtums von Jesus im Lukasevangelium

in der Geschichte des

reichen Mannes und des armen Lazarus

(Lk 16,19-31). Während der arme

Lazarus nach seinem Tod von den

Engeln in den Schoss Abrahams getragen

wird, leidet der Reiche in der

Unterwelt qualvolle Schmerzen und

unerträglichen Durst.

Die Suche nach den

Verlorenen

Diese schroffe Sozialkritik an den

Reichen und Mächtigen findet ihren

entscheidenden Kontrapunkt in der

Zuwendung von Jesus zu den Armen

und Entrechteten, den Sündern und

Verlorenen. Auch die Frauen, in der

damaligen Zeit besonders ausgegrenzt,

spielen im Evangelium des

Lukas eine wichtige Rolle. Gerade das

Lukasevangelium zeigt so das men-

Editorial

Franz Osswald

Liebe Leserin, lieber Leser

Wir kennen sie alle: die Weihnachtsgeschichte

im Lukasevangelium.

Wer aber ist jener

Lukas, der diese Geschichte

geschrieben hat? In einer viertieligen

Serie stellen wir die

vier Evangelien vor, in dieser

Nummer das Lukasevangelium,

in dem auch das Gleichnis

vom verlorenen Sohn geschildert

wird.

Dass die Geburt Jesu zum Geschichten

erfinden animiert,

zeigt die Weihnachtserzählung

von Hermann Schneider,

die er in Riehen angesiedelt

hat. An einem Ort, an dem

man auf dem Weg nach dem

deutschen Weil am Rhein am

Ort des wunderbaren Geschehens

vorbeiläuft.

Auf den Weg gemacht haben

sich auch die drei Weisen aus

dem Morgenland. Ihr Blick

richtete sich aber nicht nach

einem Licht am Teich, sondern

Richtung Sternenhimmel, wo

Ihnen der unübersehbare

Weihnachtsttern den Weg

wies. Ein kleines Licht, das Sie

zum Licht der Welt führte.

Traditionell richtet die Synodalratspräsidentin

in der letzen

Nummer des Jahres das

Wort an unsere Leserschaft.

Veränderung ist das einzige,

was Bestand hat, besagt ein

Sprichwort. Diesen Leitgedanken

nimmt die Synodalratspräsidentin

zum Jahresende auf,

Wir von der Redaktion wüncschen

Ihnen gute Lektüre.

Die Auferweckung

des Lazarus:

Johann von Flandern.

Bild: wikipedia


4 Thema

Christkatholisch 22/2019

schenfreundliche Antlitz Gottes, das

sich in Jesus offenbart. So sind es die

sozial Ausgegrenzten, in den Worten

des Lukas-Evangeliums «die Armen

und die Krüppel, die Blinden und die

Lahmen», die im Gleichnis vom

grossen Festmahl am Ende statt der

ursprünglich Eingeladenen am reich

gedeckten Tisch sitzen (Lk 14,15-24).

Der lukanische Jesus zeigt auch keine

Scheu im Umgang mit den verhassten

Zöllnern, den damaligen Steuereintreibern,

die gerne in die eigene Tasche

wirtschafteten. Noch in der

Stunde seines Todes wendet er sich

dem mitgekreuzigten Übeltäter voller

Vergebung und Liebe zu: «Amen, ich

sage dir: Heute noch wirst du mit mir

im Paradies sein.» (Lk 23,43).

Und es ist sicherlich kein Zufall, wenn

Lukas eines der schönsten Gleichnisse

von Jesus ins Zentrum seines Evangeliums

hineinstellt. Im Gleichnis vom verlorenen

Sohn – das nur im Lukasevangelium

steht und dort ziemlich genau in

der Mitte – zeigt Jesus Gott als einen,

der gerade diejenigen sucht, die als verloren

gelten, die im Leben Gescheiterten,

diejenigen mit dem fragwürdigen

und liederlichen Lebenswandel. Gott

gibt keinen Menschen je verloren, dies

ist die wahrhaft frohe Botschaft gerade

des Lukasevangeliums.

Lukas, der Psalmist unter den

Evangelisten

Eine weitere Besonderheit des Lukasevangeliums

ist auch, dass hier Jesus

als vorbildlicher Beter dargestellt

wird. Immer wieder zieht sich Jesus

zum Gebet zurück oder hält sich im

Tempel auf – so etwa schon der zwölfjährige

Jesus, der zu seinen ihn suchenden

Eltern sagt: «Wusstet ihr

nicht, dass ich in dem sein muss, was

meinem Vater gehört.»

Das Lukasevangelium ist selber aber

auch zu einer wichtigen liturgischen

Quelle geworden, wichtige Gebete und

Hymnen der liturgischen Tradition

haben ihren Ursprung im Lukasevangelium.

Neben dem Gloria, das sich

aus dem weihnächtlichen Gesang der

Engel ableitet (Lk 2,14), gilt dies besonders

für die drei grossen Gesänge der

Maria («Magnificat»), des Zacharias

(«Benedictus») und des Simeon

(«Nunc dimittis»). Diese drei Gesänge

werden in der Tagzeitenliturgie verwendet

und so im Grunde jeden Tag in

der Liturgie gebetet: das Benedictus

im Morgengebet der Laudes, das Magnificat

in der Vesper, dem Abendgebet,

und das «Nunc dimittis» im Nachtgebet,

der Komplet. So prägt der Dichter

Lukas die Liturgie bis heute.

Besonders im kraftvollen Gebet der

Maria, dem Magnificat, wird noch

einmal – fast schon zusammenfassend

– deutlich, um was es Lukas in

seinem Evangelium geht: Um einen

Gott, der die gewohnten Verhältnisse

auf den Kopf stellt und für die Armen,

Verlorenen und Entrechteten da sein

will. Im Magnificat wie im ganzen

Lukasevangelium zeigt sich in Jesus

das menschenfreundliche Antlitz

Gottes.

Thomas Zellmeyer

Das Lukasevangelium lesen

«Nimm und lies!» – einige besonders

wichtige Stellen aus dem Lukasevangelium:

o Das Magnificat der Maria:

Lk 1,46-55

o Die Weihnachtsgeschichte:

Lk 2,1-20

o Das Beispiel vom barmherzigen

Samariter: 10,25-37

o Das Gleichnis vom verlorenen

Sohn: Lk 15,11-32

o Die Begegnung mit dem Auferstandenen

auf dem Weg nach

Emmaus: Lk 24,13-35

Der verlorene Sohn

als Schweinehirt.

Flämisch, 17. Jh.

Bild: wiki.commons


Christkatholisch 22/2019 Thema

5

Serie zu den vier Evangelien

Die Vielfarbigkeit der

frohen Botschaft

Mit einem Beitrag zum Lukas-Evangelium beginnt in dieser Ausgabe

des Christkatholisch eine Serie zu den vier Evangelien. Die

Serie will die spezifische Eigenart der jeweiligen Evangelien aufzeigen.

Im vergangenen Jahr wurden im

Gemeindebrief der Gemeinden Allschwil-Schönenbuch

und Birsigtal

in loser Folge vier Artikel veröffentlicht,

die sich jeweils einem der vier

Evangelien widmeten. Auf Anfrage

der Redaktion stellen wir diese Beiträge

gerne auch dem Christkatholisch

zur Verfügung.

Welche Grundideen und Absichten

steckten hinter unserer kleinen

Evangelisten-Serie? Ganz sicher

war es nicht unser Anspruch, eine

ausgefeilte Exegese dieser vier

Grundtexte des Neuen Testamentes

zu liefern. Die üblichen Informationen

über Entstehung, Autorschaft

oder Adressatenkreis der Evangelien

finden sich in unseren Texten

nur am Rande. Für die Aufgabe, die

Texte bibelwissenschaftlich zu analysieren,

wäre die Form eines Artikels

zu kurz, wir wären auch nicht

die Fachleute dafür.

Uns ging es vielmehr darum, die

Eigenart, sozusagen die spezifische

«Farbe» der einzelnen Evangelien

aufzuzeigen. Unsere Leitfragen waren:

Was ist einem Evangelisten besonders

wichtig? Wo werden die

Schwerpunkte im Evangelium gesetzt?

Hinter diesen Leitfragen steckt

auch die (vielleicht oftmals auch ernüchternde)

Erkenntnis, dass es

keinen unmittelbaren, direkten Zugang

zur zentralen Person des

Christentums, Jesus Christus, gibt.

Wir können uns Jesus nur über die

eben sehr unterschiedlichen Darstellungen

der Evangelisten annähern.

Unser Jesus-Bild ist also immer

ein durch die unterschiedliche

Perspektive der Evangelien geprägtes.

Jedes dieser Evangelien zeigt

eine ganz andere Facette von Jesus

Christus und von Gott. Zugleich

drückt sich in der kanonischen

Vierzahl der Evangelien aber auch

eine wichtige Besonderheit der jüdischen

und christlichen Bibel, des

Alten und Neuen Testamentes gleichermassen,

aus. Es finden sich hier

Texte nebeneinander, die sehr unterschiedlich

sind, ja sich teilweise

sogar widersprechen. Für uns ist

das nicht Ausdruck eines Defizites,

sondern einer grossen Stärke der biblischen

Botschaft. Die Bibel erzählt

die Heilsgeschichte Gottes mit seinen

Menschen, die frohe Botschaft,

im Plural nicht im Singular. Darin

drückt sich aus, dass es auch zum

Glauben einen sehr vielfältigen Zugang

gibt. Die Vielfarbigkeit auch

der Evangelien ist kein theologischer

Mangel, sondern Ausdruck

der Weite des christlichen Glaubens.

Die Serie über die vier Evangelien

beginnt mit dem Lukas-Evangelium.

Dies ist weder chronologisch

(dann würde die Serie mit Markus

beginnen), noch kanonisch (dann

wäre das Matthäus-Evangelium als

erstes an der Reihe) korrekt. Geschuldet

ist dieser Beginn dem Umstand,

dass einer der prominentesten

Texte des Lukas-Evangeliums

die Weihnachtsgeschichte ist.

Jeweils zum Abschluss der Beiträge,

die sich lediglich als kurze Streiflichter

verstehen, steht eine kleine

Liste mit Leseempfehlungen aus

dem jeweiligen Evangelium. Wenn

unsere Serie Sie dazu animiert, die

Evangelien selbst wieder in die

Hand zu nehmen und darin zu lesen,

dann wäre das natürlich eine

schöne Folge. Nur wenn wir sie immer

wieder neu – und vielleicht auch

nebeneinander – lesen, zeigt sich in

den vier so unterschiedlichen Evangelien

die Vielfalt und Vielfarbigkeit

und Fülle der frohen Botschaft.

Liza und Thomas Zellmeyer

Randbemerkung

Szenenwechsel

Wir kennen die Szene: ein zerfallener

Stall, Maria mit dem kleinen Jesuskind

in der Futterkrippe, Josef,

Ochs und Esel, die Hirten mit ihren

Schafen und über dem Stall der

Stern mit Schweif – das vertraute

Weihnachtsbild, das jedoch allmählich

verblasst …

Die Weihnachtsszene hielt schon in

der Malerei des Mittelalters Einzug

und das erste Krippenspiel mit lebenden

Menschen und Tieren soll

Franz von Assisi inszeniert haben.

Allmählich fanden Krippen zur Weih -

nachtszeit ihren festen Platz in den

Kirchen, erst mit dem Aufkommen

der Massenproduktion von Krippenfiguren

kamen sie in die Stuben der

vornehmlich katholischen Bevölkerung.

Geradezu berühmt wurden

die kunstvollen neapolitanischen

Krippen, ebenso die provenzalischen

Tonfigürchen, welche die

ganze Dorfgemeinschaft um die

Krippe vereinen. Noch stand die

Krippe alleine da, der (evangelische)

Weihnachts(tannen)baum gesellte

sich erst zum Ende des 18. Jh. in den

Städten dazu – eine ökumenische

Meisterleistung! Und ist es nicht interessant,

dass die Krippen in den

nobleren Haushalten eine geradezu

romantisch-idealisiertete Armut zelebrierten?

… Die Krippe unter dem Weihnachtsbaum

ist den vielen Geschenkpaketen

im Weg, das zarte Jesuskindlein

nur in Windeln, wird von

einem dicken Weihnachtsmann im

roten warmen Mantel verdrängt,

für den es einen Sechsspänner Rentiere

braucht, damit er durch die

Lüfte düsen kann – ein SUV für die

Weihnachtspost, ho ho ho …

Krippenausstellung im Spiezeug-Welten-

Museum, Basel am Barfüsserplatz noch bis

zum 9. Februar 2020

Alois Schmelzer


6 Thema

Christkatholisch 22/2019

Eine Weihnachtsgeschichte von Hermann Schneider

Das Licht am Teich

Eine Stunde vor Mitternacht war

Heinrich Boser am Weiler Zoll abgelöst

worden. Nichts drängte zu Eile:

Keine Kinder warteten auf eine späte

Weihnachtsbescherung. Er und seine

Frau verzichteten dieses Jahr sogar

auf ein Bäumchen. Alles war zu traurig.

Alles, das hiess: Die Frau lag unheilbar:

Sie wusste es, seit sie aus dem

Spital heimgebracht worden; er wusste

es. – Weihnachtsfreude? Weihnachtshoffnung?

Heinrich Boser hätte

die Mandarine samt dem halb

heruntergebrannten Kerzlein, die ihm

ein regelmässig über die Grenze fahrender

Automobilist mit guten Wünschen

überreicht hatte, auf dem Fenstersims

des Schutzhäuschens stehen

lassen, wäre sie ihm nicht vom ablösenden

Kollegen – bei ausgeblasenem

Lichtlein – zugesteckt worden.

Heinrich Boser tappte auf der breiten,

leeren Strasse tramwärts. Gleich jenseits

der Lörracherstrasse wohnte er.

Bis dorthin kam er wohl kaum an einem

Haus vorbei, wo noch die Kerzen

eines Weihnachtsbaums brannten.

Gut so! Aber jetzt, dort vorne rechterhand

beim alten Waschhäuschen, das

weithin am Mühleteich steht, obgleich

längst niemand mehr Linnen

und anderes auf den gegen das Wasser

geneigten Brettern seift und

schlägt; dort ein Licht? In diesem aus

alten Tagen als Merkwürdigkeit stehengelassenen

Hüttlein stellten die

Gemeindearbeiter etwa Schaufeln,

Besen oder einen Schubkarren ein.

Also Täuschung, der schwache

Schein, der zwischen Dachrand und

Steinmauer hervordrang? Heinrich

Boser schwenkte vom Trottoir ab aufs

Weglein, das teichwärts führte. Obacht!

Der spärliche Schnee war geschmolzen;

Pfützen hatte sich gebildet.

Noch drei Schritte und er sah um

die Hausecke: einen deutlichen Streifen

Licht, wo die Türe offenbar nur

angelehnt war.

Auf ein paar Grasbüscheln fasst er

Stand. Straffte mit kräftigem Ruck

den Uniformrock unterm Mantel.

Heilige Nacht und trotzdem Diebsgesindel,

vielleicht Schmuggler, jedenfalls

fragwürdiges Volk, das

sich die heute menschenleere Ge-

gend zunutze machte? Passte in

unsere gottlose Zeit; und war

ihm nicht einmal zuwider.; denn

indem er gewissermassen dienstlich

zum Rechten sah, traten die

Gedanken ans eigene Ungemach

zurück. Schon riss er an der Tür,

ein Befehlswort auf den Lippen.

Sie knarrte auf…

Aber er rief kein «Ergebt euch!»

oder sonst eine Einschüchterung in

das von einer Laterne erhellte Gemäuer.

Er hielt wie verdonnert von

dem Anblick, der sich ihm bot. Nicht

der Mann war’s, dem er sich gegenüber

sah, sondern die Frau nebenan,

bei ihr ein Schubkarren, darein wohl

irgendein Kleidungstück gelegt, auf

dieses, soweit sich's erkennen liess,

ein kleines Kind. Doch der Mann verlangte

zunächst alle Aufmerksamkeit.

Er hob die Hände und begann, in

einem Kannitverstan zu reden. Heinrich

Bosers Hand spürte in der Manteltasche

die Mandarine; kalt fühlte

sich das Kerzchen an. Auf den Polizeiposten

berichten und für ihn war

die Sache erledigt! Seine Frau wartete

daheim.

Und die Frau hier? Mühte sich, ein

paar fassliche Wörter zusammenzubringen.

Der Herr möge sie in Frieden

lassen. Morgen schon wollten sie weiterziehen.

Ihre Augen redeten verständlicher

als ihr Mund. Und das

Kind im Schubkarren, über dem das

spärliche Laternenlicht hing! Trotzdem

war’s ein unstatthafter Grenzübertritt.

Diese Leute wussten bestimmt,

dass von einem Land zum

andern… ja, das war bei Menschen

nicht so einfach wie bei Bächen und

Teichen. Lebte er, Heinrich Boser,

nicht von dieser Unmöglichkeit? Sie

verschaffte ihm sein Auskommen.

Die Frau hatte dem Mann einen Becher

hingestreckt. Er bückte sich zwischen

zwei abgefaulten Waschbretstümpfen

zum Teich hinunter,

schöpfte Wasser und brachte es ihr. Sie

neigte sich damit zum Kind, bis seine

Händchen das kleine Gefäss berührten.

Sie würde doch nicht! Dieses verschmutzte

Wasser! Sie tat’s auch nicht,

schickte sich indessen an, es selbst zu

trinken! «Halt! Kein Trinkwasser! Sie

könnten krank werden davon!» Der

Grenzwächter wehrte so heftig ab, als

ginge es den besten Freund an oder

seine Frau. Nicht wildfremde Leute…

wildfremde, denkt es in ihm, wildfremd.

– Wildfremd?

Indessen hat die Frau langsam ein

paar Schlucke genommen und versucht

erneut, sich mit Wortbrocken

verständlich zu machen. «Schmeckt

gut.» Heinrich Boser redete ruhiger;

das Unheil ist ja schon geschehen.

«Ein Industriekanal!» sagt er, verzichtet

aber auf weitere Hinweise.

Zum Kuckuck, weshalb hat er überhaupt

den Heimweg unterbrochen?

Es wäre an der Zeit, den Fall in Ordnung

zu bringen. Zur Polizei, dann

endlich den Dienst abschütteln!

Doch die Frau, die den Becher immer

noch hält, findet auf einmal richtige

Sätze; und sie spricht, datatt dass der

Grenzwächter handelt. «Warum sind

Sie so kleingläubig in diese Nacht?

Können sich nicht vorstellen, dass es

Wunder gibt? Trinken Sie auch!» Sie

wendet sich zum Mann, der aus dem

Teich nachfüllt. Dann geschieht wieder

das Hinneigen zum Kind, das den

Becher berührt. Und nun ist’s an ihm,

Heinrich Boser, ihn abzunehmen und

daraus zu trinken. Muss er? Diesen


Christkatholisch 22/2019 Thema

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vielleicht lebensgefährlichen Unsinn

mitmachen, dem Wohlmeinen unverständiger

Leute willfahren? Doch

er weiss nicht wie, so ergreift er den

Becher… er will, will nicht und spürt

den kalten Plastikrand schon an den

Lippen, kippt das Ding ein wenig und

das Wasser bespült sie. Es ist, als

zwänge es sie auseinander. Es dringt

auf die Zunge, rinnt darüber – Wasser,

Wasser soll das sein? Lauterer

Wohlgeschmack ist’s. Wonach? –

Doch nicht das verwirrt den Grenzwächter

vor allem. Er erblickt aufs

Mal die Frau in einem wunderschön

blauen Mantel, rot darunter das Kleid

und um den Kopf einen goldenen

Schein. Seine Augen, beschenkt mit

diesem Unglaublichen, sehen den

Mann in langem braunen Gewand

stehen, auch einen Schein ums Haupt.

Und zwischen beiden nicht einen

Schubkarren, vielmehr eine Krippe.

Aus Bubenzeiten herauf streicht

Heinrich Boser ein feiner Stallduft

um die Nase. Sind irgendwo im Schatten

Ochs und Esel? Hört man sie

schnaufen und ihre Mäuler Heu oder

Stroh mahlen? Dieser kindliche Gedanke

wird verdängt von einem andern:

Heftig kommt’s den also sehend

Gewordenen an, hinzuknien, wie es

Hirten getan hatten und weise Männer

vor bald zweitausend Jahren.

Aber so sehr es ihn gepackt hat: Er ist

Heinrich Boser geblieben, in der Uniform

und in einer Zeit, da man sich

vor Überschwenglickeit scheuet. Zudem:

Was schenken? Aus dem Portemonnaie

ein Geldstück klauben? Etwas

wäre eine besondere Gabe, eine,

die er sich schwer abringen müsste. Er

entschliesst sich dazu, sagt langsam,

leise: «Ich will nichts gesehen und

gehört haben; sie bekämen sonst

Schwierigkeiten!»

Die Frau nahm ihm den Becher ab; es

war wieder jene, die er sie zuerst erblickt

hatte. Sie lächelte und sagte:

«Warum nichts gesehen und gehört?

War das Wasser gut? Dann nehmen

Sie für Ihre kranke Frau einen Becher

voll mit.»

Den Grenzer würge die Frage, wieso

sie wisse, dass seine Frau krank sei.

Während der Mann sich zum Teich

hinabbückte, fragte die Wöchnerin:

«Sie glauben doch, dass sie krank ist,

oder nicht?» Und nahm auch schon

den gefüllten Becher entgegen, wendete

sich damit zum Kind hinüber, zu

den Händchen des Kindes – es lag

wieder in einem Schubkarren. Da

spürte er, wie die Mandarine in der

Manteltasche zwischen seine Finger

drängte, und das Kerzchen rollte ihm

in den Griff. Er zog beides heraus,

steckte es zusammen und hob es hinüber

auf den wulstigen Rand des Karrens.

Mit dem Feuerzeug entzündete

er das Kerzchen.

Die Frau reichte ihm den Becher. «Verschütten

Sie nicht zuviel; daheim wird

rechte Freude sein über das Wasser!»

Er nahm das beinahe volle Plastikding.

Sie fügte bei: «Eilen Sie! Und Sie

sollen gesehen und gehört haben, was

Sie sahen und hörten! Um uns sorgen

Sie sich nicht. Woher wir gekommen

sind und wohin wir gehen werden, das

lassen wir einen anderen bestimmen.

Einen andern, nicht andere!»

Sie nickte ihm zu. Es war, als ob ein

Vorgesetzter gesprochen hätte. So

zwingend traf es ihn. Und er machte

kehrt. An dem Mann vorbei, durch

die halboffene Tür, aufs Weglein der

Waschhausmauer entlang. Aufs Trottoir…

und dort erst, dort befiel es ihn

wieder, dass er doch einer der Hiesigen

sei, diese Strasse sein üblicher

Weg. Wunder hier? Wunder, wie er

meinte, eben erlebt zu haben? Nicht

zuletzt jenes, dass eine Fremde aufs

Mal so sicher in seiner Sprache redete!

Und der Plastikbecher, den er vor

sich hertrug! Ausschütten das Wasser?

Denn hätte er’s jemandem erzählt,

der des Weges käme… doch da

waren keine Schritte zu hören, an diesem

Abend und so spät. Höchstens

pfurrte ein Auto vorbei. Er ging einsam

mit seinem Becher, wollte sich

beinah des Erlebten schämen, wie Buben

sich nicht gern rühren lassen.

Aber wie diese dennoch versteckt

zum Muttertag ein paar Blumen besorgten,

so wollte der Grenzwächter

Heinrich Boser seiner Frau zuliebe

den Becher heimbringen.

Sie lag mit Schmerzen wach. «Du

kommst lange nicht», sagte sie. Er

zeigte ihr den Becher. «Ich hab dafür

etwas mitgebracht. Du sollst es trinken,

es helfe dir.» Und er berichtete

von der seltsamen Begegnung, verschwieg

aber, dass das Wasser aus

dem Teich stammte. «So etwas wie

ein Zigeunertrunk?», argwöhnte die

Frau, meinte dann aber: «Da du daran

zu glauben scheinst, will ich ihn

nehmen. Nützt’s nichts, so wird’s

auch nicht schaden.» Sie liess sich im

Kissen aufrichten, trank den Becher

leer. Draussen begann das Mitternachtsgeläute.

«Hörst du?», sagte sie.

Und schon befiel sie Müdigkeit; sie

schlief ein. Heinrich Boser, auf einem

Stuhl neben dem Bett, sah ihr Gesicht

sich entspannen, ihre Stirn wurde

hell und ruhig. Da legte auch er sich

zu Bett.

Der Weihnachtsmorgen aber liess ein

Wunder offenbar werden: Heinrich

Bosers Frau gesundete. Der Arzt vermochte

es nicht zu erklären. Er mass

dem keine Bedeutung bei, was der

Grenzer erzählte. Dieser ging am

Christtag zum alten Waschhaus, um

Leinenzeug und Wegzehrung hinzubringen.

Das Vorlegeschloss versperrte

die Tür; er beugte sich gegen

den Teich, blickte so ins Innere, sah

Schaufeln, Besen, einen leeren Schubkarren,

dem Wasserlauf entlang die

Waschbrettstümpfe. Der Ort war verlassen…

«Das Licht am Teich» aus: Das Wenkenross,

Hermann Schneider, Pharos

Verlag 1972


8 Thema

Christkatholisch 22/2019

Neujahrsgruss der Synodalratspräsidentin Manuela Petraglio

Verändern, um zu bewahren

Liebe Christkatholikinnen,

liebe Christkatholiken

Als ich damit begann, meine diesjährigen

Gedanken zum Jahreswechsel zu

verfassen, befand sich die Schweiz

mitten in den Wahlen zum Eidgenössischen

Parlament. Und jetzt, nach der

vollständigen Besetzung beider Räte

und nach abschliessendem Lesen und

Überdenken der Neujahrswünsche an

Sie, liebe Mitglieder unserer Kirche,

stelle ich fest, dass die vergangenen

Monate an mir vorbeigeflogen sind. Es

ist dies keine neue Erkenntnis, aber

wir spüren es: Alles wandelt sich, fortwährend,

überall, in der Natur, bei

Technologie und Wirtschaft, am Arbeitsplatz,

in der Politik, auch im Leben

jedes einzelnen Menschen.

Überall Wandel

Ganz aktuelle Beispiele wären etwa

der Klimawandel, die Digitalisierung,

und – sehr persönlich – neue Formen

des Zusammenlebens innerhalb und

ausserhalb der Familie. Es sind Fragen,

die in den frühen Achtzigern niemand

stellte, einfach weil diese Fragen nicht

gestellt werden mussten. Die eine, sich

aber unweigerlich aufdrängende Frage

«War denn früher alles besser?» begründet

Michel Serres (französischer

Philosoph 1930–2019, Sorbonne Paris,

Stanford University) so: «Die Fortschritte

haben eine hohe Lebenserwartung

gezeitigt und diese wiederum

hat uns eine grosse Zahl von Greisen

beschert. Viele von ihnen kommen zur

Macht, in der Politik zum Beispiel, um

sie für ihre Fortschrittsverweigerung

zu nutzen. Die Krux dabei ist, dass

sich damit schlussendlich der Fortschritt

selbst ausbremst.» Damit bringt

Serres zum Ausdruck, dass wir den

Wandel in der Gesellschaft nicht ablehnen,

ignorieren dürfen; er findet so

oder so statt.

Genau deshalb sollten wir uns bewusst

sein, dass die Art und Weise, wie wir

Veränderungen angehen, ein Prüfstein

unseres alt-, christkatholischen,

bischöflich-synodalen Selbstverständnisses

sein muss, sowohl auf die

Schweiz wie auch auf die Utrechter

Union bezogen. Ich schliesse mich

deshalb gerne Serres’ Überlegungen

an und wünsche mir nicht nur einen

geschichtlichen Rückblick (in die Vergangenheit),

sondern auch einen geschärften

Blick in die Zukunft, genauer,

auf die Herausforderungen, die wir

gemeinsam bewältigen wollen. Viele,

möglichst differenzierte Anregungen,

offene, lebendige und auch kritische

Diskussionen werden uns weiterbringen

und unseren Horizont erweitern.

Unsere Kirche feiert in den kommenden

Jahren einige Jubiläen. 2020 jährt

sich der 150. Jahrestag zum 1. Vatikanum.

2024 stehen das Jubiläum zu

150 Jahre Verfassung der Christkatholischen

Kirche und der 100. Todestag

des ersten Christkatholischen

Pfarrers und unseres ersten Bischofs,

Eduard Herzog, an. Etwas später feiern

wir 150 Jahre Christkatholische

Theologie in Bern, 150 Jahre Christkatholische

Landeskirche Bern, 150

Jahre Synode und erstmalige Bildung

des Synodalrats.

Aus meiner Sicht haben wir allen

Grund zum Feiern und wir dürfen mit

Freude und Stolz auf die Anfänge unserer

liberalen, christkatholischen Kirche

und auf ihre Entstehung zurückblicken.

Gleichzeitig bietet sich die

Gelegenheit, uns den aktuellen Fragen

zu stellen und miteinander zu diskutieren,

wie wir unsere Kirche in der

Zukunft gestalten wollen.

Eine der negativen Folgen des Wandels

in der Gesellschaft ist allerdings die

Tatsache, dass immer mehr Menschen

konfessionslos werden. Aber konfessionsfrei

ist nicht automatisch glaubensfrei.

Darum müssen wir uns bemühen,

«attraktiv» zu bleiben und offen für

Neues sein.

Stellvertretend für viele anstehende

Fragen steht daher auch die brandaktuelle

Thematik «Ehe für Alle», die wir

an einer eigens zu diesem Thema anberaumten

Sondersynode diskutieren

wollen, ja diskutieren müssen. Tragen

wir Sorge zu unserer Kirche und zu ihrem

Auftrag; sie wird uns auch in Zukunft

begleiten und den Menschen in

ihren religiösen und spirituellen Bedürfnissen

helfen und – gleichzeitig –

Freiräume für das eigene Denken und

Handeln öffnen. Nehmen wir uns die

Zeit, um Ideen zu entwickeln und Ansätze

vorzuschlagen, auch im Bewusstsein

der Erkenntnis des ehemaligen

deutschen Bundespräsidenten Gustav

Heinemann (1899-1976): «Wer nichts

verändern will, wird auch das verlieren,

was er bewahren möchte.» Der

Vergleich mit Serres’ Thesen ist verblüffend,

nicht wahr?

Ich danke Ihnen für Ihre Verbundenheit

und wünsche Ihnen und Ihren Familien

von Herzen besinnliche Festtage

und ein gesundes, erfolgreiches Jahr

2020.

Manuela Petraglio,

Präsidentin Synodalrat


Christkatholisch 22/2019

Hintergrund

9

Nur eine Randbemerkung

Erinnern Sie sich noch an das Titelbild

der allerletzten Ausgabe des Jahrbuchs?

Es zeigte eine Trauerweide,

Symbol für die Erneuerung, denn

wenn ein Zweig einer Trauerweide den

Boden erreicht, wurzelt dieser und ein

neuer Baum wächst heran. Die Trauerweide

stand in einer weiten Wiese, die

lediglich von zwei Wegen durchkreuzt

wurde. Nun, aus dem Jahrbuch wurden

die erweiterte Zeitschrift «Christkatholisch»,

ein liturgischer Kalender,

der wie ein Kalender aussieht, und ein

Adressverzeichnis als Separatdruck.

Dort, wo ich die Trauerweide seinerzeit

fotografiert hatte, entsteht jetzt

auch Neues: eine durchgestylte Parkanlage.

Sie stand aber wohl einem geplanten

Weg im Weg, weshalb sie gefällt

wurde. Ende der Geschichte. (as)

Kleine biblische Zoologie – Folge V

Abraham und das Lamm

Spricht man vom Schaf, ist auch die

«Opferung Isaaks» auf dem Berg Morija

– dem späteren Tempelberg in Jerusalem

– zu nennen (1. Mo 22,1-19) –

eine Geschichte, die von vielen Lesern

nur mit Mühe zu akzeptieren ist. Umstritten

ist die Deutung, wonach Gott

mit dieser Begebenheit zeigen wollte,

dass es mit den damals noch üblichen

Menschenopfern ein Ende haben müsse.

Unbestritten ist, dass mit der «Opferung

des geliebten Sohnes Isaaks»

(1. Mo 22,2) im Alten Testament das

Kreuzesgeschehen Christi und dessen

Auferstehung im Neuen Testament

«vorgeschattet» ist. Der «Schofar», das

als Instrument benutzte Widderhorn,

erinnert an die «Opferung Isaaks».

Das heute noch gebräuchliche Blasen

des Schofars zum Morgengebet des jüdischen

Neujahrsfests Rosch ha-Schana

und am Ende des jüdischen Versöhnungstages

Yom Kippur ruft zur

feierlichen Anerkennung Gottes als

Herrscher, Beschützer und Richter auf.

Es war den meisten Israeliten nicht

möglich, Gott ein prächtiges Mutterschaf

zu opfern. Deshalb war es üblich,

etwa einjährige Lämmer im Opfer

darzubringen. In der Kunst des Nahen

Ostens war deshalb der Opferträger,

der ein Lamm auf den Schultern trug,

ein beliebtes Motiv und wurde in der

christlichen Welt zum Bild von Jesus

Christus, als dem guten Hirten. Völlig

arglos liessen sich die Lämmer zur

Schlachtbank führen und wurden damit

zum sprichwörtlichen «Unschuldslamm».

Das Lamm wurde

schon im Alten Testament zum Sinnbild

des arglosen Gerechten, der unschuldig

leidet.

Bereits Johannes der Täufer bezeichnete

dann im Neuen Testament Jesus

Christus als «Gottes Lamm, das der

Welt Sünde trägt» (Jo 1,29). In seiner

Rede vom Weltgericht schliesslich

spricht Jesus davon, wie er die Gerechten

von den Ungerechten trennen

wird, wie ein Hirt die Schafe von den

Böcken trennt.

In der Offenbarung wird Christus als

Lamm Gottes in verschiedenen, herrlichen

Bildern erwähnt (Offb. 15,3;

19,9; 21,23; 22,1; 22,3). Das Schaf ist

das symbolträchtigste Tier in der

Heilsgeschichte. Jürg Meier


10 Hintergrund

Christkatholisch 22/2019

Geschichte der Kirchgemeinde Baden-Brugg-Wettingen 1967–2017

Ein verspätetes Jubiläum

Firmlinge 1999 vor

der Parkkapelle

Baden, die von den

1920er-Jahren bis

2007 als Gotteshaus

diente; mit

der ersten christkatholischen

Priesterin

der Schweiz,

Denise Wyss, und

Bischof Hans Gerny

(in der Mitte).

Am Montag, 25. November, fand im

Historischen Museum der Stadt Baden

die Vernissage der Badener Neujahrsblätter,

Ausgabe 2020, statt. Anlass,

um auf das 50-jährige Jubiläum

der Kirchgemeinde Baden-Brugg-

Wettingen aufmerksam zu machen.

Unsere Gemeinde hatte es zwar im eigentlichen

Jubiläumsjahr 2017 verpasst,

eine entsprechende Darstellung

ihrer bewegten Geschichte zu präsentieren,

aber dies wurde nun nachgeholt

mit einem Beitrag des Autors in

den Badener Neujahrsblättern, einem

lokal verankerten historischen Organ

(Bezugsquelle s. Hinweis unten).

Geschichte mit Lücken

Die Geschichte der christkatholischen

Kirchgemeinde Baden-Brugg hat eine

bewegte Vorgeschichte, die nie restlos

geklärt wurde, weil die entsprechende

Quellenlage spärlich ist. Die Kirchgemeinde

Baden hätte 1871 die erste neu

gegründete christkatholische Kirchgemeinde

des neuen Bistums werden

können, wenn sich die liberalen Katholiken

mit tatkräftiger Unterstützung

prominenter Persönlichkeiten

wie Augustin Keller und Stadtamman

Joseph Zehnder in der turbulenten Badener

Versammlung vom 7. Mai 1871

gegen die «Piusbrüder» durchgesetzt

hätten und jemand die Verantwortung

für eine Gemeindegründung übernommen

hätte. Es kam nie dazu, es

war wahrscheinlich noch zu früh oder

die Umstände waren zu widrig, steht

doch Baden eher in einer römisch-katholischen

Tradition. Erst 1922 konnte

eine christkatholische Genossenschaft

Baden-Brugg gegründet werden. Die

Ziele der Genossenschaft wurden nur

teilweise erreicht und blieben auch

noch nach der Gründung als vollwertige

Kirchgemeinde 1967 offen; nach

der Genossenschaftsgründung 1922

sorgte jeweils ein externer Pfarrer

(Magden, Aarau oder Zürich) für regelmässige

Gottesdienste. Ein eigener

Kirchenbau blieb bis heute unverwirklicht.

Seit der Genossenschaftsgründung

1922 fand der Gottesdienst in

der Regel in der Parkkapelle statt.

Seit der Gründung 1967 wurde das

Gemeindeleben geprägt von ökumenischen

Aktivitäten in Baden und Umgebung

(die grosse Diaspora umfasst

über 90 politische Gemeinden in den

Bezirken Baden, Brugg, Zurzach und

Bremgarten). Die christkatholische

Kirchgemeinde entwickelte sich zur

treibenden Kraft für ökumenische

Anlässe und Belange im Raum Baden.

Dazu gehörten auch die jährlichen

ökumenischen Gottesdienste der Arbeitsgruppe

christlicher Kirchen im

Kanton Aargau (AGCK), wo auch

Lutheraner, Methodisten, reformierte

Ungaren, Anglikaner und französischsprachige

Protestanten mitmachten.

Die damaligen Protagonisten der «Kapellenökumene»,

Roland Schuler, Gerhard

Feldmeier und Willy Schlachter,

haben dem Autor via «Oral History»

lebhafte Bilder aus dieser Zeit vermittelt.

Ich danke Ihnen an dieser Stelle

herzlich für Ihre Schilderungen.

Ein grosses Ereignis war natürlich

1999 die Installation der ersten Priesterin

unserer Landeskirche in unserer

Kirchgemeinde, Denise Wyss; sie war

mit wenigen Ausnahmen die erste

Pfarrperson der Kirchgemeinde Baden

mit Wohnort in der Gemeinde,

war doch die Gemeinde seit der Genossenschaftsgründung

mehrheitlich

von aussen pastoriert worden.

Neuer Kirchgemeindename

Seit 2007 nennt sich die Kirchgemeinde

Baden-Brugg-Wettingen, weil

sie ihre Gottesdienste in der Klosterkirche

Wettingen feiert. Die Gemeinde

umfasst heute rund 400 Seelen, das

sind rund 8% der Christkatholiken

des Kantons Aargau.

Die Feier zum 50-jährigen Jubiläum

der Kirchgemeinde fand am 28. Mai

2017 in der Löwenscheune der Kantonsschule

Wettingen statt. Als offiziellen

Gäste durfte die Kirchgemeinde

den aargauischen Grossratspräsidenten

Benjamin Giezendanner sowie

den Gemeindeammann von Wettingen,

Roland Kuster, begrüssen. Gleichzeitig

konnte Pfarrer Wolfgang Kunicki

sein 25-jähriges Priesterjubiläum feiern.

Pfarrer Kunicki blickt heute zuversichtlich

in die Zukunft der Kirchgemeinde,

die auch weiterhin sehr

ökumenisch ausgerichtet bleibt.

Jürg Hagmann

Badener Neujahrsblatt 2020 (25 CHF):

https://www.hierundjetzt.ch/de/catalogue/


Christkatholisch 22/2019 Panorama

11

Advent-Sammlung 2019 für den Religionsunterricht

«Reli»: frischer Wind

Im Advent sammelt die christkatholische

Kirche für Projekte in der Kinder-,

Jugend- und Familienarbeit.

Dieses Jahr geht es um frischen Wind

im Religionsunterricht. Während die

Sammlung zum Schlussspurt ansetzt,

haben Bischof und Synodalrat bereits

die Weichen zur Umsetzung der Projekte

gestellt.

Wie lernen Kinder und Jugendliche

heute etwas über religiöse Themen? In

der Volksschule ist mit dem Lehrplan

21 kaum ein Stein auf dem anderen geblieben.

Religiöse Fragen haben dabei

Platz, aber es geht dabei um das Lernen

über Religion. Daneben bleibt

auch das Lernen und Eintauchen in

die eigene religiöse Tradition und ihre

Praxis ein wichtiges Anliegen, das die

Kirchen verfolgen müssen. Auch die

christkatholische Kirche muss ihren

Religionsunterricht den veränderten

Rahmenbedingungen anpassen.

Dem dient die diesjährige Advent-

Sammlung. Sie ermöglicht drei Projekte,

mit denen der christkatholische

Religionsunterricht fit für die Zukunft

werden soll: Erstens geht es um

eine Überarbeitung des Lehrplanes

und der Lehrmittel. Der Lehrplan

gibt den Katechetinnen und Katecheten

sowie den Geistlichen eine Leitlinie,

was im christkatholischen Unterricht

drankommen soll und welche

Lernziele damit verfolgt werden. Für

speziell christkatholische Themen

braucht es die passenden Lehrmittel

und Unterrichtsunterlagen. Von der

Fachstelle Bildung ist Patrick Zihlmann

hauptverantwortlich, dieses

Projekt voranzutreiben.

Für manche Themen wird es keine eigenen

Lehrmittel mehr geben, die Katechetinnen

und Katecheten werden

sich die nötigen Unterlagen bei kirchlichen

und ökumenischen Medienstellen

besorgen, die oft eine grosse

Auswahl haben. Um diese Materialien

für die eigene Unterrichtssituation

selbständig auswählen und anpassen

zu können, müssen die Katechetinnen

und Katecheten gut ausgebildet

sein. Ein zweites Teilprojekt dient daher

der Entwicklung eines Moduls in

der ökumenischen Ausbildung «Oek-

Modula», welches speziell die christkatholische

Kirchlichkeit berücksichtigt.

Hauptverantwortlich dafür ist

Pfr. Adrian Suter. Die nötigen Kontakte

mit dem OekModula-Dozierendenteam

wurden bereits geknüpft, die

Idee rennt dort offene Türen ein.

Drittens sollen schliesslich auch die

Christkatholikinnen und Christkatholiken

in der Romandie von diesen

Arbeiten profitieren können. Deswegen

wird aus der Sammlung auch eine

Übersetzung ausgewählter Unterlagen

ins Französische finanziert. Helfen

Sie mit Ihrer Spende mit, den frischen

Wind in den christkatholischen

Religionsunterricht zu bringen.

Spenden mit dem Einzahlungsschein,

den Sie von Ihrer Kirchgemeinde bekommen

haben, oder auf das Konto

der Finanzverwaltung der Christkatholischen

Kirche der Schweiz, Vermerk

«Religionsunterricht», IBAN

CH02 0900 0000 2000 7696 6.

Adrian Suter

Engadiner Kantorei

Ehrendoktor verliehen

Samstag, 21. Samstag, Dezember 21. Dezember 2019, 2019, 17 17 Uhr

Augustinerkirche Augustinerkirche Zürich

Münzplatz/Bahnhofstrasse

Münzplatz/Bahnhofstrasse

CHORKONZERT

Peterskirche Basel

Samstag, 11. Januar 2020, 20 Uhr

Leitung: Stefan Albrecht

Katharina Jud

Geistliche Chormusik a cappella

Werke von Johann Sebastian Bach,

Charles Hubert Hastings Parry,

Charles Villiers Stanford, Stephen

Paulus & Ola Gjeilo

Eintritt frei – Kollekte zur Deckung

der Kosten

Dr. honoris causa: Hubert Wolf

Die Theologische Fakultät verleiht die

Würde eines Doctor theologiae honoris

causa Herrn Prof. Dr. Hubert

Wolf, Münster, Deutschland. Die Dekanin

der Theologischen Fakultät der

Universität Bern, Angela Berlis, überreichte

dem Geehrten die Urkunde.

Bild: Manu Friederich

Adventskonzert

zum Zuhören zum Zuhören und Mitsingen

und Weihnachtsoratorium

Weihnachtliche Raritäten von

Hasse, von Michael J. S. Bach

Haydn,

Homilius, Kantaten Schnizer I-III

u.a.

Elisabethenkantorei Zürich

Kantorei Kantorei Bassersdorf

Bistumschor Bistumschor voces voces laudis

Seraina Seraina Perrenoud – Sopran

– Anja Powischer Anja - - Alt

Raphael Raphael Höhn Höhn – Tenor

– Richard Richard Helm – – Bass

Orchester ad ad hoc

Merit Eichhorn, Merit Orgel

Andreas Andreas Meier, Meier, Leitung

Eintritt Eintritt frei, frei, Kollekte

www.christkath-zuerich.ch


Stern – unübersehbar

Unübersehbar der Stern.

Sein Glanz

lässt selbst

Kronen verblassen.

Unübersehbar der Stern.

Ist das Goldgeschenk

verborgen im roten Gefäss

nicht gefrorenes Sternenlicht?

Unübersehbar der Stern.

Ohne ihn fänden die Weisen

nicht Weg, nicht Trost.

Keine Erfüllung.

Unübersehbar der Stern.

Acht Strahlen müssen es sein.

Drei, vier und eins.

Gott. Welt. Alles und mehr.

Unübersehbar der Stern.

Obwohl doch sehr klein.

Nur Lichtpunkt

am nächtlichen Himmel.

Der unübersehbare Stern.

Zeigt ungeahnte Wege des Nachts.

Leitet im Finstern.

Führt immer zum Kind.

Ein unübersehbarer Stern

Leuchtet jedem menschlichen Herz.

Ihm gilt es zu folgen.

Nachts. Tags. Und immer.

Ein unübersehbarer Stern.

Lichtblick im Kummer.

Richtet Dich neu aus.

Auf das Leben in Fülle.

Michael Bangert


Mittelalterliche Handschrift: Der Stern führt die Weisen aus dem Morgenland.


14 Panorama

Christkatholisch 22/2019

Nachruf – zum Hinschied von Gisela Lauber

Aus dem Synodalrat

Am 1. Dezember 2019, dem Ersten

Adventssonntag, ist Dr. Gisela Lauber

in Brugg im Hospiz Aargau, in palliativer

Pflege liebevoll umsorgt, im 80.

Altersjahr gestorben. Damit endete

die Zeit, die kurz nach Epiphanie mit

der unerwarteten Diagnose begann,

sie sei an einem unheilbaren, keiner

Operation mehr zugänglichen Tumor

erkrankt. Es war eine Zeit, in der sie

selbstbestimmt und mit grosser innerer

Kraft und Ruhe Abschied nahm

von vielen Menschen, mit denen sie

ihr Leben und ihre Interessen hat teilen

können.

Gisela Lauber wurde am 22. März

1939 in Luzern geboren. Dort besuchte

sie die Schulen, wo sie an der Kantonsschule

die Handelsmatura erlangte.

Darauf folgte einige Jahre

später das Studium der Volkswirtschaft

an der Universität Zürich, das

sie mit dem Lizentiat abschloss. Ihre

1976 publizierte wirtschaftswissenschaftliche

Dissertation untersuchte

die Unfallhäufigkeit berufstätiger

Frauen. Ein Jahr später nahm sie,

nunmehr beim Schweizerischen

Krankenhausinstitut in Aarau angestellt

und mit dem Aufbau einer internationalen

Datenbank beauftragt,

hier auch ihren bleibenden Wohnsitz.

Als die Weiterführung dieses Instituts

in Frage gestellt wurde, fand sie

eine neue Anstellung bei der OSEC

(Schweizerische Zentrale für Handelsförderung)

in Zürich, wo sie bis

zu ihrer Pensionierung Mitte 2001 die

Abteilung für Dokumentation und

Information leitete; diese versorgte

kleinere und mittlere Unternehmen

(die sog. KMU) mit Information über

Länder, in die sie exportieren wollten.

Zeitlich parallel zur Ausbildung und

beruflichen Tätigkeit entstand und

vertiefte sich ihre Begeisterung für

Oper, Schauspiel, Ballet und Konzerte,

die lebenslang anhielt und weitgehend

ihre Freizeit erfüllte. Dabei war

sie durchaus bereit, wo es nötig war,

Mitverantwortung für das Gelingen

solcher kultureller Anlässe zu übernehmen.

So präsidierte sie von 1986

bis 2010 die Theatergemeinde in Aarau,

die sich um die Zusammenstellung

des jährlichen Programms und die

Berufung von wechselnden Ensembles

kümmerte. Sie war auch im Vorstand

des Verbands der Theatervereine

der Schweiz und diente dort fünf

Jahre als Präsidentin. Aus internationalen

Kontakten entstand auch die

bis 2018 dauernde Tradition, dass sie

mit befreundeten Menschen Jahr für

Jahr die Festspiele in Salzburg besuchte.

Zu Theater und Musik bildete ihre

Kirche, der schon ihr Vater Heinrich

als langjähriger Präsident des früheren

«Vereins zur Förderung christkatholischer

Interessen» und ihr älterer

Bruder Roland als Pfarrer von Haus

aus verbunden waren, einen weiteren

Ort, wo Gisela Lauber sich angesprochen

wusste und bereit war, Mitverantwortung

zu übernehmen: Sie war

von 1993 bis 2001 Präsidentin der

Kirchgemeinde Aarau, bis 2014 war

sie Mitglied der 1990 erstmals gewählten

Rekurskommission des Bistums,

von 1995 bis 2001 war sie Nationalsynode-Delegierte

ihrer Kirchgemeinde,

von 1995 bis 2014 schrieb

sie als Sekretärin der Christkatholischen

Prüfungskommission der Universität

Bern die Protokolle der Examina,

sie leitete 2000 und 2001 die

Session der Nationalsynode und von

2002 bis 2014 organisierte sie das Bistumsopfer.

Seit Mitte der 1990er-

Jahre nahm sie zudem an den Einkehrtagen

der Gemeinschaft des hl.

Johannes des Täufers teil, der sie 2012

als Mitglied beitrat.

Theater, Musik, Kirche waren drei Bereiche,

in denen Gisela Lauber ihre

Lebensfreude in jahrelangen Freundschaften

mit anderen Menschen teilte.

Ihr Gespür für die Würde eines jeden

Menschen, ihr Lachen und ihre

Grosszügigkeit wird allen in Erinnerung

bleiben, die sie näher gekannt

haben. R.I.P.

Urs von Arx

An seiner letzten Sitzung im Jahr 2019

hat der Synodalrat zusammen mit dem

Bischof folgende Geschäfte behandelt:

- Wahl von Nathalie Rebetez, Basel,

als Mitglied der Jugendkoordination.

- Anstellung von Stefanie Arpagaus,

Liebefeld BE, als neue Leiterin der

Plattform Jugend.

- Wahl von Pfr. Thomas Zellmeyer,

Allschwil BL, als Mitglied der Redaktionskommission

der Zeitschrift

„Christkatholisch“ (Ersatz für Clemens

Ackermann, Olten SO, der demissioniert

hat).

- Genehmigung des Entwurfs von

Richtlinien zur Feststellung der

Gleichwertigkeit der Ausbildung für

die pfarramtliche Tätigkeit in der

Christkatholischen Kirche der

Schweiz. Zu diesen Richtlinien wird

demnächst in der Kirche ein Vernehmlassungsverfahren

durchgeführt.

- Gespräch mit dem Präsidenten des

Hilfswerks Partner sein, der auf die

ordentliche Synode-Session von 2020

demissioniert.

- Kenntnisnahme von Programm

und Budget der Fachstelle Bildung für

das Jahr 2020, Verwendung des Ergebnisses

der Adventssammlung

2019 für die Erneuerung des Religionsunterrichts.

- Vorbereitung der ausserordentlichen

Session der Nationalsynode vom

7. März 2020 in Zürich zum Thema

«Ehe für alle».

- Vorbereitung der Tagung für Präsidien

und Finanzverantwortliche der

Kirchgemeinden vom 25. Januar 2020

in Magden AG.

Bischof und Synodalrat danken allen,

die sich im vergangenen Jahr im Leben

der Kirche eingesetzt haben, und

wünschen eine gesegnete Weihnachtszeit

und ein gutes neues Jahr.

Bischof und Synodalrat

im Dezember 2019


Christkatholisch 22/2019 Aus den Gemeinden

15

Berghüsli

Baselland Basel-Stadt

Liebe Feriengäste

Nach 29 Jahren übergebe ich die Reservationen

der Ferienwohnungen

Berghüsli an eine liebe Kollegin weiter.

Wenden Sie sich bitte ab 1. Januar

2020 an folgende Adresse:

Frau Erika Schranz

Allmendweg 35

4638 Däniken/SO

Tel.: 062 291 23 20

Mail: berghuesli@christkatholisch.ch

Gemietete Termine, die bereits für die

Jahre 2021 und 2022 reserviert sind,

bleiben bestehen.

Mit freundlichen Grüssen und Dank

für Ihre Treue zum Berghüsli

Annegreth Hagmann

Magden-Olsberg – Beschlüsse der KGV

Gestützt auf das Organisationsstatut der

Christkatholischen Landeskirche des Kantons

Aargau werden hiermit die Beschlüsse

der Kirchgemeindeversammlungen vom

29.5.2019 und 08.12.2019 veröffentlicht.

Sämtliche Beschlüsse unterliegen dem

fakultativen Referendum, das heisst, auf

Verlangen eines Fünftels der Stimmberechtigten

innert 30 Tagen nach der Publikation

im «Christkatholisch» sind sowohl negative

wie auch positive Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung

der Urnenabstimmung

zu unterstellen. Falls das Referendum nicht

ergriffen wird, erhalten die Beschlüsse am

21.01.20 Rechtskraft.

Traktanden der Kirchgemeindeversammlung

(KGV) 29.5.2019:

Es waren 25 Stimmberechtigte anwesend.

1. Genehmigung des Protokolls der KGV vom

16.5.2018

2. Genehmigung der Rechnung 2018, Bericht

der Fiko

Berghüsli-Ferien im Jahr 2020 finden

wie folgt statt:

SA 25. April bis SA 2. Mai

Leitung: Monique Müller, Kaisten

Tel.-Nummer: 062 874 23 21

Mail: momuk@bluewin.ch

SA 9. bis SA 16. Mai

Leitung: Michael und Sarah Böhm,

Oberdorf/SO

Tel.-Nummer: 062 873 39 17

Mail: michael.boehm@christkatholisch.ch

SA 22. bis SA 29. August

Leitung: Martina und Raymond Dumont-Felchlin,

Buchs

Tel.-Nummer: 062 842 20 60

Mail: martina.felchlin@christkatholisch.ch

3. Genehmigung des Budgets 2020, Festlegung

Steuerfuss 2020

4. Genehmigung Jahresberichte des Pfarrers

und der Präsidentin

5. Pfarrhaus Olsberg, Konsultativabstimmung

zur Aufnahme der Verkaufsverhandlungen.

Mit 24 Ja und 1 Nein erteilt

die KGV der Kirchenpflege den Auftrag für

Verkaufsverhandlungen.

Traktanden der a. o. Kirchgemeindeversammlung

8.12.2019:

Es waren 36 Stimmberechtigte anwesend.

1. Verkauf Pfarrhaus Olsberg

2. Verschiedenes

Eine Kaufofferte für das Kulturland (3450 m 2 )

zu Fr. 1.– wurde mit 33 Nein und 0 Ja abgelehnt.

Beschlussfassung zu Trakt. 1: Die Versammlung

stimmt dem Verkauf zu mit 30 Ja und

0 Nein.

Manuela Petraglio tritt auf Ende Jahr als

Kirchgemeindepräsidentin zurück.

Allschwil-Schönenbuch

und Birsigtal

Gottesdienste

Sa. 21. Dezember, 10.15 Uhr, christkatholischer

Gottesdienst im Alterszentrum am

Bachgraben.

So. 22. Dezember, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier

mit Chor am 4. Advent in der Alten Dorfkirche

Allschwil.

Di. 24. Dezember, 22.30 Uhr, Christnachtmesse

in der Alten Dorfkirche Allschwil mit

Marco Nussbaumer (Trompete) und Jermaine

Sprosse (Orgel).

Mi. 25. Dezember, 9.30 Uhr, Weihnachtsgottesdienst

in der Alten Dorfkirche Allschwil.

Do. 26. Dezember, 10 Uhr, Weihnachtsgottesdienst

am Stephanstag in der St. Anna-

Kapelle Therwil, anschliessend Apéro mit der

römisch-katholischen Schwestergemeinde.

So. 29. Dezember, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier

in der Alten Dorfkirche Allschwil.

Mittwoch, 1. Januar 2020, 17 Uhr, Neujahrsvesper

in der Alten Dorfkirche Allschwil,

anschliessend Neujahrsapéro.

So. 5. Januar, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit

Wasserweihe in der Alten Dorfkirche Allschwil.

Religionsunterricht

Am Samstag, 11. Januar, findet von 9 bis

11.45 Uhr der Religionsunterricht im Pfarrhaus

in Allschwil statt. Bitte Schreibzeug

mitbringen.

Aus unserer Mitte verstorben

Am 25. November ist Christian Vogt, Allschwil,

im 81. Altersjahr verstorben. Das

ewige Licht leuchte ihm! Wir nehmen am

Montag, 23. Dezember, um 14 Uhr in der

Alten Dorfkirche Abschied von Christian

Vogt.

Zu dieser Abdankungsfeier sind alle Bekannten

von Christian Vogt eingeladen.

Chor

Jeweils am Dienstag probt der Chor von 18 bis

19.30 Uhr im Kirchgemeindesaal in Allschwil

an der Schönenbuchstrasse 8. Interessierte

Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen,

mitzuwirken. Eifach verby cho!

Baselland

Gottesdienst

Di. 24. Dezember, 17 Uhr, Weihnachtsgottesdienst

in der Klosterkirche Dornach.

Musik am Heiligen Abend

Im Gottesdienst am Heiligen Abend in der

Klosterkirche dürfen wir das Bläserquintett


16 Agenda

Christkatholisch 22/2019

Armonia begrüssen. Wir freuen uns darauf,

diesen festlichen Gottesdienst mit Ihnen zu

feiern.

O Erde, du kleine,

du dämmernder Stern,

dir gleichet doch keine

der Welten von fern!

So schmählich verloren,

so selig erkoren,

auf dir ist geboren

die Klarheit des Herrn!

(Karl Gerok)

Wir wünschen Ihnen ein frohes und gesegnetes

Weihnachtsfest und ein glückliches

Neues Jahr.

Pfrn. Denise Wyss und Pr. Simon Huber

Basel-Stadt

Gottesdienste

So. 22. Dezember, 10 Uhr, Eucharistiefeier.

Di. 24. Dezember, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier,

Illumination des Weihnachtsbaumes.

Di. 24. Dezember, 23.30 Uhr, Midnight Holy

Communion der Anglican Church.

Mi. 25. Dezember, 10 Uhr, Eucharistiefeier

mit feierlicher Musik.

Do. Stephanstag, 15.30 Uhr, Eucharistiefeier

im APH Johanniter.

So. 29. Dezember, 17 Uhr, diakonale Lichtfeier.

Mi. 1. Januar, 17 Uhr, Eucharistiefeier.

So. 5. Januar, 10 Uhr, Eurcharistiefeier.

Rückblick und Dankbarkeit

Das grosse Jubiläum der 750igsten Wiederkehr

der Weihe der Predigerkirche neigt sich

nun dem Ende zu. Wir konnten als Kirchgemeinde

unserer Freude Ausdruck geben,

dass wir in der Predigerkirche beheimatet

sein dürfen. Wir durften heitere, besinnliche,

ergreifende, herausfordernde und

erhebende Momente erleben. Wir haben

Menschen, die von Armut betroffen sind,

als Gäste zu einem festlichen Essen eingeladen.

Und wir hatten moderne Kunst und

die «Offene Moschee» zu Gast. Wir hatten

grosse Musik und stille Augenblicke. Wir

haben Kontemplation und Aktion erlebt.

Die Türen der Predigerkirche standen und

stehen in Gastfreundschaft offen. Viele

Tausend BesucherInnen sind der Einladung

zu den zahlreichen Anlässen gefolgt. Zur

Kunstkirche und zur Stuubede. Zum Orgelkonzert

und zum Theater. Zu den Vorträgen

und zum «Essen wie im Mittelalter».

Der spirituellen Tradition der Dominikaner

sind wir nachgegangen und beim Ausflug

haben wir geschaut, wie sich dominikanisches

Leben heute ereignet. Wir haben

miteinander gebetet und gesungen. Die

Nöte der Welt waren im Blick und die

Zuversicht unserer Kirchgemeinde. Es war

ein überaus vielfältiges Jahr, das uns Anregungen

für den zukünftigen Weg gegeben

hat. Für einen vollständigen Rückblick

braucht es sicher noch ein wenig Zeit.

Und auch ein wenig Ruhe. Wir brauchen

nun eine Zeit des Atemholens, der Brache,

des Überlegens und des Nachspürens.

Aber was Kirchenrat und Seelsorgeteam

schon jetzt sagen können, ist: ein herzlicher,

grosser Dank an die ganze Kirchgemeinde

für das wunderbare Engagement,

die ausserordentliche Geduld, die ansteckende

Freude, das geistvolle Miteinander

und die konstruktiven Rückmeldungen.

Es war ein gutes Jahr unter dem Segen

Gottes! So wünschen Kirchenrat und Seelsorgeteam

der ganzen Kirchgemeinde ein

tröstlich-frohes Weihnachtsfest und ein

glückseliges Neues Jahr.

Feier am Heiligen Abend

Mit Illumination des Weihnachtsbaum. Die

Originalfassung des Liedes «Stille Nacht»

wird von einem kleinen Chor (Leitung:

Monika Vainio) gesungen. Die Kirche wird

wiederum ganz im Glanz der Kerzen erstrahlen.

Gesang: Mirjam Striegel, Sopran.

Weihnachtsgottesdienst

Im festlichen Gottesdienst am Weihnachtsmorgen

erklingen Orgel- und Trompetenklänge.

Es musizieren Ines Schmid, Orgel,

Susanne Oldani, Sopran, und Daniel Steger,

Trompete.

Neujahrsgottesdienst

Am Neujahrstag findet der Gottesdienst

traditionell abends um 17 Uhr statt. Eine

schöne Gelegenheit, um miteinander auf das

neue Jahr anzustossen. Musik: Jörg-Andreas

Bötticher, Orgel, und Lina Manrique, Viola da

Gamba.

Kollekte

Im Dezember für die Sozialarbeit in unserer

Gemeinde. Im Januar für die Renovation der

Orgel in unserer christkatholischen Nachbargemeinde

Allschwil.

OffenBar

Die OffenBar ist am 9. Januar ab 17 Uhr

geöffnet. Anmeldungen unter Mail: offenbar.

basel@christkatholisch.ch oder nach dem

Sonntagsgottesdienst bei Diakonin Karin

Schaub. Danach ruht die OffenBar, weil ab

dann die Fasnachts-Stuubede über die Bühne

gehen.

