TRENDYone | Das Magazin - Allgäu - Januar 2020

trendyone

Kassenbonpflicht: Droht in Deutschland ab 2020 der Kassenzettel-Wahnsinn? - Vorschau der Allgäuer Bürgermeister auf das Jahr 2020 - Local Hero: Annette Pickert (Staehlin) - Das sind die Filmstarts im Januar

Leben & Wohnen M3

Verzicht ein Leben lang – nicht jedermanns Sache

Machost von der Sparkasse: „Nicht

jeder kann – so wie es Frugalisten

machen – 70 bis 80 Prozent seines

Einkommens sparen. Das können sich

nur Menschen mit einem verhältnismäßig

hohen Einkommen leisten.

Geringverdiener können die Sparrate,

die man benötigt, um mehr als

zwanzig Jahre vor dem gesetzlichen

Rentenalter in den Ruhestand zu gehen

und bis ans Lebensende allein

vom angesparten Vermögen zu leben,

kaum erreichen. Eine Altersvorsorge

für den Ruhestand ab Mitte 60

können sich dagegen auch Menschen

mit geringem Einkommen aufbauen“.

Jeder kann also von Extremsparern

etwas lernen. Doch eben nicht für

jeden ist genau diese ausgeprägt

sparsame Lebensweise auch geeignet.

Zudem gibt es einen weiteren

Wehrmutstropfen: Denn auch wenn

die Sparphase überstanden ist und

der Ruhestand ruft, wartet dann nicht

das Schlaraffenland. Denn selbst bei

einem beachtlich angesparten Vermögen,

muss dieses für 40 oder 50

Jahre ausreichen. Es heißt also auch

hier häufig: verzichten. Dafür ist

einem die Freiheit gewiss, nicht mehr

täglich ins Büro zu müssen. Doch ist

einem diese Freiheit ein nahezu lebenslanger

Verzicht wert?

Vielleicht hilft es, die Bewegung der

Frugalisten nicht als absolut richtigen

Weg zu sehen. Sondern eher als

Anreiz, den eigenen Konsum und die

persönlichen Finanzen genauer zu

beleuchten? Einsparpotentiale ergeben

sich bei nahezu jedem von uns.

Und genau dieses ersparte Geld kann

uns im Alter helfen. Doch wie schafft

man den Mittelweg?

SCHRITT FÜR SCHRITT ZU MEHR

FINANZIELLER SICHERHEIT –

TIPPS UND TRICKS

1. Haushaltsbuch führen

Pragmatisch gut: Notieren Sie sich

drei Monate lang alle Ausgaben, egal

ob bar oder über Daueraufträge,

Überweisungen etc. Kategorisieren

Sie diese nach notwendigen Ausgaben

wie Miete, Strom etc. und Freizeit/Luxus.

Zwischenzeitlich gibt es

auch haufenweise Apps hierfür, die

ein einfaches tracken von Ausgaben

ermöglichen.

2. Hinterfragen

Sie haben nun alle Zahlen schwarz

auf weiß. Hinterfragen Sie jeden

Posten akribisch. Ist diese Ausgabe

zum Überleben notwendig?

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine