TRENDYone | Das Magazin - Allgäu - Januar 2020

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M2 Leben & Wohnen

Minimalistisch frugalistisch!?

Wie der Ruhestand in jungen Jahren möglich ist

Jeder übrige Euro wandert in den Sparstrumpf. Dieses Credo kennen

viele von uns vor allem noch von der Generation Großeltern. Denn

diese waren es nicht anders gewohnt, mussten in jungen Jahren auf

vieles verzichten und lebten generell sparsam. Doch die Zeiten änderten

sich und der Konsum stieg und stieg. Nun kommt die Gegenbewegung –

und wie! Frugalisten zeigen, wie man mit eiserenem Willen und einem

sparsamen Lebensstil ein besonderes Ziel erreicht. Nämlich den Ruhestand

mit zum Beispiel 40 Jahren.

Im Eiltempo ein möglichst großes

Vermögen aufbauen, das ist das Lebensmotto

der Frugalisten. Doch das

tun sie nicht aus Geiz oder Zwang,

sondern weil sie sich bereits in

der Mitte ihres Lebens auf genau

diesem Vermögen ausruhen

wollen. Doch was als etwas vage

Idee in den USA begann, findet

auch hierzulande mehr und mehr

Fans. Die Vorteile liegen auf der

Hand, denn auf eine ca. 20 Jahre

andauernde Sparphase folgen

im besten Falle 40 bis 50 Jahre Ruhestand.

Doch kann das wirklich funktionieren?

Ja – allerdings nur durch knallharten

Verzicht. Unnötige Ausgaben werden

nicht nur reduziert, sie sind schlichtweg

nicht existent. Kein neues Shirt

für den Sommer, kein Urlaub, nicht

mal eine Tankfüllung für das Auto.

SPAREN AUCH FÜR

GERINGVERDIENER

MÖGLICH

Welches Auto eigentlich? Es wird gespart

wo immer möglich, das beginnt

im Kleinen und zieht sich durch alle

Lebenslagen. Natürlich ist der Verzicht

hart, vor allem in der heutigen

Zeit. An jeder Ecke lauert Konsum,

überall werden wir verleitet, uns

vermeintlich wichtige Gimmicks für

unseren Alltag anzuschaffen. Dabei

belegen Studien, dass man mit deutlich

weniger Habseligkeiten nicht

weniger gut zurechtkommt. Doch

auf den persönlichen Luxus zu verzichten

fällt uns trotzdem schwer.

Hilft es vielleicht, sich einen Ruhestand

mit 40 Jahren besonders bildhaft

vorzustellen? Absolute Freiheit

in der Blüte des Lebens? Keine

Verpflichtungen mehr, nur noch

tun was man möchte. Doch dafür

bedarf es auch gewisser Voraussetzungen.

So zeigen Umfragen,

dass Frugalisten meist sehr gut

ausgebildet sind, also sich selbst

eine solide Basis gelegt haben.

Zudem haben sie sich mit Finanzen

und Anlagemöglichkeiten intensiv

auseinandergesetzt und sich ein

Expertenwissen angeeignet. Doch

nicht jeder kann Frugalist werden, das

weiß auch die Finanzexpertin Andrea

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