Dreikönigsapéro in der Predigerkirche

Am 6. Januar findet wieder der traditionelle

Dreikönigsapéro der drei Landeskirchen für

Menschen am Rande statt. Um 18.30 Uhr

startet der Abend mit einem kleinen Unterhaltungsprogramm,

danach gibt es die

beliebten Dreikönigskuchen, Punsch und

Glühwein – und natürlich die grosse Tombola,

bei der jede im Kuchen gefundene

Königin ein Gewinnlos garantiert.

Gemeindereise nach Irland

Wie bereits in den Gottesdiensten und bei

der Gemeindeversammlung angekündigt,

wird im Frühjahr 2020 (23. April bis 3. Mai

2020) eine Gemeindereise nach Irland unter

dem Titel «Nothing compares to you» nach

Irland führen. Nachdem die Anmeldeformulare

auf der Website aufgeschaltet waren, ist

die Gemeindereise nun ausgebucht. Es gibt

eine Reserveliste. Das irische Christentum

hat durch die keltische Beeinflussung ganz

besondere und einzigartige Formen ausgebildet.

In vieler Hinsicht hat diese Spiritualität

auch auf das kontinentale Europa ausgestrahlt,

wie sie z. B. an den irischen Missionaren

Beatus, Pirmin, Fintan und Gallus in der

Schweiz zeigt. Es ist für eine christliche Spiritualität

auch unserer Gegenwart sinnvoll,

sich mit dieser Tradition näher zu befassen.

Sekretariat

Tel. 061 322 43 77, Mail: sekretariat.basel

@christkatholisch.ch, Öffnungszeiten: Di

12 – 16 Uhr und Mi 8 – 12 Uhr, Website:

www.ckk-bs.ch.

Laufen

Gottesdienste

So. 22. Dezember, 11 Uhr, Christbaumfeier,

Familiengottesdienst in der St. Katharinenkirche.

Di. 24. Dezember, 17 Uhr, Weihnachtsgottesdienst

in der Klosterkirche Dornach.

Mi, 25. Dezember, 10 Uhr, Weihnachtsgottesdienst

in der St. Katharinenkirche.

So. 5. Januar, 10 Uhr, Eucharistiefeier mit

Wassersegnung in der St. Katharinenkirche.

Offene Kirche: neue Öffnungszeiten

Am Dienstag, 7. Januar, steht die St. Katharinenkirche

den interessierten Besucherinnen

und Besuchern während des Monatsmarkts

offen. Bitte beachten Sie, dass wir

ab Januar nur noch am Nachmittag offen

haben, dafür etwas länger: 13 – 15.30 Uhr

wird Kaffee ausgeschenkt. Um 13.30 Uhr

geistliche Besinnung mit Musik. Alle sind

herzlich willkommen. (Im Gemeindebrief

sind noch die alten Zeiten drin. Der Entschluss

zu neuen Öffnungszeiten wurde

vom ökumenischen Team erst nach Redaktionsschluss

gefasst).

Todesfall

Hedy Hammel-Halbeisen, geb. 1922, Keinlützel.

Sie ruhe in Frieden und das ewige Licht

leuchte ihr.


Christkatholisch 22/2019 Agenda

17

Kanton Aargau

Region Fricktal

Erreichbarkeit über die Feiertage

Einen diensthabenden Seelsorger erreichen

Sie auf Telefon 061 853 16 91. Das Sekretariat

ist vom 21. bis 26. Dezember nur sporadisch

besetzt.

Aarau und Zofingen

Gottesdienste

Sa. 21. Dezember, 17 Uhr, Stadtkirche,

Aarau, Familienweihnachtsfeier mit Krippenspiel

und musikalischer Begleitung der

Singgruppe. Anschliessend gemeinsames

Wienerliessen im Haus zur Zinne.

So. 22. Dezember, 11.30 Uhr, Stadtkirche

Aarau, Eucharistiefeier.

Mi. 25. Dezember, 11.30 Uhr, Stadtkirche

Aarau, Eucharistiefeier am Weihnachtstag

mit besonderer Musik.

So. 5. Januar, 8.40 Uhr, Stadtkirche Aarau,

Eucharistiefeier am Fest Epiphanie mit

besonderer Musik. Anschliessend Kirchenkaffee

im Pfarrhaus.

Religionsunterricht

Samstag, 21. Dezember, ab 14 Uhr, Pfarrhaus,

Aarau, Vorbereitungen Krippenspiel.

Treff des Frauenvereins

Dienstag, 7. Januar, 14.15 Uhr, Pfarrhaus,

Aarau, Spiel und Kaffee.

Website

Alle Veranstaltungen der christkatholischen

Kirchgemeinde Aarau finden Sie im Internet

unter www.christkatholisch.ch/aarau/agenda

Baden-Brugg-Wettingen

Gottesdienste

So. 22. Dezember, 9.30 Uhr, 4. Adventssonntag,

Eucharistiefeier im Mönchschor der Klosterkirche

Wettingen, Pfr. Wolfgang Kunicki.

Di. 24. Dezember 17 Uhr, Heilig Abend Christmette,

Familiengottesdienst zu Weihnachten,

Eucharistiefeier im Schiff der Klosterkirche

Wettingen, Pfr. Wolfgang Kunicki.

So. 29. Dezember, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier

am Sonntag nach Weihnachten zum Jahresschluss

des Jahres 2019, Pfr. Klaus Gross.

So. 5. Januar, 10 Uhr, Kapuzinerkirche in

Bremgarten, Eucharistiefeier zu Epiphanie

und zum Jahresbeginn, Pfr. Wolfgang Kunicki.

Der 24. Dezember

Heilig Abend ist dieses Jahr der Dienstag

nach dem 4. Adventssonntag. Wir feiern

wie immer am Heilig Abend um 17 Uhr die

Christmette für Jung und Alt als Weihnachtsgottesdienst.

Die Unterrichtskinder haben

auch dieses Jahr wieder einen Beitrag zum

Gottesdienst vorbereitet.

Beschlüsse Kirchgemeindeversammlung

Versammlung vom 24. November 2019:

Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gesetzes über

die politischen Rechte (GPR) und § 23 des

Organisationsstatutes der christkatholischen

Landeskirche des Kantons Aargau, werden

hiermit die Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung

vom 24. November 2019 veröffentlicht.

Sämtliche Beschlüsse unterliegen

dem fakultativen Referendum, das heisst, auf

Verlangen eines Fünftels der Stimmberechtigten

innert 30 Tagen nach der Publikation

im «Christkatholisch» sind sowohl positive

wie auch negative Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung

der Urnenabstimmung

zu unterstellen. Falls das Referendum nicht

ergriffen wird, erhalten die Beschlüsse am

21.01.2020 Rechtskraft.

Dem Budget für das Jahr 2020 mit einem

Defizit von CHF 30 600 wurde zugestimmt.

Der Antrag zur Ausrichtung einer Prämie

von CHF 5000 für diejenigen Mitglieder der

Kirchenpflege, die in die Evaluation eines

Liegenschaftskauf involvierten waren, wurde

zugestimmt.

Der Senkung des Steuerfusses von bisher 22

auf 20 % wurde zugestimmt.

Das zu Ende gehende Jahr 2019 lässt uns

zurückschauen auf Höhepunkte in unserem

Gemeindeleben, aber auch auf ganz persönliche

schöne Erlebnisse, wie auch auf

weniger aufbauende Dinge, die uns im vergangenen

Jahr begegnet sind. Im Jahresschlussgottesdienst

am letzten Tag des Jahres

2019 wollen wir all dies als Gemeinde

aber auch ganz individuell vor Gott bringen

und mit dem Segen am Ende des Gottesdienstes

auch dieses Jahr dankbar in Gottes

Hand legen. Gleichzeitig sei allen ganz

herzlich gedankt, die durch ihr Leben aus

der froh machenden Botschaft Jesu Christi

gelebt und damit auch unsere Kirchgemeinde,

ihre Gottesdienste und unsere

soziale Arbeit ermöglicht haben. Von Herzen

wünschen wir allen einen guten Übergang

ins Neue Jahr und dazu Gottes reichen

Segen. Den Jahresschlussgottesdienst

wird Pfr. Klaus Gross mit unserer Gemeinde

feiern, der seit einem Jahr nun das Pfarramt

der Christkatholischen Kirchgemeinde

Schaffhausen innehat.

Kirchenpflege und

Pfr. Wolfgang Kunicki

Magden-Olsberg

Gottesdienste

Di. 24. Dezember, 17.30 Uhr, Heiliger Abend,

Ökumenischer Familiengottesdienst, Klosterkirche

Olsberg.

Di. 24. Dezember, 17.30 Uhr, Heiliger Abend,

Weihnachtsfeier mit Krippenspiel, Dorfkirche

Magden.

Di. 24. Dezember, 23 Uhr, Heiliger Abend,

Christmette, Dorfkirche Magden.

Mi. 1. Januar, 17 Uhr, Namengebung Jesu,

Eucharistie, Dorfkirche Magden.

Christmas Carols

21. Dezember, 19 Uhr, Vorabend 4. Advent,

Christmas Carols mit dem Kirchen- und

Gemischten Chor, Dorfkirche Magden.

Unser Organist schreibt

Ich als Organist, möchte mich für euer Vertrauen

und eure Unterstützung im Jahr 2019

bedanken. Ich wünsche euch im Jahr 2020

alles Gute und gute Gesundheit, Dankeschön.

Euer Organist, Jörg Lippuner

Möhlin

Gottesdienste

So. 22. Dezember, 10 Uhr, Kirche, Eucharistiefeier.

Di. 24. Dezember, 17 Uhr, Kirche, Christbaumfeier

mit Krippenspiel.

Di. 24. Dezember, 23 Uhr, Kirche, Christnachtfeier,

Eucharistie, Flöte.

Mi. 25. Dezember, 10 Uhr, Kirche, Eucharistiefeier,

Gemischter Chor und Bläserensemble.

Mi. 1. Januar, 17 Uhr, Kirche, Neujahrsgottesdienst

der drei Kirchen mit Bläsern.

So. 5. Januar, 10 Uhr, Chäppeli, Eucharistiefeier.

Mi. 8. Januar, 19.30 Uhr, Chäppeli, Abendgebet.

Christbaumfeier

Wir feiern und erleben im Krippenspiel, wie

das kleine Jesuskind den Hirten, Königen und

Räubern Frieden und Freude schenkt. Feiert

mit und lasst euch auch reich beschenken!

Christnachtfeier

Wir erleben die besondere mitternächtliche

Stimmung der Heiligen Nacht, in der das

Licht von Bethlehem als Hoffnungslicht Mut

macht.

Neujahrsgottesdienst in Möhlin

Bereits zum vierten Mal feiern die drei Kirchen

in Möhlin gemeinsam den Neujahrsgottesdienst.

Der Gottesdienst beginnt am


18 Agenda

Christkatholisch 22/2019

1. Januar um 17 Uhr in unserer Kirche.

Gestaltung und Leitung des Gottesdienstes

liegen in diesem Jahr turnusmässig bei

Pfarrer Edringer. Daher lädt auch unsere

Kirchgemeinde zum anschliessenden

Apéro vor der Kirche ein, bei dem die Teilnehmenden

des Gottesdienstes auf das

neue Jahr anstossen können. Es begleitet

uns ein Bläserensemble unter der Leitung

von Markus Tannenholz. Auf ein gutes

neues Jahr!

Frauenverein

Am Donnerstag, den 9. Januar, 14 Uhr,

Zusammenkunft im Kirchgemeindehaus.

Abholdienst Heidi Fritzenwallner unter Tel.

061 851 48 19.

Viel Glück und viel Segen!

Die Kirchenpflege, der Pfarrer, die Seelsorgehelferin

sowie die Sekretärinnen wünschen

Ihnen besinnliche Festtage.

Erreichbarkeit über die Feiertage

Das Pfarramt ist entweder auf Telefon 061

851 10 60 erreichbar oder Sie erhalten dort

weitere Auskünfte. Das Sekretariat ist vom

21. bis 26. Dezember nicht besetzt.

Homepage

www.christkatholisch.ch/moehlin

Obermumpf-Wallbach

Gottesdienste

Di. 24. Dezember, 23 Uhr, Obermumpf,

Christnachtfeier, Pfr. Simon Huber.

Mi. 25. Dezember, 9.30 Uhr, Wallbach, Festgottesdienst

Pfr. Simon Huber.

So. 5. Januar, 9.30 Uhr, Obermumpf, Eucharistiefeier,

Pfr. Simon Huber.

So. 5. Januar, 11 Uhr, Wallbach, Eucharistiefeier,

Sternsinger, Pfr. Simon Huber.

Heiligabend

Der festliche Christnachtgottesdienst in der

Dorfkirche Obermumpf wird musikalisch von

einer Bläsergruppe des Musikvereins mitgestaltet.

Sternsinger

Im Gottesdienst vom 5. Januar in Wallbach,

heis sen wir herzlich die Sternsinger willkommen.

Senioren-Nachmittag

Der christkatholische Frauenverein und der

römisch-katholische Frauenbund laden am

Montag, 6. Januar, ab 11.45 Uhr wieder

gemeinsam zum Senioren-Nachmittag in die

römisch-katholischeUnterkirche Obermumpf

ein. Eine Einladung folgt mit separater Post.

Mitfahrgelegenheit

An Sonn- und Feiertagen, an denen in Wallbach

kein Gottesdienst gefeiert wird, bietet

Georges Wunderlin eine Mitfahrgelegenheit

an. Informationen unter Tel. 079 714 14 41.

Rheinfelden-Kaiseraugst

Gottesdienste

Mo. 23. Dezember, 17 Uhr, Kinder-Weihnachtsfeier,

Rheinfelden.

Di. 24. Dezember, 24 Uhr, Christnachtmesse,

Rheinfelden.

So. 5. Januar, 10 Uhr, Messe mit Segnung des

Wassers, Rheinfelden.

Besondere Gottesdienste

Am Montag, 23. Dezember, sind um 17 Uhr

Familien mit Kindern zu unserer offenen

Weihnachtsfeier in der Stadtkirche eingeladen.

Vielleicht bringen die Kinder ein Instrument

mit, auf dem sie ein Weihnachtslied

vorspielen, oder sie sagen ein Versli auf?

An Heilig Abend beginnt das Brunnensingen

der Sebastiani-Bruderschaft um 23 Uhr

bei der Stadtkirche; Zuschauer und Zuhörer

können den Umgang durchs dunkle Stedtli

gerne mitgehen. Anschliessend um 24 Uhr

feiern wir die Mitternachtsmesse mit Hirtenhorn,

Chor- und Sologesang sowie feierlicher

Orgelmusik.

Am Sonntag, 5. Januar, feiern wir den Dreikönigstag

mit der Segnung des Weihwassers.

Wer nach dem Gottesdienst für seinen

eigenen Bedarf Weihwasser mit nach Hause

nehmen möchte, bringt bitte dafür einen

Behälter mit in den Gottesdienst.

Brunnensingen und Konzert

Das Silvester-Brunnensingen der Sebastiani-

Bruderschaft durch die Rheinfelder Altstadt

beginnt um 21 Uhr in der Stadtkirche

St. Martin in Rheinfelden. Danach findet um

22 Uhr in der Stadtkirche das Silvesterkonzert

statt. Doris Haspra aus Ormalingen spielt

für uns auf der grossen Orgel.

Jass-Spass

Wir treffen und zur gemeinsamen Jass-Runde

am Mittwoch, 8. Januar, im Kirchgemeindehaus

Martinum in Rheinfelden und am Freitag,

17. Januar, im Kaiseraugster Pfarrstübli;

jeweils um 14 Uhr.

Abschied

In den vergangenen Wochen mussten wir

Abschied nehmen von Ingeborg Schmid-

Vonwald aus Kaiseraugst sowie von Hanna

Panzera-Wyser aus Rheinfelden. Wir wünschen

ihnen das Leben im Licht Gottes.

