TRENDYone | Das Magazin - Allgäu - Januar 2020

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Augenaufschlag à la Bambi

So läuft ein Wimpernlifting ab

Lange, dichte und vor allem schön geschwungene Wimpern ohne viel

Aufwand und Tusche – das wünschen sich so gut wie alle Frauen. Eine

Möglichkeit, bereits mit nahezu perfekt gestylten Wimpern aufzuwachen,

bietet das sogenannte Wimpernlifting. Klimper klimper? Wir erklären,

wie das geht.

Nur die wenigsten sind von Natur aus

mit langen Wimpern gesegnet, weshalb

oftmals zu Wimpernzange, Mascara

oder weiteren Methoden und Behandlungen

gegriffen wird. Mit dem

Wimpernlifting gibt es ein weiteres

Beauty-Treatment, das besonders

natürlich aussieht und im Gegensatz

zu künstlichen Wimpern oder Wimpernextensions

mit den eigenen

Wimpern arbeitet.

Wimpernlifting – was ist das

genau?

Das Wimpernlifting, auch

Lash-Lifting genannt, ist quasi

eine Art Dauerwelle für die Wimpern

und eine natürliche Alternative zur normalen

Wimpernverlängerung. Dabei

werden die Härchen der Wimpern mit

unterschiedlichen Chemikalien behandelt,

um sie dauerhaft in eine schöne

Form zu bringen. Ein vergleichbarer

Effekt kann mit einer Wimpernzange

erzielt werden: Auch dabei werden die

Wimpern nach oben gebogen, wodurch

sie den klassischen Wimpernschwung

erhalten. Allerdings hält dieser Effekt

bekanntlich nicht so lange an.

Bei einer Wimpern-Dauerwelle hingegen

werden die Wimpern über eine

Rolle gewickelt und der Bogen fixiert

– auf diese Weise werden sie gebogen,

aber optisch verkürzt. Beim Lash-Lifting

hingegen werden sie eben direkt

ATEMBERAUBENDES

VOLUMEN

vom Kranz nach oben gestreckt, weshalb

die Behandlung auch gut bei kurzen

Wimpern funktioniert.

Der Ablauf

Zu Beginn des Wimpernliftings wird

die Augenpartie zunächst von Fetten

und Rückständen befreit und gereinigt.

Danach werden die Wimpern gekämmt

und mit einer selbstklebenden

Silikonrolle oder Silikonpads in der gewünschten

Position fixiert. Die Welle

wird in drei Phasen erzeugt: In einem

ersten Schritt wird (ähnlich wie beim

Haarefärben) mit Hilfe einer Lotion die

Schwefelbrücke im Haar gebrochen –

so löst sich die natürliche Struktur auf

und kann dementsprechend verändert

werden. Nachdem die Lotion etwa 15

bis 20 Minuten eingewirkt ist, wird sie

abgetragen.

Dann werden die Wimpern mit einer

zweiten Lösung bestrichen, die etwa 20

Minuten Einwirkzeit benötigt. Dadurch

werden die Wimpern erneut fixiert,

diesmal allerdings genau in der

gewünschten Form. Zum Schluss

werden die Wimpern noch (bei

Bedarf) gefärbt und schließlich

die Silikonrollen beziehungsweise

-pads vorsichtig abgezogen. Nun

ist die Behandlung auch schon abgeschlossen

– ein besonderer Bonus:

Das Ergebnis ist sofort sichtbar. Die

Stärke des Schwungs kann übrigens

vor Ort festgelegt und an die Länge der

Wimpern angepasst werden.

Dauer und Preis

Insgesamt dauert die Prozedur etwa 45

bis 60 Minuten und ist damit wesentlich

kürzer als eine Wimpernverlängerung.

Währenddessen kann zudem auf der

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