Wegenstetten-

Hellikon-Zuzgen

Gottesdienste

So. 22. Dezember, 9.30 Uhr, Hellikon, Gottesdienst

mit Eucharistie zum 4. Advent, geleitet

von Pfr. Christoph Bächtold.

Di. 24. Dezember, 17 Uhr, Hellikon, Gottesdienst

mit Eucharistie zum Heiligabend,

geleitet von Pfr. Christoph Bächtold und Verabschiedung

von Pfrn. Ulrike Henkenmeier.

Mi. 25. Dezember, 10 Uhr, Zuzgen, Weihnachtsgottesdienst

mit Eucharistie, geleitet

von Pfr. Christoph Bächtold. Bereits an dieser

Stelle danke der Sachwalter im Namen der

Kirchgemeinde Frau Pfarrerin Henkenmeier

für ihr Wirken in der Kirchgemeinde. Ich wünsche

Frau Henkenmeier auf ihrem weiteren

Lebensweg alles Gute und Gottes Segen.

So. 5. Januar 2020, 9.30 Uhr, Hellikon, Gottesdienst

mit Eucharistie und Wassersegnung,

geleitet von Pfr. Christoph Bächtold.

Kraftliedersingen

Am Neujahrstag, 1. Januar 2020 um 17 Uhr

findet in unserer Zuzger St. Georgs-kirche

wiederum das offene Kraftliedersingen mit

Franziskus Jakober statt, zu welchem alle

Konfessionen herzlich eingeladen sind.

Bestattung

Jürg Weber aus Zeiningen, geboren am

19. Mai 1953, ist am 31. Okt. verstorben. Die

Beisetzung fand am 28. November in Zeiningen

statt. Der Herr schenke ihm die ewige

Ruhe, und das ewige Licht leuchte ihm. Den

Angehörigen entbieten wir unsere herzliche

Anteilnahme.

Spurgruppe

Die Spurgruppe wird im Januar 2020 eine

umfassende Diskussion über die Bedürfnisse

der Kirchgemeinde führen, mit dem Ziel, das

für die Kirchgemeinde Notwendige zu identifizieren

(was braucht es, auf was kann verzichtet

werden). Diese Diskussion soll auch

als Grundlage zur Überprüfung der Finanzen

dienen im Hinblick auf eine Reduktion der

Steuerlast für die Kirchgemeindemitglieder in

der nahen Zukunft.

Gerne erweitern wir die Spurgruppe für diese

Diskussion. Interessierte Personen melden

sich bitte beim Sachwalter Ernst Blust (Mail:

ernst_blust@bluemail.ch, Natel: 079 445 99

08). Besten Dank für Ihr Interesse.

Neujahrs-Glückwünsche

Wir wünschen Ihnen allen frohe Weihnachten

sowie ein glückliches und friedvolles

Neues Jahr.

Ernst Blust, Sachwalter und

Martin Schlienger, Kirchengutsverwalter

Zürich Ostschweiz

St. Gallen

Gottesdienste

So. 22. Dezember, 16.30 Uhr, Christbaumfeier.

Di. 24. Dezember, 23 Uhr, Christnachtmesse,

Kirchenchor, Punsch.


Christkatholisch 22/2019 Agenda

19

Mi. 25. Dezember, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier,

Kaffee.

So. 29. Dezember, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier.

Mi. 1. Januar, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier.

So. 5. Januar, 9.30 Uhr, Wassersegnung,

Eucharistiefeier, Kaffee.

Autofahrdienst Blitz

Am 22. Dezember fährt Heinz Metzger,

071 277 91 32; am 25. Dezember fährt

Richard Steiner, 071 288 50 63; am

29. Dezember fährt Marlis Schaut, Tel.

071 245 30 63; am 5. Januar fährt Kurt

Müller, 071 223 39 56. Rufen Sie bitte bis

8 Uhr (14 Uhr bei Abendgottesdiensten)

an, wenn Sie abgeholt werden möchten.

Christbaumfeier

Am Sonntag, den 22. Dezember, findet um

16.30 Uhr die Christbaumfeier statt. Mit

einer Bildergeschichte, mit viel Musik und

Liedern stimmen wir uns auf Weihnachten

ein. Schon ab 15.30 Uhr und nach der

Feier ist die Kaffeestube des Frauenvereins

für Sie offen. Alle sind herzlich dazu

eingeladen.

Weihnachten

In der Christnachtmesse am 24. Dezember

um 23 Uhr singt der Kirchenchor und im

Anschluss wird Punsch serviert. Am Weihnachtstag

feiern wir einen Festgottesdienst

um 9.30 Uhr. Feiern Sie mit!

Beste Wünsche

Kirchgemeinderat und Pfarrer wünschen der

ganzen Kirchgemeinde Frohe Weihnachten

und ein gutes Neues Jahr!

Pfr. Daniel Konrad

Schaffhausen/Thurgau West

Gottesdienste

Di. 24. Dezember, 17 Uhr, Christnachtmette

mit Pfr. Klaus Gross, Béa Matt-Bipp, Flöten

und Esther Morgenthaler, Orgel.

So. 5. Januar, 16.30 Uhr, Eucharistiefeier mit

Pfr. Klaus Gross, Neujahrsapéro mit Dreikönigskuchen.

Feierliche Orgelmusik mit

David Bosch, Kirchenmusiker aus der altkatholischen

Nachbargemeinde Dettighofen,

welcher zur Zeit in unserer Stadtbibliothek

beschäftigt ist. Pfarramt und Kirchenvorstand

entbieten Ihnen herzliche Segenswünsche

für die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel.

Zürich

Gottesdienste

So. 22. Dezember, 10 Uhr, Christuskirche,

4. Adventssonntag, Eucharistiefeier, Pfr. Frank

Bangerter, mit Christina Lang (Sopran).

So. 22. Dezember, 10 Uhr, Augustinerkirche,

4. Adventssonntag, Eucharistiefeier, Pfr. Lars

Simpson.

Di. 24. Dezember, 10 Uhr, Altersheim «Im

Ris», Eucharistiefeier, Pfr. Lars Simpson.

Di. 24. Dezember, 17 Uhr, Christuskirche, Heiligabend,

Christnachtmesse, Pfr. Frank Bangerter,

Angelika Hiller, mit Francesco Carpino

(Saxophon).

Di. 24. Dezember, 22 Uhr, Augustinerkirche,

Heiligabend, Christnachtmesse, Pfr. Lars Simp -

son, mit Kirchenchor.

Mi. 25. Dezember, 10 Uhr, Christuskirche,

Weihnachtstag, Eucharistiefeier, Pfr. Frank

Bangerter, Pfr. em. Christoph Führer, mit Mirjam

Studer (Violine).

Mi. 25. Dezember, 10 Uhr, Augustinerkirche,

Weihnachtstag, Eucharistiefeier, Pfr. Lars

Simpson.

So. 29. Dezember, 10 Uhr, Christuskirche,

Eucharistiefeier, Pfr. Frank Bangerter, mit Elisabeth

Sulser (Dudelsack und Flöte).

So. 29. Dezember, 10 Uhr, Augustinerkirche,

Eucharistiefeier, Pfr. Lars Simpson.

Di. 31. Dezember, 20 Uhr, Fraumünsterkirche,

ökum. Silvesterfeier, Pfr. René Berchtold, Pfr.

Niklaus Peter, Pfr. Lars Simpson.

Mi. 1. Januar, Abendmesse in der Christuskirche

entfällt.

So. 5. Januar, 10 Uhr, Christuskirche, Epiphanie,

Eucharistiefeier mit Wassersegnung,

Pfr. Frank Bangerter, mit Martina Steiger

(Sopran).

So. 5. Januar, 10 Uhr, Augustinerkirche, Epiphanie,

Eucharistiefeier mit Wassersegnung,

Pfr. Lars Simpson.

Mi. 8. Januar, 18 Uhr, Christuskirche, Krankensalbung,

Pfr. Frank Bangerter.

Mi. 8. Januar, 18.30 Uhr, Christuskirche,

Eucharistiefeier, Pfr. Frank Bangerter.

Adventskonzert

Am Samstag, den 21. Dezember, um

17 Uhr in der Augustinerkirche präsentiert

die Elisabethenkantorei, die Kantorei Bassersdorf

und der Bistumschor voces laudis

unter der Leitung von Andreas Meier ein

Adventskonzert zum Zuhören und Mitsingen:

Weihnachtsoratorium von J. S. Bach;

Kantaten I-III. Eintritt frei, Kollekte. Seien Sie

zu diesem festlichen Konzert ganz herzlich

willkommen!

Der andere Advent

Auch am vierten Adventssonntag, dem

22. Dezember, bietet sich inmitten des Trubels

des Sonntagseinkaufs in der Augustinerkirche

die Gelegenheit zu einer Musikoase:

Um 17 Uhr beginnt diese besinnliche halbe

Stunde mit Isabella Imperatori-Steinbrüchel

an der Harfe, Pfr. Lars Simpson hält die kurzen

Lesungen. Herzlich willkommen, der Eintritt

ist frei.

Kalender

Liturgischer Kalender

mit Schriftlesungen

Sonntag nach Weihnachten

(29. Dezember)

Es ist der andere König, …

Jer 23,5-6: … der weise handelt

und im Land für Recht und

Gerechtigkeit sorgt.

Gal 4,4-7: … der alle, die unter

dem Gesetz stehen, freikauft.

Als Kind und Erbe durch Gott

bist du nicht mehr Sklave.

Mt 2,13-15.19-23: … der nicht

der Macht des Herodes ausgeliefert

ist. Mit seinen Eltern findet

er Asyl in Ägypten.

Namengebung Jesu (1. Januar)

Und so ist Gott mit uns, …

Ex 3,7-15: ... wie er schon damals

vor dem Auszug aus Ägypten

mit Mose ist. Zu ihm sagt Gott:

Ich bin der «Ich-bin-da».

Phil 2,5-11: … wie er auch mit

Jesus in seiner dunkelsten

Stunde ist. Weil er Gott gleich

ist, beugen wir unsere Knie vor

seinem Namen.

Mt 1,18-25: … wie er auch schon

vor Christi Geburt mit Josef ist.

Durch einen Engel erleuchtet er

seinen kommenden Weg.

Epiphanie

(5. Januar)

Erfüllt werden mit grosser

Freude …

Jes 60,1-6: … alle, die zum

Licht und zur Herrlichkeit Gottes

wandern, denn ihr Herz

öffnet sich weit.

Eph 3,2-3a.5-6: … jene, die

mit Paulus erkennen: Die

Heiden sind Miterben und

haben in Christus Jesus teil

an der Verheissung durch das

Evangelium.

Mt 2,1-12: … alle, die den

Stern sehen, vor dem Kind

niederfallen, ihm huldigen

und ihre Schätze hervorholen.


20 Agenda

Christkatholisch 22/2019

Silvesterkonzert

Die Augustinerorganistin Merit Eichhorn

lädt zum festlichen Konzert zum Auftakt

des Festjahres 2020 ein: 750 Jahre seit

der Gründung des Augustinerklosters in

Zürich. Unter dem Motto «Tastenfeuerwerke

und Klangträume» spielt sie Werke

von Bach, Widor, Boëllmann, u. a., die verschiedenste

Epochen widerspiegeln.

Das Konzert beginnt um 17 Uhr in der

Augustinerkirche. Der Eintritt ist frei – Kollekte.

Bachkantaten in der Augustinerkirche

Am 11. und 12. Januar 2020 beginnt die

neue Reihe «Bachkantaten in der Augustinerkirche»

– eine Kooperation zwischen

dem renommierten Bach Collegium

Zürich, der Evangelisch-Lutherischen

Kirche Zürich und der Christkatholischen

Kirchgemeinde Zürich. Am Samstag, den

11. Januar, um 12.15 Uhr hören wir die

Bachkantate «Liebster Jesu, mein Verlangen».

Zu dieser Samstagsaufführung

gehört eine Werkeinführung und eine

theologische Auslegung über das Gehörte.

Am Sonntag, 12. Januar, um 10 Uhr wird

die Kantate im Rahmen des Gottesdienstes

nochmals zu erleben sein.

Gesprächs- und Bibelgruppen

Die ersten Treffen der Gruppen mit Pfr. Lars

Simpson im Jahr 2020 finden am Montag,

6. Januar, statt. Die Morgengruppe trifft sich

von 10 bis 11.30 Uhr und die Abendgruppe

von 20 bis 21.30 Uhr im Raum im Parterre,

Elisabethenstrasse 20, 8004 Zürich (Haltestelle:

Kalkbreite/Bhf. Wiedikon).

Kreativer Nachmittag

Im Neuen Jahr wird fleissig weitergebastelt

und gewerkelt: Herzlich willkommen

zum Kreativen Nachmittag am Dienstag, 7.

Januar, um 14 Uhr in der Herzogstube des

Kirchgemeindehauses «zur Münz».

Kafi-Treff

Der monatliche Kafi-Treff in der Gemeindestube

der Christuskirche geht ins Neue Jahr: Der erste

Treff ist am Mittwoch, 8. Januar, 14 Uhr.

«Haltestille» Bahnhofstrasse

Im Neuen Jahr wieder jeden Donnerstag von

12.15 bis 12.35 Uhr in der Augustinerkirche:

Mittagsimpuls, umrahmt durch Musik und

Stille. Am 9. Januar spricht Pfr. Ueli Greminger,

mit Manuel Nägeli (Violine). Am 16. Januar

spricht Pfr. Lars Simpson, mit Matthias Manser

(Trompete), und am 23. Januar wiederum Pfr.

Ueli Greminger, mit Anna Berwanger (Harfe).

Danach jeweils Gesprächsbereitschaft.

Aus unserer Mitte

Verstorben ist Werner Soder, aus Zürich, im

Alter von 76 Jahren. Wir entbieten den Angehörigen

unser herzliches Beileid.

Offene Christuskirche

Jeden Samstag, von 12 bis 14 Uhr.

Winterthur

Gottesdienste

Di. 24. Dezember, 22.30 Uhr, Heiligabend,

Gottesdienst, Diakonin Doris Zimmermann.

Mi. 25. Dezember, 10 Uhr, Weihnachtstag,

Eucharistiefeier, Pfrn. Melanie Handschuh.

Mi. 1. Januar, 17 Uhr, Neujahrsbetrachtung,

Diakonin Doris Zimmermann, Othmar Imhof.

Sa. 4. Januar, 16.30 Uhr, Rathausdurchgang,

Friedensgebet, mit Diakonin Doris Zimmermann.

So. 5. Januar, 10 Uhr, Epiphanie, Eucharistiefeier

mit Wassersegnung, Pfrn. Melanie

Handschuh.

Neujahrsbetrachtung

Nach der Betrachtung zum Neuen Jahr gibt

es wie jedes Jahr einen feinen Znacht.

Frauenverein

Der erste Treff im Neuen Jahr ist am Montag,

6. Januar 2020, um 14 Uhr im Kafi-Stübli der

Kapelle St. Michael. Herzlich willkommen!

Kanton Bern

Bern

Gottesdienste

So. 22. Dezember, 10 Uhr, 4. Adventssonntag,

Eucharistiefeier, Pfr. Christoph Schuler.

Di. 24. Dezember, 22 Uhr, Heiliger Abend

(Christnachtmesse), Pfrn. Anna Maria Kaufmann,

Pfr. Christoph Schuler (Predigt) und

Kirchenchor.

Mi. 25. Dezember, 10 Uhr, Weihnachtstag,

Eucharistiefeier, Bischof Harald Rein, Pfrn.

Anna Maria Kaufmann, Diakon Patrick Zillig.

So. 29. Dezember, 10 Uhr, Sonntag nach

Weihnachten, Eucharistiefeier, Pfr. em. Peter

Hagmann.

Mi. 1. Januar, 17 Uhr, Neujahr, Namengebung

Jesu, Eucharistiefeier, Pfrn. Anna Maria Kaufmann.

So. 5. Januar, 10 Uhr, Epiphanie, Eucharistiefeier

mit Wassersegnung und Dreikönigssegen,

Pfrn. Anna Maria Kaufmann.

Mi. 8. Januar, 18.30 Uhr, Abendmesse mit

Musik, Pfr. Christoph Schuler.

Weihnachtsfeier der Kinder und Familien

In der Weihnachtsfeier der Kinder und Familien,

am Sonntag, 22. Dezember, um 17 Uhr,

präsentieren die Unterrichtskinder das Weihnachtsspiel

«Reporterin Grünenzweig geht

ein Licht auf» von Anna Maria Kaufmann.

Leitung Priester Patrick Zihlmann, Anna

Maria Kaufmann und das Unterrichtsteam,

an der Orgel spielt Walter Dolak. Anschliessend

sind alle herzlich zu Glühmost und

Guetzli eingeladen. Freuen Sie sich auf eine

packende Aufführung.

Ökumenischer Kindergottesdienst

Am nächsten Gottesdienst für die Kleinen,

am Dienstag, 24. Dezember, 10.30 Uhr in

der Heiliggeistkirche, wartet die Geschichte

«Paco baut eine Krippe». In der Schule

hat Doña Maria die Weihnachtsgeschichte

erzählt. Nun möchte Paco sie in echt erleben.

Den Stall und den Esel hat er schon,

alles andere spielen die Leute aus dem Dorf.

Wo aber findet er einen Ochsen und die drei

Könige? Für Kinder ab ca. 3 Jahren, beten,

singen, feiern, basteln.

Heiliger Abend

In der Christnachtmesse um 22 Uhr feiert

die Gemeinde die Geburt Jesu Christi, versammelt

um die Lichter des Weihnachtsbaumes.

Weihnachtslieder und französische

Barockmusik des Kirchenchors und

eines Barockensembles gehören ebenso

dazu wie die Aufstellung der Krippe, bei

der wir nach dem Gottesdienst zu Tee,

Glühwein und Weihnachtsguetzli noch

etwas verweilen. Wir freuen uns auf alle,

die mitfeiern.

Weihnachtstag

Am 1. Weihnachtsfeiertag wird der Gottesdienst

um 10 Uhr von der französischen

Sopranistin Oriane Pons feierlich musikalisch

ausgestaltet. Erklingen werden u. a. aus W.A.

Mozarts Kantate Exultate jubilate das Alleluja,

Arien von G. . Händel, das Ave Maria von

Saint Saens. An der Orgel begleitet Walter

Dolak. Feiern Sie mit uns.

Neujahr

Im Gottesdienst zum Jahresanfang, am Mittwoch,

1. Januar, 17 Uhr mit Pfrn. Anna Maria

Kaufmann, erklingt festliche Musik. Anschlies -

send sind Sie herzlich zum, durch den Männerverein

vorbereiteten, Apéro eingeladen.

Dreikönigskonzert

Am Sonntag, 5. Januar, laden wir Sie um

16 Uhr zu einen Dreikönigskonzert mit nachweihnachtlichem

Programm in unsere Kirche

ein. Der Tenor Oleg Sopunov aus St. Petersburg

singt u. a. Werke von Adam, Gounod

und Bizet. Auch werden weihnachtliche

Weisen sowie russisch-orthodoxe Liturgiegesänge

erklingen. Walter Dolak spielt an der

Orgel u. a. auch Improvisationen auf Wunsch


Christkatholisch 22/2019 Agenda

21

aus dem Publikum. Der Eintritt ist frei, eine

Kollekte wird erbeten.

Frauenverein – Spielnachmittag

Am Montag, 6. Januar, um 14 Uhr trifft sich

der Frauenverein zum Spielnachmittag. Es

werden Gesellschaftsspiele gespielt und es

wird gejasst. Zusammensitzen und Plaudern

gehören ebenfalls dazu. Das gemeinsame

Zvieri schliesst die Nachmittage ab.

Männerverein – Racletteabend

Am Freitag, 17. Januar, um 19 Uhr erwartet

der Männerverein Christkatholiken, Anglikaner,

Lutheraner, Mitglieder der Kirche

von Schweden und Freunde unserer Kirche

zu einem feinen Raclette. Nick Rüthy, Tel.

031 351 26 12, freut sich über zahlreiche

Anmeldungen.

Religionsunterricht

Der Religionsunterricht für alle Klassen findet

am Samstag, 18. Januar, von 9.45 – 12 Uhr

in der Kirche statt.

Frauenverein – Mittagstisch

Einmal nicht selber kochen und sich zum

Zmittag verwöhnen lassen? Dies ermöglicht

Ihnen der Frauenverein. Er organisiert den

Mittagstisch am Freitag, den 24. Januar, um

12 Uhr. Für nur 15 Fr. pro Mahlzeit geniessen

Sie ein liebevoll zubereitetes Mittagessen.

Melden Sie sich bis Mittwoch, 22. Januar,

bei Rosmarie Kunz, Tel. 031 911 02 77, Mail:

kunzrosmarie@gmail.com an. Sie sind herzlich

willkommen!

Burgdorf

Gottesdienst

Sonntag, 22. Dezember, 10 Uhr. 4. Adventssonntag,

weihnächtliche Eucharistiefeier mit

Pfrn. Anna Maria Kaufmann im kirchlichen

Zentrum Neumatt.

Biel/Bienne

Gottesdienste

Sonntag, 22. Dezember, 17 Uhr, Christbaumfeier

mit den Kindern im Kirchgemeindehaus,

Pfrn. Zellmeyer.

Sonntag, 5. Januar, 10 Uhr, Eucharistiefeier

zu Epiphanie in St. Peter und Paul in Bern.

Sonntag, 12. Januar, 10 Uhr, Eucharistiefeier

im Kirchgemeindehaus, Pfrn. Zellmeyer.

Samstag, 18. Januar, 17 Uhr, Auftakt zur Einheitswoche

in Sta Maria, Pfrn. Zellmeyer.

Sonntag, 19. Januar, 10 Uhr, Ökumenischer

Gottesdienst in der Stadtkirche.

Achtung: neue Zeiten!

Ab Januar 2020 beginnen die Bieler Gottesdienste

neu um 10 Uhr. Damit entsprechen

wir dem Wunsch einiger Kirchenbesucherinnen

und Kirchenbesucher. Wir hoffen, dass

dies im Sinne möglichst vieler Mitglieder ist.

Weihnachtsfeier

4. Adventssonntag, 22. Dezember, 17 Uhr:

Zusammen mit den Unterrichtskindern

haben wir diesen speziellen Gottesdienst

vorbereitet. Wir feiern einerseits eine städtische

Variante einer «Waldweihnacht»,

das heisst, wir werden einen Christbaum im

Garten des Kirchgemeindehaus haben und

einen Teil der Feier draussen im Schein des

Weihnachtsbaumes abhalten. Begleitet werden

wir musikalisch von Luzian Jenny auf der

Handorgel. Danach gibt es im Kirchgemeindehaus

einen kleinen Apéro.

Meditatives Morgengebet

Jeweils am Mittwochmorgen von 7 bis 7.30 Uhr

sind Sie herzlich in die Stadtkirche in Biel zum

gemeinsamen, ruhigen Tageseinstieg eingeladen.

Geprägt ist diese halbe Stunde durch

das Sitzen im nur durch Kerzenlicht erhellten

Chorraum der Kirche, während der man seine

Gedanken und Vorhaben für den Tag in Stille

vor sich ausbreiten und in sich hineinhorchen

kann. Ein kurzer Text und Klang am Anfang, in

der Mitte und am Schluss regt diese Gedanken

in eine neue Richtung an.

Thun

Gottesdienste

Sa. 21. Dezember, 17 Uhr, Weihnachtsfeier

mit festlichem Abendessen.

Mi. 25. Dezember, 10 Uhr, Eucharistiefeier

am Weihnachtstag, Pfarrer Christoph Schuler.

So. 5. Januar, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier an

Epiphanie mit Wassersegnung, Amtseinführung

des Kirchgemeinderates, Pfarrer Christoph

Schuler, anschliessend Kirchenkaffee

mit Dreikönigskuchen und Neujahrsapéro.

Konzert 26. Dezember 17 Uhr

Abendmusik am Stephanstag in der Kirche,

mit Karen Haverbeck (Sopran), Regina Hänni

(Gambe) und Helene Ringgenberg (Cembalo),

Eintritt frei – Kollekte.

Es werden Werke von Heinrich Schütz,

Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel,

Georg Philip Telemann, Philipp Friederich

Bödecker, Josef Hayden und Wolfgang Amadeus

Mozart gespielt.

Weihnachtsfeier

Samstag, 21. Dezember: Die Feier für Gross

und Klein steht ganz im Zeichen der Hirten

auf dem Felde, der ersten Zeugen der Geburt

Jesu im Stall von Bethlehem.

Wir hören Hirtenklänge auf verschiedenen

Flöten von Philipp Ackermann und dazu

passende Texte. Wir singen Advents- und

Weihnachtslieder, begleitet auf der Orgel von

Heinz Grolimund. Anschliessend geniessen

wir ein festliches Nachtessen im Tertianum

Bellevue.

Gratulationen

Zum 75. Geburtstag

Kurt Berger-Baer, Olten

am 10. Januar

Zum 80. Geburtstag

Annette Studer, Langendorf

am 30. Dezember

Irene Luppino, Neuenhof

am 1. Januar

Zum 90. Geburtstag

Heinz Vock-Eicher,

Binningen

am 25. Dezember

Dora Roth-Studer, Frick

am 27. Dezember

Zum 91. Geburtstag

Myrta Simon-Sutter

Allschwil

am 24. Dezember

Zum 93. Geburtstag

Yvonne Schibli-Tonet, Olten

am 9. Januar

Zum 94. Geburtstag

Lotte Ackermann-Erne

Niedergösgen

am 30. Dezember

Ernst Walter Hildebrand-Fink

Olten, am 6. Januar

Zum 96. Geburtstag

Gertrud Keller- Fässli, Erlinsbach

am 29. Dezember

Zum 98. Geburtstag

Gerda Glaus-Knüsel, Bern

am 26. Dezember

Zum 99. Geburtstag

Ottilia Glatzfelder, Solothurn

am 1. Januar

Bertha Widin-Wyss,

Rheinfelden, am 7. Januar

Marceline von Arx-Rütti

Dulliken, am 8. Januar

Zur Goldenen Hochzeit

Ursula und Urs

Winistörfer-Klein

Möhlin, am 9. Januar

Epiphanie

Sonntag den 5. Januar: Der Kirchgemeinderat

wurde am 24. November 2019 für die

Amtsdauer 2020–2023 neu gewählt. Die

Amtseinführung im Rahmen eines Sonntagsgottesdienstes

gemäss CG 29 erfolgt in diesem

Gottesdienst. Seien Sie zahlreich dabei,

vielleicht werden Sie zum König gekrönt an

unserem Neujahrsapéro.

Frauentreff

Am Dienstag, 7. Januar, 14.30 Uhr treffen

sich unsere Frauen zum gemütlichen Beisammensein

im Tertianum Bellevuepark.

Andrea Cantaluppi


22 Agenda

Christkatholisch 22/2019

Kanton Solothurn

Gemeinde Region Olten

Gottesdienste

Samstag, 21. Dezember, 17 Uhr, Christbaumfeier,

Pfr. Kai Fehringer.

Sonntag, 22. Dezember, 10 Uhr, 4. Advent,

Pfr. Kai Fehringer.

Dienstag, 24. Dezember, 23 Uhr, Mitternachtsmesse,

Pfr. Kai Fehringer.

Mittwoch, 25. Dezember, 10 Uhr, Weihnachten,

Pfr. Kai Fehringer.

Sonntag 29. Dezember, kein Gottesdienst.

Mittwoch, 1. Januar, 17 Uhr, Neujahrsgottesdienst

Pfr. Kai Fehringer.

Sonntag, 5. Januar, 10 Uhr, Eucharistie, Pfr.

Kai Fehringer.

Gottesdienste in den Seniorenheimen

Donnerstag, 26. Dezember, 10.15 Uhr, ökum.

Weihnachtsfeier, Weingarten Olten.

Religionsunterricht

Samstag, 21. Dezember, 11 Uhr mit anschliessendem

Mittagessen.

Samstag, 21. Dezember 17 Uhr, Christbaumfeier.

21. Dezember: Christbaumfeier

Unsere Religionsklassen gestalten unsere

Christbaumfeier mit einem aussergewöhnlichen

Krippenspiel. Der Chor «Chorenschmaus

an der Stadtkirche» wird den Gottesdienst

musikalisch mitgestalten. Danach

sind alle zu einem keinen Imbiss eingeladen.

22. Dezember, 4. Adventssonntag

Den Gottesdienst gestaltet unser Chor Chorenschmaus

unter der Leitung von Franziska

Scherer mit Adventsliedern. Wir freuen uns

auf einen feierlichen Adventsgottesdienst.

24. Dezember: Heiligabend

Die Geburt Jesu ist eines der grössten und

schönsten Feste des Jahres. Im Familiengottesdienst

wird dieses kind- und familiengerecht

gefeiert. Der feierliche Mitternachtsgottesdienst

ist der gottesdienstliche Höhepunkt

dieser besonderen Nacht, die die Welt

verändert hat. Gott ist Mensch geworden.

Feiern Sie mit uns und seien Sie herzlich

willkommen. Es singt der weissrussische

Chor «Belo Mir».

25. Dezember: Weihnachtsmorgen

Der Weihnachtsmorgen wird bei uns in der

Stadtkirche immer sehr feierlich und festlich

begangen. Im Anschluss sind alle herzlich

zum Apéro eingeladen.

1. Januar, Neujahrsgottesdienst

Das neue Jahr hat begonnen. Wir schreiben

das Jahr 2020. Na, wenn das kein Grund

zum Anstossen ist? Stossen wir also an,

um Vergangenes zu verabschieden und um

das neue und frische Jahr zu begrüssen.

Die bekannte Sopranistin Marion Ammann

singt im Gottesdienst. Der Kirchgemeinderat

und der Männerverein freuen sich über eine

Begegnung mit Ihnen. Der Männerverein

serviert Prickelndes und etwas Warmes für

die Seele.

Zyt ha fürenand, ässe mitenand

Dienstag, 7. Januar, ab 11.30 bis 13 Uhr im

reformierten Johannessaal Trimbach. Unkostenbeitrag

7 Fr., für Kinder 3 Fr.

Mittagstisch für Verwitwete/Alleinstehende

Die Kolpingfamilie und die römisch-katholische

Kirche Region Olten laden herzlich

zum gemeinsamen Mittagessen ein. Dieses

findet am Mittwoch, 8. Januar, im Restaurant

Kolping an der Ringstrasse in Olten ab

11.30 Uhr statt. Kosten: 10 Franken. Eine

Anmeldung ist erwünscht unter Telefon

062 212 24 27.

Grenchen-Bettlach-Selzach

Gottesdienste

So. 22. Dezember, kein christkatholischer

Gottesdienst in Grenchen.

Mi. 25. Dezember, 10 Uhr, Weihnachtsgottesdienst,

Pfr. Hans Metzger, anschliessend

Kirchenkaffee.

So. 29. Dezember, kein christkatholischer

Gottesdienst in Grenchen.

So. 5. Januar, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier, Pfr.

Hans Metzger, anschliessend Neujahrsapéro

im Pavillon.

Christkatholische Mitfahrzentrale

Bitte rufen Sie am Vorabend bis 19 Uhr bei

René Meier, Tel. 079 333 63 93, an, wenn

Sie zum Gottesdienst oder einem unserer

Anlässe abgeholt werden möchten.

Öffnungszeiten Pfarrbüro

Das Pfarrbüro im Pavillon an der Lindenstras -

se 33 ist montags in der Regel von 14 bis

15.30 Uhr geöffnet. Selbstverständlich sind

auf telefonische Voranmeldung hin auch zu

anderen Zeiten Besuche möglich.

Koordinator Pfarramt

Dieter Berthoud

Schönenwerd-Niedergösgen

Gottesdienste

Sa. 21. Dezember, 17 Uhr, Familienweihnacht

in der Stadtkirche, Aarau.

Di. 24. Dezember, 23 Uhr, Christnachtfeier in

der Stiftskirche, Schönenwerd.

Mi. 25. Dezember, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier

am Weihnachtstag, St. Anton, Niedergösgen.

Di. 31. Dezember, 18 Uhr, ökumenischer Gottesdienst

in der Stiftskirche, Schönenwerd.

Fr. 3. Januar, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier im

Haus im Park, Schönenwerd.

So. 5. Januar, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier an

Epiphanie, Stiftskirche, Schönenwerd.

Familienweihnacht

Am Samstag, den 21. Dezember, feiern wir

um 17 Uhr in der Stadtkirche die Familienweihnacht

der Kirchgemeinden Aarau und

Zofingen und Schönenwerd-Niedergösgen.

Die Kinder und Jugendlichen vom Religionsunterricht

zeigen ein Krippenspiel. Der Gottesdienst

wird von der Aarauer Singgruppe

musikalisch gestaltet. Anschliessend traditionelles

Wienerli-Essen im Haus zur Zinne. Die

Kinder treffen sich um 14 Uhr zur Vorprobe.

Spaghetti-Essen

Nach dem Gottesdienst am 5. Januar lädt die

Gemeindepflege zum Spaghetti-Essen in den

Pfarrsaal ein.

Ferien

Pfarrerin Antje Kirchhofer ist vom 26. Dezember

bis am 2. Januar in den Ferien. Die Stellvertretung

übernimmt Pfr. Kai Fehringer,

Olten, Tel. 076 578 44 00.

Solothurn

Gottesdienste

So. 22. Dezember, 10 Uhr, Eucharistiefeier am

4. Adventssonntag, Pfr. K. Wloemer.

Di. 24. Dezember, 23 Uhr, Mitternachtsmesse,

Pfr. K. Wloemer.

Mi. 25. Dezember, 10 Uhr, feierlicher Weihnachtsgottesdienst,

Pfr. K. Wloemer.

So. 29. Dezember, 10 Uhr, Eucharistiefeier am

Sonntag nach Weihnachten, Pfr. K. Wloemer.

Di. 31. Dezember, 18 Uhr, ökumenische

Jahresschlussfeier, Pfrn. Elsbeth Hirschi

(ref.), Pfr. Thomas Ruckstuhl (röm.-kath.),

Pfr. Urs Rickenbacher (ev.-meth.), Leutnant

Timon Stettler (Heilsarmee), Pfr. K. Wloemer

(christkath.).

So. 5. Januar, 10 Uhr, Eucharistiefeier am Fest

Epiphanie, anschliessend Neujahrsapéro, Pfr.

em. N. Reinhart.

Zu den Gottesdiensten

In der Weihnachtszeit bereichert vielfältige

Musik unsere Gottesdienste:

Am 24. Dezember singt in der Mitternachtsmesse

Shona Vischers Vokalensemble.

Am Weihnachtstag musizieren der Geiger

Matthias Steiner und Katrin Luterbacher

(Orgel).

Im Silvestergottesdienst bereichern Daniela

Laubscher (Querflöte) und Shona Vischer


Christkatholisch 22/2019 Agenda

23

(Orgel) den ökumenischen Gottesdienst

musikalisch.

An Silvester kann man nach dem Gottesdienst

miteinander auf das zu Ende gehende

Jahr anstossen. Und am ersten Sonntag im

Januar stossen wir dann gleich wieder an:

beim Neujahrsapéro auf das kommende Jahr.

Wir danken Pfarrer emeritus Niklaus Reinhart

für seinen liturgischen Dienst am ersten

Sonntag im Januar!

Kirchgemeinderat

Der Kirchgemeinderat trifft sich am Donnerstag,

den 9. Januar, um 19.30 Uhr zu seiner

ersten Sitzung im neuen Jahr im Kirchgemeindehaus.

Sternschnuppen im Advent

Am Freitag, dem 20. Dezember, findet

um 12.15 Uhr die dritte und letzte Sternschnuppe

im Advent in der Franziskanerkirche

statt. Es spricht zu uns alt Oberrichterin

Marianne Jeger. Für den musikalischen Teil ist

Monika Clemann mit ihrer Viola besorgt, die

Musik von Johann Sebastian Bach spielt.

Delegiertenversammlung der Wegeso

Anders als im Franziskaner angekündigt,

kann die DV der Wegeso nicht am 25. Januar

stattfinden. Sie muss auf den 25. April verschoben

werden, weil die Jahresrechnung

2019 bis zum 25. Januar die Revisionsstelle

noch nicht «passiert» haben wird.

Abschied

Am Montag, dem 9. Dezember, haben wir

Abschied nehmen müssen von Charlotte

Luzern Tessin

Luzern

Gottesdienste

So. 22. Dezember, 17 Uhr, Christbaumfeier

mit den Unterrichtskindern, Pfr. Adrian Suter.

Di. 24. Dezember, 17 Uhr, Eucharistiefeier

zum Heiligen Abend, Pfr. Adrian Suter, Mitwirkung

Chor.

Mi. 25. Dezember, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier

zum Weihnachtstag, Pfr. Adrian Suter.

So. 29. Dezember, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier,

Pr. Simon Huber.

Rüefli, die im Alter von 76 Jahren an den

Folgen eines sehr schweren Unfalls gestorben

ist.

Ganze Generationen von Unterstufenschülerinnen

und -schülern hat sie als Katechetin

im Religionsunterricht unserer Kirchgemeinde

bis zum Jahr 2015 unterrichtet. Ein

Suppentag, der ohne ihre legendäre Fastensuppe

stattgefunden hätte, war undenkbar.

Ihr ausserordentliches soziales Engagement

bleibt unvergessen.

Als Delegierte in der Nationalsynode hat

sie sich auch um unsere Nationalkirche

verdient gemacht. Sie hinterlässt nicht nur

in ihrer Familie eine kaum zu schliessende

Lücke. Wir wünschen ihr von ganzem Herzen,

dass sie im Frieden Gottes geborgen ist.

Ihren Angehörigen drücken wir unser tiefempfundenes

Beileid aus und wünschen

ihnen die nötige Kraft in diesen Tagen und

Wochen!

Präsenzzeiten Sekretariat

Montag 9.15 bis 11.15 Uhr

Freitag 9.15 bis 11.15 Uhr

Sollten Sie die Sekretärin ausserhalb dieser

Zeiten erreichen müssen, wählen Sie bitte die

Nummer 032 623 07 91.

Christkatholische Mitfahrzentrale

Bitte rufen Sie samstags bis am Mittag Barbara

Frentzel, Tel. 078 908 96 96, an, wenn

Sie zum Gottesdienst abgeholt werden

möchten.

Pfr. K. Wloemer

Sa. 4. Januar, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier zu

Epiphanie, Pfr. Adrian Suter.

Christbaumfeier

In der Christbaumfeier spielen die Unterrichtskinder

das Krippenspiel «Der Friedenskönig».

Die Christbaumfeier findet am Sonntag, den

22. Dezember, um 17 Uhr statt. Das Krippenspiel

zeigt die Hoffnung der Menschen, dass

ein König geboren wird, der echten Frieden

bringt, und nicht den «römischen Frieden» des

Kaisers Augustus, der auf militärischer Macht

beruht. Das Spiel führt uns an bekannte Orte,

zum Beispiel zu den Hirten auf das Feld, aber

auch an weniger bekannte wie das Steuerbüro

von Bethlehem. Die Kinder werden die

Feier auch mit ihren Instrumenten musikalisch

gestalten. Im Anschluss an die Feier sind alle

zu einem Apéro im Gemeindesaal eingeladen.

Wir freuen uns auf Sie!

Weihnachtsgottesdienste

Am Heiligen Abend feiern wir um 17 Uhr die

Eucharistie zur Geburt Jesu Christi. Unser

Projektchor, der unter der Leitung von Engelbert

Glaser seit Ende Oktober probt, singt

neue Weihnachtsgesänge, die auf bekannten

Liedtexten beruhen. Auch die Gemeinde singt

Weihnachtsklassiker und ein Lied singen wir

im Wechsel zwischen Chor und Gemeinde.

In der Eucharistiefeier am Weihnachtstag

(25. Dez. 9.30 Uhr) begleitet Wolfgang Sand

den Gottesdienst an der Orgel.

Religionsunterricht

Samstag, 11. Januar, 9.30 bis 15 Uhr, mit Mittagessen.

Susanne Wallimann und Pfr. Adrian

Suter gestalten den Unterricht in zwei Gruppen.

Wünsche zu Weihnachten

Pfarrer Adrian Suter und der Kirchenrat wünschen

Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest

und alles Gute zum neuen Jahr.

Ticino Tessin

Celebrazione

Sabato 4 gennaio 2020, ore 17, chiesa

anglicana, Lugano, celebrazione eucaristica

dell'Epifania del Signore.

Région Suisse Romande

Pour savoir plus voir:

www.catholique-chretien.ch

Wichtige Termine

29. Dezember

10 Uhr, Radiopredigt von Diakonin Susanne

Cappus, SRF 2 und SRF Musikwelle.

Impressum

Christkatholisch

142./143. Jahrgang; erscheint in der Regel 14-täglich, ISSN 1664-1027 (Print), ISSN 1664-1035 (Internet).

Herausgeberin: Christkatholische Kirche der Schweiz – www.christkatholisch.ch. Twitter: @christkath_ch.

Redaktion: Heft: Franz Osswald, Bild und elektronische Medien: Daniel Pfenning; Liturgischer Kalender: Hans Metzger; Adressse: redaktion@christkatholisch.ch

Redaktionskommission: Clemens Ackermann, Alois Schmelzer, Franziska Hälg, Christian Edringer.

Redaktionsschluss: Nummer 2 (25.1.–14.2.), Freitag, 10. Januar, 12 Uhr; Nummer 3 (15.–28.2.), Freitag, 31. Januar, 12 Uhr.

Druck und Spedition, Adressänderungen und Abonnementsverwaltung: W. Gassmann AG, Längfeldweg 135, 2501 Biel, Telefon: 032 344 82 15, uwaelti@gassmann.ch.

Abonnementspreis: In- und Ausland 44 Fr., Geschenk- und Einzelabonnemente: Michael Böhm, Wildbachweg 1, 4515 Oberdorf SO, verwaltung.kirchenblatt@christkatholisch.ch


24

Christkatholisch

22/2019/20

Christkatholisch 22/2019

Kapellen in der Schweiz

Marienkapelle Wegenstetten

Bibelwort

Das Licht in der Finsternis

AZA

2501 Biel

Eine «richtige Kapelle»

Auch in unseren Tagen entstehen

neue Kapellen. Das im traditionellen

Stil erbaute Kleinod in Wegenstetten

ist eine von ihnen. Es steht an einem

Abhang und erweckt den Eindruck

einer Bergkapelle, dazu passt der umliegende

Alpengarten.

Die Entstehungsgeschichte der Kapelle

beginnt mit dem grossen Dorffest

in der Nachbargemeinde Hellikon

im Jahre 2009. Auf dem Festareal

bestaunten die Besucher eine hölzerne

Minikapelle, die ein einheimischer

Zimmermann hergestellt hatte. Sie

besass sogar ein richtiges Glöcklein –

eine Leihgabe des Wegenstetters Gerhard

Schreiber. Vor über 30 Jahren

hatte er die Glocke an einem Silvesterabend

in einem Berggasthof in

Adelboden gekauft. Als die Helliker

die Kapellenattrappe versteigerten,

bot Schreiber mit, stieg dann aber

aus. Er beschloss, selber eine Kapelle

zu bauen – eine «Richtige», Massive.

Schon lange beabsichtigte er die Errichtung

eines Bildstöckleins oder einer

Zierkapelle in seinem Garten.

Nun sollte es ein grösseres Gebäude

werden. Die Gemeinde erteilte die

Baubewilligung und im Sommer

2012 erfolgte der Spatenstich. Zahlreiche

Handwerker und Künstler trugen

zum Gelingen des kleinen Gotteshauses

bei. Im September 2013

stand es fertig da, mit allem, was eine

gute Kapelle ausmacht: Glocke (die

aus Adelboden), Sitzbänke, Altar mit

Tabernakel, Figuren, Bilder, Strom

und Heizung. Am 28. September

weihten der ehemalige Bischof von

Chur, Amédée Grab, und Ortspfarrer

Alexander Pasalidi die schmucke Kapelle

ein.

Maria zur Quelle

Grossen Wert legte der Erbauer auf

die künstlerische Innenausstattung

des Kirchleins. So stammen die Figuren

aus der Hand des Südtiroler Bildhauers

Siegfried Prinot aus dem

Grödnertal, wo sich die Holzbildhauerei

einer langen Tradition erfreut.

Die sich auf Jesus und Maria beziehenden

Bilder malte der Augsburger

Hermenegild Peiker. Beide Künstler

hatten auch für die Ausstattung der

Wegenstetter Pfarrkirche gearbeitet.

Der Name der Kapelle – Sancta Maria

a fonte (Hl. Maria zur Quelle) –

nimmt Bezug auf eine jahrzehntelang

verschüttete Quelle, die 1989 wiederentdeckt

wurde und etwa vier Meter

unter dem Altar der Kapelle hervorquillt.

Das Kirchlein ist eine Privatkapelle,

steht aber offen für Besucher,

stille Beter und kleine Gruppenandachten.

(lh)

Standort

Wegenstetten, Niedermatt 17 (Hinterhaus).

Wegenstetten liegt an der

Postautolinie Möhlin (Bhf.) – Wegenstetten.

Bei der Haltestelle Alte

Post zweigt eine Quartierstrasse in

die Niedermatt. Bei der Liegenschaft

Niedermatt 17 führt ein markierter

Fussweg zur Kapelle.

Öffnungszeiten

Während des Tages zugänglich.

Quelle

www.aargauerkapellen.ch

Das Licht leuchtet in der Finsternis,

und die Finsternis hat es nicht erfasst.

(Joh 1,5)

Im spätherbstlich-winterlichen Dezember

mit seinen kurzen Tagen

und langen Nächten wird mir immer

wieder bewusst, wie wichtig

das Licht für mich ist. Das Bedürfnis

nach dem Hellen und Warmleuchtenden

ist dann bei mir besonders

gross.

Mitten in dieses jahreszeitliche

Dunkel hinein wird Jesus Christus

geboren, wird Gott Mensch. Das

Licht, das die Menschen erleuchtet,

kommt in die Welt. Es kommt

eben genau dorthin, wo Licht besonders

nötig ist, in die Dunkelheit,

die Finsternis dieser Welt hinein.

Es kommt in eine finstere

Welt, die dieses Licht nicht versteht,

nicht begreift, ja geradezu

abweist.

Aber erfassen hat noch andere Bedeutungen

und mit den verschiedenen

Wortbedeutungen spielt

der Evangelist Johannes. Erfassen

kann eben nicht nur «begreifen»

oder «verstehen» bedeuten, sondern

ebenso auch «packen» oder

«überwältigen». Das Licht Gottes,

das in die Welt kommt, kann also

nicht und niemals ausgelöscht

werden, wie gross auch immer die

Mächte der Finsternis zu sein

scheinen.

Gott selber ist dieses unauslöschliche

Licht, das in der Finsternis

leuchtet. Gottes Licht gelangt

auch in die dunklen Ecken unseres

Lebens. Es leuchtet in unsere Depressionen

und in unsere tiefste

Verzweiflung. Es leuchtet dort, wo

wir mit unserem Leben nicht mehr

zu Rande kommen. Es leuchtet in

die Finsternis von Einsamkeit und

Krankheit.

Das ist das grosse Wunder von

Weihnachten: Mitten in der Nacht

und Finsternis unseres Lebens

scheint das Licht Gottes auf. Und

dieses Licht wird nie erlöschen.

Thomas Zellmeyer

Christkatholisch

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